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Netzwerkarbeit

Gemeinschaftliches Wohnen - ökologisch und kostengünstig im ecovillage hannover

Ansprechpartner
Elvira Hendricks
Funktion Vorstand
Soziale und wohnräumliche Integration von Migranten*innen und einkommensschwachen Menschen in das ecovillage hannover
Projektbeschreibung
Im letzten Förderezeitraum (12 Monate) ist es uns gelungen, aus einer "losen Initiative" eine eingetragene Baugenossenschaft mit 386 Mitgliedern zu gründen. Der Verein dorfleben ecovillage ist aus dem Prozess der der Genossenschaftsbildung hervorgegangen. Wir haben uns eine gemeinschaftliche Wertebasis geschaffen in Abgrenzung zu "jeder macht sein Ding", die eine breite Identifikation mit dem Projekt möglich macht. Der nachhaltige Beteiligungsprozess wirkt sich auf die Menschen Sinn- und Identifikations-stiftend aus. Wir haben Barrieren weites gehend vermieden, indem wir Themen und die Menschen in den Mittelpunkt gestellt haben. Die in diesem Jahr (auch unter erschwerten Bedingungen seit dem Frühjahr 2020) neu gewonnenen 300 Mitglieder wollen wir, genauso wie einkommensschwache zukünftige Bewohner*innen und Menschen mit Migrations- und /oder Fluchthintergrund, gezielt ansprechen und einbinden. Der Verein dorfleben ecovillage hannover e.V. will damit die soziale Integration sowie die aktive Beteiligung in den laufenden Bottom-Up-Prozess der Genossenschaft, in das direkte Wohnumfeld und den Stadtteil fördern. Geplant sind vor Ort zur Unterstützung dieser Ziele folgende Bausteine: eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen, ein Info- und Beratungs-Point, betriebliche Erprobungsplätze, die Möglichkeit zur solidarischen Eigenleistung innerhalb der Bauphasen zugunsten Einkommensschwacher. Die Möglichkeit sich vor Ort zu verschiedenen Anlässen und Aktionen zu Begegnen, sich zu Beteiligen (interessensgesteuert) wird gefördert unter Einbindung des Stadteiles. In jeder Gemeinschaft gibt es Konflikte und Schwierigkeiten, deshalb wollen wir mit Moderation, Mediation, Coaching und Konfliktmanagement unterstützen und Interessierte potentielle Bewohner*innen begleiten. Das vorhandene Netzwerk soll weiter ausgebaut und intensiviert werden. Desweiteren möchten wir mit dem Projekt durch professionelle Sozialarbeit erreichen, das die Integration des ecovillage hannover in den Kronsberg angebahnt und ausgebaut wird. Für die Bewohner*innen soll so ein attraktives, lebens- und liebenswertes Wohnumfeld entstehen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangslage ist, dass ein experimentelles Wohn- und Lebensquartier für ca. bis zu 850 Menschen geschaffen werden soll, wir uns zur Zeit in der Endphase eines städtebaulichen Wettbewerbes befinden und die Mitglieder*innen umfassend in den Bottum-Up-Prozess eingebunden werden sollen. Zur Zeit ist dies noch nicht der Fall, da unter Corona neue Wege der Beteilungen gefunden werden mussten (digital) und dies, wie die persönliche Ansprache, ausgebaut werden soll. Wir nutzen die demokratischen Beteiligungsformen im vollen Umfang aus, um eine hohe Diversität unter den Beteiligten im Prozess zu erreichen. Die Themen des sozialen Zusammenlebens (wie Inklusion, Integration, Kooperation, generationsübergreifende Solidarität und Netzwerkarbeit) sollen einen hohen Stellenwert erreichen. Konzepte der solidarischen Landwirtschaft, Mobilität, Tausch- und Ausleihsysteme, Energie-Kreisläufe sind derzeit in Planung. Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sollen durch niedrige Mieten und alternative gemeinschaftliche Lebensformen angesprochen werden. Wir, der im März 2020 gegründeten Verein "dorfleben ecovillage hannover e.V. " will an diesen beschriebenen Ausgangs- und Problemstellung den Prozess unterstützen. Weitere Informationen unter www.ecovillage-hannover.de.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nord Kronsberg
Beschreibung
Die Stadt Hannover ist bereit für das Projekt ein Gebiet von 50.000 m2 Baufläche im nördlichen Bereich des Kronsberges zur Verfügung zu stellen.
Einwohnerzahl
850
Quelle / Anmerkungen
Gemäß aktuellem Planungsstand gehen ab 2021 jährlich ca. 100 von am Ende ca. 500 Wohnungen im Bau, so dass dort am Ende des Bauprozesses voraussichtlich 850 Menschen wohnen werden.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: derzeitiger Stand der Genossenschaftsmitglieder ab Ü60, die die Absicht haben in den neu entstehenden Stadtteil ecovillage Hannover zu ziehen.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stand der Genossenschaftsmitglieder Jugendliche und junge Menschen auf der Suche nach alternativen Lebensformen.
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialbericht 2018 LH Hannover und Quelle Genossenschaftsmitlieder 23 %
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der prekär wohnenden Migrant*innen anteilig in der Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Handlungskonzept wird durch professionelle Umsetzung der Ziele zu einer Erhöhung der Lebensqualität in dem neuen Quartier führen. Die in diesem Nachfolgeantrag formulierten Ziele zur Verstetigung des Projektes unterstützen den Prozess der Gemeinschaftsfindung und inhaltlichen Themenstellungen in den verschiedenen Gremien, den Arbeitsgruppen und Teams der Genossenschaft. Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die konsensorientierte Partizipation / Aktivierung im Sinne einer Beteiligungs-und Integrationskultur auch für die Menschen in den angrenzenden Stadtteilen. Wir arbeiten gemeinsam auf die Alternativen zur gemeinsamen Strategie und Lösungsfindung hin. Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) haben wir für die Bewohner*innen der Stadtteile zur Nachbarschaftspflege durch Veranstaltungen beigetragen, am 9.3. 2020 eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ernährungsbeirat Hannover/TTH "Sei teil des Wandels" mit Rob Greenfield oder Vorschläge zur Umsetzung des "Wunschbuches" zur Gestaltung des Quartiers durch die Mitglieder und Interessenten*innen erarbeitet. Unter Corona-Bedingungen wurden ein Picknick neben den Baufeldern am 02.08.20 für die "Neuen" organisiert. Treffen der AGs / Gremien, um die Gestaltungs-Pläne zu besprechen und die Eindrücke und Fragen an die Architekten zurück zu koppeln, wurden digital durchgeführt. Diese Formate - persönlich und digital - sollen niedrigschwellig ausgebaut und vertieft werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir gehen aktiv auf die Zielgruppen und Menschen des Stadtteiles zu, und motivieren sie zur sie zur eigenständigen Teilhabe. Wenn die Interessenslagen der Bewohner*innen berücksichtigt wurden und sie an der Planung und Umsetzung aktiv teilnehmen.
Beschreibung
Wenn die Bedarfe der unterschiedlichen zu fördernden Zielgruppen der Bewohner*innen im Quartier effektiv und zielgerichtet im Netzwerk / zu Kooperationspartnern vermittelt werden können.
Beschreibung
Sobald die Gruppenbildung zu freiwilligem Engagement führt, können Synergieeffekte in der Nachbarschaft genutzt werden und die Teilnahme an Veranstaltungen und interkulturellen Angeboten zu einer gesellschaftlichen Integration führen.
Beschreibung
Die Gremien, Teams und AGs sind offen für die vor Ort lebenden Menschen und deren Empowerment. Wir laden dazu ein in sog. "Briefkastenaktionen" und durch persönliche Einladung und Ansprache, denn unterschiedliche Akteure bereichern das Zusammenleben.
Beschreibung
Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) werden wir Veranstaltungen für die Bewohner*innen der Stadtteile, des Quartiers zur Vernetzung, persönlichen Austausch sowie Informationen über das Quartier und weitergeben.
Vorhandene Strukturen
Die Pro-Aktive Einbindung der Bewohner*innen des zukünftigen ecovillage hannover in den Stadtteil Kronsberg wird durch persönliche Ansprache und vernetzende Arbeit mit der bestehenden Infrastruktur vor Ort nachhaltige Unterstützung erfahren. Akteuer*innen der benannten benachteiligten Zielgruppen werden direkt angesprochen, eingebunden und gestärkt. Durch die Erfahrungen unserer bisherigen Angebote, stellen wir mit Baubeginn sofort einen mobilen Begegnungsraum (Container) auf, damit wir einen ungezwungenen Austausch pflegen können und ein Angebot für alle Interessierten an dem Modellprojekt haben. Der Aufbau eines Info- und Beratungspoints ist als Folgeangebot geplant. Dieser soll langfristig der Unterstützung der jeweiligen Interessen dienen und wird auch genutzt, um Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und die Erkundung von Neigungen und Stärken zu fördern. Die aktive Netzwerkarbeit gilt es auszubauen und zu verstetigen - unter anderem auf unterschiedlichen Ebenen mit Behörden, Initiativen vor Ort, Wohlfahrtsverbänden, freie Träger, Vereinen und Ehrenamtlichen durch Einbindung und Betreuung, um eine nachhaltige und integrative Wirkung für die zukünftigen Bewohner*innen zu schaffen. Die Bewohner*innen sollen eine selbstbestimmt und selbstständige Möglichkeit erlernen, Problemstellungen langfristig vor Ort unkompliziert und für sie transparent zu lösen. Wir fühlen uns mit der im ecovillage-Prozess geschaffenen Charta des Zusammenlebens verbunden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Baudezernat (Stadtplanung, Bereich Wohnversorgung), Sozialdezernat, FB Senioren, Stadt Hannover, Integrationsmanagement für Flüchtlinge LH Hannover, LH Hannover Koordinationsstelle ALBuM, Koordinierungsstelle Integration Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ / Neue Presse / Wochenblätter / Hallo Sonntag / Soziale Medien / h1 / Radio Hannover / ZDF / ARD / RTL
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KrokuS / Stadtteilzentrum Kronsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus- und Grundeigentum, LBS Bausparkasse, Ostland Wohnungsbaugesellschaft, Verband Wohnungseigentum Niedersachsen e.V., Stiftungen soll die Möglichkeit gegeben werden sich mit Bausteinen zu beteiligen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Schirmherr d. Vereines dorfleben ecovillage hannover e.V.) ; MdB Yasmin Fahimi; Die Ratsfraktionen und der Stadtbezirksrat stehen nahezu geschlossen hinter dem Projekt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Genossenschaftsmitglieder von ecovillage hannover , die Bewohner*innen der angrenzenden Stadtteile sowie an dem Thema Suffizienz (Selbstgenügsam) interessierte Bewohner*innen Hannovers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Caritas/Diakonisches Werk- EVLK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V. , AMFN Arbeitsgemeinschaften Migranten/innen und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , jukus e.V. , TTH Hannover e.V., kreHtiv e.V., baobab Zusammensein e.V., GeFaZ e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , Ethno Medizinisches Zentrum e.V., Hannöversche Aidshilfe e.V., STEP- Drobs Hannover, diverse Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anerkennungs-und Qualifizierungs-Beratung Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer Hannover ,Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ in Hannover, Hannover Impuls GmbH,NeMiA – Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachen DGB-Bezirk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Bildungsträger u.a. LEB Sprachenzentrum Mittelfeld, DAA Laatzen, SBH Nord GmbH, AWO Bezirk Hannover, BNW (Maßnahme "Alles aus einer Hand") u.a. Sozialverbände, Gruppierungen zu den Bereichen Obdachlose, Migranten und Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interkultureller Sozialdienst Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Genossenschaft ecovillage wird Eigentümer des ersten Baufeldes Ende 2020, mit den Hochbauarbeiten wird im Sommer 2021 begonnen. Zur Zeit befinden wir uns im Endstadium des städtebaulichen Wettbewerbes. Eine Vernetzung mit dem Quartiersmanagement mit der LH Hannover und dem Bezirksrat Bemerode, Wülferode und Kirchrode besteht. Das Projekt soll langfristig aus den Mieteinnahmen der Genossenschaft finanziert werden.
Galerie
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s56a4241
s56a4246
20200116 200056
Zustimmung Veröffentlichung
On

