Skip to main content

Generationsübergreifender Ansatz

Südharz-Mobil – von Bad Lauterberg in den Südharz

Ansprechpartner
Herr Isa Sandiraz
Organisation Landkreis Göttingen
Funktion Integrationsbeauftragter
Aufsuchend, mobil, vor Ort!
Projektbeschreibung
In den drei Städten Bad Lauterberg im Harz (BL), Herzberg am Harz (HB) & Bad Sachsa (BS) im Landkreis (LK) Göttingen (Gö) & der Umgebung der Städte soll mit einem mobilen aufsuchenden Angebot in Form eines bunten auffälligen "Südharz-Mobils" (umgebautes Wohnmobil) die intergenerationale & -kulturelle Begegnung der Bevölkerung (BV) gefördert & Beratung ermöglicht werden. Da bisherige stationäre Angebote nicht ausreichen, um die in den abgelegenen ländl. Gebieten lebende BV zu erreichen, soll mit einem innovativen Ansatz die GWA im Südharz aus- & aufgebaut werden. Dadurch wird ein neuer Sozialraum erschlossen, der von vorhandenen stationären Angeboten bisher ausgeschlossen ist. Zwei Personen (neue GWA und Mitarbeitende bestehender Angebote) sollen gemeinsam im Mobil an diversen Standorten (v.a. ländl. Gebiete & Brennpunkte) Beratung (u.a. Sozial- & Schuldnerberatung) & Begegnung anbieten. Außerdem sollen Begegnungslotsen (BeLo) ausgebildet werden, die Begegnungsangebote in priv. u. öffentl. Räumen im ländl. Raum anbieten. Ziel ist es, den Bewohner*innen (BW) Räume zu bieten, um in Kontakt zu treten, Vereinsamung entgegenzuwirken & Spannungen zw. den BV-Gruppen abzubauen. Zudem soll der Verbreitung v. extremistischem Gedankengut entgegengearbeitet werden. Durch einen Settingansatz wird die defizitäre soziale Infrastruktur gestärkt, v.a. durch lebenspraktische Unterstützung & Beratung, die auf lokale Probleme wie Armut & Arbeitslosigkeit reagiert. Zur Umsetzung wird eine Zusammenarbeit mit den Familienzentren (FZ), Beratungsdiensten, Vereinen & Trägern angestrebt. Zudem soll die städte- und regionenübergreifende Vernetzung intensiviert werden, um das Zusammenwachsen & eine nachhaltige Integration zu fördern. Da die Ausgangslage in den Städten ähnlich ist, können die BW von der Zusammenarbeit mit den vorhanden Strukturen profitieren, da diese sich gegenseitig ergänzen. Es soll kommunenspezifische und -übergreifende Angebote geben. Trotz der ähnl. Ausgangslage gibt es in den Städten unterschiedl. Bedarfe und bestehende Angebote, die durch Kooperation u. Ausweitung des Angebotes & Gebietes ausgeglichen werden können. Gemeinsam können die drei Städte bessere Effekte erzielen, da eine auf eine Kommune beschränkte Vernetzung auf Grund der defizitären Strukturen in den einzelnen Städten weniger erfolgsversprechend ist. Die neuen Angebote sollen allen BW unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, usw. offen stehen & die Bedarfe der gesamten BV in den Blick nehmen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Städte BL, HB und BS liegen im nördl. Teil des LK Gö. sowie im südl. Teil des Harzes. Die drei Städte vereint eine ähnliche Ausgangslage: fehlende soziale Infrastruktur, Kinder- u. Altersarmut, ein hoher u. zunehmender Anteil an älterer Bevölkerung (BV), hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung der BV u. eine hohe Akzeptanz von rechtem Gedankengut. Der größte Träger hat seine Angebote in der Region 2024 eingestellt, wodurch eine Lücke entstanden ist. Zudem existieren Spannungen zw. den verschiedenen BV-Gruppen. lntergenerationale & -kulturelle Begegnungen finden kaum statt u. der soziale Zusammenhalt innerhalb der BV ist nur schwach ausgeprägt. Es lässt sich eine Segmentierung der BV auf emotionaler & sozialer Ebene feststellen. Es gibt kaum Angebote od. Aktivitäten vor Ort, die Begegnungen ermöglichen, wodurch Einsamkeit ein großes Problem darstellt. Insb. für Jugendliche und junge Erwachsene ergibt sich eine schwierige Ausgangslage, da die Städte stark durch die ältere BV geprägt sind u. wenig Angebote für Jugendliche existieren. Zudem handelt es sich um eine ländl. Region, wodurch große Teile der BV nicht durch die bisherigen Angebote erreicht werden, da diese sich hauptsächlich auf die großen Städte konzentrieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die BW nicht mobil sind, da der öffentl. Nahverkehr schlecht ausgebaut ist. Es besteht die Gefahr, dass rechtes Gedankengut sich weiter in der BV vor Ort ausbreitet, da die BV durch die schwierige Ausgangslage anfälliger für extreme Weltanschauungen ist. Durch den mobilen Auf- & Ausbau von GWA-Strukturen soll verhindert werden, dass die Angebotslücke von rechtem Gedankengut u. deren entsprechenden Angeboten eingenommen wird.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Lauterberg im Harz Kernstadt (Aue), Barbis, Bartolfelde, Osterhagen
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um die Städte Bad Lauterberg im Harz, Herzberg am Harz (nordwestlich von Bad Lauterberg) und Bad Sachsa (südöstlich von Bad Lauterberg) sowie und vor allem deren zugehörige Gemeinden im ländlichen Raum. Bad Lauterberg im Harz fungiert als Zentrum, dessen Wirkung sich durch die aufsuchende GWA auf die Region herum sowie die Städte Bad Sachsa und Herzberg ausweitet. Zudem haben die einzelnen Städte jeweils eigene Ausstrahlungskreise bzw. Einzugsgebiete, auf die sich die GWA konzentrieren soll. Diese sind jeweils die dazugehörigen Gemeinden im ländl. Raum, welche durch die aufsuchende GWA erreicht und als neue Sozialräume erschlossen sowie an die Kernstädte angebunden werden sollen. Im Fall von Bad Lauterberg handelt es sich um die Kernstadt und hier vor allem um den Stadtteil Aue, der neben den ländl. Gebieten ebenfalls von der Sozialinfrastruktur ausgeschlossen ist. Dieser ist durch einen Berg vom eher touristischen Stadtteil abgegrenzt ist. Im Stadtteil Aue ist die schwach ausgebaute Sozialstruktur besonders sichtbar. Die angegebenen Merkmale beziehen sich auf Bad Lauterberg gesamt.
Einwohnerzahl
10600
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz Kernstadt, Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau
Beschreibung
Das Teilprojektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg am Harz bzw. die Gemeinden, die zu Herzberg am Harz als Stadt gehören (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau).
Einwohnerzahl
14000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Herzberg am Harz: https://www.herzberg.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000080-25580.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). 18-26 Jahre, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Bad Sachsa Kernstadt, Steina, Neuhof, Trettenborn
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich hier auf Bad Sachsa als Kernstadt und vor allem die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden Steina, Neuhof und Trettenborn.
Einwohnerzahl
7540
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Sachsa: https://www.bad-sachsa.com/portal/seiten/statistik-900000164-33390.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). 18-26, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf,Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt richtet sich an alle Bewohner*innen des Projektgebietes unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität usw., an dessen Interessen bzw. Bedarfslagen sich die aufzubauende GWA orientiert. Es möchte die materiellen (durch Schulnerberatung, Sozialberatung), infrastrukturellen (z.B. durch Ausbau Beratungsangebote) und immateriellen (z.B. Verbesserung des Kontaktes der BV, rechtem Gedankengut entgegenwirken) verbessern und bietet eine mobile Anlaufstelle für die BV vor Ort. Dabei steht kein bestimmtes Thema und keine bestimmte Zielgruppe im Fokus. Stattdessen wird es ein breites Angebot an Begegnungs- und Beratungsformaten geben. Durch die Angebote soll der Zusammenhalt der BV vor Ort gestärkt werden, damit diese sich selbst gegen die erstarkenden rechten Strukturen & Angebote stellen können und zusammenwachsen, um ein besseres Miteinander im Projektgebiet etablieren zu können. Dies ist nicht nur ein regionales, sondern gesamtgesellschaftl. Problem, welches sich im Südharz besonders zeigt. Zudem stehen im Mittelpunkt des Projektes vielfältige gemeindenübergreifende Vernetzungsanstrebungen, um im Südharz ein Netzwerk aufzubauen, welches in den ländl. Gebieten die Infrastruktur stärken soll. Dazu wird mit vielfältigen Aktueren vor Ort, v.a. mit den Familienzentren und der Caritas, kooperiert. Dies soll vor allem die ländl. Gebiete des Südharzes inklusive der Zentren (BL, HB und BS) sozial stärken und auf vielfältige Weise (Beratungs- & Begegnungsebene) voranbringen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen des Projektgebietes wurden informiert, nehmen die Angebote in Anspruch und beteiligen sich aktiv an der Entwicklung und Durchführung neuer Begegenungsformate
Beschreibung
Ehrenamtliche Begegnungslotsen (BeLo) wurden gewonnen u. ausgebildet. Bewohner*innen des Südharzs bieten als BeLo selbstständig Begegnungsformate an und haben eigene Netzwerke gebildet. Zivilgesellschaftliche Strukturen haben sich unter den BW etabliert.
Beschreibung
SWOT-Analyse & Befragung, Ressourcen der BV werden für Begegnungsformate genutzt, BV nimmt Angebote in Anspruch
Beschreibung
Angebote richten sich an sämtliche BV-Gruppen, vielfältge intergenerationale und -kulturelle Beratungs- und Begegnungsformate wurden etabliert, Kontakte zwischen versch. BV-Gruppen finden statt, BV wächst zusammen
Beschreibung
Entstandenes GWA-Netzwerk kooperiert ressortübergreifend mit vielfältigen Akteuren: Beratungsstellen, Schulen, KiTas, Zivilgesellschaft, Behörden usw.
Beschreibung
Netzwerk im Südharz wurde etabliert und wird genutzt, um Beratungs- und Begegnungsangebote anzubieten. Es existieren gemeinsame Strukturen (z.B. E-Mailverteiler, regelm. Austauschreffen). Mehrere Projektbeiräte wurden aus den Netzwerken gebildet.
Beschreibung
Begegnungsangebote stärken Kontakte der BV vor Ort. Es wurden Nachbarschaftsnetzwerke zur Unterstützung etabliert. BV macht positive Erfahrungen durch Begegnungsangebote. Vereinsamung der BV ist zurückgegangen. BV traut sich wieder vor die Tür.
Beschreibung
Versch. Beratungsangebote finden mobil in den ländl. Gemeinden statt. Lebenssituation der BV hat sich durch Beratungs und Begegnung gebessert.
Beschreibung
Städte im Harz arbeiten im Prozess eng mit LK zusammen. Die GWA wurde gemeindeübergreifend etabliert u. dient als gutes Beispiel für mobiles Angebot. GWA-Nachhaltigkeit wurde durch Integration in die komm. Strukturen und Kooperationen gesichert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt BL, Städte HB u. BS (Seniorenbeauftragter, Präventionsrat, Stadtjugendpflege, Gleichstellungsbeauftragte), Landkreis Göttingen (Bereiche: Integrationsbüro, Gleichstellungsstelle, Demografiebeauftragte, FB Jugend, FB Soziales, ABH und Jobcenter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband Südniedersachsen e.V., Familienzentren (MANYWAYS), AWO Bad Lauterberg, Freiwilligenagentur OHA, Tafel, DRK, Kinderschutzbund, Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen (KGS Bad Lauterberg, Grundschule am Hausberg, Einhornschule Scharzfeld), Berufsfachschulen (Physiotherapieschule, Norddeutsche Gesundheitsschule), KiTas (KiTa Spatzennest, AWO-KiTa, KiTa Barbis, KiTa Bartolfelde), VHS Göttingen Osterode gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, FAGö (Freie Altenarbeit Göttingen e.V.), Schützenvereine, Freiwillige Feuerwehr, Kulturvereine, Musikvereine, sonstige Vereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Niedergelassene Ärzt*innen, Krankenhaus, Psychotherapeut*innen (erwachsenen und KuJ), Alten- und Pflegeheime, Selbsthilfegruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden, andere Religionsgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuständige Wohnbaugesellschaften bzw. private Vermieter*innen in den drei Städten (BL, BS u. HB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eichsfelder Tageblatt, Göttinger Tageblatt, NDR, Websites & Social Media-Auftritte von Caritas, Familienzentren z.B.MANYWAYS, Atelier Eckstein, Stadt Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Herzberg am Harz u. LK Göttingen, Facebookgruppe „Lauterberger helfen sich“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Bad Lauterberg im Harz, Stadtrat Herzberg am Harz, Stadtrat Bad Sachsa & Kreistag Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen des Südharzes unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Schicht, usw.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harz Energie (Energieversorger, Kooperation zur Aufklärung über Energieversorgung & erneuerbare Energien, um Unsicherheiten & ihre Konsequenzen (Suchen der Lösung in rechtem Gedankengut) in der BV entgegenzurwirken)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Begegnung als Einrichtung der Stadtverwaltung Bad Lauterberg. Die BeLo-Schulungen werden auch in den Räumlichkeiten von HdB stattfinden. Für die angedachten Integrations- und Demokratiekonferenz in Bad Lauterberg wird HdB als Tagungsort fungieren
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der LK Gö. & Caritas Südniedersachsen e.V. beabsichtigen die Finanzierung des Südharz-Mobils und des Gesamtprojektes inklusive Begegnungsformaten über die Förderperiode hinaus zu sichern. Die Weiterfinanzierung soll v.a. aus kreiseigenen Mitteln & aus zusätzlich akquirierten externen Fördermitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden & sollen das zukünftige Fortbestehen der neuen GWA-Struktur nahtlos gewährleisten.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Innovation und Inklusion - Lebensqualität für alle im Burgdorf Ovelgönne

