Skip to main content

Räumlicher Treffpunkt

1 Begegnungszentrum TANTE EMMA

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Mit Tante Emma kannst du rechnen: Nachhaltiges Sozialunternehmertum unterstützt lokale GWA
Projektbeschreibung
Der Anstoß für ALLE Aktivitäten war das 2014 in der lokalen Zeitung veröffentlichte Schicksal einer somalischen Familie, welches vier Einwohner aktivierte anzupacken. Aus diesem ersten Einsatz wurde eine wachsende Initiative für Flüchtlinge. Die Vereinsgründung erfolgte 2017 und die Zielgruppe wurde auf alle Hilfebedürftigen erweitert. Mit der ersten Förderung konnten wir die Arbeit professionalisieren und die Ansätze der GWA einführen. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort wohin die EinwohnerInnen dann auch kommen konnten. Aus einem Gespräch mit dem Amt für strategische Sozialplanung (Landkreis) Mitte 2018 ergab sich die Besichtigung eines Bürgermarktes mit weiteren sozialen Vereinen. Dies inspirierte zu Überlegungen für ein neues Begegnungszentrum. Weitere Treffen, eine größere Infoveranstaltung im Februar 2019 und die Gründung eines Arbeitskreises folgten. Mehrere Sitzungen wurden abgehalten. Um nicht in reinen Absichten und vagen Zielen zu verharren, traf die Idee der Antragsstellung im Rahmen der Modellförderung durch das Sozialwerk Cuxhaven e.V. im Arbeitskreis auf Zustimmung. Das Sozialwerk stellte den Antrag und wurde dann tatsächlich auch von der Jury ausgewählt. Nun konnte tatsächlich ein konkreter Ort als Anlaufstelle und Heimathafen in Alt-Cuxhaven geschaffen werden. Schon im März 2020 konnten wir das Begegnungszentrum Tante Emma eröffnen. Die drei Etagen erfüllen jeweils eigene Funktionen: 1. Im KAUFRAUM können Privatpersonen und Kreative Regale mieten, um 2nd-Hand-Waren und Selbstgestaltetes anzubieten. Dabei werden Nachhaltigkeit und lokaler Handel gefördert. 2. Im FREIRAUM werden Büros und ein Versammlungsraum bereitgehalten. So bieten wir sozialen Akteuren an, bestehende Beratungsangebote an einem zusätzlichen Standort zu etablieren (niederschwellig im „Hinterzimmer“ eines Ladenlokals z.B. für Schuldnerberatung + Suchtberatung). Neuen Initiativen und Bewegungen bieten wir eine Heimat, an dem sie ihre Treffen abhalten und sich organisieren können. 3. Mit dem WERKRAUM halten wir ein Atelier und Kreativraum vor. Hier ermöglichen Ehrenamtliche und lokale Künstler Workshops und regelmässige Treffen. Die Besonderheit dieses Begegnungszentrums ist die Einbindung eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes in das Konzept der GWA. Der professionell gemanagte Kaufraum wird Einnahmen erzielen und zunehmend die Abhängigkeit von Fördermitteln verringern.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eine lokale Anlaufstelle ist neben der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag) für eine funktionierende GWA wichtig. Dafür ist das Begegnungszentrum Tante Emma konzipiert. Dabei ist der Name Programm: man kennt sich im Laden an der Ecke, begegnet einander ungezwungen und nebenbei wird gemeinsam das Zusammenleben gestaltet. Prophylaktisch wirken wir verstärkt unter Älteren, Alleinerziehenden und Migranten die von Armut bedroht sind (siehe Armutsbericht LK Cux). Wir beugen zunehmender Anonymität und Spaltung der örtlichen Bevölkerung vor. Positive Begegnungen in angenehmer Atmosphäre laden zum erneuten Besuch ein. Hier finden EinwohnerInnen konkrete Hilfen, Beratung, Freizeitaktivitäten und weiterführende Partizipationsmöglichkeiten. Nach nur sieben Öffnungstagen mussten wir wegen Corona das Begegnungszentrum wieder schließen. Viel Zeit um in Schockstarre zu verharren hatten wir nicht: der Ausfall der Cuxhavener Tafel und die davon betroffenen EinwohnerInnen bewegten uns sehr. So hat unser Verein maßgeblich das Netzwerk für die nachbarschaftliche Corona-Hilfe initiieren und die Räumlichkeiten von Tante Emma wurden temporär dafür als Büro genutzt. Nach acht Wochen konnten wir Tante Emma vorsichtig wieder öffnen, was allerdings nur zögerlich von den EinwohnerInnen angenommen wurde. So müssen wir feststellen, dass die Covid 19-Pandemie uns stark zurückgeworfen hat: Engagierte Mitarbeiter haben in der Nothilfe (zu) viel Energie gelassen. Auch fehlen uns viele Wochen mit ursprünglich kalkulierten Einnahmen aus dem Kaufraum.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Das Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich direkt im Stadtteil Alt-Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt - siehe Bevölkerungspyramide (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide); Projektgebiet = Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicherGeltungsbereich/PolitischeGebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03352-Cuxhaven.html?nn=25856&year_month=202007
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Cuxhaven - siehe Anlage
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für Gesamtstadt: www.wegweiser-kommune.de - siehe Anlage Projektgebiet geschätzt
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.weg-weiser-kommune.de (siehe Anlage) nur ab 65 Jahre; zzgl. ca. 7% der 60-64 Jährige (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
www.wegweiser-kommune.de für Gesamtstadt; Schätzung für Projektgebiet
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die BewohnerInnen. Ihre Themen und Bedarfe sind für uns handlungsbestimmend. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Gestalter im Optimierungsprozess ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status etc. dürfen keine Grenzen bleiben. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem Gebiet. So können sich Initiativen sich um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. In diesem Projekt steht ein Begegnungszentrum als Komm-Struktur im Zentrum. Dies ist die wichtige und logische Ergänzung zu der Geh-Struktur (siehe anderer Antrag). Tante Emma ist der konkrete Ort, an welchem interessierte EinwohnerInnen (z.B. nach der aktivierenden Befragung) sich treffen und vernetzen. Hier finden sie zum einen bestehende Beratungsangebote oder in offenen Sprechstunden weiterführende Hinweise für ihre individuellen Lebenssituationen. Zum anderen ist hier der Kristallisationspunkt, an welchem sich unterschiedlichste EinwohnerInnen zu ihren Themen treffen und aktiv werden. So wird das Begegnungszentrum Tante Emma zunehmend zu dem Ort, wo die Expertise für den Stadtteil Alt-Cuxhaven vorhanden ist. Dies wird die Lobby der EinwohnerInnen in eigenen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen stärken. Zugleich wird hier eine starke Vertretung wachsen, welche von Stadt und Kommune beachtet und aktiv miteinbezogen werden muss.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Räumlichkeiten für verschiedene Beratungs- und Freizeitangebote werden geschaffen und angekommen. Soziales Miteinander wird hier gepflegt und gestärkt.
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen kommen erstmals miteinander in Kontakt. Sie finden Gemeinsamkeiten, entwickeln und realisieren Aktionen. Interessen der EinwohnerInnen werden aktiv verfolgen. Sie schaffen neue, kreative Begegnungsanlässe.
Beschreibung
Gemeinsames und koordiniertes Handeln zugunsten der Interessen der EinwohnerInnen. Gemeinwesenspezifische Planungen und Strategien werden erarbeiteiten. Effizientes und zielstrebiges Vorgehen.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist auf der einen Seite Ansprechpartner für Stadt, Kommune und weitere Netzwerkpartner. Auf der anderen Seite ist er das Gesicht und Vertrauensperson für die EinwohnerInnen und die engagierten Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Nähtreff etc.) gruppiert und haben jeweils einen verbindlichen Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als ExpertInnen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 (u.a. Soziales, Bildung und Kultur) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V., Freie ev. Gemeinde Cuxhaven, EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde, Büro der Innenstadtgemeinden (EKG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, der Paritätische, Hospizverein, Shalomhaus, Blaues Kreuz, Lebensraum Diakonie (ehemals Herbersverein), Wellcome e.V. für frühkindl. Hilfen, Kreissportbund, Förderwerk Bremerhaven/Engergiesparcheck Cuxhaven, Lions, Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TWG Cuxhaven, IG Lotsenviertel, Mayerhoff Consulting, EWE, Hildebrand Personaloptimierung, Reederei Otto Wulf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales+Wirtschaft) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven, facebook
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt, Diakoniestation Cuxhaven, Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. FC Eintracht Cuxhaven e.V., Baskets Cuxhaven, Music made in Cuxhaven e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt MdL Thiemo Röhler (CDU) MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD), SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete, Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch /// Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS im LK Cuxhaven, Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mehrgenerationenhaus, Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Einbindung in kommunale Strukturen ist bereits durch die laufende Arbeit gewachsen. So sind wir in die Vorbereitungen für die Stadtteilkonferenz eingebunden und werden als Partner für das kommunale Konzept für eine aufsuchende Arbeit gesehen. Eine Unabhängigkeit von weiteren Fördermitteln kann unter den gegebenen Rahmenbedingungen nur wie im Antrag beschrieben funktionieren: ein freundliche Übernahme von Marktanteilen durch die EinwohnerInnen selbst.
Galerie
a4a1474b 6638 441b be63 e4c8f445e666
img 3034
tante emma logo jpeg
img 2855
img 4196
img 0510
naehgruppe cn
gruppenfoto unterzeichnung
treffen nach aufruf fuer neue ehrenamtliche
bild moderationswand
beirat okt 2019
Zustimmung Veröffentlichung
On

