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Netzwerkarbeit

Die Welt als Heimat - Linden Süd als Zuhause

Ansprechpartner
Bettina Kahle
Funktion Kulturpädagogik
Linden Süd als Zuhause
Projektbeschreibung
Kurzbeschreibung: jede Gesellschaft, jeder Ort und jeder Stadtteil braucht stabile Beziehungen, um ein langfristiges und nachhaltig friedliches, demokratisches Miteinander zu gestalten, zu verändern, lebendig zu erhalten (siehe dazu: „Auf die Freundschaft“, die aktuelle Ausgabe des Magazins „dafür ‚2“ unter der Herausgeberschaft von Harald Welzer & der offenen Gesellschaft). Linden-Süd ist ein Stadtteil mit einer enormen Vielfalt der Nationalitäten, Sprachen und kulturellen Hintergründe in der direkten und engen Nachbarschaft. Das sorgt für soziale und integrative Herausforderungen, darin steckt aber auch Potential. Das Kultur-Projekt „die Welt als Heimat – Linden-Süd als Zuhause“ will mit verschiedenen künstlerischen Aktionen gute Nachbarschaft und Freundschaften im Stadtteil sichtbar machen und zu langfristig freundschaftlichem Miteinander in diesem in der Öffentlichkeit oft als „problematisch“ wahrgenommenen Stadtteil, beflügeln. Die künstlerischen Projekte: Im Treffpunkt Allerweg plus Küche, Lager und Flur, der zum Ort für „Freunde“ werden soll: Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern gestalten das Programm: In 2 Jahren sollen verschiedene Kulturkreise vorgestellt werden. An dieser Stelle sollen die Menschen im Stadtteil, aus der Nachbarschaft, sich beteiligen. Wir wollen die Räume für ein halbes Jahr zu jeweils einem Kulturkreis gestalten (4 Kulturkreise in 2 Jahren). 1. Arabische Kulturkreis 2. Afrikanische Kulturkreis 3. Kulturkreis im Mittelmeerraum (Griechenland, Spanien etc.) 4. Asiatische Kultur Projektdarstellung: Raum: Die Räume werden je nach dem Kulturkreis mit den Menschen im Stadtteil gestaltet. Feste: Zu jedem Kulturkreis gibt es ein gemeinsames Fest mit Musik, Tanz, Literatur, Kunst, Speisen und Getränken. Literatur: Es werden zu jedem Kulturkreis 1 Erzählcafé und 1 Fest des Wortes angeboten (Poetry Slam, Lieder, Gedichte und Geschichten (mit und von den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils). Kunst: An 4 Wochenenden sollen gemeinsam Kunstobjekte zu dem Kulturkreis entworfen werden. Des Weiteren gibt es 4 Wochentermine (montags 14:00 – 16:00 Uhr) pro Kulturkreis mit künstlerischen Aktionen für Eltern und Kinder. Kochen: Jeder Kulturkreis kocht an 2 Freitagen (Erwachsene und Kinder). Musik: 4 Musikveranstaltung (1 pro Kulturkreis). Alle diese Aktionen geschehen unter der Anleitung von verschiedener Künstlerinnen aus dem Stadtteil Vera Hoppe und Maria Eilers
Ausgangslage
Der Stadtteil Linden-Süd hat viele Menschen mit einem geringen Einkommen, die meisten alleinerziehenden Personen, kleine Wohnungen mit vielen Personen, hohe Arbeitslosigkeit, viele Kinder und viele verschiedene Kulturen. In den sozialen Einrichtungen kommen über 90 % der Kinder aus einem nicht deutschen Kulturkreis. Die einzelnen Kulturkreise sind für sich abgeschlossen. Es gibt türkische, spanische, arabische, griechische, bulgarische und afrikanische Gruppen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht Angebote, Veranstaltungen, Kurse, Seminare etc. für alle Kulturen zu organisieren. Das ist sehr schwierig. wir treffen oft auf Abgrenzungen. Aber wir sind der Auffassung: Nur im gemeinsamen Kontakt können die Vorurteile abgeschafft werden. Des Weiteren wollen wir die Probleme im Stadtteil gemeinsam besprechen und versuchen Lösungen zu finden. Die Menschen sollen aktiviert werden den Stadtteil mit zu gestalten: Müll- oder Drogenproblem. Aktivierung der Besucherinnen und Besucher ist mit ein Hauptziel!!! Die einzelnen Besuchergruppen sollen über die Konflikte ins Gespräch kommen und sich austauschen. Es sollen wertschätzende Gespräche geführt werden. Hier sind Seminare geplant.

Youth/Local/Agent - Netzwerkvermittler Jugend - Soziales - Sport im ländlichen Raum

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Youth/Local/Agent - Netzwerkvermittler Jugend - Soziales - Sport im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Im ländlichen Raum in den Samtgemeinden Elm-Asse mit den Standorten Remlingen und Schöppenstedt sowie in der Samtgemeinde Baddeckenstedt als dritten Standort, befinden sich Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 - 22 Jahren, die sich ihre Freizeit vor Ort selbst gestalten. Diese Gestaltung entspricht nicht den Vorstellungen der Kommunen und wird kritisch gesehen. Die Orte der Gestaltung sind selbst gewählt: Scaterplätze, Höfe von öffentlichen Einrichtungen außerhalb der Öffnungszeiten, Bushaltestellen, Bolzplätze, Kirchhöfe, Spielplätze, Straßenecken, Parks, unter Brücken. Die unterschiedlichen Themen suchen sich die Jugendlichen auch selbst. Die Gruppen werden immer größer, sie finden immer weniger den Zugang zu lokalen Vereinen /Institutionen und sie stellen sich selbst für ihre sozialen Räume vor Ort nicht mehr zur Verfügung. Die Vorgehensweisen der Jugendlichen sind selbst organisiert, beinhalten einen hohen Leistungsgrad, bilden Konkurrenzen untereinander und sind mobil. Die Konkurrenzen der Gruppen führen zu Uneinigkeit und werden geschürt, wenn soziale Ungleichheiten oder ethnische Unterschiede eine Rolle spielen. An diesem Punkt sollen die „Youth/Local/Agent „zum Einsatz kommen. Sie sind junge Menschen, die in den lokalen Räumen leben und ihre Familien und ihr Umfeld dort haben. Sie stellen sich zur Verfügung um zwischen ihren eigenen Peer Groups, den Verbänden und der Kommune innerhalb der bestehenden Netzwerke zu agieren. Sie haben die Aufgabe ihre Bedürfnisse zu erfassen und an die Netzwerk Partner weiter zu tragen. Diese Beteiligung stellt den sozialräumlichen Bezug vor Ort her und führt dazu, dass die jungen Menschen eine Stimme bekommen, die zu einer Einbindung in die strukturellen Ebenen vor Ort führen. Hierzu werden sie geschult und begleitet. Soziale Räume müssen gemeinsam mit allen Bewohner*innen lokal gestaltet werden, dazu benötigen junge Menschen Akzeptanz vor Ort. Passende Freizeitangebote gemeinsam mit Netzwerkpartnern zu initiieren, die Ideen dazu in der Kommune vorzutragen, diese zu vermitteln und die Bedürfnisse der Jugendlichen vor Ort nachhaltig zu benennen sind die Ziele des Youth/Local/Agent. Diese Fähigkeiten zu erlangen und begleitet umzusetzen sind der Auftrag den die Trägerin des Projektes erfüllen will. Gemeinsamkeiten herzustellen, generationsübergreifend zu arbeiten und eine gemeinsame Sprache zu sprechen stärkt das Gemeinwohl und lässt Alltagsrassismus und insuffiziente Meinungsbilder nicht zu.
Ausgangslage
In allen drei Standorten der Samtgemeinden befinden sich junge Menschen, die bedingt durch mangelnde Mobilität im ländlichen Raum lokal gebunden sind. Da die Infrastruktur für die Umsetzung von jugendaffinen Freizeitmöglichkeiten mit der Abwanderung von Familien aus dem ländlichen Raum und der mangelnden Lukrativität für Jugendliche rückläufig ist, suchen sich die jungen Menschen in Schöppenstedt, Remlingen und Baddeckenstedt neue Formen der attraktiven Gestaltung von Freizeit. Alle Standorte haben zwei Gemeinsamkeiten – die Jugendlichen nutzen die Medien um sich Aufmerksamkeit und Anerkennung zu verschaffen, haben vor Ort aber keine Stimme und sie funktionieren in ihren eigenen Peergroups - sie nehmen wenig Kontakt zu anderen Gruppen und zu den Sozialräumen in ihrer Umgebung auf, in denen sich andere Gruppen befinden. Die Angebote durch die Vereine und Verbände scheinen nicht attraktiv genug, ein Bezug zu ihrer direkten Umgebung ist nicht ausreichend genug um ihre Freizeitbedürfnisse umzusetzen. Sie finden kein Netzwerk, das ihnen Gehör verschafft und bestrebt ist zu helfen ihre Wünsche zu verwirklichen, sie finden kaum lokale Anbindung. Diese Gründe führen dazu, dass die Jugendlichen ihre Freizeit nicht innerhalb ihrer sozialen Räume gestalten. Das führt zu Auffälligkeiten, die seitens der Bürgerschaft nicht erwünscht sind und daher auf Ablehnung stoßen. Akzeptanz wird wenig hergestellt und Wünsche werden gegenseitig nicht ernst genommen. Der Youth/Local/Agent hat die Aufgabe, den sozialräumlichen Bezug zwischen den Institutionen, der Kommune und der Bürgerschaft herzustellen und nachhaltig die Umsetzung der lokalen Jugend-Bürgerbeteiligung und Anbindung herzuleiten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Wolfenbüttel Samtgemeinde Baddeckenstedt
Beschreibung
Das Förderungsgebiet bezieht sich auf den Landkreis Wolfenbüttel, Sg. Baddeckenstedt. Die Samtgemeinde liegt direkt im ländlichen Raum und hat eine Entfernung von ca. 15 km zur nächsten Stadt. Der Bezugsbereich ist der Landkreis Wolfenbüttel.
Einwohnerzahl
3055
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Wert ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Wert ist geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
baddeckenstedt.pdf (278.12 KB)
Gebiet-Name
Schöppenstedt
Beschreibung
Schöppenstedt gehört zur Samtgemeinde Elm/Asse und liegt ca.23 km von Wolfenbüttel entfernt direkt im ländlichen Raum. Schöppenstedt ist die kleinste Stadt im Gebiet , hat 559 Einwohner mehr als ein Dorf und wird daher in das Projekt ländliche Regionen mit aufgenommen.
Einwohnerzahl
5559
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
schoeppenstedt.pdf (270.69 KB)
Gebiet-Name
Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt im Landkreis Wolfenbüttel und ist von -Wolfenbüttel aus 12 KM entfernt. Remlingen grenzt sich zu allen anderen Dörfern der Umgebung ab.
