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Workshops zur Organisations- und Konzeptentwicklung

Engagement ermöglichen - Gemeinwesen stärken - Kreativ und Aktiv in Lehre

Ansprechpartner
Oliver Ding
Funktion Projektleiter
Ein Poetry-Slam "Lehrscher für Lehrscher": Engagement ermöglichen - kreativ das Gemeinwesen stärken
Projektbeschreibung
Das Gemeinwesen in Lehre, zwischen Braunschweig und Wolfsburg gelegen, wird durch das Engagement ihrer Mitglieder gestärkt. Zunächst wird ein Wettbewerb (Poetry-Slam) für Jung und Alt angeboten. Dabei werden Wünsche/ Vorschläge und Ideen gewonnen. Ziel ist, dass sich die Menschen in der Gemeinde mehr für- und miteinander engagieren. Sowohl Menschen der verschiedenen Ortschaften, als auch der (abseits gelegene, von Geflüchteten bewohnte) soziale Brennpunkt "Kampstüh“ wird eingebunden. Das wird im ersten Jahr mit Schreibwerkstätten und Poetry-Slams umgesetzt. Dieser wird als Wettbewerb mit dem Inhalt: „Lehrscher für Lehrscher: Wir engagieren uns in unserer Gemeinde“ angeboten. Der Vorschlag dazu kam von Schülern und Eltern der Oberschule, die gern Geschichten in Lehre zusammentragen möchten. Sie haben Poetry-Slams in Braunschweig gesehen und möchten auch welche in Lehre umsetzen. Die Gemeinde stellt z.B. eine transportable Bühne zur Verfügung, die in die Orte gebracht werden kann. Die Freiwilligenagentur hat Kontakte zu Dozenten, Literaten und weiteren Künstlern der Region, die sich daran beteiligen. Die Teilnehmer*innen lernen in Werkstätten Texte zu schreiben und zu präsentieren. Alle können mitmachen - generations- und kulturübergreifend! Die Werbung läuft via Internet, Presse, Flyer und Kulturveranstaltungen. Geflüchtete im Brennpunkt "Kampstüh" gewinnen wir über den Verein "Willkommen in Lehre". Die Ergebnisse der Inhalte (das heißt hierbei entstehende Ideen und Vorschläge der Teilnehmer*innen zur Verbesserung des Gemeinwesens) des/der Poetry-Slams werden gesammelt, sortiert und präsentiert. Im Nachgang werden moderierte Kreativ-Workshops unter der Anwendung entsprechender Techniken mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde ausgearbeitet. Dabei werden die gewonnenen Ideen und Wünsche in Vorschläge zur Umsetzung im Gemeinwesen umgewandelt. Diese werden dann im zweiten Jahr der Politik nahegebracht und gemeinsam umgesetzt. Hiermit wird das Engagement in der Gemeinde gestärkt. Das Ergebnis: Die Menschen der Gemeinde werden motiviert sich für ihre Belange gemeinsam einzusetzen. Die im Poetry-Slam gewonnenen Ideen kommen aus der Bürgerschaft und werden gemeinsam umgesetzt. Das bedingt eine hohe (Gemeinde-)Identifikation und Motivation zum persönlichen Engagement. Es engagieren sich Menschen, die bisher eher nebeneinander leben, gemeinsam. Die Ortsteile (auch der "Kampstüh") werden belebt und das Engagement in der gesamten Gemeinde gestärkt.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Freiwilligenagentur ist in Lehre aktiv und setzt kulturelle Projekte um. Sie kooperiert mit der Gemeinde, Vereinen und engagierten Bürger*innen. Der Freiwilligenagentur liegt eine Anfrage nach Poetry-Slams aus der Oberschule vor - sie ist die Basis des Projektes. Weitere Umfragen in der Gemeinde (z.B. Ortsbürgermeister, Vereinsmitgliedern und Aktionsteilnehmer:innen) ergaben folgende Ausgangslage: A): Geringe Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für junge Menschen – vor allem zu kulturellen Themen. Resultat: Jugendliche und junge Familien unternehmen wenig in der Gemeinde, fahren nach Braunschweig oder Wolfsburg. Die jungen Menschen der verschiedenen Orte / Ortsteile unternehmen selten etwas zusammen. Das kann die Identifikation mit der Gemeinde vermindern. B): Die Gemeinde besteht aus acht verschiedenen kleinen Orten, die wenig miteinander vernetzt sind. Den Menschen fehlt etwas, was sie verbindet und zusammenbringt. C): Der soziale Brennpunkt in Lehre liegt am Ortsausgang am „Kampstüh“: In dem etwa 1 km östlich des Ortskerns (abseits) von Lehre gelegenen Anwesen, ist ein großer Teil der Geflüchteten der Gemeinde zu Hause. Am Ortsausgang wohnen dagegen u.a. Familien, die dem Thema „Einwanderung und Flüchtlinge“ skeptisch gegenüberstehen. Das birgt Konfliktpotential. D): Für eine Gemeinwesenarbeit wollen wir mehr Details über die Menschen in der Gemeinde erfahren und Wege finden, mehr Verständnis für einander zu entwickeln sowie das gemeinsame Engagement zu fördern. Wir suchen nach Angeboten, bei denen sich kreativ und niederschwellig mit den Wünschen und Sorgen der Bürger*innen vertraut gemacht wird und Lösungsvorschläge an die Politik der Gemeinde gerichtet werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lehre
Beschreibung
Die Gemeinde Lehre gehört seit der Gebietsreform 1972 Jahren mit seinen 8 Orten zum LK Helmstedt. Da sie aber räumlich weit weg von Helmstedt liegt (ca. 40 km), gab es immer wieder Streit um die Zugehörigkeit der Gemeinde. Einige wünschen eine Angliederung an Braunschweig, andere wollen von dem starken Wirtschaftsstandort Wolfsburg profitieren. Beide Städte liegen räumlich deutlich näher an Lehre als die Stadt Helmstedt - derzeit ruht dieser Streit.
Einwohnerzahl
12135
Quelle / Anmerkungen
Quellen: Wikipedia / Rathaus Lehre
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt immer mal Konflikte mit den Bewohnern des Kampstüh (Flüchtlinge), da es in der ländlichen Region einige Mitbürger:innen mit rechten Tendenzen gibt. Zur Gewalt hat es bislang zum Glück noch nicht geführt. Die meisten Geflüchteten der Gemeinde wohnen im Kampstüh (in Randlage - was auf einige ausgrenzend wirkt!). Quellen: Persönliche Befragung von Mitbürger:innen bei Veranstaltungen der Freiwilligenagentur und Mitarbeiter:innen im Rathaus / Wegweiser Kommune
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt nur zwei Grundschulen und eine Oberschule. Andere weiterführende Schulen, wie z.B. ein Gymnasium und Ausbildungsmöglichkeiten fehlen in der ganzen Gemeinde. Die jungen Leute erfahren schon früh den Zwang zum Pendeln. Folge: Viele Jugendliche und junge Familien orientieren sich nach Braunschweig oder Wolfsburg - unternehmen dadurch wenig für und in der Gemeinde. Dabei könnte es auch zu einer "Überalterung" der Bevölkerung in der Gemeinde kommen. Quelle: Persönliche Befragung von Mitbürger:innen bei Veranstaltungen der Freiwilligenagentur und Mitarbeiter:innen im Rathaus / Wegweiser Kommune
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch das Projekt werden die Kommunikation, Selbstorganisation und die gemeinsame Handlungsfähigkeit der Bevölkerung in der Gemeinde gestärkt. Damit dient es dem Empowerment der Menschen in der Gemeinde. Die Workshops (be)stärken die teilnehmenden Menschen darin, ihre Interessen zu formulieren. Die Poetry Slams als öffentliche Veranstaltung sowie die Sammlung und Aufbereitung der Ergebnisse helfen dabei, diese Interessen an verantwortliche Stellen (Politik und Verwaltung) zu transportieren. Die Freiwilligenagentur wird ihre Stärken vor Ort nutzen: Im bestehenden Kulturprojekt mit der Gemeinde verfügt sie über Zugänge zu Multiplikatoren. Sie nutzt Ausstellungen (z.B. zum Thema "Demokratie"), die von einem Projekt aus Braunschweig begleitet werden, um auf den Poetry-Slam aufmerksam zu machen. Sie gewinnt Ehrenamtliche aus verschiedenen Themenfeldern (Kultur, Bildung, Sport, Feuerwehr) und nutzt bestehende Kooperationen zu Vereinen und Initiativen. Die Bewohner:innen werden durch diese Netzwerke und Aktionen aktiviert und motiviert am Poetry-Slam teilzunehmen. Vorhandene Strukturen z. B. zu Theatergruppen werden genutzt. Die aus den Aktionen gewonnen Erkenntnisse werden für die Arbeit im Gemeinwesen genutzt. Im Vordergrund steht, die Menschen in verschiedenen Gemeindeorten und im sozialen Brennpunkt Kampstüh zusammen zu bringen. Sie alle nehmen an den Gemeindeprozessen rund um das Thema "Engagement" teil. Sie haben eine hohe Identifikation durch ihre Eigenbeteiligung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Erfolgsrezept: Die Menschen nehmen an den Workshops und dem Poetry Slam teil. Hierbei können sie niederschwellig und mit Spaß ihre Wünsche an die Gemeinde vermitteln. Die Identifikation ist hoch, denn sie sind aktiv an den Prozessen beteiligt.
Beschreibung
Ein Erfolg ist, wenn die Nachbarschaften (Orte) mehr zusammenrücken und gemeinsam etwas veranstalten (hier: den Poetry Slam als Wettbewerb in den Orten) und wenn Bewohner des "Kampstüh" eingebunden werden (z.B. Geflüchtete)
Beschreibung
Von einem Erfolg sprechen wir, wenn Teilnehmer*innen und Teilnehmer aus den verschiedenen Orten und vor allem dem "Kampstüh" mitmachen und lernen, sich (künstlerisch / niederigschwellig) zu Wort melden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftshäuser, Mühlen-Museum und Börneken-Halle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rathaus Lehre und Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ober-Schule (einzige weiterführende Schule) in der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale / Regionale Presse (z.B. Helmstedter Nachrichten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommen in Lehre (Verein, der sich für die Geflüchteten einsetzt und über einen Laden an der Hauptstraße verfügt)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zur Sicherung und Fortsetzung des Projektes ist es notwendig, dass eine hauptamtliche Ansprechperson (mit mind. einer Halbtagsstelle) vor Ort bleibt. Die Freiwilligenagentur wird, mit Hilfe der Kommune und / oder mit Multiplikatoren des Projektes, die Mittel dafür auftreiben. Diese können über lokale Ressourcen (z.B. Firmen oder Sponsoren im Projektgebiet, z.B. VW oder Zulieferer) bzw. über regionale Stiftungen (z.B. Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz) eingeworben werden.
