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Alle Anwohner*innen

InselOase - Gemeinschaft im Fokus

Ansprechpartner
Maren Bruns
Funktion Bauleitplanung & strategische Dorfentwicklung
Schaffung eines lebendigen, lebenswerten und liebenswerten Lebensraums durch soziale Intervention, aktive Bürgerbeteiligung im Einklang mit einer integrierten, kommunalen Entwicklung.
Projektbeschreibung
Spiekeroog, eine idyllische Insel mit einer der höchsten Tourismus-Intensitäten in Deutschland, steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die umfangreiche Maßnahmen zum Erhalt des insularen Lebens und Sicherung der Authentizität als Urlaubsinsel erforderlich machen. Im Zuge der Förderung beabsichtigen wir die Weiterentwicklung der bisherigen Gemeinwesenarbeit hin zu einem funktionierenden, ganzheitlichen Quartiersmanagement, u.a. mit folgenden Ansätzen: Sicherung und Rückgewinnung von Wohnmöglichkeiten der insularen Bevölkerung durch Festlegung von Quoten für Dauerwohnen und Ferienwohnen auf Ebene der städtebaulichen Planung / in Bauleitplänen, Erhaltungssatzungen zum Schutz der lokalen Bevölkerung sowie Zweckentfremdungssatzungen zur Sicherung und Wiederherstellung von Wohnraum. Die Herausforderung in diesem Handlungsfeld ist das Konfliktpotential, welches durch eine konsequente Anwendung baurechtlicher Regelungen und Steuerungsinstrumente zu erwarten ist. Hier sehen wir Vermittlungs-, Erklärungs-, Zuhör- und Schlichtungsaufgaben durch den Ansatz des Gemeinwesens und des sozialen Quartiersmanagements, welches die baurechtliche Seite komplementiert und die Akzeptanz und den Zusammenhalt nachhaltig sichert. Schaffung von Anreizen und Rahmenbedingungen für den Bau von bezahlbarem Wohnraum für die lokale Bevölkerung: Ausweisung eines Neubaugebiets, Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern (z.B. Genossenschaft, Eigentümer, Gewerbetriebe, …), Mitarbeit bei der Verbesserung der Wohnraum-Förderkulissen, Aufbau eines Fundraisingkonzepts zur Finanzierung der Schaffung von freiem Dauerwohnraum für die allgemeine Inselbevölkerung. Verstetigung der bisherigen Gemeinwesenarbeit zur Stärkung der Inselgemeinschaft: Durch versch. Maßnahmen wie die Förderung von Integration, die Schaffung von Treffpunkten und die Unterstützung von Vereins- und Jugendarbeit möchten wir die Lebens- und Wohnqualität auf Spiekeroog steigern. In Abgrenzung zu unseren bisherigen Projekttätigkeiten in diesem Bereich ist der Fokus auf die Vorbereitung zur Aufnahme in das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm. Um das ehrenamtliche Netzwerk rund um dieses Vorhaben ans Laufen zu bringen und verbindliche Arbeitsgruppen ins Lebens zu rufen wie auch Verantwortlichkeiten langfristig in die Dorfgemeinschaft zu übertragen, gilt es, eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen und ersten Arbeitsgruppen eine Ernsthaftigkeit zu verleihen und Personen mit Kompetenzen und Budget auszustatten.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bevölkerungsstruktur besteht größtenteils aus ortsgebundenen Personen, deren Zusammensetzung für die Erhaltung der Wohn- und Wirtschaftsfunktion sowie zur Wahrung der gewachsenen nachbarschaftlichen Beziehungen von entscheidender Bedeutung ist. Wohnraum ist absolute Mangelware, Spiekeroog gehört zu einer vom Land festgelegten Gebietskulisse mit einem besonders angespannten Wohnungsmarkt, in welcher die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist. Das führt zu einer Verdrängung ans Festland oder zu einer Veränderung der Wohnformen und Lebensweisen mit direkter Auswirkung auf die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung, also zu einer negativen Veränderung der insularen Bevölkerungsstruktur in ihrer bisherigen, gesamtheitlich funktionierenden Zusammensetzung. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität und veranlasst Personen nur noch für einen Lebensabschnitt auf der Insel zu bleiben. Das führt zu einer hohen Fluktuation innerhalb der Wohnbevölkerung und zu einer Unstetigkeit in der Zusammensetzung. Ohne konsequentes Gegensteuern wird ein hoher Anteil der Bevölkerung nur noch im erwerbsfähigen Alter auf der Insel leben können. Häufig wechselnden Individuen mit einer saisonal begründeten hohen Arbeitsbelastung werden sich weniger intensiv in eine bestehende Wohnbevölkerung, die gleichzeitig abnimmt, integrieren und z.B. weniger ehrenamtliche Positionen im gemeinschaftlichen und dörflichen Miteinander übernehmen. Nachbarschaftliche Beziehungen werden aufgebrochen, die über viele Generationen funktionierende Gemeinschaft schwindet, das Geldverdienen und nicht das soziale Miteinander / Leben stehen im Vordergrund.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Insel Spiekeroog
Beschreibung
Spiekeroog ist eine niedersächsische Insel mit ca. 18 qm2 Fläche. Die Entfernung zum Festland beträgt ca. 6 km. Es gibt eine tideabhängige Fährverbindung.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit für den Berichtsmonat 03.2024.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesensarbeit und Quartiersmanagement sind künftig integriert und "zusammengedacht". Es werden (weiterhin) Bedürfnisse und Ressourcen unserer Gemeinschaft identifiziert, Maßnahmen daraus abgeleitet und somit die Lebensqualität verbessert, wobei ein großer Schwerpunkt auf der Aktivierung des Ehrenamtes liegt. Weiterhin werden gezielte Verbesserungen der Lebensbedingungen, insb. Wohnraumversorgung erreicht. Denn Wohnraum ist der "Schlüssel" zu fast allem auf Spiekeroog und somit die wichtigste Zutat für die Inselgemeinschaft.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn Bürger:innen aktiviert und motiviert werden konnten, sich als Dorfmoderator:in für ein Themenfeld zur Verfügung zu stellen und eigenverantwortlich eine AG-Leitung zu übernehmen.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn Immobilieneigentümer:innen / Grundstücksbesitzer:innen in Diskussionen offen sind, gemeinwohlorientierte Belange in der Wohnraumnutzung gleichwertig neben den individuellen Vorteilen einer möglichen Gewinnmaximierung zu tolerieren
Beschreibung
Standard erreicht, wenn geleitet durch die Kommune und gemeinschaftlich entwickelt mit relevanten Stakeholdern ein Neubaugebiet sowohl unter städtebaulichen, sozialen und naturschutzrechtlichen Aspekten gemeinschaftlich entwickelt wird.
Vorhandene Strukturen
Die Gemeinwesenarbeit (GWA) auf Spiekeroog, definiert im Vorgängerprojekt "Leben im Meer" die Verwaltung als Möglichmacher, der Rahmenbedingungen für Bürger:innen schafft, um ihr Lebensumfeld zu verbessern. Durch Aktivierung und Sichtbarmachung der Bürger:innen entstand z.B. der "insulare Jahreskalender", der ehrenamtliches Engagement koordiniert und planbar macht. Erfahrungen aus dem Projekt sowie positive Einzelmaßnahmen seit Mitte 2022 haben das insulare Leben signifikant verbessert. Neben dem Jahreskalender ist noch zu nennen: der Aufbau einer aktiven Kommunikation – nebenan.de, Website, Schaukasten, Rundbriefe, persönliche Ansprache, Videobotschaften; Implementierung von Sprachkursen, Willkommensveranstaltungen, Patenschaften zur besseren Integration; Schaffung von Räumen sowie Kleinst-Veranstaltungen (wie z.B. Insulares Picknick); Schaffung eines Jugend-Outdoor-Treffpunktes zur Verbesserung der Freizeitaktivitäten um nur einige zu nennen. Trotz begrenzter Ressourcen in der Verwaltungseinheit besteht das Ziel, Gemeinwesenarbeit als integralen Bestandteil des Insellebens zu etablieren. Viele Aktivitäten sind zwischenzeitig verstetigt, dabei ist es erklärtes Ziel, dass die Gemeinwesenarbeit künftig nicht isoliert betrachtet, sondern integraler Bestandteil des Insellebens und Handelns der Gemeindeverwaltung wird. Jedoch wurden wichtige Aspekte bisher vernachlässigt, was eine Fokussierung auf Problemfelder in diesem Projekt erfordert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alle MA der Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inselbote/Anzeiger Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Inselbewohner UND Zweitwohnungsinhaber
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
wichtige Stakeholder und Stützen des Ehrenamtes
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Personalgestellung sichert nachhaltige Strukturen, da Projektmitarbeiterinnen langfristig in der Verwaltung bleiben und den Geist der GWA / QM in ihrem allgemeinen Doing integrieren. Durch das über einen längeren Zeitraum angelegten Dorfentwicklungsprogramm werden die in den ersten 3 Jahren gefestigten und neu etablierten Strukturen erhalten bleiben. Freiwillige finanzielle Ausgaben sind für Kommunen kommunalrechtlich bei angespannter Haushaltslage schwierig. Aber wir bleiben optimistisch.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