Einwohnerzahl
1268
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
remlingen.pdf (265.24 KB)
GWA/QM-Ansatz
In den Standorten werden Projektbüros als Anlaufstelle eingerichtet. Diese haben feste Öffnungszeiten. Die Büros werden in den Gemeinden zur Verfügung gestellt - Schöppenstedt, Remlingen, Baddeckenstedt. In den Standorten arbeiten wir mit den vor Ort lebenden Jugendlichen im Netzwerk mit den Institutionen, Verbänden, der Kommune und den Bürgern*innen. Die jungen Menschen sollen einen sozialräumlichen Bezug zu ihrem Wohnumfeld bekommen, daher geschieht der Zugang ganzheitlich. Die erkennbaren strukturellen Mechanismen innerhalb der ländlichen Gemeinschaften müssen erkannt werden, damit die Jugendlichen einen Zugang bekommen und ihre Forderungen stellen und umsetzen können. Dies ist das Ziel der Y-l-A im ländlichen Raum. Die Vorgehensweisen der Jugendlichen benötigen breite Unterstützung der Bevölkerung , damit nachhaltig gearbeitet werden kann.
Qualitätskriterien
Beschreibung
In bereits vorhandenen Strukturen neue Projekte und Ideen verwirklicht werden können und die Y-L-A durch ihren Einsatz im lokalen Raum gehört und ernst genommen werden und Wünsche und Bedürfnisse als Programm umgesetzt werden (Bezug zum sozialen Raum).
Beschreibung
Netzwerker ihre Themen gemeinsam gestalten direkt vor Ort die gemeinsame Arbeit zu einer Aufwertung der Lebensqualität vor Ort führt, die jungen Menschen Gehör in ihrer Kommune und bei der Bürgerschaft finden und eingebunden sind.
Beschreibung
Generationsübergreifende Arbeit vor Ort erhöhen die Chancen für Jugendliche, sich mit ihrer Umgebung nachhaltige zu identifizieren. Sie erkennen wie die Mechanismen sind, die zur Funktion der Gesellschaft führen, bringen sich ein und werden vor Ort aktiv.
Beschreibung
Im ländlichen Raum sind alle Ressourcen knapp bemessen, müssen geteilt werden und das müssen alle Bürger*innen mit tragen. Y-L-A teilen mit, was sie benötigen um übergreifend zu denken und zu handeln, weil sie ihre Bedürfnisse benennen und vermitteln.
Vorhandene Strukturen
Die Freiwilligenagentur arbeitet seit 20 Jahren in der Region mit allen Altersgruppen, verfügt über Qualitätsmanagementverfahren mit Siegel der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen BAGFA und ist spezialisiert in 8 Fachbereichen um das ehrenamtliche Tun für die Gesellschaft, im Gemeinwesen und in der Entwicklung atypischer Netzwerke. Sie hat die Aufgabe in Kooperation mit Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen als eine professionell arbeitende Koordinierungsstelle für Ehrenamtliche zu dienen. Sie bündelt diverse gesellschaftliche Interessen für eine Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit. Durch die Einrichtung einer Koordinierungsstelle haben die Kooperationspartner soziale Kompetenz und Engagement bei der Gewinnung, Betreuung und Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezeigt. Die Agentur bringt junge Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig engagieren wollen, zusammen mit nachfragenden Organisationen, Einrichtungen, Projekten und Personen. Somit trägt sie zur Förderung und Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen bei. Über diese Vermittlungstätigkeit hinaus bietet sie als eine Koordinierungsstelle weitere Servicedienstleistungen in Beratung, Management und Organisation sowie Öffentlichkeitsarbeit, entlastet Organisationen und Hauptamtliche ohne sie zu ersetzen und fördert neue Projekte. Die Freiwilligenagentur wird durch die Breite der Aufgaben den Anforderungen an das „Neue Ehrenamt“ gerecht.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Remlingen und Schöppenstedt Regina Bollmeier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baddeckenstedt; Frau Birgit Simons
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfenbütteler Schaufenster Herr Hanke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Zeitung Steffanie Memmert
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Awo Ortsverein Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturschmiede Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Baddeckenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Innerstetal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vielfalt Innerste gemeinnützige Nächstenhilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SSV Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenredaktion Landkreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel Herr Ziebarth
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Berthas Machbarschaften

Ansprechpartner
Lotta Braunert
Funktion gemeinnütziger Verein
Beteiligung und Befähigung der Nachbarschaft rund um den Bertha-von-Suttner Platz
Projektbeschreibung
Zentral gelegen, im Stadtbezirk Hannover Südstadt-Bult, befindet sich der Bertha-von-Suttner Platz. Hier wurde 2014 das Projekt Berthas Beete gestartet. Berthas Beete sollen zu Berthas Machbarschaften wachsen. Mit gemeinsamen Aktionen auf dem Bertha-von-Suttner Platz wird die Nachbarschaft lebendig. Besonders im Fokus stehen soll der Austausch zwischen Jung und Alt. In Workshops sollen die Anwohner*innen befähigt werden Netzwerke zu bilden. Und aktiv zu werden, um ihre eigene Nachbarschaft mit zu gestalten. Gleichzeitig wird der Platz genutzt um Skill Sharing zu ermöglichen. Die Nachbar*innen befähigen sich gegenseitig. So wird der soziale Zusammenhalt gestärkt. Die Südstadt ist einer der am dicht besiedelten Stadtteile in Hannover mit 77 Einwohner*innen je Hektar. Der Anteil der Einzelwohnungen ist dafür sehr hoch. Es gibt also einen hohen Druck auf öffentliche Räume durch dichte Besiedelung. Gleichzeitig erhöht dies die Gefahr von Vereinzelung, da sich Menschen in ihre eigenen Wohnungen zurück ziehen. Berthas Machbarschaften wirkt dem entgegen und schafft Nachbarschaften die Austausch, gegenseitige Befähigung und Hilfe möglich machen. Im erweiterten Projektgebiet wird mit einer mobilen Plattform (Parklet) dezentral gearbeitet. Das Parklet wird auf einem umgebauter Autoanhänger installiert. Es ist begrünt, bietet Aufenthaltsfläche und die Möglichkeit kleine Ausstellungen zu zeigen. So kann es multifunktional für soziale, ökologische und kulturelle Zwecke genutzt werden. Es zieht durch die benachbarten Straßen und eröffnet so neue Räume. Es wird eine Art Beteiligungsinsel. Dadurch werden die Anwohner*innen angeregt über ihre Wünsche für eine lebenswerte Stadt nachzudenken und sie zu äußern. Außerdem wird Raum geschaffen um sich kennen zulernen und auszutauschen. Anschließend an diese erste Projektphase soll das Projekt in andere Stadtteile ziehen. Die an dem Projekt Partizipierenden werden zu Multiplikator*innen. Sie helfen dabei weitere Nachbarschaften zu Machbarschaften zu machen.
Ausgangslage
Die Südstadt ist ein dicht besiedelter Stadtteil indem die Altersverteilung weit auseinander reicht. Zum einen sind 21% der Bewohner*innen über 60 Jahre alt. Zum anderen weist die Südstadt die höchste Säuglingsdichte (10,8 Säuglinge je 1000 Einwohner*innen) auf. Bei einer Dichte von 77 Einwohner*innen pro Hektar wohnen durchschnittlich nur 1,6 Menschen in einer Wohnung. Dies birgt die Gefahr von gesellschaftlicher Isolation. Durch die großen Altersunterschiede kann es zu Segregation kommen. Der demografische Wandel ist auch in der Südstadt spürbar. Die Einwohner*innen sind zunehmend älter und oft auch sozial isoliert. Um mehr Diversität im Stadtteil zu fördern braucht es Austausch und sozialen Zusammenhalt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Südstadt
Beschreibung
Vorrangig Gebiet um den Bertha-von-Suttner Platz, Sallstraße, Stresemannallee, Wredestraße, Böhmerstraße, Stüvestraße, Geibelstraße, An der Questenhorst, Jordanstraße, An der Teifenriede bis Altenbekener Damm, Heinrich-Heine Straße,
Einwohnerzahl
40010
Quelle / Anmerkungen
hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hannover.de Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interessant hier aber die höchste Säuglingsdichte in Stadt Hannover (10 Säuglinge pro 1000 Einwohner*innen) Diese Zahl wird sich also in den nächsten Jahren starkt ändern.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesensarbeit dadurch, dass Einwohner*innen befähigt werden sollen sich für ihre Nachbarschaft zu engagieren und sich für sozialen Zusammenhalt einzusetzen. Das Projekt lädt aktiv zur Teilhabe ein und aktiviert die Stadtbewohner*innen, befähigen sich zu engagieren. Nach den Prinzipien des Gemeinwohls sollen gemeinsame Orte geschaffen werden, Erfahrungen, Wissen und Materialien geteilt werden. Aus Nachbarschaften werden Machbarschaften. Friedliches und solidarisches Zusammenleben in einer dichten Stadt wird möglich. Niedrigschwellige Beteiligung wird möglich. Austausch und Befähigung wird möglich. Das Projekt soll ein Startpunkt sein um darauf folgend in weitere Stadtteile zu ziehen. Der Anlaufpunkt Bertha-von-Suttner-Platz sowie die die Räume die sich in das Netzwerk integrieren werden von einem Kümmerer/einer Kümmerer*in betreut und koordiniert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Veranstaltungen von Bewohner*innen initiiert worden sind, wenn diese ihre Stärken und Fähigkeiten in kooperativ organisierten Workshops teilen, wenn die Bedürfnisse der Bewohner*innen sichtbar gemacht wurden
Beschreibung
Räume gemeinsam genutzt worden sind, es ein aktives Netzwerk um Berthas Machbarschaften gefunden hat, das für gegenseitige Befähigung steht
Beschreibung
Platz belebt und Berthas Beete gewachsen sind. Wenn es weitere kleine Gärten und Nachbarschaftsaktivitäten (wie gestaltete und geöffnete Räume) gibt.
