Langenhagen für Demokratie und Integration im verbunT
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Doris Lange
| Funktion | Abteilungsleitung Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stärker im verbunT! Gemeinwesenarbeit gehört zu Langenhagen, gemeinsam setzen wir uns für unsere Quartiere ein!
Projektbeschreibung
Die Stadt hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht um interdisziplinär, gemeinsam mit Kirchengemeinden, GWA aufzubauen. Die besondere Herausforderung lag darin, die Struktur der Stadt und der Kirchengemeinden zielorientiert zu verzahnen. Dieser Prozess wurde intensiv bearbeitet und vom Beauftragten der Landeskirche für Gemeinwesenarbeit begleitet. Interdisziplinär ist die gemeinsame Betrachtung der GWA von Städtebau & Sozialem. diese beiden Schwerpunkte konnten sehr gut aufgebaut werden. Nun gilt es die pädagogische GWA-Fachlichkeit verstärkt in die Fachstelle der Stadt zu bringen, es geht um Methoden, Methodenvielfalt, Schulungen für die QM, für Ehrenamt und auch für neue Akteure anbieten zu können. Die Struktur, das Gerüst GWA ist geschaffen. Durch die überwiegende Vakanz der Besetzung der Fachstelle, konnte aber die Fachlichkeit nicht übertragen werden, sie konnte sich vor Allem nicht etablieren. Mit dem Aufbau und der Intensivierung der Fachlichkeit, wollen wir auf Augenhöhe die Bürger:innen in Langenhagen erreichen, aktivieren und benachteiligte Gebiete erreichen. Mit gezielten Methoden wollen wir Beteiligung erreichen, die Demokratie stärken, Nachhaltigkeit fördern. Vor allem aber stabile Strukturen von Gemeinwesenarbeit schaffen, welche sich auch langfristig tragen. Der Schwerpunkt dieses Folgeantrags liegt darin, Verbindung durch Fachlichkeit zu schaffen: Verbindung zu anderen Bereichen, Verbindung zwischen den Generationen, Verbindung von Stadt zu den Quartieren, Verbindung der einzelnen Akteure zum Quartier. Weitere Akteure, welche sich in der GWA engagieren wollen, müssen mit viel Fachlichkeit unterstützt werden. Daher geht es im Folgeantrag um Projekte, aber auch um einen Ausbau GWA. Der Schwerpunkt ist spezifischer und klar: Ausbau von Fachlichkeit, Übertragung von Fachlichkeit, nachhaltige Projekte in die Quartiere bringen. Die Fachstelle soll die Bedarfe der ganzen Stadt erfassen und bearbeiten, sie fördert die bisherigen Förderprojekte und neue Projekte. Ohne Folgeförderung besteht die Gefahr, das dies erste Gerüst wieder zusammenfällt und die Menschen in den Quartieren nicht nachhaltig erreicht, es besteht die Gefahr, dass GWA für die Bewohner:innen als nicht verlässlich wahrgenommen wird. Daher ist der Folgeantrag für die Stadt unumgänglich und sehr wichtig. Zum weiteren Ausbau wird die fachliche Unterstützung der LAG benötigt. Das Wesentliche ist gegeben, damit durch den Folgeantrag die GWA nachhaltig implementiert werden kann.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die Förderung „Gute Nachbarschaft“ wurde die Gemeinwesenarbeit in Langenhagen systematisch aufgebaut.
Zentraler Baustein für die fachliche Entwicklung und nachhaltige Implementierung der Gemeinwesenarbeit in Langenhagen ist die Fachstelle GWA. Ihre Aufgaben umfassen die Quartiersberatung und -begleitung, die Initiierung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen sowie die Koordinierung und Vernetzung der Quartiere.
Die strategische Arbeit findet in verschiedenen Gremien statt, Das Herzstück ist der VerbunT "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement". Im VerbunT arbeiten alle Quartiere und die Stadt auf Augenhöge in monatlichen Treffen zusammen. Der VerbunT ist außerdem Mitglied in der Steuerungsgruppe sowie im Netzwerk verbunT, das in regelmäßigen Abständen themenbezogen mit weiteren Institutionen tagt. Die Fachstelle GWA koordiniert die Treffen aller Gremien.
