Projekt Neißestraße - Gemeinsam für eine aktive Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Olaf Kleint
2. Kurzbeschreibung
Projekt Neißestraße - Gemeinsam für eine aktive Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Die Stadt Salzgitter ist vielfältig und bunt. Über 100.000 Menschen aus über 120 Nationen sind hier Zuhause. Zuzüge unterschiedlicher Art prägen die Stadtgesellschaft seit ihrer Gründung. Durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen stehen die bestehenden Angebotsstrukturen und Nachbarschaftsbeziehungen unter besonderen Herausforderungen. Hinzukommen Abstandregelungen und Kontaktbeschränkungen, welche in den letzten zwei Jahren das soziale Miteinander nahezu unmöglich machten.
Die vorhandene Vielfalt an Kulturen, Lebensstilen, Religionen und Sprachen bietet großes Potenzial, um gegenseitig zu lernen. Die Arbeit in den Quartieren unterstützen freie Träger, Institutionen, Verbände und Vereine.
Diese Projekt "Projekt Neißestraße - Gemeinsam für eine aktive Nachbarschaft" fokussiert sich auf das Quartier "Seeviertel" im Stadtteil Lebenstedt der Stadt Salzgitter. Ziel des Projektes ist es, die Quartiersbewohner bei Projekten und Ideen aktiv einzubinden, um den Stadtteil attraktiver zu gestalten. Alle Bewohner des Quartieres, mit ihren Interessen, Wünschen und Bedürfnissen, stehen im Vordergrund. Bereits bestehende Angebote sollen erweitert und ergänzt werden. Geplante Projekte sind für das Jahr 2022 eine Bürgerbefragung, ein Sommerfest sowie das Anlegen und Verwalten von gemeinschaftlichen Blumen- und Gemüsehochbeeten. Anschließende und folgende Projekte können und sollen sich aus der Bürgerbeteiligung entwickeln.
Zentraler Projektakteur sind die Wohnbaugesellschaft mbH Salzgitter und die Baugenossenschaft Wiederaufbau eG, welche durch einen bereits vorhandenen Mietertreff im Quartier einen Zugang zu der Bewohnerschaft nachweisen können. Anlaufende Projekte und Aktionen können und sollen, in Zuge der netzwerkübergreifenden Kontorskoordination, zusammen mit den anderen Akteuren vor Ort im Rahmen installiert werden.
Laufzeit
2022-06-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die beiden Wohnungsgeber Wohnbaugesellschaft mbH Salzgitter und die Baugenossenschaft Wiederaufbau eG, bieten bereits an unterschiedlichen Standorten im gesamten Stadtgebiet Nachbarschaftstreffs (Anlauf- und Beratungsstelle) und verfügen seit Jahren über fundiertes Wissen der Wünsche und Herausforderungen der Mieterschaft. Durch die Projektarbeit an dem Standort "Mietertreff Neißestraße" soll der Stadtteil "Seeviertel" (Bezirk 56, 57, 58, 59) wieder attraktiver für die anwohnenden Personen gestaltet werden. In den vergangenen zwei Jahren reduzierten sich Kommunikation, Vernetzung und Kooperation zwischen Akteuren und Anwohnenden auf ein Minimum. Durch Schaffung von Räumen der Begegnung und des sozialen Zusammenhaltes (z.B. Stadtteilfest) soll ein nachhaltiger nachbarschaftlicher Zusammenhalt geschaffen werden. Die gemeinsame Vorbereitung und Umsetzung von Projekten (Bewohnende und Akteure), soll die Qualität des Wohnumfeldes verbessern, Konflikte abbauen/vermeiden und zur Verbesserung des Wohnquartieres. Des Weiteren soll der Rückzug der Bestandsbewohnerschaft vermieden werden, die ggf. Unsicherheiten im Umgang mit der Multikulturalität haben und diese durch offene und ungezwungene Angebote abbauen können.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Lebenstedt (Quartier Seeeviertel)
Einwohnerzahl
10500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter, Stand 31.12.2020
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Stadt Salzgitter liegt am Herzen, dass sich die Bewohner wohlfühlen und mit ihrem Wohnumfeld, dem Sozialraum, zufrieden sind. Wir legen großen Wert darauf, eine Kinder- und lernfreundliche Stadt zu sein – wobei sich lernfreundlich nicht allein auf die klassische Schulbildung bezieht. Wir als Kommune wollen zusammen den Sozialleistungsträgern und den Bewohner langfristig lernen, planen, entwickeln und handeln.
Die beinhaltet u.a. viel Dialogarbeit, unterschiedlichste Aktionsformen und Projekte, die besonders durch Empowerment und Ressourcennutzung der Menschen vor Ort den Sozialraum zum Leben erwecken. Zeitgleich erarbeiten Haupt- und Ehrenamtliche eine Kooperations- und Koordinationsstruktur, welche als Basis für die GWA in Salzgitter dienen soll und dennoch Individualität fördert. Dahinter steckt der Verbesserungswunsch für materielle, immaterielle und infrastrukturelle Bedingungen (Stövesand/Stoik 2013).
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnenden werden aktiv eingebunden und nehmen nicht nur an bestehenden Angeboten teil sondern gestalten neue passgenaue Aktivitäten mit. Sie werden fester und wesentlicher Bestandteil der Quartiersstruktur und bringen ihre Fähigkeiten ein.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohnenden sind in der Lage, Beiträge bei gemeinsamen Treffen und Veranstaltungen einzubringen. Sie können Angebote selbst schaffen und umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Die Arbeit im Quartier wird von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gleichermaßen belebt und gestaltet. Gemeinsamkeiten werden entdeckt und Verbindungen zwischen den Bewohnenden geschaffen. Es gibt zahlreiche Kontaktmöglichkeiten.
Beschreibung
Zum Aufbau einer funktionierenden Gemeinschaft werden die Ressourcen aller Beteiligten genutzt und gefördert. Das aktive Bürgerengagement wird unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Durch die wissenschaftliche Begleitung und den Aufbau stadtweiter Strukturen werden die bestehenden Netzwerke den aktuellen Herausforderungen angepasst und verlässlich implementiert. Die Zusammenarbeit aller findet "auf Augenhöhe" statt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Quartier Seeviertel ist bereits die sogenannte Kontorskoordination installiert. Sie hat zum Ziel, die Akteure vor Ort zu begleiten, zu informieren, zu koordinieren, zu vernetzen und zu evaluieren. Die bereits bestehende Kooperation zwischen den Wohnungsgebern und dem Seevierteltreff (Diakonie, Schwerpunkt Migrationsberatung) besteht bereits seit Jahren und will weiterhin auf gemeinsame Arbeit und Kooperation aufbauen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontorskoordination der Stadt Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seevierteltreff (Diakonie)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Suchtberatung der AWO, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Johanniter-Unfall-Hilfe, Generationentreff Martin-Luther-Straße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kitas, Schulen, Polizei, Kirchengemeinden, Krankenhaus, Jobcenter, Allgemeinmediziner, Kinderärzte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ortsansässige Printmedien, weißer Ring, Freiwilligenagentur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
In Planung ist der Umbau der Aula Goethestraße) zur einer Gemeinbedarfseinrichtung. Mit der Fertigstellung ist voraussichtlich nicht vor Ende 2024 zu rechnen. Ziel ist es die Ergebnisse des vorliegenden Projektes mit dem neu entstandenen Bürgerschaftlichen Engagement als Basis einer Programmplanung zu verwenden. Die Gemeinbedarfseinrichtung soll als Koop.-Projekt im Akteursnetzwerk betrieben werden. Wesentliche Akteure sind die beiden Wohnungsunternehmen, die Diakonie und die Stadt Salzgitter.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartier ohne Grenzen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Göntje Schoeps
| Funktion | Quartiersmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohner*innen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur selbstorganisierten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der für 2022 geplante Bezug barrierefreier Neubau-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -lage offenstehen. Durch die Belebung der Parkflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2022-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürger*innen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Mit der Pandemie brachen Freizeitangebote weg, wurden teils in den digitalen Raum verlagert. Senior*innen im Quartier haben keinen Zugang, isolieren sich, lehnen alternative 1:1-Angebote ab, warten passiv auf das Ende der Beschränkungen. Der soziale Austausch beschränkt sich noch mehr auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohner*innen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, dass zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert, alle einlädt und Grenzen auflöst.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen Ilmenauwiesen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Quartier Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße bzw. dem Ilmenauufer (Hausnummern 1-35) direkt am Stadtkern von Uelzen. Die Umgebung ist durch großflächige Grünanlagen, wie die llmenauwiesen und den Friedhof, einen Sportplatz, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Das örtliche Projektgebiet endet im Norden an der Birkenallee, im Osten an der Bernhard-Nigebur-Straße, im Süd-Osten an der Kasernenstraße, im Süden an der Gudesstraße und im Westen mit dem Flusslauf der Ilmenau.
Einwohnerzahl
990
Quelle / Anmerkungen
Bürger- und Standesamt der Hansestadt Uelzen im März 2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzenue+demographischerwandel+2018+tabelle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzenue+demographischerwandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzenue+demographischerwandel+2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/uelzenue+demographischerwandel+2018+tabelle
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohner*innen, sowie auf vertikaler Ebene, unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen,
lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine
nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Quartiersentwicklung zeichnet sich durch die unterschiedlichen Stärken der Quartiersbewohner*innen aus. Das nachbarschaftliche Netzwerk organisiert bei Bedarf gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
Die verschiedenen Interessen der Zielgruppen im Quartier werden in einem nachbarschaftlichen Netzwerk demokratisch vertreten und verhandelt (z.B. Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und Senior*innen).
Beschreibung
Expert*innen mit relevanten Angeboten für das Quartier tauschen sich aus, geben Impulse und bieten Unterstützung bei der Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen zeigen sich verantwortlich für die Quartiersentwicklung und haben einen aktiven Part im nachbarschaftlichen Netzwerk. Sie nutzen die niedrigschwelligen Unterstützungs- und Begegnungsangebote im Quartier.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Kriterium
Beschreibung
Das Quartier steht über seine Ansprechpartner in regelmäßigem Austausch mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern.
Kriterium
Beschreibung
Die Bedarfe der relevanten Akteure im Quartier werden regelmäßig erhoben und evaluiert und sind handlungsleitend für die Angebotsentwicklung.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Geflüchtetenunterkunft Nothmannstraße Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK- Sozialpädagogische Familienhilfe
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Bis 2025 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen.
Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützer*innen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige
Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dorfplatz Neuberlin
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hermann Josef Quaing
| Funktion | Geschäfstführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir gestalten das Zusammenleben in unserem Stadteil
Projektbeschreibung
Die Bewohner*innen des Quartiers Neuberlin vermissen die frühere Anlaufstelle. Wir wollen mit ihnen die Cafeteria im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses nutzen als zentrale Anlaufstelle, Kontaktmöglichkeit und Netzwerkstelle. Die Räumlichkeit bietet vielfältige Möglichkeiten zu gemeinschaftlichen Veranstaltungen, Beratung und Kommunikation.
Wir wollen der „Verödung“ des Quartiers durch Weggang des Anziehungspunktes Krankenhaus entgegenwirken.
Durch die Kooperation mit der Altenhilfeeinrichtung wird diese Bestandteil des Projektes.
Gleichzeitig können professionelle Formen der Beratung angeboten werden
Das Projekt will im Sinne eines „Dorfplatzes“ die Bürger*innen zusammenbringen, Impulse setzen, zur Eigeninitiative befähigen, soziale, kulturelle und Freizeit-Angebote in das Quartier holen, Kommunikation und Austausch fördern und soziale Netzwerke schaffen.
Vorhandene Angebote werden einbezogen und können nach Bedarf ergänzt werden. Das Angebot ist alters- milieu- und kulturübergreifend.
Die Anwohner werden im Sinne einer aktivierenden Sozialraumorientierung befähigt, die Stärken und Ressourcen im Quartier zu entdecken und besser nutzen.
In Kooperation mit professionellen Helfern können die Bürger in Eigeninitiative neue kulturelle Angebote für sich selbst entwickeln und vorhandenen kulturellen Potentiale nutzen
Es wird mit professioneller Unterstützung ein nachbarschaftliches Unterstützungsnetzwerk der Bürger*innen geschaffen an einem akzeptierten Ort und zuverlässiger Erreichbarkeit. „Wenn es etwas zu besprechen gibt, geht man dort hin“
Die vorhandene Cafeteria wird seitens der Pflegeeinrichtung saniert und wird anschließend seitens des Projektes genutzt.
Die Zielsetzung lässt sich in folgenden Schlagwörtern beschreiben:
Mitmachen: Wir geben Raum für Ideen und unterstützen, sie zu verwirklichen.
Begegnen: Wir schaffen einen Ort der Begegnung für alle Generationen und für verschiedenen Kulturen. Wir ein, Mitmenschen kennen zu lernen und ein positives und herzliches Miteinander zu erleben.
Engagieren: Wir schaffen eine zuverlässige Anlaufstelle für Engagement und entwickeln Möglichkeiten
Informieren: Bei persönlichen Herausforderungen, einschneidenden Lebensereignissen oder ganz allgemeinen Fragen fördern wir nachbarschaftliche Hilfe und professionelle Beratungsangebote.
Verbinden: Wir schaffen Vernetzung innerhalb des Quartiers, zwischen Jung und Alt, zwischen den Kulturen und zu weiteren Akteuren im Quartier
Laufzeit
2022-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Nordhorn ist eine Stadt an der holländischen Grenze mit 55000 Einwohner*innen. Hier leben 8084 Migranten (ca. 15 %) aus 110 Nationen. Viele Migranten sind nach Nordhorn gekommen im Zuge der Fachkräftegewinnung für die Textilundustrie.
Der Stadtteil Neuberlin hat 4487 Einwohner*innen. Er ist charakterisiert durch eine Bebauung mit Einfamilienhäusern und „Arbeiterhäusern“ der Textilarbeiter. Mit dem Niedergang der Textilindustrie in den 90er Jahren war insbesondere dieser Stadtteil von Arbeitslosigkeit betroffen. Heute finden sich hier viele alte Menschen mit geringen Renten.
„Herzstück“ des Stadtteils bildete ein großes Krankenhaus, welches 1927 entstand und im Jahr 2008 geschlossen wurde. Besonders mit der Cafeteria war ein wichtiger Lebens -und Treffmittelpunkt in Neuberlin verloren gegangen. Die Corona-Pandemie sorgt zusätzlich für fehlende Kommunikation. Kommunale Strukturen haben sich zurückgezogen. Nachbarschaft wird nicht gepflegt. Es herrscht Anonymität.
32 % der Bevölkerung sind über 60 Jahre alt, 47 %, also fast die Hälfte der Menschen sind über 50 Jahre alt. Noch viele Jahre wird der Anteil der Alten verhältnismäßig groß bleiben. Die Umnutzung des Krankenhausgebäudes als Altenpflegeheim und Seniorenwohnen verschärft die.
Bezahlbarer Wohnraum ist in Nordhorn und in dem Quartier Neuberlin nicht zu finden. Einfamilienhäuser von älteren Bürgern genutzt -oft mit fehlender Perspektive für zukünftige Nutzung-, stehen Mehrfamilienhäusern mit kleinen Wohnungen gegenüber, die in der Regel von geringverdienenden Menschen bewohnt werden.
In dem Stadtteil Neuberlin fehlt es an einer flächendeckenden Infrastruktur zur Grundversorgung und kulturellen Angeboten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordhorn Neuberlin
Beschreibung
Das Fördergebiet grenzt nordöstlich an die Denekamper Straße, nordwestlich an die Friedrich-Ebert-Straße, südwestlich an den Nordhorn-Almelo-Kanal und südöstlich an den Südfriedhof
Einwohnerzahl
4487
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nordhorn
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadträtin für Bildung, Ordnung und Soziales
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadträtin für Bildung, Ordnung und Soziales
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
neuberlin-auswertungsgebiet.pdf
(1.58 MB)
neuberlin_auswertungsbgebiet_luftbild.jpg
(426.21 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Vernetzung und Kooperation mit anderen ist eine Chance zur Förderung von nachhaltigen Prozessen, um die Lebensqualität im Sozialraum zu verbessern. Ausgehend von z.B. Foren für Akteure und Bürger*innen, Befragungen und Sozialraumerkundungen und - analysen können gemeinsam innovative Angebote und Arbeitsformen entwickelt werden, die auf die Bedarfe der Menschen zugeschnitten sind. Der Erfahrungsschatz der Menschen vor Ort und die professionelle Kompetenz der Verwaltung, der Wohlfahrtsverbände und anderer Dienste/Einrichtungen haben gut aufeinander abgestimmt, transparent und partizipativ eine optimale Hebelwirkung für Veränderungen. Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück war u.a. von 2014 bis 2017 in Ostfriesland und im Emsland beteiligt am bundesweiten Prozess 11Gemeinsam aktiv im Sozialraum", der begleitet wurde durch Prof. Dr. Stefan Bestmann, Berlin. In 2017 bis 2019 war der Caritasverband zudem Träger der durch die GWA geförderten Projekte Dissen aktiv. Erfahrungen und Erkenntnisse daraus werden in das Vorhaben eingebracht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
bedarfs-, ressourcengerechte Unterstützung entwickelt wird; Partizipation, Kommunikation transparent sind (Beteiligung Bewohner/innen, Erfassung/Einbezug regionaler Ressourcen, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Zirkel)
Kriterium
Beschreibung
Bürger*innen eigenständig handeln dürfen und ihre Ideen umsetzen können. (Rückmeldung und Beurteilung der Beteiligten einholen und systematisch auswerten. Zielplanung, arbeiten nach PDCA-Zirkel)
Kriterium
Beschreibung
die Vielfalt der Altersgruppen, Kulturen, Konfessionen positiv zum Tragen kommt (Reflexion mit Beteiligten: positive Entwicklungen und Umgang mit Hindernissen/Dokumentation, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Kreis)
Kriterium
Beschreibung
Menschen aus verschiedenen Zielgruppen nach Lösungen suche, Z.B. Nachbarn und Rollstuhlfahrer nebenan Mobilitätsprobleme angehen.(Dokumentation Zielgruppen/Aktivitäten, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Zirkel
Beschreibung
Gruppen übergreifend handeln um Bürger zu unterstützen, z.B. Schüler und Pflegedienst (Beteiligung Bewohner/innen, Zielvereinbarungen regionale Akteur, Gremienprotokolle, Projektmanagement, Arbeiten PDCA Kreis)
Kriterium
Beschreibung
Angebot und Nachfrage übereinstimmen, geäußerte Ziele in Bezug auf das gemeinsame Handeln umgesetzt werden können (Reflexion mit Beteiligten Bürger*innen, PDCA-Zyklus, Dokumentation und Beratung
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Ordnung und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas St. Marien Pflege GmbH Nordhorn
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird in stetiger Abstimmung mit der Stadt Nordhorn durchgeführt. Auch wenn die selbständige Führung des Dorfplatzes als Ziel benannt ist, wird es zusätzliche Ressourcen geben müssen.
Das Ziel ist eine Weiterführung professioneller Unterstützung in Kooperation zwischen Caritasverband, Stadt Nordhorn und Haus St. Marien, Altenpflegeinrichtung. Gedacht ist an eine Fortführung im Rahmen von mindestens 10 Stunden bis zu einer halben Stelle.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
NaVaLi Oasen-Projekt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Steckert
| Funktion | Projektleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Oasen der Nachbarschaften – gemeinsam lernen und Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
Anwendung und Weiterentwicklung eines innovativen Ansatzes für integrierte, nachhaltige Quartiersentwicklungen in der LHH Stadtbezirk 2 mit soziokulturellen Verfahrenstechniken sowie professioneller Prozessgestaltung, -moderation. Begleitung Ehrenamtlicher/Freiwilliger zur Potenzialentfaltung der Nachbarschaftsquartiere mit Anwohner*innen - hin zu gemeinsamer sozialer und ökologischer Nachhaltigkeitsentwicklung.
Der Träger Lister Nachbarschaft e.V. (www.lister-nachbarschaft.de, s. Videos bisheriger Projekte) möchte mit bis zu 100 Freiwilligen des Vereins und des JuLiNa Kunst- und Kulturvereins (www.julina.org, Instagram: julina_am_molle) sowie weiteren ideellen Projektpartner*innen und Akteuren der GWA- und Quartiers-/Stadtteilnetzwerke unter der Leitung der Prozessmoderatorin Andrea Steckert das dreijährige, offene „NaVaLi-Oase-Projekt“ (NaVaLi = Nachbarschaften Vahrenwald-List) realisieren. In den neun achttägigen Oasenspielen können pro Spielzyklus je Netzwerkkonstellation bis zu 150 Bewohner*innen der Nachbarschaft direkt teilnehmen, in den Dialogen und Aktionsgruppen weitere. Zur Durchführung wird hier Förderung beantragt.
