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Stadtteilkultur

Alt-Laatzen verbindet sich 2.0

Ansprechpartner
Gabriele Beel
Organisation Stadt Laatzen
Funktion Stadtplanerin
Zukunftssicherung der GWA in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
In den vergangenen 3 Jahren hat die Gemeinwesenarbeit (GWA) in Alt Laatzen bedeutende Erfolge erzielt. Soziale Akteure haben sich vernetzt, ein gemeinsamer Veranstaltungskalender etabliert, Wohnumfeldverbesserungen realisiert, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, sozialen Akteuren, Politik, Bewohner*innen gestärkt. Dieses Fundament gilt es zu sichern und weiterzuentwickeln. Ein zentrales Ziel ist die Verstetigung und Unabhängigkeit der GWA. Dazu werden Aufgaben- und Organisationsstrukturen innerhalb der Verwaltung neu sortiert und eine fachübergreifende Arbeitsgruppe GWA eingerichtet. Die Projektleitung wechselt vom Team Stadtplanung zum Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration. Es wird damit im Fachbereich Soziales verankert. Dies stärkt die strukturelle Anbindung an spezifische Ausschüsse und sichert die langfristige Integration in Verwaltungsprozesse. Eine feste Ansprechperson gewährleistet Kontinuität. Bestehende Netzwerke werden ausgebaut und erweitert (Netzwerk für Flüchtlinge). Austauschformate wie thematische Ortsspaziergänge, der offene Kaffeeklatsch im Sozialkaufhaus und aktivierende Befragungen werden weitergeführt. Neue kommen hinzu. Ein entscheidender Schritt zur finanziellen Absicherung ist die Gründung des Fördervereins. Dieser und die verbesserte Integration in die Stadtverwaltung gewährleistet finanzielle und inhaltl. Konstanz. Ein Finanzierungsplan wird entwickelt, Fördermöglichkeiten wie Fundraising, Sponsoring und Spenden erschlossen. Er dient als Grundlage für Haushaltsberatungen und ein Förderverein zum gezielten Einwerben von Mitteln (Spendenportal). Die Sichtbarkeit der GWA wird gestärkt: Erfolgreiche Beteiligungsformate werden an weiteren Standorten im Stadtteil umgesetzt, u.a. entlang der Hildesheimer Straße eine städtebauliche und sozialräumliche Barriere. Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen, Informationstafeln und QR-Codes erleichtern den Zugang zu Angeboten, fördern die Teilhabe. Durch gemeinsame Veranstaltungen mit dem Netzwerk für Flüchtlinge, dem Projekt Familie im Quartier und dem Sozialkaufhaus werden gezielt unterrepräsentierte Gruppen einbezogen. Qualifizierungs- und Beteiligungsworkshops auch zu gesellschaftl. Themen stärken die Teilhabe und das Engagement im Stadtteil. Die Verantwortung für die GWA wird gemeinschaftlich getragen. Erfolgreiche Methoden zur Aktivierung und Teilhabe werden modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht und über einen Leitfaden abrufbar.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit der Einrichtung des Quartiersmanagements in Alt-Laatzen hat sich ein wachsendes Bewusstsein für Wohnumfeldverbesserung, soziales Miteinander und Stadtteilkultur entwickelt. Die Identifikation mit dem Stadtteil nimmt zu. Erste Erfolge sind sichtbar: Nachbarschaftsbeziehungen stärken sich, durch Beteiligungsformate wie Dot-Umfragen wurden öffentliche Räume gemeinsam zu Begegnungsorten gestaltet. Auch die sozialen Akteure haben sich seit 2023 besser vernetzt und arbeiten in einem regelmäßigen Austausch. Dennoch bestehen Herausforderungen: Die Vielfalt der rund 5900 Bewohner*innen mit 1/3 Migrationsgeschichte spiegelt sich in den Beteiligungsstrukturen nicht ausreichend wider. Besonders Menschen mit Migrationsgeschichte sind in den bestehenden Arbeitsgruppen und Treffen unterrepräsentiert. Gleichzeitig sind die geschaffenen Begegnungsorte ein erster Schritt – weitere Räume für gemeinschaftliche soziale Aktivitäten beiderseits der Hildesheimer Straße müssen entstehen mit dem Ziel Trennwirkung im Stadtteil aufzubrechen. Der Austausch zwischen Bewohner*innen, Verwaltung und Politik benötigt eine nachhaltige, vertrauensvolle Struktur um langfristig wirksam zu bleiben. Das Quartiersmanagement spielt dabei eine zentrale Rolle in der Moderation und Koordination. Um eine erfolgreiche Integration aller Bevölkerungsgruppen sicherzustellen insbesondere auch vor dem Hintergrund zunehmender rechter Tendenzen gilt es nun das soziale Miteinander dauerhaft zu stabilisieren. Bisherige Fortschritte müssen verstetigt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, einen inklusiven Beteiligungsprozess zu etablieren, der alle Menschen im Stadtteil erreicht und das Zusammenleben nachhaltig stärkt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen Alt-Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt im Norden des Stadtgebietes von Laatzen im Stadtteil Alt Laatzen, an der Grenze zur Landeshauptstadt Hannover. Es umfasst rund 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan erkennbar. Als Kartengrundlage wurde ein Luftbild gewählt. Damit lassen sich auch städtebauliche Besonderheiten des Quartiers widerspiegeln. Besonders markant ist die Hauptverkehrsstraße, die Hildesheimer Straße, die das Quartier durchgängig in einen Ostbereich und einen Westbereich teilt. Sie hat trennende Wirkung sowohl städtebaulich erkennbar als auch sozialräumlich wahrnehmbar. Hinzu kommt, dass im östlichen Teil Bahntrasse und Gewerbeflächen anschließen. Wo hingegen Im westlichen Teil großräumige Naturräume zu finden sind. Dies hat entscheidende Auswirkungen auf den Beliebtheitsgrad, das Image der jeweiligen Stadtteile was sich wiederum in Wohnungsbautypen, Zugänglichkeit von öffentlichen Freiräumen, der wohnungsnahen Außenraumgestaltung sowie der Pflege der Immobilien und Freiräumen widerspiegelt.
Einwohnerzahl
5904
Quelle / Anmerkungen
Zensus 2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
26
Anmerkung
Zensus 2022 - unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Zensus 2022 - aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 15tes Lebensjahr abgebildet - unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Zensus 2022 - aufgrund der Zensusdaten zur Bevölkerung ist hier der Anteil der Personen bis einschließlich 24tes Lebensjahr abgebildet - unter "Sonstige" ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt - sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Zensus 2022 - unter Sonstige ist der Vergleich zum Gesamtstadtgebiet ohne den Stadtteil "Laatzen Mitte" abgebildet. Der wurde heraus genommen um einen Vergleich mit typischen Strukturen in Gesamt-Laatzen abbilden zu können. Der Großteil des Stadtteils Laatzen-Mitte liegt in einem Sanierungsgebiet und wird gefördert über das Programm "Stadtteile mit Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt" es werden städtebauliche und soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Selbstorganisation, Partizipation und Vernetzung der Bewohner*innen von Alt-Laatzen. Ziel ist es, gemeinwohlorientiertes Handeln nachhaltig in Stadtverwaltung, Politik, soziale Akteure und lokale Wirtschaft zu integrieren. 1. Teilhabe & soziales Miteinander Ortsspaziergänge, Nachbarschaftsveranstaltungen und Dot-Umfragen fördern Mitgestaltung und stärken die Identifikation mit dem Stadtteil. 2. Interkulturelle & inklusive Beteiligung Das Projekt setzt auf einen offenen Beteiligungsprozess für alle, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte, die bisher wenig vertreten sind. 3. Nachhaltige Strukturen & Selbstorganisation Ein Förderverein und eine feste Ansprechperson in der Stadtverwaltung sollen die Gemeinwesenarbeit langfristig sichern. Ein Finanzierungsplan unterstützt die nachhaltige Förderung. 4. Zusammenarbeit & Sichtbarkeit Die Vernetzung zwischen sozialen Akteuren, Verwaltung und Politik wird ausgebaut. Erfolgreiche Formate werden als „Wissensbank“ für andere Stadtteile nutzbar gemacht. 5. Empowerment & Qualifizierung Workshops und Schulungen befähigen Bewohner*innen, sich aktiv einzubringen. Dies gilt auch für die weiteren Akteure, deren gemeinwohlorientierte Arbeit durch Themenabende/ Workshops weiter qualifiziert wird. Durch Partizipation und nachhaltige Strukturen wird das Zusammenleben in Alt-Laatzen langfristig gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen nehmen aktiv an Angeboten teil, gestalten Prozesse mit und fühlen sich repräsentiert. Ihre Bedarfe spiegeln sich in Maßnahmen wider, und sie erleben Wertschätzung sowie echte Mitbestimmung.
Beschreibung
Es entstehen selbstverwaltete Gruppen, Vereine und Initiativen. Sie organisieren Veranstaltungen eigenständig, nutzen bereitgestellte Räume und Ressourcen und übernehmen Verantwortung für Projekte.
Beschreibung
Lokale Akteure, lokale Ökonomie und Bewohner**innen bringen sich aktiv ein. Vorhandene Räume, Wissen und Netzwerke werden genutzt. Ehrenamtliche engagieren sich. Projekte basieren auf vorhandene Potenziale statt auf externen Lösungen.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Kulturen und sozialer Hintergründe arbeiten gemeinsam an Projekten. Veranstaltungen und Angebote sind inklusiv. Der Austausch zwischen den Gruppen findet sichtbar statt.
Beschreibung
Verwaltungsbereiche, Soziale Arbeit und Stadtentwicklungsplanung arbeiten zusammen. Es gibt gemeinsame Sitzungen, abgestimmte Maßnahmen und vernetzte Projekte, die über einzelne Zuständigkeitsbereiche hinausgehen.
