Skip to main content

Jugendliche/junge Erwachsene (bis 26)

Youth/Local/Agent - Netzwerkvermittler Jugend - Soziales - Sport im ländlichen Raum

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Youth/Local/Agent - Netzwerkvermittler Jugend - Soziales - Sport im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Im ländlichen Raum in den Samtgemeinden Elm-Asse mit den Standorten Remlingen und Schöppenstedt sowie in der Samtgemeinde Baddeckenstedt als dritten Standort, befinden sich Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 - 22 Jahren, die sich ihre Freizeit vor Ort selbst gestalten. Diese Gestaltung entspricht nicht den Vorstellungen der Kommunen und wird kritisch gesehen. Die Orte der Gestaltung sind selbst gewählt: Scaterplätze, Höfe von öffentlichen Einrichtungen außerhalb der Öffnungszeiten, Bushaltestellen, Bolzplätze, Kirchhöfe, Spielplätze, Straßenecken, Parks, unter Brücken. Die unterschiedlichen Themen suchen sich die Jugendlichen auch selbst. Die Gruppen werden immer größer, sie finden immer weniger den Zugang zu lokalen Vereinen /Institutionen und sie stellen sich selbst für ihre sozialen Räume vor Ort nicht mehr zur Verfügung. Die Vorgehensweisen der Jugendlichen sind selbst organisiert, beinhalten einen hohen Leistungsgrad, bilden Konkurrenzen untereinander und sind mobil. Die Konkurrenzen der Gruppen führen zu Uneinigkeit und werden geschürt, wenn soziale Ungleichheiten oder ethnische Unterschiede eine Rolle spielen. An diesem Punkt sollen die „Youth/Local/Agent „zum Einsatz kommen. Sie sind junge Menschen, die in den lokalen Räumen leben und ihre Familien und ihr Umfeld dort haben. Sie stellen sich zur Verfügung um zwischen ihren eigenen Peer Groups, den Verbänden und der Kommune innerhalb der bestehenden Netzwerke zu agieren. Sie haben die Aufgabe ihre Bedürfnisse zu erfassen und an die Netzwerk Partner weiter zu tragen. Diese Beteiligung stellt den sozialräumlichen Bezug vor Ort her und führt dazu, dass die jungen Menschen eine Stimme bekommen, die zu einer Einbindung in die strukturellen Ebenen vor Ort führen. Hierzu werden sie geschult und begleitet. Soziale Räume müssen gemeinsam mit allen Bewohner*innen lokal gestaltet werden, dazu benötigen junge Menschen Akzeptanz vor Ort. Passende Freizeitangebote gemeinsam mit Netzwerkpartnern zu initiieren, die Ideen dazu in der Kommune vorzutragen, diese zu vermitteln und die Bedürfnisse der Jugendlichen vor Ort nachhaltig zu benennen sind die Ziele des Youth/Local/Agent. Diese Fähigkeiten zu erlangen und begleitet umzusetzen sind der Auftrag den die Trägerin des Projektes erfüllen will. Gemeinsamkeiten herzustellen, generationsübergreifend zu arbeiten und eine gemeinsame Sprache zu sprechen stärkt das Gemeinwohl und lässt Alltagsrassismus und insuffiziente Meinungsbilder nicht zu.
Ausgangslage
In allen drei Standorten der Samtgemeinden befinden sich junge Menschen, die bedingt durch mangelnde Mobilität im ländlichen Raum lokal gebunden sind. Da die Infrastruktur für die Umsetzung von jugendaffinen Freizeitmöglichkeiten mit der Abwanderung von Familien aus dem ländlichen Raum und der mangelnden Lukrativität für Jugendliche rückläufig ist, suchen sich die jungen Menschen in Schöppenstedt, Remlingen und Baddeckenstedt neue Formen der attraktiven Gestaltung von Freizeit. Alle Standorte haben zwei Gemeinsamkeiten – die Jugendlichen nutzen die Medien um sich Aufmerksamkeit und Anerkennung zu verschaffen, haben vor Ort aber keine Stimme und sie funktionieren in ihren eigenen Peergroups - sie nehmen wenig Kontakt zu anderen Gruppen und zu den Sozialräumen in ihrer Umgebung auf, in denen sich andere Gruppen befinden. Die Angebote durch die Vereine und Verbände scheinen nicht attraktiv genug, ein Bezug zu ihrer direkten Umgebung ist nicht ausreichend genug um ihre Freizeitbedürfnisse umzusetzen. Sie finden kein Netzwerk, das ihnen Gehör verschafft und bestrebt ist zu helfen ihre Wünsche zu verwirklichen, sie finden kaum lokale Anbindung. Diese Gründe führen dazu, dass die Jugendlichen ihre Freizeit nicht innerhalb ihrer sozialen Räume gestalten. Das führt zu Auffälligkeiten, die seitens der Bürgerschaft nicht erwünscht sind und daher auf Ablehnung stoßen. Akzeptanz wird wenig hergestellt und Wünsche werden gegenseitig nicht ernst genommen. Der Youth/Local/Agent hat die Aufgabe, den sozialräumlichen Bezug zwischen den Institutionen, der Kommune und der Bürgerschaft herzustellen und nachhaltig die Umsetzung der lokalen Jugend-Bürgerbeteiligung und Anbindung herzuleiten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Wolfenbüttel Samtgemeinde Baddeckenstedt
Beschreibung
Das Förderungsgebiet bezieht sich auf den Landkreis Wolfenbüttel, Sg. Baddeckenstedt. Die Samtgemeinde liegt direkt im ländlichen Raum und hat eine Entfernung von ca. 15 km zur nächsten Stadt. Der Bezugsbereich ist der Landkreis Wolfenbüttel.
Einwohnerzahl
3055
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Wert ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Wert ist geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
baddeckenstedt.pdf (278.12 KB)
Gebiet-Name
Schöppenstedt
Beschreibung
Schöppenstedt gehört zur Samtgemeinde Elm/Asse und liegt ca.23 km von Wolfenbüttel entfernt direkt im ländlichen Raum. Schöppenstedt ist die kleinste Stadt im Gebiet , hat 559 Einwohner mehr als ein Dorf und wird daher in das Projekt ländliche Regionen mit aufgenommen.
Einwohnerzahl
5559
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
schoeppenstedt.pdf (270.69 KB)
Gebiet-Name
Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt im Landkreis Wolfenbüttel und ist von -Wolfenbüttel aus 12 KM entfernt. Remlingen grenzt sich zu allen anderen Dörfern der Umgebung ab.
Einwohnerzahl
1268
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
remlingen.pdf (265.24 KB)
GWA/QM-Ansatz
In den Standorten werden Projektbüros als Anlaufstelle eingerichtet. Diese haben feste Öffnungszeiten. Die Büros werden in den Gemeinden zur Verfügung gestellt - Schöppenstedt, Remlingen, Baddeckenstedt. In den Standorten arbeiten wir mit den vor Ort lebenden Jugendlichen im Netzwerk mit den Institutionen, Verbänden, der Kommune und den Bürgern*innen. Die jungen Menschen sollen einen sozialräumlichen Bezug zu ihrem Wohnumfeld bekommen, daher geschieht der Zugang ganzheitlich. Die erkennbaren strukturellen Mechanismen innerhalb der ländlichen Gemeinschaften müssen erkannt werden, damit die Jugendlichen einen Zugang bekommen und ihre Forderungen stellen und umsetzen können. Dies ist das Ziel der Y-l-A im ländlichen Raum. Die Vorgehensweisen der Jugendlichen benötigen breite Unterstützung der Bevölkerung , damit nachhaltig gearbeitet werden kann.
Qualitätskriterien
Beschreibung
In bereits vorhandenen Strukturen neue Projekte und Ideen verwirklicht werden können und die Y-L-A durch ihren Einsatz im lokalen Raum gehört und ernst genommen werden und Wünsche und Bedürfnisse als Programm umgesetzt werden (Bezug zum sozialen Raum).
Beschreibung
Netzwerker ihre Themen gemeinsam gestalten direkt vor Ort die gemeinsame Arbeit zu einer Aufwertung der Lebensqualität vor Ort führt, die jungen Menschen Gehör in ihrer Kommune und bei der Bürgerschaft finden und eingebunden sind.
Beschreibung
Generationsübergreifende Arbeit vor Ort erhöhen die Chancen für Jugendliche, sich mit ihrer Umgebung nachhaltige zu identifizieren. Sie erkennen wie die Mechanismen sind, die zur Funktion der Gesellschaft führen, bringen sich ein und werden vor Ort aktiv.
Beschreibung
Im ländlichen Raum sind alle Ressourcen knapp bemessen, müssen geteilt werden und das müssen alle Bürger*innen mit tragen. Y-L-A teilen mit, was sie benötigen um übergreifend zu denken und zu handeln, weil sie ihre Bedürfnisse benennen und vermitteln.
Vorhandene Strukturen
Die Freiwilligenagentur arbeitet seit 20 Jahren in der Region mit allen Altersgruppen, verfügt über Qualitätsmanagementverfahren mit Siegel der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen BAGFA und ist spezialisiert in 8 Fachbereichen um das ehrenamtliche Tun für die Gesellschaft, im Gemeinwesen und in der Entwicklung atypischer Netzwerke. Sie hat die Aufgabe in Kooperation mit Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen als eine professionell arbeitende Koordinierungsstelle für Ehrenamtliche zu dienen. Sie bündelt diverse gesellschaftliche Interessen für eine Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit. Durch die Einrichtung einer Koordinierungsstelle haben die Kooperationspartner soziale Kompetenz und Engagement bei der Gewinnung, Betreuung und Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezeigt. Die Agentur bringt junge Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig engagieren wollen, zusammen mit nachfragenden Organisationen, Einrichtungen, Projekten und Personen. Somit trägt sie zur Förderung und Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen bei. Über diese Vermittlungstätigkeit hinaus bietet sie als eine Koordinierungsstelle weitere Servicedienstleistungen in Beratung, Management und Organisation sowie Öffentlichkeitsarbeit, entlastet Organisationen und Hauptamtliche ohne sie zu ersetzen und fördert neue Projekte. Die Freiwilligenagentur wird durch die Breite der Aufgaben den Anforderungen an das „Neue Ehrenamt“ gerecht.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Remlingen und Schöppenstedt Regina Bollmeier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baddeckenstedt; Frau Birgit Simons
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfenbütteler Schaufenster Herr Hanke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Zeitung Steffanie Memmert
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Awo Ortsverein Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturschmiede Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Baddeckenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Innerstetal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vielfalt Innerste gemeinnützige Nächstenhilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SSV Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Schöppenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenredaktion Landkreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel Herr Ziebarth
Typ
Stadtteil
Galerie
logo presse
fullsizeoutput 183f
49bb362e c9e1 42b7 97f3 3cd245c4ab25
6dae9041 8a82 4c42 b313 f4dd1f94bb9b
5a41c34d 44fb 473b 80b5 7452b48d1b4e
demgame11
img 3608
4bb40a37 3f53 4cff b94a 76eb503370f0
Zustimmung Veröffentlichung
On

