Skip to main content

Alle Anwohner*innen

Quartierszentrum 15,7

Ansprechpartner
Björn/ Julia Bamberg/ Bötel
Funktion Leitung
Aufbau des Quartierszentrum 15,7 dieses strebt an, ein Ort der Begegnung und der Vernetzung für sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Rote Schanze zu werden.
Projektbeschreibung
Das Quartierszentrum 15,7 in Rote Schanze steht vor der Herausforderung, dass es im Stadtteil einen Mangel an sozialen Treffpunkten und kulturellen Angeboten gibt. Dies führt zu Isolation, insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und Senioren. Um diesem Problem zu begegnen, strebt das Zentrum an, durch gezielte Maßnahmen und bedarfsorientierte Angebote die soziale Integration, Bildungschancen und den interkulturellen Austausch zu fördern. Unser Bestreben liegt darin, einen Wohlfühlort zu schaffen, der allen Menschen im Stadtteil einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratungs-, Kreativ-, Bildungs-, Freizeit- und Kulturangeboten ermöglicht. Die Ausrichtung unserer Angebote erfolgt dabei auf Basis des ermittelten Bedarfs der Bewohnerinnen und Bewohner durch qualitative Befragungen und vorhandene Sozialdaten. Wir betrachten das Quartierszentrum als einen zentralen Ankerpunkt in der Gemeinschaft, der nicht nur Unterstützung und Beratung bietet, sondern auch den sozialen Zusammenhalt stärkt und die individuelle sowie kollektive Entwicklung fördert. Wir planen die Eröffnung eines Sozialcafés als zentralen Treffpunkt für alle, welches Speisen und Getränke zum Einkaufspreis anbietet und eine einladende Atmosphäre schafft. Dieses Café soll als niedrigschwelliger Zugang zu weiteren Angeboten im Quartierszentrum dienen und gleichzeitig als Rahmen für sozialpädagogische Arbeit vor Ort fungieren. Durch eine Kooperation mit Foodsharing e.V. möchten wir Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. Erste Angebote (teilweise in Kooperation mit externen Institutionen) würden mit der Eröffnung des Zentrums aufgenommen, z.B. Hausaufgabenhilfe, Beratungsangebote, Spieletreffs der Nachbarn, Nachbarschaftsfrühstück, etc. Zu Beginn planen wir die Öffnung durch die pädagogischen Mitarbeitenden an vier Nachmittagen und zwei Vormittagen in der Woche, sowie punktuell erweiterte Öffnungszeiten und Abendstunden für besondere Angebote und Anlässe. Für einen erfolgreichen Start sind feste pädagogische Mitarbeitende entscheidend, um eine tragfähige Arbeitsbeziehung im Stadtteil aufzubauen. Langfristig sind je nach Bedarf weitere Angebote wie die Ausweitung der Öffnungszeiten, ein täglicher Mittagstisch, ein Stadtteilgarten und ein mobiles Café mit einem "Caféwagen" auf Freiflächen und Spielplätzen im Stadtteil denkbar. Auch die Ausweitung und Initiierung weiterer Angebote in angrenzenden Stadtteilen sind von der Stadt gewünscht und denkbar.
Laufzeit
2024-04-02 00:00:00
Ausgangslage
Das 15,7 begann als Jugendzentrum und wurde später zu einem Familienzentrum. Trotz hoher Nachfrage mussten Angebote aufgrund Corona eingestellt werden. Teile des Gebäudes wurden im letzten Jahr aufwendig saniert, da es umfunktioniert und eine Kita integriert wurde. Die sachliche Ausstattung wurde durch einen Projektantrag bei der Landeskirche gesichert, jedoch fehlt noch die Finanzierung für das Personal. Im Stadtteil Rote Schanze ist die junge Generation überproportional vertreten, aber es gibt kaum offene Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Insbesondere der hohe Anteil an Kindern unter 6 Jahren stellt zusätzliche Herausforderungen für frühkindliche Bildung und Betreuung dar. Infolge des Mangels an Treffpunkten und Aufenthaltsorten im Stadtteil sind junge Bewohner von einem Mangel an sozialen und kulturellen Angeboten betroffen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der hohe Ausländeranteil. Angesichts möglicher sprachlicher, kultureller und sozioökonomischer Barrieren ist es unerlässlich, gezielte Maßnahmen zur Förderung der Integration und Teilhabe sowie zur Stärkung interkultureller Kompetenzen zu ergreifen. Diese Herausforderungen begegnen uns bereits in der Kita. Durch die guten Kontakte zu den Familien über die Kita-Gruppe konnten bereits weitere ausländische Bürger des Stadtteils erreicht werden. Die hohe Quote im Bereich der Transferleistungen weist auf eine erhöhte Gefährdung von sozialer Benachteiligung und Armut hin. Ziel ist es, diesen Personen den Zugang zu Bildung und sozialen Angeboten zu ermöglichen. Der Altersquotient zeigt einen hohen Anteil an Senioren im Stadtteil. Daher braucht es Angebote gegen Einsamkeit und Altersarmut.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfenbüttel Rote Schanze
Beschreibung
Der Stadtteil Rote Schanze wird von der Stadt Wolfenbüttel als statistischer Bezirk geführt. In den Medien wird dieser noch einmal bildlich dargestellt. Der Stadtteil umfasst folgende Straßenzüge: Albert-Schweitzer-Allee Altdorferstraße Am Wall Berliner Straße Bodelschwinghstraße Bunsenweg Cranachstraße Dürerstraße Dietrich-Bonhoeffer-Straße Drei-Linden-Weg Elsässer Straße Feuerbachstraße Fröbelstraße Friedenauer Weg Gaußstraße Grünewaldstraße Grimmstraße Halberstädter Straße Harnackstraße Hegelstraße Heimstättenweg Holbeinstraße Humboldtweg Im Kamp Jochen-Klepper-Straße Josef-Müller-Straße Kantstraße Käthe-Kollwitz-Platz Keplerstraße Kopernikusstraße Leipziger Straße Lindener Straße Ludwig-Richter-Straße Martin-Luther-Straße Max-Planck-Straße Melanchthonstraß Nansenweg Neuköllner Weg Pestalozzistraße Philosophenweg Rembrandtstraße Rubensstraße Schöneberger Weg Schlegelstraße Schleiermacherstraße Schopenhauerstraße Tegeler Weg Teichgarten Tempelhofer Weg Treptower Weg Vor dem Gotteslager Weberstraße Wichernstraße Zeughausstraße
Einwohnerzahl
5216
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wolfenbüttel stand 31.12.2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Als Quartierszentrum streben wir danach, ein inklusives und vielfältiges Umfeld zu schaffen, das allen Bewohnerinnen und Bewohnern offensteht. Durch die Einrichtung von Begegnungsräumen und die Organisation generationsübergreifender und interkultureller Aktivitäten fördern wir den Austausch und das gegenseitige Verständnis innerhalb der Gemeinschaft. Darüber hinaus bieten wir gezielte Angebote, die auf die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Bevölkerungsgruppen abgestimmt sind. Durch diese ganzheitliche und bedarfsorientierte Herangehensweise tragen wir dazu bei, die soziale Teilhabe zu stärken und den Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu fördern. Gleichzeitig werden Anteile des Quartiersmanagments integriert, indem vorhandene Angebote vernetzt werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Entsprechende Angebote für die Besucher:innen des Zentrums basierend auf vorheriger Bedarfsermittlung gestaltet worden. Deren Wirksamkeit wird über eine Reflexion der Besucherzahlen ermittelt.
Beschreibung
Verschiedene Akteuere für alle Bewohner:innen des Stadtteils erreichbar sind und die Zusammarbeit zur Lösung der Herausforderungen beiträgt
Beschreibung
Sich der Zusammenhalt und das subjektive Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil gestärkt hat- Befragungen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Anwohner des Stadtteils
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm-Busch Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich-Kästner Hauptschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ERNÄHRUNGSBERATUNG Kontakt: Sarah Rittierott
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LEBENSBERATUNG Kontakt: Psychologin Hanna Klein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MARTIN LUTHER KINDERTAGESSTÄTTE Ort. Ludwig-Richter-Str. 32
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KITA WARTBURG HORT Ort: Cranachstr. 3
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendpflege Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Martin-Luther (Träger)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leibnitz-Realschule Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheim CASA REHA Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Str. 14
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheim AWO Wohnen Ort: Ludwig-Richter-Str. 28
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beratungsstelle für Eltern, Kinder & Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachstelle Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt LK Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Galerie
zukuenftiges sozialcafe
vom grundstueck d. 157
gebaeude vor der renovierung
img 9533
anderer nachbar
nachbarhasu
rote schanze
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunft. Mitte. Northeim.

Ansprechpartner
Maik Schwartau
Funktion GF
Zukunft gemeinsam leben!
Projektbeschreibung
Die Werk-statt-Schule e.V. wurde 1979 als gemeinnütziger Verein gegründet. Gemeinwohlorientierte Arbeit sowie eine Mitgestaltung gesellschaftlicher Strukturen vor Ort war stets das Ziel. Sie hat sich im Laufe der Zeit immer wieder auf die neuen Herausforderungen der Gesellschaft eingestellt und ist derzeit als Bildungs- und Projektträger im sozialen Bereich sowie als Träger einer staatlich anerkannten Förderschule tätig. Wir arbeiten konfessionell, weltanschaulich und parteipolitisch unabhängig. Im zukünftigen GWA-Quartier sind wir bereite seit mehreren Jahren im Bereich der Migrationsberatung, der rechtsübergreifenden Familienberatung (taff+), der beruflichen Beratung für Frauen und mit weiterführenden Integrationsmaßnahmen tätig. Aktuelle zudem mit einem Bundesprojekt zur Stärkung der Regional- und Demokratieentwicklung, das in Kobination mit GWA zu einer Verstetigung beitragen kann. Uns sind uns viele der Bedürfnisse der Bevölkerung im Quartier bekannt. Möglichkeiten um eine positive Entwicklung anzuregen und auch zu verstetigen bieten sich durch die Aktivierung der Menschen im Quartier, die Beteiligung u.a. bei der Gestaltung und Nutzung von Flächen, die Förderung des Miteinanders durch Begegnung und Kommunikation. Außerdem ist die übergreifende Kooperation von (sozialen) Einrichtungen und die Abstimmung deren Angebote auf die Bedürfnisse der Bevölkerung im Quartier erforderlich. Die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommune hat einen spürbaren Verbesserungsbedarf; der vorhandene Sanierungsträger und die Ergebnisse seiner Untersuchungen müssen transparent gemacht werden. Auch müssen die zureisenden Beschäftigten in die Entwicklung mit ihren jeweiligen Interessen eingebunden werden, um Kaufkraft zu generieren und so zur positiven Zukunft beizutragen. Zusätzlich muss eine gesunde und zukunftsfähige Entwicklung des Quartiers auch durch eine kommunale Strategie der Stadt unterstützt werden. Eine solche liegt für den Ostteil (Harztor) vor. Hier soll nach dem Willen der Stadt ein Kunst- und Kulturquartier entstehen. Ebenso gibt es eine Planung für ein „Gesundheitsquartier. Diese Planungen sind bereits vor 10 Jahren abgeschlossen worden. Bedürfnisse sind: Integration in Arbeit und Gesellschaft, Mitwirkung an der Entwicklung des Quartiers, (soziale/kulturelle) Infrastruktur, die ganzjährig und auf Dauer angelegt ist, adäquate Wohnmöglichkeiten für Familien, Senioren, adäquate Infrastruktur für Einpendler:innen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier „Innenstadt innerhalb der Stadtmauer“ mit der Breiten Straße als einstiger Lebensader zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung: Es gibt eine hohe Anzahl von Leerständen, Mangel an adäquatem Wohnraum, eine Tendenz der Überalterung der Bewohner und gleichzeitig den Zuzug von Migrant*innen ohne angemessene Integrationsleistungen für diese Gruppe sowie Geschäfte (z.B. Spielothek), die zum negativen Image des Viertels beitragen. Ein Gebäudekomplex aus den 70er Jahren bietet in einer Einkaufspassage Geschäfte, die das untere bis mittlere Preisniveau bedienen. Das Quartier wird ebenso geprägt vom Gebäude der Landkreisverwaltung (Hochhaus) und Mietwohnungen, die im unteren Mietniveau angesiedelt sind und teils prekäre Verhältnisse aufweisen. Angsträume sind an vielen Stellen des Quartiers zu finden. Es besteht die Gefahr einer weiteren Abwärtsspirale, die mit einem mangelnden Vertrauen in eine positive Zukunft des Innenstadtbereichs bereits begann und zu einer Verfestigung der Probleme geführt hat (weitere Absenkung des Mietniveaus und Wohnstandards sowie eine Stigmatisierung des Quartiers als sozial und qualitativ schlechte und "abgehängte" Wohn- und Geschäftslage). Es bedarf dringend positiver Impulse für dieses Quartier, um ein attraktives Lebensumfeld aufzubauen und die Bewohner in diesen Prozess zu integrieren. Nach mehreren Jahren ist es der Stadt gelungen – entgegen vieler Einsprüche/ Bürgerbegehren – eine neue Gestaltung für den Münsterplatz (zentraler Platz im Quartier) durchzusetzen. Nicht gelungen ist es, alle Bürger dafür zu gewinnen, auch weil Vorschläge und Bedürfnisse keine Berücksichtigung fanden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Innenstadt innerhalb des Wallrings
Beschreibung
Friedrich-Ebert-Wall / Kommandanten-Wall / Am Bleichewall / Tourlavillen Wall / Adolf Hueg Wall / Gardekürrassierstraße
Einwohnerzahl
2900
Quelle / Anmerkungen
Meldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Auskunft Meldeamt Nom.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
50
Anmerkung
Auskunft Meldeamt.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
71
Anmerkung
Auskunft JC.
