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Veranstaltungen zur Vernetzung der BewohnerInnen

Davenstedt ganz nah!

Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
Organisation Diakonisches Werk Hannover gGmbH
Funktion Stadtteildiakonie
Freizeit, Kultur, Soziales - Ein Angebot der kurzen Wege!
Projektbeschreibung
Der "Mobile Treff" ist ein Eventanhänger, der für persönliche Gespräche mit einem kleinen Besprechungszimmer und mit einem kleinen Veranstaltungsraum genutzt werden kann. Durch seine Ausstattung kann er nahezu wetterunabhängig genutzt werden. Mit Beginn des Jahres 2021 wird der Mobile Treff das alleinige Angebot des Diakonischen Werkes in der stadtteilorientierten Nachbarschaftsarbeit in Hannover Davenstedt sein. Ende 2019 wurde der Mobile Treff als ergänzendes Angebot zum Nachbarschaftstreff an der Kirche gestartet. An 4 - 5 Standorten im Stadtteil werden Aktionen, Gespräche, Kreatives und kleine Veranstaltungen angeboten. Innerhalb der ersten Monate des Projektes hat sich gezeigt, dass die dezentralen Standorte zu „Kurzen Wegen“ führten und dadurch insbesondere für junge Familien und ältere Bewohner/innen eine gute Möglichkeit sind, unkompliziert im Mobilen Treff gesellig oder aktiv zu sein. Dazu ergeben sich an den unterschiedlichen Standorten Begegnungen zwischen Personen, die an anderer Stelle wahrscheinlich nicht aufeinandertreffen würden. So sind über einige Wochen Spielpartnerschaften zwischen Erwachsenen und Jugendlichen entstanden. Einige nutzen die Nähe des Mobilen Treffs um persönlich nach Hilfen und Beratung durch das DW und auch durch andere Anbieter zu fragen. Dieses sehen wir als Chance, um neue Wege in der Nachbarschaftsarbeit zu entwickeln. Es sollen Kurzzeitangebote „fast direkt vor der Haustür" (weiter-) entwickelt werden. Entstehende längerfristige (Interessen-) Gruppen werden in bestehende Einrichtungen im Stadtteil integriert. Dafür wird eine intensive Netzwerkarbeit betrieben. Es wird die Möglichkeit gegeben, dass sich andere Akteure mit ihrer Stadtteilarbeit im Mobilen Treff beteiligen oder sich präsentieren können. Größere Veranstaltungen werden in Kooperationen mit weiteren Akteuren in der Stadtteilarbeit Davenstedt vereinbart. Im Mobilen Treff werden niedrigschwellige Angebote geschaffen, in dem sich Nachbarn "vor ihrer Haustür" begegnen können. Er steht mit verlässlichen Öffnungszeiten an dezentralen, markanten Plätzen im Stadtteil, um Anwohnende neugierig zu machen, sich dort zu begegnen, auszutauschen und gemeinsame Interessen zu entwickeln. Mithilfe der Mitarbeitenden werden sie motiviert, selbst aktiv zu werden. Neue Nachbar/innen und "Alt- Eingesessene" lernen sich kennen. Nachbarschaftliche Hilfen werden ermöglicht.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Davenstedt, ein eher unauffälliger Stadtteil hat mehrere Auffälligkeitsgebiete bei Betrachtung der Mikrobezirke; das Wohnviertel um den Marktplatz mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund und sozialen Schwierigkeiten, ein Schlichtwohngebiet (Aktuell eine Bauruine) und Straßenzüge mit vielen Menschen im sehr hohen Alter und mit besonderen sozialen Problemlagen. Traditionelles Vereinsleben gibt es nur noch im Sportverein, der Feuerwehr und der Kleingartenvereine. Vorhandene Angebote der Stadtteilarbeit decken nicht den Bedarf der Freizeit und Kulturarbeit und die Nachfrage nach Kommunikation. Es sind jedoch ausreichende Räumlichkeiten mit freien Kapazitäten für Gruppen und mehr vorhanden. Der Stadtteil ist weitläufig und durch Kleingartenanlagen und Sportplätze zweigeteilt. Das eigentliche Nahversorgungszentrum, der Davenstedter Marktplatz liegt am südlichen Stadtteilrand, ist unattraktiv und gilt als sozialer Brennpunkt, obwohl sich hier die Freizeit- und Kultureinrichtungen konzentrieren. Große Wohngebiete sind von Ein- und Zweifamilienhäusern, sowie kleinen Mietbauten geprägt. In anderen Mietbezirken ist durch die Wohnbebauung eine (sehr) hohe Bevölkerungsdichte zu verzeichnen. Die weiten Wege im Stadtteil sind für ältere Menschen, aber auch für viele junge Familien problematisch. In der Stadtteiluntersuchung im Rahmen des Prozesses "Mein Quartier 2030" sind u. a. diese Probleme beschrieben. Dazu gibt es die vorbereitenden Untersuchungen für einen Antrag an das Programm "Sozialer Zusammenhalt" für den Bereich um den Davenstedter Marktplatz mit dem Schlichtwohngebiet am Geveker Kamp.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Der Stadtteil Davenstedt liegt am westlichen Stadtrand der Landeshauptstadt. Im Norden schließt sich Ahlem an und im Süden Badenstedt. Diese 3 Stadtteile bilden den Stadtbezirk 11. Im Westen von Davenstedt beginnt die Feldmark und im Osten (stadteinwärts) ist Davenstedt durch das Gewerbegebiet Lindener Hafen von Hannover abgeteilt.
Einwohnerzahl
10915
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2019 aus Statistikbericht der Landeshauptstadt Hannover (Sept. 2019)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
50
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2019 aus Statistikbericht der Landeshauptstadt Hannover (Sept. 2019) und Daten für die Mikrobezirke im Stadtteil der Sozialplanung der LHH Unter Sonstige ist ein Mikrobezirk benannt mit besonders hoher Altersdichte. Es gibt zwei weitere Mikrobezirke mit einem auffällig hohen Anteil der Bevölkerung über 60 Jahre.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
47
Anmerkung
Quelle:Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2019 aus Statistikbericht der Landeshauptstadt Hannover (Sept. 2019) und Daten für die Mikrobezirke im Stadtteil der Sozialplanung der LHH. Anmerkung: Unter "Sonstige" ist der Mikrobezirk um den Davenstedter Marktplatz dargestellt. Im Norden des Stadtteils gibt es einen weiteren Mikrobezirk mit 44,5 % Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle:Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2019 aus Statistikbericht der Landeshauptstadt Hannover (Sept. 2019).
GWA/QM-Ansatz
Der Mobile Treff ist ein Angebot, dass sich an der konkreten Wohnsituation der Bewohner/innen vor Ort orientiert. Dabei gibt es einen Schwerpunkt auf lokale Kommunikationsstrukturen zur Beteiligung der Bewohner/innen an stadtteilorientierten Entscheidungsprozessen zu sozialen, ökologischen und bildungspolitischen Vorhaben. Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der funktionalen GWA. Es werden Angebote zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bereichen Bildung, Freizeit und persönlicher Versorgung geschaffen. In der Vorbereitung, um die Bedarfe zu ermitteln wird auf die klassischen Methoden der Befragung, Analyse und Diagnose zurückgegriffen und mit der Mobilisierung der Ressourcen im Stadtteil entsprechende Angebote zu entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen die Angebote an. Dabei kommen entsprechend der Angebote alle Altersgruppen vor.
Beschreibung
Die Angebote sollen mit Ideen der Bewohner/innen ergänzt werden und die Bewohner/innen werden selbst aktiv, als Ehrenamtliche.
Beschreibung
Weitere Träger sozialer, ökologischer, freizeitpädagogischer oder kultureller Angebote nutzen den Mobilen Treff als Angebots-/Veranstaltungsort.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. St. Johannes Kirchengemeinde, Kath. Kirchengemeinde St. Godehard mit St. Benno, Christkönig, Maria Trost
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO - "Desperados" u. Kurt-Partsch-Haus, Cafe Kiezbook, VSE,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksmanagerin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friedrich-Ebert-Schule, Grundschule In der Steinbreite
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Plantage e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meravis, Hanova, Gartenheim, ZVK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Westend Kurier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit der Konzentration der Stadtteilarbeit auf die Einrichtung Mobiler Treff finanziert die Stadt Hannover mit einer Zuwendung eine knappe halbe Stelle. Eine erste Zuwendungserhöhung für 2021/22 ist beantragt. Über eine weitere Erhöhung der Zuwendung verhandelt werden. Durch die Kooperation mit Fachberatungsstellen des Trägers sollen weitere Mittel für das Stadtteilangebot zur Verfügung stehen. Es gibt erste Überlegungen im Mobilen Treff weitere selbstfinanzierte Angebote zu verorten.
Zustimmung Veröffentlichung
On

