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Hilfe zur Selbsthilfe

Fredenberg - wir leben Vielfalt!

Ansprechpartner
Nicola Pöckler
Funktion Stellv. Geschäftsführerin
Aus einem funktionierenden Stadtteiltreff heraus in das Gemeinwesen und die Stadt wirken
Projektbeschreibung
Der Ortsteil Fredenberg ist durch ethnische, kulturelle und religiöse Diversität und soziale Problemlagen geprägt. Im AWiSTA, dem Stadtteilzentrum der AWO, ist es gelungen, vielen BewohnerInnen Zugänge zu Unterstützungssystemen zu eröffnen, sie zu beraten und niederschwellige Bildungsangebote zu etablieren. Eine große Stärke des AWiSTA ist, dass hier für alle Anliegen zumindest eine Weiterverweisung möglich ist, wenn sie nicht direkt dort bearbeitet werden können. Das ist insbesondere für Geflüchtete von Bedeutung, die täglich ins AWiSTA kommen können und umfassend beraten werden. Aber nicht nur für die KlientInnen, sondern auch für Einrichtungen, Netzwerkpartner und Fachdienste hat das AWiSTA positive Effekte. Es gibt eine Weiterentwicklung der Angebote durch bessere Kenntnis der Zielgruppe und es gibt Ansprechpartner aus der migrantischen Community im AWiSTA. Eine Aufgabe in den kommenden Monaten ist es, die Angebote weiteren BewohnerInnen zugänglich zu machen. Insbesondere sollen aber die positiven Ansätze aus dem AWiSTA heraus in den Fredenberg und die Stadt Salzgitter wirken. Es geht um nicht weniger als den Erhalt des sozialen Friedens. Dieser kann gewahrt werden, wenn BewohnerInnen sich auch in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig respektieren, sich kennenlernen und in Teilen eine gemeinsame Identität als BewohnerInnen ihres Quartiers entwickeln. - Ein erster Schritt dazu besteht aber in der Anerkennung der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen oder kulturellen Gruppe und in er Anerkennung des Wunsches, sich zunächst in homogenen Gruppen zu bewegen. Über die Angebote an bestimmte Gruppen einer Sprache, eines Geschlechts oder Religion wird Vertrauen in die anbietende Institution ermöglicht. - Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen ist ein weiterer wesentlicher Schritt. Beteiligung wird über Teilnahme an Aktivitäten der Institutionen und der Stadt erreicht, vor allem aber über die Einbeziehung der Menschen in die Planung und Gestaltung der Angebote und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten. - Schließlich werden Begegnungs- und Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit Anderen geschaffen. Schwerpunkt ist hier die Entwicklung eines "Leitbilds" für den Stadtteil, ein Prozess, der in dem multikulturellen Team des AWiSTA erfolgreich stattgefunden hat. Diese Aktivitäten sollen von einer Sozialpädagogin umgesetzt werden, die seit vielen Jahren am Fredenberg arbeitet und in der migrantischen Community Vertrauen und Achtung genießt.
Ausgangslage
Der Ortsteil gliedert sich in den „neuen Fredenberg“ mit ein- und Mehrfamilienhausbebauung neueren Datums und eher osteuropäischen MigrantInnen und den „alten Fredenberg“. Hier ist überwiegend eine Mehrfamilienhausbebauung aus den 70er Jahren anzutreffen, die MigrantInnen sind überwiegend Muslime aus der Türkei und in den vergangenen zwei Jahren aus Syrien. Der starke Zuzug von Geflüchteten hing mit dem hohen Wohnungsleerstand verbunden mit günstigen Mieten am Fredenberg zusammen. Inzwischen gibt es kaum noch Wohnungsleerstand. Der Bedarf an Unterstützung und Hilfsangeboten für die BewohnerInnen ist seit Jahren unverändert hoch. Durch den starken Zuzug von Geflüchteten mit großem Unterstützungsbedarf stoßen die Hilfesysteme an ihre Grenzen. Die größte Herausforderung ist die Integration der MigrantInnen bzw. die Schaffung eines friedlichen Zusammenlebens und gesellschaftlicher Teilhabe der BewohnerInnen. Deutsche Familien fühlen sich verdrängt und ziehen um, länger hier lebende MigrantInnen fühlen sich gegenüber Geflüchteten benachteiligt und die zumeist syrischen Geflüchteten haben wenig Kontakte zu Menschen anderer Herkunft, so dass ihre Integrationschancen schlecht sind. Insbesondere die Kinder mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung. Die Geflüchteten wünschen sich Begegnungen mit Deutschen, die aber selten zustande kommen. Bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen gab es hier einen sehr hohen Anteil an AfD-WählerInnen. Bei insgesamt geringer Wahlbeteiligung aufgrund der fehlenden deutschen Staatsangehörigkeit vieler Menschen bekam die AfD um 40 % der Stimmen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Fredenberg
Einwohnerzahl
11300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
61
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2016
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der am Fredenberg lebenden Menschen und fördert die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Die BewohnerInnen werden dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden. Das Projekt will alle BewohnerInnen ansprechen und erfasst damit verschiedene Zielgruppen. Es setzt sich für die Belange der am Fredenberg lebenden Menschen ein. Den BewohnerInnen werden die Angebote im Stadtteil zugänglich gemacht, es werden aber auch - nach ihren Bedürfnissen - neue Angebote geschaffen. Vernetzung und Kooperation im Stadtteil ist ein selbstverständlicher Baustein in diesem Projekt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nahezu alle BewohnerInnengruppen im Lauf des Projektzeitraums Berücksichtigung bei der Umsetzung finden
Beschreibung
Angebote von BewohnerInnen selbstständig durchgeführt werden oder wenn sie sich öffentlich äußern (politishe Gremien, Veranstaltungen...)
Beschreibung
Menschen mit Migrationshintergrund ihre Erfahrungen und spezifischen Kenntnisse nutzen, um andere zu unterstützen
Beschreibung
BewohnerInnen sich zu bestimmten Themen oder Interessen zusammenfinden, ohne dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zielgruppe ausschlaggebend ist
Beschreibung
Es zu den Interessen der BewohnerInnen einen Austausch mit städtischen Fachdiensten, anderen Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kitas gibt
Beschreibung
Es Initiativen zum Kennenlernen von BewohnerInnen in ihrem direkten Wohnumfeld gibt
Beschreibung
Die Erfahrungen in diesem Projekt an die entsprechenden städtischen Stellen weitergegeben werden und Politik und Verwaltung der Stadt in Vorhaben einbezogen werden
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fredenberg Forum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend und Familie, Fachdienst Soziales und Integration, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas ( Einrichtungen im Stadtteil)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi-Projekt (Gesundheitsförderung von Migranten für Migranten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Schulen und Kindertagesstätten am Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG (Tegernseer Aktiengesellschaft, größter Vermieter am Fredenberg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ansprache möglichst vieler BewohnerInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Galerie
reichstagskuppel
20140621 155539
Zustimmung Veröffentlichung
On

Kommunale Intelligenz

Ansprechpartner
Prof. Stefan Müller-Teusler
Funktion Geschäftsführung
Kommunale Intelligenz - Umsetzung einer Strategie in kommunale Handlungssteuerung
Projektbeschreibung
Kommunale Intelligenz (nach Prof. Dr. G. Hüther) ist eine Strategie (Hamburg 2013), bei der es um die regionale Potenzialentfaltung geht. In diesem Projekt soll die Strategie in ein regionales Handlungskonzept "übersetzt" werden, so dass es als regionales Instrument zur Koordinierung der vorhandenen Aktivitäten wie auch zur Entwicklung notwendiger Felder für die Zukunft genutzt werden kann. Außerdem soll eine erste Erprobung stattfinden. Gleichzeitig sollen daraus allgemeine Items für die Verwendung dieses Konzeptes abgeleitet werden. Am Beispiel des Dorfes Lüder im Süden des Landkreises Uelzen soll insbesondere der ländliche Raum in den Blick genommen werden, auch unter dem Aspekt des demographischen Wandels. Dabei geht es einerseits um die Entwicklung notwendiger Potenziale, andererseits um die regionale Entwicklung in Wirtschaft, die Stärkung und Förderung des Ehrenamtes, ein neues Miteinander im Generationenverhältnis durch intergenerative Bildung und die Umsetzung lebenslanges Lernens zur Förderung der Lebensqualität.
Ausgangslage
Das Dorf Lüder (mit ca. 1000 Bewohnern) im Süden des Landkreises Uelzen ist typisch für den ländlichen Raum in Niedersachsen: Es ist geprägt von einer überalternden Bevölkerung, die lokale Grundschule ist geschlossenen worden und die meisten Arbeitsplätze sind meistens mit längeren Fahrzeiten verbunden (Richtung Uelzen, Gifhorn, Wolfsburg und andernorts). Die regionale Versorgung ist unzureichend, weil eine schlechte regionale Infrastruktur besteht (Einkauf, ÖPNV etc.) und für alle Personengruppen längere Wege notwendig sind, um Versorgungseinheiten zu erreichen (wie z.B. medizinische Versorgung).
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Uelzen Lüder
Beschreibung
Lüder leigt im Süden des Landkreises Uelzen, begrenzt durch den Elbe-Seitenkanal. Um Lüder herum sind viele landwirtschaftlichen Flächen. Lüder grenzt an den Landkreis Gifhorn sowie an die Stadt bad Bodenteich.
