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Aufsuchende Sozialarbeit

Zukunft in Langenforth durch Dialog und Partizipation demokratisch gestalten

Ansprechpartner
Nina Landers
Funktion Koordinatorin
Mit Emma und Paul im verbunT selbstbewusst handeln, vernetzt gestalten, verantwortungsvoll leben.
Projektbeschreibung
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit im Quartier Langenforth werden die Formate für Familien (einem offenen Familienbegriff folgend) noch stärker auf andere Lebensphasen ausgeweitet. Dabei werden bestehende und neue Netzwerke gepflegt und erweitert. Schwerpunkte der GWA bilden die aufsuchende Arbeit, unterstützt durch die Stadtteilmutter, sowie die Aktivitäten rund um den Ada-Lessing-Platz als neuem „Herz“ des Quartiers. Laufende Angebote werden unter Beteiligung von Ehrenamtlichen und Anwohner:innen in die Selbstständigkeit begleitet und neue Aktionsformen unterstützt. Der Aufbau einer sozialen Infrastruktur im Quartier fördert das Zusammenleben der Generationen sowie unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen. Mit diesem Folgeantrag sollen die drei Themenschwerpunkte gestärkt werden: (1) Zusammenleben der Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten, (2) Sichtbarmachung demokratischer Grundwerte durch kooperative Arbeitsweisen auf unterschiedlichen Ebenen, (3) Implementierung der Erfahrungen in kirchliche Handlungsfelder und in Netzwerkpartnerschaften. Durch die Kombination aus einer fundierten Bedarfserhebung, zielgerichteter und partizipativer Angebotsentwicklung und der Gestaltung eines offenen und inklusiven Austauschs entsteht eine vielfältige und solidarische Stadtteilkultur, die auf den Prinzipien von Teilhabe und gegenseitigem Respekt basiert. Erfahrungen aus dem ersten Förderzeitraum (aufsuchende Arbeit / Bollerwagen-Café, Vernetzungsmöglichkeiten / Donnerstags-Frühstück, interkultureller Austausch / Bilderbuch-Kino) bieten die Grundlage für eine Weiterentwicklung und zukunftsgerichtete GWA. Ergänzend hierzu werden im verbunT konzeptionell Schulungen für Ehrenamtliche entwickelt und angeboten. Für die Weiterentwicklung kirchlicher Arbeit muss die Verzahnung mit GWA – gepaart mit den Erfahrungen aus den Projekten – eine notwendige Grundlage für die sozialräumliche Ausrichtung sein.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Langenforth wird durch die Randlage zu Hannover und zu Gewerbegebieten geprägt. Die Bevölkerungsstruktur ist international, neben osteuropäischen Migrant:innen sind in den vergangenen zehn Jahren vor allem Menschen aus dem Nahen Osten zugezogen. Knapp ein Viertel der Anwohner:innen ist über 65 Jahr alt und gehört vielfach zur „Gründergeneration“ des Stadtteils in den 60er Jahren, bahnt sich ein Generationenwechsel an. Die Communities in den einzelnen Straßenzügen bilden sich in der Bebauungsstruktur ab, sie haben wenig Beziehung zueinander, es bestehen Vorurteile. Im kirchengemeindlichen Kontext hat sich vorwiegend die ältere Generation engagiert, weitergehende Kontakte in das Quartier wurden durch aufsuchende Arbeit angebahnt. Es müssen Berührungsängste abgebaut werden. Erste gemeinsame Aktivitäten sind Ergebnis einer Beziehungsarbeit, die ausgebaut und gepflegt werden muss. Die erhobenen Bedarfe zeigen Konfliktlinien innerhalb der Bewohner:innen sowie den Wohnungsbaugesellschaften auf, etwa bei der Nutzung von Gemeinschaftsanlagen. Die Umbenennung des Stadtraums vor der Kirche 2023 in Ada-Lessing-Platz ist Ausgangspunkt für Veranstaltungen und Begegnungen, hier entstehen Möglichkeiten für demokratische Beteiligungsformate. Verantwortlichkeiten und Strukturen im Netzwerk müssen weiterentwickelt werden. Innerhalb der älteren Bevölkerung ist Vereinsamung ein häufiges Problem. Für die junge Generation spielt Vernetzung + Familienbildung eine wichtige Rolle. Ziel ist, den Personenkreis, die GWA mitgestalten, zu erweitern + stärker in die Eigenverantwortlichkeit zu überführen. GWA im verbunT hat mit ihren Leitlinien einen gemeinsamen Arbeitsansatz entwickelt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Langenforth
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im südlichen Bereich der Kernstadt Langenhagen und wird begrenzt durch folgende Straßen - nördlich - Bothfeider Straße - östlich - Oertzeweg und Wümmehof - südlich - Emil-Berliner-Straße - westlich - lthweg / Sollingweg / Harzweg und Walsroder Straße. Lagenhagen ist 7.190 ha groß, das Projekt-gebiet umfass mit 73 ha nur 1 c% des Stadtgebiets, es leben aber mit 5.595 rund 10 % der Bewohner:innen in Langenforth (Gesamtlangenhagen 56.342 Bewohner:innen).
Einwohnerzahl
5595
Quelle / Anmerkungen
Informationen aus der Stadtverwaltung, Geoinformation Stadt Langenhagen, Informationssystem der Landeskirche Hannovers
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Projektgebiet liegt nicht im Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt".
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Unterlagen zum Gebiet
langenforth.jpg (153.08 KB)
GWA/QM-Ansatz
Eine aktive Bürgerschaft gestaltet den Sozialraum. Durch vielfältige Beteiligungsformen sowie Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt und ehrenamtliches Handeln angestoßen. Gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen wahrgenommen fühlen, steigert die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Im direkten Kontakt mit den Anwohner:innen werden Bedarfe aus ihrer alltäglichen Lebenswelt heraus mit den dort auftretenden Themen erfasst. Dies ermöglicht die Bewusstwerdung von Belastungen, aber auch die Entwicklung von gemeinsamen Ideen und Zielen. Kreative Aktivitäten führen zu einer veränderten Stadtteilkultur als Ausgangspunkt für eine erhöhte Identifikation mit dem Quartier. Durch Beziehungsarbeit werden Selbstbewusstsein und neue Formen von Kommunikation gefördert sowie unterschiedliche Gruppen in Kontakt zueinander gebracht und Vorurteile durch Austausch abgebaut. In demokratischen Prozessen werden Anwohner:innen ermutigt und befähigt, sich gegenseitig zu unterstützen. Entstehende Netzwerke sind horizontal, die Anwohner:innen formulieren ihre Ziele selbst und setzen diese um. Auf kommunaler Ebene entwickelt das Netzwerk verbunT (Stadt und drei Kirchengemein-den) einen gemeinsamen GWA-Ansatz, der mit weiteren Kooperationspartnern fortgeschrieben werden soll. Dabei setzt die sozialraumbezogene gemeinwesen-diakonische Arbeit orientierungsgebende Impulse. Der Prozess profitiert von der fachlichen Begleitung durch die Landeskirche.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedarfe sind durch gezielte u. aktivierende Befragung sind erfasst; Gelegenheiten und Strukturen sind ge-schaffen und bieten Raum für Kommunikation; Selbstwirksamkeit wird erfahren, lokale Demokratie und eine Kultur der Wertschätzung wird gelebt.
Beschreibung
Selbstorganisation erfolgt größtenteils losgelöst von der Fachkraft, engagiertes EA übernimmt Verantwor-tung und werden Entscheidungsprozesse eingebunden; Kooperationen werden gelebt; Schulungen und Vor-tragsreihen stärken Resilienz.
Beschreibung
Öffentliche Plätze (Ada-Lessing-Platz) werden für Begegnungen und als Gestaltungsraum genutzt; die durch Befragung ermittelten Stärken im Quartier sind ausgebaut; Nachbarschaftshilfen sind entstanden
Beschreibung
Kommunikationsanlässe und Aktivitäten werden interkulturell, inklusiv und generationenübergreifend wahr-genommen; Begegnungen sind von gegenseitigem Verständnis und Respekt geprägt; Lösungsansätze werden gemeinsam entwickelt.
Beschreibung
Fachliche und organisatorische Angebote der kommunalen Fachstelle GWA werden angenommen; Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaft findet statt, Absprachen sind getroffen, Absprachen sind getroffen; KGs in LGH arbeiten gemeindeübergreifend GWA-orientiert
Beschreibung
Emma und Paul hat im verbunT mit weiteren Kooperationspartnern und der Gemeinwesen-Diakonie ein tragfähiges Konzept für GWA entwickelt; Netzwerkpartner unterstützen in der Gestaltung von Angeboten und Aktionen und gehen proaktiv aufeinander zu.
Beschreibung
Menschen gestalten interkulturell + generationenübergreifend ihr Zusammenleben,das von gegenseitiger Akzeptanz + demokratischem Handeln geprägt ist. Aktionen und Veranstaltungen finden regelmäßig statt;die Selbstwirksamkeit der Anwohnerinnen ist gestärkt
Beschreibung
GWA wird von KGs, verbunT und Kommune interdisziplinär betrachtet, Zusammenhänge, Unterschiede und Defizite sind sichtbar; Kommunikationsstrukturen sind entwickeln; gelebte Partizipation durch Einbindung der EAs; Kooperationsnetzwerke werden gepflegt.
Beschreibung
Kommunikationsstrukturen sind auf allen Ebenen geschaffen: Nachbarschaften – KG / Quartier – verbunT – Verwaltung + Politik – Kirchenkreis; Austausch und Vernetzung mit anderen Gemeinwesen finden statt; GWA-Ansatz wird verbreitet.
Vorhandene Strukturen
Familiencafé mit Kaffeevollautomat, mobiler Einrichtung, Materiallager für päd. Angebote. Im Außenbereich Veranstaltungsmöglichkeiten mit Hüpfburg, mobiler Bühne, Bierzeltgarnituren + Pavillons. Bollerwagen-Café ermöglicht Ausbau der Geh-Struktur in Koop. mit der Stadtteilmutter (finanziert durch Kommune + Job-Center). Rikscha für inklusive Fahrradtouren. EA-Engagement ermöglicht Angebote wie Lernraum, Eltern-Kind-Gruppen, Bilderbuch-Kino, Musikgruppen, Kaffee-Klatsch, 70 drunter & drüber, generationenübergreifendes Basteln, Generationenfrühstück, Senioren-Englisch. Feste im Jahresverlauf bieten neue Kontaktflächen (interkult. Familienfasching, Wochen gegen Rassismus, EA-Dank, Ada-Lessing-Platz-Fest zum Tag der Nachbarschaft, Generationen-Olympiade, Familien-Sommer-Programm, Radtour zum Weltkindertag, Spendenaktion „Leuchtende Kinderaugen“ zu Weihnachten sowie Vortragsreihen). EA tragen durch ihr Engagement einen finanziellen Beitrag (Muskelhypothek) und erfahren Selbstwirksamkeit. EA werden von den Koordinatorinnen in ihrer Arbeit begleitet und durch moderierte Treffen, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung unterstützt. Sichtbare Vernetzung in den Kirchengemeinden Emmaus + St. Paulus durch Beteiligung an Gemeindefesten, Jahresauftakt. Netzwerktreffen + Steuergruppenarbeit auf kommunaler Ebene sichern Qualitätsstandards + ermöglichen Verstetigung + Ausweitung von GWA. GWA in der KG + auf kommunaler Ebene im verbunT wird durch Kirchenkreis + Landeskirche beraten + unterstützt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales, Fachbereich Bauverwaltung, Stadtplanung und Geoinformation, Integrationsbeirat; Frühe Hilfen; Haus der Jugend; Jugendtreffs; Seniorennetzwerk; Freiwilligen-Agentur; Netzwerk Stadtteileltern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetz Langenhagen; Musikschule; Kunstschule; Shanti-Chor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirchen in Langenhagen, kath. Kirche Liebfrauen, Kirchenkreisjugenddienst, Kirchenkreissozialar-beit / Diakonie, kirchl. Familienzentren der Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas (St.-Paulus; Emmaus, Wimmelburg, kl. Strolche); Friedrich-Ebert-Grundschule; Berufsfachschule Erzieher:in.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
selvi e.V.; Ophelia e.V. für Mädchen und Frauen mit Gewalterfahrung; Behindertensport LGH; Schützenverein; Segelverein; Sportvereine (Sparta / Radsport-Verein / Tennisverein); win-e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bäckerei (Duygu / Rehbock; Lebensmitteleinzelhandel (REWE / EDEKA); Fleischerei-Riedel; Sanitär-Firma Jung; Event-Agentur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Maja-Mobil (aufsuchende Jugendarbeit der Lebenshilfe), Willkommensgruppe LGH, Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meravis; KSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Echo; HAZ; social media; Homepage Emma und Paul; Homepage verbunT; Gemeindebriefe Emmaus und St. Paulus; Schaukästen Emmaus und St. Paulus; Messanger- und Mail-Verteiler / Newsletter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei LGH; Stadtbibliothek; Ophelia Gesundheitscoaching Sara Mössinger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Langenhagen, Bündnis 90/Grünen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Anwohner:innen und Ehrenamtliche nutzen vorhandene Ressourcen und sind selbstwirksam. Beziehungsgefüge im Gemeinwesen sind gestärkt. Teilnahme an kommunal ausgerichteten Netzwerken der GWA, um gemeinsam praxis- und prozessorientiert Leitlinien der GWA in Langenhagen zu verankern. Kommunale Steuergruppe sorgt für Einbeziehung der Politik. Langfristige Finanzierung des Projekts soll durch Kooperation von Kirche, Diakonie und Kommune erfolgen.
