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Mehr LebensRaum für die Bewohner/innen von Jürgenohl

Ansprechpartner
Sven Dickfeld
Funktion Geschäftsführung
Mehr LebensRaum steht für ein Mehr an Beteiligung, Begegnung, Nachbarschaft und Angeboten der Stadtteilarbeit in Jürgenohl
Projektbeschreibung
Mit Hilfe des Förderprogramms "Gemeinwesenarbeit" soll die bestehende Stadtteilarbeit ausgebaut werden, die der Paritätische Goslar-Seesen seit September 2018 mit Unterstützung der Wohngesellschaften Goslar/Harz und der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG anbietet. Folgende Bausteine sind dabei geplant: >> regelmäßiger Quartiersstammtisch als Ort des Austausches und der Beteiligung >> Erweiterung des Ehrenamtspools und der bestehenden lokalen Netzwerke >> Aufbau neuer Angebote (je nach Bedarf z. B. Mehrgenerationen-Treff, Reparatur-Cafe, Treffpunkt für alleinerziehende Mütter). Zentraler Ort der Stadtteilarbeit ist das "Lebens Raum" Beratungsbüro in der Danziger Straße 53 in Goslar Jürgenohl. Hier steht schon jetzt zu festen Zeiten eine Mitarbeiterin mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 15 Stunden als Ansprechpartnerin zur Verfügung, wenn es um das gemeinschaftliche Leben im Stadtteil geht. Zur Stärkung dieser Arbeit soll die Arbeitszeit im Rahmen des Projektes auf 30 Stunden/Woche erhöht werden. Ziel ist es, das gemeinsame Miteinander und die gemeinschaftliche Verantwortung für den Stadtteil zu fördern.
Ausgangslage
Der Stadtteil Goslar Jürgenohl hat einen erheblichen städtebaulichen Entwicklungsbedarf und vielfache demografische sowie soziale Herausforderungen. So leben in dem Stadtteil ein überdurchschnittlich großer Anteil an hochbetagten Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Vor Ort fehlen ausreichende Kommunikations- und Begegnungsmöglichkeiten – innerhalb von Gebäuden und auch auf Freiflächen. Die Aufenthaltsqualität in dem Stadtteil mit seinen verschiedene Bautypen der 1950er, 60er und 70er Jahre ist nicht sehr hoch. Insgesamt ist vor Ort der Trend zu beobachten, dass stabile Haushalte aus dem Quartier fortziehen, die Fluktuation hoch und der Anteil intakter Nachbarschaften eher gering ist. Vor diesem Hintergrund unterstützen die Wohngesellschaften Goslar/Harz und die Baugenossenschaft >Wiederaufbau< eG bereits seit vielen Jahren die soziale Stadtteilarbeit im Quartier. Zudem ist der Stadtteil im Jahr 2017 auch in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden. Während sich das neu etablierte Quartiersmanagement des Programms „soziale Stadt“ auf die städtebaulichen Defizite beschränkt, will sich der Paritätische mit der im Jahr 2018 erfolgten Übernahme der von den beiden Wohnungsgesellschaften unterstützen sozialen Stadtteilarbeit insb. den folgenden Herausforderungen im Bereich der sozialen Miteinanders stellen: Austausch- und Beteiligungsmöglichkeiten erhöhen, Netzwerke innerhalb des Stadtteils stärken, Schaffung/Weiterentwicklung von (Begegnungs)Angeboten für verschiedene Zielgruppen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Jürgenohl
Beschreibung
Jürgenohl ist mit insgesamt ca. 9.000 Einwohnern der einwohnerstärkste Stadtteil der Stadt Goslar. Er liegt etwa 2,5 km nördlich der historischen Altstadt; dazwischen befindet sich der gründerzeitliche Stadtteil Georgenberg. Östlich von Jürgenohl liegt der Stadtteil Ohlhof (Einfamilienhaussiedlung der 1980er Jahre) und westlich das Gewerbegebiet Baßgeige. Im Norden schließt sich das im Aufbau befindliche neue Wohngebiet auf dem ehemaligen "Goslarer Fliegerhorst" an, dahinter beginnt die freie Landschaft des Harzvorlandes. In alle anderen Richtungen ist der Stadtteil Jürgenohl durch verkehrliche Barrieren von seinen Nachbarstadtteilen getrennt: Im Osten verläuft die Bundesstraße B 82, im Süden die B 6 (beide mehrspurig) und im Westen der Straßenzug Heinrich-Pieper-Straße / Grauhöfer Landwehr, der teilweise schneller als mit Tempo 50 km/h befahrbar ist. (Quelle: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016))