Ansprechpartner
Ilka Morr
Funktion Geschäftsführerin
Management und Weiterentwicklung eines inklusiven Sozialraums
Projektbeschreibung
Seit 35 Jahren wirkt die Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle für und mit den Menschen mit geistiger Behinderung im Burgdorf Ovelgönne und hat mit u.a. Burgdorfladen, Gastronomie und Hotel ein lebenswertes Umfeld geschaffen, von dem auch die örtliche Bevölkerung profitiert. Für die nahe Zukunft ist ein Inklusives Seniorenwohnprojekt mit Räumen für Begegnung im Zentrum der Gemeinde geplant, das den älter werdenden BürgerInnen mit und ohne Behinderungen ein weiterhin selbstbestimmtes Leben im bekannten Lebensumfeld ermöglicht und dem inklusiven Miteinander über alle Generationen hinweg einen Rahmen gibt. Die Weiterentwicklung des inklusiven Sozialraums sowie die Lebensqualität im gesamten Burgdorf ist jedoch eng verzahnt mit dem Erhalt der örtlichen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen, die in ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit aktuell massiv gefährdet sind. Im Rahmen des Projektes „Innovation und Inklusion – Lebensqualität für alle im Burgdorf Ovelgönne“ soll daher ein „Sozialraummanagement“ etabliert werden, das zum einen das inklusive nachbarschaftliche Miteinander mit qualifizierten Angeboten, Kommunikation und Vernetzung unterstützt, zum anderen die aktuell gefährdete wirtschaftliche Tragfähigkeit der örtlichen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen wiederherstellt, sichert und entwickelt. Ziel ist es, einen beispielhaften inklusiven Arbeits- und Lebensraum auf die zukünftigen demografischen Herausforderungen vorzubereiten, den älteren Menschen mit und ohne Behinderungen ein weiterhin qualitätsvolles Leben im bekannten Umfeld zu ermöglichen und den innovativen Ansatz von Inklusion, Teilhabe und örtlicher Daseinsvorsorge - auch als Modell für andere ländliche Kommunen – weiterzuentwickeln.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das 1231 Einwohner umfassende Burgdorf Ovelgönne ist Teil der ländlich geprägten Gemeinde Ovelgönne im Landkreis Wesermarsch im Norden des Landes Niedersachsen. Seit 35 Jahren wird hier ein ausgeprägtes inklusives und wertschätzendes nachbarschaftliches Miteinander beispielhaft gelebt. Der demografische Wandel und wirtschaftliche Herausforderungen erschweren jedoch die Versorgungslage. Vor Ort geschaffene und durch das Engagement der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle noch erhaltene bzw. wiederbelebte soziale Versorgungsstrukturen (u.a. Burgdorfladen, Hotel und Gastronomie u.v.a.) haben mit einem massiven Verlust wirtschaftlicher Tragfähigkeit umzugehen. Zudem werden die hier lebenden Menschen mit Behinderungen älter und es entsteht neuer Bedarf an dem Alter angepassten Wohn- und Lebensformen. Bisher einzigartig in seiner Ausrichtung ist daher das geplante Inklusive Seniorenwohnprojekt im Zentrum des Burgdorfes. Der darin geplante "Inklusive Begegnungsraum" bietet neue Möglichkeiten für Gemeinschaftsbildung und Dorfentwicklung. Das Bestehen und die Weiterentwicklung des inklusiven Arbeits- und Lebensraums ist jedoch eng verzahnt mit den örtlichen Versorgungs- und Dienstleistungsstrukturen. Der Erhalt des Burgdorfladens, der Gastronomie und des Hotels mit ihren sozialen Funktionen als Nahversorger, Dienstleister, als Orte der Begegnung für die Bevölkerung und als Arbeitsort für die Menschen mit geistiger Behinderung, ist Voraussetzung für den Aufbau zukünftiger Strukturen und eine zukunftsgerichtete Dorfentwicklung insgesamt, die vielfältige Synergien und Antworten auf die demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen im ländlichen Raum bereithält.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Ovelgönne _ Burgdorf Ovelgönne
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Fördergebietes umfasst das Burgdorf Ovelgönne.
Einwohnerzahl
1231
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Gemeinde Ovelgönne
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitoring Niedersachsen Anteil der über 65jährigen Der Anteil der über 65jährigen in der Gemeinde Ovelgönne (gesamt) liegt bei 22 % (Stand 2023). Die Statistik hat nur Aussagen über 65 jährige. Der Anteil der über 60 jährigen wird höchstwahrscheinlich wesentlich höher ausfallen, da in diese Kategorie die Babyboomer mit eingerechnet werden müssen.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Regionalmonitoring Niedersachsen Anteil der unter 18 - Jährigen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
62
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Regionalmonitoring Niedersachsen; Anteil der 18- bis unter 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Auskunft Gemeinde Ovelgönne, eigene Berechnungen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Auskunft Gemeinde Ovelgönne, eigene Berechnungen
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Es gibt große Bemühungen, die soziale Infrastruktur im Ortskern des Burgdorfes aufrechtzuerhalten und den beispielhaften inklusiven Sozialraum mit dem Inklusiven Seniorenwohnprojekt und Begegnungsort Ovelgönne gut in die Zukunft zu führen. Gelingt dies nicht, werden nicht nur die geplanten Projekte obsolet, sondern es brechen auch soziale Begegnungs- und Arbeitsstrukturen für die BewohnerInnen der Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle (SLOM) weg, deren Wirken dort von großer Bedeutung und Wertschätzung ist. Der Ansatz der GWA bzw.des Quartiersmanagement entspricht passgenau den aktuellen Bedarfen des Raums, die sozialen Infrastrukturen zu erhalten und zu entwickeln und gleichwohl das gute inklusive nachbarschaftliche Miteinander mit den nunmehr älter werdenden MitbürgerInnen fortzuführen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe zu sichern und zu entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit der Versorgungsstrukturen erreicht; gute Auslastung Inklusiver Begegnungsraum; Angeote werden beliebte und angenommene Treffpunkte für die älteren MitbürgerInnen und für die gesamte örtliche Bevölkerung
Beschreibung
Ehrenamt aktiviert und gestärkt; Angebote, Prozesse, Strukturen und Zusammenarbeit etabliert
Beschreibung
Starke Netzwerke und Kooperationen mit örtlichen Vereinen, Initiativen aufgebaut und etabliert; Kulturelle Angebote in Zusammenarbeit mit KulturträgerInnen etabliert; Inklusiver Begegnungsraum wird lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt
Beschreibung
Gemeinsame Aktivitäten der Kita mit BewohnerInnen des inklusiven SeniorInnenwohnprojektes haben sich etabliert; die örtliche Bevölkerung hat den inklusiven Begegnungsraum angenommen und organisiert und gestaltet eigenständig inklusives Miteinander
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ovelgönne, Landkreis Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerkermuseum Ovelgönne, Musikschule Wesermarsch, Niederdeutsche Bühne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Ovelgönne, Kreisvolkshochschule Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turnverein, Feuerwehr, Bürgerverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderhort und Kintergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde (Die vier Kirchen Ovelgönne)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunal- und Landespolitik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH, Jade Bay
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsbau Wesermarsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NWZ, Moin aktuell
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglied im Paritätischen, Mitglied im Bundesverband Anthropoi und im Netzwerk Nord e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Rahmen des Projektes werden die sozialen Infrastrukturen gesichert und weiterentwickelt, von denen die gesamte Bevölkerung profitiert. Es entsteht ein inklusiver sozialer Interaktionsraum für Jung und Alt und für die älteren MitbürgerInnen ein dem Alter entsprechender Lebensraum im bekannten Umfeld. Die sozialen und kulturellen Angebote, Prozesse, Strukturen und Zusammenarbeit haben sich etabliert. Das Management wird mit neuen Schwerpunkten fortgeführt und mit Stiftungsmitteln finanziert.
Galerie
stiftung lebensraeume fotografien 136 002
stiftung lebensraeume fotografien 555
inklusives seniorenwohnprojekt
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Vielfalt pflanzen!

