Mehr LebensRaum für die Bewohner/innen von Jürgenohl
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Dickfeld
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mehr LebensRaum steht für ein Mehr an Beteiligung, Begegnung, Nachbarschaft und Angeboten der Stadtteilarbeit in Jürgenohl
Projektbeschreibung
Mit Hilfe des Förderprogramms "Gemeinwesenarbeit" soll die bestehende Stadtteilarbeit ausgebaut werden, die der Paritätische Goslar-Seesen seit September 2018 mit Unterstützung der Wohngesellschaften Goslar/Harz und der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG anbietet.
Folgende Bausteine sind dabei geplant:
>> regelmäßiger Quartiersstammtisch als Ort des Austausches und der Beteiligung
>> Erweiterung des Ehrenamtspools und der bestehenden lokalen Netzwerke
>> Aufbau neuer Angebote (je nach Bedarf z. B. Mehrgenerationen-Treff, Reparatur-Cafe, Treffpunkt für alleinerziehende Mütter).
Zentraler Ort der Stadtteilarbeit ist das "Lebens Raum" Beratungsbüro in der Danziger Straße 53 in Goslar Jürgenohl. Hier steht schon jetzt zu festen Zeiten eine Mitarbeiterin mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 15 Stunden als Ansprechpartnerin zur Verfügung, wenn es um das gemeinschaftliche Leben im Stadtteil geht.
Zur Stärkung dieser Arbeit soll die Arbeitszeit im Rahmen des Projektes auf 30 Stunden/Woche erhöht werden.
Ziel ist es, das gemeinsame Miteinander und die gemeinschaftliche Verantwortung für den Stadtteil zu fördern.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil Goslar Jürgenohl hat einen erheblichen städtebaulichen Entwicklungsbedarf und vielfache demografische sowie soziale Herausforderungen.
So leben in dem Stadtteil ein überdurchschnittlich großer Anteil an hochbetagten Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund.
Vor Ort fehlen ausreichende Kommunikations- und Begegnungsmöglichkeiten – innerhalb von Gebäuden und auch auf Freiflächen.
Die Aufenthaltsqualität in dem Stadtteil mit seinen verschiedene Bautypen der 1950er, 60er und 70er Jahre ist nicht sehr hoch.
Insgesamt ist vor Ort der Trend zu beobachten, dass stabile Haushalte aus dem Quartier fortziehen, die Fluktuation hoch und der Anteil intakter Nachbarschaften eher gering ist.
Vor diesem Hintergrund unterstützen die Wohngesellschaften Goslar/Harz und die Baugenossenschaft >Wiederaufbau< eG bereits seit vielen Jahren die soziale Stadtteilarbeit im Quartier. Zudem ist der Stadtteil im Jahr 2017 auch in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden.
Während sich das neu etablierte Quartiersmanagement des Programms „soziale Stadt“ auf die städtebaulichen Defizite beschränkt, will sich der Paritätische mit der im Jahr 2018 erfolgten Übernahme der von den beiden Wohnungsgesellschaften unterstützen sozialen Stadtteilarbeit insb. den folgenden Herausforderungen im Bereich der sozialen Miteinanders stellen: Austausch- und Beteiligungsmöglichkeiten erhöhen, Netzwerke innerhalb des Stadtteils stärken, Schaffung/Weiterentwicklung von (Begegnungs)Angeboten für verschiedene Zielgruppen.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Jürgenohl
Beschreibung
Jürgenohl ist mit insgesamt ca. 9.000 Einwohnern der einwohnerstärkste Stadtteil der Stadt Goslar. Er liegt etwa 2,5 km nördlich der historischen Altstadt; dazwischen befindet sich der gründerzeitliche Stadtteil Georgenberg. Östlich von Jürgenohl liegt der Stadtteil Ohlhof (Einfamilienhaussiedlung der 1980er Jahre) und westlich das Gewerbegebiet Baßgeige. Im Norden schließt sich das im Aufbau befindliche neue Wohngebiet auf dem ehemaligen "Goslarer Fliegerhorst" an, dahinter beginnt die freie Landschaft des Harzvorlandes.
In alle anderen Richtungen ist der Stadtteil Jürgenohl durch verkehrliche Barrieren von seinen Nachbarstadtteilen getrennt: Im Osten verläuft die Bundesstraße B 82, im Süden die B 6 (beide mehrspurig) und im Westen der Straßenzug Heinrich-Pieper-Straße / Grauhöfer Landwehr, der teilweise schneller als mit Tempo 50 km/h befahrbar ist.
(Quelle: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016))
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unabhäbgig von dem Förderprogramm "Soziale Stadt" engagieren sich die Wohngesellschaften Goslar/Harz und die Baugenossenschaft >>Wiederaufbau<< eG seit vielen Jahren für die Entwicklung einer sozialen Stadtteilarbeit in Jürgenohl. Seit September 2018 kan der Paritätische Goslar-Seesen durch die Unterstützung der beiden Wohnbaugesellschaften eine Quartiers-/Stadteilmanagerin beschäftigen, die in bereitgestellten Räumlichkeiten verschiedene Angebote für die Bewohner/innen des Stadtteils entwickelt und koordiniert.
Das beantragte Vorhaben zur Weiterentwicklung der von den beiden Wohnbaugesellschaften unterstützen sozialen Stadtteilarbeit grenzen sich dadurch von den Maßnahmen des Programms "Soziale Stadt" ab, dass der Fokus nicht auf städtebauliche Aspekte liegt, sondern auf eine nachhaltige Entwicklung sozialer Begegnungs- und Unterstützungsstrukturen für die Menschen in Jürgenohl.
Diese Abgrenzung ist auch in einem Gespräch mit der Stadt thematisiert worden und auf Arbeitsebene findet dazu eine enge Abstimmung statt.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Ü 80! Quelle: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Basis von: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2019-04-11_kartenausschnitt_gs_juergenohl.pdf
(309.57 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es erfolgt ein möglichst ganzheitlicher Blick auf den Sozialraum, dessen Ressourcen für die Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil durch das Projektvorhaben weiter erschlossen werden sollen. Dabei geht es darum, die Menschen und Institutionen im Stadtteil noch mehr für das gemeinschaftliche Miteinander zu gewinnen. Handlungsprämissen sind Aktivierung, Beteiligung, Stärkung und Vernetzung.
Grenzen bilden die strukturellen Probleme (z. B. infrastrukturelle Mängel) und verfestigte persönliche Problemlagen, mit denen die geplanten Ressourcen für unsere Stadteilarbeit überfordert wäre. Hier sind andere Ansätze erforderlich und es kann ggf. lediglich eine erste Beratung/Vermittlung erfolgen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es besteht eine regelmäßige Beteiligungsmöglichkeit und eine aktive Einbeziehung bei der Umsetzung von Vorhaben im Stadtteil.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/innen gestalten selber Begegnungs- und Unterstützungsangebote.
Kriterium
Beschreibung
Die Ressourcen von Privatpersonen und Institutionen werden sinnvoll für die Realisierung gemeinsamer Vorhaben gebündelt.
Kriterium
Beschreibung
Menschen treffen sich bei Angeboten/Veranstaltungen unabhängig von Alter, Geschlecht, Beeinträchtigung, Herkunft, ... (z. B. inklusiver Cafe-Treff)
Beschreibung
Für Veranstaltungen u. ä. finden sich immer Unterstützer
Kriterium
Beschreibung
Verantwortung für den Stadtteil und das nachbarschaftliche Miteinander wird gelebt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Goslar, Beauftragte für Flüchtlingsfragen und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Goslar gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Verband Goslar e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Georg (Jürgenohl/Kramerswinkel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ehrenamtlich Aktive und Gruppenteilnehmer/innen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt 1)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Egon Philipps
| Funktion | Fachdienstleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bündelung und Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Das Projekt Quartiersbrücken (Teilprojekt 1) steht für eine umfassende Neuorganisation der GWA/QM in der Stadt Emden, mit der gleichzeitig der Grundstein für den Aufbau bzw. die Weiterentwicklung einer Stadtteilarbeit und -koordination in mehreren Teilgebieten gelegt wird. Das Projekt bezieht sich wegen seines Charakters als übergeordnetes Projekt grds. auf die Stadtteile Barenburg, Port Arthur/Transvaal, Borssum(Teilprojekt 2) und Conrebbersweg (Teilprojekt 3). Dem innerhalb der Stadtverwaltung für die Gemeinwesenarbeit neu geschaffenen Fachdienst Gemeinwesen sind diese Projekte zugeordnet und auf operativer Ebene mit Fachkräften besetzt. Um die Präsenz der GWA in Barenburg zu stärken, ist der Einsatz eines weitern GWA Mitarbeiters als Kümmerer Vorort geplant.
Nachdem bisher der strukturelle und organisatorische Aufbau sowie die operative Arbeit vor Ort vorangetrieben wurden, steht im weiteren Projektverlauf die Arbeit auf der inhaltlich-methodischen Ebene im Mittelpunkt. Die Ergebnisse bilden zukünftig die Grundlage der Arbeit an allen GWA Standorten in Emden.
Ziel ist, zunächst ein Leitbild für die GWA der Stadt Emden zu entwickeln. Dazu wird Raum geschaffen, in dem das gemeinsame Nachdenken über Ziele und Visionen sowie die eigene Haltung notwendig und erwünscht ist. Eigene Standpunkte und Sichtweisen werden in der Diskussion zu gemeinsamen Vorstellungen über Qualitätsstandards und Handlungsfelder der GWA und damit zur Stabilität innerhalb der Organisation führen.
Für das inhaltliche Profil ist das Leitbild aber nicht ausreichend. Deshalb soll auf Basis der entwickelten Leitsätze im zweiten Schritt eine Rahmenkonzeption ausgearbeitet werden. Sie beschreibt gebietsübergreifend die Ziele und Aufgaben der GWA in Emden, erläutert Arbeitsprinzipien und fachübergreifende Standards in der sozialräumlichen Arbeit und zeigt auf, mit welcher Infrastruktur an welchen Standorten gearbeitet wird.