Einwohnerzahl
1290
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCder_(L%C3%BCneburger_Heide); Abruf 02.05.2018
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
lueder.pdf (71.86 KB)
GWA/QM-Ansatz
Beteiligung von Bürger*innen für ihre Region und ihre Belange und Entwicklung der Region für die Zukunft, um im demographischen Wandel nachhaltige Versorgungsstrukturen und Lebensgrundlagen für die Zukunft dauerhaft zu bilden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anhand Items Kommunale Intelligenz sind neue Strukturen gebildet und Planungen für die Zukunft verabredet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kult-Ur-Dorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Auetal-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Alte Schule des Paritätischen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielmannszug Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Jürgen Schulze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Firmen und Freiberufler vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einwohner*innen Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Projektbeirat
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Rückenwind für Steterburg

Ansprechpartner
Frau Petra Behrens-Schröter
Organisation Diakonie Kreisstelle Salzgitter
Funktion Beauftragte für Diakonie
Förderung der ehrenamtlichen Aktivitäten im Stadtteil und Ergänzung durch professionelle Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
In Steterburg sind die Bürger/innen über die Entwicklungen im Stadtteil sehr besorgt: der Müll, der überall herumliegt sorgt für Ratten, die Wohnungen schimmeln und sind sanierungsbedürftig, es gibt Streit unter der Bewohnerschaft mit unterschiedlichen Nationalitäten (vorwiegend Osteuropa) und unterschiedlichen Alters (Senioren gegen Kinder), viele Menschen sind einsam. Ihr Stadtteil droht zu verwahrlosen, deshalb gründeten aktive Bürger/innen am 20.04.2016 den Bürgerverein Steterburg e.V. Der Bürgerverein soll für die Bürger/innen eine Plattform sein, um sich im Stadtteil für ihre Interessen mit ihren Fähigkeiten einzusetzen. Der Bürgerverein versteht sich als Begegnungsstätte für die Bürger/innen und will das Gemeinschaftsleben und die Nachbarschaft im Stadtteil fördern und Menschen allen Alters und aller Nationalitäten in Kontakt bringen. Er will gegen die Verwahrlosung kämpfen. Hervorzuheben ist, dass sich die Bürger/innen besonders verantwortlich fühlen und ehrenamtlich ein Stadtteiltreff und ein ehemaliges Restaurant umgebaut und mit ihren Mitteln eingerichtet haben. In den Räumen werden auf ehrenamtlicher Basis Deutschförderung, Kreativgruppen, Kinderclub, kulturelle Angebote, Englischgruppe, Tanzgruppen, Fotoausstellungen, Klavierunterricht, Arbeitskreise, Boulegruppe, Tauschring, Kochaktionen ermöglicht. Die Bürger/innen bringen sich sehr verantwortlich und engagiert ein. Jetzt bitten sie um Hilfe, weil sie sich mit der Koordinierung und Leitung der unterschiedlichen Gruppen überfordert fühlen. Das ehrenamtliche Engagement droht zu zerbrechen, sie brauchen professionelle Begleitung bei der Koordinierung aller Gruppen, Begleitung bei Fragestellungen und Problemen in den Gruppen, Problemen der einzelnen Besucherinnen und Besucher, fachpädagogische Beratung zu Zielsetzungen und Weiterentwicklung der Angebote und Entwicklung von Modellen für die Finanzierung der Angebote (Sachkosten und Aufwandsentschädigung). Der Stadtteil hat extreme Probleme unter den Bewohnergruppen, die sehr zerstritten sind und sich gegenseitig anfeinden (es gab auch einen Übergriff mit Waffen). Der Bürgerverein hat die Sorge, dass sie sich als Verein für die vielen sozialen Probleme vor Ort übernommen haben. Sie brauchen dringend einen Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen, um ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten zu begleiten und sich um die Klärung der übergeordneten Fragen und die Organisation der Aktivitäten im Stadtteiltreff Steterburg zu kümmern.
Ausgangslage
In dem Wohngebiet Salzgitter-Steterburg besteht seit vielen Jahren Sanierungsbedarf, die Wohnungen sind von 1930 und in einem schlechten Zustand. Die Bewohner/innen fühlen sich im Stich gelassen, sie weisen auf die vielen Probleme im Stadtteil hin: Vermüllung, Ratten , Verwahrlosungs- und Vereinsamungsproblem, viele Menschen sind ohne Arbeit, arm und ohne Perspektive, kommen aus unterschiedlichen Ländern und kennen die Strukturen in Salzgitter nicht. Das besondere in diesem Stadtteil ist, dass sich eine aktive Bürgerschaft zu einem Bürgerverein Steterburg e.V. zusammen geschlossen hat, sie engagieren sich für die Menschen im Stadtteil und eine bessere Gemeinschaft im Stadtteil Steterburg . Sie haben sich sehr dafür eingesetzt, dass das Sanierungsprogramm: Soziale Stadt beantragt wird. Dieser Bürgerverein ist ein Schatz für die Menschen und Probleme im Stadtteil. Die Ehrenamtlichen des Bürgervereins sind jedoch mit den sozialen Problemen im Stadtteil überfordert und benötigen Unterstützung, beim Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen in den Mietshäusern, Sozialberatung für Personen im Transferbezug, Schwierigkeiten in den ehrenamtlich geleiteten Gruppen, Problemen von unterschiedlichen Bewohnergruppen aus unterschiedlichen Ländern. Das ehrenamtliche Engagement ist bei diesen Fragen überfordert, droht zu zerbrechen und benötigt dringend professionelle Hilfe über die Projektleitung der Gemeinwesenarbeit. Die Projektleitung soll dieses besondere bürgerschaftliche Engagement weiterhin fördern und durch den Einsatz einer/s Sprecherin/s der Ehrenamtlichen nachhaltig über Projektende hinaus stabilisieren und gestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Steterburg
Beschreibung
Das Quartier Steterburg ist Teil des Stadtteils Salzgitter-Thiede, ist für sich ein abgegrenztes Gebiet, das einen direkten Zugang zur Autobahn hat. Steterburg liegt zwischen Salzgitter (-10 km von der Salzgitter-Lebenstedt entfernt) und Braunschweig (12 km bis zur Innenstadt). Das Fördergebiet Soziale Stadt ist auf Steterburg begrenzt, der Bürgerverein ist Ansprechpartner für den gesamten Stadtteil Salzgitter - Thiede.
Einwohnerzahl
2818
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter/Einwohnerverfahren Meso; eigene Berechnungen - Stand 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unser Projekt will das ehrenamtliche Engagement der Bürger/innen des Bürgerverein fördert. Dieser Bürgerverein ist Ansprechpartner für Bürger/innen aus gesamt Salzgitter-Thiede, er geht über das Soziale Stadt Gebiet hinaus, er ist ehrenamtlich besetzt und ergänzt das professionelle Quartiersmanagement im Rahmen des Programms Soziale Stadt, die im Fördergebiet Steterburg bislang einen starken baulichen Schwerpunkt hatte. Das Büro, das das Quartiersmanagement bislang, gefördert durch das Programm Soziale Stadt 2016 begonnen hat, hat Ende 2017 wegen schwerwiegender Verständigungsschwierigkeiten gekündigt und wird jetzt neu besetzt. Der Schwerpunkt des Quartiersmanagement liegt in der Entwicklung der Sanierungsaufgaben und Unterstützung aller sozialer Einrichtungen vor Ort in Steterburg, sie haben nicht die Kapazität sich schwerpunktmäßig um die Angelegenheiten der Bürger/innen, die über den Bürgerverein vertreten werden, zu kümmern. Der Bürgerverein hält viele unterschiedliche ehrenamtliche Angebote für die Bürger/innen im Stadtteil vor, aus ihm ist unter anderem ein Chor, ein Marktangebot und ein Kulturverein entstanden. Die Ehrenamtlichen sind jedoch noch nicht so weit, dass sie ihre Angebote mit allen Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen, die in den Gruppen entstehen, alleine bewältigen können. Mit der Förderung über das Programm "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" sollen die Fähigkeiten der Ehrenamtlichen gestärkt werden. Sie benötigen Unterstützung und Coaching in ihren Angeboten und sollen befähigt werden, Konflikte und Bedarfe angemessen zu bearbeiten, damit ihr ehrenamtliches Engagement nicht überfordert wird. Als weiteres stehen die unterschiedlichen Angebote des Bürgervereins teilweise in Konkurrenz untereinander, es können zum Teil keine gemeinsamen Gespräche geführt werden, es sind bereits Missverständnisse und Verletzungen untereinander entstanden, die fachkompetent bearbeitet werden müssen. Hier droht der Verein mit dem besonderen bürgerschaftlichen Engagement zu zerbrechen. Ebenso muss die Zusammenarbeit mit dem neuen Quartiersbüro gefördert aus dem Programm Soziale Stadt, unterstützt werden, auch hier hat es Auseinandersetzungen und unterschiedliche Erwartungen gegeben, die zu Verletzungen geführt haben und geklärt werden müssen. Die Kooperation und Zusammenarbeit in dem Stadtteil mit der Stadtverwaltung der Stadt Salzgitter, dem Bürgerverein und den Einrichtungen vor Ort sollen über die Projektleitung der GWA gefördert und geübt werden. Über die Förderung der GWA können hier sehr engagiert Bürger/innen begleitet werden, sich weiterhin für ihren Stadtteil einzusetzen. Der Bürgerverein hätte mit der Unterstützung eine gute Chance sich als eine Plattform für die Beteiligung der Bürger/innen im Stadtteil zu etablieren.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
51
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
In Bürgerverein Steterburg e.V. wird ehrenamtliche Gemeinwesenarbeit geleistet, die sich um die Menschen in dem Stadtteil kümmern. Sie sind eine Anlaufstelle und Begegnungsstätte, die die Interessen der Menschen im Stadtteil aufnehmen und Unterstützung anbieten, diese Interessen umzusetzen. Alles Engagement ist ehrenamtlich - viele unterschiedliche Bürger/innen stellen ihre Kompetenzen für die Gemeinschaft zur Verfügung, um sich für das Miteinander in der Gemeinschaft stark zu machen, auch die Räume werden mietfrei von Hansaimmobilien zur Verfügung gestellt. Der Bürgerverein will das Leben und Miteinander mit den Menschen im Stadtteil attraktiv und lebenswert gestalten. Mit unserem Projekt soll das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft gefördert und gestärkt werden. Die Ehrenamtlichen erfahren Unterstützung, damit sie weiterhin voller Freude für die Gemeinschaft ehrenamtlich aktiv sein können. Der Bürgerverein wird als Möglichkeit zur Gemeinwesenarbeit gesehen, der die Selbsthilfe der Bewohner/innen fördert und stärkt. Durch das Projekt soll die gesamte Tätigkeit im Verein begleitet und unterstützt werden, die Ehrenamtlichen bekommen einen Ansprechpartner, der sich ihrer Sorgen annimmt und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen sucht. Menschen sollen befähigt werden, sich durch den Bürgerverein für ihre Interessen einzusetzen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Die Ursachen für Konflikte sollen erkannt und konstruktiv gelöst werden durch die Begleitung der GWA
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Bewohner/innen kennen den Bürgerverein. Der Bürgerverein steht für alle Bewohner/innen zur Verfügung, es können dort alle Ideen, Fragen und Probleme vorgebracht werden, es wird gemeinsam nach Lösungen und Strategien gesucht.
