Dörverden miteinander füreinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rebecca Kleinheitz
2. Kurzbeschreibung
Nimm Dir MahlZeit mit deinen Nachbarn...
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Dörverden miteinander füreinander“ schafft der Verein Forum Zukunft e.V. Orte der Begegnung. Über alltagsnahe und -praktische Angebote wie gemeinsam kochen, essen, werken und reparieren, kommen verschiedene Menschen in Kontakt. Niedrigschwellig werden so Ideen für und in Dörverden/Stedorf und Westen/Hülsen gesammelt, konzipiert und umgesetzt. Dabei lernen die Menschen sich zu organisieren, sich für ihre Belange einzusetzen und tragen mit Selbstwirksamkeit einen wichtigen Teil zum Gemeinwesen bei.
An zwei Standorten werden Menschen eingeladen teilzuhaben: In Dörverden/Stedorf gibt es eine regelmäßige gemeinsame Mahlzeit (zu Beginn 14-tägig, mit dem Ziel wöchentlich). Ehrenamtliche kümmern sich um Lebensmittelspenden, bereiten ein Essen vor und laden dann zum gemeinsamen Speisen ein. In Westen gibt es eine offene Werkstatt, die bisher für reinen Reparaturservice genutzt wurde. Im Projekt werden in regelmäßigen Öffnungszeiten Menschen eingeladen und angeleitet zu werkeln und zu basteln. Dabei können sowohl eigene Projekte und Reparaturen durchgeführt werden, aber auch an Workshops teilgenommen werden.
Durch diese niedrigschwelligen Angebote werden aktive und motivierte Menschen genauso wie isolierte oder benachteiligte Personengruppen angesprochen und befähigt. Sie liefern den Begegnungsanlass und damit den Kristallisationspunkt für weitere Prozesse entlang der Bedarfe und Wünsche der Menschen vor Ort, wie z.B. offene Beratungsangebote, solidarische Kinderbetreuung, kommunikative Vernetzung (ggf. auch mit digitalen Tools) oder der Organisation von Nachbarschaftshilfe.
Die Projektstruktur unterstützt die Menschen darin miteinander in Austausch zu gehen, Bedarfe zu äußern, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Dieser Prozess wird pro aktiv initiiert und moderiert. Dabei eignen sich die Beteiligten neben handwerklich-praktischen auch organisatorisch-soziale Kompetenzen an, wie sich in Gruppen zu einigen, Dissens auszuhalten, in die Aushandlung mit anderen Menschen zu gehen und sich für die eigenen Bedürfnisse einzusetzen. Weiterführend werden Menschen dazu befähigt auch außerhalb der Gruppe der Aktiven Netzwerke zu schließen, in kommunale Strukturen Vorschläge einzubringen, Forderungen zu stellen und Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Dadurch werden sie zu Multiplikator*innen und erweitern das Netzwerk.
Beide Orte werden dadurch mit Lebendigkeit gefüllt und sorgen für Strahlkraft in die Region.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslage für unser Projekt ist geprägt von Herausforderungen, die einerseits sozial, aber auch infrastrukturell begründet sind. Der ländliche Raum, so auch Dörverden/Stedorf & Westen/Hülsen, ist zunehmend anonymisiert. Das soziale Leben ist geprägt von „Filterblasen“- sich selbst bestätigenden Resonanzkörpern. Begegnung und Austausch mit vielfältigen Menschen und Meinungen findet wenig statt. Neu ankommende Menschen, egal ob aus Deutschland oder dem Ausland, finden daher oft schwer Zugang zu bestehenden (Vereins-)Strukturen. Diese werden oftmals von "Alteingesessenen" gestaltet, die selber aus Kapazitäts- und Altersgründen immer weniger beitragen. Die Isolation verstärkt die politische Polarisierung, da vielen Berührungspunkte mit einer diversen Gesellschaft fehlen. Dies trägt zur Demokratieverdrossenheit bei und führt zu einer sinkenden zivilgesellschaftlichen Teilhabe. Die Wahlergebnisse und die politische Radikalisierung spiegeln diese Entwicklung wider. Darüber hinaus sind die infrastrukturellen Bedingungen in Dörverden herausfordernd: Als finanzschwache Gemeinde im strukturschwachen Raum mangelt es an Investitionspotential. Der schwache öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) erschwert die Mobilität. Daher sind viele darauf angewiesen, dass Aktivitäten und Angebote vor Ort stattfinden. Das jedoch wird erschwert, da die Dörfer in Teilen sogenannte „Schlafdörfer“ sind, in denen tagsüber viele Menschen beruflich abwesend sind. Es gibt im Vergleich zu wirtschaftlich und Infrastrukturell stärker entwickelten Regionen Niedersachsens wenige Treffpunkte und Strukturen, die kostenlos zugänglich sind, was die soziale Isolation vieler Menschen weiter verstärkt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dörverden Dörverden - Dörverden Stedorf - Dörverden Hülsen - Dörverden Westen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst mehrere Ortschaften in der Gemeinde Dörverden: Dörverden, Stedorf, Westen und Hülsen.
Während die Projekte vor allem in Dörverde und Westen stattfinden werden, sind Stedorf und Hülsen aufgrund der räumlichen Nähe auch zum Projektgebiet zugehörig.
Einwohnerzahl
7000
Quelle / Anmerkungen
dorverden.de
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten.
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/karte-altersgruppen.html
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des LK Verden
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/verden%252C-landkreis/3361/3
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose an den SvB (%)
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine Daten auffindbar.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte
SGB II-Quote (%)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_des_projektgebiets.png
(1.34 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir setzen auf die Bildung von Netzwerken und Kooperationsstrukturen und arbeiten nah an den Menschen und orientiert an deren Interessen und Ressourcen. Wir übernehmen die Rolle Impulse zu geben, zu koordinieren und zu moderieren ohne dabei Verantwortung für die Lösung von Problemen übernehmen zu können. Wir bauen Verbindungen zwischen unterschiedlichen Akteur*innen auf unterschiedlichen Systemebenen auf (Gemeinderat, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft) um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Bezugs- und Ausgangspunkt für das Projekt ist das unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld der Menschen. Wir richten unsere Angebote am Gemeinwohl aus, nicht an Wettbewerbszielen oder wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Unser strategisches Ziel ist es zu einem positiven "Wir-Gefühl" für das Projektgebiet beizutragen, das alle Menschen alters- geschlechts- und herkunftsübergreifend einschließt und ermutigt miteinander Lösungen zu suchen. Dabei gehen wir von einem vielfältigen, heterogenen Gemeinwesen aus, in dem es wichtig und notwendig ist Prozesse zur Aushandlung von Interessen zu initiieren und fachlich zu begleiten, um die Erfahrung konstruktiven Gelingens für alle Beteiligten zu ermöglichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Unsere Angebote sind weder wettbewerbsorientiert noch ideologisch vom Team bestimmt, sondern fußen auf Bedarfswahrnehmungen unter emanzipatorischer Beteiligung der betroffenen Bevölkerung
Kriterium
Beschreibung
Wir beziehen viele, im Idealfall alle Bevölkerungsgruppen ein und entwickeln und nutzen gemeinsam partizipative Kommunikationsformen ( moderierte Bürger*innendialoge, Apps, Peer2Peer,...) zur Interessenartikulation und -aushandlung.
Beschreibung
Wir binden proaktiv Menschen bei den "Basis-Angeboten" (Essen,Handwerk) ein und machen so erlebbar, dass gemeinsam Ideen realisierbar sind. Dieses kollektive Empowerment lässt Selbstwirksamkeit erfahren und ermutigt zu eigenen Initiativen, die wir fördern
Kriterium
Beschreibung
Wir bieten für alle offene, zugängliche und verbindliche Anlaufstellen und Räume zur Begegnung. Wir geben Impulse für kommunikative Infrastruktur zwischen Bewohner*innen und zu kommunaler Verwaltung
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Strukturen, Kompetenzen und Engagement verzahnen sich mit unseren Angeboten und ergänzen sich gegenseitig. Traditioneller dörflicher Zusammenhalt wird positiv neu erlebt, neu gedacht und erweitert
Kriterium
Beschreibung
Zwischen den zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalen Akteur*innen im Projektgebiet besteht Kenntnis voneinander und Vertrauen zueinander. Initiativen und Projekte werden gemeinsam geplant und durchgeführt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AllerArten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Verden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger*innenenergiegenossenschaft realweg eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Amtshaus Westen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturgut Ehmken Hoff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielzentrum Drübberholz
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir sind von Beginn an im Austausch mit der Gemeinde & Gemeinderatsmitgliedern und zu lokal vorhandenen ehrenamtlichen & kommunalen Ressourcen. Dadurch, sowie durch die Akquise von weiteren Fördermitteln, streben wir nach Ende des Projektes eine Personalstelle für die Koordniation von Teilhabe, Diversitätsmanagement, Inklusion etc. an. Für die räumliche und kommunikative Infrastruktur versuchen wir Paten- oder Partnerschaften aufzubauen oder Förderungen zu akquirieren (z.B. für Dorf-Funk etc.).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Heimathafen Herzberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nalini Hönow
2. Kurzbeschreibung
Der Kulturanker Harz setzt die Segel für eine lebendige Gemeinschaft – mit einem generationenübergreifenden Projekt, das Menschen verbindet, Nachbarschaft fördert und überregionale Wellen schlägt.