FITmobil

Ansprechpartner
Jenny Reissig
Funktion 1. Vorsitzende
Fahrradfahrten verbinden Nationen und Regionen
Projektbeschreibung
Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf – ein Team e.V., bringt sich seit Mai 2015 als Dorfverein ehrenamtlich mit verschiedensten Projekten ein. In Gemeinde wird Bürgerbeteiligung großgeschrieben. Medium „Dorfgespräch“, lädt Bürger zur Beteiligung an kommunale Entwicklungsthemen ein. Bürger gründeten den Verein, weil sie Angebote für Senioren, Kinder u. Umweltthemen anbieten wollen. Sept. 2015 traf die Flüchtlingswelle die Gemeinde. Es gab eine Flüchtlingsnotunterkunft des Ld Niedersachsen mit 800 Flüchtlingen. Bürger engagieren sich seitdem in der Flüchtlings-Integrationsarbeit. Zurzeit leben 16 in Wohnungen u. 200 Flüchtlinge in Wohnanlage des LK Gifhorn im OT Lessien. BürgernIdeen werden aufgegriffen u. als Angebote umgesetzt. Dorftreff MOSAIK bietet Klöntreff, Lesestübchen, Kochtreff, Bauchtanzgruppe, Sprachkurse, Café Kinderwagen, Angebote für Wanderungen u. Radtouren, Bürgerfrühstücke, saisonale Nachbarschaftsfeste, Ausstellungen, das Bienenprojekt, Fußball-Integrationsmannschaft, Einkaufsfahrten mit Senioren im vereinseigenen VW-9sitzer-Bus, sowie die Fahrradwerkstatt in der Flüchtlings-Wohnanlage an. In Zeit der Coronaneinschränkungen wurde eine Problematik deutlich, die Jung und Alt gleichermaßen betrifft. Der Verein muss seine Einkaufsfahrten mit den Bürgern einstellen, dafür wird für die Bürger eingekauft. Kontaktsperren, keine Nahversorgung u. schlechter ÖPNV lässt die Senioren vereinsamen. Nahversorgung befindet sich in Nachbarorte 7-12 km entfernt. Angebot, Einkaufsfahrten mit vereinseigenem VWBus, soll mit 2 E-Lastenbikes erweitert werden. 1 soll in Wohnanlage Lessien stehen u. 1 am Dorftreff MOSAIK. So können mit Senioren gemeinsame Einkäufe mit den Bikes gemacht werden. Einkäufe auch für nicht mobile Senioren können damit transportiert werden. Die Lastenräder sollen auch für Ausflüge mit kleinen Kindern genutzt werden. Bürger und Flüchtlinge lernen die Wege, Sehenswürdigkeiten u. Ausflugsziele in der Region kennen. Gemeinde plant Ladestation für E-Bikes. Die 56 qkm große Gemeinde verfügt über ca. 180 Km Land- u. Forstwege u. lädt zum Fahrradfahren ein. Verein will dazu beitragen, dass das gemeinsame Ziel Integration u. gemeinsames Fahrradfahren sich stets weiterentwickelt. Soziale Kontakte werden geknüpft, sportliche Betätigung für Kinder/Senioren wird gefördert. Einfache handwerkliche Tätigkeiten an Fahrrädern werden vermittelt. Die Umsetzung des Projektes wäre ein weiterer Baustein für eine gute dörfliche Lebensqualität.
Laufzeit
2020-11-15 00:00:00
Ausgangslage
Seit 09.2015 leben Flüchtlinge in Wohnanlage (z.Zt. ca. 200) des LK Gifhorn. Räder sind gerade hier wichtiges Fortbewegungsmittel. Die Bushaltestelle ist 2 Km von der Wohnanlage entfernt. Die Infrastruktur der Gemeinde, wie Kindergarten, Schule, Bank und Sportplätze, ist im Ortsteil Ehra und von Wohnanlage 4 Km entfernt. Gleiches Problem gilt auch für Senioren, da im Ort keine Nahversorgung (Entfernungen zu nächsten Möglichkeiten 7-12 Km) vorhanden ist. Der ÖPNV ist nicht optimal und in Ferienzeiten zusätzlich eingeschränkt. Für die Bevölkerung ist das Fahrrad ein wichtiges Fortbewegungsmittel. Durch das Projekt soll Eigeninitiative zur Nahversorgung, soziale Kontakte und sportliche Betätigung gefördert werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
38468 Ehra-Lessien
Beschreibung
Gemeinde Ehra-Lessien in der Samtgemeinde Brome mit dem Grundzentrum sowie umliegende Samtgemeinde Boldecker Land und Einheitsgemeinde Sasenburg
Einwohnerzahl
1700
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
200 Flüchtlinge bei Gesamteinwohnerzahl 1700, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
radweg.jpg (183.82 KB)
GWA/QM-Ansatz
Der Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf - ein Team e.V. ist ein sehr gut vernetzter Dorfverein. Nach Kenntnis von Problemen oder Handlungsfeldern wird nach Lösungen gesucht und überwiegend auch umgesetzt. Gerade die Bürgerbeteiligung ist hier ein wichtiges Kriterium. Nach dem Motto "nicht, was wird für mich getan, sondern was kann ich tun", werden Bürger an Entscheidungsprozessen beteiligt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standart ist erreicht, wenn die Bürger die Angebote des Dorftreffs annehmen
Beschreibung
Nach Unterstützung von "Machern" ist Ziel, dass sich die Bewohner selbst für Veranstaltungen organisieren
Beschreibung
Kooperationen funktionieren schon jetzt. Dorfveranstaltungen wie z.B. Weinfeste werden von allen Vereinen zusammen ausgetragen.
Beschreibung
Jeder Verein muss nicht alles haben, man sich sich untereinander aushelfen. Z.B. vereinseigener Bus kann durch einen einmaligen Jahresbeitrag von 50,-- € von den Vereinen vor Ort mit genutzt werden.
Beschreibung
Alle Vereine und Verbände treffen sich regelmäßig und tauschen sich aus nach dem Motto "gemeinsam sind wir stark"
Vorhandene Strukturen
Qualifizierte Engagementlotsin für Ehrenamtliche in Niedersachsen, sowie qualifizierte Dorfmoderatorin unterstützt ehrenamtlich die Arbeit des Fördervereins. Enge Zusammenarbeit mit allen Vereinen in der Gemeinde. Veranstaltungen wie Weinfest oder Adventskranzanleuchten werden gemeinsam ausgerichtet. Teamsprecher werden qualifiziert durch Teilnahme an Workshops bundesweiter Organisationen wie z.B. Bündnis für Demokratie und Toleranz, Niedersachsen packt an oder ähnliche. Beratungsstipendium von "startsocial" wurde für Bestandsanalyse und Projektmanagement erfolgreich genutzt. Förderverein hat sich weiterentwickelt und hat sich als feste anerkannte Institution sowohl für Dorftreff MOSAIK - Angebote als auch in der Integrationsarbeit in der Gemeinde und Region etabliert. Gemeinde unterstützt den Dorftreff, indem ein ehemaliger Laden Miet- und Heizkostenfrei genutzt werden kann und jährlich gibt es einen Zuschuss von 1000,-- €, die die Nebenkosten decken. Für jedes Angebot innerhalb des Dorftreffs (MOSAIK) und Integrationsarbeit (FIT) gibt es eigene Sprecher, die sich in den jeweiligen Gruppen ehrenamtlich engagieren. Als Anerkennung für die geleistet Arbeit für die Dorfgemeinschaft wurde der Verein schon 2x vom BfDT ausgezeichnet und ist in diesem Jahr für den Deutschen Ehrenamtspreis nominiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Jörg Böse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum,Inh. Hilda Rüdiger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilige Feuerwehr, Ortsbrandmeister Dirk Lindenblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein TuS, Vorsitzender Sven Grabowski
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Ortsgruppe, 1. Vorsitzende Ute Scheer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule und Kindergarten in Ehra-Lessien sowie LEB (ländliche Erwachsenenbildung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Helmut Kramer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkswagen Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fahrradhändler in der region
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allerzeitung, Isenhagener Kreisblatt, Gifhorner Rundschau und Samtgemeindeblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bundes- und Landtagsabgeordnete
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsstabstelle Landkreis Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werbesponsoren an vereinseigenem VW-Bus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tourismusverband Südheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Bromer Land
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist innovativ sowie in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht nachhaltig angelegt. Projektantrag soll Anschubfinanzierung darstellen. Nach Finanzierungszeitraum sind Strukturen der ehrenamtlichen Unterstützung aufgebaut sowie die Instanthaltung der Lastenfahrräder gesichert. Dorftreff und dazugehöriges Grundstück (Eigentümer Gemeinde) mitten im Ortsteil Ehra dürfen bis auf unbestimmte Zeit kostenfrei genutzt werden. Da gemeinnützig anerkannt, kommen regelmäßig Spenden.
Galerie
fuer jenny 1
haus foerderverein
mosaikundfit72
Zustimmung Veröffentlichung
On