Die konzeptionell verankerten Standards sollen schließlich in einem dritten Schritt über die Erarbeitung eines Qualitätshandbuches messbar gemacht werden. In der späteren schriftlichen Fassung wird die Qualität des Arbeitsfeldes der GWA in Emden transparent und nachvollziehbar beschrieben. Außerdem ist das Handbuch als Dokumentationssystem, geplant, in dem Protokolle, Projektdarstellungen etc. abgelegt werden oder die Aufgabenorganisation im Gebiet detailliert beschrieben wird.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Emden konzentriert sich mit dem Strukturaufbau der GWA zunächst auf die oben genannten Gebiete. Der 2018 veröffentlichte Sozialbericht ordnet diesen Stadtbereichen mit Blick auf den Arbeitslosenanteil, die Mindestsicherungsquote, den Anteil der Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit und Anteil der Haushalte mit alleinerziehenden Elternteilen und bei gleichzeitigen hohem Jugendquotienten den höchsten sozial-integrativen Entwicklungsbedarf/Entwicklungspotentiale zu. In jedem dieser Gebiete finden sich außerdem einzelne Sozialräume mit besonders geringen Teilhabechancen. Für die Quartiersentwicklung konnten mit Hilfe der Projektförderung mittlerweile Basisstrukturen an allen Standorten geschaffen werden (Verankerung von Fachkräften in Anlauf- und Kontaktstellen/Stadtteilbüros, neue bewohnergetragene Aktivitäten, Kontaktaufbau zu belasteten Nachbarschaften, Bereitstellung von Stadtteilfonds), allerdings bedarf es weiterer Entwicklungs- und Verstetigungsschritte, um den alltäglichen Herausforderungen vor Ort begegnen zu können: Netzwerk- und Beteiligungsstrukturen aufrechterhalten und beleben; Transparenz über die Angebotsstrukturen im Stadtteil herstellen, vorhandene soziale Infrastruktur öffnen und anpassen, Neuzugewanderte zur Nutzung und (Mit-)Gestaltung der Freizeitstrukturen aktivieren, Strukturen der Bildungsarbeit im Quartier ausbauen. Für eine nachhaltige Bearbeitung müssen die Schnittmengen zwischen den Gebieten und den Teilaufgaben im neugeschaffenen Fachdienst Gemeinwesen noch systematisch herausgearbeitet und die Mitarbeiter prozessbegleitend geschult werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt.
Einwohnerzahl
7310
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_barenburg.pdf
(1.07 MB)
strassenliste_barenburg.pdf
(195.85 KB)
Gebiet-Name
Port Arthur/Transvaal- südliche Ringstraße
Beschreibung
Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche
Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom
Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt.
Einwohnerzahl
5981
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Teilgebiet Port Arthur/Transvaal ist 2016 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Seit 2018 wird damit begonnen, ein Quartiersmanagement aufzubauen. Der Projektansatz zielt auf die Entwicklung von Organisation, Strukturen und Koordination im Bereich der GWA der Stadt Emden ab. Der inhaltliche "Überbau" ist für alle Standorte - auch zukünftige- verbindlich. Direkte Aktivitäten im Bereich Soziale Stadt sind nicht vorgesehen. Ein Teil des modellhaften Charakters ergibt sich aus der inhaltlichen Verknüpfung der Teilgebiete mit unterschiedlichem Förderstatus und unterschiedlichem Erfahrungshintergrund.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Die Daten beziehen sich auf die beiden Sozialräume PAT-Nord und PAT-Mitte, die zu der Gruppe der Teilgebiete mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit gehören.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
strassenliste_pat_suedl._ringstrasse.pdf
(196.46 KB)
flaeche_pat_suedl.ringstrasse.pdf
(326.04 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von
Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt) durch GWA und QM, in dem prinzipiell drei
Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert als Bindeglied zwischen dem gesamtstädtischen Strukturaufbau und den Aufgaben der GWA in den Gebieten. Eine neue Komponente der Bindegliedfunktion ist die Vernetzung und Vermittlung von Know-how zwischen den drei einbezogenen Gebieten. Der Ansatz von „Quartiersbrücken“ steht in enger Verbindung mit dem Stadtteil Borssum und dem hier wirkenden Projekt „Lebenswertes Borssum“.Nachdem der organisatorisch, strukturelle Aufbau weitestgehend abgeschlossen und mit Praxis und Erfahrung gefüllt werden muss, wird der inhaltliche pädagogische Aufbau vorangetrieben. Die dort entwickelten Inhalte, Prozessbeschreibungen und Standards werden zukünftig auf alle Standorte – letztendlich auf die gesamte Stadt, übertragen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure der einzelnen Standorte haben Kontakt zu Bewohnergruppen. Es finden Begegnungen und Angebote in den Standorten statt, die Interessenlagen sind bekannt, über aufsuchende Arbeit werden zusätzliche Kontakte hergestellt.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen kennen die für sie wichtigen Angebote und Hilfen und suchen sie selbstständig auf. Aktivitäten finden ohne Anleitung statt oder werden sogar aus dem Bewohner*innenkreis heraus organisiert.
Kriterium
Beschreibung
Es erfolgt zunehmend eine Identifikation mit dem Stadtteil. Dieser wird positiv wahrgenommen. Es gibt ein Netzwerk aus Akteuren im Gebiet.
Kriterium
Beschreibung
Möglichst viele Bewohner*innen beteiligen sich an Aktivitäten. Über das gemeinsame Tun, die gemeinsame Sache, das gemeinsame Interesse entsteht eine Verbundenheit untereinander über die unterschiedlichen Lebenswelten hinweg.
Beschreibung
Die Kooperationspartner im Gebiet sind bekannt. Über das Wissen voneinander entwickelt sich eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit. Gemeinsame Prokekte oder Ideeen werden umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Öffentlichen Räume, Räume in Einrichtungen werden von unterschiedlichen Gruppen, unabhängig von deren Lebenswelten, genutzt. Die Nutzung orientiert sich vorrangig am Bedarf. Öffentliche Treffpunkte sind hergestellt und belebt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Nur bei Fördergegenstand 2: Beschreibung vorhandener GWA/QM:
Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives
Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene
Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von
Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller
Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, Organisation
bewohnergetragener Kulturveranstaltungen, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. Für die Leitung der Einrichtung wurde die Arbeitskraft der GWA eingesetzt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V. Dazu ist dort eine Vollzeitkraft im Rahmen der Flüchtlingssozialarbeit tätig.
Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal zählen ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße und ein
Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten. Dieser ist inzwischen mit einer Vollzeitkraft besetzt. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal ist ein gewachsenes, sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss fürStadtentwicklung und Umwelt, FD Jugendförderung - Alte Post/Zentrum für junge Menschen, Jugendzentrum Borssum - Flüchtlingshilfe im FD Wohnen, FD Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw gGmbH, IFI gGmbH, Arbeitswohlfahrt Kreisverband Emden sowie Bezirksverband, Pro Familia, Technisches Hilfswerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bürgervereine Transvaal, Barenburg, Sportverein Blau-Weiß-Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilinitiative Siebo, Bürgerverein Transvaal, Stadtteiltreffen Barenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule Emden-Leer, Oberschule Borssum, Grundschule Cirksena, Westerburschule, Grundschule Grüner Weg, Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden, Beamtenbauverein, Private Konsortien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Emder Zeitung, Ostfriesen Zeitung, Radio Ostfriesland
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mein-Dein-Unser
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marion Jakobi
| Organisation | Nachbarschaftstreff Burgdorf |
|---|---|
| Funktion | Koordination und Leitung |
2. Kurzbeschreibung
Mein: Ich habe Schätze in mir - Dein: Mein Einsatz für die Nachbarschaft - Unser: Wo können wir teilhaben? Was können wir gemeinsam für unseren Stadtteil / Stadt tun? Was kann ich/ was können wir beisteuern?
Projektbeschreibung
Seit ca. 16 Jahren arbeiten wir in unserem Nachbarschaftstreff gemeinsam mit den Menschen unseres Stadtteils Süd in Burgdorf, um soziale Kontakte zu unterstützen. In unserer Nachbarschaft leben Menschen mit ganz unterschiedlichen ethnischen, religiösen und kulturellen Identitäten. Durch die Vielfalt der Menschen unseres Stadtteils, bedingen sich große, auch sozialökonomische, Unterschiede. Um ein gutes Klima des Miteinander und Füreinander zu unterstützen ist uns die Integration aller ins nachbarschaftliche sowie ins städtische Leben ein Anliegen.
Aus diesem Grunde gestalten wir unsere Arbeit im Nachbarschaftstreff als niedrigschwelligen Anlaufpunkt. Ca. 30 Ehrenamtlichen unterstützen uns bei dieser Arbeit. Sie setzen sich sowohl aus alteingesessenen wie auch neuzugewanderten Bürger*innen Burgdorfs zusammen.
Hierbei ist unsere Beobachtung, dass die Menschen, die sich mit ihrem Quartier verbunden fühlen, sich auch zunehmend mehr für „ihr Quartier“ einsetzen. Unser Ziel ist gemeinsam mit den Bewohner*innen aus Burgdorf Süd, Gelegenheiten zu entwickeln, durch die mehr Selbstaktivierung und eigene „Schaffens-Möglichkeiten“ entdeckt werden können. Möglichkeiten schaffen, durch die eigene Stärken, individuelle Fähigkeiten und Interessen herausgefunden werden, bieten Gelegenheit für sowohl Teilhabe als auch Partizipation. Dieses soll u. a. erreicht werden durch Ideen-Feste, gemeinsame Projekte mit den Bewohner*innen, Stadtteilversammlungen, etc. Durch Unterstützung der Entwicklung von Empowerment und ein Verständnis der Gemeinwesenarbeit soll dazu beigetragen werden, dass es sowohl bei den Bewohner*innen wie auch bei den institutionellen Akteuren (seit 2018 Teilnahme am Arbeitskreis Sozialraum Süd) unseres Stadtteils, zu einem Gefühl des "Mein Dein - Unser" kommt. Dies meint, dass die genannten unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken entdecken und Ideen entwickeln, welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Dem folgend ist Ziel, unter den Gesichtspunkten von Gemeinwesenarbeit, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser). Der Aspekt, was können wir zusammen und jeder Einzelne beitragen für unser Quartier, ist Leitgedanke unseres angedachten Projektes. Um hierbei die Projekte und die Einzelnen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, bedarf es einer kontinuierlichen und vertrauensvollen Möglichkeit der Begegnung, die unser Nachbarschaftstreff weiter darstellen möchte.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Südstadt in Burgdorf gestaltet sich im Gegensatz zur übrigen Stadt sehr heterogen in Bezug auf ethnischer, religiöser und kultureller Identität der Bewohner*innen. Auch baulich sticht dieser Stadtteil durch die Häufung von Mehrfamilien- und Hochhäusern hervor. Der Straßenzug, in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, befindet sich am südlichen Stadtrand. Auf der einen Seite stehen neun Mehrfamilienhäuser mit B-Schein Berechtigung und auf der anderen Seite stehen Reihenhäuser im Eigentum der Bewohner*innen. in den 1990er und 2015 wurde vorwiegend dieser Stadtteil genutzt, um geflüchteten Familien Wohnraum zu bieten. Insbesondere in unserem Straßenzug gibt es vermehrt kulturelle Konflikte (Müll, Lautstärke, Gerüche, Draußen-Aktivitäten usw.), welche durch die vorhandenen Sprachbarrieren oft schwierig zu lösen sind. Die Menschen leben hier, da es sich als das finanziell Machbare darstellt, einige streben danach in andere "bessere" Stadtteile umzuziehen. Viele der hier ansässigen Menschen gehen keiner versicherungspflichtigen Beschäftigung nach, gestalten ihren Alltag durch die Grundsicherung. Dieses hat zur Folge, dass hier Familien leben, die sich in schwachen Sozialstrukturen befinden. Als Folge dessen ist eine Vererbung der sozialen Lage zu beobachten. Zudem stellen wir fest, dass sich die Familien immer mehr um ihre Belange, evtl. noch um die ihrer Community kümmern, als um das Allgemeinwohl. Viele scheinen aufgrund ihrer prekären Lage sich mehr um den Erhalt ihrer Existenz zu kümmern, als das sie in ihrer Person Kapazitäten entdecken, durch die sie aktiv an dem sie umgebenden Leben im Stadtteil teilnehmen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Burgdorf Südstadt
Beschreibung
- Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd.
- Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd.
- Das Grün markierte Gebiet kennzeichnet unser jetzigen Wirkungsorte, in denen wir direkt und indirekt
arbeiten. Das heißt, dass unsere derzeitigen Besucher*innen des Nachnarschaftstreffs vorwiegend aus diesen
Bereichen kommen. Im Rahmen unserer Vernetzung, durch den Arbeitskreis Sozialraum Süd, arbeiten wir
sehr eng mit den Institutionellen Akteuren, in dem Grün gekennzeichneten Gebiet zusammen und entwickeln
Institutionen übergreifende Modelle der Zusammenarbeit
- Das Gebiet, welches Lila markiert ist, stellt unsere direkte Nachbarschaft dar, in der der Wirkungsgrad derzeit
am höchsten ist, mit der meisten Beteiligung der Bewohner*innen
- Direkt an unserem Gebiet angrenzend befindet sich ein Stadtgarten, der von mehreren Bewohner*innen aus
ganz Burgdorf genutzt werden kann, auch unser Nachbarschaftstreff hat dort zwei Parzellen. Hier kommt es
zu einem regen Austausch aller Nutzer*innen.
- Das Gebiet, welches rechts oben (östlich) angrenzt, gehört zum Baugebiet Burgdorf/Hülptingsen. Trotz der
direkten Nähe haben wir derzeit wenig Besucher*innen/ Ausstrahlung dorthin.
- Durch die „Uetzer Straße“ (oben im Bild) stellt sich eine Straßengrenze zu uns dar. Jedoch befindet sich hier
eine Wiese, die Bewohner*innen im Anschluss sind eher zur Kernstadt orientiert.
Einwohnerzahl
8857
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019.
Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
60
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019.
Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
burgdorf_sued.jpg
(979.28 KB)
burgdorf_stadt.jpg
(831.47 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Aufgrund der sowohl örtlichen wie auch sozialen Gegebenheiten in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, ist es uns ein Anliegen zusammen, mit den Bewohner*innen Möglichkeiten der Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu entdecken. Hierbei sehen wir als ersten Schritt, dass die Nachbarschaft sichtbar wird, man sich kennenlernt. Dies möchten wir unterstützen als Anlaufpunkt, der als offener Begegnungsort genutzt werden kann. Ziel hierbei ist, dass die Menschen unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken herausfinden und Ideen entwickeln welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Darüber hinaus sehen wir den Ansatz unserer Gemeinwesenarbeit darin das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser), in dem wir gemeinsam, mit den Bewohner*innen, als Expert*innen ihres Gebietes, in der Öffentlichkeit auftreten wollen. Hiermit wollen wir dem Stadtteil ein Gesicht verleihen, die Menschen Nahbar machen, auch, um der Stigmatisierung des Stadtteils und des genannten Straßenzugs aus eigener Kraft/ Empowerment entgegenwirken zu können.
Aktuell nehmen wir am Arbeitskreis Sozialraum Süd teil. Hier geht es um die Entwicklung neuer Strukturen zur Sichtbarkeit des Stadtteils und seiner Angebote. Es finden gegenseitige Besuche der Mitarbeiter*innen der Akteure vor Ort statt. Zudem gibt es auch einen Austausch in den offenen Treffs, um gemeinsam mit den aktuellen Besucher*innen weitere Handlungsansätze zu überlegen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir durch die Angebote in unserem Nachbarschaftstreff den Bewohner*innen für sie atraktive Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches bieten, die dazu beitragen die entstandenen Hürden abzubauen
Kriterium
Beschreibung
Durch die Zusammenarbeit des AK´s Sozialraum Süd ist ein erster Schritt getan, um das Bewusstsein für unseren Stadtteil und welche Möglichkeiten sich hier bieten zu schärfen. Ein Weiteres ist der Ausabua einer konkreten Zusammenarbeit.
Kriterium
Beschreibung
Ein Teilziel ist erreicht, wenn sich Bewohner*innen zu beiden Seiten unseres Straßenzugs aktiv bei der Gestaltung unseres Nachbarschaftstreffs und für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen, Austausch auf Augenhöhe mit den anderen Bweohner*innen praktizieren
Beschreibung
Beispielhaft die Erstellung eines Flyers/ eines Plans, mit allen relevanten Beratungsstellen sowie ein Wissen über die jeweiligen Inhalte auf Akteursebene. Die Akteure als Multiplikator für die Bewohner*innen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
AK Sozialraum Süd, AK Flüchtlinge, AK Integration, Gleichstellungsbeauftragte, Mobile Jugendhilfe, Südstadtbistro, Sozialamt, Jugendamt, Polizeidienststelle Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutscher Kinderschutzbund OV Burgdorf e.V., Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf e.V., Diakonieverband Hannover Land, Kolpingsfamilie, Lebenhilfe Peine-Burgdorf GmbH, VHS,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren-und Pflegestützpunkt, Gesundheitbeauftragte der Paulusgemeinde, Familienhebamme
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Paulus, Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Pankratius, Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Bürger e.V., Christliche Pfadfinder Burgdorf
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartierskoordination Ingeln-Oesselse
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Lämmerhirt-Seibert
| Funktion | Quartierskoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsstätte für Ingeln-Oesselse
Projektbeschreibung
Durch den Umbau des Stümpelhofes, eines zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Dreiseithofes in Ortsmitte Ingeln-Oesselse (Ortsteil der Stadt Laatzen), entstehen - betrieben durch die DRK-Pflegedienste Hannover gem. GmbH - 2 ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen ab dem Pflegegrad 2 für insgesamt 22 Mieter und eine Tagespflege mit 18 Plätzen. Die DRK-Sozialstation zieht in das Herrenhaus ein und bietet in der Gemeinde ambulante Pflege- und Betreuungsleistungen an. In der bisherigen Scheune entsteht eine Begegnungsstätte für alle Bürger von Ingeln-Oesselse. In diesem Treffpunkt sollen Angebote entstehen, die die Menschen vor Ort miteinander vernetzen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bisher gibt es in Ingeln-Oesselse weder eine Tagespflege noch einen ambulanten Pflegedienst. Für pflegebedürftige Menschen besteht derzeit kein Wohnraum mit einem Versorgungskonzept. Ebenso fehlt eine Begegnungsstätte. Die Seniorenarbeit von verschiedenen Organisationen findet derzeit in 2 Containern auf dem Grundschulgelände statt. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Durch den Umbau des Stümpelhofes kann die bestehende Seniorenarbeit in die Begegnungsstätte verlegt werden. In Kooperation mit der Stadt Laatzen können weitere neue Angebote entstehen. Darüber hinaus können die Räumlichkeiten auch weiteren Vereinen für Veranstaltungen zu Verfügung gestellt werden. Die Begegnungsstätte wird ebenfalls von den Mietern der ambulant betreuten WGs sowie der Gäste der Tagespflege für Veranstaltungen genutzt werden können. Die Bewohner und Gäste des Stümpelhofes können sich so mit den Menschen im Quartier vernetzen. Beim Umbau der Begegnungsstätte wurden bereits die Erfordernisse berücksichtigt, die die jetzigen Nutzer der Seniorenangebote in den Containern haben. Die Nutzung der Begegnungsstätte ist auch für die Stadt Laatzen von großem Interesse. Zurzeit kann die Stadt keine adäquaten Räumlichkeiten für die Seniorenarbeit vorhalten. Die bisherige Option, für die Seniorenarbeit in der Grundschule Räumlichkeiten vorzuhalten, erscheint aus zwei Gründen nicht optimal.
1. Für die Grundschule ist ein Umbau geplant. Zeitlich wird dieser nach der voraussichtlichen Fertigstellung des Stümpelhofes (Frühjahr 2020) liegen.
2. Die Schulentwicklung ist in der Schwebe. Sollte künftig eine Ganztagsschule oder Mittagsverpflegung gefordert werden, werden alle Räume der Schule benötigt.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung besteht in den Grenzen des Gemeindegebietes Ingeln-Oesselse
Einwohnerzahl
3900
Quelle / Anmerkungen
Stadt Laatzen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
img_0063.jpg
(2.39 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die Eröffnung einer Begegnungsstätte wird ein Treffpunkt etwa in der Mitte des Projektgebietes geschaffen. Dort wird eine Anlaufstelle vor Ort mit "Kümmerer" entstehen. Der "Kümmerer" übernimmt Vernetzungs-, beratungs- und Vermittlungsfunktion. Er aktiviert und fördert die Selbstorganisation und Beteiligung der Menschen vor Ort ebenso wie das nachbarschaftliche Zusammenleben. Es entsteht eine lokale Anlaufstelle mit bedarfsgerechter Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen und auch die Möglichkeit der Vermittlung von Diensten und Angeboten. Entsprechendes Infomaterial wird vorgehalten.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bewohner/innen des Stümpelhofes und die der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der DRK-Kita in Ingeln-Oesselse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der Gemeindeschwester der Ebelingschen Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen z. B. bei gemeinsamen Festen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Anlauf- und Beratungsstelle für Senioren, pflegende Angehörige und Familien im Stadtteil Wettbergen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katja Lohre
| Funktion | Koordinatorin stadtteilbezogene Beratungsstelle |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaft verwirklichen- ein Stadtteil wächst zusammen. Raum schaffen für Beratung- Begegnung- Betreuung. Weiterentwicklung einer stadtteilbezogenen Beratungsstelle und Netzwerkaufbau für und mit dem Stadtteil Wettbergen
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Quartiersentwicklung geht es in unserer Projektidee um die Öffnung und Weiterentwicklung innovativer Angebote in einer stadtteilbezogenen Anlauf- und Beratungsstelle sowie Maßnahmen zur Verbesserung quartiersbezogener Zusammenarbeit. Es soll Raum für Begegnung und Unterstützung geschaffen werden, um eine gesellschaftliche Teilhabe der Menschen zu ermöglichen und möglichst viele Menschen, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit oder Herkunft, im Stadtteil zu erreichen.
Aufgrund der demografischen Entwicklung ist ein zunehmender Bedarf an lokalen pflegerischen Unterstützungsleistungen und Informationen für Senioren sowie betroffene Familien zu erwarten, da Unterstützungsmodelle zur häuslichen Versorgung greifen müssen. Konfrontiert mit einem plötzlichen Pflegefall sind oft ganze Familien involviert, um die häusliche Pflege zu organisieren. Neben der kostenlosen Beratung soll daher auch eine aufsuchende Beratung im Stadtteil durchgeführt werden, d.h. wir können durch individuelle Hausbesuche vor Ort direkte Hilfestellungen anbieten und eine bedarfsgerechte Beratung innerhalb des häuslichen Pflegesettings ermöglichen.
