Kultur und Bildung für ALLE
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katja Schulz
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Niederschwellig, kostenlos und vielfältig – für eine lebendige Gemeinschaft in Thedinghausen!
Projektbeschreibung
Unser zentrales Ziel ist es, die Begegnung der Menschen in Thedinghausen zu fördern und damit die Demokratie zu stärken. „Welcome Thedinghausen“ hat sich im Haus auf der Wurth als wichtige Anlaufstelle für vielfältige Anliegen etabliert. Besonders bei Kultur- und Bildungsangeboten (z.B. Konzerte, Kultur für Kinder, Filmclub, Kreativkurse, Vorträge, Quiz-Abende, nachhaltiges Kochen, Gartengruppe, Repair-Café, Kleidertauschbörse …) zeigt sich, wie wertvoll der Austausch zwischen unterschiedlichen Menschen ist. Nach jeder Veranstaltung bieten wir in der „Kneipe“ zusätzliche Gesprächsmöglichkeiten an, um den Dialog zu vertiefen.
Es gibt in Thedinghausen einen Bedarf für niederschwellige Kultur- und Bildungsangebote für Alle – speziell für Menschen, die nicht aus dem „Bildungsbürgertum“ stammen. Wir wollen die Bedarfe der Menschen in Erfahrung bringen und gemeinsam ansprechende und kostenlose Angebote konzipieren. Unser solidarisches Finanzierungsmodell sorgt dafür, dass finanziell besser gestellte Bürger*innen die weniger gut gestellten unterstützen, um allen den Zugang zu ermöglichen. So stärken wir nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch die demokratischen Werte in unserer Gemeinde.
Abgesehen davon, dass das schöne, jedoch kleine Haus auf der Wurth aufgrund unserer aktiven Gruppen gut ausgebucht ist, wollen wir in die Breite Thedinghausens gehen und neue Räumlichkeiten finden. Konsumfreie „dritte Orte“ werden die Angebote zugänglicher für den ganzen Ort machen und helfen, mehr Menschen zu erreichen. Konkret könnte ein nicht genutztes Atelier belebt und bespielt werden. Die Räumlichkeiten eignen sich für kreative Workshops, Gruppentreffen und Lesungen. Zudem gibt es dort einen Garten, den man gemeinsam gestalten kann (z. B. für den Gemüseanbau für das nachhaltige Kochen).
Zusätzlich wollen wir mehr Angebote im öffentlichen Raum wie zum Beispiel dem Baumpark gestalten (beispielsweise haben wir dort im Sommer 2023 und 2024 ein Generationenpicknick veranstaltet, was wir erweitern wollen).
Um die Verstetigung der Gemeinwesenarbeit in Thedinghausen zu gewährleisten, wollen wir uns als Verein organisieren, der sich langfristig mit Spenden, Unterstützung durch die Kommune und weiteren Fördergeldern (evtl. auch von ansässigen Unternehmen) finanziert. Welcome Thedinghausen soll sich als Gemeinwesenarbeit für den ganzen Ort etablieren und perspektivisch durch eine beratende Funktion im Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen gefestigt werden.
Laufzeit
2025-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Grundlagen des Kultur- und Begegnungszentrums sind durch den ersten Antrag gelegt. Es ist uns gelungen, dass sich mehr Menschen ehrenamtlich engagieren. Diese brauchen verlässliche Ansprechpersonen.
In Thedinghausen gibt es so gut wie keine Bildungsangebote. Die VHS (Bremen, Verden, Achim) oder das KASCH in Achim sind schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Deren Angebote sind selten kostenfrei, sodass viele Menschen ausgeschlossen sind.
Das kulturelle Angebot (z. B. im Erbhof) wendet sich vorrangig an kulturell interessierte Menschen und ist auf teilweise hohe Eintrittspreise angewiesen. Andere niederschwellige Angebote im kulturellen Bereich gibt es kaum bis gar nicht (mehr).
Neben den kirchlichen Räumen und dem Haus auf der Wurth haben die Menschen in Thedinghausen keine Möglichkeit, sich in einem konsumfreien Raum zu treffen, was ein Kennenlernen von Menschen außerhalb von Familie und Freundeskreis erschwert.
Das Ergebnis der Bundestagswahl in Thedinghausen hat deutlich gemacht, dass die Ansichten der Bevölkerung stark divergieren. Daher halten wir es für wichtig, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, um ein friedliches und respektvolles Miteinander in der Gemeinde zu fördern. Wir wollen mit der gegründeten Initiative „DemokraTisch“ gemeinsame Projekte und Veranstaltungen durchführen.
Vereine haben Schwierigkeiten, neue & jüngere Mitglieder zu gewinnen. So auch beim Kulturverein Thedinghausen: Es droht die Auflösung, der in der Vergangenheit gute und niederschwellige Veranstaltungen angeboten hat. Wir wollen mit dem Verein kooperieren, mittelfristig fusionieren & den Verein auf Gemeinwesenarbeit ausrichten.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Thedinghausen
Beschreibung
Thedinghausen ist eine Mitgliedsgemeinde der insgesamt 16.118 Einwohner (Stand 14.03.2025) umfassenden Samtgemeinde Thedinghausen. Das 65,69 km² große Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Thedinghausen mit seinen 8.412 Einwohnern, die damit etwa die Hälfte der Bevölkerung der Samtgemeinde Thedinghausen ausmacht. Die Bebauung im Ortskern Thedinghausen ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1960er Jahre. Im Norden des Ortskerns Thedinghausen sind in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere Neubaugebiete entstanden, die mehrheitlich von jungen Familien bewohnt werden. Mitten im Ortskern, in fußläufiger Nähe zu Kirche und Rathaus und in direkter Nachbarschaft zum Altersheim, liegt das kommunale "Haus auf der Wurth", der Basisstandort des Begegnungszentrums ist.
Zur Gemeinde Thedinghausen gehören Lunsen, Werder, Morsum, Wulmstorf und weitere kleinere Orte, die teilweise recht weit auseinanderliegen und im Rahmen der Folgeantragstellung in das Projektgebiet inkludiert werden. Hier gibt es wenig bzw. keine Einkaufsmöglichkeiten, der ÖPNV ist schlecht ausgebaut und richtet sich stark nach den Schulzeiten.
Einwohnerzahl
8412
Quelle / Anmerkungen
Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt entspricht der Samtgemeinde Thedinghausen, Sonstige entspricht dem Landkreis Verden, Auswertung des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Thedinghausen (Stand 14.03.2025) sowie Sozialatlas Landkreis Verden 28. Fassung (Stand 31.12.2023)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir stellen die Bedürfnisse und Ressourcen der BewohnerInnen in den Mittelpunkt. Unser Ziel: die Lebensqualität in Thedinghausen verbessern und die soziale Teilhabe fördern.
In Thedinghausen (ländlicher Raum) gibt es wenig „offene Treffpunkte“, so dass die Menschen auf uns zu kommen, da sie von dem Projekt Welcome Thedinghausen erfahren haben und sich engagieren möchten.
Wir setzen auf partizipative Prozesse, bei denen die AnwohnerInnen aktiv in die Planung und Umsetzung unseren Projekten einbezogen werden. Beim regelmäßigen Forum werden die Ideen und Anliegen von den Aktiven selbst vorgestellt. Dies fördert die Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Ansatzes ist die Vernetzung verschiedener Akteure in Thedinghausen, wie z.B. Vereine, Schulen und Initiativen. Durch diese Kooperationen können wir Ressourcen bündeln und Synergien nutzen, um nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen in Thedinghausen zu entwickeln.
Durch die aufsuchende Arbeit (Ortsspaziergänge, Patenschaften) wollen wir auch diejenigen erreichen, die möglicherweise nicht aktiv an unseren Angeboten teilnehmen. Wir möchten sicherstellen, dass alle Stimmen gehört werden und alle die Möglichkeit hat, sich einzubringen.
Insgesamt zielt unser Projekt darauf ab, ein lebendiges und solidarisches Miteinander zu schaffen, in dem die Menschen Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und gemeinsam an einer positiven Entwicklung arbeiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn BürgerInnen ihre eigenen Ideen in die Tat umsetzen, z. B eine neue Gruppe von E-Bike Fahrten entsteht.
Kriterium
Beschreibung
wenn verschiedene Gruppen, wie Kinder, Geflüchtete und Senioren, zusammenarbeiten und ihre unterschiedlichen Perspektiven einbringen, z.B. durch eine Patenschaft für benachteiligte Kinder
Beschreibung
wenn wir mit anderen Vereinen und Initiativen mit gemeinsam Projekte oder Veranstaltungen durchführen, z. B. mit dem Dörphus in Wulmstorf eine gemeinsame Veranstaltung durchführen.
Kriterium
Beschreibung
wenn es von Ehrenamtlichen organisierte Veranstaltungen gibt, wo sich die Menschen begegnen. Langfristig unterstützen sie sich und stärken das nachbarschaftliche Zusammenleben, z.B. Fahrgemeinschaften zu Veranstaltungen, zum Einkaufen, etc.
Beschreibung
wenn die Bewohnerinnen Ihre Anliegen, Wünsche und Befürchtungen äußern können und diese gehört werden.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In Thedinghausen sind die Strukturen der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements stark durch das Engagement von über 60 aktiven Ehrenamtlichen geprägt. Diese engagierten BewohnerInnen leisten zusammen mehr als 2.100 Stunden im Jahr, was mehr als dem Arbeitsaufwand einer Vollzeitkraft entspricht. Ihr Einsatz ist entscheidend für die Entwicklung und Umsetzung von Projekten, die die Lebensqualität im Quartier verbessern.
Die Ehrenamtlichen bringen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen ein. Sie organisieren Veranstaltungen, führen Workshops durch und unterstützen die Vernetzung zu den Akteuren in Thedinghausen. Durch regelmäßige Treffen mit der GemeinwesenarbeiterIn fördern wir den Dialog und die Zusammenarbeit untereinander.
Zusätzlich arbeiten wir mit lokalen Institutionen, wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Vereinen, zusammen. Diese Kooperationen ermöglichen es uns, Ressourcen zu bündeln und gezielt auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Die Ehrenamtlichen fungieren oft als Bindeglied zwischen den BewohnerInnen und den Institutionen, was die Identifikation mit dem Quartier stärkt.
Die vorhandenen Strukturen der GWA und des Quartiersmanagements sind nicht nur auf ehrenamtliches Engagement angewiesen, sondern auch auf eine professionelle Begleitung, die die Ehrenamtlichen unterstützt und die Projekte nachhaltig gestaltet. Dieses Zusammenspiel ist essenziell für die positive Entwicklung für ein friedvolles Thedinghausen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
SozialraumTeam Thedinghausen, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Integration und Sprache vom Landkreis Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Verdener Zeitung, Överblick, Allerdings, Sonntags-Tipp, Einblicke, nebenan.de, etc
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialausschuss der Gemeinde Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Thedinghausen und weitere Vereine aus Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Erbhof, bzw. Förderverein vom Erbhof, Kulturverein Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Waldheim (Einrichtung für Menschen mit Behinderung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialstation, Tagespflege, Altenheim Thedinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nils Holgersson Grundschule, Gudewillschule (Oberschule mit gymnasialem Angebot)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Thedinghausen (Anstellungsträger)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle, speziell Neuzugezogene, Geflüchtete, Alleinerziehende
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Kommune hat die jährliche Finanzierung von 5.000 € auf 17.000 € erhöht, was eine breite Unterstützung durch alle Parteien zeigt. Langfristig hoffen wir auf eine hohe kommunale Finanzierungsbeteiligung, die durch die Akzeptanzabgabe realisiert werden könnte.
Die weitere Co-Finanzierung wollen wir durch langfristige Sponsoren (z.B. ansässige Unternehmen, Fördervereine, Mitgliedsbeiträge im Verein etc.) und temporäre Spendenaktionen sichern.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
aufsteller_maltreff.jpg
(277.75 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 Wir für den Leineberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hanna Köhn
| Funktion | Leitung Stadtteilbüro Leineberg |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Projektbeschreibung
Auf dem Leineberg befindet sich das Stadtteilbüro Leineberg als Anlaufstelle für die Bewohner*innen des Quartiers. Das Stadtteilbüro hat ein festes Programm etabliert, allerdings können jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund nur vereinzelt erreicht werden. Der Trägeverein erhält eine Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen, mit der allein aber der Betrieb des Stadtteilbüros nicht aufrechterhalten werden kann.