KiS- Kultur im Stadtteil

Ansprechpartner
Marie Cordes
Funktion Stadttteilmanagerin
KiS - Kultur im Stadtteil
Projektbeschreibung
Das Nikolai-Viertel ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und soziokultureller Hintergründe. Mit Unterstützung der kommunalen GWA werden seit 2017 im Stadtteil verschiedene Methoden der Gemeinwesenarbeit erprobt und festgestellt, dass über eine Mischung aus regelmäßigen kulturellen Veranstaltungen und einzelnen Aktionen verteilt eine hohe Bandbreite an Menschen vor Ort erreicht werden. Von den Anwohner:innen wurde die Entwicklung eines festen Rahmenprogramms sowohl mit wiederkehrenden als auch mit einzelnen Veranstaltungen bzw. Veranstaltungsreihen gewünscht. Ebenfalls haben niedrigschwellige Erhebungen das Bedürfnis nach offenen Angeboten verdeutlicht, die eine flexible und/oder spontane Teilnahme an Angeboten ermöglicht. KiS -Kultur im Stadtteil- zielt auf die Stärkung des Gemeinwesens und die Verbesserung der Lebensqualität durch kulturelle Begegnungen im Nikolaiviertel. Menschen aus dem Viertel werden über kulturelle Angebote zusammengebracht und so über Begegnungen der Aufbau von Bekanntschaften gefördert, der Zusammenhalt der Nachbarschaft nachhaltig gestärkt und ehrenamtliches Engagement gefördert. Über aktivierende Befragungen werden die Interessen der Anwohner:innen in die Entwicklung des Angebots- und Veranstaltungsformate aufgenommen u eine aktive Beteiligung bei der Planung u Umsetzung erstrebt. Mit KiS wirken wir der Vereinsamung der Menschen im Stadtteil entgegen u entwickeln das BGZ zum generationsübergreifenden (inter-) kulturellen Treffpunkt. Als stadtweit einziger barrierearmer Begegnungsort ermöglichen wir stadtteilübergreifend inklusive und interkulturelle Teilhabe für Menschen mit und ohne Einschränkungen. Über unterschiedliche Methoden der Kunst und Kultur wie Tanz, Theater, Malen, Gestalten, Kino werden Begegnungen von Bewohner:innen niedrigschwellig ermöglicht und Anlass, Raum und Möglichkeit gegeben, sich informell auszutauschen und so bestehende Vorurteile abzubauen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Die erforderlichen personellen und sachlichen Ressourcen sind derzeit nicht vorhanden, um die Aufgaben erfolgreich u nachhatlig umzusetzen. Daher hat die Gemeinde Ende 2023 einen Antrag bei der Stadt Verden zur Förderung d GWA gestellt. Dieser wurde mit Beschluss vom 12.12.23 gewährt. Die gewährte Summe i.H. von 20.000 € dient zur Sicherstellung des Eigenanteils des beantragten Projektes.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Nikolaiviertel ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit wenig Freifläche und Raum für Treffpunkte, Spiel- und Bolzplätze. Das Nikolaiviertel ist geteilt in Reihenhäuser und Einfamilienhäuser auf der einen und große Wohnblöcke auf der anderen Seite. Eine Spaltung, die durch die Art der Wohnsituation sichtbar wird, sich aber auch gesellschaftlich, sozial und finanziell bemerkbar macht. In letzter Zeit nimmt die Vermüllung des Quatiers stetig zu. Seit den neunziger Jahren ist das Gebiet durch infrastrukturellen Wandel betroffen. Orte der Begegnung wie Bäckereien und Blumenläden haben ihre Geschäfte aufgegeben. Durch die Migrationsbewegung 2015/16 hat sich die soziale und ethnische Anwohner:innenstruktur im Stadtteil stark verändert und durchmischt. Die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert sich auf mehrere dicht beieinanderstehende Wohnblöcke. Ein weiterer Teil der Bewohner:innen besteht aus älteren und/ oder alleinstehenden Menschen und Familien mit wenig Einkommen und Transferleistungen. Für die Menschen in dem Stadtteil gibt es außer dem BGZ keine Anlaufstelle, die ein spontanes Treffen mit informellem Austausch über alltägliche Herausforderungen oder über Unterstützungsbedarfe ermöglicht, wie es früher beim Bäcker, Metzger o. ä. üblich war. Dies wurde insbesondere im vergangenen Jahr in einem der Wohnblöcke nach einem Fall häuslicher Gewalt mit Todesfolge deutlich. Insbesondere vor diesem Hintergrund strebt das Projekt eine Stärkung der nachbarschaftlichen Strukturen an, in denen die Anwohner:innen Verantwortung füreinander übernehmen und sich gegenseitig unterstützen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Verden/ Aller
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und den Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof
Einwohnerzahl
4300
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden, Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden, Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden, Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
-keine aktuellen Zahlen-
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
-keine aktuellen Zahlen-
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
-keine aktuellen Zahlen-
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, in dem Projektgebiet allen Anwohner:innen Beteiligung über kulturelle Angebote zu ermöglichen sowie Mitsprache und Mitgestaltung für ihr unmittelbares Lebensumfeld deutlich zu machen. Sie sollen zu Selbsthilfe und Selbstständigkeit aktiviert werden, um Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. In dem Projekt werden vorhandene Potentiale über vielschichtige kulturelle Methoden genutzt und aktiv eingebunden. Dies betrifft insbesindere die hohe Bereitschaft der Anwohner:innen sich zu engagieren. Im Allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, die Situation einzelner Menschen sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur des Stadtteils gemeinsam zu verbessern. Kunst und Kultur bieten zur Selbstreflektion, zur Reflektion der äußeren Lebensumstände und zum Erproben neuer/ alternativer Lebens-/ Umgangsformen eine breite Methodenvielfalt. Die Angliederung an die kommunalen Strukturen gewährleisten eine aktive interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Bereiche: Kulturförderung, Stadtplanung- und entwicklung, Wohnumfeld- und infrastrukturelle Verbesserung, Gesundheitsförderung, Stadtmarketing. Über die Einbindung in die kommunale GWA und den AK GWA sowie der Orientierung an der städtischen "Rahmenrichtlinie zur GWA der Stadt Verden (Aller)" ist ein hoher Wissens- und Erfahrungstransfer gewährleistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe der Bewohner:innen werden niedrigschwellig an neuralgischen Standorten im Stadtteil erhoben; sie sind eingeladen, sich aktiv an der Entwicklung von kulturellen Angebote zu beteiligen, ihre Interessen werden hierbei berücksichtig
Beschreibung
Das BGZ steht Anwohnenden zur Durchführung von selbstorganisierten Angeboten, Veranstaltungen zur Verfügung. Das BGZ ist für eine unabhängige Nutzung mit Küche mit Kühlschrank, Kaffemaschine, Wasserkocher etc. ausgestattet
Beschreibung
Bei den Anwohner:innen besteht ein großes Interesse und der Wunsch, sich für die Interessen und das Image des Stadtteils zu engagieren. Dieses Engagement soll gestärkt und gefördert werden.
Beschreibung
Bei der Planung und Durchführung von Angeboten werden die einzelnen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen berücksichtigt; Es finden vielseitige Angebote statt, die zielgruppendspezifisch aber auch zielgruppenübergreifend ausgerichtet sind
Beschreibung
Die Projektumsetzung ist interdisziplinär ausgerichtet und bezieht bei der Planung und Umsetzung von Angeboten, Aktionen etc. die unterschiedlichen Fachrichtungen (Kulturförderung Stadtplanung, Sicherheit&Ordnung Polik, Gesundheit&Sport, Inklusion...) ein
Beschreibung
Gemeinsame Ziele werden entwickelt und Synergien zwischen Netzwerkpartnern werden aufgebaut; Aktionen und Angebote werden gemeinsam durchgeführt; ein wechselseitiger Informationsfluss ist sichergestellt & eine verlässliche/ nachhaltige Zusammenarbeit
Beschreibung
über regelmäßige Aktionen wie Stadtteilkonferenzen, Nachbarschaftsgrillen, Anwohner:innenversammlungen sind Möglichkeiten der informellen Begegnung geschaffen; engagierte Menschen werden unterstützt und gefördert, sich in ihrer Nachbarschaft einzubringen
Beschreibung
Es finden niedrigschwellige Wohnumfeldverbesserungen statt; Der Zugang zu sozialer, kultureller und gesundheitsfördernder Teilhabe wird durch eigene Angebote, Kooperationen u. durch Vermittlung erwirkt; über Begegnungen wird das soz. Miteinander gestärkt
Beschreibung
Das BGZ erhält eine kommunale Förderung zur Stärkung der GWA im Stadtteil und wird eng durch die städt. Abteilung GWA bei der Umsetzung von Methoden und Angeboten begleitet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden: Abteilungen Gemeinwesenarbeit/ Inklusion, Integration/ Kulturförderung; Landkreis Verden: Kreisjugendpflege, Sozialraumorientierung, JUZ, VHS, Ferienprogramm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tintenklecks e. V., Trägerverein Verdener Kulturflügel e.V., DomMusiken Verden, Verdener Jazz und Bluestage e.V., Lighttrain e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden Ost-Borstel, Jugendzentrum Verden, Stadtbibliothek, Aufsuchende Straßensozialarbeit, Musikschule Verden, Kindertagesstätte St. Nikolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe e.V., AWO Trialog, Fokus gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtkirchen Gemeinden, Kirchenkreis Verden, Kirchenkreis Jugenddienst, Haus kirchlicher Dienste, diakonisches Werk, Micha Keding Popcantor Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HSG Aller, Kreissportbund Verden e.V, DRK Kreisverband Verden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verdener Campus, Janusz Korzcak Schule, Jahnschule, BBS
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Ausschuss Jugend und Soziales, politische Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verdener Aller Zeitung, Verdener Nachrichten, Allerdings, Överblick, facebook, instagram, Homepage, Schaukästen, youtube
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baalk Backboard, Rewe, Classic, Lidl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anwohner des Nikolaiviertels, Ehrenamtliche
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Vernetzung im Stadtteil, den Einrichtungen der GWA+dem AK GWA findet ein steter Austausch über die erprobten Methoden statt, sodass ein aktiver Wissen- und Erfahrungstransfer zur Sicherstellung der Projektziele gewährleistet ist; Über regelmäßige Berichterstattung d. Projektverlaufs mit in polit. Gremien soll nach Projektbeendigung eine Verstetigung des BGZ über einen Stadtratsbeschluss erwirkt werden. Per Ratsbeschluss 23 wird der Zuschuss ihv 20000€ nach Projektende weitergezahlt.
Galerie
gebietseingrenzung
nikolaiansicht
drohnenaufnahme gemeinwesendiakonie verden
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nord.Pol 2.0

Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
Funktion Gemeinwesenarbeit
Gesamtgesellschaftliche Bündnisse sichern langfristig die Gemeinwesenarbeit in Hildesheim
Projektbeschreibung
Im Fokus steht die Entwicklung eines Hildesheimer Modells, das als interdisziplinäre Verantwortungsgemeinschaft die GWA in der Hildesheimer Nordstadt langfristig finanziell sichern und verstetigen soll. In den letzten drei Jahren, in der ersten Förderperiode, konnte GWA in der Hildesheimer Nordstadt ausgebaut werden. Dabei ging es insbesondere um Beteiligung und die Durchführung partizipativer, stadtteilbezogener Projekte mit Netzwerkpartnern, sowie um strukturfördernde Koordinations-, Vernetzungs- und Aktivierungsarbeit. Diese Arbeit hat für die geplante Entwicklung eines Hildesheimer Modells eine gute Ausgangsbasis geschaffen, denn die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, u.a. mit der Stadt, der Wohnungswirtschaft, dem Jobcenter und fördernden Stiftungen hat sich deutlich erhöht: Die Stadt ist mit uns, durch die beiliegende Kooperationsabsichtserklärung im März 2024 eine enge Kooperation eingegangen, weitere Einrichtungen erklären ihre Unterstützung durch Letter of Intents. Die Kooperation mit den Akteuren der Städtebauförderung „Sozialer Zusammenhalt“ ermöglicht Beteiligung von Bewohnenden an baulichen Prozessen. Die Netzwerkarbeit funktioniert sehr gut: Durch die Zusammenarbeit verschiedener Partner ergeben sich Synergien, die zu einer gelingenden GWA maßgeblich beitragen. Die bisherige Arbeit von Nord.Pol hat hieran großen Anteil. Der Kontakt untereinander konnte maßgeblich und zielgerichtet intensiviert werden, der Kreis der Sprecher*innen bildet den zentralen Netzwerkknoten und leitet die Arbeit des Stadtteilbüros. Potential sehen wir in der weiteren, intensiven Bewohnerbeteiligung und der Sozialraumorientierung von Bildungs-, Kultur- und Sozialeinrichtungen. Hier möchten wir in den kommenden Jahren Transformationsprozesse und Kooperationen anstiften, die u.a. dabei helfen, außerschulische Bildung im Stadtteil zu verankern. Dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung soll proaktiv durch ein Bündnis von Einrichtungen und Grundschulen begegnet werden, um gemeinsam Angebote zu entwickeln. Schlussendlich bedarf es neuer interkultureller Konzepte und einer digitalen Stadtteilplattform für bestehende Kontaktorte und zusätzlicher Ansätze für die Ansprache von Bewohnenden und Ehrenamtlichen. Langfristige Prozesse in Gang zu bringen und Veränderungen zu begleiten, wird durch das Hildesheimer Modell möglich. Der Folge-Projektantrag sichert die Entwicklung eines solchen, auf andere Kommunen mit fehlenden Haushaltsmitteln übertragbaren, Konzepts.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Nordstadt ist und bleibt ein Ankunftsort in Hildesheim. Multiple Problemlagen haben sich durch anhaltenden Zuzug von Menschen mit vielfältigem Unterstützungsbedarf und dem Anwachsen der Bevölkerung allgemein, in den letzten Jahren verschärft. Zwar trägt die Arbeit der Vergangenheit Früchte, kann aber die vielen Bedarfe der Bewohner*innen und an Formen der Beteiligung nicht abdecken. Dadurch kommt es zur Überförderung der Einrichtungen und Ehrenamt zieht sich teils zurück. Stetige Kürzungen in Bereichen erschweren die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Bundesprogramme für Kultur sind beendet, Projekte finden nicht mehr statt. Eine Verstetigung bereichsübergreifender GWA ist durch fehlende Mittel der Kommune nicht absehbar. Durch die Einführung des Ganztags25 sind alle Schulen im Stadtteil Ganztagsschulen. Der Unterstützungsbedarf, nicht nur der Bildungseinrichtungen, wird noch weiter steigen. Hier kann Erleichterung durch die Unterstützung bei der Sozialraumorientierung und der weiteren Öffnung in den Stadtteil entstehen. Dafür braucht es weitere Gelder und Ressourcen. Trotz der erschwerten Ausgangslage wurde in den letzten Jahren viel im Stadtteil geschafft. Vergangene Förderungen haben den Stadtteilverein mit dem Ehrenamt, eine Koordinierungsstelle Sport und ein AOK gefördertes Gesundheitsprogramm etabliert. Der Vernetzungsgrad aktiver Einrichtungen ist hoch und wurde ausgebaut. Veranstaltungen werden gemeinsam durchgeführt, Materialien selbstverständlich geteilt und Lösungen für Herausforderungen erarbeitet. Hier wollen/ müssen wir weiter machen und absichern, dies gelingt jedoch nur durch eine einmalige Folgeförderung von Nord.Pol 2.0.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist klar zum weiteren Stadtgebiet abgegrenzt. Der Hauptbahnhof und Bahnschienen im Süden stellen eine Grenze zur Innenstadt dar. Die Innerste fließt als weitere Grenze im Westen, der Norden grenzt sich durch die anliegenden Gemeinden Harsum und Giesen ab und im Osten liegt die B6 als weitere Grenze hinter dem Flugplatz (Gewerbegebiet). Die Gewerbegebiete führen zu einem entsprechend hohen Verkehrsaufkommen, die Emissionsbelastung ist erhöht und die Einwohnerdichte im Kerngebiet der Nordstadt besonders hoch. Die wenigen vorhandenen Freiflächen im Stadtteil sind häufig übernutzt und bei zugleich unzureichender Pflege und durch viel Müllaufkommen unattraktiv.
Einwohnerzahl
11485
Quelle / Anmerkungen
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Förderbereich „Sozialer Zusammenhalt nördliche Nordstadt“ umfasst nicht den gesamten Stadtteil, sondern nur ein deutlich kleineres Teilgebiet. Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur solche Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innen-Engagement ist nur förderfähig, wenn es sich auf die Planung bzw. Umsetzung einer baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet. Der Antrag Nord.Pol 2.0 bezieht sich auf den gesamten Stadtteil Nordstadt. Die Aufgaben, die mit der Weiterführung des Projekts verbunden sind, können nicht durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ geleistet werden. Dies hat sich auch in der letzten Förderperiode gezeigt. Die Zusammenarbeit ist sinnvoll und soll fortgesetzt werden. Eine Verankerung in städtische Strukturen, die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk und der Aufbau des „Hildesheimer Modells“ als nachhaltige Finanzierungsstruktur der GWA lassen sich entsprechend ebenso wenig aus den Mitteln und Ressourcen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ realisieren. Genauso wenig die Planungen hinsichtlich einer Zusammenarbeit mit den Bildungs- und Kultureinrichtungen und der Unterstützung deren Bemühungen hin zu mehr Sozialraumorientierung. Sie sind weiterhin Aufgabe der Gemeinwesen- und Kulturarbeit im Stadtteil, die nur durch Nord.Pol 2.0 entsprechende Ressourcen zur Verfügung hat. Die Synergien im Netzwerk sind vorhanden, die Grundlagen geschaffen, die Förderung darf aber zu diesem Zeitpunkt nicht wieder zurück gehen. Durch die Förderung von Nord.Pol 2.0 wäre dies gewährleistet und eine nachhaltige Finanzierungsstruktur durch das Hildesheimer Modell kann entstehen. Das städtebaulich wirksame Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt erhält dadurch die notwendige, flankierende Wirkung im sozialen und kulturellen Bereich. Baulich entstehende Verbesserungen werden durch soziale, beschäftigungsfördernde, (inter-)kulturelle und bildungsbezogene Maßnahmen mit Leben gefüllt und Teilhabe gefördert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder 0- incl. 13 Jahre 17 % und 12 % Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
0-incl. 26 Jahre 37 % und 28 % Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ALO unter 25 Jahren Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
77
Gesamtstadt in Prozent
66
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten zum 31.12.2023 Stadt Hildesheim Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt alle Qualitätsstandards der GWA. Der übergreifende, vernetzte Ansatz wurde aus jahrelangen Erfahrungen lokaler Akteur*innen im Netzwerk entwickelt. Im Kreis der Sprecher*innen sind trägerübergreifend alle Akteure aus 12 AKs und Netzwerken verbunden und arbeiten an langfristig ausgerichteten Zielen. Neu ist, dass die verschiedenen Verwaltungsbereiche der Stadt und Behörden wie z.B. Jobcenter einbezogen werden. Gemeinsam wird ein strategisch ausgerichteter, bereichsübergreifender Ansatz mit dem Ziel der Absicherung im Hildesheimer Modell entwickelt. Die Zusammenarbeit zwischen der KuFa, die zentrale Kulturtechniken thematisiert, und dem Stadtteilbüro als zentrale Anlaufstelle, die weiter interkulturell und digitaler ausgerichtet wird, sind maßgeblich für die Weiterentwicklung von GWA. Möglich ist das nur, wenn es weitere Ressourcen gibt und GWA gemeinsam mit der Stadtkultur die koordinierende, aktivierende Rolle in der Bewohnerschaft, sowie im Netzwerk der Akteure und in der Kooperation auf Augenhöhe mit den Verwaltungsbereichen spielen können. Der Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch Akteuren Zugänge, die nur punktuell Beiträge leisten und erhöht deren Möglichkeit zur Erweiterung eigener Sozialraumorientierung. Das Konzept zur Förderung (trans-)kultureller Teilhabe setzt dabei auf die Selbstwirksamkeit der Nordstädter*innen, welche Aktionen mitgestalten und somit durch das eigene kooperative Tun Teilhabe im gesamten Quartier fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilhabe und Partizipation von Bewohner*innen sind handlungsleitend, ein Anteil von 5% der Erreichten arbeitet ehrenamtlich, Ideen und Anliegen finden Eingang in Prozesse des Städtebau, Kulturprojekte, Beschäftigungsförderung & nachbarschaftliche Aktionen
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt und ermutigt, eigene Projekte umzusetzen und sich so in ihrer Nachbarschaft, der Beschäftigungsförderung und der kulturellen Bildung zu engagieren. Erkennbar wird dies, wenn Module in Mitverantwortung durchgeführt werden
Beschreibung
Die Diversität im Stadtteil ist zentrale Herausforderung und Ressource zugleich; Der Standard ist erreicht, wenn bei mind. 50% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft bzw. aus den Kooperationen eingeflossen sind.
Beschreibung
Transkulturelle Konzeption und Perspektive erfordern die Einbeziehung und das gemeinsame Tun ganz verschiedener Menschen und deren Begegnung. Menschen mit Migrationsgeschichte, Arbeitslose, sowie Eltern und Jugendliche sind besonders berücksichtigt.
Beschreibung
Stadtkultur & GWA werden in Synergie miteinander und mit Jobcenter, Beschäftigungsförderung verbunden. Das Netzwerk, sowie diverse Verwaltungen der Stadt, Stiftungen und andere Förderer werden im Projekt am Hildesheimer Modell gemeinsam arbeiten.
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk bildet das Fundament. Das Netzwerk besteht aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Das Hildesheimer Modell entwickelt ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Mind. 5 neue Kooperationen entstehen.
Beschreibung
Durch Partizipation und Beteiligung der Bewohner*innen sowie die Ermutigung und Befähigung zu selbst organisierten, nachbarschaftlichen Aktionen und beschäftigungsfördernden Projekten wird Selbstwirksamkeit gestärkt und lebendige Nachbarschaft erreicht.
Beschreibung
Infrastruktur für beschäftigungsfördernde Maßnahmen und Teilhabe-Förderung werden weiter ausgebaut. Netzwerk und Trägerverbund erweitern sich durch die Zusammenarbeit mit städtischer Ebene und Verwaltung und Behörden. Das Netzwerk strahlt in Gesamtstadt.
Beschreibung
Hildesheimer Modell dient als Vorbild für finanzschwache Kommunen. Gemeinsam wird GWA weiterentwickelt, Träger aus Bildung und Kultur arbeiten sozialraumorientiert. Ehrenamt und Hauptamt arbeiten gemeinsam bereichsübergreifend. Mind. 3 neue Aktivitäten.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 8 Wochenstunden, anteilig durch Stadt, Kreis, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen des Vereins Nordstadt.Mehr.Wert, der einzelne Aufgaben der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernimmt. Mit weiteren 6 Stunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Stunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm Sozialer Zusammenhalt. Die zusätzlichen Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Dies und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist nur durch die aktuell geförderten halben Stellen möglich. Insbesondere Austausch mit Ehrenamt und Aktivierung von Bewohner*innen kann nur durch die 2 halben Stellen aus Stadtteilbüro und Kulturfabrik gewährleistet werden. Die Arbeit aller Netzwerkakteur*innen fokussiert sich auf den Aufbau langfristig wirksamer Strukturen, sowie auf Aktivierung und vor allem auf (trans-)kulturelle Teilhabe sehr diverser Zielgruppen. Der erhebliche Mehrbedarf an GWA und Stadtkultur in Kooperation mit Beschäftigungsförderung soll im vorliegenden Projekt gedeckt und in eine durch das Hildesheimer Modell aufgebaute, zukünftig endlich langfristig abgesicherte, standfeste Träger- und Finanzierungsstruktur geführt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Städtebauförderung, Sozialdezernat, Sozialplanung, Stabstelle für Kultur und Stiftungen, Stabstelle Migration und Inklusion, FB Soziales, Jugendpflege, Smart City, Landkreis Hildesheim: Jugend- und Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke, Theaterpädagogisches Zentrum, Theaterhaus Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter, Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, LABORA Jugendwerkstatt, SBH Nord, Bahnhofsmission, Caritas Wohnen, Caritas Hildesheim, Diakonie Himmelsthür und Diakonisches Werk (mit Blick auf die verstärkte stadtteilübergreifende Kooperation der GWA),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AOK Gesundheitsprogramm Nordstadt, Koordinierungsstelle Sport, AK Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geschwister-Scholl-Schule, Grundschule Nord, Grundschule Johannesschule, Robert-Bosch-Gesamtschule, Hermann-Nohl-Berufsschule, Walter-Gropius-Berufsschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde, Türkisch-islamische Gemeinde, Ayasofia Moscheeverein, Alevitische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gbg, Beamtenwohnungsverein, Sievers Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgersender Radio Tonkuhle, Nordstädter Stadtteilzeitung, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Nordstadt, Lenkungsgruppe Sozialer Zusammenhalt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projektgruppen Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert, Ehrenamtliche Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt Kreis der Sprecher*innen, Johannishofstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse Hildesheim, Volksbank
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch das Hildesheimer Modell wird eine nachhaltige Finanzierung von GWA erarbeitet. Mit der strukturellen Verankerung in Politik und Verwaltung wird ein gemeinsames Verständnis von GWA und deren langfristige Absicherung bereichsübergreifend konzipiert. Der Eigenanteil der Stadt ist im Haushalt eingeplant. Durch das Hildesheimer Modell entsteht eine nachhaltig wirksame GWA, die bereichsübergreifend Bildung, Kultur, Beschäftigungsförderung, Teilhabe, Stadtentwicklung und Soziales verknüpft.
Galerie
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nordstadt miteinander machen cover
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skizze hildesheim nordstadt netzwerkkarte
Zustimmung Veröffentlichung
On

