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Quartiershausmeister zur Steigerung des Wohlbefindens und Lebensstandards der Bewohner/Innen.

Ansprechpartner
Carsten Tellbach
Funktion Quartiersmanager
Steigerung des Wohlbefindens durch kleine Hilfen und Reparaturen für Anwohner/Innen jeglichen Alters im Quartier. Schaffung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle.
Projektbeschreibung
Der Aufbau einer "Quartiershausmeister"-Stelle im Quartier ist ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für Alleinstehende, ältere Mitbürger und sonstige hilfebedürftige Anwohner, die handwerkliche Unterstützung benötigen. Das können z.B. Tätigkeiten sein, wie Aufbau von Möbeln, Wandmontage von Regalen, Auswechseln von Glühbirnen usw. Wichtig ist uns hierbei, dass nicht der Verdacht entsteht, dass es ein Konkurrenzangebot für ansässige Handwerksbetriebe ist. Weiterhin sind regelmäßige Zusammenkünfte der Anwohner/Innen im Quartier geplant, bei denen Missstände wie z.B. illegale Müllkippen, beschädigte Straßenlampen, Straßenschilder thematisiert und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden können. Durch regelmäßige Treffen der Anwohner/innen wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und der Kontakt untereinander verbessert. Dies ist in einem kulturell stark geprägten Stadtteil wichtig, um gesellschaftliche Ausgrenzung und Isolation vorzubeugen. Gleichzeitig können durch gemeinsamen Miteinander mögliche Vorurteile abgebaut werden. Der Quartiershausmeister kann in diesem Fall als neutraler Netzwerker fungieren, der zu den regelmäßigen Zusammenkünften einlädt.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil, in dem das Projekt "Quartiershausmeister" geplant ist, ist geprägt von einem hohen Anteil von sozialen Problemen wie z.B. Armut ("Ich kann mir das nicht leisten"), Arbeitslosigkeit, Ausgrenzung und Bildungsdefizite. Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen leben auf engstem Raum zusammen. Begegnungen finden allenfalls für die Bewohner in den Räumen des Stadtteilhauses statt. Vielen Anwohner/innen droht auf Grund kultureller Besonderheiten und sprachlicher Defizite eine soziale Isolation. Die Schaffung der Stelle eines Quartiershausmeisters bietet hier einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt. Die Besetzung der Stelle mit einem Anwohner des Quartiers, dessen Biografie durch viele Tiefpunkte geprägt ist, der aber auch gelernt hat, Hilfsangebote zu erkennen und anzunehmen, kann sich positiv auswirken. Diese Person ist authentisch, wenn es darum geht, die positiven Aspekte verschiedener Hilfen zu vermitteln, da sie über eigene Erfahrungen spricht.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Diepholz Stadtteil Süd
Beschreibung
Lilienthalstraße, Lüderstraße, Michaelisweg, Möldersstraße, Moorstraße, Mühlenkamp, Sommerskamp, Udetweg, von-Hünefeld-Straße, Vossen Reitweg, Willenberg
Einwohnerzahl
1893
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Projektgebiet "Sozialer Zusammenhalt" sind in den letzten Jahren diverse soziale Einrichtungen (z.B. AkzepTanz (Diakonie), Sportprojekte (Agenda 21), Migrationsberatung (ProAsyl)) verschwunden, da die entsprechenden Projekte u.a. ausgelaufen sind und nicht verlängert wurden. Die Problemlage der Anwohner/Innen hat sich dadurch erschwert, da die Defizite in den Bereichen Sprache, soziale Teilhabe und Verständnis des deutschen Behördenapparates weiterhin bestehen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Diepholz
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll die Anwohner/innen darin bestärken, bestehende Problemlagen zu erkennen und darüber zu sprechen. Sie lernen verschieden Formen zur Hilfe zuzulassen und anzunehmen. Durch gemeinschaftlicher Aktivitäten entstehen soziale Netzwerke und Beziehungen die eigenständig genutzt werden können. Die Anwohner/innen unterstützen sich gegenseitig bei niedrigschwelligen Problemlagen und wissen, an wen sie sich im Bedarfsfall wenden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anwohner/innen fühlen sich mit ihrem Problem verstanden und wahrgenommen.
Beschreibung
Anwohner/innen im Quartier organisieren eigenständig Hilfe zur Selbsthilfe bei kleinen Problemen.
Beschreibung
Anwohner/innen nutzen vermehrt die Angebote im Quartier.
Beschreibung
Anwohner/innen im Quartier organisieren eigenständig Hilfe zur Selbsthilfe bei kleinen Problemen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Kreisstadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mühlenkampschule Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diepholzer Kreisblatt, Diepholzer Wochenblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ZBVV Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH, diverse andere Hauseigentümer im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OLE e.V. Orientierung, Leben und Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Anwohner/Innen zur Unterstützung des Projektes "Quartiershausmeister"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportgemeinschaft Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eleganz Bildungsplatform e.V. Integrativer Nachbarschaftstreff im Stadtzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Diepholz, Agenda 21 Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziales Kaufhaus "Dies und Das", Agenda 21 Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Auf Grund von Faktoren wie Lage, soziale und finanzielle Strukturen, kulturelle Besonderheiten, sprachliche Defizite, überwiegend geringer Bildungsstand, wird das Quartier voraussichtlich langfristig ein Stadtteil mit erhöhtem Handlungsbedarf sein. Um eine dauerhafte Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse zu schaffen, wäre eine Ankopplung des Projektes im kommunalen Haushalt wünschenswert. Gespräche u.a. mit einer Stiftung gibt es bereits, um das Projekt dauerhaft betreiben zu können.
Zustimmung Veröffentlichung
On