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Aufsuchende Sozialarbeit

Bildungscampus Sportzentrum Süd

Ansprechpartner
Tina Klose
Funktion Fachberatung
Vielfalt verbindet - voneinander und miteinander Lernen für eine starke Demokratie!
Projektbeschreibung
Unter dem gemeinsamen Dach des Landkreis Gifhorn werden zwei innovative Projekte der Gemeinwesenarbeit umgesetzt. Die Projekte des Handwerker-/Blumenviertel e.V. am Dannbütteler Weg, sowie am Campus Süd der Stadt Gifhorn profitieren von der ideellen Unterstützung und strategischen Einbindung des Landkreises. Die Projekte arbeiten eigenständig vor Ort und werden durch die übergeordnete Vernetzung sowie die Förderung des fachlichen Austausches miteinander verbunden. Durch die Nutzung gemeinsamer Netzwerkstrukturen und die gezielte Bündelung von Synergien werden nachhaltige Impulse für die Gemeinwesenarbeit gesetzt. Auf diese Weise wird ein kooperatives Netzwerk gestärkt, das lokale Ressourcen aktiviert und zur langfristigen Stabilisierung der sozialen Infrastruktur im Landkreis beiträgt. Beide Initiativen arbeiten eng mit der Wohnungswirtschaft (GWG) zusammen. Außerdem bestehen im Fall des Campus Süd zusätzliche Kooperationen vor Ort, wie z.B. mit der Kreisvolkshochschule oder auch den Berufsbildenden Schulen 1 des Landkreises Gifhorn. Beim Dannenbütteler Weg arbeitet wiederum die Bürgervertretung QB mit der Kirche im Paulus und Kalem e.V. zusammen. Die Stadt Gifhorn ist ein Mittelzentrum mit rund 44.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl ist in den letzten 10 Jahres stetig angestiegen. In den Projektquartieren leben zu 1/3 Menschen mit Migrationshintergrund, 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Niedersachen mit dem höchsten Anteil von zugezogenen (Spät)aussiedlern in den 90er Jahren. Der Arbeitsschwerpunkt in den Quartieren ist, Begegnungen und Engagement zu ermöglichen. Es geht darum, vielfältige Gruppen zusammenzubringen, so dass sich die Menschen vor Ort füreinander in Selbsthilfeprozessen engagieren. Dafür wird eine umfassende Geh-Struktur in Verbindung mit einem breitgefächerten Bildungs- und Beratungsangebot aufgebaut. Dabei zielen die Angebote nicht nur auf Kinder und Jugendliche ab, sondern sollen auch Erwachsene bzw. alle Bewohner in den Quartieren erreichen. Der Aufbau einer Gemeinwesenarbeit mit Projektfonds, wäre der wesentliche und notwendige Schritt zur Schaffung bedarfsgerechter und nachhaltiger Angebote. Die Identifikation mit den Quartieren soll sich erhöhen und so z.B. auch Vandalismus und Gewalt eindämmen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Campus Süd ist ein sozial benachteiligtes Brennpunktgebiet mit überdurchschnittlich vielen Kindern und älteren Menschen im Vergleich zum Stadtgebiet. Auch der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund ist deutlich erhöht. Hohe Arbeitslosigkeit, ausgelöst durch die Automobilkrise und die Schließung des wichtigen Zulieferers Teves im Jahr 2027, prägen das Quartier ebenso wie Einkommens- und Bildungsarmut. Sichtbare Vernachlässigung im öffentlichen Raum, wiederkehrender Vandalismus, Vermüllung, Beschädigungen und Spuren des Drogenkonsums bestimmen das Stadtbild und mindern das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Die Bewohnerschaft ist sprachlich und kulturell sehr heterogen. Ausgeprägte Sprachbarrieren und Vorbehalte erschweren das Zusammenleben, Konflikte zwischen den Gruppen sind häufig. Die Bedürfnisse verschiedener Altersgruppen unterscheiden sich stark, generationenübergreifende Treffpunkte fehlen. Bildungsarmut äußert sich in niedrigen schulischen Leistungen und eingeschränkter Lernunterstützung; Teilhabe wird durch Sprachdefizite und fehlende Anlaufstellen zusätzlich erschwert. Viele Haushalte erleben Mehrfachbelastungen wie Arbeitslosigkeit, Alleinerziehendenverantwortung und finanzielle Engpässe; soziale Isolation betrifft besonders Alleinstehende und zugezogene Familien. Gewalt- und Drogenprobleme bestimmen das Sicherheitsgefühl, öffentliche Räume werden gemieden. Soziale Angebote sind punktuell vorhanden, aber oft schwer zugänglich und wenig vernetzt. Nachhaltigkeit, Pflege des Quartiers und Beteiligungskultur sind wenig ausgeprägt. Die Vernetzung relevanter Akteure ist lückenhaft, Strukturen für Information, Kooperation und Prävention fehlen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Campus Sportzentrum Süd in Gifhorn
Einwohnerzahl
4270
Quelle / Anmerkungen
Stadt Gifhorn Bürgerbüro
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt geht zu den Menschen, holt sie aktiv ab, bezieht sie konsequent ein und macht echte Beteiligung zum Kern der Quartiersentwicklung. • Die Geh-Struktur ist stets sichtbar, niedrigschwellig, partizipativ und bedarfsgerecht. Aus dieser Struktur heraus entwickelt sich weitere Angebot, Maßnahmen und Initiativen. • Alle Jahresziele und Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, Zugänge zu schaffen, Beteiligung zu ermöglichen und tatsächliche Bedürfnisse dauerhaft einzubeziehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen aus dem Quartier eigene Ideen, Wünsche und Bedarfe einbringen und die Angebote darauf gut abgestimmt werden können. Die Geh-Strukturen verzahnen sich mit den Angeboten der Organisationen vor Ort.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreisvolkshochschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreismusikschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
z.B. MTV Gifhorn, SV Gifhorn, SC Bosphorus Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeit- und Bildungszentrum Grille (FBZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbegegnungsstätte Gifhorn (JBG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
z.B. AWO, DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita am Sportzentrum Süd, Kita Katharina-von-Bora
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Integrationsprojekt (GIP)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
z.B. Pfadfinder, Luftsportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildenden Schule 1 (Träger Landkreis Gifhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fritz-Reuter-Realschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanna-Menke-Schule (vorher Freiherr-von-Stein-Schule)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Projektübergreifende Zusammenarbeit mit dem Dannenbüttler Weg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schirmherr Landkreis Gifhorn
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach erfolgreicher Etablierung des Campusmanagements ist vorgesehen, die Stelle und das notwendige Budget zur Fortführung des Projektes dauerhaft anzulegen.
Galerie
kartenschnitt campus
kartenschnitt quartier
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das Miteinander in einem Dorfzentrum in Neuenkirchen-Vörden neu gestalten

Ansprechpartner
Maike Hanusch
Funktion Leiterin des Amtes für Familie, Soziales, Integration und Teilhabe
Mitmachen & Zuhause sein - Miteinander Neuenkirchen-Vörden neu gestalten
Projektbeschreibung
In der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden (NK-V) werden gesellschaftliche Herausforderungen sichtbar, die eine gezielte Gemeinwesenarbeit erforderlich machen, da hier unterschiedliche Lebenslagen aufeinandertreffen - Einheimische und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus 53 verschiedenen Nationen und Kulturen, junge Familien und Kinder ebenso wie viele Senior*innen. Gleichzeitig ist NK-V eine weitläufige Flächengemeinde mit zwei zentralen Ortsteilen (Neuenkirchen und Vörden), was Begegnung und Vernetzung zusätzlich erschwert. Obwohl es ein hohes ehrenamtliches Engagement und rege Vereinsaktivitäten gibt, zeigen sich Brüche im Miteinander und in der Vernetzung untereinander. Das sehr gut angenommene „Fest der Kulturen" im Rahmen der Interkulturellen Woche 2025 machte einerseits die Offenheit für Vielfalt deutlich, andererseits wurden im Nachgang kritische Stimmen laut: Die deutsche bzw. regionale Kultur sei zu wenig sichtbar gewesen, Angebote richteten sich bisher immer „nur" an ausländische Mitbürger*innen. Parallel berichten Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, dass sie sich trotz Integrationsangeboten noch nicht richtig zugehörig fühlen. Solche Rückmeldungen verweisen darauf, dass sich Teile der einheimischen Bevölkerung nicht ausreichend gesehen fühlen und zugleich ausgrenzende, teilweise rassistische Denkmuster vorhanden sind. Hinzu kommen Einsamkeitserfahrungen - insbesondere im Alter, aber auch bei Familien und Neubürger*innen - sowie ein Mangel an niedrigschwelligen, kostengünstigen Treffpunkten, an denen sich Menschen einfach begegnen können. Das bestehende Integrationszentrum „Haus der Begegnung" arbeitet seit vielen Jahren rein integrationsorientiert und stagniert seit einiger Zeit mit immer nur den gleichen Angeboten, die immer weniger angenommen werden. Unser Projekt setzt genau hier an: Die Gemeinwesenarbeit in NK-V soll gezielt durch die aktive Beteiligung der Bürger*innen, der Vereine und Einrichtungen neu aufgebaut werden. Jede*r soll sich einbringen können und einen ganz neuen Treffpunkt mitgestalten. Dies soll Einsamkeit verringern, Vorurteile und Diskriminierung abbauen und Einheimische wie Zugewanderte über gemeinsame Aktivitäten stärker zusammenzuführen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In Nk-V treffen unterschiedliche Personengruppen aufeinander: Einheimische und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus 53 verschiedenen Nationen, junge Familien und Kinder ebenso wie viele Seniorinnen (rund 25 % sind 60 Jahre und älter). Zugleich ist NK-V eine 90 km² große Flächengemeinde mit zwei Hauptorten (Neuenk. und Vörden), in der Begegnung, Vernetzung und Teilhabe aufgrund der Entfernungen zusätzlich erschwert sind. Einsamkeitserfahrungen - insbesondere im Alter, aber auch bei Familien und Neubürgerinnen - sowie das Fehlen niedrigschwelliger, kostengünstiger Treffpunkte verstärken diese Lage. Trotz starkem Vereinswesen und viel Ehrenamt zeigen sich Brüche: Begegnungen der verschieden Gruppen finden oft nicht statt. Das sehr gut besuchte „Fest der Kulturen" machte diese Spannung sichtbar: Einerseits große Interesse an der Veranstaltung und den Angeboten dort, also die Offenheit für Vielfalt, andererseits Kritik, die regionale Kultur sei zu wenig präsent gewesen und Angebote richteten sich „immer nur" an ausländische Mitbürger*innen. Zugleich fühlen sich Menschen mit Migrationshintergrund trotz bestehender Integrationsangebote noch nicht vollständig zugehörig. Dies verweist auf gegenseitige Nicht-Wahrnehmung sowie ausgrenzende, teils rassistische Denkmuster. Das Integrationszentrum „Haus der Begegnung" war lange eine wichtige Anlaufstelle, arbeitet aber ausschl. integrationsorientiert und stagniert seit Jahren konzeptionell. Daher schaffen wir einen Neuanfang in ganz neuen Räumen zunächst in Neuenk., der von allen Bürger*innen mit gestaltet und geschaffen werden kann. Mit Projekten die den Bürger*innen fehlen, sodass sich jede*r willkommen und eingeladen fühlt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Neuenkirchen-Vörden
Beschreibung
Neuenkirchen-Vörden ist eine 90 km² große Flächengemeinde mit insgesamt 9.296 Einwohnern. Die Bevölkerung konzentriert sich hauptsächlich auf die beiden größten Ortsteile: Neuenkirchen mit 3.422 Einwohnern und Vörden mit 3.279 Einwohnern. Die übrigen 2.595 Einwohner verteilen sich auf die umliegenden Ortsteile und Bauerschaften. Diese Struktur prägt den Charakter der Gemeinde, die das Leben in den beiden Hauptorten mit dem der zahlreichen ländlichen Ortsteile verbindet und zugleich vor die Aufgabe stellt, Angebote so zu gestalten, dass sie möglichst alle Bevölkerungsgruppen erreichen. Hinzu kommt eine große kulturelle Vielfalt: In NK-V leben Menschen aus rund 53 verschiedenen Nationen. Diese Heterogenität ist eine besondere Chance, stellt die Gemeinwesenarbeit jedoch auch vor erhöhte Anforderungen an Kommunikation, Teilhabemöglichkeiten und Begegnungsformate. Gleichzeitig ist die Gemeinde durch einen hohen Anteil älterer Menschen geprägt: Rund 25 % der Bevölkerung sind 60 Jahre oder älter, sodass der Bedarf an seniorengerechten und barrierearmen Angeboten deutlich wächst. Zudem gilt es, die beiden Hauptorte Neuenkirchen und Vörden weiterhin strukturell und sozial zusammenwachsen zu lassen, um ein gemeinsames Wir-Gefühl in der ganzen Gemeinde zu stärken.