# Demokratie leben # Alte Mitte Langenhagen # Elisabeth im verbunT

Ansprechpartner
Lisa Langhans
Organisation Elisabethkirchengemeinde
Funktion stellvertr. Kirchenvorsteherin
Elisabeth - für Stadtteilkultur durch Partizipation, Selbstorganisation und Vernetzung im verbunT
Projektbeschreibung
Ausgehend von der bisherigen GWA der Elisabeth-KG wird die zukünftige Arbeit im Quartier aufgebaut: bestehende Netzwerke werden gepflegt und erweitert, laufende Angebote werden in die Selbständigkeit begleitet, im Gemeindehaus finden regelmäßig Runde Tische zum Thema GWA statt, an denen alle an der GWA beteiligten Ehrenamtlichen/ Anwohner*innen teilnehmen und sich vernetzen. Zukünftig stehen Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur, Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen und Stadtteilkultur im Vordergrund. Die Gehstruktur mit dem Coffee Bike findet gezielt in den Bereichen statt, aus denen bisher nur wenige Anwohner*innen an GWA-Prozessen teilhaben, obwohl der Bedarf erfasst wurde. Es werden Aktionen wie Straßenflohmarkt, Treppenhausfrühstück, Straßenfest geplant, um Vorurteile abzubauen und Austausch zu fördern. Als Gegengewicht zum aktuellen Rechtsruck liegt ein besonderes Augenmerk auf interkulturellem Austausch. Die Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat wird ausgebaut. Die Zusammenarbeit mit Freiwilligenagentur und Kirchenkreisjugenddienst ermöglicht regelmäßige bedarfsorientierte Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche. Beziehungsarbeit mit Anwohner*innen/ EA stärkt die Zusammenarbeit und macht Bedarfe sichtbar, die dann gemeinsam in neuen Kleinprojekten bearbeitet werden. Beteiligungsformate werden gestärkt und eine lebendige Stadtteilkultur aufgebaut. Anwohner*innen organisieren sich mit Hilfe der GWA-Fachkraft, um als Gruppe ihre Belange gegenüber Wohnungsbaugesellschaften/ Vermieter*innen zu vertreten. Diese erkennen die Vorteile einer Zusammenarbeit mit GWA-Projekten in ihren Immobilien an. Ziel für eine Verstetigung ist die finanzielle Beteiligung an der Einrichtung einer Personalstelle zum Ende der Projektlaufzeit. Dabei orientiert sich GWA an win e.V./ KSG und verstärkt die Zusammenarbeit. Das Netzwerk GWA wird in Zusammenarbeit mit der Stadt LGH ausgebaut. Erworbenes Wissen der Koordinatorinnen aus dem Zertifikatskurs wird allen zugänglich gemacht. Die erarbeiteten Leitlinien für GWA in LGH werden weiterentwickelt und praxisbezogen laufend angepasst. Die Kooperation im verbunT (Stadt, Fam.-zentrum Emma und Paul, KG Zum Guten Hirten) wird weitergeführt und inhaltlich und strukturell vertieft. Durch Gremienarbeit in Kirche, Kommune und Diakonie sowie die Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften und Städtebau LGH wird GWA für die Verstetigung auf breite Füße gestellt.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen erlebt eine ungebrochene Zuwanderungssituation, die Bevölkerungsstruktur in der Alten Mitte wird durch Migrant*innen und Senior*innen geprägt. Über die bisherigen kirchengemeindlichen Bezüge hinaus konnten in den vergangenen drei Jahren Kontakte in das Quartier geknüpft werden. Bei Gesprächsanlässen wie Befragungen und aufsuchender Arbeit mit dem Coffee-Bike wurden Bedarfe geäußert und erhoben. Dabei wurde deutlich, dass erhebliche Vorurteile unter den Anwohner*innen untereinander sowie Konflikte mit Wohnungsbaugesellschaften, etwa bzgl. der Nutzung von Gemeinschaftsanlagen, bestehen. Veranstaltungen und Begegnungsanlässe waren Ausgangspunkt für Beziehungsarbeit, die weiter ausgebaut und gepflegt werden muss. Nach wie vor spielt Vereinsamung im Alter eine größere Rolle im Projektgebiet. Der Projektstart vor drei Jahren war durch die Coronafolgen geprägt. Kontakte in den Nachbarschaften werden allerdings noch nicht in gleichem Umfang gepflegt wie vor der Pandemie. Bisher haben v.a. der Kirche nahestehende Personen aktiv Angebote der GWA gestaltet bzw. besucht. Der Kreis erweitert sich zunehmend. Noch werden Veranstaltungsangebote mit Gemeinschaftscharakter im Gemeindehaus teilweise zögerlich angenommen. Netzwerkarbeit und Kooperationen im Quartier und auf kommunaler Ebene haben im Laufe der drei Jahre eine erste Grundstruktur für GWA in Langenhagen aufgebaut – im verbunT. Regelmäßige gemeinsame Sitzungen, die Bildung einer Steuergruppe GWA, ein gemeinsames Logo, Flyer und Film haben die Projektpartner (drei Kirchengemeinden u. Stadt) zusammenwachsen lassen. Gemeinsame Leitlinien sind angebahnt und sollen strukturell in den Institutionen umgesetzt werden.
GWA/QM-Ansatz
Eine aktive Bürgerschaft gestaltet ihren Sozialraum. Durch vielfältige Beteiligungsformen sowie Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt und ehrenamtliches Handeln angestoßen. Gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen wahrgenommen fühlen, steigert die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Im direkten Kontakt mit den Anwohner*innen werden Bedarfe aus ihrer alltäglichen Lebenswelt heraus mit den dort auftretenden Themen erfasst. Dies ermöglicht die Bewusstwerdung von Belastungen, aber auch die Entwicklung von gemeinsamen Ideen und Zielen. Kreative Aktivitäten führen zu einer veränderten Stadteilkultur als Ausgangspunkt für eine erhöhte Identifikation mit dem Quartier. Durch Beziehungsarbeit werden Selbstbewusstsein und neue Formen von Kommunikation gefördert sowie unterschiedliche Gruppen in Kontakt zueinander gebracht und Vorurteile durch Austausch abgebaut. In demokratischen Prozessen werden Anwohner*innen ermutigt und befähigt, sich gegenseitig zu unterstützen. Entstehende Netzwerke sind horizontal, die Anwohner*innen formulieren ihre Ziele selbst und setzen diese um. Auf kommunaler Ebene entwickelt das Netzwerk verbunT (Stadt und drei Kirchengemeinden) einen gemeinsamen GWA-Ansatz, der mit weiteren Kooperationspartner fortgeschrieben werden soll. Dabei setzt die sozialraumbezogene gemeinwesen-diakonische Arbeit orientierungsgebende Impulse. Der Prozess profitiert von der fachlichen Begleitung durch LAG und Landeskirche.
Vorhandene Strukturen
Koordinatorin für GWA mit 25 Std/W. und eigenem ausgestatteten Büro im zentral gelegenen Gemeindehaus der Elisabeth-KG. Die Infrastruktur kann mitgenutzt werden (Küche, Drucker, Kopierer, Versammlungsräume). Stadtbekanntes Coffee-Bike ermöglicht einen Ausbau der Gehstruktur. Ausstattung wie Bierzeltgarnituren und Pavillons stehen für Feste und Aktivitäten im Außenbereich zur Verfügung. Ehrenamtliches Engagement von kirchennahen und kirchenfernen Akteur*innen ermöglicht Angebote wie Lernhilfe, Mittagstisch, Deutschkurs, Hocker Rocker, Kleidertausch, Interkulturelles Kinderfest, Spielenachmittage, Fit im Park für Senior*innen etc. EA tragen durch ihr Engagement einen finanziellen Beitrag (Muskelhypothek) zur Umsetzung des Projektes bei und erfahren Selbstwirksamkeit. EA werden von der Koordinatorin in ihrer Arbeit begleitet und durch moderierte regelmäßige Treffen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Kontaktverwaltung der Teilnehmenden unterstützt. Sichtbare Vernetzung von GWA in der Kirchengemeinde durch Beteiligung an Gottesdiensten, Weihnachtsmarkt, Neujahrsempfang. Regelmäßiger Austausch der Koordinatorinnen der Projektpartner ermöglicht Synergien, gemeinsame Supervision hilft, die Arbeit zu reflektieren. Netzwerktreffen und Steuergruppenarbeit auf kommunaler Ebene sichern Qualitätsstandards und ermöglichen Ausweitung und Verstetigung von GWA. GWA in der Kirchengemeinde und auf kommunaler Ebene im verbunT wird durch Kirchenkreis und Landeskirche beraten und unterstützt.
Nachhaltigkeit
Anwohner*innen und Ehrenamtliche nutzen vorhandene Ressourcen und sind selbstwirksam. Beziehungsgefüge im Gemeinwesen sind gestärkt. Teilnahme an kommunal ausgerichteten Netzwerken der GWA, um gemeinsam praxis- und prozessorientiert Leitlinien der GWA in Langenhagen zu verankern. Kommunale Steuergruppe sorgt für Einbeziehung der Politik. Langfristige Finanzierung des Projektes soll durch Kooperation von Kirche, Diakonie, Vermieter*Innen/ Wohnungsbaugesellschaften und Kommune erfolgen.

WIR - gemeinsam aktiv im Edo-Quartier

Ansprechpartner
Sabine Conrady
Funktion Fachbereichsleiterin Soziale Dienste
Aufbau eines Quartiersmanagements + Räumen in einem sozialen Brennpunkt mit wenig Infrastruktur und sozialen Angeboten
Projektbeschreibung
Mit der Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch mbH planen wir - die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - im alten Kern der Edo-Schröder-Siedlung in Elsfleth ein Quartiersmanagement aufzubauen, um mit den Bewohner:innen gemeinsam Angebote zu schaffen, die die Lebensqualität verbessern, das soziale Miteinander fördern und die Integration unterstützen. In der Siedlung leben viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Ethnien, oft mit geringem Einkommen und wenig gesellschaftlicher Teilhabe. Die Bewohner:innen sollen direkt in ihrem Wohnumfeld erreicht und nach ihren Bedürfnissen und Wünschen für das Zusammenleben in ihrem Stadtteil befragt werden, um zusammen bedarfsgerechte, individuell angepasste Angebote zu schaffen. Zu Beginn des Projektes steht uns das Hausmeisterbüro der Wohnungsbau zur Verfügung, um einen Ort für Gespräche zu haben; ein Büro wird in Berne zur Verfügung stehen. Um im Quartier eine konkrete Anlaufstelle für die Anwohner:innen zu haben, ist die Anschaffung eines Bauwagens geplant. Dieser dient zunächst als Station bis adäquate ebenerdige und barrierefreie Räumlichkeiten gefunden werden. Danach soll der Bauwagen gezielt für Aktionen wie zum Beispiel fahrbare Bibliothek genutzt werden. Mit Hilfe des Bauwagens erregen wir die Aufmerksamkeit der Menschen des Quartiers und können so mit ihnen direkt ins Gespräch und einen Austausch darüber kommen, was sie bewegt und was sie sich für ihre Siedlung wünschen. Was belastet sie? Welche Ideen haben sie für ein Miteinander? Wir möchten die Bewohner:innen miteinander ins Gespräch bringen, Kontakte stiften und gemeinsame Aktionen unternehmen, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt sowie die Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrem Quartier zu stärken. Eine Quartiersmanagerin ist die Ansprechperson für die Anwohner:innen, sie koordiniert das Projekt und setzt Angebote um, unterstützt von Ehrenamtlichen, die auch aus der Bewohnerschaft generiert werden sollen. Unser Ansatz ist generationsübergreifend und nationalitätenverbindend. Austausch und Kooperation mit anderen Akteur:innen im LK Wesermarsch sind uns wichtig. Wir verfügen bereits über ein großes Netzwerk, da wir seit vielen Jahren Quartiere in Brake und in Lemwerder betreiben. Außerdem haben wir einen Integrationsdienst, der Familien mit Fluchtgeschichte in der gesamten Wesermarsch ambulant aufsucht. Dadurch bestehen viele Kontakte und Synergien, deren Effekte wir für den Aufbau des neuen Quartiers im sozialen Brennpunkt nutzen möchten.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der alten Edo-Schröder-Siedlung in der Stadt Elsfleth im Landkreis Wesermarsch leben sehr viele Menschen auf wenig Raum in Mehrfamilien-Häusern zusammen. Die Zusammensetzung ist in sehr vielen Bereichen (zum Beispiel Altersstruktur, "ethnische" Herkunft) heterogen. Mehr als ein Viertel der Bewohner:innen sind über 60 Jahre alt (30 %), 20 % sind Jugendliche oder junge Erwachsene bis 26 Jahre. Aufgrund der fehlenden Infrastruktur und der ländlichen Lage ziehen viele Menschen nach der Ausbildung/dem Studium oftmals in andere Städte, die in dieser Hinsicht mehr zu bieten haben. Für ältere Bewohner:innen bedeutet dies eine fehlende Unterstützung/Begleitung seitens ihrer erwachsenen Kinder. Es gibt große kulturelle Unterschiede, da sehr viele Ethnien und Kulturen in diesem Wohngebiet leben. Der Anteil ausländischer Bewohner:innen beträgt 25 %, also ein Viertel der Bewohnerschaft. Auch der Anteil der Geflüchteten ist im Gebiet überproportional. Es gibt viele Sprachbarrieren Vorurteile und Konflikte. Ein Großteil der im Quartier lebenden Menschen verfügt über wenig finanzielle Mittel. Es gibt wenige Hilfs- und soziale Angebote. Treffpunkte/Räumlichkeiten für Begegnung fehlen komplett, es gibt nicht einmal eine Kneipe oder ein Café. Die meisten der Menschen aus dem Quartier identifizieren sich nicht mit ihrem Wohngebiet. Es gibt kaum positive Begegnung. Die Freiflächen sind kahl und ungastlich. Das Gebiet wird durch eine Bundesstraße flankiert, die die Bewohner:innen des Quartiers von Versorgungs- und Beratungsangeboten "trennt". Die Edo-Schröder-Siedlung gilt als sozialer Brennpunkt und für Mieter als "letzte Option". Die Wahrnehmung geht über die Stadt hinaus.
GWA/QM-Ansatz
Unsere Quartiersmanagerin(QM) ist als Ansprechpartnerin vor Ort und steht in engem Kontakt und Austausch mit den Bewohner*innen des Quartiers, deren Interessen im Zentrum stehen. Sie erfragt deren Bedarfe, Wünsche und Ideen für ihre Siedlung, fördert vorhandene Ressourcen und setzt gemeinsam mit ihnen Projekte um. Sie erstellt eine Bestandsanalyse und stellt Kontakte zu weiteren Akteur:innen der Stadt Elsfleth und anderen Gemeinden des Landkreises Wesermarsch her. Sie baut ein Netzwerk auf, das kooperativ zusammenarbeitet und initiiert gemeinsam mit einzelnen Akteur:innen der Region Veranstaltungen. Die QM arbeitet generationsübergreifend, nationalitätenverbindend und ganzheitlich, sie bezieht die Bewohner:innen maßgeblich in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes und die Steigerung der Wohnqualität mit ein. Ausgehend von ihren Bedarfen schafft sie Kommunikationsanlässe und Austauschmöglichkeiten zwischen den Bewohner:innen (z. B. durch gemeinsame Feste, Café) und stärkt deren Gemeinschaftsgefühl, z. B. auch durch Nachbarschaftshilfe. Sie fördert die Selbstwirksamkeit der Bewohnerschaft, gestaltet gemeinsam mit ihnen Projekte und unterstützt ihre Selbstorganisation. Sie empowert die Menschen des Quartiers und verringert Konfliktpotential. Die QM berät die Bewohner*innen zu sozialen Belangen und vermittelt sie gegebenenfalls an andere Institutionen weiter. Sie leistet Presse-Öffentlichkeitsarbeit und hilft gemeinsam mit den Bewohner:innen das Ansehen des Quartiers zu steigern.
Nachhaltigkeit
Die Schaffung eines Treffpunktes soll auf kommunalem Grundstück und/oder an einer kommunalen Einrichtung angegliedert werden. Die Wohnungsbau unterstützt bei den baulichen Voraussetzungen und plant die langfristige Unterstützung des Projektes - auch finanziell. Vgl. auch schriftliche Stellungnahme wbw
Galerie
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Gemeinsam aktiv im Stadtteil

