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Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen

Vielfältige Begegnungsorte schaffen - Miteinander und Füreinander in Empelde

Ansprechpartner
Martyna Pieczka
Funktion Koordinatorin des Familienzentrums
Generationen verbinden – Förderung der Integration und Teilhabe
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum gibt es seit 2010, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv einzubringen und ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander mit zu gestalten. Das Motto war und ist „Miteinander und füreinander in Empelde“. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot für Begegnungen, Kommunikation sowie für die gemeinsame Gestaltung von Freizeit und Bildungsangeboten für Jung und Alt. Von den Menschen vor Ort gehen die bisherigen Aktivitäten aus, 2019 wurde der Quatierstreff von Win.e.V. in unmittelbarer Nähe eröffnet. Die Ziele des bisherigen Antrags soziale Integration von Menschen verschiedenster Ethnien und Generationen, Vereinsamung und soziale Isolation vermindern und Erwachsene, die von Einsamkeit betroffen sind, ehrenamtlich einbinden, wollen wir weiterführen und planen mit Win e.V. weiterhin zusammen zu arbeiten. Das Familienzentrum ist ein Ort der aktiven Teilhabe, in dem Ideen gesponnen und umgesetzt werden, Besucher*innen werden regelmäßig zu ihren Wünschen und Änderungen befragt. Gewünscht werden mehr kulturelle Angebote. Es gibt bestehende Plätze im Ort, die wenig besucht werden, kulturelle Angebote fehlen, der Anteil an Menschen mit Fluchterfahrung ist hoch, viele Kinder und Erwachsene haben Sprachprobleme, das Projektgebiet hat ein schlechtes Image. Die Quartiersentwicklung soll positiv und präventiv unterstützt werden durch: 1. Aufbau eines generationsübergreifenden Begegnungsortes im Innenhof des Familienzentrums („Grünes Wohnzimmer“), wegen Corona eine neue Möglichkeit des Treffpunktes draußen, überdacht, mit flexiblen Möbeln (das „grüne Wohnzimmer“ soll auch an anderen Orten im Stadtteil aufgebaut werden können). 2. Positive Stärkung der Gemeinschaft und des Images im Quartier durch neue Kooperationen mit ansässigen Institutionen, Aufbau von „Stadtteilkultur Empelde“ an den jeweiligen öffentlichen Plätzen und gemeinsame Aktivitäten durch das „grüne Wohnzimmer on Tour“ (kulturelle, niedrigschwellige Angebote initiieren, mit Bewohner*innen und Künstler*innen vor Ort) 3. Aktionen zum gegenseitigen Kennenlernen/Abbau von Sprachbarrieren schaffen, Konzepte mit bestehenden Kooperationspartnern entwickeln, Erstkontakte mit Menschen im Quartier finden (kaum genutzte Flächen im Ort bieten potential für Aktionsräume, die zur Stärkung der Gemeinschaft und der Entwicklung eines positiveren Images des Stadtteils genutzt werden können). Ausbau von Kooperationen mit ortsansässigen freien und städtischen Institutionen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Gegensatz zu anderen Stadteilen Ronnenbergs ist Empelde von unterschiedlichen Milieus, Nationen, Kulturen und Religionen geprägt. In Familienhäusern wohnen überwiegend gut situierte deutsche Bürger. In den Hochhäusern und dem nahegelegenen neuen Quartier „Seegrasweg“ wohnen dagegen viele Menschen ausländischer Herkunft, die in einer belasteten sozialen Lage leben. So haben viele Kinder und Erwachsene Sprachprobleme. Auch baulich sticht der Stadtteil durch eine Häufung von Mehrfamilien- und Hochhäusern hervor. Hier leben zum Teil Familien, die sich in schwachen sozialen Strukturen befinden. Es bedarf dringend positiver Impulse für das Quartier, um langfristig ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld in Empelde herzustellen und zu sichern. Möglichkeiten dazu bieten sich durch die Aktivierung der Menschen im Quartier, die Beteiligung bei der Nutzung von Flächen, die Förderung des Miteinanders durch Begegnung und Kommunikation und einer ressortübergreifenden Kooperation von sozialen Einrichtungen und der Verwaltung der Stadt Ronnenberg. Zusätzlich muss ein attraktives Lebensumfeld für alle Altersgruppen aufgebaut werden, eine zukunftsfähige Entwicklung, durch den Abbau kultureller und religiöser Unterschiede und durch eine kommunale Strategie der Stadt, die unterstützt werden soll.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Ronnenberg Ortsteil Empelde
Beschreibung
Empelde ist der nördliche und größte Stadtteil von Ronnenberg (insgesamt sind es sieben Stadtteile) und grenzt an den Südwesten von Hannover. Der Stadtteil ist ländlich als auch städtisch geprägt. Es gibt eine gute Anbindung an ÖPNV (U- und S-Bahnanbindung ist gut). Die Kernstadt Ronnenberg liegt 2 KM entfernt. Der Fokus liegt bei den Bewohner*innen Empeldes.
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Ronnenberg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg, Angabe zu Empelde nicht bekannt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rückmeldung des Bürgerbüros steht noch aus.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum/“Treffpunkt Empelde“ bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohner des Stadtteils. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. Das Familienzentrum arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden, unabhängig beispielsweise ihres Alters oder ihrer Herkunft. Zudem werden Problemlagen erhoben und benannt, um Lösungswege zu erarbeiten. Auch hier werden die Menschen einbezogen und als Experten für ihr Quartier wahrgenommen. Das Familienzentrum bietet dafür Beratung, Steuerung sowie Projektmanagement an, fördert die Partizipation der Bewohnerinnen und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Standards sind erreicht, wenn Bewohner*Innen an den Beteiligungsmethoden teilgenommen haben und daraus Maßnahmen entwickelt werden (zum Beispiel Gründung von Arbeitsgruppen).
Beschreibung
Das Familienzentrum nimmt an bestehenden Netzwerken teil und lädt zu eigenen Planungsrunden ein. Zudem werden gemeinsame Aktivitäten geplant und durchgeführt, zum Beispiel ein Zirkusprojekt sowie „Garten-Aktiv-Aktionen“ in 2020.
Beschreibung
Kinder, ihre Eltern und andere Erwachsene sowie ältere Menschen lernen das Familienzentrum kennen und besuchen und nehmen an Aktionen teil und/oder arbeiten mit.
Beschreibung
Neue Nachbarn und Akteure treffen sich, Gruppen sowie neue, offene Treffpunkte entstehen, in denen sich die Menschen kennenlernen, vernetzen können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
VerwaltungsmitarbeiterInnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadteilbüchwrei, Frauenzentrum, Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schüler-ud Familienhilfe e.V. Diakonie Hannover Land, Win e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Empelde, Borussia Empelde,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
THS Grundschule, MCS Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanneskirche Empelde, St. Maximiliankolbe, DITIB zur Ronnenberg, Masjid Gulzar-e-Madina,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsansässige Einzelhändler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NP, HAZ, Burgbergblick, Internetauftrit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt und Ausschüsse
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen eine kommunale Strategie zur Entwicklung eines positiven Image des Stadtteiles unterstützen. Wie eine langfristige Finanzierung aussehen kann, werden wir im Gesprächen klären. Sobald Unterlagen vorhanden sind, werden wir an Sie zusenden.
Galerie
foto banner zehn jahre fz cz mp
stadtteilfest
stadtteilfeuer
kinderfest
karnaval der kinder 2019
spielenachmittag
kochen und sich begegnen
Videos
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

GWA findet Stadt.Teile

Ansprechpartner
Rudolf Mattern
Funktion Fachbereichsleitung Soziales
Adaption von Beteiligungsstrukturen in einen neuen Stadtteil, Aufbau einer begleitenden Fachstelle GWA sowie eines gesamtstädtischen Beirats GWA.
Projektbeschreibung
GWA hat in Delmenhorst eine jahrzehntelange Tradition und immer wieder seine positive Wirkungsweise als demokratiefördernde bürgerschaftliche Beteiligungsform unter Beweis gestellt. Deshalb wurde bereits an einer gesamtstädtischen Konzeption gearbeitet und im Stadtteil Hasport exemplarisch die intensive Kooperation mit den Fachbereichen der Stadt erprobt. Damit GWA als bürgerschaftliche Beteiligungsform in allen Quartieren gefördert und strukturell verankert werden kann, bedarf es nunmehr weiterer Maßnahmen, damit die strukturelle Verankerung unabhängig von handelnden Akteur*innen nachhaltig und effektiv gesichert ist und sie auf alle Delmenhorster Quartiere ausgedehnt werden kann. Die Projektleitung wird gemeinsam mit der bereits bestehenden Koordinierung die neue Fachstelle GWA bilden. Die Fachstelle wird zunächst im neuen Stadtteil Mitte mit den Bewohner*innen Beteiligungsstrukturen aufbauen und hierzu die unterschiedlichen Beteiligungsformen der etablierten GWA-Standorte mit hauptamtlichen Mitarbeitenden auswerten. Es werden sowohl Schlüsselpersonen als auch Ressourcen identifiziert, um eine Beteiligung von engagierten Bewohner*innen vor Ort zu ermöglichen. Die Bewohner*innen erleben ihre Selbstwirksamkeit u.a. durch die Unterstützung bei der Umsetzung eigener Projektideen. Hierzu wird auch am neuen Standort ein Quartiersfonds aufgelegt, der durch die Fachstelle GWA verwaltet wird. Im weiteren Verlauf wird dieses Vorgehen auf weitere Stadtteile Delmenhorsts übertragen. Hierbei unterstützen Bewohner*innen und Hauptamtliche der bestehenden GWA-Standorte als Mentoren. Um die bürgerschaftliche Beteiligung der Bewohner*innen für ihr Quartier und ihre Stadt zu sichern, wird ein GWA-Beirat für die Stadt Delmenhorst geschaffen. Hier werden quartiersübergreifende Ideen und Problemanzeigen aus den Stadtteilen aufgegriffen und in die gesamtstädtische Planung eingebunden. Deshalb sind neben den Akteur*innen aus den Quartieren auch Verwaltung und Politik am GWA-Beirat beteiligt. Die Fachstelle GWA übernimmt die Geschäftsführung des GWA-Beirats. Die gemeinsame Stadtentwicklung mit Bewohner*innen-Beteiligung stärkt die Demokratie und fördert die Identifikation als Delmenhorster*in. Durch die verzahnte Struktur von Fachstelle und neuem GWA Beirat sowie Stadtteilgremien wird GWA in Delmenhorst in Zukunft gesamtstädtisch gedacht und nachhaltig verankert.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
GWA hat in Delmenhorst Tradition, seit 21 Jahren arbeiten wir partnerschaftlich mit freien Trägern zusammen. Gemeinsame Erfolge sind oft auf „Macher*innen“ und langjährig gewachsene Beziehungen zurückzuführen. Schlüsselpersonen werden jedoch in absehbarer Zeit gehen und es gilt, gelebte Praxis strukturell zu verankern. 2019/2020 haben wir über vielfältige stadtweite Projekte erfahren, dass Bürger*innen mehr Beteiligung und GWA in ihren Stadtteilen wünschen. Eine Ausweitung der hauptamtlichen GWA, wie von Einwohner*innen gewünscht, ist derzeit nicht darstellbar. Der Ausbau und die Stärkung von „Sprachrohren“ in den Stadtteilen, langfristig durch eine Fachstelle GWA begleitet, sowie der Aufbau eines „Ohres“, sprich Beirats GWA, ist jedoch ein gangbarer und folgerichtiger Schritt, um die demokratischen Prozesse in Delmenhorst zu stärken und für aktuelle und zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein. Vertreter*innen in den politischen Ausschüssen sorgen dafür, dass Gehörtes in Taten verwandelt wird. Die Erfahrungen mit 3 Quartiersfonds führen dazu, dieses Instrument auch in weiteren Stadtteilen zu etablieren, um aktive Bewohnergruppen und Selbstwirksamkeit zu stärken. Eine verlässliche, qualifizierte Begleitung durch die Fachstelle GWA sichert hier Kontinuität in dynamischen und langfristigen Gruppenprozessen, die bestenfalls in starken Stadtteilvereinen münden. Stadtteilforen (ob informell/als Verein), eine begleitende Fachstelle (für Gebiete mit/ohne hauptamtl. GWA) in Kombination mit einem politisch akkreditierten Beirat fördert das vielfältige Engagement und die Identifikation der Einwohner*innen mit ihrer Stadt und ermöglicht starke Bündnisse zum Wohle aller.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Mitte
Beschreibung
In Absprache mit Herrn Isensee von der Servicestelle GWA stellen wir zunächst ein neues Projektgebiet vor, in dem wir Beteiligungsstrukturen und Quartiersfonds etablieren wollen. Dies soll in einem weiteren Schritt dann auf weitere Stadtteile übertragen werden. Das Gebiet Mitte (Statistischer Bezirk 1: Berufsbildende Schule I (195), Ludwig-Kaufmann-Straße (196), Lange Straße (197), Güterbahnhof Süd (198), Wiekhorn (199) ) liegt in der Innenstadt von Delmenhorst. Im Gebiet liegt nördlich der Hauptbahnhof, die grüne Lunge der Stadt – die Graft im Süden sowie die Delmenhorster Linoleumwerke im Westen. Im Osten und Nordwesten liegen die Wohngebiete. Gebiete mit hauptamtlicher GWA grenzen an: im Nordwesten liegt das Gebiet Wollepark, im Südwesten das Gebiet Düsternort. Die südliche Stadtmitte wird maßgeblich von der Innenstadt mit Fußgängerzone geprägt. Dieser älteste Teil der Stadt Delmenhorst hält eine Vielzahl unterschiedlicher Wohnangebote vor. Insbesondere im Süden befinden sich am Delmegraben, an der Bismarck- und Scheunebergstraße sehr gut erhaltene Einfamilienhäuser aus der Vorkriegszeit. Östlich sind überwiegend Ein- und Mehrfamilienhäuser der 50er- bis 70er-Jahre zu finden, zum Beispiel rund um die Lilienstraße. Die Gebäudestrukturen sind in diesem Bereich sehr unterschiedlich. Es gibt sowohl Einfamilienhäuser verschiedener Epochen als auch ältere und moderne Mehrfamilienhäuser. Vermehrt wird auch entlang der Fußgängerzone Wohnraum geschaffen. Hier ist zudem ein vielfältiges Angebot an Gastronomie, Gesundheitsversorgung und Einkaufsmöglichkeiten zu finden. Es gibt eine sehr gute ÖPNV-Anbindung und die Nähe zur Parkanlage "Graft". Die nördliche Stadtmitte wird geprägt vom Gewerbegebiet nördlich des Bahnhofs sowie der Berufsbildenden Schule.
