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Imageverbesserung und Öffentlichkeitsarbeit

Gemeinsam in Obernkirchen

Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
Funktion Geschäftsführer
Das Nachbarschaftsbüro - für eine Bürgergesellschaft in Obernkirchen
Projektbeschreibung
Koordiniert mit der Kommune wird im Herbst 2026 im städtischen Gebäude "B4 Stadthaus" an bekannter und zentraler Stelle in Obernkirchen ein Nachbarschaftsbüro inkl. einem Begegnungs-Café eröffnet. Das Gartenprojekt wird ebenfals Teil der Maßnahme. Ein "Kümmerer", der die Anlaufstelle besetzt und selbst aktiv mit aufsuchender Arbeit in den Privathaushalten der Stadt den Focus auf die Entwicklung einer Bürgergesellschaft legt. Zielgruppe ist die Gesamtbevölkerung der Stadt unabhängig von Herkunft und Alter. Bereits gestartete Projekte wie die Förderung der Demokratie (Besuche Land-/Bundestag mit interkulturellen Gruppen, wie auch das Filmprojekt zum Erklär-Film für Elternbeiratswahlen) oder sämtliche Kursangebote (Sprachkurse, MIA-Kurse, Grundrechtsschulungen und Kurse zur seelischen Gesundheit) sollen als Begegnungsangebote intensiviert werden. Neue Angebote wie Eltern- und Wohnführerschein werden aktuell entwickelt. Seit 2025 verfolgen wir mit unserem Integrationskonzept die Strategie der Bündelung von Finanz- und Personalressoursen für die Integration aller Menschen. Die Gründung eines Integrationsnetzwerkes im Herbst 2025 mit 18 weiteren Organisationen führt zu einer breiten Aktionsplattform um eine hohe Einbindung bereits ehrenamtlich tätiger Menschen zu erzielen und neue zu begeistern. Alles mit dem Ziel vor Augen Menschen miteinander zu verbinden und zur Eigeninitiative zu bewegen. Der Einsatz von unseren neu ausgebildeten Integrationslots*Innen hilft Familien bei Ihren Herausforderungen mit Kindergarten und Schule sowie sich an einer aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und an den Vereinsangeboten zu beteiligen. Auch hier gilt es Menschen mit Interesse an bürgerschaftlichem Engagement zu aktivieren. Im Landkreis koordiniernen wir uns mit dem Bereich Migration und Teilhabe Frau Cerne sowie den Dezernentinnen Frau Otto und Frau Friedrichs Ein wichtiger Ansatz wird u.a. die Deeskalation der vorkommenden Nachbarschaftskonflikte (z.B. wegen fehlender Mülltrennung) in Obernkirchen sein. Nachhaltiges Ziel ist in finanzieller Kooperation mit unserem DRK Landesverband zeitnah ein Familienzentrum in Obernkirchen zu entwickeln, dass die DRK Kinder- und Jugendhilfe mit dem vorhanden interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum vereint und Akteure wie das Jugendzentrum Obernkirchen und den Kinderschutzbund verbindet. Durch koordiniertes Handeln schaffen wir mehr Power um die Aufgaben zu bewältigen. Pragmatische Unterstützung für die alle Bürger.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Stadt Obernkirchen liegt im ländlichen Raum des Landkreis Schaumburg, hat 9407 Einwohner in 4197 Haushalten mit Bevölkerungsanteil von 17% bis 18 Jahre und 23% über 66 Jahre. Durch Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre gibt es 10% Personen mit Einwanderungsgeschichte, untergebracht in 39 Übergangswohnungen und/oder in privat angemietetem Wohnraum. Struktur der Haushalte sind 41% Einpersonenhaushalte, 28% Familien mit Kindern und 30% Paare oder WG's. Die Menschen verbleiben in Ihren Sprach-Communitys. Die vorrangigen Herausforderungen der Bevölkerung liegen lt. unserer aktuellen Umfrage in den Bereichen fehlende Verknüpfung von Angeboten, fehlende Integrationsbereitschaft, fehlendem Verständnis untereinander, Vereinsamung durch demographischen Wandel, Mängel bei der Kindererziehung, fehlende Begegnungsstätten, Bürger erfahren Respektlosigkeit. Hinzu kommen noch strukturelle Probleme aus dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist eine 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V. mit Sitz in Obernkirchen. Er hat mit 6.000 Mitgliedern gute ehrenamtliche Strukturen und engen Kontakt zur alteingesessenen Bevölkerung. Das DRK Team Integration arbeitet im interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum mit 26 Ehrenamtlichen und 9 Hauptamtlichen vertrauensvoll mit den Zugewanderten zusammen und kennen deren Herausforderungen. Unsere Beratungsstellen zur Migrationsberatung, zur Beruflichen Integration, die Beratungsstelle für traumatisierten geflüchtete Menschen sind professionell besetzt und können wesentlich zum Erfolg des Projektes beitragen. Gemeinsam in Obernkirchen ist der Slogan für ein beispielhaftes tolerantes Miteinander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
31683 Obernkirchen, Landkreis Schaumburg
Beschreibung
Kernstadtgebiete der Stadt Obernkirchen ohne die Ortsteile der Samtgemeinde (s. eingereichte Karte), Brennpunkte sind die Strassenzüge Friedrichstr., Kalte Weide, Kolbergring, Sülbecker Weg und Taubenweg mit einem hohen Anteil an Migrannten, 1972 hatte Obernkirchen noch 12.000 Einwohner, sichtbar starke Abwanderung, Ziel ist auch für die Stadt mit kreativem Angebot befreundte Familien aus den Sprach-Communitys nach Obernkirchen anzuwerben um die Kernstadt zu stärken
Einwohnerzahl
9407
Quelle / Anmerkungen
Stadt Obernkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in: - Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen unter Einbindung bestehender Ressoursen. - Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung von Begegnungsorten zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Hilfe in verschiedenen Lebenslagen. - Die Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht das Mitgestalten - In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – unter Berücksichtigung des demographischen Wandels und Bündelung von individuellen, institutionellen iwe finanzierllen Ressourcen im Sozialraum; Finanzmittel vom Landkreis, und DRK Landesverband fürs Projekt bündeln/einsetzen. - In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. - In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien, ältere Bürger*Innen etc.) Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 700 Mitgliedern, viele persönliche Kontakte unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelle Zentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Kindergärten, Schulen und Jugendtreffs.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn bei allen Aktivitäten immer die beteiligten Menschen im Mittelpunkt stehen und gegenseitiger Respekt und Toleranz sichtbar werden.
Beschreibung
Wenn spürbar Spaß bei den Netzwerken entsteht und immer während neue Ideen entstehen, die helfen dem gemeinsamen Ziel immer näher zu kommen
Beschreibung
Deeskalation von Nachbarschaftskonflikte, entstehender respektvoller Umgang miteinander und gemeinsame Aktivitäten, Feste und Hilfen innerhalb der nachbarschaftlichen Community
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirche, Obernkirchen Frau Nora Haarmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen, Frau Worm-Kressin (Bürgermeisterin)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schülerhilfe Obernkirchen, Herr Ricardo Gallo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ichtys Gemeinde, Freie Kirche Obernkirchen, Frau Neumann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Ortsverband Obernkirchen, Herr Kai Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeirevier Obernkirchen, Herr Husemann/Frau Finger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Obernkirchen, Herr Oral
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Obernkirchen, Herr Nils Plagge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Kreistagsfraktion, Herr Dumbrowski
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoVD e.V. Obernkirchen, Herr Herrmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kneippverein Obernkirchen, Frau Sabine Drasdek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inro-Gallerie Obernkirchen, Frau Hella Hespe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Obernkirchen, Frau Dörte Korn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Obernkirchen, Herr Kujath
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Büro Obernkirchen, Frau Heidi Klaus/Frau Elena Betger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Krainhagen e.V., Frau Nicole Vollmer-Furchbrich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Rinteln, Frau Anne Franke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum/-pflege Obernkirchen, Herr Nico Dehne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Husky Obernkirchen, Eva Felka
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Schaumburg, Bückeburg, Frau Dr. Diana Kolb
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Schaumburg, Stadthagen, Frau Jessica Otto
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stift Obernkirchen, Äbtissin Frau Antje Zaiss-Pensotti
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Landesverband Niedersachsen, Frau Malonnek
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BKK24, Herr Busche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Schaumburg, Frau Brassat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NTFN Hannover, Frau Loos
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Stadt Obernkirchen unterstützt uns 2026 mit €8000, der Landkreis Schaumburg mit €109.000 für die Sozialarbeit GWA sowie das Land Niedersachsen die Migrationsarbeit und Teilhabe. Mit dem DRK Landesverband verhandeln wir konkret ab 09/26 ein Familienzentrum gefördert zu bekommen, was im aktuellen Beratungszentrum in der Raumreseve ergänzt wird. Diese Zuwendung gemeinsam mit der GWA-Auslobung würde in Obernkirchen einen deutlichen Schub in unserer Strategie zur Gemeinwesenarbeit bewirken können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Lüneburg steht zusammen!