Beschreibung
Es fernab der im Projekt implizierten Veranstaltungen weitere gibt die unabhängig organisiert werden. Wenn es ein oder mehrere Folgeprojekte gibt die durch den Austausch im Projekt entstehen
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Jugend Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirats Südstadt-Bult
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Religionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Südstadtkinderladen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Südstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff "Die Kümmerer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Hannover-Süd
Typ
Stadtteil
Galerie
2018 05 23 11.09.28
bertha2018
mobiles parklet
mobiles parklet3
Zustimmung Veröffentlichung
On

No Plastic Be Fantastic - Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Nachbarschaftsbüros am Beispiel der Plastikproblematik

Ansprechpartner
Marina Becker-Kückens
Funktion Geschäftsführung
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Nachbarschaftsbüros am Beispiel der Plastikproblematik
Projektbeschreibung
Niedrigschwellige Konzepte zur partizipativen Integration von BNE in der Gemeinwesenarbeit (GWA) und gleichzeitiger Aktivierung von Bewohnern in sozial schwachen Quartieren in Niedersachsen sucht man bisher vergeblich. Ziel 1: Das Umweltbildungszentrum Hollen (RUZ Hollen) wird in Kooperation mit vier Nachbarschaftsbüros in Delmenhorst das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) modellhaft am Beispiel der Plastikproblematik in Delmenhorster Brennpunktgebieten zielgruppengerecht in die Sozialarbeit integrieren. Ziel ist, die Mitarbeitenden der Nachbarschaftsbüros in den Quartieren zu Multiplikatoren von BNE auszubilden. Sie werden so zu wirkungsvollen "Change Agents" in einem gesellschaftlichen Umfeld mit besonderen Herausforderungen. Ziel 2 & 3: Die Bewohner der Quartiere werden durch handlungs- und erlebnisorientierte partizipative Aktivierungsmaßnahmen mit niederschwelligem Ansatz in die Lage versetzt, beim Thema Plastik nachhaltig zu denken und zu handeln. Das Konzept GWA mit Umweltbildung zu koppeln ist in Niedersachsen bisher einmalig. Neben einem Leitfaden für die landesweite Übertragbarkeit wird zu einem Austausch eingeladen, damit andere Quartiere von den Erfahrungen profitieren können. Plastik ist Fluch und Segen zugleich und wird weltweit in immer größeren Mengen produziert. Da es nicht verrottet, verbleibt es in der Umwelt. Auch in Deutschland landen trotz eines guten Abfall- und Recyclingsystems noch immer große Mengen als Abfall in der Umwelt - mit gesundheitlichen Folgen für Mensch und Umwelt. Insbesondere in sozial schwachen Quartieren ist ein gedankenloser Umgang mit Plastik festzustellen. Trotz der hohen öffentlichen Resonanz auf das Problem gibt es bisher keine ausgereiften handlungsorientierten Konzepte und standardisiert übertragbare Maßnahmen. Hier setzt das Vorhaben an. Nach der Konzeptionsphase werden für die GWA der Nachbarschaftsbüros Fortbildungen zu BNE und Plastik angeboten. Mit den Bewohnern der Quartiere werden Aktivierungsmaßnahmen durchgeführt und eine Umweltbildungsreihe "Plastik" durchgeführt. Alle Aktivitäten werden über die Projektwebseite, soziale Medien und die lokale und überregionale Presse veröffentlicht. Es werden dauerhafte Strukturen aufgebaut, um die Inhalte und Ergebnisse übertragbar aufbereitet öffentlich zugänglich zu machen. Neben der Berichterstattung wird ein Leitfaden mit Übertragbarkeit für andere Kommunen erstellt. Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 15 Monaten.
Ausgangslage
In Delmenhorst leben etwa 82.000 Menschen (2018). Fast 50% der gemeldeten Einwohner leben im Zentrum und von diesen haben die Hälfte einen Flucht- oder Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Alphabetisierung und Sprachkenntnisse sind sowohl bei Zugezogenen als auch bei Einheimischen problematisch und Arbeitslosigkeit gehört zum Alltag (Stadt Delmenhorst gesamt: 8,3%, 2018). Der Anteil der Jugendarbeitslosigkeit ist überproportional hoch. Selbstwirksamkeitserfahrungen sind selten. Die Bewältigung des Alltags unter prekären finanziellen Verhältnissen ist für viele Bewohner bereits eine große Herausforderung. Bewusstsein für oder Kenntnis von Klima- und Umweltschutz ist kaum bis gar nicht vorhanden. Verständnis für Sinn und Notwendigkeit nachhaltigen Verhaltens (z.B. nachhaltiger Konsum) ist kaum entwickelt. Kompetenzen zur Umsetzung von Nachhaltigkeit im Alltag sind entsprechend schwach ausgeprägt. Nachhaltige Verhaltensweisen und Einstellungen werden bislang von den älteren Bewohnern nur wenig vorgelebt und so kaum an die jüngeren Generationen weitergegeben. In Delmenhorst ist die unsachgemäße Entsorgung und das achtlose Wegwerfen von Abfall im öffentlichen Raum (insbesondere Plastik) ständiges Diskussionsthema und ist Gegenstand regionaler Berichterstattung. Diese Probleme sind typisch für viele Städte in ganz Deutschland mit sozial schwachen Quartieren. Bisher fehlen Ansätze, die Probleme nachhaltig zu adressieren. Modellhafte Projekte mit hohem Nachahmungspotenzial können hier eine große Wirkung haben, die weit über das eigentliche unmittelbare Zielgebiet hinausgeht. Hier setzt das Vorhaben pionierhaft und fachbereichsübergreifend an.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport - Deichhorst - Düsternort - Wollepark
Beschreibung
Die Quartiere befinden sich in den Einzugsgebieten der Nachbarschaftsbüros Wollepark (Stadteil Nördliche Stadmitte), Düsternort (Stadteil Düsternort), Deichhorst (Stadteil Deichhorst) und Hasport (Stadteil Hasport).
Einwohnerzahl
40000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referenz: Kinder 0-10 Jahren. Quelle: 1) Stadt Delmenhorst 2018; 2) Geschätzt anteilig in %: Anteil Wollepark, da der Wollepark nur ein Teilgebiet des Stadtteils Nördliche Mitte ausmacht.
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: 1) Stadt Delmenhorst 2018; 2) Geschätzt anteilig in %: Anteil Wollepark, da der Wollepark nur ein Teilgebiet des Stadtteils Nördliche Mitte ausmacht.
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: 1) Stadt Delmenhorst 2018; 2) Geschätzt anteilig in %: Anteil Wollepark, da der Wollepark nur ein Teilgebiet des Stadtteils Nördliche Mitte ausmacht.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: 1) Stadt Delmenhorst 2018; 2) Für das Projektgebiet: Schätzung und Mindestzahl. Es steht keine genaue Zahl zur Verfügung.
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose junge Menschen unter 25 Jahren Quelle: 1) Stadt Delmenhorst 2018; 2) Schätzung für das Projektgebiet. Es stehen keine genauen Zahlen zur Verfügung.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: 1) Stadt Delmenhorst 2018; 2) Projektgebiet: geschätzt, es stehen keine Zahlen öffentlich zur Verfügung
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: 1) Stadt Delmenhorst 2018; 2) Geschätzt für das Projektgebiet. Bekannt ist, dass über die Hälfte der Anwohner ausländischer Herkunft ist. Quelle: Stadt Delmenhorst 2018.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Migrantische Haushalte werden als solche bezeichnet, wenn selbst 1 Person aus diesem Haushalt einen Flucht- oder Migrationshintergrund hat. Quelle: 1) Stadt Delmenhorst 2018; 2) Für das Projektgebiet: Geschätzt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: 1) Stadt Delmenhorst 2018; 2) Geschätzt: Es sind keine genauen Zahlen öffentlich verfügbar.
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst 2018 Für das Projektgebiet: Schätzung, öffentliche Zahlen stehen nicht zur Verfügung.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Vordergrund steht die Konzeption und Erprobung eines modellhaften Vorhabens mit landesweiter Übertragbarkeit. Das unmittelbare Lebensumfeld und die Lebensumstände aller Bewohner in den vier Quartieren im gewählten Projektgebiet sollen im Sinne von Abfallvermeidung und der Plastikproblematik verbessert werden. Wissen und Selbswirksamkeitserfahrungen versetzen Berge. Vor diesem Hintergrund werden die hauptamtlichen GWA als sog. "Change Agents" weitergebildet, um den Ansatz von BNE nachhaltig in ihre Arbeit in den Quartieren zu integrieren. Gleichzeitig werden mit den Bewohnern partizipativ entwickelte Aktivierungsmaßnahmen in allen Quartieren durchgeführt. Die Verbesserungen sollen sich sowohl materiell (das Umfeld ist ästhetisch schön, Bewohner können sich umweldfreundlich verhalten, Abfall ist reduziert, weniger Ausgaben für Plastik), infrastrukturell (Grünflächen sind aufgeräumter/sauberer/kein wilder Abfall) und immateriell (Gemeinschaft erleben, Partizipation, Selbstwirksamkeitserfahrungen, kultureller Austausch, wohlfühlen usw.). Zentral ist außerdem der Ansatz, dass alle Bewohner der Quartiere zur Teilnahme eingeladen sind - unabhängig von Bildungsgrad, Herkunft und Tätigkeit. Damit arbeitet das Vorhaben auch ressortübergreifend. Modellhaft und übertragbar soll es zeigen, wie sich mit Umwelt- und Klimaschutz handlungs- und erlebnisorientiert das unmittelbare Lebensumfeld durch niedrigschwellige Weiterbildung und Aktivierungsmaßnahmen verbessern lässt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Mindestens 10 Bewohner in jedem Quartier nehmen an der einführenden partizpativen Veranstaltung teil. Partizipation wird von Teilnehmenden gut und gerne angenommen. Die FB-Inhalte der Hauptamtlichen werden im Arbeitsalltag angewendet.
Beschreibung
Die Teilnehmenden erhalten Raum, ihre Ideen zum Thema Plastik/Abfall im Quartier zu formulieren und umzusetzen. Aktionen zur Abfallvermeidung und weniger Abfall sind/ist in den Quartieren sichtbar.
Beschreibung
Die Teilnehmenden erkennen ihre persönlichen Stärken und bringen diese in den Gestaltungsprozess ein.
Beschreibung
Selbstwirksamkeit: Die Teilnehmenden erkennen, dass ihre Teilnahme und ihre Ideen in anderen Kommunen Interesse wecken. Alle Bewohner werden angsprochen; Ganzheitlicher Ansatz, der inhaltlich Umweltaspekte einschließt.
Beschreibung
Sensibilisierung ist erfolgt: Die Teilnehmenden haben erkannt, dass und weshalb weniger Plastik und weniger Abfall im Alltag möglich ist. Sie haben auch erkannt, dass die Umwelt schützenswert ist und dass das durch eigenes Handeln wirksam möglich ist.
Beschreibung
Teilnehmende interessieren sich für Aktivitäten in den anderen Quartieren. Ein Erfahrungsaustausch mit niedersächsischen Kommunen und andern in der GWA Tätigen findet statt. Die Inhalte, Ergebnisse und Erfahrungen sind zur Verfügung gestellt.
Beschreibung
Teilnehmende kommen gerne und im Idealfall häufiger. Partizipativ entwickelte Aktivierungsmaßnahmen werden in allen Quartieren umgesetzt.