Beschreibung
Regelmäßige Austausch- und Kooperationstreffen finden statt, Akteure unterstützen sich gegenseitig, gemeinsame Projekte entstehen. Wissen und Ressourcen werden geteilt, Partnerschaften langfristig gesichert.
Beschreibung
Nachbarschaftliche Initiativen entstehen, Menschen helfen sich gegenseitig, es werden gemeinsam Lösungen erarbeitet. Begegnungsorte sind belebt, Veranstaltungen werden wahrgenommen, Austausch und das Gemeinschaftsgefühl werden gefördert.
Beschreibung
Neue oder verbesserte Treffpunkte und Begegnungsstätten entstehen. Die Angebote sind niederschwellig, werden genutzt und decken den ermittelten Bedarf. Digitale Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten sind vorhanden
Beschreibung
GWA wird in kommunale Planungen integriert. Entscheidungen berücksichtigen soziale Aspekte, GWA ist in Entwicklungsprozesse eingebunden. Stadt- und Sozialplanung arbeiten abgestimmt, langfristige Strategien sind erkennbar. Ein Leitfaden dient als Modell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration; Projekt Familien im Quartier; Team Grünflächen, Team Stadtplanung, Team Wirtschaftsförderung, Team Öffentlichkeitsarbeit, Team Tiefbau, Betriebshof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuelkirche, Diakonie, St Oliver Gemeinde, Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Alt-Laatzen, Bürgerinitiative "Alt-Laatzen blüht auf", Christlicher Seniorenbund, DRK Alt-Laatzen, LeineVHS, Sozialkaufhaus LeineLaden, Netzwerk für Flüchtlinge, Donna Clara
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Politische Akteure sowie Ortsräte und Fachausschüsse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Ökonomie z.B. EDEKA, Sozialkaufhaus Leine Laden,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WBG Laatzen, KSG Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse und lokale Online Nachrichtenportale, Homepage der Stadt Laatzen, Homepage Bürgerinitiative,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen werden bei Aktivitäten, bei Veranstaltungen mit in die Planung und Durchführung einbezogen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospelchor Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPVG Laatzen, Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte Alte Rathausstraße, Kindertagesstätte An der Masch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA in Alt-Laatzen wird nachhaltig in kommunale Strukturen integriert: eine fachübergreifende Arbeitsgruppe und die neue Verortung im Team Gesellschaftliche Teilhabe und Integration mit fester Stelle sichern die strukturelle Einbindung. Ein Förderverein und ein Finanzierungsplan mit Fundraising, Sponsoring und Spenden gewährleisten langfristige finanzielle Stabilität. Erfolgreiche Beteiligungsformate werden verstetigt und modellhaft für weitere Stadtteile in Laatzen nutzbar gemacht.
Galerie
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geschichtswerkstatt
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landtag
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alt laatzen inachbarschaftsdialoge
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mittagessen unterm turm
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gemeinschaftspielplatz
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einladung ortstermin
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Zustimmung Veröffentlichung
On

handwerklicheVHS Die Leine verbindet - die Profis reparieren!

Ansprechpartner
Daniel Diedrich
Funktion Geschäftsführer
Die Leine Werkstatt - der gemeinnützige Reparaturservice in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
Die Fahrradwerkstatt im Leine Laden ist ein ehrenamtlich betriebenes Projekt, das auf dem Parkplatz des Leine Ladens eingerichtet werden soll. Ziel ist es, einen niedrigschwelligen und gemeinnützigen Reparaturservice für Fahrräder anzubieten, um die nachhaltige Mobilität in der Nachbarschaft zu fördern und einen Begegnungsort für gemeinschaftliches Engagement zu schaffen.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
In der Nachbarschaft des Leine Ladens gibt es eine steigende Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität, doch gleichzeitig fehlen Möglichkeiten zur kostengünstigen Reparatur von Fahrrädern. Besonders für Menschen mit geringem Einkommen stellt die Instandhaltung ihrer Fahrräder eine finanzielle Hürde dar. Zudem gibt es nur wenige Angebote für ehrenamtliches Engagement und gemeinschaftliche Aktivitäten im Stadtteil. Die bauliche Situation erschwert zudem eine spontane Selbsthilfe, da keine öffentlichen Werkstätten oder überdachten Reparaturplätze existieren. Die soziale Vernetzung ist verbesserungswürdig, da viele Bewohner zwar auf umweltfreundliche Mobilität angewiesen sind, aber keine Anlaufstelle haben, um Unterstützung zu erhalten oder selbst aktiv zu helfen. Durch das Projekt soll eine offene, nachbarschaftliche Fahrradwerkstatt entstehen, die nicht nur praktische Hilfe leistet, sondern auch als Begegnungsort fungiert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen
Beschreibung
Die Stadtteile von Laatzen sind: Alt-Laatzen Grasdorf Laatzen-Mitte Rethen (Leine) Gleidingen Ingeln-Oesselse
Einwohnerzahl
45000
Quelle / Anmerkungen
www.laatzen.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
nsatz von Gemeinwesenarbeit (GWA) und Quartiersmanagement: Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es partizipativ und ressourcenorientiert auf die Bedürfnisse der Nachbarschaft eingeht. Die Fahrradwerkstatt dient als Treffpunkt und stärkt das soziale Miteinander, indem sie unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammenbringt. Durch das niederschwellige Angebot fördern wir Eigeninitiative und Selbsthilfe, was den nachbarschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärkt. Im Sinne des Quartiersmanagements trägt das Projekt dazu bei, die soziale Infrastruktur im Stadtteil zu verbessern. Es bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu praktischer Unterstützung, schafft Gelegenheiten für freiwilliges Engagement und verbessert die Lebensqualität durch nachhaltige Mobilität. Kooperationen mit lokalen Akteuren wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Umweltinitiativen fördern die Vernetzung und Verankerung des Projekts im Quartier.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Menschen mit geringem Einkommen, Ihre Fahrräder bei uns reparieren lassen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leine-VHS Laatzen gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LeineBlitz, HAZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaft
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Leine Laden nimmt Fahrradspenden an, repariert diese und gibt diese dann z.B. an Menschen mit Fluchtgeschichte weiter.
Galerie
fahrrad 1
fahrrad 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam anstatt einsam - Gemeinschaft stärken - Vielfalt (er)leben!

Ansprechpartner
Ulrike Buka
Funktion Sozialpädagogin - Beratungsservice
Gemeinsam anstatt einsam!
Projektbeschreibung
Im Quartier leben zu 1/3 Menschen mit Migrationshintergrund, 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Nds. mit dem höchsten Anteil von zugezogenen (Spät)aussiedlern in den 90er Jahren. Der Schwerpunkt des Projektes ist Begegnungen und Engagement zu schaffen, um die in den vielfältigen Gruppen von Einsamkeit betroffener Menschen so zusammenzubringen, dass sie sich füreinander engagieren, denn jeder 10. Mensch fühlt sich in Dtld. einsam! Das besondere ist ein bereits bestehendes starkes Trio aus Kreisverwaltung (QM)- Bewohnervertretung (Beirat)-Wohnungswirtschaft (GWG). QM mit niedrigschwelligen Q-Büro als Kontaktstelle vor Ort vermittelt schnelle Hilfen, vernetzt die relevanten Akteure im Quartier, koordiniert ressourcenübergreifend. GWA ist nicht verortet, soll Selbsthilfeprozesse der Mensch vor Ort unterstützen und begleiten. QM, GWG, Beirat, GWA sollen Hand in Hand diese bedarfsgerechten, füreinander engagierte Angebote und Prozesse zur Verbesserung der Lebenssituationen unterstützen, die so Zusammenhalt stärken. Ziel ist ein kultureller Wandel von einer zunehmenden Vereinsamung der Menschen hin zu einer, gelebten, zusammenhaltenden kulturellen, bunt gelebten Gemeinschaft, die sich selbst organisiert. Der Beirat ist dabei eine gefestigte Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Kontakt zu anderen hilfreichen Netzwerken, unterstützend im Aufbau ressourcenübergreifender Strukturen. Mit einem Projektfonds sollen bedarfsgerechte Projekte von Bewohner-/innen unterstützend mit aufgebaut werden. Integration und Zusammenhalt findet so durch gelebte Gemeinschaft, aktive Beteiligungsmöglichkeiten, erlebte Selbstwirksamkeit in Win-Win Situationen statt. Engagement für die Gemeinschaft, da wo es einem Freude macht, bietet dazu Weiterbildung, sinnstiftendes Handeln, erlebte Wertschätzung und macht dadurch glücklicher, kann Einsamkeit und Sprachbarrieren überwinden. Geflüchtete Menschen aus autokratischen Systemen können gelebte Vielfalt und basisdemokratische Beteiligungsprozesse sowie Hilfsstrukturen kennen-/leben lernen. Menschen in ähnlichen Situationen können so weiter unterstützt werden. Menschen mit seelischen/körperlichen Beeinträchtigungen können z.B. ortsnah sich mit ihrem Engagement in einer selbstwirksamen Rolle erleben und Selbsthilfekräfte stärken, da sie ihr Engagement steuern können wie es ihnen gut tut.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Sozialwohnsiedlungen der 1960er/70er Jahre in städtischer Randlage mit vorhandenen Schichtwohnungsbaucharakter. 90er Jahre vornehmlich Zuzug von (Spät)Aussiedlern, danach heterogene Durchmischung jedoch oft mit Bewohner-/innen mit Migrationshintergrund. Seit 2015 vermehrter Zuzug von Geflüchteten aus Syrien, später aus der Ukraine zu verzeichnen. Vergleichbare hohe Einwohnerdichte, es leben 5153 Personen, ca. 1/3 Flüchtlings-/Migrationshintergrund mit 76 versch. Nationalitäten, überwiegend ohne dt. Staatsangehörigkeit. Senioren ab 60 Jahren sind ebenfalls ca. 1/3 vertreten, ins Rentenalter kamen im laufe des vergangenen Jahres 27,13 % dazu. Wohn- und Schlafstadtteil, kaum gewerbliche Arbeitsplätze, schwach ausgeprägte Dienstleistungsangebote z.T. wenig soziale Infrastruktur, "Jugendtreff" 1x mtl. mit Anmeldung. Das Gebiet mit einen Radius v. ca. 1 km, hat nur 1 Kiga. Lediglich angrenzend: 2 Grundschulen, 1 IGS mit Sporthalle/-platz, 1 Gymnasium. Auf Initiative des Geschäftsführers der GWG (Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft) ein QM in dem benannten Stadtteil aufzubauen, beteiligte sich der Landkreis Gifhorn - Fachbereich Soziales mit einem Q-Büro als Kontaktstelle für alle Bürger-/innen und u.a. Legung struktureller Grundlagen zum Aufbau einer Gemeinwesenarbeit, mit einer Beteiligungskultur der Bewohner-/innen. Eine Sozialarbeiterin konnte im Frühjahr 2023 starten ohne Budget. Von Kontakt +Aktionen profitierten überwiegend GWG-Mitglieder. Im Herbst 2024 wurden Info-Tage für alle Bewohner-/innen und Netzwerke durchgeführt. Durch Fördermittel konnte ein Quartiersbeirat als Verein gebildet werden mit 23 Mitgliedern. Nun benötigt es die Umsetzung /Start von GWA.