Einwohnerzahl
8900
Quelle / Anmerkungen
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst, Herr Mehrtens
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Innerhalb dieses Gebietes wurden bereits Mittel zur Städtebauförderung in der Vergangenheit verwandt. Es findet dort allerdings bisher KEINE GWA statt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben/unsere-stadt/statistiken/stat_Bev.3.03.pdf
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Plangebietsgröße ca. 8,25 ha, gegliederte Zeilenhausbebauung ohne Blockrand, Geschoßwohnungsbau 3-9-geschossig, Baujahr 70er Jahre Beschreibung der städtebaulichen Situation - Gegliederte Zeilenhausbebauung mit Teilraumbildung (Helgolandstrasse) - Garagenhöfe - Punkthochhaus 9 – geschossig (Seestrasse) - überdimensionierte Verkehrsflächen Das Quartier Helgolandstraße liegt im südöstlichen Stadtteil Hasport, Luftlinie ca. 3000 m vom Rathaus entfernt. Es ist gut an das örtliche und überörtliche Straßennetz angebunden. Das Quartier wird von einer Buslinie tangiert. Die Geh- und Radwegeeinbindungen in das sonstige Stadtgebiet und in Naherholungsräume sind gut. In unmittelbarer Nähe ist durch einen Lebensmittelvollsortimenter, Apotheke, ein Drogerie- und ein Elektrofachmarkt die wohnortnahe Versorgung gewährleistet. Bewertung Raumbildung - Unklare Raumbildung Typischer Bestandteil dieser Großwohnanlage ist die Stellung der Baukörper auf der Freifläche ohne städtebauliche Festlegung der halböffentlichen und privaten Räume. Beim Eintreten in das Quartier ist die Grundorientierung gestört: Wie finde ich mein Ziel? Welcher Raum darf/ soll betreten werden? Wie gelange ich zu den Eingängen? Wo sind schützenswerte Teilräume? Wo findet welche Interaktion auf der Freifläche statt? - Sicherheit und Sicherheitsgefühl Zum Sicherheitsgefühl gehört beim Aufenthalt im Freien die ‚Bedeckung‘. Frei im Raum stehend kommen Gefühle der Unsicherheit auf. Die hier gegebene städtebauliche Ausprägung stellt die bewußte Abkehr von der Raumabfolge öffentlich-halböffentlich-privat dar. Die Gebäude sollten in einer Parkanlage stehen; daraus entstanden sind unklare Distanzflächen. Die Konsequenzen der unklaren Raumbildung sind auch Verunsicherung und Desorientierung. Beide Reaktionsmuster mindern Wohlbehagen und Sicherheitsgefühle. Im städtischen Raum ist eine klare Orientierung in Verbindung mit ausgeprägten Sicherheitsgefühlen eine Grundbedingung für die erfolgreiche Aneignung des Wohnumfeldes.
Einwohnerzahl
2984
Quelle / Anmerkungen
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben/unsere-stadt/statistiken/stat_Bev.2.06.pdf
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ein großer Schwerpunkt des Projektes wird in einem Stadtteil (Mitte) ohne hauptamtliche GWA liegen. Ein/e Mitarbeiter*in der Fachstelle GWA nimmt mittels Aufrufen (Auftakt Markthalle, Einleger in Zeitung), über Einrichtungen in den Stadtteilen (Schlüsselpersonen) Kontakt zu möglichst vielen Bewohner*innen auf. Parallel dazu schaut sie gemeinsam mit Akteur*innen nach einem geeigneten Raum für Treffen im Stadtteil. Basierend auf den Erfahrungen der Evaluation bestehender Beteiligungsgremien an den Standorten mit hauptamtlicher GWA sowie im Zusammenspiel mit den Interessierten vor Ort werden im Projektzeitraum geeignete Strukturen entwickelt, an die der Quartiersfonds angedockt werden kann. Die Mitarbeitenden der bisherigen Standorte unterstützen die Bewohner*innen, sich auch im neuen GWA-Beirat einzubringen. Bewohner*innen werden durch die GWA-Mitarbeitenden oder durch die Fachstelle begleitet oder in der Anfangsphase Anliegen gemeinschaftlich vertreten. Fachstelle und Beirat sind Elemente der Stadt, die Inhalte werden jedoch durch die Bedarfe der Bewohner*innen, die auch gesamtstädtisch von Belang sind, eingebracht (Bottom-Up-Prozess). Dies führt zur weiteren Verzahnung von Verwaltung der Stadt und Bewohner*innen. Beteiligungsgremien müssen von der Fachstelle GWA so gesteuert werden, dass strukturelle Veränderungsbedarfe in den Stadtteilen aber auch Veränderungsnotwendigkeiten durch die Stadtverwaltung im GWA-Beirat diskutiert werden. Dies dient der Demokratiestärkung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
„Local Leader“ in den Stadtteilen wurden identifiziert und gestärkt. Räume für Treffen stehen zur Verfügung. Quartierssfonds (QF) wurden aufgebaut. Bewohner*innen wurden dabei unterstützt, Bürgerorganisationen aufzubauen.
Beschreibung
In den Stadtteilen wurden passgenaue Formate für aktuelle Themen / QF-Mittelvergabe entwickelt. Bewohner*innen bringen sich aktiv im Stadtteil ein, sei es beim QF, dem Beteiligungsgremium oder als Vertreter*in im gesamtstädtischen Beirat.
Beschreibung
Der GWA Beirat ist als gesamtstädtische Plattform vom Rat beschlossen. Vertreter*innen aus den Stadtteilen sind aktiv eingebunden. Der Beirat bringt Themen in Ausschüsse und Diskurse. 2023 wird die Struktur des GWA Beirat evaluiert und ggf. angepasst.
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, ehem. Ladenlokal) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50). In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt. Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,66 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,33 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Dies Nachbarschaftszentrum hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei. Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort, in Deichhorst gibt es erste Kontakte zum ehrenamtlich organisierten Treff Deichhorst. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018. Alle Standorte arbeiten im Bereich GWA. 2018 wurde eine Koordinierungsstelle GWA (1 Stelle Sozialarbeit, sowie 0,5 Stellen Verwaltung) eingerichtet, die ab 2020 ebenfalls verstetigt werden soll.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
FB 1, 2, 4, 5
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
aus Stadtmitte und Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremien: Integrationsbeirat, Behindertenbeirat, Seniorenbeirat, Kinder- und Jugendparlament, Kommunaler Präventionsrat, BürgerIdeenBörse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Stadtkirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Delmenhorster Turnverein, DLRG, Feuerwehr, DelTurka (Türkische Folklore-Tänze)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Käthe-Kollwitz-Grundschule, Parkschule u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Galerie - Haus Coburg, Theater Kleines Haus, Bücherei, Musikschule
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
2024 ist der Beirat GWA etabliert und sorgt für die kommunale Vernetzung von Stadtteilen, Politik und Verwaltung. Die Fachstelle GWA sowie Quartiersfonds sollen 2024 fortgeführt werden. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen gehen wir davon aus, dass die dann politisch verantwortlichen Stellen ein positives Votum abgeben. Die Koordination der GWA ist ab 2021 verstetigt und stellt die Beratung und Vernetzung der vier hauptamtlichen GWA Standorte auch über den Förderzeitraum hinaus sicher.