Galerie
ada lessing platzfest
bauwagen und bollerwagen
bollerwagencafe
buecherschrank
fahrradtour
fotosafari
generationenfruehstueck mit auftritt von grundschule
herbstfest
kaffeeklatsch haende
kinder befragung mit stickern
kunstprojekt
landtag
laternenfest mit kita schule und kirchengemeinden
seminar gewaltfreie kommunikation
spieleecke
0001
0002
0003
0004
Videos
katarina_repp.mp4 (12.76 MB)
Aufsteller
0001.jpg (1.51 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersmanagement Bernwardsquartier Hildesheim

Ansprechpartner
Jens Dunemann
Funktion Quartiersmanager
Inklusive, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums mit kulturellen Mitteln.
Projektbeschreibung
Wir wollen das Bernwardsquartier in Hildesheim zu einem lebenswerten Ort für viele Menschen und vielfältige Gruppen umgestalten. Die Aufgabe der Transformation und Aufwertung verstehen wir als inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums. Im stark migrantisch geprägten Quartier erschließen und gestalten wir neue Netzwerke und Beziehungen. Gezielt und strategisch überwinden wir dabei soziale Grenzen, erreichen z. B. Migrant*innen, Student*innen, Kulturschaffende, Konsument*innen und Gewerbetreibende gleichermaßen und schaffen so neue Verbindungen. Die Quartiersarbeit aus den letzten zweieinhalb Jahren (Förderung endet 08/2025) soll weitergeführt und -entwickelt werden. Bereits entstandene Verbindungen und Netzwerke wollen wir stärken und erweitern. Dabei haben wir den Ausbau von Beziehungen auf Graswurzelebene im Fokus. Hier hat sich gezeigt, dass es individueller Ansätze bedarf, um diesen sehr heterogenen Pool an Menschen zu erreichen, ihre Bedarfe zu ermitteln, adäquate Begegnungsformate zu schaffen und nachhaltig selbsttragende Netzwerke zu etablieren. Mit unserer Arbeit wollen wir dafür sorgen, dass die Menschen im Berwardsquartier sich als Teil der Hildesheimer Stadtbevölkerung fühlen und auch als solche gesehen werden. Mit verschiedenen Kulturformaten, regelmäßig stattfindenden Quartierstreffen sowie der Ausweitung in den digitalen Raum wollen wir weiter daran arbeiten, Menschen aktiv einzubeziehen und das Viertel gemeinsam weiterzuentwickeln für ein gutes Miteinander, auch über die Quartiersgrenzen hinaus. Daneben sind wichtige Aspekte unseres Herangehens, niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, mit Diversität als sozialer Ressource zu arbeiten, Beziehungen auch aufsuchend zu knüpfen, digitale Sozialräume grundsätzlich mitzudenken und interkulturell zu arbeiten. Das beinhaltet u. a. auch Gewerbetreibende, Konsument*innen oder bspw. ÖPNV-Nutzer*innen, mit ihren spezifischen Interessen und Erwartungen, als Akteur*innen zu begreifen und sie intensiv mit einzubinden. Insbesondere sollen Synergien mit wirtschaftlichen Akteur*innen gefunden werden, welche die Quartiers- und Kulturarbeit unterstützen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Bernwardsquartier liegt zwischen B1 und Bahnhof und ist aufgrund seiner Struktur und isolierten Lage ein schwaches Quartier, im Kanon der Hildesheimer Quartiere. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ist das Areal zwar stark frequentiert, lädt allerdings kaum zum Verweilen ein und wird meist nur passiert. Die ehemalige 1A-Lage Bernwardstraße/Angoulêmeplatz ist inzwischen durch Leerstände und fortschreitende Down-Trading-Prozesse geprägt, obwohl Straße und Platz 2017 saniert wurden. Im Viertel treffen verschiedene Kulturen und Interessen aufeinander. Das sozioökonomische Spektrum des Quartiers ist weit gefächert. Viele hier fühlen sich abgehängt und nicht gemeint, wenn es um Hildesheim geht. Es gibt eine allgemeine Sehnsucht nach stärkerer Sichtbarkeit und Identität. Gesehen wird das Quartier hingegen oft nur als schmuddelige, unsichere Ecke Hildesheims. In den letzten 2 Jahren wurden über eine Bundesförderung/Weiterleitung durch die Stadt Hildesheim QM und Quartierszentrum eingerichtet. Erste Erfolge können verzeichnet werden: Anwohnende und Gewerbetreibende wurden aktiviert, Netzwerke gebildet und verstärkt, regelmäßige Kulturveranstaltungen initiiert. Die Kommune kann einen dauerhaften Betrieb des QM aufgrund fehlender finanzieller Mittel aber nicht leisten. Wir verfolgen eine inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte und partizipative Gestaltung des innenstädtischen Raums mit kulturellen & digitalen Mitteln. Dieser Prozess muss, damit die zarten Pflänzchen der ersten 2 Jahre nicht eingehen, fortgeführt und fachlich begleitet werden. Insbesondere digitale Sozialräume brauchen nach unserer Erfahrung strategische Ansätze, um sie zu erschließen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Bernwardsquartier
Beschreibung
Das Projektgebiet ist im Norden vom Bahnhof mit Zentralem Busbahnhof klar zur Hildesheimer Nordstadt abgegrenzt, offiziell bildet Gleis 1 die Grenze. Das Quartier erstreckt sich bis zur Kaiserstraße (B1), diese bildet als vierspurige Straße mit Durchgangsverkehr eine Barriere zum von vielen als "eigentliche" Innenstadt mit Fußgängerzone empfundenen Gebiet. Im Westen wird das Quartier ebenfalls durch eine zweispurige große Straße, die Marie-Wagenknecht-Straße, begrenzt. Hier dominieren das Verwaltungsgebäude des Landkreises Hildesheim und ein Schwimmbad. Jenseits der Straße geht die Bebauung ebenfalls als Mischung aus Gewerbe- und Wohngebiet weiter. Der Marienfriedhof, heute vor allem als Grünanlage genutzt, bildet im Osten wiederum eine natürliche Begrenzung. Die Bernwardstraße, die dem Quartier auch den Namen gegeben hat, verläuft als Fußgängerzone von Norden nach Süden durch das Gebiet und ist Hauptquerungszone für Menschen auf dem täglichen Weg vom Bahnhof und ZOB zur Arbeit bzw. Schule. Hier sind vor allem Klein- und Kleinstgewerbe angesiedelt. Direkt angegliedert liegt der Angoulêmeplatz als größter Platz im Quartier, hier hat auch der Antragsteller seinen Sitz und hier ist das zurzeit betriebene Quartierszentrum angesiedelt. In den letzten beiden Jahren haben verschiedene Maßnahmen dazu geführt, dass sich die als von vielen als belastend dargestellte Müll- und Sicherheitssituation gebessert ebenso wie sich die Aufenthaltsqualität auf dem Platz erhöht hat. In den Abendstunden, vor allem in der wärmeren Jahreszeit, dient der Platz als Spielwiese und Treffpunkt, vor allem für migrantisch geprägte Communities.
Einwohnerzahl
1571
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach "Mitte Marienfriedhof"
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen unter 25 J. Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen 25-34 J. Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement im Bernwardsquartier entstand vor dem Hintergrund von Stadtentwicklungsbemühungen Hildesheims und hat Schwerpunkte in der ökonomischen und sozialen Aufwertung des innerstädtischen Raums. Wir arbeiten projektorientiert an Kooperationen, Vernetzung sowie der Aktivierung von Ressourcen im Quartier. In diesem Zusammenhang ist der Übergang zur GWA fließend: Das QM setzt in der Quartiersarbeit stark auf kulturell-partizipative Formate und Methoden, Einbindung lokaler Akteur*innen in Projekte sowie niedrigschwellige Begegnungsformate. Diese Ansätze von GWA gilt es im Projekt weiterzuentwickeln und um weitere zielführende Methoden zu ergänzen. Dabei wollen wir durch aufsuchende Kontaktaufnahme die persönlichen Beziehungen ins Quartier stärker entwickeln. Über die weitere Differenzierung der Quartiersarbeit in den digitalen Raum hinein, wollen wir mehr Bewohner*innen erreichen/ansprechen und das Quartier besser sichtbar machen. Aufgrund der Bewohner*innenstruktur im Quartier verfolgen wir bei allen Aktionen eine interkulturelle Herangehensweise.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim/Wirtschaftsförderung und Beteiligungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Migration und Inklusion
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, FB 61 Stadtplanung und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IQ- Interessengemeinschaft Kultur Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Kultur und Stiftungen, dazugehörend auch Projektbüro Kulturregion Hildesheim und Interkulturelle Stelle (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Kulturbüro (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Jugendparlament
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Region Hildesheim, Social Innovation Center
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universität Hildesheim, Fachbereich 2: Kulturwissenschaften & ästhetische Kommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Gestaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Soziale Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Abrahams Runder Tisch Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Tonkuhle (sitzen im selben Gebäude)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KulturLeben e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Greg vom Eck (Kunstfigur, ehrenamtliches Engagement)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheim Marketing GbmH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeister Neustadt/Stadtmitte Tobias Eckardt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmagazin PUBLIC
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora gGmbH Pro Aktiv Center (PACE) & JobClub
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Stadtmitte/Neustadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Amt 403 für Soziales und Senior*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Hildesheim leitet bereits seit 2022 Fördermittel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen an den PULS Hildesheim e.V. weiter, um damit die Entwicklung des Quartiers voranzutreiben. Ein Austausch mit dem Projekt Nord.Pol 2.0 besteht ebenfalls. Wir wollen daraufhin arbeiten, Ressourcen auch mit weiteren Innenstadt-Projekten (u.a. mit dem Bildungsverband Arbeit und Leben Nds. e. V.) zu bündeln, um tendenziell die ganze Stadt koordiniert mit GWA/QM voranzubringen.
Galerie
20230623 192229
20241207 163953
20241105 152429
240620 puls foto frederikpreuschoft 19
Zustimmung Veröffentlichung
On

Südharz-Mobil – von Bad Lauterberg in den Südharz

Ansprechpartner
Herr Isa Sandiraz
Organisation Landkreis Göttingen
Funktion Integrationsbeauftragter
Aufsuchend, mobil, vor Ort!