buddY: Bildung. Gemeinsam. Gestalten.

Ansprechpartner
Marika Südbeck
Funktion Leitung Marketing und Engagementpartnerschaften
Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen. Erfolgreiche Wege für mehr Bildungschancen
Projektbeschreibung
Education Y plant ein Bildungsprojekt in der Stadt Braunschweig, welches über schulprogrammatische Arbeit gezielt chancengerechte Zugänge für Kinder schaffen will. Das Programm wird in Kooperation mit dem kommunalen Handlungskonzept "Braunschweig für alle Kinder" durchgeführt und soll die Folgen von Kinderarmut lindern. Aufbauend auf ein erfolgreich durchgeführtes Pilotprojekt in den Jahren 2016 - 2019 sollen hiermit nachhaltige Netzwerkstrukturen gestärkt und weiterentwickelt werden sowie weitere Schulen erreicht werden. Tbc.
Ausgangslage
Bildung ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. In Studien nachgewiesen und unbestritten gibt es jedoch einen direkten Zusammenhang zwischen dem Aufwachsen in Armut und Bildungschancen, das deutsche Bildungssystem verstetigt und verstärkt Ungleichheit. Gleichzeitig gewinnt der Bildungsabschluss als Armutsfaktor an Relevanz. Um soziale Armut und soziale Exklusion zu lindern, sind wirksame Interventionen entscheidend. Schwierigen sozioökonomischen Lebensumständen und deren Auswirkungen auf das Sozialempfinden und das psychische, gesundheitliche und emotionale Befinden von Kindern und Jugendlichen muss Resilienz, Bewältigungskompetenz und Selbstwertstärkung entgegengesetzt werden, damit diese Kinder dem Leben mit seinen Herausforderungen und seiner Komplexität gewachsen sind und in der Lage sind, im Sinne eines guten gesellschaftlichen Miteinanders mit anderen zu leben, zu handeln und Verantwortung für sich und andere zu tragen. Dies kann mit einer rein auf Wissensvermittlung fokussierten Lernkultur nicht erreicht werden, sondern setzt einen Lernbegriff des 21. Jahrhunderts voraus, der auch von sozialer und emotionaler Kompetenzförderung geprägt ist. Statt einem reinen Lernraum braucht es einen Lern- und Lebensraum, der die Förderung der ganzen Persönlichkeit mit gleichermaßen kognitiven Fähigkeiten und sozial-emotionalen Handlungskompetenzen vorsieht. Von einer solchen Schulentwicklung profitieren alle Schüler*innen, von Armut betroffene Schüler*innen aber in besonderem Maße.

Bessere Schulintegration und Beratung junger Roma und Roma-Frauen

Ansprechpartner
Sandra Goerend
Förderung von Bildung junger Roma, Integration, Beratung von Roma-Frauen und -Jugendlichen
Projektbeschreibung
Das Projekt basiert auf zwei wesentlichen Elementen: • Förderung von Bildung und damit Integration von Roma-Jugendlichen • Beratung und Unterstützung von Roma-Frauen und -Jugendlichen Aufgrund der strukturellen Diskriminierung, massiver Chancenungleichheit aber auch Mobbing (unterschiedlicher Arten) entwickeln Roma-Kinder häufiger auffälliges Verhalten. Im Jugendalter äußert es sich oft in Schulverweigerung. Es Bedarf hier neuer Ansätze, die die Jugendlichen dabei unterstützen, wieder zur Schule zu gehen, um damit ihre Zukunftschancen und ihre Integration in die Gesellschaft zu verbessern. Lehrkräfte sind häufig überfordert, da sie nicht verstehen, warum sich die Jugendlichen in dieser Art verhalten und was sie dagegen tun können. Auch sie benötigen Unterstützung, wie wir oft erfahren. Um diesem Bedarf zu begegnen, möchten wir für die Göttinger Schulen, in denen viele Roma-Jugendlichen beschult werden, Workshops anbieten. Die Workshops richten sich dabei nicht nur an junge Menschen der Minderheit, sondern an alle Jugendlichen, um Kontakt und Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu fördern und nicht vereinzelte Jugendliche als "Problemverursacher" zusätzlich zu stigmatisieren. Die Workshops basieren auf den gebündelten Kompetenzen der involvierten Teamer_innen. Wir arbeiten zum einen mit theaterpädagogischen Elementen, die sich mit Identität befassen, die Konzentration und die Aufmerksamkeit der jungen Menschen fördern sollen. Zum anderen benutzen wir Methoden aus der Antidiskriminierungsarbeit. Auch diese arbeiten mit Identität und befassen sich damit, wie Herkunft die Chancen im Leben strukturiert. Das zweite Element des Vorhabens ist der Ausbau unserer Antidiskriminierungsstelle. Wir werden häufig von Personen kontaktiert, die Beratung und Unterstützung benötigen, da sie im Umgang mit Behörden oder im Alltag Diskriminierung erfahren. Es gibt einen hohen Bedarf, jedoch wenige Anlaufstellen. Anknüpfend an die oben geschilderten Problemlagen junger Roma möchten wir die Beratungsstelle mit Fokus auf Frauen und Jugendliche erweitern. Roma trauen sich häufig nicht, zu etablierten Institutionen oder Beratungsstellen zu gehen, da sie häufig Ablehnung erleben. Wir sind lokal gut vernetzt und wissen, an wen wir Menschen ggf. weitervermitteln können, wenn es z.B. um die Unterstützung bei der Ausbildungssuche geht. Besonders Frauen sollen bei unserer Beratungsstelle einen geschützten und vertraulichen Raum finden, um ihre Probleme zu klären.
Ausgangslage
In Göttingen leben ca. 600 Roma. Viele von ihnen sind als Bürgerkriegsflüchtlinge aus den Gebieten des ehemaligen Jugoslawiens nach Deutschland gelangt. Anders als die deutschen Sinti und Roma, sind sie nicht als nationale Minderheit anerkannt. Viele von ihnen leben nach wie vor in aufenthaltsrechtlich prekärem Status. Die Biografien dieser Generation sind von Kriegs- und Traumatisierungserfahrungen in den Herkunftsländern geprägt, während ihre Kinder und Enkel zum großen Teil in Göttingen geboren und aufgewachsen sind. Es gab nie angemessene Bemühungen des Staates, Roma bei der gesellschaftlichen Integration zu unterstützen und damit eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Im Gegenteil: Diskriminierung prägt in vielen Bereichen den Lebens den Alltag dieser Menschen: Sei es im Bereich der Bildung und auf der Suche nach Wohnung oder Arbeit, durch Behörden oder in der Nachbarschaft. Aufgrund der weitreichenden Konsequenzen erachten wir die Benachteiligungen im Bildungssystem als besonders gravierend. Diese Form struktureller Diskriminierung äußert sich z.B. darin, dass Roma-Kinder überdurchschnittlich häufig auf Haupt- und Förderschulen geschickt werden. Ihre Zukunftschancen sind damit von vorneherein schlechter als die anderer Kinder. Dass viele von ihnen zu Schulverweigerern werden, ist die Konsequenz. Wir wurden daher von einer Göttinger Schule angefragt, sie bei der Integration dieser Jugendlicher zu unterstützen. Roma-Frauen sind zudem als Frauen noch von erheblich komplexeren Diskriminierungen betroffen und benötigen eine eine vertrauliche, qualifizierte und sensibilisierte Beratung für ihre Problemstellungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen gesamt
Einwohnerzahl
134824
Quelle / Anmerkungen
in 2017 laut http://www.goesis.goettingen.de/pdf/Faltblatt.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Zielgruppen wohnen zwar weitgehend in Göttingen Grone und Göttingen Weststadt. Die Schulen befinden sich jedoch in anderen Stadtteilen. Die angegangenen Zielsetzungen des Projekts sind zudem sozialer Natur und für das gesamte Stadtgebiet relevant. Sie dienen dazu, die Zukunftsperspektiven und die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen zu verbessern. Wir würden die Fokussierung auf die o.g. Stadtteile zudem als weitere Stigmatisierung von Roma begreifen.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt soll die schullische Situation verbessern, indem es die Jugendlichen bei der Integration unterstützt und damit die Lehrkräfte entlastet. Eine Verbesserung der Bildungssituation führt unserer Erfahrung nach am nachhaltigsten zu Integration und damit einer Verbesserung des sozialen Klimas.
Qualitätskriterien
Beschreibung
das schulische Zusammenleben besser funktioniert und sich die Fehltage/ -stunden der Jugendlichen reduziert haben.
Beschreibung
es weitere Zusammenarbeit zwischen uns und den Partnern geben wird und mehr Zufriedenheit bei den beteiligten besteht.
Vorhandene Strukturen
Das Roma Center hat eine etablierte Beratungsstelle, die regelmäßig von Roma als auch von Unterstützer_innen, Mitarbeiter_innen von Institutionen und anderen Organisationen frequentiert wird. Zudem sind wir gut vernetzt und können auf diese vorhandenen Strukturen aufbauen. Die Arbeit, die wir derzeit nebenbei machen müssen, wie etwa Jugendliche bei der Ausbildungssuche unterstützen, soll in unsere regelmäßige Arbeit aufgenommen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Berufsbildene Schule III, weitere Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Boat People Projekt, Luise Rist
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Träger der Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenberatungsstellen
Typ
Stadtteil
Galerie
11n11 768x512
ws okt2017 thatslife
ws okt2017 gruppe kopie
dsc 0023 opia
Zustimmung Veröffentlichung
On