Die Zielebenen des Projekts sind
1.) Das Erreichen jüngerer Menschen und Familien
2.) Das Erreichen von Menschen mit Migrationshintergrund
3.) Die Sicherung der Finanzierung
Um jüngere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund besser zu erreichen, werden wir im ersten Schritt Schlüsselpersonen und Multiplikator*innen aus den Zielgruppen identifizieren. Mit einer aktivierenden Befragung und Beteiligungsveranstaltungen bekommen wir ein besseres Bild der Bedarfe der Zielgruppen und identifizieren die Themen, die für die Zielgruppen relevant sind und für die sie bereit sind, sich einzusetzen. Ausgehend von den Ergebnissen der Bedarfserhebung führen wir Begegnungsveranstaltungen durch, die sich gezielt an Menschen unter 40 Jahren und an Menschen mit Migrationshintergrund richten (z. B. Eltern-Café, Frauenfrühstück, Kochgruppen usw.).
Wichtig ist dabei für uns, dass das Stadtteilbüro nicht als "Angebot" verstanden wird, sondern als eine Koordinierungsstelle, die vom Mitmachen und eigenem Engagement lebt. Daher motivieren wir die Menschen, selbst Verantwortung für das Zusammenleben zu übernehmen und längerfristig ehrenamtlich Treffen, Veranstaltungen und Aktionen für das Quartier zu organisieren. Aufgrund der begrenzten zeitlichen Kapazitäten der Zielgruppe (Familienphase, Berufstätigkeit) ist es hierfür von besonderer Bedeutung, den persönlichen Mehrwert deutlich zu machen und positive Gruppenerlebnisse zu initiieren.
Zur Sicherung der langfristigen Finanzierung des Stadtteilbüros werden die projektunabhängigen Mittel erhöht. Hierfür erhöhen wir die Mitgliederzahlen durch verstärkte Werbung und vereinbaren verbindliche Kooperationen mit Unternehmen im Quartier. Zusätzlich erwirtschaften wir gemeinsam mit Bewohner*innen mehr Eigenmittel für den Verein z. B. durch die Durchführung einer gemeinsamen Apfelernte und Verkauf des gepressten Apfelsafts. Gemeinsam mit der Stadt Göttingen wird ein Förderfonds für die Quartiersarbeit aufgebaut werden, von dem die Nachbarschaftsvereine profitieren können.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Göttinger Quartier Leineberg wurde in den 1960er Jahren gebaut, heute leben hier knapp 3.000 Menschen. Das Quartier weist durch seine Sackgassenlage und die klare bauliche Abgrenzung trotz der städtischen Lage einen fast dörflichen Charakter auf. Aufgrund des damals hohen Altersdurchschnitts wurde 2009 das Stadtteilbüro Leineberg eröffnet, um die Versorgung älterer Menschen und die Nachbarschaftshilfe aufzubauen. Seit 2012 liegt die Trägerschaft des Stadtteilbüros bei einem Nachbarschaftsverein mit knapp 80 Mitgliedern (überwiegend Bewohner*innen). Das Stadtteilbüro wurde in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil des Zusammenlebens im Quartier etabliert und baute eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen im Quartier auf. In den letzten Jahren hat ein Generationenwechsel begonnen und der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund liegt inzwischen über dem Durchschnitt der Gesamtstadt. Dies führt zu Konflikten zwischen den Bewohner*innengruppen (Themen sind z. B. Müll, Lärm und ein verändertes Sicherheitsgefühl). Die bisher gut etablierten Angebote des Stadtteilbüros und der mit ihm vernetzten Institutionen werden aufgrund der anderen Bevölkerungszusammensetzung weniger genutzt, dadurch wird das Zusammenleben anonymer und konfliktbeladener. Gleichzeitig fehlt dem Nachbarschaftsverein die finanzielle Ausstattung, um diese Themen anzugehen. Der Trägerverein hat nur begrenzte finanzielle Mittel, die Sockelfinanzierung durch die Stadt Götingen reicht zur Finanzierung nicht aus.
Die drei Zielebenen des Projekts sind: 1.) Erreichung jüngerer Menschen und Familien, 2.) Erreichung von Menschen mit Migrationshintergrund, 3.) Sicherung der Finanzierung
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineberg
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen. Anfang der 1960er Jahre auf Initiative der Städtischen Wohnungsbau (SWB) als Antwort auf Wohnraumnot erbaut ist es heute geprägt durch eine enge Bebauung mit Mehrparteienhäusern.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html, 2023
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der GWA. Ziel des Projektes ist es, die Zielgruppen zur Übernahme von Eigenverantwortung für das Zusammenleben und für das Quartier zu aktivieren. Das Projekt versteht sich als Projekt MIT Bewohner*innen arbeiten, nicht FÜR sie. Die Förderung der Selbstorganisation steht im Mittelpunkt. Die Bewohner*innen des Leinebergs, ihre Bedarfe und Anliegen sind Ausgangspunkte der Arbeit, die gestärkt und unterstützt werden soll. Dadurch werden das Gefühl der Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl erhöht und gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert. Das Stadtteilbüro versteht sich als Teil des Netzwerkes der anderen im Quartier aktiven Einrichtungen und legt einen besonderen Wert auf die kooperative Zusammenarbeit. Wir sind Teil des Netzwerks der Nachbarschafts- und Quartierszentren in Göttingen und haben uns in unserer Arbeit dem gemeinsam Leitbild der Göttinger Quartiere verpflichtet. Teil des Leitbildes sind die Prinzipien der GWA in der Stadt Göttingen, die sich an den von der LAG Soziale Brennpunkte formulierten Qualitätsstandards der GWA anlehnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Selbstorganisation ist ein Ziel des Projekts: Wir unterstützen Leineberger*innen darin, Gleichgesinnte und Partner*innen für ihre Anliegen zu finden und stellen Mittel und Räume zur Verfügung, ggf. unterstützen wir bei derAkquise externer Mittel.
Kriterium
Beschreibung
Dieser Qualitätsstandard ist erreicht, wenn wir mit unserer Arbeit Menschen die unterschiedlichen Zielgruppen unsers Projekts erreichen und diese nicht nur in separaten Gruppen agieren, sondern gemeinsam.
Beschreibung
Wir führen Angebote und Veranstaltungen gemeinsam mit anderen Partner*innen durch. Wir tauschen uns regelmäßig aus und aktivieren Kooperationspartner*innen, die uns langfristig unterstützen
Kriterium
Beschreibung
Wir bringen Nachbar*innen zusammen. Auch über die Treffen im Stadtteilbüro hinaus entstehen Netzwerke zwischen Nachbar*innen und sie unterstützen sich gegenseitig. Bewohner*innen bringen eigene Interessen ein und engagieren sich für die Nachbarschaft.
Beschreibung
Wir verstehen uns als Teil der gesamten Stadt und sind über den Leineberg hinaus vernetzt. Wir arbeiten mit anderen Nachabrschafts- und Quartierszentren und mit der Stadt Göttingen zusammen.
Kriterium
Beschreibung
Wir befassen uns mit den Themen, die die Bewohner*innen beschäftigen. Dies können wir daran sehen, dass unsere Angebote gut angenommen werden und die Menschen bereit sind, sich zu engagieren
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das Stadtteilbüro Leineberg ist eine Anlauf- und Begegnungsstelle für die Bewohner*innen des Leinebergs und befindet sich in einer umgebauten Wohnung. Aktuell arbeitet hier eine Mitarbeiterin, die erste Ansprechpartnerin für die Leineberger*innen ist. Neben einer Aktivierung der Bewohner*innen des Quartiers waren Arbeitsschwerpunkte der letzten Jahre z. B. eine gute Versorgung im Alter, der Abbau von Vorurteilen gegenüber im Stadtteil inhaftierten Jugendlichen im Offenen Vollzug. Gut etabliert sind z. B. regelmäßige Treffpunkte wie ein Mittags- und Begegnungstisch, ein Reparaturcafé und Kochgruppen. Daneben finden regelmäßige Müllsammel-Aktionen, Verschönerungs-Aktionen (z. B. Blumenzwiebeln pflanzen), Feste und Feiern statt. In den letzten Jahren wurde zunehmend ein dezentraler Ansatz verfolgt, um noch mehr Personengruppen zu erreichen. So wurden vermehrt Veranstaltungen im Freien und bei Partner*innen im Quartier durchgeführt, besonders ist hier die Kirchengemeinde herzvorzuheben. Träger des Stadtteilbüros ist der Nachbarschaftsverein Leineberg. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Bewohner*innen des Quartiers (und einigen wenigen Institutionen, u. a. der Städtischen Wohnungsbau GmbH als größter Vermieterin). Die Angebote des Stadtteilbüros sind jedoch unabhängig von der Mitgliedschaft für alle Bewohnerinnen offen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Stadtteilbüro ist Teil des Netzwerks der Stadtteilzentren (Arbeitsebene), der Nachbarschaftsverein Leineberg ist Mitglied in der AG Nachbarschaftszentren (Trägerebene), die Erfahrungen aus dem Projekt werden in beide Netzwerke eingebracht. Die dritte Zielebene ist der Aufbau einer projektungabhängigen Finanzierung der Arbeit des Stadtteilbüros (s. Maßnahmen in der Zielebene).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau Quartiersarbeit im Stadtteil im Bereich Sagekuhle
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Helen Wahba
| Funktion | Quartiersmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2025-02-19 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
Wir im Quartier! Menschen helfen Menschen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Abdel-Karim Iraki
2. Kurzbeschreibung
Wir im Quartier! Menschen helfen Menschen
Projektbeschreibung
Das Projekt des Vereins „Menschen helfen Menschen e. V. (MhM)“ hat das Ziel, die soziale Integration & Lebensqualität der Bewohner:innen im Quartier „Innenstadt“ zu fördern. Seit seiner Gründung durch Geflüchtete und Migrant*innen hat sich der Verein von einer Initiative zur Unterstützung von Geflüchteten zu einem sozialen Akteur entwickelt, der jetzt eine Vielzahl an Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen bereitstellt. Der Vorsitzende Karim Iraki nutzt seine umfassende Vernetzung, um auf aktuelle Bedarfe der Quartiersbewohner:innen einzugehen und Lösungen zu entwickeln. Das Projekt geht gezielt auf soziale Probleme wie Diskriminierung, Isolation und Ungleichheit ein. Durch die Schaffung eines zentralen Treffpunkts in der Innenstadt bietet MhM einen Raum, in dem Menschen aus verschiedenen Hintergründen zusammenkommen können. Hier erhalten bis zu 45 junge Menschen Unterstützung bei Hausaufgaben, nehmen an Kreativworkshops und Kochangeboten teil. Dieses Projekt hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, und viele Ehrenamtliche sind in die Arbeit eingebunden. Ziel ist es, diesen Treffpunkt zu einem lebendigen Stadtteiltreff auszubauen, der für alle Bewohner:innen offen ist. Dazu werden künftig auch Senior:innen, Migrant:innen und andere Zielgruppen mit Angeboten wie Beratung, Freizeitaktivitäten und sozialen Treffpunkten angesprochen. Um die Bewohner:innen aktiv in die Gestaltung ihres Stadtteils einzubeziehen, plant MhM, regelmäßige Besuche in Nachbarschaften zu organisieren, Infostände auf dem Wochenmarkt anzubieten und bei Stadtfesten präsent zu sein. Einladungen zu gemeinsamen Kaffeetreffen und Veranstaltungen sollen helfen, die Bedürfnisse und Ideen der Menschen im Quartier zu sammeln & umzusetzen.Der Ausbau der Netzwerkarbeit spielt eine zentrale Rolle bei diesem Vorhaben. Durch den Austausch & die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie dem Seniorenbeirat, dem CJD, der KoMuT-Stelle und anderen Integrationsorganisationen wird das Projekt weiter gestärkt. So wird ein breites Unterstützungsnetzwerk aufgebaut, das den Zugang zu Angeboten und Ressourcen für alle Quartiersbewohner:innen erleichtert. Der Landkreis N./W. unterstützt MhM mit Fortbildungsangeboten und der Beantragung von Fördermitteln, um die Gemeinwesenarbeit weiter auszubauen und langfristig zu sichern. Der Verein möchte auch in Zukunft seine Angebote erweitern und an die sich verändernden Bedürfnisse der Gemeinschaft anpassen, um eine inklusive und solidarische Gesellschaft zu fördern.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Innenstadt vereint historische und moderne Gebäude, jedoch fehlen barrierefreie Zugänge und ansprechende öffentliche Räume für eine bessere Vernetzung der Bewohner:innen. In der Innenstadt leben 5156 Menschen, darunter 1628 über 60-Jährige und 1814 mit Migrationshintergrund. Beide Gruppen haben eingeschränkten Zugang zu sozialen Angeboten, was zu Entfremdung führt. Rückmeldungen aus der Nachhilfe zeigen, dass viele Migrant:innen, insbesondere Kinder und Jugendliche, Diskriminierung in der Schule erfahren, was die Integration erschwert. Schüler:innen und Lehrkräfte berichten von sozial benachteiligten Schüler:innen mit Sprachbarrieren, die ihre Bildungschancen einschränken. Kulturelle Konflikte und Ängste sind zentrale Themen. Bewohner:innen äußern bei Netzwerktreffen Unsicherheiten im Umgang mit anderen Kulturen, was zu Missverständnissen führt. Diese Ängste betreffen sowohl die Mehrheitsgesellschaft als auch Migrant:innen, die sich oft fremd fühlen. Fehlende interkulturelle Kommunikation verstärkt die Isolation. Viele Senior:innen, insbesondere ohne soziale Netzwerke, sind isoliert. Der Seniorenbeirat berichtet von einem Mangel an sozialen Treffpunkten. Eine Seniorin schilderte ihre Isolation, da sie keine Kontakte im Quartier aufbauen kann, was ihre psychische Gesundheit beeinträchtigt. Auch an Rückzugsorten und Empowermentmöglichkeiten für Mädchen und Frauen, besonders mit Migrationshintergrund, mangelt es. Lokale Akteure betonen den Bedarf an Angeboten zur gesellschaftlichen Teilhabe. Das Projekt zielt darauf ab, Defizite zu beheben, indem es den Bewohner:innen eine aktive Rolle in der Quartiersgestaltung gibt und Begegnungen fördert, um Ängste abzubauen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Innenstadt
Beschreibung
Das Nienburger Stadtgebiet gliedert sich neben der sogenannten „Kernstadt“ in vier Ortsteile: Holtorf, Erichshagen-Wölpe, Schäferhof-Kattriede und Langendamm. Die Kernstadt wiederum ist in sogenannte Quartiere unterteilt; die Innenstadt, die Lehmwandlung, der Bürgerpark, die Alpheide sowie das Lein- und das Nordertor.