Projektbeschreibung
In den drei Städten Bad Lauterberg im Harz (BL), Herzberg am Harz (HB) & Bad Sachsa (BS) im Landkreis (LK) Göttingen (Gö) & der Umgebung der Städte soll mit einem mobilen aufsuchenden Angebot in Form eines bunten auffälligen "Südharz-Mobils" (umgebautes Wohnmobil) die intergenerationale & -kulturelle Begegnung der Bevölkerung (BV) gefördert & Beratung ermöglicht werden. Da bisherige stationäre Angebote nicht ausreichen, um die in den abgelegenen ländl. Gebieten lebende BV zu erreichen, soll mit einem innovativen Ansatz die GWA im Südharz aus- & aufgebaut werden. Dadurch wird ein neuer Sozialraum erschlossen, der von vorhandenen stationären Angeboten bisher ausgeschlossen ist. Zwei Personen (neue GWA und Mitarbeitende bestehender Angebote) sollen gemeinsam im Mobil an diversen Standorten (v.a. ländl. Gebiete & Brennpunkte) Beratung (u.a. Sozial- & Schuldnerberatung) & Begegnung anbieten. Außerdem sollen Begegnungslotsen (BeLo) ausgebildet werden, die Begegnungsangebote in priv. u. öffentl. Räumen im ländl. Raum anbieten. Ziel ist es, den Bewohner*innen (BW) Räume zu bieten, um in Kontakt zu treten, Vereinsamung entgegenzuwirken & Spannungen zw. den BV-Gruppen abzubauen. Zudem soll der Verbreitung v. extremistischem Gedankengut entgegengearbeitet werden. Durch einen Settingansatz wird die defizitäre soziale Infrastruktur gestärkt, v.a. durch lebenspraktische Unterstützung & Beratung, die auf lokale Probleme wie Armut & Arbeitslosigkeit reagiert. Zur Umsetzung wird eine Zusammenarbeit mit den Familienzentren (FZ), Beratungsdiensten, Vereinen & Trägern angestrebt. Zudem soll die städte- und regionenübergreifende Vernetzung intensiviert werden, um das Zusammenwachsen & eine nachhaltige Integration zu fördern. Da die Ausgangslage in den Städten ähnlich ist, können die BW von der Zusammenarbeit mit den vorhanden Strukturen profitieren, da diese sich gegenseitig ergänzen. Es soll kommunenspezifische und -übergreifende Angebote geben. Trotz der ähnl. Ausgangslage gibt es in den Städten unterschiedl. Bedarfe und bestehende Angebote, die durch Kooperation u. Ausweitung des Angebotes & Gebietes ausgeglichen werden können. Gemeinsam können die drei Städte bessere Effekte erzielen, da eine auf eine Kommune beschränkte Vernetzung auf Grund der defizitären Strukturen in den einzelnen Städten weniger erfolgsversprechend ist. Die neuen Angebote sollen allen BW unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, usw. offen stehen & die Bedarfe der gesamten BV in den Blick nehmen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Städte BL, HB und BS liegen im nördl. Teil des LK Gö. sowie im südl. Teil des Harzes. Die drei Städte vereint eine ähnliche Ausgangslage: fehlende soziale Infrastruktur, Kinder- u. Altersarmut, ein hoher u. zunehmender Anteil an älterer Bevölkerung (BV), hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung der BV u. eine hohe Akzeptanz von rechtem Gedankengut. Der größte Träger hat seine Angebote in der Region 2024 eingestellt, wodurch eine Lücke entstanden ist. Zudem existieren Spannungen zw. den verschiedenen BV-Gruppen. lntergenerationale & -kulturelle Begegnungen finden kaum statt u. der soziale Zusammenhalt innerhalb der BV ist nur schwach ausgeprägt. Es lässt sich eine Segmentierung der BV auf emotionaler & sozialer Ebene feststellen. Es gibt kaum Angebote od. Aktivitäten vor Ort, die Begegnungen ermöglichen, wodurch Einsamkeit ein großes Problem darstellt. Insb. für Jugendliche und junge Erwachsene ergibt sich eine schwierige Ausgangslage, da die Städte stark durch die ältere BV geprägt sind u. wenig Angebote für Jugendliche existieren. Zudem handelt es sich um eine ländl. Region, wodurch große Teile der BV nicht durch die bisherigen Angebote erreicht werden, da diese sich hauptsächlich auf die großen Städte konzentrieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die BW nicht mobil sind, da der öffentl. Nahverkehr schlecht ausgebaut ist. Es besteht die Gefahr, dass rechtes Gedankengut sich weiter in der BV vor Ort ausbreitet, da die BV durch die schwierige Ausgangslage anfälliger für extreme Weltanschauungen ist. Durch den mobilen Auf- & Ausbau von GWA-Strukturen soll verhindert werden, dass die Angebotslücke von rechtem Gedankengut u. deren entsprechenden Angeboten eingenommen wird.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Lauterberg im Harz Kernstadt (Aue), Barbis, Bartolfelde, Osterhagen
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um die Städte Bad Lauterberg im Harz, Herzberg am Harz (nordwestlich von Bad Lauterberg) und Bad Sachsa (südöstlich von Bad Lauterberg) sowie und vor allem deren zugehörige Gemeinden im ländlichen Raum. Bad Lauterberg im Harz fungiert als Zentrum, dessen Wirkung sich durch die aufsuchende GWA auf die Region herum sowie die Städte Bad Sachsa und Herzberg ausweitet. Zudem haben die einzelnen Städte jeweils eigene Ausstrahlungskreise bzw. Einzugsgebiete, auf die sich die GWA konzentrieren soll. Diese sind jeweils die dazugehörigen Gemeinden im ländl. Raum, welche durch die aufsuchende GWA erreicht und als neue Sozialräume erschlossen sowie an die Kernstädte angebunden werden sollen. Im Fall von Bad Lauterberg handelt es sich um die Kernstadt und hier vor allem um den Stadtteil Aue, der neben den ländl. Gebieten ebenfalls von der Sozialinfrastruktur ausgeschlossen ist. Dieser ist durch einen Berg vom eher touristischen Stadtteil abgegrenzt ist. Im Stadtteil Aue ist die schwach ausgebaute Sozialstruktur besonders sichtbar. Die angegebenen Merkmale beziehen sich auf Bad Lauterberg gesamt.
Einwohnerzahl
10600
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz Kernstadt, Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau
Beschreibung
Das Teilprojektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg am Harz bzw. die Gemeinden, die zu Herzberg am Harz als Stadt gehören (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau).
Einwohnerzahl
14000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Herzberg am Harz: https://www.herzberg.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000080-25580.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). 18-26 Jahre, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Bad Sachsa Kernstadt, Steina, Neuhof, Trettenborn
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich hier auf Bad Sachsa als Kernstadt und vor allem die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden Steina, Neuhof und Trettenborn.
Einwohnerzahl
7540
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Sachsa: https://www.bad-sachsa.com/portal/seiten/statistik-900000164-33390.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). 18-26, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf,Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt richtet sich an alle Bewohner*innen des Projektgebietes unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität usw., an dessen Interessen bzw. Bedarfslagen sich die aufzubauende GWA orientiert. Es möchte die materiellen (durch Schulnerberatung, Sozialberatung), infrastrukturellen (z.B. durch Ausbau Beratungsangebote) und immateriellen (z.B. Verbesserung des Kontaktes der BV, rechtem Gedankengut entgegenwirken) verbessern und bietet eine mobile Anlaufstelle für die BV vor Ort. Dabei steht kein bestimmtes Thema und keine bestimmte Zielgruppe im Fokus. Stattdessen wird es ein breites Angebot an Begegnungs- und Beratungsformaten geben. Durch die Angebote soll der Zusammenhalt der BV vor Ort gestärkt werden, damit diese sich selbst gegen die erstarkenden rechten Strukturen & Angebote stellen können und zusammenwachsen, um ein besseres Miteinander im Projektgebiet etablieren zu können. Dies ist nicht nur ein regionales, sondern gesamtgesellschaftl. Problem, welches sich im Südharz besonders zeigt. Zudem stehen im Mittelpunkt des Projektes vielfältige gemeindenübergreifende Vernetzungsanstrebungen, um im Südharz ein Netzwerk aufzubauen, welches in den ländl. Gebieten die Infrastruktur stärken soll. Dazu wird mit vielfältigen Aktueren vor Ort, v.a. mit den Familienzentren und der Caritas, kooperiert. Dies soll vor allem die ländl. Gebiete des Südharzes inklusive der Zentren (BL, HB und BS) sozial stärken und auf vielfältige Weise (Beratungs- & Begegnungsebene) voranbringen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen des Projektgebietes wurden informiert, nehmen die Angebote in Anspruch und beteiligen sich aktiv an der Entwicklung und Durchführung neuer Begegenungsformate
Beschreibung
Ehrenamtliche Begegnungslotsen (BeLo) wurden gewonnen u. ausgebildet. Bewohner*innen des Südharzs bieten als BeLo selbstständig Begegnungsformate an und haben eigene Netzwerke gebildet. Zivilgesellschaftliche Strukturen haben sich unter den BW etabliert.
Beschreibung
SWOT-Analyse & Befragung, Ressourcen der BV werden für Begegnungsformate genutzt, BV nimmt Angebote in Anspruch
Beschreibung
Angebote richten sich an sämtliche BV-Gruppen, vielfältge intergenerationale und -kulturelle Beratungs- und Begegnungsformate wurden etabliert, Kontakte zwischen versch. BV-Gruppen finden statt, BV wächst zusammen
Beschreibung
Entstandenes GWA-Netzwerk kooperiert ressortübergreifend mit vielfältigen Akteuren: Beratungsstellen, Schulen, KiTas, Zivilgesellschaft, Behörden usw.
Beschreibung
Netzwerk im Südharz wurde etabliert und wird genutzt, um Beratungs- und Begegnungsangebote anzubieten. Es existieren gemeinsame Strukturen (z.B. E-Mailverteiler, regelm. Austauschreffen). Mehrere Projektbeiräte wurden aus den Netzwerken gebildet.
Beschreibung
Begegnungsangebote stärken Kontakte der BV vor Ort. Es wurden Nachbarschaftsnetzwerke zur Unterstützung etabliert. BV macht positive Erfahrungen durch Begegnungsangebote. Vereinsamung der BV ist zurückgegangen. BV traut sich wieder vor die Tür.
Beschreibung
Versch. Beratungsangebote finden mobil in den ländl. Gemeinden statt. Lebenssituation der BV hat sich durch Beratungs und Begegnung gebessert.
Beschreibung
Städte im Harz arbeiten im Prozess eng mit LK zusammen. Die GWA wurde gemeindeübergreifend etabliert u. dient als gutes Beispiel für mobiles Angebot. GWA-Nachhaltigkeit wurde durch Integration in die komm. Strukturen und Kooperationen gesichert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt BL, Städte HB u. BS (Seniorenbeauftragter, Präventionsrat, Stadtjugendpflege, Gleichstellungsbeauftragte), Landkreis Göttingen (Bereiche: Integrationsbüro, Gleichstellungsstelle, Demografiebeauftragte, FB Jugend, FB Soziales, ABH und Jobcenter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband Südniedersachsen e.V., Familienzentren (MANYWAYS), AWO Bad Lauterberg, Freiwilligenagentur OHA, Tafel, DRK, Kinderschutzbund, Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen (KGS Bad Lauterberg, Grundschule am Hausberg, Einhornschule Scharzfeld), Berufsfachschulen (Physiotherapieschule, Norddeutsche Gesundheitsschule), KiTas (KiTa Spatzennest, AWO-KiTa, KiTa Barbis, KiTa Bartolfelde), VHS Göttingen Osterode gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, FAGö (Freie Altenarbeit Göttingen e.V.), Schützenvereine, Freiwillige Feuerwehr, Kulturvereine, Musikvereine, sonstige Vereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Niedergelassene Ärzt*innen, Krankenhaus, Psychotherapeut*innen (erwachsenen und KuJ), Alten- und Pflegeheime, Selbsthilfegruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden, andere Religionsgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuständige Wohnbaugesellschaften bzw. private Vermieter*innen in den drei Städten (BL, BS u. HB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eichsfelder Tageblatt, Göttinger Tageblatt, NDR, Websites & Social Media-Auftritte von Caritas, Familienzentren z.B.MANYWAYS, Atelier Eckstein, Stadt Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Herzberg am Harz u. LK Göttingen, Facebookgruppe „Lauterberger helfen sich“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Bad Lauterberg im Harz, Stadtrat Herzberg am Harz, Stadtrat Bad Sachsa & Kreistag Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen des Südharzes unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Schicht, usw.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harz Energie (Energieversorger, Kooperation zur Aufklärung über Energieversorgung & erneuerbare Energien, um Unsicherheiten & ihre Konsequenzen (Suchen der Lösung in rechtem Gedankengut) in der BV entgegenzurwirken)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Begegnung als Einrichtung der Stadtverwaltung Bad Lauterberg. Die BeLo-Schulungen werden auch in den Räumlichkeiten von HdB stattfinden. Für die angedachten Integrations- und Demokratiekonferenz in Bad Lauterberg wird HdB als Tagungsort fungieren
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der LK Gö. & Caritas Südniedersachsen e.V. beabsichtigen die Finanzierung des Südharz-Mobils und des Gesamtprojektes inklusive Begegnungsformaten über die Förderperiode hinaus zu sichern. Die Weiterfinanzierung soll v.a. aus kreiseigenen Mitteln & aus zusätzlich akquirierten externen Fördermitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden & sollen das zukünftige Fortbestehen der neuen GWA-Struktur nahtlos gewährleisten.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaft(s)Leben - Aktiv und Verbunden

Ansprechpartner
Dagmar Marschner
Funktion Quartiersmanagerin
Gemeinsam die Südstadt (er)leben
