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Gemeinwesenarbeit im Uelzener Stadteil "Am Königsberg"

Ansprechpartner
Christiane Meyer-Fleischmann
Wir vom Königsberg
Projektbeschreibung
Viele Menschen im Uelzener Stadtteil „Am Königsberg“ leben praktisch anonym neben einander. Sie kennen sich kaum oder gar nicht, obwohl sie z.T. eine lange Zeit räumlich zusammenwohnen. Eine zunehmende „Vereinzelung“ ist bei etlichen Bewohnern des Quartiers erkennbar. In Form der Gemeinwesenarbeit (GWA) wollen wir die Bewohner des Stadtteiles aktivieren, befähigen und begleiten, ein „Wir-Gefühl“ untereinander und nach außen zu entwickeln. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die dann gemeinsam ihr Zusammenleben gestalten. Dabei geht es darum, die Menschen im Stadtteil zu befähigen und zu begleiten ein aktives soziales Zusammenleben im Stadtteil zu initiieren. Dabei ist es uns wichtig, dass die Menschen im Stadtteil sich mit ihren Fähigkeiten in die Gemeinschaft des Stadtteils einbringen. Durch eine breite Mischung von Angeboten im dortigen Nachbarschaftstreff, durch aufsuchende Angebote, durch verschiedene Aktionen im Stadtteil sollen die Bewohner zusammengeführt werden. Der seit 2012 bestehende Nachbarschaftstreff „TREFF Am KÖ“, Emsberg 2 in Uelzen bietet mit seiner Ausstattung gute Möglichkeiten zum Treffen von Gruppen und ein Büro für die Beschäftigten. Der Standort des TREFFs befindet sich an einer zentralen Stelle im Stadtteil. Die Arbeit im Stadtteil soll von einem Sozialpädagogen (50%-Stelle) und einer pädagogisch erfahrenen Fachkraft (70%-Stelle), die aufgrund langjähriger Erfahrungen umfänglich mit anderen sozialen Einrichtungen in der Stadt vernetzt ist, gestaltet werden.
Ausgangslage
In dem Uelzener Stadtteil wohnen recht unterschiedliche Bewohnergruppen. Seit Oktober 2012 wird hier ein Nachbarschaftstreff (TREFF AM KÖ) von der Johanniter Unfallhilfe (JUH) und der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (gwk) betrieben. Konzipiert war die Arbeit im Rahmen des Quartiersmanagements. Primär aufgrund fehlender Qualifikation und aufgrund einer überdurchschnittlichen Personalfluktuation wurden die Aufgaben einer Quartiermanagerin fast nie durchgeführt. Kennzeichen der Arbeit waren eine klare „Kommstruktur“ und sogenannte geschlossene Gruppen. Das anfängliche Interesse der Bewohner ist mit den Jahren deutlich rückläufig. Kinder- und Jugendarbeit gibt es seit ca. 2 Jahren nicht mehr. Vormals war der Treff ein Ort, an dem Anliegen von Bewohnern eingebracht werden konnten. In einigen Straßen des Stadtteils gibt es z.B. Parkplatzprobleme. Diese kann man gemeinsam angehen und lösen. Da die gwk als „Erfahrungsträger“ weiter mit uns als neuem Anbieter zusammenarbeiten möchte, können Erfahrungen genutzt werden. Durch die geplante GWA sollen Bewohner motiviert und befähigt werden Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Es wird nicht von außen verändert, sondern die Menschen ändern und entwickeln selber: (z.B. derzeit fehlender Parkraum) Stichwort: Kollektive Selbsthilfe. Damit die GWA keinen „Strohfeuereffekt“ entwickelt, halten wir die Vernetzung mit Kooperationspartner (Stadt Uelzen, Diakonie Uelzen, Paritäten Uelzen, Uelzer Tafel u.ä.) für fundamental wichtig. Uns geht es um eine möglichst dauerhafte und nachhaltige Ausrichtung der Arbeit. Im Uelzener Stadtteil „Stern“ wird in Kürze ein Stadtteilzentrum entstehen. Erfahrungen können in die neue Arbeit einfließen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Uelzen Am Königsberg
Beschreibung
Bei dem Stadtteil handelt es sich aufgrund seiner geografischen Lage um ein in sich quasi „geschlossenes“ Wohngebiet. Der Stadtteil hat eine Zufahrt. Wer in das Stadtgebiet per Pkw, ÖPNV oder ähnliches möchte, muss diese Straße nutzen. Der Stadtbezirk wird im Westen durch die Ilmenau, im Süden durch ein Waldgebiet, im Osten durch eine große Sportanlage und im Nord durch eine Bundesstraße abgegrenzt. Der Stadtteil ist ein reines Wohngebiet.
Einwohnerzahl
1378
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Etwa 1/3 der Bewohner leben in sogenannten Großwohnanlagen, in den höchsten Wohngebäuden der Stadt. Der Stadtteil hat den höchsten Anteil von Bewohnern mit internationaler Herkunft. Diese Menschen stammen aus mehr als 30 verschiedenen Nationalitäten. Der Anteil von älteren Bewohnern (70 plus) ist in dem Stadtteil signifikant. Das liegt auch daran, dass es etliche größere Wohnanlagen speziell für Senioren gibt (sozialer Wohnungsbau, deren Belegungsbindung). Wenn vom Stadtteil Am Königsberg in Uelzen gesprochen wird, denken viele meist nur an die Großwohnanlagen, die es an anderen Stellen in Stadt und Landkreis Uelzen nicht gibt. Die Großwohnanlagen sind in der Stadt Uelzen stigmatisiert, Menschen die dort noch nie gewesen sind, meinen, dass in den Wohnungen nur Menschen mit internationaler Herkunft und Kriminelle wohnen, was real nicht zutrifft.
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.jpg (105.57 KB)
GWA/QM-Ansatz
Ein Ansatz der GWA ist das Stichwort: "Befähigung statt Betreuung". In diesem Projekt sollen insbesondere ehrenamtliche Mitarbeiter befähigt werden, mit Gruppen und ggf. Einzelpersonen im Stadtteil selbständig zu arbeiten. Da der Rahmen der Arbeit in diesem Projekt „abgesteckt“ ist, erscheint das Erreichen der Zielsetzung in dem gesetzten Rahmen gut möglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Arbeit die Bedürfnisse und interessen der Bewohner trifft
Beschreibung
Wenn wir die Fähigkeiten der Bewohner nutzen
Beschreibung
Wenn wir die Stärken einzelner für viele Nutzen
Beschreibung
Wenn möglichst viele partizipieren können
Beschreibung
Sind Voraussetzung für eine gute GWA im Stadtteil
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Wohnungsbau des Kreises Uelzen mbH (gwk), Veerßer Straße 66 29525 Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Hansestadt Uelzen, Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St. Marien zu Uelzen und Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allgemeine Zeitung Uelzen
Typ
Stadtteil
Galerie
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treff am koe emsberg 2 i
tagespflege emsberg 2
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Zustimmung Veröffentlichung
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