Neben Fortbildungskursen und einem Angehörigenstammtisch für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz oder Parkinson, sind weitere Entlastungs- und Begegnungsmöglichkeiten für Senioren oder auch berufstätige Familien geplant z.B. Stuhlyoga oder Internetkaffee. Der Aufbau weiterer Selbsthilfegruppen ist ebenfalls gewünscht.
Angedacht ist ein Tangokurs für Parkinsonerkrankte mit ihren Partnern. Dadurch können soziale Kontakte zu anderen Menschen mit einem gleichen Schicksal in einem zwanglosen Ambiente ermöglicht werden.
Darüber hinaus möchten wir den Aufbau von hilfreichen Netzwerkstrukturen etablieren z.B. durch die Initiierung einer „Hilfsmittelsprechstunde“ „Rollstuhl, Rollator und Co.“ für alle interessierten Menschen im Stadtteil. Im Rahmen eines Probelaufs laden wir verschiedene Fachberater aus dem Stadtteil z.B. Sanitätshaus, Apotheken, Hausnotruf ein, die an dem Tag direkt und kostenlos beraten und ganz praktisch Hilfsmittel vor Ort ausprobiert werden können.
Angedacht ist auch eine Schulung für Akteure des Stadtteils z.B. Mitarbeiter von Geschäften, Sparkassen, Hausärzten, in der z.B. diverse Pflegethemen vermittelt werden. So kann ein Stadtteil für die besonderen demografischen Herausforderungen der Zukunft sensibilisiert werden und ein Zusammenwachsen der Wettberger Bewohner vorangetrieben werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Mit der demografischen Veränderung der Altersstruktur in Deutschland erleben immer mehr Menschen ein hohes Lebensalter. Aufgrund der demografischen Entwicklung, die auch in Wettbergen mit einer dramatischen Zunahme von hochaltrigen Menschen (77,1%) einhergeht, ist zukünftig ein deutlicher Anstieg eines Beratungs- und Betreuungsbedarfs sowie eine zunehmende Nachfrage nach sozialen Kontakten zu erwarten. Ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen z.B. einer Demenz, Multimorbidität sowie auch die Familienangehörigen im häuslichen Pflegesetting, sind auf eine verlässliche und möglichst vernetzte Versorgung und Information vor Ort angewiesen. Aufgrund der Hochaltrigkeit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken. Die zukünftige Versorgung dieses Personenkreises wird daher eine besondere Herausforderung darstellen
Zukünftig ist es uns ein Anliegen, professionelle Beratungsangebote und innovative Ideen zur Unterstützung der gesellschaftlichen Teilhabe im Stadtteil aufzubauen und einer Vereinsamung von Seniorinnen und Senioren entgegenzuwirken. Um neben dem kontinuierlichen Aufbau eines umfassenden Netzwerks, eine Öffnung in den Stadtteil u. möglichst viele Menschen zu erreichen, sind im Rahmen der Beteiligung u. Kooperation möglichst vieler relevanter Akteure des Stadtteils verlässliche, hauptamtliche Strukturen, die vor Ort koordinieren und initiieren unabdingbar.
Um die beispielhaften Projektideen umzusetzen und den Netzwerkaufbau voranzutreiben, ist eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit zur Steigerung der Präsenz und Bekanntmachung der Angebote im Stadtteil notwendig z.B. durch Anzeigen in Stadtteilzeitungen, Flyer, Vorträge und Schulungen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Stadtteil Wettbergen
Beschreibung
In der Landeshauptstadt Hannover leben (Stand 2016) 523.642, wobei die Einwohnerzahlen im Stadtbezirk 9 bei 45.619 Einwohner liegen und je nach Stadtteil folgendermaßen angegeben werden: Bornum (1.375) Mühlenberg (7.546), Oberricklingen (10.775), Ricklingen (12.987) und Wettbergen (12.936).
Der Stadtteil Wettbergen, in dem im Oktober 2016 eine Anlauf- Begegnungs- Beratungsstelle eingerichtet wurde, hat rund 13.000 Einwohner und ca. 30,5 Prozent der Bevölkerung im Stadtteil haben das 60. Lebensjahr bereits überschritten.
Die Altersstruktur der Region Hannover zeigt bis 2030 deutliche Zunahmen bei der Zahl älterer Menschen ab 65 Jahre (+20,5 %), insbesondere bei den Hochaltrigen ab 85 Jahre (+77,1 %)
Einwohnerzahl
13000
Quelle / Anmerkungen
Hannover de, Portal Landeshauptstadt
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung des Portals der Landeshauptstadt zu den Zahlen der Bewohner ab 65 Jahren
Projektgebiet in Prozent
78
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzungen der Stadt Hannover: Deutliche Zunahme von hochaltrigen Menschen (>85) von 77,1,%
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_wettbergen.docx
(66.69 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Schaffung und Einrichtung von Räumen der Begegnung zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts/ Stadtteilleben ausbauen/
Miteinander der Quartiersbevölkerung stärken durch Angebote der Begegnung, Entlastung, Kommunikation/ Treffpunkt für unterschiedliche Zielgruppen z.B. besondere Betreuungsangebote und Beratung, Selbsthilfegruppen, Yoga/
Imageverbesserung und Öffentlichkeitsarbeit/
Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil, soziale Kontakte knüpfen/
Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Angebote sind offen und stadtteilbezogen für alle Senioren, pflegende Angehörige und Familien. Wenn die Projekte rege angenommen werden u möglichst viele Menschen partizipieren, neue Bedarfe erkannt werden, ist unser Ziel erreicht
Kriterium
Beschreibung
Es wird eine Stadtteilrunde Wettbergen erweitert mit möglichst vielen Akteuren des Stadtteils. Gemeinsame Ideen, Evens werden umgesetzt, Multiplikatoren ermöglichen eine Verbreitung und Vernetzung im Stadtteil
Kriterium
Beschreibung
Nebe einer Selbsthilegruppe für Depressive sollen möglichst weitere Selbsthilfegruppen Räume nutzen. Die Räume der Beratungsstelle können flexibel mit Leben gefüllt werden je nach Bedarf und Ideen aus dem Stadtteil z.B. eine Nähwerkstatt
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort durch gemeinsame Events z.B. Hilfsmittelsprechstunde/Erstellen einer Stadtteilbroschüre/ Schulung für Hausärzte, Sparkassen, Apotheken, Kirchen zum Thema Demenz, pflegende Angehörige/
Verstetigung/ Weiterentwicklung Stadtteilrunde Wettbergen/
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
ortsansässige Apotheken/ durch Schulungen auch Sparkassen, Geschäfte, Hausärzte vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Wettbergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanitätshaus, Johanniter, ambulante Pflegedienste, Malteser, im Rahmen der Stadtteilgruppe Wettbergen auch andere Beratungsstellen des Stadtteils oder interessierte Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Notwendige kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit zur Präsenz der Beratungsstelle und Bekanntmachung der stadtteilbezoenen Angebote
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
offene Angebote für alle Bewohner des Stadtteils bz.für die besonderen Zielgruppen z.B Senioren, pflegende Angehörige
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das "Nette"-Quartier in Osnabrück – generationengerechter Stadtteil für Alle!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrich Freisel
| Funktion | Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Akteure vernetzen – Generationen verbinden – Beteiligung stärken in Dodesheide-Haste-Sonnenhügel!
Projektbeschreibung
Der Fluss „Nette“ verbindet die Stadtteile Dodesheide, Haste und Sonnenhügel und symbolisiert die Projektidee der Vernetzung von Jung und Alt.
Bisher hat sich die kommunale Quartiersarbeit auf die Zielgruppen Kinder, Jugend und Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund und den Ansatz „Jugend stärken im Quartier“ fokussiert. Im Projektgebiet soll nun erstmalig modellhaft der integrative Ansatz „Quartier für Alle!“ umgesetzt werden. Die Fachbereiche „Kinder, Jugendliche und Familien“ und „Integration, Soziales und Bürgerengagement“ arbeiten dabei ressortübergreifend zusammen, um perspektivisch ein gesamtstädtisches Konzept der sozialraum- und beteiligungsorientierten, aktivierenden Quartiersentwicklung zu erarbeiten. Der integrative Quartiersansatz erweitert die Arbeit der Akteure um den Aspekt „Ältere im Quartier“. Nur durch die Implementierung dieses Ansatzes wird das Potential des Quartiers für die lokale Entwicklung erschlossen.
Für den Schritt vom Austausch zum koordinierten Handeln ist ein/e Projektkoordinator*in erforderlich, der die bestehenden Strukturen (Akteure, Stadtteilzeitung etc.) und Vernetzungen (Runde Tische) aufgreift und alle Zielgruppen generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick nimmt. Dabei soll insbesondere das Engagementpotential im Projektgebiet für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote (Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe, Leselernhilfen, Großelternpatenschaften, Taschengeldbörse, Besuchs- und Begleitdienste, Demenzbetreuung etc.), aber auch für Freizeit- und Stadtteilkulturangebote erschlossen werden.
Durch einen Prozess der Quartiersentwicklung soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht und die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden. Die Stadt übernimmt gemeinsam mit einem Quartiersbeirat die koordinierende Rolle.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Bevölkerungsstruktur im Projektgebiet verändert sich:
• Der Anteil der Gruppen 60 und 80Plus steigt, in Haste leben insbesondere viele einkommensschwache ältere russischstämmige Aussiedler ohne familiäre Unterstützung. Es entstehen Herausforderungen der Versorgungssicherheit im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Diese Alterung der Bevölkerung macht eine altersgerechte Anpassung der Lebensbedingungen und Unterstützungsstrukturen erforderlich.
• Der Zuzug benachteiligter Bewohner sowie von Geflüchteten und Zuwanderern in ein angrenzendes Konversionsgebiet bewirkt im Projektgebiet einen hohen Integrationsbedarf in Schulen und Kitas. Der Zuzug von benachteiligten Menschen mit Migrationshintergrund führt zu Ängsten und verändert das Image des Projektgebietes.
• Der seit 20 Jahren bestehende Nachbarschaftshilfeverein (NHV) mit seinen Unterstützungsangeboten bricht durch Überalterung der Mitglieder weg.
• Engagement- und Selbstorganisationspotentiale bieten a) die aktive ältere Babyboomergeneration und b) die vorwiegend jungen Familien, die mit der Konversion der Britischen Streitkräfte am Sonnenhügel zugezogen sind. Darunter auch ein gemeinschaftliches Wohnprojekt mit 29 Wohneinheiten.