Galerie
luftbild lehre und kampstueh
luftaufnahme lehre picture
poetry slam buchladen 2
schreibwerkstatt002 2
kampstueh
gemeinde lehre
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zentrum FrauenZeit FZF: Frauen in Kaltenmoor schaffen sich eigene Begegnungs-, Aktivitäts- und MItgestaltungsräume

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Frauen in Kaltenmoor schaffen und gestalten eigene Begegnungs-, Austausch, Entwicklungsräume; Kooperation der Akteure mit frauenspezifischem Angebot nimmt zu.
Projektbeschreibung
Ziel d. Projekts „Zentrum FrauenZeit (ZFZ)“ ist, Frauen im Stadtteil Kaltenmoor dabei zu unterstützen, eigene Räume zu schaffen, in denen sie sich auf Augenhöhe begegnen, gegenseitig fördern & in gemeinsamen Aktivitäten das Stadtteilleben mit gestalten. Zudem soll es zu einer besseren Kooperation zwischen den am ZFZ beteiligten Akteuren im Quartier beitragen & so vorhandene Potenziale effektiv nutzen. Im Stadtteil fehlen bisher solche Räume. Es leben dort etliche Alleinerziehende, viele Frauen mit Migrationshintergrund & wenig Geld. Vielen erscheinen ihre beruflichen Perspektiven gering. Begegnungen verbleiben meist im Familienkontext. Interkulturelle & klassenübergreifende Begegnungen finden vor allem in Helferkonstellationen statt. Die vorhandenen Angebote der Sozialverbände adressieren Frauen i.d.R. als Bedürftige & sind wenig bekannt. Selbstorganisierte Initiativen, die die ggs. Unterstützung stärken, gibt es kaum. Frauen des Internationalen Frauentreffs & im Vorfeld der Antragstellung interviewte Vertreter*innen von Akteuren der GWA & Sozialarbeit machten deutlich: Frauen wünschen sich mehr interkulturelle & klassenübergreifende Begegnungen. Sie möchten zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen, sich persönlich weiterentwickeln, sich als Frauen ggs. stärken, gemeinsam Aktivitäten durchführen. Das Projekt „Bewegte Leben“ hat gezeigt, wie durch interkulturelle Begegnung Frauen Selbstwirksamkeit erfahren & das Gemeinschaftsgefühl im Quartier gestärkt wird. Das neue Projekt knüpft daran an. Phase I Vorbereitung d. Aufbaus des ZFZ: Erhebung d. frauenspez. Angebotsstruktur in Kaltenmoor & der Bedarfe von Frauen dort & ihrer Vorstellungen bzgl. ZFZ; Aufbau eines Unterstützerkreises Phase II Planung & Einrichtung d. ZFZ: Konzeptentwicklung durch Planungsteam (diversu, Frauen aus dem Unterstützerkreis, interessierte Einzelfrauen), Realisierung der Orga-Struktur (Kernteam aus Sprecherinnen, Organisations-/ Verwaltungszuständigen, Mentorinnen für verschiedene Themen), Werbung für ZFZ (Auftaktveranstaltung, Politik-Talk, Sozialausschuss, Stadtteilfest, Website) Phase III Begleitung d. ZFZ und Weiterentwicklung (Prozessevaluation): beteiligungsorientierte Prozessgestaltung (Evaluation v. Orga-Treffen & Programmgestaltung, Einrichtung eines digital. Austauschforums, WS zu Prozess-/Konfliktmanagement), Verstärkung der Akteurskoop. (gemeins. Entwicklung v. Programmbausteinen), Weiterentwicklung d. ZFZ durch Frauen in Kaltenmoor (anreizorient. Ideenwettbewerb)
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Kaltenmoor ist ein soziokulturell vielfältiger Stadtteil Lüneburgs. Viele dort lebende Frauen haben einen Migrationshintergrund & beziehen Transfergeld, wenige sehen berufliche Perspektiven. Etliche sind alleinerziehend, kennen & erleben (Alltags-)Diskriminierung. Gemeinsame Aktivitäten verbleiben meist in d. Familie und d. eigenen soziokult. Gruppe. In Kaltenmoor fehlen interkulturelle, klassenübergreifende Orte für Frauen, wo sie sich auf Augenhöhe begegnen, entfalten & weiterbilden können, sich ggs. in Alltagsfragen beraten, in schwierigen Zeiten Zuflucht & Unterstützung finden, Gemeinschaft erfahren. Auch niederschwellige Möglichkeiten für Weiterqualifizierungen, die das Selbstbewusstsein der Frauen wie auch ihre beruflichen Chancen erhöhen könnten, sind nur in geringem Maße vorhanden. Dies alles erschwert ihre Integration in die Stadtteilgemeinschaft und die Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten & Prozessen im und für den Stadtteil. Die bestehenden frauenspez. Angebote von Sozialverbänden, Kirchen, VHS sind bislang wenig aufeinander bezogen, adressieren Frauen i.d.R. als Bedürftige, sind den Frauen oft nicht bekannt. Insgesamt gibt es kaum selbstorganisierte Initiativen, die die ggs. Unterstützung stärken. Frauen des Internat. Frauentreffs, interviewte Vertreterinnen v. Akteuren der Sozialarbeit u. eine Veranstaltung des BIB im Sommer 2019 (s. LOI) zeigten: Räume werden dringend gewünscht, wo Frauen gemeinsam aktiv werden, Selbstwirksamkeit, Empowerment & Teilhabe erfahren, sich Fähigkeiten aneignen können. Zudem wurde eine große Bereitschaft geäußert, sich für ein Frauenzentrum aktiv einzubringen. Das Projekt knüpft an diese Bedarfe & Bereitschaften an.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Kaltenmoor
Beschreibung
Kaltenmoor grenzt im Norden an den Stadtteil Hagen, im Süden an das sog. Schäferfeld. Im Osten wird es durch die Bundesstr. B4/ B209 begrenzt und zur Stadtmitte hin im Westen durch die Bahnlinie (Straße Blümchensaal).
Einwohnerzahl
10030
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik vom Bürgeramt Lüneburg, 9.12.2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Initiativen von und für Frauen, zur Förderung von interkulturellen und klassenübergreifenden Begegenungen und eigenen selbstorganisierten Räumen werden in diesem Gebiet nicht gefördert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert Gesamtstadt und Landkreis; Nundesagentur für Arbeit 2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert für Gesamtstadt und Landkreis, Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zur Anzahl von Alleinerziehenden sind weder für die Hansestadt Lüneburg noch für die 17 Stadtteile Daten verfügbar.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerstatistik Lüneburg Dez. 2020
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
alte Daten vom Einwohnermeldeamt der Stadt Lüneburg; neuere liegen nicht vor;
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die SGB II-Quote für 2014 lag in Kaltenmoor bei 23.5 %; Die Arbeitslosenmeldungen betrugen im Stadtgebeit 5.8% in Kaltenmoor 46.5%. Allerdings sagt der Quartiersmanager, dass es zu Kaltenmoor keine vernünftigen Daten über die einzelnen Transferleistungen gibt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt Zentrum FrauenZeit ZFZ zielt darauf ab, Frauen – insbesondere auch welche mit Migrationshintergrund und welche, die wenig finanzstark sind - zu ermutigen und dabei zu unterstützen, für ihre eigenen Interessen, Bedürfnisse und Anliegen einzutreten und so ihre Lebensqualität zu erhöhen. Es eröffnet Frauen über kulturelle und Klassengrenzen hinweg eine niederschwellige Möglichkeit, gemeinsam und selbstorganisiert, durch aktivierende, kreative Beteiligungsformate, unterstützend begleitet einen Begegnungs-, Austausch- und Weiterentwicklungsraum zu gestalten. Davon profitieren nicht nur die dabei aktiven Frauen, sondern auch alle anderen Frauen im Quartier. Das ZFZ ermöglicht Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und fördert Frauen als aktive Bürgerinnen. Das gemeinsame Gestalten, der selbst geschaffene, geteilte Begegnungsraum, die auf ggs. Unterstützung setzende Angebotsstruktur stärken das ggs. Verständnis, Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl – wichtige Faktoren für Integration, eine Verbesserung des sozialen Klimas im Quartier und die räumliche Identität. Darüber hinaus trägt das Projekt mit seiner Orientierung an der Zielgruppe Frauen und der Stärkung der Mitgestaltung (Selbstwirksamkeitserfahrungen) zur Demokratieentwicklung bei. Mit dem Aufbau eines Unterstützerkreises befördert es zudem die Vernetzung/ Kooperation zwischen verschiedenen Einrichtungen/ Akteuren im Quartier, was vorhandene Ressourcen/ Potenziale im Stadtteil effektiv verknüpft.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Vorstellungen, Bedarfe und Perspektiven der Frauen aus Kaltenmoor für das Zentrum FrauenZeit sind bekannt; möglichst viele Ideen sind von den Frauen eigenständig umgesetzt
Beschreibung
Frauen in Kaltenmoor bringen sich ein, entwickeln gemeinsame Ziele für ein gemeinsames Vorhaben; vereinbaren gemeinsame Planungsschritte, Prozessregeln und Aufgabenteilung; sorgen ggs für sich und für das Gelingen/ Konfliktbearbeitung des Vorhabens;
Beschreibung
ein Unterstützerkreis für das ZFZ aus Vertreter*innen derjenigen Akteure, die sich bereits um Frauenbelange kümmern bzw. frauenspezifische Angebote haben, ist aufgebaut; Frauen aus diesem Kreis sind im Planungsteam für das Zentrum FrauenZeit vertreten;
Beschreibung
Das ZFZ wird in Kooperation mit UNterstützerakteuren vor Ort aufgebaut und umgesetzt; mehrere Aktivitäten im ZfZ von und für Frauen sind in Kooperation mit anderen Akteuren aus Kaltenmoor oder Lüneburg entstanden;
Beschreibung
Von allen beteiligten Unterstützerakteuren wird sich stark für einen zentralen Ort für das ZFZ in Kaltenmoor eingesetzt;
Vorhandene Strukturen
In Kaltenmoor ist die professionelle Sozial- und Gemeinwesenarbeit geprägt von Aktivitäten der AWO (hat im Rahmen des BIWAQ-Förderprogrammes z.B. ein arabisches Buffet aufgebaut, in dem auch gastronomische Weiterqualifikationen laufen), der VHS Region Lüneburg (bietet über BIWAQ-Projekte Weiterqualifizierungskurse für Frauen an) und dem ökumenischen Gemeindezentrum St.Stephanus mit zahlreichen kirchlichen und überkonfessionellen Angeboten. Über die AWO werden auch zahlreiche Frauen (und Familien) adressierende Aktivitäten angeboten. Darüber hinaus gibt es einige selbstorganisierte Angebote z.B. für Senior*innen, Russlanddeutsche, Jugendliche, die evt auch was mit/ für Frauen anbieten, und es gibt den Internationalen Frauentreff - interkulturell selbsorganis. Ab Mitte 2021 wird auch die Stadt Lüneburg Beratung für Senior*innen und Wohnungslose Menschen anbieten. Zu den meisten dieser Akteure bestehen bereits Beziehungen. Sie haben ein großes Interesse an einer Kooperation für ein Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen geäußert. Mit dem Quartiersmanager besteht ebenfalls über verschiedene Aktivitäten ein etablierter Kontakt. Darüber hinaus gibt es Beziehungen zu weiteren Einrichtungen auf dem Lüneburger Stadtgebiet, die (u.a. auch) frauenspezifisch arbeiten (Antidiskriminierungsnetzwerk LG, Haus der Kulturen Mosaique, Feffa, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lüneburg und des Landkreises, Büro für Bildung und Integration des Landkreis LG, Checkpoint Queer).