Beschreibung
Der Bürgerverein hat klare Strukturen, in denen alle Bewohner/innen willkommen sind und ihre Anliegen vorbringen können. Die Angebote werden im Bürgerverein gut struktriert und mit viel Freude durchgeführt. Jede/r bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein
Beschreibung
Es finden regelmäßige angeleitete Treffen aller Gruppen im Stadtteil zum Austausch und Reflektieren statt. Die Angebote und die Nutzer sind untereinander bekannt und verweisen aufeinander. Sie begegnen sich mit Respekt und Wertschätzung.
Beschreibung
Stadtteilaktionen werden von vielen Bewohner/innen und unterschiedlicher Nationalitäten mitgestaltet und genutzt - die Menschen im Stadtteil kennen sich und unterstützen sich gegenseitig. Der Bürgerverein wird als Anlaufstelle von allen genutzt.
Beschreibung
Der Bürgerverein ist als Teil des Netzwerks im Stadtteil bekannt, steht im regelmäßigen Austausch mit den Einrichtung im Stadtteil, nimmt an übergeordneten Sitzungen teil.
Vorhandene Strukturen
Aus einer Bewohnerinitiative, die sich seit vielen Jahren um den Stadtteil Sorgen macht, hat sich im Frühjahr 2016 der Bürgerverein Steterburg e.V. gegründet. In ihrer Satzung verpflichten sie sich, die Bürgerinnen und Bürger auf vielfältige Weise zu fördern. Sie nehmen die Sorgen in dem Stadtteil sehr ernst und möchten sich in gemeinsamer Verantwortung für den Stadtteil so engagieren, dass der Stadtteil weiterhin attraktiv ist und viele Menschen dort gerne leben. Dazu haben sie einen Stadtteiltreff und ein Bürgercafes in Steterburg ehrenamtlich aufgebaut, saniert und eingerichtet. Diese Räumlichkeiten sollen der gesamten Bevölkerung für gesellschaftliche Aktivitäten, sowie sozialen Organisationen für Hilfestellungen zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgerverein möchte sich mit den weiteren Einrichtungen im Stadtteil vernetzen und gemeinsam für den Stadtteil aktiv werden. Sie planen und führen öffentliche und kulturelle Veranstaltungen im Stadtteil durch. Über Spendengelder wird eine Stadtteilzeitung herausgegeben, die von den Bürger/innen gemeinsam gestaltet wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Steterkult e.V. Frau Heilshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Salzgitter Frau Wunderling und Frau Zipp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Frau Behrens-Schröter, Herr Meyer und AWO , Herr Hagedorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Steterburg - Frau Pultke, Kolping-Gemeinde Herr Scalla
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immobilienfirma Van der Horst Herr Dr. Müller , Hansaimmobilien Herr Jainz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsratsbürgermeister Herr Striese
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Familienzentrum Frau Bruschke, Familienzentrum Stiftsmäuse Frau Rath
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht! 2.0

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Ausbau und Erweiterung des Zukunftszentrums und der stadtteilbezogenen Projekte in den jeweiligen Stadtteilgebieten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnung- Hilfs- und Kulturprojekten. Das Besondere des Zukunftszentrums ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder im Stadtteil angesprochen wird. Wir haben verschiedene Förder- und Hilfsangebote, aber auch verschiedene Begegnungsangebote zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen initiiert und durchgeführt. Die ersten Schritte zum Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbständigkeit wurden durchgeführt. Vom Zukunftszentrum aus, betreuen wir die drei benachteiligten Stadtteile mit den Bew. zusammen und haben viele tolle Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen wir regelmäßig Aktionen, wie mit dem roten Sofa auf dem Marktplatz oder mit einem Infostand im Einkaufszentrum mit Themen, wie: Wir malen das Wappen v. Dbg. Hier sprechen die Stadtteilmanager die Menschen aktiv an, befragen sie zu ihren Bedürfnissen, so dass hieraus neue Bedarfe entdeckt wurden. Die Kontaktstellen mit den Stadtteilmanagern erfreuen sich großer Resonanz und Zuspruch, auch hier gehen die Stadtteilmanager aktiv auf die Bew. zu, um mit ihnen über die Projekte zu sprechen und sie zum Mitmachen zu bewegen. Die Stadtteilmanager konnten sehr aktiv die Bewohner/innen in den verschiedenen Stadtteilen unterstützen, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Wir konnten weitere Netzwerke und Kooperationen aufbauen. Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen ganz eindeutig, dass es sehr wichtig und richtig war, das Zukunftszentrum mit ihren Kontaktstellen ins Leben zu rufen und zu fördern, weil viele Menschen diese Angebote nutzen und täglich neue Personen kommen, die sich einbringen wollen. Jetzt geht es darum, die bestehenden Projekte weiter auszubauen und neue, wichtige Projekte hinzuzufügen. Die Erfolge der ersten Monate zeigen auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen und endlich einen Platz gefunden haben, um sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen und etwas zu unternehmen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Das Zukunftszentrum ist für viele fester Bestandteil im Hilfesystem der Stadt Dannenberg geworden und erhält von allen Seiten einen positiven Zuspruch. Allerdings wäre es ohne die Förderung des Ministeriums nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit so viel Positives zu erreichen.
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und mit Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Dadurch verfallen die Menschen in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Wir haben durch die verschiedenen Projekte, die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring ist mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegenden Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png (56.34 KB)
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, das die Stadtmanagerin neben ihrem Sozialpädagogikstudium auch Islamwissenschaften studiert hat. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiter Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wendland
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Auf gute Nachbarschaft! - GWA in der Migrationsarbeit im Quartier Hüttenstraße

Ansprechpartner
Stephan Hartmann
Organisation Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg e.V.
Funktion Leiter AWO Fachbereich Integration
Zusammnen leben - Nachbarschaft aktiv gestalten - Integration fordern und fördern
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht die Weiterentwicklung und Etablierung des neu entstandenen Begegnungszentrums Mittelpunkt Hüttenstraße in der Weststadt von Stadthagen. Die zentrale Aufgabe ist die Förderung von Partizipation und Teilhabe am Gemeinwesen aller Bewohner*innen im Quartier mit und ohne Migrationsgeschichte. Die Quartiersmanagerin unterstützt als "Kümmerer" direkt vor Ort und vermittelt Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen mit Zuwanderungshistorie, insbesondere auch Geflüchtete, sollen dadurch ermutigt werden, ihre Integrationsbemühungen voranzubringen. Bestehende Netzwerke, Beratungsleistungen und Angebote zum Aufbau einer guten Nachbarschaft sollen insbesondere auch außerhalb des Begegnungszentrums direkt im Quartier begleitet und unterstützt werden. Die weitere Zusammenarbeit mit der Jugendpflege der Stadt, dem Kindergarten und den Schulen muss weiter ausgebaut werden, ebenso die Projektarbeit mit den Vereinen und den neu entstandenen Migrantenselbstorganisationen. Das Wohnumfeld (u.a. Infrastruktur und bauliche Gegebenheiten) soll gemeinsam so gestaltet werden, dass sich die Mehrzahl der Bewohner*innen mit dem Quartier positiv identifizieren können. Neben den Beratungsangeboten im Begegnungszentrum, ist genügend Raum für Begegnungen, Austausch und Veranstaltungen vorhanden. Hierbei wird das tolerante Miteinander der Menschen mit ihren Religionen und Kulturen gefördert, um insbesondere Gewalt und Ausgrenzung präventiv zu begegnen. Die ortsbezogene bedürfnisorientierte Integrationsarbeit mit den Zugewanderten sowie den Einheimischen fördert unter anderem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ebnet die Wege in den Arbeitsmarkt (Sprache, Ausbildung, Beruf, Studium). Die Aktivierung der Quartiersbewohner*nnen zum bürgerschaftlichen Engagement spielt eine weitere wichtige und entscheidende Rolle für ein positives Miteinander und steht somit auch im zentralen Fokus der Sozialarbeit. Die Verstetigung der jetzt schon hohen Vernetzung lokaler Akteure im Quartier ist eine weitere Aufgabe. Dabei sollen bereits die vorhandenen Kontakte zu Institutionen, Vereinen und sozialen Partnern genutzt, ausgebaut und intensiviert werden. Ebenso ist die Einbindung von externen Referenten und Experten geplant. Eine enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) gehört genauso dazu, wie die enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Integrationsbeirat, den Bildungsträgern und der Verwaltung.
Ausgangslage
Das Begegnungszentrum Mittelpunkt Hüttenstraße (BMH) wurde 2017/2018 initiiert und eröffnet. Erste Angebote und Treffen fanden schon monatelang provisorisch auf der Baustelle statt, um schnell proaktiv im Quartier präsent zu sein, ehe das BMH durch Minister Olaf Lies eröffnet werden konnte. Die zahlreichen Angebote wie zum Beispiel vier Deutschkurse pro Woche (bis zu je 21 TN), Bewerbungsberatung, Yoga für Frauen (in Kooperation mit dem Landessportbund), monatliche Begegnungscafés (bis 23 TN), wöchentlicher Frauentreff (bis 30 TN) oder Kreativtreff (bis 17 TN) werden gut von einem Teil der Bewohner angenommen. Von November bis April besuchten rund 440 TN die Angebote. Trotzdem bleibt eine prekäre Situation im Quartier. Der Flüchtlings- und Ausländeranteil steigt weiterhin stetig an. Spannungen zwischen den Gruppen und den unterschiedlichen Kulturen führen zu Nachbarschaftsproblemen. Die Randlage, die fehlende Infrastruktur und wenige Freizeitmöglichkeiten verschärfen die Situation für die Weststadt. Das Bedürfnis eines Austausches ist bei den aktiven Bewohnern und Vereinen vorhanden. Dabei müssen etablierte Stellen unterstützt und entlastet werden, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Seit der letzten Antragstellung hat sich die Bevölkerung im Quartier von rund 3.500 (Stand 31.12.2016) auf 4.377 Einwohner (Stand: 30.4.3018) erhöht.Ein Großteil davon sind Geflüchtete und deren Familiennachzug.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadthagen Weststadt, Hüttenstraßen-Quartier
Beschreibung
Das Quartier liegt im Nordwesten von Stadthagen. Im Süden bildet die Enzer-Straße, im Osten an die Breslauer Straße, im Norden die Bahnlinie Minden-Hannover und im Westen das Industriegebiet an der Gubener Straße die Grenzen des Gebietes.
