Skip to main content

Räumlicher Treffpunkt

Bewegende Begegnungen im Nordertor

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Es sind die Begegnungen, die das Zusammenleben in einem Stadtteil gestalten und bereichern.
Projektbeschreibung
Durch eine Vielzahl von Bewegungs- und Ernährungsangeboten wollen wir aktiv Begegnungen fördern, die für alle Menschen im Stadtteil zugänglich sind. Ein gemeinsamer Nenner ist das Kochen und Essen. Mit der mobilen Fahrradküche, die wir z.Zt. in Kooperation mit dem CJD bauen, werden wir an verschiedenen Standorten die Bew. zum gemeinsamen Kochen, Essen und Plaudern einladen. An unseren beiden Standorten, dem UNo und dem Bewohnertreff werden Kochgruppen entstehen, die sich wöchentlich zum gemeinsamen Kochen und Austauschen treffen. Ein weiterer gemeinsamer Nenner ist die Bewegung. Ein Bewegungspark mit Outdoor-Fitness Geräten, zu einem großen Teil abgestimmt auf die Bedürfnisse älterer Menschen, soll im ersten Jahr als feste Anlaufstelle entstehen. Rund um diesen Bewegungspark sollen weitere, durch die Bewohnerschaft organisierte, Bewegungsangebote wie z.B. Pilates, Walking und Gymnastik stattfinden. Unter Beteiligung der Zielgruppen werden nach und nach weitere Anlaufpunkte für Begegnungen und Beteiligungen geschaffen. Dies sollen öffentliche Freiflächen ohne und mit Trimm-Dich-Pfad Geräten sein. Auf diese Weise soll ein "Rundparcours" entstehen, der sich durch das ganze Nordertor zieht. Gesundheits- und Bewegungsförderung sollen an der Lebenswelt aller Menschen anknüpfen bzw. in ihrer Lebensumwelt stattfinden. Der Focus liegt dabei auf den Faktoren „soziale Beziehungen“, „Partizipation“ und „lokale Intervention“ da der unmittelbare Raum von Bewohner*innen eines Stadtteils eine soziale Relevanz für Wohlbefinden und Gesundheit darstellt. In Nienburg leben viele Student*innen der Polizeiakademie, die bei ihren Freisportübungen auch Anwohner*innen Anregungen und Tipps für die richtige Bewegung geben können und mit ihnen ins Gespräch kommen sollen. Die Einzelnen Treffpunkte werden mit 1-2 Trim-Pfad-Gerät(en) und einer "Nordertorbank" ausgestattet um für Jüngere und Ältere Treffpunkte zu schaffen. Am Ende werden wir eine Broschüre erstellen, in der die einzelnen Standorte aufgeführt und die Geräte erklärt sind. Über den Projektzeitraum hinaus sollen die Bewegungs- und Ernährungsangebote um Kultur- und Freizeitangebote erweitert werden. Mit der mobilen Fahrradküche werden wir die Standorte immer wieder anfahren und die Bewohner*innen zum gem. Kochen und Essen einladen. Um den angestrebten Begegnungscharakter an den Treffpunkten zu erreichen, werden wir das Beteiligungsprojekt „Nordertorbänke“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilhaus und dem QM forcieren.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die GWA im Nordertor wird gemeinsam vom Team des Stadtteilhauses Nordertor und dem Verein Unser Nordertor e.V. wahrgenommen und jeweils aufeinander abgestimmt. Ein gemischtes Wohnumfeld (Einfamilienhäuser und kommunaler Wohnungsbau) trägt zur Beheimatung einer heterogenen Bevölkerung mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen bei. Es fehlen jedoch weiterhin im Nordertor Plätze/Einrichtungen mit Begegnungscharakter für Jung und Alt. Ältere Menschen können oft wg. ihrer eingeschränkten Mobilität nicht an Angeboten teilnehmen. Auch unsere Räume sind für sie z.T. schwer zu erreichen. Jugendliche wie auch Student*innen wünschen sich in ihrem Umfeld weitere Sport-/Bewegungsmöglichkeiten. Einige Student*innen haben bereits eine Initiative zur Errichtung eines Calisthenic-Parks gegründet. Eine erste Anlage ist außerhalb des Nordertors in der Innenstadt geplant. Eine weitere Anlage soll im Nordertor entstehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Nordertor
Beschreibung
Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Franck-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstr., B6/2124 und Celler Str. bis zur Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4776
Quelle / Anmerkungen
Keck-Atlas Nienburg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet der Sozialen Stadt ist nur ein Teilgebiet des Nordertors (siehe Karte 1)
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Nienburg/Weser
Unterlagen zum Gebiet
nordertor1.jpg (1.1 MB)
nordertor2.jpg (1.06 MB)
GWA/QM-Ansatz
Mit der direkten Ansprache und unseren wohnortnahen Angeboten wollen wir eine große Beteiligung der Bewohner*innen erreichen. Dies haben wir in den letzten Jahren bereits erfolgreich mit unserem "roten Sofa" durchgeführt. Zusätzlich sind Kooperationen mit verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Gesundheit, Sport, Pflege und Betreuung, Wohnungswirtschaft und im Quartier (Stadtteilebene) geplant. Wir unterstützen Bewohner*innen bei der Selbstorganisation und der eigenen Handlungsfähigkeit. Wir setzen Ideen und Anregungen der Bewohner*innen um. Durch die GWA werden bestehende und neu entstehende Bedarfe abgedeckt. Im Zentrum stehen die Bewohner*innen. „Was habt ihr für Interessen?“ „Was wünscht ihr euch?". Es sollen Angebote für alle Altersgruppen entstehen, die zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation führen. Es soll erreicht werden, gegenseitiges Verständnis und Solidarität unter allen Bewohner*innen, generationen-, milieu- und nationalitätsübergreifend zu entwickeln. Es werden vorhandene Ressourcen und Potentiale im Stadtteil aktiviert, verknüpft und soziale Netzwerke geschaffen bzw. gestärkt. Erreichen wollen wir das durch aufsuchende persönliche Gespräche und durch stark beteiligungsorientierte Angebote.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote werden von den Bewohner*innen angenommen und es werden von den Bewohner*innen selbst Angebote angeregt und umgesetzt.
Beschreibung
Selbstorganisierte Angebote werden von Bewohner*innen in Eigenregie durchgeführt
Beschreibung
Bewohner*innen unterstützen sich gegenseitig z.B. beim gemeinsamen Kochen oder unterstützen sich bei den Bewegungsangeboten.
Vorhandene Strukturen
Seit 09/2015 sind eine Sozialarbeiterin der Stadt Nienburg und, seit 03/2017, zusätzlich ein Quartiersmanager für den Aufbau der GWA im Sanierungsgebiet "Soziale Stadt -Nordertor" tätig. Unser Stadtteilverein Unser Nordertor e.V. kam 09/2018 hinzu. Es bestehen stabile Kooperationen zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und zu Netzwerken der Integration, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es bestehen ehrenamtliche Strukturen im Sanierungsgebiet wie den Stadtteilbeirat und Arbeitsgruppen, die sich den Themen Wohnumfeld, Verkehr, Stadtteilzeitung, Stadtteilfonds und Soziales widmen. Im Stadtteilverein, der über das Sanierungsgebiet hinaus agiert, engagieren sich Mitglieder wie auch Nichtmitglieder beispielsweise in einer Müllsammelgruppe oder im Bereich der Nachbarschaftshilfe und beim Bewohnercafé.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Nienburg/Weser, Stadtteilhaus Nordertor mit QM
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christliches Jugenddorf (CJD)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ASC Nienburg, Inter Komata (Fußball)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg (Breitensport)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AOK Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Nienburg gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friedrich-Fröbel-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordertorschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeiakademie Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SCHULEN RAHN Gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke, Die Harke am Sonntag, Blickpunkt Nienburg, Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätten Rahn GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus Nordertor mit QM
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein die Angebote weiter betreiben und nach den Bedürfnissen der Bewohner*innen weiter ausbauen. In der Partizipation sieht die kommunale Verwaltung auch eine Komplettierung der GWA im Nordertor. Eine vertragliche Vereinbarung zw. der Stadt Nienburg/Weser und dem Verein zur Übernahme einer ergänzenden GWA, über das "Soziale-Stadt-Gebiet" hinaus, ist in Vorbereitung.
Galerie
moegliche stanorte fuer treffpunkte
kuechenanhaenger
outdoor fitnessgeraete set gesundheit plus
beispiele fuer trim pfad geraete
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wagenfeld-Ich bring mich ein!