Unterlagen zum Gebiet
nominnenstadt.pdf (201.38 KB)
GWA/QM-Ansatz
In der Zusammenarbeit mit den betroffenen Personen wird hier versucht die im Quartier vorhandenen Problemlagen und Handlungsfelder zu erfassen und die Bedürfnisse der Bewohner:innen (und hier auch der Arbeitseinpendler:innen) erkennbar zu machen. Die das Quartier belastenden Faktoren sollen mittel- bie langfristig bearbeitet und gemindert, bestenfalls sollen die Problemlagen gelöst und die Bedürfnisse weitestgehend berücksichtigt und erfüllt werden.Die Bewohner:innen sollen aktiviert, zur Mitarbeit und Mitwirkung animiert werden, um sich so selbst für ihr Gemeinwesen und dessen Zukunft einsetzen zu können. Zudem wird eine intensive Vernetzung mit den institutionellen Akteuren, den Anbietern von sozialen Dienstleistungen und mit Entscheidungsträger:innen in Politik und Verwaltung zur nachhaltigen Sicherung der GWA angestrebt. (Göttinger Modell der nachhaltigen Finanzierung von GWA und Sozialraumorientierung) Es soll ein wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- und kommunalpolitischer Aufgaben und zur Belebung, Begeisterung für und Nutzung von demokratischen Prozessen und zur Sicherung von demokratischer Verhältnissen geleistet werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anwohner.innen gestalten eigene Angebote z.B. themenbezogene Stammtische, kleine Feste, Kinderschitzeljagten etc.
Beschreibung
Dokumentation der Stadtteilbegehungen liegen vor mit Wahrnehmung, Bedürfnissen und Wünschen.Ergebnisse der aktivierenden Befragungen mit Ideen zu Maßnahmen und Lösungen sind dargestellt.
Beschreibung
Verschiedene Akteure aus den Bereichen Wohnen, Soziales, Kultur,Wirtschaft,Politik und Verwaltung beteiligen sich, indem sie ihre Ideen und Wünsche z.B. Stadtteilkonferenz, Zukunftswerkstatt, Barcamp, Kleinworkshops einbringen.
Beschreibung
Mehrere Zielgruppen und Altersgruppen beteiligen sich an einer Aktion (z.B. Flohmarkt, Fest). Die Aktion findet statt, es kommen Besucher, in einer Befragung wird die Zufriedenheit erfasst und dokumentiert.
Beschreibung
Bewohner:innen und weites Interessierte nutzen vorhandene/erschlossene Begegnungsorte und gemeinschaftliche Räume und bringen eigene Ideen zur Gestaltung ein bzw. führen Aktionen oder Veranstaltungen eigenständig oder begleitet durch.
Beschreibung
Bedarfsanalyse liegt vor, die beschreibt, was Bewohner:innen/Pendler:innen im Quartier brauchen und sich für ihr Quartier wünschen. Es gibt bekennte Ansprechpartner:in für die Fragen/Bedarfe bei der WsS oder in einer anderen Einrichtung.
Beschreibung
Gemeinsame Veranstaltungen mit Stakeholdern aus dem Quartier und Verwaltung/Politik haben stattgefunden. Ein Umsetzungsplan für die Ergebnisse wird gemeinsam entwickelt.
Beschreibung
Bewohner:innen und weitere Stakeholder beteiligen sich an Planung und Initiierung von Aktionen oder Veranstaltungen und nehmen daran teil. Ressourcen und Potenziale werden benannt.
Beschreibung
Die Einrichtungen und Akteure im Quartier bekunden ihr Interesse an einer Kooperation in einer Interessenbekundung. Gemeinsame Ziele und Projekte für die Gemeinwesenarbeit im Quartier werden definiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Innenstadtmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketing GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater der Nacht
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Initiative Kunst und Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendherberge Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alte Brauerrei/Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Sixti
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachwerk Fünfeck
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sanitätshaus Deppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsföderung Landkreis und Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmuseum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Planungsbüro Lange Architekten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dezernat Soziales des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Partnerschaften für Demokratie Stadt und Landkreis
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreishandwerkerschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landesstützpunkt Karate
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
JobCenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Oase
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
City Center Management
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen in Northeim
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zwei Möglichkeiten (auch in Koppelung): 1. Das Bundesprojekt Aller.Land befindet sich in der Entwicklungsphase und die WsS bewirbt sich auf die Umsetzungsphase. Hier könnten bis 2030 bis zu € 750.00,00 generiert werden. 2. Das "Göttinger Modell" umsetzen. Hier sind die zur Finanzierung der GWA/Sozialraum zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel an einer Stelle rechrkreisübergreifend gebündelt. Es werden vom ersten Jahr an Gespräche mit Stadt Nom und Landkreis Nom zur Implementierung geführt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das Heersumer Ammonshaus

Ansprechpartner
Jürgen Zinke
Funktion Geschäftsführung
Ein neuer Gemischtwarenladen für Ungezogene und Zugezogene
Projektbeschreibung
Heersum ist ein kleines Dorf im Landkreis Hildesheim. Die florierenden Neubaugebiete haben in den vergangenen Jahren für regen Bevölkerungszuwachs gesorgt. Die EinwohnerInnenzahl hat sich in kurzer Zeit fast verdoppelt. Das „alte Dorf“ hingegen wirkt wie ein verlassenes Zentrum, umsäumt von Schlafburgen auf den Hügeln am Ortsrand. Hier haben alle Läden zugemacht. Fast alle. Denn seit Kurzem gibt es einen Marktplatz mit großer Konzerthalle. Die "Innerstephilharmonie" war Bühnenbild unseres großen Landschaftstheaterprojekts „Das Ammonshorn“ (vgl. Anlage Medien). Obwohl das Projekt beendet ist, wird das leerstehende Ladenlokal mit der markanten Fassade weiterhin als Treffpunkt genutzt. Aber die Dorfgemeinschaft ist sich nicht einig, wie ein zukünftiges Dorfgemeinschaftshaus beschaffen sein muss. Mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit wollen wir den Zusammenhalt im Dorf verbessern und aus der eigenwilligen Sehenswürdigkeit ein neues Wahrzeichen für eine intakte demokratische Dorfgemeinschaft machen. Obwohl unsere jährlichen Theaterspektakel mittlerweile auf wechselnden Landschaftsbühnen im Kreisgebiet stattfinden, will das Forum Heersum in seinem Heimatdorf nicht nur eine Briefkastenfirma sein. Mit unserem Marktplatz-Projekt wollen wir den HeersumerInnen etwas zurückgeben, das auch ohne große Theaterspektakel funktioniert. Einen Ort, der von den EinwohnerInnen des Dorfs selbst bespielt wird, auch wenn das Heersumer Landschaftstheater gerade im Südkreis zu Gast ist. Unsere Stärke ist es, ganz unterschiedliche Leute unterzuhaken und mit auf Entdeckungsreise zu nehmen. Auf diese Weise gelingt es uns, über den Kirchturmradius hinaus Interesse für das Dorf und seine Geschichte(n) zu wecken. Mit unseren Theaterspektakeln schaffen wir gemeinsame Erlebnisse und setzen damit ein Thema, über das wir die Leute ins Gespräch bringen. Nach innen bewirkt das einen angenehmen Lokalpatriotismus, der länger anhält als eine Theatersaison. Diesem Lokalpatriotismus wollen wir in Heersum zu einem Ladenlokal verhelfen. Es soll ein öffentliches Wohnzimmer für Neubürger*innen und Alteingesessene sein, für Leute aus dem Dorf und für Leute von auswärts. Die Musik spielt nicht nur in den Metropolen der Welt, sie spielt auch im kleinen Dorf Heersum. Dafür soll es nach unserem Theaterspektakel als „dritten Ort“ die Innerstephilharmonie geben, wo man selbst den Ton angeben kann. Dabei wollen wir unsere soziokulturelle Expertise einsetzen und mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit erweitern.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Heersum ist ein kleines Dorf im Landkreis Hildesheim. Die Neubaugebiete „Innersteblick“ und „In den Gänseköpfen“ haben in den vergangenen Jahren für regen Bevölkerungszuwachs gesorgt. Die Einwohner*innenzahl hat sich in kurzer Zeit fast verdoppelt (derzeit 750). Das „alte Dorf“ mit seinen leerstehenden Ladenlokalen wirkt wie ein entkoppeltes Zentrum, umsäumt von Schlafburgen am Ortsrand. Die Neubaugebiete florieren, während der Ortskern schrumpft. Weil es keine Kommunikationsorte gibt, vereinzeln die Interessen. Projekte wie der Aufbau eines Dorfgemeinschaftshauses scheitern, weil niemand im Dorf die Einzelinteressen bündelt und sich um eine übergreifende Gemeinwesenarbeit kümmert. Eine Bereicherung des Dorflebens kam 1990 mit dem „Forum Heersum“ in den Ort. Viele Jahre beteiligen sich fast alle Vereine an den jährlichen „Heersumer Sommerspielen“, bei denen das Leben des Dorfes Heersum unter geschichtlichen und alltäglichen Aspekten inszeniert wurde. Mittlerweile hat sich das Konzept des Landschaftstheaters gewandelt. Der Verein agiert kreisweit und inszeniert seine Theaterspektakel an jährlich wechselnden Spielorten im Landkreis. Im Dorf Heersum befindet sich nur noch das Büro und die Fundus-Werkstattscheune. Anlässlich des 1000jährigen Jubiläums des Dorfes hat der Verein nach vielen Jahren wieder ein Gastspiel in Heersum gegeben. Dabei wurde im Ortskern ein verwahrloster Platz mit zwei leerstehenden Ladenlokalen bespielt. Den entstandenen „Marktplatz samt Ammonshaus“ möchte der Verein nach dem Dorfjubiläum als neuen „dritten Ort“ erhalten und von dort mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit den Zusammenhalt und die Qualität sozialer Beziehungen verbessern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Heersum, Gemeinde Holle, Landkreis Hildesheim
Beschreibung
Heersum ist ein Dorf der Gemeinde Holle (ca. 7100 Einwohner*innen) im Landkreis Hildesheim, ca. 16 km Süd-östlich der Kreisstadt
Einwohnerzahl
750
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.citypopulation.de/de/germany/niedersachsen/hildesheim/03254022__holle/
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.citypopulation.de/de/germany/niedersachsen/hildesheim/03254022__holle/
Unterlagen zum Gebiet
karte.jpg (135.9 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Kernkompetenz des Vereins ist die Durchführung niederschwelliger soziokultureller Theaterprojekte. Um damit im Dorf nachhaltige "Entwicklungshilfe" und Impulse zur Selbsthilfe geben zu können, will der Verein sein KnowHow mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit anreichern, bzw. zusätzliche personelle Kapazitäten dafür schaffen. In der Verbindung hoffen wir auf eine win-win-Situation. Durch die Gemeinwesenarbeit findet unser Theater einen guten Draht zur Bevölkerung. Mit unserem kulturellen Ansatz wiederum geben wir der Gemeinwesenarbeit besondere Impulse. Alljährlich können wir über hundert Menschen motivieren, Teil unseres humorvollen Landschaftstheaters zu werden, das in einer Mischung aus regionalem Stoff mit bekannten popkulturellen Motiven auf wechselnde Spielorte maßgeschneidert wird und damit jedes Jahr Tausende Zuschauer aufs Land hinaus lockt. Mit den Inszenierungen eignen wir uns profane Orte des Landlebens an und schaffen das Kunststück, die „LaiendarstellerInnen“ zum Bestandteil der Bühnenkunst zu machen anstatt die Kunst auf „Laienniveau“ herunterzubrechen. “Eine Region spielt sich selbst und ihre eigenen Geschichten! Besser kann Theater seine Funktion als Ort der kollektiven Selbstvergewisserung und als Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit der lokalen Lebensrealität nicht erfüllen.“ (B. Ellenberger, ehem. Chefdramaturgin des Stadttheaters Hildesheim). Unsere soziokulturelle Expertise wollen wir einsetzen und mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit erweitern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
jährlich mindestens 3 größere Veranstaltungen mit jew. mindestens 50 Besucher*innen sowohl aus dem alten Dorf als auch aus den Neubaugebieten durchgeführt werden.