Das Fördergebiet umfasst die Innenstadt, die als zentraler Teil des Stadtgebiets gilt. Mit 5.156 Einwohner:innen ist die Innenstadt das bevölkerungsreichste Quatier.
Einwohnerzahl
5156
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 5.879 ausländische Einwohner*innen . Dies macht 17,8 % der Gesamtbevölkerung aus. Im Projektgebiet leben 20,4% ausländische Einwohner*innen.
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg sind 4.470 Hilfebedürftigen (nach SGB II), was 13,6 % der Gesamtbevölkerung Nienburgs entspricht. Im Projektgebiet sind 768 (14,9 %) Hilfebedürftigen (nach SGB II).
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 13.017 Menschen mit Migrationshintergrund. Dies macht 39,5 % der Gesamtbevölkerung aus. Im Projektgebiet leben 1.814 (35,2%)Menschen mit Migrationshintergrund.
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 5165 (15,7%) Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren davon leben 643 (12,5%) im Projektgebiet. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 9441 (28,7%) über 60-jährige Personen. Davon leben 1628 (31,6%) im Projektgebiet. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Kinder (unter 15 Jahren) in Bedarfsgemeinschaften in der Stadt Nienburg beträgt 37,9%. Im Projektgebiet beträgt dieser 46,2%.
Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_2.jpg
(1.31 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In der Innenstadt gibt es keine Anlaufstelle für Bewohner:innen, die eine „Kümmererfunktion“ innehat. Dies wird MhM mit den künftigen Angeboten ändern. Die Interessen der Bewohner:innen stehen immer im Fokus der Angebote. Grundlage sind demokratische Prozesse unter Einbindung der Zielgruppen. Durch die aktuellen Erfahrungen im Kinder- und Jugendprojekt BUS hat der Verein schon erste Erfahrungen sammeln können. Der Bedarf ist immens. Der Ansatz des Vereins, die Interessen der Bewohner:innengruppen durch Empowerment durch a.) Sichtbarmachung und b.) Entwicklung von Beteiligungsformaten dient der Identifikation mit und Verbesserung des Quartiers.
Durch die „offene“ Türangebote, durch die Bereitstellung einer Ansprechperson in den Vereinsräumen, wird ein Vertrauen aufgebaut. Erst dann werden Problemlagen kommuniziert und entsprechend entgegengewirkt werden. Es braucht ein „Zugpferd“, das es Bewohner:innen erleichtert, ihr Sorgen zu übermitteln. Mit unterschiedlichsten oben erwähnten Netzwerk und Kooperationspartner:innen können Alters- und Herkunftsübergreifende Angebote entwickelt werden. Im Quartier liegen Potentiale/Ressourcen die aktiviert werden, die aktuell unbekannt und ungenutzt sind. Der Verein wird Treffpunkt für alle Altersgruppen, mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe. Das Potential der Menschen wird herauskristallisiert. Das Quartier Innenstadt wird nicht mehr als "leeres" Quartier", sondern durch Aktivierung ein toller lebendiger Stadtteil der Stadt N./W. sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Problemlagen der Bewohner:Innen werden mit Bewohner:innen in der Anlaufstelle ernst genommen und bearbeitet. Bewohner:innen werden in allen daraus resultierenden Angeboten eingebunden und werden Akteure für die eigenen Belange.
Kriterium
Beschreibung
Weitere Netzwerkpartner:innen werden aufgebaut. Kooperationsvereinbarungen werden miteinander geschlossen, konkrete Handlungsfelder in den Kooperationsvereinbarungen werden festeglegt. Die Angebotspalette des Vereins wird hierdurch erweitert.
Kriterium
Beschreibung
Die Vereinsräume stehen den Bewohner:Innen für eigene Angebote zur Verfügung. Jede (realistische) Idee von Bewohner:innen für das Angebotsspektrum wird ermöglicht. So kann z. B. eine Gesprächsrunde für Senior:innen entstehen, ebenso ein Kreativangebot.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner:innen werden aktiviert, die Angebotspalette des Vereins mit den eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen zu erweitern.
Kriterium
Beschreibung
Der Verein ist aktiv bei Festen in der Stadt Nienburg. Durch den Verkauf von Falafel werden materielle Ressourcen aufgebaut, die in die Angebote des Vereins fliessen. So können die Aktivitäten mit eigenen Ressourcen ermöglicht werden.
Beschreibung
Der Sozialplan der Stadt Nienburg nimmt die Vereinsaktivitäten in seinen Sozialbericht auf. Alle Angebote werden regelmäßig evaluiert.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Nienburg/Weser, Carmen Prummer, Leitung Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Seniorenpflegestützpunkt Landkreis Nienburg/Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Sabine Pflaum, Jugendmigrationsdiesnt, Sven Kühtz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Mädchenberatung, AWO Migrationsberatungsstelle, Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt, Frauenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Stadt Nienburg, Jugendhilfeausschuss, Landkreis Nienburg/Weser, Kreistag, Ausschuss für INtegration, Sport und KUltur (AfISK)
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TKW (TurnKlubWeser) Karl Theuerkaufer ASC Nienburg Marzin Bienda, Verein Herzmensch Uwe Schneider;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Jugend, FBLeitung Carmen Baldow, Stadt Nienburg/Weser, FBLeitung Christine Kreide, Integrationsarbeit Ebru Öztürk, Sozialpalnung, Sebastian Meyer
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Verein finanziert seine Angebote durch Einnahmen aus dem Verkauf von Falafel bei Festen und nutzt diese Mittel zur Sicherung der Angebote. Durch die Unterstützung des Landkreises werden aktiv Förderprogramme genutzt, um zusätzliche Mittel zu akquirieren. Nach Projektabschluss sollen die Vereinsangebote durch den Integrationsfonds der Stadt als Regelangebote etabliert werden. Angestrebt ist die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen, um Ressourcen und finanzielle Unterstützung zu gewinnen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Florian Wiechmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten
Projektbeschreibung
Das Projekt „Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!“ erschließt das seit 2021 entstehende Hildesheimer Quartier Ostend auch sozial. Derzeit fehlen Begegnung, Identität und Zusammenhalt. Das Projekt bringt Anwohnende und anliegende Unternehmen durch partizipative Formate und Freizeitangebote zusammen, um Teilhabe und Identität zu ermöglichen und eine lebendige Nachbarschaft zu schaffen. Eine hauptamtliche Stelle für Gemeinwesenarbeit (GWA) koordiniert Angebote, motiviert Engagierte und vertritt die Interessen des Quartiers gegenüber Politik, Verwaltung und Akteuren lokaler Infrastruktur.
Das 1. Projektjahr erfasst Sozialstruktur, Bedarfe und Potenziale. 5 Beteiligungsformate und digitale Umfragen sammeln Ideen für die Quartiersentwicklung und Freizeitangebote, zeigen Leerstellen auf, fördern den Austausch und machen Ressourcen sichtbar. Ein „Runder Tisch“ informiert und vernetzt Unternehmen, Stadtakteure und lokale Versorger. Das Stadtteilfest „Ostend feiert“ setzt ein Zeichen für Gemeinschaft und macht das Quartier als lebenswerte Umgebung erlebbar.
Das 2. Projektjahr realisiert 8–10 der gesammelten Ideen. Kreativ-, Bildungs-, oder Sportangebote (z.B. Repaircafé, Stricktreff, Tai Chi auf der Wiese) beleben das Quartier und werden ehrenamtlich oder von Fachkräften umgesetzt. Unternehmen profitieren von passenden Formaten wie Inputs der Wirtschaftsförderung. 2 aufwendigere Beteiligungsformate (z.B. Nachbarschaftsfrühstück, Stadtteilflohmarkt) werden durch die GWA-Stelle umgesetzt. Der „Runde Tisch“ reflektiert bisherige Angebote und ermittelt neue Bedarfe.
Das 3. Projektjahr verstetigt das Projekt: Bewährte Formate laufen weiter, ggf. wird Neues erprobt. Die Finanzierung einer dauerhaften GWA-Stelle wird geprüft, um langfristig Strukturen zu sichern. Engagierte Einzelpersonen werden ab Projektbeginn motiviert sich einzubringen. Die Initiative Ostend entwickelt sich von einer unternehmensgetragenen Gruppe zu einer Organisation aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Eine Vereinsgründung wird erwogen, um nachhaltige Mitgestaltung zu ermöglichen. Unternehmen könnten sich künftig finanziell beteiligen.
Eine kontinuierliche Evaluation misst Zufriedenheit, Aufenthaltsqualität und Gemeinschaftsgefühl. Die gewählte Struktur macht das Vorhaben übertragbar, unabhängig von Größe oder Lage anderer Quartiere. Hildesheims Ostend wächst so zu einem lebendigen, inklusiven und nachhaltigen Stadtteil heran, in dem Nachbarschaft aktiv gelebt und Gemeinschaft gestaltet wird.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Rund 1.200 Anwohnende und einige Unternehmen werden künftig im Hildesheimer Ostend ansässig sein. Erste Neubauten sind bezogen, doch eine aktive Nachbarschaft, Identität und Strukturen für GWA, die diese initiieren könnte, fehlen. Der Stadtteil ist eine unattraktive Baustelle: Dreck, Baugerüste, Lärm und fehlende Parkflächen prägen das Bild und geben kaum Anreiz, herzuziehen oder sich aufzuhalten. Grünflächen sind ungepflegt, alles wirkt provisorisch. Zudem fehlt eine direkte Verbindung zur Ost- und Innenstadt. Damit bleibt das Quartier räumlich isoliert. Die diverse Bewohnerschaft (Menschen mit Inklusionsbedarf, Ältere, junge Familien) hat kaum alltägliche Berührungspunkte, was Vereinsamung, Vorurteile und Spaltung begünstigt. Ohne Initiativen „von außen“ für vernetzende Angebote, Begegnungsräume und -anlässe bleibt die Isolation bestehen. Dabei bietet das Quartier Potenzial: Quartiersplatz, Spielplatz, Nahverkehr, Supermärkte, Kitas, Musikschule, Gesundheitsversorgung und Gastronomie sind vorhanden. Allein sichert dies aber kein funktionierendes Miteinander – besonders angesichts aktueller politischer Entwicklungen sind Austausch und Vernetzung wichtiger denn je.