Ansprechpartner
Michael & Ann-Christin Steinmeyer & Leymann
Kommunikation. Motivation. Beteiligung.
Projektbeschreibung
Wagenfeld ist eine ländlich strukturierte Einheitsgemeinde. Seit 2016 ist der Bevölkerungsstand über 7000 Einwohner mit aufsteigender Tendenz. Der Gemeinde teilt sich in die Ortsteile Wagenfeld und Ströhen. Die Orte liegen etwa 8km auseinander. Die meiste Infrastruktur, Ärzte, Supermärkte, die Verwaltung etc., befinden sich in Wagenfeld. In besonderem kommunalen Interesse gelegen sind in der Region die Qualitäten Kommunikation, Motivation und Beteiligung. Für diese Werte gibt es im Raum Wagenfeld gegenwertig keine zentrale Multiplikationsmöglichkeit. Bedarfe formulieren sich momentan deutlich in Form von Defizitnennungen und Forderungen. Dies geschieht fast ausschließlich in unterschiedlichen Online-Foren. Dadurch ist weder ein unmittelbares Reagieren noch eine konstruktive Aktivierung der Beschwerdeführenden möglich. In einem funktionierenden Netzwerk zwischen Kirchengemeinde, Kommune und Kirchenkreissozialarbeit des Diakonischen Werks wurden ähnliche Beobachtungen und Erfahrungen gemacht. Gemeinsam wurde daher nach einer Möglichkeit zur offenen Partizipation der unterschiedlichen Interessensgruppen gesucht. Aus Gründen coronabedingter Einschränkungen zeigt sich eine breitflächig angelegte Online-Befragung als geeignet und praktikabel. Die Wagenfelder Bürger_innen können sich entsprechend ihrer Bedarfe in den Orientierungsfeldern, Familie, Senior_innen, Jugend und Freizeit formulieren. Das Projekt bietet den unterschiedlichen Interessengruppen eine gemeinsame Diskussionsplattform, ermöglicht die Entwicklung von Entscheidungsstrukturen und lässt zu mehrheitlich vereinbarten Handlungsformen finden. Damit ist das Projekt ein Ausdruck basisdemokratischer Entscheidungsfindung. Dies kann zu Formen der Selbstorganisation führen und zur Stärkung nachbarschaftlichen Engagements. Die Kommune öffnet sich für Formen externer Beteiligungsstrukturen. Die vorhandenen Interessensströme müssen im Netzwerk koordiniert, Beteiligungen gleichmäßig gewichtet und handhabbare Strukturen aufgebaut werden. Dieses Vorgehen muss prozessbegleitend, kontinuierlich sichergestellt sein. Nur so kann die Gemeinwesenarbeit als Orientierungsprinzip langfristig und dauerhaft in die kommunale Struktur eingebunden werden.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wagenfeld ist eine kleine Kommune im ländl. Raum, mit 7218 Einw.. Die nächsten Mittelzentren liegen etwa 30 Km entfernt. Bei einer früheren online Befragung in Kooperation mit der Kirchengemeinde, der Kommune u. dem Diakonischen Werk, hatten die Bewohner_innen Wagenfelds u. Ströhens die Möglichkeit Bedarfe zu äußern und Ideen einzubringen. Ergebnis war, dass es den Bürger_innen an öffentlichen Räumen der Begegnung von Jung und Alt fehlt. Hierzu zählen auch Flächen mit Aufenthaltsqualität, die sich die Bewohner_innen wünschen. Gedacht ist hierbei an Orte, an denen generationsübergreifende Veranstaltungen stattfinden können u. Nachbarschaft gelebt werden kann. Für die Jugendlichen in Wagenfeld/Ströhen gibt es nach der Beobachtung, keine neutralen, niederschwelligen Treffpunkte, die allen zur Verfügung stehen u. an dem Begegnung stattfinden kann. Es gibt zwar eine Reihe von Vereinen, diese setzen aber vorraus, Mitglied zu sein. Die Bedürfnisse und Bedarfe der Zielgruppe Jugend sollen in diesem Projekt erforscht und bearbeitet werden. Grundsätzliches Ziel ist die Entwicklung einer Beteiligungsstruktur u. die Befähigung diese zu nutzen. Die Einheitskommune Wagenfeld teilt sich in die Ortsteile Wagenfeld/Ströhen. Die meiste Infrastruktur befindet sich in Wagenfeld. So gilt es auch, die Bedarfe insbesondere der Ströher Bürger_innen zu eruieren, um auch dort gegebenenfalls das bestehende Miteinander zu fördern u. in nachhaltig handhabbare Strukturen zu bringen. Eine weitere Zielgruppe sind die Hochbetagten, die ebenfalls nur wenig Möglichkeiten haben Bedarfe u. Wünsche zu äußern. Ziel ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen in Wagenfeld/Ströhen.
Projektgebiet
Beschreibung
Wagenfeld gliedert sich in die Ortsteile Wagenfeld und Ströhen. Gemeinsam bilden sie eine Einheitsgemeinde. Es ist keine Abgrenzung des Gebietes geplant. Sowohl Wagenfeld als auch Ströhen werden in das Projekt einbezogen.
Einwohnerzahl
7218
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wagenfeld
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Das Empowerment zur Entwicklung des Projektes kommt von den Bewohner_innen. Die entstehenden Strukturen werden maßgeblich von den Interessen, Wünschen und Bedarfen der Bewohner_innen aus Wagenfeld und Ströhen geleitet. Nur unter Beteiligung der Bewohner_innen können langfristige und nachhaltige Strukturen der Gemeinwesenarbeit entstehen. Der „Bottum up“ Prozess ist die tragende Struktur für den Aufbau. Nur was von der Bewohner_innenschaft auch gewollt ist und woran sie arbeiten wollen, wird umgesetzt und begleitet. Die Bewohner_innen werden aktiv befähigt, sich für ihre Bedarfe einzusetzen. Das gemeinschaftliche agieren steht im Vordergrund. Die gebietsbezogenen Strukturen spielen im Projekt eine große Rolle und werden dauerhaft mit einbezogen. Die Kommune hat eine entscheidende und zentrale Rolle in der Umsetzung und Entwicklung des Projekts, durch eine langfristige Etablierung der Beteiligungsstrukturen in die kommunalen Strukturen wird die Nachhaltigkeit gewährleistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner_innen sind durch geeignete Beteiligungsverfahren dauerhaft und regelmäßig in den Prozess des Aufbaus, des Ablaufs und der Verstetigung der Strukturen der Gemeinwesenarbeit einbezogen.
Beschreibung
Die GWA steht mit wichtigen Akteuren vor Ort in engem Kontakt. Netzwerke/Runde Tische/Arbeitsgruppen sind installiert u. finden regelmäßig statt. Die Akteure nehmen kontinuierlich teil. Aktionen werden im Netzwerk gemeinsam geplant u. umgesetzt.
Beschreibung
Das Netzwerk der GWA ist in soweit verstetigt, dass es auch über die Förderlaufeit hinweg bestand hat. Das Netzwerk trifft sich ohne Begleitung und Anleitung.
Beschreibung
Die Kommune unterstützt das Projekt und sieht GWA als wichtigen Bestandteil der Gesamtstrukturen an. Die Kommune sieht das Netzwerk GWA als Beteiligungsgremium. Gemeinsam ist ein Konzept zur Verstetigung der GWA über die Laufzeit hinweg entwickelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommune Wagenfeld: Bürgermeister, Fachdienst Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ströhen; Blau Kreuz Wagenfeld/Ströhen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein/ Lebendiges Wagenfeld, Landfrauen Wagenfeld/Ströhen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Wagenfeld, Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessierte Bewohner_innen aus der ersten Online-Befragung, Engagierte des Runden Tisch Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Diepholz/Wagenfeld, Klönschnack (regionales Blatt), Wochenblatt, Webseite Kirchenkreis, Webseite Kommune, Webseite Diakonisches Werk, Gemeindebrief
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Diepholz-Syke-Hoya
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Modellprojekt bietet Wagenfeld die Möglichkeit, die Gemeinwesenarbeit langfristig in die kommunalen Strukturen einzubinden. Die im Rahmen der Gemeinwesenarbeit erarbeiteten Beteiligungsstrukturen sollen sich nachhaltig, kommunal und gebietsbezogen etablieren. Das entstandene Netzwerk wird auch über die Förderlaufzeit hinweg Bestand haben und im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements weitergeführt. Die Kommune unterstützt das aufgebaute Netzwerk.
Galerie
wagenfeldstroehen
foto gemeindehaus
foto tafel
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vätertreff Ronnenberg

