Gemeinsam im Landkreis Aurich
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Friedhelm Endelmann
| Funktion | Geschäftsführer KVHS Aurich-Norden |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufbau von Netzwerken zur Unterstützung der Bewohner*innen in den Quartieren Aurich und Norden
Projektbeschreibung
Der Landkreis Aurich verfolgt seit 2015 ein Integrationskonzept, das in vielen Bereichen bereits erfolgreich ist. Durch die direkte Ansprache von Menschen wird erreicht, dass das Sprachniveau steigt und immer mehr Menschen auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Es gibt jedoch weiterhin Probleme. Durch einen hohen Zuzug in Ballungsräume konzentrieren sich diese auf wenige Wohngebiete. Das vorliegende Projekt setzt in je zwei Gebieten in den Städten Aurich und Norden an. Innerhalb der definierten Gebiete gibt es eine gemischte Bewohnerstruktur mit vielen neuzugewanderten Personen sowie Personen, die von Transferleistungen abhängig sind. Das Projekt verfolgt das Ziel gerade neuzugewanderten Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Oft führt die Wohnsituation zu verstärkter Isolation und erschwerten Bedingungen beim Erlernen der Sprache oder Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitäten. Dem soll entgegengewirkt werden. Der Landkreis Aurich nutzt dafür das Konzept der Gemeinwesenarbeit in Kombination mit der Arbeit in einem Netzwerk, um Ressort- und Rechtskreisgrenzen zu überwinden. Gleichzeitig werden die bei der Arbeit im Quartier erkannten Bedarfe an die koordinative Ebene weitergegeben. So können zielgerichtet Maßnahmen entwickelt werden. Die Ergebnisse aus der Arbeit mit den Bewohnern werden in einer Datenbank gespeichert. Anhand dieser können bedarfsgerechte Auswertungen vorgenommen werden. Es wird angestrebt in den Quartieren Netzwerke zu schaffen bzw. aktive Netzwerke noch stärker in die Arbeit vor Ort einzubinden. Dadurch soll die Teilhabe der Menschen in den Projektgebieten verbessert und das Wohnumfeld aufgewertet werden. Diese Aspekte spielen eine große Rolle für die Integration und sind daher Teil der Gesamtstrategie des Landkreises. Für die Umsetzung wird das Projekt zunächst vor Ort bekannt gemacht. Die Bewohner sollen durch die Gemeinwesenarbeiter aktiviert werden, sich in ihrem Quartier einzubringen und die Begegnung mit anderen Quartiersbewohnern zu suchen. Dafür werden Begegnungsräume geschaffen. Um besonders die Kinder und Jugendlichen, aber auch Erwachsene in den Quartieren zu unterstützen, werden die Schulen und andere Bildungsträger als Lernorte im Quartier mit eingebungen. Bereits jetzt arbeitet der Landkreis Aurich mit den Schulen zusammen. Diese Zusammenarbeit wird intensiviert. Davon können alle Bewohner profitieren.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im LK Aurich wird seit 2015 zielgerichtet an der Integration von Neuzugewanderten gearbeitet. Dabei konnten bereits Erfolge erzielt werden. Hierzu gehört die bedarfsgerechte Qualifizierung in Sprache und beruflichen Kenntnissen. So konnte das Sprachniveau schrittweise verbessert werden. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist ebenfalls auf einem guten Weg. Frauen nehmen durch Kurse mit Kinderbetreuung verstärkt an Sprachkursen teil. Kinder und Jugendliche werden dank eines 2016 gegründeten Schulnetzwerkes zielgerichtet beschult. In der letzten Zeit treten jedoch Probleme auf, die zeigen, dass weiterhin erhebliche Bedarfe bestehen. Immer mehr neuzugewanderte Menschen ziehen von den ländlichen Räumen in die Städte Aurich und Norden. Dort wohnen sie überwiegend in Siedlungen, in denen günstiger Wohnraum verfügbar ist. Dadurch leben viele ausländische Menschen und Menschen, die Transferleistungen beziehen, auf engstem Raum zusammen. Die meisten dieser Häuser werden von einer großen Wohnungsbaugesellschaft verwaltet, sodass eine große Abhängigkeit besteht. Die Gebiete sind durch enge Bebauung, ein tristes und teilweise vermülltes Gesamtbild geprägt. Zu den räumlichen kommen soziale Benachteiligungen hinzu. Durch die Nähe zu vielen anderen Personen, die die deutsche Sprache nur unzureichend beherrschen, fehlen oft Möglichkeiten die deutsche Sprache praktisch anzuwenden und zu verbessern. Hinzu kommen neuerdings Probleme auf dem Arbeitsmarkt, der bisher verstärkt ausländischen Arbeitskräften offenstand. Zum einen Fallen durch den Rückbau der Firma Enercon Arbeitsplätze weg und zum anderen ist die Gastronomie und deren Beschäftigte stark von der Corona-Krise betroffen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Südwest
Beschreibung
Das Gebiet umfasst Teile der Stadtteile Westlintel, Westgaste sowie Fremouthswarf. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straße Warfenweg und direkt angrenzende Straßen, deren Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße/Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg eingegrenzt
Einwohnerzahl
4935
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik beinhaltet SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, die Statistik beinhaltet SGB-II Leistungsbezieher und Asylbewerberleistungsbezieher
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
norden_suedwest_teil_i.pdf
(2.89 MB)
norden_suedwest_teil_ii.pdf
(3.22 MB)
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Tidofeld insgesamt.
Einwohnerzahl
606
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, die Statistik beinhalten SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, die Statistik beinhaltet SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
norden_tidofeld.pdf
(2.09 MB)
strassenlisten_gebiete_aurich_und_norden.pdf
(186.03 KB)
Gebiet-Name
Aurich Südost
Einwohnerzahl
3853
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcener Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
aurich_suedost_teil_i.pdf
(3.33 MB)
aurich_suedost_teil_ii.pdf
(2.82 MB)
Gebiet-Name
Aurich Sandhorst
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Aurich Sandhorst.
Einwohnerzahl
1243
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
aurich_sandhorst.pdf
(3.43 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung leitet das Projekt und bildet die Schnittstelle für das Akteursnetzwerk. Dies wird für die Arbeit in den Quartieren genutzt und ausgebaut. Um weitere Erfolge in der Integrationsarbeit zu erzielen, werden die Bewohner in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einbezogen. Pro Quartier wird ein Gemeinwesenarbeiter eingesetzt (volle oder halbe Stelle), der als Schnittstelle zwischen den Akteuren agiert und den Bewohnern als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Für das Projekt soll bereits bekanntes Personal eingesetzt werden, welches sich mit den Strukturen vor Ort auskennt. Die vorhandene Expertise wird durch Weiterbildung zur Gemeinwesenarbeit ergänzt. Im ersten Schritt wird das Projekt bekannt gemacht. Im zweiten Schritt wird eine Veranstaltung organisiert, zu der alle Bewohner des Quartiers eingeladen werden. Dort kann jeder Teilnehmer Vorschläge für das Quartier einbringen. Als weitere Maßnahme werden Veranstaltungen durchgeführt. Dadurch sehen die Bewohner der Quartiere, dass sich in ihrem Wohnumfeld etwas bewegt und sich die Lebensqualität verbessert. Andererseits werden Menschen von außerhalb des Quartiers durch die Veranstaltungen in die Quartiere gelockt. Sie erkennen, dass die Wohngebiete auch Positives zu bieten haben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Ausbau der Schulen zu umfassenden Lernorten und die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Bewohner erfolgt auf Augenhöhe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Personen stehen im Zentrum.
Kriterium
Beschreibung
Die Personen werden als Individuen gestärkt. Darum sind sie in der Lage sich eigenständig zu organisieren und werden dazu ermutigt.
Kriterium
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine und Bildungsträger, in den Städten Aurich und Norden werden gezielt angesprochen und ihre Angebote werden an die Bewohner vermittelt.
Kriterium
Beschreibung
Der Ansatz ist ganzheitlich und systemisch. Es werden immer alle Personen und die entsprechenden Umweltfaktoren berücksichtigt.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeiter sind an die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung angedockt und stehen darüber in Verbindung mit allen relevanten Ämtern des Landkreises. Es finden regelmäßige Fallkonferenzen mit den beteiligten Akteuren statt.
Beschreibung
Der Landkreis arbeitet bereits jetzt mit etablierten Netzwerken und Kooperationen. Geplant ist die weitere bedarfsgerechte Vernetzung mit Akteuren in den Quartieren, beispielsweise auch mit der Wohnungsgesellschaft Adler Wohnen Service GmbH.
Kriterium
Beschreibung
Es werden alle Personen innerhalb der Quartiere einbezogen. Dadurch erfahren die Personen Wertschätzung und können auch selbst ihr Leben in der Gemeinschaft mit Wertschätzung gestalten. So werden auch Vorurteile abgebaut.
Beschreibung
Die vorhandenen Angebote der sozialen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine, Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht. Schulen werden in ihrer Funktion als Lernorte gestärkt und besonders unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Das Projektvorhaben ist Teil eines Integrationskonzeptes, nach dem seit 2015 gearbeitet wird. Die Arbeit war in Teilen bereits sehr erfolgreich. Das Projekt fasst Aspekte auf, bei denen es noch Handlungsbedarf gibt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung Landkreis Aurich, Sozialamt, Schulamt, Amt für Kinder, Jugend und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V., Deutscher Kinderschutzbund, AWO, Diakonie, (Migrations-) Beratungsstellen, Johanniter Unfallhilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gymnatsium Norden, Oberschule Norden, IGS Aurich West, Realschule Aurich, Grundschulen in den Quartieren, KVHS Aurich und Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PSV Norden e.V., Norder Turnverein von 1861, MTV Aurich, OHV Aurich, SpVg Aurich
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit der Projektförderung werden auch strategische Ziele verfolgt. Der Ausbau des Netzwerkes vor Ort bleibt nach Projektende bestehen. Durch die Kooperation der Akteure findet eine bessere Abstimmung statt. Die Bewohner der Quartiere wissen, an wen sie sich wenden können. Die Netzwerkstrukturen können über die Quartiere hinaus für den gesamten Landkreis genutzt werden. Die Ergebnisse des Projektes werden durch die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung gesichert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Casper
2. Kurzbeschreibung
Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde (Stärkung und Förderung des Gemeinwesens im Themenfeld von Verpflegung, Nachhaltigkeit und Bildung)
Projektbeschreibung
Das Projekt „Leib und Seele“ hat zum Ziel, nachbarschaftliche Strukturen in den Dörfern sichtbar zu machen, zu fördern, Themen der Menschen zu eruieren sowie gemeinsam Ideen zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten. Ziel ist, das Gemeinwesen und den Zusammenhalt in den zunehmend durch Zuzug und Verstädterung belasteten Ortsteilen zu stärken. Hierfür werden Bedarfe und Strukturen in den Ortsteilen erhoben und die Selbstorganisation und Selbststärkung des Gemeinwesens unterstützt. Dies geschieht durch eine hauptamtliche Koordination, die die Aktivitäten initiiert, unterstützt und durchführt. Beginnend mit einer Analyse bestehender Netzwerke und Strukturen in den Ortschaften wird es in einem 2. Schritt um die Einbindung von weiteren Kooperationspartnern gehen. Eine Beteiligung der örtlichen Bevölkerung soll durch Methoden wie aktivierende Befragung, Werkstattforen und die Einbindung nachbarschaftlicher Strukturen erfolgen. Es gibt bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele interessierte Kooperationspartner wie den Ernährungsrat „Moin! Ernährung“, die Kommune und die Kirchengemeinden.
