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Empowerment

2 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Rieste

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Riesterei hat sich als unverzichtbarer Treffpunkt in Rieste etabliert. Er wird nicht nur von Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt, sondern auch von der Politik als wichtiger Beitrag zum Gemeinwohl anerkannt – oft getragen durch ehrenamtliches Engagement. Unter der Koordination von zwei Teilzeitkräften bietet der Dorftreff ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Auch wenn einsame SeniorInnen, Kinder und Familien Hauptzielgruppe sind, finden hier alle Riesterinnen und Riester Angebote nach ihren Bedürfnissen. Das gemeinsame Kochen ist ein tolles Format, das die Mitarbeiterinnen gern ausbauen möchten. Mit Vorträgen zur Vorsorge (Erste Hilfe, Letzte Hilfe, Patientenvollmacht...) und vielen weiteren sozialen Themen übernimmt der Dorftreff eine informative Aufgabe. Beim "Riester Abendbrot" stellen sich immer wieder Vereine vor, es gibt gut laufende Kooperationen mit Vereinen vor Ort. Ein besonderes Highlight ist das "Lädchen", in dem die Gemeinde und örtliche Vereine "Merchandise"-Artikel anbieten. Zudem können Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker Regale mieten, um ihre Werke zu verkaufen. Derzeit wird über eine Professionalisierung dieser Struktur als "Einnahmequelle" nachgedacht. Ein weiteres Erfolgsformat zur Generierung von Einnahmen ist der jährlich im Frühjahr stattfindende Ostermarkt, der in Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und Kunsthandwerkern organisiert wird. Durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen konnten bereits Einnahmen erzielt werden. Dennoch bleibt der Dorftreff eine freiwillige Leistung der Gemeinde Rieste – finanziell unterstützt durch den Wettbewerb "Gute Nachbarschaft" und kommunale Mittel, da er sich nicht selbst trägt. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Rieste um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027 sind es 15.000 Euro. Die Riesterei ist somit weit mehr als ein Treffpunkt: Sie ist ein lebendiger Ort des Miteinanders, der das soziale Leben in Rieste stärkt.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Dorftreff in Rieste soll erhalten bleiben: für die Bürgerinnen und Bürger, für die Vereine und Verbände, für die Politik, aber auch für die Mitarbeiterinnen. Diese haben in den letzten Jahren in sehr guter Arbeit Netzwerke und Strukturen aufgebaut, von denen viele im Ort profitieren: neben den Bürgerinnen und Bürgern auch Vereine und Verbände, Rat und Verwaltung. Die tollen Angebote und Kooperationen - von gemeinsamem Kochen und Radtouren mit dem Heimatverein über den Kids-Art-Club, Fotografieren und dem "Riester Abendbrot" bis hin zu dem "Lädchen" und der Organisation des mobilen Einkaufswagens - haben in der Gemeinde ihren Platz gefunden und ohne die Riesterei würde etwas fehlen. Der Rat steht hinter dem Projekt, trotzdem muss die Finanzierung gesichert sein. Das Spendenaufkommen in der RIESTEREI ist relativ gut, so dass hierüber schon ein Teil der Ausgaben finanziert werden kann. Die komplette Finanzierung ist ab spätestens 2028 gesichert, da dann die sog. Akzeptanzabgabe für Windenergie finanzielle Mittel in die Gemeindekasse bringt, mit denen freiwillige Aufgaben finanziert werden können. Die Zeit bis dahin muss allerdings überbrückt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Rieste
Beschreibung
Die Gemeinde Rieste liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Osnabrück und berührt hier das Oldenburger Land. Sie bildet mit sechs weiteren Gemeinden die Samtgemeinde Bersenbrück. Rieste liegt 40 m über NN und hat eine Gesamtgröße von 30,8 qkm.
Einwohnerzahl
3719
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich weiter durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Rieste, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Rieste, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Rieste, bspw. Heimatverein, biologischen Station Haseniederung e.V., aber auch weitere Vereine/Verbände
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Rieste, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Handzettel, Plakate
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Kettenkamp, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Rieste über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

3 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Gehrde

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Seit 2018 ist der Dorftreff GEHRDA fester Bestandteil des Dorflebens und ein Ort der Begegnung für alle Generationen. Hier wird Gemeinschaft gelebt: Das tägliche Frühstück und der regelmäßige Mittagstisch laden zum Verweilen ein, während Spielenachmittage und das Dorfkino für geselliges Beisammensein sorgen. Der Treff ist auch ein kreativer Ideengeber – so entstand aus ihm das „Klima-Café“, und immer wieder entwickeln sich neue Projekte. Als Schnittstelle zur Gemeinde trägt der Dorftreff zur Integration von Neuzugezogenen bei, unterstützt durch Bürgermeisterin und Rat, die aktiv an Veranstaltungen teilnehmen. Ein Beispiel ist die Gesprächsreihe „Auf ein Glas mit Elke“, in der die Bürgermeisterin Rede und Antwort steht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kultur, die Menschen zusammenbringt: Wohnzimmerkonzerte, Ausstellungen und Kinovorführungen, die der Dortreff in dessen Räumlichkeiten organisiert, bereichern das Dorfleben, ergänzt durch Ausflüge zu Kulturveranstaltungen in nahegelegenen Städten. Auch dem Thema Einsamkeit begegnet der Dorftreff aktiv – mit Angeboten an Feiertagen wie Heiligabend, die stets gut angenommen werden. Gemeinsam suchen Gemeinde Gehrde und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. 2026 ist die Gemeinde bereits in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Gehrde um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027/2028 liegt die Summe bei 15.000 Euro. Mit seiner zentralen Lage gegenüber der Schule und Gemeindeverwaltung ist der Dorftreff GEHRDA ein lebendiger Treffpunkt für alle und stärkt das Miteinander in Gehrde.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Gehrde ist ohne den Dorftreff GEHRDA nicht mehr vorstellbar. Es gibt in Gehrde wenig bis gar keine Infrastruktur - keinen Lebensmittelmarkt, keine Apotheke, keinen Arzt. Eine Gaststätte ist noch geöffnet, sonst gibt es kaum Orte der Begegnung. Vereine und Verbände prägen das soziale Leben - und seit 2018 eben auch der Dorftreff. Auch, wenn die Akzeptanz gut ist - alle Menschen in Gehrde erreicht der Dorftreff (noch) nicht. Es gibt eine große Gruppe Aussiedler, die offen jeden in ihre Kirchengemeinde einlädt, selbst aber stark in der "eigenen Bubble" bleibt. Auch für diese Menschen ist der Dorftreff jedoch offen mit seinen vielfältigen Angeboten. Durch ein gutes Spendenaufkommen und große ehrenamtliche Unterstützung kann sich der Dorftreff zwar noch nicht vollständig allein tragen, ist diesbezüglich aber auf einem guten Wege. Da die aktuelle Förderung aber am 30.06.2025 ausläuft, wäre auch Gehrde vorerst noch auf eine finanzielle Förderung angewiesen. Der Einsatz der Akzeptanzabgabe ist ab 2026 eingeplant und wird bis Ende 2028 die Kosten zu 100 % finanzieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Gehrde
Beschreibung
Gehrde liegt im Osten des ehemaligen Landkreises Bersenbrück, der heute den Norden des Landkreises Osnabrück bildet. Die Hase streift das Gemeindegebiet im Nordwesten. Der Ort befindet sich 6 km vom Ortskern der Stadt Bersenbrück entfern. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2657
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025 Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff ist etabliert durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Gehrde, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Gehrde, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Gehrde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Physiotherapeut vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Gehrde, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Gehrde, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Theater, Museen und Kunsthallen in der Umgebung (bis 100 km)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Grundschule in der Gemeinde Gehrde
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 wird die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Gehrde über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
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4 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Eggermühlen

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Eggermühlen öffnete im September 2019 und hat sich mittlerweile mit seinen Angeboten als feste Größe im Ort etabliert. Gerade für ältere Menschen ist der Dorftreff ein wichtiger Anlaufpunkt, vor allem als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Dorftreff gerade für diese Dialoggruppe einen Mehrwert für die Gemeinde. Daneben nutzen auch (werdende) Mütter Angebote wie die Spielgruppen für Babys und Kleinkinder oder von Hebammen. Ergänzt wird das Programm durch Spieleabende, Doppelkopfrunden, Bastelnachmittage für Kinder oder interkulturelle Kochabende. Neu sind auch Workshops im kreativen Bereich, z. B. Watercolor für Anfänger. Mit Planwagenfahrten wird das kulturelle Angebot in der Umgebung genutzt, beispielsweise der "Dichter- und Denkerweg" im Ort erkundet. Gemeinsam suchen Gemeinde Eggermühlen und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, jährlich 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Eggermühlen um diese Summe reduzieren würde. In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Eggermühlen sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden, die gerade den Seniorinnen und Senioren eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung bieten. StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“) ist schon thematisiert worden, soll aber auch dort sichtbarer werden. Als Ort der Begegnung und des Austauschs ist es wichtig, den Dorftreff Eggermühlen zu erhalten und weiterzuentwickeln und dadurch für die Zukunft zu sichern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Nach Anlaufschwierigkeiten hat sich der Dorftreff Eggermühlen mittlerweile mit seinen Angebote etabliert und wird von den ansässigen Vereinen nicht mehr als "große Konkurrenz" zur Vereinsarbeit gesehen. Dazu beigetragen haben auch die Überlegungen zu den Angeboten, die auf keinen Fall bestehende Angebote der Verein "ersetzen" sollten. Mit dem Mittagstisch, Klönfrühstück und Klönkaffee sind Formate etabliert worden, die mehrmals in der Woche Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung schaffen. Viele Angebote finden im Pfarrheim der Kirchengemeinde statt, aktuell wird dieses kernsaniert und umgebaut. Das hat zur Folge, dass einige Angebote - Sitzgymnastik, Krabbelgruppe - in das Sportlerheim des Sportvereins umziehen mussten, Begegnungs- und Bastelangebote finden im Dorfgemeinschaftsraum statt. Die Herausforderung ist nach wie vor, dass es in Eggermühlen nicht "den Dorftreff" gibt. Durch die Sanierungsarbeiten ist es möglich, dass sich der Gemeinschaftsraum als Anlaufstelle etabliert. Es ist geplant, nach Fertigstellung der Räumlichkeiten wieder auch das Pfarrheim zu nutzen. Der Dorftreff ist leider noch nicht in allen Bevölkerungsgruppen im Ort angekommen. Unter anderem grenzt sich die Gruppe der sog. "Russlanddeutschen" von vielen örtlichen Angeboten aus. Wunsch wäre es, auch diese Gruppe in den Dorftreff zu bekommen. Mit einem "Kasachischen Kochabend" ist ein erster Schritt in diese Richtung getan. Ehrenamtliche Unterstützung für den Dorftreff ist vorhanden. Durch Maßnahmen wie den Kochabend oder direkte Besuche erhoffen sich die Mitarbeiterinnen auch aus diesen Reihen freiwillige Unterstützung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Eggermühlen
Beschreibung
Eggermühlen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Bersenbrück, im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort liegt innerhalb der Ankumer Höhe und im Nordwesten vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Höchster Punkt des Gemeindegebiets ist mit 69 Metern der Osterboll in Sussum. Die Nchbargemeinden sind im Osten Ankum, Kettenkamp, im Süden Merzen, Fürstenau, im Westen Bippen, Berge sowie im Norden Menslage.