Ansprechpartner
Julia-Carmen Teupe
Funktion Koordinatorin
Vernetzung, Information und Beratung aktiver Väter mit dem Ziel einer Aktivierung von Eigenressourcen und einer Verbesserung des sozialen Miteinanders
Projektbeschreibung
Aufgrund der in vielerlei Hinsicht schwierigen Sozialstruktur des Stadtteils Empelde (hohe Arbeitslosigkeit, viel Transferleistungsbezug -überdurchschnittlich viele Kinder betroffen, hoher Flüchtlingsanteil, Auffälligkeiten bei den Schuleingangsuntersuchungen) und des Fehlens entsprechender Anlaufstellen für Männer im Stadtgebiet hält die Stadt Ronnenberg die Einrichtung eines Vätertreffs für dringend erforderlich. Dies ist zunächst kostengünstig im Quartierstreff des Kooperationspartners "Nachbarschaftsverein Win e.V." möglich, welcher bei potentiellen Teilnehmern immernoch weniger Angst vor Stigmatisierung auslöst als das seit 3 Jahren daneben betriebene Sozialberatungszentrum. Zudem bietet der Quartiestreff aufgrund seiner Größe und Gestaltung ein hohes Maß an Flexibilität. Die Anbindung an das Sozialberatungszentrum erfolgt nicht nur durch die räumliche Nähe im selben Gebäude, sondern auch durch die sozialarbeiterische Begleitung der Gruppe(n) durch einen über das Sozialberatungszentrum beschäftigten Sozialarbeiter. Durch die sozialarbeiterische Begleitung werden Anregungen, Informationen und Hilfestellungen rund um diverse soziale und gesellschaftliche Themen, Erziehung und die Vaterrolle vermittelt. Die Themen bestimmen die Teilnehmer überwiegend selbst. Bei Bedarf werden Fachreferenten eingeladen. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden außerdem Veranstaltungen zur Quartierserkundung, Entlastung und Ressourcenstärkung mit und ohne Einbeziehung der Kinder geplant und durchgeführt. Darüber hinaus stellt der Treff eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung von Vätern und somit Familien aus unterschiedlichen sozioökonomischen Verhältnissen und von verschiedener ethnischer Herkunft dar, um Hemmschwellen abzubauen und räumliche Grenzen zwischen Vierteln mit unterschiedlicher Sozialstruktur aufzuweichen. Die enge Anbindung an das Sozialberatungszentrum ermöglicht außerdem eine inkludierte soziale Beratung und erleichterte Vermittlung der schwer zugänglichen Zielgruppe Väter" bzw. "Männer" in das vorhandene Hilfenetzwerk. Diese hat, wie die Bedarfsermittlung zum Ronnenberger Sozialberatungszentrum bestätigt hat, häufig Hemmungen, ihren Hilfebedarf außerhalb eines geschützten Rahmens einzugestehen, welcher hier entsteht. Gleichzeitig wird zur Stärkung einer aktiveren Vaterrolle beigetragen. Die Vereinbarkeit von Familienarbeit und Berufsarbeit fordert Väter ebenso heraus wie Mütter. Bisher gibt es jedoch kaum väterspezifische Angebote.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Der Sozialbericht des Region Hannover weist die Stadt Ronnenberg als urbanen Verflechtungsraum mit benachteiligter sozialer Lage aus. Die bestimmenden Merkmale sind hierbei der überdurchschnittlich Hohe Anteil an Personen und insbesondere Kindern in prekären finanziellen Situationen (im Mindestsicherungsleistungsbezug [13 %; 21 % der Kinder] oder mit einem Haushaltseinkommen unterhalb des Existenzminimums [12,4 %]), überdurchschnittlich viele bei Einschulungsuntersuchungen festgestellte Auffälligkeiten (13,4 %), eine hohe Bevölkerungsfluktuation (12,0 %), ein hoher Seniorenanteil (21 %) sowie eine deutliche Zunahme psychosozialen Beratungsbedarfs. Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung durch die Gesellschaft für Organisation und Entscheidung aus Bielefeld aus dem Jahr 2017 hat außerdem ergeben, dass Ronnenberg zwar ein über ein breites Unterstützungsangebot durch eine große Zahl an Akteuren verfügt, diese jedoch relativ unkoordiniert nebeneinander agieren. Deshalb wurde 2018 das städtische Sozialberatungszentrum geschaffen. Im Rahmen einer diesbezüglichen Bedarfsermittlung der Medical School Berlin, Prof. Dr. Nieberg stellte sich heraus, dass unter anderem die Bedarfsgruppen der Alleinerziehenden und der Männer einen erhöhten Unterstützungsbedarf aufweisen, wobei Männer diesen selten offen äußern. Ronnenberg verfügt über ein breit aufgestelltes Frauenzentrum mit Bildungsveranstaltungen, Gewaltschutzberatung und anderen Angeboten für Frauen, eine speziell auf die Bedarfe von Männern ausgelegte Anlaufstelle fehlt jedoch. Da Kinder in Ronnenberg laut Sozialbericht besonders von sozialer Benachteiligung betroffen sind, soll eine solche hier zunächst für Väter entstehen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ronnenberg (insbesondere Stadtteil Empelde)
Beschreibung
Ronnenberg verfügt über 7 Stadtteile: Empelde (12.200 Einwohner), Ronnenberg (7.200 Ew.), Weetzen (2.300 Ew.), Benthe (2.000 Ew.), Linderte (1.120 Ew.), Ihme-Roloven (1.000 Ew.) und Vörie (300 Ew.). Der größte Stadtteil Empelde liegt durch ländliche Flächen räumlich von den benachbarten Stadtteilen Ronnenberg und Benthe abgegrenzt im Norden der Stadt Ronnenberg und grenzt direkt an die Stadtteile Badenstedt, Mühlenberg und Wettbergen an. Dieser stellt aufgrund seiner ungünstigen Sozialstruktur das primäre Projektgebiet dar. Aufgrund der dünnen Angebotslage in den anderen Stadtteilen werden jedoch Teilnehmer aus ganz Ronnenberg zugelassen.
Einwohnerzahl
26000
Quelle / Anmerkungen
vgl. https://www.ronnenberg.de/portal/seiten/ueber-die-stadt-ronnenberg-914000451-21650.html?vs=1
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Daten liegen jeweils nur für das Gesamt-Projektgebiet also die Gesamtkommune vor. Diese stammen aus dem laufenden Sozial-Datenbestand des Bereichs Sozialplanung der Region Hannover. Die Daten für das Projektgebiet (OT Empelde) wurden auf Grundlage der Klientendaten des Sozialberatungszentrums und des Wissens der Erstellerin über die örtlichen Strukturen geschätzt. Die Begründung für die geschätzten Werte entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Merkmal. Hier: In diesem Stadtteil befindet sich mit dem Seegrasweg die größte Gemeinschaftsunterkunft der Stadt Ronnenberg für Asylbewerber und Wohnungslose mit 128 Wohneinheiten für Familen und Wohngemeinschaften. Außerdem stehen hier zahlreiche Mehrfamilienhäuser der KSG Hannover, welche günstigen teilweise öffentlich geförderten Wohnraum mit guter Verkehrsanbindung nach Hannover bieten.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Empelde verfügt im innerstädtischen Vergleich sowohl über die meisten Betreuungseinrichtungen für Ältere als auch über den höchsten Bestand an Belegwohnraum sowie kleinem und günstigem Wohnraum (überwiegend im Eigentum der KSG Hannover). Viele gerade einkommensärme Ältere leben deshalb - zum Teil schon einen Großteil ihres Lebens im Stadtteil Empelde.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wie bereits zum Ausländer- und Älterenanteil ausgeführt, steht in Empelde der meiste günstige Wohnraum für häufig einkommensschwache Alleinerziehende zur Verfügung. Hinzu kommt ein breiteres Angebot an Kintertagesstätten und Krippen, welche die Betreuungssituation und somit die Arbeitsmarktchancen Alleinerziehender erhöhen, als in den anderen Stadtteilen.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Vergleiche vorherige Ausführungen zur Wohnraumsituation in Empelde
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Da ausländische Familien oft kinderreicher als deutsche sind, liegt der erhöhte Anteil an Kindern im Transferleistungsbezug einerseits in den in Empelde untergebrachten Familien mit Fluchthintergrund und zumindest während des Asylverfahrens und in den ersten Folgejahren schlechteren Chancen auf Arbeitsmarktintegration begründet. Zum anderen spielt aber auch hier das Angebot von auch für größere Familien bezahlbarem Wohnraum eine Rolle.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Auch wenn das Projekt vornehmlich auf die Gruppe der Väter zielt, sollen dadurch auch die Gesamt-Lebenssituation von Familien und das gesellschaftliche Miteinander, verbessert werden. Gleichzeitig sollen durch das Zusammenbringen von Vätern aus unterschiedlichsten sozioökonomischen Lebensverhältnissen sowie von unterschiedlichster ethnischer Herkunft nicht nur deren Teilhabechancen erhöht, sondern auch innergesellschaftliche Barrieren abgebaut werden. In Ronnenberg, insbesondere OT Empelde existieren Sozialräume mit unterschiedlichster Sozialstruktur, deren Bewohner Vorurteile gegeneinander und kaum Kontakt untereinander haben. Diese Barrieren sollen durch das Kennenlernen von örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten über die Grenzen des eigenen Viertels hinaus im Rahmen von gemeinschaftlichen Quartierserkundungen sowie der Erfahrung von Gemeinsamkeiten (Vaterschaft) aufgeweicht und Kontakte zwischen den hier lebenden Familien geknüpft weden. So sollen sowohl Eigen- als auch Gemeinschaftsressourcen nutzbar gemacht werden. Durch Aufklärung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Väterolle in der modernen Gesellschaft und Vermittlung der notwendigen Kenntnisse, um diese zu übernehmen, sollen zudem Mütter entlastet und die Lebenssituation von alleinerziehenden Vätern und deren Kindern verbessert werden. Die ressourcenstärkende Gruppenarbeit soll die Teilnehmer zudem dazu ermutigen, neben Aufgaben der Familienarbeit auch gemeinnützige Aufgaben zu übernehmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Teilnehmer organisieren (mit Unterstützung) selbst Veranstaltungen und Ausflüge. Es entstehen belastbare Sozialkontakte und finden auch unbegleitete Treffen statt.
Beschreibung
Die Teilnehmer bestimmen die Themen und Inhalte selbst. Veranstaltungen und Ausflüge richten sich nach ihrem Bedarf.
Beschreibung
Väter aus verschiedenen sozioökonimischen Verhältnissen und von unterschiedlicher ethnischer Herkunft nehmen - soweit möglich auch mit ihren Kindern - an den Treffen, Veranstaltungen und Ausflügen Teil und vernetzen sich untereinander.
Beschreibung
Themen und Inhalte aus den Bereichen Finanzen, Arbeit, Gesundheit, Familie, Gleichstellung, Erziehung und Bildung finden in dem Format ihren Platz und werden vermittelt.
Beschreibung
Ronnenberg verfügt über eine hohe Anzahl sozial benachteiligter Familien, die ein großes Entwicklungs- und Vernetzungspotential mitbringen. Zugleich besteht ein breites Unterstützungsangebot durch zahlreiche Akteure, die die Teilnehmer kennenlernen werden
Beschreibung
Für das Projekt kooperiert das Sozialberatungszentrum mit der Gleichstellungsbeauftragten, dem Nachbarschaftsverein Win e.V. und weiteren Akteuren, um den Teilnehmern vielseitige Informationen und eine gute Anbindung an bestehende Hilfsangebote zu bieten.
Beschreibung
Die verbesserte Vernetzung fördert die soziale Teilhabe, Ausflüge und Veranstaltungen die kulturelle Teilhabe und die Stärkung von Eigenressourcen sowie die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen in der Gruppe die politische Partizipation.
Vorhandene Strukturen
Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung durch die Gesellschaft für Organisation und Entscheidung Bielefeld hat 2017 ergeben, dass Ronnenberg über ein breites Unterstützungsangebot durch eine große Zahl an Akteuren verfügt, diese jedoch relativ unkoordiniert nebeneinander agieren. Deshalb wurde 2018 im Stadtteil Empelde das städtische Sozialberatungszentrum geschaffen. Dieses stellt eine Erstanlaufstelle für soziale Fragen aller Art dar und setzt sich für eine verbesserte Koordination und Vernetzung der zahlreichen Hilfsangebote und Akteure sozialer Arbeit im Stadtgebiet ein. Darüber hinaus wirkt das Sozialberatungszentrum gemeinsam mit Bewohnern und Kooperationspartnern darauf hin, die Eigenressourcen und das Gemeinschaftsbewusstsein der Bewohner zu stärken. Im Hinblick auf die Angebotsentwicklung des Sozialberatungszentrums wird der Unterstützungsbedarf verschiedener Bedarfsgruppen regelmäßig evaluiert und mit den anderen Akteuren sozialer Arbeit in Ronnenberg abgestimmt. Eine besonders enge Kooperation wird dabei mit dem Quartiersmanagement des Nachbarschaftsvereins "Win e.V." der KSG Hannover praktiziert, welches sich im selben Haus befindet und in dessen Gruppenrum zunächst auch der Vätertreff stattfinden soll. Beteiligt am Projekt sind außerdem die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ronnenberg sowie das städtische Team Soziale Dienste Netzwerkpartner. Als weitere externe Kooperationspartner sind unter anderem der Diakonieverband und das Jobcenter vorgesehen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Win e.V. - Nachbarschaftsverein der KSG Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team Soziale Dienste der Stadt Ronnenberg (mit 30 Jahren Erfahrung im Betrieb eines inzischen überkommunal tätigen Frauenzentrums)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Ablauf des Förderzeitraums von drei Jahren soll das Projekt bei Erfolg als Teil des Sozialberatungszentrums der Stadt Ronnenberg eigenfinanziert verstetigt werden. Ein Ausbau mit mehreren Gruppen in Abhängigkeit vom Alter der Kinder und - bei hinreichendem Bedarf - einer weiteren offenen Gruppe für Männer ohne und mit bereits erwachsenen Kindern ist beabsichtigt, um in Zukunft auch diesen einen eigenen Raum bieten zu können. Nachfrage nach einer solchen Gruppe besteht bereits.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Digitale Kompetenznetzwerke - Soziales Miteinander im digitalen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Wir werfen das Netz aus (1. Jahr) / Wir stärken das Netzwerk (2. + 3. Jahr)
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum bietet seit 30 Jahren einen festen Anlaufpunkt für Neubürger*innen und Alteingesessene. Es liegt im Zentrum des Projektgebietes, ist gut erreichbar und nutzt seine Vernetzungen mit anderen Institutionen, z.B. dem Seniorenbüro, dem Familienzentrum, der LEB und dem Jugendhaus für gemeinsame Aktionen. In den letzten Jahren ist die Kluft zwischen "digitalisierten" und "analogen" Bewohner*innen größer geworden. Die Auswirkungen der Pandemie zeigen deutlich das Auseinanderreißen von sozialen Strukturen. Es fehlen für Angehörige bestimmter Altersstufen und sozialer Schichten Möglichkeiten der Befähigung und Teilhabe an sozial-digitalen Vernetzungen. Wir möchten mit den Menschen im Quartier ins Gespräch und in Aktion kommen. Mit Hilfe von Netzwerkarbeit mit den verbundenen Institutionen vor Ort und der direkten Kontaktaufnahme mit den Bewohner*innen wollen wir eine möglichst große Zahl an Menschen ansprechen, die mit den bisherigen Bemühungen und besonders durch die Beschränkung durch die Pandemie nicht erreicht werden konnten. Nach der Auswertung von Wünschen und Bedürfnissen verschiedener Altersgruppen, ist es unser Ziel die Bewohner*innen zu befähigen, im Bereich der digitalen und analogen Vernetzung lösungsorientierte Wege zu beschreiten und selbstbestimmte Angebote und Kommunikationsformen zu entwickeln. Viele Bewohner*innen des Quartiers haben uns signalisiert, dass sie sich dem Mütter-Kinder-Zentrum bei der digitalen Vernetzung anvertrauen möchten und dieses Empowerment gewünscht ist. Die Beschränkungen durch die Pandemie haben diese Notwendigkeit noch dringender in den Fokus gerückt. Das Mütter-Kinder-Zentrum startete bereits mit einigen digitalen Angeboten, leider konnte nur ein kleiner Kreis an Menschen teilnehmen, da nur dieser über das notwendige Equipment und Know-how verfügte. Ältere Einwohner*innen, Menschen mit Migrationshintergrund und andere Bewohnergruppen waren meistens ausgeschlossen. Das digitale Engagement ersetzt die traditionellen Formen nicht, aber es kann sie wirksam ergänzen. Es ist wichtig, analoges und digitales Engagement besser miteinander zu verknüpfen. Dazu möchten wir zusammen mit den Quartiersbewohner*innen analoge und digitale Räume gestalten, um sie in ihren Kompetenzen, besonders den Medienkompetenzen, zu stärken, sie zu empowern und zu aktivieren um eine bessere Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten Klein- und Großdörfer als ländliche Gegend mit Kleinstadtcharakter zu betrachten. Durch den Zusammenschluss von drei eigenständigen Flecken existiert kein gewachsener zentraler Stadtmittelpunkt. Im Stadtkern gibt es viele Leerstände von Geschäften. Das digitale Zeitalter steht bereit, wird aber verzögert genutzt. Im Innenstadtbereich ist es still geworden. Ein aktives Gemeindeleben findet verzögert statt. Der Kontakt von Senioren, über Alltagsgeplauder bis hin zu Seniorentreffs, ist erschwert und von Angst vor Ansteckung geprägt. Das gewohnte soziale Miteinander wird nicht einfach wieder aufzunehmen sein. Kinder und Jugendliche sind zwar an allen medialen Fronten unterwegs, nutzen die kreativen und sozialgesellschaftlichen Möglichkeiten der Technik kaum. Digitalen Medien werden von den Mitbürger*innen ab 50+ oft mit Skepsis betrachtet. Angst vor Internetbetrug oder falscher Handhabung, mangelndes Equipment und fehlende Erfahrung verhindert die Entwicklung und Teilhabe. Was aktuell an Interaktion möglich ist, findet oftmals im digitalen Raum statt, von dem diese Bewohner*innen ausgeschlossen sind. Viele digitale Veränderungen werden Bestand haben und Menschen deshalb ausgeschlossen bleiben. Die Kinder und Jugendlichen wagen sich dagegen ohne Scheu in die digitale Welt, sie vernetzen sich und halten ihre persönlichen Kontakte damit aufrecht. Sie laufen aber auch Gefahr, sich in den Möglichkeiten des Netzes zu verirren und übersehen dabei gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von unreflektierter Mediennutzung. Über das Konsumieren geht die aktive Gestaltung ihrer Umwelt mittels der Medien verloren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum - Innenstadt
Beschreibung
Bassum hat verzweigte Stadtteile durch den Zusammenschluss eigenständiger Orte/Flecken (gelbe Bereiche), um das Gebiet des Rathauses hat sich Stadtmittelpunkt gebildet, der das Gebiet des ehemaligen Hauptfleckens Bassum einschließt. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die nun zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße (mit Ausläufer Maierkampstr.) und der Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro und wichtige Einkaufsläden, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufsstraße Sulinger Str. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar. Der Bereich ist geprägt von älteren Einfamiliengebäuden mit Modernisierungsbedarf aus den 1950er Jahren mit großen Gärten. Eine Bebauung der zusammenhängenden Gartenbereich ist mittelfristig geplant.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de und Schätzung im Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de, Zuwachs von 6,38 % von 2019 auf 2020, eigene Schätzung,
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), Kinder bis 16 Jahren, Zuwachs von 7 % im Vergleich zum Vorjahr
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet2021.jpg (151.29 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum versteht Gemeinwesenarbeit als ganzheitliche Verbesserung der Lebenswirklichkeiten der Menschen im Quartier. Mit einfachen, bewährten und innovativen Methoden möchten wir die Bewohner*innen erreichen und digital und analog empowern und aktivieren. Im Mittelpunkt stehen die Menschen im Quartier, sie sind Expert*innen für ihre Bedürfnisse und Wünsche. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und darüber hinaus ist die Erlangung der selbstorganisierenden Teilhabe an weiteren Entwicklungen von Gemeinde, Kultur und sozialen Beziehungen schwieriger geworden. Wir möchten die Bewohner*innen auf ihrem Weg zur Teilhabe und Selbstorganisation befähigen und unterstützen. Das Gefühl des Nicht-Gehört-werdens weicht der aktiven Teilhabe und dem Selbstbewusstsein von Wirksamkeit von Kommunikation und Handlung. Durch Verbesserung der immateriellen, materiellen und infrastrukturellen Bedingungen in Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern kann eine aktive Beteiligung an den Quartiersprozessen ermöglicht werden. Diese Stärkung der fachlichen und digital-sozialen Kompetenzen der Bewohner*innen soll nachhaltig wirken, sie selbst als Multiplikator*innen der Ausgangspunkt eigener, weitreichender Entwicklungen werden. Mit professioneller Unterstützung auf Augenhöhe sind wir sicher, dieses Ziel zu erreichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen fühlen sich ernst genommen und tragen ihre Bedarfe an uns heran, Projekte werden von ihnen selbst thematisiert und umgesetzt, das Gemeinwesen profitiert von ihren Ideen und Aktionen
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen werden von vielen Teilen der Bevölkerung getragen, Probleme werden aufgegriffen und ergebnisoffen von den Beteiligten diskutiert und gelöst, nachbarschaftliche Aktionen und Feste fördern die Gemeinschaft
Beschreibung
Netzwerkinstitutionen arbeiten nachhaltig mit dem aufgebauten digitalen und analogen Netzwerken der Bewohner*innen, viele Projekte mit kurz- und langfristige Kooperationen stärken das Quartier
Beschreibung
Bewohner*innen nutzen die Angebote und Strukturen im Quartier und organisieren selbständig/mit Unterstützung Aktivitäten, sie übernehmen Verantwortung und zeigen Engagement
Beschreibung
Die Bewohner*innen haben ihre Stärken und Ressourcen kennen und schätzen gelernt, sie integrieren diese in den Prozess der Quartiersentwicklung, sie erweitern selbständig/mit Unterstützung ihre Kompetenzen und Fähigkeiten
Beschreibung
Die Verwaltung der Stadt Bassum schafft mit Hilfe von Netzwerkarbeit Strukturen, die zum Austausch der unterschiedlichen Gruppen führen wird, die Bewohner*innen beteiligen sich generations- und zielgruppenübergreifend an Entwicklungsprozessen der Gemeinde
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtrat Norbert Lyko
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur und Tourismus, Stadt Bassum Susanne Vogelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein TSV Bassum, Herrn Horst Schlottmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen der Stadt Bassum, Neubruchhausen, Bramstedt und Norwohlde, jeweilige Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Herr Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche Bassum, Pastor Wirdus Straatmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Prinzhöfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukasschule Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur- und Heimatverein Bassum, Frau Christine Franzke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bovelzumft Bassum e.V., Herr Andreas Storn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Barnstorf, Frau Benita Schütte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Frau Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Frau Nina Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Bassum, Frau Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Christian Porsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeistation Bassum, Herr Ingo Hüttemeier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadtverwaltung Bassum unterstützt mit einer finanziellen Zuwendung (Beschluss) unser Projekt. Verschiedene Ratsmitglieder sind sehr an der Durchführung interessiert und haben ihre Teilnahme zugesagt, kommunale Einrichtungen wie Seniorenbüro werden die Schirmherrschaft über Teilbereiche der angeschobenen Projekte übernehmen. Das aufgebaute Ideenbüro wird weiter vom Verein getragen und in kommunale Abläufe integriert, weitere Förderungen sind im Anschluss geplant.
Galerie
21 img 20190428 wa0010
04 img 20200106 wa0003
03 img 20190606 wa0007
20 img 20190428 wa0008
Zustimmung Veröffentlichung
On