GWA Alt-Cuxhaven

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Wir erschaffen HEIMAT: Gemeinsamkeiten gegen Einsamkeiten
Projektbeschreibung
Entstanden ist „Alles“ 2014 aus der Not heraus, dass sich viele Migranten allein gelassen und bei Umzügen, Renovierungen und Möbelbeschaffung überforderte fühlten. Einige Einwohner ließen sich von dieser Not bewegen und waren zur Stelle, um zu helfen. Dies sprach sich herum, so dass auch von Wohlfahrtsverbänden etc. Bedarfe an diese Engagierten weitergeleitet wurden. So wuchs die ehrenamtliche Initiative stetig weiter. Ende 2017 wurde ein Verein gegründet und mit der ersten Modellförderung wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen: ab 2018 wurde durch die Verknüpfung von Ehrenamt mit einem Hauptamtlichen (TZ) eine neue Struktur geschaffen und damit die Basis für eine fundierte GWA im Quartier gelegt. Durch die Kontakte in den Wohnungen der EinwohnerInnen entstand Nähe und somit die Grundlage für vertrauensvolle Beziehungen. Häufig wurden aus den Hilfeempfängern neue ehrenamtliche Mitarbeiter. Darüber erfuhren wir zunehmend von weiteren Bedarfen und „neuen“ Nöten auch anderer Bevölkerungsgruppen. So wurden passende, weiterführende Angebote etabliert und zu anderen Beratungsstellen vermittelt. Als Ergänzung zu der zuvor beschriebenen Geh-Struktur konnten wir im März 2020 das Begegnungszentrum Tante Emma eröffnen. Hier haben wir endlich die wichtige und ergänzende Anlaufstelle (Komm-Struktur) in einem ansprechenden Rahmen im Herzen von Alt-Cuxhaven schaffen können. Freie Räume für bürgerliches Engagement und andere Akteure und Initiativen komplettieren die örtliche GWA und werden zu einem Anziehungspunkt für die EinwohnerInnen. Erschreckender Weise erleben wir immer öfter, wie EinwohnerInnen alleine bleiben und sich einsam fühlen. Selbst nach einigen Jahren sind neuzugezogene Ältere oder Migranten im Quartier noch nicht angekommen und noch immer alleine. Wir stellen fest, wie grundlegende Fähigkeiten fehlen, positive und stärkende Beziehungen aufzubauen und selbst Schritte zu gehen, um an erlebten Missständen Veränderung zu bewirken. Im Quartier erkennen wir keine andere Stelle, die sich aufsuchend auf den Weg macht, um dieser Not der EinwohnerInnen zu begegnen und sie unterstützt und begleitet. Deswegen sehen wir hier unseren Auftrag: mit aufsuchenden Angeboten und daran anknüpfenden, niedrigschwelligen Veranstaltungen werden wir EinwohnerInnen erreichen und miteinander in Kontakt bringen. Dies wird Einsamkeit und Anonymität entgegenwirken. Sie werden zunehmend befähigt, selbst Veränderungen zu bewirken und sich eine Heimat zu gestalten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Quartier ist davon geprägt, dass neben Geschäftslokalen viel preisgünstiger Wohnraum vorhanden ist, der oft von sozial benachteiligten Personen bewohnt wird. Zugleich sind einige Bereiche aber für Neubürger attraktiv: Menschen wählen Cuxhaven als Altersruhesitz und können in Alt-Cuxhaven zentral (Infrastruktur) und gleichzeitig nah am Wasser leben. Dies bewirkt eine stellenweise Sanierung von Wohnraum, welche die Verdrängung der ursprünglichen Bewohnerschaft bewirkt. Die verbesserte Gebäudesubstanz zieht häufig gutsituierte Bürger und Neubürger an. Hieraus ergibt sich in Ansätzen ein Gentrifizierungskonflikt. Eine weitere Facette beleuchtet der Armutsbericht des Landkreises, welcher die Armutsbedrohung vor allem für Ältere, Alleinerziehende und Migranten benennt. In dem Zusammenhang sticht die private Verschuldung in unserem Quartier hervor: die Quote liegt hier bei 19% der Erwachsenen (Bundesdurchschnitt 10 %). Somit finden sich in unserem Quartier viele zu integrierende Neubürger und auch sozial abgehängte Bevölkerungsteile in einem anonymen Nebeneinander und heterogenen Umfeld. Vor Ort wird offensichtlich, wie eine Kluft nicht nur zwischen Arm und Reich sondern auch zwischen Kulturen und Generationen auftut.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Unser Büro befindet sich direkt im Stadtteil Alt-Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt - siehe Bevölkerungspyramide (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide); Projektgebiet = Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03352-Cuxhaven.html?nn=25856&year_month=202007
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Cuxhaven - siehe Anlagen
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für Gesamtstadt www.wegweiser-kommune.de - siehe Anlage Projektgebiet geschätzt
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle www.weg-weiser-kommune.de (siehe Anlage) nur ab 65 Jahre; zzgl. ca. 7% der 60-64 Jährige (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: www.wegweiser-kommune.de für Gesamtstadt; Schätzung für Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die BewohnerInnen. Ihre Themen und Bedarfe sind für uns handlungsbestimmend. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Player in der Verbesserung ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status etc. dürfen keine Grenzen bleiben. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem Gebiet. So können sich Initiativen sich um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. Wir verfolgen in diesem Projekt den Ansatz einer aufsuchenden Arbeit. Mittels der aufsuchenden und aktivierenden Befragung möchten wir zu EinwohnerInnen in Kontakt kommen und Beziehungen aufbauen. Da sie die Experten für ihre Lebensrealität und ihr Umfeld sind, wollen wir sie für die aktive Gestaltung und zur Partizipation bei Gestaltungsprozessen gewinnen. Auf Dauer möchten wir uns als GWAler in unserer Aktivität zurücknehmen und zunehmend die EinwohnerInnen zur Selbstorganisation führen (So viel Aktivität von GWAler-Seite wie nötig, aber so wenig wie möglich.).
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Interessen und Themen der EinwohnerInnen bestimmen die Aktivitäten. Zum Erreichen ihrer Ziele erfahren sie Unterstützung und Hilfestellungen.
Beschreibung
BweohnerInnen entwicklen eine zunehmende Selbstständigkeit in der Organisation und Durchführungen von Gruppentreffen. Sie fordern sich ggf. die benötigte Unterstützung bei dem hauptamtlichen GWAler ein.
Beschreibung
Bewohner-Tandems entstehen und werden aus intrinsischer Motivation gepflegt. Freiwilliges Engagement wird gelebt und daraus entstehen neue, bereichernde Angebote für die EinwohnerInnen.
Beschreibung
Stärken von EinwohnerInnen werden erforscht, aktiviert und weiterentwickelt - dadurch wächst das Selbstwertgefühl und die Innere Stärke. Auch die vorhandenen sozialen und räumlichen Ressourcen werden erarbeitet und als Resspurcen genutzt.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist auf der einen Seite Ansprechpartner für Stadt, Kommune und weitere Netzwerkpartner. Auf der anderen Seite ist er das Gesicht und Vertrauensperson für die EinwohnerInnen und die engagierten Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Nähtreff etc.) gruppiert und haben jeweils einen verbindlichen Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als ExpertInnen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 (u.a. Soziales, Bildung und Kultur) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V., Freie ev. Gemeinde Cuxhaven, EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde, Büro der Innenstadtgemeinden (EKG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, der Paritätische, Hospizverein, Shalomhaus, Blaues Kreuz, Lebensraum Diakonie (ehemals Herbersverein), Wellcome e.V. für frühkindl. Hilfen, Kreissportbund, Förderwerk Bremerhaven/Engergiesparcheck Cuxhaven, Lions, Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TWG Cuxhaven, IG Lotsenviertel, Mayerhoff Consulting, EWE, Hildebrand Personaloptimierung, Reederei Otto Wulf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales+Wirtschaft) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven, facebook
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt, Diakoniestation Cuxhaven, Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Eintracht Cuxhaven e.V., Baskets Cuxhaven, Music made in Cuxhaven e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt MdL Thiemo Röhler (CDU) MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD), SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete, Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hanel Seniorenstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch /// Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS im LK Cuxhaven, Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mehrgenerationenhaus, Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wie in der Begründung dieses Folgeantrages erläutert und im Letter of Intent des Landkreises beschrieben, gibt es die Perspektive, dass wir vom Landkreis als möglicher, lokaler Partner für ein neues, umfassendes Projekt der aufsuchenden Sozialarbeit gesehen werden. Somit könnte dies einen wesentlichen Teil zur zukünftigen Finanzierung beitragen. Mit der Stadt entsteht gerade über die Vorbereitung einer Stadtteilkonferenz eine neue Intensität der Zusammenarbeit.
Galerie
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Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Welcome Kralenriede