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt soll das nachbarschaftliche Engagement bei den Bewohner*innen, die in der Südstadt leben und arbeiten gefördert werden. Mit niederschwelligen und leicht zugänglichen Angeboten an verschiedenen Orten und Plätzen in Kooperation mit Netzwerkpartnern soll der Zugang und die allgemeine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert werden. Aufsuchende soziale Arbeit ermöglicht es, die Menschen dort abzuholen, wo ihr Leben stattfindet.  Die Quartiersmanagerin des Antragstellers ist schon durch ihre gute Netzwerkarbeit sowohl bei Bewohner*innen als auch bei vielen sozialen Institutionen und Organisationen in der Südstadt und anderen Stadtteilen bekannt. Bereits bestehende Kooperationen mit Fachbereichen der Stadt Hameln (Hameln kanns), Bildungsträgern des Landkreises Hameln - Pyrmont, Schulen und Kitas aus dem Stadtteil werden intensiviert und sollen zu einer Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit in der Gemeinwesenarbeit sorgen. Gemeinsame, niederschwellige Angebote an unterschiedlichen Orten/Plätzen sollen zur Aktivierung der Bewohner*innen beitragen. Mit dessen Hilfe sollen die Bewohner*innen befähigt werden, eigene Ideen für den Stadtteil einzubringen und aktiv an der Umsetzung mitzuarbeiten. Dabei wird das Quartiersmanagement mit der Organisation entsprechender Angebote zunächst eine leitende und vernetzende Rolle einnehmen. Die Teilnehmenden sollen durch Mitwirkung nach und nach die Eigenverantwortung übernehmen. Auch Unternehmungen, Besuche in Theater, Museum oder Besichtigungen werden durch das Quartiersmanagement in einem ersten Schritt unterstützt, sollen dann aber in Eigenverantwortung weitergeführt werden. Der schon bestehende "Treffpunkt Kaisers" soll weiterhin als Dreh- und Angelpunkt in der Südstadt aufrecht erhalten bleiben. Eine Suche nach einem zentraleren, sichtbaren Raum ist für die Projektlaufzeit angedacht. In den warmen Monaten kann auch der neu gestaltete Wilhelmsplatz in der Mitte der Südstadt zu einem zentralen Ort für Begegnung werden. Mit aufsuchender Sozialarbeit durch kleine Mit-mach-Aktionen soll der Platz belebt werden und so die Möglichkeit entstehen, das nachbarschaftliche Zusammenleben mit der Vielfalt im Stadtteil zu fördern. Außerdem wird das Quartiersmanagement als Sprachrohr zu den Fachstellen der Stadt dienen. Damit besteht die Möglichkeit, Bedarfe des Stadtteils und der Bewohner*innen schnell an die entsprechenden Stellen weiter zu leiten.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit 2019 besteht mit dem "Treffpunkt Kaisers" ein fester Ort für Begegnung in der Hamelner Südstadt. Dort ist das Quartiersmanagement angesiedelt, das mit niederschwelligen Angeboten erste Impulse für nachbarschaftlichen Austausch + soziale Teilhabe gesetzt hat. Die Angebote werden von den Bewohner*innen gut angenommen, konnten jedoch bisher nicht dauerhaft zur selbständigen Mitgestaltung des Stadtteils motivieren. Hauptgrund hierfür war ein häufiger Personalwechsel im Quartiersmanagement in den letzten Jahren, der den Aufbau tragfähiger Beziehungen erschwert hat. Erst in den letzten zwei Jahren konnte eine kontinuierliche Präsenz und ein verlässlicher Kontakt zu den Menschen im Quartier hergestellt werden. Die Lebensqualität der Bewohner*innen ist durch fehlende Grünflächen und dichtem Wohnungsbau beeinträchtigt. Durch die mangelnden Grünflächen, die kulturelle Vielfalt und dadurch verbundenen Sprachbarrieren kommt es häufiger zu Spannungen zwischen den Bewohner*innen. Ein Viertel der Bewohner*innen ist über 60 Jahre alt und viele leben allein. Gleichzeitig ist die Finanzierung der Gemeinwesenarbeit aktuell nicht gesichert. Ein Wegfall des Quartiersmanagements würde bedeuten, dass fragile, im Aufbau befindliche Netzwerke wegbrechen. Nun besteht die Chance, diese Strukturen zu stabilisieren und gezielte Selbstorganisation mit Bildungsträgern und städtischen Fachbereichen zu fördern. Auch die wichtige Mittlerrolle zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung ginge verloren. Um das bisher Erreichte zu sichern und eine nachhaltige Entwicklung im Quartier zu ermöglichen, ist die Weiterführung und Verstetigung des Quartiersmanagements dringend erforderlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hameln Stadtteil Südstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet (Südstadt von Hameln) grenzt an den Stadtkern der Stadt Hameln. Es zeichnet sich durch eine hohe Wohndichte mit wenig Grünfläche aus. Im Wohngebiet befindet sich der Hauptbahnhof von Hameln. Die Bundesstraße 1 bildet die Grenze zu Innenstadt. In südöstlicher Richtung erstreckt sich ein Industriegebiet, dass durch Leerstand gekennzeichnet ist. Die Stadt Hamel und Fluthamel (kleine Zuflüsse der Weser) durchfließen die Südstadt im östlichen Teil.
Einwohnerzahl
6200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hameln Fachbereich Stadtentwicklung und Planung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt verfolgen wir die Interessen der Menschen, die im Stadtteil leben und arbeiten ins Zentrum zu stellen, die Selbstorganisation der Bewohner*innen zu stärken und damit das Image des Stadtteils zu verbessern. Dabei liegen die Handlungsfelder im Zusammenleben der verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und die damit verbundenen Bedarfe im Freizeitbereich und in der Beratung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
- die Bewohner*innen sind aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden und entwickeln eigene Ideen und Projekte.
Beschreibung
- die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, die die Interessen der Bewohner*innen vertreten und die Gemeinwesenarbeit mit der jeweiligen Fachkompetenz unterstützt.
Beschreibung
- die Bewohner*innen können auch ohne die Teilnahme der Quartiersmanagerin ihre Ideen planen und umsetzen.
Beschreibung
- wenn öffentliche Plätze (Wilhelmsplatz) und Treffpunkt aktiv genutzt und gestaltet werden. - wenn die Teilnehmerzahlen steigen + Bewohner*innen sich selbst einbringen und Interesse an den Belangen ihrer Nachbarn zeigen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hameln Fachbereich Familie und Soziales, Stadtentwicklung und Planung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokaler Einzelhandel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung, Grund- und Oberschule aus dem Stadtteil, Kitas im Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Presse (Deister- und Weserzeitung), Südstadtzeitung (Krause),Facebook, Radio aktiv, HamelnR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsbaugenossenschaften (HWG, WGH)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zedita Zukunftsforum, Weißer Ring, DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Diakonie, Aleviten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
weitere Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der paritätische Kreisverband Hameln-Pyrmont steht im engen Kontakt zur Stadtverwaltung, der Abteilung Familie und Soziales, in der das Quartiersmanagement der Stadt Hameln verankert ist. Strukturen und Nachhaltigkeit werden hier in enger Abstimmung mit der Abteilungsleitung und der Fachkraft verknüpft. Durch die Förderung der Stiftung Wohnungshilfe könnte ein Teil der Finanzierung auch auf lange Sicht gesichert werden.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Viertel Berliner Straße - Aus "Ankommen" wird "Bleiben", aus "Verinselung" wird "Gemeinschaft".

Ansprechpartner
Markus Meyer
Menschen verschiedenster Ankommensgenerationen nehmen sich gegenseitig wahr, lernen sich kennen und werden zu (Mit-)Gestaltenden ihrer Nachbarschaft. Der "Verinselung" von Gruppen entgegenwirken.
Projektbeschreibung
Das Projekt wird ergänzend zu zwei Stadtteiltreffs herausfinden, welche Menschen mit welchen individuellen "Ankommens-"Geschichten die aktuelle Nachbarschaft bilden. Eine neue Gehstruktur ins Viertel erweitert die bisher nur mögliche Kommstruktur der Treffs. Der Blick wird nicht nur auf die Zuzüge der letzten Jahre gerichtet. Es werden gezielt Menschen angesprochen, die seit langer Zeit mit eigener Migrationsgeschichte hier leben. In den letzten Jahren gab es wesentliche Veränderungen im "Kern" des Gemeinwesens. Das Viertel ist noch vielfältiger und bunter geworden. Menschen kommen aus vielen Teilen der Welt, mit eigenen Kulturen, Traditionen und Lebensgeschichten. Was sind ihre Alltagsthemen? Was beschäftigt sie? Was macht ihnen Sorgen in diesem sich schnell verändernden Umfeld? Wie gelang bisher das Ankommen? Was bedeutet ihnen Nachbarschaft? Durch systematische Befragungen und aktivierende Methoden werden die Themen, Wünsche und Ziele der Bewohnenden erfasst und diese zur Selbsthilfe aktiviert. Dabei werden vorhandene Netzwerke genutzt und erweitert. Es werden Menschen gefunden und beteiligt, die Zugänge zu bisher verschlossenen Communities schaffen. Die "Verinselung" wird aufgebrochen, neue Verbindungen geschaffen, Brücken gebaut. Die durch den Wandel herausgeforderte Aufnahmegesellschaft wird gezielt angesprochen und einbezogen. Die Menschen nutzen und erschließen sich gemeinsam neue Räume. Erweiterte Teilhabe- und Teilgabemöglichkeiten entstehen und der bereits vorhandenen Vereinsamung wird entgegengewirkt. Begegnungsräume und Begegnungsanlässe werden systematisch mit den Bewohnenden initiiert und gefestigt. Der Zugang zur bestehenden sozialen Infrastruktur wird erleichtert, die Treffs als ganz eigene "Inseln" eingebunden. Menschen entdecken, dass sie ähnliche Themen und Fragestellungen im Alltag beschäftigen und sie diese gemeinsam bearbeiten und voneinander lernen können. Das "Ankommen" verbindet die Menschen über Generationen hinweg. Sie entwickeln Aktivitäten, um den "sozialen Kitt" und das Miteinander als Nachbarschaft zu stärken. Eigene Ressourcen werden entdeckt und für "Schwächere" im Viertel eingesetzt. Aus Rückzug wird wieder Öffnung/Interesse an den anderen. Die Menschen identifizieren sich wieder mit ihrem Viertel, mit ihrem "Kiez" und leben gerne hier. Sie betrachten die Vielfalt als Vorteil und Stärke des Quartiers, sehen ihre eigene Zukunft und neue Heimat hier - aus "Ankommen" wird "Bleiben" aus "Verinselung" wird "Gemeinschaft"!
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Viertel Berliner Straße ist seit Jahrzehnten ein Ankommensquartier von Menschen aus vielen Teilen dieser Welt. Die Gründe für den Zuzug sind aktuell oft Kriege und globale Krisen, aber auch die Suche nach einem besseren Leben für sich und die eigene Familie. Da die Gründe für die Migration der Menschen eher fremdbestimmt waren, haben sie sich hier zunächst in ihren Communities zusammengefunden und zum Teil eigene Strukturen der Alltagsbewältigung aufgebaut. Das gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit und "Heimat" in einem für sie meist sehr fremden Umfeld. Sie nutzen Beratung und Unterstützung in den vorhandenen Stadtteiltreffs, ziehen sich aber sonst sehr ins Private zurück. Es kommt zunehmend zur "Verinselung" von Gruppen in einem Nebeneinander der Nachbarschaften. Fremdheit und Distanz sind prägend. "Die" und "Wir" sind häufige Zuweisungen, Verständnis füreinander und der Blick auf das Verbindende schwindet. Langjährige Bewohnerschaft überfordert die rasante Veränderung des Viertels, sie fühlen sich oft nicht gesehen und abgehängt - fremd in ihrem eigentlich gewohnten Umfeld. Insgesamt entsteht vermehrt eine angespannte Stimmungslage und schwindende Kommunikation untereinander. Gut 70% der Bewohnerschaft hat eine Zuwanderungsgeschichte, ca. die Hälfte einen ausländischen Pass und fast jede/r Vierte eine eigene Fluchtgeschichte. Es ziehen im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit zahlreiche Menschen aus Osteuropa, vor allem aus Bulgarien und Rumänien ins Viertel. Der Zugang zu diesen Gruppen scheint besonders schwierig. Die Treffs sind stark ausgelastet mit Beratung und Unterterstützung in einer "Kommstruktur". Eine "Gehstruktur" ins Viertel ist bisher kaum möglich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Lebenstedt - Viertel Berliner Straße
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die statistischen Bezirke 53 und 54 und deckt damit den Bereich um die gesamte Länge der Berliner Straße ab. Im Norden wird es abgegrenzt von der Ludwig-Erhard-Straße, im Osten von der Peiner Straße, im Süden von der Konrad-Adenauer-Straße und im Westen von der Albert-Schweitzer-Straße.
Einwohnerzahl
7050
Quelle / Anmerkungen
Daten Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso, Kosis HHGen sowie eigene Statistiken und Advis
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
71
Gesamtstadt in Prozent
44
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Kommune - Mittelwert der Bezirke 53 & 54
GWA/QM-Ansatz
Wir stellen die Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit ins Zentrum unseres Vorgehens. Ausgehend von den Interessen der Menschen (durch gründliche Analyse und Verstehen des Viertels und der hier lebenden Menschen mit ihren Ankommensgeschichten) werden passgenaue Aktivitäten entwickelt und neue Räume mit den Bewohnenden erschlossen (Beteiligungsformate einsetzen und Teilhabe sowie Teilgabe ermöglichen). Dabei werden die Beteiligten in ihrer Handlungsfähigkeit gestärkt und in Richtung Selbstorganisation und Empowerment begleitet. Sie erschließen sich, unterstützt aber eigenständig, neue "Räume"/Orte und entdecken ihre Gemeinsamkeiten in der Ankommensbiografie. Sie einbringen ihre Stärken und Ressourcen ein und lernen voneinander. Die Selbstwirksamkeit im Gestalten ihres Zusammenlebens, als über Generationen "Angekommene" in der Nachbarschaft und das Entstehen tragfähiger Netzwerke und neuer Verbindungen werden entwickelt und gestärkt. Verschiedenste Zielgruppen werden angesprochen und miteinander in Kontakt gebracht. Die bisher vorhandene "Kommstruktur" der Stadtteiltreffs wird gezielt erweitert durch eine "Geh-ins-Viertel-Struktur" z.B. mit einem umgebauten Lastenrad als "Treffpunkt-to-go" in den öffentlichen Raum. Bewohnende werden befähigt, selber GWA-Teile zu übernehmen und neue Angebote zu organisieren und zu verantworten. Sie werden zu "Ankommens"-Experten und geben ihr Wissen weiter, entwickeln passende Strukturen und Finanzierungsmodelle für ihre Ideen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kontakte zu verschiedensten Menschen mit Ankommensgeschichte aufgebaut wurden und sich diese mit ihren Themen einbringen. Die Menschen sich selbst für sie passende Räume erschlossen haben und diese in gemeinsamer Verantwortung nutzen.