3H - Hand in Hand in Helmstedt

Ansprechpartner
Andrea Fiedler
Funktion Fachbereichsleitung Migration, Integration, Bildung und Ausbildung
Hand in Hand in Helmstedt
Projektbeschreibung
„Wo stehen wir heute und wo wollen wir morgen stehen? Wer ist das eigentlich - „wir“ ? Der demographische Wandel stellt das Quartier vor neue Herausforderungen. Veränderung als Chance begreifen – Hand in Hand in Helmstedt oder kurz „3H“. „3H“ möchte alle Menschen im Viertel erreichen, hilfsbedürftige Alleinstehende und sozialbenachteiligte Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund, die sich zunehmend dort ansiedeln und Teil eines Prozesses sind, dessen Potential in der aktiven Mitgestaltung der Menschen liegt. Wir wollen Wünsche und Sorgen der Bewohner erfassen und benennen um daraus gemeinsam eine bunte Zukunft zu entwickeln. Vielfalt als Bereicherung, als Chance für Gutes - Partizipation leben und erleben - voneinander lernen um miteinander zu wachsen. Im Rahmen aufsuchender Sozialarbeit wird der/die professionelle Projektmitarbeiter*in eine Bewohnerbefragung durchführen und gemeinsam mit ihnen Stärken und Schwächen des Quartiers herausarbeiten. Die Bedarfsanalyse als Katalysator für Engagement und Identifikation. Zu diesem Zweck soll eine Wohnung angemietet werden, die künftig als Anlaufstelle vor Ort mit Koordinations-, Beratungs-, Vernetzungs- und Vermittlungsfunktionen dient. Dort werden Ressourcen gesucht, aktiviert, vernetzt und zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden präventive Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe kontinuierlich angeboten und Zugangswege fortwährend ermöglicht bzw. erweitert und ggf. Kontakte zu notwendigen Hilfesystemen hergestellt. Des Weiteren werden die Nachbar*innen aus unterschiedlichen Kulturkreisen befähigt, in Konflikt- und Problemsituationen Lösungswege zu entwickeln, die für sie selbst und andere befriedigend sind. Somit soll ein maßgeblicher Schritt zur interkulturellen Öffnung erfolgen und ein "Wir-Gefühl" gefördert werden. Quartiersbezogene Projekte werden initiiert und gemeinsam mit Kooperationspartner*innen vor Ort durchgeführt und somit Teilhabe, Partizipation und Integration gefördert. Dabei sollen lokale, einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure gewonnen werden, um den quartiersbezogenen Projekten einen öffentlichen Rahmen zu geben, Nachhaltigkeit zu gewährleisten und die Etablierung des Konzeptes voranzutreiben, welches insbesondere durch ehrenamtliches Engagement mit Leben gefüllt werden soll. Straßenfesteste, offene Treffs und Kreativangebote für alle Altersgruppen laden alle zur aktiven Gestaltung ihres Lebensraums ein. Hand in Hand in Helmstedt !!!
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Rund um das Helios-Klinikum liegen Friedrichstraße (hier befindet sich unsere Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber), Virchowweg sowie Dammgarten und An-den-Lübbensteinen. Auf einem km² leben ca. 3000 Personen, überwiegend in Mehrfamilienblocks, teilweise mit erheblichem Renovierungsstau. Das uns durch unsere Migrationsberatung sehr gut bekannte Viertel ist geprägt von Armut, Unterversorgung, Wegfall sozialer Beziehungen in der Familie und am Arbeitsplatz und dem Ausschluss vom Leben in der Gemeinschaft. Ein exponentiell wachsender Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitslosigkeit, unzureichende oder fehlende Schulabschlüsse, Ver- und Überschuldung, Gewalterfahrungen, Abhängigkeit von legalen oder illegalisierten Substanzen, psychische und körperliche Erkrankungen tragen mehr und mehr zu einer negativen Entwicklung bei. Wesentliche Ursachen sind offenbar, dass viele bedürftige Menschen die relevanten gesetzlichen Regelungen nicht kennen oder mit der Inanspruchnahme staatlicher Hilfeleistungen Stigmatisierungsängste verbinden. Ein weiteres Problem ist die mangelnde Mülltrennung bzw. illegale Müllentsorgung, die durch die zunehmende Migration verursacht sei. Ruhestörungen und grobe Aufsichtspflichtverletzungen seitens Erziehungsberechtigter tragen zu gesellschaftlicher Unzufriedenheit bei und sorgen für vielfältige Konflikte. Die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in Helmstedt lässt davon ausgehen, dass sich diese Probleme weiter intensivieren können, was wiederum zur Folge, dass viele Anwohner mit Sorge in die Zukunft blicken und das positive Potential des Viertels gänzlich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist. Dies möchten wir nachhaltig ändern!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Helmstedt westlicher Rand
Beschreibung
Helmstedt nord-östlich sowie süd-westlich des Helios-Klinikums
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550 Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550 Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zeichnet sich durch die Zusammenführung der verschiedenen Akteure aus Bereichen der Verwaltung, der lokalen Politik, der privaten Wirtschaft, der lokalen Vereine und der Anwohner*innen aus. Unser Projekt ist sowohl auf Partizipation als auch auf Kooperation angelegt und soll einen integrativen Politikansatz für die Stadtteilentwicklung darstellen. Durch den integrativen Ansatz des Projektes wird das Quartier als Ganzes mit all seinen Herausforderungen in den Blick genommen. Die Menschen, die in dem betreffenden Gebiet wohnen und arbeiten, werden nun effektiv mit in den Planungsprozess einbezogen und es soll somit eine ganzheitliche Aufwertung des Quartiers erreicht werden. Zur Einbindung der Bewohner*innen und zum Aufbau einer nachhaltigen Bewohnerorganisation wird vom DRK Kreisverband Helmstedt e.V. eine Koordinationsstelle mit Büro vor Ort im Stadtteil eingerichtet. Die Aufgaben des Projekts bündeln sich in der Vernetzung der lokalen Akteure untereinander sowie durch die Koordination und Moderation durch den/die Quartiersozialarbeiter*in.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Abbau von Konflikten, Nachbarschaftshilfe, gemeinsame Aktivitäten ???
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Krankenkassen, Gesundheitsamt / Sozialamt des Landkreises Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Margrit Niemann (SPD) - Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales (AJFS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Friedrichstraße / Lademann Realschule / KVHS Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinschaft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH, ADLER Wohnen und Service GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zeitungen: Helmstedter Sonntag, Braunschweiger Zeitung / Helmstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Politik und Verwaltung profitieren von dem Projekt, bzw. der daraus gewonnenen Aufwertung des Quartiers in erheblichem Umfang und unterstützen dieses finanziell. Ansonsten könnten Spenden von Betrieben und Organisationen dazu beitragen den Fortbestand zu sichern.
Galerie
3h hand in hand in helmstedt
Zustimmung Veröffentlichung
On