Ansprechpartner
Simon Tipke
Funktion Stadtteilarbeit
Gemeinsam wachsen, gemeinsam gestalten!
Projektbeschreibung
Goseburg-Zeltberg ist ein vielfältiger Stadtteil, in dem Wohnen, Industrie und Gewerbe aufeinandertreffen. Trotz der industriellen Prägung zeigt sich eine engagierte Nachbarschaft: Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe wollen ihren Stadtteil aktiv mitgestalten. Gleichzeitig fehlen Orte und verlässliche Strukturen, die Begegnung ermöglichen, Nachbarschaft stärken und Engagement dauerhaft fördern. Die Bahnlinie trennt Goseburg und Zeltberg und erschwert Austausch sowie gemeinsame Aktivitäten. Ein zentraler Ansatzpunkt ist die Stadtteilrunde, die vor der Pandemie eigenständig von der Kita Regenbogen initiiert und durchgeführt wurde und sich ausschließlich an Goseburger Bewohner:innen richtete. Nach Corona konnte sie von der Kita personell nicht weitergeführt werden und wurde an die Stadtteilarbeit der Hansestadt Lüneburg übergeben. Seit 2023 findet sie einmal jährlich in der Kita Regenbogen statt. Sie ist grundsätzlich auch für den Zeltberg geöffnet, bislang kommen von dort jedoch nur vereinzelt Menschen. Jährlich bringt sie rund 40 Personen und Institutionen zusammen – darunter Bewohner.innen, Kita, Sportverein, Jugendeinrichtung und Unternehmen. 2024 und 2025 sind daraus konkrete Projekte entstanden, darunter Stadtteilfeste, ein Flohmarkt und Müllsammelaktionen. Diese Initiativen machen Engagement, Verantwortungsbereitschaft und Kreativität im Stadtteil sichtbar und bieten Anknüpfungspunkte für weitere Beteiligung, insbesondere für eine stärkere Einbindung des Zeltbergs. Auch der Bürgertreff Goseburg bietet Entwicklungspotenzial. Der Raum wird bisher vor allem für einen festen wöchentlichen Treff genutzt, ist aber noch kein offener Begegnungsort für den gesamten Stadtteil. Gleichzeitig gibt es erste engagierte Bewohner:innen, die den Treff für weitere Generationen öffnen, mehr Menschen einbinden und Verantwortung übernehmen möchten. Ein Nachbarschaftstreffen im April 2026 im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums setzt dafür einen ersten Impuls. Das Projekt "Lüneburg steht zusammen!“ bündelt vorhandenes Engagement, erweitert bestehende Strukturen und schafft neue Beteiligungsmöglichkeiten. Bestehende Formate werden weiterentwickelt, neue Formate gemeinsam mit Bewohner:innen und Akteur:innen erprobt und Zeltberg gezielt angesprochen. Ziel ist es, Goseburg und Zeltberg als vernetzten, aktiven Stadtteil weiterzuentwickeln, in dem Mitgestaltung, Begegnung und Beteiligung selbstverständlich sind und Engagement nachhaltig wirkt.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Goseburg-Zeltberg ist räumlich und sozial geteilt. Die Bahnlinie wirkt als Barriere und erschwert Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln. Zugleich wird der Stadtteil häufig vor allem industriell wahrgenommen, wodurch Engagement und Entwicklungspotenziale leicht übersehen werden. Während sich in Goseburg erste Beteiligungsstrukturen entwickelt haben, bestehen in Zeltberg bislang kaum tragfähige Verbindungen. Ein Problemfeld ist die fehlende Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg. Projekte wie Stadtteilfeste, Flohmarkt und Müllsammelaktionen zeigen vorhandenes Engagement, erreichen jedoch überwiegend Bewohner:innen aus Goseburg. Zeltberg ist bislang kaum eingebunden und erfordert gezielte Ansprache sowie kontinuierliche Beziehungsarbeit. Ein weiteres Problemfeld ist das Fehlen tragfähiger Begegnungsstrukturen. Der Bürgertreff Goseburg ist aktuell noch kein zentraler Ort für den gesamten Stadtteil und wird überwiegend von einem festen Senior:innentreff einmal in der Woche genutzt. Erste engagierte Bewohner:innen möchten den Treff weiter öffnen, benötigen dafür jedoch Unterstützung. Ein drittes Problemfeld ist das Fehlen einer systematischen Bedarfsanalyse für den Stadtteil. Potenziale, Ressourcen und Interessen der Bewohner:innen sind bislang nur punktuell erfasst und bilden keine ausreichende Grundlage für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Die bestehende Stadtteilarbeit greift diese Themen bereits auf, die vorhandenen Kapazitäten reichen jedoch nicht aus. Die aktuelle Müllsammelaktion im März 2026 hat gezeigt, dass einige Bewohner:innen erst durch spontane Haustürbesuche erreicht wurden. Dies ist wirksam, aber sehr zeitintensiv und derzeit nicht leistbar.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), die auf den Aufbau nachhaltiger sozialer Strukturen, stärkeren Zusammenhalt und die aktive Beteiligung der Bewohner*innen abzielt. Zentrale Elemente sind Partizipation, Vernetzung, Bedarfsorientierung und Nachhaltigkeit. Bewohner*innen werden über Stadtteilrunden, aufsuchende Ansprache, offene Formate und gemeinsame Aktionen eingeladen, eigene Ideen einzubringen und schrittweise Verantwortung zu übernehmen. Kooperationen zwischen Bewohner*innen, Vereinen, sozialen Trägern, Bildungseinrichtungen, Gewerbe und Verwaltung werden aufgebaut und weiterentwickelt. Im Rahmen einer systematischen und aktivierenden Bedarfsanalyse werden Bedarfe, Ressourcen und Interessen im Stadtteil erhoben, um Angebote passgenau, niedrigschwellig und bedarfsorientiert zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt auf der stärkeren Verbindung zwischen Goseburg und Zeltberg sowie auf der schrittweisen Öffnung und Weiterentwicklung des Bürgertreffs zu einem tragfähigen Begegnungsort. Durch Beziehungsarbeit, gemeinsame Planung und konkrete Aktivitäten entstehen Beteiligungsmöglichkeiten, die langfristig wirken und zu stabilen Strukturen im Stadtteil beitragen.
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, tragfähige Strukturen zu schaffen, die über den Förderzeitraum hinaus wirken. Die Stadtteilrunde wird von mehreren Aktiven mitgetragen, der Bürgertreff perspektivisch weitgehend von engagierten Bewohner:innen selbst organisiert. Auch weitere Beteiligungsformate werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Akteur*innen verstetigt. Verantwortung, Zusammenarbeit und Zugänge werden dauerhaft im Stadtteil verankert. Finanzierung: siehe Dachantrag.
Galerie
titelbild
buergertreff

ALLEstadt statt Altstadt - Quartiersentwicklung mit allen und für ALLE in Helmstedt

Ansprechpartner
Gabriele Krasnodembski
Funktion Gemeinwesenarbeiterin
Fortschritt wird nur wahrnehmbar wenn wir ihn gestalten!
Projektbeschreibung
Helmstedt - ehemalige Universitätsstadt, ehemaliges Braunkohlerevier, ehemaliges Zonenrandgebiet, ehemalige Stadt der Einheit... Eine Stadt auf der Suche nach einer neuen Perspektive. Was lange Zeit selbstverständlich war, eine gute Finanzlage, ein hoher Grad an Engagement und eine relative homogene Bevölkerung hat sich in den letzten 30 Jahren in das Gegenteil verkehrt. Was bleibt sind die Fundamente auf denen die Stadtgesellschaft stand und viele neue Impulse durch Hinzugezogene. Zudem bemüht sich die Stadt seit einigen Jahren um den Erhalt und die Aufwertung der Bausubstanz und des öffentlichen Raumes. In der Altstadt kommen diese Entwicklungen konflikthaft zusammen. Bauliche Perspektiven kollidieren mit dem allgegenwertigen Denkmalschutz. Alteingesessene stören sich an der Neudeutung des öffentlichen Raumes durch Hinzugezogene. Diejenigen die langfristig Träger einer neuen Stadtidentität sein könnten (Jugendliche und junge Menschen) wandern ab. Wo Hilfestrukturen und Städtebau überfordert sind, soll Gemeinwesenarbeit die Perspektiven zusammenbringen und Stadtgesellschaft neu entstehen lassen. Langfristige Engagementstrukturen für Jugendliche aufbauen: Die Bedarfslage ist seit der Jugendbefragung 2023 klar. Es braucht einen Ort, eine Anerkennungskultur und einen Anreiz, damit Jugendliche sich für die Stadt und die Peergroup engagieren. Gemeinsam mit dem Jugenddekanat und vier weiterführenden Schulen werden ein "Sei-Dabei-Pass" und ein "Engagement-Zertifikat" entwickelt. Wenig genutzte Ressourcen (Gewölbekeller St. Ludgerie, Innenstadtleerstände) werden zu temporären Jugendorten für deren Aktionen (Sportturniere, Rollenspiel, Disco, Ausstellungen etc.). Begegnung dort, wo alle sind: Ein Begegnungspavillon kommt an verschiedenen Orten in der Altstadt unter Mitwirkung des Kompass (zivilgesellschaftliches Netzwerk für Menschen im Alter) zum Einsatz. Bedarfe der Anwohnenden werden ermittelt und gleichzeitig zum Mitmachen eingeladen. Ein Bürgerforum und daraus resultierende Verhandlungsergebnisse werden in Aktionen umgesetzt. Städtebau trifft Stadtgesellschaft: Kramers Gut wird zum zukünftigen Nukleus für die Stadtgesellschaft. Hier sollen die verschiedenen Anliegen und Zielgruppen der Altstadt zusammen geführt werden. Während der Städtebau die planerischen und baulichen Aspekte angeht kommt der Gemeinwesenarbeit die Aufgabe zu das Mikroquartier zu beleben, Zivilgesellschaft vor Ort zu organisieren und Aneignungsprozesse zu ermöglichen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Helmstedter Altstadt befindet sich im Wandel. Baulich prägen zwar noch immer die einstigen Professorenhäuser und Funktionsgebäude der 1810 geschlossenen Universität Academia Julia das Stadtbild, die Innenstadt wirkt jedoch häufig wie ausgestorben. Leerstände, mangelndes Sicherheitsgefühl, Sanierungsrückstand, schlechtes Gebietsimage - viele benachteiligende Faktoren häufen sich und begünstigen eine hohe Wohnfluktuation und vermehrtem Zuzug prekärer Lebenslagen. Unter diesen Bedingungen ist 2022 die im Seniorenstützpunkt verortete Nachbarschaftsarbeit gestartet. Die Idee damals war den Kontakt zur Bevölkerung herzustellen, einen Anlaufpunkt zu installieren, eine Sozialraumanalyse durchzuführen und Angebote zu schaffen. Das Ergebnis der Analyse: wenig Kooperation im Stadtteil, schlechtes Gebietsimage, Rückwärtsgewandtheit, fehlende Aufenthaltsqualität; größter Bedarf „soziales Miteinander/Zusammenleben“. In der Folge wurden verschiedene Netzwerke (z. B. Kompass, migrantische Frauengruppe) und Angebote (z. B. Sprachcafé, Ausstellungen) geschaffen. Trotz einiger Erfolge blieb eine Trendwende aus. Ursache dafür sind die fehlende Verknüpfung mit kommunalem Handeln und die grundlegend veränderte städtebauliche Situation ab 2025. Neben der Sanierung von Wohnhäusern, Gemeindestraßen und Plätzen stehen mehrere bekannte und ehemals beliebte Orte im Fokus. Einer davon ist Kramers Gut, ein innerstädtischer Landwirtschaftsbetrieb mit 8.000 m², in dem ein Mikroquartier entstehen und das soziale- und Bildungsinfrastruktur mit Stadtgesellschaft und Denkmalschutz kombinieren soll. Dabei sollen insbesondere die Belange junger Menschen und von Menschen im Alter berücksichtigt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Helmstedt Altstadt
Beschreibung
Das Gebiet wird vollständig vom Innenstadt-Ring eingeschlossen (Goethestraße, Am Ludgerihof, Poststraße, Wilhelmstraße, Leuckartstraße), der (mit Ausnahme Richtung Westen) entlang der historischen Wallanlage verläuft. Das Quartier ist in sich geschlossen und weist nur in westlicher Richtung einen "weichen" stadtgeographischen Übergang in das Conringviertel auf. Innerhalb des Gebietes liegt eine aktive Programmkulisse (Sanierungsgebiet "Nordwestliche Altstadt") sowie zwei ausgelaufene Programmgebiete.
Einwohnerzahl
3945
Quelle / Anmerkungen
Sozialbericht
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Jobcenter LK Helmstedt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Jobcenter LK Helmstedt
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Erfasst ist hier der Anteil der Menschen ab 65 Jahren. Insofern muss die Anzahl deutlich erhöht werden. Geschätzt entfallen auf diese Gruppe etwa 25 % der Bevölkerung. Zudem liegen drei große Wohn- und Pflegestationen für Menschen im Alter im Gebiet. Sozialbericht LK Helmstedt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Enorme Abwanderungsquote junger Menschen. Nur ein Viertel der Befragten sieht die berufliche/akademische Zukunft in/bei Helmstedt. Die Zukunftschancen insgesamt werden negativ gewertet. (Befragung Abschlussjahrgänge Fröhlich/Grosskopf LK Helmstedt)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit Februar 2025 gibt es im Nachbarquartier (Conringviertel) ein Quartiersmanagement im Rahmen der Programmkulisse „Sozialer Zusammenhalt“. Die Schwerpunkte der Arbeit (Begleitung städtebaulicher Verfahren, Koordinierung/Vernetzung von Akteur*innen und Konfliktmanagement) ergänzen mit denen in der Altstadt (Bedarfsermittlung, Belebung, Aktivierung und Empowerment von Ehrenamt und das Zusammenleben und -wirken unterschiedlicher sozialer Gruppen). Beide Gebiete könnten daher von dem jeweils anderen profitieren, sofern ein Transfer möglich wird. Die verschiedenen Ansätze sollen miteinander verknüpft werden: Ressourcenorientierung, Synergien erkennen und nutzbar machen nicht doppelt koordinieren, voneinander Wissen, gemeinsam Anstrengungen unternehmen, sich in Arbeitszeit- Kraft- Kreativität zu beleihen, aktivierte Strukturen für mehr als ein Quartier nutzen. Zudem verfügt das Quartiersmanagement qua Auftrag über Zugänge in alle Fachbereiche der Verwaltung und kann diese auch für die Altstadt nutzbar machen. Möglich wird dieser Ansatz, da der Caritasverband für den Landkreis Helmstedt e. V. von der Stadt Helmstedt mit der Umsetzung des Quartiersmanagement im Conringviertel beauftragt wurde. Um diesen Ansatz abzubilden, soll es eine entsprechende Teamstruktur sowie gemeinsame Jour Fixes mit der Stadt geben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohnergruppen und Initiativen unabhängig von Impulsen der Gemeinwesenarbeit tätig werden.
Beschreibung
Die insbesonderen Orte (Kramers Gut etc.) werden von der Bevölkerung gedeutet und "bespielt".
Beschreibung
Traditionen sind entstanden, die positiv im Gespräch bleiben und sich selbst erhalten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Abteilung Städtebauförderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Conringviertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Campus e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbauhütte Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Florahof GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
pro-tectum ggmbh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde St. Stephanie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aktion Jugend Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirchengemeinde St. Ludgeri
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
JuJax (Kunst)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend Dekanat Wolfsburg-Helmstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Je nach Voranschreiten der Entwicklung des Mikroquartiers "Kramers Gut" als Quartierszentrum in der Helmstedter Altstadt besteht eine Perspektive für die Gemeinwesenarbeit. Die Stadt Helmstedt plant - frühestens ab Sommer 2029 - eine Stelle für die Organisation des Zusammenlebens, Zusammenschaffens auf dem Gut sowie die Vernetzung der dort angesiedelten Einrichtungen, Betriebe, Vereine - wie Jugendbauhütte, Politische Bildungsstätte - mit dem gesamtstädtischen Raum zu schaffen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

