GWA in Visselhövede - durch Kommunikation verbinden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Voss
| Organisation | Präventionsrat Visselhövede |
|---|---|
| Funktion | Leiterin |
2. Kurzbeschreibung
Soziale Stadt- und Dorfentwicklung im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Durch GWA und Jugendarbeit in der GWA haben wir in Visselhövede bisher viel erreicht. Es wurden belastbare Strukturen geschaffen (z.B. Patensystem für Zugewanderte, Kümmerer vor Ort, Belebung des neu entstandenen Jugendzentrums, Vernetzung verschiedenster Akteure über Palettenlandschaft am Marktplatz, Vereinsmesse, Ausbildungsmesse an der OBS, Zusammenarbeit mit Unternehmen/ Verwaltung/ Politik/ Bürgerinitiativen/ Kultur/ Sport). Diese Strukturen gilt es auch zukünftig zu nutzen und zu weiter zu stärken, um die anstehenden Herausforderungen, vor denen die Stadt Visselhövede steht, zu bewältigen:
1. GWA als Anlaufpunkt für alle Visselhöveder Bürger*innen wahrzunehmen, der ehrenamtliches und kommunales Engagement verbindet und vernetzt, Hilfe zur Selbsthilfe gibt, für jedwedes Anliegen da ist und durch öffentlichkeitswirksame Arbeit zur positiven Binnen- und Außenwirkung der Stadt beiträgt.
2. Den veränderten Sozialstrukturen durch einen überproportional hohen Anteil Geflüchteter in Visselhövede und damit Neubürgern durch Kommunikation und Integration Rechnung tragen.
3. Ausbau der Jugendarbeit im Rahmen der GWA, um daraus ein noch internationaleres Angebot zu machen, dies schließt auch raumplanerische Aspekte der Stadt V. mit ein (z.B. Verlegung der bestehenden Skateranlage an das Jugendzentrum, Nutzung der Calisthenicsanlage)
4. Die weiter bestehenden, eher isoliert in Parallelwelten lebenden Bevölkerungsgruppen im Sinne eines community organizing ansprechen und in die GWA einbinden. Hier wurden erste erfolgreiche Ansätze im bereits seit Jahren im Fokus stehende Projektgebiet "Pappelstraße" erzielt (Bewohnerbefragungen, Gemeinschaftsaktion "Tannenbaumschmücken", Elternberatung in Kooperation mit Schulen), was intensiv weiter verfolgt, ausgebaut und auf andere Projektgebiete übertragen werden muss
5. Ökologie, Nachhaltigkeit und Inklusion weiter verbinden und ausbauen, wie beispielsweise im Projekt Haus der Bildung (verschiedene Organisationen ziehen unter ein Dach und kooperieren), Aktion Rollfiets, Inklusionskutsche, Prüfen der Stadt Visselhövede auf Barrierefreiheit, Aktion "gelbes Band", gemeinsame Aktionen mit "Vissel for future", Seniorenbeirat u.a., aber auch die Unterstützung von Bemühungen der Stadtverwaltung hinsichtlich Klimaneutralität.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die GWA und die in der vergangenen Förderperiode hinzugekommene Jugendarbeit im Rahmen der GWA wird in Visselhövede - vielfach anerkennend - sowohl von Bürger*innen als auch Verwaltung und Politik wahrgenommen und benötigt. Obwohl sich Vieles positiv entwickelt hat und belastbare Strukturen geschaffen wurden, konnten noch nicht sämtliche Probleme gelöst werden, vielmehr sind besondere Herausforderungen für die Stadt hinzugekommen. Dazu gehören die Folgen des Angriffs auf die Ukraine. So hat Visselhövede eine Überquote ukrainischer Geflüchteter. Durch Familienzuzug hat sich die die Anzahl zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits um 20 Personen erhöht. Der Landkreis Rotenburg (Wümme) nimmt bis Ende April 2023 700 weitere Geflüchtete anderer Nationalitäten auf, von denen wiederum anteilig Personen der Stadt V. zugewiesen werden, weil dort noch (günstiger) Wohnraum vorhanden ist. Es bedarf weiterer, großer Anstrengungen diese Neubürger zu integrieren. Diesen Menschen soll in Visselhövede eine Perspektive geboten werden, sodass neben Wohnraum, auch Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze, Spracherwerb und Freizeitaktivitäten ermöglicht werden, die verschiedenen Kulturen miteinander auskommen und sich wiederum in das Gemeinwohl einbringen. Hierzu sollen die GWA sowie die Jugendarbeit in der GWA durch Aktionen, Projekte und Präsenz in hohem Maße beitragen.
Darüber hinaus sind auch die bisherigen Problemlagen (Beispiel Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage mit niedrigen Mieten, hierdurch hohem Anteil sozial Benachteiligter sowie angrenzendem Wohngebiet, deren Bewohner mittlerweile Eigentümer ehemaliger Behelfswohnungen sind) noch nicht gelöst.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Visselhövede
Beschreibung
Projektgebiet 1: Pappelstraße und angrenzende Straßen
Einwohnerzahl
950
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_visselhoevede_projektgebiete.pdf
(705.42 KB)
Gebiet-Name
Projektgebiet 2: Großer Kamp Straße
Beschreibung
Neubaugebiet Großer Kamp Straße und Bosberg, von ca. 70 dort ansässigen Bewohnern sind ca. 45 kurdischstämmig.
Einwohnerzahl
70
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung, Projektgebiet 2 zeichnet sich durch Isolation/ Parallelgesellschaft aus
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_visselhoevede_projektgebiete.pdf
(705.42 KB)
Gebiet-Name
Projektgebiet 3: Wehnser Weg, Hunnehop Straße, überproportional viele Bewohner aus der Volksgruppe der Sinti
Beschreibung
Wehnser Weg, Hunnehopstraße
Einwohnerzahl
50
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_visselhoevede_projektgebiete.pdf
(705.42 KB)
Gebiet-Name
Projektgebiet 4: Am Rohlmannshof, durch Zuzug/ Zuweisung durch die Stadt überproportional viele Geflüchtete (Ukraine, afrikanische Ethnien)
Beschreibung
Am Rohlmannshof, durch Zuzug/ Zuweisung durch die Stadt überproportional viele Geflüchtete (Ukrainer*innen, afrikanische Ethnien)
Einwohnerzahl
300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_visselhoevede_projektgebiete.pdf
(705.42 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das GWA-Projekt umfasst mehrere Ebenen, weshalb verschiedene Ansätze bedient werden: Im Ansatz der integrativen Stadtteilentwicklung nimmt die GWA eine intermediäre Funktion ein und handelt ressortübergreifend. GWA ist Vermittler zwischen den Bürgern(Initiativen), Verwaltung, kommunaler Politik, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltung und Vereinen. Sie ist Promoter von Initiativen und Ansprechpartner. Handlungsgrundlage ist Lebensweltorientierung von Thiersch. Ökologie, Inklusion und die Interessen von Anwohnern werden zusammengebracht. Für die Jugendlichen wird die sozialräumliche Jugendarbeit als Nachbarschaftsfeld der GWA umgesetzt. Die Handlungsziele werden aus der Sozialraum-Lebensraumanalyse abgeleitet. GWA ist Experte für die Belange der Jugendlichen und hat eine Mandatsfunktion. GWA ist Kooperationspartner für Schulen und andere jugendbezogene Einrichtungen. Für die Reduzierung von Vorurteilen eignet sich der Ansatz der transkulturellen Stadt(teil)arbeit. Sie sensibilisiert die Teilnehmenden für kulturelle und geschlechtsspezifische Lebensweisen. Die Entwicklungen von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus werden reflektiert. Die Bereitschaft zum Dialog und zur Kooperation zwischen Kulturen und Personengruppen werden gefördert. Dies stärkt die Vernetzung zwischen Organisationen sowie das Zusammenleben der Bewohner mit und ohne Migrationshintergrund.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Menschen oder Gruppierungen sich mit ihren Interessen wahrgenommen fühlen, GWA-Handeln zu Empowerment der Menschen führt und Demokratie gelebt wird
Kriterium
Beschreibung
Ideen werden zu Projekten, mit denen durch Hilfe zur Selbsthilfe und Kooperation Selbstwirksamkeit und Stärke der Beteiligten wachsen
Kriterium
Beschreibung
Vorhandene Ressourcen genutzt werden, um das Gemeinwohl zu stärken und die Stadt wieder ein Stück lebenswerter zu machen
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen bzw. Organisationen bzw. Generationen bzw. Milieus bzw. Nationalitäten miteinander kommunizieren und arbeiten, um das Gemeinwohl zu stärken
Beschreibung
Gesamtgesellschaftliche und internationale Entwicklungen finden sich im gemeinwesenorientierten Handeln wieder. Die gerechte, grüne und produktive Stadt ist das Ziel des Handelns, das sich an den 5 Schlüsselprinzipien orientiert.
Beschreibung
GWA fördert belastbare Strukturen, Netzwerke und Kooperationen, die flexibel auf die jeweiligen Anforderungen reagieren können. GWA selbst arbeitet vernetzt
Kriterium
Beschreibung
Starke Nachbarschaften entwickeln sich durch GWA. indem das soziale und räumliche Gefüge sicht-, erfahr- und erlebbar gemacht wurde
Beschreibung
Durch GWA wird das Ziel einer ganzheitlichen Entwicklung (z.B. Wohnraum, Treffpunkte, Spielplätze) ausgewählter Gebiete verfolgt
Kriterium
Beschreibung
GWA ist eingebunden in örtliche Strukturen, kann gesamtkommunale Entwicklungen einschätzen und Expertise geben
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Sowohl der GWA-Mitarbeiter als auch die beiden Mitarbeiterinnen, die sich aktuell die Stelle in der Jugendarbeit etwa pari teilen, sind vor Ort etabliert. Sie sind Kümmerer vor Ort und können mittlerweile auf belastbare Strukturen in der Netzwerkarbeit zurückgreifen. Beispiele sind das Patensystem für Geflüchtete, ehrenamtliche personelle Unterstützung im Jugendzentrum, Initiatoren für zahlreiche Projekte sowie deren Begleitung (z.B. gelbes Band, Rollfiets, Belebung Marktplatz, Pappelstraße, Vereinsmesse u.a.), aber mittlerweile auch die Übergabe von Projekten in andere (ehrenamtliche) Hände zur Verselbständigung derselben (z.B. Betreuung der Visselquelle). Die GWA wird in Planungen der Stadtverwaltung einbezogen (z.B. bei der Planung/ Einrichtung des Jugendzentrums, Verwaltung Räume Haus der Bildung u.a.).
