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Hilfe zur Selbsthilfe

NETZ Zeven

Ansprechpartner
Wilhelm Helmers
Funktion Geschäftsführung
Nachbarschaftlich Erleben Teilhaben Zusammenhalten
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts „NETZ Zeven – Nachbarschaftlich Erleben Teilhaben Zusammenhalten“ ist es, in den ausgewählten Stadtvierteln die gesellschaftliche Teilhabe der BewohnerInnen durch das Schaffen von Begegnungsmöglichkeiten, der Vernetzung lokaler Akteure sowie die gezielte persönliche Beratung zu fördern. Es werden zudem Rahmenbedingungen zur Steigerung der Lebenszufriedenheit im Quartier geschaffen. Hierbei werden zum einen die Bewohner durch verschiedene Beratungsmethoden der sozialen Arbeit gestärkt und empowert/ermächtigt, eigenverantwortlich und selbstständig ihr Leben zu gestalten. Ebenso werden mit Hilfe des bereits bestehenden Akteursnetzwerks vor Ort, konkrete Maßnahmen der Hilfe zur Selbsthilfe initiiert, um auf dieser Basis den Ausbau stabiler und nachhaltiger Strukturen zu fördern. Durch den Aufbau einer Sozialberatungsstelle im Jahr 1996 ist das Diakonische Werk ein maßgeblicher und langjähriger Akteur der Sozialen Arbeit vor Ort. Aktuell ist das Diakonische Werk mit einem Beratungsangebot in den Bereichen Sozial-, Schuldner-, Migrations- Schwangeren-, Schwangerschaftskonflikt- (nach § 219 StGB) sowie Paar- und Lebensberatung in Zeven vertreten. Das Diakonische Werk koordiniert bereits die Austauschtreffen aller sozialen Dienste und Einrichtungen in der Stadt Zeven und ist Träger der Zevener Tafel sowie des Sozialkaufhauses „Pütt un Pann“. Wesentlich für diese Prozesse ist die konstante Einbindung der Bewohner, um die bereits vorhandenen Ressourcen zu nutzen und darüber hinaus den Austausch der heterogenen Bewohnergruppen – auch über die Quartiersgrenzen hinaus – zu unterstützen. Durch die Gemeinwesenarbeit vor Ort werden Strukturen zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders geschaffen. Auf diese Weise soll gleichermaßen das bürgerschaftliche Engagement vor Ort verstärkt werden: Durch interkulturelle Angebote und das Ermöglichen niedrigschwelliger Begegnungen soll den verschiedenen Gruppen die Fähigkeit verliehen werden, sich selbst und ihre Interessen zu artikulieren und die Gründe ihrer bisherigen Segregation zu beseitigen. Unterstützt werden soll diese Entwicklung durch den Aufbau und die kontinuierliche Förderung eines Netzwerks aus Stadtteilakteuren und Vertretern der Kommune.
Ausgangslage
In den vergangenen 15 Jahren fanden Polarisierungen innerhalb der Stadt Zevens statt, die einen deutlichen Abwärtstrend einzelner Stadtviertel mit sich brachten. Durch häufig wechselnde (fast jährlich) Eigentumsverhältnisse in den Quartieren entsteht eine starke Instabilität. Es folgten einseitige Bevölkerungsstrukturen mit einkommensschwachen Haushalten sowie fehlende soziale und kulturelle Infrastruktur vor Ort. Gemeinschaftliche Treffpunkte und Begegnungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Viele Bewohner/innen leben ohne Erwerbseinkommen, beziehen Transferleistungen und befinden sich an bzw. unter der Armutsgrenze. In den Quartieren gibt es einen hohen Anteil zugewanderter Personen (EU-Bürger, Spätaussiedler, Geflüchtete, Bürger ehem. Sowjetunion), die deutliche Isolationsgefühle ausdrücken und sich vermehrt in Subkulturen bewegen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Zeven: Berliner Straße/Breslauer Straße, Eschenweg, Am Rehmenfeld/Herman-Allmers-Weg/Kronshusen
Beschreibung
Straßenzüge Berliner Straße/Breslauer Straße, Eschenweg, Am Rehmenfeld/Herman-Allmers-Weg/Kronshusen
Einwohnerzahl
1400
Quelle / Anmerkungen
Rathaus Zeven WebGIS
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rathaus Zeven
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt: Quelle Rathaus Zeven; Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt: Quelle Rathaus Zeven; Projektgebiet: Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch interdisziplinäre soziale Arbeit werden Rahmenbedingungen zur Steigerung der Lebenszufriedenheit im Quartier geschaffen. Strukturen zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders werden aufgebaut. Bewohner werden gestärkt, eigenverantwortlich und selbstständig ihr Leben zu gestalten. Mithilfe von regelmäßigen Treffen und der Zusammenarbeit werden Quartiers- und Kulturgrenzen überwunden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn ein gemeinsam beschriebenes Projekt gemeinschaftlich verwirklicht wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum/Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freundeskreis Asyl Zeven e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Rotenburg/Wümme
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Arbeitskreises „Soziale Dienste“ Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Zeven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Zeven
Typ
Stadtteil
Galerie
berliner strasse 1
berliner strasse 2
berliner strasse 3
berliner strasse 4
breslauer strasse
hermann allmers weg
am rehmenfeld 1
am rehmenfeld 2
am rehmenfeld 3
am rehmenfeld 4
am rehmenfeld 5
Zustimmung Veröffentlichung
On

Kommt Zeit - kommt Rad

Ansprechpartner
Johannes Meyer
Organisation Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover
Funktion Koordinator
Mobile Fahrradwerkstatt - mobil im Quartier
Projektbeschreibung
Die Mobile Fahrradwerkstatt sucht unterschiedliche Quartiere in Hannover auf - bietet Reparaturservice, Kommunikation und Vernetzung und fördert damit Mobilität. Das folgende Gespräch zwischen BewohnerIn (mit O/\´O Fahrrad) und Werkstattteam (mit :::::----- Schraubendreher) gibt einen Einblick: O/\´O "Was? Hier reparieren Sie umsonst Fahrräder ? :::::----- "Nein, wir unterstützen Sie, wenn Sie beim Reparieren nicht mehr weiterkommen und wir legen natürlich auch selbst Hand an." O/\´O "Und Sie haben auch Ersatzteile dabei? Wie teuer sind die? :::::----- "Wir haben bestimmt gebrauchte Teile für Sie - oder neue zum Einkaufspreis" O/\´O "Ich habe Sie schon öfters hier vor der Flüchtlingsunterkunft gesehen. Helfen Sie jetzt auch anderen?" :::::----- "Ja, vor allem denen, die wenig Geld zur Verfügung haben" O/\´O "Eigentlich bräuchte ich ein Fahrrad mit so einer großen Ladefläche weil die Wasserkästen immer so schwer sind." :::::----- "Lastenfahrräder haben wir nicht, aber im Quartiersbüro können Sie sich welche ausleihen." O/\´O "Das finde ich ja toll, das Sie das alles so wissen" :::::----- "Das liegt daran, das wir in Hannover ziemlich viel rumkommen" O/\´O "Sie können mir nicht zufällig bei meinem Bewilligungsbescheid helfen? Den verstehe ich nicht." :::::----- "Leider klappt das nicht hier bei dem ganzen Trubel - aber ich rufe mal gerade meinen Kollegen an - der hilft Ihnen weiter" O/\´O "Das ist ja freundlich. Sind Sie denn regelmäßig hier auf dem Marktplatz?" :::::----- "Ja, Sie können sich drauf verlassen. Auf Wiedersehen" - O/\´O "Auf Wiedersehen - kann ich meiner Nachbarin auch von Ihnen erzählen und sie mitbringen" :::::----- "Klar"
Ausgangslage
a) Geflüchtete und Menschen mit Transferleistungen sind auf Mobilität angewiesen um zu Ämtern zu gelangen, einzukaufen, Praktikums- und Arbeitsstellen aufzusuchen, Freunde zu treffen und an Freizeitaktivitäten teilzunehmen. Ein KFZ ist zu teuer - das Fahrrad ist eine gute Alternative. b) Die Preise für neue Fahrräder und Werkstattleistungen haben angezogen und übersteigen das monatliche Budget - günstige Gebrauchträder sind eine Alternative. c) Fahrradfahren fördert die Absenkung von umweltbelastenden Emmissionen, wirkt sich positiv auf die individuelle Gesundheit aus und erweitert den Lebensradius. d) Eine Mobile Fahrradwerkstatt, die sich real mitten an belebten Orten im Quartier aufstellt ist immer auch ein Ort der Kommunikation und des Austausches. Über das Thema "Fahrrad" erschließen sich weitere Themenfelder, die für die Vernetzung im Quartier und die Weitervermittlung an andere Hilfeeinrichtungen sorgt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover
Beschreibung
Das Fördergebiet lässt sich nicht abgrenzen. Die Mobile Fahrradwerkstatt ist ja wie der Name schon sagt mobil.
Einwohnerzahl
532888
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
- Wir haben eine Geh-Struktur - Wir sind niederschwellig - Wir regen die Vernetzung an - Wir bieten konkrete Hilfe - Wir unterstützen Institutionen im Netzwerk bei deren Vorhaben - Wir erfüllen einen Bedarf
Qualitätskriterien
Beschreibung
Je Vor-Ort Termin (2 Std) 5 Personen die Dienste der Fahrradwerkstatt anfragen und in Anspruch nehmen
Beschreibung
wenn möglichst viele BewohnerInnen sich die praktische Arbeit selbst zutrauen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Werkstatttreff Mecklenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bodelschwingh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Stöcken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftskreis Roderbruch, Herrenhausen, Bothfeld, Badenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Abteilung Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreissozialarbeit Ricklingen Herrenhausen
Typ
Stadtteil
Galerie
unbenannt
hebbelstr 4 2017 b
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bis Bald in Vahrenwald! - Aufbau eines neuen Treffpunktes im Quartier

