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Alle Anwohner*innen

Wagenfeld-Ich bring mich ein!

Ansprechpartner
Michael & Ann-Christin Steinmeyer & Leymann
Kommunikation. Motivation. Beteiligung.
Projektbeschreibung
Wagenfeld ist eine ländlich strukturierte Einheitsgemeinde. Seit 2016 ist der Bevölkerungsstand über 7000 Einwohner mit aufsteigender Tendenz. Der Gemeinde teilt sich in die Ortsteile Wagenfeld und Ströhen. Die Orte liegen etwa 8km auseinander. Die meiste Infrastruktur, Ärzte, Supermärkte, die Verwaltung etc., befinden sich in Wagenfeld. In besonderem kommunalen Interesse gelegen sind in der Region die Qualitäten Kommunikation, Motivation und Beteiligung. Für diese Werte gibt es im Raum Wagenfeld gegenwertig keine zentrale Multiplikationsmöglichkeit. Bedarfe formulieren sich momentan deutlich in Form von Defizitnennungen und Forderungen. Dies geschieht fast ausschließlich in unterschiedlichen Online-Foren. Dadurch ist weder ein unmittelbares Reagieren noch eine konstruktive Aktivierung der Beschwerdeführenden möglich. In einem funktionierenden Netzwerk zwischen Kirchengemeinde, Kommune und Kirchenkreissozialarbeit des Diakonischen Werks wurden ähnliche Beobachtungen und Erfahrungen gemacht. Gemeinsam wurde daher nach einer Möglichkeit zur offenen Partizipation der unterschiedlichen Interessensgruppen gesucht. Aus Gründen coronabedingter Einschränkungen zeigt sich eine breitflächig angelegte Online-Befragung als geeignet und praktikabel. Die Wagenfelder Bürger_innen können sich entsprechend ihrer Bedarfe in den Orientierungsfeldern, Familie, Senior_innen, Jugend und Freizeit formulieren. Das Projekt bietet den unterschiedlichen Interessengruppen eine gemeinsame Diskussionsplattform, ermöglicht die Entwicklung von Entscheidungsstrukturen und lässt zu mehrheitlich vereinbarten Handlungsformen finden. Damit ist das Projekt ein Ausdruck basisdemokratischer Entscheidungsfindung. Dies kann zu Formen der Selbstorganisation führen und zur Stärkung nachbarschaftlichen Engagements. Die Kommune öffnet sich für Formen externer Beteiligungsstrukturen. Die vorhandenen Interessensströme müssen im Netzwerk koordiniert, Beteiligungen gleichmäßig gewichtet und handhabbare Strukturen aufgebaut werden. Dieses Vorgehen muss prozessbegleitend, kontinuierlich sichergestellt sein. Nur so kann die Gemeinwesenarbeit als Orientierungsprinzip langfristig und dauerhaft in die kommunale Struktur eingebunden werden.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wagenfeld ist eine kleine Kommune im ländl. Raum, mit 7218 Einw.. Die nächsten Mittelzentren liegen etwa 30 Km entfernt. Bei einer früheren online Befragung in Kooperation mit der Kirchengemeinde, der Kommune u. dem Diakonischen Werk, hatten die Bewohner_innen Wagenfelds u. Ströhens die Möglichkeit Bedarfe zu äußern und Ideen einzubringen. Ergebnis war, dass es den Bürger_innen an öffentlichen Räumen der Begegnung von Jung und Alt fehlt. Hierzu zählen auch Flächen mit Aufenthaltsqualität, die sich die Bewohner_innen wünschen. Gedacht ist hierbei an Orte, an denen generationsübergreifende Veranstaltungen stattfinden können u. Nachbarschaft gelebt werden kann. Für die Jugendlichen in Wagenfeld/Ströhen gibt es nach der Beobachtung, keine neutralen, niederschwelligen Treffpunkte, die allen zur Verfügung stehen u. an dem Begegnung stattfinden kann. Es gibt zwar eine Reihe von Vereinen, diese setzen aber vorraus, Mitglied zu sein. Die Bedürfnisse und Bedarfe der Zielgruppe Jugend sollen in diesem Projekt erforscht und bearbeitet werden. Grundsätzliches Ziel ist die Entwicklung einer Beteiligungsstruktur u. die Befähigung diese zu nutzen. Die Einheitskommune Wagenfeld teilt sich in die Ortsteile Wagenfeld/Ströhen. Die meiste Infrastruktur befindet sich in Wagenfeld. So gilt es auch, die Bedarfe insbesondere der Ströher Bürger_innen zu eruieren, um auch dort gegebenenfalls das bestehende Miteinander zu fördern u. in nachhaltig handhabbare Strukturen zu bringen. Eine weitere Zielgruppe sind die Hochbetagten, die ebenfalls nur wenig Möglichkeiten haben Bedarfe u. Wünsche zu äußern. Ziel ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen in Wagenfeld/Ströhen.
Projektgebiet
Beschreibung
Wagenfeld gliedert sich in die Ortsteile Wagenfeld und Ströhen. Gemeinsam bilden sie eine Einheitsgemeinde. Es ist keine Abgrenzung des Gebietes geplant. Sowohl Wagenfeld als auch Ströhen werden in das Projekt einbezogen.
Einwohnerzahl
7218
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wagenfeld
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kommune Wagenfeld
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Das Empowerment zur Entwicklung des Projektes kommt von den Bewohner_innen. Die entstehenden Strukturen werden maßgeblich von den Interessen, Wünschen und Bedarfen der Bewohner_innen aus Wagenfeld und Ströhen geleitet. Nur unter Beteiligung der Bewohner_innen können langfristige und nachhaltige Strukturen der Gemeinwesenarbeit entstehen. Der „Bottum up“ Prozess ist die tragende Struktur für den Aufbau. Nur was von der Bewohner_innenschaft auch gewollt ist und woran sie arbeiten wollen, wird umgesetzt und begleitet. Die Bewohner_innen werden aktiv befähigt, sich für ihre Bedarfe einzusetzen. Das gemeinschaftliche agieren steht im Vordergrund. Die gebietsbezogenen Strukturen spielen im Projekt eine große Rolle und werden dauerhaft mit einbezogen. Die Kommune hat eine entscheidende und zentrale Rolle in der Umsetzung und Entwicklung des Projekts, durch eine langfristige Etablierung der Beteiligungsstrukturen in die kommunalen Strukturen wird die Nachhaltigkeit gewährleistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner_innen sind durch geeignete Beteiligungsverfahren dauerhaft und regelmäßig in den Prozess des Aufbaus, des Ablaufs und der Verstetigung der Strukturen der Gemeinwesenarbeit einbezogen.
Beschreibung
Die GWA steht mit wichtigen Akteuren vor Ort in engem Kontakt. Netzwerke/Runde Tische/Arbeitsgruppen sind installiert u. finden regelmäßig statt. Die Akteure nehmen kontinuierlich teil. Aktionen werden im Netzwerk gemeinsam geplant u. umgesetzt.
Beschreibung
Das Netzwerk der GWA ist in soweit verstetigt, dass es auch über die Förderlaufeit hinweg bestand hat. Das Netzwerk trifft sich ohne Begleitung und Anleitung.
Beschreibung
Die Kommune unterstützt das Projekt und sieht GWA als wichtigen Bestandteil der Gesamtstrukturen an. Die Kommune sieht das Netzwerk GWA als Beteiligungsgremium. Gemeinsam ist ein Konzept zur Verstetigung der GWA über die Laufzeit hinweg entwickelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommune Wagenfeld: Bürgermeister, Fachdienst Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ströhen; Blau Kreuz Wagenfeld/Ströhen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein/ Lebendiges Wagenfeld, Landfrauen Wagenfeld/Ströhen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Wagenfeld, Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessierte Bewohner_innen aus der ersten Online-Befragung, Engagierte des Runden Tisch Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Diepholz/Wagenfeld, Klönschnack (regionales Blatt), Wochenblatt, Webseite Kirchenkreis, Webseite Kommune, Webseite Diakonisches Werk, Gemeindebrief
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Diepholz-Syke-Hoya
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Modellprojekt bietet Wagenfeld die Möglichkeit, die Gemeinwesenarbeit langfristig in die kommunalen Strukturen einzubinden. Die im Rahmen der Gemeinwesenarbeit erarbeiteten Beteiligungsstrukturen sollen sich nachhaltig, kommunal und gebietsbezogen etablieren. Das entstandene Netzwerk wird auch über die Förderlaufzeit hinweg Bestand haben und im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements weitergeführt. Die Kommune unterstützt das aufgebaute Netzwerk.
Galerie
wagenfeldstroehen
foto gemeindehaus
foto tafel
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das Zusammen sind wir stärker Netzwerk Fachkräfte, Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für gute Pflege- und Arbeitsbedingungen in ihrem Sozialraum.