Einwohnerzahl
4377
Quelle / Anmerkungen
Die Zahlen wurden von der Stadt Stadthagen zur Verfügung gestellt (Stand: 30.4.2018). Der Einwohnerzahl hat sich seit der letzten Antragstellung um rund 870 Personen erhöht. Insbesondere handelt es sich hierbei um Geflüchtete und deren Familiennachzug.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
33
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 54 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 55 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 25 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenzahlen zum Quartier werden statistisch nicht erfasst und können nur vorsichtig geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass sie wesentlich höher sind als der Anteil in der Gesamtstadt, da insbesondere Flüchtlinge einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Im LK Schaumburg liegt die Arbeitslosenquote am 30.4.2018 bei 6,2 Prozent.In der Stadt Stadthagen gibt es 1102 Arbeitslose. Quelle: www.komsis.de. Durch den geplanten Abbau von Beschäftigten bei der Firma Faurecia wird die Zahl in absehbarer Zeit erheblich zunehmen. Viele der Menschen leben im Quartier.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Projektgebiet" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 44 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Migrationshintergrund wird als Merkmal von der Stadt Stadthagen statistisch nicht erfasst. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat Stadthagen, haben wir eine vorsichtige Schätzung im Quartier vorgenommen. In der Gesamtstadt lag er 2011 bei der Volkszählung bei 24,8 Prozent. Zurzeit liegt er wohl bei über 30 Prozent.
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine statistischen Zahlen für die Gesamtstadt vor. Nach vorsichtigen Schätzungen liegt er in Teilbereichen rund um die Hüttenstraße bei rund 70 bis 80 Prozent.
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen die Gemeinwesenarbeit als prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip nutzen, um bei den Menschen im Quartier nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen. Dabei orientieren wir uns an deren Bedürfnissen und Interessen und fördern die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Wir werden dabei insbesondere die Selbstorganisationen und vorhandenen Selbsthilfekräfte in den Fokus der sozialen Arbeit nehmen. So werden die Menschen dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden, um ihre Bedürfnisse und Interessen im demokratischen Verfahren wahrzunehmen. In unserem Verständnis der Gemeinwesenarbeit werden wir zielgruppen- und ressortübergreifend arbeiten (Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, Bildung, Kultur etc.), um die komplexen Aufgabenstellungen für eine gelungene Integration bewältigen zu können. Wir sehen das Projekt als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Stadt und wollen Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Menschen andererseits gestalten. Außerdem steht die Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Vordergrund. Dabei sollen Stärken herausgearbeitet und vorhandene Ressourcen und Potenziale im Stadtteil aktiviert und miteinander verknüpft werden, um ein funktionierendes soziales Netzwerk und dadurch eine gute Nachbarschaft zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
gemeinsame Projekte zur Verbesserung des Zusammenlebens angenommen werden und bedarfsorientierte Angebote initiiert und durchgeführt wurden.
Beschreibung
die Bewohner / Vereine eigeninitiativ Ideen, Angebote und Veranstaltungen umsetzen.
Beschreibung
die beteiligten Akteure sich regelmäßig gemeinsam austauschen und externe Kooperationspartner Veranstaltungen durchführen.
Beschreibung
der "Mittelpunkt" angenommen, akzeptiert und genutzt wird und das Wohnumfeld und die Infrastruktur gemeinsam mit den Bewohnern positiv verändert wurde.
Vorhandene Strukturen
In der erste Förderperiode wurde eine Quartiersmanagerin eingestellt, die sich um die Vernetzung und Beratungsanliegen der Bewohner des Quartiers im Begegnungszentrum kümmert (Ansprechpartnerin, Sprechstunden). Außerdem werden Freizeit- und Bildungsangebote in Kooperation mit Ehrenamtlichen und Vereinen initiiert und koordiniert. Der Verein der Afrikaner in Schaumburg und der somalische Verein (Migrantenselbstorganisationen) wurden bei ihrer Gründung unterstützt und nutzen das BMH für Beratungszeiten und Vereinstreffen. Die Ehrenamtskoordinatorin in der Flüchtlingshilfe hat ebenfalls ihren Sitz im BMH und unterstützt die Vernetzung und Zusammenarbeit der vorhandenen Ehrenamtlichen im Quartier. Gleiches gilt für die Flüchtlingssozialarbeiter des Quartiers. Desweiteren gibt es Austauschtreffen der Netzwerkpartner und Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche und eine enge Vernetzung mit dem Integrationsbeirat der Stadt Stadthagen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Afrikanischer Verein, Somalischer Verein, Alevitischer Verein, DITIP Moschee, Kulturzentrum Alte Polizei, Schaumburger Landschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Stadthagen, JobCenter, Bundesagentur für Arbeit, Sozialamt, Jugendamt, Ausländerbehörde, Landkreis Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Schaumburg (Schwangerenberatung, Frauenhaus, Jugendberufshilfe, Migrationsberatung, MBE)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk (Schuldnerberatung, Drogenberatung), DRK Tafel und Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Am Sonnenbrink, Oberschule Am Schlosspark, Gymnasien, IGS Schaumburg, Berufsschule, Kindergärten Regenbogenhaus und Fasanenweg, Volkshochschule Schaumburg, DAA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche, Katholische Kirchengemeinde, DITIP Moschee, Freikirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geschäfte vor Ort, Stadtmarketing Stadthagen, Faurecia, Fitness-Studio Looms
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnbau (LK Schaumburg), Immoblienmakler, Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Wochenblatt, Schaumburger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfraktionen (SPD, CDU, Grüne, FDP, WIR, Die Linke)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle BewohnerInnen im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat der Stadt Stadthagen
Typ
Stadtteil
Galerie
01 ankommen im bmh
02 ankommen im bmh 2
03 quartiersmanagerin
04 ehrenamtskoordinatorin
05 fsjlerin luise
06 seminarraum
07 seminarraum
08 seminarraum
08a kinderspielecke
08a kleiner seminarraum
08b mehrzeckraum
09 programm flyer
09a gwa besuch
10 baustelle grosser seminarraum
11 baustelle kleiner seminarraum
12 baustelle buero
13 handzettel verteilen 01
14 handzettel verteilen 02
15 im quartier unterwegs
16 kennenlernen auf der baustelle
17 team beim ersten kennlernen treffen
18 kennenlernen treffen
19 bewohner informieren sich ueber das bmh
20 stichpunkte sammeln
21 ideensammlung
22 presse informiert sich
23 eroeffnung
24 minister lies begruesst die gaeste
25 eroeffnung
26 eroeffnungsgeschenk der kita
27 sprachcafe
28 kreativtreff seifenherstellung 2
29 treffen afrikanischer vverein
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam für Barsinghausen II

Ansprechpartner
Janina Ahlhorn
Organisation DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH
Funktion Bereichsleitung für Konzeption und Projektentwicklung
Projektbeschreibung
"Gemeinsam für Barsinghausen" hat in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum Barsinghausen (AWO, Stadt Barsinghausen) eine Anlaufstelle mit "Vernetzungs- u- Kümmerereffekt" etabliert, die gemeinsam mit dem „Runden Tisch Barsinghausen“ die Integrations- und Gemeinwesenarbeit aus- und aufbaut. Als verlängerter Arm des Runden Tisches unterstützt die Anlaufstelle die haupt- und ehrenamtlichen Initiativen als Kümmerer vor Ort als auch durch Inputs. Sie hilft dabei, Angebote transparent zu machen u. geht dabei auf offene Bedarfe der GWA ein. Dies tut sie durch unterschiedliche Maßnahmen. So ist es Aufgabe der Anlaufstelle, die bestehenden Strukturen zu fördern, in dem sie neue Zielgruppen bzw. Kontakte zu neuen Kooperationspartnern erschließt. Denn nicht immer ist das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungsgenerationen und -kulturen in Barsinghausen konfliktfrei, nicht überall sind Berührungsängste unbekannt. Durch die Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften (GU) sind Kontakte in die Nachbarschaft nicht alltäglich vorhanden. Die Anlaufstelle erarbeitet als Teil des „Runden Tisches“ Begegnungsräume im Zentrum als auch satellitenartig um die GUs. So werden Kontakte zwischen den Bevölkerungsgruppen gefördert u. Ressentiments abgebaut. Die Stadt bietet aufgrund der hohen Identifikation vieler Bürger*innen mit „ihrem Barsinghausen“ eine gute Basis für den Ausbau von Gemeinwesenarbeit. Nicht zuletzt durch die besondere Zuwanderungsgeschichte gibt es zahlreiche gute Initiativen und Angebote, insbesondere in der Flüchtlingshilfe. Viele Geflüchtete wollen aber auch „etwas zurück geben“. Das Projekt unterstützt in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum so nicht nur Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, sondern auch Geflüchtete, die sich für das Gemeinwesen engagieren wollen. Durch Empowermentangebote, insbesondere für Geflüchtete, die das Asylverfahren abgeschlossen haben u. die GUs verlassen, werden Selbsthilfepotentiale gefördert. Die 2. Projektphase baut hierbei auf Erfolge der 1. Phase auf. So kann aufgrund der etablierten Sprechstunde auf ein gutes Vertrauensverhältnis u. einen guten Zugang zur genannten Zielgruppe zurück gegriffen werden. Die Anlaufstelle als Organ des Runden Tisches fungiert als „Seismograf“ für Bedarfe, Stimmungen u. Ideen. Dabei kristallisierte sich die Unterstützung der Bildungsintegration durch die Stärkung elterlicher Kompetenz u. die Unterstützung von Kita/Schule als neuer Schwerpunkt heraus.