Ansprechpartner
Philipp von Au
Organisation Diakonie Himmelsthür
Funktion Projektleitung Projekt-und Organisationsentwicklung
Gemeinsam Vielfalt pflanzen: biologisch und sozial! Inclusive Gardening für ALLE
Projektbeschreibung
Aus sozialpolitischer wie zivilgesellschaftlicher Sicht betrachtet beleben gemeinschaftlich genutzte Grünflächen u. Gärten in hohem Masse den öffentlichen Raum, schaffen Orte der Begegnung u. des Austauschs. Nachbar:innen lernen sich beim gemeinsamen Buddeln und Werkeln kennen, Menschen verschiedener Generationen u. Kulturkreise tauschen gärtnerische Erfahrungen aus. Im besten Falle wachsen mit den Blumen u. Pflanzen die Gemeinschaften, neue Impulse für Kulturen der Teilhabe werden gegeben. Auch Stadtteile u. Nachbarschaften selbst gewinnen durch das zivilgesellschaftliche Engagement an Lebensqualität, indem die Bewohner:innen miteinander ihr Quartier aufwerten. Es entstehen ökologische u. nachhaltige Lernorte für Kinder/Jugendliche. Und nicht zuletzt z. T. immer noch marginalisierte Bevölkerungsschichten, wie z. B. Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erhalten nicht nur die die Chance der Teilhabe, sondern auch der Teilgabe, also der Möglichkeit, sich mit ihren Fähigkeiten im Gemeinwesen einzubringen u. als wertvoll u. nützlich zu erfahren. Seit Kurzem leben 31 Menschen mit Behinderung in der Nachbarschaft in Weyhe, weitere 10 Wohnungen werden gerade im Ortskern bezogen. In unmittelbarer Nachbarschaft zu den neuen Wohnangeboten u. zum neuen Quartierszentrum 3Klang gibt es eine brachliegende Grünfläche, die zur Verfügung steht, um nach u. nach im Laufe der nächsten Monate verschönert zu werden u. vor allem gemeinschaftlich und inklusiv von von vielen verschiedenen Interessent:innen aus dem Wohnquartier als bunter, niedrigschwelliger Mitmach-Garten genutzt zu werden. Mit der Schaffung dieses inklusiven Gemeinschaftsgartens mit Pavillon, Klima-Lern-und Barfußpfad, Sitzgelegenheiten, einem barrierefreien Spielgerät u. rollstuhlunterfahrbaren Hochbetten sowie Kulturbetten und der sog. Umwelt.Werk.Stadt. Das Projekt soll einen Beitrag zu einem lebendigen sozialen Zusammenleben von Jung u. Alt, von Quartiersbewohner:innen aus unterschiedlichsten Kulturen u. mit den verschiedensten sozialen Hintergründen, von neu zugezogenen Nachbarn wie alteingesessenen Anwohnern, von Menschen mit u. ohne Behinderung geleistet werden. Vor allem auch unseren Klientinnen kann so ein positives Ankommen im neuen Sozialraum ermöglicht werden. Begleitet würde das Projekt inhaltlich durch eine Gartentherapeutin aus der Nachbarschaft, es gibt etliche interessierte Mitbürger:innen/Akteure für den Aufbau der inklusiven Gartengruppe "DER GRÜNE DAUMEN".
Laufzeit
2025-10-15 00:00:00
Ausgangslage
Im Rahmen der Dezentralisierung der Komplexeinrichtung u. der damit verbundenen Schaffung kleiner, ortsnaher Angebote entwickelt die DH seit 2020 in Weyhe für rund 40-50 Menschen mit Behinderung neue Wohn-u. Beschäftigungsformen. V. a. die Einbindung in den sozialräumlichen Kontext u. die Intensivierung der Kooperation mit Akteuren vor Ort wie Nachbarn, Kirchengemeinde, Vereinen, Initiativen stellen im Zuge einer attraktiven Gemeinwesenarbeit u. Quartiersentwicklung einen Schwerpunkt dieser Neuausrichtung dar. Weyhe- Leeste ist dafür ein interessanter Standort für die DH. Denn einerseits wurden zwar - wie oft im ländlichen Raum - innerhalb des Ortskerns bereits vor 15 Jahren große städtebauliche Missstände identifiziert wie hoher Leerstand, Vielzahl an Brachflächen, schwache grundzentrale Funktion der Nahversorgung, schlechte Aufenthaltsqualität Gestaltungsmängel im Ortskern, u. a. durch mangelnde Durchgrünung u. fehlende Freiflächen, etc. Doch andererseits gelingt es mit der Aufnahme ins Förderprogramm „Aktive Stadtteilzentren“ vor 9 Jahren mit Entwicklungsmaßnahmen den Ortskern sukzessive aufzuwerten u. der "Landflucht" Einhalt zu gebieten. In Leeste gibt es zudem einige soziale Initiativen und Träger (v. a. Seniorenarbeit, Kirche, Umwelt und Flüchtlingshilfe); eine Verzahnung/Vernetzung der einzelnen Angebote ist aber die Ausnahme. Auch ist in dieser ländlichen Region leider zu konstatieren, dass kaum oder nur sehr wenige inklusive Angebote bereitgestellt werden, an welchen Menschen mit Beeinträchtigung aufgrund der ihnen oft fehlenden finanziellen, sozialen u. mobilen Ressourcen nicht auf Barrieren stoßen, sondern niedrigschwellig u. selbstbestimmt teilhaben können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Weyhe Ortskern Leeste
Beschreibung
Leeste ist ein Ortsteil der Gemeinde Weyhe im Landkreis Diepholz und liegt im mittleren und nordwestlichen Bereich der Gemeinde Weyhe. Große Teile der Fläche sind unbebaut und werden vor allem als Ackerland genutzt. Das Zentrum bildet der Henry-Wetjen-Platz, von welchem ausstrahlend sich der Ortskern um die Leester Straße und Hauptstr. ballt.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
https://www.weyhe.de/portal/seiten/portraet-9000042-21850.html
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche via https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-weyhe-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1796.html
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche z. B. https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-weyhe-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1796.html
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche via https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-weyhe-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1796.html
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche z. B. https://www.ndr.de/nachrichten/ndrdata/zensus-weyhe-bevoelkerung-wohnungen-familie-heizung,zensus1796.html
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche z. B. https://stadtistik.de/stadt/weyhe-03251047/
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche und Befragung ehrenamtliche Familenpaten /Geflüchtetenhelfer:innen (z. B. https://www.weser-kurier.de/landkreis-diepholz/gemeinde-weyhe/anlaufstelle-wie-gefluechteten-im-cafe-3-klang-in-leeste-geholfen-wird-doc7zcisq8cogm1n3jjs3kt)
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Recherche https://www.weyhe.de/portal/seiten/gefluechtete-900000098-21850.html
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Zum Start der Begegnungsstätte 3KLANG haben wir bottom-up erste grobe Bedarfe des Sozialraums erhoben, niedrigschwellige Gelegenheiten für Begegnung geschaffen: Insb. von älteren Menschen, von Menschen mit Beeinträchtigung, Menschen mit Fluchterfahrungen u. von Alleinerziehenden bekamen wir viel Resonanz, die Muster ähnelten sich dabei: Bes. für diese Zielgruppen fehlt ein sog. Dritter Raum, der noch niedrigschwelliger konkrete Teilhabe/Teilgabe im Gemeinwesen ermöglicht u. unaufwendig die Gelegenheit bietet, Anschluss zu finden, Vereinzelung/Alleinsein zu verhindern. Denn insb. in den letzten 5 Jahren hat sich die Bevölkerungszusammensetzung in Leeste durch eine Trendumkehr bei der Landflucht, durch Zuzug von einerseits jüngeren, z. T. wohlhabenderen Familien, aber auch vielen Geflüchteten, einer verstärkten Zunahme von alten Menschen u. dem Hinzukommen von ca. 40 Neubürger:innen mit Behinderung stark verändert. Auf diese Dynamik haben wir reagiert u. erste Kontaktanbahnungen geschaffen, nutzen das aufflammende ehrenamtliche Engagement u. die Ressourcen des Sozialraumes, um das Beziehungsgefüge zu stabilisieren, mit neuen Aktionsformen, Repaircafe/Tauschbörse/etc. die Selbstorganisation der verschiedenen Menschen an einem zentralen, gut erreichbaren Ort weiter zu aktivieren, so dass sie als Expert:innen ihr Quartier selbst weiterentwickeln. Wir wollen zudem die Ressourcen/Potentiale des Sozialraums aktivieren, die einzelnen Träger stärker vernetzen u. Synergien erzeugen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... wir es nach spätestens 3 Jahren Anschubfinanzierung geschafft haben, dass sich das Projekt verstetigt hat und wir uns als professionelle Begleitung überflüssig gemacht haben.
Beschreibung
...diverse Interessen-u Nutzer:innengruppen zusammen den Gemeinschaftsgarten gestalten, Menschen mit Behinderung gleichrangig als Ehrenamtliche/Expert:innen im Quartier z. B. als Umweltbildungsreferent:innen für Kinder sich einbringen u akzeptiert werden
Beschreibung
...die Identifikation mit dem Projekt erfolgt, etwa indem verschiedenste Nachbar:innen und Teilnehmende wie selbstverständlich von "unserem" Mitmachgarten oder "unserer "Umwelt-Werk.Stadt. sprechen.
Beschreibung
...Generations-/Milieuübergreifende Aktionen/Mittel als "normal" gelten u. deren Mehrwert erkannt wird: Z. B. barrierefreier Naturlernpfad in Leichter Sprache/mit UK-Symbolen ist auch für sog. nichtbeh. Kinder, Senior:innen, Nichtmuttersprachler hilfreich
Beschreibung
...nicht nur Privilegierte "Marginaliserte" im Leeste unterstützen, sondern auch umgekehrt: z. B. Aufbau von MOINSEN (mobile inklusive Seniorenhilfe): TN mit Behinderung o Fluchterfahrung holen mit dem Rikscha-E-bike immobile Senior:innen zur Gärtnern ab
Beschreibung
...über gem. Projekte, z. B. Kulturbeete, unterschiedl. kulturelle Hintergründe/verschiedene Lebenserfahrungen thematisiert werden können u. TN für unterschiedliche Lebenswirklichkeiten sensibilisiert werden, genau wie für Gemeinsames/gleiche Interessen
Beschreibung
...durch den inklusiven, barrierefreien Gemeinschaftsgarten eine grüne Oase in Form einen lebenswerten, ökologischen Wohnumfeld, für Alle nutzbar wird; jede(r) sich ein Stück Garten als "Mitbesitzer(in)" leisten kann.
Vorhandene Strukturen
Seit Herbst 2024 gibt es neue Wohnangebote für Menschen mit Behinderung in Leeste. Im Zuge dessen wurde der DH vor Ort ein Ladenlokal angeboten, dass sukzessive nun zum Quartierszentrum auf-/ausgebaut wird. Zunächst als Begegnungsstätte von Menschen mit Behinderung genutzt, finden nach u. nach viele unterschiedliche Menschen aus Nachbarschaft den Weg in den offenen Treffpunkt. Durch eine Bedarfserhebung im Quartier entstanden die ersten Angebote (offene Handarbeitsgruppe, ehrenamtl. Nachbarschaftscafe nach Wertschätzprinzip, Nutzung der Räume durch div. Nutzer:innengruppen (Anlaufstelle Flüchtlingshilfe Weyhe, Hospitzverein, etc.) u. verschiedene Programmpunkte/ Veranstaltungen (Tag der Nachbarschaft, Halloweenparty, Xmas-Treff, inklusive Spielnachmittage etc.). Zwei hauptamtliche Quartiersmanager:innen je 20 h/Woche entwickeln in Kooperation mit lokalen Akteuren u. Nachbarn vor Ort einen inklusiven Veranstaltungskalender. Das 3KLANG bietet attraktive Möglichkeiten für kreative, gesellige oder gesundheitsfördernde Freizeit/Bildungsangebote. Zudem kann das 3Klang für interne wie externe Veranstaltungen genutzt werden. Hauptaufgabe der Quartiersmanager:innen ist es aktuell die verschiedenen Initiativen/Akteure im Quartier an einen Tisch zu bringen, da "jeder sein eigenes Süpplein kocht" u. so noch viele Potential/Synergien verpuffen, Vertrauen aufzubauen u. die einzelnen Parteien im Quartier die Wirksamkeit von Kooperation in der Praxis mittels gemeinsamer AK erleben zu lassen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nabu Ortsverein Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christian Silberhorn Leitung Siedlungsentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Leeste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sebastian Kelm Ehrenamtliches Engagement / Familienpatenschaften/Integrationsbeauftragter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alte Wache Seniorenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hospizverein Weyhe-Leeste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsrat Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachteam Inklusion/Integration der Gemeinde Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jürgen Kollien und Shkar Taher Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Victoria Hollwedel Anlaufstelle Integration/Inklusion Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KOMM Kirchengemeinde Leeste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
inklusives Nachbarschaftscafe 3GIEBEL Haus
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Förderung stellt eine Anschubfinanzierung dar, um das Projekt im Sozialraum nachhaltig auszubauen, in die bereits vorhandenen zu integrieren u. zu verstetigen. Es gibt seit Herbst 2024 ein Quartierszentrum u. a. von, für u. mit Menschen mit Behinderung vor Ort, das 3KLANG, das als inklusiver Arbeitsplatz in das Regelleistungssystem der Eingliederungshilfe wandert (Quali/Stelle als Assistenz der Quartiersmanagerin u.a.) Nach Auslaufen der Förderung kann das Projekt daran angedockt werden.
Galerie
gemeinsam vielfalt pflanzen 1
gemeinsam vielfalt pflanzen 2
karte lageplan ortkern weyhe leeste
quartierszentrum 3klang
ortskern leeste bildausschnitt
Zustimmung Veröffentlichung
On

