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niederschwellige Begleitung

Aufbau der Gemeinwesenarbeit in Wilhelmshaven

Ansprechpartner
Alexander Witton
Funktion Trägerchef
Gemeinsam - nicht alleine
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum West möchte mit einem Stadtteilbüro die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Neuende, Schaar und Aldenburg aufbauen. Die GWA stellt eine gute Ergänzung zur bisherigen sozialräumlichen Arbeit dar. Eine Person agiert als Sozialmanager*in und die andere koordiniert das Büro im Stadtteil. Die Bedarfe der Bewohner*innen des Stadtteils werden aktiv in den Blick genommen und passgenaue Angebote entwickelt. Empowerment und Lebensweltorientierung sind das Hauptziel dieses Projektes. Durch dieses Projekt soll die Bürgerbeteiligung erhöht werden, so dass die Bürger vor Ort eine Stimme erhalten und somit eine gesellschaftliche Teilhabe geschaffen wird. Darüber hinaus sollen Strukturen zur Verstetigung ausgebaut bzw. geschaffen werden. Der Kontakt und Austausch zu den Kooperationspartnern wird intensiviert. Das Familienzentrum West ist schon bekannt und ist für das Stadtteilbüro eine gute Basis.Deswegen ist es von Vorteil, dass die Räumlichkeiten des Familienzentrums als Büro und für Veranstaltungen/Projekte genutzt werden können.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt WHV hat einen überdurchschnittlich hohen Anteil an sozial schwachen Familien mit betreuungsbedürftigen Kindern und alleinlebende Menschen ab 65 Jahren sowie eine hohe Arbeitslosenquote. Das niedrige Mietniveau lockt weiterhin viele Menschen mit geringen Einkommen an. Jedes dritte Kind in WHV lebt an oder unter der Armutsgrenze. Der Wohnraum ist beengt und teilweise im schlechten Zustand. Im Projektgebiet finden sich alle Wohnformen und Einkommensniveaus wieder. Die Stadteile Neuende+Aldenburg zeichnen sich durch viele Mehrparteienhäuser, Studentenwohnheime und wenig gelebte Gemeinschaft aus. Es gibt außer dem FZ und einem kl. Nahversorgungsmarkt keine öffentlichen Treffpunkte. Das Familienzentrum West ist Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Angeboten für Familien. Die ältere Bevölkerung und Personen ohne Kinder werden bisher nicht berücksichtigt. Die Bedarfe der Familien wurden durch die aktuellen Herausforderungen immer größer und können kaum noch bewältigt werden. Das FZ mit Netzwerkpartnern und Ehrenamtsstrukturen stößt an Grenzen. Für Personengruppen wie ältere Menschen, Studierende, Geflüchtete gibt es keine Unterstützung. Nach der Coronapandemie gibt es weniger soziale Kontakte, Verunsicherung und Vereinsamung steigen an. Die Energiekrise und steigende Lebenshaltungskosten tragen zu schlechten Lebensbedingungen bei. Durch den Aufbau der GWA als Modellprojekt soll den Herausforderungen entgegengewirkt werden. Die Menschen des Stadtteils werden empowered, gemeinsam für bessere Bedingungen sorgen zu können. Netzwerke werden ausgebaut und sind zukunftsfähig.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Stadtteile Neuende, Schaar und Aldenburg. Das Familienzentrum West liegt genau in der Mitte der jeweiligen Stadtteile.
Einwohnerzahl
8607
Quelle / Anmerkungen
Stadtplanung Stand: 31.12.2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadterneuerung Stand. 31.12.022
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl der Kinder- und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (0 bis 18Jahre)
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende Quelle: Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar Quelle: Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil: Aldenburg Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtplaung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar Bevölkerungsstatistik Jahresbericht 2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für das Projektgebiet ist keine Zahl bekannt. https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/SGB-II-Traeger/Niedersachsen/26126-Wilhelmshaven-Stadt.html
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum West ist für Familien ein bekannter Ort im Stadtteil. Das Stadteilbüro stellt eine gute Ergänzung zu der bisheriger Arbeit dar. Die Bevölkerungsgruppen jeden Alters wird Gehör geschenkt und noch mehr eingebunden. Der Stadtteilmanager wird die BewohnerInnen vor Ort aktivieren, damit sie ihren Stadtteil gemeinsam mit dem Stadtteilmanager und anderen Bewohnern "bunter" gestalten, wie z.B. durch gemeinsame Aktionen, Projekt und/oder Feste. Ziel sollte es sein, dass die BewohnerInnen mit ihrem eigenen Engagement die Lebensqualität verbessern. Der Stadtteilmanager hat ein offenes Ohr für alle BewohnerInnen, Einrichtungen und Kooperationspartner. Fokus ist auch die Vernetzung des Stadtteilmanagers mit den verschiedenen Einrichtungen und Aktivierung von Ehrenamtund Schlüsselpersonen, um denen eine Plattform zum Austausch und Vernetzung zu bieten. Die GWA soll die soziale Teilhabe aller BewohnerInnen fördern, so dass sich alle BewohnerInnen angesprochen und willkommen fühlen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
ein reger und regelmäßiger Austausch herrscht.
Beschreibung
Angebote enstehen durch Äußerung/Beteiligung der BewohnerInnen
Beschreibung
enge Verzahnung aller Netzwerke, um eine gute Hilfestellung leisten zu können.
Beschreibung
Ort der Begegnung für alle BewohnerInnen, um sich zu beteiligen und die eigene Lebensqualität zu verbessern
Beschreibung
es entsteht ein lebendiges Miteinander ohne Stigmatisierungen
Beschreibung
durch die Bürgerbeteiligung enstehen eigeninitativ Projekte
Vorhandene Strukturen
.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Grashüpfer Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WIKI Kindergarten Muschelbank
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WIKI Kindergarten Strandläufer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Wiesenhof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aldenburger Bürgerverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WSSV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. FamilienBildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst des Klinikums
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein fester Bestandteil im Stadtteil und gut verankert mit dem FZ. Es gibt verschiedene Idee, um eine langfristige Finanzierung sicherzustellen. Die Kommune sieht nicht nur den Sinn des Projekts, sondern auch positive Wirkung mit Ersparnismöglichkeiten. Die Wohnungsbaugesellschaften erleben die Aufwertung der Wohneinheiten und Steigerung der Attraktivität. Durch die starke Bürgerbeteiligung wird ein Verein gegründet oder der Bürgerverein wird enorm gestärkt,der die GWA fortführt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Mitte : Erdball

Ansprechpartner
David Junker
Funktion Stadtplaner
Soziale Stadtentwicklung Altstadt
Projektbeschreibung
Den Projektort bildet das Altstadtquartier. Fehlende Nachbarschaftsnetzwerke sowie Bewohner*Innen die bisher nicht, an denen der Öffentlichkeit übertragenen Mitgestaltungsmöglichkeiten partizipieren prägen dieses Quartier. Entsprechend dieser Problemlage steht daher das Sondieren der Bedürfnisse und Bedingungen, eines niedrigschwelligen Beteiligungsinteresses marginalisierter Gruppen, zunächst im Fokus des Projektes.Das menschliche Bedürfnis zur Teilhabe und Teilgabe wird damit aufgegriffen. Mit diesem neuen Projekt der sozialen Stadtentwicklung, soll als experimenteller und ergebnisoffener Prozess erstmals versucht werden, die Quartiersbewohner*innen für die Mitgestaltung an ihrer Stadt zu gewinnen. Dazu ist es essentielles Ziel einen unmittelbaren Nutzen sowie greifbaren und langfristigen Gewinn für das eigene Leben im Quartier vermitteln zu können. Es soll ohne Zwang ein Bewusstseinswandel und Handlungswille implementiert werden, der die Bewohner*Innen dazu befähigt u.a. die öffentlichen und halböffentlichen Bereiche der Stadt räumlich und thematisch zu erobern. Insbesondere die Arbeit an einem gemeinsamen Platz/Ort, zu letztendlich auch ganz unterschiedlichen Thematiken, bildet den Ansatz eine freiwillige Vernetzung und Kooperation auszuprobieren und entsprechend ein kollektives Handeln zu etablieren. Mit Fortschreiten des Projektes soll daraus eine sich selbsttragende und offene Organisationsform entstehen. Diese Organisation soll im Weiteren mit ihren basisdemokratischen Diskussions- und Entscheidungsstrukturen ein ernstzunehmender Akteur werden, der entsprechend Durchsetzungsstark ein „Agenda-Setting“ für die quartiersbezogenen Zukunftsprozesse zu generieren imstande sein sollte. Ziel ist es bei den Bewohner*innen ein kollektives Selbstwertgefühl zu schaffen, um eine Teilhabe am Weiterbauen und Gestalten des Quartiers einzufordern. Die Initiierung des modellhaften Projektes erfolgt durch die Stadt. Die Umsetzung durch ein Quartiersmanagement, soll jedoch explizit unabhängig und ohne sichtbare Präsenz der kommunalen Institutionen erfolgen, um ein darin vermutetes Hemmnis für die Bewohner*innen auszuschließen. Der experimentelle nonkonformistische Projektansatz, wird dahingehend jedoch durch die entsprechende Bereitschaft zur Überlassung von Räumen und auch durch eine „aktive Zurückhaltung“ unterstützt werden („Schaffen und Zulassen von Möglichkeitsräumen"). Die Kommune ermöglicht die Bereitstellung von Ressourcen und ist damit Teil der Lösung.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
In der historischen Altstadt Osterodes sowie einigen weiteren Stadtvierteln bilden u.a. multikulturell-/ethnisch geprägte Nachbarschaften wesentliche Teile der Bevölkerung. Im besonderen Maße wird jedoch das Quartier Altstadt von dieser sozialräumlichen Situation bestimmt. Konträr zu anderen Vierteln im Gemeindegebiet, formen hier das räumlich-nahe Zusammenleben mehrerer Generationen, migrantische Bevölkerungsgruppen und eine tendenziell eher jüngere demografische Struktur einen spezifischen Quartierscharakter. Des Weiteren prägen das zu großen Teilen baulich-defizitäre Wohn- und Freiraumangebot (u.a. Verfall, Leerstände, Vandalismus) sowie das damit einhergehend geringere Wohnkostenniveau die Segregation (bzw. auch dessen Verstetigung) von ökonomisch-leistungsschwächeren Haushalten die Altstadt. Es droht ein Negativ-Image und die Tendenz zum sozialen Brennpunkt. Insbesondere diese Nachbarschaften sind zugleich bis heute weitgehend vom öffentlichen Diskurses zur künftigen Entwicklung ihres Quartiers ausgeschlossen bzw. hier nicht präsent. Eine Beteiligung der multikulturellen, multiethnischen und/oder auch ökonomisch-marginalisierten Nachbarschaften scheitert offenbar an fortbestehenden Hemmnissen und unsichtbaren Barrieren. Es wird jedoch vom klaren Wunsch zur Mitgestaltung der lebensweltlichen Umgebung ausgegangen . Neben der fehlenden Inklusion in die kollektive Weiterentwicklung der Stadt, besteht auch ein überwiegendes Nebeneinander der Bewohner*Innen bzw. ein Verbleib in den verschiedenen sich separierenden Communities. Die ausbleibende Interaktion wird durch Beziehungshemmnisse im Rahmen von kulturellen, ethnischen und ökonomischen Disparitäten bedingt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterode am Harz Altstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die historische Altstadt innerhalb der Stadtmauer. Der anliegende Fußweg an der "Schildwache" bildet damit den Gebietsumfang. Im Norden wird der Bereich begrenzt durch die Johannistorstraße und den Johannistorplatz. Im Osten bilden die Brauhausstraße der Brandruine des ehemaligen Lichtspielhauses sowie die Jacobitorstraße den Zugang zur Altstadt. Im Süden der Altstadt prägen Gärten und Freiflächen an der Stadtmauer die Begrenzung des Gebietes. Im Westen bildet die Straßen am ehemaligen Neustädter- sowie dem Marientor den Zugang zum Gebiet.