von einander lernen - miteinander handeln

Ansprechpartner
Hartmut Moorkamp
Funktion Bürgermeister
Förderung dörflicher Mehrgenerationengemeinschaft, Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Integration
Projektbeschreibung
Der zentrale Dorfgemeinschaftsbereich um das Heimathaus, die Turnhalle mit Mehrzweckraum, den Bauerngarten, das Jugendheim und die Freiflächen mit Kinderspielplatz sollen zu einem Dorfgemeinschaftszentrum werden, in dem Begegnung und Generationengemeinschaft gefördert wird. Das Dorfgemeinschaftshaus (ehem. Jugendheim) soll sich zu einem zentralen, multifunktionalen Ort und Treffpunkt entwickeln und eine lebendige Dorfgemeinschaft fördern und der Ausgangspunkt für gute Nachbarschaft werden. Für die bauliche Umgestaltung wurde ein ZILE-Förderantrag(Dorfentwicklung) in 2024 gestellt. Das Konzept wurde im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms mit dem Arbeitskreis und den Bürgern entwickelt. Man will eine gute Generationengemeinschaft und Selbstorganisation initiieren. Digitale Werkzeuge sollen ihre gemeinschaftliche Nutzung und Organisation erleichtern und Aktivitäten besser bekannt und erlebbar machen werden, sowie insgesamt zu einer besseren Sichtbarkeit und größeren Wertschätzung der dörflichen Gemeinschaft und des ehrenamtlichen Engagements beigetragen. Die Dorfgemeinschaft braucht eine organisatorische Unterstützung zur Schaffung dieser neuen Strukturen bzw. diese bedarfsgerecht zu entwickeln um die angestrebte Selbstwirksamkeit zu initiieren. Die Macher in den örtlichen Vereinen und Gruppierungen wollen sich in Form eines Hausvorstandes engagieren, sind mit der eigenen Organisation derzeit aber schon stark eingespannt, dass hier eine Überbelastung in der Entwicklungsphase befürchtet wird. Daher soll ein(e) Sozialkoordinator(in) diese ca. 3-jährigen Aufbauphase mit der Dorfgemeinschaft aktiv betreiben und nachhaltig strukturieren. Die Person soll den Aufbau gezielt voran bringen, Koordinationstreffen organisieren, Bedarfe ermitteln und Interessen zusammenführen, erste Maßnahmen, (ggf. auch übergeordnete)Netzwerke und Begegnungsangebote entwickeln und eine digitale Organisationsstruktur aufbauen. Darüber hinaus sollen weitere Fördergelder und Spenden eingeworben und ggf. projektbezogenes Crowdfunding betrieben werden. Zielsetzung dieses beantragten Vorhabens ist neben den oben beschriebenen übergeordneten Zielen, die Dorfgemeinschaft in die Lage zu versetzen sich selbst zu organisieren und eigenständig Selbstwirksamkeit zu entfalten. Langfristig steht die Vision einer Entwicklung des DGH zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) hinter diesem ersten Entwicklungsprojekt, das sich durch Kooperationen und Einnahmen aus Veranstaltungen selbst finanziert.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Rastdorf ist ein relativ junges Dorf und hat eine besondere Entwicklungsgeschichte. Es wurde 1941 durch die Umsiedlung des Dorfes Wahn gegründet, das aufgrund einer Schießplatzerweiterung aufgegeben und auf 2 Dörfer verteilt wurde. Davon war Rastdorf eines. Rastdorf ist insgesamt stark von Zu- und Abwanderung geprägt. Eine weitere Zuwanderungswelle erfolgt durch Spätaussiedler in den 90er-Jahren. In den 2000er-Jahren erfolgte eine starke Zuwanderung von Ruheständlern aus dem Ruhrgebiet. Aktuell erfolgt ein großer Anteil an Zuzug von osteuropäischen Arbeitskräften. Die Abwanderung wird häufig mit fehlender Infrastruktur und sozialem Leben begründet. Rastdorf erstreckt sich als Straßendorf über 11km was sich als weiteres Problem vor dem Hintergrund darstellt, dass der in den 40er-Jahren entwickelte Ortskern durch Schul-, Kirchen- und Gaststättenneubau geplant war und in der heutigen Zeit keinen optimalen Raum für dörfliches Leben und Begegnung bildet wie ein gewachsenes Dorf. Die einzige Gaststätte im Dorf wurde in 2024 aufgegeben. Im Rahmen des Dorfentwicklungsprozesses wurde schnell klar, dass das gesellschaftliche Miteinander und eine Vernetzung, die Begegnung der sozialen Gemeinschaft, die Integration und Teilhabe verbessert werden muss. Konflikte in der Nutzung des Jugendheims sind anzugehen. Das Dorf hat eine Vielzahl von Aktivitäten, aber es fehlt an deren (digitaler) gemeinschaftlicher Organisation und Förderung von Demokratie im Dorf, Sichtbarkeit und der Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Begegnungsangeboten für Integration und Teilhabe, insbesondere für Zugezogene und die älteren Dorfbewohner.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastdorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das gesamte Gemeindegebiet der Gemeinde Rastdorf (26,32 qkm)
Einwohnerzahl
1130
Quelle / Anmerkungen
Bestandsstatistik SG Werlte
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte (Ausländer + Doppelstaatler)
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das gesamte Dorf ist ab den 1940er-Jahren aus Zuwanderung entstanden. Zahlen aus den Zuwanderungen von Spätaussiedlern sind nicht ermittelbar. Die Personen besitzen eine deutsche Staatsbürgerschaft und sind nicht gesondert erfasst. Es wird ein Bevölkerungsanteil in Rastdorf von 50-60% geschätzt. Alleine 10% (113EW) der Einwohner sind osteuropäischer, zzgl. 21 EW ukrainischer Herkunft. Die o.g. Merkmale der Liste "Prägung des Projektgebietes" treffen daher nicht zu.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt initiieren bzw. unterstützen wir einen gesellschaftlichen Transformationprozess zu mehr Miteinander und Demokratie, guter Integration und starker Selbstwirksamkeit der Dorfgemeinschaft. Sozialräumliche Gegebenheiten und Gewohnheiten sollen in einem Veränderungsprozess überprüft und den Bedürfnissen aller Bürger angepasst werden. Insbesondere die Förderung bestimmter Zielgruppen wie die der älteren Mitbürger, der Kinder u. Jugendlichen und der Zugezogenen sollen im Fokus stehen. Das zu entwickelnde eigenverantwortliche Handeln wird dazu beitragen eine Rastdorfer Lebenskulur zu schaffen und die Öffnung der Dorfgesellschaft für alle im Sinne einer guten Nachbarschaft zu bewirken. Es erfolgt mit professioneller Unterstützung eine Aktivierung von Selbstorganisation und Partizipation, eine Stärkung von Integration und Generationengemeinschaft, eine Förderung von Selbsthilfekompetenz, Konfliktbewältigung und Selbstwirksamkeit. Es werden neue gemeinschaftliche Projekte und Aktionen entwickelt und die personellen Ressourcen von Mitwirkenden erweitert, das Ehrenamt ausgebaut und gestärkt und die allgemeine Wertschätzung des Geleisteten für alle sichtbar gemacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Dorfgemeinschaft eigenverantwortlich agiert, sich organisiert und kommuniziert, gemeinschaftlich Projekte für alle entwickelt und erfolgreich integrativ umsetzt und den guten Umgang mit Fehlern u. Konflikten beherrscht. mit
Beschreibung
die Interessen und Zielgruppen durch vielfältige Ansprachen und Aktionen erfasst sind und deren Bedarfe bekannt sind und dieses die Handlungsgrundlagen sind.
Beschreibung
die ausdrücklich erwünschte Selbstorganisation mit Unterstützungsfunktionen wie digitale Produkte und einen entsprechenden Regelkreis funktioniert und lebt.
Beschreibung
wenn die bestehenden Ressourcen (z.B. Vereinsarbeit, Ehrenämtler und sonstige Unterstützer) zusammen agierten und aus der gemeinsamen Arbeit neue Potenziale schaffen.
Beschreibung
der Qualitätsstandard zu 3. erfüllt ist und sich eine integrative Generationengemeinschaft entwickelt hat.
Beschreibung
die Aktivitäten interdisziplinär entwickelt werden
Beschreibung
zu den Organisations- und Beteiligungsstrukturen auch noch Kooperationsstrukturen geschaffen wurden bsw. mit Instituionen oder benachbarten Dorfgemeinschaften.
Beschreibung
wenn das DGH bedarfsgerecht umgestaltet und belebt ist
Beschreibung
im Sinne aller kommunaler Aufgaben Projekte und Aktivitäten entwickelt und umgesetzt werden
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Vereinsvorsitzende oder Abgesandte in einen bestehende Hausbeirat/Hausvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BGM Hartmut Moorkamp bzw. Vertretung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleitung und Elternvertretung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenvorstand bzw. Abgesandte in den bestehenden Hausbeirat/Hausvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Abgesandte freier Kulturträger oder Gruppierung in den bestehenden Hausbeirat/Hausvorstand
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bücherei Rastdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, EV 1TV, Extrablatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfladen My Enso
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Gewerbebetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreissportbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heimvolkshochschulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbus SG Werlte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lankreis EL, SG Werlete
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Rastdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle mobilen Pflegedienste, Caritas Seniorenheim St. Lucas Werlte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte SG Werlte + LK Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kolping Migrationsbüro in Sögel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das beantragte Projekt ist als Anschubhilfe und Unterstützung konzipiert um die Dorfgemeinschaft zu befähigen sich selbst zu organisieren und eine größtmögliche Selbstwirksamkeit für ihr Lebensumfeld zu entfalten. Nach 3 Jahren soll sich das Projekt soweit verstetigt haben und von der Dorfgemeinschaft selbstständig weiterbetrieben werden. Die Vision einer Entwicklung zu einem MGH steht hinter dem Gesamtvorhaben, welches sich durch Einnahmen/Kooperationen selber tragen kann.
Galerie
lageuebersicht
jugendheim aussenansicht
jugendheim sued
saal
ungenutztes dachgeschoss
kueche bestand
einziger gruppenraum
buergervers. zum jugendheim
Zustimmung Veröffentlichung
On

