Wandel gestalten: Bad Gandersheim gemeinsam neu denken
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie-Luise Kisters
| Funktion | Gemeinwesenarbeiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Akteure vernetzen - Beteiligung stärken - Begegnungsorte schaffen
Projektbeschreibung
Das Projekt knüpft an ein Gemeinwesenarbeitsprojekt an, das jedoch aufgrund eines Trägerwechsels zeitlich in der Entwicklung zurückliegt. Zu Projektbeginn wurden Strukturen errichtet, darunter ein Nachbarschaftszentrum, doch diese wurden durch den Trägerwechsel wieder aufgelöst. Die ehrenamtlich Engagierten sahen sich gezwungen, neue Wirkungsorte zu finden. Als die Gemeinwesenarbeit dann unter einem neuen Träger fortgeführt wurde, mussten die Strukturen mit neuen Räumlichkeiten und ohne ehrenamtliche Unterstützung allmählich wieder aufgebaut werden. Dieser Trägerwechsel und der Verlust der etablierten Strukturen stellen eine bedeutende Herausforderung für das Projekt dar. Daher steht eine zuverlässige Strukturierung der GWA im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen. Es werden verbindliche Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zwischen der GWA, der Stadtverwaltung und anderen relevanten Partnern getroffen, um ein gemeinsames Verständnis und eine effektive Kooperation sicherzustellen. Durch den Aufbau eines stabilen Netzwerks wird ein schneller Informationsfluss zwischen den Akteuren und den Bewohnern geschaffen, um Transparenz und Vertrauen zu fördern. Die Aktivierung neuer Bewohner ist ein weiterer Schwerpunkt des Projekts. Durch gezielte Befragungen und Veranstaltungen wie Dorfabende sollen bisher nicht erreichte Zielgruppen wie Senioren und Migranten aktiv angesprochen und zur Teilnahme an der Gemeinwesenarbeit motiviert werden. Ein regelmäßig tagendes Bürgernetzwerk wird etabliert, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und die Bewohner aktiv in die Gestaltung ihrer Gemeinschaft einzubinden.
Die Stärkung der Verbindung zwischen Kernstadt und Dörfern ist ein weiteres zentrales Anliegen. Durch die Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten in den Dörfern unter dem Thema "Stadt-Land-Verbindung" sollen offene Dialoge gefördert und gemeinsame Ziele identifiziert werden. Die Bewohner sollen sich gehört fühlen und ihre Anliegen ernst genommen sehen, um das Gefühl der Entfremdung zu verringern und eine stärkere Gemeinschaft zu schaffen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bad Gandersheim, mit Kernstadt und 15 Ortsteilen, zählt 11.000 Einwohner. Einst lebendige Kurstadt, leidet es heute unter demografischem Wandel und Strukturwandel. Signifikanter Leerstand prägt das Bild, von Einzelhandelsflächen bis Klinikkomplexen. Bevölkerungsrückgang übertrifft Niedersachsen-Durchschnitt. Finanzielle Lage äußerst angespannt, was zur Abstoßung freiwilliger Leistungen führte. Ein Großteil dieser Lücken wurde durch ehrenamtliches Engagement geschlossen. Eines der herausragenden Probleme der Stadt ist das Fehlen eines starken Wir-Gefühls innerhalb der Gemeinschaft. Diese fehlende Verbundenheit führt zu einer Vielzahl von Kommunikationsproblemen und mangelnder Wertschätzung zwischen verschiedenen Gruppen. Die Kommunikation zwischen Bürgern und der Verwaltung, zwischen Vereinen, zwischen Parteien und sogar zwischen Gruppen mit unterschiedlichen Ansichten ist unzureichend. Ein weiteres Problem besteht darin, dass es keine stabilen und sicheren Strukturen für die GWA gibt. Wiederholt wurden solche Strukturen aufgebaut, nur um dann wieder abzubrechen. Der jüngste Trägerwechsel in der Mitte des laufenden Projekts hat die Situation weiter verschärft. Obwohl bereits viel Vorarbeit geleistet wurde, fehlen nun die stabilen Strukturen, um diese Arbeit fortzusetzen und die zarten Fortschritte in verbindliche Formen zu bringen. Eine weitere Herausforderung, betrifft die Dörfer, die sich von der Stadt abgehängt fühlen. Die Konzentration von Ressourcen und Aufmerksamkeit auf die Stadt hat dazu geführt, dass die Bedürfnisse und Anliegen der Dörfer oft vernachlässigt werden. Dies verstärkt das Gefühl der Entfremdung und des Ungleichgewichts innerhalb der gesamten Stadt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Fläche: 90,85 km²,
Einwohner: Bad Gandersheim-Kernstadt 6.375
mit ihren 15 Dörfern: Harriehausen 670, Wrescherode 565, Heckenbeck 497, Altgandersheim 428, Dankelsheim 300, Ackenhausen 246, Dannhausen 244, Seboldshausen 222, Gehrenrode 199, Gremsheim 174, Wolperode 158, Hachenhausen 150, Ellierode 145, Helmscherode 139, Clus-Brunshausen 101
Einwohnerzahl
10613
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen 0-14 Jahre 1.089.108 Personen von 7.982.448 (= 14% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 0-14 Jahre 1.204 Personen von 9.623 (=13% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Stadt Göttingen 15-26 Jahre 18.591 Personen von 119.801 (= 16% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 15-26 Jahre 1.167 Personen von 9.923 (=12% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen über 60 Jahre 2.276.622 Personen von 7.982.448 (= 29% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt über 60 Jahre 3.519 Personen von 9.623 (=37% der Bevölkerung)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle): Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen: Nds. 5,0% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,1% (Gesamtstadt).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gwa_bad_gandersheim.png
(3.66 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, der darauf abzielt, die Lebensqualität in einem bestimmten Gemeinwesen durch aktive Einbeziehung der Bewohner zu verbessern. Dies geschieht durch die Stärkung lokaler Strukturen, Förderung von Selbsthilfe und Eigenverantwortung sowie Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren vor Ort. Wir setzen auf eine partizipative Herangehensweise, die es den Bewohnern ermöglicht, ihre Bedürfnisse, Anliegen und Ideen einzubringen und aktiv an Entscheidungen teilzuhaben. Dabei spielen lokale Ressourcen und Potenziale eine wichtige Rolle, die durch die Gemeinschaft selbst identifiziert und genutzt werden.
Unser Projekt fördert den Aufbau und die Pflege von Netzwerken innerhalb des Gemeinwesens, um den Informationsaustausch zu erleichtern, gemeinsame Interessen zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Durch die Schaffung von Plattformen für Austausch und Zusammenarbeit streben wir eine nachhaltige Stärkung der Gemeinschaft an. Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Unterstützung von benachteiligten oder marginalisierten Gruppen, um ihre Teilhabe am Gemeinwesen zu fördern und soziale Ungleichheiten abzubauen. Wir setzen uns für eine inklusive Gemeinwesenarbeit ein, die die Vielfalt und unterschiedlichen Bedürfnisse aller Bewohner berücksichtigt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ist erreicht, wenn möglichst viele Dialog- bzw. Zielgruppen erreicht und aktiviert wurden.
Kriterium
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen die Strukturen ihrer Stadt und organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, übernehmen Verantwortung für ihre Anliegen, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, vernetzen sich.
Kriterium
Beschreibung
Die Ressourcen des Quartiers, der Bewohner/innen und Bewohnergruppen sind bekannt und werden in den Prozess der Quartiersentwicklung aufgenommen und weiterentwickelt. Bewohner/innen bringen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ein.
Kriterium
Beschreibung
Es gibt eine fachübergreifende Zusammenarbeit, die relevante Themenbereiche wie z.B. Wohnumfeld, demograph. Wandel, Integration im Gemeinwesen bearbeitet. Beteiligte Akteure kennen die jewl. Arbeitsbezüge der anderen und verstehen Wirkungszusammenhänge.
Beschreibung
Der Gemeinwesenarbeiter bildet die Schnittstelle und fördert Netzwerkbildung und Kooperation von Akteuren, Bewohner/innen und Quartieren sowie die Kooperation mit Stadt und Stadtmarketing
Kriterium
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende & neue Unterstützungs- und Kulturangebote wurden erschlossen. Die Zielgruppen 60+ und Migranten werden in die sozialen Strukturen eingebunden und beteiligen sich an der politischen Partizipation
Beschreibung
Die vorhandenen Angebote der sozialen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine, Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht, Angebotslücken werden geschlossen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der Folgeantrag für die Gemeinwesenarbeit in Bad Gandersheim ist unerlässlich, um die bisherigen Erfolge zu festigen und die aufgebauten Strukturen zu sichern. Der kürzliche Trägerwechsel und der Verlust etablierter Einrichtungen stellen bedeutende Herausforderungen dar. Ziel ist es, das Wir-Gefühl innerhalb der Gemeinschaft zu stärken und eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen. Durch gezielte Maßnahmen wie die Aktivierung neuer Bewohnergruppen und die Stärkung des Netzwerks soll eine lebendige und inklusive Gemeinschaft geschaffen werden. Der Folgeantrag zielt darauf ab, langfristige Strukturen zu etablieren und die Gemeinwesenarbeit als unverzichtbares Konzept zu verankern.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfmoderator*innen in den Dörfern Gehrenrode, Wolperode, Seboldshausen, Heckenbeck, Harriehausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie evangelische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FamilienServiceBüro / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TAfFplus – Teilhabe und Arbeit für Familien / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FairBleib Südniedersachsen-Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Nds. im LK Northeim (SPN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes Leine-Solling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie im Braunschweiger Land gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Depression
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenhaus Northeim / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Albert-Schweizer-Familienwerk Lebensraum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Treibhaus e. V. - Entwicklungsräume für Kommunikation, Kultur und Zusammenleben in Bad Gandersheim, Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Northeim e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergemeinschaft Dannhausen Bürgergemeinschaft Ellierode Bürgergemeinschaft Gehrenrode Bürgergemeinschaft Hachenhausen Bürgergemeinschaft Heckenbeck Bürgergemeinschaft Seboldshausen e. V. Bürgerverein Helmscherode Dorfgemeinschaft Wrescherode e. V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die nachhaltige Finanzierung der GWA in GAN ist gegenwärtig ungewiss, bedingt durch Herausforderungen wie die mögliche Wiederholung der Bürgermeisterwahl und die Insolvenz der Trägergesellschaft der Landesgartenschau, an der die Stadt beteiligt ist. Trotz dieser Umstände planen wir folgende Schritte, um GWA nachhaltig in die kommunalen Strukturen einzubinden: Partnerschaften aufbauen, Kooperationsvereinbarungen entwickeln, in kommunale Planungsprozesse einbinden, Finanzierung diversifizieren.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Würfelgleis
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Johannes Knittel
| Funktion | Jugendreferent/ Sozialarbeiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Brettspielcafé
Projektbeschreibung
Unsere Nachbarschaft ist vor allem durch Unterschiede gekennzeichnet. Zum einen finden sich besser betuchte Straßen hier mit Einfamilienhäusern und Doppelhäusern mit 2 PKWs vor der Tür. Dann wieder auf der anderen Straßenseite Mehrfamilienhäuser/ Wohnblocks. Es gibt frisch sanierte Häuser, Neubauten und auf der anderen Seite Wohngebiete, die etwas in die Jahre gekommen sind. Hier ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund fast 10% höher, als im Braunschweiger Durchschnitt und dort wieder darunter. Mitten durch das Gebiet verläuft das Braunschweiger Ringgleis, eine alte Bahntrasse umgebaut zum Fuß- und Fahrradweg. Hier sehen die Menschen einander, aber es gibt wenig Treffpunkte in unserer Nachbarschaft wo sich die unterschiedlichen Menschen begegnen.