Galerie
2020 08 18 organigramm fachstelle gwa
2020 08 18 organigramm gwa beirat
1 mitte
897 hasport
projektplan gwa 1
projektplan gwa 2
statistische bezirke 1
konzept zum v 01.01.2019
integrationskonzept 1
integrationskonzept 2
integrationskonzept 3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Samtgemeinde Neuenkirchen lebendige Dorftreffpunkte

Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
Funktion Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt
Aufbau lebendiger Dorftreffs
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen (ca. 10.500 Einwohner) besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück. Die Bürger/innen der Samtgemeinde Neuenkirchen haben in den vergangenen Jahren aktiv an Beteiligungsformaten, wie dem Audit familiengerechte Kommune und der sozialen Dorfentwicklung teilgenommen. Aus diesen Beteiligungsformat ist u.a. ein Multifunktionshaus (Drehscheibe) in Neuenkirchen entstanden. Dort werden neben einem Shop in Shop Angebot, auch Beratungs- und Dienstleistungsangebote ermöglicht. Nun wünschen sich die Bürger/innen einen lebendigen Dorftreff, mit Bildungs- und Beratungsangeboten, für offene und generationsübergreifende Angebote, im Zentrum der jeweiligen Mitgliedsgemeinde. Folgende lebendige Dorftreffpunkte wurden in die Dorfentwicklungspläne aufgenommen: - Gemeinde Merzen: auf dem Gelände der Grundschule Merzen als Jugend- und Dorftreff - Gemeinde Neuenkirchen: in der ehemaligen Gaststätte Haarmeier - Gemeinde Voltlage: auf dem Gelände der Grundschule Voltlage der sog. Dorfküche Zum 15.09.2020 stellte die Samtgemeinde Neuenkirchen einen Förderantrag im Rahmen der ZILE Förderung Dorfentwicklung zur baulichen Errichtung der Dorfküche. Diesem Antrag wurde nun entsprochen, so dass die ersten Räumlichkeiten im Jahr 2020 und 2021 entstehen. Benötigt wird im Rahmen der Gemeinwesenarbeit eine Koordination zur Belebung der „lebendige Dorftreffpunkte“. Der Koordinator / Die Koordinatorin bündelt die bereits vorhandenen Strukturen und Angebote der Samtgemeinde und der jeweiligen Mitgliedsgemeinden vor Ort. Darüber hinaus hat diese Personen eine wichtige Lotsenaufgaben und muss die Wünsche/Bedarfe generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick zu nehmen, sowie Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten aus der Bürgerschaft anzubieten. Insbesondere soll das Engagement-Potenzial in der Samtgemeinde Neuenkirchen für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote („Kleine Hilfen“; Arbeitsgruppen aus der sozialen Dorfentwicklung etc.), aber auch für Freizeit- und Kulturangebote erschlossen werden bzw. weiterhin erhalten bleiben. Durch einen Prozess der Gemeinwesenarbeit soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht sowie die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
In der SG Neuenkirchen leben viele Aussiedler, hinzu kommen Menschen mit Fluchterfahrung. Eine Dorfgemeinschaft hat sich nicht gebildet, die Alteingesessenen, die Aussiedler und die Menschen mit Fluchterfahrung bleiben unter sich. Eine wirkliche Integration ist bisher nicht gelungen. Die SG Neuenkirchen steht vor der Herausforderung einer überalternden Bevölkerung, mit unterschiedlichen Nationalitäten und dadurch geänderten Nutzungsansprüchen und Integrationserfordernissen. Unter Leitung der SG Neuenkirchen wurden ehrenamtliche Helfer- und Unterstützerstrukturen für Senioren (Kleine Hilfen) gebildet. Zur Unterstützung des Ehrenamtes gibt es bis Ende 2020 eine Freiwilligenagentur. Beratungs- und Dienstleistungsangebot wurden in dem Samtgemeindeprojekt Drehscheibe etabliert. Die Versorgungsstruktur in den jeweiligen Mitgliedsgemeinden sind gesichert, während das Mobilitätsangebot eingeschränkt ist. Ortskerne mit lebendigen Einkaufs- -und Fußgängerzonen gibt nicht. In den Mitgliedsgemeinden wird überwiegend gewohnt. Mehrgenerationenfamilienstrukturen gibt es aufgrund des Fortzuges von jüngeren Menschen selten. Alte, alleinstehende Menschen leben isoliert. Die Einsamkeit und der Hilfebedarf der Bürger/innen steigt stetig. Vor Ort werden deshalb Angebote benötigt, damit das soziale Miteinander, sowohl in den Gemeinden, wie auch samtgemeindeübergreifend gestärkt wird. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in Koordinierung der vorhandenen Ressourcen, der Vernetzung der Akteure, einem altersgerechtes Unterstützungsangebote, Familienaktivitäten, Beratungs- und Kulturangebot vor Ort sowie darin die Engagement- und Selbstorganisationspotentiale in der Fläche zu erhöhen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen- lebendige Dorftreffpunkte
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestl. Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. In der Samtgemeindeverwaltung in der Mitgliedsgemeinde Neuenkirchen soll die Koordinierung verortet sein. Der erste lebendige Dorftreffpunkt entsteht in der Mitgliedsgemeinde Volltage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im Landkreis OS.
Einwohnerzahl
10499
Quelle / Anmerkungen
Stand EWO 01.06.2016 Information der Homepage der Samtgemeinde Neuenkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten vom 31.12.2018 Ldkr. OS
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS Stichtag 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung (Koordination) der unterschiedlichen Akteuer in der Samtgemeinde Neuenkirchen wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bürger/innen unter deren Einbeziehung. Es sollen Strukturen geschaffen werden, die zu kollektivem Empowerment führen. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden.Durch Bewegungs-, Gemeinschafts- und Qualifizierungsangebote werden Menschen für die unterschiedlichen Lebenssituationen sensibiliert; Konflikte in der Nachbarschaft werden abgebaut. Die darausfolgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Durch verstärkten Austausch, Beratung vor Ort und nachbarschaftliche Hilfe sind Bürger/innen zur Bewältigung ihres Alltags befähigt. Selbsthilfepotenziale werden gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat Kontakt zu den verschiedenen Bürger/innen und den Vereinen,Verbänden vor Ort ; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert
Beschreibung
Bürger/inn kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt.
Beschreibung
Potenziale der Vereine, Verbände und Bürger/innen sind bekannt und dokumentiert. Ressourcen werden genutzt u. weiterentwickelt zur belebing der Dorftreffs
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen und genutzt (insbes. Menschen mit Fluchterf60+ und Migranten)
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Freiwilligenargen, Drehscheibe, Jugend-und Seniorenarbeit und Bürgerengagement“ austauschen und ihre Arbeit abstimmen
Beschreibung
Aus der Projekterfahrung entwickelt die Verwaltung perspektivisch ein strategische Entwicklungsziel zur Stärkung des ländlichen Raums
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Overberg-Grundschule Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Katharina Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Triebwerk e.V. - Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfe der Samtgemeidne Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kleine Hilfe für Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenargentur Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Drehscheibe Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden mit Hilfe der Koordinationsstelle nachhaltige Beteiligungsformate und Ehrenamtsstrukturen aufgebaut. Diese Strukturen werden während der Projektlaufzeit bis zur Selbstorganisation unterstützt. Die laufenden Kosten für die Standorte werden dauerhaft von der SG Neuenkirchen getragen. Die Stelle der Koordination soll langfristig die Arbeit der Freiwilligenargentur unterstützen, ein politischer Beschlüssen wird Ende 2023 angestrebt. Jährlich erfolgt ein Bericht im Rat.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftstalk: Let´s talk about...Wölfe und Giraffen

Ansprechpartner
Anna Koch
Funktion Teamleitung Familienservice Stadt Salzgitter
Groß und Klein, jung und alt, weise und wissbegierig kommen auf einen Schnack zusammen. Organisierte, jedoch locker-authentische Annäherungsprozesse, die den Nachbarschaftsaustausch an unterschiedlichen Orten der Begegnung im Quartier fördern.
Projektbeschreibung
Die Nachbarschaftstalks, in mehreren Projekten umgesetzt, begünstigen einerseits das Urbedürfnis der Menschen nach menschlicher Nähe, Austausch, Vertrauen und damit die Möglichkeit zur Gestaltung unterschiedlicher sozialer Kontakte. Andererseits schaffen die Talks eine Plattform - für die gegenseitige und themengestützte geistige sowie seelische Bereicherung, - zur Gestaltung gemeinsamer Werte und Normen, die die Entwicklung einer gemeinsamen und quartiersweiten Haltung möglich machen. Eine gemeinsame Haltung nach dem Vorbild der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg (kurz "GFK"), die von gegenseitiger Wertschätzung und Achtsamkeit geprägt ist. Das Ziel ist eine wahrhaftige Kommunikation auf Augenhöhe zu erreichen, eine Kommunikation, die Verbindung und ein Bewusstsein für die Gleichwertigkeit der Bedürfnisse aller Menschen schafft. Die GFK erfordert entsprechend die Selbstreflexion hinsichtlich der persönlichen Kommunikation und die des Gegenübers. Sie sensibilisiert Beteiligte darin, sich in Beobachtung anstelle von Bewertung, Gefühl anstelle von Gedanke, Bedürfnis anstelle von Strategie und Bitte/ Wunsch anstelle von Forderung zu üben. Das Entwickeln und Leben einer gemeinsamen Haltung, die verbindet, Transparenz fördert und damit Vertrauen/ Beziehung schafft ist ein andauernder Prozess, den es mit Beispielcharakter einzuführen, zu gestalten und zu begleiten gilt. Durch die Nachbarschaftstalks erfährt die multiethnische Stadt Salzgitter in ihrem ausgewählten Sozialraum/ Quartier einen Zugewinn an menschlichen, sprachlichen, sozialen, fachlichen u. kulturellen Kompetenzen, die die Enkulturationsprozesse eines jeden Einzelnen des Gemeinwesens positiv beeinflussen können. Die Talks fördern das Gemeinschaftsgefühl, zwischenmenschliche Beziehungen, Kollektiverfahrung u. nachbarschaftliches Zusammenleben sowie Nachbarschaftsnetzwerke , deren Mitglieder ein authentisches Interesse aneinander entwickeln, sich gegenseitig bei den alltäglichen Herausforderungen unterstützen und so gegenseitig von den Ressourcen und Stärken des jeweils Anderen/ des Gegenübers/ des Nebenan profitieren. Durch die Nachbarschaftstalks werden gestaltende Begegnungsorte bereichert und für gemeinsame Toleranz-und Demokratiebildung genutzt. Das selbstbestimmte Gestalten eines diversity-orientierten Quartiers, in dem das Bewusstsein für die Individualität des Individuums gegeben ist und somit das nachbarschaftliche Zusammenleben stark macht, steht im Fokus.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt/Fredenberg“ wurde nach Programmaufnahme 2001 erfolgreich mit einer Vielzahl an Projekten und Einzelmaßnahmen im Sanierungsgebiet durchgeführt. Schlussfolgernd wurde der Rahmen für einen Stadtteil Salzgitters geschaffen, der für Alleinstehende, Familien mit und ohne Kinder sowie Senioren gleichermaßen attraktiv ist und die individuelle Lebensqualität sichert oder gar steigert, so dass das Quartier jährlich einen Einwohnerzuwachs von durchschnittlich 1,4 % verzeichnet. Die größten Herausforderungen des Stadtteils liegen im zwischenmenschlich-sozialen Bereich. So weist der Stadtteil einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund (66%) und Ausländerstatus (28%) auf. Der Anteil von Kindern U15 Jahren liegt bei 21%, der Jugendlichen U20 bei 27,5%, der Anteil der 20-59 J bei knapp 49%, der Ü60 J bei 24% sowie der Anteil der Ü80 J bei fünf Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,3%, der Anteil der SGB II-Bezieher bei 27%. 44% der U15 Kinder sind von Kinderarmut betroffen. 24% der 11.675 Einwohner befindet sich im Transferleistungsbezug. Die Quote der Alleinerziehenden liegt bei 19%. Entsprechend ist eine große Vielfalt an Kulturen, Religionen, Altersgruppen, Sprachen, Bildungsbiographien, Haushaltszusammensetzungen, Bedürfnislagen etc. gegeben, die weiterhin einer gemeinsamen Basis für gelingende Enkulturation bedürfen, damit das gelebte Miteinander in einer gegenseitig partizipativ kommunizierten/vereinbarten sowie werteorientierten Haltung mündet. Eine Diversity-Gesellschaft bedarf einer stetig wachsenden Offenheit, Achtsamkeit u Wertschätzung, damit Vertrauen in sich selbst sowie in die Nachbarschaft wachsen kann.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Bezirk 62 Quartier Fredenberg
Beschreibung
Salzgitter ist eine 1942 gegründete Großstadt im Südosten von Niedersachsen. Die Stadt hat eine Fläche von 224 km², auf der sich insgesamt 31 Stadtteile verteilen. Das Gebiet Fredenberg ist in den 1960er Jahren entstanden und gehört zum Stadtteil Lebenstedt. Dieser ist mit Ü40.000 Einwohnern der größte Stadtteil u. liegt im Nordwesten Salzgitters. Der Fredenberg ist "jung" und "bunt" und kann nahezu als ein "Stadtteil im Stadtteil" verstanden werden, bedingt durch seine autarke Beschaffenheit.