www- Wunderbares Wohnzimmer Wagenfeld

Ansprechpartner
Michael Steinmeyer
Aktionsräume gestalten-gemeinsam handeln!
Projektbeschreibung
Wagenfeld ist eine kleine Kommune im ländlichen Raum des Landkreises Diepholz mit 7.218 Einwohnern. Der Kommune fehlt ein Ort der Begegnung, der für alle Menschen zugänglich ist: Also ein Ort der Beteiligung und der gelebten Nachbarschaft. Solch ein Raum soll mit unserem Projekt "www-Wunderbares Wohnzimmer Wagenfeld" entstehen. Ein Bürger Wagenfelds hat eine im Februar 2020 geschlossene ehemalige Gaststätte erworben und möchte einen Teil des Gebäudes für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Dort soll ein Begegnungszentrum für die Bürger_innen Wagenfelds entstehen. Jede/r Bürger_in soll die Möglichkeit erhalten sich zu beteiligen und das Zentrum mit aufzubauen. Das Gebäude ist traditionsreich, allen Einwohner_innen Wagenfelds bekannt und mit positiven Erinnerungen an Festlichkeiten, Treffen mit der Familie und Freunden besetzt. Das Projekt ist ein Zugewinn für die Gemeinde, da Interessen gebündelt werden, Beteiligung ermöglicht wird und Demokratie erlernt sowie erprobt werden kann. Verschiedene Angebote können unter einem Dach stattfinden und Nachbarschafts- und Netzwerkstrukturen können entstehen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
2019 wurde von der Kommune Wagenfeld ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept in Auftrag gegeben. Hierbei wurde erkannt u. benannt, dass es keine neutrale Anlaufstelle für Jugendliche gibt. Weder kommunale noch kirchliche Akteure verfügen über solch eine Anlaufstelle für jene Zielgruppen.In Wagenfeld gibt es zudem keinen neutralen Ort der Begegnung, der unabhängig von Institutionen oder Vereinszugehörigkeit aufzusuchen ist: Also einen Ort, an dem Wünsche geäußert, Beteiligung ermöglicht und Demokratie erlernt werden kann. Seit 2015 hat Wagenfeld eine Vielzahl geflüchteter Personen aufgenommen. Seitdem gibt es dank der Kooperation von Kirchengemeinde, Kommune u. Diakonischem Werk (DW) Deine kontinuierliche Flüchtlingshilfe durch Ehrenamtliche (EA´s). Diese begleiten sowohl den Runden Tisch Integration als auch das Café International. Doch auch noch so engagierte EA´s geraten in ihrem Handeln an ihre persönlichen Grenzen. Seit 2018 ist das DW in Form eines Projektes in der Kirchengemeinde Wagenfeld aktiv u. begleitet die EA´s in der Flüchtlingshilfe. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurden die EA´s befragt, welche Bedarfe und Wünsche sie haben, um ihre hochbelastende Tätigkeit fortführen zu können. Die EA´s wünschen sich eine kontinuierliche Begleitung u. eine/n Ansprechpartner_in vor Ort. An verschiedenen Orten in der Gemeinde Wagenfeld sind (manchmal in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Geflüchteten) auch Arbeitsmigrant_innen untergebracht. Hauptarbeitsfelder für Arbeitnehmer_innen aus Bulgarien, Rumänien und Polen sind die Landwirtschaft u. Fleischindustrie. Die Gruppen der Arbeitsmigrant_innen bilden meist ein in sich geschlossenes System.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wagenfeld
Beschreibung
Da es sich in Wagenfeld um eine Kleinstadt mit nur knapp über 7000 Einwohnern handelt, ist für das Projekt keine räumliche Abgrenzung des Gebiets geplant, zu dem ist Wagenfeld eine Einheitsgemeinde, so dass alle Ortsteile mit einbezogen werden müssen.
Einwohnerzahl
7218
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wagenfeld
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Wagenfeld
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Gemeinsam mit den Bewohner_innen vor Ort solle ein Ort der Begegnung aufgebaut und gestaltet werden. Der Einbezug der Bevölkerung ist dabei von höchster Bedeutung. Mittels Beteiligungsverfahren können die Bewohner_innen ihre Bedürfnisse und Wünsche zum Ausdruck bringen und die Erfahrung machen, dass durch ihr zu tun etwas erreicht werden kann. Die Erhebung der Bedarfe, dient dem Aufbau einer langfristigen Struktur der Gemeinwesenarbeit. Die Bewohner_innen werden aktiv befähigt und motiviert, sich für ihre Bedarfe einzusetzen. Das gemeinschaftliche agieren steht im Vordergrund. Das Projekt verbessert die soziale Teilhabe in der Gemeinde. Die gebietsbezogenen Strukturen spielen im Projekt eine große Rolle und werden dauerhaft mit einbezogen. Das Gebäude für den Ort der Begegnung hat Tradition und würde ohne die Hilfe aktiver Bürger_innen verfallen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner_innen werden durch geeignete Beteiligungsverfahren dauerhaft und regelmäßig in den Prozess des Aufbaus, des Ablaufs und der Verstetigung der Strukturen der Gemeinwesenarbeit einbezogen.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit steht mit wichtigen Akteuren vor Ort in engem Kontakt. Runde Tische/Arbeitsgruppen werden installiert und finden regelmäßig statt. Die Teilnahme ist den Akteuren wichtig. Aktionen/ Projekte werden gemeinsam geplant und umgesetzt.
Beschreibung
Bewohner_innen unterschiedlichster Zielgruppen kommen regelmäßig zu Projekten und Angeboten. Es konnten Kontakte entstehen, die es zuvor auf Grund fehlender Begegnungsmöglichkeit nicht gegeben hätte. Niederschwellige Nachbarschaftshilfen sind entstanden.
Beschreibung
Die Kommune unterstützt das Projekt und sieht Gemeinwesenarbeit als wichtigen Bestandteil der Gesamtstrukturen an. Die Kommune erarbeitet in Zusammenarbeit mit der GWA , Möglichkeiten, die Struktren der GWA über die Projektlaufzeit hinweg zu verstetigen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Wagenfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung DH, Klönschnack, Wochenblatt, Webseite des Diakonischen Werks, Gemeindebrief
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche des Runden Tisch Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Auburg Grundschule, Oberschule Wagenfeld
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfrauen und Ratsherren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Diepholz Syke Hoya
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen, Landjugend, Freiwillige Feuerwehr, TuS Wagenfeld, TSV Jahn Ströhen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Kommune befürwortet das Projekt und ist ein starker Kooperationspartner. Nach Auslauf der Projektlaufzeit hat sich das Projekt in soweit verstetigt, als dass es von den Bürger_innen Wagenfelds, der Kommune und der Kirchengemeinde Wagenfeld selbstständig getragen und fortgeführt werden kann. Dies ist möglich, da die Immobilie für das Projekt kostenfrei zur Verfügung steht und mit tragenden ehrenamtlichen Strukturen weitergeführt werden kann.
Galerie
gebaeude begegnungszentrum 3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Inklusiver und Integrativer Mehrgenerationenpark Seggebruch

Ansprechpartner
Manuela Tarbiat-Wündsch
Funktion Geschäftsführer
Förderung von Inklusion und Nachbarschaftlichen Engagement im Quartier
Projektbeschreibung
Unser Verein Mehrgenerationenhaus Bückeburg e.V. baut derzeit ehrenamtlich und nebenberuflich den o.g. Mehrgenerationenpark (10 Mio.) im ländlichen Raum, zur Verbesserung der Infrastruktur und der Angebote für junge, alte, Familen, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung. Eröffnung ist im Dezember 2020. Wir, die MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH (Inklusionsunternehmen), wurden vom Verein gegründet, um den Betrieb des Parks zu übernehmen und auch Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Durch einen Kümmerer und eine nachbarschaftliche Tauschbörse runden wir unser Angebot, das Wohnen (sozialer Wohnungsbau), Arbeiten (sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behidnerung) und Freizeit (Kultur, Musik, Sport, Tanz, Kurse, Beratungen usw.), ab. Neben den o.g. Bestandteilen gibt es noch eine 24 Std- Kinderbetreuung zur besserern Vereinbarung von Familie und Beruf (Schichtdienst z.B. in der Pflege), einen Werkraum/Atelier, einen Clubraum und einen schallisolierten Bandraum für Musikförderung. Bewohner und Gemeindebewohner und andere können diese Angebote nutzen. Diese Bereiche werden auch für die Ferienbetreuung genutzt. Für den Aufbau der Tauschbörse und der Position des Kümmerer sowie einer Koordinierungskraft benötigen wir noch finanzielle Mittel. Da das Personal bei der gGmbH beschäftigt wird, stellen wir den Antrag als gGmbH. Unser Projekt ist deutschlandweit bekannt und hat schon erreicht, dass Menschen aus ganz Deutschland zu uns auf´s Land umziehen. Wir können bereits jetzt belegen, dass man die "Landflucht" durch ein passendes Projekt stoppen kann. Für den Umweltaspekt werden wir ein Mobilitätskonzept umsetzen, so dass nur ca. die Hälfte der Mieter einen PKW haben. Wir stellen ein Elektroauto bereit. Wir haben Grüne Dächer und PV auf dem Dach, sowie einen Biogarten und Bienen. Unser Projekt bildet einen Querschnitt der Gesellschaft ab, mit allen und allem was dazu gehören sollte. Respekt, Toleranz, die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und demokratische Grundsätze sind für uns selbstverständlich. Wir sind als Inklusionsunternehmen (MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH) bereits vom Finanzamt und Integrationsamt anerkannt. Unseren gemeinnützigen Verein gibt es seid Februar 2016 und dieses Jahr eröffnen wir bereits unser riesiges Projekt. Wir könnten die Unterstützung gut gebrauchen.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ausgangslage war: 1. die Tatsache, dass die Inklusion nach der Schule nicht weitergeht. Die meißten Schulabgänger mit Behinderung werden in die Werkstätten gedrängt. Es gibt keinen Anschluss an den 1. Arbeitsmarkt. Hier stezen wir an und geben auch Schulabgänger ohne Ausbildung einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. 2. Die Vereinsamung und Armut von Rentnern, die mit Ihrer Rente nicht auskommen. Dadurch wird die Isolation, Angst, Depression und geistiger und körperlicher "Verfall" gefördert. Hier steuern wir gegen. 3. Die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hat man bei Corona gut gesehen. Gerade die Menschen, die in der Pflege arbeiten (Schichtdienst), wissen nicht wohin mit den Kindern, wenn sie z.B. Nachtschicht haben. Nicht jeder hat Familie in der Nähe. 4. Wenig Nachbarschaftshilfe im ländlichen Raum vorhanden und Verbesserung der Infrastruktur für alt und jung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Nienstädt - Gemeinde Seggebruch
Beschreibung
Das Projekt liegt in der Gemeinde Seggebruch neben 2 Neubaugebieten. Anschrift: In den Zäunen 2 in 31691 Seggebruch.
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Die Gemeinden Seggebruch, Helpsen und Hespe liegen beinander und haben insg. ca.4.500 Einwohner
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
einzugsgebiet.jpg (46.19 KB)
eg.png (423.31 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Unser ganzes Projekt und der Betrieb sind danach ausgelegt. Die Menschen stehen im Vordergrund. 27 von 33 Wohnungen sind sozial gefördert. Die Aktion Mensch ist unser Fördergeber, sowie das Land Niedersachsen (Sozialmin.), die Gemeinde und das ArL. Das Miteinander und die gegenseitige Hilfe stehen im Vordergrund. Wir bringen Menschen und Interessen zusammen. Der Kümmerer wird einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozialer Aufgaben, Lösung von Problemen und Sicherung der Demokratie leisten. Wir erkunden Interessen von Menschen und entwickeln Handlungsmöglichkeiten und unterstützen die Menschen dabei, möglichst selbsttätig für ihre Interessen einzutreten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wie viele Kooperationen geschlossen wurden. Die einzelnen Bereiche weiterentwickelt oder ausgebaut wurden. Die Entwicklung wird anhand von Besucherzahlen festgehalten. Bestandsaufnahme und Veränderung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinden Seggebruch, Helpsen, Hespe und Nienstädt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musiker und Künstler unterschiedlichster Art.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Hespe, Hort Seggebruch, Jugendtreff Helpsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Ambusan, Lahde, Kreisaltenzentrum helpsen, Krankenhaus Vehlen und Minden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TVB Bergkrug Sportverein, Siedlerbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Nienstädt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Wochenblatt, Scarlett, Bückeburg lokal, Radio, TV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. Constanze Koslowski
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die langfr. Finanzierung wird durch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kostenträgern gesichert. Z.B. der Kranken-, Unfall- oder Pflegekasse, beim Rentenversicherungsträger, bei der Berufsgenossenschaft oder der Haftpflichtversicherung. Bei uns beinhaltet der Kümmerer auch die Funktion des Dorfhelfers. Diese Teile können per Attest abgerechnet werden. Zudem fließen die Vereinsbeiträge der Tauschbörse in diese Position. Zusätzlich wurde für den Start ein Kredit aufgenommen. Spenden werden gesam
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Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Demokratie gestalten im Sahlkamp