Einwohnerzahl
9000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ca. 1500 Menschen mit 53 verschiedene Nationen. Auszug aus dem Meldeprogramm
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus dem Meldeprogramm
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus dem Meldeprogramm
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus dem Meldeprogramm
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt steht die tatsächliche Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander, die Aktivierung und Vernetzung lokaler Akteur*innen sowie eine systemische Planung und Steuerung der Angebote im Sinne von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement. Die Bürgerinnen und Bürger sollen die Angebote des Dorfzentrums aktiv mitgestalten und ein echtes Mitspracherecht bei der Entwicklung neuer Formate und Strukturen erhalten. Hierzu werden Beteiligungsformate und partizipative Prozesse etabliert. Durch niedrigschwellige Treffpunkte und offene Räume für Vereine, Gruppen und Initiativen werden Partizipation, Inklusion und Begegnung im Alltag ermöglicht. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ehrenamt: Es soll neu gewonnen, bestehendes Engagement reaktiviert und durch koordinierende Fachkräfte nachhaltig unterstützt werden. Darüber hinaus erfolgt ein kontinuierlicher Austausch mit bestehenden Dorftreffs und ähnlichen Einrichtungen in der Umgebung, um von erprobten Konzepten zu lernen, gemeinsame Projekte anzustoßen und eine regionale Vernetzung der Quartiersarbeit zu fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ehrenamt und Vereine engagieren sich, die Räume nutzen und Begegnungen stattfinden
Beschreibung
Ein starkes Netzwerk und WIR Gefühl bei den Ehrenamtlichen, Vereinen, Verbänden. Ein starkes Netzwerk zu den anderen Dorftreffs aus der Umgebung, z.b. Riesterei, Dorftreff Bersenbrück, Bürgerhaus Holdorf geschaffen wurde
Beschreibung
Gelebte Beteiligung ist nicht mehr neu sondern der Standard. Gemeinsam werden immer neue Projekte geschaffen oder gutes weiter ausgearbeitet.
Beschreibung
Potenziale werden frühzeitig erkannt und gemeinsam mit allen Akteur*innen - Vereinen, Unternehmen, Kommune und Ehrenamtlichen - weiterentwickelt und gestaltet, um Angebote und Entscheidungen an Lebensqualität und Teilhabe auszurichten.
Beschreibung
Bürger*innen, Vereine und Initiativen werden befähigt, Angebote und Projekte eigenverantwortlich zu planen, zu gestalten und durchzuführen.
Beschreibung
Angebote und Entscheidungen werden so gestaltet, dass sie verschiedene Altersgruppen, Lebenslagen und kulturelle Hintergründe mitdenken. Schnittstellen werden bewusst genutzt, um gemeinsame Aktivitäten zu fördern und Parallelstrukturen zu vermeiden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine, Verbände und Gruppen aus Neuenkirchen-Vörden, bestehendes Vereinsnetzwerk in den Dorftreff integrieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsteam der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Teilhabekreis der Gemeinde Neuenkrichen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenarbeit der kirchlichen Träger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten und Schulen im Gemeindegebiet (2x Grundschule, 1x Oberschule)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienhaus der KiTa St. Elisabeth Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungswerk Dammer Berge, Uni Vechta (Sprachkurse), Ludgeruswerk Lohne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heimstatt Clemens-August, Lichtblick Wahlde gemeinnützige GmbH, Clemens-August Jugendklinik, Clemens-August Erwachsenenklinken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Niedersachsenpark GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftrage der Gemeinde NK-V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialarbeit im Bereich der sozialen Betreuung von Flüchtlingen und Ausländern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bereich Tourismus und Ehrenamt in der Gemeinde NK-V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Jugenhilfe Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Verbände Damme und Vechta, Migrations- und Schuldnerberatung, Jugendmigrationsdienst, etc., Landes-Caritasverband für Oldenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landkreis Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universum e.V. (diese gestalten die Ganztagsbetreuung in den beiden Grundschulen in Neuenkirchen-Vörden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeiter der drei Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbüros aller Kommunen im Landkreis Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Vechta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbahnhof Neuenkirchen-Vörden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorftreff und Bürgertreffs aus der Nachbarschaft. z.B. Riesterei, Dorftreff Bersenbrück, Dorftreff "Gehrda" und das Bürgerhaus Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsmarkting Neuenkirchen-Vörden e.V. als Verein für Unternehmen in Neuenkirchen-Vörden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist als Einstieg in eine dauerhaft verankerte Gemeinwesenarbeit in NK-V angelegt, nicht als befristetes Drei-Jahres-Projekt. Die Dorfzentren in Neuenkirchen und perspektivisch Vörden sollen langfristig als feste Infrastruktur für Teilhabe, Ehrenamtsförderung, Antirassismusarbeit und aufsuchende Sozialarbeit dienen. Im Projekt wird eine enge Vernetzung mit lokalen Betrieben aufgebaut, um nachhaltige Strukturen zu schaffen und eine freiwillige Mitfinanzierung zu ermöglichen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zirkusplatz Braunschweig – Begegnung, Teilhabe und mentale Stärke im Quartier

Ansprechpartner
Roman von Dobbeler
Funktion Geschäftsführung
Ein sozialräumlicher Begegnungsort für Bewegung, Kultur und Teilhabe im Quartier
Projektbeschreibung
Der Zirkusplatz Braunschweig wird als dauerhafter, niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet aufgebaut und als Struktur der Gemeinwesenarbeit verstetigt. Ziel ist es, einen lebendigen, offenen Ort zu schaffen, der Menschen unterschiedlicher Generationen und sozialer Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe ermöglicht und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Bereits heute erreicht der Träger im Quartier regelmäßig über 160 Kinder und Jugendliche. Dies zeigt eine starke lokale Verankerung sowie einen konkreten Bedarf an offenen, niedrigschwelligen Begegnungs- und Beteiligungsangeboten im Quartier. Das Besondere des Projekts ist die Verbindung von Gemeinwesenarbeit mit Zirkuspädagogik als aktivierender Methode: Teilhabe wird hier nicht nur organisiert, sondern unmittelbar körperlich erfahrbar gemacht. Bewegung, gemeinsames Ausprobieren und künstlerische Praxis schaffen Erfolgserlebnisse, stärken Selbstwirksamkeit und ermöglichen Begegnung auf Augenhöhe – auch für Menschen, die durch klassische Beteiligungsformate oft nicht erreicht werden. Der Zirkusplatz bringt sichtbar Farbe, Bewegung und Öffentlichkeit in den Stadtteil. Durch offene Trainings, Aufführungen und Mitmachaktionen entsteht ein lebendiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich begegnen und gemeinsam aktiv werden. Kinder, Jugendliche, Eltern und Nachbarschaft erleben den Platz als offenen Raum, in dem Mitmachen ausdrücklich erwünscht ist. Anders als klassische Angebote erzeugt der Zirkus Aufmerksamkeit, Neugier und Beteiligung – er spricht Menschen direkt an, lädt zum Ausprobieren ein und schafft unmittelbare gemeinschaftliche Erfahrungen. Das Projekt umfasst regelmäßige offene Mitmachangebote, aufsuchende Ansprache im Quartier, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche, Nachbarschaftstreffen sowie gezielte generationenübergreifende Angebote für Erwachsene und Familien. Kooperationen mit Schulen, sozialen Trägern, Vereinen und Initiativen werden systematisch aufgebaut und verstetigt. Der Zirkusplatz fungiert als sichtbarer sozialräumlicher Anker, an dem Begegnung, Vernetzung u. Beteiligung konkret stattfinden und langfristig in selbsttragende Strukturen übergehen. Durch die Verbindung von künstlerischer Praxis, aktivierender Gemeinwesenarbeit und bestehender lokaler Verankerung leistet das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Integration, zur Förderung von Teilhabe sowie zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Quartier.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Westliche Ringgebiet in Braunschweig war über viele Jahre hinweg Fördergebiet im Rahmen der Städtebauförderung „Soziale Stadt“. Trotz positiver Entwicklungen bestehen weiterhin soziale und strukturelle Herausforderungen im Quartier. Dazu zählen unter anderem eine heterogene Bevölkerungsstruktur, Integrationsaufgaben sowie begrenzte frei zugängliche Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum. Das Westliche Ringgebiet ist ein sozial und kulturell vielfältiges Quartier mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen sowie Haushalten mit Transferleistungsbezug. Im Quartier fehlen dauerhaft verankerte, offene Orte, die generationenübergreifende Begegnung und Austausch ermöglichen. Viele bestehende Angebote sind an institutionelle Strukturen gebunden oder richten sich an bestimmte Zielgruppen und erreichen daher nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner gleichermaßen. Gerade Kinder und Jugendliche verfügen im Quartier nur über begrenzte niedrigschwellige Möglichkeiten, sich kreativ zu betätigen, Gemeinschaft zu erleben und ihre Freizeit aktiv zu gestalten. Darüber hinaus besteht weiterhin Bedarf an Strukturen, die nachbarschaftliche Netzwerke stärken, informelle Begegnungen ermöglichen und Beteiligung im Quartier fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Braunschweig – Westliches Ringgebiet (ca. 34.000 Einwohner). Der Zirkusplatz befindet sich auf dem südöstlichen Teil des Harz & Heide-Geländes (Messegelände) an der Eisenbütteler Straße. Die für das Projekt genutzte Fläche umfasst ca. 9.000 m². Sie wird im Norden durch die Eisenbütteler Straße, im Süden durch die angrenzenden Gleisanlagen sowie im Westen durch weitere Flächen des Messegeländes begrenzt. Der Standort liegt zentral am Rand des Quartiers und ist für Bewohnerinnen und Bewohner des Westlichen Ringgebietes gut erreichbar.