Ansprechpartner
Britta Lüttge
Funktion Bereichsleitung
HERTA-Mobil
Projektbeschreibung
Der HERTA-Stadtteiltreff befindet sich in der Hertastraße in der Ost und Westsiedlung von Salzgitter Bad. Hier gibt es offene Angebote für alle Menschen im Stadtteil, sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote für Migranten und Osteuropäer. Der offene Treff mit seinen Angeboten, die niedrigschwelligen Angebote und die Beratungsangebote werden gut angenommen. Jedoch gibt es auch viele Menschen, die wir mit unseren bisherigen Methoden nicht erreicht haben. Um möglichst viele Menschen zu erreichen und zu aktivieren möchten wir mit Aktionen in das unmittelbare Wohnumfeld gehen, vor die Fenster und Türen der Bewohner. Daher soll durch aufsuchende Arbeit im Stadtteil mit niederschwelligen und kurzweiligen Aktionen der Kontakt hergestellt werden. Beispielsweise mit Bewegungsmaterialien für Kinder, Kaffee und Gespräche für Erwachsene, erst einmal Menschen herauslocken, Interesse wecken, einfach (das Schachbrett) auspacken und anfangen. Über Aktivitäten (wie z.B. Seifenblasen herstellen, Naturerlebnisse mit der Lupe und Vergrößerungsgläsern, Infomaterialien) mit Kindern und Jugendlichen, Familien und auch älteren Menschen in Kontakt treten, sich gemeinsam austauschen über ihre Interessen und Bedarfe. Durch den niedrigschwelligen Zugang sollen die Bewohner miteinander in Kontakt kommen, gemeinsam aktiv werden und Beteiligung erleben. Durch die regelmäßigen Besuche mit dem HERTA-Mobil werden Hemmschwellen abgebaut und Kontakte leicht zugänglich gemacht. Familien werden über Spielangebote für Kinder erreicht und miteinander in Kontakt gebracht. Jugendliche werden an ihren Treffpunkten mit aktivierenden Fragestellungen in den Austausch gebracht, Gespräche entstehen. Ideen sollen gemeinsam mit der Zielgruppe umgesetzt werden. Aktivierung der Jugendlichen durch Beteiligung und Partizipation.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ost- und Westsiedlung in Salzgitter Bad ist ein Wohngebiet, das in der 1930/1940 er Jahren für Industriearbeiter entstanden ist. Die Wohnungen entsprechen nicht den heutigen Bedarfen von Familien und sind in der Regel nicht modernisiert. Notwendige ausstehende Sanierungen und Ausstattungsmängel haben dazu geführt, dass sich eine Mieterstruktur ergeben hat, die sich durch einen hohen Anteil an Migranten, jungen Familien mit mehreren Kindern und Jugendlichen und einen Anteil an älteren Menschen auszeichnet. Viele Bewohner des Viertels leben von staatlichen Transferleistungen bzw. haben ein geringes Einkommen. Durch günstigen Wohnraum ist eine Vielfalt entstanden, die sowohl die Altersstruktur und kulturelle Aspekte, aber auch besondere Lebensformen und schwierige Sozialstrukturen umfasst. Der Anteil an Kinderarmut ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, die Krippen- und Kitaplätze reichen nicht aus. Die Bildungs- und Teilhabemöglichkeiten der Menschen im Stadtteil sind begrenzt. Dringender Handlungsbedarf besteht seit Jahren insbesondere in der Sanierung der Häuser und Wohnungen. Der Gesamteindruck des Viertels ist eher deprimierend und wirkt vernachlässigt, teilweise vermüllt. Dies führt auch bei den Bewohnern zu Resignation und Rückzug. Der HERTA-Treff bietet niedrigschwellige Angebote für Familien und Beratung für die Bewohner des Stadtteils an. Der Treff mit seinen vielfältigen Angeboten und die Beratung für Migranten und auch osteuropäische Familien werden gut angenommen. Allerdings können wir mit der Kommstruktur nicht alle Menschen erreichen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Bad Ost- und Westsiedlung
Beschreibung
Ost- und Westsiedlung in Salzgitter Bad
Einwohnerzahl
6343
Quelle / Anmerkungen
Zahlen der Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Sozialstruktur in der Ost- und Westsiedlung in Salzgitter Bad erfordert besondere Aufmerksamkeit. Der hohe Anteil an Geflüchteten und Familien mit Migrationshintergrund, viele Haushalte mit Kindern und Jugendlichen, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind und ältere Menschen leben in der Siedlung. Wir möchten durch Regelmäßigkeit eine aufsuchende soziale Arbeit im Stadtteil etablieren, die den Kontakt und den Austausch mit den Menschen in den Vordergrund stellt. Ziel ist es ihre Ideen, Wünsche, Bedarfe aufzunehmen und sie an Gestaltungsprozessen aktiv zu beteiligen. Durch Selbstwirksamkeit soll der Resignation und sozialer Vereinsamung entgegen gewirkt werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen der Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter Jugendliche unter 20 Jahren (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
54
Gesamtstadt in Prozent
43
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose im SGB III+II Zahlen der Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Mindestsicherungsempfänger*innen Stadt Salzgitter vom 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen zur Kinderarmut (Kinder unter 15J im SGBII) Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen mit unserem Projekt die Menschen im Stadtteil stärken und durch Empowerment in die Aktivität bringen. Wir gehen in den Stadtteil in die Wohngebiete, vor die Fenster und Türen der Menschen und wollen mit ihnen in Kontakt kommen. Durch Kaffee und Spielangebote wollen wir einen niedrigschwelligen Zugang schaffen, die Menschen neugierig machen und zunehmend Vertrauen schaffen. So sollen Interessen und Bedarfslagen erfasst werden und die Themen der Menschen aufgenommen werden. Ebenso sollen Informationen über vorhandene Hilfs- und Unterstützungsangebote, sowie Bildungs- und Freizeitaktivitäten vermittelt und bei Bedarf dorthin begleitet werden. Die Menschen in der Ost- und Westsiedlung wirken resigniert und wenig aktiv. Ziel ist es die Menschen zu aktivieren ihre Interessen und Bedarfe zu äußern, sich für etwas einzusetzen und ihr Leben aktiv zu gestalten. Durch Empowerment und Selbstwirksamkeit soll die Handlungsfähigkeit der Bewohner im Stadtteil gestärkt werden. Diesbezüglich sollen alle Menschen aller Altersgruppen gehört und mit ihren Stärken und Ressourcen beteiligt werden. Bestehende Netzwerke wollen wir einbeziehen und weitere Kooperationen entwickeln, um unser Vorhaben umzusetzen und unsere Ziele zu erreichen. Hierbei sind immer die Interessen und Bedarfe der Bewohner im Blick zu behalten und einzelne Projektschritte zu reflektieren. Damit wollen wir die städtebaulichen Erneuerungsmaßnahmen mit aufsuchender Arbeit in der Ost- und Westsiedlung ergänzen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die Menschen sich öffnen, sich trauen ihre Interessen und Bedarfe zu äußern. Wenn wir mit unserer aufsuchenden Arbeit mit Menschen in Kontakt kommen, eine Vertrauensbasis schaffen und gemeinsam mit ihnen aktiv werden können
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn wir gemeinsame Aktionen, Feste im Stadtteil gemeinsam planen, gestalten und durchführen. Wenn die Menschen im Stadtteil sichtbar sind und auch kulturelle Unterschiede gemeinsam erlebt werden
Beschreibung
Die Menschen vor Ort bringen sich mit ihren Fähigkeiten und Kompetenzen ein und beteiligen sich. Gute Kooperationen mit anderen Institutionen und Einrichtungen ergänzen das vielfältige Angebot. htungen
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die Menschen sich öffnen, sich trauen ihre Interessen und Bedarfe zu äußern. Wenn wir mit unserer aufsuchenden Arbeit mit Menschen in Kontakt kommen, eine Vertrauensbasis schaffen und gemeinsam mit ihnen aktiv werden können
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
NOW Stadtteiltreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Am Ziesberg, Dr. Klaus Schmidt HS
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Derzeit ist unser HERTA-Treff in 2 Wohnungen in der Ost- und Westsiedlung von Salzgitter Bad untergebracht. Die Wohnungen sind beengt und die Räume klein, sodass die Arbeit mit mehreren Besuchern schwierig wird. Daher wollen wir in 2025 in ein altes Gebäude in die Erikastraße, das dem SOS-Kinderdorf e.V. gehört, umziehen. Dies bedeutet eine Ausweitung unserer Angebote und Einbindung neuer Menschen im Stadtteil. Gruppenangebote und Projektmitarbeit können dann realisiert werden.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiershausmeister zur Steigerung des Wohlbefindens und Lebensstandards der Bewohner/Innen.

Ansprechpartner
Carsten Tellbach
Funktion Quartiersmanager
Steigerung des Wohlbefindens durch kleine Hilfen und Reparaturen für Anwohner/Innen jeglichen Alters im Quartier. Schaffung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle.
Projektbeschreibung
Der Aufbau einer "Quartiershausmeister"-Stelle im Quartier ist ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für Alleinstehende, ältere Mitbürger und sonstige hilfebedürftige Anwohner, die handwerkliche Unterstützung benötigen. Das können z.B. Tätigkeiten sein, wie Aufbau von Möbeln, Wandmontage von Regalen, Auswechseln von Glühbirnen usw. Wichtig ist uns hierbei, dass nicht der Verdacht entsteht, dass es ein Konkurrenzangebot für ansässige Handwerksbetriebe ist. Weiterhin sind regelmäßige Zusammenkünfte der Anwohner/Innen im Quartier geplant, bei denen Missstände wie z.B. illegale Müllkippen, beschädigte Straßenlampen, Straßenschilder thematisiert und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden können. Durch regelmäßige Treffen der Anwohner/innen wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und der Kontakt untereinander verbessert. Dies ist in einem kulturell stark geprägten Stadtteil wichtig, um gesellschaftliche Ausgrenzung und Isolation vorzubeugen. Gleichzeitig können durch gemeinsamen Miteinander mögliche Vorurteile abgebaut werden. Der Quartiershausmeister kann in diesem Fall als neutraler Netzwerker fungieren, der zu den regelmäßigen Zusammenkünften einlädt.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil, in dem das Projekt "Quartiershausmeister" geplant ist, ist geprägt von einem hohen Anteil von sozialen Problemen wie z.B. Armut ("Ich kann mir das nicht leisten"), Arbeitslosigkeit, Ausgrenzung und Bildungsdefizite. Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen leben auf engstem Raum zusammen. Begegnungen finden allenfalls für die Bewohner in den Räumen des Stadtteilhauses statt. Vielen Anwohner/innen droht auf Grund kultureller Besonderheiten und sprachlicher Defizite eine soziale Isolation. Die Schaffung der Stelle eines Quartiershausmeisters bietet hier einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt. Die Besetzung der Stelle mit einem Anwohner des Quartiers, dessen Biografie durch viele Tiefpunkte geprägt ist, der aber auch gelernt hat, Hilfsangebote zu erkennen und anzunehmen, kann sich positiv auswirken. Diese Person ist authentisch, wenn es darum geht, die positiven Aspekte verschiedener Hilfen zu vermitteln, da sie über eigene Erfahrungen spricht.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Diepholz Stadtteil Süd
Beschreibung
Lilienthalstraße, Lüderstraße, Michaelisweg, Möldersstraße, Moorstraße, Mühlenkamp, Sommerskamp, Udetweg, von-Hünefeld-Straße, Vossen Reitweg, Willenberg
Einwohnerzahl
1893
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Projektgebiet "Sozialer Zusammenhalt" sind in den letzten Jahren diverse soziale Einrichtungen (z.B. AkzepTanz (Diakonie), Sportprojekte (Agenda 21), Migrationsberatung (ProAsyl)) verschwunden, da die entsprechenden Projekte u.a. ausgelaufen sind und nicht verlängert wurden. Die Problemlage der Anwohner/Innen hat sich dadurch erschwert, da die Defizite in den Bereichen Sprache, soziale Teilhabe und Verständnis des deutschen Behördenapparates weiterhin bestehen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll die Anwohner/innen darin bestärken, bestehende Problemlagen zu erkennen und darüber zu sprechen. Sie lernen verschieden Formen zur Hilfe zuzulassen und anzunehmen. Durch gemeinschaftlicher Aktivitäten entstehen soziale Netzwerke und Beziehungen die eigenständig genutzt werden können. Die Anwohner/innen unterstützen sich gegenseitig bei niedrigschwelligen Problemlagen und wissen, an wen sie sich im Bedarfsfall wenden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anwohner/innen fühlen sich mit ihrem Problem verstanden und wahrgenommen.
Beschreibung
Anwohner/innen im Quartier organisieren eigenständig Hilfe zur Selbsthilfe bei kleinen Problemen.
Beschreibung
Anwohner/innen nutzen vermehrt die Angebote im Quartier.
Beschreibung
Anwohner/innen im Quartier organisieren eigenständig Hilfe zur Selbsthilfe bei kleinen Problemen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Kreisstadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mühlenkampschule Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diepholzer Kreisblatt, Diepholzer Wochenblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ZBVV Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH, diverse andere Hauseigentümer im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OLE e.V. Orientierung, Leben und Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Anwohner/Innen zur Unterstützung des Projektes "Quartiershausmeister"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportgemeinschaft Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eleganz Bildungsplatform e.V. Integrativer Nachbarschaftstreff im Stadtzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Diepholz, Agenda 21 Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziales Kaufhaus "Dies und Das", Agenda 21 Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Auf Grund von Faktoren wie Lage, soziale und finanzielle Strukturen, kulturelle Besonderheiten, sprachliche Defizite, überwiegend geringer Bildungsstand, wird das Quartier voraussichtlich langfristig ein Stadtteil mit erhöhtem Handlungsbedarf sein. Um eine dauerhafte Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse zu schaffen, wäre eine Ankopplung des Projektes im kommunalen Haushalt wünschenswert. Gespräche u.a. mit einer Stiftung gibt es bereits, um das Projekt dauerhaft betreiben zu können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit Letter