Starkes Quartier Lehfeld - Gemeinsam für lebendige Nachbarschaft

Ansprechpartner
Svenja Plock
Zusammen leben, zusammen wachsen - Integration und Teilhabe im Herzen des Lehfelds
Projektbeschreibung
Das Projekt "Starkes Quartier Lehfeld - Gemeinsam für lebendige Nachbarschaft" zielt darauf ab, den Stadtteil Lehfeld in Cuxhaven nachhaltig zu stärken und die Lebensqualität seiner Bewohner zu verbessern. Das Lehfeld, ein Wohnquartier mit über 1.000 Wohnungen im Osten des Stadtteils Ritzebüttel, hat in den letzten Jahren durch bauliche und soziale Aufwertungsmaßnahmen bereits einen positiven Wandel erlebt. Das Projekt baut auf diesen Fortschritten auf und setzt sich zum Ziel, die Gemeinschaft weiter zu fördern und das Quartier zukunftsfähig zu gestalten. Das Projekt orientiert sich an den Zielen der Städtebauförderung und des Programms "Gute Nachbarschaft", die auf die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und die Verbesserung der Lebensbedingungen in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf ausgerichtet sind. Es baut auf den Erfahrungen erfolgreicher Stadtteilentwicklungsprojekte in Cuxhaven auf, wie sie beispielsweise am Tag der Städtebauförderung präsentiert wurden. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie dem Stadtteilverein Ritzebüttel aktiv e.V. und anderen Initiativen soll eine breite Beteiligung der Bewohner sichergestellt werden. Das Projekt versteht sich als langfristiger Prozess, der die Selbstverantwortung und das Engagement der Bewohner sowie lokaler Akteure stärken und das Lehfeld zu einem noch lebendigeren und attraktiveren Quartier entwickeln soll. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung einer Strategie zur gemeinsamen Gemeinwesenarbeit, die über die Grenzen des Stadtteils Lehfeld hinausgeht. Wir streben an, Brücken zu benachbarten Stadtteilen zu bauen und eine stadtteilübergreifende Zusammenarbeit zu etablieren. Durch den Austausch von Erfahrungen, Ressourcen und Ideen mit anderen Stadtteilen wollen wir voneinander lernen und gemeinsam innovative Lösungen für ähnliche Herausforderungen entwickeln. Dazu ist bereits ein Sozialfonds im Gespräch, der der GWA zu gute kommen soll. Diese erweiterte Perspektive ermöglicht es uns, nicht nur lokale Verbesserungen zu erzielen, sondern auch einen Beitrag zur gesamtstädtischen Entwicklung zu leisten. Durch die Vernetzung und Kooperation über Stadtteilgrenzen hinweg streben wir an, nachhaltige Strukturen zu schaffen, die langfristig zu einer verbesserten Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger beitragen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Lehfeld steht vor einer Reihe von Herausforderungen, die eine gezielte Förderung der Nachbarschaft und des sozialen Zusammenhalts erforderlich machen: Soziale und wirtschaftliche Herausforderungen - Das Quartier ist geprägt von einer heterogenen Bevölkerungsstruktur - Es besteht ein erhöhtes Risiko der sozialen Isolation, insbesondere für ältere Menschen und Migranten, die auch nach längerer Zeit noch nicht vollständig in ihr Umfeld integriert sind Infrastrukturelle Defizite - Die Nahversorgung im Quartier ist unzureichend. - Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist mangelhaft, was die Mobilität der Bewohner einschränkt und ihre Teilhabe am städtischen Leben erschwert Umwelt und Lebensqualität - Müllentsorgung und Sauberkeit stellen ein Hauptproblem im Stadtteil dar. Es gibt leider immer wieder Berichte über wilde Müllablagerungen und unsachgemäße Entsorgung von Sperrmüll Bürgerschaftliches Engagement und Partizipation - Es besteht ein Bedarf an mehr Möglichkeiten für die Bewohner, Verantwortung für ihren Stadtteil zu übernehmen und sich aktiv an dessen Gestaltung zu beteiligen - Die Informationspolitik wird von den Bürgern als unzureichend empfunden, was zu einem Gefühl der Abkopplung von der sozialen Infrastruktur Cuxhavens führt Die GWA in Cuxhaven soll stärker vernetzt werden, um Synergien zu schaffen und Ressourcen effizienter einzusetzen. Mithilfe der Förderung wird die Verwaltung dabei unterstützt, ein stadtweites Konzept zu entwickeln, das durch die soziale Komponente des QM ergänzt wird. Ziel ist es, eine nachhaltige GWA-Struktur in Cuxhaven aufzubauen und die Selbstorganisation der Akteure zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven - Lehfeld
Beschreibung
Im Lehfeld leben ca 3.500 Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, was zu einer heterogenen Bevölkerungsstruktur führt. Es gibt sowohl Familien mit Kindern als auch ältere Menschen und Alleinerziehende. Viele Bewohner sind von sozialen Benachteiligungen betroffen, was sich in einer höheren Arbeitslosigkeit und einem geringeren Bildungsniveau im Vergleich zu anderen Stadtteilen äußert. Diese sozialen Herausforderungen führen oft zu einem Mangel an sozialen Kontakten und einer geringen Integration in das Gemeinschaftsleben.
Einwohnerzahl
14237
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Stadtteil Lehfeld wies erhebliche soziale, funktionale und bauliche Probleme auf. Das Lehfeld wurde 2007 als Sanierungsgebiet in das Förderprogramm aufgenommen, um diese Herausforderungen anzugehen und die Lebensbedingungen im Stadtteil zu verbessern. Dieses Förderprogramm läuft zum 31.12.2025 Jahr aus.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Geschätzt; Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_ Stand März 2025
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung; Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung; Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung; Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_Stand März 2025
Unterlagen zum Gebiet
karte_lehfeld.jpg (235.76 KB)
GWA/QM-Ansatz
Dieser Ansatz zielt darauf ab, die bereits erreichten Verbesserungen im Lehfeld weiter zu festigen und auszubauen, um ein lebendiges, inklusives und nachhaltiges Quartier für alle Bewohner/innen zu schaffen. Aktivierung und Partizipation - Förderung von bewohnergetragenen Projekten durch einen Verfügungsfonds - Ausbau des Nachbarschaftsgartens als gemeinschaftliches Projekt - Unterstützung von Initiativen wie "Nachbarn kochen für Nachbarn" und "Nachbarn unterstützen Nachbarn" Soziale Integration - Weiterführung und Ausbau von Angeboten für verschiedene Altersgruppen, z.B. Seniorencafé und Kinderprogramme - Förderung interkultureller Begegnungen zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts Vernetzung und Kooperation - Intensivierung der Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie dem Stadtteilverein Ritzebüttel aktiv e.V. - Aufbau von Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen und lokalen Unternehmen - Kooperationen und Vernetzungen über die Quartiersgrenzen hinaus - Gesamtstädtische Strukturen der GWA aufbauen - Synergien der einzelnen GWAs nutzen und bündeln - Nachhaltige Struktur aufbauen; Selbstorganisation fördern Imageaufwertung - Fortführung der positiven Entwicklung vom ehemaligen "Ostblock" zum attraktiven Wohnquartier - Öffentlichkeitsarbeit zur Darstellung der Quartiersfortschritte und -angebote
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Interessen der Bewohner werden aufgegriffen und leiten die GWA Ausrichtung. Angebote werden auf der Interessenlage der Bewohner umgesetzt.
Beschreibung
Die Bewohner werden in die Lage versetzt, ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse eigenständig zu vertreten und zu organisieren. Menschen werden nicht nur passiv unterstützt, sondern können aktiv eigene Lösungen entwickeln und umsetzen.
Beschreibung
Die GWA agiert nicht nur lokal, sondern berücksichtigt auch gesamtgesellschaftliche Entwicklungen und trägt aktiv zur integrierten Weiterentwicklung der gesamtstädtischen GWA Struktur in der Kommune bei.
Beschreibung
Die Nachbarschaft ist durch Maßnahmen der GWA gestärkt. Es ist ein inklusives Miteinander entstanden, die Lebensqualität im Quartier ist nachhaltig verbessert und eine Identifikation der Bewohner mit dem Stadtteil ist entstanden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Martinsgemeinde Cuxhaven Ritzebüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel aktiv e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Ritzebüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Siedlungsgesellschaft Cuxhaven AG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Cuxhaven (Kita + Hort)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Cuxhaven - Migrationsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für uns in Süderwisch e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Künstler Niels Hertel und Jimmy Albrand
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tante Emma (Stadtteilarbeit Alt-Cuxhaven)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunaler Präventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist die nachhaltige Einbindung des Projekts in kommunale Strukturen und die Sicherstellung einer langfristigen Finanzierung. Wir planen eine enge Zusammenarbeit mit der Kommune, sozialen Einrichtungen und lokalen Netzwerken, um das Projekt strategisch in Entwicklungspläne zu verankern. Fördermittel aus kommunalen Haushalten sowie Drittmittel von Stiftungen und EU-Programmen werden angestrebt. Aktuell laufen Gespräche mit Akteuren und erste Kooperationen wurden aufgebaut.
Galerie
wulffhagenstrasse nach sanierung
kita lappeplatz
img 8297
buergerzentrum dsc 0925
lehfeld2
dsc 6809 10 11 12 13
Zustimmung Veröffentlichung
On

Heimathafen Herzberg

Ansprechpartner
Nalini Hönow
Der Kulturanker Harz setzt die Segel für eine lebendige Gemeinschaft – mit einem generationenübergreifenden Projekt, das Menschen verbindet, Nachbarschaft fördert und überregionale Wellen schlägt.
Projektbeschreibung
Wo zuvor graue Betonecken das Bild prägten, bepflanzen Jung und Alt gemeinsam Hochbeete. Die 80-jährige Nachbarin erhält Unterstützung beim Bestellen ihres Gartens – und bedankt sich mit einem selbstgebackenen Apfelkuchen. Eine ukrainische Familie erkundet bei einem Spaziergang mit Einheimischen die geheimnisvolle Einhornhöhle. Und auf den Flüssen Sieber und Lonau jagen bunt bemalte Papierboote dem großen Preis der diesjährigen Dorfolympiade entgegen. Solche Begegnungen möchte der Kulturanker Harz ermöglichen – mit kreativen, generationenübergreifenden und niedrigschwelligen Angeboten, die Herzberg und seine Ortsteile enger zusammenbringen. Wo es bislang an Strukturen und Impulsen fehlte, entsteht in den kommenden drei Jahren eine zentrale Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit. Hinter dem Kulturanker Harz stehen drei engagierte Initiativen: Der Kunstleben e.V. in Scharzfeld, der ehrenhafte Verein e.V. bei Sieber und das ehemalige Gasthaus Deutscher Kaiser in Herzberg, das derzeit als neue Gaststätte mit Veranstaltungssaal etabliert wird. Vertreten von Jennifer Ponath, Nalini Hönow und Kimberley Schröder setzen die Initiativen auf Kooperation statt Konkurrenz. Obwohl die vier Ortsteile Herzbergs bereits 1972 eingemeindet wurden, fehlten bisher verbindende Elemente: Es gibt kaum ortsübergreifende Aktivitäten, die zu einem starken Wir-Gefühl beitragen. Der Kulturanker Harz möchte deshalb lokale Traditionen mit modernen Impulsen verbinden, gegenseitige Unterstützung der Bewohner*innen fördern und kulturelle Erlebnisse für alle Generationen schaffen. Geplant sind unter anderem gemeinschaftliche Gartenprojekte zur Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen, Willkommensangebote für Neubürger*innen und Geflüchtete zur Erleichterung von Integration sowie regelmäßige und kostenlose Kreativangebote wie Nähwerkstätten oder Repair-Cafés, die das Kennenlernen der Bevölkerung ermöglichen. Den großen Abschluss bildet eine Dorfolympiade, die als wiederkehrendes Highlight die Ortsteile zusammenführt. Der Kulturanker Harz setzt bei der Umsetzung auf die Zusammenarbeit mit regionalen Vereinen, Initiativen und Unternehmen, um vorhandene Ressourcen zu nutzen und Synergien zu schaffen. Als Vernetzer und Impulsgeber aktiviert er die Bevölkerung, stärkt Eigeninitiative und schafft langfristige Strukturen für ein lebendiges und zukunftsfähiges Herzberg. Zur Realisierung des Projekts werden zwei Teilzeitstellen eingerichtet, ergänzt durch Ehrenamt und Honorarkräfte.
Laufzeit
2025-03-10 00:00:00
Ausgangslage
Herzberg am Harz im Landkreis Göttingen ist eine historisch gewachsene Stadt, deren Ortsteile Lonau, Pöhlde, Scharzfeld und Sieber im Jahr 1972 eingemeindet wurden. Zuvor hatten die Dörfer nur wenige Berührungspunkte, und bis heute fehlen regelmäßige Anlässe, die einen ortsübergreifenden Austausch fördern. Gleichzeitig steht Herzberg vor einer Vielzahl an Herausforderungen: Besonders in den Ortsteilen mangelt es an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie an grundlegender Nahversorgung. Auch die Innenstadt ist zunehmend von Leerstand geprägt, wodurch das Wohnumfeld an Attraktivität verliert. Hinzu kommt ein Defizit an sozialer, kultureller und sportlicher Infrastruktur. Diese Faktoren erschweren die Entwicklung einer lebendigen Stadtgemeinschaft. Besonders betroffen sind junge und ältere Menschen: Junge Erwachsene sehen in der Region kaum Perspektiven und verlassen sie frühzeitig. Ältere Menschen, Neuzugezogene und Geflüchtete hingegen bleiben oft isoliert, da es an Begegnungsmöglichkeiten fehlt. Der demografische Wandel und die strukturelle Schwäche der Region führen dazu, dass immer weniger Menschen aktiv das Gemeinwesen gestalten. Viele frühere Traditionen oder gemeinschaftliche Veranstaltungen wurden aufgegeben, weil es keine Initiativen mehr gibt, die sie fortführen. Diese Entwicklung zeigt sich auch in der gesellschaftlichen Stimmung: Bei der letzten Bundestagswahl wurde die AfD mit 21 % der Stimmen nach CDU und SPD zur drittstärksten Kraft. Hier setzt der Kulturanker Harz an: Als zentrale Koordinierungsstelle möchte er Brücken zwischen den Ortsteilen bauen, das gemeinschaftliche Leben neu beleben und langfristige Strukturen für ein aktives Miteinander schaffen
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen klaren Ansatz der Gemeinwesensarbeit, da unser Fokus auf der aktiven Einbeziehung der Bewohner*innen und der Förderung von Partizipation liegt. Wir arbeiten ressourcenorientiert und nehmen die konkreten Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung als Grundlage für unsere Angebote. Wie in der GWA üblich, geht es uns darum, nicht nur kurzfristige Lösungen zu schaffen, sondern nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Ein zentrales Element unseres Projekts ist daher die Förderung von nachbarschaftlicher Vernetzung und die langfristige Stärkung eines Gemeinschaftsgefühls über die einzelnen Ortsteile hinaus. Dies schaffen wir durch den Aufbau einer gemeinsamen Onlineplattform sowie durch niedrigschwellige und kostenfreie Formate wie die Dorfolympiade, Sprachcafés und Nähwerkstätten. Sie fördern den Austausch verschiedener Generationen, bieten Möglichkeiten zur Mitgestaltung und verbessern die Lebensbedingungen benachteiligter Gruppen (wie z.B. Geflüchtete). Zudem arbeiten wir eng mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen vor Ort zusammen, um bestehende Ressourcen und Netzwerke zu nutzen und zu erweitern. In der GWA wird besonders Wert auf den Aufbau von Selbsthilfe und Eigeninitiative gelegt – auch wir streben in unserem Projekt an, dass die Bewohner*innen nach Projektabschluss weiterhin eigenständig aktiv bleiben und das gemeinschaftliche Leben fortführen. Dafür bieten wir ihnen Unterstützung und Beratung.