Projektbeschreibung
Wo zuvor graue Betonecken das Bild prägten, bepflanzen Jung und Alt gemeinsam Hochbeete. Die 80-jährige Nachbarin erhält Unterstützung beim Bestellen ihres Gartens – und bedankt sich mit einem selbstgebackenen Apfelkuchen. Eine ukrainische Familie erkundet bei einem Spaziergang mit Einheimischen die geheimnisvolle Einhornhöhle. Und auf den Flüssen Sieber und Lonau jagen bunt bemalte Papierboote dem großen Preis der diesjährigen Dorfolympiade entgegen.
Solche Begegnungen möchte der Kulturanker Harz ermöglichen – mit kreativen, generationenübergreifenden und niedrigschwelligen Angeboten, die Herzberg und seine Ortsteile enger zusammenbringen. Wo es bislang an Strukturen und Impulsen fehlte, entsteht in den kommenden drei Jahren eine zentrale Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit.
Hinter dem Kulturanker Harz stehen drei engagierte Initiativen: Der Kunstleben e.V. in Scharzfeld, der ehrenhafte Verein e.V. bei Sieber und das ehemalige Gasthaus Deutscher Kaiser in Herzberg, das derzeit als neue Gaststätte mit Veranstaltungssaal etabliert wird. Vertreten von Jennifer Ponath, Nalini Hönow und Kimberley Schröder setzen die Initiativen auf Kooperation statt Konkurrenz.
Obwohl die vier Ortsteile Herzbergs bereits 1972 eingemeindet wurden, fehlten bisher verbindende Elemente: Es gibt kaum ortsübergreifende Aktivitäten, die zu einem starken Wir-Gefühl beitragen. Der Kulturanker Harz möchte deshalb lokale Traditionen mit modernen Impulsen verbinden, gegenseitige Unterstützung der Bewohner*innen fördern und kulturelle Erlebnisse für alle Generationen schaffen.
Geplant sind unter anderem gemeinschaftliche Gartenprojekte zur Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen, Willkommensangebote für Neubürger*innen und Geflüchtete zur Erleichterung von Integration sowie regelmäßige und kostenlose Kreativangebote wie Nähwerkstätten oder Repair-Cafés, die das Kennenlernen der Bevölkerung ermöglichen. Den großen Abschluss bildet eine Dorfolympiade, die als wiederkehrendes Highlight die Ortsteile zusammenführt.
Der Kulturanker Harz setzt bei der Umsetzung auf die Zusammenarbeit mit regionalen Vereinen, Initiativen und Unternehmen, um vorhandene Ressourcen zu nutzen und Synergien zu schaffen. Als Vernetzer und Impulsgeber aktiviert er die Bevölkerung, stärkt Eigeninitiative und schafft langfristige Strukturen für ein lebendiges und zukunftsfähiges Herzberg.
Zur Realisierung des Projekts werden zwei Teilzeitstellen eingerichtet, ergänzt durch Ehrenamt und Honorarkräfte.
Laufzeit
2025-03-10 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Herzberg am Harz im Landkreis Göttingen ist eine historisch gewachsene Stadt, deren Ortsteile Lonau, Pöhlde, Scharzfeld und Sieber im Jahr 1972 eingemeindet wurden. Zuvor hatten die Dörfer nur wenige Berührungspunkte, und bis heute fehlen regelmäßige Anlässe, die einen ortsübergreifenden Austausch fördern. Gleichzeitig steht Herzberg vor einer Vielzahl an Herausforderungen: Besonders in den Ortsteilen mangelt es an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie an grundlegender Nahversorgung. Auch die Innenstadt ist zunehmend von Leerstand geprägt, wodurch das Wohnumfeld an Attraktivität verliert. Hinzu kommt ein Defizit an sozialer, kultureller und sportlicher Infrastruktur. Diese Faktoren erschweren die Entwicklung einer lebendigen Stadtgemeinschaft.
Besonders betroffen sind junge und ältere Menschen: Junge Erwachsene sehen in der Region kaum Perspektiven und verlassen sie frühzeitig. Ältere Menschen, Neuzugezogene und Geflüchtete hingegen bleiben oft isoliert, da es an Begegnungsmöglichkeiten fehlt. Der demografische Wandel und die strukturelle Schwäche der Region führen dazu, dass immer weniger Menschen aktiv das Gemeinwesen gestalten. Viele frühere Traditionen oder gemeinschaftliche Veranstaltungen wurden aufgegeben, weil es keine Initiativen mehr gibt, die sie fortführen.
Diese Entwicklung zeigt sich auch in der gesellschaftlichen Stimmung: Bei der letzten Bundestagswahl wurde die AfD mit 21 % der Stimmen nach CDU und SPD zur drittstärksten Kraft.
Hier setzt der Kulturanker Harz an: Als zentrale Koordinierungsstelle möchte er Brücken zwischen den Ortsteilen bauen, das gemeinschaftliche Leben neu beleben und langfristige Strukturen für ein aktives Miteinander schaffen
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen klaren Ansatz der Gemeinwesensarbeit, da unser Fokus auf der aktiven Einbeziehung der Bewohner*innen und der Förderung von Partizipation liegt. Wir arbeiten ressourcenorientiert und nehmen die konkreten Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung als Grundlage für unsere Angebote.
Wie in der GWA üblich, geht es uns darum, nicht nur kurzfristige Lösungen zu schaffen, sondern nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Ein zentrales Element unseres Projekts ist daher die Förderung von nachbarschaftlicher Vernetzung und die langfristige Stärkung eines Gemeinschaftsgefühls über die einzelnen Ortsteile hinaus. Dies schaffen wir durch den Aufbau einer gemeinsamen Onlineplattform sowie durch niedrigschwellige und kostenfreie Formate wie die Dorfolympiade, Sprachcafés und Nähwerkstätten. Sie fördern den Austausch verschiedener Generationen, bieten Möglichkeiten zur Mitgestaltung und verbessern die Lebensbedingungen benachteiligter Gruppen (wie z.B. Geflüchtete). Zudem arbeiten wir eng mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen vor Ort zusammen, um bestehende Ressourcen und Netzwerke zu nutzen und zu erweitern.
In der GWA wird besonders Wert auf den Aufbau von Selbsthilfe und Eigeninitiative gelegt – auch wir streben in unserem Projekt an, dass die Bewohner*innen nach Projektabschluss weiterhin eigenständig aktiv bleiben und das gemeinschaftliche Leben fortführen. Dafür bieten wir ihnen Unterstützung und Beratung.
Methoden
handwerklicheVHS Die Leine verbindet - die Profis reparieren!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Diedrich
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Die Leine Werkstatt - der gemeinnützige Reparaturservice in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
Die Fahrradwerkstatt im Leine Laden ist ein ehrenamtlich betriebenes Projekt, das auf dem Parkplatz des Leine Ladens eingerichtet werden soll. Ziel ist es, einen niedrigschwelligen und gemeinnützigen Reparaturservice für Fahrräder anzubieten, um die nachhaltige Mobilität in der Nachbarschaft zu fördern und einen Begegnungsort für gemeinschaftliches Engagement zu schaffen.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Nachbarschaft des Leine Ladens gibt es eine steigende Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität, doch gleichzeitig fehlen Möglichkeiten zur kostengünstigen Reparatur von Fahrrädern. Besonders für Menschen mit geringem Einkommen stellt die Instandhaltung ihrer Fahrräder eine finanzielle Hürde dar. Zudem gibt es nur wenige Angebote für ehrenamtliches Engagement und gemeinschaftliche Aktivitäten im Stadtteil. Die bauliche Situation erschwert zudem eine spontane Selbsthilfe, da keine öffentlichen Werkstätten oder überdachten Reparaturplätze existieren. Die soziale Vernetzung ist verbesserungswürdig, da viele Bewohner zwar auf umweltfreundliche Mobilität angewiesen sind, aber keine Anlaufstelle haben, um Unterstützung zu erhalten oder selbst aktiv zu helfen. Durch das Projekt soll eine offene, nachbarschaftliche Fahrradwerkstatt entstehen, die nicht nur praktische Hilfe leistet, sondern auch als Begegnungsort fungiert.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen
Beschreibung
Die Stadtteile von Laatzen sind:
Alt-Laatzen
Grasdorf
Laatzen-Mitte
Rethen (Leine)
Gleidingen
Ingeln-Oesselse
Einwohnerzahl
45000
Quelle / Anmerkungen
www.laatzen.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet_laatzen_karte.pdf
(856.68 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
nsatz von Gemeinwesenarbeit (GWA) und Quartiersmanagement:
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es partizipativ und ressourcenorientiert auf die Bedürfnisse der Nachbarschaft eingeht. Die Fahrradwerkstatt dient als Treffpunkt und stärkt das soziale Miteinander, indem sie unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammenbringt. Durch das niederschwellige Angebot fördern wir Eigeninitiative und Selbsthilfe, was den nachbarschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärkt.
