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Kultur- und Kunstprojekte (Theater, Film, Musik, schreiben)

Verwendungsnachweis: nachbarschaftsfabrik neuland - vom soziokulturellen Zentrum zum nachbarschaftlichen Dialog in Winsen (Luhe)

Ansprechpartner
Sven Dunker
Organisation Reso-Fabrik e.V.
Funktion Dipl. Soz.-arbeiter
Die Kraft der guten Nachbarschaft entsteht im Dialog!
Projektbeschreibung
Lebensfreude, gute Nachbarschaft und sozialer Frieden brauchen den Dialog – offene Räume, Begegnung und Vertrauen. In der nachbarschaftsfabrik erweitern wir den begonnenen Ausbau eines demokratischen, nachbarschaftlichen Zusammenhalts unter den Akteur*innen im Projektgebiet. Basis dieses Prozesses ist das Initiieren bedarfsorientierter Begegnungs- und Aktionsformate, die die unterschiedlichen Akteur*innen des Gemeinwesens – über das gegenseitige Kennen- und Verstehenlernen – nachhaltig in den Dialog führen. In den nächsten drei Jahren entwickeln wir mit unserem Kooperationspartner, der Stadt Winsen (Luhe), die "Projekt-Palette" der nachbarschaftsfabrik strukturell soweit, dass daraus ein wirkungsvolles und nachhaltiges – sozialplanerische und städtebauliche Aspekte einschließendes – Konzept entsteht. Um es zielführend zu verwirklichen, bezieht unsere Gemeinwesenarbeit (GWA) alle Ebenen und Akteur*innen ein. Nicht nur die Bewohner*innen des Projektgebiets und der Umgebung stehen im Fokus, sondern auch das Netzwerk der Träger sozialer Hilfen und die kommunale Verwaltung und Politik. In der nachbarschaftsfabrik kommen bedarfsorientierte Methoden aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern (Gesundheit, Bildung, Kultur, etc.) zum produktiven Einsatz. Unsere GWA setzt weiterhin auf die bewährten Kernthemen • Entlastung durch Beratung und Vermittlung, • Lebensfreude und Aktivierung durch kulturelles Erleben, • Kooperation durch trägerübergreifende Projekte • Integration und Teilhabe durch Begegnung der Akteur*innen im Gemeinwesen. Leitlinie dieser professionellen Arbeit: Raus aus dem Büro und rein ins Quartier! Durch die vergangene Projektförderung wurde eine Vorarbeit geleistet, die sich – insbesondere während der COVID-19-Pandemie – als wertvolles Fundament für ein langfristiges, vertrauensvolles Miteinander erwiesen hat. Die im Rahmen der Pandemie erlassenen Hygienevorschriften haben Arbeitsmethoden in den Blick gerückt, die Ausblicke auf zukünftige Arbeitsformen erlauben. Ihre Möglichkeiten sollen auf unterschiedlichen Ebenen und in relevanten Handlungsfeldern ausgelotet und genutzt werden. Neben der Digitalisierung der Dialoge und der Online-Vermittlung von Kultur sind auch das direkte Nachbarschaftsgespräch an der Tür und der persönliche Vor-Ort-Kontakt stärker ins Zentrum der Methodenentwicklung geraten. Ihr Potenzial soll in der GWA – aber auch im Netzwerk der Träger sozialer Hilfen – fachlich weiterentwickelt werden.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projektgebiet weist eine interkulturelle Bewohner*innenstruktur (64 verschiedene Nationalitäten) mit unterdurchschnittlichem Einkommen auf. Geflüchtete Familien und junge Familien mit Migrationshintergrund ziehen in die bereits belasteten Wohngegenden. Damit finden dort zwei gegenläufige Entwicklungen statt: Parallel zu dieser Verjüngung leben vermehrt ältere, alleinstehende Bewohner*innen ohne Migrationshintergrund in den kleinen Wohnungen und angrenzenden Einfamilienhäusern. Nach Aussage des LK Harburg werden hier relativ viele Hilfen nach § 27 ff SGB VIII verfügt: Familienhilfen bei jungen Familien mit Kleinkindern und Erziehungsbeistandschaften für Kinder und Jugendliche. Es besteht die Gefahr, dass sich innerhalb des Projektgebietes bestimmte Wohnbereiche abgrenzen und "ghettoisieren", Alte und Junge und Angehörige unterschiedlicher communities. Weitere Probleme sind: Nicht konforme Rechtsauffassungen, insbesondere bei den Migrant*innen, die bereits langjährig in Deutschland leben, erheblicher und wiederkehrender Beratungsbedarf im Bereich Mietrecht/Mietschulden und bzgl. der wirtschaftlichen Situation. In dem Gebiet bestehen einige, auf bestimmte Zielgruppen spezialisierte Einrichtungen sozialer Hilfen. Auch in der Reso-Fabrik e.V. gibt es bereits unterschiedliche Angebote. Eine Art Stadtteilkonferenz gibt es jedoch nicht. Mit dem nachhaltigen Ausbau der GWA der nachbarschaftsfabrik wird eine Struktur geschaffen, in der Gremien und Fachgespräche etabliert, bestehende Projekte und Hilfen aufeinander abgestimmt, unterschiedliche Akteure in dem Gebiet zusammengebracht und eine möglichst bedarfsgerechte und bewohnernahe Infrastruktur aufgebaut und gepflegt wird.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Winsen (Luhe), Einzugsgebiet der Grundschule "Alte Stadtschule"
Beschreibung
Der Einzugsbereich der Grundschule "Alte Stadtschule" ist ein heterogenes Projektgebiet in der eher ländlich geprägten Mittelstadt Winsen (Luhe). Einfamilienhausbebauung, Mehrfamilienhausriegel bis hin zu zwei Hochhausbereichen, von denen einer 2009 in das Programm "Die Soziale Stadt" aufgenommen wurde. Ebenso heterogen ist die Bewohnerschaft dieses Stadtgebiets: Bewohner aus 64 verschiedenen Nationen, ca. 50% haben einen Migrationshintergrund.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
In dem Projektgebiet liegt eines der kleinsten Programmgebiete für soziale Stadtentwicklung in Niedersachsen. In dem Soziale-Stadt-Gebiet, dem Albert-Schweitzer-Viertel, leben ca. 500 der 4200 Bewohner des gesamten Projektgebiets. Durch die Arbeit des QM, die seit 2009 ebenso von der Reso-Fabrik e.V. durchgeführt wird, konnten kleinräumige Strukturen mit den entsprechenden Ansätzen aufgebaut werden. Insbesondere auf dem Hintergrund dieser Erfahrungen erfolgte die Entscheidung, dass eine Übertragung der Erfahrungen und Methoden im Rahmen von GWA auf ein erweitertes Projektgebiet sinnvoll ist und damit Synergieeffekte für den Projektverlauf zu erwarten sind. Um diesen Transfer an Erfahrungen auf das Modellprojekt zu sichern, ist beabsichtigt, dass das Quartiersmanagment in die nachbarschaftsfabrik neuland überführt wird, um den Bewohner*innen des Wohngebiets nach Beendigung der Städtebauförderung einen Anschluss zu bieten. Z.Zt. wird das QM Soziale Stadt durch einen anderen Mitarbeiter weitergeführt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen und Landesamt für Statistik Nds. 2020 Zu bemerken ist, dass in dem Projektgebiet Wohnblöcke stehen, in denen der Anteil der Kinder bis 14 Jahren bei 29 % liegt, so dass wir in der Annahme gestärkt werden, dass der demoraphische Wandel in anderen Teilen des Gebiets sehr stark durchschlägt
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) und Landesamt für Statistik Nds. 2020
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) In dem Projektgebiet leben Menschen aus 64 verschieden Herkunftsländern. Insbesondere gibt es eine Ballung von Bewohner*innen mit Migrationshintergrund in zwei größeren Wohngebieten.
Projektgebiet in Prozent
66
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jobcenter LK Harburg, LK Harburg, Abt. Besondere Leistungen und LK Harburg, Abt. Soziale Leistungen. Die 66% an transferleistungsbeziehenden Bewohner*innen bezieht sich auf ein Wohngebiet innerhalb des Projektgebiets. Weitere aktuelle Zahlen zur Einkommenssituation waren leider nicht möglich zu bekommen. Es wird jedoch auch daran deutlich, dass es in diesem Projektgebiet zumindest ein Armutsquartier gibt.
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit wird von uns als handlungsleitendes Arbeitsprinzip (Konzept) verstanden. GWA arbeitet Methoden integrierend und interdiziplinär entlang der Interessen der unterschiedlichen Akteur*innen des Gemeinwesens. Unser Grundverständnis dabei ist: Die Bewohner*innen sind die Expert*innen ihrer Lebenswelt. QM kann nur ein Teilaspekt von GWA sein. GWA sieht sich als intermediäre Instanz oder "Katalysator" für den Dialog zwischen den unterschiedlichen Akteur*innen im Quartier (Verwaltung, Politik, Bewohner*innen, Polizei, Wirtschaft, Wohnungsbau, soziale und kulturelle Einrichtungen u.a.). GWA schafft Nachbarschaftsstrukturen und Beziehungen zu den Bewohner*innen eines Gemeinwesens und ermöglicht somit den wechselseitigen Zugang zu anderen Themenfeldern, wie Gesundheit, Hilfen zur Erziehung, Bildung etc.. Neben diesen inhaltlichen Bezügen orientiert sich GWA an dem Lebensraum der Bewohner*innen und kann somit auch im World-Wide-Web ein Handlungsfeld finden. Außerdem initiiert und begleitet GWA den Dialog zu den Themenfeldern städtebauliche und sozialplanerische Entwicklung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen sind die Expertert*innen ihrer Lebenswelt. Angebote müssen daher Zufriedenheit und weitere Aktivitäten schaffen. Diese ist in den Äußerungen der Bewohner*innen zu ermitteln.
Beschreibung
Die Räume und weitere Ressourcen der nachbarschaftsfabrik werden zunehmend nachgefragt und von Freizeit- und Interessengruppen genutzt.
Beschreibung
Wenn die Bewohner*innen kreative Ideen einbringen oder äußern und Verantwortung für ihre Angebote übernehmen.
Beschreibung
Der Name des Projekts ist den Bewohner*innen bekannt und wird positiv besetzt.
Beschreibung
Die Angebote des Projekts werden nachgefragt und es wird Einfluss auf deren Ausgestaltung genommen.
Beschreibung
Die Ziele werden von Bewohner*innen als wichtig bewertet.
Beschreibung
Bewohner*innen und Netzwerkpartner*innen haben das Projektgebiet im Blick und suchen Lösungen in den Rahmenbedingungen.
Beschreibung
Akteur*innen aller Ebenen beteiligen sich aktiv an der Entwicklung einer gesamtkommunalen Struktur
Beschreibung
Bewohner*innen bewerten ihre Lebenswelt positiv.
Beschreibung
Im Netzwerk werden gemeinsame Ziele formuliert und es besteht der Wunsch Veranstaltungen zu wiederholen.
Vorhandene Strukturen
Die GWA der nachbarschaftsfabrik: - 38 Std./ Woche GWA'ler - Nachbarschaftsbüro offener Zugang an fünf Tagen in der Woche. - 20 ehrenamtliche Bewohner*innen in unterschiedlichen Projekten - Kooperation mit der Tafel Harburg - Zusammenarbeit mit QM Soziale Stadt - Kooperation mit weiteren Arbeitsfeldern der Reso-Fabrik e.V. - Nutzung von Seminar- und Veranstaltungsräumen - Netzwerk- und Gremienarbeit in städtischen Arbeitskreisen - Kooperation mit Stiftungen und Kommunen im Landkreis - Projektorientierte Netzwerktreffen mit über 40 Trägern aus dem Stadtgebiet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Winsen (Luhe), Stabsstelle Kultur etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindergarten Eckermannstr.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindergarten Rote Kreuz Str.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule "Alte Stadtschule"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt LK Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
versch. Ärzte aus dem Projektgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tafel Harburg e.V., Zweigstelle Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rotary Club Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Round Table Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vietnamesische Frauengruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Kalinka" deutsch-russische Frauengruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HKL Baumaschinenverleih
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldenhilfe sofort e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kindergarten Matthias Claudius Weg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
inab Jugend/Bildung und Beruf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brahms Freundeskreis e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung Vollbrecht
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung WVB Centuria
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. luth. Kirchengemeinde St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter*innen der politischen Parteien im Rat der Stadt Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hipsy e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frühe Hilfen LK Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
andere Arbeitsfelder der Reso-Fabrik e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musikschule Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
regionaler politischer Vertreter im Landtag Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
regionale politische Vertreter*innen im Kreistag LK Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum "Egon's"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Afrikanische Gemeinde e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbüro Stadt Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Saz-Unterricht Akgüc
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arabischunterricht Baydon
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team der ehrenamtlichen Frauen des Reso-Cafés
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Harburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kreisverband Harburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Die Abräumer" Bewohnerinitiative Albert-Schweitzer Str.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Corona-Care Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Kreisverband Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Harburg, Abtl. Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Harburg, Jugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Harburg, Abfallwirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, Lebenshilfe Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoVD KV Harburg-Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband LK Harburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung Amblank
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WVB Centuria
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HV Kühne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HV Vollbrecht
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schroeder Immobilien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
diverse Kulturschaffende im LK Harburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturlandkreis Harburg - Kultur im Dialog
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Winsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bäckerei Soetebier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papier Bausch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Berufsakademie Lüneburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung Nds. e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wochenblatt Elbe/ Geest
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nachhaltiges Ziel ist es bis 2023 einen Entscheidungsbildungsprozess mit Ratsbeschluss abzuschliessen. Die Stadt investiert Gelder zum Ausbau der Reso-Fabrik. (s. Anlage) Am 01.09.2020 wird ein fraktionsübergreifender Antrag abgestimmt, so dass der Eigenanteil der Reso-Fabrik und der Stadt auf insg. 40.000,- €/Jahr aufgestockt wird. Evtl. beschließt eine Sondersitzung des Haushaltsausschusses im Oktober über den Antrag. (s. A. Nachhaltigkeit) Es entsteht bereits ein dynamischer Prozess.
Galerie
img 0195
img 1118
img 1730
img 2917
img 2329
mobile bank
blaue sofa projekt
corona desinfektionsflaeschen basteln
verteilerkastenprojekt
Videos
Aufsteller
roll_up.jpg (845.58 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Arrival City - Ein Ankunftsquartier in Hannover