Einwohnerzahl
1867
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinde Bersenbrück, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Eggermühlen, insbesondere die kfd als Mitanbieter von Kochangeboten oder auch kleinere Vereine, wie die Werbegemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst, Haus- und Zahnarzt vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Eggermühlen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, ortseigenes Infosblatt, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Eggermühlen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern-Kind-Gruppen, Hebammen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Eggermühlen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Stadt Bersenbrück

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Gemeinschaft und digitale Teilhabe – gemeinsam stark gegen Einsamkeit!
Projektbeschreibung
5 Jahre Bürgertreff Bersenbrück – Eine unverzichtbare Anlaufstelle für die Gemeinschaft. Seit seiner Gründung im September 2019 hat sich der Bürgertreff Bersenbrück als feste Größe in der Stadt etabliert. Er ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Anlaufpunkt – sei es für Gesundheits- und Beratungsangebote oder als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank der engagierten Zusammenarbeit mit der Katholischen Familienbildungsstätte, dem Migrationszentrum und weiteren Netzwerkpartnern sowie dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Bürgertreff einen enormen Mehrwert für die Einwohnenden der Stadt. Schwerpunktmäßig werden im Bürgertreff die Themen Natur und Umwelt (bspw. bewegte Spaziergänge, Kooperation mit dem örtlichen Netzwerk Nachhaltigkeit, künftig auch Waldbaden), Gesellschaft und "soziale Themen" behandelt, von denen die Besuchenden profitieren. Um diese wertvollen Strukturen langfristig zu sichern, suchen Samtgemeinde und Stadt Bersenbrück nach nachhaltigen Finanzierungsmodellen. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters auch für den Bürgertreff genutzt werden soll. Schon ab 2026/2027 ist die Kommune in der Lage, 10.000 Euro jährlich in das Projekt einzubringen. In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Bersenbrück sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden. Besonders für die zahlreichen Migrantinnen und Migranten bietet der Bürgertreff eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung. Ein bereits etabliertes Angebot ist StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“). Das Projekt unterstützt insbesondere Frauen und stellt in direkter Nähe zum örtlichen Frauenhaus eine wichtige Anlaufstelle dar. Der Bürgertreff Bersenbrück ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Unterstützung – ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadtgemeinschaft, dessen Erhalt und Weiterentwicklung auch in Zukunft gesichert werden muss.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Bürgertreff hat sich fest in Bersenbrück etabliert. Nach dem Start im „Stadtteil am Brink“ und einem Umzug ins DLRG-Heim ist er seit Ende 2021 zentral in der Bramscher Straße untergebracht. Die barrierefreie, umgestaltete Wohnung im ersten Stock dient als lebendiges Quartier für Begegnung und Unterstützung. Im Beginn durch Corona ausgebremst, gibt es inzwischen kaum einen Tag ohne Aktivitäten. Krabbelgruppen, Bastelangebote für Kinder, der „Multi-Kulti-Mittagstisch“, Seniorenangebote, Selbsthilfegruppen und Sportkurse sind fester Bestandteil des Programms. Migrationssprechstunden und Sprachkurse helfen Zugewanderten, während Vereine wie der Schachclub, die Briefmarkenfreunde oder der Männergesangverein die Räumlichkeiten für Treffen nutzen. Das breite ehrenamtliche Engagement zeigt: Der Bürgertreff ist zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für die Gemeinschaft geworden. Allerdings steht die Zukunft des Bürgertreffs vor einer großen Herausforderung. Die aktuelle Förderung endet am 30.06.2025, während die Einnahmen aus der Akzeptanzabgabe für Windkraft erst in vollem Umfang ab Ende 2028 zur Verfügung stehen. Obwohl Besucherinnen und Besucher die Angebote durch Spenden unterstützen, sind viele finanziell eingeschränkt, und nachhaltige Einnahmen lassen sich kaum generieren. Um diese wertvolle Struktur langfristig zu sichern, ist eine weitere Förderung bis zur Finanzierung durch die Akzeptanzabgabe in 2028 unerlässlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bersenbrück Innenstadt
Beschreibung
Bersenbrück liegt zwischen der Ankumer Höhe und den Dammer Bergen an der Hase. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.
Einwohnerzahl
8905
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bersenbrück, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Stadtrat Bersenbrück, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Stadt Bersenbrück, Schachgemeinschaft Ankum-Bersenbrück, Landfrauen, Heimatverein...
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Stadt Bersenbrück, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Digitaler Infopunkt auf dem Marktplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff", Singbegeisterte Chorleiterin...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nachhaltigkeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Familienbildungsstätte, Mitgrationszentrum des Landkreises Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
örtliche Schulen und KiTas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Medienforum Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die GWA in der Stadt Bersenbrück zu 100 % über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Bereits ab 2026 verringert die Stadt die Gesamtfördersumme aus Eigenmittel um 10.000 €. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die SG als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir im Quartier! Menschen helfen Menschen

Ansprechpartner
Abdel-Karim Iraki
Wir im Quartier! Menschen helfen Menschen
Projektbeschreibung
Das Projekt des Vereins „Menschen helfen Menschen e. V. (MhM)“ hat das Ziel, die soziale Integration & Lebensqualität der Bewohner:innen im Quartier „Innenstadt“ zu fördern. Seit seiner Gründung durch Geflüchtete und Migrant*innen hat sich der Verein von einer Initiative zur Unterstützung von Geflüchteten zu einem sozialen Akteur entwickelt, der jetzt eine Vielzahl an Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen bereitstellt. Der Vorsitzende Karim Iraki nutzt seine umfassende Vernetzung, um auf aktuelle Bedarfe der Quartiersbewohner:innen einzugehen und Lösungen zu entwickeln. Das Projekt geht gezielt auf soziale Probleme wie Diskriminierung, Isolation und Ungleichheit ein. Durch die Schaffung eines zentralen Treffpunkts in der Innenstadt bietet MhM einen Raum, in dem Menschen aus verschiedenen Hintergründen zusammenkommen können. Hier erhalten bis zu 45 junge Menschen Unterstützung bei Hausaufgaben, nehmen an Kreativworkshops und Kochangeboten teil. Dieses Projekt hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, und viele Ehrenamtliche sind in die Arbeit eingebunden. Ziel ist es, diesen Treffpunkt zu einem lebendigen Stadtteiltreff auszubauen, der für alle Bewohner:innen offen ist. Dazu werden künftig auch Senior:innen, Migrant:innen und andere Zielgruppen mit Angeboten wie Beratung, Freizeitaktivitäten und sozialen Treffpunkten angesprochen. Um die Bewohner:innen aktiv in die Gestaltung ihres Stadtteils einzubeziehen, plant MhM, regelmäßige Besuche in Nachbarschaften zu organisieren, Infostände auf dem Wochenmarkt anzubieten und bei Stadtfesten präsent zu sein. Einladungen zu gemeinsamen Kaffeetreffen und Veranstaltungen sollen helfen, die Bedürfnisse und Ideen der Menschen im Quartier zu sammeln & umzusetzen.Der Ausbau der Netzwerkarbeit spielt eine zentrale Rolle bei diesem Vorhaben. Durch den Austausch & die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie dem Seniorenbeirat, dem CJD, der KoMuT-Stelle und anderen Integrationsorganisationen wird das Projekt weiter gestärkt. So wird ein breites Unterstützungsnetzwerk aufgebaut, das den Zugang zu Angeboten und Ressourcen für alle Quartiersbewohner:innen erleichtert. Der Landkreis N./W. unterstützt MhM mit Fortbildungsangeboten und der Beantragung von Fördermitteln, um die Gemeinwesenarbeit weiter auszubauen und langfristig zu sichern. Der Verein möchte auch in Zukunft seine Angebote erweitern und an die sich verändernden Bedürfnisse der Gemeinschaft anpassen, um eine inklusive und solidarische Gesellschaft zu fördern.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Innenstadt vereint historische und moderne Gebäude, jedoch fehlen barrierefreie Zugänge und ansprechende öffentliche Räume für eine bessere Vernetzung der Bewohner:innen. In der Innenstadt leben 5156 Menschen, darunter 1628 über 60-Jährige und 1814 mit Migrationshintergrund. Beide Gruppen haben eingeschränkten Zugang zu sozialen Angeboten, was zu Entfremdung führt. Rückmeldungen aus der Nachhilfe zeigen, dass viele Migrant:innen, insbesondere Kinder und Jugendliche, Diskriminierung in der Schule erfahren, was die Integration erschwert. Schüler:innen und Lehrkräfte berichten von sozial benachteiligten Schüler:innen mit Sprachbarrieren, die ihre Bildungschancen einschränken. Kulturelle Konflikte und Ängste sind zentrale Themen. Bewohner:innen äußern bei Netzwerktreffen Unsicherheiten im Umgang mit anderen Kulturen, was zu Missverständnissen führt. Diese Ängste betreffen sowohl die Mehrheitsgesellschaft als auch Migrant:innen, die sich oft fremd fühlen. Fehlende interkulturelle Kommunikation verstärkt die Isolation. Viele Senior:innen, insbesondere ohne soziale Netzwerke, sind isoliert. Der Seniorenbeirat berichtet von einem Mangel an sozialen Treffpunkten. Eine Seniorin schilderte ihre Isolation, da sie keine Kontakte im Quartier aufbauen kann, was ihre psychische Gesundheit beeinträchtigt. Auch an Rückzugsorten und Empowermentmöglichkeiten für Mädchen und Frauen, besonders mit Migrationshintergrund, mangelt es. Lokale Akteure betonen den Bedarf an Angeboten zur gesellschaftlichen Teilhabe. Das Projekt zielt darauf ab, Defizite zu beheben, indem es den Bewohner:innen eine aktive Rolle in der Quartiersgestaltung gibt und Begegnungen fördert, um Ängste abzubauen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Innenstadt
Beschreibung
Das Nienburger Stadtgebiet gliedert sich neben der sogenannten „Kernstadt“ in vier Ortsteile: Holtorf, Erichshagen-Wölpe, Schäferhof-Kattriede und Langendamm. Die Kernstadt wiederum ist in sogenannte Quartiere unterteilt; die Innenstadt, die Lehmwandlung, der Bürgerpark, die Alpheide sowie das Lein- und das Nordertor. Das Fördergebiet umfasst die Innenstadt, die als zentraler Teil des Stadtgebiets gilt. Mit 5.156 Einwohner:innen ist die Innenstadt das bevölkerungsreichste Quatier.
