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2. Aktivierung und Unterstützung von Selbstorganisation und Beteiligung, Förderung von Selbsthilfepotenzialen und Partizipation,

Familienzentrum Emma und Paul

Ansprechpartner
Sabine Behrens
Funktion geschäftsführende Pastroin
Familie ist, wo wir gemeinsam auf dem Weg sind.
Projektbeschreibung
Beantragt wird die Förderung für das bestehenden Familienzentrum Emma und Paul in Trägerschaft der Ev.-luth. Kirchengemeinden St. Paulus und Emmausgemeinde in Langenhagen. Das Familienzentrum lebt den Gedanken, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt und in der Gestaltung des täglichen Lebens konkrete Form annimmt. Die Mission der Arbeit von Emma und Paul ist getragen von der Idee, dezentral zu arbeiten – wir gehen zu den Menschen, an verschiedene Standorte. Die Arbeit des Familienzentrums leitet eine Koordinatorin (die Sterlle ist zur Zeit unbesetzt, soll wieder besetzt werden, wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind), unterstützt durch eine Diakonin sowie die Pastoren beider Gemeinden. Das Team füllt verschiedene Kompetenzfelder aus: Die Koordinatorin ist für die Konzeption des Programms sowie für die Umsetzung durch Honorarkräfte und Ehrenamtliche zuständig. Sie ist für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising zuständig und pflegt den Kontakt zu den Familien. Die Diakonin verzahnt durch ihre Tätigkeit das Familienzentrum mit den Gemeinden. Eine Pastorin und ein Pastor durchdenken mit Koordinatorin und Diakonin die Angebote, sind in der Leitung und Geschäftsführung des FZ tätig. Sie lenken im Steuerungskreis die perspektivische Ausrichtung des Familienzentrums. Die Angebote des FZ bestehen aus: dem Familiencafé als Treffpunkt, Babykursen angelehnt an das Konzept der DELFI-Kurse, offene Nachmittage für Familien mit Kindern verschiedener Altersstufen (das Angebot wird von einer Honorarkraft geleitet; Eltern bzw. Bezugspersonen kommen mit ihren Kindern, Geschwisterkinder sind willkommen; für Kinder im Grundschulalter gibt es ein Angebot ohne Eltern). Für Jugendliche wird eine Theatergruppe angeboten. In der Erwachsenenbildung bietet das FZ Zumba und Töpfern an, sowie Vorträge zu gewünschten (pädagogischen) Themen und Fortbildung der Honorarkräfte und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Ergänzend zum wöchentlichen Programm werden Veranstaltungen im Kirchenjahr und Angebote für Kinder und Jugendliche in den Ferien angeboten. Grundsätzlich ist die Arbeit des Familien-zentrums konfessionsübergreifend.
Ausgangslage
Wir beobachten, dass in vielen Familien, die in unseren Gemeindegebieten leben, beide Eltern arbeiten bzw. ein Elternteil nur kurz in Erziehungszeit ist. Das ist ein Grund unter anderen, dass die Bewältigung des Alltags für viele Familien schwer ist und dass wenig Kapazität zur Vernetzung der Familie untereinander vorhanden ist. Vielen Familien fällt es schwer, eine gute Struktur in den Alltag zu bringen oder die Kinder angemessen zu unterstützen und zu fördern. Der Stadtteil Wiesenau (ein Teil unserer Gemeindegebiete) ist Teil des EU-Förderprogramms „Soziale Stadt“, hier leben viele sozial schwache Familien. Der Ausländeranteil (1. Staatsbürgerschaft nicht deutsch) liegt in Wiesenau bei 28,4 %, verglichen mit Gesamt-Langenhagen 13,8 %. Der Anteil von Elternjahrgängen (Alter 24-37 Jahre) liegt mit 22% über dem Langenhagener Durchschnitt von 17% . Ähnlich sieht es im Gebiet der Gemeinde St. Paulus (der Stadtteil heißt Langenforth aus.) Den Familien sollen milieuübergreifende Begegnungen ermöglicht werden und es sollen nachbarschaftliche Netzwerke gegenseitiger Unterstützung gefördert werden. Dazu dienen unsere Angebote, die teilweise in Kooperation mit anderen Vereinen oder Beratungsstellen des Kirchenkreises und der Stadt durchgeführt werden. Im Sinne einer gemeinwesenorientierten Arbeit kooperieren wir z.B. bei unserem Kindernachmittag am Donnerstag mit dem Quartierstreff in Wiesenau. Außerdem finden die Familien im Familienzentrum kompetente Ansprechpartner für ihre Probleme oder wir vermitteln weiter zu Beratungsstellen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Wiesenau, Brink, Langenforth
Beschreibung
Das Familienzentrum Emma und Paul wendet sich hauptsächlich an Familien, die in den Gemeindegebieten der Ev-.luth. Kirchengemeinde St. Paulus und Emmaus wohnen. Das sind die Stadtteile Wiesenau, Brink, Langenforth.
Einwohnerzahl
20150
Quelle / Anmerkungen
Stadtentwicklungskonzept ISEK , das 2011 ein räumliches Leitbild entwickelte. www.langenhagen.de/PDF/ISEK_Langenhagen_Teil_1.PDF?ObjSvrID=1620&ObjID=4962&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Da das Familienzentrum Angebote für Familien macht, die nicht alle im Gebiet der Sozialen Stadt wohnen, werden wenige Angebote durch das Förderprogramm bezuschusst.
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen verstärkt Familien, die in den Stadtteilen Weisenau, Brink und Langenforth leben, ermutigen und befähigen, ihre Belange, Bedürfnisse und Wünsche, die ihnen im Familienalltag helfen, zu artikulieren und in Projekten bzw. Angeboten umzusetzen. Wir kooperieren mit Einrichtungen in den Stadtteilen und der Stadt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartierstreff (win e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Befragung z.B. in den Kindergärten, Schulen, Besucher/innen des Familienzentrums, auf Stadtteilfesten etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Echo Langenhagen, HAZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Berthas Machbarschaften

Ansprechpartner
Lotta Braunert
Funktion gemeinnütziger Verein
Beteiligung und Befähigung der Nachbarschaft rund um den Bertha-von-Suttner Platz
Projektbeschreibung
Zentral gelegen, im Stadtbezirk Hannover Südstadt-Bult, befindet sich der Bertha-von-Suttner Platz. Hier wurde 2014 das Projekt Berthas Beete gestartet. Berthas Beete sollen zu Berthas Machbarschaften wachsen. Mit gemeinsamen Aktionen auf dem Bertha-von-Suttner Platz wird die Nachbarschaft lebendig. Besonders im Fokus stehen soll der Austausch zwischen Jung und Alt. In Workshops sollen die Anwohner*innen befähigt werden Netzwerke zu bilden. Und aktiv zu werden, um ihre eigene Nachbarschaft mit zu gestalten. Gleichzeitig wird der Platz genutzt um Skill Sharing zu ermöglichen. Die Nachbar*innen befähigen sich gegenseitig. So wird der soziale Zusammenhalt gestärkt. Die Südstadt ist einer der am dicht besiedelten Stadtteile in Hannover mit 77 Einwohner*innen je Hektar. Der Anteil der Einzelwohnungen ist dafür sehr hoch. Es gibt also einen hohen Druck auf öffentliche Räume durch dichte Besiedelung. Gleichzeitig erhöht dies die Gefahr von Vereinzelung, da sich Menschen in ihre eigenen Wohnungen zurück ziehen. Berthas Machbarschaften wirkt dem entgegen und schafft Nachbarschaften die Austausch, gegenseitige Befähigung und Hilfe möglich machen. Im erweiterten Projektgebiet wird mit einer mobilen Plattform (Parklet) dezentral gearbeitet. Das Parklet wird auf einem umgebauter Autoanhänger installiert. Es ist begrünt, bietet Aufenthaltsfläche und die Möglichkeit kleine Ausstellungen zu zeigen. So kann es multifunktional für soziale, ökologische und kulturelle Zwecke genutzt werden. Es zieht durch die benachbarten Straßen und eröffnet so neue Räume. Es wird eine Art Beteiligungsinsel. Dadurch werden die Anwohner*innen angeregt über ihre Wünsche für eine lebenswerte Stadt nachzudenken und sie zu äußern. Außerdem wird Raum geschaffen um sich kennen zulernen und auszutauschen. Anschließend an diese erste Projektphase soll das Projekt in andere Stadtteile ziehen. Die an dem Projekt Partizipierenden werden zu Multiplikator*innen. Sie helfen dabei weitere Nachbarschaften zu Machbarschaften zu machen.