Ansprechpartner
Joana Shino Maier
Funktion Bildungs- und Kulturmanagement
Ankunftsorte in der Innenstadt: Ausschlaggebender Faktor für die erfolgreiche Inklusion von Menschen internationaler Biographien in die Ankunftsgesellschaft
Projektbeschreibung
Der Quartiersbereich zwischen Steintor und Goetheplatz dient als Ankunftsquartier und Vernetzungsstelle für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, die als sogenannte Newcomer:innen nach Hannover kommen. Hier wird durch Netzwerke auf informeller Ebene ein Zugang zur Stadtgesellschaft geschaffen. Der Fokus für die besagte Personengruppe liegt auf: Arbeit finden, soziale Netzwerke aufbauen, ihren Kindern Schulbildung und eine Zukunft ermöglichen. Doch ist die Stadt auf diese Bedürfnisse ausreichend vorbereitet? Scheitert ein solches Quartier an Informalität und fehlenden Strukturen, wird sie zum sozialen Brennpunkt, zum Ort von Kriminalität, des Drogenmissbrauchs und des Konflikts. Blüht das Konzept auf, wird ein solches "Arrival Quartier" zur Geburtsstätte der neuen transkulturellen Mittelschicht, der stabilen Wirtschaft und des sozialen Friedens und Austauschs der diversen Bevölkerung einer Stadt. Um diesen positiven Aspekt voranzutreiben und die öffentliche Wahrnehmung des Quartiers und somit die Lebensbedingungen der Anwohner:innen zu verbessern, wird ein neues Quartierszentrum im Franz-Mock-Weg auf dem ehemaligen Gelände der Abfallwirtschaftsbetriebe gegründet. Das “StadtWerk” ist ein innovatives Pilotprojekt, in dem neue Formen des Zusammenlebens und -arbeitens erprobt werden. Im Rahmen einer Zwischenraumnutzung ziehen 7 Akteur:innen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Holz- und Textilhandwerk sowie soziale Arbeit für 1,5 Jahre in den Franz-Mock-Weg. Mitten in Hannover entsteht damit eine Werkstatt für Stadtkultur. Im Stadtwerk kommen urbane Gestaltung, nachhaltige Produktion, inklusive Bürger* innen-Beteiligung, Kunst und Kultur zusammen und machen den Bereich zum neuen Inklusions-Quartier. Es öffnet im Sommer 2021 für die Öffentlichkeit mit dem Potential die durch den Stadtrat beschlossene Innenstadtentwicklung Hannovers maßgeblich mitzugestalten. Der Fokus liegt explizit auf einer durchgängigen Beteiligung der Anwohner:innen und lokaler Akteur:innen (lokale Gastronomie, Einzelhandel, Vereine...). Den Bedürfnissen des Stadtteils entsprechend wird hier ein Ort der Ankunft und der Unterstützung vor Allem für Menschen mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte geschaffen. Zudem gilt es schrittweise einen Neustart von Wirtschaft und Kultur im von der Pandemie besonders betroffenen Innenstadtbereich voranzutreiben. Beteiligte Initiativen: https://unter-einem-dach.org/pages/home https://snntg.de
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtbezirk Mitte mit ihrer Funktion als Einkaufsziel, Kultur und Vergnügungsort ist bereits heute ein lebendiger Wohn- und Lebensort für mehr als 36.000 Einwohner:innen, den es deutlich zu stärken gilt. Vor allem der Bereich zwischen dem Steintor und Goetheplatz zieht hierbei unterschiedliche Menschen an – solche, die hier in ihrer Freizeit „etwas erleben wollen“, Menschen ohne Obdach, Sexarbeiter:innen und weitere Gruppen. Der urbane Raum ist von einer extrem hohen Fluktuation geprägt, wobei nur wenige der Passant:innen auch Anwohner:innen sind. Es fehlt an Aufenthalts-Orten, die sich speziell an den Bedürfnissen der Besucher:innen und Bewohner:innen unterschiedlicher Herkunft orientieren. Die zentrale Lage und Zugänglichkeit der Freiflächen und Abgeschiedenheit der Seitenstraßen bietet sich an als optimaler Ort für Veranstaltungen, für den Einzelhandel, aber auch für unerwünschte Nutzungen wie z. B. Drogenhandel und -missbrauch. Diese sehr unterschiedlichen Nutzungen und Funktionen führen zum Teil zu Konflikten zwischen den verschiedenen Gruppen und ihren Ansprüchen und Bedürfnissen. Die soziale Funktion des Quartiers insbesondere für Menschen diverser Herkünfte bedarf einer intensiven Betrachtung und kluger Lösungsansätze um Konflikte und eine Abwärtsspirale zu vermeiden. Bisherige Ansätze haben sich insbesondere auf die Umgestaltung öffentlicher Plätze bezogen (siehe Wettbewerb Steintorplatz). Wir sehen jedoch einen akuten Bedarf an Beratungs-, Kultur und Bildungsangeboten sowie gemeinsamer Workshops zur Stärkung einer gemeinsamen Quartiers-Identität.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Calenberger Neustadt
Beschreibung
Quartiersfläche: ca. 17 ha Straßenliste: Franz-Mock-Weg Goethestraße Brühlstraße Andretsche Wiese Goetheplatz Braunstraße Clemensstraße Feuerwehrstraße Am Kanonenwall Leibnizufer Am hohen Ufer Am Marstall Reuterstraße Scholvinstraße Reitwallstraße Am Steintor Lützowstraße
Einwohnerzahl
700
Quelle / Anmerkungen
Offizielles Stadtportal der Landeshauptstadt Hannover (ausgehend von der Bevölkerungsdichte der Calenberger Neustadt)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
91
Anmerkung
Sachgebiet Wahlen und Statistik der Landeshauptstadt Hannover Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sachgebiet Wahlen und Statistik der Landeshauptstadt Hannover Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sachgebiet Wahlen und Statistik der Landeshauptstadt Hannover Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke
Unterlagen zum Gebiet
arrival-city_.png (409.97 KB)
GWA/QM-Ansatz
Als ein emanzipatorisches und gesellschaftskritisches Projekt zeigen wir die diversen und oftmals marginalisierten Perspektiven eines Arrival-Quartiers auf. Wir fördern die Selbstwirksamkeit, Kooperation und Eigeninitiative von Menschen mit unterschiedlichen persönlichen Problemlagen im Kontext eines gemeinsamen Sozialraums. Unser Ausgangspunkt ist die Unzufriedenheit mit herkömmlichen Methoden der Sozialarbeit, die sich auf die Herstellung und Erhaltung der Arbeitskraft, sowie die Erhaltung einer minimalen Lebensfähigkeit von Arbeitsunfähigen bezieht. Wir zeigen die Vereinbarkeit von Lohnarbeit, gesellschaftlicher Teilhabe und zivilem Engagement auf. Darüber hinaus streben wir eine unabhängige Ermächtigung der Klient:innen an. Hierfür nutzen wir gezielt Methoden außerhalb der klassischen Sozialarbeit bsp. "Urban Gardening".
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nach dem letzten Jahresziel haben wir bis zu 10 Mulitplikator:innen ausgebildet, die das Quartier nachhaltig gestalten.
Beschreibung
Durch Beratungsangebote werden berufliche, sprachliche und administrative Perspektiven aufgezeigt.
Beschreibung
Neue Kooperationen vernetzen Anwohner:innen und Quartiers-Nutzer:innen systematisch miteinander
Beschreibung
Öffentliche Stigmatisierung in Medien und Politik wird reflektiert
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Katholische Erwachsenenbildung Hannover https://www.keb-net.de/hannover/Aktuelles/
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Goethe-Exil Hannover http://goethe-exil.de/
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aurelis Real Estate https://www.aurelis-real-estate.de/
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsgarten Baulücke https://www.tthannover.de/projekte/bauluecke/
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
La Strada Hannover https://la-strada-hannover.de/
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtkind Hannover http://www.stadtkind-hannover.de/
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Chaaban Halal Essen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Handel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FUN-KEY Tanz Atelier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Ausgründung der inklusiven, sozialen und nachhaltigen Taschenmarke maesh, sollen langfristig Arbeitsplätze vor allem für Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte geschaffen werden. Eine aktuelle Ausgründung durch den dritten Platz einer Crowdfunding-Kampagne ermöglicht uns die Professionalisierung und eine Ausweitung unseres Angebots. https://maeshbag.company.site/. Zudem gibt es bereits Verhandlungen mit der Immobilien-Besitzerin Aurelis für weitere Quartiersprojekte.
Galerie
stadtwerk konzept
fgzz6
square tei 7423
square wunderbare nordstadt fullres 24
square hoffmann 03
square unter einem dach nahwerkstatt nancy heusel
square frauenpowerday 01
dsc09190
square ued sprachkurs start 14
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit am, mit und um das St. Elisabeth-Stift in Lastrup