Im Sinne des Quartiersmanagements trägt das Projekt dazu bei, die soziale Infrastruktur im Stadtteil zu verbessern. Es bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu praktischer Unterstützung, schafft Gelegenheiten für freiwilliges Engagement und verbessert die Lebensqualität durch nachhaltige Mobilität. Kooperationen mit lokalen Akteuren wie Schulen, sozialen Einrichtungen und Umweltinitiativen fördern die Vernetzung und Verankerung des Projekts im Quartier.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Menschen mit geringem Einkommen, Ihre Fahrräder bei uns reparieren lassen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Leine Laden nimmt Fahrradspenden an, repariert diese und gibt diese dann z.B. an Menschen mit Fluchtgeschichte weiter.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Diedrich
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
#freiwilligeVHS Die Leine verbindet – das Ehrenamt bewegt!
Projektbeschreibung
Eine Freiwilligenagentur für Laatzen soll an die Leine-VHS angegliedert werden, um das Ehrenamt in der Region gezielt zu stärken, Engagierte zu unterstützen und neue Ehrenamtsstrukturen aufzubauen. Ziel ist es, sowohl bestehende Vereine zu beraten als auch neue ehrenamtliche Initiativen in Laatzen zu fördern. Die Freiwilligenagentur wird als zentrale Anlaufstelle für ehrenamtlich Tätige fungieren und niederschwellige Angebote zur Qualifizierung, Vernetzung und Projektentwicklung bereitstellen.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Laatzen ist ein besonders diverser Sozialraum mit urbanen und ländlichen Strukturen. In vielen Vereinen besteht ein Problem der Überalterung, Nachwuchsmangel und fehlender Modernisierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die sich gerne engagieren würden, aber keinen Zugang zu bestehenden Strukturen finden. Das Konzept der #freiwilligeVHS (Freiwilligenagentur für Laatzen) basiert auf einem modernen „Empowerment-Ansatz“, der Ehrenamt nicht nur vermittelt, sondern aktiv begleitet, vernetzt und unterstützt. Die Agentur wird: Bestehende Vereine durch Beratung und Qualifizierung unterstützen (z. B. Vorstandsarbeit, Fördermittel, Digitalisierung).
Neuen ehrenamtlichen Initiativen einen strukturierten Einstieg ermöglichen. Eine Brücke zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung schlagen. Die Anerkennungskultur für Ehrenamtliche stärken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst das Stadtgebiet von Laatzen in Niedersachsen. Laatzen liegt südlich von Hannover und zeichnet sich durch eine heterogene Sozialstruktur aus, bestehend aus sowohl urbanen als auch ländlichen Bereichen.
Gebietsspezifische Merkmale:
Urbane Gebiete:
Laatzen-Mitte und Alt-Laatzen sind dicht besiedelt und geprägt von einer hohen sozialen Durchmischung sowie einer höheren Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte.
Herausforderungen: Geringe Identifikation mit dem Sozialraum, prekäre Lebenssituationen, erschwerter Zugang zu bestehenden Ehrenamtsstrukturen.
Ländliche Gebiete:
Die Stadtteile Ingeln-Oesselse und Gleidingen weisen gewachsene Vereinsstrukturen auf, die häufig mit Überalterung und Nachwuchsmangel zu kämpfen haben.
Herausforderungen: Veraltete Vereinsstrukturen, starre Hierarchien, Schwierigkeiten bei der Modernisierung und Mitgliedergewinnung.
Sondergebiete:
Rethen liegt zwischen urbanen und ländlichen Strukturen und hat eine aktive Zivilgesellschaft mit bereits bestehenden Vernetzungen, die weiter gestärkt werden können.
Industrie- und Gewerbegebiete bieten Potenzial für Corporate Volunteering und Kooperationen mit Unternehmen zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement.
Abgrenzung und Fokus des Fördergebietes:
Die Freiwilligenagentur Laatzen wird als zentrale Anlaufstelle für das gesamte Stadtgebiet fungieren. Besondere Schwerpunkte liegen auf:
Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen, insbesondere in den ländlichen Ortsteilen.
Niedrigschwelliger Zugang für neue Engagierte, insbesondere in den urbanen Quartieren.
Zusammenführung von Engagement zwischen Stadt- und Landbevölkerung zur optimalen Nutzung von Synergien.
Die räumliche Begrenzung des Fördergebietes deckt sich mit den politischen Grenzen der Stadt Laatzen, während die inhaltliche Ausrichtung auf die spezifischen lokalen Herausforderungen zugeschnitten ist.
Einwohnerzahl
41966
Quelle / Anmerkungen
www.laatzen.de
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet_laatzen_karte.pdf
(856.68 KB)
stadtteile_gem._hauptsatzung.pdf
(4.46 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ja, die Gründung der Freiwilligenagentur Laatzen kann in Teilen als Gemeinwesenarbeit (GWA) und Quartiersmanagement verstanden werden, jedoch mit einem erweiterten Fokus auf das Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement.
Gemeinwesenarbeit (GWA)
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, soziale Teilhabe zu stärken, gesellschaftliche Ressourcen gerecht zu verteilen und das Miteinander im lokalen Raum zu fördern. Die Freiwilligenagentur übernimmt dabei mehrere zentrale Aufgaben:
Partizipation und Selbstorganisation:
Sie fördert die Eigeninitiative der Bürger*innen und unterstützt sie bei ehrenamtlichem Engagement.
Besonders Gruppen, die bisher wenig Zugang zum Ehrenamt hatten (z. B. Migrant*innen, ältere Menschen, sozial Benachteiligte), werden gezielt eingebunden.
Stärkung des sozialen Zusammenhalts:
Durch Vernetzung bestehender Vereine und Initiativen trägt die Agentur dazu bei, das lokale Ehrenamt als Rückgrat des Gemeinwesens zu stärken.
Sie setzt auf Empowerment, indem sie Engagierte nicht nur vermittelt, sondern auch berät und qualifiziert.
Verbesserung der Lebensqualität:
Ehrenamtliche Initiativen können durch die Agentur gezielt gefördert werden, um Angebote für verschiedene Zielgruppen (Senioren, Familien, Jugendliche) zu schaffen.
Dies führt langfristig zu einer Belebung des Sozialraums und einem verbesserten Zusammenleben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch partizipative Ansätze wie Ehrenamtsforen, niedrigschwellige Beratungsangebote und direkte Einbindung der Bürger*innen in die Gestaltung von Projekten. Persönliche Ansprache, Anerkennungskultur und individuelle Unterstützung fördern Teilhabe und Enga
Kriterium
Beschreibung
Selbstorganisation entsteht durch Schulungen, Beratung und Vernetzung. Workshops zu Vereinsarbeit, Mentoring und digitale Plattformen geben Wissen und Sicherheit. Unbürokratische Anlaufstellen fördern Eigeninitiative und ermöglichen Engagement auf Augenhö
Kriterium
Beschreibung
Stärken vor Ort werden durch Vernetzung bestehender Initiativen, Nutzung lokaler Expertise und Kooperation mit Vereinen, Verwaltung und Unternehmen gefördert. Ressourcen teilen, Synergien schaffen und Ehrenamtliche gezielt einbinden stärkt die Gemeinschaf
Kriterium
Beschreibung
Durch inklusive Netzwerke, gemeinsame Veranstaltungen und interdisziplinäre Projekte fördern wir den Austausch zwischen Zielgruppen. Bildung, Dialogformate und Mentoring stärken gegenseitiges Verständnis, schaffen Synergien und fördern eine Kultur der Zus
Beschreibung
Durch enge Kooperation zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen und Bildungseinrichtungen. Regelmäßige Austauschformate, gemeinsame Projekte und transparente Kommunikation fördern Synergien, reduzieren Doppelstrukturen und stärken eine vernetzte Zusammen
Beschreibung
Durch regelmäßige Netzwerktreffen, Austauschplattformen und gemeinsame Projekte fördern wir Kooperationen. Direkte Ansprache, verbindliche Absprachen und digitale Tools stärken den Zusammenhalt, vermeiden Doppelstrukturen und schaffen nachhaltige Partners
Kriterium
Beschreibung
Durch Begegnungsräume, gemeinsame Aktionen und Beteiligungsformate stärken wir den Austausch. Feste, Nachbarschaftsprojekte und Ehrenamtsinitiativen fördern Zusammenhalt, während niedrigschwellige Angebote und Anlaufstellen Teilhabe für alle ermöglichen.
Beschreibung
Durch bedarfsgerechte Treffpunkte, digitale Plattformen und unterstützende Strukturen für Vereine und Initiativen. Kooperationen mit Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft optimieren Ressourcen, verbessern Zugänge und schaffen nachhaltige Orte für E
Kriterium
Beschreibung
Durch Vernetzung von Verwaltung, Ehrenamt, Wirtschaft und Bildung fördern wir Kooperationen. Regelmäßiger Austausch, gemeinsame Strategien und transparente Kommunikation schaffen Synergien, vermeiden Doppelstrukturen und stärken Zusammenhalt
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Laatzen verfügt über bestehende ehrenamtliche und professionelle Strukturen, die als Grundlage für den Fördergegenstand 2 dienen. Besonders in Laatzen-Mitte, das im Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt“) gefördert wird, gibt es Netzwerke zur Stärkung der Zivilgesellschaft.