GWA/QM-Ansatz
Das beim Landkreis Gifhorn verortete kommunale Quartiersmanagement (QM) ist bereits seit Frühjahr 2023 mit Unterstützung der Wohnungswirtschaft (GWG) im Aufbau und arbeitet u.a. nach dem Arbeitsprinzip der GWA am strukturellen Aufbau dieser. Dazu wurde ein Quartiersbeirat als gemeinnütziger Verein gegründet und parallel soll nun mit dem Projekt Gemeinsam anstatt einsam – Gemeinschaft stärken – Vielfalt (er)leben! die notwendige GWA ergänzend vor Ort aufgebaut werden, der Beirat in seiner Arbeit unterstützt werden. Das bedeutet, dass die Bewohner/innen in der GWA als mündige Bürger mit ihren Bedarfen und Stärken im Mittelpunkt stehen sollen, Projekte gemeinsam entwickelt und in erstmal unterstützenden Selbsthilfeprozessen umgesetzt werden. QM, GWA, GWG und der Quartiersbeirat arbeiten dabei eng Hand in Hand mit zeitnahem Austausch. QM und GWG arbeiten dabei eher auf der Akteursebene während GWA und Q-Beirat eher auf Bewohnerebene arbeiten. Das Q-Büro bietet dabei niedrigschwellige Ansprechpartner aller 4 Akteure vor Ort. QM verbindet alle relevanten Akteure ist Netzwerkknoten, koordiniert ressourcenübergreifend als Schnittstellenmanagement, sorgt für notwendige Rahmenbedingungen. GWA hört, vermittelt unterstütz und begleitet die Menschen + ihren Beirat. Die Bürgerbeteiligung trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen der Menschen bei. Dieses bereitet den Weg zu einem Paradigmenwechsel von präventiver Hilfe zur Förderung von selbstorganisierten guten Nachbarschaften.
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird vom FB 5- Soziales und Vorstand des LK Gifhorns gewünscht und unterstützt, jedoch ist noch kein Budget vorhanden, der Aufbau wurde von der Wohnungswirtschaft unterstütz und teilweise durch eine Deckungsring. Ziel ist eine ressourcenübergreifenden Fachstelle/Koordinierungsstelle, in der notwendigen nachhaltige Rahmenbedingungen umgesetzt werden. "Finanztöpfe" könnten gemeinsam genutzt werden. Der Q-Beirat ist als Verein gebildet, langfristig soll er eigenständig agieren.

Soziales Wilhelmshaus

Ansprechpartner
Birgitt Hugle
Funktion Projektkoordinatorin
Diakonie als Wegweiser für Menschen in Wilhelmshaven
Projektbeschreibung
Das "Soziale Wilhelmshaus" soll mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung und der Stadt Wilhelmshaven im Oktober 2025 in der Innenstadt von Wilhelmshaven eröffnen. Die Neuerrichtung eines Quartierbüros nahe Börsenplatz erfolgt im ehemaligen Büro (auf zwei Ebenen mit einer Küche) einer Versicherung, das schon länger leer steht. Neben einem Beratungsangebot durch eine/n Sozialarbeiter*in gibt es das Angebot handwerklicher Betätigung. Von Glühbirnen austauschen, Kaffeemaschinen reparieren bis hin zu Ausbesserungsarbeiten an mehreren Näharbeitsplätzen bekommen handwerkliche Interessen Raum. Bewohner*innen werden durch uns ermutigt, aktiv ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten. Wir sprechen die Menschen mithilfe aktivierender Befragung sowie mobiler Kaffee/Tee- und Beratungsangebote in der gesamten Innenstadt an. Wir fragen die Menschen, was sie sich wünschen. Betreut wird der Näh-Treff und weitere handwerkliche Angebote von einer erfahrenen mehrsprachigen Anleiterin in TZ sowie Ehrenamtlichen. Teilnehmer*innen können sich bei uns Fachwissen aneignen, mit Menschen in Kontakt treten, Deutschkenntnisse erwerben und gemeinsam Probleme lösen, wie z.B. fehlende Kinderbetreuung. Unsere bestehende Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße wird hier weitergeführt. Erfahrung bieten wir durch unser Nachbarschaftsbüro in Tonndeich. Gerade in der Innenstadt leben viele Haushalte unter prekären Bedingungen, es fehlt an sozialer Infrastruktur und Anlaufstellen für Beratung. Bei Bedarf vermitteln wir als Wegweiser in eine unserer vielfältigen Beratungsstellen. Wir bieten Unterstützung in schwierigen Lebenslagen, Reparaturinitiativen und Treffpunkte für alle Bewohner. Das "Wilhelmshaus" als Ort ohne Konsumzwang bietet Sicherheit durch feste Öffnungszeiten und feste Gesichter; Sitzgelegenheiten auf der attraktiven Draußen-Fläche laden zum Verweilen ein. Bewohner können diesen Raum, z. B. mit Pflanzen, mitgestalten und sich einbringen. Praktisch und ideell unterstützt uns der CIV (CityInteressenVerband) der Stadt, auch um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern. Gemeinsam mit CIV und Bewohnern wollen wir regelmäßige Feste im Viertel organisieren, die ein "Wir-Gefühl" erzeugen und zum Mitmachen einladen. Wir arbeiten mit einer Tanzlehrerin zusammen, die Tanzen im öffentlichen Raum anbietet. Community Dance als künstlerische Methode und als Möglichkeit des Empowerments verbindet die Menschen im Stadtteil über sprachliche Grenzen hinaus.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Wir stehen im Moment in Verhandlungen mit einem Vermieter in der Innenstadt, der uns Räumlichkeiten (355 qm) in der Innenstadt vermieten würde. Sobald wir die Anschubfinanzierung erhalten, legen wir los. Durch unsere Arbeit in Tonndeich kennen wir die erheblichen sozialen Herausforderungen: Ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, eine erhöhte Arbeitslosigkeit sowie Integrationshürden prägen vor allem die Innenstadt. Kinderarmut drückt sich nicht nur materiell aus, sondern auch in immateriellen Lebensbereichen wie Wohnen, Bildung und Gesundheit. Wir erleben das hautnah durch unsere Hausaufgabenunterstützung in Tonndeich in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße. Soziale Benachteiligung führt zu finanziellen und psychischen Belastungen, es fehlt an sozialen Anlaufstellen und niedrigschwelligen Hilfsangeboten. Leerstand, Sanierungsstau und eine geringe Aufenthaltsqualität verschärfen die Problematik. Dies führt zu einem Rückgang der Nahversorgung und fehlenden Begegnungsmöglichkeiten für die Bewohner. Hier wird das geplante Quartiermanagementbüro ansetzen: Es wird eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen in allen Lebenslagen schaffen. Darüber würde sich der CIV (CityInteressenVerband) sehr freuen und unterstützt uns auch. Ein weiteres Problem ist die unzureichende Vernetzung sozialer Akteure. Unterstützung bleibt oft ineffektiv und Menschen in Problemlagen finden keinen Zugang zu passenden Angeboten. Das geplante Büro soll als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen individuell zu beraten und gezielte Angebote für das nachbarschaftliche Zusammenleben sowie soziale Teilhabe zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven Innenstadt
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung der Innenstadt wird durch folgende Stadtteile definiert:​ Norden: Begrenzung durch die Bismarckstraße zum Stadtteil Siebethsburg.​ (Quelle: wikipedia.org) Osten: Abgrenzung entlang der Berliner Straße zum Stadtteil Heppens.​ (Quelle: wikipedia.org) Süden: Grenze zur Innenhafen-Zone, wobei das Stadtviertel Großer Hafen eine Verbindungsfunktion zwischen der touristisch und kulturell frequentierten "Wasserkante" und der Innenstadt darstellt. ​ (Quelle: ratsinfoservice.de) Westen: Begrenzung durch die Schillerstraße, den Metzer Weg und die Luisenstraße zum Stadtteil Bant.