In der kirchlichen Jugendarbeit ist uns aufgefallen, wie leicht Menschen einander durch Spiele kennenlernen oder Menschen integriert werden können. Beim spielen kamen Gesprächsthemen auf und wir saßen nicht nebeneinander im Schweigen oder auf der Suche nach Gesprächsthemen. In verschiedenen Kontexten haben wir zum spielen eingeladen und gesehen, dass Menschen a) kommen und b) integriert werden. Auch bei sprachlichen Barrieren war das kennenlernen leichter, wenn einfache Spiele eine komplexen Regelerklärung umgehen. So ist unsere Idee fürs GWA Projekt entstanden. Brettspiele stiften pädagogischen Wert, schaffen ein gemeinsames Erlebnis und machen einfach viel Freude! Beim Gewinnen und Verlieren kommen sämtliche Emotionen hoch. Man lernt sich und andere kennen und zwar egal ob in der Erstbegegnung oder Jahrzehnte lange Nachbarn und Freunde.
Kommstruktur:
Mit dem Projekt Würfelgleis, einem Brettspielcafé, wollen wir es in der Kommstruktur ermöglichen, niedrigschwellig in Kontakt miteinander zu kommen. Einen attraktiven „dritten Ort“, an dem Menschen sich mit ihrem Stadtteil identifizieren können. Ein Ort der Begegnung und des Austausches, an dem Herausforderungen und Nöte angesprochen werden können.
Gehstruktur:
Aufsuchend sollen Menschen befragt werden zu ihren Herausforderungen, Netzwerke gebildet werden und die Methode des Spielens anderen Akteuren vorgestellt.
Zukunftsperspektive:
Zukunftsorientiert sollen Menschen bestärkt werden sich mit ihren Stärken einzubringen, in 1 zu 1 Hilfen aktiv zu werden, als Projekt können wir Netzwerkressourcen vermitteln und im Kontakt mit kommunaler Politik und weiteren Akteuren die Nachbarschaft mitgestalten.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Wir befinden uns in Braunschweig direkt neben dem Ringgleis, in einer kleinen Scheune.
Zum einen findet sich hier ein gut betuchtes Wohngebiet mit Einfamilienhäusern und Doppelhäusern mit 2 Pkws vor der Tür und dann wieder auf der anderen Straßenseite Mehrfamilienhäuser/ Wohnblocks. Es gibt frisch sanierte Gebiete, Neubauten und auf der anderen Seite Wohngebiete, die etwas in die Jahre gekommen sind. Hier ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund fast 10% höher als im Braunschweiger Durchschnitt und dort wieder darunter.
Kurzum wir befinden uns an einem sozialen Bruch. Eine Nahtstelle bildet das Ringgleis.
Auf dem Ringgleis begegnet man dem Querschnitt: Studierende, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch Wohlhabenden, die mit Kopfhörern das Ringgleis als Joggingstrecke nutzen und denen, die gefühlt auf dem gesellschaftlichen Abstellgleis gelandet sind.
Immer wieder trifft man dieselben Jugendlichen - einen Bruchteil der Anwohnenden - auf den Jugendplätzen. Kontakt zwischen einsamen Rentner*innen und ihnen gibt es wenig, obwohl beide Gruppen ständig auf dem Ringgleis unterwegs sind.
Gesamtgesellschaftlich ist die Vereinsamung ein Thema: Sie macht keine Grenzen vor unterschiedlichen Milieus oder ethnischen Hintergründen. In unserem Gebiet gibt es viele 1 Personenhaushalte und wenig öffentliche Orte oder Räume, die zur Begegnung einladen oder zur Verfügung stehen.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Kern Altpetritor
Beschreibung
Das Nachbarschaftliche Gebiet erstreckt sich von der Kreuzstraße bis zur Cellerstraße und wird wiederum begrenzt von der Autobahn bzw. dem Klinikum einerseits und der Goslarschen Straße andererseits.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Stadtforschung Mai.23
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-08_HHGEN_Haushalte_2023_ee.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Innerhalb des Quartiers gibt es eine starke Abweichung bei den Prozentzahlen von ausländischen Bewohner*innen (von 14,5% bis 24,3%). Beides liegt dennoch höher als der Durchschnitt der Stadt.
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-08_HHGEN_Haushalte_2023_ee.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Statistiken der Stadt war die Altersbegrenzung von 0-16 Jahren für Kinder angegeben.
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_08_export.pdf
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Statistiken der Stadt war die Altersbegrenzung von 16-20 Jahren für Jugendliche/junge Erwachsene angegeben. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_08_export.pdf
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_08_export.pdf
Dabei ist besonders zu beachten, dass ab 60 Jahren mit steigenden Alter zunehmend die Hälfte der Menschen ledig, geschieden oder verwitwet sind. Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-08_HHGEN_Haushalte_2023_ee.pdf
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quatier.jpg
(572.24 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gehstruktur: Das Projekt Würfelgleis macht sich zum einen auf den Weg die Menschen und Akteure in der Nachbarschaft kennenzulernen. Im Gespräch und aufsuchender Befragung soll die Nachbarschaft spezifisch kennengelernt werden und die Nöte wahrgenommen. Mit unserem Tool, dem Spielen, wird eine gute Methode der Gemeinschaftsbildung warhgenommen und zur Verfügung gestellt, die ein Akzent entgegen der Einsamkeit setzen kann.
Kommstruktur: Mit einem attraktiven Spielecafé findet die Nachbarschaft einen inspirierenden Ort, mit dem sie sich gerne identifiziert. Die Haupt- und ehrenatmlichen Mitarbeitenden laden ein zu Gesprächen, hören zu und bilden Communitys. Durch das niedrigschwellige Angebot wird Begegnung ermöglicht, Gemeinschaft erlebt und Nöte können mitgeteilt werden.
Zukunftsorientierung: Unterschiedliche Menschen der Nachbarschaft lernen einander kennen. In der Selbstaktivierung und Stärkung der Besuchenden werden 1zu1 Hilfen möglich. Durch geknüpfte Netzwerke können ergänzend zu den 1zu1 Hilfen Vernetzungen geschehen und Beratungs- und Hilfsangebote vermittelt werden.
Das Spielen nimmt dabei in allen Ebenen eine zentrale Rolle ein. In der kirchlichen Jugendarbeit ist uns aufgefallen, wie leicht Menschen einander durch Spiele kennenlernen oder Mneschen integriert werden können. Beim spielen kamen Gesprächsthemen auf. In verschiedenen Kontexten haben wir zum spielen eingeladen und gesehen, dass Menschen kommen und integriert werden. So ist Idee GWA Projekts entstanden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen sich in aufsuchenden Befragungen und Parizipationsprozessen (z.b. Foren) beteiligen
Kriterium
Beschreibung
a)1zu1 Hilfen aktiv gestaltet werden b) Menschen sich im Projekt einbringen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist im laufe des Projekts eine Vernetzung im Stadtteil und zur kommunalen Politik zu erarbeiten. Im Rahmen dieser Vernetzung werden wir eine kommunale Beteiligung an einer langfristigen Finanzierung ansprechen. Möglicherweise kann ein Wirtschaftsteil aufgebaut werden der das Projekt langfristig, anteilig mitfinanzieren kann.
11. Medien
Galerie
Videos
p1120695.mp4
(21.76 MB)
p1120699.mp4
(18.55 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
papenburg.art
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Udo Löbbers
| Funktion | Vorstand papenburg.art e.V. i.G. |
|---|
2. Kurzbeschreibung
papenburg.art e.V. (i.G.) bringt Kunst und Kultur für alle als temporäre Leerstandsnutzung in die Papenburger Stadtmitte
Projektbeschreibung
Papenburger Kreative (Malerinnen und Maler, Fotografinnen und Fotografen) hatten den Wunsch, ihre Werke auszustellen und diese in Form einer "thematischen Kommunikationsgrundlage" mit den Menschen im Quartier zu teilen, zu diskutieren und darauf aufbauend das Quartier und seine Menschen integrativ weiter zu entwickeln. Inspiriert vom Verein „Zwischenraum e.V.“ in Aurich, sollten dazu Leerstandsflächen in der Innenstadt genutzt werden.
In Zusammenarbeit mit dem City-Management Papenburg gründeten sie den Verein papenburg.art e.V. mit dem Ziel Leerstandsflächen mit Kunst zu beleben, die Kunstszene zu fördern und die und die Teilhabe im Quartier vorantreiben.
Ein seit langem leerstehendes Ladenlokal soll angemietet und umgestaltet werden: der vordere Teil davon soll für Kunst, Begegnung und Austausch genutzt werden, den anderen Teil mietet eine Unternehmerin, die ihr Unverpackt-Geschäft zu einem integrativen Concept-Store mit "Treffpunkt-Charakter" erweitern möchte.
Dadurch entstehen Synergien zwischen Kunst, Café, Geschäft und vor allem zwischen Menschen. Kooperationen mit benachbarten Geschäften und Bildungseinrichtungen wie der VHS und der Kunstschule Zinnober schaffen weitere Synergien.
papenburg.art e.V. soll zum Treffpunkt für Bewohner und Gäste werden, unabhängig von Herkunft, Alter und sozialer Schicht. Das Konzept soll Kunstinteressierte aktivieren und alle Beteiligten – Geschäftsleute, Künstler, Vermieter und Bewohner – einbinden, um das Quartier gemeinsam zu bereichern.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Hauptkanal ist „die gute Stube“ Papenburgs mit Geschäften links und rechts, Wohnungen über den Geschäften, zwei Kirchen sowie sich anschließenden Wohnquartieren.
Papenburg leidet an Leerstand in den Gewerbeobjekten. Verwahrlosung und schwindende kulturelle Angebote beeinträchtigen das soziale Zusammenleben im Quartier. Die Bewohner:innen und Besucher:innen wenden sich ab, eine Abwärtsspirale ist in Gang gesetzt.
Es gibt kleine Ghettos, andere Bereiche sind verwaist und verwahrlosen zunehmend: Eigentümer kümmern sich nicht und zu hohe Mietforderungen erschweren eine Nutzung.
Bei einer Infoveranstaltung des City-Management Papenburg diskutierten über 50 Geschäftsleute und Künstler über die Probleme und Ideen zur Revitalisierung des Viertels durch Kunst und kulturelle Aktivitäten. Die Resonanz und Akzeptanz übertraf die Erwartungen.
Wir streben nach öffentlichen Plätzen für Begegnungen und Aktivitäten ohne Konsumzwang für eine Belebung des Quartiers. Durch einen dauerhaften Kunstverein am Hauptkanal möchten wir solche Räume schaffen und Akteure vernetzen, Ideen entwickeln und Projekte umsetzen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ ist unser Motto, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Interessen aller Beteiligten im Dialog auszugleichen.
„Bunte Bilder gegen Leerstand“ wurde es in der Infoveranstaltung genannt: Kunst und ein Kunstverein sind die Mittel der Wahl, um die notwendige Aufmerksamkeit im Interesse aller Akteure zu bekommen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
papenburg.art e.V. setzt den speziellen Ansatz von Gemeinwesenarbeit bzw. Quartiersmanagement um, indem er Kunst und Kultur als Mittel zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens einsetzt.
Durch die Nutzung von Leerstandsflächen für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen schafft der Verein nicht nur kulturelle Angebote, sondern auch Treffpunkte für die Bewohner des Quartiers. Durch die Einbeziehung der lokalen Community in Planungsprozesse und Veranstaltungen stärkt papenburg.art die Identifikation der Bewohner mit ihrem Viertel und fördert soziale Bindungen. Zudem trägt der Verein durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements zur aktiven Beteiligung der Bewohner am Gemeinschaftsleben bei. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise trägt papenburg.art zur positiven Entwicklung des Quartiers bei und setzt somit die Prinzipien der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements erfolgreich um.
papenburg.art fördert Kunst, Kultur und internationale Gesinnung gemäß Satzung. Dies geschieht durch Fortbildungsangebote mit Kooperationspartnern wie der VHS, die Entwicklung von Vermarktungskonzepten für Künstler, niederschwellige Angebote für eigene künstlerische Aktivitäten, integrative Aktivitäten für verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Entwicklung des papenburg.art-Konzepts als Vorlage für andere Städte. Auch die Einbeziehung von Künstlern aus den Niederlanden in Ausstellungen und Workshops sowie die gemeinsame Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts sind Ziele.