Einwohnerzahl
5156
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 5.879 ausländische Einwohner*innen . Dies macht 17,8 % der Gesamtbevölkerung aus. Im Projektgebiet leben 20,4% ausländische Einwohner*innen. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg sind 4.470 Hilfebedürftigen (nach SGB II), was 13,6 % der Gesamtbevölkerung Nienburgs entspricht. Im Projektgebiet sind 768 (14,9 %) Hilfebedürftigen (nach SGB II). Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 13.017 Menschen mit Migrationshintergrund. Dies macht 39,5 % der Gesamtbevölkerung aus. Im Projektgebiet leben 1.814 (35,2%)Menschen mit Migrationshintergrund. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 5165 (15,7%) Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren davon leben 643 (12,5%) im Projektgebiet. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Stadt Nienburg leben 9441 (28,7%) über 60-jährige Personen. Davon leben 1628 (31,6%) im Projektgebiet. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Kinder (unter 15 Jahren) in Bedarfsgemeinschaften in der Stadt Nienburg beträgt 37,9%. Im Projektgebiet beträgt dieser 46,2%. Quelle: Stadt Nienburg/Weser (2023): 1. Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser (2021 – 2023). Nienburg/Weser
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
In der Innenstadt gibt es keine Anlaufstelle für Bewohner:innen, die eine „Kümmererfunktion“ innehat. Dies wird MhM mit den künftigen Angeboten ändern. Die Interessen der Bewohner:innen stehen immer im Fokus der Angebote. Grundlage sind demokratische Prozesse unter Einbindung der Zielgruppen. Durch die aktuellen Erfahrungen im Kinder- und Jugendprojekt BUS hat der Verein schon erste Erfahrungen sammeln können. Der Bedarf ist immens. Der Ansatz des Vereins, die Interessen der Bewohner:innengruppen durch Empowerment durch a.) Sichtbarmachung und b.) Entwicklung von Beteiligungsformaten dient der Identifikation mit und Verbesserung des Quartiers. Durch die „offene“ Türangebote, durch die Bereitstellung einer Ansprechperson in den Vereinsräumen, wird ein Vertrauen aufgebaut. Erst dann werden Problemlagen kommuniziert und entsprechend entgegengewirkt werden. Es braucht ein „Zugpferd“, das es Bewohner:innen erleichtert, ihr Sorgen zu übermitteln. Mit unterschiedlichsten oben erwähnten Netzwerk und Kooperationspartner:innen können Alters- und Herkunftsübergreifende Angebote entwickelt werden. Im Quartier liegen Potentiale/Ressourcen die aktiviert werden, die aktuell unbekannt und ungenutzt sind. Der Verein wird Treffpunkt für alle Altersgruppen, mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe. Das Potential der Menschen wird herauskristallisiert. Das Quartier Innenstadt wird nicht mehr als "leeres" Quartier", sondern durch Aktivierung ein toller lebendiger Stadtteil der Stadt N./W. sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Problemlagen der Bewohner:Innen werden mit Bewohner:innen in der Anlaufstelle ernst genommen und bearbeitet. Bewohner:innen werden in allen daraus resultierenden Angeboten eingebunden und werden Akteure für die eigenen Belange.
Beschreibung
Weitere Netzwerkpartner:innen werden aufgebaut. Kooperationsvereinbarungen werden miteinander geschlossen, konkrete Handlungsfelder in den Kooperationsvereinbarungen werden festeglegt. Die Angebotspalette des Vereins wird hierdurch erweitert.
Beschreibung
Die Vereinsräume stehen den Bewohner:Innen für eigene Angebote zur Verfügung. Jede (realistische) Idee von Bewohner:innen für das Angebotsspektrum wird ermöglicht. So kann z. B. eine Gesprächsrunde für Senior:innen entstehen, ebenso ein Kreativangebot.
Beschreibung
Bewohner:innen werden aktiviert, die Angebotspalette des Vereins mit den eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen zu erweitern.
Beschreibung
Der Verein ist aktiv bei Festen in der Stadt Nienburg. Durch den Verkauf von Falafel werden materielle Ressourcen aufgebaut, die in die Angebote des Vereins fliessen. So können die Aktivitäten mit eigenen Ressourcen ermöglicht werden.
Beschreibung
Der Sozialplan der Stadt Nienburg nimmt die Vereinsaktivitäten in seinen Sozialbericht auf. Alle Angebote werden regelmäßig evaluiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Nienburg/Weser, Carmen Prummer, Leitung Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Seniorenpflegestützpunkt Landkreis Nienburg/Weser
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nienburger Kulturwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Sabine Pflaum, Jugendmigrationsdiesnt, Sven Kühtz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Mädchenberatung, AWO Migrationsberatungsstelle, Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt, Frauenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Stadt Nienburg, Jugendhilfeausschuss, Landkreis Nienburg/Weser, Kreistag, Ausschuss für INtegration, Sport und KUltur (AfISK)
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TKW (TurnKlubWeser) Karl Theuerkaufer ASC Nienburg Marzin Bienda, Verein Herzmensch Uwe Schneider;
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OBS Nienburg, BBS, OBS Marklohe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke, Kreiszeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Das SPROTTE
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir im Nordertor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Jugend, FBLeitung Carmen Baldow, Stadt Nienburg/Weser, FBLeitung Christine Kreide, Integrationsarbeit Ebru Öztürk, Sozialpalnung, Sebastian Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SOVD, EUTB
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
​Der Verein finanziert seine Angebote durch Einnahmen aus dem Verkauf von Falafel bei Festen und nutzt diese Mittel zur Sicherung der Angebote. Durch die Unterstützung des Landkreises werden aktiv Förderprogramme genutzt, um zusätzliche Mittel zu akquirieren. Nach Projektabschluss sollen die Vereinsangebote durch den Integrationsfonds der Stadt als Regelangebote etabliert werden. Angestrebt ist die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen, um Ressourcen und finanzielle Unterstützung zu gewinnen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Der dritte Ort Hainholz

Ansprechpartner
Saeed Maissara
Das dritte Ort Hainholz: für eine Vielfältige und inklusive Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
Das dritte Ort Hainholz ist ein innovatives Gemeinwesenprojekt, das den Stadtteil Hainholz in Hannover nachhaltig stärkt. Es wird ein offener, interkultureller Begegnungsraum außerhalb von Wohn- und Arbeitsumfeld, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert und neue Möglichkeiten für Engagement und Teilhabe schafft. Besonders in einem Stadtteil mit sozialen Herausforderungen und einer heterogenen Bevölkerung. Kernziele sind: Stärkung der Gemeinwesenarbeit – Die Bewohner:innen werden aktiv in lokale Entscheidungsprozesse eingebunden und zur Mitgestaltung angeregt, Förderung des sozialen Zusammenhalts – Durch interkulturelle Begegnungen werden Netzwerke aufgebaut und das Miteinander gefestigt, Bürgerschaftliches Engagement stärken – Die Nachbarschaft wird ermutigt, eigene Projekte wie das „Hainholz Love and Peace Festival“ zu initiieren und Nachhaltige Entwicklung sichern – Durch langfristige Strategien soll das Café über die Förderphase hinaus bestehen und gemeinschaftlich verwaltet werden. Phasen der Umsetzung: (2025–26): Ankommen, erste Veranstaltungen und Netzwerkbildung, (2026–27): Intensivierung der Gemeinschaftsarbeit durch Workshops und Kulturangebote und (2027–28): Evaluation und Übergang in eine selbstverwaltete, wirtschaftlich tragfähige Struktur. Maßnahmen: Gestaltung und Eröffnung des Kaschta Cafés als Ort für interkulturellen Austausch, Aufbau von Partnerschaften mit lokalen Akteuren wie dem Kulturtreff Hainholz, Öffentlichkeitsarbeit, Social-Media-Kampagnen und Werbematerialien zur Bekanntmachung, Durchführung von Workshops und Veranstaltungen, um lokale Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und Einrichtung eines Nachbarschafts-Büros als Beratungs- und Koordinierungsstelle für Initiativen. Langfristige Wirkung: Das Projekt schafft eine nachhaltige soziale Infrastruktur, die den Stadtteil Hainholz durch vielfältige Gemeinwesenarbeit bereichert. Die Projektleitung besteht aus vier Personen, darunter Herr. Saeed Maissara (BSc in medizinischen Laborwissenschaften), Frau Lina Marie Jäger (MA in „SozialeArbeit im internationalen Kontext“) und Frau Rahama Eldouma (BA in InternationaleBeziehungen). Allee bringen ihre Expertise und Erfahrungen ein, um das dritte Ort Hainholz gemeinsam mit den Umbaja-Mitgliedern zu führen.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Hainholz ist ein Stadtteil, der mit sozialen und baulichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Die Bevölkerung ist sehr divers, jedoch fehlt es an geeigneten Treffpunkten, die den Austausch zwischen den verschiedenen sozialen und kulturellen Gruppen fördern. Besonders für Migrantengemeinschaften gestaltet sich der Integrationsprozess schwierig, da es an offenen Räumen und Netzwerken mangelt, die den Dialog und die aktive Teilnahme an der Gesellschaft unterstützen. Viele Bewohner fühlen sich isoliert, was das soziale Miteinander belastet und den Zusammenhalt erschwert. Baulich gibt es in Hainholz ungenutzte oder wenig ansprechende öffentliche Flächen, die nicht als Orte der Begegnung dienen. Der Stadtteil wirkt funktional, jedoch wenig einladend, was den sozialen Austausch behindert. Baulich gibt es in Hainholz ungenutzte oder wenig ansprechende öffentliche Flächen, die nicht als Orte der Begegnung dienen. Der Stadtteil wirkt funktional, jedoch wenig einladend, was den sozialen Austausch behindert. Besonders Migranten und sozial benachteiligte Gruppen haben wenig Möglichkeiten, sich zu vernetzen und aktiv in die Gestaltung ihrer Nachbarschaft einzubringen. Das dritte Ort Hainholz soll diese Lücken schließen, indem es als inklusiver „Ort“ fungiert. Hier können Menschen unterschiedlichster Herkunft und sozialer Lage zusammenkommen, sich austauschen und an der Verbesserung ihres Umfeldes mitwirken. Das Café fördert die Integration von Migranten und stärkt den sozialen Zusammenhalt, indem es die aktive Teilnahme aller Bewohner an der Gemeinschaft ermöglicht.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Hainholz
