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niederschwellige Begleitung

Partnerbesuchsdienst digital

Ansprechpartner
Herbert Haun
Funktion Geschäftsführer
Vereinsamung bekämpfen - trotz Kontaktbeschränkungen! Jung und Alt digital.
Projektbeschreibung
Ältere Menschen bleiben immer länger in ihrem eigenen Wohnumfeld. Neben vielen positiven Effekten führt dies auch zu Vereinsamung der Menschen und Überalterung von Quartieren. In zwei Wolfsburger Quartieren, die über ein städtisches (Nordstadt) und ein städtisch gefördertes (Detmerode) Quartiersmanagement verfügen, wollen wir eine in das jeweilige QM integrierte Besuchs-Infrastruktur etablieren, die vereinsamende Menschen unter Beachtung der geltenden Datenschutzrichtlinien aufspürt, die junge und ältere Ehrenamtliche als Besucher findet und stabile peer-to-peer-Beziehungen ("Tandems") etabliert, die ergänzend zu den Pflichtaufgaben von Pflegediensten und Sozialverwaltung die Kommunikation der Vereinsamenden mit ihrer Umgebung neu etabliert und ausbaut, um zugleich die nachbarschaftlichen Beziehungen im Quartier zu verbessern. Unter dem Zeichen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise, die möglicherweise über Jahre hinaus Gültigkeit behalten werden, wollen wir digitale Kommunikationswege abseits von und ergänzend zu bekannten Plattformen aufbauen, die es ermöglichen, die Kommunikation per Text, Sprache und Bild aufrecht zu erhalten und persönliche Treffen der Tandems flexibel abstimmbar zu halten. Dabei wollen wir niedrigschwellig auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten der älteren Menschen eingehen. Dazu gehört auch der nötige Support, der die Lösung aus IT-Standards aufbaut und bei Problemen eingreift. Wir greifen dazu auf das Netzwerk unserer Stiftung in Wolfsburg zurück. Dazu gehören unter anderem die NEULAND Wohnungsgesellschaft (Stifterin, im Kuratorium vertreten), der Senioren- und Pflegestützpunkt des Sozialdezernats der Stadt Wolfsburg (Dezernat im Vorstand vertreten), das Digitaldezernat , die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule , die evangelische Familienbildungsstätte, die Diakonie und die Caritas sowie eine Reihe von mittelständischen Unternehmen. Mit allen diesen sind wir durch mehrjährige Projektarbeit verbunden. Die dazu nötigen Teilprojekte werden im Projektverlauf ausführlich beschrieben. Die NEULAND Stiftung wird dabei Träger des Dienstes sein und die überfangende Projektleitung für den Förderzeitraum etablieren. Wir wollen stiftungsbezogene Förder- und Organisationsstrukturen für die Zukunft etablieren, um nach Projektende den Dienst als Ankerprojekt der NEULAND Stiftung fortzuführen.
Laufzeit
2020-11-16 00:00:00
Ausgangslage
Acht Millionen der über Sechzigjährigen in Deutschland fühlen sich einsam oder isoliert. Ambulante Hilfsdienste und Pflegeeinrichtungen gewährleisten die lebensnotwendige Versorgung, nicht aber menschliche Nähe, Zuwendung und Gespräche. Viele einsame ältere Menschen wünschen sich einen Menschen, mit dem sie sich austauschen können und der einfach etwas Zeit für sie hat. Übertragen auf Wolfsburg bedeutet dies, dass potentiell 12.000 Menschen vereinsamt sind oder sich einsam fühlen. Wolfsburg ist geprägt von Quartieren, die zu diskreten Zeitpunkten errichtet und bezogen wurden. Die Menschen in diesen Quartieren altern quasi "im Gleichschritt", sodass aufgrund der Standorttreue der Menschen die Quartiere überaltern. Die Stadt Wolfsburg verfolgt diese Entwicklung aufmerksam und hat daher in der Nordstadt ein Quartiersmanagement mit Fokus auf ältere Menschen eingerichtet. Überalternde Quartiere führen zugleich zur Überalterung der Bausubstanz, die dazu führt, dass aufgrund günstiger Mietpreise vorwiegend sozial schwache Familien nachziehen. Die drohende Ghettoisierung dieser Quartiere ist eine weitere Herausforderung, der durch die Förderung nachbarschaftlichen Kontakts entgegengewirkt werden kann. Die NEULAND Wohnungsgesellschaft hat daher das Quartier Detmerode im Rahmen ihrer Möglichkeiten nicht nur deutlich modernisiert, sondern auch ein generationsübergreifendes Quartiersmanagement etabliert. Die operative Umsetzung nachbarschaftsfördernder Maßnahmen wird in beiden Quartieren vom Quartiersmanagement gewünscht, kann aber nicht selbst geleistet werden. Hier setzt unsere Initiative an.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg Nordstadt und Wolfsburg Detmerode
Beschreibung
Detmerode ist ein eigenständiges Quartier in Wolfsburg (Quelle: https://www.wolfsburg.de/rathaus/sprechstellen/ortsteilseite-detmerode). Es hat ca. 7.400 Einwohner (Quelle: Bevölkerungsbericht 2015 / Hochrechnung 2020 in Verbindung mit Bevölkerungsbericht 2017). Die räumliche Abgrenzung geht aus der beigefügten Grafik partnerbesuchsdienstdigital_1.jpg (aus dem Bevölkerungsbericht 2015 entnommen) hervor. Das Quartier Nordstadt umfasst die Stadtteile Alt-Wolfsburg, Kreuzheide, Teichbreite, Tiergartenbreite (Quelle: https://www.wolfsburg.de/rathaus/sprechstellen/ortsteilseite-nordstadt). Es hat ca. 9.740 Einwohner (Quelle: Bevölkerungsbericht 2015 / Hochrechnung 2020 in Verbindung mit Bevölkerungsbericht 2017). Die räumliche Abgrenzung geht aus der beigefügten Grafik partnerbesuchsdienstdigital_1.jpg (aus dem Bevölkerungsbericht 2015 entnommen) hervor.