Durch diesen koordinierten Ansatz wurden Synergien geschaffen und die Zusammenarbeit zwischen den Quartieren sowie mit der Fachstelle GWA gestärkt, was dazu beitrug, die Effektivität und Nachhaltigkeit der Gemeinwesenarbeit insgesamt zu erhöhen.
In den Quartieren wurden durch die Gemeinwesenarbeit Fortschritte erzielt. Es wurden Bürgerbeteiligung und -befragungen durchgeführt, um die Bedürfnisse der Bewohner besser zu verstehen und Veranstaltungen organisiert, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und den Austausch zu fördern.
Die Wirksamkeit von GWA wird im letzten Förderjahr untersucht u. d. Fachöffentlichkeit im Rahmen eines Fachtags zum Ende der Projektlaufzeit vorgestellt.
Die derzeitige Förderung wird durch die Stadt koordiniert, sie verwaltet die Gelder für die beteiligten Quartiere.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen
Beschreibung
Stadtgebiet inkl. aller Ortsteile/Ortschaften
Einwohnerzahl
57180
Quelle / Anmerkungen
Geoinformation /Bürgerbüro Stadt Langenhagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gemarkungen.pdf
(2.99 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen und den lokalen Problemen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden, Räume zu gestalten und Plätze positiv zu besetzen. Die Stadt verfolgt den Ansatz einer gesamtstädtischen Strategie und der interdisziplinären Quartiersbetrachtung von Städtebau und Sozialem. Im Rahmen der gesamtstädtischen Strategie soll es gelingen, Kirchengemeinden und Stadt und weitere Akteure in der GWA zusammenzubringen, Offenheit zu fördern, Dialog und Austausch zu fördern. Entwicklungsfördernd und bedarfsorientiert das Gemeinwesen aufzubauen. Durch gemeinsames Handeln soll für Langenhagen ein stärkerer Zusammenhalt und eine positive Identifikation entstehen. Bisher gibt es in der Stadt viele Parallelstrukturen, Vereinzelung, Unzufriedenheiten in den Wohngebieten, negative Assoziationen mit Plätzen. Die gesamtstädtische Strategie wird gemeinsam entwickelt, die Verwaltung begibt sich in den Prozess und geht verstärkt in den Dialog. Der Ansatz GWA im Erstantrag ist geltend, der Ansatz GWA in diesem Folgeantrag ist aufbauend, intensivierend, methodisch und strategisch zugleich. Der Ansatz ist es, Nachhaltigkeit und Sicherheit für die Bürger:innen im Beteiligungsformat im Gemeinwesen herzustellen. Hier wird der Kontakt Stadt/Quartiere kontinuierlich auf- und ausgebaut. Mit inklusiven und niederschwelligen Angeboten, Methodenvielfalt, sollen die Bürger:innen erreicht werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die bereits aufgebauten GWA-Strukturen sich etablieren, die Ressourcen vollständig erfasst werden und die Bürger:innen erreicht werden und eine Aktivierung stetig wahrgenommen wird und darauf aufgebaut werden kann. .
Kriterium
Beschreibung
GWA im gesamtkommunalen Handeln als zwingend notwendig wahrgenommen wird, interdisziplinär, von Politik und Verwaltung.