Die Initiative Ostend, ein Zusammenschluss aus Cluster Projekte GmbH, Caritas, Diakonie Himmelsthür, Gemeingut eG und dem Ortsrat, will dies ändern, hat jedoch zu wenig Impact – es fehlen zeitliche und finanzielle Ressourcen. Ansässige Ketten wie L’Osteria, Rossmann und Alnatura zeigen wenig Interesse an Beteiligung. Zudem ist das Quartier als Autobahn-nahes Randgebiet ein Pendlerstandort, viele suchen keine Einbindung. Soziale Strukturdaten fehlen, Bedarfe sind unklar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ostend
Beschreibung
Das ca. 11,8 ha große ehemalige Kasernenareal "Ostend" befindet sich im Osten der Stadt Hildesheim. Das Quartier ist Teil des Stadtteils Oststadt, die direkt östlich an die Hildesheimer Innenstadt grenzt. 2010 hat die Stadt Hildesheim das Areal erworben und 2017 die Bebauung freigegeben. Das Quartier ist im Norden durch die Frankenstraße und im Westen durch Bahngleise begrenzt. Die Anbindung an das Straßennetz erfolgt über die Senator-Braun-Allee (Bundesstraße 6) sowie die Frankenstraße. Östlich vom Quartier befindet sich hinter der Senator-Braun-Allee das Helios-Klinikum, sowie das Gewerbegebiet zwischen Senator-Braun-Allee und Bördestraße.
Die Bebauung des Quartiers begann 2021. Es gibt einen Quartiersplatz, einen Spielplatz mit großer Grünfläche und eine gute Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs an das Stadtzentrum. Wichtige Infrastruktur, wie Supermärkte, eine Bäckerei, ein Drogeriemarkt, Ärzte, Kita, Musikschule, ein Friseur und Restaurants sind im Quartier ansässig oder fußläufig erreichbar. Das Quartier befindet sich in Randlage der Oststadt, was dazu führen könnte, dass es von den Anwohnenden als eigener Stadtteil wahrgenommen wird. Zur Bewohnendenstruktur des Ostends gibt es bisher noch keine erhobenen Daten, um soziale Lagen einschätzen zu können.
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2017_08_31_rahmenplan_a3_klein.pdf
(1019.32 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In allen Aktivitäten verfolgt das Projekt die Grundprinzipien der GWA. In Beteiligungsformaten wird erarbeitet, was sich Quartiersbewohnende für das Zusammenleben wünschen und welche Angebote Bedarfen gerecht werden. Ziel ist, Anwohnende in die „Initiative Ostend“ einzubinden und engagierte Einzelpersonen und weitere Unternehmen zu identifizieren, die nachhaltig im Quartier agieren. Im Sinne des Empowerments werden Quartiersbewohnende befähigt, sich für ihre Belange einzusetzen und selbst Angebote umzusetzen. Anwohnende und Unternehmen werden durch gemeinsame Veranstaltungen wie Feste oder runde Tische besser vernetzt. Die Kenntnis voneinander und der Ressourcen führt dazu, dass die Akteure voneinander profitieren und ressourcenorientiert handeln können. Ziel ist, durch Freizeit-, Vernetzungs- und Bildungsangebote sowie sozialen Zusammenhalt, ein positives Quartiers-Gefühl und die Stärkung der Mitbestimmung, die Lebensbedingungen der Bewohnenden zu verbessern. Methodisch werden die Ziele durch eine Quartiersanalyse, Befragungen und Beteiligungsformate und die Umsetzung von bedarfsgerechten Angeboten und Formaten erreicht. Vor allem angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen wie der zunehmenden Spaltung der Bevölkerung – ökonomisch, sozio-kulturell, ideologisch und zwischenmenschlich – sind die zentralen Anliegen der GWA, Partizipation, Demokratisierung und die Förderung eines guten Miteinanders, gegenwärtiger denn je. Das Projekt zahlt auf diese Anliegen ein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bereits während der Projektlaufzeit, aber auch nach Projektende werden einige der 8-10 angestrebten Angebote von Bewohnenden umgesetzt und kommen dadurch in die Verstetigung.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohnenden und die ansässigen Unternhemen haben Kenntnis voneinander und von den vorhandenen Ressourcen. Feste und Formate wie der "Lebendige Adventskalender" werden gemeinsam umgesetzt, Aufgaben ressourcenorientiert verteilt
Kriterium
Beschreibung
Formate werden inklusiv und generationsübergreifend umgesetzt. Alle Menschen im Quartier werden durch die Angebote erreicht und die Mitgliederstruktur in der "Initiative Ostend" wird diverser.
Beschreibung
Die Initiative Ostend vergrößert sich, auch ehrenamtliche Mitglieder beteiligen sich. Ein regelmäßiger Runder Tisch Ostend etabliert sich. Langfristig beteiligen sich die ansässigen Unternehmen an gemeinsamen Aktionen und Festen im Ostend.
Kriterium
Beschreibung
Im Verlauf der drei Projektjahre nimmt eine wachsende Anzahl der Bewohnenden an Angeboten und Aktionen teil. Nach der Förderung verstetigen sich Angebote. Die Zufriedenheit der Bewohnenden wird per Umfrage bestätigt und ist gewachsen.
Beschreibung
Die Interessen der Menschen des Quartiers werden gehört und berücksichtigt und bedarfsgerechte Maßnahmen ergriffen
Kriterium
Beschreibung
Anwohnende stehen in Austausch mit Versorgern des Stadtteils (Abfallwirtschaft, Stromanbieter etc.), Politik und Stadtverwaltung. Diese werden in Formaten wie runden Tischen berücksichtigt und kommen zu Wort.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Johanniter-Betriebskita Ostendkinder Hildesheim
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt zielt darauf ab, die Gemeinwesenarbeit im Ostend nachhaltig verstärkt durch Ehrenamtliche zu tragen. Während der Projektlaufzeit werden engagierte Anwohnende identifiziert, qualifiziert und in die „Initiative Ostend“ eingebunden, die auch nach Projektende aktiv bleibt. Der „Runde Tisch Ostend“ soll als Plattform für Austausch und Vernetzung dienen. Die Rolle einer festen GWA-Stelle wird schrittweise reduziert, während die ehrenamtliche Struktur gestärkt wird.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Sport vernetzt im Schinkel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stefan Wessels
| Funktion | Geschftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mit Bewegung Teamgeist ins Quartier bringen
Projektbeschreibung
Unser Projekt setzt im Osnabrücker Schinkel an einem erhöhten Bedarf an Sport, Bewegung & Begegnung an. Individuelle & strukturelle Hürden wie mangelnde Sportanlagen, familiäre Belastungen, kulturelle Barrieren & exklusive Bewegungsangebote erschweren es den Bewohnenden aktiv zu werden.
Diese Herausforderung gehen wir an & nutzen gleichzeitig Sport als Werkzeug zur Stärkung der Teilhabe & des sozialen Zusammenhalts, indem wir niedrigschwellige Angebote auf zumeist ungenutzten Freiflächen im Quartier (z. B. Spielplatz in der Schützenstraße, Bolzplatz am Jeggener Weg) etablieren. Ergänzend verbessern wir durch gezielte Kooperationen den Zugang zu Sportanlagen & -vereinen im Quartiersumland. So integrieren wir Bewegung in den Alltag aller Menschen & öffnen so Zugänge.
Neben der Förderung der Gesundheit & des sozialen Miteinanders kommen wir über die Bewegungsangebote mit den Bewohnenden ins Gespräch & erreichen Menschen, die im Quartier bisher nur schwer erreicht wurden. Wir holen die Menschen dort ab, wo sie sich aufhalten & nutzen Möglichkeiten wie z.B. Evakuierungen durch Bombenentschärfungen, um sie gezielt über Bewegungsangebote zu erreichen. Sport & Bewegung werden so zum Türöffner in das Gesamtquartier.
Durch eine systematische Vernetzung (u.a. mit lokalen Grundschulen, Kitas, Kirchen, Moscheen, dem Familienzentrum Heinz-Fitschen-Haus, der angrenzenden Gesamtschule, umliegenden Sportvereinen) bauen wir dazu enge, ressortübergreifende Partnerschaften auf. Das Stadtteilbüro im Schinkel fungiert als unsere Anlaufstelle für Netzwerktreffen & Beratungen, wodurch wir direkt in die vorhandene Gemeinwesenarbeit eingebunden sind.
Das Projekt ist als Modellvorhaben angelegt, um übertragbare Strukturen zu schaffen. Gemeinsam mit der städtischen Quartierskoordination entwickeln wir eine Strategie, um Sport als festen Bestandteil in den Plan der Quartiersarbeit einzubinden.
Unsere sportfachlichen Kompetenzen & Erfahrungen aus der Bewegungsförderung sowie der lokalen & überregionalen Netzwerkarbeit (u.a. mit dem LSB Niedersachsen, der bundesweiten Initiative „Sport vernetzt“, Krankenkassen & Stiftungen) wollen wir durch die Förderung mit einer Professionalisierung in der Gemeinwesenarbeit kombinieren. So etablieren wir eine inklusive Sport- und Freizeitlandschaft, die auf die erkannten Bedürfnisse im Quartier abgestimmt ist & über ressortübergreifende Zusammenarbeit die Menschen ganzheitlich erreicht – für mehr Gesundheit, Gemeinschaft & Chancengerechtigkeit.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt OS hat bei ihrer Quartiersarbeit einen Mangel an Bewegung & Sport festgestellt – besonders im Schinkel, dem größtem, dicht besiedelsten, jüngsten & diversesten Stadtteil.
Viele Bewohnende sind hier von Armut betroffen, leben beengt & haben kaum Zugang zu Begegnungsräumen (durch Ressourcenmangel, Sprachbarrieren, begrenzte Mobilität, Stigmatisierungsangst). Dies führt zu Isolation, fehlenden Netzwerken, Mangel an Resonanzerfahrungen & Schwierigkeiten in der Aneignung kultureller Ressourcen.
Im Quartier berichten Erzieher:innen von mangelnden konstanten Bezugspersonen für Kinder. Freizeit wird durch Medienkonsum zuhause bestimmt. Erwachsene nehmen klassische Bildungs- und Beratungsangebote durch sprachl. Barrieren & Unsicherheiten selten wahr. Überlastete Bildungsinstitutionen können die Probleme alleine kaum auffangen.
Zudem fehlen Sportanlagen (2 kleine Sporthallen, kein Sportplatz). Es braucht flexible, kreative Multiplikator:innen, um mit Bewegungsangeboten auf Bolz- & Spielplätzen Zugänge zu schaffen & Freiflächen zu beleben.
Diese Herausforderungen erfordern profess. Unterstützung & ressortübergreif. Zusammenarbeit, um Bewegung als Mittel zur gesellschaftlichen Teilhabe zu nutzen. Erste Vernetzungen zeigen Interesse an Kooperation & die Notwendigkeit ehren- & hauptamtl. Strukturen zu verbinden. Auch fehlen Daten zu Wünschen & Hürden bei der Angebotsnutzung.
Das QM kann den Bedarf mangels Ressourcen & sportfachl. Expertise nicht decken. Wir schließen diese Lücke mit einer vermittelnden Instanz, die auf die Bewohnenden zugeht, Bedürfnisse wahrnimmt & tragfähige Netzwerke zwischen Institutionen & der Bewohnerschaft über den Sport schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Schinkel
Beschreibung
Das Fördergebiet des Projekts "Sport vernetzt im Schinkel" umfasst den Stadtteil Schinkel in Osnabrück. Die Grenzen des Projektgebiets werden im Westen durch die Bahnschienen (vom Hauptbahnhof kommend), im Norden durch die Bremer Straße, im Osten durch Weberstraße und im Süden durch die Mindener Straße/ Buersche Straße gebildet. Diese räumliche Abgrenzung umschließt das Kerngebiet vom Schinkel, in dem sich die Problemlagen vor Ort am stärksten ballen und ergänzt das Sanierungsgebiet „Sozialer Zusammenhalt“ um seine Randräume. Dieser räumliche Fokus ermöglicht es, gezielt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner dieses spezifischen Quartiers einzugehen. Innerhalb dieser Grenzen erstreckt sich das Projekt über eine vielfältige urbane Landschaft, die Wohngebiete, Bildungseinrichtungen sowie soziale und gesundheitliche Einrichtungen umfasst. Die Definition des Fördergebietes entlang der Hauptverkehrsadern erleichtert nicht nur die geografische Orientierung, sondern spiegelt so auch die Lebenswirklichkeit der Quartiersbewohner wider, indem es deren alltägliche Bewegungsräume und soziale Interaktionsfelder berücksichtigt. Zudem verdeutlicht es die bestehenden Herausforderungen rund um den Mangel an Bewegungsräumen und die Bedeutung der Beziehungen ins Umland, insbesondere zum Gebiet Schinkel-Ost, weshalb zusätzlich zum Kerngebiet die Räume der Gesamtschule und die Sportanlagen von BW Schinkel, VfB Schinkel und der TSG Burg Gretesch als Handlungsräume des Quartiers ergänzt werden.