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Katrin Petersen, zuständig für Stadtteilentwicklung im Projekt Lüneburg Zukunftsstadt 2030
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstelungsbeauftragte, Maret Bening, des landkreis Lüneburg; Bildungs- und Integrationsbüro Lüneburg Karin Kuntze, Integrationsbeiratsmitglieder: Lucy Grimme, Nuria Miralles Andress
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO (Awocado, KaffeeHaus Kaltenmoor, ElternMigrantenNetzwerk, Netzwerk Kaltenmoor, Frauenrelevante Organisationen (z.B. Feffa, Madonna, pro familia, ADN-Antidiskriminierungsnetzwerk Lüneburg, Checkpoint Queer,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freischaffende Künstlerin, Ruth Weber, zur Begeltiung der Kreativwerkstätten , Mosaique - Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS-Region Lüneburg, Anne Frank Schule, IGS Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ökumenische St. Stephanus Gemeinde, Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lüneburger Landeszeitung, Prise, Lünepost, Radio ZuSa, Kontakt - Gemeinde- und Stadtteilmagazin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Schröder-Ehlers, SPD Landtagsabegordnete und Stadtratsmitglied (für Kaltenmoor), Julia Verlinden, Bündnis90/ Die Grünen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Internationaler Frauentreff, Frau Wölki
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager, Herr Nehring
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bisherige Signale aus Gesprächen mit Politikerinnen der Stadt Lüneburg, Vertreterinnen aus Wohlfahrtsverbänden, Engagierten in zivilgesellschaftlichen Organisationen/ Vereinen verweisen deutlich auf ein großese Interesse an einem Zentrum für Frauen. Es gibt seitens der Politik eine hohe Bereitschaft, sich für eine kontinuierliche Grundförderung einzusetzen. Einwerbung zusätzlicher Mittel wird jedoch unabdingbar bleiben. Darauf werden die Frauen vorbereitet (Selbsthilfe Fördermittel).
Zustimmung Veröffentlichung
On

"HOME" ein Projekt der START-Stipendiaten des START-Bildungs- und Engagementprogramm für Jugendliche mit Migrationserfahrung: "Demokratie stärken"

Ansprechpartner
Kerstin Risse
Funktion Senior-Fundraiserin
Engagement-Projekte der Stipendiaten aus Niedersachsen - "Aus Talente werden Macher*innen"
Projektbeschreibung
Die START-Stiftung ist eine der profiliertesten Chancengeber für talentierte Jugendliche in Deutschland. Allein in Niedersachsen fördern wir ab dem Schuljahr 2020/21 insgesamt 29 Jugendliche. Wir vergeben Stipendien in Form von Kompetenzvermittlung, Coaching und finanzieller Unterstützung an junge Menschen mit Migrationserfahrung, die in unserer Gesellschaft etwas leisten und verändern wollen. Denn große Herausforderungen unserer Zeit benötigen eine junge Generation, die sich möglichst aktiv für eine inklusive, faire Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung einsetzt. Unser Bildungs- und Engagementprogramm dient daher dem Entdecken der eigenen Interessen und Fähigkeiten mit dem Ziel, aus Talenten Kompetenzen herauszuarbeiten und diese in die Gesellschaft einzubringen. Durch Gemeinschaftserfahrungen, insbesondere aber durch die Auseinandersetzung mit Fremdheit hinsichtlich u.a. unterschiedlicher Weltanschauungen, Glaubensvorstellungen, Lebensentwürfe, Werte und Identitäten erweitern wir ihre Kompetenzen und statten sie mit Instrumenten aus, um Autorenschaft für die eigene Biografie zu übernehmen und Selbstwirksamkeit zu erleben. So verstehen sie sich selbst als handelnde Personen und bringen sich erfolgreich gestaltend ein. Wir gewinnen herausragende Jugendliche. Gestaltungswille, Anspruch, Neugierde und Offenheit sind entscheidende Faktoren unserer Auswahl. Mit unserem dreijährigen außerschulischen Programm bieten den Jugendlichen lebensbereichernde Erfahrungen, insbesondere die Auseinandersetzung mit Fremdheit. Mittels Erfahrungslernen, Erlebniswerkstätten und besonders auch Engagementprojekten fördern wir individuell und unterstützen die Entwicklung eigener Ideen, die Auseinandersetzung mit sich selbst und mit demokratischen Prozessen. Wir prägen und motivieren sie über unser Programm hinaus, um als Alumni Verantwortung zu übernehmen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Wir bewegen junge Menschen, die in der Gesellschaft etwas bewegen wollen. Aktuelle Projekte aus Niedersachsen: Bspw. hat unser Stipendiat Diler mit zwei weiteren Stipendiaten in diesem Jahr ein Projekte "Tiny house für Obdachlose" ins Leben , deren Wirken und Skalierung wir über die Unterstützung der Personen sowie ihres Engagements ermöglichen wollen. Wir wirken auf drei Ebenen: Als Talentschmiede für außergewöhnliche junge Menschen, als Inkubator für ihre neuen Initiativen und als ihr Lautsprecher für die Verteidigung unserer freiheitlichen Werte.
Laufzeit
2020-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Demokratie in Gefahr: Mehr als 3.3 Milliarden Menschen leben heute in Autokratien – so viele wie nie zuvor. Deutschland ist zwar eine stabile Demokratie, doch es gibt immer mehr Grund zur Sorge: Populistische, antidemokratische Kräfte erhalten zunehmend Unterstützung. Mancherorts sind ihre von Stereotypen, Vorurteilen und Ressentiments geprägten Ansichten widerspruchslos in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der Ton wird schriller, die Sprache aggressiver. Die Idee von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit verliert spürbar an Attraktivität, vor allem dort wo antidemokratische Narrative diffuse Ängste adressieren. Nicht einmal jeder zweite junge Mensch in Deutschland unter 30 Jahren hält es noch für wesentlich, in einer Demokratie zu leben. Wir als START-Stiftung beobachten diese Entwicklungen mit Sorge. Unser Ziel ist es, die Demokratie zu stärken und einen Beitrag für eine inklusive, faire Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung zu leisten. Angesichts der demografischen Entwicklung brauchen wir dafür dringender denn je eine aktive, engagierte, leistungsbereite junge Generation. Doppelt benachteiligt: Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrung: Ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland hat Migrationserfahrung. Ein großer Teil hiervon ist über die gesamte Bildungskarriere doppelt benachteiligt - durch ihre soziale Herkunft und die Migrationserfahrung ihrer Familie. START schafft verbesserte, innovative und nachhaltige Möglichkeiten der Bildungs-, Teilhabe- und Teilnahmeerfahrung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Tiny House für Obdachlose (Arbeitstitel) - Testphase in Achim, in Folgejahren skalierbar
Beschreibung
Im ersten Jahr bezogen auf das Stadtgebiete, skalierbar in Mittel - und Großstädten
Einwohnerzahl
30000
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Achim_(Landkreis_Verden)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Achim wurde bis dato nicht als Soziale Stadt gewürdigt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
betrifft beide Bereiche: - Einsatz für soziale Randgruppe - Sensibilisierung der Bevölkerung und Aktivierung einer breiten Unterstützergruppe durch Matchings-Funds und Crowd-Fundraising-Aktion - Entwicklung eines würdigeren Wohnkonzeptes für Obdachlose mit Skalierungsmöglichkeit
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unterstützung des Modellversuches durch Stadt, hohe Popularität und zahlreiche Unterstützer im Wohnort mit Ziel der Selbstfinanzierung der Tiny house-Idee durch Matching-Funds
Vorhandene Strukturen
- Entwicklung eines würdigeren Wohnkonzeptes für Obdachlose mit Skalierungsmöglichkeit
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Privatpersonen (Stipendiaten START) und deren Netzwerk; Bewohner, Öffentlichkeitsarbeit, Politik, Wohnwirtschaft
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
- Gewinnung und Abstimmung mit Verantwortlichen; gemeinsame Konzeption und Einbindung in das Sozialkonzept (fachl. Unterstützung auch über START) - Kampagne starten, Nutzung Crowd-Fundraising und Matching-Fund als Finanzierungsmodell und zur Öffentlichkeitsarbeit - Modellskalierung (Gewinnung weiterer START-Stipendiaten)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hitzacker an der Elbe weckt Lebensfreude

Ansprechpartner
Ursula Fallapp
Funktion Tourismus
Gemeinsam Hitzacker (Elbe) ökonomisch entwickeln
Projektbeschreibung
Wie in den meisten hochentwickelten Gesellschaften hat auch in Hitzacker die ökonomische und soziale Ungleichheit in den letzten drei Jahrzehnten zugenommen. Diese Ungleichheit prägt das Leben in der Stadt. Bisher ist es auch nicht in Ansätzen gelungen, diese Ungleichheit durch niedrigschwellige Angebote und einen freien Zugang zum Gesellschaftssystem abzumildern. Nun soll nach Möglichkeiten gesucht werden. Die Förderung der Integration ist eine wichtige Aufgabe, die alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens berührt und das Engagement vieler Akteure fordert, im Gesundheitswesen ebenso wie in den Bereichen Erziehung, Bildung, Arbeit, Forschung, Kommunikation oder Konsum. Der VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. will sich dieser Aufgabe stellen. Er sieht den Handlungsbedarf in der alltäglichen Lebenswelt der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Hitzacker (Elbe). Das Leben mit Behinderten, mit sozial Schwachen und mit Mingranten muss von der Gesellschaft anerkannt werden. Diese Gruppen müssen anerkannt werden. In abgestimmten, zu erarbeitenden Empfehlungen und späteren Vorgehensweisen soll aufgezeigt werden, wie Integration in Hitzacker (Elbe) gelebt werden kann. In der Kleinstadt Hitzacker (Elbe) mit 4.500 Einwohnern besteht Handlungsbedarf. Einerseits gewinnt Integration in einer modernen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Alle Bevölkerunsschichten rufen danach. Andererseits ist aber Integration mit Herausforderungen verbunden, für die viele Gruppen unzureichend gerüstet sind. In Hitzacker (Elbe) gibt es eine Reihe von Menschen mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund und sozialen Schwächen. Die Diversifizierung der Gesellschaft hat zur Folge, dass unterschiedliche Sprachen, Bildungsniveaus, Lebensziele, Werte, Gesundheitsvorstellungen und Verhaltensweisen aufeinander treffen. Dies stellt die Stadt Hitzacker (Elbe) vor große Herausforderungen, die sie alleine nicht meistern kann. So haben Menschen mit Migrationshintergrund oft größere Schwierigkeiten, den richtigen Zugang zum System ausfindig zu machen, zudem sind sie vielfach andere Kommunikations- und Interaktionsformen gewöhnt. Damit auch Menschen mit Migrationshintergrund sich zu Hause fühlen, ist das Zusammenwirken mit Behinderten oftmals ein Schlüssel zum Erfolg. Auch sozial Schwache passen in dieses Hilfspaket. Informationen und Angebote für Behinderte, für Migranten und für sozial Schwache sollen erarbeitet werden. Der Wohnungsmarkt gibt derzeit wenig Hoffnung auf gesundes Zusammenleben.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Hauptziel: Integration von Behinderten Integration von Migranten Integration von sozial Schwachen Unterziele: 1. Akquise: Erarbeitung einer Studie über die in Hitzacker (Elbe) lebenden - Behinderten - Migranten - sozial Schwachen 2. Zusammenarbeit: Erste Kontaktaufnahme mit den Bevölkerungsgruppen 3. Öffentlichkeitsarbeit: Erarbeitung und Verteilung von Flyern, Presseartikel 4. Kommunikation: Darstellung des Projektes auf einer Website 5. Weiterbildung: Angebote für - Behinderte - Migranten - sozial Schwache 6. Events: Organisation eines Tages der Integration 7. Gesundheit und Sport: Initiierung eines Sportfestes für die genannten Gruppen 8. Natur erleben: Exkursionen per Kutsche, Kleinbus, Fahrradanhänger in die Natur an der Elbe 9. Kultur und Kunst: Initiierung und Aufführung eines Kulturfestivals 10. Initiierung eines Konzertes mit Musikbeiträgen aus verschiedenen Nationen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hitzacker (Elbe), Stadtgebiet ohne Ortsteile
Beschreibung
Das Gebiet erstreckt sich vom VERDO Kultur- und Tagungszentrum im Dr.-Helmut-Meyer-Weg über -Am Meeschenberg -Weinbergsweg -De Breede Stieg -Am Langenberg -Am Jakobsberg -Vareniusstraße -Grünewaldstraße -Friedrich-Soltau-Straße -Keetzstraße -Am Landgraben -Höltystraße -Herzog-August-Straße -Bergstraße -Drawehnertorstraße -Lanke -Osterloh -Osterberggrund -Am Osterberg -Lüneburger Straße -Von-dem-Bussche-Platz -Drawehnertorstraße -Elbuferstraße -Neue Straße bis Rieselweg.