Ausgangslage
Barsinghausen ist ein Zuwanderungsort mit einer besonderen Zuwanderungsgeschichte. In den 60ern kamen viele Gastarbeiter, in den 90er Jahren eine hohe Anzahl von Spätaussiedlern, Geflüchteten u. Vertriebenen. Mit dem Zuzug von Geflüchteten in den letzten 2-3 Jahren, die vorwiegend in Gemeinschaftsunterkünften (GU) in Randlage untergebracht sind, ist eine neue Herausforderung entstanden, denn das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungskulturen u. -generationen funktioniert nicht immer reibungslos. Nicht alle Bürger*innen blickten dem Zuzug ohne Berührungsängste entgegen. Durch die Unterbringung in GUs werden natürliche Kontakte in die Nachbarschaft kaum unterstützt, als Folge bleiben die Bevölkerungsgruppen unter sich. Es fehlt an Möglichkeiten der Begegnung, nicht nur im Zentrum der Stadt, sondern auch in den einzelnen Ortsteilen. Obwohl das enorm hohe Engagement in der Flüchtlingshilfe u. die besondere Zuwanderungsgeschichte bereits zu vielen guten haupt- u. ehrenamtlichen Initiativen/Angeboten geführt hat, sind diese dezentral in den 18 Ortsteilen Barsinghausens verteilt u. Synergien der einzelnen Initiativen werden bisher noch nicht all umfassend genutzt. Der „Runde Tisch“ nimmt diese Aufgabe war u. greift dabei auf das Projekt als unterstützendes Organ zurück. Neue Bedarfe wurden erschlossen. So stehen Schule u. Kita vor der Herausforderung Kinder mit Fluchthintergrund adäquat versorgen zu müssen u. insbesondere nach Abschluss des Asylverfahrens gilt es geeignete Maßnahmen zu verwirklichen, um den Neu-Zugezogenen den Schritt ins Gemeinwesen (GM) zu erleichtern. Diese müssen sowohl im Zentrum als auch satellitenartig rund um die GUs umgesetzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Kernstadt
Beschreibung
Barsinghausen besteht aus insgesamt 18 Ortsteilen, in denen 35.849 Menschen leben. Geflüchtete sind vorwiegend in drei dieser Ortsteile in Gemeinschaftsunterkünften (GU) untergebracht. Einer der GUs befindet sich in der Hannoverschen Straße, direkt am Ortsausgang. Neben der GU befindet sich ein großer Abenteuerspielplatz mit einem sehr naturnahen Gelände von mehr als 6000 qm. Die Nutzung dieses Geländes, z.B. durch unangemeldete Grillveranstaltungen mit offenem Feuer, führen immer wieder zu Konflikten. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hannoverschen Straße befindet sich ein Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten, so dass die Versorgung mit Lebensmitteln fußläufig gut erreichbar ist. Das Stadtzentrum liegt nicht mal einen Kilometer entfernt. Anders als in vielen größeren Städten, in denen es oftmals in den einzelnen Quartieren zentrale Treffpunkte und Plätze gibt, an denen sich die Nachbarschaft trifft, findet das Leben in Barsinghausen eher im Stadtzentrum in der Marktstraße statt. Hier gibt es Bistros, Eisdielen etc. Auch die Anlaufstelle ist hier angesiedelt. Weitere Beratungseinrichtungen, Initiativen und Anbieter von Sprachkursen sowie von Kreativ- und Freizeitangeboten (VHS, Kunstschule NOA NOA, LABORA, Pro Beruf u.v.m.) sind allerdings über die ganze Stadt verteilt. Die hier beschriebenen Umstände führen dazu, dass der territoriale Ansatz, der wichtiges Element der Gemeinwesenarbeit ist, in diesem Fall weiter gefasst werden muss. Zum einen ist es wichtig, dass alle Bevölkerungsgruppen in Barsinghausen im Stadtbild präsent sind und zwar auch dort, wo sich das gesellschaftliche Leben abspielt (Zentrum). Ebenso wichtig ist, dass alle Bevölkerungsgruppen sich als Teil ihrer Nachbarschaft verstehen. Somit ist es von großer Bedeutung, dass die GU als Teil der Nachbarschaft des angrenzenden Wohngebietes verstanden wird. Eine Förderung der Begegnung und Stärkung des Gemeinwesens erfolgt durch die Anlaufstelle im Zentrum als auch satelitenartig rund um die GU, da hier das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen besonders im Fokus steht.
Einwohnerzahl
14865
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice und Fachdienst Soziales
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Kernstadt Barsinghausens leben 1923 ausländische Mitbürger*innen (Quelle: Stadt Barsinghausen). Dies macht einen Anteil von 12,9 % aus. In Barsinghausen gesamt liegt der Anteil bei 9,4 %. Durch die GU ist eine besondere Situation entstanden. Dort werden neben Geflüchteten auch Obdachlose untergebracht. Diese Tatsache führt zu einer Atmosphäre, die geprägt ist durch Vorurteile und Unsicherheiten. Dies sorgt für ein schlechtes Gebietsimage rund um die Unterkunft. Trotz des relativ niedrigen Anteils gibt es aber ebenso die unterschiedlichen Zuwanderungsgenerationen, deren Zusammenleben z.T. nicht konfliktfrei ist. Weiterhin lässt sich verzeichnen, dass im letzten Jahr abgelehnte Asylverfahren und Abschiebungen zu Unruhe und Unsicherheiten geführt haben.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Genaue Zahlen können für die einzelnen Ortsteile nicht heran gezogen werden, da weder die Agentur für Arbeit noch die Stadt Barsinghausen Zahlen differenziert nach den Ortsteilen ermittelt. Zahlen gibt es lediglich für das Stadtgebiet Barsinghausen. Regelleistungsberechtigt waren im Dezember 2017 2794 Menschen. Das macht einen Anteil von fast 8 % der Bewohner*innen aus. 653 davon kamen aus den 8 zugangsstärksten Asylländern (Quelle: Agentur für Arbeit). 317 Menschen befanden sich Ende Dezember im Bezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (Quelle: Stadt Barsinghausen, Fachdienst Soziales).
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Es leben 1777 Jugendliche und junge Erwachsene unter 26 Jahren in der Kernstadt Barsinghausen. Das macht einen Anteil von 12 % aus. Bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt dieser Anteil jedoch bei 18,2 %. Für Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil junger Erwachsener und Jugendlicher bis 26 Jahre 12 %. Es lässt sich also feststellen, dass durch den Zuzug von Geflüchteten eine demografische Veränderung in Barsinghausen statt findet.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Der Anteil an Kindern in der Kernstadt Barsinghausen beträgt 12,2 %. In Barsinghausen Gesamt liegt dieser bei 11,9 %. Somit ist der Anteil an Kindern bis 14 Jahre im Projektgebiet nicht nennenswert höher als in Barsinghausen Gesamt, allerdings beträgt der Anteil bei ausländischen Personen 16,3 %. Insbesondere Familien, die neu zuziehen, hilft es ungemein, wenn sie beim Zurechtfinden im Gemeinwesen unterstützt werden. Dies betrifft sowohl Freizeit- als auch Bildungsangebote.
Unterlagen zum Gebiet
barsinghausen.jpg (909.11 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Bantorf
Beschreibung
Bantorf liegt, geografisch betrachtet, relativ weit vom Stadtzentrum Barsinghausen entfernt. Die Entfernung beträgt mehr als 5 Kilometer und ist somit zu Fuß nur schlecht zu erreichen. Durch die S-Bahn-Anbindung (Fahrtrhythmus i.d.R. alle 30 Minuten) ist zwar eine gute Nahverkehrsanbindung gegeben, allerdings ist dies immer mit Kosten verbunden. Bantorf selbst ist ein Ortsteil, der durch die Autobahn und die B65 zwei geteilt ist. Der südliche Teil ist geprägt durch Einfamilienhäuser, der nördliche Teil ist ein Gewerbegebiet, in dem sich auch die GU befindet. Hier werden ca. 130 Plätze bereit gestellt. Während der südliche Teil ein beliebtes Wohngebiet ist, ist der nördliche Teil als Wohnumfeld wenig attraktiv. Es gibt im Norden keine Treffpunkte, keine Spielplätze oder angenehm zu nutzende Gemeinschaftsflächen. Der Weg über die B65 in den südlichen Teil wirkt wie eine Barriere. Bantorf hat eine sehr engagierte Dorfgemeinschaft. Der Ortsverein war bisher sehr aktiv in der Flüchtlingshilfe. Die hier bereits engagierte Gemeinschaft gilt es zu unterstützen, damit die Integration und das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen weiterhin gefördert werden kann. Integration muss vorwiegend dort stattfinden, wo Menschen ihren Alltag verbringen. Somit ist das satelitenartige Arbeiten der Anlaufstelle in Bantorf genauso wichtig, wie die Verbindung zum Zentrum Barsinghausens.
Einwohnerzahl
1345
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an ausländischen Bewohner*innen liegt mit 15,6% mehr als 5% über dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Dies ist nicht zuletzt auf die Unterbringung in der GU zurück zu führen.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Der Anteil von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt in Bantorf bei 14,8 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen beträgt dieser Anteil sogar 27,6 %. Daraus lässt sich schließen, dass sich durch den Zuzug von Geflüchteten der Altersdurchschnitt verjüngt. In Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil 12 %.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre liegt in Bantorf bei 11 %, befindet sich damit also unter dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Der Anteil an Kindern unter 14 Jahren bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt bei 10 %. Auch wenn der Anteil im Gegensatz zu Barsinghausen Gesamt knapp darunter liegt, ist die Situation in Bantorf dennoch als eher ungünstig zu bewerten. Durch die Lage der GU im Gewerbegebiet fehlen Kindern angemessene Grün- und Freizeitflächen.
Unterlagen zum Gebiet
bantorf.jpg (626.56 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Kirchdorf
Beschreibung
Die Stadtteile Barsinghausen, Kirchdorf und Egestorf bilden eine miteinander verbundene Kette von Ortschaften, deren Übergang fließend ineinander greift. Kirchdorf liegt am nördlichen Rand des Deisters. Die GU für Geflüchtete, die aufgrund der gesetzten Schwerpunkte im Projekt ein wesentlicher zu berücksichtigender Faktor ist, liegt auf der Ecke Einsteinstraße und Max-Planck-Straße, angrenzend direkt zum Deister. Neben der GU befindet sich das Schulzentrum sowie das Gelände des Turn- und Sportvereins Kirchdorf und das Schwimmbad. 600 Meter weiter befindet sich ein Wohngebiet, dass geprägt ist durch mehrere Einfamilien- und Mehretagenhäuser. Der S-Bahnhof ist knappe 900 Meter von der Unterkunft entfernt, eine relativ gute Verkehrsanbindung ist somit gewährleistet. In Kirchdorf gab es bereits zum Bau der Unterkunft massive Proteste. Straßen wurden zugeparkt, um Baustellenfahrzeugen die Zufahrt zu versperren. Obwohl es keine Zahlen zu Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Kirchdorf gibt, stellt das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen eine besondere Herausforderung dar.