Ansprechpartner
Francesca Reinecke
Organisation AWO Bezirksverband Hannover e.V.
Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier / Integration und soziale Teilhabe
Projektbeschreibung
Der AWO Bezirksverband Hannover e.V. plant im Zuge des Umbaus der Senioreneinrichtung Vahrenwald in Hannover die Entwicklung eines neuen sozialen Treffpunktes im Quartier zur Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts. Grundidee ist es, die Menschen im Quartier zusammen zu bringen, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln. Dafür soll vor Ort eine Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit aufgebaut werden. Es soll eine Anlaufstelle für alle Bewohner*innen des Quartiers geschaffen und somit niederschwellige Beratung und Unterstützung angeboten werden. Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen Gesundheitsförderung, Soziale Aktivitäten, Freizeit-, Sport-, Kultur- und Bildungsangebote. Die Funktion der Projektleitung vor Ort soll dabei über die klassische Rolle eines „Kümmerers“ hinausgehen. Nicht nur eine Anlauf- und Vernetzungsstelle soll geschaffen werden. Vielmehr geht es darum, dass die Person proaktiv auf die Bewohner*innen des Quartiers zugeht und gemeinsam mit ihnen kreative Ideen für soziale und kulturelle Angebote entwickelt (z. B. in Form von Zukunftsworkshops). Das Projekt dient also dazu, die Selbsthilfe und Innovationskraft des Quartiers zu fördern. Auch das Thema Digitalisierung / digitale Teilhabe soll hier mitgedacht werden. Denn die Bedeutung digitaler Kommunikation wird auch in der Gemeinwesenarbeit zukünftig weiter zunehmen. Angedacht ist beispielsweise die Initiierung von generationenübergreifende Tandempatenschaften, wie zum Beispiel Hausaufgabenhilfe für Schüler*innnen gekoppelt mit der Hilfe für Senior*innen beim Umgang mit Handys. Insgesamt soll das Projekt sowohl generationenübergreifende als auch interkulturelle Begegnungen ermöglichen, die aus dem eigentlichen Betrieb der Senioreneinrichtung heraus nicht organisiert und realisiert werden könnten. Es werden zusätzliche personelle Ressourcen benötigt, damit Gemeinwesenarbeit nicht nur nebenbei, punktuell oder isoliert verläuft. Mithilfe des dargestellten Vorhabens kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Menschen im Quartier erfolgen. Die Nachhaltigkeit des Projektes wird durch eine intensive Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen sicher gestellt. Außerdem wird mit dem quartiersoffenen Café ein langfristiger attraktiver Treffpunkt geboten. Der Projektansatz soll Modellcharakter haben und auf andere Standorte der AWO sowie auf andere gemeinnützige Organisationen übertragbar sein.
Ausgangslage
Das Projektgebiet ist von einem Strukturwandel betroffen. In den letzten Jahren hat sich der Anteil von älteren und pflegebedürftigen Menschen im Quartier erhöht. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren fortsetzen. Da diese Personengruppe in ihrer Mobilität und folglich in der sozialen Teilhabe stark eingeschränkt ist, besteht die Notwendigkeit, weitere bedarfsgerechte Angebote im Quartier zu entwickeln. Darüber hinaus ist der Anteil von ausländischen Bewohner*innen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im städtischen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Die dadurch im Quartier entstehenden sprachlichen und kulturellen Barrieren sollen abgebaut werden, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Insgesamt ist die soziale Infrastruktur im Projektgebiet ausbaufähig. Gesellschaftliche Angebote, Angebote der Daseinsvorsorge sowie Einkaufsmöglichkeiten konzentrieren sich bislang auf die östliche Grenze des Projektgebiets an der Vahrenwalder Straße. Es fehlt eine zentrale wohnortnahe Anlaufstelle innerhalb des Gebiets, die sowohl für die genannten Zielgruppen als auch für alle weiteren Bewohner*innen des Quartiers zugänglich ist und einen Mehrwert schafft. Durch die Entwicklung bedarfsgerechter Maßnahmen (siehe Projektziele) soll die Partizipation der Bürger*innen ausgebaut und letztendlich die Eigenständigkeit sowie die Hilfe zur Selbsthilfe gefördert werden. Die bereits existierenden Kooperationen und Netzwerke sollen gestärkt, gebündelt und um zusätzliche erweitert werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Vahrenwald. Es endet im Norden mit dem Mittellandkanal. Der Kanal stellt eine "natürliche" Grenze in Nord-/Süd-Ausrichtung dar. Im Osten stellt die Vahrenwalder Straße die Grenze dar. Erfahrungsgemäß unterteilt die Vahrenwalder Straße den Stadtteil maßgeblich. Östlich hiervon besteht eine verstärkte Ausrichtung der Bewohner*innen in Richtung des Stadtteils List. Im Süden schließt das Projektgebiet mit dem Jahnplatz ab. Hier existiert eine bauliche Unterteilung durch das Gelände von Continental sowie eine Orientierung der Bewohner*innen in Richtung des Stadtteils Nordstadt. Im Westen bilden die Guts-Muths-Straße, der Büssingweg, der daran angrenzende Radweg sowie die Straße "Im Othfelde" den Abschluss. Dahinter beginnen Kleingartenanlagen bzw. eine Orientierung der Bewohner*innen in Richtung Nordstadt. Viele der Kooperationspartner befinden sich innerhalb des Projektgebietes oder daran anliegend.
Einwohnerzahl
25000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover: Statistische Berichte, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016. Gespräch mit Herrn Korpak (Landeshauptstadt Hannover: Sachgebiet Wahlen und Statistik)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Grundidee ist es, ein ganzheitleiches Angebot für soziale Teilhabe entsprechend der besonderen Gegebenheiten und Strukturen des Quartiers zu schaffen. Grundsätzlich sollen alle Bewohner*innen des Projektgebietes einbezogen werden. Aufgrund des beschriebenen Strukturwandels, besteht insbesondere Handlungsbedarf für ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Dabei wird eine Interaktion mit den Bewohner*innen des Seniorenzentrums, der Seniorenwohnanlage sowie den Familien, welche das Krippenangebot in Anspruch nehmen, angestrebt. Die Aufwertung des Quartiers erfolgt partizipativ, indem die Bürger*innen aktiv in die Ausgestaltung der Angebote zur Quartiersentwicklung einbezogen werden. Konkret geht es um die Schaffung sozialer und kultureller Angebote, die allen Menschen im Stadtteil offen stehen (Schaffung einer freiwilligen „Komm-und Geh-Struktur“). Dabei soll sichergestellt werden, dass die Angebote speziell auf die individuellen Erfordernissse des Quartiers abgestimmt sind. Dies kann nur durch die Einbeziehung der Kompetenzen und Erfahrungen von bestehenden und potenziellen Kooperationspartnern gelingen. Daher ist der Ausbau von Vernetzungsstrukturen für den Projekterfolg von zentraler Bedeutung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Möglichkeiten auf lebenslanges Wohnen im eigenen Stadtteil und gesellschaftliche Teilhabe sind gegeben. Es werden Unterstützungsangebote für kleinere Dienstleistungen, Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote sowie ein offener Treff vorgehalten.
Beschreibung
Die mit den Partnern gemeinsam entwickelten Angebote sind sozialraumorientiert, bedarfsgerecht und bei veränderten Situationen im Quartier flexibel anpassbar.
Beschreibung
Förderung von Gemeinschaft durch Integration: Angebote sind generationenübergreifend und interkulturell ausgerichtet und ermöglichen soziale Teilhabe genauso wie Hilfe zur Selbsthilfe.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FamilienServiceBüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IBB Institut für berufliche Bildung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische + Evangelische Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Bezirksjugendwerk Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunaler Sozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brainin Musikschule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Hannover-List
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Akademie des AWO Bezirksverbandes Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hotel Aden - Flüchtlingsunterkunft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klinikum Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spar- und Bauverein eG Hannover
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dissen aktiv - in aller Vielfalt

Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
Funktion Geschäftsführerin
Ressourcen der kulturellen, sozialen, ethnischen Vielfalt in Dissen sichtbar und wirksam machen
Projektbeschreibung
„Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ verfolgt die Ansätze von Diversität, Chancengleichheit und Empowerment. Im Vordergrund steht die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund. Das derzeit laufende Erstprojekt „Dissen aktiv“ zeigt bereits: MigrantInnen sind in der Gemeinwesenarbeit und damit in der zivilgesellschaftlichen Gestaltung des Lebensraumes wenig sichtbar. Dass die Gemeinwesenarbeit ihnen eine Handlungsplattform und ein Sprachrohr sein kann, mit dem sie aktiv ihren Lebensraum verbessern können ist meist nicht bekannt. Wir bieten mit „Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ den Aufbau einer Ermöglichungsstruktur für bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Zielgruppe zur Teilhabe an der Gemeinwesenarbeit befähigt und Prozesse der Selbstorganisation in Gang setzt. Folgende drei Säulen bilden dabei die Handlungsansätze: Gewinnung, Begleitung und Stärkung von Multiplikatoren. Wir gewinnen Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits an öffentlichen Angeboten teilnehmen (z.B. Angebote KiFaZ, Sprachkurs, Müttercafe) als „Experten ihrer Community“. Ziel ist, dass diese besondere Verantwortung in ihren Communities als Multiplikatoren und für das Engagement übernehmen. Aufbau und Implementierung einer Kommunikationsstruktur zwischen Bürgerschaft und Professionellen: Wir führen gezielt Multiplikatoren und weitere Menschen mit Migrationshintergrund mit Professionellen zusammen (Politik, Verwaltung, Einrichtungen und Dienste). Ziel ist, dass kompetenz-, ressourcen- und ressortübergreifendes Wirken in der Gemeinwesenarbeit umsetzbar ist. Erschließung, Einrichtung und Gestaltung einer Begegnungsstruktur: Das neue katholische Gemeindezentrum bietet sich als Begegnungsraum an. Hier können aktiv Bedarfe ausgetauscht werden, (kreative) Lösungsansätze (Kleinprojekte, nachbarschaftliche Hilfe, internationaler Kinderchor o.ä.) entwickelt werden. Die Aktitiväten werden durch eine positive Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Folgendes Szenario beschreibt beispielhaft das Zusammenwirken der drei Säulen: Frau M. aus Syrien nimmt am Sprachkurs im KiFaZ teil. Im Gespräch beschreibt sie ihren Wunsch, dass die die Grünanlage in ihrer Straße familienfreundlich gestaltet sein sollte. Sie weiß von Nachbarn mit gleichem Anliegen. Mit Hilfe der Projektleitung und anderen Akteuren wird die Umsetzung des Anliegens auf den Weg gebracht.
Ausgangslage
Die Stadt Dissen ist trotz ländlicher Lage stark industriell geprägt. Im vergangenen Jahr beherrschte die Sorge um den Verbleib der Homann-Werke das öffentliche Leben. Inzwischen ist klar: der Standort bleibt bestehen. Große Arbeitgeber der Lebensmittel- und Fleischindustrie führten über Jahrzehnte zur Ansiedlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund - insbesondere aus Süd-/Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion, die nun bereits in der 2./3. Generation dort leben. Zudem zeigt sich eine erhöhte Arbeitsmigration (Bulgaren, Rumänen, Ungarn) und ein Zuwachs an Flüchtlingen. Herausforderungen durch den demographischen Wandel kombinieren sich mit Integrationsanstrengungen für eine hohe Anzahl von Bürger/innen mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte, so wie Tendenzen zu infrastrukturellem Abbau. Oberstes Ziel ist, die Lebenszusammenhänge der Dissener Bewohnerschaft unter Einbezug der Betroffenen zu verbessern. Neben ersten Projekterfolgen zeigt sich, dass die kulturelle Vielfalt der Kleinstadt integrative und zukunftsfähige Gestaltung erfordert. Expertenbefragungen ergaben, dass die Idee des bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund für die Gestaltung des Lebensraums Dissen zwar notwendig (Teilhabe und Integration) und bereichernd (kulturelle Öffnung) wäre. Letztlich ist diese Zielgruppe aber tatsächlich eher flankierend sichtbar (z.B. in Sprachkursen). Eine verlässliche Struktur, die Teilhabe und partizipative Gestaltung der Lebenswelt ermöglicht ist noch nicht realisiert. Es braucht vor allem Zeit für eine Adressaten gerechte Ansprache, den Aufbau vertrauensvoller Strukturen und Anerkennung von Möglichkeiten und Grenzen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die Bewohnerschaft (mit Migrationshintergrund) der Stadt Dissen. Damit umfasst es das gesamte Stadtgebiet Dissen als Gesamtquartier. Dissen hat eine Fläche von 31,9 qkm und eine Bevölkerungsdichte von ca. 298 Einwohner/qkm. Durch die nahe Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster und die bisher günstige Arbeitsmarktsituation ist Dissen bisher ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs und Lebensmitteln ist gegeben. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage: Die A30 und A33 sind hier wichtige Verkehrswege. Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr gekennzeichnet.
Einwohnerzahl
9374
Quelle / Anmerkungen
Angabe der Kommune, http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Bericht
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzungen (Stand 2015): 3-Jährige mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 40,3 Kinder mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 43,3 Ausländische Auszubildende an den ausländischen SvB (%) 3,8 Auszubildende an den SvB (%) 6,7 Arbeitslose an der Gesamtbevölkerung (%) 4,2 Arbeitslose ausländische Jugendliche an der ausländischen Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) Arbeitslose Jugendliche an der Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) 1,6 SGB II-Quote - gesamt (%) 5,5 Kinderarmut - gesamt (%) 15,4 Dissen ist geprägt durch das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen: eine große Ansiedlung von Menschen mit portugiesischem Migrationshintergrund, eine große Gemeinde der Mennoniten (Spätaussiedler), türkisch stämmige Einwohner, Tamilen und ganz aktuell zuwandernde Arbeitskräfte aus Bulgarien und Rumänien prägen das Stadtleben ebenso wie Flüchtlinge und die deutsche Bevölkerung. Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzung: Indikatoren Alterung 2030: Medianalter (Jahre) 45,4 Durchschnittsalter (Jahre) 44,6 Jugendquotient (unter 20-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 35,3 Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 41,3 Anteil unter 18-Jährige (%) 18,1 Anteil 65- bis 79-Jährige männlich (%) 15,3 Anteil 65- bis 79-Jährige weiblich (%) 18,1 Anteil ab 80-Jährige männlich (%) 5,1 Anteil ab 80-Jährige weiblich (%) 8,3 Anteil der ab 65-Jährigen (%) 23,4 Der Altenquotient lag im Jahr 2015 bei 31,1% (Menschen ab 65), der Anteil 65-79 jähriger bei 13,3% und der Anteil der Menschen ab 80 bei 5,4%. Der Jugendquotient lag 2015 bei 36,1% (unter 20jährige). Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Grundlage des Handelns in „Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ ist es, die Motivation und den Willen für Veränderung bei den Bürgern und Bürgerinnen mit Migrationshintergrund auszuloten. An diesen Ergebnissen orientieren sich alle weiteren Aktivitäten. Als „Experten in eigener Sache“ sind es Menschen mit Migrationshintergrund selber, die Ziele nach dem SMART-Prinzip transportieren können. Die Einbindung dieser Multiplikatoren entspricht diesem Ziel. Politik, Verwaltung, Verbände, Einrichtungen und Dienste werden als Sparringpartner auf Augenhöhe mit den MultiplikatorInnen zusammengeführt. Dieses ermöglicht bürgerschaftliche Beteiligung und führt zu einer Hebelwirkung für Veränderungen. Im Vordergrund steht, vorhandene Ressourcen zu nutzen, um die Ideen und Vorschläge aller Beteiligten in Handlungen umsetzen zu können. Positive Öffentlichkeitsarbeit und Kleinprojekte erhöhen das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge für alle Beteiligten und befördern Identitätsstiftende und solidarische Erfahrungen. Im Zentrum steht eine befähigende statt einer angebotsorientierten Arbeit. All dieses setzt voraus, dass Begegnung möglich ist. Hier steht der „Aktivraum“ in der kath. Gemeinde im Zentrum.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die von ihnen genannten Themen im Vordergrund stehen und tatsächlich vorangebracht werden.
Beschreibung
wenn Einzelne oder Gruppen sich für Angebote oder Teilbereiche von Vorhaben verantwortlich erklären
Beschreibung
wenn Kompetenz und Ressourcen von spezifischen Gruppen gezielt eingebracht werden
Beschreibung
wenn Aktivitäten gemeinschaftlich und zielgruppenübergreifend umgesetzt werden
Beschreibung
wenn Ressourcen themenübergreifend genutzt werden (z.B. "Müttercafe" beinhaltet mehr als "Mutter und Kinder-Themen")
Beschreibung
wenn eine hohe Akzeptanz in Verwaltung, Politik und Bürgerschaft besteht
Beschreibung
wenn interkulturelle Veranstaltungen zum Regelangebot gehören
Beschreibung
wenn das neue Gemeindezentrum als Ort der Begegnung genutzt wird
Beschreibung
wenn multikulturelle Engagementförderung ein etabliertes Handlungsfeld ist
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung, Soziales (Stadt Dissen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Büro für Ehrenamt und Selbsthilfe, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Dissen (KiFaZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St.Mauritius
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ditib Türkisch-Islamische Gemeinde Dissen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister und Rat der Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialausschuss der Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Emsal Okutur, Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Maren Öeynhausen, UWG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Derk van Berkum, sv. Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stammtisch Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch der Religionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KiTa St. Ansgar
Typ
Stadtteil
Galerie
20171211 dissen aktiv 4
cimg3349
cimg3355
cimg3356
Zustimmung Veröffentlichung
On