KLEIne Stube - Stadtteilbegegnung

Ansprechpartner
Heike Totz
Funktion Leitung Familienzentrum
Alt trifft neu - Nachbarschaftliche Kommunikation für das Gelingen eines selbstorganisierten Zusammenlebens in Balance
Projektbeschreibung
Kernstück des Projektes ist die Realisierung des friedlichen Zusammenlebens im Stadtteil „Auf dem Klei“ unter dem Integrationsaspekt. Durch Streetwork und dem aufgrund von Corona an 14 Standorten installierten Projekt „Offenes Fenster“ erfahren wir in vielen Gesprächen von Bewohnern, dass mit der Arbeit im Familienzentrum nicht alle Bedarfe bedient werden können. Deutlich wurde, dass auch die alten Menschen und die vor vielen Jahren Zugezogenen, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder mit persönlichen Schicksalen einen Anlaufpunkt im Stadtteil benötigen. Die Aufgabe besteht darin, alte Traditionen, Werte und Strukturen zu sichern und sie in das Leben neu zu integrieren. Die Balance zwischen „Altem“ und „Neuem“, die nicht mehr stimmt, ist neu zu gestalten. In Begleitung eines Kümmerers wird für die o.g. Vielfalt die KLEIne Stube geschaffen. Ein an das Familienzentrum angrenzender Raum steht zur Renovierung und Nutzung frei. Engagierte Bewohner haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Im 1. Projektjahr werden Wege für aktive Beteiligung und Mitsprache der Bewohner etabliert. Ein Kümmerer erreicht sie vor allem in Streetwork und kümmert sich um Organisation, Planung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aktivierung der Selbstorganisation der Freiwilligen. Durch Gespräche, Arbeitseinsätze, offene Treffen, Zukunftswerkstatt und gemeinsame Feste wird der Umbau und die Inbetriebnahme der KLEInen Stube ermöglicht. In den Folgejahren werden stadteilspezifische Angebote generations- und kulturübergreifend in der KLEInen Stube (von bestehenden Gruppen und selbstorganisierte offene Angebote) installiert und ausgebaut. Durch Kooperation mit dem Familienzentrum (Aktionen und Austausch) und bestehenden Netzwerken können geeignete Unterstützungsangebote vermittelt werden. Es besteht die Chance, dem Stadtteil „Auf dem Klei“ gegenüber Vorurteile abzubauen. Die Bewohner, die Interesse bekunden, sich an der Gemeinwesenarbeit aktiv zu beteiligen, werden befähigt, als Multiplikatoren aufzutreten (durch Gespräche und Begleitung). So ergeben sich 3 Hauptziele für das Projekt: 1. Erreichbarkeit der Bewohner und Akquise für die KLEIne Stube 2. Installation von Angeboten (z.B. Basteln, Singen, Frühstücken, Klönen) und Förderung des Ehrenamtes (Nutzung vorhandener Potentiale) 3. Unterstützung zur Selbstorganisation (begleiteter offener Treff). Die Evaluation des vom Kümmerer dokumentierten Projektverlaufs wird vom Familienzentrum kollegial begleitet.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur im Stadtteil „Auf dem Klei“ hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Einst als gutbürgerliches modernes Wohnquartier gedacht, leben dort nunmehr Menschen aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen. Im Kern des Stadtteils gab es ein kleines Zentrum, bestehend aus einem kleinen Supermarkt, Kiosk und Kneipe. Nach und nach kam der Leerstand. 1989 wurde der „Kindertreff auf dem Klei“ eingerichtet und 2014 in ein Familienzentrum umgewandelt. Durch die vielen generationsübergreifenden Gespräche im Stadtteil (Streetwork, „Offenes Fenster“) wird deutlich, dass die Menschen einen Ort vermissen, an dem sie sich begegnen, klönen, aktiv sein können und gesehen werden. Wir besuchen Spielplätze und gesellen uns auf Sitzbänken, die im Stadtteil aufgestellt sind, dazu. Zurzeit bereiten wir eine Ausstellung über den Klei vor, sammeln Fotos und Geschichten. Auch richten wir einen Tauschladen für Kinder ein. Bei diesen Aktionen erreichen wir die Bewohner und laden sie ins Familienzentrum ein. Es wird über Ausgrenzungen, Gruppenbildungen, Anfeindungen, Diskriminierungen und Rückzug aus dem öffentlichen Leben berichtet. Es lässt sich ein Bedarf nach friedlichem Zusammenleben ableiten. Obwohl der Klei direkt am Stadtzentrum liegt, fehlen hier niederschwellige offene Angebote. Damals hat der ehemalige Kindertreff Stadtteilfeste gefeiert. Wir beleben diese „Kultur“ wieder. In dem zur Verfügung stehenden Raum (ehem. Kiosk) sind Möbel aus dem Kindertreff eingelagert, die für die damaligen Besucher Wiedererkennungswert haben. Es besteht die Bereitschaft seitens der Bewohner, den Ausbau des Raumes aktiv zu unterstützen und mit Leben zu füllen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sarstedt "Auf dem Klei"
Beschreibung
Der Ende der 1960er erbaute Stadtteil „Auf dem Klei“ ist die einzige Siedlung in Sarstedt, die kompakt mit hohen Häusern bebaut ist. Direkt an die Stadtmitte grenzend, stellt sie doch aufgrund ihres Zuschnitts und der engen Bebauung einen Stadtteil für sich dar, der von Bewohnern anderer Quartiere nicht besucht wird und deren Bewohner auch oftmals unter sich bleiben. Durch den Wandel der Bewohnerstruktur von „gut bürgerlich“ zu einer Mischung von Bewohnern aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen sowie den Abzug der englischen Truppen, die dort einige Wohnblöcke bewohnt haben, hat dieser Stadtteil eine hohe Belastung in Krisenzeiten erlebt. Dies äußerte sich insbesondere durch eine hohe Kriminalitätsrate in den 80er Jahren, verbunden mit hohem Wohnungsleerstand und einem schlechten Ruf. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Thema.
Einwohnerzahl
1530
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt der Stadt Sarstedt vom 14.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter Hildesheim sowie auf das Projektgebiet bezogene Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund von Gesprächen im Stadtteil
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter zzgl. Schätzung, da der LK Hildesheim die Transferleistungen nicht auswerten kann
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Gemeinwesenarbeit, da die Bewohner im Mittelpunkt stehen. Mit der Bereitstellung der KLEInen Stube, die auf Grundlage einer Bedarfsermittlung entsteht, erhalten die Stadtteilbewohner eine lokale Anlaufstelle die weder themenspezifisch noch auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet, sondern offen für alle Bewohner ist. Ziel ist es dabei, dass durch das Schaffen von verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten die Qualität der Beziehungen unter den Alteingesessenen und den Neuzugezogenen, den Migranten und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verbessert wird. Unter der Begleitung eines „Kümmerers“ können wohnortnah soziale und individuelle Angelegenheiten zeitnah aufgenommen und durch die Verbesserung der Handlungsfähigkeit des einzelnen bearbeitet werden. Mit der KLEInen Stube entstehen folglich neue Möglichkeiten zur besseren Kommunikation wie auch zur Mitgestaltung und Selbstorganisation des Zusammenlebens im Stadtteil. Da das Familienzentrum und die KLEIne Stube sich in einem Haus befinden, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und die Ausweitung von Kooperationen, wobei der Aspekt der Ressourcenorientiertheit starke Berücksichtigung findet. Schließlich eröffnen Begegnung und Kommunikation, Selbsthilfe und Vernetzung gute Perspektiven für die ortsnahe niederschwellige Bildungsarbeit und die Verbesserung der sozialen und individuellen Chancen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner fühlen sich angesprochen und beteiligen sich aktiv am Projekt.
Beschreibung
... und notwendig. Der Betrieb der KLEInen Stube ist langfristig durch Freiwillige/Ehrenamt gesichert.
Beschreibung
Individuelle Stärken, Talente und Ressourcen werden erkannt, gefördert, gebündelt und in Angeboten bereitgestellt
Beschreibung
Personen mit unterschiedlichen Lebensläufen aus dem Stadtteil besuchen die KLEIne Stube bzw. beteiligen sich aktiv.
Beschreibung
Treffen finden statt. Gemeinsame Vorhaben sind geplant. Unterstützung und Ergänzung ist über den Stadtteil hinaus vorhanden.
Beschreibung
Kommunikation findet statt. Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität, gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird gelebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommunales Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SPONTAN Nachbarschaftshilfe & Freiwilligenagentur (Träger: Diakonisches Werk Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Sarstedt als Träger, hier insbesondere Fachbereich Soziales, Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Stadtmanagerin, Bauamt und Bauhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Hildesheim als Vermieter im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Hedwig Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
neue Kita in unmittelbarer Nachbarschaft in Trägerschaft der Stadt Sarstedt (zurzeit in Planung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Griffbereit" (zurzeit in Trägerschaft der Lebenshilfe Hildesheim e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Suchtberatung der Ökumenischen Suchthilfe Hildesheim/Sarstedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Asyl Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALLWO, VOW und Hausverwaltung Kiepke als Hausverwalter für einige der großen Wohnblöcke im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremienarbeit im Ausschuss für Jugend und Soziales der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitarbeit im Präventionsrat der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch Ausbau des Ehrenamtes u. Qualifikation kann die KLEine Stube nach u. nach in die Hände der Akteure übergeben u. die Position des Kümmerers reduziert erhalten werden (Finanzierung durch Stadt als Träger gesichert). Durch Anbindung der KLEInen Stube an das Familienzentrum werden Ressourcen gebündelt. Die Nähe zu Spontan schafft weitere Möglichkeiten der Kooperation u. Ausweitung der Ehrenamtlichkeit auf andere Gebiete. Das Netzwerk wird auf die im ehem. Supermarkt entstehende Kita erweitert.
Galerie
aussen
Zustimmung Veröffentlichung
On