Einwohnerzahl
1604
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Osterode am Harz.
Unterlagen zum Gebiet
mitte_erdball_1.jpg (824.34 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das niedrigschwellig ansetzende Projekt erfordert die direkte alltagsweltliche Ansprache und Mitnahme der Bewohner*Innen im Quartier. Dies kann nur durch ein entsprechend ausgebildetes und persönlich engagiertes Quartiersmanagement (QM) geleistet werden. Zugleich muss ein weitmöglichst selbstständig arbeitendes und entscheidendes QM, zur direkten bzw. situationsgerechten Handlungsbefähigung bei der Umsetzung der Ziele des Projektes berechtigt sein. Dies bedingt auch die Bereitschaft des Antragsstellers, der Stadt Osterode am Harz, die Bereitstellung von unabhängigen Geldern für das „Community Organizing“ zu ermöglichen. Des Weiteren wird die Unmittelbarkeit vor Ort und die konsequente Sicherstellung der institutionsferne als wichtige Voraussetzungen zur Akzeptanz des QM betrachtet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen übernehmen sukzessiv selbstständig die Organisation und Durchführung von Aktionen. Ein neues kollektives Selbstwertgefühl der Menschen im Quartier wird sichtbar und es erwächst die Forderung nach Teilhabe.
Beschreibung
Nachbarschaften werden nach Innen und Außen als lebendige und aktive Orte des sozialen Zusammenlebens sichtbar.
Beschreibung
Aktionen im Quartier werden basisdemokratisch, eigeninitiativ und selbstständig geplant bzw. durchgeführt. Der Impuls geht von den organisierten Bewohner*innen selbst aus.
Beschreibung
Bewohner*innen unterstützen und solidarisieren sich miteinander. Vernetzung mit anderen gemeinwohlorientierten Einrichtungen im Quartier (Bildungseinrichtung, Rotes Kreuz, Kirche) im Rahmen des lebensweltlichen Interesses bzw. aktionsbezogen.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(Kommune) - Im Zuge der Bereitstellung von Ressourcen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Aus der Arbeit des QM wird ein nachhaltiger Impuls für die Selbstorganisation der Bewohner*Innen entwickelt. Es handelt sich somit um einen dynamisch wachsenden Prozess ohne Endpunkt. Die langfristige Finanzierung der Sozialen Stadtentwicklung im kommunalen Haushalt ist Teil dieser Strategie zur Verstetigung. Mit der Einrichtung eines Fonds sollen die Aktivitäten der Selbstorganisation unbürokratisch direkt unterstützten werden. Dieser Rahmen sichert die Weiterführung der Ideen des QM.
Galerie
qm anlaufpunkt auenstrasse 9
Zustimmung Veröffentlichung
On

Begegnungs-Treff für Bedürftige in Buchholz Zentrum

Ansprechpartner
Werner Huber
Funktion Vorsitzender
Gemeinsam gegen soziale Nöte der Stadt
Projektbeschreibung
Als Sozialwerk und Mitglied im Paritätischen Niedersachsen versuchen wir seit unserer Gründung, "Kümmerer" für die arme Bevölkerungsschicht unserer Stadt zu sein durch Projekte wie Kleidershop für Bedürftige und Essen für Bedürftige. In der Vergangenheit haben wir gesehen und auch die Information vom Sozialamt unserer Stadt erhalten, dass unser Standort zu weit abseits gelegen ist. Deshalb möchten wir eine Anlaufstelle "Help-Treff" mitten im Quartier (Buchholz i.d.N.), um unserer Zielgruppe nahe zu sein. Wir wollen dort Anlaufstelle für soziale Nöte sein, um Obdachlosigkeit und extremer Armut mit sozialer Isolierung vorzubeugen. Mit diesem Projekt wollen wir unsere Arbeit weiter professionalisieren und den Standards der GWA anpassen. U.a. wollen wir den Schritt von reiner ehrenamtlicher Tätigkeit zur Anstellung einer Fachkraft gehen. Wir wollen dort einen Sozialarbeiter beschäftigen, der den Nöten begegnen kann und Hilfe vermittelt wie z.B. mit Behördenanträgen und Schuldnerberatung. Öffnungszeiten sollen der Zielgruppe angepasst täglich sein, mglw. tägl. 15 - 18 Uhr, auch sonntags. Das enge Netzwerk unserer Mitglieder und unserer Gemeinde, zu der eine gute Kommunikation besteht, soll als Zubringer zu unseren Diensten dienen. Obdachlose und sehr Arme der Stadt werden durch dieses Netzwerk unserer Arbeit zugeführt. Unsere erste Zielgruppe sind Obdachlose oder Personen, denen Wohnungslosigkeit droht mit dem Ziel eines Quartiers ohne Obdachlose. Wir haben etwa 20 ehrenamtliche Kräfte, die im Projekt mitarbeiten möchten. Hauptinhalte des Projektes: Willkommen und Versorgung für Obdachlose (einschließlich Essen, WC-Nutzung etc). Wir versorgen diese erste Zielgruppe gerne, auch wenn es Arbeit macht (schmutziges WC etc), wir stehen zu Gesprächen für soziale Nöte bereit, helfen bei Anträgen, gehen mit zu Behörden, Kleidershop für Bedürftige für 1€, Musikschule für Bedürftige, b.Bed. Ambulanz für nicht Versicherte (z.B. Obdachlose), Integration von Flüchtlingen und Behinderten. Dazu mieten wir einen Laden mitten im Zentrum und stellen einen Sozialarbeiter ein. Der Laden ist mindestens mit 2 Personen besetzt. Wir arbeiten mit dem Sozialamt der Stadt zusammen und sorgen für entsprechende Werbung an den Brennpunkten, um die Arbeit in der Zielgruppe bekannt zu machen. Leider haben wir nicht genügend Eigenmittel, um das Projekt zu verwirklichen, aber wir würden einen Teil der Kosten mit Spenden abdecken können.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Jeder Obdachlose und jeder sehr Arme in der Stadt motivieren uns, zu helfen. In Buchholz gibt es nicht viele offen erkennbare Wohnungslose, der Stadt ist es bereits gelungen, offene Wohnungslosigkeit weitgehend unsichtbar zu machen. Viele von ihnen sind in einer Unterkunft, in der sie nur kurze Zeit verweilen dürfen. Für uns sind auch einzelne Wohnungslose zu viel. Wir wollen für diese ein Rückzugsort schaffen, an dem ihnen nachhaltig geholfen wird. Es gibt sicher nicht viele Hungernde, aber auch da sind einzelne schon zu viel. Aus meiner Erfahrung als Arzt weiß ich, dass es versteckt Hungernde gibt. Es gibt viele Leute, die in Armut leben, weil sie nicht wissen, wie ein Antrag an eine Behörde ausgestellt wird, bzw. trauen sich nicht zur Behörde zu gehen. Es gibt Flüchtlinge und auch Behinderte, denen soziale Kontakte fehlen. Kinder aus armen Familien können sich keine Musikschule leisten, wir wollen ihnen und Flüchtlingen und Behinderten Spiel an Instrumenten beibringen..
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buchholz i.d.N. einschl. Umgebung
Beschreibung
Hilfe im Zentrum, aber auch in den Randgebieten fühlen wir uns zuständig, dorthin soll auch Vernetzung wirken.
Einwohnerzahl
40000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
40
Anmerkung
Nach Schätzung unserer Mitarbeiter
GWA/QM-Ansatz
Als Organisation empfinden wir den besonderen Auftrag, benachteiligten Menschen am Ort unserer Kirchengemeinde, also in unserem Quartier, zu helfen. Das empfinden auch unsere Mitglieder so und das motiviert uns alle, eine gute soziale Arbeit zu leisten. Wir sind seit über 10 Jahren Mitglied im Paritätischen Niedersachsen und bieten verschiedene Soziale Dienste an wie Selbsthilfegruppen, Essen für Bedürftige, Bewerbungshilfe u.a. .
Qualitätskriterien
Beschreibung
Benachteiligte haben sich besser in Gesellschaft integriert
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit ev. und Kath. Kirchen geplant in Bereichen wie Essen für Bedürftige
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Sozialamt der Stadt vorgesehen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder unseres Vereins und unserer Kirchengemeinde sollen an Hilfsangeboten beteiligt werden.und Notlagen nennen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach den drei Jahren des beantragten Projektes soll das Projekt ein etabliertes Angebot in der Stadt sein, das in einem Netzwerk mit der Kommune und mit sozialen Diensten der Kirchen zusammenarbeitet. Die Finanzierung wird durch Spenden und Einnahmen für Dienstleistungen wie Musikschule geben, die je nach Einkommen kostenfrei oder kostenpflichtig sein werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Die Pflegeassistenten

Ansprechpartner
Heike Stachowiak
Funktion Projektleitung
Wir wollen das soziale Unterstützungsnetzwerk in Schneverdingen werden.