Beschreibung
Hainholz ist ein Stadtteil im Nordwesten von Hannover, der sich durch eine Mischung aus Wohngebieten, Grünflächen und sozialer Infrastruktur auszeichnet. Die genaue räumliche Abgrenzung von Hainholz wird durch verschiedene geografische Merkmale und benachbarte Stadtteile definiert: Im Westen wird Hainholz durch den Stadtteil Linden-Limmer begrenzt, der ebenfalls ein urbanes Wohngebiet ist. Diese Grenze verläuft entlang der Bahnstrecken, die sowohl die Stadtteile voneinander trennen als auch eine Verkehrsanbindung bieten. Im Süden grenzt Hainholz an den Stadtteil Vinnhorst und auch an den „Nordstadtpark“, eine größere Grünfläche, die teilweise als Erholungsgebiet genutzt wird. Im Osten bildet die Grenze zum Stadtteil Nordstadt eine natürliche Trennung, die durch große Straßen wie die Lister Meile und die Nordstadtstraße definiert wird. Im Westen wird Hainholz durch den Stadtteil Linden-Limmer begrenzt, der ebenfalls ein urbanes Wohngebiet ist. Diese Grenze verläuft entlang der Bahnstrecken, die sowohl die Stadtteile voneinander trennen als auch eine Verkehrsanbindung bieten. Im Süden grenzt Hainholz an den Stadtteil Vinnhorst und auch an den „Nordstadtpark“, eine größere Grünfläche, die teilweise als Erholungsgebiet genutzt wird. Im Osten bildet die Grenze zum Stadtteil Nordstadt eine natürliche Trennung, die durch große Straßen wie die Lister Meile und die Nordstadtstraße definiert wird. Im Norden erstreckt sich der Stadtteil bis zum Stadtteil Ledeburg, und auch hier gibt es eine Vielzahl von Straßen und grünen Bereichen, die die Grenze bilden. Innerhalb Hainholz finden sich verschiedene Wohnviertel, Gewerbegebiete sowie soziale Einrichtungen. Das Gebiet weist eine gemischte Nutzung von Wohngebäuden und kleineren Betrieben auf und hat einen hohen Anteil an Mehrfamilienhäusern. Die Lage ist besonders gut durch den öffentlichen Nahverkehr und die Nähe zum Stadtzentrum von Hannover angebunden. Das Projekt „Kaschta Café Hainholz“ würde daher ideal in diesem sozialen, gemischten städtischen Umfeld wirken, da es eine zentrale Rolle in der Förderung von Gemeinschaft, Vernetzung und sozialen Angeboten spielen kann.
Einwohnerzahl
7796
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
1- Die Bedeutung der Vielfalt in der Gemeinwesenarbeit Die treibende Kraft hinter diesem Projekt ist eine selbstorganisierte Gruppe von Migrant:innen, die ihm seinen einzigartigen Wert im Kontext sozialer Gerechtigkeit verleiht. Durch gezielte Finanzierungsmöglichkeiten und ihre enge Verbundenheit mit der Gemeinschaft gelingt es ihnen, jene oft übersehene und unsichtbare Basis der Gesellschaft – insbesondere in Hainholz – zu erreichen und aktiv einzubinden. 2- Fehlende soziale Infrastruktur und Treffpunkte Hainholz leidet unter einem Mangel an Begegnungsorten, insbesondere für interkulturellen Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten. Das Projekt schließt diese Lücke durch das „Kaschta Café“, das als inklusiver Treffpunkt für Bewohner*innen aller Hintergründe dient. 3- Hoher Anteil sozial benachteiligter Gruppen Der Stadtteil Hainholz weist überdurchschnittlich hohe Anteile an Menschen mit Migrationshintergrund (63 %), Arbeitslosen (11 %), alleinerziehenden Eltern (23 %) und jungen Arbeitslosen (5 %) auf. Diese Gruppen sind besonders auf niederschwellige Unterstützungsangebote angewiesen, die durch das Projekt gezielt gefördert werden. 4- Nachhaltigen und wirtschaftlichen Denken Das Projekt setzt auf eine langfristige Selbstorganisation durch Gemeinwesenarbeit und wirtschaftliche Perspektiven entwickelt (z. B. Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH), um das Project über die Förderphase hinaus tragfähig zu machen. 5- Innovativer Ansatz zur Integration und Teilhabe Durch partizipative Formate wie das „Ubuntu-Gemeinschaftsforum“, Workshops, Nachbarschaftshilfe und das „Hainholz Love and Peace Festival“ wird der soziale Zusammenhalt aktiv gestärkt. Dies geht über klassische Gemeinwesenarbeit hinaus und fördert bürgerschaftliches Engagement auf neue Weise. 6- Beitrag zur lokalen Wirtschaftsentwicklung Das Projekt zielt nicht nur auf soziale, sondern auch auf wirtschaftliche Stabilität ab. Das „Cultures Investment Lab“ und das „Wirtschaftsforum Hainholz“ helfen, kulturelle Initiativen in wirtschaftliche Chancen zu verwandeln. Damit trägt das Projekt zur Aufwertung des Stadtteils und zur Schaffung neuer Einkommensquellen bei.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Projektgebiet in Prozent
63
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2023
GWA/QM-Ansatz
Das „Kaschta Café Hainholz“ verfolgt sowohl den Ansatz der Gemeinwesenarbeit als auch des Quartiersmanagements. Als sozialer Treffpunkt im Stadtteil stärkt es das Gemeinschaftsgefühl und fördert den interkulturellen Austausch. Ein zentraler Bestandteil der Gemeinwesenarbeit ist die Beteiligung der Anwohner*innen. Das Café bietet den Bewohner*innen einen Raum, in dem sie aktiv mitgestalten können, sei es durch Veranstaltungen, Workshops oder das Einbringen eigener Ideen. Diese Beteiligung stärkt das Zugehörigkeitsgefühl und fördert die Selbsthilfe sowie Eigenverantwortung der Community. Darüber hinaus trägt das Projekt zur Netzwerkbildung bei, indem es Partnerschaften mit lokalen Akteuren wie Kulturtreffs, Schulen und Vereinen aufbaut. Diese Zusammenarbeit fördert den sozialen Zusammenhalt und schafft Plattformen für den Austausch zwischen verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen im Stadtteil. Das „Kaschta Café“ fungiert als Brücke zwischen diesen Gemeinschaften, insbesondere für Migrantengruppen. Im Bereich des Quartiersmanagements verfolgt das Projekt eine langfristige Perspektive. Es trägt zur Verbesserung der Lebensqualität und Infrastruktur im Stadtteil bei, unterstützt lokale wirtschaftliche Initiativen und fördert die Vernetzung zwischen den Akteuren. Zudem setzt das Projekt auf Eigenverantwortung, indem es den Bewohner*innen ermöglicht, aktiv zur Weiterentwicklung des Viertels beizutragen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Der Kulturtreff Hainholz : Er ist ein offener Ort für kulturellen Austausch, Kreativität und nachbarschaftliches Miteinander. Er bietet ein vielfältiges, generationen- und kulturenübergreifendes Programm. https://kulturtreffhainholz.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
UNTER EINEM DACH ist eine gemeinnützige Community, die Solidarität, Selbstwirksamkeit und persönliche Entwicklung fördert. Sie setzt sich für gesellschaftliche Gerechtigkeit ein und stärkt gegenseitige Verantwortung. https://unter-einem-dach.org
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Als Kooperationspartner, der MSV e.V. wird den „Dritten Ort Hainholz“ insbesondere in drei zentralen Bereichen fördern und unterstützen: 1- Integration in bestehende Strukturen, 2- Vernetzung und Kooperation und Förderung der Umsetzung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch unsere langjährige Geschichte und enge Verwurzelung in Hainholz sind wir mit vielen Familien und Einzelpersonen verbunden, insbesondere mit Menschen mit Migrationshintergrund, und kennen ihre Lebensrealitäten gut.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hr. Herberg (Stadterneuerung Hannover) unterstützt unser Projekt. Am 6.03.2025 organisierte er ein Treffen mit Stadtbezirksmanager Kaczmarek und Nachbarschaftsarbeiter Kandziora. Zudem nahm er am 24. März an einer Beratung mit Hr. Kissling (LAG) teil.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unsere langjährigen Partner in Hannover, darunter der Flüchtlingsrat Niedersachsen, das Cameo Kollektiv, der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen, der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen sowie GAAKT, stehen hinter dem Projekt.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die langfristige Zukunft des dritte Ort Hainholz erfordert eine Balance zwischen sozialem Engagement und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Ein solides Geschäftsmodell, das die lokale Gemeinschaft einbindet, sichert den Erfolg. Finanzierungen durch Café-Einnahmen, Veranstaltungen, Mitgliedsbeiträge und Fördermittel sind wichtig. Starke Markenbildung und regelmäßige Events fördern die Bekanntheit. Eine gemeinnützige Gesellschaft (gUG oder GmbH) könnte zusätzliche finanzielle Vorteile bieten.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Mehrsprachigkeit