Einwohnerzahl
34000
Quelle / Anmerkungen
https://dialog-nds.de/group/169#:~:text=Das%20Westliche%20Ringgebiet%20ist%20mit%20rund%2034.000,kleineren%20Handwerks%2D%20und%20Gewerbebetrieben%2C%20Einzelhandelsgesch%C3%A4ften%20und%20Gastst%C3%A4tten.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern und Jugendlichen im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zur Altersstruktur im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern in Bedarfsgemeinschaften im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen aktivierenden Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Der Zirkusplatz wird als niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet entwickelt. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Familien aktiv einzubeziehen, Selbstorganisation zu fördern und soziale Netzwerke im Quartier zu stärken. Durch offene Angebote, Beteiligungsformate und kooperative Veranstaltungsformate werden Bewohner*innen ermutigt, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen. Der Zirkusplatz fungiert dabei als sozialräumlicher Ankerpunkt und verbindendes Element zwischen bestehenden Einrichtungen, Initiativen und Nachbarschaften. Der Träger arbeitet bereits seit vielen Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Westlichen Ringgebiet zusammen und greift deren Bedürfnisse nach offenen Bewegungs-, Kultur- und Begegnungsangeboten auf. Im Mittelpunkt stehen Aktivierung, Partizipation und sozialräumliche Vernetzung. Die Projektarbeit versteht sich nicht als isoliertes Kulturangebot, sondern als Impulsgeber für langfristige Quartiersentwicklung, Identifikation mit dem Stadtteil und sozialen Zusammenhalt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, Kinder und Jugendliche bringen eigene Ideen ein, gestalten Angebote mit und beteiligen sich an Planung und Durchführung von Aktivitäten am Zirkusplatz.
Beschreibung
Jugendliche und Bewohner*innen organisieren eigene Aktivitäten (z.B. Workshops, Veranstaltungen oder Treffen) und nutzen den Zirkusplatz eigenständig als Ort für gemeinschaftliche Projekte.
Beschreibung
Regelmäßige Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendhilfe, Vereinen und Initiativen besteht und gemeinsame Veranstaltungen und Projekte im Quartier umgesetzt werden.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft nutzen den Zirkusplatz als Treffpunkt. Begegnung, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier nehmen sichtbar zu.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinstitut Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ukrainska Duscha e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Freie Ukraine BS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
PlanKontor – Quartiersmanagement (Stadtteilbüro)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Drachenflug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule St Josef
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Bürgerstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hohestieg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Schwedenheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturzentrum Nexus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Braunschweig: Kindertagesstätte Kinderwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindergarten St. Martini
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Madamenweg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
westand Kultur- und Eventzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstverein Jahnstrasse e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturpunkt West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Waldorfschule Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Teeny-Klub "Weiße Rose"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kanu-Abteilung des Rasensportvereins (RSV) Braunschweig v.1928 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gehörlosen-Sportverein Braunschweig 1925 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Judo Club e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kanu Wanderer Braunschweig e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist langfristig im Zirkuspädagogischen Zentrum im Westlichen Ringgebiet verankert. Der Zirkusplatz (9.000 qm) wird dauerhaft als sozialräumlicher Treffpunkt betrieben. Eine Mischfinanzierung aus kommunalen Mitteln, Projektförderung, Kursbetrieb und Kooperationen wird angestrebt. Die Stadt Braunschweig unterstützt das Vorhaben ausdrücklich; die Einbindung in bestehende Netzwerke sichert die nachhaltige strukturelle Verankerung im Quartier.
Galerie
zirkuszeltgross
Zustimmung Veröffentlichung
On

Alte(n) Treffpunkt Scheune

Ansprechpartner
Rembert Rauchbach
aktivieren, bewegen, sprechen
Projektbeschreibung
Wir haben einen Altenverein gegründet, um Verbindlichkeit zu schaffen und gegenseitige Unterstützung zu leisten. Mit dem Verein haben wir neben formeller Hilfe (vier geringfügig Beschäftigte arbeiten auf Anfrage für unsere Mitglieder) auch informelle Hilfesysteme geschaffen. Wir haben Angst vor Demenz, davor nicht mehr Zuhause leben zu können und bei Pflegebedürftigkeit im Heim wohnen zu müssen, was wir nicht bezahlen können. Wir treffen uns seit Mai 2024 regelmäßig ein Mal im Monat. Aufgrund der hohen Resonanz und des daraus erkennbaren Bedarfs planen wir eine bedarfsgerechte Skalierung unseres Angebotes. Im Austausch und durch Fachberatung über die genannten Problematiken sind wir zu der Vorstellung gekommen, dass eine Intensivierung des gemeinsamen Miteinanders unsere Sorgen (Demenz, Vereinsamung, teures Heim) lindern könnte. Wir wollen deshalb versuchen mit einem Alte(n) TREFFPUNKT Scheune Satemin regelmäßige Treffen zu organisieren. Neben den regelmäßigen monatlichen Abendtreffen wollen wir ein verlässliches wöchentliches Format schaffen. Begonnen werden soll mit einem Treffen pro Woche. Innerhalb des dreijährigen Projektverlaufs wollen für die Angebotsdichte nach und nach erhöhen, um eine umfassende soziale Teilhabe zu gewährleisten, der drohenden Vereinsamung entgegenzuwirken und stabile Nachbarschaftsnetzwerke für die älteren Menschen in unserer Region aufzubauen. Der Treffpunkt soll Begegnungen ermöglichen; wechselseitiges Vertrauen aufbauen und vertiefen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im ländlichen Raum verstärken sich die Barrieren für Senioren immer mehr. im Landkreis Lüchow Dannenberg gibt es überdurchschnittlich viele Senioren und deren Anteil an der Bevölkerung wird weiter steigen. Das Wendland ist eine extrem dünn besiedelte Kulturlandschaft, in der Dörfer mit Einwohnerzahlen von 30 bis gut 100 die Regel sind. Viele Orte sind reine Wohndörfer. In Satemin und den umliegenden Dörfern gibt es nur eine Gaststätte. Die Infrastrukturdichte ist deutlich geringer als im städtischen Umfeld. So gibt es in unserem Quartier kaum ÖPNV und viele der Älteren können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr den eigenen PKW nutzen. Der Aktionsradium wird dadurch sehr klein. Es gibt keine Möglichkeiten, sich zu treffen oder kulturelle Veranstaltungen zu besuchen, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Fachkräftemangel führt zudem dazu, dass Hausarztpraxen hier keine Nachfolger finden und damit die gesundheitliche Vorsorge erschwert ist, was die Mobilität und Teilhabe weiter einschränkt. Im Rahmen des Quartiermanagement wollen wir eine gezielte Vernetzung von Nachbarschaftshilfen und Vereinen erreichen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Lüchow Ortsteile Satemin/Jabel/Reetze/Gülitz Güstritz
Beschreibung
Karte erstellen mit Umkreis
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
eigene Erhebung
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
40
Anmerkung
Wir erleben, dass die Vereinsamung im Alter - wie überall - auch in unserem Gebiet zunimmt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alte Scheune Satemin gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sonnenfeld eG (Altenwohnprojekt Groß Malchau)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Silberdistel Seniorentreff Clenze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Andrea Steinmetz, Dentalhygienikerin, Darmgesundheit, antientzündliche Ernährung Haspelweg 5 Wustrow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stolpes Erste Hilfe www. seh-wendland.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zisi Bergen/Dumme Breite Str. 69
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aleksander Großmann alegro.ag
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll als notwendiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge wahrgenommen werden. Soll erreicht werden durch: - Zusammenarbeit mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt Lüchow-Dannenberg - Einbindung der am Ort ansässigen evangelischen Kirche - Vernetzung mit möglichst vielen anderen Akteuren der Altenhilfe im Landkreis Langfristige Finanzierung soll wie folgt gesichert werden: - Folgeantrag nach Ende des Förderzeitraums - Einwerbung von Spenden lokaler Firmen und von Mitgliede
Galerie
s50032133
sas900541
48083271
Zustimmung Veröffentlichung
On

Unser Hesepe - gemeinsam selbstwirksam gestalten.

Ansprechpartner
Paul Krause
Funktion Vorstand
Aus Mitmachen wird Mitbestimmen – auch in einem Ort im ständigen Wandel
Projektbeschreibung
Im Bramscher Ortsteil Hesepe leben Dorfbewohner*innen und Bewohner*innen der Landesaufnahmestelle (LAB) im Alltag Tür an Tür. Der Anteil der Asylsuchenden an der Gesamtbevölkerung im Ort liegt im Durchschnitt bei rund 40 %, unterliegt deutlichen Schwankungen und ist von hoher Fluktuation geprägt. Schwankungen der Belegzahlen durch LAB und Fluktuationen sind Abbild globaler Notsituationen und politischer Krisen und belasten ein normales Zusammenleben erheblich. Sprachliche, kulturelle und soziale Unterschiede sowie begrenzte Begegnungsmöglichkeiten erschweren Integration und Beteiligung. Gleichzeitig fühlen sich viele langjährig ansässige Bürger*innen mit ihren Anliegen nicht ausreichend gehört. Das Projekt stärkt die selbstwirksame Beteiligung im Quartier und fördert ein respektvolles Miteinander. Aufbauend auf langjähriger Praxis, gewachsenen Netzwerken und enger Kooperation mit der Stadt Bramsche, der LAB und lokalen Akteur*innen schafft Amal e.V. Zugänge zur Mitwirkung aller in Hesepe. Mobile Aktionen, ein multifunktionaler Anhänger, Begegnungsorte und digitale Beteiligung schaffen konkrete Anlässe für gemeinsames Handeln. Dazu gehören u.a. Fahrrad- und Verkehrssicherheitsaktionen, Sport- und Nachbarschaftsangebote sowie Pflanz- und Pflegeprojekte. Moderierte Dialogformate führen unterschiedliche Perspektiven zusammen, bearbeiten Konflikte konstruktiv und stärken Eigeninitiative. Durch kontinuierliche Präsenz werden auch bislang wenig erreichte Menschen angesprochen und eingebunden. Das Projekt baut auf der seit vielen Jahren bestehenden Kooperation zwischen der Stadt Bramsche und dem Verein Amal auf und entwickelt diese gezielt weiter: Amal initiiert und begleitet Beteiligungsprozesse, die Stadt greift entstehende Themen und Bedarfe auf und bindet diese in ihre fachlichen Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse ein. Durch den seit Jahren etablierten Austausch auf gesamtstädtischer Ebene sind die Voraussetzungen dafür gegeben, dass auch die Erfahrungen aus dem Projekt kontinuierlich in die Weiterentwicklung kommunalen Handelns einfließen. Ziel ist es, tragfähige Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, die Begegnung, Vertrauen und Kooperation fördern und den sozialen Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu stärken – auch unter den besonderen Bedingungen der hohen Fluktuation der Bewohner*innen in der LAB. Damit leistet das Projekt einen modellhaften Beitrag zur Stärkung von Teilhabe in Sozialräumen mit vergleichbaren Herausforderungen.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Von rund 3.200 Einwohnerinnen des Ortsteils Hesepe leben durchschnittlich 40 % als Asylsuchende in der Landesaufnahmebehörde (LAB). Viele erleben ihren Alltag als perspektivarm. Geeignete Beschäftigungsangebote sowie Zugänge zu kommunalen Sport- und Freizeitstrukturen sind begrenzt. Gleichzeitig wächst unter langjährig ansässigen Bürger*innen der Unmut über mangelnde Fahrrad-Verkehrssicherheit, wiederkehrende Beinahe-Unfälle, unzureichende Sauberkeit und ungepflegte Grünanlagen. Sie nehmen eine einseitige Aufmerksamkeit öffentlicher Institutionen zugunsten der LAB wahr und fühlen sich mit ihren Anliegen von Politik und Verwaltung nicht ausreichend wahrgenommen. Sprachliche und kulturelle Barrieren verstärken Spannungen, begünstigen Rückzug und erschweren Begegnungen zwischen den Kulturen und Beteiligung an demokratischen Prozessen. Die hohe Fluktuation innerhalb der LAB erschwert die Integrationsarbeit. Mit der Einrichtung einer Streetworker*innen-Stelle vor acht Jahren haben Stadt Bramsche und LAB eine zentrale Grundlage geschaffen: Konfliktlagen, Bedarfe und Akteursstrukturen sind gut bekannt. Nun gilt es, mithilfe des Projektes verbindende Formate und tragfähige Strukturen zu stärken, die Dialog, Mitwirkung und Selbstwirksamkeit systematisch fördern. Amal verfügt über gewachsene Expertise und Infrastruktur. Der Verein betreibt zwei etablierte Standorte in der LAB und in der Bramscher Innenstadt und kooperiert eng mit Stadtverwaltung und LAB-Leitung. Fundierte Ortskenntnisse, persönliche Netzwerke und Erfahrung in der Entwicklung nachhaltiger Beteiligungsstrukturen bilden die Grundlage für eine langfristige Weiterentwicklung der Bürger*innenbeteiligung im Quartier.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bramsche, Hesepe
Beschreibung
Das Projektgebiet wird im Süden von der B218 begrenzt. Im Westen stellt die Zufahrtsstraße von der B218 zur Landesaufnahmestelle die Grenze Projektgebietes dar. Die Projektgrenze schließt im weiteren Verlauf die Fläche der Landesaufnahmestelle selber ein und folgt Richtung Nordosten den bebauten Flächen entlang der Gleiwitzer und der Ostlandstraße bis zur B68. Im Norden endet das Projektgebiet in Höhe des Philips-Marktes, wo sich auch von Südosten die Gemarkungsgrenze von Hesepe zu Sögeln der B68 nähert. Im Osten verläuft die Projektgrenze wieder entlang der Gemarkungsgrenze parallel der Bahnlinie Richtung Süden bis zu dem Bahnübergang auf der B218.