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisverwaltung Rotenburg, Landrat Herr Prietz, Sozialdezernentin Frau Colshorn, Jobcenter Herr Stein, Frau Eickhoff, Frau Roon, Frau Heldt, Jugendberufszentrum Herr Baier, Kreisjugendpflege Frau Martens, Stadt Visselhövede Herr Lüdemann, Herr Grünhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Frau Schröder, Kultur- und Heimatverein Visselhövede Frau Wuttke, ArtOutlet Herr Reichert, EigenArt Kultur e.V. Herr Netter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizei, Schwimmbad Visselhövede, Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Standortleitung Frau Voss, Seniorenbeirat Herr Sündermann, DRK Herr Langanke, BNW Frau Bellmann, Jugendmigrationsdienst Frau Schwegler, Flüchtlingsbeirat Frau Zimmermann, Tafel Visselhövede Herr Seitz, Lebensräume e.V. Frau Steenblock, Simbav
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Visselhövede Herr Gohlke, MTV Jeddingen Herr Schumacher, SV Schwitschen Herr Rickers, SV Wittorf Herr Jessen, Freilauf Visselhövede Frau Wachtmann, Kneippverein Frau Rohr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Herr Goebel, Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann, Seniorenresidenz Zur Mühle Herr Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulleiter OBS Visselhövede Herr Wieland, Leitung Kastanienschule Frau Puschmann, Grundschule Jeddingen Frau Darboven, Schulsozialarbeit aller Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotenburger Werke der Inneren Mission Herr Faltermann, ev. St. Johannisgemeinde Visselhövede Jugenddiakon Herr Pahling, Pastorin Rosenfeld, Pastor Wohlfahrt, Kirchenvorstand Frau Meier-Zindler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Grünhagen, Hoyer Mineralöle Herr Hoyer, JBS Herr Behrens, Handwerkskammer Frau Krüger, Unternehmerverband Rotenburg-Verden Herr Esselmann, Rotenburger Wirtschaftsforum Herr Kehrstephan
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Redaktion Visselhöveder Nachrichten Herr Wieters, Redaktionsteam Rotenburger Kreiszeitung, Redaktionsteam Rotenburger Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vulpes Immobilien Management GmbH, Eckernförde (Eigentümerin Wohnblocks Pappelstraße)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vissel for future Herr Gabriel, Präventionsrat der Stadt Visselhövede Frau Schumann, unsere gewonnenen Paten*innen, Ehrenamtliche in der Unterstützung des Jugendzentrums, zahlreiche weitere engagierte Bürger*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Lüdemann, alle im Rat vertretenen Gruppierungen, Lars Klingbeil Parteivorsitzender SPD, Landtagsabgeordnete Herr Holsten (CDU), Frau Liebetruth (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leader-Region Hohe Heide Herr Pahl, Herr Eberle, Herr Brunkhorst
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
GWA + GWA Jugendarbeit sind mittlerweile fest vor Ort eingebunden und unverzichtbar. Das finanzielle Engagement trotz enormer, teils unvorhersehbarer Belastungen der Stadt V. steigt für die beantragte Förderperiode nochmals deutlich. Es besteht der Wille der Stadt V. die Planungen so zu gestalten, dass eine Übernahme der GWA in Eigenregie der Stadt ab 2027 erfolgt, idealerweise als eine Art Stabstelle für Gemeinwohl, soziale Integration und Stadtentwicklung und entsprechend im Haushalt geplant.
11. Medien
Galerie
Videos
eroeffnung_jugendzentrum.jpg
(183.74 KB)
interkulturelle_wochen.jpg
(186.35 KB)
ukr_care_neuer_mitarbeiter.jpg
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ukrainisches_cafe.jpg
(87.18 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
BZ Tante Emma: Initialisierung einer gesamtstädtischen GWA in Cuxhaven
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Wersien
| Organisation | Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk |
|---|---|
| Funktion | 1.Vorsitzender |
2. Kurzbeschreibung
HEIMAT Tante Emma... ein Platz für ALLE.
Projektbeschreibung
Nach dem Motto: „Nicht reden...machen!“ begann 2014 unsere Möbelhilfe für Geflüchtete, die Vereinsgründung erfolgte 2017. Die Zielgruppe wurde daraufhin auf alle Einwohner*innen (EW) erweitert. Durch die Verknüpfung von Ehren- und Hauptamt wurde zudem eine Basis für eine erste „zarte“ Gemeinwesenarbeit (GWA) im Innenstadtbereich gelegt. Durch die Kontakte in den Wohnungen der EW entstanden vertrauensvolle Beziehungen. Daraus ergaben sich Kenntnisse von weiteren Bedarfen u. Nöten auch anderer EW. Es wurden Angebote etabliert oder zu anderen Beratungsstellen weitervermittelt. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort, wohin die EW dann auch kommen konnten. 2020 haben wir mit der Eröffnung des Begegnungszentrums (BZ) Tante Emma eine konkrete Anlaufstelle (Komm-Struktur) im Innenstadtbereich erschaffen. Dessen 5 Bereiche KAUF-, WERK-, FREI- und DIGITAL-Raum sowie unser Stadtteilbüro erfüllen jeweils eigene Funktionen, sind aber unmittelbar voneinander abhängig. (s.A.)
Wohlbekannt in Cux bietet unser BZ soz. Angebote sowie eine erweiterte GWA für ALLE EW. Multiple Grundpfeiler der GWA wurden errichtet und gefestigt wie z.B. HEIMAT für Begegnung, Austausch, Teilhabe u. Bildung in off. Atmosphäre (s.A.), interagierende Nachbarschaft, hohe EA-Struktur, eine Anlaufstelle mit attrakt. Außenpräsentation, ein gut vernetzter hauptamtl. GWA´ler, ein barrierefreies Stadtteilbüro, multiple Veranstaltungen sowie eine sehr hohe öff. Aufmerksamkeit. Eingebunden in die lok. Ökonomie unseres Stadtteils (s. LoI Punkt Nachhaltigkeit) und durch unseren Handelsort: „KAUF-Raum“ sowie der Vermietung von Teilflächen u. Co-Working Spaces werden knapp 60 % unserer Kosten selber getragen. Dsbzgl. erhielten wir sehr viele Anfragen anderer Projekte. Es wurde also viel erreicht, dennoch haben wir 3 Hauptziele in den nächsten 3 Jahren. Wir werden:
1. unsere vorh. GWA ausbauen, mit dem Ziel ein interkult. HEIMAT-Zentrum zu werden und dabei gleichzeitig die Jugend mit ins Boot zu holen. (GWA)
2. der Motor einer gesamtstädt. GWA sein. Wir vereinen unser Netzwerk zum Wohle aller Stadteile. Somit entsteht keine Konkurrenz unter den untersch. GWA-Projekten, wenn es z.B. um den Aufbau gesamtstädt. Koordination u. die Verteilung komm. Finanzen geht. Das Bündnis wird uns alle stärken! (Resilienz). (komm. GWA)
3. noch mehr fin. Unabhängigkeit durch die Erprobung neuer monetärer Quellen erzielen, die immer eine pos. Wirkung für alle Beteiligten hat. (intellig. Finanzierung)
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Sehnsucht nach Heimat (Geborgenheit, Vertrautheit, Zugehörigkeit) ist eine innere Kraft, die mit unerbittlichem Verlangen an unseren Herzen zieht. Aufgrund dieses Verlangens besteht unser BZ im Herzen Cuxhavens. Wir sind HEIMAT.
Durch akt. erhöhten Zuzug von Geflüchteten ins Quartier (ukr./afrik. Hintergrund), haben die unverzichtbare Notwendigkeit der interkulturellen Arbeit und damit verbundene Suche nach neuer Heimat eine neue Dimension erfahren. All das kommt „on top“ der schon vorh. priv. Verschuldung bei 19% der Erwachsenen im Quartier (BRD Ø 10 % / Armutsbericht LK), einem anony. Nebeneinander sowie heterog. Umfeld.
Durch unsere Netzwerkarbeit mit den anderen Stadtteilen sehen wir, dass o.g. Erscheinungen auch dort existieren, und dass benötigte Finanzen oft selber generiert werden müssen (Landes- Bundes- EU-Förderungen / Sozialkaufhäuser). Selten trägt diese die Kommune. Teilw. konkurrieren die Projekte sogar bei der Verteilung von kommunalen Geldern.
Der soz. Schieflage (z.B. Gentrifizierung, Armut, Einsamkeit) wird die Kommune nicht alleine Herr. Nur durch QM/GWA und deren multiplen-kreativen Tools sowie ehren- und hauptamtlichen MA kann dieser in Teilen entgegentreten werden.
Cuxhaven hat eine hervorragende Willkommenskultur. Allerdings ist der Idealismus stärker als der Pragmatismus. Dies ist sicher auch der starken Verschuldung der Stadt geschuldet.
Wir sehen den Menschen an 1. Stelle, in den „investiert“ soll. Daher muss ein neuer, starker GWA-Verbund der Verwaltung und lok. Politik aufzeigen, dass Willkommenskultur und Erschaffung neuer Heimat auch aufgrund auslaufender Förderungen nur mit finanzieller und organis. Hilfe der Kommune möglich sind.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Unser Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich im Stadtteil Alt-Cuxhaven, dem eigentlichen Stadtkern von Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Schlichtbauwohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum. Allerdings werden auch einige der Altbauten luxussaniert, und dadurch siedeln sich zudem viele finanzstarke Menschen, oft im Alter über 60 Jahre, in unserem Gebiet an. Dadurch entsteht in einigen Straßenzügen ein Gentrifizierungskonflikt.
Einwohnerzahl
13961
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven Stand: 31.12.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung
Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_ Stand Februar 2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung
Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung
Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung
Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_Stand Februar 2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_csc_e.v.jpg
(99.48 KB)
uebersicht_stadtteilzentren_cuxhaven.jpg
(223.83 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen immer die Einwohner*innen unseres Stadtteiles sowie viele Menschen aus Cuxhaven, die unser Angebot nutzen und daran teilhaben. Unsere Hauptziele sind es, deren immateriellen sowie die infrastrukturellen Bedingungen (z.B. Beziehungen untereinander, Partizipation, Kultur, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten) mit ihnen zusammen zu verbessern.
Es sind immer Ihre Themen und Bedarfe, die für uns handlungsbestimmend sind. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Player in der Verbesserung ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status sind für uns nachrangig. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem innerstädtischen Gebiet. So können sich Initiativen um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. Wir verfolgen in unserem Projekt den Ansatz einer aufsuchenden Arbeit. Mittels der aufsuchenden und aktivierenden Befragung kommen wir mit EW in Kontakt und bauen Beziehungen auf. Da sie die Expert*innen für ihre Lebensrealität und ihr Umfeld sind, wollen wir sie für die aktive Gestaltung und zur Partizipation bei Gestaltungsprozessen gewinnen. Auf Dauer möchten wir uns als GWAler in unserer Aktivität zurücknehmen und zunehmend die Einwohner*innen zur Selbstorganisation führen (So viel Aktivität von GWA-Seite wie nötig, aber so wenig wie möglich!).
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
EinwohnerInnen die Interessen und Themen der Aktivitäten bestimmen und sie zum Erreichen ihrer Ziele Unterstützung und Hilfestellungen erhalten.
Kriterium
Beschreibung
BewohnerInnen eine zunehmende Selbstständigkeit in der Organisation und Durchführungen von Gruppentreffen entwickeln und sie sich ggf. die benötigte Unterstützung bei dem hauptamtlichen GWAler einfordern.
Kriterium
Beschreibung
die Stärken von EinwohnerInnen erforscht, aktiviert und weiterentwickelt wurden und dadurch deren Selbstwertgefühl und die Innere Stärke gewachsen sind. Vorhandene soziale und räumliche Ressourcen wurden erarbeitet und als Ressourcen genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Eine starkes Bündnis aller Cuxhavener GWA Projekte entstanden ist, dass die Kraft besitzt, die komm. Verwaltung, lokale Politik und Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass deren Arbeit unverzichtbar ist und aufgrund dessen kommunal gefördert wird.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist einerseits Ansprechpartner für Stadt, Kommune und viele Netzwerkpartner*innen. Unterstützt wird er hier durch einen sehr aktiven Vereinsvorstand. Anderseits ist er mittlerweile das Gesicht unserer GWA und Vertrauensperson für die Einwohner*innen sowie unsere engagierten Ehrenamtlichen. Unsere multikulturellen Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Teilnahmeangebote, FREI-Raum sozial-digital, praktische Aufgaben wie z.B. Verteilen von Flyern oder Handwerkertätigkeiten im und am Gebäude) gruppiert und haben jeweils verbindliche Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner*innen stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als Expert*innen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell. Zum Erreichen der unterschiedlichen Gruppen/Menschen setzen wir auf den persönl. Kontakt aber auch auf dig. Formate.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro des Oberbürgermeisters /// Stadt Cuxhaven (Dezernat III Soziales, Bildung und Kultur) /// Büro des 1.Kreisrates Friedhelm Ottens /// Landkreis Cuxhaven (Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V._ die Hafenkirche /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven /// EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde /// Büro der ev. Innenstadtgemeinden /// Landessuperintendent Brandy
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg /// Diakonie Cuxhaven /// Caritas Cuxhaven-Bremerhaven /// Der Paritätische /// Hospizverein /// Blaues Kreuz /// Lions /// Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IG Lotsenviertel /// Fa. Nutrilo /// Fa. Machulez /// TWG Cuxhaven /// Wirtschaftsförderung Cuxhaven /// Mayerhof Consulting /// EWE
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt /// Diakoniestation Cuxhaven /// Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Nds /// 1. FC Eintracht Cuxhaven e.V. /// Baskets Cuxhaven /// Rundherum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdL Oliver Ebken (SPD) /// MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) /// Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD) /// SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (85 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// Initiator one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der interkulturellen Woche /// Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete /// Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWA Bündnis: Ritzebüttel aktiv, Wir in Süderwisch, Offenes Herz Altenwalde, Begegnungszentrum Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziales Herz Cuxhaven: Bündnis von Tierheim Cuxhaven, Kinderhospiz Cuxhaven, Anita Hanel Seniorenstiftung, BZ Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberschule Cuxhaven - Mitte /// VHS im LK Cuxhaven /// Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend /// Mehrgenerationenhaus /// Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten /// Elbe Weser Kurier /// Lotsenkompass
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung und Etabl. der gesamtstädt. GWA u. die Findung neuer Finanzquellen sind Kern unseres Antrages. Kooperation, Leitbildentwicklung, fin. kom. Beteilligung und sowie ein Rahmenkonzept und Qualitätshandbuch für die gesamtstädt. GWA (GWA Projekte/Verwaltung/Politik) u. Projekte wie 7-Level-Integration, TE-Konzeptionsworkshops und die Zusammenarbeit mit der lok. Ökonomie (DEICHBAND-Projekt) werden uns eine nachh. Einbindung in komm. Strukturen und langfristige Finanzierung sichern.