Einwohnerzahl
17140
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsbericht 2015 und Kurzübersicht Bevölkerung 2017 der Stadt Wolfsburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsbericht 2015 mit Hochrechnung auf 2020
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsbericht 2015 mit Hochrechnung auf 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Partnerbesuchsdienst digital wendet sich - wie die GWA - direkt an die immateriellen Bedingungen (besonders die Qualität sozialer Bezie­hungen und die Partizipation) unter maßgeblicher Einbezie­hung der Betroffenen. Partnerbesuchsdienst digital integriert - wie die GWA - die Bearbeitung individueller und struktureller Aspekte in sozial- und stadträumlicher Perspektive. Er fördert Handlungsfähigkeit und Selbstorga­nisation junger und älterer Menschen wie eine Generationenbrücke. Die NEULAND Stiftung Wolfsburg baut den Partnerbesuchsdienst unter Nutzung seiner Netzwerke und fördert damit in neu geschaffenen Kooperationsstrukturen das gegenseitige Verständnis von kommunalen und privatwirtschaftlichen Strukturen. Der Partnerbesuchsdienst stellt in der Etablierung von Besuchs- und Supportstrukturen bei jungen Menschen sowohl Bil­dungsarbeit als auch sozialpolitisch Ausrichtung dar. Der sozialpolitische Aspekt betrifft ebenso den Einbezug älterer Menschen in die Kommunikation mit den Vereinsamenden. Kern des Partnerbesuchsdienst digital ist die Tätigkeit von professionellen, dafür bezahlten Fachkräften in der Projektleitung, Schulung und Supervision, um eine nachhaltige, über die Projektdauer hinausweisende Wirksamkeit sicherzustellen. Dabei werden bestehende Schulungs- und Supervisionsangebote identifiziert und im Sinne der netzwerklichen Kooperation eingebunden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Tandems kommen vorzugsweise aus dem gleichen Quartier. Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt über quartiersbezogene Kanäle.
Beschreibung
Möglichst alle drei großen Wohnungsgesellschaften und der Haus- und Grundbesitzerverein sind involviert. Sozial- und Digitalreferat der Stadt Wolfsburg engagieren sich. Mittelständische Wolfsburger Unternehmen fördern.
Beschreibung
Funktionsfähige digitale Infrastruktur ist für die peer-to-peer und Außenkommunikation der Vereinsamenden gefunden, etabliert und durch eine Supportinfrastruktur abgesichert.
Beschreibung
Tandems "gehen vor die Tür" und beginnen, am kulturellen und nachbarschaftlichen Leben teilzunehmen
Vorhandene Strukturen
In Detmerode hat die NEULAND Wohnungsgesellschaft gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg ein funktionierendes Quartiersmanagement gemeinsam mit kommunalen und privaten Kooperationspartnern etabliert. Eine Beschreibung ist hier zu finden: https://www.nld.de/unternehmen/soziales-engagement/quartiersmanagement In der Nordstadt hat die Stadt Wolfsburg mit einer „alter(n)sfreundlichen Quartiersarbeit“ in der Tiergartenbreite und Teichbreite begonnen. Eingebunden werden Bürger der Nordstadt – sie sollen Ideen und Anregungen liefern. Aufgrund des demografischen Wandels stellen sich die Fragen: Welche Angebote sind wünschenswert, um möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben zu können? Wie kann eine Versorgung gestaltet werden? Zu diesen und vielen weiteren Fragen sollen die Menschen aus und in der Nordstadt zu Worte kommen. Die Stadtverwaltung will im gemeinsamen Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Einrichtungen und Anbietern vor Ort dann Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten klären und erarbeiten. Das Quartiersmanagement Nordstadt wird dafür eine Nachbarschaftsplattform nutzen, um über die Altenarbeit zu informieren, sowie Raum für Ideen und Anregungen zu geben. „Ein gutes Miteinander fängt mit einer guten Nachbarschaft an“, sagt Stadträtin Monika Müller. „Aber gerade ältere Menschen sind manchmal nicht mehr mobil genug, um Nachbarschaftskontakte durch Besuche oder Gespräche am Gartenzaun zu pflegen. Hier kann Digitalisierung Vorteile bringen." Quelle: WAZ
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt des Sozialdezernats der Stadt Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Digitaldezernat der Stadt Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Familienbildungsstätte Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Annemarie-Tausch-Schule Wolfsburg (BBS Sozialwesen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ostfalia Fachhochschule Wolfsburg/Braunschweig/Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftungslandschaft Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Firmennetzwerk FIRMA38 Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NEULAND Wohnungsgesellschaft Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkswagen Immobilien GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allertal Immobilien GmbH Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus- und Grundbesitzer e.V. Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring Wolfsburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenring Wolfsburg e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vorbereitende Gespräche mit Vertretern der Sozial- und Digitaldezernate der Stadt Wolfsburg, mit Verantwortlichen der NEULAND Wohnungsgesellschaft sowie Vertretern der evangelischen Familienbildungsstätte und der Diakonie sind geführt worden. Die NEULAND Stiftung wird den Partnerbesuchsdienst digital auch über das Projektende hinaus als Ankerprojekt fortführen.