11. Medien
Galerie
Gemeinsam im Landkreis Aurich
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Friedhelm Endelmann
| Funktion | Geschäftsführer KVHS Aurich-Norden |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam im Quartier in Aurich und Norden
Projektbeschreibung
Der Landkreis Aurich hat bereits seit 2015 zusammen mit der KVHS ein Integrationskonzept mit den Schwerpunkten Sprachniveau und Integration. Das Projekt Gemeinwesenarbeit im klassischen Sinn, welches im Jahr 2022 startete, war Neuland und eine Herausforderung für alle Beteiligten. Die vielen Sprachkurse erhöhten das Sprachniveau im Landkreis und führt zu einer besseren Integration der Menschen in den Arbeitsmarkt. Durch den hohen, dauerhaften Zuzug von geflüchteten Menschen in den LK, konzentriert sich dieser auf wenige multikulturelle Wohngebiete in Norden und Aurich. Das Projekt fokussiert sich auf je zwei Gebiete in Aurich und in Norden. Die KVHS Aurich-Norden als 100% Tochter des Landkreises wurde mit diesem Projekt beauftragt. Dort waren die größten Erfahrungen und Netzwerke vorhanden. In Norden konnte somit ein Büro beim Kinderschutzbund angemietet werden und hat somit zentral eine Anlaufstelle im Quartier Kirchstraße. Viele Hausbesuche, Mobile Cafés und Gesprächsrunden wurden organisiert. In diesem Quartier gibt es eine Bewohnerstruktur mit 21 verschiedenen Kulturen. Zusätzlich sind viele dieser Menschen von Transferleistungen abhängig. In Norden und Aurich wurde im Laufe des Projektes Probleme sichtbar, die ein Umdenken erforderlich machten. Die Wohnsituation in den Quartieren führt zu verstärkter Isolation und damit auch zu erschwerten Bedingungen. Beim Erlernen der Sprache oder Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitäten. In den Quartieren werden Netzwerke genutzt und neu geschaffen. Diese Netzwerke werden in die Arbeit vor Ort eingebunden. Dadurch soll die Teilhabe der Menschen in den Projektgebieten verbessert und das Wohnumfeld aufgewertet werden. Diese Aspekte spielen eine große Rolle für die Integration und sind daher Teil der Gesamtstrategie des Landkreises. Die Bewohner sollen durch die Gemeinwesenarbeit aktiviert werden, sich in ihrem Quartier einzubringen und die Begegnung mit anderen Bewohnern zu suchen. Dafür werden Begegnungsräume benötigt. Um dies zu ermöglichen, werden die Schulen und andere Bildungsträger als Lernorte im Quartier mit eingebunden. Diese Zusammenarbeit wird intensiviert. Davon können alle Bewohner profitieren. Ziel ist es, den zugewanderten Menschen Integration und Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Menschen in den Quartieren die Teilhabe und Integration in das gesellschaftliche Leben, in den Arbeitsmarkt, politische und schulische Bildung ermöglichen, dass war und ist die Erwartungshaltung der Gesellschaft. Die Bedingungen bzw. Voraussetzungen im Quartier aufzuzeigen und gemeinsam mit den Bewohnern verändern und umzusetzen ist die Aufgabe vom QM. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist die größte Hürde. In den zugewiesenen Wohnungen leben viele ausländische Menschen und Menschen, die Transferleistungen beziehen, auf engstem Raum zusammen. Die meisten dieser Häuser werden von großen Wohnungsbaugesellschaften verwaltet. Die Gebiete sind durch enge Bebauung, ein tristes und teilweise vermülltes Gesamtbild geprägt. Zu den räumlichen Problemen kommen soziale Benachteiligungen. Ein Arbeitsmarkt, der bisher allen Arbeitskräften offenstand, wird immer kleiner. Perspektivlosigkeit, Angst und Isolation in den Quartieren gehören zum Alltag. Begründet und verstärkt wird die Situation durch mehrere Brandstiftungen. Zuletzt wurden 2 Wohnblocks zerstört und 49 Personen verloren ihre Wohnung. Parallel wurden diese Sozialwohnungen verkauft. Eine Bestandsaufnahme hatte folgendes Ergebnis.-
- Desolate Wohnungen
- Drogen, Alkohol, Gewalt, Kriminalität
- Leben an der Armutsgrenze – Bürgergeld – Transferleistungen Arbeitslosigkeit
- Vereinsamung – Isolation von ganzen Familien, Sprachbarrieren
- Fehlen von interkulturellen Begegnungsstätten
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden
Beschreibung
Das Gebiet umfasst Teile der Stadtteile Westlintel,Westgaste und Mitte. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straßen Warfenweg, Sielstraße,Kirchstraße und direkt angrenzende Straßen, deren Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße/Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg eingegrenzt.
Einwohnerzahl
5560
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Norden 3/2020 + aktuelle Erhebung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, die Statistik beinhaltet SGB-II- Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohner Meldeamt Stadt Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, die Statistik beinhaltet SGB-II- Leistungsempfänger und Asylbewerberleistungsempfänger.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenquartiernorden_2.pdf
(420.71 KB)
Gebiet-Name
Aurich Südost
Einwohnerzahl
4120
Quelle / Anmerkungen
Einwohner Meldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_aurich_suedost-popens.png
(377.75 KB)
Gebiet-Name
Aurich Sandhorst
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Aurich Sandhorst
Einwohnerzahl
1520
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Aurich + aktuelle Erhebung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_sandhorst.png
(361.94 KB)
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Menschen erfolgt auf Augenhöhe.Das Selbstbewußtsein stärken.Durch gelebte Demokratie das Vertrauen aufbauen. Die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen stehen im Mittelpunkt.Die persönlichen Anliegen herausfinden und gemeinsam erarbeiten.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt.Die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation sowie die Selbsthilfekompetenzen aufbauen und stärken.Die Menschen lernen sich selbst zu organisieren und werden dazu ermutigt.
Kriterium
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine und Bildungsträger, in den Städten Aurich und Norden werden gezielt angesprochen und ihre Angebote werden an die Bewohner weitergegeben. Ferner vorhandene Ressourcen durch Synergien wirksam koordinieren.
Kriterium
Beschreibung
Der Ansatz ist ganzheitlich und systemisch. Es werden immer alle Personen und Bewohner und die entsprechenden Umweltfaktoren berücksichtigt.Ressourcen des Gemeinwesens werden weiterentwickelt und die eigene Identifikation gefördert.
Beschreibung
Das Quartiersmangement ist ein Projekt des Landkreises und steht somit in Verbindung mit allen relevanten Ämtern des Landkreises.Das QM wird fachlich aufeinander abgestimmt und die Netzwerke weiter auf- und ausgebaut.Dabei sind Runde Tische unentbehrlich.
Beschreibung
Es ist geplant die Netzwerke mit den Interessen und Bedarfe der Bewohner abzugleichen.Geplant ist die weitere bedarfsgerechte Vernetzung mit allen Akteuren in den Quartieren,auch mit Vermietern und Wohnungsgesellschaften. Weitere Ressourcen erschließen.
Kriterium
Beschreibung
Alle Bewohner in den Quartieren einbeziehen.Gemeinsam das Quartier gestalten und Ausgrenzung beseitigen.Gründung von Interessengruppen unterstützen. Gemeinsame Workshop, Stadtteilfeste,Wohnbeiräte bilden,Gemeinschaftsgärten anlegen.Wertschätzung erleben.
Beschreibung
Alle vorhandenen Angebote der sozialen und interkulturellen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine,Kulturvereine,Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht.Schulen als Lernorte unterstützen und stärken.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt ist Teil des Integrationskonzeptes des Landkreises Aurich.In diesem Projekt Gemeinsam im LK Aurich werden alle Kommunalen-,karitative- und private Akteure zusammengefasst und vernetzt.Ein gemeinsames Handeln und Projektdenken wird angestrebt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Mitarbeiter des QM haben Erfahrungen in der Integrations- und Flüchtlingshilfe, Bildungs- und Förderarbeit, der allgemeinen sozialen Arbeit und Team- und Gruppenarbeit. Durch aktive Mitwirkung bzw. Initiierung von Arbeitskreisen bildet das QM das Gerüst der ehrenamtlichen und professionellen Struktur der Gemeinwesenarbeit. Das QM hat durch die Trägerschaft des Landkreises Aurich beste Möglichkeiten der Unterstützung und Kooperation. Der Zugang zu allen sozialen Trägern und Akteuren ist vorhanden und diese müssen gepflegt und weiterhin ausgebaut werden. Das QM bündelt die Fachkräfte/-leute und sorgt für eine passgenaue Unterstützung. Ein ständiger Austausch mit Kollegen, einem gut funktionierendem Netzwerk prägen die sehr gute Arbeit des QM. Hier seien die Ehrenamtsagentur, die Integrations- und Flüchtlingshilfe, Lern- und Sprachkurse der KVHS Aurich Norden genannt. Gleichzeitig unterstützt das QM die Arbeit von Vereinen und Initiativen des sozialen Bereichs. Ein wichtiger Faktor sind die Familien, insbesondere hier die Kinder. Das QM sucht Orte auf, wo Kinder und Eltern sind, bzw. schafft neue Orte. Es gibt immer mehr Arbeit aufgrund der Zuwanderungszahlen und somit ist das QM weiter ausbaufähig. Vom QM fühlen sich die Menschen so angenommen wie sie sind. Oberste Priorität ist Gemeinsam statt einsam!
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Christoph Carls Ordnungsamt, Frau Koch/Herr Weber Amt f.Jugend u. Soziales, Herr Müller Sozialamt, Herr T. Hofrichter ABH,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Linda Peters-Kunstschule, Teemuseum Norden, Mitmachmusem Aurich, Frau Sturde Webmuseum,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lennard Bohne-Gnadenkirche, M.de Vries AWO, M. Saathof-Reentz Freiwilligenagentur Norden, Frau Seitz-Bahro Mehrgenarationen Haus Aurich-Norden, Frau T.Munzig Familienzentrum, Offene Kinder und Jugendarbeit Haus 23,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Olav Gönnert Thy/ Imke Goudschaal-Kreissportbund, Frau M.Pfanni-Carow Kinderschutzbund Norden, Frau S.Siebel Kinderschutzbund Aurich, Frau S.Rogall/Dr. J.Marliani Tomtes Hof Begegnungshof, Herr R.Harms SG Egels Popens, Herr J.Willms TUS Sandhorst,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Liebl-Wachsmuth Gesundheitsamt, AOK Aurich und Norden, Pflegeschule Norden,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Behnke, Frau Henning Grundschule Sandhorst, Gymnasium Norden, Oberschule Norden, IGS Aurich West, Realschule Aurich, Grundschulen in den Quartieren, KVHS Aurich-Norden, Frau Tischner Handwerkskammer,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Rückleben, Pastorin Frau Frerichs St.Johannis Gemeinde Sandhorst, Herr Caspers Diakonisches Werk Aurich, Frau Haller Kirchenkreis Aurich, Frau Helene Frieden Johanniter,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herr Greve, Herr Erdwiens Vermieter Genossenschaft, Herr A.Richter/I.Grotelüschen LEG Wohnen, Frau U.Kuhlmann Hausverwaltung Norden, Herr Riese Adler Group,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Hartmann, Herr Eike Ruhr NWZ, Frau E.Willers Präventionsrat Norden,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herr Eiben-Bürgermeister, Herr Wiard Siebels MDL, Herr Blesene Ortsbürgermeister Sandhorst,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Büscher-Polizei, Herr Ingo Brickwedde Leitung PK Norden, Frau N. Poppen Biohof Sonnenschein, Frau M. Mayerholz Boulderhalle Aurich,
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit der Projektförderung werden auch strategische Ziele verfolgt. Der Ausbau des Netzwerkes vor Ort bleibt über das Projektende bestehen. Durch die nachhaltige Kooperation der Akteure findet eine bessere Abstimmung statt. Die Bewohner der Quartiere wissen, an wen sie sich wenden können. Die Netzwerkstrukturen können über die Quartiere hinaus für den gesamten Landkreis genutzt werden. Der LK Aurich beteiligt sich mit 172000.-€
11. Medien
Videos
lag_hannover_ausstellung_1.jpg
(1.09 MB)
lag_hannover_ausstellung_2.jpg
(1.38 MB)
lag_hannover_ausstellung_3.jpg
(2.15 MB)
lag_hannover_ausstellung_4.jpg
(2.5 MB)
Aufsteller
aufsteller_quartier.jpg
(1.04 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
ANKOMMEN und WOHNEN plus Gemeinschaft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philip Bärwald
| Funktion | Soziales Managment hanova WOHNEN GmbH |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kurze Wege, um lange zu Bleiben!