Ausgangslage
Die Südstadt ist ein dicht besiedelter Stadtteil indem die Altersverteilung weit auseinander reicht. Zum einen sind 21% der Bewohner*innen über 60 Jahre alt. Zum anderen weist die Südstadt die höchste Säuglingsdichte (10,8 Säuglinge je 1000 Einwohner*innen) auf. Bei einer Dichte von 77 Einwohner*innen pro Hektar wohnen durchschnittlich nur 1,6 Menschen in einer Wohnung. Dies birgt die Gefahr von gesellschaftlicher Isolation. Durch die großen Altersunterschiede kann es zu Segregation kommen. Der demografische Wandel ist auch in der Südstadt spürbar. Die Einwohner*innen sind zunehmend älter und oft auch sozial isoliert. Um mehr Diversität im Stadtteil zu fördern braucht es Austausch und sozialen Zusammenhalt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Südstadt
Beschreibung
Vorrangig Gebiet um den Bertha-von-Suttner Platz, Sallstraße, Stresemannallee, Wredestraße, Böhmerstraße, Stüvestraße, Geibelstraße, An der Questenhorst, Jordanstraße, An der Teifenriede bis Altenbekener Damm, Heinrich-Heine Straße,
Einwohnerzahl
40010
Quelle / Anmerkungen
hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hannover.de Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interessant hier aber die höchste Säuglingsdichte in Stadt Hannover (10 Säuglinge pro 1000 Einwohner*innen) Diese Zahl wird sich also in den nächsten Jahren starkt ändern.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesensarbeit dadurch, dass Einwohner*innen befähigt werden sollen sich für ihre Nachbarschaft zu engagieren und sich für sozialen Zusammenhalt einzusetzen. Das Projekt lädt aktiv zur Teilhabe ein und aktiviert die Stadtbewohner*innen, befähigen sich zu engagieren. Nach den Prinzipien des Gemeinwohls sollen gemeinsame Orte geschaffen werden, Erfahrungen, Wissen und Materialien geteilt werden. Aus Nachbarschaften werden Machbarschaften. Friedliches und solidarisches Zusammenleben in einer dichten Stadt wird möglich. Niedrigschwellige Beteiligung wird möglich. Austausch und Befähigung wird möglich. Das Projekt soll ein Startpunkt sein um darauf folgend in weitere Stadtteile zu ziehen. Der Anlaufpunkt Bertha-von-Suttner-Platz sowie die die Räume die sich in das Netzwerk integrieren werden von einem Kümmerer/einer Kümmerer*in betreut und koordiniert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Veranstaltungen von Bewohner*innen initiiert worden sind, wenn diese ihre Stärken und Fähigkeiten in kooperativ organisierten Workshops teilen, wenn die Bedürfnisse der Bewohner*innen sichtbar gemacht wurden
Beschreibung
Räume gemeinsam genutzt worden sind, es ein aktives Netzwerk um Berthas Machbarschaften gefunden hat, das für gegenseitige Befähigung steht
Beschreibung
Platz belebt und Berthas Beete gewachsen sind. Wenn es weitere kleine Gärten und Nachbarschaftsaktivitäten (wie gestaltete und geöffnete Räume) gibt.
Beschreibung
Es fernab der im Projekt implizierten Veranstaltungen weitere gibt die unabhängig organisiert werden. Wenn es ein oder mehrere Folgeprojekte gibt die durch den Austausch im Projekt entstehen
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Jugend Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirats Südstadt-Bult
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Religionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Südstadtkinderladen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Südstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff "Die Kümmerer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Hannover-Süd
Typ
Stadtteil
Galerie
2018 05 23 11.09.28
bertha2018
mobiles parklet
mobiles parklet3
Zustimmung Veröffentlichung
On

buddY: Bildung. Gemeinsam. Gestalten.

Ansprechpartner
Marika Südbeck
Funktion Leitung Marketing und Engagementpartnerschaften
Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen. Erfolgreiche Wege für mehr Bildungschancen
Projektbeschreibung
Education Y plant ein Bildungsprojekt in der Stadt Braunschweig, welches über schulprogrammatische Arbeit gezielt chancengerechte Zugänge für Kinder schaffen will. Das Programm wird in Kooperation mit dem kommunalen Handlungskonzept "Braunschweig für alle Kinder" durchgeführt und soll die Folgen von Kinderarmut lindern. Aufbauend auf ein erfolgreich durchgeführtes Pilotprojekt in den Jahren 2016 - 2019 sollen hiermit nachhaltige Netzwerkstrukturen gestärkt und weiterentwickelt werden sowie weitere Schulen erreicht werden. Tbc.
Ausgangslage
Bildung ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. In Studien nachgewiesen und unbestritten gibt es jedoch einen direkten Zusammenhang zwischen dem Aufwachsen in Armut und Bildungschancen, das deutsche Bildungssystem verstetigt und verstärkt Ungleichheit. Gleichzeitig gewinnt der Bildungsabschluss als Armutsfaktor an Relevanz. Um soziale Armut und soziale Exklusion zu lindern, sind wirksame Interventionen entscheidend. Schwierigen sozioökonomischen Lebensumständen und deren Auswirkungen auf das Sozialempfinden und das psychische, gesundheitliche und emotionale Befinden von Kindern und Jugendlichen muss Resilienz, Bewältigungskompetenz und Selbstwertstärkung entgegengesetzt werden, damit diese Kinder dem Leben mit seinen Herausforderungen und seiner Komplexität gewachsen sind und in der Lage sind, im Sinne eines guten gesellschaftlichen Miteinanders mit anderen zu leben, zu handeln und Verantwortung für sich und andere zu tragen. Dies kann mit einer rein auf Wissensvermittlung fokussierten Lernkultur nicht erreicht werden, sondern setzt einen Lernbegriff des 21. Jahrhunderts voraus, der auch von sozialer und emotionaler Kompetenzförderung geprägt ist. Statt einem reinen Lernraum braucht es einen Lern- und Lebensraum, der die Förderung der ganzen Persönlichkeit mit gleichermaßen kognitiven Fähigkeiten und sozial-emotionalen Handlungskompetenzen vorsieht. Von einer solchen Schulentwicklung profitieren alle Schüler*innen, von Armut betroffene Schüler*innen aber in besonderem Maße.