Jugend Verändert - Jugend Gestaltet - Jugend Verbindet

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Junge Menschen in Hornburg sowie in der Region Elm Asse des Landkreises Wolfenbüttel in Remlingen gestalten ihre Umgebung selbst und passen ihre neuen Strukturen an ihren Lebensraum vor Ort an.
Projektbeschreibung
Die Freiwilligenagentur gehört zum LK Wolfenbüttel, ist in WF verortet und in der Region seit 23 Jahren tätig. Sie möchte in Hornburg und Remlingen erreichen, dass Jugendstützpunkte errichtet werden, die von Jugendlichen betrieben werden. Die jungen Menschen bekommen die Möglichkeit, die Entstehung und Errichtung selbst zu organisieren, von der Planung bis zum Betrieb der Einrichtungen. Diese Stützpunkte haben den Charakter selbstgeführter Jugendcafés, die auch für Institutionen und Verbänden als Treff oder als Informationsdrehscheibe genutzt werden können. Sie sollen zentral und sichtbar im Kern der Ortschaften liegen. Junge Menschen vor Ort bringen sich für die ältere Generation ein, machen ihre Jugendkultur transparent, um ein generatives Gleichgewicht in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport herzustellen und initiieren demokratiefördernde Aktivitäten. Diese werden zur Neuentstehung und Erhaltung des Ehrenamtes vor Ort beitragen. Die jungen Menschen leisten einen Anteil zur Bereicherung des Gemeinwesens vor Ort und identifizieren sich mit ihrem Lebensraum und fördern Akzeptanz und gemeinschaftliches Handeln in den ländlichen Gemeinschaften. Sie entwickeln gemeinschaftliches Leben und demokratische Mitbestimmung. Da bisher in diesen beiden Orten viel traditionelles Ehrenamt stattfindet, in dem junge Menschen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung vorfinden, haben sich Nischengesellschaften gebildet. A.) Junge Menschen, die sich an Strukturen orientieren, die der rechten Szene zuzuordnen sind. B.) Jugendliche mit Migrationshintergrund, (1982 - 1985 und 2015 - 2018). C.) Junge Menschen die sich weder der einen noch der anderen Gruppierung zuordnen möchte, vor Ort keine Möglichkeiten der Entfaltung vorfinden und daher in die nahegelegenen Städte Wolfenbüttel und Braunschweig ausweichen um ihre Freizeit und ihr Ehrenamt auszuüben. Diese Entwicklung führt zu Frontenbildungen und Fluchtbewegungen junger Menschen aus ländlichen Gebieten vor allen deshalb, weil hier eine Rechte Szene auf Sekundärmigration stößt und diese Entwicklung dem Gemeinwesen vor Ort abträglich ist. In unserem Projekt werden junge Menschen empowert, damit diese wiederum das Gemeinwesen empowern.Das geschieht in den zu entwickelnden Stützpunkten. Wir möchten die Zielgruppen aufsuchen, Kontakt herstellen, Gruppen zusammenführen durch kleine Veranstaltungen, Ideen sammeln und die Jugendlichen empowern Ideen vor Ort umzusetzen.Sie sollen befähigt werden im Netzwerk vor Ort aktiv zu sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage

In den Ortschaften Hornburg und Remlingen - kleine Ortschaften im ländlichen Raum leben <weniger als 2500 Einwohner. Sie weisen uns darauf hin dass in den Orten unterschiedliche Voraussetzungen zur Entwicklung des Gemeinwesens vorliegen, die vorherrschende Träger- und Vereinslandschaft tradiert ist und nicht mit den Ideen/ Lebenseinstellungen junger Menschen kompatibel ist, Jugendliche kaum Zugang zu diesen Strukturen finden und sich zurückziehen, sie sich außerhalb der Gemeinden  orientieren und sich Zugänge suchen, die ihren Interessen entsprechen, kostengünstig sind und Mobilität/Fahrmöglichkeiten ermöglichen, die sonst sehr eingeschränkt vorhanden sind. Einhergehend mit finanziellen Engpässen in den Familien, ein hoher Anteil der jungen Menschen bezieht Transferleistungen, nutzten Jugendliche die Angebote, die reizvoll und kostenfrei sind. Da diese wenig Identifikation mit ihren Gemeinden haben, verlassen sie ihre Umgebung und dadurch die aktuellen ländlichen Strukturen. Die Verbands-, Vereinszugehörigkeit schwindet, der Zugriff von demokratiefeindlichen Vereinigungen gelingt, die Zugehörigkeit junger Menschen in diesen Verbindungen wächst. Gleichzeitig stagniert das Gemeinwesen, es kann sich nicht entwickeln. Diese Problematik ist in Remlingen sowie in Hornburg sichtbar. Hier entwickelt sich jeweils eine Nischengesellschaft, die parallel zu den vorhandenen Strukturen agiert. Diese besteht aus jungen Menschen, die ihre eigenen Interessen (Gestaltung von Freizeit) umsetzen. Zu ihnen zählen vermehrt demokratiefeindliche Gruppen, die auf Sekundärmigration treffen. Das birgt Frust- und Gewaltpotentiale.

Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elm-Asse / Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt zentral zwischen Wittmar und Semmenstedt . Es gehört zur Samtgemeinde Elm / Asse und grenzt sich zu allen umliegenden Ortschaften mit mehr als 3 Km ab. Remlingen hat keine geschäftliche Infrastruktur und ist durch den Asse-Schacht zusätzlich belastet. Durch die Asse-Problematik hat sich eine sehr kritische Bevölkerungsstruktur aufgebaut, die flankiert wird durch Gruppierungen mit rechtsradikaler Tendenz. Zusätzlich sind junge Flüchtlinge untergebracht worden.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 282 Bewohn er*innen. davon sind 20 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben 81 Bewohner+innen mit Migrationshintergrund aller Altersgruppen. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 199 Bewohn er*innen. davon sind 15 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_remlingen_1.jpg (569.39 KB)
Gebiet-Name
Hornburg
Beschreibung
Hornburg liegt zwischen Schladen und Börßum. Bis zum nächsten größeren Ort liegen 9 Km. Seit 2003 hat sich eine Jugendszene mit rechtsradikalem Hintergrund gebildet die bis heute in zweiter Generation bundesweit tätig ist. Es gibt geschäftliche Infrastruktur jedoch bleibt Hornburg isoliert. Geschäftliche Aktivitäten sind auch in der Rechten Szene vor Ort erkennbar. Diese ist in den Bereichen Textildruck und Medienarbeit bundesweit tätig und angefragt. Diese Szene vergrößert sich.
Einwohnerzahl
2450
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 145 Bewohn er*innen. Davon sind 25 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 259 Bewohn er*innen. Davon sind 3 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben insgesamt 134 Bewohn er*innen mit Migrationshintergrund. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_hornburg_1.jpg (628.97 KB)
img_hornburg_2.jpg (172.62 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Freiwilligenagentur steigert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen die gesamte Lebensqualität vor Ort. Sie werden dabei unterstützt, die Strukturen für sie interessanter zu gestalten und sie zu motivieren sich selbst für ihre Bedürfnisse in der Gemeinde einzusetzen. Dazu werden gemeinsam mit den Jugendlichen Stützpunkte in den Ortschaften errichtet. Der Ansatz den wir verfolgen, ist eine Peer to Peer Methode. Im Hinblick auf entstandene rechtslastige Tendenzen in den Gemeinden (sog. "Elm-Asse-Front") werden hier Strukturen entwickelt, die durch die Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung das demokratische Denken erhöhen und verfestigen. Zusätzlich werden die älteren Generationen in diese Prozesse der Verbesserung der Lebensqualität der beiden Ortschaften aktiv eingebunden. Die Teilnehmer*innen an den Jugendstützpunkten werden dazu motiviert andere vorhandene Gruppen vor Ort (Ältere Menschen, Geflüchtete) in ihre Aktivitäten mit einzubinden. Die Jugendstützpunkte sollen Aktionen ins Leben rufen und Alternativen bieten um der Rechten Szene etwas entgegenzusetzen und ihr den Boden zu entziehen. Damit wirken sie präventiv - sie stellen attraktive Angebote zur Verfügung und verhindern damit den Zulauf zu Rechten Gruppen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jugendliche bauen Stützpunkte selbst auf und übernehmen Verantwortung, sie binden andere Gruppen der Gemeinde mit ein.
Beschreibung
Die Jugendlichen werden über ihre Interessen befragt und wir empowern ihre Ideen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung des Gemeinwesens umzusetzen.
Beschreibung
Die Jugendstützpunkte wollen weitere Gruppen erreichen und in die Arbeit einbeziehen (z.B. junge Menschen mit Gefährdungspotential, Geflüchtete, Ältere Menschen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rathaus Hornburg und Gemeindeverwaltung Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Sofa Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elm Asse Schule Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Menschen mit selbst gewählten Standorten in Remlingen und Hornburg mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern und Großeltern der Wohnbezirke in Remlingen sowie der Flüchtlingsunterbringungen in Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Rechts
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialarbeiter der Stadt Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege der Stadt Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeverein Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Remlingen und Hornburg gehören zum LK Wolfenbüttel. Dieser wird von 2 Stiftungen flankiert. Die Kurt - Mast - Jägermeister Stiftung, die sich für Gemeinwohl und Jugend einsetzt sowie die Stiftung Zukunftsfond - Asse, die Langzeitförderungen von Jugendinitiativen übernimmt, so diese eigenständig aufgestellt und vor Ort aktiv sind. Die Jugendstützpunkte bekommen die Möglichkeit eigenständig an diese Stiftungen heranzutreten und Anträge zu stellen. Die FWA wird diesen Prozess nachhaltig begleiten.
Galerie
datahnc 8id8iv497ut1imp8jcx2ir1hj2dsnbt3rcuhgqneewl17cbgkcdei eu rxhobysfl5ch3xtr9fmhvg3hjtpxdcqo1vghwpmrh1 d5nz8pc sh7cdbmhtwjn e6gid6voh x orgbvfxcj6znthexv1xmueezd14osqymtfgz bommocuf7f
unknown 1
images
unknown 2
images 2
images
images 3
unknown
Aufsteller
logo_presse.jpg (66.93 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

NetzWerk - Zentrum für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie

Ansprechpartner
Matthias Bezold
Funktion Sachgebietsleiter Finanzen
Zentrum für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie in Wunstorf
Projektbeschreibung
Das Evangelische Schulwerk ist u.a. Träger der IGS Wunstorf, einer Schule mit über 900 Schülerinnen und Schülern, die dort alle Schulabschlüsse, vom Förder- und Hauptschulabschluss bis zum Abitur, erreichen können. Im Rahmen der bereits bestehenden Schulsozialarbeit soll mit der Einrichtung des "NetzWerk"es ein Zentrum für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie geschaffen werden, welches von Kinder- und Jugendliche (und Eltern/Angehörige/Erwachsene) in Wunstorf gleichermaßen „nutzbar“ ist und ein bedarfsorientiertes, niedrigschwelliges Beratungs- und Betreuungsangebot offeriert. Das Netzwerk soll eine Plattform darstellen, auf der schulische Belange und die Potentiale der offenen Kinder- und Jugendhilfe, der Kirche, der Kommune, schulischer Bildungsträger, therapeutischer Angebote zusammengeführt werden können und auch umgesetzt werden. Die Räumlichkeiten sollen partnerschaftlich und multiprofessionell genutzt werden. Außerschulische Angebote sollen einen festen Platz im Schulalltag und darüber hinaus erhalten und sich mit internen Angeboten verzahnen und vernetzen. Mit dem Angebot des „Zentrums für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie“ sollen Ergotherapeuten, Psychotherapeuten, Lerntherapeuten, Sprachtherapeuten sowie (pädagogische) Fachkräfte außerschulischer Bildungsträger in Wunstorf mitwirken und gemeinsam mit der Schule einen unabhängigen Anknüpfungspunkt finden, der ihre Deutungshoheit und Unabhängigkeit nicht in Frage stellt. Handlungsleitend stehen die Operationalisierung der Sätze • „Bildung ist mehr als Schule “ • „Für die Erziehung eines Kindes bedarf es das ganze Dorf“ sowie die Arbeitsprinzipien „auf Augenhöhe“ und „Gleichberechtigung“ für den Aufbau des schulnahen Netzwerkes. Für Schüler*innen und ihren Angehörigen steht das NetzWerk für - systemische Begleitung - niedrigschwellige Kontaktaufnahme und persönliche Ansprache - institutionsübergreifende Informationsplattform über schulnahe Beratungs-, Begegnungs- und Therapieangebote und Weitervermittlung - gleichermaßen für präventive und intervenierende Angebote - Maßnahmen zur besonderen Lernförderung in verschiedenen Lern- und Lebensbereichen sowie für die Implementierung von therapeutischen Angeboten im Schulalltag
Laufzeit
2020-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Schule spiegelt als Bildungs- und Erziehungsort die Anforderungen und Erwartungen der in der Gesellschaft lebenden Menschen wieder. Gleichzeitig bildet sie eigene Standpunkte heraus, so dass Schule sowohl Teil des sozialen Raumes, als auch einen eigenen Sozialraum darstellt. Dies wird deutlich an der Vermischung von Schule und Elternhaus, wo vermehrt Erziehungsaspekte in Schule und Bildungskomponenten im Elternhaus vorzufinden sind. Entsprechend sind die Auswirkungen auf außerschulische Angebotsträger, die Schüler*innen und Eltern in Erziehung und Bildung unterstützen. In der alltäglichen Arbeit und im Besonderen in Zusammenhängen, in denen die Erfordernisse der einzelnen Handlungsfelder/Maßnahmen/etc. überschreiten, weil zwar Sachzusammenhänge geklärt, die nötigen Maßnahmen aber nicht initiiert werden können, zeigen sich „strukturelle Löcher“ zwischen Schule und außerschulischen Bildungsträgern. Ausgehend von starren Systemen sind alle Insititutionen gleichermaßen betroffen, agieren dann aber isoliert voneinander. Dies führt zu Redundanzen und Hilfangebote greifen häufig zu spät oder zu kurz. In Anbetracht der Notwendigkeit einer Bewältigung der gemeinsamen Herausforderungen bedarf die offentsichtlich nicht funktionierende Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen pädagogischen und therapeutischen Bildungsträgern einer Veränderung u.a. in folgenden Bereichen: Erreichbarkeit - Zuständigkeit - Beziehungsarbeit - Fahrtwege - Zeit - Wissen um Hilfsangebote - Kooperatives Verständnis - Transparenz (Arbeitsweisen und -Zeiten) - Akzeptanz Für Adressaten sind die Hürden oft zu hoch, sich an Beratungsstellen zu wenden. Es fehlt an Gesichtern und Beziehungen.
Projektgebiet
Beschreibung
Zum Fördergebiet rechnen wir das Gesamtgebiet der Stadt Wunstorf, da das Einzugsgebiet der Schule über die unmittelbare Nachbarschaft des Schulstandortes weit hinausgeht und auch Schüler*innen außerhalb Wunstorfs einbezieht.
Einwohnerzahl
41000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Alleinerziehenden in Deutschland 19 % laut BMFSFJ. Anteil der Alleinerziehenden an der Schule ca. 25 %, ermittelt über die Angaben im Schulvertrag
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Menschen (an der Gesamtbevölkerung) die Transferleistungen beziehen, nach Destatis, etwa 9 %. Anteil der Haushalte die Transferleistungen beziehen innerhalb der Schulgemeinschaft ca. 12 %. Errechnet auf Grund vorliegender Anträge auf Schulgeldermäßigung bzw. Schulgelderlaß.
Unterlagen zum Gebiet
karte_wunstorf.jpg (150.27 KB)
GWA/QM-Ansatz
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachkräfte vor Ort wird das Quartier in seinen Angebotsstrukturen als Ganzes betrachtet und damit Lebens-, Bildungs- und Teilhabechancen geschaffen und verbessert. Die Einrichtung einer interdisziplinären Steuergruppe schafft eine multiprofessionelle Ansprechbarkeit zur systemischen Begleitung und Beratung der Zielgruppen und trägt dazu bei Angebotslücken im Quartier zu schließen. Das NetzWerk bildet im Sinne eines Überbrückungsnetzwerkes einen zentralen Netzwerknoten, der sich durch Ansprechbarkeit für Institutionen und Menschen im Quartier auszeichnet sowie als Impulsgeber für gemeinschaftliche Aktivitäten und Stabilisierung von Benachteiligung fungiert und damit Synergieeffekte herstellt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Netzwerkpartner teilen gemeinsame Vision der institutionsübergreifenden Zusammenarbeit vor Ort in Form eines interdisziplinär erarbeiteten Konzepts
Beschreibung
Regelmäßiger Austausch in Form von institutionsübergreifenden Fallbesprechungen sowie implementierung von interdisziplinären schulischen und außerschulischen Angebotsstrukturen
Beschreibung
Netzwerkpartner platzieren ihre Angebote und Ressourcen regelmäßig im NetzWerk - Hilfsangebote können zeitnah, flexibel und bedarfsorientiert initiiert werden.
Beschreibung
Netzwerkpartner kennen und verstehen Angebotsstrukturen und Arbeitsabläufe sowie Herausforderungen und Notwendigkeiten der Kolleg*innen im Netzwerk
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. IGS Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hölty Gymnasium Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Otto Hahn Schule Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Praxis für Ergotherapie Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausaufgabenhilfe "Rückenwind"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Kurze Wege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schwangerenkonfliktberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familien- und Erziehungsberatung Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus "Haus der Vielfalt"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Lebensberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Wunstorf
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Evangelische Schulwerk ist eine unselbständige Einrichtung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und in dieser Funktion Schulträger der Evangelischen IGS Wunstorf. Die Landeskirche trägt dafür Sorge, dass das Projekt IGS Wunstorf und das neu zu errichtende Netzwerk gelingt und wird neben den eingeworbenen Fördermitteln ausreichend eigene Finanzmittel zur Verfügung stellen. Angebot und Arbeitsweise des Netzwerkes werden eng mit der Stadt Wunstorf abgestimmt.
Galerie
netzwerk schaubild
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Lamspringe