Das NaVaLi Oasen - Projekt ist ein innovatives Modellvorhaben, mit dem die Aktivierung und breite Bildung der Bewohner*innen dreier Quartiere (3 Teilprojekte, Sozialräume; 3x ca. 4000 Nachbar*innen, Flächenausdehnungen ca. 500x500 m) mit unterschiedlichen, erhöhten sozialen undökologischen Aufmerksamkeitsbedarfen im hannoverschen Stadtbezirk Vahrenwald-List (ges. 72 TSD Einwohner*innen) zur Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen und eigner, mitgestaltender Beteiligung angestoßen werden sollen.
1. Vahrenwald (Oasen-Anker am Büssingweg), 2. List-Mitte (Oasen-Anker am Gemeinschaftsgarten Röntgenstraße), 3. List-NordOst (Oasen-Anker, Gorch-Fock-Str./Hinrichsring). Die drei bilden ein online und durch gemeinsame Aktivitäten in Präsenz vernetztes Anker-Trio. Durchgeführt werden sollen Oasenspiel-Zyklen (Aktivierungsmethode nach Instituto ELOS), 3 Nachbar*innen-Dialoge, 3 Nachbarschafts-Oasen-Erntefeste, u.a. Beteiligungs- und kreative Mitmachaktionsformate. Als Projektleiterin und Prozessmoderatorin ist die im Stadtbezirk „Eingeborene“, bestens vernetzte, auf allen relevanten Beteiligungs-Dialogebenen sowie im Einsatz systemischer Dialogverfahren, des Oasenspiels u.a. SozioKultur-Methoden, Klimaschutz und Nachhaltigkeitsentwicklung langjährig erfahrene Fachkraft Andrea Steckert (zahlreiche
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Aufgrund der andauernden COVID19-Pandemie sind die Bewohner*innen im hoch verdichteten Stadtteil List-Vahrenwald, in ihren Entwicklungs-, Entfaltungs-, gemeinsamen Reflexions- und Austauschmöglichkeiten stark eingeschränkt. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind davon besonders betroffen. Integrationsprozesse kamen zum Erliegen. Alleinstehende Bewohner*innen sind von Vereinsamung und Isolation betroffen. Dringend notwendige Nachhaltigkeitsprozesse (Klima) sind in den Hintergrund getreten. Gleichzeitig steigt der Entwicklungsdruck aufgrund allgemein gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, ökologischer und kultureller Herausforderungen (globale Krisen) und die Sorge um eine ungewisse Zukunft. Psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen breiten sich in allen Altersgruppen rasant aus. Zur Eindämmung sozialer Folgewirkungen und der Wiedererlangung der Handlungskompetenzen, um auf die gewünschten Entwicklungspfade zu gelangen, braucht es dringend Maßnahmen der Re-Aktivierung der besonders betroffenen Nachbarschaften und frische Impulse zur Gemeinschaftsbildung. Für das gemeinsame Entdecken bestehender individueller und kollektiver Möglichkeits- und Gestaltungsräume, die kreative Nutzung kultureller Ausdrucksformen für die eigene und gemeinschaftliche Entwicklung sowie für Dialog und gemeinsames Handeln müssen Räume geöffnet und niedrigschwellige Beteiligungsprozesse angestoßen werden, die Begegnungen und Bedarfsformulierung auf Augenhöhe ermöglichen.
Es braucht dringend Formate, in denen z.B. unterstützende Freiwillige (Nachbar*innen) sich selbst durch angeleitete Reflexionen und organisierte Dialoge voneinander lernen können.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald-Nord und List-Mitte und List-NordOst
Beschreibung
Stadtbezirk 2: a.) Vahrenwald Büssingweg (Oasen-Anker Büssingweg), b.) List-Mitte (Oasen-Anker Röntgenstraße), c.) List-NordOst (Gorch-Fock-Str./ Hinrichsring)
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Bereich Wahlen und Statistik; Strukturdaten
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karten_seite_1.png
(1.74 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen in den Oasenspiele ihre Träume und Ideen von der Nachbarschaft eingebracht haben und verwirklicht haben.
Kriterium
Beschreibung
Sich Teilnehmer*innen der Oasenspiele die in der Spielstruktur vorgesehenen Rollen zur Selbstorganisation übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
In den Oasenspielen die Potenziale der Orte gefunden und sich auf Basis Stärken der Teilnehmer*inne Aktionsgruppen bilden.
Kriterium
Beschreibung
Durch Gemeinschaftsbildung das ganze Sozialsystem vor Ort einbezogen werden konnte.
Beschreibung
Ist eine Grundhaltung der Oasenspiel-Methode.
Beschreibung
Das bestehende Netzwerk und die Kooperationen des Lister Nachbarschaft e.V. mit Fokus auf die drei Sozialräume (Teilprojekte) spezifisch erweitert wurden.
Kriterium
Beschreibung
die Oasen-Anker, Oasenspiele, die Dialogkultur und die Beteiligungs-Aktionsgruppen Teil der Nachbarschaftskulturen sind.
Beschreibung
sich die Angebote und Strukturen des NaVaLi-Projektes die vorhandenen Gemeinwesenstrukturen ergänzen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der Lister Nachbarschaft e.V. ist ein von Nachbar*innen selbstorganisierter Nachbarschaftsverein, der an der Schnittstelle von Soziokultur und GWA mit dem Ziel der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsentwicklung im Stadtbezirk arbeitet. 2009 als Voßwärts e.V. mit ca. 100 Mitgliedern gegründet. In 2020 wurde der Vereinsname geändert und die Ausrichtung des Vereins aktuellen Bedarfen angepasst. Aus einem Vereinsprojekt bildete sich 2021 der JuLiNa Kunst- und Kulturverein.
Beide Vereine arbeiten heute eng zusammen und sind zudem mit vielen Akteur*innen im Stadtbezirk und der Stadt Hannover bestens vernetzt.
Die personell, fachlich und wirtschaftlich notwendige Erfahrungen und Kompetenzen hierfür sind gegeben. Die Vereine sind ehrenamtlich organisiert. Für das NaVaLi Oasen-Projekt soll Andrea Steckert, selbst im Stadtbezirk geboren, als Projektleiterin eingestellt werden. Sie ist sehr erfahren und realisierte bereits erfolgreich für beide Vereine mit Fachunterstützer*innen und zahlreichen Freiwilligen mehrere Projekte. Das Volumen der Projekte in den letzten vier Jahren betrug 240 TSD €. Die Projekte wurden mit Mittel des Landes und Bundes finanziert sowie durch Zuwendungen des Bezirksrates und der LHH und Spenden der Nachbarschaft (für den Eigenanteil). Die Vereine selbst erheben keine Mitgliedsbeiträge, um uneingeschränkte Teilhabe zu ermöglichen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH, FB Soziales Bürgerschaftliches Engagement und Soziale Stadtentwicklung, Bereichsleitung Frau Teschner.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH, Agenda 21 und Nachhaltigkeitsbüro, Susanne Wildermann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
gemeinnütziger JuLiNa Kunst- und Kulturverein, Vorstand Anne Peter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Vahrenwald-List, Bezirksbügermeister Thorsten Baumert
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff List-NordOst, Tina Droßmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendtreff Wellenbrecher, Nachbarschaftstreff Gorch-Fock-Str. AWO, Kai Gieben
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS-Büssingweg, Frederike Punte und Schulleitung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es ist zu erwarten, dass aus den Aktionsgruppen Verstetigungsbestrebungen hervorgehen, welche die Suche nach geeigneten Finanzierungskonzepten zur Fortsetzung des Modells und der Aktionsgruppen unter dem Dach des Projektträgers sicher stellen. Bereits während des Prozesses werden diese Bestrebungen vom Projektträger bewusst gefördert. Die Übertragung des Konzeptes auf andere Stadtbezirke durch die Zusammenarbeit mit anderen GWA-Trägern und der Stadt Hannover ist eine weitere Alternative.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
uebersicht-navali-projektplanung.png
(1.01 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hagen, gemeinsam nachhaltig lebenswert
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Wolfgang Steen
| Funktion | 1. Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Freiwillige helfen nachhaltig, Lebensqualität und Vereinswesen in der Gemeinde weiterzuentwickeln
Projektbeschreibung
In Hagen im Bremischen entsteht in zentraler Lage ein lebendiger Bürgertreff, an dem sich generationen- und herkunftsübergreifend Freiwillige treffen. Die bestehenden Aktivitäten im sozialen und kulturellen und Bildungsbereich werden erweitert um die Projektgruppen „Daseinsvorsorge“, „Ökologie“ und „Mobilität“. Gemeinsam werden Projekte abgearbeitet mit spürbarer Steigerung der Lebensqualität in der Gemeinde. Durch die Breite der angebotenen Projektgruppen ist nahezu jedem Einwohner möglich sich da einzubringen, wo er/sie die eigenen Stärken sieht.
In einem Beratungsbüro finden regelmäßig Ehrenamtliche einen Ort, um niedrigschwellig Ratsuchenden zu helfen. Aber auch professionelle Berater wie z.B. Schuldner- und Suchtberatung nutzen dieses Angebot, um erreichbare und vernetzte Hilfe aus einer Hand an einem Ort im ländlichen Raum anbieten zu können.
Gerade die Neubürger mit Migrationshintergrund erleben wie sich bürgerschaftliches Engagement auf das eigene Wohlbefinden und Ansehen auswirken. Die Aktivitäten haben die Lebensumstände auch für sie deutlich verbessert.
Der professionelle Gemeinwesenmanager begleitet und vernetzt die Aktionen der Freiwilligen und ist Ansprechpartner vor Ort. Er organisiert die Öffentlichkeitsarbeit, die Fortbildungsmöglichkeiten und Projektwerkstätten und kümmert sich bei Bedarf um Finanzierungsmöglichkeiten von Einzelprojekten. Das Führen einer „Ehrenamtlichen-Kartei“ und die notwendige Verwaltungsarbeit werden vom ihm erledigt, er ist die Schnittstelle zu anderen Vereinen und kommunalen Institutionen.