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bramsche
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
"Sonstige" = Landkreis Osnabrück Datenquelle: Einwohnermeldewesen der Kommunen im Landkreis Osnabrück (Stichtag 31.12.2024), Berechnung: Regio GmbH und Landkreis Osnabrück, Referat K., die Zahl für das Projektgebiet Hesepe schwankt stark in Anhängigkeit der Belegung der LAB und wurde daher für die zurückliegenden 10 Jahre gemittelt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Für das Projektgebiet liegen keine gesonderten Daten vor: Als Personen mit Einwanderungsgeschichte werden alle Personen kategorisiert, die entweder selbst (Eingewanderte) oder deren beide Elternteile (Nachkommen von Eingewanderten) nach dem nationalen Gebietsstand-Konzept eingewandert sind. Eingewanderte haben dabei eine eigene Einwanderungserfahrung. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 | Stand: 10.03.2026 / 13:29:23
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Beachte: Möglicherweise verzerrtes statistisches Bild: Die Zahlen beinhalten ausschließlich Menschen im BG und Bezug von Leistungen nach SGBII, erfassen also nicht die Bewohner der LAB ohne Arbeit. Ebenfalls statistisch nicht für Hesepe getrennt erfassbar: Die arbeitslosen Personen im Bezug von Leistungen nach SGBIII. Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Statistik: Arbeitslose, Arbeitslosenquoten und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte nach Gemeinden, Feb 2026, Auftragsnummer 20029, Eigene Auswertungen der MaßArbeit kAöR, vorläufige nicht hochgerechnete Zahlen ohne Wartezeit, Feb 2026
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
gerundete Werte. Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Statistik: Arbeitslose, Arbeitslosenquoten und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte nach Gemeinden, Feb 2026, Auftragsnummer 20029. Eigene Auswertungen der MaßArbeit kAöR, vorläufige nicht hochgerechnete Zahlen ohne Wartezeit, Feb 2026
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Für das Projektgebiet liegen keine gesonderten statistischen Daten vor. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 | Stand: 10.03.2026 / 15:06:04
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
2
Anmerkung
Erläuterung: Die statistischen Zahlen des Landkreises umfassen Hilfen nach SGB XII + Asylbewerberleistungsgesetz ohne die in der LAB untergebrachten Personen. Die hier angegebenen Prozentwerte schließen zusätzlich die Personen ein, die zum Stichtag 31.12.2024 in der LAB untergebracht waren. Am gewählten Stichtag 31.12.2024 war die LAB unterdurchschnittlich stark belegt (nur 800 Personen). Quelle: Fachdienst Soziales, Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte betragen mit Dezimale hinter dem Komma für Hesepe 3,9%, für die Stadt Bramsche 0,4% und für den Landkreis 0,1% Quelle: Fachdienst Soziales, Landkreis Osnabrück
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist konsequent sozialraumorientiert angelegt. Grundlage sind die durch kontinuierliche Streetwork und gewachsene Kooperationen bekannten Anliegen und Potenziale im Ortsteil Hesepe. Die Impulse gehen von den Menschen selbst aus. Amal schafft verlässliche Rahmenbedingungen für Motivation und selbstwirksame Beteiligung. Niedrigschwellige Formate im öffentlichen Raum, moderierte Dialogprozesse sowie analoge und digitale Treffpunkte eröffnen Beteiligungsmöglichkeiten. Dorfbevölkerung, LAB-Bewohner*innen, Vereine, Initiativen und Menschen mit Einschränkungen bringen ihre Kompetenzen aktiv ein. Vorhandene Ressourcen werden vernetzt, Ehrenamtliche fachlich begleitet und an Verantwortung herangeführt. Beteiligungsprozesse werden kontinuierlich ausgewertet und gemeinsam mit Kommune, LAB-Leitung und weiteren Kooperationspartner*innen weiterentwickelt. Dabei entstehen auf kommunaler Seite Lerneffekte zur Gestaltung wirksamer Beteiligungsprozesse: Es wird erprobt und weiterentwickelt, unter welchen Bedingungen sich Bürger*innen motiviert einbringen und wie ihre Impulse konkret in tragfähige und vor Ort umsetzbare Lösungen einfließen. Das Projektdesign wirkt auf individueller, struktureller und systemischer Ebene nachhaltig. Angesichts der hohen Fluktuation entfaltet das Projekt besondere Modell-Wirkung. Es stärkt lokale Gestaltungskraft, vertieft die Kooperation mit kommunalen und regionalen Akteur*innen und leistet einen Beitrag zu Integration und gelebter Demokratie.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestimmen und gestalten Bewohner*innen aus Dorf und LAB Themen + Aktionen aktiv mit? Wieviele Teilnehmende kommen hinzu? Zeigen Rückmeldungen, dass Menschen sich gehört fühlen und erleben, dass ihre Ideen konkrete Veränderungen im Quartier auslösen?
Beschreibung
Entstehen aus Projektaktionen eigenständige Initiativen von Bürger*innen? z.B. regelmäßige Nachbarschaftsaktionen, Arbeitsgruppen oder selbstorganisierte Veranstaltungen? Übernehmen Ehrenamtliche zunehmend Verantwortung für Planung und Durchführung?
Beschreibung
Arbeiten Amal e.V., Stadt Bramsche, LAB, Vereine, Kirche und Initiativen regelmäßig zusammen? Führen gemeinsame Treffen zu abgestimmten, zukunftsorientierten Projekten und Strukturen im Quartier?
Beschreibung
Begegnen sich Dorfbewohner*innen und LAB-Bewohner*innen regelmäßig bei gemeinsamen Aktivitäten im Quartier? Nehmen Vorbehalte ab, wird Zusammenarbeit im Alltag selbstverständlich und können Konflikte in Dialogformaten konstruktiv bearbeitet werden?
Beschreibung
Konnte ein Dorftreff als dauerhaft nutzbarer Begegnungsort im Quartier entstehen und regelmäßig genutzt werden? Ließ sich eine mehrsprachige digitale Plattform für Information und Beteiligung einrichten und werden beide Räume aktiv genutzt?
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bramsche Ehrenamtskoordination (Fr. Stuckenberg / Frau Landa), Ordnungsamt (Herr Hinz), Fachbereich 3, Soziales (Herr Langelage) und Bauhof (Herr Haslöwer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeisterin Frau Fänger, Ortsrat Hesepe und Fraktionen & Sozialausschuss der Stadt Bramsche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Hesepe , Stadtjugendpflege (Frau Uhlenkamp)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen von Hesepe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen der Landesaufnahmestelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Hesepe-Sögeln (Herr Ost)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein (Herr Rohmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hesepe und Schule der LAB (Herr Hoppe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde / Kirchenkreis (Superintendent Herr Cierpka)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohngenossenschaft Hauptstraße 5
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtshaus Santorini (Herr Hajdari)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung / Bramscher Nachrichten (Herr Dieckmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landesaufnahmebehörde Niedersachsen - Standort Hesepe: Standortleitung (Herr Robbers / Herr Urner) und Sozialdienst (Frau Dech)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagesstätte und Familienzentrum Hesepe (Frau Brockmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werkgemeinschaft "Die Brücke", Hesepe (Herr Kaufmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk, Kirchenkreis-Sozialarbeit (Frau Gerdes und Frau Bartz)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist zentraler Bestandteil des Projekts. Die ab Mitte 2026 kommunal geförderte Geschäftsführung von Amal e.V. bleibt als koordinierende Struktur („Spinne im Netz“) bestehen und sichert die Weiterführung der aufgebauten Netzwerke. Für Begegnungsformate stehen Räume der Kirchengemeinde und der ehemaligen Gemeindeverwaltung in Hesepe zur Verfügung. Ergänzend werden weitere Finanzierungsquellen wie lokale Unternehmen, Stiftungen und Crowdfunding erschlossen und schrittweise verstetigt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier11

Ansprechpartner
Laura Jagemann
Funktion päd. Geschäftsführung
Gemeinsam für Vinnhorst: Vielfalt leben, Generationen verbinden, Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