Innovationsquartier: Entwicklung eines inklusiven Innenstadtquartiers

Ansprechpartner
Sabine Ulrich
Funktion Geschäftsführung
Von einer ehemaligen Sonderwelt zum inklusiven Innenstadtquartier
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt Innovationsquartier wird die soziale und städtebauliche Anbindung eines ehem. Anstaltsgeländes an das umgebende Stadtgebiet umgesetzt. Entwickelt wird ein kooperatives, inklusives Quartier, das Wohnformen, Arbeits- & Freizeitmöglichkeiten zukunftsfähig interpretiert - für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Behinderung und allen kulturellen Hintergründen. Dabei ist der Anspruch leitend, alle zukünftigen Angebote möglichst inklusiv zu gestalten. Handelt es sich bei dem Gelände auch heute noch weitgehend um eine Sonderwelt ("Stadt in der Stadt"), so sollen dort zukünftig keine neuen „Sonderwelten“ entstehen. Gleichzeitig müssen geschützte Räume für Menschen mit hohem Assistenzbedarf mitgedacht werden. Die sozial durchmischte Belebung des zukünftigen Quartiers und seine funktionale Anbindung an die Innenstadt sind komplexe Anforderungen. Geeignete Nachnutzungen für den historischen Gebäudebestand sind genauso zu entwickeln wie moderne Eigentums- und Mietwohnungen, die sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit gerecht werden. Unter diesen Voraussetzungen bietet sich mit dem Innovationsquartier die Chance, mit einem zukunftsweisenden Modellprojekt einzigartiges Vorbild für gelebte Inklusion in einer vielfältigen Nachbarschaft zu sein. In den letzten Jahren wurden im Quartier Anlässe geschaffen, durch die viele Menschen zum ersten Mal überhaupt das Gelände besucht und seine Potenziale kennengelernt haben. Ziel ist nun darauf aufbauend, offene Angebote zu fördern (z.B. Medienformat "Sag bloß!?!", Seniorencafé) und nach Bedarf neue zu entwickeln bzw. im Aufbau zu unterstützen. Bis die Alte Kapelle (Leuchtturmprojekt im Quartier) nach einer vielfältigen Interims-Nutzung für ihr zukünftiges Nutzungskonzept "Geschichte erleben - Nachbarschaft gestalten" bezugsfertig ist, finden Angebote unter freiem Himmel und in anderen leer werdenden Gebäuden auf dem Quartiersgelände statt. Stadt und Rotenburger Werke haben gemeinsam ein Gutachterverfahren eingeleitet, das die Anforderungen aus beider Sicht für das zukünftige Quartier vereint. Großes Entwicklungspotenzial ergibt sich gleichermaßen für die Werke als auch für die Stadt (inklusives Modellprojekt, neuer Wohnraum, Belebung der Innenstadt usw.). Die Entwürfe dreier innovativer Stadtplanungsbüros dienen ab Herbst 2025 zur Kommunikation mit der Öffentlichkeit und Investoren. Anhand dieser Entwürfe wird dann der Masterplan für das zukünftige Innenstadtquartier verhandelt und ein Bebauungsplan erstellt.
Laufzeit
2025-08-15 00:00:00
Ausgangslage
Das Gebietsimage ist auch heute noch durch die ehemalige Sonderwelt geprägt, die sich seit 1880 als „Stadt in der Stadt“ entwickelte. Baulich wurde die Wahrnehmung durch die umringende Backsteinmauer gestärkt, die in ein „hier und dort“ teilte. In einen Ort, an dem Menschen mit Behinderung leben und in die "restliche Stadt". Berührungspunkte gibt es längst, sollen jetzt aber durch die soziale und städtebaulichen Integration des Gebiets in die Innenstadt zur Selbstverständlichkeit werden. Indem alle zukünftigen Angebote im Quartier möglichst inklusiv gestaltet sein sollen, stellt das Projekt eine konkrete Maßnahme zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention dar. Mit der Entwicklung des Innovationsquartiers werden aber auch Chancen geschaffen, um Herausforderungen und Bedürfnissen zu begegnen, die „hier wie dort“ genau dieselben sind: Ein grünes, autoarmes Innenstadtviertel, von dem alles Notwendige fußläufig erreichbar ist. Räumliche Strukturen, die die eigene Privatsphäre schützen, gleichzeitig aber auch Begegnungsorte anbieten, die ohne Konsumzwang besucht werden und dank sozialer Angebote Einsamkeit entgegenwirken können. Soziale und ökologische Nachhaltigkeit sind im Leitbild verankert und sollen in der Landschaftsbeschaffenheit wie auch in den Neubauten gestalterisch bedacht werden. Die Schaffung eines kooperativen Quartiers, in dem die Teilhabe aller gewährleistet wird, benötigt Zeit. Aufgabe ist es, Vorbehalte gegenüber inklusiven Projekten abzubauen und Vielfalt als Mehrwert erlebbar zu machen. Es ist ein beidseitiger Lernprozess: Die Werke und die Stadt öffnen sich und ihre Angebote weiter zueinander hin und etablieren dazu gemeinsame neue im Quartier.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rotenburg (Wümme) Historisches Kerngelände der Rotenburger Werke
Beschreibung
Aktuell leben 127 Menschen mit Behinderung auf dem Quartiersgelände, in der Stadt Rotenburg leben 21.466 Einwohner*innen (Stand vom 25.03.2025). Das Gebiet befindet sich zwischen Lindenstraße und Soltauer Straße in der Rotenburger Innenstadt. Es wird durch die historische Bausubstanz im Norden (Stammhaus & Alte Kapelle) und das denkmalgeschützte Gebäudeensemble im Süden als Einheit betrachtet. An den seitlichen Rändern befindet sich Grünland mit Gärten, der städtische Friedhof und kleinere Wohn- und Gewerbebebauung. Das Agaplesion-Krankenhaus sowie die Stadtkirche sind fußläufig jeweils 3 Gehminuten entfernt.
Quelle / Anmerkungen
Geschäftsfeld "Wohnen" der Rotenburger Werke (z.Z. leben ausschließlich Menschen mit Behinderung im Quartier). Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten im Quartier (Küche + Cafeteria, Zentrale Dienste, Wohnen, TFS, WfbM, Verwaltung).
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025 Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025 Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025 Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen, die in den Rotenburger Werken leben, erhalten tagesstrukturierende Angebote: Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte (TFS) oder heiminterne Tagesstruktur (TS). Welches Angebot die Person erhält, richtet sich nach den jeweiligen Kompetenzen und dem Hilfebedarf. Sie sind daher nicht arbeitslos im Sinne von SGB II oder III. Arbeitslosenquote der Stadt Rotenburg: 4,1% (SGB III 1,8%, SGB II 2,3%), Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen, die in den Rotenburger Werken leben, erhalten tagesstrukturierende Angebote: Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte (TFS) oder heiminterne Tagesstruktur (TS). Welches Angebot die Person erhält, richtet sich nach den jeweiligen Kompetenzen und dem Hilfebedarf. Sie sind daher nicht arbeitslos im Sinne von SGB II oder III. Gesamtstadt: Arbeitslosenquote 15 bis unter 25 liegt bei 3,8% (Bundesagentur für Arbeit, Statistik Rechtskreis Rotenburg (Wümme), Stand März 2025)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Projektgebiet: GF Wohnen der Rotenburger Werke Gesamtstadt: Landesamt für Statistik. Die Zahl bezieht sich auf den Landkreis Rotenburg und stammt aus einer Hochrechnung einer 1%igen Stichprobe (25.000 Familien, davon 5.000 Alleinerziehende); eine Angabe für das Stadtgebiet Rotenburg wurde nicht gemacht.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Altersstatistik der Rotenburger Werke, GF Wohnen, Stand vom 20.03.2025 Gesamtstadt: Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg (Wümme), Stand vom 25.03.2025
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen werden nach Auskunft des Landkreises Rotenburg nicht mehr erhoben. Bekannt ist allein die Anzahl der ausländischen Bewohner*innen.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Menschen mit Behinderungen, die im Projektgebiet leben, erhalten Grundsicherung bei Erwerbsminderung bzw. im Alter. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im SGB II-Bezug im Verhältnis zur Einwohnerzahl (15-65-Jährige) beträgt laut Auskunft des Landkreises Rotenburg 4,1% im Landkreis und 8,3% in der Stadt Rotenburg. (März 2025)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Eine lebendige Nachbarschaft im zukünftigen Innovationsquartier bedingt soziale und bauliche Prozesse gleichermaßen. Das ist komplex, bietet mit dem Ziel eines inklusiven Quartiers mitten in der Stadt aber auch eine einzigartige Chance. Menschen mit ihren Interessen stehen dabei im Zentrum. Sie werden unterstützt und motiviert, um sich mit diesen im Quartier zu verwirklichen. Mit niedrigschwelligen Aktionen werden Anlässe zur Begegnung geschaffen, um ins Gespräch zu kommen. Dabei wird zielgruppenübergreifend gehandelt. Eine besondere Aufgabe ergibt sich damit, "leise Gruppen" gleichermaßen dazu zu befähigen, ihre Bedürfnisse zu formulieren. Dafür wird das stadtweite Netzwerk kooperativ mit eingebunden. Auch Menschen mit Behinderung, die schon lange in Einrichtungen leben, sollen Selbstwirksamkeit erleben. Die ständige Aufgabe im Projekt ist es, Vorbehalte durch Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen abzubauen. Es gilt, die einstigen Grenzen von "hier & dort, drinnen & draußen" nicht nur baulich, sondern auch als "Mauer in den Köpfen" abzubauen. Das Quartiersmanagement dient als leicht erreichbarer Ansprechpartner vor Ort, der vermittelnd, unterstützend und koordinierend helfen kann.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Quartiersmanagement ist als Anlaufstelle für die Anliegen aller im Quartier bekannt und dafür genutzt. Mindestens 3 Gruppen/Akteure haben sich gefunden und werden darin unterstützt, sich mit ihren Interessen regelmäßig im Quartier einzubringen.
Beschreibung
Mit dem Umbau der Alten Kapelle ist ein fester Ort geschaffen, der wetterunabhängig von Akteuren und Gruppen für ihre Vorhaben genutzt werden kann. Nach Bedarf können sie dafür Unterstützung finden.
Beschreibung
Das Quartier wird als Ort vieler verschiedener Menschen und Akteure verstanden. Angebote werden niedrigschwellig und offen gestaltet.
Beschreibung
Die bisherigen Kooperationen werden weitergeführt und neue sind hinzugekommen.
Beschreibung
Raumstrukturen bieten Ort für gemeinschaftliche, inklusive Gestaltung des Quartiers an. Die Alte Kapelle ist unter dem Motto "Geschichte erleben - Nachbarschaft gestalten" fester Ort dieses Geschehens.
Beschreibung
Rahmen- und Bebauungsplan sind abgeschlossen. Eine städtebauliche Anbindung an die Innenstadt (Wegebeziehungen etc.) ist geplant. Mobilitäts-, Bildungs- und Kulturangebote sind entwickelt und verortet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Torsten Oestmann, Bauamt (Leitung: Roman Lauchart), insbesondere Bereich für Stadtplanung und Grün (O. Klein, B. Hufeland), Sanierungsträger der Kommune (BIG Städtebau GmbH, vertreten durch Brigitte Vorwerk)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fraktionsvertreter*innen (seit 2022 findet ein gemeinsamer Arbeitskreis "Politik & Quartiersentwicklung statt), Rat der Stadt unterstützt das Vorhaben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Zum Guten Hirten, Kirchenkreis Rotenburg, Stadtkirchengemeinde Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Kunst und Kultur (initiiert durch die Kommune für alle Kulturschaffende der Stadt); Kulturinitiative Rotenburg, Uwe Goldschmidt; Volkshochschule Rotenburg, Michael Burgwald; Theater Metronom, Karin Schröder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Künste im Sozialen, Hans-Joachim Reich; Bildnerische Werkstatt der Rotenburger Werke, Martin Voßwinkel; Touristenführungen, Dorothee Klüver; diverse Künster*innen, z.B. Marie-Lena Rapprich, Thorsten Finner; QuintasticBrass, Marion Bode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ratsgymnasium Rotenburg, OStD Iris Rehder, IGS Rotenburg, Sabine Neugebauer, Berufsbildende Schulen Rotenburg, OStD Wolf Hertz-Kleptow; Berufsbildende Schulen der Rotenburger Werke, Ruth Scharringhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IG-City Marketing Rotenburg, Cornelia Gewiehs; Rotenburger Wirtschaftsforum, Heiko Kehrstephan; Stück vom Glück (Unverpackt Laden Rotenburg), Sparkasse Rotenburg Osterholz, Stephan Kalt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WBG Rotenburg, Michael Otten; Sparkassen Immobilien GmbH, Stefan Ratajczak; Bauwesen der Rotenburger Wesen, Tatjana Ladda; Energiemanagement der Rotenburger Werke, Uwe Hollmann; Immobilienmanagement der Rotenburger Werke, Birgit Schöner Funck
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Presse Stadt Rotenburg, Ann-Christin-Beims; Touristen-Information, Benjamin Roolfs; Rotenburger Kreiszeitung, Michael Krüger//Tom Gath; Rotenburger Rundschau, Dennis Bartz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohn:Sinn e.V., Lars Gerhardt, Tobias Polsfuß; Forum gemeinschaftliches Wohnen e.V., Andrea Beerli, Just-Jazz e.V. Rotenburg, Spaß-BuS Rotenburg e.V., Peter Schlake
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt Rotenburg (Wümme), Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Rotenburg (Wümme)- „RoSe“, Ursula Seidler-Braun; Hospizverein Fidelius, Johannes Scherfling
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Aufgrund der Finanzlage kann die Kommune derzeit keine Mitfinanzierung zusagen. Langfristig ist das Quartiersmanagement durch ein mehrteiliges Konzept von Einnahmen und Einsparungen geplant: Anteilige Einnahmen (Vermietungen von Räumen im Quartier / Bauinvestoren / Pacht / Grundstücksveräußerung), Getränkeverkauf bei Veranstaltungen, geeignete Fördermittel und Spenden. Auf politischer Ebene wird mithilfe eines großen Netzwerks auf Handlungsbedarf aufmerksam gemacht und für Anpassungen geworben.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Frauen