Starten soll die Projektarbeit aus dem „Haus für das Gemeinwesen“ in Bexhövede, von dem aus auch die Ortsteile Stotel und der Kernort Loxstedt in den Blick genommen werden sollen. In diesem Haus befindet sich neben der Kita auch die Küche, die perspektivisch die Funktion eines Treffpunkts übernehmen soll. Die Küche knüpft hierbei an die ländliche Tradition einer Küche als Begegnungsraum an. Hier kann Gemeinschaft und Engagement erlebt, aber auch beraten und unterstützt werden. Durch die in der Küche stattfindende Essensausgabe sollen zukünftig auch Menschen vor Ort ein Essen bekommen. Essen als Kristallisationspunkt von Gemeinschaft, Solidarität, Engagement und Bedürfnisorientierung.
Mit dem Projektansatz soll auch (auch als Modell für die anderen Ortsteile) ein Lastenheft für die Küchen-Betreiber erstellt und geprüft werden, inwiefern die dortigen Räumlichkeiten für den Sozialraum geöffnet werden können.
Fragen zum Anbau/Produktion, zur Qualität des Essens, der Nachhaltigkeit und Regionalität sind ebenso Bestandteil wie auch übergreifende Aspekte der Wertschätzung des Essens sowie der Ernährungsbildung im alltäglichen Leben. Die ggf. anfallende Überproduktion soll z.B. dazu genutzt werden, Mittagstische (für Ältere, Bedürftige, Homeoffice-Arbeitende, Interkulturell…) anzubieten. Im übertragenen Sinn: „Eine Küche als Begegnungsort für die ganze Gemeinde“.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Es bestehen sehr unterschiedliche Ausgangslagen in den Ortsteilen: Stotel: zum Teil sehr hoher Migrationsanteil; Kernort Loxstedt: zunehmende Verstädterung durch starken Zuzug und Bau von Mehrfamilien-/Mietshäusern; Bexhövede: zumeist finanziell stabile Einwohnerschaft, wobei Zusammenhalt in Dorfgemeinschaft durch Pandemiezeit sowie Bau neuer Einfamilienhaus-Wohngebiete und Zuzug neuer BewohnerInnen gelitten hat.
Trotz insgesamt 10.300 EW zusammen in den drei Ortsteilen ist das Gebiet sehr ländlich geprägt mit einem mangelhaften ÖPNV-Angebot und einer hohen Auspendlerquote. Die Ortsteile verfügen über unterschiedlich aktive Dorfgemeinschaften und Vereine. Es bestehen Treffpunkte, die jedoch zumeist nur von einzelnen Zielgruppen oder Milieus besucht werden. Nachbarschaftliche Strukturen sind vorhanden aber bisher noch nicht weiter eruiert. Dies zu erfahren und zu nutzen ist auch Inhalt der Projektarbeit. Die Menschen vor Ort sind, nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Migrationshintergründe oftmals für sich. Über das Thema Küche, Essen, Essenszubereitung und Begegnung der Kulturen, sollen Begegnungsräume entstehen. Mit dem Projekt sollen folgende Handlungsfelder der GWA gestärkt werden: „Soziale Aktivität-Zusammen leben-Gesundheitsförderung“. Die drei Ortsteile verfügen jew. über Grundschulstandorte mit Kitas und Hort. Derzeit werden diese durch unterschiedliche Caterer mit Mittagessen versorgt. Da in diesen Einrichtungen bisher kaum eine Auseinandersetzung mit den Themen Nachhaltigkeit, Erzeugung u. Verarbeitung von regionalen Lebensmitteln stattfindet, ist auch hier daran gedacht das Handlungsfeld „Schule und Bildung“ der GWA-Arbeit zu bearbeiten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Loxstedt Bexhövede-Stotel-Kernort Loxstedt
Beschreibung
Ortsteilgrenzen der Ortsteile, siehe beigefügte Karte
Einwohnerzahl
10300
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Kommune Loxstedt, Anmerkungen: einzelne Ortsteile sind sehr ländlich, Loxstedt als Kernort mit ca. 5.500 EW wird auch nicht als Stadt bezeichnet. Bexhövede: ca. 2.250 EW, Stotel: ca. 2.600 EW
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund EGIS-Sozialraumdaten
Besonderheit Ortsteil Stotel
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: EGIS-Sozialraumdaten
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen und Themen der Menschen stehen im Zentrum der Beteiligung. Über Bürgerforen und gezielte Ansprache von unterschiedlichen Zielgruppen (unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen) sollen die Bedarfe in den Gemeinwesen der Ortsteile erhoben werden. Ausgehend von den Themen Verpflegung, Nachhaltigkeit, Bildung und Zusammenleben werden mit den Menschen vor Ort Lösungsansätze gesucht. Hierbei sollen die Stärken und Ressourcen der Menschen herausgearbeitet und diese aktiv in die Arbeit eingebunden werden. Neben der Stärkung der Gemeinschaft soll über die Möglichkeit der Selbstorganisation eine Form des Engagements gefördert werden, die es unterschiedlichen Gruppen ermöglicht die vorhandene Infrastruktur für ihre Interessen zu nutzen. Da es sich hier um eine Gebietsentwicklung handelt, soll hier ebenenübergreifend gehandelt und gedacht werden. Dies bedeutet Kooperationspartner, wie die Kommune und der Ernährungsrat der Region Bremerhaven/Cuxhaven u.a. werden aktiv in die Arbeit mit einbezogen. Bestehende Netzwerke sollen genutzt oder aber je nach Bedarf auch entwickelt werden. Die Kommune als Kooperationspartner hat großes Interesse über den Ansatz der Gemeinwesenarbeit das Projektgebiet zu entwickeln und zu gestalten. Ergebnisse der gemachten Erfahrungen sollen in kommunale Entwicklungen einfließen und nicht zuletzt in einer Imageverbesserung der Region enden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivitäten sind am Bedarf orientiert. BewohnerInnen engagieren sich.
Kriterium
Beschreibung
Eigenaktivitäten entstehen auch ohne Initiative der Koordination.
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Ansätze wurden gestärkt und entwickeln sich weiter.
Kriterium
Beschreibung
Verschiedene Zielrgippen werden von einzelnen Aktivitäten angesprochen und zusammengeführt.
Beschreibung
Bestehende Netzwerke haben mehr Dynamik und Aktivitäten entfaltet. Neue Kooperationen sind entstanden.
Kriterium
Beschreibung
Modell der Bexhöveder Kita-Küche bzw. erarbeitetes Konzept auf andere Ortsteile übertragen werden kann.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Erster Beigeordneter, Amt IV Kinder- und Familienservice (alle bereits eng einbezogen), weitere für andere Bevölkerungsgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaften und ihre Mitgliedervereine und -gruppen wie Sportvereine, Bürger helfen Bürger, DRK, Landfrauen (bereits in Projektgruppe vertreten), ...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kitas, Hort (beide größtenteils in den Ortsteilen bereits einbezogen, tw. über Leitung, z.T. über Trägerverband), Grundschulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bexhövede, Kirchengemeinde Stotel (beide bereits in Projektgruppe vertreten), Kirchengemeinde Loxstedt (bereits informiert)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokales, vor allem lebensmittelproduzierendes Gewerbe u.a. über: Landwirte/Landvolk, Landfrauen (bereits in Projektgruppe einbezogen), Ernährungsrat (bereits in Projektgruppe einbezogen), Wirtschaftsstammtisch u. -förderung, Gärtnerei (bereits Kontakt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordseezeitung, Facebook, Websites der Kirchengemeinden/Dorfgemeinschaften/OrtsvorsteherInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat (Fraktionen im Gemeinderat sidn einbezogen und befürworten Projektansatz), OrtsvorsteherInnen der Ortsteile (bereits alle informiert, Ortsvorsteherin Bexhövede bereits in Projektgruppe vertreten)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das 3. Jahr ist geprägt von Aufbau und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien: Förderung Selbstorganisation, Erschließung Anschlussfinanzierung, Sicherung Trägerschaft. Im Fokus sind die Kirchengemeinden sowie kirchliche Institutionen, die Vereine und Organisationen der Dorfgemeinschaften, der regionale Ernährungsrat sowie die kommunalen Einrichtungen. Neben der Übernahme einzelner Bausteine durch einzelne Kooperationspartner ist die Gründung einer Vereinsstruktur nicht ausgeschlossen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkulturelle Begegnung an der Aue
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Hallemann
2. Kurzbeschreibung
Interkulturelle Begegnung an der Aue
Projektbeschreibung
Das Wohngebiet Aue/Kastanienplatz in Herzberg am Harz hat in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren und entwickelt sich immer mehr zu einem problematischen Bezirk mit Konflikten in der Nachbarschaft.
In dem genannten Wohngebiet ist der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren gestiegen. Da die Bewohner*innen noch nicht ausreichend von sozialen Angeboten vor Ort erreicht werden können, kommt es immer wieder zu Problemen und Konfliktpotentialen.
Das beantragte Projekt soll als niedrigschwelliges Angebot, verortet zentral im Einzugsgebiet, die Unterstützungslücke schließen und das Miteinander von Migranten*innen und Einheimischen sowie verschiedenen Migrationsgruppen untereinander stärken.
Im Aufbau des Projektes wird im 1. Schritt ein offenes Beratungsangebot geschaffen sowie ein Begegnungsraum für die Bewohner*innen entstehen, der den Menschen im Einzugsgebiet als zentraler Anlaufpunkt für sämtliche Fragestellungen dient. Das „Aue-Begegnungscafe“ ist dabei unabhängig von Alter, Problemlage, Einkommenssituation etc. für alle Ratsuchenden niedrigschwellig zugängig.
Durch das Aue-Begegnungscafe wird ein Kontakt zur Zielgruppe hergestellt und ein Bild der vorhandenen Problemlagen, aber auch auf Wünsche und Potentiale der Bewohner*innen sichtbar. Über gute integrierte Migranten*innen, die als Multiplikatoren*innen eingesetzt werden, soll ein leichterer Zugang zu Migranten*innen mir sprachlichen Problemen oder Sorgen gelingen.
Durch sich häufende Nachfragen und Problemstellungen im Beratungsangebot, kann aufgezeigt werden, in welchem Bereich Maßnahmen oder besonders Aufklärung z.B. in Form von Fachvorträgen oder Aufklärungsveranstaltungen ggf. in verschiedenen Sprachen nötig sind.
Durch Umfragen unter den Bewohner*innen, nach ihren Wünschen bzw. danach, welche Angebote und Aktivitäten sie selber für ein gelingendes Miteinander für nötig halten, sollen stets Angehörige aller Kulturkreise sowie Einheimische in die Fortentwicklung des Projektes einbezogen werden.
Die Maßnahme wird in den Räumen des Stadtteiltreffs Kastanienplatz der Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH verortet. Hier wurden in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern sowie Mietern selber, bereits Angebote für die Bewohner*innen der eigenen Mietwohnungen geschaffen, z.B. gemeinsames Kaffee trinken und Bingo spielen. Die bereits vorhandenen Strukturen sollen durch die beantragte Maßnahme örtlich und inhaltlich ausgeweitet und mit professioneller Struktur unterstützt werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Wohngebiet an der Aue genießt in Herzberg am Harz keinen guten Ruf und ist zum Wohnen unattraktiv geworden. Dieser Entwicklung soll durch die beantragte Maßnahme ein Stück weit entgegengewirkt werden.
Insgesamt leben in Herzberg am Harz 13.073 Einwohner der Migrationsanteil liegt bei 8,91%. Im Einzugsgebiet Aue ist ein höherer Migrationsanteil ersichtlich. In der Wohnanlage Kastanienhof zeigt sich das für Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH, Vermieter größerer Wohneinheiten im Einzugsgebiet, auch in der Anzahl der Interessenten.
Sei es generell Ziel der Wohngesellschaft, die Einwohnerschaft möglichst heterogen zu gestalten, gestalte sich das in der genannten Wohneinheit immer schwerer.
Durch den höheren Migrationsanteil entstehen Konfliktpotentiale zwischen Migranten*innen und Einheimischen auf der einen Seite und Migranten*innen unterschiedlicher Herkunftsländer untereinander auf der anderen Seite.