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover-Mittelfeld weist, als klassischer Ankunftsort, viele neu angekommene Menschen auf, die sich, vielfach unterstützt und begleitet, entweder in kürzester Zeit auf das restliche Stadtgebiet verteilen oder dauerhaft und oft mit Unterstützungsbedarf in Mittelfeld unterkommen.
Insgesamt leben ca. 9.700 Menschen im Stadtteil, der sich einerseits durch einen hohen, oftmals versteckten Bedarf an Unterstützung und andererseits durch seine Ruhe trotz Problemlagen auszeichnet. Die Menschen haben sich hier vielfach eingerichtet und leben oftmals prekär in ihren eigenen Settings, die städtische GWA hat dadurch Schwierigkeiten des Zugangs. Besonders viele ältere Menschen laufen „unter dem Radar“. Unser Projekt "ANKOMMEN und WOHNEN plus GEMEINSCHAFT“ befasst sicher daher mit kurzen Wegen zur Unterstützung, dem Aufbau ehrenamtlicher Strukturen, der Hilfe zur Selbsthilfe durch nachbarschaftliche Vernetzung und der Aneignung eines neuen Begegungsraumes (Wohncafé), durch Bewohnende, für das gesamte Quartier.
Im Projekt kooperieren wir, die Diakoniestationen Hannover gGmbH (DSt), eng mit dem kommunalen Wohnungsunternehmen, der hanova, dem größten Bestandhalter im Projektgebiet (ca. 80% aller WE). Die hanova bringt sich mit dem Anbau des Wohncafés im Görlitzer Hof 2, im direkten Zentrum des geförderten Wohnungsbaus, der Bereitstellung eines Büros für uns DSt, schwellenarmen Wohnungen und der Begleitung durch das soziale Management, mit viel Erfahrung im Bereich der Quartiersarbeit, in das Projekt ein. Wir, die DSt, stellen die Ansprechperson (Quartierskoordination kurz: QK) direkt vor Ort und im Bestand zur Initiierung von Angeboten, für die Vernetzung vor Ort und der Vermittlung weiterführender Hilfen. Hier fehlt vielfach die Kenntnis der neu angekommenen Bewohnerschaft und bei älteren Menschen. Der zusätzliche Kanal über das Wohnungsunternehmen und die Vor-Ort-Präsenz der DSt öffnen neue Zugänge.
Ziel des Projektes sind der Aufbau einer Gemeinschaft, in einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, mit einem nachbarschaftlichen Hilfesystem in „Puschen-Nähe“ und Angeboten von Freiwilligen aus dem und an das Quartier u.a. mittels des Wohncafés als zentralen Raum für die Menschen und Institutionen des Stadtteilnetzwerkes.
Wir treten an mit der Überzeugung an, dass es eine Vielzahl an Menschen gibt, die nur auf ihre Chance warten, sich gemeinschaftlich zu engagieren! Diese Chance wollen wir Ihnen anbieten und sie auf dem Weg dahin begleiten!
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ca. die Hälfte aller Haushalte in Mittelfeld sind Ein-Personen-Haushalte (48% 2022). Zudem leben viele Menschen recht zurückgezogen und so sind während einer laufenden Sanierung und dem Anbau des Wohncafés, die jede Wohnung des Hauses Görlitzer Hof 2 (46 Wohneinheiten) betrifft, etliche, bisher „versteckte“, Bedarfe, der zumeist älteren Bevölkerung vor Ort, zum Vorschein gekommen (Fertigstellung Frühjahr ´25). Von hier soll das Projekt später seine Impulse ins Quartier geben, wobei sich die Quartiersarbeit der hanova immer auf alle Menschen vor Ort bezieht, nicht nur auf die eigene Mieterschaft (zu Beginn des Projektes stehen Räumlichkeiten im Mietertreff, fußläufig zur Verfügung).
Seitdem durch Sanierung und einer Befragung der Fokus auf dem Quartier liegt wurden folgende Bedarfe entdeckt gebracht, die aktuell im Quartier nicht ausreichend bearbeitet werden:
- Einsamkeit und „versteckte“ Hilfsbedürftigkeit
- hohe Zahl alleinstehender (älterer) Personen, Vereinsamungstendenzen
- Viel Armut (vgl. Strukturdaten 2023 LHH), lange Schlange an der Lebensmittelausgabe (DRK)
- Nicht vorhandene Pflegestufen/ Pflegegeld als Haushaltsmittel
- Verwahrlosungs- und Abkehrungs-Tendenzen vom Sozialen Leben
- wenig nachbarschaftliche Hilfsstrukturen vorhanden, angewiesen auf familiäre Hilfesysteme
- Informationen zu Stadtteil-Angeboten nicht niedrigschwellig
- kaum Begegnungsorte für ältere Menschen
- keine Versorgungsangebote mit gemeinschaftlichem Charakter für Senioren
- Viele Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius (nicht fußläufig erreichbare Stadtteilmitte)
- Fokus der Vernetzung von Institutionen aktuell bei jüngeren
- "gefühlte Unruhe" durch hohe Fluktuation
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mittelfeld
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf den Nahbereich (500m Radius) um das Gebäude Görlitzer Hof 2 (siehe Pfeil), soll seine Strahlkraft aber auf das Gebiet zwischen Garkenburgstr. (Seelhorster Friedhof) im Norden, den Bahndamm im Westen, der Eichelkampstr. im Süden und des Messeschnellwegs im Osten ausweiten. Im Nahbereich werden ca. 1500-2000 Menschen mit dem Projekt angesprochen bzw. mitgedacht.
Einwohnerzahl
9700
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/content/download/960949/file/Strukturdaten2023.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Berechnung auf Grundlage der Mieter*innendaten der hanova als größter Vermieter im Stadtteil
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_h-mittelfeld.jpg
(128.84 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit im Wohnprojekt orientiert sich am an den Interessen und Bedürfnissen der Menschen im Quartier. Im Fokus steht dabei die individuelle Beratung/ Selbststärkung jedes Einzelnen und die Gestaltung von Zusammenleben in Gemeinschaft. Dabei geht es um die Belebung eines Raumes (Wohncafé), die Vernetzung auf den Ebenen der Haupt- und ehrenamtlich Aktiven in Netzwerken sowie die Entwicklung von Themen fürs Quartier. Durch das Wohnungsunternehmen hanova und die direkte Lage im Quartier, in einem Wohnhaus bestehen neue Kommunikationskanäle, gerade auch für die städtische GWA. Als Ansatz von GWA werden im Projekt Methoden der aktivierenden Befragung durch Haustürgespräche, die Vernetzung mit vorhandenen Akteuren, der niedrigschwellige Raum und die Durchführung von Gruppenangeboten verfolgt.
Hierdurch sollen Anreize geschaffen werden sich aktiv zu beteiligen und die aktuellen Angebotslücken (tlw. räumliche Leere) zu füllen. Dabei wird ein enger Austausch mit der GWA der LHH angestrebt.
Das Projekt richtet sich an alle Menschen im Quartier, der Fokus liegt auf älteren Menschen, die gezielt angesprochen werden sollen. Daher hat sich das die hanova an dieser Stelle für einen Kooperationspartner entschieden, der ältere und einsamen Menschen im Fokus seines Engagements hat und die Erfahrungen daraus miteinbringen kann. Gleichzeitig soll das Projekt zu einer Sensibilsierung der Menschen im Quartier beitragen, aufeinander Acht zu geben und das (Wohn)- Umfeld aktiv mitzugestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen bringen sich im Projekt mit persönlichen Stärken und Zeit ein.
Kriterium
Beschreibung
Eine Gemeinschaft mit Identifikation für das Projekt aufgebaut wurde. Wohncafé als Kommunikationsort.
Beschreibung
Das Angebot von vorhandenen Institutionen als Bereicherung und nicht als Konkurrenz. Angebotslücken werden erkannt und in Kooperation bearbeitet.
Kriterium
Beschreibung
Aktive Bewohner*innen eigenständig Aufgaben übernehmen oder Angebote initiieren (Strukturaufbau)
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK Lebensmittelausgabe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas/Familienzentren in kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Wir möchten das Projekt langfristig etablieren. Nach den Förderjahren soll das Projekt ein etabliertes Zusatzangebot für das Quartier darstellen. Wovon wir uns mehr Gemeinschaft, höhere Eigenständigkeit und bessere Versorgungssicherheit versprchen. Bereits jetzt zeigen die Kooperationspartner Bereitschaft Fortbildung (für QK) etc. zu finanzieren. Es besteht die Bereitschaft ggf. unter dem Einbezug von Drittmitteln (Schwerpunktthemen) das Projekt langfristig zu fördern (Personell und finanziell).
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam im Nordertor
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
| Funktion | Geschäftsführung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Einrichtung eines Sozialraumteams im Nordertor, Begleitung und Unterstützung bieten, Begegnungen schaffen, Eigeninitiative und Beteiligung fördern
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gemeinsam im Nordertor“ soll eine Struktur bieten, die Menschen zusammenbringt und motiviert, sich gemeinsam für und in „ihrem“ Stadtteil zu engagieren. Dies soll insbesondere mit der Einrichtung des „Sozialraumteams Nordertor“, federführend vom Stadtteilverein „Unser Nordertor e.V.“ (nachfolgend; „UNo“) betreut, nachhaltig gelingen. Unter einem Sozialraumteam ist ein Netzwerkgremium zu verstehen, bestehend aus Akteur*innen, die im Nordertor leben bzw. haupt- oder ehrenamtlich tätig sind und sich für das Gemeinwesen einsetzen möchten. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung auf einander abgestimmter, bedarfsorientierter und nachhaltiger Angebote und Projekte im Quartier. Durch das Vermitteln von Respekt und Anerkennung und die Ermutigung und Unterstützung zur Selbstorganisation sollen zivilgesellschaftliche Potentiale gestärkt werden. Zudem wird die Handlungsfähigkeit aller Menschen im Stadtteil weiterentwickelt und Partizipation – insbesondere auch von benachteiligten Menschen – ermöglicht. Lokale Ressourcen für die Gemeinwesenarbeit werden erschlossen, aktiviert und zusammengebracht und somit Synergieeffekte geschaffen und sog. „Doppelstrukturen“ vermieden. Die Anlaufstelle UNo soll als sozialer Treffpunkt vor Ort, in dem die Menschen konkrete Hilfsangebote finden, wie kreativ-, freizeit- und kulturelle Angebote, weiterentwickelt werden. Die Gemeinwesenarbeit richtet sich dabei an der Lebenswelt der Menschen im Stadtteil aus – an ihren Sorgen, Problemen, Bedürfnissen und Wünschen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Nordertor ist von Industrie geprägt und durch ein hohes Verkehrsaufkommen belastet. Seit den 1990er Jahren treten im Nordertor vermehrt soziale Konflikte auf, die teilweise mit Zuwanderungswellen und daraus resultierenden Integrationsproblemen im Zusammenhang stehen. Das Nordertor ist das Quartier mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte im Stadtgebiet und liegt damit deutlich über den Werten anderer Ortsteile. Im Quartier arbeiten unterschiedliche Akteure auf den Gebieten GWA, QM, Vereine, freie Kinder- u. Jugendhilfe, Bildung, Wohnungswirtschaft und religiöse Einrichtungen. Im „Sozialer Zusammenhalt“-Gebiet sind effektive Strukturen von QM und GWA vorhanden. Der Stadtteilverein „Unser Nordertor“ (UNo) ist schon jetzt Anlaufstelle für Begegnungen im Quartier, er ist seit 10/2018 zusätzlich von der Kommune mit der Durchführung der GWA im gesamten Stadtteil beauftragt. Seine Angebote werden allerdings vornehmlich von älteren Bewohner*innen in Anspruch genommen. Netzwerke und Zusammenarbeit finden in der Regel nur im kleinen Rahmen oder gar nicht statt. Besonders jüngere und neu zugewanderte Menschen wissen oftmals nicht, an wen sie sich gerade wenden können, wenn sie ein Problem haben. Es fehlt an Struktur und einem umfangreichen (Hilfe)netzwerk. Die Akteure untereinander kennen oft nicht die vollständigen Angebote/Arbeitsbereiche anderer Akteure. Eine zielgenaue Verweisberatung ist somit kaum möglich. Das Einrichten eines Sozialraumteams für das Nordertor, welches Begegnungsräume schafft, Beteiligung ermöglicht, den sozialen Zusammenhalt und die Integration fördert sowie die Selbstorganisation stärkt, ist daher von besonderer Bedeutung für das Quartier.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Der Stadtteil ist wie folgt eingegrenzt: Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Frank-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Str. Grefengrund, Platanenstr. und B6/B214 Richtung Celler Str. und trifft dort wieder die Holtorfer Str.