Ansprechpartner
Ute Tobias
Funktion Gemeinwesenarbeit, Pflegedienst, Quartiersnetzwerk
Gemeinsam: Für bestmögliche Lebens- & Pflegebedingungenbedingungen für Bürger*innen und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Fachkräfte in fest zugeordneten Sozialräumen
Projektbeschreibung
Pflegekräfte und pflegebedürftige Menschen schließen sich im Emder Stadtteil Groß Faldern zusammen + organisieren selbstbestimmt die Erbringung sozialpflegerischer, medizinischer Leistungen, weiterer Unterstützungsangebote wie z.B. e. Pflegedienst, der bei der Genossenschaft angedockt wird. Es werden moderne Arbeitsbedingungen geschaffen, die sich an d. Bedürfnissen der Bürger + Pflegekräfte ausrichten. Entsprechend d. Prinzipien der Genossenschaft wirtschaften die Menschen für i. Gemeinschaft+haben die Entscheidungshoheit. Bürger+Pfleger nutzen Beteiligungsmethoden + treffen ihre Entscheidungen gemeinsam. D. Genossenschaft unterstützt bei d. Umsetzung, dadurch entstehen tatsächlich benötigte Dienstleistungen in Groß Faldern. Die Zusammenarbeit der Menschen im Stadtteil stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, alle werden gebraucht, Probleme werden gelöst, Vereinsamung vorgebeut, Potenziale können entfaltet werden. Die Mitarbeiter finden sich in Kleingruppen von max. 12 Pflegefachkräften zusammen+organisieren alle Belange ihrer Gemeinschaft eigenständig, selbstorganisiert und selbstführend. Wir denken v.Sozialraum aus + unterscheiden uns damit von Mitbewerben. Die gemeinschaftliche Problemlösung stärkt die Team-Bildung. Der Beratungsprozess ermöglicht, dass alle Beteiligten Ideen, Einwände einbringen, Lösungspotenziale nutzbar werden. Die Mitarbeiter handeln auf der Basis ihrer Profession+sichern so die Qualität der Prozesse. Alle gehören zu einer wachsenden Gemeinschaft, die zusammenhält. Die „Mission“ der Genossenschaft in Kürze a) Seniorenbestimmte Pflege und bestmögliche Arbeitsbedingungen für Pflegefachkräfte b) Einrichtung von selbstorganisiert arbeitenden Pflege- und Fachkraftteams b) Schulung der Fachkräfte in Beteiligungsmethoden. Gemeinschaftliche Ermittlung von benötigten Unterstützungsleistungen durch pflegerische Fachkräfte mit den BürgerInnen ihres Gemeinwesens. b) Aufbau der Genossenschaft als lernende Organisation, Vernetzung aller Personen über ein Portal. c) Ganzheitliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen - Erbringung der notwendigen pflegerischen und medizinischen Dienstleistungen d) Prävention von Pflegebedürftigkeit + Erhaltung der Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen e) Aufbau eines informellen Netzwerkes aus Familienangehörigen, Nachbarn und Freunden in einem fest zugeordneten Gemeinwesen f) Aufbau, Pflege, Koordination eines stabilen, verlässlichen, formalen Netzwerkes in einem fest zugeordneten Gemeinwesen.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG ist gegründet und als gemeinnützig anerkannt. Wir haben 58 Mitglieder, ohne Werbemaßnahmen+trotz der Pandemie. Kontakt besteht zum Landkreis Aurich (Herr Liebl-Wachsmuth), der Stadt Norden (Fr. Kirsten) und der Stadt Emden (FD Sozialwesen und FD Gemeinwesen). Die Stadt Emden möchte mit uns Gespräche zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich „Demografie“ führen, (APs sind Herr Düring & Hr. Phillips). Durch die Stammkommune wurden im vergangenen Jahr Zukunftswerkstätten ermöglicht, die zu der Zusammenführung von 21 BürgerInnen und 3 daraus hervorgehenden AGs geführt haben. Unsere AGs Pflege, Technik, Tagesgestaltung, Musik und logopädische Beratung stehen bereit und wollen sich in der Aufbauarbeit im Stadtteil Groß Faldern beteiligen. Wir werden mit dem Abklingen der Pandemie die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Groß Faldern aufnehmen, da dies der Stadtteil mit den meisten älteren (61 – unter 80 und über 80-Jährigen) in Emden ist. Die Summe wurde aufaddiert in ihre Tabelle geschrieben. Für unser Projekt ist es von entscheidender Bedeutung, eine qualifizierte 32 Stunden Kraft zu beschäftigen, die das Projekt zügig voranbringt, damit die Bürgerschaft merkt, dass es voran geht und wir weitere Mitglieder akquirieren können. Ein Newsletter ist seit 2018 eingerichtet und informiert unsere Unterstützer-+ Interessentengruppen. Durch das verfügbare Know-how können wir alle pädagogischen, pflegerischen & betriebswirtschaftlichen Fragestellungen bearbeiten. Der potenzielle Leuchtturmprojektcharakter wurde uns bescheinigt. Das Projekt wurde für den Deutschen Demografie Preis 2021 in der Kategorie New Work nominiert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Groß Faldern (Bezirknummer 54 für Karte)
Beschreibung
Wir wollen ein großes Netzwerk aufbauen, welches in Emden im Stadtteil Groß Faldern starten soll. Emdens Stadtmitte verfügt über eine Nachkriegsbebauung mit vielen Mehrparteienhäusern im Innenstadtbereich, die oft nicht behindertengerecht ausgestattet sind.
Einwohnerzahl
2035
Quelle / Anmerkungen
Online im Internet: Basisbericht - Integrierte Sozialplanung Stadt Emden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wegweiser Kommune: Emden zählt zum Demografietyp 6 Städte und Wirtschaftsstandorte mit sozioökonomischen Herausforderungen: (...) Überdurchschnittliche Bevölkerungsentwicklung durch Zuwanderung, Niedrige Kaufkraft und hohe Soziallasten - Heterogene Armeistmarktsituation
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die gemeinnützige Emder Pflegegenossenschaft für Ostfriesland eG verfolgt einen Gemeinwesenansatz. In unserem Netzwerkansatz sind selbstorganisiert arbeitende Sozialraumteams festen Sozialräumen zugeordnet und haben dort ihr Gemeinwesenbüro. Von hier aus kümmern Sie sich um die Bewohner und stricken für z.B. pflegebedürftige Menschen ein formelles, aber auch informelles Helfernetzwerk, in dem Sie die Ressourcen des Einzelnen aber auch der Nachbarschaft nutzen. Durch die aktive Ansprache aller BürgerInnen des Stadtteils wird neben dem sozialpflegerisch, pädagogischen & medizinischen Ansatz für pflegebedürftige Menschen eine horizontale Vernetzung der BürgerInnen untereinander forciert. Diese Entwicklung können wir bereits beobachten (Einzelne versuchen die Vernetzung untereinander voranzutreiben, andere planen Besuchsdienste, Literatur- und Diskussionsrunden oder wollen für kranke Mitglieder musizieren). Als starke Gemeinschaft, die nicht durch direkte Angaben aus einer Entscheiderhierarchie gebremst wird, machen wir die Potenziale der Gemeinschaft nutzbar und können uns um alle Anliegen der Gemeinschaft kümmern (z.B. Verbesserung von materiellen, infrastrukturellen & immateriellen Bedingungen). Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt & stehen in alle Richtungen füreinander ein. Z.B. finanzieren die Mitglieder über ihren Genossenschaftsbeitrag die geplanten besseren Arbeitsbedingungen und Pflegebedingungen mit. Alle QM Standards der Gemeinwesenarbeit berücksichtigen wir
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Handlungen werden an dem Ziel "bestmögliche Pflege" ausgerichtet. Durch die gemeinsame Bedarfermittlung mittels Beteiligungsmethoden im Sozialraumteam+Priorisierung zwecks Mittelverwertung in der Vollversammlung können benötigte Dienstleistungen ents
Beschreibung
Feste Sozialraumteams leisten selbstorganisierte Arbeit in einem fest verabredeten Handlungsrahmen + brauchen wenig oder keine Unterstützung aus der "Verwaltung"
Beschreibung
Aufbau eines informellen Helfernetzwerkes für jeden pflegebedürftigen Anwohnenden + Anbindung an Ressourcen im Sozialraum durch das Sozialraumteam. Dadurch werden die Stärken vor Ort aktiv genutzt.
Beschreibung
Für jeden pflegebedürftigen Menschen wird eine Pflegeplanung geschrieben. Diese Gruppe +die aktiven, helfenden Bürger diskutieren Bedarfe in den Sozialraumkonferenzen. Dadurch werden Sie mit dem Bedürfnissen der Zielgruppen kommunikativ konfrontiert.
Beschreibung
In der Vollversammlung werden alle ermittelten Bedarfe allen Genossenschaftsmitgliedern vorgestellt. Gemeinschaftlich werden diese priorisiert und eine Verwirklichung überSozialraumbudget ermöglicht. Maximale Tranparenz b. Geldverteilung ermögl.Verständni
Beschreibung
Die Pflegegenossenschaft verfolgt einen autarken Zusammenschlusses vieler autarker Netzwerke, die in einem festen Handlungs- & Qualitätsrahmen aktiv sind.
Beschreibung
Alle Anwohner werden eingeladen sich zu beteiligen. Durch die feste Präsenz im Sozialraum werden die Sozialraumteams eine feste Größe. Durch die kontinuierliche Einzelfall-&soziale Gruppenarbeit kann die positive Gruppendynamik entstehen, die Nachbars
Beschreibung
Die Genossenschaftsmitglieder entwickeln ihren Bedarf über Beteiligungsmethoden und entscheiden darüber. Durch den Verzicht auf die Entscheiderhierarchie können tatsächlich benötigte Dienstleistungen + soziale Infrastruktur entstehen.
Beschreibung
In Ostfriesland finden keine Innovationen v. Trägern statt, die von der Organisationsentwicklung mit Blick auf die nachwachsende Mitarbeiter- + Patientengeneration gefordert werden. Die eG baut sich dementsp. auf, um die Versorgungssicherheit zu sichern.
Beschreibung
Uns ist klar, dass Sie Indikatoren abfragen, die wir nicht klar benennen. Ihre Qualitätsstandards sind bei uns feste Elemente des Organisationsaufbaus.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Emden, später Landkreis Aurich, Landkreis Leer und kleinere Gemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegestützpunkte, Alzheimergesellschaft, Selbsthilfegruppen, Stellen für Senioren bzw. Sozialplanung, Sozialämter, FD Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle örtlichen Sportvereine, Stadtteilvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ärzte, Krankengymnasten, Logopäden, Ergotherapeuten. Krankenhaussozialdienste, gesetzliche Betreuer etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle örtlichen Gemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir werden Wirtschaftsvertreter ansprechen, da wir der Meinung sind, dass alle Bürger darüber nachdenken sollen, ob sie sich mit einem finanziellen oder ideelle Beitrag für das Wohl unserer Pflegefachkräfte und pflegebedürftigen Menschen einsetzen kön
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ansprache über Kampagne zur PR- und Öffentlichkeitsarbeit, Flyerverteilung, Ansprache über Wohnungsbaugenossenschaft, weitere Wohnungsbaugesellschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien auf Kommunalebene
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Um die BewohnerInnen, pflegebedürftige und gesunde Menschen der jeweiligen Stadtteile geht es in unserem Netzwerkansatz.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird finanziert aus den Erträgen für pflegerischen und medizinische Dienstleistungen aus Pflegeversicherung- und Krankenkassenrecht. )Sozialgesetzgebung) dem Mitgliederförderbeitrag einer wachsenden Gemeinschaft, öffentliche Drittmittel, Spenden. Die Kommunen sollen motiviert werden und den erweiterten Betreuungs- + Pflegebedürftigkeitspräventionsansatz finanzieren. Durch den ehrenamtlichen Einsatz fitter Mitglieder soll Geld für gute Pflege--+Arbeitsbedingungen frei werden.
Galerie
flyer
flyer2
emder pflegegenossenschaft flyer seite 1
emder pflegegenossenschaft flyer seite 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir wohnen in Wildeshausen