Ansprechpartner
Manja Taylor
Funktion Projektkoordinatorin
Ich im Sahlkamp - Wir auf der Welt. Ein stadtteilbezogenes Projekt für Persönlichkeitsentwicklung und eine nachhaltige Zukunft
Projektbeschreibung
Die Beteiligung der Sahlkampbürger*innen wird auf individueller Ebene trainiert und darauf aufbauend im Gruppenkontext und in Stadtteilgremien umgesetzt. Der Sahlkamp ist relevant für unsere Stadtgesellschaft und verschafft sich Gehör! Unser Projekt entfaltet sich über die 3 Jahre von einem individuellen zu einem kollektiven Fokus. Politikverdrossenheit und Desillusionierung begegnen wir im 1. Jahr zunächst mit Projekten für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung, denn solange ich mit mir selbst nicht im Reinen bin, ist mir der andere egal. Wir fördern also im 1. Jahr persönliche Ziele, Visionen und Handlungsfähigkeit der Anwohner*innen. Im 2. Jahr liegt unser Fokus auf Quartier, Stadtteil, Nachbarschaft, wird also nach ersten Erfolgserlebnissen der TN mit eigenen Ressourcen erweitert. Das 2. Jahr steht im Zeichen von Solidarität und Gemeinschaftsgefühl. Der und die Einzelne sollen erleben können, dass sie gemeinsam Ziele erreichen können und die Stärken des Stadtteils kennenlernen und nutzen. Hier stärken wir vor allem auch die Kooperation mit dem Bezirksrat, dessen Bewohnersprechstunde leider oft leer ist oder von einer kleinen homogenen Gruppe genutzt wird - das wollen wir ändern! Im 3. Jahr wird der Blick noch weiter - auf Stadt, Land, Welt: Wir wissen, dass unsere Anwohner auch von größeren gesellschaftlichen Fragen bewegt werden, sich von diesen jedoch oft überfordert fühlen oder sich von fake news vereinnahmen lassen. Wir setzen uns nun zur Aufgabe, diese Überforderung anzugehen und den Themen und Visionen der Menschen in unserem Stadtteil mehr Raum zu geben. Unser im Gesundheitsprojekt getesteter generationsübergreifender Ansatz erscheint uns hilfreich für diese komplexe Aufgabe: wir können so die eigenen Ressourcen im Sahlkamp weiter wecken und die verschiedenen Altersgruppen können sich gegenseitig befruchten. Gemeinsame Interessen auch gemeinsam zu vertreten und sich mit seinem Stadtteil zu identifizieren ist eine aus dem alten Projekt gewachsene Perspektive. Diese noch zaghafte Pflanze wird der SPATS e.V. in seinem Projekt „Ich im Sahlkamp-Wir auf der Welt“ pflegen. Wir haben in unsere Konzeption mit einbezogen, dass 2021 noch weiterhin von Abstandsregeln und Personenbeschränkungen in geschlossenen Räumen geprägt sein wird - unser Fokus auf Arbeit mit Kleingruppen, 2er-Gruppen und Einzelnen bezieht dies mit ein, so dass wir voraussichtlich die Maßnahmen überwiegend wie geplant durchführen können.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil Sahlkamp liegt im Nordosten Hannovers, hier leben 14.433 Menschen. Die Anwohner*Innen des Stadtteils, insbesondere im Gebiet „Sahlkamp Mitte“ haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Wir haben im Projekt "Gemeinsam Gesund Leben", besonders seit der Coronazeit, intensiv mit Einzelnen und Kleingruppen gearbeitet, die hauptsächlich über ihre Perspektivlosigkeit gesprochen haben. Vielen fehlt es an Teilhabemöglichkeiten, sie fühlen sich von der Politik zu wenig beachtet. Verschwörungsideologien sind ein Thema, dem wir mit bloßem Fokus auf Gesundheitsfakten nicht bekommen. Mit dem demokratiefeindlichen Potential der derzeitigen bundesweiten Demos dürfen die Kommunen vor Ort nicht allein gelassen werden. Ressourcen von Land und Bund sind notwendig. Am Thema "Gesundheit" arbeiten wir anderswo mit gestärkten Netzwerken weiter. Zurückliegende Anstrengungen, um ein Stadtteilforum zu installieren sind leider gescheitert. Wir haben mithilfe der aktuellen Förderung ein generationsübergreifendes „SPATS-Parlament“ initiiert. Dementsprechend sind wir in Bezug auf eine gelingende Partizipation in den kommenden Jahren optimistisch und möchten mit unseren Bewohner*Innen eine Teilhabe an politischen Vorgängen im Sahlkamp realisieren. Die generationsübergreifende Arbeit aus dem aktuellen Projek spricht viele Bewohner*Innen an, unabhängig von ihren individuellen Hintergründen in Bezug auf Alter, Herkunft und Geschlecht, und dient so brückenbauenden Beziehungen. Häufig fehlen im Sahlkamp die Berührungspunkte zwischen unterschiedlichen Zielgruppen. Diesem Problem wollen wir entgegenwirken, Vorurteile abbauen und weitere Desilliusionierung stoppen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
Der Stadtteil Hannover-Sahlkamp liegt im Nordosten zwischen Autobahn (im Norden), Mittellandkanal (im Süden), General-Wever-Straße* (im Osten) und Holzwiesen (im Westen). Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Sahlkamp, der das Soziale-Stadt-Gebiet "Sahlkamp-Mitte", das im Zentrum des Stadtteils Sahlkamp mit seiner Hochhausbebauung liegt, mit einschließt. Innerhalb der Projektlaufzeit sollen die Bauarbeiten zum Neubaugebiet "Gartenstadt" beginnen. Dort werden über 1.000 neue Bewohner*innen zuziehen. *es läuft ein Bürgerbeteiligungsprozess zur Umbenennung.
Einwohnerzahl
14334
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Wahlen und Statistik, Koordinationsstelle Sozialplanung der Stadt Hannover (Stand: 31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet Soziale Stadt (s. Quartiersplan) liegt innerhalb des Projektgebiets (s. Stadtteilplan). Es gibt "unsichtbare" Grenzen zwischen Bewohner*innen des sogenannten Speckgürtels und des Soziale-Stadt-Quartiers, die wir mit unserem Projekt überbrücken wollen. Landesfördermittel sind in den nächsten Jahren für unser Gebiet so wichtig aufgrund folgender Punkte: 1. 9 Einrichtungen im Fördergebiet "Soziale Stadt" Sahlkamp sind von städtischer Seite unterfinanziert, teilweise seit Jahrzehnten. Besonders für 2021/22 befürchten wir aufgrund der 2020 gesunkenen Steuereinnahmen in den Kommunen durch die Coronakrise, dass an unseren Kunden - den Menschen, die in der Gesellschaft ohnehin die geringste Lobby und leiseste Stimme haben - weiter gespart werden soll. 2. Die Haushaltsentscheidungen der Stadt Hannover verzögern sich aufgrund von Corona, möglicherweise erfahren wir erst im April 2021, wie hoch unsere Budgets sein werden / welche Anteile unserer Anträge finanziert werden. 3. Im nächsten Förderzeitraum bis 2023 werden die Planungen für ein Neubaugebiet im Sahlkamp realisiert und die Bewohnerinnen des "soziale Stadt" Quartiers befürchten in Zukunft eine Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur durch Abwanderung von Ärzten, Geschäften, durch Mehrbedarf an der schon gut ausgelasteten Grundschule etc. 4. Es fehlen Räume, die Gruppen von Anwohner*innen kostenfrei /-günstig in Selbstorganisation nutzen können. 4.b .. besonders solche Räume, die von allen Akteuersgruppen als "neutral" wahrgenommen werden. Zusätzlich zu den o.g. statistischen Daten wohnen im Sahlkamp überdurchschnittlich viele Personen auf kleinem Raum (2,2 Personen pro Haushalt, ggü 1,8 Personen in der gesamten Stadt).
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich auf Kinder bis 15 Jahre. Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil Ausländer*innen im Sahlkamp ist seit 2014 um 1.212 Menschen gestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 44,3%. Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten: prozentualer Anteil von Haushalten mit Kind(ern) an Bedarfsgemeinschaften, die Transferleistungen beziehen. Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten die persönlichen Ressourcen der Anwohner*innen stärken, und bislang passive oder gar desillusionierte Menschen dadurch aktivieren, dass der Fokus im ersten Projektjahr auf individuellen Wünschen und Zielen liegt. Die Teilnehmer*innen (TN) sollen ihre Ressourcen positiv erfahren und einsetzen und so ermutigt werden, dies öfter zu tun - im 2.+3. Jahr auch in Zusammenarbeit mit Nachbar*innen und Anderen. Die Netzwerke im Quartier und die Bewohner*innen stehen im Zentrum unserer Arbeit. Bereits vorhandene Beteiligungsformate sollen nutzerfreundlicher werden und mehr genutzt und damit gestärkt werden. Hierzu wollen wir neue Akteur*innen einbeziehen. Aus bestehenden Netzwerken wurde der Bedarf nach mehr Verlinkung des Gebietes sozialer Stadt und des Rest-Stadtteils an uns herangetragen. Beteiligungsformate und andere Angebote werden häufig von denselben, homogenen Gruppen genutzt, so dass es über den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen und über neue Kooperationen möglich ist, andere Anwohner*innen zu aktivieren und zu integrieren. Wir begrüßen weiterhin die Gemeinwesenorientiertheit dieser Landesministeriums-Ressource, da unsere positiven Erfahrungen generationsübergreifender Arbeit der letzten Förderperiode so in dieses Beteiligungsprojekt einfließen können. Außerdem sind bei der Aktivierung von Gruppen, die sonst für Beteiligungsformate unerreichbar sind, ein niedrigschwelliger Ansatz sowie eine gute Beziehungsbasis unumgänglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Teilnehmer*innen des 2.- und 3. Projektjahres sich - über kulturelle, soziale oder Einkommensgrenzen hinweg - in Paten- oder Kleingruppenprojekten gemeinsame Erfolge erleben. Wenn Teilnehmer*innen erfahren, dass sie gemeinsam stärker sind.
Beschreibung
Wenn wir durch unsere Beziehungsarbeit in unseren sonstigen Einrichtungstätigkeiten neue Akteursgruppen aktivieren, die in bisherigen Beteiligungsgremien nicht vertreten sind, und wenn die Themenwahl aller Maßnahmen von den Teilnehmer*innen geleitet wird.
Beschreibung
wenn TN eigene Stärken und nachbarliche Vorbilder entdecken, wenn bestehende Beteiligungsformate gestärkt werden durch Anpassung auf neue TN, wenn positives aus dem Stadtteil berichtet wird, wenn TN kleine Erfolge auf eigene Ressourcen zurückführen
Vorhandene Strukturen
Professionelle Gemeinwesenarbeit (GWA) ist im Sahlkamp seit 1991 tätig, Quartiersmanagement (QM) seit Beginn des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" im Jahr 2010. Konkrete Ziele und Wirkungen von GWA und QM im Verbund sind die Orientierung an den geäußerten Bedürfnissen und Interessen der Bewohner*innen, Organisation von Interessen im Stadtteil, die Entwicklung bewohnergetragener Aktivitäten/Strukturen und die Erhöhung der Beteiligung. QM und GWA arbeiten mit Ressourcenorientierung, sie stabilisieren vorhandene Beziehungsgefüge, nutzen und erweitern die Ressourcen im Stadtteil, sodass neue Ideen umgesetzt werden können und das Stadtteilleben bereichern. GWA und QM arbeiten mit zielgruppenübergreifendem Ansatz und erarbeiten gemeinsam mit den Einrichtungen, Initiativen und Projekten Lösungen für spezifische Probleme im Stadtteil. Derzeit unterstützt das Gremium "Koordinationsrunde" 9 Einrichtungen, die unterfinanziert sind und für die kommenden Jahre um Erhöhung der kommunalen Mittel kämpfen. 4 der SPATS-Einrichtungen gehören dazu. Aufgrund der durch die Coronakrise eingebrochenen Steuereinnahmen kann voraussichtlich 2021/2022 weniger finanziert werden, so dass Dienstleistungen für unsere Zielgruppen evtl. wegbrechen werden. Sowohl der langjährige Quartiersmanager als auch der Gemeinwesenarbeiter gehen während der Projektlaufzeit in Rente, so dass dem Stadtteil Wissen und Erfahrung verloren gehen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement, Gemeinwesenarbeit, Fachbereich Jugend und Familie, Fachbereich Soziales, Fachbereich Senioren, Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte e.V., Epiphanias Sportgemeinschaft, Internationale Stadtteilgärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V., Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat, Integrationsbeirat, Sanierungskommission, Bezirksbürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hannoversche Allgemeine, Neue Presse, Stadtteilanzeiger, Sanierungszeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche aus verschiedenen Beteiligungsformaten, Multiplikator*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Sahlkamp, Seniorenbeirat, AG Image, AG Beratung, AG Sicherheit, AG Flüchtlinge, AG Frauen, AG Kinder und Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koop-Lab "Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung in Ankunftsquartieren"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beratungsbüro Petra Kühne, Rechtsanwältin Jaanika Welsch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
1. 2,2 Std Projektkoordination für generationsübergreifende Arbeit sind beantragt (ob dies bewilligt wird, erfahren wir evtl. im April 2021) 2. Ab 2022 planen wir einen Antrag bei Demokratie leben! 3. Die beiden Kinder-/Jugendeinrichtungen planen eine Bewerbung für Beteiligungsprojekte beim Kultusministerium 4. Planung weiterer Fördermittel ab 2024 kann konkretisiert werden, wenn die Fördermittelgeber, die wir kontaktiert haben, Auskunft über zukünftige Ausschreibungen geben können.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Werkstatt Zukunft Altstadt 2.0 in Hann. Münden