Galerie
neulandstiftung partnerbesuchsdienst 20191001 kuchen
partnerbesuchsdienstdigital 2
partnerbesuchsdienstdigital 3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ausbau des Quartiers Ilmenauwiesen

Ansprechpartner
Rudolf Dickers
Funktion Bereichsleiter Bildung & Qualität
Ausbau und Weiterentwicklung des Quartiers Ilmenauwiesen und der damit verbundenen Angebotsstruktur
Projektbeschreibung
Der DRK-Kreisverband Uelzen e.V. verfügt im Quartier Ilmenauwiesen in der Stadt Uelzen über 77 Seniorenwohnungen, eine Tagespflege mit 20 Plätzen sowie 3 Wohngemeinschaften mit insgesamt 21 Plätzen. Auf Basis einer Sozialraumanalyse und gemeinsam mit Stadt und Landkreis Uelzen sowie zahlreichen weiteren Kooperationspartnern hat der Kreisverband im Herbst 2017 die Quartiersentwicklung für das Areal entlang der Ripdorfer Straße maßgeblich initiiert und konzeptionell entwickelt. Ziel war und ist es, das Wohn- und Lebensumfeld, das Teilhabe- und Unterstützungsangebot und die gesundheitliche Versorgung so in die Quartiersarbeit zu integrieren, dass die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil in inklusiver Weise erhöht wird. Zum Quartier gehört außerdem ein Mehrgenerationenzentrum (MGZ), ebenfalls unter Trägerschaft des DRK, das allen Bürger*innen jeden Alters aus Stadt und Landkreis Uelzen offensteht und vielfältige Angebote in den Bereichen Gesundheit, Kultur, Freizeitgestaltung und Bildung vorhält. Schon heute arbeitet das MGZ mit Partnern unterschiedlicher Leistungsanbieter und Gemeinwohlorganisationen, Initiativen und Selbsthilfeorganisationen in Uelzen erfolgreich zusammen, u.a. mit der Freiwilligenagentur, der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) sowie etlichen Sportvereinen. Neben den genannten Angeboten nimmt die niedrigschwellige Beratung von Gästen und Bewohner*innen, deren Einbindung in gesellschaftliche Bezüge sowie die Vernetzung unterschiedlicher Hilfeleistungen einen großen Schwerpunkt der Tätigkeit im Quartier ein. Die gesundheitliche Versorgung wird schließlich über das Medizinische Versorgungszentrum eines Kooperationspartners sowie die DRK eigenen Pflegedienste sichergestellt. In den kommenden 2-3 Jahren soll das Quartier nun um zwei neue Gebäude ergänzt werden, die 51 barrierefreie Wohneinheiten, eine solitäre Kurzzeitpflege sowie weitere Wohngemeinschaften beinhalten. Mit dieser quantitativen und inhaltlichen Erweiterung nimmt die Komplexität und Vielfalt der Angebotsstruktur im Quartier noch einmal deutlich zu. Die Anforderungen an das bereits bestehende Quartiersmanagment wachsen spürbar und machen eine Neukonzeptionierung erforderlich, um eine langfristig erfolgreiche Quartiersarbeit zu gewährleisten. Mit der Förderung sollen die hierfür notwendigen Projektkosten in Form von personellen und sachlichen Ressourcen ermöglicht werden.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demographische Wandel führt insbesondere in einer ländlichen Region wie im Landkreis Uelzen zu einem stetig steigenden Bedarf an seniorengerechten Wohnmöglichkeiten, verbunden mit ergänzenden pflegerischen Leistungen nach SGB XI und V und dem Wunsch nach (sozialen und kulturellen) Betreuungsangeboten. Abhängig vom Gesundheits- und Pflegezustand kann die Versorgung entweder in einer stationären Pflegeeinrichtung stattfinden oder in der Häuslichkeit. Darüber hinaus wächst die Nachfrage nach Angeboten im Rahmen von Betreutem Wohnen oder alternativen Wohnformen wie z.B. Senioren-Wohngemeinschaften. Ziel dieser Angebote ist es, möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt zu leben und dabei ergänzende Leistungen wie z.B. einen Betreuungsservice für den alltäglichen Bedarf sowie zusätzliche tagesstrukturierende Maßnahmen in Anspruch zu nehmen. Diese komplexen Wohn- und Betreuungsmodelle gewinnen gesamtgesellschaftlich und natürlich auch in Stadt und Landkreis Uelzen mehr und mehr an Bedeutung. Der DRK Kreisverband Uelzen e.V. verfügt im vorhandenen Quartier Ilmenauwiesen bereits über zahlreiche Seniorenwohnungen, einige Wohngemeinschaften, eine Tagespflege sowie über ein Mehrgenerationenzentrum und bestreitet damit den Großteil der Leistungen vor Ort. Zur Vernetzung und Bündelung der Angebote ist seit Herbst 2017 ein Quartiersmanagement eingerichtet. Aufgrund der weiterhin wachsenden Bedarfe an Wohn-, Pflege- und Betreuungsangeboten ist eine bauliche und konzeptionelle Erweiterung der Angebotspalette am Standort Ilmenauwiesen erforderlich (in Form von Wohnraum, WGs und Kurzzeitpflege), die gleichzeitig erhöhte Anforderungen an das Quartiersmanagement mit sich bringt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße (Hausnummern 2-35) direkt am Stadtkern von Uelzen und beinhaltet überwiegend Bestandseinrichtungen des DRK (Seniorenwohnanlagen, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätte). Die Umgebung des Grundstücks ist durch Wald und Wiesen, einen Sportplatz, einen Friedhof, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Grünflächen prägen das unmittelbare Umfeld im Quartier. Die topografischen Gegebenheiten sind für die Quartiersentwicklung ideal. In ca. 250 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle „Uelzen Mauerstraße“ an der Mauerstraße, die von mehreren Buslinien bedient wird. Die nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs befinden sich in ca. 600 m Entfernung. Weitere Einkaufsmöglichkeiten des längerfristigen Bedarfs sind im Umkreis von ca. 2 km vorzufinden. Eine Apotheke liegt in ca. 600 m Entfernung vom Standort. Die medizinische Versorgung im Quartier ist durch Fachärzte sichergestellt. Das nächstgelegene Akutkrankenhaus ist das Helios Klinikum Uelzen. Es befindet sich in ca. 3 km Entfernung.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadt-uelzen.de/home/stadt-verwaltung/wissenswertes/uelzen-in-zahlen.aspx
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Datenanalyse der on-geo GmbH in 2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen e. V. verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz und setzt auf eine gute Kooperation mit zahlreichen Akteuren und vielen Netzwerkpartnern. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen, unabhängig von etwaigem Bedarf an pflegerischen Leistungen. Für die Senioren sollen zudem auch neue Räume im Quartier geschaffen werden, in denen sie sich zu Hause fühlen können. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um ein lebendiges Miteinander zu ermöglichen. Übergeordnete Ziele, die sich aus einer 2017 durchgeführten Befragung ableiten, sind u.a. a) die Weiterentwicklung von sozialen Netzwerken und bürgerschaftlichem Engagement (tragende soziale Infrastruktur), b) die Schaffung von bedarfsgerechten Wohnangeboten, c) das Vorhalten von bedarfsgerechten Dienstleistungen und Betreuungsangeboten sowie die d) ortsnahe Beratung und Begleitung. Über das Quartiersmanagement als Dreh- und Angelpunkt wird sichergestellt, dass Bewohner*innen die für sie relevanten professionellen und niedrigschwelligen Leistungen "wie aus einer Hand" in Anspruch nehmen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Akteure im Quartier treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Themen und Fragestellungen und tauschen sich aus.