Selbstorganisierter Nachbarschaftsgarten zur Förderung von Integration, Toleranz und Teilhabe

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Gemeinsame Gartengestaltung schafft interkulturelle und -generationsübergreifende Begegnungsräume, die die soziale Integration, Teilhabe und Wohnortqualität verbessert und zum Empowerment und zur Demokratieentwicklung beiträgt.
Projektbeschreibung
Das Projekt möchte einen gemeinschaftlich von Anwohner*innen organisierten und bewirtschafteten Nachbarschaftsgarten im Stadtgebiet „Weißer Turm“ (ATU) der Hansestadt Lüneburg als Möglichkeit und Ort der interkulturellen und generationsübergreifenden gesellschaftlichen Mitgestaltung und Begegnung aufbauen. Es ergänzt im Rahmen des Programms der sozialen Stadt begonnene bauliche Sanierungs- und Quartiersentwicklungsaktivitäten um interaktive Sozialangebote, um zur Bewältigung von Anonymität, Konflikten zwischen Gruppen mit unterschiedlicher Migrationserfahrung, fehlender Aufenthaltsqualitäten im Außenbereich(insbesondere für Jugendliche und Kinder) – den zentralen Herausforderungen des Quartiers -, beizutragen. Gartenplanung, -verwirklichung und –verwaltung bietet vielfältige Möglichkeiten für gemeinschaftsorientiertes Handeln, bei dem tolerantes Miteinander sowie eine demokratische Mitgestaltungskultur niederschwellig praktiziert und die Folgen eigenen Engagements unmittelbar erlebt werden können. Durch die extern moderierten und mit gezielten Fortbildungsworkshops zu Themen wie Projektmanagement, Event-Konzeption, interkulturelle Kooperation, Öffentlichkeitsarbeit, Produkteherstellung und –vertrieb unterstützten selbstorganisierten Phasen der Planung, des Aufbaus und der Konkretisierung des Gartens können darüber hinaus individuelle Kompetenzen erworben und Selbstwirksamkeit im interkulturellen und generationsübergreifenden Miteinander erfahren werden (Empowerment). Dies fördert nicht nur die Lust auf Mitmachen, Integration, Teilhabe und ggs. Toleranz, sondern kann auch anderweitig (z.B. beruflich) dienlich sein. Zielgruppe sind in erster Linie die Bewohner*innen des Stadtgebiets ATU sowohl in der Rolle als für den Aufbau zu Aktiviernde als auch als potentiell den Garten Nutzende. Der Garten und die dort stattfindenden Aktionen richten sich jedoch an alle Stadtteilbewohner*innen und interessierte Bürger*innen Lüneburgs. Das Projekt bietet ein großes Potenzial an Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Akteuren mit GWA Bezug im Quartier. Dies wird von Beginn an genutzt. Das Arbeiten an dem beteiligungs-, gestaltungs- und gemeinwohlorientierten Gartenprojekt verändert sowohl das soziale Miteinander als auch die Wohnortqualität. Es hilft bei der Identifikation mit dem Quartier, das eine spürbare Aufwertung erfährt und fördert die demokratische Auseinandersetzungskultur jenseits rein sprachlichen Austauschs.
Ausgangslage
„Am Weißen Turm“ ist ein zentral gelegenes Lüneburger Wohnquartier des Stadtteils Mittelfeld. Die Wohngebäude aus den 1970er Jahren sind in einem schlechten Zustand, ebenso wie das Außengelände - sicherlich ein Grund für die starke Wohnfluktuation. Seit 2015 ist es als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Seit Ende 2016 gibt es eine Quartiersmanagerin (50%), die zwischen Bewohner*innen und Verwaltung bzgl. der Sanierungsmaßnahmen vermittelt und Vernetzungen anstößt. Unter den rund 1.100 Menschen gibt es vergleichsweise viele Leistungsempfänger*innen nach dem SGB II (22,06 %) und auffallend viele Kinder und Jugendliche (23%). Knapp 40% der Bewohner*innen haben Migrationserfahrung. Der Bedarf an Nachmittags- und Ferienbetreuung ist hoch und kann mit den vorhandenen Institutionen nicht abgedeckt werden. Zudem fehlen altersgemäßen Betätigungs- und Begegnungsräume. Im Quartier herrscht eine große Anonymität und Abschottungstendenz, die viel Konfliktpotenzial in sich trägt: Deutsche grenzen sich gegen Geflüchtete ab, frühere Migrant*innen-Generationen gegenüber den Neuzugezogenen aus Syrien, Senior*innen kommen nicht mit Kindern in Kontakt etc. Ein Gartenprojekt könnte ein guter Mittler sein, nicht zuletzt weil das Gärtnern niederschwellige und grenzüberschreitend Interaktionen eröffnet und einen qualitativen Mehrwert im Quartier schafft. Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, wird ein "Urban Gardening" Bereich vorgeschlagen, den auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen. Durch die prozessbegleitenden Fortbildungsangebote werden individuell Kompetenzen erworben, die u.a. auch Demokratieentwicklung befördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Mittelfeld "Am Weißen Turm"
Beschreibung
Das Stadtgebiet"Am Weißen Turm" ATU liegt zentrumsnah in der nordöstlichen Ausbuchtung des Stadtteils Mittelfeld zwischen den Stadtteilen Weststadt, Altstadt und Rotes Feld. Das Stadtzentrum ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Es ist insgresamt 8,6 ha groß und gliedert sich in zwei strukturell unterschiedliche Teile, wobei den Kern eine Wohnanlage (ca. 7 ha) aus den 1970 er 1980er Jahren mit ca. 600 Wohnungen ausmacht. Um dieses Kerngebiet geht es im vorliegenden Antrag. Die Abgrenzung verläuft entlang der Straßen Hinter der Saline im Osten, Soltauer Straße und Bögelstraße im Süden, am Weißen Turm im Westen und am Bargenturm im Norden. Der nordöstliche Teil ist im Norden durch die Grundstücksgrenze der anliegenden Parkplätze und im Osten und Süden durch die in das Gebiet eingeschlossene Sülfmeisterstraße abgegrent. Die unmittelbare Umgebung ist geprägt durch eine Seniorenwohnanlage, Parkplätze und Sportplätze im Norden, das Familienzentrum , einen Versicherungsgebäudekomplex sowie weitere Gewerbeflächen im Westen, das Klinikum, ein Wohngebiet und eine Hotelanlage im Süden, vier Zeilen mit Studentenwohnungen, das Postgelände und Parkplätze im Osten. Der angrenzende Lambertiplatz im Nordosten bildet den Übergang zur Altstadt.
Einwohnerzahl
1100
Quelle / Anmerkungen
Quartiersmanagerin