Kriterium
Beschreibung
Sich GWA über den verbunT langfristig trägt, wenn verbunT ein begriff in Langenhagen ist und mit positiven Assoziationen belegt ist, wenn durch verbunT Synergien entstehen, wenn verbunT erkennbar die Stadtgesellschaft trägt und diese erreicht hat.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Stadt richtet eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit ein. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben. Erforderlich ist die Gewährung des Folgeantrags, um die Fachlichkeit zu implementieren.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendamt, Stadtplanung, Grünpflege, Schule, Jugendtreff, Inklusionsstelle, Integrationsbeauftragte, Klimaschutzstelle, Verkehr, Hochbau, Flüchtlingsbetreuung, Seniorenbüro, Obdachlosenbetreuunf, allgemeine Sozialberatung, Sozialamt, Wohnungsamt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Johanniter, Diak. Werk,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Kaltenweide, Win EV. Ackerpella, Sparta, SCLangenhagen, TKK, Sportverein Engelbostel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS, Grund- und weiterführende Schulen in Langenhagen, freie Bildungsträger, Erwachsenenbildung, Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
in Langenhagen ansässige Religionsgemeinschaften: muslimische Gemeinschaft, Moschee, Ev. Kirchengemeinden, kath. Kirchengemeinden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ansässige Geschäftsleute in den Quartieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ansässige Wohnungsbauunternehmen in den Quartieren, insbesondere Meravis, KSG, Herrenhäuser WBG, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Abteilung Marketing und Kommunikation der Stadt, örtliche und überörtliche Presse, Veröffentlichungen der LAG, Social Media (Facebook, Instagram)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beirat f. Menschen mit Behinderungen, Integrationsbeirat, Sanierungsbeirat, Seniorenbeirat,Stadtrat, Ortsräte, GWA in den fachausschuss Sozial- Inklusions- und Sportausschuss und in den Stadtplanungs- Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt Langenhagen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen erreichen, auf Augenhöhe gemeinsam etwas entwickeln Netzwerke schaffen,
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Schaffung von Strukturen für GWA
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Özlem Kaplan
| Funktion | Koordinatorin GWA |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaft & Solidarität
Projektbeschreibung
Die Schaffung einer festen GWA - Koordinatorin - Position bietet die Möglichkeit, diese Herausforderungen anzugehen, indem sie als Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessengruppen fungiert, Ressourcen koordiniert und Programme entwickelt, die darauf abzielen, die soziale Kohäsion und das Wohlbefinden in der Gemeinde Lamspringe zu stärken. Die finanziellen Einschränkungen im Gemeindehaushalt führen nicht nur zu Einsparungen in sozialen Bereichen, sondern beeinträchtigen auch die Fähigkeit der Gemeinde, in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu investieren. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung bleibt die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel ein ungelöstes Problem, das die Erreichbarkeit von sozialarbeiterischen Angeboten weiterhin beeinträchtigt. Eine GWA - Koordinatorin - Position könnte helfen, diese Probleme anzugehen, indem sie alternative Finanzierungsmöglichkeiten erkundet, Synergien zwischen verschiedenen Projekten schafft und die Zusammenarbeit mit regionalen Behörden und Organisationen zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs fördert und/oder AkteurInnen dahingehend koordiniert, sodass Angebote innerhalb der Gemeinde entstehen und sich etablieren können. Durch eine ganzheitliche Herangehensweise kann die GWA - Koordinatorin dazu beitragen, die soziale Integration zu verbessern und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen der Gemeinde Lamspringe zu steigern. Ausgehend von einer solchen festen Position können weitere Projekte entstehen, welche die Gemeinschaft und eine soziale Kohäsion stärken! Ein Beispiel für ein mögliches Projekt ist ein "Haus der Solidarität".
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Lamspringe steht vor der Herausforderung, eine Vielzahl von sozialen Belangen effektiv zu koordinieren und anzugehen. Die Gemeinde ist mit Flüchtlingsintegration, der Förderung der sozialen Bindungen über alle Altersgruppen hinweg und der Schaffung eines integrativen und inkludierenden Umfelds für Kinder und Jugendliche konfrontiert. Es besteht Bedarf an einem strukturierten Ansatz, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen zu verbessern. Es gibt eine Vielzahl von sozialen Problemen, darunter (drohende) Armut und Obdachlosigkeit, Exklusion (teilweise Isolation) durch den Mangel an Begegnungsräumen und mangelnde Bildungschancen, die verschiedene Bevölkerungsgruppen betreffen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei bei der Flüchtlingsarbeit, welche intensiviert werden muss. Die begrenzten finanziellen Mittel der Gemeinde stellen eine große Herausforderung dar und führen zu Einsparungen in "freiwilligen" Bereichen wie sozialen Dienstleistungen und Gemeinschaftsprogrammen. Diese Kürzungen können die Bereitstellung wichtiger Dienstleistungen für gefährdete Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen und die bereits bestehenden sozialen Probleme verschärfen. Die Infrastruktur und die Verfügbarkeit von externen Einrichtungen - sowohl medizinisch als auch sozialarbeiterisch - sind unzureichend zugänglich und müssen verbessert/erweitert und im besten Fall innerhalb der Gemeinde aufgebaut werden, um den Bedürfnissen der BürgerInnen gerecht zu werden. Insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann der Mangel an Transportmöglichkeiten ein Hindernis für den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen darstellen.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Die Koordinationsposition soll sich in der Gemeindeverwaltung ansiedeln und Anlaufstelle für Menschen sein, die die Beratungsangebote in Anspruch nehmen möchten oder müssen.