Ansprechpartner
Alexandra Konopleva
Funktion 1. Vorsitzende
Mehrsprachigkeit leben – Integration gestalten
Projektbeschreibung
Viele mehrsprachige Kinder haben keine Gelegenheiten, ihre Familiensprachen außerhalb des Elternhauses anzuwenden. Dadurch geht nicht nur ein wichtiger Teil ihrer Identität verloren, sondern auch die Möglichkeit, mit ihrer Familie auf Augenhöhe zu kommunizieren. Gleichzeitig stehen neuzugewanderte Kinder und Erwachsene vor großen Herausforderungen bei der sozialen und sprachlichen Integration. Diese beiden Gruppen können sich ideal gegenseitig unterstützen: während Neuzugewanderte von deutschsprachigen Gleichaltrigen profitieren, erhalten mehrsprachig aufgewachsene Kinder die Möglichkeit, ihre Familiensprache aktiv zu vertiefen. Wenn sich zudem deutschsprachige Menschen einbringen, entsteht ein offener Austausch, der zeigt, wie wertvoll und bereichernd Mehrsprachigkeit für alle ist. Unser Ziel ist es, Mehrsprachigkeit als Ressource für das gesamte Quartier nutzbar zu machen und soziale Isolation durch niedrigschwellige Begegnungsangebote zu durchbrechen. Die bisherigen Strukturen im Stadtteil bieten kaum interkulturelle Räume, in denen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft austauschen und aktiv einbringen können. Hier setzt unser Projekt an: wir verknüpfen Bildungs- und Kulturförderung mit Gemeinwesenarbeit, um Begegnung und Teilhabe in der Nachbarschaft nachhaltig zu stärken. Neben den vielfältigen Angeboten in unserem Jugendtreff, wo Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, ihre Herkunftssprachen aktiv im Alltag zu nutzen – durch kreative, spielerische und bildungsorientierte Angebote, die von Kunst über Naturwissenschaften bis hin zu Theater reichen - möchten wir auch im Quartier verstärkt präsent sein. Durch mobile Angebote, Kooperationen mit lokalen Akteuren und die gezielte Aktivierung von Bewohner*innen schaffen wir neue Begegnungsräume. Wir setzen auf eine Kombination aus festen Anlaufstellen und flexiblen Formaten im Stadtteil, um möglichst viele Menschen zu erreichen und langfristige Netzwerke aufzubauen. Zusätzlich legen wir großen Wert auf die aktive Einbindung der Bewohnerinnen. Teilnehmerinnen werden zu Multiplikator*innen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die bei uns aktiv sind, tragen ihre Erfahrungen weiter in ihre Nachbarschaft – sei es durch interkulturelle Projekte, ehrenamtliche Initiativen oder die Unterstützung neuer Teilnehmender. Dadurch entsteht eine dynamische Struktur, die nicht auf unseren Jugendtreff beschränkt bleibt, sondern in den Alltag der Menschen übergeht.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
In unserem Projektgebiet bestehen folgende Herausforderungen: 1) Fehlende Begegnungsräume: Es gibt kaum Orte, an denen Menschen unterschiedlicher Herkunft zwanglos miteinander in Kontakt treten können. 2) Eingeschränkte Vernetzung: Viele Bewohnerinnen mit Migrationsgeschichte haben wenig Kontakt zur Mehrheitsgesellschaft, , und es fehlen niedrigschwellige Begegnungsangebote, die einerseits die Herkunftskultur wertschätzen und andererseits Integration fördern. Es gibt Spannungen zwischen verschiedenen zugewanderten Gruppen. 3) Sozioökonomische Unsicherheiten: Viele Bewohner*innen haben prekäre Einkommensverhältnisse, was Passivität verstärkt. 4) Städtebauliche Defizite: Fehlende Aufenthaltsräume und wenig attraktive öffentliche Plätze. Aktuell betreiben wir im Stadtteil einen mehrsprachigen Kinder- und Familientreff. Unser Fokus liegt auf der Förderung von Mehrsprachigkeit, interkultureller Kompetenz und der sozialen Teilhabe. Durch den gezielten Einsatz von GWA und QM möchten wir den oben beschriebenen Herausforderungen entgegenwirken, unsere bestehende Struktur ausweiten und stärker in den Stadtteil hineinwirken. Dazu gehören unter anderem: 1) Mobile & aufsuchende Angebote, um auch Menschen zu erreichen, die bisher wenig Zugang zu unseren Programmen hatten. 2) Stärkere Kooperation mit anderen Akteuren im Quartier, um ein nachhaltiges Netzwerk zu schaffen. 3) Nutzung öffentlicher Räume für gemeinschaftliche Aktivitäten, um niedrigschwellige Begegnungen zwischen Nachbarn unterschiedlicher Herkunft zu ermöglichen. Mit diesen Maßnahmen wollen wir das Quartier langfristig stärken, soziale Isolation abbauen und das interkulturelle Miteinander verbessern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover - Vahrenwald List
Beschreibung
Der geplante Projektstandort befindet sich im Stadtbezirk Vahrenwald-List in Hannover, einem dicht besiedelten, urbanen Gebiet mit einer hohen sozialen und kulturellen Vielfalt. Das Fördergebiet umfasst vor allem die Wohnquartiere rund um die Vahrenwalder Straße, den Vahrenwalder Park und den Stadtteil List, die durch eine heterogene Bevölkerungsstruktur geprägt sind. Vahrenwald-List gehört zu den Stadtteilen mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Familien mit Migrationshintergrund. Viele Kinder wachsen hier mehrsprachig auf, jedoch fehlt es an gezielten Bildungsangeboten, die ihre sprachlichen Ressourcen fördern und ihnen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Gleichzeitig gibt es in diesem Gebiet eine wachsende Nachfrage nach sozialen Begegnungsräumen, die als Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen dienen können. Das Fördergebiet ist sozialräumlich abgegrenzt durch zentrale Verkehrsachsen wie die Vahrenwalder Straße im Westen und den Schiffgraben im Osten. Im Norden erstreckt es sich bis an die Grenzen des Stadtteils Hainholz, im Süden bis zur Podbielskistraße. Das Gebiet zeichnet sich durch eine Mischung aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbegebieten und Bildungseinrichtungen aus, die das soziale Leben im Stadtteil prägen.
Einwohnerzahl
71000
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/hannover/admin/
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen klaren gemeinwesenorientierten Ansatz, da es direkt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der mehrsprachigen Bewohner*innen im Stadtteil eingeht. 1. Partizipation und Einbindung Unser Ansatz basiert darauf, Bewohner*innen aktiv in die Gestaltung der Angebote einzubeziehen. Ehrenamtliche aus der Community werden eingebunden. 2. Stärkung der Selbstorganisation und Eigeninitiative Wir fördern Empowerment, indem wir Eltern und Jugendliche ermutigen, selbst aktiv zu werden – sei es durch die Organisation von Sprach- und Kulturprojekten oder durch gegenseitige Unterstützung im Bildungsbereich. Unser Zentrum dient als Plattform für den Austausch, in der Nachbarschaften entstehen und Menschen sich vernetzen können. 3. Verbesserung der sozialen Teilhabe und Chancengleichheit Viele mehrsprachige Familien haben begrenzte Zugänge zu Angeboten, die ihre Herkunftssprachen einbeziehen. Unser Projekt schafft niedrigschwellige Zugänge zu Bildung, Kultur und sozialer Interaktion. Wir bieten Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie Mehrsprachigkeit als Ressource erleben und sich mit ihrer Identität auseinandersetzen können. 4. Nachhaltige Strukturen für das Quartier Unser Ziel ist es, Mehrsprachigkeit als festen Bestandteil der Bildungs- und Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zu etablieren. Durch Kooperationen mit anderen lokalen Akteuren soll das „Haus der Mehrsprachigkeit“ langfristig für die Nachbarschaft bestehen bleiben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kinder und Erwachsene, die bei uns Erfahrungen gesammelt haben, bringen ihre neu gewonnenen Perspektiven, Kontakte und interkulturellen Kompetenzen zurück in ihre Nachbarschaft. Dadurch entstehen neue Gesprächsräume.
Beschreibung
Familien starten eigene Initiativen und engagieren sich langfristig ehrenamtlich.
Beschreibung
Projekt nutzt bestehende mehrsprachige Ressourcen, indem wir Ehrenamtliche einbinden und Kooperationen mit lokalen Akteuren ausbauen.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und sozialer Hintergründe werden gemeinsam aktiv und lernen voneinander. Es entsteht mehr Offenheit zwischen verschiedenen Gruppen im Quartier
Beschreibung
Bildung, Integration und Kultur werden vernetzt und es entstehen Kooperationen mit Schulen und sozialen Einrichtungen.
Beschreibung
Intensivierung unserer Zusammenarbeit mit Schulen, sozialen Trägern und anderen relevanten Akteuren findet statt. Langfristig entsteht ein gestärktes soziales Miteinander.
Beschreibung
Unser Projekt stärkt den interkulturellen Austausch, indem es Räume für Begegnung schafft und das nachbarschaftliche Miteinander fördert.
Beschreibung
Wir streben an, nachhaltige Bildungs- und Begegnungsorte zu etablieren, indem wir neue Räumlichkeiten erschließen und bestehende Strukturen verbessern.
Beschreibung
Unser Modell wird erfolgreich, wenn es über den Stadtteil hinaus als Best-Practice-Beispiel wahrgenommen und auf andere Regionen übertragbar wird.