Durch diese gezielte räumliche Fokussierung inkl. der Ergänzung zentraler Akteure im Umland kann das Projekt "Sport vernetzt" effektiv zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, zur Gesundheitsförderung und zur Bildungsförderung im Schinkel beitragen und damit einen nachhaltigen positiven Einfluss auf das gesamte Quartier ausüben. So wollen wir dem erhöhten Aufmerksamkeitsbedarf des Schinkels gerecht werden.
Einwohnerzahl
14700
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Schinkel_(Osnabr%C3%BCck)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Quartiersmanagement hat im Rahmen seiner Arbeit erfasst, dass es im Quartier einen Bedarf an Bewegung- und Sportmöglichkeiten gibt, kann diesen Arbeitsfeld allerdings nicht ausreichend Ressourcen und Expertise gegenüberstellen. Das Projekt setzt an diesem Punkt an, indem es diese Lücke schließt und für dieses spezielle Themenfeld Expertise und Erfahrung in der Entwicklung von Bewegungsangeboten einbringt. Diese ist von besonderer Bedeutung, da durch die heterogene, multikulturelle Bewohnendenschaft besondere Anforderungen an die Gestaltung von Begegnungs- und Freizeitangeboten bestehen, damit diese vor Ort angenommen werden und umsetzbar sind. Durch das Projekt „Sport vernetzt“ wird ermöglicht, die Chancen des Bereichs Sport und Bewegung zur Stärkung des Zusammenhalts im Quartier gezielt in den Blick zu nehmen und gleichzeitig den besonderen Herausforderungen dieses Themenfeldes im Quartier Schinkel gerecht zu werden.
So fördert das Projekt auch eine Anbindung des Quartiers an die Randgebiete (insbesondere Schinkel Ost). Diese übergreifende Perspektive ist entscheidend, da vor Ort kaum Bewegungsakteure aktiv sind und ein starker Mangel an Bewegungsräumen besteht, die eine Implementierung von Bewegungsangeboten behindern.
Diese Arbeit mit thematischer Fokussierung auf Bewegung und Freizeitgestaltung leistet das Projekt ergänzend zum Quartiersmanagement. Es stellt sicher, dass kein Kind und keine Familie aufgrund finanzieller und räumlicher Knappheiten ausgeschlossen wird und die Potenziale von Sport und Bewegung damit für sie ungenutzt bleiben.
Zudem kann das Projekt dabei als Pilotprojekt wirken, indem Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt werden, inwieweit Sport, Bewegung und Freizeit in der Quartiersarbeit mitgedacht werden können. Ergänzt wird das Erfahrungsfeld dabei stetig dadurch, dass im Projekt verschiedene (überregionale) Netzwerke und Akteure mit ihren Expertisen aus den Bereichen Sport, Soziales und Gesundheit zusammenlaufen.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2025_03_18_gwa_antrag_karte.jpg
(356.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen gemeinwesenorient. Ansatz, indem es Sport & Bewegung als verbindendes Element zur Stärkung des soz. Zusammenhalts nutzt. In enger Zsm.-arbeit mit dem vorhandenen QM im Schinkel werden Zugänge & Synergien geschaffen, um nachh. Strukturen im Quartier zu etablieren & die Projektarbeit mit der gesamtstrategischen Entw. des Quartiers kontinuierlich abzustimmen. Zentr. Bestandteil ist dabei die Etablierung v. Netzwerkstrukturen im Bereich Sport & Bewegung. Die Koordinatorin fungiert als Anlaufstelle, um diese zu fördern, Freizeitangebote zu optimieren & soz. Integration zu erleichtern. Durch Netzwerktreffen, Veranstaltungen & Bildungsangebote wird die Kooperation zw. Schulen, Kitas, Vereinen & soz. Einrichtungen gefördert.
Wir stärken die Verbindung von GWA & Sozialraumorientierung, indem wir die Bedürfnisse im Quartier erfassen & die Bewohnenden aktiv in die Gestaltung passender Angebote einbinden.
„Sport vernetzt“ folgt dem Prinzip der GWA, indem es die aktive Beteiligung der Bewohnenden fördert. Sie werden ermutigt, Sportangebote mitzugestalten, wodurch sie Identifikation mit dem Quartier & kollektives Empowerment erfahren. Sport schafft Begegnungsräume, fördert soz. Netzwerke & intensiviert den interkult. Austausch.
Das Projekt nutzt Sport als niederschwelligen Zugang, um Menschen zu aktivieren & Bewegung in den Alltag zu integrieren. So werden soz. Barrieren abgebaut, das Gemeinschaftsgefühl gestärkt & die Lebensqualität im Quartier verbessert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der vielfältigen Organisationen in handlungsfähigen Netzwerkrunden und im Umgang mit Ressourcenmangel, Handlungsgrenzen & übergreifenden Problemfeldern sind die Grundlage zur Bearbeitung der Bedarfe vor Ort.
Beschreibung
Regelmäßiger Austausch und konkrete Formen der Zusammenarbeit vielfältiger lokaler Akteure für eine bessere Erreichbarkeit der Zielgruppe und zur gezielteren und nachhaltigen Nutzung von Ressourcen sind etablierte Grundlage der Projektarbeit
Kriterium
Beschreibung
Durch institutionsübergreifende Zusammenarbeit werden Lücken in der Bewegungs- und Sportinfrastruktur kompensiert, indem vorhandene Räume effektiver genutzt, unbekannte (Multifunktions-)Räume erschlossen oder Wege zu entfernteren Räumen erschlossen werden
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteil Schinkel ist das etablierte QM im Rahmen des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ aktiv. Es fördert soziale Teilhabe, Vernetzung lokaler Akteure & vertritt die Bedarfe des Quartiers auf kommunaler Ebene, besonders im Kernbereich des Sanierungsgebiets. Das QM fokussiert sich auf die städtebauliche und soziale Aufwertung des Sanierungsgebiets.
Das Projekt „Sport vernetzt“ ergänzt diese Strukturen, indem es die Brücke zwischen dem Sanierungsgebiet & dem Gesamtquartier schlägt. Während das QM breit angelegte soz. Entw.-prozesse steuert, setzt „Sport vernetzt“ auf Sport & Bewegung als Mittel zur soz. Integration. Dieser Ansatz ermöglicht die schnelle & konkrete Schaffung niedrigschwelliger Angebote, die besonders die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und deren Familien adressieren.
Durch die enge Zsm.-arbeit mit dem QM stellt das Projekt sicher, dass die Maßnahmen in die gesamtstrategische Entwicklung des Quartiers eingebunden sind. Zudem besteht ein Austausch mit der städtischen Koordinierungsstelle für Quartiersentwicklung in Osnabrück & Daniel Lindholz, der wertvolle Erfahrungen aus dem Johannesquartier einbringt.
Das Projekt nutzt vorhandene Strukturen & erweitert diese durch sportliche Aktivitäten, um die Vernetzung zwischen Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern und Bewohnenden zu stärken. Es schließt aktiv die Lücke zu Gruppen, die bisher schwer ins Quartiersleben integriert wurden, & schafft mit flexibleren Handlungsmöglichkeiten alternative Zugangswege.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung, Sachgebiet Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren, Strategische Konzeptentwicklung Quartiersarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Heilig Kreuz Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HHO Nachbarschaftstreffpunkt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Zur Finanzierung setzen wir auf vielfältige Förderquellen: Für 2025 wurden 12.000 € von LSB Niedersachsen & SSB Osnabrück bewilligt. Auch die AOK („Gesundheit im Quartier“), die „Brückenpfeiler“ und die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung zeigen Interesse an einer Zusammenarbeit. Ergänzt wird dies durch Sponsoring & Kooperationen mit lokaler Wirtschaft. Unternehmen & Stiftungen sollen uns mit Sachleistungen, finanziellen Mitteln und Expertise unterstützen, um „Sport vernetzt“ zu etablieren.
11. Medien
Galerie
Videos
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(956.66 KB)
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(771.6 KB)
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(314.14 KB)
photo-2025-01-16-12-11-51_14.jpg
(462.8 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Der dritte Ort Hainholz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Saeed Maissara
2. Kurzbeschreibung
Das dritte Ort Hainholz: für eine Vielfältige und inklusive Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
Das dritte Ort Hainholz ist ein innovatives Gemeinwesenprojekt, das den Stadtteil Hainholz in Hannover nachhaltig stärkt. Es wird ein offener, interkultureller Begegnungsraum außerhalb von Wohn- und Arbeitsumfeld, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert und neue Möglichkeiten für Engagement und Teilhabe schafft. Besonders in einem Stadtteil mit sozialen Herausforderungen und einer heterogenen Bevölkerung.
Kernziele sind: Stärkung der Gemeinwesenarbeit – Die Bewohner:innen werden aktiv in lokale Entscheidungsprozesse eingebunden und zur Mitgestaltung angeregt, Förderung des sozialen Zusammenhalts – Durch interkulturelle Begegnungen werden Netzwerke aufgebaut und das Miteinander gefestigt, Bürgerschaftliches Engagement stärken – Die Nachbarschaft wird ermutigt, eigene Projekte wie das „Hainholz Love and Peace Festival“ zu initiieren und Nachhaltige Entwicklung sichern – Durch langfristige Strategien soll das Café über die Förderphase hinaus bestehen und gemeinschaftlich verwaltet werden.
Phasen der Umsetzung: (2025–26): Ankommen, erste Veranstaltungen und Netzwerkbildung, (2026–27): Intensivierung der Gemeinschaftsarbeit durch Workshops und Kulturangebote und (2027–28): Evaluation und Übergang in eine selbstverwaltete, wirtschaftlich tragfähige Struktur.
Maßnahmen: Gestaltung und Eröffnung des Kaschta Cafés als Ort für interkulturellen Austausch, Aufbau von Partnerschaften mit lokalen Akteuren wie dem Kulturtreff Hainholz, Öffentlichkeitsarbeit, Social-Media-Kampagnen und Werbematerialien zur Bekanntmachung, Durchführung von Workshops und Veranstaltungen, um lokale Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und Einrichtung eines Nachbarschafts-Büros als Beratungs- und Koordinierungsstelle für Initiativen.
Langfristige Wirkung: Das Projekt schafft eine nachhaltige soziale Infrastruktur, die den Stadtteil Hainholz durch vielfältige Gemeinwesenarbeit bereichert.
Die Projektleitung besteht aus vier Personen, darunter Herr. Saeed Maissara (BSc in medizinischen Laborwissenschaften), Frau Lina Marie Jäger (MA in „SozialeArbeit im internationalen Kontext“) und Frau Rahama Eldouma (BA in InternationaleBeziehungen). Allee bringen ihre Expertise und Erfahrungen ein, um das dritte Ort Hainholz gemeinsam mit den Umbaja-Mitgliedern zu führen.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hainholz ist ein Stadtteil, der mit sozialen und baulichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Die Bevölkerung ist sehr divers, jedoch fehlt es an geeigneten Treffpunkten, die den Austausch zwischen den verschiedenen sozialen und kulturellen Gruppen fördern. Besonders für Migrantengemeinschaften gestaltet sich der Integrationsprozess schwierig, da es an offenen Räumen und Netzwerken mangelt, die den Dialog und die aktive Teilnahme an der Gesellschaft unterstützen. Viele Bewohner fühlen sich isoliert, was das soziale Miteinander belastet und den Zusammenhalt erschwert.