1. Kommunale und professionelle Strukturen:
Stadtteilbüro Laatzen-Mitte:
Schnittstelle zwischen Bürger*innen, Verwaltung und sozialen Akteuren
Förderung sozialer Teilhabe und Stadtteilentwicklung
Generationen-Treff Rethen:
Begegnungsstätte für intergenerationellen Austausch
Unterstützung von Senior*innen und neuen Engagementformen
2. Ehrenamtliche Strukturen:
Interessengemeinschaft der Vereine, Verbände und Organisationen Laatzen-Mitte:
Koordination und Vernetzung von Ehrenamtlichen und Vereinen
Lokale Initiativen und Nachbarschaftsprojekte:
Stadtteilinitiativen, Sportvereine, kulturelle Gruppen
3. Integration und Gemeinwesenarbeit:
Sozialarbeit in Schulen und Kitas zur Unterstützung von Kindern und Familien
Mehrgenerationenprojekte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts
Fazit: Laatzen bietet eine stabile Ausgangslage für die Freiwilligenagentur, da vorhandene Strukturen bereits auf Vernetzung, Ehrenamt und Gemeinwesenarbeit ausgerichtet sind. Die Agentur wird diese weiter stärken und ausbauen.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die #freiwilligVHS wird nachhaltig in die kommunale Struktur eingebunden, indem sie als zentrale Anlaufstelle für Ehrenamt etabliert und mit Verwaltung, Vereinen und Bildungseinrichtungen vernetzt wird. Die langfristige Finanzierung erfolgt durch kommunale Mittel, Förderprogramme, Stiftungen, Unternehmenskooperationen (CSR) und Eigenmittel aus Bildungsangeboten. So wird eine stabile, zukunftssichere Struktur für bürgerschaftliches Engagement geschaffen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam anstatt einsam - Gemeinschaft stärken - Vielfalt (er)leben!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrike Buka
| Funktion | Sozialpädagogin - Beratungsservice |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam anstatt einsam!
Projektbeschreibung
Im Quartier leben zu 1/3 Menschen mit Migrationshintergrund, 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Nds. mit dem höchsten Anteil von zugezogenen (Spät)aussiedlern in den 90er Jahren.
Der Schwerpunkt des Projektes ist Begegnungen und Engagement zu schaffen, um die in den vielfältigen Gruppen von Einsamkeit betroffener Menschen so zusammenzubringen, dass sie sich füreinander engagieren, denn jeder 10. Mensch fühlt sich in Dtld. einsam! Das besondere ist ein bereits bestehendes starkes Trio aus Kreisverwaltung (QM)- Bewohnervertretung (Beirat)-Wohnungswirtschaft (GWG). QM mit niedrigschwelligen Q-Büro als Kontaktstelle vor Ort vermittelt schnelle Hilfen, vernetzt die relevanten Akteure im Quartier, koordiniert ressourcenübergreifend. GWA ist nicht verortet, soll Selbsthilfeprozesse der Mensch vor Ort unterstützen und begleiten. QM, GWG, Beirat, GWA sollen Hand in Hand diese bedarfsgerechten, füreinander engagierte Angebote und Prozesse zur Verbesserung der Lebenssituationen unterstützen, die so Zusammenhalt stärken.
Ziel ist ein kultureller Wandel von einer zunehmenden Vereinsamung der Menschen hin zu einer, gelebten, zusammenhaltenden kulturellen, bunt gelebten Gemeinschaft, die sich selbst organisiert. Der Beirat ist dabei eine gefestigte Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Kontakt zu anderen hilfreichen Netzwerken, unterstützend im Aufbau ressourcenübergreifender Strukturen.
Mit einem Projektfonds sollen bedarfsgerechte Projekte von Bewohner-/innen unterstützend mit aufgebaut werden. Integration und Zusammenhalt findet so durch gelebte Gemeinschaft, aktive Beteiligungsmöglichkeiten, erlebte Selbstwirksamkeit in Win-Win Situationen statt. Engagement für die Gemeinschaft, da wo es einem Freude macht, bietet dazu Weiterbildung, sinnstiftendes Handeln, erlebte Wertschätzung und macht dadurch glücklicher, kann Einsamkeit und Sprachbarrieren überwinden. Geflüchtete Menschen aus autokratischen Systemen können gelebte Vielfalt und basisdemokratische Beteiligungsprozesse sowie Hilfsstrukturen kennen-/leben lernen. Menschen in ähnlichen Situationen können so weiter unterstützt werden.
Menschen mit seelischen/körperlichen Beeinträchtigungen können z.B. ortsnah sich mit ihrem Engagement in einer selbstwirksamen Rolle erleben und Selbsthilfekräfte stärken, da sie ihr Engagement steuern können wie es ihnen gut tut.
Laufzeit
2025-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Sozialwohnsiedlungen der 1960er/70er Jahre in städtischer Randlage mit vorhandenen Schichtwohnungsbaucharakter. 90er Jahre vornehmlich Zuzug von (Spät)Aussiedlern, danach heterogene Durchmischung jedoch oft mit Bewohner-/innen mit Migrationshintergrund. Seit 2015 vermehrter Zuzug von Geflüchteten aus Syrien, später aus der Ukraine zu verzeichnen. Vergleichbare hohe Einwohnerdichte, es leben 5153 Personen, ca. 1/3 Flüchtlings-/Migrationshintergrund mit 76 versch. Nationalitäten, überwiegend ohne dt. Staatsangehörigkeit. Senioren ab 60 Jahren sind ebenfalls ca. 1/3 vertreten, ins Rentenalter kamen im laufe des vergangenen Jahres 27,13 % dazu.
Wohn- und Schlafstadtteil, kaum gewerbliche Arbeitsplätze, schwach ausgeprägte Dienstleistungsangebote z.T. wenig soziale Infrastruktur, "Jugendtreff" 1x mtl. mit Anmeldung. Das Gebiet mit einen Radius v. ca. 1 km, hat nur 1 Kiga. Lediglich angrenzend: 2 Grundschulen, 1 IGS mit Sporthalle/-platz, 1 Gymnasium.
Auf Initiative des Geschäftsführers der GWG (Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft) ein QM in dem benannten Stadtteil aufzubauen, beteiligte sich der Landkreis Gifhorn - Fachbereich Soziales mit einem Q-Büro als Kontaktstelle für alle Bürger-/innen und u.a. Legung struktureller Grundlagen zum Aufbau einer Gemeinwesenarbeit, mit einer Beteiligungskultur der Bewohner-/innen. Eine Sozialarbeiterin konnte im Frühjahr 2023 starten ohne Budget. Von Kontakt +Aktionen profitierten überwiegend GWG-Mitglieder. Im Herbst 2024 wurden Info-Tage für alle Bewohner-/innen und Netzwerke durchgeführt. Durch Fördermittel konnte ein Quartiersbeirat als Verein gebildet werden mit 23 Mitgliedern. Nun benötigt es die Umsetzung /Start von GWA.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das beim Landkreis Gifhorn verortete kommunale Quartiersmanagement (QM) ist bereits seit Frühjahr 2023 mit Unterstützung der Wohnungswirtschaft (GWG) im Aufbau und arbeitet u.a. nach dem Arbeitsprinzip der GWA am strukturellen Aufbau dieser. Dazu wurde ein Quartiersbeirat als gemeinnütziger Verein gegründet und parallel soll nun mit dem Projekt Gemeinsam anstatt einsam – Gemeinschaft stärken – Vielfalt (er)leben! die notwendige GWA ergänzend vor Ort aufgebaut werden, der Beirat in seiner Arbeit unterstützt werden. Das bedeutet, dass die Bewohner/innen in der GWA als mündige Bürger mit ihren Bedarfen und Stärken im Mittelpunkt stehen sollen, Projekte gemeinsam entwickelt und in erstmal unterstützenden Selbsthilfeprozessen umgesetzt werden. QM, GWA, GWG und der Quartiersbeirat arbeiten dabei eng Hand in Hand mit zeitnahem Austausch. QM und GWG arbeiten dabei eher auf der Akteursebene während GWA und Q-Beirat eher auf Bewohnerebene arbeiten. Das Q-Büro bietet dabei niedrigschwellige Ansprechpartner aller 4 Akteure vor Ort.
QM verbindet alle relevanten Akteure ist Netzwerkknoten, koordiniert ressourcenübergreifend als Schnittstellenmanagement, sorgt für notwendige Rahmenbedingungen. GWA hört, vermittelt unterstütz und begleitet die Menschen + ihren Beirat. Die Bürgerbeteiligung trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen der Menschen bei. Dieses bereitet den Weg zu einem Paradigmenwechsel von präventiver Hilfe zur Förderung von selbstorganisierten guten Nachbarschaften.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird vom FB 5- Soziales und Vorstand des LK Gifhorns gewünscht und unterstützt, jedoch ist noch kein Budget vorhanden, der Aufbau wurde von der Wohnungswirtschaft unterstütz und teilweise durch eine Deckungsring. Ziel ist eine ressourcenübergreifenden Fachstelle/Koordinierungsstelle, in der notwendigen nachhaltige Rahmenbedingungen umgesetzt werden. "Finanztöpfe" könnten gemeinsam genutzt werden.
Der Q-Beirat ist als Verein gebildet, langfristig soll er eigenständig agieren.