Einwohnerzahl
4939
Quelle / Anmerkungen
Einwohner*innenmeldeamt / Sozialplanung Stadt Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt" liegt im Projektgebiet.
Das Projektgebiet bezieht sich auf den Stadtteil Nordertor. Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt" umfasst ca. 1/3 des Stadtteils.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024
Sozialplanung der Stadt Nienburg/Weser
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_1.jpg
(1.1 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
1. Partizipation der Adressat*innen: Durch die kontinuierliche Einbindung der Bewohner*innen erreichen wir eine aktive Beteiligung der Bewohner*innen an den Gestaltungsprozessen im Stadtteil.
2. Unterstützung von Kommunikation und Selbstorganisation: Durch Vernetzung einzelner Akteure / Akteursgruppen unterstützten wir die Selbstorganisation der Menschen.
3. Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen: Wir fördern den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Bewohner*innen untereinander sowie mit anderen Organisationen und Institutionen.
4. Vielfältige Methoden und Ansätze: Mit unterschiedlichen Handlungsansätzen und Methoden, wie z.B. Sozialraumanalyse, Beratung, Kulturarbeit, Netzwerkarbeit und Empowerment unterstützen wir die Bewohner*innen des Stadtteils
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen äußern ihre Bedürfnisse und Interessen und arbeiten an Veränderungen aktiv mit.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen beteiligen sich aktiv an Entscheidungsprozessen. Sie bestimmen, welche Themen und Projekte im Quartier bearbeitet werden sollen und setzen diese auch, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, selber um
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen vor Ort bringen ihre Fähigkeiten, Interessen und Erfahrungen ein. Wir als Verein bündeln diese um gemeinsame Projekte gemeinsam mit den Menschen umzusetzen.
Kriterium
Beschreibung
Das UNo wird mehr zu einem Ort für Begegnungen. Hier werden gemeinsam Feste, Flohmärkte etc. geplant und organisiert. Nachbarschaftshilfen laufen zusammen und ein interkultureller Austausch findet statt.
Vorhandene Strukturen
In einem Teil des Nordertors (im „Sozialer Zusammenhalt“-Gebiet) sind effektive Strukturen von Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit vorhanden. Der Stadtteilverein „UNo“ ist seit 10/2018 zusätzlich von der Kommune mit der Durchführung der Gemeinwesenarbeit im gesamten Stadtteil beauftragt.
Der Verein hat z.Zt. ca. 65 Mitglieder und bietet den Bewohner*innen unterschiedliche Angebote, die z.T. professionell oder ehrenamtlich angeleitet werden. So werden z.B. ein Gedächtnistraining und die Sitzgymnastik von professionellen Trainern angeleitet. Sprachcafé für Migranten, Klöncafé und auch eine Kochgruppe werden von Ehrenamtlichen selbst organisiert. Darüber hinaus gibt es noch eine Selbsthilfegruppe zum Thema COPD. Im Gebiet Sozialer Zusammenhalt finden ehrenamtliche Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Stadtteilthemen statt. Im Gemeindezentrum finden z.B. von Gemeindemitgliedern organisierte Gemeindenachmittage oder Mehrgenerationen-Cafés statt. Darüber hinaus sind auch die Sozialarbeit des Wohnungsbauunternehmens GBN (u.a. mit Miet- und Sozialberatung), der Sportverein ASC oder das Pari-Café des Paritätischen Dienstes im Stadtteil aktiv. Daneben sind das CJD als Bildungs- und Sozialunternehmen und weitere Bildungsträger im Nordertor vertreten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen RAHN Gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Stadtrates und anderer politischer Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagment Stadtteilhaus Nordertor
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein das Sozialraumteam weiter leiten und im Sinn der Strategie für die Gemeinwesenarbeit der Stadt Nienburg fortsetzen und ausbauen. Es werden weitere Mitglieder in das Sozialraumteam eingebunden. Über die Wahrnehmung der Aufgaben der Gemeinwesenarbeit im Nordertor besteht bereits eine vertragliche Vereinbarung zw. dem Stadtteilverein und der Stadt Nienburg. Dort ist auch die finanzielle Unterstützung durch die Stadt vereinbart.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Alt-Laatzen verbindet sich
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Beel
| Organisation | Stadt Laatzen |
|---|---|
| Funktion | Stadtplanerin |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam Treffpunkte gestalten mit AnsprechpartnerInnen in meinem Quartier
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen, dem nördlichsten Stadtteil von Laatzen stehen Veränderungen an, die den öffentlichen Raum betreffen und die Chance bieten nachhaltig positiv auf das Image, die Zusammengehörigkeit und Identifikation aller Bewohner*innen mit diesem Stadtteils hinzuwirken. Es gibt bereits einige Akteure im Stadtteil die sich aktiv an dem Veränderungsprozess beteiligen und eigeninitiativ mit besonderen Engagement und Ideen, Veränderungen herbeiführen wollen um dem Stadtteil aufzuwerten. Diese bereits anlaufenden Aktionen sind bisher auf den historisch alten Teil des Stadtteils bezogen, der zwischen der Kreisstraße Hildesheimer Straße und dem Landschafts- und Naturschutzgebiet am Fluss mit dem Namen „Leine“ der „Leinemasch“ liegt. Auf der anderen Seite der Kreisstraße begrenzt durch eben diese Kreisstraße und einer überörtlichen Bahnlinie liegt ein weiterer, ebenfalls zum Stadtteil zugehöriger Bereich, der bislang nicht hinreichend am Veränderungsprozess einbezogen werden konnte. Städtebauliche, sozioökonomische, demografische, religiöse, sprachliche und kulturelle Besonderheiten erschwerten die Aktivierung dieses Bereiches. Über ein Quartiersmanagement sollen nun die bereits Aktiven und die bisher nicht an Veränderungen aktiv mitwirkenden Person und Persönlichkeiten zusammengebracht werden. Der Veränderungsprozess soll als gemeinsame Aufgabe mit Blick auf Stärkung von Nachbarschaften, Integration von Benachteiligten und mit positiver Wirkung auf alle Bereiche des Stadtteils, hin zu einem „Wir-Gefühl“ für das Gesamtquartier Alt-Laatzen verstanden, erlebt und gelebt werden. Der öffentliche Raum ist begrenzt und sollte allen BewohnerInnen als Aktionsfeld für die Identifkation mit Ihrem Lebensraum dienen, hierfür braucht es ein Gemeinwesen, damit alle Bewohnerinnen wahrgenommen, verstanden und mitgenommen werden.
Diese Gemeinverantwortung und Chance selbst aktiv an der Entwicklung und Weiterentwicklung des eigenen Lebenraums mitgestalten zu können, kann modellhaften Charakter für die zukünftige Beteiligung der Bevölkerung an der Stadtentwicklung haben.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Alt-Laatzen leben ca. 6200 Menschen mit unterschiedlichsten Nationalitäten, Kulturen und Sprachen. Allein 76 unterschiedliche Nationalitäten weist das Einwohnermelderegister auf. Diese Vielfalt ist in der Beteiligungskultur nicht erkennbar. Insbesondere bei städtebaulichenPlanungen wird dies offensichtlich. Das Interesse für städtebauliche Entwicklungen begrenzt sich vorwiegend auf diejenigen, die sprachlich und kulturell ihre Wurzeln in Alt-Laatzen haben oder auf Neuzugezogene mit vorwiegend sozioökonomisch gefestigten gesicherten Hintergrund. Hierbei ist anzumerken, dass diese vorwiegend westlich der Hildesheimer Straße ihre Wohnquartiere haben. Der Bereich östlich der Hildesheimer Straße entlang der Bahn wird als problematisch angesehen und hat das Image eines Wohnquartiers für Benachteiligte mit trading down Tendenzen. Die Trennung des Quartiers wird städtebaulich noch durch die 4spurigkeit der Hildesheimer Straße und einer mittig gelegenen Straßenbahn verstärkt,“ man bleibt unter sich“. Bei den 2016 und 2017 in Alt-Laatzen durchgeführten öffentlichen Workshops zur Quartiersentwicklung Alt-Laatzen sind diese Tendenzen des begrenzten Beteiligungsrahmens weiter beobachtet worden ebenso bei den Initiativen die sich in Alt-Laatzen für die Verbesserung des Wohnumfeldes, der Kultur und der Freiflächen einsetzen, wie die Initiative „Alt-Laatzen blüht auf“, die als eine erste Aktion den Park an der Eichstraße als Bürgerpark entwickeln wollen. Eine Veränderung der Beteiligungsformen und des Rahmens ist angezeigt um allen BewohnerInnen die Möglichkeit der Mitwirkung am Gestaltungsprozeß ihres Umfeldes zu ermöglichen, denn der öffentliche Raum ist begrenzt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Laatzen Ortsteil Alt Laatzen
Beschreibung
Das Quartier Alt-Laatzen umfaßt ca. 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan ersichtlich.
Einwohnerzahl
6234
Quelle / Anmerkungen
eigene Erhebung 02.06.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
15
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018)
Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018)
Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018)
Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018)
Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
66
Anmerkung
Statistische Erhebungen der Region Hannover aus 2018 zur Gesamstadt
Schätzung für das Projektgebiet (Stand 2018) anhand der Meldedaten in Bezug zu den gesamtstädtischen Daten der Region
Sonstige: Schätzung für Gebiet Osten Alt-Laatzen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
alt-laatzen_verbindet_sich_01.jpg
(426.6 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Alle Bevölkerungsruppen in Alt-Laatzen sollen in die anstehenden städtebaulichen Maßnahmen zur Umgestaltung der öffentlichen Räume eingebunden werden. Das Quartiersmanagent soll durch aufsuchende aktivierende Aktionen insbesondere die Bevölkerungsgruppen einbinden, die in üblichen Beteiligungsverfahren nicht erreicht werden. Im Osten von Alt-Laatzen hat sich in den zurückliegenden Jahrzehenten ein abgesondertes und "abgehängtes" Quartier gebildet. Hier wird ein wesentliche Arbeit des Quartiersmanagemt im Empowerment der dortigen Bewohnerschaft liegen, d.h. Fahigkeiten und Kompetenzen zur Teilhabe werden gestärkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gibt neue Treffpunkte in Alt-Laatzen. Die Hildesheimer Straße hat Aufenthaltsräume für alle Bewohner*innen bekommen. Der "Bürgerpark Eichstraße" und der "Park Altes Rathaus" sind erlebbare Räume für Alle geworden.
Beschreibung
Alle Bewohner*innengruppen sind in die Neugestaltung der öffentlichen Räume eingebunden worden. Insbesondere die Bewohner*innen aus dem Osten von Alt-Laatzen haben sich aktiv beteiligt.
Beschreibung
Engagierte und ehrenamtliche Akteure werden erfolgreich eingebunden. Ihre Ideen sind wichtige Projektgeber für das Projekt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
-
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendtreff Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales und Team Stadtplanung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
In den kommenden Jahren wird in der kommunalen Verwaltung von Laatzen Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement als fester Bestandteil eingeführt. Dazu soll ein Stadtteilbüro für das Quartiersmanagement vor Ort verantwortlich sein. In diese Strukturen kann ein Quartiersmanagement mit fester Ansprechpartner*in und örtlicher Errreichbarkeit in Alt-Laatzen eingebunden werden.