Tierhof(fnung) e.V.: Ein Ort der Begegnung für Mensch und Tier

Ansprechpartner
Yvonne Böhmer
Funktion 1. Vorsitzende
Ein Ort , an dem Tiere Sicherheit finden- und Menschen Sinn, Stärke und Gemeinschaft.
Projektbeschreibung
Kurzbeschreibung – Projekt Tierhoffnung e.V. Tierhoffnung e.V. ist ein gemeinnütziges Modellprojekt, das Tierschutz, Positive Psychologie und soziale Teilhabe in einem ganzheitlichen Konzept vereint. In Güntersen, einem ländlich geprägten Ortsteil der Gemeinde Adelebsen, entsteht ein Ort, an dem nicht nur Tiere in Not Schutz und Fürsorge finden, sondern auch Menschen neue Perspektiven, Begegnung und Sinn erleben können. Im Mittelpunkt steht der Umbau einer bestehenden Scheune auf einem bereits genutzten Hof zu einem barrierefreien Tierheim mit integrierter Begegnungsstätte. Neben der Versorgung von Hunden und Katzen werden dort tiergestützte Angebote, Coachingformate und Bildungsprogramme auf Basis der Positiven Psychologie entwickelt und durchgeführt – z. B. für Kinder, Jugendliche, pflegende Angehörige oder Menschen mit psychischen Belastungen. Das Projekt verfolgt das Ziel, Nachbarschaft zu stärken, gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und psychisches Wohlbefinden zu unterstützen – sowohl bei den betreuten Tieren als auch bei den beteiligten Menschen. Mit dem eigens entwickelten PERMA Pet-Modell (Positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn & Zielerreichung) wird ein wissenschaftlich fundierter Ansatz für tiergestützte Entwicklung und soziale Wirkung geschaffen. Die bauliche Ausgangslage stellt das Projekt vor große Herausforderungen: Die Scheune ist derzeit nicht nutzbar, es fehlen Heizung, Sanitäranlagen, eine sichere Infrastruktur und eine geeignete Raumaufteilung. Erst durch Fördermittel kann aus der bestehenden Substanz ein sicherer, einladender und inklusiver Ort entstehen – mit Strahlkraft für die gesamte Region. Tierhoffnung e.V. wird ehrenamtlich getragen, professionell geführt und lokal verankert. In den nächsten drei Jahren sollen nicht nur Tiere vermittelt, sondern auch hunderte Menschen erreicht, gestärkt und inspiriert werden – für eine Nachbarschaft, die Mensch und Tier gleichermaßen ein Zuhause gibt
Laufzeit
2025-03-30 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangslage – Warum Tierhoffnung e.V. entsteht In Güntersen, einem ländlich geprägten Ortsteil der Gemeinde Adelebsen, fehlen Orte, an denen Menschen unterschiedlicher sozialer Lagen zusammenkommen, voneinander lernen und sich aktiv in die Dorfgemeinschaft einbringen können. Besonders für Kinder, Jugendliche, Senior:innen und Menschen mit psychischen oder sozialen Belastungen gibt es kaum niedrigschwellige Angebote zur Begegnung, Teilhabe und persönlichen Entwicklung. Gleichzeitig erleben wir einen kontinuierlich steigenden Bedarf an Tieraufnahme, insbesondere für schwer vermittelbare, ältere oder traumatisierte Tiere. Private Initiativen sind dauerhaft überlastet, kommunale Kapazitäten begrenzt. Tiernot trifft auf soziale Einsamkeit – und genau hier setzt unser Konzept an. Die bauliche Infrastruktur des bestehenden Hofs ist sanierungsbedürftig. Die Scheune, in der die Begegnungsstätte entstehen soll, ist derzeit nicht nutzbar. Es fehlt an barrierefreien Räumen, Sanitäranlagen, Heizung und einer funktionalen Raumaufteilung. Ohne Förderung ist eine sozial ausgerichtete Nutzung nicht möglich. Auch die soziale Vernetzung ist bislang punktuell, aber ausbaufähig. Es gibt großes Interesse von Nachbarn, Schulen und Pflegeeinrichtungen – doch bisher fehlt ein Ort mit Konzept, Kapazität und Koordination, um diese Potenziale zu bündeln. Unser Projekt schließt diese Lücke. Tierhoffnung e.V. schafft durch bauliche Entwicklung, soziales Engagement und fachlich fundierte Angebote eine verbindende Lösung für Tier, Mensch und Nachbarschaft
GWA/QM-Ansatz
Bezug zur Gemeinwesenarbeit / Quartiersmanagement Tierhoffnung e.V. verbindet Tierschutz mit sozialer Teilhabe und Positiver Psychologie – und folgt damit zentralen Prinzipien der Gemeinwesenarbeit. Ziel ist es, in Güntersen (Gemeinde Adelebsen) einen offenen Ort zu schaffen, an dem Menschen und Tiere sich begegnen, voneinander lernen und gemeinsam wachsen. Das Projekt stärkt die lokale Gemeinschaft durch ehrenamtliches Engagement, Kooperationen mit Schulen, Pflegeeinrichtungen und sozialen Trägern sowie Veranstaltungen für die Nachbarschaft. Die Angebote sind niedrigschwellig und lebensweltorientiert – von tiergestützten Begegnungen über Coachings bis zu Mitmachaktionen für Kinder, Senior:innen und Menschen in Belastungssituationen. Der bestehende Hof wird zu einer barrierefreien Begegnungsstätte mit Tierheim umgebaut. Damit entsteht ein Ort mit hoher sozialer Wirkung – in einem ländlichen Raum, der bislang wenig Zugang zu gemeinwesenorientierten Angeboten hat. Tierhoffnung e.V. fördert Empowerment, Selbstwirksamkeit und psychisches Wohlbefinden – sowohl bei den betreuten Tieren als auch bei den beteiligten Menschen. Mit dem eigens entwickelten PERMA Pet-Modell wird ein nachhaltiger, übertragbarer Ansatz zur Verbindung von Tierschutz, Bildung und Nachbarschaft geschaffen
Vorhandene Strukturen
Die fachliche und organisatorische Leitung übernimmt Yvonne Böhmer, Kinderkrankenschwester, Pflegepädagogin (B.A.), Masterstudentin der Positiven Psychologie sowie Pflegegutachterin beim MD Niedersachsen. Durch ihre langjährige Berufserfahrung in der psychosozialen Begleitung, Projektentwicklung, Qualitätssicherung und im Coaching bringt sie fundierte Kenntnisse in den Bereichen Gemeinwesenarbeit, Empowerment und partizipative Netzwerkarbeit mit. Zudem entstehen aktuell erste Kooperationsbeziehungen zu Schulen, Pflegeeinrichtungen und sozialen Trägern in der Region, die im Rahmen des Projekts weiter vertieft werden. Insbesondere durch geplante Mitmachaktionen, tiergestützte Bildungsangebote und öffentliche Veranstaltungen wird das soziale Netzwerk im Quartier gezielt gestärkt. Ziel ist es, lokale Ressourcen sichtbar zu machen, Teilhabe zu fördern und den Begegnungshof als festen Ort für soziales Miteinander im ländlichen Raum zu etablieren.
Nachhaltigkeit
Tierhoffnung e.V. ist langfristig als gemeinwohlorientiertes Projekt angelegt. Erste Ehrenamts- und Kooperationsstrukturen bestehen, weitere Fördermittel (u. a. für Bildungsangebote) sind geplant. Für den Umbau der bestehenden Scheune zur barrierefreien Begegnungsstätte mit Tierbereich werden zusätzlich Fördermittel beantragt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,3 Mio €

Langenhagen im verbunT: Gemeinsam Zukunft gestalten!