11. Medien
Galerie
Videos
musik_verbindet.mp4
(12.03 MB)
kooperationspartner_kalem_e.v.mp4
(1.26 MB)
Aufsteller
Haus der Frauen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nergiz Sagir
| Funktion | Vorstandsvorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
ein kreativer Safer Space für mehr Sichtbarkeit
Projektbeschreibung
Im Projekt entsteht im Stadtteil X das "Haus der Frauen" als Quartierstreff von und für Frauen. Das Projekt folgt dabei die übergeordneten Ziele, einerseits einen offenen Treff im geschützten Raum zum Wohlfühlen, Begegnen, Sich Entfalten und Bilden zu etablieren, andererseits die Sichtbarkeit von häufig übersehenen Zielgruppen, wie vor allem migrantisierten Frauen mittleren Alters, zu erhöhen. Aufbauend auf der über 400 Mädchen und Frauen umfassenden Community von Maria e.V. wird in einem ersten Schritt eine Bedarfsanalyse im Dialog mit der Projektzielgruppe im Stadtteil X durchgeführt. Dabei werden Frauen aus dem Stadtteil befragt, zu Mecker-Cafés und Ideenwerkstätten eingeladen, um eine gemeinsame Vision eines bedarfsgerechten Quartierstreffs zu entwickeln. In dieser Phase erfolgt auch eine intensive Vernetzung mit im Stadtteil wirkenden Akteur*innen, Organisationen und Multiplikator*innen. Parallel werden geeignete Räumlichkeiten im Stadtteil angemietet und unter Berücksichtigung der entwickelten Vision gemeinsam mit den Frauen aus dem Stadtteil gestaltet und eingerichtet. Bei Bedarf schreinern die Frauen die gewünschten Möbel selbst. Im neu eröffneten "Haus der Frauen" entsteht ein offener Treffpunkt, aus dem heraus sich im Dialog mit den Anwohnerinnen bzw. von diesen organisiert nach und nach Angebote entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf Angeboten, in denen sich die Frauen kreativ ausleben, sich im intergenrationalen Zusammenwirken empowern und die Sichtbarkeit ihrer Lebenswelt in die Stadtteilöffentlichkeit tragen können. So entstehen z.B. aus Kreativwerkstätten und Biografie-Workshops von den Frauen entwickelte Ausstellungen, (Video-)-Podcasts, oder eine Human Library. Da wir insbesondere Frauen mittleren Alters stärken wollen, finden bspw. regelmäßig "Generationentreffen" und Erzählabende sowie Peer-to-Peer-Lernangebote statt, bei denen Alt und Jung voneinander lernen. Durch die verschiedenen Maßnahmen, die entweder von den Teilnehmerinnen initiiert werden oder im engen Austausch mit ihnen entstehen, wird so über die Zeit ein abwechslungsreiches Programm aufgebaut, das den offenen Treff ergänzt. Einmal jährlich organisieren die in das Projekt als Ehrenamtliche und Teilnehmerinnen involvierten Frauen ein "Fest der Frauen" für den Stadtteil, bei dem sie ihre Arbeit präsentieren und Menschen zusammenbringen können. Das Projekt wird fester Bestandteil des Stadtteils, der sowohl einen Safer Space bietet als auch in den öffentlichen Raum wirkt.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Gemeinsam mit den Anwohnerinnen sowie im Stadtteil wirkenden Organisationen und der LH Hannover ab der Hälfte des Projekts eine Strategie zur Anschlussfinanzierung und nachhaltigen Etablierung entwickelt. Denkbar sind verschiedene Maßnahmen, die zu diesem Ziel beitragen: Das Einwerben einer Anschlussfinanzierung, Crowdfunding-Aktionen, die ehrenamtliche Weiterführung eines Teils der Angebote, aus der Arbeit entstehende weiterführende Projekte sowie eine Unterstützung durch die Stadt.
Lebensquartier Goosmanns Tannen Lingen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Paul Behrens
| Funktion | Referent für Verbands- und Sozialpolitik |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ermutigen, aktivieren, organisieren
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Goosmanns Tannen in Lingen ist bekannt für sein niedriges Durchschnittseinkommen der Bevölkerung. Im Vergleich zu anderen Stadtteilen weist er einen deutlich höheren Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund auf. Auch der Anteil der Kinder ist hier relativ hoch. Viele Bewohner sind auf institutionelle Unterstützung angewiesen, um im Umgang mit Behörden handlungsfähig zu bleiben. Die bauliche Struktur des Stadtteils ist geprägt von Hochhäusern und Mehrfamilienhäusern. Obwohl ein starker Solidaritätsgedanke vorhanden ist, gestaltet es sich schwierig, diesen ehrenamtlich oder privat zu organisieren.
Das Projekt wurde in ähnlicher Form gefördert. Nach dem Ende der Förderung im Mai 2024 zeigte sich jedoch, dass die aufgebauten Strukturen nicht ausreichend nachhaltig waren. Einige der in den bisherigen Projekten formulierten Ziele erwiesen sich als zu ambitioniert und zu stark auf einzelne Personen ausgerichtet. Trotz einiger Erfolge fehlte eine dauerhaft tragfähige Struktur. Der bisherige Projektträger ist nicht identisch mit dem aktuellen Antragsteller; es handelt sich um eine Rechtsnachfolge mit Übertragung der Dienstleistungen. Die neu organisierte Gemeinwesenarbeit besteht aus drei Säulen: Begegnung, Beratung und Vernetzung. Innerhalb dieser Säulen werden Ziele und Unterziele definiert. Auch die Stadtverwaltung unterstützt den neuen Ansatz, sieht jedoch derzeit keine Möglichkeit, die Projektverantwortung selbst zu übernehmen. Mit dem neuen Konzept gibt es eine neue Gelegenheit, das Lebensquartier Goosmanns Tannen zu stärken und besser mit der gesamten Stadt zu vernetzen. Die Maßnahmen werden deutlich niedriger organisiert, damit möglichst viele Menschen bzw. Bevölkerungsgruppen im Stadtteil partizipieren können. Projektverantwortlich ist eine hauptamtliche Koordinierungskraft mit Vertretungsregelung im Umfang von rund 30 Stunden pro Woche, zusätzlich werden themenbezogen Honorarkräfte und bei hohem Aufwand Freiwillige gegen Aufwandsentschädigung hinzugezogen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil Goosmanns Tannen wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft als problematisch angesehen. Hauptgründe dafür sind das relativ niedrige Durchschnittseinkommen, hohe Anteile an Transferleistungen sowie ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Viele Bewohner sind auf Unterstützung angewiesen, um im Umgang mit Behörden handlungsfähig zu bleiben.
Die bauliche Struktur des Stadtteils zeigt an verschiedenen Stellen erhebliche Mängel auf. Aufgrund der hohen Fluktuation im Wohnbereich fehlt es an einem Identifikationsgefühl mit dem Quartier. Dennoch gibt es viele engagierte Menschen im Stadtteil, die sich kümmern, den Solidaritätsgedanken leben und für ein lebendiges Viertel sorgen. Diese Energie kann in einem neu organisierten Vorhaben gebündelt werden.
Die bisherige Projektarbeit, eine Gemeinwesenarbeit (GWA) aufzubauen, endete mit der Förderlaufzeit im Mai 2024. Die Gesamtförderlaufzeit war stark von den Folgen und den Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie geprägt. Zudem waren die Ziele der bisherigen Vorhaben zu ambitioniert: Die"Stadtteil-App mit Programmierung unter Beteiligung der Bevölkerung" und die organisierte "Kooperation mit Entsorgungsunternehmen". Die Einbindung von Politik und Verwaltung war auf den Neubau eines zentralen Platzes (Abenteuerspielplatz) fokussiert. Im dritten Jahr konnten die Ziele aufgrund des Ausfalls des zuständigen Mitarbeiters nur noch rudimentär verfolgt werden. Nach dem Ende der Förderung zeigte sich, dass die aufgebauten Strukturen noch nicht nachhaltig waren. Trotz einiger Erfolge fehlte eine dauerhaft tragfähige Struktur.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen/ Stadtteil Goosmanns Tannen
Beschreibung
Das Projektfördergebiet Goosmanns Tannen liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Lingen (Ems).
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Lingen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
auszug_maps.jpg
(563.43 KB)
scan_helmingc_2025-04-11-12-08-18.pdf
(459.57 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das GWA-Projektvorhaben konzentriert sich auf die soziale Integration und Bürgerbeteiligung, ist partizipativ und langfristig angelegt. Es zielt darauf ab, die soziale Integration und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu fördern.
Die Bürgerbeteiligung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements zu stärken und auf Problemlagen wie Armut, soziale Isolation und Diskriminierung im Stadtteil einzugehen.
Die Ansätze sind stark partizipativ und beziehen die Bewohner*innen aktiv in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen ein.
Der Aufbau und sie Pflege von Netzwerken zwischen verschiedenen Akteuren wie Vereinen, Initiativen und öffentlichen Einrichtungen sollen langfristig angelegt sein
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Je nach Unterziel entsprechend viele Menschen am Vorhaben partizipieren.