Nord-WIND - Stark für das Quartier

Ansprechpartner
Markus Saathoff-Reents
Funktion Abteilungsleiter Generationenübergreifende Dienste
Räume schaffen für Alle - Sich Einbringen - Werte stärken - Gemeinschaft bilden -
Projektbeschreibung
Stellen Sie sich vor, sie kommen in ein neue Stadt - Es ist keine Großstadt sondern ländlich geprägt. Sie haben viele neue Herausforderungen und einen ganz besondernen MEnschenschlag - Dann sind sie in Norden - dem Tor zur Nordsee - Die Stadt Norden liegt im äußersten Nordwesten der Bundesrepublik und liegt im Landkreis Aurich. Insgesamt leben im Bereich der Stadt ca 20.000 EInwohner*innen. Die Region ist eine der struktuschwächsten Regionen in Niedersachsen. Sie lebt von einigen mittelständischen Unternehmen, der Landwirtschaft und vom Tourismus. Im Rahmen der Zuwanderung kamen viele Menschen nach Norden. Die dörflichen Strukturen und die Weitläufigkeit benötigt eine aktive Gestaltung der Integration der Zugewanderten Menschen. Die KVHS Norden gGmbH hat in Kooperation mit der Stadt Norden und dem Landkreis die Erstaufnahme und die Begleitung erarbeitet und entwickelt. Die zugewanderten Menschen haben sich nun Ihren Lebensmittelpunkt in Norden aufgebaut. Aus der Bedarfsermittlungen ergeben sich nun neue Herausforderungen für alle Menschen und die Kommune. Ein Zusammenleben im Quartier bzw. Lebensräumen entsteht und fordert ein großes Verständnis von allen Menschen. Hier möchten wir mit dem Projekt NordWIND - Stärke im Quartier anknüpfen. Das Projekt soll Anlaufstelle für alle Menschen und für die Entwicklung von gemeinwesenorientierten Strukturen und Angeboten sein. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt bieten wir eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten für Jung und Alt und für Incomer und einheimische Menschen. Dieses wollen wir nutzen um den Lebensraum der Menschen im Bereich der Straßen "Jan-ten-Dornkaat-Koolman-Platz" und "Warfenweg" zu gestalten. Beide Straßenzüge zeichenen sich durch Blockbauten und Sozialen Wohnungsbau aus. Hier leben sehr viele Menschen mit ergänzenden Sozialleistungen und herausfordernen Biografien. Die Ideen zur Stärkung des Quartiers sind orientiert an der Entwicklung von Treffpunkten und Anlaufstellen in der Lebenswelt der Menschen vor Ort. Die Stärkung der Nachbarschaft durch Anlaufstellen (z.B. Ladenlokals) soll durch partizipativ entwicklete Angebote mit den Bewohner*innen nachhaltige Strukturen schaffen, die zu einer Selbstorganisation von nachbarschaftlichen Projekten und der Vernetzung zu den vorhanden Strukturen, wie Integrationsbüro, dem Mehrgenerationenhaus und den Angeboten der Freiwilligenagentur führt. Wir möchten frischen NordWIND zur Stärkung des Quarties in der Stadt Norden einbringen.
Ausgangslage
In den Bereichen sind für Ostfriesland große Wohngebäude (10-15 Mehrparteien Häuser) diese sind vorallem Investmentobjekte von unterescheidliche Eigentümern. Die sonstigen Wohnsituationen sind in Ostfriesland vornehmlich Eigenheime oder Einfamilienhäuser. Hier haben viele sozialbenachteiligte Menschen Wohnraum, den Sie auf Grund der günstigen Mieten beziehen. Hierdurch kommt es zu Schwierigkeiten sowohl im Quartier als auch im Zusammenleben. Viele unterscheidlichen Nationen leben auf engen Feld.

Selbstorganisierter Nachbarschaftsgarten zur Förderung von Integration, Toleranz und Teilhabe

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Gemeinsame Gartengestaltung schafft interkulturelle und -generationsübergreifende Begegnungsräume, die die soziale Integration, Teilhabe und Wohnortqualität verbessert und zum Empowerment und zur Demokratieentwicklung beiträgt.
Projektbeschreibung
Das Projekt möchte einen gemeinschaftlich von Anwohner*innen organisierten und bewirtschafteten Nachbarschaftsgarten im Stadtgebiet „Weißer Turm“ (ATU) der Hansestadt Lüneburg als Möglichkeit und Ort der interkulturellen und generationsübergreifenden gesellschaftlichen Mitgestaltung und Begegnung aufbauen. Es ergänzt im Rahmen des Programms der sozialen Stadt begonnene bauliche Sanierungs- und Quartiersentwicklungsaktivitäten um interaktive Sozialangebote, um zur Bewältigung von Anonymität, Konflikten zwischen Gruppen mit unterschiedlicher Migrationserfahrung, fehlender Aufenthaltsqualitäten im Außenbereich(insbesondere für Jugendliche und Kinder) – den zentralen Herausforderungen des Quartiers -, beizutragen. Gartenplanung, -verwirklichung und –verwaltung bietet vielfältige Möglichkeiten für gemeinschaftsorientiertes Handeln, bei dem tolerantes Miteinander sowie eine demokratische Mitgestaltungskultur niederschwellig praktiziert und die Folgen eigenen Engagements unmittelbar erlebt werden können. Durch die extern moderierten und mit gezielten Fortbildungsworkshops zu Themen wie Projektmanagement, Event-Konzeption, interkulturelle Kooperation, Öffentlichkeitsarbeit, Produkteherstellung und –vertrieb unterstützten selbstorganisierten Phasen der Planung, des Aufbaus und der Konkretisierung des Gartens können darüber hinaus individuelle Kompetenzen erworben und Selbstwirksamkeit im interkulturellen und generationsübergreifenden Miteinander erfahren werden (Empowerment). Dies fördert nicht nur die Lust auf Mitmachen, Integration, Teilhabe und ggs. Toleranz, sondern kann auch anderweitig (z.B. beruflich) dienlich sein. Zielgruppe sind in erster Linie die Bewohner*innen des Stadtgebiets ATU sowohl in der Rolle als für den Aufbau zu Aktiviernde als auch als potentiell den Garten Nutzende. Der Garten und die dort stattfindenden Aktionen richten sich jedoch an alle Stadtteilbewohner*innen und interessierte Bürger*innen Lüneburgs. Das Projekt bietet ein großes Potenzial an Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Akteuren mit GWA Bezug im Quartier. Dies wird von Beginn an genutzt. Das Arbeiten an dem beteiligungs-, gestaltungs- und gemeinwohlorientierten Gartenprojekt verändert sowohl das soziale Miteinander als auch die Wohnortqualität. Es hilft bei der Identifikation mit dem Quartier, das eine spürbare Aufwertung erfährt und fördert die demokratische Auseinandersetzungskultur jenseits rein sprachlichen Austauschs.
Ausgangslage
„Am Weißen Turm“ ist ein zentral gelegenes Lüneburger Wohnquartier des Stadtteils Mittelfeld. Die Wohngebäude aus den 1970er Jahren sind in einem schlechten Zustand, ebenso wie das Außengelände - sicherlich ein Grund für die starke Wohnfluktuation. Seit 2015 ist es als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Seit Ende 2016 gibt es eine Quartiersmanagerin (50%), die zwischen Bewohner*innen und Verwaltung bzgl. der Sanierungsmaßnahmen vermittelt und Vernetzungen anstößt. Unter den rund 1.100 Menschen gibt es vergleichsweise viele Leistungsempfänger*innen nach dem SGB II (22,06 %) und auffallend viele Kinder und Jugendliche (23%). Knapp 40% der Bewohner*innen haben Migrationserfahrung. Der Bedarf an Nachmittags- und Ferienbetreuung ist hoch und kann mit den vorhandenen Institutionen nicht abgedeckt werden. Zudem fehlen altersgemäßen Betätigungs- und Begegnungsräume. Im Quartier herrscht eine große Anonymität und Abschottungstendenz, die viel Konfliktpotenzial in sich trägt: Deutsche grenzen sich gegen Geflüchtete ab, frühere Migrant*innen-Generationen gegenüber den Neuzugezogenen aus Syrien, Senior*innen kommen nicht mit Kindern in Kontakt etc. Ein Gartenprojekt könnte ein guter Mittler sein, nicht zuletzt weil das Gärtnern niederschwellige und grenzüberschreitend Interaktionen eröffnet und einen qualitativen Mehrwert im Quartier schafft. Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, wird ein "Urban Gardening" Bereich vorgeschlagen, den auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen. Durch die prozessbegleitenden Fortbildungsangebote werden individuell Kompetenzen erworben, die u.a. auch Demokratieentwicklung befördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Mittelfeld "Am Weißen Turm"
Beschreibung
Das Stadtgebiet"Am Weißen Turm" ATU liegt zentrumsnah in der nordöstlichen Ausbuchtung des Stadtteils Mittelfeld zwischen den Stadtteilen Weststadt, Altstadt und Rotes Feld. Das Stadtzentrum ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Es ist insgresamt 8,6 ha groß und gliedert sich in zwei strukturell unterschiedliche Teile, wobei den Kern eine Wohnanlage (ca. 7 ha) aus den 1970 er 1980er Jahren mit ca. 600 Wohnungen ausmacht. Um dieses Kerngebiet geht es im vorliegenden Antrag. Die Abgrenzung verläuft entlang der Straßen Hinter der Saline im Osten, Soltauer Straße und Bögelstraße im Süden, am Weißen Turm im Westen und am Bargenturm im Norden. Der nordöstliche Teil ist im Norden durch die Grundstücksgrenze der anliegenden Parkplätze und im Osten und Süden durch die in das Gebiet eingeschlossene Sülfmeisterstraße abgegrent. Die unmittelbare Umgebung ist geprägt durch eine Seniorenwohnanlage, Parkplätze und Sportplätze im Norden, das Familienzentrum , einen Versicherungsgebäudekomplex sowie weitere Gewerbeflächen im Westen, das Klinikum, ein Wohngebiet und eine Hotelanlage im Süden, vier Zeilen mit Studentenwohnungen, das Postgelände und Parkplätze im Osten. Der angrenzende Lambertiplatz im Nordosten bildet den Übergang zur Altstadt.