Die genannten Bewohnergruppen (Alteingesessene, Neubürger*innen und Migrantengruppen) leben relativ unverbunden in unterschiedlichen Subkulturen. Bisher arbeiten die Einzelakteure im Gebiet mit einzelnen Zielgruppen (meist Kinder, Jugendliche und Familien), sie tauschen sich aus, arbeiten aber nicht integrativ an den genannten Herausforderungen und Problemen zusammen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide - Haste - Sonnenhügel
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um Teile der Osnabrücker Nordstadt, um das „Einzugsgebiet“ der Hauptakteure der sozialen Stadtteilarbeit, d.h. das Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, der Friedensgarten e. V., die Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße, das Mehrgenerationenhaus Haste, die Nachbarschaftshilfe „Dodesheide-Haste-Sonnenhügel“ und die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden. Die drei Stadtteile sind ebenfalls in einem Bürgerforum der Stadt gemeinsam organisiert. Das als Projektgebiet herausgehobene Teilgebiet beheimatet verschiedene, für die GWA relevante Zielgruppen, mit entsprechenden Herausforderungen und Potentialen. Im Teilgebiet Haste kann von einer Spaltung der gut situierten Eigenheimbewohnerschaft und der benachteiligten, teils russischstämmigen Bewohnerschaft der Hochhäuser gesprochen werden. Im Westen umgrenzt das Projektgebiet die Konversionsfläche Sonnenhügel mit zugezogenen Neubürgern. Östlich vom Haster Weg ist die relativ gut situierte, aber stark alternde Bevölkerung angesiedelt (Hof Hanesch und „Höfe“ zwischen Haster Weg, Eller Straße und In der Dodesheide).
Das Wohngebiet Dodesheide-Ost (östlich der Eller Straße) mit stark benachteiligter Bevölkerung wurde nicht dem Kern-Projektgebiet zugeordnet, da dort ein separates Unterstützungsprojekt „Jugend stärken im Quartier“ mit Anlaufstelle für die Quartiersbewohner*innen angesiedelt ist. Die Bewohner*innen berühren das Projekt jedoch als Nutzer*innen der Infrastruktur, Schulen, Kitas und der Migrations- und Flüchtlingsberatung (Kooperationsprojekt von Ev. Familien-Bildungsstätte und ev. Kirchengemeinde) des Projektgebietes. Sie werden außerdem durch die Freiwilligenprojekte des Projektgebietes (Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse, Lesepaten) erreicht. In der Mitte liegt das Naherholungsbebiet „Nettetal“ mit dem Fluss „Nette“, das von allen Quartiersbewohner*innen genutzt wird und dem Projekt seinen Namen gibt.
Einwohnerzahl
9918
Quelle / Anmerkungen
Melderegister der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, (nur SGB II)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Quartierskoordination verbindet Elemente des GWA mit QM.
Im Rahmen von GWA initiiert sie die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet u. orientiert deren Zusammenarbeit auf den integrativen Ansatz „Quartier für Alle“. Strategien der Aktivierung ermitteln Interessen, Bedarfe, Fähigkeiten aller Bewohnergruppen, die für die Quartiersgestaltung handlungsleitend sind. GWA unterstützt die Bewohner, Verantwortung für ihre Belange zu übernehmen und gemeinsam mit den lokalen sozialen Akteuren Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier verbessern, nachbarschaftliche Netze u. soziale Aktivitäten stärken. Durch Befähigung zur Teilhabe und Schaffung von Begegnung zwischen den Submilieus wird soziale Segregation im Projektgebiet verhindert und Versorgungs-/ Unterstützungssicherheit verbessert. Wichtige Partner sind dabei das Gemeinschaftszentrum, das Mehrgenerationenhaus und der NHV, die bereits mit allen Zielgruppen arbeiten. Neue Initiativen (Friedensgarten, Kulturinitiative, Gem. Wohnprojekt) bilden das Entwicklungspotential des Quartiers. Im Rahmen von QM werden Maßnahmen und Handlungsfelder koordiniert, der Kommunikationsprozess der Akteure moderiert und ein Akteursdialog initiiert, der langfristig in ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“ mündet. Es erfolgt also Prozesssteuerung bezogen auf die Projektziele und den Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Praxisprojekt und Verwaltung, die eine Organisationsstruktur hierfür aufgebaut
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat (auch vermittelt über lokale Einrichtungen und Organisationen) Kontakt zu den verschiedenen Zielgruppen/Initiativen im Quartier; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert.
Kriterium
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt, werden qualifiziert.
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen des Quartiers, der Bewohner und Bewohnergruppen sind bekannt und dokumentiert. Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität). Ressourcen werden genutzt u. im Stadtteilnetzwerk weiterentwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Soziale Akteure und Bewohnergruppen sind für das Leitbild „Quartier für Alle“ sensibilisiert. Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Akteure hat sich vom Austausch über das je einzelne Vorgehen zum abgestimmten Handeln im Hinblick auf einen „sozialen Stadtteil“ weiterentwickelt. Daraus entstehen zielgruppenübergreifende Projekte und Unterstützungsstrukturen.
Kriterium
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen (insbes. 60+ und Migranten). Qualifizierung „Freiwillige Nachbarschaftshilfe“ wurde durchgeführt. Zugewanderte/Ältere werden von Angeboten erreicht.
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Ressorts „Kinder, Jugendliche und Familien“, "Städtebau" und „Integration, Soziales (Senioren) und Bürgerengagement“ austauschen und ihre (Stadtteil-) Arbeit abstimmen.
Beschreibung
Aus den Projekterfahrungen entwickelt die Verwaltung perspektivisch in Kooperation mit den Akteuren der GWA ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“. Der Abstimmungsprozess über Leitbild, Prinzipien, Ziele und Standards wurde begonnen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Dodesheide-Haste-Sonnenhügel e. V. (Hausaufgaben-/Leselernhilfe, Großelternpatenschaften, Begleit-/Einkaufs-/Heimwerkerdienst, Betreuung Demenzkranker, Gruppen für Freizeit und Geselligkeit, Ausflugsfahrten, Kochgruppe-Männer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedensgarten Osnabrück e. V. (Bürgerprojekt zur gemeinsamen Bewirtschaftung einer Fläche im Stadtquartier, Zusamenführung von Generationen und Ethnien)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e. V. (Dodesheide, Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine TuS Haste / Osnabrück 01e. V. und SSC Dodesheide e. V., Behindertensportverein St. Elisabeth Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt Sonne I und II Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Residenz Ambiente Osnabrück Haste (Pflegeheim und Betreutes Wohnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
St. Franziskus - St. Elisabeth Pflege (Ambulanter Caritas Pflegedienst, Tagespflege St. Angela, stationäre Pflege, Seniorenwohnungen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Dodesheide / Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide) mit Familientreff Thomas und Flüchtlingsprojekt in Kooperation mit der Ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus-König (Haste), Heilig Geist (Sonnenhügel), St. Franziskus (Dodesheide))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rum-orthodoxe Gemeinde, Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, FB Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück (Angebote auch für Erwachsene und Senior*innen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regionaler Dienst Nord, städt. Jugendhilfe Stadt Osnabrück, Standort Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteitreff Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V., (Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lega S. Jugendhilfe gemeinnützige GmbH/ Nackte Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland, Ortsverband Osnabrück-Haste-Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reparaturcafé Haste, Freiwilligenprojekt in der Nackten Mühle mit Unterstützung des NHV Dodesheide-Haste-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Klöncafé im Café Lohmann, Freiwilligenprojekt des Seniorenstützpunktes der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste, Trägervernetzung vorwiegend im Bereich Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/ Dodesheide (Trägervernetzung vorwiegend aus dem Bereich Jugendhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten der ev.-luth. Thomasgemeinde und Thomaskita am Limberg (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten St. Franziskus (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hermann-Nohl-Schule, Förderschule emotionale und soziale Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück in Haste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück, Gartenbau / Landschaftspflege (nähe Projektgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Osnabrück AG - Nettebad (Sport, Wellness, Kurse)
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaft macht stark
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Grit Fokken
| Funktion | Fachdienstleiterin Bürgerservice und Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaft macht stark
Projektbeschreibung
In der Moormerland-Siedlung in Leer soll eine Anlaufstelle entstehen und ein Netzwerk aufbaut werden, durch das die Integration und Teilhabe im Quartier gefördert und gestärkt wird. Durch attraktive Angebote für alle Bewohner soll der Generationenwechsel in dem Gebiet mit besonders hohem Seniorenanteil gelingen. In der Anlaufstelle soll u.a. die Seniorenbeauftragte der Stadt Leer mit Beratung und niederschwelligen Angeboten Hilfestellung für die Bewohner*innen anbietet. Sie dient des Weiteren als Koordinatorin des Stadtteils, um den Sozialraum und die Lebenswelten der hier lebenden älteren Menschen zu erkunden. Dieses soll durch z.B. aktivierende Befragungen und Siedlungskonferenzen ergründet werden. Parallel dazu geht es darum, die im Quartier vorhandenen „Schätze“ zu heben (Schlüsselfiguren zu finden, ansässige Institutionen mitzunehmen, Multiplikator*innen zu aktivieren usw). Der bereits seit Jahrzehnten im Stadtteil tief verwurzelte Kinder- und Jugendtreff der Stadt Leer, (personell besetzt mit zwei Sozialpädagogen) soll in die Arbeit mit einbezogen werden. Die Koordinatorin soll Moderatorin des Stadtteils werden, die Menschen dabei begleiten, sich zu beteiligen, gute Ideen zu entwickeln und sie zur Selbstorganisation und Selbsthilfe anregen. Die Seniorenbeauftragte wird in der Anlaufstelle regelmäßige Präsenzzeiten haben. Hier werden lösungsorientierte Beratungen zu persönlichen Problemsituationen angeboten.