Ansprechpartner
Martina Hanrath
Funktion Leitung Einrichtungen und Dienste der Eingliederungshilfe
Wir sind auch Gemeinde (aktive gelebte Inklusion)
Projektbeschreibung
Bei dem Projekt soll es darum gehen, die wechselseitigen Bedarfe im Gemeinwesen zu ergründen und daraus Potentiale für die Zukunft abzuleiten, Hemmschwellen in der Begegnung und dem sozialen Miteinander mit Menschen mit Handicap abzubauen und Inklusion zu stärken. Das Quartier, in dem unsere Einrichtung(en) verortete sind, verändert sich zur Zeit auch im Rahmen der laufenden Dorferneuerung/Städteförderung. Gewohnte Unterstützungen durch das Gemeinwesen, wie Z.B. der ehrenamtliche Besuchsdient brechen weg. Durch die Begegnungsstätte entstehen ganz neue Möglichkeiten für das Quartier und die Nachbarschaft, die mit Hilfe des Projektes eruiert und etabliert werden sollen. Die vorhandene Begegnungsstätte soll für die Bürger der Gemeinde Lastrup geöffnet werden und einer vielfältigen Nutzungsmöglichkeit zugeführt werden. Das Café Treffpunkt soll etabliert werden, Begegnung ermöglichen, und im Rahmen des Cafés auch Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen Es sollen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements und der Hilfe zur Selbsthilfe geschaffen werden Durch Kooperation und Vernetzung sollen mit weiteren Anbietern aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sport, Kultur und Freizeit bestehende Angebote ausgebaut und neue (fehlende) geschaffen werden. Das Thema Mobilität ist ein wichtiges Thema, da die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kaum möglich ist, weil ÖPV kaum vorhanden ist, daher soll eine über eine Infobörse die Möglichkeit geschaffen werden Mitfahrgelegenheiten (Mitfahrzentrale) abzufragen und zu initiieren. Durch den Ausbau ambulanter Wohn- und Betreuungsformen für Senioren und für Menschen mit psychischen Erkrankungen bedarf es zum Gelingen von Inklusion gut funktionierender Strukturen zur Gemeinwesenarbeit. Auch haben wir klar den Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe und ehrenamtliches Engagement. Zur Erklärung, warum das Feld Folgeantrag beschrieben wurde: Wir hatten bereits eine Projektförderung über Aktion Mensch für die Begegnungsstätte. In dem Feld Folgeantrag ist die Erläuterung warum wir erneut einen Förderantrag (in diesem Fall Erstantrag) für das Projekt stellen. Wir wollen hier transparent sein, dass es bereits eine Projektförderung gab, das Projekt aber pandemiebedingt nicht in der Weise umgesetzt werden konnte, wie es geplant war.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Bereits 2015 haben wir ein Projekt zur Sozialraumorientierung durchgeführt. Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben häufig Entwurzelung und das Wegbrechen sozialer Bezüge, und erleben sehr viele Hemmnis-Faktoren wieder den Anschluss an das Leben zu finden. Solange das Projekt zur Sozialraumorientierung durch die professionelle Projektverantwortliche begleitet war, liefen die angeschobenen Angebote und Aktionen gut und regelhaft. Mit Auslaufen des Projektes, und mit der Übergabe der Verantwortung an Teilnehmer des Projektes sind diese nach und nach wieder versandet. Geblieben sind eine Doppelkopfrunde bestehend aus Bewohner/Innen der Einrichtung und Bürger/Innen der Gemeinde Lastrup, 2 regelmäßig pro Jahr stattfindende Bildungsangebote in Kooperation mit dem Bildungswerk und ein in Kooperation stattfindendes Angebot "Ferienpassaktion" für Kinder und Jugendliche. Im nächsten durch Aktion Mensch geförderten Projekt "Begegnungsstätte" konnte ein breit gefächertes Portfolio an Aktionen und Angeboten mit verschiedensten Kooperationspartnern auf den Weg gebracht werden, und es fanden sich Akteure die auch bereit waren sich ehrenamtlich zu engagieren. Dies Projekt kam dann aufgrund der Pandemie zum erliegen. 90 % der angeschobenen und etablierten Angebote und Aktionen durften nicht mehr stattfinden. Nun mit den zunehmenden Lockerungen möchten wir das Projekt wieder neu aktivieren, die geknüpften Kontakte wieder beleben und Angebote und Maßnahmen fortführen. Die Pandemie hat uns die Zeit geraubt. Die Projektfrist läuft im August 2021 aus, und es konnte ab März 2020 aufgrund der Pandemie kaum an der aktiven Fortführung des Projektes Begegnungsstätte gearbeitet werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lastrup Landkreis Cloppenburg
Beschreibung
Im wesentlichen bezieht sich das Fördergebiet auf den Ort Lastrup, im Einzelfall sind auch Ehrenamtliche aus dem gemeindlichen Umfeld herzlich willkommen
Einwohnerzahl
4500
Quelle / Anmerkungen
Ort Lastrup und teilweise angrenzende Bauernschaften
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
karte_la.jpg (127.94 KB)
spille_2.png (468.51 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Generationsübergreifend ausgerichtet und hat besonders die Menschen im Focus, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation oder ihrer besonderen Lebenslage ( höheres Lebensalter, keine familiären Bezüge, körperliche und psychische Erkrankungen) in ihren Möglichkeiten der sozialen Teilhabe eingeschränkt sind. Hier sollen die vorhandenen Ressourcen eruiert werden, und Bedarfe abgefragt werden, damit diese Bürger/Innen auch aktiv am Leben in der Gemeinschaft teilhaben können. Das Projekt ist auf die Hilfe zur Selbsthilfe ausgerichtet. Das Projekt soll Anregungen/Impulse geben, wie Gruppen/Akteure Gemeinwesen aktiv gestalten können. Aufgrund der demographischen Entwicklung im Hinblick auf die Alterspyramide und parallel dazu der immer deutlich werdende Fachkräftemangel in der Pflege ist es umso mehr von Bedeutung, das sich Jung und Alt begegnen und austauschen können, um die Bedarfe der unterschiedlichen Lebenslagen/Lebenswelten kennenzulernen. Das St. Elisabeth-Stift möchte sich nicht nur auf das Kerngeschäft konzentrieren, sondern mit allen Ressourcen und Facetten die in der Einrichtung lebenden und ambulant betreuten Mensch die größtmögliche aktive Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen, und somit mit dem Projekt aktiv die GWA mitgestalten und andere damit anstecken dies gemeinsam für alle Bürger/Innen der Gemeinde zu tun.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Angebote und Aktionen sprechen Bürger/Innen generationsübergreifend an und verbinden verschiedene Zielgruppen miteinander
Beschreibung
Am Ende steht ein starkes Netz aus verschiedenen Akteuren und konkreten Kooperationspartnern, die auch nach Ablauf der Projektzeit nachhaltig am Erreichten weiterarbeiten
Beschreibung
Menschen mit Handicap nehmen aktiv an den Angeboten teil. Erleben sich als gleichberechtigtes, mitgestaltendes und akzeptiertes Mitglied in der Gemeinschaft
Beschreibung
Das Projekt hat konkret Einfluss im Rahmen der Städtebauplanung und Entwicklung des Ortes
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendparlament Gemeinde Lastrup, Jugendbürgermeisterin Amelie Hoffmann_Schlegel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Lastrup, Christina Brundiers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungswerk Lastrup, Susanne Schnelten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lastrup, Jessica Hülskamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hemmelte, Schulleiterin Monika Sommer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Petrus, Pastoralreferent Robert Luittikhuis
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lastrup Sozialkoordinatorin Frau Verena Rammler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kunstgruppe, Frau Honnacker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Lastrup Annegret Timme
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorentanzgruppe Lastrup Rita Thobe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Landjugend Lastrup, Justus Kathmann, Sophie Fennen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisverkehrswacht Cloppenburg, Achim Wach
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontaktstelle für Selbsthilfe Cloppenburg, Rita Otten, Andrea Poppe-Aumüller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen, Kathrin Morgenroth
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsbegleitung Pflegeberufe, Nicol Wende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtlicher Besuchsdienst St. Elisabeth-Stift, Luzia Nietfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EUTB für den Landkreis Cloppenburg, Anna Kropotin, Renate Fatmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendring Lastrup Matthias Lübke, Franziska Sostmann
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll langfristig in die kommunalen Strukturen eingebunden werden. Es ist davon auszugehen, dass sofern es nicht gelingt das Projekt dauerhaft in ehrenamtlichen Strukturen zu überführen, der Träger auch über das Projekt hinaus einen kleinen Anteil zur Finanzierung beisteuern wird. Es wird im Projekt auch zu beachten sein, wie sich das Umfeld weiter entwickelt (Dorferneuerung/Städteförderung) Hieraus werden fortwährend neue Ableitungen zu treffen sein.
Zustimmung Veröffentlichung
On

perfect osternburg

Ansprechpartner
Marcel Pouplier
Funktion Projektentwicklung
Projektbeschreibung
Mit dem Impuls:“ Was ist Dein `perfect osternburg ?` entwickeln junge Bewohner*innnen des Stadtteils zusammen mit Akteuren aus Stadtteilinitiativen und einem Bürgerverein ihre Ansichten, Prototypen und Modelle einer lebenswerten und nachhaltigen Stadtteilgestalt. Unterstützt von Medienfachleuten, Künstler*innen nutzen sie digitale Medien und Produktionsmittel, um diese Vorstellungen greifbar und umsetzbar zu machen. Mit Hilfe des „Stadtteilutopisten“ präsentieren sie ihre Visionen in der Öffentlichkeit des Stadtteils und der gesamten Stadt. Dabei werden die künstlerischen Impulse der jährlich wechselnden Stadtutopisten mit den konkreten Gestaltungsideen der jungen Menschen und Stadtteilakteure verbunden, in dem z.B. ein bebilderter Stadtteilführer einer Künstlerin die Visionen und Prototypen aus den Werkstätten als real erwanderbare Stadtteilumgebung präsentiert.Ein Netzwerk von Schulen und Sozialeinrichtungen, der „Rote Faden“, sowie die Kooperation mit Zusammenschlüssen und Fachverbänden aus dem Naturschutz und der Medientechnik unterstützt die jungen Menschen und die Akteure aus den Stadtteilinitiativen und dem Bürgerverein bei der Antragstellung und Realisierung der entwickelten Projekte und schafft eine organisatorische Basis durch eine temporäre/kontinuierliche Stadtteilwerkstatt. Mit dieser Projektstruktur entfalten die jungen und älteren Stadtteilbewohner eine große Gestaltungsmacht und Selbstwirksamkeit.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
# Osternburg ist ein Stadtteil der niedersächsischen Großstadt Oldenburg und hat etwa 12.000 Einwohner. Der Stadtteil zeigt ein Spannungsfeld zwischen einsetzender Gentrifizierung, Menschen in unterschiedlichen sozialen Notlagen, Geflüchteten und weist einen hohen Migrationsanteil auf. Bildungsmüdigkeit, Perspektivlosigkeit, Erfahrungen des Scheiterns und der sozialen Ohnmacht, Respektlosigkeit zwischen den Geschlechtern und im Verhalten in Sozial- und Bildungseinrichtungen prägen das soziale Klima. # Die Werkstätten schaffen Impuls und Raum für die aktive Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes. Die Erfahrung mit solchen Projekten zeigen, dass eigenes aktives Einmischen in die ästhetische und soziale Gestaltung des eigenen Lebensraums (Klassenraum, Schule, Quartier) nicht im Erfahrungs- und Verhaltensschatz verankert ist. Gleichwohl wird die Chance, wenn sie sich real bietet, sofort ergriffen. # Trotz alltäglicher Beschäftigung mit digital gestützter Kommunikation und extensiver Nutzung von externen Speicherplattformen ist eine Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien und komplexer Software in der Regel nicht vorhanden. Mehr als 80% der Schüler*innen der Oberschule Osternburg waren nicht in der Lage sich per digitalem Fragebogen an der Berufsschule anzumelden. Ähnliche Erfahrungen haben die Akteure des Bürgervereins mit digital gestützter Kommunikation in den Lockdown-Zeiten gemacht. Unsere Pilotprojekte zusammen mit Medienkünstler*innen und FabLabs konnten diese Barrieren durch gezielten und angepassten Einsatz von Soft- und Hardware überwinden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Osternburg
Beschreibung
Osternburg wird begrenzt durch die Hunte nach Westen und Norden, die Bahnlinie Oldenburg-Bremen, den Herrenweg und den Heyengraben nach Osten und die Autobahn Oldenburg-Bremen nach Süden.
Einwohnerzahl
12000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schulleitung OBS Osternburg (Schätzung aufgrund der Schulsituation)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt schafft für junge und engagierte ältere Osternburger eine neue Sichtweise auf den eigenen Stadtteil und auch auf die eigenen Kompetenzen zur Änderung der Stadtteilgestalt nach den eigenen Bedürfnissen und Perspektiven. Damit entsteht idealerweise eine Identifikation mit dem Stadtteil und der unmittelbaren Lebensumwelt sowie eine Erfahrung von Selbstwirksamkeit. In der Projektumsetzung ergänzen sich die Möglichkeiten der jungen Akteure über die Infrastruktur der Bildungseinrichtungen mit den Zugängen der Aktiven aus dem Bürgerverein zu Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gestaltungsvorschläge aus den Werkstätten können realisiert werden.
Beschreibung
Stadtteilakteure/-Einrichtungen und stadtzentrale Initiativen setzen zusammen die Visionen der jungen und älteren Bewohner in reale Stadtteilgestalt um.
Beschreibung
Die Kompetenzen von Schulen und Stadtteilinitiativen unterstützen sich gegenseitig bei der Visionierung und Realisierung von Gestaltungsvorschlägen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Osternburg - Verein der Stadtteilaktiven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Mainframe"- FabLab Oldenburg - Zusamenschluss der Medienspezialisten und Infrastruktur Medientechnik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Roter Faden" - Zusammenschluss der Schulen in Osternburg zur Verbesserung des Bildungsklimas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
dimeb- Institut für den Einsatz digitaler Medien in der Bildung der Universität Bremen (Studiengang Informatik)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Raiffeisenbank Oldenburg - Unterstützung von Schülergenossenschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Team Wendehafen und Universität Oldenburg zur Vermeidung von Schulverweigerung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt "abgedreht" - umweltbewusstes und Ressourcen schonendes Verhalten anregen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU Oldenburg - Naturschutzbund für nachhaltiges Leben und Wirtschaften
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Osternburg und dem Zusammenschluss der Schulen im Stadtteil "Roter Faden" planen wir die Einrichtung einer permanenten Stadtteilwerkstatt zur Entwicklung und Realisierung von Veränderungen der baulichen Gestalt und des sozialen und kulturellen Klimas im Stadtteil. Eine Ausweitung der Finanzierung hängt von umsetzbaren Entwicklungsvorhaben und Formaten ab.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Engagement ermöglichen - Gemeinwesen stärken - Kreativ und Aktiv in Lehre