Beschreibung
Bewohner*innen sich (neu) eigenständig treffen, ihre Alltagsfragen besprechen und sich verabreden. Menschen qualifiziert sind, um selbständig (kleinere) Anträge zu stellen und für Gemeinsames einzusetzen. Ein Bürgerverein entsteht.
Beschreibung
Unterschiedlichste Menschen (Alter, Geschlecht, Herkunft, Wohnzeiten im Viertel, Einkommen, Familienstand) einbezogen sind. Menschen aus verschiedenen "Inseln" miteinander agieren und neue Verbindungen entstanden sind.
Beschreibung
Netzwerke eine erkennbare Struktur (Verteiler, Protokolle, Sitzungsrhythmus) haben und eine breite Beteiligung sichtbar ist. Unterschiedliche Beteiligte verlässlich Dinge miteinander gestalten und regelmäßig kommunizieren. Ein Stadtteilgremium existiert.
Beschreibung
Menschen aus dem Viertel eigene Ideen einbringen und zusammen mit anderen aus der Nachbarschaft umsetzen. Regelmäßig Feste und Feiern mit breiter Beteilgung stattfinden. Menschen sich im Alltag unterstützen und miteinander in Kontakt sind.
Beschreibung
Menschen eigene gelingende Ankommensgeschichten weitergeben, sich mit ihren Fähigkeiten verantwortlich einbringen und Nachbarschaft selbst gestalten. Neue Räume von Bewohnenden erschlossen wurden. Menschen sich in der Ortspolitik engagieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev-luth. Kirchengemeinde Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kontorsarbeit der Stadt Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DITIB Salzgitter-Lebenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGMG Am Haudorn Salzgitter-Lebenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KSV Vahdet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat des Gebietes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Start.Punkt.SZ Berliner Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Generationentreff Martin-Luther-Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Familienzentrum Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engagierte Menschen aus dem Viertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungshelden e.V. Berliner Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend-/Mädchengruppe aus dem Start.Punkt.SZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenhilfsgruppe der Martin-Luther-Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorengruppe des Generationentreffs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Männergruppe Start.Punkt.SZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nähgruppen Start.Punkt.SZ und Familienzentrum Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gitarrengruppe Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternschaft Familienzentrum und Kita Martin-Luther
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bewohnende nutzen die erschlossenen Räume eigenständig weiter und verantworten Angebote. (Wohnungs-)Wirtschaft wird einbezogen für finanzielle und räumliche Unterstützung. Räume der Treffs und der Partner stehen mietfrei zur Verfügung. Die Kommune hat ein Interesse am Bürgerengagement/GWA und stellt Kontorskoordination zur Verfügung. Qualifizierung Engagierter für kleinere Projektanträge, Fundraising und Spendensammelaktionen. Gründung Bürgerverein/Gremium mit Stadtteilbudgeterarbeitung.
Galerie
begegnungen
generationentreffen
generationentreff sz 2
generationtreff sz 1
start.punkt sz jugendliche
start.punkt sz austausch
startpunkt frauengruppe
startpunkt jugendliche
startpunkt maedchengruppe
startpunkt maedchengruppe2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vielfalt wächst – Ein Garten für Begegnung und mehr Miteinander

Ansprechpartner
Mechtild Möller
Funktion Leitung
Ein Nachbarschaftsgarten für Begegnung, Teilhabe und Nachhaltigkeit am Obenende
Projektbeschreibung
Unser Projekt ergänzt die bestehenden Angebote des Mehrgenerationenhauses und setzt den Fokus auf den Stadtteil Obenende. Der wichtigste Schritt ist das aktive Zugehen auf die Bewohnenden. Dabei sollen insbes. die Bedarfe & Wünsche der Menschen erfasst werden: Welche Themen bewegen die Nachbarschaft? Welchen Wunsch nach mehr Begegnungsorten oder gemeinschaftlichen Aktivitäten gibt es? Ebenso wird analysiert, welche Herausforderungen es im Stadtteil gibt, bspw. soziale Isolation oder fehlende Angebote für bestimmte Gruppen. Es wird eine feste Ansprechperson geben, die im Stadtteil präsent ist. Sie führt gezielt aufsuchende Gespräche, erkennt Interessen und knüpft Kontakte zu Menschen, die aktiv werden möchten. Dabei nimmt sie an Netzwerktreffen sowie an den Treffen der Bildungslandschaft Obenende (Netzwerk der Bildungseinrichtungen) teil, um Teilhabemöglichkeiten zu schaffen. Zudem sorgt sie für Gelegenheiten, bei denen sich die Bewohnenden kennenlernen können, und reagiert passgenau auf ihre Bedürfnisse. Ein Gemeinschaftsgarten dient als Symbol für gute offene Nachbarschaft und soll zeigen, wie unterschiedliche Personengruppen voneinander profitieren können. Er wird gemeinsam mit den Bewohnenden entwickelt, um einen offenen, inklusiven Raum für Begegnung & Teilhabe zu schaffen. Neben gärtnerischen Aktivitäten wird es Möglichkeiten für gemeinsames Kochen, kulturelle Projekte und Bildungsangebote geben. Darüber hinaus kann der Garten künstlerisch gestaltet werden, um die Vielfalt des Stadtteils Obenende widerzuspiegeln. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die räumliche Anbindung an bestehende Einrichtungen wie das MGH, das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ), das Familienzentrum u. die Schulen. Es wird ein mobiler Anhänger mit Pinwand und Kaffeestation eingesetzt, um flexibel im Stadtteil präsent zu sein und spontane Begegnungen sowie den Austausch mit den Menschen zu fördern. Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen: Workshops zu ökol. Gartennutzung, ges. Ernährung und klimaschonendem Handeln verbinden Umweltbewusstsein mit gemeinschaftlichem Engagement. Das Projekt läuft über drei Jahre: Zunächst werden Bedarfe ermittelt und erste Maßnahmen umgesetzt. Danach etabliert sich der Garten als Treffpunkt mit regelmäßigen Aktivitäten. Langfristig soll er durch ein Garten-Komitee und Kooperationen mit Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen verstetigt werden. Spenden oder Crowdfunding können zur nachhaltigen Sicherung beitragen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projekt wird im Stadtteil Obenende in Papenburg umgesetzt, einem Stadtteil im Wandel. Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslands und mit ihrer einzigartigen Kanalstruktur als älteste Fehnkolonie Deutschlands bekannt. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als Moorkolonie gegründet, prägt die Wasserlage bis heute das Stadtbild. Die Stadt hat sich wirtschaftlich stark entwickelt, insbesondere durch die Meyer Werft. Obenende liegt nördlich des Hauptkanals und war historisch das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende das kaufmännische Zentrum darstellte. Die Kanäle trennen bis heute soziale Räume und erschweren Begegnungen, es gibt kein Stadtteil- zentrum Unterschiedliche historische Prägungen haben zudem zu einer sozialen Differenzierung innerhalb der Stadt geführt. Obenende wächst stetig, aber die Bevölkerungszusammensetzung verändert sich. Die Einwohnerzahl stieg von 8.200 (2010) auf 13.249 (2024). Der Anteil der über 65-Jährigen wuchs von 18% auf 27%, während sich der Migrationsanteil von 8% auf 16% verdoppelt. Diese Entwicklungen beeinflussen das soziale Miteinander. Ältere Menschen brauchen barrierefreie Treffpunkte, Zugezogene benötigen Integrationsangebote und Netzwerke. Eine diversifizierte Bevölkerung erfordert neue Formen des Zusammenlebens. Die Stadt Papenburg hat im "Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende 2015" die Verbesserung der Lebensqualität als zentrales Ziel formuliert. Wichtige Handlungsfelder sind die Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, der Ausbau sozialer Einrichtungen und Treffpunkte, die Verbesserung der grünen Infrastruktur und Klimaanpassung sowie die Stärkung des sozialen Miteinanders. Das Projekt fügt sich hier ein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Papenburg Obenende
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Obenende in Papenburg, nördlich des Hauptkanals. Obenende erstreckt sich über eine Fläche von 39,55 km² und hat 13.249 Einwohner/-innen. Papenburg insgesamt umfasst sieben Stadtteile mit 39.453 Einwohner/-innen und einer Gesamtfläche von rund 118 km². Historisch war Obenende das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende als kaufmännisches Zentrum fungierte. Das Fördergebiet ist geprägt durch eine Mischstruktur aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbebetrieben und sozialen Einrichtungen. Es gibt nur wenige öffentliche Begegnungsorte, wodurch ein zusätzlicher sozialer Treffpunkt im Grünen dringend benötigt wird. Das Projektgebiet umfasst eine städtische Fläche, die zentral im Stadtteil liegt und für Anwohner/-innen gut erreichbar ist. Eine besondere räumliche Abgrenzung des Gebiets ergibt sich durch die Kanäle, die das Obenende durchziehen. Diese wirken teilweise isolierend auf die Nachbarschaften und erschweren soziale Durchmischung. Dadurch entsteht ein hoher Bedarf an offenen, barrierefreien Begegnungsorten, die den Stadtteil stärker vernetzen. Der geplante Gemeinschaftsgarten soll als verbindender Ort zwischen verschiedenen Nachbarschaften fungieren und Inklusion sowie Austausch fördern. Die Stadt Papenburg, als Trägerin der HÖB, stellt die städtische Fläche für das Projekt zur Verfügung. Die HÖB nutzt dieses Grundstück, um gemeinsam mit der Nachbarschaft einen nachhaltigen, partizipativen Gemeinschaftsgarten zu gestalten und langfristig als offenen Begegnungsort zu etablieren.
Einwohnerzahl
13249
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenburg.de/unsere-stadt/ueber-uns/daten-geschichte/basis-und-strukturdaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitsmarkt im Überblick - Berichtsmonat Januar 2025 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitslosengeld (Monatszahlen) Dezember 2024 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitor Nds. – Emsland (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt Gemeinwesenarbeit um, indem es sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Menschen vor Ort bezieht. Es stärkt die Selbstorganisation und fördert die Handlungsfähigkeit der Bewohner/-innen. Dabei werden sowohl individuelle als auch strukturelle Aspekte in sozialräumlicher Perspektive berücksichtigt. Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate werden die Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen. Das Projekt schafft eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, die als zentrale Ansprechperson für lokale Akteurinnen und Akteure dient. Dabei werden unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um gemeinsame Lösungsstrategien für bestehende Herausforderungen zu entwickeln. Die sozialräumliche Orientierung zeigt sich in der ressortübergreifenden Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie z. B. Vereinen, Sozialraumprävention und Schulsozialarbeiter/-innen. So wird die Vernetzung im Stadtteil gestärkt und nachhaltige Kooperationen etabliert. Die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen wie Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten trägt zur Förderung sozialer Teilhabe bei. Das Projekt geht aktiv in den Sozialraum: Die HÖB und das MGH öffnen sich bewusst nach außen, sodass die Angebote ergänzend wirken und bestehende Strukturen stärken. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die demokratische Mitbestimmung, indem es Bewohnerinnen und Bewohner ermutigt, ihre Interessen zu vertreten und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen bringen ihre Interessen aktiv ein & gestalten den Garten nach ihren Bedürfnissen. Sie nehmen an Planungs- und Pflanzaktionen teil, übernehmen Patenschaften und initiieren eigene Angebote. Der Garten spiegelt die Bedarfe und Vielfalt wider
Beschreibung
Bewohner/-innen übernehmen Verantwortung, indem sie Patenschaften für Beete / Flächen übernehmen, eigene Veranstaltungen initiieren und das Garten-Komitee selbstständig organisiert. Durch transparente Entscheidungsprozesse wird Mitbestimmung gefördert.
Beschreibung
Lokale Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen sind aktiv eingebunden und bringen ihre Ressourcen ein. Der Garten stärkt bestehende Netzwerke. Wissen und Fähigkeiten der Bewohner/-innen fließen in Workshops, Gestaltung und Pflege ein.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, kultureller Hintergründe und sozialer Milieus nehmen aktiv teil, nutzen und gestalten gemeinsam den Garten. Angebote sind inklusiv, fördern Austausch und Vernetzung zwischen Generationen
Beschreibung
Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen, engagierte Bewohner/-innen sind dauerhaft mit dem Garten verbunden. Gemeinsame Veranstaltungen, Bildungsangebote, Pflegearbeiten werden partnerschaftlich organisiert. Langfristige Kooperationen sichern den Garten.