Die Siedlungskonferenzen sollen sowohl alle Bewohner*innen als auch bereits ansässige Institutionen an einen Tisch bringen, um sich kennen zu lernen und um gemeinsame Strategien zu entwickeln, das Leben aller Bewohner*innen im Stadtteil zu verbessern. Hier könnten bedarfsgerechte Aktivitäten entwickelt werden, Stolpersteine gefunden und behoben werden und ein Netzwerk aufgebaut werden. Angedacht ist eine Kooperation zwischen Jung und Alt (z.B. Großeltern-Enkel-Service, Ältere unterstützen Kinder bei den Hausaufgaben). Ebenfalls sollen verschiedene themenorientierte Gruppen aufgebaut werden. Das könnten u.a. Literaturkreise, Frühstücksgruppen, Kreativgruppen sein. Bewegungsangebote ( z.B. Sturzprophylaxe ) zur Stärkung des Selbstbewusstsein und der Erhaltung bzw. Widerherstellung der Mobilität im Al(t)ltag sollen in der im Stadtteil befindlichen städtischen Sporthalle stattfinden. Diese sollen von qualifizierten Kräften angeleitet werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Moormerland-Siedlung entstand in den 60er Jahren als Reihenhaussiedlung. Hier leben viele ältere Bürgerinnen und Bürger. Von den 1269 Einwohner/innen sind 39,2 Prozent 60 Jahre oder älter. In dem Gebiet befinden sich auch städtische Wohnungen. Die Mieter/innen wenden sich oftmals mit sämtlichen Problemen an den Vermieter, also die Stadtverwaltung. Die älteren Bewohner/innen des Gebiets sind einsam und fühlen sich isoliert. Um Kontakt zu bekommen, wenden sich einige an den Vermieter. Sie bitten um Reparaturen und Hilfeleistungen und laden dann gerne den Hausmeister zum Tee ein, um Unterhaltung zu haben. Aufgrund dieses Verhaltens ist aufgefallen, dass hier ein großer Bedarf an Hilfestellungen besteht. Dies gilt nicht nur für die Mieter, sondern für die Mehrzahl der Bewohner/innen des Gebiets. Es ist der Eindruck entstanden, dass sich die Bewohner/innen meistens in den eigenen vier Wänden aufhalten und wenig ihr gewohntes Umfeld verlassen. Der Ausländeranteil in dem Gebiet beträgt 6,5 Prozent. Die Integration und der Kontakt zur Nachbarschaft soll gefördert werden. So kann mehr Verständnis für die jeweils andere Mentalität und ein besseres nachbarschaftliches Verhältnis entstehen. Einer Vereinsamung der älteren Einwohner/innen soll entgegengewirkt werden. Das homogene Gebiet wird allein aufgrund der Altersstruktur in den nächsten Jahren einen Wandel vollziehen (Generationenwechsel), der für alle Beteiligten mit Veränderungen verbunden ist und durch mehr Kontakte untereinander erleichtert werden kann.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier soll eine Anlaufstelle mit Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktion entstehen. Die Bewohner/innen sollen dahingehend gefördert und aktiviert werden, sich selbst zu organisieren und zu unterstützen. Dadurch soll das nachbarschaftliche Zusammenleben gefördert werden und mehr Zusammenhalt sowie Identifikation mit dem eigenen Wohnquartier entstehen. Die Anlaufstelle wird zu einem Ort der Begegnung, an dem Gemeinsamkeit und Verständnis füreinander entsteht. Der oder die Ansprechpartner/in im Gebiet fördert die Bereitschaft, Eigeninitiative zu übernehmen, indem Angebote gemacht werden, die die Bewohner/innen einbeziehen. Nach und nach wird die Verantwortung übertragen. Die Bewohner/innen fühlen sich durch die Anlaufstelle unterstützt und können so immer mehr selbst in die Hand nehmen, wagen und umsetzen.
Nur gemeinsam sind wir stark- Barnstorf macht mobil!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ann-Christin Leymann
2. Kurzbeschreibung
Modellprojekt zur Entwicklung einer mobilen Gemeinwesenstruktur in der Samtgemeinde Barnstorf.
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Barnstorf ist im Südwesten des LK Diepholz gelegen und mit 206km² die flächenmäßig zweitgrößte Kommune. Sie setzt sich zusammen aus dem Flecken Barnstorf (6473 Einw.), Eydelstedt (1844 Einw.), Drebber (2996 Einw.) u. Drentwede (1016 Einw.) . Die höchste Siedlungsdichte verzeichnet der Fl. Barnstorf. Die anderen Gemeinden liegen mit ihrer Siedlungsdichte weit unterhalb des Durchschnitts in gesamt Nds. u. des LK Diepholz. Es ist wenig Infrastruktur vorhanden. Im Fl. Barnstorf ist die meiste Infrastruktur angesiedelt. Es gibt ein Mehrgenerationenhaus (MGH), mit einem breiten Angebot. Dessen Aktionsradius reicht aber aufgrund von Konzeptionalität und personeller Kapazität nicht über den Fl. Barnstorf hinaus. Um teilzuhaben müssen die Bewohner der kleineren Gemeinden zum MGH gelangen, was anlässlich des unzureichenden Nahverkehrs schwer bis unmöglich ist. Es ist zudem eine Hürde insbesondere für ältere Menschen sowie geflüchtete Personen (mit bisher wenig Teilhabechancen), ihren eigenen Aktionsradius zu verlassen, um eine Veranstaltung oder ein Angebot des MGH zu besuchen. Hier möchten wir anknüpfen. Wir wollen die Potenziale des MGH nutzen und in die kleinen Gemeinden, mittels einer mobilen GWA transferieren. Starten möchten wir damit modellhaft im Gebiet Fl. Barnstorf u. Eydelstedt. Das Angebot wird so ausgebaut, dass in Eydelstedt in regelmäßigen Abständen ein neutrales Treffen in unterschiedlichster Form, z.B. Frühstückstreff, Themen-Nachmittage,Grillfest als Möglichkeit der Kontaktaufnahme und Vernetzung entsteht. Der Standort innerhalb von Eydelstedt wird dabei wechseln, geplant sind z.B. Vereinsräume. Wir werden Präsenz zeigen und dabei auch die so wichtigen Bedürfnisse u. Wünsche der Bewohner erheben, da es bisher kaum bis keine Daten in diese Richtung gibt. Zur Erhebung werden wir verschiedene Formen der Befragung nutzen, geplant ist u.a. ein mobiles Bollerwagen-Café in Kombination mit Elementen der aktivierenden Befragung, um die Menschen niederschwellig zu erreichen. Jedoch wird es nicht bei der reinen Bedarfsermittlung bleiben, sondern der Versuch gestartet, die Bürger für die Belange ihrer Gemeinde zu aktivieren, durch Formen des freiwilligen Engagements, auch auf kurzfristiger Basis z.B. Unterstützung des mobilen Bollerwagen-Cafès. Insbesondere möchten wir die Menschen im Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand erreichen, sowie geflüchtete Menschen für ein Ehrenamt begeistern und sie auf dem Weg dorthin begleiten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Den Fl. Barnstorf und Eydelstedt trennen 3-5 km Fahrtstrecke. Der öffentliche Nahverkehr ist unzureichend ausgebaut, Busse fahren überwiegend nur angepasst an die Nds. Schulzeiten. In der kleinen Gemeinde Eydelstedt ist wenig Infrastruktur vorhanden. Es gibt keine neutralen Treffpunkte mit der Möglichkeit der Begegnung u. des Austausches, abseits der „alteingesessenen“ Vereinsstrukturen. Die Altersstruktur zeigt eine deutliche Tendenz Richtung Hochaltrigkeit, schon jetzt sind im Fl. Barnstorf und Eydelstedt ca. 30% der Menschen im Alter 60+. Es wird in den nächsten Jahren viele Personen im Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand geben (Generation Babyboomer). Durch frühzeitige Intervention können Netzwerke mit Institutionen im Gebiet des Fleckens und eine starke Nachbarschaft gefördert werden, um eine Isolation des kleinen Gebiets zu verhindern und eine Kultur des Miteinanders aller Gebiete langfristig aufzubauen. In der SG Barnstorf sind über 10% der Bevölkerung ausländische Staatsbürger, was sich durch die Aufnahme von geflüchteten Menschen ab 2015 nochmals manifestiert hat. Eine besondere Situation findet sich hier in Eydelstedt, wo im Hülsmeyerpark, einem alten Kasernengelände, geflüchtete Menschen untergebracht sind. Das Gelände liegt dezentral und die Menschen haben wenig Kontakt zu Einheimischen. Die vorherrschenden ländlichen Strukturen machen es nicht einfach die Menschen inklusiv an der Gesellschaft teilhaben zu lassen. Durch mangelnde Begegnung und Unwissenheit voneinander kommt es zu Anzeichen von "Alltags"Rassismus. An dieser Stelle möchten wir mit der mobilen GWA ansetzen und Räume der Begegnung schaffen, für ein Miteinander und gegen Ausgrenzung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Barnstorf Flecken Barnstorf-Eydelstedt
Beschreibung
Der Flecken Barnstorf hat mit 6473 Einwohnern die höchste Einwohnerzahl und Siedlungsdichte. Die meiste Infrastruktur sowie unter anderem auch das Mehrgenerationenhaus und das Rathaus sind im Flecken Barnstorf verortet. Der Flecken ist somit der stärkste Partner in der Samtgemeinde, dessen Potenzial wir ausstrahlend langfristig mit in die kleinen Gemeinden Eydelstedt (1844 Einwohner) Drebber (2996 Einwohner), Drentwede (1016 Einwohner) nehmen möchten, um dort neutrale Orte der Begegnung und des Austausches aufzubauen sowie weiterführend an einer Gesamtvernetzung der einzelnen Gemeinden mit den Potenzialen des Fleckens zu arbeiten. Das für das Modellprojekt ausgewählte Gebiet Flecken Barnstorf-Eydelstedt ist das mit 12850ha flächenmäßig weitläufigste Gebiet, wobei alleinig auf Eydelstedt 7614 ha fallen. Über 25% der Bevölkerung in Eydelstedt ist über 60 Jahre alt. Eydelstedt ist stark ländlich geprägt und hat eine sehr schwache Infrastruktur (kein Nahversorgungsangebot, kulturelles Angebot, neutrale Treffpunkte etc.). In Eydelstedt besteht zudem die bereits erwähnte Situation der dezentralen Unterbringung von geflüchteten Menschen in einer ehemaligen Kaserne mit fehlender Anbindung an die Bevölkerung vor Ort. Exemplarisch ist deshalb der Beginn in diesem Quartier geplant, die Kommune hat hier die Möglichkeit Räumlichkeiten für das Projekt anzumieten. Mittelfristig sollen die hier erworbenen Kenntnisse teilweise auf die anderen Gebiete übertragen werden können, wobei zu beachten ist, dass jedes Gebiet für sich sehr heterogen ist, da unterschiedliche Dorfgemeinschaftsstrukturen vorherrschend sind. Für alle Gemeinden gilt jedoch, dass die Erhebung von Daten des Bedarfs der Bewohner im hohen Maße von Bedeutung ist, da die Gemeinden kommunalpolitisch zusammengehören und auch die unterstützenden Beiräte (Seniorenbeirat und Integrationsbeirat) für die gesamte Samtgemeinde zuständig sind. Für eine ländliche Kommune wie die Samtgemeinde Barnstorf ist der Prozess hin zur nachhaltigen Verstetigung von Gemeinwesenstrukturen ein bedeutungsvoller Weg, der kleinschrittig begonnen werden muss. Die GWA kann hier die kommunalen Akteure unterstützen und durch Aufklärungs -und Gremienarbeit die Wichtigkeit eines stabilen Gemeinwesens darstellen.