PInsel

Ansprechpartner
Stephanie Thiering
Organisation EJF gemeinnützige AG
Funktion Bereichsleitung
niedrigschwellige Projektarbeit als Motor für Integration
Projektbeschreibung
Über die „P(roduktions)Insel“ sollen ein Netzwerk zur Nachbarschaftshilfe sowie die Integration in den Arbeitsmarkt entstehen. Gemeinsam mit Bewohnern des Bezirkes, Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen mit Vermittlungshemmnissen sollen über einen niedrigschwelligen Einstieg durch gemeinsame handwerkliche Arbeitsgelegenheiten ihre sozialen Fähigkeiten in einer Gruppe sowie ihre fachlichen Fähigkeiten bei der Planung und Durchführung von verschiedenen Arbeiten erweitern, um so ihr Quartier mit Aktivitäten und kleinen Projekten zu verschönern. Arbeitsbereiche sind eine Kreativwerkstatt sowie eine Back- und Kochstraße, so dass die Teilnehmer kulinarische Kleinigkeiten ihres Herkunftslandes zum Selbstkostenpreis anbieten. Viel genutzte sowie brachliegende Flächen sollen z.B. mit selbstgebauten Hochbeeten verschönert und als Treffpunkte etabliert werden. Die Teilnehmer erfahren eine erhöhte Identifikation mit ihrem Stadtteil und den Nachbarn, es wird stärker auf die Instandhaltung geachtet und die Wertigkeit durch das Einbringen der eigenen Arbeitskraft erhöht sich. da vor allem in der Quakenbrücker Neustadt viele Jugendliche ohne Schulabschluss und Aussicht auf eine Arbeitsstelle wohnen, soll bei Ihnen das Bewusstsein entstehen, dass durch eigenes und gemeinschaftliches Tun das Wohnquartier eine Aufwertung erfährt und handwerkliche Tätigkeiten Spaß machen können. Gespräche mit Ehrenamtlichen können die Bedeutung eines Schulabschlusses sowie einer abgeschlossenen Ausbildung hervorheben. Die Erkenntnis, mit dem eigenen Handeln etwas für sich und andere bewirken zu können ist der erste Schritt, um die Integration in das Gemeinwesen und in eine langfristig orientierte Erwrbstätigkeit erfolgreich zu schaffen. In diesem Prozess werden alle Teilnehmer eng von Sozialpädagogen und Anleitern mit fachspezifischem handwerklichen Hintergrund in den unterschiedlichen Prozessstufen begleitet und in ihrer Entwicklung gefördert. Bei Teilnehmer, die über die MaßArbeit Grundsicherung erhalten, werden die Fortschritte monatlich besprochen, um bei guten Erfolgen eine Vermittlung der Teilnehmer in eine Einstiegsqualifizierung, in Arbeit oder Ausbildung zu erreichen. Um die Qualifizierung positiv zu bestärken werden die Teilnehmer weiterhin von dem Sozialpädagogen im Betrieb besucht, um gemeinsam mit den Arbeitgebern Entwicklungsgespräche zu führen. Wird keine weitere Unterstützung bei dem Nachgehen von Arbeit oder Ausbildung benötigt, ist die Reintegration gelungen.
Ausgangslage
In der Samtgemeinde, insbesondere in Quakenbrück, gibt es eine große Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei denen eine gute Schulbildung sowie das Erlernen eines Berufes oder das Ergreifen einer Arbeit eine geringe Bedeutung haben. Die angezeigten Schulpflichtverletzungen sind relativ hoch, so dass es in der Samtgemeinde Artland derzeit zwei Projekte zum Abbau von Sozialstunden gibt. die Hprde, den Schulbesuchwieder regelmäßig aufzunehmen, ist bei einige Jugendlichen aufgrund ihrer kulturellen Prägung und dem Miteinander in der Peer-Group relativ hoch. Aufgrund der unterschiedlichen Sozialisationen der verschiedenen Migrantengruppen erscheint ein miteinander Leben ohne gezielte Projektarbeit schwierig. nur durch gemeinsames Handeln und miteinander sprechen können die Werte, Normen und Befindlichkeiten des Gegenübers angehört und respektiert werden, ohne dass sich für das eigene Leben gerechtfertigt werden muss. Hervorzuheben sind bei einer Migrantengruppe die noch klassische Aufteilung der Männer- sowie Frauenrolle, nach der die Jungs dazu erzogen werden der Ernährer der Familie sein zu müssen, während für die Mädchen eine frühe Heirat inklusive Kinderwunsch vor einem Schulabschluss oder einer Ausbildung stehen. Daneben lassen sich Jugendlichen und junge Erwachsene ausmachen, die aufgrund fehlender sozialer, ökonomischer oder kultureller Ressourcen schlechtere Chancen für eine gute Schulbildung haben und sich einen Bildungsaufstieg nur mit viel Mühe erarbeiten können.
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit stellt einen Ansatz der Sozialen Arbeit dar, bei dem gemeinsam mit den Teilnehmern versucht wird, die Lebensqualität in ihren Wohnquartieren zu steigern. Zudem sollen Problemlagen, die das Miteinander im Quartier beeinträchtigen aufgegriffen und durch gezielte Handlungsansätze langfristig gelöst werden. Gemeinsam mit dem Sozialpädagogen und den Anleitern für die Arbeitsbereiche "Kreativwerkstatt" und "Back- und Kochstraße" sollen mit den Teilnehmern Ideen entstehen und umgesetzt werden, die ein gemeinsames Miteinander der unterschiedlichen Generationen, Kulturen und Migrationsgeschichten ermöglichen. Der Sozialpädagoge und die Anleiter bringen sich dabei aktiv in das Geschehen ein und helfen, Hürden des Miteinanders zu verringern und abzubauen. Zudem soll über die Integration in das Arbeitsleben eine Möglichkeit geschaffen werden, das Selbstwertgefühl des Einzelnen zu stärken und Kompetenzen zu erlernen, die auf unterschiedliche Arten wieder dem Gemeinwesen zu gute kommen.
Vorhandene Strukturen
Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk gemeinnützige AG betreibt in der Quakenbrücker Neustadt ein Mehrgenerationenhaus, in dem unterschiedliche Angebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene und Senioren für einen geringen Kostenbeitrag angeboten werden. Ehrenamtliche begleiten einen Seniorenmittagstisch oder engagieren sich als Lesepaten. Über das Projekt "Jugend stärken im Quartier" sollen durch den Jugendcoach und den Berufsstarter Jugendlichen ohne institutionelle Anbindung aufgesucht und an bestehende Angebote in der Stadt oder der Samtgemeinde Artland angebunden werden. Mit ihnen wird an ihren persönlichen Entwicklungshemmnissen gearbeitet, so dass sie im besten Fall einen Hauptschulabschluss erwerben und in eine Einstiegsqualifizierung, eine Ausbildung oder in Arbeit weitervermittelt werden können. In dem Projekt "Deine Chance" bauen Schulverweigerer die vom Gericht auferlegten Sozialstunden am Nachmittag in gemeinnützigen Einrichtungen ab. Aufgrund der langjährigen Aktivitäten im Gebiet verfügt das EJF über ein gut ausgebautes Netzwerk an Kooperationspartner in der Samtgemeinde Artland. Zudem sind die Sozialarbeiter im Gebiet bekannt und werden bei Problemen auch direkt von den Jugendlichen oder ihren Eltern angesprochen und um Rat gefragt. Zudem gibt es in allen Gemeinden einen guten Zugang zu den jeweiligen Bürgermeistern und den Ratsmitgliedern, so dass die Umsetzung einzelner Maßnahmen durch geringen Aufwand realisiert werden können.
Galerie
aufbau projekt
kompetenzvermittlung
anordnung raum