FITmobil

Ansprechpartner
Jenny Reissig
Funktion 1. Vorsitzende
Fahrradfahrten verbinden Nationen und Regionen
Projektbeschreibung
Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf – ein Team e.V., bringt sich seit Mai 2015 als Dorfverein ehrenamtlich mit verschiedensten Projekten ein. In Gemeinde wird Bürgerbeteiligung großgeschrieben. Medium „Dorfgespräch“, lädt Bürger zur Beteiligung an kommunale Entwicklungsthemen ein. Bürger gründeten den Verein, weil sie Angebote für Senioren, Kinder u. Umweltthemen anbieten wollen. Sept. 2015 traf die Flüchtlingswelle die Gemeinde. Es gab eine Flüchtlingsnotunterkunft des Ld Niedersachsen mit 800 Flüchtlingen. Bürger engagieren sich seitdem in der Flüchtlings-Integrationsarbeit. Zurzeit leben 16 in Wohnungen u. 200 Flüchtlinge in Wohnanlage des LK Gifhorn im OT Lessien. BürgernIdeen werden aufgegriffen u. als Angebote umgesetzt. Dorftreff MOSAIK bietet Klöntreff, Lesestübchen, Kochtreff, Bauchtanzgruppe, Sprachkurse, Café Kinderwagen, Angebote für Wanderungen u. Radtouren, Bürgerfrühstücke, saisonale Nachbarschaftsfeste, Ausstellungen, das Bienenprojekt, Fußball-Integrationsmannschaft, Einkaufsfahrten mit Senioren im vereinseigenen VW-9sitzer-Bus, sowie die Fahrradwerkstatt in der Flüchtlings-Wohnanlage an. In Zeit der Coronaneinschränkungen wurde eine Problematik deutlich, die Jung und Alt gleichermaßen betrifft. Der Verein muss seine Einkaufsfahrten mit den Bürgern einstellen, dafür wird für die Bürger eingekauft. Kontaktsperren, keine Nahversorgung u. schlechter ÖPNV lässt die Senioren vereinsamen. Nahversorgung befindet sich in Nachbarorte 7-12 km entfernt. Angebot, Einkaufsfahrten mit vereinseigenem VWBus, soll mit 2 E-Lastenbikes erweitert werden. 1 soll in Wohnanlage Lessien stehen u. 1 am Dorftreff MOSAIK. So können mit Senioren gemeinsame Einkäufe mit den Bikes gemacht werden. Einkäufe auch für nicht mobile Senioren können damit transportiert werden. Die Lastenräder sollen auch für Ausflüge mit kleinen Kindern genutzt werden. Bürger und Flüchtlinge lernen die Wege, Sehenswürdigkeiten u. Ausflugsziele in der Region kennen. Gemeinde plant Ladestation für E-Bikes. Die 56 qkm große Gemeinde verfügt über ca. 180 Km Land- u. Forstwege u. lädt zum Fahrradfahren ein. Verein will dazu beitragen, dass das gemeinsame Ziel Integration u. gemeinsames Fahrradfahren sich stets weiterentwickelt. Soziale Kontakte werden geknüpft, sportliche Betätigung für Kinder/Senioren wird gefördert. Einfache handwerkliche Tätigkeiten an Fahrrädern werden vermittelt. Die Umsetzung des Projektes wäre ein weiterer Baustein für eine gute dörfliche Lebensqualität.
Laufzeit
2020-11-15 00:00:00
Ausgangslage
Seit 09.2015 leben Flüchtlinge in Wohnanlage (z.Zt. ca. 200) des LK Gifhorn. Räder sind gerade hier wichtiges Fortbewegungsmittel. Die Bushaltestelle ist 2 Km von der Wohnanlage entfernt. Die Infrastruktur der Gemeinde, wie Kindergarten, Schule, Bank und Sportplätze, ist im Ortsteil Ehra und von Wohnanlage 4 Km entfernt. Gleiches Problem gilt auch für Senioren, da im Ort keine Nahversorgung (Entfernungen zu nächsten Möglichkeiten 7-12 Km) vorhanden ist. Der ÖPNV ist nicht optimal und in Ferienzeiten zusätzlich eingeschränkt. Für die Bevölkerung ist das Fahrrad ein wichtiges Fortbewegungsmittel. Durch das Projekt soll Eigeninitiative zur Nahversorgung, soziale Kontakte und sportliche Betätigung gefördert werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
38468 Ehra-Lessien
Beschreibung
Gemeinde Ehra-Lessien in der Samtgemeinde Brome mit dem Grundzentrum sowie umliegende Samtgemeinde Boldecker Land und Einheitsgemeinde Sasenburg
Einwohnerzahl
1700
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
200 Flüchtlinge bei Gesamteinwohnerzahl 1700, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
radweg.jpg (183.82 KB)
GWA/QM-Ansatz
Der Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf - ein Team e.V. ist ein sehr gut vernetzter Dorfverein. Nach Kenntnis von Problemen oder Handlungsfeldern wird nach Lösungen gesucht und überwiegend auch umgesetzt. Gerade die Bürgerbeteiligung ist hier ein wichtiges Kriterium. Nach dem Motto "nicht, was wird für mich getan, sondern was kann ich tun", werden Bürger an Entscheidungsprozessen beteiligt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standart ist erreicht, wenn die Bürger die Angebote des Dorftreffs annehmen
Beschreibung
Nach Unterstützung von "Machern" ist Ziel, dass sich die Bewohner selbst für Veranstaltungen organisieren
Beschreibung
Kooperationen funktionieren schon jetzt. Dorfveranstaltungen wie z.B. Weinfeste werden von allen Vereinen zusammen ausgetragen.
Beschreibung
Jeder Verein muss nicht alles haben, man sich sich untereinander aushelfen. Z.B. vereinseigener Bus kann durch einen einmaligen Jahresbeitrag von 50,-- € von den Vereinen vor Ort mit genutzt werden.
Beschreibung
Alle Vereine und Verbände treffen sich regelmäßig und tauschen sich aus nach dem Motto "gemeinsam sind wir stark"
Vorhandene Strukturen
Qualifizierte Engagementlotsin für Ehrenamtliche in Niedersachsen, sowie qualifizierte Dorfmoderatorin unterstützt ehrenamtlich die Arbeit des Fördervereins. Enge Zusammenarbeit mit allen Vereinen in der Gemeinde. Veranstaltungen wie Weinfest oder Adventskranzanleuchten werden gemeinsam ausgerichtet. Teamsprecher werden qualifiziert durch Teilnahme an Workshops bundesweiter Organisationen wie z.B. Bündnis für Demokratie und Toleranz, Niedersachsen packt an oder ähnliche. Beratungsstipendium von "startsocial" wurde für Bestandsanalyse und Projektmanagement erfolgreich genutzt. Förderverein hat sich weiterentwickelt und hat sich als feste anerkannte Institution sowohl für Dorftreff MOSAIK - Angebote als auch in der Integrationsarbeit in der Gemeinde und Region etabliert. Gemeinde unterstützt den Dorftreff, indem ein ehemaliger Laden Miet- und Heizkostenfrei genutzt werden kann und jährlich gibt es einen Zuschuss von 1000,-- €, die die Nebenkosten decken. Für jedes Angebot innerhalb des Dorftreffs (MOSAIK) und Integrationsarbeit (FIT) gibt es eigene Sprecher, die sich in den jeweiligen Gruppen ehrenamtlich engagieren. Als Anerkennung für die geleistet Arbeit für die Dorfgemeinschaft wurde der Verein schon 2x vom BfDT ausgezeichnet und ist in diesem Jahr für den Deutschen Ehrenamtspreis nominiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Jörg Böse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum,Inh. Hilda Rüdiger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilige Feuerwehr, Ortsbrandmeister Dirk Lindenblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein TuS, Vorsitzender Sven Grabowski
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Ortsgruppe, 1. Vorsitzende Ute Scheer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule und Kindergarten in Ehra-Lessien sowie LEB (ländliche Erwachsenenbildung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Helmut Kramer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkswagen Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fahrradhändler in der region
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allerzeitung, Isenhagener Kreisblatt, Gifhorner Rundschau und Samtgemeindeblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bundes- und Landtagsabgeordnete
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsstabstelle Landkreis Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werbesponsoren an vereinseigenem VW-Bus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tourismusverband Südheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturschutzbund Bromer Land
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist innovativ sowie in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht nachhaltig angelegt. Projektantrag soll Anschubfinanzierung darstellen. Nach Finanzierungszeitraum sind Strukturen der ehrenamtlichen Unterstützung aufgebaut sowie die Instanthaltung der Lastenfahrräder gesichert. Dorftreff und dazugehöriges Grundstück (Eigentümer Gemeinde) mitten im Ortsteil Ehra dürfen bis auf unbestimmte Zeit kostenfrei genutzt werden. Da gemeinnützig anerkannt, kommen regelmäßig Spenden.
Galerie
fuer jenny 1
haus foerderverein
mosaikundfit72
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Vielfalt in Neumünden gemeinschaftlich leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern*innen implementiert. Für diese Vielfalt wurde ein Begegnungszentrum (BZ) mit einer Projektkümmerin errichtet. In den ersten zwei Projektjahren wurden bereits in einem interaktiven Beteiligungsprozess Angebote für und mit Anwohnern*innen etabliert. In den Folgejahren wird nun im Quartier auf verschiedenen Ebenen an der Aufwertung des Viertels gearbeitet. Darauf ist auch das strategisches Ziel des Projekts mit seinen drei Unterzielen ausgerichtet und aufgebaut. 1. Das bereits in Neumünden entstandene Netzwerk soll gepflegt, genutzt und erweitert werden, die Lebenswelt Neumünden soll unter Einbeziehung der Bewohner*innen und deren Ideen aufgewertet werden. Hierzu werden verschiedene Ansätze zur Einbindung der Menschen im Quartier verfolgt, z. B. Begehungen, Straßenaktionen, gemeinsame Grillabende sowie einer Ideenschmiede. Aus den Interessen heraus sollen AG´s gebildet werden, die durch das Netzwerk unterstützt werden. 2. Durch Sensibilisierung der Anwohner*innen für „ihr Viertel“ soll der Blick auf vernachlässigte Orte fallen. Begehungen unterstützen den Prozess, die Bürger*innen werden eingebunden. Konkret sind zwei Orte zu benennen, die aufgrund von Beschwerden identifiziert werden konnten: verwildertes Areal an der Hannoverschen Straße sowie vernachlässigte Blühinseln in der Wildemannschlucht. 3. Benannte Orte sollen aus den Ideen der Bevölkerung heraus gestaltet werden. Ein starkes Netzwerk und Kooperationspartner begleiten und unterstützen. Die positiven Ergebnisse und Erfolge werden durch qualitativ hochwertigen Content über verschiedene Social Media Kanäle verbreitet. Analog folgt der Austausch über eine Stadtteilzeitung und den persönlichen Kontakt durch Teilprojekte und generations- und kulturübergreifende Begegnungsformate wie z.B. Kochabende, gemeinsame Feiern, Frauen- und Infocafés und einem offenen Treff. Das BZ wird weiter mit Leben gefüllt. Damit wird die Sozialstruktur im Stadtteil merklich verbessert und ausgeweitet. Die Kümmerin beschäftigt sich mit Organisation, Planung, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit, Social Media, Unterstützung und Aufbau von selbstorganisierten Aktivitäten der Anwohner*innen sowie der Unterstützung der Gestaltung des öffentlichen Raumes Neumünden durch Bürger*innen. In den Folgejahren werden im BZ geeignete Hilfsformen und Angebotsstrukturen initiiert, ausgebaut und optimiert. Es entsteht eine Bürgeranlaufstelle.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der Jungen in die nahen größeren Städte. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit ca. 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit ca. 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Die Stadt Hann. Münden bewirbt sich ebenfalls um die Ausschreibung "Gute Nachbarschaft", wobei die Projekte verschiedene Ansätze verfolgen. Das BZ und die Stadt stehen im Dialog miteinander. In Neumünden hat die Zusammenarbeit mit der Stadt Hann. Münden durch den Einsatz einer Sanierungsmanagerin (entstanden durch Energieagentur GÖ) in Kooperation mit weiteren Stellen begonnen. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Geflüchteten in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere Neumünden hat mit der Wohnanlage für Geflüchtete im Haus der Nationen multinationalen Zuwachs bekommen. Überproportional viele Bürger sind auf staatl. Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Daraus resultiert der Ruf als unattraktiver Stadtteil. Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden, dem Stadtteil fehlt Verbundenheit und eine Bürgeranlaufstelle für die Belange und Probleme der Menschen, die hier leben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird auf ca. 20% geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzungen des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, den Stadtteil Neumünden aufzuwerten und den Bewohner*innen Stimme und Raum zu geben, sich an der Erarbeitung der Gestaltung zu beteiligen und selber aktiv zu werden. Hierzu werden Ansprache und Information der Bürger*innen durch eine "Kümmerin" übernommen, der Austausch wird gefördert und Menschen aktiviert sich im Stadtteilentwicklungsprozess einzubringen und Teil zu werden. Die Geschichte des Stadtteils wird mit einbezogen und Identität mit Neumünden wird geschaffen. Hiermit ist eine aktive Belebung des Begegnungszentrums verknüpft, weiterhin wird das Wirken des Begegnungszentrums im Haus der Nationen ausgebaut. Bürgernahe kultursensible Angebote und Veranstaltungsformate für alle Generationen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Vielfalt in Neumünden gemeinschaftlich leben“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll die „Kümmerin/Gastgeberin“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und unterstützt bei Vereinsgründungen. Der Stadtteil wird mit Hilfe des BZ bzw. der „Kümmerin“ aufgewertet, die Gemeinschaft wird gefördert und die soziale Benachteiligung verringert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
1200 Haushalte in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Beschreibung
Aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Beschreibung
Das Begegnungszentrum und gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden.
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur im OX, DenkmalKunst e. V., Kunstverein Mündener KunstNetz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Ruderverein e. V., Rock for Tolerance e.V., Mündener Tafel e. V., Mündener Kanu-Club e. V., Familienzentrum Hann. Münden e.V., Red Stars Drum & Bugle Corps Hann. Münden, Münden blüht und summt, Mehr!Generationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Münden e.V., Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Bürgertreff Hann. Münden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauverein Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD - Ortsverein Münden, CDU - Stadtverband Münden, Bürgerforum Hann. Münden (BFMÜ), GRÜNE - Ortsverband Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Haus der Nationen geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird durch die Akquise von externen Fördermitteln und durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das zukünftige Fortbestehen des Begegnungszentrums nahtlos gewährleistet.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bunte Vielfalt im Zukunftszentrum - von Mensch zu Mensch