Beschreibung
Der Garten wird als gemeinsamer Treffpunkt genutzt, fördert Begegnungen und stärkt nachbarschaftliche Beziehungen. Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe engagieren sich, tauschen Wissen aus und organisieren gemeinsame Aktivitäten.
Beschreibung
Das Projekt ist in kommunale Entwicklungsziele eingebunden, ergänzt bestehende Strukturen und wird von Stadt, Vereinen und Institutionen unterstützt. Der Garten dient als Modell für nachhaltige Nachbarschaftsarbeit und inspiriert weitere Initiativen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Michaelschule Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Papenburg / Kinderfreundliche Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum DAVID
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Blau-Weiß 94 Papenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten / Kindertagesstätte St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kindertagesstätte David
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Buchhandlung Ulenhus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Splittingschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldschule Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungslandschaft Obenende
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Zinnober
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kolpingsfamilie Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Michael Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DJK Eintracht Papenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Forum für Gesundheit Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Forum Bethlehem (Repair-Cafe, ...)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sternwarte Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Landjugend e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsforum Glashütte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Projekt wird in kommunale Strukturen eingebunden, indem es mit der Stadt Papenburg, sozialen Einrichtungen und lokalen Vereinen kooperiert. Ein Garten-Komitee aus Bewohner/-innen übernimmt langfristig Verantwortung. Finanzielle Nachhaltigkeit wird durch Förderpartnerschaften, Spenden, Crowdfunding und Einnahmen aus Workshops gesichert. Die Einbindung in Bildungs- und Umweltinitiativen stärkt die Verstetigung. Der Garten wird als dauerhafter Treffpunkt im Stadtteil etabliert.
Galerie
20250320 134217
20250320 134306
20250320 134346
20250320 134421
20250320 134437
20250320 134447
20250320 134511x min
20250320 134530x min
20250320 134555x min
20250320 134609x min
20250320 134613
20250320 134619
20250320 134624x min
20250325 143938
20250325 144001
20250325 144006
20250325 144020
20250325 144025
20250325 144042
20250325 144046
20250325 144054
20250325 144058
20250325 144224
20250325 144459
20250325 144502
20250325 144558x min
20250325 144645x min
20250325 144721x min
20250325 144933x min
20250325 145009x min
20250325 145032x min
20250325 145050x min
20250325 145059x min
standort garten
standort garten zoom
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bildungscampus Sportzentrum Süd in Gifhorn

Ansprechpartner
Tina Klose
Funktion Fachberatung
Vielfalt verbindet - voneinander Lernen für eine starke Demokratie!
Projektbeschreibung
Der Campus soll für ein innovatives Bildungs- und Lebenskonzept stehen. Die enge Nachbarschaft von Anwohnern, Schulen, Kitas, Einrichtungen der Jugendarbeit, der Gifhorner Sportvereine und Weiterbildungseinrichtungen wie z.B. der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule schaffen gute Rahmenbedingungen für hochwertige Bildungsarbeit, Begegnung und Kreativität. Es sollen möglichst alle Menschen im Sozialraum mit einem guten Bildungs- und Beratungsangeboten erreicht werden. Dabei zielen die Angebote nicht nur auf Kinder und Jugendliche ab, sondern sollen auch Erwachsene bzw. alle Bewohner im Quartier erreichen. Gemeinwesenarbeit mit einer entsprechenden Sozialraumorientierung wäre vor Ort ein wesentlicher Schritt. Die Aussicht mit diesem Konzept erfolgreich zu sein, begründet diesen Förderantrag. Gemeinwesenarbeit fehlt aktuell als wichtiger Bestandteil für das Stadtgebiet Gifhorn generell und besonders für diesen problembelasteten Stadtteil. Die Vernetzung und gezielte Zusammenarbeit mit den Menschen im Quartier ist bisher nicht ausreichend entwickelt. Die Problemlagen sind vielfältig, die kulturellen Hintergründe und individuellen Lebensumstände sind sehr unterschiedlich. Vandalismus zeigt sich zunehmend in und an öffentlichen Einrichtungen. Eine bedarfsgerechte Entwicklung der vorhandenen Infrastruktur, Schaffung von Wohnraum, die Qualität der sozialen Beziehungen, Integration, Inklusion und die Partizipation im Quartier sind einige der inhaltlichen Aspekte, die es im Sinne des Gemeinwohls zu bearbeiten gilt. Bisher sind die Akteure vor Ort noch sehr für sich allein unterwegs. Ein übergreifendes Miteinander unter der Einbeziehung der Menschen im Quartier, wird hier sehr wesentlich sein, um neue Wege zu gehen. Die Identifikation mit dem Stadtteil soll sich erhöhen, was nur über Beteiligung und Vernetzung möglich sein wird.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt Gifhorn ist ein Mittelzentrum mit 44.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl hat in den letzten 10 Jahren zugenommen (2014: 41.000 Einwohner, 2024: 44.000 Einwohner). Im Bildungsbereich bietet die Stadt eine große Auswahl an verschiedenen Schulformen. Bedingt durch steigende Schülerzahlen erreichen alle Schulen vermehrt ihre Kapazitätsgrenzen. Speziell im Hauptschulbereich sind die Schülerzahlen angestiegen. Zudem hat die Anzahl der Schülerinnen und Schüler (SuS) mit Förderbedarf in der Hauptschule stark zugenommen. Der Rat der Stadt hat den Neubau einer Hauptschule beschlossen. Der Standort des Neubaus ist auf dem Gelände des Sportzentrum-Süd in der Gifhorner Südstadt. Die dortige Infrastruktur ist geprägt von Mehrfamilienhäusern und Genossenschaftswohnungen sowie Einfamilienhäusern aus den 60‘ und 70’er Jahren. Die Einwohnerstruktur bildet eine große kulturelle Vielfalt ab. Zusammenfassend beschrieben sprechen wir von einem Brennpunktgebiet mit vielen sozialen Notlagen, Gewalt, Vandalismus und hoher Arbeitslosigkeit. Es gibt große Unruhe im Wohnviertel, die Problemlagen sind vielschichtig. Es soll zukünftig darum gehen, den Fokus noch stärker auf die Bedarfe der Menschen zu legen und durch Vernetzung der zahlreichen öffentlichen Institutionen vor Ort, die Ressourcen besser und vor allem übergreifender zu nutzen. Ehrenamtlichen Strukturen, in die gerade ältere, teilweise einsame Menschen eingebunden werden könnten, fehlen vor Ort gänzlich. Ein Quartiersmanagement wäre das optimale Bindeglied in diesem Gebiet. Es geht darum Strukturen mit passgenauen Angeboten zu entwickeln, die das gesellschaftliche Zusammenleben und die Nachbarschaft nachhaltig verbessern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Campus Sportzentrum Süd in Gifhorn
Einwohnerzahl
4270
Quelle / Anmerkungen
Stadt Gifhorn Bürgerbüro
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Gifhorn
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn - Doppelstaatler sind hier nicht mit einberechnet.
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement fördert und entwickelt die Strukturen und Ressourcen vor Ort und bindet Bewohnerinnen und Bewohner in die Prozesse mit ein. Aus den Synergien des Quartiers, wird es sicher auch eine größere positive Strahlkraft in Richtung der Gemeinwohlarbeit insgesamt im Stadtgebiet Gifhorn geben. Die vielschichtigen Problematiken im Quartier sollen aufgegriffen und bedarfsgerecht bearbeitet werden. Das wird nicht zuletzt ein wesentlicher Beitrag für die Sicherung unserer demokratischen Grundwerte sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Menschen im Quartier über verschiedene Angebote vernetzt werden konnten und das einen nachhaltigen und gesellschaftlichen Mehrwert erzeugt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Neue Hauptschule (Freiherr-von-Stein-Schule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fritz-Reuter-Realschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildenden Schulen I (Träger: LK Gifhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeit- und Bildungszentrum Grille (FBZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbegegnungsstätte Gifhorn (JBG)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
z.B. Pfadfinder, Luftsportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Integrationsprojekt (GIP)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita am Sportzentrum Süd, Kita Katharina-von-Bora
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisvolkshochschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreismusikschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Gifhorn, SV Gifhorn, SC Bosphorus Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Wohnungsgenossenschaft (GWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
z.B. AWO, DRK
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach erfolgreicher Etablierung des Campusmanagements ist angedacht die Stelle dauerhaft anzulegen.
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

FÜR DICH. FÜR MOISBURG. Aufbau von altersübergreifenden Unterstützungsstrukturen

Ansprechpartner
Ronald Doll
Gemeinsam für ein lebendiges Dorf. Generationen verbinden. Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
Es braucht ein ganzes Dorf, um Kinder zu erziehen und um glücklich alt zu werden! Große gesellschaftliche Veränderungen, wie die Alterung der Bevölkerung und die strukturelle und finanzielle Überlastung der Kommunen, sind in Moisburg deutlich spürbar. Die Altersstruktur der Bevölkerung verschiebt sich; während die Bevölkerung insg. bis 2032 um 8,6% wächst, wird für die ü65-Jährigen ein Plus von 35% prognostiziert. Dabei leben 80% meist in zu großen eigenen Häusern - je älter, desto häufiger allein. Gaststätten und Geschäfte sind geschlossen und Treffpunkte fehlen. Gleichzeitig erledigt sich kaum noch etwas „von selbst“ in Familie oder Nachbarschaft. Freiwilliges Engagement im Dorf ist nicht mehr selbstverständlich. Die „alten Aktiven“ sterben aus, Jugendliche und Hinzugezogene werden durch das traditionelle Ehrenamt kaum erreicht. Hier will Moisburg mit dem Projekt Dorf-Kümmerer:in ansetzen und seine Gemeinwesenarbeit durch professionelle Unterstützung der ehrenamtlich geführten Gemeinde zum (Wieder)Aufbau und Erhalt verlässlicher Nachbarschaften neu aufstellen . Moisburg ruft damit ein Projekt zur Förderung der generationsübergreifenden Dorfgemeinschaft ins Leben, das die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung und fehlender sozialer Infrastrukturen modellhaft löst. Der Fokus liegt auf der Schaffung von altersübergreifenden Unterstützungsstrukturen, die eine aktive, inklusive Gemeinschaft ermöglichen und die "Idee des Dorfes" wiederbeleben. Basis dafür sind Antworten aus der Umfrage "Gemeinsam alt werden in Moisburg. Was gehört für dich dazu?", die 2024 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse fokussieren sich auf zwei Lösungsansätze: 1. Schaffung altersgerechter Wohnangebote in einer Gemeinschaftsanlage. 2. Treffpunkt für Jung und Alt mit Gemeinschaftsräumen, -garten und -aktivitäten sowie ganz neuen Angeboten. Durch die Schaffung einer lokalen Anlaufstelle und deren Leitung durch eine professionelle Dorf-Kümmerer:in werden bestehende Vereine eingebunden und neue Netzwerke aufgebaut, die sowohl junge als auch ältere Menschen zusammenbringen. Moisburg setzt auf aktive Teilnahme und unterstützt durch die Initiierung eines genossenschaftlichen Seniorenwohnens, eines Bürgerbusangebotes, einer DorfApp und des Treffpunktes für Jung und Alt auf dem gemeindeeigenen Cassens Hoff. Schwerpunkte liegen auf Aktivierung von Menschen, Auf- und Ausbau von Netzwerken und Entwicklung eines Gesamtkonzepts mit Ziel: Bürgervereinsgründung + Dorfmittelpunkt Cassens Hoff.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Moisburg will ein Dorf sein, in dem Menschen glücklich aufwachsen und gemeinsam alt werden. Eine professionelle Unterstützung der ehrenamtlich geführten Gemeinde zum (Wieder)Aufbau und Erhalt verlässlicher Nachbarschaften ist dafür notwendig. •Bevölkerung überaltert, lebt in eigenen Häusern, häufig auf zu großen Grundstücken. 58% der ü80-Jährigen leben allein. Vereinsamung droht. Bei Pflegebedürftigkeit muss das Dorf verlassen werden. Kontakte gehen verloren. •Verlust der „Idee des Dorfes“: Zugezogenen fehlt innere Verbindung zum Dorf und damit Identität. Junge Menschen werden nicht erreicht. •Anforderungen und Ansprüche an die „nur“ ehrenamtlich geführte, finanzschwache Gemeinde steigen. Fokus liegt auf Erfüllung von Pflichtaufgaben, Fürsorge für die Dorfgemeinschaft kaum mehr leistbar. •Noch werden Ehrenamt und selbstverantwortliches Einbringen in die Dorfgemeinschaft durch vorhandene (Familien-)Strukturen gewährleistet. Netzwerke und Lebenseinstellung gehen jedoch verloren. Vereinen fehlen Menschen, die Verantwortung übernehmen. Diese Entwicklung will Moisburg aufhalten! •Gemeinde hat Cassens Hoff im Herzen Moisburgs gekauft. Seniorenwohnen und neuer Treffpunkt für das Dorf sollen entstehen. Keine „Ghettoisierung“ der Alten, sondern Gemeinsam alt werden ist das Ziel. Angebote für alle, Einbindung von Vereinen, Schule, Kiga, Kirche: z.B. offener Mittagstisch, Repair-Café. Bedarf durch Umfrage und Machbarkeitsstudie bestätigt. Fortsetzung im Dorfentwicklungsplan •Aufbau von Strukturen zur gegenseitigen altersübergreifenden Unterstützung, um als Dorf zukünftig stabil zu funktionieren •Moisburg braucht eine Anlaufstelle mit Dorf-Kümmerer:in, die alle(s) verknüpft!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Moisburg
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das gesamte Dorf Moisburg. Durch diese räumliche und soziale Abgrenzung wird nichts und niemand ausgeschlossen, sind alle Menschen – jung wie alt, alle Infrastrukturen und alle Siedlungsgebiete – historische wie gerade neu entstehende - einbezogen. Das Projektgebiet ergibt sich somit aus der Umgrenzung des Dorfes (siehe Karte).