Ansprechpartner
Sabine Mossig
Funktion Fachstelle Gemeinwesenarbeit
Vernetzung und Selbstorganisation stärken - Integration und Teilhabe durch Partizipation - Treffpunkte etablieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Langenhagen hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, interdisziplinär u. in enger Zusammenarbeit mit vier Kirchengemeinden eine tragfähige Struktur der Gemeinwesenarbeit (GWA) aufzubauen. Besonders herausfordernd war die gezielte Verzahnung bereits bestehender Strukturen um eine nachhaltige u. inklusive Entwicklung zu gewährleisten (Aufbau des Netzwerks verbunT u. d. Steuerungsgruppe). Dieser Prozess wurde intensiv begleitet u. durch die enge Zusammenarbeit der Abt. Stadtentwicklung u. Soziales erfolgreich etabliert. Nun steht die Stadt vor der Aufgabe, die pädagogische Fachlichkeit innerhalb der Fachstelle weiter auszubauen. Es geht darum, Methodenvielfalt zu fördern, Schulungen für Quartiersmanagement, Ehrenamtliche u. neue Akteure anzubieten sowie nachhaltige Strukturen der Beteiligung zu schaffen. Ziel ist es, Bürger:innen auf Augenhöhe zu erreichen, benachteiligte Quartiere zu aktivieren, demokratische Teilhabe zu stärken u. langfristige tragfähige GWA-Strukturen zu sichern. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Antrags ist der Aufbau eines Interkulturellen Gartens in der Kernstadt u. eines Quartierstreffpunktes in Krähenwinkel. Der Garten soll als Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher Herkunft dienen, gemeinsame Aktivitäten ermöglichen u. interkulturellen Austausch fördern. Hier werden nicht nur ökologische u. soziale Nachhaltigkeit gefördert, sondern auch gemeinschaftliches Engagement u. gegenseitiges Verständnis gestärkt. Der neu zu schaffende Quartierstreffpunkt in Krähenwinkel soll als zentrale Anlaufstelle für die Bewohner:innen dienen, in der ehrenamtliche Aktivitäten, Bildungsangebote u. Beratung gebündelt werden. Er soll einen geschützten Raum für Begegnung, Teilhabe u. soziale Vernetzung schaffen. Die Fachstelle GWA übernimmt hierbei eine zentrale Rolle: Sie stärkt u. erweitert das aufgebaute Gemeinwesen-Netzwerk, identifiziert Bedarfe, begleitet bestehende u. neue Projekte u. gewährleistet die fachl. Unterstützung ehrenamtlicher Akteure. Ohne eine kontinuierliche Förderung besteht die Gefahr, dass die bereits geschaffenen Strukturen nicht nachhaltig verankert werden u. GWA nicht als verlässliches Angebot wahrgenommen wird. Die Folgeförderung ist daher essenziell, um den begonnenen Prozess fortzuführen u. langfristig stabile Strukturen zu etablieren. Die Unterstützung der LAG ist dabei unverzichtbar, um den Ausbau der Fachlichkeit zu sichern u. die Verbindung zwischen Stadt, Quartieren u. Akteuren zu stärken
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen wächst stetig, insb. in der Kernstadt. Die gesellschaftliche Struktur hat sich stark verändert, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Im Quartier Kernstadt Nord/Alte Mitte bestehen erhebliche soziale u. strukturelle Probleme. Die hohe Wohndichte, Überalterung u. multikulturelle Zusammensetzung der Bevölkerung erschweren den sozialen Zusammenhalt. Seit dem Bau des CCL in den 1980er Jahren hat die "Alte Mitte" ihre Funktion als Treffpunkt verloren, was zu einem Mangel an Begegnungsmöglichkeiten führte. Die bestehende Infrastruktur bietet kaum attraktive Angebote, während der Stadtpark nur wenig gemeinschaftlich genutzt wird. Dies verstärkt Vereinsamung, insb. bei älteren Menschen u. Zugezogenen mit Migrationshintergrund. Zudem fehlen Kontaktanlässe zwischen Alteingesessenen u. Zugezogenen, wodurch Vorurteile u. Nutzungskonflikte entstehen. Auch in den anderen Ortschaften wie z. B. Krähenwinkel gibt es strukturelle Herausforderungen. Aufgrund der Siedlungsbeschränkungen sind Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, während der Sanierungsbedarf öffentlicher Gebäude steigt. Die ältere Bevölkerungsstruktur u. stagnierende Einwohnerzahlen erfordern verstärkte soziale Infrastruktur u. Begegnungsräume, um die Lebensqualität zu erhalten. „Gute Nachbarschaft“ soll dem begegnen, indem es den sozialen Austausch fördert u. gemeinschaftliche Angebote stärkt. Trotz erster Verbesserungen durch den Aufbau von GWA, des verbunT-Netzwerks u. der Steuerungsgruppe „GWA u. QM“ bleibt ein erhöhter Handlungsbedarf bestehen. Begegnungsorte müssen geschaffen u. nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt werden, um langfristige Strukturen für Integration u. soziale Teilhabe zu etablieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Langenhagen Kernstadt Alte Mitte - Fläche an der Leibnizstraße
Beschreibung
Langenhagen hat eine Fläche von 7197ha. Das Projektgebiet "Alte Mitte" liegt nördlichen Bereich der Kernstadt Langenhagens und umfasst ca. 128 ha. Das entspricht ca. 1,78% der städtischen Gesamtfläche. Das Gebiet wird durch folgende Straßen begrenzt: nördlich - Pferdemarkt/Reuterdamm; östlich - Virchowstraße bzw. Walsroderstraße ab Kreuzung Ernst-August-Nebig-Allee/Walsroderstraße; südlich - Ernst-August-Nebig-Allee im nördlichen Bereich und Godshorner Straße im südlichen Bereich; westlich - Bahnlinie Hannover-Hannover Flughafen. Das Gelände des Projektziels liegt in der Leibnizstraße am nördlichen Ende des Gebiets. Bei der Fläche handelt es sich um eine Teilfläche des Grundstücks (Flurstück 277/29, Flur 9, Gemarkung Langenhagen). Vrsl. Größe: 1998 m2 , Länge: 74m, Breite 27m. Westlich wird die Fläche von der KiTa Eentje Rummert, begrenzt; östlich davon ist der Bau eines Regenwasserrückhaltebecken geplant.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen Abteilung Stadtplanung und Geoinformation
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche/Dezernat-Soziales,-Teilhabe,-Familie-und-Jugend/Stabsstelle-Sozialplanung-der-Region-Hannover/Sozialmonitoring-der-Region-Hannover/Sozialstrukturprofile-der-regionsangeh%C3%B6rigen-St%C3%A4dte-und-Gemeinden
Gebiet-Name
Krähenwinkel
Beschreibung
Der Ortsteil Krähenwinkel befindet sich innerhalb der Gesamtstadt Langenhagen nördlich der Kernstadt und südlich des Ortsteils Kaltenweide. Am Ortsrand treffen sich die Landesstraße 190 und die Kreisstraße 361. Etwa fünf Kilometer westlich liegt der Flughafen Hannover-Langenhagen, im Osten grenzt Krähenwinkel an die Wietzeniederung mit dem Wietzesee sowie dem Waldsee an und im Norden grenzt es an die Ortschaft Kaltenweide.
Einwohnerzahl
2647
Quelle / Anmerkungen
InSEK Krähenwinkel
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
InSEK Krähenwinkel / Stadt Langenhagen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekte verfolgen konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es auf eine nachhaltige, beteiligungsorientierte Entwicklung der Stadtteile abzielt. In engem Austausch mit den Bürger:innen werden gesellschaftliche Herausforderungen und lokale Problemlagen bearbeitet. Durch dialogorientierte Beteiligungsformate fördern wir Offenheit, stärken den sozialen Zusammenhalt und schaffen positive Identifikationsräume. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden Dabei setzen wir auf eine gesamtstädtische Strategie, die Stadtverwaltung, Kirchengemeinden und weitere Akteure der Gemeinwesenarbeit sind im "verbunT" miteinander vernetzt. Unser methodisch-strategischer Ansatz baut auf bisherigen Erfahrungen auf, intensiviert bestehende Strukturen und ermöglicht durch niederschwellige und inklusive Angebote eine breite Teilhabe. Mit vielfältigen Methoden gestalten wir Räume und Plätze aktiv um und wirken der Vereinzelung sowie negativen Assoziationen entgegen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Dialogs zwischen Stadt und Quartieren schaffen wir Sicherheit und Nachhaltigkeit im Gemeinwesen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nur wenn der Dialog mit den Menschen erfolgt, können Bedarfe rechtzeitig erkannt und Problemlagen und Unzufriedenheit erkannt werden. Anliege und Wünsche werden wahrgenommen; Menschen in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit unterstützt Menschen dabei, sich selbst zu organisieren, ihre Anliegen zu artikulieren und gemeinschaftlich Lösungen zu erarbeiten.
Beschreibung
Begegnungsräume und Kontaktmöglichkeiten vor Ort können gegen Vereinsamung helfen und das soziale Miteinander fördern.
Beschreibung
Aktivitäten und Begegnungen (Feste) fördern den sozialen Austausch und stärkt die Nachbarschaft.
Beschreibung
Verschiedene Akteure der GWA stimmen ihre Ziele, Angebote und Ideen mit einander ab, treffen Absprachen, unterstützen sich.
Beschreibung
Gemeinsam können Konzepte und Ideen erarbeitet und verwirklicht werden. Regelmäßiger Austausch garantiert die Überprüfung der Sichtweisen und gibt weiteren Input für die eigene Arbeit.
Beschreibung
Wer sich kennt, kann Wissen, Erfahrungen und Werte auszutauschen. Kulturelle Vielfalt kann als Ressource genutzt werden. Ein respektvolles und gemeinschaftliches Miteinander wird gefördert.
Beschreibung
Gute und starke Infrastruktur erhöhen die Lebensqualität und schaffen Kontaktmöglichkeiten
Beschreibung
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Akteure (Bürger:innen, Verwaltung, Politik, soziale Träger) entstehen neue Handlungs- und Lösungsansätze. Kooperationen können nachhaltige Lösungen fördern.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt hat eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit eingerichtet. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK, Johanniter, SoVD,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Win E.V. Selvi e.V., SFL E.V., NABU, Bürger für Kaltenweide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeeinrichtungen (stationär und ambulant)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
vhs langenhagen, Stadtverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen und religiöse Gemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft CCL, Interessegemeinschaft Alte Mitte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meravis, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ Langenhagen, Echo Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat, Ortsräte, Ausschüsse, Beiräte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen (Kernstadt und den Ortschaften)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bewohner:innen sowie Ehrenamtliche nutzen die vorhandenen Möglichkeiten und können selbst etwas bewirken. Die Gemeinschaft vor Ort wird gestärkt. Die bestehenden Netzwerke arbeiten mit den gemeinsam für Langenhagen erarbeiteten Leitlinien, u. verankern sie in ihrer Arbeit. Die kommunale Steuergruppe sorgt dafür, dass die Politik einbezogen wird. Langfristig soll das Projekt durch die Schaffung der koordinierende Fachstelle GWA eine Zusammenarbeit von Kirche, Diakonie und Stadt finanziert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam in die Zukunft