Ansprechpartner
Oliver Ding
Funktion Projektleiter
Ein Poetry-Slam "Lehrscher für Lehrscher": Engagement ermöglichen - kreativ das Gemeinwesen stärken
Projektbeschreibung
Das Gemeinwesen in Lehre, zwischen Braunschweig und Wolfsburg gelegen, wird durch das Engagement ihrer Mitglieder gestärkt. Zunächst wird ein Wettbewerb (Poetry-Slam) für Jung und Alt angeboten. Dabei werden Wünsche/ Vorschläge und Ideen gewonnen. Ziel ist, dass sich die Menschen in der Gemeinde mehr für- und miteinander engagieren. Sowohl Menschen der verschiedenen Ortschaften, als auch der (abseits gelegene, von Geflüchteten bewohnte) soziale Brennpunkt "Kampstüh“ wird eingebunden. Das wird im ersten Jahr mit Schreibwerkstätten und Poetry-Slams umgesetzt. Dieser wird als Wettbewerb mit dem Inhalt: „Lehrscher für Lehrscher: Wir engagieren uns in unserer Gemeinde“ angeboten. Der Vorschlag dazu kam von Schülern und Eltern der Oberschule, die gern Geschichten in Lehre zusammentragen möchten. Sie haben Poetry-Slams in Braunschweig gesehen und möchten auch welche in Lehre umsetzen. Die Gemeinde stellt z.B. eine transportable Bühne zur Verfügung, die in die Orte gebracht werden kann. Die Freiwilligenagentur hat Kontakte zu Dozenten, Literaten und weiteren Künstlern der Region, die sich daran beteiligen. Die Teilnehmer*innen lernen in Werkstätten Texte zu schreiben und zu präsentieren. Alle können mitmachen - generations- und kulturübergreifend! Die Werbung läuft via Internet, Presse, Flyer und Kulturveranstaltungen. Geflüchtete im Brennpunkt "Kampstüh" gewinnen wir über den Verein "Willkommen in Lehre". Die Ergebnisse der Inhalte (das heißt hierbei entstehende Ideen und Vorschläge der Teilnehmer*innen zur Verbesserung des Gemeinwesens) des/der Poetry-Slams werden gesammelt, sortiert und präsentiert. Im Nachgang werden moderierte Kreativ-Workshops unter der Anwendung entsprechender Techniken mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde ausgearbeitet. Dabei werden die gewonnenen Ideen und Wünsche in Vorschläge zur Umsetzung im Gemeinwesen umgewandelt. Diese werden dann im zweiten Jahr der Politik nahegebracht und gemeinsam umgesetzt. Hiermit wird das Engagement in der Gemeinde gestärkt. Das Ergebnis: Die Menschen der Gemeinde werden motiviert sich für ihre Belange gemeinsam einzusetzen. Die im Poetry-Slam gewonnenen Ideen kommen aus der Bürgerschaft und werden gemeinsam umgesetzt. Das bedingt eine hohe (Gemeinde-)Identifikation und Motivation zum persönlichen Engagement. Es engagieren sich Menschen, die bisher eher nebeneinander leben, gemeinsam. Die Ortsteile (auch der "Kampstüh") werden belebt und das Engagement in der gesamten Gemeinde gestärkt.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Freiwilligenagentur ist in Lehre aktiv und setzt kulturelle Projekte um. Sie kooperiert mit der Gemeinde, Vereinen und engagierten Bürger*innen. Der Freiwilligenagentur liegt eine Anfrage nach Poetry-Slams aus der Oberschule vor - sie ist die Basis des Projektes. Weitere Umfragen in der Gemeinde (z.B. Ortsbürgermeister, Vereinsmitgliedern und Aktionsteilnehmer:innen) ergaben folgende Ausgangslage: A): Geringe Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für junge Menschen – vor allem zu kulturellen Themen. Resultat: Jugendliche und junge Familien unternehmen wenig in der Gemeinde, fahren nach Braunschweig oder Wolfsburg. Die jungen Menschen der verschiedenen Orte / Ortsteile unternehmen selten etwas zusammen. Das kann die Identifikation mit der Gemeinde vermindern. B): Die Gemeinde besteht aus acht verschiedenen kleinen Orten, die wenig miteinander vernetzt sind. Den Menschen fehlt etwas, was sie verbindet und zusammenbringt. C): Der soziale Brennpunkt in Lehre liegt am Ortsausgang am „Kampstüh“: In dem etwa 1 km östlich des Ortskerns (abseits) von Lehre gelegenen Anwesen, ist ein großer Teil der Geflüchteten der Gemeinde zu Hause. Am Ortsausgang wohnen dagegen u.a. Familien, die dem Thema „Einwanderung und Flüchtlinge“ skeptisch gegenüberstehen. Das birgt Konfliktpotential. D): Für eine Gemeinwesenarbeit wollen wir mehr Details über die Menschen in der Gemeinde erfahren und Wege finden, mehr Verständnis für einander zu entwickeln sowie das gemeinsame Engagement zu fördern. Wir suchen nach Angeboten, bei denen sich kreativ und niederschwellig mit den Wünschen und Sorgen der Bürger*innen vertraut gemacht wird und Lösungsvorschläge an die Politik der Gemeinde gerichtet werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lehre
Beschreibung
Die Gemeinde Lehre gehört seit der Gebietsreform 1972 Jahren mit seinen 8 Orten zum LK Helmstedt. Da sie aber räumlich weit weg von Helmstedt liegt (ca. 40 km), gab es immer wieder Streit um die Zugehörigkeit der Gemeinde. Einige wünschen eine Angliederung an Braunschweig, andere wollen von dem starken Wirtschaftsstandort Wolfsburg profitieren. Beide Städte liegen räumlich deutlich näher an Lehre als die Stadt Helmstedt - derzeit ruht dieser Streit.
Einwohnerzahl
12135
Quelle / Anmerkungen
Quellen: Wikipedia / Rathaus Lehre
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt immer mal Konflikte mit den Bewohnern des Kampstüh (Flüchtlinge), da es in der ländlichen Region einige Mitbürger:innen mit rechten Tendenzen gibt. Zur Gewalt hat es bislang zum Glück noch nicht geführt. Die meisten Geflüchteten der Gemeinde wohnen im Kampstüh (in Randlage - was auf einige ausgrenzend wirkt!). Quellen: Persönliche Befragung von Mitbürger:innen bei Veranstaltungen der Freiwilligenagentur und Mitarbeiter:innen im Rathaus / Wegweiser Kommune
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es gibt nur zwei Grundschulen und eine Oberschule. Andere weiterführende Schulen, wie z.B. ein Gymnasium und Ausbildungsmöglichkeiten fehlen in der ganzen Gemeinde. Die jungen Leute erfahren schon früh den Zwang zum Pendeln. Folge: Viele Jugendliche und junge Familien orientieren sich nach Braunschweig oder Wolfsburg - unternehmen dadurch wenig für und in der Gemeinde. Dabei könnte es auch zu einer "Überalterung" der Bevölkerung in der Gemeinde kommen. Quelle: Persönliche Befragung von Mitbürger:innen bei Veranstaltungen der Freiwilligenagentur und Mitarbeiter:innen im Rathaus / Wegweiser Kommune
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch das Projekt werden die Kommunikation, Selbstorganisation und die gemeinsame Handlungsfähigkeit der Bevölkerung in der Gemeinde gestärkt. Damit dient es dem Empowerment der Menschen in der Gemeinde. Die Workshops (be)stärken die teilnehmenden Menschen darin, ihre Interessen zu formulieren. Die Poetry Slams als öffentliche Veranstaltung sowie die Sammlung und Aufbereitung der Ergebnisse helfen dabei, diese Interessen an verantwortliche Stellen (Politik und Verwaltung) zu transportieren. Die Freiwilligenagentur wird ihre Stärken vor Ort nutzen: Im bestehenden Kulturprojekt mit der Gemeinde verfügt sie über Zugänge zu Multiplikatoren. Sie nutzt Ausstellungen (z.B. zum Thema "Demokratie"), die von einem Projekt aus Braunschweig begleitet werden, um auf den Poetry-Slam aufmerksam zu machen. Sie gewinnt Ehrenamtliche aus verschiedenen Themenfeldern (Kultur, Bildung, Sport, Feuerwehr) und nutzt bestehende Kooperationen zu Vereinen und Initiativen. Die Bewohner:innen werden durch diese Netzwerke und Aktionen aktiviert und motiviert am Poetry-Slam teilzunehmen. Vorhandene Strukturen z. B. zu Theatergruppen werden genutzt. Die aus den Aktionen gewonnen Erkenntnisse werden für die Arbeit im Gemeinwesen genutzt. Im Vordergrund steht, die Menschen in verschiedenen Gemeindeorten und im sozialen Brennpunkt Kampstüh zusammen zu bringen. Sie alle nehmen an den Gemeindeprozessen rund um das Thema "Engagement" teil. Sie haben eine hohe Identifikation durch ihre Eigenbeteiligung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Erfolgsrezept: Die Menschen nehmen an den Workshops und dem Poetry Slam teil. Hierbei können sie niederschwellig und mit Spaß ihre Wünsche an die Gemeinde vermitteln. Die Identifikation ist hoch, denn sie sind aktiv an den Prozessen beteiligt.
Beschreibung
Ein Erfolg ist, wenn die Nachbarschaften (Orte) mehr zusammenrücken und gemeinsam etwas veranstalten (hier: den Poetry Slam als Wettbewerb in den Orten) und wenn Bewohner des "Kampstüh" eingebunden werden (z.B. Geflüchtete)
Beschreibung
Von einem Erfolg sprechen wir, wenn Teilnehmer*innen und Teilnehmer aus den verschiedenen Orten und vor allem dem "Kampstüh" mitmachen und lernen, sich (künstlerisch / niederigschwellig) zu Wort melden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftshäuser, Mühlen-Museum und Börneken-Halle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rathaus Lehre und Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ober-Schule (einzige weiterführende Schule) in der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchen der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale / Regionale Presse (z.B. Helmstedter Nachrichten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommen in Lehre (Verein, der sich für die Geflüchteten einsetzt und über einen Laden an der Hauptstraße verfügt)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Zur Sicherung und Fortsetzung des Projektes ist es notwendig, dass eine hauptamtliche Ansprechperson (mit mind. einer Halbtagsstelle) vor Ort bleibt. Die Freiwilligenagentur wird, mit Hilfe der Kommune und / oder mit Multiplikatoren des Projektes, die Mittel dafür auftreiben. Diese können über lokale Ressourcen (z.B. Firmen oder Sponsoren im Projektgebiet, z.B. VW oder Zulieferer) bzw. über regionale Stiftungen (z.B. Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz) eingeworben werden.
Galerie
luftbild lehre und kampstueh
luftaufnahme lehre picture
poetry slam buchladen 2
schreibwerkstatt002 2
kampstueh
gemeinde lehre
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander für Bredenbeck