Einwohnerzahl
2101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 27.01.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 03/2025
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe 16 bis 31 Jahre, Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 03/2025
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe ab 60 Jahre, Einwohnermeldeamt, Samtgemeinde Hollenstedt, Stand: 01/2025
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anzahl = 55 Personen Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 25.02.2025
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anzahl = 11 Personen Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: 25.02.2025
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Bisher basiert die Gemeinwesenarbeit in Moisburg auf den Schultern weniger Ehrenamtlicher, ein Quartiersmanagement gibt es nicht. Die Gemeinwesenarbeit wird erstmals durch eine hauptamtliche Dorf-Kümmerer:in mit lokaler Anlaufstelle besetzt. Professionelle Power zur Stärkung des Ehrenamtes ist die Erwartung. So dass alle gemeinsam für ein lebendiges Dorf aktiv sein können. Dabei steht einerseits generationsübergreifend die gesamte Dorfgemeinschaft im Fokus, andererseits die konkrete Entwicklung auf Cassens Hoff. Dadurch wird ein Prozess angestoßen, der die Menschen zusammenbringt und einen neuen (Sozial)Raum schafft. Die Gemeinwesenarbeit baut auf den bestehenden Ressourcen auf, indem die vorhandenen Netzwerke und Vereine den Aufbau der neuen sozialen und baulichen Infrastruktur begleiten. Zielgruppenübergreifendes Denken führt zu einem selbstverständlichen Miteinander unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ sowie „Jung und Alt“ mit neuen Kommunikationsanlässen und Beratungsangeboten. In der Umfrage von 2024 wurden u.a. die wichtigen Themen benannt, die die Menschen bewegen: Alternsgerechtes Wohnen, soziale Teilhabe sowie Unterstützungs- und Pflegebedarf, aber auch: Ein Treffpunkt für Jung und Alt, der die Menschen generationsübergreifend einlädt, Freiwillige motiviert und sich durch deren Bedürfnisse und Aktivitäten weiterentwickelt. Das wird die Aufgabe der Dorf-Kümmerer:in als Fundament für die aktive Dorfgemeinschaft in einem lebendigen Moisburg.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interesse und Motivation der Menschen in Moisburg für eine aktive Dorfgemeinschaft sind handlungsleitend für die Gemeinwesenarbeit. Der generationsübergreifende Austausch steht im Zentrum, um „glücklich aufwachsen + gemeinsam alt werden" zu können.
Beschreibung
Hilfe zur Selbsthilfe kann nur das Motto für Moisburgs Ehrenamt sein. Nur wenn alle sich aktiv einbringen sind stabile Strukturen möglich.
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Gemeinwesenarbeit integriert. Dazu gehören bestehende Vereine und Initiativen, die neue Genossenschaft sowie der neu gegründete Bürgerverein.
Beschreibung
Generationen verbinden. Ein Treffpunkt für Jung und Alt ist der häufigste Wunsch der Moisburger Bevölkerung lt. der Umfrage von 2024. Hier sollen neben dem seniorengerechten Wohnen alle Alters- und Sozialgruppen zusammenfinden können.
Beschreibung
Zusammenarbeit mit der Genossenschaft. Neue Kooperationen arbeiten mit den angestammten Netzwerken zusammen. Gemeinsame Angebote sind bedarfsgerecht angepasst und können von allen im Dorf genutzt werden.
Beschreibung
Zukunft gestalten. Gemeinsam für ein lebendiges Dorf. Durch organisierte Nachbarschaftshilfe, Bürgerverein, Treffpunkt „Bürgerhaus“ und eine neue Genossenschaft zum „Gemeinsam alt werden“ wird die aktive Dorfgemeinschaft gefördert.
Beschreibung
Lokale Anlaufstelle, Treffpunkt „Bürgerhaus“ mit Gemeinschaftsraum. Seniorenwohnanlage
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Moisburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturpunkt, Mühlenmuseum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Amtshaus Moisburg mit Gemeindeverwaltung, Veranstaltungsräumen wie Salon und Gewölbe sowie Trauzimmer, Küche, Vorplatz für Veranstaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenhaus Harsefeld eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein, Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Lebensbaum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule, Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tante Enso Mitarbeiterinnen, Bäckerei und Cafébetreiber:innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsmitglieder, Mitglieder der Vereinigten Wählergemeinschaft Moisburg (VWGM)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
interessierte Bevölkerung von Moisburg, Genossenschaftsmitglieder, angehende Bewohner:innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AG "Gemeinsam alt werden in Moisburg"
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Innerhalb des 3-jährigen Förderzeitraums werden die Weichen für 2030 gestellt und das Fundament für ein gemeinsames Altwerden gebaut sein. Die Ergebnisse der Umfrage sind Grundlage der Politik. Die Kümmerer:in wird ihre Arbeit in Bezug auf das seniorengerechte Wohnen in die Hände der Genossenschaft und die Arbeit im Bürgerhaus in die Hände des Bürgervereins geben. Die lokale Anlaufstelle bleibt fester Bestandteil des Gemeinwesens und wird von der Gemeinde finanziert. Dorfentwicklung unterstützt.
Galerie
moisburg herausforderung 1 gute nachbarschaft 2025
moisburg herausforderung 2 gute nachbarschaft 2025
moisburg ziele gute nachbarschaft 2025
moisburg fotoseite1
moisburg fotoseite2
moisburg fotoseite3
moisburg   auswertung vom 15.12.2024   a3
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Speed Dating - Lerne deine Nachbarn kennen!

Ansprechpartner
Christine Trenkamp
Guck mal wer hier noch so lebt!
Projektbeschreibung
Wir planen Nachbarschaftskontakte herzustellen, um Anonymität und Vorurteile zwischen den BewohnerInnen einer Straße vor allem unterschiedlicher Kulturen abzubauen. Auch Ängste vor dem "Fremden" sollen reduziert werden. Ziel ist die Demokratieförderung und der Abbau von Diskriminierung. Umsetzen möchten wir dies in Form von Speed Datings. Wir fahren zu vorher bekannt gegebenen Terminen bestimmte Straßen mit einem Lasten-Rad an und bauen dort Tische und Stühle für ein Speed-Dating auf. Die Nachbarn und Anwohner der Umgebung können dann herkommen und tatsächlich in einem Speed-Dating-Verfahren die anderen Teilnehmenden kennenlernen. Wir unterstützen bei der Gesprächsführung über Themenkarten. Für Kinder und Jugendliche wollen wir erlebnispädagogische Angebote und Spiele bereitstellen, die auch von den Erwachsenen genutzt werden können. Das Ganze soll locker und niedrigschwellig ablaufen. Daneben möchten wir weitere Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus des IGEL e.V. anbieten, die auch politische Vertreter und Mitarbeiter der Verwaltung integrieren. Geplant sind regelmäßige "Quartier-Grillen" und Speed-Dating mit den MdB, Regionalpolitikern oder anderen regionalen Größen. Vor allem durch unsere Veranstaltungen in den Nachbarschaften im Quartier wollen wir möglichst alle Anwohner, auch immobile Personen erreichen. Wir schaffen neue Begegnungsorte direkt vor der Haustür. Mit der Durchführung bieten wir Austausch- und Kennenlernmöglichkeiten, fördern das Verständnis füreinander, Begegnung und Zusammenhalt. Wir stärken durch die sozialen Kontakte das Wohlbefinden und verringern die gesundheitlichen Gefahren, die mit Einsamkeit einhergehen. Daneben nehmen wir das Gesamtpaket IGEL e.V. (Interessengemeinschaft Gesundes Leben) mit all seinen Inhalten, von Patientinnenstelle, über Gesundheitsladen, Krebsberatung und Selbsthilfe mit und tragen die Themen in die Nachbarschaften. Unsere Erfahrungen zeigen außerdem, dass eine größere Resonanz auf Veranstaltungen erfolgt, wenn diese kulinarisch untermalt werden, deshalb sollen auch beim Speed-Dating alkoholfreie Getränke und Snacks gereicht werden. Hier legen wir Wert auf gesunde und kindgerechte Ernährung.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Umfragen eines ehemaligen Gemeinwesenprojektes ergaben, dass sich ein großer Teil der örtlichen Bevölkerung vermehrt einsam fühlt und aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht an Veranstaltungen teilnehmen können. Diesen kommen wir durch das örtliche Wandern in die Nachbarschaften entgegen. Außerdem zeigt sich, dass sich die politische Lage in der Samtgemeinde Barnstorf zuspitzt und Migranten immer häufiger zum Ziel rassistischer und anders diskriminierender Äußerungen werden. Gerade im Fachbereich der Migrations- und IntegrationsKoordination erfahren wir immer öfter von Menschen, die Opfer diskriminierender Gewalt werden. Auch die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl in der Region sind besorgniserregend und führen zur Notwendigkeit von demokratiefördernden Veranstaltungen, da knapp jeder Vierte eine nicht demokratische Partei wählte.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Barnstorf - Flecken Barnstorf
Beschreibung
Unser Projekt findet im Flecken Barnstorf (52,35qkm), damit im Kern der Samtgemeinde statt. Weitere ländlichere Ortsteile werden nicht mit berücksichtigt, da das Gro der Migranten im Flecken lebt. Eine Unterkunft, in der viele Geflüchtete leben befindet sich außerhalb des Flecken, in einem wirtschaftlich geprägten Gebiet. Dieses stellt eine Ausnahme dar, um ansässige Firmen und deren Mitarbeiter zu erreichen.
Einwohnerzahl
6700
Quelle / Anmerkungen
urbistat.com
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle ist der Migrationsbericht des Landkreises Diepholz. In der Samtgemeinde leben laut dem Bericht 2022/23 13,7 % Menschen mit Migrationshintergrund, im Landkreis Ende 2023 laut LSN-Statistik 11,32 %.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Ende 2023 leben im Landkreis laut LSN-Statistik 6,92% Menschen, die Transferleistungen bezogen.
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt verfolgen wir die Verbesserung der immateriellen Bedingungen im Flecken Barnstorf. Wir bringen immer wieder Menschen aus bestimmten Straßenzügen zusammen. Damit fördern wir das Kennenlernen untereinander und damit soziale Beziehungen. Mit der zugehenden Projektgestaltung erreichen wir deutlich mehr Menschen, alle Nachbarn erhalten Zugang zum Geschehen und können diesem kaum ausweichen, da es "vor der Haustür" stattfindet. Wir erwarten Menschen verschiedenster politischer Einstellungen und Kulturen anzutreffen und so auch demokratiefördernd tätig zu sein. Wir geben allen Menschen die Möglichkeit sich in einer neutralen Atmosphäre auszutauschen und neue, positive Erfahrungen mit dem "Fremden" zu sammeln. Darüber erwarten wir auch die Bildung neuer Netzwerke durch die Teilnehmenden selbst. Ob Hilfestellungen im kleinen Rahmen, die Gründung von Gruppenangeboten oder regelmäßige von der Nachbarschaft organisierte Straßenfeste, seine Nachbarn zu kennen und zu schätzen bieten Vorteile für alle Generationen. Dabei suchen wir vor allen Straßenzüge auf, die benachteiligt sind und bieten über Veranstaltungen direkt im IGEL e.V. weitere Kontaktmöglichkeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir feststellen, das in den Straßenzügen keine "Ghettobildung" herrscht und die kulturellen Gruppen auch untereinander ein gutes Verhältnis haben.
Beschreibung
Erreicht, wenn die Nachbarschaften das Angebot nutzen und selbstständig Nachbarschaftstreffs wiederholen oder sich anderweitig unterstützen.
Beschreibung
Wenn alle Ethnien das angebot nutzen.