Einwohnerzahl
8317
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Barnstorf Stand: 04.04.2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stand 04.04.2019.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stand 04.04.2019 (Gesamtzahl), Aufteilung Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stand 04.04.2019.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
foerdergebiet2019.pdf
(1.8 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz, das Gebiet der SG Barnstorf sozialräumlich zu betrachten und Potenziale eines starken Gebiets in ein schwaches Gebiet mitzubringen. Es geht darum Bedarfe und Interessen der Bewohner zu erheben und anhand dieser Daten eine langfristige GWA-Struktur zu installieren. Das freiwillige Engagement soll bedarfsentsprechend weiterentwickelt und Nachbarschaftshilfen gefördert werden. Immer unter Einbezug der gebietsbezogenen Strukturen und daraus resultierenden Möglichkeiten zur Entwicklung. Bewohner sollen aktiv befähigt und motiviert werden sich für die Belange ihres Gebiets einzusetzen. Es geht um den Aufbau eines Miteinanderes für die Gemeinde, die Motivation etwas bewegen zu wollen, wird begleitet und ein gemeinschaftliches agieren steht im Vordergrund. Mit dem Projekt wird eine Verbesserung der immateriellen Bedingungen, insbesondere der sozialen Teilhabe angestrebt, indem infrastrukturelle Schwierigkeiten gesehen und durch die Struktur des Projekts zunächst überwunden werden. Für das Projektgebiet Fl. Barnstorf-Eydelstedt bedeutet dies, dass zunächst das Kennenlernen der Menschen im Quartier im Vordergrund steht, die Menschen werden eingeladen an Veranstaltungen z.B. Auftakt-Frühstück oder Grillfest zu Beginn des Projekts teilzunehmen, wobei die persönliche Ansprache (Einladung) ein wichtiger Faktor ist. Zudem werden punktuell an unterschiedlichen Orten im Gebiet z.B. vorm Kindergarten aktivierende Befragungen mit dem mobilen Café durchgeführt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen zu Veranstaltungen kommen und Wünsche/Ideen mit einbringen , Möglichst viele Bewohner*innen durch die aktivierende Befragung erreicht werden, Bewohner*innen Interesse zeigen sich für ihr Gemeinwesen zu engagieren
Kriterium
Beschreibung
Die bereits vorhandenen Ressourcen des Mehrgenerationenhauses im Flecken nach Eydelstedt transferiert und der Flecken als starker Partner noch weiter gestärkt werden konnte.
Kriterium
Beschreibung
Ein beständiger Austausch über die Entwicklung des Projekts mit der Kommune besteht, die Gremienarbeit des Senioren-und Integrationsbeirats unterstützt u. gestärkt wurde, die Kommune sich einsetzt politisch an der Weiterentwicklung der GWA zuarbeiten.
Kriterium
Beschreibung
Kooperationspartner für das Projekt gefunden und überzeugt werden konnten gebietsübergreifend mitzuarbeiten, Institutionen Bereitschaft zeigen Geflüchtete in ein Ehrenamt aufzunehmen, Kooperationspartner Veranstaltungen mitgestalten.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedliche Bewohner*innen kommen zu Veranstaltungen und lernen sich kennen (Alter, Religion, Geschlecht). Neubürger und Einheimische teilnehmen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Barnstorf;Samtgemeinde Bürgermeister, Bürgermeister Eydelstedt, Bürgermeisterin Flecken Barnstorf; Fachbereich Soziales u. Ordnung; Jugendpflege und Streetwork; Flüchtlingskoordinatorin; politische Ausschüsse.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGEL e.V. Mehrgenerationenhaus Barnstorf; Schützenverein Barnstorf; Schützenverein Eydelstedt; FF Barnstorf-Kinder u. Jugendfeuerwehr; FF Eydelstedt Kinder u. Jugenfeuerwehr; LEB Barnstorf; VNB Barnstorf; LandFrauen Barnstorf; Welthaus Barnstorf.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diepholzer Kreiszeitung; Barnstorfer Wochenblatt; Sonntags-Tipp; Gemeindebrief der St. Veit Kirchengemeinde; Gemeindebrief der katholischen Kirchengemeinde St. Barbara; Webseite Diakonisches Werk Diepholz-Syke-Hoya; Webseite Samtgemeinde Barnstorf.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev-luth. St. Veit Kirchengemeinde Barnstorf; Katholische Kirchengemeinde St. Barbara Barnstorf; Mevlana-Moschee Barnstorf.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenheim Friedrich-Plate-Haus Barnstorf ; Seniorenresidenz "Huntetal" Barnstorf ; Seniorenwohnanlage "Haus Donsdorf" Eydelstedt; Sozialstation Barnstorf.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Barnstorf; Grundschule Eydelstedt; Christian-Hülsmeyer-Schule Barnstorf; DRK-Kindertagesstätte "Villa Kunterbunt" u. "Holzwurm" Barnstorf; Kindertagesstätte "Die kleinen Strolche" Barnstorf; Ev-luth. integrative Kindertagesstätte Eydelstedt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pro Asyl Barnstorf.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Neue Wege in der Weststadt! - Gemeinsam für ein neues WIR!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Arne Salge
| Funktion | GWA in der Weststadt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Neue Wege in der Weststadt - Gemeinsam für ein neues WIR! Nachbarschaftliche Strukturen sollen entstehen. Angebote sollen verwirklicht und vorhandene Strukturen vernetzt werden. Eine Anlaufstelle soll entstehen.
Projektbeschreibung
Die Leeraner Weststadt ist derzeit zum Teil Fördergebiet im Rahmen der Bauförderung „Soziale Stadt“. Das im Zuge dieser Sanierung eingerichtete Stadtteilgremium „Runder Tisch“(RT) ist u.a. mit Einwohnern - und somit mit Experten für den Stadtteil (ST) - besetzt. Schon bald nach Gründung machte der RT deutlich, dass eine reine Ausrichtung auf städtebauliche Maßnahmen im ST nicht zielführend sein kann. Zu sehr überwiegen die sozialen Probleme im Gebiet. Zusätzlich müsste eine Stadtteilsozialarbeit erfolgen, die dieses Themenfeld in den Blick nimmt. Weiterhin forderte der RT einen Stadtteiltreff, wie er im Laufe des analogen Prozesses im Bereich der Leeraner Oststadt im vergangenen Jahrzehnt entstanden ist. Im Laufe der nun beginnenden baulichen Stadtentwicklung wird die Antragsmöglichkeit für dieses Programm nun seitens der Stadt als ideale Möglichkeit gesehen, auch im Feld des Sozialen mit der Arbeit zu beginnen und somit schon einmal die erste diesbezügliche Forderung des RT umzusetzen.
Die Weststadt zeichnet sich durch starke Heterogenität aus – Einfamilienhausgebiete und Mehrfamilienhäuser mit preiswerten Wohnungen mit den jeweils spezifischen Bewohnergruppen liegen eng beieinander – sind aber doch voneinander getrennt, da es nur sporadische Kontakte zwischen den Bewohnern der unterschiedlichen Teilbereiche gibt. Daher wird eine Stelle für GWA hier ansetzen, die sich in einer Anlaufstelle (möglichst im Block) diesen Themen stellt. Es soll eine gemeinsame Identifikation mit dem Stadtteil gefördert werden. Umsetzung von Ideen des runden Tisches sollen hierbei ebenso Arbeitsauftrag sein wie weitere Interventionen der klassischen GWA. Neue Wege beschreiten, wie im Antragsslogan benannt, kann auf vielerlei Art erfolgen. Zum einen wörtlich genommen z.B. durch Schaffung von Zugängen zu Pagels Garten (Bürgergarten im Eigentum einer Stiftung), der ein großes Potential für die Entwicklung ist. Zum anderen aber auch im übertragenen Sinne, indem z.B. neue Wege bei der Vernetzung der Einrichtungen im ST, und im Kontakt zur Einwohnerschaft gefunden werden. Hilfestellungen für Einwohner, Aktivierung des Ehrenamts, Attraktivierung von Flächen, gemeinsame Feste, etc. sind weitere Ziele einer möglichen GWA. Wichtiges Element des Vorhabens ist auch die Einrichtung einer Anlaufstelle, um niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote zu schaffen (Präsenzzeit eines/r Soz.Päd.).
Der Stadtrat unterstützt das Vorhaben auch über etwaige Förderzeiträume hinaus.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der o.a. beschriebene Runde Tisch ist Beteiligungsgremium für die Menschen der Weststadt. U.a. dieser benennt im Stadtteil (ST) viele Problemlagen. So gibt es viele Haushalte in problematischen Lebenssituationen (Alleinerziehende, Zuwanderer, Langzeitarbeitslose), für die es wenig Unterstützungs- bzw. Beratungsangebote gibt. Weiterhin fehlt es, so der Eindruck, an Interesse und Bereitschaft, sich aus dem Alltagstrott und den eingefahrenen Wegen im ST heraus zu bewegen, die Möglichkeiten des Sozialraums zu sehen und aktiv an der Veränderung zum Positiven zu arbeiten. Man benennt eine Notwendigkeit, nachhaltige Vernetzung der im ST verorteten sozialraumrelevanten Akteure zu realisieren. Schon lange ist zudem dort Thema, attraktive Bereiche wie den Pagels Garten für die Bewohner zu erschließen (aus dem Wohngebiet nicht direkt erreichbar) und damit wortwörtlich neue Wege zu schaffen. Auch auf anderen Flächen im Stadtteil fehlt es an Bewegungsangeboten, da diese aus unterschiedlichen Gründen nur sehr eingeschränkt für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Hier wäre Aufgabe von GWA mit den Eigentümern, neue Wege zu finden.
Bei vielen Kindern aber auch Erwachsenen mangelt es augenscheinlich sowohl an körperlicher Bewegung als auch mentaler Beweglichkeit sowie an Mobilität im Sozialraum.
Seitens der Bürger wird zudem bemängelt, dass die Menschen in dem innenstadtnah gelegenen Stadtteil sich im Alltag mangels Angeboten zu einem großen Teil aus dem Stadtteil heraus orientieren. Somit, so das Gefühl, gehen gemeinwesenförderliche Impulse für die Weststadt verloren.
Im ST erhofft man sich durch Einsatz von GWA eine Verbesserung dieser Situation.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Leer Weststadt
Beschreibung
Das Gebiet wird umgrenzt von den Straßen Stadtring, Heisfelder Straße und Ubbo-Emmius-Str./Deichstraße, 93,5 ha (entsprechend Sanierungsgebiet Leer-Weststadt; das Fördergebiet soziale Stadt ist kleiner als das Sanierungsgebiet)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Vorbereitende Untersuchungen liegen vor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Rahmen der Städtebauförderung Soziale Stadt ist die Förderung von Personal für GWA unmöglich. Der Runde Tisch betont jedoch deren Notwendigkeit und fordert städtisches Engagement. Das Fördergebiet ist zudem nur ein Teilgebiet des Bereichs Weststadt, auf den sich dieser Förderantrag bezieht.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-10 Jahre und 0-18 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-14 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-30 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-26 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand: 31.12.17
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenquote im Gebiet: 26,7 % (geschätzt im Rahmen Biwaq, Daten liegen nicht vor), 6,4% im Bezirk der Agentur für Arbeit Emden/Leer gem. Arbeitsmarktreport Bundesagentur für Arbeit November 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausl. Bewohner: Gebiet: 13,4%, Teilbereich des Gebietes: 22%, Stadt 12% (Daten Stadt Leer 2017). Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gebiet: 20% (Daten Stadt Leer 2014), Gesamtstadt: 13,8% (geschätzt); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon Kinder: im Gebiet: 30% (Bezug Alter 0-17), 16% (Bezug Alter bis 9 Jahre); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Daten, qualitative Einschätzungen: hoher Anteil
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Idee ist, parallel zum Prozess der Sanierung, eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zu etablieren (auf Langfristigkeit ausgelegt). Die Dynamik und Aufmerksamkeit, die sich aus der städtebaulichen Sanierung ergibt, soll dabei genutzt werden. Es sollen über die GWA aber auch die Bedarfe im Stadtteil gedeckt werden, die im Rahmen der Städtebauförderung nicht förderfähig sind. Die erste Phase des Prozesses Soziale Stadt hat dabei gezeigt, dass es im Stadtteil einen Wunsch/Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle gibt, die jetzt geschaffen werden soll. Weiterhin hat sich gezeigt, dass ein Potential an Flächen vorhanden ist, das derzeit von der Öffentlichkeit aber nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden kann und, dass es eine Reihe von Einrichtungen im Gebiet gibt, deren Angebote abgestimmt, gemeinsam veröffentlicht und vor dem Hintergrund der Bedarfe weiterentwickelt werden sollten. Hieraus ergeben sich die zentralen Projektinhalte der Anlaufstelle mit koordinierender Funktion. Der Bedarf an konkreten Angeboten für Kinder wird seit Beginn der vorbereitenden Untersuchungen von den Einrichtungen (Kita, Grundschule) betont. Die Präsenz und Ansprechbarkeit einer sozialpädagogischen Fachkraft, die zusätzlich an einer Weiterbildung zur GWA teilnehmen sollte, garantiert dabei den Blick auf den Stadtteil wie ihn GWA als dritte Methode der Soz. Arb. definiert. Die geplante Vernetzung mit dem Runden Tisch der Sozialen Stadt stellt hierbei den Blick auf die Wünsche der Bürger sicher.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn der Stadtteil sich als zusammenhängend begreift und eine eigene Identität bilden konnte. Weiterhin hat ein erfolgreiches Projekt es geschafft, dass sich selbstorganisierte Stadtteilveranstaltungen sozialer Prägung etablieren.