In regelmäßigen Abständen werden Feste organisiert, um die gemeinsamen Erfolge zu feiern und den Zusammenhalt zu stärken. Die Aktivitäten fördern das Gefühl der Zugehörigkeit und spornen zum Mitmachen an. Die Gemeinde ist zu einem nachhaltig lebenswerteren Ort geworden, in dem Gemeinsamkeit in vielfältigen Projektgruppen gelebt wird.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die Schließung des Sozialamtes gibt es keine geregelten Verantwortlichkeiten der Kommunalverwaltung vor Ort. Die Angebote zuständiger Stellen sind nur unter schwierigen Bedingungen mit dem ÖPNV im Landkreis zu erreichen. Oft folgt auf eine Suchtberatung ein Termin beim Jobcenter und Schuldnerberatung, die untereinander nicht verbunden sind. Oft werden die Menschen dann an den Verein Nestwerk weitergeleitet. Einen bedeutenden Anteil am gesellschaftlichen Leben gestalten eine Vielzahl von Vereinen, die aber nicht unbedingt die Interessen vieler Neubürger*innen treffen Sie leiden in der überwiegenden Mehrheit unter Mitgliederschwund und damit einhergehender Überalterung. Deshalb finden Neubürger*innen auch mit Migrationshintergrund und Jugendliche nur selten den Weg in die Vereine. Das Nestwerk hat sich durch zentrale Lage und variabel nutzbare Räume, umfängliche Vernetzung und ein offenes Beratungs- und Begegnungsangebot in geschütztem Raum gut aufgestellt. Dabei hat sich die räumliche und inhaltliche Kooperation mit dem benachbarten Bürgermarkt (www.buergermarkt.com ) als sehr produktiv erwiesen. Der Verein verfügt über keine finanzielle Mittel für Festanstellungen. Das breite inhaltliche Angebot von Eltern-Kind-Gruppe bis Computerkurs für Senior*innen wird überwiegend mit freiwilligen Kräften durchgeführt. Die Angebote sollen erweitert und weitere Freiwillige einbezogen und qualifiziert werden. Z.B. - Leih-Oma - Lesepate*innen - Senior*innen-Begleitung - Patenschaften für Menschen mit Fluchtgeschichte - junge Umweltbotschafter*innen, Juleica. Für die Zukunftsfähigkeit der Vereinsarbeit ist es deshalb dringend notwendig, eine hauptamtliche Stelle einzurichten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Die Gemeinde Hagen im Bremischen umfasst 16 Dörfer, die einbezogen werden sollen, auch wenn der Schwerpunkt im Hauptort Hagen liegen wird.
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
hagen_gemeinsam_nachhaltig_lebenswert.jpg
(109.45 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bezieht sich auf das ganze Gemeinwesen Hagen im Bremischen und ist nicht auf ein bestimmtes Quartier einzugrenzen. Es entwickelt die bisherige offene und niedrigschwellige Vereinsarbeit des Nestwerk e.V. weiter und stabilisiert die Freiwilligenarbeit. Der vorgesehene Projektleiter Andreas Klimek ist schon seit vielen Jahren freiwillig in verschiedenen Zusammenhängen engagiert und wird sich über die LAG-Fortbildung im GWA weiter qualifizieren.
Der Vereinsvorsitzende verfügt als Sozialarbeiter über frühere praktische Erfahrungen in der Stadtteilarbeit/sozialer Brennpunkt in Bremen.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
alle öffentlichen Schulen und Privates Gymnasium
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
UHiB - Unternehmer*innenverband Hagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung und Heimatzeitung "Staleke"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind beteiligt am kommunalen Prozess der Leitbild- sowie Konzeptentwicklung zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Und an der Weiterentwicklung des kommunalen Integrationskonzepts sowie der Neuorganisation von Erwachsenenbildung im Südkreis. Wir erhalten Gemeinde- als auch LK-Mittel, die verstetigt werden und einen Teil fester Kosten abdecken. Über Projekte sowie Spenden generieren wir längerfristig Gelder. Die Hauptamtlichkeit wird unsere Akzeptanz in Politik und Öffentlichkeit stärken.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam Lamspringe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rebecca Blümchen
| Funktion | Fachbereichsleitung Flucht und Migration |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam Nachbarschaft entwickeln. Nachhaltige Nachbarschaft, nachhaltige Kommune.
Projektbeschreibung
Das Projekt unterstützt bürgerschaftliches Engagement & Vernetzung verschiedener
Initiativen, um bewusst & nachhaltig mit dem demografischen Wandel & seinen Folgen
umzugehen. Ziel ist es, dass alle Bewohner:innen sich inkludiert fühlen & gleichberechtigt an
allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Seit 2017 gibt es die Anlaufstelle namens
"Treffpunkt", in der verschiedene Beratungs- & Bildungsangebote sowie Veranstaltungen
stattfinden. Die Projektmitarbeiter:innen führen diese zum Teil selbst durch & koordinieren,
begleiten & unterstützen Angebote von Ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen
Netzwerkpartner:innen. Auch über die Räumlichkeiten des Treffpunkts hinaus werden
Aktivitäten im Sozialraum organisiert, als Möglichkeit der Aktivierung von Bewohner:innen für
das Gemeinwesen genutzt & unter Einbeziehung des Netzwerks unterstützt.
Damit ist das Projekt ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune für die
Gemeinde Lamspringe.
Durch Angebote wie das monatliche gemeinsame Frühstück entsteht Raum für Austausch. Bedarfe & Ideen der
Bewohner:innen werden geäußert, gemeinsam konkretisiert & angegangen. Mittlerweile gibt
es daher bspw. auch eine Küche im Treffpunkt, damit auf vielfachen Wunsch zukünftig
gemeinsam gekocht & gebacken werden kann. Aufgrund des neuartigen Corona-Viruses
startet die vollumfängliche Nutzung erst in diesem Jahr.
Der Grundgedanke des gemeinsamen Gestalten des Miteinanders in der Gemeinde findet
sich nicht nur im Projekttitel wieder sondern auch in den Namen der Veranstaltungen, wie
bspw. Gemeinsam ESSEN, und natürlich vor allem im Miteinander unter den Teilnehmenden.
Gemeinsam werden Bedarfe erhoben & bedarfsgerechte Angebote von Bewohner:innen (und)
für Bewohner:innen gemacht. Gemeinsam wird erarbeitet, was eine nachhaltige
Gemeinschaft beinhalten kann & welche Stärken sich daraus ergeben. Bei den Aktivitäten soll
als Klammer Nachhaltigkeit leitend sein. Dadurch soll die vom demografischen Wandel
betroffene Nachbarschaft gestärkt, toleranter & damit nachhaltig lebenswerter für alle
werden.
In Kooperation insbesondere mit der Gemeinde, dem Netzwerk Jugend, dem Netzwerk-
Senioren e.V. & der evangelischen Kirche arbeiten wir daran auch unter den
pandemiebedingten veränderten Rahmenbedingungen Begegnung & Kontakt zu
ermöglichen, Einsamkeit & Lücken in der Grundversorgung entgegen zu wirken & den
Zusammenhalt zu stärken.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die größte Herausforderung ist nach wie vor der demografische Wandel. Laut
Landesamt für
Statistik Niedersachsen wird zwischen 2008 und 2031 die Bevölkerung
des Landkreises Hildesheim einen Rückgang von 12,4 % verzeichnen. Von dieser
Entwicklung ist insbesondere der Südkreis also auch die Gemeinde Lamspringe betroffen.
"Die Bevölkerungsprognose des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung für die
NBank weist eine Bevölkerungsentwicklung in der Samtgemeinde Lamspringe vom
Jahr 2010 bis zum Jahr 2030 von 5 873 auf 3 658 Einwohner:innen
aus" (MI 02.09.2015).
Die Bevölkerung wird nicht nur insgesamt weniger, sondern auch wesentlich älter im
Durchschnitt. Um für diese Entwicklung gut aufgestellt zu sein, braucht es eine gut vernetzte
und engagierte Einwohner:innenschaft. Weitere Querschnittthemen im Rahmen der
Globalisierung möchte die Gemeinde durch Teilnahme am Projekt "Global Nachhaltige
Kommune in Niedersachsen" in den Fokus nehmen, um sich zukunftsorientiert aufzustellen.
Anhand der vielen Vereine & dem Netzwerk Jugend ist erkennbar, dass der Wille die Zukunft
mitzubestimmen & zu gestalten da ist. Allerdings ist der Zusammenhalt im einzelnen noch
nicht in der ganzen Gemeinde, die erst seit 2016 eine Einheitsgemeinde ist & noch stark in
alten Strukturen denkt, zu spüren.
Teilhabe & Inklusion sind in der Theorie weiter als in der Praxis.
Durch die Arbeit des Projekts "Gemeinsam Lamspringe" wird eine wichtige Plattform zur
Begegnung & zum Austausch für die zahlreichen Zusammenschlüsse & Einzelpersonen
geboten. Die strategische Gemeinwesenarbeit ermöglicht das zielgerichtete
Zusammenführen von Engagement & erhöht damit das Wirkungspotential.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt durch die räumliche Anlaufstelle in der Hauptstr. 73 vorrangig im Flecken
Lamspringe, dem Hauptort der Gemeinde Lamspringe. An zentralen Punkten im Ort wie Einrichtungen der Gemeinde, der Kirche usw. finden Veranstaltungen ebenfalls statt.
Darüber hinaus wird aber die ganze Gemeinde, inklusive den dazugehörigen umliegenden Ortsteilen, in den Blick genommen. Eine eindeutige Abgrenzung legten wir im Erstantrag bei der geografischen Begrenzung der
Gemeinde Lamspringe fest. Allerdings kommen zum Teil auch Menschen aus Dörfern, die eigentlich
zur Nachbarkommune Freden gehören nach Lamspringe zum Einkaufen oder Arztbesuch und nehmen an Veranstaltungen teil. Grundsätzlich ist der Fokus also die Gemeinde Lamspringe, aber es wird bei Interesse niemand
ausgeschlossen. Somit ist auch die Einwohner:innenzahl des Projektgebietes nicht eindeutig festzulegen.