Einwohnerzahl
3548
Quelle / Anmerkungen
Zu der Stadt Hitzacker (Elbe) gehören Ortsteile sowie ein Stadtkern. Die Ortsteile sind ländlich geprägt. Sie gehören nicht zum Projektgebiet. Das Projektgebiet umfasst den eigentlichen Stadtgern von Hitzacker (Elbe).
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Hitzacker (Elbe) möchte eine Anlaufstelle vor Ort mit einem Kümmerer besetzen, der Vernetzungsberatungs- und Vermittlungsfunktion hat, um das nachbarschaftliche Zusammenleben zu stärken. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Migranten, Behinderte, sozial Schwache) sollen über die Anlaufstelle bedarfsgerechte Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen erhalten. Die Schaffung von Räumen ist im VERDO Kultur- und Tagungszentrum vorgesehen. Dieses Haus bietet Platz für spätere Events, die zusammen mit Behinderten, Migranten und sozial Schwachen auch auf der Bühne eine Darstellung finden sollen. Dabei ist das Einbinden der Ehrenamtlichen aus dem VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. zugesagt. Diese übernehmen Aufgaben und Funktionen. Die Verbesserung von Bildungs- und Beschäftigungschancen durch niedrigschwellige Angebote für alle Gruppierungen sind angedacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, Migranten und sozial Schwachen muss gelingen. Weiterer Text s. "Nur bei Förderungsgegenstand 2"
Vorhandene Strukturen
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, die Integration von Migranten und die Integration von sozial Schwachen soll gelingen. Diese Gruppierungen sollen im VERDO Kultur- und Tagungszentrum sich organisieren. Sie sollen dort ein zu Hause finden und die Stärken vor Ort nutzen. Dabei sind Bildungsangebote, Musik, Kultur von Bedeutung. Hier lernen die Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Hitzacker (Elbe), was Behinderung bedeutet, was Migration bedeutet, was sozial schwach bedeutet. Sie nehmen diese Menschen aus diesen Bevölkerungsschichten in ihrem eigenen Tagesablauf auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO Hitzacker (Elbe) – Tourismusbetriebsgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VERDO Restaurant & VERDO Catering GbR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hitzacker (Elbe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturring Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Lüchow Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband für die Landkreise Uelzen / Lüchow-Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Leben leben - Betriebsstätte Dannenberg - Haus der Lebenshilfe gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Capio Elbe-Jeetzel Klinik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Psychiatrische Tagesklinik Dannenberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es soll langfristig Personal vor Ort eingestellt werden, welches sich der Probleme von Migranten, Behinderter und sozial Schwacher annimmt. Eine Bestandsanalyse soll erstellt werden, an der sich die Problematiken herauskristallisieren. Ein darauf basierendes Konzept wird erstellt, um die genannten Personengruppen besser in die Gesellschaft zu integrieren.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vom selbstorganisierten Treff zum Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum - Mitgestaltung durch Frauen!

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Umgestaltung des Internationalen Frauentreffs in Kaltenmoor hin zu einem Interk.Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen unter wirkungsmächtiger Beteiligung der Betroffenen
Projektbeschreibung
Das Projekt verfolgt folgende Ziele: Wirkmächtige Mitgestaltung der Umstrukturierung des Frauentreffs in Kaltenmoor unter Beteiligung der Frauen; Generierung von Kenntnissen über Gelingensfaktoren eines gemeinsamen Strukturaufbaus zwischen einer selbstorganisierten interkulturellen Fraueninitiative und kommunalen Verwaltungsakteuren; Mitgestaltung der Stadtteilarbeit des Projekts LG Zukunftsstadt 2030 durch Frauen aus Kaltenmoor; partizipationsorientierte Initiierung eines Interkult. Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor. Ausgangslage: Die einzige selbstorganisierte Interkult. Begegnungsstätte für Frauen in Lüneburg (Internationaler Frauentreff in Kaltenmoor) ist mit drei gegenläufigen Entwicklungen konfrontiert: Zum einen erfuhr der Frauentreff mit der Verleihung des städtischen Integrationspreises eine Aufwertung und durch das GWA-Vorläufer-Projekt „Bewegte Leben“ einen Attraktivitätsschub. Zum anderen befürchten die Frauen, mit der geplanten Übernahme des Frauentreffs durch die Stadt Lüneburg, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie die Frauen entscheidungsmächtig eingebunden werden können, dieser Umbruch begleitet und in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder gar eine produktive Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den im Frauentreff engagierten Frauen überführt werden kann. Und schließlich bietet drittens das im Juli 2020 gestartete Projekt LG Zukunftsstadt 2030 Anknüpfungspunkte für eine Weiternutzung der Erfahrungen der Frauen des Frauentreffs für die gemeinwesenorientierte Weiterentwicklung der Stadtteilarbeit. Arbeitsschritte: I Initiierung, Moderation, Begleitung des Umgestaltungsprozesse (12 M): Vorbereitungsgespräche; moderierte Dialogrunden, Kreativwerkstätten, „Nebenbei“-Debattenräume; Planungszellen mit getrennten und gemeinsamen Gruppen, Informationsworkshops; Interkulturelle Mediation; Verbindliche Vereinbarungen zur Arbeits- und Managementstruktur; partizipative Prozessregeln; Zukunftswerkstatt; II Aufbau und Konkretisierung der Einbindung von Frauen aus dem Frauentreff in das Projekt LG Zukunftsstadt 2030 (12 M): Reflexion des Umgestaltungsprozess´des Frauentreffs mit Akteuren im Quartier und des Projekts Zukunftsstadt; Konkretisierung der weiteren Zusammenarbeit; bedarfsorientierte Fortbildungen für die Frauen; III Partizipative Planung eines Interkult. Begegnungs-/ Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor (12 M)
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Internat. Frauentreff in Kaltenmoor treffen sich Frauen aus etwa 10 Ländern zu vielfältigen Aktivitäten. Im Stadtteil, der interkulturell und von einer verstärkten Separierung verschiedener soziokultureller Gruppen geprägt ist, sind solche Räume rar. Zugleich ist der Bedarf groß. V.a. für Frauen mit Migrationsgeschichte spielt sich das Leben in der Familie ab, verbleiben Begegnungen und Tätigkeiten im Privaten. Ein Großteil hat keine Erwerbsarbeit und geringe berufliche Perspektiven. Der Frauentreff stellt für die Frauen einen wichtigen geschützten Sozialraum dar, in dem sie sich frei bewegen, entfalten und weiterbilden können, sich ggs. in Alltagsfragen beraten, in schwierigen Zeiten Zuflucht und Unterstützung finden, Selbstgestaltung/ -organisation und Gemeinschaft erfahren. Das Vorläufer Projekt „Bewegte Leben“ eröffnete neue Räume für Gemeinschaftsbildung und Empowerment. Die Frauen zeigen ein erhöhtes Interesse an persönlicher Weiterentwicklung sowie an Aktivitäten zur Verbesserung des Stadtteillebens. Ziel ist, den Frauentreff zu einem interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen auszubauen. Nun wird die Stadt ab September 2020 die Räume des Frauentreffs übernehmen. Bisher gibt es kein Konzept/ keine Strategie, wie dies begleitet und konstruktiv in ein respektvolles Neben-/ Miteinander oder eine Form der Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeiterinnen und den Frauen des Frauentreffs überführt werden kann. Eine moderierte Begleitung ist bislang nicht vorgesehen. Die Frauen befürchten, ihre selbstgestalteten Freiräume zu verlieren, fühlen sich nicht eingebunden. Die Stadt hofft, dass alles genauso weiter laufen wird, wie bisher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Kaltenmoor
Beschreibung
Kaltenmoor grenzt im Norden an den Stadtteil Hagen, im Süden an das sog. Schäferfeld. Im Osten wird es durch die Bundesstraße B4/ B209 begrenzt und zur Stadtmitte hin im Westen durch die Bahnlinie (Straße Blümchensaal).