Besonders durch Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre, zunächst besonders aus Syrien, aktuell besonders häufig aus der Ukraine gestalten sich Kommunikation, Austausch und ein Miteinander schwierig, nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren. Besonders Alltagskonflikte entstehen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen häufig. Unter Einheimischen entstehen Vorurteile.
Die Bewohner*innen werden von sozialen Angeboten vor Ort noch nicht ausreichend erreicht. Gründe liegen sowohl in sprachlichen Problemen, als auch in einer hohen Hemmschwelle und Unkenntnis über das Hilfesystem vor Ort.
Für einen besseren Zugang zur Zielgruppe sowie den Abbau des Konfliktpotentials sind Niedrigschwelligkeit sowie der Einsatz von Multiplikatoren*innen nötig.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz
Beschreibung
Das Einzugsgebiet besteht aus den Wohngebieten "Kastanienplatz" und "Aue" nahe Kernstadt und Bahnhof Herzberg am Harz. Die Hauptstraßen, des Projektgebietes sind Northeimer Straße, Kornstraße, Siemensstraße (Aue) und
Kastanienplatz (Kastanienplatz). Das Gebiet gehört offiziell zur Kernstadt von Herzberg am Harz, Aue und Kastanienplatz werden allerdings auch als nichtamtliche Stadtteile geführt. Das Gebiet ist nahe des Bahnhofs, auch die Innenstadt ist noch fußläufig oder mit dem Bus erreichbar. Bewohner*innen werden dennoch nicht ausreichend von den Angeboten im Stadtgebiet sowie Umland erreicht, daher wird das Projekt direkt im Quartier, im Stadtteiltreff verortet.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Beruht auf Schätzungen. Das Projektgebiet ist ein Teil der Kernstadt Herzberg am Harz. Hier waren Januar 2023 8.807 Einwohner gemeldet.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastnienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH für Wohneinheit "Kastanienplatz". Es wird geschätzt, dass der Migrationsanteil im gesamten Projektgebiet ähnlich hoch ist.
(Quelle Zahl der Gesamtstadt: Stadt Herzberg am Harz)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
aue_herzberg.jpg
(55.75 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Für die Bewohner*innen des Einzugsgebiets wird eine Anlauf- und Unterstützungsstelle direkt in ihrem Wohngebiet eingerichtet. Niedrigschwelligkeit, kurze Wege und eine Ansprechperson vor Ort sollen den Zugang zu Hilfsangeboten erleichtern. Darüber hinaus soll das Angebot "Aue-Begegnungscafe" einen Ort zum Kennenlernen, Austauschen, Beisammensein für die Bewohner*innen darstellen.
Die Bewohner*innen sollen zum Austausch miteinander motiviert werden und im weiteren Projektverlauf dazu inspiriert werden, eigene Ideen und Kompetenzen in die Ausgestaltung der Maßnahmen mit einzubringen.
Die Vielfältigkeit der Kulturen im Einzugsgebiet bietet die Chance, neues Kennenzulernen, Potentiale zu nutzen und gemeinsam neue Aktivitäten zu entwickeln. Unter Einbezug dieser Bewohner*innen, z.B. besonders gut integrierter Einwohner*innen, die als Multiplikatoren*innen für Angehörige ihres Kulturkreises wirken können, da sie einen leichteren Zugang zu weiteren benachbarten Personen haben und über die sprachliche Kompetenz verfügen, sollen weitere Personen erreicht werden und später weitere Austausch-Angebote entstehen, die diese selbstständig- oder mitgestalten können. Dies könnten z.B. sein: Flohmärkte, Internationales Frühstück, Urban Gardening etc.
Durch Stärkung der Eigenkompetenzen der Bewohner*innen und ihres Miteinanders ist eine Etablierung dieser aus Eigeninitiative entstehenden Angebote und Verselbstständigung über den Projektzeitraum hinaus wünschenswert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Befragung und direkten Kontakt sind die Bedarfe, Wünsche und Potentitale der Bewohner*innen bekannt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich selber in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten ein und setzen ihre eigenen Vorstellungen bei der Gesaltung kleinerer Veranstaltungen (z.B. Straßenfeste) um
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen bringen sich aktiv in die Projektgestaltung mit ein und nutzen persönliche und räumliche Ressourcen
Kriterium
Beschreibung
Die Begegnungsstätte sowie gemeinsame Veranstaltungen dienen dem Austausch und fördern die Nachbarschaft. Durch selbst gestaltete Aktivitäten verbessert sich das Miteinander
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule Osterode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Ev.luth. Kirchenkreis Harzer Land
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff im Kastanienplatz wird bisher von Ehrenamtlichen und einzelnen Mieter*innen gestaltet. Die Bereitschaft der übrigen Bewohner*innen zur Mitgestaltung des Angebotes ist jedoch noch nicht ausreichend vorhanden. Durch das Projekt soll die Entwicklung der Partizipation der Bewohner*innen angeschoben werden und für die Zukunft eine sich etablierende Struktur geschaffen werden. Durch Netzwerkarbeit vor Ort sollen diese Strukturen auch in Zukunft professionell unterstützt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Treffpunkt Alpenblüte
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
| Organisation | kvhs Ammerland gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Bildungskoordinator |
2. Kurzbeschreibung
Aufbau eine Quartiertreffs im Quartier am Alpenrosenweg
Projektbeschreibung
Im Quartier Alpenrosenweg am Rande der Ortschaft Rostrup soll eine Begegnungsstätte mit einem Kümmerer eingerichtet und etabliert werden, der sich um die Sorgen und Nöte aller BewohnerInnen kümmert. Als herausfordernd am Quartier Alpenrosenweg kann die Überlagerung dreier Prozesse festgehalten werden: Sprunghaft angestiegener Ausländeranteil auf mittlerweile 43 % im Alpenrosenweg (Vergleich: Landkreis Ammerland: 8,5 %) (a). Demografische Polarisierung: Ca. 20 % der Bevölkerung sind 60 Jahre und älter, während ca. 30% jünger als 21 Jahre sind. Wenn man hierbei hinzuzieht, dass die insgesamt 497 Personen sich auf 152 Haushalte verteilen wird deutlich, dass einerseits alte alleinstehende Menschen und andererseits alleinerziehende Familien das Quartier prägen (b). Zudem ist das Quartier von Armut geprägt. Im Alpenrosenweg sind 40 % aller EinwohnerInnen im SGB II Leistungsbezug (c). Diese Zahlen deuten schon an, dass das Leben von Interessengegensätzen bei knappen Ressourcen gekennzeichnet ist. In Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass Einsamkeit, also die Abwesenheit von sozialem Kapital und auch fehlendes kulturelles Kapital, die Unwissenheit über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, Probleme vor Ort sind. Zum Aufbau werden wir auch die Bevölkerung der Umgebung miteinbeziehen.
Darauf zielen auch die Vorhaben des Quartierstreff ab:
1. Es werden alters- und kulturübergreifende Begegnungsformate entwickelt und umgesetzt zu Themen wie etwa Gesundheit und Bildung - die Schwerpunktsetzung und die Wahl der Formate erfolgt erst auf Grundlage der Präferenzen der Bewohnschaft, also partizipativ.
2. Der Treff setzt als offener Treff auf die Stärkung der Fähigkeit zur Selbstorganisation. Daher bestimmen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst, welche Angebote konkret umgesetzt werden. Die kvhs bietet dabei die Erfahrung aus acht Jahren Quartierstreff in Rastede an, die bei der Umsetzung helfen wird. Besonders begrüßen wir jene Angebote die von BewohnerInnen selber für BewohnerInnen entwickelt und umgesetzt werden. Diesen Prozess einzuleiten und Empowerment zu stärken ist eine der Aufgaben des Kümmerers.
3. Ein Kümmerer erfährt von den Sorgen und Nöten der Bevölkerung und übersetzt diese in Aktivitäten des Quartierstreffs und macht diese somit auch über das Quartier hinaus sichtbar. Der Treff soll auch über das Quartier hinaus aktiv sein und eine Ortsidentität schaffen, somit den sozialen Zusammenhalt stärken und Stigmatisierungsprozessen entgegenwirken.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als herausfordernd am Quartier Alpenrosenweg kann die Überlagerung dreier Prozesse festgehalten werden: Sprunghaft angestiegener Ausländeranteil auf mittlerweile 43 % im Alpenrosenweg (Vergleich: Landkreis Ammerland: 8,5 %) (a). Demografische Polarisierung: Ca. 20 % der Bevölkerung sind 60 Jahre und älter, während ca. 30% jünger als 21 Jahre sind. Wenn man hierbei hinzuzieht, dass die insgesamt 497 Personen sich auf 152 Haushalte verteilen, wird deutlich, dass einerseits alte alleinstehende Menschen und andererseits alleinerziehende Familien das Quartier prägen (b). Zudem ist das Quartier von Armut geprägt. Im Alpenrosenweg sind 40 % aller EinwohnerInnen im SGB II Leistungsbezug (c). Diese Zahlen deuten schon an, dass das Leben von Interessengegensätzen bei knappen Ressourcen gekennzeichnet ist. In Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass Einsamkeit, also die Abwesenheit von sozialem Kapital und auch fehlendes kulturelles Kapital, die Unwissenheit über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, Probleme vor Ort sind. Bei Begehungen vor Ort fällt auf, dass die Straßen menschenleer sind - auch bei strahlendem Sonnenschein. Das Quartier ist ein reines Wohnquartier(60er/70er Jahre Geschosswohnungsbau), so dass auch kein Friseur o. ä. als Ort Begegnung dienen kann. Die Grünflächen sind kaum qualifiziert - im Regelfall Rasen mit Schildern, dass Fussballspielen nicht gestattet sei. Im Fokus der Aktivitäten werden daher ältere Menschen und Jugendliche stehen, um für diese einen Ort und Anlässe zur Begegnung zu schaffen und ein offenes Beratungsangebot zu entwickeln. Die Begegnungsanlässe knüpfen an die Bedürfnisse der Bewohnerschaft an.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Zwischenahn - Alpenrosenweg
Beschreibung
Das Gebiet umfasst die drei Straßen Alpenrosenweg, Fröbelstraße und Arnikaplatz, die baulich und räumlich eine einheitliche Struktur in klarer Abgrenzung zur Umgebung darstellen - durch große Straßen und darüber hinaus durch Zäune abgegrenzt. Die Fläche umfasst 54.898 qm. Als Wohnfläche werden nach Auskunft der Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft 14.704,54 genutzt.
Einwohnerzahl
497
Quelle / Anmerkungen
statistische Auswertungen der Gemeinde Bad Zwischenahn zum 01.01.2023
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_quartier_alpenrosenweg.pdf
(372.9 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - individuell im Sozialraum. Sozialer Raum ist nicht nur geographisch, sondern auch soziologisch zu verstehen als eigene Lebenswelt (spatial turn). Die Bedeutung des sozialen Raumes in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung seit den 1920er Jahren (Chicago School, Robert Ezra Park). Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff Quartierseffekte, ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der
Ansatz Moving to Opportunity, also der Umzug als Option zur Verbesserung der
Lebenschancen gewählt wird, wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt bis zu aktuellen Förderkulissen und Programmen. Im Quartier Alpenrosenweg soll gegen die Vereinsamung und Atomisierung der Bewohnerschaft angegangen werden. Es sollen Fähigkeiten und Kompetenzen von Menschen sicht- und nutzbar für das Gemeinwesen vor Ort gemacht werden. Das Gemeinwesen wird auch dazu befähigt eigenen Interessen konflikthaft aber konsensorientiert miteinander auszuhandeln.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
BewohnerInnen selber Angebote entwickeln und umsetzen, wenn Sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse artikulieren und Selbstwirksamketi erfahren.