Ankommen und gemeinsam Leben in Dodesheide-Ost

Ansprechpartner
Hans-Georg Weisleder
Funktion Leitung Fachdienst Jugend
Ausbau und Weiterentwicklung begegnungsfördernder und interkultureller Angebote im Quartier unter besonderer Berücksichtigung neu zugewanderter Personengruppen
Projektbeschreibung
Das geplante soziale Projekt "Ankommen und gemeinsam Leben in Dodesheide-Ost" wendet sich an die Bewohner/-innen eines Wohnquartiers, welches seit dem Abzug der britischen Soldaten und ihrer Familien seit 2010 vollständig neu bezogen wurde. Die Wohneinheiten in einfachster Bauweise wurden durch eine überregionale Immobiliengesellschaft vermarket, was zu einem schnellen Bezug der Wohnungen und einer auffälligen Sozialstruktur des Wohngebietes führte. Der Bericht "Soziale Ungleichheit in Osnabrück" (2012) identifiziert das Wohngebiet Dodesheide-Ost als Sozialraumtyp mit starker Familienprägung, hohen Kinder- und Jugendlichenzahlen, einem ausgeprägten Armutsrisiko und geringen gesellschaftlichen Teilhabechancen für die Bewohner/-innen. Die Stadt Osnabrück reagierte 2012 auf die veränderte soziale Situation in Dodesheide-Ost mit der Einrichtung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle (angemietete Wohnung) im Quartier. Seitdem werden methodische Ansätze von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement im Wohngebiet durchgeführt. Das Projekt ist aktuell vom Rat der Stadt bis Ende 2020 beschlossen und mit 1,5 sozialpädagogischen Stellen besetzt. Die Beziehungsarbeit wird erschwert durch eine Fluktuation bei den Bewohnern, die u. a. durch die mangelhafte Bausubstanz zu erklären ist. Die Sozialstruktur hat sich ab 2015 durch den Zuzug von Zuwanderern nochmals verändert. Zugezogen sind insbesondere Familien u. Einzelpersonen aus Syrien und Bulgarien, Rumänien sowie aus mehreren afrikanischen Ländern. Insgesamt wohnen in Dodesheide-Ost zum Stichtag 31.12.2017 6255 Menschen. Der Anteil mit Migrationshintergrund beträgt 59,3 %, davon 35,6 % Ausländer/-innen (höchster Anteil in Osnabrück). Angesichts der dynamischen Entwicklung des Wohnquartiers mit den aufgezeigten sozialstrukturellen Auffälligkeiten sollen zukünftig begegnungsfördernde, interkulturelle und konfliktmindernde Angebote verstärkt für alle Bewohner/-innen unter besonderer Beachtung von Zuwanderern durchgeführt werden, damit deren Integration und Teilhabechancen verbessert werden können. Geplant sind u. a. Quartierssparziergänge, Kulturtage u. Familienfeste, interkulturelles Kochen, Familienfrühstück mit Programm und eine Filmgruppe. Bei diesen Gemeinwesen bezogenen Aktivitäten sollen die Bewohner/-innen bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt und in ihren sozialen Kompetenzen gefördert werden.
Ausgangslage
Das Projektgebiet hat sich in den letzten Jahren zu einem Integrationsquartier mit einer sehr auffälligen Sozialstruktur entwickelt. Der Anteil der einkommensarmen u. sozial benachteiligten Bewohner/-innen ist sehr hoch, ebenso die Zahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (37,9 % unter 27 Jahren). Hoch ist der Anteil der jungen Menschen unter 27 Jahren im Bezug von SGB II (35,9 %). Die finanziellen u. sozialen Einschränkungen erschweren die gesellschaftliche und berufliche Integration der Bewohner/-innen. Mit Hilfe des Bundesprogramms "Jugend stärken im Quartier" ist eine Beratungsstelle im Quartiersbüro eingerichtet worden, wodurch die sozialpädagogische Einzelfallhilfe für junge Menschen im Quartier gut entwickelt ist und die berufsbezogene Integration intensiviert wurde. Angesichts der multikulturellen Vielfalt der Bewohnerschaft sind ergänzend zu den schon geleisteten Beratungsangeboten und Einzelhilfen zunehmend Gemeinwesen orientierte und begegnungsfördernde Veranstaltungen und Gruppenangebote notwendig, die geeignet sind, soziale Kontakte zwischen den Bewohnern herzustellen, deren soziale Integration und Fähigkeit zur Selbstorganisation fördern. In der Praxis der Quartiersarbeit wird beobachtet, dass die nach Herkunft unterschiedlichen Gruppen untereinander wenig Kontakte haben und dazu neigen, in ihrer Herkunftsgruppe zu verbleiben. Beim Zuzug kann dies bei der Orientierung hilfreich sein, kann sich aber bei einer wünschenswerten weitergehenden Integration hinderlich auswirken. Zudem werden erste Spannungen zwischen den unterschiedlichen Gruppen beobachtet. Zukünftig sollen verstärkt gemeinschaftsfördernde Maßnahmen und Angebote durchgeführt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide-Ost
Beschreibung
Das Projektgebiet Dodesheide-Ost ist im Kernbereich gekennzeichnet durch Mehrfamilienhäuser. Dabei handelt es sich um 434 Wohneinheiten in einfachster und verdichteter Bauweise. Durch eine private Vermarktung der ehemaligen Wohnhäuser für britische Familien kam es zu schnellen Vermietungen mit einer sozial auffälligen Bewohnerstruktur. Die Bewohnerschaft ist seitdem gekennzeichnet durch eine vielfältige und ethnisch-kulturell unterschiedliche Zusammensetzung. Die ehemaligen Wohnhäuser der britischen Familien waren im Wesentlichen infrastrukturell isoliert von weiteren Wohngebieten im Stadtteil Dodesheide, da die Briten ihre eigene Infrastruktur aufgebaut hatten (eigene Schulen und Kindergärten, Läden usw.). Diese Verinselung des räumlichen Kernbereiches von Dodesheide-Ost ist immer noch spürbar, wobei die Stadt Osnabrück dieser durch den Aufbau einer integrierten sozialen Infrastruktur im Projektgebiet begegnet (neue Kita, Spiel- und Bolzplätze usw.). Hinsichtlich der räumlichen Abgrenzung des Projektgebietes ist anzuführen, dass Dodesheide-Ost im Nordosten von Osnabrück in einer Randlage zur Nachbargemeinde Belm liegt und an die Stadtteile Haste und Widukindland sowie an Dodesheide-West grenzt. Gleichwohl ist Dodesheide-Ost räumlich und sozialstrukturell stark isoliert, da die umliegenden Stadtteile und die Nachbargemeinde sich deutlich anders zusammensetzen und zudem mit ausgeprägten und wenig bewohnten Landschaftsgebieten an Dodesheide-Ost grenzen. Das ehemalige Kasernengelände der britischen Streikräfte ist Teil des Projektgebietes und wird derzeit beplant und in den nächsten Jahren sukzessive in eine öffentliche und gewerbliche Nutzung übergeben. Auf der sog. Konversionsfläche ist derzeit eine Flüchtlingsunterkunft untergebracht.
Einwohnerzahl
6255
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, Arbeitsmarktdaten; Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, Arbeitsmarktdaten; Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück, Schätzung
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Statistik, Stand 30.04.2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Statistik, Stand 30.04.2018
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit einigen Jahren existiert im Projektgebiet Dodesheide-Ost ein Quartierstreff mit dem Schwerpunkt Quartiersarbeit /Quartiersmanagement und einzelnen Ansätzen der Gemeinwesenarbeit. Dabei ist insbesondere die professionelle Unterstützungsstruktur durch sozialpädagogische Fachkräfte und mittels eines Netzwerkes mit Partnern aufgebaut worden. Gut entwickelt ist eine einzelfallbezogene Beratungs- und Hilfsstruktur, die durch das Bundesprogramm "Jugend stärken im Quartier" nochmals intensiviert werden konnte. Die bislang nur ansatzweise entwickelte Methode der Gemeinwesenarbeit soll in den nächsten Jahren durch entsprechende Angebote und mit Hilfe des beantragten Landesprogramms "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" ausgebaut und weiterentwickelt werden. Durch die geplanten gemeinschaftsfördernden interkulturellen Gruppenangebote und Veranstaltungen sollen die Bewohner/-innen bei der sozialen Integration unterstützt und zudem in ihren Kompetenzen gestärkt und bei der Fähigkeit zur Selbstorganisation gefördert werden. Parallel dazu soll durch den Aufbau eines Systems von Ehrenamtlichen durch die Kooperation mit der städtischen Freiwilligenagentur die notwendige praktische Unterstützung und Anleitung zur Selbstorganisation im Projektgebiet gewährt werden. Wesentliche Ziele sind die Verknüpfung der bestehenden Quartiersarbeit in Dodesheide-Ost mit dem weiterentwickelten / ausgebauten Schwerpunkt der Gemeinwesenarbeit und die Verstetigung des Projektes in Dodesheide-Ost.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen organisieren gemeinsam mit Unterstützung von Ehrenamtlichen / Freiwilligen gemeinwesenorientierte Angebote / Veranstaltungen
Beschreibung
Bewohner/-innen unterschiedler Herkunft tauschen sich über ihre Interessen aus und realisieren gemeinsame Planungen
Beschreibung
Die Bewohner/-innen gestalten gemeinsam ein Nachbarschaftsfest / Quartiersfest
Beschreibung
Durch intensiven Kontakt, Befragungen usw. sind den professionellen Mitarbeitern im Quartier die wesentlichen Problemlagen und Interessen der Bewohner/-innen bekannt
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Forum Osnabrück für Kultur und Soziales e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Thomasgemeinde, Kath. St. Franziskusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulzentrum Sonnenhügel, Grundschule Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsvereine der im Rat vertretenen Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialer Dienst Nord, Freiwilligenagentur des Fachbereiches Integration und Soziales
Typ
Stadtteil
Galerie
anwohnerfest
ferien feuerkorb
Zustimmung Veröffentlichung
On

wasmitherz e.V.

Ansprechpartner
Alina Zimmermann
Funktion Geschäftsführung
Kreativer Raum für Impulsgeber - Ideenspinner und Inspirationssuchende für das Gemeinwohl im Stadtteil
Projektbeschreibung
Im Herzen Hannovers - der Nordstadt - entsteht gerade ein junges, innovatives Zentrum für ein neues Quartiers- und Gemeinschaftsgefühl. Engagierte Menschen schaffen Raum für kreative Projekte, die Strahlkraft für Schaffende und Nutzende im Stadtteil und darüber hinaus haben. Das Risiko der Raumanmietung wird durch die entstehende Gemeinschaft solidarisch auf ein Minimum reduziert - so dass ausreichend Platz für Menschen ist, die endlich den Mut finden, ihr Herzprojekt für das Quartier umzusetzen. Die Räume sollen Impulsstätte für gemeinschaftsschaffende Projekte sein. Wir haben 200qm Fläche in der Nordstadt angemietet und sind gerade dabei diese mit 100% Ehrenamt zu renovieren und zu gestalten. Wir wollen echte Begegnung stattfinden lassen - authentisch interkulturell - Nordstadt eben! Hier gibt es Moscheen und Kirchen, Alte und Junge, Punks und Bänker und viel Berührungsangst, das wollen wir durch gemeinsame Aktionen im direkten Miteinander auflösen, denn wir leben und lieben alle hier - hier in 30167! Dafür wollen wir 3 zentrale Nutzertypen erreichen, durch die die Räume lebendig werden und Gemeinschaft bilden und zu Gemeinschaft einladen: - Impulsgeber Sind Menschen, die wir in ihrer Schaffens- und Unternehmerkraft unterstützen.Wir wollen Mut machen, selber Projekte, Selbstständigkeiten und Unternehmungen im sozialen Bereich zu gründen. Sie bekommen bei uns dafür kostengünstige Räume, unternehmerisches Know-How und eine Marketing-Plattform zur Veröffentlichung und Verbreitung ihrer Projekte. Es wird Interdisziplinären Austausch geben, um wirklich Neues zu erschaffen. - Ideenspinner Wir wollen den Potenzialen unseres Quartiers Raum und Gelegenheit bieten. Jede/r kann etwas, das es zu teilen lohnt: Es wird Raum für Herzensangelegenheiten gegeben. Zum Beispiel ein Jurist, der Jugendlichen erklärt, welche juristischen Herausforderungen auf sie warten und wie sie zu meistern sind! Hier bekommt er Kontakt zu den Jugendlichen, auf die er in seiner Kanzlei nicht stoßen würde. - Inspirationssuchende Wir wollen Inspiration leben und damit Menschen abholen, die Lust auf Kreativität und Gemeinschaft haben und die Kurse von Ideenspinnern und Impulsgebern füllen. Das "wasmitherz-Projekt" hat 2018 den Innovationspreis für Kunst und Kultur gewonnen, ausgeschrieben vom Kulturbüro „junge Kultur“ Hannover. Unsere Vision ist, dass hier ein lebendiges, freies und unabhängiges Zentrum für schaffende Menschen entsteht. Ein Modell zum Nachahmen?!
Ausgangslage
Seit April 2018 sind die von dem im Dezember 2017 gegründeten Verein „wasmitherz e.V.“ geschaffenen Räume für Gemeinschaftsprojekte im Stadtteil nutzbar. Diese Räume sind durch 100% Ehrenamt entstanden. Eine Gemeinschaft von Menschen zwischen 20 und 50 Jahren, die vor Schaffenskraft und Ideen sprüht und eine völlig neue Qualität von ehrenamtlicher Initiativ mitten in der Nordstadt darstellt. Der Stadtteil ist jung, fluktuierend, hier leben viele Singles und es herrscht eine große Nationalitätenvielfalt. Dadurch findet Gemeinschaftsleben nur punktuell statt. wasmitherz e.V. will einen stetigen Raum schaffen, in dem moderne, projektbezogene, solidarische Gemeinschaft gelebt wird und zu inspirierenden Veranstaltungen einlädt. Die Räume sollen eine bekannte, lustbringende, mutmachende und fröhliche Impulsstätte sein für authentische Begegnungen im Stadtteil. Wir wollen durch bewusst niedrig gehaltenen Raummieten verschiedene Projekte und Veranstaltungen möglich machen. Die größte Herausforderung für uns ist es jetzt, Menschen zu erreichen, die diese Räume mit innovativen Projekt-Ideen füllen. Ein wichtiges Ziel dabei ist, den Bedarf der unterschiedlichen Menschen abzufragen und mit Projekt-Ideen zu verknüpfen, die jetzt schon in den Köpfen und Herzen der Menschen sind. Die Umsetzung der Ziele wird die beantragte halbe Stelle in Anspruch nehmen, sowie weiteres ehrenamtliches Engagement. Wir nehmen an diesem Wettbewerb Teil, um eine kontinuierliche Kraft neben dem Ehrenamt zu installieren, um die gesetzten Ziele umzusetzen und die Räume weiter auszustatten, so dass sie auch für große Veranstaltungen nutzbar sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Die Nordstadt erstreckt sich auf einem rund 364 ha (Stand: 01.01.2017) großen Areal zwischen der Bahnstrecke Hannover–Minden im Norden und Osten, dem Berggarten, dem Großen Garten im Westen, der Leine, der Steintormasch im Süd-Westen und dem über Schloßwender und Arndtstraße führenden Cityring im Süd-Osten. An vorgenannter Zugverbindung liegt auch eine S-Bahnstation. Der Engelbosteler Damm trennt als Hauptgeschäftsstraße die Nordstadt in einen nach 1946 wiederaufgebauten Ostteil und einen nach 1985 sanierten Kernbereich. Daran schließt sich im Westen eine durch einen Gürtel aus Universitäts-, Friedhofs- und Krankenhausflächen abgetrennte ruhige Villengegend an. Im Südwesten bieten der Welfengarten und der Georgengarten sowie die daran anschließenden Kleingärten und Sportanlagen Flächen für Naherholung. Mit dem Klinikum Nordstadt befindet sich ein Krankenhaus des Klinikums Region Hannover im Stadtteil. An der Bahnlinie im Osten ist seit 2014 die neue Feuer- und Rettungswache 1 der Feuerwehr Hannover in Dienst.
Einwohnerzahl
17829
Quelle / Anmerkungen
Zahlen: 31.12.2017, Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017, Kinder unter 18 Jahre
GWA/QM-Ansatz
wasmitherz ist ein gemeinnütziger Verein, der sich an alle Bewohner*innen des Quartiers richtet. Durch unser Projekt werden Bewohner*innen vernetzt, miteinander in den Kontakt zu treten, sich gegenseitig zu inspirieren, zu motivieren und zu unterstützen. Unser Wunsch ist es, dass sich die Lebensqualität aller Beteiligten erhöht. Wir verbinden Ideenspinner und Impulsgeber mit Inspirationssuchenden, in dem wir Anbieter / kreative Köpfe und Teilnehmende niedrigschwellig zusammenführen. Wir schaffen für die Bewohner*innen einen Ort des Zusammenkommens. Dabei liegt der Fokus darauf, voneinander zu lernen, sich auszutauschen, zu experimentieren und daraus etwas Neues zu schaffen. Hierbei geht es uns ganz besonders darum, Menschen zu motivieren in Eigen-Aktion zu kommen. Unser quartierbezogenes Projekt hat Strahlkraft auf die gesamte Stadt und rückt die Nordstadt weiter in ein kreativ innovatives und gemeinschaftsförderndes Licht. Gerade unter Berücksichtigung von möglichen gesellschaftlichen Entwicklungen bieten wir ein Konzept für zukunftsweisendes bürgerliches Engagement.
Qualitätskriterien
Beschreibung
zu unserem halbjährlichen Brunch im Herbst/Winter 2019 kommen >80 Bewohner*innen
Beschreibung
bis Ende 2019 haben 70 unterschiedliche Anbieter*innen die Räume genutzt
Beschreibung
wir bis Ende 2019 haben wir mit mind. 4 ortsansässigen freien, kirchlichen, kommunalen Trägern einen Kooperationsvertrag vereinbart
Beschreibung
wir bis Ende 2019 haben wir mind. 7 eigene, vereinsorganisierte Veranstaltungen mit mind. 50 Gästen durchgeführt
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Keller III
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Muse - ein ganzer Stadtteil für die Kunst (jeweils Aktionswochen pro Jahr, 2018 - 07.-22.09.2018)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven - Coworkingspace in der Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherkirche - evangelische Jugendkirche Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PLATZProjekt e.V. (Linden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Islam verstehen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lieb.es Restaurant, genossenschaftliche Brauerei - Nordstadt braut!, Sport Kaufmann, Onkel Olli´s Kiosk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
be the change e.V.
Typ
Stadtteil
Galerie
21751822 1481575925268709 2321735192147996256 n
raum 2018
wmh raum23
wasmitherz logofinal 6
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebenswertes Borssum (Teilprojekt 2)