Projektbeschreibung
Der noch zu gründende Verein Die Pflegeassistenten will die Last der Betreuung und Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen egal welchen Alters und welcher Nationalität auf viele Schultern verteilen. Der als gemeinütziger anzuerkennende Verein möchte geschulte ehrenamtliche Helfer und Helferinnen dafür einsetzen. Dabei soll der Verein nach §45a/b SGB XI vom Nds. Sozialministerium anerkannt werden, so dass die Ehrenamtlichen dann auch eine Übungsleiterpauschale erhalten können. § 45a/b SGB XI beschreibt die Angebote zur Unterstützung im Alltag, die über die Entlastungspauschale ab dem Pflegegrad 1 mit 125 Euro monatlich abgerechnet werden kann. Unter Betreuung meinen wir das Ehrenamtliche konkret vor Ort z.B Hilfestellung geben bei alltäglichen Aufgaben in der Häuslichen Umgebung, Besuchsdienste, Unterstüzung bei kleinen technischen Herausforderungen, Begleitung eines Gottesdienstes oder Friedhofs, Begleitung bei der Freizeitgestaltung. Auch das Angebot sich wöchentlich mit einer Gruppe von Hilfsbedürftigen im Mehrgenerationenhaus zu treffen, ist zu berücksichtigen. Die einfache Unterstützung von Eltern im Form einer Begleitung bei pflegebedürftigen Kindern oder der geplante Austausch untereinander, soll ermöglicht werden. Alle für den Verein tätigen ehrenamtlichen Tätigen müssen eine 30 stündige Schulung absolvieren, die sie auf die auftretenden möglichen Situationen vorbereitet. Hierzu muss auch noch ein Schulungskonzept erarbeitet werden. Wir wollen mit unseren erhrenamtlichen Helfern, Mitarbeitern und uns in Zukunft Unterstützenden die Nachbarschaft auch in den einzelnen Ortsteilen von Schneverdingen neu gestalten. Es soll ebenfalls mit Hilfe von digitalen noch zu erstellenden Medien eine Möglichkeit gechaffen werden, dass zum einen die Helfer und auch die zu Unterstützenden mit gleichen Interessen zusammen finden können. Zum anderen soll auch die Unterstützung vor Ort zeitlich flexibel bleiben, so dass jeder durch die digitale Medien wie z.B. eine noch zu programierende App oder Homepage seinen Bedarf anmelden kann. Hierzu muss der Verein einen Pool an Ehrenamtlichen wie auch einen Pool an Hilfsbedürftigen gewinnen. Dafür bedarf es Werbung wie auch Flyer, Homepage und die Nutzung sozialer Medien wie auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen bestehenden Organisationen wie Kommune Inklusiv, Verbände der Landfrauen oder den Kirchen usw. Ebenfalls wird Hilfe bei der Beantragung des Pflegegrades angeboten.
Laufzeit
2021-08-02 00:00:00
Ausgangslage
Derzeit gibt es in Schneverdingen lediglich Pflegedienste, die komplett überlastet sind. Es gibt keine Möglichkeiten, sich auszutauschen oder eine Betreuung für pflegebedürftigte Kinder oder Jugendliche zu erhalten. Es werden keine anderen Betreuungsleistungen angeboten. Insbesondere bei den Zugereisten gibt es eine große Vereinsamung, da sie auch nach Jahren noch nicht in die örtliche Gemeinschaft integriert worden sind. Es muss ersteinmal in Schneverdingen eine Institution geschaffen werden, der diesen Betroffenen einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellen kann. Viele Betroffene wissen nicht, welche Rechte sie haben ein. Hier muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Das es neben hauswirtschaflicher und pflegender Unterstützung noch andere Hilfestellungen gibt, ist den auch in diesem Umfeld Tätigen zum großen Teil nicht bekannt. Auch das es für viele Kinder und Jugendliche oder auch junge Erwachsene die Möglichkeit der Untersützung durch die Pflegekasse gibt, wird von seiten der Krankenkassen nicht angesprochen. Und dabei handelt es sich nicht nur um körperbehinderte Personen, sondern auch um z.B. entwicklungsverzögerte Kinder und Jugendliche. Durch noch zu erstellende Vorträge auch in Zusammenhang mit den Schulen wie auch den einzelnen Verbänden und Kirchen müssen diese Informationen weitergegeben werden. Auch sind nicht ausreichend geschulte oder ausgebildete Kräfte vorhanden, diese Lücke muss durch Ehrenamtliche gefüllt werden. Diese Möglichkeit kann derzeit noch nicht genutzt werden, da es für diesen Einsatz von diesen Helfern noch keine Instutition gibt, die von Nds. Sozialministerium nach §45a/b SGB XI anerkannt ist.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Schneverdingen
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Stadt Schneverdingen mit ihren zugehörigen Ortsteilen.
Einwohnerzahl
19000
Quelle / Anmerkungen
homepage Stadt Schneverdingen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Es soll ein sozialer Raum geschaffen werden, in dem es durch koordinierte Angebote und gegenseitige Hilfen auch älteren und pflegebedürftigen Menschen möglich ist, in ihrem vertrauten Umfeld betreut werden zu können. Diese Betreuungsleistung gibt Antwort auf zwei Problemfelder: 1. Wir hoffen so dem Wunsch der Menschen zu entsprechen, in ihren „eigenen vier Wänden“ unterstützt werden zu können und auch in schwierigsten Fällen Hilfe zu erhalten. 2. Mit unseren Ehrenamtlichen können wir die teilweise überlasteten ambulanten Versorgungsunternehmen auch unterstützend als Nachbarschaftshilfe beiseite stehen. Beides soll damit erreicht werden, dass Versorgungsangebote in den Stadt besser vernetzt und wir als neuer gegründeter Verein neue Hilfen anbieten werden. Unsere Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten sollen effektiver und besser zugeschnitten auf das individuelle Problem angeboten werden. Dabei sollen nicht nur die professionellen Dienste, sondern auch die Quartiersbewohner selbst beteiligt werden. Daneben stehen Eigeninitiative und gegenseitige Hilfe im Mittelpunkt, insbesondere im Zusammenspiel von älteren und jüngeren Menschen. Es sollen soziale Netzwerke und Verbindungen zwischen allen Generationen unterstützt und gebildet werden. Gemeint sind damit Maßnahmen, wie Alltagshilfeleistungen, gemeinsame Freizeitbeschäftigungen und soziale Maßnahmen.
Vorhandene Strukturen
In Schneverdingen gibt es neben dem Mehrgenerationenhaus e.V. als Kümmerer auch eine Freiwilligenagentur, die ebenfalls im Mehrgenerationenhaus angesiedelt ist. Das Mehrgenerationenhaus kümmert sich umfassend um alle Generationen, es bietet sowohl eine Kinderbetreuung wie auch vielfältige Seniorenaktivitätenund ehrenamtliche Engagementmöglichkeiten an. Der Verein ist Partner bei der Integration von Migranten und arbeitet mit mehren Partnerorganisationen zusammen. Die Freiwilligenagentur unterstützt vor Ort mit Ehrenamtliche. Hier ist die Freiwilligenagentur konkreter Ansprechpartner wie z.B. die Suche nach Lernpaten für die einzelnen Schüler. Hier kann die Freiwilligenagentur auch die Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses nutzten. Gleichzeitig gibt es in Schneverdingen das Projekt Kommune Inklusiv von der Aktion Mensch, das sich um Belange von Behinderten kümmert und neue Konzepte erarbeitet. Diese arbeiten sowohl mit den Schulen wie auch mit dem Mehrgenerationenhaus und der Freiwilligenagentur zusammen. Gleichzeitig gibt es mehre Arbeitskreise wie Prävention Kinder und Jugend sowie den Hilfe aus einer Hand. Diese GbR Sozialdienstleister bringt alle mögliche Unterstüzungsangebote für Eltern zusammen wie z.B. Tagesmütter und Beratungsleistungen für diese. Zusätzlich gibt es noch den Verein zur Pflege e.V. der alle ambulanten Pflegeleistungen anbietet und als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Gleiches gibt es auch für die für die ambulante Pflege zugelassene Diakonie.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Schneverdingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Agentur Schneverdigen, Kommune Inklusiv Schneverdingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ambulanter Kinder- und Jugenhospizdienst Calluna e.V. für Schneverdingen , Landfrauen Schneverdingen, Landfrauen Lünzen, Landfrauen Zahrensen, Mehrgenerationenhaus Schneverdingen, Hilfe aus einer Hand
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzte in Schneverdingen Verein zur Pflege e.V. Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KGS Schneverdingen, Grundschule Lünzen, Grundschule Pietzmoor, Grundschule Osterwald,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
evangelische Peter und Paul Gemeinde Schneverdingen, CVJM Schneverdingen, katholische Gemeinde Schneverdingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Böhme Zeitung, Heidekurier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Pflegeassistenten wird innerhalb des Mehrgenerationenhauses Schneverdingen e.V. tätig werden. Eine Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Agentur, Kommune Inklusiv und den Landfrauenverbänden ist geplant. Die Unterstützung der Kommune Schneverdingen ist zugesagt, da es derzeit noch kein Angebot dieser Art gibt. Die Wirtschaftlichkeit ist durch die Abrechnungen des Entlastungsbeitrages bei den Pflegekasse gewährleistet. Dieser Betrag wird durch die geplanten Pflegereform 2021 erheblich erhöht.
Zustimmung Veröffentlichung
On

InGe hilft!

Ansprechpartner
Nikolaus Lemberg
Funktion Geschäftsführer
Unterstützungsnetzwerk für internationale Familien, Geflüchtete und Hilfsbedürftige in der Samtgemeinde Salzhausen
Projektbeschreibung
Die Interessengemeinschaft e.V. (InGe) ist als Sozialunternehmen seit 35 Jahren in Salzhausen aktiv. Die Arbeit mit internationalen Familien und die Hilfen für Geflüchtete ist schrittweise über die letzten Jahren entstanden. Seit 2020 bieten wir mit der Nachbarschaftshilfe „Handschlag“ eine Corona-Einkaufshilfe für die ländlich strukturierte Samtgemeinde an. Ehrenamtliche Helfer*innen übernehmen Patenschaften für die 1-zu-1 Nachbarschaftshilfe. Im Rahmen der Gemeinwesenarbeit wollen wir die entstandenen Projektteile zusammenführen und verstetigen. Schon heute unterstützen wir, wo erforderlich, mit allgemeiner Sozialberatung und ggf. auch Vermittlung zu anderen Hilfsangeboten. Diesen Ansatz gilt es, mit Hilfe von drei Teilstellen, zu professionalisieren und damit langfristig eine Ehrenamtsbörse zu initiieren. Bedarfe werden zeitnah erfasst, aufgenommen oder weitervermittelt. Hilfreich ist dafür sowohl das vereinseigene Angebot als auch das regionale Netzwerk. Zentral ist z.B. die Kooperation mit der ortsansässigen Tafel „InterZOB“, die coronabedingt ihre Türen nicht mehr für die hilfsbedürftigen Menschen öffnen konnte. Nun obliegt es uns und den Helfern des ehrenamtlichen Fahrdienstes die bedürftigen Haushalte zu beliefern. Neben vielen Familien, Paaren und Einzelpersonen verschiedensten Alters und kulturellem Hintergrund, gehören immer mehr BewohnerInnen aus dem betreuten Wohnen für Senioren dazu, sowie Bewohner*innen der drei Wohnunterkünfte für geflüchtete Menschen. Besonders bei den ausländischen Familien, innerhalb der Unterkünfte, aber auch im privathäuslichem Umfeld, tauchen immer wieder zusätzliche Bedarfe auf. Ziel ist es dort Entlastung zu schaffen, z.B. durch die Bereitstellung von Beschäftigungsmöglichkeiten, Beratung bei der Kindererziehung und der Gelegenheit des Austauschs zur aktuellen Situation. Unser besonderer Fokus liegt in der Schnittstelle zwischen Schule und Elternhaus. Es gilt Schreiben der Schulen und Kitas adäquat zu übersetzen, Homeschooling zu unterstützen und auch individuelle Hilfen zu installieren. Während des Distanz-, Wechsel- und Home-Unterrichts war es oberstes Ziel, Kindern den so wichtigen Anschluss ans Bildungssystem zu erhalten oder überhaupt erst zu ermöglichen. Im Bereich Schule, Jugendhilfe und Bildungsarbeit mit geflüchteten Familien, können wir schnelle Hilfen installieren und greifen hier auf Erfahrungen von mittlerweile 12 Jahren zurück. Wichtig ist uns die Menschen im Gemeinwesen partizipativ zu beteiligen.