Einwohnerzahl
2072
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil von ausländischen Bürger*innen in Kirchdorf beträgt 8,7% und liegt damit minimal unter dem Anteil für Barsinghausen Gesamt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirchdorf liegt bei 13,8%. Bei der ausländischen Bevölkerung liegt er bei 24,7%. Damit ist er doppelt so hoch wie in Barsinghausen Gesamt.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre umfasst 12,2 %. Bei den ausländischen Bewohner*innen liegt der Anteil bei 17%.
Unterlagen zum Gebiet
kirchdorf.jpg (785.84 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorf
Beschreibung
Egestorf geht nahtlos in den Ortsteil Kirchdorf über. Wie Kirchdorf hat Egestorf ebenfalls einen S-Bahnanschluss und grenzt südlich an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Die GU in Egestorf befindet sich im Rottkampweg in Richtung Wald gelegen. Auch hier liegt die GU eher in Ortsrandlage, angrenzend zu Wald und Feldern. Sie liegt aber auch in der Nähe eines Wohngebietes, dass durch Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt ist. Die Modulanlage bietet Platz für 116 Menschen. Die Unterbringung in GUs, insbesondere, wenn diese eher in Randlage liegen, fördert nicht selten ein "Unter-sich-bleiben" der Bewohner*innen, weshalb eine Förderung der lokalen Nachbarschaft ein wichtiger Faktor für die Teilhabe am Gemeinwesen darstellt. Gleichzeitig ist aber, wie in den anderen Projektgebieten auch, der Zugang zu Barsinghausens Kernstadt mit all seinen Angeboten und Unterstützungsleistungen wichtiges Schlüsselelement zur Integration und zur Förderung des Zusammenlebens unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen.
Einwohnerzahl
7620
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer Bewohner*innen liegt bei 6,4 %. Auch wenn dieser Anteil verhältnismäßig gering erscheint, ist es doch bedeutsam, dass ein großer Anteil in der GU in Randlage lebt.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 26 Jahren liegt bei 11,1 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen ist der Anteil höher. Hier liegt er bei 17,4 %.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
19
Anmerkung
Der Anteil von Kindern bis 14 Jahre liegt in Egestorf bei 11,3 %. Bei ausländischen Bewohner*innen liegt er hingegen bei 19 % und ist damit deutlich höher.
Unterlagen zum Gebiet
egestorf.jpg (850.39 KB)
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit wird im Rahmen des Projektes als Grundhaltung verstanden, bei der das Interesse der Menschen u. ihre Expertise im Gemeinwesen handlungsleitend ist. Dies meint sowohl Akteure, haupt- und ehrenamtlich, als auch alle Bewohner*innen. In diesem Projekt steht die Stärkung der Solidarität, die Verringerung von Vorurteilen u. die Verbesserung des Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen im Vordergrund. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Zuwanderungskulturen u. -generationen u. damit um sehr verschiedene ethnische u. soziale Gruppen. Durch den Zuzug von Geflüchteten wurden besondere Bedarfe in der Orientierung im neuen Bezugsrahmen dieser Gruppe identifiziert. Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" wird durch Empowermentansätze u. die Stärkung von Begegnung das Gemeinwesen gestärkt. Ganz im Sinne von GWA werden alle Maßnahmen mit den Akteuren abgestimmt, um so möglichst große Synergien zu erzielen. Durch die besondere Kombination der beiden Mitarbeitenden des Projektes (m/w u. die eigene Migrationsgeschichte eines Mitarbeitenden) ist ein besonderer Zugang zu verschiedenen Zielgruppen gewährleistet. So kann lebensweltorientiert gehandelt u. die Ressourcen von Zielgruppen aktiviert u. einbezogen werden, die bisher noch keinen vollumfänglichen Zugang zum Gemeinwesen haben. Der für GWA erforderliche territoriale Ansatz findet sich auf 2 Ebenen wieder. Auf kleinster Ebene in den Ortsteilen u. in Barsinghausen Gesamt, als Kern des Gemeinwesens.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung für Erwachsene des DRK in der Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement im Rahmen des Programms "Soziale Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB Hannover Land/Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen und Sprachpaten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Goethestraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendwerkstatt LABORA gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit und Job Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Zentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsverein DRK, DRK-Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Krawatte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unser Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Sozialarbeit Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommenskreis der MAriengemeinde BArsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Petrusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffnungsgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sprachlerngruppen der katholischen Gemeinde St. Barbara
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bauspielplatz Klein Basche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Calenberger Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsschule Springe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goetheschule Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernst-Reuter-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lisa-Tetzner-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adolf-Grimme-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Brecht-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Region Hannover (Allgemeiner Sozialdienst, Erziehungsberatung, Ambulante Hilfen, Koordinierungsstelle Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Waldhof Kinder- und Jugendheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PACE
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Aktiv Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWK Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationaler Frauentreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausbildungspaten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Barsinghausen ist bunt
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenentwicklung "Goosmanns Tannen"

Ansprechpartner
Daniel Sielaff
Funktion Einrichtungsleitung / Projektleitung
Verbesserung lokaler Lebensbedingungen und Förderung/Erreichung individueller Selbstaktivierung durch katalytisch-aktivierende Gemeinwesenarbeit im Quartier "Goosmanns Tannen"
Projektbeschreibung
Das Zielstadtgebiet des Projektes "Gemeinwesenentwicklung Goosmanns Tannen" ist ein als deklassiert zu bezeichnendes Wohngebiet der Mittelstadt Lingen (Ems) mit ca. 1500 Bewohnern/innen. Das Wohnquartier ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Menschen mit Migrationshintergrund (etwa 75%), alleinerziehende Elternteile und Menschen, welche von Sozialleistungen abhängig sind. Die materiellen Lebensbedingungen und soziale Interaktion sowie Mobilität sind als stark eingegrenzt zu bezeichnen, in einer Vielzahl der Haushalte sind Drogenkonsum und häusliche Gewalt regelmäßige Erfahrung. Das Konfliktpotenzial zwischen den Bewohnergruppen isst sehr hoch, die Interaktionsqualität sehr gering. Das Projekt setzt daran an, diese Bedingungen aufzugreifen und im Sinne der Klientelorientierung eine Verbessrung der Lebensqualität anzustreben. Dabei sollen gezielt drei Schwerpunktbereiche bedient werden, welche ganzheitlich und nachhaltig die Entwicklung im Wohnquartier positiv beeinflussen sollen. Im Sinne der interkulturellen Bildung soll auf niedrigschwelliger Ebene ein Versorgungs- und Begegnungsangebot die infrastrukturellen Bedingungen erweitern. Hierbei handelt es sich um ein "Kochprojekt", welches neben der Zubereitung internationaler Küche eine diesbezügliche Versorgung im Rahmen eines Begegnungszentrums für Stadtteilanwohner und darüber hinaus ergänzen soll. Mögliche Räumlichkeiten sind vorhanden und können genutzt werden. Dieser Begegnungsraum ermöglicht soziale und interkulturelle Interaktion und kann zusätzlich als begleiteter Kommunikationsraum und Raum zur Überwindung von Segregation verstanden werden. Eine entsprechende zweite Anbindung dieserorts soll im Rahmen eines Beratungs-, Begleitungs- und Vermittlungszentrum stattfinden. Hierbei geht es darum, den Anwohnern/innen systemisch, klientel- und lösungsorientiert Beratung, Begleitung und Vermittlung anzubieten, was Hilfestellung vor Ort ebenso bedeutet wie die soziale Mobilität in Netzwerke und somit Anbindung von anderenorts ansässiger Infrastruktur in Form von Bildung und Teilhabe. Wichtigster Bestandteil der Verbesserung der Lebensqualität vor Ort ist das Empowerment der Bewohner/innen und die entsprechende Vertretung der Interessen und Bedürfnisse in der Öffentlichkeit. Somit ist Zentraler Inhalt des Projektes die Generierung einer quartiersbezogenen und -ansässigen Interessenvertretung. Diese soll geschult und begleitet die Interessen der Bevölkerung des Stadtteils öffentlich vertreten.
Ausgangslage
Im Stadtteil „Goosmanns Tannen“ Lingen (Ems) leben ca. 1000 Menschen, davon ca. 75% mit Migrationshintergrund. Der Stadtteil ist gekennzeichnet durch benachteiligte und benachteiligende Milieustrukturen; eine ungleiche räumliche Verteilung nach ökonomischen, sozialen und kulturellen Bedingungen. Der zentrale Bereich des Stadtgebietes ist gekennzeichnet durch mehrstöckige und dicht zusammenstehende Häuserblöcke (Sozialer Wohnungsbau) mit je 8 Mietparteien. In dieser Wohnraumstruktur lebt ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund und Familien mit niedrigem Einkommen und Abhängigkeit von Sozialen Hilfeleistungen. Die wirtschaftliche und soziale Benachteiligung führt zu Ausgrenzungserfahrungen- und wahrnehmungen, zunehmend zu integrativer und sozialer Desillusion und somit zu einem Rückzug. Insbesondere in den vorzufindenden Wohnblöcken leben überdurchschnittlich viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene in problematischen Lebenssituationen, in denen unter anderem - Arbeitslosengeld II oder andere Sozialleistungen bezogen werden, - nur ein Elternteil erzieht (allein erziehend, getrennt lebend, geschieden), - Gewalt, Alkoholismus und Drogen alltägliche Erfahrung sind. Zwischen den Bewohnergruppen gibt es nur wenig Kommunikation. So ist eine Zunahme kollektiver und individueller Problem- und Notlagen im Zusammenhang mit räumlichen Defiziten, Konflikten und Konkurrenzen um knappe Ressourcen festzustellen, was zunehmend droht in soziale und interkulturelle Konflikte, Gewaltbereitschaft und Rassismus zu münden. Aus einem benachteiligten Quartier kann somit ein benachteiligendes Quartier werden.