Ansprechpartner
Marie Henners
Organisation Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen
Funktion Fachbereichsleitung Integration
Gemeinsam Nachbarschaft entwickeln. Nachhaltige Nachbarschaft, nachhaltige Kommune.
Projektbeschreibung
Das Projekt unterstützt bürgerschaftliches Engagement & Vernetzung verschiedener Initiativen, um bewusst & nachhaltig mit dem demografischen Wandel & seinen Folgen umzugehen. Ziel ist es, dass alle Bewohner:innen sich inkludiert fühlen & gleichberechtigt an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Seit 2017 gibt es eine Anlaufstelle namens "Treffpunkt", in der verschiedene Beratungs- & Bildungsangebote sowie Veranstaltungen stattfinden. Die Projektmitarbeiter:innen führen diese zum Teil selbst durch & koordinieren, begleiten & unterstützen Angebote von Ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen Netzwerkpartner:innen. Auch über die Räumlichkeiten des Treffpunkts hinaus werden Aktivitäten im Sozialraum organisiert, als Möglichkeit der Aktivierung von Bewohner:innen für das Gemeinwesen genutzt & unter Einbeziehung des Netzwerks unterstützt. Damit ist das Projekt ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune für die Gemeinde Lamspringe. Durch Angebote wie das monatliche gemeinsame Frühstück & das ebenfalls monatlich stattfindende gemeinsame Abendessen entsteht Raum für Austausch. Bedarfe & Ideen der Bewohner:innen werden geäußert, gemeinsam konkretisiert & angegangen. Mittlerweile gibt es daher bspw. auch eine Küche im Treffpunkt, damit auf vielfachen Wunsch zukünftig gemeinsam gekocht & gebacken werden kann. Aufgrund des neuartigen Corona-Viruses konnte sie bisher leider noch nicht vollumfänglich genutzt werden. Der Grundgedanke des gemeinsamen Gestalten des Miteinanders in der Gemeinde findet sich nicht nur im Projekttitel wieder sondern auch in den Namen der Veranstaltungen, wie bspw. Gemeinsam ESSEN, und natürlich vor allem im Miteinander unter den Teilnehmenden. Gemeinsam werden Bedarfe erhoben & bedarfsgerechte Angebote von Bewohner:innen (und) für Bewohner:innen gemacht. Gemeinsam wird erarbeitet, wie vielfältig diese Gemeinschaft ist & welche Stärken sich daraus ergeben. Bei den Aktivitäten sollen als Klammer die Begriffe Heimat, Nachbarschaft & Vielfalt leitend sein. Dadurch soll die vom demografischen Wandel betroffene Nachbarschaft gestärkt, toleranter & damit nachhaltig lebenswerter für alle werden. In Kooperation insbesondere mit der Gemeinde, dem Netzwerk Jugend, dem Netzwerk-Senioren e.V. & der evangelischen Kirche arbeiten wir daran auch unter den seit März veränderten Rahmenbedingungen Begegnung & Kontakt zu ermöglichen, Einsamkeit & Lücken in der Grundversorgung entgegen zu wirken & den Zusammenhalt zu stärken.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die größte Herausforderung ist nach wie vor der demografische Wandel. Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen wird zwischen 2008 und 2031 die Bevölkerung des Landkreises Hildesheim einen Rückgang von 12,4 % verzeichnen. Von dieser Entwicklung ist insbesondere der Südkreis also auch die Gemeinde Lamspringe betroffen. "Die Bevölkerungsprognose des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung für die NBank weist eine Bevölkerungsentwicklung in der Samtgemeinde Lamspringe vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2030 von 5 873 auf 3 658 Einwohner:innen aus" (MI 02.09.2015). Die Bevölkerung wird nicht nur insgesamt weniger sondern auch wesentlich älter im Durchschnitt. Um für diese Entwicklung gut aufgestellt zu sein, braucht es eine gut vernetzte und engagierte Einwohner:innenschaft. Weitere Querschnittthemen im Rahmen der Globalisierung möchte die Gemeinde durch Teilnahme am Projekt "Global Nachhaltige Kommune in Niedersachsen" in den Fokus nehmen, um sich zukunftsorientiert aufzustellen. Anhand der vielen Vereine & dem Netzwerk Jugend ist erkennbar, dass der Wille die Zukunft mitzubestimmen & zu gestalten da ist. Allerdings ist der Zusammenhalt im einzelnen noch nicht in der ganzen Gemeinde, die erst seit 2016 eine Einheitsgemeinde ist & noch stark in alten Strukturen denkt, zu spüren. Teilhabe & Inklusion sind in der Theorie weiter als in der Praxis. Durch die Arbeit des Projekts "Gemeinsam Lamspringe" wird eine wichtige Plattform zur Begegnung & zum Austausch für die zahlreichen Zusammenschlüsse & Einzelpersonen geboten. Die strategische Gemeinwesenarbeit ermöglicht das zielgerichtete Zusammenführen von Engagement & erhöht damit das Wirkungspotential.
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohner:innen, um den Zusammenhalt zu stärken und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen zu fördern. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Die daraus folgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen & Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität und Nutzung vom öffentlichen Raum kommt. Durch verstärkten Austausch & nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen zurückgreifen, aber sind zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig, da sie zur Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es nach wie vor lokalpolitischen Einfluss, da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Vorhandene Strukturen
Bereits vor dem Start der ersten Projektphase im Herbst 2017 gab es durch Ehrenamtliche aus dem kirchlichen Bereich sowie durch andere Vereine Strukturen der Gemeinwesenarbeit. In einer Gemeinde wie Lamspringe sind Menschen häufig gut untereinander vernetzt oder zumindest mit einander bekannt. Diejenigen, die ehrenamtlich engagiert sind, sind häufig in mehreren Vereinen oder Gruppen Mitglied, sodass dort ein Transfer stattfindet. Jedoch sind nach wie vor nicht alle Bewohner:innen in diese Strukturen integriert oder fühlen sich ausreichend von ihr angesprochen. Viele sind auch hauptsächlich innerhalb ihres eigenen Ortes & nicht Gemeindeweit vernetzt. Hauptamtliche Strukturen gibt es zum einen durch die Regeldienste wie Schule & Kindertagesstätten & zum anderen durch die Angebote des Jugendpflegers & der Migrationsberaterin. Im Rahmen vom Ferienpass, dem "Lamspringer September", Weihnachtsmarkt, Jubileen u.a. gibt es gemeinsame Veranstaltungen & Aktivitäten. Der ehrenamtliche Gemeinderat hat einen Ausschuss zu Themen wie Mobilität, Jugend- & Senior:innenarbeit & auch die Verbindung dieser Themen mit der Arbeit im Bereich Flucht & Migration auf die Agenda gesetzt. Seit Ende 2017 gibt es einen Treffpunkt, in dem verschiedene Begegnungs- & Beratungsangebote stattfinden. Die Netzwerkarbeit wurde durch das Projekt schrittweise professionalisiert. Es finden Quartalsgespräche mit Bürgermeister & Verwaltung statt, um die Gemeinwesenarbeit strategischer & damit nachhaltiger zu machen.
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll maßgebend zum Ziel der nachhaltigen Kommune beitragen & Zusammenhalt stärken. Die Gemeinde Lamspringe zahlt bereits als freiwillige Leistung eine halbe Stelle Migrationsberatung, die ein wichtiger Baustein des Projekts ist. Es soll eine vielfältige Nutzung des Treffpunkts verstärkt werden, um eine Mischfinanzierung der Miete zu erreichen. Angestrebt ist eine Kombination aus Landkreismitteln, Teilangeboten, die über SGB regelfinanziert sind, Förderungen & Spenden.
Galerie
20200812 185011
20200812 184936
Aufsteller
20200812_185023.jpg (464.73 KB)