Beschreibung
Alle vorhandenen Leistungen und Angebote im Quartier werden im Sinne eines Casemanagements ganzheitlich von den Bewohner*innen genutzt.
Beschreibung
Bewohner*innen kennen und nutzen die niedrigschwelligen und professionellen Leistungen und Angebote im Quartier und unterstützen sich gegenseitig.
Beschreibung
Es enstehen Angebote im Quartier, die auch von neuen Zielgruppen (z.B. Kinder und Jugendliche) in Anspruch genommen werden.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Vorhandene Strukturen
Im Jahr 2017 hat der DRK Kreisverband Uelzen e.V. auf Basis einer umfangreichen Sozialraumanalyse und gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Uelzen sowie zahlreichen weiteren Kooperationspartnern und Akteuren die Quartiersentwicklung für das Areal entlang der Ripdorfer Straße initiiert und im Rahmen eines Projektes schrittweise auf den Weg gebracht. Die Aufgaben des Quartiersmanagements wurden dabei zentral von einer hauptamtlichen Kraft (Quartiersmanagerin) übernommen, die als Projektleitung die verschiedenen professionellen und ehrenamtlichen Leistungen und Angebote im Quartier koordiniert und miteinander vernetzt hat (und das auch zukünftig tun soll). Im Zuge des Projektes wurden darüber hinaus erste Grundlagen für eine langfristige Quartiersarbeit geschaffen, insbesondere mit dem Blick auf folgende konzeptionelle Handlungsfelder und Ziele: 1) Sensibilisierung und aktive Teilhabe aller Quartiersakteure, 2) Konzeptkonkretisierung und Alltagstauglichkeit, 3) Professionalisierung des Wissensmanagements, 4) Systematisierung von Partnerschaften im Quartier und im Fachbereich. Auf diesem inhaltlichen und personellen Fundament soll nun mit Hilfe einer weiteren Projektförderung die Stelle der Quartiersmanager*in fortgeschrieben werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenwohnanlage Ilmenauwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turnverein Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenzentrum Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bücherei Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das bestehende Quartiersmanagement wird auch nach dem Projektzeitraum fester und strategisch elementarer Bestandteil des DRK Leistungsangebotes im Quartier Ilmenauwiesen sein. Mit der Projektförderung sollen die vorhandenen Strukturen dergestalt gesichert und weiterentwickelt werden, dass ein dauerhaft etabliertes Quartiersmanagement konzeptionell und personell gewährleistet ist. Die zukünftige Finanzierung soll dann anteilig über die vielen DRK eigenen Leistungsangebote mitgetragen werden.
Galerie
img 0816
bearb quartier 2
dji 0081
dji 0100
Zustimmung Veröffentlichung
On

KLEIne Stube - Stadtteilbegegnung

Ansprechpartner
Heike Totz
Funktion Leitung Familienzentrum
Alt trifft neu - Nachbarschaftliche Kommunikation für das Gelingen eines selbstorganisierten Zusammenlebens in Balance
Projektbeschreibung
Kernstück des Projektes ist die Realisierung des friedlichen Zusammenlebens im Stadtteil „Auf dem Klei“ unter dem Integrationsaspekt. Durch Streetwork und dem aufgrund von Corona an 14 Standorten installierten Projekt „Offenes Fenster“ erfahren wir in vielen Gesprächen von Bewohnern, dass mit der Arbeit im Familienzentrum nicht alle Bedarfe bedient werden können. Deutlich wurde, dass auch die alten Menschen und die vor vielen Jahren Zugezogenen, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder mit persönlichen Schicksalen einen Anlaufpunkt im Stadtteil benötigen. Die Aufgabe besteht darin, alte Traditionen, Werte und Strukturen zu sichern und sie in das Leben neu zu integrieren. Die Balance zwischen „Altem“ und „Neuem“, die nicht mehr stimmt, ist neu zu gestalten. In Begleitung eines Kümmerers wird für die o.g. Vielfalt die KLEIne Stube geschaffen. Ein an das Familienzentrum angrenzender Raum steht zur Renovierung und Nutzung frei. Engagierte Bewohner haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Im 1. Projektjahr werden Wege für aktive Beteiligung und Mitsprache der Bewohner etabliert. Ein Kümmerer erreicht sie vor allem in Streetwork und kümmert sich um Organisation, Planung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aktivierung der Selbstorganisation der Freiwilligen. Durch Gespräche, Arbeitseinsätze, offene Treffen, Zukunftswerkstatt und gemeinsame Feste wird der Umbau und die Inbetriebnahme der KLEInen Stube ermöglicht. In den Folgejahren werden stadteilspezifische Angebote generations- und kulturübergreifend in der KLEInen Stube (von bestehenden Gruppen und selbstorganisierte offene Angebote) installiert und ausgebaut. Durch Kooperation mit dem Familienzentrum (Aktionen und Austausch) und bestehenden Netzwerken können geeignete Unterstützungsangebote vermittelt werden. Es besteht die Chance, dem Stadtteil „Auf dem Klei“ gegenüber Vorurteile abzubauen. Die Bewohner, die Interesse bekunden, sich an der Gemeinwesenarbeit aktiv zu beteiligen, werden befähigt, als Multiplikatoren aufzutreten (durch Gespräche und Begleitung). So ergeben sich 3 Hauptziele für das Projekt: 1. Erreichbarkeit der Bewohner und Akquise für die KLEIne Stube 2. Installation von Angeboten (z.B. Basteln, Singen, Frühstücken, Klönen) und Förderung des Ehrenamtes (Nutzung vorhandener Potentiale) 3. Unterstützung zur Selbstorganisation (begleiteter offener Treff). Die Evaluation des vom Kümmerer dokumentierten Projektverlaufs wird vom Familienzentrum kollegial begleitet.