Vorhandene Strukturen
In allen vier Stadtteilen sind die Diakonie und die AWO mit Nachbarschaftsbüros z.T. seit vielen Jahren erfolgreich etabliert und fester Bestandteil des Quartieralltags. Mit vielen und unterschiedlichen Angeboten sind die Einrichtungen und Mitarbeitenden bei den Bewohnern akzeptiert. Folglich weist das Projektgebiet funktionierende und etablierte hauptamtliche und ehrenamtliche Strukturen auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Delmenhorst und andere interessierte Kommunen für die Übertragbarkeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie als Gesamtkoordination der Nachbarschaftsbüros
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirksame und übertragbare Projektdarstellung in der Lokal- und Regionalpresse sowie in der Fachpresse.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO als Träger eines der Nachbarschaftsbüros
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Teilnehmende
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bessere Schulintegration und Beratung junger Roma und Roma-Frauen

Ansprechpartner
Sandra Goerend
Förderung von Bildung junger Roma, Integration, Beratung von Roma-Frauen und -Jugendlichen
Projektbeschreibung
Das Projekt basiert auf zwei wesentlichen Elementen: • Förderung von Bildung und damit Integration von Roma-Jugendlichen • Beratung und Unterstützung von Roma-Frauen und -Jugendlichen Aufgrund der strukturellen Diskriminierung, massiver Chancenungleichheit aber auch Mobbing (unterschiedlicher Arten) entwickeln Roma-Kinder häufiger auffälliges Verhalten. Im Jugendalter äußert es sich oft in Schulverweigerung. Es Bedarf hier neuer Ansätze, die die Jugendlichen dabei unterstützen, wieder zur Schule zu gehen, um damit ihre Zukunftschancen und ihre Integration in die Gesellschaft zu verbessern. Lehrkräfte sind häufig überfordert, da sie nicht verstehen, warum sich die Jugendlichen in dieser Art verhalten und was sie dagegen tun können. Auch sie benötigen Unterstützung, wie wir oft erfahren. Um diesem Bedarf zu begegnen, möchten wir für die Göttinger Schulen, in denen viele Roma-Jugendlichen beschult werden, Workshops anbieten. Die Workshops richten sich dabei nicht nur an junge Menschen der Minderheit, sondern an alle Jugendlichen, um Kontakt und Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu fördern und nicht vereinzelte Jugendliche als "Problemverursacher" zusätzlich zu stigmatisieren. Die Workshops basieren auf den gebündelten Kompetenzen der involvierten Teamer_innen. Wir arbeiten zum einen mit theaterpädagogischen Elementen, die sich mit Identität befassen, die Konzentration und die Aufmerksamkeit der jungen Menschen fördern sollen. Zum anderen benutzen wir Methoden aus der Antidiskriminierungsarbeit. Auch diese arbeiten mit Identität und befassen sich damit, wie Herkunft die Chancen im Leben strukturiert. Das zweite Element des Vorhabens ist der Ausbau unserer Antidiskriminierungsstelle. Wir werden häufig von Personen kontaktiert, die Beratung und Unterstützung benötigen, da sie im Umgang mit Behörden oder im Alltag Diskriminierung erfahren. Es gibt einen hohen Bedarf, jedoch wenige Anlaufstellen. Anknüpfend an die oben geschilderten Problemlagen junger Roma möchten wir die Beratungsstelle mit Fokus auf Frauen und Jugendliche erweitern. Roma trauen sich häufig nicht, zu etablierten Institutionen oder Beratungsstellen zu gehen, da sie häufig Ablehnung erleben. Wir sind lokal gut vernetzt und wissen, an wen wir Menschen ggf. weitervermitteln können, wenn es z.B. um die Unterstützung bei der Ausbildungssuche geht. Besonders Frauen sollen bei unserer Beratungsstelle einen geschützten und vertraulichen Raum finden, um ihre Probleme zu klären.
Ausgangslage
In Göttingen leben ca. 600 Roma. Viele von ihnen sind als Bürgerkriegsflüchtlinge aus den Gebieten des ehemaligen Jugoslawiens nach Deutschland gelangt. Anders als die deutschen Sinti und Roma, sind sie nicht als nationale Minderheit anerkannt. Viele von ihnen leben nach wie vor in aufenthaltsrechtlich prekärem Status. Die Biografien dieser Generation sind von Kriegs- und Traumatisierungserfahrungen in den Herkunftsländern geprägt, während ihre Kinder und Enkel zum großen Teil in Göttingen geboren und aufgewachsen sind. Es gab nie angemessene Bemühungen des Staates, Roma bei der gesellschaftlichen Integration zu unterstützen und damit eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Im Gegenteil: Diskriminierung prägt in vielen Bereichen den Lebens den Alltag dieser Menschen: Sei es im Bereich der Bildung und auf der Suche nach Wohnung oder Arbeit, durch Behörden oder in der Nachbarschaft. Aufgrund der weitreichenden Konsequenzen erachten wir die Benachteiligungen im Bildungssystem als besonders gravierend. Diese Form struktureller Diskriminierung äußert sich z.B. darin, dass Roma-Kinder überdurchschnittlich häufig auf Haupt- und Förderschulen geschickt werden. Ihre Zukunftschancen sind damit von vorneherein schlechter als die anderer Kinder. Dass viele von ihnen zu Schulverweigerern werden, ist die Konsequenz. Wir wurden daher von einer Göttinger Schule angefragt, sie bei der Integration dieser Jugendlicher zu unterstützen. Roma-Frauen sind zudem als Frauen noch von erheblich komplexeren Diskriminierungen betroffen und benötigen eine eine vertrauliche, qualifizierte und sensibilisierte Beratung für ihre Problemstellungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen gesamt
Einwohnerzahl
134824
Quelle / Anmerkungen
in 2017 laut http://www.goesis.goettingen.de/pdf/Faltblatt.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Zielgruppen wohnen zwar weitgehend in Göttingen Grone und Göttingen Weststadt. Die Schulen befinden sich jedoch in anderen Stadtteilen. Die angegangenen Zielsetzungen des Projekts sind zudem sozialer Natur und für das gesamte Stadtgebiet relevant. Sie dienen dazu, die Zukunftsperspektiven und die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen zu verbessern. Wir würden die Fokussierung auf die o.g. Stadtteile zudem als weitere Stigmatisierung von Roma begreifen.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll die schullische Situation verbessern, indem es die Jugendlichen bei der Integration unterstützt und damit die Lehrkräfte entlastet. Eine Verbesserung der Bildungssituation führt unserer Erfahrung nach am nachhaltigsten zu Integration und damit einer Verbesserung des sozialen Klimas.
Qualitätskriterien
Beschreibung
das schulische Zusammenleben besser funktioniert und sich die Fehltage/ -stunden der Jugendlichen reduziert haben.
Beschreibung
es weitere Zusammenarbeit zwischen uns und den Partnern geben wird und mehr Zufriedenheit bei den beteiligten besteht.
Vorhandene Strukturen
Das Roma Center hat eine etablierte Beratungsstelle, die regelmäßig von Roma als auch von Unterstützer_innen, Mitarbeiter_innen von Institutionen und anderen Organisationen frequentiert wird. Zudem sind wir gut vernetzt und können auf diese vorhandenen Strukturen aufbauen. Die Arbeit, die wir derzeit nebenbei machen müssen, wie etwa Jugendliche bei der Ausbildungssuche unterstützen, soll in unsere regelmäßige Arbeit aufgenommen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Berufsbildene Schule III, weitere Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Boat People Projekt, Luise Rist
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Träger der Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenberatungsstellen
Typ
Stadtteil
Galerie
11n11 768x512
ws okt2017 thatslife
ws okt2017 gruppe kopie
dsc 0023 opia
Zustimmung Veröffentlichung
On

Selbstorganisierter Nachbarschaftsgarten zur Förderung von Integration, Toleranz und Teilhabe

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Gemeinsame Gartengestaltung schafft interkulturelle und -generationsübergreifende Begegnungsräume, die die soziale Integration, Teilhabe und Wohnortqualität verbessert und zum Empowerment und zur Demokratieentwicklung beiträgt.
Projektbeschreibung
Das Projekt möchte einen gemeinschaftlich von Anwohner*innen organisierten und bewirtschafteten Nachbarschaftsgarten im Stadtgebiet „Weißer Turm“ (ATU) der Hansestadt Lüneburg als Möglichkeit und Ort der interkulturellen und generationsübergreifenden gesellschaftlichen Mitgestaltung und Begegnung aufbauen. Es ergänzt im Rahmen des Programms der sozialen Stadt begonnene bauliche Sanierungs- und Quartiersentwicklungsaktivitäten um interaktive Sozialangebote, um zur Bewältigung von Anonymität, Konflikten zwischen Gruppen mit unterschiedlicher Migrationserfahrung, fehlender Aufenthaltsqualitäten im Außenbereich(insbesondere für Jugendliche und Kinder) – den zentralen Herausforderungen des Quartiers -, beizutragen. Gartenplanung, -verwirklichung und –verwaltung bietet vielfältige Möglichkeiten für gemeinschaftsorientiertes Handeln, bei dem tolerantes Miteinander sowie eine demokratische Mitgestaltungskultur niederschwellig praktiziert und die Folgen eigenen Engagements unmittelbar erlebt werden können. Durch die extern moderierten und mit gezielten Fortbildungsworkshops zu Themen wie Projektmanagement, Event-Konzeption, interkulturelle Kooperation, Öffentlichkeitsarbeit, Produkteherstellung und –vertrieb unterstützten selbstorganisierten Phasen der Planung, des Aufbaus und der Konkretisierung des Gartens können darüber hinaus individuelle Kompetenzen erworben und Selbstwirksamkeit im interkulturellen und generationsübergreifenden Miteinander erfahren werden (Empowerment). Dies fördert nicht nur die Lust auf Mitmachen, Integration, Teilhabe und ggs. Toleranz, sondern kann auch anderweitig (z.B. beruflich) dienlich sein. Zielgruppe sind in erster Linie die Bewohner*innen des Stadtgebiets ATU sowohl in der Rolle als für den Aufbau zu Aktiviernde als auch als potentiell den Garten Nutzende. Der Garten und die dort stattfindenden Aktionen richten sich jedoch an alle Stadtteilbewohner*innen und interessierte Bürger*innen Lüneburgs. Das Projekt bietet ein großes Potenzial an Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Akteuren mit GWA Bezug im Quartier. Dies wird von Beginn an genutzt. Das Arbeiten an dem beteiligungs-, gestaltungs- und gemeinwohlorientierten Gartenprojekt verändert sowohl das soziale Miteinander als auch die Wohnortqualität. Es hilft bei der Identifikation mit dem Quartier, das eine spürbare Aufwertung erfährt und fördert die demokratische Auseinandersetzungskultur jenseits rein sprachlichen Austauschs.