Ansprechpartner
Ilka Binnewies
Funktion Einrichtungsleitung / Sozialarbeiterin
Kralenriede wächst zusammen
Projektbeschreibung
In Kralenriede am Stadtrand von Braunschweig ist seit 1983 eine Erstaufnahmeeinrichtung angesiedelt. Noch vor ihrer Ansiedlung wurde von der lokalen CDU Wahlkampf dagegen gemacht. Außer der EA gibt es in Kralenriede zwei Wohngebiete und zwei Gewerbegebiete. Der Ort selbst wurde 1915 für Arbeiter einer Munitionsfabrik gegründet. Bis 2015 gab es außer den Einkaufsläden, den Buslinien (und einem engagierten Sportverein, in dessen Fusballgruppe ein paar Geflüchtete aktiv sind) keinerlei strukturelle Begegnungsmöglichkeiten zwischen Geflüchteten und Alteingesessenen. 2015 gründete sich der Verein TRIVT, und konnte 2016 einen Kiosk als Nachbarschaftliche Begegnungsstelle und Anlaufstelle für Geflüchtete in Betrieb nehmen sowie seit 2017 Personalmittel des Landes gewinnen. Hier findet in kleinem Rahmen echter Kontakt zwischen Geflüchteten und Alteingesessenen statt. Die LAB und die Geflüchteten werden weitgehend als Fremdkörper von den Alteingesessenen wahrgenommen, und die Geflüchteten fühlen sich fremd im Quartier. 2015/16 gab es eine dramatische Überbelegung der LAB, sie erreichte zeitweise eine Belegung weit höher als die EinwohnerInnenzahl Kralenriedes. Über Belästigungen der Alteingesessenen durch Geflüchtete und Straftaten wurde teilweise nicht angemessen berichtet, was zu einem Verstummen über das Thema führte. Wir wollen das Thema aufgreifen, die Fremdheit im Quartier (möglicherweise nicht nur zwischen den beiden Gruppen) vermindern und die Traumata auf allen Seiten soweit möglich bearbeiten, damit alle Menschen sich wieder als Menschen in Kralenriede begegnen können, ohne Vorbehalte, und dadurch die Lebensqualität in Kralenriede steigern. Dies wird sich u.E. auch auf Braunschweig und Niedersachsen auswirken, wenn sozial angekommene statt sozial abgelehnte Geflüchtete in die Kommunen verteilt werden. Braunschweig wird besonders profitieren, da schon jetzt viele Angehörige vulnerabler Gruppen (Traumatisierte, Schwangere, Kranke) eine Verteilung nach BS erreichen.
Ausgangslage
2015/16 war die LAB in Kralenriede bis zu zehnfach überbelegt (es gibt 900 Betten, von denen aber wegen der Belegbarkeit der Zimmer und fortlaufender Renovierungsarbeiten normalerweise ständig nur 600 belegt sind). Damit gab es vorübergehend fast zweimal soviele Geflüchtete wie Alteingesessene. Die große Anzahl fremder Neuankömmlinge in dem eher ruhigen Quartier (die Durchgangsstraße und die Läden waren plötzlich voll) und etliche kriminelle Taten (Einbrüche, gewalttätige Auseinandersetzungen, Belästigungen) führten bei Teilen der Alteingesessenen zu starker Verunsicherung, Traumatisierungen und zur Verfestigung von ablehnenden Haltungen. (Schon vor der Ansiedlung der LAB war von der lokalen CDU Wahlkampf dagegen gemacht worden.) Eine individuelle Integration von Geflüchteten in das Quartier ist unmöglich, weil es dort keinen Wohnstandort gibt. Alle Geflüchteten, die kommen, gehen auch wieder. Langfristige persönliche Beziehungen können im Quartier selbst nicht aufgebaut werden. Einigen Angehörigen vulnerabler Gruppen (Traumatisierte, Schwangere, Kranke) gelingt es, eine Verteilung ins Braunschweiger Stadtgebiet zu bekommen - diese Menschen besuchen das Welcome House auch nach ihrer Verteilung weiter; da sind also grundsätzlich längerfristige persönliche Bindungen möglich. Ziel ist, verbindliche kurz - oder langfristige Kontakte und Informationen zu ermöglichen, die zu einem Abbau der Fremdheit auf beiden Seiten führen. Dies soll auch im Rahmen der Bearbeitung von Traumata bei Geflüchteten und Alteingesessenen geschehen, um dieses gemeinsame Schicksal möglichst effektiv in eine Ressource für das Klima im Quartier, für Braunschweig und für das Land zu verwandeln.

SPRACHE HÖREN UND VERSTEHEN

Ansprechpartner
Daniel Denecke
Funktion Audiotherapie (DSB), Musiker, Komponist, Texter
SPRACHE HÖREN UND VERSTEHEN
Projektbeschreibung
Durch Musik, Kultur und Kunstprojekte inklusive Audiotherapie besser hören und verstehen. Sprachförderung optimieren.
Ausgangslage
Als selbstbetroffener schwerhöriger Mensch, Musiker und Komponist ist mir während der Integrationsarbeit mit Kriegsflüchtlingen im Heidekreis aufgefallen das Intregration besonders gut via Musik und Kultur funktioniert. Integration hat Parallelen zur Inklusion. Möchte aus eigener Erfahrung heraus Menschen mit Behinderungen oder davon bedrohte, egal woher, mit Rat und Hilfe zur Verfügung stehen. Beispiel: Dschungel Gesundheitssystem. Habe daher extra auch eine Weiterbildung zum Audiotherapeuten (DSB) in der hessischen Landesärztekammer absolviert um Menschen mit Hörschädigung mit diesem Projekt via Musik / Kultur zu helfen sich zu integrieren. Wir haben 15 Millionen Schwerhörige in Deutschland. Viele in Niedersachsen. Im ländlichen Raum. Altersübergreifend. Nicht hören - trennt von Menschen. Sprache lernen fiunktioniert in erster Linie über das Hören dann folgt das Verstehen! Die Hörsituation muss stimmen! Ein Audiotherapeut verzahnt und ergänzt die Versorgung hörgeschädigter Menschen durch HNO Ärzte, Hörakustiker und hilft zu einer verbesserten Kommunikation um den sozialen Status zu festigen für Teilhabe an der Gesellschaft. Nach Klärung der medizinischen und technischen Situation beginnt die eigentliche soziale Integration des Betroffenen. Viele offene Fragen Angehöriger benötigen ein offenes Ohr. Bsp: Teilhabe am Arbeitsleben. Menschen aus Kriegsgebieten können neben Schwerhörigkeit auch an Tinnitus leiden, ausgelöst diurch Traumata. Hier hilft Zuhören, Aktivitäten wie zusammen musizieren, kreativ werden, gemeinsame Freizeit Aktionen. Projekt an Bildungseinrichtungen aller Art, Kirchen, Jugendzentren, Kultur Cafes landesweit durchführbar.