Ansprechpartner
Nergiz Sagir
Funktion Vorstandsvorsitzende
ein kreativer Safer Space für mehr Sichtbarkeit
Projektbeschreibung
Im Projekt entsteht im Stadtteil X das "Haus der Frauen" als Quartierstreff von und für Frauen. Das Projekt folgt dabei die übergeordneten Ziele, einerseits einen offenen Treff im geschützten Raum zum Wohlfühlen, Begegnen, Sich Entfalten und Bilden zu etablieren, andererseits die Sichtbarkeit von häufig übersehenen Zielgruppen, wie vor allem migrantisierten Frauen mittleren Alters, zu erhöhen. Aufbauend auf der über 400 Mädchen und Frauen umfassenden Community von Maria e.V. wird in einem ersten Schritt eine Bedarfsanalyse im Dialog mit der Projektzielgruppe im Stadtteil X durchgeführt. Dabei werden Frauen aus dem Stadtteil befragt, zu Mecker-Cafés und Ideenwerkstätten eingeladen, um eine gemeinsame Vision eines bedarfsgerechten Quartierstreffs zu entwickeln. In dieser Phase erfolgt auch eine intensive Vernetzung mit im Stadtteil wirkenden Akteur*innen, Organisationen und Multiplikator*innen. Parallel werden geeignete Räumlichkeiten im Stadtteil angemietet und unter Berücksichtigung der entwickelten Vision gemeinsam mit den Frauen aus dem Stadtteil gestaltet und eingerichtet. Bei Bedarf schreinern die Frauen die gewünschten Möbel selbst. Im neu eröffneten "Haus der Frauen" entsteht ein offener Treffpunkt, aus dem heraus sich im Dialog mit den Anwohnerinnen bzw. von diesen organisiert nach und nach Angebote entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf Angeboten, in denen sich die Frauen kreativ ausleben, sich im intergenrationalen Zusammenwirken empowern und die Sichtbarkeit ihrer Lebenswelt in die Stadtteilöffentlichkeit tragen können. So entstehen z.B. aus Kreativwerkstätten und Biografie-Workshops von den Frauen entwickelte Ausstellungen, (Video-)-Podcasts, oder eine Human Library. Da wir insbesondere Frauen mittleren Alters stärken wollen, finden bspw. regelmäßig "Generationentreffen" und Erzählabende sowie Peer-to-Peer-Lernangebote statt, bei denen Alt und Jung voneinander lernen. Durch die verschiedenen Maßnahmen, die entweder von den Teilnehmerinnen initiiert werden oder im engen Austausch mit ihnen entstehen, wird so über die Zeit ein abwechslungsreiches Programm aufgebaut, das den offenen Treff ergänzt. Einmal jährlich organisieren die in das Projekt als Ehrenamtliche und Teilnehmerinnen involvierten Frauen ein "Fest der Frauen" für den Stadtteil, bei dem sie ihre Arbeit präsentieren und Menschen zusammenbringen können. Das Projekt wird fester Bestandteil des Stadtteils, der sowohl einen Safer Space bietet als auch in den öffentlichen Raum wirkt.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Nachhaltigkeit
Gemeinsam mit den Anwohnerinnen sowie im Stadtteil wirkenden Organisationen und der LH Hannover ab der Hälfte des Projekts eine Strategie zur Anschlussfinanzierung und nachhaltigen Etablierung entwickelt. Denkbar sind verschiedene Maßnahmen, die zu diesem Ziel beitragen: Das Einwerben einer Anschlussfinanzierung, Crowdfunding-Aktionen, die ehrenamtliche Weiterführung eines Teils der Angebote, aus der Arbeit entstehende weiterführende Projekte sowie eine Unterstützung durch die Stadt.

Bildungscampus Sportzentrum Süd in Gifhorn

Ansprechpartner
Tina Klose
Funktion Fachberatung
Vielfalt verbindet - voneinander Lernen für eine starke Demokratie!
Projektbeschreibung
Der Campus soll für ein innovatives Bildungs- und Lebenskonzept stehen. Die enge Nachbarschaft von Anwohnern, Schulen, Kitas, Einrichtungen der Jugendarbeit, der Gifhorner Sportvereine und Weiterbildungseinrichtungen wie z.B. der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule schaffen gute Rahmenbedingungen für hochwertige Bildungsarbeit, Begegnung und Kreativität. Es sollen möglichst alle Menschen im Sozialraum mit einem guten Bildungs- und Beratungsangeboten erreicht werden. Dabei zielen die Angebote nicht nur auf Kinder und Jugendliche ab, sondern sollen auch Erwachsene bzw. alle Bewohner im Quartier erreichen. Gemeinwesenarbeit mit einer entsprechenden Sozialraumorientierung wäre vor Ort ein wesentlicher Schritt. Die Aussicht mit diesem Konzept erfolgreich zu sein, begründet diesen Förderantrag. Gemeinwesenarbeit fehlt aktuell als wichtiger Bestandteil für das Stadtgebiet Gifhorn generell und besonders für diesen problembelasteten Stadtteil. Die Vernetzung und gezielte Zusammenarbeit mit den Menschen im Quartier ist bisher nicht ausreichend entwickelt. Die Problemlagen sind vielfältig, die kulturellen Hintergründe und individuellen Lebensumstände sind sehr unterschiedlich. Vandalismus zeigt sich zunehmend in und an öffentlichen Einrichtungen. Eine bedarfsgerechte Entwicklung der vorhandenen Infrastruktur, Schaffung von Wohnraum, die Qualität der sozialen Beziehungen, Integration, Inklusion und die Partizipation im Quartier sind einige der inhaltlichen Aspekte, die es im Sinne des Gemeinwohls zu bearbeiten gilt. Bisher sind die Akteure vor Ort noch sehr für sich allein unterwegs. Ein übergreifendes Miteinander unter der Einbeziehung der Menschen im Quartier, wird hier sehr wesentlich sein, um neue Wege zu gehen. Die Identifikation mit dem Stadtteil soll sich erhöhen, was nur über Beteiligung und Vernetzung möglich sein wird.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt Gifhorn ist ein Mittelzentrum mit 44.000 Einwohnern. Die Einwohnerzahl hat in den letzten 10 Jahren zugenommen (2014: 41.000 Einwohner, 2024: 44.000 Einwohner). Im Bildungsbereich bietet die Stadt eine große Auswahl an verschiedenen Schulformen. Bedingt durch steigende Schülerzahlen erreichen alle Schulen vermehrt ihre Kapazitätsgrenzen. Speziell im Hauptschulbereich sind die Schülerzahlen angestiegen. Zudem hat die Anzahl der Schülerinnen und Schüler (SuS) mit Förderbedarf in der Hauptschule stark zugenommen. Der Rat der Stadt hat den Neubau einer Hauptschule beschlossen. Der Standort des Neubaus ist auf dem Gelände des Sportzentrum-Süd in der Gifhorner Südstadt. Die dortige Infrastruktur ist geprägt von Mehrfamilienhäusern und Genossenschaftswohnungen sowie Einfamilienhäusern aus den 60‘ und 70’er Jahren. Die Einwohnerstruktur bildet eine große kulturelle Vielfalt ab. Zusammenfassend beschrieben sprechen wir von einem Brennpunktgebiet mit vielen sozialen Notlagen, Gewalt, Vandalismus und hoher Arbeitslosigkeit. Es gibt große Unruhe im Wohnviertel, die Problemlagen sind vielschichtig. Es soll zukünftig darum gehen, den Fokus noch stärker auf die Bedarfe der Menschen zu legen und durch Vernetzung der zahlreichen öffentlichen Institutionen vor Ort, die Ressourcen besser und vor allem übergreifender zu nutzen. Ehrenamtlichen Strukturen, in die gerade ältere, teilweise einsame Menschen eingebunden werden könnten, fehlen vor Ort gänzlich. Ein Quartiersmanagement wäre das optimale Bindeglied in diesem Gebiet. Es geht darum Strukturen mit passgenauen Angeboten zu entwickeln, die das gesellschaftliche Zusammenleben und die Nachbarschaft nachhaltig verbessern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Campus Sportzentrum Süd in Gifhorn
Einwohnerzahl
4270
Quelle / Anmerkungen
Stadt Gifhorn Bürgerbüro
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Gifhorn
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Stadt Gifhorn - Doppelstaatler sind hier nicht mit einberechnet.
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement fördert und entwickelt die Strukturen und Ressourcen vor Ort und bindet Bewohnerinnen und Bewohner in die Prozesse mit ein. Aus den Synergien des Quartiers, wird es sicher auch eine größere positive Strahlkraft in Richtung der Gemeinwohlarbeit insgesamt im Stadtgebiet Gifhorn geben. Die vielschichtigen Problematiken im Quartier sollen aufgegriffen und bedarfsgerecht bearbeitet werden. Das wird nicht zuletzt ein wesentlicher Beitrag für die Sicherung unserer demokratischen Grundwerte sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Menschen im Quartier über verschiedene Angebote vernetzt werden konnten und das einen nachhaltigen und gesellschaftlichen Mehrwert erzeugt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Neue Hauptschule (Freiherr-von-Stein-Schule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fritz-Reuter-Realschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildenden Schulen I (Träger: LK Gifhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeit- und Bildungszentrum Grille (FBZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbegegnungsstätte Gifhorn (JBG)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
z.B. Pfadfinder, Luftsportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Integrationsprojekt (GIP)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita am Sportzentrum Süd, Kita Katharina-von-Bora
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisvolkshochschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreismusikschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Gifhorn, SV Gifhorn, SC Bosphorus Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Wohnungsgenossenschaft (GWG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
z.B. AWO, DRK
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach erfolgreicher Etablierung des Campusmanagements ist angedacht die Stelle dauerhaft anzulegen.
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das grüne Sofa - Dein Nachbarschaftstreff