Einwohnerzahl
9600
Quelle / Anmerkungen
Aussage des Quartiersmanager
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Initiativen von und für Frauen, zur Förderung von interkulturellen Begegnungen und eigenen selbstbestimmten Räumen werden in diesem Gebiet nicht gefördert. So erhält bspw. weder das seit 2007 aktive Netzwerk Kaltenmoor e.V. noch das Projekt Internationaler Frauentreff darüber eine Förderung.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Quartiermanagers Herr Nehring
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehrin, Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Herr Nehring, Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl für Projektgebiet: Schätzwert; Gesamtstadt und Landkreis: Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
plus 13% mit Doppelstaatsbürgerschaft
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
herausgegeben vom Einwohnermeldeamt der Hansestadt Lüneburg, Stand 2014.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die SGB II-Quote (November 2014) in Kaltenmoor bei 23,5 %. Die Arbeitslos-Meldungen betrugen im gesamten Stadt-gebiet 5,8%, im Programmgebiet Kaltenmoors 46,5%. Einwohnermeldeamt Lüneburg 2014
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Mitgestaltung durch Frauen! Vom selbstorganisierten Treff zum Begegnungs- und Kompetenzzentrum“ ermöglicht Frauen eine konstruktive Mitgestaltung der Umorganisation des Frauentreffs in Kaltenmoor durch aktivierende und kreative Beteiligungsformate und generiert Erkenntnisse zur Entwicklung einer gemeinsamen Struktur kooperativer Zusammenarbeit zwischen selbstorganisierten Initiativen und kommunalen Verwaltungsakteuren, von der beide „Seiten“ profitieren; es ermöglicht Selbstorganisation und Empowerment insofern es die Frauen u.a. durch unterstützende Angebote aber auch durch moderierende Begleitung befähigt, sich wirkungsmächtig in Veränderungsprozesse und die Stadtteilentwicklung einzumischen und ihre Interessen gegenüber Zuständigen und Entscheider*innen aus dem politischen und Verwaltungsbereich zu vertreten. Mit der partizipationsorientierten Initiierung des Aufbaus eines Interkulturellen Begegnungs- und Kompetenzzentrums für Frauen in Kaltenmoor werden die Frauen zu Mitgestalterinnen persönlicher und stadtteilbezogener Weiterentwicklungsmöglichkeiten mit einer Breitenwirkung ins Quartier. Durch die aktive Einbindung ins Projekt LG Zukkunftsstadt 2030 erleben die Frauen Selbstwirksamkeit und der Frauentreff in Kaltenmoor wird in der Stadt Lüneburg sichtbarer.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Frauen in Kaltenmoor setzen sich für ihre Interessen in der Umgestaltung des Frauentreff ein, bringen eigene Ideen ein, entwickeln eigene Vorstellungen der Zusammenarbeit und des Prozessmanagements, kontrollien Planungsschritte, bilden sich weiter
Beschreibung
Zuständigkeiten, Kooperationsformen und Prozessregeln bei der koop. Nutzung des Internationalen Frauentreffs sind verabredet, ein inhaltliches u. Umsetzungskonzept sowie Arbeitsschritte für ein interk. Begegnungs-/Kompetenzzentrum für Frauen liegen vor
Beschreibung
die Frauen des Frauentreffs und die kommunalen Verwaltungsmitarbeiterinnen haben gemeinsam eine Struktur/ ein Miteinander für die Gemeinwesenarbeit entwickelt, von der/ dem beide Seiten profitieren;
Beschreibung
die Interessen der Frauen des Frauentreffs werden sichtbar und fließen in die Weiterentwicklung der Struktur ein, werden im Umbildungsprozess berücksichtigt;
Vorhandene Strukturen
In Kaltenmoor ist die professionelle Gemeinwesenarbeit geprägt von Aktivitäten der AWO (hat im Rahmen des BIWAQ-Förderprogrammes z.B. ein arabisches Buffet aufgebaut, in dem auch gastronomische Weiterqualifikationen laufen ), der VHS Region Lüneburg (bietet über BIWAQ-Projekte Weiterqualifizierungskurse für Frauen an) und dem ökumenischen Gemeindezentrum St.Stephanus mit zahlreichen kirchlichen und überkonfessionellen Angeboten. Mit dem Quartiersmanager arbeitet der Frauentreff intensiv zusammen. Es finden Nähcafes und Deutschkurse statt, es gibt Angebote zur Beratung bei Behördengängen, in allen sozialen Fragen und Familienkonflikten, aber es finden auch Veranstaltungen zu einerbreiten Themenpalette wie bspw. zu Klimaschutz, Yoga, Schwimmen und Tanz, Fortbildung für Eltern, Biografiearbeit und Kreativworkshops statt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
drei Mitarbeiterinnen der Stadt (plus Leiterin), die den Frauentreff übernehmen; mit Sebastian Heilmann, der das Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030 koordiniert;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freischaffende Künstlerin zur Begleitung von Kreativwerkstätten; Haus der Kulturen - Mosaique
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mit der Landtagsabgeordneten und Stadtratsmitgliedern (Frau Schröder-Ehlers)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mit den Frauen des INternationalken Frauentreffs und Frau Wölki der langjährigen Leiterin des Frauentreffs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager in Kaltenmoor, Herr Nehring
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS-Region Lüneburg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Frauentreff wird von der Stadt geschätzt – siehe die Verleihung des Integrationspreises 2018 und die Unterstützung des GWA-Vorläufer-Projekts. Bisher gibt es keine gesicherte Finanzierung dieser ehrenamtlichen Struktur, der mit der städtischen Übernahme das Aus droht. Das neue Vorhaben möchte die Umstrukturierung so mitgestalten, dass der Frauentreff erhalten bleibt und in das Projekt Zukunftsstadt eingebunden wird. Erste Gespräche über eine städtische Mitfinanzierung sind angelaufen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft 2020 - Jetzt Wir Zusammen!

Ansprechpartner
Sigrid Lemp
Funktion Fachbereichsleitung Arbeit, Familie und Soziales
Wir Jetzt Zusammen! - Qualität stärken im Quartier für Senioren, Geflüchtete, Zuwanderer und alle Familien
Projektbeschreibung
Wiefelstede ist eine ländlich geprägte Flächengemeinde (ca. 106 qkm ) mit zwei Kernortzentren, die 10 km voneinander entfernt sind. In beiden Quartieren ist der demografischer Wandel deutlich wahrzunehmen, auf die die steigende Alterung der Bevölkerung ist die soziale Gemeinschaft und die Infrastruktur nicht ausreichend vorbereitet. Seniorengerechte Wohnungen und bezahlbare (Miet)-Wohnungen sind nicht in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Abwanderung junger erwachsener Menschen in andere Kommunen und vor allem in die benachbarte Großstadt Oldenburg ist deutlich wahrnehmbar. Beide Kernortzentren sind geprägt durch Einfamilienhäuser und Doppelhäuser im Eigentum der Bewohner. Werden diese durch Wegzug oder Sterbefälle der Bewohner frei, so werden sie hochpreisig an Höchstbietende, die zunehmend aus dem benachbarten Oldenburg kommen, verkauft oder vermietet. Insofern gibt es besonders im südlichen Gemeindequartier, welches direkt an die Großstadtgrenze grenzt, eine starke Durchmischung der bisherigen Bevölkerung durch Zuzug von Auswärtigen. Die bisherige Kultur der ländlichen Dorfgemeinschaft und des solidarischen Miteinanders werden immer weniger lebendig gelebt, für viele ist der eigentliche Wohnort nur die Schlafstadt. Die Integration von sozial schwächeren Personen und Familien ist durch die vorhandene Wohnraumstruktur schwierig. Mietwohnungen stehen nicht ausreichend zur Verfügung. Einzelne Vermieter nutzen die Situation, heruntergekommene Wohnungen überteuert zu vermieten. Die Integration der Flüchtlinge und zugewanderter Familien, vor allem derer seit 2015, gestaltet sich aus der aktuellen Situation ebenfalls problematisch. Somit ist die Bildung von Parallel-Gesellschaften zu befürchten und die "Ersatzwelt Drogen" wird zunehmend zum Problem. Es gibt Ansätze und Verantwortliche, die einzelne Problembereiche separiert bearbeiten. Aber die soziale Arbeit geschieht nicht übergreifend, ganzheitlich und als Konzept der GWA. Für effektive Ziellösungen ist es unabdingbar, dass die soziale Arbeit für die Quartiere gebündelt, strukturiert und zielgerichtet koordiniert wird und diese Gemeinwesenarbeit nachhaltig verortet wird. Die sozialen, demografischen und integrativen Herausforderungen sollen innerhalb des Projektes in den Focus der sozialen Aufgaben in der ländlich geprägten Kommune gestellt werden. Um Nachhaltigkeit und Veränderungen zu bewirken, werden Möglichkeiten der Sensibilisierung der Politik in den Gremien der Gemeinde genutzt.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Neben etablierter Jugendarbeit in beiden Quartieren existieren einzelne kommunale Handlungsfelder der sozialen Arbeit sowie anderer Institutionen, die zielgerichteter und effektiver wirken könnten, wenn sie eine ganzheitliche Strategie der Gemeinwesenarbeit bewusst verfolgen würden. Grundsätzlich ist viel ehrenamtliche Hilfsbereitschaft abrufbar - Beispiele aus Vergangenheit: Maskennähen, Flüchtlingshilfe Im Fokus des Projektes stehen folgende Problemsituationen: -Demografische Herausforderungen: Alterung der Bevölkerung, nicht ausreichende barrierefreie Wohnmöglichkeiten für Senioren mit/ohne Betreuung, Einsatz ambulanter Pflegedienste, zu wenig Nachbarschaftsdienste und Dienstleistungen für Senioren. -Integration von Zugewanderten und Geflüchteten: Parallelgesellschaften, Effektivität aber Überforderung (ehrenamtliche) Flüchtlingshelfer/-paten), Flucht in den Drogenkonsum, zu wenig Integration in das Vereins- und Gemeinwesen, zu wenig Mietwohnraum. -soziale Integration von Menschen und Familien an der Armutsgrenze/mit Transferbezug: zu wenig Mietwohnraum, wenig gesellschaftliche Teilhabe Um hinsichtlich einer GWA, die die Ganzheitlichkeit der Strukturen in den Quartieren und der Problemlagen der Bewohner aufgreift und bearbeitet, eine größere Effektivität zu erlangen bzw. Probleme greifbar zu lösen, bedarf es einer besseren Koordinierung der vorhandenen Maßnahmen und der partizipativen Entwicklung neuer Lösungsansätze. In dem ländlich geprägtem Raum ist die Kooperation mit den für das soziale Leben wesentlichen Vereinen aufzunehmen und zu verstärken. Beteiligen sind zudem: Familienservicebüro Flüchtlingshelfer Mehrgenerationenhaus
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Kernort
Beschreibung
Das Projektgebiet umfaßt über eine Fläche von ca. 4,3 qkm die Bauerschaften Wiefelstede 1, Wiefelstede 2 und Wiefelstede 3. Diese Bauerschaften im Zentrum der ländlich geprägten Gemeinde waren ursprünglich der Kern der Gemeinde und hier ist auch jetzt noch das Rathaus und die einzige Kirche der Kommune. Das Quartier ist geprägt von Einfamilienhäusern und Doppelhäusern (letzteres in den neueren Baugebieten), die von den Eigentümern zumeist selbst genutzt sind. Mietwohnungsbau ist nur in sehr geringem Ausmaß zu finden. Direkt an das Quartier grenzen in allen Ortsrichtungen landwirtschaftliche Flächen. Die Versorgung mit Lebensmitteln aller Art kann direkt im Quartier erfolgen, Fachgeschäfte für andere Bedarfe sind nur sehr begrenzt oder gar nicht vorhanden. OPNV ist nur begrenzt nutzbar. In diesem Quartier sind die meisten Zuwanderer (fast 200 Personen) der Gemeinde wohnhaft/untergebracht, die seit dem Flüchtlingszustrom 2015/2016 zugewiesen wurden.