11. Medien
Galerie
Videos
240315_tanteemma_kurzimageclip_v3.mp4
(54.49 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Beel
| Organisation | Stadt Laatzen |
|---|---|
| Funktion | Stadtplanerin |
2. Kurzbeschreibung
Beteiligungskultur entwickeln: aus Treffpunkten werden Begegnungsorte der Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte vor Ort
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen ist mit der positiven Juryentscheidung für das Projekt „Alt Laatzen verbindet sich“ Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ 2021 der Grundstein für die Initiierung von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement geschaffen worden. Ein Quartiersmanagement konnte etabliert und dort zu einem festen Bestandteil für die Nachbarschaft in Alt-Laatzen werden. Seitdem sind vielfältige Maßnahmen zur Teilhabe an der Entwicklung des Stadtteils, Selbstwirksamkeit und Aktivierung durchgeführt worden. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen und die Förderungsdauer geht bis 30. April 2025. Eine Weiterförderung ist wichtig um bereits initiierte Prozesse nicht abbrechen zu lassen. Als ein wichtiges Element der Aktivierung der Bewohner*innen des Stadtteils wurde beim derzeitigen Projekt „Alt-Laatzen verbindet sich“ das Hauptaugenmerk auf die Mitgestaltung von öffentlichen Räumen gelegt. Hierüber ist Teilhabe auch visuell sichtbar, die Identifikation mit dem Stadtteil wird gestärkt sowie die Selbstwirksamkeit erlebbar. Man kommt ins Gespräch mit der Nachbarschaft, Kontakte werden geknüpft und verfestigt. Diese modellhaft für eine Beteiligungskultur und aktiven Teilhabe angewandte, erfolgreiche Methode soll nun auch bei dem Projekt „Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen“ eingesetzt werden. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch hier auf Stärkung vorhandener wie Initiierung neuer Vernetzungen im Stadtteil. Demokratisches Handeln ist dabei die Basis. Es bildet die Grundlage für unser Zusammenleben und gemeinsames Handeln.
Über das gut angenommene Quartiersmanagement sollen bereits Aktive, Vereine und Organisationen sowie weitere Interessierte zusammengebracht, gestärkt und in ihrer Handlungsfähigkeit unterstützt werden. Sie dienen als Motor und Multiplikatoren für ein integratives, gewaltfreies, demokratisches Zusammenleben mit Teilhabe für alle. Diese Werte sollen auch im Stadtbild sichtbar sein. Mit vielfältigen Angeboten für alle Bewohner*innen und Einbeziehung örtlicher Unternehmen zur Teilhabe sollen gemeinsam Orte der Begegnung geschaffen werden, die die Demokratischen Werte verdeutlichen und einen Zusammenhalt im Sinne der Guten Nachbarschaft schaffen.
Laufzeit
2025-05-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Alt-Laatzen entwickelt sich seit der Einrichtung des Quartiersmanagements ein Bewusstsein der Bewohner*innen für ihr Wohnumfeld, soziale Aktivitäten, Zusammenleben und Stadtteilkultur, was die Identifikation mit dem Stadtteil stärkt und eine gute Nachbarschaft fördert. Dies soll weiter stabilisiert und ausgebaut werden.
Die sozialen Akteure treffen sich seit 2023 regelmäßig um ihre Aktivitäten besser untereinander abzustimmen. Erste kleine gemeinsame Projekte wurden mit Unterstützung und Koordinierung des Quartiersmanagements erfolgreich durchgeführt. Das Interesse an Teilhabe der Bewohner*innen an verschiedenen Aktionen im Stadtteil und der Arbeit des Quartiersmanagement wächst. Dies zeigt sich an den Beteiligungen vieler an bereits durchgeführten Veranstaltungen und Befragungen. Es fehlt jedoch an integrativer Teilhabe. Hier soll das Einrichten von neuen Begegnungsorten helfen die Vielfalt abzubilden, demokratische Werte sichtbar zu machen und Teilhabe zu ermöglichen. Die Vielfalt der ca. 76 unterschiedlichen Nationalitäten im Stadtteil mit rund 6500 Bewohner*innen ist in der Beteiligungskultur noch nicht sichtbar. Daher möchten die sozialen Akteure mit Hilfe des Quartiersmanagements einen Weg finden dies zu ändern und sich für alle im Stadtteil zu öffnen.Ein hoher Anteil von AFD-Wählern im Stadtteil bei der letzten Landtagswahl hat außerdem dazu beigetragen, dass die sozialen Akteure sich gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte vor Ort einsetzen wollen. Sensibilisiert für das Thema möchten sie sich gemeinsam für ein vielfältiges demokratisches Lebensumfeld einsetzen. Neue Handlungsfelder sollen erschlossen und das Ehrenamt für alle geöffnet werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Laatzen Ortsteil Alt-Laatzen
Beschreibung
siehe beigefügte Karte
Einwohnerzahl
6500
Quelle / Anmerkungen
EWO Stadt Laatzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Aktivierung der Bewohner:Innen und sozialer Akteure wie auch ortsansässiger Unternehmen um Netzwerke aufzubauen, Verbindungen untereinander herzustellen und Teilhabe an Veränderungen im Quartier aktiv mitzugestalten.
Methoden
Vorhandene Strukturen
Ein Quartiersmanagement ist eingerichtet. Die sozialen Akteure sind bereits eingebunden. Es gibt einen Quartiersladen als Anlaufstelle.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO-Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christlicher Senioren Bund Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuel Kirche Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinitiative Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse ,soziale Medien,Internetseite der Stadt Laatzen, Newsletter der Bürgerinitiative,Aushänge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßige Treffen mit dem im Ortsrat vertreten Parteien
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung erfolgt z.Z. über Einbindung der sozialen Verbände. Die Stadt Laatzen ist eine Bedarfszuweisungskommune mit einer strengen Haushaltskontrolle. Hiervon betroffen sind insbesondere freiwillige Aufgaben, wie z.B. die Einrichtung eines Quartiersmanagements mit Aufgabe der GWA. Der Ortsrat Laatzen befürwortet die Fortführung des Quartiersmanagements. Nach einer dauerhaften Lösung für eine Finanzierung wird gesucht.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alina Zimmermann
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Solidarität, Unterstützung, Nachhaltigkeit: Unsere Basis für eine lebendige Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Das Nachbarschaftszentrum WASMITHERZ hat sich in den letzten Jahren als zentrale Anlaufstelle für die Gemeinschaft in der Hannoveraner Nordstadt etabliert. Mit einem Spektrum von über 400 kostenlosen Mitmach-Angeboten pro Jahr stärken wir die Selbstwirksamkeit der Bewohner*innen und fördern die Integration in der vielfältigen Nachbarschaft.
In unserer Gemeinschaft sind zahlreiche Initiativen entstanden und haben sich mit der Unterstützung von über 50 Ehrenamtlichen etabliert, wie z.B. die wöchentliche Lebensmittel-Fairteilung, das Sprachcafé oder Initiativen zur Verkehrswende. Über soziale Netzwerke (Schwerpunkt Instagram) haben wir eine Reichweite von bis zu 500.000 Menschen und gewinnen dadurch regelmäßig neue Engagierte und informieren über die Relevanz von Gemeinwesenarbeit.
Unsere Ziele für den kommenden Förderzeitraum sind klar definiert: Wir möchten eine nachhaltige Finanzierungsstruktur aufbauen, die Selbstverwaltung der Gemeinschaft stärken und die Vernetzung im Stadtteil erhöhen.
Mit unserer langjährigen Erfahrung in der GWA wollen wir folgende Maßnahmen umsetzen:
- Neustrukturierung der Räume und Förderung der Partizipation der Nutzer*innen
- Stärkung des ehrenamtlichen Engagements durch einen wöchentlichen Ehrenamtstag
- Schaffung eines Zugangs zu geteilten Ressourcen mit offenen Werkstatt-Tagen
- Stärkung des Netzwerks auf Stadtteilebene durch Regelmäßige Netzwerktreffen und öffentliche Foren
- Erhöhung der Fördermitgliedschaften und Mieteinnahmen durch Erhöhung der Sichtbarkeit und Vernetzung
- Sicherung einer dauerhaften kommunalen Förderung
Durch die Verstetigung einiger Angebote konnten wir einerseits hauptamtliche Stunden einsparen und andererseits unsere eigenen Einnahmen verdoppeln. Daher beantragen wir in der Folgeförderung nur noch die Hälfte der vorigen Unterstützung. Sollten wir keine Folgeförderung erhalten, wird es trotz der sehr guten Entwicklung sehr schwierig das Nachbarschaftszentrum ohne Hauptamt zu erhalten.
Trotz intensiver Bemühungen konnte bisher nur eine Zwischenfinanzierung für ein Integrationsprojekt durch die Klosterkammer gewonnen werden. Diese wird zur Überbrückung der GWA-Förderung genutzt, damit vorhandenen Strukturen nicht verloren gehen. Mit Fokus auf eine kommunale Förderung und Steigerung der Einnahmen, sind wir sicher, dass wir nach weiteren 3 Jahren auf eine nachhaltige Finanzierungsstruktur zurückgreifen können.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Hannoveraner Nordstadt beherbergt eine vielfältige Bevölkerung mit 17.872 Anwohnenden, gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Religionen und Nationalitäten. Die soziale Lage ist geprägt von hoher Arbeitslosigkeit (8%) und Transferleistungen (16%), sowie einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Menschen mit Migrationshintergrund (44%).
Historisch linksorientiert, finden sich zahlreiche Initiativen zu Themen wie Gentrifizierung und Obdachlosigkeit, jedoch ist die Kommunikation oft akademisch geprägt, wodurch besonders Deutschlernende und Kapitalschwache ausgeschlossen werden. Integration ist daher von zentraler Bedeutung.
Die Trennung durch den Engelbosteler Damm offenbart Disparitäten im Wohnungsmarkt, die Gentrifizierung geht stetig voran. Neben dem Uni-Park fehlen vor allem konsumfreie Orte, wobei sogar einige Potenzialflächen durch die Stadtverwaltung ausgemacht werden konnten. Kostengünstige Lokalitäten schließen seit Corona zahlreich.
Es ist davon auszugehen, dass die Spaltung der Nordstadt in einen kapitalstarken und kapitalschwachen Teil durch die Steigerung der Armutsgefährdung und den Bau weiterer Geflüchtetenunterkünfte in den kommenden Jahren verstärkt wird.
Ein überparteilicher Ort, wie das WASMITHERZ, fördert neben Demokratie auch die Selbstwirksamkeit aller Bewohner*innen. Gerade im 3. Jahr der Förderung hat sich gezeigt, dass unsere Arbeit stetig zur Verbesserung der Verhältnisse der Bewohner*innen beiträgt. Unsere 50 Ehrenamtlichen bestehen aus einer heterogenen Gruppe aller sozialer Schichten und Hintergründe. Sollten wir keine fortführende Förderung erhalten, verlieren eine Vielzahl von Menschen ihre Anlaufstelle im Stadtteil.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Haupt-Einzugsgebiet ist der südliche Teil der Nordstadt (gelb).