Ausgangslage
„Am Weißen Turm“ ist ein zentral gelegenes Lüneburger Wohnquartier des Stadtteils Mittelfeld. Die Wohngebäude aus den 1970er Jahren sind in einem schlechten Zustand, ebenso wie das Außengelände - sicherlich ein Grund für die starke Wohnfluktuation. Seit 2015 ist es als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Seit Ende 2016 gibt es eine Quartiersmanagerin (50%), die zwischen Bewohner*innen und Verwaltung bzgl. der Sanierungsmaßnahmen vermittelt und Vernetzungen anstößt. Unter den rund 1.100 Menschen gibt es vergleichsweise viele Leistungsempfänger*innen nach dem SGB II (22,06 %) und auffallend viele Kinder und Jugendliche (23%). Knapp 40% der Bewohner*innen haben Migrationserfahrung. Der Bedarf an Nachmittags- und Ferienbetreuung ist hoch und kann mit den vorhandenen Institutionen nicht abgedeckt werden. Zudem fehlen altersgemäßen Betätigungs- und Begegnungsräume. Im Quartier herrscht eine große Anonymität und Abschottungstendenz, die viel Konfliktpotenzial in sich trägt: Deutsche grenzen sich gegen Geflüchtete ab, frühere Migrant*innen-Generationen gegenüber den Neuzugezogenen aus Syrien, Senior*innen kommen nicht mit Kindern in Kontakt etc. Ein Gartenprojekt könnte ein guter Mittler sein, nicht zuletzt weil das Gärtnern niederschwellige und grenzüberschreitend Interaktionen eröffnet und einen qualitativen Mehrwert im Quartier schafft. Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, wird ein "Urban Gardening" Bereich vorgeschlagen, den auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen. Durch die prozessbegleitenden Fortbildungsangebote werden individuell Kompetenzen erworben, die u.a. auch Demokratieentwicklung befördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Mittelfeld "Am Weißen Turm"
Beschreibung
Das Stadtgebiet"Am Weißen Turm" ATU liegt zentrumsnah in der nordöstlichen Ausbuchtung des Stadtteils Mittelfeld zwischen den Stadtteilen Weststadt, Altstadt und Rotes Feld. Das Stadtzentrum ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Es ist insgresamt 8,6 ha groß und gliedert sich in zwei strukturell unterschiedliche Teile, wobei den Kern eine Wohnanlage (ca. 7 ha) aus den 1970 er 1980er Jahren mit ca. 600 Wohnungen ausmacht. Um dieses Kerngebiet geht es im vorliegenden Antrag. Die Abgrenzung verläuft entlang der Straßen Hinter der Saline im Osten, Soltauer Straße und Bögelstraße im Süden, am Weißen Turm im Westen und am Bargenturm im Norden. Der nordöstliche Teil ist im Norden durch die Grundstücksgrenze der anliegenden Parkplätze und im Osten und Süden durch die in das Gebiet eingeschlossene Sülfmeisterstraße abgegrent. Die unmittelbare Umgebung ist geprägt durch eine Seniorenwohnanlage, Parkplätze und Sportplätze im Norden, das Familienzentrum , einen Versicherungsgebäudekomplex sowie weitere Gewerbeflächen im Westen, das Klinikum, ein Wohngebiet und eine Hotelanlage im Süden, vier Zeilen mit Studentenwohnungen, das Postgelände und Parkplätze im Osten. Der angrenzende Lambertiplatz im Nordosten bildet den Übergang zur Altstadt.
Einwohnerzahl
1100
Quelle / Anmerkungen
Quartiersmanagerin
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, gibt es den Vorschlag für einen "Urban Gardening" Bereich, den sowohl Stadtrat als auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen. Das Gebiet ist seit 2015 Sanierungsgebiet, hat inzwischen eine Quartiersmanagerin (50%), die jedoch v.a. für die Vermittlung der baulichen Sanierungsmaßnahmenan die Bewohner*innen und daran anknüpfende soziale Interkationen zuständig ist, und als Ansprechpartnerin für die gesamten dort angestoßenen Veränderungen fungiert. Die Stadt hat für das Sanierungsgebiet ein Freiraumplanungskonzept in Auftrag gegeben und bereits positiv verabschiedet. Dort ist ein Bereich für Gartenentwicklung vorgesehen, was sowohl vonm Stadtrat als auch den Besitzer*innen des Grundstücks begrüßt und unterstützt wird. Die Stadt kann die im Rahmen eines Gartenaufbaus erforderlichen und anfallenden baulichen Kosten übernehmen und über die Quartiersmanagerin langfristige Unterstützung einbringen als (Ansprechpartnerin, Werbung, Vernetzung, Initiierung von Aktivitäten über den Verfügungsfonds). Aufgrund der geringen Budgetierung der Stelle besteht jedoch seitens der Stadt keinerlei Möglichkeit, Kapazitäten für die Initiierung und Begleitung des sozialen Prozesses eines Nachbarschaftsgarten aufzubringen. Einesolche Prozessbegleitiung ist jedoch erforderlich für das Gelingen - insbesondere in der Aufbau- und Umsetzungsphase. Die im Projekt angelegten Fortbildungsangebote im und mit dem Prozess der Gartenentstehung sind ein innovativer Ansatz zur Verstetigung und selbständigen Weiterführung des Nachbarschaftsgartens, die ohne gezielte Förderung nicht durchgeführt werden können.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Quelle: Stadt Lüneburg, Bericht zur Sozialen Stadt; Die Zahlen beziehen sich auf Kinder und Jugendliche; Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren liegen bei auffallend hohen 12%
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Aussage der Quartiersmanagerin gibt es eine stattliche Anzahl an schon lange hier lebenden älteren Bewohner*innen ohne Zahlenangaben.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle: Dokument der Stadt Lüneburg zur Sozialen Stadt; die Zahlen beziehen sich auf Leistungsempf#änger*innen nach SGB II
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle, wie oben;
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf das Gestaltungspotenzial von Gemeinschaftsaktivitäten, auf die Wirksamkeit von kooperativem Handeln und selbstorganisiertem Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel. Es geht stark darum, diese Selbstorganisation und -bestimmung bewohner*innen-zentriert zu stärken bzw. an die vorhandenen Ressourcen anzuknüpfen, d.h. existierende Kooperationsstrukturen und Akteure, die sich bereits engagieren, nutzen bzw. von hnen profitieren und sie weeter auszubauen. Der Aufbau eines Nachbarschaftsgartens ermöglicht viele der Qualitäten von GWA durch den Prozess an sich, der allerdings eine moderierende und strukturierende, z.T. auch intervenierende Begleitung braucht. Durch das aktive Miteinander auf ein konkretes Ziel hin, die Teilhabe von auch rhetorisch oder allgemein sprachlich vergleichsweise schlecht ausgestatteten Mitürger*innen, durch die Sichtbarkeit des eigenen Engagements bietet ein Gartenprojekt eine Vielfalt an Lernfeldern und Auseinandersetzungsräumen, die wichtig sind für die gemeinwohlorientierte Entwicklung von Quartieren. Insbesondere auch Kinder und Jugendliche, die in dem Gebiet ATU hier bzgl. der Attraktivität von Außenflächen weitgehend benachteiligt sind, können darüber gut erreicht und für Aktionen motiviert werden. Die begleitenden Fortbildungsangebote ergänzen darüber hinaus das praktische Einüben von Toleranz, und fördern generations- und kulturübergreifendes Handeln und Denken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen unterschiedlicher Zielgruppen (Frauen, Menschen mit Migrationserfahrung, Jugendliche, Kinder, Senior*innen) aktiv das Projekt vorantreiben, sichtbar im Team dabei sind.
Beschreibung
aus den Ideenwerkstätten konkrete Arbeitsschritte und Aufgabenverteilungen werden, die selbständig abgearbeitet und deren Einhaltung von den Bewohner*innen kontrolliert und eingefordert wird.
Beschreibung
Kontakte zu existierenden Netzwerkpartner*innen bestehen und einzelne Kooperationsprojekte angestoßen sind
Beschreibung
die Planungsphase abgeschlossen, mit der Umsetzung in Gruppen begonnen wurde und der Garten wachst und gedeiht, und sich Bewohner*innen (15 plus) dort aktiv engagieren, zusammen Aktionen initiieren und gemeinschaftlich arbeiten
Beschreibung
der Nachbarhscaft als intergultureller und generationsübergreifender Begegnungsraum steht, genutzt und bewirtschaftet wird.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtgebiet ATU gibt es eine Grundschule (Heiligengeistschule), die auch ein Ferienprogramm anbietet. Die ÜMI Am Weißen Turm betreut Kinder der Heiligengeistschule, von denen viele hier im Quartier leben. Die ÜMI war bereits aktiv in die Antragstellung für Hochbeete involviert. Diese sollen als Treffpunkt und Begegnungsmöglichkeit für die Bewohner*innen dienen. Die Gemeinwesenarbeit wird im Quartier außerdem geleistet vom Eins A Treff, einer Einrichtung der Matthäus Gemeinde. Sie bieten Nachmittags Programm für Kinder und Jugendliche, aber auch ein monatliches Frauenfrühstück, am Wochenende Familiengottesdienste. Seit Neuestem findet hier auch ein Seniorennachmittag statt. Auch das SalinO Stadtteilhaus macht Angebote für die Menschen im Quartier und ist als Anlaufstelle für die Bewohner*innen ein fester Bestandteil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagerin: Frau Nadine Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mosaique - Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Heiligengeistschule, VHS Region Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gartenbaubetriebe: Wrede, Hagebaumarkt, WIR Garten, Interkultureller Garten Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeszeitung Lüneburg, Lünepost, Radio ZuSa,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus SalinO, Eins A Treff (Einrichtung der Matthäus Gemeinde)
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lyrikwettbewerbe für alle in der Gemeinde Lehre

Ansprechpartner
Oliver Ding
Funktion Projektleiter
Lyrikwettbewerbe für alle in der Gemeinde Lehre
Projektbeschreibung
Wir möchten in der Gemeinde Lehre an drei Standorten bis Ende 2020 sechs Wettbewerbe zur Lyrik durchführen. Teilnehmen können alle Bewohner*innen der Gemeinde: z.B. Senioren, Geflüchtete, Migranten, Jugendliche, Kinder, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir möchten die Menschen zusammen bringen und vorhandene kulturelle Räume wie Gemeinderaum / Schule / Halle in Lehre, Groß Brunsrode und Wendhausen nutzen. Koordiniert wird das Projekt aus dem Büro in Groß Brunsrode. Alle Teilnehmer*innen sollen in den Wettbewerben darüber schreiben, was es ihnen bedeutet in der Gemeinde zu leben, was für sie diese Gemeinde ausmacht und was ihnen möglicherweise fehlt. Außerdem sollen sie beschreiben was ihnen persönlich wichtig ist. Damit erfassen wir was die Leute bewegt, bringen sie zusammen und entwickeln Verständnis füreinander. Wir stärken die Kommunikation und den Zusammenhalt - gleichzeitig finden wir Vorschläge für Verbesserungen / Ergänzungen. Die Wettbewerbe sollen vom Sommer 2019 bis Ende 2020 organisiert werden. Es handelt sich um vier Wettbewerbe. Die Teilnehmer/innen können jederzeit ein- und/oder aussteigen. Wir möchten die Menschen zusammenbringen und ihnen durch Workshops das Rüstzeug an die Hand geben ihre Texte zu entwickeln. Das heißt: Experten bringen den Interessierten bei, wie sie Texte entwickeln und präsentieren können. Die Möglichkeiten sind vielfältig und Inklusive. Auch Menschen, die auf eine leichte Sprache angewiesen sind (z.B. Geflüchtete, Menschen mit Beeinträchtigung) können mitmachen. Es wird neben dem Textlichen auch z.B. mit Kollagen, Icons und Bildsprache gearbeitet. Die Freiwilligenagentur verfügt über ein Netzwerk in der Region mit Dozenten, die die notwendigen Techniken niederschwellig vermitteln können. Die Dozenten werden ggf. aus den umliegenden Gemeinden (LK Helmstedt, Stadt Braunschweig und Stadt Wolfsburg sowie LK Gifhorn) gewonnen. Für die Umsetzung werden Kulturvereine aller Art sowie Einrichtungen (z.B. Wohlfahrtspflege, Lebenshilfe, Feuerwehr) und Sportvereine gebeten mitzumachen. Die Ergebnisse der Wettbewerbe werden sowohl in die Gemeinde gegeben als auch veröffentlicht. Dies soll in Form von Ausstellungen erfolgen. Im Idealfall werden hier auf künstlerische/spielerische Weise Vorschläge entwickelt, die sich zur Erweiterung der Gemeinwesenarbeit einsetzen lassen. Nach Abschluss des Projektes können die Ergebnisse weiterhin genutzt werden - das Konzept können weitere Gemeinden nutzen.