Kriterium
Beschreibung
Angebote ohne weitere Unterstützung der erfahrenen Sozialpädagogin fortgeführt werden können was Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen in den Angeboten voraussetzt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein für Mühlen und Kultur -Zwischenahner Kirchmühle- e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Rostrup v. 1924 e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatpflege Bad Zwischenahn Heimatmuseum Ammerland e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers und der angrenzenden Wohnbereiche!
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Wohnung steht uns dauerhaft zur Verfügung. Eine Beratungssprechstunde kann die kvhs dauerhaft auch über die Projektförderung hinaus einrichten. An der grundsätzlichen Finanzierung besteht daher wenig Zweifel. Es geht hier um das Anschieben von Aktivitäten aus der Bewohnerschaft für die schlicht eine Anschubfinanzierung erforderlich ist. Weiterhin sind wir im Austausch mit der Gemeinde und werden versuchen diese durch gute Arbeit zu überzeugen mit eigenen Mitteln zu unterstützen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mach Gandersheim zu Deinem Ort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie-Luise Kisters
| Funktion | Gemeinwesenarbeiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir sind Bad Gandersheim - wir alle, wir gemeinsam!
Projektbeschreibung
Bis letztes Jahr waren wir eine herkömmliche GmbH, allerdings mit sozialer Ausrichtung. Unser Geschäftsführer wird 2022 in Rente gehen. So wurde beschlossen unsere Geschäftsbereiche 2020 in die Gemeinnützigkeit zu überführen, um 70 Arbeitsplätze & hohe Mitsprache der MA zu erhalten und unser bisheriges Portfolio der Sozialarbeit zu erweitern.
In Bad Gandersheim gibt es bereits mehrere Initiativen und engagierte Menschen mit wunderbaren Ideen zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens. Was bisher fehlt, ist der GWArbeiter (für den diese Förderung beantragt wird), um die Menschen zu vernetzen & Ressourcen herauszuarbeiten, sowie ein Haus als Nachbarschaftszentrum, in dem das Leben toben kann. Es gibt ganz zentral ein leerstehendes Haus, das schon früher für alle Gandersheimer*innen offen stand und für Veranstaltungen/Beratung genutzt wurde. Hier möchten wir anknüpfen und das Haus von der Kirche kaufen, wenn wir diese Förderung erhalten. Treibhaus e.V. (ein örtlicher Kulturverein) und die Werk-statt-Schule haben bereits ihr Interesse an einer Zusammenarbeit in diesem Haus bekundet.
Es wird ein Ort der Begegnung & des Austausches mit niedrigschwelligen Hilfsangeboten (wie Selbsthilfe-Fahrrad-Werkstatt & die „Omas-Handy-spinnt-Hilfe“), die zugleich die Nahversorgung verbessern. Sie ermöglichen mit unterschiedliche Menschen eher beiläufig in Kontakt zu kommen und so Vorurteile abzubauen und zur Partizipation zu anzuregen. Die Menschen erkennen, dass sie hier „ihr“ Beteiligungsformat finden & ihnen in dem Haus geholfen wird (ggf. durch Vermittlung an andere Institutionen).
Wir haben die einmalige Chance, unsere Landesgartenschau 2022 als Initialzündung für ein Wir-Gefühl und identitätsstiftende Visionen zu nutzen, auf deren Grundlage Aktivierung, Vernetzung und eine hohe Beteiligungsbereitschaft erreicht werden können, die zur Verbesserung der Lebensqualität aller Gandersheimer*innen unter sozialen und kulturellen Gesichtspunkten führt - ein Standortfaktor, der GAN auch für Junge und Familien wieder attraktiv macht.
Nicht wir bestimmen Weg und Ziel: Wir werden Bedarfsanalysen durchführen. Wir werden Prozesse (wie die Zukunftswerkstatt) initiieren, damit die Menschen „ihre“ Ziele und Träume entwerfen, verfolgen und erreichen können. Wir werden durch Netzwerkarbeit Synergieeffekte unter den Akteuren erschaffen. Wir werden durch Qualifizierung von Ehrenamtlichen die Selbstorganisation befördern. Kurz gesagt: Wir werden der Deckel auf dem Topf sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bad Gandersheim (GAN) war vor Jahrzehnten eine bedeutende, prosperierende Stadt. Heute leidet sie unter dem demografischen Wandel und unter den Folgen des Strukturwandels. Der Bevölkerungsrückgang ist deutlich stärker als in Niedersachsen. Der Anteil Älterer ist hoch & wird nach aktuellen Prognosen in den nächsten 10 Jahren kräftig steigen.
Den Jungen und Familien fehlt nicht nur die berufliche Perspektive; die Kernstadt ist für sie auch nicht mehr attraktiv. Sie fühlen sich nicht aufgehoben und wandern ab.
Vereinsamung und Separierung sind ein Problem und führen zu wenig Verständnis und Gleichgültigkeit. In GAN ist wenig Energie spürbar. Es gibt kaum Orte der Begegnung, wenig Nachbarschaftshilfe, keine gute Nahversorgung, viele ungenutzte Plätze und Leerstände.
Es ist wenig Identifikation mit der Kernstadt und den vorhandenen Einrichtungen (wie z.B. den Domfestspielen) vorhanden, dafür aber viel Resignation. Es gab Anläufe, neuen Wind in diese verstaubte Stadt zu bringen. Leider konnte bisher nichts nachhaltig wirken, was auch an der Rückhaltung vieler BewohnerInnen bezgl. Veränderungen liegt.
Ehrenamtliches Engagement ist meist vorhanden bei Menschen über 50, solange sie gesundheitlich fit sind. Es trägt z.B. das Kino, das Schwimmbad und das Museum und ist thematisch ausgerichtet, nicht aber sozial. Soziales Engagement haben wir bei der Tafel. Es ist durch Corona minimal gestiegen.
Die bisherigen Initiativen sind sehr wertvoll, aber nicht gut vernetzt. Sie sprechen nicht die Jungen an, die es aber braucht, um sie weiterzuführen.
Es ist viel Potenzial erkennbar, das aber nur mit mehr Struktur und Organisation entfaltet/genutzt werden kann.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim Kernstadt
Beschreibung
Projektgebiet ist die Kernstadt von Bad Gandersheim. Die 15 umliegenden Dörfer gehören nicht dazu. Wir werden aber niemanden ausschließen. Wenn Menschen aus den Nachbarorten zu uns kommen, sind sie willkommen.
Einwohnerzahl
6307
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung).
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung);
Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen über 60 Jahre 2.276.622 Personen von 7.982.448 (= 29% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt über 60 Jahre 3.519 Personen von 9.623 (=37% der Bevölkerung), Kernstadt über 60 Jahre 2.165 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle):
Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen 0-14 Jahre 1.089.108 Personen von 7.982.448 (= 14% der Bevölkerung);
Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle):
Bad Gandersheim gesamt 0-14 Jahre 1.204 Personen von 9.623 (=13% der Bevölkerung), Kernstadt 0-14 Jahre 715 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Stadt Göttingen 15-26 Jahre 18.591 Personen von 119.801 (= 16% der Bevölkerung);
Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle):
Bad Gandersheim gesamt 15-26 Jahre 1.167 Personen von 9.923 (=12% der Bevölkerung), Kernstadt 0-14 Jahre 695 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle):
Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen: Nds. 5,0% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,1% (Gesamtstadt);
Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kommunal, 10.01.2020: Bad Gandersheim 2019 Arbeitslose 7,6% (Projektgebiet)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle):
Arbeitslosenquote der Erwerbspersonen unter 25 Jahre: Nds 5,1% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,7% (Gesamtstadt).
Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kommunal, 10.01.2020: Bad Gandersheim 2019 Arbeitslose unter 25 10,2%
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bad_gandersheim_kernstadt.jpg
(891.08 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser gesamtes Handeln ist darauf ausgerichtet, die Bewohner*innen der Kernstadt zusammenzubringen – sowohl räumlich als auch emotional – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Grad der Behinderung oder Bildungsstand. Wir geben allen Menschen im Quartier eine Stimme und eine Aufgabe. Wir binden alle vorhandenen Stärken und Ressourcen ein und erweitern sie. Die Menschen erfahren Wertschätzung und können ihre Selbstwirksamkeit erkennen. Dies wirkt destruktivem Verhalten entgegen. Wer sich mitgenommen fühlt, muss keine Fensterscheiben einschlagen oder populistischen Parteien nachlaufen.
Momentan fühlen sich die Menschen eher als unbeteiligte Zuschauer statt als Mitwirkende und haben wenig Verständnis für andere („den Migranten geht es doch viel zu gut “). Verständnis lässt sich aber entwickeln, in dem wir eine Infrastruktur zum gegenseitigen Kennen- und Verstehenlernen schaffen, in der verschiedenste Menschen gemeinsam an & in Projekten arbeiten, sich dabei austauschen & Vorurteile abbauen.
Die Angebote des Nachbarschaftszentrums aktivieren Menschen mit unterschiedlichen Interessen (Musik, Handwerk/Handarbeit, Sport, Kunst, Essen, Spielen). Gefördert werden individuelle (Persönlichkeitsentwicklung, Bildung etc.) & objektive Prozesse (Netzwerke, Kooperationen etc.) mit Einfluss auf die Sozialpolitik. So wird die Versorgung in unserem strukturschwachen Gebiet durch Hilfe aus der Nachbarschaft & professionelle, psychosoziale Angebote deutlich besser.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit des/der GWArbeiter*in verändert sich vom Aktiviern, Motivieren und Entwickeln hin zum Begleiten und Festigen von Strukturen. Die Menschen nutzen die Gremien, Netzwerke und Ressourcen für die Umsetzung ihrer Ideen.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen nutzen die Zukunftswerkstatt aktiv. Sie bringen ihre Ideen und Bedürfnisse ein. Dementsprechend werden alle Aktionen ausgerichtet und auch an die Politik herangetragen.
Kriterium
Beschreibung
Jede/r, der/die ein Angebot macht, bedenkt stets, wie andere und deren Interessen und Bedürfnisse einbezogen werden können und wie der Zugang für alle erleichtert wird.
Beschreibung
Alle AkteurInnen wissen, welche anderen AkteurInnen es in der Kernstadt gibt und wo deren Schwerpunkte liegen. Bei allen Projekten wird überlegt, wessen Stärken und Steckenpferde für ein gutes Gelingen in die Planung & Umsetzung integriert werden sollten.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen kommen mit unterschiedlichen Interessen oder Unterstützungsbedarfen. Sie werden zielgerichtet an Helfer*innen mit unterschiedlichen Kompetenzen/Professionen vermittelt, die interdisziplinär zusammenarbeiten.
Beschreibung
Menschen, die sich bisher außen vor und alleingelassen gefühlt haben (z.B. Migranten, Menschen mit Behinderungen, arme Menschen), sind bei Politik und BewohnerInnen im Fokus. Es werden explizit Angebote gemacht, um sie zu unterstützen und einzubeziehen.
Kriterium
Beschreibung
Online und im Nachbarschaftszentrum gibt es eine Übersicht über alle Akteur*innen. Die Angebote werden nachgefragt und genutzt. Das Angebot ist vielfältig. Es kommen Menschen mit neuen Ideen aus unterschiedlichsten Bereichen auf den/die GWArbeiter*in zu.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen beteiligen sich an einem Nachbarschaftsrat und seinen Untergruppen (z.B. Jugend-Rat). Hierin werden die Belange der Bewohner*innen der Kernstadt diskutiert und nach konsensfähigen Lösungen gesucht.
Beschreibung
In die GWA finden neben den kommunalen Themen auch überregionale oder gesamtgesellschaftliche Themen (z.B. Ökologie/Fridays for Future) Eingang. Zugleich hat die GWA zunehmend Einfluss auf kommunale und überregionale (sozialpolitische) Themen.