Einwohnerzahl
1100
Quelle / Anmerkungen
Quartiersmanagerin
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, gibt es den Vorschlag für einen "Urban Gardening" Bereich, den sowohl Stadtrat als auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen. Das Gebiet ist seit 2015 Sanierungsgebiet, hat inzwischen eine Quartiersmanagerin (50%), die jedoch v.a. für die Vermittlung der baulichen Sanierungsmaßnahmenan die Bewohner*innen und daran anknüpfende soziale Interkationen zuständig ist, und als Ansprechpartnerin für die gesamten dort angestoßenen Veränderungen fungiert. Die Stadt hat für das Sanierungsgebiet ein Freiraumplanungskonzept in Auftrag gegeben und bereits positiv verabschiedet. Dort ist ein Bereich für Gartenentwicklung vorgesehen, was sowohl vonm Stadtrat als auch den Besitzer*innen des Grundstücks begrüßt und unterstützt wird. Die Stadt kann die im Rahmen eines Gartenaufbaus erforderlichen und anfallenden baulichen Kosten übernehmen und über die Quartiersmanagerin langfristige Unterstützung einbringen als (Ansprechpartnerin, Werbung, Vernetzung, Initiierung von Aktivitäten über den Verfügungsfonds). Aufgrund der geringen Budgetierung der Stelle besteht jedoch seitens der Stadt keinerlei Möglichkeit, Kapazitäten für die Initiierung und Begleitung des sozialen Prozesses eines Nachbarschaftsgarten aufzubringen. Einesolche Prozessbegleitiung ist jedoch erforderlich für das Gelingen - insbesondere in der Aufbau- und Umsetzungsphase. Die im Projekt angelegten Fortbildungsangebote im und mit dem Prozess der Gartenentstehung sind ein innovativer Ansatz zur Verstetigung und selbständigen Weiterführung des Nachbarschaftsgartens, die ohne gezielte Förderung nicht durchgeführt werden können.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Quelle: Stadt Lüneburg, Bericht zur Sozialen Stadt; Die Zahlen beziehen sich auf Kinder und Jugendliche; Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren liegen bei auffallend hohen 12%
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Aussage der Quartiersmanagerin gibt es eine stattliche Anzahl an schon lange hier lebenden älteren Bewohner*innen ohne Zahlenangaben.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle: Dokument der Stadt Lüneburg zur Sozialen Stadt; die Zahlen beziehen sich auf Leistungsempf#änger*innen nach SGB II
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle, wie oben;
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf das Gestaltungspotenzial von Gemeinschaftsaktivitäten, auf die Wirksamkeit von kooperativem Handeln und selbstorganisiertem Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel. Es geht stark darum, diese Selbstorganisation und -bestimmung bewohner*innen-zentriert zu stärken bzw. an die vorhandenen Ressourcen anzuknüpfen, d.h. existierende Kooperationsstrukturen und Akteure, die sich bereits engagieren, nutzen bzw. von hnen profitieren und sie weeter auszubauen. Der Aufbau eines Nachbarschaftsgartens ermöglicht viele der Qualitäten von GWA durch den Prozess an sich, der allerdings eine moderierende und strukturierende, z.T. auch intervenierende Begleitung braucht. Durch das aktive Miteinander auf ein konkretes Ziel hin, die Teilhabe von auch rhetorisch oder allgemein sprachlich vergleichsweise schlecht ausgestatteten Mitürger*innen, durch die Sichtbarkeit des eigenen Engagements bietet ein Gartenprojekt eine Vielfalt an Lernfeldern und Auseinandersetzungsräumen, die wichtig sind für die gemeinwohlorientierte Entwicklung von Quartieren. Insbesondere auch Kinder und Jugendliche, die in dem Gebiet ATU hier bzgl. der Attraktivität von Außenflächen weitgehend benachteiligt sind, können darüber gut erreicht und für Aktionen motiviert werden. Die begleitenden Fortbildungsangebote ergänzen darüber hinaus das praktische Einüben von Toleranz, und fördern generations- und kulturübergreifendes Handeln und Denken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen unterschiedlicher Zielgruppen (Frauen, Menschen mit Migrationserfahrung, Jugendliche, Kinder, Senior*innen) aktiv das Projekt vorantreiben, sichtbar im Team dabei sind.
Beschreibung
aus den Ideenwerkstätten konkrete Arbeitsschritte und Aufgabenverteilungen werden, die selbständig abgearbeitet und deren Einhaltung von den Bewohner*innen kontrolliert und eingefordert wird.
