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Women connect!

Ansprechpartner
Ron Herzberg
Funktion Standortleitung
Frauenpower für soziale Integration in Döhren
Projektbeschreibung
Im Projekt "Women connect!" entsteht durch Begegnung und selbstorganisierte Aktivitäten ein Netzwerk aus Frauen aus den unterschiedlichen sozialen Gruppen des Hannoveraner Stadtteils Döhren, das in Zusammenarbeit mit bestehenden Organisationen und Akteuren das Miteinander und die soziale Integration im Stadtteil stärkt. Das Projekt setzt an bestehenden informellen Begegnungsorten wie den Spielplätzen am Fiedeler Platz und der Peiner Straße an, wo es über niedrigschwellige Angebote (z.B. Picknicks, Bastelaktionen etc.) Frauen über die Grenzen ihrer sozialen Blasen hinweg zusammen und in einen produktiven Austausch bringt. Die sich dabei im Gespräch ergebenen Bedarfe und Wünsche werden in abwechslungsreichen Formaten wie Meckercafés, Aufstellungen, Stadtteilbegehungen, Ideenschmieden, Lösungs-Sit-Ins usw. aufgegriffen. In diesen Formaten werden die Bedarfe gemeinsam thematisiert, systematisiert und zusammen angegangen, indem Ideen und Pläne für deren Umsetzung entwickelt werden. Unterstützend setzt das Projekt von Beginn an auf eine enge Vernetzung zu und Zusammenarbeit mit der Akteurslandschaft im Stadtteil, um sich nachhaltig zu etablieren. Aus den anfänglichen Begegnungsformaten entwickelt sich im Projektverlauf ein fester Treffpunkt, bevorzugt mit eigenen Räumlichkeiten, der den Frauen als Safe Space dient und den sie räumlich wie inhaltlich ausgestalten. Der Raum steht ihnen offen, um sich zu treffen und Agebote zu organisieren. Aus diesem Safe Space heraus entsteht nicht nur ein sich verdichtendes soziales Netzwerk, das schnell in die Familien der Frauen und weitere Bevölkerungsteile wirkt. Von hier aus setzen die Frauen auch ihre Ideen und Lösungen für den Stadtteil in Form von selbstgewählten Formaten und Aktionen um. Das Projektteam nimmt dabei eine unterstützende, beratende Rolle ein und stiftet sinnvolle Vernetzung zu einschlägigen Akteuren aus dem Stadtteil. Egal, ob die Frauen ein Stadtteilfest organisieren, Kreativangebote oder Ausstellungen gestalten, einen lokalen Videopodcast produzieren oder Hilfsnetzwerke initiieren - durch ihre Aktivitäten wirken sie sichtbar in den gesamten Stadtteil hinein. Die gesammelten Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse bringen sie dann auch nach und nach in die Leitung heterogener Organisationsteams mit ein, in denen sie mit engagierten Einwohnern eine aktive Beteiligungskultur im Stadtteil befeuern und ihre Projektarbeit ausbauen. Zusammengefasst vernetzt, aktiviert und empowert das Projekt Döhren.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Hannoveraner Stadtteil Döhren liegt zwischen der innenstadtnahen, gutbürgerlichen Südstadt und Laatzen. Er ist ein lebendiger, familienfreundlicher Stadtteil mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, gastronomischem Angebot und attraktiven Spielplätzen. Besonders hervorzuheben sind das Mehrgenerationenhaus und gut etablierte Jugendzentrum, das seit Jahren auch Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lebenslagen Halt und Perspektiven bietet. In den vergangenen Jahren ist die Stadtteilbevölkerung zunehmend heterogener geworden. 2024 hatten 30,6 % der Einwohner*innen in Döhren eine Migrationsgeschichte – ein Zuwachs von 20 % im Vergleich zu 2018. Die wachsende Diversität stellt den Stadtteil vor neue Herausforderungen: Es braucht Strukturen, die ein echtes Miteinander fördern und ein bloßes Nebeneinander verhindern. Gelingende Integration wirkt spannungspräventiv und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Ein zentraler Ort des Aufeinandertreffens sind die Spielplätze – etwa an der Peiner Straße oder am Fiedeler Platz. Hier halten sich täglich vor allem Mütter mit ihren Kindern auf. Diese informellen Begegnungsorte bieten großes Potenzial für Austausch – bislang jedoch weitgehend ungenutzt. Frauen wirken in ihre Familien hinein und können somit als Schlüsselakteurinnen sozialer Integration wirken. Werden sie vernetzt und ins gemeinsame Tun gebracht, profitieren nicht nur sie, sondern der gesamte Stadtteil. Döhren braucht daher Angebote, die Frauen aus unterschiedlichen Lebensrealitäten zusammenbringen, den Dialog stärken und gegenseitiges Empowerment ermöglichen. Ein geschützter, gleichzeitig offener Raum – als Treffpunkt, Ideenschmiede und Motor für ein gelingendes Miteinander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Döhren
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Hannover-Döhren im Stadtbezirk Döhren-Wülfel. Döhren liegt im Südosten der Stadt Hannover und ist klar durch Straßenzüge und natürliche Gegebenheiten abgegrenzt. Im Westen bildet die Leine die Grenze, einschließlich der angrenzenden Grünflächen der Leinemasch. Nördlich wird der Stadtteil durch die Hildesheimer Straße begrenzt, die als wichtige Verkehrsachse die Verbindung zur Innenstadt darstellt. Im Osten verläuft die Grenze entlang der Peiner Straße bis zur Garkenburgstraße, die gleichzeitig die südliche Abgrenzung zu Wülfel bildet. Innerhalb dieses klar umrissenen Gebiets befinden sich zentrale Orte, die für das Projekt Women connect! besonders relevant sind. Dazu gehört der Fiedeler Platz, ein lebendiger Treffpunkt mit Wochenmarkt, Cafés und einem großen Spielplatz – ein Ort alltäglicher Begegnung verschiedener Gruppen. Ebenfalls bedeutend ist der Spielpark an der Peiner Straße, ein gut besuchter Spiel- und Freizeitort für Kinder und Familien. Ergänzt wird das soziale Leben im Stadtteil durch Einrichtungen wie das Mehrgenerationenhaus des Mütterzentrums, Jugendzentrum Döhren, das Freizeitheim und verschiedene Kirchengemeinden.