Ansprechpartner
Christina Huwald
Funktion Projektmanagement
Generationsübergreifendes Miteinander: Durch Sozialräume und digitale Plattformen besiegen wir Einsamkeit und Vorurteile
Projektbeschreibung
In dem Projektzeitraum wird eine tragfähige GWA-Struktur in Bad Gandersheim aufgebaut und nachhaltig verankert. Dazu gehört eine bedarfsorientierte Anlaufstelle im Quartier mit Angeboten, die unter Mitwirkung der Bad Gandersheimer organisiert werden und im Verlauf immer stärker von den Bürger*innen selbst getragen werden. Zusätzlich wird ein Netzwerk aus Vereinen, Zivilgesellschaft und Verwaltung etabliert. Parallel dazu wird ein innovatives, digital vernetztes Ehrenamtsportal in Kooperation mit regionalen Partnern entwickelt und gemeinsam finanziert. Dieses gilt als zentrale Plattform für von Einwohnern getragenes Engagement, Freizeit- und Begegnungsangebote und den Austausch zwischen Bürger*innen. Das Portal soll ehrenamtliche Teilhabe fördern und erleichtern, indem dort Unterstützungsangebote eingestellt und aufgefunden werden können. Darüber hinaus präsentieren sich auf der Plattform weitere Netzwerkpartner und ihre Angebote (u. a. Vernetzung zur App der Kirchengemeinde (EVA) oder die Dorf App. Es entsteht ein Ort, der zum Vernetzen und Mitmachen einlädt und alle Angebote bündelt. Darüber hinaus soll im Projekt die Mobilität im ländlichen Raum verbessert werden. Hier geht es insbesondere darum, auch den Bewohner*innen der Dörfer die Teilnahme an Begegnung sowie Kultur- und Freizeitangeboten zu ermöglichen und die Vernetzung zwischen Kernstadt und Dörfern auszubauen. Hierdurch werden generationenübergreifende Begegnungen gefördert, Einsamkeit wird entgegengewirkt und Vorurteile werden abgebaut. Für Bad Gandersheim entsteht ein Wir-Gefühl. Gleichzeitig können durch eine stärkere Vernetzung sozialer Träger und Vereine langjährige Ideen und Bedarfe wie eine soziale Küche, eine Kleiderkammer oder eine Gemeinschaftswerkstatt realisiert werden. Im Projekt soll hier gemeinsam mit dem Netzwerk priorisiert werden und langfristig geplant werden. Die Ziele sind dabei: - Schaffung eines sozialen Raums zum Umsetzen gewünschter Gemeinschaftsprojekte - Digitale Vernetzung der Stadt und ihrer Einwohner und Aktiven durch ein ganzheitliches Ehrenamtsportal - Erhöhung der Mobilität für Einwohner*innen, um echte Teilhabe zu gewähren Sekundäre Ziele sind die Querschnittsthemen. - Abbau von Vorurteilen --> Schaffen von Toleranz - Prävention von Jugendkriminalität - Demokratieförderung - Prävention von Einsamkeit
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Viele der Angebote der letzten Jahre, auch einige Projekte des GWA-Projektes 2021-2024 konnten nicht in ihrem vollen Umfang dauerhaft durchgeführt werden, da immer wieder Mieten und Mietkosten ein Problem sind. Es wird mit verschiedenen sozialen Trägen und der Stadt nach weiteren Begegnungsräumen gesucht, um Ideen und Gemeinsamkeit weiter zu entwickeln. Viele Impulse und initiierte Projekte bestehen in kleinerer oder angepasster Form fort. Unser Projekt setzt bei den Bedürfnissen, die aktuell und in der Vergangenheit entwickelt worden an. Auch der Raum, der im Rahmen des vorherigen Projektes geschaffen wurde, besteht weiter. In Bad Gandersheim leben verschiedene Gruppen wie Jugendliche, Senioren, wohlhabende Menschen, weniger Begüterte und Einwohner mit Migrationshintergrund. Diese Gruppen sind oft isoliert und haben wenige Berührungspunkte, mit unserem Projekt wollen wir mehr Gemeinschaft und Integration schaffen. Jeder wird dabei dort abgeholt, wo er oder sie seine Zeit am liebsten verbringt, im gemeinschaftlichen Miteinander im sozialen Raum oder auch im virtuellen Raum. Es gibt viele Vereine und Initiativen, viele benötigen mehr aktive Mitwirkende. Viele Menschen wissen nicht, wie sie auf vorhandene Angebote zugreifen können oder sind sich derer nicht bewusst. Hier ist es nötig, Verbindungen zwischen Nachfrage und Angebot bei sozialen Bedürfnissen zu schaffen. Auch muss Mobilität gegeben sein. Das Projekt baut auf ersten Ergebnissen vorheriger Netzwerktreffen und Umfragen auf. Vieles davon ist im ehemaligen GWA- Projekt angelegt worden. Die Problemlagen sind weitestgehend bekannt und man kann nach kurzer Validierung vor Ort sehr schnell in die Umsetzung gehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim
Beschreibung
Es geht hier um das gesamte Stadtgebiet Bad Gandersheim, also Kernstadt und Dörfer. Die Problematik, der wir uns stellen, ist nicht auf einige Straßenzüge oder Quartiere beschränkt, wie das evtl. in Großstädten der Fall ist. Hier leben die Generationen und die sozialen Gruppen weitestgehend sowohl im Altstadtzentrum wie in den Stadtrandgebieten als auch in den Dörfern. Dadurch, dass die Entfernungen gering sind, gibt es trotzdem eine starke Isolation, was u. a. durch den Rückgang von Straßengemeinschaften kommt.
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Homepage der Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 2022 beziffert den Anteil mit 37 %, seitdem ist die Bevölkerung tendenziell weiter gealtert. Im Stadtgebiet ist die Prozentzahl niedriger. Viele alte Menschen leben in den Dörfern, daher ist das Element der Mobilität so wichtig.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier handelt es sich um eine Schätzung. Der wichtige Faktor ist der erhöhte Anteil an Kindern mit Transferleistungen.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl beruft sich auf eine Schätzung. In letzter Zeit wird beobachtet, dass die Zahl der Kinder besonders an der Grundschule, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, massiv gestiegen ist. Hier ist ein wichtiger Ansatz des Projektes, um Teilhabe zu ermöglichen.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weniger Jugendliche im Ort. Viele junge Menschen ziehen weg. Die Zahl ist über die Anzahl an Schülern im Ort überschlagen worden. Natürlich besuchen die Bad Gandersheimer Schulen Schüler von außerhalb und Gandersheimer Jugendliche und junge Erwachsene lernen und arbeiten auch außerhalb des Ortes
GWA/QM-Ansatz
Dieser Projektantrag entsteht, da im Ort von verschiedenen Vereinen, Initiativen und Gemeinschaften der Wunsch an uns herangetragen wurde, dass wir mehr soziale Räume kreieren müssen. Insbesondere Senior*innen und Menschen, die mit der älteren Gruppe arbeiten, bitten immer wieder um Aktivitäten, die hier passen. Auch wird im Ort festgestellt, dass Jugendliche nicht ausreichend einbezogen sind. Oft ist es nicht der Mangel an Angeboten, sondern die fehlende Kenntnis über diese oder die mangelnde Mobilität die Teilhabe ausschließt. Das ein Projekt für die Ideen und Vernetzung geschaffen werden muss, war schnell klar. Es wird auch immer wieder auf den Wandel in den Altersstrukturen hingewiesen und dem Bedarf hier neue Ansätze zu wagen. Aus diesen aus der Gemeinschaft kommenden Sorgen und Wünschen ist die Idee zu diesem Projekt entstanden, mit dem wir dieser Rechnung tragen können. Wir wollen nicht der Gemeinde ein Projekt überstülpen, sondern sehen uns als Verein Werk-statt-Schule als Mittler, um die Ansätze und Angebote der verschiedenen Akteure zusammen zu führen und den Prozess und den Strukturwandel der ansteht, zu begleiten. Der Wunsch, hier ein Projekt zu haben, dass eine Koordinationsaufgabe übernimmt, besteht bei städtischen Trägern, sozialen Initiativen sowie bei lokalen Vereinen.Es gab Vorgängerprojekte mit der Star GmbH und der Werk-statt-Schule, die in der formellen Konzeption 2024 ausgelaufen sind. Viele Anfragen von Seniorinnen und Vereinsträgern bestehen weiter.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn es und gelinkt, alle Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Kommune und der lokalen Wirtschaft in das Projekt einzubinden und die digitalen und analogen Räume bedarfsgerecht und nachhaltig zu gestalten.
Beschreibung
wenn klare, bekannte Anlaufstellen und Vernetzungsmöglichkeiten für jeden einzelnen und die Gemeinschaft geschaffen sind. Durch das digitale Ehrenamtstool und die Schulungen und den analogen Raum zur bedarfsgerechten Nutzung erlauben Platz für Entfaltung.
Beschreibung
wenn auf Erfahrungsräume gesetzt wird, die gemeinschaftlich genutzt werden können und von allen sozialen Schichten und Gruppen belebt werden können. Gemeinschaft über empfundene soziale Grenzen hinweg ist hier das erklärte Ziel.
Beschreibung
auf Ressourcen im Vereinsbereich und im Bereich der Bürgerinitiativen zu setzen und diese zu fördern. So das die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleibt und die Angebotsvielfalt weiter besteht und sich entwickelt.
Beschreibung
wenn Ehrenamtsportal und soziale Räume die Bedürfnisse der Einwohner und Akteure spiegeln. Dies wird unter Einbeziehung vorhandener digitaler Strukturen, und gemeinschatsaktionen realisiert. Das bewährte wird erhalten und die Teilhabe aller erhöht.
Beschreibung
wenn mit dem Projekt Tools weiterentwickelt und entwickelt werden, kann eine starke Gemeinschaft zwischen Verwaltung, Ehrenamt und Wirtschaft geschaffen werden, die sozialen Zusammenhalt, Gemeinschaft und damit auch Demokratie im Interesse aller erhält.
Beschreibung
Zugänge zu den bestehenden Angeboten für Alt- und Jung, Arm und Reich und über alle anderen sozialen Cluster hinweg bestehen. Das soziale und kulturelle Angebot, wie auch die Partizipationsmöglichkeiten der Stadt werden gemeinsam genutzt.
Beschreibung
wenn wir hier über alle Bereiche hinweg arbeiten. Wir arbeiten mit Senioren und der Jugend, den sozialen Trägern der Stadt, wie auch mit den Sport, Kultur und Bürgervereinen und Initiativen. Ein Ansatz der alle einbezieht und auf ihren Ebenen mitnimmt.
Beschreibung
bedeutet Menschen über alle Ebenen und Gesellschaftsschichten hinweg weiter zusammen zu bringen und die Aufgaben des gerade begonnenen Jahrhunderts gemeinsam zu schaffen und übergreifend gemeinschaftliches Denken und Demokratie zu fördern.
Beschreibung
wenn durch gegenseitiges Kennenlernen die Vielfalt des Ehrenamtes auch über den Generationswechsel hinweg gewahrt bleiben und mehr Kultur und Sport in Gemeinschaft aktiv für alle gelebt werden kann.
Beschreibung
Erreicht, wenn das Ehrenamtsportal und der analoge Raum als Treffpunkt und Netzwerkzentrum für alle Akteure zugänglich sind. Dies ist als Ergänzung zu den bestehenden Einzelgruppenräumen zu verstehen. Hier sollen Verbindungen und Zugang geschaffen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Wir arbeiten hier mit dem Bürgermeister Niklas Kielhorn, dem Team des Stadtmarketings, hier soll das Portal angegliedert werden und dem Stadtjugendpfleger Andreas Haffner.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrer Thomas Ehgart und Jügen Giszas, sowie der Vorstand der Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Phoenix e.V. als Träger des diakonischen Jugendzentrums
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leitung und Bewohner des Albert-Schweizer Familienwerkes, als Partner für den sozialen Begegenungsraum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Schulen im Stadtgebiet (Grundschule, Freie Schule Heckenbeck, Oberschule und Roswitha Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portal zur Geschichte e.V. - Einbeziehung des Klosters als sozialer Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bad Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grün-Weiß bad Ganderhsheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportfreunde Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Über bestehende Vernetzungen werden Kontakte zu weiteren aufgebaut
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir werden in den lokalen Facebook Gruppen, wie auch mit den Bad Gandersheimer Kreisblatt und FIS Work Media zusammen arbeiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Treibhaus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Phoenix e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gandersheim bleibt Bunt - Bündnisses vieler Einwohner, Vereine und anderer Träger für Demokratie und Vielfalt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In den Räumen der Moritzstr. 6 gibt es aktuell Angebote die von Bewohner*innen genutzt werden, diese Teilnehmenden können auch in die GWA Arbeit einbezogen werden. Auch sollen Gruppen aus früheren Projekten, wie die Bank am Flugplatzweg einbezogen werden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Von Beginn an findet eine enge Zusammenarbeit mit der Kommune statt. Gemeinsam wird überlegt, wie die GWA-Strukturen langfristig, auch nach Projektende, finanziert und verankert werden können. Denkbar wäre auch die Gewinnung weiterer Fördermittel oder lokaler Finanzierungspartner (z.B. große Unternehmen). Im Projekt werden Strukturen etabliert, die von Netzwerkpartnern weitergeführt werden können - Verantwortlichkeiten werden zu Projektende übertragen.
Galerie
gandersheim bleibt bunt logo
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersmanagement Bernwardsquartier Hildesheim