Beschreibung
Kontakte zu existierenden Netzwerkpartner*innen bestehen und einzelne Kooperationsprojekte angestoßen sind
Beschreibung
die Planungsphase abgeschlossen, mit der Umsetzung in Gruppen begonnen wurde und der Garten wachst und gedeiht, und sich Bewohner*innen (15 plus) dort aktiv engagieren, zusammen Aktionen initiieren und gemeinschaftlich arbeiten
Beschreibung
der Nachbarhscaft als intergultureller und generationsübergreifender Begegnungsraum steht, genutzt und bewirtschaftet wird.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtgebiet ATU gibt es eine Grundschule (Heiligengeistschule), die auch ein Ferienprogramm anbietet. Die ÜMI Am Weißen Turm betreut Kinder der Heiligengeistschule, von denen viele hier im Quartier leben. Die ÜMI war bereits aktiv in die Antragstellung für Hochbeete involviert. Diese sollen als Treffpunkt und Begegnungsmöglichkeit für die Bewohner*innen dienen. Die Gemeinwesenarbeit wird im Quartier außerdem geleistet vom Eins A Treff, einer Einrichtung der Matthäus Gemeinde. Sie bieten Nachmittags Programm für Kinder und Jugendliche, aber auch ein monatliches Frauenfrühstück, am Wochenende Familiengottesdienste. Seit Neuestem findet hier auch ein Seniorennachmittag statt. Auch das SalinO Stadtteilhaus macht Angebote für die Menschen im Quartier und ist als Anlaufstelle für die Bewohner*innen ein fester Bestandteil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagerin: Frau Nadine Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mosaique - Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Heiligengeistschule, VHS Region Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gartenbaubetriebe: Wrede, Hagebaumarkt, WIR Garten, Interkultureller Garten Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeszeitung Lüneburg, Lünepost, Radio ZuSa,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus SalinO, Eins A Treff (Einrichtung der Matthäus Gemeinde)
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Willkommen in Oldenburg

Ansprechpartner
Wiebke Schneidewind
Funktion Geschäftsführerin
Vermittlung von Werten und Kultur über ein Medienprojekt für alle Stadtteilbewohner
Projektbeschreibung
Der gemeinnützige Verein Lokalsender Oldenburg e.V. ist der Trägerverein für den Lokalsender Oldenburg Eins. Ein nichtkommerzieller Radio- und Fernsehsender für Stadt und Region Oldenburg. Lokale Berichterstattung, zugangsoffene Programmgestaltung und Förderung von Medienkompetenz sind die Kernaufgaben. Mit dem oben genannten Integrationsprojekt möchte der Lokalsender Oldenburg Eins die Vermittlung und Reflexion von Werten, Strukturen und gesellschaftlichen Mechanismen in den Mittelpunkt stellen. Zentral in dem geplanten Integrationsprojekt ist die Kommunikation zwischen Bevölkerungsgruppen. Die Integration und das Verständnis für die Kulturen soll durch einen steten Informationsfluss (Videos/Radiobeiträge) verbessert werden. Das kann über den Lokalsender mit seinem TV und Hörfunkangebot sowie die Sozialen Medien geschehen. Weiterbildungsträger wie die VHS oder Berufsbildungsträger sollen mit einbezogen werden. Der Lokalsender Oldenburg Eins hat in diesem Bereich mit dem bundesweit bekannten Projekt „Radio Globale“ (endet August 2019) viele Erfahrungen sammeln können und bereits ein starkes Netzwerk aufgebaut. Wie in den meisten größeren Städten und Gemeinden gibt es auch in Oldenburg einen Stadtteil in dem der Zuzug durch Migrantengruppen besonders stark war. In Oldenburg handelt es sich um den Stadtteil Kreyenbrück. Das Medienprojekt soll die Kommunikation verbessern und das Verständnis füreinander stärken. Viele der Migranten haben mitlerweile ein B1 Sprachniveau erreicht und stehen jetzt vor der Aufgabe in der deutschen Gesellschaft anzukommen und auch entsprechend auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden. Sprachkenntnisse und eine oberflächliche Erklärung der Geschellschaftsstrukturen reichen dazu nicht aus. Mit dem Projekt "Willkommen in Oldenburg" wollen wir zusammen mit den Stadtteilzentren und Bildungsträgern die Migrantengruppen stärker in der Gesellschaft verankern indem wir die Kommunikation noch weiter vertiefen und gerade in dem Stadtteil Kreyenbrück mit Medienprojekten (TV/Hörfunk/Soziale Medien) verstärken. Migranten sollen explizit an der Berichterstattung mitwirken und somit ihre Sprachkompetenzen erweitern und sich selbst mit Themen auseinandersetzen. Bürger der anderen Stadtteile sollen mehr über den Stadtteil erfahren und Vorurteile abbauen. Das Image des Stadtteils soll verbessert werden.
Ausgangslage
Oldenburg ist eine heterogene Stadt und setzt sich aus knapp 170.000 Einwohner*innen zusammen. 40% sind "einheimische" Oldenburg*innen (ca. 65.000 Menschen). Durch den Zuzug ist Oldenburg internationaler geworden. Ca. 10,5 % sind Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit aus etwas 140 Ländern. Mit der "Flüchtlingskrise" 2015 kamen 3000 Schutzsuchende hinzu. Der Stadtteil Kreyenbrück und umliegende Stadtteile (in der Statistik gesamt als S9 bezeichnet) ist traditionell in Oldenburg stark durch Migrantengruppen aus sehr unterschiedlichen Kulturräumen geprägt. Die Gruppen sind in verschiedenen Wellen zugezogen und bis zu einem bestimmten Grad "unter sich geblieben". Das zeigt sich zum Teil auch im politischen Wahlverhalten. Die Schwierigkeiten von und mit Migranten*innen und deren Integration sollen dabei weder tabuisiert noch skandalisiert werden. Die neu zugezogenen Schutzsuchenden sollen garnicht erst in die Verkapselung geraten. Mit einem guten Verständnis der Migranten*innen für die neue Gesellschaft und auch für andere Migranten*innengruppen sollen Strukturen aufgebrochen werden und das Verständnis füreinander gefördert werden. Das Image des Stadtteils soll insgesamt verbessert werden.
GWA/QM-Ansatz
Es handelt sich um ein Projekt im Rahmen der GWA, da mit dem Ansatz alle Bevölkerungsgruppen angesprochen werden sollen. Das Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen kann mit dem Projekt verbessert und gefördert werden. Durch Kommunikation, Transparenz und gegenseitige Anerkennung soll die Akzeptanz füreinander gestärkt und die Abkapselung von Bevölkerungsgruppen aufgebrochen werden. Mit der Berichterstattung finden die Gruppen einersteits Akzeptanz andererseits findet ein Austausch auf Augenhöhe statt. Die Wertschätzung für die jeweils andere Kultur wird gesteigert.

ONE WORLD Ostheide e.V. / Stätte des interkulturellen Dialoges und Integration auf Augenhöhe

Ansprechpartner
Jens Thomsen
Funktion 1. Vorsitzender
Kulturzentrum, das Menschen mit Migrationshintergrund Forum, betriebliche Integrationsmöglichkeiten und Ausbildungsperspektiven gibt sowie interkulturellen Dialog und Verbreiterung des kulturellen Angebotes im ländlichen Gemeinwesen fördert. Eröffnet 2018
Projektbeschreibung
Viele Mitglieder unseres 2017 gegründeten Vereins sind seit 6 Jahren in der Geflüchteten-Arbeit tätig - z.B. in den Samtgemeinden Ostheide (kirchliche Arbeit) und Ilmenau (im Rahmen der mit dem Hans Herrmann Stelljes-Preis ausgezeichneten Initiative "Benefiz Musikmeile Barnstedt"). In dieser Zeit entstanden erste Netzwerkansätze. Einzelne Kontakte in das einheimischen Gemeinwesen konnten z.B. im Rahmen von Sportvereinen, Gemeinde oder punktuellen Veranstaltungen hergestellt werde. Jedoch konnte keine nachhaltige Konstanz auf Basis dieser Kontakte erwachsen. So entstand die Vision, ein Zentrum für kontinuierlichen Austausch und Zusammenwachsen der Kulturen zu schaffen. Hierfür wurde der gemeinnützige Verein ONE WORLD Ostheide e.V. (www.1w-lg.net) mit dem Ziel gegründet, im über Jahre leerstehenden Gasthaus Reinstorf diese Form kulturübergreifender Gemeinwesen-Arbeit zu bündeln und darüber hinaus die Vernetzungen zu Vereinen und Institutionen der Region zu vertiefen. Menschen mit Migrationshintergrund sollen Kontakte zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen eröffnet werden, gleichzeitig die Möglichkeit zur eigenen kulturellen Präsentation von Musik, Kunst, Film, Literatur, Mode, Küche. Damit ist ONE WORLD die einzige Institution dieser Art im Landkreis. Geplant ist weiter die Einrichtung von Praktikums-, Arbeits- und Ausbildungsstellen für Gastro und Event - zur Zeit sind Migranten ehrenamtlich aktiv im Kulturzentrum eingebunden. Seit am 4.3.2018 das Haus eröffnet wurde, sind Künstler*innen z.B. aus Syrien, Irak, Iran, Senegal, Ghana, Südafrika und 12 weiteren Ländern aufgetreten. Mit durchschnittlich 3 Veranstaltungen pro Woche bereichert ONE WORLD schon jetzt das soziale Leben im Gemeinwesen des Landkreises und erzeugt über die Gemeinde hinaus einen Abstrahleffekt als Beispiel solidarischen Miteinanders. Um den Inhalten weitere Resonaz zu verschaffen, sind Multimedia-Dokumentationen vorgesehen für Online-, Schulmaterial-, Kino- und TV-Verwendung. Kurz: Wir wollen in der Region Ansprechpartner, Koordinator, Forum und Bühne für alle in der ländlichen Region sein, die das Zusammenleben und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Kulturen suchen und fördern wollen. Um dieses Ziel effizienter zu gestalten, breiter zu publizieren und zu verankern reichen die bisher rein ehrenamtlichen Strukturen nicht aus. Es bedarf einer Organisations-Struktur mit gesamt 2 festen Planstellen und technischer Optimierungen, um deren Förderung wir uns bewerben.