Baulich gibt es in Hainholz ungenutzte oder wenig ansprechende öffentliche Flächen, die nicht als Orte der Begegnung dienen. Der Stadtteil wirkt funktional, jedoch wenig einladend, was den sozialen Austausch behindert. Baulich gibt es in Hainholz ungenutzte oder wenig ansprechende öffentliche Flächen, die nicht als Orte der Begegnung dienen. Der Stadtteil wirkt funktional, jedoch wenig einladend, was den sozialen Austausch behindert. Besonders Migranten und sozial benachteiligte Gruppen haben wenig Möglichkeiten, sich zu vernetzen und aktiv in die Gestaltung ihrer Nachbarschaft einzubringen.
Das dritte Ort Hainholz soll diese Lücken schließen, indem es als inklusiver „Ort“ fungiert. Hier können Menschen unterschiedlichster Herkunft und sozialer Lage zusammenkommen, sich austauschen und an der Verbesserung ihres Umfeldes mitwirken. Das Café fördert die Integration von Migranten und stärkt den sozialen Zusammenhalt, indem es die aktive Teilnahme aller Bewohner an der Gemeinschaft ermöglicht.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Hainholz
Beschreibung
Hainholz ist ein Stadtteil im Nordwesten von Hannover, der sich durch eine Mischung aus Wohngebieten, Grünflächen und sozialer Infrastruktur auszeichnet. Die genaue räumliche Abgrenzung von Hainholz wird durch verschiedene geografische Merkmale und benachbarte Stadtteile definiert:
Im Westen wird Hainholz durch den Stadtteil Linden-Limmer begrenzt, der ebenfalls ein urbanes Wohngebiet ist. Diese Grenze verläuft entlang der Bahnstrecken, die sowohl die Stadtteile voneinander trennen als auch eine Verkehrsanbindung bieten. Im Süden grenzt Hainholz an den Stadtteil Vinnhorst und auch an den „Nordstadtpark“, eine größere Grünfläche, die teilweise als Erholungsgebiet genutzt wird. Im Osten bildet die Grenze zum Stadtteil Nordstadt eine natürliche Trennung, die durch große Straßen wie die Lister Meile und die Nordstadtstraße definiert wird.
Im Westen wird Hainholz durch den Stadtteil Linden-Limmer begrenzt, der ebenfalls ein urbanes Wohngebiet ist. Diese Grenze verläuft entlang der Bahnstrecken, die sowohl die Stadtteile voneinander trennen als auch eine Verkehrsanbindung bieten. Im Süden grenzt Hainholz an den Stadtteil Vinnhorst und auch an den „Nordstadtpark“, eine größere Grünfläche, die teilweise als Erholungsgebiet genutzt wird. Im Osten bildet die Grenze zum Stadtteil Nordstadt eine natürliche Trennung, die durch große Straßen wie die Lister Meile und die Nordstadtstraße definiert wird. Im Norden erstreckt sich der Stadtteil bis zum Stadtteil Ledeburg, und auch hier gibt es eine Vielzahl von Straßen und grünen Bereichen, die die Grenze bilden.
Innerhalb Hainholz finden sich verschiedene Wohnviertel, Gewerbegebiete sowie soziale Einrichtungen. Das Gebiet weist eine gemischte Nutzung von Wohngebäuden und kleineren Betrieben auf und hat einen hohen Anteil an Mehrfamilienhäusern. Die Lage ist besonders gut durch den öffentlichen Nahverkehr und die Nähe zum Stadtzentrum von Hannover angebunden.
Das Projekt „Kaschta Café Hainholz“ würde daher ideal in diesem sozialen, gemischten städtischen Umfeld wirken, da es eine zentrale Rolle in der Förderung von Gemeinschaft, Vernetzung und sozialen Angeboten spielen kann.
Einwohnerzahl
7796
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
1- Die Bedeutung der Vielfalt in der Gemeinwesenarbeit
Die treibende Kraft hinter diesem Projekt ist eine selbstorganisierte Gruppe von Migrant:innen, die ihm seinen einzigartigen Wert im Kontext sozialer Gerechtigkeit verleiht. Durch gezielte Finanzierungsmöglichkeiten und ihre enge Verbundenheit mit der Gemeinschaft gelingt es ihnen, jene oft übersehene und unsichtbare Basis der Gesellschaft – insbesondere in Hainholz – zu erreichen und aktiv einzubinden.
2- Fehlende soziale Infrastruktur und Treffpunkte
Hainholz leidet unter einem Mangel an Begegnungsorten, insbesondere für interkulturellen Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten. Das Projekt schließt diese Lücke durch das „Kaschta Café“, das als inklusiver Treffpunkt für Bewohner*innen aller Hintergründe dient.
3- Hoher Anteil sozial benachteiligter Gruppen
Der Stadtteil Hainholz weist überdurchschnittlich hohe Anteile an Menschen mit Migrationshintergrund (63 %), Arbeitslosen (11 %), alleinerziehenden Eltern (23 %) und jungen Arbeitslosen (5 %) auf. Diese Gruppen sind besonders auf niederschwellige Unterstützungsangebote angewiesen, die durch das Projekt gezielt gefördert werden.
4- Nachhaltigen und wirtschaftlichen Denken
Das Projekt setzt auf eine langfristige Selbstorganisation durch Gemeinwesenarbeit und wirtschaftliche Perspektiven entwickelt (z. B. Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH), um das Project über die Förderphase hinaus tragfähig zu machen.
5- Innovativer Ansatz zur Integration und Teilhabe
Durch partizipative Formate wie das „Ubuntu-Gemeinschaftsforum“, Workshops, Nachbarschaftshilfe und das „Hainholz Love and Peace Festival“ wird der soziale Zusammenhalt aktiv gestärkt. Dies geht über klassische Gemeinwesenarbeit hinaus und fördert bürgerschaftliches Engagement auf neue Weise.
6- Beitrag zur lokalen Wirtschaftsentwicklung
Das Projekt zielt nicht nur auf soziale, sondern auch auf wirtschaftliche Stabilität ab. Das „Cultures Investment Lab“ und das „Wirtschaftsforum Hainholz“ helfen, kulturelle Initiativen in wirtschaftliche Chancen zu verwandeln. Damit trägt das Projekt zur Aufwertung des Stadtteils und zur Schaffung neuer Einkommensquellen bei.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Projektgebiet in Prozent
63
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das „Kaschta Café Hainholz“ verfolgt sowohl den Ansatz der Gemeinwesenarbeit als auch des Quartiersmanagements. Als sozialer Treffpunkt im Stadtteil stärkt es das Gemeinschaftsgefühl und fördert den interkulturellen Austausch. Ein zentraler Bestandteil der Gemeinwesenarbeit ist die Beteiligung der Anwohner*innen. Das Café bietet den Bewohner*innen einen Raum, in dem sie aktiv mitgestalten können, sei es durch Veranstaltungen, Workshops oder das Einbringen eigener Ideen. Diese Beteiligung stärkt das Zugehörigkeitsgefühl und fördert die Selbsthilfe sowie Eigenverantwortung der Community. Darüber hinaus trägt das Projekt zur Netzwerkbildung bei, indem es Partnerschaften mit lokalen Akteuren wie Kulturtreffs, Schulen und Vereinen aufbaut. Diese Zusammenarbeit fördert den sozialen Zusammenhalt und schafft Plattformen für den Austausch zwischen verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen im Stadtteil. Das „Kaschta Café“ fungiert als Brücke zwischen diesen Gemeinschaften, insbesondere für Migrantengruppen.
Im Bereich des Quartiersmanagements verfolgt das Projekt eine langfristige Perspektive. Es trägt zur Verbesserung der Lebensqualität und Infrastruktur im Stadtteil bei, unterstützt lokale wirtschaftliche Initiativen und fördert die Vernetzung zwischen den Akteuren. Zudem setzt das Projekt auf Eigenverantwortung, indem es den Bewohner*innen ermöglicht, aktiv zur Weiterentwicklung des Viertels beizutragen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Der Kulturtreff Hainholz : Er ist ein offener Ort für kulturellen Austausch, Kreativität und nachbarschaftliches Miteinander. Er bietet ein vielfältiges, generationen- und kulturenübergreifendes Programm. https://kulturtreffhainholz.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
UNTER EINEM DACH ist eine gemeinnützige Community, die Solidarität, Selbstwirksamkeit und persönliche Entwicklung fördert. Sie setzt sich für gesellschaftliche Gerechtigkeit ein und stärkt gegenseitige Verantwortung. https://unter-einem-dach.org
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Als Kooperationspartner, der MSV e.V. wird den „Dritten Ort Hainholz“ insbesondere in drei zentralen Bereichen fördern und unterstützen: 1- Integration in bestehende Strukturen, 2- Vernetzung und Kooperation und Förderung der Umsetzung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Durch unsere langjährige Geschichte und enge Verwurzelung in Hainholz sind wir mit vielen Familien und Einzelpersonen verbunden, insbesondere mit Menschen mit Migrationshintergrund, und kennen ihre Lebensrealitäten gut.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hr. Herberg (Stadterneuerung Hannover) unterstützt unser Projekt. Am 6.03.2025 organisierte er ein Treffen mit Stadtbezirksmanager Kaczmarek und Nachbarschaftsarbeiter Kandziora. Zudem nahm er am 24. März an einer Beratung mit Hr. Kissling (LAG) teil.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unsere langjährigen Partner in Hannover, darunter der Flüchtlingsrat Niedersachsen, das Cameo Kollektiv, der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen, der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen sowie GAAKT, stehen hinter dem Projekt.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die langfristige Zukunft des dritte Ort Hainholz erfordert eine Balance zwischen sozialem Engagement und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Ein solides Geschäftsmodell, das die lokale Gemeinschaft einbindet, sichert den Erfolg. Finanzierungen durch Café-Einnahmen, Veranstaltungen, Mitgliedsbeiträge und Fördermittel sind wichtig. Starke Markenbildung und regelmäßige Events fördern die Bekanntheit. Eine gemeinnützige Gesellschaft (gUG oder GmbH) könnte zusätzliche finanzielle Vorteile bieten.
11. Medien
Aufsteller
figuren-am-stadtteileingang-hainholz.jpg
(261.55 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersprojekt Rhumeviertel. Nachbarschaftstreffpunkt ausbauen. Bildungschancen erhöhen. Demokratie fördern
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Holger Gatzenmeyer
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir im Quartier! Treffpunkt. Begegnung. Bildung.
Projektbeschreibung
Das Quartiersprojekt fördert gute Nachbarschaft und sorgt für mehr Miteinander. Als Anlaufpunkt des Stadtteils wurde der "Quartierstreff Rhumeviertel" errichtet. Er fungiert als multikulturelle Begegnungsstätte und als Beratungsstelle für soziale Anliegen der NachbarInnen und ist Ausgangsort für weitere Unternehmungen. Wir möchten ein Stadtteil-Team, bestehend aus engagierten BewohnerInnen ausbilden und diese MultiplikatorInnen für ein demokratisches Quartiersleben einsetzen. Es soll der Vernetzung zw. der Nachbarschaft und anderer Institutionen, dienen. Patenmodelle empowern die BewohnerInnen und fördern das Miteinander. Die Nachbarschaft ist gut miteinander vernetzt und ergänzt sich bei Bedarfen: z.B. Einkaufstandems. Der Wirkungskreis wird um den Kooperationspartner Werkstattschule ergänzt. Die Angebote werden miteinander abgestimmt und somit erweitert.
Im Rahmen von Bürgerforen wird der demokratische Austausch unter Nachbarn und die Mitarbeit für das Stadtteilleben begleitet. Das Format „Politik to go“ bietet Berührungspunkte mit PolitikerInnen und baut Hürden ab.
Für BürgerInnen aus dem Stadtteil, die Freunde und Partner verloren haben, sind soziale Kontakte ein wichtiger Pfeiler für den Erhalt der mentalen Gesundheit und körperlichem Wohlbefinden. Im Quartierstreff entstehen Kontakte, die weit über die Treffen hinausgehen. Die Menschen vernetzen sich, sozialer Einsamkeit wird vorgebeugt. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenstützpunkt des LK, findet eine qualifizierte Wohnberatung statt. Erweitert werden soll das Angebot um digitale Begleitung, die SeniorInnen ohne Anbindung an ein junges Umfeld fehlt und von alltäglichen Angeboten teilweise ausschließt (online-Anträge, Arzttermine, Apothekenbestellungen usw.)