Beschreibung
400 Personen/Jahr das Angebot genutzt haben, das "Ammonshaus" als Treffpunkt genutzt wird
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Holle, BM Hoppe, Jugendpflegerin Müller
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WIR für Heersum e.V., Dachverein der Ortsvereine, Vorsitzende: Claudia Wolff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TTC Heersum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Heersum-Astenbeck, Kirchenvorstand Günter Gondeck
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Rentnerband", "Goldener Oktober" (DRK-Gymnastikgruppe 50+)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Holler Nachrichten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt stößt im Ortsrat und in der Gemeindeverwaltung auf Interesse. Dass sich der Verein mit seiner überregionalen Ausstrahlung neben den kreisweiten Kulturprojekten auch für den Ort seines Vereinssitzes engagieren will, wird positiv bewertet. Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Ortsverein "WIR für Heersum" wurde zugesagt. Ob eine finanzielle Unterstützung möglich ist, wird sich im Rahmen der Projektarbeit zeigen. Die Dauer der Projektförderung schafft dafür gute Voraussetzungen.
Galerie
ammonshaus
jahresbericht lv soziokultur nds 2023
hiaz ammonshorn2
hiaz ammonshorn3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das sportliche Hohnsenviertel - der soziale Treffpunkt für alle

Ansprechpartner
Joshua Becker
Funktion Projektmanagement
Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim / Treffpunkt Hohnsen
Projektbeschreibung
Die Eintracht BürgerSporthalle gUG ist eine 100% Tochtergesellschaft des Großsportvereins Eintracht Hildesheim und bietet vielseitige Sport- und Bildungsangebote für über 15.000 Menschen. Mit 32 Standorten und einem 70.000 qm² großen Areal ist Eintracht Hildesheim Norddeutschlands einer der größten und aktivsten Vereine. Das Konzept umfasst zwei Teilprojekte: Im ersten Teilprojekt "Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim" dreht sich alles um den Bereich Sport. In Kooperation mit dem Großsportverein Eintracht Hildesheim werden hierzu verschiedene Angebote und Projekte im und aus dem Sport geschaffen. Dabei werden sowohl die ganz kleinen Kinder, ab dem Krippenalter, über junge Heranwachsende bis 27 Jahren, bis hin zu Erwachsenen und Senioren. Das Sport- und Bewegungsviertel fördert inklusive Sportangebote wie Schwimmkurse für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung und frühe Bewegungserziehung in Kitas. Zudem gibt es Kampfkunstunterricht, Fitnesskurse und spezielle Angebote für Menschen mit Adipositas. Im zweiten Teilprojekt "Treffpunkt Hohnsen" setzen wir die gesellschaftliche Fürsorge in den Mittelpunkt. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass wir Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Gegebenheiten und einem bildungsfernen Umfeld herauslösen und mit Hausaufgabenbetreuungen, Sport- und Freizeitangeboten, sowie offenen Treffpunkten begleiten, betreuen und begeistern. Treffpunkt Hohnsen ist ein gesellschaftlicher Treffpunkt, der Demokratie, Toleranz und Gemeinschaft stärkt. Es umfasst die Auslobung des Guy-Stern-Preises, Sport- und Betreuungsangebote für ältere Menschen, sowie Aktionen zur Integration von Geflüchteten und Inhaftierten Frauen. Beide Projekte bieten vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung, gesellschaftlichen Teilhabe und persönlichen Entwicklung für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Die Angebote und Projektideen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Menschen aus dem Quartier entworfen. Damit die Angebote auch wirklich aktuell und für die Personen zugeschnitten sind, wird eine Servicestelle mit einer festen Ansprechperson geschaffen. Dort können Ideen, Wünsche, Anregungen und auch Zweifel, Kritik oder Gedanken eingereicht und besprochen werden. Ergänzend wird zweimal im Quartal ein Quartierstreffen von Politik, Sportvereinen, Wirtschaft, Kirche, Bildungseinrichtungen und Bewohnern durchgeführt. Dabei sollen aktuelle Themen und Aktionen aus dem Quartier besprochen werden, sowie neue Ideen erarbeitet werden.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Ochtersum steht vor dem Problem des demografischen Wandels. Die Bevölkerung altert, während die Geburtenrate sinkt. Wir möchten die Gesellschaftskrankheit „Einsamkeit“ aktiv angehen und in unserem Quartier vermeiden. Mit vielen Angeboten für Kinder und Familien machen wir das Quartier interessant, ältere Generationen werden aktiv eingebunden und die sozialen Kontakte vermehrt. Die ursprünglich gute und sinnvolle Durchmischung von geflüchteten Menschen, Gastarbeitern, Menschen mit Migrationsvordergrund und den Einheimischen bleibt herausfordernd. Aus einer Parallelgesellschaft wird eine Gegengesellschaft. Wir möchten die Menschen aktiv als Ideengeber, Treffpunktorganisatoren und Ansprechpersonen einbinden und das Quartier zu einer Gesellschaft formen. Es gibt es kaum Anlaufstellen und Angebote für bildungsferne und sozialschwache Familien. Die Kriminalität im Jungendalter wächst. Auch die Zahl der Schulabbrecher steigt rasant. Dem möchten wir aktiv entgegenwirken und die Kinder und Jugendliche aus dem Umfeld holen. Mit Hausaufgabenhilfen und Orientierungsjahren nach der Schule im BFD holen wir die Jugendlichen ab, wo sie gerade stehen. Auch die Zahl des Drogenmissbrauchs wächst stetig. 83% der befragten Eltern haben Sorge, dass Ihre Kinder durch die Legalisierung von Cannabis abrutschen. Durch eine Initiiative mit "Salto" wirken wir an Drogenumschlagsplätzen durch Mitmachprojekte und einem offenen Ohr entgegen. Wir wollen die Hemmschwelle nehmen und durch sinnvolle Freizeitangebote die Versuchung nehmen. Wir kommen nicht aus der Quartiersarbeit, erkennen aber dringenden Handlungsbedarf. Wir trauen uns das zu - Sport verbindet Menschen. Sport ist Teil der Lösung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum gehört mit 8327 Bewohner*innen zu den dicht bewohnten Stadtgebieten der kleinsten Großstadt Deutschlands. 82% der Menschen in Ochtersum gehören zu der mittleren bis älteren Generationen - der demografische Wandel macht sich hier deutlich bemerkbar. Ochtersum ist mit 20-30% Wohnbevölkerung mit Migartionshintergrund sehr gemischt, was den Stadtteil bunt und facettenreich belebt. Die Kinderarmut ist in den letzten Jahren um bis zu 10% im Quartier gestiegen. Die Grundsicherung im Alter ist auf 5,7% gestiegen. Im Bereich der Erwerbslosen liegt Ochtersum bei maximal 5% - ein guter Wert. Daraus lässt sich jedoch ableiten, dass Kinder nach der Schule Betreuung benötigen, da die Eltern meist berufstätig sind. 41% der Kitakinder aus Ochtersum sprechen im Elternhaus eine andere Sprache als deutsch. Mit unter 2,5% sind HzE-Fälle in Ochtersum kaum vorhanden.
Einwohnerzahl
8327
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim - Sozialmonitoring 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
ochtersum.jpg (84.74 KB)
ochtersum_karte.png (437.72 KB)
GWA/QM-Ansatz
Ein besonders und wichtiges Anliegen ist es uns, dass wir nicht Aktionen und Projekte für die Menschen aus dem Quartier entwickeln, sondern mit ihnen zusammen. Zudem gehen wir aktiv in die Wohngebiete und Treffpunkte des Quartiers mit dafür von den Bewohnern zugeschnittenen Angeboten, sodass wir die Menschen dort abholen, wo sie sich befinden. Bedarfe und Wünsche der Menschen aus Ochtersum werden in der Umsetzung gestärkt, die Umsetzung von Maßnahmen aktiv begleitet und die Kräfte für die Quartiersentwicklung werden zentral in der FWA gebündelt. Eine zentrale Anlaufstelle wird geschaffen. Des Weiteren können alle ehrenamtlichen Helfer und Freiwilligen aus dem Quartier die Agentur und die Einrichtung nutzen, um Projekte zu planen, Meetings und Konferenzen abzuhalten und als offenen Ort des Austausches und Kennenlernens nutzen. In den Räumlichkeiten möchten wir auch eine Art des Eltern-Kind-Kaffees eröffnen. Auch die Kooperationspartner im Rahmen der Projekte haben die Möglichkeit die Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Workshops oder Präsentationen nutzen. Eine Art Berufsinformationsabend wird geplant.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Regelmäßige Treffen im Quartier werden gut besucht und Ideen von den Menschen aus dem Quartier erarbeitet und umgesetzt werden.
Beschreibung
Aktive Beteiligung bei Projektideen und auch der Umsetzung.
Beschreibung
Ein großes Ochtersumer Netzwerk entsteht mit neuen und alten Partnern, sowie schon vorhandene Strukturen werden eingebunden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Malte Spitzer, Dezernent Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukas Hahnsch, Geschäftsführer Eintracht Schwimmen gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gerhard Bürger, Inhaber Bürgergruppe GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Clemens Löcke, Vorstandsvorsitzender Eintracht Hildesheim von 1861 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Michaela Szameit, Schulleiterin GS Hohnsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frank Wodsack, CDU, KSB Vorsitzender
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dennis Münter, CDU, KSB Geschäftsführer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stefan Fischer, Geschäftsführer St. Bernward Krankenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sascha Kucera, Geschäftsführer Helios Klinikum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sebastian Adamski, Geschäftsführer Daheim statt Heim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lisa Kundt, Kita Alter Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herr Singelmann, Singelmann Immobilien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
diverse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Stosch, Schulleiterin GS Ochtersum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Weiss, RP Museum
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es werden unbegrenzt Anteile des Projektes an Privatpersonen & Unternehmen verkauft. Diese Anteile werden jährlich gezahlt, sodass diese ihre Aktualität nicht verlieren. Die Anteile haben kein Gewicht - eine Stimme ist für eine Person, bzw. ein Unternehmen. Jemand mit 10 Anteilen hat eine Stimme, genaus wie jemand mit einem Anteil. So wird bei Abstimmungen über Projekte und Vorhaben gerecht entschieden. Zusätzlich wird ein Zuschuss der Kommune angestrebt, sowie feste Förderer gewonnen.
Galerie
x aaa 0537
weltspieltag a1zaf 6796
w at presse westphal aaa 0157
gaststaette innenraum 17.05.2022
Videos
Aufsteller
x_aaa_0179.jpg (1.02 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Langenhagen für Demokratie und Integration im verbunT

Ansprechpartner
Doris Lange
Funktion Abteilungsleitung Soziales
Stärker im verbunT! Gemeinwesenarbeit gehört zu Langenhagen, gemeinsam setzen wir uns für unsere Quartiere ein!