Ansprechpartner
Egon Philipps
Funktion Fachdienstleitung
Räume für Begegnung, Bildung und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Im Rahmen des neuen Strukturaufbaus der GWA in Emden wird der Stadtteil Borssum darin unterstützt und begleitet, Teilhabemöglichkeiten für alle Bewohner/innen zu schaffen. Damit Nachbarschaften zusammenwachsen können und ein gutes Miteinander entsteht, sollen Begegnungsorte geöffnet und möglichst selbstorganisierte Treffpunkte initiiert und begleitet werden. Grundidee hierbei ist, dass Möglichkeiten des (Kennen)Lernens anderer Menschen und ihrer Kultur die Sinnstiftung und Identitätsbildung unterstützen. Dies wirkt durch Angebote und tatkräftiges Eigenengagement. Die Mitarbeiterinnen des Projektes erkunden Interessen und Fähigkeiten der Bewohnern und tragen durch ihren Arbeitsansatz zur Integration und Vernetzung sowie zur Weiterentwicklung der Infrastruktur im Stadtteil bei. Drei Aspekte spielen nach der Anlaufphase dabei eine zentrale Rolle: • Die räumliche Anbindung an die Oberschule: Hier werden Kinder, Jugendliche und deren Eltern, also Familien erreicht. Die Schule ist ein zentraler Begegnungsort, ermöglicht, mit unterschiedlichen Altersgruppen in Kontakt zu treten und eröffnet im Zusammenspiel mit Lehrkräften und anderen Sozialarbeiterinnen Zugänge, zu dem was Menschen im Stadtteil bewegt. Das angeschlossene „Schulhaus“, die ehemalige Hausmeisterwohnung, dient als Anlaufstelle und bietet neben Raum für die Planung neuer Aktivitäten und die Selbstorganisation von Gruppen kurze Wege in Beratung und zur Vermittlung in Hilfen und Angebote. Dies zusammen macht es besonders spannend, den Schulstandort zum Ausgangspunkt für den Aufbau von Gemeinwesenarbeit zu machen. Ein wichtiger Kooperationspartner hierbei ist das kommunale Bildungsmanagment. • Die enge Zusammenarbeit mit den Institutionen des Stadtteils: Das Projekt unterstützt engagierte Menschen, vorhandene Räume für gemeinsame Aktivitäten weiter zu öffnen und mit zusätzlichen Sport-, Freizeit- und Kulturangeboten zu beleben. Die Mitarbeiterinnen arbeiten dabei prinzipiell zielgruppenübergreifend und wirken in enger Abstimmung mit der Stadteilinitiative Borssum (SIBO). • Die sozialräumliche Einbindung der Flüchtlingssozialarbeit: Kontakte der städtischen MitarbeiterInnen und der freiwilligen Integrationshelfer zu den Flüchtlingen werden genutzt, um Brücken in und zwischen Nachbarschaften zu bauen. Neben dem Aufbau sozialer Beziehungen besteht ein wesentlicher Integrationsansatz darin, dass unmittelbare Wohnumfeld als gestaltbaren Raum zu erfahren und zum Abbau von Stigmata aufzuwerten.
Ausgangslage
Borssum hat sich von einer eigenständigen „Dorfgemeinschaft“ mit hoher Stadtteilidentität und guter Infrastrukturbasis zu einem Gebiet mit teilweise großem städtebaulichen und sozialen Erneuerungsbedarf gewandelt. Durch Alterung und Wegzug jüngerer Bewohner sind Engagement und Aktivtäten, die das Stadtteilleben über Jahre geprägt haben, verloren gegangen. Durch den stetigen, ab dem Jahr 2015 sprunghaft angestiegenen Zuzug von Familien mit Migrationshintergrund ist das nachbarschaftliche Gefüge auseinandergebrochen. Das Bild des Stadtteils wird heute geprägt von dem Gegensatz besonders kindereicher und tendenziell überalternder Wohnbereiche, sowie einer sozialen Kluft zwischen dem Neubaugebiet in östlicher und den Hochhäusern in der Wilhelm-Leuschner-Straße in nordwestlicher Randlage. Hier erreicht der Stadtteil bei beim Kinder- und Jugendanteil (33%), beim Ausländeranteil (47%) und bei der Mindestsicherungsquote (61%) extreme Spitzenwerte. Dazu kommen in mittige Lage mehrere, stigmatisierte Wohnblocks, in denen die hier konzentriert untergebrachten Flüchtlinge noch vielfach ohne Kontakt zur einheimischen Bevölkerung leben. Das Infrastrukturangebot ist unzureichend, außerdem sind etablierte Freizeit- und Begegnungsstätten stark sanierungsbedürftig und in ihrem Betrieb eingeschränkt (Das Freibad ist bereits geschlossen, für seine Sanierung und zukünftige Nutzung sucht die Stadt Emden an einem runden Tisch intensiv nach Lösungen.) In dieser Situation braucht es einen neuen Ansatz der Nachbarschaftshilfe, der - eingebunden in ein gesamtstädtisches Konzept der Gebietsentwicklung - auch Grundlagen für eine umfassende integrierte Stadtteilentwicklung schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden-Borssum
Beschreibung
Der Stadtbereich Borssum befindet sich im Südwesten des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Stadtteil gliedert sich- ohne das Umlandgebiet - in die vier Sozialräume: Siedlung Wilhelm-Leuschner-Straße, Borssum-West, Borssum-Mitte und Borssum-Ost.
Einwohnerzahl
6173
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stchtag: 31.12.2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2016, FD Soziales
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, HHStat, Stichtag 31.12.2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt), in dem prinzipiell drei Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung. Das Projekt „Lebenswertes Borssum“ bewegt sich primär auf der Stadtteilebene, erfüllt aber im Zusammenspiel mit „Quartiersbrücken“ auch eine Bindegliedfunktion. Im Stadtteil dient das Projekt dem Aufbau und der Leitung einer Anlaufstelle, der Begleitung von Gruppen und Initiativen und der Vernetzung von formellen und informellen Ressourcen im Gebiet. Kernstück der Tätigkeit auf dieser Ebene ist die projektunspezifische Bewohneraktivierung, ein Suchprozess, bei dem zunächst Themen, Interessen und Fähigkeiten ermittelt und diese dann für das Zusammenleben im Stadtteil nutzbar gemacht werden. Die Mitarbeiter/innen der GWA wendet sich unmittelbar an die Bewohner und arbeiten mit ihnen auf Augenhöhe, auch wenn sie in ihrer Aktivierungsstrategie über die örtlichen Einrichtungen und Organisationen sowie andere Multiplikatoren Zugänge suchen. Gemeinsam setzen sie soziale Aktivitäten in Gang, die unmittelbar das Erleben von positiven Veränderungen bewirken. Dabei beziehen sie kleinere Maßnahmen zur Wohnumfeldgestaltung, die Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und zu beteiligen, mit ein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure aus dem Stadtteilnetzwerk haben unmittelbaren Kontakt zu den verschiedenen Bewohnergruppen. Gemeinsame Interessenlagen und Bedürfnisse einzelner Personengruppen sind bekannt und dokumentiert.
Beschreibung
Die BewohnerInnen kennen die für sie wichtigen Angebote und Hilfen und suchen sie selbstständig auf. Aktivitäten finden auch ohne Anleitung statt.
Beschreibung
Der Stadtteil wird von außen als Gebiet wahrgenommen, in dem aktiv an der Erneuerung vorhandener Grundstrukturen gearbeitet wird. Das Außenbild ist insgesamt positiv.
Beschreibung
Es werden Aktivitäten gefunden, an den sich möglchst viele Bewohner/innen beteiligen können. Hilfen und Angebote berühren die verschiedene Lebenswelten und stiften eine Verbundenheit untereinander und mit dem Stadtteil.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit ist nicht allein auf einen Austausch sondern auf gemensames Handeln und konkrete Veränderungen ausgerichtet. Aus der Kooperation erwachsen neue Projekte und zusätzliche Angebote
Beschreibung
Räume in Einrichtungen werden multifunktional und von verschiedenen Gruppen genutzt. Der Treffpunkte im öffentlichen Raum oder in den Wohnumfelder hat eine höhere Aufenthaltqulität und sind belebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freibad Borssum (Stadtwerke Emden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau Weiß Borssum, Freiwillige Feuerwehr Borssum, Kleingartenbauverein Borssum e.V., AWO Ortsverband Emden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenhilfe Emden e.V., Haus am Zingel, Domizil am Deich, Ifi gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerburgschule, Oberschule Borssum, Kindergarten Sonnenstrahl, Kindergarten Borssum,Krippe „Kinnerhuus Middenmang“, Jugendzentrum Borssum, Ökowerk Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Erlösergemeinde Emden-Borssum, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden, Kallmeyer und Nagel
Typ
Stadtteil
Galerie
11. april flyer 2. foto
11. april kueche
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnungsstelle Zwischenahn