Ansprechpartner
Easy Travnizek
Funktion Projektkoordination
Vom Wohnen am Rangierbahnhof zum Leben im Quartier
Projektbeschreibung
Gelegen zwischen Rangierbahnhof und Durchgangsstraße ist das Projektgebiet in Letter symptomatisch für einen eng besiedelten Vorort, in der Menschen zwar wohnen - aber nicht mit hoher Aufenthaltsqualität gemeinsam leben – geschweige denn ihr Umfeld gestalten können. Die fünf Straßenzüge sind zugebaut – nahezu ausschließlich Geschosswohnungsbau bestimmt das Bild. Wegen des Sanierungsstaus sind die Mieten noch vergleichsweise niedrig, daher wohnen vorwiegend Menschen mit geringem Einkommen im Viertel. Entsprechend finden sich viele Menschen im Leistungsbezug, unterdurchschnittlich wenige Senioren, dafür umso mehr Jugendliche, aber auch überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationsgeschichte. Auch die Stadt nutzt den günstigen Wohnraum für die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten. Es herrscht somit eine Vielzahl von unterschiedlichen Soziallagen und Lebensbedingungen vor. Wenn unter Quartier ein sozialer Lebensraum verstanden werden soll, in dem Menschen nicht nur ein Dach über dem Kopf finden, sondern die Chancen und die Möglichkeiten haben sollen, ihr Lebensumfeld selbstwirksam und als Gemeinschaft eigenverantwortlich zu gestalten, dann muss auf diese Herausforderungen eingegangen werden. Es bedarf einer Aktivierung und Stärkung des nachbarschaftlichen Potentials der Bewohnerinnen und Bewohner. Dies soll durch die Einrichtung eines Gemeinwesenbüros erreicht werden. Dieses dient als zentrale Anlaufstelle bei Problemstellungen und Schwierigkeiten in der Nachbarschaft und als Treffpunt für Austausch, Gemeinsamkeit und Zusammenleben. Eine Fachkraft für Gemeinwesenarbeit steht zudem für Beratungen und Begleitung von lokalen Initiativen zur Verfügung. Ziel ist es, dass sich Bewohner:innen des Quartiers als selbstwirksam in der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes wahrnehmen und dass sich ein starkes, integratives Gemeinwesen entwickelt, das die eigenen Stärken und Ressourcen für die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier nutzt und strategisch einsetzt. Das Projekt umfasst drei Phasen, die sich auf die drei Projektjahre verteilen: 1. Kontextanalyse und Bedarfserhebung zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und der Lebensqualität im Quartier 2. Ausgestaltung des Lebensumfeldes – auch in Kooperation mit benachbarten Quartieren 3. Ausbau und Stärkung der gewachsenen Nachbarschaftsstrukturen und Verstetigung der Koordination
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projektgebiet ist ein eng bebautes, reines Wohngebiet mit geringer Aufenthaltsqualität. Wegen des vorhandenen Sanierungsstaus sind die Mieten vergleichsweise niedrig und daher für Leistungsbeziehende und Geringverdienende erschwinglich. Der Anteil von Bedarfsgemeinschaften im SGB II-bezug im Quartier liegt deutlich über dem Ortsschnitt. Acht Prozent der im Stadtgebiet angemieteten dezentralen Wohnungen für die Unterbringung von Geflüchteten befinden sich in den zwei Hauptstraßen des Quartiers. Klassische Sozialwohnungen mit Belegrecht durch die Stadt gibt es nur vereinzelt. Eine hohe Fluktuation unter den Bewohnenden ist nicht auszumachen. Der Anteil an Kindern und Jugendlichen ist hoch, der an Senioren über 65 hingegen deutlich unter dem Durchschnitt. Zudem gibt es einen sehr hohen Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte, die oft schon lange oder in der zweiten Generation in Deutschland leben. Die Wahlbeteiligung im Wahlbezirk, zu dem das Quartier gehört, lässt vermuten, dass politische Partizipation und Teilhabe keinen hohen Stellenwert genießen. Die Wirkungsbereiche der Bewohner:innen im Quartier sind äußerst eingeschränkt. Das Quartier dient derzeit daher nur als Ort des Wohnens, nicht als Ort der Versorgung oder der Freizeit und vor allem nicht als Ort der Begegnung und sozialen Interaktion. Das Gebiet zwischen Gerhart-Hauptmann- und Lange-Feld-Straße ist wenig attraktiv ist und bietet nur eine geringe Wohn- und Aufenthaltsqualität. Chancen zur Steigerung der gemeinsamen Lebensqualität bleiben ungenutzt, da Menschen eher anonym bleiben und sich keine proaktiven Nachbarschaftsinitiativen herausbilden. Dadurch kann auch keine soziale Integration erwachsen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze Letter | Gerhart-Hauptmann-Str.
Beschreibung
Das Quartier umfasst die Gerhart-Hauptmann-Straße (ab Haus-Nr. 21) und die parallel verlaufende Lange-Feld-Str. (zwischen Haus-Nr. 70 bzw. 77 und 117) sowie die Verbindungsstraßen Weißer Brink, Blumestraße und Damaschkestraße. Das Quartier ist rund 10 Hektar groß und ist und umfasst überwiegend Geschosswohnungsbau mit vier bis neun Etagen. Die Häuser gehören Privatpersonen, vereinzelt auch Wohnungsgenossenschaften. Die Wohnungen sind zum überwiegenden Teil vermietet. In den meisten Gebäuden gibt es großen Sanierungsbedarf. Das Quartier ist eng bebaut. Mit rund 100 Einwohnern pro Hektar hat das Quartier ungefähr eine Einwohnerdichte wie die Innenstädte von Berlin oder Hamburg (wobei – zugegeben – das Quartier mit den Innenstädten deutscher Millionenstädte ansonsten nur bedingt vergleichbar ist). Zwischen den Gebäuden finden sich einfache Grasflächen, Garagenhöfe und vereinzelt Kiesgärten. Bepflanzte Gärten oder Orte mit hoher Aufenthaltsqualität gibt es keine. Das Quartier ist ein reines Wohnviertel, abgesehen von einem Ladengeschäft des Handwerkerrings gibt es kein Gewerbe. Im Westen schließt sich ein Discounter und wenige hundert Meter dahinter das große Fachmarktzentrum an, im Osten gibt es ein paar einfache Restaurants und Kneipen und einen Kiosk und in etwa einem Kilometer Entfernung den Ortskern von Letter. Im Süden grenzt das Quartier hinter einer graffiti-verzierten Mauer direkt an die Bahnlinie und den Rangierbahnhof Seelze, im Norden an die viel befahrene Durchgangsstraße. Zentrum und einzig öffentlicher Raum im Viertel bildet der Spielplatz mit dem angrenzenden Bolzplatz. Der Spielplatz bietet moderne Spielgeräte für kleinere Kinder und bietet auch Platz für begleitende Erwachsene. In einem Spielplatz-Test durch Seelzer Kinder organisiert von Stadtentwicklung und Jugendpflege erhielt der Spielplatz mittlere Bewertungen. Der Bolzplatz ist hoch eingezäunt und mit einem Netz abgedeckt, um zu verhindern, dass Bälle auf die Bahnanlagen fliegen. In den Nachmittagsstunden wird der Bolzplatz durch Kinder zum Fußballspielen genutzt. Bolzplatz wie Kinderspielplatz dürfen gemäß Ausschilderung von Kindern bis zu 14 Jahren genutzt werden. Plätze, an denen sich Jugendliche aufhalten können, gibt es im Quartier keine.
Einwohnerzahl
1011
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil 15-16-Jährige: Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtzstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Daten des projektgebiets sind geschätzt aus Basis von Stichprobenerhebungen.
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtzstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Daten des projektgebiets sind geschätzt aus Basis von Stichprobenerhebungen.
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt wollen wir Menschen unterstützen, ihre Lebensbedingungen zu analysieren und zu bearbeiten, und das Quartier zu einem lebendigen Identifikations- und Handlungsraum zu machen. Viele Problemlagen wirken im Quartier auf das Gemeinwesen (anonymes Wohnen, geringe Aufenthaltsqualität) und können nur vom Gemeinwesen verändert werden (Austausch, Teilhabe, Zusammenleben). Das Projekt umfasst 3 Phasen: 1. Das Quartier verstehen (Kontextanalyse), 2. Das Quartier stärken (GWA-Maßnahmen), 3. Das Quartier ermächtigen (Projekt verstetigen) Zunächst gilt es, Bedarfe, Herausforderungen, Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Dieser partizipative Prozess (vielen Einzelerhebungen, wie Veranstaltungen, Befragungen, Gespräche, Beratungen) stärkt bereits die Zusammenarbeit. In dieser Phase wird auch das GWA-Zentrum eingerichtet. Der Übergang aus Bedarfe erkennen und bearbeiten erfolgt i.d.R. fließend – auch die Phasen gehen ineinander über (und aus der Erhebung wird ein kontinuierliches Monitoring). Im Quartier gibt es buchstäblich wenig Platz für räumliche Entwicklung. Konkrete Kultur- oder Freizeitangebote sollen daher ggf. zusammen mit anderen Quartieren umgesetzt werden. „Gute Nachbarschaft“ heißt für uns einerseits, im Quartier nachbarschaftliche Strukturen zu fördern. Auf einer übergeordneten Ebene wird aber auch die Nachbarschaft des Quartiers einbezogen. Im 3. Jahr soll die Unterstützung der GWA im Quartier verstetigt und ggf. auf andere Quartiere ausgeweitet werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kontext- und Bedarfsanalyse (div. Methoden, Vollerhebung) hat stattgefunden, um a) Anliegen/Inhalte und b) Motivation für Engagement zu identifizieren. Bedarfe werden partizipativ priorisiert und bearbeitet. Ein gemeinsames Monitoring findet statt.
Beschreibung
Ein Ort und materielle und immaterielle Ressourcen für GWA stehen zur Verfügung. Maßnahmen Kapazitätsentwicklung finden statt und sind wirksam. Gruppen oder Nachbarschaften finden und organisieren sich.
Beschreibung
Kapazitäten wurden im Rahmen der partizipativen Kontext- und Bedarfsanalyse identifiziert. Stärken und Herausforderungen sowie förderliche und hinderliche Einflussfaktoren sind identifiziert und werden in die Maßnahmenentwicklung einbezogen.
Beschreibung
Zielgruppen sind grundsätzlich möglichst divers vertreten. Gegenseitiges Verständnis besteht, Respekt und Solidarität sind handlungsleitend. Minderheiten-Interessen werden einbezogen. Alters,- milieu- und kulturübergreifende Kommunikation findet statt.
Beschreibung
Das Projekt wird fachbereichsübergreifend in der Stadtverwaltung wahrgenommen. Mitarbeitende verschiedener Ressorts sind an der Umsetzung von GWA-Maßnahmen aktiv und initiativ beteiligt. Gegenseitige Wechselwirkungen werden bearbeitet.
Beschreibung
Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen findet statt. Wirkungen des Projekts lassen sich bei Zielgruppen der Koop.-Partner messen. Ein Austausch mit neachbarten Quartieren oder Infrastrukturelementen findet statt.
Beschreibung
Ein gemeinsames Verständnis von Nachbarschaft ist evaluierbar und wird von den Zielgruppen wertgeschätzt. Gegenseitige Kooperationsstrukturen und gemeinsame Initiativen von Nachbarschaften finden statt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Soziale Dienste, Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbildungshaus Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mobile Arbeit und Jugendpflege Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Letter fit – Miteinander – Füreinander e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG Letter 05
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Bürgerhaus" Letter Treff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst in Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ecki – Integrationszentrum Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seelzer Brotkorb e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaft aktiv Letter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Michael Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Maria vom Heiligen Rosenkranz
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Seelze ist im Stadtgebiet mit der allg. Sozialarbeit sowie der Integrations-, Familien-, Senioren- und Jugendarbeit mit mehr als 20 Sozialarbeiter:innen und anderen Fachkräften tätig. Aufbau und Ausgestaltung eines GWA-Projekts in einem Stadtteil sind bei der derzeitigen Arbeitsbelastung nicht möglich - die Betreuung und Begleitung eines laufenden, verstetigten Projekts kann jedoch bewältigt werden - vor allem, wenn stabile Institutionen und Kooperationen aufgebaut worden sind.
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