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Freiflächenkonzept, das die Stadt als eine der ersten Maßnahmen im Sanierungsgebiet beauftragt hat, gibt es den Vorschlag für einen "Urban Gardening" Bereich, den sowohl Stadtrat als auch die Besitzer*innen des Grundstücks unterstützen. Das Gebiet ist seit 2015 Sanierungsgebiet, hat inzwischen eine Quartiersmanagerin (50%), die jedoch v.a. für die Vermittlung der baulichen Sanierungsmaßnahmenan die Bewohner*innen und daran anknüpfende soziale Interkationen zuständig ist, und als Ansprechpartnerin für die gesamten dort angestoßenen Veränderungen fungiert. Die Stadt hat für das Sanierungsgebiet ein Freiraumplanungskonzept in Auftrag gegeben und bereits positiv verabschiedet. Dort ist ein Bereich für Gartenentwicklung vorgesehen, was sowohl vonm Stadtrat als auch den Besitzer*innen des Grundstücks begrüßt und unterstützt wird. Die Stadt kann die im Rahmen eines Gartenaufbaus erforderlichen und anfallenden baulichen Kosten übernehmen und über die Quartiersmanagerin langfristige Unterstützung einbringen als (Ansprechpartnerin, Werbung, Vernetzung, Initiierung von Aktivitäten über den Verfügungsfonds). Aufgrund der geringen Budgetierung der Stelle besteht jedoch seitens der Stadt keinerlei Möglichkeit, Kapazitäten für die Initiierung und Begleitung des sozialen Prozesses eines Nachbarschaftsgarten aufzubringen. Einesolche Prozessbegleitiung ist jedoch erforderlich für das Gelingen - insbesondere in der Aufbau- und Umsetzungsphase. Die im Projekt angelegten Fortbildungsangebote im und mit dem Prozess der Gartenentstehung sind ein innovativer Ansatz zur Verstetigung und selbständigen Weiterführung des Nachbarschaftsgartens, die ohne gezielte Förderung nicht durchgeführt werden können.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Quelle: Stadt Lüneburg, Bericht zur Sozialen Stadt; Die Zahlen beziehen sich auf Kinder und Jugendliche; Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren liegen bei auffallend hohen 12%
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Aussage der Quartiersmanagerin gibt es eine stattliche Anzahl an schon lange hier lebenden älteren Bewohner*innen ohne Zahlenangaben.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Quelle: Dokument der Stadt Lüneburg zur Sozialen Stadt; die Zahlen beziehen sich auf Leistungsempf#änger*innen nach SGB II
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle, wie oben;
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf das Gestaltungspotenzial von Gemeinschaftsaktivitäten, auf die Wirksamkeit von kooperativem Handeln und selbstorganisiertem Arbeiten an einem gemeinsamen Ziel. Es geht stark darum, diese Selbstorganisation und -bestimmung bewohner*innen-zentriert zu stärken bzw. an die vorhandenen Ressourcen anzuknüpfen, d.h. existierende Kooperationsstrukturen und Akteure, die sich bereits engagieren, nutzen bzw. von hnen profitieren und sie weeter auszubauen. Der Aufbau eines Nachbarschaftsgartens ermöglicht viele der Qualitäten von GWA durch den Prozess an sich, der allerdings eine moderierende und strukturierende, z.T. auch intervenierende Begleitung braucht. Durch das aktive Miteinander auf ein konkretes Ziel hin, die Teilhabe von auch rhetorisch oder allgemein sprachlich vergleichsweise schlecht ausgestatteten Mitürger*innen, durch die Sichtbarkeit des eigenen Engagements bietet ein Gartenprojekt eine Vielfalt an Lernfeldern und Auseinandersetzungsräumen, die wichtig sind für die gemeinwohlorientierte Entwicklung von Quartieren. Insbesondere auch Kinder und Jugendliche, die in dem Gebiet ATU hier bzgl. der Attraktivität von Außenflächen weitgehend benachteiligt sind, können darüber gut erreicht und für Aktionen motiviert werden. Die begleitenden Fortbildungsangebote ergänzen darüber hinaus das praktische Einüben von Toleranz, und fördern generations- und kulturübergreifendes Handeln und Denken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen unterschiedlicher Zielgruppen (Frauen, Menschen mit Migrationserfahrung, Jugendliche, Kinder, Senior*innen) aktiv das Projekt vorantreiben, sichtbar im Team dabei sind.
Beschreibung
aus den Ideenwerkstätten konkrete Arbeitsschritte und Aufgabenverteilungen werden, die selbständig abgearbeitet und deren Einhaltung von den Bewohner*innen kontrolliert und eingefordert wird.
Beschreibung
Kontakte zu existierenden Netzwerkpartner*innen bestehen und einzelne Kooperationsprojekte angestoßen sind
Beschreibung
die Planungsphase abgeschlossen, mit der Umsetzung in Gruppen begonnen wurde und der Garten wachst und gedeiht, und sich Bewohner*innen (15 plus) dort aktiv engagieren, zusammen Aktionen initiieren und gemeinschaftlich arbeiten
Beschreibung
der Nachbarhscaft als intergultureller und generationsübergreifender Begegnungsraum steht, genutzt und bewirtschaftet wird.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtgebiet ATU gibt es eine Grundschule (Heiligengeistschule), die auch ein Ferienprogramm anbietet. Die ÜMI Am Weißen Turm betreut Kinder der Heiligengeistschule, von denen viele hier im Quartier leben. Die ÜMI war bereits aktiv in die Antragstellung für Hochbeete involviert. Diese sollen als Treffpunkt und Begegnungsmöglichkeit für die Bewohner*innen dienen. Die Gemeinwesenarbeit wird im Quartier außerdem geleistet vom Eins A Treff, einer Einrichtung der Matthäus Gemeinde. Sie bieten Nachmittags Programm für Kinder und Jugendliche, aber auch ein monatliches Frauenfrühstück, am Wochenende Familiengottesdienste. Seit Neuestem findet hier auch ein Seniorennachmittag statt. Auch das SalinO Stadtteilhaus macht Angebote für die Menschen im Quartier und ist als Anlaufstelle für die Bewohner*innen ein fester Bestandteil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagerin: Frau Nadine Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mosaique - Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Heiligengeistschule, VHS Region Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gartenbaubetriebe: Wrede, Hagebaumarkt, WIR Garten, Interkultureller Garten Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeszeitung Lüneburg, Lünepost, Radio ZuSa,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus SalinO, Eins A Treff (Einrichtung der Matthäus Gemeinde)
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

