1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Wilhelm Helmers
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftlich Erleben Teilhaben Zusammenhalten
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts „NETZ Zeven – Nachbarschaftlich Erleben Teilhaben Zusammenhalten“ ist es, in den ausgewählten Stadtvierteln die gesellschaftliche Teilhabe der BewohnerInnen durch das Schaffen von Begegnungsmöglichkeiten, der Vernetzung lokaler Akteure sowie die gezielte persönliche Beratung zu fördern. Es werden zudem Rahmenbedingungen zur Steigerung der Lebenszufriedenheit im Quartier geschaffen.
Hierbei werden zum einen die Bewohner durch verschiedene Beratungsmethoden der sozialen Arbeit gestärkt und empowert/ermächtigt, eigenverantwortlich und selbstständig ihr Leben zu gestalten.
Ebenso werden mit Hilfe des bereits bestehenden Akteursnetzwerks vor Ort, konkrete Maßnahmen der Hilfe zur Selbsthilfe initiiert, um auf dieser Basis den Ausbau stabiler und nachhaltiger Strukturen zu fördern.
Durch den Aufbau einer Sozialberatungsstelle im Jahr 1996 ist das Diakonische Werk ein maßgeblicher und langjähriger Akteur der Sozialen Arbeit vor Ort. Aktuell ist das Diakonische Werk mit einem Beratungsangebot in den Bereichen Sozial-, Schuldner-, Migrations- Schwangeren-, Schwangerschaftskonflikt- (nach § 219 StGB) sowie Paar- und Lebensberatung in Zeven vertreten. Das Diakonische Werk koordiniert bereits die Austauschtreffen aller sozialen Dienste und Einrichtungen in der Stadt Zeven und ist Träger der Zevener Tafel sowie des Sozialkaufhauses „Pütt un Pann“.
Wesentlich für diese Prozesse ist die konstante Einbindung der Bewohner, um die bereits vorhandenen Ressourcen zu nutzen und darüber hinaus den Austausch der heterogenen Bewohnergruppen – auch über die Quartiersgrenzen hinaus – zu unterstützen. Durch die Gemeinwesenarbeit vor Ort werden Strukturen zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders geschaffen.
Auf diese Weise soll gleichermaßen das bürgerschaftliche Engagement vor Ort verstärkt werden: Durch interkulturelle Angebote und das Ermöglichen niedrigschwelliger Begegnungen soll den verschiedenen Gruppen die Fähigkeit verliehen werden, sich selbst und ihre Interessen zu artikulieren und die Gründe ihrer bisherigen Segregation zu beseitigen.
Unterstützt werden soll diese Entwicklung durch den Aufbau und die kontinuierliche Förderung eines Netzwerks aus Stadtteilakteuren und Vertretern der Kommune.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In den vergangenen 15 Jahren fanden Polarisierungen innerhalb der Stadt Zevens statt, die einen deutlichen Abwärtstrend einzelner Stadtviertel mit sich brachten. Durch häufig wechselnde (fast jährlich) Eigentumsverhältnisse in den Quartieren entsteht eine starke Instabilität. Es folgten einseitige Bevölkerungsstrukturen mit einkommensschwachen Haushalten sowie fehlende soziale und kulturelle Infrastruktur vor Ort. Gemeinschaftliche Treffpunkte und Begegnungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Viele Bewohner/innen leben ohne Erwerbseinkommen, beziehen Transferleistungen und befinden sich an bzw. unter der Armutsgrenze. In den Quartieren gibt es einen hohen Anteil zugewanderter Personen (EU-Bürger, Spätaussiedler, Geflüchtete, Bürger ehem. Sowjetunion), die deutliche Isolationsgefühle ausdrücken und sich vermehrt in Subkulturen bewegen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Zeven: Berliner Straße/Breslauer Straße, Eschenweg, Am Rehmenfeld/Herman-Allmers-Weg/Kronshusen
Beschreibung
Straßenzüge Berliner Straße/Breslauer Straße, Eschenweg, Am Rehmenfeld/Herman-Allmers-Weg/Kronshusen
Einwohnerzahl
1400
Quelle / Anmerkungen
Rathaus Zeven WebGIS
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rathaus Zeven
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt: Quelle Rathaus Zeven; Projektgebiet: Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt: Quelle Rathaus Zeven; Projektgebiet: Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
berlinerstrasse_breslauerstrasse.pdf
(3.53 MB)
kronshusen.pdf
(3.48 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch interdisziplinäre soziale Arbeit werden Rahmenbedingungen zur Steigerung der Lebenszufriedenheit im Quartier geschaffen. Strukturen zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders werden aufgebaut. Bewohner werden gestärkt, eigenverantwortlich und selbstständig ihr Leben zu gestalten. Mithilfe von regelmäßigen Treffen und der Zusammenarbeit werden Quartiers- und Kulturgrenzen überwunden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn ein gemeinsam beschriebenes Projekt gemeinschaftlich verwirklicht wurde.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum/Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Arbeitskreises „Soziale Dienste“ Zeven
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On