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unabhäbgig von dem Förderprogramm "Soziale Stadt" engagieren sich die Wohngesellschaften Goslar/Harz und die Baugenossenschaft >>Wiederaufbau<< eG seit vielen Jahren für die Entwicklung einer sozialen Stadtteilarbeit in Jürgenohl. Seit September 2018 kan der Paritätische Goslar-Seesen durch die Unterstützung der beiden Wohnbaugesellschaften eine Quartiers-/Stadteilmanagerin beschäftigen, die in bereitgestellten Räumlichkeiten verschiedene Angebote für die Bewohner/innen des Stadtteils entwickelt und koordiniert. Das beantragte Vorhaben zur Weiterentwicklung der von den beiden Wohnbaugesellschaften unterstützen sozialen Stadtteilarbeit grenzen sich dadurch von den Maßnahmen des Programms "Soziale Stadt" ab, dass der Fokus nicht auf städtebauliche Aspekte liegt, sondern auf eine nachhaltige Entwicklung sozialer Begegnungs- und Unterstützungsstrukturen für die Menschen in Jürgenohl. Diese Abgrenzung ist auch in einem Gespräch mit der Stadt thematisiert worden und auf Arbeitsebene findet dazu eine enge Abstimmung statt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Ü 80! Quelle: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Basis von: Stadt Goslar (Hg.): Vorbereitenden Untersuchung zum Programm "Soziale Stadt" (2016)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Es erfolgt ein möglichst ganzheitlicher Blick auf den Sozialraum, dessen Ressourcen für die Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil durch das Projektvorhaben weiter erschlossen werden sollen. Dabei geht es darum, die Menschen und Institutionen im Stadtteil noch mehr für das gemeinschaftliche Miteinander zu gewinnen. Handlungsprämissen sind Aktivierung, Beteiligung, Stärkung und Vernetzung. Grenzen bilden die strukturellen Probleme (z. B. infrastrukturelle Mängel) und verfestigte persönliche Problemlagen, mit denen die geplanten Ressourcen für unsere Stadteilarbeit überfordert wäre. Hier sind andere Ansätze erforderlich und es kann ggf. lediglich eine erste Beratung/Vermittlung erfolgen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es besteht eine regelmäßige Beteiligungsmöglichkeit und eine aktive Einbeziehung bei der Umsetzung von Vorhaben im Stadtteil.
Beschreibung
Bewohner/innen gestalten selber Begegnungs- und Unterstützungsangebote.
Beschreibung
Die Ressourcen von Privatpersonen und Institutionen werden sinnvoll für die Realisierung gemeinsamer Vorhaben gebündelt.
Beschreibung
Menschen treffen sich bei Angeboten/Veranstaltungen unabhängig von Alter, Geschlecht, Beeinträchtigung, Herkunft, ... (z. B. inklusiver Cafe-Treff)
Beschreibung
Für Veranstaltungen u. ä. finden sich immer Unterstützer
Beschreibung
Verantwortung für den Stadtteil und das nachbarschaftliche Miteinander wird gelebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Goslar, Beauftragte für Flüchtlingsfragen und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohngesellschaften Goslar/Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft >>Wiederaufbau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Goslar gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Jürgenohl e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Jürgenohl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Verband Goslar e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klinik Dr. Fontheim GmbH & Co KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Georg (Jürgenohl/Kramerswinkel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goslarsche Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ehrenamtlich Aktive und Gruppenteilnehmer/innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremien Programm "Soziale Stadt"
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On