Das erweiterte Projektgebiet und Kooperationsnetzwerk erstreckt sich auf weitere Teile der Nordstadt (blau).
Mit dem Projekt "Bücher für alle" zur Rettung der Nordstadt Bibliothek stehen wir im intensiven Austausch, unterscheiden uns aber vom Haupteinzugsgebiet und der Hauptzielgruppe (in unserem Fall Bewohner*innen ab 20 Jahren).
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
18 - 29 Jährige lt. Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_2.png
(1.48 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt, WASMITHERZ, ist schon durch die Entstehungsgeschichte als Nachbarschaftsinitiative fest in den Grundsätzen der Gemeinwesenarbeit verwurzelt. Unsere Arbeit ist geprägt von einem partizipativen Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität und das soziale Miteinander in unserem Stadtteil nachhaltig zu verbessern. Wir verstehen uns als aktive Akteur*innen, die sich für die Belange der Gemeinschaft einsetzen und gemeinsam an Lösungen arbeiten, um das Zusammenleben in unserer Nachbarschaft zu gestalten und zu fördern. Unsere Arbeit zielt darauf ab, Menschen zusammenzubringen, ihre Anliegen zu hören und gemeinsam Lösungen zu finden. Wesentliche Merkmale sind:
- Partizipativer Ansatz: Wir ermöglichen den Bewohner*innen, aktiv an Entscheidungsprozessen teilzunehmen und ihre Anliegen einzubringen.
- Ganzheitlicher Blick auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft: Wir berücksichtigen die vielfältigen Bedürfnisse und Interessen der Bewohner*innen und entwickeln entsprechende Angebote und Maßnahmen.
- Stärkung des sozialen Zusammenhalts: Durch die Förderung von sozialen Aktivitäten und die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten tragen wir zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Nachbarschaft bei.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
20-50 TN beim Community Meeting (monatlich), 50-150 TN beim 30167 Forum (halbjährlich) , 2-4 umgesetzte Projekte im Stadtteil (jährlich), 5-10 neue Arbeitsgruppen (jährlich)
Kriterium
Beschreibung
300-400 Selbsthilfe-Angebote pro Jahr von Ehrenamtlichen, 1500-2500 Veranstaltungen pro Jahr im Nachbarschaftszentrum, Nutzung von 100-250 Personen pro Jahr, 50-150 Ausleihen Werkzeuge pro Jahr, 30-50 Kiez-Büro-Nutzer*innen
Kriterium
Beschreibung
50-100 Kooperationspartner*innen, 2-4 gemeinsam organisierte Veranstaltungen, 30-50 Anliegen der Bewohner*innen, die von uns bearbeitet oder über uns vermittelt werden.
Kriterium
Beschreibung
Anzahl der Teilnehmer*innen verschiedener Altersklassen, sozialer Schichten & Herkünfte bei durch uns initiierten Nachbarschaftsfesten und öffentlichen Veranstaltungen
Beschreibung
Begleitung von Bürger*innen-Interessen in den Bezirks- oder Stadtrat, Vermittlung von Anliegen in die kommunale Verwaltung
Beschreibung
50-150 TN bei 30167 Netzwerk Veranstaltungen und im 30167 FORUM (halbjährlich), 15-30 Organisationen im Sozialforums Nordstadt (monatlich), 2-4 Kooperationsveranstaltungen pro Jahr
Kriterium
Beschreibung
50-250 TN bei Nachbarschaftsfesten (jährlich), 50-150 TN im 30167 FORUM (halbjährlich), 30-50 TN im Community Meeting (monatlich), 30-50 TN beim Ehrenamtstag (wöchentlich), 1-4 von uns unterstützte Bügerinitiativen (jährlich)
Beschreibung
2-4 Bauprojekte im Stadtteil z.B. Parklet, Hochbeet etc. (jährlich)
Kriterium
Beschreibung
2-4 Kooperationsveranstaltungen zu gesamtgesellschaftlichen Themen pro Jahr, Nutzung unserer Räume von international agierenden Gruppen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Mit über 50 engagierten Ehrenamtlichen und der Etablierung von über 400 kostenlosen Veranstaltungen pro Jahr bieten wir nicht nur physische Räume für Begegnungen, sondern auch Strukturen zur Unterstützung und Beratung für die Bewohner*innen unseres Stadtteils.
Unsere Aktivitäten, wie die wöchentliche Lebensmittelausgabe und das Sprachcafé, bieten konkrete Möglichkeiten zur sozialen Interaktion und zum gemeinsamen Austausch. Zudem organisieren wir UMSONST Flohmärkte mit bis zu 500 Besucher*innen und kulturelle Feste, um verschiedene soziale und kulturelle Gruppen in Kontakt zu bringen und sie aktiv in die Planung und Durchführung einzubeziehen.
Wir setzen uns für stadtteilrelevante Themen ein und fördern Interesensgruppen zu Themen wie Nachbarschaftshilfe, Mobilitätswende oder Stadtgestaltung, z.B. bei der jährlichen Organisation des PARKING Days.
Durch unsere kostenlosen Räume schaffen wir einen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Engagements für die Bewohner*innen unseres Stadtteils.
In unserem offenen 30167 FORUM und durch die Vernetzung mit relevanten Institutionen fördern wir den Dialog und die Zusammenarbeit innerhalb des Stadtteils und fördern somit das Deomkratieverständnis. Hierbei setzen wir auf eine vielfältige Partizipation der Bewohnerinnen, um ihre Anliegen und Bedürfnisse ernst zu nehmen und sie aktiv in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.
Durch weitreichende Netzwerke können wir intermediär zwischen Kommune und Bürger*innen vermitteln.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fairkaufhaus Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Obdachlosenhilfe Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Students For Future
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Greenpeace Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wanderbaumallee
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Feministischer Rat Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung politischer Jugendkulturen e.V.. (UJZ Korn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KreHtiv Netzwerk Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Islamische Gemeinschaft IGMG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugendkirche Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordstädter Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche St. Maria
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Initiative Hüttenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksmanagement Nord (Stephan Kaczmarek)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernährungsrat Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unter einem Dach gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum St. Maria
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kargah e.V. Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mädchenhaus KOMM e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HANOVA wohnen Plus (Betreutes Wohnen Strangriede 8)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fridays For Future Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klosterkammer Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwohl Ökonomie Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleis D - Verein zur Förderung von Jugendkultur und Sport e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unsere Finanzen haben sich in den letzten 3 Jahren stetig verbessert, sodass wir nun 50% (=60.000€) unserer Gesamtkosten (=120.000€) durch Vermietung, Mitglieder und Spenden selber tragen und in Zukunft weiter ausbauen. Ferner wurde für den Haushalt 2025/2026 ein Antrag auf kommunale Förderung gestellt, allerdings stehen die Chancen aufgrund der Haushaltslage trotz vieler Fürsprecher*innen schlecht (s. Bestätigung Kommune). Über GWA hinausgehende Projektförderungen wurden ebenfalls beantragt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Projekt Mitte Erdball: Soziale Stadtentwicklung Altstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Eric Böttcher
| Funktion | Bereichsleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Soziale Stadtentwicklung Altstadt
Projektbeschreibung
Das Osteroder Altstadtquartier ist durch fehlende Nachbarschaftsnetzwerke, den vermehrten Zuzug von Geflüchteten und die dadurch starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bevölkerungsstruktur geprägt. Die Stadtteilakteure, die bisher nicht an den ihnen übertragenden Mitgestaltungsmöglichkeiten partizipieren, prägen diesen Projektort. Entsprechend dieser Problemlage steht daher die Weiterentwicklung und Etablierung des Projektortes und der QM-Anlaufpunkt „Offenes Haus der Altstadt“ in der Auenstraße 9, Osterodes im Fokus. Darüber hinaus ist es ein essenzielles Ziel, Bewohner*Innen im Quartier mit und ohne Zuwanderungsgeschichte für die Mitgestaltung an ihrer Stadt zu gewinnen und einen langfristigen Benefit für das eigene Leben im Quartier vermitteln zu können. Die Arbeit an einem gemeinsamen Platz / Ort, zu letztendlich auch ganz unterschiedlichen Thematiken, bildet den Ansatz, eine freiwillige Vernetzung und Kooperation auszuprobieren und entsprechend ein kollektives Handeln zu etablieren. Das Quartiersmanagement versteht sich als zur Selbstbefähigung anleitende, strukturbildende Kraft, als „Kümmererin“ vor Ort und ist der unmittelbare Ansprechpartner für die Koordinierungs- und Netzwerkarbeit mit den lokalen Beratungsstellen, Vereinen, Verbänden und kulturellen Angeboten. Die Zusammenarbeit mit den städtischen Jugendeinrichtungen (Jugendwerksatt, Stadtjugendpflege), den Kindergärten und Schulen soll intensiviert werden, um ohne Zwang einen Handlungswillen zu implementieren.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier Alt-/Innenstadt von Osterode am Harz hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in den letzten Jahren verändert und das Quartier wird verstärkt von Menschen mit Migrationshintergrund bewohnt. Darüber hinaus bedingt das zu großen Teilen baulich defizitäre Wohnraumangebot und das damit einhergehend geringere Wohnkostenniveau die Segregation von ökonomisch leistungsschwächeren Haushalten. Gleichzeitig ist festzustellen, dass viele Infrastrukturen, die einst das Gesicht der Altstadt prägten, verschwunden sind. Die zunehmende Leerstandproblematik zahlreicher Immobilien im Quartier, die fehlende Infrastruktur (keine Angebote an Wochenenden und in den Abendstunden) und die wenigen Freizeitmöglichkeiten wirken sich verstärkend negativ auf die Lebensqualität und das soziale Miteinander im Quartier aus. Es mangelt an Begegnungsorten und die Erreichbarkeit und Vernetzung zu den wenig vorhandenen Angebotsstrukturen funktioniert nicht. Obwohl das bestehende QM mit seinen Angeboten der Bewohnerschaft die Möglichkeit bot soziale Barrieren zu überwinden, werden diese nicht umfassend genutzt. Diese sind somit nicht ausreichend und es wurden neue Bedarfe (im Hinblick auf Begegnungsräume mit Treffpunktcharakter, Vernetzung der Angebotsstrukturen) erschlossen. Der Übergang der Zuständigkeit des Bereichs Stadtentwicklung in den Fachbereich Kinder, Jugend, Schule begründet sich auf der Schwerpunktarbeit, die inhaltlichen Handlungsfelder anzupassen und die Stadtteilkultur aufzugreifen. Den neu zugezogenen Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund muss adäquat und mit geeigneten Maßnahmen der Schritt in das Gemeinwesen erleichtert werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quartier Altstadt der Stadt Osterode am Harz
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die historische Altstadt innerhalb der Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1800
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des Bürgerbüros der Stadt Osterode am Harz
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt.pdf
(952.79 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das niedrigschwellig ansetzende Projekt erfordert die direkte und alltagsweltliche Ansprache und Mitnahme der Bewohner*innen im Quartier. Dies kann nur durch entsprechende Fachkompetenzen mit Erfahrungshistorie im interkulturellen Bereich und ein persönlich engagiertes Quartiersmanagement (QM) geleistet werden. Die Quartiersmanagerin kennt die Stadtteilakteure und ist mit den lokalen Institutionen und Trägern, sowie Politik und Verwaltung vernetzt, eruiert die Bedarfe der Bewohnerschaft und fungiert so als Vermittlerin und Kümmerin vor Ort. Es gilt eine interdisziplinäre und partizipative Motivation zu gewährleisten, die den Menschen im Quartier prozessorientiert nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation verschafft. Die vorhandenen Bedarfe und Stärken im Quartier werden weiter herausgearbeitet und mit den Potenzialen und Ressourcen des Quartiers verknüpft. Weitere Netzwerk- und Angebotsstrukturen sollen aufgebaut und mit den im Quartier vorhandenen Einrichtungen kooperativ abgestimmt und erweitert, um ein funktionierendes soziales Netzwerk und eine gute Nachbarschaft im Quartier zu schaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wird der Qualitätsstandard wenn eine Verstetigung des QM-Anlaufpunktes erzielt und eine Imageverbesserung stattgefunden hat. Des Weiteren wird der Qualitätsstandard erreicht, wenn eine gelungene Integration geleistet wird.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum des DRK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Viele weitere Partner wie z. B. Paritätischer Wohlfahrtsverband, Harz-Weser-Werke, Werk-Statt-Schule, Kinderschutzfachkräfte und viele mehr.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pressestelle der Stadt Osterode am Harz sowie lokale Printmedien wie z. B. Harz-Kurier und Social-Media-Auftritt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die bestehende Quartiersarbeit soll fortgeführt und ausgebaut werden. Die Bereitstellung der Immobilie in der Auenstraße 9 als QM-Anlaufpunkt wurde grundlegend durch die Stadtverwaltung langfristig gesichert. Bis zum geplanten Bewilligungsende soll konzeptioniert werden, wie eine Verstetigung des Quartiersmanagements unter Einbindung verschiedener Akteure (VfR Dostluk Osterode, MTV Osterode, Familienzentrum, Stadt Osterode am Harz) möglich wäre, sodass dann nur noch ein Ratsbeschluss fehlt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkulturelle Begegnung an der Aue
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Hallemann
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Das Wohngebiet Aue/Kastanienplatz in Herzberg am Harz war in den 80er/90er Jahren ein beliebtes Wohngebiet. In den letzten 10 Jahren hat es jedoch an Attraktivität verloren und sich zunehmend zu einem problematischen Bezirk mit Konflikten in der Nachbarschaft entwickelt.