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur im Stadtteil „Auf dem Klei“ hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Einst als gutbürgerliches modernes Wohnquartier gedacht, leben dort nunmehr Menschen aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen. Im Kern des Stadtteils gab es ein kleines Zentrum, bestehend aus einem kleinen Supermarkt, Kiosk und Kneipe. Nach und nach kam der Leerstand. 1989 wurde der „Kindertreff auf dem Klei“ eingerichtet und 2014 in ein Familienzentrum umgewandelt. Durch die vielen generationsübergreifenden Gespräche im Stadtteil (Streetwork, „Offenes Fenster“) wird deutlich, dass die Menschen einen Ort vermissen, an dem sie sich begegnen, klönen, aktiv sein können und gesehen werden. Wir besuchen Spielplätze und gesellen uns auf Sitzbänken, die im Stadtteil aufgestellt sind, dazu. Zurzeit bereiten wir eine Ausstellung über den Klei vor, sammeln Fotos und Geschichten. Auch richten wir einen Tauschladen für Kinder ein. Bei diesen Aktionen erreichen wir die Bewohner und laden sie ins Familienzentrum ein. Es wird über Ausgrenzungen, Gruppenbildungen, Anfeindungen, Diskriminierungen und Rückzug aus dem öffentlichen Leben berichtet. Es lässt sich ein Bedarf nach friedlichem Zusammenleben ableiten. Obwohl der Klei direkt am Stadtzentrum liegt, fehlen hier niederschwellige offene Angebote. Damals hat der ehemalige Kindertreff Stadtteilfeste gefeiert. Wir beleben diese „Kultur“ wieder. In dem zur Verfügung stehenden Raum (ehem. Kiosk) sind Möbel aus dem Kindertreff eingelagert, die für die damaligen Besucher Wiedererkennungswert haben. Es besteht die Bereitschaft seitens der Bewohner, den Ausbau des Raumes aktiv zu unterstützen und mit Leben zu füllen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sarstedt "Auf dem Klei"
Beschreibung
Der Ende der 1960er erbaute Stadtteil „Auf dem Klei“ ist die einzige Siedlung in Sarstedt, die kompakt mit hohen Häusern bebaut ist. Direkt an die Stadtmitte grenzend, stellt sie doch aufgrund ihres Zuschnitts und der engen Bebauung einen Stadtteil für sich dar, der von Bewohnern anderer Quartiere nicht besucht wird und deren Bewohner auch oftmals unter sich bleiben. Durch den Wandel der Bewohnerstruktur von „gut bürgerlich“ zu einer Mischung von Bewohnern aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen sowie den Abzug der englischen Truppen, die dort einige Wohnblöcke bewohnt haben, hat dieser Stadtteil eine hohe Belastung in Krisenzeiten erlebt. Dies äußerte sich insbesondere durch eine hohe Kriminalitätsrate in den 80er Jahren, verbunden mit hohem Wohnungsleerstand und einem schlechten Ruf. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Thema.
Einwohnerzahl
1530
Quelle / Anmerkungen
Statistik Einwohnermeldeamt der Stadt Sarstedt vom 14.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter Hildesheim sowie auf das Projektgebiet bezogene Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund von Gesprächen im Stadtteil
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung durch das Jobcenter zzgl. Schätzung, da der LK Hildesheim die Transferleistungen nicht auswerten kann
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Gemeinwesenarbeit, da die Bewohner im Mittelpunkt stehen. Mit der Bereitstellung der KLEInen Stube, die auf Grundlage einer Bedarfsermittlung entsteht, erhalten die Stadtteilbewohner eine lokale Anlaufstelle die weder themenspezifisch noch auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet, sondern offen für alle Bewohner ist. Ziel ist es dabei, dass durch das Schaffen von verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangeboten die Qualität der Beziehungen unter den Alteingesessenen und den Neuzugezogenen, den Migranten und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verbessert wird. Unter der Begleitung eines „Kümmerers“ können wohnortnah soziale und individuelle Angelegenheiten zeitnah aufgenommen und durch die Verbesserung der Handlungsfähigkeit des einzelnen bearbeitet werden. Mit der KLEInen Stube entstehen folglich neue Möglichkeiten zur besseren Kommunikation wie auch zur Mitgestaltung und Selbstorganisation des Zusammenlebens im Stadtteil. Da das Familienzentrum und die KLEIne Stube sich in einem Haus befinden, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und die Ausweitung von Kooperationen, wobei der Aspekt der Ressourcenorientiertheit starke Berücksichtigung findet. Schließlich eröffnen Begegnung und Kommunikation, Selbsthilfe und Vernetzung gute Perspektiven für die ortsnahe niederschwellige Bildungsarbeit und die Verbesserung der sozialen und individuellen Chancen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner fühlen sich angesprochen und beteiligen sich aktiv am Projekt.
Beschreibung
... und notwendig. Der Betrieb der KLEInen Stube ist langfristig durch Freiwillige/Ehrenamt gesichert.
Beschreibung
Individuelle Stärken, Talente und Ressourcen werden erkannt, gefördert, gebündelt und in Angeboten bereitgestellt
Beschreibung
Personen mit unterschiedlichen Lebensläufen aus dem Stadtteil besuchen die KLEIne Stube bzw. beteiligen sich aktiv.
Beschreibung
Treffen finden statt. Gemeinsame Vorhaben sind geplant. Unterstützung und Ergänzung ist über den Stadtteil hinaus vorhanden.