Vorhandene Strukturen
1) Ehrenamtliche Strukturen Unser Verein wird von einem großen Netzwerk an Ehrenamtlichen getragen. Monatlich engagieren sich rund 50 Freiwillige in verschiedenen Bereichen – von Bildungsarbeit bis hin zu nachbarschaftlichen Initiativen. Viele unserer Ehrenamtlichen sind mehrsprachige Bewohnerinnen aus dem Stadtteil, die ihre eigenen Erfahrungen weitergeben und so zur gegenseitigen Unterstützung innerhalb der Community beitragen. Dadurch wird das soziale Miteinander im Quartier gestärkt. Ehemalige Teilnehmende unseres Programms bleiben oft als Mentorinnen erhalten und begleiten neue Familien beim Ankommen. 2) Professionelle Strukturen Unser Team besteht aus pädagogischen Fachkräften und interkulturellen Berater*innen, die Angebote zur Förderung von Mehrsprachigkeit und sozialer Teilhabe entwickeln. Wir haben Erfahrung in der Durchführung von Projekten auf Landes- und Bundesebene. 3) Quartiersmanagement und Vernetzung Unser Projekt ist in die bestehenden Strukturen des Stadtteils sowie der Stadt eingebunden. Wir sind Teil von Netzwerken wie AG 78 und kooperieren mit lokalen Vereinen, Schulen und sozialen Trägern. Durch regelmäßige Austauschformate mit der Stadtverwaltung und anderen Akteuren tragen wir dazu bei, quartiersbezogene Herausforderungen zu identifizieren und gezielt anzugehen. Unsere Räumlichkeiten dienen als Anlaufstelle für Familien, in der Beratung, Unterstützung und gemeinschaftliche Aktivitäten stattfinden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Rubikus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wasmitherz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen des Stadtbezirks
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtkind
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring Hannover
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist es, das Haus der Mehrsprachigkeit langfristig als festen Bestandteil der Bildungs- und Integrationslandschaft in Hannover zu etablieren. Dafür arbeiten wir eng mit kommunalen Akteuren, Schulen, sozialen Trägern und Förderinstitutionen zusammen. Aktuell finanzieren wir uns über befristete Projektförderungen, Spenden und Ehrenamt. Langfristig streben wir eine strukturelle Förderung durch das Land Niedersachsen an, um eine nachhaltige Finanzierung zu sichern.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Leben.Lokal.Digital – Treffpunkte mit Zukunft in der Samtgemeinde Bersenbrück (Gesamtprojekt)

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Gemeinschaft und gegen Einsamkeit – gemeinsam stark bleiben
Projektbeschreibung
In den sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück gibt es aktuell vier durch das Programm Gute Nachbarschaft geförderte Dorf- und Bürgertreffs, die als soziale Knotenpunkte in den Gemeinden dienen. Eine weitere Kommune hat im März 2025 eigenständig einen Dorftreff eröffnet. Ziel ist es, flächendeckend in allen Mitgliedskommunen solche Treffpunkte zu etablieren. Ab 2026 fließen hierfür erste Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windkraftanlagen, spätestens ab 2028 ist die Finanzierung daraus gesichert - sowohl für die bestehenden Dorf- und Bürgertreffs als auch für zwei neue, so das die Samtgemeinde Bersenbrück als erste Samtgemeinde in Niedersachsen flächendeckend mit Dorftreffs/GWA ausgestattet ist. Besonders im Fokus steht die Gesundheitsförderung im ländlichen Raum u. a. durch ein Modellprojekt mit Krankenkassen und lokalen Unternehmen, um präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen niedrigschwellig anzubieten. Eine Fachkraft soll in den Treffpunkten und bei Hausbesuchen über Gesundheitsvorsorge informieren und so die Eigenverantwortung der Bürger stärken. Erste Gespräche hinsichtlich ideeller und monetärer Unterstützung mit Krankenkassen, dem Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft (GewiNet - Verein mit Mitgliedern aus Unternehmen, Kliniken, Ärzte, Hochschulen und Kommunen für die Regionen Stadt und Landkreis Osnabrück sowie Weser-Ems) und der Gesundheitsregion Osnabrück laufen bereits. Ein weiteres zentrales Thema ist die digitale Teilhabe. Das Unternehmen LillianCare hat u. a. im Projektgebiet und auch in der angrenzenden Samtgemeinde sog. "Partnerpraxen" als "hybride Hausarztpraxen" (Telemedizin) eröffnet bzw. eröffnet diese. Mit Unterstützung bereits ausgebildeter Medien- und Techniklotsen soll vor allem älteren oder wenig digitalaffinen Menschen der Zugang zu diesen sowie weiteren Online-Diensten im Gesundheitsbereich über Mediensprechstunden in den Dorftreffs + evtl. auch Hausbesuchen erleichtert werden. So können Termine online gebucht, Krankschreibungen digital beantragt, Patientenfragebögen vorab zu Hause ausgefüllt oder Videosprechstunden mit dem Arzt wahrgenommen werden. Die Samtgemeinde setzt sich dafür ein, digitale Hürden abzubauen und so insbesondere älteren Menschen ein längeres selbstständiges Leben zu ermöglichen. Auch das Projekt StoP Bersenbrück (Stadtteile ohne Partnergewalt) soll über die Dorf- und Bürgertreffs weiter ausgebaut werden, um Betroffene zu unterstützen und Gewaltprävention im Gemeinwesen zu verankern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die 4 Dorf- und Bürgertreffs in der SG sind zentrale Anlaufstellen für das soziale Miteinander. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, fördern Begegnungen und unterstützen insbesondere Menschen, die von Vereinsamung oder digitaler Ausgrenzung betroffen sind. Angesichts der sinkenden hausärztlichen Versorgung, der Schließung des Ankumer Krhs. u. der zunehmenden Digitalisierung (Telemedizin, "Lilian Care" Standorte Fürstenau + Ankum) sind sie unverzichtbar. Dank der Förderung konnten Stellen geschaffen, Strukturen aufgebaut und Angebote zu Themen wie Bildung, Gesundheit, Demokratie, Digitalisierung und Nachbarschaftshilfe etabliert werden. Die SG-Verwaltung koordiniert diese Arbeit u. stellt sicher, dass die Dorf- und Bürgertreffs als Ergänzung zur sozialen u. gesundheitlichen Infrastruktur dienen. Die langfristige Finanzierung ist aber noch nicht gesichert: Mit dem Auslaufen der aktuellen Förderung am 30.06.2025 droht die Schließung der Treffs. Die politischen Entscheidungsträger der Samtgemeinde stehen geschlossen hinter den Treffpunkten, sehen deren Bedeutung für die Gemeinden. Ab spätestens Ende 2028 werden Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windenergie diese Strukturen langfristig in allen Kommunen sichern. Erste Gelder fließen bereits ab 2026; für eine nahtlose Fortführung wird eine Anschlussförderung benötigt. Gemeinsam mit den Gemeinden werden alle Kräfte gebündelt, um eine nachhaltige Finanzierung zu sichern. Neben Spenden und Fördermitteln – z. B. durch einen neu gegründeten Förderverein – werden die Mittel aus der Akzeptanzabgabe die dauerhafte Weiterführung der Dorftreffs ab Ende 2028 sichern, so dass diese dann eigenständig weiterlaufen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 - 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52°36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück, die eine Gesamtfläche von 25.550 ha umfasst, gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
31745
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Die Dorf- und Bürgertreffs sind gewachsene Strukturen, die sich durch die aktive Beteiligung der Bewohner*innen etabliert haben. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Die Treffs reagieren auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Die Treffs sind direkt in den Gemeinden verankert und orientieren sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Weitere Kommunen erkennen den Bedarf und habe einen eigenen Dorftreff umgesetzt bzw. planen dies – ein klares Zeichen für die Wirksamkeit des Ansatzes. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch eine Anschlussförderung und später durch kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vorhandene Strukturen
Es gibt bereits vier geförderte Dorf- und Bürgertreffs in vier von sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück. Seit Anfang 2025 gibt es aufgrund der Finanzstärke Ankums einen durch die Kommune eigenfinanzierten Dorftreff. In den fünf vorhandenen Dorf- und Bürgertreffs in der Samtgemeinde Bersenbrück arbeiten derzeit sieben MinijobberInnen und vier Teilzeitkräfte (19,25 Std, EG6). Durch die hauptamtliche Koordination in den Treffs vor Ort erfahren alle Treffs eine hohe ehrenamtliche Unterstützung. Die GWA in der Samtgemeinde Bersenbrück kümmert sich um alle Generationen und bietet - je nach Ort - die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur niedrigschwelligen Teilhabe. Es bestehen Vernetzungen und Kooperationen mit Einrichtungen wie der Katholischen Familienbildungsstätte, dem Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück, örtlichen Vereinen, Verbänden und Initiativen, Malteser...
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
umliegende Kommunen, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik, Landtag, Wirtschaftsministerium
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landespräventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Vereine in der Samtgemeinde Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken, Kompetenzzentrum GeWiNet, Gesundheitsregion Osnabrück, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der SG Bersenbrück, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, DorfApps, soziale Medien, Plakate...