ONE WORLD Ostheide e.V. / Stätte des interkulturellen Dialoges und Integration auf Augenhöhe

Ansprechpartner
Jens Thomsen
Funktion 1. Vorsitzender
Kulturzentrum, das Menschen mit Migrationshintergrund Forum, betriebliche Integrationsmöglichkeiten und Ausbildungsperspektiven gibt sowie interkulturellen Dialog und Verbreiterung des kulturellen Angebotes im ländlichen Gemeinwesen fördert. Eröffnet 2018
Projektbeschreibung
Viele Mitglieder unseres 2017 gegründeten Vereins sind seit 6 Jahren in der Geflüchteten-Arbeit tätig - z.B. in den Samtgemeinden Ostheide (kirchliche Arbeit) und Ilmenau (im Rahmen der mit dem Hans Herrmann Stelljes-Preis ausgezeichneten Initiative "Benefiz Musikmeile Barnstedt"). In dieser Zeit entstanden erste Netzwerkansätze. Einzelne Kontakte in das einheimischen Gemeinwesen konnten z.B. im Rahmen von Sportvereinen, Gemeinde oder punktuellen Veranstaltungen hergestellt werde. Jedoch konnte keine nachhaltige Konstanz auf Basis dieser Kontakte erwachsen. So entstand die Vision, ein Zentrum für kontinuierlichen Austausch und Zusammenwachsen der Kulturen zu schaffen. Hierfür wurde der gemeinnützige Verein ONE WORLD Ostheide e.V. (www.1w-lg.net) mit dem Ziel gegründet, im über Jahre leerstehenden Gasthaus Reinstorf diese Form kulturübergreifender Gemeinwesen-Arbeit zu bündeln und darüber hinaus die Vernetzungen zu Vereinen und Institutionen der Region zu vertiefen. Menschen mit Migrationshintergrund sollen Kontakte zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen eröffnet werden, gleichzeitig die Möglichkeit zur eigenen kulturellen Präsentation von Musik, Kunst, Film, Literatur, Mode, Küche. Damit ist ONE WORLD die einzige Institution dieser Art im Landkreis. Geplant ist weiter die Einrichtung von Praktikums-, Arbeits- und Ausbildungsstellen für Gastro und Event - zur Zeit sind Migranten ehrenamtlich aktiv im Kulturzentrum eingebunden. Seit am 4.3.2018 das Haus eröffnet wurde, sind Künstler*innen z.B. aus Syrien, Irak, Iran, Senegal, Ghana, Südafrika und 12 weiteren Ländern aufgetreten. Mit durchschnittlich 3 Veranstaltungen pro Woche bereichert ONE WORLD schon jetzt das soziale Leben im Gemeinwesen des Landkreises und erzeugt über die Gemeinde hinaus einen Abstrahleffekt als Beispiel solidarischen Miteinanders. Um den Inhalten weitere Resonaz zu verschaffen, sind Multimedia-Dokumentationen vorgesehen für Online-, Schulmaterial-, Kino- und TV-Verwendung. Kurz: Wir wollen in der Region Ansprechpartner, Koordinator, Forum und Bühne für alle in der ländlichen Region sein, die das Zusammenleben und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Kulturen suchen und fördern wollen. Um dieses Ziel effizienter zu gestalten, breiter zu publizieren und zu verankern reichen die bisher rein ehrenamtlichen Strukturen nicht aus. Es bedarf einer Organisations-Struktur mit gesamt 2 festen Planstellen und technischer Optimierungen, um deren Förderung wir uns bewerben.
Ausgangslage
Aus der täglichen Betreuungsarbeit haben sich aus Sicht der ehrenamtlich über nunmehr 6 Jahre in der Geflüchteten-Arbeit tätigen Vereinsmitglieder folgende Problemfelder mit höchster Priorität für die Geflüchteten herausgestellt: - keine Möglichkeiten, während der langwierigen Anerkennungs-Prozedur sinnvoller und gesellschaftlicher anerkannter Betätigung nachzugehen - geringe Möglichkeiten die eigene Kultur darzustellen, bzw. sie in Dialog mit der Kultur des Gastlandes treten zu lassen - weitestgehender Ausschluss von gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten - besonders verstärkt durch schwierige Mobilitätsanbindung im ländlichen Raum - hohe sprachliche und auf die Vorausbildung bezogene Zugangsschwellen zu Arbeitsmöglichkeiten Folge: - gesellschaftliche Isolation und Vereinsamung - zuzüglich Flucht-Traumatisierung verstärkte Entwicklung depressiver Neigungen bzw. Erkrankungen - bedingt hierdurch hohe Gefährdung durch Alkohol- und Drogenabhängigkeit - Abrutschen in kriminelle Aktivitäten Deshalb wurde der Verein gegründet, um einen Ort zu schaffen, an dem nachhaltig gesellschaftliche, kulturelle und perspektivisch Ausbildungs-Integration möglich wird. Es gibt im Landkreis kein vergleichbares integriertes Zentrum. Die in der Kurzbeschreibung skizzierten Projekte sollen die Arbeit im zweiten Jahr vertiefen mit effizienteren und professionellen Strukturen versehen. Dies wird jedoch ohne mehr Zeitaufwand, somit Schaffung von in Summe 2 Stellen (Schnittstelle zu bestehenden Gemeinwesen-Strukturen, Kümmerer, Konzeption und Koordination interkultureller Veranstaltungen, technischer Aufrüstung und Intensivierung der Kommunikation) nicht möglich sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lankreis Lüneburg mit Abstrahleffekt auf die Stadt Lüneburg und umliegende Landkreise
Beschreibung
Bisherige punktuelle Besucherbefragungen, die aktuelle Mitgliederstruktur und die Struktur der Newsletter-Abonnenten lassen den Schluß zu, dass bisher Besucher Teilnehmer aus dem Raum östlich von Lüneburg erreicht wurden. Gleiches gilt für Migranten, die wir bisher einbinden konnten.
Einwohnerzahl
180000
Quelle / Anmerkungen
www.landkreis-lueneburg.de / beim derzeitigen Projektstand gehen wir davon aus, dass die Samtgemeinde Ostheide, Bleckede, Dahlenburg, Samtgemeinde Ilmenau und Teile Lüneburgs zum Einzugsgebiet gehören. Ziel ist eine Erschließung der gesamten Region
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ONE WORLD ist durch seine interkulturelle Programmausrichtung und deren angestrebte weitere Vertiefung wesentlich auf die Verbesserung immaterieller Bedingungen ausgerichtet. Die bezieht sich sowohl auf die Qualität sozialer Bezie­hungen zwischen Einheimischen und Zugezogenen als auch auf die Beziehungen der angestammten Wohnbevölkerung. Niederschlag findet dies zum Beispiel in der Nutzung der Räume durch Landfrauen, Wirschaftskreis, Kulturgruppen wie Senioren-Kabarett, Linedance-Gruppen und durch sich neu bildenden Initiativen wie Literatur-Café oder Ferien-Jugendprogramme. Kurz: mit Wiederöffung des Hauses durch den ONE WORLD e.V. ist ein sozialer Treffpunkt entstanden der unter dem traditionellen Konzept Dorf-Gasthof nicht mehr möglich gewesen wäre, was auch der jahrelange Leerstand dokumentiert. Bemerkenswert ist hierbei, dass nach anfänglicher Zurückhaltung immer mehr Menschen aus der Region mit Anregungen und eigenen Projekten das Haus nutzen (Tanzgruppen, Vortragsveranstaltungen, Netzwerkveranstaltungen regionaler Vereine etc.). Und das Haus bietet - dem Ursprungsansatz folgend - Einheimischen wie Zugezogenen gesellschaftlich wertvolle Interaktionsmöglichkeiten und Geflüchteten Ausbildungs- und somit existenzsichernde Perspektiven.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Top-Ziel ist Integration auf Augenhöhe, seriöser Dialog über gesellschaftliches Miteinander. Wenn Einheimische wie Zugezogen analog und digital messbar steigendes Interesse an Kulturveranstaltungen der anderen zeigen, sind wir auf dem richtigen Weg.
Beschreibung
Wenn die Bewohner proaktiv mit Vorschlägen und Aktivitäten das Programm des Zentrums gestalten
Beschreibung
Siehe 1.
Beschreibung
Erste Kooperationen mit dem Wirtschaftskreis, der Kirchengemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr halfen beim Aufbau des Zentrums. Erfolg wird messbar, wenn diese Kooperationen nutzen, um Geflüchteten Praktika, Ausbildung, Arbei zu verschaffen.
Beschreibung
siehe 3.
Beschreibung
Ziel ist es mehrfach im Jahr Feste / inhaltliche Veranstaltungen zu schaffen, die für alle Gruppen Relevanz bekommen. Beispiel kurdisches Neujahrsfest oder Geschichte der Flucht durch die Zeiten und aus unterschiedlichen Perspektiven.
Beschreibung
Das stetig steigende Interesse (gemessen an Besucherzahlen und Online-Reichweite) an dem solidarischen Kern des Eine-Welt-Gedankens ist das Erfolgskriterium. Ziel ist es mit einem kontinuierlich bedienten Kanal, die Resonanz weiter zu steigern.
Beschreibung
Infrastrukturell messen wir den Erfolg an der Akzeptanz des Hauses als gesellschaftlicher Treffpunkt.
Vorhandene Strukturen
Der Verein ONE WORLD Ostheide e.V. hat mittlerweile über hundert Mitglieder. Hierbei sind rund 70% Fördermitglieder und ca. 30% in unterschiedlicher Form und Intensität strukturell involviert: Vorstand : Vorsitz Marketing-Director i.R. mit Ausbildereignung : zuständig für Programmplanung Musik, Film, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen, Ausbildung im Eventbereich stellv. Vorsitzende Schauspielerin und Sprachtrainerin: zuständig für Programmplanung Konzeptionierung Theater, Literatur, Ausstellungen stellv. Vorstand Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Kirchenvorstand zuständig für regionalen Kooperationen und Finanzen. Küchen-Team: Supervising durch eine Hauswirtschaftsmeisterin und Berufsschul-Lehrerin, perspektivische Leitung durch eine ehemalige Inhaberin eines Catering-Services, 7 wechselde ehrenamtliche Mitarbeiter, 4 davon aus dem Kreis der Geflüchteten Team Service: 7 wechselnde ehrenamtliche Mitarbeiter, 3 davon aus dem Kreis der Geflüchteten Team Eventtechnik: 5 ehrenamtliche Mitarbeiter, hiervon 1 professioneller Event-Techniker, 1 Musiklehrer, 1 TV-Techniker aus Burundi, 1 Elektronik-Fachmann aus dem Iran, 1 Musiker aus Kuba Team Ausbildung: 4 ehrenamtliche Mitarbeiter - ein Studiendirektor i.R., 1 Schulleiter i.R., ein ehemaliger Leiter einer Erwachsenenbildungsstätte, 1 Marketing-Direktor i.R. Team Kommunikation: 7 ehrenamtliche Mitarbeiter (1 IT-Verantworliche i.R. für Online-Kommunikation, 1 Market.-Dir. i.R.) 2 aus dem Kreis der Geflüchteten
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Reinstorf, Samtgemeinde Ostheide, Landkreis Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vakuum e.V. Bad Bevensen, LAG Rock Hannover, filmpalast Lüneburg, div. Kulturzentren im Rahmen der LAGS Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüneburg - Bildungs- und Integrationsbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
mosaique, Haus der Kulturen, Lüneburg, Dörferbus e.V. Ostheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenvereinigung Landkreis Lüneburg, FFW Reinstorf, Kulturscheune Reinstorf, TuS Neetze, Linedance Bleckede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Reinstorf, deutsch iranische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Lüneburg, Wirtschaftskreis Ostheide e.V., Heide Hotel Reinstorf, Contigo Fairtrade, Lüneburg, Biohof Koch, Heiderinder,Protones Veranstaltungstechnik Lüneburg, GVK Werbeagentur Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR, DLF Kultur, FFN, Landeszeitung Lüneburg, Radio Zusa Lüneburg, Quadrat-Magazin Lüneburg, Zero Magazin Wendland, Stadlichter Lüneburg, Lüneinfo
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Buchläden Lüneburg, Neetze, Scharnebeck, Bleckede, Häcklingen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integration ausländische Mitarbeiter in den Arbeitsalltag