Beschreibung
Wir sind bereits gut vernetzt, im Rahmen dieses Projektes erreicht, wenn wir gute Kontakte zu den Nachbarschaften herstellen und andere Interessierte hinzukommen und mitarbeiten möchten.
Vorhandene Strukturen
Der IGEL e.V. ist bereits Träger verschiedenster Fachbereiche (Krebsberatung, Selbsthilfekontaktstelle, Krippe, Seniorenservicebüro, Lokales Bündnis für Familie, Migrations- & IntegrationsKoordination (MIK), Freiwilligenagentur (FAB) und Mehrgenerationenhaus (MGH)), vor allem in den drei antragstellenden Fachbereichen (MIK,FAB,MGH) betreiben wir eine umfangreiche Gemeinwesenarbeit, die wir stetig weiter ausbauen. Dabei arbeiten die einzelnen Fachbereiche zusammen, um Synergieeffekte zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Wir sind 6 hauptamtlich tätige Personen (auch Teilzeitbeschäftigte) und arbeiten mit bis zu 80 ehrenamtlichen Personen zusammen. Die freiwillige Unterstützung kennt dabei kaum Grenzen, ob Unterstützung im Bereich der Integration, der Kinderbetreuung, Lernförderungen aller Generationen, Freizeitgestaltung, Beratungsangebote, Hilfe zur Selbsthilfe oder anderes, ohne die freiwilligen Helfer könnten wir kaum eine so breit aufgestellte Gemeinwesenarbeit leisten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales und Ordnung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Barnstorf - IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MIK - Migrations- & IntegrationsKoordination im IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister & Ratsmitglider der Samtgemeinde Barnstorf, MdB, MdL usw.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner des Flecken Barnstorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereinigung Ehrenamtlicher "Arbeitskreis Willkommen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsladen IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsbetriebe des Gewerbegebietes in Eydelstedt am Rande des Flecken (Ausweitung des Quartiers)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir planen das Projekt auch nach den 3 Jahren der Förderung im Rahmen der bereits bestehenden Gemeinwesenarbeit des Mehrgenerationenhauses, der Freiwilligenagentur und der Migrations- & IntegrationsKoordination weiterzuführen. Durch die Zusammenarbeit der drei Fachbereiche mit der Kommune ist auch die Einbindung in kommunale Strukturen garantiert. Dennoch werden wir auch nach den 3 Jahren versuchen Mittel für das Projekt zu akquirieren, um den Umfang aufrecht erhalten zu können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Raum für Wir: Begegnung leben, Zukunft gestalten

Ansprechpartner
Ellen Bach
Funktion Leitung
Begegnungsräume schaffen, Vorurteile abbauen, gemeinsam lernen, Horizont weiten
Projektbeschreibung
Wir möchten Begegnungräume für unsere Nachbarschaft (die Menschen in Vahrenheide Ost) in der Einrichtung Kids Club Vahrenheide schaffen. Es sollen Räume sein, wo sich Menschen verschiedener kultureller Herkunft, Religion und Alter treffen können. Dies kann z.B. in Form von Elterntreffs, Sprachcafes/Nachbarschaftsfesten, einem Nähtreff oder Repaircafé oder Schulungen stattfinden. Seit 30 Jahren sind wir in aufsuchender Sozialarbeit unterwegs, wurden in unzählige Wohnungen eingeladen, führen beinahe täglich "zwischen Tür und Angel Gespräche" und haben uns dadurch ein großes Vertrauen im Stadtteil aufgebaut. Die vorhandenen Strukturen und Kontakte zu Nachbar:innen, den Kindern in unsren Angeboten und deren Eltern möchten wir gerne nutzen, weiter Vertrauen auf- und Berührungsängste abzubauen. Außerdem wollen wir die vielfältigen vorhandenen Kontakte zu Menschen aus der unmittelbaren und weiteren Nachbarschaft, die bei uns als Übungsleiter:innen in der individuellen Lern- und Sprachförderung tätig sind, ausbauen. Es geht hierbei, um ca. 30 junge Menschen (U27), die selber eine Zuwanderunggeschichte haben, bei uns als Übungsleiter:innen in der individuellen Lern- und Sprachförderung tätig sind und über weitere Kontakte in den Stadtteil hinein verfügen. Insbesondere bei jungen Menschen nehmen wir (möglicherweise durch die Corona Zeit bedingt) Entwicklungdefizite im sozialen Miteinander wahr. Auch erkennen wir einen Handlungsbedarf, was Softskills und die Mediennutzung der jungen Übungsleiter:innen angeht und die Chancen in Bildung und den beruflichen Einstieg erschweren. Auch möchten wir die große Gruppe der Alleinerziehenden und deren erhöhten Unterstützungsbedarf in den Blick nehmen. Aufgrund der vorhandenen Struktur (Angebote für Kinder und Jugendliche sowie der Möglichkeit der Mitarbeit), dem attraktiven Raum (auf dem Schulweg vieler Kinder, in unmittelbarer Nachbarschaft der Grundschule und mitten im Wohngebiet) gibt es bereits vielfache Anfragen von Bewohner:innen (oftmals Eltern "unsrer" Kinder) zu weitergehender Hilfe (z.B. Sprachmöglichkeiten, Beratung...). Deshalb gehen wir davon aus, dass ein erweitertes Angebot durch neue finanzielle Möglichkeiten und personelle Ressourcen nachhaltige Veränderung schaffen kann. Mit den verschiedenen vorgestellten Ansätzen, wollen wir einen Beitrag für ein demokratisches und friedliches Miteinander leisten, in dem wir die bunte, kulturelle Vielfalt als Potenzial miteinander entdecken und in der Begegnung entfalten.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Kids Club Vahrenheide befindet sich in Vahrenheide Ost in einem „Gebiet mit besonderem sozialen Handlungsbedarf“ (Brennpunkt). Viele Familien leben von staatlichen Transferleistungen (Vahrenheide gesamt 2023: 34,2% / Kinder: 48,5%) und haben oftmals eine Zuwanderunggeschichte (74%). Aufgrund sprachlicher Defizite fällt es einigen schwer, in Kontakt mit anderssprachigen Mitbürgeri:nnen zu kommen. Auch scheinen religiöse oder kulturelle Hintergründe, unüberwindbare Hürden für die Kontaktaufnahme (zum Beispiel zu vorhandenen Einrichtungen im Stadtteil) zu sein. Viele Bewohner:innen leben in beengten räumlichen Verhältnissen, verfügen über eingeschränkte Zukunftsperspektiven und sind bezüglich gesellschaftlicher Teilhabe bislang außen vor gelassen. In der Vergangenheit wurde uns bewusst, dass wir für eine nachhaltige Veränderung der Chancen und Perspektiven, der uns anvertrauten Kinder, die Eltern beziehungsweise ihr Umfeld erreichen müssen. Da für ein offenes und konstruktives Miteinander (neben der Hürde der ersten Kontaktaufnahme) der zeitintensive Aufbau von Beziehung und Vertrauen unerlässlich ist, war es uns bislang aus personellen Gründen nicht möglich, diesen Bereich in der pädagogischen Arbeit abzudecken. Wege (wie z.B. Programmhefte, Plakate und Flyer) die möglicherweise in der Mehrheitsgesellschaft gangbar sind, um miteinander in Kontakt zu kommen und das Aufsuchen von Angeboten zu ermöglichen, greifen in unserer Nachbarschaft meistens nicht. Es bedarf eines geduldigen, zeitintensiven Beziehungsaufbaus, um sich das Mandat zu “erarbeiten“, über Lebensfragen (z.B. bezüglich Kindererziehung, Integration, Demokratieverständnis oder andere Themen ins Gespräch zu kommen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenheide
Beschreibung
Die Sozialdaten für das ehemalige Sanierungsgebiet/Soziale Stadt Vahrenheide Ost (ca. 8.000 Einwohner:innen) konnten von der Landeshauptstadt Hannover (Sachgebiet Wahlen und Statistik und Statistiken der Agentur für Arbeit) zeitnah nicht gesondert übermittelt werden, sind aber im Gegensatz zu Vahrenheide gesamt (10.138 Einwohner:innen) noch prekärer. Vahrenheide Ost bezieht sich (siehe Karte) auf folgende Straßenzüge: Leipziger Straße, Dresdener Straße, Plauenerstr., Hallesche Str., Erfurter Weg, Chemnitzer Str., Magdeburger Str, Dunantstr. + Höfe im Norden
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Wahlen und Statistik Stand 31.12.2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
74
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///home/ellen/Downloads/Strukturdaten2024%20(1).pdf
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstatistik 2023 / Armutsmonitoring
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///home/ellen/Downloads/Strukturdaten2024 (1).pdf
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Der Kids Club Vahrenheide ist zentral in Vahrenheide verortet und arbeitet bislang schwerpunktmäßig am Nachmittag mit Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Wir möchten die Räume und Angebote gern für Bewohner*innen aus Vahrenheide mit unterschiedlicher kultureller Herkunft, Religion, Bildungsstand und Alter öffnen. Unsere Räume können insbesondere vormittags für den gemeinsamen Austausch genutzt werden. Zudem entwickeln wir mit den Besucher:innen Angebote, stärken ihre Selbstermächtigung und fördern das ehrenamtliche Engagement. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Initiierung niedrigschwelliger Beratungs- und Bildungsangebote sowie die Entwicklung zugehender Formate, um Familien zu stärken und mit Eltern über Erziehungsfragen ins Gespräch zu kommen. Mit unserem Konzept fördern wir den sozialen Zusammenhalt und stärken zugleich die gleichberechtigte Teilhabe der Bewohner:innen im Stadtteil. Dabei verfolgen wir den Grundsatz, dass die Menschen im Stadtteil Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt sind. Der Kids Club ist eine etablierte Einrichtung bei den Bewohner:innen und sozialen Trägern. Wir beteiligen uns aktiv an verschiedenen Netzwerkrunden, Veranstaltungen und Stadtteilfesten und arbeiten u.a. eng mit der FNS-Grundschule, der GWA Vahrenheide sowie den Kinder- und Jugendeinrichtungen in Vahrenheide zusammen. Wir sind über die Angebote der sozialen Infrastruktur vor Ort gut informiert und möchten mit unserem Konzept die Angebote erweitern und Bedarfslücken schließen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn: sich alle willkommen und eingebunden fühlen. Dies zeigt sich durch regelmäßige nachbarschaftliche Interaktionen, gegenseitige Unterstützung, eine hohe Beteiligung an gemeinschaftlichen Aktivitäten und ein respektvolles Miteinander.
Vorhandene Strukturen
Zwar ist die vorhandene städtische GWA nicht Fördergegenstand, dennoch soll sie hier kurz beschrieben werden, um den Unterschied der Herangehensweise und des Angebots deutlich und den Bedarf des Aufbaus einer weiteren Stelle für Gemeinwesenarbeit sichtbar zu machen. Die vorhandene Gemeinwesenarbeit Vahrenheide steht für Vernetzung, Gremienarbeit, Koordinationsrunden, Planung und Durchführung von kooperativen Festen und Veranstaltungen. Gerade auf die Größe und Herausforderung des Stadtteils bezogen (siehe Projektgebiet) besteht großer Bedarf an einem zusätzlichen Angebot aus dem Bereich der Gemeinwesenarbeit. An der Antragstellung hat die städtische GWA mitgewirkt. Ein ergänzendes Angebot könnte die vorhandenen Strukturen des Kids Clubs Vahrenheide bzw. die Beziehungen der Mitarbeiter:innen nutzen und stärker auf die individuellen Anliegen der Menschen vor Ort (insbesondere junge Menschen, Familien und Alleinerziehende) eingehen, niedrigschwellige, informelle Beratung bieten und partizipative Beteiligungsformate fördern. Insbesondere für sozial benachteiligte Gruppen oder Menschen mit Sprachbarrieren wäre eine direkte Ansprechstruktur unabdingbar, um deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu stärken. Hierfür ist der Kids Club Vahrenheide prädestiniert, um in enger Zusammenarbeit mit der bestehenden Gemeinwesenarbeit und anderen Stadtteilakteuren ein umfassenderes Unterstützungsnetzwerk zu etablieren, das sowohl strukturelle als auch individuelle Bedarfe adressiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fridjof Nansen Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenarbeit Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Walderseestrasse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Stadtbezirk 3
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hanova
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
• Kontaktaufnahme und Kooperation mit relevanten kommunalen Fachstellen und mögliche Integration in bestehende Programme • Gespräche mit der Kommune über eine Übernahme in den Haushalt (als Bestandteil der sozialen Infrastruktur). • Kooperationen mit lokalen Unternehmen oder Stiftungen für zusätzliche finanzielle Unterstützung. • Aufbau und Schulung von ehrenamtlichen Strukturen, um die Arbeit unabhängig von Projektfinanzierungen fortzuführen. • Entwicklung von Partizipationsstrukturen
Galerie
kids club vahrenheide aussenansicht
aussenansicht mitten im wohngebiet
photo 2025 03 24 08 23 50
img 20250324 081624 369
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Zustimmung Veröffentlichung
On