Ansprechpartner
Jens Dunemann
Funktion Quartiersmanager
Inklusive, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums mit kulturellen Mitteln.
Projektbeschreibung
Wir wollen das Bernwardsquartier in Hildesheim zu einem lebenswerten Ort für viele Menschen und vielfältige Gruppen umgestalten. Die Aufgabe der Transformation und Aufwertung verstehen wir als inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums. Im stark migrantisch geprägten Quartier erschließen und gestalten wir neue Netzwerke und Beziehungen. Gezielt und strategisch überwinden wir dabei soziale Grenzen, erreichen z. B. Migrant*innen, Student*innen, Kulturschaffende, Konsument*innen und Gewerbetreibende gleichermaßen und schaffen so neue Verbindungen. Die Quartiersarbeit aus den letzten zweieinhalb Jahren (Förderung endet 08/2025) soll weitergeführt und -entwickelt werden. Bereits entstandene Verbindungen und Netzwerke wollen wir stärken und erweitern. Dabei haben wir den Ausbau von Beziehungen auf Graswurzelebene im Fokus. Hier hat sich gezeigt, dass es individueller Ansätze bedarf, um diesen sehr heterogenen Pool an Menschen zu erreichen, ihre Bedarfe zu ermitteln, adäquate Begegnungsformate zu schaffen und nachhaltig selbsttragende Netzwerke zu etablieren. Mit unserer Arbeit wollen wir dafür sorgen, dass die Menschen im Berwardsquartier sich als Teil der Hildesheimer Stadtbevölkerung fühlen und auch als solche gesehen werden. Mit verschiedenen Kulturformaten, regelmäßig stattfindenden Quartierstreffen sowie der Ausweitung in den digitalen Raum wollen wir weiter daran arbeiten, Menschen aktiv einzubeziehen und das Viertel gemeinsam weiterzuentwickeln für ein gutes Miteinander, auch über die Quartiersgrenzen hinaus. Daneben sind wichtige Aspekte unseres Herangehens, niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, mit Diversität als sozialer Ressource zu arbeiten, Beziehungen auch aufsuchend zu knüpfen, digitale Sozialräume grundsätzlich mitzudenken und interkulturell zu arbeiten. Das beinhaltet u. a. auch Gewerbetreibende, Konsument*innen oder bspw. ÖPNV-Nutzer*innen, mit ihren spezifischen Interessen und Erwartungen, als Akteur*innen zu begreifen und sie intensiv mit einzubinden. Insbesondere sollen Synergien mit wirtschaftlichen Akteur*innen gefunden werden, welche die Quartiers- und Kulturarbeit unterstützen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Bernwardsquartier liegt zwischen B1 und Bahnhof und ist aufgrund seiner Struktur und isolierten Lage ein schwaches Quartier, im Kanon der Hildesheimer Quartiere. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ist das Areal zwar stark frequentiert, lädt allerdings kaum zum Verweilen ein und wird meist nur passiert. Die ehemalige 1A-Lage Bernwardstraße/Angoulêmeplatz ist inzwischen durch Leerstände und fortschreitende Down-Trading-Prozesse geprägt, obwohl Straße und Platz 2017 saniert wurden. Im Viertel treffen verschiedene Kulturen und Interessen aufeinander. Das sozioökonomische Spektrum des Quartiers ist weit gefächert. Viele hier fühlen sich abgehängt und nicht gemeint, wenn es um Hildesheim geht. Es gibt eine allgemeine Sehnsucht nach stärkerer Sichtbarkeit und Identität. Gesehen wird das Quartier hingegen oft nur als schmuddelige, unsichere Ecke Hildesheims. In den letzten 2 Jahren wurden über eine Bundesförderung/Weiterleitung durch die Stadt Hildesheim QM und Quartierszentrum eingerichtet. Erste Erfolge können verzeichnet werden: Anwohnende und Gewerbetreibende wurden aktiviert, Netzwerke gebildet und verstärkt, regelmäßige Kulturveranstaltungen initiiert. Die Kommune kann einen dauerhaften Betrieb des QM aufgrund fehlender finanzieller Mittel aber nicht leisten. Wir verfolgen eine inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte und partizipative Gestaltung des innenstädtischen Raums mit kulturellen & digitalen Mitteln. Dieser Prozess muss, damit die zarten Pflänzchen der ersten 2 Jahre nicht eingehen, fortgeführt und fachlich begleitet werden. Insbesondere digitale Sozialräume brauchen nach unserer Erfahrung strategische Ansätze, um sie zu erschließen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Bernwardsquartier
Beschreibung
Das Projektgebiet ist im Norden vom Bahnhof mit Zentralem Busbahnhof klar zur Hildesheimer Nordstadt abgegrenzt, offiziell bildet Gleis 1 die Grenze. Das Quartier erstreckt sich bis zur Kaiserstraße (B1), diese bildet als vierspurige Straße mit Durchgangsverkehr eine Barriere zum von vielen als "eigentliche" Innenstadt mit Fußgängerzone empfundenen Gebiet. Im Westen wird das Quartier ebenfalls durch eine zweispurige große Straße, die Marie-Wagenknecht-Straße, begrenzt. Hier dominieren das Verwaltungsgebäude des Landkreises Hildesheim und ein Schwimmbad. Jenseits der Straße geht die Bebauung ebenfalls als Mischung aus Gewerbe- und Wohngebiet weiter. Der Marienfriedhof, heute vor allem als Grünanlage genutzt, bildet im Osten wiederum eine natürliche Begrenzung. Die Bernwardstraße, die dem Quartier auch den Namen gegeben hat, verläuft als Fußgängerzone von Norden nach Süden durch das Gebiet und ist Hauptquerungszone für Menschen auf dem täglichen Weg vom Bahnhof und ZOB zur Arbeit bzw. Schule. Hier sind vor allem Klein- und Kleinstgewerbe angesiedelt. Direkt angegliedert liegt der Angoulêmeplatz als größter Platz im Quartier, hier hat auch der Antragsteller seinen Sitz und hier ist das zurzeit betriebene Quartierszentrum angesiedelt. In den letzten beiden Jahren haben verschiedene Maßnahmen dazu geführt, dass sich die als von vielen als belastend dargestellte Müll- und Sicherheitssituation gebessert ebenso wie sich die Aufenthaltsqualität auf dem Platz erhöht hat. In den Abendstunden, vor allem in der wärmeren Jahreszeit, dient der Platz als Spielwiese und Treffpunkt, vor allem für migrantisch geprägte Communities.
Einwohnerzahl
1571
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach "Mitte Marienfriedhof"
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen unter 25 J. Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen 25-34 J. Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement im Bernwardsquartier entstand vor dem Hintergrund von Stadtentwicklungsbemühungen Hildesheims und hat Schwerpunkte in der ökonomischen und sozialen Aufwertung des innerstädtischen Raums. Wir arbeiten projektorientiert an Kooperationen, Vernetzung sowie der Aktivierung von Ressourcen im Quartier. In diesem Zusammenhang ist der Übergang zur GWA fließend: Das QM setzt in der Quartiersarbeit stark auf kulturell-partizipative Formate und Methoden, Einbindung lokaler Akteur*innen in Projekte sowie niedrigschwellige Begegnungsformate. Diese Ansätze von GWA gilt es im Projekt weiterzuentwickeln und um weitere zielführende Methoden zu ergänzen. Dabei wollen wir durch aufsuchende Kontaktaufnahme die persönlichen Beziehungen ins Quartier stärker entwickeln. Über die weitere Differenzierung der Quartiersarbeit in den digitalen Raum hinein, wollen wir mehr Bewohner*innen erreichen/ansprechen und das Quartier besser sichtbar machen. Aufgrund der Bewohner*innenstruktur im Quartier verfolgen wir bei allen Aktionen eine interkulturelle Herangehensweise.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim/Wirtschaftsförderung und Beteiligungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Migration und Inklusion
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, FB 61 Stadtplanung und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IQ- Interessengemeinschaft Kultur Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Kultur und Stiftungen, dazugehörend auch Projektbüro Kulturregion Hildesheim und Interkulturelle Stelle (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Kulturbüro (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Jugendparlament
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Region Hildesheim, Social Innovation Center
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universität Hildesheim, Fachbereich 2: Kulturwissenschaften & ästhetische Kommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Gestaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Soziale Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Abrahams Runder Tisch Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Tonkuhle (sitzen im selben Gebäude)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KulturLeben e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Greg vom Eck (Kunstfigur, ehrenamtliches Engagement)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheim Marketing GbmH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeister Neustadt/Stadtmitte Tobias Eckardt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmagazin PUBLIC
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora gGmbH Pro Aktiv Center (PACE) & JobClub
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Stadtmitte/Neustadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Amt 403 für Soziales und Senior*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Hildesheim leitet bereits seit 2022 Fördermittel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen an den PULS Hildesheim e.V. weiter, um damit die Entwicklung des Quartiers voranzutreiben. Ein Austausch mit dem Projekt Nord.Pol 2.0 besteht ebenfalls. Wir wollen daraufhin arbeiten, Ressourcen auch mit weiteren Innenstadt-Projekten (u.a. mit dem Bildungsverband Arbeit und Leben Nds. e. V.) zu bündeln, um tendenziell die ganze Stadt koordiniert mit GWA/QM voranzubringen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaft(s)Leben - Aktiv und Verbunden

Ansprechpartner
Dagmar Marschner
Funktion Quartiersmanagerin
Gemeinsam die Südstadt (er)leben
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt soll das nachbarschaftliche Engagement bei den Bewohner*innen, die in der Südstadt leben und arbeiten gefördert werden. Mit niederschwelligen und leicht zugänglichen Angeboten an verschiedenen Orten und Plätzen in Kooperation mit Netzwerkpartnern soll der Zugang und die allgemeine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert werden. Aufsuchende soziale Arbeit ermöglicht es, die Menschen dort abzuholen, wo ihr Leben stattfindet.  Die Quartiersmanagerin des Antragstellers ist schon durch ihre gute Netzwerkarbeit sowohl bei Bewohner*innen als auch bei vielen sozialen Institutionen und Organisationen in der Südstadt und anderen Stadtteilen bekannt. Bereits bestehende Kooperationen mit Fachbereichen der Stadt Hameln (Hameln kanns), Bildungsträgern des Landkreises Hameln - Pyrmont, Schulen und Kitas aus dem Stadtteil werden intensiviert und sollen zu einer Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit in der Gemeinwesenarbeit sorgen. Gemeinsame, niederschwellige Angebote an unterschiedlichen Orten/Plätzen sollen zur Aktivierung der Bewohner*innen beitragen. Mit dessen Hilfe sollen die Bewohner*innen befähigt werden, eigene Ideen für den Stadtteil einzubringen und aktiv an der Umsetzung mitzuarbeiten. Dabei wird das Quartiersmanagement mit der Organisation entsprechender Angebote zunächst eine leitende und vernetzende Rolle einnehmen. Die Teilnehmenden sollen durch Mitwirkung nach und nach die Eigenverantwortung übernehmen. Auch Unternehmungen, Besuche in Theater, Museum oder Besichtigungen werden durch das Quartiersmanagement in einem ersten Schritt unterstützt, sollen dann aber in Eigenverantwortung weitergeführt werden. Der schon bestehende "Treffpunkt Kaisers" soll weiterhin als Dreh- und Angelpunkt in der Südstadt aufrecht erhalten bleiben. Eine Suche nach einem zentraleren, sichtbaren Raum ist für die Projektlaufzeit angedacht. In den warmen Monaten kann auch der neu gestaltete Wilhelmsplatz in der Mitte der Südstadt zu einem zentralen Ort für Begegnung werden. Mit aufsuchender Sozialarbeit durch kleine Mit-mach-Aktionen soll der Platz belebt werden und so die Möglichkeit entstehen, das nachbarschaftliche Zusammenleben mit der Vielfalt im Stadtteil zu fördern. Außerdem wird das Quartiersmanagement als Sprachrohr zu den Fachstellen der Stadt dienen. Damit besteht die Möglichkeit, Bedarfe des Stadtteils und der Bewohner*innen schnell an die entsprechenden Stellen weiter zu leiten.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit 2019 besteht mit dem "Treffpunkt Kaisers" ein fester Ort für Begegnung in der Hamelner Südstadt. Dort ist das Quartiersmanagement angesiedelt, das mit niederschwelligen Angeboten erste Impulse für nachbarschaftlichen Austausch + soziale Teilhabe gesetzt hat. Die Angebote werden von den Bewohner*innen gut angenommen, konnten jedoch bisher nicht dauerhaft zur selbständigen Mitgestaltung des Stadtteils motivieren. Hauptgrund hierfür war ein häufiger Personalwechsel im Quartiersmanagement in den letzten Jahren, der den Aufbau tragfähiger Beziehungen erschwert hat. Erst in den letzten zwei Jahren konnte eine kontinuierliche Präsenz und ein verlässlicher Kontakt zu den Menschen im Quartier hergestellt werden. Die Lebensqualität der Bewohner*innen ist durch fehlende Grünflächen und dichtem Wohnungsbau beeinträchtigt. Durch die mangelnden Grünflächen, die kulturelle Vielfalt und dadurch verbundenen Sprachbarrieren kommt es häufiger zu Spannungen zwischen den Bewohner*innen. Ein Viertel der Bewohner*innen ist über 60 Jahre alt und viele leben allein. Gleichzeitig ist die Finanzierung der Gemeinwesenarbeit aktuell nicht gesichert. Ein Wegfall des Quartiersmanagements würde bedeuten, dass fragile, im Aufbau befindliche Netzwerke wegbrechen. Nun besteht die Chance, diese Strukturen zu stabilisieren und gezielte Selbstorganisation mit Bildungsträgern und städtischen Fachbereichen zu fördern. Auch die wichtige Mittlerrolle zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung ginge verloren. Um das bisher Erreichte zu sichern und eine nachhaltige Entwicklung im Quartier zu ermöglichen, ist die Weiterführung und Verstetigung des Quartiersmanagements dringend erforderlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hameln Stadtteil Südstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet (Südstadt von Hameln) grenzt an den Stadtkern der Stadt Hameln. Es zeichnet sich durch eine hohe Wohndichte mit wenig Grünfläche aus. Im Wohngebiet befindet sich der Hauptbahnhof von Hameln. Die Bundesstraße 1 bildet die Grenze zu Innenstadt. In südöstlicher Richtung erstreckt sich ein Industriegebiet, dass durch Leerstand gekennzeichnet ist. Die Stadt Hamel und Fluthamel (kleine Zuflüsse der Weser) durchfließen die Südstadt im östlichen Teil.
Einwohnerzahl
6200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hameln Fachbereich Stadtentwicklung und Planung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt verfolgen wir die Interessen der Menschen, die im Stadtteil leben und arbeiten ins Zentrum zu stellen, die Selbstorganisation der Bewohner*innen zu stärken und damit das Image des Stadtteils zu verbessern. Dabei liegen die Handlungsfelder im Zusammenleben der verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und die damit verbundenen Bedarfe im Freizeitbereich und in der Beratung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
- die Bewohner*innen sind aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden und entwickeln eigene Ideen und Projekte.
Beschreibung
- die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, die die Interessen der Bewohner*innen vertreten und die Gemeinwesenarbeit mit der jeweiligen Fachkompetenz unterstützt.
Beschreibung
- die Bewohner*innen können auch ohne die Teilnahme der Quartiersmanagerin ihre Ideen planen und umsetzen.
Beschreibung
- wenn öffentliche Plätze (Wilhelmsplatz) und Treffpunkt aktiv genutzt und gestaltet werden. - wenn die Teilnehmerzahlen steigen + Bewohner*innen sich selbst einbringen und Interesse an den Belangen ihrer Nachbarn zeigen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hameln Fachbereich Familie und Soziales, Stadtentwicklung und Planung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokaler Einzelhandel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung, Grund- und Oberschule aus dem Stadtteil, Kitas im Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Presse (Deister- und Weserzeitung), Südstadtzeitung (Krause),Facebook, Radio aktiv, HamelnR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsbaugenossenschaften (HWG, WGH)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zedita Zukunftsforum, Weißer Ring, DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Diakonie, Aleviten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
weitere Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der paritätische Kreisverband Hameln-Pyrmont steht im engen Kontakt zur Stadtverwaltung, der Abteilung Familie und Soziales, in der das Quartiersmanagement der Stadt Hameln verankert ist. Strukturen und Nachhaltigkeit werden hier in enger Abstimmung mit der Abteilungsleitung und der Fachkraft verknüpft. Durch die Förderung der Stiftung Wohnungshilfe könnte ein Teil der Finanzierung auch auf lange Sicht gesichert werden.
Galerie
dsc 0013
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dsc 0111
dsc 0150
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit - Wangerooge Zuhause für alle