Einwohnerzahl
11675
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter: Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro; Kosis HHGen; Referat 48, Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Förderprogramm "Soziale Stadt" ist im Quartier Fredenberg bereits erfolgreich abgeschlossen. Das Quartier hat in seiner jetzigen Beschaffenheit die Lebensqualität der Einwohner verbessert, verfügt über Nahversorgungsstrukturen und bietet viele Anlaufstellen/ Orte der Begegnung in Form von Stadtteiltreffs (Awista, Diakonie-Treff), Familien-KiTas, dem Fredenberg-Forum, eines Familienzentrums, Schulen, Kinder- und Jugendtreffs, Spielplätzen, einem Seilgarten, einer Bibliothek und Eissporthalle, eines Wochenmarktes sowie behördlichen Außenstellen, die sich inmitten des Quartiers befinden. Darüber hinaus ist der Salzgitter-See unweit des Fredenbergs gelegen. Das beschriebene Projekt beabsichtigt gezielt die Erprobung von alternativer und niedrigschwelliger Interaktion zwischen den Einwohnern im Quartier. Diese sollen die Entwicklung einer gemeinsamen "Quartiers-Haltung", angelehnt an die gewaltfreie Kommunikation gemäß Marshall B. Rosenberg (Mit Hilfe der vier Komponenten der GFK: Beobachtung - Gefühl - Bedürfnis- Wunsch/ Bitte anstelle von Bewertung - Gedanke - Strategie - Forderung), gestalten, erproben, leben und in das gesamte Stadtgebiet Salzgitter weitertragen. Damit ist das Projekt: "Nachbarschaftstalks: let´s talk about...Wölfe und Giraffen" als ein aufbauender Schritt zu den Maßnahmen des Programms "Soziale Stadt" zu verstehen. Menschliche Beziehungen sollen in einem gefestigten und aufgewertetem Lebensraum (durch städtebauliche Veränderungen, Schaffung von Begegnungsorten etc.) weiter ausgebaut werden, in dem die Einwohner und Aktuere aller Generationen und Herkünfte des Fredenbergs gezielt an unterschiedlichen und bereits bestehenden Anlaufstellen zusammengeführt werden, um sich über eine gemeinsame (Werte-) Haltung zu verständigen und sich somit neben einem lebenswerten Wohnraum auch eine lebenswerte Lernumgebung schaffen, in der das voreinander Lernen, das aneinander Wachsen den Schwerpunkt bilden. Letztlich heißt es, dass alle bisherigen Maßnahmen zur Quartiersentwicklung und einem gelingenden Zusammenleben eine wichtige Grundlage, im Sinne der Strukturqualität, bilden und damit die inhaltliche Ausgestaltung einer gemeinsamen Haltung, im Sinne einer guten Prozess- und Ergebnisqualität, möglich machen. Zu dem ist der Fredenberg in seinen Netzwerkstrukturen und damit in den Kompetenzen seiner Akteure so erfahren und gestärkt, dass der nächste Schritt zur fortgeschrittenen Gestaltung des sozialen und nachbarschaftlichen Zusammenlebens, welches maßgeblich von den Bürgerinnen und Bürgern Fredenbergs bestimmt wird, genau hier anzusetzen ist. Denn die Basis für eine aktive Teilhabe am nachbarschaftlichen sowie übergeordnet am gesellschaftlichen Leben bilden Offenheit, gegenseitiges Interesse, Toleranz, Vertrauen, Gleichwertigkeit, Wertschätzung und Achtsamkeit - Attribute die prozesshaft gestärkt/ geschaffen werden können.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
66
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis MigraPro Stadt Salzgitter / Einwohnerverfahren Meso; Kosis HHGen Stadt Salzgitter/ eigene Statistiken des Fachdienstes Soziales und Senioren Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Fredenberg im Stadtteil Lebenstedt eint Menschen unterschiedlichster Herkunft, Bildung, Altersstruktur, Entkulturationsprozesse, Familienmodelle und sozioökonomischer Situationen in seinem Quartier. Die Projekte "Nachbarschaftstalks..." in einem Quartier mit unterschiedlichen Diversity-Dimensionen beabsichtigt entsprechend, unter gezielter Partizipation der Stadtteilbewohner und -Akteure, eine gemeinsame "menschliche Basis" zu entwickeln, die ein wertfreies, verständnisvolles und authentisches Miteinander stärkt. Über die vermittelten Prozesse der Gewaltfreien Kommunikation an die Einwohner_*innen und Akteure, die die Reflexionsfähigkeit und damit Empathie für die eigene Person sowie für das Gegenüber in den Fokus stellen, entwickelt sich langfristig eine gemeinsame Haltung, geprägt von Wertschätzung und Achtsamkeit, die im Quartier gelebt wird und über die Grenzen des Fredenbergs hinausgeht u sich damit positiv auf das Gemeinwesen Salzgitters auswirkt. Die Kommunikation auf Augenhöhe auf allen Ebenen des sozialen Miteinanders bildet einen Schritt, sozialen Ungleichheiten zu begegnen u entsprechend die menschlichen Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Wertschätzung, Anerkennung, Gemeinschaft etc. hervorzuheben u aktiv zu gestalten. Die bestehenden Orte der Begegnung wie Familienzentren, Stadtteiltreffs, Kinder- und Jugendzentren, Gärten u Haushalte nutzen das gemeinschaftsfördernde Medium "Essen", um im Rahmen von gemeinsamen Frühstücken, Grillabenden zum Schnacken zu kommen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Nachbarschaftstalks regelmäßig und in lockerer Atmosphäre stattfinden und die Bewohner ihre Quartiershaltung gemeinsam, aktiv und selbstbestimmt entwickeln, dabei die vier Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation den Austausch begleiten und prägen.
Beschreibung
Das Zusammenleben im Quartier im Querschnitt von Empathie und Wertschätzung geprägt ist. Alle Menschen und Bereiche im Quartier die vier Komponenten der GFK kennen und anwenden, um gemeinsame Ziele und Visionen zu erreichen.
Beschreibung
Alle Aktuere und Orte der Begegnung die Nachbarschaftstalks unterstützen und unterschiedliche Gelegenheiten zum Austausch nutzen. Der Kooperationsverbund das Entwickeln der gemeinsamen Haltung fördert und mitgestaltet.
Beschreibung
Die Bewohner und Akteure ein gegenseitiges Verständnis für Individualität entwickeln und damit verbundene Denk-, Verhaltens- und Handlungsmuster einzelner gegenseitig annehmen und Unstimmigkeiten gemäß der GFK klären können.
Beschreibung
Die Bewohner sind nach kurzer Zeit in der Lage eigene Nachbarschaftstalks zu organisieren und zu gestalten. Sie schaffen weitere Kontakte innerhalb ihres Nachbarschaftsnetzwerkes und führen Interessenten*innen in das Prinzip der gemeinsamen Talks ein.
Beschreibung
Die individuellen Ressourcen des Quartiers (Bewohner*innen und Akteure) sind bekannt und werden gewinnbringend innerhalb der Nachbarschaftstalks eingesetzt, so dass jeder seine Stärken einbringen und persönliche Entwicklungspotenziale ausbauen kann.
Beschreibung
Die gemeinsame Haltung gemäß der GFK wirkt sich auf alle Lebens- und Handlungsbereiche der Einwohner Fredenbergs aus und steigert die Lebenqualität aller. Die Haltung strahlt über die Grenzen des Fredenbergs hinaus und nimmt Einfluss auf das Gemeinwesen.
Beschreibung
Die aufgebaute Infrarstruktur im Fredenberg wird gewahrt und gemeinsam weiterentwickelt. Die gemeinsam entwickelte Haltung gemäß der GFK fördert den wertschätzenden und achtsamen Umgang mit der geschaffenen Umgebung und Umwelt.
Beschreibung
Die Nachbarschaftstalks fördern den gesamtstädtischen Ansatz der Kinderförderung und Familienunterstützung in einer multiethnischen Kommune, die für Offenheit, Vielfalt und Menschlichkeit steht.
Vorhandene Strukturen
Eine Vielzahl an sozialen Projekten, die die Integration u das Image fördern, sind im Programm "Soziale Stadt" durchgeführt worden. Dies in gemeinsamer Arbeit mit dem Netzwerk Fredenberg, einem Zusammenschluss der vor Ort tätigen Einrichtungen. Dabei steht auch heute die „kinder- und familienfreundliche Stadtentwicklung“ im statistisch jüngsten Ortsteil Salzgitters immer an erster Stelle. Dies kann durch viele Projekte aus den Bereichen Kinderspielplätze, Schulen, Kindertagestätten, soziale Infrastruktur, etc. dokumentiert werden. Das Quartiersmanagement Fredenberg steht für aktive Partizipation der Bewohner, zu Beginn durch individuelle Beteiligungsformen in Kombination mit klassischen Bürgerversammlungen und Stadtteilkonferenzen, heute vielmehr durch persönliche Ansprache in d. vielzähligen Anlaufstellen des Quartiers wie dem Stadtteilzentrum Awista, Diakonie-Treff, Familienzentrum, KJT usw. Darüber hinaus ist die Kontorsarbeit/ Stadtteilkoordination wesentlicher Bestandteil des Quartiers, die die Bewohner und Akteure zusammenbringt. Auf der Grundlage erhobener Bedarfe bzw. Bedürfnisse, werden Angebote/ Projekte stetig weiterentwickelt und/ oder neu initiiert. Dabei ist die direkte Betroffenheit der Bürger, zu Beginn wie heute, Ausgangspunkt für das gemeinsame Denken, Sprechen, Handeln u Weiterentwickeln. Unter diesem Aspekt finden sich in den Orten der Begegnung zahlreiche Angebote wie z.B. Nähkurse, Stadtteilmütter, Rucksack-Projekt, gut ankommen im Fredenberg, Beratung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachdienst Soziales und Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fredenberg Forum und Fachdienst Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bibliotheken, Schulen, Familienzentrum, FamilienKiTas, Jobcenter, Familienservice
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Diakonie, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Gesundheitsamt, Soziales und Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium am Fredenberg, Grundschule Dürerring, BBS, VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-lutherische Prostei
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NABU, Fredenberg Forum e.V., Sportverein am Salzgitter See e.V., KSB: Internationaler Sportverein Fredenberg 2012 e.V., KGV Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnbau, TAGwohnen, meine SZitty, Munte Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Woolworth, NP, Imbiss-Einrichtungen, Cafés, Einzelhändler, Rewe. Lidl...
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Salzgitter, Salzgitter-Zeitung, halloWochenende, Homepages der Akteure, Social-Media-Kanäle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter einzelner Fraktionen des Rates der Stadt Salzgitter, OB der Stadt Salzgitter (CDU) sowie die beiden Bürgermeister der Stadt (SPD/ Bündnis90/Die Grünen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Generationen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderkommission und Jugendparlament der Stadt Salzgitter
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
-Etablierung d Projekte i. d. gesamtstädtische Arbeit Früher Hilfen und Familien fördernder Maßnahmen sowie Einbezug i.d. regionale Präventionskette, um lebensphasenbezogene Herausforderungen u Übergänge d Menschen zu begünstigen. -Bereitstellung der finanziellen Mittel vorerst in Höhe des Eigenanteils -Organisation u Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Werbekampagnen zur GFK im Quartier, um den Projektgedanken im Gemeinwesen präsent und durch die Nachbarschaftstalks erlebbar zu machen.
Galerie
gewaltfreie kommunikation
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam stärker werden!