GWA/QM-Ansatz
Bei dem Projektansatz geht es um die Einbindung der Bürger in ihr System. Dabei spielen zwei voneinander abhängige Hauptaspekte zentarle Rolle: Planung und Integration. Im Rahmen der Planung ging es um eine Bedarfsanalyse unter Einbindung der Bewohner/innen, um Probleme herauszufiltern und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Der Projektansatz zielt nun darauf ab, in Richtung der ausgewählten Lösungen aktiv zu werden. Im Rahmen der Gemeinwesenintegration soll durch kooperatives Verhalten das Verantwortungsgefühl für das Gemeinwesen gefördert werden. Das bedeutet: - Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen - Unterstützung von Eigeninitiative und Selbsthilfe - Hilfe zur Selbstständigkeit und Abhängigkeitsprävention und soll durch: - Kommunikations- und Interaktionsförderung - Bieten von Erfahrungs- und Präventionsräumen - Bedienen von Beratungs- und Unterstützungsnetzwerken als Beratungs-, Vermittlungs- und Begleitungsstandort - Erziehungsbegleitung zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien, vor allem Kindern folgende Ziele erreichbar machen: - Armutsprävention durch gezielte Förderung der Kompetenzen von Bewohner/innen (Hilfe zur Selbsthilfe, Erwachsenenarbeit im Sinne Empowerment) - Integration durch Beteiligung und Stärkung der psychosozialen Identitätsstatus - Extremismusprävention - Integration durch Unterbindung „ghetto“ähnlicher Strukturen – im Empfinden und Wahrnehmen - Kooperation und Koordination
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erfassung Teilnehmerzahlen
Beschreibung
TN aus den verschiedenen sozialen und kulturellen Zielgruppen nehmen gemeinsam an Maßnahmen und Fortbildungen im Projektrahmen teil. Darüberhinaus wird sich eine "Stadteilvertretung" mit aktiven TN bilden. Qualitative Befragung.
Beschreibung
Das bestehende Partnernetzwerk soll dahingehend ergänzt werden, dass besonders in den Bereichen Bildung, Versorgung, Teilhabe zunehmend nachhaltig und eigenständig gearbeitet werden kann.
Beschreibung
Die Politikklasse der "Integrierten Gesamtschule" wird eine Längstschnittstudie (Jahreszeitraum) durchführen und analysieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrierte Gesamtschule in Trägerschaft des Landkreises Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB)/ Beratungsbüro Emsland / Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Lingen (Ems)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lingener Tafel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Lingen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AWO Kreisjugendwerk Emsland
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsnetzwerk CAPITO

Ansprechpartner
Doris Tjaden-Jöhren
Funktion Projektleitung
Nachbarschaftshilfe in der Heese - ein Netzwerk von und mit Bewohnern für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Im Nachbarschaftstreff CAPITO soll ein Netzwerk entstehen, das entsprechend der Interessen und Bedürfnisse der Bewohner (vorrangige Zielgruppen: Senioren und Familien mit Migrationshintergrund) durch den Einsatz von "Kümmerern" das nachbarschaftliche Zusammenleben fördert, in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Hilfen leistet, Vorurteile abbaut und zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen beiträgt. Verschiedene kulturelle Angebote, Aktivitäten zu besonderen Anlässen (Weihnachten...) und der Cafebetrieb fördern Begegnungen und Kommunikation. Darüber hinaus würde das Image des Stadtteils positiv beeinflusst.
Ausgangslage
Im Projektgebiet lebt eine Mischung aus verschiedenen ethnischen Gruppen und Senioren mit enger Verbundenheit zum Quartier. Der Anteil der Menschen mit ausländischer Herkunft ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen höher. Vorurteile und Ängste (z-B. Sicherheit) werden häufig thematisiert. Ältere Bewohner möchten so lange wie möglich im vertrauten Quartier verbleiben und benötigen in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens zunehmend und flexibel Unterstützung. Bei einem hohen Anteil der Alleinlebenden drohen Rückzug und Vereinsamung. Beide Zielgruppen wünschen sich Angebote für Begegnung und Austausch. Die Interessen und Bedürfnisse der Betroffenen müssen gemeinsam analysiert und Konzepte entwickelt werden. Mit den Aktivitäten der Beteiligten werden Lebensqualität und Image des Heesequartiers verbessert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle, Stadtteil Heese
Beschreibung
Stadtteile Neustadt, Westercelle, Neuenhausen, Klein Hehlen, Boye
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Im geplanten Projekt sollen die Interessen der Bewohner des Quartiers analysiert und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. Dabei geht es um Inhalte, die die Betroffenen als Benachteiligung, fehlende Hilfen und Angebote empfinden. Mit dem Einsatz von "Kümmerern" soll ein Netzwerk entstehen, das auf die wechselnden Bedürfnisse der Bewohner flexibel und möglichst selbsttätig reagiert, die nachbarschaftlichen Beziehungen fördert und die Lebensqualität verbessert. Vorhandene Partner/ Stellen werden einbezogen. Der Nachbarschaftstreff dient als Anlaufstelle mit aktuellen und langfristigen Angeboten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Etablierung der nachbarschaftsfördernden Maßnahmen mit Beteiligung aller Bewohner und der Mitwirkenden des Nachbarschaftstreffs erfolgt ist
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Atelier 22, Frau Reschke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB, Johanniter, Caritas - div. Ansprechpartner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Referenten nach Themen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Celler Bau- und Sparverein, Herr Stünkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement, Frau Rietze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt "Celler Woge", Frau Vette, Div. Bewohner
Typ
Stadtteil
Galerie
skm c224e17052314220 0001
skm c224e17052314220 0002
skm c224e17052314220 0003
eingangsfoto flyer
dscf0630   kopie
jd800029
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsbüro Ahlhorn

Ansprechpartner
Franz-Josef Franke
Funktion Geschäftsführung/Leitung
Ahlhorn - hier ist die Vielfalt zuhause
Projektbeschreibung
Der Ortsteil Ahlhorn in der Gemeinde Großenkneten hat als ehemaliger Militärstandort eine für eine ländliche Region sehr ungewöhnliche Entwicklung genommen. So entstanden in den 1950er und 1960er Jahre eine Vielzahl an Miet- und Geschosswohnungen (Wohnblocks)im Ortszentrum zur Unterbringung von Soldaten und Zivilbeschäftigten. Nach Aufgabe der militärischen Nutzung des Fliegerhorstes wurde der freie Wohnraum von unterschiedlichen (Migranten-) Gruppen genutzt. Hier sind die Spätaussiedler der 1990er Jahre bis hin zu den Geflüchteten der jüngeren Vergangenheit zu nennen. Hieraus resultiert ein sehr hoher Anteil an Bewohner/innen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Durch die Arbeitsmöglichkeiten in der Landwirtschaft und fleischverarbeitenden Industrie auch im angrenzenden Oldenburger Münsterland ist zusätzlich ein hoher Anteil von nur vorübergehend zuziehenden Menschen zum Zwecke der Arbeitsaufnahme vorhanden. Neben dem hohen Ausländeranteil ist Ahlhorn geprägt durch eine sehr hohe Fluktuation, so leben mehr als 20 % der Bewohner/innen noch nicht länger als 2 Jahre im Quartier. Insbesondere dieser Umstand erschwert das Entstehen von tragfähigen Nachbarschaften. Im Rahmen des Projektes sollen deshalb sowohl Begegnungsmöglichkeiten geschaffen als auch die Verwirklichung gemeinsamer gemeinwesenbezogener Interessen durch Menschen unterschiedlicher Kulturen befördert werden. Hierdurch kann eine Imageverbesserung erreicht werden, die die Stärken des interkulturellen Zusammenlebens und der ländlichen Strukturen zusammenbringt.
Ausgangslage
Das Projektgebiet im Ortsteil Ahlhorn der Gemeinde Großenkneten ist insbesondere für eine ländlich gelegene Ortschaft in ganz besonderer Weise von einer Kumulation städtebaulicher, wohnungswirtschaftlicher und sozialer Missstände betroffen. Die Mehrfamilienhausbestände sind größtenteils in einem sehr sanierungsbedürftigen Zustand. Insbesondere in diesen Wohnungen leben überwiegend Ausländer/innen. Im gesamten Gebiet liegt der Ausländeranteil bei 54 %. In einzelnen Straßen erreicht er über 70 %. Es besteht eine hohe Fluktuation. Lediglich 22 % wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort. Demgegenüber sind 39 % (in einzelnen Straßen die Hälfte) der Bewohner/innen kürzer als zwei Jahre am jetzigen Wohnstandort. Diese Umstände verbunden mit einem negativen Image erschweren die Entwicklung einer Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Eine Auswertung der Kriminalitätsstatistik zeigt eine in Relation zur Einwohnerzahl deutlich erhöhte und tendenziell steigende Fallzahl im Projektgebiet. Gepaart mit Enge und Überbelegung vieler Wohnungen, die dazu führen, dass sich soziales Leben gerade von Jugendlichen und jungen Männern zu großen Teilen auf die Straße und in den öffentlichen Raum verlagert, verursacht dies Ängste und Angsträume speziell bei Kindern / Frauen. Die soziale Segregation wird befördert. Die verbliebenen alteingessenen Bürger/innen sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge, fühlen sich von ihrem Heimatort entfremdet und vermissen Treff- und Anlaufpunkte für einen sozialen Austausch. Es gibt nichtsdestotrotz eine hohe Bereitschaft zu Integrationshilfen für die neu zugezogenen Bewohner, hierzu werden jedoch Begegnungsmöglichkeiten benötigt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst einen Großteil der Ahlhorner Ortsmitte mit der Ortsdurchfahrt Wildeshauser Straße(zwischen dem Bahnhof im Westen und dem Kreuzungsbe-reich Visbecker / Schulstraße im Osten) sowie nördlich und südlich daran angrenzende Bereiche. Wie der Kartendarstellung zu entnehmen ist, schließt das Projektgebiet westlich der Bahn das Bahnhofsgebäude, den Parkplatz davor sowie die Grundstücke Cloppenburger Straße 1 und 3 und die Cloppenburger Straße selbst bis zum Kreisverkehr hinter der Bahn ein. Östlich des Kreisverkehrs wird die Cloppenburger zur Wildeshauser Straße. Ab hier sind auch die Grundstücke nördlich und südlich der Straße Teil des Untersuchungsgebietes, zuzüglich einer kleinen Brachfläche hinter dem EDEKA-Markt (Wildeshauser Straße 8). Ab dem Kreuzungsbereich mit „Am Lemsen“ und der Zeppelinstraße weitet sich der Gebietszuschnitt nördlich und südlich der Wildeshauser Straße wie folgt aus: • Nach Norden bildet „Am Lemsen“ die Grenze des Projektgebietes, ohne selbst Bestandteil zu sein. Die Schulgrundstücke des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und der Graf-von-Zeppelin-Schule sind ebenso Teil des Projektgebietes wie die nördlich daran an-schließenden Grundstücke und im Südosten die Grundschule. Östlich der Grundschule bildet die Schulstraße die Gebietsgrenze, die aber selber nicht dazu zählt, bis zur Kreuzung mit der Wildeshauser Straße. Der Kreuzungsbereich inkl. der weiter nach Süden verlaufenden Visbecker Straße ist großzügig eingefasst. • Südlich der Wildeshauser Straße verläuft die Abgrenzung zunächst unter Einbeziehung aller Anliegergrundstücke der Zeppelinstraße bis Höhe Am Kasinowald, wo sie nach Nordosten verschwenkt und entlang „Am Kasinowald“ verläuft, allerdings ohne den Straßenraum einzu-schließen. Vor der Katharinenstraße knickt die Grenze wieder nach Südosten ab, so dass alle Anliegergrundstücke an der Katharinenstraße, der Dorfplatz und das angrenzende Wäldchen Teile des Projektgebietes sind. Hinter dem Sportplatz verläuft die Abgrenzung dann wieder nach Norden zur Wildeshauser Straße und daran entlang bis hinter die Visbecker Straße und schließt den Kreuzungsbereich mit ein (s. o.). Insgesamt umfasst das Projektgebiet eine Fläche von 62,2 ha. Zum Ende des Jahres 2016 lebten innerhalb dieser Gebietsabgrenzung 1.825 Menschen.