Kriterium
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Aus bisherigen Projekten ist es gelungen, dass sowohl die kommunale Verwaltung als auch die Politik den Stadtteil fokussierter wahrnehmen. Die Stadt ist bereit, ihren Anteil zum Gelingen einer Gemeinwesenarbeit beizutragen. Nicht zuletzt, indem bei einem Neubau des Abenteuerspielplatzes im Quartier Räumlichkeiten für die Gemeinwesenarbeit zu berücksichtigen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Soziales Wilhelmshaus
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Birgitt Hugle
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Diakonie als Wegweiser für Menschen in Wilhelmshaven
Projektbeschreibung
Das "Soziale Wilhelmshaus" soll mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung und der Stadt Wilhelmshaven im Oktober 2025 in der Innenstadt von Wilhelmshaven eröffnen. Die Neuerrichtung eines Quartierbüros nahe Börsenplatz erfolgt im ehemaligen Büro (auf zwei Ebenen mit einer Küche) einer Versicherung, das schon länger leer steht. Neben einem Beratungsangebot durch eine/n Sozialarbeiter*in gibt es das Angebot handwerklicher Betätigung. Von Glühbirnen austauschen, Kaffeemaschinen reparieren bis hin zu Ausbesserungsarbeiten an mehreren Näharbeitsplätzen bekommen handwerkliche Interessen Raum. Bewohner*innen werden durch uns ermutigt, aktiv ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten. Wir sprechen die Menschen mithilfe aktivierender Befragung sowie mobiler Kaffee/Tee- und Beratungsangebote in der gesamten Innenstadt an. Wir fragen die Menschen, was sie sich wünschen. Betreut wird der Näh-Treff und weitere handwerkliche Angebote von einer erfahrenen mehrsprachigen Anleiterin in TZ sowie Ehrenamtlichen. Teilnehmer*innen können sich bei uns Fachwissen aneignen, mit Menschen in Kontakt treten, Deutschkenntnisse erwerben und gemeinsam Probleme lösen, wie z.B. fehlende Kinderbetreuung. Unsere bestehende Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße wird hier weitergeführt. Erfahrung bieten wir durch unser Nachbarschaftsbüro in Tonndeich. Gerade in der Innenstadt leben viele Haushalte unter prekären Bedingungen, es fehlt an sozialer Infrastruktur und Anlaufstellen für Beratung. Bei Bedarf vermitteln wir als Wegweiser in eine unserer vielfältigen Beratungsstellen. Wir bieten Unterstützung in schwierigen Lebenslagen, Reparaturinitiativen und Treffpunkte für alle Bewohner. Das "Wilhelmshaus" als Ort ohne Konsumzwang bietet Sicherheit durch feste Öffnungszeiten und feste Gesichter; Sitzgelegenheiten auf der attraktiven Draußen-Fläche laden zum Verweilen ein. Bewohner können diesen Raum, z. B. mit Pflanzen, mitgestalten und sich einbringen. Praktisch und ideell unterstützt uns der CIV (CityInteressenVerband) der Stadt, auch um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern. Gemeinsam mit CIV und Bewohnern wollen wir regelmäßige Feste im Viertel organisieren, die ein "Wir-Gefühl" erzeugen und zum Mitmachen einladen. Wir arbeiten mit einer Tanzlehrerin zusammen, die Tanzen im öffentlichen Raum anbietet. Community Dance als künstlerische Methode und als Möglichkeit des Empowerments verbindet die Menschen im Stadtteil über sprachliche Grenzen hinaus.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Wir stehen im Moment in Verhandlungen mit einem Vermieter in der Innenstadt, der uns Räumlichkeiten (355 qm) in der Innenstadt vermieten würde. Sobald wir die Anschubfinanzierung erhalten, legen wir los. Durch unsere Arbeit in Tonndeich kennen wir die erheblichen sozialen Herausforderungen: Ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, eine erhöhte Arbeitslosigkeit sowie Integrationshürden prägen vor allem die Innenstadt. Kinderarmut drückt sich nicht nur materiell aus, sondern auch in immateriellen Lebensbereichen wie Wohnen, Bildung und Gesundheit. Wir erleben das hautnah durch unsere Hausaufgabenunterstützung in Tonndeich in Kooperation mit der Grundschule Rheinstraße. Soziale Benachteiligung führt zu finanziellen und psychischen Belastungen, es fehlt an sozialen Anlaufstellen und niedrigschwelligen Hilfsangeboten. Leerstand, Sanierungsstau und eine geringe Aufenthaltsqualität verschärfen die Problematik. Dies führt zu einem Rückgang der Nahversorgung und fehlenden Begegnungsmöglichkeiten für die Bewohner. Hier wird das geplante Quartiermanagementbüro ansetzen: Es wird eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen in allen Lebenslagen schaffen. Darüber würde sich der CIV (CityInteressenVerband) sehr freuen und unterstützt uns auch. Ein weiteres Problem ist die unzureichende Vernetzung sozialer Akteure. Unterstützung bleibt oft ineffektiv und Menschen in Problemlagen finden keinen Zugang zu passenden Angeboten. Das geplante Büro soll als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen individuell zu beraten und gezielte Angebote für das nachbarschaftliche Zusammenleben sowie soziale Teilhabe zu entwickeln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven Innenstadt
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung der Innenstadt wird durch folgende Stadtteile definiert:
Norden: Begrenzung durch die Bismarckstraße zum Stadtteil Siebethsburg.
(Quelle: wikipedia.org)
Osten: Abgrenzung entlang der Berliner Straße zum Stadtteil Heppens.
(Quelle: wikipedia.org)
Süden: Grenze zur Innenhafen-Zone, wobei das Stadtviertel Großer Hafen eine Verbindungsfunktion zwischen der touristisch und kulturell frequentierten "Wasserkante" und der Innenstadt darstellt.
(Quelle: ratsinfoservice.de)
Westen: Begrenzung durch die Schillerstraße, den Metzer Weg und die Luisenstraße zum Stadtteil Bant.
Einwohnerzahl
10518
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
53
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&;
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024; https://www.wilhelmshaven.de/PDF/Statistik/WHV_STADTTEILPROFILE_2023.pdf?m=1692355610&;
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2024.
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Wilhelmshaven, Geoinformation - Vermessung - Statistik, Stand 31.12.2024;
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
sozialeswilhelmshaus_innenstadt.pdf
(1.17 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den klassischen Quartiersmanagement-Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern, soziale Teilhabe zu stärken und die Stadtteilentwicklung gemeinsam mit den Bewohner*innen aktiv zu gestalten. Dabei setzen wir auf eine integrierte, niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Herangehensweise.
1. Sozialraumorientierung und Bedarfsanalyse
Unser Quartiermanagement orientiert sich an den realen Herausforderungen der Innenstadt Wilhelmshaven, insbesondere den hohen Anteilen von Menschen mit Migrationshintergrund und sozialer Benachteiligung. Wir führen zu Beginn eine detaillierte Sozialraumanalyse durch, um die Bedarfe der Bewohner*innen zu erfassen und maßgeschneiderte Angebote zu entwickeln. Sozialarbeiter oder Ehrenamtliche stellen sich direkt in der Nachbarschaft vor.
2. Niedrigschwellige Beratung und Unterstützung
Die Beratung erfolgt direkt im Quartier und begleitet Menschen in schwierigen Lebenssituationen (z. B. Arbeitslosigkeit, Behördengänge, Sprachbarrieren). Wir sprechen mit den Menschen an belebten Orten, bieten Getränke an und kommen so ins Gespräch.
3. Vernetzung und Kooperation mit relevanten Akteuren
Wir arbeiten eng mit lokalen Einrichtungen, Behörden, Wohnungsunternehmen und sozialen Trägern zusammen.
Mit diesem Ansatz verbessern wir nicht nur kurzfristig die Situation vor Ort, sondern schaffen langfristige Strukturen für ein lebendiges und sozial stabiles Quartier in der Innenstadt Wilhelmshavens.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Menschen kommen freiwillig und gern ins Wilhelmshaus. Sie fühlen sich willkommen, angenommen und gehört. Sie sagen: „Hier kann ich so sein, wie ich bin.“ Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen, sie können aktiv mitgestalten.
Kriterium
Beschreibung
Nicht „wir bieten an, was wir denken, was gut ist“, sondern: Die Themen, Formate und Zeiten richten sich nach dem, was die Menschen brauchen und wünschen. Sie können eigene Ideen verwirklichen, sie stehen im Austausch untereinander und planen gemeinsam.
Kriterium
Beschreibung
Menschen übernehmen Verantwortung und gestalten mit. Sie wollen mithelfen, mitplanen, eigene Ideen einbringen. Es entstehen selbstorganisierte Gruppen oder regelmäßige Treffen, die nicht von außen gesteuert sind.
Kriterium
Beschreibung
Es entsteht ein Gefühl von Zuhause und Gemeinschaft. Wenn Klienten sagen: „Das Wilhelmshaus gehört zu meinem Alltag.“ „Ich habe hier neue Freunde gefunden.“ „Ich wüsste gar nicht, wie’s ohne das hier wäre.“; dann stehen Menschen wirklich im Zentrum.
Kriterium
Beschreibung
die Menschen im Quartier gemeinsam Feste mit und ohne Netzwerkpartner selbst organisieren, neue Nachbarn begrüßen, sich für Sauberkeit und Sicherheit in den Straßen verantwortlich fühlen
Beschreibung
Gute Anbindung an Bus & Bahn: niedrigschwelliger Zugang, auch für ältere Menschen, Kinder, Menschen ohne Auto. Kurze Wege für Menschen, die sowieso in der City unterwegs sind (z. B. einkaufen, Arzt): spontane Besuche möglich Verkehrsknotenpunkt für Flyer
Kriterium
Beschreibung
Die Innenstadt als lebendiger, sozialer Lebensraum für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter oder Einkommen.