In Vinnhorst engagieren sich viele Institutionen für die Menschen im Stadtteil. Was bislang fehlt, ist ein zentraler, offener Begegnungsraum, der bestehende Ressourcen bündelt, Synergien schafft und BewohnerInnen als verlässliche Anlaufstelle dient. Der Bedarf und Wunsch einer Begegnungsstätte wird seit Jahren benannt, auch seitens des Bezirksrats. Ein entsprechender Ort existiert bislang nicht. Mit Quartier11 greifen wir diesen Bedarf strukturiert auf und wirken z.B. Ausgrenzung präventiv entgegen. Die bevorstehende Kündigung von 2 unserer 4 Mietverhältnisse infolge der Sanierung der angrenzenden JVA die zunächst ein Schock war, stellt uns vor Veränderungen und eröffnet zugleich die Chance zur konzeptionellen Neuausrichtung. Durch die Förderung können zentral gelegene, barrierefreie Räume mit der Hausnr. 11 angemietet werden. Daher „Quartier11“. Die Räume werden aktuell kernsaniert und können mit BewohnerInnen partizipativ gestaltet werden. Damit kann erstmals ein zentraler Begegnungsort für alle Generationen und Kulturen im Stadtteil entstehen. Bestehende Angebote für Kinder, Jugendliche und anteilig SeniorInnen werden dort gebündelt. Unsere GenerationsButze der SeniorInnen bleibt in direkter Nachbarschaft bestehen. Quartier11 verbindet Begegnung, niedrigschwellige Beratung und aktive Mitgestaltung an einem Ort. In der täglichen Arbeit zeigt sich ein wachsender Unterstützungsbedarf. Familien sind mit Anträgen und behördlichen Verfahren überfordert, Jugendliche suchen verlässliche Ansprechpersonen, und SeniorInnen stoßen bei bürokratischen Anforderungen oder Einsamkeit an Grenzen. Gleichzeitig bestätigt unsere Sozialraumanalyse und Praxiserfahrung einen hohen Bedarf an Begegnungsformaten und besserer Koordination im Quartier. Zwei angrenzende Gemeinschaftsunterkünfte erhöhen zusätzlich den Integrations- und Abstimmungsbedarf. Beteiligungsorientierte Formate wie interkulturelle Kochgruppen mit anschließender Erstellung eines eigenen Kochbuchs (Spenden finanziert) haben das Potenzial bedürfnisorientierter Angebote deutlich gemacht. Die Nachfrage ist hoch, jedoch sind unsere personellen und räumlichen Kapazitäten aktuell ausgeschöpft. Die Förderung ermöglicht erstmals, einen barrierefreien, zentralen Begegnungsraum anzumieten, bestehende Angebote auszubauen, neue Formate wie das im Rahmen der Sozialraumanalyse stark gewünschte interkulturelle Frühstück, umzusetzen und schwer erreichbare Zielgruppen systematisch einzubeziehen. Quartier11 schafft Integration.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Vinnhorst ist ein Stadtteil mit wachsender sozialer Vielfalt und unterschiedlichen Lebenslagen. Der Anteil von Familien mit geringem Einkommen und im Transferleistungsbezug sowie von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung ist im Vergleich zur LHH überdurchschnittlich hoch. Mit 50,1% liegt auch der Anteil von BewohnerInnen mit Migrationshintergrund deutlich über dem Stadtdurchschnitt. Alleinerziehende sind ebenfalls überproportional vertreten. Im Wohncarrée Spierenweg, wo wir offene Betreuungsangebote etabliert haben, zeigt sich eine soziale Verdichtung mit vielen kinderreichen Familien in prekären Lebenslagen und hohem Unterstützungsbedarf z.B. behördlich. Zwei angrenzende Gemeinschaftsunterkünfte verstärken den Integrations- und Beratungsbedarf zusätzlich. Viele BewohnerInnen stehen vor Herausforderungen wie eingeschränkten Bildungschancen, finanziellen Belastungen, Sprachbarrieren, Einsamkeit oder komplexen Behördenstrukturen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Treffpunkte und eine koordinierende Struktur im Quartier. Im Austausch mit anderen GWA-Einrichtungen wurde die Notwendigkeit einer zentralen Begegnungs- und Koordinierungsstelle deutlich. Konkreter Handlungsbedarf besteht im Bereich der gesamten Station Mecklenheidestr.: Vermehrter Alkoholkonsum, Unsicherheitsgefühle und eine angespannte Verkehrslage durch problematische Ampelschaltungen führen dazu, dass der Bereich von BewohnerInnen gemieden wird. Unsere Sozialraumanalyse bestätigt die Belastung für das Sicherheitsgefühl im Quartier. Trotz Kontakt zum Ordnungsbotschafter (2025 durch LHH eingeführt worden) und Austausch mit der Kommune stehen bislang keine ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die BewohnerInnen des Stadtteils Vinnhorst sowie einen Teil der angrenzenden Gebiete wie Ledeburg und Hainholz im Norden Hannovers. Das Fördergebiet umfasst das unmittelbare Wohnumfeld rund um die Vereinsräumlichkeiten und die angrenzenden Quartiere, in denen der überwiegende Teil der Zielgruppen lebt. Vinnhorst ist geprägt von gewachsenen Wohnstrukturen mit Einfamilienhäusern, kleineren Mehrfamilienhäusern, einzelnen verdichteten Bereichen sowie Gemeinschaftsunterkünften. Zentrale Orte des Alltags sind Kitas, Schulen, Sportvereine und Nahversorgungsangebote. Öffentliche Treffpunkte oder niedrigschwellige Beratungsangebote sind bislang nur begrenzt vorhanden. Das Projekt konzentriert sich bewusst auf das fußläufig erreichbare Umfeld der perspektivischen Vereinsstandorte und angrenzende Wohngebiete, um eine wohnortnahe, barrierearme und leicht zugängliche Anlaufstelle zu schaffen. Gleichzeitig ist das Projektgebiet sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Eine Bushaltestelle befindet sich ca. 50 Meter von den geplanten neuen Räumlichkeiten entfernt, die Stadtbahnhaltestelle ist in etwa 150 Metern erreichbar. Dadurch sind die Angebote auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gut erreichbar. Ergänzend werden aufsuchende Angebote z.B. Rund um die Bahnstation der Mecklenheidestr. oder in den Gemeinschaftsunterkünften im gesamten Gebiet umgesetzt, um auch schwer erreichbare Zielgruppen einzubeziehen. Bestehende Kooperationspartner wie Gemeinschaftsunterkünfte, Kindertagesstätten, Pflegedienste und Arztpraxen werden in die Planung einbezogen, auch wenn sie sich in unmittelbar angrenzenden Stadtteilen befinden. So wird eine funktionale Vernetzung über Quartiersgrenzen hinweg sichergestellt. In der beigefügten Karte markieren vier grüne Punkte die aktuellen Vereinsstandorte. Zwei Kreuze innerhalb der grünen Kreise kennzeichnen die Standorte, die perspektivisch aufgegeben werden müssen. Diese räumliche Veränderung unterstreicht die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung im Quartier. Ziel ist es, das soziale Miteinander im klar definierten Sozialraum zu stärken und vorhandene Ressourcen systematisch zu vernetzen.
Einwohnerzahl
7340
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 - Schätzung da Altersspannen nicht genau überein stimmen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 - Schätzung da Altersspannen nicht genau überein stimmen.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 86
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 86
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 95
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 95
Unterlagen zum Gebiet
quartier11.png (549.03 KB)
GWA/QM-Ansatz
Quartier11 orientiert sich konsequent am Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Im Mittelpunkt stehen die Lebenslagen, Ressourcen, Bedürfnisse und Potenziale der BewohnerInnen. Ausgangspunkt sind konkrete Bedarfe, die sich im Stadtteil zeigen. Überforderung bei Behördenangelegenheiten, Integrationsfragen zugezogener Familien, Einsamkeit im Alter sowie fehlende Orte für Begegnung und Austausch. Quartier11 soll eine niedrigschwellige, barrierefreie und offene Anlaufstelle für alle Generationen aus unterschiedlichsten Kulturen darstellen. Angebote sind freiwillig, wohnortnah und ohne Zugangshürden erreichbar. Ziel ist es, Menschen frühzeitig zu stärken, Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Partizipation ist zentral. Formatideen wie interkulturelles Frühstück, Kochgruppen oder Nachbarschaftsaktionen entstanden im Rahmen unserer Sozialraumanalyse und werden gemeinsam mit BewohnerInnen geplant und weiterentwickelt. Aufsuchende Arbeit an Gemeinschaftsunterkünften, auf Spielplätzen und am REWE-Vorplatz angrenzend an die Bahnstation Mecklenheidestraße ermöglicht die Beteiligung auch schwer erreichbarer Gruppen. Eine Koordinierungsrunde mit lokalen Institutionen bündelt Ressourcen und entwickelt Lösungen, etwa zur Schulwegsicherheit, zur Situation an der Mecklenheidestraße und zur besseren Abstimmung von Unterstützungsangeboten. So entsteht ein tragfähiges, präventiv wirkendes Netzwerk im Quartier.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen stehen im Zentrum, wenn Angebote niedrigschwellig, partizipativ und bedarfsorientiert gestaltet sind, BewohnerInnen mitbestimmen können und individuelle Beratung auf Augenhöhe erfolgt.
Beschreibung
Stabile Kooperationen bestehen, Informationen und Ressourcen geteilt werden, abgestimmte Angebote für die Zielgruppen entstehen und aus einzelnen Angeboten ein starkes Miteinander im Stadtteil wächst.
Beschreibung
Quartier11 ein lebendiger Ort der Begegnung ist, an dem regelmäßig Angebote stattfinden, neue Kontakte entstehen und das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil wächst
Beschreibung
BewohnerInnen Angebote eigenständig planen, organisieren und durchführen, Aufgaben und Verantwortung verbindlich verteilen, Entscheidungen transparent treffen und Projekte auch ohne direkte Steuerung durch das Projektteam dauerhaft und stabil fortführen.
Beschreibung
Fähigkeiten, Ressourcen und Engagement der BewohnerInnen systematisch erfasst, sichtbar gemacht und aktiv eingebunden werden, lokale Netzwerke kooperieren und Projekte überwiegend mit Kompetenzen und Potenzialen aus dem Quartier heraus umgesetzt werden.
Beschreibung
Angebote generationen- und kulturübergreifend geplant sind, unterschiedliche Lebenslagen berücksichtigt werden und BewohnerInnen verschiedener Zielgruppen gemeinsam Projekte entwickeln, umsetzen und voneinander lernen.
Beschreibung
Quartiersarbeit mit kommunalen Strategien abgestimmt ist, relevante Ämter und Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten, Informationen transparent fließen und lokale Maßnahmen in gesamtstädtische Planungen eingebunden werden.
Beschreibung
Dauerhafte Treffpunkte, verlässliche Kommunikationswege und stabile Kooperationsstrukturen bestehen, Räume und Ressourcen zugänglich sind und organisatorische Abläufe Angebote nachhaltig und bedarfsgerecht im Quartier sichern.