Ausgangslage
Aus der täglichen Betreuungsarbeit haben sich aus Sicht der ehrenamtlich über nunmehr 6 Jahre in der Geflüchteten-Arbeit tätigen Vereinsmitglieder folgende Problemfelder mit höchster Priorität für die Geflüchteten herausgestellt: - keine Möglichkeiten, während der langwierigen Anerkennungs-Prozedur sinnvoller und gesellschaftlicher anerkannter Betätigung nachzugehen - geringe Möglichkeiten die eigene Kultur darzustellen, bzw. sie in Dialog mit der Kultur des Gastlandes treten zu lassen - weitestgehender Ausschluss von gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten - besonders verstärkt durch schwierige Mobilitätsanbindung im ländlichen Raum - hohe sprachliche und auf die Vorausbildung bezogene Zugangsschwellen zu Arbeitsmöglichkeiten Folge: - gesellschaftliche Isolation und Vereinsamung - zuzüglich Flucht-Traumatisierung verstärkte Entwicklung depressiver Neigungen bzw. Erkrankungen - bedingt hierdurch hohe Gefährdung durch Alkohol- und Drogenabhängigkeit - Abrutschen in kriminelle Aktivitäten Deshalb wurde der Verein gegründet, um einen Ort zu schaffen, an dem nachhaltig gesellschaftliche, kulturelle und perspektivisch Ausbildungs-Integration möglich wird. Es gibt im Landkreis kein vergleichbares integriertes Zentrum. Die in der Kurzbeschreibung skizzierten Projekte sollen die Arbeit im zweiten Jahr vertiefen mit effizienteren und professionellen Strukturen versehen. Dies wird jedoch ohne mehr Zeitaufwand, somit Schaffung von in Summe 2 Stellen (Schnittstelle zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen, Kümmerer, Konzeption und Koordination interkultureller Veranstaltungen, technischer Aufrüstung und Intensivierung der Kommunikation) nicht möglich sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lankreis Lüneburg mit Abstrahleffekt auf die Stadt Lüneburg und umliegende Landkreise
Beschreibung
Bisherige punktuelle Besucherbefragungen, die aktuelle Mitgliederstruktur und die Struktur der Newsletter-Abonnenten lassen den Schluß zu, dass bisher Besucher Teilnehmer aus dem Raum östlich von Lüneburg erreicht wurden. Gleiches gilt für Migranten, die wir bisher einbinden konnten.
Einwohnerzahl
180000
Quelle / Anmerkungen
www.landkreis-lueneburg.de / beim derzeitigen Projektstand gehen wir davon aus, dass die Samtgemeinde Ostheide, Bleckede, Dahlenburg, Samtgemeinde Ilmenau und Teile Lüneburgs zum Einzugsgebiet gehören. Ziel ist eine Erschließung der gesamten Region
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ONE WORLD ist durch seine interkulturelle Programmausrichtung und deren angestrebte weitere Vertiefung wesentlich auf die Verbesserung immaterieller Bedingungen ausgerichtet. Die bezieht sich sowohl auf die Qualität sozialer Bezie­hungen zwischen Einheimischen und Zugezogenen als auch auf die Beziehungen der angestammten Wohnbevölkerung. Niederschlag findet dies zum Beispiel in der Nutzung der Räume durch Landfrauen, Wirschaftskreis, Kulturgruppen wie Senioren-Kabarett, Linedance-Gruppen und durch sich neu bildenden Initiativen wie Literatur-Café oder Ferien-Jugendprogramme. Kurz: mit Wiederöffung des Hauses durch den ONE WORLD e.V. ist ein sozialer Treffpunkt entstanden der unter dem traditionellen Konzept Dorf-Gasthof nicht mehr möglich gewesen wäre, was auch der jahrelange Leerstand dokumentiert. Bemerkenswert ist hierbei, dass nach anfänglicher Zurückhaltung immer mehr Menschen aus der Region mit Anregungen und eigenen Projekten das Haus nutzen (Tanzgruppen, Vortragsveranstaltungen, Netzwerkveranstaltungen regionaler Vereine etc.). Und das Haus bietet - dem Ursprungsansatz folgend - Einheimischen wie Zugezogenen gesellschaftlich wertvolle Interaktionsmöglichkeiten und Geflüchteten Ausbildungs- und somit existenzsichernde Perspektiven.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Top-Ziel ist Integration auf Augenhöhe, seriöser Dialog über gesellschaftliches Miteinander. Wenn Einheimische wie Zugezogen analog und digital messbar steigendes Interesse an Kulturveranstaltungen der anderen zeigen, sind wir auf dem richtigen Weg.
Beschreibung
Wenn die Bewohner proaktiv mit Vorschlägen und Aktivitäten das Programm des Zentrums gestalten
Beschreibung
Siehe 1.
Beschreibung
Erste Kooperationen mit dem Wirtschaftskreis, der Kirchengemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr halfen beim Aufbau des Zentrums. Erfolg wird messbar, wenn diese Kooperationen nutzen, um Geflüchteten Praktika, Ausbildung, Arbei zu verschaffen.
Beschreibung
siehe 3.
Beschreibung
Ziel ist es mehrfach im Jahr Feste / inhaltliche Veranstaltungen zu schaffen, die für alle Gruppen Relevanz bekommen. Beispiel kurdisches Neujahrsfest oder Geschichte der Flucht durch die Zeiten und aus unterschiedlichen Perspektiven.
Beschreibung
Das stetig steigende Interesse (gemessen an Besucherzahlen und Online-Reichweite) an dem solidarischen Kern des Eine-Welt-Gedankens ist das Erfolgskriterium. Ziel ist es mit einem kontinuierlich bedienten Kanal, die Resonanz weiter zu steigern.
Beschreibung
Infrastrukturell messen wir den Erfolg an der Akzeptanz des Hauses als gesellschaftlicher Treffpunkt.