Ansprechpartner
Kersten Prasuhn
Funktion Geschäftsführer
Das Miteinander in Bredenbeck soll sich für alle Bürger entwickeln, erweitern und erhalten.
Projektbeschreibung
Der 3200 Einwohner starke Ort Bredenbeck ist Teil der Gemeinde Wennigsen. In den letzten 8 Jahren hat im Ort ein downgrading-Prozess eingesetzt, unter dem die Infrastruktur und die Nahversorgung des Ortes sehr gelitten hat. Es gab keinen Platz mehr, an dem man sich treffen konnte. Das gesamte Dorfleben, die Gemeinschaft und Identifikation mit Bredenbeck fiel auseinander. Zwölf Einwohner trafen sich 2013 und begannen ein Projekt, das zunächst viele für unmöglich hielten. Sie gründeten einen Verein und hatten die Vision, für Bredenbeck wieder einen Ortsmittelpunkt zu schaffen. Eine alte Scheune, die mitten im Ort liegt, konnte gekauft werden. Es folgten viele Verhandlungen, in den letzten 3 Jahren ist unser Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Über 9000 Std ehrenamtliche Arbeit! Um die Dorfgemeinschaft mit ins Boot zu holen, wurden bei allen Versammlungen der Vereine, in Kindergarten und Schule Bedarfe ermittelt. So ist es gelungen, den Bau des DGH zu einem Gemein-schaftsprojekt von ganz Bredenbeck zu machen. Alle 15 Vereine sind dem Dorfgemeinschaftsverein beigetreten u. in einem Vereinsbeirat organisiert. Jetzt wollen wir durch die persönliche Einladung jedes Einzelnen und die Veröffentlichung in verschiedenen Medien (Zeitung, soz. Medien, Newsletter) Menschen zu einer Auftaktveranstaltung motivieren, um Wünsche u. Ressourcen zu sammeln. Durch Vorstellen in den VHS Kursen u. im VHS-Programmheft werden weitere Teilnehmer gewonnen. Der demografische Wandel macht es nötig, dass wir ein besonderes Augenmerk auf die ältere Generation haben. Die Einwohnerstruktur Bredenbecks lässt einen zweiten Schwerpunkt in den Single-Haushalten erkennen. Nach mehreren Umfragen haben wir aus diesen Gruppen Wünsche gesammelt, die wir in unseren Projektzielen umsetzen möchten. An erster Stelle stand der Wunsch nach Geselligkeit. Dann folgte der Wunsch für ein Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung. Bei all diesen Projekten möchten wir in enger Kooperation mit der im DGH ansässigen VHS zusammenarbeiten. Ihre Erfahrungen im Bereich Bildung u. Qualifizierung kann sehr gut genutzt werden. Unsere Wünsche werden in den Kursen verwirklicht. Die VHS als Träger einer zukünftigen Stelle, die Gemeinde Wennigsen, die Ortsbürgermeisterin, die ortsansässigern Vereine u. speziell die Mitglieder des DGV arbeiten hierfür eng zusammen. All das soll auch in den Ort ausstrahlen und eine größere Solidarität aufbauen. Dafür brauchen wir die Unterstützung durch ein Quartiersmanagement.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
In den letzten 8 Jahren hat in Bredenbeck ein downgrading-Prozess eingesetzt, unter dem die Infrastruktur und die Nahversorgung des Ortes sehr gelitten hat. So schlossen neben den restlichen drei verbleibenden Gaststätten auch das örtliche Reisebüro und einer von zwei Supermärkten. Es waren keine Treff- und Versammlungsräume in entsprechender Größe und Ausstattung mehr vorhanden. Auch die Angebote des geselligen Zusammenseins wie der Frauen- und der Männerchor, die Treffen des DRK und die Kurse der VHS waren nicht mehr vorhanden. Theaterbühne und Kegelbahn wurden abgerissen. Besonders ältere Mitbürger und Alleinlebende vereinsamten. Im Alltag ist gut zu beobachten, dass durch diese Entwicklungen das Gemeinschaftsgefühl aller im Ort sehr nachgelassen hat. So musste ein Bücherschrank wegen Vandalismus abgebaut werden und die Vemüllung des Ortes ist an vielen Stellen zu beobachten. Problematisch in Bredenbeck ist die Überalterung. 32,6 % der Einwohner*innen sind über 60 Jahre alt. Die zweitgrößte Gruppe ist zwischen 50 und 60 Jahre alt, so dass die Überalterung in der Ortschaft auch zukünftig weiter stark ansteigt. Insgesamt leben 54% der Einwohner in Single-Haushalten. Hier drohen Anonymität und Vereinsamung. Wir brauchen professionelle Strukturen, um speziell abgestimmte Angebote in Bredenbeck zu realisieren. Es müssen dringend Netzwerke aufgebaut werden: Versorgung, generationsübergreifende Kommunikation, Hilfe bei Reparaturen oder Gartenarbeiten, Sport u. vor allem Geselligkeit und Kultur. Corona hat die Problemlage noch erheblich verschärft. Angebote des öffentlichen Lebens müssen wieder aufgebaut werden, um das Miteinander für Bredenbeck umzusetzen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wennigsen Bredenbeck
Beschreibung
Eine sozio-demographische Analyse des Studenten Lukas Rethschulte von der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2014, stellte in Bredenbeck neben einer starken Überalterung auch eine sehr hohe Single-Haushaltsquote von 54% (davon 91% ohne Kinder) fest. Das Durchschnittsalter beträgt 47,5 Jahre und die größte Altersklasse ist die Gruppe der 50 bis 65-jährigen mit einem Anteil 23,2%. Von diesen Personen sind nur 41% berufstätig, was im Umkehrschluss ein erhebliches ehrenamtliches Potential birgt. Die Überalterung in der Ortschaft ist zukünftig weiter stark ansteigend. Ein weiteres Ergebnis ist, dass es für die Altersgruppen der Familien und Senioren sowie insbesondere die alleinstehenden Einwohner, keine sozialen Treffpunkte, außer dem Dorfgemeinschaftshaus, gibt. Dies könne zukünftig zu einer drastischen sozialen Ausgrenzung führen und das selbstbestimmte Leben auch im höheren Alter damit gefährden. Durch das hohe ehrenamtliche Potential kann mit Hilfe eines Quartiersmanagements dieser Begegnungsraum gefüllt werden, Vernetzungsstrukturen aufbaut und autarke Interessengruppen gebildet werden. Die Überalterung des Gebietes ist unübersehbar. Das letzte Neubaugebiet in Bredenbeck wurde 2012 fertig gestellt. Junge Familien sind in der Zwischenzeit kaum zugezogen. Diese genauen Zahlen können im Moment für 2021nicht erhoben werden. (Datenschutz)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Wennigsen , Phillip Thiedau
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Die Daten des Projektgebietes stammen aus der Statistik der Gemeinde vom 29.01.2020, die Angaben der Gesamtstadt sind von Mai 2021 von der Gemeinde Wennigsen. Sonstige stellt der Anteil in der Bevölkerung im gesamten Bundesgebiet dar.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem DGH bieten wir einen Raum, in dem sich Menschen begegnen können. Durch Beratungsangebote der Gemeinde, VHS Kurse und ein Restaurant gibt es die Möglichkeit, niederschwellig diesen Raum kennenzulernen. Durch persönliche Anschreiben in jedem Briefkasten wird zur Auftaktveranstaltung eingeladen. Dort werden die Wünsche und Ideen der Einwohner gesammelt und vernetzt, Selbstorganisation wird aufgebaut, Arbeitskreise entstehen. Alle Generationen können sich wiederfinden in speziellen VHS Kursen, Sport- und Kulturangeboten, was zu einem kollektiven Empowerment führt. Idealerweise entwickelt sich ein Modell, bei dem das Angebot der VHS von den Teilnehmern selbst bestimmt und eigenständig weiter geführt wird. Die VHS kann dabei wesentlich zur Vernetzung und Kooperation beitragen. Das Wirgefühl wird durch geselliges Beisammensein im Klöncafé gestärkt. Jeder kann seine Ressourcen einbringen (Kuchen backen, Liederzettel, Handarbeitsideen). Soziale Bindungen werden aufgebaut. Durch Gespräche, Aushänge, digitale Medien und Flyer werden Bewohner zu einem Stammtisch eingeladen. Durch dieses Begegnungs- und Austauschangebot wird das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt. Die Ressourcen jedes/jeder einzelnen werden genutzt, vom Gurken einwecken zum Handy einrichten. Die Qualität der sozialen Beziehungen wird intensiviert. Besonders ältere Mitbewohner und Alleinlebende werden dadurch unterstützt, ihre eigenen Bedürfnisse zu äußern und ihre besonderen Fähigkeiten einzubringen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bredenbecker führen selbstständig ein Café, Spiel-, Näh- und Theaterabende durch. Eine eigenständige Gruppe organisiert eine Einkaufs- und Gartenhilfe für Senioren. Ressourcen werden genutzt. Gruppenleitungen sind gefunden und miteinander vernetzt.
Beschreibung
Alle Generationen engagieren sich, alt hilft jung - jung hilft alt, vom Kuchen backen zum Computerkurs. Die Gemeinschaft ist gewachsen und eine gegenseitige Akzeptanz gefestigt. Ehrenamtliche werden unterstützt, gefördert und wertgeschätzt.
Beschreibung
Ein Empowerment hat stattgefunden. Die Befragung der Bewohner wurde ausgewertet. Die Ressourcen wurden sichtbar gemacht und werden eingesetzt. Verschiedene Treffen finden statt. Für die positive Außendarstellung hat sich ein Gremium gebildet.
Beschreibung
Vielfältige Kooperationen zwischen der VHS, der Gemeinde, dem DGV und Vereinen, regelmäßige Treffen finden statt. Das DGH ist offen für alle. Die Medientechnik und der Saal werden von Gemeinde, VHS u. Sportkursen genutzt. Die VHS bietet spezielle Kurse an
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Wennigsen, Ortsbürgermeisterin Fr. Kügler, Frau Zunker Fachbereich Soziales.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Khoch3 (Verein für Kunst, Kultur, Kinder), Theater zwischen den Dörfern, Fotogruppe Bredenbeck, Second Star Big Band
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportgemeinschaft Bredenbeck-Holtensen, Handwerkerverein, Heimatverein, Dorfkino
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Calenberger Land, Kindergarten, Grundschule, Bücherei.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schneiderin, Weberin, Steinmetz, Tischler, Drechsler, Musiker, Computerfachmann, Landwirt, Förster, (Nähkurse, Spieleabende, Tanzcafé, Lieder- und Literaturabende, Waldspaziergänge, Umwelt und Naturschutz)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sportkurse zur Gesundheitsförderung (Sportverein) Physiotherapiepraxen, Pflegedienst, Einzelpersonen (Yoga, Walking, Seniorenturnen)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Raumanmietung der Gemeinde sind Sprechstunden und z. B. Rentenberatung langfristig gesichert. VHS-Kurse werden ebenfalls durchgeführt. Der DGV besteht. Durch das Projekt werden Strukturen und Methoden erlernt, Gremien gebildet, um Gruppen danach selbstständig weiterzuführen. Die Vermietung des Saals und weiterer Räumlichkeiten sowie regelmäßige Veranstaltungen, Mitgliederbeiträge, projektbezogenen Förderungen und Spenden sichern das finanzielle Bestehen des DGH und seiner Angebote.
Galerie
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auswertung frageboegen
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

JuLeiQua - Qualifizierung als Kinder- und Jugendleiter*innen in der Göttinger Weststadt