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Zuwanderung hat sich in den letzten Jahren im Landkreis Harburg sehr dynamisch entwickelt. Hierzu gehören Zuzüge aus dem europäischen Ausland, aber auch eine deutlich gestiegene Zahl von Zuwanderungen aus Kriegs- und Krisenländern. Bereits 2015 lebten Menschen aus 39 (!) Nationen in Salzhausen. Heute existieren 3 Flüchtlingsunterkünfte in der Samtgemeinde. Ein Umzug in privaten Wohnraum in Dörfer und Ortsteile der ländlichen Region stellt unsere "Quartiersarbeit" vor besondere Herausforderungen. An den Schulen zeigen sich uns seit Jahren die Grenzen, aber auch Möglichkeiten der Integration. Schule allein kann die komplexen Bedarfe von ausländischen Familien nicht kompensieren. Sprachliche Barrieren werden nur punktuell aufgegriffen, die Unterstützung für die Kinder ist abhängig vom Einsatz und dem Engagement der Schulen und der Fördermöglichkeiten durch die Landesschulbehörde. Auch die ältere Bevölkerung steht vermehrt im Fokus: im Landkreis Harburg lässt sich der demographische Wandel durch eine Verschiebung der Altersstruktur klar erkennen. Angehörige alter und hilfsbedürftiger Menschen wohnen vielfach nicht mehr in der Nähe, so dass die Versorgung Hilfsbedürftiger durch Institutionen oder ehrenamtlich Helfende übernommen werden muss. Insgesamt verfügen die Mitgliedsgemeinden teilweise über keine ausreichende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Das Bemühen einzelner Personen und Gruppen ist schon seit langer Zeit hoch, nur fehlt es in einigen Bereichen an einer Vernetzung der Hilfsangebote, wodurch Ressourcen teilweise verschwendet werden. Cornabedingt ruhen Hilfen und Angebote oder sind stark eingeschränkt. Hier gilt es neue Wege zu finden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzhausen - Eyendorf - Garlstorf - Garstedt - Gödenstorf - Salzhausen - Toppenstedt - Vierhöfen + Ortsteile
Beschreibung
Unser Angbebot richtet sich grundsätzlich an alle Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Salzhausen, da unser bestehendes Netzwerk bereits alle Orte erreicht. Eine Abgrenzung des Fördergebietes besteht zum Landkreis Harburg insgesamt. Bezüglich der Unterstützung von geflüchteten und ausländischen Familien liegt der Fokus auf Salzhausen, Eyendorf und Gödenstorf plus der jeweiligen Ortsteile, da in diesem Bereich die drei Wohnunterkünfte für geflüchtete Menschen und der Großteil derer Privathaushalte liegen.
Einwohnerzahl
14965
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Salzhausen; Stand 26.5.2021
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung; Grundlage Demographie-Gutachten Landkreis Harburg, CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH Hannover, Oktober 2019
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung, CIMA 2019 (s.o.)
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Salzhausen; Stand 26.5.2021/ Landkreis Harburg (Abteilung Migration); Stand 31.12.2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Schon in der Gründungssatzung unseres Vereins wurden 1986 grundlegende Punkte der Gemeinwesenarbeit als Basis der bevorstehenden Arbeit benannt. Der generationsübergreifende Gedanke, aber auch die Belange von hilfebedürftigen und kranken Menschen, bilden bis heute das Fundament unseres Tuns. Der ehrenamtliche Vereinsvorstand sowie alle beteiligten MitarbeiterInnen und weiteren ehrenamtlichen HelferInnen, haben aufgrund der vielfältigen Arbeitfelder einen guten Überblick in die Bedürfnislagen der Menschen vor Ort. Diese schnell, flexibel und niedrigschwellig aufzugreifen gelingt uns seit Jahrzehnten in vielerlei Projekten und beruht vor allem auf einem großflächigen Netzwerk. Zu diesem gehören neben öffentlichen Einrichtungen vor allem auch Vereine, Helferkreise und private, einflussreiche Einzelpersonen. Da sich in unserem Verein jede Altersgruppe wieder findet und auch Themen wie Zuwanderung und demographischer Wandel immer mitgedacht wurden, sind unsere Angebote sozialräumlich und ressortübergreifend. InGe ist mittlerweile eine wichtige Anlaufstelle vor Ort geworden, rund um Pflege und Betreuung, aber auch bezüglich Angebote an Schulen, wie Schulkindbetreuung, Schulassistenz und Müttercafé international. Gleichzeitig vernetzen wir bestehende Strukturen und versuchen den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Samtgemeinde Salzhausen einen Roten Faden in der Vielfalt der Angebotsstruktur zu vermitteln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen achten auf ihre Nachbarn und interessieren sich für deren Belange und Nöte. Es besteht eine Offenheit gegenüber verschiedenen Kulturen und Interessen.
Beschreibung
Vorhandene Helferkreise sind vielfach bereits vorhanden. Ressourcen werden verdoppelt, wenn unser Projekt es schafft die Angebotsstruktur aufzudecken und Unterstützung in der Organisation anzubieten.
Beschreibung
Unser Verein/ Netzwerk richtet den Blick immer wieder auf die Bedürfnisse der BewohnerInnen und gleicht das vorhandene Angebot damit ab.
Beschreibung
Akteure vor Ort, auch ehrenamtliche Gruppen, sind gut vernetzt und haben eine Anlaufstelle, wo sich ihre Ressourcen bündeln und sinnvoll einsetzen lassen. Stichwort Ehrenamtsbörse.
Beschreibung
Helferkreise übernehmen eingenständig Patenschaften für Personen und/ oder Projekte.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Salzhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Salzhausen/ Eyendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OBS Salzhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesamtkirchengemeinde Salzhausen - Raven (St. Johannis Kirche Salzhausen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Winsener Anzeiger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wochenblatt Salzhausen (Kreiszeitung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Homepage www.in-ge.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
https://www.salzhausen.de/portal/meldungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Living Quarters (Betreiber der Wohnunterkünfte für geflüchtete Menschen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Eyendorf (Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reso-Fabrik e.V. - Jugendtreff Salzhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Garstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft e.V. mit ihren vielfältigen Angeboten für alle Generationen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Handschlag-Projekt ist auf großes Wohlwollen beim SG-Bürgermeister gestoßen. Wir wollen weiter den guten Kontakt dorthin suchen/ halten, um über ggf. anschließende Finanzierungsmöglichkeiten im Gespräch zu bleiben. Mit den Schulen der SG stehen wir permanent im Austausch und arbeiten gemeinsam an Lösungen für die Kinder und Familien. Der Verein selber ist auch aus sich selbst heraus in der Lage weitere Fördermittel zu akquirieren und für genannte Ziele einzusetzen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Neubau eines Mehrgenerationenhauses in Salzgitter Schwerpunkt "Gute Nachbarschaft 2021"

Ansprechpartner
Jürgen Richter
Funktion Architekt
Neubau eines Mehrgenerationenhauses in Salzgitter Schwerpunkt "Gute Nachbarschaft 2021"
Projektbeschreibung
Im Mittelpunkt steht die Eigenverantwortlichkeit kombiniert mit der Sicherheit und gegenseitigen Unterstützung. Sämtliche Wohnungen werden auf der Grundlage des Modellprogramms mit digitaler und Technikgestützter Ausstattung versehen. Jede Wohnung wird mit einem Notrufsystem ausgestattet sowie mit einer besonderen Telekommunikation untereinander, damit bei Bedarf notwendige Hilfe untereinander möglich ist. Ein W-LAN Anschluss gehört zur Grundausstattung. Außerdem wird im gesamten Haus ein Orientierungssystem eingebaut, damit im Falle einer Veränderung einer Person z.B. bei Demenz eine Hilfe gegeben werden kann. Im durch eine Schiebewand unterteilten Sozialraum werden je Raum 1 kompl. PC-Ausstattung, mit Bildschirm, Tastatur und Funkgesteuerter Maus installiert. Die Nutzung der online Verbindung steht jedem Bewohner zur Verfügung Außerdem dient die Technik auch dazu, das die Betreuung der Kinder der Familien im Haus bis zum Eintreffen der Eltern als Hilfe zu den Schularbeitengenutzt werden kann. Auch die gesonderte Betreuung der Eltern mit Migrationshintergrund könnte durch die Senioren erfolgen.Durch den Vertrag mit einer anerkannten örtlichen Pflegehilfe bzw. einer physiotherapeuthischen Praxis im Ort wird eine Betreuung ermöglicht. Die Wohnbau Salzgitter als Generalunternehmer für den Neubau vermietet die Wohnungen zu einem günstigen Preis, der nur durch die zu erwartenden Zuschüsse und ohne Kosten für den Aufwand der Verwaltung (erledigt der Beirat der Hausbewohner) möglich ist. Es ist daran gedacht, dass sich die Bewohner des Hauses gegenseitig helfen und unterstützen.So können z.B. in Abstimmung mit den berufstätigen Eltern / Alleinerziehenden Betreuungsleistungem durch die Senioren für die Kinder für den Zeitraum zwischen Schulende und dem Eintreffen der Erziehenden erbracht werden. Im Gegenzug könnten diese und auch die Studenten / Einzelpersonen Dinge des täglichen Bedarfs wie z.B. Einkäufe, Mithilfe bei Formularen, Begleitung bei Arzt- oder >Behördenbesuchen für die Bewohner erbringen. Um das Miteinander und die Hilfe zu ermöglichen steht im EG der Sozialraum mit Küche, WC´s etc. zur Verfügung. Mit der Wohnbau wurde abgeklärt, dass nach Rücksprache mit dem Bewohnerbeirat auch eine Nutzung für Versammlungen von Mietern andere Objekte der WOHNBAU in der Ortschaft Steterburg / Thiede möglich ist. Auch stehen allen Bewohnern nach Absprache mit dem Beirat die Räume für familiäre Anlässe zur Verfügung.