Einwohnerzahl
5592
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsbestandes
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
https://www.komsis.de/de/standorte_
niedersachsen/?profile=SI-40663 In
Deutschland gut 23% über 60 Jahre,
knapp 18% über 65.
https://de.statista.com/statistik/daten
/studie/1365/umfrage/bevoelkerungdeutschlands-
nach-altersgruppen/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
In Lamspringe
5,7%:https://www.komsis.de/de/stan
dorte_niedersachsen/?profile=SI-406
63 In Niedersachsen 5,1%:
https://de.statista.com/statistik/daten
/studie/36651/umfrage/arbeitslosenq
uote-in-deutschland-nachbundeslaendern/
In Deutschland
5,2%:
https://de.statista.com/statistik/daten
/studie/1224/umfrage/arbeitslosenqu
ote-in-deutschland-seit-1995/
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wird das Gemeinwesen
insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohner:innen, um den
Zusammenhalt zu stärken und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen zu fördern. Möglichkeit zur
Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und
Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein
nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Die daraus folgende Akzeptanz hat
präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von
Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist.
Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer
Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen
können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen &
Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität und Nutzung vom öffentlichen Raum
kommt. Durch verstärkten Austausch & nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche
Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen
zurückgreifen, aber sind zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig, da sie zur
Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es nach wie vor lokalpolitischen Einfluss,
da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner:innen teilen in Rahmen von aktivierenden Veranstaltungen und Angeboten ihre Wünsche und Ideen mit. Sie werden als Ausgangslage für Entwicklungsprozesse und Entscheidungen genommen.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner:innen übernehmen nach und nach zuvor vorgegebene Strukturen (durch institutionenveranlasste Veranstaltungen) und passen sie für ggf. veränderte Bedarfe an. Sie erkennen Veränderung in Bedarfen.
Kriterium
Beschreibung
Interessen und Kompetenzen der Haupt- und Ehrenamtlichen sowie der Bewohner:innen werden für vielfältige Aktivitäten genutzt, die die Vielfalt des Projektgebiets erlebbar machen und dadurch die Nachbarschaft stärken.
Kriterium
Beschreibung
Zielgruppenübergreifende Themen wie Mobilität, Konsum & Umwelt werden so gedacht & bearbeitet, dass nicht nur der kleinste gemeinsame Nenner sondern auch individuelle Bedürfnisse von Teilzielgruppen berücksichtigt werden
Beschreibung
Das Projekt trägt dazu bei, dass Akteur:innen gemeinsam daran arbeiten den Zusammenhalt in der Gemeinde zu stärken und Nachhaltigkeit zu fördern. Die Kooperationen sind wirkungsorientiert. Die Kommunikation ist regelmäßig und transparent.
Kriterium
Beschreibung
Einsicht, dass eine starke Nachbarschaft nicht automatisch entsteht, sondern geschaffen werden muss. Die Menschen in der Nachbarschaft sind miteinander verbunden & ressourcenorientiert füreinander da. Neuzugewanderte fühlen sich willkommen.
Beschreibung
Die Kriterien auf dem Weg der global nachhaltigen Kommune werden auf gemeinschaftlicher/öffentlicher als auch auf individueller Ebene vermehrt berücksichtigt und bei der Angebotsorganisation mitgedacht
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
evang. und kath. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
RUBS (Rund um Bad Salzdetfurth), lokale Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lammetal GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steuerungsgruppe Fairtrade und Arbeitsgrupe Nachhaltige Kommune
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll maßgebend zum Ziel der nachhaltigen Kommune beitragen & Zusammenhalt
stärken. Die Gemeinde Lamspringe zahlt bereits als freiwillige Leistung eine halbe Stelle
Migrationsberatung, die ein wichtiger Baustein des Projekts ist. Es soll eine vielfältige
Nutzung des Treffpunkts verstärkt werden, um eine Mischfinanzierung der Miete zu
erreichen. Angestrebt ist eine Kombination aus Landkreismitteln, Teilangeboten, die über
SGB regelfinanziert sind, Förderungen & Spenden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
WeRi AKTIV (Westliches Ringgebiet: Aktivitäten, Koordination, Toleranz, Initiierung, Vernetzung)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Lale Vahabzada
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
WeRi AKTIV - (Aktivitäten, Koordination, Toleranz, Initiierung, Vernetzung im Braunschweiger Stadtteil Westlicher Ring)
Projektbeschreibung
Im Quartier „Westliches Ringgebiet“ soll vernetzte Gemeinwesenarbeit mit Schwerpunkten auf Integration u. demographischen Wandel u. die Nutzung der sozialen Infrastruktur nach mehr als 2 Jahren Coronaopandemie gefördert werden. Ausgangspunkt ist der bestehende "Garten ohne Grenzen" als Treffpunkt der Generationen im Quartier. Die Herausforderungen des demographischen Wandels und Integration, seit Februar ´22 auch von ukrainischen Kriegsvertriebenen, berühren alle Bereiche des Gemeinwesens. Es sollen integrative Handlungsansätze entwickelt werden, die die Gemeinwesenarbeit mit der Quartiersentwicklung verknüpfen.
Das „Westliche Ringgebiet“ zeichnet sich durch Nachbarschaften mit kultureller Vielfalt u. langjährigen Bemühungen um die Gestaltung der sozialen u. städtebaulichen Infrastruktur im Rahmen des Quartiersmanagements aus. Das Projektgebiet umfasst insbesondere den südlichen Teil des Westlichen Ringgebietes, der als statistischer Bezirk "Wilhelmitor Süd" abgegrenzt ist.
Mithilfe einer anfänglichen Explorationsphase soll in Einbeziehung des Quartiersmanagements evaluiert werden, inwiefern eine Unterversorgung der Gemeinwesenarbeit besteht. Inhaltliche Versorgungslücken sollen mit entsprechenden Mitteln u. Maßnahmen geschlossen werden. Durch Vernetzung sollen neue Handlungsmöglichkeiten erschlossen werden u. Maßnahmen im Quartier verankert werden.
Vor dem Hintergrund der Versuche von Rechtsextremen, den öffentlichen Raum im Quartier einzunehmen, sollen auch Möglichkeiten gefunden werden, um Toleranz u. ein friedliches Miteinander fortzusetzen.
Folgende Bausteine werden als Erhebungs- und Umsetzungsgrundlage zugrunde gelegt:
• Nachbarschaftsaktivitäten an öffentlichen Orten
- Garten ohne Grenzen, Frankfurter Platz, Jugendplatz Westbahnhof u.a.
• Beratung u. Aufklärung
- Arbeitsmarkt, Schule, Familie, Erziehung, Ernährung
• Bildung u. Freizeit
- Kunst, Kultur, Sport, Angebote f. Kinder
• Politische u. Allgemeine Bildung (Politik in Deutschland, EU, Kampf gegen Rechtsextremismus)
Das Projekt „WeRi AKTIV“ trägt zur Integration der Handlungsansätze bei und schafft bedarfsgerechte, generationsübergreifende Angebote für prioritäre Zielgruppen, um verschiedene Perspektiven in einen Austausch treten zu lassen. Das Projekt fördert gemeinsame Aktivitäten mit bestehenden Initiativen, um gemeinsam mit Migrantinnen der Nachbarschaft Ideen umzusetzen. Als Anlaufstelle für Verwaltungstätigkeiten u. Recherche dient ein Büro in der Innenstadt.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die vielfältige soziale Infrastruktur des Westlichen Ringgebiets konnte während der Covid-19 Pandemie nur eingeschränkt genutzt werden. Die sozialen Kontakte in der Nachbarschaft wurden in allen Altersgruppen reduziert. In dieser Situation haben Rechtsextreme im Umfeld der Partei „Die Rechte“ versucht, durch Infostände, Demonstrationen, Einschüchterungen und auch die Ansiedlung im Stadtteil den öffentlichen Raum einzunehmen. Es kam zu regelmäßigen Polizeieinsätzen. Die Stadtteilkonferenz des Westlichen Ringgebietes reagierte mit der Initiative „Platz für Vielfalt“ am Frankfurter Platz. Ein weiteres Einsetzen für Toleranz und Vielfalt ist notwendig.
In dem Quartier bestehen weiterhin sozialräumliche Probleme, die sich durch Verdrängungseffekte für benachteiligte Anwohnergruppen verschärfen. Im Projektgebiet liegt der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund mit 34% höher als im Durchschnitt der Stadt Braunschweig (28,4%). Der Anteil an Personen in Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II liegt mit 11,0% signifikant über dem Durchschnitt von Braunschweig (7,0%). Der Anteil ist an Arbeitslosen liegt bei 4.6 % (2,6% Braunschweig gesamt).
Wie kein anderer Stadtteil prägte die Industrie das "Westliche Ringgebiet". Infolge der Industrialisierung entstanden im Quartier ganze Wohnviertel für die Arbeiter. In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts kam für viele Fabriken das Ende: Konkurse, Werkschließungen und Massenentlassungen.
Durch den Abzug der Arbeiter wurden viele Wohnungen frei und in diese preiswerten Wohnungen zogen Gastarbeiter und Asylbewerber, es bildete sich ein multikulturelles Wohnviertel.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Wilhelmitor-Süd
Beschreibung
Das Projektgebiet Wilhelmitor-Süd ist der statistische Bezirk 11 der Stadt Braunschweig und umfasst den südlichen Teil des Stadtbezirks Westliches Ringgebietes. Das Gebiet wird im Nordwesten durch die Broitzemer Straße begrenzt. Im Norden grenzt es an den Madamenweg. Im Osten folgt die Grenze dem Verlauf des Flusses Oker bis zur Trasse der Eisenbahngleise zwischen Braunschweig Hbf-Vechelde im Süden. Im Westen wird das Gebiet durch die Autobahn A 391 begrenzt.