Ansprechpartner
Ovidiu Ionut Ioan
Funktion Leitung
Modelprojekt Qualifizierung als Kinder- und Jugendleiter*innen im Quartier
Projektbeschreibung
Kinder- und Jugendleiter*innen werden in der Regel von zertifizierten Trägern aus den Bereichen Sport, Kirche, Kultur usw. im Rahmen ihrer Einrichtungen und nach bewehrten Standards (JuleiCa) qualifiziert. Doch sind die meisten Jugendliche und jungen Menschen (bis 26) gar nicht Mitglieder in solchen Einrichtungen und damit von solchen Qualifizierungen quasi ausgeschlossen. Das Modelprojekt möchte die Träger unterstützen, ihre Angebote anzupassen und für alle Interessierten im Quartier zu öffnen. Den damit einhergehenden Herausforderungen wird es in den drei Jahren durch unterschiedliche Formate entgegengewirkt und ein neues geprüftes Konzept entwickelt.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Weststadt – ein Göttinger Quartier mit vielen Brennpunkten Der Stadtteil ist ein Mischgebiet, das sich aus verschiedenen Teilräumen mit unterschiedlichen sozialräumlichen Merkmalen zusammensetzt. Unterschiede bestehen insbesondere hinsichtlich der Bevölkerungszusammensetzung und -dichte, der Wohnbebauung und der Altersstruktur. Im Jahr 2018 lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 5.319 Menschen in 3.126 Haushalte, davon 4 % Alleinerziehende. Die Anzahl der Einpersonenhaushalte ist seit 2017 auf 1890 gesunken und der Anteil der kinderreichen Familien, die auf sehr engem Wohnraum leben, gestiegen. Insgesamt lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 737 Kinder und Jugendliche, wovon ein Anteil von ca. 30 % im Grundschulalter ist. Die gesellschaftliche Vielfalt und der demografische Wandel stellen hier besondere Anforderungen an die soziale Infrastruktur. Zudem sind spezifische Integrationsbedarfe wie Sprach- u. Bildungsförderung oder Qualifizierungsangebote mit zu bedenken, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kindern und Jugendliche richten. Der hohe Anteil der Minderjährigen mit Migrationshintergrund erfordert besondere Angebote und Unterstützung vor allem im Bereich der (schulischen) Bildung, da diese Art von Hilfe oftmals nicht von den Familienmitgliedern gewährleistet werden kann. Komplementär sind Projekte notwendig geworden, die für junge Menschen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen und sie damit vertraut machen, auf die Entwicklungen in ihr Quartier hinweisen und nachbarschaftliches Engagement als eine Möglichkeit für Integration und Selbstverwirklichung entdecken.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit der vernetzten Akteure innerhalb und außerhalb des Stadtteils. Das Projekt zielt auf die Qualifizierung und die Partizipation der Anwohner bei der Entwicklung von Angeboten für Kinder und Jugendliche im Quartier. Das Projekt nimmt sich vor, ein Konzept für Kinder und Jugendarbeit im Stadtteil selbst herauszuarbeiten, d.h. unter Einbeziehung der städtischen und privaten Initiativen, der Anwohner und des Fachpersonals.
Vorhandene Strukturen
Die Leitung des Weststadtzentrums ist durch einen Mitarbeiter der Beschäftigungsförderung Göttingen gesichert (30 Std./Woche). Eine Kollegin von der Jugendhilfe Göttingen e.V. unterstützt im Bereich GWA. Sowohl die Betreuung der Angebote und Aktivitäten im Weststadtzentrum als auch die täglichen Arbeiten zum Erhalt der Infrastruktur werden von ehrenamtlich Tätigen Bewohner*innen (mit Aufwandsentschädigung über den Förderverein Weststadtzentrum e.V.), durch Honorardozenten, Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, Teilnehmer*innen der Maßnahme AGH-MAE und durch Mitarbeiter*innen des Projektes „Soziale Teilhabe“ §16i geleistet.
Nachhaltigkeit
Hier weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Wahrscheinlich ist hier die Stelle, wo auf die bestehenden Projekte von Christina Bezug genommen wird.

„Garten der Vielfalt“ - Miteinander-füreinander-engagiert im Quartier

Ansprechpartner
Fabienne Stavropoulos
Funktion Referentin Fördermittelmanagement
Ort der Begegnung, Teilhabe und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Ein „Garten der Vielfalt“ entsteht, der zum Mitgestalten einlädt und sich zu einem naturnahen Begegnungs- und Betätigungsort der Menschen im Quartier mit niederschwelligen Angeboten entwickelt. Der Garten dient auch als Ankerpunkt, aus dem Kampagnen und Aktionen in das Quartier wachsen. In einer Quartiersbefragung aus 2019 wurden u. a. folgende Bedarfe formuliert: Schaffung von Begegnungsorten, verbessertes nachbarschaftliches Miteinander, Abbau von Konflikten, stärkere Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, saubereres Wohnumfeld sowie Aufwertung des Quartiers. Einen offenen Ort der Begegnung gibt es im Viertel noch nicht. Im Zuge des Umbaus der AWO Senioreneinrichtung Vahrenwald zu einem quartiersoffenen Sozial –u. Pflegezentrum unterstützt der AWO Bezirksverband Hannover dieses Projekt und stellt mit einer Teilöffnung den neu gestalteten, 2800 m² großen Innenhofgarten der Einrichtung für neue Möglichkeiten der Begegnung für alle Quartiersbewohner*innen zur Verfügung. Der „Garten der Vielfalt“ wird über folgende Schritte realisiert: Im 1. Jahr werden die Quartiersbewohner*innen in den Aufbau der neuen sozialen und räumlichen Infrastruktur eingebunden. Die Angebote richten sich nach ihren aktuellen Bedarfen. Sie wirken tatkräftig an der Gestaltung des Gartens mit (z.B. Hochbeete bauen). Im 2. Jahr werden die Strukturen verstetigt. Der „Garten der Vielfalt“ ist als fester Treffpunkt u. Ort der generationsübergreifenden u. interkulturellen Teilhabe etabliert. Regelmäßige Angebote für Kommunikation, Konfliktmanagement, Präventionsarbeit u. Umweltbildung finden statt. Nachbarschaftliche u. soziale Netzwerke werden stabilisiert und ausgebaut. Im 3. Jahr werden aus dem Ankerpunkt Garten heraus Aktionen und Kampagnen zu den Themen Kunst, Kultur u. Umwelt ins Quartier wachsen. Durch das Mitgestalten und die Teilhabe an verschiedenen Quartiersaktionen wird eine neue Wahrnehmung auf das eigene Wohnviertel angeregt und neue Sichtweisen eröffnet. Im Ergebnis des Projektes werden über ein gemeinschaftliches Tun Vorurteile abgebaut. Nachbarschaftliche Begegnungen werden alltäglich. Die Erfahrung von Anerkennung, etwas zu bewirken und eingebunden zu sein wirkt sich positiv auf die Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl aus. Die Identifikation mit dem Viertel wird gestärkt. Die Tätigkeit im Naturraum Garten regt die Sinne an und fördert die Gesundheit. Die Nachhaltigkeit wird durch starke Kooperationen und Ehrenamtliches Engagement sichergestellt.
Laufzeit
2021-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Schleswiger Viertel, inmitten des Stadtteils Vahrenwald, leben 7500 Menschen. Viele von ihnen sind von Armut betroffen (z.B. Altersarmut 13 %, Gesamtstadtwert 9,6%) und haben eine Zuwanderungsgeschichte. Im Sozialreport der Stadt Hannover 2017 wird Vahrenwald umrissen mit den Schlagworten „Fluktuierend, viele Singles u. Alleinerziehende, hoher Migrant*innenanteil u. große Nationalitätenvielfalt“. Weiter sind im Projektgebiet ein Wohnheim für 200 Obdachlose und eine Einrichtung für Geflüchtete angesiedelt. In Quartiersgesprächen wurde die Anonymität durch die hohe Fluktuation und das Fehlen von Begegnungsorten drinnen u. im Außenraum (Park) mit Angeboten zur Teilhabe genannt. Das Image des Quartiers ist das einer „grauen Maus“, in dem gewohnt wird, „wenn man sich nichts anderes leisten kann“. Der Neu- u. Umbau der AWO Senioreneinrichtung Vahrenwald wird 04/2021 abgeschlossen. Neben seniorengerechten Wohn-und Pflegemöglichkeiten wird es eine Therapie- u. Arztpraxis, ein Café, ein Veranstaltungsraum (Ausweichort für Angebote im Winter) sowie ein Quartiersbüro geben, dass als Basis für die 2019 installierte Quartiersentwicklung dient. In 2019 wurden bereits über 200 Menschen zu ihren Bedarfen befragt, Maßnahmen abgeleitet u. das Quartierskonzept „Wir im Schleswiger Viertel- vielfältig, tolerant und gemeinsam engagiert“ formuliert. 2020 wurde mit der Umsetzung erster Maßnahmen der Quartiersarbeit begonnen. Mit dem „Garten der Vielfalt“ soll die Gemeinwesenarbeit ausgebaut u. ein Raum für vielfältige Kooperationen geschaffen werden, um auf die Problemlagen des Quartiers noch besser zu reagieren. Für die Übernahme dieser Aufgaben soll eine Projektstelle geschaffen werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald - Quartier: Schleswiger Viertel
Beschreibung
Das Quartier "Schleswiger Viertel" liegt inmitten des Stadtteils Vahrenwald. Mitten durch das Quartier führt eine der größten Verkehrsachsen der Stadt, die Vahrenwalder Straße. Sie verläuft als mehrspurige Ausfallstraße aus dem Stadtzentrum nach Norden Richtung Langenhagen (Flughafen) zur Autobahn A 2. Die Vahrenwalder Straße ist vollständig verbaut und bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Entlang der Vahrenwalder Straße verläuft die Stadtbahn mit überirdischen Haltestellen. Im Norden wird das Schleswiger Viertel durch ein großes Gewerbegebiet mit angrenzenden Kleingärten begrenzt. Die östlichen Grenzen markiert das Areal der Heilig-Geist-Kirche mit vielen Nachkriegsmehrfamilienhäusern ohne Fahrstuhl. Die südliche Grenze des Viertels verläuft entlang der Melanchthonstraße. Die Grenzbiegung in Richtung Westen verläuft entlang des Schulgeländes der IGS Büssingweg. Hier grenzen Straßen mit Einfamilienhäusern aus den 60iger Jahren an, bevor das Gelände in Kleingärten mündet. Die Quartierseingrenzung des Schleswiger Viertels wurde im Rahmen von durchgeführten Expertengesprächen sowie der Zukunftswerkstatt mit 61 Anwohner*innen des Viertels erhoben. In unmittelbarer Nachbarschaft des "Gartens der Vielfalt" befinden sich große soziale Einrichtungen: ein Wohnheim für über 200 obdachlose Männer, was derzeit um einen Neubau erweitert wird; ein Wohnheim für über 100 Familien mit Fluchterfahrung; Tageseinrichtungen der LEBENSHILFE für mehrfach beeinträchtige Menschen, eine Einrichtung der Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit, eine Grundschule und mehrere KITAs und Krippen unterschiedlicher Träger.
Einwohnerzahl
7500
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahl bezogen auf das Quartier "Schleswiger Viertel"
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2016 zur Verfügung gestellt.
GWA/QM-Ansatz
Unter Einbeziehung aller Bewohner*innen des Projektgebiets wird ein ganzheitliches Angebot für soziale Teilhabe entsprechend der besonderen Gegebenheiten u. Strukturen des Quartiers geschaffen. So bilden sich Schwerpunkte, die ihre Bedarfe widerspiegeln. Um die vielfältige Bewohnerschaft anzusprechen setzen wir u.a. auf generationsübergreifende Maßnahmen u. Angebote bei denen Faktoren wie Nationalität, Sprache, Schulabschluss oder Einkommen keine Rolle spielen. Die Begegnung auf Augenhöhe wird ermöglicht. Eine aktive Mitwirkung der Bewohner*innen bei der Entstehung u. Umsetzung von Angeboten ist selbstverständlich. Selbstinitiierte Gruppen u. nachbarschaftliches Miteinander werden nachdrücklich gefördert. Die Entstehung u. Gestaltung eines naturnahen Begegnungsortes, der allen Bewohner*innen des Quartiers offen steht, dient der Verbesserung der Infrastruktur. Durch die Partizipation der Bewohner*innen u. die Schaffung eines geschützten Raums soll die Selbstwirksamkeit gestärkt u. die Wahrnehmung der eigenen Gestaltungsspielräume und Ressourcen unterstützt werden. Ziel ist die Erhöhung des Wohlbefindens u. des ehrenamtliches Engagement. Die Identifikation mit dem Quartier steigt. Die Maßnahmen werden auf die speziellen Erfordernisse des Quartiers abgestimmt. Dies kann nur durch die Einbeziehung der bereits vorhandenen Kompetenzen, Erfahrungen u. Ressourcen des Viertels gelingen. Die Vernetzung u. Kooperationen mit weiteren Akteuren des Quartiers sind von zentraler Bedeutung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen im Stadtteil haben das Quartiersansehen positiv verändert und die Identifikation der Bewohner*innen nachweislich gestärkt.
Beschreibung
Es bestehen Kooperationsvereinbarungen und der Garten wird von Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier genutzt. Gemeinsame Aktionen sind daraus im Garten und Quartier entstanden.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen unterschiedlichster kultureller/sozialer Herkunft begegnen sich auf Augenhöhe. Angebote und selbstinitiierte Gruppen für unterschiedliche Zielgruppen sind entstanden und werden durch Ehrenamtliche unterstützt und/oder getragen.
Beschreibung
Garten ist als Begegnungsraum+ Anlaufstelle für Bewohnerschaft etabliert u. genutzt. Bietet niederschwellige Kultur-, Bildungs- u. gesundheitsfördernde Angebote. Personen werden erreicht, die bisher wenig eingebunden u. kaum Anschluss im Quartier haben
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachbereich Umwelt und Stadtgrün; Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Puppentheater Theatrio
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleingartenvereine des Quartiers "Krügers Ruh", Abendfrieden", "Feierabend"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Pflegen und Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Glücksburger Weg, IGS Büssingweg, KITAs im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilig Geist Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Toom, Rewe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spar- und Bauverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökostadt Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Übertragung von Verantwortung an Ehrenamtliche und die aktive Mitgestaltung der direkt am Garten Wohnenden ist ein Ziel des Projektes. Die Nachhaltigkeit wird durch den Aufbau von ehrenamtlich geleiteten festen Arbeitsgruppen und starken Kooperationen mit Akteuren des Quartiers sichergestellt. Die Anbindung an bestehende Strukturen (Quartiersbüro) ermöglicht die Koordinierung und bietet eine feste Anlaufstelle. Die Gründung eines Vereins ist angedacht.
Galerie
awo bev garten der vielfalt 20200828
Zustimmung Veröffentlichung
On