Laufzeit
2021-04-12 00:00:00
Ausgangslage
Die Gruppe hat festgestellt, dass aufgrund des Rentenalters ein Leben im Eigentum / Wohnung in dieser form körperlich nicht mehr zu bewältigen ist. Wir wollen erreichen, dass in der gemeinsamen Wohnanlage das Zusammenwirken von alt und jung für beide Seiten Vorteile inform von gegenseitiger Unterstützung bringt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Salzgitter Thiede und Steterburg
Beschreibung
Salzgitter Thiede / Steterburg ist drittgrößter Stadteil der Stadt Salzgitter und grenzt im Westen an die Stadt Wolfenbüttel, und im Osten an die Stadt Braunschweig.
Einwohnerzahl
12000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Selbsteinschätzung und Strukturermittlung durch den Bürgerverein.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Es sollen Strukturen geschaffen werden um ein Zusammenleben von alt und jung zu ermöglichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Funktion des Projektes ist dadurch gewährleistet, das alle Bewohner selbstbestimmt miteinander Leben können.
Beschreibung
Alleinstehende Familien mit Kindern sowie Studenten im Gemeinsinn fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband, Caritasverband, Diakonie etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Strunk, Gemeinschaftspraxis Siebold.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt entsteht auf dem Grundstück der Wohnbau Salzgitter gegenüber dem Bahnhof und der Bushaltestelle. In Verbindung mit dem dahinterliegenden Baugebiet TH39 der Stadt Salzgitter.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zentrum FrauenZeit FZF: Frauen in Kaltenmoor schaffen sich eigene Begegnungs-, Aktivitäts- und MItgestaltungsräume

Ansprechpartner
Christine Katz
Organisation diversu e.V.
Funktion Geschäftsführerin und 1. Vorsitzende von diversu e.V.
Frauen in Kaltenmoor schaffen und gestalten eigene Begegnungs-, Austausch, Entwicklungsräume; Kooperation der Akteure mit frauenspezifischem Angebot nimmt zu.
Projektbeschreibung
Ziel d. Projekts „Zentrum FrauenZeit (ZFZ)“ ist, Frauen im Stadtteil Kaltenmoor dabei zu unterstützen, eigene Räume zu schaffen, in denen sie sich auf Augenhöhe begegnen, gegenseitig fördern & in gemeinsamen Aktivitäten das Stadtteilleben mit gestalten. Zudem soll es zu einer besseren Kooperation zwischen den am ZFZ beteiligten Akteuren im Quartier beitragen & so vorhandene Potenziale effektiv nutzen. Im Stadtteil fehlen bisher solche Räume. Es leben dort etliche Alleinerziehende, viele Frauen mit Migrationshintergrund & wenig Geld. Vielen erscheinen ihre beruflichen Perspektiven gering. Begegnungen verbleiben meist im Familienkontext. Interkulturelle & klassenübergreifende Begegnungen finden vor allem in Helferkonstellationen statt. Die vorhandenen Angebote der Sozialverbände adressieren Frauen i.d.R. als Bedürftige & sind wenig bekannt. Selbstorganisierte Initiativen, die die ggs. Unterstützung stärken, gibt es kaum. Frauen des Internationalen Frauentreffs & im Vorfeld der Antragstellung interviewte Vertreter*innen von Akteuren der GWA & Sozialarbeit machten deutlich: Frauen wünschen sich mehr interkulturelle & klassenübergreifende Begegnungen. Sie möchten zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen, sich persönlich weiterentwickeln, sich als Frauen ggs. stärken, gemeinsam Aktivitäten durchführen. Das Projekt „Bewegte Leben“ hat gezeigt, wie durch interkulturelle Begegnung Frauen Selbstwirksamkeit erfahren & das Gemeinschaftsgefühl im Quartier gestärkt wird. Das neue Projekt knüpft daran an. Phase I Vorbereitung d. Aufbaus des ZFZ: Erhebung d. frauenspez. Angebotsstruktur in Kaltenmoor & der Bedarfe von Frauen dort & ihrer Vorstellungen bzgl. ZFZ; Aufbau eines Unterstützerkreises Phase II Planung & Einrichtung d. ZFZ: Konzeptentwicklung durch Planungsteam (diversu, Frauen aus dem Unterstützerkreis, interessierte Einzelfrauen), Realisierung der Orga-Struktur (Kernteam aus Sprecherinnen, Organisations-/ Verwaltungszuständigen, Mentorinnen für verschiedene Themen), Werbung für ZFZ (Auftaktveranstaltung, Politik-Talk, Sozialausschuss, Stadtteilfest, Website) Phase III Begleitung d. ZFZ und Weiterentwicklung (Prozessevaluation): beteiligungsorientierte Prozessgestaltung (Evaluation v. Orga-Treffen & Programmgestaltung, Einrichtung eines digital. Austauschforums, WS zu Prozess-/Konfliktmanagement), Verstärkung der Akteurskoop. (gemeins. Entwicklung v. Programmbausteinen), Weiterentwicklung d. ZFZ durch Frauen in Kaltenmoor (anreizorient. Ideenwettbewerb)
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Kaltenmoor ist ein soziokulturell vielfältiger Stadtteil Lüneburgs. Viele dort lebende Frauen haben einen Migrationshintergrund & beziehen Transfergeld, wenige sehen berufliche Perspektiven. Etliche sind alleinerziehend, kennen & erleben (Alltags-)Diskriminierung. Gemeinsame Aktivitäten verbleiben meist in d. Familie und d. eigenen soziokult. Gruppe. In Kaltenmoor fehlen interkulturelle, klassenübergreifende Orte für Frauen, wo sie sich auf Augenhöhe begegnen, entfalten & weiterbilden können, sich ggs. in Alltagsfragen beraten, in schwierigen Zeiten Zuflucht & Unterstützung finden, Gemeinschaft erfahren. Auch niederschwellige Möglichkeiten für Weiterqualifizierungen, die das Selbstbewusstsein der Frauen wie auch ihre beruflichen Chancen erhöhen könnten, sind nur in geringem Maße vorhanden. Dies alles erschwert ihre Integration in die Stadtteilgemeinschaft und die Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten & Prozessen im und für den Stadtteil. Die bestehenden frauenspez. Angebote von Sozialverbänden, Kirchen, VHS sind bislang wenig aufeinander bezogen, adressieren Frauen i.d.R. als Bedürftige, sind den Frauen oft nicht bekannt. Insgesamt gibt es kaum selbstorganisierte Initiativen, die die ggs. Unterstützung stärken. Frauen des Internat. Frauentreffs, interviewte Vertreterinnen v. Akteuren der Sozialarbeit u. eine Veranstaltung des BIB im Sommer 2019 (s. LOI) zeigten: Räume werden dringend gewünscht, wo Frauen gemeinsam aktiv werden, Selbstwirksamkeit, Empowerment & Teilhabe erfahren, sich Fähigkeiten aneignen können. Zudem wurde eine große Bereitschaft geäußert, sich für ein Frauenzentrum aktiv einzubringen. Das Projekt knüpft an diese Bedarfe & Bereitschaften an.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Kaltenmoor
Beschreibung
Kaltenmoor grenzt im Norden an den Stadtteil Hagen, im Süden an das sog. Schäferfeld. Im Osten wird es durch die Bundesstr. B4/ B209 begrenzt und zur Stadtmitte hin im Westen durch die Bahnlinie (Straße Blümchensaal).