In dem genannten Wohngebiet ist der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren gestiegen. Da die Bewohner*innen noch nicht ausreichend von sozialen Angeboten vor Ort erreicht werden können, kommt es immer wieder zu Problemen und Konfliktpotentialen – sowohl zwischen verschiedenen Migrationsgruppen, als auch zwischen Migranten und Einheimischen.
Das beantragte Projekt soll als niedrigschwelliges Angebot, verortet zentral im Einzugsgebiet, die Unterstützungslücke schließen und das Miteinander stärken, damit wieder ein "Wir-Gefühl" entstehen kann.
Im Aufbau des Projektes wird im 1. Schritt ein offenes Beratungsangebot geschaffen sowie ein Begegnungsraum für die Bewohner*innen entstehen, der den Menschen im Einzugsgebiet als zentraler Anlaufpunktdient. Das „Aue-Begegnungscafe“ ist niedrigschwellig zugängig. Neben der Funktion als "Kümmerer" im Quartier, soll das "Aue-Begnungscafe" als Begegnungsraum für Bewohner*innen mit Interesse an aktivem Austausch dienen.
Bewohner*innen, die von dieser Maßnahme noch nicht erreicht werden, werden mithilfe von Multiplikator*innen sowie durch Bürgersteiggespräche kontaktiert und zur Mitgestaltung ihres Wohngebietes motiviert.
Im Kontakt mit den Bewohner*innen werden vorhandenen Problemlagen, aber auch auf Wünsche und Potentiale sichtbar, die im Verlauf des Projektes bearbeitet werden sollen. Hierfür sind sowohl Gruppenveranstaltungen geplant, als auch Begegnungstreffen.
In der Ausgestaltung von Projektmaßnahmen bekommen die Bewohner*innen des Einzugsgebiet immer die Möglichkeit zur Beteiligung. Regelmäßige Kommunikationsanlässe wie Flohmärkte, Straßenfest, Bürgerfrühstück bieten die Möglichkeit, eine offene Nachbarschaft mitzugestalten.
Das Projekt zeichnet sich aus durch Vernetzung mit Akteuren vor Ort.
Gemeinsam mit der Stadt Herzberg am Harz werden Maßnahmen geplant und umgesetzt, die dem Kontaktaufbau und der Nachhaltigkeit dienen. Die Kreiswohnbau Göttingen-Osterode GmbH unterstützt das Projekt durch zur Verfügung Stellung der Räume des Stadtteiltreffs Kastanienplatz, direkt im Projektgebiet sowie durch Unterstützung der Mitarbeiter*innen vor Ort. Weitere Zusammenarbeit mit örtlichen Akteuren zur Ausgestaltung von Maßnahmen ist geplant.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Wohngebiet an der Aue genießt in Herzberg am Harz keinen guten Ruf und ist zum Wohnen unattraktiv geworden. Dieser Entwicklung soll durch die beantragte Maßnahme ein Stück weit entgegengewirkt werden.
Insgesamt leben in Herzberg am Harz 13.073 Einwohner der Migrationsanteil liegt bei 8,91%. Im Einzugsgebiet Aue ist ein höherer Migrationsanteil ersichtlich. In der Wohnanlage Kastanienhof zeigt sich das für Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH, Vermieter größerer Wohneinheiten im Einzugsgebiet, auch in der Anzahl der Interessenten.
Sei es generell Ziel der Wohngesellschaft, die Einwohnerschaft möglichst heterogen zu gestalten, gestalte sich das in der genannten Wohneinheit immer schwerer.
Durch den höheren Migrationsanteil entstehen Konfliktpotentiale zwischen Migranten*innen und Einheimischen auf der einen Seite und Migranten*innen unterschiedlicher Herkunftsländer untereinander auf der anderen Seite.
Besonders durch Flüchtlingswellen der vergangenen Jahre, zunächst besonders aus Syrien, aktuell besonders häufig aus der Ukraine gestalten sich Kommunikation, Austausch und ein Miteinander schwierig, nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren. Besonders Alltagskonflikte entstehen durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen häufig. Unter Einheimischen entstehen Vorurteile.
Die Bewohner*innen werden von sozialen Angeboten vor Ort noch nicht ausreichend erreicht. Gründe liegen sowohl in sprachlichen Problemen, als auch in einer hohen Hemmschwelle und Unkenntnis über das Hilfesystem vor Ort.
Für einen besseren Zugang zur Zielgruppe sowie den Abbau des Konfliktpotentials sind Niedrigschwelligkeit sowie der Einsatz von Multiplikatoren*innen nötig.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz
Beschreibung
Das Einzugsgebiet besteht aus den Wohngebieten "Kastanienplatz" und "Aue" nahe Kernstadt und Bahnhof Herzberg am Harz. Die Hauptstraßen, des Projektgebietes sind Northeimer Straße, Kornstraße, Siemensstraße (Aue) und Kastanienplatz (Kastanienplatz). Das Gebiet gehört offiziell zur Kernstadt von Herzberg am Harz, Aue und Kastanienplatz werden allerdings auch als nichtamtliche Stadtteile geführt. Das Gebiet ist nahe des Bahnhofs, auch die Innenstadt ist noch fußläufig oder mit dem Bus erreichbar. Bewohner*innen werden dennoch nicht ausreichend von den Angeboten im Stadtgebiet sowie Umland erreicht, daher wird das Projekt direkt im Quartier, im Stadtteiltreff verortet.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Beruht auf Schätzungen. Das Projektgebiet ist ein Teil der Kernstadt Herzberg am Harz. Hier waren Januar 2023 8.807 Einwohner gemeldet.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
aue_herzberg.jpg
(55.75 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die aktive Mitgestaltung der Bewohner*innen ist ein zentraler Punkt in der Projektarbeit. In der Ausgestaltung von Maßnahmen orientieren sich die Projektmitarbeiter*innen immer an den Ideen und Wünschen dieser und gestalten Aktionen mit Orientierung an ihrer Lebenswelt. Das Wohngebiet soll in seinen Ressourcen wahrgenommen werden - die Frage "Wie können wir die einstige Begeisterung in das Gebiet zurückholen?" steht im Fokus und wird sowohl mit Netzwerkpartnern vor Ort (Kreiswohnbau, Lebenshilfe, Vertreter*innen der Stadt) als auch langjährigen Bewohner*innen angegangen. Ideen für neue Stärkung der Außenwirkung werden gemeinsam entwickelt.
Durch Einrichtung des Aue-Begegnungscafes wird ein zentraler Treffpunkt geschaffen, der als Anlaufpunkt für Probleme und zur Kenntnis über Hilfesysteme vor Ort dient, aber auch als Treffpunkt und Begegnungsstätte genutzt wird für Bewohner*innen, die bisher noch nicht miteinander in Kontakt kamen. Durch gemeinsame Aktionen werden diese Kontakte gestärkt. Besonders engagierte und/oder gut integrierte Bewohner*innen bringen sich als Multiplikator*innen ein und erreichen dadurch einen größeren Personenkreis für die Teilnahme an Projektmaßnahmen.
Im Verlauf des Projektes werden die Bewohner*innen immer selbstständiger aktiv und eine neue Dynamik im Wohngebiet entwickelt sich. In diesen Eigenbemühungen, die möglichst nachhaltigen Charakter haben sollen, werden sie durch die Projektmitarbeiter*innen und Kooperationspartner unterstützt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Befragung und direkten Kontakt sind die Bedarfe, Wünsche und Potentitale der Bewohner*innen bekannt.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich selber in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten ein und setzen ihre eigenen Vorstellungen bei der Gesaltung kleinerer Veranstaltungen (z.B. Straßenfeste) um
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen bringen sich aktiv in die Projektgestaltung mit ein und nutzen persönliche und räumliche Ressourcen
Kriterium
Beschreibung
Die Begegnungsstätte sowie gemeinsame Veranstaltungen dienen dem Austausch und fördern die Nachbarschaft. Durch selbst gestaltete Aktivitäten verbessert sich das Miteinander
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Osterode am Harz/Göttingen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule Osterode e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Ev. luth. Kirchenkreis Harzer Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe in Herzberg
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff im Kastanienplatz wird bisher von Ehrenamtlichen und einzelnen Mieter*innen gestaltet. Die weiteren Bewohner*innen zeigen bisher jedoch wenig Bereitschaft zur Mitgestaltung. Durch das Projekt entstehen Strukturen, die sich etablieren.
Im Anschluss ist eine Übernahme in Maßnahmen der Stadtverwaltung möglich. Im Projektverlauf sind regelmäßig Veranstaltungen in Kooperation geplant, um den Austausch untereinander anzustoßen und gemeinsam Projektziele zu erarbeiten.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
ANKOMMEN und WOHNEN plus Gemeinschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philip Bärwald
| Funktion | Soziales Managment hanova WOHNEN GmbH |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kurze Wege, um lange zu Bleiben!
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover-Mittelfeld weist, als klassischer Ankunftsort, viele neu angekommene Menschen auf, die sich, vielfach unterstützt und begleitet, entweder in kürzester Zeit auf das restliche Stadtgebiet verteilen oder dauerhaft und oft mit Unterstützungsbedarf in Mittelfeld unterkommen.
Insgesamt leben ca. 9.700 Menschen im Stadtteil, der sich einerseits durch einen hohen, oftmals versteckten Bedarf an Unterstützung und andererseits durch seine Ruhe trotz Problemlagen auszeichnet. Die Menschen haben sich hier vielfach eingerichtet und leben oftmals prekär in ihren eigenen Settings, die städtische GWA hat dadurch Schwierigkeiten des Zugangs. Besonders viele ältere Menschen laufen „unter dem Radar“. Unser Projekt "ANKOMMEN und WOHNEN plus GEMEINSCHAFT“ befasst sicher daher mit kurzen Wegen zur Unterstützung, dem Aufbau ehrenamtlicher Strukturen, der Hilfe zur Selbsthilfe durch nachbarschaftliche Vernetzung und der Aneignung eines neuen Begegungsraumes (Wohncafé), durch Bewohnende, für das gesamte Quartier.
Im Projekt kooperieren wir, die Diakoniestationen Hannover gGmbH (DSt), eng mit dem kommunalen Wohnungsunternehmen, der hanova, dem größten Bestandhalter im Projektgebiet (ca. 80% aller WE). Die hanova bringt sich mit dem Anbau des Wohncafés im Görlitzer Hof 2, im direkten Zentrum des geförderten Wohnungsbaus, der Bereitstellung eines Büros für uns DSt, schwellenarmen Wohnungen und der Begleitung durch das soziale Management, mit viel Erfahrung im Bereich der Quartiersarbeit, in das Projekt ein. Wir, die DSt, stellen die Ansprechperson (Quartierskoordination kurz: QK) direkt vor Ort und im Bestand zur Initiierung von Angeboten, für die Vernetzung vor Ort und der Vermittlung weiterführender Hilfen. Hier fehlt vielfach die Kenntnis der neu angekommenen Bewohnerschaft und bei älteren Menschen. Der zusätzliche Kanal über das Wohnungsunternehmen und die Vor-Ort-Präsenz der DSt öffnen neue Zugänge.