Ansprechpartner
Nicole Prediger
Organisation Stadt Hann.Münden
Funktion Derzernetin Bau, Stadtentw., Umwelt, Klima
Installation eines "Kümmerers" zur lokalen Vernetzung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Altstadt Hann. Münden
Projektbeschreibung
Seit vielen Jahren ist in der Altstadt Hann. Münden eine aktive Bürgerschaft tätig. Sie befasst sich mit unterschiedlichsten Projekten, immer mit dem Ziel, sich für das Wohl der Altstadt einzusetzen und diese lebenswerter zu gestalten. Alle Akteur*innen, Vereine und Institutionen eint, dass neben dem Einsatz für die eigentliche Sache ein erheblicher Zeitaufwand für organisatorische und administrative Aufgaben aufgewendet werden muss. Im Verbund mit dem Fachwerkfünfeck soll derzeit eine digitale Plattform "Ehrenamt" aufgebaut werden, um die oben genannten Unterstützungsbedarfe gebündelt zu decken. Darauf aufbauend will die Stadt Hann. Münden eine lokale Anlaufstelle für Ehrenamtliche vor Ort schaffen. Hier sollen vorhandene Strukturen gebündelt, administrative Aufgaben übernommen und Öffentlichkeitsarbeit zentriert werden. Diese Stelle soll durch eine Person besetzt werden, ein "Kümmerer", mit Ortskenntnis, der sich persönlich einbringt und entsprechende Fachkenntnisse mitbringt. Damit will die Stadt Hann. Münden das bürgerliche Engagement unterstützen und ihre Wertschätzung zeigen. Der "Kümmerer" soll als Personalstelle in der Verwaltung verankert werden. Die direkte Verbindung zur Verwaltung und der der persönliche Kontakt zu den Akteuren soll ausserdem die bürokratische Barriere, die viele Ehrenamtliche verunsichert, abbauen.
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehrenamtlichen Akteure setzen sich für den Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität in der Altstadt ein. Jedoch arbeitet jeder Verein, jede Gruppe für sich allein auf seinem Gebiet. Dabei stellen sich für alle die gleichen Probleme, die Ressourcen an Personal sind begrenzt, administrative Dinge, Materialbeschaffung, Fördermittelakquise sind zeitintensiv. Der Kümmerer soll die für die Stadtentwicklung so wichtigen Kräfte bündeln, sich für Problemlösungen einsetzen und Synergien schaffen. Intensiveres Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen aktiven Bürger soll dabei helfen, dass sie sich gegenseitig unterstützen können und sich gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung unserer historischen Altstadt einsetzen. Der Landkreis Göttingen bewirbt sich ebenfalls mit dem Begegnungszentrum im Stadtteil Neumünden bei der Ausschreibung "Gute Nachbarschaften". Die beiden Projekte verfolgen unterschiedlichen Ansätze in zwei verschiedenen Quartieren der Stadt. Das Begegnungszentrum und die Stadt stehen in engem Kontakt und partizipieren bereits von einander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Altstadt
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die historische Altstadt von Hann. Münden, begrenzt durch die Flüsse Fulda, Werra und Weser sowie den historischen Wallanlagen.
Einwohnerzahl
2065
Quelle / Anmerkungen
Daten Einwohnermeldeamt, Stand 20.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die Altstadt Hann. Münden als wichtiger zentraler Versorgungsbereich mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten und Freizeit soll als multifunktionaler Stadtkern erhalten und zukunftsfähig gemacht werden. Die verschiedenen Initiativen stärken diese wichtigen Funktionen durch ihr ehrenamtliches Engagement und die Umsetzung von Projekten. Der "Kümmerer" wird unter maßgeblicher Einbeziehung der Akteure das vorhandene Know-How bündeln, um die Stadtentwicklung positiv, nachhaltig und lebendiger zu gestalten. Er soll als Manager im Altstadtquartier agieren, indem er die Schnittstelle zwischen Bürger und Verwaltung bildet und auch die Verbindung zur Politik herstellt. Die Initiativen können sich somit freier entfalten und sich so auf die wesentlichen Ziele konzentrieren. Die Verbesserung der Kommunikation und positives Feedback fördern zudem die Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren und stärkt die Stadtentwicklung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das intensive Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen Initiativen wurde erreicht, dass sich die Aktiven gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung der historischen Altstadt einsetzen und sich gegenseitig unterstützen und helfen.
Beschreibung
Durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen wird das Gemeinschaftsgefühl der unterschiedlichen Initiativen entwickelt, die öffentliche Wahrnehmung wie auch die Stadtentwicklung insgesamt gestärkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bereich Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Hann Münden Marketing (Tourismus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderverein Mündener Altstadt eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergenossenschaft Mündener Alstadt eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Denkmalaktivisten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Gilde eV (Vereinigung der Mündener Wirtschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Integrationsinitiative "EinMünden"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Münden blüht und summt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Tourist eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeiter- und Geschichtsvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgertreff eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DenkmalKunst KunstDenkmal eV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Lutherische Kirche, Evangelisch-Reformierte Kirche, Katholische Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Aegidienkirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Tillyschanze eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Kulturring eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KunstNetz eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rock for Tolerance eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spendenparlament eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielgeräte-Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtführergilde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steinbrückenquartier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Installation des "Kümmerers" erfolgt zunächst befristet auf den Förderzeitraum in den Stellenplan der Stadt Hann. Münden. Diese Stelle soll langfristig unbefristet in den Stellenplan etabliert werden und ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden, um kleine Projekte umzusetzen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zusammen leben in Cloppenburg