Ansprechpartner
Michaela Kurwinkel
Organisation Stadt Wildeshausen Bürgerservice, Migration und Öffentliche Ordnung
Funktion Integrationsfachkraft
Ort für Begegnungen schaffen - Beteiligung fördern - Gemeinwesen stärken - Lebensqualität verbessern
Projektbeschreibung
Im Bereich der Stadt Wildeshausen, in dem ein sozialer Brennpunkt rund um einige Mehrfamilienhäuser in der Hermann-Ehlers-Straße und den umliegenden Straßen(zügen) zu finden ist, befinden sich sowohl weitere Mehrfamilienhäuser, Zweifamilien- und ansonsten Einfamilienhäusern, sowohl in Reihenbebauung als auch freistehend. Die Bevölkerung dieses Wohnquartiers erscheint heterogen. Durch Befragung der AnwohnerInnen des Viertels durch eine (sozial)pädagogische Kraft (GemeinwesenarbeiterIn) sollen gemeinsam die Wünsche, Ideen und Anregungen der hier lebenden Menschen erfragt und sichtbar gemacht werden. Zur Befragung fremdsprachiger AnwohnerInnen werden ggf. Ehrenamtliche zur Sprachmittlung hinzugezogen. Über die Befragung wird die Aktivierung der BewohnerInnen angestrebt. Der städtische Treffpunkt Mittendrin in der Hermann-Ehlers-Straße bietet Räume zur Begegnung und zum Austausch, in denen die Bewohner zusammen- und miteinander ins Gespräch kommen. Über die Ansprache der BewohnerInnen in der aufsuchenden Arbeit sollen die Menschen von den Angeboten des Treffpunkt Mittendrin erfahren. Über einen einmal wöchentlich stattfindenden offenen Begegnungstreff sollen sie die (räumlichen) Möglichkeiten, die ihnen hier geboten werden, entdecken. Begleitet wird dieser durch das Projektpersonal und die MitarbeiterInnen des Treffpunkt Mittendrin. Neben dem allgemeinen "miteinander-ins-Gespräch-kommen" (und dabei gemeinsame Einstellungen, Ansichen und Wünsche entdecken zu können), sollen moderierte Gespräche und ggf. Themenveranstalungen den Austausch fördern. So soll ein Prozess angstoßen werden, im Laufe dessen die hier lebenden Menschen eine Identität als Nachbarschaft entdecken und entwickeln, gemeinsam ihre Ziele erarbeiten und Änderungen in ihrem Lebensumfeld angehen können. So können die Bewohner miteinander Projektvorhaben für ihr Viertel entwickeln und ausarbeiten. Sie bekommen Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung (Konzepte und Finanzpläne erstellen, Finanzmittel akquirieren, Vernetzung und Kooperationen, Realisierung der geplanten Projekte, Öffentlichkeitsarbeit) von realistischen Projektvorhaben, die sich ganz konkret auf ihr Wohnumfeld, ihre Lebens- und Wohnqualität und letzendlich ihr Standing in der Gesellschaft auswirken (können).
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wildeshausen ist die Kreisstadt des Landkreises Oldenburg. Aktuell leben in Wildeshausen rund 21.800 Einwohner und Einwohnerinnen (lt. eig. Statistik; 3/2021). Davon haben 3.764 Personen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Dies entspricht einem (gegenüber dem deutschlandweiten und niedersächsischen Anteil überdurchschnittlich hohen) Ausländeranteil in der Gesamtbevölkerung von 17,26 %. Nicht berücksichtigt sind in dieser Zahl Menschen mit Migrationshintergrund mit deutscher Staatsbürgerschaft. Die mit Abstand größte Herkunftsgruppe der zugewanderten Menschen in Wildeshausen stellen bulgarische ZuwandererInnen dar, gefolgt von Menschen anderer EU-Länder und geflüchteten Menschen verschiedener Herkunftsländer. Die im Landkreis Oldenburg zu findende Konzentration von fleischverarbeitender Industrie und Landwirtschaft führt zu der festzustellenden großen Zuwanderung von im Niedriglohnsektor Beschäftigten. Die Brisanz des Existenzminimums, an dem sich viele der zugewanderten Familien und Personen befinden, erhöht sich durch den Mangel an (geeignetem) Wohnraum. Diesen finden viele der Zugewanderten im "sozialen Brennpunkt" im Bereich der Hermann-Ehlers-Straße. Hier stehen in wenig ansprechender Umgebung mehrgeschossige Wohnblockbauten mit erheblichem Sanierungsbedarf. Da die hier unterkommenden Menschen oftmals nur für kürzere Zeit in Deutschland bleiben, oder aber eine andere Wohnung finden, ist die Fluktuation der AnwohnerInnen hoch. Daher ist die Identifikation mit dem Wohnviertel teilw. sehr gering. Innerhalb dieser Nachbarschaft und zu anderen Menschen im Viertel besteht kaum oder kein Kontakt. Vandalismus und Vernachlässigungstendenzen sind deutlich sichtbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wildeshausen Mitte-West
Beschreibung
Wildeshausen ist nicht in Stadtteile gegliedert. Beim Blick auf die Karte Wildeshausens lassen sich einige tortenstückförmige Bereiche um das Zentrum deutlich erkennen. Hier liegt das Projektgebiet zwischen der Ahlhorner Straße im Norden und der Visbeker Straße im Süden. Westlich grenzt der Westring das Gebiet ab; östlich bildet die Bahnlinie eine Grenze.
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
eigene Meldedaten; keine exakte Erhebung, sondern Hochrechnung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung; Gesamtstadt: Daten Einwohnermeldeamt März 2021
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung, Gesamtstadt: Arbeitsmarktbericht April 2021
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung Gesamtstadt: als Grundlage dienen die Fallzahlen SGB II (leider keine Angaben zur Personenzahl je HH) und Wohngeld Projektgebiet: keine Auswertung möglich, subjektive Einschätzung der LeistungssachbearbeiterInnen
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Sichtung der Zahlen des Mikrozensus 2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt soll es um die Wohn- und Lebenssituation der Menschen im Wohnviertel gehen und um die Veränderungen dieser nach ihren eigenen Vorstellungen. Die professionelle soziale Arbeit bezieht sich auf den "sozialen Raum". Das zur Seite stehende Fachpersonal sieht sich als "Unterstützer". Durch Aktivierung und Empowerment soll die Befähigung der AnwohnerInnen zur Veränderung ihrer Lebenswelt stattfinden. Hier liegt der Fokus auf den Bedürfnissen und Wünschen, sowie auf den Fähigkeiten und Ressourcen der AnwohnerInnen. Strukturelle Ursachen von Problemlagen sollen bearbeitbar gemacht werden. Konkrete Zwischenziele sind: - Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders und des Gemeinwohls - Schaffung einer gemeinsamen Identität als Nachbarschaft - Identifikation mit dem Wohnumfeld - Netzwerk für eine stabile Nachbarschaft und ihre Belange - Interessenvertretung/gesellschaftliche Teilhabe - Förderung des bürgerschaftlichen Engagements
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die Stimmen der BewohnerInnen ohne Wertung gesammelt wurden
Beschreibung
wenn die Menschen beginnen, ihre Nachbarschaft aktiv umzugestalten. Dabei agieren sie gemeinsam und vertreten gemeinsame Interessen.
Beschreibung
wenn sowohl der Raum für Zusammenkünfte geschaffen wurde, als auch die Befähigung zur selbständigen Lebensraumgestaltung geschaffen wurde; Die Organisation und Gestaltung liegt in den Händen der Bewohner, das Fachpersonal begleitet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen des Wohnviertels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zeitung und Internet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschüsse des Rates der Stadt Wildeshausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist so angelegt, dass es sich im Laufe der Förderdauer verselbständigen soll, d. h., die BewohnerInnen sollen ermächtigt und befähigt werden, ihre Interessen selber zu vertreten. Um einen Ort für den Austausch vorzuhalten, steht weiterhin der städt. Treffpunkt Mittendrin mit seinem päd. Personal zur Verfügung. Bei Notwendigkeit einer längeren Begleitung wird die Weiterfinanzierung aus Haushaltsmitteln angestrebt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