Einwohnerzahl
5462
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro /Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro / Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Bauerschaften Metjendorf, Heidkamp, Ofenerfeld
Beschreibung
Dieses Quartier grenzt in einer Fläche von ca. 3 qkm südlich und östlich direkt an die Großstadt Oldenburg, viele der Bewohner arbeiten auch dort und sind sich nicht bewusst, dass sie nicht in Oldenburg, sondern in der Gemeinde Wiefelstede wohnen. Das Gebiet gilt als Speckgürtel der Stadt Oldenburg. In nördlicher und westlicher Richtung grenzen an das Projektgebiet ausgedehnt landwirtschaftliche Flächen. Das Projektgebiet ist geprägt von Einfamilien- oder Doppelhäusern, die im Eigentum der Bewohner stehen. In einigen Straßenzügen im Quartier überwiegt die ältere Bevölkerung ab 75 Jahren, dort sind die Einfamilienhäuser alle vor ca. 50 Jahren erbaut worden. Aufgrund der Überalterung kommt es hier vermehrt zu Verkäufen des Wohnraums. Insofern gibt es eine starke Durchmischung der ehemals eher dörflichen Bewohnerstruktur. In den letzten Jahren sind zudem neue Baugebiete erschlossen worden, die inzwischen fast fertiggestellt sind und in denen es auch etliche Zuzüge aus der benachbarten Großstadt gibt. Die Infrastruktur, KiTas und Schule sind entsprechend angepasst worden. Der ÖPNV ist der Stadt Oldenburg angepasst und ausreichend. Mietwohnungen sind nur sehr begrenzt vorhanden und decken den Bedarf nicht, da auch hier die Bürger aus Oldenburg zugreifen.
Einwohnerzahl
6433
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
GWA/QM-Ansatz
Alle Probleme und Besonderheiten, die die soziale Lebensqualität der Bewohner im Quartier mindern, sollen ganzheitlich in ihrer Ursache gesehen und angegangen werden. Für dieses Ziel sollen vorhandene kommunale professionelle Ressourcen wie Familienservicebüro (besetzt mit 20 WoSt.), Flüchtlingshelfer (39 WoSt.) u. Mehrgenerationenhaus (hauptamtlich 49,5 WoSt.) effektiver genutzt und als "Kümmererstationen" eingesetzt werden. Gleichzeitig soll die Werbung für das Ehrenamt im sozialen Bereich forciert werden. Daneben wurden in der Politik weitere wesentliche Akzente gesetzt. Es gibt ein Seniorenpolitisches Konzept sowie ein Bekenntnis zum Mehrgenerationenhaus und dessen Arbeit. Alle genannten Voraussetzungen sollen für GWA effektiver genutzt werden. In einem Projektteam von 3 in der Kommune erfahrenen Mitarbeitern, welche mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Aktionsbereichen agieren können, sollen ergebnisorientiert die Problemlagen analysiert, dargestellt und partizipativ mit Akteuren, Bewohnern und kommunalen Gremien angegangen werden. MA 1/Projektleitung - Fachbereichsleitung Arbeit, Familie u. Soziales: Struktur und Koordination der GWA mit den vorhandenen kommunalen Ressourcen, Arbeit in politischen Gremien, Wohnraumentwicklung in den Quartieren. MA 2/Päd. Leitung: Mitarbeiter im Mehrgenerationenhaus, Vernetzung mit Vereinen u. Akteuren, Integration, Veranstaltungen MA 3/Projektmitarbeiter: Seniorenwohnprojekte, Freiwilligendienste, Nachbarschaftshilfe,
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
SVE Wiefelstede und TV Metjendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachausschuss für Generationen und Soziales der Gemeinde Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Wiefelstede / Metjendorf (Ambulante Pflege)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro, Flüchtlingshilfe, Seniorenberatung, Mehrgenerationenhaus, kommunale Arbeitskreise und Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kvhs Ammerland gGmbH (Maßnahmen KOLA, KOLA+ und weitere)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Präventionsprojekte Wiefelstede e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Kinder, Jugendliche und Familien in Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Ammerland. e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch das Projekt "Gute Nachbarschaft - Jetzt Wir Zusammen!" wird in den zwei großen Quartieren in der Gemeinde konsequent der Focus auf den Aufbau einer vernetzten problemlösenden GWA gelegt. Als Grundlage sind bereits kommunal finanzierte Einrichtungen der Sozialen Arbeit vorhanden, die zurzeit autark und kleinteilig handeln. Durch starke Vernetzung und die Entwicklung neuer Strukturen und Maßnahmen im Team wird eine effektive GWA geschaffen werden, die nach Projektende kommunal Fakt bleibt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Inklusiver und Integrativer Mehrgenerationenpark Seggebruch

Ansprechpartner
Manuela Tarbiat-Wündsch
Funktion Geschäftsführer
Förderung von Inklusion und Nachbarschaftlichen Engagement im Quartier
Projektbeschreibung
Unser Verein Mehrgenerationenhaus Bückeburg e.V. baut derzeit ehrenamtlich und nebenberuflich den o.g. Mehrgenerationenpark (10 Mio.) im ländlichen Raum, zur Verbesserung der Infrastruktur und der Angebote für junge, alte, Familen, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung. Eröffnung ist im Dezember 2020. Wir, die MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH (Inklusionsunternehmen), wurden vom Verein gegründet, um den Betrieb des Parks zu übernehmen und auch Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Durch einen Kümmerer und eine nachbarschaftliche Tauschbörse runden wir unser Angebot, das Wohnen (sozialer Wohnungsbau), Arbeiten (sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behidnerung) und Freizeit (Kultur, Musik, Sport, Tanz, Kurse, Beratungen usw.), ab. Neben den o.g. Bestandteilen gibt es noch eine 24 Std- Kinderbetreuung zur besserern Vereinbarung von Familie und Beruf (Schichtdienst z.B. in der Pflege), einen Werkraum/Atelier, einen Clubraum und einen schallisolierten Bandraum für Musikförderung. Bewohner und Gemeindebewohner und andere können diese Angebote nutzen. Diese Bereiche werden auch für die Ferienbetreuung genutzt. Für den Aufbau der Tauschbörse und der Position des Kümmerer sowie einer Koordinierungskraft benötigen wir noch finanzielle Mittel. Da das Personal bei der gGmbH beschäftigt wird, stellen wir den Antrag als gGmbH. Unser Projekt ist deutschlandweit bekannt und hat schon erreicht, dass Menschen aus ganz Deutschland zu uns auf´s Land umziehen. Wir können bereits jetzt belegen, dass man die "Landflucht" durch ein passendes Projekt stoppen kann. Für den Umweltaspekt werden wir ein Mobilitätskonzept umsetzen, so dass nur ca. die Hälfte der Mieter einen PKW haben. Wir stellen ein Elektroauto bereit. Wir haben Grüne Dächer und PV auf dem Dach, sowie einen Biogarten und Bienen. Unser Projekt bildet einen Querschnitt der Gesellschaft ab, mit allen und allem was dazu gehören sollte. Respekt, Toleranz, die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und demokratische Grundsätze sind für uns selbstverständlich. Wir sind als Inklusionsunternehmen (MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH) bereits vom Finanzamt und Integrationsamt anerkannt. Unseren gemeinnützigen Verein gibt es seid Februar 2016 und dieses Jahr eröffnen wir bereits unser riesiges Projekt. Wir könnten die Unterstützung gut gebrauchen.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ausgangslage war: 1. die Tatsache, dass die Inklusion nach der Schule nicht weitergeht. Die meißten Schulabgänger mit Behinderung werden in die Werkstätten gedrängt. Es gibt keinen Anschluss an den 1. Arbeitsmarkt. Hier stezen wir an und geben auch Schulabgänger ohne Ausbildung einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. 2. Die Vereinsamung und Armut von Rentnern, die mit Ihrer Rente nicht auskommen. Dadurch wird die Isolation, Angst, Depression und geistiger und körperlicher "Verfall" gefördert. Hier steuern wir gegen. 3. Die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hat man bei Corona gut gesehen. Gerade die Menschen, die in der Pflege arbeiten (Schichtdienst), wissen nicht wohin mit den Kindern, wenn sie z.B. Nachtschicht haben. Nicht jeder hat Familie in der Nähe. 4. Wenig Nachbarschaftshilfe im ländlichen Raum vorhanden und Verbesserung der Infrastruktur für alt und jung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Nienstädt - Gemeinde Seggebruch
Beschreibung
Das Projekt liegt in der Gemeinde Seggebruch neben 2 Neubaugebieten. Anschrift: In den Zäunen 2 in 31691 Seggebruch.