Einwohnerzahl
10518
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&; Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&; Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024;
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den klassischen Quartiersmanagement-Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern, soziale Teilhabe zu stärken und die Stadtteilentwicklung gemeinsam mit den Bewohner*innen aktiv zu gestalten. Dabei setzen wir auf eine integrierte, niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Herangehensweise. 1. Sozialraumorientierung und Bedarfsanalyse Unser Quartiermanagement orientiert sich an den realen Herausforderungen der Innenstadt Wilhelmshaven, insbesondere den hohen Anteilen von Menschen mit Migrationshintergrund und sozialer Benachteiligung. Wir führen zu Beginn eine detaillierte Sozialraumanalyse durch, um die Bedarfe der Bewohner*innen zu erfassen und maßgeschneiderte Angebote zu entwickeln. Sozialarbeiter oder Ehrenamtliche stellen sich direkt in der Nachbarschaft vor. 2. Niedrigschwellige Beratung und Unterstützung Die Beratung erfolgt direkt im Quartier und begleitet Menschen in schwierigen Lebenssituationen (z. B. Arbeitslosigkeit, Behördengänge, Sprachbarrieren). Wir sprechen mit den Menschen an belebten Orten, bieten Getränke an und kommen so ins Gespräch. 3. Vernetzung und Kooperation mit relevanten Akteuren Wir arbeiten eng mit lokalen Einrichtungen, Behörden, Wohnungsunternehmen und sozialen Trägern zusammen. Mit diesem Ansatz verbessern wir nicht nur kurzfristig die Situation vor Ort, sondern schaffen langfristige Strukturen für ein lebendiges und sozial stabiles Quartier in der Innenstadt Wilhelmshavens.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Menschen kommen freiwillig und gern ins Wilhelmshaus. Sie fühlen sich willkommen, angenommen und gehört. Sie sagen: „Hier kann ich so sein, wie ich bin.“ Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen, sie können aktiv mitgestalten.
Beschreibung
Nicht „wir bieten an, was wir denken, was gut ist“, sondern: Die Themen, Formate und Zeiten richten sich nach dem, was die Menschen brauchen und wünschen. Sie können eigene Ideen verwirklichen, sie stehen im Austausch untereinander und planen gemeinsam.
Beschreibung
Menschen übernehmen Verantwortung und gestalten mit. Sie wollen mithelfen, mitplanen, eigene Ideen einbringen. Es entstehen selbstorganisierte Gruppen oder regelmäßige Treffen, die nicht von außen gesteuert sind.
Beschreibung
Es entsteht ein Gefühl von Zuhause und Gemeinschaft. Wenn Klienten sagen: „Das Wilhelmshaus gehört zu meinem Alltag.“ „Ich habe hier neue Freunde gefunden.“ „Ich wüsste gar nicht, wie’s ohne das hier wäre.“; dann stehen Menschen wirklich im Zentrum.
Beschreibung
die Menschen im Quartier gemeinsam Feste mit und ohne Netzwerkpartner selbst organisieren, neue Nachbarn begrüßen, sich für Sauberkeit und Sicherheit in den Straßen verantwortlich fühlen
Beschreibung
Gute Anbindung an Bus & Bahn: niedrigschwelliger Zugang, auch für ältere Menschen, Kinder, Menschen ohne Auto. Kurze Wege für Menschen, die sowieso in der City unterwegs sind (z. B. einkaufen, Arzt): spontane Besuche möglich Verkehrsknotenpunkt für Flyer
Beschreibung
Die Innenstadt als lebendiger, sozialer Lebensraum für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter oder Einkommen.
Beschreibung
Regelmäßiges Innenstadtforum oder „Innenstadt-Tisch“, wo Vertreter*innen aller Bereiche gemeinsam planen und Prioritäten setzen.
Beschreibung
Das Wilhelmshaus ist ein Ort der Begegnung über soziale Grenzen hinweg; es finden regelmäßig Ehrenamtsbörsen statt.
Beschreibung
Die Gestaltung eines „Platzes der Nachbarschaft“ bringt Soziales (Programm), Stadtgrün (Begrünung), Bauamt (Sitzmöglichkeiten) und Kulturamt (Veranstaltungen) zusammen.
Beschreibung
Koordination durch eine Quartiers- oder Innenstadtkoordination (z. B. angesiedelt im Wilhelmshaus), die vermittelt, koordiniert und Prozesse steuert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt der Stadt Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GPS Familienzentrum Nord; Familienzentrum Ost und Jugendzentrum Point
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Familienzentrum Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Familienzentrum West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Havenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Rheinstraße Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEG, Spar und Bau, Rüstringer Wohnungsbauverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeCampus Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neues Wilhelmshavener Gymnasium (NWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WHZ Wilhelmshavener Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche der Diakonie (ca. 50)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
City-Interessen-Verein Wilhelmshaven e.V. (CIV) ist ein Zusammenschluss der Kaufmannschaft der Wilhelmshavener Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Stadt Wilhelmshaven, Herr Rainer Päsler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Willehad Flüchtlingsunterkunft Wilhelmshaven, Herr Michael Wiets
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Volkshochschule Wilhelmshaven BIWAQ Jobcoach Eike Danielmeier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Wilhelmshaven, Frau Abadia Hernandez
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Streetwork Wilhelmshaven, Herr Arne Suhr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Sprachmittler, VHS Wilhelmshaven, Herr Jens Wiese
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. Stadtrat Armin Schönfelder und Carsten Feist (Oberbürgermeister), Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund e. V. , Frau Rabea Kruse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt, Frau Isabell Eickhoff
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir arbeiten aktuell eng mit der Stadt Wilhelmshaven und der Wirtschaftsförderung zusammen. Zur Verankerung des Projekts fanden erste Gespräche mit Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung zur Kooperation und einer möglichen Anschlussfinanzierung statt. Der Reparaturtreff soll sich nach der Anschubfinanzierung finanziell selbst tragen. Ziel ist, das Wilhelmshaus langfristig als kommunales Instrument zur Stadtteilentwicklung durch den Aufbau stabiler Partnerschaften mit der Stadt zu etablieren.
Galerie
markstr 25
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ecki - Aktiv im Quartier

Ansprechpartner
Philipp Peters
Funktion Stellv. Abteilungsleiter/Koordinator Ecki
Ecki - Aktiv im Quartier
Projektbeschreibung
In der Begegnungs- und Integrationsstätte „Ecki“ der Stadt Seelze soll das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ als Nachbarschaftskomponente umgesetzt werden, um sich auf die konkreten Bedarfe in der unmittelbare Nachbarschaft fokussieren zu können: Das Projekt umfasst folgende Bausteine: • Ecki-Quartier: Das Ecki bietet Raum und Veranstaltungen speziell für die unmittelbare Nachbarschaft: Das Quartier Beethovenstraße • Ecki-Nachbarschaftsrat: Ein Gremium aus Anwohnenden, das gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Stadt Seelze Maßnahmen zur Verbesserung des Gemienwesens plant und umsetzt. • Nachbarschaftsbudget: Ein demokratisch verwaltetes Budget ermöglicht es den Anwohner*innen, selbstbestimmt Aktivitäten zur Verbesserung ihres Quartiers umzusetzen. • Ecki-Garten: Ein neuer Begegnungsraum für gemeinschaftliche Aktivitäten ermöglicht soziale Kontakte und erhöht die Aufenthaltsqualität Das „Ecki“ (Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze) ist seit April 2024 die niedrigschwellige Anlaufstelle für alle BürgerInnen Seelzes. Das Ecki bietet vielfältige Unterstützungsangebote, darunter: Unterstützung beim Spracherwerb, Integration in Arbeit, Schaffung von Begegnungsräumen sowie bei der Bewältigung allgemeiner Problemlagen. Das erfolgreich umgesetzte Konzept des Eckis möchten wir durch einen stärkeren Fokus auf die unmittelbare Nachbarschaft erweitern, weil wir dort zahlreiche weitere Bedarfe sehen, denen wir bedarfsgerecht und wirkungsorientiert begegnen wollen. Wir möchten stärker als bisher die Nachbarschaft in die Bedarfsermittlung miteinbeziehen, um gemeinsam Projekte zu planen und umzusetzen. Die Anbindung des GWA-Projekt an das Ecki ist ein großer Vorteil: Das Ecki verfügt bereits über Räume und eine bekannte Infrastruktur. Das GWA-Projekt kann darauf aufbauen. Dadurch kann es sich von Beginn an auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren – zudem kann auf umfangreiche Startinvestitionen verzichtet werden. Durch aktivierende Befragungen soll die Wahrnehmung der Nachbarschaft bezüglich ihres Quartiers erfasst und Bedarfe bestimmt werden. Zusätzlich werden die nachbarschaftlichen Potentiale ermittelt, um sie zum Wohle der Gemeinschaft im Quartier in Form gezielter Nachbarschafts-Maßnahmen kooperativ umsetzen zu können. Durch eine enge Kooperation mit der GWA-Projekt in Letter können intensive Synergien geschaffen werden.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier „Beethovenstraße“ leben überdurchschnittlich viele Personen mit reduzierten Teilhabechancen an unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, vom Arbeitsmarkt bis zu Kultur und Bildung. Faktoren wie Verschuldung, fehlende Sprachkenntnisse und mangelnde Kenntnisse zu bestehenden Hilfesystemen und Anlaufstellen reduzieren die Teilhabechancen von vielen Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Oft werden diese Faktoren von einer Generation zur Nächsten weitergegeben. Die Wohnstruktur ist durch einen hohen Bestand an Sozialwohnungen in großen Mehrparteienhäusern gekennzeichnet, In den letzten Jahren sind viele Belegrechte weggefallen. Es fehlen Aufenthaltsflächen wie Parks oder attraktive Spielplätze. Außerdem fehlen gastronomische Angebote in der direkten Nachbarschaft, wodurch die Lebens- und Aufenthaltsqualität erhöht werden könnte. Gleichzeitig ist das gesellschaftliche Miteinander durch einen anonymen Alltag geprägt und eine aktive Nachbarschaft wird kaum praktiziert. Der Mangel an geeigneten Aufenthaltsorten führt dazu, dass Jugendliche auf informelle Treffpunkte ausweichen, was mit Regelverstößen und Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum einhergehen kann. Das Quartier ist bei vielen EinwohnerInnen negativ konnotiert. Das Quartier ist ca. 9 Hektar groß wodurch sich eine hohe Bevölkerungsdichte von ca. 150 Personen pro Hektar ergibt. Durch die Vernetzung mit zahlreichen sozialen Organisationen in Seelze, Hannover und der Region Hannover konnten die Zielgruppen durch das Ecki bereits häufig an die richtigen Anlaufstellen begleitet oder vermittelt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze Beethovenstraße
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Beethovenstraße, Mozartstraße, Obentrautstraße und Gustav-Adolf-Straße. Die nördliche Grenze bildet die Hauptdurchgangsstraße Hannoversche Straße und die südliche Grenze ist die Kantstraße und die stark befahrene Bahntrasse.Im Westen begrenzt die Döteberger Straße das Quartier und im Osten die Goltermannstraße.