Ansprechpartner
Silja Weßelmann
Funktion Abteilungsleitung Gemeinwesenarbeit
Das grüne Sofa - Dein Nachbarschftstreff
Projektbeschreibung
Der Stadtteil am Stadtwald sieht sich verschiedenen infrastrukturellen u sozioökonom Herausforderungen gegenüber. Im Januar 2023 startete daher das Projekt „MITeinander am Stadtwald. Mit der Anmietung eines Ladenlokals erfolgte Anfang Mai 2023 die Eröffnung eines neuen Begegnungsortes. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung erhielt der Begegnungsort den Namen „Das grüne Sofa“. Im Projektverlauf entwickelte sich der Treffpunkt über aktivierende Befragungen, niedrigschwelligen Austausch- u Beteiligungsformaten zu einem Ort, in dem sich im Angebotsportfolio die Interessen, Wünsche u Bedürfnisse d Anwohnenden widerspiegeln. Diese bedürfnisbasierten Angebote, die durch viel ehrenamtliches Engagement getragen werden, sollen vertieft u verstetigt werden. Ergänzend soll verstärkt eine Einbindung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen und Bedarfe in das Angebotsportfolio erfolgen. Hierfür sollen Synergien zwischen den vorhandenen Strukturen der Gemeinwesenarbeit in der Stadt Verden (Aller) aufgebaut u intensiviert werden. „Das grüne Sofa“ ist bereits Mitglied im städtisch geleiteten „Arbeitskreis GWA“. In dem AK wird sich über gesamtgesellschaftliche u städtische Bedarfe sowie erfolgreiche Methoden der GWA ausgetauscht. Diese sollen über eine enge Kooperation mit dem MGH in das Grüne Sofa übertragen werden. Das MGH setzt seit den 1990er Jahren erfolgreich Methoden der GWA um. Das MGH soll mit seinem Mitarbeiterpol eine anleitende zentrale Multiplikatorenfunktion übernehmen u personell bei der Planung, Durchführung u Evaluierung im MGH erfolgreich erprobte Ansätze u Methoden im Grünen Sofa unterstützen. Ein weiteres langfristiges Ziel zur Verstetigung des „Grünen Sofas“ ist die Kooperation mit dem neu konstituierten Stadtteilbeirat u dem Stadtteilnetzwerk „MITeinander am Stadtwald“. Die Bedarfe, Rückmeldungen, Wünsche der Anwohnenden, die sich im Rahmen der Arbeit des Grünen Sofas ergeben, spiegeln sich in der Arbeit des Stadtteilbeirats wieder und werden darüber hinaus unmittelbar in kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Das „Grüne Sofa“ entwickelt somit nicht nur das Angebotsportfolio im Hinblick auf gesamtgesellschaftliche Herausforderungen weiter, sondern übernimmt auch eine zentrale und aktive Funktion in der Förderung von niedrigschwelligen demokratischen Beteiligungsprozessen bei den Anwohnenden. Sie erfahren sich als soziale Akteur:innen mit Handlungsfähigkeit und bilden somit einen integralen Bestandteil in der Kommune/ Gesellschaft.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil am Stadtwald ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit wenig Freifläche und Raum für Treffpunkte, Spiel- und Bolzplätze. Seit den neunziger Jahren ist das Gebiet durch infrastrukturellen Wandel betroffen. Orte der Begegnung wie Bäckereien und Blumenläden haben ihre Geschäfte aufgegeben und wurden von u.a. Versicherungen ersetzt. Seit 2015 hat sich die soziale und ethnische Anwohner:innenstruktur im Stadtteil stark verändert und durchmischt. Die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert sich auf mehrere dicht beieinanderstehende Wohnblöcke. Die Wohnblöcke gehören wechselnden Immobiliengesellschaft, die die Wohnungen und Grundstücke vernachlässigen. Dies führt zum Vermüllen sowohl der Gebäude als auch der Grundstücke und regelmäßig zu Ungezieferbefall. Bis zur Entstehung des Grünen Sofas lagen keine stadtteilbezogenen Netzwerke der GWA vor. Das NW MITeinander am Stadtwald befindet sich derzeit in einer Umstrukturierung von einem Bildungsnetzwerk zu einem NW der GWA, in der freie Einrichtungen, Träger, Zivilgesellschaft sowie ortsansässige Bildungsinstitutionen, Wohnugnsbaugesellschaften und Unternehmen sich über die Bedarfe im Stadtteil austauschen. Die Netzwerkstrukturen sind noch sehr instabil und benötigen bei ihrer Umsetzung eine fachliche Moderation. Mit der Förderung des Treffpunkts „Grünes Sofa“ wurde für die Anwohnenden eine Anlaufstelle geschaffen, in der sie eigenständig oder mit Unterstützung eigene Ideen einbringen und in Angebote/ Veranstaltungen übertragen können. Eine Übertragung von Formaten zu gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen in das Angebotsportfolio ist auf Grund fehlender personeller Ressourcen nicht möglich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Verden (Aller) - Wohngebiet am Stadtwald
Beschreibung
Lindhooperstraße ab Eisenbahnunterführung E-Center - Artilleriestraße - Brunnenweg - inkluvsive Lindenviertel - Eisenbahnstraße Höhe Niedersachsenring bis zur Eisenbahnunterführung Lindhooperstraße E-Center
Einwohnerzahl
3195
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stichtag 12.03.2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden (Aller) Stichtag 12.03.2025
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden 28. Fassung Stand 31.12.2023
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, in dem Projektgebiet allen Anwohner:innen Beteiligung zu ermöglichen sowie Mitsprache und Mitgestaltungsrechte für ihr unmittelbares Lebensumfeld deutlich und erlebbar zu machen. Sie sollen zu Selbsthilfe und Selbstständigkeit aktiviert werden, um Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. In dem Projekt werden die vorliegenden Potentiale genutzt und aktiv eingebunden. Dies betrifft insbesondere die hohe Bereitschaft der Anwohner:innen sich zu engagieren und die bereits vorhandenen Netzwerke. Im Allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, die Situation einzelner Menschen sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur des Stadtteils gemeinsam zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist ein Schwerpunkt die interdisziplinäre Ausrichtung des Projekts. Neben dem Stadtteilbeirat, dem Stadtteilnetzwerk, den Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und GWA vernetzt das Projekt Ressourcen aus den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung zur Wohnumfeld- und infrastrukturellen Verbesserung, Gesundheitsförderung, Stadtmarketing, Bildung, Wirtschaft. Über die kommunale Angliederung des Projektes ist der Bedarfstransfer in die einzelnen Disziplinen/ Fachbereiche gewährleistet. Desweiteren findet eine enge Zusammenarbeit mit den politischen Gremien zur Sichtbarmachung von GWA und zur Sicherstellung einer dauerhaften Verstetigung der GWA im Stadtteil statt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner:innen gestalten den Treff aktiv mit, indem die Bedarfe in regelmäßigen Austauschrunden äußern und eigene Projekte initiieren. Ziel ist, alle Generationen und Kulturen einzubeziehen, um den Treff bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Beschreibung
Bewohner:innen werden ermutigt, bestehende selbstorganisierte Angebote weiterzuentwicklen und neue Projekte zu initiieren. Durch Austauschformate, Qualifikationsangebote und Vernetzung erhalten sie UNterstützung, um Verantwortung nachhaltig zu übernehmen.
Beschreibung
Das bestehende Engagement wird durch neue Beteiligungsformate gstärkt. Anwohner:innen bringen ihre Fähigkeiten in Nachbarschaftsprojekte ein, fördern das positive Statteilimage und vernetzen sich stärker, um gemeinschaftliche Verantwortung zu verankern.
Beschreibung
Angebote werden weiter ausgebaut, um verschiedene Generationen und Kulturen zusammenzubringen. Gemeiname Aktionen fördern den Austausch, stärken das Miteinander und schaffen generations- und kulturübergreifende Verbindungen
Beschreibung
Der Erfolg zeigt sich in der aktiven Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, gemeinsamen Projekten und nachhaltigen Synergien. Fachübergreifende Netzwerke werden gestärkt, um quartiersbezogene Lösungen wirksam und langfristig zu gestelten.
Beschreibung
Bestehende Kooperationen werden intensiviert, neue Partnerschaften entstehen. Die Zahl gemeinsamer Projekte wächst, der Austausch wir verfestigt und langfristige Zusammenarbeit stärkt nachhaltige Angebote im Stadtteil.
Beschreibung
Durch vielseitige Angebote wie Nachbarschaftsfeste, Stadtteilrunden und gemeinsame Projekte fördern wir Begagnungen und Austausch. Engagierte werden unterstützt, aktiv mitzuwirken und das Zusammenleben im Stadtteil nachhaltig mitzugestalten.
Beschreibung
Durch nachhaltige Wohnumfeldverbesserungen und vielseitige Angebote erleichtern wir den Zugang zu sozialer, kultureller und gesundheitlicher Teilhabe. Kooperationen und Begegnungen stärken das soziale Miteinander und die Infrastruktur im Stadtteil.
Beschreibung
Das Projekt ist als kommunale Einrichtung fest in der Abteilung Gemeinwesenarbeit verankert und interdisziplinär ausgerichtet. Durch die enge Anbindung an den Fachbereich wird ein kontinuierlicher Austausch gesichert.
Vorhandene Strukturen
Die Stadt Verden fördert seit den 1990er Jahren GWA im Stadtgebiet. Mit dem Grünen Sofa unerhält die Stadt in jedem der fünf Stadtteile eine Einrichtung der GWA in eigener Trägerschaft oder in kirchlicher oder freier Trägerschaft mit städtischer Förderung. Als gemeinsame Leitlinie hat die Kommune in Kooperation mit den Einrichtungen in kirchlicher und freier Trägerschaft die "Rahmenrichtlinie zur Gemeinwesenarbeit" entwickelt. Einregelmäßiger Austausch über gite Praxisansätze erfolgt über den städtisch geleiteten Arbeitskreis Gemeinwesenarbeit. Das Grüne Sofa hat vor Ort im Stadtteil grundlegende Strukturen der GWA über aktivierende Befragungen, Aufbau von Netzwerken, Einbindung von Anwohnenden, Entwicklung von Zielgruppenübergreifenden Angeboten, Veranstaltungen udn Aktionen entwickelt und aufgebaut.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden (Aller) (interdisziplinär Fachbereichsübergreifend); Landkreis Verden: Stabstelle Jugendhilfeplanung und Fachcontrolling, den sozialräumlichen Gremien sowie FD Arbeit und Wirtschaftsförderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tintenklcks e.V.; Stadthalle Verden, Theaterabo Verden, Kommunales Kino, JuMP Festival, Pferdemuseum, Domherrenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden-Ost, Jugendzentrum Verden, Aufsuchende Straßensozialarbeit, Ferienprogramm, Stadtbibliothek, Zeitspende (Freiwilligenagentur), KULTurencafé
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fokus gGmbH, DRK KV Verden, Stadtwaldfarm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund, HSG Aller, SOWAS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegestützpunkt - Pfelgeberatung des Lankreis Verden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS am Lönsweg, Waldkita der Lebenshilfe, Kreisvolkshochschule, GS Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungs- und Gemeindezentrum St. Nikolaigemeinde, Haus am Oderplatz St. Johannisgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Burghardt & Kastens Weinhandlung, Kopfarbeit (Friseur), Netto und Baalk Backboard
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisbau Verden, Kürner Immobilien, Heise Immobilien, Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Printmedien (Verdener Allerzeitung, Verdener Nachrichten, Sonntagstipp, Allerdings, Överblick), Instagram, Facebook, eigene Homepage, Flyer, Plakate, Schaukästen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtratfunktionen sond eingeladen, sich in die Arbeit einzubringen und /oder bei Veranstaltungen teilzunehmen., regelmäßige Bericherstattung im Austausch Jugend und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Bewohner:innen des Stadtteils und auch darüber hinaus, sind eingeladen, sich entsprechend ihrer Interessen Fähgkeitenund Bedürfnisse zu engagieren, sich zu treffen, auszutauschen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt bleibt in der komm Gemeinwesenarbeit eingebunden u arbeitet eng mit dem Arbeitskreis GWA u lokalen Einrichtungen zusammen. Durch den kontinuierlichen Austausch u Wissenstransfer werden bewährte Strukturen gestärkt. Eine langfristige Finanzierung u nachhaltige Verstetigung soll durch enge Einbindung und Informationsvermittlung über den Rat der Stadt Verden (Aller) erfolgen. Hierfür wird ein Grundsatzubeschluss zur Förderung und Finanzierung der GWA im Stadtteil vorbereitet.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Speed Dating - Lerne deine Nachbarn kennen!