Einwohnerzahl
7975
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 / Bundesagentur für Arbeit, Quartalsdaten Arbeitslose, SGB-II am 30.09.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Als nicht-investives Projekt trägt das Projekt zur Umsetzung des im Braunschweiger Zukunftsbild 2016 formulierten Handlungsauftrag „Kultur- und Bildungsangebote sowie generationsübergreifende Lern- und Freizeitangebote in den Quartieren für alle Bewohnerinnen und Bewohner schaffen“ bei. Als mögliche nächste Schritte wurden darin „Bestands- und Bedarfsanalyse von Angeboten durchführen; bestehende Orte und Angebote stärken und vernetzen; nach Bedarf neue Orte und Angebote definieren“ genannt.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021
Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021
Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 / Bundesagentur für Arbeit, Quartalsdaten Arbeitslose, SGB-II am 30.09.2021
Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 / Bundesagentur für Arbeit, Quartalsdaten Arbeitslose, SGB-II am 30.09.2021
Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021
Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz von Gemeinwesenarbeit entsprechend der Definition der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V., allerdings mit einer themen- und zielgruppenspezifischen Fokussierung. Die Durchführung des Projekts erfolgt in enger Abstimmung mit der Plankontor Quartiersmanagement GmbH, die von der Stadt Braunschweig mit dem Quartiersmanagement im Westlichen Ringgebiet beauftragt wurde.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
...es uns gelingt, in einen inhaltlichen Austausch mit anderen Braunschweiger Projekten der Gemeinwesenarbeit zu treten und gegenseitig von den Erfahrungen und Inhalten profitieren zu können
Kriterium
Beschreibung
...es uns gelingt, unser Vorhaben der Einbindung von Migrant*innen, Frauen und älteren Menschen im Quartier zu realisieren
Kriterium
Beschreibung
...es uns gelingt, im "Garten ohne Grenzen", der Keimzelle des Projekts, unter Beteiligung von Menschen unterschiedlicher Herkunft einen selbst verwalteten Beirat zu installieren
Kriterium
Beschreibung
...es uns gelingt, mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden Handlungskonzepte zur Förderung der beruflichen Integration von Menschen im Quartier auf den Weg zu bringen
Beschreibung
...es uns gelingt, gemeinsam Veranstaltungsformate mit den unterschiedlichen Bewohner*innengruppen zu entwickeln und diese gemeinsam durchzuführen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die südliche Hälfte des Braunschweiger Stadtbezirks 310 wurde 2001 als Sanierungsgebiet "Westliches Ringgebiet" förmlich festgelegt und in das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt“/ seit Anfang 2020 „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“) aufgenommen.
Die Stadt Braunschweig hat die plankontor Stadt & Gesellschaft GmbH im September 2002 mit dem Quartiersmanagement beauftragt. 2002 wurde auch das Stadtteilbüro in der Hugo-Luther-Straße 60a eingerichtet, in dem plankontor integriert in das Quartierszentrum seither seinen Sitz hat.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Braunschweig e.V. / MehrGenerationenHaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche im westlichen Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flickwerkstatt Werkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielstube Hebbelstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Schwedenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement plankontor GmbH
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es wird angestrebt dass innerhalb des 3 Jahre das Angebot in der Bevölkerung verankert ist und weiterhin eine hohe Nachfrage für das Angebot besteht. Dies kann jedoch nur weiterhin mit zur Verfügung stehenden Personal weiter geführt werden. Aus diesem Grunde wird frühzeitig mit der Stadt Braunschweig so wie anderen Sponsoren darüber erhandelt werden die sich an der Finanzierung zur Verstetigung des Projektes beteiligen.
11. Medien
Galerie
Videos
2_078_24_film_garten-ohne-grenzen_klein.mp4
(131.93 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Von der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum Achilles Hof - Aus der Nachbarschaft, mit der Nachbarschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hans Golmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnung und Teilhabe für alle Generationen
Projektbeschreibung
Für die Festigung nachbarschaftlicher Beziehungen sollen im Projekt partizipative Rahmenbedingungen gefördert werden. Anonymität und Einsamkeit sollen reduziert, Hilfestellung und Beratung in schwierigen Lebenslagen zugänglich sein, kleinräumige Versorgungsstrukturen sowie Gesundheit, Bildung und Kreativität im Quartier gefördert werden.
Die Weiterentwicklung einer bereits vorhandenen, ehrenamtlich geführten Seniorenbegegnungsstätte zu einem Nachbarschaftszentrums soll dazu beitragen, in dem überschaubaren sozialen Nahraum im Nordwesten Braunschweigs einen Quartierstreffpunkt für Teilhabe und Begegnung entstehen zu lassen.
Das zu entwickelnde Nachbarschaftszentrum ist für die meisten Bewohner*innen fußläufig erreichbar, eine gute Anbindung an den ÖPNV besteht.
Die barrierefreien Räumlichkeiten mit einem Saal, Gruppenräumen sowie Sanitäranlagenbieten bieten gute Möglichkeiten für Aktivitäten, Begegnungen und Engagement. Zusätzlich ist ein Beratungsbüro vorhanden. Das Nachbarschaftszentrum soll sich für die Bewohner zu einem Treffpunkt entwickeln, um Selbstorganisation und Beteiligung zu unterstützen sowie Selbsthilfe und Partizipation im Quartier Watenbüttel/Völkenrode zu ermöglichen. Dabei soll in dem demografisch verhältnismäßig alten Quartier die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und die Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen handlungsleitend sein. Daneben gilt es Unterstützungsleistungen für Menschen aller Generationen mit Hilfebedarfen zu berücksichtigen. Die Weiterentwicklung der Seniorenbegegnungsstätte zum Nachbarschaftszentrum macht eine systematische Projektorganisation erforderlich. Die hier in der Organisation, Vermittlung, Beratung und Begleitung tätigen Menschen haben eine zentrale Rolle. Um eine große Vielfalt und Qualität der Arbeit im Nachbarschaftszentrum zu gewährleisten, bedarf es einer vertrauensvollen Schlüsselperson. Diese wesentliche Aufgabe soll eine "Kümmerin" übernehmen. Neben dem Aufbau von Kontakt- und Kommunikationsstrukturen sind die Durchführung von Bürgerbefragungen und Bedarfsanalysen im Quartier - Durchführung von Öffentlichkeitsveranstaltungen, - Netzwerkarbeit im Quartier, - Kontaktpflege zu örtlichen Akteuren sowie die Initiierung von Selbsthilfestrukturen weitere wichtige Aufgaben, die zur Stabilisierung der Lebenszusammenhänge im sozialen Nahraum beitragen. Das Nachbarschaftszentrum Achilles Hof ist im Sinne eines demokratischen und diversen Miteinanders offen für alle.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Damit sich die Bewohner*innen eines Quartiers auch mit diesem identifizieren können sollte der soziale Nahraum nach Ergebnissen der Sozialraumforschung nicht mehr als 25.000 Einwohner umfassen. Das hier beschriebene Quartier liegt im äußeren Nordwesten Braunschweigs und besitzt mit ca. 4200 Einwohnern eine Größe, die als kleinräumig bezeichnet werden kann. Einige Bauernhöfe tragen u.a. zu einem ländlichen Charakter des Sozialraums Völkenrode/Watenbüttel bei. Der Gebäudebestand im Quartier besteht neben älteren Siedlungsbau aus Wohn- und Gewerbeimmobilien der 1970er Jahre. Viele Einrichtungen (Ärzte, Bäckerei, Ortsbücherei) sind nicht barrierefrei erreichbar. Die Anzahl der über 65 jährigen Bevölkerung liegt mit ca. 25% über dem Braunschweiger und auch Bundesdeutschen Durchschnitt. Identifikationsfaktoren für die Menschen der Orte sind unter anderem die durch topographische Marken gegebenen Grenzen des Quartiers und geschichtliche Bezüge zueinander. Besonders für viele Völkenroder Bürger stellt die fehlende Infrastruktur ein deutliches Manko des Stadtteils dar und ein Versorgungsproblem für die tendenziell immobil werdende ältere Generation. Weiterhin stören sich viele Bürger im Quartier an dem starken und gefährlichen Durchgangsverkehr. Durch 3 entstandene Neubaugebiete besteht zusätzlich die Gefahr, dass sich bereits abzeichnende Seggregationstendenzen in den Bewohnergruppen des Quartiers verstärken. Im Quartier fehlen insbesondere Treffpunkte und Möglichkeiten der generationsübergreifenden und interkulturellen Begegnung. Zivilgesellschaftliches Engagement, Teilhabe und das Miteinander der hier lebenden Bürger*innen können diese Problemlagen lösen bzw. abmildern.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Das Quartier auf das wir uns beziehen besteht aus den Stadtteilen Völkenrode und Watenbüttel, die verwaltungstechnisch dem Bezirk 214 der Stadt Braunschweig angehören.
Identifikationsfaktoren für die Menschen dieser Stadtteile sind geographische Marken des Quartiers und die geschichtlichen Bezüge der beiden Stadtteile zueinander. Für die Stadtteile Völkenrode und Watenbüttel ist es die historische Verbindung durch die Celler Heerstraße, der heutigen B214. Auf dieser Straße fahren bis zu 25.000 Fahrzeuge am Tag durchs Quartier. Nördlich ist das Quartier durch den Mittellandkanal begrenzt. Beide Stadtteile sind in unmittelbarer Nähe der beiden Bundesforschungseinrichtungen PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) und der FAL (Forschungsanstalt für Landwirtschaft), in denen viele Menschen dieses Sozialraums arbeiten. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die in diesem Raum lebende Menschen gemeinsame Identifikationsobjekte haben.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung und Statistik, 2021
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_quartier_luft.jpg
(44.46 KB)
karte_quartier.jpg
(42.91 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Entwicklung des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof entspricht dem Konzept der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner*innen des Quartiers Völkenrode/Watenbüttel richtet. Ein wichtiges Ziel ist, das Quartier durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung aufzuwerten, aber auch die Qualität der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die vielfältigen Angebote, die im Rahmen des Projektes entstehen sollen, orientieren sich an den Bedarfen und unter Einbeziehung der hier lebenden Bürger*innen. Im Nachbarschaftszentrum Achilles Hof hat die Kümmerin ihren zentralen Sitz als Anlauf- und Vernetzungsstelle. Darüber hinaus soll es Unterstützung bei der Organisation von Selbsthilfe geben. Die zu entwickelnden, niedrigschwelligen Angebote verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, aber auch sozial und auf den sozialen Nahraum ausgerichtet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Quartiersbewohner*innen werden über verschiedene Kanäle und Medien (Onlineauftritt, Newsletter, Plakate, Wurfzettel, leichte Sprache ...) über relevante Ereignisse im Quartier informiert
Kriterium
Beschreibung
Anhand der erstellten Stärke-Schwäche Analyse des Quartiers werden Potentiale und Ressourcen genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Durch das Nachbarschaftszentrum stabilisieren sich die nachbarschftlichen Kontakte im sozialen Nahraum, Engagement und ehrenamtliche Aktivitäten entwickeln sich stetig.