Beschreibung
Kommunikation findet statt. Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität, gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird gelebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommunales Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SPONTAN Nachbarschaftshilfe & Freiwilligenagentur (Träger: Diakonisches Werk Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Sarstedt als Träger, hier insbesondere Fachbereich Soziales, Integrationsbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Stadtmanagerin, Bauamt und Bauhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiswohnbau Hildesheim als Vermieter im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Hedwig Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
neue Kita in unmittelbarer Nachbarschaft in Trägerschaft der Stadt Sarstedt (zurzeit in Planung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Griffbereit" (zurzeit in Trägerschaft der Lebenshilfe Hildesheim e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Suchtberatung der Ökumenischen Suchthilfe Hildesheim/Sarstedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Asyl Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALLWO, VOW und Hausverwaltung Kiepke als Hausverwalter für einige der großen Wohnblöcke im Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremienarbeit im Ausschuss für Jugend und Soziales der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mitarbeit im Präventionsrat der Stadt Sarstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch Ausbau des Ehrenamtes u. Qualifikation kann die KLEine Stube nach u. nach in die Hände der Akteure übergeben u. die Position des Kümmerers reduziert erhalten werden (Finanzierung durch Stadt als Träger gesichert). Durch Anbindung der KLEInen Stube an das Familienzentrum werden Ressourcen gebündelt. Die Nähe zu Spontan schafft weitere Möglichkeiten der Kooperation u. Ausweitung der Ehrenamtlichkeit auf andere Gebiete. Das Netzwerk wird auf die im ehem. Supermarkt entstehende Kita erweitert.
Galerie
aussen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Berliner Straße- ein Viertel wächst zusammen

Ansprechpartner
Katrin Moser
Funktion Kirchenkreissozialarbeit
Umbruch und Verstetigung durch aktive Quartiersbürger*innen
Projektbeschreibung
In der laufenden Arbeit fiel uns auf, dass viele Klient*innen - gerade auch Jugendliche- aus dem Viertel der Berliner Straße stammen. Der Stadtteil ist zum einen durch Anonymität gekennzeichnet und andererseits durch Konflikte der einzelnen Bewohner*innen untereinander sowie mit umliegenden Anwohner*innen. Um etwas in diesem Quartier zu verändern haben wir nach passenden Methoden der Sozialarbeit gesucht und sind auf das Programm der Landesarbeitsgemeinschaft gestoßen. Seit der Förderung 06/2019 sind wir im Stadtteil Syker-Neustadt aktiv. Viele Bürger*innen erzählten zu Beginn der Förderung immer noch von einem vor einiger Zeit geschlossenem Lebensmittelladen, der als vernetzende Institution diente und wo nötige Informationen über Ort und Leute ausgetauscht wurden. Weitere Maßnahmen wie Balkongespräche unterstützen diese Aussagen. Dies war für uns Anlass einen Stadtteiltreff in der örtlichen Grundschule für die Bürger*innen des Quartiers zu eröffnen. Dieser wurde von den Bürger*innen der Syker-Neustadt sehr gut angenommen und etablierte sich zunehmend. Wir möchten den Treffpunkt in der Grundschule ausweiten und die GS langfristig mit dem Treffpunkt und dem Quartier verweben. Schule im Quartier und mit dem Quartier, wodurch auch bildungsferne Eltern erreicht werden. Einerseits durch neue Freizeit- und Bildungsangebote in der Schule, andererseits durch äußere Erkundungen der Schule wie z.B Quartiersbegehungen mit den Grundschülern. Zunehmend rückt auch die Problematik der jugendlichen Straftäter aus dem Viertel, in das Visier der Quartiersarbeit. Polizeiliche Kriminalberichte und mediale Berichterstattung bestätigen den Anstieg, weswegen wir neben dem unterstützenden kommunalen Projekt "Beteiligung und gesellschaftliche Integration in Syke" (Beleuchtung der kommunalen Strukturen) ebenfalls an diesem Punkt mit unserer Arbeit praktisch ansetzen. Aktuell läuft noch eine aktivierende Jugendbefragung bis Oktober, welche an alle Jugendlichen des Quartiers zwischen 12 und 25 gerichtet ist. Mit dem Folgeantrag möchten wir delinquente und delinquentgefährdete Jugendliche durch aufsuchende Arbeit, Befragungen und daraus resultierenden Angeboten weiter erreichen, wodurch langfristig Jugenddelinquenz vermindert werden soll. Unterstützend dazu werden kommunale Strukturen und Netzwerke geschaffen die u.a an der Angebotsentwicklung und -umsetzung aktiv teilnehmen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Syke ist eine Kleinstadt südlich von Bremen. Die Stadt Syke und die umliegenden, dazugehörigen Ortsteile haben eine Einwohnerdichte von etwa 25.000 Einwohnern. Bezahlbarer Wohnraum ist in Syke rar. Nicht nur durch immer weniger bezahlbaren Wohnraum entstehen ganze Straßenzüge, in denen das Abbild von Arm und Reich deutlich zu erkennen ist. Wohnraum, der für Transferleistungen angemessen ist, befindet sich in Syke in der Berliner Straße. Über die Jahre haben sich hier viele Familien verschiedener Nationalitäten niedergelassen und blieben aufgrund mangelnder Angebote hier wohnen, andererseits gibt es viel Fluktuation. Die Unzufriedenheit der Bewohner*innen der Blöcke wird durch den ständigen Wechsel der Hausverwaltungen ihres Gebäudes geschürt. Auch der verwahrloste Anblick der Blöcke aufgrund fehlender Renovierungen fördert die Unzufriedenheit. Zwar gibt es auch einige Reihen- und Einfamilienhäuser um die Häuserblöcke herum, dennoch wird von Außenstehenden das Viertel über die Blöcke definiert und stigmatisiert. Allgemein herrscht Anonymität im Quartier, unter Nachbarn kennt man sich meist nicht. Zudem gibt es Konflikte der einzelnen Bewohner*innen sowie mit umliegenden Parteien. Menschen mit Migrationshintergrund bleiben unter sich. Ein „Wir-Gefühl“ sucht man im Quartier vergeblich. Problematisch ist das Bild der außenstehenden Öffentlichkeit. Das Gebiet Berliner-Straße wird überwiegend gemieden und es wird davor gewarnt. Das Negativimage wird durch mediale Berichtserstattungen wie Messerstechereien und polizeiliche Kriminalstatistiken zunehmend gefördert. Die ansteigende Kleinkriminalität wird von der Kleinstadt zwar stillschweigend geduldet und umgangen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadtteil Syker-Neustadt