Ansprechpartner
Marion Werth
Funktion Quartiersentwicklerin
Gemeinsam stärker werden
Projektbeschreibung
Das Gemeinde- und Begegnungszentrum „St. Nikolai“ liegt zentral im Stadtteil. Im Zusammenwirken mit der Stadt Verden haben wir uns 2015 auf den Weg ins Gemeinwesen gemacht. Miteinander leben, sich gegenseitig unterstützen, vor die Tür gehen und Menschen treffen deren Namen man kennt, so könnte man die Vision beschreiben, welche wir mit unserer Arbeit in unserem Stadtteil realisieren möchten. Bildung und kulturelle Teilhabe dürfen keine Frage des Geldes sein. Es braucht soziale Kontakte um Brücken zu bauen und es macht stark, wenn man befähigt wird Verantwortung zu übernehmen. Vielfältige Erfahrungen machen, Teilhabe und Chancen in einem demokratischen Umfeld ermöglichen – all das bedeutet „lernen“. St. Nikolai versteht sich als ein Ort an dem, durch vielfältiges Angebot und Begegnungen, Persönlichkeitsentwicklung und Unterstützung von Menschen für Menschen stattfindet - durch alle Gesellschafts- und Altersschichten hindurch. Im Laufe der ersten Förderperiode "Kulturelle Teilhabe für Alle" haben wir niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen installiert sowie ein Konzept für die Förderung ehrenamtlichen Engagements entwickelt. Die Vernetzung mit Bildungseinrichtungen und anderen Akteuren konnte ausgebaut werden. Die derzeitige Pandemie hat uns in der Arbeit neue Wege abverlangt aber auch deutlich gezeigt, dass das Gemeinde- und Begegnungszentrum für die Menschen des Stadtteils als Treffpunkt an Bedeutung gewonnen hat. Das für uns selbstverständliche Zusammenspiel von Kirche und konfessionsunabhängiger Gemeinwesenarbeit wird mittlerweile auch von anderen Kirchengemeinden wahrgenommen und angefragt. Von der Landeskirche wird es als Leuchtturmprojekt unterstützt. Jetzt gilt es das bestehende Angebot weiterzuführen, zu evaluieren und auszubauen, die Menschen des Stadtteils aktiv einzubinden. Wir möchten Wegbereiter, Bereitsteller von Infrastruktur und Ermutiger für Menschen sein, die sich im Stadtteil engagieren möchten - „Gemeinsam stärker werden“.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Angebote wie das Stadtteilfrühstück, Theatergruppen und Kunstkurse haben sich während der ersten Förderperiode weiterentwickelt und werden von immer mehr Bewohnern des Stadtteils frequentiert. Das Gemeinde- und Begegnungszentrum wird von den Menschen als Anlaufstelle für die persönlichen Belange angenommen. Die Räumlichkeiten des Zentrums werden zunehmend auch von Selbsthilfegruppen genutzt. Die gewünschten Veränderungen als Ergbnis der Stadtteilbegehung stehen noch aus und sollen weiter im Blick behalten werden um die Wohnqualität im Stadtteil langfristig zu verbessern. Die vierteljährlich erscheinende Stadtteilzeitung wird als wichtiges Medium von allen Altersgruppen im Stadtteil wahrgenommen. Die inhaltliche Gestaltung wird inzwischen zu einem Großteil von ehrenamtlichen Kräften übernommen. Die Verbreitung erfolgt hier auf rein ehrenamtlicher Beteiligung. Ferner bietet die Stadtteilzeitung eine Möglichkeit für die Sichtbarkeit der Netzwerk- und Kooperationspartner, welche auch weiterhin fester Bestandteil bleiben sollen. Aufgrund der Pandemie mussten Angebote z.T. pausieren oder neu strukturiert werden, z.B. Bastelangebote "to go". Die sozialen Medien gewannen an Bedeutung. Um einem Maskennotstand entgegen zu wirken, wurde im Rahmen der Nachbarschaftschallenge, mit der Aktion #maskenfürverden eine institutions- und stadtteilübergreifende Aktion erfolgreich initiiert und durchgeführt und damit Gemeinwesen gelebt. Auch auf kirchlicher Ebene rückt die Gemeinwesenarbeit mehr und mehr in den Fokus. St. Nikolai wird hier als ein Leuchtturmprojekt für gelebtes Gemeinwesen z.B in der Vikarsausbilung herangezogen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Verden/ Plattenberg / Jahnstraße
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und der links liegenden Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof;
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Verden/ Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
nein
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wie im Erstantrag beschrieben, sehen wir die Aufgaben im Bereich Ausbau bzw. Weiterentwicklung einer Anlaufstelle vor Ort. Wir fördern nachbarschaftliches Zusammenleben im Stadtteil, Abbau von Konflikten, die Stärkung, der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier/Wohngebiet. In der Funktion der Quartiersentwicklung bewegen wir uns im Rahmen der städtischen und kirchlichen Gemeinwesenarbeit und treffen uns regelmäßig mit unseren Netzwerkpartnern. Ziel unserer Arbeit ist die Aktivierung der Menschen im Sozialraum. Durch die Vernetzung und den Austausch mit Bewohner*innen, Verwaltungsbeamten*innen, kirchlichen Vertreter*innen, Kommunalpolitiker*innen, Vertreter*innen verschiedener Institutionen erreichen wir ein lebendiges, konstruktives Miteinander. Durch den Austausch und das Formulieren gemeinsamer Ziele und der Entwicklung von Strategien zur materiellen, infrastrukturellen und immateriellen Verbesserung mit allen Interessengruppen wird eine Wohnumfeldverbesserung erreicht. Unser Gebäude bietet aufgrund seiner Barrierefreiheit und multifunktionalen Bauweise ideale Bedingungen als Ort der Begegnung zu fungieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wir es schaffen die Bewohner*innen aktiv in unser Tun und Handeln einzubinden und ein „Wir-Gefühl“ entsteht.
Beschreibung
wir es schaffen zu den Bewohner*innen ein Nachbarschaftliches Vertrauensverhältnis Auf- und Auszubauen. Sie ermutigen Ihre Belang , Nöte und Ideen Einzubringen und gemeinsam auf Augenhöhe Lösungen und Projektideen zu entwickeln.
Beschreibung
wir es schaffen mit unser Arbeit Kooperation zu pflegen und neue zu gewinnen um gemeinsam Projekte zu entwickeln und durchzuführen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden Abteilung Gemeinwesenarbeit und Abteilung Integration, Inklusion und Prävention,LK Verden Lokale AG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mehrgenerationenhaus Verden, Jugendzentrum Verden, Stadtbibilothek Verden, Ferienpogramm Verden, Kitas, Stadthalle Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogik, Musikschule Verden, Buchhandlung, Kreativ, freie Künstler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Verden, HSG Verden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Fokus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Campus Verden- Oberschule, Berufsbildende Schule Dauelsen, Kita, Förderschulen, Grundschule- Jahnschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus kirchlicher Dienste der EV. luth. Landeskirche Hannover, Diakonisches Werk, St. Johannis Gemeinde Verden, Bundesnetzwerk Diakonie Nds.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baalkbachboard, F & R Druckerei, Rewe- Allermarkt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist es die Gemeinwesenarbeit dauerhaft zu etablieren und den Begriff "Gemeinwesenarbeit" mit Leben und Inhalt zu füllen und so die Notwendigkeit sowie die Sinnhaftigkeit deutlich sichtbar zu machen. Um dies zu erreichen, werden wir weiterhin eng mit der Kommune, dem Land und der Kirche zusammen arbeiten um eine langfristige Finanzierung zu sichern. Zusätzlich soll weiterhin aktiv Fundraising betrieben werden um für das Fortbestehen neue Sponsoren zu gewinnen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

NachBar

Ansprechpartner
Leonore Determann
Funktion Vorsitzende
Nachbarschaft gestalten, Mobilität fördern
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes werden durch gezielte Maßnahmen, wie wohnortnahe Beratungs-, Freizeit-, Begegnungs- und Hilfsangebote und der Errichtung einer zentralen Anlauf-/Koordinierungsstelle die soziale Teilhabe, Nachbarschaftshilfe, die intergenerationellen/interkulturellen Kompetenzen sowie die Mobilität gefördert, die in dieser Region ein besonderes Hindernis darstellt. Die Bedürfnisse der Bürger*innen wurden vorab durch Fragebögen ermittelt, als Ergebnis lässt sich festhalten, dass Senior*innen und Flüchtlinge von gleichartigen Problemen betroffen sind und es sich daher anbietet gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln. Zu Projektbeginn geht es daher darum Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, damit es überhaupt ermöglicht wird sich kennenzulernen, Gespräche zu führen und Gemeinsamkeiten zu entdecken um, später das nachbarschaftliche Zusammenleben generationen- und kulturübergreifend zu gestalten. Eine zentrale Anlaufstelle, die NachBar unterstützt und koordiniert verschiedene Angebote. Sie dient weiterhin als Nachbarschafstreff, damit die Wünsche, Ideen, Vorstellung und Fähigkeiten der Bürger*innen bei Runden Tischen/Freizeitangeboten/etc. kommuniziert, aufgegriffen und einbezogen werden. Ziel ist es im Projektverlauf die Bürger*innen zu befähigen gemeinsam aktiv ihre -auch gemeindeübergreifend- Nachbarschaft zu gestalten. Die zentrale Anlaufstelle wird im KBV-Heim in der Gemeinde Utarp angesiedelt, welches im nächsten Jahr zum Nachbarschaftszentrum ausgebaut wird. Anlaufstellen in den einzelnen Mitgliedsgemeinden ermöglichen wohnortnahe Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen, bspw. durch rotierende Sprechstunden für verschiedene Bereiche der Sozialberatung. Dafür werden vorhandene noch nicht vollumfänglich genutzte vorwiegend barrierefreie Räumlichkeiten in Anspruch genommen, wie bspw. Vereinsheime, etc. Im weiteren Verlauf des Projektes ist es Ziel, neue Mobilitätsoptionen zu entwickeln, um den Bürger*innen mehr Möglichkeiten zu bieten an der Nahversorgung teilzunehmen (Bürgerbus/Rufbus/etc.) Dazu sollen gemeinsam Ansätze gefunden werden den Mobilitätsdefiziten entgegenzuwirken. Ziel ist es vorhandene private Initiativen und das Mitfahrsystem „Fahr mit“ in das Projekt zu integrieren, bzw. "wiederzubeleben". Zum übergeordneten Ziel während des gesamten Projektzeitraums gehört es, bestehende Initiativen in den Gemeinden nutzbarer zu machen (Fahr mit), bzw. auszuweiten (Anti-Rostinitiative) und gemeindeübergreifend anzubieten.
Laufzeit
2020-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde Holtriem gehört zum Landkreis Wittmund und besteht aus 8 Mitgliedsgemeinden, denen ehrenamtliche Bürgermeister*innen vorstehen. Zwei Gemeinden verfügen über einen Jugendtreff. Der Landkreis Wittmund ist mit ca. 57000 Einwohnern zweitkleinster in Niedersachsen. Damit geht eine vergleichsweise sehr geringe Bevölkerungsdichte (fünftkleinste in Niedersachsen) und besondere Strukturschwäche einher. Die demografische Entwicklung weist einen besonderen Handlungsbedarf auf. Jugendliche wandern oftmals nach der Ausbildung oder dem Abitur ab und kommen selten in die Heimat zurück. Die ältere Generation ist häufig betroffen von Armut und Vereinsamung. Zentrale Behörden (Jobcenter, Ausländerbehörde, etc.) sind vorrangig in der Stadt Wittmund zu finden. Im gesamten Landkreis ist kein nennenswerter ÖPNV vorhanden. Beratungsstellen, Freizeitangebote, öffentl. Einrichtungen in der Kreisstadt, Fachärzte, etc. sind ohne eigenes Fahrzeug kaum erreichbar. Dies stellt gerade für ältere Menschen, die oftmals nicht über eine stabile familiäre Bindung verfügen und in diesem Bereich untergebrachte Flüchtlingsfamilien vor große Herausforderungen, so kommen Arztbesuche häufig einem Tagesausflug gleich, und viele peripher untergebrachte Flüchtlingsfamilien haben nur geringe Integrationschancen. Der AWO Kreisverband ist auf vielen Gebieten im Bereich der sozialen Arbeit landkreisweit tätig, unsere Angebote werden gut angenommen, wir sind im täglichen Gespräch mit den Bürger*innen und wissen um ihre Wünsche/Probleme und Bedürfnisse. Um einen detaillierteren Überblick zu erhalten haben wir eine Bürgerbefragung durchgeführt, auf deren Ergebnis die Projektidee entstanden ist.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Holtriem mit den Mitgliedsgemeinden Ochtersum, Utarp, Blomberg, Neuschoo, Westerholt und Eversmeer
Beschreibung
Die Samtgemeinde Holtriem gehört zum Landkreis Wittmund in Niedersachsen. Zur Samtgemeinde gehören die Mitgliedsgemeinden Ochtersum, Eversmeer, Westerholt, Nenndorf, Utarp, Ochtersum und Blomberg. Die Samtgemeinde grenzt im Nordwesten, Westen und Süden an den Landkreis Aurich. Östlich schließt sich die Samtgemeinde Esens (ebenfalls Landkreis Wittmund) an.