Kriterium
Beschreibung
Die Politik kennt (z.B. durch die Zukunftswerkstatt) die Wünsche der Bewohnenden (nach neuen, gemeinsamen Wohnformen) und schafft die Voraussetzungen (z.B. Fördermittel), um dies umzusetzen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Pröpstin Elfriede Knotte, Pfarrer Thomas Ehgart, Pfarrerin Meike Bräuer-Ehgart und evangelisch-lutherische Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie im Braunschweiger Land gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein für das Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landtagsabgeordneter Schwarz (Vorsitzender des Arbeitskreises Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF) e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnungs-, Haus- und Grundbesitzerverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas-Verband Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrer Stefan Lampe und katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Eine Kirche wird uns das Gebäude für die GWA zu 2/3 des Verkehrswertes verkaufen. In dem wir unseren Hauptsitz nach GAN verlagern, sind wir durch Einsparung unserer bisherigen Mietausgaben & finanzielle Beteiligung der anderen Mieter (soz. Einrichtungen) dauerhaft in der Lage, die (räumliche) Infrastruktur für die GWA zur Verfügung zu stellen. Unsere bereits initiierten weiteren Projekte (Alltagshilfen, Pflegedienst) stabilisieren die Finanzierung & das inhaltliche Spektrum der GWA nachhaltig.
11. Medien
Galerie
Videos
bad_gandersheim.mp4
(31.13 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Göttinger Quartiere - Raum für Menschen gestalten "Miteinander und Füreinander"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Hammer
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander und Füreinander
Projektbeschreibung
Im Laufe der ersten Förderperioden konnte in Zusammenarbeit mit inzwischen 6 in freier Trägerschaft bestehenden Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren (i.F. NSQ-Zentren) auf strategischer Ebene ein gesamtstädtisches Konzept GWA erarbeitet werden. Gemeinsam mit den NSQ-Zentren wurde ein Leitbild, einheitliche Qualitätskriterien und Arbeitssäulen GWA für die Stadt Göttingen entwickelt. In jedem der NSQ-Zentren konnten über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungs- und Partizipationsstrukturen eingerichtet werden. In der kommenden Gesamtförderperiode gilt es dieses Netz der NSQ-Zentren zu stärken und zu erweitern. Die GWA im Quartier Leineviertel soll verstetigt werden und weitere Ansätze zur Förderung der Integration und sozialen Teilhabe der heterogenen Bevölkerung im Leineviertel erprobt werden. Zusätzlich wird in einem neuen Quartier "Zietenterrassen“ über die sozialräumliche Öffnung des Sportvereins SC Hainberg und im engen Austausch mit dem Quartiersbüro "Leineviertel" eine weitere Anlaufstelle GWA aufgebaut. Bereits jetzt zeichnet sich die Trägerstruktur der von der Stadt Göttingen unterstützten NSQ-Zentren durch Vielfalt aus. Wohlfahrtverbände, Nachbarschaftsvereine, die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) und die Jugendhilfe Göttingen e.V. setzten mit ihrem trägerspezifischen Know How die Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen/Quartieren um. Die Erweiterung dieses Trägernetzwerkes um das Wissen eines Sportvereins sehen wir als Chance, die Erfahrungen der (Sport-)Vereinsarbeit in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, der Entwicklung von Sport-, Freizeit- und Gesundheitsangeboten zu nutzen, um die Weiterentwicklung der GWA auf der vor Ort Ebene in den bestehenden Zentren und Quartieren insgesamt voranzutreiben (Synergien). Auch soll dieses "Erfahrungswissen" genutzt werden um verstärkt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu erreichen und zu integrieren.
Für die stärkere Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in der Quartiersentwicklung soll eine verwaltungsinterne Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung aufgebaut werden. Aufgabe dieser Koordinierungsstelle wird es sein, die vielfältigen (Quartiers-)Entwicklungsprozesse in der Stadt Göttingen zu begleiten und mit der gesamtstädtischen GWA besser zu verzahnen. In einer neu einzurichtenden Arbeitsgruppe werden dabei die Sozialplanung (DezC) und FD Stadt- und Verkehrsplanung (DezD) eng zusammenarbeiten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das neu zu entwickelnde Quartier „Zietenterrassen“ befindet sich in Hanglage östl. des Stadtkerns am Göttinger Stadtrand & ist durch eine sehr heterogene Bevölkerungsstruktur geprägt. Auf einem ehm. Kasernengelände hat sich ein gemischt genutztes Quartier entwickelt. 2015 wurde eine Flüchtlingsunterkunft errichtet, die von den BewohnerInnen wenig akzeptiert wird. Es gibt latente Ängste vor Wertverlust & Übergriffen seitens der Eigenheimbesitzer. In mehrgeschossigen Wohngebäuden der Städtischen Wohnungsbau leben überwiegend einkommensschwache Mieter & Menschen mit Migrationshintergrund. Eine Spaltung der Bewohnergruppen ist zu befürchten. Erste Berichte & Beschwerden über Lärmbelästigung (insbes. durch Jugendliche), Alkohol- & Drogenkonsum im öffentlichen Raum und das Anbringen fremdenfeindl. Symbole schaden Quartiersimage & Wohnqualität. Hier gilt es über den Aufbau von GWA präventiv entgegenzuwirken. Auch das Gebiet Leineviertel ist von sozialen Problemlagen, Anonymität & Fluktuation geprägt. Eine nachbarschaftl. Organisation auf Augenhöhe und gegenseitiger solidarischer Unterstützung stößt an soziale (Alter, Geschlecht, Herkunft, Einkommen, Vorurteile) und räumliche (Hochhauskomplex Groner Landtsr. mit 432 App., Neubaugebiete in Leinenähe, verkehrliche Lage, Defizite im öffentlichen Raum) Grenzen. Diesen multiplen Problemlagen entgegenzuwirken, benötigt Kontinuität & Beständigkeit beim Aufbau der GWA. Neben den Erschwernissen bei der Standortsuche für ein Quartierszentrum, dem Pandemieausbruch im Hochhauskomplex, hat auch ein Personalwechsel im vorherigen Projektverlauf zu Rückschritten beim Aufbau nachhaltiger Strukturen der GWA geführt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineviertel (A) - und - Zietenterrassen
Beschreibung
Das ca. 84 ha umfassende Gebiet Leineviertel grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nord-östlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr. (Ringstr. um die Innenstadt) und führt südl. entlang des Mühlengrabens bis zur Leine, die süd-westl. das Quartier bis zu den Bahnlinien umschließt.
Einwohnerzahl
5673
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_leinerviertel.pdf
(260.47 KB)
Gebiet-Name
Göttingen Zietenterrassen (B) - und - Leineviertel
Beschreibung
Das ca. 100 ha umfassende Gebiet grenzt östlich in Stadtrandlage an den Göttinger Wald und führt nord-westlich über die Von-Ossietzky-Straße Richtung Stadtzentrum bis Emil-Nolde-Weg. In seinen westlichen Grenzen erstreckt sich das Gebiet in südlicher Richtung über die Wohngebiete Am Kirschberg, Himmelsruh, Weidenbreite bis zum Mittelberg. Dieser bildet die östliche Grenze und führt über die Schöneberger Str. zum Stadtrand Vor dem Walde.
Einwohnerzahl
7270
Quelle / Anmerkungen
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_zietenterrassen.pdf
(289.45 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit 1997 werden in der Stadt Göttingen meist anlassbezogen NSQ-Zentren zur Förderung der GWA/Quartiersentwicklung eingerichtet. Entweder programmbegleitend in Fördergebieten der „Sozialen Stadt“, auf Grundlage politischer Anträge über die Gründung von Nachbarschaftsvereinen oder aktuell durch die Landesförderung GWA/QM. Dank der Landesförderung konnte in den vergangenen Förderperioden erstmalig eine gesamtstädtische Strategie und ein gemeinsamer Ansatz GWA entwickelt werden. Alle bestehenden und zukünftigen NSQ-Zentren verpflichten sich seither einem gemeinsamen Leitbild, stehen in ihrem Quartier für die Koordination der GWA, die Förderung von Kooperation und Vernetzung und des bürgerschaftlichen Engagements. Mittels der eingerichteten Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen sollen sie zukünftig als Bindeglied zwischen kommunaler Verwaltung und AnwohnerInnen fungieren. Bedarfe und Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert und in bestehenden und zukünftigen Quartiersentwicklungsprozessen stärker berücksichtigt werden. Über den ressortübergreifenden Aufbau einer Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung wird in den kommenden Jahren der Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagement stärker in den Fokus rücken. Aufgabe der Koordinierungsstelle wird es sein, die ermittelten und zu verändernden infrastrukturellen Rahmenbedingungen in einem Quartier an die zuständigen Fachbereiche zu steuern & eine integrierte quartiersbezog. Bearbeitung zu begleiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind eingerichtet, BewohnerInnen nutzen die Anlaufstellen GWA, 85 % sind informiert & aktiv beteiligt, BewohnerInnen benennen Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung selbst.
Kriterium
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, BewohnerInnen nutzen einen Verfügungsfonds für eingeninitiierte Projekte und Veranstaltungen.
Kriterium
Beschreibung
BewohnerInnen (an-)erkennen die strukturellen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen sind identifiziert und Lösungsansätze entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppe, Straßen-, Nachbarschafts-, Sportfeste, Stadtteilkonferenzen u.a.
Beschreibung
AG-Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist eingerichtet und steuert Quartiersentwicklungsvorschläge von BewohnerInnen in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt wurden. Neue Projekte/Veranstaltungen sind daraus hervorgegangen.
