1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Paloma Klages
| Funktion | Koordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das Herz der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Der Verein KOMM Nachbarschaftszentrum e.V. ist Träger des örtlichen Mehrgenerationenhauses und möchte nun durch Umzug in neue und größere Räumlichkeiten sowie Zusammenarbeit mit weiteren Partnern im Sozialraum die Angebote ausbauen und kann dann die Möglichkeiten zur Unterstützung für Menschen aus der Umgebung an die Bedarfe anpassen. Die Netzwerkstrukturen sollen ausgebaut werden. Dazu soll das neue Haus Treffpunkt sein und dort sollen Räume zur Verfügung stehen, um zunächst gemeinsam bedarfsorientierte Angebote zu entwickeln und auch stattfinden lassen zu können. Beratungsangebote können dezentral (außerhalb der Kreisstadt) im ländlichen Raum angeboten werden, um Fahrtkosten und -wege zu minimieren. Sprachkursangebote für Erwachsene sowie Kurse zur Grundbildung sind vor Ort notwendig, begleitend dazu soll eine Kinderbetreuung stattfinden, um die Teilnahme auch Eltern mit kleinen Kindern zu ermöglichen. Die Position eines/r Grundbildungsbeauftragten soll etabliert werden. Herzstück sollen gemeinsame Mahlzeiten sein. Einerseits präventiv zur Vermeidung der Folgen von Vereinsamung, um das soziale Miteinander zu stärken und Bevölkerungsgruppen zusammenzubringen (Mitarbeitende umliegender Firmen und der Verwaltung, Menschen im Seniorenalter, Schulkinder, Nachbarn, Ehrenamtliche). Hierzu soll eine Küche eingerichtet werden. Neben der professionellen Koordination und Verwaltung, können hierbei ehrenamtliche Strukturen gestärkt werden und sich gezielt einbringen. Für Kinder und Jugendliche sollen schulbegleitend Angebote zusätzlich zur Lernförderung durch Bildung und Teilhabe geschaffen werden. Ein weiterer Schwerpunkt sind Angebote für Menschen im Seniorenalter von gemeinsamen Ausflügen und Freizeitgestaltung bis zu Vorträgen zu aktuellen Themen. Auch ausländische SeniorInnen sollen einbezogen werden. Eine neu erstellte Broschüre soll über die Angebote im Gemeindegebiet Auskunft geben - durch das Seniorennetzwerk ehrenamtlich erstellt. In einem Veranstaltungsraum können auch gesundheitsfördernde Bewegungsangebote für div. Gruppen durchgeführt werden. Zur Unterstützung der Mobilität soll eine E-Riksha angeschafft werden, um geheingeschränkte Menschen zB zum Mittagessen abzuholen oder bei Einkaufsfahrten klimaschonend eingesetzt zu werden, da das ÖPNV-Angebot begrenzt ist. Zur Verfügung stehen ehrenamtliche Fahrer. Als Gemeinde mit Menschen aus zZt 81 Nationen sind auch Integrationsangebote notwendig. Die Nachfrage nach interreligiösen Treffen ist momentan groß.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Nordstemmen besteht aus 10 Ortschaften, zu unterschiedlichen Ober- und Mittelzentren orientiert, mit mäßigem sozialen Zusammenhalt. Im Kernort befindet sich seit fast 25 Jahren das Nachbarschaftszentrum in sehr beengten Räumlichkeiten. Zur Anpassung der Angebote an die tatsächlichen und mittlerweile veränderten Bedarfe soll demnächst ein größeres Haus bezogen werden, um NutzerInnen ein breiteres Spektrum anzubieten, um einen Anlaufpunkt im Alltag anzubieten, um Menschen miteinander zu vernetzen und um dadurch Folgen von Einsamkeit zu minimieren - mit barrierefreiem Zugang. Hilfestellung bei alltäglichen Problemen wie auch Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und Veranstaltungen generationsübergreifenden Begegnungen sollen ausgebaut werden, vor allem durch das Angebot vom gemeinsamen Mahlzeiten. Ein sozialer Mittagstisch soll eingeführt werden. Momentan leben in der Gemeinde gut 12000 Menschen, davon 880 Nicht-Deutsche aus mindestens 80 Nationen. Die Integration soll intensiviert werden. Um Fahrten in die Kreisstadt zu minimieren, soll vor Ort das Beratungs- wie auch ein Sprachförderangebot ausgebaut werden. Ein großer Raum soll Veranstaltungen dienen, zB auch für Gottesdienste, da die kath. Kirche aufgegeben wurde, aber auch für Schulungen, Kurse, Info-Tage etc. zur Verfügung stehen. Für Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit soll parallel zu den Kursen vor Ort eine Kinderbetreuung durch Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte angeboten werden. Es soll enstehen, was fehlt: Ein Ort zum Unterstützen und Vernetzen von Menschen mit gleichen Interessen, Wünschen und Bedarfen - als Treffpunkt und Anlaufstelle.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordstemmen Gemeindegebiet