In diesem Rahmen könnten auch Initiativen personell und ggf. finanziell über Verfügungsfonds unterstützt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: SQuaT - Solidarisches Quartier stärkt Teilhabe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marco Frank
| Organisation | Refugium e.V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsleitung |
2. Kurzbeschreibung
Aufbau eines Nachbarschaftszentrum
Projektbeschreibung
Wir schreiben des Jahr 1986. Aus einer Nachbarschaftsinitiative gründet sich der – noch heute unabhängige - Verein REFUGIUM Flüchtlingshilfe e.V. um Geflüchteten aus Sri Lanka die Integration in Braunschweig zu ermöglichen. Über die Jahre professionalisiert sich der Verein und bezieht 1999 sein Quartier in der Braunschweiger Innenstadt. Hier erfolgte Investitionen beschränkten sich auf Konsum und Tourismus, und nicht auf die dort lebenden Menschen. Der hohe Zuzug von Geflüchteten ab 2015 verändert erneut das Stadtbild und die Arbeit des Vereins. Es wird bunter, aber auch die sozialen Konflikte häufen sich. Die Beratung wird ausgebaut, um den Migrant:innen ein Ankommen zu ermöglichen. Doch mittlerweile wird klar, dass Einzelfallberatung allein nicht ausreicht. Integration und friedvolles Zusammenleben kann nur im Gemeinwesen erfolgen.
2020 – die Pandemie hinterlässt ihre Spuren. Sie bremst Integrationsprozesse und verstärkt Isolierung. Corona wirkt als Katalysator bei der Verschärfung der gesellschaftlichen Polarisierung, zudem verändert sich das Bild der Innenstadt (Ladenschließungen).
Unser Projekt SQuaT möchte dem etwas entgegensetzen, um zumindest im eigenen Quartier Solidarität und soziale Teilhabe zu ermöglichen und den Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit, sowie gegen Rassismus und Ausgrenzung zu stärken. Drei Bausteine hat das Projekt:
1. Beratungs-Café: Wir bieten eine offene und niedrigschwellige Beratung für alle Bewohner:innen. Ziel ist die Entlastung der Betroffenen, um Kapazität und Lust für gemeinschaftliche Aktionen zu generieren.
2. Community-Lab: Ein Raum, der von Anwohner:innen gestaltet (z.B. Werkbank, Nähmaschinen,…) und mit eigenen Ideen besetzt (engl. „squat“) wird. Wir geben ihnen einen Ort, sich selbst zu organisieren, sich auszuprobieren, um eigene Angebote zu entwickeln. Unsere Aufgabe ist die Begleitung, Ermöglichung und kritische Reflexion, um Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen.
Für diese beiden Aspekte können wir bereits vorhandene Räumlichkeiten im Hinterhof des Refugiums nutzen.
3. Stadtteil-Projekte: Wir holen die Menschen da ab, wo sie wohnen. Nach gemeinschaftlicher Bedarfsanalyse (z.B. Zukunftswerkstatt) entwickeln wir Projekte im Stadtteil (z.B. Urban Gardening im Hinterhof, Fotoaktionen…), um das Quartier gemeinsam wohnlich zu gestalteten und auf Probleme gemeinschaftlich zu reagieren. Dadurch wird die Nachbarschaft gestärkt, Konflikte abgebaut und die Lebensqualität verbessert.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Kern der Braunschweiger Innenstadt ist von starken Kontrasten geprägt. Der Glanz der Schlossarkaden und Edelboutiquen bricht sich am vergrauten Matt einfacher Wohnblöcke. Die Strahlkraft der touristischen Attraktionen verblasst in vernachlässigten Hinterhöfen und in Nebenstraßen gedrängte Kleinstgewerbe. Die baulichen Gegensätze spiegeln sich im Sozialen wider. Bereits jetzt ist sichtbar, dass diese Gegensätze durch die Pandemie verstärkt werden.
So erhält ein überdurchschnittlicher Anteil der Menschen in der Innenstadt Transferleistungen. Die damit verbundenen eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten betreffen überdurchschnittlich Menschen mit Migrationshintergrund (35% im Stadtteil), von denen über die Hälfte keine dt. Staatsangehörigkeit besitzt. Zudem sind 2/3 der Haushalte in der Innenstadt Singlehaushalte.
Diese Situation verdichtet bestehende Problemlagen. Die Vereinsamung und schlechte Lebenssituation führt zu der Personalisierung von strukturellen Problemen (Vermüllung, Alkoholismus im öffentlichen Raum, Obdachlosigkeit), die sich in gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit äußert. Verstärkt wird dies durch das Fehlen von Räumen und Angeboten zur Gemeinschaftsbildung. Problematisch ist zudem, dass die Menschen, die in der Innenstadt wohnen, nur eingeschränkt an den dortigen Kulturangeboten partizipieren können, dafür aber durch die hier generierten Probleme (Müll, Lärm) besonders betroffen sind.
SQuaT setzt genau hier an. Die unmittelbare Lebenswelt aufgreifend, aktivieren wir die Menschen, sich ihre Nachbarschaft gemeinsam und solidarisch anzunehmen. Wir bündeln bestehende Ressourcen um Konflikte abzubauen und die Wohnqualität vor Ort zu verbessern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Innenstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Kern des Braunschweiger Bezirks Innenstadt. Ausgeklammert wurde insbesondere das Magni-Viertel (Fachwerkhausviertel), sowie die Wohnungen in gehobenen Preislagen rund um die Oker. Der Fokus liegt auf den sozial benachteiligten Wohnlagen.
Einwohnerzahl
6500
Quelle / Anmerkungen
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/BS_Statistik_Jahrbuch_2020_Endfassung_20201217.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Da das Projektgebiet nicht die komplette Innenstadt umfasst, sondern nur den Kern sind die Werte geschätzt.
Quelle 1:https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_51.pdf
Quelle 2: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2021-06_Staatsangehoerigkeiten_2020.pdf
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2021-07_MigraPro_2020.pdf (S.7)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt auf Grundlage älterer Daten
Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/Sozialatlas_2016.pdf (S.16)
Zitat: "Die Anteile von Personen mit SGB II-Bezug und von registrierten Arbeitslosen liegen um ein Viertel über den stadtweiten Durchschnittswerten"
Es ist davon auszugehen (Schätzung), dass die insbesondere im letzten Jahr vermehr Menschen SGB II - Leistungen beantragen mussten
Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03101-Braunschweig-Stadt.html
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_projektgebiet_mit_refugium.png
(2.74 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bei unserem Projekt stehen die Bewohner:innen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen im Zentrum. Um mehr über ihre Wünsche und Bedarfe in Erfahrung zu bringen, ist eine vertrauensvolle Beziehung von entscheidender Bedeutung. Nur wenn diese entwickelt ist, öffnen sich Menschen, lassen sich auf neue Erfahrungen ein, sind bereit neue Dinge auszuprobieren und beteiligen sich an der gemeinschaftlichen Gestaltung. Darum bildet die Beziehungsarbeit die Basis des Projekts. Das bedeutet aber nicht, dass wir mit dem Projekt unbedacht alle Wünsche und Anliegen unterstützen und umsetzen. Stattdessen greifen wir auf die - aus der Migrationsberatung bewährte - Haltung der reflektierten Parteilichkeit und professionellen Nähe zurück, die an den Prinzipien der Sozialen Arbeit (soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, gemeinschaftliche Verantwortung und Anerkennung der Verschiedenheit) geeicht sind.
Wichtiger Ansatzpunkt dafür ist der Dialog auf Augenhöhe, der darauf ausgelegt ist, die Menschen nicht paternalistisch zu belehren. Stattedessen möchten wir durch die Herausarbeitung gemeinsamer Interessen darauf hinarbeiten, die Bewohner:innen zu ermächtigen, bestehende Dominanz- und Ausgrenzungsverhältnisse zu hinterfragen und gemeinsam zu transformieren. Diese Arbeit benötigt komplementär die Einbeziehung der politischen, strukturellen und institutionellen Situation im Stadtteil, um vorhandene Ressourcen zu nutzen und Veränderungpotentiale zu eruieren und zu verwirklichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner:innen an dem Projekt und Aktionen teilhaben wollen und sich einbringen; eine vertrauensvolle Beziehung zum Projekt besteht, es zahlreiche Rückmeldungen zu Bedarfen, Ideen und Wünschen für den Stadtteil gibt
Kriterium
Beschreibung
das Community Lab durch Gemeinschaftsangebote der Bewohner:innen besetzt wird und diese längerfristig stattfinden; Eigeninitiativ Angebote entstehen ("ich hab da eine Idee, kann ich das bei euch machen")
Kriterium
Beschreibung
Bewohner:innen, andere Institutionen, Vereine und Organisationen aus dem Stadtteil die Entwicklung des Projektes unter Einbringung eigener Ressourcen vorantreiben
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gewerkschaftshaus; Stadtbibliothek; VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freifunk Braunschweig; Obdachlosen-Café; Schuldnerberatung; Verbraucherzentrale
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschüsse (Ausschuss für Intgration; Sozialausschuss)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DenkRaum (Kreativer Co-Working Space mit Platz für größere Angebote)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH (iTUBS); Braunschweig Zukunft GmbH Wirtschaftsförderung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Neben dem Integrativen Stadtentwicklungskonzept (ISEK), gibt es in Braunschweig einen Ratsbeschluss (aus 2018) in dem der Ausbau der Nachbarschaftszentren beschlossen wurde. Dies wurde bisher kaum umgesetzt. Bei erfolgreichem Verlauf des Projektes werden wir die Stadt um eine Übernahme der Anschlussfinanzierung bitten. Bereits geführte Gespräche haben gezeigt, dass die Stadt das Angebot als sinnvoll erachtet und ihm positiv gegenüber steht.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Nord.Pol - Strukturen sichern, kulturelle Teilhabe ermöglichen, beschäftigungsfördernd wirken
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
| Funktion | Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Strukturen sichern, kulturelle Teilhabe ermöglichen, beschäftigungsfördernd wirken - Magnetfeld Sein
Projektbeschreibung
Projektkern ist die neuartige Kooperation von GWA und Stadtkulturarbeit mit der Beschäftigungsförderung, Jobcenter und Stadtplanung. Des weiteren steht die Fokussierung auf die Bildung nachhaltiger Strukturen im Zentrum der Projektidee.
Die GWA ist mit aktuell 10 Wochenstunden nicht in der Lage, strukturfördernde Koordinations-, Vernetzungs-, und Aktivierungsarbeit zu leisten. Sozialer Zusammenhalt entsteht aber nur dort, wo Teilhabe an Gestaltungsprozessen, am Arbeitsmarkt und im Bildungsbereich bereichsübergreifend konzipiert, umgesetzt und langfristig verlässlich gewährleistet wird. Diesem Themenbereich und dem Aufbau entsprechend dauerhaft wirksamer Strukturen im Trägerverbund, in Kooperation mit Stadt, Jobcenter, Quartiersmanagement und Beschäftigungsträgern stellt sich das vorliegende Projekt.
Der Kulturbereich ermöglicht dabei, ergänzend zur GWA, neue Wege und Umwege zu eröffnen und positive Synergie im Zusammenspiel zu fördern. Jedoch ist bislang auch für die Arbeit der Stadtkultur lediglich eine projektabhängige, halbe, befristete Stelle geschaffen, deren Stunden sich um immer wechselnde Projekte bemühen muss. Langfristig Prozesse in Gang zu bringen und Transformationen zu begleiten, ist auch damit nicht möglich.
Die Herausforderung in der Nordstadt besteht aber genau darin, in der fehlenden langfristig wirksamen Struktur der GWA, sowie in gering vernetzten Akteur*innen, die alle je nur mit Projektmitteln ausgestattet sind. Die beantragten Maßnahmen basieren auf in wechselnden Projektkonstellationen bereits erprobten Kooperationen in den Bereichen Soziales, Bildung und Kultur. Der Arbeitsansatz ist bereichsübergreifend angelegt,
Nord.Pol wirkt als Magnetfeld mit klarer Ausrichtung, tief verankernd!