Ausgangslage
Es bestehen Kulturräume, die genutzt werden sollen (z.B. Börneken-Halle in Lehre, Koordinationsbüro in Groß-Brunsrode). Vor Ort sind Geflüchtete, vor allem aus afrikanischen Ländern, die sich integrieren möchten und vom Verein "Willkommen in Lehre" unterstützt werden. Wir möchten in den Lyrik-Wettbewerben die verschiedenen Menschen in drei Standorten zusammen bringen, von ihnen wissen was sie bewegt, was ihnen wichtig ist, wie sie sich in der Gemeinde aufgehoben fühlen, was ihnen ggf. fehlt und was sie sich wünschen. Die Gemeinde Lehre ist als Teil des ehemaligen Reviers Helmstedt von den Auswirkungen des Strukturwandels betroffen und wird dafür zu wenig entschädigt. In "strukturschwachen" Gebieten sind insbesondere die Menschen vor Ort gefordert, sich freiwillig zu engagieren und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Zu diesen und ähnlichen Themen, die den Menschen auf der Seele liegen, soll der Lyrik-Wettbewerb herausfinden, was den Menschen wichtig ist und was es für Lösungen geben könnte. Darum bauen die Workshops auch thematisch aufeinander auf und die Netzwerke innerhalb und zwischen den Orten werden gestärkt. Die Inhalte der Texte bestimmen erst mal die Bürger und damit auch die Themen. Die Freiwilligenagentur hat Erfahrung allen Themen um das Ehrenamt sowie mit der Umsetzung von Projekten, die von Bürgern ausgehen. Sie bringt Menschen zusammen, die sonst im Alltag selten ins Gespräch kommen. Das Projekt hilft auch mögliche Vorbehalte abzubauen und Menschen miteinander in Kommunikation bringen. In dieser wird die Kreativität angeregt und den Menschen die Möglichkeit gegeben ihre Ergebnisse zu präsentieren (hier: Texte, Gedichte, Kollagen).
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lehre
Beschreibung
Das Dorf Lehre befindet sich in der Gemeinde Lehre im Landkreis Helmstedt. Sie liegt räumlich zwischen Braunschweig und Wolfsburg.
Einwohnerzahl
4255
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Lehre Bürgermeister Andreas Busch / Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zum 1. Februar 2018 lebten nach Zählung der Gemeinde 4.255 Einwohner im Ortsteil Lehre. Er liegt etwa auf halber Höhe zwischen Braunschweig und Wolfsburg. Durch den Ort fließt von Ost nach West die Schunter. Im Osten des Ortes lag im Forst Kampstüh die Heeresmunitionsanstalt Lehre, heute teilweise ein Wohn- und Gewerbegebiet. Im Ort befinden sich die Oberschule Lehre und die Grundschule Lehre. Quelle: Wikipedia
Unterlagen zum Gebiet
lehre_maps.jpg (448.64 KB)
Gebiet-Name
Wendhausen
Beschreibung
Das Dorf Wendhausen befindet sich in der Gemeinde Lehre im Landkreis Helmstedt. Sie liegt räumlich zwischen Braunschweig und Wolfsburg. Es liegt an der Autobahn A2 an der Abfahrt Essehof.
Einwohnerzahl
1605
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wendhausen liegt etwa 10 km nordöstlich vom Stadtzentrum Braunschweigs. Verkehrsmäßig ist er durch die L 295 an Braunschweig und Wolfsburg angebunden. Außerdem ist er an die A 2 durch die Autobahnausfahrt Braunschweig-Ost angeschlossen. Durch den Ort fließt die Schunter in zwei Armen, die in der Niederung einen etwa 400 m breiten und etwa 2 km langen Werder umfließen. Nach dem letzten Schuljahr 2013/2014 wurde die Grundschule geschlossen. Heute beherbergt das Gebäude die Kindertagesstätte "Mühlenknirpse". Die alte Kita an der Hauptstraße wurde zu einem Dorfmuseum umfunktioniert. Quelle: Wikipedia
Unterlagen zum Gebiet
wendhausen_maps.jpg (789.48 KB)
Gebiet-Name
Groß Brunsrode
Beschreibung
Das Dorf Groß Brunsrode befindet sich in der Gemeinde Lehre im Landkreis Helmstedt. Es liegt räumlich genau in der Mitte zwischen Braunschweig und Wolfsburg.
Einwohnerzahl
769
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Groß Brunsrode ist durch Kreisstraßen mit den umliegenden Ortschaften verbunden. Von 1942 bis 1975 besaß das Dorf einen Bahnhof an der Schuntertalbahn Braunschweig–Fallersleben. In der Ortschaft gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus, welches von der Gemeinde Lehre unterhalten wird. Im selben Gebäude befindet sich die Gaststätte "Zum Krug".
Unterlagen zum Gebiet
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Lyrik-Wettbewerbe werden angenommen und es kommen verschiedenen Menschen zusammen. Sie nehmen an Workshops teil, tauschen sich aus und lernen sich "lyrisch" auszudrücken. Gemeinsam stellen sie die Ergebnisse als Ausstellungen in der Gemeinde aus.
Beschreibung
Die Bewohner/innen verschiedenen Alters, mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Beeinträchtigung kommen in diesem Projekt zusammen. Sie nehmen gemeinsam an Lyrik-Wettbewerben teil und stellen ihre persönliche Sicht zu ihrem Lebensumfeld vor.
Beschreibung
Die in den Wettbewerben von der Bewohner/innen verfassten Texte werden ausgestellt und ausgezeichnet. Diese Texte enthalten idealerweise Statements / Ideen / Vorschläge zur Verbesserung / Erweiterung der Infrastruktur.
Beschreibung
Die Netzwerke der drei Orte Lehre, Groß Brunsrode und Wendhausen werden gestärkt. Die Lyrik-Wettbewerbe beiden die Möglichkeit zum Austausch und sie bringen Vereinen und Initiativen, die als Netzwerkpartner eingebunden werden, (noch) enger zusammen.
Vorhandene Strukturen
Wir verfügen vor Ort über ein Projektbüro (mit festen Öffnungszeiten) von dem aus das Projekt koordiniert wird. Dieses Projektbüro wird von der Gemeinde Lehre zur Verfügung gestellt. Es befindet sich in Groß Brunsrode. Dabei arbeiten wir mit der Gemeinde (d.h. dem Rathaus und dem Bürgermeister) sowie den an den drei Standorten ansässigen Initiativen, Gruppen und Vereinen wie z.B. Feuerwehren, Chor und Musikgruppen, Kulturvereinen, Künstler*innen, Multiplikatoren, Initiativen und Gruppen eng zusammen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Rathaus Lehre
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Börneken-Halle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Willkommen in Lehre e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine Wendhausen und Lehre
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engagierte Bürger/innen der Kommunen Lehre / Wendhausen / Brunsrode
Typ
Stadtteil
Galerie
p1030028
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vielfältige Nachbarschaft - zuhause in der Alpheide

Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
Organisation Sprotte e. V.
Funktion Geschäftsführerin
Meine Nachbarn, die anderen und ich – öfter mal was gemeinsam machen! Vielfältige und intergenerative Angebote zur Stärkung der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Ziele im Projekt sind intergenerative Begegnung und Akzeptanz unterschiedlicher Lebenslagen, Ableitung und Berücksichtigung verschiedener Bedürfnisse an das Lebens-/Wohnumfeld,Nachbarschaft und Gemeinwesen, Aktivierung der verschiedenen Bewohner*innen für die Entwicklung von Beteiligungsstrukturen und diese zu etablieren. 2018 wurde erste Strukturen dazu durch ein Projekt in der Richtlinie "Migration und Teilhabe" erarbeitet und in Ansätzen implementiert. Aufbauend sollen Schwerpunkte in der GWA gesetzt werden, die richtungsweisend und Maßstab gebend für die zukünftige Arbeit der drei Einrichtungen im Gebiet sein sollen. Das MGH familienhORT arbeite im Schwerpunkt „stark alternde Kommune“ und ist besonders darum bemüht, mit seinen Angebote intergenerativ und entlastend zu agieren, um die Begegnung, aber auch die Versorgung der verschiedenen Generationen zu fördern und Synergieeffekte nutzbar zu machen. Als erste Erfolge lassen sich die hohe Zahl der Ehrenamtlichen als auch die Vielzahl der Angebote anführen, die zum Teil schon selbstorganisiert stattfinden und die Infrastruktur des Hauses nutzen. In der Richtline konnte ein hoher Grad an Selbstwirksamkeitserfahrungen für die Engagierten und die Nutzenden abgeleitet werden, auf dem nun weitere Strukturen aufgebaut werden sollen. Qualifizierung zur ehrenamtlichen Unterstützung von Älteren und die Freizeitgestaltung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, Organisation von außerschulischen Lernen und Angeboten einer „sorgenden“ Nachbarschaft sollen in diesem Projekt organisations übergreifend strukturiert und umgesetzt werden, um den Betrieb einer gemeinsamen Einrichtung durch Kindertagesstätte, Mehrgenerationenhaus und Schule mit Wirkung in das umliegende Quartier zu erreichen. Der Bau dieser Einrichtung wird vom Land Niedersachsen gefördert. Um die Bewohner*innen und Einrichtungen konzeptionell zusammenzubringen sollen im Projekt die Gebietsstrukturen identifiziert und verstärkt werden. Kita und Schule arbeiten bisher nur wenig gemeinwesenorientiert und Beschränken auf ihre Kinder und Familien, bisher gab es GWA nur über das MGH familienhORT. Um GWA als Querschnittsaufgabe aller Einrichtungen und in Mitverantwortung der Bewohner*innen für ihr Quartier zu erreichen, sollen im Projekt drei Bausteine zum Erfolg führen. Befähigung der Bewohner*Innen im Gestaltundsprozess, Ertüchtigung der Einrichtungen zur organisierten Zusammenarbeit und Entwurf eines gemeinsamen Leitbildes für das Quartier.