Ansprechpartner
Ursula Fallapp
Funktion Tourismus
Integration in das Leben der Region, Konfliktlösung , Minimierung kultureller Unterschiede, Abwanderung und Alterung, kleinstädtische und ländliche Kommunen, Miteinander, Qualifizierung und Einbindung von Zugewanderten
Projektbeschreibung
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing " betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben folgendes Projekt konzipiert: • Rechtzeitig zum Jahresende soll das neue „Ferienmagazin WENDLAND.ELBE“ aufgelegt werden. Mit allen Vermietern wird dieses durch zuvor qualifizierte Mitarbeiter, zugewanderte Mitbürger erarbeitet und anschließend den Entscheidungsgremien vorgestellt. • Der Flyer „Radfahren in der Urlaubsregion WENDLAND.ELBE“ soll pünktlich zur Grünen Woche 2020 gedruckt werden. Ziel des Flyers ist es, das radtouristische Angebot der Region WENDLAND.ELBE abzubilden. Hierbei wurde eine Beschränkung auf die zwölf Thementouren aus dem Besucherlenkungskonzept festgelegt. Darüber hinaus stellt der Kartenentwurf die Vier-Länder-Grenztour des Grünen Bandes vor, die eine Verbindung zu den einzelnen Themen und Touren schafft. Auch dieser Flyer soll mit qualifizierten und eingebundenen zugewanderten Mitbürgern erarbeitet werden. Diese Mitbürger lernen so Land und Leute kennen und fühlen sich integriert. • Das neue „Elbe-Radweg-Handbuch“ soll aufgelegt und ausgeliefert werden. Auch hier soll für die Vermieter durch qualifizierte Mitarbeiter das Exemplar erarbeitet und vorgestellt werden. • Des Weiteren sollen die "neuen Kollegen" in der Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) an einem Flyer Region „Reiten in der WENDLAND.ELBE“ arbeiten. Der Marketingverein wird mit heimischen Betrieben der WENDLAND.ELBE-Region auf Messen präsent sein. Der Flyer soll zu diesen Messen fertig sein. • Des Weiteren sind Messebesuche geplant. Die zugewanderten Mitbürger und "neuen Kollegen" werden mit integriert und sollen diese Messebesuche ebenfalls miterleben. So werden sie an andere Städte und Regionen herangeführt. Hier ist zunächst auch eine qualifizierte Ausbildung erforderlich. • Zu drei verschiedenen Zeiten im Jahr werden die "neuen Kollegen" im Mercado in Hamburg/Altona zu Gast sein und dort mit besonderen Schwerpunktthemen ebenfalls Werbung für die Region machen. • Ein wichtiges Marketinginstrument ist das Internet. Eine neue Seite soll erstellt werden. Das Internet, das Medium der Zukunft, hat auch für zugewanderte Mitbürger eine Bedeutung. An einem solchen Auftritt mitarbeiten zu können, ist eine Integration ersten Ranges.
Ausgangslage
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren. Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens. In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen. Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe). Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner. Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren. Die Erfahrungen zeigen, dass diese vorrangig in solche Orte ziehen, in denen sie Nachbarn ihrer eigenen Herkunft finden, die ihre Muttersprache sprechen und bei denen sie sich zuhause fühlen. In Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) gibt es für die zugewanderten Mitbürger solche Wohnquartiere.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe) Ortsteile
Beschreibung
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg befindet sich die Samtgemeinde Elbtalaue, deren Schwerpunktort ist die Stadt Dannenberg (Elbe). Das Projektgebiet umfasst ebenfalls die Stadt Hitzacker (Elbe) und die Ortsteile.
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistischer Einwohnerwert
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
100
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Schätzung
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe)
Beschreibung
Stadt Dannenberg (Elbe) und Ortsteile
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistische Auswertung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren. Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens. In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen. Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe). Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner. Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Zwanzig Teilnehmer haben ihre Tätigkeit gefunden
Vorhandene Strukturen
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V." betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben dieses durchzuführende Projekt konzipiert: In der Kur- und Touristinformation Hitzacker (Elbe) und in der Gästeinformation Dannenberg (Elbe) sind hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalkapazität soll aufgestockt werden. Die neue Struktur wird die Qualifizierung- und Coachingmaßnahmen leisten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Tourismusverein Elbtalaue Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Galerie
dsc00981
dsc00984
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lüttje-up-tour

Ansprechpartner
Gerd Eiting
Funktion Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis Aurich
Gemeinsame Tagesausflüge von Menschen mit niedrigem Einkommen mit und ohne Migrationshintergrund im Ldkrs. Aurich
Projektbeschreibung
Im Landkreis Aurich leben ca. 3.800 MigrantInnen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, vorwiegend aus Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea. Nach Einschätzung des Leiters der Koordinationsstelle "Migration und Teilhabe" des Landkreises Aurich, Herrn Frank Martens, besteht der Schwerpunkt in der Flüchtlingsbetreuung aktuell im Bereich Integration und Teilhabe. Wir von der Flüchtlingshilfe Aurich e.V. möchten hier ansetzen und unsere in 2017 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Lüttje-up-tour“ in 2019 fortführen. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, dass Familien • unterschiedlicher nationaler Herkunft und religiöser Überzeugung sich als Wertegemeinschaft "Familie" begreifen und sich als solche stärken, • in Kontakt treten mit anderen Familien, um Verständnis und Toleranz fürein-ander zu entwickeln und • die Region Ostfriesland als ihre (neue) Heimat kennenlernen Diese drei Ziele möchten wir durch das Anbieten von Tagesausflügen für deutsche und geflüchtete Familien zu unterschiedlichen Ausflugszielen in der Region Ostfries-land erreichen. Bei gemeinsamen Ausflügen können Eltern und Kinder viel Neues entdecken und gemeinsame Erlebnisse sammeln. Sie befinden sich außerhalb der gewohnten häuslichen Umgebung mit festgelegten Rollen und Aufgaben und erleben sich in einer für sie ungewohnten Umgebung mit u.U. ungewohnten Rollen. Hierbei ergeben sich viele Möglichkeiten sich als Familie neu zu entdecken und mit anderen Familien in Kontakt zu treten, z.B. durch gemeinsame Aktivitäten oder durch den Austausch über gemeinsam Erlebtes. Wir von der Flüchtlingshilfe Aurich e.V. möchten in 2019 insgesamt vier Tageausflüge organisieren. Ausflugsziele werden sein: • ein Indoor-Spielpark (z.B. „Sturmfrei“/ Neßmersiel bzw. „Klabautermann“/ Esens) • der Freizeit- und Tierpark Jaderberg • die Seehundaufzuchtstation Norddeich • ein ostfriesisches Nordseeheilbad (voraussichtlich Bensersiel) Diese Ausflugsziele möchten wir mit jeweils zwei Bussen pro Veranstaltung aufsuchen und den Familien die Teilnahme an dem vor Ort angebotenen Aktivitäten mit einem gegenüber dem normalen Eintrittspreis deutlich reduziertem Beitrag ermöglichen (Kinder: kostenloser Eintritt; Erwachsene: reduzierter Eintrittspreis).
Ausgangslage
Zielgruppe sind Familien mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund sowie sozial schwächere Familien mit finanziellen Einschränkungen, insbesondere Familien im ALG II Bezug. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade bei Einheimischen, die von staatlichen Leistungen abhängig sind, die Skepsis gegenüber Geflüchteten und Ausländern besonders groß ist. So geht es immer wieder um eine subjektiv empfundene Konkurrenzsituation bei den staatlichen Leistungen. Beide Zielgruppen haben außerdem den Bedarf einer sinnvollen und kostengünstigen Freizeitgestaltung für die Kinder. So können teure Hobbys oder Tagesausflüge in den Zoo oder ins Schwimmbad aus eigenen Mitteln nicht finanziert werden.
Vorhandene Strukturen
Verena Dierks, Ehrenamtsbeauftragte für den Kirchenkreis Aurich (Hauptamtliche) Gerd Eiting, Projektinitiator, Flüchtlingshilfe Aurich e.V. (Ehrenamtlicher) Ansprechperson Johanniter, Karin Lübbers-Kopp (Hauptamtliche) Mitarbeiter*innen der Johanniter, Betreuungspersonen während der Ausflüge (Hauptamtliche) Manuela Grever, Bürokraft Flüchtlingshilfe Aurich e.V. (Hauptamtliche)