Einwohnerzahl
1377
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen im Projektgebiet wurden auf Basis der Einwohnermeldedaten ermittelt. Die Zahlen der Gesamtstadt wurden auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil 15-16-Jährige: Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstad
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Auf Basis von Stichprobenerhebungen wurden die Werte für das Projektgebiet geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten der Gesamtstadt stammen aus dem Sozialmonitoring der Region Hannover und die Werte für das Projektgebiet aus Stichprobenerhebungen.
Unterlagen zum Gebiet
lageplan2.jpg (55.51 KB)
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten den Fokus auf die Gemeinwesenarbeit richten, weil wir davon überzeugt sind, dass die BewohnerInnen des Quartiers die Experten ihrer Lebenswelt sind und am besten wissen, wo die Bedarfe vor Ort liegen. Wir möchten Projekte bedarfsgerecht und wirksam gestalten und vermeiden, an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nachbarschaft vorbeizuplanen. Deshalb setzen wir unmittelbar auf Beteiligung und schaffen mit dem Nachbarschaftsrat eine Plattform, und dem Ecki und dem Ecki-Garten einen Raum, in denen Ideen aus der Mitte der Menschen vor Ort entstehen, wachsen und gemeinsam weiterentwickelt werden können. Die Nachbarschaft soll ihre Selbstwirksamkeit erfahren und stärken, wodurch sich auch in anderen Lebensbereichen positive Effekte entwickeln können. Selbstwirksame Menschen gestalten ihr Leben aktiver und können so die eigene und familiäre Entwicklung positiv gestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn NachbarInnen ihre eigenen Interessen und Stärken in Form von Projekten für die Nachbarschaft anbieten.
Beschreibung
Wenn sich heterogene Personengruppen (bzgl. Alter, Herkunft, soz. Status) zu gemeinsamen Projekten und Aktionen zusammenfinden und in den gegenseitigen Austausch gehen.
Beschreibung
Wenn sich NachbarInnen in Eigenregie zu einer Gruppe zusammenschließen und auf einer demokratischen Basis ihren Alltag/Wohnumfeld gestalten.
Beschreibung
Wenn sich die vor Ort handelnden Akteure gegenseitig kennen und regelmäßig zu den Themen des Quartiers austauschen
Beschreibung
Wenn in jeglichen Projektphasen der Hauptfokus stets auf die Nachbarschaft gelegt wird und die anderen Einflussfaktoren zu einem späteren Zeitpunkt miteinbezogen werden.
Beschreibung
Wenn Personen aus der Nachbarschaft zu gemeinsamen Projekten/Angeboten zusammenkommen und sich daraus weiterführende Kontakte ergeben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Frauenberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnraumvermittlung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule "Miteinander in Toleranz"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "AZG - Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Partnerbesuchsdienst Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt „Ecki – Aktiv im Quartier“ erweitert die Begegnungs- und Integrationsstätte der Stadt Seelze mit Fokus auf die Nachbarschaft und ergänzt die sozialen Dienste der Stadt. Es ist als langfristiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur konzipiert, mit nachhaltigem Betrieb und abgesicherter Projektkoordination. Die Finanzierung soll durch die Stadt, Fördermittel und Kooperationen mit Unternehmen gewährleistet werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Kultur und Bildung für ALLE

Ansprechpartner
Katja Schulz
Funktion Projektleitung
Niederschwellig, kostenlos und vielfältig – für eine lebendige Gemeinschaft in Thedinghausen!
Projektbeschreibung
Unser zentrales Ziel ist es, die Begegnung der Menschen in Thedinghausen zu fördern und damit die Demokratie zu stärken. „Welcome Thedinghausen“ hat sich im Haus auf der Wurth als wichtige Anlaufstelle für vielfältige Anliegen etabliert. Besonders bei Kultur- und Bildungsangeboten (z.B. Konzerte, Kultur für Kinder, Filmclub, Kreativkurse, Vorträge, Quiz-Abende, nachhaltiges Kochen, Gartengruppe, Repair-Café, Kleidertauschbörse …) zeigt sich, wie wertvoll der Austausch zwischen unterschiedlichen Menschen ist. Nach jeder Veranstaltung bieten wir in der „Kneipe“ zusätzliche Gesprächsmöglichkeiten an, um den Dialog zu vertiefen. Es gibt in Thedinghausen einen Bedarf für niederschwellige Kultur- und Bildungsangebote für Alle – speziell für Menschen, die nicht aus dem „Bildungsbürgertum“ stammen. Wir wollen die Bedarfe der Menschen in Erfahrung bringen und gemeinsam ansprechende und kostenlose Angebote konzipieren. Unser solidarisches Finanzierungsmodell sorgt dafür, dass finanziell besser gestellte Bürger*innen die weniger gut gestellten unterstützen, um allen den Zugang zu ermöglichen. So stärken wir nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch die demokratischen Werte in unserer Gemeinde. Abgesehen davon, dass das schöne, jedoch kleine Haus auf der Wurth aufgrund unserer aktiven Gruppen gut ausgebucht ist, wollen wir in die Breite Thedinghausens gehen und neue Räumlichkeiten finden. Konsumfreie „dritte Orte“ werden die Angebote zugänglicher für den ganzen Ort machen und helfen, mehr Menschen zu erreichen. Konkret könnte ein nicht genutztes Atelier belebt und bespielt werden. Die Räumlichkeiten eignen sich für kreative Workshops, Gruppentreffen und Lesungen. Zudem gibt es dort einen Garten, den man gemeinsam gestalten kann (z. B. für den Gemüseanbau für das nachhaltige Kochen). Zusätzlich wollen wir mehr Angebote im öffentlichen Raum wie zum Beispiel dem Baumpark gestalten (beispielsweise haben wir dort im Sommer 2023 und 2024 ein Generationenpicknick veranstaltet, was wir erweitern wollen). Um die Verstetigung der Gemeinwesenarbeit in Thedinghausen zu gewährleisten, wollen wir uns als Verein organisieren, der sich langfristig mit Spenden, Unterstützung durch die Kommune und weiteren Fördergeldern (evtl. auch von ansässigen Unternehmen) finanziert. Welcome Thedinghausen soll sich als Gemeinwesenarbeit für den ganzen Ort etablieren und perspektivisch durch eine beratende Funktion im Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen gefestigt werden.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Grundlagen des Kultur- und Begegnungszentrums sind durch den ersten Antrag gelegt. Es ist uns gelungen, dass sich mehr Menschen ehrenamtlich engagieren. Diese brauchen verlässliche Ansprechpersonen. In Thedinghausen gibt es so gut wie keine Bildungsangebote. Die VHS (Bremen, Verden, Achim) oder das KASCH in Achim sind schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Deren Angebote sind selten kostenfrei, sodass viele Menschen ausgeschlossen sind. Das kulturelle Angebot (z. B. im Erbhof) wendet sich vorrangig an kulturell interessierte Menschen und ist auf teilweise hohe Eintrittspreise angewiesen. Andere niederschwellige Angebote im kulturellen Bereich gibt es kaum bis gar nicht (mehr). Neben den kirchlichen Räumen und dem Haus auf der Wurth haben die Menschen in Thedinghausen keine Möglichkeit, sich in einem konsumfreien Raum zu treffen, was ein Kennenlernen von Menschen außerhalb von Familie und Freundeskreis erschwert. Das Ergebnis der Bundestagswahl in Thedinghausen hat deutlich gemacht, dass die Ansichten der Bevölkerung stark divergieren. Daher halten wir es für wichtig, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, um ein friedliches und respektvolles Miteinander in der Gemeinde zu fördern. Wir wollen mit der gegründeten Initiative „DemokraTisch“ gemeinsame Projekte und Veranstaltungen durchführen. Vereine haben Schwierigkeiten, neue & jüngere Mitglieder zu gewinnen. So auch beim Kulturverein Thedinghausen: Es droht die Auflösung, der in der Vergangenheit gute und niederschwellige Veranstaltungen angeboten hat. Wir wollen mit dem Verein kooperieren, mittelfristig fusionieren & den Verein auf Gemeinwesenarbeit ausrichten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Thedinghausen
Beschreibung
Thedinghausen ist eine Mitgliedsgemeinde der insgesamt 16.118 Einwohner (Stand 14.03.2025) umfassenden Samtgemeinde Thedinghausen. Das 65,69 km² große Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Thedinghausen mit seinen 8.412 Einwohnern, die damit etwa die Hälfte der Bevölkerung der Samtgemeinde Thedinghausen ausmacht. Die Bebauung im Ortskern Thedinghausen ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1960er Jahre. Im Norden des Ortskerns Thedinghausen sind in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere Neubaugebiete entstanden, die mehrheitlich von jungen Familien bewohnt werden. Mitten im Ortskern, in fußläufiger Nähe zu Kirche und Rathaus und in direkter Nachbarschaft zum Altersheim, liegt das kommunale "Haus auf der Wurth", der Basisstandort des Begegnungszentrums ist. Zur Gemeinde Thedinghausen gehören Lunsen, Werder, Morsum, Wulmstorf und weitere kleinere Orte, die teilweise recht weit auseinanderliegen und im Rahmen der Folgeantragstellung in das Projektgebiet inkludiert werden. Hier gibt es wenig bzw. keine Einkaufsmöglichkeiten, der ÖPNV ist schlecht ausgebaut und richtet sich stark nach den Schulzeiten.