Ansprechpartner
Martina Fisser
Funktion Leitung DW Oldenburger Münsterland
Teilhabe für zugewanderte Familien aus Osteuropa
Projektbeschreibung
Die vorhandenen Strukturen sollen genutzt werden, um die Integration von EU-Bürger*innen zu befördern. Viele Zugewanderte aus Osteuropa sind im Raum Cloppenburg in der Fleischindustrie und anderen prekären Arbeitsverhältnissen tätig. Bisher ist eine Integration mit Teilhabechancen nicht gelungen. Mit dem beabsichtigten Verbot oder der Einschränkung von Werkvertragsarbeitsverhältnissen stehen zwar arbeitsrechtliche Verbesserungen für die Betroffenen an. Es müssen aber zusätzliche Anstrengungen unternommen werden, um auch eine gesellschaftliche Integration und echte Teilhabechancen vor allem für die zugezogenen EU-Bürger*innen zu ermöglichen. Dies soll gemeinsam mit bereits im Quartier ansässigen Familien geschehen. Die Kooperation der im Schwedenheim ansässigen Institutionen bieten hierfür ideale Voraussetzungen, denn das Schwedenheim ist soziales Zentrum und Familienzentrum in Cloppenburg. Zunächst wird das Schwedenheim als Anlaufstelle für die EU-Bürger*innen etabliert. Auch schon jetzt haben viele Werkvertragsarbeiter*innen ihre Familien nachgeholt um mittelfristig eine Zukunft in Cloppenburg aufzubauen. Im Rahmen des Familienzentrums Schwedenheim werden Begegnungsmöglichkeiten für einheimische und zugewanderte Einwohner*innen Cloppenburgs geschaffen. Durch interkulturelle Angebote werden zudem das Verständnis füreinander und die Chancen der Vielfältigkeit gestärkt. Darüber hinaus werden sie durch Selbsthilfeunterstützende Angebote zur aktiven Teilhabe im gesellschaftlichen Kontext befähigt. Im weiteren Verlauf werden gemeinsam mit Ihnen und mit der aufnehmenden Bevölkerung Angebote zunächst im Schwedenheim und in der Folge auch im übrigen Stadtgebiet etabliert, die ein wechselseitiges Kennenlernen ermöglichen. Durch die Beteiligungsformen im Schwedenheim als soziales Zentrum Cloppenburgs erfahren alle Einwohner*innen des Quartiers ihre Partizipationsmöglichkeiten und machen eigene Wirksamkeitserfahrungen. Sie erleben Diversität als Chance und Stärke. Teilhabechancen werden verbessert und Vorbehalte und Ängste werden reduziert.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt Cloppenburg liegt in Niedersachsen zw. Osnabrück und Oldenburg. Schlüsselbranchen sind die Ernährungswirtschaft, Elektrotechnik, Bauwirtschaft und die Produktion von Fahrrädern. Als erste Stadt in Niedersachsen wurde Cloppenburg als familiengerechte Kommune zertifiziert. Das Schwedenheim ist Familienzentrum verschiedener Kooperationspartner und bildet ein soziales Zentrum für die Stadt Cloppenburg. Insbesondere in der Fleischindustrie und im Lager/Logistik-Bereich gibt es für Menschen ohne bzw. ohne anerkannte Ausbildungen Möglichkeiten auf eine Arbeitstätigkeit. Für viele EU-Bürger*innen erfolgt dies bisher zumeist im Rahmen von Werkvertragsverhältnissen. Hier sind zum Beginn des nächsten Jahres Verbesserung für die Betroffenen geplant. Auch wenn bereits in der Vergangenheit eine große Zahl der EU-Bürger*innen ihre Familien nachgeholt haben, weil sie nicht getrennt von ihnen leben wollten, ist anzunehmen, dass sich dieser Trend in der Folge der oben genannten Veränderungen verstärkt. Zugleich muss festgestellt werden, dass Sich die Gruppe der EU-Bürger*innen zum großen Teil nicht in die Stadtgesellschaft integrieren konnte. Deshalb müssen diesbezügliche Anstrengungen verstärkt werden. Auch hierfür bietet das Schwedenheim eine gute Ausgangsposition, da hier das Zusammenwirken, die Unterschiedlichkeit und das Erleben von Selbstwirksamkeit lange Tradition hat, an die aktiv angeknüpft werden kann. Die Arbeit des Familienzentrums schwedenheim wird damit in die gesamte Stadt Cloppenburg, das heißt sowohl zur einheimischen als auch zur zugewanderten Bevölkerung ausstrahlen. Einer Segregation und Parallelgesellschaft soll entgegengewirkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cloppenburg Stadt
Beschreibung
Projektgebiet ist das Stadtgebiet Cloppenburg. Es wird im Norden durch die B72 und im Osten durch die B 72 und im weiteren Verlauf die Cappelner Straße und die Große Straße (L 842) begrenzt. Der Südliche Abschluss erfolgt entlang der K 171 (Sevelter Str., Cappelner Str., Nüttelner Str., Stapelfelder Str., Holtestr.) Im Westen bildet die B 68 und im weiteren Verlauf der Neuendamm die Grenze. Die Molberger Straße schließt dann wieder an die B 72 an.
Einwohnerzahl
35451
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia, Stand: 12/19
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Datenspiegel 2018, Herausgeber: Landkreis Cloppenburg, Stand: März 2018.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Schätzung. Im Landkreis Cloppenburg gibt es 5 große Schlachtbetriebe. Die Mitarbeiter/innen kommen stark aus dem EU-Ausland. Sprachkenntnisse sind gar nicht oder fast gar nicht vorhanden. Es gibt Einzelpersonen, Paare und Familien. Es gibt individuelle Probleme, aber auch Schwierigkeiten die für jede Gruppe zutrifft.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch Gemeinwesenarbeit sollen die zugewanderten EU-Bürger*innen Cloppenburg als IHRE Stadt erleben, in die sie sich aktiv einbringen dürfen und die sie mitgestalten können. Diese Partizipationsmöglichkeiten stehen der einheimischen Bevölkerung ebenso zur Verfügung. Alle Angebote werden mit den Bewohner*innen gemeinsam entwickelt hierfür werden die Einwohner*innen angesprochen und es wird im Familienzentrum Schwedenheim ein Anlaufpunkt für alle geschaffen. Auch wenn Cloppenburg insgesamt keine benachteiligtes Gebiet ist, gibt es in ihr mit den EU-Bürger*innen doch eine benachteiligte Gruppierung, die der niedrigschwellige Unterstützung und des kollektiv gestützten Empowerments bedarf.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projektentwicklung erfolgt auf der Grundlage von Befragung/Aktivierung von Bewohner*innen
Beschreibung
Die Kooperationspartner bringen ihre Ressourcen in das Projekt ein und übernehmen die beteiligungsstärkenden Arbeitsweisen
Beschreibung
Die Kooperation Familienzentrum Schwedenheim führt nach Beendigung der Projektlaufzeit die Zusammenarbeit und Integrationsarbeit fort.
Beschreibung
Die Angebote werden gemeinsam mit EU-Bürger*innen und Einheimischen entwickelt und gemeinsam genutzt. Zugehörige der jeweiligen Gruppierungen setzen sich aktiv für andere ein.
Nachhaltigkeit
Das Schwedenheim ist bereits ein Familienzentrum mit breiter Kooperation. Die erprobten Beteiligungen sollen nach Auslaufen des Projektes als selbstverständliche Handlungsform von allen Kooperationspartnern fortgeführt werden. So kann dauerhaft eine gemeinwesenorientierte und zukünftig neu zuwandernde Menschen integrierende und beteiligende Arbeitsweise etabliert werden. Die Grundförderung des Familienzentrums soll kommunal sicher gestellt werden.
Galerie
foto schwedenheim
Zustimmung Veröffentlichung
On

Yallah Yallah einfach*machen - Die Nordstadt auf dem Weg zu einem Quartier der (trans-)kulturellen Teilhabe