Vorhandene Strukturen
Der Verein ONE WORLD Ostheide e.V. hat mittlerweile über hundert Mitglieder. Hierbei sind rund 70% Fördermitglieder und ca. 30% in unterschiedlicher Form und Intensität strukturell involviert: Vorstand : Vorsitz Marketing-Director i.R. mit Ausbildereignung : zuständig für Programmplanung Musik, Film, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen, Ausbildung im Eventbereich stellv. Vorsitzende Schauspielerin und Sprachtrainerin: zuständig für Programmplanung Konzeptionierung Theater, Literatur, Ausstellungen stellv. Vorstand Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Kirchenvorstand zuständig für regionalen Kooperationen und Finanzen. Küchen-Team: Supervising durch eine Hauswirtschaftsmeisterin und Berufsschul-Lehrerin, perspektivische Leitung durch eine ehemalige Inhaberin eines Catering-Services, 7 wechselde ehrenamtliche Mitarbeiter, 4 davon aus dem Kreis der Geflüchteten Team Service: 7 wechselnde ehrenamtliche Mitarbeiter, 3 davon aus dem Kreis der Geflüchteten Team Eventtechnik: 5 ehrenamtliche Mitarbeiter, hiervon 1 professioneller Event-Techniker, 1 Musiklehrer, 1 TV-Techniker aus Burundi, 1 Elektronik-Fachmann aus dem Iran, 1 Musiker aus Kuba Team Ausbildung: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter - ein Studiendirektor i.R., 1 Schulleiter i.R., ein ehemaliger Leiter einer Erwachsenenbildungsstätte, 1 Marketing-Direktor i.R. Team Kommunikation: 7 ehrenamtliche Mitarbeiter (1 IT-Verantworliche i.R. für Online-Kommunikation, 1 Market.-Dir. i.R.) 2 aus dem Kreis der Geflüchteten
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Reinstorf, Samtgemeinde Ostheide, Landkreis Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vakuum e.V. Bad Bevensen, LAG Rock Hannover, filmpalast Lüneburg, div. Kulturzentren im Rahmen der LAGS Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg - Bildungs- und Integrationsbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mosaique, Haus der Kulturen, Lüneburg, Dörferbus e.V. Ostheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenvereinigung Landkreis Lüneburg, FFW Reinstorf, Kulturscheune Reinstorf, TuS Neetze, Linedance Bleckede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Reinstorf, deutsch iranische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg, Wirtschaftskreis Ostheide e.V., Heide Hotel Reinstorf, Contigo Fairtrade, Lüneburg, Biohof Koch, Heiderinder,Protones Veranstaltungstechnik Lüneburg, GVK Werbeagentur Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR, DLF Kultur, FFN, Landeszeitung Lüneburg, Radio Zusa Lüneburg, Quadrat-Magazin Lüneburg, Zero Magazin Wendland, Stadlichter Lüneburg, Lüneinfo
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Buchläden Lüneburg, Neetze, Scharnebeck, Bleckede, Häcklingen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von Anfang an stark!

Ansprechpartner
Ina Helwig
Organisation simbav Rotenburg e. V.
Funktion Teamleiterin
Elternnetzwerk trifft Gemeinwesen - gemeinsam geht's besser...
Projektbeschreibung
Das Familienforum SIMBAV ist ein gewachsener und lebendiger Ort für Familien in Rotenburg. Es besteht aus zwei Standorten: Dem Forum, in dem jeden Tag unterschiedliche niederschwellige Angebote für Eltern mit ihren Kindern stattfinden und dem Treffpunkt Düs & Dat. Hier können Eltern gespendete Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderwägen u.v.m. für ihre Zwerge zu Flohmarktpreisen kaufen oder auch am Eltern-Kind-Frühstück teilnehmen. Außerdem gibt es hier - wie auch im Forum immer ein offenes Ohr bei Fragen und Problemen. Der Treffpunkt wie auch die Eltern-Kind-Gruppenangebote im Forum werden von festen Gruppenleiterinnen durchgeführt. Diese sind fast alle ehrenamtlich tätig und meistens Eltern in Elternzeit. Der Ansatz "Eltern für Eltern" bewährt sich immer wieder. Diese tauschen sich in den Gruppenzeiten rege aus. Durch die Gruppenleitung werden die Gespräche ein Stück weit moderiert, damit sich immer alle mitgenommen fühlen. Außerdem können Ideen von den Eltern so aufgegriffen werden und eine Umsetzung unterstützt werden (z.B. Schwimmkurse für Familien mit wenig Geld). Weiterhin hat das Familienforum eine breite Palette an Angeboten im Bereich Elternbildung wie auch jederzeit die Möglichkeit einer sozialpädagogischen Beratung für die Familien. Die gewachsene Arbeit des Elternnetzwerkes in Rotenburg soll nun auch auf zwei neue Standorte in Visselhövede und Lauenbrück übertragen werden. Ein Anfang ist hier gemacht. Durch eine(n) Koordinator(in) soll eine Anpassung eines einheitlichen Qualitätsstandards unterstützt werden. Auch soll ein Austausch unter den Eltern der drei Standorten erzielt werden, damit sich für diese neue Ressourcen und Ideen auftun, die sie bei sich vor Ort umsetzen können. Mit dem Projekt soll aber auch eine Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg passieren: Bislang kommen die Familien ins Forum oder in den Treffpunkt, um die Angebote zu nutzen. Mit dem Projekt soll nunmehr begonnen werden, Arbeit für Familien auch direkt in ihrem Lebensumfeld stattfinden zu lassen. Die Idee ist, mit Kooperationspartner aus dem Quartier Aktionen stattfinden zu lassen, um auch Familien zu erreichen, die bislang Schwierigkeiten haben, sich selbst auf den Weg zu machen. Eine Schule ist bereits angesprochen worden und hat ihr Interesse bekundet. Es besteht die Idee, Elternkurse in einem Kindergarten stattfinden zu lassen. Im Vordergrund soll unserem Ansatz nach immer stehen, dass Eltern aktiv mitwirken - Verantwortung zu übernehmen ist der Anfang von allem...
Ausgangslage
Familien sind die Zukunft der Orte in denen sie leben. Ein gut gelingendes Familienleben - in welcher Form auch immer - sowie eine gesunde Entwicklung der Kinder setzt voraus, dass Eltern Eigenverantwortung übernehmen können. Das die Übernahme von Verantwortung Spaß machen kann und Entwicklung für jeden möglich ist, erleben Eltern im Familienforum Rotenburg jeden Tag. Die Foren in Lauenbrück und Visselhövede sind noch sehr jung - was z.B. an der Bereitschaft der Familien, aktiv mitzuwirken, zu erkennen ist. Auch ein gutes und wertschätzendes Miteinander ist noch nicht immer so selbstverständlich, wie in Rotenburg's Forum. Besonders für Kinder ist dieses jedoch ganz wichtig: Ausgegrenzte Eltern haben spätestens in Kindergarten oder Schule auch ausgegrenzte Kinder, was sich negativ auf deren Entwicklung auswirkt. Dieses ist nur ein Beispiel, warum eine Übertragung der gewachsenen Erfahrung des Familienforums in Rotenburg auf die anderen beiden Standorte notwendig erscheint. Besonders in Visselhövede gibt es wenig Infrastruktur für Familien dafür viele Familien mit erschwerten sozialen Bedingungen - hier: Aufbau Kooperation zum GW-Arbeiter . In Lauenbrück: Viele zugezogene Familien ohne gewachsene Sozialkontakte/familiärer Unterstützung. Der Bedarf der Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg im Bereich GWA hat den Hintergrund, dass besonders Familien, aus sozialschwachen Verhältnissen den Weg in Angebote nicht schaffen, wenn sie sich allein auf den Weg machen müssen. Im Einzugsgebiet der Stadtschule ist dieses der Fall. Es hat einen hohen Migrationsanteil und sozialen Wohnungsbau. Hier soll Hilfe zur Selbsthilfe stattfinden und Elternaktivität im Quartier stattfinden!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rotenburg
Beschreibung
Das Gebiet wird zu zwei Seiten von der B71 und zu zwei Seiten durch Wälder und Wiesen abgegrenzt. Im Süden wird das Gebiet durch die B71 durchkreuzt.
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
Schätzung, da keine Informationen erhalten werden konnten...