LeNa Gemeinschaftsgarten

Ansprechpartner
Vanessa Lai
Organisation Der Paritätische Oldenburg-Ammerland
Funktion Projektleiterin LeNa
Gemeinschaftsgarten - zusammen gärtnern und verweilen
Projektbeschreibung
Es soll ein sozialer Gemeinschaftsgarten im Ziegelhofsviertel entstehen. Neben dem gemeinsamen Anbau, der Pflege und Nutzung / Ernte von Gemüse & Obst in Hochbeeten soll ein schöner Ort entstehen, an dem sich NachbarInnen begegnen & verweilen können. Darüber hinaus sollte der Gemeinschaftsgarten für niedrigschwellige Veranstaltungen genutzt werden können.
Laufzeit
2021-03-22 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier sind wenige Begegnungsorte

Gemeinsam - mein Stadtteil

Ansprechpartner
Johannes Meyer
Organisation Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover
Funktion Koordinator
Eine zu gründende Plattform ist der Motor um Akteure und Bürger zu vernetzen, zu informieren und anzuregen
Projektbeschreibung
"Ge`mein`sam - mein Stadtteil" soll Einzelpersonen, Verbände, Vereine und Initiativen zusammenbringen und nachbarschaftliche Informationen austauschen, Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren und zum Engagement für den Stadtteil aufrufen. Zu diesem Zweck wird eine 3-teilige Plattform geschaffen, die Informationen Digital, als Printausgabe und durch Plakataktionen verbreitet. Zum Füllen der Inhalte wird ein Verfahren initiiert, der Vereine, Verbände, Einzelpersonen zusammenführt und sie als gemeinschaftliche Herausgeber am Prozess beteiligt. Wir sammeln alles das, was für Bewohner des Stadtteils gut zu wissen ist - im Bereich Kultur, Soziales, Feste und Feiern und Sport. Durch dezentrale Öffentlichkeitsmedien werden die Inhalte zugänglich gemacht. Die gedruckte Ausgabe wird an markanten Orten im Stadtteil ausgelegt. Flyer werden in den Bürgerämtern ausgelegt und weisen auf das Angebot hin. Ergänzende Informationen in der Online-Präsenz werden durch die Nutzung von QR-Codes zugänglich - sie befinden sich an frequentierten Stellen über den Stadtteil verteilt. Als Eye-Catcher dienen mobile Litfaßsäulen, die an verschiedenen, wechselnden Stellen plaziert werden. Die ursprüngliche Intention der Litfaßsäulen wird aufgenommen: BürgerInnen sind aufgerufen sie zu gestalten. Vereine,Verbände und Institutionen tragen Informationen dafür zusammen und vernetzen sich dadurch "Gemeinsam - mein Stadtteil" schafft ein Forum, wo Vernetzung von Vereinen, Initiativen, Institutionen und Einzelpersonen darüber stattfindet, dass die Themen und Inhalte der jeweils nächsten Ausgaben festgelegt werden müssen. Die Beteiligten sollen sich über eine rotierendes System als Mitherausgeber verantwortlich fühlen. Flankierend werden Aktionen in der Öffentlichkeit stattfinden: Eine "Zuhör-Box" fördert das Gespräch, Der Nikolausmarkt gemeinschaftsfördernde Aktion Fest der Nachbarn Aktivierung von Neubürgern durch Statteilrundgänge
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
1. Die nachbarschaftlichen Begegnungsmöglichkeiten im Stadtbereich sind zur Zeit eingeschränkt. Im Stadtviertel ist eine katholische Gemeinde geschlossen worden, eine evanglische verliert ihr Gebäude und muss neu bauen. Das ehemalige "Freizeitheim" , ein öffentlicher Treffpunkt, war die letzten drei Jahre geschlossen. 2. In der Coronazeit wurden gemeinschaftliche Aktivitäten inerhalb von Vereinen, Verbänden und auch lockeren Zusammenschlüssen heruntergefahren. 3. Gesellschaftliche Teilhabe und Mitentscheidungen drohen zu stagnieren. 4. In der derzeitigen coronabedingten Lage sehen sich auch Vereine, Verbände, Initiativen in einer isolierten Situation. Sie birgt die Gefahr, dass es nach Lockerung, bzw Abklingen der Pandemie vorrangig um das Erreichen des Status Quo vor Corona gehen wird. Dabei droht der Sinn für das Gemeinwesen aus dem Blick zu geraten. Oben genannte Faktoren haben den ohnehin vorhandenen geselllschaftlichen Trend zur Vereinzelung und Vereinsamung noch verstärkt.

Jugend Verändert - Jugend Gestaltet - Jugend Verbindet

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Junge Menschen in Hornburg sowie in der Region Elm Asse des Landkreises Wolfenbüttel in Remlingen gestalten ihre Umgebung selbst und passen ihre neuen Strukturen an ihren Lebensraum vor Ort an.
Projektbeschreibung
Die Freiwilligenagentur gehört zum LK Wolfenbüttel, ist in WF verortet und in der Region seit 23 Jahren tätig. Sie möchte in Hornburg und Remlingen erreichen, dass Jugendstützpunkte errichtet werden, die von Jugendlichen betrieben werden. Die jungen Menschen bekommen die Möglichkeit, die Entstehung und Errichtung selbst zu organisieren, von der Planung bis zum Betrieb der Einrichtungen. Diese Stützpunkte haben den Charakter selbstgeführter Jugendcafés, die auch für Institutionen und Verbänden als Treff oder als Informationsdrehscheibe genutzt werden können. Sie sollen zentral und sichtbar im Kern der Ortschaften liegen. Junge Menschen vor Ort bringen sich für die ältere Generation ein, machen ihre Jugendkultur transparent, um ein generatives Gleichgewicht in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport herzustellen und initiieren demokratiefördernde Aktivitäten. Diese werden zur Neuentstehung und Erhaltung des Ehrenamtes vor Ort beitragen. Die jungen Menschen leisten einen Anteil zur Bereicherung des Gemeinwesens vor Ort und identifizieren sich mit ihrem Lebensraum und fördern Akzeptanz und gemeinschaftliches Handeln in den ländlichen Gemeinschaften. Sie entwickeln gemeinschaftliches Leben und demokratische Mitbestimmung. Da bisher in diesen beiden Orten viel traditionelles Ehrenamt stattfindet, in dem junge Menschen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung vorfinden, haben sich Nischengesellschaften gebildet. A.) Junge Menschen, die sich an Strukturen orientieren, die der rechten Szene zuzuordnen sind. B.) Jugendliche mit Migrationshintergrund, (1982 - 1985 und 2015 - 2018). C.) Junge Menschen die sich weder der einen noch der anderen Gruppierung zuordnen möchte, vor Ort keine Möglichkeiten der Entfaltung vorfinden und daher in die nahegelegenen Städte Wolfenbüttel und Braunschweig ausweichen um ihre Freizeit und ihr Ehrenamt auszuüben. Diese Entwicklung führt zu Frontenbildungen und Fluchtbewegungen junger Menschen aus ländlichen Gebieten vor allen deshalb, weil hier eine Rechte Szene auf Sekundärmigration stößt und diese Entwicklung dem Gemeinwesen vor Ort abträglich ist. In unserem Projekt werden junge Menschen empowert, damit diese wiederum das Gemeinwesen empowern.Das geschieht in den zu entwickelnden Stützpunkten. Wir möchten die Zielgruppen aufsuchen, Kontakt herstellen, Gruppen zusammenführen durch kleine Veranstaltungen, Ideen sammeln und die Jugendlichen empowern Ideen vor Ort umzusetzen.Sie sollen befähigt werden im Netzwerk vor Ort aktiv zu sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage

In den Ortschaften Hornburg und Remlingen - kleine Ortschaften im ländlichen Raum leben <weniger als 2500 Einwohner. Sie weisen uns darauf hin dass in den Orten unterschiedliche Voraussetzungen zur Entwicklung des Gemeinwesens vorliegen, die vorherrschende Träger- und Vereinslandschaft tradiert ist und nicht mit den Ideen/ Lebenseinstellungen junger Menschen kompatibel ist, Jugendliche kaum Zugang zu diesen Strukturen finden und sich zurückziehen, sie sich außerhalb der Gemeinden  orientieren und sich Zugänge suchen, die ihren Interessen entsprechen, kostengünstig sind und Mobilität/Fahrmöglichkeiten ermöglichen, die sonst sehr eingeschränkt vorhanden sind. Einhergehend mit finanziellen Engpässen in den Familien, ein hoher Anteil der jungen Menschen bezieht Transferleistungen, nutzten Jugendliche die Angebote, die reizvoll und kostenfrei sind. Da diese wenig Identifikation mit ihren Gemeinden haben, verlassen sie ihre Umgebung und dadurch die aktuellen ländlichen Strukturen. Die Verbands-, Vereinszugehörigkeit schwindet, der Zugriff von demokratiefeindlichen Vereinigungen gelingt, die Zugehörigkeit junger Menschen in diesen Verbindungen wächst. Gleichzeitig stagniert das Gemeinwesen, es kann sich nicht entwickeln. Diese Problematik ist in Remlingen sowie in Hornburg sichtbar. Hier entwickelt sich jeweils eine Nischengesellschaft, die parallel zu den vorhandenen Strukturen agiert. Diese besteht aus jungen Menschen, die ihre eigenen Interessen (Gestaltung von Freizeit) umsetzen. Zu ihnen zählen vermehrt demokratiefeindliche Gruppen, die auf Sekundärmigration treffen. Das birgt Frust- und Gewaltpotentiale.

Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elm-Asse / Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt zentral zwischen Wittmar und Semmenstedt . Es gehört zur Samtgemeinde Elm / Asse und grenzt sich zu allen umliegenden Ortschaften mit mehr als 3 Km ab. Remlingen hat keine geschäftliche Infrastruktur und ist durch den Asse-Schacht zusätzlich belastet. Durch die Asse-Problematik hat sich eine sehr kritische Bevölkerungsstruktur aufgebaut, die flankiert wird durch Gruppierungen mit rechtsradikaler Tendenz. Zusätzlich sind junge Flüchtlinge untergebracht worden.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 282 Bewohn er*innen. davon sind 20 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben 81 Bewohner+innen mit Migrationshintergrund aller Altersgruppen. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 199 Bewohn er*innen. davon sind 15 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_remlingen_1.jpg (569.39 KB)
Gebiet-Name
Hornburg
Beschreibung
Hornburg liegt zwischen Schladen und Börßum. Bis zum nächsten größeren Ort liegen 9 Km. Seit 2003 hat sich eine Jugendszene mit rechtsradikalem Hintergrund gebildet die bis heute in zweiter Generation bundesweit tätig ist. Es gibt geschäftliche Infrastruktur jedoch bleibt Hornburg isoliert. Geschäftliche Aktivitäten sind auch in der Rechten Szene vor Ort erkennbar. Diese ist in den Bereichen Textildruck und Medienarbeit bundesweit tätig und angefragt. Diese Szene vergrößert sich.
Einwohnerzahl
2450
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 145 Bewohn er*innen. Davon sind 25 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 259 Bewohn er*innen. Davon sind 3 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben insgesamt 134 Bewohn er*innen mit Migrationshintergrund. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_hornburg_1.jpg (628.97 KB)
img_hornburg_2.jpg (172.62 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Freiwilligenagentur steigert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen die gesamte Lebensqualität vor Ort. Sie werden dabei unterstützt, die Strukturen für sie interessanter zu gestalten und sie zu motivieren sich selbst für ihre Bedürfnisse in der Gemeinde einzusetzen. Dazu werden gemeinsam mit den Jugendlichen Stützpunkte in den Ortschaften errichtet. Der Ansatz den wir verfolgen, ist eine Peer to Peer Methode. Im Hinblick auf entstandene rechtslastige Tendenzen in den Gemeinden (sog. "Elm-Asse-Front") werden hier Strukturen entwickelt, die durch die Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung das demokratische Denken erhöhen und verfestigen. Zusätzlich werden die älteren Generationen in diese Prozesse der Verbesserung der Lebensqualität der beiden Ortschaften aktiv eingebunden. Die Teilnehmer*innen an den Jugendstützpunkten werden dazu motiviert andere vorhandene Gruppen vor Ort (Ältere Menschen, Geflüchtete) in ihre Aktivitäten mit einzubinden. Die Jugendstützpunkte sollen Aktionen ins Leben rufen und Alternativen bieten um der Rechten Szene etwas entgegenzusetzen und ihr den Boden zu entziehen. Damit wirken sie präventiv - sie stellen attraktive Angebote zur Verfügung und verhindern damit den Zulauf zu Rechten Gruppen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jugendliche bauen Stützpunkte selbst auf und übernehmen Verantwortung, sie binden andere Gruppen der Gemeinde mit ein.
Beschreibung
Die Jugendlichen werden über ihre Interessen befragt und wir empowern ihre Ideen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung des Gemeinwesens umzusetzen.
Beschreibung
Die Jugendstützpunkte wollen weitere Gruppen erreichen und in die Arbeit einbeziehen (z.B. junge Menschen mit Gefährdungspotential, Geflüchtete, Ältere Menschen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rathaus Hornburg und Gemeindeverwaltung Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Sofa Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elm Asse Schule Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Menschen mit selbst gewählten Standorten in Remlingen und Hornburg mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern und Großeltern der Wohnbezirke in Remlingen sowie der Flüchtlingsunterbringungen in Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Rechts
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialarbeiter der Stadt Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege der Stadt Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeverein Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Remlingen und Hornburg gehören zum LK Wolfenbüttel. Dieser wird von 2 Stiftungen flankiert. Die Kurt - Mast - Jägermeister Stiftung, die sich für Gemeinwohl und Jugend einsetzt sowie die Stiftung Zukunftsfond - Asse, die Langzeitförderungen von Jugendinitiativen übernimmt, so diese eigenständig aufgestellt und vor Ort aktiv sind. Die Jugendstützpunkte bekommen die Möglichkeit eigenständig an diese Stiftungen heranzutreten und Anträge zu stellen. Die FWA wird diesen Prozess nachhaltig begleiten.
Galerie
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Aufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Lamspringe