Ansprechpartner
Christine Trenkamp
Guck mal wer hier noch so lebt!
Projektbeschreibung
Wir planen Nachbarschaftskontakte herzustellen, um Anonymität und Vorurteile zwischen den BewohnerInnen einer Straße vor allem unterschiedlicher Kulturen abzubauen. Auch Ängste vor dem "Fremden" sollen reduziert werden. Ziel ist die Demokratieförderung und der Abbau von Diskriminierung. Umsetzen möchten wir dies in Form von Speed Datings. Wir fahren zu vorher bekannt gegebenen Terminen bestimmte Straßen mit einem Lasten-Rad an und bauen dort Tische und Stühle für ein Speed-Dating auf. Die Nachbarn und Anwohner der Umgebung können dann herkommen und tatsächlich in einem Speed-Dating-Verfahren die anderen Teilnehmenden kennenlernen. Wir unterstützen bei der Gesprächsführung über Themenkarten. Für Kinder und Jugendliche wollen wir erlebnispädagogische Angebote und Spiele bereitstellen, die auch von den Erwachsenen genutzt werden können. Das Ganze soll locker und niedrigschwellig ablaufen. Daneben möchten wir weitere Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus des IGEL e.V. anbieten, die auch politische Vertreter und Mitarbeiter der Verwaltung integrieren. Geplant sind regelmäßige "Quartier-Grillen" und Speed-Dating mit den MdB, Regionalpolitikern oder anderen regionalen Größen. Vor allem durch unsere Veranstaltungen in den Nachbarschaften im Quartier wollen wir möglichst alle Anwohner, auch immobile Personen erreichen. Wir schaffen neue Begegnungsorte direkt vor der Haustür. Mit der Durchführung bieten wir Austausch- und Kennenlernmöglichkeiten, fördern das Verständnis füreinander, Begegnung und Zusammenhalt. Wir stärken durch die sozialen Kontakte das Wohlbefinden und verringern die gesundheitlichen Gefahren, die mit Einsamkeit einhergehen. Daneben nehmen wir das Gesamtpaket IGEL e.V. (Interessengemeinschaft Gesundes Leben) mit all seinen Inhalten, von Patientinnenstelle, über Gesundheitsladen, Krebsberatung und Selbsthilfe mit und tragen die Themen in die Nachbarschaften. Unsere Erfahrungen zeigen außerdem, dass eine größere Resonanz auf Veranstaltungen erfolgt, wenn diese kulinarisch untermalt werden, deshalb sollen auch beim Speed-Dating alkoholfreie Getränke und Snacks gereicht werden. Hier legen wir Wert auf gesunde und kindgerechte Ernährung.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Umfragen eines ehemaligen Gemeinwesenprojektes ergaben, dass sich ein großer Teil der örtlichen Bevölkerung vermehrt einsam fühlt und aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht an Veranstaltungen teilnehmen können. Diesen kommen wir durch das örtliche Wandern in die Nachbarschaften entgegen. Außerdem zeigt sich, dass sich die politische Lage in der Samtgemeinde Barnstorf zuspitzt und Migranten immer häufiger zum Ziel rassistischer und anders diskriminierender Äußerungen werden. Gerade im Fachbereich der Migrations- und IntegrationsKoordination erfahren wir immer öfter von Menschen, die Opfer diskriminierender Gewalt werden. Auch die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl in der Region sind besorgniserregend und führen zur Notwendigkeit von demokratiefördernden Veranstaltungen, da knapp jeder Vierte eine nicht demokratische Partei wählte.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Barnstorf - Flecken Barnstorf
Beschreibung
Unser Projekt findet im Flecken Barnstorf (52,35qkm), damit im Kern der Samtgemeinde statt. Weitere ländlichere Ortsteile werden nicht mit berücksichtigt, da das Gro der Migranten im Flecken lebt. Eine Unterkunft, in der viele Geflüchtete leben befindet sich außerhalb des Flecken, in einem wirtschaftlich geprägten Gebiet. Dieses stellt eine Ausnahme dar, um ansässige Firmen und deren Mitarbeiter zu erreichen.
Einwohnerzahl
6700
Quelle / Anmerkungen
urbistat.com
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle ist der Migrationsbericht des Landkreises Diepholz. In der Samtgemeinde leben laut dem Bericht 2022/23 13,7 % Menschen mit Migrationshintergrund, im Landkreis Ende 2023 laut LSN-Statistik 11,32 %.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Ende 2023 leben im Landkreis laut LSN-Statistik 6,92% Menschen, die Transferleistungen bezogen.
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt verfolgen wir die Verbesserung der immateriellen Bedingungen im Flecken Barnstorf. Wir bringen immer wieder Menschen aus bestimmten Straßenzügen zusammen. Damit fördern wir das Kennenlernen untereinander und damit soziale Beziehungen. Mit der zugehenden Projektgestaltung erreichen wir deutlich mehr Menschen, alle Nachbarn erhalten Zugang zum Geschehen und können diesem kaum ausweichen, da es "vor der Haustür" stattfindet. Wir erwarten Menschen verschiedenster politischer Einstellungen und Kulturen anzutreffen und so auch demokratiefördernd tätig zu sein. Wir geben allen Menschen die Möglichkeit sich in einer neutralen Atmosphäre auszutauschen und neue, positive Erfahrungen mit dem "Fremden" zu sammeln. Darüber erwarten wir auch die Bildung neuer Netzwerke durch die Teilnehmenden selbst. Ob Hilfestellungen im kleinen Rahmen, die Gründung von Gruppenangeboten oder regelmäßige von der Nachbarschaft organisierte Straßenfeste, seine Nachbarn zu kennen und zu schätzen bieten Vorteile für alle Generationen. Dabei suchen wir vor allen Straßenzüge auf, die benachteiligt sind und bieten über Veranstaltungen direkt im IGEL e.V. weitere Kontaktmöglichkeiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir feststellen, das in den Straßenzügen keine "Ghettobildung" herrscht und die kulturellen Gruppen auch untereinander ein gutes Verhältnis haben.
Beschreibung
Erreicht, wenn die Nachbarschaften das Angebot nutzen und selbstständig Nachbarschaftstreffs wiederholen oder sich anderweitig unterstützen.
Beschreibung
Wenn alle Ethnien das angebot nutzen.
Beschreibung
Wir sind bereits gut vernetzt, im Rahmen dieses Projektes erreicht, wenn wir gute Kontakte zu den Nachbarschaften herstellen und andere Interessierte hinzukommen und mitarbeiten möchten.
Vorhandene Strukturen
Der IGEL e.V. ist bereits Träger verschiedenster Fachbereiche (Krebsberatung, Selbsthilfekontaktstelle, Krippe, Seniorenservicebüro, Lokales Bündnis für Familie, Migrations- & IntegrationsKoordination (MIK), Freiwilligenagentur (FAB) und Mehrgenerationenhaus (MGH)), vor allem in den drei antragstellenden Fachbereichen (MIK,FAB,MGH) betreiben wir eine umfangreiche Gemeinwesenarbeit, die wir stetig weiter ausbauen. Dabei arbeiten die einzelnen Fachbereiche zusammen, um Synergieeffekte zu nutzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Wir sind 6 hauptamtlich tätige Personen (auch Teilzeitbeschäftigte) und arbeiten mit bis zu 80 ehrenamtlichen Personen zusammen. Die freiwillige Unterstützung kennt dabei kaum Grenzen, ob Unterstützung im Bereich der Integration, der Kinderbetreuung, Lernförderungen aller Generationen, Freizeitgestaltung, Beratungsangebote, Hilfe zur Selbsthilfe oder anderes, ohne die freiwilligen Helfer könnten wir kaum eine so breit aufgestellte Gemeinwesenarbeit leisten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales und Ordnung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Barnstorf - IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MIK - Migrations- & IntegrationsKoordination im IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister & Ratsmitglider der Samtgemeinde Barnstorf, MdB, MdL usw.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner des Flecken Barnstorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereinigung Ehrenamtlicher "Arbeitskreis Willkommen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsladen IGEL e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsbetriebe des Gewerbegebietes in Eydelstedt am Rande des Flecken (Ausweitung des Quartiers)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir planen das Projekt auch nach den 3 Jahren der Förderung im Rahmen der bereits bestehenden Gemeinwesenarbeit des Mehrgenerationenhauses, der Freiwilligenagentur und der Migrations- & IntegrationsKoordination weiterzuführen. Durch die Zusammenarbeit der drei Fachbereiche mit der Kommune ist auch die Einbindung in kommunale Strukturen garantiert. Dennoch werden wir auch nach den 3 Jahren versuchen Mittel für das Projekt zu akquirieren, um den Umfang aufrecht erhalten zu können.
Zustimmung Veröffentlichung
On