Beschreibung
Unterschiedliche Fachbereiche (z. B. Soziales, Bildung, Jugend, Integration) abgestimmt zusammenarbeiten, Informationen regelmäßig austauschen, Maßnahmen gemeinsam planen und Ressourcen bündeln, um Bedarfe ganzheitlich und wirksam zu bearbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Vertiefte Zusammenarbeit mit dem FB Jugend und Familie und Nachbarschaftsarbeit im Hinblick auf Ausbau der Ganztagsschule in ca. drei Jahren. Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe ist im Verfahren. Kooperation mit KSD und Sozialamt wird ausgebaut.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft Vinnhorst; Ausbau durch gemeinsame Planung z.B. kreativer Veranstaltungen oder Lesungen, neue Kulturformate, stärkere Beteiligung von BewohnerInnen und regelmäßige Abstimmung.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engere Vernetzung mit Jugendzentren und Horten wird ausgebaut, um Angebote abzustimmen, Übergänge zu begleiten, Dopplungen zu vermeiden und gemeinsame Freizeit- und Bildungsformate zu entwickeln, die Ressourcen bündeln.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßiger Austausch mit Politik z.B. Bürgermeister LHH (Vereinsmitgleid), Bezirksrat und Stadtteilmanager zur Bedarfsabstimmung, Transparenz über Entwicklungen und Einbindung in kommunale Planungen, um Anschlussfinanzierung frühzeitig abzusichern.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Enge Zusammenarbeit mit 2 Kirchengemeinden im Quartier & Moscheen zur Ansprache verschiedener Zielgruppen, gemeinsamen Nutzung von Räumen & Durchführung interkultureller Begegnungsformate + Aufklärungsarbeit zu vorurteilsbelasteten Themen im Stadtteil.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit Sportvereinen, Feuerwehr sowie Schützen- und Fördervereinen zur gezielten Vermittlung und Begleitung von Übergängen in bestehende Angebote. Synergien bei Veranstaltungen wie dem Frühlingsfest werden ausgebaut. Gemeinsam für mehr Wirkung.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen werden aktiv vernetzt, informiert und beteiligt, bringen ihre Interessen ein und werden bei der Umsetzung eigener Ideen und Initiativen begleitet. Dabei wird ihre Selbstwirksamkeit gestärkt und eigenverantwortliches Handeln gefördert.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bestehende Zusammenarbeit mit ÄrztInnen ( insb. Hausärtzen), Pflegediensten und Apotheken wird ausgebaut, um Beratung, Information und Unterstützung zu bündeln und ein möglichst langes, gesundes selbstbestimmtes Leben im Quartier zu ermöglichen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Vinnpost wird fortgeführt, Infos auch in Kirchenblättern. Homepage, Pressearbeit und Instagram werden ausgebaut, um Transparenz zu stärken, weitere Zielgruppen zu erreichen & Vertrauen im Quartier aufzubauen. Kontakte zur HAZ und NP.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Wohnungsgenossenschaften z.B.hanova im Wohnquartier Spierenweg; Einbindung der Seniorenwohnungen Alt-Vinnhorst & der Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in die Quartiersarbeit. Bedarfsentsprechend weiterführende aufsuchende Arbeit.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit u.a. Nahversorgungsunternehmen & Versicherungen im Stadtteil zur Informationsweitergabe & zum Austausch aktueller Handlungsfelder, Unterstützung bei Aktionen, Stärkung lokaler Strukturen - Raumerweiterung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der Grundschule wird im Hinblick auf den Ganztagsausbau vertieft. Förderung ermöglicht bedürfnisorientierte Nachmittagsangebote. Bei ca. 290 Grundschulkindern stehen nur rund 100 Betreuungsplätze zur Verfügung. Der Bedarf ist sehr akut
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit JVA, Polizei Hannover und Ordnungsbotschafter zur Präventionsarbeit und Stärkung der Sicherheit im Quartier sowie Kooperation mit Sozialarbeitenden der „Roten Reihe“ für obdachlose Menschen in Vinnhorst.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Verein finanziert sich über Spenden, Fördergelder und anteilig BuT-Leistungen. Perspektivisch wird eine kommunale Unterstützung angestrebt, da die Angebote präventiv wirken und den Stadtteil entlasten. Stiftungsgelder (u. a. Bürgerstiftung Hannover, Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, Langesche Stiftung etc.) sowie Unternehmenspartnerschaften (z.B. hanova, Autogena Stahl Göing etc.) sichern zusätzliche Mittel. Social-Media-Kampagnen und neue Kooperationen erweitern die Finanzierung langfristig.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam in Obernkirchen

Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
Funktion Geschäftsführer
Das Nachbarschaftsbüro - für eine Bürgergesellschaft in Obernkirchen
Projektbeschreibung
Koordiniert mit der Kommune wird im Herbst 2026 im städtischen Gebäude "B4 Stadthaus" an bekannter und zentraler Stelle in Obernkirchen ein Nachbarschaftsbüro inkl. einem Begegnungs-Café eröffnet. Das Gartenprojekt wird ebenfals Teil der Maßnahme. Ein "Kümmerer", der die Anlaufstelle besetzt und selbst aktiv mit aufsuchender Arbeit in den Privathaushalten der Stadt den Focus auf die Entwicklung einer Bürgergesellschaft legt. Zielgruppe ist die Gesamtbevölkerung der Stadt unabhängig von Herkunft und Alter. Bereits gestartete Projekte wie die Förderung der Demokratie (Besuche Land-/Bundestag mit interkulturellen Gruppen, wie auch das Filmprojekt zum Erklär-Film für Elternbeiratswahlen) oder sämtliche Kursangebote (Sprachkurse, MIA-Kurse, Grundrechtsschulungen und Kurse zur seelischen Gesundheit) sollen als Begegnungsangebote intensiviert werden. Neue Angebote wie Eltern- und Wohnführerschein werden aktuell entwickelt. Seit 2025 verfolgen wir mit unserem Integrationskonzept die Strategie der Bündelung von Finanz- und Personalressoursen für die Integration aller Menschen. Die Gründung eines Integrationsnetzwerkes im Herbst 2025 mit 18 weiteren Organisationen führt zu einer breiten Aktionsplattform um eine hohe Einbindung bereits ehrenamtlich tätiger Menschen zu erzielen und neue zu begeistern. Alles mit dem Ziel vor Augen Menschen miteinander zu verbinden und zur Eigeninitiative zu bewegen. Der Einsatz von unseren neu ausgebildeten Integrationslots*Innen hilft Familien bei Ihren Herausforderungen mit Kindergarten und Schule sowie sich an einer aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und an den Vereinsangeboten zu beteiligen. Auch hier gilt es Menschen mit Interesse an bürgerschaftlichem Engagement zu aktivieren. Im Landkreis koordiniernen wir uns mit dem Bereich Migration und Teilhabe Frau Cerne sowie den Dezernentinnen Frau Otto und Frau Friedrichs Ein wichtiger Ansatz wird u.a. die Deeskalation der vorkommenden Nachbarschaftskonflikte (z.B. wegen fehlender Mülltrennung) in Obernkirchen sein. Nachhaltiges Ziel ist in finanzieller Kooperation mit unserem DRK Landesverband zeitnah ein Familienzentrum in Obernkirchen zu entwickeln, dass die DRK Kinder- und Jugendhilfe mit dem vorhanden interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum vereint und Akteure wie das Jugendzentrum Obernkirchen und den Kinderschutzbund verbindet. Durch koordiniertes Handeln schaffen wir mehr Power um die Aufgaben zu bewältigen. Pragmatische Unterstützung für die alle Bürger.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Stadt Obernkirchen liegt im ländlichen Raum des Landkreis Schaumburg, hat 9407 Einwohner in 4197 Haushalten mit Bevölkerungsanteil von 17% bis 18 Jahre und 23% über 66 Jahre. Durch Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre gibt es 10% Personen mit Einwanderungsgeschichte, untergebracht in 39 Übergangswohnungen und/oder in privat angemietetem Wohnraum. Struktur der Haushalte sind 41% Einpersonenhaushalte, 28% Familien mit Kindern und 30% Paare oder WG's. Die Menschen verbleiben in Ihren Sprach-Communitys. Die vorrangigen Herausforderungen der Bevölkerung liegen lt. unserer aktuellen Umfrage in den Bereichen fehlende Verknüpfung von Angeboten, fehlende Integrationsbereitschaft, fehlendem Verständnis untereinander, Vereinsamung durch demographischen Wandel, Mängel bei der Kindererziehung, fehlende Begegnungsstätten, Bürger erfahren Respektlosigkeit. Hinzu kommen noch strukturelle Probleme aus dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist eine 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V. mit Sitz in Obernkirchen. Er hat mit 6.000 Mitgliedern gute ehrenamtliche Strukturen und engen Kontakt zur alteingesessenen Bevölkerung. Das DRK Team Integration arbeitet im interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum mit 26 Ehrenamtlichen und 9 Hauptamtlichen vertrauensvoll mit den Zugewanderten zusammen und kennen deren Herausforderungen. Unsere Beratungsstellen zur Migrationsberatung, zur Beruflichen Integration, die Beratungsstelle für traumatisierten geflüchtete Menschen sind professionell besetzt und können wesentlich zum Erfolg des Projektes beitragen. Gemeinsam in Obernkirchen ist der Slogan für ein beispielhaftes tolerantes Miteinander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
31683 Obernkirchen, Landkreis Schaumburg
Beschreibung
Kernstadtgebiete der Stadt Obernkirchen ohne die Ortsteile der Samtgemeinde (s. eingereichte Karte), Brennpunkte sind die Strassenzüge Friedrichstr., Kalte Weide, Kolbergring, Sülbecker Weg und Taubenweg mit einem hohen Anteil an Migrannten, 1972 hatte Obernkirchen noch 12.000 Einwohner, sichtbar starke Abwanderung, Ziel ist auch für die Stadt mit kreativem Angebot befreundte Familien aus den Sprach-Communitys nach Obernkirchen anzuwerben um die Kernstadt zu stärken
Einwohnerzahl
9407
Quelle / Anmerkungen
Stadt Obernkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in: - Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen unter Einbindung bestehender Ressoursen. - Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung von Begegnungsorten zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Hilfe in verschiedenen Lebenslagen. - Die Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht das Mitgestalten - In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – unter Berücksichtigung des demographischen Wandels und Bündelung von individuellen, institutionellen iwe finanzierllen Ressourcen im Sozialraum; Finanzmittel vom Landkreis, und DRK Landesverband fürs Projekt bündeln/einsetzen. - In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. - In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien, ältere Bürger*Innen etc.) Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 700 Mitgliedern, viele persönliche Kontakte unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelle Zentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Kindergärten, Schulen und Jugendtreffs.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn bei allen Aktivitäten immer die beteiligten Menschen im Mittelpunkt stehen und gegenseitiger Respekt und Toleranz sichtbar werden.
Beschreibung
Wenn spürbar Spaß bei den Netzwerken entsteht und immer während neue Ideen entstehen, die helfen dem gemeinsamen Ziel immer näher zu kommen
Beschreibung
Deeskalation von Nachbarschaftskonflikte, entstehender respektvoller Umgang miteinander und gemeinsame Aktivitäten, Feste und Hilfen innerhalb der nachbarschaftlichen Community
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirche, Obernkirchen Frau Nora Haarmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen, Frau Worm-Kressin (Bürgermeisterin)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schülerhilfe Obernkirchen, Herr Ricardo Gallo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ichtys Gemeinde, Freie Kirche Obernkirchen, Frau Neumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Ortsverband Obernkirchen, Herr Kai Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeirevier Obernkirchen, Herr Husemann/Frau Finger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Obernkirchen, Herr Oral
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Obernkirchen, Herr Nils Plagge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Kreistagsfraktion, Herr Dumbrowski
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoVD e.V. Obernkirchen, Herr Herrmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kneippverein Obernkirchen, Frau Sabine Drasdek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inro-Gallerie Obernkirchen, Frau Hella Hespe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Obernkirchen, Frau Dörte Korn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Obernkirchen, Herr Kujath
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Büro Obernkirchen, Frau Heidi Klaus/Frau Elena Betger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Krainhagen e.V., Frau Nicole Vollmer-Furchbrich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Rinteln, Frau Anne Franke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum/-pflege Obernkirchen, Herr Nico Dehne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Husky Obernkirchen, Eva Felka
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Schaumburg, Bückeburg, Frau Dr. Diana Kolb
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Schaumburg, Stadthagen, Frau Jessica Otto
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stift Obernkirchen, Äbtissin Frau Antje Zaiss-Pensotti
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Landesverband Niedersachsen, Frau Malonnek
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BKK24, Herr Busche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Schaumburg, Frau Brassat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NTFN Hannover, Frau Loos
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Stadt Obernkirchen unterstützt uns 2026 mit €8000, der Landkreis Schaumburg mit €109.000 für die Sozialarbeit GWA sowie das Land Niedersachsen die Migrationsarbeit und Teilhabe. Mit dem DRK Landesverband verhandeln wir konkret ab 09/26 ein Familienzentrum gefördert zu bekommen, was im aktuellen Beratungszentrum in der Raumreseve ergänzt wird. Diese Zuwendung gemeinsam mit der GWA-Auslobung würde in Obernkirchen einen deutlichen Schub in unserer Strategie zur Gemeinwesenarbeit bewirken können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Demokratie und Soziales in Vissel

Ansprechpartner
Pascal Kaufmann
Funktion Inhaber Gesellschafter
Gemeinwesen Büro Visselhövede
Projektbeschreibung
Ziel ist es, Ressourcen im Sozialraum zu aktivieren, Selbsthilfepotenziale zu fördern und die Eigenverantwortung der Menschen zu stärken. Der Sozialraum wird dabei als zentraler Ort des Handelns verstanden, in dem Teilhabe ermöglicht und soziale Integration gefördert wird. Das Gemeinwesen-Büro fungiert als zentrale Anlaufstelle im Kernort und übernimmt eine verbindliche Brückenfunktion zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung es soll aber nicht die Quartiersarbeit oder die Präsenz in den Quartieren mindern . Es verbessert die Zugänglichkeit zu kommunalen Angeboten und stärkt die Kommunikation sowie das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Rathaus. Ein wesentlicher Bestandteil ist die niedrigschwellige, lebensweltorientierte Arbeitsweise. Beratung, Begleitung und Unterstützung erfolgen flexibel, bedarfsnah und sozialraumorientiert. Neben individueller Unterstützung stehen insbesondere gemeinschaftliche Lösungsansätze, die Förderung nachbarschaftlicher Beziehungen sowie die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements im Mittelpunkt. Durch die kontinuierliche Präsenz im Sozialraum werden Vertrauen aufgebaut und Zugänge geschaffen, die präventives Handeln ermöglichen. Das Gemeinwesen-Büro trägt dazu bei, bestehende Angebote zu vernetzen, Informationswege zu verbessern und die Teilhabechancen insbesondere in den Brennpunktquartieren zu erhöhen. Ziel ist es, das Gemeinwesen-Büro dauerhaft als zentrales, niedrigschwelliges Bindeglied im Sozialraum zu etablieren, das Integration stärkt, gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und die Verbindung zwischen Quartier und Stadt nachhaltig sichert.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Visselhövede steht vor erheblichen sozialen Herausforderungen. Der deutliche Zuzug von Familien mit Flucht- und Migrationsgeschichte, insbesondere seit 2015/16 sowie erneut seit 2022 – hat die soziale Struktur des Kernortes nachhaltig verändert. Ein erheblicher Anteil junger Erwachsener sowie älterer Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum, insbesondere in den verschiedenen Brennpunktquartieren, verfügt über geringe oder fehlende Deutschkenntnisse und ist dadurch in seinen Bildungs-, Integrations- und Teilhabechancen eingeschränkt. Daraus ergibt sich ein erhöhter Handlungsdruck im Gemeinwesen. Zudem bestehen strukturelle Problemlagen wie eine erhöhte Arbeitslosenquote, Schulabgänge ohne Abschluss sowie begrenzte Bildungs- und Freizeitangebote. Trotz gewachsener Nachbarschaften sind soziale Netzwerke nicht automatisch stabil. Segregationstendenzen einzelner Bevölkerungsgruppen, eingeschränkte Mobilität im ländlichen Raum sowie fehlende niedrigschwellige Begegnungs- und Unterstützungsangebote erschweren gesellschaftliche Teilhabe, insbesondere für junge Menschen. Es handelt sich um ein Projekt das zur Weiterentwicklung der seit zwei Jahren aufgebauten Gemeinwesenarbeit in Visselhövede anknüpft. Das Gemeinwesen-Büro soll künftig als zentrale Anlaufstelle im Kernort für alle Menschen, unabhängig von Alter oder Herkunft, etabliert werden und eine verbindliche Brückenfunktion zur Stadtverwaltung sowie zum Rathaus übernehmen. Vor diesem Hintergrund ist eine strategisch ausgerichtete Gemeinwesenarbeit erforderlich, die Integration stärkt, soziale Teilhabe fördert und vorhandene Ressourcen systematisch vernetzt, um sozialer Spaltung entgegenzuwirken.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Kernstadt Visselhövede mit besonderem Fokus auf sozial verdichtete Lagen wie Pappelstraße, Rohlmanshof sowie das Umfeld Jugendzentrum/Visselwiesen. Ergänzend werden angrenzende Quartiere einbezogen, sofern integrations- oder jugendbezogene Bedarfe bestehen.