Ziel des Projektes sind der Aufbau einer Gemeinschaft, in einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, mit einem nachbarschaftlichen Hilfesystem in „Puschen-Nähe“ und Angeboten von Freiwilligen aus dem und an das Quartier u.a. mittels des Wohncafés als zentralen Raum für die Menschen und Institutionen des Stadtteilnetzwerkes.
Wir treten an mit der Überzeugung an, dass es eine Vielzahl an Menschen gibt, die nur auf ihre Chance warten, sich gemeinschaftlich zu engagieren! Diese Chance wollen wir Ihnen anbieten und sie auf dem Weg dahin begleiten!
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ca. die Hälfte aller Haushalte in Mittelfeld sind Ein-Personen-Haushalte (48% 2022). Zudem leben viele Menschen recht zurückgezogen und so sind während einer laufenden Sanierung und dem Anbau des Wohncafés, die jede Wohnung des Hauses Görlitzer Hof 2 (46 Wohneinheiten) betrifft, etliche, bisher „versteckte“, Bedarfe, der zumeist älteren Bevölkerung vor Ort, zum Vorschein gekommen (Fertigstellung Frühjahr ´25). Von hier soll das Projekt später seine Impulse ins Quartier geben, wobei sich die Quartiersarbeit der hanova immer auf alle Menschen vor Ort bezieht, nicht nur auf die eigene Mieterschaft (zu Beginn des Projektes stehen Räumlichkeiten im Mietertreff, fußläufig zur Verfügung).
Seitdem durch Sanierung und einer Befragung der Fokus auf dem Quartier liegt wurden folgende Bedarfe entdeckt gebracht, die aktuell im Quartier nicht ausreichend bearbeitet werden:
- Einsamkeit und „versteckte“ Hilfsbedürftigkeit
- hohe Zahl alleinstehender (älterer) Personen, Vereinsamungstendenzen
- Viel Armut (vgl. Strukturdaten 2023 LHH), lange Schlange an der Lebensmittelausgabe (DRK)
- Nicht vorhandene Pflegestufen/ Pflegegeld als Haushaltsmittel
- Verwahrlosungs- und Abkehrungs-Tendenzen vom Sozialen Leben
- wenig nachbarschaftliche Hilfsstrukturen vorhanden, angewiesen auf familiäre Hilfesysteme
- Informationen zu Stadtteil-Angeboten nicht niedrigschwellig
- kaum Begegnungsorte für ältere Menschen
- keine Versorgungsangebote mit gemeinschaftlichem Charakter für Senioren
- Viele Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius (nicht fußläufig erreichbare Stadtteilmitte)
- Fokus der Vernetzung von Institutionen aktuell bei jüngeren
- "gefühlte Unruhe" durch hohe Fluktuation
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mittelfeld
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf den Nahbereich (500m Radius) um das Gebäude Görlitzer Hof 2 (siehe Pfeil), soll seine Strahlkraft aber auf das Gebiet zwischen Garkenburgstr. (Seelhorster Friedhof) im Norden, den Bahndamm im Westen, der Eichelkampstr. im Süden und des Messeschnellwegs im Osten ausweiten. Im Nahbereich werden ca. 1500-2000 Menschen mit dem Projekt angesprochen bzw. mitgedacht.
Einwohnerzahl
9700
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/content/download/960949/file/Strukturdaten2023.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Berechnung auf Grundlage der Mieter*innendaten der hanova als größter Vermieter im Stadtteil
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_h-mittelfeld.jpg
(128.84 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit im Wohnprojekt orientiert sich am an den Interessen und Bedürfnissen der Menschen im Quartier. Im Fokus steht dabei die individuelle Beratung/ Selbststärkung jedes Einzelnen und die Gestaltung von Zusammenleben in Gemeinschaft. Dabei geht es um die Belebung eines Raumes (Wohncafé), die Vernetzung auf den Ebenen der Haupt- und ehrenamtlich Aktiven in Netzwerken sowie die Entwicklung von Themen fürs Quartier. Durch das Wohnungsunternehmen hanova und die direkte Lage im Quartier, in einem Wohnhaus bestehen neue Kommunikationskanäle, gerade auch für die städtische GWA. Als Ansatz von GWA werden im Projekt Methoden der aktivierenden Befragung durch Haustürgespräche, die Vernetzung mit vorhandenen Akteuren, der niedrigschwellige Raum und die Durchführung von Gruppenangeboten verfolgt.
Hierdurch sollen Anreize geschaffen werden sich aktiv zu beteiligen und die aktuellen Angebotslücken (tlw. räumliche Leere) zu füllen. Dabei wird ein enger Austausch mit der GWA der LHH angestrebt.
Das Projekt richtet sich an alle Menschen im Quartier, der Fokus liegt auf älteren Menschen, die gezielt angesprochen werden sollen. Daher hat sich das die hanova an dieser Stelle für einen Kooperationspartner entschieden, der ältere und einsamen Menschen im Fokus seines Engagements hat und die Erfahrungen daraus miteinbringen kann. Gleichzeitig soll das Projekt zu einer Sensibilsierung der Menschen im Quartier beitragen, aufeinander Acht zu geben und das (Wohn)- Umfeld aktiv mitzugestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen bringen sich im Projekt mit persönlichen Stärken und Zeit ein.
Kriterium
Beschreibung
Eine Gemeinschaft mit Identifikation für das Projekt aufgebaut wurde. Wohncafé als Kommunikationsort.
Beschreibung
Das Angebot von vorhandenen Institutionen als Bereicherung und nicht als Konkurrenz. Angebotslücken werden erkannt und in Kooperation bearbeitet.
Kriterium
Beschreibung
Aktive Bewohner*innen eigenständig Aufgaben übernehmen oder Angebote initiieren (Strukturaufbau)
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK Lebensmittelausgabe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas/Familienzentren in kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir möchten das Projekt langfristig etablieren. Nach den Förderjahren soll das Projekt ein etabliertes Zusatzangebot für das Quartier darstellen. Wovon wir uns mehr Gemeinschaft, höhere Eigenständigkeit und bessere Versorgungssicherheit versprchen. Bereits jetzt zeigen die Kooperationspartner Bereitschaft Fortbildung (für QK) etc. zu finanzieren. Es besteht die Bereitschaft ggf. unter dem Einbezug von Drittmitteln (Schwerpunktthemen) das Projekt langfristig zu fördern (Personell und finanziell).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: He Nördernee – gemeinsam für die Insel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Ulrichs
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Hallo Norderney - Nachbarschaft, Willkommenskultur und Miteinander - für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Im Jahr 2019 hat die ostfriesische Insel Norderney 222 Jahre Seebad gefeiert und es ist typisch für die Norderneyer, dass sie 222 Jahre und nicht etwa 225 Jahre gefeiert haben. Die Insel lebt zu fast 100 % vom Tourismus und war insbes. in den letzten zwei Jahrzehnten als Destination sehr erfolgreich. Das zeigen die 3,8 Mio. Übernachtungen, über 590 Tausend Gäste und das bei rund 6.500 Einwohnern. Das Marketing, das mit dem Slogan "Meine Insel" wirbt, ist so erfolgreich, dass es quasi keine Saison mehr gibt. In den Wintermonaten sind mit etwa einem Drittel der Sommerkapazitäten Gäste und Übernachtungen zu verzeichnen. Dieser Erfolg hat aber auch seine Schattenseiten. Das soziale Miteinander der Inselgemeinschaft hat durch die touristische Auslastung auch gelitten. So gibt es z. B. aufgrund der fast ganzjährigen Saison keine Winterruhe mehr, Freiräume für die Insulaner sind kaum noch vorhanden, Wohnraum zu teuer. Zunehmend wurden die kritischen Stimmen der Einwohner lauter, Politik und Verwaltung mussten etwas tun. 2019/2020 wurde ein Lebensraumkonzept gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet, das die derzeitige Lage und Probleme aufzeigt, aber auch das Potential, was die Inselgemeinschaft tun kann, um die Lebensqualität auf der Insel zu verbessern. Die Norderneyer haben 6 prioritäre Projekte entwickelt. Eines davon ist, dass die Umsetzung der Ziele nur mit den Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden kann und diese dabei unterstützt werden müssen. Deshalb soll eine Stelle eingerichtet werden, die sowohl Schnittstelle zwischen Bevölkerung und Verwaltung sowie zur Politik bildet, um den Erfolg aller Maßnahmen, aber eben auch die Bürgerbeteiligung an sich auf der Insel zu verstetigen. Ein Austausch mit dem Projekt "Leben im Meer" der Inseln Juist, Spiekeroog und Wangerooge sowie dem Dachprojekt hat aufgezeigt, dass die Gemeinwesenarbeit die richtige Methode ist, um genau diese Ziele zu erreichen. Zukünftig soll eine Vernetzung zu diesem Projekt den eigenen Prozess unterstützen. Die Implementierung der Gemeinwesenarbeit über den Förderzeitraum hinaus wird angestrebt. Die Corona-Krise hat die Wirtschaft auf der Insel nahezu zum vollständigen Erliegen gebracht und natürlich auch Existenzängste erzeugt. Es ist aber auch deutlich geworden: Die Inselbevölkerung kann ihre Potentiale beleben. Man hilft sich wieder gegenseitig, wie früher, als man in Extremwetterlagen auf sich allein gestellt war. Das gibt positiven Schub und Kraft für die GWA auf der Insel.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Norderney verzeichnete 2019 rund 3,8 Mio. Übernachtungen und knapp 600.000 Gästeankünfte. Tourismus ist der Hauptwirtschaftsfaktor und damit Lebensgrundlage für die Inselbevölkerung (Beschäftigungsanteil im 3. Sektor: 90 %). Bisher ging es immer um mehr Gäste, mehr Angebote für Gäste, Auslastung auch außerhalb der Hauptsaison. Doch die Insel hat ihre Belastungsgrenze erreicht. Immer mehr Insulaner stellen sich die Frage, wie viel Tourismus die Inselgemeinschaft noch verträgt. Für die Insulaner gibt es kaum noch Orte und (Ruhe-)Zeiten, an denen sie unter sich sein können, sowie zu wenig Freizeit- und Kulturangebote für Kinder, Jugendliche und speziell erwachsene Insulaner. Alles ist auf den Gast ausgerichtet. Norderney ist mittlerweile so beliebt, aber auch so teuer wie Sylt. Die Lebenshaltungskosten sind sehr hoch. Die Immobilienpreise steigen immens, insgesamt ist zu wenig bezahlbarer Wohnraum vorhanden oder dieser entspricht nicht den Bedürfnissen z. B. von Familien und Senioren. Nachbarschaften fallen durch den Verkauf von Häusern an Zweitwohnungsbesitzer weg, das Vereinsleben bröckelt. Ehrenamtliches und privates Engagement nimmt ab. Ausländische Mitbürger und die zahlreichen Saisonarbeitskräfte nehmen nicht am Inselleben teil (gewollt oder ausgeschlossen?). Insgesamt herrscht eine Überlastung der Bevölkerung, eine unausgeglichene Work-Life-Balance, die durch den Fachkräftemangel noch verstärkt wird. 2020 zog die Verwaltung die Reißleine: gemeinsam mit der Bevölkerung wurde ein Lebensraumkonzept erarbeitet, dass die Insulaner und ihr Wohlergehen in den Fokus rückt. Ein elementares Ergebnis des Lebensraumkonzeptes ist: Wir brauchen jemanden, der sich um uns kümmert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norderney
Beschreibung
Norderney ist eine der Ostfriesischen Inseln mit einer Fläche von rund 26 km² und eine Bevölkerungsdichte von 233,8 Personen pro km². Das Stadtgebiet befindet sich an der Westseite der Insel. Der gesamte östliche Teil gehört zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Es gibt eine tideunabhängige Fährverbindung zum Festland mit mehreren Fahrten täglich. Die Entfernung zum Festland beträgt ca. 6 km.