Installation einer soziokulturellen Einrichtung in der Gnadenkirche

Ansprechpartner
Jörg Flehnert
Funktion Soziokultureller Träger & Demokratie Arbeit
Kreative Formen der Partizipation, Begegnung, Austausch und Teilhabe für die Bewohner*innen in Süderwisch
Projektbeschreibung
Das Projekt wird in enger Kooperation der HeimatKULTUR mit der ev.-luth. Kirchengemeinde Gnadenkirche umgesetzt. Diese Kirche ist multifunktional nutzbar (freibestuhlbar) und mit der Frage konfrontiert, welche Rolle Kirche zukünftig in einem vom Wandel geprägten Quartier wie Süderwisch einnehmen kann und möchte. Beide Partner*innen verbindet das Verständnis, dass gerade in einem Stadtteil wie Süderwisch, in dem viele unterschiedliche Nationalitäten und Kulturen zusammenleben und die Dinge, die trennen oft größer scheinen, als die die einen, lebensweltnahe Werkzeuge gefunden werden müssen, die ans Herz gehen, die manchmal auch ohne Sprache funktionieren und die das Potenzial haben, einander von der eigenen Geschichte und Herkunft zu erzählen, um Stück für Stück Barrieren und Ängste abzubauen und zu überwinden. Ein passendes Werkzeug hierfür ist die Kunst und Kultur. Mit ihrer Hilfe möchten die beiden Partner*innen den Bewohner*innen die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch aber auch zur außerschulischen Bildung und zur Teilhabe an Kunst und Kultur bieten. Des Weiteren soll ihnen die Chance geboten werden, ihren Stadtteil aktiv, nachhaltig und in ihrem Sinne mitzugestalten. Zu diesem Zweck soll in der Gnadenkirche eine soziokulturelle Einrichtung installiert werden, die Raum für innovative, mutige und vor allem zur Zielgruppe passende Kunst- und Kulturangebote bietet. Es wird gezielt mit Künstler*innen zusammengearbeitet die die Diversität des Stadtteils widerspiegeln. Dies können bspw. die Künstler*innen des Husam Al-Ali Ensembles sein, denen es wunderbar gelingt, Menschen ein Verständnis für und detaillierten Einblick in die klassisch arabische Musik zu geben. Dies können aber auch Künstler*innen der vielfältigen urbanen Künste oder Referenten sein, die in ähnlicher Lebenssituation wie die lokale Bewohner*innenschaft groß geworden sind. Wir setzen hierbei auf eine passende Mischung aus frontalen Kunst- und Kulturangeboten (wie Konzerte oder Ausstellungen) und partizipativen Angeboten (wie z. B. Workshops, Kurse, Fortbildungen oder Kulturcafé). Gerade letztere Angebote sollen dazu dienen, den Bewohner*innen die Möglichkeit zu bieten, sich über ihren Stadtteil auszutauschen und an der Gestaltung dessen mitzuwirken. Alle im Rahmen des Projekts umgesetzten Angebote sollen von einer sozialpädagogischen Fachkraft begleitet werden, die die Bewohner*innen in Alltags- aber auch Krisenfragen berät sowie ggf. an andere Fachkräfte weiterleitet.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Dieses Projekt soll in Cuxhaven-Süderwisch umgesetzt werden. Der Stadtteil ist von einer Vielzahl sozialer und räumlicher Einschränkungen sowie Benachteiligungen geprägt. Viele der Bewohner*innen sind mehrfach benachteiligt (z.B. Armut, Sprachbarrieren, schwierige Familienverhältnisse, fehlende Tagesablaufstrukturen). Es besteht eine äußerst eingeschränkte Mobilität und es gibt aktuell keinen Nahversorger im Stadtteil. Des Weiteren gibt es vor Ort keine öffentlichen Treffpunkte. Hiervon sind im speziellen die Jugendlichen des Stadtteils betroffen, die außerhalb des Schulbetriebes keine speziell für sie ausgelegten Räume im öffentlichen Raum haben. Darüber hinaus gibt es keine Einrichtung vor Ort, die den Bewohner*innen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld Unterhaltung, Kulturveranstaltungen sowie die Möglichkeit zur Begegnung, zum Austausch und zur Teilhabe in ungezwungener Atmosphäre bietet. Im Stadtteil aktiv sind Partner*innen wie die ev.-luth. Gnadenkirche, die Stadt Cuxhaven (mobile Jugendarbeit), der Quartiersmanager, drei Kitas, eine Jugendhilfestation, ein Stadtteilverein, das Freiwilligenzentrum, die Engagierte Stadt, die Hanel Senioren Stiftung, der Paritätische (JMD und AFS), die Caritas sowie die Süderwischschule. Diese Partner*innen leisten hervorragende Arbeit für den Stadtteil, beklagen aber, dass es nachhaltig nicht gelingt, Grenzen und Vorbehalte zwischen den im Stadtteil beheimateten Nationalitäten zu überwinden sowie die Bewohner*innen für eine aktive und gleichberechtigte Teilhabe an den Prozessen im Stadtteil zu gewinnen. Dieser Projektantrag wird in enger Abstimmung mit der Stadt Cuxhaven gestellt, die diesen Antrag voll unterstützt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Süderwisch
Beschreibung
Die nördliche und westliche Grenze des Projektgebiet ist der Westerwischstrom. Die Südliche Grenze bildet der Drangstweg, die östliche Grenze die Straße Süderwisch.
Einwohnerzahl
2452
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Wie in der Ausgangslage geschildert, sind viele der Stadtteil-Bewohner*innen von mehrfacher Benachteiligung betroffen. Zwei dieser Benachteiligungen sind der Mangel an ÖPNV-Anbindung sowie das Fehlen eines Treffpunktes bzw. einer Einrichtung, die Unterhaltung, Teilhabe, Begegnung und Austausch in ungezwungener Atmosphäre bietet. Mit diesem Konzept reagieren wir auf einen Bedarf vieler Bürger*innen, die aufgrund ihrer infrastrukturellen, familiären, aber auch finanziellen Benachteiligung nur schwer in der Lage sind, Kunst- und Kulturangebote oder auch Begegnungsangebote außerhalb ihres Stadtteils wahrzunehmen. Um diese Menschen zu erreichen, müssen wir uns auf den Weg zu ihnen machen. Wir müssen diese Angebote in ihrer unmittelbaren Umgebung installieren und sie direkt und persönlich über bestehende Netzwerke ansprechen. Viele Bewohner*innen des Stadtteils nehmen ihren Stadtteil als geschlossene Welt wahr, in dem sich ihr gesamtes Leben abspielt. Sie bewegen sich ausschließlich im Stadtteil, wenn sie nicht gezwungen sind, diesen zu verlassen. Insbesondere die Kinder- und Jugendlichen aus dem Süderwisch haben bspw. keinerlei Kenntnis über die restliche Stadt Cuxhaven. Sie wissen nicht was ein Deich ist oder wie es am Meer aussieht. Beides liegt keine 4 Km vom Stadtteil entfernt. Dies verdeutlicht, warum wir mit unseren Angeboten in diesen Stadtteil müssen. Unsere Erfahrung zeigt, dass es möglich ist, den Horizont der Zielgruppen zu erweitern und ihnen zu helfen, über die Grenzen des Stadtteils hinaus zu denken. Zu der Frage: Befindet sich das Projektgebiet im Sanierungsgebiet Soziale Stadt? Im Projektgebiet befindet sich das Sanierungsgebiet Süderwisch (Teil der Sozialen Stadt). Dieses Sanierungsgebiet macht jedoch nur einen Teil des Gesamtgebietes Süderwisch aus, an deren Bewohner*innen sich das Projekt richten soll. Da mit diesem Projekt somit die Grenzen des Sanierungsgebietes überschritten werden, ist ein Zugriff auf die im Sanierungsgebiet vorhandenen Projektgelder nicht oder nur sehr schwer möglich. Zu diesen Projektgeldern ist ergänzend zu erwähnen, dass die jährlich zur Verfügung stehenden 30.000 EUR für alle im Sanierungsgebiet aktiven Partner*innen zugänglich sind. Selbst wenn eine Finanzierung dieses Projektes über die Projektgelder des Sanierungsgebietes möglich wären, könnte somit nur ein Bruchteil der benötigten Summe hierdurch finanziert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass zum 01.10.2020 die wöchentliche Arbeitszeit des Quartiersmanagers auf 10 Stunden reduziert wird. Eine Umsetzung dieses vor Ort so benötigten Angebotes wäre also unter keinen Umständen im Rahmen der Arbeitszeit des Quartiersmanagers möglich. Ergänzend dazu liegt eine hohe Verschuldung der Stadt Cuxhaven vor, weshalb es nicht möglich ist, diese „freiwillige Zusatzleistung“ über kommunale Mittel zu finanzieren.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung anhand der vorliegenden Angaben der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft Stadt Cuxhaven Fachbereich 6.1 - Bauleitplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben beziehen sich auf das Sanierungsgebiet Süderwisch (Teil des Projektgebiet). Quelle: Vorbereitende Untersuchung "Süderwisch" -Jahr 2015 - https://cuxhaven.de/pics/medien/1_1588929656/VU_Suederwisch.pdf
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben beziehen sich auf das Sanierungsgebiet Süderwisch (Teil des Projektgebiet). Quelle: Schätzung anhand der Vorbereitenden Untersuchung "Süderwisch" -Jahr 2015 sowie der aktuellen Entwicklung im Stadtgebiet
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Gesamtstadt: https://www.cnv-medien.de/news/corona-krise-arbeitslosigkeit-im-kreis-cuxhaven-steigt-deutlich-an.html - Projektgebiet: Geschätzt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt kombiniert professionelles und zivilgesellschaftliches Engagement und verfolgt das Ziel, die Bewohner*innen des Stadtteils über die Bereitstellung der genannten Kunst-, Kultur- und Begegnungsmöglichkeiten zu aktivieren, sie dazu zu befähigen ihre Lebenssituation zu analysieren und Bedarfe zu artikulieren sowie im gemeinsamen Lernen, Arbeiten und Austausch Grenzen und Vorbehalte gegeneinander zu überwinden. Die Bewohner*innen sollen partizipativ an dem Projekt beteiligt werden und sie sollen Inhalte und Ausrichtung des Projektes mitbestimmen. Die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Lernen soll sie des Weiteren dazu befähigen auch die Bedarfe ihres Stadtteils zu erfassen und diese deutlich in die dafür vorgesehenen kommunalen Ausschüsse zu tragen und dort zu vertreten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Bewohner*innen des Stadtteils zwei eigene Projekte und Veranstaltungen im ersten Projektjahr organisieren und umsetzen
Beschreibung
Wenn sich zwei weitere Netzwerkpartner*innen an diesem Projekt beteiligen, es unterstützen und / oder eigene Projekte / Veranstaltungen im Rahmen dieser Förderung umsetzen
Beschreibung
Bewohner*innen-Gruppen, die große Vorbehalte gegeneinander haben (bspw. Syrer*innen und Afghan*innen), anfangen, ihre Vorbehalte abzubauen und bereit sind, bspw. im Rahmen dieses Projektes, miteinander zu arbeiten
Vorhandene Strukturen
Das Sanierungsgebiet Süderwisch (im Projektgebiet) ist seit 2017 Teil des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt". Seit Herbst 2017 wurde der Quartiersmanager Süderwisch bestellt. Für seine Arbeit im Sanierungsgebiet verfügt er ab Okt. 2020 über 10 Std. / Woche (davor 15 Std.) und stellt die Schnittstelle zwischen der Kommune, den vor Ort aktiven Partner*innen und den Bewohner*innen dar. Im Rahmen seiner Arbeit ist es gelungen, die Netzwerkarbeit vor Ort auszubauen und zu verbessern sowie neue Partner*innen für eine aktive Teilhabe zu gewinnen. Weiterer wichtiger Partner in der GWA im Stadtteil Süderwisch ist der Stadtteilverein "Wir in Süderwisch e.V.". Dieser verfügt über 2 hauptamtliche Mitarbeiterinnen, die die Arbeit des Vereins koordinieren. Eine dieser Mitarbeiterinnen ist die sog. Brückenbauerin, die die Brücke zwischen den Syrer*innen und den anderen im Stadtteil vertretenen Nationalitäten bauen soll. Der Verein verfügt darüber hinaus über ein großes Netzwerk an Ehrenamtlichen, die die GWA unterstützen. Des Weiteren ist die Hanel Senioren Stiftung im Stadtteil beheimatet, die mithilfe von hauptamtlich Angestellten sowie Ehrenamtlichen von Altersarmut betroffene Senior*innen unterstützt. Als weitere wichtige Partner*innen in der GWA sind die Gnadenkirche und die Süderwischschule zu nennen, die sich gerne und engagiert an GWA Projekten und Veranstaltungen beteiligen. Weitere Partner*innen: Mobile Jugendarbeit der Stadt, Paritätischer, Caritas, AWO, 3 Kitas
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband (u.a. JMD und AFS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven / FB Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven / FB Jugend und Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Gnadenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband (u.a. JMD und AFS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgervertreter*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Süderwischschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Museum: Windstärke 10
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadttheater Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein "Wir in Süderwisch e.V."
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Engagierte Stadt Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Kita der Gnadenkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Kita der AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vor Ort ansässige Kita des DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhilfestation Süder-/Westerwisch der AWO
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es ist eine intensive Öffentlichkeitsarbeit geplant, um die Stadtgesellschaft regelmäßig über den Fortgang des Projektes zu informieren. Wir werden in Kontakt mit möglichen Spendern gehen, um sie für eine langfristige Unterstützung des Projekts zu gewinnen. Es werden weitere Förderprogramme bemüht sowie Eintrittseinnahmen kalkuliert, um die Finanzierung des Projektes nach Ablauf der Förderung zu unterstützen. Zudem wird insbesondere die Bevölkerung dazu animiert, sich langfristig zu engagieren.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mitten drin und mit dabei – sei ein Teil des mosaique