Ansprechpartner
Frank Auracher
Funktion Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter
Innovative Kooperationen aus GWA und Kulturarbeit haben großes Potenzial für diverse Zielgruppen, nutzen Synergie, stimulieren Engagement und vereinfachen Zugänge. Wir wollen verzahnte Arbeit von Bildung, Kultur, Verwaltung, Soziales und Stadtplanung.
Projektbeschreibung
Diversität bildet vor Ort die Grundlage, das Zusammenleben ist aber alles andere als einfach! 99 Nationalitäten haben ein neues Zuhause gefunden. Wir möchten Kommunikation auf Augenhöhe und Momente der aktiven (Mit-)Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes schaffen. Begegnungen sind nicht nur aufgrund sprachlicher Unterschiede gehemmt, auch Berührungsängste und Vorurteile sowie fehlende barrierefreie Aufenthalts- und Begegnungsmöglichkeiten machen es schwer, Nachbar*innen kennen zu lernen. GWA und Soziokultur, u.a. Kufa und Faserwerk, das zentrale Kulturtechniken rund um Mode, Nachhaltigkeit und sozialräumliche Planung fokussiert, möchten eng zusammenarbeiten, nutzen Synergie und entwickeln ein völlig neues Potential in der Stadtteilentwicklung! Weitere Akteur*innen widmen sich bereits der Förderung von Teilhabe und Diversität. Mit "Yallah Yallah einfach*machen" möchten wir diese Potenziale bündeln und erweitern. Wir werden 1) innovative Ansätze der Beteiligung und Aktivierung der Bewohner*innen erproben, 2) die Bildung konkreter Kooperationen stärken und 3) eine transsektorale Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche und Verwaltungsebenen auf Augenhöhe schaffen. Im Projekt werden wir die Diversität feiern und Barrieren abbauen, damit aus Wohnraum Lebensraum und aus Fremden Nachbar*innen werden. Dazu wenden wir uns dem Konzept der Transkultur zu und konzentrieren uns auf Gemeinsamkeiten statt auf Unterschiede. Neben der Transsektoralität stehen Aktivierung von Bewohner*innen, Netzwerkbildung, der Einsatz von Trainings für Multiplikator*innen, z.B. den Barriere-Scouts und den Stadtteileltern, Bildung neuer Kooperationen rund um Kulturtechniken, Sprache, Medien, Musik, Theater, Mode, Begrünung, Handwerk sowie die Nutzung von Social Media und neuen Kommunikationsformen in der Stadtgestaltung im Fokus. Es sollen neue Maßnahmen, u.a. das Leitsystem und die Arbeit mit den Kulturtechniken und Transkulturalität mit bestehenden, aber weiter zu entwickelnden Projekten wie Nordstadt im Rampenlicht und Nordstadt-Wandgalerie verbunden werden. Parallel soll in Kooperation mit Stadtplanung und Sozialdezernat/ Sozialplanung über andere Förderprogramme daran gearbeitet werden, dass sich die gesamte Struktur nachhaltig verbessert, langfristig sollen ein Kultur- und Bildungszentrum, die umgestaltete Neue Mitte Nordstadt, die Multifunktionshalle der Gesamtschule und die umzugestaltende Freifläche einer Kulturgemeinde (trans-)kulturelle Teilhabe zusätzlich fördern
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Stadtteil herrscht nicht erst seit 2015, seither aber deutlich verstärkt, eine übermäßig schnelle Veränderung der Bewohner*innenstruktur, vermehrter Zuzug von Geflüchteten und eine Zunahme des Anteils von Transferleistungsempfänger*innen, bei gleichzeitig immer weiter sinkender Schulreife der Vorschulkinder, deren Eltern zu mehr als 85% Migrationserfahrung haben. Es fehlt weiterhin an niedrigschwelligen Gesprächsanlässen, einem lebendigen Miteinander und am gemeinsamen Tun auf Augenhöhe - Die kulturelle Diversität ist viel höher als überall sonst im Kreis. Dies an sich ist nicht das Problem, Kern sind mangelnde Teilhabe, Erreichbarkeit und der Zugang zu Bildung. Es besteht "Sprachlosigkeit" aufgrund unterschiedlicher Prägungen derer, die Prozesse der (kulturellen) Bildung bereits gestalten und umsetzen und den Menschen, die u.a. dadurch "Teil werden sollen". Dieser Umstand verstärkt sich durch eine Verwaltungsstruktur, die durch ausgeprägte Sektoralität gekennzeichnet ist. Das Programm "Sozialer Zusammenhalt" bringt dabei bereits Verbesserungen und Chancen. Das besondere Potential liegt im zielgerichteten, gemeinsamen Arbeiten von Stadtplanung, Gemeinwesenarbeit, Stadtteilverein mit den aktiven Bewohner*inneninitiativen und der Kulturarbeit bzw. Soziokultur im geplanten Projekt mit der Kulturfabrik, sowie der Kooperation mit dem tpz mit deren Förderung aus dem Programm UTOPOLIS. Verbindend wirkt das Ziel der Förderung von Teilhabe und Diversität: Die Nordstadt ist typischer Ankunftsort und dient damit als Modellstandort zur Erprobung neuer Verwaltungsstrukturen - Quartier (trans-)kultureller Teilhabe als Blaupause für künftige Entwicklungsprozesse, auch anderswo!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Quartier der (trans-)kulturellen Teilhabe begrenzt sich auf den Stadtteil Nordstadt. Sie liegt innenstadtnah und wird begrenzt durch die Bahn im Süden, den Fluss Innerste im Westen, die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum entlang der B6 im Osten. Es handelt sich um ein klar abgegrenztes Gebiet. Es ist geprägt durch hohe Einwohner*innendichte und erhöhte Emissionsbelastung. Es gibt insgesamt wenige und oft unattraktive Freiflächen.
Einwohnerzahl
11221
Quelle / Anmerkungen
Fachbereich Bürgerdienste - Stadtbüro Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Soziale Stadt nördliche Nordstadt" ist nur auf einen kleinen Bereich der Nordstadt begrenzt! Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur solche Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innenengagement ist nur förderfähig, wenn es sich unmittelbar auf die Umsetzung der baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet. Die für das vorliegende Projekt beschriebenen Aufgaben, sowie Koordination und Aktivierung sind daraus nicht zu leisten. Zugleich benötigt der gesamte Stadtteil als ausdrücklicher Ankunftsort, geprägt durch eine sehr hohe kulturelle Diversität, eine deutlich verstärkte Aufmerksamkeit und Aktivierungsleistung. Die Bedarfe hinsichtlich Integration, Identifikation, Stärkung der Nachbarschaft und insbesondere der Förderung von Transkulturalität sind immens. Eine besondere Betonung muss dabei auf der Erreichbarkeit der Zielgruppe der Eltern mit ihren Kindern liegen, weil dort die Situation besonders besorgniserregend ist. So wurde über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Jahr 2019 für die Nordstadt festgestellt, dass die Schulfähigkeit der Kinder im Vergleich zu anderen Stadtteilen deutlich geringer ausfällt: Nur jedes 8. Kind in der Nordstadt ist glatt einschulbar (12 Prozent). Im Jahr 2014 war die Zahl noch mehr als doppelt so hoch! Eine enge Verzahnung soll im vorliegend beschriebenen Projekt nicht nur mit dem Programm "Sozialer Zusammenhalt" (früher Soziale Stadt), sondern auch mit der Präventionsstrategie CTC, der Arbeit des Stadtteilvereins, der Arbeit des Sozialdezernates, insbesondere der Bildungskoordination, dem Kulturbüro und der Sozialplanung stattfinden. Im Zuge der AG Nordstadt wurde z.B. durch die Fachakteur*innen herausgearbeitet, dass es im Stadtteil an der Erreichbarkeit diverser kultureller Milieus und vieler Eltern mangelt, wenig Nachbarschaftshilfe stattfindet und ein geringer Zusammenhalt existiert. Diese Ergebnisse unterstützen die unbedingte Notwendigkeit, zu aktivieren und die Teilhabe zu fördern und dabei vor allem die Partizipation der Bewohner*innen in den Vordergrund zu stellen. Teilhabe kann in der Nordstadt nur auf Basis des Konzeptes der Transkulturalität entwickelt werden, andere Teilhabekonzepte scheitern in dem durch hohe Diversität geprägten Viertel u.a. an der Zugänglichkeit oder aber der isolierten Ansprache einzelner kultureller Gruppen. Aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, die in der AG Nordstadt sowie den themenbezogenen Unterarbeitsgruppen vertreten ist, können fachliche Impulse über das koordinierende Stadtteilbüro für das Projekt Yallah Yallah zur Arbeit am Quartier der (trans-)kulturellen Teilhabe unterstützend eingebracht werden. Dadurch findet eine ideale Kooperation statt, die Synergieeffekte nutzt und Doppelstrukturen vermeidet. Die Zusammenarbeit der Fachakteur*innen vor Ort kann nur durch eine starke Gemeinwesenarbeit in unmittelbarer Kooperation mit Soziokultur und Kulturpädagogik gelingen - dies ist zugleich das besondere Potential in diesem besonderen Stadtteil.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2019 Quelle: Stand Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jugendliche 15 bis 24 Jahre. gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2019 Quelle: Stand Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen (ALG II&III) gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2018 Quelle: Stand Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der alleinerziehenden Haushalte von Haushalte Gesamt. gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2018. Quelle: Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
gerundet auf ganze Prozent. Stand 12 /2019 Quelle: Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2019 Quelle: Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65(!) Jahre, Gerundet auf ganze Prozent, Stand 12/2019 Quelle: Stadt Hildesheim
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt alle Qualitätsstandards der GWA (s.u.). Der übergreifende, vernetzte Ansatz ist aus jahrelangen Erfahrungen der lokalen Akteur*innen im Stadtteil entwickelt worden. Neu ist das ganz besonders ausgeprägte Netzwerk von GWA und Soziokultur u.a. mit dem Faserwerk, das zentrale Kulturtechniken rund um Mode und Nachhaltigkeit thematisiert. Es birgt enormes Potenzial und erweist sich mit dem Einsatz öffentlichen, begleiteten Spiels, partizipativer Kunst, Musik, Theater, Kulturtechniken, Kommunikation, Sprachmittlung und handwerklicher Kompetenz bei Mitmach-Baustellen als besonders hilfreich. Dies ist nur möglich, wenn es Mitarbeitende mit Ressourcen gibt, damit die geringen vorhandenen Ressourcen der Kooperationspartner*innen (Kitas, Schulen, Kultur- und Bildungsprojekte) aufgefangen und GWA und Soziokultur die koordinierende, aktivierende Rolle im Netzwerk und in der Kooperation auf Augenhöhe mit den Verwaltungsbereichen spielen können. Der modulare Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch diesen Akteur*innen Zugänge, die nur punktuell und zeitlich begrenzt Beiträge leisten. Das Konzept zur Förderung der Teilhabe setzt einen starken Fokus auf Partizipation und Beteiligung, verbindliche Kooperationen mit bereits aktiven und neuen Partner*innen sowie (trans-)kulturelle Vermittlung von Kulturtechniken, setzt auf Selbstwirksamkeit der Nordstädter*innen, welche Aktionen mitgestalten und somit durch das eigene kooperative Tun Teilhabe im gesamten Quartier fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk bildet das Fundament, bezogen auf je ein Teilziel soll es tragfähige Netzwerke aus Haupt- und Ehrenamtlichen geben, Mindestens 10 neue Kooperationen sind entstanden und schriftlich vereinbart
Beschreibung
Durch Partizipation und Beteiligung der Bewohner*innen sowie die Ermutigung und Befähigung zu selbst organisierten, nachbarschaftlichen Aktionen wird die Selbstwirksamkeit gestärkt und eine lebendige Nachbarschaft erreicht.
Beschreibung
Teilhabe und Partizipation von Bewohner*innen sind handlungsleitend, ein Anteil von 5% der Erreichten arbeitet aktiv mit, Ideen und Anliegen finden Eingang in Prozesse des Städtebaus, Kultur- und Medienprojekte, Workshops und nachbarschaftliche Aktionen.
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt und ermutigt, eigene Projekte umzusetzen und sich so in ihrer Nachbarschaft und der kulturellen Bildung zu engagieren. Erkennbar wird dies, wenn Module in Eigen- bzw. Mitverantwortung durchgeführt werden
Beschreibung
Die Diversität im Stadtteil ist zentrale Herausforderung und Ressorce zugleich; Der Standard ist erreicht, wenn bei mindestens 20% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft bzw. aus den neuen Kooperationen eingeflossen sind.
Beschreibung
Transkulturelle Konzeption und Perspektive erfordern die Einbeziehung und das gemeinsame Tun ganz verschiedener Menschen und deren Begegnung. Menschen mit Migrationsgeschichte, ältere Menschen sowie Eltern und Kinder sind hier besonders berücksichtigt.
Beschreibung
Soziokultur und Gemeinwesenarbeit werden in Synergie miteinander verbunden sein. Kooperationen mit Jugendarbeit, Schule, religiösen und kulturellen Vereinigungen, Sportvereinen und Fachverwaltungen werden im Projekt realisiert.
Beschreibung
Die Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen und Freiflächen ist nach dem Projekt deutlich verbessert. Leitfaden ist erarbeitet, um mobile Module auch für die Zukunft nutzbar zu machen. Fonds für kulturelle BIldung und Netzwerk auf Augenhöhe bestehen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn eine gesamtkommunale, ressortübergreifende Gruppe nachhaltig tätig ist und Diversität von einem Problem zu einer Stärke umgedeutet worden ist - von starren Kulturunterschieden zur Transkultur - Einheit in Vielfalt!
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt, das in Trägerschaft der Lebenshilfe und im Auftrag der Stadt Hildesheim arbeitet, ist mit einem Drittel einer Personalstelle eine anteilig durch die Stadt, die Wohnungswirtschaft und die Sparkasse finanzierte Fachkraft für Gemeinwesenarbeit tätig. Ein weiteres Drittel der Personalstelle fließt in die aktuell mit Landesmitteln geförderte Umsetzung der Langzeitpräventionsstrategie CTC. Mit einem dritten Drittel wird das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm Sozialer Zusammenhalt nördliche Nordstadt finanziert. Die Personalstelle umfasst 30 Wochenstunden und ist durch einen Hauptamtlichen besetzt. Die Arbeit umfasst die Zusammenarbeit mit der ehrenamtlichen Vorsitzenden des Stadtteilvereins, der in den vergangenen drei Jahren seit Gründung einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohner*innenaktivierung übernommen hat. Die Anforderungen an die Gemeinwesenarbeit sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, zugleich hat aber deren Anteil an der Personalstelle abgenommen. Mit Blick auf die durch die Arbeit der AG Nordstadt (s. Begründungstext zum Programm "Sozialer Zusammenhalt") entwickelten Ansätze und die festgestellte notwendige Fokussierung auf Aktivierung und vor allem auf (trans-)kulturelle Teilhabe zur Erreichung der sehr diversen Zielgruppen hat einen erheblichen Mehrbedarf an GWA und Kulturarbeit sichtbar gemacht. Dieser soll durch das vorliegende Projekt in den kommenden drei Jahren gedeckt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lene Wagner, Kulturbüro; Teresa Daubenmerkl, Bildungskoordinatorin; Sonja Wuttke, Integrationsmanagement; Christian Jacobs, Sozialplanung; Ulf Möhle, FB Soziales; Malte Spitzer, Dezernent für Jugend, Soziales, Schule und Sport; Marco Köster, Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stefan Könneke, Kulturfabrik Löseke; Anika Kind, Theaterhaus; Siggi Stern, IQ; Ann-Katrin Büdenbender, TPZ; Birgit Krauss, Kultur inklusiv; Sabine Zimmermann, Netzwerk Kultur und Heimat; Kunstraum 53, Rasselmania
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V. mit verschiedenen Projektgruppen, interessierte Einzelpersonen mit besonderen Ressourcen und/oder Kenntnissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Martin-Luther-Kirchengemeinde Nordstadt-Drispenstedt, türkisch-islamische Gemeinde und anteilig kleinere Glaubensgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
PONTO Elternzentrum mit Stadtteileltern (AWO Hildesheim + Asyl e.V.); Go20-Kita und Kinder- und Jugendarbeit, Cluster Sozialagentur, Begegnungszentrum Broadway-Caritas, Labora Jugendwerkstatt, DKSB, Tagesförderstätte Werkhalle Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde, Türk Gücü e.V. (Sportverein), Flux - Flüchtlingshilfe, Grünhilde, Hazel S/W, Atelier Kathrin Sättele, Geflüchtetenunterkünfte Hildesheims, Lebenshilfe - Wohnen im Stadtteil, Caritas Wohnen, Treffer (Diakonie Himmeslthür)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsschule Nord, Johannesschule, Berufsbildende Schulen, Robert-Bosch-Gesamtschule, HS Geschwister-Scholl-Schule, Holzfachschule Gestaltung, HAWK, UNI Hildesheim,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V. und Stadtblühen e.V. mit dem Gemeinschaftsgarten Nordstadt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Hildesheim bewirbt sich mit einer in Zusammenarbeit mit der Region entwickelten Strategie für den Titel der europ. Kulturhauptstadt im Jahr 2025. Das vorliegende Konzept st integraler Bestandteil dieser Bewerbung und soll mit dem beantragten Projekt beginnend und in 2024 ff fortgesetzt werden. Außerdem sollen die bestehende GWA, Sozialer Zusammenhalt, CTC und die Sozialplanung fortgeführt werden - Grundlage für die Beantragung zukünftiger Mittel. Die Stadt erhöht im Verlauf ihren Eigenanteil.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
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Quartiersmanagement "Hindenburgviertel" Langenhagen