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Die Gemeinden Seggebruch, Helpsen und Hespe liegen beinander und haben insg. ca.4.500 Einwohner
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
einzugsgebiet.jpg (46.19 KB)
eg.png (423.31 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Unser ganzes Projekt und der Betrieb sind danach ausgelegt. Die Menschen stehen im Vordergrund. 27 von 33 Wohnungen sind sozial gefördert. Die Aktion Mensch ist unser Fördergeber, sowie das Land Niedersachsen (Sozialmin.), die Gemeinde und das ArL. Das Miteinander und die gegenseitige Hilfe stehen im Vordergrund. Wir bringen Menschen und Interessen zusammen. Der Kümmerer wird einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozialer Aufgaben, Lösung von Problemen und Sicherung der Demokratie leisten. Wir erkunden Interessen von Menschen und entwickeln Handlungsmöglichkeiten und unterstützen die Menschen dabei, möglichst selbsttätig für ihre Interessen einzutreten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wie viele Kooperationen geschlossen wurden. Die einzelnen Bereiche weiterentwickelt oder ausgebaut wurden. Die Entwicklung wird anhand von Besucherzahlen festgehalten. Bestandsaufnahme und Veränderung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinden Seggebruch, Helpsen, Hespe und Nienstädt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musiker und Künstler unterschiedlichster Art.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Hespe, Hort Seggebruch, Jugendtreff Helpsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Ambusan, Lahde, Kreisaltenzentrum helpsen, Krankenhaus Vehlen und Minden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TVB Bergkrug Sportverein, Siedlerbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Nienstädt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Wochenblatt, Scarlett, Bückeburg lokal, Radio, TV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. Constanze Koslowski
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die langfr. Finanzierung wird durch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kostenträgern gesichert. Z.B. der Kranken-, Unfall- oder Pflegekasse, beim Rentenversicherungsträger, bei der Berufsgenossenschaft oder der Haftpflichtversicherung. Bei uns beinhaltet der Kümmerer auch die Funktion des Dorfhelfers. Diese Teile können per Attest abgerechnet werden. Zudem fließen die Vereinsbeiträge der Tauschbörse in diese Position. Zusätzlich wurde für den Start ein Kredit aufgenommen. Spenden werden gesam
Galerie
westansicht 2
ansicht dach
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Werkstatt Zukunft Altstadt 2.0 in Hann. Münden

Ansprechpartner
Nicole Prediger
Organisation Stadt Hann.Münden
Funktion Derzernetin Bau, Stadtentw., Umwelt, Klima
Installation eines "Kümmerers" zur lokalen Vernetzung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Altstadt Hann. Münden
Projektbeschreibung
Seit vielen Jahren ist in der Altstadt Hann. Münden eine aktive Bürgerschaft tätig. Sie befasst sich mit unterschiedlichsten Projekten, immer mit dem Ziel, sich für das Wohl der Altstadt einzusetzen und diese lebenswerter zu gestalten. Alle Akteur*innen, Vereine und Institutionen eint, dass neben dem Einsatz für die eigentliche Sache ein erheblicher Zeitaufwand für organisatorische und administrative Aufgaben aufgewendet werden muss. Im Verbund mit dem Fachwerkfünfeck soll derzeit eine digitale Plattform "Ehrenamt" aufgebaut werden, um die oben genannten Unterstützungsbedarfe gebündelt zu decken. Darauf aufbauend will die Stadt Hann. Münden eine lokale Anlaufstelle für Ehrenamtliche vor Ort schaffen. Hier sollen vorhandene Strukturen gebündelt, administrative Aufgaben übernommen und Öffentlichkeitsarbeit zentriert werden. Diese Stelle soll durch eine Person besetzt werden, ein "Kümmerer", mit Ortskenntnis, der sich persönlich einbringt und entsprechende Fachkenntnisse mitbringt. Damit will die Stadt Hann. Münden das bürgerliche Engagement unterstützen und ihre Wertschätzung zeigen. Der "Kümmerer" soll als Personalstelle in der Verwaltung verankert werden. Die direkte Verbindung zur Verwaltung und der der persönliche Kontakt zu den Akteuren soll ausserdem die bürokratische Barriere, die viele Ehrenamtliche verunsichert, abbauen.
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehrenamtlichen Akteure setzen sich für den Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität in der Altstadt ein. Jedoch arbeitet jeder Verein, jede Gruppe für sich allein auf seinem Gebiet. Dabei stellen sich für alle die gleichen Probleme, die Ressourcen an Personal sind begrenzt, administrative Dinge, Materialbeschaffung, Fördermittelakquise sind zeitintensiv. Der Kümmerer soll die für die Stadtentwicklung so wichtigen Kräfte bündeln, sich für Problemlösungen einsetzen und Synergien schaffen. Intensiveres Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen aktiven Bürger soll dabei helfen, dass sie sich gegenseitig unterstützen können und sich gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung unserer historischen Altstadt einsetzen. Der Landkreis Göttingen bewirbt sich ebenfalls mit dem Begegnungszentrum im Stadtteil Neumünden bei der Ausschreibung "Gute Nachbarschaften". Die beiden Projekte verfolgen unterschiedlichen Ansätze in zwei verschiedenen Quartieren der Stadt. Das Begegnungszentrum und die Stadt stehen in engem Kontakt und partizipieren bereits von einander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Altstadt
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die historische Altstadt von Hann. Münden, begrenzt durch die Flüsse Fulda, Werra und Weser sowie den historischen Wallanlagen.
Einwohnerzahl
2065
Quelle / Anmerkungen
Daten Einwohnermeldeamt, Stand 20.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die Altstadt Hann. Münden als wichtiger zentraler Versorgungsbereich mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten und Freizeit soll als multifunktionaler Stadtkern erhalten und zukunftsfähig gemacht werden. Die verschiedenen Initiativen stärken diese wichtigen Funktionen durch ihr ehrenamtliches Engagement und die Umsetzung von Projekten. Der "Kümmerer" wird unter maßgeblicher Einbeziehung der Akteure das vorhandene Know-How bündeln, um die Stadtentwicklung positiv, nachhaltig und lebendiger zu gestalten. Er soll als Manager im Altstadtquartier agieren, indem er die Schnittstelle zwischen Bürger und Verwaltung bildet und auch die Verbindung zur Politik herstellt. Die Initiativen können sich somit freier entfalten und sich so auf die wesentlichen Ziele konzentrieren. Die Verbesserung der Kommunikation und positives Feedback fördern zudem die Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren und stärkt die Stadtentwicklung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das intensive Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen Initiativen wurde erreicht, dass sich die Aktiven gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung der historischen Altstadt einsetzen und sich gegenseitig unterstützen und helfen.
Beschreibung
Durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen wird das Gemeinschaftsgefühl der unterschiedlichen Initiativen entwickelt, die öffentliche Wahrnehmung wie auch die Stadtentwicklung insgesamt gestärkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bereich Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Hann Münden Marketing (Tourismus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderverein Mündener Altstadt eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergenossenschaft Mündener Alstadt eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Denkmalaktivisten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Gilde eV (Vereinigung der Mündener Wirtschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Integrationsinitiative "EinMünden"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Münden blüht und summt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Tourist eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeiter- und Geschichtsvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgertreff eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DenkmalKunst KunstDenkmal eV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Lutherische Kirche, Evangelisch-Reformierte Kirche, Katholische Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Aegidienkirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Tillyschanze eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Kulturring eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KunstNetz eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rock for Tolerance eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spendenparlament eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielgeräte-Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtführergilde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steinbrückenquartier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Installation des "Kümmerers" erfolgt zunächst befristet auf den Förderzeitraum in den Stellenplan der Stadt Hann. Münden. Diese Stelle soll langfristig unbefristet in den Stellenplan etabliert werden und ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden, um kleine Projekte umzusetzen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

304XX - Nachbarschaft Nachhaltig (304XX NaNa )

Ansprechpartner
Dominika Vogs
Funktion Projektmitarbeiterin
Gemeinsam aus der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Als gemeinnütziger Verein bringen wir Menschen ins Gespräch über zukunftsfähige Gesellschaft, vernetzen und begleiten sie bei der Umsetzung ihrer Ideen. In Linden Süd greifen wir auf gute Kontakte im Quartiersmanagement und Organisationen zurück und können unsere Kompetenz als Netzwerk-Organisation einsetzen. "304XX NaNa" ist eine sinnvolle Erweiterung und Ergänzung zu dem bisherigen Angeboten im Stadtteil, die auf enger Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und fest etablierten Organisationen fußt. Ausgerichtet darauf, was die Menschen im Stadtteil brauchen und wie sie es mit Unterstützung nachhaltig umsetzen können, verbinden wir mit "304XX NaNa" die bestehenden Strukturen im Stadtteil miteinander, die es bereits gibt um den Aspekt Nachhaltigkeit in allen vier Dimensionen.. Dafür setzen wir in den Lebenswelten der Bevölkerung an und stellen die Fragen: Erstens, Was brauchen die Menschen vor Ort und welche nachhaltigen Lösungsideen gibt es? Und zweitens, wie kann der Austausch zwischen den Organisationen zusätzlich gestärkt werden ?Wir sind davon überzeugt, dass die im Stadtteil ansässigen Menschen und Akteur*innen die notwendigen Kompetenzen für Lösungen mitbringen und es darum geht, diese noch mehr zu verbinden und zu unterstützen. Im 1. Jahr ermitteln wir die Bedarfe der in Linden Süd lebenden Menschen und Akteur*innen und unterstützen dabei, nachhaltige Lösungen zu entwickeln (z.B. der Wunsch nach neuer Kleidung -> Kleidertausch organisieren). Hierfür nutzen wir die aktivierende Befragung inklusive mobiler Methoden und kreativer Formate wie z.B. das BikeMic, erstellen ein Mapping der verorteten Organisationen inkl. Bedarfen und Potenzialen, organisieren Gruppendiskussionen mit den Organisationen vor Ort und sind Ansprechpartner bei Fragen rund um die Organisation von kreativen Formaten. Im 2. Jahr begleiten wir weiterhin, legen aber stärker den Fokus auf Methoden der Selbstorganisation mit der Frage nach Verstetigungsmöglichkeiten: z.B. das Community Building nach Scott Peck als mögliche regelmäßige Methode und durch konkrete Unterstützung/Beratung bei Aktionen/Workshops aus dem Stadtteil für den Stadtteil (wer kann hier was?). Das dritte Jahr soll dem Lösen aus dem Stadtteil, Wertschätzung der Ideen und der Evaluation mit der Frage wie die Ergebnisse auf andere Stadtteile übertragbar sind, dienen. Hierfür wird eine wissenschaftliche Kooperation angestrebt, die mit einem bürgerwissenschaftlichen Nachfolgeprojekt anschließen soll.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
Linden Süd ist ein für Hannover recht junger Stadtteil, dessen Bewohner*innen überdurchschnittlich finanziell gefordert sind; Arbeitslosigkeit, Hoher Anteil an Tranferleistungsempfänger*innen, Zuwanderung sowie alleinerziehend Erlernschaft sind Merkmale, die prägend für den Stadtteil sind. Dies wird auch im Quartiersmanagement unter dem Leitspruch "Wir leben Vielfalt" aufgegriffen - Mit Blick auf Ressourcen der einzelnen und der Leitlinie Teilhabe+ Teilgabe. Es gibt neben dem Quartiersmanagement etablierte Organisationen (z.B. das Café Allerlei, Picobello, NIL, Stadtteilkultur), die einen wichtigen Beitrag leisten oder eben Projekte wie das Stadtteilfest "Lust auf Linden Süd", die ein breites Publikumssprektrum erreichen. Trotz dieser vorhandenen Strukturen zeigt sich eine erhebliche Herausforderung nachhaltige Themen in die Fläche zu bringen, Menschen zu erreichen, die noch nicht mit nachhaltigen Lebensstilen vertraut sind (eben weil diese gemäß der Maßlowschen Bedürfnispyramide Prioritäten woanders setzen müssen) . Hier wollen wir ansetzen. Wir wollen nachhaltige Themen "breiter unters Volk" bringen, indem wir die bestehenden Strukturen, die bereits im Stadtteil sind, weiter stärken, schärfen und unterstützen. Wir verstehen uns als Bündnispartner des Quartiersmanagements, der mit den Mitteln der Gemeinwesenarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Lebenswelten und Bedürfnisse der Bewohner*innen und Akteur*innen agieren kann, mit der Frage wie wir die Menschen in ihrem Alltag abholen können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden Süd
Beschreibung
Wir fokussieren uns auf den Stadtteil Linden Süd, angrenzend an Linden Mitte mit der IGS Linden, Straße am Lindener Berge, inmitten durch Von-Alten-Garten, Straße von Alten Allee, die Ihme runter (Haltestelle Stadionbrücke vorbei, ca. bis zur DHJ Jugendherberge, an den Bahnschienen vom Linden Fischerhof, Ihpol, bis hin zum Stadtfriedhof am Lindener Berge)
Einwohnerzahl
10150
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/hannover/admin/linden_limmer/H035__linden_s%C3%BCd/
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2019.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ein wichtiger Teil unseres Projektes ist es, die Bürger*innen zu aktivieren, sich selbst für eine Verbesserung ihres nachbarschaftlichen Lebens einzusetzen und sie so zu Beteiligten zu machen. Mit dem Projekt "304XX Nana" strebt der Wissenschaftsladen Hannover umwelt-, klima- und soziale nachhaltige Verbesserungen im Stadtteil an. Im Rahmen dieser Zielsetzung nehmen die Projektmitarbeiter*innen eine begleitenden Rolle im Nachbarschaftsdialog ein. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie durch nachhaltige Angebote das Leben der Bewohner*innen verbessert werden kann und wie sie diese selbst umsetzen können (mit dem Ziel der Selbstbefähigung und demokratisierenden Wirkung). Folgende Schritte werden hierbei verfolgt: 1. Schritt: Vernetzung der Organisationen verstärken und bereits vorhandenes Wissen zu Strukturen und Bedarfen im Stadtteil zusammenführen (auf Basis einer engen Kooperation mit Quartiersmanagement) 2. Schritt: Eine Übersetzung der Bedarfe in konkrete, niedrigschwellige Angebote 3. Erste Aktivierung der Menschen durch Befragung en und Aktionen 4. Die Einbindung in Projekte und Begleitung zur Umsetzung eigener Ideen 4. stetige Rückkoppelung ans Quartiersmanagement Diese Schritte sind nicht unbedingt zeitlich hintereinander abfolgend, sondern können auch nebeneinander stehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die im 2. und 3. Jahr umgesetzen Projekte aus dem Stadtteil entstehen und auf den Stärken der Anwohner*innen und Akteur*innen aufbaut. Neue Ressourcen wurden so ersichtlich, aktiviert und weiterentwickelt und die Akteur*innen vor Ort gestärkt..