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Samtgemeinde Holtriem
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle T0901035 und T0901050, hierbei handelt es sich ausschließlich um Flüchtlingsfamilien, Personen mit Migrationshintergrund sind hier nicht erfasst.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle T0901035 und T0901050
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ausschlaggebend für die Umsetzung des Projektes sind die Wünsche/Interessen der in der Samtgemeinde Holtriem lebenden Bürger*innen mit dem Ziel eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen. Während des gesamten Projektzeitraum wird durch aktivierende Befragungen, runde Tische, Zukunftswerkstatt, o.ä. eine permanente Bürgerbeteiligung sichergestellt. Dadurch identifizierte Potentiale und Lücken sollen anschließend genutzt bzw. geschlossen werden. Die Bürger*innen sollen ermutigt werden das Zusammenleben in der Gemeinde zu gestalten und Nachbarschaft zu fördern, hierzu bedarf es ebenso kommunikations- und mobilitätsfördernder wie generationen- und kulturübergreifender Angebote die sich an den Bedarfen, insbesondere derer, die von der sozialen Teilhabe ausgeschlossen sind, orientieren. Um dies zu erreichen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Diakonie/DRK/Paritätischer Wohlfahrtsverband/Caritas
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Holtriem mit 8 Mitgliedsgemeinden, Landkreis Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KBV Freesenholt Utarp, AWO Ortsverein Holtriem, TUS Holtriem, SV Blomberg, Landfauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro (Landkreis Wittmund), AOK Wittmund, Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anzeiger Harlingerland (Wittmund), Ostfriesenzeitung (Leer), AWO Report (Bezirksverband Weser Ems), Radio Ostfriesland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
David-Fabricius-Ganztagsschule in Westerholt, Grundschule Utarp , VHS Friesland-Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter/Sozialamt/Jugendamt/Behindertenbeirat, Präventionsrat, Polizei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ochtersum und Wittmund, Kirchenkreis Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturring Wittmund
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vollumfänglich kann das Projekt nicht weitergeführt werden. Dennoch ist beabsichtigt möglichst viel hieraus zu erhalten. So kann die Anlaufstelle NachBar, in dem 2021 fertiggestellten Gemeindezentrum auch nach Projektende für Treffen, Angebote und ähnliches unentgeltlich weitergenutzt werden. Im letzten Jahr des Projektes sollen die aufgebauten Beteiligungsstrukturen so gefestigt sein, dass es auch nach Projektende möglich sein wird (mit einem Koordinator der Gemeinde) sie fortzuführen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Digitale Kompetenznetzwerke - Soziales Miteinander im digitalen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Bassum - Ins Netz gegangen
Projektbeschreibung
Gerade in den vergangenen Monaten waren alle persönlich unterschiedlich stark von den Einschränkungen der sozialen Kontakte betroffen. Das Mütter-Kinder-Zentrum möchte in den kommenden drei Jahren den Veränderungen durch Covid-19 und den damit verbundenen sozialen Distanzen entgegenwirken und digitale Netzwerke und Angebote zur einfachen und "kontaktlosen" Kommunikation aufbauen und mit niedrigschwelligen Angeboten zur Aktivierung älterer und digital unerfahrenen Bevölkerungsschichten beitragen. Darüber hinaus wollen wir die dafür nötige Medienkompetenz in der Quartiersbevölkerung verbessern. Es ist wichtig die Fähigkeit zur aktiven Kommunikation über audiovisuelle Medien zu schulen. Deshalb wollen wir als Impulsgeber für eine Vielzahl von unterschiedlichen Projekten auftreten und so die folgende gemeinsame Zielsetzung erreichen: - Abfrage der Bedarfe und Wünsche, eine große Onlinebefragung läuft aktuell, (ein Zwischenergebnis: knapp 90 % der Befragten wünschen sich einen Ausbau der Onlineangebote, 65 % wünschen sich dringend eine Vernetzung der bisherigen Angebote im Quartier) - Aufbau und Erweiterung einer lokal vernetzten Onlineplattform: Alle digitalen Angebote des Quartiers werden auf einer Webseite zusammengeführt. Dabei werden sozialen Medien und Kanäle (Youtube, Facebook, Onlinemeetingräume...) genutzt und neue Möglichkeiten getestet - Unterstützung zum Weitergeben von Fachwissen über örtliche Onlineangebote, z.B. für den pensionierten Gärtner aus der Nachbarschaft zur Erstellungs eines Podcasts mit Gartentipps oder für die Jugendgruppe bei der Umsetzung von Videos für den wöchtlichen digitalen TV-Sender. - Offener Treffpunkt im digitalen Raum für öffentliche und private Gruppen, z.B. für die ältere Frauengruppe, die seit Monaten kein Treffen mehr hatte und vor der Hürde eines Onlinemeetings zurück schreckt - Bereitstellung und Unterweisung der digitalen Medien für schulisches Arbeiten bei Kindern mit Förderbedarf - Langsames, stetiges Hineinwachsen mittels Aktionen und praxisnahes Ausprobieren mit niedrigschwelligen, aber begehrten Angeboten, z.B. digitale Spielenachmittage, digitale Kochkurse (Vlog), digitale Fotoausstellungen. Dieses Projekt wird kompetent geleitet durch die Medienpädagogin Brigitta Wortmann. Dazu erhält sie fachliche Unterstützung von Fachinformatiker*innen, Marketingmanager*innen und engagierten Mitarbeiterinnen des Mütter-Kinder-Zentrums.
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten Dörfer eher als ländliche Gegend denn als Kleinstadt zu betrachten. Das digitale Zeitalter steht hier erst am Anfang. Viele Bereiche in Bassum gelten für den Ausbau von Glasfaser als "weißer Fleck". Die Altersstruktur der Bassumer Bevölkerung weist ein charakteristisches Profil auf: Der Anteil und die Anzahl der Senioren werden künftig vermutlich drastisch zunehmen. In Bassum gibt es kaum Aus- und Fortbildungen zur Nutzung von digitalen Kommunikations- und Transferwegen für die allgemeine Bevölkerung oder benachteiligte Gruppen. Die Bereitschaft zur Nutzung und die nötige Medienkompetenzen bei großen Teilen der Bevölkerung ist niedrig. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen haben sich viele Menschen zurück ziehen müssen und den sozialen Kontakt enorm vermisst. Es gab kaum eine Bereitschaft oder ein Angebot, diese gesellschaftlichen Hürden mit der Erweiterung von Kompetenzen oder Kreativität zu bewältigen. Große Teile der Bevölkerung verharrten in Aktionslosigkeit. In Zeiten der Kontaktbeschränkungen wie z.B. in einer Pandemie und deren Folgen (Homeschooling, Homeoffice...) sind digitale Angebote, Plattformen und Weitervermittlung der nötigen Medienkompetenz unumgänglich. Wir möchten eine generationsübergreifende, selbstverständliche Nutzung von unterschiedlichen digitalen Kommunikationswegen aufzeigen und den Einstieg dazu vereinfachen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum - alte Stadtquartiere
Beschreibung
Schwerpunkte in den zentralen Wohngebieten der drei ursprünglichen Dorfkerne der Stadt (Loge, Freudenberg und Bassum)
Einwohnerzahl
5000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
28
Anmerkung
https://www.diepholz.de/portal/seiten/demografischer-wandel-1001274-21750.html -> Fallstudie "Demografischer Wandel in der Stadt Bassum" und Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum wird in einem ersten Schritt möglichst erstes Interesse wecken, viele interessierte Menschen ansprechen und diese auch als Multiplikator*innen nutzen. Die Angebote zur digitalen Kommunikation sollten sich an den Bedarfen der Teilnehmer*innen orientieren. Deshalb sollen die Angebote an die jeweiligen Zielgruppen angepasst und im Laufe des Projektes optimiert und verstetigt werden. Die Schaffung von Begegnungsstätten im digitalen Raum und die damit verbundene Steigerung der Lebensqualität ist die Grundlage unserer Bemühungen. Durch eine Befragung im analogen und digitalen Raum soll nach Anwender*innen und Nutzer*innen gesucht werden. Schon jetzt geben knapp 70 % der Beteiligten unsere Umfrage an, dass sie gern ein lokal-digitales Angebot erstellen möchten. Ebenso soll durch intensives Netzwerken mit örtlichen Einrichtungen (Jugendhaus, Seniorenbüro, Familienzentrum, Schulen und Kindergärten) Interesse bei denjenigen geweckt werden, die Förderbedarf haben. Durch möglichst niedrigschwellige digitale Angebote soll eine neue aktive Teilhabe entstehen. Die Verantwortung soll im Laufe des Projekts an die Zielgruppe weiter gegeben werden, so dass Hilfe zur Selbsthilfe entsteht. Somit übernimmt das Mü-Ki-Ze die Koordination und die erste Begleitung, kann aber nach zwei bis drei Jahren diese an ehrenamtliche Mitarbeiter weiter geben und sich neuen Zielgruppen und Angeboten widmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das Sammeln von Erfahrungen und lebendigen Diskussionen, bringen die Teilnehmer*innen neue innovative Impulse in das Gesamtprojekt ein. Dabei übernehmen sie die Organisation selbst.