Ansprechpartner
Claudia Koch
Funktion Stabstelle Quartiersentwicklung und Sozialmanagement
Einrichtung und Eröffnung eines Quartierstreffs im "Hindenburgviertel", erste Schritte im Aufbau eines Quartiersmanagements im Stadtteil
Projektbeschreibung
Der Verein Win e.V. plant im sogenannten "Hindenburgviertel" in Langenhagen einen Quartierstreff, der ein Ort der Begegnung und Beratung werden wird. Von dort aus wird das QM für den Stadtteil gestartet und den Menschen die Möglchkeit gegeben, sich aktiv einzubringen, ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander zu gestalten. Das Quartiersmanagement steuert die Aktivitäten vor Ort, begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner dabei, berät, koordiniert und befähigt die Menschen dabei, eigene Stärken einzubringen und erhebt Bedarfe. Die Fachkraft wird angestellt sein bei der KSG Hannover, ist aber für Win e.V. vor Ort präsent. Der Treff ist offen für alle Menschen im Quartier, nicht nur für Mieterinnen und Mieter der KSG. Von den Menschen geht alles aus: Ihre Ideen und Visionen werden zu Projekten und Veranstaltungen realisiert und sorgen für eine lebendige Nachbarschaft. Der Quartierstreff wird ein Ort zum Kennenlernen, für Begegnungen, Freizeit und Bildung. Dort gibt es eine aktive Teilhabe, um das Quartier l(i)ebenswerter zu machen! Win e.V. beantragt die Förderung für die erste Zeit des QM, in denen Kontakte und erste Netzwerke aufgebaut werden. Zudem geht es um die Klärung von Bedarfen und Bedürfnissen und erste konkrete Veranstaltungen und Angebote. Geplant ist, eine bestehende Gewerbeeinheit umzubauen und als Quartierstreff zu nutzen. Ggf. ist ein Anbau geplant, grundsätzlich richtet sich das QM aber auch stark nach außen in den Sozialraum und ist im öffentlichen Raum, beispielsweise auf den angrenzenden Spielplatz. Zudem wird ein kleines Gartenstück dem Quartierstreff zugeschlagen, das von den Menschen gemeinsam bearbeitet werden kann. So entsteht ein kleines Gartenprojekt und ein Ort für Outdoor- Kulturveranstaltungen und Treffpunkte im Grünen. Beginn wäre dann im Frühjahr 2021. Die Personalstelle wäre zum 01.05.2021 zu besetzen.
Laufzeit
2021-05-01 00:00:00
Ausgangslage
Im „Hindenburgviertel“ leben 9.284 Einwohner. Der Anteil der Kinder- und Jugendlichen bis 18 Jahre liegt bei 1.615 Personen (17,3%). Die Altersgruppe ab 60 Jahren beträgt 2.800 Einwohner (30,1%) (alle Angaben Stand 31.12.2019, Quelle Stadt Langenhagen). Im Quartier haben 31% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Im Vergleich dazu: In der Kernstadt Langenhagen sind es 25,5%. Hinzu kommen die Kinder dieser Bevölkerungsgruppe, deren Anzahl seitens der Stadt Langenhagen aber nicht mit Zahlen belegt werden kann. Die Wohnbevölkerung verteilt sich laut der Stadtverwaltung Langenhagen auf 4.400 Wohneinheiten. Eine genaue Einteilung zu den Haushalten konnte nicht ermittelt werden. Die KSG ist Vermieterin von 265 Wohnungen im Hindenburgviertel. Hinzu kommen 90 Einzelzimmer im „Männerwohnheim“ in der Hindenburgstraße. Problemanzeige „Seniorinnen und Senioren“: Ältere Menschen, die oft auch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben zu weite Wege. Zudem mangelt es an Orten, an denen sie Beratung und Unterstützung bekommen. Begegnungsmöglichkeiten im Quartier fehlen. Gesamtgesellschaftliche Trends zeigen auf, dass die Menschen alleine leben und durch alle Altersgruppen hinweg von Einsamkeit betroffen sind. Der Quartierstreff bietet die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und sich ehrenamtlich zu engagieren. Dem Verein Win e.V. geht es darum, die Menschen zu verbinden und ihnen Orte zu schaffen, an denen das gelingen kann. Deshalb richtet sich das Angebot offen an alle Menschen im Quartier, die Zielgruppen "Männer" und "Seniorinnen und Senioren" werden aber intensiver betrachtet.
GWA/QM-Ansatz
Der Quartierstreff bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. Win e.V. arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden. Zudem werden Problemlagen erkannt und lösungsorientiert bearbeitet (unter Beteiligung der Menschen. Das Qm bietet Beratung , Steuerung sowie Projektmanagement, fördert die Partizipation und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
Nachhaltigkeit
Über den Verein Win e.V. ist die nachhaltige Weiterführung des Projektes durch einen Zuschuss der KSG Hannover und andere Fördermöglichkeiten langfristig gesichert.

Vielfältige Begegnungsorte schaffen - Miteinander und Füreinander in Empelde

Ansprechpartner
Martyna Pieczka
Funktion Koordinatorin des Familienzentrums
Generationen verbinden – Förderung der Integration und Teilhabe
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum gibt es seit 2010, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv einzubringen und ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander mit zu gestalten. Das Motto war und ist „Miteinander und füreinander in Empelde“. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot für Begegnungen, Kommunikation sowie für die gemeinsame Gestaltung von Freizeit und Bildungsangeboten für Jung und Alt. Von den Menschen vor Ort gehen die bisherigen Aktivitäten aus, 2019 wurde der Quatierstreff von Win.e.V. in unmittelbarer Nähe eröffnet. Die Ziele des bisherigen Antrags soziale Integration von Menschen verschiedenster Ethnien und Generationen, Vereinsamung und soziale Isolation vermindern und Erwachsene, die von Einsamkeit betroffen sind, ehrenamtlich einbinden, wollen wir weiterführen und planen mit Win e.V. weiterhin zusammen zu arbeiten. Das Familienzentrum ist ein Ort der aktiven Teilhabe, in dem Ideen gesponnen und umgesetzt werden, Besucher*innen werden regelmäßig zu ihren Wünschen und Änderungen befragt. Gewünscht werden mehr kulturelle Angebote. Es gibt bestehende Plätze im Ort, die wenig besucht werden, kulturelle Angebote fehlen, der Anteil an Menschen mit Fluchterfahrung ist hoch, viele Kinder und Erwachsene haben Sprachprobleme, das Projektgebiet hat ein schlechtes Image. Die Quartiersentwicklung soll positiv und präventiv unterstützt werden durch: 1. Aufbau eines generationsübergreifenden Begegnungsortes im Innenhof des Familienzentrums („Grünes Wohnzimmer“), wegen Corona eine neue Möglichkeit des Treffpunktes draußen, überdacht, mit flexiblen Möbeln (das „grüne Wohnzimmer“ soll auch an anderen Orten im Stadtteil aufgebaut werden können). 2. Positive Stärkung der Gemeinschaft und des Images im Quartier durch neue Kooperationen mit ansässigen Institutionen, Aufbau von „Stadtteilkultur Empelde“ an den jeweiligen öffentlichen Plätzen und gemeinsame Aktivitäten durch das „grüne Wohnzimmer on Tour“ (kulturelle, niedrigschwellige Angebote initiieren, mit Bewohner*innen und Künstler*innen vor Ort) 3. Aktionen zum gegenseitigen Kennenlernen/Abbau von Sprachbarrieren schaffen, Konzepte mit bestehenden Kooperationspartnern entwickeln, Erstkontakte mit Menschen im Quartier finden (kaum genutzte Flächen im Ort bieten potential für Aktionsräume, die zur Stärkung der Gemeinschaft und der Entwicklung eines positiveren Images des Stadtteils genutzt werden können). Ausbau von Kooperationen mit ortsansässigen freien und städtischen Institutionen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Gegensatz zu anderen Stadteilen Ronnenbergs ist Empelde von unterschiedlichen Milieus, Nationen, Kulturen und Religionen geprägt. In Familienhäusern wohnen überwiegend gut situierte deutsche Bürger. In den Hochhäusern und dem nahegelegenen neuen Quartier „Seegrasweg“ wohnen dagegen viele Menschen ausländischer Herkunft, die in einer belasteten sozialen Lage leben. So haben viele Kinder und Erwachsene Sprachprobleme. Auch baulich sticht der Stadtteil durch eine Häufung von Mehrfamilien- und Hochhäusern hervor. Hier leben zum Teil Familien, die sich in schwachen sozialen Strukturen befinden. Es bedarf dringend positiver Impulse für das Quartier, um langfristig ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld in Empelde herzustellen und zu sichern. Möglichkeiten dazu bieten sich durch die Aktivierung der Menschen im Quartier, die Beteiligung bei der Nutzung von Flächen, die Förderung des Miteinanders durch Begegnung und Kommunikation und einer ressortübergreifenden Kooperation von sozialen Einrichtungen und der Verwaltung der Stadt Ronnenberg. Zusätzlich muss ein attraktives Lebensumfeld für alle Altersgruppen aufgebaut werden, eine zukunftsfähige Entwicklung, durch den Abbau kultureller und religiöser Unterschiede und durch eine kommunale Strategie der Stadt, die unterstützt werden soll.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Ronnenberg Ortsteil Empelde
Beschreibung
Empelde ist der nördliche und größte Stadtteil von Ronnenberg (insgesamt sind es sieben Stadtteile) und grenzt an den Südwesten von Hannover. Der Stadtteil ist ländlich als auch städtisch geprägt. Es gibt eine gute Anbindung an ÖPNV (U- und S-Bahnanbindung ist gut). Die Kernstadt Ronnenberg liegt 2 KM entfernt. Der Fokus liegt bei den Bewohner*innen Empeldes.
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Ronnenberg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg, Angabe zu Empelde nicht bekannt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rückmeldung des Bürgerbüros steht noch aus.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum/“Treffpunkt Empelde“ bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohner des Stadtteils. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. Das Familienzentrum arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden, unabhängig beispielsweise ihres Alters oder ihrer Herkunft. Zudem werden Problemlagen erhoben und benannt, um Lösungswege zu erarbeiten. Auch hier werden die Menschen einbezogen und als Experten für ihr Quartier wahrgenommen. Das Familienzentrum bietet dafür Beratung, Steuerung sowie Projektmanagement an, fördert die Partizipation der Bewohnerinnen und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Standards sind erreicht, wenn Bewohner*Innen an den Beteiligungsmethoden teilgenommen haben und daraus Maßnahmen entwickelt werden (zum Beispiel Gründung von Arbeitsgruppen).
Beschreibung
Das Familienzentrum nimmt an bestehenden Netzwerken teil und lädt zu eigenen Planungsrunden ein. Zudem werden gemeinsame Aktivitäten geplant und durchgeführt, zum Beispiel ein Zirkusprojekt sowie „Garten-Aktiv-Aktionen“ in 2020.
Beschreibung
Kinder, ihre Eltern und andere Erwachsene sowie ältere Menschen lernen das Familienzentrum kennen und besuchen und nehmen an Aktionen teil und/oder arbeiten mit.
Beschreibung
Neue Nachbarn und Akteure treffen sich, Gruppen sowie neue, offene Treffpunkte entstehen, in denen sich die Menschen kennenlernen, vernetzen können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
VerwaltungsmitarbeiterInnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadteilbüchwrei, Frauenzentrum, Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schüler-ud Familienhilfe e.V. Diakonie Hannover Land, Win e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Empelde, Borussia Empelde,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
THS Grundschule, MCS Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanneskirche Empelde, St. Maximiliankolbe, DITIB zur Ronnenberg, Masjid Gulzar-e-Madina,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsansässige Einzelhändler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NP, HAZ, Burgbergblick, Internetauftrit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt und Ausschüsse
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen eine kommunale Strategie zur Entwicklung eines positiven Image des Stadtteiles unterstützen. Wie eine langfristige Finanzierung aussehen kann, werden wir im Gesprächen klären. Sobald Unterlagen vorhanden sind, werden wir an Sie zusenden.
Galerie
foto banner zehn jahre fz cz mp
stadtteilfest
stadtteilfeuer
kinderfest
karnaval der kinder 2019
spielenachmittag
kochen und sich begegnen
Videos
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
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