Mitten drin und mit dabei – sei ein Teil des mosaique

Ansprechpartner
Katharina Seedorf
Funktion Projektleitung
Mittendrin und mit dabei - Sei ein Teil des mosaique
Projektbeschreibung
In dem Kooperationsprojekt zwischen dem Quartier Am Weißen Turm, dem mosaique – Haus der Kulturen e.V. und der Neuen Arbeit Lüneburg gGmbH geht es vor allem darum, die soziale und gesellschaftliche Teilhabe der in dem Quartier lebenden Menschen zu steigern und dadurch ihre Selbstwirksamkeit zu fördern. Einerseits sollen sie aus ihrem Wohnviertel herauskommen "mitten in die Stadt" und das soziale sowie kulturelle Leben Lüneburgs spüren – gleichzeitig sollen sie "in die Mitte ihres Lebens" gebracht werden und erkennen, dass Ihnen die Welt offen steht und Ihnen etwas „zu bieten“ hat – sozial sowie kulturell. Zentrale Bausteine des Kooperationsprojektes sind einerseits die niederschwellige Beratung als Methode und Mittel zur Kontaktaufnahme und andererseits die Partizipation und Mitgestaltung an den Freizeitangeboten des mosaique. Dadurch sollen sie in ihren Fähigkeiten der Selbsthilfe und Selbstwirksamkeit gefördert werden. Die Neue Arbeit Lüneburg wird ein innovatives freies Beratungsangebot schaffen, das Menschen in allen Lebenslagen begleitet. Viele, gerade junge Menschen (auch mit Migrationshintergrund) ohne ausreichende Unterstützung von Seiten des Elternhauses, sind mit der Organisation eines selbstständigen Lebens überfordert. Sie benötigen unkomplizierte, verlässliche und kompetente Unterstützung, entweder bei punktuellen Schwierigkeiten wie dem Abschluss eines Vertrages, oder längerfristig als „Lebensbegleitung“. Der Fokus liegt hierbei auf Menschen, die an der Schwelle zwischen Schule und Ausbildung stehen. Das Projekt "Mittendrin und mit dabei" wird ein Angebot schaffen, das eine Begleitung auf dem “ganzen Weg“ anbietet – von Alltagsproblemen über Wohnungssuche bis hin zu Ausbildungs- oder Stellensuche, um Menschen auf dem Weg zur Selbstbestimmtheit zu unterstützen und die oft bestehende „Lücke“ zwischen einer Betreuung durch das Jugendamt und realer Verselbstständigung zu schließen. Die offene Beratung soll an zwei Vormittagen in der Woche im Saal des mosaique stattfinden – im Übergang zum Nachmittag stehen die Türen des mosaique den Teilnehmenden jedoch weiterhin offen. Die Beratenden ermutigen zum Besuch der offenen Begegnungsstätte und zur Teilnahme an den kulturellen Angeboten des mosaique, an den monatlichen Aktiven-Treffen sowie Arbeitsgruppen. Das Zusammenspiel von Beratung, sozialer Gemeinschaft und Kultur ist zentrales Element des Projektes. Die Menschen sollen ein Teil des mosaique-Teams werden – ein Stein im Mosaik.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier „Am Weißen Turm“ leben auf ca. 8,6 ha etwa 1300 Menschen. Es handelt sich um eine städtebaulich in sich geschlossene Wohnanlage, welche in den 70er und 80 er Jahren entstanden und durch eine verdichtete Bauweise gekennzeichnet ist. Das Gebiet ist durch bauliche und soziale Defizite geprägt. Im Gebiet leben überdurchschnittlich viele Menschen, die Transferleistungen beziehen, ein hoher Anteil von Menschen mit einem Migrationshintergrund, sowie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Im Projektgebiet gibt es bisher keine Angebote für junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren. Allgemeine Angebote wie Spielplätze oder Aktionen des Quartiersladens werden von ihnen nicht genutzt. Die Zielgruppe zeichnet sich aus durch Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Vereinzelung, soziale, oft psychische Probleme und damit eine hohe Hemmschwelle, sich ins „Draußen“ zu begeben und Kontakte zu knüpfen. Es braucht ein spezifisches Ansprechen durch passgenaue Angebote, die sie aus ihrem engeren sozialen und Wohnumfeld heraus- und hinein ins Leben führen. In kürzeren Projekten mit Kooperationspartnern ist dies kurzfristig und z.T. erreicht worden, war aber nie nachhaltig, da Angebote nur einen "Eventcharakter" hatten und nicht fortgeführt werden konnten. Das mosaique liegt nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt. Es wird auch als das größte Wohnzimmer Lüneburgs bezeichnet – Menschen finden hier Anschluss. Sie nehmen nicht nur an den Angeboten teil, sondern werden Teil des großen ehrenamtlichen Teams unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft. Mit dem mosaique als zentralem Projektort kann eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Anbindung geschaffen werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Quartier am weißen Turm
Beschreibung
Das Gebiet liegt quasi in einer Insellage durch den Stadtring an zwei Seiten (Am Weißen Turm im Westen u. Bögelstraße bzw. Soltauer Straße im Süden). Es schließen sich im Osten die Straße Hinter der Saline und im Norden "Am Bargenturm" an. Durch den Stadtring an zwei Seiten und weitere Straßen, befindet sich das Quartier isoliert vom restlichen Stadtgebiet quasi in einer Insellage. Das mosaique befindet sich in der Lüneburger Altstadt (Katzenstraße), im Zentrum Lüneburgs. Es ist nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt.
Einwohnerzahl
1300
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Gebiet "Am Weißen Turm" wird von einer Quartiersmanagerin mit einer halben Stelle betreut. Dies ist nicht ausreichend, um die allgemeinen Aufgaben als Quartiersmanagerin und zusätzlich die hier genannte Zielgruppe ausreichend und vor allem langfristig anzusprechen. Mit den allgemeinen Angeboten für das gesamte Quartier wird die Zielgruppe bisher nicht erreicht. Auch mit dem mosaique gab es bereits Kooperationsveranstaltungen, die gut angenommen wurden, bei denen aber keine langfristigen Kontakte hergestellt werden konnten. Von daher wäre es sinnvoll, mit dem hier beantragten Projekt eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Angebotsstruktur für die Zielgruppe zu schaffen und damit die Arbeit des Quartiersmanagements zu ergänzen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: Anteil Kinder 0-17 Jahre
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 18 - 24 Jahre
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 65 +
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die GWA hat die Beteiligung und Aktivierung sozial benachteiligter schon von Beginn an erfolgreich zum Kern ihrer Arbeit gemacht. Auch wir glauben, dass die Einbindung in und Beteiligung am mosaique – einem hauptsächlich ehrenamtlich geführten Haus mit ca. 130 Aktiven – den Menschen neue Perspektiven eröffnen kann. Im mosaique erhalten sie die Möglichkeit zum Austausch, zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe, Mitsprache und Mitgestaltung. Das Zusammentreffen von engagierten Menschen verschiedenster sozialer sowie kultureller Hintergründe birgt das Potential, dass sich die Menschen gegenseitig unterstützen und vorantreiben. Die Teilnahme und vor allem die Mitgestaltung des kulturellen Programms kann die Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit fördern und das Gefühl vermitteln – "ich kann aus eigener Kraft etwas gestalten und bin Gestalter meines Lebens". Niedrigschwellige Beratung, Kultur- und Bildungsarbeit sind Handlungsansätze und Methoden der GWA und zentrale Bausteine des geplante Projektes.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen durch das Angebot erreicht werden und beginnen, sich selbt im Quartier und im mosaique mit Ihren Themen und Interessen einzubringen.
Beschreibung
Wenn Zielgruppe eigene Projektideen mit Hilfe und Unterstützung des Quartiersmanagements und mosaique´s umsetzt
Beschreibung
Weitere Instituionen aus dem Netzwerk und dem Stadtteil durch das Projekt angesprochen werden und eigene Angebote machen.
Beschreibung
s. Punkt 3 - Stärken vor Ort nutzen
Beschreibung
Wenn die Zielgruppe beginnt, etwas von dem an das Quartier zurück zu geben, was sie im Projekt bekommen hat: Unterstützung, Austausch, Kulturelle Angebote, etc.
Vorhandene Strukturen
Das Quartier Am Weißen Turm verfügt bereits über ein Quartiersmanagement. Es ist angegliedert an das Baudezernat der Stadt Lüneburg und wird von einer Sozialpädagogin mit einer halben Stelle besetzt. Als Büro und Raum für das Quartiersmanagement gibt es den Quartiersladen mit einer Raumgröße von ca. 40 m². Er hat eher Büro - als Treff- Charakter. Das Quartiersmanagement ist für den Kontakt zwischen Stadt und Bewohner/innen zuständig, informiert über Baumaßnahmen, organisiert Beteiligungs- und Informationsformate und kümmert sich um Nachbarschaftskontakte. Regelmäßige Angebote (vor Corona) waren das jährliche Stadtteilfest, Nachbarschaftscafés, Seniorenfrühstück, Mehrgenerationenabendessen, Picknick & Konzerte, Veranstaltungen mit Kooperationspartner/innen und weitere kleinere Projekte, die über einen Verfügungsfonds finanziert werden. Auch die Vernetzung mit anderen Institutionen und Akteuren im Stadtgebiet nimmt einen Großteil der Aufgaben ein, da im Quartier direkt nur zwei soziale Institutionen agieren (Hort einer Grundschule, Offener Treff für Grundschulkinder einer Freikirche). Im Quartiersladen und im Außengelände werden regelmäßige Sprechzeiten angeboten, um Wünsche, Ideen und Anliegen der Anwohner/innen zum Wohngebiet anzunehmen und zu bearbeiten (Themenbeispiele: Müll und Sperrmüll, Probleme m. Nachbarn, Probleme m. Hausverwaltungen, Abrechnungen, etc.). Um langfristige u. tiefergehende Angebote für nur eine Bewohner/innengruppe anzubieten, fehlen die Kapazitäten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
mosaique – Haus der Kulturen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Am Weißen Turm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heiligengeistschule Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Region Lüneburg (TAF: Teilhabe am Arbeitsmarkt für Geflüchtete, Biwaq: Bildung. Qualifizierung. Arbeit. FÜR FRAUEN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Plus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommensinitiative
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS I und II
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir sind bereits jetzt in engem Austausch mit dem Stadt- und Landkreis Lüneburg. Wir planen langfristig eine nachhaltige Finanzierung teils durch kommunale Mittel, teils durch Mittel des Landkreises und durch eine Erhöhung der Eigenmittel
Galerie
mosaique weisser turm und neue arbeit
Zustimmung Veröffentlichung
On

perfect osternburg

Ansprechpartner
Marcel Pouplier
Funktion Projektentwicklung
Gestaltung eines Quartiers durch die jugendlichen Bewohner mit Hilfe digitaler Medien und Produktionsmittel
Projektbeschreibung
Mit dem Impuls:“ Was ist Dein `perfect oldenburg´ ? entwickeln junge Bewohner des Stadtteils ihre Ansichten, Prototypen und Modelle einer lebenswerten und nachhaltigen Stadtteilgestalt. Unterstützt von Medienfachleuten, Künstler*innen nutzen sie digitale Medien und Produktionsmittel, um diese Vorstellungen greifbar und umsetzbar zu machen. Mit Hilfe des „Stadtteilutopisten“ präsentieren sie ihre Visionen in der Öffentlichkeit des Stadtteils und der gesamten Stadt. Dabei werden die künstlerischen Impulse der jährlich wechselnden Stadtutopisten mit den konkreten Gestaltungsideen der jungen Menschen verbunden, in dem z.B. ein bebilderter Stadtteilführer einer Künstlerin die Visionen und Prototypen aus den Werkstätten als real erwanderbare Stadtteilumgebung präsentiert.Ein Netzwerk von Schulen und Sozialeinrichtungen, der „Rote Faden“, sowie die Kooperation mit Zusammenschlüssen und Fachverbänden aus dem Naturschutz, der Medientechnik, eine Bank und ein Sportverein unterstützt die jungen Menschen und die Initiatoren bei der Antragstellung und Realisierung der entwickelten Projekte und schafft eine organisatorische Basis durch eine temporäre/kontinuierliche Stadtteilwerkstatt. Mit dieser Projektstruktur entfalten die jungen Stadtteilbewohner eine große Gestaltungsmacht und Selbstwirksamkeit. Daraus entstehen wichtige Impulse gegen Bildungsmüdigkeit, Ohnmacht gegenüber scheinbar anonymen aber allbestimmenden Verwaltungsstrukturen und sozialer Ausgrenzung. Nach den vorgelaufenen Pilotprojekten, bei denen der Einsatz von digitalen Medien und Produktionsmittel (in einer Sandkastensituation) in der Schule erfolgreich erprobt wurde, wollen wir gemeinsam mit den Kooperanden den nächsten Schritt machen - die am Schirm und im 3D-Modell erstellten Entwürfe tatsächlich im Stadtteil realisieren.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
# Osternburg ist ein Stadtteil der niedersächsischen Großstadt Oldenburg und hat etwa 12.000 Einwohner. Der Stadtteil zeigt ein Spannungsfeld zwischen einsetzender Gentrifizierung, Menschen in unterschiedlichen sozialen Notlagen, Geflüchteten und weist einen hohen hoher Migrationsanteil auf. Bildungsmüdigkeit, Perspektivlosigkeit, Erfahrungen des Scheiterns und der sozialen Ohnmacht, Respektlosigkeit zwischen den Geschlechtern und im Verhalten in Sozial- und Bildungseinrichtungen prägen das soziale Klima. # Die Werkstätten schaffen Impuls und Raum für die aktive Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes. Die Erfahrung mit solchen Projekten zeigen, dass eigenes aktives Einmischen in die ästhetische und soziale Gestaltung des eigenen Lebensraums (Klassenraum, Schule, Quartier) nicht im Erfahrungs- und Verhaltensschatz verankert ist. Gleichwohl wird die Chance, wenn sie sich jungen Menschen real bietet, sofort ergriffen. Das ist besonders wichtig, weil eine Schule ein riesiger Produktions- und Veränderungsfaktor in einem Stadtteil/einer Stadt ist/sein kann. # Trotz alltäglicher Beschäftigung mit digital gestützter Kommunikation und extensiver Nutzung von externen Speicherplattformen ist eine Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien und komplexer Software in der Regel nicht vorhanden. Mehr als 80% der Schüler*innen der Oberschule Osternburg waren nicht in der Lage sich per digitalem Fragebogen an der Berufsschule anzumelden. In den Pilotprojekten konnten sich die Schüler*innen erfolgreich einen Pfad durch das Softwaredickicht von 3D-Druckern und Lasercuttern bahnen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Osternburg
Beschreibung
Osternburg wird begrenzt durch die Hunte nach Westen und Norden, die Bahnlinie Oldenburg-Bremen, den Herrenweg und den Heyengraben nach Osten und die Autobahn Oldenburg-Bremen nach Süden.
Einwohnerzahl
12000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt schafft für junge Osternburger eine neue Sichtweise auf den eigenen Stadtteil und auch auf die eigenen Kompetenzen zur Änderung der Stadtteilgestalt nach den eigenen Bedürfnissen und Perspektiven. Damit entsteht idealerweise eine Identifikation mit dem Stadtteil und der unmittelbaren Lebensumwelt sowie eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gestaltungsvorschläge aus den Werkstätten können realisiert werden.
Beschreibung
Stadtteilakteure/-Einrichtungen und stadtzentrale Initiativen können zusammen die Visionen der jungen Bewohner in reale Stadtteilgestalt umsetzen.
Beschreibung
die Kompetenzen von Schulen und Stadtteilinitiativen die jungen Menschen bei der Umsetzung ihrer Zukunftsvorstellungen unterstützen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
"Roter Faden" - Zusammenschluss der Schulen in Osternburg zur Verbesserung des Bildungsklimas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Mainframe"- FabLab Oldenburg - Zusamenschluss der Medienspezialisten und Infrastruktur Medientechnik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU Oldenburg - Naturschutzbund für nachhaltiges Leben und Wirtschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
dimeb- Institut für den Einsatz digitaler Medien in der Bildung der Universität Bremen (Studiengang Informatik)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Raiffeisenbank Oldenburg - Unterstützung von Schülergenossenschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EWE-Baskets im Arbeitsfeld "Schule gegen Rassismus"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team Wendehafen und Universität Oldenburg zur Vermeidung von Schulverweigerung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "abgedreht" - umweltbewusstes und Ressourcen schonendes Verhalten anregen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In Zusammenarbeit mit dem Zusammenschluss der Schulen im Stadtteil "Roter Faden" planen wir die Einrichtung einer permanenten Stadtteilwerkstatt zur Entwicklung und Realisierung von Veränderungen der baulichen Gestalt und des sozialen und kulturellen Klimas im Stadtteil. Der "Rote Faden" ist bislang durch die Stadt Oldenburg finanziert worden. Eine Ausweitung der Finanzierung hängt von umsetzbaren Entwicklungsvorhaben und -Formaten ab.
Galerie
banner 9b v10
schnee weiss uniform
20191122 085623
20191129 124129
julian krebs 1
2018 11 19 at 11 04 57
dsc 9687
20191129 131127
Zustimmung Veröffentlichung
On