Einwohnerzahl
8412
Quelle / Anmerkungen
Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Sonstige entspricht dem Landkreis Verden, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025) sowie Sozialatlas Landkreis Verden 28. Fassung (Stand 31.12.2023)
GWA/QM-Ansatz
Wir stellen die Bedürfnisse und Ressourcen der BewohnerInnen in den Mittelpunkt. Unser Ziel: die Lebensqualität in Thedinghausen verbessern und die soziale Teilhabe fördern. In Thedinghausen (ländlicher Raum) gibt es wenig „offene Treffpunkte“, so dass die Menschen auf uns zu kommen, da sie von dem Projekt Welcome Thedinghausen erfahren haben und sich engagieren möchten. Wir setzen auf partizipative Prozesse, bei denen die AnwohnerInnen aktiv in die Planung und Umsetzung unseren Projekten einbezogen werden. Beim regelmäßigen Forum werden die Ideen und Anliegen von den Aktiven selbst vorgestellt. Dies fördert die Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Ansatzes ist die Vernetzung verschiedener Akteure in Thedinghausen, wie z.B. Vereine, Schulen und Initiativen. Durch diese Kooperationen können wir Ressourcen bündeln und Synergien nutzen, um nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen in Thedinghausen zu entwickeln. Durch die aufsuchende Arbeit (Ortsspaziergänge, Patenschaften) wollen wir auch diejenigen erreichen, die möglicherweise nicht aktiv an unseren Angeboten teilnehmen. Wir möchten sicherstellen, dass alle Stimmen gehört werden und alle die Möglichkeit hat, sich einzubringen. Insgesamt zielt unser Projekt darauf ab, ein lebendiges und solidarisches Miteinander zu schaffen, in dem die Menschen Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und gemeinsam an einer positiven Entwicklung arbeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn BürgerInnen ihre eigenen Ideen in die Tat umsetzen, z. B eine neue Gruppe von E-Bike Fahrten entsteht.
Beschreibung
wenn verschiedene Gruppen, wie Kinder, Geflüchtete und Senioren, zusammenarbeiten und ihre unterschiedlichen Perspektiven einbringen, z.B. durch eine Patenschaft für benachteiligte Kinder
Beschreibung
wenn wir mit anderen Vereinen und Initiativen mit gemeinsam Projekte oder Veranstaltungen durchführen, z. B. mit dem Dörphus in Wulmstorf eine gemeinsame Veranstaltung durchführen.
Beschreibung
wenn es von Ehrenamtlichen organisierte Veranstaltungen gibt, wo sich die Menschen begegnen. Langfristig unterstützen sie sich und stärken das nachbarschaftliche Zusammenleben, z.B. Fahrgemeinschaften zu Veranstaltungen, zum Einkaufen, etc.
Beschreibung
wenn die Bewohnerinnen Ihre Anliegen, Wünsche und Befürchtungen äußern können und diese gehört werden.
Vorhandene Strukturen
In Thedinghausen sind die Strukturen der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements stark durch das Engagement von über 60 aktiven Ehrenamtlichen geprägt. Diese engagierten BewohnerInnen leisten zusammen mehr als 2.100 Stunden im Jahr, was mehr als dem Arbeitsaufwand einer Vollzeitkraft entspricht. Ihr Einsatz ist entscheidend für die Entwicklung und Umsetzung von Projekten, die die Lebensqualität im Quartier verbessern. Die Ehrenamtlichen bringen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen ein. Sie organisieren Veranstaltungen, führen Workshops durch und unterstützen die Vernetzung zu den Akteuren in Thedinghausen. Durch regelmäßige Treffen mit der GemeinwesenarbeiterIn fördern wir den Dialog und die Zusammenarbeit untereinander. Zusätzlich arbeiten wir mit lokalen Institutionen, wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Vereinen, zusammen. Diese Kooperationen ermöglichen es uns, Ressourcen zu bündeln und gezielt auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Die Ehrenamtlichen fungieren oft als Bindeglied zwischen den BewohnerInnen und den Institutionen, was die Identifikation mit dem Quartier stärkt. Die vorhandenen Strukturen der GWA und des Quartiersmanagements sind nicht nur auf ehrenamtliches Engagement angewiesen, sondern auch auf eine professionelle Begleitung, die die Ehrenamtlichen unterstützt und die Projekte nachhaltig gestaltet. Dieses Zusammenspiel ist essenziell für die positive Entwicklung für ein friedvolles Thedinghausen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
SozialraumTeam Thedinghausen, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Integration und Sprache vom Landkreis Verden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Verdener Zeitung, Överblick, Allerdings, Sonntags-Tipp, Einblicke, nebenan.de, etc
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Thedinghausen und weitere Vereine aus Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Erbhof, bzw. Förderverein vom Erbhof, Kulturverein Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Waldheim (Einrichtung für Menschen mit Behinderung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialstation, Tagespflege, Altenheim Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nils Holgersson Grundschule, Gudewillschule (Oberschule mit gymnasialem Angebot)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Thedinghausen (Anstellungsträger)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaft der Selbstständigen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ansässigen Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle, speziell Neuzugezogene, Geflüchtete, Alleinerziehende
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
neu gegründete Initiative DemokraTisch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Kommune hat die jährliche Finanzierung von 5.000 € auf 17.000 € erhöht, was eine breite Unterstützung durch alle Parteien zeigt. Langfristig hoffen wir auf eine hohe kommunale Finanzierungsbeteiligung, die durch die Akzeptanzabgabe realisiert werden könnte. Die weitere Co-Finanzierung wollen wir durch langfristige Sponsoren (z.B. ansässige Unternehmen, Fördervereine, Mitgliedsbeiträge im Verein etc.) und temporäre Spendenaktionen sichern.
Galerie
bilderbuchkino photo 2023 11 15 15 54 21
gisa erbhof img 20230606 wa0005
kneipenquiz img 20240223 212930
sommerfest 2024 p1064936
konzert 20240621 221114
maerchenerzaehler img 20240115 wa0002
klima freundlich kochen 20240623 181702
vortrag brainfood img 1870
kleidertauschborse
afghanisches essen
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Raum für Wir: Begegnung leben, Zukunft gestalten

Ansprechpartner
Ellen Bach
Funktion Leitung
Begegnungsräume schaffen, Vorurteile abbauen, gemeinsam lernen, Horizont weiten
Projektbeschreibung
Wir möchten Begegnungräume für unsere Nachbarschaft (die Menschen in Vahrenheide Ost) in der Einrichtung Kids Club Vahrenheide schaffen. Es sollen Räume sein, wo sich Menschen verschiedener kultureller Herkunft, Religion und Alter treffen können. Dies kann z.B. in Form von Elterntreffs, Sprachcafes/Nachbarschaftsfesten, einem Nähtreff oder Repaircafé oder Schulungen stattfinden. Seit 30 Jahren sind wir in aufsuchender Sozialarbeit unterwegs, wurden in unzählige Wohnungen eingeladen, führen beinahe täglich "zwischen Tür und Angel Gespräche" und haben uns dadurch ein großes Vertrauen im Stadtteil aufgebaut. Die vorhandenen Strukturen und Kontakte zu Nachbar:innen, den Kindern in unsren Angeboten und deren Eltern möchten wir gerne nutzen, weiter Vertrauen auf- und Berührungsängste abzubauen. Außerdem wollen wir die vielfältigen vorhandenen Kontakte zu Menschen aus der unmittelbaren und weiteren Nachbarschaft, die bei uns als Übungsleiter:innen in der individuellen Lern- und Sprachförderung tätig sind, ausbauen. Es geht hierbei, um ca. 30 junge Menschen (U27), die selber eine Zuwanderunggeschichte haben, bei uns als Übungsleiter:innen in der individuellen Lern- und Sprachförderung tätig sind und über weitere Kontakte in den Stadtteil hinein verfügen. Insbesondere bei jungen Menschen nehmen wir (möglicherweise durch die Corona Zeit bedingt) Entwicklungdefizite im sozialen Miteinander wahr. Auch erkennen wir einen Handlungsbedarf, was Softskills und die Mediennutzung der jungen Übungsleiter:innen angeht und die Chancen in Bildung und den beruflichen Einstieg erschweren. Auch möchten wir die große Gruppe der Alleinerziehenden und deren erhöhten Unterstützungsbedarf in den Blick nehmen. Aufgrund der vorhandenen Struktur (Angebote für Kinder und Jugendliche sowie der Möglichkeit der Mitarbeit), dem attraktiven Raum (auf dem Schulweg vieler Kinder, in unmittelbarer Nachbarschaft der Grundschule und mitten im Wohngebiet) gibt es bereits vielfache Anfragen von Bewohner:innen (oftmals Eltern "unsrer" Kinder) zu weitergehender Hilfe (z.B. Sprachmöglichkeiten, Beratung...). Deshalb gehen wir davon aus, dass ein erweitertes Angebot durch neue finanzielle Möglichkeiten und personelle Ressourcen nachhaltige Veränderung schaffen kann. Mit den verschiedenen vorgestellten Ansätzen, wollen wir einen Beitrag für ein demokratisches und friedliches Miteinander leisten, in dem wir die bunte, kulturelle Vielfalt als Potenzial miteinander entdecken und in der Begegnung entfalten.