Beschreibung
Südlich der Grundschule am Lindhof, eine Karte vom Katasteramt ist beigefügt.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Syke
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Berliner Straße - ein Viertel wächst zusammen" wird besonders durch aufsuchende Arbeit und aktivierende Befragungen der Jugendlichen geprägt. Das geäußerte Interesse der Jugendlichen wird angenommen und führt zur Umsetzung gewünschter Angebote wie z.B Boxen, Hiphop Workshop etc.. Wir möchten dadurch die Eigeninitiative der Jugendlichen durch Möglichkeiten der Beteiligung fördern. Auch liegt uns die Partizipation benachteiligter Familien/ Eltern durch niedrigschwellige Angebote der Quartiersschule wie z.B Elternschule im Quartier, Quartiersbegehungen etc. sehr am Herzen. Wir verfolgen damit das Ziel, Beteiligungsstrukturen zu stärken und bildungsferne Familien/ Eltern nachhaltig in das "Syker Leben" zu integrieren. Mit der kommunale Netzwerkarbeit, mit bestehenden und neuen Kooperationspartnern, verfolgen wir die Intention, dass der Blick auf Einzelfälle und Gruppierungen gezielt gerichtet wird und dadurch gemeinsam tragbare Strukturen und Angebote entwickelt werden. Insgesamt möchten wir die Selbstwirksamkeit in unserem Projektgebiet steigern. Ziel ist es, dass die Bewohner*innen lernen sich langfristig und nachhaltig selbst zu organisieren und einzubringen, wodurch sie merken, dass durch ihr eigenes Handeln etwas bewegt werden kann.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es sind kommunale, tragbare Strukturen entstanden. Es gibt einen Jugendbeirat und fachübergreifende Zusammenarbeit sowie Angebotsentwicklung für Jugendliche
Beschreibung
Selbstwirksamkeit der Bewohner*innen wird erkannt, Bürger*innen organisieren und verwalten sich und ihre Angelegenheiten langfristig und nachhaltig selbst
Beschreibung
Delinquenz vermindert sich langfristig, Kriminalstatistik kann dies belegen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales, Leitung Frau Wilhelm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeiterin, Frau Hartmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenvorstand, Vorsitz Pastor Kopp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landtagsabgeordneter, Volker Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpfleger der Stadt Syke, Herr Catruat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeiter, Herr Gerz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeisterin, Suse Laue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kinderarmut Syke, Herr Catruat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerktreffen Bildung und Teilhabe von Kindern und Eltern mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerktreffen der Schulsozialarbeiter*innen Syke
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist es, eine dauerhafte Stelle für Gemeinwesenarbeit zu schaffen. Die Stadt ist offen und kooperativ gegenüber dem Projekt und sieht sich auch selbst in der Verantwortung unser Vorhaben weiterhin zu unterstützen. Eine geteilte Finanzierung durch die Diakonie und Stadt Syke steht ebenfalls im Raum, sollten die Steuereinnahmen der Kommune bzw. die wirtschaftliche Lage sich erheblich verschlechtern. Die Finanzierung im Anschluss wird in dem Fall durch kirchliche Fördemitel ggf. mögl.
Galerie
berliner strasse
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GWA Alt-Cuxhaven

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Wir erschaffen HEIMAT: Gemeinsamkeiten gegen Einsamkeiten
Projektbeschreibung
Entstanden ist „Alles“ 2014 aus der Not heraus, dass sich viele Migranten allein gelassen und bei Umzügen, Renovierungen und Möbelbeschaffung überforderte fühlten. Einige Einwohner ließen sich von dieser Not bewegen und waren zur Stelle, um zu helfen. Dies sprach sich herum, so dass auch von Wohlfahrtsverbänden etc. Bedarfe an diese Engagierten weitergeleitet wurden. So wuchs die ehrenamtliche Initiative stetig weiter. Ende 2017 wurde ein Verein gegründet und mit der ersten Modellförderung wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen: ab 2018 wurde durch die Verknüpfung von Ehrenamt mit einem Hauptamtlichen (TZ) eine neue Struktur geschaffen und damit die Basis für eine fundierte GWA im Quartier gelegt. Durch die Kontakte in den Wohnungen der EinwohnerInnen entstand Nähe und somit die Grundlage für vertrauensvolle Beziehungen. Häufig wurden aus den Hilfeempfängern neue ehrenamtliche Mitarbeiter. Darüber erfuhren wir zunehmend von weiteren Bedarfen und „neuen“ Nöten auch anderer Bevölkerungsgruppen. So wurden passende, weiterführende Angebote etabliert und zu anderen Beratungsstellen vermittelt. Als Ergänzung zu der zuvor beschriebenen Geh-Struktur konnten wir im März 2020 das Begegnungszentrum Tante Emma eröffnen. Hier haben wir endlich die wichtige und ergänzende Anlaufstelle (Komm-Struktur) in einem ansprechenden Rahmen im Herzen von Alt-Cuxhaven schaffen können. Freie Räume für bürgerliches Engagement und andere Akteure und Initiativen komplettieren die örtliche GWA und werden zu einem Anziehungspunkt für die EinwohnerInnen. Erschreckender Weise erleben wir immer öfter, wie EinwohnerInnen alleine bleiben und sich einsam fühlen. Selbst nach einigen Jahren sind neuzugezogene Ältere oder Migranten im Quartier noch nicht angekommen und noch immer alleine. Wir stellen fest, wie grundlegende Fähigkeiten fehlen, positive und stärkende Beziehungen aufzubauen und selbst Schritte zu gehen, um an erlebten Missständen Veränderung zu bewirken. Im Quartier erkennen wir keine andere Stelle, die sich aufsuchend auf den Weg macht, um dieser Not der EinwohnerInnen zu begegnen und sie unterstützt und begleitet. Deswegen sehen wir hier unseren Auftrag: mit aufsuchenden Angeboten und daran anknüpfenden, niedrigschwelligen Veranstaltungen werden wir EinwohnerInnen erreichen und miteinander in Kontakt bringen. Dies wird Einsamkeit und Anonymität entgegenwirken. Sie werden zunehmend befähigt, selbst Veränderungen zu bewirken und sich eine Heimat zu gestalten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Quartier ist davon geprägt, dass neben Geschäftslokalen viel preisgünstiger Wohnraum vorhanden ist, der oft von sozial benachteiligten Personen bewohnt wird. Zugleich sind einige Bereiche aber für Neubürger attraktiv: Menschen