Beschreibung
Kommunale Gebietsgrenze
Einwohnerzahl
11857
Quelle / Anmerkungen
LSN Stand 30.09.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nicht-Deutsche in der Gemeinde Nordstemmen gemeldet zum Stichtag 30.09.25
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Nordstemmen, Bertelsmann Stiftung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Nordstemmen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnit_no.png
(800.08 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Als Nachbarschaftszentrum bieten wir Unterstützung in allen Lebenslagen und fördern die Hilfe zur Selbsthilfe und bieten Partizipation. Es soll in einem neuen Zentrum eine Anlaufstelle entstehen, in der durch Haupt- und Ehrenamt bestehende Beratungsstrukturen breiter gefächert und weiter ausgebaut werden sollen. Ein weiterer Aspekt sind Begegnungen zwischen Generationen, Nationen und Religionen. Damit soll den Folgen von sozialer Einsamkeit bis Isolation entgegengewirkt werden und ein Treffpunkt für gemeinsame Veranstaltungen, Mahlzeiten und neue Kontakte entstehen. Es können Arbeitsplätze entstehen und Menschen können sich ehrenamtlich engagieren, durch deren Können und Wissen andere profitieren dürfen. Die Integration von Menschen aller Nationen kann optimiert werden. Wichtig ist dabei, dass das gesamte Projektgebiet miteinbezogen wird, da es bislang kaum Interaktionen zwischen allen Orten in der Gemeinde gibt bzw nicht alle zum Kernort orientiert sind. Ebenfalls soll Menschen mit Assistenzbedarf die Teilhabe ermöglicht werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
..es bereichernde internationale Kontakte gibt und sich Begegnungen zwischen Milieuschichten, Nationen und Religionen auf Augenhöhe entwickeln
Beschreibung
die bestehenden Strukturen ausgebaut und angenommen werden
Kriterium
Beschreibung
wertschätzend miteinander umgegangen wird und unabhängig von ethnischen, religiösen und herkunftsbedingten Vorraussetzungen ohne Benachteiligung physischer und psychischer Gestellung friedlich nachbarschaftlich gelebt wird.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Den Verein gibt es seit 25 Jahren und ist seit vielen Jahren auch Träger eines Mehrgenerationenhauses im Bundesprogramm. Diese geforderten Vorgaben und Handlungsfelder werden bereits umgesetzt, aber teilweise nur im begrenzten Maße, was durch diese Förderung ausgebaut werden soll und etwas Beständigkeit erfahren soll. Die Angebotsentwicklung entsteht durch die Zusammenarbeit verschiedener Partner unter Berücksichtigung der aktuellen Bedarfe vor Ort oder präventiv.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Pfarrgemeinde Heilig Geist, Kirchort St. Michael Nordstemmen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Asyl-Migration-Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorennetzwerk in der Gemeinde Nordstemmen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ein geeignetes Gebäude wurde gefunden und befindet sich derzeit in der Umbauphase. Eine Anmietung für mindestens sieben Jahre ist vereinbart worden - bislang sind noch keine Verträge unterschrieben. Das Gebäude wird mit einer Wärmepumpe ausgestattet, einen barrierefreien Zugang erhalten und zentral an der Hauptstraße gelegen sein - auf halber Strecke zwischen Bahnhof und Rathaus. Für E-Fahrzeuge wird es eine Lademöglichkeit geben, sowie (in einem anderen Gebäude) eine Fahrradwerkstatt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On