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Teilhabe für Alle
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist für die Bewohner der drei Stadtteile eine feste Anlauf- und Begegnungsstätte geworden. Von hier aus werden die drei sozial benachteiligten Stadtteile betreut, unterstützt u. die verschiedenen Projekte geplant. Durch die Vielfalt der Angebote fühlt sich jede/r Bewohner/in angesprochen. Die vielen Hilfs- u. Begegnungsangebote nutzen ganz unterschiedliche Zielgruppen. Regelmäßige Befragungen der Bewohner/innen durch die Stadtteilmanagerinnen ergeben immer wieder neue Bedarfe. Diese Bedarfe werden von den Stadtteilmanagerinnen zusammen mit den Bewohner/innen geplant und umgesetzt. Gerade in unserem ländlichen Raum, der stark von der Demografie-Wandel geprägt ist, sind diese Angebote unverlässlich. Dies wurde auch immer wieder durch Vertreter aus der Politik bestätigt. In unserer täglichen Arbeit steht die Integration und Teilhabe, aber auch die ökonomischen, sprachlichen, kulturellen, gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen im Vordergrund. Dabei stellen wir fest, dass ohne professionelle Unterstützung die Bewohner/innen überfordert sind. Durch die Förderung haben wir die Möglichkeit, die Bewohner/innen aktiv zu unterstützen. Die Erfolge zeigen auch, dass unsere Angebote gerne angenommen und genutzt werden, um die Lebenssituationen in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Aussagen der Bewohner/innen sind z. B. : „ Das Zukunftszentrum ist mein 2. Zuhause, hier fühle ich mich wohl, kann mich austauschen und bin unter Gleichgesinnten.“ Oder: „ Im Zukunftszentrum fühle ich mich wohl, weil ich hier so angenommen werde wie ich bin. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Unser Motto ist: Wir verstehen uns als Partner auf Augenhöhe und als Ort für Menschen, die in dieser Gesellschaft oft keinen Platz finden. Wir bringen Alle zusammen u. fördern Integration. Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Das überträgt sich auch auf die Bewohner/innen. Mit der neuen Förderung soll in den nächsten drei Jahren zum einen die Arbeit weiter verstetigt werden, zum anderen sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Gemeinwesenarbeit auf die umliegenden Dörfer auszuweiten. Hierzu fahren wir z. B. in die Dörfer u. wollen mit einem Meghaphon die Bew. auffordern, sich mit uns auf dem Dorfplatz zu treffen, um dadurch in den Austausch u. die Bedarfsermittlung zu kommen. So können z. B. die Angebote des Senioren-Hilfsdienstes oder die Nachbarschaftshilfen etabliert oder ein Mobilitätsangebot geschaffen werden.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Nachdem wir in 2017 mit dem Projekt ZukunftsZentrum gestartet sind, konnten wir in den 3 Stadtteilen mit sozialem Brennpunkt erreichen, dass die unterschiedlichen Personengruppen sich durch die vielfältigen Angebote angesprochen fühlten. Durch die verschiedenen Projekte konnten viele Menschen aus der Abwärtsspirale geholt werden. Durch die Aktivierung der Bewohner durch die Stadtteilmanager haben sich schon einige Bewohner in verschiedenen Projekten engagiert und dadurch Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Allerdings haben wir auch festgestellt, dass es einige Bedarfe auch über die Stadtteilgrenzen hinaus gibt. Dannenberg ist mit seinen 28 Ortsteilen und Dörfern stark vom demografischen Wandel geprägt.In der Stadt Dannenberg liegt der Bew. -Anteil der Senioren bei 30,8 % auf Samtgemeinde-Ebene sogar auf 34%. In den umliegenden Dörfern gibt es keinerlei Infrastruktur und keine Nahversorgung. Das bedeutet, auch außerhalb der Stadtteilgrenzen gibt es viele Menschen, die durch Isolation und Vereinsamung nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dies liegt zum einen an der mangelnden Mobilität, aber auch am mangelnden Einkommen. Die Menschen sitzen in den Ortsteilen/Dörfern fest, Busse fahren höchstens 3 x am Tag und der Fahrpreis ist relativ hoch. Hier ist die Abwärtsspirale vorprogrammiert und es gibt dringenden Handlungsbedarf.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue - Feldstraße. /Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf Straßenzüge Feldstraße. / Bellmannsfeld, Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue- Develanging
Beschreibung
Der Develang mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Integrationsbeauftragte Landkreis Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise ( Elbe- Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
develangring_0.png (61.68 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr./Franz-Lübeckstr.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elbtalaue
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich anhand der Samtgemeinde-Grenzen.
Einwohnerzahl
20759
Quelle / Anmerkungen
Zensus 1011
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
img_2040.jpg (96.5 KB)
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiterer Netzwerke und Kooperationsstrukturen, Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst, Aktivierung der Bew. auch außerhalb der Stadtteile einen Schwerpunkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv en. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Beschreibung
Unser Leitgedanke "Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel ist, dass die Nachbarschaftshilfen von den Bewohnern selbst organisiert werden.
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtmarketing Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
psychiatrische Tagesstätte der Brücke e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg-Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wendland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Genossenschaft Bauverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotary Club
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternforum der ev. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogischer Kindergarten Leben Leben
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Weiterhin soll versucht werden, über die kommunalen Strukturen eine, evtl. auch anteilige Finanzierung möglich zu machen. Hier sind und bleiben wir nach wie vor in Gesprächen mit dem Bürgermeister und den politischen Gremien vor Ort. Hierzu soll eine Strategie für eine nachhaltige Finanzierungsgrundlage entwickelt werden, um andere Finanzierungsmöglichkeiten zu akquirieren. Ziel ist, durch unabhängige Finanzierungsmöglichkeiten die Zukunft des Zukunftszentrums zu sichern.
Galerie
c236da5a e0aa 4a15 a29e aee5fa58619a
e749b90e a2b0 4978 96da 15d598a637df 1 201 a
3ebd4e8f 6de1 4df6 93ae dc51b6d7ba5e
7a21ffe8 3fde 4fc2 8698 425533a99a84
0195bb7e 5768 4dc4 91cd fca6dd45309d
8d193030 0ea6 4fa7 9a61 90d52296abc6
8a5ef43c d34b 43aa a8ae 00a679e688b3
b53dde44 7fe9 4ff8 b79f d55afc38975e
Zustimmung Veröffentlichung
On