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schreiben der Grundschule des Sozialraums wird angegeben, dass der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund konstant über 35 % liegt. Der Anteil der Gesamtstadt wurde geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben sind Schätzungen, die sich aus den Angaben der Statistik 2018 des Landkreises Rotenburg und der Angaben der Stadtschule Rotenburg ergeben.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Geprägt durch den Ansatz des Empowerments sollen Familien vor Ort ihre und die Stärken ihres Sozialraums finden, ausbauen und weitergeben. Durch eine partizipative Herangehensweise soll aktives Handeln und Mitmachen erreicht werden. Frühe Elternbildung soll eigenes Handeln der Eltern stärken und ihnen in ihrer Aufgabe Sicherheit geben. Die Frühe Elternbildung z.B. in den offenen Eltern-Kind-Gruppen fördert die Übernahme von Aufgaben im Sozialraum seitens der Eltern. Weiterhin soll das Netzwerk/die Kooperation hiesiger Einrichtungen (Grundschule, Kitas, Polizei, Kirche, Moschee) intensiviert werden und für die Bürger "greifbarer" werden. Elternnetzwerke werden ausgebaut und beziehen bislang isolierte Familien mit ein. Dieses wiederum überträgt sich auch auf die anderen im Gebiet lebenden Menschen (Nachbarschaft, Menschen die eine Aufgabe suche und sich als Mitstreiter einbringen möchten)... Der Transfer der Erfahrung des Rotenburger Familienforums in die Orte Visselhövede und Lauenbrück soll neben der Stadtteilarbeit in Rotenburg das Elternnetzwerk vor Ort stärken, damit auch hier die Familien vom Austausch untereinander profitieren. Die enge Vernetzung nach Rotenburg soll Ideen wecken, die dann auch vor Ort umgesetzt werden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...Bewohner die Angebote vor Ort nutzen und sich aktiv mit einbringen. Dieses zeigt, dass die Angebote im Sinne der Menschen vor Ort sind.
Beschreibung
...wenn Eltern und Bewohner aktiv mitgestalten und Projekte eigenverantwortlich/mit Unterstützung weiterführen können und hierbei kommunizieren, was sie dafür brauchen.
Beschreibung
...Kinder mehr Sport und Natur erleben können - das Gebiet hat eine große Turnhalle mit Angeboten sowie viel Natur zu bieten!
Beschreibung
...es in der Zusammenarbeit Verständnis für einander gibt und unterschiedliche Meinungen nicht die Interessen der Bewohner aus dem Blick bringen. Netzwerke unter den Familien/Bewohner unterstützen sich und profitieren von den Stärken des jeweils anderen!
Beschreibung
... Unterschiede sich ergänzen können!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Kinderarche, Kita Rappelkiste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Auferstehungsgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Galerie
dsc 0478
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ecovillage-Hannover; ein selbstorganisiertes Modellstadtquartier mit kostengünstigen Wohnungen

Ansprechpartner
Hans Mönninghoff
Funktion Projektkoordinator
Gemeinsam planen - ökologisch und kostengünstig in einer Gemeinschaft wohnen
Projektbeschreibung
Geplant ist ein experimentelles Wohn- und Lebensquartier für bis zu ca. 1.000 Menschen in Genossenschaftsform. Umgesetzt werden soll die Vision eines nachhaltigen Quartiers in einer Großstadt mit einem hohen sozialen Standard. Dabei sollen die Reduktion des Ressourcenverbrauchs aufgrund einer selbstbegrenzten Lebensweise („Suffizienz“) und gemeinschaftliche Lebensformen im Mittelpunkt stehen. Neben den Wohnformen kommen bei dem Projekt auch anderen sozialen oder ökonomischen Aspekten eine hohe Bedeutung zu: Flächen für den Lebensmittelanbau, Inklusion, Kooperation, Generationensolidarität, ein Tausch- und Leihsystem für die Bewohner*innen, usw.. Beabsichtigt sind möglichst niedrige Baukosten bzw. Mieten, insbesondere für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, aber auch Flächen für "suffiziente" Baugemeinschaften von besserverdienenden Älteren, die heute in großen Wohnungen leben und durch den Umzug in das neue Stadtquartier an anderer Stelle in der Stadt Wohnflächen frei machen. Die Landeshauptstadt Hannover hat der Initiative eine 50.000 m² große Baufläche mit einem bestehenden Bebauungsplan am Rande der Stadt in Aussicht gestellt (Nord-Kronsberg), wo bis zu 400 relativ kleine Wohneinheiten ("Tiny-Wohnungen") errichtet werden könnten. Ziel des Projektantrages und der Initiative Ecovillage-Hannover ist ein „bottom-up“- Organisationsprozess, in dem: - die Zielgruppe von Stadtbewohner*innen mit niedrigem Einkommen gezielt angesprochen und für das Projekt gewonnen werden sollen; - insbesondere diese Zielgruppe am Planungsprozess für das Projekt beteiligt werden soll, - genossenschaftliche Strukturen erarbeitet werden, die im besonderen Maße die Beteiligung der zukünftigen Bewohner*innen berücksichtigen (Ecovillage-Beirat, usw.). Weitere Infos unter www.ecovillage-hannover.de
Ausgangslage
In Hannover gibt es einen eklatanten Mangel an kostengünstigen Wohnungen. In den Neubaugebieten entstehen überwiegend hochpreisige Wohnungen, die von einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen nicht finanziert werden können. Auch die hohen ökologischen Standards der Neubauten tragen zur Kostensteigerung bei und es gilt Konzepte zu entwickeln, wie dieser hohe Standard beibehalten bleibt, die Baukosten und Mieten aber tragbar sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nord-Kronsberg
Beschreibung
Die Stadt Hannover ist im Grundsatz bereit, für das Projekt bis zu 50.000 m² Baufläche im nördlichen Bereich des Kronsberges zur Verfügung zu stellen.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
1000 Bewohner*innen ist die Zielzahl mehrerer Ecovillage-Bauabschnitte. Beim Startprojekt sind ca. 400 Wohneinheiten für ca. 600 Menschen möglich
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, die zukünftigen Bewohner*innen des Modellquartiers zu motivieren, sich an der Quartiersentwicklung und darauf aufbauend dem konkreten Planungsprozess zu engagieren. Dies war bisher sehr erfolgreich: Bei der Eröffnungsveranstaltung waren ca. 300 Personen anwesend, mehr als 200 Personen in 12 Arbeitsgruppen arbeiten zur Zeit an den ersten Konzeptideen (siehe auch www.ecovillage-hannover.de) und am 01.06.2019 ist darauf aufbauend mit 400 Personen eine Visionskonferenz geplant. Die bisherige Arbeit wurde ausschließlich ehrenamtlich geleistet, was beim großen Interesse, das das Thema erreicht hat, nicht länger leistbar ist. Der Förderantrag bezieht sich auf die jetzt folgende einjährige Konkretisierungsphase mit a) Erreichung speziell der Zielgruppe einkommensschwacher Personen b) Genossenschaftsgründung und Beteiligung der zukünftigen Bewohner*innen am konkreten Planungsprozess
Qualitätskriterien
Beschreibung
a) Möglichst viele der zukünftigen Bewohner*innen sollen in der Planungsphase mitarbeiten; b) Alle zukünftigen Bewohner*innen sollen Genossenschaftsmitglied werden und damit Mitbestimmungsrechte über die konkrete Ausgestaltung des Projektes erhalten.
Beschreibung
Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung (Stadtplanung, Sozialdezernat, Seniorenarbeit, u.a.), mit Trägern u.a. im Migrations- und Obdachlosenbereich, mit der Bundesanstalt für Arbeit (Qualifizierungsprojekte beim Bau von Tiny-Häusern), usw.
Beschreibung
Schaffung einer modellhaften Genosenschaftssatzung mit umfangreichen Beteiligungsverfahren der Bewohner*innen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Bereich Wohnungsversorgung, Sozialdezernat mit verschiedenen Untergliederungen, Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
bestehenden Wohnungsgenossenschften und Wohnungsbauträgern soll die Möglichkeit geboten werden, sich mit Bausteinen an dem Projekt zu beteiligen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Sozialverbände,Gruppierungen im Migrations- und Obdachlosenbereich, um die Zielgruppe einkommensschwacher Haushalte gezielt zu erreichen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zielgruppe sind alle sich für das Thema Suffizienz ("Selbstgenügsamkeit") interessierende bzw. ansprechbare Bewohner*innen Hannovers
Typ
Stadtteil
Galerie
visualiserung
Zustimmung Veröffentlichung
On