Ansprechpartner
Deterd Dr. Goeman
Funktion Gemeinnütziger Verein zur Förderung von einkommensschwachen Personen mittels Spenden
Mittels der interkulturellen Begegnungsstelle soll eine Anlaufstelle vor Ort mit Kümmerer, Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktion geschaffen werden.
Projektbeschreibung
Die interkulturelle Begegnungsstelle ist einerseits als Anlaufstelle für die zurzeit etwa 540 Geflüchteten (Neubürger) aber andererseits auch für andere Personen, die der Hilfe bedürfen, vorgesehen. Die Flüchtlinge stammen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und anderen Herkunftsländern und sind in der Landgemeinde Zwischenahn dezentral in etwa 90 Unterkünften untergebracht. Die Betreuung in den einzelnen Unterkünften ist sehr personalaufwendig. In Zukunft sollen daher die Betreuten Zuwendung in der interkulturellen Begegnungsstelle erhalten können. Die Hilfsfunktionen der ehrenamtlichen Helfer der Zwischenahner "Integrationshilfe" sind komplementäre Aktivitäten zu den Fürsorgeleistungen der Gemeindeverwaltung und der des Landkreises Ammerland. Durch die dezentrale Unterbringung sind zwar Parallelgesellschaften vermieden worden, aber dennoch verlangt an mehreren Stellen in der Gemeinde die gelegentliche Konfliktlösung zwischen jungen Leuten oder innerhalb der Familien besondere Aufmerksamkeit. Die interkulturelle Begegnungsstelle soll dazu beitragen, insbesondere das strukturelle Missverhältnis der Zahlen der Betreuer zu den Betreuten zu mildern, so dass jeder, der der ehrenamtlichen Betreuung bedarf, diese auch erhalten oder vermittelt bekommen kann. In der kulturellen Begegnungsstelle sollen in Zukunft Lösungen für Gruppen mit gleichgelagerten Problemen erarbeitet werden. Ein großes Anliegen ist der Aufbau einer Gemeinschaft des Kennenlernens. Dabei soll durch gemeinsame Aktivitäten erreicht werden, dass Vertrauen aufgebaut und Ängste vor dem Fremden und der neuen Umgebung abgebaut werden. Es wird Aufgabe der Begegnungsstelle sein Begegnungen der Neubürger mit der einheimischen Bevölkerung zu organisieren und dafür die entsprechenden Kontakte insbesondere zu den örtlichen Vereinen und Institutionen herzustellen. Die Räumlichkeiten der Begegnungsstelle sollen einen Büroraum und einen größeren Raum für Veranstaltungen umfassen. Es soll eine sprachkundige permanente Hilfe gewonnen werden, die zusammen mit der Leitung des Vereins Dialog Zwischenahn, die Mitwirkung der Ehrenamtlichen organisiert. Es wird weiterhin angestrebt, in einer Art Tandem eine Zusammenarbeit mit einer Sozialhilfskraft der Gemeinde zu erreichen. Dadurch sollen auftretende soziale Probleme kompetent gelöst werden. Die Begegnungsstelle wird für die Auszubildenden, die auf Schwierigkeiten in der Berufsschulausbildung stoßen, nach Möglichkeit kompetente Nachhilfe vermitteln.
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Zwischenahn umfasst ein sehr weitläufiges Gebiet mit 18 Bauernschaften in dem dezentral 540 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und zukünftig sicher auch weiteren Afrikanischen Herkunftsländern dezentral in 90 Unterkünften z. T. mit mehreren Wohnungen untergebracht sind. Die Bildung einer Parallelgesellschaft ist dadurch weitgehend vermieden worden. Aber es zeigt sich, dass der 2015 sich locker formierte Kreis von ehemals 70 engagierten ehrenamtlichen Bürgern als "Integrationshelfer" auf rd. 30 Personen sich verringert hat. Dadurch ist ein strukturell zahlenmäßiges Mißverhältnis zwischen den Flüchtlingen mit ihren Problemen und der Zahl der Integrationshelfer, die Probleme behandeln können, entstanden. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Betreuungsbedarf nicht mehr sinnvoll abgedeckt werden kann und teilweise unterbleibt. Die Betreuungs- bzw. Begleitungsaufgaben sind überdies seit 2015 in einem Wandel begriffen. Die Zwischenahner Integrationshilfe der Ehrenamtlichen umfasst heute: - Hilfe bei der Wahrnehmung der angebotenen Sprachkurse - Begleitung zu Arztbesuchen - Vermittlung von Informationen zur Ausbildung in Deutschland - Organisation von Betriebsbesichtigungen, Berufsschulbesuch, Praktika - Vermittlung von Nachhilfe in Deutsch und bei Defiziten in der Berufsschule - Vermittlung der Erwartungen unserer Gesellschaft, über soft skills, z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, die Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenüber anderen Religionen - Vermittlung demokratischer Werte, politische Bildung - Erklärung deutschen Verwaltungshandels und unseres Sozialsystems, dafür Verständnis zu wecken.
GWA/QM-Ansatz
Durch die interkulturelle Begegnungsstelle als zentrale Anlaufstelle und Ort für gesellschaftliche Kontakte mit der Bevölkerung der Gemeinde Zwischenahn sollen vorhandene Vorbehalte gegenüber Neubürgern mit Migrationshintergrund abgebaut werden. Durch das Aktivitätsprogramm der interkulturellen Begegnungsstelle werden Gelegenheiten geboten, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Durch die Vermittlung von Bürgerschaftsregeln und "soft skills" ist steigende Akzeptanz bei der Bevölkerung für die Neubürger aus Ländern mit völlig abweichenden Lebensgewohnheiten zu erwarten. Etwaige auftretende Meinungsverschiedenheiten können durch den Einsatz der Integrationshelfer geschlichtet werden. Dabei helfen Initiativen der Flüchtlinge durch Beteiligung an den Gemeindefesten, musikalischen Darbietungen, Einladungen zur Verkostung von typischen Speisen ihrer Herkunftsländer und bei zunehmender Kompetenz in deutscher Sprache, die von Integrationshelfern gefördert wird, ist auch der Übergang zu Vortragsveranstaltungen möglich.