3 Leben im Meer - Jugend mit Zukunft auf Wangerooge (Teilprojekt 3)

Ansprechpartner
Marcel Fangohr
Funktion Bürgermeister
Mikrokosmos Wangerooge - Qualifizierte Jugendarbeit und Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten
Projektbeschreibung
Wangerooge ist die östlichste der Ostfriesischen Inseln und mit 1.330 Einwohnern auch eine der kleineren. Wangerooge ist mit 127.000 Gästen und knapp 1 Mio. Übernachtungen jährlich ein touristisches Schwergewicht und einer der Tourismus Hotspots in Niedersachsen. Das heißt im Jahresrhythmus: In der Saison sind alle Betriebe der Insel vollständig ausgelastet und die Einwohnerzahl der Insel steigt auf Großstadtniveau an. Außerhalb der Saison zieht sich die Einwohnerzahl wieder auf Dorfniveau zusammen. Dies wirkt sich zwar positiv auf die wirtschaftliche Situation aus, aber negativ auf die Work-Life-Balance und das Gemeindeleben. Der Insel fehlt außerdem zunehmend der Nachwuchs: Die Beschulung ist auf Wangerooge zwar bis einschließlich 10. Klasse möglich, der weitere Bildungsweg erfordert i. d. R. jedoch dem Umzug aufs Festland. Die Jugend, die im Zuge der Bildungswanderung die Insel verlässt, kehrt später in den wenigsten Fällen zurück, aufgrund fehlender Perspektiven wie z. B. dem Mangel an bezahlbaren Wohnraum und den hohen Lebenshaltungskosten (Wangerooge ist nur per tideabhängiger Fähre oder Inselflieger erreichbar; damit werden auch alle Güter transportiert). Für diejenigen, die auf der Insel bleiben wollen, fehlen meist Ausbildungsmöglichkeiten abseits des Tourismus, sodass die Entscheidung, auf das Festland zu gehen, schnell getroffen ist, zumal Bedürfnisse der Jugendlichen, insb. in Sachen Freizeitgestaltung, auf Wangerooge aufgrund der begrenzten Möglichkeiten oftmals zu kurz kommen. Die beschriebene Situation hat weitreichend Auswirkungen auf das Vereinsleben, die Inselgemeinschaft und die langfristige Sicherung der Daseinsvorsorge, aber auch die Verfügbarkeit von Fachkräften. Die mit diesem Projekt aufzubauende Gemeinwesenarbeit soll die gesamte Inselbevölkerung aktivieren und damit einen attraktiven Wohnort, insb. auch für Jugendliche und junge Menschen. Dies geschieht exemplarisch und stellvertretend für die anderen Inseln; der Ansatz soll übertragbar sein. Das Dachprojekt (ebenfalls beantragt) übernimmt daher die insel- und themenübergreifende Vernetzung. Die Auswahl der Schwerpunktsetzung kommt nicht von ungefähr: Die Inselgemeinde Wangerooge arbeitet seit einigen Jahren bereits an dem Thema: Die im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt (BMBF) durchgeführten Workshops haben gezeigt, dass die Inselgemeinschaft insb. diesen Themenkomplex stärker in den Fokus nehmen will. Hieran soll angeknüpft werden.
Ausgangslage
Warum bietet die Insel mir nicht das in meiner Freizeit, was ich mir wünsche? Wie komme ich aufs Festland, wenn die Fähren gerade mal wieder nicht fahren? Was mache ich, wenn ich die Schule abgeschlossen habe? - Dieses sind nur einige der Fragen, die sich Jugendliche auf Wangerooge, gleichermaßen wie auf den anderen Inseln, stellen und die im Rahmen des Projektes eine Rolle spielen werden. Seit einiger Zeit arbeiten zwei Jugendvertreter in den politischen Gremien mit. Darüber hinaus gibt es eine Jugendbeauftragte der Verwaltung, die als Kontaktperson für die Jugendlichen zur Verfügung steht. Auf diese ersten Ansätze soll aufgebaut werden. Durch die Gemeinwesenarbeit soll ein Prozess angeschoben werden, der die gesamte Inselbevölkerung einschließt und in Folge dessen die Herausforderungen, denen sich die Wangerooger Inselgemeinschaft stellt, angegangen werden; mit dem Ziel, dass die Insel langfristig auch wieder für junge Menschen attraktiv wird. In diesem Zuge müssen Bleibe- und Rückkehrperspektiven geschaffen werden, um Fachkräfteengpässe zu beheben und einen Umgang sowohl mit dem Fachkräftemangel wie auch mit dem demografischen Wandel zu entwickeln. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Verknüpfung der Sicherung und Entwicklung von Angeboten für Fachkräfte und Ausbildungsmöglichkeiten gerade für junge Menschen gelegt werden. Darüber hinaus sollen alle Bewohnerinnen und Bewohner Wangerooges, darunter auch die Jugendlichen, für Mitbestimmung und ehrenamtliches Engagement sensibilisiert und motiviert werden. Die Art und Weise wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern selber vorgegeben, die einzustellende Person arbeitet als Motivator, Netzwerker und Facilitator.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Inselgemeinde Wangerooge
Beschreibung
Es handelt sich um die bebauten Ortsteile auf der Insel (Hauptort und Westdorf).
Einwohnerzahl
1330
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand 07/2017
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
28
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz greift die wesentlichen Merkmale auf: Die Bewohner und Bewohnerinnen stehen im Fokus und sie sollen nach Möglichkeit alle aktiviert werden. Das Quartiersmanagement soll die Bewohner in die Lage versetzen, ihre eigenen Alltagskompetenzen zu mobilisieren, das inseltypische Beziehungsgefüge soll wieder gestärkt und in den Mittelpunkt rücken und bürgerschaftliches Engagement, das Ehrenamt soll sich wieder stärker entwickeln. Eine stärkere Identifikation mit dem Gemeinwesen muss wieder in den Vordergrund rücken, damit die saisonal bedingten massiven Belastungen von der Gemeinschaft besser aufgefangen werden können. Es soll ein interkommunales Netzwerk zwischen den Bewohnern der beteiligten Inseln und jeweils insulare Netzwerke sowie breite Bündnisse zwischen den Bewohnern entstehen. Kooperationen sind gewünscht und werden gesucht und gefunden. Es sollen Anlaufstellen für Bewohner geschaffen werden, ihre Bedürfnisse, nicht konzentriert auf wenige Themen oder einzelne Zielgruppen stehen im Fokus. Unter Beteiligung der Bürger / aller Bürger sollen sowohl die Problemlagen erkannt und vergegenwärtigt werden, wie auch die Lösungsansätze. Die Beteiligung von Fachleuten und Wissenschaft geschieht allein unter der Maxime, dass das die Bürger fachliche Unterstützung finden, sich auf die eigenen Bedarfe konzentrieren können und Werkzeuge erarbeitet werden, die den Transformationsprozess unterstützen und verstetigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Mind. 50 % der Wangerooger Bevölkerung sich beteiligt.
Beschreibung
In der Transformationsphase haben sich Gruppen von Aktiven gefunden, die die Entwicklung in die Hand nehmen. Es finden Aktionen für die Inselgemeinschaft statt, die gut besucht werden.
Beschreibung
Alle (Alters-)Gruppen sind in den Prozess involviert und profitieren davon.
Beschreibung
Bereits bestehende Strukturen auf Ehrenamtsbasis (v.a. Vereine) konnten gestärkt und verbessert werden; neue sind aufgebaut worden. Gemeinsame Aktionen, z.B.Feste/gemeins. sportliche Aktivitäten sind wieder zum festen Bestandteil des Insellebens geworden.
Beschreibung
Die Wangerooger Bewohnerinnen und Bewohner haben ein insulares Netzwerk gebildet, das sowohl themen- wie auch zielgruppenübergreifend die Belange der Inselgemeinschaft nachhaltig und eigenständig befördert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Inselgemeinde Wangerooge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inselschule Wangerooge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische und Katholische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine (Yacht- und Segelclub, Turn- und Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Handwerks- und andere Ausbildungsbetriebe
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