Samtgemeinde Neuenkirchen lebendige Dorftreffpunkte

Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
Funktion Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt
Aufbau lebendiger Dorftreffs
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen (ca. 10.500 Einwohner) besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück. Die Bürger/innen der Samtgemeinde Neuenkirchen haben in den vergangenen Jahren aktiv an Beteiligungsformaten, wie dem Audit familiengerechte Kommune und der sozialen Dorfentwicklung teilgenommen. Aus diesen Beteiligungsformat ist u.a. ein Multifunktionshaus (Drehscheibe) in Neuenkirchen entstanden. Dort werden neben einem Shop in Shop Angebot, auch Beratungs- und Dienstleistungsangebote ermöglicht. Nun wünschen sich die Bürger/innen einen lebendigen Dorftreff, mit Bildungs- und Beratungsangeboten, für offene und generationsübergreifende Angebote, im Zentrum der jeweiligen Mitgliedsgemeinde. Folgende lebendige Dorftreffpunkte wurden in die Dorfentwicklungspläne aufgenommen: - Gemeinde Merzen: auf dem Gelände der Grundschule Merzen als Jugend- und Dorftreff - Gemeinde Neuenkirchen: in der ehemaligen Gaststätte Haarmeier - Gemeinde Voltlage: auf dem Gelände der Grundschule Voltlage der sog. Dorfküche Zum 15.09.2020 stellte die Samtgemeinde Neuenkirchen einen Förderantrag im Rahmen der ZILE Förderung Dorfentwicklung zur baulichen Errichtung der Dorfküche. Diesem Antrag wurde nun entsprochen, so dass die ersten Räumlichkeiten im Jahr 2020 und 2021 entstehen. Benötigt wird im Rahmen der Gemeinwesenarbeit eine Koordination zur Belebung der „lebendige Dorftreffpunkte“. Der Koordinator / Die Koordinatorin bündelt die bereits vorhandenen Strukturen und Angebote der Samtgemeinde und der jeweiligen Mitgliedsgemeinden vor Ort. Darüber hinaus hat diese Personen eine wichtige Lotsenaufgaben und muss die Wünsche/Bedarfe generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick zu nehmen, sowie Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten aus der Bürgerschaft anzubieten. Insbesondere soll das Engagement-Potenzial in der Samtgemeinde Neuenkirchen für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote („Kleine Hilfen“; Arbeitsgruppen aus der sozialen Dorfentwicklung etc.), aber auch für Freizeit- und Kulturangebote erschlossen werden bzw. weiterhin erhalten bleiben. Durch einen Prozess der Gemeinwesenarbeit soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht sowie die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
In der SG Neuenkirchen leben viele Aussiedler, hinzu kommen Menschen mit Fluchterfahrung. Eine Dorfgemeinschaft hat sich nicht gebildet, die Alteingesessenen, die Aussiedler und die Menschen mit Fluchterfahrung bleiben unter sich. Eine wirkliche Integration ist bisher nicht gelungen. Die SG Neuenkirchen steht vor der Herausforderung einer überalternden Bevölkerung, mit unterschiedlichen Nationalitäten und dadurch geänderten Nutzungsansprüchen und Integrationserfordernissen. Unter Leitung der SG Neuenkirchen wurden ehrenamtliche Helfer- und Unterstützerstrukturen für Senioren (Kleine Hilfen) gebildet. Zur Unterstützung des Ehrenamtes gibt es bis Ende 2020 eine Freiwilligenagentur. Beratungs- und Dienstleistungsangebot wurden in dem Samtgemeindeprojekt Drehscheibe etabliert. Die Versorgungsstruktur in den jeweiligen Mitgliedsgemeinden sind gesichert, während das Mobilitätsangebot eingeschränkt ist. Ortskerne mit lebendigen Einkaufs- -und Fußgängerzonen gibt nicht. In den Mitgliedsgemeinden wird überwiegend gewohnt. Mehrgenerationenfamilienstrukturen gibt es aufgrund des Fortzuges von jüngeren Menschen selten. Alte, alleinstehende Menschen leben isoliert. Die Einsamkeit und der Hilfebedarf der Bürger/innen steigt stetig. Vor Ort werden deshalb Angebote benötigt, damit das soziale Miteinander, sowohl in den Gemeinden, wie auch samtgemeindeübergreifend gestärkt wird. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in Koordinierung der vorhandenen Ressourcen, der Vernetzung der Akteure, einem altersgerechtes Unterstützungsangebote, Familienaktivitäten, Beratungs- und Kulturangebot vor Ort sowie darin die Engagement- und Selbstorganisationspotentiale in der Fläche zu erhöhen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen- lebendige Dorftreffpunkte
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestl. Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. In der Samtgemeindeverwaltung in der Mitgliedsgemeinde Neuenkirchen soll die Koordinierung verortet sein. Der erste lebendige Dorftreffpunkt entsteht in der Mitgliedsgemeinde Volltage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im Landkreis OS.
Einwohnerzahl
10499
Quelle / Anmerkungen
Stand EWO 01.06.2016 Information der Homepage der Samtgemeinde Neuenkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten vom 31.12.2018 Ldkr. OS
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS Stichtag 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung (Koordination) der unterschiedlichen Akteuer in der Samtgemeinde Neuenkirchen wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bürger/innen unter deren Einbeziehung. Es sollen Strukturen geschaffen werden, die zu kollektivem Empowerment führen. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden.Durch Bewegungs-, Gemeinschafts- und Qualifizierungsangebote werden Menschen für die unterschiedlichen Lebenssituationen sensibiliert; Konflikte in der Nachbarschaft werden abgebaut. Die darausfolgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Durch verstärkten Austausch, Beratung vor Ort und nachbarschaftliche Hilfe sind Bürger/innen zur Bewältigung ihres Alltags befähigt. Selbsthilfepotenziale werden gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat Kontakt zu den verschiedenen Bürger/innen und den Vereinen,Verbänden vor Ort ; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert
Beschreibung
Bürger/inn kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt.
Beschreibung
Potenziale der Vereine, Verbände und Bürger/innen sind bekannt und dokumentiert. Ressourcen werden genutzt u. weiterentwickelt zur belebing der Dorftreffs
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen und genutzt (insbes. Menschen mit Fluchterf60+ und Migranten)
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Freiwilligenargen, Drehscheibe, Jugend-und Seniorenarbeit und Bürgerengagement“ austauschen und ihre Arbeit abstimmen
Beschreibung
Aus der Projekterfahrung entwickelt die Verwaltung perspektivisch ein strategische Entwicklungsziel zur Stärkung des ländlichen Raums
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Overberg-Grundschule Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Katharina Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Triebwerk e.V. - Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfe der Samtgemeidne Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kleine Hilfe für Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenargentur Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Drehscheibe Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden mit Hilfe der Koordinationsstelle nachhaltige Beteiligungsformate und Ehrenamtsstrukturen aufgebaut. Diese Strukturen werden während der Projektlaufzeit bis zur Selbstorganisation unterstützt. Die laufenden Kosten für die Standorte werden dauerhaft von der SG Neuenkirchen getragen. Die Stelle der Koordination soll langfristig die Arbeit der Freiwilligenargentur unterstützen, ein politischer Beschlüssen wird Ende 2023 angestrebt. Jährlich erfolgt ein Bericht im Rat.
Zustimmung Veröffentlichung
On

NachBar

Ansprechpartner
Leonore Determann
Funktion Vorsitzende
Nachbarschaft gestalten, Mobilität fördern
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes werden durch gezielte Maßnahmen, wie wohnortnahe Beratungs-, Freizeit-, Begegnungs- und Hilfsangebote und der Errichtung einer zentralen Anlauf-/Koordinierungsstelle die soziale Teilhabe, Nachbarschaftshilfe, die intergenerationellen/interkulturellen Kompetenzen sowie die Mobilität gefördert, die in dieser Region ein besonderes Hindernis darstellt. Die Bedürfnisse der Bürger*innen wurden vorab durch Fragebögen ermittelt, als Ergebnis lässt sich festhalten, dass Senior*innen und Flüchtlinge von gleichartigen Problemen betroffen sind und es sich daher anbietet gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln. Zu Projektbeginn geht es daher darum Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, damit es überhaupt ermöglicht wird sich kennenzulernen, Gespräche zu führen und Gemeinsamkeiten zu entdecken um, später das nachbarschaftliche Zusammenleben generationen- und kulturübergreifend zu gestalten. Eine zentrale Anlaufstelle, die NachBar unterstützt und koordiniert verschiedene Angebote. Sie dient weiterhin als Nachbarschafstreff, damit die Wünsche, Ideen, Vorstellung und Fähigkeiten der Bürger*innen bei Runden Tischen/Freizeitangeboten/etc. kommuniziert, aufgegriffen und einbezogen werden. Ziel ist es im Projektverlauf die Bürger*innen zu befähigen gemeinsam aktiv ihre -auch gemeindeübergreifend- Nachbarschaft zu gestalten. Die zentrale Anlaufstelle wird im KBV-Heim in der Gemeinde Utarp angesiedelt, welches im nächsten Jahr zum Nachbarschaftszentrum ausgebaut wird. Anlaufstellen in den einzelnen Mitgliedsgemeinden ermöglichen wohnortnahe Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen, bspw. durch rotierende Sprechstunden für verschiedene Bereiche der Sozialberatung. Dafür werden vorhandene noch nicht vollumfänglich genutzte vorwiegend barrierefreie Räumlichkeiten in Anspruch genommen, wie bspw. Vereinsheime, etc. Im weiteren Verlauf des Projektes ist es Ziel, neue Mobilitätsoptionen zu entwickeln, um den Bürger*innen mehr Möglichkeiten zu bieten an der Nahversorgung teilzunehmen (Bürgerbus/Rufbus/etc.) Dazu sollen gemeinsam Ansätze gefunden werden den Mobilitätsdefiziten entgegenzuwirken. Ziel ist es vorhandene private Initiativen und das Mitfahrsystem „Fahr mit“ in das Projekt zu integrieren, bzw. "wiederzubeleben". Zum übergeordneten Ziel während des gesamten Projektzeitraums gehört es, bestehende Initiativen in den Gemeinden nutzbarer zu machen (Fahr mit), bzw. auszuweiten (Anti-Rostinitiative) und gemeindeübergreifend anzubieten.
Laufzeit
2020-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde Holtriem gehört zum Landkreis Wittmund und besteht aus 8 Mitgliedsgemeinden, denen ehrenamtliche Bürgermeister*innen vorstehen. Zwei Gemeinden verfügen über einen Jugendtreff. Der Landkreis Wittmund ist mit ca. 57000 Einwohnern zweitkleinster in Niedersachsen. Damit geht eine vergleichsweise sehr geringe Bevölkerungsdichte (fünftkleinste in Niedersachsen) und besondere Strukturschwäche einher. Die demografische Entwicklung weist einen besonderen Handlungsbedarf auf. Jugendliche wandern oftmals nach der Ausbildung oder dem Abitur ab und kommen selten in die Heimat zurück. Die ältere Generation ist häufig betroffen von Armut und Vereinsamung. Zentrale Behörden (Jobcenter, Ausländerbehörde, etc.) sind vorrangig in der Stadt Wittmund zu finden. Im gesamten Landkreis ist kein nennenswerter ÖPNV vorhanden. Beratungsstellen, Freizeitangebote, öffentl. Einrichtungen in der Kreisstadt, Fachärzte, etc. sind ohne eigenes Fahrzeug kaum erreichbar. Dies stellt gerade für ältere Menschen, die oftmals nicht über eine stabile familiäre Bindung verfügen und in diesem Bereich untergebrachte Flüchtlingsfamilien vor große Herausforderungen, so kommen Arztbesuche häufig einem Tagesausflug gleich, und viele peripher untergebrachte Flüchtlingsfamilien haben nur geringe Integrationschancen. Der AWO Kreisverband ist auf vielen Gebieten im Bereich der sozialen Arbeit landkreisweit tätig, unsere Angebote werden gut angenommen, wir sind im täglichen Gespräch mit den Bürger*innen und wissen um ihre Wünsche/Probleme und Bedürfnisse. Um einen detaillierteren Überblick zu erhalten haben wir eine Bürgerbefragung durchgeführt, auf deren Ergebnis die Projektidee entstanden ist.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Holtriem mit den Mitgliedsgemeinden Ochtersum, Utarp, Blomberg, Neuschoo, Westerholt und Eversmeer
Beschreibung
Die Samtgemeinde Holtriem gehört zum Landkreis Wittmund in Niedersachsen. Zur Samtgemeinde gehören die Mitgliedsgemeinden Ochtersum, Eversmeer, Westerholt, Nenndorf, Utarp, Ochtersum und Blomberg. Die Samtgemeinde grenzt im Nordwesten, Westen und Süden an den Landkreis Aurich. Östlich schließt sich die Samtgemeinde Esens (ebenfalls Landkreis Wittmund) an.
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Samtgemeinde Holtriem
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle T0901035 und T0901050, hierbei handelt es sich ausschließlich um Flüchtlingsfamilien, Personen mit Migrationshintergrund sind hier nicht erfasst.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle T0901035 und T0901050
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ausschlaggebend für die Umsetzung des Projektes sind die Wünsche/Interessen der in der Samtgemeinde Holtriem lebenden Bürger*innen mit dem Ziel eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen. Während des gesamten Projektzeitraum wird durch aktivierende Befragungen, runde Tische, Zukunftswerkstatt, o.ä. eine permanente Bürgerbeteiligung sichergestellt. Dadurch identifizierte Potentiale und Lücken sollen anschließend genutzt bzw. geschlossen werden. Die Bürger*innen sollen ermutigt werden das Zusammenleben in der Gemeinde zu gestalten und Nachbarschaft zu fördern, hierzu bedarf es ebenso kommunikations- und mobilitätsfördernder wie generationen- und kulturübergreifender Angebote die sich an den Bedarfen, insbesondere derer, die von der sozialen Teilhabe ausgeschlossen sind, orientieren. Um dies zu erreichen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Diakonie/DRK/Paritätischer Wohlfahrtsverband/Caritas
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Holtriem mit 8 Mitgliedsgemeinden, Landkreis Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KBV Freesenholt Utarp, AWO Ortsverein Holtriem, TUS Holtriem, SV Blomberg, Landfauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro (Landkreis Wittmund), AOK Wittmund, Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anzeiger Harlingerland (Wittmund), Ostfriesenzeitung (Leer), AWO Report (Bezirksverband Weser Ems), Radio Ostfriesland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
David-Fabricius-Ganztagsschule in Westerholt, Grundschule Utarp , VHS Friesland-Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter/Sozialamt/Jugendamt/Behindertenbeirat, Präventionsrat, Polizei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ochtersum und Wittmund, Kirchenkreis Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturring Wittmund
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vollumfänglich kann das Projekt nicht weitergeführt werden. Dennoch ist beabsichtigt möglichst viel hieraus zu erhalten. So kann die Anlaufstelle NachBar, in dem 2021 fertiggestellten Gemeindezentrum auch nach Projektende für Treffen, Angebote und ähnliches unentgeltlich weitergenutzt werden. Im letzten Jahr des Projektes sollen die aufgebauten Beteiligungsstrukturen so gefestigt sein, dass es auch nach Projektende möglich sein wird (mit einem Koordinator der Gemeinde) sie fortzuführen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn

Ansprechpartner
Falk Wook
Funktion Pastor
Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn
Projektbeschreibung
Wir sind als Ev.-luth. Kirchengemeinde die einzige KGM in Godshorn und haben ein grosse Gemeindehaus mit zwei großen Sälen, eine Jugendscheune, Kirche und Kapelle. Unsere Räumlichkeiten werden schon jetzt vielfältig genutzt z. B. durch den Pädagogischen Mittagstisch „Satt & Schlau“, der an fünf Tagen in der Woche 20 Grundschulkindern Hausaufgabenhilfe, Mittagessen und verlässliche Betreuung nachmittags in Kooperation mit der Grundschule anbietet. Ein interkulturelles Begegnungs- und Nähcafé bietet einen Treffpunkt für Geflüchtete und Einwohner von Godshorn. Mehrere Eltern-Kind-Treffen bieten Familien mit kleinen Kindern Raum für Erfahrungsaustausch. Die KiTa der Kirchengemeinde ist Schwerpunkt der Familienarbeit. Das DRK veranstaltet seine JHVs in der Kirchengem. Der Kulturring Godshorn nutzt die Kirche für seine Veranstaltungen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nicht zur Verfügung steht, regelmäßige Aufführungen eines Kinder-Musicals mit ca. 40 Kindern in der Kirche statt. In Kooperation mit der Region Hannover werden in Zukunft Hebammensprechstunden im Gemeindehaus angeboten. Es besteht eine koordinierende Termin-Zusammenarbeit mit DRK, AWO, Feuerwehr, Sport- und Schützenverein. Das Netzwerk für Geflüchtete für die Gesamtstadt Langenhagen, an dem auch die Sozialarbeiter*innen der Stadt teilnehmen, hat seinen Treffpunkt im Gemeindehaus. Es gibt also schon eine vielfältige Form von Kooperation, aber keine gemeinsame Strategie. Deshalb wollen wir ein MGZ aufbauen. Es bietet hier eine geeignete Plattform, um die vielfältigen Netzwerke und Formen der Zusammenarbeit u. a. bei familienunterstützenden Angeboten (weiter-) entwickeln können. Es kann auch mobil verortet werden und an verschiedenen Örtlichkeiten stattfinden. Es könnte zum Seismographen für Veränderungen und Bedarfe werden, wie eine Groß-Familie als Netzwerk von vielen Mitgliedern, Partnern und Nutzern, die motiviert werden, ihre eigenen Interessen zu erkennen und zu formulieren und gemeinsam umzusetzen. Hier geht es um Partizipation der Einwohner*innen von Godshorn. Ideen, Perspektiven, Bedarfe, Wünsche werden von der Bewohner*innen selbst entwickelt. Im Rahmen von Zukunftswerkstätten, Workshops, Worldcafés, open-space-Veranstaltungen können sie sich als Experten aktiv einbringen. Damit übernehmen sie die Ausrichtung und Gestaltung der Inhalte und Angebote. Teilhabe und Augenhöhe angelegte Kommunikationsstruktur könnten aktiv gelebt werden und Ressourcen gestärkt und Schwächen ausgeglichen werden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Godshorn ist mit seinen 6.538 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Ortsteil der Stadt Langenhagen und immer noch dörflich geprägt. Im Gegensatz zu den beiden Industriegebiete (eines bei Schulenburg) und der Air-Business-Park, wo mehr als 15.000 Menschen arbeiten, aber nur wenige wohnen. Zwischen diese und die Autobahnen ist Godshorn so eng eingefügt, dass das Ortsgebiet stark begrenzt ist. Trotzdem wird vermehrt gebaut und die Einwohnerzahlen steigen stetig an. Durch diese Veränderung und durch den demografischen Wandel wird Godshorn zusehends mehr zur Schlafstadt. Es ist für die Vereine und Verbände sehr schwierig, Neu Hinzugezogene und junge Einwohner für die Arbeit in diesen Vereinen zu aktivieren und Ehrenamtliche für Leitungsaufgaben zu gewinnen. Die Mitgliederzahlen der Vereine sinken bei gleichzeitigem Anstieg der Einwohner. Hier braucht es Angebote. 2015 wurde das Hallen-Freibad der Stadt Langenhagen in Godshorn geschlossen und wartet seitdem auf den Abriss. Dies ist zu einem entscheidenden Standortnachteil geworden. Die Banken verlassen den Ort. Angebote, die die Bedürfnisse der Menschen aufnehmen und diese für ihre eigenen Interessen sprachfähig machen, fehlen. Die Vereine, die Parteien, der Kulturring, die Feuerwehr, die Kirchengemeinde, die Kitas, die Schule, sehen die Probleme , aber es gibt keine gemeinsame Strategie dies zu ändern. Es müssen also gemeinsam Strategien und Methoden konzipiert werden, um die Bewohnerinnen und Bewohner in Godshorn in die Gestaltung des Gemeinwesens miteinzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Godshorn
Beschreibung
Godshorn hat 6.538 Einwohner und einr Größe von 8,28 km², noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6538
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Langenhagen vom 22.11.2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover Online Statistik vom 31-12.2019
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12..2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Stastistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier sind diejenigen jungen Menschen erfasst, im Alter von 15-26 Jahre, die auch Transferleistungen erhalten Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
GWA/QM-Ansatz
Das MGZ soll zielgruppenübergreifend für alle BewohnerInnen im Sozialraum nutzbar sein. Es soll alle Generationen (Kinder und Jugendliche, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren) aber auch unterschiedliche Bewohnergruppen in ihre Arbeit einbeziehen. z. B. Organisation von Treffpunkten, Ausflügen etc., die für alle BewohnerInnen offen sind, ebenso, wie es Angebote für bestimmte Gruppen wie z.B. Seniorinnen, themengebundene Gruppenangebote geben kann. Die Motivation der Menschen soll gefördert werden, Einfluss auf ihre Lebenswelt zu nehmen. Sie greift Themen der Bewohnerinnen und Bewohner wie z.B. gesundheitsfördernde Angebote, Informationsveranstaltungen und aktuell Angebote zur Förderung von Lese- und Schreibkompetenzen sollen aufgegriffen und Hilfe zur Selbsthilfe und angeboten werden. Die im Sozialraum vorhandenen Ressourcen sollen nutzbar gemacht werden. Netzwerke im Sozialraum können gefördert und geschafft werden. Dabei wollen wir uns verschiedener Methoden bedienen. Neben Gruppenarbeit wie Methoden der Sozialforschung , Befragung und Untersuchung zur Feststellung von Bedarfen, soll aktive Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner deren Verantwortung für sich selbst und den eigenen Stadtteil zu fördern. So können frühzeitig Konflikte erkannt und Lösungen erarbeitet werden - eine wichtige Präventionsaufgabe. Präsenz im Quartier, Zugänge zu Bildungsangeboten und ein unmittelbarer Kontakt zu den Menschen tragen zur Verbesserung des Images des Stadtteils bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ortsrat Godshorn und Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kiulturring Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengemeinde Zum Guten Hiren Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn, KiTas, Krippen, VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Offene Gesellschaft Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternerhmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Langenhagen, Pressearbeit des Kirchenkreises Burgw.-Langenh., Lokalpresse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien des Ortsrates Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ehrenamtliche Mitarbeitende der Kirchengemeinde, vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, der Eltern-Kind Gruppen, der Musikgruppen und interessierte Mitbürger*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein MGZ ist immer auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Auslobung durch die GWA und die Finanzierung durch die N-Bank sind als Anschubfinanzierung zu verstehen. In der Zwischenzeit werden wir versuchen, eine langfristige finanzielle Absicherung des MGZ durch Fundraising (Region, Kommune, Sponsoren) zu schaffen. Wir haben durch Kooperationsverträge und die 10jährige Finanzierung des Päd. Mittagstisches Satt & Schlau gute Erfahrungen in erfolgreichem Fundraising.
Galerie
hausaufgaben   frau lichtenberg2
satt schlau essen
satt schlau team kinder
satt schlau spielen mit lego
satt und schlau   kinder
satt und schlau logo mit titel in versalien neu
kita zgh   anspiel
kita zgh   lokomotive
Aufsteller
pressefoto_1.jpg (1.82 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam für die Südstadt