Kriterium
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Kriterium
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische Sozialplanerin statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Leineviertel wurde in den vergangenen Förderperioden ein Konzept für ein Quartierszentrum entwickelt, Methoden & Ansätze der GWA erprobt, ein Veranstaltungskalender aufgebaut und über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungsstrukturen ermöglicht. Über den Ausbau der Angebotsstruktur (Quartiersspaziergänge, Mittags-Treff, Hochbeete, Yoga-Angebote etc.) sollte der zunehmenden Segregation entgegen gewirkt und Raum für Begegnung und Austausch zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen des Neubaugebietes, des Hochhauskomplexes und der Wiesenstr. ermöglicht werden. Dieser Ansatz erwies sich bisher als zu wenig erfolgreich. Mit Einrichtung des deutlich kleineren Quartiersbüro Leineviertel soll in der kommenden Förderperiode ein dezentraler Ansatzes von GWA umgesetzt werden. Über die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet gilt es zusätzliche Räume für GWA zu erschliessen und Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier ermöglichen. Das Quartiersbüro Leineviertel übernimmt dabei die Funktion der zentralen Anlauf- und Koordinierungsstelle und integriert die Interessen, Bedarfe und Fähigkeiten aller BewohnerInnen in diesen Entwicklungsprozess. Das Prinzip des gemeinsamen Wissenstransfers wird fortgeführt und sowohl für den Aufbau der GWA in dem neu einzurichtenden Quartier Zietenterrassen angewandt als auch für die Weiterentwicklung der stadtweiten GWA in den Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Wilhelm Busch Schule/B, Montessori Schule/B, Sport- und Umwelt Kiga ASC/B, Kinderhaus e.V./B, Kei Kindergarten/B, HAWK/B, Wohnstätte Zietenterrasse/B, Leinebergschule/A, Kinderhaus e.V./A, Kita Gartenstr./A, Jugendh. Gartetalbahnhof/A, LiSA/A, Check In2/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH/AB, Göttinger Hausverwaltung/A, Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bonveno gGmbH/B, AWO Göttingen/B, ASC Göttingen/B, IfAs/A, Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH/A, Senioren Park Carpe Diem/A, Die Lotsen/A, Jugendhilfe Obernjesa/A, Wohnen und Betreuen/A, Förderer/A, Trialog Tagesstätte/A, BUND/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie evangelische Kirche/B, Maria Frieden/B, Stephanus Kirche/B, Baptisten Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Geismar/B, Stadtfraktionen SPD, Piraten, Grüne/A, MdL G.Andretta/A, MdB T.Oppermann/A & F. Günzler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt (A/B), HNA (A/B), Blick (A/B), Extra Tip (A/B),Stadt Radio Göttingen (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Zieten/B, Initiative 100 Jahre Wiesenstraße/A, Grünes Haus anner Ecke e.V./A, Initiative Nahmobilität/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
tegut/B, Aldi/B, Küster/B, Mittelberg Apotheke/B, ASC ProActivCenter/B, Bäckerei Thiele/A, Gutes von Gestern/A, Keller Kiosk/A, Sernet/A, Sparkasse Göttingen/A, Nahkauf/A, Gesundheitszentrum/A, Harder-Film/A, Göttinger Kinder und Kunst Galerie/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialplanung/A/B, Stadtplanung/A/B, Verkehrsplanung/A, FB Soziales/AB, Jugendhilfeplanung/AB, Gesundheitsamt/AB, Büro für Integration/AB, Grünflächenamt/A, Stadtjugendpfleger/A, Polizei/A, FB Jugend- Frühe Hilfen/A, FB Schule/A
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Beide Standorte werden nach Ablauf der Förderung über eine Sockelfinanzierung aus dem kommunalen Haushalt verstetigt. Die Sockelfinanzierung deckt vorrangig Personal- und Sachkosten zur Unterstützung der weiteren Gemeinwesen- und Quartiersentwicklungsprozesse. Bereits jetzt wird der kommunale finanzielle Eigenanteil der Kofinanzierung jährlich erhöht. 40 % der Projektkosten werden als Gesamteigenanteil in die Projektförderung eingebracht, 60 % Fördermittel werden vom Land beantragt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Dorftreff "Gehrda"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen, Integration fördern
Projektbeschreibung
Der Dorftreff "Gehrda" hat sich inzwischen zu einem allgemeinen, beliebten Treffpunkt im Dorf entwickelt. Viele Menschen auch von außerhalb kommen um an den Angeboten teilzunehmen oder auch weil sie Interesse haben, selbst einen Dorftreff aufzubauen. In Gehrde konnten im vergangenen Jahr sehr viele Angebote gemacht werden. Neben den generellen Öffnungszeiten (8 Angebote sind wöchentlich vorgegeben) gibt es zusätzliche Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge oder Schulungen, die größtenteils mit Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der Dorftreff wird genutzt um dort gemeinsam alte Kinofilme zu schauen oder gemeinsam zu kochen. Die Menschen kommen zu Infoveranstaltungen z.B. vom Apotheker, vom Ärzteteam oder von Privatleuten die von ihren Reisen berichten. Eine sehr große Vielfalt mit immer mehr interessanten, lehrreichen, versorgenden und präventiven Angeboten. Ehrenamtliche Bürger/Innen singen, basteln, malen, kochen, rudelrätseln oder sind einfach nur da um Gespräche zu führen und um zu zu hören.
Der Dorftreff ist Anlaufstelle auch für Familien die neu zugezogen sind. Ganz besonders bemühen wir uns um die Arbeiter*innen die im Dorf wohnen und in die Fabriken im Niedersachsenpark arbeiten gehen. Meist sind das Saisonarbeiter*innen genau so, wie die Erntehelfer*innen. In der Corona Zeit haben die Mitarbeiter*innen und viele Ehrenamtliche den Kontakt zu den Besucher*innen vor allem zu den alten Menschen weiter gepflegt. Durch Telefonketten, Einkaufsbesuche und Zaungespräche wurde der Kontakt gehalten. Es wurden auch Friedhofsbesuche Initiiert damit die alten Menschen ihre Verstorbenen besuchen konnten. Auf einer Friedhofsbank kann man gut Abstand halten und doch Trost finden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Gehrde ist ein kleines Dorf in der Samtgemeinde Bersenbrück mit schlechter Nahverkehrsversorgung. Es gibt noch einen Kindergarten und eine Schule vor Ort. Es gibt nur noch einen Bäcker aber keinen Lebensmittelladen, keine Apotheke, keinen Arzt. Es gab bisher keinen Ort mit Treffpunktcharakter. Gehrde ist einerseits ein sehr altes Dorf mit vielen historischen Gebäuden, andererseits gehören zu Gehrde aber auch einige Neubaugebiete. Die Einheimischen kommen teilweise noch in den wenigen Vereinen vor Ort zusammen, die Neubürger/Innen leben aber eher zurückgezogen in ihren Wohngebieten. In Gehrde leben anonym viele Menschen die aus EU Ländern zu uns kommen um hier Arbeit zu finden. Diese Menschen beteiligen sich kaum bis gar nicht am Dorfleben. Außerdem haben wir eine große Gruppe Aussiedler die schon aufgrund ihrer Religion lieber unter sich bleiben. Durch den Dorftreff haben wir einen neutralen Treffpunkt schaffen können. In Gehrde leben sehr viele alte Menschen oft allein und weiter draußen in der Bauernschaft. Soziale Kontakte fallen weg weil es keine Nachbarn mehr gibt oder die Nachbarn jetzt im Heim sind oder im Betreuten Wohnen. Die Häuser sind viel zu groß und Hilfe und Unterstützung gibt es kaum. Vor allem die Einsamkeit macht den Menschen zu schaffen. Jetzt in der Coronazeit wurde das noch einmal sehr deutlich. Die Menschen brauchen Gelegenheiten zum Gespräch, zum Beisammensein, zum gemeinsamen Essen etc.
"ich verliere noch meine Stimme weil ich oft tagelang mit niemandem rede!" "Wo soll ich hingehen wenn ich kein Geld habe?" "Wer will mich denn schon noch sehen?"
Wir müssen hier unbedingt weiterarbeiten und Lösungen anbieten um diese Menschen aufzufangen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Gehrde
Beschreibung
Die Gemeinde Gehrde liegt 6 km vom Ortskern der Samtgemeinde Bersenbrück entfernt. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2554
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Maßarbeit Landkreis Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nicht bekannt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
in der SG BSB leben Menschen aus ca. 130 Nationen. Die hohe Zahl an Aussiedlern wird nicht erfasst da diese als Deutsche gelten. Ausländer gesamt ca. 8%
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch den Dorftreff haben wir die Möglichkeit bekommen, dass sich Menschen begegnen können. Durch die Neutralität und die Vielfalt der Angebote ist für fast alle Bürger/Innen etwas interessantes dabei. Das ermutigt viele Menschen, sich für ihren Dorftreff, für ihr Dorf und auch für ihre Mitbürger/Innen einzusetzen und sich zu engagieren. Viel leichter können so Dinge angestoßen und aufgebaut werden. Die Personen, die sonst oft allein und einsam in ihren Wohnungen waren können jetzt jederzeit Kontakt finden. Es entsteht mehr Verständnis füreinander und Miteinander. Ein Netz von Kümmerern wird aufgebaut und Notwendigkeiten für den anderen eher erkannt weil mehr Kommunikation stattfindet. Es entstehen neue Beziehungen zu Menschen und auch ein neues Verständnis zu anderen Personen, Traditionen und Kulturen. Durch das Miteinander fördern wir auch die Handlungsfähigkeit des Einzelnen und das ist vor allem für alte Menschen und fremde Menschen von großer Bedeutung. Die Corona - Krise hat uns in unseren Bemühungen weit zurück geworfen. Jetzt ist es um so wichtiger, den Zusammenhalt im Dorf weiter zu stärken. Leider sehen wir in dieser 'Corona Zeit häufiger Schuldzuweisungen, Diskriminierung und Ignoranz gegenüber anderen oder anders denkenden. Um so wichtiger ist die GWA vor Ort! Anders sein bedeutet nicht schlecht zu sein, es gibt aber leider auch bei uns durchaus Tendenzen die unruhig machen!
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bürger/Innen sich gerne treffen, miteinander Dinge anpacken und entwickeln und wenn sich jeder wohl und wertgeschätzt fühlt.
Kriterium
Beschreibung
Wenn wir sehen, dass für mansche Bürger/Innen leichter wird, ihren Alltag zu strukturieren und zu leben.
Kriterium
Beschreibung
Wenn das Miteinander gut funktioniert und sich mehr und mehr Kümmerer engagieren
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich zunehmend alle Bürger/Innen interessieren, sich einbringen und dabei sein möchten.
Beschreibung
Wenn die Nachbarn sich untereinander wahrnehmen und kennen lernen. Wenn es Austausch gibt auf der Strasse oder im Garten. Wenn man sich unterstützt da wo es notwendig ist. Wenn man nacheinander fragt und aufeinander Acht gibt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Durch die Zusammenarbeit mit der SG BSB sind die Ortsgemeinden vernetzt mit allen Akteuren in der SG. Vor allem durch die Unterstützung des Freiwilligenbüros sind Vernetzungen bekannt und Alltag.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir haben durch eine gute Struktur in der SG BSB die Möglichkeit, zu allen Themen Netzwerkpartner/Innen zu benennen und sie in Verbindung zu bringen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der SG-bürgermeister und die Ortsbürgermeister stehen voll hinter der GWA und unterstützen wo es geht.
Im Moment sind die Gemeinden nicht in der Lage, selbst die Finanzierung der Dorftreffs zu übernehmen weil nicht genügend finanzieller Spielraum vorhanden ist. Durch die Corona Pandemie hat sich die finanzielle Lage noch deutlich verschlechtert. Aber, die Pandemie hat uns auch deutlich gezeigt, wie wichtig GWA ist!
GWA muss kommunale Aufgabe werden. Die Gemeinden brauchen Unterstützung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Leben im Meer 2.0 - Inselgesellschaften sind eben anders - auch vor, während und nach Corona
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tjark Goerges
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam statt (insel-)isoliert - Erkenntnisgewinne generieren und für die Zukunft nutzen
Projektbeschreibung
Die ostfriesischen Inseln befinden sich im Vergleich zu Gemeinden auf dem Festland in gleich mehreren Sondersituationen (Tide-Abhängigkeit, Autofreiheit, Weltnaturerbe, 100% Tourismus als Wirtschaftsfaktor). Für viele Urlauber*innen sind diese Besonderheiten der Grund, Juist zu besuchen. Für die Einheimischen stellen sie im Alltag aber auch häufig eine Herausforderung dar (Logistik, Fachkräfteaquise, Restriktionen). Das Verhältnis zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen ist nicht ausgeglichen. Während der Saison gibt es viele Angebote, aber für die Einheimischen bleibt wenig Zeit, diese überhaupt zu nutzen. Vor allem in den Wintermonaten besteht der Wunsch nach mehr Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Durch die GWA soll das Bewusstsein für die eigenen Handlungsspielräume gestärkt werden, sodass in diesem Bereich ehrenamtliche Initiativen aus der Bevölkerung selbst heraus entstehen. Mehr Freizeitangebote schaffen automatisch auch mehr Begegnungsräume. Für die innere Stabilität als kleine Inselgemeinschaft ist es von enormer Bedeutung, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Senioren, Alt-Insulaner, Neu-Insulaner, Hilfsarbeiter, Jugendliche) zusammenzubringen und wieder mehr soziale Nähe herzustellen.
Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Willkommenskultur. Viele Arbeitskräfte bleiben nur für kurze Zeit auf der Insel, die Fluktuation ist hoch. Neu-Insulaner*innen sollen bei ihrem Start auf Juist mehr unterstützt werden und somit insgesamt mehr Wertschätzung erfahren.