Projektbeschreibung
Die Stadt hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht um interdisziplinär, gemeinsam mit Kirchengemeinden, GWA aufzubauen. Die besondere Herausforderung lag darin, die Struktur der Stadt und der Kirchengemeinden zielorientiert zu verzahnen. Dieser Prozess wurde intensiv bearbeitet und vom Beauftragten der Landeskirche für Gemeinwesenarbeit begleitet. Interdisziplinär ist die gemeinsame Betrachtung der GWA von Städtebau & Sozialem. diese beiden Schwerpunkte konnten sehr gut aufgebaut werden. Nun gilt es die pädagogische GWA-Fachlichkeit verstärkt in die Fachstelle der Stadt zu bringen, es geht um Methoden, Methodenvielfalt, Schulungen für die QM, für Ehrenamt und auch für neue Akteure anbieten zu können. Die Struktur, das Gerüst GWA ist geschaffen. Durch die überwiegende Vakanz der Besetzung der Fachstelle, konnte aber die Fachlichkeit nicht übertragen werden, sie konnte sich vor Allem nicht etablieren. Mit dem Aufbau und der Intensivierung der Fachlichkeit, wollen wir auf Augenhöhe die Bürger:innen in Langenhagen erreichen, aktivieren und benachteiligte Gebiete erreichen. Mit gezielten Methoden wollen wir Beteiligung erreichen, die Demokratie stärken, Nachhaltigkeit fördern. Vor allem aber stabile Strukturen von Gemeinwesenarbeit schaffen, welche sich auch langfristig tragen. Der Schwerpunkt dieses Folgeantrags liegt darin, Verbindung durch Fachlichkeit zu schaffen: Verbindung zu anderen Bereichen, Verbindung zwischen den Generationen, Verbindung von Stadt zu den Quartieren, Verbindung der einzelnen Akteure zum Quartier. Weitere Akteure, welche sich in der GWA engagieren wollen, müssen mit viel Fachlichkeit unterstützt werden. Daher geht es im Folgeantrag um Projekte, aber auch um einen Ausbau GWA. Der Schwerpunkt ist spezifischer und klar: Ausbau von Fachlichkeit, Übertragung von Fachlichkeit, nachhaltige Projekte in die Quartiere bringen. Die Fachstelle soll die Bedarfe der ganzen Stadt erfassen und bearbeiten, sie fördert die bisherigen Förderprojekte und neue Projekte. Ohne Folgeförderung besteht die Gefahr, das dies erste Gerüst wieder zusammenfällt und die Menschen in den Quartieren nicht nachhaltig erreicht, es besteht die Gefahr, dass GWA für die Bewohner:innen als nicht verlässlich wahrgenommen wird. Daher ist der Folgeantrag für die Stadt unumgänglich und sehr wichtig. Zum weiteren Ausbau wird die fachliche Unterstützung der LAG benötigt. Das Wesentliche ist gegeben, damit durch den Folgeantrag die GWA nachhaltig implementiert werden kann.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch die Förderung „Gute Nachbarschaft“ wurde die Gemeinwesenarbeit in Langenhagen systematisch aufgebaut. Zentraler Baustein für die fachliche Entwicklung und nachhaltige Implementierung der Gemeinwesenarbeit in Langenhagen ist die Fachstelle GWA. Ihre Aufgaben umfassen die Quartiersberatung und -begleitung, die Initiierung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen sowie die Koordinierung und Vernetzung der Quartiere. Die strategische Arbeit findet in verschiedenen Gremien statt, Das Herzstück ist der VerbunT "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement". Im VerbunT arbeiten alle Quartiere und die Stadt auf Augenhöge in monatlichen Treffen zusammen. Der VerbunT ist außerdem Mitglied in der Steuerungsgruppe sowie im Netzwerk verbunT, das in regelmäßigen Abständen themenbezogen mit weiteren Institutionen tagt. Die Fachstelle GWA koordiniert die Treffen aller Gremien. Durch diesen koordinierten Ansatz wurden Synergien geschaffen und die Zusammenarbeit zwischen den Quartieren sowie mit der Fachstelle GWA gestärkt, was dazu beitrug, die Effektivität und Nachhaltigkeit der Gemeinwesenarbeit insgesamt zu erhöhen. In den Quartieren wurden durch die Gemeinwesenarbeit Fortschritte erzielt. Es wurden Bürgerbeteiligung und -befragungen durchgeführt, um die Bedürfnisse der Bewohner besser zu verstehen und Veranstaltungen organisiert, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und den Austausch zu fördern. Die Wirksamkeit von GWA wird im letzten Förderjahr untersucht u. d. Fachöffentlichkeit im Rahmen eines Fachtags zum Ende der Projektlaufzeit vorgestellt. Die derzeitige Förderung wird durch die Stadt koordiniert, sie verwaltet die Gelder für die beteiligten Quartiere.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen
Beschreibung
Stadtgebiet inkl. aller Ortsteile/Ortschaften
Einwohnerzahl
57180
Quelle / Anmerkungen
Geoinformation /Bürgerbüro Stadt Langenhagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Unterlagen zum Gebiet
gemarkungen.pdf (2.99 MB)
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen und den lokalen Problemen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden, Räume zu gestalten und Plätze positiv zu besetzen. Die Stadt verfolgt den Ansatz einer gesamtstädtischen Strategie und der interdisziplinären Quartiersbetrachtung von Städtebau und Sozialem. Im Rahmen der gesamtstädtischen Strategie soll es gelingen, Kirchengemeinden und Stadt und weitere Akteure in der GWA zusammenzubringen, Offenheit zu fördern, Dialog und Austausch zu fördern. Entwicklungsfördernd und bedarfsorientiert das Gemeinwesen aufzubauen. Durch gemeinsames Handeln soll für Langenhagen ein stärkerer Zusammenhalt und eine positive Identifikation entstehen. Bisher gibt es in der Stadt viele Parallelstrukturen, Vereinzelung, Unzufriedenheiten in den Wohngebieten, negative Assoziationen mit Plätzen. Die gesamtstädtische Strategie wird gemeinsam entwickelt, die Verwaltung begibt sich in den Prozess und geht verstärkt in den Dialog. Der Ansatz GWA im Erstantrag ist geltend, der Ansatz GWA in diesem Folgeantrag ist aufbauend, intensivierend, methodisch und strategisch zugleich. Der Ansatz ist es, Nachhaltigkeit und Sicherheit für die Bürger:innen im Beteiligungsformat im Gemeinwesen herzustellen. Hier wird der Kontakt Stadt/Quartiere kontinuierlich auf- und ausgebaut. Mit inklusiven und niederschwelligen Angeboten, Methodenvielfalt, sollen die Bürger:innen erreicht werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die bereits aufgebauten GWA-Strukturen sich etablieren, die Ressourcen vollständig erfasst werden und die Bürger:innen erreicht werden und eine Aktivierung stetig wahrgenommen wird und darauf aufgebaut werden kann. .
Beschreibung
GWA im gesamtkommunalen Handeln als zwingend notwendig wahrgenommen wird, interdisziplinär, von Politik und Verwaltung.
Beschreibung
Sich GWA über den verbunT langfristig trägt, wenn verbunT ein begriff in Langenhagen ist und mit positiven Assoziationen belegt ist, wenn durch verbunT Synergien entstehen, wenn verbunT erkennbar die Stadtgesellschaft trägt und diese erreicht hat.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt richtet eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit ein. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben. Erforderlich ist die Gewährung des Folgeantrags, um die Fachlichkeit zu implementieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendamt, Stadtplanung, Grünpflege, Schule, Jugendtreff, Inklusionsstelle, Integrationsbeauftragte, Klimaschutzstelle, Verkehr, Hochbau, Flüchtlingsbetreuung, Seniorenbüro, Obdachlosenbetreuunf, allgemeine Sozialberatung, Sozialamt, Wohnungsamt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetzwerk, Kunstverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Johanniter, Diak. Werk,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Kaltenweide, Win EV. Ackerpella, Sparta, SCLangenhagen, TKK, Sportverein Engelbostel,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS, Grund- und weiterführende Schulen in Langenhagen, freie Bildungsträger, Erwachsenenbildung, Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
in Langenhagen ansässige Religionsgemeinschaften: muslimische Gemeinschaft, Moschee, Ev. Kirchengemeinden, kath. Kirchengemeinden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Geschäftsleute in den Quartieren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Wohnungsbauunternehmen in den Quartieren, insbesondere Meravis, KSG, Herrenhäuser WBG, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Abteilung Marketing und Kommunikation der Stadt, örtliche und überörtliche Presse, Veröffentlichungen der LAG, Social Media (Facebook, Instagram)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beirat f. Menschen mit Behinderungen, Integrationsbeirat, Sanierungsbeirat, Seniorenbeirat,Stadtrat, Ortsräte, GWA in den fachausschuss Sozial- Inklusions- und Sportausschuss und in den Stadtplanungs- Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt Langenhagen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen erreichen, auf Augenhöhe gemeinsam etwas entwickeln Netzwerke schaffen,
Typ
Stadtteil
Galerie
auftakt gemeinwesenarbeit
verbunt   gemeinwesenarbeit in langenhagen 2
img 1212
langenhagen hebt ab   projektillustration
Zustimmung Veröffentlichung
On

Fledder für alle

Ansprechpartner
Simon Ritz
Funktion Projektmanagement
vielfältiges Bürger*innencafé
Projektbeschreibung
Im Projekt bauen wir ein auf Diversität und Partizipation ausgerichtetes Bürger*innencafé für Osnabrück-Fledder auf. Fledder ist der Osnabrücker Stadtteil mit der größten prognostizierten Bevölkerungsentwicklung. Gleichzeitig ist er geprägt durch Arbeitslosigkeit, Kinder- und Altersarmut und einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte. Der Stadtteiltreff, der Begegnung, interkulturelles Miteinander, aber auch Empowerment und gelebte Teilhabe durch die Förderung von zivilgesellschaftlichem und politischen Engagement ermöglicht, ist ein Beitrag, die Entwicklung zum positiven mitzugestalten. Ausschlaggebend für die Projektwirkung ist ein GWA-Ansatz, der die heterogene Stadtteilbevölkerung abholt und von Beginn an in die Ausgestaltung als gleichberechtigte Partner einbezieht. Methodisch wird über ein niedrigschwelliges Begegnungsformat (interkulturelles Café- und Kochangebot) Interesse geweckt und Beziehungsarbeit angestoßen. Hierin sehen wir erfahrungsbasiert einen Schlüssel für die erfolgreiche Arbeit mit Menschen, denen gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wurde und die Berührungsängste entwickelt haben. Das Café öffnet zunächst zwei Tage in der Woche zum gemütlichen Beisammensein für alle Anwohner*innen. Dabei kommt das Personal mit den Gästen ins Gespräch und baut Vertrauen auf. Aus dem Café heraus werden Menschen für Ideenwerkstätten, gemeinsame Stadtteilbegehungen zur Bedarfserhebung und Lösungsfindung etc. gewonnen, die das Angebot als Multiplikator*innen weiter im Stadtteil verbreiten. Interessierte werden dahingehend begleitet, eigene Angebote zu gestalten. Dabei werden sie sowohl beratend, qualifizierend als auch mit Material unterstützt und miteinander vernetzt. Auch werden sie dazu angeregt, ihr Engagement aus dem Café in den Stadtteil zu tragen und ggf. in Form einer Initiative oder über den Beitritt zu Vereinen oder Parteien zu verstetigen. Zu diesem Zweck werden im Projekt Beratung, Workshops und Begegnungsformate miteinander verknüpft. Die Treffen im Café, Aktionen der Anwohner*innen und weitere Aktivitäten im Projekt werden fotografisch dokumentiert. Als wachsende Ausstellung schmückt diese Dokumentation das Café. Die Angebote werden über Einfache Sprache, den Einsatz von ehrenamtlichen Sprachmittler*innen, Peer-to-Peer-Arbeit etc. möglichst barrierearm gehalten. So wird allen im Stadtteil vertretenen Zielgruppen die Teilhabe ermöglicht - Erwachsenen, Jugendlichen, Senior*innen egal welcher Herkunft.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Fledder ist der am stärksten wachsende Stadtteil Osnabrücks, prognostiziert sind rund 130% bis 2030 (Stadt Osnabrück: Bevölkerungsprognose 2030-2040). Gleichzeitig schneidet der Stadtteil im Sozialmonitoring von 2021 im Gesamtindex Soziale Ungleichheit sehr negativ mit negativer Tendenz ab, insbesondere die innenstadtnahe Hälfte des Stadtteils. Für das Gebiet wird ein erhöhter Aufmerksamkeitsbedarf von Seiten der Stadt erkannt (Osnabrück Aktuell 2/2023, S. 12), da hier eine Bevölkerung mit einem sehr hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund auf Arbeitslosigkeit, des Bezug von Transferleistungen, Kinder- und Altersarmut stößt. Aufgrund der gewerblichen Prägung des Stadtteils fehlt es den Einwohnenden an Begegnungsmöglichkeiten, Luft- und Aufenthaltsqualität in ihrem Stadtteil. Die prognostizierte Bevölkerungszunahme in Kombination mit der aktuellen sozioökonomischen Lage des Stadtteils verdeutlichen, dass jetzt gehandelt werden muss, um wachsender sozialer Ungerechtigkeit und Ghettoisierung des Stadtteils entgegenzuwirken. Insbesondere bedarf es Angeboten, die die überwiegend migrantische Bevölkerung ansprechen und zu ihrer Integration in Gesellschaft, Politik und Arbeitsmarkt beitragen. Im Fledder gibt es kaum zivilgesellschaftliche Initiativen oder Vereine, die einen Raum dafür bieten. Das ist sowohl auf Stadtteilebene als auch vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung bedenklich. Deshalb möchten wir im Projekt einen Begegnungsort schaffen, der das Miteinander ebenso fördert wie das zivilgesellschaftliche Engagement und die bürgerliche Selbstorganisation zum Mitgestalten des Stadtteillebens.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Fledder
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst primär den Osnabrücker Stadtteil Fledder. Die Räumlichkeiten des Treffs liegen am nordwestlichen Rand zur Innenstadt, am Konrad-Adenauer-Ring. Das Gebiet wird in Richtung Westen und Süden von der Meller Straße begrenzt und folgt ihr, bis sie eingemündet in in die Straße Am Huxmühlenbach auf die Hannoversche Straße stößt. Am Huxmühlenbach stellt die Ostgrenze des Projektgebiets dar. Im Norden wird das Projektgebiet, vom Standort des Treffs kommend, von der Frankenstraße, der Neulandstraße, der Karmannstraße, der Narupstraße und dem Plärkamp, der wiederum in Am Huxmühlenbach mündet, begrenzt. Damit umfasst das Gebiet den größten der Teil Hannoverschen Straße, einer wichtigen Verkehrsader der Stadt.