Auf dem Weg dahin setzen wir auf persönliche Ansprache, Kontakte, dezentrale Aktivitäten, beschäftigungsfördernde Kooperationen mit Stadtplanung und Jobcenter, Flexibilität, vielseitige und niedrigschwellige partizipative Angebote (s. dazu Projektskizze als Kurzfilm unter dem Video-Link: https://youtu.be/ChFgIY2YVKc).
Der Wille zur bereichsübergreifenden Kooperation und die Unterstützung für die Entwicklung der neuen Trägerstruktur wurde seitens der Stadt (Sozialdezernat, Kulturamt und Bildungskoordination), dem Job-Center sowie den Schulen im Stadtteil zugesichert. Mit der Stadtplanung wird bereits kontinuierlich und langfristig zusammengearbeitet.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Stadtteil herrscht nicht erst seit 2015, seither aber eine sich deutlich wandelnde Bewohner*innenstruktur: vermehrter Zuzug von Geflüchteten und eine Zunahme des Anteils von Transferleistungsempfänger*innen, bei immer weiter sinkender Schulreife der Vorschulkinder, deren Eltern zu mehr als 85% Migrationserfahrung haben. Die kulturelle Diversität ist viel höher als überall sonst im Kreisgebiet. Herausforderungen bestehen in mangelnder Teilhabe, insbesondere auch am Arbeitsmarkt, Erreichbarkeit der Zielgruppen zur Vermeidung von Bildungsungerechtigkeit, Beschäftigungsförderung und im Zugang zu Bildung und Kultur für die schwerer erreichbaren Zielgruppen. Die wenigen vorhandenen Stunden der Gemeinwesenarbeit und Stadtkultur können den in all diesen Handlungsfeldern wachsenden Bedarf mit Blick auf den Aufbau langfristig wirksamer Strukturen, Vernetzung der Akteur*innen, sowie Partizipation und Teilhabeförderung mit Bewohner*innen bei weitem nicht decken. Dies verstärkt sich durch eine stark sektoral geprägte Verwaltungsstruktur in Stadt und Landkreis. Eine bereichsübergreifende Ansprechperson gibt es trotz der Umsetzung der Städtebauförderung für die sozialen, kulturellen und beschäftigungsfördernden Bereiche nicht. Aktuell herrscht der Eindruck vor: „Wir machen total viel, nach ein paar Jahren erinnert sich aber niemand, weil immer etwas Neues kommt – verändert das wirklich das Zusammenleben im Viertel?“ Die existenzielle Herausforderung liegt demnach im Aufbau langfristig wirksamer Strukturen. Projektziel für die kommenden drei Jahre muss es sein, diese Kooperation aufzubauen und nachhaltig zu verankern. Die Nordstadt ist typischer Ankunftsort und damit Modellstandort.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Die Nordstadt ist zur Innenstadt und anderen Stadtteilen klar abgegrenzt. Sie liegt innenstadtnah und wird begrenzt durch die Bahn mit dem Hauptbahnhof im Süden, dem Fluss Innerste im Westen, die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum entlang der B6 im Osten. Die Nordstadt ist geprägt durch hohe Einwohnerdichte und erhöhte Emissionsbelastung durch große Gewerbegebiete und entsprechendes Verkehrsaufkommen. Es gibt insgesamt wenige und oft unattraktive Freiflächen.
Einwohnerzahl
11200
Quelle / Anmerkungen
Stadt HIldesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt nördliche Nordstadt" ist nur auf einen kleinen Bereich des mit ungefähr 11.000 Bewohner*innen zweitgrößten Hildesheimer Stadtteils begrenzt! Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur solche Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innenengagement ist nur förderfähig, wenn es sich auf die Planung bzw. Umsetzung einer baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet. Die für das vorliegende Projekt beschriebenen Aufgaben, die notwendige Koordinierung, der Aufbau langfristiger Strukturen und verstärkte Aktivierung sind daraus nicht zu leisten. Zugleich benötigt der gesamte Stadtteil als ausdrücklicher „Ankunftsort“, geprägt durch eine sehr hohe kulturelle Diversität, eine deutlich verstärkte und langfristig gesicherte Aufmerksamkeit und Aktivierungsleistung.
Die Bedarfe hinsichtlich beruflicher Integration, frühkindlicher Bildung, Stärkung der Nachbarschaft und insbesondere der Förderung von Transkulturalität sind immens. Eine besondere Betonung muss dabei auf der Beschäftigungsförderung (mit Blick auf die höchsten Zahlen an Bedarfsgemeinschaften landkreisweit), sowie der Erreichbarkeit der Zielgruppe der Eltern mit ihren Kindern liegen, weil dort die Situation besonders besorgniserregend ist. So wurde über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Jahr 2019 für die Nordstadt festgestellt, dass die Schulfähigkeit der Kinder im Vergleich zu anderen Stadtteilen deutlich geringer ausfällt: Nur jedes 8. Kind in der Nordstadt ist glatt einschulbar (12 Prozent). Im Jahr 2014 war die Zahl noch mehr als doppelt so hoch! Im CTC-Prozess und der Arbeit der AG Nordstadt wurde durch die Fachakteur*innen herausgearbeitet, dass es im Stadtteil an der Erreichbarkeit diverser kultureller Milieus und vieler Eltern mangelt, wenig Nachbarschaftshilfe stattfindet und ein geringer Zusammenhalt existiert.
Diese Entwicklungen werden sich langfristig eher verfestigen, als dass eine grundlegende Änderung in Sicht wäre. Deshalb muss eine langfristig wirksame und dafür geeignete Kooperations- und Trägerstruktur entwickelt werden. Die Ergebnisse der diversen Erhebungen unterstützen weiterhin die unbedingte Notwendigkeit, deutlich mehr zu aktivieren und die Teilhabe zu fördern und dabei vor allem die Partizipation der Bewohner*innen und die Beschäftigungsförderung in den Vordergrund zu stellen.
Teilhabe kann in der Nordstadt nur auf Basis des Konzeptes der Transkulturalität entwickelt werden, andere Teilhabekonzepte scheitern in dem durch hohe Diversität geprägten Viertel u.a. an der Zugänglichkeit oder aber der isolierten Ansprache einzelner kultureller Gruppen. Aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, die im CTC-Prozess und in der AG Nordstadt sowie den themenbezogenen Unterarbeitsgruppen vertreten ist, können fachliche Impulse über das koordinierende Stadtteilbüro für das geplante Projekt eingebracht werden. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit in unmittelbarer Kooperation mit Stadtkultur und Beschäftigungsförderung - das besondere Potential in diesem Stadtteil, insbesondere jetzt nach der Neustrukturierung des Jobcenter - werden Synergieeffekte genutzt und Doppelstrukturen vermieden.
Eine enge Verzahnung soll im vorliegend beschriebenen Projekt nicht nur mit dem Programm "Sozialer Zusammenhalt" (früher Soziale Stadt), sondern insbesondere mit dem Jobcenter, mit der Arbeit des Stadtteilvereins, der Arbeit des Sozialdezernates, dem Kulturbüro und der Sozialplanung stattfinden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
(15-24jährige)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Alleinerziehenden-Haushalte an allen Haushalten, Daten zum 31.12.2018
Quelle: Stadt Hildesheim FB Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
51
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen ab 65 Jahren
Quelle: Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2019_07_nordstadt.jpg
(714.56 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt alle Qualitätsstandards der GWA (s.u.). Der übergreifende, vernetzte Ansatz ist aus jahrelangen Erfahrungen der lokalen Akteur*innen im Stadtteilnetzwerk entwickelt worden. Neu ist das ganz besonders ausgeprägte Netzwerk von GWA, Stadt- bzw. Soziokultur, u.a. mit dem Faserwerk, das zentrale Kulturtechniken rund um Mode und Nachhaltigkeit thematisiert. Es birgt enormes Potenzial und erweist sich mit dem Einsatz partizipativer Kunst, Musik, Theater, Kulturtechniken, Kommunikation, Sprachmittlung, öffentliches, begleitetes Spiel und handwerklicher Kompetenz bei Mitmach-Baustellen als besonders hilfreich. Dies ist nur möglich, wenn es Mitarbeitende mit Ressourcen gibt, damit die geringen vorhandenen Ressourcen der Kooperationspartner*innen (QM, Jobcenter, Schulen, Kultur, Bildungsprojekte) aufgefangen und GWA und Stadtkultur die koordinierende, aktivierende Rolle im Netzwerk und in der Kooperation auf Augenhöhe mit den Verwaltungsbereichen spielen können. Der modulare Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch solchen Akteuren Zugänge, die nur punktuell und zeitlich begrenzt Beiträge leisten. Das Konzept zur Förderung der (trans-)kulturellen Teilhabe setzt den Fokus auf Partizipation, Beschäftigungsförderung, den Aufbau tragfähiger Strukturen, sowie Zugänge zu Kultur und Bildung zu fördern. Es setzt dabei auf Selbstwirksamkeit der Nordstädter*innen, welche Aktionen mitgestalten und somit durch das eigene kooperative Tun Teilhabe im gesamten Quartier fördern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilhabe und Partizipation von Bewohner*innen sind handlungsleitend, ein Anteil von 5% der Erreichten arbeitet aktiv mit, Ideen und Anliegen finden EIngang in Prozesse des Städtebau, Kulturprojekte, Beschäftungsförderung und nachbarschaftliche Aktionen
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt und ermutigt, eigene Projekte umzusetzen und sich so in ihrer Nachbarschaft, der Beschäftigungsförderung und der kulturellen Bildung zu engagieren. Erkennbar wird dies, wenn Module in Mitverantwortung durchgeführt werden
Kriterium
Beschreibung
DIe Diversität im Stadtteil ist zentrale Herausforderung und Ressource zugleich; Der Standard ist erreicht, wenn bei mindestens 20% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft bzw. aus den neuen Kooperationen eingeflossen sind.
Kriterium
Beschreibung
Transkulturelle Konzeption und Perspektive erfordern die Einbeziehung und das gemeinsame Tun ganz verschiedener Menschen und deren Begegnung. Menschen mit Migrationsgeschichte, Arbeitslose, sowie Eltern und Jugendliche sind besonders berücksichtigt.
Beschreibung
Stadtkultur und Gemeinwesenarbeit werden in Synergie miteinander und mit Jobcenter und Beschäftigungsträgern verbunden. Kooperationen mit Schule, religiösen und kulturellen Vereinigungen, sowie diversen Fachverwaltungen werden im Projekt realisiert.
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk bildet das Fundament, bezogen auf je ein Teilziel soll es tragfähige Netzwerke aus Haupt- und Ehrenamtlichen geben, Mindestens 5 neue Kooperationen sind entstanden und ein Trägerverbund aus Stadtkultur und GWA dauerhaft gesichert
Kriterium
Beschreibung
Durch Partizipation und Beteiligung der Bewohner*innen sowie die Ermutigung und Befähigung zu selbst organisierten, nachbarschaftlichen Aktionen und beschäftigungsfördernden Projekten wird Selbstwirksamkeit gestärkt und lebendige Nachbarschaft erreicht.
Beschreibung
Infrastruktur für beschäftigungsfördernde Maßnahmen und Teilhabe-Förderung ist nach dem Projekt deutlich verbessert. Leitfaden ist erarbeitet, um die Module weiterhin nutzbar zu haben. Fonds für kulturelle BIldung, Netzwerk und Trägerverbund bestehen.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn eine gesamtkommunale, ressortübergreifende Gruppe mit dem Jobcenter nachhaltig tätig ist und Teilhabe in Diversität zu einer Stärke umgedeutet worden ist - Beschäftigungsförderung, Transkulturalität - bereichsübergreifend!