Die Welt als Heimat - Linden Süd als Zuhause

Ansprechpartner
Bettina Kahle
Funktion Kulturpädagogik
Linden Süd als Zuhause
Projektbeschreibung
Kurzbeschreibung: jede Gesellschaft, jeder Ort und jeder Stadtteil braucht stabile Beziehungen, um ein langfristiges und nachhaltig friedliches, demokratisches Miteinander zu gestalten, zu verändern, lebendig zu erhalten (siehe dazu: „Auf die Freundschaft“, die aktuelle Ausgabe des Magazins „dafür ‚2“ unter der Herausgeberschaft von Harald Welzer & der offenen Gesellschaft). Linden-Süd ist ein Stadtteil mit einer enormen Vielfalt der Nationalitäten, Sprachen und kulturellen Hintergründe in der direkten und engen Nachbarschaft. Das sorgt für soziale und integrative Herausforderungen, darin steckt aber auch Potential. Das Kultur-Projekt „die Welt als Heimat – Linden-Süd als Zuhause“ will mit verschiedenen künstlerischen Aktionen gute Nachbarschaft und Freundschaften im Stadtteil sichtbar machen und zu langfristig freundschaftlichem Miteinander in diesem in der Öffentlichkeit oft als „problematisch“ wahrgenommenen Stadtteil, beflügeln. Die künstlerischen Projekte: Im Treffpunkt Allerweg plus Küche, Lager und Flur, der zum Ort für „Freunde“ werden soll: Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern gestalten das Programm: In 2 Jahren sollen verschiedene Kulturkreise vorgestellt werden. An dieser Stelle sollen die Menschen im Stadtteil, aus der Nachbarschaft, sich beteiligen. Wir wollen die Räume für ein halbes Jahr zu jeweils einem Kulturkreis gestalten (4 Kulturkreise in 2 Jahren). 1. Arabische Kulturkreis 2. Afrikanische Kulturkreis 3. Kulturkreis im Mittelmeerraum (Griechenland, Spanien etc.) 4. Asiatische Kultur Projektdarstellung: Raum: Die Räume werden je nach dem Kulturkreis mit den Menschen im Stadtteil gestaltet. Feste: Zu jedem Kulturkreis gibt es ein gemeinsames Fest mit Musik, Tanz, Literatur, Kunst, Speisen und Getränken. Literatur: Es werden zu jedem Kulturkreis 1 Erzählcafé und 1 Fest des Wortes angeboten (Poetry Slam, Lieder, Gedichte und Geschichten (mit und von den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils). Kunst: An 4 Wochenenden sollen gemeinsam Kunstobjekte zu dem Kulturkreis entworfen werden. Des Weiteren gibt es 4 Wochentermine (montags 14:00 – 16:00 Uhr) pro Kulturkreis mit künstlerischen Aktionen für Eltern und Kinder. Kochen: Jeder Kulturkreis kocht an 2 Freitagen (Erwachsene und Kinder). Musik: 4 Musikveranstaltung (1 pro Kulturkreis). Alle diese Aktionen geschehen unter der Anleitung von verschiedener Künstlerinnen aus dem Stadtteil Vera Hoppe und Maria Eilers
Ausgangslage
Der Stadtteil Linden-Süd hat viele Menschen mit einem geringen Einkommen, die meisten alleinerziehenden Personen, kleine Wohnungen mit vielen Personen, hohe Arbeitslosigkeit, viele Kinder und viele verschiedene Kulturen. In den sozialen Einrichtungen kommen über 90 % der Kinder aus einem nicht deutschen Kulturkreis. Die einzelnen Kulturkreise sind für sich abgeschlossen. Es gibt türkische, spanische, arabische, griechische, bulgarische und afrikanische Gruppen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht Angebote, Veranstaltungen, Kurse, Seminare etc. für alle Kulturen zu organisieren. Das ist sehr schwierig. wir treffen oft auf Abgrenzungen. Aber wir sind der Auffassung: Nur im gemeinsamen Kontakt können die Vorurteile abgeschafft werden. Des Weiteren wollen wir die Probleme im Stadtteil gemeinsam besprechen und versuchen Lösungen zu finden. Die Menschen sollen aktiviert werden den Stadtteil mit zu gestalten: Müll- oder Drogenproblem. Aktivierung der Besucherinnen und Besucher ist mit ein Hauptziel!!! Die einzelnen Besuchergruppen sollen über die Konflikte ins Gespräch kommen und sich austauschen. Es sollen wertschätzende Gespräche geführt werden. Hier sind Seminare geplant.

Hallo Nachbar!

Ansprechpartner
Mina Amiry
Funktion 1. Vorsitzende
Integration auf Augenhöhe in der Gemeinde Molbergen
Projektbeschreibung
Der gemeinnützige Verein Integrationslotsen im Landkreis Cloppenburg e.V. setzt sich für die Interessen und Rechte von Migranten ein und deren gleichberechtigte Teilhabe im Familienleben, Bildung, Beruf und Gesellschaft. Ein besonderes Anliegen ist es, Begegnungen von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen zu organisieren, um dazu beizutragen, Vorurteile und Ängste vor dem vermeintlich Fremden abzubauen. Das Projekt „Hallo Nachbar!“ möchte gegenüber Migranten in der Gemeinde Molbergen sowie deren Ortsteilen Peheim und Ermke durch gemeinsame Treffen und Exkursionen Nachbarschaftshilfe leisten. Über die Projektlaufzeit verteilt sollen in der Gemeinde Molbergen und den Ortsteilen Peheim und Ermke an unterschiedlichen sozialen Treffpunkten (z.B.Pfarrheime, soziale Gemeinschaftsräume) ansässige Migranten und deren Nachbarn zu gemeinsamen Treffen und Beratungsterminen eingeladen werden. Während der Treffen gibt es die Möglichkeit, sich bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken näher kennenzulernen. Durch hinzugezogene Sprachmittler wird die Kommunikation erleichtert. Die Termine werden teilweise durch soziale und kulturelle Informationsveranstaltungen ergänzt (z.B. das deutsche Schulsystem, Gesundheitsvorsorge) sowie durch Exkursionen (z.B. nach Bremerhaven, zum Museumsdorf Cloppenburg, zur Meyerwerft/Papenburg). Beratungstermine finden in Form von regelmäßigen Sprechstunden in der Gemeinde Molbergen statt, in denen Migranten Unterstützung bei Fragen und Problemen erhalten (z.B. beim Ausfüllen von Dokumenten). Durch die gemeinsamen Treffen und Unternehmungen sollen Hürden der Kontaktaufnahme zwischen Migranten und ihren Nachbarn überwunden werden und eine Basis zu einem freundschaftlichen Miteinanderleben geschaffen werden. Da die Gemeinde Molbergen nur über eine unzureichende öffentliche Verkehrsanbindung verfügt, soll durch einen Shuttle-Service, der im Rahmen des Projektes eingerichtet wird, den Teilnehmenden geholfen werden, die unterschiedlichen Veranstaltungsorte besser zu erreichen. Der Abschluss des Projektes ist in Form einer Ausstellung geplant, in der Portraits und biographische Informationen der Migranten und deren Nachbarn präsentiert werden sowie eine Übersicht über den Projektverlauf. Auch eine entsprechende Erstellung eines Ausstellungskatalogs ist geplant.
Ausgangslage
„Hallo Nachbar!“ möchte Familien von Migranten aus der Gemeinde Molbergen und den Ortsteilen Peheim und Ermke im Landkreis Cloppenburg dabei helfen, mit ihren Nachbarn in einen freundschaftlichen Kontakt zu treten. 2013 lebten im Landkreis Cloppenburg 11.292 Ausländer. Diese Zahl stieg bis 2017 auf 17.736 Personen (AZR-Statistik des KRV Cloppenburg). Zwar hat sich der Zuzug von geflüchteten Menschen nach Deutschland inzwischen reduziert, doch ein starker Bedarf an Maßnahmen zur Integration und gesellschaftlichen und sozialen Teilhabe bleibt bestehen. Viele der neuzugezogenen Familien und Personen wohnen nicht länger in Flüchtlingsunterkünften, sondern konnten in eine „eigene“ Wohnung umziehen. Ein solcher Umzug bedeutet zwar ein unabhängigeres, selbstbestimmteres Wohnen, aber auch, dass einem zunächst nachbarschaftliche Bezugspersonen fehlen. Häufig sind die Nachbarn der neuzugewanderten Bevölkerung nicht oder nur kaum bekannt. Gerade neuzugewanderten Menschen fällt es schwer, zu ihren Nachbarn in Kontakt zu treten. Gründe sind Unsicherheiten in der Anwendung der deutschen Sprache oder kulturelle Unterschiede und hieraus entstehende Missverständnisse. Hinzu kommt, dass viele Wohngebiete im Landkreis Cloppenburg im eher spärlich besiedelten ländlichen Raum liegen mit einer unzureichend vorhandenen Verkehrsanbindung, was die Gefahr der Vereinsamung erhöht. Aufgrund einer solchen Wohnsituation ist es umso wichtiger, Bezugspersonen vor Ort zu haben. Da die soeben beschriebene Wohnsituation verstärkt auf die Gemeinde Molbergen zutrifft, konzentriert sich das Projekt auf diese sowie auf deren Ortsteile Peheim und Ermke, in denen es zudem an sozialen Einrichtungen mangelt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cloppenburg/ Molbergen - und Ermke - und Peheim -
Beschreibung
Molbergen hat eine Fläche von 102,56 qkm. Die Gemeinde Molbergen befindet sich in zentraler Lage innerhalb des Oldenburger Münsterlandes im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre. Die Anbindung an die zentrale Verkehrsader der Region, die Hansalinie A1 erfolgt über die L 836 sowie über die Europastraße 72 (B 213) und über die B 72, die sich im Norden und Süden der Gemeinde befinden.
Einwohnerzahl
8653
Quelle / Anmerkungen
https://www.lkclp.de/kreis-politik/zahlen-daten-fakten/bevoelkerung-und-flaeche.php
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es ist uns derzeit nicht möglich, über diese Merkmale eine adäquate Einschätzung abzugeben. Eine Einschätzung könnte aber bei Bedarf nachgereicht werden.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt „Hallo Nachbar!“ wird Migranten und deren Nachbarn in der Gemeinde Molbergen Anlauf- und Vernetzungsmöglichkeiten vor Ort geboten, indem Treffen, Unternehmungen und Beratungstermine angeboten werden. Da sich das Projekt sowohl an Migranten als auch an deren Nachbarschaft richtet, stehen die Bewohner/innen Molbergens im Zentrum der Maßnahme. Durch das Projekt sollen insbesondere infrastrukturelle (Mobilität durch den Minibus als Teil des Projektes) und immaterielle (Verbesserung und Förderung sozialer Beziehungen, Partizipation, kulturelle Aktivitäten) Bedingungen gefördert werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Teilnehmerlisten soll eine Übersicht über die teilnehmenden Migranten und deren Nachbarn gewonnen werden.
Beschreibung
Durch einen Evaluationsbogen, der zu Projektende erstellt wird, soll ermittelt werden, inwiefern die Teilnehmenden durch die verschiedenen Treffen untereinander Netzwerke gebildet haben.
Beschreibung
Inwiefern sich die nachbarschaftlichen Beziehungen verbessern und festigen konnten, soll auch durch einen Evaluationsbogen festgestellt werden. Auch die fotografische Dokumentation (Ausstellung und Broschüre) kann hierüber Aufschluss geben.
Beschreibung
Durch verschiedene Themen, die im Rahmen von Informationsveranstaltungen vermittelt werden, werden verschiedene Handlungsbereiche (u.a. Gesundheit, Bildung) integriert gedacht und bearbeitet. Die Teilnehmerliste gibt jeweils Ausfschuss über die Resonanz.
Beschreibung
Durch den Projekt Minibus können Probleme einer fehlenden öffentlichen Verkehrsanbindung umgangen werden. Die Inanstpruchnahme des Shuttle-Services gibt Aufschluss über diesen Standard.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Akteure sind die Bewohner/innen der Gemeinde Molbergen und von den Ortsteilen Ermke und Peheim.
Typ
Stadtteil
Galerie
img 1490
Zustimmung Veröffentlichung
On