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Kids Club Vahrenheide befindet sich in Vahrenheide Ost in einem „Gebiet mit besonderem sozialen Handlungsbedarf“ (Brennpunkt). Viele Familien leben von staatlichen Transferleistungen (Vahrenheide gesamt 2023: 34,2% / Kinder: 48,5%) und haben oftmals eine Zuwanderunggeschichte (74%). Aufgrund sprachlicher Defizite fällt es einigen schwer, in Kontakt mit anderssprachigen Mitbürgeri:nnen zu kommen. Auch scheinen religiöse oder kulturelle Hintergründe, unüberwindbare Hürden für die Kontaktaufnahme (zum Beispiel zu vorhandenen Einrichtungen im Stadtteil) zu sein. Viele Bewohner:innen leben in beengten räumlichen Verhältnissen, verfügen über eingeschränkte Zukunftsperspektiven und sind bezüglich gesellschaftlicher Teilhabe bislang außen vor gelassen. In der Vergangenheit wurde uns bewusst, dass wir für eine nachhaltige Veränderung der Chancen und Perspektiven, der uns anvertrauten Kinder, die Eltern beziehungsweise ihr Umfeld erreichen müssen. Da für ein offenes und konstruktives Miteinander (neben der Hürde der ersten Kontaktaufnahme) der zeitintensive Aufbau von Beziehung und Vertrauen unerlässlich ist, war es uns bislang aus personellen Gründen nicht möglich, diesen Bereich in der pädagogischen Arbeit abzudecken. Wege (wie z.B. Programmhefte, Plakate und Flyer) die möglicherweise in der Mehrheitsgesellschaft gangbar sind, um miteinander in Kontakt zu kommen und das Aufsuchen von Angeboten zu ermöglichen, greifen in unserer Nachbarschaft meistens nicht. Es bedarf eines geduldigen, zeitintensiven Beziehungsaufbaus, um sich das Mandat zu “erarbeiten“, über Lebensfragen (z.B. bezüglich Kindererziehung, Integration, Demokratieverständnis oder andere Themen ins Gespräch zu kommen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenheide
Beschreibung
Die Sozialdaten für das ehemalige Sanierungsgebiet/Soziale Stadt Vahrenheide Ost (ca. 8.000 Einwohner:innen) konnten von der Landeshauptstadt Hannover (Sachgebiet Wahlen und Statistik und Statistiken der Agentur für Arbeit) zeitnah nicht gesondert übermittelt werden, sind aber im Gegensatz zu Vahrenheide gesamt (10.138 Einwohner:innen) noch prekärer. Vahrenheide Ost bezieht sich (siehe Karte) auf folgende Straßenzüge: Leipziger Straße, Dresdener Straße, Plauenerstr., Hallesche Str., Erfurter Weg, Chemnitzer Str., Magdeburger Str, Dunantstr. + Höfe im Norden
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Wahlen und Statistik Stand 31.12.2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
74
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///home/ellen/Downloads/Strukturdaten2024%20(1).pdf
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstatistik 2023 / Armutsmonitoring
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///home/ellen/Downloads/Strukturdaten2024 (1).pdf
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Der Kids Club Vahrenheide ist zentral in Vahrenheide verortet und arbeitet bislang schwerpunktmäßig am Nachmittag mit Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Wir möchten die Räume und Angebote gern für Bewohner*innen aus Vahrenheide mit unterschiedlicher kultureller Herkunft, Religion, Bildungsstand und Alter öffnen. Unsere Räume können insbesondere vormittags für den gemeinsamen Austausch genutzt werden. Zudem entwickeln wir mit den Besucher:innen Angebote, stärken ihre Selbstermächtigung und fördern das ehrenamtliche Engagement. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Initiierung niedrigschwelliger Beratungs- und Bildungsangebote sowie die Entwicklung zugehender Formate, um Familien zu stärken und mit Eltern über Erziehungsfragen ins Gespräch zu kommen. Mit unserem Konzept fördern wir den sozialen Zusammenhalt und stärken zugleich die gleichberechtigte Teilhabe der Bewohner:innen im Stadtteil. Dabei verfolgen wir den Grundsatz, dass die Menschen im Stadtteil Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt sind. Der Kids Club ist eine etablierte Einrichtung bei den Bewohner:innen und sozialen Trägern. Wir beteiligen uns aktiv an verschiedenen Netzwerkrunden, Veranstaltungen und Stadtteilfesten und arbeiten u.a. eng mit der FNS-Grundschule, der GWA Vahrenheide sowie den Kinder- und Jugendeinrichtungen in Vahrenheide zusammen. Wir sind über die Angebote der sozialen Infrastruktur vor Ort gut informiert und möchten mit unserem Konzept die Angebote erweitern und Bedarfslücken schließen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn: sich alle willkommen und eingebunden fühlen. Dies zeigt sich durch regelmäßige nachbarschaftliche Interaktionen, gegenseitige Unterstützung, eine hohe Beteiligung an gemeinschaftlichen Aktivitäten und ein respektvolles Miteinander.
Vorhandene Strukturen
Zwar ist die vorhandene städtische GWA nicht Fördergegenstand, dennoch soll sie hier kurz beschrieben werden, um den Unterschied der Herangehensweise und des Angebots deutlich und den Bedarf des Aufbaus einer weiteren Stelle für Gemeinwesenarbeit sichtbar zu machen. Die vorhandene Gemeinwesenarbeit Vahrenheide steht für Vernetzung, Gremienarbeit, Koordinationsrunden, Planung und Durchführung von kooperativen Festen und Veranstaltungen. Gerade auf die Größe und Herausforderung des Stadtteils bezogen (siehe Projektgebiet) besteht großer Bedarf an einem zusätzlichen Angebot aus dem Bereich der Gemeinwesenarbeit. An der Antragstellung hat die städtische GWA mitgewirkt. Ein ergänzendes Angebot könnte die vorhandenen Strukturen des Kids Clubs Vahrenheide bzw. die Beziehungen der Mitarbeiter:innen nutzen und stärker auf die individuellen Anliegen der Menschen vor Ort (insbesondere junge Menschen, Familien und Alleinerziehende) eingehen, niedrigschwellige, informelle Beratung bieten und partizipative Beteiligungsformate fördern. Insbesondere für sozial benachteiligte Gruppen oder Menschen mit Sprachbarrieren wäre eine direkte Ansprechstruktur unabdingbar, um deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu stärken. Hierfür ist der Kids Club Vahrenheide prädestiniert, um in enger Zusammenarbeit mit der bestehenden Gemeinwesenarbeit und anderen Stadtteilakteuren ein umfassenderes Unterstützungsnetzwerk zu etablieren, das sowohl strukturelle als auch individuelle Bedarfe adressiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fridjof Nansen Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenarbeit Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Walderseestrasse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Stadtbezirk 3
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hanova
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
• Kontaktaufnahme und Kooperation mit relevanten kommunalen Fachstellen und mögliche Integration in bestehende Programme • Gespräche mit der Kommune über eine Übernahme in den Haushalt (als Bestandteil der sozialen Infrastruktur). • Kooperationen mit lokalen Unternehmen oder Stiftungen für zusätzliche finanzielle Unterstützung. • Aufbau und Schulung von ehrenamtlichen Strukturen, um die Arbeit unabhängig von Projektfinanzierungen fortzuführen. • Entwicklung von Partizipationsstrukturen
Galerie
kids club vahrenheide aussenansicht
aussenansicht mitten im wohngebiet
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Familienoase

Ansprechpartner
Andrea Busch
Funktion Geschäftsführerin
Für eine Gesellschaft, die gemeinsam ackert, erntet und das Gemüse verarbeitet
Projektbeschreibung
Gemeinsam mit dem Acker e.V. aus Berlin möchten wir auf einem Gelände ein Beet anlegen, auf dem abgestimmt auf die Jahreszeit und die Pflanzfolge verschiedenes Gemüse angebaut werden soll. Der Verein Acker e.V. hat seit 2013 Erfahrung darin für und mit Menschen Äcker anzulegen. Dabei konzentrieren sie sich auf Kinder in Kindergarten und Schule, aber auch auf Äcker für die Nachbarschaft. Das Beet soll ungefähr 100m² groß sein und eines von mehreren Bestandteilen der sog. "Familienoase" sein. Um den Gemüseacker möglichst barrierefrei zu gestalten, sind auch Hochbeete geplant. Auf diese Weise können Jung und Alt gemeinsam verschiedene Gemüsearten nach ökologischen Kriterien anbauen. Die Anwohner werden auf dem Acker von Experten angeleitet und lernen, wie viel Zeit, Mühe und wertvolle Ressourcen in Gemüse stecken. Der Gemeinschaftsacker soll ein für alle zugänglicher naturnaher Lernort werden, der Impulse für die Nachbarschaft und die ganze Stadt geben kann. Wir schaffen Erfahrungsräume, die natürliche Kreisläufe erlebbar machen – damit Kinder und auch Erwachsene einen direkten Bezug zur Natur aufbauen können. Um das Erlernte zu festigen soll es zudem Workshops für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geben. Die Familienoase soll ein Ort der Gemeinschaft und Integration sein, der mit der Zeit wächst und verbindet. Die Begleitung und Unterstützung des Acker e.V. ist für drei Jahre angesetzt und soll dazu führen, dass die Nutzer danach selbstständig weitergärtnern können.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Gelände, auf dem der Acker und die gesamte Oase entstehen soll, ist von der Stadt bereits freigegeben. Gespräche mit mit den Akteuren Kirchenkreissozialarbeit Süd, Ehe-Lebensberatung (EFL), Familienbildungsstätte und Lukasgemeinde sind bereits mehrfach geführt worden, um Informationen der jeweiligen Planungsstände zu teilen. Unsere Ansprechpartner bei Acker e.V. haben uns von ihren Erfahrungen von mehr als 10 Jahren Äcker anlegen erzählt und gemeinsam haben wir den für alle Beteiligten besten Plan entwickelt. Eine Leistungspalette sowie Kostenkalkulation des Vereins liegt uns auch bereits vor. Das Projekt wird im Januar 2026 starten, da die Fläche für die gesamte Oase zunächst nutzbar gemacht werden muss. Aufgrund von jahrelanger Nichtnutzung ist es bisher verwildert und nicht begehbar.