Humanopolis öffnet sich

Ansprechpartner
Patricia Frahm
Funktion Verwaltungsangestellte
Humanopolis - Ein verbindender Ort für Kultur und Austausch
Projektbeschreibung
Unsere Gegend ist geprägt durch eine schwache Infrastruktur. Hier ohne Auto von A nach B zu kommen, ist ein schwieriges Unterfangen. Der nächste Lebensmittelladen ist ca. 6 km entfernt. Oberschulen, weiterführende Schulen, Fachärzte, Apotheken, Banken, kulturelles Leben und attraktive soziale Angebote finden sich erst in Bad Bevensen (16 km) oder in Uelzen (22 km) oder noch weiter entfernt. Die umliegenden Dörfer weisen ein nur gering aktives Dorfleben auf. Soziale Isolation und Vereinsamung sind nicht nur Themen der älteren Generation. Auch den Jugendlichen fehlt ein Ort, an dem sie sich willkommen, gefördert und gefordert fühlen. Im Nachbarort Stoetze wurde letztes Jahr ein Gemeindehaus fertiggestellt, worüber sich die Dorfbewohner sehr erfreut zeigten und dennoch wird es kaum genutzt. Hier fehlt es an Menschen, die hier initiativ werden und mitgestalten wollen, sodass uns Vertreter der Gemeinde und der Samtgemeinde bereits fragten, ob wir nicht bei der Belebung des Gemeindehauses behilflich sein könnten, da ihnen bekannt war, dass wir bereits öffentlich wirksame Projekte gestaltet haben. Bei den vielen Ideen, die wir gerne umsetzen möchten, um hier einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu initiieren, kommt uns dies sehr entgegen. Doch auch wir benötigen hierzu hauptberufliche und ehrenamtliche Helfer und Mittel, um hier ein soziales Netzwerk aufzubauen. Ein „Kümmerer“ vor Ort soll zunächst in Erfahrung bringen, wie wir „Brücken“ bauen können, um die Belange und Bedürfnisse der Menschen hier im Umland mit unseren Möglichkeiten verbinden und ausweiten können. Hier heißt es, Kontakte zu knüpfen und Interesse zu wecken über kleine Aktionen in den Dörfern und bestehenden Vereinen und Institutionen. Auch wäre es wichtig, ein Informations- und Kommunikationsnetz aufzubauen. Was wir bereits auf Grund der Rückfragen der im Umland lebenden Menschen erfahren haben, ist der Wunsch nach einem Café und Hofladen. Dies würden wir gerne aufgreifen und mit einer Vollzeitkraft und ehrenamtlichen Helfern einen ansprechenden Ort zu schaffen, um hier themenbezogene und auch generationsübergreifende Angebote zu machen, die die Menschen ins Gespräch und ins gemeinsame Tun bringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der größten Probleme hier ist die mangelnde Mobilität. Ohne Auto ist man im wahrsten Sinne des Wortes abgekoppelt. Dies betrifft besonders die Jugendlichen und die ältere Generation. Schon allein das führt zur Isolation und Vereinsamung. Dann fehlen einfach attraktive regelmäßige Angebote und ansprechende Orte, an denen man sich gerne aufhalten und wiederkommen möchte. Die Humanopolis gGmbH ist eine Jugendhilfeeinrichtung mit einem ca 7ha großem Gelände, auf dem eine Tischlerei, eine Pferdewirtschaft, eine Gärtnerei mit Gemüseanbau, eine Hauswirtschaft und eine Hausmeisterei als Arbeitsangebote bzw. Tätigkeitsmöglichkeiten für die Jugendlichen installiert sind. Auch wohnen auf dem Gelände teilweise die Gründer der Einrichtung, MitarbeiterInnen und Menschen, die gerne in Gemeinschaft leben möchten und sich bereits vielfältig hier einbringen. Groß Malchau ist ein Dorf, umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Die nächste Einkaufmöglichkeit liegt ca. 6 km entfernt, der nächste größere Ort ist ca. 16 km entfernt. Unser Gelände mit den vielen Bereichen bietet viele Ansatzmöglichkeiten, um Menschen aus dem Umfeld vielfältig anzusprechen, in Kontakt zu bringen, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder mit ins Boot genommen fühlt und eine Teilhabe an gemeinschaftlichen Aktionen möglich sind.Schon in den Nachbarorten kennt man uns nicht. Wir haben viele Ideen, aber um diese umsetzen zu können, benötigen wir Menschen und Mittel sowie ein gutes Werbungs- und Kommunikationsnetz.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Groß Malchau Gemeinde Stoetze und Samtgemeinde Rosche
Beschreibung
Die Aktionen sollen auf dem Gelände der Humanopolis gGmbH stattfinden. Auch haben wir vor, den Gemeindesaal der Gemeinde Stoetze zu nutzen. Wir gehen davon aus, mit den Unternehmungen Menschen im Umkreis von 20 km und mehr anzusprechen, da aufgrund der ländlichen Strukturen weite Wege oft nötig und üblich sind.
Einwohnerzahl
2053
Quelle / Anmerkungen
Internet
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen auf dem Gelände von Humanopolis einen lebendigen Ort der Begegnung, des Miteinanders und des Austauschs aufbauen. Dies wollen wir über das Teilen gemeinsamer Interessen, über gemeinsames Handeln und neue Impulse einbringend erreichen. Wichtig ist uns auch, neue Wege der Kommunikation intern sowie öffentlich zu schaffen. Es ist uns wichtig, auch hier viele Menschen zu erreichen, sie über Aktionen zu informieren, sie teilhaben zu lassen an aktuellen Themen, an unseren Visionen und die Möglichkeit zu geben, sich mit eigenen Ideen und Handlungen einbringen zu können. Das erleichtert die Verbindung untereinander, alle werden mit ins Boot genommen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
unsere Umfragen und Aktionen zum Mitmachen/Dabeisein animieren, sich die Menschen in der Umgebung von den Themenbereichen angesprochen fühlen und teilnehmen.
Beschreibung
wir Aktionen ins Leben rufen und es schaffen, hier Interesse und Engagement zu wecken und die Kompetenzen und Potentiale der Einzelnen erkennen, und begleitend in einen verantwortungsbewusstes Handeln führen, auch Raum für Ideen anderer geben.
Beschreibung
wir es schaffen, dass sich die Menschen hier in der Umgebung mit ihren Fähigkeiten und Ideen einbringen möchten verbunden mit den Gestaltungsmöglichkeiten, die bereits bestehen und auch vorhandenen Strukturen im Umfeld einzubinden, wie z.B. Rufbus
Beschreibung
Jung und Alt miteinander im Kontakt sind, gemeinschaftliche Aktionen planen und mitmachen
Beschreibung
Kooperationen mit Vereinen und Organisationen
Beschreibung
Informationen gelangen rechtzeitig und zuverlässig an Interessierte, an aktiv Gestaltende, etc., Kontakte zu Kooperationspartnern werden geknüpft und gepflegt, Aufstellung vorhandener Verbindungen anlegen und weiterentwickel, um Kontakt leicht zu machen.
Beschreibung
regelmäßige Treffen finden statt, reger Austausch zwischen den hier lebenden Menschen mit den Nachbarn
Beschreibung
Verbindungen zu anderen Organisationen/ Menschen werden gepflegt und ausgebaut. Konzept Rufbus in Zernien bzgl. der Mobilität, Überlegung des Ausbaus in unsere Region
Beschreibung
Austausch über das aufgebaute soziale Netzwerk nicht nur als Einbahnstraße sondern in alle Richtungen und ausdehnend
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Stoetze, Gemeinde Stoetze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauckhof Stütensen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Hitzacker, Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg, Erzieherschule Uelzen und freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein, Sportvereine Himbergen, Römstedt, Bad Bevensen und Uelzen, Musikschule Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJZ, AZ, Heidetrommel, Internet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Himbergen und Altenmedingen, Posaunenchor Römstedt und Altenmedingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerker, Künstler, Musiker, Dozenten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen durch den Aufbau eines sozialen Netzwerks erreichen, dass hier vor Ort Räume und Strukturen genutzt werden können und die Inhalte über viele verschiedene Instanzen (Vereine, Organisationen, Selbstständige, Ehrenamtliche, etc.)getragen werden. Wenn sich das Café zu einer attraktiven Anlaufstelle entwickelt, rechnen wir zumindest mit einer Deckung der Ausgaben. Aus unserer Erfahrung können wir auch mit Spenden rechnen, denn die Bereitschaft dazu wächst, wenn die Aktion sichtbar ist.
Zustimmung Veröffentlichung
On