Youth/Local/Agent - Netzwerkvermittler Jugend - Soziales - Sport im ländlichen Raum

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Youth/Local/Agent - Netzwerkvermittler Jugend - Soziales - Sport im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Im ländlichen Raum in den Samtgemeinden Elm-Asse mit den Standorten Remlingen und Schöppenstedt sowie in der Samtgemeinde Baddeckenstedt als dritten Standort, befinden sich Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 - 22 Jahren, die sich ihre Freizeit vor Ort selbst gestalten. Diese Gestaltung entspricht nicht den Vorstellungen der Kommunen und wird kritisch gesehen. Die Orte der Gestaltung sind selbst gewählt: Scaterplätze, Höfe von öffentlichen Einrichtungen außerhalb der Öffnungszeiten, Bushaltestellen, Bolzplätze, Kirchhöfe, Spielplätze, Straßenecken, Parks, unter Brücken. Die unterschiedlichen Themen suchen sich die Jugendlichen auch selbst. Die Gruppen werden immer größer, sie finden immer weniger den Zugang zu lokalen Vereinen /Institutionen und sie stellen sich selbst für ihre sozialen Räume vor Ort nicht mehr zur Verfügung. Die Vorgehensweisen der Jugendlichen sind selbst organisiert, beinhalten einen hohen Leistungsgrad, bilden Konkurrenzen untereinander und sind mobil. Die Konkurrenzen der Gruppen führen zu Uneinigkeit und werden geschürt, wenn soziale Ungleichheiten oder ethnische Unterschiede eine Rolle spielen. An diesem Punkt sollen die „Youth/Local/Agent „zum Einsatz kommen. Sie sind junge Menschen, die in den lokalen Räumen leben und ihre Familien und ihr Umfeld dort haben. Sie stellen sich zur Verfügung um zwischen ihren eigenen Peer Groups, den Verbänden und der Kommune innerhalb der bestehenden Netzwerke zu agieren. Sie haben die Aufgabe ihre Bedürfnisse zu erfassen und an die Netzwerk Partner weiter zu tragen. Diese Beteiligung stellt den sozialräumlichen Bezug vor Ort her und führt dazu, dass die jungen Menschen eine Stimme bekommen, die zu einer Einbindung in die strukturellen Ebenen vor Ort führen. Hierzu werden sie geschult und begleitet. Soziale Räume müssen gemeinsam mit allen Bewohner*innen lokal gestaltet werden, dazu benötigen junge Menschen Akzeptanz vor Ort. Passende Freizeitangebote gemeinsam mit Netzwerkpartnern zu initiieren, die Ideen dazu in der Kommune vorzutragen, diese zu vermitteln und die Bedürfnisse der Jugendlichen vor Ort nachhaltig zu benennen sind die Ziele des Youth/Local/Agent. Diese Fähigkeiten zu erlangen und begleitet umzusetzen sind der Auftrag den die Trägerin des Projektes erfüllen will. Gemeinsamkeiten herzustellen, generationsübergreifend zu arbeiten und eine gemeinsame Sprache zu sprechen stärkt das Gemeinwohl und lässt Alltagsrassismus und insuffiziente Meinungsbilder nicht zu.
Ausgangslage
In allen drei Standorten der Samtgemeinden befinden sich junge Menschen, die bedingt durch mangelnde Mobilität im ländlichen Raum lokal gebunden sind. Da die Infrastruktur für die Umsetzung von jugendaffinen Freizeitmöglichkeiten mit der Abwanderung von Familien aus dem ländlichen Raum und der mangelnden Lukrativität für Jugendliche rückläufig ist, suchen sich die jungen Menschen in Schöppenstedt, Remlingen und Baddeckenstedt neue Formen der attraktiven Gestaltung von Freizeit. Alle Standorte haben zwei Gemeinsamkeiten – die Jugendlichen nutzen die Medien um sich Aufmerksamkeit und Anerkennung zu verschaffen, haben vor Ort aber keine Stimme und sie funktionieren in ihren eigenen Peergroups - sie nehmen wenig Kontakt zu anderen Gruppen und zu den Sozialräumen in ihrer Umgebung auf, in denen sich andere Gruppen befinden. Die Angebote durch die Vereine und Verbände scheinen nicht attraktiv genug, ein Bezug zu ihrer direkten Umgebung ist nicht ausreichend genug um ihre Freizeitbedürfnisse umzusetzen. Sie finden kein Netzwerk, das ihnen Gehör verschafft und bestrebt ist zu helfen ihre Wünsche zu verwirklichen, sie finden kaum lokale Anbindung. Diese Gründe führen dazu, dass die Jugendlichen ihre Freizeit nicht innerhalb ihrer sozialen Räume gestalten. Das führt zu Auffälligkeiten, die seitens der Bürgerschaft nicht erwünscht sind und daher auf Ablehnung stoßen. Akzeptanz wird wenig hergestellt und Wünsche werden gegenseitig nicht ernst genommen. Der Youth/Local/Agent hat die Aufgabe, den sozialräumlichen Bezug zwischen den Institutionen, der Kommune und der Bürgerschaft herzustellen und nachhaltig die Umsetzung der lokalen Jugend-Bürgerbeteiligung und Anbindung herzuleiten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Wolfenbüttel Samtgemeinde Baddeckenstedt
Beschreibung
Das Förderungsgebiet bezieht sich auf den Landkreis Wolfenbüttel, Sg. Baddeckenstedt. Die Samtgemeinde liegt direkt im ländlichen Raum und hat eine Entfernung von ca. 15 km zur nächsten Stadt. Der Bezugsbereich ist der Landkreis Wolfenbüttel.
Einwohnerzahl
3055
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Wert ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Wert ist geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
baddeckenstedt.pdf (278.12 KB)
Gebiet-Name
Schöppenstedt
Beschreibung
Schöppenstedt gehört zur Samtgemeinde Elm/Asse und liegt ca.23 km von Wolfenbüttel entfernt direkt im ländlichen Raum. Schöppenstedt ist die kleinste Stadt im Gebiet , hat 559 Einwohner mehr als ein Dorf und wird daher in das Projekt ländliche Regionen mit aufgenommen.
Einwohnerzahl
5559
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
schoeppenstedt.pdf (270.69 KB)
Gebiet-Name
Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt im Landkreis Wolfenbüttel und ist von -Wolfenbüttel aus 12 KM entfernt. Remlingen grenzt sich zu allen anderen Dörfern der Umgebung ab.
Einwohnerzahl
1268
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
remlingen.pdf (265.24 KB)
GWA/QM-Ansatz
In den Standorten werden Projektbüros als Anlaufstelle eingerichtet. Diese haben feste Öffnungszeiten. Die Büros werden in den Gemeinden zur Verfügung gestellt - Schöppenstedt, Remlingen, Baddeckenstedt. In den Standorten arbeiten wir mit den vor Ort lebenden Jugendlichen im Netzwerk mit den Institutionen, Verbänden, der Kommune und den Bürgern*innen. Die jungen Menschen sollen einen sozialräumlichen Bezug zu ihrem Wohnumfeld bekommen, daher geschieht der Zugang ganzheitlich. Die erkennbaren strukturellen Mechanismen innerhalb der ländlichen Gemeinschaften müssen erkannt werden, damit die Jugendlichen einen Zugang bekommen und ihre Forderungen stellen und umsetzen können. Dies ist das Ziel der Y-l-A im ländlichen Raum. Die Vorgehensweisen der Jugendlichen benötigen breite Unterstützung der Bevölkerung , damit nachhaltig gearbeitet werden kann.
Qualitätskriterien
Beschreibung
In bereits vorhandenen Strukturen neue Projekte und Ideen verwirklicht werden können und die Y-L-A durch ihren Einsatz im lokalen Raum gehört und ernst genommen werden und Wünsche und Bedürfnisse als Programm umgesetzt werden (Bezug zum sozialen Raum).
Beschreibung
Netzwerker ihre Themen gemeinsam gestalten direkt vor Ort die gemeinsame Arbeit zu einer Aufwertung der Lebensqualität vor Ort führt, die jungen Menschen Gehör in ihrer Kommune und bei der Bürgerschaft finden und eingebunden sind.
Beschreibung
Generationsübergreifende Arbeit vor Ort erhöhen die Chancen für Jugendliche, sich mit ihrer Umgebung nachhaltige zu identifizieren. Sie erkennen wie die Mechanismen sind, die zur Funktion der Gesellschaft führen, bringen sich ein und werden vor Ort aktiv.
Beschreibung
Im ländlichen Raum sind alle Ressourcen knapp bemessen, müssen geteilt werden und das müssen alle Bürger*innen mit tragen. Y-L-A teilen mit, was sie benötigen um übergreifend zu denken und zu handeln, weil sie ihre Bedürfnisse benennen und vermitteln.
Vorhandene Strukturen
Die Freiwilligenagentur arbeitet seit 20 Jahren in der Region mit allen Altersgruppen, verfügt über Qualitätsmanagementverfahren mit Siegel der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen BAGFA und ist spezialisiert in 8 Fachbereichen um das ehrenamtliche Tun für die Gesellschaft, im Gemeinwesen und in der Entwicklung atypischer Netzwerke. Sie hat die Aufgabe in Kooperation mit Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen als eine professionell arbeitende Koordinierungsstelle für Ehrenamtliche zu dienen. Sie bündelt diverse gesellschaftliche Interessen für eine Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit. Durch die Einrichtung einer Koordinierungsstelle haben die Kooperationspartner soziale Kompetenz und Engagement bei der Gewinnung, Betreuung und Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezeigt. Die Agentur bringt junge Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig engagieren wollen, zusammen mit nachfragenden Organisationen, Einrichtungen, Projekten und Personen. Somit trägt sie zur Förderung und Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen bei. Über diese Vermittlungstätigkeit hinaus bietet sie als eine Koordinierungsstelle weitere Servicedienstleistungen in Beratung, Management und Organisation sowie Öffentlichkeitsarbeit, entlastet Organisationen und Hauptamtliche ohne sie zu ersetzen und fördert neue Projekte. Die Freiwilligenagentur wird durch die Breite der Aufgaben den Anforderungen an das „Neue Ehrenamt“ gerecht.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Remlingen und Schöppenstedt Regina Bollmeier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baddeckenstedt; Frau Birgit Simons
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfenbütteler Schaufenster Herr Hanke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Zeitung Steffanie Memmert
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Awo Ortsverein Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturschmiede Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Baddeckenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Innerstetal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vielfalt Innerste gemeinnützige Nächstenhilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SSV Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenredaktion Landkreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel Herr Ziebarth
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Berthas Machbarschaften