BZ Tante Emma: Initialisierung einer gesamtstädtischen GWA in Cuxhaven

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
HEIMAT Tante Emma... ein Platz für ALLE.
Projektbeschreibung
Nach dem Motto: „Nicht reden...machen!“ begann 2014 unsere Möbelhilfe für Geflüchtete, die Vereinsgründung erfolgte 2017. Die Zielgruppe wurde daraufhin auf alle Einwohner*innen (EW) erweitert. Durch die Verknüpfung von Ehren- und Hauptamt wurde zudem eine Basis für eine erste „zarte“ Gemeinwesenarbeit (GWA) im Innenstadtbereich gelegt. Durch die Kontakte in den Wohnungen der EW entstanden vertrauensvolle Beziehungen. Daraus ergaben sich Kenntnisse von weiteren Bedarfen u. Nöten auch anderer EW. Es wurden Angebote etabliert oder zu anderen Beratungsstellen weitervermittelt. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort, wohin die EW dann auch kommen konnten. 2020 haben wir mit der Eröffnung des Begegnungszentrums (BZ) Tante Emma eine konkrete Anlaufstelle (Komm-Struktur) im Innenstadtbereich erschaffen. Dessen 5 Bereiche KAUF-, WERK-, FREI- und DIGITAL-Raum sowie unser Stadtteilbüro erfüllen jeweils eigene Funktionen, sind aber unmittelbar voneinander abhängig. (s.A.) Wohlbekannt in Cux bietet unser BZ soz. Angebote sowie eine erweiterte GWA für ALLE EW. Multiple Grundpfeiler der GWA wurden errichtet und gefestigt wie z.B. HEIMAT für Begegnung, Austausch, Teilhabe u. Bildung in off. Atmosphäre (s.A.), interagierende Nachbarschaft, hohe EA-Struktur, eine Anlaufstelle mit attrakt. Außenpräsentation, ein gut vernetzter hauptamtl. GWA´ler, ein barrierefreies Stadtteilbüro, multiple Veranstaltungen sowie eine sehr hohe öff. Aufmerksamkeit. Eingebunden in die lok. Ökonomie unseres Stadtteils (s. LoI Punkt Nachhaltigkeit) und durch unseren Handelsort: „KAUF-Raum“ sowie der Vermietung von Teilflächen u. Co-Working Spaces werden knapp 60 % unserer Kosten selber getragen. Dsbzgl. erhielten wir sehr viele Anfragen anderer Projekte. Es wurde also viel erreicht, dennoch haben wir 3 Hauptziele in den nächsten 3 Jahren. Wir werden: 1. unsere vorh. GWA ausbauen, mit dem Ziel ein interkult. HEIMAT-Zentrum zu werden und dabei gleichzeitig die Jugend mit ins Boot zu holen. (GWA) 2. der Motor einer gesamtstädt. GWA sein. Wir vereinen unser Netzwerk zum Wohle aller Stadteile. Somit entsteht keine Konkurrenz unter den untersch. GWA-Projekten, wenn es z.B. um den Aufbau gesamtstädt. Koordination u. die Verteilung komm. Finanzen geht. Das Bündnis wird uns alle stärken! (Resilienz). (komm. GWA) 3. noch mehr fin. Unabhängigkeit durch die Erprobung neuer monetärer Quellen erzielen, die immer eine pos. Wirkung für alle Beteiligten hat. (intellig. Finanzierung)
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Sehnsucht nach Heimat (Geborgenheit, Vertrautheit, Zugehörigkeit) ist eine innere Kraft, die mit unerbittlichem Verlangen an unseren Herzen zieht. Aufgrund dieses Verlangens besteht unser BZ im Herzen Cuxhavens. Wir sind HEIMAT. Durch akt. erhöhten Zuzug von Geflüchteten ins Quartier (ukr./afrik. Hintergrund), haben die unverzichtbare Notwendigkeit der interkulturellen Arbeit und damit verbundene Suche nach neuer Heimat eine neue Dimension erfahren. All das kommt „on top“ der schon vorh. priv. Verschuldung bei 19% der Erwachsenen im Quartier (BRD Ø 10 % / Armutsbericht LK), einem anony. Nebeneinander sowie heterog. Umfeld. Durch unsere Netzwerkarbeit mit den anderen Stadtteilen sehen wir, dass o.g. Erscheinungen auch dort existieren, und dass benötigte Finanzen oft selber generiert werden müssen (Landes- Bundes- EU-Förderungen / Sozialkaufhäuser). Selten trägt diese die Kommune. Teilw. konkurrieren die Projekte sogar bei der Verteilung von kommunalen Geldern. Der soz. Schieflage (z.B. Gentrifizierung, Armut, Einsamkeit) wird die Kommune nicht alleine Herr. Nur durch QM/GWA und deren multiplen-kreativen Tools sowie ehren- und hauptamtlichen MA kann dieser in Teilen entgegentreten werden. Cuxhaven hat eine hervorragende Willkommenskultur. Allerdings ist der Idealismus stärker als der Pragmatismus. Dies ist sicher auch der starken Verschuldung der Stadt geschuldet. Wir sehen den Menschen an 1. Stelle, in den „investiert“ soll. Daher muss ein neuer, starker GWA-Verbund der Verwaltung und lok. Politik aufzeigen, dass Willkommenskultur und Erschaffung neuer Heimat auch aufgrund auslaufender Förderungen nur mit finanzieller und organis. Hilfe der Kommune möglich sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Unser Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich im Stadtteil Alt-Cuxhaven, dem eigentlichen Stadtkern von Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Schlichtbauwohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum. Allerdings werden auch einige der Altbauten luxussaniert, und dadurch siedeln sich zudem viele finanzstarke Menschen, oft im Alter über 60 Jahre, in unserem Gebiet an. Dadurch entsteht in einigen Straßenzügen ein Gentrifizierungskonflikt.
Einwohnerzahl
13961
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven Stand: 31.12.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_ Stand Februar 2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_Stand Februar 2024
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen immer die Einwohner*innen unseres Stadtteiles sowie viele Menschen aus Cuxhaven, die unser Angebot nutzen und daran teilhaben. Unsere Hauptziele sind es, deren immateriellen sowie die infrastrukturellen Bedingungen (z.B. Beziehungen untereinander, Partizipation, Kultur, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten) mit ihnen zusammen zu verbessern. Es sind immer Ihre Themen und Bedarfe, die für uns handlungsbestimmend sind. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Player in der Verbesserung ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status sind für uns nachrangig. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem innerstädtischen Gebiet. So können sich Initiativen um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. Wir verfolgen in unserem Projekt den Ansatz einer aufsuchenden Arbeit. Mittels der aufsuchenden und aktivierenden Befragung kommen wir mit EW in Kontakt und bauen Beziehungen auf. Da sie die Expert*innen für ihre Lebensrealität und ihr Umfeld sind, wollen wir sie für die aktive Gestaltung und zur Partizipation bei Gestaltungsprozessen gewinnen. Auf Dauer möchten wir uns als GWAler in unserer Aktivität zurücknehmen und zunehmend die Einwohner*innen zur Selbstorganisation führen (So viel Aktivität von GWA-Seite wie nötig, aber so wenig wie möglich!).
Qualitätskriterien
Beschreibung
EinwohnerInnen die Interessen und Themen der Aktivitäten bestimmen und sie zum Erreichen ihrer Ziele Unterstützung und Hilfestellungen erhalten.
Beschreibung
BewohnerInnen eine zunehmende Selbstständigkeit in der Organisation und Durchführungen von Gruppentreffen entwickeln und sie sich ggf. die benötigte Unterstützung bei dem hauptamtlichen GWAler einfordern.
Beschreibung
die Stärken von EinwohnerInnen erforscht, aktiviert und weiterentwickelt wurden und dadurch deren Selbstwertgefühl und die Innere Stärke gewachsen sind. Vorhandene soziale und räumliche Ressourcen wurden erarbeitet und als Ressourcen genutzt.
Beschreibung
Eine starkes Bündnis aller Cuxhavener GWA Projekte entstanden ist, dass die Kraft besitzt, die komm. Verwaltung, lokale Politik und Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass deren Arbeit unverzichtbar ist und aufgrund dessen kommunal gefördert wird.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist einerseits Ansprechpartner für Stadt, Kommune und viele Netzwerkpartner*innen. Unterstützt wird er hier durch einen sehr aktiven Vereinsvorstand. Anderseits ist er mittlerweile das Gesicht unserer GWA und Vertrauensperson für die Einwohner*innen sowie unsere engagierten Ehrenamtlichen. Unsere multikulturellen Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Teilnahmeangebote, FREI-Raum sozial-digital, praktische Aufgaben wie z.B. Verteilen von Flyern oder Handwerkertätigkeiten im und am Gebäude) gruppiert und haben jeweils verbindliche Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner*innen stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als Expert*innen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell. Zum Erreichen der unterschiedlichen Gruppen/Menschen setzen wir auf den persönl. Kontakt aber auch auf dig. Formate.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Büro des Oberbürgermeisters /// Stadt Cuxhaven (Dezernat III Soziales, Bildung und Kultur) /// Büro des 1.Kreisrates Friedhelm Ottens /// Landkreis Cuxhaven (Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V._ die Hafenkirche /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven /// EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde /// Büro der ev. Innenstadtgemeinden /// Landessuperintendent Brandy
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg /// Diakonie Cuxhaven /// Caritas Cuxhaven-Bremerhaven /// Der Paritätische /// Hospizverein /// Blaues Kreuz /// Lions /// Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IG Lotsenviertel /// Fa. Nutrilo /// Fa. Machulez /// TWG Cuxhaven /// Wirtschaftsförderung Cuxhaven /// Mayerhof Consulting /// EWE
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt /// Diakoniestation Cuxhaven /// Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Nds /// 1. FC Eintracht Cuxhaven e.V. /// Baskets Cuxhaven /// Rundherum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdL Oliver Ebken (SPD) /// MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) /// Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD) /// SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (85 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// Initiator one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der interkulturellen Woche /// Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete /// Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWA Bündnis: Ritzebüttel aktiv, Wir in Süderwisch, Offenes Herz Altenwalde, Begegnungszentrum Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziales Herz Cuxhaven: Bündnis von Tierheim Cuxhaven, Kinderhospiz Cuxhaven, Anita Hanel Seniorenstiftung, BZ Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Cuxhaven - Mitte /// VHS im LK Cuxhaven /// Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend /// Mehrgenerationenhaus /// Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten /// Elbe Weser Kurier /// Lotsenkompass
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
JOBCENTER Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Cuxhaven - Kontaktbeamte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung und Etabl. der gesamtstädt. GWA u. die Findung neuer Finanzquellen sind Kern unseres Antrages. Kooperation, Leitbildentwicklung, fin. kom. Beteilligung und sowie ein Rahmenkonzept und Qualitätshandbuch für die gesamtstädt. GWA (GWA Projekte/Verwaltung/Politik) u. Projekte wie 7-Level-Integration, TE-Konzeptionsworkshops und die Zusammenarbeit mit der lok. Ökonomie (DEICHBAND-Projekt) werden uns eine nachh. Einbindung in komm. Strukturen und langfristige Finanzierung sichern.
Galerie
a3 flyer gwa tante emma front
a4 flyer gwa tante emma back
a10 tante emma  artikel cuxjournal 230420
a12 tante emma weihnachtsstrasse plakat a3
Zustimmung Veröffentlichung
On