Einwohnerzahl
6148
Quelle / Anmerkungen
Stand: 30.09.2020 (Niedersächsisches Landesamt für Statistik)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: NIedersächsisches Landesamt für Statistik; umfasst die Altersgruppe 0 bis 15 Jahre
Sonstige: Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: NIedersächsisches Landesamt für Statistik; umfasst die Altersgruppe 16 bis 25 Jahre
Sonstige: Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: NIedersächsisches Landesamt für Statistik; umfasst die Altersgruppe 60 bis 85+ Jahre
Sonstige: Landkreis Aurich
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: NIedersächsisches Landesamt für Statistik; umfasst Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Sonstige: Landkreis Aurich
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Stand: 2019; Quelle: Wegweise Kommune
Sonstige: Landkreis Aurich
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
norderney_uebersicht.jpg
(248.76 KB)
norderney-stadtgebiet.jpg
(272.24 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit der Besetzung einer "Kümmerer"-Stelle will die Verwaltung der Stadt Norderney professionelle GWA auf der Insel etablieren. Ziel ist, damit alle Inselbewohner in den Fokus kommunalen Handelns zu setzten, Teilhabe zu ermöglichen - bedarfsgerecht, sozialräumlich und ressortübergreifend. Der Fokus liegt auf der Erhöhung der Lebensqualität der Bevölkerung durch ihre Beteiligung an der Gestaltung des Prozesses. Bewirkt werden soll dies durch die Aktivierung der Inselgemeinschaft, durch die Errichtung einer Beteiligungskultur. Augenmerk wird insb. auf die Stärkung des Ehrenamtes, auf die Willkommenskultur für Menschen mit Migrationshintergrund und auf Saisonarbeitskräfte und der intensiveren Zusammenarbeit mit den sozialen Institutionen/Wohlfahrtsorganisationen zu legen sein. Die Belange und Bedürfnisse der Inselbevölkerung bilden die Grundlage für die Aktivitäten. Der/die hauptamtliche Kümmerer ist Anlauf- und Vernetzungsstelle für alle Bewohner, soll sie ansprechen und aktivieren sowie den Rahmen für die Aktivitäten und Projekte bereit stellen, soll unterstützen und befähigen (Empowerment), soll Kooperationen suchen und initiieren sowie Plattformen zum Austausch und zur Vernetzung schaffen. Das Begegnungszentrum ist einer der zentralen physischen Räume, die sich die Inselbevölkerung aneignen und nach ihren Bedürfnissen ausgestalten, "befüllen" kann und soll. Bei den Aktivitäten sollen unterschiedliche Alters- und Interessensgruppen angesprochen und zusammengebracht werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Inselbevölkerung ist motiviert und engagiert, sich aktiv in die Verbesserung der eigenen Insel-Lebensqualität einzubringen.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedliche Alters- und Interessengruppen kommen bei den Angeboten (u. a. im Begegnungszentrum) zusammenkommen und beteiligen sich über die App an kommunalen Entscheidungsprozessen.
Beschreibung
Eine Willkommenskultur lässt Zugezogene und Saisonkräfte an der Inselgemeinschaft teilhaben. Lebendige Nachbarschaft wird durch Treffen in privaten Gruppen und Vereinen und wieder mehr gemeinsame Feste initiiert und gefördert.
Beschreibung
Es haben sich Gruppen gebildet, um die im Lebensraumkonzept eingebrachten Projektideen durch eigenes bürgerschaftliches Engagement voranzubringen und umzusetzten.
Kriterium
Beschreibung
Die im Lebensraumkonzept bereits erarbeiteten "Schlüsselprojekte" liegen weiterhin im Fokus der beteiligten Bürgerschaft, die sich deshalb auch im Rahmen der GWA an Arbeitsgruppen/an den Themen beteiligt. Alles zusammen ist Grundlage der Lebensqualität.
Beschreibung
Die Interessen der Inselgemeinschaft werden bei Entscheidungen des Rates und der Verwaltung einbezogen. Ein breites Bündnis aus Bewohnerschaft, Politik und Wirtschaft sowie Verwaltung wirkt gemeinsam zur Umsetzung des Lebensraumkonzeptes.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsmitglieder aus Sozialausschuss; Bau- und Umweltausschuss; Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus, Verkehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Norderney
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DEHOGA, Einzelhandelsverband, Handwerkerschaft, Reederei Frisia
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es gibt einen Ratsbeschluss, dass das Lebensraumkonzept umgesetzt und ein "Kümmerer" eingesetzt werden soll, um die prioritären Projekte voranzubringen. Die Förderung dieses "Kümmerers" und v. a. die Einrichtung der GWA wird die Ratsmitglieder in ihrem Beschluss bestätigen und die Implementierung einer in die Verwaltung befördern. Ziel ist es, die Bürgerbeteiligung auf der Insel zu verstetigen und das Ehrenamt zu stärken. Ab 2023 soll die Personalkapazität um 1/2 Stelle aufgestockt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: GemeinwesenZentrum - Bürgerpartizipation als Element eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Wilma Wermuth
| Funktion | Fachdienstleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
GemeinwesenZentrum
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes wird ein Gemeinwesenstandort zum interessengesteuerten Netzwerk - GemeinwesenZentrum - in der Stadtmitte ausgebaut werden. Ziel ist dabei, eine Bürgerpartizipation als Element eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Rahmen der Innenstadtentwicklung/-planung nachhaltig zu etablieren.
Wir werden in diesem Projekt auf zwei Ebenen tätig sein:
1. Es werden Basisstrukturen zur Stärkung des Gemeinwesens im Quartier weiterentwickelt und fortgeschrieben. Ziel ist, die Bewohner*innen im Stadtzentrum zu aktivieren, Vorstellungen zur Gestaltung ihres Lebensraums zu entwickeln und diese zu vertreten. Im Zentrum dabei stehen der Wille und die Betroffenheit der Menschen oder Gruppierungen. Wir nutzen den etablierten Standort, die VHS, an der bereits unterschiedliche Initiativen, Gruppierungen, Vereine und Programme angesiedelt sind: Mit den dort vorhandenen Strukturen können wir effektiv ansetzen und in einem kreativen, ergebnisoffenen Prozess darauf hinwirken, die Bewohner*innen für die Mitgestaltung ihres Lebensraumes zu gewinnen und zu aktivieren, zielgruppenübergreifende Projekte mitzugestalten.
2. Die Vorstellungen, Bedarfe und Wünsche unterschiedlicher Bewohner*innengruppen werden ermittelt und die heterogenen Interessen und Meinungen erfasst. Die Kommunikationsprozesse der zahlreichen unterschiedlichen Akteure werden differenziert gestaltet, und die abgestimmten Ergebnisse anschließend in die entsprechenden Gremien der Verwaltung getragen. Somit können von den Bürger*innen formulierte Belange gleichberechtigt neben die Interessen von Wirtschaft, Handel und Gewerbe in städtische Planungsprozesse einfließen. Der integrierte Ansatz der städtischen Planungen wird weiter ausgebaut und ein verbindlicher Verfahrensweg zur Bürgerpartizipation festgeschrieben. Es ist bei diesem Vorhaben von besonderer Bedeutung und Voraussetzung für das Gelingen, dass der strukturelle Aufbau der GWA in der Stadt Emden bereits weit fortgeschritten und verstetigt ist, sodass in den vergangenen Jahren vielfältige Erfahrungen gemacht sowie Netzwerke aufgebaut werden konnten, sodass die intermediäre Aufgabe von GWA als Bindeglied zwischen der Lebenswelt im Stadtteil, Verwaltung, Institutionen und Unternehmen erfolgreich ansetzen und wirken kann.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projekt ist im historischen Stadtkern Emdens angesiedelt, welches sich sozialräumlich durch hohen Leerstand, Gebäuden mit baulichen Mängeln sowie fehlende Nachbarschaftsnetzwerke und hohe soziale, demographische und migrationsbedingte Herausforderungen auszeichnet.
Bereits seit Jahren wird zur Förderung der Innenstadtentwicklung ein breit angelegtes Bündnis mit zahlreichen Konzepten und Maßnahmen vorangetrieben. In den bisherigen an Städtebaugesichtspunkten orientierten Programmen war der Fokus im Wesentlichen auf Stakeholder aus Wirtschaft und Kultur gerichtet und von entsprechenden Handlungserfordernissen geprägt. Die Gruppe der Bewohner*innen fand bisher kaum Berücksichtigung. Ihre Belange sind bisher nicht ausreichend formuliert und werden daher in den Planungen zur Innenstadtentwicklung kaum berücksichtigt.
Mit Blick auf die Entwicklung eines lebendigen Stadtkerns besteht die Notwendigkeit, die Interessen der Zivilgesellschaft mit einzubeziehen und das nachbarschaftliche Zusammenleben im Quartier zu fördern, zu verbessern und weiterzuentwickeln.
In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie GWA in Sinne des Community Organizing einen wirkungsvollen Beitrag zur Innenstadtentwicklung und zum integrierten Stadtentwicklungskonzept leisten kann?
Stadtentwicklungsplanung ist oftmals nicht transparent gestaltet und setzt zu spät an. Grundlegende Entscheidungen sind dann bereits gefallen.
Zukünftig soll zum einen der Informationsfluss zwischen allen Akteuren der Stadtentwicklungsplanung über GWA frühzeitig und transparent gestaltet und interne und externe Abstimmungsprozesse begleitet und koordiniert werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Stadtzentrum - Gebiet innerhalb der historischen Wallanlagen
Beschreibung
Das Projektgebiet setzt sich aus fünf Bezirken - Altstadt, Verwaltungsviertel, Boltentor/Bentinkshof, Groß-Faldern sowie Klein-Faldern/Eisenbahndock - zusammen, die sich von der Struktur deutlich unterscheiden. Im Bereich der historischen Innenstadt, innerhalb des Wallgürtels, liegen die Bezirke Altstadt, Verwaltungsviertel, Boltentor/Bentinkshof. In diesem Bereich sind Handel, Wirtschaft und Verwaltung von Bedeutung für die sozialräumliche Struktur. In den vor allem nach dem zweiten Weltkrieg erbauten Häusern leben in den oberen Geschossen Menschen mit einem erhöhten sozial- integrativem Bedarf. Demgegenüber sind im Bereich Eisenbahndocks in den vergangenen Jahren hochwertige Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser entstanden, deren Bewohner*innen eine gehobene Bevölkerungsschicht abbilden. Hier liegt auch der Geschäftssitz einiger Reedereien. Quer durch das Gebiet zieht sich die alte Bundesstraße mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen und bildet so eine Nord-Süd Achse. Mitten im Gebiet liegen das historische Rathaus, das Landesmuseum und der Delft, Ausläufer des Hafen, der mit seinen anliegenden Schiffen eine große Touristenattraktion darstellt.
Einwohnerzahl
8850
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statiskstelle, 31.12.2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, 2020
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle 31.12.2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Bundesagentur für Arbeit 31.12.2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Emden Statistikstelle, 31.12.2019
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_stadtzentrum.jpg
(131.64 KB)
2021_strassenverzeichnis_stadtzentrum.pdf
(322.97 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Dieser Projektansatz basiert auf unterschiedlichen Prinzipien der GWA: Zum einen ist beabsichtigt, einen Begegnungsort mit niedrigschwelligem Zugang als Kommunikationsort und Ort der Vermittlung verschiedener Lebenswelten zu nutzen, da zu sein und sich zu kümmern, Stimmen von Bewohner*innengruppen einzufangen und Engagement zu fördern; maßgeblich kann hier auch die Einbindung Ehrenamtlicher sein. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt der Aktivitäten am Standort. Weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung und Umsetzung (projektbezogener) Kooperationen mit Blick auf die Gestaltung des Wohnumfeldes. Dabei richtet sich GWA ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen unter Einbeziehung der Betroffenen.