Ansprechpartner
Marie Henners
Organisation Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen
Funktion Fachbereichsleitung Integration
Gemeinsam Nachbarschaft entwickeln. Nachhaltige Nachbarschaft, nachhaltige Kommune.
Projektbeschreibung
Das Projekt unterstützt bürgerschaftliches Engagement & Vernetzung verschiedener Initiativen, um bewusst & nachhaltig mit dem demografischen Wandel & seinen Folgen umzugehen. Ziel ist es, dass alle Bewohner:innen sich inkludiert fühlen & gleichberechtigt an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Seit 2017 gibt es eine Anlaufstelle namens "Treffpunkt", in der verschiedene Beratungs- & Bildungsangebote sowie Veranstaltungen stattfinden. Die Projektmitarbeiter:innen führen diese zum Teil selbst durch & koordinieren, begleiten & unterstützen Angebote von Ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen Netzwerkpartner:innen. Auch über die Räumlichkeiten des Treffpunkts hinaus werden Aktivitäten im Sozialraum organisiert, als Möglichkeit der Aktivierung von Bewohner:innen für das Gemeinwesen genutzt & unter Einbeziehung des Netzwerks unterstützt. Damit ist das Projekt ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune für die Gemeinde Lamspringe. Durch Angebote wie das monatliche gemeinsame Frühstück & das ebenfalls monatlich stattfindende gemeinsame Abendessen entsteht Raum für Austausch. Bedarfe & Ideen der Bewohner:innen werden geäußert, gemeinsam konkretisiert & angegangen. Mittlerweile gibt es daher bspw. auch eine Küche im Treffpunkt, damit auf vielfachen Wunsch zukünftig gemeinsam gekocht & gebacken werden kann. Aufgrund des neuartigen Corona-Viruses konnte sie bisher leider noch nicht vollumfänglich genutzt werden. Der Grundgedanke des gemeinsamen Gestalten des Miteinanders in der Gemeinde findet sich nicht nur im Projekttitel wieder sondern auch in den Namen der Veranstaltungen, wie bspw. Gemeinsam ESSEN, und natürlich vor allem im Miteinander unter den Teilnehmenden. Gemeinsam werden Bedarfe erhoben & bedarfsgerechte Angebote von Bewohner:innen (und) für Bewohner:innen gemacht. Gemeinsam wird erarbeitet, wie vielfältig diese Gemeinschaft ist & welche Stärken sich daraus ergeben. Bei den Aktivitäten sollen als Klammer die Begriffe Heimat, Nachbarschaft & Vielfalt leitend sein. Dadurch soll die vom demografischen Wandel betroffene Nachbarschaft gestärkt, toleranter & damit nachhaltig lebenswerter für alle werden. In Kooperation insbesondere mit der Gemeinde, dem Netzwerk Jugend, dem Netzwerk-Senioren e.V. & der evangelischen Kirche arbeiten wir daran auch unter den seit März veränderten Rahmenbedingungen Begegnung & Kontakt zu ermöglichen, Einsamkeit & Lücken in der Grundversorgung entgegen zu wirken & den Zusammenhalt zu stärken.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die größte Herausforderung ist nach wie vor der demografische Wandel. Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen wird zwischen 2008 und 2031 die Bevölkerung des Landkreises Hildesheim einen Rückgang von 12,4 % verzeichnen. Von dieser Entwicklung ist insbesondere der Südkreis also auch die Gemeinde Lamspringe betroffen. "Die Bevölkerungsprognose des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung für die NBank weist eine Bevölkerungsentwicklung in der Samtgemeinde Lamspringe vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2030 von 5 873 auf 3 658 Einwohner:innen aus" (MI 02.09.2015). Die Bevölkerung wird nicht nur insgesamt weniger sondern auch wesentlich älter im Durchschnitt. Um für diese Entwicklung gut aufgestellt zu sein, braucht es eine gut vernetzte und engagierte Einwohner:innenschaft. Weitere Querschnittthemen im Rahmen der Globalisierung möchte die Gemeinde durch Teilnahme am Projekt "Global Nachhaltige Kommune in Niedersachsen" in den Fokus nehmen, um sich zukunftsorientiert aufzustellen. Anhand der vielen Vereine & dem Netzwerk Jugend ist erkennbar, dass der Wille die Zukunft mitzubestimmen & zu gestalten da ist. Allerdings ist der Zusammenhalt im einzelnen noch nicht in der ganzen Gemeinde, die erst seit 2016 eine Einheitsgemeinde ist & noch stark in alten Strukturen denkt, zu spüren. Teilhabe & Inklusion sind in der Theorie weiter als in der Praxis. Durch die Arbeit des Projekts "Gemeinsam Lamspringe" wird eine wichtige Plattform zur Begegnung & zum Austausch für die zahlreichen Zusammenschlüsse & Einzelpersonen geboten. Die strategische Gemeinwesenarbeit ermöglicht das zielgerichtete Zusammenführen von Engagement & erhöht damit das Wirkungspotential.
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohner:innen, um den Zusammenhalt zu stärken und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen zu fördern. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Die daraus folgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen & Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität und Nutzung vom öffentlichen Raum kommt. Durch verstärkten Austausch & nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen zurückgreifen, aber sind zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig, da sie zur Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es nach wie vor lokalpolitischen Einfluss, da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Vorhandene Strukturen
Bereits vor dem Start der ersten Projektphase im Herbst 2017 gab es durch Ehrenamtliche aus dem kirchlichen Bereich sowie durch andere Vereine Strukturen der Gemeinwesenarbeit. In einer Gemeinde wie Lamspringe sind Menschen häufig gut untereinander vernetzt oder zumindest mit einander bekannt. Diejenigen, die ehrenamtlich engagiert sind, sind häufig in mehreren Vereinen oder Gruppen Mitglied, sodass dort ein Transfer stattfindet. Jedoch sind nach wie vor nicht alle Bewohner:innen in diese Strukturen integriert oder fühlen sich ausreichend von ihr angesprochen. Viele sind auch hauptsächlich innerhalb ihres eigenen Ortes & nicht Gemeindeweit vernetzt. Hauptamtliche Strukturen gibt es zum einen durch die Regeldienste wie Schule & Kindertagesstätten & zum anderen durch die Angebote des Jugendpflegers & der Migrationsberaterin. Im Rahmen vom Ferienpass, dem "Lamspringer September", Weihnachtsmarkt, Jubileen u.a. gibt es gemeinsame Veranstaltungen & Aktivitäten. Der ehrenamtliche Gemeinderat hat einen Ausschuss zu Themen wie Mobilität, Jugend- & Senior:innenarbeit & auch die Verbindung dieser Themen mit der Arbeit im Bereich Flucht & Migration auf die Agenda gesetzt. Seit Ende 2017 gibt es einen Treffpunkt, in dem verschiedene Begegnungs- & Beratungsangebote stattfinden. Die Netzwerkarbeit wurde durch das Projekt schrittweise professionalisiert. Es finden Quartalsgespräche mit Bürgermeister & Verwaltung statt, um die Gemeinwesenarbeit strategischer & damit nachhaltiger zu machen.
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll maßgebend zum Ziel der nachhaltigen Kommune beitragen & Zusammenhalt stärken. Die Gemeinde Lamspringe zahlt bereits als freiwillige Leistung eine halbe Stelle Migrationsberatung, die ein wichtiger Baustein des Projekts ist. Es soll eine vielfältige Nutzung des Treffpunkts verstärkt werden, um eine Mischfinanzierung der Miete zu erreichen. Angestrebt ist eine Kombination aus Landkreismitteln, Teilangeboten, die über SGB regelfinanziert sind, Förderungen & Spenden.
Galerie
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20200812 184936
Aufsteller
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"HOME" ein Projekt der START-Stipendiaten des START-Bildungs- und Engagementprogramm für Jugendliche mit Migrationserfahrung: "Demokratie stärken"

Ansprechpartner
Kerstin Risse
Funktion Senior-Fundraiserin
Engagement-Projekte der Stipendiaten aus Niedersachsen - "Aus Talente werden Macher*innen"
Projektbeschreibung
Die START-Stiftung ist eine der profiliertesten Chancengeber für talentierte Jugendliche in Deutschland. Allein in Niedersachsen fördern wir ab dem Schuljahr 2020/21 insgesamt 29 Jugendliche. Wir vergeben Stipendien in Form von Kompetenzvermittlung, Coaching und finanzieller Unterstützung an junge Menschen mit Migrationserfahrung, die in unserer Gesellschaft etwas leisten und verändern wollen. Denn große Herausforderungen unserer Zeit benötigen eine junge Generation, die sich möglichst aktiv für eine inklusive, faire Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung einsetzt. Unser Bildungs- und Engagementprogramm dient daher dem Entdecken der eigenen Interessen und Fähigkeiten mit dem Ziel, aus Talenten Kompetenzen herauszuarbeiten und diese in die Gesellschaft einzubringen. Durch Gemeinschaftserfahrungen, insbesondere aber durch die Auseinandersetzung mit Fremdheit hinsichtlich u.a. unterschiedlicher Weltanschauungen, Glaubensvorstellungen, Lebensentwürfe, Werte und Identitäten erweitern wir ihre Kompetenzen und statten sie mit Instrumenten aus, um Autorenschaft für die eigene Biografie zu übernehmen und Selbstwirksamkeit zu erleben. So verstehen sie sich selbst als handelnde Personen und bringen sich erfolgreich gestaltend ein. Wir gewinnen herausragende Jugendliche. Gestaltungswille, Anspruch, Neugierde und Offenheit sind entscheidende Faktoren unserer Auswahl. Mit unserem dreijährigen außerschulischen Programm bieten den Jugendlichen lebensbereichernde Erfahrungen, insbesondere die Auseinandersetzung mit Fremdheit. Mittels Erfahrungslernen, Erlebniswerkstätten und besonders auch Engagementprojekten fördern wir individuell und unterstützen die Entwicklung eigener Ideen, die Auseinandersetzung mit sich selbst und mit demokratischen Prozessen. Wir prägen und motivieren sie über unser Programm hinaus, um als Alumni Verantwortung zu übernehmen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Wir bewegen junge Menschen, die in der Gesellschaft etwas bewegen wollen. Aktuelle Projekte aus Niedersachsen: Bspw. hat unser Stipendiat Diler mit zwei weiteren Stipendiaten in diesem Jahr ein Projekte "Tiny house für Obdachlose" ins Leben , deren Wirken und Skalierung wir über die Unterstützung der Personen sowie ihres Engagements ermöglichen wollen. Wir wirken auf drei Ebenen: Als Talentschmiede für außergewöhnliche junge Menschen, als Inkubator für ihre neuen Initiativen und als ihr Lautsprecher für die Verteidigung unserer freiheitlichen Werte.
Laufzeit
2020-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Demokratie in Gefahr: Mehr als 3.3 Milliarden Menschen leben heute in Autokratien – so viele wie nie zuvor. Deutschland ist zwar eine stabile Demokratie, doch es gibt immer mehr Grund zur Sorge: Populistische, antidemokratische Kräfte erhalten zunehmend Unterstützung. Mancherorts sind ihre von Stereotypen, Vorurteilen und Ressentiments geprägten Ansichten widerspruchslos in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der Ton wird schriller, die Sprache aggressiver. Die Idee von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit verliert spürbar an Attraktivität, vor allem dort wo antidemokratische Narrative diffuse Ängste adressieren. Nicht einmal jeder zweite junge Mensch in Deutschland unter 30 Jahren hält es noch für wesentlich, in einer Demokratie zu leben. Wir als START-Stiftung beobachten diese Entwicklungen mit Sorge. Unser Ziel ist es, die Demokratie zu stärken und einen Beitrag für eine inklusive, faire Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung zu leisten. Angesichts der demografischen Entwicklung brauchen wir dafür dringender denn je eine aktive, engagierte, leistungsbereite junge Generation. Doppelt benachteiligt: Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrung: Ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland hat Migrationserfahrung. Ein großer Teil hiervon ist über die gesamte Bildungskarriere doppelt benachteiligt - durch ihre soziale Herkunft und die Migrationserfahrung ihrer Familie. START schafft verbesserte, innovative und nachhaltige Möglichkeiten der Bildungs-, Teilhabe- und Teilnahmeerfahrung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Tiny House für Obdachlose (Arbeitstitel) - Testphase in Achim, in Folgejahren skalierbar
Beschreibung
Im ersten Jahr bezogen auf das Stadtgebiete, skalierbar in Mittel - und Großstädten
Einwohnerzahl
30000
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Achim_(Landkreis_Verden)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Achim wurde bis dato nicht als Soziale Stadt gewürdigt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
betrifft beide Bereiche: - Einsatz für soziale Randgruppe - Sensibilisierung der Bevölkerung und Aktivierung einer breiten Unterstützergruppe durch Matchings-Funds und Crowd-Fundraising-Aktion - Entwicklung eines würdigeren Wohnkonzeptes für Obdachlose mit Skalierungsmöglichkeit
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unterstützung des Modellversuches durch Stadt, hohe Popularität und zahlreiche Unterstützer im Wohnort mit Ziel der Selbstfinanzierung der Tiny house-Idee durch Matching-Funds
Vorhandene Strukturen
- Entwicklung eines würdigeren Wohnkonzeptes für Obdachlose mit Skalierungsmöglichkeit
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Privatpersonen (Stipendiaten START) und deren Netzwerk; Bewohner, Öffentlichkeitsarbeit, Politik, Wohnwirtschaft
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
- Gewinnung und Abstimmung mit Verantwortlichen; gemeinsame Konzeption und Einbindung in das Sozialkonzept (fachl. Unterstützung auch über START) - Kampagne starten, Nutzung Crowd-Fundraising und Matching-Fund als Finanzierungsmodell und zur Öffentlichkeitsarbeit - Modellskalierung (Gewinnung weiterer START-Stipendiaten)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit im Uelzener Stadtteil "Am Königsberg"