Einwohnerzahl
10030
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik vom Bürgeramt Lüneburg, 9.12.2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Initiativen von und für Frauen, zur Förderung von interkulturellen und klassenübergreifenden Begegenungen und eigenen selbstorganisierten Räumen werden in diesem Gebiet nicht gefördert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quartiersmanager
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert Gesamtstadt und Landkreis; Nundesagentur für Arbeit 2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert für Gesamtstadt und Landkreis, Bundesagentur für Arbeit, April 2018
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zur Anzahl von Alleinerziehenden sind weder für die Hansestadt Lüneburg noch für die 17 Stadtteile Daten verfügbar.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerstatistik Lüneburg Dez. 2020
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
alte Daten vom Einwohnermeldeamt der Stadt Lüneburg; neuere liegen nicht vor;
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die SGB II-Quote für 2014 lag in Kaltenmoor bei 23.5 %; Die Arbeitslosenmeldungen betrugen im Stadtgebeit 5.8% in Kaltenmoor 46.5%. Allerdings sagt der Quartiersmanager, dass es zu Kaltenmoor keine vernünftigen Daten über die einzelnen Transferleistungen gibt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt Zentrum FrauenZeit ZFZ zielt darauf ab, Frauen – insbesondere auch welche mit Migrationshintergrund und welche, die wenig finanzstark sind - zu ermutigen und dabei zu unterstützen, für ihre eigenen Interessen, Bedürfnisse und Anliegen einzutreten und so ihre Lebensqualität zu erhöhen. Es eröffnet Frauen über kulturelle und Klassengrenzen hinweg eine niederschwellige Möglichkeit, gemeinsam und selbstorganisiert, durch aktivierende, kreative Beteiligungsformate, unterstützend begleitet einen Begegnungs-, Austausch- und Weiterentwicklungsraum zu gestalten. Davon profitieren nicht nur die dabei aktiven Frauen, sondern auch alle anderen Frauen im Quartier. Das ZFZ ermöglicht Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und fördert Frauen als aktive Bürgerinnen. Das gemeinsame Gestalten, der selbst geschaffene, geteilte Begegnungsraum, die auf ggs. Unterstützung setzende Angebotsstruktur stärken das ggs. Verständnis, Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl – wichtige Faktoren für Integration, eine Verbesserung des sozialen Klimas im Quartier und die räumliche Identität. Darüber hinaus trägt das Projekt mit seiner Orientierung an der Zielgruppe Frauen und der Stärkung der Mitgestaltung (Selbstwirksamkeitserfahrungen) zur Demokratieentwicklung bei. Mit dem Aufbau eines Unterstützerkreises befördert es zudem die Vernetzung/ Kooperation zwischen verschiedenen Einrichtungen/ Akteuren im Quartier, was vorhandene Ressourcen/ Potenziale im Stadtteil effektiv verknüpft.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Vorstellungen, Bedarfe und Perspektiven der Frauen aus Kaltenmoor für das Zentrum FrauenZeit sind bekannt; möglichst viele Ideen sind von den Frauen eigenständig umgesetzt
Beschreibung
Frauen in Kaltenmoor bringen sich ein, entwickeln gemeinsame Ziele für ein gemeinsames Vorhaben; vereinbaren gemeinsame Planungsschritte, Prozessregeln und Aufgabenteilung; sorgen ggs für sich und für das Gelingen/ Konfliktbearbeitung des Vorhabens;
Beschreibung
ein Unterstützerkreis für das ZFZ aus Vertreter*innen derjenigen Akteure, die sich bereits um Frauenbelange kümmern bzw. frauenspezifische Angebote haben, ist aufgebaut; Frauen aus diesem Kreis sind im Planungsteam für das Zentrum FrauenZeit vertreten;
Beschreibung
Das ZFZ wird in Kooperation mit UNterstützerakteuren vor Ort aufgebaut und umgesetzt; mehrere Aktivitäten im ZfZ von und für Frauen sind in Kooperation mit anderen Akteuren aus Kaltenmoor oder Lüneburg entstanden;
Beschreibung
Von allen beteiligten Unterstützerakteuren wird sich stark für einen zentralen Ort für das ZFZ in Kaltenmoor eingesetzt;
Vorhandene Strukturen
In Kaltenmoor ist die professionelle Sozial- und Gemeinwesenarbeit geprägt von Aktivitäten der AWO (hat im Rahmen des BIWAQ-Förderprogrammes z.B. ein arabisches Buffet aufgebaut, in dem auch gastronomische Weiterqualifikationen laufen), der VHS Region Lüneburg (bietet über BIWAQ-Projekte Weiterqualifizierungskurse für Frauen an) und dem ökumenischen Gemeindezentrum St.Stephanus mit zahlreichen kirchlichen und überkonfessionellen Angeboten. Über die AWO werden auch zahlreiche Frauen (und Familien) adressierende Aktivitäten angeboten. Darüber hinaus gibt es einige selbstorganisierte Angebote z.B. für Senior*innen, Russlanddeutsche, Jugendliche, die evt auch was mit/ für Frauen anbieten, und es gibt den Internationalen Frauentreff - interkulturell selbsorganis. Ab Mitte 2021 wird auch die Stadt Lüneburg Beratung für Senior*innen und Wohnungslose Menschen anbieten. Zu den meisten dieser Akteure bestehen bereits Beziehungen. Sie haben ein großes Interesse an einer Kooperation für ein Begegnungs- und Kompetenzzentrum für Frauen geäußert. Mit dem Quartiersmanager besteht ebenfalls über verschiedene Aktivitäten ein etablierter Kontakt. Darüber hinaus gibt es Beziehungen zu weiteren Einrichtungen auf dem Lüneburger Stadtgebiet, die (u.a. auch) frauenspezifisch arbeiten (Antidiskriminierungsnetzwerk LG, Haus der Kulturen Mosaique, Feffa, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lüneburg und des Landkreises, Büro für Bildung und Integration des Landkreis LG, Checkpoint Queer).
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Katrin Petersen, zuständig für Stadtteilentwicklung im Projekt Lüneburg Zukunftsstadt 2030
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstelungsbeauftragte, Maret Bening, des landkreis Lüneburg; Bildungs- und Integrationsbüro Lüneburg Karin Kuntze, Integrationsbeiratsmitglieder: Lucy Grimme, Nuria Miralles Andress
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO (Awocado, KaffeeHaus Kaltenmoor, ElternMigrantenNetzwerk, Netzwerk Kaltenmoor, Frauenrelevante Organisationen (z.B. Feffa, Madonna, pro familia, ADN-Antidiskriminierungsnetzwerk Lüneburg, Checkpoint Queer,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freischaffende Künstlerin, Ruth Weber, zur Begeltiung der Kreativwerkstätten , Mosaique - Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS-Region Lüneburg, Anne Frank Schule, IGS Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ökumenische St. Stephanus Gemeinde, Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lüneburger Landeszeitung, Prise, Lünepost, Radio ZuSa, Kontakt - Gemeinde- und Stadtteilmagazin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Schröder-Ehlers, SPD Landtagsabegordnete und Stadtratsmitglied (für Kaltenmoor), Julia Verlinden, Bündnis90/ Die Grünen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Internationaler Frauentreff, Frau Wölki
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager, Herr Nehring
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bisherige Signale aus Gesprächen mit Politikerinnen der Stadt Lüneburg, Vertreterinnen aus Wohlfahrtsverbänden, Engagierten in zivilgesellschaftlichen Organisationen/ Vereinen verweisen deutlich auf ein großese Interesse an einem Zentrum für Frauen. Es gibt seitens der Politik eine hohe Bereitschaft, sich für eine kontinuierliche Grundförderung einzusetzen. Einwerbung zusätzlicher Mittel wird jedoch unabdingbar bleiben. Darauf werden die Frauen vorbereitet (Selbsthilfe Fördermittel).
Zustimmung Veröffentlichung
On

Digitale Kompetenznetzwerke - Soziales Miteinander im digitalen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Wir werfen das Netz aus (1. Jahr) / Wir stärken das Netzwerk (2. + 3. Jahr)
Projektbeschreibung
Das Mütter-Kinder-Zentrum bietet seit 30 Jahren einen festen Anlaufpunkt für Neubürger*innen und Alteingesessene. Es liegt im Zentrum des Projektgebietes, ist gut erreichbar und nutzt seine Vernetzungen mit anderen Institutionen, z.B. dem Seniorenbüro, dem Familienzentrum, der LEB und dem Jugendhaus für gemeinsame Aktionen. In den letzten Jahren ist die Kluft zwischen "digitalisierten" und "analogen" Bewohner*innen größer geworden. Die Auswirkungen der Pandemie zeigen deutlich das Auseinanderreißen von sozialen Strukturen. Es fehlen für Angehörige bestimmter Altersstufen und sozialer Schichten Möglichkeiten der Befähigung und Teilhabe an sozial-digitalen Vernetzungen. Wir möchten mit den Menschen im Quartier ins Gespräch und in Aktion kommen. Mit Hilfe von Netzwerkarbeit mit den verbundenen Institutionen vor Ort und der direkten Kontaktaufnahme mit den Bewohner*innen wollen wir eine möglichst große Zahl an Menschen ansprechen, die mit den bisherigen Bemühungen und besonders durch die Beschränkung durch die Pandemie nicht erreicht werden konnten. Nach der Auswertung von Wünschen und Bedürfnissen verschiedener Altersgruppen, ist es unser Ziel die Bewohner*innen zu befähigen, im Bereich der digitalen und analogen Vernetzung lösungsorientierte Wege zu beschreiten und selbstbestimmte Angebote und Kommunikationsformen zu entwickeln. Viele Bewohner*innen des Quartiers haben uns signalisiert, dass sie sich dem Mütter-Kinder-Zentrum bei der digitalen Vernetzung anvertrauen möchten und dieses Empowerment gewünscht ist. Die Beschränkungen durch die Pandemie haben diese Notwendigkeit noch dringender in den Fokus gerückt. Das Mütter-Kinder-Zentrum startete bereits mit einigen digitalen Angeboten, leider konnte nur ein kleiner Kreis an Menschen teilnehmen, da nur dieser über das notwendige Equipment und Know-how verfügte. Ältere Einwohner*innen, Menschen mit Migrationshintergrund und andere Bewohnergruppen waren meistens ausgeschlossen. Das digitale Engagement ersetzt die traditionellen Formen nicht, aber es kann sie wirksam ergänzen. Es ist wichtig, analoges und digitales Engagement besser miteinander zu verknüpfen. Dazu möchten wir zusammen mit den Quartiersbewohner*innen analoge und digitale Räume gestalten, um sie in ihren Kompetenzen, besonders den Medienkompetenzen, zu stärken, sie zu empowern und zu aktivieren um eine bessere Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten Klein- und Großdörfer als ländliche Gegend mit Kleinstadtcharakter zu betrachten. Durch den Zusammenschluss von drei eigenständigen Flecken existiert kein gewachsener zentraler Stadtmittelpunkt. Im Stadtkern gibt es viele Leerstände von Geschäften. Das digitale Zeitalter steht bereit, wird aber verzögert genutzt. Im Innenstadtbereich ist es still geworden. Ein aktives Gemeindeleben findet verzögert statt. Der Kontakt von Senioren, über Alltagsgeplauder bis hin zu Seniorentreffs, ist erschwert und von Angst vor Ansteckung geprägt. Das gewohnte soziale Miteinander wird nicht einfach wieder aufzunehmen sein. Kinder und Jugendliche sind zwar an allen medialen Fronten unterwegs, nutzen die kreativen und sozialgesellschaftlichen Möglichkeiten der Technik kaum. Digitalen Medien werden von den Mitbürger*innen ab 50+ oft mit Skepsis betrachtet. Angst vor Internetbetrug oder falscher Handhabung, mangelndes Equipment und fehlende Erfahrung verhindert die Entwicklung und Teilhabe. Was aktuell an Interaktion möglich ist, findet oftmals im digitalen Raum statt, von dem diese Bewohner*innen ausgeschlossen sind. Viele digitale Veränderungen werden Bestand haben und Menschen deshalb ausgeschlossen bleiben. Die Kinder und Jugendlichen wagen sich dagegen ohne Scheu in die digitale Welt, sie vernetzen sich und halten ihre persönlichen Kontakte damit aufrecht. Sie laufen aber auch Gefahr, sich in den Möglichkeiten des Netzes zu verirren und übersehen dabei gesamtgesellschaftliche Auswirkungen von unreflektierter Mediennutzung. Über das Konsumieren geht die aktive Gestaltung ihrer Umwelt mittels der Medien verloren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum - Innenstadt
Beschreibung
Bassum hat verzweigte Stadtteile durch den Zusammenschluss eigenständiger Orte/Flecken (gelbe Bereiche), um das Gebiet des Rathauses hat sich Stadtmittelpunkt gebildet, der das Gebiet des ehemaligen Hauptfleckens Bassum einschließt. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die nun zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße (mit Ausläufer Maierkampstr.) und der Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro und wichtige Einkaufsläden, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufsstraße Sulinger Str. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar. Der Bereich ist geprägt von älteren Einfamiliengebäuden mit Modernisierungsbedarf aus den 1950er Jahren mit großen Gärten. Eine Bebauung der zusammenhängenden Gartenbereich ist mittelfristig geplant.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de und Schätzung im Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), statistikportal.de, Zuwachs von 6,38 % von 2019 auf 2020, eigene Schätzung,