Des Weiteren wird die Idee verfolgt, in der Kommune unterschiedliche Handlungsebenen zu verknüpfen und zivilgesesellschaftliche Belange und Interessen in interne Gremien wie z.B. die integrierte Sozialplanung, die Stadtplanung, Steuergruppen sowie das Stadtmarketing zu befördern. Die GWA fungiert hier als Mittlerin zwischen Bewohner*innen, Politik und Verwaltung und hat einen festen Platz. Städtische organisierte Bürgerbeteiligung wird um Methoden der GWA erweitert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure des GemeinwesenZentrums haben unmittelbaren Zugang zu unterschiedlichen Bewohner*innengruppen und können die jeweiligen Bedürfnisse und Interessen benennen.
Kriterium
Beschreibung
Es haben haben sich themen - und projektbezogenen Gruppen gebildet. Die Zusammenarbeit dient nicht nur dem gemeinsamen Austausch sondern führt zu konkreten Projekten. Gemeinsame Vorhaben sind umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen treffen sich, planen gemeinsam und setzen kleinere Projekte in ihrem Wohnumfeld um (Z.B. Aufstellen eines Maibaums)
Beschreibung
Die von Bewoh.-gruppen formulierten Bedarfe und Vorstellungen sind nachvollziehbar in die integrierte Stadtentwicklungsplanung eingeflossen. Ein verbindl. Austausch zwischen kommunaler Planung, Stadtentwicklung und Bewohner*innen besteht.
Kriterium
Beschreibung
Es gibt barrierefreie Aktivitäten/Angebote, die von Bewohner*innen unabhängig ihres persönlichen Hintergrundes regelmäßig genutzt werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremien und Fachdienste der Stadtverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter der Parteien des Rates, weitere Lokalpolitiker, Beiräte
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist in bestehende Organisation eingebunden, nutzt bestehende Netzwerk, Strukturen und arbeitet eng abgestimmt mit diesen. Es wird kein völlig neuer Standort aufgebaut, sondern ein bestehendes Angebot genutzt, erweitert und entsprechend den Standards von GWA gestaltet und fortgeschrieben. Die Verstetigung der vorherigen Projekte macht die Haltung der Stadt Emden zur Gemeinwesenarbeit deutlich und gibt Grund zu der Annahme, dass auch dieses Projekt langfristig Bestand haben wird.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis - Gemeinsam für die Quartiere - Langenhagen hebt ab! - Godshorn ist dabei
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Falk Wook
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Der Weg ist das Ziel zu einem Mehrgenerationen-GWA-Zentrum
Projektbeschreibung
Seit Gründung des Pädagogischen Mittagstisches „Satt & Schlau“ 2010, trägt die Ev.-luth. Kirchengemeinde Godshorn das Gütesiegel „Diakonische Gemeinde“. Als 2015 geflüchtete Menschen in Deutschland ankamen, wurden in ihren Räumen Deutschkurse, Beratung und Hilfe angeboten. Ein Begegnungscafé & ein interkulturelles Nähcafé entstanden, ein Netzwerk für Geflüchtete wurde mit der Kommune und anderen Akteuren im Quartier mit Treffpunkt Kirchengemeinde gegründet. Das hat die Gemeinde in den letzten 10 Jahren stark verändert hin auf dem Weg zur GWA. Menschen, die eher fern standen, fanden einen Weg in die Räume der Gemeinde & wurden aktiviert. Die Kirchengemeinde verfügt über ein großes Gemeindehaus mit zwei großen Sälen, eine Jugendscheune, Kirche und Kapelle. Seit dieser Zeit, nutzt der Kulturring Godshorn die Kirche für Veranstaltungen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nicht zur Verfügung steht. Im Rahmen der Initiative Gemeinwesendiakonie entwickelte die Gemeinde 2016 gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister, den Akteuren AWO, DRK, Schule, KiTas Kirchengemeinde und interessierten Bürger*innen, ein diakonisches GWA-Leitbild & mittels einer SWOT-Analyse die Überlegung, für eine gemeinsame GWA-Strategie für das Quartier mit der Kommune. Mit einem MGWZ soll die zukünftige GWA in den Räumen des Gemeindehauses verortet werden, das jetzt schon vielfältigen Akteuren als Treffpunkt dient. Gemeinsam mit ihnen wollen wir im Quartier GWA umsetzen. Die Entwicklung dieser Zusammenarbeit hin zu einem Gesamtnetzwerk sehen wir als Chance, die Weiterentwicklung der GWA auf der Ebene vor Ort voranzutreiben (Synergien). In der Förderperiode gilt es diese Netzwerke zu stärken und zu erweitern. Die GWA im Quartier im zukünftigen MGWZ kann zum Seismographen für Veränderungen und Bedarfe werden, gedacht als Vision einer Groß-Familie soll erst ausgebaut, dann verstetigt werden & weitere Ansätze zur Förderung der Integration und sozialen Teilhabe der z. Teil heterogenen Bevölkerung im Quartier erprobt werden. Das "Erfahrungswissen" soll genutzt werden um verstärkt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu erreichen und zu integrieren. Für die stärkere Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in der Quartiersentwicklung soll eine Kooperation mit der zukünftigen verwaltungsinternen Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung aufgebaut werden, um die vielfältigen (Quartiers-) Entwicklungsprozesse in der Stadt Langenhagen zu begleiten und mit der gesamtstädtischen GWA zu vernetzen.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier Langenhagen-Godshorn ( 6.560 Einw.) grenzt direkt an Hannover. Es liegt wie eine Insel zwischen den Autobahnen und zwei Industriegebieten, wo mehr als 15.000 Menschen arbeiten, aber kaum Menschen wohnen. Das größte Problem im Quartier aber ist der demografische Wandel. Godshorn wird zu einem Schlafstadtteil. Ehemals engagierte, ältere Dorfbewohner*innen im Quartier, werden weniger. Die Mitgliederzahlender Akteure im Quartier, wie AWO, Schützenverein & Kulturring sinken. Neu Hinzugezogene sind kaum für ein Engagement zu gewinnen. Neubau-Gebiete mit zunehmend heterogener Bevölkerung sind entstanden. 2015 wurde das Hallen-Freibad ohne Nachnutzungskonzept geschlossen. Dies ist ein entscheidender Quartiersnachteil. Banken verlassen den Ort. Geflüchtete wurden einquartiert und leben abgeschottet. Andererseits wird vermehrt gebaut und die Einwohnerzahlen steigen stetig. Die Corona-Pandemie hat zu weiterer Segregation und Vereinzelung geführt. Aufgrund dieser neuer gesellschaftlicher Herausforderungen braucht es Angebote, die die Menschen zusammenführen, Gemeinschaft und Solidarität erleben lassen, ihre Bedarfe aufnehmen und einer gemeinsamen Strategie & mit der Kommune vernetzter Methoden, um diesem Problem zu begegnen. Um lokal im Quartier mit GWA arbeiten zu können braucht es niedrigschwellige, einladende und barrierefreien Räume als Treff- und Ausgangspunkt. Im Kirchengemeindehaus existieren bereits Strukturen, auch Angebote für Geflüchtete und Begegnungsmöglichkeiten. Diese gilt es für alle Bürger*innen zu öffnen und als Nachbarschaftstreffpunkt ein MGWZ & aus den Strukturen trad. kirchl. Arbeit in fachlicher & interdisziplinärer Kooperation GWA zu entwickeln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen-Godshorn
Beschreibung
Das Quartier Godshorn hat eine Größe von 8,28 km², teils noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von
Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und
westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Wie eine Insel ist Godshorn durch die Verkehrsadern deutlich von allen andern Quartieren abgegrenzt. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6560
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier sind diejenigen jungen Menschen erfasst, im Alter von 15-26
Jahre, die auch Transferleistungen erhalten
Online Statistik der Region
Hannover
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_godshorn_strassenverzeichnis-_2021.jpg
(382.27 KB)
lag-gebiete_godshorn_a3_quer.pdf
(1.99 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit 2010 hat sich die Kirchengem. Godshorn mit Einrichtung des Päd. Mittagstisches „Satt & Schlau“ zur „Diakonischen Gemeinde“ entwickelt. 2015 gab es eine NUK für Geflüchtete im Nahbereich. Gemeindeaktive initiierten Deutschkurse, Erst-,Nothilfen & Beratungsangebote. 2016 entstand daraus das Netzwerk für Geflüchtete Langenhagens in Godshorn (Sozialarb. der Kommune & des diak. Migrationsdientes beteiligt). Mit diesen Erfahrungen nahmen Kirchengem., AWO, DRK, Schule, KiTas & interessierte Bürger*innen an der Initiative Gemeinwesendiakonie teil. Mit Sozialraum- & SWOT-Analyse wurde als Ziel fixiert, GWA zu entwickeln & über ein MGWZ lokal zu verankern. Räume der Kirchengem. werden seit Jahren durch Akteure im Quartier genutzt & bieten sich für ein MGWZ an. Angebote der Kirchengem. sind diakonisch-gemeinwesen (D-GWA) orientiert. Aufgabe künftiger GWA: Diese Strukturen, auf GWA hin umbauen, vor allem die Gremienstruktur. In Zusammenarbeit mit der Kommune soll eine Strategie & gemeinsamer GWA Ansatz entwickelt werden. Das MGWZ soll zukünftigin der GWA als Bindeglied zwischen Verwaltung und Anwohner*innen fungieren. Bedarfe & Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert & in bestehenden & zukünftigen Quartiersentw.-Prozessen stärker berücksichtigt werden. Der ressortübergreifende Aufbau einer Koordinierung GWA/QM wird in Zukunft den Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagement stärker in den Fokus rücken & eine integr. quartiersbezog. Bearb. zu begleiten
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind in einem MGWZ sind eingerichtet, Die Bewohner*innen nutzen die Anlaufstellen GWA, 50 % sind informiert & aktiv beteiligt, Die Bewohner*innen benennen und gestalten Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung
Kriterium
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind sowohl im MGWZ als auch bei den einzelnen Akteuren identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die Bewohner*innen nutzen einen Verfügungsfonds für eigeninitiierte Projekte und Veranstal
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen sehen die grundsätzlichen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen werden offensichtlich und Lösungsansätze entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Stadtteilkonferenzen, Feste u.a.
Beschreibung
Eine Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist in der Kommune eingerichtet und steuert mit der Koordinatorin vor Ort Quartiersentwicklungsvorschläge von Bewohner*innen der einzelnen Quartiersprojekte in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt wurden. Neue Projekte/Veranstaltungen gehen daraus hervor.
Kriterium
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Kriterium
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische GWA und Sozialplanung statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialdezernat Stadt Langenhagen, Stadtplanung, GWA Entwicklung, Ortsrat Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetz Langenhagen, Kulturring Godshorn, MIMUSE Langenhagen, Klangbüchse Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat, Integrationsbeirat, Bürgerstiftung , Offene Gesellschaft Langenhagen (Kooperationsvereinbarung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr, Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengem.Zum Guten Hirten, Langenhagener Tafel, Mehrgenerationenhaus Lgh.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, AWO Tagespflege, Hebammennetzwerk (Kooperationsvertrag), Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn & KiTas (Kooperationsverträge), Krippen, VHS, EEB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (DVH-L)(Kooperationsvertrag) Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul, kath. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternerhmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit Stadt Langenhagen, Pressearbeit Kirchenkreis Burgw.-Langenh., Lokalpresse (Nordhannoversche, Echo)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien im Ortsrat Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister*in, Sozialdezerenentin, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Netzwerkes für Geflüchtete, Mitarbeitende vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, alle interessierten Bürger*innen, Kirchengemeindemitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialarbeiter*nnen der Stadt Langenhagen, Stadtteilväter-Stadtteilmütter, Migrationsdienst im KK Burgwesel-Langenhagen, Helfende Hände
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
GWA: behält das Quartier hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung im Blick, vor allem die ressortübergreifende und fachliche Koordination mit der GWA der Kommune. Ein MGWZ als Ort der GWA bedarf der Nachhaltigkeit.
Finanzen: eine langfristige finanzielle Verstetigung der GWA durch Fundraising-Netz (Region, Kommune, Sponsoren) Durch langjährige Spendenakquise für den Päd. Mittagstisch Satt & Schlau (Sponsoren und Spenden) gibt es erfolgr. Fundraising, das sich auf zukünft. GWA übertragen lässt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On