Ansprechpartner
Christiane Meyer-Fleischmann
Wir vom Königsberg
Projektbeschreibung
Im Uelzener Stadtteil „Am Königsberg“ leben die unterschiedlichsten Menschen. Er ist der Stadtteil mit den meisten Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt. Da die Menschen oft nicht miteinander sprechen, kommt es zu Konflikten. Der Stadtteil ist ein reines Wohngebiet, in dem es fast keine Angebote gibt, die Bewohner gemeinsam nutzen können, oder durch die sie zusammengeführt werden. Mit der GWA wollen wir Bewohnern Angebote zum gemeinsamen „Machen“ anbieten. Bewohner sollen sich dadurch kennenlernen. Aus Erfahrungen ähnlicher Projekte ist bekannt, dass Bewohner eines Stadtteils die von uns geplanten Angebote meistens nicht annehmen, wenn dazu nur durch Medien eingeladen wird. Wir wollen die Menschen vor Ort abholen. So möchten wir zum Kennenlernen an verschiedenen Stellen im Stadtteil Stühle und Tische aufbauen und einfach zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen einladen. Wir wollen die Bewohner straßenweise oder in einer großen Wohnanlage ansprechen. Wenn die Menschen uns und sich zum Teil gegenseitig ein Stück kennen gelernt haben, wollen wir sie zu unterschiedlichen Angeboten in den Nachbarschaftstreff einladen. Zu den punktuellen Einsätzen vor Ort planen wir jeweils gezielt Einwohner aus der betroffenen Straße oder Wohnanlage früh mit einzubeziehen. Wenn zwei Mieter eines Mehrfamilienhauses oder zwei Nachbarn aus Straße mit am Tisch sitzen, kommen etliche andere leichter hinzu. Solche Einsätze sollen mehrfach zu Beginn der Arbeit stattfinden, damit die Menschen sich gegenseitig und uns ohne „Schwellenangst“ kennen lernen. Im Folgeschritt wird es gemeinsamen Angeboten geben. Dabei sollen die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten der Menschen aus dem Stadtteil klar einfließen. Wir gestalten den Rahmen, die Menschen formen die Inhalte der verschiedenen Angebote.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangslage / Problem Im Uelzener Stadtteil „Am Königsberg“ leben die unterschiedlichsten Menschen. Er ist der Stadtteil mit den meisten Bewohnern mit Migrationshintergrund. Daneben wohnen überwiegend ältere Menschen. Die Menschen leben „nebeneinander“. Gemeinsamkeiten gibt es wenig. Da die Menschen sich nicht kennen, kommt es bei relativ kleinen Unstimmigkeiten zu Konflikten. Neben Konflikten sind eine deutliche Vereinsamung bzw. Vereinzelung zu sehen. Seit 2012 gibt es in dem Stadtteil einen Nachbarschaftstreff, der von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft gwk und der Johanniter Unfallhilfe betrieben wurde. 2019 hat die Heiligen Geist-Stiftung die Aufgaben der Johanniter Unfallhilfe übernommen. Die Angebote des Nachbarschaftstreffs wurden von wenigen Menschen aus dem Stadtteil angenommen. Das lag zum einen an mangelnder Qualifikation und hoher Fluktuation, der im Treff Beschäftigten. Zum anderen lag es daran, dass die regelmäßigen Nutzer des Treffs sich mit neuen relativ schwergetan haben. Neben dem Treff gibt es seit vielen Jahren einen Gemeinderaum der Uelzener St.-Marien-Gemeinde. Die Arbeit in dieser Einrichtung ist bis auf eine Seniorengruppe praktisch eingeschlafen. Der Bedarf an Angeboten für die unterschiedlichen Bewohner im Stadtteil ist vorhanden. Angebote werden in der Regel von den Bewohnern nicht angenommen, wenn dafür nur in den üblichen Medien geworben wird. Die Erfahrung aus der Arbeit des Treffs zeigt, dass Angebote dann angenommen werden, wenn die „Veranstalter“ am besten persönlich bekannt sind. Um dieser Tatsache zu entsprechen haben wir geplant, zu den Menschen an verschiedenen Stellen im Stadtteil zu gehen. Menschen wollen meist ni
Galerie
dachsgang ecke immenweg
dachsgang ecke marderhof
einfahrtstr. zum stadtteil
einfamilienhaeuser haeuser
emsberg 60 ff
fuchsberg ecke am koenigsberg
fuchsberg
g. matthias weg
hasenberg
immenweg
katharina von  bora haus hasenberg 2
marderhof
treff am koe emsberg 2 i