Einwohnerzahl
2593
Quelle / Anmerkungen
Stand: 31.12.2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Osnabrück, Sozialmonitoring 2021, S.44 (Durchschnitt Planungsräume 130, 131), Gesamtstadtwert S. 13.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteilwert (Schätzung) auf Basis von Osnabrück Aktuell 02/2023, S. 12, Gesamtstadtwert ebd. S. 9): https://informiert.osnabrueck.de/fileadmin/global/OS_Aktuell_Interaktiv_2023_2_.pdf
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es nach einer ganzheitlichen Perspektive Menschen verschiedenster Zielgruppen dahingehend empowert, die Gestaltung von Zusammenleben und Stadtteilkultur selbst in die Hand zu nehmen. Aufgrund der Arbeit insbesondere mit marginalisierten Gruppen bildet eine Vertrauen aufbauende Beziehungsarbeit über niedrigschwellige Begegnungsangebote die Grundlage für das methodische Vorgehen im Projekt. Darauf aufbauend werden die Anwohner*innen eingeladen, Bedarfe, Wünsche und Ideen ins Projekt zu tragen. Sie werden über Beratung, Qualifizierung und Vernetzung dahingehend begleitet, diese Bedarfe selbst anzugehen und ihre Ideen allein oder gemeinsam (mit vorhandenen Akteuren) in die Tat umzusetzen. Gemeinwesenarbeit ist in diesem Sinne Demokratiebildung und -Förderung, aktiviert Menschen für bürgerschaftliches und politisches Engagement und fungiert als Motor einer demokratischen Mitmach-Kultur auf Quartiersebene. Das zieht sich durch das Projekt: Der Café-Rat gestaltet das Begegnungsprojekt im Treff, engagierte Anwohner*innen gestalten Aktionen im Café und tragen ihr Engagement in den Stadtteil. Das erhöht den sozialen Zusammenhalt im sehr diversen Fledder und wirkt sich somit positiv auf die demokratisch Resilienz im Stadtteil aus, die angesichts er prognostizierten Bevölkerungsentwicklung bedeutsam ist. Das Projekt arbeitet diskriminierungssensibel und barrierearm, verwendet einfach Sprache und moderiert zwischen den Zielgruppen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Förderung der Selbstorganisation im Stadtteil ist erfolgreich, wenn aus dem Projekt heraus Anwohner*innen ein ehrenamtliches oder politisches Engagement aufnehmen, sich zusammenschließen und Initiativen oder Vereine gründen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn Menschen verschiedener Herkunft, verschiedenen Alters nicht nur zusammenkommen, sondern auch zusammenwirken, indem sie gemeinsam Angebote im Projekt gestalten.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die Menschen nach erfolgreicher Beziehungsarbeit eigenständig Bedarfe, aber auch Lösungsvorschläge und Gestaltungsideen einbringen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn sich die im Stadtteil vorhandenen Akteure aktiv ins Projekt einbringen, den teilnehmenden Anwohner*innen Raum für ein Engagement bieten und mit ihnen im Rahmen von Aktionen im Stadtteil zusammenarbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Inlingua Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kakadoo Alle Zusammen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Islamische Gemeinschaft der Bosniaken Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DITIB Moschee Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hagia-Sophia-Moschee Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendkirche Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ukrainische Gemeinde Osnabrück e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diversitätsbeauftragte der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiter-Samariter-Bund Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Kreisverband Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zentrum für Jugendberufshilfe Dammstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portugiesisches Freizeitzentrum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerforum Fledder/Schölerberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Projekt erarbeitet eine Arbeitsgruppe aus Anwohner*innen und lokalen Akteuren eine Strategie zur Verstetigung und Weiterführung des Projekts über den Förderzeitraum hinaus. Möglichkeiten sind z.B. Fundraising, Fördermittelakquise, ehrenamtliches Engagement etc. Auch eine Verteilung der Projektinhalte auf mehrere Schultern lokaler Akteure ist denkbar, wofür im Projekt Netzwerkarbeit zu Organisationen und der Verwaltung betrieben wird.
Galerie
fledder1
fledder2
fledder3
fledder4
fledder5
fledder6
fledder7
Zustimmung Veröffentlichung
On

Schaffung von Strukturen für GWA

Ansprechpartner
Özlem Kaplan
Funktion Koordinatorin GWA
Gemeinschaft & Solidarität
Projektbeschreibung
Die Schaffung einer festen GWA - Koordinatorin - Position bietet die Möglichkeit, diese Herausforderungen anzugehen, indem sie als Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessengruppen fungiert, Ressourcen koordiniert und Programme entwickelt, die darauf abzielen, die soziale Kohäsion und das Wohlbefinden in der Gemeinde Lamspringe zu stärken. Die finanziellen Einschränkungen im Gemeindehaushalt führen nicht nur zu Einsparungen in sozialen Bereichen, sondern beeinträchtigen auch die Fähigkeit der Gemeinde, in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu investieren. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung bleibt die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel ein ungelöstes Problem, das die Erreichbarkeit von sozialarbeiterischen Angeboten weiterhin beeinträchtigt. Eine GWA - Koordinatorin - Position könnte helfen, diese Probleme anzugehen, indem sie alternative Finanzierungsmöglichkeiten erkundet, Synergien zwischen verschiedenen Projekten schafft und die Zusammenarbeit mit regionalen Behörden und Organisationen zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs fördert und/oder AkteurInnen dahingehend koordiniert, sodass Angebote innerhalb der Gemeinde entstehen und sich etablieren können. Durch eine ganzheitliche Herangehensweise kann die GWA - Koordinatorin dazu beitragen, die soziale Integration zu verbessern und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen der Gemeinde Lamspringe zu steigern. Ausgehend von einer solchen festen Position können weitere Projekte entstehen, welche die Gemeinschaft und eine soziale Kohäsion stärken! Ein Beispiel für ein mögliches Projekt ist ein "Haus der Solidarität".
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Lamspringe steht vor der Herausforderung, eine Vielzahl von sozialen Belangen effektiv zu koordinieren und anzugehen. Die Gemeinde ist mit Flüchtlingsintegration, der Förderung der sozialen Bindungen über alle Altersgruppen hinweg und der Schaffung eines integrativen und inkludierenden Umfelds für Kinder und Jugendliche konfrontiert. Es besteht Bedarf an einem strukturierten Ansatz, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen zu verbessern. Es gibt eine Vielzahl von sozialen Problemen, darunter (drohende) Armut und Obdachlosigkeit, Exklusion (teilweise Isolation) durch den Mangel an Begegnungsräumen und mangelnde Bildungschancen, die verschiedene Bevölkerungsgruppen betreffen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei bei der Flüchtlingsarbeit, welche intensiviert werden muss. Die begrenzten finanziellen Mittel der Gemeinde stellen eine große Herausforderung dar und führen zu Einsparungen in "freiwilligen" Bereichen wie sozialen Dienstleistungen und Gemeinschaftsprogrammen. Diese Kürzungen können die Bereitstellung wichtiger Dienstleistungen für gefährdete Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen und die bereits bestehenden sozialen Probleme verschärfen. Die Infrastruktur und die Verfügbarkeit von externen Einrichtungen - sowohl medizinisch als auch sozialarbeiterisch - sind unzureichend zugänglich und müssen verbessert/erweitert und im besten Fall innerhalb der Gemeinde aufgebaut werden, um den Bedürfnissen der BürgerInnen gerecht zu werden. Insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann der Mangel an Transportmöglichkeiten ein Hindernis für den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen darstellen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Die Koordinationsposition soll sich in der Gemeindeverwaltung ansiedeln und Anlaufstelle für Menschen sein, die die Beratungsangebote in Anspruch nehmen möchten oder müssen.
Einwohnerzahl
5752
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Verwaltungsanalyse Kinderfreundliche Kommune und Schätzung aufgrund der vergangenen Zeit.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich an den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit, die darauf abzielen, Gemeinschaften zu stärken und ihre Bedürfnisse zu adressieren. Wir integrieren die Wirkungsziele der GWA, wie die Förderung von Partizipation und Mitbestimmung, die soziale Integration und Inklusion sowie die Stärkung von Gemeinschaftsressourcen, in unsere Projektstrategie. Die Errichtung einer GWA - Koordinationsstelle ist für uns von großer Bedeutung, da sie die verschiedenen AkteurInnen und Ressourcen innerhalb der Gemeinde effektiv koordiniert und die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Gemeinschaft unterstützt. Diese Koordinationsstelle dient als zentrale Anlaufstelle für BürgerInnen, um ihre Anliegen zu äußern und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Unser Projekt kann als Instrument zur Unterstützung der GWA dienen, indem es Daten und Informationen bereitstellt, die für die Bedarfsanalyse und Planung von Maßnahmen zur Stärkung von Gemeinschaften nützlich sind. Darüber hinaus fördern wir die Partizipation und Mitbestimmung der GemeindemitgliederInnen, indem wir Möglichkeiten für den Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten bereitstellen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Menschen dazu befähigt werden, Wege selbstständig zu gehen.
Beschreibung
Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Verwaltung schaffen! Ganzheitliche Soziale Arbeit schaffen!
Beschreibung
Wir müssen den Menschen als ganzheitliches System sehen, seine vorhandenen Ressourcen und Stärken nutzen und daran anknüpfen.
Beschreibung
Nachhaltige Soziale Arbeit heißt, Angebote so zu entwickeln, dass Menschen die im Punkt 6 genannten Ressourcen sehen, verstehen und verfestigen. Sodass sie ein selbstbestimmendes Leben führen können!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Koordinatorin der GWA soll ihren Sitz in der Verwaltung haben und mit dieser zusammenarbeiten. Das bedeutet auch die Teilnahme an Ausschüssen, um an Entscheidungsprozessen teilnehmen und mitwirken zu können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturelle Angebote sollen sich an den Bedarfen der BewohnerInnen entstehen und ihnen zeigen, dass sie gesehen, gehört und wertgeschätzt werden!