2 Wir für den Leineberg

Ansprechpartner
Hanna Köhn
Funktion Leitung Stadtteilbüro Leineberg
Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Projektbeschreibung
Auf dem Leineberg befindet sich das Stadtteilbüro Leineberg als Anlaufstelle für die Bewohner*innen des Quartiers. Das Stadtteilbüro hat ein festes Programm etabliert, allerdings können jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund nur vereinzelt erreicht werden. Der Trägeverein erhält eine Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen, mit der allein aber der Betrieb des Stadtteilbüros nicht aufrechterhalten werden kann. Die Zielebenen des Projekts sind 1.) Das Erreichen jüngerer Menschen und Familien 2.) Das Erreichen von Menschen mit Migrationshintergrund 3.) Die Sicherung der Finanzierung Um jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund besser zu erreichen, werden wir im ersten Schritt Schlüsselpersonen und Multiplikator*innen aus den Zielgruppen identifizieren. Mit einer aktivierenden Befragung und Beteiligungsveranstaltungen bekommen wir ein besseres Bild der Bedarfe der Zielgruppen und identifizieren die Themen, die für die Zielgruppen relevant sind und für die sie bereit sind, sich einzusetzen. Ausgehend von den Ergebnissen der Bedarfserhebung führen wir Begegnungsveranstaltungen durch, die sich gezielt an Menschen unter 40 Jahren und an Menschen mit Migrationshintergrund richten (z. B. Eltern-Café, Frauenfrühstück, Kochgruppen usw.). Wichtig ist dabei für uns, dass das Stadtteilbüro nicht als "Angebot" verstanden wird, sondern als eine Koordinierungsstelle, die vom Mitmachen und eigenem Engagement lebt. Daher motivieren wir die Menschen, selbst Verantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen und längerfristig ehrenamtlich Treffen, Veranstaltungen und Aktionen für das Quartier zu organisieren. Aufgrund der begrenzten zeitlichen Kapazitäten der Zielgruppe (Familienphase, Berufstätigkeit) ist es hierfür von besonderer Bedeutung, den persönlichen Mehrwert deutlich zu machen und positive Gruppenerlebnisse zu initiieren. Zur Sicherung der langfristigen Finanzierung des Stadtteilbüros werden die projektunabhängigen Mittel erhöht. Hierfür erhöhen wir die Mitgliederzahlen durch verstärkte Werbung und vereinbaren verbindliche Kooperationen mit Unternehmen im Quartier. Zusätzlich erwirtschaften wir gemeinsam mit Bewohner*innen mehr Eigenmittel für den Verein z. B. durch die Durchführung einer gemeinsamen Apfelernte und Verkauf des gepressten Apfelsafts. Gemeinsam mit der Stadt Göttingen wird ein Förderfonds für die Quartiersarbeit aufgebaut werden, von dem die Nachbarschaftsvereine profitieren können.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Göttinger Quartier Leineberg wurde in den 1960er Jahren gebaut, heute leben hier knapp 3.000 Menschen. Das Quartier weist durch seine Sackgassenlage und die klare bauliche Abgrenzung trotz der städtischen Lage einen fast dörflichen Charakter auf. Aufgrund des damals hohen Altersdurchschnitts wurde 2009 das Stadtteilbüro Leineberg eröffnet, um die Versorgung älterer Menschen und die Nachbarschaftshilfe aufzubauen. Seit 2012 liegt die Trägerschaft des Stadtteilbüros bei einem Nachbarschaftsverein mit knapp 80 Mitgliedern (überwiegend Bewohner*innen). Das Stadtteilbüro wurde in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil des Zusammenlebens im Quartier etabliert und baute eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen im Quartier auf. In den letzten Jahren hat ein Generationenwechsel begonnen und der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund liegt inzwischen über dem Durchschnitt der Gesamtstadt. Dies führt zu Konflikten zwischen den Bewohner*innengruppen (Themen sind z. B. Müll, Lärm und ein verändertes Sicherheitsgefühl). Die bisher gut etablierten Angebote des Stadtteilbüros und der mit ihm vernetzten Institutionen werden aufgrund der anderen Bevölkerungszusammensetzung weniger genutzt, dadurch wird das Zusammenleben anonymer und konfliktbeladener. Gleichzeitig fehlt dem Nachbarschaftsverein die finanzielle Ausstattung, um diese Themen anzugehen. Der Trägerverein hat nur begrenzte finanzielle Mittel, die Sockelfinanzierung durch die Stadt Götingen reicht zur Finanzierung nicht aus. Die drei Zielebenen des Projekts sind: 1.) Erreichung jüngerer Menschen und Familien, 2.) Erreichung von Menschen mit Migrationshintergrund, 3.) Sicherung der Finanzierung
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineberg
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen. Anfang der 1960er Jahre auf Initiative der Städtischen Wohnungsbau (SWB) als Antwort auf Wohnraumnot erbaut ist es heute geprägt durch eine enge Bebauung mit Mehrparteienhäusern.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, die Zielgruppen zur Übernahme von Eigenverantwortung für das Zusammenleben und für das Quartier zu aktivieren. Das Projekt versteht sich als Projekt MIT Bewohner*innen arbeiten, nicht FÜR sie. Die Förderung der Selbstorganisation steht im Mittelpunkt. Die Bewohner*innen des Leinebergs, ihre Bedarfe und Anliegen sind Ausgangspunkte der Arbeit, die gestärkt und unterstützt werden soll. Dadurch werden das Gefühl der Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl erhöht und gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert. Das Stadtteilbüro versteht sich als Teil des Netzwerkes der anderen im Quartier aktiven Einrichtungen und legt einen besonderen Wert auf die kooperative Zusammenarbeit. Wir sind Teil des Netzwerks der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und haben uns in unserer Arbeit dem gemeinsam Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Selbstorganisation ist ein Ziel des Projekts: Wir unterstützen Leineberger*innen darin, Gleichgesinnte und Partner*innen für ihre Anliegen zu finden und stellen Mittel und Räume zur Verfügung, ggf. unterstützen wir bei derAkquise externer Mittel.
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn wir mit unserer Arbeit Menschen die unterschiedlichen Zielgruppen unsers Projekts erreichen und diese nicht nur in separaten Gruppen agieren, sondern gemeinsam.
Beschreibung
Wir führen Angebote und Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Partner*innen durch. Wir tauschen uns regelmäßig aus und aktivieren Kooperationspartner*innen, die uns langfristig unterstützen
Beschreibung
Wir bringen Nachbar*innen zusammen. Auch über die Treffen im Stadtteilbüro hinaus entstehen Netzwerke zwischen Nachbar*innen und sie unterstützen sich gegenseitig. Bewohner*innen bringen eigene Interessen ein und engagieren sich für die Nachbarschaft.
Beschreibung
Wir verstehen uns als Teil der gesamten Stadt und sind über den Leineberg hinaus vernetzt. Wir arbeiten mit anderen Nachabrschafts- und Quartierszentren und mit der Stadt Göttingen zusammen.
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die die Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden und die Menschen bereit sind, sich zu engagieren
Vorhandene Strukturen
Das Stadtteilbüro Leineberg ist eine Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Leinebergs und befindet sich in einer umgebauten Wohnung. Aktuell arbeitet hier eine Mitarbeiterin, die erste Ansprechpartnerin für die Leineberger*innen ist. Neben einer Aktivierung der Bewohner*innen des Quartiers waren Arbeitsschwerpunkte der letzten Jahre z. B. eine gute Versorgung im Alter, der Abbau von Vorurteilen gegenüber im Stadtteil inhaftierten Jugendlichen im Offenen Vollzug. Gut etabliert sind z. B. regelmäßige Treffpunkte wie ein Mittags- und Begegnungstisch, ein Reparaturcafé und Kochgruppen. Daneben finden regelmäßige Müllsammel-Aktionen, Verschönerungs-Aktionen (z. B. Blumenzwiebeln pflanzen), Feste und Feiern statt. In den letzten Jahren wurde zunehmend ein dezentraler Ansatz verfolgt, um noch mehr Personengruppen zu erreichen. So wurden vermehrt Veranstaltungen im Freien und bei Partner*innen im Quartier durchgeführt, besonders ist hier die Kirchengemeinde herzvorzuheben. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Bewohner*innen des Quartiers (und einigen wenigen Institutionen, u. a. der Städtischen Wohnungsbau GmbH als größter Vermieterin). Die Angebote des Stadtteilbüros sind jedoch unabhängig von der Mitgliedschaft für alle Bewohnerinnen offen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleingartenvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomaskirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Migrationszentrum Göttingen (Diakonieverband)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsrat Göttingen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Stadtteilbüro ist Teil des Netzwerks der Stadtteilzentren (Arbeitsebene), der Nachbarschaftsverein Leineberg ist Mitglied in der AG Nachbarschaftszentren (Trägerebene), die Erfahrungen aus dem Projekt werden in beide Netzwerke eingebracht. Die dritte Zielebene ist der Aufbau einer projektungabhängigen Finanzierung der Arbeit des Stadtteilbüros (s. Maßnahmen in der Zielebene).
Galerie
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