Beschreibung
Regelmäßiges Innenstadtforum oder „Innenstadt-Tisch“, wo Vertreter*innen aller Bereiche gemeinsam planen und Prioritäten setzen.
Kriterium
Beschreibung
Das Wilhelmshaus ist ein Ort der Begegnung über soziale Grenzen hinweg; es finden regelmäßig Ehrenamtsbörsen statt.
Beschreibung
Die Gestaltung eines „Platzes der Nachbarschaft“ bringt Soziales (Programm), Stadtgrün (Begrünung), Bauamt (Sitzmöglichkeiten) und Kulturamt (Veranstaltungen) zusammen.
Kriterium
Beschreibung
Koordination durch eine Quartiers- oder Innenstadtkoordination (z. B. angesiedelt im Wilhelmshaus), die vermittelt, koordiniert und Prozesse steuert.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
GPS Familienzentrum Nord; Familienzentrum Ost und Jugendzentrum Point
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Familienzentrum Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Familienzentrum West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Havenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LEG, Spar und Bau, Rüstringer Wohnungsbauverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
City-Interessen-Verein Wilhelmshaven e.V. (CIV) ist ein Zusammenschluss der Kaufmannschaft der Wilhelmshavener Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Stadt Wilhelmshaven, Herr Rainer Päsler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willehad Flüchtlingsunterkunft Wilhelmshaven, Herr Michael Wiets
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS Volkshochschule Wilhelmshaven BIWAQ Jobcoach Eike Danielmeier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verbraucherzentrale Wilhelmshaven, Frau Abadia Hernandez
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Streetwork Wilhelmshaven, Herr Arne Suhr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Sprachmittler, VHS Wilhelmshaven, Herr Jens Wiese
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1. Stadtrat Armin Schönfelder und Carsten Feist (Oberbürgermeister), Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund e. V. , Frau Rabea Kruse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt, Frau Isabell Eickhoff
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir arbeiten aktuell eng mit der Stadt Wilhelmshaven und der Wirtschaftsförderung zusammen. Zur Verankerung des Projekts fanden erste Gespräche mit Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung zur Kooperation und einer möglichen Anschlussfinanzierung statt. Der Reparaturtreff soll sich nach der Anschubfinanzierung finanziell selbst tragen. Ziel ist, das Wilhelmshaus langfristig als kommunales Instrument zur Stadtteilentwicklung durch den Aufbau stabiler Partnerschaften mit der Stadt zu etablieren.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vielfalt wächst – Ein Garten für Begegnung und mehr Miteinander
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Mechtild Möller
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein Nachbarschaftsgarten für Begegnung, Teilhabe und Nachhaltigkeit am Obenende
Projektbeschreibung
Unser Projekt ergänzt die bestehenden Angebote des Mehrgenerationenhauses und setzt den Fokus auf den Stadtteil Obenende. Der wichtigste Schritt ist das aktive Zugehen auf die Bewohnenden. Dabei sollen insbes. die Bedarfe & Wünsche der Menschen erfasst werden: Welche Themen bewegen die Nachbarschaft? Welchen Wunsch nach mehr Begegnungsorten oder gemeinschaftlichen Aktivitäten gibt es? Ebenso wird analysiert, welche Herausforderungen es im Stadtteil gibt, bspw. soziale Isolation oder fehlende Angebote für bestimmte Gruppen.
Es wird eine feste Ansprechperson geben, die im Stadtteil präsent ist. Sie führt gezielt aufsuchende Gespräche, erkennt Interessen und knüpft Kontakte zu Menschen, die aktiv werden möchten. Dabei nimmt sie an Netzwerktreffen sowie an den Treffen der Bildungslandschaft Obenende (Netzwerk der Bildungseinrichtungen) teil, um Teilhabemöglichkeiten zu schaffen. Zudem sorgt sie für Gelegenheiten, bei denen sich die Bewohnenden kennenlernen können, und reagiert passgenau auf ihre Bedürfnisse.
Ein Gemeinschaftsgarten dient als Symbol für gute offene Nachbarschaft und soll zeigen, wie unterschiedliche Personengruppen voneinander profitieren können. Er wird gemeinsam mit den Bewohnenden entwickelt, um einen offenen, inklusiven Raum für Begegnung & Teilhabe zu schaffen. Neben gärtnerischen Aktivitäten wird es Möglichkeiten für gemeinsames Kochen, kulturelle Projekte und Bildungsangebote geben. Darüber hinaus kann der Garten künstlerisch gestaltet werden, um die Vielfalt des Stadtteils Obenende widerzuspiegeln.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die räumliche Anbindung an bestehende Einrichtungen wie das MGH, das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ), das Familienzentrum u. die Schulen. Es wird ein mobiler Anhänger mit Pinwand und Kaffeestation eingesetzt, um flexibel im Stadtteil präsent zu sein und spontane Begegnungen sowie den Austausch mit den Menschen zu fördern.
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen: Workshops zu ökol. Gartennutzung, ges. Ernährung und klimaschonendem Handeln verbinden Umweltbewusstsein mit gemeinschaftlichem Engagement.
Das Projekt läuft über drei Jahre: Zunächst werden Bedarfe ermittelt und erste Maßnahmen umgesetzt. Danach etabliert sich der Garten als Treffpunkt mit regelmäßigen Aktivitäten. Langfristig soll er durch ein Garten-Komitee und Kooperationen mit Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen verstetigt werden. Spenden oder Crowdfunding können zur nachhaltigen Sicherung beitragen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projekt wird im Stadtteil Obenende in Papenburg umgesetzt, einem Stadtteil im Wandel. Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslands und mit ihrer einzigartigen Kanalstruktur als älteste Fehnkolonie Deutschlands bekannt. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als Moorkolonie gegründet, prägt die Wasserlage bis heute das Stadtbild. Die Stadt hat sich wirtschaftlich stark entwickelt, insbesondere durch die Meyer Werft. Obenende liegt nördlich des Hauptkanals und war historisch das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende das kaufmännische Zentrum darstellte. Die Kanäle trennen bis heute soziale Räume und erschweren Begegnungen, es gibt kein Stadtteil- zentrum Unterschiedliche historische Prägungen haben zudem zu einer sozialen Differenzierung innerhalb der Stadt geführt. Obenende wächst stetig, aber die Bevölkerungszusammensetzung verändert sich. Die Einwohnerzahl stieg von 8.200 (2010) auf 13.249 (2024). Der Anteil der über 65-Jährigen wuchs von 18% auf 27%, während sich der Migrationsanteil von 8% auf 16% verdoppelt. Diese Entwicklungen beeinflussen das soziale Miteinander. Ältere Menschen brauchen barrierefreie Treffpunkte, Zugezogene benötigen Integrationsangebote und Netzwerke. Eine diversifizierte Bevölkerung erfordert neue Formen des Zusammenlebens. Die Stadt Papenburg hat im "Struktur- und Entwicklungskonzept Obenende 2015" die Verbesserung der Lebensqualität als zentrales Ziel formuliert. Wichtige Handlungsfelder sind die Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, der Ausbau sozialer Einrichtungen und Treffpunkte, die Verbesserung der grünen Infrastruktur und Klimaanpassung sowie die Stärkung des sozialen Miteinanders. Das Projekt fügt sich hier ein.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Papenburg Obenende
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Obenende in Papenburg, nördlich des Hauptkanals. Obenende erstreckt sich über eine Fläche von 39,55 km² und hat 13.249 Einwohner/-innen. Papenburg insgesamt umfasst sieben Stadtteile mit 39.453 Einwohner/-innen und einer Gesamtfläche von rund 118 km². Historisch war Obenende das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende als kaufmännisches Zentrum fungierte.
Das Fördergebiet ist geprägt durch eine Mischstruktur aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbebetrieben und sozialen Einrichtungen. Es gibt nur wenige öffentliche Begegnungsorte, wodurch ein zusätzlicher sozialer Treffpunkt im Grünen dringend benötigt wird. Das Projektgebiet umfasst eine städtische Fläche, die zentral im Stadtteil liegt und für Anwohner/-innen gut erreichbar ist.
Eine besondere räumliche Abgrenzung des Gebiets ergibt sich durch die Kanäle, die das Obenende durchziehen. Diese wirken teilweise isolierend auf die Nachbarschaften und erschweren soziale Durchmischung. Dadurch entsteht ein hoher Bedarf an offenen, barrierefreien Begegnungsorten, die den Stadtteil stärker vernetzen. Der geplante Gemeinschaftsgarten soll als verbindender Ort zwischen verschiedenen Nachbarschaften fungieren und Inklusion sowie Austausch fördern.
Die Stadt Papenburg, als Trägerin der HÖB, stellt die städtische Fläche für das Projekt zur Verfügung. Die HÖB nutzt dieses Grundstück, um gemeinsam mit der Nachbarschaft einen nachhaltigen, partizipativen Gemeinschaftsgarten zu gestalten und langfristig als offenen Begegnungsort zu etablieren.
Einwohnerzahl
13249
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenburg.de/unsere-stadt/ueber-uns/daten-geschichte/basis-und-strukturdaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitsmarkt im Überblick - Berichtsmonat Januar 2025 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Statistik "Arbeitslosengeld (Monatszahlen) Dezember 2024 - Emsland", keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Regionalmonitor Nds. – Emsland (keine Unterscheidung zw. Stadtgebieten möglich)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vielfalt_waechst1.pdf
(1.5 MB)
vielfalt_waechst2.jpg
(120.96 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt Gemeinwesenarbeit um, indem es sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Menschen vor Ort bezieht. Es stärkt die Selbstorganisation und fördert die Handlungsfähigkeit der Bewohner/-innen. Dabei werden sowohl individuelle als auch strukturelle Aspekte in sozialräumlicher Perspektive berücksichtigt.
Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate werden die Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen. Das Projekt schafft eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, die als zentrale Ansprechperson für lokale Akteurinnen und Akteure dient. Dabei werden unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um gemeinsame Lösungsstrategien für bestehende Herausforderungen zu entwickeln.
Die sozialräumliche Orientierung zeigt sich in der ressortübergreifenden Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie z. B. Vereinen, Sozialraumprävention und Schulsozialarbeiter/-innen. So wird die Vernetzung im Stadtteil gestärkt und nachhaltige Kooperationen etabliert. Die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen wie Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten trägt zur Förderung sozialer Teilhabe bei.
Das Projekt geht aktiv in den Sozialraum: Die HÖB und das MGH öffnen sich bewusst nach außen, sodass die Angebote ergänzend wirken und bestehende Strukturen stärken. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die demokratische Mitbestimmung, indem es Bewohnerinnen und Bewohner ermutigt, ihre Interessen zu vertreten und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen bringen ihre Interessen aktiv ein & gestalten den Garten nach ihren Bedürfnissen. Sie nehmen an Planungs- und Pflanzaktionen teil, übernehmen Patenschaften und initiieren eigene Angebote. Der Garten spiegelt die Bedarfe und Vielfalt wider
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/-innen übernehmen Verantwortung, indem sie Patenschaften für Beete / Flächen übernehmen, eigene Veranstaltungen initiieren und das Garten-Komitee selbstständig organisiert. Durch transparente Entscheidungsprozesse wird Mitbestimmung gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Lokale Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen sind aktiv eingebunden und bringen ihre Ressourcen ein. Der Garten stärkt bestehende Netzwerke. Wissen und Fähigkeiten der Bewohner/-innen fließen in Workshops, Gestaltung und Pflege ein.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, kultureller Hintergründe und sozialer Milieus nehmen aktiv teil, nutzen und gestalten gemeinsam den Garten. Angebote sind inklusiv, fördern Austausch und Vernetzung zwischen Generationen
Beschreibung
Vereine, Schulen, soziale Einrichtungen, engagierte Bewohner/-innen sind dauerhaft mit dem Garten verbunden. Gemeinsame Veranstaltungen, Bildungsangebote, Pflegearbeiten werden partnerschaftlich organisiert. Langfristige Kooperationen sichern den Garten.
Kriterium
Beschreibung
Der Garten wird als gemeinsamer Treffpunkt genutzt, fördert Begegnungen und stärkt nachbarschaftliche Beziehungen. Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe engagieren sich, tauschen Wissen aus und organisieren gemeinsame Aktivitäten.
Beschreibung
Das Projekt ist in kommunale Entwicklungsziele eingebunden, ergänzt bestehende Strukturen und wird von Stadt, Vereinen und Institutionen unterstützt. Der Garten dient als Modell für nachhaltige Nachbarschaftsarbeit und inspiriert weitere Initiativen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Papenburg / Kinderfreundliche Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten / Kindertagesstätte St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kindertagesstätte David
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) St. Marien
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Projekt wird in kommunale Strukturen eingebunden, indem es mit der Stadt Papenburg, sozialen Einrichtungen und lokalen Vereinen kooperiert. Ein Garten-Komitee aus Bewohner/-innen übernimmt langfristig Verantwortung. Finanzielle Nachhaltigkeit wird durch Förderpartnerschaften, Spenden, Crowdfunding und Einnahmen aus Workshops gesichert. Die Einbindung in Bildungs- und Umweltinitiativen stärkt die Verstetigung. Der Garten wird als dauerhafter Treffpunkt im Stadtteil etabliert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
6 Leben.Lokal.Digital - Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Kettenkamp
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Die Gemeinde Kettenkamp ist die kleinste der sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde und verfügt über ein lebendiges Vereins- und Verbandsleben. Viele Aktivitäten werden ehrenamtlich organisiert. Doch der demografische Wandel macht auch hier nicht halt: Besonders Seniorinnen und Senioren benötigen zunehmend Angebote zur Teilhabe und Unterstützung. Während Politik und Verwaltung bislang keine Finanzierungsmöglichkeit für einen Dorftreff sehen und auf ehrenamtliches Engagement setzen, möchte der Verein „Ich und mein Dorf“ gern einen Dorftreff etablieren.
Seit März 2024 bietet der Verein einen offenen Mittagstisch, an dem jeden Dienstag durchschnittlich 12 Personen teilnehmen. Dieses Angebot wird von Ehrenamtlichen in Zusammenarbeit mit einem externen Anbieter organisiert. Ergänzend dazu gibt es ein - ebenfalls externes - Sitztanzangebot sowie unregelmäßige Veranstaltungen durch zwei ehrenamtliche Seniorenvertreter.
Um diese Angebote langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln, plant der Verein den Aufbau eines Dorftreffs. Ziel ist es, bestehende Angebote zu bündeln, nachhaltige Strukturen zu schaffen und zusätzliche Formate wie eine offene Mediensprechstunde, Kulturangebote und Beratungen zu etablieren. Als mögliche Räumlichkeit steht das Jugendheim, das derzeit von der Kirchengemeinde auf die politische Gemeinde übertragen wird, in unmittelbarer Nähe zur Kirche zur Verfügung.
Mit dieser Initiative soll die soziale Infrastruktur in Kettenkamp gestärkt, das Ehrenamt entlastet und ein verlässliches Angebot für die Menschen vor Ort geschaffen werden. Auch das kulturelle Angebot soll dadurch wachsen. Selbstverständlich nicht nur für Seniorinnen und Senioren, sondern für alle Interessierten aller Altersgruppe, Konfessionen und Nationalitäten. Das derzeit vor Ort noch größtenteils gelebte "nachbarschaftliche Verhältnis" soll dadurch unterstützt und beibehalten werden.
Laufzeit
2026-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In fünf von sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück gibt es bereits Dorf- und Bürgertreffs. Auch in Kettenkamp wächst der Wunsch nach einem solchen Angebot, doch die Gemeinde kann dies finanziell derzeit aufgrund der angespannten Haushaltslage nicht umsetzen. Der Verein „Ich und mein Dorf“ setzt sich für die Dorfgemeinschaft ein und möchte einen Dorftreff etablieren. Der Verein "Ich und mein Dorf" ist ein unabhängiger und unparteilicher Verein, der die vereinsübergreifende Dorfgemeinschaft fördert. Er schafft Raum für neue Ideen und eine Plattform für alle, die mitmachen möchten. Außerdem fördert und vernetzt er Vereine und unterstützt das ehrenamtliche Engagement. All dies sind gute Voraussetzungen, um den Verein hier als Antragsteller für einen Dorftreff mit ins Boot zu nehmen.
Seit März 2024 organisiert der Verein einen offenen Mittagstisch mit durchschnittlich 12 Teilnehmenden pro Woche. Ergänzend gibt es ein Sitztanzangebot und Veranstaltungen für Senior*innen, doch das Ehrenamt stößt an seine Grenzen. Um bestehende Angebote zu sichern und neue Formate wie eine Mediensprechstunde, Kulturveranstaltungen und Beratungen aufzubauen, ist die Einrichtung eines Dorftreffs geplant. Dabei sind nicht nur Senior*innen Dialoggruppe, sondern auch Interessierte aller Altersgruppen, Familien, Neubürger*innen...
Als mögliche Räumlichkeit steht das Jugendheim zur Verfügung, geplant ist die Umsetzung mit 2 Mini-JobberInnen à 4 Stunden/Woche. Die Gemeinde stellt die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung. Ab Ende 2028 plant die Gemeinde, die Kosten für den Dorftreff eigenständig aus den Mitteln der Akzeptanzabgabe zu finanzieren.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Kettenkamp
Beschreibung
Kettenkamp ist eine Gemeinde innerhalb der Samtgemeinde Bersenbrück im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Bezogen auf die Fläche ist sie die kleinste Gemeinde im Landkreis Osnabrück. 95 % der Einwohner wohnen direkt im Ortskern. Kettenkamp liegt im südlichen Artland wenige Kilometer nördlich der Ankumer Höhe. Dort befindet es sich am Rand des nordwestlichen Teils vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Kettenkamp grenzt im Norden an Berge und Menslage, im Osten an Nortrup, im Süden an Ankum und im Westen an Eggermühlen.
Einwohnerzahl
1832
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Projektgebiet: Gem. Kettenkamp, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.205, Projektgebiet: Gem. Kettenkamp, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Kettenkamp, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Kettenkamp, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Kettenkamp, insbesondere Sportverein, Heimatverein und katholische Verbände - kfd, KLJB, Kolping - als die "größeren Vereine" vor Ort mit vielen Playern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Kettenkamp, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, soziale Medien, Handzettel, Plakate, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort, Freikirchen - offen für alle Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Kettenkamp, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 wird die Gemeinwesenarbeit in Kettenkamp über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen. Dazu kommen Veranstaltungen in Eigeninitiative wie Flohmarkt, Kaffeetafel etc.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On