Zu Beginn der GWA sind die Startprojekte (Willkommens-Broschüre, Ehrenamtsbörse) wichtig, um Vertrauen zu schaffen und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Sobald die Insulaner-Lotsin selbst einige Kontakte geknüpft und ein kleines Netzwerk aufgebaut hat, kann sie gezielt Menschen zusammenbringen. Mit der Verlängerung des Projektes kann die Insulaner-Lotsin sich intensiver um eine Zusammenarbeit bemühen und die Bildung von Arbeitsgruppen vorantreiben. Dieser Aspekt ist essentiell, damit Projekte sich dauerhaft etablieren und somit auch langfristig wirken können.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Auf Juist treffen dörfliche Strukturen und Bedingungen aufeinander, die sich zumeist eher in urbanen Räumen beobachten lassen. Es gibt nachbarschaftliche Nähe, generationen-übergreifende Familienbeziehungen, Kirchlichkeit und Ehrenamt. Gleichzeitig lässt sich eine hohe Fluktuation bei den Arbeitskräften beobachten – nicht nur im Bereich von Gastronomie und Hotellerie. Der Anteil an Arbeitsmigrant*innen ist vergleichsweise hoch. Viele leben nur während der Saison auf der Insel, arbeiten 6-7 Tage in der Woche und bleiben in ihrer wenigen freien Zeit eher unter sich. Für sie gibt es insgesamt nur wenige Möglichkeiten, mit anderen Bevölkerungsgruppen in Kontakt zu treten. Auf Juist sind die Wohnkosten ähnlich hoch wie in Großstädten und arbeitgeber-unabhängiger Wohnraum - vor allem für Familien - ist kaum vorhanden.
Insgesamt besteht auf Juist eine stärkere Heterogenität in der Bevölkerung als in anderen ländlichen Gemeinden. Die beschriebenen Strukturen machen das Zusammenkommen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen schwierig. Viele haben den Wunsch, etwas an dieser Situation zu ändern und sind offen für gemeinsame Aktivitäten. Was fehlt, ist jemand, der die Initiative ergreift und die Organisation dafür übernimmt. Das Projekt schafft neue Begegnungsräume und -gelegenheiten mit dem Ziel, dass die verschiedenen Akteur*innen regelmäßige Kommunikation als positiv und produktiv erleben. So besteht die Chance, weitere Synergieeffekte zu generieren und gemeinsame Interessen stärker vertreten können.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Juist
Einwohnerzahl
1679
Quelle / Anmerkungen
Ordnungsamt Juist
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Juist Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Juist
Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge
Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
28
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017 Projektgebiet: Juist Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Sonstige: Ostfriesische Inseln
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100001V, Stand 07/2017 Projektgebiet: Juist Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Sonstige: Ostfriesische Inseln
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
uebersichtskarte_juist.pdf
(158.37 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Fokus der Projekte liegt im sozialen Bereich - vor allem auf den Themen Jugend, Senioren und Willkommenskultur. Die Ideen für mögliche Projekte kommen aus der Bevölkerung selbst. Die Aufgabe der Insulaner-Lotsin ist es, zu motivieren, positiv zu bleiben und zu unterstützen - vor allem bei organisatorischen und administrativen Aufgaben. Sie schiebt Projekte an, indem sie den Rahmen bereitstellt, also z.B. ein Treffen plant und moderiert. Die Themen bestimmen die Insulaner*innen selbst. Außerdem sorgt sie dafür, dass die "Stimmung" in der Bevölkerung auf kommunaler Ebene nicht ignoriert wird, sondern Wünsche und Anliegen auch dort immer wieder auf den Tisch gebracht werden.
Insbesondere im Winter, wenn vieles geschlossen hat und man sich nicht draußen aufhalten kann, fehlt es auf Juist an Freizeitangeboten. Das Insulaner-Büro soll zu einem Treffpunkt werden. Die Räumlichkeiten sind aktuell eher ein Provisorium. Gemeinsam sollen sie so gestaltet werden, dass man sich wohlfühlt und gerne dorthin kommt (z.B. gemeinsame Streichaktion, ein Inselflohmarkt oder Möbel-Upcycling).
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projekte umgesetzt werden, die sich die Insulaner*innen gewünscht haben. Methode, um dies zu erkennen: Vergleich von Maßnahmen, die vorrangig für die Touristen umgesetzt wurden mit den Maßnahmen für die Insulaner*innen.
Kriterium
Beschreibung
Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenfeldern gebildet wurden. Methoden, um dies zu erkennen: 1.) Menschen arbeiten gemeinsam an einem Thema, obwohl sie aus verschiedenen Bereichen kommen (z.B. Hotellerie und Kirche). 2.) Kooperationen mit dem Festland
Kriterium
Beschreibung
Projekte aus den drei zentralen Bereichen Jugend, Willkommenskultur und Senioren wurden umgesetzt. Das Dorfgemeinschaftshaus wird von verschiedenen Gruppen als Treffpunkt genutzt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
ev. und kath. Kirchengemeinde Juist
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehinderten- und Seniorenbeauftragte
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Aufsteller
info-plakat-lebendiges-juist.png
(164.87 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Leben im Meer 2.0 - Inselgesellschaften sind eben anders - auch vor, während und nach Corona - Aktiv für die Insel Spiekeroog
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Patrick Kösters
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam statt (insel-)isoliert - Zukunftsfähiges Leben auf kleinen niedersächsischen Inseln - Erkenntnisgewinne generieren und für die Zukunft nutzen
Projektbeschreibung
Die Insel Spiekeroog wird auch die grüne Insel genannt. Dieser Begriff ist historisch gewachsen und wurde durch den überdurchschnittlich hohen Baumbestand im 19. Jahrhundert geprägt. Heutzutage bedeutet „grüne Insel“ auch einen Fokus auf Nachhaltigkeit zu legen. Die Spiekerooger möchten die schöne Natur ihrer Insel für die Zukunft bewahren und nehmen die Verantwortung für den Erhalt ihrer Lebensgrundlage sehr ernst. Die Kurverwaltung hat eine Nachhaltigkeitsinitiative gegründet, in deren Arbeitsgruppen auch einige Insulaner mitarbeiten, und eigens für die Koordination der einzelnen Projekte eine Teilzeitstelle geschaffen, welche im Oktober 2019 besetzt wurde. Mit seinen knapp 800 Einwohnern ist Spiekeroog nach Baltrum die zweitkleinste Insel. Die Siedlungsstrukturen und der Baubestand sind intakt, im Dorfkern gibt es mehrere historische Gebäude. Der Gesamteindruck ist der eines idyllischen Inseldorfes. Hochhäuser und „Bettenburgen“ sucht man hier vergeblich. Auch eine Strandpromenade mit viel Trubel und Kommerz gibt es nicht. Die Strandgastronomie am Hauptbadestrand besteht genau aus einem Gebäude. Spiekeroog hat als einzige ostfriesische Insel keinen Flugplatz und die Fährverbindung ist tideabhängig. Alle Gäste, alle Insulaner, sämtliche Nahrungsmittel und Konsumgüter sowie der gesamte Abfall werden per Fähre transportiert.
Die Gäste kommen wegen des intensiven Naturerlebnisses und der damit verbundenen Ruhe und Erholung auf die grüne Insel. Obwohl es das erklärte Ziel der Kurverwaltung ist, den Tourismus im Einklang mit der Natur zu entwickeln, hat man sich in den letzten Jahren im Tourismus weitestgehend verausgabt, so dass das Bild der nachhaltigen grünen Insel droht ins Wanken zu geraten. Es tut sich eine Lücke auf, welche offenbart, dass im Kampf um das Wirtschaftliche vieles im sozialen Miteinander verloren gegangen ist. Auch die wunderschöne Natur vor der Haustür kann der Insulaner selber kaum noch genießen, weil die Zeit fehlt. Tourismus ist wie auf den anderen Inseln der einzige Wirtschaftszweig. Obwohl Spiekeroog mit seinen knapp 4000 Gästebetten eher klein ist, hat die Insel mit einer zunehmenden Belastung der Infrastruktur durch die steigende Zahl an Gästen zu kämpfen. Wo ist die Balance zwischen einem nachhaltigen auskömmlichen Tourismus, einer intakten Natur und ausreichender Lebensqualität für Insulaner? Wie kann sich daraus eine Inselidentität entwickeln? Dies soll auf Spiekeroog exemplarisch für die anderen Inseln untersucht werden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Auf Spiekeroog wird deutlich, dass trotz des bereits beachtlichen Engagements der Akteure immer noch großes Potenzial zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen besteht. Gleichzeitig gilt es die fortgeschrittene ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Nachhaltigkeit zu ergänzen und in Einklang zu bringen. Grundsätzliche Aspekte der Inselgemeinschaft geraten zunehmend in den Fokus, z.B. fehlender bezahlbarer Wohnraum gepaart mit einem Ausverkauf von Flächen und Immobilien an auswärtige Investoren, nicht ausreichend gesicherte Daseinsvorsorge, kaum Angebote für Jugendliche und Senioren, fehlende Teilhabe von Saisonkräften an der Dorfgemeinschaft, keine ausgeprägte Dorfidentität.
Das „anders sein“ Spiekeroogs (kein Flugplatz, tideabhängige Erreichbarkeit, idyllischer Dorfkern, wenig Infrastruktur) bedeutet für den Gast Ruhe, Erholung und Entschleunigung. Doch was bedeutet es für die Insulaner, speziell für die arbeitende Bevölkerung? Tourismus bedeutet häufig eine 7-Tage-Woche in der Saison, welche mittlerweile auch länger dauert als nur drei Sommermonate, der Trend geht zu rund-ums-Jahr. In dieser Überbelastung mangelt es den Insulanern häufig an Zeit und Energie, um soziale Kontakte zu pflegen oder Traditionen nachzugehen, welche früher für ein soziales Miteinander selbstverständlich und auch essentiell waren. Die schöne Natur wird zwar wahrgenommen, ist aber als Freizeitangebot alleine nicht ausreichend. Wie kann unter diesen Umständen trotzdem gute Daseinsvorsorge gelingen? Deckt die vorhandene Infrastruktur die Bedarfe der Insulaner oder bleiben Bedürfnisse offen? Was fehlt für mehr soziales Miteinander und mehr Lebensqualität auf der Insel?
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Spiekeroog gesamte Insel
Beschreibung
Spiekeroog ist eine niedersächsische Insel mit ca. 18 qm2 Fläche. Die Entfernung zum Festland beträgt ca. 6 km. Es gibt eine tideabhängige Fährverbindung.
Einwohnerzahl
780
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Landesamt für Statistik Niedersachsen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Landesamt für Statistik Niedersachsen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Landesamt für Statistik Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, Landesamt für Statistik Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Als Projektgebiet gilt unsere Gemeinde, Quelle der Daten ist unser Einwohnermeldeamt.
Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt unser Landkreis (Wittmund), Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
leben_im_meer_spiekeroog_1.jpg
(165.56 KB)
leben_im_meer_spiekeroog_2.jpg
(231 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Auf der Insel Spiekeroog wird GWA als ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Es gilt alle Bevölkerungsgruppen zusammen zu bringen und wieder Bewußtsein für die gemeinsamen Handlungsspielräume zu schaffen. Anhand der Bedarfe der Insulaner sollen kommunalpolitische Aufgaben angegangen werden. Ziel ist die Verbesserung von sowohl harten (Infrastruktur) als auch weichen Faktoren (Lebensqualität, Qualität des sozialen Miteinander). Die Insellotsin ist dabei die Anlauf- und Vernetzungsstelle. Sie moderiert die Prozesse, unterstützt mit Methodenkenntnissen und bei der Bildung von Netzwerken und Kooperationen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Insulaner gehen mit konkret formulierten Bedarfen und Ideen auf die Insellotsin zu.
Kriterium
Beschreibung
Es formen sich Gruppen, welche in der Lage sind sich selbst zu organisieren und Themen im Sinne der gesamten Insel zu verwirklichen.
Beschreibung
Das soziale Miteinander verbessert sich merklich, Anzahl Ehrenämter steigt.