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In Kooperation und Transparenz stehen. Niedrigschwellig und Menschennah sein.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In Kooperationen mit dem Gesundheitsamt und den ÄrztInnen im Ort können präventive Angebote gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote zwischen formellen und informellen Bereichen (Schule & Offene Kinder- und Jugendarbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, wie die JuLeiCa.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch Kooperationen mit unseren Unternehmen, welches sich auch öffentlich positiv auswirkt, kann die lokale Ökonomie gefördert und für junge Menschen attraktiver gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ein "Haus der Solidarität" kann bezahlbaren Wohnraum für all die Menschen schaffen, die sonst wenig bis keine Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben. Ggf. Kooperationen mit Jugendliche/Landkreis/Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit bedeutet zugleich Transparenz für die Bevölkerung. Ein sehr wichtiger und ernstzunehmender Punkt, damit sich die Menschen auch als ein Teil des Ganzen fühlen und ggf. mitwirken können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jede Entscheidung muss seitens der Politik unterstützt werden! Was auch zugleich einen positiven Effekt auf den jeweiligen Wahlkampf haben kann.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Müssen gesehen, gehört und beteiligt werden! Das wohl wichtigste Glied in dieser Kette!
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Plan ist, dass sich die GWA Koordinationsposition so in die Verwaltungsstrukturen etabliert, dass die Stelle ein fester Bestandteil in der Stellenplanung wird, weil die Beteiligung von Sozialarbeitenden in einer jeden Verwaltung und in deren Prozessen unabdingbar sein sollte! Da, wo es um gesellschaftliche Strukturen und besonders um soziale Kohäsion geht, bedarf es dringend Sozialarbeitenden Fachkräften. Sowohl als Beratungsangebote für BürgerInnen, als auch in den Ausschüssen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bücher für alle! - Transformation einer Stadtteil-Bibliothek zum Begegnungsort

Ansprechpartner
Nina Lohse
Funktion Mitglied
Gemeinsam bilden. Zusammen sprechen. Miteinander gestalten.
Projektbeschreibung
Die Nordstadt Bibliothek in Hannover spielt seit Langem eine bedeutende Rolle als kulturelles und soziales Zentrum in unserem Stadtteil. Um sicherzustellen, dass dieser wertvolle Raum weiterhin zur Verfügung steht und nicht, wie geplant geschlossen, sondern sogar vielseitiger und genutzt werden kann, wollen wir eine langfristige GWA-Stelle schaffen, die sich mit den Bedürfnissen der Anwohner*innen und Organisationen vor Ort beschäftigt, um so ein starkes Netzwerk aufzubauen und kooperative Strukturen zu fördern. Der Charakter eines Lernortes sowie der Zugang zu Büchern und anderen Printmedien soll dabei erhalten bleiben. Die Bibliothek ermöglicht wie kein anderer Ort in der Nordstadt das selbstbestimmte und selbstwirksame Aneignen von Bildung, Inhalten und Büchern bereits ab dem Kleinkindalter. Darüber hinaus ist die Bibliothek auch insbesondere für Schüler*innen (einzeln oder in Lerngruppen) als auch für Senior*innen der Ort in ihrer Nachbarschaft, den sie auf kurzem Wege und ohne nennenswerte finanzielle Hürden nutzen können, um hier zu Lesen, zu Lernen und sich - in Gemeinschaft mit anderen - zu Bilden. Das Projekt zielt darauf ab, die Nordstadt Bibliothek in ein integratives Stadt-Gemeinschafts-Haus umzuwandeln, das als zentraler Begegnungsort für Bürger*innen jeden Alters und Hintergrunds fungiert. Dadurch wollen wir nicht nur die bereits bestehenden Angebote erhalten, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen, um das soziale Miteinander zu stärken und Teilhabe, Chancengleichheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde zu verbessern. Folgende Schwerpunkte werden dabei gesetzt: - Förderung der Bildungsarbeit von Schulen - Bildung und Weiterbildung in Freizeit unterstützen - Kulturelle Vielfalt fördern - Gemeinschaft stärken Ziel ist es, alternative Strukturen zum Erhalt des Begegnungsorts zu entwickeln und Kooperationen auf Stadtteilebene zu stärken. Durch die Identifizierung von Bedarfen, den Aufbau von Netzwerken und die Durchführung von Veranstaltungen wollen wir die öffentliche Wirksamkeit steigern und ehrenamtliches Engagement langfristig sichern.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Förderantrag reagiert auf die die Veröffentlichung von Plänen die Stadtteilbibliothek der Nordstadt zu schließen. Eine daraufhin gegründete Bürgerinitiative setzt sich -stellvertretend für eine sehr große Anzahl an empörten und mobilisierten Nordstädter*innen - für den Erhalt der Bibliothek aus folgenden Gründen ein: Die Bibliothek ist der einzige Ort in der Nordstadt, der vielen Bewohner*innen einen extrem niedrigschwelligen Zugang zu Büchern und Bildung ermöglicht. Vor allem für den großen Anteil von strukturell benachteiligten und "bildungsfernen" Bürger*innen ist dies der einzige (weil in vieler Hinsicht barrierearme) Ort der Teilhabe und Chancengleichheit außerhalb der Schule bieten kann. Das Gebäude ist mitten in der Nordstadt gelegen, die riesigen Fenster sorgen für eine transparente, helle & einladende Atmosphäre. Viele Bürger*innen der Nordstadt, die mit finanziellen als auch räumlichen Einschränkungen leben müssen, finden hier einen einladenden Ort zum (gemeinsamen) Lernen & Lesen. In Zusammenarbeit mit einigen Akteur*innen der Stadt wird nun diskutiert, ob die Bibliothek für bestimmte Zielgruppen, im Sinne der GWA, z.B. als Stadt-Gemeinschafts-Haus erhalten bleiben kann. So bietet sowohl der Standortvorteil als auch die Schließungs- bzw. Umstrukturierungspläne die Chance, die Bibliothek - unter Beteiligung der Bürger*innen - neu zu denken & mit ihnen gemeinsam und kooperativ zu verändern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, fehlen jedoch die Personalkosten. Wir beantragen daher eine Stelle in der Gemeinwesenarbeit, die die Hauptaufgabe haben wird, ein starkes Netzwerk & kooperative Strukturen zur gemeinschaftlichen & langfristigen (Um-) Nutzung aufzubauen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Einzugsgebiet für das Projekt soll insbesondere der nördliche Teil der Nordstadt bilden (nördl. Engelbosteler Damm, Strangriede, Am Kläperberg, Weidendamm, Heisenstraße, Schaufelder Str. etc.) Dieses umfasst ca. 8000 Einwohner*innen. In diesem Teil der Nordstadt befindet sich viel geförderter Wohnraum. Hier wohnen viele Menschen, die strukturell benachteiligt sind, z.B. durch Migrationshintergrund, kinderreiche Familien, Alter etc. sowie Gemeinschaftswohnunterkünfte für Senior*innen, Jugendliche, Geflüchtete und Frauen. Da das Angebot der Stadtteilbibliothek selbstverständlich allen ca. 16.000 Nordstädter*innen zur Verfügung stehen muss und sollte, erstreckt sich das erweiterte Projektgebiet über die gesamte Nordstadt. Das "Was mit Herz" - mit dem Projekt Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt - mit dem wir in engem Kontakt stehen, deckt vorrangig den südlichen Teil der Nordstadt ab und widmet sich schwerpunktmäßig einer anderen Zielgruppe als dieses Projekt. Die unten stehenden Zahlen beziehen sich auf das gesamte, erweiterte Projektgebiet. Dieses und das Hauptprojektgebiet sind auf der Karte "Projektgebiet" eingezeichnet. Auf der anderen Karte wurde die Fläche des Hauptprojektgebietes eingezeichnet (0,36km2).
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen spezifischen Ansatz von GWA, der auf die Stärkung lokaler Gemeinschaften und die Förderung von sozialer Teilhabe abzielt. Durch die Transformation der Nordstadt Bibliothek in ein Stadt-Gemeinschafts-Haus und die Bereitstellung einer Gemeinwesenarbeitsstelle möchten wir ein starkes Netzwerk aufbauen und kooperative Strukturen fördern. Unser Ansatz basiert auf folgenden Prinzipien: - Partizipation und Empowerment: Wir legen Wert darauf, dass die Bewohner*innen aktiv in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden sind. Durch regelmäßige Beteiligungsformate wie Arbeitskreise, Gesprächsrunden und Umfragen werden ihre Bedürfnisse und Anliegen berücksichtigt. Ziel ist es, die Bewohner*innen zu ermächtigen, ihre Lebensumstände aktiv mitzugestalten und Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen. - Vernetzung und Zusammenarbeit: Wir streben nach einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Organisationen und Akteur*innen. Durch die Bildung von Netzwerken und Partnerschaften möchten wir Synergien schaffen und Ressourcen bündeln, um gemeinsame Ziele effektiv zu erreichen. - Bedarfsorientierung: Durch eine gezielte Bedarfsanalyse und Sozialraumanalyse identifizieren wir die spezifischen Herausforderungen und Potenziale des Quartiers. - Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung: Unser Ziel ist es, nachhaltige Strukturen und Prozesse zu etablieren, die auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand haben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht durch aktive Partizipation, Bedürfnisorientierung und soziale Integration
Beschreibung
Erreicht durch klare Strukturen, eigenverantwortliches Handeln und effektive Zusammenarbeit
Beschreibung
Erreicht durch gezielte Ressourcenaktivierung und Einbindung der Gemeinschaft.
Beschreibung
Erreicht durch vielfältige Angebote und inklusive Maßnahmen, die Bewohner*innen aller Altersgruppen und Hintergründe ansprechen.
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Maßnahmen und interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein starkes Kooperationsnetzwerk
Beschreibung
Erreicht durch kontinuierliche aktive Zusammenarbeit, nachhaltige Partnerschaften und Kooperationsnetzwerke.
Beschreibung
Erreicht durch soziale Integration und gemeinschaftliche Aktivitäten der Bürger*innen
Beschreibung
Entwicklung der Infrastruktur eines "Stadt Gemeinschafts Haus" durch bedarfsorientierte Planung und nachhaltige Investitionen
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Strategien und interkommunale Zusammenarbeit
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Auf dem Loh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Uhlandstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherschule Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anna-Siemsen-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Miteinander für ein schöneres Viertel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WASMITHERZ e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Bürgerschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat Hannover Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Offene Seniorenarbeit LHH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordstadt Bibliothek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
- Aufbau stabiler Kooperationen und Netzwerke im Stadtteil. - Etablierung von Selbstorganisationsstrukturen durch Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen. - Übergabe von Aufgaben an Kooperationspartner*innen oder Ehrenamtliche. - Zusammenarbeit mit Stadt, Bibliothek, Schulen, ansässigen Institutionen und Vereinen erhöht Sichtbarkeit, Dringlichkeit und ermöglicht Ansprache potentieller, Geldgeber*innen - Sicherung der Finanzierung durch Sponsoringpartner*innen und kommunale Zuwendungen
Galerie
img 3173
bildschirmfoto 2024 04 03 um 09.30.28
bibiliothek aussen
Videos
Aufsteller
img_3157.jpg (1.7 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sustainable SQUAT

Ansprechpartner
Marco Frank
Organisation Refugium e.V.