#sprachlernendesspiel 5.0

Ansprechpartner
Julian Mende
Theater - Sprache - Integration
Projektbeschreibung
#sprachlernendesspiel ist ein Projekt, das ein Schuljahr lang Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunft mit theaterpädagogischen Mitteln die Deutsche Sprache vermittelt und dabei die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in ihrem Stadtteil ermöglicht. Der nächste Durchgang startet im August 2019 und endet im Juni 2020. In den wöchentlichen Theaterproben und einer größer angelegten Abschlusspräsentation am Ende des Schuljahres erleben sie Selbstwirksamkeit mit theaterpädagogischen Mitteln. Neun Schulen aus Hannover und der Region mit insgesamt 10 Sprachlernklassen sind Projektpartner. In den Theaterproben wird zu selbst gewählten Themen gearbeitet, die sich aus den Interessen der rund 160 Sprachlerner und deren Mitschülern ergeben. So kann natürlich das Thema Flucht im Fokus stehen, der Blick in die Zukunft geöffnet oder aber das eigene Verständnis von Demokratie und Teilhabe auf der Bühne verhandelt werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten pro Gruppe eine Szene, eine Collage oder ein Stück, das am Ende des Schuljahres als gemeinsame Präsentation in der großen Aula der Leonore-Goldschmidt-Schule aufgeführt wird. Innerhalb einer Kooperation zwischen der Gesellschaft für Theaterpädagogik, der Leibniz Universität Hannover und der Leonore-Goldschmidt-Schule werden 20 angehende Lehrer für das Fach Darstellendes Spiel (Bachelor und Master-Absolventen des Studiengangs Darstellendes Spiel) in einer Lehrveranstaltung auf das Projekt vorbereitet. Die Studierenden werden befähigt, im Tandem Theaterworkshops mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren durchzuführen. Dieses Angebot geht über den regulären Unterricht hinaus; die Schule dient jedoch als ein wichtiger Bezugspunkt, um die neuen Sprachlerner zu erreichen. Die 20 Studierenden arbeiten als freie Mitarbeiter und werden in regelmäßigen Evaluations- und Netzwerktreffen von einem freien Mitarbeiter, supervisorisch begleitet und in der Organisation unterstützt.
Ausgangslage
Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunft haben wie alle in Deutschland lebenden Kinder das Recht, die Schule besuchen zu dürfen! Die Sprachbarriere als erste Hürde wird in Sprachlernklassen so gut wie möglich abgebaut. Das Lernen findet hier in der klassischen Klassenzimmer-Situation statt. Zwar sind die Klassen deutlich kleiner als Regelklassen, die Bedürfnisse dieser Schülerinnen und Schüler sind aber trotzdem sehr unterschiedlich. Manche besuchen zum ersten Mal im Leben die Schule, manche haben durch eine Fluchterfahrung Ängste, manche haben starke Konzentrationsschwierigkeiten, manche sind in ihrer Entwicklung viel weiter als andere, manche sitzen nun im Klassenraum mit anderen zusammen, die in ihrer Heimat als Feinde gelten. Man könnte hier den Facettenreichtum der Schülerinnen und Schüler noch weiter ausführen, es wird aber deutlich, dass die intensive aber klassische Beschulung nur einen Teil der Entwicklungspotentiale fördern kann. An dieser Stelle setzt #sprachlernendesspiel an. Um einen Eindruck der Arbeit zu erlangen, möchte ich auf den Aufführungstermin des diesjährigen Durchlaufs von #sprachlernendesspiel aufmerksam machen. 28.05.2019 - 11 Uhr in der Aula der Leonore-Goldschmidt-Schule, Mühlenberger Markt 1, 30457 Hannover.
GWA/QM-Ansatz
#sprachlernendesspiel ist partizipativ, aktivierend und bestärkt Schülerinnen und Schüler zur Formulierung ihrer Themen und Interessen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dieser Standard ist beim erfolgreichen Start des Projekts bereits erreicht
Beschreibung
die Schülerinnen und Schüler bei der Abschlusspräsentation auf der Bühne stehen und sichtbar werden
Beschreibung
die Eltern im Publikum sehen, wie ihre Kinder es schaffen, friedlich mit Vielfalt umzugehen und diese auf der Bühne als etwas Postives formulieren.
Vorhandene Strukturen
Die bereits bestehende Kooperation zwischen der Gesellschaft für Theaterpädagogik, der Leonore-Goldschmidt-Schule sowie der Leibniz Universität Hannover ist für das Projekt essentiell. Die im Vorfeld angebotene Lehrveranstaltung für Studierende hat sich im letzten Durchgang zu einem Wochenendseminar gewandelt, bei welchem viel stärker die gewonnene Expertise der letztjährigen Durchläufe im Mittelpunkt gestanden hat. Festgehalten werden soll am System, dass ein Bachelor- und ein Master-Studierender gemeinsam im Tandem arbeiten. Dieses „doppelte Lernen“ (Schüler lernt von Student, Student von Student) hat sich als bewährte Methode etabliert. Die Leitung des Projekts ist ehrenamtlich und der Träger ist die Gesellschaft für Theaterpädagogik e.V. Ebenso ist das Vorbereitungsseminar in der Uni nicht im klassischen Lehrdeputat eingerechnet und ist somit ebenfalls ehrenamtlich. Wir nutzen die Strukturen der Universität und der Schulen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Leibniz Universität Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Theaterpädagogik e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leonore-Goldschmidt-Schule Hannover Mühlenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Roderbruch Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Kronsberg Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernst Reuter Schule KGS Pattensen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marie Curie Schule KGS Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich Kästner Gymnasium Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Georg Büchner Gymnasium Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Lehrte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Herschelschule Hannover
Typ
Stadtteil
Galerie
dsc 0283 min
dsc 0487 min
dsc 0022 min
dsc 0060 min
Zustimmung Veröffentlichung
On

Migration von 20 Flüchtlingen im Problemviertel Kaltenmoor in Lüneburg

Ansprechpartner
Jens Niemann
Funktion Vorstand
Ausrüstung und gezielte Weiterentwicklung im Rahmen von Sport
Projektbeschreibung
Der FC Dynamo Lüneburg e.V. ist seit mehreren Jahren aktiv bei der Integration von ausländischen Mitbürgern unterwegs. Seit dem Frühjahr 2015 nahm und nimmt unser Verein zudem eine Vielzahl von Migranten aus Afghanistan, Irak, Syrien und Somalia auf und gibt ihnen die Möglichkeit, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen. Die Mitgliedschaft ist für die Flüchtlinge kostenfrei und der Verein übernimmt alle Kosten für Erstausrüstung wie Fußballschuhe, Trainingsanzüge und Trikots. Auch übernimmt der Verein die Kosten für die Anmeldungen beim NFV zur Beantragung von offiziellen Spielrechten in Niedersachsen. Zudem mussten und müssen verstärkt Trainingsmaterialien wie Bälle, Leibchen, Netze etc. angeschafft werden, um die erhöhte Belastung der Materialien anzugleichen. Auch übernehmen wir den unentgeltlichen Transport aus verschiedenen Flüchtlingsunterkünften zum Trainingsgelände und an den Spieltagen. Derzeit trainieren beim FC Dynamo Lüneburg 20 Flüchtlinge im Alter zwischen 16 und 30 Jahren. Nunmehr wurde ein weiterer Schritt getan. Es wurden zusätzliche Räumlichkeiten bei der LSV im Stadtteil Kaltenmoor angemietet, um insbesondere Materialien für Flüchtlinge in separaten Räumen und in den Räumen in verschließbare Schränke unterzubringen. Das neue Gelände in der Schützenstraße in Lüneburg ermöglicht zudem ein sportliches Angebot für Leichtathletik für Migranten. Dazu wird es eine Betreuung von einem Trainer geben. Die Spielstätten müssen für den erhöhten Nutzungsanteil mit Zäunen, Fangnetzen und Flutlicht ausgestattet werden. Für dieses Projekt werden zusätzliche Projektkosten in Höhe von ca. 10.000,-€ benötigt. ca. 1.500,- € davon hat der FC Dynamo Lüneburg bereits als Eigenbeitrag zusammenbekommen, 500,- € sind von der Volksbank Lüneburg bewilligt und ein Antrag für 2.000,- € liegt bei der Sparkassenstiftung Lüneburg. Wir würden uns freuen, wenn es von Ihnen dafür eine weitere anteilige Unterstützung geben könnte. Ziel des Projektes: Die 20 Migranten im Problemviertel direkt mit Sportmaterial- und möglichkeiten zu versorgen, ohne sie mit großem Aufwand an andere Stellen in der Stadt zu bringen und somit auch ein Gemeinschaftsgefühl zur direkten Umgebung zu erzeugen.
Ausgangslage
20 Flüchtlinge wurden seit 4 Jahren betreut und mit dem Nötigsten ausgestattet. Einige haben inszwischen eine Ausbildung, andere eine Arbeit und manche sind noch bei den Basisdeutschkursen. Im Problemviertel Kaltenmoor (weil sehr hohe Ausländerdichte in Lüneburg) gibt es aber kaum direkt Angebote für Sport und Einbindung des Umfeldes. Deswegen hat sich der FC Dynamo entschlossen, direkt in das Viertel zu ziehen und direkt vor Ort das Sportangebot anzubieten. Allerdings ist das vorhandene Gelände nur unzureichend ausgerüstet. Die Sport- und Rasenflächen müssen überarbeitet werden und es müssen verschließbare Räume durch Überarbeitung geschaffen werden und verschließbare Schränke angeschafft werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Lüneburg - Stadtteil Kaltenmoor
Beschreibung
Stadtteilbezeichnung - der Stadtteil wird durch eine Bahnlinie und große Straßen etwas abseits der Altstadt abgegrenzt
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lüneburg hat ca. 75.000 Einwohner, davon sind ca. 8.000 im Projektgebiet
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
kaltenmoor.jpg (125 KB)
GWA/QM-Ansatz
insbesondere wollen wir den Migranten die Möglichkeit bieten, in ihrem Wohnumfeld auch Sport zu treiben, ihre Familien mit zum Sport zu bringen und vor Allem über dieses Zusammenkünfte mit den Deutschen oder schon länger in Deutschland lebenden Ausländern (Russen, Türken etc.) gemeinsame Freizeit verbringen und damit sprachliche Hürden überbrücken, Kontakte knüpfen und damit das Lebensgefühl stärken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
nachhaltiges Bleiben der Migranten in der Gemeinschaft
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
LSV / Lüneburger Sportvereinigung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anwohner / Sozialarbeiter
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On