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Samtgemeinde Bersenbrück, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
örtliche Schulen (Grundschulen, Oberschulen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
örtliche Kindertagesstätten - in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in den Mitgliedskommunen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
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bild18
bild20
bild5
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftszentrum Ahlhorn

Ansprechpartner
Benjamin Bak
Organisation Gemeinde Großenkneten
Funktion Leiter für Ordnung uns Soziales
Nachbarschaftszentrum Ahlhorn- nicht nur nebenan, sondern auch mittendrin
Projektbeschreibung
Ahlhorn stellt mit etwa 8.200 Einwohner*innen den größten Ortsteil der Gemeinde Großenkneten dar. 2023 wurde Ahlhorn in die Förderung "Gute Nachbarschaft" aufgenommen. Seitdem konnte bereits ein gutes Netzwerk aufgebaut und die Angebote an die Bevölkerung zielgerichtet eingesetzt werden. Diese Arbeit soll mit dem neuen Nachbarschaftszentrum verstetigt und gefestigt werden. 2023 hat die Gemeinde ein renovierungsbedürftiges Gebäude erworben, welches ab Sommer 2025 Instand gesetzt und der GWA und QM ab Sommer 2026 zur Verfügung gestellt wird. Hier können Begegnungen der unterschiedlichen Nationen stattfinden sowie Veranstaltungen größer und einfacher gestaltet werden, ein Begegnungs - und Bildungsgebäude mit niedrigschwelliger Hilfestellung und Ideenaustausch. Die Bürger*innen können sich mit einbringen und werden so animiert, ihr Quartier selber durch das Bottom-Up-Prinzip mitzugestalten. Die Interessen und Bedarfe werden gezielter und schneller umsetzbar. Die Zusammenarbeit mit der ländlichen Erwachenenbildung, Sportvereinen, Ehrenamtlichen und den unterschiedlichen sozialpädagogischen Fachkräften (Integration, Jugendpflege, Streetwork), Diakonie sowie den Bürger*innen wird im neuen Nachbarschaftszentrum möglich gemacht.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Ortsteil Ahlhorn als dörflicher Raum weist viele städtische Strukturen und damit für eine ländliche Region eine sehr untypische Entwicklung auf. Hintergrund sind u. a. die Aufgabe des Militärstandortes mit damit verbundenem damaligen Leerstand von Wohnraum, lebensmittelverarbeitende Industrie, große Logistikzentren im näheren Umfeld, sowie die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. Der Ausländeranteil im Projektgebiet liegt bei ca. 60%, einzelne Straßen bei über 70%. Es besteht eine hohe Fluktation, 22% der Bewohner*innen wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort, im Gegensatz dazu aber 39% (einzelne Straßen 50%) weniger als 2 Jahre. Diese Umstände, verbunden mit dem negativen Image, erschweren den Aufbau von eigentlicher typischer Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Enge und Überbelegung vieler Wohnungen führt dazu, dass sich soziales Leben auch in den öffentlichen Raum verlagert, was wiederum Ängste und Angsträume bei der einheimischen Bevölkerung bewirkt. Die alteingesessenen Bürger*innen sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge und fühlen sich entfremdet. Bestehende kommunale Angebote und das reiche Kultur- und Vereinsleben in der Gemeinde können diese Entwicklung bisher mit den aktuell vorhandenen Strukturen nicht aufhalten. Politische und kommunale Skepsis der osteuropäischen Bevölkerung im Ort ist deutlich spürbar. Ängste sind auf beiden Seiten durch Unwissenheit gegeben. Seitens der GWA wurde bisher vieles versucht, um diesen Umstand zu ändern. Mit Spaziergängen im Quartier, Plaudern auf dem Mehrgenerationenplatz und vielen unterschiedlichen Projekten im Zeppelin. Leider ist der Anteil der rumänischen Bevölkerung daran sehr gering.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Einwohnerzahl
8200
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Großenkneten
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Nach dem ISEK und den vorbereitenden Untersuchungen sind im Ort Ahlhorn erhebliche Missstände festgestellt worden. Hier sind funktionale, städtebauliche und gestalterische Missstände im öffentlichen Raum, funktionale und gestalterische Missstände bei Grün- und Freiräumen, wohnungswirtschaftliche Missstände aber insbesondere funtktionale hinsichtlich sozialer Infrastrukturen und sozialräumliche Problemlagen und Auffälligkeiten benannt. Auch die starke Konzentration von Armut sowie der hohe Ausländeranteil wurden aufgezeigt, wobei die Altersstruktur in Teilräumen auffallend jung ist. Eine hohe Fluktation der Bevölkerung und gesundheitliche Defizite wurden festgestellt. Mit dem Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" wurde ein Quartiersmanagement eingerichtet. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade der Gemeinwesenarbeit im Quartier eine hohe Bedeutung im Quartier zukommt. Richten sich die Beratungen vorrangig an die Eigentümer der Wohnobjekte sowie an bauliche Schwerpunkte, können über die Gemeinwesenarbeit die im Quartier lebenden Bewohner*innen angesprochen, unterstütz und beraten werden.
GWA/QM-Ansatz
Durch viele Projekte, die schon gestartet sind: Kunstprojekte, Gartenprojekte, Fahrrad fahren lernen, Fahrradregeln, Handy hacken-Vortrag, Lesezirkel. Einige dieser Ideen stammen von den Bewohner*innen. Ukrainische Frauen, Ahlhorner*innen. Die Projekte wurden teilweise mit der Bildungseinrichtung der LEB und der Diakonie sowie der Ingetrationsbeauftragten durchgeführt. Ich suche die Menschen in ihren Wohnungen und im Quartier auf und komme mit ihnen ins Gespräch. Durch die politische Lage in einigen Heimatländern der Bewohner*innen ist es oftmals sehr schwierig, diese Menschen zu erreichen und ihnen die Angst vor Behörden zu nehmen. Als GWA versuche ich den Kontakt zu diesen Bewohner*innen herzustellen und die Hemmschwellen abzubauen. Es sind kleine Schritte nötig, um eine vertrauensvolle Basis zu schaffen. Da im neuen Nachbarschaftsgebäude ein besseres äußeres Umfeld gegeben ist, wird sich die Situation durch Angebote wie Kaffee/Tee und einen leichten Zugang zum Gespräch verbessern. Durch Angebote wie Sprachkurse und Hilfe beim Ausfüllen von Formularen seitens der QM ist ein viel direkter Kontakt möglich.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikation unter den Bewohner*innen gestärkt ist und gemeinsam für Interessen eingestanden wird. Expert*innen aus dem Quartier heraus kommunizieren die Bedarfe und Wünsche der Bevölkerung.
Vorhandene Strukturen
Eine GWA sowie eine QM sind im Quartier tätig. Ehrenamtliche Unterstützung ist gegeben, ein Netzwerk mit Bildungseinrichtungen, Diakonie und sozialen Institutionen gibt es.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1.Vorsitzender Ahlhorner Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule GvZ, GS Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Streetworkerin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch Verstetigung der durch die GWA übernommenen Aufgaben und das Zusammenführen verschiedener Zielgruppen ist zu erwarten, dass diese Aufgaben auch künftig von entscheidender Bedeutung sein werden und somit einer Finanzierung auch politisch zugestimmt wird. Ergänzend sollen bei den örtlichen Wirtschaftsbetrieben Zuschüsse für diese Aufgaben eingeworben werden.
Galerie
fotos haendelstrasse klein 24.05.2021
fotos kapitaen strasser strasse i 24.05.2021
fotos schubertstrasse 24.05.2021
fotos siedlungsstruktur klein 24.05.2021
fotos haendelstrasse 24.05.2021
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsbüro Dorftreffpunkt Beim Alten Haarmeyer

Ansprechpartner
Ulf Dieckmann
Nachbarschaftsbüro Dorftreffpunkt Beim Alten Haarmeyer
Projektbeschreibung
Die bisherige Arbeit der GWA der Samtgemeinde (SG) Neuenkirchen wird an die „Dorftreff Beim Alten Haarmeyer gGmbH“ überführt, dort soll ein Nachbarschaftsbüro (NB) entstehen. Diese gGmbH ist ein Zusammenschluss der Kirchengemeinde, der SG Neuenkirchen und der Gemeinde Neuenkirchen. Dieser Zusammenschluss wurde notwendig, da die Gesellschafter alleine nicht eine nachhaltige Finanzierung der GWA gewährleisten können. Dieser Zusammenschluss ermöglicht die gemeinsame Umsetzung von Projekten zur Förderung der GWA. Es wurde im Vorfeld eine Sozialraumanalyse und ein Konzept zur GWA erarbeitet. Dieses Konzept wurde gemeinsam erarbeitet und vom Aufsichtsrat der gGmbH, dem Kirchenvorstand und dem Rat der SG Neuenkirchen beschlossen. Handlungsbedarfe zeigten sich im Bereich der Armut bei Kindern/ Jugendlichen und im Alter. Es wurde auch deutlich, dass der Anteil der Neubürger steigt. Auch hier gibt es wenig Angebote für Neubürger (egal welcher Herkunft). Aus der bisherigen Arbeit im Bereich der Gemeinwesenarbeit (Kleine Hilfen, Dorfküche Voltlage) wird u.a. auch eine Vereinsamungsproblematik deutlich. Diese Problemstellungen sollen vor Ort in den Treffpunkten der Samtgemeinde mit hauptamtl. Unterstützung durch das Nachbarschaftsbüro gearbeitet werden. Alle sozialen Akteure, die Kirche und die Kommune möchten gemeinsam intensiv an diesen Problemlagen arbeiten. Ziel ist u.a. eine gemeinsame Lenkungsgruppe besteht aus Vertretern der Kirche, der SG Neuenkirchen, der Ortbürgermeister, den Dorfmoderatoren und Vertretern der Dorftreffpunkte Merzen, Neuenkirchen u Voltlage zu bilden. Diese Gruppe wird aktiv die Bedarfe der Bürger/innen bearbeiten und sich gemeinsam an Lösungen der Problemlagen arbeiten. Die im bisherigen Projekt der GWA tätige Sozialarbeiterin soll vor Ort erhalten bleiben und im diesem Projekt nahtlos weiterarbeiten. Beratungs- und Dienstleistungsangebote (Schuldner-, Bildungs- , Rentenberatung) die bisher dezentraler im Gebäude der Drehscheibe zu finden waren, werden im Dorftreffpunkt Haarmeyer etabliert. Die gGmbH ist Eigentümerin einer ehemal. Traditionsgaststätte aus den 50er Jahren. Diese wird aktuell mit Fördergelder aus der ZILE Richtlinie kernsaniert u. im April 2025 eröffnet wird. Das Gebäude ermöglicht der GgmbH, Erträge aus Vermietungen von Räumen wie Musikstudio, Co-Working-Pace etc. zu generieren. Die Ertragshöhe ist aktuell noch nicht abschätzbar, deshalb wird eine Anschubfinanzierung für das NB notwendig