Ansprechpartner
Lotta Braunert
Funktion gemeinnütziger Verein
Beteiligung und Befähigung der Nachbarschaft rund um den Bertha-von-Suttner Platz
Projektbeschreibung
Zentral gelegen, im Stadtbezirk Hannover Südstadt-Bult, befindet sich der Bertha-von-Suttner Platz. Hier wurde 2014 das Projekt Berthas Beete gestartet. Berthas Beete sollen zu Berthas Machbarschaften wachsen. Mit gemeinsamen Aktionen auf dem Bertha-von-Suttner Platz wird die Nachbarschaft lebendig. Besonders im Fokus stehen soll der Austausch zwischen Jung und Alt. In Workshops sollen die Anwohner*innen befähigt werden Netzwerke zu bilden. Und aktiv zu werden, um ihre eigene Nachbarschaft mit zu gestalten. Gleichzeitig wird der Platz genutzt um Skill Sharing zu ermöglichen. Die Nachbar*innen befähigen sich gegenseitig. So wird der soziale Zusammenhalt gestärkt. Die Südstadt ist einer der am dicht besiedelten Stadtteile in Hannover mit 77 Einwohner*innen je Hektar. Der Anteil der Einzelwohnungen ist dafür sehr hoch. Es gibt also einen hohen Druck auf öffentliche Räume durch dichte Besiedelung. Gleichzeitig erhöht dies die Gefahr von Vereinzelung, da sich Menschen in ihre eigenen Wohnungen zurück ziehen. Berthas Machbarschaften wirkt dem entgegen und schafft Nachbarschaften die Austausch, gegenseitige Befähigung und Hilfe möglich machen. Im erweiterten Projektgebiet wird mit einer mobilen Plattform (Parklet) dezentral gearbeitet. Das Parklet wird auf einem umgebauter Autoanhänger installiert. Es ist begrünt, bietet Aufenthaltsfläche und die Möglichkeit kleine Ausstellungen zu zeigen. So kann es multifunktional für soziale, ökologische und kulturelle Zwecke genutzt werden. Es zieht durch die benachbarten Straßen und eröffnet so neue Räume. Es wird eine Art Beteiligungsinsel. Dadurch werden die Anwohner*innen angeregt über ihre Wünsche für eine lebenswerte Stadt nachzudenken und sie zu äußern. Außerdem wird Raum geschaffen um sich kennen zulernen und auszutauschen. Anschließend an diese erste Projektphase soll das Projekt in andere Stadtteile ziehen. Die an dem Projekt Partizipierenden werden zu Multiplikator*innen. Sie helfen dabei weitere Nachbarschaften zu Machbarschaften zu machen.
Ausgangslage
Die Südstadt ist ein dicht besiedelter Stadtteil indem die Altersverteilung weit auseinander reicht. Zum einen sind 21% der Bewohner*innen über 60 Jahre alt. Zum anderen weist die Südstadt die höchste Säuglingsdichte (10,8 Säuglinge je 1000 Einwohner*innen) auf. Bei einer Dichte von 77 Einwohner*innen pro Hektar wohnen durchschnittlich nur 1,6 Menschen in einer Wohnung. Dies birgt die Gefahr von gesellschaftlicher Isolation. Durch die großen Altersunterschiede kann es zu Segregation kommen. Der demografische Wandel ist auch in der Südstadt spürbar. Die Einwohner*innen sind zunehmend älter und oft auch sozial isoliert. Um mehr Diversität im Stadtteil zu fördern braucht es Austausch und sozialen Zusammenhalt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Südstadt
Beschreibung
Vorrangig Gebiet um den Bertha-von-Suttner Platz, Sallstraße, Stresemannallee, Wredestraße, Böhmerstraße, Stüvestraße, Geibelstraße, An der Questenhorst, Jordanstraße, An der Teifenriede bis Altenbekener Damm, Heinrich-Heine Straße,
Einwohnerzahl
40010
Quelle / Anmerkungen
hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hannover.de Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interessant hier aber die höchste Säuglingsdichte in Stadt Hannover (10 Säuglinge pro 1000 Einwohner*innen) Diese Zahl wird sich also in den nächsten Jahren starkt ändern.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesensarbeit dadurch, dass Einwohner*innen befähigt werden sollen sich für ihre Nachbarschaft zu engagieren und sich für sozialen Zusammenhalt einzusetzen. Das Projekt lädt aktiv zur Teilhabe ein und aktiviert die Stadtbewohner*innen, befähigen sich zu engagieren. Nach den Prinzipien des Gemeinwohls sollen gemeinsame Orte geschaffen werden, Erfahrungen, Wissen und Materialien geteilt werden. Aus Nachbarschaften werden Machbarschaften. Friedliches und solidarisches Zusammenleben in einer dichten Stadt wird möglich. Niedrigschwellige Beteiligung wird möglich. Austausch und Befähigung wird möglich. Das Projekt soll ein Startpunkt sein um darauf folgend in weitere Stadtteile zu ziehen. Der Anlaufpunkt Bertha-von-Suttner-Platz sowie die die Räume die sich in das Netzwerk integrieren werden von einem Kümmerer/einer Kümmerer*in betreut und koordiniert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Veranstaltungen von Bewohner*innen initiiert worden sind, wenn diese ihre Stärken und Fähigkeiten in kooperativ organisierten Workshops teilen, wenn die Bedürfnisse der Bewohner*innen sichtbar gemacht wurden
Beschreibung
Räume gemeinsam genutzt worden sind, es ein aktives Netzwerk um Berthas Machbarschaften gefunden hat, das für gegenseitige Befähigung steht
Beschreibung
Platz belebt und Berthas Beete gewachsen sind. Wenn es weitere kleine Gärten und Nachbarschaftsaktivitäten (wie gestaltete und geöffnete Räume) gibt.
Beschreibung
Es fernab der im Projekt implizierten Veranstaltungen weitere gibt die unabhängig organisiert werden. Wenn es ein oder mehrere Folgeprojekte gibt die durch den Austausch im Projekt entstehen
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Jugend Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirats Südstadt-Bult
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Religionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Südstadtkinderladen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Südstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff "Die Kümmerer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Hannover-Süd
Typ
Stadtteil
Galerie
2018 05 23 11.09.28
bertha2018
mobiles parklet
mobiles parklet3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit im Uelzener Stadteil "Am Königsberg"

Ansprechpartner
Christiane Meyer-Fleischmann
Wir vom Königsberg
Projektbeschreibung