Einwohnerzahl
13571
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/B%C3%BCrger-Service/Stadtbezirksportale-Hannover/Stadtbezirk-D%C3%B6hren-W%C3%BClfel/Der-Stadtbezirk/Ein-Stadtbezirk-stellt-sich-vor
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landeshauptstadt Hannover: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Women connect!“ verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz. Ziel ist es, Frauen unterschiedlicher sozialer und kultureller Hintergründe im Stadtteil Döhren miteinander zu vernetzen, ihre Teilhabe zu stärken und sie in ihrer Rolle als Akteurinnen des Gemeinwesens zu aktivieren. Ausgangspunkt sind alltägliche Begegnungssituationen an informellen Orten wie Spielplätzen, die bewusst genutzt werden, um niedrigschwellige Kontakte zwischen Frauen zu ermöglichen. So knüpft das Projekt gezielt an die informellen Alltagssituationen an, in denen Frauen ohnehin präsent sind – und wandelt beiläufige Begegnungen in aktive Mitgestaltung um. In strukturierten Formaten wie Stadtteilbegehungen, Mecker-Cafés oder Ideenwerkstätten äußern die Teilnehmerinnen ihre Anliegen und entwickeln gemeinsam Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil. Diese werden in selbstgewählten Aktionen umgesetzt. Ein zentraler Bestandteil ist der Aufbau eines regelmäßigen Treffpunkts als „Safe Space“, den die Frauen inhaltlich mitgestalten und organisatorisch mittragen. Das Projektteam übernimmt dabei eine begleitende, unterstützende Rolle und stellt die Verbindung zu relevanten Akteur*innen im Stadtteil her - es vernetzt, empowert und aktiviert. Die Maßnahmen zielen auf langfristige Selbstorganisation, Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen und die nachhaltige Verankerung im Sozialraum.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die Frauen untereinander über das Projekt hinaus auch im Privaten vernetzt sind und diese Vernetzung ihre Familien, Freunde und Nachbarn umfasst, sodass die Interaktion der sozialen Gruppen im Stadtteil sichtbar zunimmt.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn von den Aktivitäten der teilnehmenden Frauen sowie der heterogenen Organisationsgruppen unterschiedliche Bevölkerungsteile des Stadtteils profitieren und sich vernetzen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das Netzwerk aus engagierten Frauen, welches im Projekt entsteht, über den Förderzeitraum hinaus Hand in Hand mit anderen Akteuren im Stadtteil agiert und die Beteiligungskultur aufrecht erhält.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn sich das Projekt in bestehende Angebote eingefügt und deren Vernetzung untereinander weiter vorangetrieben und gleichzeitig die teilnehmenden Frauen hierin integriert hat.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum/Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Maria e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
habiba studio
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Ortsverein Döhren/Wülfel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spvg Niedersachsen Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petri-Kirche Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Bernward-Kirche Döhren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Glockseeschule
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Von Beginn an werden die Stadt Hannover und Organisationen im Stadtteil in die nachhaltige Etablierung des Projekts einbezogen. Gemeinsam wird frühzeitig eine Handlungsstrategie entwickelt. Ziel ist eine Anschlussfinanzierung über städtische oder andere Mittel. Perspektivisch kann das Projekt als selbstorganisiertes Frauennetzwerk weitergeführt werden. Die beratende, qualifizierende und materielle Unterstützung der Frauen könnte in diesem Fall auf mehrere Akteure im Stadtteil verteilt werden.
Galerie
women connect 1
women connect 2
women connect 3
Zustimmung Veröffentlichung
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