Mühlenberg - gemeinsam vielfältig aktiv

Ansprechpartner
Mareile Walter
Funktion Gemeinwesenarbeit
Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement, Beteiligung und Selbstorganisation; Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen; Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil; Sicherung der Resilienz des Gemeinwesens
Projektbeschreibung
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit der neu installierten Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe), die im Stadtteil sehr gut angenommen wurde, ist ein Ausbau sowie eine neue Schwerpunktsetzung der GWA geplant, um die langfristige Integration sozial Benachteiligter ins Gemeinwesen zu sichern. Durch die bedarfsorientierte und niedrigschwellige Arbeit der KoBe konnten viele Kontakte zu den BewohnerInnen in den benachteiligten Gebieten/ Straßenzügen hergestellt werden. Schwerpunkt der Arbeit der Hauptamtlichen ist hierbei die Unterstützung, Stärkung und Befähigung der BewohnerInnen. Die unterschiedlichen Gruppen haben die Möglichkeit, über die Schnittstelle bzw. Vermittlung der KoBe miteinander in Kontakt zu kommen und soziale Netzwerke aufzubauen. In Weiterentwicklung dieser Arbeit soll mit dem Projekt „Mühlenberg – gemeinsam vielfältig aktiv“ ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden, der insbesondere auf die Förderung der Beteiligung und des Bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und auf die Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen abzielt. Die BewohnerInnen sollen durch spezifische Maßnahmen aktiviert und befähigt werden, sich für ihre eigenen Belange und das Zusammenleben im Stadtteil einzusetzen. Eine zunehmende Segregation der verschiedenen Gruppen im Stadtteil soll verhindert, hingegen soll die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Resilienz des Gemeinwesens gezielt befördert und unterstützt werden. Die Ziele und Handlungsansätze für die Entwicklung und Gestaltung des sozialen Zusammenlebens vor Ort sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickelt werden. Darüber hinaus sollen Ehrenamtliche (Alteingesessene und Zugewanderte, die schon länger am Mühlenberg leben) im Sinne von Patenschaften für die Unterstützung neu Zugewanderter gewonnen werden. Dadurch können die unterschiedlichen Gruppen miteinander in Kontakt kommen, von den gegenseitigen Kompetenzen profitieren, voneinander lernen und gemeinsam zur Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil beitragen. Um eine erfolgreiche Integration und Teilhabe zu ermöglichen, sollen verstärkt auch die Bildungs- und Beschäftigungschancen der Bewohnerinnen in den Fokus gerückt und gezielt verbessert werden. Dies soll sowohl durch den Aufbau neuer Ehrenamtsstrukturen als auch durch neue Angebote im Rahmen bzw. in intensiver Zusammenarbeit mit der KoBe ermöglicht werden.
Ausgangslage
Das Gebiet Mühlenberg wurde 2014 vom Land in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Bevölkerungszuwächse aus den damaligen Kriegs - und Krisengebieten, aber auch im Rahmen der Arbeitsmigration aus Osteuropa in den Jahren 2015 und 2016 haben die Sozialstruktur besonders in den Wohnanlagen Canarisweg (Hochhäuser) und Teilen des Ossietzkyrings stark verändert. Aber auch in den angrenzenden Wohngebieten Weisse Rose, Teilen der Beck- und Leuschnerstraße leben sozial benachteilgte BewohnerInnen, die vor 2015 zugewandert sind und die Unterstützung bei der Integration benötigen. Die unterschiedlichen Zuwanderergenerationen und -gruppen stehen kaum miteinander in Kontakt und haben zum Teil sehr große Vorurteile gegenüber der jeweils anderen Gruppe. Von den alteingesessenen BewohnerInnen wird der erneute Bevölkerungszuwachs seit 2015 als Ursache für Probleme (z.B. Müll) und für das schlechte Image des Stadtteils verantwortlich gemacht. Durch die Einrichtung der KoBe konnte einem Teil dieser Problemlagen u.a. durch die Einrichtung eines Familientreffpunkts und unterschiedliche Beratungs- und Integrationsangebote, die die Stärkung und Unterstützung der BesucherInnen zum Ziel haben, begegnet werden. Die Integrationsprozesse, in die alle StadtteilbewohnerInnen mit eingebunden werden sollen, benötigen darüber hinaus aber eine aktivere Beteiligung aller, um das Zusammenleben positiv zu gestalten und die Lebensqualität in diesem Stadtteil zu erhöhen. Die Zugänge zu Bildung und Beschäftigung sind oftmals an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die sozial Benachteiligte nicht erfüllen. Hier muss die soziale Infrastruktur durch bedarfsgerechte, niedrigschwellige Angebote ergänzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mühlenberg
Beschreibung
Bewusst wurde für diesen Förderantrag das Projektgebiet wieder identisch mit dem Programm Soziale Stadt gewählt, da es nicht nur um die Unterstützung der BewohnerInnen in den stigmatisierten Straßenzügen geht, sondern auch darum, die unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen miteinander in Kontakt zu bringen, Ressourcen nutzbar zu machen und es zu ermöglichen, voneinander zu lernen. Um Integrationsprozesse in diesem Gebiet nachhaltig zu befördern, muss ein positives Bewusstsein und ein Engagement möglichst vieler Menschen im Stadtteil entwickelt werden.
Einwohnerzahl
7544
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Durch die nach wie vor großen Herausforderungen im Bereich sozialer Infrastruktur und nachbarschaftlichem Miteinander beabsichtigen wir, neben dem Programm Soziale Stadt, zusätzliche Ressourcen in Form von Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil zur Verfügung zu stellen. Gemeinwesenarbeit erfüllt mit ihrer niedrigschwelligen und aktivierenden Arbeitsweise insbesondere im Bereich Teilhabe und Integration und als "Brückenbauerin" zwischen den unterschiedlichen Zuwanderergenerationen eine wichtige Funktion und ergänzt damit bestehende Strukturen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Kinder und Jugendliche 0 - 17 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand 12/2017 (18 - 26 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (unter 25 Jahren)
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Alleinerziehende von allen Familienhaushalten)
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
69
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (0 - 17 Jahre)
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils am gesellschaftlichen Leben im Quartier zu erreichen, schafft GWA Zugänge zu den zentralen Bereichen wie Bildung, Kultur, Beschäftigung und politische Partizipation. Es werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen verschiedener ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft geschaffen, um Vorurteile und Konkurrenzen abzubauen und langfristig gemeinsam das Miteinander und das Lebensumfeld zu gestalten. Menschen ist ihr direktes Lebensumfeld sehr wichtig, ihr Quartier, ihr Stadtteil. Genau hier setzt Gemeinwesenarbeit an mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen in Stadtteilen zu erhöhen und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Da die BewohnerInnen im Zentrum allen Handelns stehen, können langfristig" Empowermentprozesse" initiert und begleitet werden. Mit ihrem zielgruppenübergreifenden Arbeitsweise kann GWA als "Brückenbauerin" fungieren und darüber das Zusammenleben im Stadtteil/ Quartier verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sozial benachteiligte BewohnerInnen werden erreicht und gemeinsam mit ihnen wird an selbst gesteckten Zielen gearbeitet.
Beschreibung
Die BewohnerInnen werden aktiviert und begleitet, um langfristig ihre Interessen selbst vertreten zu können.
Beschreibung
Es werden Strukturen für ehrenamtliches Engagement im nachbarschaftlichen Umfeld aufgebaut.
Beschreibung
Es werden gezielt unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen angespochen und im Hinblick auf gemeinsame Ziele mit eingebunden.
Beschreibung
Die ressortübergreifende Zusammenarbeit (Stadtentwicklung im Rahmen Soziale Stadt, Integrationsmanagement, Familienbildung etc.) wird gestärkt und weiter ausgebaut (Beschäftigungsförderung etc.).
Beschreibung
Bestehende Netzwerke werden themenbezogen genutzt und daruf aufbauend Kooperationen geschlossen. Bestehende Strukturen werden gegebenenfalls ergänzt.
Beschreibung
Es werden gezielt Möglichkeiten und Räume für Begegnung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Konflikte werden aufgegriffen und unter Beteiligung der Betroffenen bearbeitet.
Beschreibung
Ergänzung und Ausbau der bestehenden sozialen Infrastruktur - gerade im Hinblick auf niedrigschwellige Angebote für Integration und Teilhabe.
Beschreibung
Ressourcen ausserhalb des Stadtteils werden genutzt und für den Stadtteil fruchtbar gemacht. An langfristigen Startegien zur Problembewältigung wird auf kommunaler Ebene gearbeitet.
Vorhandene Strukturen
Um den problematischen Entwicklungen im Stadtteil Mühlenberg entgegenzuwirken, hat im November 2018 die Kontakt - und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe) ihre Arbeit aufgenommen. Sie ergänzt mit ihrem interdisziplinären Konzept die soziale Infrastruktur, entlastet bestehende Einrichtungen und stellt zusätzliche Ressourcen für Integration und Teilhabe zur Verfügung. Das Konzept der "drei Säulen" der Kontakt - und Beratungsstelle bestehend aus internationalem Elterntreffpunkt (nach derzeitigem Stand insgesamt ca. 980 erwachsene BesucherInnen und ca. 990 Kinder), Beratungs- und Integrationsangeboten für neu Zugewanderte (derzeit insgesamt 440 Beratungen durchgeführt) und der koordinierenden, vernetzenden und zielgruppenübergreifenden Arbeit der Gemeinwesenarbeit hat zu deutlichen Synergieeffekten nach "innen" im Rahmen der Kontakt - und Beratungsstelle und nach "außen" in der Arbeit mit anderen Akteuren im Quartier geführt. Die BesucherInnen des Elterntreffs nehmen die Beratungsangebote wahr und umgekehrt. Gemeinsam wird an komplexen Fällen gearbeitet (Erziehungsthemen, Spracherwerb, Unterstützung im Alltag, etc.). Die Vernetzung mit anderen Akteuren und Angeboten und der Kontakt zu anderen Zielgruppen (Ehrenamtliche aus dem Stadtteil, alteingesessenen Bewohnerschaft) durch die Gemeinwesenarbeit ergänzt die Angebote und hilft, sie weiterzuentwickeln. Dies steigert die Akzeptanz im Stadtteil und die Kooperationsbereitschaft von Akteuren und Bewohnerschaft.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Weiße Rose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LHH Integrationsmanagement, LHH Zuwanderung Osteuropa, LHH Schuldnerberatung, LHH Quartiersmanagement Soziale Stadt, LHH Heimverbund, LHH IKEM (Koordinierungsstelle für Arbeit mit Ehrenamtlichen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Familienbildung, AWO Migrationsberatung, Familienzentren und Kitas im Gebiet, Verein sozialtherapeutischer Einrichtungen, Ökumenisches Kirchenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenberger Sportverein, Miteinander für ein schöneres Viertel e.V. (Nachbarschaftsarbeit Canarisweg)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hanova (QM), Vonovia (Ansprechpartner vor Ort)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AG Image, Nachbarschaftskreis Wettbergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission Mühlenberg, Integrationsbeirat, Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mühlenberg, VHS (Volkshochschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fairkauf (Mühlenberg), Neue Arbeit GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfe: KIBIS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On