Ansprechpartner
Katharina Seedorf
Funktion Projektleitung
Mittendrin und mit dabei - Sei ein Teil des mosaique
Projektbeschreibung
In dem Kooperationsprojekt zwischen dem Quartier Am Weißen Turm, dem mosaique – Haus der Kulturen e.V. und der Neuen Arbeit Lüneburg gGmbH geht es vor allem darum, die soziale und gesellschaftliche Teilhabe der in dem Quartier lebenden Menschen zu steigern und dadurch ihre Selbstwirksamkeit zu fördern. Einerseits sollen sie aus ihrem Wohnviertel herauskommen "mitten in die Stadt" und das soziale sowie kulturelle Leben Lüneburgs spüren – gleichzeitig sollen sie "in die Mitte ihres Lebens" gebracht werden und erkennen, dass Ihnen die Welt offen steht und Ihnen etwas „zu bieten“ hat – sozial sowie kulturell. Zentrale Bausteine des Kooperationsprojektes sind einerseits die niederschwellige Beratung als Methode und Mittel zur Kontaktaufnahme und andererseits die Partizipation und Mitgestaltung an den Freizeitangeboten des mosaique. Dadurch sollen sie in ihren Fähigkeiten der Selbsthilfe und Selbstwirksamkeit gefördert werden. Die Neue Arbeit Lüneburg wird ein innovatives freies Beratungsangebot schaffen, das Menschen in allen Lebenslagen begleitet. Viele, gerade junge Menschen (auch mit Migrationshintergrund) ohne ausreichende Unterstützung von Seiten des Elternhauses, sind mit der Organisation eines selbstständigen Lebens überfordert. Sie benötigen unkomplizierte, verlässliche und kompetente Unterstützung, entweder bei punktuellen Schwierigkeiten wie dem Abschluss eines Vertrages, oder längerfristig als „Lebensbegleitung“. Der Fokus liegt hierbei auf Menschen, die an der Schwelle zwischen Schule und Ausbildung stehen. Das Projekt "Mittendrin und mit dabei" wird ein Angebot schaffen, das eine Begleitung auf dem “ganzen Weg“ anbietet – von Alltagsproblemen über Wohnungssuche bis hin zu Ausbildungs- oder Stellensuche, um Menschen auf dem Weg zur Selbstbestimmtheit zu unterstützen und die oft bestehende „Lücke“ zwischen einer Betreuung durch das Jugendamt und realer Verselbstständigung zu schließen. Die offene Beratung soll an zwei Vormittagen in der Woche im Saal des mosaique stattfinden – im Übergang zum Nachmittag stehen die Türen des mosaique den Teilnehmenden jedoch weiterhin offen. Die Beratenden ermutigen zum Besuch der offenen Begegnungsstätte und zur Teilnahme an den kulturellen Angeboten des mosaique, an den monatlichen Aktiven-Treffen sowie Arbeitsgruppen. Das Zusammenspiel von Beratung, sozialer Gemeinschaft und Kultur ist zentrales Element des Projektes. Die Menschen sollen ein Teil des mosaique-Teams werden – ein Stein im Mosaik.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier „Am Weißen Turm“ leben auf ca. 8,6 ha etwa 1300 Menschen. Es handelt sich um eine städtebaulich in sich geschlossene Wohnanlage, welche in den 70er und 80 er Jahren entstanden und durch eine verdichtete Bauweise gekennzeichnet ist. Das Gebiet ist durch bauliche und soziale Defizite geprägt. Im Gebiet leben überdurchschnittlich viele Menschen, die Transferleistungen beziehen, ein hoher Anteil von Menschen mit einem Migrationshintergrund, sowie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Im Projektgebiet gibt es bisher keine Angebote für junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren. Allgemeine Angebote wie Spielplätze oder Aktionen des Quartiersladens werden von ihnen nicht genutzt. Die Zielgruppe zeichnet sich aus durch Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Vereinzelung, soziale, oft psychische Probleme und damit eine hohe Hemmschwelle, sich ins „Draußen“ zu begeben und Kontakte zu knüpfen. Es braucht ein spezifisches Ansprechen durch passgenaue Angebote, die sie aus ihrem engeren sozialen und Wohnumfeld heraus- und hinein ins Leben führen. In kürzeren Projekten mit Kooperationspartnern ist dies kurzfristig und z.T. erreicht worden, war aber nie nachhaltig, da Angebote nur einen "Eventcharakter" hatten und nicht fortgeführt werden konnten. Das mosaique liegt nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt. Es wird auch als das größte Wohnzimmer Lüneburgs bezeichnet – Menschen finden hier Anschluss. Sie nehmen nicht nur an den Angeboten teil, sondern werden Teil des großen ehrenamtlichen Teams unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft. Mit dem mosaique als zentralem Projektort kann eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Anbindung geschaffen werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg Quartier am weißen Turm
Beschreibung
Das Gebiet liegt quasi in einer Insellage durch den Stadtring an zwei Seiten (Am Weißen Turm im Westen u. Bögelstraße bzw. Soltauer Straße im Süden). Es schließen sich im Osten die Straße Hinter der Saline und im Norden "Am Bargenturm" an. Durch den Stadtring an zwei Seiten und weitere Straßen, befindet sich das Quartier isoliert vom restlichen Stadtgebiet quasi in einer Insellage. Das mosaique befindet sich in der Lüneburger Altstadt (Katzenstraße), im Zentrum Lüneburgs. Es ist nur ca. 10 Gehminuten vom Quartier entfernt.
Einwohnerzahl
1300
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Gebiet "Am Weißen Turm" wird von einer Quartiersmanagerin mit einer halben Stelle betreut. Dies ist nicht ausreichend, um die allgemeinen Aufgaben als Quartiersmanagerin und zusätzlich die hier genannte Zielgruppe ausreichend und vor allem langfristig anzusprechen. Mit den allgemeinen Angeboten für das gesamte Quartier wird die Zielgruppe bisher nicht erreicht. Auch mit dem mosaique gab es bereits Kooperationsveranstaltungen, die gut angenommen wurden, bei denen aber keine langfristigen Kontakte hergestellt werden konnten. Von daher wäre es sinnvoll, mit dem hier beantragten Projekt eine langfristigere und vor allem nachhaltigere Angebotsstruktur für die Zielgruppe zu schaffen und damit die Arbeit des Quartiersmanagements zu ergänzen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: Anteil Kinder 0-17 Jahre
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 18 - 24 Jahre
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe hier: 65 +
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Vorbereitende_Untersuchung_Am_Weissen_Turm_Sept._2014.pdf
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die GWA hat die Beteiligung und Aktivierung sozial benachteiligter schon von Beginn an erfolgreich zum Kern ihrer Arbeit gemacht. Auch wir glauben, dass die Einbindung in und Beteiligung am mosaique – einem hauptsächlich ehrenamtlich geführten Haus mit ca. 130 Aktiven – den Menschen neue Perspektiven eröffnen kann. Im mosaique erhalten sie die Möglichkeit zum Austausch, zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe, Mitsprache und Mitgestaltung. Das Zusammentreffen von engagierten Menschen verschiedenster sozialer sowie kultureller Hintergründe birgt das Potential, dass sich die Menschen gegenseitig unterstützen und vorantreiben. Die Teilnahme und vor allem die Mitgestaltung des kulturellen Programms kann die Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit fördern und das Gefühl vermitteln – "ich kann aus eigener Kraft etwas gestalten und bin Gestalter meines Lebens". Niedrigschwellige Beratung, Kultur- und Bildungsarbeit sind Handlungsansätze und Methoden der GWA und zentrale Bausteine des geplante Projektes.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen durch das Angebot erreicht werden und beginnen, sich selbt im Quartier und im mosaique mit Ihren Themen und Interessen einzubringen.
Beschreibung
Wenn Zielgruppe eigene Projektideen mit Hilfe und Unterstützung des Quartiersmanagements und mosaique´s umsetzt
Beschreibung
Weitere Instituionen aus dem Netzwerk und dem Stadtteil durch das Projekt angesprochen werden und eigene Angebote machen.
Beschreibung
s. Punkt 3 - Stärken vor Ort nutzen
Beschreibung
Wenn die Zielgruppe beginnt, etwas von dem an das Quartier zurück zu geben, was sie im Projekt bekommen hat: Unterstützung, Austausch, Kulturelle Angebote, etc.
Vorhandene Strukturen
Das Quartier Am Weißen Turm verfügt bereits über ein Quartiersmanagement. Es ist angegliedert an das Baudezernat der Stadt Lüneburg und wird von einer Sozialpädagogin mit einer halben Stelle besetzt. Als Büro und Raum für das Quartiersmanagement gibt es den Quartiersladen mit einer Raumgröße von ca. 40 m². Er hat eher Büro - als Treff- Charakter. Das Quartiersmanagement ist für den Kontakt zwischen Stadt und Bewohner/innen zuständig, informiert über Baumaßnahmen, organisiert Beteiligungs- und Informationsformate und kümmert sich um Nachbarschaftskontakte. Regelmäßige Angebote (vor Corona) waren das jährliche Stadtteilfest, Nachbarschaftscafés, Seniorenfrühstück, Mehrgenerationenabendessen, Picknick & Konzerte, Veranstaltungen mit Kooperationspartner/innen und weitere kleinere Projekte, die über einen Verfügungsfonds finanziert werden. Auch die Vernetzung mit anderen Institutionen und Akteuren im Stadtgebiet nimmt einen Großteil der Aufgaben ein, da im Quartier direkt nur zwei soziale Institutionen agieren (Hort einer Grundschule, Offener Treff für Grundschulkinder einer Freikirche). Im Quartiersladen und im Außengelände werden regelmäßige Sprechzeiten angeboten, um Wünsche, Ideen und Anliegen der Anwohner/innen zum Wohngebiet anzunehmen und zu bearbeiten (Themenbeispiele: Müll und Sperrmüll, Probleme m. Nachbarn, Probleme m. Hausverwaltungen, Abrechnungen, etc.). Um langfristige u. tiefergehende Angebote für nur eine Bewohner/innengruppe anzubieten, fehlen die Kapazitäten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
mosaique – Haus der Kulturen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Am Weißen Turm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heiligengeistschule Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Region Lüneburg (TAF: Teilhabe am Arbeitsmarkt für Geflüchtete, Biwaq: Bildung. Qualifizierung. Arbeit. FÜR FRAUEN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Plus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommensinitiative
Typ
Stadtteil
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BBS I und II
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir sind bereits jetzt in engem Austausch mit dem Stadt- und Landkreis Lüneburg. Wir planen langfristig eine nachhaltige Finanzierung teils durch kommunale Mittel, teils durch Mittel des Landkreises und durch eine Erhöhung der Eigenmittel
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