Beschreibung
Die Zahl der Netzwerke und Kooperationen wächst weiter, vorhandene Strukturen verstärken sich, es entstehen gemeinsame neue Projekte.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Bassum, Weser-Kurier Syke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Bassum
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn

Ansprechpartner
Falk Wook
Funktion Pastor
Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn
Projektbeschreibung
Wir sind als Ev.-luth. Kirchengemeinde die einzige KGM in Godshorn und haben ein grosse Gemeindehaus mit zwei großen Sälen, eine Jugendscheune, Kirche und Kapelle. Unsere Räumlichkeiten werden schon jetzt vielfältig genutzt z. B. durch den Pädagogischen Mittagstisch „Satt & Schlau“, der an fünf Tagen in der Woche 20 Grundschulkindern Hausaufgabenhilfe, Mittagessen und verlässliche Betreuung nachmittags in Kooperation mit der Grundschule anbietet. Ein interkulturelles Begegnungs- und Nähcafé bietet einen Treffpunkt für Geflüchtete und Einwohner von Godshorn. Mehrere Eltern-Kind-Treffen bieten Familien mit kleinen Kindern Raum für Erfahrungsaustausch. Die KiTa der Kirchengemeinde ist Schwerpunkt der Familienarbeit. Das DRK veranstaltet seine JHVs in der Kirchengem. Der Kulturring Godshorn nutzt die Kirche für seine Veranstaltungen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nicht zur Verfügung steht, regelmäßige Aufführungen eines Kinder-Musicals mit ca. 40 Kindern in der Kirche statt. In Kooperation mit der Region Hannover werden in Zukunft Hebammensprechstunden im Gemeindehaus angeboten. Es besteht eine koordinierende Termin-Zusammenarbeit mit DRK, AWO, Feuerwehr, Sport- und Schützenverein. Das Netzwerk für Geflüchtete für die Gesamtstadt Langenhagen, an dem auch die Sozialarbeiter*innen der Stadt teilnehmen, hat seinen Treffpunkt im Gemeindehaus. Es gibt also schon eine vielfältige Form von Kooperation, aber keine gemeinsame Strategie. Deshalb wollen wir ein MGZ aufbauen. Es bietet hier eine geeignete Plattform, um die vielfältigen Netzwerke und Formen der Zusammenarbeit u. a. bei familienunterstützenden Angeboten (weiter-) entwickeln können. Es kann auch mobil verortet werden und an verschiedenen Örtlichkeiten stattfinden. Es könnte zum Seismographen für Veränderungen und Bedarfe werden, wie eine Groß-Familie als Netzwerk von vielen Mitgliedern, Partnern und Nutzern, die motiviert werden, ihre eigenen Interessen zu erkennen und zu formulieren und gemeinsam umzusetzen. Hier geht es um Partizipation der Einwohner*innen von Godshorn. Ideen, Perspektiven, Bedarfe, Wünsche werden von der Bewohner*innen selbst entwickelt. Im Rahmen von Zukunftswerkstätten, Workshops, Worldcafés, open-space-Veranstaltungen können sie sich als Experten aktiv einbringen. Damit übernehmen sie die Ausrichtung und Gestaltung der Inhalte und Angebote. Teilhabe und Augenhöhe angelegte Kommunikationsstruktur könnten aktiv gelebt werden und Ressourcen gestärkt und Schwächen ausgeglichen werden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Godshorn ist mit seinen 6.538 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Ortsteil der Stadt Langenhagen und immer noch dörflich geprägt. Im Gegensatz zu den beiden Industriegebiete (eines bei Schulenburg) und der Air-Business-Park, wo mehr als 15.000 Menschen arbeiten, aber nur wenige wohnen. Zwischen diese und die Autobahnen ist Godshorn so eng eingefügt, dass das Ortsgebiet stark begrenzt ist. Trotzdem wird vermehrt gebaut und die Einwohnerzahlen steigen stetig an. Durch diese Veränderung und durch den demografischen Wandel wird Godshorn zusehends mehr zur Schlafstadt. Es ist für die Vereine und Verbände sehr schwierig, Neu Hinzugezogene und junge Einwohner für die Arbeit in diesen Vereinen zu aktivieren und Ehrenamtliche für Leitungsaufgaben zu gewinnen. Die Mitgliederzahlen der Vereine sinken bei gleichzeitigem Anstieg der Einwohner. Hier braucht es Angebote. 2015 wurde das Hallen-Freibad der Stadt Langenhagen in Godshorn geschlossen und wartet seitdem auf den Abriss. Dies ist zu einem entscheidenden Standortnachteil geworden. Die Banken verlassen den Ort. Angebote, die die Bedürfnisse der Menschen aufnehmen und diese für ihre eigenen Interessen sprachfähig machen, fehlen. Die Vereine, die Parteien, der Kulturring, die Feuerwehr, die Kirchengemeinde, die Kitas, die Schule, sehen die Probleme , aber es gibt keine gemeinsame Strategie dies zu ändern. Es müssen also gemeinsam Strategien und Methoden konzipiert werden, um die Bewohnerinnen und Bewohner in Godshorn in die Gestaltung des Gemeinwesens miteinzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Godshorn
Beschreibung
Godshorn hat 6.538 Einwohner und einr Größe von 8,28 km², noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6538
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Langenhagen vom 22.11.2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover Online Statistik vom 31-12.2019
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12..2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Stastistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier sind diejenigen jungen Menschen erfasst, im Alter von 15-26 Jahre, die auch Transferleistungen erhalten Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
GWA/QM-Ansatz
Das MGZ soll zielgruppenübergreifend für alle BewohnerInnen im Sozialraum nutzbar sein. Es soll alle Generationen (Kinder und Jugendliche, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren) aber auch unterschiedliche Bewohnergruppen in ihre Arbeit einbeziehen. z. B. Organisation von Treffpunkten, Ausflügen etc., die für alle BewohnerInnen offen sind, ebenso, wie es Angebote für bestimmte Gruppen wie z.B. Seniorinnen, themengebundene Gruppenangebote geben kann. Die Motivation der Menschen soll gefördert werden, Einfluss auf ihre Lebenswelt zu nehmen. Sie greift Themen der Bewohnerinnen und Bewohner wie z.B. gesundheitsfördernde Angebote, Informationsveranstaltungen und aktuell Angebote zur Förderung von Lese- und Schreibkompetenzen sollen aufgegriffen und Hilfe zur Selbsthilfe und angeboten werden. Die im Sozialraum vorhandenen Ressourcen sollen nutzbar gemacht werden. Netzwerke im Sozialraum können gefördert und geschafft werden. Dabei wollen wir uns verschiedener Methoden bedienen. Neben Gruppenarbeit wie Methoden der Sozialforschung , Befragung und Untersuchung zur Feststellung von Bedarfen, soll aktive Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner deren Verantwortung für sich selbst und den eigenen Stadtteil zu fördern. So können frühzeitig Konflikte erkannt und Lösungen erarbeitet werden - eine wichtige Präventionsaufgabe. Präsenz im Quartier, Zugänge zu Bildungsangeboten und ein unmittelbarer Kontakt zu den Menschen tragen zur Verbesserung des Images des Stadtteils bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ortsrat Godshorn und Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kiulturring Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengemeinde Zum Guten Hiren Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn, KiTas, Krippen, VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Offene Gesellschaft Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternerhmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Langenhagen, Pressearbeit des Kirchenkreises Burgw.-Langenh., Lokalpresse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien des Ortsrates Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ehrenamtliche Mitarbeitende der Kirchengemeinde, vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, der Eltern-Kind Gruppen, der Musikgruppen und interessierte Mitbürger*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein MGZ ist immer auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Auslobung durch die GWA und die Finanzierung durch die N-Bank sind als Anschubfinanzierung zu verstehen. In der Zwischenzeit werden wir versuchen, eine langfristige finanzielle Absicherung des MGZ durch Fundraising (Region, Kommune, Sponsoren) zu schaffen. Wir haben durch Kooperationsverträge und die 10jährige Finanzierung des Päd. Mittagstisches Satt & Schlau gute Erfahrungen in erfolgreichem Fundraising.
Galerie
hausaufgaben   frau lichtenberg2
satt schlau essen
satt schlau team kinder
satt schlau spielen mit lego
satt und schlau   kinder
satt und schlau logo mit titel in versalien neu
kita zgh   anspiel
kita zgh   lokomotive
Aufsteller
pressefoto_1.jpg (1.82 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

304XX - Nachbarschaft Nachhaltig (304XX NaNa )

Ansprechpartner
Dominika Vogs
Funktion Projektmitarbeiterin
Gemeinsam aus der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Als gemeinnütziger Verein bringen wir Menschen ins Gespräch über zukunftsfähige Gesellschaft, vernetzen und begleiten sie bei der Umsetzung ihrer Ideen. In Linden Süd greifen wir auf gute Kontakte im Quartiersmanagement und Organisationen zurück und können unsere Kompetenz als Netzwerk-Organisation einsetzen. "304XX NaNa" ist eine sinnvolle Erweiterung und Ergänzung zu dem bisherigen Angeboten im Stadtteil, die auf enger Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und fest etablierten Organisationen fußt. Ausgerichtet darauf, was die Menschen im Stadtteil brauchen und wie sie es mit Unterstützung nachhaltig umsetzen können, verbinden wir mit "304XX NaNa" die bestehenden Strukturen im Stadtteil miteinander, die es bereits gibt um den Aspekt Nachhaltigkeit in allen vier Dimensionen.. Dafür setzen wir in den Lebenswelten der Bevölkerung an und stellen die Fragen: Erstens, Was brauchen die Menschen vor Ort und welche nachhaltigen Lösungsideen gibt es? Und zweitens, wie kann der Austausch zwischen den Organisationen zusätzlich gestärkt werden ?Wir sind davon überzeugt, dass die im Stadtteil ansässigen Menschen und Akteur*innen die notwendigen Kompetenzen für Lösungen mitbringen und es darum geht, diese noch mehr zu verbinden und zu unterstützen. Im 1. Jahr ermitteln wir die Bedarfe der in Linden Süd lebenden Menschen und Akteur*innen und unterstützen dabei, nachhaltige Lösungen zu entwickeln (z.B. der Wunsch nach neuer Kleidung -> Kleidertausch organisieren). Hierfür nutzen wir die aktivierende Befragung inklusive mobiler Methoden und kreativer Formate wie z.B. das BikeMic, erstellen ein Mapping der verorteten Organisationen inkl. Bedarfen und Potenzialen, organisieren Gruppendiskussionen mit den Organisationen vor Ort und sind Ansprechpartner bei Fragen rund um die Organisation von kreativen Formaten. Im 2. Jahr begleiten wir weiterhin, legen aber stärker den Fokus auf Methoden der Selbstorganisation mit der Frage nach Verstetigungsmöglichkeiten: z.B. das Community Building nach Scott Peck als mögliche regelmäßige Methode und durch konkrete Unterstützung/Beratung bei Aktionen/Workshops aus dem Stadtteil für den Stadtteil (wer kann hier was?). Das dritte Jahr soll dem Lösen aus dem Stadtteil, Wertschätzung der Ideen und der Evaluation mit der Frage wie die Ergebnisse auf andere Stadtteile übertragbar sind, dienen. Hierfür wird eine wissenschaftliche Kooperation angestrebt, die mit einem bürgerwissenschaftlichen Nachfolgeprojekt anschließen soll.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
Linden Süd ist ein für Hannover recht junger Stadtteil, dessen Bewohner*innen überdurchschnittlich finanziell gefordert sind; Arbeitslosigkeit, Hoher Anteil an Tranferleistungsempfänger*innen, Zuwanderung sowie alleinerziehend Erlernschaft sind Merkmale, die prägend für den Stadtteil sind. Dies wird auch im Quartiersmanagement unter dem Leitspruch "Wir leben Vielfalt" aufgegriffen - Mit Blick auf Ressourcen der einzelnen und der Leitlinie Teilhabe+ Teilgabe. Es gibt neben dem Quartiersmanagement etablierte Organisationen (z.B. das Café Allerlei, Picobello, NIL, Stadtteilkultur), die einen wichtigen Beitrag leisten oder eben Projekte wie das Stadtteilfest "Lust auf Linden Süd", die ein breites Publikumssprektrum erreichen. Trotz dieser vorhandenen Strukturen zeigt sich eine erhebliche Herausforderung nachhaltige Themen in die Fläche zu bringen, Menschen zu erreichen, die noch nicht mit nachhaltigen Lebensstilen vertraut sind (eben weil diese gemäß der Maßlowschen Bedürfnispyramide Prioritäten woanders setzen müssen) . Hier wollen wir ansetzen. Wir wollen nachhaltige Themen "breiter unters Volk" bringen, indem wir die bestehenden Strukturen, die bereits im Stadtteil sind, weiter stärken, schärfen und unterstützen. Wir verstehen uns als Bündnispartner des Quartiersmanagements, der mit den Mitteln der Gemeinwesenarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Lebenswelten und Bedürfnisse der Bewohner*innen und Akteur*innen agieren kann, mit der Frage wie wir die Menschen in ihrem Alltag abholen können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden Süd
Beschreibung
Wir fokussieren uns auf den Stadtteil Linden Süd, angrenzend an Linden Mitte mit der IGS Linden, Straße am Lindener Berge, inmitten durch Von-Alten-Garten, Straße von Alten Allee, die Ihme runter (Haltestelle Stadionbrücke vorbei, ca. bis zur DHJ Jugendherberge, an den Bahnschienen vom Linden Fischerhof, Ihpol, bis hin zum Stadtfriedhof am Lindener Berge)
Einwohnerzahl
10150
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/hannover/admin/linden_limmer/H035__linden_s%C3%BCd/
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2019.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ein wichtiger Teil unseres Projektes ist es, die Bürger*innen zu aktivieren, sich selbst für eine Verbesserung ihres nachbarschaftlichen Lebens einzusetzen und sie so zu Beteiligten zu machen. Mit dem Projekt "304XX Nana" strebt der Wissenschaftsladen Hannover umwelt-, klima- und soziale nachhaltige Verbesserungen im Stadtteil an. Im Rahmen dieser Zielsetzung nehmen die Projektmitarbeiter*innen eine begleitenden Rolle im Nachbarschaftsdialog ein. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie durch nachhaltige Angebote das Leben der Bewohner*innen verbessert werden kann und wie sie diese selbst umsetzen können (mit dem Ziel der Selbstbefähigung und demokratisierenden Wirkung). Folgende Schritte werden hierbei verfolgt: 1. Schritt: Vernetzung der Organisationen verstärken und bereits vorhandenes Wissen zu Strukturen und Bedarfen im Stadtteil zusammenführen (auf Basis einer engen Kooperation mit Quartiersmanagement) 2. Schritt: Eine Übersetzung der Bedarfe in konkrete, niedrigschwellige Angebote 3. Erste Aktivierung der Menschen durch Befragung en und Aktionen 4. Die Einbindung in Projekte und Begleitung zur Umsetzung eigener Ideen 4. stetige Rückkoppelung ans Quartiersmanagement Diese Schritte sind nicht unbedingt zeitlich hintereinander abfolgend, sondern können auch nebeneinander stehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die im 2. und 3. Jahr umgesetzen Projekte aus dem Stadtteil entstehen und auf den Stärken der Anwohner*innen und Akteur*innen aufbaut. Neue Ressourcen wurden so ersichtlich, aktiviert und weiterentwickelt und die Akteur*innen vor Ort gestärkt..