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten-Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
54
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Landkreis Oldenburg, Gemeinde Großenkneten; LSN; Projektgebiet und Gesamtstadt geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg; - Zuwanderungsgeschichte: Ausländer plus ausländischer Geburtsort
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet: geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, Zensus; Projektgebiet geschätzt, Sonstige: Landkreis Oldenburg
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.pdf (962.22 KB)
GWA/QM-Ansatz
Aus unserer Sicht ist der Unterscheid zwischen Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement eher geschichtlich bzw. förderrechtlich begründet. Im Rahmen unserer Arbeit stehen die Bewohnerinnen und Bewohner im Zentrum des Handelns. Alle Prozesse sollen möglichst mit ihnen geplant und besprochen werden, sie sollen zu einer aktiven Beteiligung motiviert werden. Zugleich verfolgen wir in unserer Arbeit einen vermittelnden Ansatz, in dem wir die Interessen aller beteiligten Akteure berücksichtigen und erläutern. Wir nehmen hierbei eine mediative Haltung ein, die davon überzeugt ist, dass Lösungen gefunden werden können, die die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt. Die Grundlage dieser Arbeit ist deshalb der Aufbau von Vertrauensverhältnissen zu den Bewohner/innen und allen übrigen Akteueren und die Stärkung der Bewohner/innen, damit ein Dialog auf Augenhöhe möglich wird. Der geschichtlich mit dem Quartiersmanangement verbundene Aspekt der stadtplanerischen Umsetzung, steht während des Projektzeitraumes (noch) nicht im Mittelpunkt. Die Gemeinde Großenkneten beabsichtigt, dass Projektgebiet in das Förderprogramm "Soziale Stadt" aufnehmen zu lassen. Insofern stehen diese Aspekte zu einem späteren Zeitpunkt an.
Qualitätskriterien
Beschreibung
1/3 der Bewohner/innen (610) werden direkt erreicht. Die Bedürfnisse der Bewohner/innen werden aufgegriffen, die Themen werden auf Augenhöhe besprochen, Erreichbarkeit ist regelmäßig sicher gestellt, Bewohner/innen fühlen sich ernst genommen (Feedback)
Beschreibung
Es sind Strukturen / Ressourcen entstanden, an denen Bewohner/innen eigene Ideen einbringen und verwirklichen können. Die Bewohner/innen sehen bis zum Ende der Projektzeit das Quartier positiver als zu Beginn.
Beschreibung
An den Angeboten nehmen Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen teil. Die Angebote richten sich an Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.
Beschreibung
Es gibt einen regelmäßigen Austausch zwischen Projektträger und Gemeinde. Innerhalb der Verwaltung ist die Kommunikation und der Informationsfluss zwischen den einzelnen Ressorts sichergestellt.
Beschreibung
Es gibt einen regelmäßigen und engen Austausch zwischen den Projektmitarbeitenden, den kommunalen Mitarbeitenden (Integrationsbeauftragte, mobile Jugendarbeit) und den Beratungs/Bildungseinrichtungen (LEB, Migrationsberatung, ALSO, Wohnungslosenhilfe)
Beschreibung
Es entstehen neue Angebote für die Anwohner/innen. Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen lernen sich kennen. Konflikte werden mit Unterstützung der Projektmitarbeitenden friedlich gelöst.
Beschreibung
Die Entwicklung des Projektgebiets ist in die gesamtkommunale Entwicklung mit hohem Stellenwert einbezogen. Vertreter/innen der Politik nehmen an den Gemeinwesenkonferenzen teil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrationsprojekt - Leben im Viertel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Oldenburg - Präventionsketten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V. - Familie im Blick
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Gemeinde Großenkneten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mobile Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Großenkneten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Graf-von-Zeppelin-Schule – Oberschule Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ahlhorner Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Peter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Evangeliums-Christengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Galerie
heterogene strukturen
kapitaen strasser str i
kapitaen strasser str ii
dr eckener str
tuerklingel
dorfgemeinschaftshaus
wanderungszahlen
auslaenderanteile
altersstruktur
sgb ii bezieher
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integrativer Gesundheitstreff

Ansprechpartner
Frank Auracher
Funktion Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter
Sport- und Gesundheitsförderung zum Ausbau der Gemeinwesenarbeit im Bereich Integration und Stadtteilentwicklung
Projektbeschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 10.700 Einwohner*innen. Alle sozialen Schichten und Milieus sind vertreten und tragen zu dem unverwechselbaren Charakter der Nordstadt bei. Durch aktivierende Stadtteilsozialarbeit und ein gut vernetztes Gemeinwesen werden viele Themen, wie Kindheit und Jugend im Stadtteil, der Sozialraum Nordstadt und die vielen Kulturen in der Nordstadt, bearbeitet. Ein weiteres dieser Themen ist Gesundheit im Stadtteil. Seit 2013 wurde das Thema Gesundheit in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit auf unterschiedliche Weise bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan für die Implementierung des Handlungsfeldes „Gesundheit“ in der Hildesheimer Nordstadt erarbeitet (2013, u.a. basierend auf Fokusgruppeninterviews und Befragungen) sowie ein Gesundheitswegweiser für die Hildesheimer Nordstadt (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 erarbeitet (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit. Um diese Vorarbeit weiterzuführen und den Bedarfen gerecht zu werden soll ein integrativer Gesundheitstreff im Stadtteil etabliert werden. Ziel ist es, dass Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration von Geflüchteten und Migrant*innen zu nutzen. Es soll eine Koordinationsstelle mit personeller und räumlicher Ausstattung geschaffen werden, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Durch den Zuzug von Menschen mit Fluchterfahrung, soll besonderes Augenmerk auf der Angebotsvielfalt, auf Mehrsprachigkeit und Niedrigschwelligkeit liegen. Im besten Fall sollte der integrative Gesundheitstreff aktivierend und die Bewohner beteiligend entstehen und aus einem offenen Büro bestehen, das Platz für informelle Gespräche in kleinerer Runde bietet und ebenso Informationsfläche vorhält. Wichtig ist ein ausreichend großer, barrierefrei erreichbarer Bewegungsraum, in dem Kurse und Veranstaltungen stattfinden können. Im integrativen Gesundheitstreff sollen Kooperationen und Netzwerke zu Gesundheit und Integration entstehen, bspw. mit Hilfe des Integrationsmanagement und einem Stützpunktverein "Integration durch Sport".
Ausgangslage
In der Hildesheimer Nordstadt ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich leben in der Nordstadt überdurchschnittlich viele Menschen von Transferleistungen sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt „Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert“ initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier sind viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt und angeschoben worden: u.a. Bürgerversammlungen, Zukunftskonferenzen mit Projektgruppen, Aktionstage, die Einrichtung eines Runden Tisches, Maßnahmen des Selbststärkungsprozesses etc. Der bisherige Verlauf und die Erfolge zeigen, dass die Nordstadt eine langfristige „Begleitung“ durch eine gezielte Gemeinwesenarbeit benötigt. Um Negativentwicklungen zu stoppen und die vorhandenen Potenziale für die Entwicklung des Quartiers zu aktivieren, hat die Arbeit mit den Programmen Soziale Stadt und CTC begonnen, es bedarf jedoch aufgrund dieser Neuorientierung einer vielfältigeren und weiterführenden Finanzierung und Ausstattung im Stadtteil, um die Gemeinwesenarbeit zu sichern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt, durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10789
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2016, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduzieren würde. Es müssen weitere Programme eingesetzt werden, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann. Mit der beantragten Förderung soll die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis unter 25 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2014, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Migrationsanteil, Stand 2015, Stadt Hildesheim
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn ein Bewegungsraum und ein Büro zur Verfügung stehen sowie Sport- und Gesundheitskurse, Veranstaltungen und Seminare angeboten und durchgeführt werden und wenn eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur Verfügung stehen
Beschreibung
Erreicht wenn Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Herkunft und Kultur Angebote nutzen und an Veranstaltungen teilnehmen, wenn die Angebote barrierefrei und niedrigschwellig sind
Beschreibung
Erreicht wenn die unter Vernetzung genannten Akteure angesprochen wurden und Kooperationsmöglichkeiten sondiert und Kooperationsverträge geschlossen wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV v.1848 Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e.V. 1979 (ggf. auch Eintracht Hildesheim)
Typ
Stadtteil
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Sozialdienst katholischer Frauen Hildesheim e.V. Schwangerschaftsberatung
Typ
Stadtteil
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Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzt*innen und Therapeut*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Autismusambulanz der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesgruppe für Senioren der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
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Martin-Luther Gemeinde Nordstadt-Drispenstedt
Typ
Stadtteil
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Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
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Ganztagsgrundschule Nord Hildesheim
Typ
Stadtteil
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Johannesschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
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Städtische Kita Hort Nordwind
Typ
Stadtteil
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Integrationsleitstelle der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
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Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger/innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V. - Migrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flux - ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter (u.a. Flüchtlingshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen und Betreuen (Flüchtlingsunterkunft)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi – Mit Migranten für Migranten – Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
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