Beschreibung
Netzwerkpartner unterstützen im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit, know-how. Feste und Aktionen werden von den Partnern unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Das Nachbarschaftszentrum, Aktivitäten und bedarfsgerechte Serviceangebote werden auch zunehmend von Bürger*innen mit schwierigen Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Versorgungssituation im westlichen Bereich des sozialen Nahraum hat sich positiv entwickelt; der belastende Durchgangsverkehr hat sich durch bürgeschaftliches Engagement und Gesprächen mit Politik und Verwaltung reduziert.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftszentrum wird auch von selbstorganiserten Gruppen (Selbsthilfe, Sport, Kreativität ...) genutzt, die sich mit Unterstützung der Angebote gebildet haben.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Völkenrode Watenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Wohnberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätische Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Christoph Meyer (Landwirt und direkter Nachbar)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mittelfristig ist die Aufnahme des Nachbarschaftszentrums Achilles Hof in das Konzept und die Finanzierung der Stadt Braunschweig zu einer stadtweiten Implementierung von Nachbarschaftszentren angestrebt, spätestens nach Ablauf der Projektförderung im Rahmen "Gute Nachbarschaft".
11. Medien
Galerie
Aufsteller
eingang_personen.jpg
(49.26 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Soziales Zentrum Donner&Milch!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Bättig
2. Kurzbeschreibung
Rat und Tat, Treffen - Hören - Handeln
Projektbeschreibung
Die Nachbarschaft des seit 15 Jahren im Stadtteil angesiedelten ALSO-Zentrums rund um Milchstr. und Donnerschweer Str. hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Die Bewohnerschaft ist nicht nur gewachsen, sondern auch in ihrer sozialen Zusammensetzung heterogener geworden. Vor allem Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind neu hinzugezogen und der Anteil von Alleinerziehenden und älteren Menschen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Ein Wandel, der sich zwar in individuellen Begegnungen vor Ort zeigt, der aber im Quartier noch keinen gemeinsam geteilten, nicht-kommerziellen Raum der Begegnung und des Austausches findet.
Aufgrund der Geschäftsaufgabe eines Bistros, das direkt an die Räumlichkeiten der ALSO angrenzt, ergibt sich nun die große Chance, dass die ALSO für die Nachbarschaft zu einem Sozialen Zentrum heranwächst. Vom bisherigen Betreiber können wir Küche und Bistroräume übernehmen, die direkt an die Räume des im Haus angesiedelten Arbeitslosenzentrums angrenzen und die sich räumlich miteinander verbinden lassen.
Zwei bereits ehrenamtlich bei uns aktive Sozialarbeits- bzw. Migrationsberatungskräfte mit einschlägiger Erfahrung in der aktivierenden Quartiersarbeit sowie zwei ebenso ehrenamtlich bei uns aktive Frauen für den Küchen- und Cafébetrieb stehen bereit, um das Projekt „Soziales Zentrum“ zu einer lebendigen Begegnungsstätte für die Bewohnerschaft zu entwickeln: mit einem gemütlichen Aufenthaltsraum für Ratsuchende und Beratende der Sozialberatung der ALSO, als Mittagsküche und Café, als Begegnungs- und Veranstaltungsstätte für Nachbar:innen, Migrant:innen, Bewohner:innen und Menschen aus dem Stadtteil. Darüber hinaus wollen wir Räume und offene Türen für Begegnung und Austausch und vor allem für Eigeninitiative der Besucher:innen schaffen, für kulturelle Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit lokal vernetzten Initiativen. Offene und niedrigschwellige Beratungsangebote (u. a. zu Gesundheit) könnten dazukommen, ohne die thematische Offenheit des Zentrums zu verlieren.
Die Lage des ALSO-Zentrums in einer verkehrsberuhigten Straße, die zugleich als eine Hauptverbindung zur Innenstadt fungiert, ist für unser Vorhaben sehr günstig, da sie sowohl zum Verweilen einlädt als auch eine hohe Sichtbarkeit in der Nachbarschaft ermöglicht. Ein neuer Ort für die Bewohnerschaft wird entstehen, um sichtbar füreinander zu werden, in Kontakt miteinander zu treten und gemeinsame Interessen und Themen zu finden und selbstbestimmt zu bearbeiten.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In unseren täglichen Beratungen und Begegnungen vor Ort erleben wir zwar, welche Themen die Menschen bewegen, müssen zugleich aber auch das Fehlen von nicht-kommerziellen Begegnungsräumen feststellen.
Neben sprachlichen wie rechtlichen Herausforderungen gibt es einen über die Beratung hinausgehenden Bedarf nach ungezwungenen Aufenthaltsmöglichkeiten, nach Begegnung, Gespräch und Vernetzung sowie nach nicht-kommerziellen Angeboten (u.a. Mittagessen und Café).
Für die Bewohner:innen des Stadteils, insbesondere für Menschen aus den unterschiedlichen Lebenswelten – zugewandert, alleinerziehend, alleinstehend, älter oder erwerbsgemindert – fehlen Raum und Platz für Kontakte, Gespräche, gegenseitige Hilfe und Eigeninitiative. Insbesondere für Alleinerziehende möchten wir ein kooperativ gestaltetes Angebot schaffen, um Sorgearbeit mit sozialem Austausch zu verbinden (z.B. in einem Eltern-Kind-Café). Und auch für ältere Alleinstehende wird ein niedrigschwelliger, barrierefreier Ort für gesellschaftliche Teilhabe entstehen, um der Gefahr der drohenden Vereinsamung zu begegnen.
Die bisher vorhandenen räumlichen Kapazitäten der ALSO in Verbindung mit der Schwerpunktsetzung auf Sozialberatung ließen eine solche sozialräumliche Öffnung bisher nicht zu. Durch die Übernahme der Bistro-Räumlichkeiten ist es nun möglich, neue Räume der Partizipation, Teilhabe und Selbstorganisation für und durch die Nachbarschaft aufzubauen und themenoffen wie niedrigschwellig zu gestalten. In der ALSO gibt es bereits ehrenamtlich und hauptberuflich Tätige, die über sozialarbeiterische und pädagogische Qualifikationen und Vorerfahrungen verfügen und sich im neuen Sozialen Zentrum einbringen wollen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Bahnhofsviertel - Bürgeresch - Donnerschwee
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Siedlungsbereiche 1e, 3a und 3b mit den Unterbezirken Bahnhofsviertel, Bürgeresch, Bürgerstraße, Wasserturm, Wehdestraße, Weser-Ems-Halle. Das Haus liegt allerdings sehr zentrumsnah, und die ALSO wird von Ratsuchenden aus dem gesamten Stadtgebiet aufgesucht, so dass wir mit Zulauf auch über die räumliche Abgrenzung hinaus rechnen.
Einwohnerzahl
16536
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(65 Jahre und älter)
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quote Jahresdurchschnitt 2020
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quote 15 - 25 Jahre, Jahresdurchschnitt 2020
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit der Eröffnung unseres Sozialen Zentrums "Donner&Milch" wollen wir einen neuen niedrigschwelligen und partizipativen Raum der Begegnung für die Nachbarschaft ermöglichen. Dieser erweitert das von der ALSO seit mehr als 15 Jahren verfolgte Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe nun stärker sozialräumlich, themenoffen und noch zielgruppenübergreifender. Das Fehlen eines solchen Begegnungsraums vor Ort erschwert bisher die Sichtbarkeit des sozialen Gefüges des Stadtteils und dessen Wandel in den vergangenen Jahren. Doch ohne Sichtbarkeit und offene Begegnung können weder vorhandene Ressourcen genutzt noch neue Kooperationsstrukturen in der Nachbarschaft entstehen. In der ALSO stehen mehrere Personen für die unterschiedlichen Bereiche dieser Arbeit professionell, aber auch ehrenamtlich bereit. Sie bringen einschlägige Berufs- bzw. praktische Erfahrungen u. a. auch aus ihrer Arbeit in der ALSO mit.
Das lokale Engagement und die Offenheit für die Herausforderungen und Chancen einer sich wandelnden Nachbarschaft verfolgen dabei das Ziel, die materiellen (Wohnraum etc.) wie auch immateriellen Bedingungen (u. a. Ermöglichung sozialer Beziehungen) vor Ort zu verbessern. Unser GWA-Ansatz fördert auf diesem Wege die Handlungsfähigkeit der Bewohnerschaft vor Ort zu einer eigenständigen und verantwortlichen Lebensgestaltung sowie zur gleichberechtigten Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen äußern im Sozialen Zentrum eigene Interessen und Themen, die sie im oder mit Hilfe der Strukturen des Sozialen Zentrums verfolgen möchten. Angebote des Sozialen Zentrums werden nachgefragt und von den Bewohner/innen aufgegriffen.
Kriterium
Beschreibung
Infrastruktur und Ressourcen des Sozialen Zentrums werden genutzt, um eigeninitiativ neue Begegnungsräume der Bewohner/innen zu selbstbestimmten Themen zu eröffnen und gemeinsame Handlungsfähigkeit wie Selbstwirksamkeit zu erleben.
Kriterium
Beschreibung
Wenn von der Bewohnerschaft durch das Soziale Zentrum gemeinsame Interessen bei selbstbestimmten Themen entdeckt werden und ihre bereits vorhandenen Ressourcen in Verbindung mit denen des Zentrums sichtbar, aktiviert und kooperativ genutzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Ratsuchende, Zugewanderte, Alleinerziehende, Ältere und Nachbar/innen sich im Zentrum begegnen, in Kontakt miteinander treten und gemeinsame Themen identifizieren und kooperative Bearbeitungswege diskutieren.
Beschreibung
Wenn aus dem Haus heraus Kooperationen zwischen Initiativen z. B. zur Sozialen Frage, dem Klimaschutz oder der Care-Ökonomie gibt, wobei sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Herkünften und Fähigkeiten in themengeleiteten Unternehmungen zusammenfinden.
Beschreibung
Wenn das Soziale Zentrum ein zentraler Knotenpunkt sich entwickelnder neuer kooperativer Netzwerke in der Nachbarschaft geworden ist und sich in vorhandene Netzwerke in der Stadt, aber auch überregional (z. B. AK-gegen-Armut, Klima), einbinden kann.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Angebote im Haus wahrgenommen und von Nachbar/innen und Bewohner/innen aktiv mitgestaltet und neue Angebote initiiert werden, und das Zentrum als Ausgangspunkt auch von zentrumsunabhängigen gemeinsamen Aktivitäten und Unternehmungen geworden ist.