Der Kindertreff ist eist ein fester Bestandteil des Quartiertreffs. Bereits jetzt fördern wir die generationenübergreifenden Begegnungen, die in Rahmen von Festen (Weihnachtsfeier, Karneval) aber auch Ausflügen (Freibad, Tierpark) umgesetzt werden. Im neuen Projektjahr wird ein weiterer Schwerpunkt im Rahmen der digitalen Begleitung gesetzt. „Jung hilft Alt“- Projekt: SchülerInnen, z.B. einer Schule aus dem Stadtteil begleiten SeniorInnen beim Umgang mit Smartphones, Tablets und digitalen Diensten. Hierfür kommt eine Kooperation mit der Oberschule im Quartier in Frage. Der generationsübergreifende Austausch wird gestärkt und es entstehen Patenschaften. Des Weiteren soll eine Hausaufgabenhilfe durch ehrenamtliche Helfende etabliert werden.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier zwischen Eisenbahn und Rhume ist geprägt von sozialen Gegensätzen. Während einige BewohnerInnen in gesicherten Lebenslagen leben, stehen andere – insbesondere zugezogene Familien, Geflüchtete und ältere Menschen – vor großen Herausforderungen. Viele haben geringe Deutschkenntnisse, was den Kontakt zur Nachbarschaft erschwert. Gleichzeitig führen Vorurteile und Unsicherheiten der alteingesessenen Bevölkerung zu sozialer Distanz.
Soziale Isolation betrifft vor allem ältere Menschen, die durch den Verlust von Angehörigen wenige soziale Kontakte haben. Die Corona-Pandemie hat dies verstärkt. Zudem fehlt vielen SeniorInnen digitale Kompetenz, wodurch sie von alltäglichen Angeboten wie Online-Arztterminen oder Behördengängen ausgeschlossen sind.
Vernetzung und Gemeinschaft sind dringend nötig, da viele Communitys isoliert nebeneinander leben. Der Quartierstreff Rhumeviertel schafft Begegnungen, unterstützt Nachbarschaftshilfe und fördert interkulturellen Austausch. Stadtteilrundgänge, botanische Spaziergänge und generationsübergreifende Patenschaften helfen, Vorurteile abzubauen.
Bildung und Chancengleichheit sind zentrale Themen, da viele Kinder wenig Zugang zu gesunder Ernährung und alternativen Freizeitangeboten haben. Der Kindertreff bietet wöchentliche Programme und generationenübergreifende Aktivitäten, um Familien stärker einzubinden und soziale Strukturen zu stärken.Das Quartiersprojekt hat erste Erfolge erzielt und soll langfristig den Zusammenhalt im Viertel fördern.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Rhumeviertel
Beschreibung
Das Quartiersgebiet grenzt an die Innenstadt Northeims und ist gleichzeitig durch die Bahngleise, in gedachter Linie, davon getrennt. Zur rechten Seite (Rückingsallee) wurde ebenfalls eine Grenze gezogen. Dahinter befindet sich ein Gebiet mit wenigen Anwohnern, einer Veranstaltungsfläche für z.B. Zirkuszelte ein Bürgersaal und Gewerbe. Zur linken Seite wurde das Gebiet über die Berliner Allee hinaus, um ein Wohngebiet erweitert, in dem viele Menschen mit Migrationshintergrund leben, dort verhältnismäßig viele Kinder wohnen und sich mehrere Betriebe befinden. Z.B. ein Eisenwarenhandel, ein Bildungsträger, eine Physiopraxis usw. Nach Norden hin wurde an der Rhume entlang (dem Naherholungsgebiet) das Viertel auch hinter dem Fluss mit einbezogen. Dort befindet sich ein großer Spielplatz, der nur über eine Brücke zu erreichen ist. Diese wurde im vergangenen Jahr saniert und bietet nun die Möglichkeit für beide Seiten den Fluss zu queren und sich an Aktionen im Stadtteil zu beteiligen. Im ursprünglichen Gebiet befinden sich weiterhin drei Kitas, eine Oberschule, die Tafel, eine Moschee und eine neuapostolische Kirche, das Hallenbad und die Sporthalle. Des Weiteren gibt es hier brach liegende Gebäude, ehemalige Autohäuser aber auch Werkstätten für Autos. Die Bevölkerung hier ist bunt gemischt. Eine Vielzahl von Kulturen treffen hier aufeinander. Durch die Namensgebung im ersten Projektjahr wurde eine Identifizierung mit dem Stadtteil und ein Zusammengehörigkeitsgefühl der BewohnerInnen erreicht.
Einwohnerzahl
2673
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Stadt Northeim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Northeim
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Northeim
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Northeim
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartiersprojekt_rhumeviertel.pdf
(253.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersprojekt basiert auf einem gemeinwesenorientieten Ansatz, der die BewohnerInnen aktiv in die Gestaltung ihres sozialen Umfelds einbindet und die Gemeinschaft stärkt. Der Quartierstreff dient als offener Begegnungsort, an dem Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status zusammenkommen, sich austauschen und gegenseitig unterstützen. Durch partizipative Angebote wie Nachbarschaftscafé, Selbsthilfegruppen, generationsübergreifende Aktivitäten und Bildungsprogramme, fördern wir die Eigeninitiative der BürgerInnen und die ihre Selbstwirksamkeit. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist das Empowerment der BewohnerInnen. Sie werden ermutigt, eigene Ideen und Bedürfnisse in den Stadtteil einzubringen und aktiv an Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Community Organizing spielt eine zentrale Rolle in unserem Ansatz. BewohnerInnen werden befähigt, sich gemeinsam für ihre Interessen einzusetzen und aktiv Veränderungen im Stadtteil voran zu bringen. Neben der Stärkung sozialer Strukturen kooperieren wir mit lokalen Akteuren und Vereinen, um bestehende Ressourcen zu vernetzen. Besonders wichtig sind niederschwellige Angebote, die für alle zugänglich sind und gezielt benachteiligte Gruppen einbeziehen. Unser Ansatz setzt auf soziale Nachhaltigkeit. Durch gemeinschaftliche Aktivitäten und ehrenamtliches Engagement tragen wir dazu bei, die Lebensqualität im Quartier zu verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt langfristig zu stärken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Handlungskompetenzen der BewohnerInnen sind gestärkt, sodass sie ihre Ideen im Stadtteil einbringen und selbständig umsetzen können: Organisation eines Nachbarschaftscafés, Gründung von Selbsthilfegruppen (Community Organizing), Nachbarschaftshilfen
Kriterium
Beschreibung
Durch öffentlichkeitswirksame Aktionen wie Pressearbeit, social media und Flyer/ Plakate, werden die Angebote und Ergebnisse der GWA sichtbar gemacht. Die Kompetenzen der BewohnerInnen fließen in die Entwicklung des Quartiers ein.
Kriterium
Beschreibung
Durch gemeinsame Feste, Ausflüge, Workshops und Versammlungen, lernen sich die Gruppen besser kennen. Sie profitieren von ihren Erfahrungen: Ältere sind Lesepaten und Wunschgroßeltern, während Jugendliche bei digitalen Herausforderungen unterstützen.
Beschreibung
Akteure des Stadtteils treffen sich bei regelmäßigen Austauschplattformen. Gemeinsam werden Projektideen erarbeitet und durch unterschiedliche Ressourcen bereichert. Durch Programme wie "Demokratie leben" werden Projekte, wie interkult. Flohmarkt geförde
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der Caritasverband verfügt über etablierte ehrenamtliche und professionelle Strukturen, die eine Grundlage für die Gemeinwesenarbeit bilden. Insbesondere die Ehrenamtsarbeit im Caritex Laden, die Erziehungslots*innen sowie die ZISS Selbsthilfekontaktstelle stärken das Gemeinwesen nachhaltig.
Der Caritex Laden dient nicht nur als soziale Einrichtung, sondern auch als Begegnungsstätte, in der Ehrenamtliche gesellschaftliche Teilhabe fördern. Die Erziehungslots*innen begleiten Familien in Erziehungsfragen und vermitteln zwischen Familien und Beratungsstellen. Die ZISS Selbsthilfekontaktstelle unterstützt Betroffene durch den Aufbau und die Begleitung von Selbsthilfegruppen.
In den nächsten drei Jahren sollen diese Strukturen gezielt in die Gemeinwesenarbeit integriert und ausgebaut werden. Ziel ist es, nachhaltige ehrenamtliche Strukturen zu schaffen, die nach Projektende weiterbestehen. Dies erfolgt durch stärkere Vernetzung, neue quartiersbezogene Initiativen und gezielte Qualifizierung der Ehrenamtlichen. Eine koordinierende Stelle wird als Schnittstelle zwischen Ehrenamtlichen, Fachkräften und der Quartiersbevölkerung fungieren. So wird langfristig eine stabile soziale Infrastruktur geschaffen, die das Gemeinwesen nachhaltig stärkt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Northeim: Senioren- und Pflegestützpunkt, Jobcenter LK Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Mariä Heimsuchung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harz-Weser-Werke gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ZISS Selbsthilfekontaktstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Al-Ithbât und Tanzîh Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Northeim Abteilung Jugend/Sport/Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fa. GollArt, Tischlerei und Möbelbau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bizim: Lebensmittelhändler, Kaufland: Supermerkt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Caritas Northeim ist Teil des Quartiers und des Quartiersprojektes. Die Beteiligung aller Bürger:innen und die Parteilichkeit für vulnerable Gruppen, wird von den Beratungsdiensten des Caritas-Centrums Northeim weiter praktiziert. Das Empowerment der Bewohner:innen wird durch die Ehrenamtskoordination und die Selbsthilfekontaktstelle ZISS weiter begleitet. Diese Strukturen sowie die Erfahrungen aus dem Projekt bilden eine Grundlage für die Fortführung der sich entwickelnden Bedarfe.
11. Medien
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert_1
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Hammer
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Die Stadt Göttingen als Projektträgerin kooperiert mit dem NBZ Holtenser Berg sowie dem Stadteilbüro Leineberg, die beide als Nachbarschaftsvereine im Quartier tätig sind, was eine besondere Herausforderung durch das Ehrenamt und die Finanzierungsstrukturen bedeutet. Das Konzept verfolgt vier Ziele, die miteinander verzahnt sind: Übergeordnetes Ziel ist es, die NBZ und die GWA finanziell und strukturell abzusichern sowie die Gemeinschaften in den Quartieren zu stärken und die Teilhabe aller Menschen zu fördern.
Die Träger*innen der Zentren sollen stärker zusammenwachsen, eine gemeinsame Finanzierungsstrategie der Gemeinwesenarbeit entwickeln und unabhängig werden. Innerhalb des Förderzeitraums von drei Jahren soll eine Planung erstellt und prozesshaft umgesetzt, die die Grundfinanzierung der NBZ verbessern soll. Zur Diskussion steht die Gründung eines gemeinsamen Daches für alle Standorte der GWA in Göttingen. Verbunden wird dies mit einem „Marketing“ „NBZ für alle“. Die Ergebnisse fließen in das Gesamtnetzwerk der GWA ein. Die intelligente Finanzierung der NBZ soll eine größere finanzielle Unabhängigkeit umfassen und die monetäre Verstetigung derselben. Zusätzlich wird ein kommunaler Austausch mit der Stadt Braunschweig und der lokalen GWA angestrebt.
Die Umsetzung der Teilprojekte beinhaltet die Inklusion von Migrant*innen und soll deren Selbstorganisation ermöglichen. Unterziele sind 1. Demokratieförderung 2. Kriminalprävention und Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls 3. Intelligente Finanzierung. Demokratieförderung und -bildung umfasst die gelebte Vermittlung der Prinzipien der Demokratie: Partizipation, Transparenz, Informationsfluss und Entscheidungsfindung sowie die Werte des Grundgesetzes. Nicht alleine als Vermittlung von Wissen, sondern praktisch in Form von Mikroprojekten sollen diese Prinzipien und Werte gefördert und gelebt werden. Darüber hinaus soll die Affinität zu rechtsextremen Parteien von einem Teil der Bewohnerschaft in den Blick genommen, mögliche Gründe aus der Gruppe heraus thematisiert und demokratische Prinzipien praktisch eingeübt werden. Vorurteilsbewusstes Handeln und Denken sowie die Reflexionen hierauf bilden einen weiteren Inhalt. Kriminalprävention wird in Zusammenarbeit mit dem lokalen Präventionsrat und der Polizei in den Quartieren umgesetzt. Täterarbeit ist in dem einen und Opferarbeit in dem anderen Stadtteil vorgesehen. Wissenstransfer und Auswertung zwischen beiden Nachbarschaftszentren sind vorgesehen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit 2017 beantragt die Stadt Göttingen Fördermittel aus dem Programm Gute Nachbarschaft und konnte darüber den kommunalen Aufbau der Gemeinwesensarbeit in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Trägern strategisch und strukturell weiterentwickeln sowie teilweise verstetigen. Diese Trägerstruktur zeichnet sich durch Vielfalt aus: Wohlfahrtsverbände, Nachbarschaftsvereine, die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR), die Jugendhilfe Göttingen e. V. und der SC Hainberg 1980 e. V. setzen mit ihrem trägerspezifischen Know How die GWA in den Stadtteilen um.