W I R in Burgdorf

Ansprechpartner
Ulrike Goldbach
Funktion Koordination
1.Wir im Miteinander: NBT mit Herz vor Ort 2.In Zusammenarbeit mit der Kommune 3.Raum für Sicherheit: StoP©
Projektbeschreibung
Im Quartier Burgdorf-Süd kommen Menschen aus über 50 Nationen auf engem Raum in Stadtrandlage zusammen. Viele leben in prekären sozialen u. wirtschaftlichen Verhältnissen, haben eine Migrationsgeschichte u. häufig erschwerte bis keine Zugänge zu Teilhabemöglichkeiten. In den letzten Jahren richteten wir unsere Arbeit im Nachbarschaftstreff (NBT) mithilfe der Förderung „Gute Nachbarschaft“ neu aus u. etablierten GWA im Quartier. Dadurch konnten wir sehr viele Menschen aktivieren, Netzwerke aufbauen, Teilhabe ermöglichen und uns fachlich weiterqualifizieren. Unsere Arbeit hat nicht nur das Quartier verändert, sondern wirkt auch in die Gesamtstadt. Gleichwohl stehen wir vor neuen großen Herausforderungen: 1.Seit Corona beobachten wir einen enormen Anstieg von Häuslicher Gewalt. Wir erleben, dass Frauen sich ihrer Rechte immer bewusster werden u. Gewalt nicht mehr dulden. Wir unterstützen sie bei der Vermittlung zu Hilfsangeboten u. der Flucht ins offene Frauenhaus Burgdorf, mit dem wir im engen persönlichen Austausch sind. 2. Direkt im Quartier erleben wir die Auswirkungen der beginnenden Aufhebung der Mietpreisbindung in den Sozialwohnungen. 3. Arbeiten wir an einer gemeinsamen Lösung mit der Kommune zur langfristigen Finanzierung des Treffpunktes. Diese Herausforderungen gehen wir mit unserem neuen Projekt gezielt an: 1. Um der steigenden Häuslichen Gewalt entgegenzuwirken, kooperieren wir mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen und implementieren das Präventionskonzept StoP©-„Stadtteile ohne Partnergewalt“ im NBT. Dies sieht die Gründung einer „Aktivengruppe“ vor, die durch unsere Fachkraft für Gewaltprävention begleitet wird. Gemeinsam klären sie niedrigschwellig über das Thema auf. Zielstellung: Vernetzung burgdorfweit u. Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen, insbesondere dem Frauenhaus. 2. Wir nutzen unsere aufgebaute GWA u. vertiefen sie, aktivieren mehr Menschen u. ermutigen sie mehr Verantwortung einzunehmen. Der Bewohnertreff Ostlandring soll Zuwachs u. Beteiligung erfahren und die vorhandene Ressourcen im Quartier nutzen. 3. Unsere Partnerschaft mit der Kommune soll in eine langfristige gesicherte Finanzierung münden. Wir gestalten das Integrationskonzepts der Stadt aktiv mit, nehmen regelmäßig an themenbezogenen politischen Gremien teil. Wir entwickeln u.a. Veranstaltungen zur Kommunalwahl, mit Politiker*innen u. (Neu-) Wähler*innen und ermöglichen so niedrigschwellige Teilhabe und Demokratie für Alle.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Burgdorf-Süd bewohnen seit vielen Jahren Menschen aus meist prekären wirtschaftlichen u. sozialen Lebensverhältnissen, oft mit Migrationsgeschichte. Das schlechte Image des Gebiets in Stadtrandlage, die wenigen Begegnungsorte u. Teilhabemöglichkeiten sorgten für Konflikte. Die Arbeit des NBT konnte bei der Gestaltung des Lebens begleiten u. unterstützen. Mittlerweile sind wir für Viele durch die über Jahre aufgebaute Vertrauensbasis die 1. Anlaufstelle bei Problemen u. in der Not. So bekommen wir private Einblicke ins Leben der Menschen, führen deeskalierende Gespräche, erfahren von Gewaltbereitschaft in der Familie u. begleiten Frauen in Not beim Weg aus der Gewalt zu Beratungsstellen/ins Frauenhaus. Aktuell bilden sich besondere Herausforderungen ab: Wir erleben einen Anstieg von Fällen Häuslicher Gewalt. Durch offene Thematisierung, Beratungsangebote im NBT u. Besuche vom/beim Frauenhaus sind sich Frauen ihrer Rechte u. dem Unrecht bewusster u. wenden sich im Vertrauen an uns. Dazu kooperieren wir mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen u. planen gemeinsam die Implementierung des StoP©-„Stadtteile ohne Partnergewalt“-Konzepts im NBT. Eine weitere Herausforderung stellt die Aufhebung der Mietpreisbindung der Sozialwohnungen im direkten Straßenzug dar. Folgen: Mieterhöhung u. Wegzug. Die daraus entstehende Verunsicherung u. Zukunftsangst führen zu erhöhtem Aggressionspotential. Durch die Förderung „Gute Nachbarschaft“ konnten wir unsere Arbeit im Quartier (fachlich) vertiefen u. GWA etablieren. Die Kommune unterstützt uns dabei mit Mietzahlungen/Stellenanteilen/Kooperationen; eine nachhaltige Finanzierung konnten wir bislang noch nicht erreichen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Burgdorf Südstadt
Beschreibung
Der Nachbarschaftstreff Burgdorf befindet sich in einer Mehrfamilienhaussiedlung im Ableger der Hauptstraße „Ostlandring“, die das Wohngebiet von der Stadt trennt. Das Wirkungsgebiet des Nachbarschaftstreffs befindet sich aktuell im Gebiet von Burgdorf-Süd/Süd-Ost, soll im Laufe des Projekts aber auf die Gesamt-Stadt und umliegenden Ortschaften ausgeweitet werden. Direkt an unseren Straßenzug grenzt im Nord/Osten ein ca. 20 Jahre altes Neubaugebiet zugehörig zu Burgdorf-Hülptingsen, welches durch seinen architektonisch wohlhabenden Baustil bekannt ist. Unser Quartier ist gekennzeichnet durch Stadtrandlage mit angrenzender Feldmark im Osten, im Norden durch Industrie und Einzelhandel, in Süd/West und Westen durch Reihen-/Einzelhäuser im Eigentum und im Süden durch Stadtfriedhof und Mehrfamilien-/Hochhäuser. Primärer Wirkungskreis unserer GWA bezieht sich auf die Straßenzüge unterer Ostlandring und Umgebung, sekundärer Wirkungskreis ist der obere Ostlandring sowie Berliner Ring und Umgebung. Insgesamt bemisst unser Einzugsgebiet ca. 5,5 km². Straßen im Einzugsgebiet sind im primären Wirkungskreis: unterer Ostlandring, Schwüblingser Weg, Duderstädter Weg, Peiner Weg, Dresdener Straße, Bromberger Str., Gutenbergstraße, Lessingstraße. Im sekundären Wirkungskreis: oberer Ostlandring, Uhlandstraße, Immenser Landstraße, Berliner Ring, Grünewaldstraße, Richard-Wagner-Straße, Niedersachsenring, Grupenstraße, Retschystraße, Scharlemannstraße, Hebbelstraße, Depenauer Weg.
Einwohnerzahl
8852
Quelle / Anmerkungen
Zahl zusammengefasst für Burgdorf-Süd und Burgdorf-Süd-Ost // aus: Bestandsstatistik der Stadt Burgdorf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im September 2023 waren 1.854 Menschen in Burgdorf erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Statistik Bundesagentur für Arbeit ELB). 735 Menschen waren nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Im Projektgebiet sind geschätzt 50% des Gesamtanteils Burgdorfs betroffen. Die Arbeitslosenquote steigt nach Zeitungsberichten. Auch nach Einschätzung anderer Einrichtung deckt sich unsere Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind im September 2023 insgesamt 1.098 junge Menschen erwerbslos. Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf (Stand 25.07.2023) sind 18% der Gesamtbevölkerung zwischen 0-18 Jahren. Im Projektgebiet schätzen wir den Anteil ebenfalls höher ein.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut der Nationalitätenstatistik der Stadt Burgdorf gibt es einen Anteil von 13% Ausländer*innen in Gesamt Burgdorf. Im Projektgebiet liegt der Anteil bei rund 35 % (3.108 von 8852 Menschen)
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf gibt es in Gesamt Burgdorf einen Anteil von 24 % von Menschen mit Migrationshintergrund. Im Projektgebiet liegt der Anteil geschätzt wesentlich höher.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf zählen 13,5 % der Haushalte als Bedarfsgemeinschaften im Sinne des SGB 2. Der Anteil ist im Projektgebiet geschätzt ebenfalls höher
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Sozialstrukturprofil der Stadt Burgdorf beziehen 18% Kinder und Jugendliche Mindestsicherungsleistungen. Den Anteil im Projektgebiet schätzen wir ebenfalls höher ein.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem neuen Projekt „W I R in Burgdorf“ bringen wir die Bewohner*innen und unsere bislang etablierte GWA im Quartier auf eine nächste Ebene: Wir tragen niedrigschwellige Teilhabe und Prävention über die Quartiersgrenzen hinaus in die Gesamt-Stadt und erreichen somit auch Menschen in den umliegenden Ortschaften. Um das zu erreichen, nutzen wir die Methoden der GWA und führen so z.B. eine aktivierende Befragung durch oder die bauen die Netzwerkarbeit aus. Unser Ziel dabei ist, insgesamt mehr Menschen zu Sprecher*innenrollen zu ermutigen und empowern, um selbstorganisiert für eigene und nachbarschaftliche Themen einzutreten. Ein Zuständigkeitsgefühl für die Nachbarschaft und das Gebiet sollen aktiviert und die Menschen nachhaltig bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen begleitet werden: Menschen im Quartier und darüber hinaus sollen sich den Treff und ihre Stadt aneignen und sich untereinander vernetzen. Ein kollektives Empowerment in Form von Themengruppen soll entstehen, welches wir beim Aufbau von eigenen Netzwerken und dadurch nachhaltigen Kooperationen unterstützen. Dadurch leisten wir Integrationsarbeit und fördern die Partizipation und politische Teilhabe von Menschen am Geschehen im Gemeinwesen, die zuvor keinen Zugang hatten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen des Quartiers entwickeln bereits vorhandene Strukturen für die Gemeinschaft weiter & aktivieren weitere Bewohner*innen. Gemeinsame Aktionen werden initiiert, durchgeführt und mitgestaltet. Alle können sich mit ihren Fähigkeiten einbringen.
Beschreibung
Die bereits bestehende Gruppe des Bewohner*innentreffs und weitere entstandene Gruppen werden weiterhin fachlich begleitet. Menschen des Quartiers beteiligen sich aktiv und übernehmen mehr Verantwortung für Aktionen und Veranstaltungen für das Quartier.
Beschreibung
Die Bewohner*innen setzen sich gemeinsam für ihre Themen ein. Nachbarschaftshilfe wird aktiv von allen genutzt. StoP-Aktivengruppe ist sichtbar und Ansprechpartner. Bewohnertreff Ostlandring hat eigene Sprechzeiten &koordiniert Nachbarschaftsthemen.
Beschreibung
Nachbarschaft schützt einander und steht füreinander ein. Die Gruppen sind alters-, nationalitäten- und generationsübergreifend besetzt.
Beschreibung
Bewohner*innen machen sich Netzwerk des Nachbarschaftstreff zu Nutzen und entwickeln es weiter. Aktive Teilhabe der Bewohner*innen an politischen Gremien. Akteur*innenübergreifende Veranstaltungen finden statt. Bewohner*innen=Expert*innen für ihre Themen.
Beschreibung
Bewohnertreff veranstaltet selbstständig öffentliche Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen der Nachbarschaft. Nachbar*innen planen gemeinsam Feste. Regelmäßiger Austausch/Diskussion bei Bewohnertreff für Alle.
Beschreibung
Bürger*innen verfügen über Ressourcen, um auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen zu reagieren und Themen sichtbar zu machen.
Vorhandene Strukturen
Durch die bisherige Landesförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ konnte GWA im Quartier etabliert werden. Hierzu absolvierten 2 Mitarbeiterinnen den Zertifikatskurs „Gemeinwesenarbeit“ erfolgreich und konnten GWA vor Ort durch gewonnenes Fachwissen ausbauen. Unser NBT-Team nimmt zudem regelmäßig an Fortbildungen teil, wodurch wir unsere Fachlichkeit stets weiterzuentwickeln. So konnten wir im NBT Strukturen etablieren, die niedrigschwellige (politische) Teilhabe aller Menschen ermöglichen sollen. Durch Aktivierung engagierter Quartiers-Bewohner*innen konnten Multiplikator*innen gewonnen werden, die nachhaltig in der eigenen Community wirken. Sie geben das Empowerment weiter, mit dem wir ihnen begegnen und ermutigen dadurch mehr Menschen zum Aktivwerden zu ihren Themen. Mittlerweile gibt es Bewohner*innen, die Aktionen mitgestalten und Verantwortung für ihre Nachbarschaft übernehmen. Manche sind zu engagierten Ehrenamtlichen geworden, die bei Begegnungsangeboten im NBT mitwirken /eigene Angebote initiieren und beginnen, sich den NBT zu Eigen zu machen. Viele beteiligen sich regelmäßig im „Bewohnertreff Ostlandring“: Themen der Nachbarschaft werden aufgegriffen/Probleme gemeinsam diskutiert. Durch unsere fachliche Begleitung kommt es zu Sichtbarkeit/Teilhabe/Mitgestaltung/Vernetzung in der Nachbarschaft und schon zu einigen Akteur*innen. Folgen bislang: Imageverbesserung des Stadtteils und niedrigschwellige Zugänge zu Unterstützungsmöglichkeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte, Mobile Jugendhilfe, Südstadtbistro, Sozialamt, Jugendamt, Frühe Hilfen, Polizei Burgdorf, Jobcenter, Beratungsstelle für Eltern Kinder und Jugendliche Burgdorf, Team der Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatung, AWO Frauenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AK Häusliche Gewalt, AK Sozialraum Süd, AK Frauen, AK Koordinationstreffen Geflüchtete,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnertreff Ostlandring; gegründete StoP-Aktivengruppe; Ehrenamtliche; engagierte Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe e.V. Burgdorf, Bürger für Bürger e.V., VVV Burgdorf, Sozialverband OV Burgdorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutscher Kinderschutzbund OV Burgdorf e.V., Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf e. V., AWO Kindertagesstätte "Schwüblingser Weg", KiTa Südstern, Diakonieverband Hannover Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Burgdorf, Gudrun-Pausewang-Grundschule, Gymnasium Burgdorf, Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule Burgdorf, BBS Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketing Burgdorf e.V., CKT. Folientechnik GmbH,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marktspiegel, Neue Woche, Altkreisblitz, HAZ Burgdorf Anzeiger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Paulus, St. Pankratius Kirchengemeinde, Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus // Familienzentrum an den Hecken, KiTa Familienzentrum an den Hecken, Paulus-Krippe
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Wohnungswirtschaft unterstützt unsere Arbeit durch die Reduzierung der beiden Wohnungsmieten. Die Stadt Burgdorf finanziert uns durch die Zahlung der Mieten, Nebenkosten u. Anteile der Personalstellen. Beim Landespräventionsrat Niedersachsen sind wir kommunales Mitglied u. kooperieren zur geplanten Implementierung des Konzepts StoP©. Die Kommune unterstützt die Idee, Multiplikator*innen für das Thema Häusliche Gewalt auszubilden u. das StoP©-Konzept auf die gesamte Kommune auszuweiten.
Galerie
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Aufsteller
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