Ansprechpartner
Yvonne Mascioni
Funktion Fachbereichsleiterin Migration
Vielfältig miteinander leben und gestalten - Südstadt im Wandel
Projektbeschreibung
Die Südstadt Northeims (ehemals Soziale Stadt) liegt am Stadtrand & besteht im Kern aus Wohnblocks und 3 Hochhäusern, begrenzt wird sie von großflächigen Schulgeländen und dem Gewerbegebiet. Das Asyl- und Migrationszentrum Café Dialog, Herzstück des Fachbereichs Migration des Trägervereins Werk-statt-Schule e.V., liegt am Rande des Projektgebiets 1 (siehe Karte). Hier ist das Gemeinwesenprojekt seit August 2019 angesiedelt. Das Projekt baut eine verlässliche Struktur und Anlaufstelle auf, die den Anliegen der Südstadtbewohner*innen(SB*) der Northeimer Südstadt Gehör schenkt und sie dabei unterstützt, ihre Interessen zu vertreten und Aktivitäten selbstorganisiert umzusetzen. Die Mitarbeiterinnen des GWA-Projekts stellten im ersten Jahr durch verschiedene Aktivitäten den Kontakt zu den SB* her. Etwa durch diverse Postwurfsendungen, die Etablierung des Südstadt-Treffs (offene Begegnungsangebote, Workshops) und den Aufbau einer Infotafel im Viertel. Mit einem mobilen Infostand nahmen sie Kontakt zu den SB* in ihrem direkten Wohnumfeld auf. Ergänzend wurde das Projekt in den Kursen des Café Dialogs, der Migrationsberatung und bei Netzwerktreffen vorgestellt. Die Teilnehmer*innen der Kurse wurden mit unterschiedlichen Methoden wie Wunschbox, Fragebögen, persönliches Gespräch, Diskussionsrunden zu ihren Bedarfen im Stadtteil befragt. Begleitet wurden die Aktivitäten durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. In der kommenden Förderperiode bilden neben dem Ausbau der Anlaufstelle und ihrer Angebote, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Viertel, die Aktivierung der SB* sowie die Netzwerkarbeit Schwerpunkte. Die Aktivitäten sollen die SB* zum Selbermachen anregen. Z.B. ermutigen wir sie bereits jetzt bei Veranstaltungen selbst als Anleiter*in aktiv zu sein. Auch sollen die Räumlichkeiten des Café Dialog verstärkt für Angebote von SB* für SB* geöffnet werden. Auf den bisher anonymen Grünflächen werden gemeinsam mit den SB* Orte geschaffen, die das nachbarschaftliche Zusammenleben fördern (Sitzgruppen oder Naschgarten, je nach Interesse der aktiven SB*). Die Integration der Südstadtbewohner*innen in die Stadtgesellschaft soll gefördert werden, indem 1.) Träger und Vereine unterstützt werden, ihre Angebote im Viertel vorzustellen u. durchzuführen und 2.) die SB* unterstützt werden, ihre Interessen in die Stadtgesellschaft (Vereinswesen, städtische Gremien) einzubringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In den letzten Jahren unterlag das Viertel mehreren fremdbestimmten Veränderungen. Viele Wohnungen standen jahrelang leer, es herrschte eine geisterhafte Stimmung. Die Renovierungsarbeiten schreiten mittlerweile voran und die Bewohnerzahlen steigen. Das Quartier wird vorzugsweise von Migrant*innen und Familien, die von Transferleistungen leben, bewohnt. Zahlreiche Geflüchtete sind in den letzten Jahren zugezogen. Außerdem pendeln Austausch-Studenten*innen nach Göttingen. Gleichzeitig haben einige (Groß-)Familien während der ganzen Zeit in der Südstadt gelebt und gefühltes "altes Hausrecht". Es gibt nur anonyme Grünflächen und keine Orte mit Treffpunktcharakter. Die bereits vor zwei Jahren begonnenen Arbeiten an den Spielplätzen stagnieren, obwohl zahlreiche Kinder inzwischen das Viertel bewohnen und sich keine Spielmöglichkeiten in direkter Nähe befinden. Die Projektmitarbeiterinnen stellen fest, dass sich viele SB* nach Begegnungen und Austausch sehnen. Oftmals sind Migrant*innen sozial und familiär entwurzelt. Gleichzeitig haben viele Familien in ihrem Alltag große Hürden zu meistern (Arbeitslosigkeit, Sprachschwierigkeiten, Sorge um Familienangehörige etc.) und wenig Energie, selbstständig soziale Netzwerke aufzubauen. Eine Erschwernis bilden sprachliche und kulturelle Hürden, der Stellenwert von Nachbarschaft und außerfamiliärer Gemeinschaft ist herkunfts- und milieubedingtbedingt unterschiedlich ausgeprägt. Einen weiteren erschwerenden Faktor bildet die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Wohnungsgesellschaft. Dadurch ist die Arbeit des Projekts im Viertel erschwert und arbeitsintensiver. Auch unter den SB* herrscht Unzufriedenheit mit den Mietbedingungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Südstadt
Beschreibung
Das Gebiet 1. Grades mit Wohnblocks und drei Hochhäusern wird optisch als Einheit wahrgenommen. Im Osten grenzen Parkflächen und ausgedehnte Schulgelände an. Im Westen grenzt ein Gewerbegebiet an. Die Randgebiete heben sich klar vom Projektgebiet (1-3) ab. Das Gebiet 3.Grades hat mit Mehrfamilienhäusern und Vorgärten eine andere Wohnstruktur. Einen direkten Zugang zu benachbarten Wohngebieten gibt es nicht, es ist verkehrstechnisch gut erschlossen, liegt aber vom Rest der Kernstadt isoliert.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Projektgebiet 1-3 , Quelle MESO/Stadt Northeim, Stand 18.09.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: MESO / Stadt Northeim Gesamtstadt: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projetgebiet: MESO / Stadt Northeim Auffällig ist insbesondere der hohe Anteil an Kleinkindern (0-5 Jahre) und der hohe Anteil an Erwachsenen (20-40 Jahre) --> viele junge Familien Gesamtstadt: 5.3% bis 6 Jahre, 10,18% 6-18 Jahre (Landesamt für Statistik Niedersachsen LSN)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: MESO / Stadt Northeim Gesamtstadt: LSN
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: LSN
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Anlaufstelle bietet sowohl die Möglichkeit, die Hauptamtlichen zu kontaktieren, als auch aufsuchende Arbeit zu leisten. Die verlässliche Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bewohner*innen. Die Bewohner*innen werden als Expert*innen des Quartiers wertgeschätzt. Ihre Interessen werden gehört und entsprechend Aktivitäten geplant. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bewohner*innen in ihrer Selbstorganisation gefördert. Ergänzende Ressourcen und Programme werden, so möglich durch die Hauptamtlichen erschlossen. Neben der Unterstützung der Bewohner*innen beim Durchführen von Aktivitäten, werden durch Kooperationen Ressourcen der Innenstadt auch in der Südstadt zugänglich gemacht. Das Projekt bildet eine Brücke zu Angeboten anderer Stadtteile und Sozialräume. Übertragungsmöglichkeiten werden ausgelotet und gefördert. Es laufen Kooperationen, insbesondere mit dem GWA-Projekt Harztor des Kinderschutzbundes, welcher Expertise hinsichtlich familienorientierter Angebote mitbringt. Das Projekt ist in die kommunale Strategie eingebettet und wird von der Stadt Northeim unterstützt. Für die kommende Förderperiode soll die Kooperation mit der dem Kinder- und Jugendkulturzentrum der Stadt (Alte Brauerei) ausgebaut werden, geplant ist eine strategische Partnerschaft, die die Angebotsstruktur für Kinder und Jugendliche aus der Südstadt verbessert, durch Angebote der Alten Brauerei in der Südstadt und durch Öffnung der Angebote für die Zielgruppe
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn sich Planungen und Aktivitäten an von Anwohner*innen formulierten Bedarfen und Wünschenausrichten
Beschreibung
In den zur Verfügung gestellten Räumen finden selbstorganisierte Treffen oder Aktivitäten statt
Beschreibung
Begegnungsangebote durchgeführt und wahrgenommen werden
Beschreibung
Die Interessen der vielfältigen Anwohnerschaft berücksicht werden und sich in den Angeboten widerspiegeln. Die Angebote von der vielfältigen Bewohnerschaft wahrgenommen werden.
Beschreibung
Angebote von Kooperationspartner*innen verstärkt von den Anwohner*innen genutzt werden, oder wenn Kooperationspartner*innen Angebote vor Ort durchführen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationale Gärten Northeim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend- und Kulturzentrum Alte Brauerei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtmacher - Netzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund - GWA Projekt Harztor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Q4 der Johanniter
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein Ziel des Projektes beschäftigt sich mit der Aktivierung und Qualifizierung von Bewohner*innen, diese werden auch nach Projektablauf multiplikatorisch tätig sein (personenbezogene Nachhaltigkeit) . Ebenso ist ein Teilziel die strukturelle und nachhaltige Einbindung von (kommunalen) Angeboten für Bewohner*innen der Südstadt und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, beide Ziele wirken langfristig in Form von veränderter Angebotslandschaft und in sächlicher Ausstattung bzw. Installationen.
Galerie
dsc 0413
klappcafe
postkarte
ausstellung pflanzenvielfalt und migration
bollerwagencafe
bollerwagencafe2
abendessen suedstadttreff
spielplatz 2
spielplatz 4
basteltreff kinder
Zustimmung Veröffentlichung
On