Einwohnerzahl
10000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), indem es niedrigschwellige Zugänge schafft, Ressourcen im Quartier aktiviert und Bewohner/innen konsequent beteiligt. Es arbeitet sozialraumorientiert, vernetzt Verwaltung, Schulen, Vereine und Ehrenamt und stärkt Selbstwirksamkeit statt Defizitverwaltung. Als koordinierende Struktur übernimmt das Sozialbüro klassische Funktionen des Quartiersmanagements: Bedarfsanalyse, Aktivierung, Beteiligung, Schnittstellenmanagement und nachhaltige Stabilisierung sozialer Strukturen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Projekterfolg wird anhand quantitativer und qualitativer Indikatoren gemessen und an den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit ausgerichtet. Dazu zählen Fallzahlen, erfolgreiche Antragsabschlüsse, reduzierte Abbrüche, Beteiligungsquoten usw.
Vorhandene Strukturen
In Visselhövede bestehen bereits professionelle und ehrenamtliche Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Das Jugendzentrum im ‚Hallenbad‘ arbeitet als sozialräumlicher Treffpunkt mit offenen Angeboten, Beteiligungsformaten und aktiver Ehrenamtsbeteiligung. Zudem bestehen gewachsene Kooperationsnetzwerke mit Schulen, Kitas, Schulsozialarbeit, Jugendamt, Jobcenter, Vereinen, Kirchen und inklusiven Einrichtungen. Das beantragte Projekt schafft keine Parallelstruktur, sondern professionalisiert, bündelt und systematisiert diese vorhandenen Ansätze im Sinne eines koordinierten Quartiersmanagements. Bestehende Ehrenamts- und Beratungsstrukturen werden verbindlich vernetzt, Schnittstellen strukturiert und sozialräumliche Beteiligungsprozesse strategisch weiterentwickelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Visselhövede Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eike Holsten CDU
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kastanienschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Combi Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dörte Liebetruth SPD
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OBS Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DLRG Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Visselhövede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Daniela Barth Rotenburger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel des Projekts ist die nachhaltige Etablierung eines niedrigschwelligen Gemeinwesen-Büros als feste Beratungs- und Unterstützungsstruktur vor Ort. Während der Förderphase werden stabile Kooperationen mit Kommune, sozialen Trägern und zivilgesellschaftlichen Initiativen aufgebaut. Die Ergebnisse werden in bestehende lokale Strukturen integriert. Perspektivisch ist eine Verstetigung über kommunale Beteiligung, ergänzende Förderprogramme sowie ehrenamtliche Netzwerkstrukturen vorgesehen.
Galerie
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weltkindertag mit simbav
zeitungsbericht judith ferienprogramm
quartierfest pappelstrasse
gemeinwesenarbeiter mit andre
gwa foto
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bad Laer bewegt sich: Begegnung und Gesundheit im Alltag

Ansprechpartner
Nina Rohe
Funktion Fördermittelmanagement
Neue Wege der Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Das Modellprojekt „Bad Laer bewegt sich“ erprobt erstmals, wie Träger der Eingliederungshilfe im ländlichen Raum Gemeinwesenarbeit aufbauen und ihre Betriebsstätten für diesen innovativen Ansatz öffnen können. Ausgangspunkt ist der neue Standort der Osnabrücker Werkstätten im Gesundheitszentrum Bad Laer. Dort entstehen im August 2026 rund 80 Plätze beruflicher Teilhabe für Menschen mit psychischen Behinderungen. Durch die Architektur nach dem Konzept der Healing Architecture gibt es erstmalig in Niedersachsen einen Ort, der Gesundheit, Wohlbefinden und Begegnung fördert und damit über seine Funktion als Arbeitsort hinaus als soziale Anlaufstelle im Gemeinwesen genutzt werden soll. Das Projekt richtet sich an alle Anwohner*innen im Kurort Bad Laer, insbesondere an ältere Menschen sowie an Frauen und Männer, die durch bestehende Strukturen bislang nur eingeschränkt erreicht werden und deren Zugang zu sozialer Einbindung, Begegnung im Alltag sowie zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten begrenzt ist. Im Fokus stehen damit besonders Menschen, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur wenig in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Kern des Vorhabens ist der Aufbau einer Netzwerkstelle, die Anwohner*innen aktiv anspricht, gemeinsam mit ihnen und lokalen Akteur*innen Bedürfnisse und Wünsche erhebt, Themen und Ideen sichtbar macht und daraus niedrigschwellige Angebote der Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung ableitet. Diese können am Standort der Osnabrücker Werkstätten oder an anderen geeigneten Orten in Bad Laer stattfinden. Zugleich erproben die Osnabrücker Werkstätten mit dem Projekt eine neue Rolle als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen, der berufliche Teilhabe mit Begegnung, Beteiligung und lokaler Vernetzung verbindet. Innovativ ist die bewusste Verbindung von Methoden der Gemeinwesenarbeit mit fachlichen Ansätzen der Eingliederungshilfe. Die Osnabrücker Werkstätten bringen ihre Erfahrungen in personenzentrierter Bedarfsermittlung, Empowerment, Teilhabeplanung und sozialer Unterstützung in den Sozialraum ein. Ziel ist es, Gesundheit zu fördern, neue soziale Beziehungen zu ermöglichen und vorhandene Ressourcen in Bad Laer besser miteinander zu verbinden. Am Ende sollen in Bad Laer niedrigschwellige Begegnung stattfinden, Menschen leichter miteinander in Kontakt kommen, neue bedürfnisorientierte (Gesundheits-)Angebote bestehen und tragfähige Netzwerke lokaler Akteur*innen entstehen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Gemeinde mit einer für kleinere Kommunen typischen Größe und Sozialstruktur und damit ein geeigneter Ort, um modellhaft zu erproben, wie Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum aufgebaut und weiterentwickelt werden kann. Bad Laer ist bereits von einem gewissen Miteinander, einer aktiven Zivilgesellschaft und einer hohen Identifikation vieler Menschen mit ihrer Gemeinde geprägt. Gleichzeitig arbeiten Institutionen und Akteur*innen bislang vielfach nebeneinander statt systematisch miteinander, sodass Potenziale für Kooperation, gegenseitige Unterstützung und eine stärker vernetzte Entwicklung des Gemeinwesens noch nicht ausreichend genutzt werden. Zugleich gibt es in Bad Laer Menschen, für die soziale Einbindung, Begegnung im Alltag und der Zugang zu gemeinschaftlichen oder gesundheitsfördernden Angeboten nicht selbstverständlich sind, insbesondere ältere Menschen sowie Frauen und Männer u.a. mit Migrationserfahrung, die von Vereinzelung bedroht, schwer erreichbar oder bislang nur eingeschränkt in soziale Zusammenhänge eingebunden sind. Mit dem neuen Standort der Osnabrücker Werkstätten im zentral gelegenen Gesundheitszentrum tritt ein neuer sozialer Akteur in das Gemeinwesen ein. Gemeindeverwaltung und Kirchengemeinden begrüßen das Vorhaben ausdrücklich und wollen sich in das Vorhaben einbringen. Damit bietet Bad Laer gute Voraussetzungen für ein Modellprojekt, das vorhandene Ressourcen aufgreift, Akteur*innen stärker miteinander vernetzt und Impulse für eine integrative Gemeinwesenarbeit und Gesundheitsförderung mit möglicher Übertragbarkeit auf andere Kommunen im ländlichen Raum setzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Laer
Beschreibung
Bad Laer ist eine ländlich geprägte Kurgemeinde im Landkreis Osnabrück mit 9.426 Einwohnerinnen. Das Projektgebiet umfasst das gesamte Gemeindegebiet und ist bewusst nicht auf einzelne Teilräume begrenzt. Ziel ist es, Begegnung, Beteiligung und Gesundheitsförderung für alle Bewohner*innen zu stärken und dabei insbesondere auch diejenigen in den Blick zu nehmen, die durch bestehende Strukturen nur schwer erreicht werden. Um diese Personen überhaupt ansprechen und ihre Bedarfe erfassen zu können, ist eine gemeindeweite Perspektive erforderlich: Nur wenn der Ort in seiner Gesamtheit betrachtet wird, lässt sich nachvollziehen, wo Menschen sich im Alltag bewegen, welche Zugänge bereits bestehen, wo Lücken im Erreichen bestimmter Gruppen liegen und an welchen Orten niedrigschwellige Kontaktaufnahme gelingen kann. Die Sozialstruktur verdeutlicht die Relevanz dieses Ansatzes: 21 % der Einwohnerinnen sind 60 Jahre und älter, 17 % sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre, 16 % haben eine andere Staatsangehörigkeit. Das Projektgebiet wird daher als zusammenhängender Sozialraum verstanden, in dem Bedarfe ortsweit erhoben und passende Angebote gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen entwickelt werden.