Funktion Geschäftsleitung
GWA meets SDG – Konkrete Utopien für ein solidarisches Braunschweig
Projektbeschreibung
Mitten in Braunschweig ist SQUAT gewachsen, ein Gemeinwesenzentrum, das weit mehr als nur einen Ort markiert. Es ist der Kern einer Gemeinschaft, die zusammenfindet, um nicht nur Raum zu teilen, sondern auch Hoffnungen, Visionen und die feste Überzeugung, dass eine andere, bessere Gesellschaft möglich ist. In den letzten drei Jahren haben wir mit SQUAT Menschen begleitet, Projekte umgsetzt und ein Leben in Vielfalt ermöglicht. SQUAT hat gezeigt, dass konkrete Utopien möglich sind. Diese konkreten Utopien (Ernst Bloch) erinnern uns daran, dass eine bessere Welt nicht in fernen Träumen verharren muss, sondern durch die Hände und Herzen derer zum Leben erweckt werden kann, die sich für ihre Verwirklichung einsetzen. SQUAT positioniert sich mutig im Zentrum dieses Kampfes gegen Ausgrenzung, indem es jedem Einzelnen nicht nur die Möglichkeit bietet, Teil der Gemeinschaft zu sein, sondern auch, individuellen Stärken einzubringen. Der Akt der Teilgabe, besonders hervorgehoben durch die Einbindung von Menschen mit Fluchtbiografie, zeigt die Vielfalt an Talenten und Perspektiven, die unsere Gemeinschaft bereichern und stärken. Unser Ansatz, der sich vom Munizipalismus und dem Konzept der Brave Spaces leiten lässt, bietet einen fruchtbaren Boden, auf dem diese Ideale wachsen können. Der Munizipalismus fördert die direkte Teilhabe aller Bürger:innen an der Gestaltung ihres Lebensraums und setzt sich für die Demokratisierung der lokalen Politik ein, während Brave Spaces sichere, doch herausfordernde Umgebungen schaffen, in denen offene Diskussionen und das Teilen von tiefen Erfahrungen möglich sind. In solchen Räumen wachsen nicht nur Verständnis und Akzeptanz, sondern es werden auch Brücken zwischen unterschiedlichen Lebenswelten gebaut. Die Sustainable Development Goals (SDG) der UN dienen uns als globale Landkarte, die Orientierung bietet, wie wir zusammen eine nachhaltige, gerechte und inklusive Gesellschaften aufbauen können. Mit ihnen entwickeln wir die bisherigen Angebote weiter, um die Entwicklung des Quartiers im Sinne des Gemeinwohls zu fördern. Dafür werden einfache, praktische und niedrigschwellige Ansätze genutzt, die zum Ziel haben, Bewohnende entsprechend eigener Stärken gezielt zu unterstützen, ein aktiver Teil der Gemeinschaft zu werden. Andererseits geht es in dieser Phase auch darum, das SQUAT als Teil der Gemeinwesenlandschaft in Braunschweig und auf kommunaler Ebene in den politischen und administrativen Strukturen als Leuchtturm zu etablieren.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In der aktuellen städtischen Entwicklungsphase, nach dem Ende diverser Förderprogramme für Innenstädte und im Kontext globaler Krisen, sieht sich SQUAT mit Herausforderungen konfrontiert. Trotz seiner anerkannten Bedeutung für das soziale Miteinander der Stadt, wurde SQUAT aufgrund von Sparzwängen im kommunalen Haushalt bisher nicht in die institutionelle Förderung mit aufgenommen. Damit ist frühstens Ende 2027 zu rechnen. Das zeigt, dass Gemeinwesenprojekte in Zeiten knapper Kassen oft als nachrangig betrachtet werden, obwohl sie essentiell für das gesellschaftliche Zusammenleben sind. Zusätzlich haben sich zwar diverse Gruppen, die sich den Zielen nachhaltiger Entwicklung (SDGs) verschrieben haben, bei SQUAT versammelt, doch es fehlt an einer effektiven Bündelung ihrer Interessen. Diese Fragmentierung erschwert eine wirkungsvolle Einflussnahme auf die Stadtentwicklungspolitik, was das Potenzial einer koordinierten Stimme für nachhaltige Veränderungen ungenutzt lässt. Ein weiteres Problem stellt die Homogenität dieser Gruppen dar, die wenig Zugang für Geflüchtete bietet. Unser Anspruch ist es, ein Zentrum zu sein, das nicht nur Teilhabe ermöglicht, sondern aktiv zur Teilgabe einlädt. Durch die Fokussierung auf gemeinsame Projekte, die auf den praktischen Fähigkeiten aller Bewohner:innen aufbauen, streben wir danach, ein vielfältiges Gemeinwesen zu fördern, das integrativ ist und allen offensteht. In dieser Phase von SQUAT ist es von höchster Bedeutung, die Gemeinwesenarbeit zu stärken und die Basis für eine inklusive und nachhaltige Stadtpolitik zu schaffen. Diese sollte die SDGs als Leitlinien verstehen und die Anwohner:innen in den Mittelpunkt des Handelns stellen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweiger Innenstadt
Beschreibung
Orientierung am sogenannten inneren Ring Braunschweigs (siehe Karte). Die Wirkungen unserer Gemeinwesenarbeit weisen aber durch den zentralen Charakter unserer Einrichtung über den Stadtteil hinaus.
Einwohnerzahl
6500
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-06_Staatsangehoerigkeiten_2023_e.pdf Die Daten beziehen sich auf Menschen ohne doppelte (also zusätzlich deutsche) Staatsangehörigkeit / gemessen am Stadtkern ist der Wert sogar noch höher (bei ca. 30 % siehe Seite 12 zweite Quelle)
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
SQUAT verkörpert GWA, die sich an Schlüsselstandards orientiert: Fokussierung auf Menscheninteressen, Stärkung der Selbstorganisation und die Gestaltung des Zusammenlebens. Wir betonen die Wichtigkeit, aller Bewohnenden, insbesondere Menschen mit Fluchtbiografie, Plattformen für Teilgabe und aktive Mitgestaltung zu bieten, was direkt die Standards der GWA reflektiert. Unsere Initiativen zur Förderung von Brave Spaces und zur Stärkung der Teilgabe sind Kern unserer Arbeit und spiegeln die Qualitätsstandards der GWA wider. Durch die Schaffung inklusiver Räume, in denen Vielfalt und Solidarität gelebt werden, stärken wir das Gemeinwesen und fördern ein Zusammenleben, das auf gegenseitigem Respekt und Unterstützung basiert.SQUAT agiert nach dem Prinzip, dass die Interessen und Bedürfnisse der Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen, was unsere Ausrichtung an den Menschenrechten und dem Gemeinwohl untermauert. Die Entwicklung starker, interaktiver Netzwerke innerhalb der Gemeinschaft unterstützt die Bildung von handlungsfähigen, selbstorganisierten Gruppen und Individuen, was die Selbstwirksamkeit und das Empowerment fördert. Indem wir das soziale und kulturelle Miteinander durch gemeinschaftliche Projekte und Veranstaltungen bereichern, tragen wir zur lebenswerten Gestaltung des Quartiers bei. SQUAT dient als Beispiel dafür, wie die Umsetzung der GWA-Qualitätsstandards in der Praxis aussehen kann, mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Inklusion und demokratische Teilhabe
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anwohner:innen, Menschen mit Migrationserfahrung und Fluchbiografie, engagierte Gruppen und Initiativen
Beschreibung
Soziale Initiativen, Ehrenamtliche, Menschen auf der Suche nach Gemeinschaft, Politik, Stakeholder
Beschreibung
Menschen, die sich einbringen wollen; Menschen mit versteckten Talenten (Teilgabe); Netzwerkpartner:innen
Vorhandene Strukturen
Durch die Kombination von ehrenamtlichem Engagement und professioneller Leitung ist ein dynamischer Raum, der kulturelle, soziale und ökologische Initiativen und Akteure zusammenbringt, entstanden. Ehrenamtliche, darunter auch Menschen mit Fluchtbiografie, bringen ihre Stärken in Projekte wie Urban Gardening, Kreativangebote, Kochabende und Sprachkurse ein, stärken somit die Gemeinschaft und fördern den Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Die regelmäßigen Treffen und Workshops im SQUAT fördern nicht nur die direkte Beteiligung der Bewohner:innen am Quartiersleben, sondern tragen auch zur Entwicklung nachhaltiger Strukturen bei. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und die Aussicht auf institutionelle Förderung zeigen die Anerkennung von SQUATs Wert für die Gemeinschaft. Das Projekt dient als Modell für effektive Gemeinwesenarbeit, die auf Prinzipien der Teilgabe und Inklusion basiert und gleichzeitig eine Plattform für die Verwirklichung konkreter Utopien bietet. Die besondere Stärke von SQUAT liegt in der Verbindung von Quartiers- und Migrationsarbeit, die durch sehr niedrigschwellige Angebote eine breite Vielfalt an Menschen erreicht und aktiv in die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens einbindet. Die wachsende Zahl an Veranstaltungen und die steigende Beteiligung zeigen den Erfolg dieses Ansatzes und unterstreichen Bedeutung von SQUAT als lebendiges Beispiel für eine gelungene, integrative und partizipative Stadtentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialreferat | Abt. Nachbarschaftszentren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TU Braunschweig | GTAS - Prof. Dr. Tatjana Schneider
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
foodsharing e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirskbürgermeisterin | Jutta Plinke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziale Initiative: KreativKollektiv
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziale Initiative: Feministisches Café
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbe: DenkRaum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Katharinen Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Büro für Migrationsfragen | Integrationsplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NTFN
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziale Initiative: Seebrücke Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Futter Teresa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alila Fun Sport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsreferat Stadt BS | Ulrike Adam
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle LSBTI* Stadt Braunschweig | Mareike Walther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interkulturelle Servicestelle für Gesundheitsfragen im Gesundheitsamt | Fr. Dr. Javanmardi
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Stadt Braunschweig (Abt. Unbegleitete Minderjährige) | Christina Bogner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernährungsrat Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Tafel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Antidiskriminierungsstelle Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagestreff IGLU (für wohnungslose Menschen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Braunschweig (Migrationsberatung und Quartiersmanagement)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein für sexuelle Emanzipation (VSE)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cura e.V. (Strafgefangenenhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dialogforum Innenstadt | Braunschweig Zukunft GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Filmtheater Universum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Staatstheater Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Begleitausschuss zu Demokratie Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartier Plus | Ayat Tarik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Annes Garten | Urban Gardening Shop in der Braunschweiger Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenberatungsstelle e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
pro familia Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Braunschweig
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
SQUAT hat die Chance künftig eine institutionelle Förderung der Stadt Braunschweig zu erhalten. Die Priorität bei der Stadt spiegelt die Wertschätzung für SQUATs Beitrag zur sozialen und kulturellen Stadtentwicklung wider. Diese Förderrunde ist entscheidend, um die Erfolge zu verstetigen und SQUATs Rolle als Modellprojekt für Inklusion und demokratische Teilhabe auszubauen. Eine Weiterförderung würde die dauerhafte Integration in die städtische Förderlandschaft sichern.
Galerie
alice
b6e25231 bc6e 4c6d 9b78 76921ffe81a8
img 0660
img 2619
img 3152
img 3389
img 5046
screenshot 2024 03 24 at 13 55 19 solidarisches quartier bs innenstadt solidarischesquartier instagram fotos und  videos
screenshot 2024 03 24 at 13 55 03 solidarisches quartier bs innenstadt solidarischesquartier instagram fotos und  videos
screenshot 2024 03 24 at 13 54 43 solidarisches quartier bs innenstadt solidarischesquartier instagram fotos und  videos
screenshot 2024 03 24 at 13 53 33 solidarisches quartier bs innenstadt solidarischesquartier instagram fotos und  videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam anstatt einsam - Gemeinschaft stärken - Vielfalt (er)leben!

Ansprechpartner
Ulrike Buka
Funktion Sozialpädagogin - Beratungsservice
Gemeinsam anstatt einsam!