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), Kinder bis 16 Jahren, Zuwachs von 7 % im Vergleich zum Vorjahr
Unterlagen zum Gebiet
stadtgebiet2021.jpg (151.29 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum versteht Gemeinwesenarbeit als ganzheitliche Verbesserung der Lebenswirklichkeiten der Menschen im Quartier. Mit einfachen, bewährten und innovativen Methoden möchten wir die Bewohner*innen erreichen und digital und analog empowern und aktivieren. Im Mittelpunkt stehen die Menschen im Quartier, sie sind Expert*innen für ihre Bedürfnisse und Wünsche. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und darüber hinaus ist die Erlangung der selbstorganisierenden Teilhabe an weiteren Entwicklungen von Gemeinde, Kultur und sozialen Beziehungen schwieriger geworden. Wir möchten die Bewohner*innen auf ihrem Weg zur Teilhabe und Selbstorganisation befähigen und unterstützen. Das Gefühl des Nicht-Gehört-werdens weicht der aktiven Teilhabe und dem Selbstbewusstsein von Wirksamkeit von Kommunikation und Handlung. Durch Verbesserung der immateriellen, materiellen und infrastrukturellen Bedingungen in Zusammenarbeit mit unseren starken Netzwerkpartnern kann eine aktive Beteiligung an den Quartiersprozessen ermöglicht werden. Diese Stärkung der fachlichen und digital-sozialen Kompetenzen der Bewohner*innen soll nachhaltig wirken, sie selbst als Multiplikator*innen der Ausgangspunkt eigener, weitreichender Entwicklungen werden. Mit professioneller Unterstützung auf Augenhöhe sind wir sicher, dieses Ziel zu erreichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen fühlen sich ernst genommen und tragen ihre Bedarfe an uns heran, Projekte werden von ihnen selbst thematisiert und umgesetzt, das Gemeinwesen profitiert von ihren Ideen und Aktionen
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen werden von vielen Teilen der Bevölkerung getragen, Probleme werden aufgegriffen und ergebnisoffen von den Beteiligten diskutiert und gelöst, nachbarschaftliche Aktionen und Feste fördern die Gemeinschaft
Beschreibung
Netzwerkinstitutionen arbeiten nachhaltig mit dem aufgebauten digitalen und analogen Netzwerken der Bewohner*innen, viele Projekte mit kurz- und langfristige Kooperationen stärken das Quartier
Beschreibung
Bewohner*innen nutzen die Angebote und Strukturen im Quartier und organisieren selbständig/mit Unterstützung Aktivitäten, sie übernehmen Verantwortung und zeigen Engagement
Beschreibung
Die Bewohner*innen haben ihre Stärken und Ressourcen kennen und schätzen gelernt, sie integrieren diese in den Prozess der Quartiersentwicklung, sie erweitern selbständig/mit Unterstützung ihre Kompetenzen und Fähigkeiten
Beschreibung
Die Verwaltung der Stadt Bassum schafft mit Hilfe von Netzwerkarbeit Strukturen, die zum Austausch der unterschiedlichen Gruppen führen wird, die Bewohner*innen beteiligen sich generations- und zielgruppenübergreifend an Entwicklungsprozessen der Gemeinde
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtrat Norbert Lyko
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur und Tourismus, Stadt Bassum Susanne Vogelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein TSV Bassum, Herrn Horst Schlottmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen der Stadt Bassum, Neubruchhausen, Bramstedt und Norwohlde, jeweilige Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Herr Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche Bassum, Pastor Wirdus Straatmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Prinzhöfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukasschule Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur- und Heimatverein Bassum, Frau Christine Franzke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bovelzumft Bassum e.V., Herr Andreas Storn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Barnstorf, Frau Benita Schütte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Frau Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Frau Nina Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Bassum, Frau Elsbeth Ruholl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Christian Porsch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeistation Bassum, Herr Ingo Hüttemeier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadtverwaltung Bassum unterstützt mit einer finanziellen Zuwendung (Beschluss) unser Projekt. Verschiedene Ratsmitglieder sind sehr an der Durchführung interessiert und haben ihre Teilnahme zugesagt, kommunale Einrichtungen wie Seniorenbüro werden die Schirmherrschaft über Teilbereiche der angeschobenen Projekte übernehmen. Das aufgebaute Ideenbüro wird weiter vom Verein getragen und in kommunale Abläufe integriert, weitere Förderungen sind im Anschluss geplant.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Der Mobile Einkaufswagen

Ansprechpartner
Barbara Parizsky
Funktion Koordinatorin Freiwilligen-Agentur
Förderung der Mobilität für Senior*innen und Menschen mit Einschränkungen in den Bereichen Einkauf, Freizeit, Kultur
Projektbeschreibung
Das Projekt "Mobiler Einkaufswagen" des Malteser Hilfsdienstes im Bistum Osnabrück. bestand in Diepholz seit September 2017. Für 1-mal wöchentliche begleitete Einkaufsfahrten für Senior*Innen und Menschen mit Einschränkungen wurde zu diesem Zweck ein barrierefreies Fahrzeug (Ford Transit) zur Verfügung gestellt. Die Aufgabe der Freiwilligen-Agentur Diepholz bestand darin, Ehrenamtliche für die Begleitung von Senior*Innen und der Führung des Fahrzeugs einzubinden. Auch die Organisation der Fahrten, Bewerbung der Fahrgäste wurde von der Freiwilligen-Agentur übernommen. Die Aktion war für die Fahrgäste kostenlos, da die Kosten für das Fahrzeug, Werbung, Information sowie für die Fortbildung der Ehrenamtlichen von den Maltesern übernommen wurden. Zu Ende Februar 2021 wurde das Projekt von Seiten des Malteser Hilfsdienstes beendet und das Fahrzeug eingezogen. Das Projekt erfuhr in Diepholz einen großen Bekanntheitsgrad, über 20 Fahrgäste wurden inzwischen auf der Liste verzeichnet. Besonders beliebt war das wöchentliche Treffen nach dem Einkauf im Supermarkt-Café. Dort wurde vom Marktinhaber für Ehrenamtliche und Gäste jeweils ein Heißgetränk an einem reservierten Tisch gespendet. Der Austausch war für die überwiegend alleinlebenden Senior*innen besonders wichtig. Der Beginn der Corona-Einschränkungen hat diese wichtigen Kontakte zunächst zum Erliegen gebracht. Seit Ende April 2020 konnte jedoch mit einem Hygiene-Konzept, das von den Maltesern vorgegeben war, ein Lieferservice für diesen Personenkreis eingerichtet werden. Es hat sich seitdem eine kleinere Gruppe von Ehrenamtlichen und Einkaufswilligen herausgebildet, die diesen Dienst weiterhin wöchentlich bedienen und annehmen. Wegen des fehlenden Fahrzeugs wird die Ware inzwischen mit Privatwagen ausgeliefert. Alle zur Zeit nicht teilnehmenden Einkaufsgäste werden regelmäßig mit Informationen durch Telefonate, Briefe oder Besuchsdienste versorgt. Der große Wunsch der Fahrgäste besteht darin, sobald wie möglich wieder selbst mitfahren zu können. Das ist natürlich erst dann möglich, wenn die Corona-Einschränkungen beendet sind und die Freiwilligen-Agentur Diepholz ein neues Projekt mit einem geeigneten Fahrzeug als Herzstück auf die Beine stellen kann. Dazu wird vor allem die Unterstützung mit finanziellen Mitteln benötigt.
Laufzeit
2021-08-03 00:00:00
Ausgangslage
Diepholz ist eine Kleinstadt mit zur Zeit 17.729 Einwohnern. Davon sind 4.975 Personen über 60 Jahre alt. Ein Teil der Senior*Innen und Menschen mit Behinderungen sind zum Teil nicht in der Lage, aufgrund ihrer Einschränkungen am öffentlichen Leben teilzunehmen. Dazu zählen Grundbedürfnisse wie Einkäufe (im Stadtbereich gibt es nur einen fußläufigen Supermarkt), Teilnahme an kulturellen Ereignissen und die Freizeitgestaltung. Die Senior*Innen wohnen zum Teil im abgelegenen ländlichen Teil der Stadt. Nicht wenige leiden aufgrund fehlender Vernetzung und geringer oder fehlender nachbarschaftlicher Kontakte unter Einsamkeit. Die Freiwilligen-Agentur Diepholz besteht seit 2012. Ihre Aufgabe ist es , das Ehrenamt zu fördern, Projekte ins Leben zu rufen und zu begleiten. Der Schwerpunkt liegt dabei im sozialen Bereich wie Flüchtlingshilfe, Vernetzung mit Stadtteilinitiativen, Seniorenheimen, Kinder- und Jugendeinrichtungen. Die Einbindung von Ehrenamtlichen spielt dabei eine große Rolle. Viele der Freiwilligen sind selbst im Seniorenalter und suchen eine sinnvolle Betätigung. Gerade bei Projekten wie "Der Mobile Einkaufswagen" spielen das Miteinander und die Begegnung eine große Rolle. Regelmäßige Austauschtreffen und Fortbildungsangebote werden gerne angenommen. Wir konnten feststellen, dass es gerade im Bereich Hilfsangebote für Senior*Innen und Menschen mit Behinderungen kein Problem war, Ehrenamtliche zu finden. Das Projekt " Mobiler Einkaufswagen", das bisher erfolgreich gelaufen ist, soll in Eigenregie neu aufgestellt und mit mehr Inhalt gefüllt werden. Erfahrene Ehrenamtliche stehen zur Verfügung. Voraussetzung ist die Beschaffung eines barrierefreien Fahrzeugs
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Diepholz das gesamte Stadtgebiet
Beschreibung
Diepholz ist die Kreisstadt und Mittelzentrum des gleichnamigen Landkreises im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover in Niedersachsen und die viertgrößte Gemeinde im Landkreis. Seit 1994 gehört Diepholz dem Städtequartett an, zu dem sich die Städte Damme, Diepholz, Lohne und Vechta zusammengeschlossen haben. Fläche: 104,4 km²
Einwohnerzahl
17729
Quelle / Anmerkungen
Stadt Diepholz, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Diepholz
Unterlagen zum Gebiet
plan1.png (1.07 MB)
plan2.png (1.17 MB)
GWA/QM-Ansatz
Die Beschaffung und Unterhaltung eines behindertengerechten Fahrzeugs ist das Hauptanliegen dieses Antrags. Durch das geförderte Vorhaben soll die Lebenssituation von Senior*Innen und Menschen mit Behinderung verbessert werden. Ihre Wünsche nach sinnvoller Freizeitbeschäftigung, Begegnung und Dialog sollen ermöglicht werden. Dazu wird ihnen Barrierefreiheit und Mobilität angeboten. Wichtig ist auch der Aufbau von Netzwerken in Kooperation mit bestehenden Einrichtungen und Vereinen. Dazu zählen Seniorenheime, der Seniorenbeirat und das Quartiersmanagement des Stadtteilladens der Stadt Diepholz mit seinen vielfältigen Angeboten zur Begegnung. Weitere Ehrenamtliche sollen für das Engagement im sozialen Bereich gewonnen und dafür qualifiziert werden. Die Freiwilligen sollen an der Planung für die einzelnen Vorhaben beteiligt werden. In Teamarbeit mit den Beschäftigten der Freiwilligen-Agentur werden Konzepte erstellt und Unternehmungen geplant. Durch die Einbeziehung aller Betroffenen soll die Qualität von sozialen Beziehungen, Teilhabe am Gemeindeleben und der Kultur verbessert werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein hoher Bekanntheitsgrad des Projekts innerhalb des Stadtgebietes erreicht ist. Durch die verschiedenen Angebote wird die Begegnung und die Vernetzung untereinander gefördert und signifikant gestärkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein der Stadt Diepholz - Theaterprogramm, Museum Tuchmacherhaus, Industriemuseum.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilladen e.V. mit Quartiersbüro, ASB - Angebote für Senior*Innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden der Stadt Diepholz mit Angeboten für Senior*Innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG Diepholz mit Behindertensportgruppen, Heimatverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Presse: Diepholzer Kreisblatt/Wochenblatt für Verbreitung von Informationen, Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen-Agentur und der Agenda 21-Bürgerstiftung, Homepage der Stadt Diepholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Bewohner*Innen der Stadt Diepholz, die sich angesprochen fühlen, können zu diesem Projekt einen Beitrag leisten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Voraussetzung zur Durchführung des Projekts "Der Mobile Einkaufswagen" ist die Beschaffung und Unterhaltung eines barrierefreien Fahrzeugs. Die Finanzierung nach dem Ende des Förderzeitraums wird gewährleistet durch: einen Eigenanteil der Personengruppe, die die Angebote wahrnimmt, Förderung des Projektes durch lokale Einrichtungen wie Banken, Geschäftswelt, Agenda 21-Bürgerstiftung.