Beschreibung
durch die regelmäßigen Treffen, Aktionen und Gespräche ist Vertrauen in neue Kooperationnsmöglichkeiten entstanden, auf denen weiter aufgebaut werden kann.
Beschreibung
Neudazugewonnene Mitstreiter*innen aus dem Stadtteil nehmen am Ende des Projektes entscheidende Rollen ein in der Umsetzung eigener Projekte.
Beschreibung
Nachdem im ersten Jahr eine ausgiebige Beschäftigung mit der Frage "Was brauchen die Menschen vor Ort" stattgefunden hat, bauten die nachhaltigen Lösungsideen auf diesem Startpunkt auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Linden-Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fels e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Allerlei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbüro Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Lebenskunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deisterkiez e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Normal in Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pico Bello
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erlöserkirche Linden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Humboldtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilpark Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingshilfe D33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Linden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, mit der Methode des Community Buildings eine gute Methode zur Selbstorganisation einzuführen, die dann mit regelmäßigen Abständen wieder aufgefrischt werden kann, diese Zieleinbarungen sollten mit den Kooperatoinspartner*innen nach Ende des 2. Jahres beschlossen werden. An das dritte Jahr ist ein Kooperationsprojekt im bürgerwissenschaftlichen Format mit der Leibniz Universität Hannover für eine ausführliche Evaluation erstrebenswert.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Berthas Machbarschaften

Ansprechpartner
Lotta Braunert
Funktion gemeinnütziger Verein
Beteiligung und Befähigung der Nachbarschaft rund um den Bertha-von-Suttner Platz
Projektbeschreibung
Zentral gelegen, im Stadtbezirk Hannover Südstadt-Bult, befindet sich der Bertha-von-Suttner Platz. Hier wurde 2014 das Projekt Berthas Beete gestartet. Berthas Beete sollen zu Berthas Machbarschaften wachsen. Mit gemeinsamen Aktionen auf dem Bertha-von-Suttner Platz wird die Nachbarschaft lebendig. Besonders im Fokus stehen soll der Austausch zwischen Jung und Alt. In Workshops sollen die Anwohner*innen befähigt werden Netzwerke zu bilden. Und aktiv zu werden, um ihre eigene Nachbarschaft mit zu gestalten. Gleichzeitig wird der Platz genutzt um Skill Sharing zu ermöglichen. Die Nachbar*innen befähigen sich gegenseitig. So wird der soziale Zusammenhalt gestärkt. Die Südstadt ist einer der am dicht besiedelten Stadtteile in Hannover mit 77 Einwohner*innen je Hektar. Der Anteil der Einzelwohnungen ist dafür sehr hoch. Es gibt also einen hohen Druck auf öffentliche Räume durch dichte Besiedelung. Gleichzeitig erhöht dies die Gefahr von Vereinzelung, da sich Menschen in ihre eigenen Wohnungen zurück ziehen. Berthas Machbarschaften wirkt dem entgegen und schafft Nachbarschaften die Austausch, gegenseitige Befähigung und Hilfe möglich machen. Im erweiterten Projektgebiet wird mit einer mobilen Plattform (Parklet) dezentral gearbeitet. Das Parklet wird auf einem umgebauter Autoanhänger installiert. Es ist begrünt, bietet Aufenthaltsfläche und die Möglichkeit kleine Ausstellungen zu zeigen. So kann es multifunktional für soziale, ökologische und kulturelle Zwecke genutzt werden. Es zieht durch die benachbarten Straßen und eröffnet so neue Räume. Es wird eine Art Beteiligungsinsel. Dadurch werden die Anwohner*innen angeregt über ihre Wünsche für eine lebenswerte Stadt nachzudenken und sie zu äußern. Außerdem wird Raum geschaffen um sich kennen zulernen und auszutauschen. Anschließend an diese erste Projektphase soll das Projekt in andere Stadtteile ziehen. Die an dem Projekt Partizipierenden werden zu Multiplikator*innen. Sie helfen dabei weitere Nachbarschaften zu Machbarschaften zu machen.
Ausgangslage
Die Südstadt ist ein dicht besiedelter Stadtteil indem die Altersverteilung weit auseinander reicht. Zum einen sind 21% der Bewohner*innen über 60 Jahre alt. Zum anderen weist die Südstadt die höchste Säuglingsdichte (10,8 Säuglinge je 1000 Einwohner*innen) auf. Bei einer Dichte von 77 Einwohner*innen pro Hektar wohnen durchschnittlich nur 1,6 Menschen in einer Wohnung. Dies birgt die Gefahr von gesellschaftlicher Isolation. Durch die großen Altersunterschiede kann es zu Segregation kommen. Der demografische Wandel ist auch in der Südstadt spürbar. Die Einwohner*innen sind zunehmend älter und oft auch sozial isoliert. Um mehr Diversität im Stadtteil zu fördern braucht es Austausch und sozialen Zusammenhalt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Südstadt
Beschreibung
Vorrangig Gebiet um den Bertha-von-Suttner Platz, Sallstraße, Stresemannallee, Wredestraße, Böhmerstraße, Stüvestraße, Geibelstraße, An der Questenhorst, Jordanstraße, An der Teifenriede bis Altenbekener Damm, Heinrich-Heine Straße,
Einwohnerzahl
40010
Quelle / Anmerkungen
hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hannover.de Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interessant hier aber die höchste Säuglingsdichte in Stadt Hannover (10 Säuglinge pro 1000 Einwohner*innen) Diese Zahl wird sich also in den nächsten Jahren starkt ändern.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesensarbeit dadurch, dass Einwohner*innen befähigt werden sollen sich für ihre Nachbarschaft zu engagieren und sich für sozialen Zusammenhalt einzusetzen. Das Projekt lädt aktiv zur Teilhabe ein und aktiviert die Stadtbewohner*innen, befähigen sich zu engagieren. Nach den Prinzipien des Gemeinwohls sollen gemeinsame Orte geschaffen werden, Erfahrungen, Wissen und Materialien geteilt werden. Aus Nachbarschaften werden Machbarschaften. Friedliches und solidarisches Zusammenleben in einer dichten Stadt wird möglich. Niedrigschwellige Beteiligung wird möglich. Austausch und Befähigung wird möglich. Das Projekt soll ein Startpunkt sein um darauf folgend in weitere Stadtteile zu ziehen. Der Anlaufpunkt Bertha-von-Suttner-Platz sowie die die Räume die sich in das Netzwerk integrieren werden von einem Kümmerer/einer Kümmerer*in betreut und koordiniert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Veranstaltungen von Bewohner*innen initiiert worden sind, wenn diese ihre Stärken und Fähigkeiten in kooperativ organisierten Workshops teilen, wenn die Bedürfnisse der Bewohner*innen sichtbar gemacht wurden
Beschreibung
Räume gemeinsam genutzt worden sind, es ein aktives Netzwerk um Berthas Machbarschaften gefunden hat, das für gegenseitige Befähigung steht
Beschreibung
Platz belebt und Berthas Beete gewachsen sind. Wenn es weitere kleine Gärten und Nachbarschaftsaktivitäten (wie gestaltete und geöffnete Räume) gibt.
Beschreibung
Es fernab der im Projekt implizierten Veranstaltungen weitere gibt die unabhängig organisiert werden. Wenn es ein oder mehrere Folgeprojekte gibt die durch den Austausch im Projekt entstehen
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Jugend Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirats Südstadt-Bult
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Religionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Südstadtkinderladen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Südstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff "Die Kümmerer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Hannover-Süd
Typ
Stadtteil
Galerie
2018 05 23 11.09.28
bertha2018
mobiles parklet
mobiles parklet3
Zustimmung Veröffentlichung
On