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der SG Neuenkirchen ist der ÖPNV mäßig ausgebaut, Fußgängerzonen mit Geschäften oder Lokalen gibt es nicht. Die SG kämpft mit Weg-Zügen von jungen Menschen und Senioren. Neu Zugezogenen Bürger haben es schwer in eine stark konservative, kath. , heimat- u. ortverbunden Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Die Gesamtbevölkerungszahlen sinken, das Durchschnittsalter steigt. Viele insbes. ältere Bürger leben alleine, sind von Einsamkeit u. Armut betroffen u. auf Hilfen angewiesen. Diese Ergebnisse sind belegt im Datenteil der Sozialraumanalyse im Projekt Gute Nachbarschaft und wird durch den Einsatz von Ehrenamtlichen in der SG Neuenkirchen bestätigt. Diese Themen wurden der Politik, der Kirche u. den Ehrenamtlichen vorgestellt, sie sollen nun gemeinsam angegangen werden. Aufgrund der allgemein angespannten Haushaltslage der Kirche (viele Austritte vor Ort = weniger Geld für die Kirchengemeinde vor Ort) u. der Kommune ( kurz vor der Haushaltssicherung durch steigende Preis, Rückgang der Steuerkraft, einmalig hohe Abschreibung in Höhe von 400.000 € für das Projekt Dorfcampus in 2025), ist es notwendig die vorhandenen Strukturen u. Ressourcen der Kirche und der Kommune miteinander zu vernetzten, deshalb entstand die gGmbH. Kommune/ Kirche und gGmbH haben gemeinsam an einem Konzept zur GWA gearbeitet. Ziele und Maßnahmen des Konzeptes soll nun mit Unterstützung der gGmbH insbesondere des NB umgesetzt werden. Die gGmbH benötigt eine Anschubfinanzierung zur Realisierung des NB, ansonsten ist das Projekt nicht zu finanzieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestlichen Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. Sie besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück und liegt mit 68 Einwohnern je Quadratkilometer weit unter dem niedersächsischen Landesdurchschnitt von 163 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Samtgemeinde verfügt über einen typischen dörflichen Charakter und steht beispielhaft für viele Kommunen im wirtschaftlich starken nord-westlichen Niedersachsens
Einwohnerzahl
10820
Quelle / Anmerkungen
https://www.neuenkirchen-os.de/rathaus-politik/verwaltung/zahlen-daten-fakten
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
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Gesamtstadt in Prozent
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Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
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Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Arbeitslose Menschen: hier wurde behelfsmäßig die Anzahl der Empfänger SGB II Bürgergeld-Leistung und SGB III Arbeitslosengeld-Leistungen als Indikator hinzugezogen Auswertung Langzeitarbeitslose: SG Neuenkirchen: 49 Pers. ; Landkreis OS 2.554 Personen Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Altersgruppenauswertung unter 25 Jahre Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtgebiet: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
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Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen leider keine Zahlen vor
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
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0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
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Hier liegen leider keine Daten vor
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Hier liegen keine Daten vor
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0
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Anmerkung
Hier liegen keine Daten vor
GWA/QM-Ansatz
Die gGmbH möchte ein NB als Zentrum für die GWA errichten. Ziel des NB sind die Schaffung von Begegnungs-möglichkeiten, hierzu unterstützt die hauptl. MA die Ehrenamtlichen in der Dorfküche Voltlage, im neu eröffneten Dorftreffpunkt Haarmeyer u. in Merzen im Dorfgemeinschaftshaus bzw. Dorfcampus. Das NB steht jedem Bürger offen, es ist Anlaufstelle um erste Bedarfe/ Ideen zu besprechen. Insbesondere neu zugezogene Bürger finden im NB viele Informationen zu Aktivitäten in den Treffpunkten. Die Arbeit des NB findet auch außerhalb des Büros statt, auf Dorffesten, durch aktive aufsuchende Aktivierung der Bürger, Durchführung von Beteiligungsformaten u. den persönlichen Gesprächen im Sinne einer Geh-Struktur. Diese Ziele wurden auch im Konzept der GWA der SG MK vereinbart (s. Konzept S.15). Die Bedürfnisse der Bürger stehen im Vordergrund, zusätzlcih werden die Bedarfe aus der Sozialraumanalyse wie Vereinsamung, Armut von Kindern u. Senioren u. die Integration von Neubürgern gemeinsam mit einer Lenkungsgruppe bearbeiten. Diese Gruppe besteht aus Vertretern der Kirche, der Kommune, der gGmbH, den Dorfmoderatoren u. Vertretern aus den Dorftreffpunkten. Sie trifft alle Entscheidung zur GWA kollektiv (s. hierzu Organisation der Lenkungsgruppen Konzept S.19). Die LK-Gruppe hat auch die Möglichkeiten Bedarfslagen direkt über die Ortbürgermeister bzw. den Samtgemeindebürgermeister in die Politik zu geben. Über die Kommune kann Fachwissenwie z.B. Sozialarbeiter hinzugezogen werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bürger/innen der Samtgemeinde Neuenkirchen die drei Dorftreffpunkte regelmäßig besuchen. Die Bürger/innen sich der hauptamtlichen Kraft gegenüber öffnen und ihre Sorgen u. Bedarfe mitteilen und bereit sind gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.
Beschreibung
Gründung eines Netzwerkes bestehend aus Kirche, gGmbH, Kommune, Dorfmoderatoren und Ehrenamtl. der Dorftreffpunkte. Regelmäßige Arbeitstreffen zur Lösung von Problemlagen aus der Sozialraumanalyse und Bedarf von Bürger/innen finden statt
Beschreibung
Das gemeinsam erarbeitete u. beschlossene Konzept der GWA wird aktiv mit vereinten Kräften umgesetzt. Nach 3 Jahren wird dieses Konzept fortgeschrieben. Das entstandene Vertrauen wird durch zusätzliche Kooperation ausgeweitet.
Beschreibung
Ressortübergreifendes Denken und Handeln der Akteure vor Ort findet in u.a. in gemeinsamen Aktionen wie Weltkindertag, 72 Std-Aktion, Mit dem Rad binnendür statt. Multiplikatoren für andere Akteure wie Kommunen im Landkreis OS, Land Nds, Bund etc.
Beschreibung
Durchführung von Nachbarschaftsfesten, Aktionen gegen Vereinsamung wie Bürgerspaziergänge, Bingo-Abende, Aufsuchende aktivierende Ansprache von Personen die durch Projekte wie Kleine Hilfe bekannt werden. Erstellung von Programm für Veranstaltungen, etc.
Beschreibung
Förderung des Ehrenamtes durch Ausbildung weiterer Dorfmoderatoren, Juleica- Schulungen, Programmplanungen in allen drei Mitgliedsgemeinden, regelmäßige offene Begegnungsmöglichkeiten schaffen, Sichtbarkeit der GWA auf Dorffesten, Seniorennachmittagen
Beschreibung
Nutzung der bereits vorh. Seniorenanlaufstellen, der Unterstützungsangebote der Kleinen Hilfen,um zu erfahren, welche Personen(gruppen) direkte Ansprache benötigen. Auf Empfehlungen/ Bekanntheit setzten damit ein pers. Kontakt möglich wird.
Beschreibung
Ausbildung von weiteren Ehrenamtlichen (Juleica, Dorfmoderatoren), Unterstützer für z.B. Frühstückstreffs, Walking-Bus, gemeinsame Spaziergänge finden, Ehrenamtssuche,
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück, LAG-NOL (Leader), Samtgemeinde Neuenkirchen, Gemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theatergruppe Neuenkirchen, Gospel-Chor Neuenkirchen, Kirchenchor Cäcilia, Tanzschule Hülsmann, Kinderchor Neuenkirchen, Blaskapelle Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goode-Weg-Schule Neuenkirchen, Kreismusikschule, VHS,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landfrauen Neuenkirchen, Eintracht Neuenkirchen (Dartsportgruppe), Hasetal-Touristik,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eintracht Neuenkirchen e.V, Heimatverein Neuenkirchen e.V:,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hocker-Gymnastik-Gruppe- Landfrauen, Spielgruppe Neuenkirchen ( Kleinkindergruppe),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuenkirchen im Hülsen, Goode-Weg-Schule Neuenkirchen, Kindertagesstätten St. Christophorus u. St. Laurentius, Kinderzentrum Neuenkirchen im Hülsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius, Ev. Kirche Uffeln, Landjugend, Pfadfinder, Frauengemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Drehscheibe Neuenkirchen, Anfrage von örtlichen Unternehmen für Mitarbeiter Fortbildung nach Eröffnung, Alibaba Imbiss, Kebab Haus, Caterer aus dem Umland, Zusammenarbeit mit verschiedenen Eventfirmen Artika Imbiss,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bersenbrücker Kreisblatt, Neue Osnabrücker Zeitung, NDR Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Neuenkirchen, Rat der Samtgemeinde Neuenkirchen, Ortbürgermeister Merzen, Voltlage, Samtgemeindebürgermeister der umliegenden Nordkreiskommunen, Christian Calderone MdL, Anke Henning , Lutz Brinkmann MdB, Thomas Uhlen MdL
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bürger/innen aus der Samtgemeinde Neuenkirchen, Ehrenamtsgruppe der Dorfküche, Dorfmoderatoren aus der sozialen Dorfentwicklung Merzen- Neuenkirchen , Ehrenamtliche aus der Dorfküche Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nach Eröffnung: Beratungsangebot durch: Schuldnerberatungsstellen- Caritas, Sprechstunde des Finanzamtes, Rentenversicherungsberatung, Gerland- Hörgeräte, Heißmangel/ Reinigung Hummert, Bildungsberatung Bildungsbüro des Landkreises,
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Weder Kirche noch der SG NK verfügen über ausreichend Haushaltsmittel zur Errichtung eines NB. Begründung: Bau Dorftreffpunkt+ gehäufte Kirchenaustritte u. kommunal angespannte Haushaltslage durch veränderte Wirtschaftslagen sowie Bau des Dorfcampus mit Dorftreffpunkt ca. 19 Mio. Aufwendungen. Der gGmbH benötigt eine Anschubfinanzierung für das NB vor Ort. Ab Eröffnung können Erträge erwirtschaftet werden. Eine Co-Finanzierungsvereinbarung soll zwischen Kirche u. SG NK abgeschlossen werden.
Galerie
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2025 veranstaltungsflyer dorfkueche 1.halbjahr rueckseite
Zustimmung Veröffentlichung
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