wählen Cuxhaven als Altersruhesitz und können in Alt-Cuxhaven zentral (Infrastruktur) und gleichzeitig nah am Wasser leben. Dies bewirkt eine stellenweise Sanierung von Wohnraum, welche die Verdrängung der ursprünglichen Bewohnerschaft bewirkt. Die verbesserte Gebäudesubstanz zieht häufig gutsituierte Bürger und Neubürger an. Hieraus ergibt sich in Ansätzen ein Gentrifizierungskonflikt. Eine weitere Facette beleuchtet der Armutsbericht des Landkreises, welcher die Armutsbedrohung vor allem für Ältere, Alleinerziehende und Migranten benennt. In dem Zusammenhang sticht die private Verschuldung in unserem Quartier hervor: die Quote liegt hier bei 19% der Erwachsenen (Bundesdurchschnitt 10 %). Somit finden sich in unserem Quartier viele zu integrierende Neubürger und auch sozial abgehängte Bevölkerungsteile in einem anonymen Nebeneinander und heterogenen Umfeld. Vor Ort wird offensichtlich, wie eine Kluft nicht nur zwischen Arm und Reich sondern auch zwischen Kulturen und Generationen auftut.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Unser Büro befindet sich direkt im Stadtteil Alt-Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt - siehe Bevölkerungspyramide (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide); Projektgebiet = Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Kreise/Niedersachsen/03352-Cuxhaven.html?nn=25856&year_month=202007
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Cuxhaven - siehe Anlagen
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für Gesamtstadt www.wegweiser-kommune.de - siehe Anlage Projektgebiet geschätzt
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle www.weg-weiser-kommune.de (siehe Anlage) nur ab 65 Jahre; zzgl. ca. 7% der 60-64 Jährige (Anlage: Artikel CuxKurier, 30.01.2019; Bevölkerungspyramide)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: www.wegweiser-kommune.de für Gesamtstadt; Schätzung für Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die BewohnerInnen. Ihre Themen und Bedarfe sind für uns handlungsbestimmend. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Player in der Verbesserung ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status etc. dürfen keine Grenzen bleiben. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem Gebiet. So können sich Initiativen sich um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. Wir verfolgen in diesem Projekt den Ansatz einer aufsuchenden Arbeit. Mittels der aufsuchenden und aktivierenden Befragung möchten wir zu EinwohnerInnen in Kontakt kommen und Beziehungen aufbauen. Da sie die Experten für ihre Lebensrealität und ihr Umfeld sind, wollen wir sie für die aktive Gestaltung und zur Partizipation bei Gestaltungsprozessen gewinnen. Auf Dauer möchten wir uns als GWAler in unserer Aktivität zurücknehmen und zunehmend die EinwohnerInnen zur Selbstorganisation führen (So viel Aktivität von GWAler-Seite wie nötig, aber so wenig wie möglich.).
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Interessen und Themen der EinwohnerInnen bestimmen die Aktivitäten. Zum Erreichen ihrer Ziele erfahren sie Unterstützung und Hilfestellungen.
Beschreibung
BweohnerInnen entwicklen eine zunehmende Selbstständigkeit in der Organisation und Durchführungen von Gruppentreffen. Sie fordern sich ggf. die benötigte Unterstützung bei dem hauptamtlichen GWAler ein.
Beschreibung
Bewohner-Tandems entstehen und werden aus intrinsischer Motivation gepflegt. Freiwilliges Engagement wird gelebt und daraus entstehen neue, bereichernde Angebote für die EinwohnerInnen.
Beschreibung
Stärken von EinwohnerInnen werden erforscht, aktiviert und weiterentwickelt - dadurch wächst das Selbstwertgefühl und die Innere Stärke. Auch die vorhandenen sozialen und räumlichen Ressourcen werden erarbeitet und als Resspurcen genutzt.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist auf der einen Seite Ansprechpartner für Stadt, Kommune und weitere Netzwerkpartner. Auf der anderen Seite ist er das Gesicht und Vertrauensperson für die EinwohnerInnen und die engagierten Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Nähtreff etc.) gruppiert und haben jeweils einen verbindlichen Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als ExpertInnen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 (u.a. Soziales, Bildung und Kultur) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V., Freie ev. Gemeinde Cuxhaven, EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde, Büro der Innenstadtgemeinden (EKG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas, der Paritätische, Hospizverein, Shalomhaus, Blaues Kreuz, Lebensraum Diakonie (ehemals Herbersverein), Wellcome e.V. für frühkindl. Hilfen, Kreissportbund, Förderwerk Bremerhaven/Engergiesparcheck Cuxhaven, Lions, Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TWG Cuxhaven, IG Lotsenviertel, Mayerhoff Consulting, EWE, Hildebrand Personaloptimierung, Reederei Otto Wulf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales+Wirtschaft) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven, facebook
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt, Diakoniestation Cuxhaven, Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Eintracht Cuxhaven e.V., Baskets Cuxhaven, Music made in Cuxhaven e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt MdL Thiemo Röhler (CDU) MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD), SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete, Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hanel Seniorenstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch /// Engagierte Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS im LK Cuxhaven, Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend, Mehrgenerationenhaus, Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wie in der Begründung dieses Folgeantrages erläutert und im Letter of Intent des Landkreises beschrieben, gibt es die Perspektive, dass wir vom Landkreis als möglicher, lokaler Partner für ein neues, umfassendes Projekt der aufsuchenden Sozialarbeit gesehen werden. Somit könnte dies einen wesentlichen Teil zur zukünftigen Finanzierung beitragen. Mit der Stadt entsteht gerade über die Vorbereitung einer Stadtteilkonferenz eine neue Intensität der Zusammenarbeit.
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Zustimmung Veröffentlichung
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