Viele Menschen im Uelzener Stadtteil „Am Königsberg“ leben praktisch anonym neben einander. Sie kennen sich kaum oder gar nicht, obwohl sie z.T. eine lange Zeit räumlich zusammenwohnen. Eine zunehmende „Vereinzelung“ ist bei etlichen Bewohnern des Quartiers erkennbar. In Form der Gemeinwesenarbeit (GWA) wollen wir die Bewohner des Stadtteiles aktivieren, befähigen und begleiten, ein „Wir-Gefühl“ untereinander und nach außen zu entwickeln. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die dann gemeinsam ihr Zusammenleben gestalten. Dabei geht es darum, die Menschen im Stadtteil zu befähigen und zu begleiten ein aktives soziales Zusammenleben im Stadtteil zu initiieren. Dabei ist es uns wichtig, dass die Menschen im Stadtteil sich mit ihren Fähigkeiten in die Gemeinschaft des Stadtteils einbringen. Durch eine breite Mischung von Angeboten im dortigen Nachbarschaftstreff, durch aufsuchende Angebote, durch verschiedene Aktionen im Stadtteil sollen die Bewohner zusammengeführt werden. Der seit 2012 bestehende Nachbarschaftstreff „TREFF Am KÖ“, Emsberg 2 in Uelzen bietet mit seiner Ausstattung gute Möglichkeiten zum Treffen von Gruppen und ein Büro für die Beschäftigten. Der Standort des TREFFs befindet sich an einer zentralen Stelle im Stadtteil. Die Arbeit im Stadtteil soll von einem Sozialpädagogen (50%-Stelle) und einer pädagogisch erfahrenen Fachkraft (70%-Stelle), die aufgrund langjähriger Erfahrungen umfänglich mit anderen sozialen Einrichtungen in der Stadt vernetzt ist, gestaltet werden.
Ausgangslage
In dem Uelzener Stadtteil wohnen recht unterschiedliche Bewohnergruppen. Seit Oktober 2012 wird hier ein Nachbarschaftstreff (TREFF AM KÖ) von der Johanniter Unfallhilfe (JUH) und der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (gwk) betrieben. Konzipiert war die Arbeit im Rahmen des Quartiersmanagements. Primär aufgrund fehlender Qualifikation und aufgrund einer überdurchschnittlichen Personalfluktuation wurden die Aufgaben einer Quartiermanagerin fast nie durchgeführt. Kennzeichen der Arbeit waren eine klare „Kommstruktur“ und sogenannte geschlossene Gruppen. Das anfängliche Interesse der Bewohner ist mit den Jahren deutlich rückläufig. Kinder- und Jugendarbeit gibt es seit ca. 2 Jahren nicht mehr. Vormals war der Treff ein Ort, an dem Anliegen von Bewohnern eingebracht werden konnten. In einigen Straßen des Stadtteils gibt es z.B. Parkplatzprobleme. Diese kann man gemeinsam angehen und lösen. Da die gwk als „Erfahrungsträger“ weiter mit uns als neuem Anbieter zusammenarbeiten möchte, können Erfahrungen genutzt werden. Durch die geplante GWA sollen Bewohner motiviert und befähigt werden Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Es wird nicht von außen verändert, sondern die Menschen ändern und entwickeln selber: (z.B. derzeit fehlender Parkraum) Stichwort: Kollektive Selbsthilfe. Damit die GWA keinen „Strohfeuereffekt“ entwickelt, halten wir die Vernetzung mit Kooperationspartner (Stadt Uelzen, Diakonie Uelzen, Paritäten Uelzen, Uelzer Tafel u.ä.) für fundamental wichtig. Uns geht es um eine möglichst dauerhafte und nachhaltige Ausrichtung der Arbeit. Im Uelzener Stadtteil „Stern“ wird in Kürze ein Stadtteilzentrum entstehen. Erfahrungen können in die neue Arbeit einfließen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Uelzen Am Königsberg
Beschreibung
Bei dem Stadtteil handelt es sich aufgrund seiner geografischen Lage um ein in sich quasi „geschlossenes“ Wohngebiet. Der Stadtteil hat eine Zufahrt. Wer in das Stadtgebiet per Pkw, ÖPNV oder ähnliches möchte, muss diese Straße nutzen. Der Stadtbezirk wird im Westen durch die Ilmenau, im Süden durch ein Waldgebiet, im Osten durch eine große Sportanlage und im Nord durch eine Bundesstraße abgegrenzt. Der Stadtteil ist ein reines Wohngebiet.
Einwohnerzahl
1378
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Etwa 1/3 der Bewohner leben in sogenannten Großwohnanlagen, in den höchsten Wohngebäuden der Stadt. Der Stadtteil hat den höchsten Anteil von Bewohnern mit internationaler Herkunft. Diese Menschen stammen aus mehr als 30 verschiedenen Nationalitäten. Der Anteil von älteren Bewohnern (70 plus) ist in dem Stadtteil signifikant. Das liegt auch daran, dass es etliche größere Wohnanlagen speziell für Senioren gibt (sozialer Wohnungsbau, deren Belegungsbindung). Wenn vom Stadtteil Am Königsberg in Uelzen gesprochen wird, denken viele meist nur an die Großwohnanlagen, die es an anderen Stellen in Stadt und Landkreis Uelzen nicht gibt. Die Großwohnanlagen sind in der Stadt Uelzen stigmatisiert, Menschen die dort noch nie gewesen sind, meinen, dass in den Wohnungen nur Menschen mit internationaler Herkunft und Kriminelle wohnen, was real nicht zutrifft.
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.jpg (105.57 KB)
GWA/QM-Ansatz
Ein Ansatz der GWA ist das Stichwort: "Befähigung statt Betreuung". In diesem Projekt sollen insbesondere ehrenamtliche Mitarbeiter befähigt werden, mit Gruppen und ggf. Einzelpersonen im Stadtteil selbständig zu arbeiten. Da der Rahmen der Arbeit in diesem Projekt „abgesteckt“ ist, erscheint das Erreichen der Zielsetzung in dem gesetzten Rahmen gut möglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Arbeit die Bedürfnisse und interessen der Bewohner trifft
Beschreibung
Wenn wir die Fähigkeiten der Bewohner nutzen
Beschreibung
Wenn wir die Stärken einzelner für viele Nutzen
Beschreibung
Wenn möglichst viele partizipieren können
Beschreibung
Sind Voraussetzung für eine gute GWA im Stadtteil
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Wohnungsbau des Kreises Uelzen mbH (gwk), Veerßer Straße 66 29525 Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Hansestadt Uelzen, Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St. Marien zu Uelzen und Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allgemeine Zeitung Uelzen
Typ
Stadtteil
Galerie
treff am koe emsberg 2
treff am koe emsberg 2 i
tagespflege emsberg 2
marderhof
katharina von  bora haus hasenberg 2
immenweg
hasenberg
g. matthias weg
fuchsberg
fuchsberg ecke am koenigsberg
emsberg 60 ff
emsberg 60 ff i
einfamilienhaeuser haeuser
einfahrtstr. zum stadtteil
dachsgang ecke marderhof
dachsgang ecke immenweg
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ecovillage-Hannover; ein selbstorganisiertes Modellstadtquartier mit kostengünstigen Wohnungen