Einwohnerzahl
9426
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bad Laer, 2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeindeverwaltung Bad Laer (Stand: 12.03.2026)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Verbindung personenzentrierter Methoden der Eingliederungshilfe mit sozialräumlicher Gemeinwesenarbeit wird im Projekt erstmals modellhaft im ländlichen Raum erprobt. Ausgangspunkt sind Gespräche und Begegnungen im Alltag des Ortes. Durch aufsuchende Gespräche, Walk-and-Talk-Formate und persönliche Kontakte werden Bedürfnisse, Interessen und Ideen von Bewohner*innen sichtbar gemacht. Methoden der Eingliederungshilfe erweitern diesen Ansatz um personenzentrierte Verfahren der Bedarfsermittlung, Beteiligung und Ressourcenaktivierung. Elemente der Persönlichen Zukunftsplanung, etwa Netzwerkkarten, Unterstützer*innenkreise oder die Methode „Meine Orte“, helfen dabei, soziale Beziehungen, wichtige Treffpunkte und vorhandene Ressourcen im Sozialraum gemeinsam mit Bewohner*innen zu erkunden. Ergänzend wird mit Empowerment-Ansätzen gearbeitet, um Bewohner*innen zu ermutigen, eigene Ideen einzubringen und Aktivitäten im Quartier aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig richtet sich der Blick nicht nur auf individuelle Bedürfnisse, sondern auch auf Umweltbedingungen im Ort: mögliche Barrieren werden sichtbar gemacht und Zugänge zu gemeinschaftlichen Angeboten verbessert. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam mit Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen bedarfsgeleitete Angebote der Begegnung, Teilhabe und Gesundheitsförderung entwickelt sowie Kooperationen und Netzwerke im Ort gestärkt. Der neue Werkstattstandort bietet hierfür einen ersten Ort der Begegnung und Austauschmöglichkeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen sich im Alltag im Ort begegnen, gemeinsam Zeit verbringen und aus anfänglicher Teilnahme tragfähige Beziehungen entstehen, sichtbar daran, dass Treffen auch jenseits der Angebote verabredet und weitergeführt werden.
Beschreibung
Bedürfnisse aus Gesprächen und Begegnungen im Ort nachweislich Grundlage für Themen, Formate und Entscheidungen sind und Angebote partizipativ entwickelt werden.
Beschreibung
Vorhandene Kompetenzen, Orte und Initiativen im Ort sichtbar gemacht, einbezogen und gezielt für neue Formate und Kooperationen genutzt werden.
Beschreibung
Tragfähige Kooperationen bestehen, regelmäßige Austauschrunden stattfinden und gemeinsame Aktivitäten über Einzelformate hinaus entstehen.
Beschreibung
Bestehende Orte sinnvoll genutzt, neue Treffpunkte erprobt und Zugänge zu Räumen und Angeboten für unterschiedliche Gruppen verbessert werden.
Beschreibung
Akteur*innen aus Gesundheit, Ehrenamt, Kirche, Kultur und Kommune gemeinsam planen, Informationen teilen und Angebote aufeinander abstimmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Bad Laer (Bürgermeister*in / Verwaltungsspitze)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und Kulturverein Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tourist-Information Bad Laer, Glandorfer Straße 5, 49196 Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulante Pflegedienste, Z. B. Caritas Pflegedienst Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Bad Laer; Café International - Interkulturelles Begegnungs- und Beratungsangebot im Gemeindezentrum der evangelisch-lutherischen Kirche in Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitszentrum Bad Laer, Kurmittelhaus Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde Bad Laer (Hilterstraße), Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bad Laer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einzelhandel und Gastronomie im Ortskern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale und regionale Presse (NOZ); Gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen aller Altersgruppen, informelle Nachbarschaften, Ortsvorsteher*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Bad Laer
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Erfolgreiche Formate und Kooperationen werden im Ort verstetigt und in bestehende oder gemeinsam mit lokalen Partnern neu geschaffene Strukturen überführt. Zugleich erprobt das Projekt die neue Rolle der Osnabrücker Werkstätten als sozialräumlich geöffneter Akteur im Gemeinwesen. Erfahrungen werden ausgewertet, aufbereitet und für weitere Standorte, Träger des Sozialwesens und Kommunen im ländlichen Raum nutzbar gemacht.
Zustimmung Veröffentlichung
On

3 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Jasmin Strecker
Funktion Stadtteilmanagerin
Soziale Vielfalt stärken – Gemeinschaft neu denken
Projektbeschreibung
Mit dem beantragten Projekt soll der sozialen Spaltung im Quartier aktiv entgegengewirkt und die Teilhabechancen aller Bewohner*innen, insbesondere der Menschen mit Fluchterfahrung und der obdachlosen Personen, nachhaltig verbessert werden. Dazu soll zunächst die Ausgangslage, vor allem durch aktive Befragungen, erfasst werden. Was brauchen und möchten die vor allem in der Gemeinschaftsunterkunft lebenden Menschen in ihrem Stadtteil? Durch niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Ansätze soll im Anschluss ein Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung geschaffen werden. Ganz konkret sollen die Menschen in den Unterkünften regelmäßig aufgesucht werden, es soll ein erster Kontakt hergestellt und eine Ansprechperson für den Stadtteil vorgestellt werden. Die Menschen sollen sehen, dass Ihnen Interesse entgegengebracht wird und sie nicht am Rande stehen. Das soll Mut machen sich zu beteiligen und dann in einem nächsten Schritt aktiv das Leben im Stadtteil mitzugestalten. Bestehende Strukturen in den Stadtteilen sollen gezielt geöffnet und weiterentwickelt werden, um alle Bürger:innen erreichen zu können. Dazu sollen auch die bereits bestehenden Angebote genauer betrachtet werden. Was ist seit Jahren gleich, wie können Angebote angepasst oder neue Angebote entwickelt werden, die eine breitere Bevölkerungsgruppe ansprechen? Die Stadtteile Rettmer und Häcklingen mit ihrem Stadtteilhaus, dem Bonhoeffer-Haus, sollen ein Treffpunkt werden, für alle Menschen unabhängig von Herkunft, Status oder Lebenssituation. Durch ein vielfältiges, inklusives Angebot sollen interkultureller Austausch und gemeinschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadtteile, Häcklingen und Rettmer liegen am südlichen Stadtrand von Lüneburg. Sie teilen sich seit 20 Jahren ein gemeinsames Stadtteilhaus. Beide Stadtteile sind geprägt von einem eher ländlichen Charakter, mit Wohngebieten die zum großen Teil aus Einfamilien- oder Doppelhäusern bestehen. Hier leben Familien, die über stabile soziale Netzwerke verfügen. Diese Bevölkerungsgruppe ist in der Stadtteilarbeit gut eingebunden, nutzt bestehende Angebote aktiv und beteiligt sich häufig selbst an der Gestaltung des Gemeinwesens. Im Gegensatz dazu steht die Gemeinschaftsunterkunft in Rettmer, in der Menschen mit Fluchterfahrung (akutell 48) und auch obdachlose Menschen (aktuell 74) untergebracht sind. Diese Gruppen sind im öffentlichen Leben der Stadtteile häufig kaum sichtbar. Ihre gesellschaftliche Teilhabe ist, insbesondere im Fall obdachloser Menschen, stark eingeschränkt. Viele von ihnen sind sozial isoliert, haben keinen Zugang zu den bestehenden Angeboten und kaum Anschluss an die lokale Nachbarschaft oder unterstützende Strukturen. Es besteht somit ein deutliches soziales Gefälle innerhalb der Stadtteile. Die Stadtteilarbeit, die mit 14 Wochenstunden vor Ort ist, könnte Brücken bauen, doch die Verwaltungsaufgaben binden Ressourcen und bestehende Angebote erreichen meist nur diejenigen, die ohnehin schon gut vernetzt sind. Diejenigen die dringende Unterstützung brauchen bleiben außen vor. Es braucht zusätzliche zeitliche Ressourcen um sich aktiv mit den benachteiligten Bevölkerungsgruppen auseinanderzusetzen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und sie einzubinden. Damit Rettmer und Häcklingen zu Stadtteilen werden, die von allen dort lebenden Menschen mitgestaltet werden.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich am Leitgedanken der Gemeinwesenarbeit, die auch darauf abzielt, die immateriellen Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern und soziale Teilhabechancen zu erweitern. Konkret soll erreicht werden, dass sich alle im Stadtteil lebenden Menschen zugehörig fühlen und ihre jeweiligen kulturellen Hintergründe und individuellen Lebensrealitäten als wertvolle Bereicherung für das Gemeinwesen wahrnehmen. Vielfalt soll sichtbar gemacht, wertgeschätzt und in einen lebendigen Austausch überführt werden. Im Mittelpunkt des Projekts steht die gezielte Ansprache und Einbindung von Personengruppen, die sich bislang (so die Vermutung) überwiegend innerhalb ihrer eigenen sozialen Lebenswelt bewegen. Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate sollen sie dazu ermutigt werden, sich aktiv einzubringen und den Sozialraum mitzugestalten. Um das zu erreichen, soll auch die Kooperation zwischen Akteur:innen im Stadtteil gezielt ausgebaut und strukturell gestärkt werden. Es sollen Kompetenzen gebündelt, Synergien genutzt und gemeinsam kulturelle Vielfalt im Stadtteil sichtbarer und erlebbarer gemacht werden. Im Zentrum stehen dabei stets die Interessen, Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort. Übergeordnetes Ziel ist es, allen Beteiligungsinteressierten reale Mitwirkungsmöglichkeiten zu eröffnen und Impulse zur Selbstorganisation zu geben. Dadurch sollen nachhaltige Strukturen entstehen, die über die Projektlaufzeit hinaus wirken.
Vorhandene Strukturen
Ein Großteil der professionellen Strukturen in den Stadtteilen Rettmer und Häcklingen bündelt sich im gemeinsamen Stadtteilhaus. Dieses wird gemeinschaftlich von der Kirchengemeinde Embsen und der Hansestadt Lüneburg getragen; zudem sind dort die Träger PädIn (Beratungs- und Betreuungsangebot im sozialpädagogischen Bereich) und der VSE (Sozialeinrichtung in Lüneburg) ansässig. Gemeinsam gestalten die Akteur:innen Veranstaltungen wie Sommerfeste und Laternenumzüge. Darüber hinaus bereichern vielfältige Einzelangebote das Programm, darunter Themennachmittage, Frühstücke, Vorträge, Bastelaktionen und Andachten. Neben dem Stadtteilmanagement sind im Bonhoeffer-Haus auch Mitarbeitende des Allgemeinen Sozialen Dienstes tätig. Ergänzend bestehen eigenständige Sport- und Austauschgruppen.Außerhalb des Hauses unterstützt der Förderverein „Alte Häcklinger Schule e. V.“ Projekte zur Förderung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens und stellt hierfür Räume zur Verfügung. Der Ortsvorsteher für Häcklingen und die Ortsvorsteherin für Rettmer stehen als Ansprechpersonen für die Bürger:innen zur Verfügung und organisieren u. a. Bürgerversammlungen sowie den Neujahrsempfang. Eine wichtige Rolle in der Gemeinwesenarbeit spielen die Freiwilligen Feuerwehren mit ihren Kinder- und Jugendabteilungen, die das Stadtteilleben maßgeblich prägen. Das Wohnprojekt Raume e.V. ergänzt das Angebot durch offene Formate und Feste.
Nachhaltigkeit
Das Bonhoeffer-Haus als Stadtteilhaus existiert bereits seit 20 Jahren und wird auch zukünftig fester Bestandteil des Gemeinschaftslebens in Rettmer und Häcklingen bleiben. Bereits jetzt findet dort mit 14 Wochenstunden Stadtteilmanagement statt. Zwischen der bestehende Stelle und der dazugewonnen Personalstelle soll in enger Kooperation gearbeitet werden um so verbindliche und wirksame Strukturen für die Zukunft zu schaffen. Weitere Angaben siehe Dachantrag.
Galerie
haus
gu rettmer