Beschreibung
durch die regelmäßigen Treffen, Aktionen und Gespräche ist Vertrauen in neue Kooperationnsmöglichkeiten entstanden, auf denen weiter aufgebaut werden kann.
Beschreibung
Neudazugewonnene Mitstreiter*innen aus dem Stadtteil nehmen am Ende des Projektes entscheidende Rollen ein in der Umsetzung eigener Projekte.
Beschreibung
Nachdem im ersten Jahr eine ausgiebige Beschäftigung mit der Frage "Was brauchen die Menschen vor Ort" stattgefunden hat, bauten die nachhaltigen Lösungsideen auf diesem Startpunkt auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Linden-Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fels e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Allerlei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbüro Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Lebenskunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deisterkiez e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Normal in Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pico Bello
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erlöserkirche Linden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Humboldtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilpark Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingshilfe D33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Linden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, mit der Methode des Community Buildings eine gute Methode zur Selbstorganisation einzuführen, die dann mit regelmäßigen Abständen wieder aufgefrischt werden kann, diese Zieleinbarungen sollten mit den Kooperatoinspartner*innen nach Ende des 2. Jahres beschlossen werden. An das dritte Jahr ist ein Kooperationsprojekt im bürgerwissenschaftlichen Format mit der Leibniz Universität Hannover für eine ausführliche Evaluation erstrebenswert.
Galerie
p1060658
openspace 2
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam für die Südstadt

Ansprechpartner
Yvonne Mascioni
Funktion Fachbereichsleiterin Migration
Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel
Projektbeschreibung
Die Südstadt Northeims (ehemals Soziale Stadt) liegt am Stadtrand & besteht im Kern aus Wohnblocks und 3 Hochhäusern, begrenzt wird sie von großflächigen Schulgeländen und dem Gewerbegebiet. Das Asyl- und Migrationszentrum Café Dialog, Herzstück des Fachbereichs Migration des Trägervereins Werk-statt-Schule e.V., liegt am Rande des Projektgebiets 1 (siehe Karte). Hier ist das Gemeinwesenprojekt seit August 2019 angesiedelt. Das Projekt baut eine verlässliche Struktur und Anlaufstelle auf, die den Anliegen der Südstadtbewohner*innen(SB*) der Northeimer Südstadt Gehör schenkt und sie dabei unterstützt, ihre Interessen zu vertreten und Aktivitäten selbstorganisiert umzusetzen. Die Mitarbeiterinnen des GWA-Projekts stellten im ersten Jahr durch verschiedene Aktivitäten den Kontakt zu den SB* her. Etwa durch diverse Postwurfsendungen, die Etablierung des Südstadt-Treffs (offene Begegnungsangebote, Workshops) und den Aufbau einer Infotafel im Viertel. Mit einem mobilen Infostand nahmen sie Kontakt zu den SB* in ihrem direkten Wohnumfeld auf. Ergänzend wurde das Projekt in den Kursen des Café Dialogs, der Migrationsberatung und bei Netzwerktreffen vorgestellt. Die Teilnehmer*innen der Kurse wurden mit unterschiedlichen Methoden wie Wunschbox, Fragebögen, persönliches Gespräch, Diskussionsrunden zu ihren Bedarfen im Stadtteil befragt. Begleitet wurden die Aktivitäten durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. In der kommenden Förderperiode bilden neben dem Ausbau der Anlaufstelle und ihrer Angebote, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Viertel, die Aktivierung der SB* sowie die Netzwerkarbeit Schwerpunkte. Die Aktivitäten sollen die SB* zum Selbermachen anregen. Z.B. ermutigen wir sie bereits jetzt bei Veranstaltungen selbst als Anleiter*in aktiv zu sein. Auch sollen die Räumlichkeiten des Café Dialog verstärkt für Angebote von SB* für SB* geöffnet werden. Auf den bisher anonymen Grünflächen werden gemeinsam mit den SB* Orte geschaffen, die das nachbarschaftliche Zusammenleben fördern (Sitzgruppen oder Naschgarten, je nach Interesse der aktiven SB*). Die Integration der Südstadtbewohner*innen in die Stadtgesellschaft soll gefördert werden, indem 1.) Träger und Vereine unterstützt werden, ihre Angebote im Viertel vorzustellen u. durchzuführen und 2.) die SB* unterstützt werden, ihre Interessen in die Stadtgesellschaft (Vereinswesen, städtische Gremien) einzubringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In den letzten Jahren unterlag das Viertel mehreren fremdbestimmten Veränderungen. Viele Wohnungen standen jahrelang leer, es herrschte eine geisterhafte Stimmung. Die Renovierungsarbeiten schreiten mittlerweile voran und die Bewohnerzahlen steigen. Das Quartier wird vorzugsweise von Migrant*innen und Familien, die von Transferleistungen leben, bewohnt. Zahlreiche Geflüchtete sind in den letzten Jahren zugezogen. Außerdem pendeln Austausch-Studenten*innen nach Göttingen. Gleichzeitig haben einige (Groß-)Familien während der ganzen Zeit in der Südstadt gelebt und gefühltes "altes Hausrecht". Es gibt nur anonyme Grünflächen und keine Orte mit Treffpunktcharakter. Die bereits vor zwei Jahren begonnenen Arbeiten an den Spielplätzen stagnieren, obwohl zahlreiche Kinder inzwischen das Viertel bewohnen und sich keine Spielmöglichkeiten in direkter Nähe befinden. Die Projektmitarbeiterinnen stellen fest, dass sich viele SB* nach Begegnungen und Austausch sehnen. Oftmals sind Migrant*innen sozial und familiär entwurzelt. Gleichzeitig haben viele Familien in ihrem Alltag große Hürden zu meistern (Arbeitslosigkeit, Sprachschwierigkeiten, Sorge um Familienangehörige etc.) und wenig Energie, selbstständig soziale Netzwerke aufzubauen. Eine Erschwernis bilden sprachliche und kulturelle Hürden, der Stellenwert von Nachbarschaft und außerfamiliärer Gemeinschaft ist herkunfts- und milieubedingtbedingt unterschiedlich ausgeprägt. Einen weiteren erschwerenden Faktor bildet die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Wohnungsgesellschaft. Dadurch ist die Arbeit des Projekts im Viertel erschwert und arbeitsintensiver. Auch unter den SB* herrscht Unzufriedenheit mit den Mietbedingungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Südstadt
Beschreibung
Das Gebiet 1. Grades mit Wohnblocks und drei Hochhäusern wird optisch als Einheit wahrgenommen. Im Osten grenzen Parkflächen und ausgedehnte Schulgelände an. Im Westen grenzt ein Gewerbegebiet an. Die Randgebiete heben sich klar vom Projektgebiet (1-3) ab. Das Gebiet 3.Grades hat mit Mehrfamilienhäusern und Vorgärten eine andere Wohnstruktur. Einen direkten Zugang zu benachbarten Wohngebieten gibt es nicht, es ist verkehrstechnisch gut erschlossen, liegt aber vom Rest der Kernstadt isoliert.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Projektgebiet 1-3 , Quelle MESO/Stadt Northeim, Stand 18.09.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: MESO / Stadt Northeim Gesamtstadt: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projetgebiet: MESO / Stadt Northeim Auffällig ist insbesondere der hohe Anteil an Kleinkindern (0-5 Jahre) und der hohe Anteil an Erwachsenen (20-40 Jahre) --> viele junge Familien Gesamtstadt: 5.3% bis 6 Jahre, 10,18% 6-18 Jahre (Landesamt für Statistik Niedersachsen LSN)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: MESO / Stadt Northeim Gesamtstadt: LSN
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: LSN
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Anlaufstelle bietet sowohl die Möglichkeit, die Hauptamtlichen zu kontaktieren, als auch aufsuchende Arbeit zu leisten. Die verlässliche Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechend Aktivitäten geplant. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gefördert. Ergänzende Ressourcen und Programme werden, so möglich durch die Hauptamtlichen erschlossen. Neben der Unterstützung der Bewohner*innen beim Durchführen von Aktivitäten, werden durch Kooperationen Ressourcen der Innenstadt auch in der Südstadt zugänglich gemacht. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten anderer Stadtteile und Sozialräume. Übertragungsmöglichkeiten werden ausgelotet und gefördert. Es laufen Kooperationen, insbesondere mit dem GWA-Projekt Harztor des Kinderschutzbundes, welcher Expertise hinsichtlich familienorientierter Angebote mitbringt. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Stadt Northeim unterstützt. Für die kommende Förderperiode soll die Kooperation mit der dem Kinder- und Jugendkulturzentrum der Stadt (Alte Brauerei) ausgebaut werden, geplant ist eine strategische Partnerschaft, die die Angebotsstruktur für Kinder und Jugendliche aus der Südstadt verbessert, durch Angebote der Alten Brauerei in der Südstadt und durch Öffnung der Angebote für die Zielgruppe
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn sich Planungen und Aktivitäten an von Anwohner*innen formulierten Bedarfen und Wünschenausrichten
Beschreibung
In den zur Verfügung gestellten Räumen finden selbstorganisierte Treffen oder Aktivitäten statt
Beschreibung
Begegnungsangebote durchgeführt und wahrgenommen werden
Beschreibung
Die Interessen der vielfältigen Anwohnerschaft berücksicht werden und sich in den Angeboten widerspiegeln. Die Angebote von der vielfältigen Bewohnerschaft wahrgenommen werden.
Beschreibung
Angebote von Kooperationspartner*innen verstärkt von den Anwohner*innen genutzt werden, oder wenn Kooperationspartner*innen Angebote vor Ort durchführen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationale Gärten Northeim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend- und Kulturzentrum Alte Brauerei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtmacher - Netzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund - GWA Projekt Harztor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Q4 der Johanniter
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein Ziel des Projektes beschäftigt sich mit der Aktivierung und Qualifizierung von Bewohner*innen, diese werden auch nach Projektablauf multiplikatorisch tätig sein (personenbezogene Nachhaltigkeit) . Ebenso ist ein Teilziel die strukturelle und nachhaltige Einbindung von (kommunalen) Angeboten für Bewohner*innen der Südstadt und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, beide Ziele wirken langfristig in Form von veränderter Angebotslandschaft und in sächlicher Ausstattung bzw. Installationen.
Galerie
dsc 0413
klappcafe
postkarte
ausstellung pflanzenvielfalt und migration
bollerwagencafe
bollerwagencafe2
abendessen suedstadttreff
spielplatz 2
spielplatz 4
basteltreff kinder
Zustimmung Veröffentlichung
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