Beschreibung
Wenn Angebote und Eigeninitiativen wie Beratung, Treffen, kulturelle Veranstaltungen, Mittagessen, Cafetrieb usw. stadtbekannt werden und die vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten des Zentrums regelmäßig angefragt, genutzt und weiterentwickelt werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn es eine stadtweite Kooperation und Koordination von Stadtteilangeboten und Aktivitäten gibt, die soziale, kulturelle, städtebauliche, klimatische und Sorge-Aspekte miteinander verbindet und die Menschen nachbarschaftsübergreifend verbindet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Amt für Teilhabe und Soziales - Strategische Sozialplanung - Amt für Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbar/innen und Bewohner/innen aus dem Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Faire Mobilität - Arbeit & Leben Niedersachsen - Gewerkschaften - Schuldnerberatung des Paritätischen - Fachstellen zu physischer und psychischer Gewalt - Einrichtungen zur Schwangerenberatung - Frauenhäusern - Diakonisches Werk - Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es sollen während der Projektförderung in Abstimmung mit den zuständigen städtischen Behörden und den politischen Fraktionen im Stadtrat, aber auch über mögliche Förderungen des Landes Niedersachsen, durch Stiftungen und private Sponsoren nachhaltige Finanzierungmöglichkeiten über den Förderzeitraum hinaus entwickelt werden. Langjährige Erfahrungen mit fundraising und Spendenacquise sind in der ALSO vorhanden. Ein Ausbau und eine Verstetigung der ehrenamtlichen Arbeit im Haus wird angestrebt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mit Zaubern stark werden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Holger Nanz
| Funktion | Qualitätsbeauftragter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Durch Zaubern stark werden"
Projektbeschreibung
Kinder, Jugendliche und ältere Menschen sind die Verlierer der Coronapandemie. Starke und gefestigte Kinder als Teil des Gemeinwesens stärken insgesamt auch das Gemeinwesen für die Zukunft, daher liegt ein Schwerpunkt der Stärkung dieser Gruppen. Insbesondere durch den Zuzug von Familien mit Fluchterfahrungen (Kinderanteil größer als als 40% ) wird es wichtig werden, die soziale Infrastruktur, insbesondere die Menschen mit gezielten Maßnahmen zu stärken. Jede Gemeinde im ländlichen Raum wird durch Megatrends (Abwanderungen junger Menschen, Altersstrukturverschiebungen, Fachkräftemangel in manchen Bereichen, Probleme in mittelständigen Unternehmen, Nachwuchs zu finden etc.) belastet werden. Belastete Familien im Transferbezug verbleiben jedoch. Eine gesellschaftliche Aufgabe wird es sein, Familien -Kinder so zu stärken und ein Umfeld zu schaffen (weiche Standortfaktoren), dass junge Menschen veranlasst, langfristig in der Gemeinde zu verbleiben. Das zentrale Element / Roter Faden unseres Ansatzes ist ein Zauberprojekt (Siehe Anlage MIT_ZAUBERN_STARK_WERDEN_). Das Zauberwort heißt hier Resilienzen. In der Anfangsphase (Anlage Timeline) wird das Projekt partizipatorisch hergerichtet und bekannt gemacht. (Phase 1) In dieser Phase gibt es eine Bedarfserhebung, gepaart mit kleineren Aktionen (Gemeinsames Spielen im Sozialraum Phase 3) Kinder erlernen Zaubertricks, führen kleine Showeinheiten im Gemeinwesen/in Familien durch, in dem Alltagssorgen für einige Momente in den Hintergrund treten; es werden positive Familiendynamiken generiert. Kontakte zu belasteten Familien werden hergestellt, Bedarfe erkennbar, Problembearbeitung im Gemeinwesen verortet (z.B. Jugendtreff), Familien unterstützen ihre Kinder, z.B. gemeinsame Requisiten für Auftritte herzustellen. Weitere Phasen im Projekt reichen über eine intensive Werbung, Marketing, Versteigung neuer Strukturen und das Herausarbeiten der Sichtweise von Kindern/Jugendlichen als Teil des Gemeinwesens. Partizipation ist das Zauberwort. Vorab gibt es eine umfassende Bedarfserhebung, Maßnahme wird evaluiert und anhand von Wirkungsparametern /Indikatoren bewertet. Der neue pädagogische Ansatz „Zaubern“ als Schlüsselmoment und als neue Form frühzeitiger / präventiver Hilfen soll verdeutlicht werden. Wir denken auch, dass die Sichtweise von Kindern im Gemeinwesen, wie sie ihr Umfeld wahrnehmen und ihre Problemlagen wahrgenommen werden, zu kurz kommt, daher liegt hier ein weiterer Schwerpunkt, dies herauszuarbeiten.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Dörverden ist eine Einheitsgemeinde mit 9.072 Einwohner_Innen (Quelle: Landesamt für Statistik)
Durch gesellschaftliche Veränderungen wird es für Gemeinden zunehmend schwieriger werden, Abwanderungstendenzen abzumildern, Ansiedlungen junger Familien zu forcieren. (u.a. Quelle Bertelsmannstudie) Kommunale Haushalte stehen unter einem enormen (Legitimations)Druck, die einerseits durch steuerliche Mindereinnahmen bzw. Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel (u.a. als Auswirkungen der Coronapandemie und Fluchtbewegungen) geprägt sein werden und anderseits jungen Menschen eher in die Städte bzw. Peripherien abwandern lassen, zudem Ansiedlung mittelständige Betriebe vs. Ausbildungsreife. Kinder und Jugendliche müssen perspektivisch als weiche Standortfaktoren angesehen werden, in dem Lebensorte erhalten bleiben und neben der Schule ausgebaut werden. Durch die Coronapandemie haben sich Problemlagen bei Kindern teils extrem zugespitzt (aus unserer internen Statistik). Zunehmende Auffälligkeiten, Auswirkung Isolation -social distancing, Sorgen, Corona hinterlässt Spuren, dies korrespondiert mit Studien Angst vor Zukunft, starke Einschnitte in Handlungsmöglichkeiten von Kindern. Kinder/Jgdl. sehen sich als Verlierer und fühlen sich "komplett vergessen" Diese Erfahrungen sind in einer Sitzung "Sozialraumteam Dörverden" bestätigt worden. Hierzu: Belastungen haben in den Familien zugenommen, korrespondiert mit einem hohen Fallaufkommen. Zunahme von Kindeswohlgefährdungen bzw. von Verdachtsfällen, krisenhafte Zuspitzungen in Familien, in denen Jugendhilfemaßnahmen platziert sind, Defizite im Sozialverhalten, Alltagsstrukturprobleme, Schulverweigerung usw.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dörverden
Beschreibung
Schwerpunkt in der Einheitsgemeinde ist Dörverden und Westen. Schwerpunktsorte Jugendtreff, Hort Westen und Sünderberg, Aller-Weser-Oberschule, Mehrgenerationshaus und Umfeld Ehmken Hoff.
Einwohnerzahl
9072
Quelle / Anmerkungen
Einheitsgemeinde mit 9.072 Einwohnerinnen und Einwohnern (Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 30.09.2021).
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_24.03.jpg
(656.28 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Interessen der Menschen insbesondere der unter 14 Jährigen stehen im Zentrum.
Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation stärken Gemeinwesenarbeit schafft Erfahrungen der Selbstwirksamkeit, und stärkt Menschen darin, ihre Anliegen gemeinsam zu bearbeiten. Hier stärkt "Mit Zaubern stark werden" insbesondere die Kinder, Selbstwirksamkeit wird erlebt, es entstehen Erfolgserfahrungen, innere Stärke wird in besonderem Maße durch das Gefühl von sozialer Unterstützung geprägt. Ein positives Gemeinschaftsgefühl, Erfahren von Rückhalt
und Wertschätzung wirken sich äußerst günstig auf die innere Haltung von Kindern
aus. »Mit Zaubern stark werden« ist somit ein Gemeinschaftsprojekt, das fokussiert die
emotional-sozialen Kompetenzen der Kinder unterstützt und fördert.
Stärken und Ressourcen nutzen Gemeinwesenarbeit erkennt und nutzt die Stärken und Ressourcen
Wünsche, Vorstellungen, Interessen der Kinder / Jgdl. als teil des Gemeinwesens werden einbezogen – Stärken,
Fertigkeiten und Ressourcen stehen grundsätzlich im Fokus. Das Erarbeiten von kreativen Werken mit künstlerischen Methoden z.B. in der Requisitenerstellung stärkt bei Kindern das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten – und fördert somit auch die Resilienz. Der Projekterfolg ist vor allem durch weiche Indikatoren geprägt – innerlich gestärkte, glückliche Kinder sind an ihrem Verhalten, entsprechenden Äußerungen erkennbar, ein positives Feedback verstärkt diesen Prozess.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kinder und Jugendlichen sind grundsätzlich gleichberechtigte Bewohner_Innen im Gemeinwesen. Capabilities schaffen Verwirklichungs- und teilhabechancen. Der Partizipationsgrad steigert die Effektivität von Maßnahmen (EVAS-Effektindex) im Gemeinwesen.
Kriterium
Beschreibung
Auch hier ist die Partizipation entscheidend. Stufe Mitsprache "Keine Entscheidung ohne Kinder gehört zu haben. Stufe Mitbestimmung Kinder / Jugendlichen werden an (politischen) Entscheidungsverfahren beteiligt Stufe Selbstbestimmung Eigenverantwortlich
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Umfeld Ehmken Hoff / Mehrgenerationshaus Westen / Jugendtreff Dörverden, mobile Jugendarbeit, Spielmobil Weltenbummler des DRK-Kreisverbandes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hort GS Westen / Hort Sünderberg / Aller-Weser-Oberschule und naheliegende Umgebung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiszeitungen / überörtliche Zeitungen / Radio Antenne oder Radio Bremen / Kinderreporter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder / Jgdl. in politische Gremien mit ihren Interessen als Interessenvertreter_Innen ihrer Altersgruppen bringen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder / Jugendliche / ältere Menschen / Familien in prekären Verhältnissen / mit Fluchterfahrung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Kindern/Jgdl. fehlen in den Jahren sukzessive neben der Schule andere Orte der Begegnung als Teil der Bildungslandschaft, daher wollen wir zumindest den Jugendtreff über den Projektzeitraum hinaus erhalten. Fehlende kommunale Einnahmen (Freiwilligenleistungen), steigende Kosten durch "Krisen" etc. erfordern Prioritätensetzungen. Daher wird versucht, über Fundraising, wenn es keine kommunalen Zuwendungen für den Betrieb und Erhalt z.B. des Jugendtreffs gibt, den Betrieb aufrecht zu erhalten.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On