Ausgangslage
Die Alpheide ist ein Wohnquartier mit 5400 EW, wenig Infra- und stark unterschiedlicher Bevölkerungsstruktur. Ältere, Menschen mit Zuzugsbiographie, Familien mit Kindern leben dort. Inklusive Kita, Grundschule, Seniorenzentrum und MGH sind als Einrichtungen dort zuhause. Erste Ansätze zur GWA gibt es seit 2012, damals wurde im Bundesprogramm "Orte der Integration" das MGH als Modellvorhaben vorentwickelt. Auf Betreiben des Sprotte e.V. wurde über "Anschwung für frühe Chancen" ein Netzwerk der Einrichtungen geschaffen. Größte Herausforderung ist die inhomogene Zusammensetzung und die stark unterschiedliche Interessenlage der Bewohner*innen und Einrichtungen im Gebiet. Der Wunsch nach einer gemeinsamen Einrichtung als Zentrum für GWA und Bildung wurde bisher nur durch Kommune und Einrichtungen bearbeitet, das Gebäude soll aber von bürgerschaftlichem und nachbarschaftlichen Engagement getragen werden. Unser Projekt zielt auf eine intensive Beteiligung aller Bewohner*innen und Einrichtungen ab, um die Bedarfe zu identifizieren und zusammenzuführen. Das Quartier muss endlich durch Prozessbegleitung und Beteiligungsverfahren am Aufbau der neuen Strukturen beteiligt und vollumfänglich einbezogen werden. Erste Grundlagen dafür gab es 2018 durch das Projekt „Alpheide lebt Vielfalt“ des MGH, aus dem neue Gruppen und Aktivitäten entwickelt werden konnten. Ein Schwerpunkt ist die Beteiligung der alternde Bevölkerung werden, die mit ihren Kompetenzen/ besonderen Bedarfen bisher wenig eingebunden ist. In den kommenden Jahren wird sie die größte Bevölkerungsgruppe bilden. Ein moderiertes, dynamisiertes Miteinander, um Generationenkonflikte zu vermeiden, ist dringend erforderlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser
Beschreibung
Das Projektgebiet wir im Süden durch eine stark befahrene Ortsausgangsstraße durchschnitten, ein Teilgebiet schließt sich auf der südlichen Seite der Sztraße an, im Westen bildet der Steinhuder Meerbach eine natürliche Grenze, die durch ein Neubaugebiet (in Planung) und eine Brücke überwunden werden soll, nördlich und östlich schneiden eine dreispurige Bahnstrecke und die vierspurige Ortsumgehung das Gebiet ab.
Einwohnerzahl
5400
Quelle / Anmerkungen
Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In unserem Projekt stehen die Bewohner*innen im Mittelpunkt und wir wollen ihre Kompetenzen und Qualitäten für mehr Selbstorganisation stärken, ihre Selbstwerterfahrung ertüchtigen, um sie als Nutzer*innen und Mitorganisator*innen des geplanten Nachbarschaftszentrums zu gewinnen. Uns ist wichtig, dass wir die Bewohner*innen endlich mindestens querschnittlich an der Erstellung eines Leitbildes beteiligen und die verbesserte Infrastruktur im Quartier für mehr Menschen nutzbar machen können. Als Potential für den Projektprozess bringen wir als erfahrener Träger der GWA unsere Netzwerke und Kontakte ein, als Träger des MGH haben wir bereits Erfahrungen in der intergenerativen Arbeit gesammelt und wissen um die besonderen Herausforderungen und das Erfordernis, Zielgruppenübergreifend zu agieren. Im Rahmen unserer Arbeit verstehen wir uns als "Ermöglicher". Durch das Eröffnen von Mitwirkungsmöglichkeiten an der Gestaltung und an der inhaltlichen Ausrichtung der GWA im Gebiet wird das Miteinander der Bewohner*innen gestärkt. Über das Projekt kann das Quartier als eigenständiger Stadtteil wahrnehmbar werden, es wirkt identitätsstiftend und trägt zum Selbstbewusstsein bei, dass sich am Ende in der gemeinsamen Erstellung eines Leitbildes niederschlagen soll und Konflikte der Verschiedenen Bewohner*innengruppen sichtbar und so auch lösbar machen kann. Die Befähigumng zur Selbstorganisationist uns wichtig, um nachhaltige Strukturen zu ermöglichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akzeptanz des neuen Nachbarschaftszentrums durch ein gemeinsam erarbeitetes Leitbild gestärkt wird, die Bewohner*innen das Zentrum auch eigenständig und selbstorganisert nutzennutzen
Beschreibung
In den Beteiligungsverfahren querschnittlich die Bedarfe alle Bewohner*innen identifiziert und berücksichtigt sind, bestehende Konflikte durch neue Begegnungsformen aufgelöst wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Städtische Kita
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Alpheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Alpheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen im Gebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MGH familienhORT
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftungen und Serviceclubs zur Akquise zusätzlicher Mittel
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit im Uelzener Stadteil "Am Königsberg"

Ansprechpartner
Christiane Meyer-Fleischmann
Wir vom Königsberg
Projektbeschreibung
Viele Menschen im Uelzener Stadtteil „Am Königsberg“ leben praktisch anonym neben einander. Sie kennen sich kaum oder gar nicht, obwohl sie z.T. eine lange Zeit räumlich zusammenwohnen. Eine zunehmende „Vereinzelung“ ist bei etlichen Bewohnern des Quartiers erkennbar. In Form der Gemeinwesenarbeit (GWA) wollen wir die Bewohner des Stadtteiles aktivieren, befähigen und begleiten, ein „Wir-Gefühl“ untereinander und nach außen zu entwickeln. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die dann gemeinsam ihr Zusammenleben gestalten. Dabei geht es darum, die Menschen im Stadtteil zu befähigen und zu begleiten ein aktives soziales Zusammenleben im Stadtteil zu initiieren. Dabei ist es uns wichtig, dass die Menschen im Stadtteil sich mit ihren Fähigkeiten in die Gemeinschaft des Stadtteils einbringen. Durch eine breite Mischung von Angeboten im dortigen Nachbarschaftstreff, durch aufsuchende Angebote, durch verschiedene Aktionen im Stadtteil sollen die Bewohner zusammengeführt werden. Der seit 2012 bestehende Nachbarschaftstreff „TREFF Am KÖ“, Emsberg 2 in Uelzen bietet mit seiner Ausstattung gute Möglichkeiten zum Treffen von Gruppen und ein Büro für die Beschäftigten. Der Standort des TREFFs befindet sich an einer zentralen Stelle im Stadtteil. Die Arbeit im Stadtteil soll von einem Sozialpädagogen (50%-Stelle) und einer pädagogisch erfahrenen Fachkraft (70%-Stelle), die aufgrund langjähriger Erfahrungen umfänglich mit anderen sozialen Einrichtungen in der Stadt vernetzt ist, gestaltet werden.
Ausgangslage
In dem Uelzener Stadtteil wohnen recht unterschiedliche Bewohnergruppen. Seit Oktober 2012 wird hier ein Nachbarschaftstreff (TREFF AM KÖ) von der Johanniter Unfallhilfe (JUH) und der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (gwk) betrieben. Konzipiert war die Arbeit im Rahmen des Quartiersmanagements. Primär aufgrund fehlender Qualifikation und aufgrund einer überdurchschnittlichen Personalfluktuation wurden die Aufgaben einer Quartiermanagerin fast nie durchgeführt. Kennzeichen der Arbeit waren eine klare „Kommstruktur“ und sogenannte geschlossene Gruppen. Das anfängliche Interesse der Bewohner ist mit den Jahren deutlich rückläufig. Kinder- und Jugendarbeit gibt es seit ca. 2 Jahren nicht mehr. Vormals war der Treff ein Ort, an dem Anliegen von Bewohnern eingebracht werden konnten. In einigen Straßen des Stadtteils gibt es z.B. Parkplatzprobleme. Diese kann man gemeinsam angehen und lösen. Da die gwk als „Erfahrungsträger“ weiter mit uns als neuem Anbieter zusammenarbeiten möchte, können Erfahrungen genutzt werden. Durch die geplante GWA sollen Bewohner motiviert und befähigt werden Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Es wird nicht von außen verändert, sondern die Menschen ändern und entwickeln selber: (z.B. derzeit fehlender Parkraum) Stichwort: Kollektive Selbsthilfe. Damit die GWA keinen „Strohfeuereffekt“ entwickelt, halten wir die Vernetzung mit Kooperationspartner (Stadt Uelzen, Diakonie Uelzen, Paritäten Uelzen, Uelzer Tafel u.ä.) für fundamental wichtig. Uns geht es um eine möglichst dauerhafte und nachhaltige Ausrichtung der Arbeit. Im Uelzener Stadtteil „Stern“ wird in Kürze ein Stadtteilzentrum entstehen. Erfahrungen können in die neue Arbeit einfließen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Uelzen Am Königsberg
Beschreibung
Bei dem Stadtteil handelt es sich aufgrund seiner geografischen Lage um ein in sich quasi „geschlossenes“ Wohngebiet. Der Stadtteil hat eine Zufahrt. Wer in das Stadtgebiet per Pkw, ÖPNV oder ähnliches möchte, muss diese Straße nutzen. Der Stadtbezirk wird im Westen durch die Ilmenau, im Süden durch ein Waldgebiet, im Osten durch eine große Sportanlage und im Nord durch eine Bundesstraße abgegrenzt. Der Stadtteil ist ein reines Wohngebiet.