„Garten der Vielfalt“ - Miteinander-füreinander-engagiert im Quartier

Ansprechpartner
Fabienne Stavropoulos
Funktion Referentin Fördermittelmanagement
Ort der Begegnung, Teilhabe und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Ein „Garten der Vielfalt“ entsteht, der zum Mitgestalten einlädt und sich zu einem naturnahen Begegnungs- und Betätigungsort der Menschen im Quartier mit niederschwelligen Angeboten entwickelt. Der Garten dient auch als Ankerpunkt, aus dem Kampagnen und Aktionen in das Quartier wachsen. In einer Quartiersbefragung aus 2019 wurden u. a. folgende Bedarfe formuliert: Schaffung von Begegnungsorten, verbessertes nachbarschaftliches Miteinander, Abbau von Konflikten, stärkere Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, saubereres Wohnumfeld sowie Aufwertung des Quartiers. Einen offenen Ort der Begegnung gibt es im Viertel noch nicht. Im Zuge des Umbaus der AWO Senioreneinrichtung Vahrenwald zu einem quartiersoffenen Sozial –u. Pflegezentrum unterstützt der AWO Bezirksverband Hannover dieses Projekt und stellt mit einer Teilöffnung den neu gestalteten, 2800 m² großen Innenhofgarten der Einrichtung für neue Möglichkeiten der Begegnung für alle Quartiersbewohner*innen zur Verfügung. Der „Garten der Vielfalt“ wird über folgende Schritte realisiert: Im 1. Jahr werden die Quartiersbewohner*innen in den Aufbau der neuen sozialen und räumlichen Infrastruktur eingebunden. Die Angebote richten sich nach ihren aktuellen Bedarfen. Sie wirken tatkräftig an der Gestaltung des Gartens mit (z.B. Hochbeete bauen). Im 2. Jahr werden die Strukturen verstetigt. Der „Garten der Vielfalt“ ist als fester Treffpunkt u. Ort der generationsübergreifenden u. interkulturellen Teilhabe etabliert. Regelmäßige Angebote für Kommunikation, Konfliktmanagement, Präventionsarbeit u. Umweltbildung finden statt. Nachbarschaftliche u. soziale Netzwerke werden stabilisiert und ausgebaut. Im 3. Jahr werden aus dem Ankerpunkt Garten heraus Aktionen und Kampagnen zu den Themen Kunst, Kultur u. Umwelt ins Quartier wachsen. Durch das Mitgestalten und die Teilhabe an verschiedenen Quartiersaktionen wird eine neue Wahrnehmung auf das eigene Wohnviertel angeregt und neue Sichtweisen eröffnet. Im Ergebnis des Projektes werden über ein gemeinschaftliches Tun Vorurteile abgebaut. Nachbarschaftliche Begegnungen werden alltäglich. Die Erfahrung von Anerkennung, etwas zu bewirken und eingebunden zu sein wirkt sich positiv auf die Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl aus. Die Identifikation mit dem Viertel wird gestärkt. Die Tätigkeit im Naturraum Garten regt die Sinne an und fördert die Gesundheit. Die Nachhaltigkeit wird durch starke Kooperationen und Ehrenamtliches Engagement sichergestellt.
Laufzeit
2021-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Schleswiger Viertel, inmitten des Stadtteils Vahrenwald, leben 7500 Menschen. Viele von ihnen sind von Armut betroffen (z.B. Altersarmut 13 %, Gesamtstadtwert 9,6%) und haben eine Zuwanderungsgeschichte. Im Sozialreport der Stadt Hannover 2017 wird Vahrenwald umrissen mit den Schlagworten „Fluktuierend, viele Singles u. Alleinerziehende, hoher Migrant*innenanteil u. große Nationalitätenvielfalt“. Weiter sind im Projektgebiet ein Wohnheim für 200 Obdachlose und eine Einrichtung für Geflüchtete angesiedelt. In Quartiersgesprächen wurde die Anonymität durch die hohe Fluktuation und das Fehlen von Begegnungsorten drinnen u. im Außenraum (Park) mit Angeboten zur Teilhabe genannt. Das Image des Quartiers ist das einer „grauen Maus“, in dem gewohnt wird, „wenn man sich nichts anderes leisten kann“. Der Neu- u. Umbau der AWO Senioreneinrichtung Vahrenwald wird 04/2021 abgeschlossen. Neben seniorengerechten Wohn-und Pflegemöglichkeiten wird es eine Therapie- u. Arztpraxis, ein Café, ein Veranstaltungsraum (Ausweichort für Angebote im Winter) sowie ein Quartiersbüro geben, dass als Basis für die 2019 installierte Quartiersentwicklung dient. In 2019 wurden bereits über 200 Menschen zu ihren Bedarfen befragt, Maßnahmen abgeleitet u. das Quartierskonzept „Wir im Schleswiger Viertel- vielfältig, tolerant und gemeinsam engagiert“ formuliert. 2020 wurde mit der Umsetzung erster Maßnahmen der Quartiersarbeit begonnen. Mit dem „Garten der Vielfalt“ soll die Gemeinwesenarbeit ausgebaut u. ein Raum für vielfältige Kooperationen geschaffen werden, um auf die Problemlagen des Quartiers noch besser zu reagieren. Für die Übernahme dieser Aufgaben soll eine Projektstelle geschaffen werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald - Quartier: Schleswiger Viertel
Beschreibung
Das Quartier "Schleswiger Viertel" liegt inmitten des Stadtteils Vahrenwald. Mitten durch das Quartier führt eine der größten Verkehrsachsen der Stadt, die Vahrenwalder Straße. Sie verläuft als mehrspurige Ausfallstraße aus dem Stadtzentrum nach Norden Richtung Langenhagen (Flughafen) zur Autobahn A 2. Die Vahrenwalder Straße ist vollständig verbaut und bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Entlang der Vahrenwalder Straße verläuft die Stadtbahn mit überirdischen Haltestellen. Im Norden wird das Schleswiger Viertel durch ein großes Gewerbegebiet mit angrenzenden Kleingärten begrenzt. Die östlichen Grenzen markiert das Areal der Heilig-Geist-Kirche mit vielen Nachkriegsmehrfamilienhäusern ohne Fahrstuhl. Die südliche Grenze des Viertels verläuft entlang der Melanchthonstraße. Die Grenzbiegung in Richtung Westen verläuft entlang des Schulgeländes der IGS Büssingweg. Hier grenzen Straßen mit Einfamilienhäusern aus den 60iger Jahren an, bevor das Gelände in Kleingärten mündet. Die Quartierseingrenzung des Schleswiger Viertels wurde im Rahmen von durchgeführten Expertengesprächen sowie der Zukunftswerkstatt mit 61 Anwohner*innen des Viertels erhoben. In unmittelbarer Nachbarschaft des "Gartens der Vielfalt" befinden sich große soziale Einrichtungen: ein Wohnheim für über 200 obdachlose Männer, was derzeit um einen Neubau erweitert wird; ein Wohnheim für über 100 Familien mit Fluchterfahrung; Tageseinrichtungen der LEBENSHILFE für mehrfach beeinträchtige Menschen, eine Einrichtung der Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit, eine Grundschule und mehrere KITAs und Krippen unterschiedlicher Träger.
Einwohnerzahl
7500
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahl bezogen auf das Quartier "Schleswiger Viertel"
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2016 zur Verfügung gestellt.
GWA/QM-Ansatz
Unter Einbeziehung aller Bewohner*innen des Projektgebiets wird ein ganzheitliches Angebot für soziale Teilhabe entsprechend der besonderen Gegebenheiten u. Strukturen des Quartiers geschaffen. So bilden sich Schwerpunkte, die ihre Bedarfe widerspiegeln. Um die vielfältige Bewohnerschaft anzusprechen setzen wir u.a. auf generationsübergreifende Maßnahmen u. Angebote bei denen Faktoren wie Nationalität, Sprache, Schulabschluss oder Einkommen keine Rolle spielen. Die Begegnung auf Augenhöhe wird ermöglicht. Eine aktive Mitwirkung der Bewohner*innen bei der Entstehung u. Umsetzung von Angeboten ist selbstverständlich. Selbstinitiierte Gruppen u. nachbarschaftliches Miteinander werden nachdrücklich gefördert. Die Entstehung u. Gestaltung eines naturnahen Begegnungsortes, der allen Bewohner*innen des Quartiers offen steht, dient der Verbesserung der Infrastruktur. Durch die Partizipation der Bewohner*innen u. die Schaffung eines geschützten Raums soll die Selbstwirksamkeit gestärkt u. die Wahrnehmung der eigenen Gestaltungsspielräume und Ressourcen unterstützt werden. Ziel ist die Erhöhung des Wohlbefindens u. des ehrenamtliches Engagement. Die Identifikation mit dem Quartier steigt. Die Maßnahmen werden auf die speziellen Erfordernisse des Quartiers abgestimmt. Dies kann nur durch die Einbeziehung der bereits vorhandenen Kompetenzen, Erfahrungen u. Ressourcen des Viertels gelingen. Die Vernetzung u. Kooperationen mit weiteren Akteuren des Quartiers sind von zentraler Bedeutung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen im Stadtteil haben das Quartiersansehen positiv verändert und die Identifikation der Bewohner*innen nachweislich gestärkt.
Beschreibung
Es bestehen Kooperationsvereinbarungen und der Garten wird von Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier genutzt. Gemeinsame Aktionen sind daraus im Garten und Quartier entstanden.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen unterschiedlichster kultureller/sozialer Herkunft begegnen sich auf Augenhöhe. Angebote und selbstinitiierte Gruppen für unterschiedliche Zielgruppen sind entstanden und werden durch Ehrenamtliche unterstützt und/oder getragen.
Beschreibung
Garten ist als Begegnungsraum+ Anlaufstelle für Bewohnerschaft etabliert u. genutzt. Bietet niederschwellige Kultur-, Bildungs- u. gesundheitsfördernde Angebote. Personen werden erreicht, die bisher wenig eingebunden u. kaum Anschluss im Quartier haben
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachbereich Umwelt und Stadtgrün; Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Puppentheater Theatrio
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleingartenvereine des Quartiers "Krügers Ruh", Abendfrieden", "Feierabend"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Pflegen und Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Glücksburger Weg, IGS Büssingweg, KITAs im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilig Geist Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Toom, Rewe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spar- und Bauverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökostadt Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Übertragung von Verantwortung an Ehrenamtliche und die aktive Mitgestaltung der direkt am Garten Wohnenden ist ein Ziel des Projektes. Die Nachhaltigkeit wird durch den Aufbau von ehrenamtlich geleiteten festen Arbeitsgruppen und starken Kooperationen mit Akteuren des Quartiers sichergestellt. Die Anbindung an bestehende Strukturen (Quartiersbüro) ermöglicht die Koordinierung und bietet eine feste Anlaufstelle. Die Gründung eines Vereins ist angedacht.
Galerie
awo bev garten der vielfalt 20200828
Zustimmung Veröffentlichung
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