Zur strukturellen Sicherung wird jede Stadtteileinrichtung in Form einer anteiligen Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen gefördert, muss aber zusätzlich weitere Mittel einwerben. Hier bietet die oben beschriebene Trägerstruktur zwar Vorteile durch die Nutzung der trägerspezifischen Kompetenzen, jedoch große Unsicherheiten und Unterschiede in der Finanzierung. Insbesondere den überwiegend ehrenamtlich strukturierten Nachbarschaftsvereinen fehlt es an hauptamtlichen Ressourcen für Drittmittelakquise. Auch mit den Herausforderungen durch die gesellschaftlich veränderten Lagen (Zuwanderung, Demokratieverdrossenheit, Sicherheitsängste) sind die ehrenamtlich organisierten Nachbarschaftsvereine überfordert.
Um eine weitgehende finanzielle Unabhängigkeit zu gewährleisten, bedarf es der Schaffung neuer quantitativer und qualitativer Strukturen, wie bspw. eines übergeordneten Dachverbandes GWA.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen Holtenser Berg/Holtensen/Hagenberg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zu Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den nördlichen Autobahnzubringer, liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen. Der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage am Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtenser Berg und Holtensen.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen - Stadt Göttingen 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Anmerkungen: Haushalte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Prägung
Gebiet-Name
Leineberg
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stad Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, Anmerkung: Haushalte, 31.12.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Göttingen verfolgt mit der Förderung der Göttinger NBZ den Ansatz der Gemeinwesenarbeit.
Das Förderprogramm Gute Nachbarschaft bildet seit 2017 einen wichtigen Bestandteil für die Weiterentwicklung und Verstetigung der GWA in der Stadt Göttingen. Mit Hilfe der Landesförderung konnte in den bisherigen Förderrunden eine gesamtstädtische Strategie für die GWA, ein gemeinsames Verständnis und ein Netzwerk der GWA entwickelt werden. Das Stadtteilbüro Leineberg und das NBZ Holtenser Berg sind Teil dieses Netzwerkes, verpflichten sich dem Leitbild der GWA und setzten den Ansatz der GWA über die Säulen: Koordination der GWA, Förderung von Kooperation und Vernetzung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements um. Die neu einzurichtende kommunale Koordinierungsstelle Gemeinwesenarbeit unterstützt das Netzwerk GWA, koordiniert die Trägertreffen GWA und fungiert als "Verwaltungslotse" und Bindeglied zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft. Das Projekt beinhaltet vielfältige Aktivierungsmethoden, einen hohen Grad an Beteiligung als auch konzeptioneller und interkommunaler Netzwerksarbeit. Aufgabe der Koordinierungsstelle ist es, diese Arbeitsschwerpunkte zu begleiten und konzeptionell zu unterstützen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivitäten werden mit lokalen Partnern aus Wirtschaft, Kirchen und Sozialverbänden durchgeführt und der Austausch findet regelmäßig statt.
Kriterium
Beschreibung
Das Selbstverständnis der Quartiere geht über das eigene Quartier hinaus. Die NBZ sind Teil der kommunalen sozialen Infrastruktur, arbeiten aktiv im Netzwerk der Göttinger Nachbarschaftszentren mit.
Kriterium
Beschreibung
Finanzierungskonzept ist erstellt und eine Gesellschafterform ist entwickelt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In beiden Gebieten bestehen bereits Stadtteileinrichtungen, die in der Trägerschaft der für diesen Zweck gegründeten Nachbarschaftsvereine liegen. Die Stadt Göttingen unterstützt den Betrieb der Nachbarschaftszentren anteilig in Form einer Sockelfinanzierung und stellt zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements ein geringfügiges Sozialraumbudget zur Verfügung. Zusätzliche Mittel müssen über Drittmittelakquise und Projektförderungen eingeworben werden. Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg e. V., der sich aus Bewohner*innen der Zielviertel zusammensetzt, getragen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und Koordination der Ehrenamtlichen und ehrenamtlich geleiteten Veranstaltungen übernimmt. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Beratungsangebote, informelle Nachbarschaftshilfe und Beratung, Begegnungsfeste, Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Das Stadtteilbüro Leineberg wird vom Nachbarschaftsverein Leineberg betrieben. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Privatpersonen und einigen wenigen Institutionen, hier u. a. die Städtische Wohnungsbau GmbH als größte Vermieterin in dem Quartier. Als Anlauf- und Begegnungsstellen stehen die Angebote der Stadtteileinrichtungen allen Bewohner*innen der Quartiere zur Verfügung, unabhängig von der Mitgliedschaft in den Vereinen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe Göttingen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen kAöR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen eG
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Beide NBZ sind bereits Bestandteile des Netzwerkes GWA - Göttinger Quartiere und werden in Form einer Sockelfinanzierung anteilig von der Stadt Göttingen gefördert. Die ehrenamtlich geführten Nachbarschaftsvereine sollen mittels der Projektförderung professionalisiert und zusätzliche Finanzierungsstrategien entwickelt werden. Perspektivisch soll ein Dachverband der Göttinger Quartiere in freier Trägerschaft eingerichtet werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Leben.Lokal.Digital – Treffpunkte mit Zukunft in der Samtgemeinde Bersenbrück (Gesamtprojekt)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Gemeinschaft und gegen Einsamkeit – gemeinsam stark bleiben
Projektbeschreibung
In den sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück gibt es aktuell vier durch das Programm Gute Nachbarschaft geförderte Dorf- und Bürgertreffs, die als soziale Knotenpunkte in den Gemeinden dienen. Eine weitere Kommune hat im März 2025 eigenständig einen Dorftreff eröffnet. Ziel ist es, flächendeckend in allen Mitgliedskommunen solche Treffpunkte zu etablieren. Ab 2026 fließen hierfür erste Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windkraftanlagen, spätestens ab 2028 ist die Finanzierung daraus gesichert - sowohl für die bestehenden Dorf- und Bürgertreffs als auch für zwei neue, so das die Samtgemeinde Bersenbrück als erste Samtgemeinde in Niedersachsen flächendeckend mit Dorftreffs/GWA ausgestattet ist.
Besonders im Fokus steht die Gesundheitsförderung im ländlichen Raum u. a. durch ein Modellprojekt mit Krankenkassen und lokalen Unternehmen, um präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen niedrigschwellig anzubieten. Eine Fachkraft soll in den Treffpunkten und bei Hausbesuchen über Gesundheitsvorsorge informieren und so die Eigenverantwortung der Bürger stärken. Erste Gespräche hinsichtlich ideeller und monetärer Unterstützung mit Krankenkassen, dem Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft (GewiNet - Verein mit Mitgliedern aus Unternehmen, Kliniken, Ärzte, Hochschulen und Kommunen für die Regionen Stadt und Landkreis Osnabrück sowie Weser-Ems) und der Gesundheitsregion Osnabrück laufen bereits.
Ein weiteres zentrales Thema ist die digitale Teilhabe. Das Unternehmen LillianCare hat u. a. im Projektgebiet und auch in der angrenzenden Samtgemeinde sog. "Partnerpraxen" als "hybride Hausarztpraxen" (Telemedizin) eröffnet bzw. eröffnet diese. Mit Unterstützung bereits ausgebildeter Medien- und Techniklotsen soll vor allem älteren oder wenig digitalaffinen Menschen der Zugang zu diesen sowie weiteren Online-Diensten im Gesundheitsbereich über Mediensprechstunden in den Dorftreffs + evtl. auch Hausbesuchen erleichtert werden. So können Termine online gebucht, Krankschreibungen digital beantragt, Patientenfragebögen vorab zu Hause ausgefüllt oder Videosprechstunden mit dem Arzt wahrgenommen werden. Die Samtgemeinde setzt sich dafür ein, digitale Hürden abzubauen und so insbesondere älteren Menschen ein längeres selbstständiges Leben zu ermöglichen.
Auch das Projekt StoP Bersenbrück (Stadtteile ohne Partnergewalt) soll über die Dorf- und Bürgertreffs weiter ausgebaut werden, um Betroffene zu unterstützen und Gewaltprävention im Gemeinwesen zu verankern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die 4 Dorf- und Bürgertreffs in der SG sind zentrale Anlaufstellen für das soziale Miteinander. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, fördern Begegnungen und unterstützen insbesondere Menschen, die von Vereinsamung oder digitaler Ausgrenzung betroffen sind. Angesichts der sinkenden hausärztlichen Versorgung, der Schließung des Ankumer Krhs. u. der zunehmenden Digitalisierung (Telemedizin, "Lilian Care" Standorte Fürstenau + Ankum) sind sie unverzichtbar.
Dank der Förderung konnten Stellen geschaffen, Strukturen aufgebaut und Angebote zu Themen wie Bildung, Gesundheit, Demokratie, Digitalisierung und Nachbarschaftshilfe etabliert werden. Die SG-Verwaltung koordiniert diese Arbeit u. stellt sicher, dass die Dorf- und Bürgertreffs als Ergänzung zur sozialen u. gesundheitlichen Infrastruktur dienen. Die langfristige Finanzierung ist aber noch nicht gesichert: Mit dem Auslaufen der aktuellen Förderung am 30.06.2025 droht die Schließung der Treffs.
Die politischen Entscheidungsträger der Samtgemeinde stehen geschlossen hinter den Treffpunkten, sehen deren Bedeutung für die Gemeinden. Ab spätestens Ende 2028 werden Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windenergie diese Strukturen langfristig in allen Kommunen sichern. Erste Gelder fließen bereits ab 2026; für eine nahtlose Fortführung wird eine Anschlussförderung benötigt.
Gemeinsam mit den Gemeinden werden alle Kräfte gebündelt, um eine nachhaltige Finanzierung zu sichern. Neben Spenden und Fördermitteln – z. B. durch einen neu gegründeten Förderverein – werden die Mittel aus der Akzeptanzabgabe die dauerhafte Weiterführung der Dorftreffs ab Ende 2028 sichern, so dass diese dann eigenständig weiterlaufen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 - 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52°36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück, die eine Gesamtfläche von 25.550 ha umfasst, gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
31745
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_projektgebiet_2.pdf
(1.21 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Die Dorf- und Bürgertreffs sind gewachsene Strukturen, die sich durch die aktive Beteiligung der Bewohner*innen etabliert haben. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren.
Bedarfsorientierung und Empowerment: Die Treffs reagieren auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden.
Sozialraumorientierung: Die Treffs sind direkt in den Gemeinden verankert und orientieren sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Weitere Kommunen erkennen den Bedarf und habe einen eigenen Dorftreff umgesetzt bzw. planen dies – ein klares Zeichen für die Wirksamkeit des Ansatzes.
Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch eine Anschlussförderung und später durch kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit.
Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Es gibt bereits vier geförderte Dorf- und Bürgertreffs in vier von sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück. Seit Anfang 2025 gibt es aufgrund der Finanzstärke Ankums einen durch die Kommune eigenfinanzierten Dorftreff. In den fünf vorhandenen Dorf- und Bürgertreffs in der Samtgemeinde Bersenbrück arbeiten derzeit sieben MinijobberInnen und vier Teilzeitkräfte (19,25 Std, EG6). Durch die hauptamtliche Koordination in den Treffs vor Ort erfahren alle Treffs eine hohe ehrenamtliche Unterstützung. Die GWA in der Samtgemeinde Bersenbrück kümmert sich um alle Generationen und bietet - je nach Ort - die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur niedrigschwelligen Teilhabe. Es bestehen Vernetzungen und Kooperationen mit Einrichtungen wie der Katholischen Familienbildungsstätte, dem Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück, örtlichen Vereinen, Verbänden und Initiativen, Malteser...
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
umliegende Kommunen, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Vereine in der Samtgemeinde Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken, Kompetenzzentrum GeWiNet, Gesundheitsregion Osnabrück, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der SG Bersenbrück, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, DorfApps, soziale Medien, Plakate...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Samtgemeinde Bersenbrück, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
örtliche Kindertagesstätten - in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in den Mitgliedskommunen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On