Zustimmung Veröffentlichung
On

NetzWerk - Zentrum für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie

Ansprechpartner
Matthias Bezold
Funktion Sachgebietsleiter Finanzen
Zentrum für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie in Wunstorf
Projektbeschreibung
Das Evangelische Schulwerk ist u.a. Träger der IGS Wunstorf, einer Schule mit über 900 Schülerinnen und Schülern, die dort alle Schulabschlüsse, vom Förder- und Hauptschulabschluss bis zum Abitur, erreichen können. Im Rahmen der bereits bestehenden Schulsozialarbeit soll mit der Einrichtung des "NetzWerk"es ein Zentrum für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie geschaffen werden, welches von Kinder- und Jugendliche (und Eltern/Angehörige/Erwachsene) in Wunstorf gleichermaßen „nutzbar“ ist und ein bedarfsorientiertes, niedrigschwelliges Beratungs- und Betreuungsangebot offeriert. Das Netzwerk soll eine Plattform darstellen, auf der schulische Belange und die Potentiale der offenen Kinder- und Jugendhilfe, der Kirche, der Kommune, schulischer Bildungsträger, therapeutischer Angebote zusammengeführt werden können und auch umgesetzt werden. Die Räumlichkeiten sollen partnerschaftlich und multiprofessionell genutzt werden. Außerschulische Angebote sollen einen festen Platz im Schulalltag und darüber hinaus erhalten und sich mit internen Angeboten verzahnen und vernetzen. Mit dem Angebot des „Zentrums für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie“ sollen Ergotherapeuten, Psychotherapeuten, Lerntherapeuten, Sprachtherapeuten sowie (pädagogische) Fachkräfte außerschulischer Bildungsträger in Wunstorf mitwirken und gemeinsam mit der Schule einen unabhängigen Anknüpfungspunkt finden, der ihre Deutungshoheit und Unabhängigkeit nicht in Frage stellt. Handlungsleitend stehen die Operationalisierung der Sätze • „Bildung ist mehr als Schule “ • „Für die Erziehung eines Kindes bedarf es das ganze Dorf“ sowie die Arbeitsprinzipien „auf Augenhöhe“ und „Gleichberechtigung“ für den Aufbau des schulnahen Netzwerkes. Für Schüler*innen und ihren Angehörigen steht das NetzWerk für - systemische Begleitung - niedrigschwellige Kontaktaufnahme und persönliche Ansprache - institutionsübergreifende Informationsplattform über schulnahe Beratungs-, Begegnungs- und Therapieangebote und Weitervermittlung - gleichermaßen für präventive und intervenierende Angebote - Maßnahmen zur besonderen Lernförderung in verschiedenen Lern- und Lebensbereichen sowie für die Implementierung von therapeutischen Angeboten im Schulalltag
Laufzeit
2020-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Schule spiegelt als Bildungs- und Erziehungsort die Anforderungen und Erwartungen der in der Gesellschaft lebenden Menschen wieder. Gleichzeitig bildet sie eigene Standpunkte heraus, so dass Schule sowohl Teil des sozialen Raumes, als auch einen eigenen Sozialraum darstellt. Dies wird deutlich an der Vermischung von Schule und Elternhaus, wo vermehrt Erziehungsaspekte in Schule und Bildungskomponenten im Elternhaus vorzufinden sind. Entsprechend sind die Auswirkungen auf außerschulische Angebotsträger, die Schüler*innen und Eltern in Erziehung und Bildung unterstützen. In der alltäglichen Arbeit und im Besonderen in Zusammenhängen, in denen die Erfordernisse der einzelnen Handlungsfelder/Maßnahmen/etc. überschreiten, weil zwar Sachzusammenhänge geklärt, die nötigen Maßnahmen aber nicht initiiert werden können, zeigen sich „strukturelle Löcher“ zwischen Schule und außerschulischen Bildungsträgern. Ausgehend von starren Systemen sind alle Insititutionen gleichermaßen betroffen, agieren dann aber isoliert voneinander. Dies führt zu Redundanzen und Hilfangebote greifen häufig zu spät oder zu kurz. In Anbetracht der Notwendigkeit einer Bewältigung der gemeinsamen Herausforderungen bedarf die offentsichtlich nicht funktionierende Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen pädagogischen und therapeutischen Bildungsträgern einer Veränderung u.a. in folgenden Bereichen: Erreichbarkeit - Zuständigkeit - Beziehungsarbeit - Fahrtwege - Zeit - Wissen um Hilfsangebote - Kooperatives Verständnis - Transparenz (Arbeitsweisen und -Zeiten) - Akzeptanz Für Adressaten sind die Hürden oft zu hoch, sich an Beratungsstellen zu wenden. Es fehlt an Gesichtern und Beziehungen.
Projektgebiet
Beschreibung
Zum Fördergebiet rechnen wir das Gesamtgebiet der Stadt Wunstorf, da das Einzugsgebiet der Schule über die unmittelbare Nachbarschaft des Schulstandortes weit hinausgeht und auch Schüler*innen außerhalb Wunstorfs einbezieht.
Einwohnerzahl
41000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Alleinerziehenden in Deutschland 19 % laut BMFSFJ. Anteil der Alleinerziehenden an der Schule ca. 25 %, ermittelt über die Angaben im Schulvertrag
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Menschen (an der Gesamtbevölkerung) die Transferleistungen beziehen, nach Destatis, etwa 9 %. Anteil der Haushalte die Transferleistungen beziehen innerhalb der Schulgemeinschaft ca. 12 %. Errechnet auf Grund vorliegender Anträge auf Schulgeldermäßigung bzw. Schulgelderlaß.
Unterlagen zum Gebiet
karte_wunstorf.jpg (150.27 KB)
GWA/QM-Ansatz
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachkräfte vor Ort wird das Quartier in seinen Angebotsstrukturen als Ganzes betrachtet und damit Lebens-, Bildungs- und Teilhabechancen geschaffen und verbessert. Die Einrichtung einer interdisziplinären Steuergruppe schafft eine multiprofessionelle Ansprechbarkeit zur systemischen Begleitung und Beratung der Zielgruppen und trägt dazu bei Angebotslücken im Quartier zu schließen. Das NetzWerk bildet im Sinne eines Überbrückungsnetzwerkes einen zentralen Netzwerknoten, der sich durch Ansprechbarkeit für Institutionen und Menschen im Quartier auszeichnet sowie als Impulsgeber für gemeinschaftliche Aktivitäten und Stabilisierung von Benachteiligung fungiert und damit Synergieeffekte herstellt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Netzwerkpartner teilen gemeinsame Vision der institutionsübergreifenden Zusammenarbeit vor Ort in Form eines interdisziplinär erarbeiteten Konzepts
Beschreibung
Regelmäßiger Austausch in Form von institutionsübergreifenden Fallbesprechungen sowie implementierung von interdisziplinären schulischen und außerschulischen Angebotsstrukturen
Beschreibung
Netzwerkpartner platzieren ihre Angebote und Ressourcen regelmäßig im NetzWerk - Hilfsangebote können zeitnah, flexibel und bedarfsorientiert initiiert werden.
Beschreibung
Netzwerkpartner kennen und verstehen Angebotsstrukturen und Arbeitsabläufe sowie Herausforderungen und Notwendigkeiten der Kolleg*innen im Netzwerk
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. IGS Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hölty Gymnasium Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Otto Hahn Schule Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Praxis für Ergotherapie Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausaufgabenhilfe "Rückenwind"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Kurze Wege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schwangerenkonfliktberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familien- und Erziehungsberatung Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus "Haus der Vielfalt"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Lebensberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Wunstorf
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Evangelische Schulwerk ist eine unselbständige Einrichtung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und in dieser Funktion Schulträger der Evangelischen IGS Wunstorf. Die Landeskirche trägt dafür Sorge, dass das Projekt IGS Wunstorf und das neu zu errichtende Netzwerk gelingt und wird neben den eingeworbenen Fördermitteln ausreichend eigene Finanzmittel zur Verfügung stellen. Angebot und Arbeitsweise des Netzwerkes werden eng mit der Stadt Wunstorf abgestimmt.
Galerie
netzwerk schaubild
Zustimmung Veröffentlichung
On