Beschreibung
Die Infrastruktur der Daseinsvorsorge entwickelt sich bedarfsgerecht und dies wird positiv von den Insulanern wahrgenommen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Pastorin und Kirchenvorstand
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es ist das erklärte Ziel, eine Weiterführung dieser Maßnahme mit Implementierung der Stelle in den Haushaltsplan der Gemeinde Spiekeroog über das Jahr 2023 hinaus dauerhaft in die Organisationsabläufe der Gemeinde Spiekeroog einzubinden. Der Rat der Gemeinde Spiekeroog hat dem Vorgehen in seiner Gesamtheit zugestimmt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Gemeinwesenarbeit in Visselhövede fest verankern
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Voss
| Organisation | Präventionsrat Visselhövede |
|---|---|
| Funktion | Leiterin |
2. Kurzbeschreibung
Bürger entwickeln und gestalten ihre Stadt.
Projektbeschreibung
Seit Beginn der GWA in V. haben wir sehr viel erreicht. Viele Bürger engagieren sich, auch Politik und Presse. Begonnen haben wir mit einer Bürgerbefragung, d. uns ermöglicht hat, die Stadt mit d. Augen d. Bürger zu sehen. Daraus wurden viele Projekte entwickelt: Belebung d. durch Landesmittel geförderten Marktplatzes, Flüchtlingsbetreuung d. begleitete Patenschaften, Aktionen wie Vissel kocht u. Tisch an Tisch, Bürgerbühne beim jährlichen Apfelmarkt, veranstaltet durch d. Gewerbeverein, Müllbeseitigungsaktionen, Erneuerung u. Wiederbelebung d. Skaterbahn, Ausbildungsmesse für die Abschlussklassen der Schule in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Betrieben. In d. Coronakrise konnte sofort auf unser Netzwerk zurückgegriffen u. umfängliche Hilfe für Bedürftige organisiert werden. Dieses wollen wir weiter ausbauen, festigen u. ergänzen. Wir werden zwei Schwerpunkte bilden.
1. GWA für Jugendliche. In V. leben viele benachteiligte Jugendliche. Armut, Migration und Heimunterbringung sind nur ein Teil des Problems. Jugendliche haben keine ausgewiesenen Treffpunkte, nutzen sie Plätze werden diese oft zum öffentlichen Ärgernis (Müll, Lärm, Drogen etc). Dieses wollen wir in unsere Arbeit aufnehmen, brauchen dazu jedoch eine weitere Stelle. denn alle die Aufgabengebiete müssen von uns in die städtische Entwicklungsarbeit eingebracht werden.
2. Bauliche und kommunale Entwicklungsziele müssen zusammengedacht werden. Dafür werden wir mit dem Bauamt zusammen Beteiligungsverfahren entwickeln. Gemeinwesenarbeit soll in d. neu ausgewiesenen Bebauungsplänen d. Stadt einen Platz haben. In V. leben viele Bevölkerungsgruppen in Parallelwelten, die sich nicht in das Gemeinwesen der Stadt eingebracht haben. Das müssen wir ändern. Zurzeit werden neue Wohneinheiten für d. Wohngruppen der Rotenburger Werke gebaut. Hier erwarten uns viele neue Aufgaben der Inklusion und Integration. Es ist an d. Zeit die bisherigen Bevölkerungsgruppen miteinander in Kontakt zu bringen und die neuen einzubeziehen. Diese Arbeit muss verstetigt werden. Dieses. wird auch von d. Verwaltung gesehen und gefördert. Leider kann d. Stadt die erforderlichen Mittel derzeit nicht allein tragen und ist auf weitere Förderung angewiesen. z. Z. sind die Mittel durch die umfangreichen Schulbaumaßnahmen gebunden aber nach Ablauf der Förderperiode wollen Stadtverwaltung und Politik die umfangreichen Arbeiten der hier sehr erfolgreichen GWA fortsetzen und schon jetzt mit einer weiteren Stelle für Jugendarbeit ausbauen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der vergangenen Förderperiode konnte die Gemeinwesenarbeit in vielen Bereichen erfolgreich verankert werden. Sie wird von den Menschen wahrgenommen und gebraucht. Die Verwaltung konnte von der Arbeit überzeugt werden. Es hat sich vieles getan, aber einige Probleme konnten noch nicht gelöst werden.In Visselhövede haben die schon benannten Problempunkte und –gruppen weiter
bestand. Räumliche Punkte sind die Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen
Wohnblocks in Randlage. Aufgrund der niedrige Mieten treten hier sozial Benachteiligte
gehäuft auf. Dazu kommen Teile hier ansässiger Sinti. In d. kleinen ehemaligen
Behelfswohnungen/Häusern, d. jetzt meist in deren Eigentum übergegangen sind.
Sehr auffällig sind d. 15-23 Jahre männlichen Jugendlichen, d. in der Schule stören, keinen
oder schlechten Schulabschluss haben, keinen Ausbildungsplatz finden, aber auch nicht weg
wollen oder können. Weiter ist d. rasant ansteigende Gruppe sehr junger Mütter ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. Der extrem niedrige Mietzins trägt dazu bei, d. diese Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten und größere bezahlbare Wohnungen lassen Familiengruppen mit Flucht- oder Migrationshintergrund kommen und verstärken d. d. Probleme in d. Schulen, in der Freizeit, Ausbildung und Beschäftigung. Fehlende Bereitschaft zum Miteinander auf allen Seiten macht eine positive Entwicklung zur Gemeinschaft sehr schwer.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Pappelstr. und angrenzende Staßen
Einwohnerzahl
900
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Projektgebiet Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt untypischen Wohnblocks und den ehemaligen Behelfshäusern in den angrenzenden Straßen
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gechätzt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vissel-karte_mit_markierungen.pdf
(795.51 KB)
Gebiet-Name
Ostdeutsches Viertel.
Beschreibung
Siedlung aus den 60iger Jahren Königsberger Str., Stettiner Str., Danziger Str.
Einwohnerzahl
600
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
62
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vissel-karte_mit_markierungen.pdf
(795.51 KB)
Gebiet-Name
Visselhövede Neubaugebiet Mühlenberg
Beschreibung
Kleiner Neubaubereich um den Mühlenberg
Einwohnerzahl
300
Quelle / Anmerkungen
Schätzung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vissel-karte_mit_markierungen.pdf
(795.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das GWA-Projekt umfasst mehrere Ebenen, weshalb verschiedene Ansätze bedient werden:
Im Ansatz der integrativen Stadtteilentwicklung nimmt die GWA eine intermediäre Funktion ein und handelt ressortübergreifend. GWA ist Vermittler zwischen den Bürgern-(Initiativen), Verwaltung, kommunaler Politik, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltung & Vereinen. Sie ist Promoter von Initiativen und Ansprechpartner für Einwohner. Handlungsgrundlage ist die Lebensweltorientierung von Thiersch. Das ressortübergreifende Handeln richtet sich besonders an die Entwicklung der Baugebiete. Ökologie, Inklusion und die Interessen der Anwohner werden zusammengebracht.
Für die Jugendlichen wird die sozialräumliche Jugendarbeit als Nachbarschaftsfeld der GWA angedacht. Die Handlungsziele werden aus der Sozialraum-Lebensraumanalyse abgeleitet. GWA ist Experte für die Belange der Jugendlichen und hat eine Mandatsfunktion. GWA ist Kooperationspartner für Schulen und anderer jugendbezogenen Einrichtungen.
Für die Reduzierung der Vorurteile, eignet sich der Ansatz der transkulturellen Stadt(teil)arbeit. Sie sensibilisiert die Teilnehmenden. für kulturelle & geschlechterspezifische Lebensweisen. Die Entwicklungen von Vorurteilen, Diskriminierung & Rassismus werden reflektiert. Die Bereitschaft zum Dialog und Kooperation zwischen Kulturen und Personengruppen werden gefördert. Dies stärkt die Vernetzungsarbeit zwischen Organisationen und das Zusammenleben der Bewohner mit & ohne Migrationshintergrund.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner sollen untereinander Kommunizieren und agieren. Ihre speziellen Bedürfnisse benennen und selbst tätig werden. z.B. der karge Marktplatz stört, was können wir unternehmen um ihn mit leben zu füllen
Kriterium
Beschreibung
die lokalen Organisationen ohne Vorurteile und respektvoll miteinander arbeiten. Die vorhandenen Strukturen werden genutzt.
Kriterium
Beschreibung
z. Beispiel: Barrierefreiheit für alle gedacht wird. Gleichzeitig für Familien mit Kindern, Kinderwagen, Menschen mit Gehbehinderungen und weiteren Mobilitätseinschränkungen. Eine Maßnahme erreicht viele Gruppen.
Beschreibung
Ökologisch, Nachhaltig, Inklusiv und Sozial geplant wird
Beschreibung
wir in Krisenzeiten wie Corona auf unsere aktiven Netzwerkakteure ohne Zeitverzögerung zurückgreifen können
Kriterium
Beschreibung
in allen Wohngebieten Jugendtreffs und Kommunikationsplätze genutzt werden. Sich Nachbarschften organisieren
Beschreibung
Bessere Anbindung im öffentlichen Nahverkehr mit hoher Frequentierung und kurzen Zeittakten
Kriterium
Beschreibung
wenn die Stadt die GWAstellen als Aufgabe übernimmt und vorgenannten Aspekte in die städtische Planung einfließen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisverwaltung Rotenburg, Landrat Herr Luttmann, Sozialdezernentin Frau Colshorn, Jugendamt Frau Helle, Jobcenter Herr Stein, Frau Eickhoff, Frau Meints, Herr Oberstedt, Jugendberufscenter Herr Beyer, Frau Michaelis, Jugend Frau Martens
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Herr Goehrt, Heimatverein, Kulturveranstalter Eigenart, Art Outlet Herr Reichert
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizei Herr Teuber, Schwimmbad Visselhövede, Jugendtreff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Standortleitung Frau Voss, SoFa Frau Schlösser, Seniorenbeirat Herr Sündermann, DRK Herr Langanke, BNW Herr Eden, Jugendmigrationsdienst Frau Schwegler, Flüchtlingsberat.Frau Zimmermann, Tafel Visselh.Herr Seitz, Simbav, Lebensräume Frau Steenblock
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede Herr Golke, MTV Jeddingen Herr Leefers, SV Schwitschen Herr Rickers, SV Wittorf Herr Jessen, Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann, Kneippverein Frau Rohr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie Sozialstation Frau Voßgröne , Visselhöveder Pfegedienst Frau Rathmann, Visselhöveder Tagespflege, Seniorenresidenz zur Mühle Herr Meyer,Haus am Visselpark Herr Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulleiter Oberschule Herr Wieland, Leitung der Kastanienschule Frau Puschmann, Grundschule Jeddingen Frau Daboven, Schulsozialarbeiterin Frau Schüssler, Berufseinstiegbegleiterin Frau Bremenkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herr Pahlig, Pastorin Klement
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Timmann, Hoyer Mineralöle Herr Hoyer, JBS Herr Behrens, Handwerkskammer Frau Krüger, Unternehmerverband Rotenburg/Verden Herr Esselmann, Wirtschaftsforum Herr Kehrstephan
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Redaktion Visselhöveder Zeitung Herr Wieters, Rotenburger Rundschau Frau Baucke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen, Bundestagsabgeordnete Herr Klingbeil SPD, Herr Kindler (Grüne), Landtagsabgeordnete Herr Holsten CDU, Frau Trautmann-Liebetrut SPD
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vissel for Future Herr Gabriel, Präventionsrat der Stadt V. Herr Stegmann, viele engagierte Bürger und Bürgerinnen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Auf Grund starker Belastungen durch Sanierung, Um- und Neubau der Schulen kann d. Stadt zur Zeit die notwendigen Mittel noch nicht selbst aufbringen, wird jedoch mit über 50.000,00 € die GWA-Projekte pro Jahr kofinanzieren. Durch die bisherige Arbeit wurde d. Nutzen für das gesellschaftliche Miteinander deutlich und soll um d. Jugendarbeit erweitert werden. Auch in d. geplanten Neubauprojekten ist und wird d. GWA eingebunden. D. Weg ist bereitet und soll nach d. Förderperiode fortgesetzt werden
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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