Ansprechpartner
Hans Mönninghoff
Funktion Projektkoordinator
Gemeinsam planen - ökologisch und kostengünstig in einer Gemeinschaft wohnen
Projektbeschreibung
Geplant ist ein experimentelles Wohn- und Lebensquartier für bis zu ca. 1.000 Menschen in Genossenschaftsform. Umgesetzt werden soll die Vision eines nachhaltigen Quartiers in einer Großstadt mit einem hohen sozialen Standard. Dabei sollen die Reduktion des Ressourcenverbrauchs aufgrund einer selbstbegrenzten Lebensweise („Suffizienz“) und gemeinschaftliche Lebensformen im Mittelpunkt stehen. Neben den Wohnformen kommen bei dem Projekt auch anderen sozialen oder ökonomischen Aspekten eine hohe Bedeutung zu: Flächen für den Lebensmittelanbau, Inklusion, Kooperation, Generationensolidarität, ein Tausch- und Leihsystem für die Bewohner*innen, usw.. Beabsichtigt sind möglichst niedrige Baukosten bzw. Mieten, insbesondere für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, aber auch Flächen für "suffiziente" Baugemeinschaften von besserverdienenden Älteren, die heute in großen Wohnungen leben und durch den Umzug in das neue Stadtquartier an anderer Stelle in der Stadt Wohnflächen frei machen. Die Landeshauptstadt Hannover hat der Initiative eine 50.000 m² große Baufläche mit einem bestehenden Bebauungsplan am Rande der Stadt in Aussicht gestellt (Nord-Kronsberg), wo bis zu 400 relativ kleine Wohneinheiten ("Tiny-Wohnungen") errichtet werden könnten. Ziel des Projektantrages und der Initiative Ecovillage-Hannover ist ein „bottom-up“- Organisationsprozess, in dem: - die Zielgruppe von Stadtbewohner*innen mit niedrigem Einkommen gezielt angesprochen und für das Projekt gewonnen werden sollen; - insbesondere diese Zielgruppe am Planungsprozess für das Projekt beteiligt werden soll, - genossenschaftliche Strukturen erarbeitet werden, die im besonderen Maße die Beteiligung der zukünftigen Bewohner*innen berücksichtigen (Ecovillage-Beirat, usw.). Weitere Infos unter www.ecovillage-hannover.de
Ausgangslage
In Hannover gibt es einen eklatanten Mangel an kostengünstigen Wohnungen. In den Neubaugebieten entstehen überwiegend hochpreisige Wohnungen, die von einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen nicht finanziert werden können. Auch die hohen ökologischen Standards der Neubauten tragen zur Kostensteigerung bei und es gilt Konzepte zu entwickeln, wie dieser hohe Standard beibehalten bleibt, die Baukosten und Mieten aber tragbar sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nord-Kronsberg
Beschreibung
Die Stadt Hannover ist im Grundsatz bereit, für das Projekt bis zu 50.000 m² Baufläche im nördlichen Bereich des Kronsberges zur Verfügung zu stellen.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
1000 Bewohner*innen ist die Zielzahl mehrerer Ecovillage-Bauabschnitte. Beim Startprojekt sind ca. 400 Wohneinheiten für ca. 600 Menschen möglich
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, die zukünftigen Bewohner*innen des Modellquartiers zu motivieren, sich an der Quartiersentwicklung und darauf aufbauend dem konkreten Planungsprozess zu engagieren. Dies war bisher sehr erfolgreich: Bei der Eröffnungsveranstaltung waren ca. 300 Personen anwesend, mehr als 200 Personen in 12 Arbeitsgruppen arbeiten zur Zeit an den ersten Konzeptideen (siehe auch www.ecovillage-hannover.de) und am 01.06.2019 ist darauf aufbauend mit 400 Personen eine Visionskonferenz geplant. Die bisherige Arbeit wurde ausschließlich ehrenamtlich geleistet, was beim großen Interesse, das das Thema erreicht hat, nicht länger leistbar ist. Der Förderantrag bezieht sich auf die jetzt folgende einjährige Konkretisierungsphase mit a) Erreichung speziell der Zielgruppe einkommensschwacher Personen b) Genossenschaftsgründung und Beteiligung der zukünftigen Bewohner*innen am konkreten Planungsprozess
Qualitätskriterien
Beschreibung
a) Möglichst viele der zukünftigen Bewohner*innen sollen in der Planungsphase mitarbeiten; b) Alle zukünftigen Bewohner*innen sollen Genossenschaftsmitglied werden und damit Mitbestimmungsrechte über die konkrete Ausgestaltung des Projektes erhalten.
Beschreibung
Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung (Stadtplanung, Sozialdezernat, Seniorenarbeit, u.a.), mit Trägern u.a. im Migrations- und Obdachlosenbereich, mit der Bundesanstalt für Arbeit (Qualifizierungsprojekte beim Bau von Tiny-Häusern), usw.
Beschreibung
Schaffung einer modellhaften Genosenschaftssatzung mit umfangreichen Beteiligungsverfahren der Bewohner*innen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Bereich Wohnungsversorgung, Sozialdezernat mit verschiedenen Untergliederungen, Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
bestehenden Wohnungsgenossenschften und Wohnungsbauträgern soll die Möglichkeit geboten werden, sich mit Bausteinen an dem Projekt zu beteiligen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Sozialverbände,Gruppierungen im Migrations- und Obdachlosenbereich, um die Zielgruppe einkommensschwacher Haushalte gezielt zu erreichen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zielgruppe sind alle sich für das Thema Suffizienz ("Selbstgenügsamkeit") interessierende bzw. ansprechbare Bewohner*innen Hannovers
Typ
Stadtteil
Galerie
visualiserung
Zustimmung Veröffentlichung
On