Beschreibung
Wenn Kita, Schulen und die weiteren Netzwerkpartner gemeinsame Aktionen anbieten und/oder für einander werben. Sie öffnen ihre Räume für den Stadtteil und zeigen Präsenz. Sie treffen sich regelmäßig und planen gemeinsam für den Stadtteil.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Leer - Zentrum für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagestättenverband Emden-LeerRhauderfehn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Plytenbergschule (Grundschule, Träger: Stadt Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friesenschule (Realschule, Träger: Landkreis Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) Eigenbetrieb der Stadt Leer
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dissen aktiv: Wir sind die Stadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nicht warten - starten!
Projektbeschreibung
Am Standort Dissen konnten mit dem Projekt "Dissen aktiv" und weiter mit dem laufenden Projekt "In aller Vielfalt" insbesondere Senior*innen und Familien mit Kindern (überwiegend bis zum Ende des Grundschulalters) angesprochen werden. Ein Schwerpunkt liegt darauf, auch bislang weniger aktive Bürger*innen, u.a. mit Migrationserfahrung, zu erreichen. Diese Arbeit soll zum einen fortgesetzt und verstetigt werden, zum anderen sollen größere Vorhaben, die sich aus den seit Mitte März 2019 vorliegenden Ergebnissen einer Bedarfserhebung ergeben, gemeinsam umgesetzt werden.
Die vorliegende Befragung hat ergeben, dass den Bürger*innen nicht bewusst zu sein scheint, dass sie selbst Veränderungen mitgestalten können und möglicherweise auch müssen, statt nur von der Kommune entsprechende Schritte zu erwarten und zu fordern. Um die Menschen partizipativ in Entscheidungen und konkrete Gestaltung und Umsetzung einzubeziehen, sollen weitere Beteiligungsmethoden und -angebote entwickelt werden, u.a. Fortführung der Stadtrundgänge, gezielte Ansprache beteiligungsferner Gruppen wie Migrant*innen und (nicht verbandlich organisierte) Senior*innen.
Im Blick sind dabei zur Realisierung eines attraktiven, Generationen übergreifenden Begegnungsortes die Gestaltung des Homann-Parks und/oder die Umgestaltung eines anderen öffentlich zugänglichen Raumes. Dazu gibt es bereits eine Reihe von Vorüberlegungen. Entsprechende Sondierungen müssen bereits im laufenden Projekt angestoßen werden. Die Entscheidungs- und Planungsprozesse werden im Folgeprojekt fortgesetzt und in der Ausführung münden.
Ergänzt werden die partizipativen Ansätze durch ein verlässliches Beratungsangebot in den Räumen der Katholischen Kirchengemeinde ("Clearingansatz") und das Projektbüro im Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ).
Parallel dazu soll ein Schwerpunkt der Arbeit in der Vorbereitung nachhaltiger Verankerung der Arbeit liegen. Dazu gehen wir offensiv in das Gespräch mit der lokalen Wirtschaft, der Politik und den in Dissen aktiven Stiftungen, um eine etablierte finanzielle Förderung anzustreben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Dissen ist trotz ländlicher Lage stark industriell geprägt. Große Arbeitgeber der Lebensmittel- und Fleischindustrie führten über Jahrzehnte zur Ansiedlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund - insbesondere aus Süd-/Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion, die nun bereits in der 2./3. Generation dort leben. Zudem zeigt sich eine erhöhte Arbeitsmigration (Bulgaren, Rumänen, Ungarn) Herausforderungen durch den demographischen Wandel kombinieren sich mit Integrationsanstrengungen für eine heterogene Gruppe von Bürger/innen mit Migrationsgeschichte.
Durch "Dissen aktiv" wurden und werden insbesondere Senior*innen angesprochen, "Dissen in aller Vielfalt" setzt den Fokus auf Familien und Menschen mit Migrationsgeschichte. Die Resonanz zeigt, dass beide Gruppen bislang wenig Erfahrung mit und in der Beteiligung an öffentlichen Veränderungsprozessen haben - wohl aber Bedarfe erkennbar sind, die durchaus für beide Gruppen gelten (allgemein gesagt: Begegnungsräume und -Möglichkeiten schaffen). Oberstes Ziel ist es daher, Verbesserungen unter Einbezug der Betroffenen zu erreichen. Es braucht vor allem Zeit für eine Adressaten gerechte Ansprache, den Aufbau vertrauensvoller Strukturen und Anerkennung von Möglichkeiten und Grenzen.
Erfreulich ist die Akzeptanz und Wertschätzung der bisherigen Arbeit durch Bürger*innen, Verwaltung und Politik. Dies besonders vor dem Hintergrund einer gewissen Skepsis, die aus der Enttäuschung mit vorangegangenen, kurzlebigen Projekten hervorging.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen aTW
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die Bewohnerschaft (mit Migrationshintergrund) der Stadt Dissen. Damit umfasst es das gesamte Stadtgebiet Dissen als Gesamtquartier. Dissen hat eine Fläche von 31,9 qkm und eine Bevölkerungsdichte von ca. 300 Einwohner/qkm. Durch die nahe Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster und die bisher günstige Arbeitsmarktsituation ist Dissen bisher ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs und Lebensmitteln ist gegeben. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage: Die A30 und A33 sind hier wichtige Verkehrswege. Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr gekennzeichnet.
Einwohnerzahl
9689
Quelle / Anmerkungen
Statistisches Bundesamt Wiesbaden 11/2018, www.destatis.de
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.nls.niedersachsen.de/gemeinden/G459015.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe für Gruppe älter als 65 (aus 2016)
Ergänzung: Indikatoren Alterung 2030: Medianalter (Jahre) 45,4 Durchschnittsalter (Jahre) 44,6 Jugendquotient (unter 20-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 35,3 Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 41,3 Anteil unter 18-Jährige (%) 18,1 Anteil 65- bis 79-Jährige männlich (%) 15,3 Anteil 65- bis 79-Jährige weiblich (%) Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
strassenverzeichnis_stand_01.05.16_0.xlsx
(31.56 KB)
lageplan_1.pdf
(2.23 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundlegendes Ziel des Handelns in „Dissen - Wir sind die Stadt“ ist es, die Menschen zu motivieren und zu ermutigen, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebensraums zu beteiligen. Sie sind „Expert*innen in eigener Sache“. Multiplikator*innen unterstützen dabei. Im Fokus stehen die Bedarfe von (nicht verbandlich organisierten) Senior*innen und Familien mit Migrationsgeschichte, die bislang wenig in Erscheinung treten, wenn es um bürgerschaftliche Beteiligung und Veränderung im Sinn ihrer eigenen Bedarfe geht.
Vorhandene Ressourcen werden genutzt, um die Ideen und Vorschläge aller Beteiligten in die konkrete Gestaltung eines öffentlichen Raums (Park, Ladenlokal o.ä.) einfließen zu lassen.
Die Kompetenz, übergreifende Themen und größere soziale Zusammenhänge zu bearbeiten wird gefördert. Positive Öffentlichkeitsarbeit und Kleinprojekte erhöhen das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge aller Beteiligten und befördern identitätsstiftende und solidarische Erfahrungen.
Im Zentrum steht eine befähigende statt einer angebotsorientierten Arbeit, die jedoch ergänzt wird durch verlässliche Ansprechpartner*innen und ein Clearingangebot bei persönlichen Fragestellungen. Auf diese Weise werden auch weitere leichte Zugänge zum Projekt eröffnet und "Mitmachmöglichkeiten" kommuniziert.
Die Teilnahme an der Zertifikatsfortbildung GWA der LAG stärkt den nachhaltigen und fachlich qualifizierten Ansatz der Arbeit.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die von ihnen genannten Themen im Vordergrund stehen und tatsächlich vorangebracht werden.
Kriterium
Beschreibung
z.B. die Möglichkeiten eines bereitgestellten (Laden-)Lokals unmittelbar von Bürger*innen genutzt werden und sich Einzelne oder Gruppen für Angebote oder Teilbereiche von Vorhaben verantwortlich zeigen
Kriterium
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen von spezifischen Gruppen/Institutionen gezielt eingebracht werden
Kriterium
Beschreibung
Aktivitäten gemeinschaftlich und zielgerichtet umgesetzt werden
Beschreibung
Bürger*innen und diverse Fachbereiche der Verwaltung Hand in Hand arbeiten
Beschreibung
hohe Akzeptanz in Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft
Kriterium
Beschreibung
generationen- und milieuübergreifende Begegnungsorte entstehen
Beschreibung
a) verlässliche Ansprechpartner*innen für Engagement und Erstberatung (Clearing) bekannt sind und angefragt werden, b) öffentlicher Raum bürgernah gestaltet wird
Kriterium
Beschreibung
Engagementförderung und Bürgerbeteiligung als strategische Ziele aller Beteiligten definiert sind
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung und Soziales / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Planen, Bauen und Ordnung / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro für Ehrenamt und Selbsthilfe / Landkreis Osnabrück
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Senioren- und Pflegestützpunkt / Landkreis Osnabrück
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Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ Dissen)
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Netzwerk Frühe Hilfen, Dissen
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Kath. Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald / St.Ansgar Dissen
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Kath. KiTa St.Ansgar Dissen
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Evangelische Kirchengemeinde St. Mauritius Dissen
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Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe Dissen
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11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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