Einwohnerzahl
1378
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Etwa 1/3 der Bewohner leben in sogenannten Großwohnanlagen, in den höchsten Wohngebäuden der Stadt. Der Stadtteil hat den höchsten Anteil von Bewohnern mit internationaler Herkunft. Diese Menschen stammen aus mehr als 30 verschiedenen Nationalitäten. Der Anteil von älteren Bewohnern (70 plus) ist in dem Stadtteil signifikant. Das liegt auch daran, dass es etliche größere Wohnanlagen speziell für Senioren gibt (sozialer Wohnungsbau, deren Belegungsbindung). Wenn vom Stadtteil Am Königsberg in Uelzen gesprochen wird, denken viele meist nur an die Großwohnanlagen, die es an anderen Stellen in Stadt und Landkreis Uelzen nicht gibt. Die Großwohnanlagen sind in der Stadt Uelzen stigmatisiert, Menschen die dort noch nie gewesen sind, meinen, dass in den Wohnungen nur Menschen mit internationaler Herkunft und Kriminelle wohnen, was real nicht zutrifft.
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.jpg (105.57 KB)
GWA/QM-Ansatz
Ein Ansatz der GWA ist das Stichwort: "Befähigung statt Betreuung". In diesem Projekt sollen insbesondere ehrenamtliche Mitarbeiter befähigt werden, mit Gruppen und ggf. Einzelpersonen im Stadtteil selbständig zu arbeiten. Da der Rahmen der Arbeit in diesem Projekt „abgesteckt“ ist, erscheint das Erreichen der Zielsetzung in dem gesetzten Rahmen gut möglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Arbeit die Bedürfnisse und interessen der Bewohner trifft
Beschreibung
Wenn wir die Fähigkeiten der Bewohner nutzen
Beschreibung
Wenn wir die Stärken einzelner für viele Nutzen
Beschreibung
Wenn möglichst viele partizipieren können
Beschreibung
Sind Voraussetzung für eine gute GWA im Stadtteil
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Wohnungsbau des Kreises Uelzen mbH (gwk), Veerßer Straße 66 29525 Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Hansestadt Uelzen, Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St. Marien zu Uelzen und Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allgemeine Zeitung Uelzen
Typ
Stadtteil
Galerie
treff am koe emsberg 2
treff am koe emsberg 2 i
tagespflege emsberg 2
marderhof
katharina von  bora haus hasenberg 2
immenweg
hasenberg
g. matthias weg
fuchsberg
fuchsberg ecke am koenigsberg
emsberg 60 ff
emsberg 60 ff i
einfamilienhaeuser haeuser
einfahrtstr. zum stadtteil
dachsgang ecke marderhof
dachsgang ecke immenweg
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von Anfang an stark!

Ansprechpartner
Ina Helwig
Organisation simbav Rotenburg e. V.
Funktion Teamleiterin
Elternnetzwerk trifft Gemeinwesen - gemeinsam geht's besser...
Projektbeschreibung
Das Familienforum SIMBAV ist ein gewachsener und lebendiger Ort für Familien in Rotenburg. Es besteht aus zwei Standorten: Dem Forum, in dem jeden Tag unterschiedliche niederschwellige Angebote für Eltern mit ihren Kindern stattfinden und dem Treffpunkt Düs & Dat. Hier können Eltern gespendete Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderwägen u.v.m. für ihre Zwerge zu Flohmarktpreisen kaufen oder auch am Eltern-Kind-Frühstück teilnehmen. Außerdem gibt es hier - wie auch im Forum immer ein offenes Ohr bei Fragen und Problemen. Der Treffpunkt wie auch die Eltern-Kind-Gruppenangebote im Forum werden von festen Gruppenleiterinnen durchgeführt. Diese sind fast alle ehrenamtlich tätig und meistens Eltern in Elternzeit. Der Ansatz "Eltern für Eltern" bewährt sich immer wieder. Diese tauschen sich in den Gruppenzeiten rege aus. Durch die Gruppenleitung werden die Gespräche ein Stück weit moderiert, damit sich immer alle mitgenommen fühlen. Außerdem können Ideen von den Eltern so aufgegriffen werden und eine Umsetzung unterstützt werden (z.B. Schwimmkurse für Familien mit wenig Geld). Weiterhin hat das Familienforum eine breite Palette an Angeboten im Bereich Elternbildung wie auch jederzeit die Möglichkeit einer sozialpädagogischen Beratung für die Familien. Die gewachsene Arbeit des Elternnetzwerkes in Rotenburg soll nun auch auf zwei neue Standorte in Visselhövede und Lauenbrück übertragen werden. Ein Anfang ist hier gemacht. Durch eine(n) Koordinator(in) soll eine Anpassung eines einheitlichen Qualitätsstandards unterstützt werden. Auch soll ein Austausch unter den Eltern der drei Standorten erzielt werden, damit sich für diese neue Ressourcen und Ideen auftun, die sie bei sich vor Ort umsetzen können. Mit dem Projekt soll aber auch eine Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg passieren: Bislang kommen die Familien ins Forum oder in den Treffpunkt, um die Angebote zu nutzen. Mit dem Projekt soll nunmehr begonnen werden, Arbeit für Familien auch direkt in ihrem Lebensumfeld stattfinden zu lassen. Die Idee ist, mit Kooperationspartner aus dem Quartier Aktionen stattfinden zu lassen, um auch Familien zu erreichen, die bislang Schwierigkeiten haben, sich selbst auf den Weg zu machen. Eine Schule ist bereits angesprochen worden und hat ihr Interesse bekundet. Es besteht die Idee, Elternkurse in einem Kindergarten stattfinden zu lassen. Im Vordergrund soll unserem Ansatz nach immer stehen, dass Eltern aktiv mitwirken - Verantwortung zu übernehmen ist der Anfang von allem...
Ausgangslage
Familien sind die Zukunft der Orte in denen sie leben. Ein gut gelingendes Familienleben - in welcher Form auch immer - sowie eine gesunde Entwicklung der Kinder setzt voraus, dass Eltern Eigenverantwortung übernehmen können. Das die Übernahme von Verantwortung Spaß machen kann und Entwicklung für jeden möglich ist, erleben Eltern im Familienforum Rotenburg jeden Tag. Die Foren in Lauenbrück und Visselhövede sind noch sehr jung - was z.B. an der Bereitschaft der Familien, aktiv mitzuwirken, zu erkennen ist. Auch ein gutes und wertschätzendes Miteinander ist noch nicht immer so selbstverständlich, wie in Rotenburg's Forum. Besonders für Kinder ist dieses jedoch ganz wichtig: Ausgegrenzte Eltern haben spätestens in Kindergarten oder Schule auch ausgegrenzte Kinder, was sich negativ auf deren Entwicklung auswirkt. Dieses ist nur ein Beispiel, warum eine Übertragung der gewachsenen Erfahrung des Familienforums in Rotenburg auf die anderen beiden Standorte notwendig erscheint. Besonders in Visselhövede gibt es wenig Infrastruktur für Familien dafür viele Familien mit erschwerten sozialen Bedingungen - hier: Aufbau Kooperation zum GW-Arbeiter . In Lauenbrück: Viele zugezogene Familien ohne gewachsene Sozialkontakte/familiärer Unterstützung. Der Bedarf der Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg im Bereich GWA hat den Hintergrund, dass besonders Familien, aus sozialschwachen Verhältnissen den Weg in Angebote nicht schaffen, wenn sie sich allein auf den Weg machen müssen. Im Einzugsgebiet der Stadtschule ist dieses der Fall. Es hat einen hohen Migrationsanteil und sozialen Wohnungsbau. Hier soll Hilfe zur Selbsthilfe stattfinden und Elternaktivität im Quartier stattfinden!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rotenburg
Beschreibung
Das Gebiet wird zu zwei Seiten von der B71 und zu zwei Seiten durch Wälder und Wiesen abgegrenzt. Im Süden wird das Gebiet durch die B71 durchkreuzt.
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
Schätzung, da keine Informationen erhalten werden konnten...
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schreiben der Grundschule des Sozialraums wird angegeben, dass der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund konstant über 35 % liegt. Der Anteil der Gesamtstadt wurde geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben sind Schätzungen, die sich aus den Angaben der Statistik 2018 des Landkreises Rotenburg und der Angaben der Stadtschule Rotenburg ergeben.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Geprägt durch den Ansatz des Empowerments sollen Familien vor Ort ihre und die Stärken ihres Sozialraums finden, ausbauen und weitergeben. Durch eine partizipative Herangehensweise soll aktives Handeln und Mitmachen erreicht werden. Frühe Elternbildung soll eigenes Handeln der Eltern stärken und ihnen in ihrer Aufgabe Sicherheit geben. Die Frühe Elternbildung z.B. in den offenen Eltern-Kind-Gruppen fördert die Übernahme von Aufgaben im Sozialraum seitens der Eltern. Weiterhin soll das Netzwerk/die Kooperation hiesiger Einrichtungen (Grundschule, Kitas, Polizei, Kirche, Moschee) intensiviert werden und für die Bürger "greifbarer" werden. Elternnetzwerke werden ausgebaut und beziehen bislang isolierte Familien mit ein. Dieses wiederum überträgt sich auch auf die anderen im Gebiet lebenden Menschen (Nachbarschaft, Menschen die eine Aufgabe suche und sich als Mitstreiter einbringen möchten)... Der Transfer der Erfahrung des Rotenburger Familienforums in die Orte Visselhövede und Lauenbrück soll neben der Stadtteilarbeit in Rotenburg das Elternnetzwerk vor Ort stärken, damit auch hier die Familien vom Austausch untereinander profitieren. Die enge Vernetzung nach Rotenburg soll Ideen wecken, die dann auch vor Ort umgesetzt werden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...Bewohner die Angebote vor Ort nutzen und sich aktiv mit einbringen. Dieses zeigt, dass die Angebote im Sinne der Menschen vor Ort sind.
Beschreibung
...wenn Eltern und Bewohner aktiv mitgestalten und Projekte eigenverantwortlich/mit Unterstützung weiterführen können und hierbei kommunizieren, was sie dafür brauchen.
Beschreibung
...Kinder mehr Sport und Natur erleben können - das Gebiet hat eine große Turnhalle mit Angeboten sowie viel Natur zu bieten!
Beschreibung
...es in der Zusammenarbeit Verständnis für einander gibt und unterschiedliche Meinungen nicht die Interessen der Bewohner aus dem Blick bringen. Netzwerke unter den Familien/Bewohner unterstützen sich und profitieren von den Stärken des jeweils anderen!
Beschreibung
... Unterschiede sich ergänzen können!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Kinderarche, Kita Rappelkiste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Auferstehungsgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Galerie
dsc 0478
Zustimmung Veröffentlichung
On