Projektbeschreibung
Im Quartier leben 1/3 der Menschen mit Migrationshintergrund und 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Nds. mit hohen Anteil von (Spät)aussiedlern. Von Einsamkeit betroffenen Menschen können aber auch Alleinerziehende, zunehmend Kinder- und Jugendliche, Arbeitssuchende, Betroffenen von seelischer/körperlicher Beeinträchtigung, Geringverdiener, Pflegende Angehörige usw. sein. Die Corona-Pandemie hat das noch einmal sehr verstärkt. QM mit seinem niedrigschwelligen Q-Büro als Kontaktstelle vor Ort, unterstützt, vermittelt, begleitet die Selbsthilfeprozesse für alle Bewohner/-innen; vernetzt die relevanten Akteure im Quartier, koordiniert ressourcenübergreifend. Die Bürgerbeteiligung mit der nachhaltigen Struktur eines Beirats, trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen durch bedarfsgerechte, füreinander verantwortliche Angebote bei und stärkt Zusammenhalt. Ziel ist ein kultureller Wandel von einer zunehmenden Vereinsamung der Menschen hin zu einer, gelebten, zusammenhaltenden kulturellen, bunt gelebten Gemeinschaft, die sich selbst organisiert. Die Bildung eines Beirates als gefestigte zuverlässige Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Kontakt zu anderen hilfreichen Netzwerken, dabei eingebettet in nachhaltige Verwaltungsstruktur, ist letztendlich das Ziel. QM bietet dabei die Möglichkeit Projekte von Bewohner/innen unterstützend mit aufzubauen. So kann Integration auf vielerlei Weise stattfinden. Erleben von Gemeinschaft, aktive Beteiligungsmöglichkeit, Ehrenamt da wo es Spaß und Freude macht, können aus der Isolierung heraus führen. Eine Win-Win Situation!. Engagement für die Gemeinschaft bietet bildende Möglichkeiten, sinnstiftendes Handeln, kann durch erlebte Wertschätzung glücklich machen, vielfältige Formen von Einsamkeit überwinden. Engagierte Menschen mit Sprachbarriere oder aus autokratischen Systemen können z.B. durch Kontakte und gelebte Vielfalt deutsche Sprache und demokratische Beteiligungsprozesse kennenlernen. Viele Hilfsstrukturen und Ansprechpartner werden kennengelernt und Menschen in ähnlichen Situationen können dadurch unterstützt werden. Menschen mit seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen können z.B. ortsnah sich mit ihrem Engagement in einer selbstwirksamen Rolle erleben und Selbsthilfekräfte stärken, da sie ihr Engagement steuern können wie es ihnen gut tut.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Sozialwohnsiedlungen der 1960er/70er Jahre am Rand der Kernstadt – Gifhorn Ost. Es ist ein Wohn- und Schlafstadtteil, kaum gewerblich Arbeitsplätze, schwach ausgeprägte Dienstleistungsangebote z.T. wenig soziale Infrastruktur. Im Handwerker-/Blumenviertel leben 5153 Personen mit ca. 1/3 Flüchtlings-/Migrationshintergrund überwiegend ohne deutsche Staatsangehörigkeit mit insgesamt 76 versch. Nationalitäten. Senioren ab 60 Jahren sind ebenfalls ca. 1/3 vertreten, ins Rentenalter kommen im laufe des Jahres 27,13 % Das Gebiet mit einen Radius v. ca. 1 km, hat 1 Kiga, 2 Grundschulen, 1 IGS, 1 Gymnasium, 1 Sportplatz mit Turnhalle. Freizeiteinrichtungen für Jugendliche gibt es keine. Ums QM-Büro herum, wohnen insbesondere einkommensschwache Familien, Senioren im Rentenalter, Alleinerziehende, Arbeitslose, geflüchtete Menschen / Menschen mit Migrationshintergrund, die zum größten Teil Anspruch auf eine Sozialwohnung haben. Im Q soll mit der gemeinwesenorientierten Sozialen Arbeit und dem QM, in Kooperation mit der GWG + FB Soziales sowie andere Akteuren, und den dort verorteten Diensten und Einrichtungen, u.a. das Prinzip der kurzen Wege für die Bürgerinnen und Bürger mit einem Q-Büro umgesetzt werden. Dort sollen verstärkt Aktivitäten entwickelt und umgesetzt werden, die den Sozialraum als Handlungsraum der Nachbarn stärker einbezieht. Das unterstützende Engagement von freien und konfessionellen Trägern, Vereinen und insbes. ehrenamtlich Tätigen soll nun die Existenz einer vielfältigen Palette an gut erreichbaren sozialen Angeboten unmittelbar vor Ort bündeln und fördern. Das QM übernimmt dabei die ressourcenübergreifende Koordination, ist dabei Netzwerkknoten.
Projektgebiet
Beschreibung
Handwerkerviertel (1. Schwerpunktgebiet): Dannenbütteler Weg, Bahnschienen, Osttangent, Natur (2443 Einwohner) Blumenviertel : Dannenbütteler Weg, Osttangente, Lehmweg, Calberlaher Damm (2710 Einwohner)
Einwohnerzahl
5153
Quelle / Anmerkungen
EMA Gifhorn Stand: 25.03.2024
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Landkreis Gifhorn gehört zu den drei in Niedersachsen meist betroffenen Kreisen mit dem höchsten Anteil an zugezogenen (Spät-)Aussiedler/-innen. Besonders war das Stadtgebiet Gifhorn und drei weitere Gemeinden betroffen. Genaue Zahlen für das Stadtgebiet kann das EMA der Stadt Gifhorn nicht erheben und damit auch nicht vom Projektgebiet. Die Zuständigkeit der Erhebung liegt beim Nds. Ministerium für Inneres und Sport - Forschungsbericht der BAMF - Bereich Spätaussiedler. Im Niedersächsischen Bericht von 2018 gehören wir zum Bereich Ostniedersachsen hier ist der höchste Anteil von Aussiedler/innen an der Bevölkerung mit Migrationshintergrund mit 30,8 % in 2016 angegeben. Einzelne Stadtgebiete werden nicht ausgewiesen. An der Gesamtbevölkerung dieses Bezirks ist der Anteil an (Spät-)Aussiedler/innen 6%. In einem offiziellen Projektbericht "Integration jugendlicher Spätaussiedler durch event- und outdoororientierte Naturschutzbildungsmaßnahmen"- Detaillierte Ausführungen zum Projekt sind in dem Abschlussbericht von Dirk Rößner zu finden: HABITAT Nr. 17 wird der Landkreis Gifhorn als Ballungszentrum mit einem Anteil an (Spät-)Aussiedlern/-innen von 10% benannt. Laut EMA Stadt Gifhorn Stand: 25.03.2024 - Blumenviertel 32,73 % 1. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (887 von 2710 Personen) plus 4,94 % 2. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (134 von 2710 Personen) = 37,67 %. Im Handwerkerviertel 25,99 % mit 1. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (635 von 2443 Personen) plus 4,42 % 2. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (108 von 2443 Personen) = 30,41% Gesamt: ca. 34,23 % Personen mit Migrationshintergrund, unabhängig der Staatsangehörigkeit ohne Personen die im Ausland geboren sind.
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Senioren ab 60 Jahre im Verlauf des Jahres leben laut EMA Stadt Gifhorn vom 25.03.2024 im Handwerkerviertel (HV) 965 von 2443 Personen ab 60 Jahre 39,5 % und im Blumenviertel (BV) leben 810 von 2710 Personen ab 60 Jahre 29,89 %. Im gesamten Gebiet ergibt ein Prozentsatz von 34,445 %. Der Landkreis Gifhorn hatte im Jahr 2019 einen Altenquotienten von 34,11 % bei Menschen von 65 Jahren und älter, Niedersachsendurchschnitt war 37,5 %. Aktuelle Zahlen aus dem Stadtgebiet wurden angefragt und können nachgereicht werden.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut EMA Stadt Gifhorn Stand: 25.03.2024 - Im Blumenviertel sind von 2710 Einwohner/-innen 631 ohne deutsche Staatsangehörigkeit (19,44%) Im Handwerkerviertel sind vom 2443 Einwohner/innen 371 ohne deutsche Staatsangehörigkeit (15,186 %). Auf die Gesamtbewohnerzahl von 5153 Einwohner/-innen zu 1002 Personen ohne deutsche Staatangehörigkeit ergibt das einen Gesamtprozentsatz von 19,44 %. Laut Sozialbericht des Landkreises Gifhorn von 2021 war der Ausländeranteil am 31.12.2020 in der Stadt Gifhorn 9,94 %. Im Land Niedersachsen sind es 2020 - 9,7 %. Infolge des Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich die Flüchtlingszahlen und damit der Ausländeranteil erhöht, können so aktuell nicht verglichen werden. Aktuelle Zahlen aus dem Stadtgebiet wurden angefragt und können nachgereicht werden.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement (QM) arbeitet nach dem Arbeitsprinzip der Gemeinwesenarbeit. Das bedeutet, dass die Bewohner/innen als mündige Bürger im Mittelpunkt stehen. Das QM verbindet dabei alle relevanten Akteure innerhalb und außerhalb des Quartiers, arbeitet verbindend als eine Art Netzwerkknoten. QM koordiniert ressourcenübergreifend innerhalb und außerhalb der Verwaltung als Schnittstellenmanagement. QM unterstützt vermittelt und begleitet die Menschen im Quartier bei ihren Selbsthilfeprozessen, ist da für alle Menschen im Quartier, ob jung, alt, beeinträchtigt, mit oder ohne Migrationshintergrund. Das Q-Büro bietet dabei einen niedrigschwelliger Ansprechpartner/in vor Ort. Die Bürgerbeteiligung trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen der Menschen bei. Dieses bereitet den Weg zu einem Paradigmenwechsel von präventiver Hilfe zur Förderung von selbstorganisierten guten Nachbarschaften, unterstützt und begleitet von relevanten anderen Akteuren. QM begleitet dabei den Aufbau von Selbsthilfe-/Beteiligungsstrukturen mit Monotoring und Evaluation um diese gemeinsam weiter entwickeln zu können. Die Bildung eines unabhängigen Beirates als gefestigte zuverlässige Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie verwoben in hilfreichen Netzwerken und mit Kooperationspartnern, dabei eingebettet in etablierte, nachhaltige Verwaltungsstruktur, ist letztendlich das Ziel des QM.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beiratsbildung im Quartier, die die Bedarfe und Interessen der Menschen transportieren
Beschreibung
Beiratsbildung, Einsatz von Engagementlotsen und Bildung von Ehrenamtlichen aus dem Quartier
Beschreibung
Ergebnisse Sozialraumanalyse mit u.a. Kooperationspartnern und ein Quartiersbüro vor Ort, Erstellung eines Kompetenzatlas und Nutzung der bereits vorhandenen Strukturen
Beschreibung
Vorhanden Ressourcen nutzen, Potenziale erkennen und aufbauen zum Wohle aller Bewohner des Quartiers
Beschreibung
Zusammenarbeit mit anderen Ämtern, Wirtschaft, Handwerk und Politik sowie anderen relevanten Akteuren und Kooperationspartnern etc.
Beschreibung
Bildung von Kooperationen und Teilnahmen an Netzwerktreffen sowie Bildung von eigenen gebildeten, bedarfsgerechten Netzwerktreffen mit Bewohner/innen, Politik, Schnittstellen Verwaltung, Wirtschaft u.a. relevanten Akteuren
Beschreibung
Bedarfsgerechte Projekte wurden aufgebaut, genutzt und dauerhaft fortgeführt, die zum Wohle der Gemeinschaft und zum gemeinschaftlichen Zusammenhalt und gelebter Vielfalt beitragen
Beschreibung
Rückmeldungen von Menschen aus dem Quartier von der GWG oder der Stadt Gifhorn umgesetzt wurden. Räume und Gebäude für bedarfsgerechte Projekte zur Verfügung gestellt werden konnten
Beschreibung
Projekte im Länderaustausch oder in der Freiwilligenarbeit, die Projekte im Quartier mit unterstützen oder sich mit den Menschen austauschen und dadurch neue Perspektiven gewonnen werden können, die dem Gemeinwohl zu Gute kommen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stabstelle Integration, Seniorenstützpunkt, Seniorenbeirat, Gleichstellungsbeauftragte Stadt und Landkreis, KVHS, Ehrenamtsbeauftragte, Landratsbüro, Ausländerbeauftragte, Jobcenter Ausfüllhilfe und Beratung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gmyrekstiftung, Leifert, Türkischer Laden vor Ort im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWG (Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Dachstiftung Diakonie Projekt Omnibus und Mehrgenerationshaus, Gifhorn miteinander!, Stellwerk, Wohlfahrts- und Sozialarbeit DRK mit ihrer Freiwilligenkoordinatorin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harms - Nachbarschaftshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gifhorn Hilft e.V. , Aktiv für Menschen e.V., Mehrgenerationshaus Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paulusgemeinde mit Projekt FamziP (Familienzentrum im Paulus), Friedenskirche mit Cafe Oase, St. Alfrid mit Cafe Aller und Weltladen, Jugendwerkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aller Zeitung, Braunschweiger Zeitung, KNUT, GWG Zeitschrift
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Genossenschaft Nachbarschaftshilfe Hehlenriede eG.(Nachbarort Isenbüttel), Freiwilligenakademie Nds., LAG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hr B. Fahrradwerkstatt, Technikbotschafter Hr Sl., Formularhelferin/Integrationslotsin Fr Ö., Engagementlots/-in Hr B. und, Fr.. Z., Hr. A. (Schwerstbehindert), Hr. S. Flüchtlingsarbeit) u.a. möchten ehrenamtlich unterstützen,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theatergruppe Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Grille, Familienbüro
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird vom FB 5- Soziales und den Vorstand des Landkreises Gifhorn gewünscht und unterstützt, jedoch ist noch kein Budget dafür vorhanden. Durch Kooperation mit der Stabstelle Integration, GWG, Stadt Gifhorn könnten einige Projekte eventuell etabliert und finanziert werden. Aus allgemeinen "Töpfen" könnten Werbemittel finanziert werden. Durch Stiftungen könnten ebenfalls Projektmittel beantragt werden. Personalkosten/Büromiete sind nur für Projektleitung langfristig gesichert!
Zustimmung Veröffentlichung
On