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 10 Wochenstunden, anteilig durch die Stadt, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen des Vereins, der einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Mit weiteren 4 Wochenstunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Wochenstunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Im Bereich Stadtkultur der Kulturfabrik ist eine bis Ende 2021 befristete Stelle mit 25 Wochenstunden geschaffen. Die Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Insbesondere der Aufbau von langfristigen Kooperationen und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist so kaum möglich und aktuell lediglich durch Ehrenamt zu leisten. Die Arbeit aller Akteur*innen hat eine notwendige Fokussierung auf den Aufbau langfristig wirksamer Strukturen, sowie auf Aktivierung und vor allem auf (trans-) kulturelle Teilhabe sehr diverser Zielgruppen ergeben. Der erhebliche Mehrbedarf an GWA und Stadtkultur in Kooperation mit Beschäftigungsförderung soll im vorliegenden Projekt gedeckt und in eine zukünftig langfristig abgesicherte, standfeste Träger- und Finanzierungsstruktur geführt werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Städtebauförderung, Sozialdezernat, Sozialplanung, Stabstelle für Kultur und Stiftungen, Stabstelle Migration und Inklusion, FB Soziales, Jugendpflege, Landkreis Hildesheim: Jugend- und Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke, Theaterpädagogisches Zentrum, Theaterhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, LABORA Jugendwerkstatt, SBH Nord, Arbeit und Dritte Welt e.V. , Caritas Hildesheim (mit Blick auf die verstärkte stadtteilübergreifende Kooperation der GWA)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V., Stadtblühen e.V., Gemeinwesenentwicklung Stadt e.V. (mit Blick auf die verstärkte stadtteilübergreifende Kooperation der GWA)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HS Geschwister Scholl Schule, Robert-Bosch-Gesamtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde, Türkisch-islamische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gbg, Beamtenwohnungsverein, Sievers Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt erhöht im Projektverlauf ihren Eigenanteil. Außerdem wird die bestehende GWA und die Städtebauförderung über den Projektzeitraum hinaus fortgeführt. Nachhaltigkeit soll erreicht werden durch den Aufbau langfristig zu sichernder Trägerstruktur aus GWA und Stadtkultur, ggf. durch eine gGmbH. Dies ist durch feste Vereinbarungen mit Jobcenter, Beschäftigungsträger, Stadtverwaltung und tragfähigem Finanzierungskonzept, für das alle ihren Beitrag leisten wollen (s. Schreiben), abzusichern .
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: KLEIne Stube - Stadtteilbegegnung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Heike Totz
| Funktion | Leitung Familienzentrum |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Alt trifft neu - Nachbarschaftliche Kommunikation für das Gelingen eines selbstorganisierten Zusammenlebens in Balance
Projektbeschreibung
Kernstück des Projektes ist die Realisierung des friedlichen Zusammenlebens im Stadtteil „Auf dem Klei“ unter dem Integrationsaspekt. Durch Streetwork und dem aufgrund von Corona an 14 Standorten installierten Projekt „Offenes Fenster“ erfahren wir in vielen Gesprächen von Bewohnern, dass mit der Arbeit im Familienzentrum nicht alle Bedarfe bedient werden können. Deutlich wurde, dass auch die alten Menschen und die vor vielen Jahren Zugezogenen, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder mit persönlichen Schicksalen einen leicht zugänglichen Anlaufpunkt im Stadtteil benötigen. Die Aufgabe besteht darin, alte Traditionen, Werte und Strukturen zu sichern und sie in das Leben neu zu integrieren. Die Balance zwischen „Altem“ und „Neuem“, die nicht mehr stimmt, ist neu zu gestalten. In Begleitung eines Kümmerers wird für die o.g. Vielfalt die KLEIne Stube geschaffen. Ein an das Familienzentrum angrenzender Raum steht zur Renovierung und Nutzung frei. Engagierte Bewohner haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. In der ersten Projektphase werden Wege für die Erreichbarkeit, aktive Beteiligung und Mitsprache der Bewohner etabliert. Ein Kümmerer erreicht sie vor allem in Streetwork und kümmert sich um Organisation, Planung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aktivierung der Selbstorganisation der Freiwilligen. Durch Gespräche, Arbeitseinsätze, offene Treffen, Zukunftswerkstatt und gemeinsame Feste wird der Umbau und die Inbetriebnahme der KLEInen Stube ermöglicht. In den Folgejahren werden stadteilspezifische Angebote generations- und kulturübergreifend in der KLEInen Stube (von bestehenden Gruppen und selbstorganisierte offene Angebote) installiert und ausgebaut. Durch Kooperation mit dem Familienzentrum (Aktionen und Austausch) und bestehenden Netzwerken können geeignete Unterstützungsangebote vermittelt werden. Es besteht die Chance, dem Stadtteil „Auf dem Klei“ gegenüber Vorurteile abzubauen. Die Bewohner, die Interesse bekunden, sich an der Gemeinwesenarbeit aktiv zu beteiligen, werden befähigt, als Multiplikatoren aufzutreten (durch Gespräche, Begleitung und Schulung). Das Projekt beginnt mit der Sicherstellung von Erreichbarkeit der Bewohner und Akquise für die KLEIne Stube. Anschließend werden Angebote installiert (z.B. Werken, Singen, Frühstücken, Klönen) sowie das Ehrenamt gefördert unter Nutzung vorhandener Potentiale. Daran schließt sich die Unterstützung zur Selbstorganisation durch ein kollegiales Setting an.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur im Stadtteil „Auf dem Klei“ hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Einst als gutbürgerliches modernes Wohnquartier gedacht, leben dort jetzt Menschen aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen. Im Stadtteil gab es ein kleines Zentrum, bestehend aus einem Supermarkt, Kiosk und Kneipe. Nach und nach kam der Leerstand. 1989 wurde der „Kindertreff auf dem Klei“ eingerichtet und 2014 in ein Familienzentrum umgewandelt. Durch viele generationsübergreifende Gespräche im Stadtteil (Streetwork, „Offenes Fenster“) wird deutlich, dass die Menschen einen Ort vermissen, an dem sie sich begegnen, klönen, aktiv sein können und gesehen werden. Wir besuchen Spielplätze, gesellen uns auf Sitzbänken, die im Stadtteil aufgestellt sind, dazu, sammeln für eine Ausstellung über den Klei Fotos und Geschichten, richten einen Tauschladen für Kinder ein. Bei diesen Aktionen erreichen wir die Bewohner. Es wird über Ausgrenzungen, Gruppenbildungen, Anfeindungen, Diskriminierungen und Rückzug aus dem öffentlichen Leben berichtet, die wahrnehmbare Phänomene zeigen wie z.B. hohe Konzentration und Akzeptanz eines HARTZ IV-Milieus, schwaches Bildungsniveau, Süchte (Alkohol, Rauchen, Pharmazeutika), Ängste (Schwellenängste, Depressionen, Zukunftssorgen), Vereinsamung (insbes. Senioren).
Es lässt sich ein Bedarf nach friedlichem Zusammenleben ableiten. Dafür fehlen niederschwellige offene Angebote vor Ort. In dem zur Verfügung stehenden Raum (ehem. Kiosk) sind Möbel aus dem Kindertreff eingelagert, die für die damaligen Besucher Wiedererkennungswert haben. Es besteht die Bereitschaft seitens der Bewohner, den Ausbau des Raumes aktiv zu unterstützen und mit Leben zu füllen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sarstedt "Auf dem Klei"
Beschreibung
Der Ende der 1960er erbaute Stadtteil "Auf dem Klei" ist die einzige Siedlung in Sarstedt, die kompakt mit hohen Häusern bebaut ist. Direkt an die Stadtmitte angrenzend, stellt sie doch aufgrund ihres Zuschnitts und der engen Bebauung einen Stadtteil für sich dar, der von den Bewohnern anderer Quartiere nicht besucht wird und deren Bewohner auch oftmals unter sich bleiben. Durch den Wandel der Bewohnerstruktur von "gut bürgerlich" zu einer Mischung von Bewohnern aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen sowie den Abzug der englischen Truppen, die dort einige Wohnblöcke bewohnt haben, hat dieser Stadtteil eine hohe Belastung in Krisenzeiten erlebt. Dies äußerte sich insbesondere durch eine hohe Kriminalitätsrate in den 80er Jahren, verbunden mit hohem Wohnungsleerstand und einem schlechten Ruf. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Thema.
Einwohnerzahl
1541
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt Stadt Sarstedt vom 27.04.2021
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter Hildesheim sowie auf das Projektgebiet bezogene Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund von Gesprächen im Stadtteil
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter zzgl. Schätzung, da der LK Hildesheim die Transferleistungen nicht auswerten kann
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kleine_stube_-_stadtteilbegegnung_1.pdf
(2.13 MB)
kleine_stube_-_stadtteilbegegnung_2.pdf
(80.87 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Gemeinwesenarbeit, da die Bewohner im Mittelpunkt stehen. Mit der Bereitstellung der KLEInen Stube, die auf Grundlage einer Bedarfsermittlung entsteht, erhalten die Bewohner eine lokale Anlaufstelle, die weder themenspezifisch noch auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet ist. Ziel ist es dabei, dass durch das Schaffen von verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten die Qualität der Beziehungen unter den Alteingesessenen und den Neuzugezogenen, den Migranten und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verbessert wird. Unter der Begleitung eines "Kümmerers" können wohnortnah soziale und individuelle Angelegenheiten zeitnah aufgenommen und durch Verbesserung der Handlungsfähigkeit des einzelnen bearbeitet werden. Mit der KLEInen Stube entstehen folglich neue Möglichkeiten zur besseren Kommunikation wie auch zur Mitgestaltung und Selbstorganisation des Zusammenlebens im Stadtteil. Da sich das Familienzentrum und die KLEIne Stube in einem Haus befinden, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und die Ausweitung von Kooperationen, wobei der Aspekt der Ressourcenorientiertheit starke Berücksichtigung findet. Schließlich eröffnen Begegnung und Kommunikation, Selbsthilfe und Vernetzung gute Perspektiven für die ortsnahe niederschwellige Bildungsarbeit und die Verbesserung der sozialen und individuellen Chancen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner fühlen sich angesprochen und beteiligen sich aktiv am Projekt.
Kriterium
Beschreibung
... und notwendig. Der Betrieb der KLEInen Stube ist langfristig durch Freiwillige und Ehrenamt gesichert.
Kriterium
Beschreibung
Individuelle Stärken, Talente und Ressourcen werden erkannt, gefördert, gebündelt und in Angeboten bereitgestellt.
Kriterium
Beschreibung
Personen mit unterschiedlichen Lebensläufen aus dem Stadtteil besuchen die KLEIne Stube bzw. beteiligen sich aktiv.
Beschreibung
Treffen finden statt. Gemeinsame Vorhaben sind geplant. Unterstützung und Ergänzung ist über den Stadtteil hinaus vorhanden.
Kriterium
Beschreibung
Kommunikation findet statt. Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität, gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird gelebt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt als Träger, hier insbesondere der Fachbereich Soziales, Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Stadtmanagerin, Bauamt und Bauhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SPONTAN Nachbarschaftshilfe & Freiwilligenagentur (Träger: Diakonisches Werk Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Hildesheim GmbH als Vermieter im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
neue Kita in unmittelbarer Nachbarschaft in Trägerschaft der Stadt Sarstedt (Fertigstellung Anfang 2022)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Griffbereit" (zurzeit in Trägerschaft der Lebenshilfe Hildesheim e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Suchtberatung der Ökumenischen Suchthilfe Hildesheim/Sarstedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Asyl Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ALLWO, VOW und Hausverwaltung Kiepke als Hausverwalter für einige der großen Wohnblöcke im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremienarbeit im Ausschuss für Jugend und Soziales der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitarbeit im Präventionsrat der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch Ausbau des Ehrenamtes u. Qualifikation kann die KLEIne Stube nach u. nach in die Hände der Akteure übergeben u. die Position des Kümmerers reduziert erhalten werden (Finanzierung durch Stadt als Träger gesichert). Durch die Anbindung der KLEInen Stube an das Familienzentrum werden Ressourcen gebündelt. Die Nähe zu SPONTAN schafft weitere Möglichkeiten der Kooperation u. Ausweitung der Ehrenamtlichkeit auf andere Gebiete. Das Netzwerk wird auf neue Kita nebenan erweitert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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