Ansprechpartner
Rieka Beewen
Funktion Interims- Bürgermeisterin
Wangerooge - Zuhause für Alle
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt darauf ab das Gemeinschaftsleben auf Wangerooge nachhaltig zu stärken und soziale Teilhabe für alle Generationen zu fördern. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen werden Begegnungsmöglichkeiten geschaffen, dass Ehrenamt gestärkt und die Vernetzung innerhalb der Inselgemeinschaft verbessert. Ein zentraler Bestandteil ist die Organisation von regelmäßigen Veranstaltungen und gemeinsamen Aktivitäten, darunter Saisonstart- und Abschlussfeste. Ergänzend dazu werden ehrenamtliche Aktionen zur Verschönerung der Inselgemeinde durchgeführt. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der sozialen Teilhabe älterer Menschen durch Initiativen wie Spielenachmittage für Jung und alt, Themenabende mit Vorträgen und - aber auch durch Projekte wie den Quartiersgarten oder das Sozialatelier, wird Einsamkeit im Alter entgegengewirkt. Um jungen Menschen mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten zu geben, wird die Kinder- und Jugendarbeit auf der Insel gefördert. Dazu gehört die Erweiterung des Sockenlandes und der Indoor-Sandkiste nach einem basisdemokratischen Prozess mit den Inselkindern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Verbesserung der Kommunikation zwischen Bürgern, Vereinen, Unternehmen und der Gemeindeverwaltung. Eine benutzerfreundliche Ortsapp wird eingeführt, um Informationen zu bündeln und den Austausch zu erleichtern. Zu dem werden Maßnahmen zur Förderung von Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung umgesetzt, dazu zählen eine Vortragsreihe zu Klimaschutz und Müllvermeidung, die Einrichtung eines Verteilers für Lebensmittels, eines Tauschregals für Alltagsgegenstände sowie eine regelmäßige Kleiderbörse. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Nutzung von Sozialen Netzwerken ist elementarer Bestandteil der Kommunikationsstrategie, deren Zielsetzung es ist die Inselgemeinschaft nachhaltig in das Projekt einzubinden. Langfristig soll so eine lebendige, nachhaltige und vernetzte Gemeinschaft auf Wangerooge entstehen, die das Miteinander stärkt und allen Generationen ein vielfältiges und inklusives Angebot bietet.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Hauptprobleme der Inselgemeinschaft bestehen weiterhin auf der Insel im Bereich Einsamkeit und Isolation von Insulanerinnen und Insulanern, insbesondere im Alter. Die gesellschaftliche Teilhabe ist dadurch stark eingeschränkt. Weiterhin fehlt es an vielfältigen, qualifizierten Freizeitangeboten für alle Generationen. Hier soll eine tiefere Vernetzung von Ehrenamtlichen, Bedürftigen und anderen Akteuren zur Sicherung oder Wiederherstellung der Lebensqualität eine grundlegende Voraussetzung werden. Häufig können aufgrund der Insellage und der Inselgröße Angebote nur durch qualifiziertes Ehrenamt gewährleistet werden. Die Willkommenskultur auf der Insel muss außerdem ausgebaut werden, damit sich Neubürger*innen schneller zuhause fühlen und besser integriert werden. Zielsetzung ist vor allem, dass Neubürger*innen dauerhaft auf der Insel bleiben wollen, um eine bessere Auslastung der sozialen Einrichtungen aber auch insgesamt eine bessere Gemeinschaft zu erreichen. Vernetzungen sollen durch zahlreiche gemeinschaftliche Projekte und Veranstaltungen erreicht werden. Die Förderung von Ehrenamt steht dabei immer im Vordergrund. Die Stelle Soziales wird in der Gemeindeverwaltung bereits jetzt besetzt und soll zukünftig durch dieses Projekt einen breiteren Handlungsspielraum, insbesondere einen finanziell sinnvollen Rahmen bekommen. Diese Stelle wird auch über das Projekt hinaus im Haushaltsplan eingeplant und ist unbefristet und damit langfristig geplant.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Nordseeheilbad Wangerooge
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Inselgemeinde Nordseeheilbad Wangerooge. Die entsprechende Abgrenzung des Fördergebietes ergibt sich aus den Grenzen der Gemeinde Wangerooge und ist aufgrund der Insellage leicht auszumachen.
Einwohnerzahl
1022
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Arbeitslosigkeit ist auf der Insel sehr gering und stark durch saisonale Schwankungen geprägt. Die Zahl ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil müsste deutlich unter 1% liegen.
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auch hier ist die Zahl saisonal sehr starken Schwankungen unterlegen und ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist korrekt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dies ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil dürfte deutlich unter einem Prozent liegen. Wir haben bei 1239 Einwohnern insgesamt fünf Kinder, die von der Lehrmittelbefreiung profitieren.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist dem EMA entnommen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahl ist annähernd, da sie saisonal ebenfalls sehr schwankend ist.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll dazu dienen die Insulaner*innen weiter miteinander zu vernetzen und das ehrenamtliche Engagement auf der Insel und das Miteinander insgesamt zu stärken. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen werden Begegnungsmöglichkeiten geschaffen, dass Ehrenamt gestärkt und die Vernetzung innerhalb der Inselgemeinschaft verbessert. Hierzu gibt es aus dem ersten Förderprojekt und der Erarbeitung des Tourismus- und Lebensraumkonzeptes ganz konkrete Maßnahmen wie z.B. die Errichtung eines Quartierkartens und die Einführung von bestimmten Veranstaltungsformaten, die im Rahmen des aktuellen Projektes "Wangerooge- Zuhause für Alle" umgesetzt werden sollen. Wangerooge - Zuhause für Alle basiert dabei auf der Vision, die bei der Erarbeitung des Tourismus- und Lebensraumkonzeptes als grundlegende strategische Ausrichtung für die Zukunft der Insel vereinbart worden ist. Zuhause für Alle - soll der Ort sein, an dem sich alle auch für das gemeinsame Zuhause verantwortlich fühlen. Gemeinwesenarbeit koordiniert dabei die Verantwortlichkeiten und schafft Verbundenheit und Verbindlichkeit. Auf den Erfolgen der letzten Förderperiode soll hierbei aufgesetzt werden und einzelne Projekte intensiv bearbeitet werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Veranstaltungen mit unterschiedlichen Altersklassen, Herkünften und Hintergründe regelmäßig auf Augenhöhe stattfinden
Beschreibung
Das Zusammenspiel aus Tourismus; Gastgeber sein und eigener Lebensqualität in Einklang gebracht worden ist. (Messbarkeit = Einwohnerbefragung)
Beschreibung
Infrastrukturprojekte umgesetzt worden sind (Quartiersgarten, Sozialatelier usw.)
Beschreibung
Veranstaltungsformate angenommen werden und die Resonanz positiv bleibt; Wenn Menschen weiter die Idee "Wuppen" und "Gemeinwesen" tragen und das agile Netzwerk am Ende der Projektlaufzeit gewachsen ist
Beschreibung
Die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren und Behörden vertieft wird und das Verständnis für das gegenseitige Tun gewachsen ist.
Vorhandene Strukturen
Die Gemeinwesenarbeit basiert auf einer professionellen Struktur mit einem agilen, ehrenamtlichen Netzwerk. Die Arbeit im Bereich Gemeinwesen wurde im vergangenen Jahr von Frau Eims auf Frau Kopfer in einem fließenden Übergang übertragen. Frau Kopfer kann auf ein großes, ehrenamtliches und hauptamtliches Netzwerk zurückgreifen. Es arbeiten Hand in Hand der Seniorenbeirat, die Mini-Tafel und der Landkreis mit seinen zuständigen Behörden für soziale Themen. Ferner gibt es einen Lenkungsausschuss, der aus dem Toruismus- und Lebensraumkonzept hervorgegangenen ist sich im Bereich Dorfentwicklung, Inselleben und Gemeinwesen als beteiligtes Umsetzungremium versteht. Auch die "Wupp-Truppe" ist aus diesen Themen hervorgegangen und unterstützt das Thema Gemeinwesen, Miteinander bei zahlreichen AKtionen wie dem Streichen von Schutzhütten, dem Jähten von Unkraut an Öffentlichen Plätzen usw. Das Gemeinwesen ist eng mit diesen Akteuren verknüpft. Es gibt regelmäßige, öffentliche Arbeitskreise zu Dorfverschönerungen, die auch weiterhin vom Gemeinwesen begleitet werden sollen und neue Ideen hervorbringen sollen. Bei den letzten Terminen waren stets mehr als 20 Personen anwesend, die ehrenamtlich Ideen umsetzen und "wuppen" wollten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Rieka Beewen (Kurdirektorin;AVBGM), Ulrike Drees(Zentrale Dienste), Peer Behse (Bauen und Ordnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ursula Boog
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wupp-Truppe, Lenkungsausschuss, Kulturverbund, agiles Netzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tierschutzverein, Friesenfestival e.V, Mellumrat e.V., Meeresleuchten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Renate Zerhusen (Seniorenbeirat), Sport- und Funktion (Inka Gerdes und Marc Steffen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hauke Danker, Anika Gebhardt, (Schule) Annabel Mempel (Nationalpark-Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jan Jansen, Egebert Schlotmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ralf Keulen und Rüdiger Mann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Peter Kuchenbuch-Hanken, Antje Hagemann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat insgeamt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stabstelle Soziales wurde in der Gemeindeverwaltung im Hinblick auf eine lange, nachhaltige Dorfentwicklung angelegt. Weiterhin hat der Gemeinderat diesen Antrag im Sinne der Beschlussfassung des Tourismus- und Lebensraumkonzeptes samt Strategie und Maßnahmen festgelegt und die Handlungen der nächsten Jahrzehnte an dieser Zielsetzung beschlossen. Weiterhin ist die Insel auf dem Weg zum Dorfentwicklungsplan was langfristig weitere Förderungen ermöglicht.
Galerie
screen gemeinwesen
Zustimmung Veröffentlichung
On