Einwohnerzahl
5752
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Verwaltungsanalyse Kinderfreundliche Kommune und Schätzung aufgrund der vergangenen Zeit.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2024-04-04_11-03-24_hardcopy.pdf
(925.84 KB)
2024-04-04_11-09-33_hardcopy.pdf
(1.09 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich an den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit, die darauf abzielen, Gemeinschaften zu stärken und ihre Bedürfnisse zu adressieren. Wir integrieren die Wirkungsziele der GWA, wie die Förderung von Partizipation und Mitbestimmung, die soziale Integration und Inklusion sowie die Stärkung von Gemeinschaftsressourcen, in unsere Projektstrategie.
Die Errichtung einer GWA - Koordinationsstelle ist für uns von großer Bedeutung, da sie die verschiedenen AkteurInnen und Ressourcen innerhalb der Gemeinde effektiv koordiniert und die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Gemeinschaft unterstützt. Diese Koordinationsstelle dient als zentrale Anlaufstelle für BürgerInnen, um ihre Anliegen zu äußern und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.
Unser Projekt kann als Instrument zur Unterstützung der GWA dienen, indem es Daten und Informationen bereitstellt, die für die Bedarfsanalyse und Planung von Maßnahmen zur Stärkung von Gemeinschaften nützlich sind. Darüber hinaus fördern wir die Partizipation und Mitbestimmung der GemeindemitgliederInnen, indem wir Möglichkeiten für den Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten bereitstellen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Menschen dazu befähigt werden, Wege selbstständig zu gehen.
Kriterium
Beschreibung
Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Verwaltung schaffen! Ganzheitliche Soziale Arbeit schaffen!
Kriterium
Beschreibung
Wir müssen den Menschen als ganzheitliches System sehen, seine vorhandenen Ressourcen und Stärken nutzen und daran anknüpfen.
Kriterium
Beschreibung
Nachhaltige Soziale Arbeit heißt, Angebote so zu entwickeln, dass Menschen die im Punkt 6 genannten Ressourcen sehen, verstehen und verfestigen. Sodass sie ein selbstbestimmendes Leben führen können!
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Koordinatorin der GWA soll ihren Sitz in der Verwaltung haben und mit dieser zusammenarbeiten. Das bedeutet auch die Teilnahme an Ausschüssen, um an Entscheidungsprozessen teilnehmen und mitwirken zu können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturelle Angebote sollen sich an den Bedarfen der BewohnerInnen entstehen und ihnen zeigen, dass sie gesehen, gehört und wertgeschätzt werden!
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
In Kooperation und Transparenz stehen. Niedrigschwellig und Menschennah sein.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
In Kooperationen mit dem Gesundheitsamt und den ÄrztInnen im Ort können präventive Angebote gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote zwischen formellen und informellen Bereichen (Schule & Offene Kinder- und Jugendarbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, wie die JuLeiCa.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Durch Kooperationen mit unseren Unternehmen, welches sich auch öffentlich positiv auswirkt, kann die lokale Ökonomie gefördert und für junge Menschen attraktiver gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ein "Haus der Solidarität" kann bezahlbaren Wohnraum für all die Menschen schaffen, die sonst wenig bis keine Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben. Ggf. Kooperationen mit Jugendliche/Landkreis/Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit bedeutet zugleich Transparenz für die Bevölkerung. Ein sehr wichtiger und ernstzunehmender Punkt, damit sich die Menschen auch als ein Teil des Ganzen fühlen und ggf. mitwirken können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jede Entscheidung muss seitens der Politik unterstützt werden! Was auch zugleich einen positiven Effekt auf den jeweiligen Wahlkampf haben kann.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Müssen gesehen, gehört und beteiligt werden! Das wohl wichtigste Glied in dieser Kette!
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Plan ist, dass sich die GWA Koordinationsposition so in die Verwaltungsstrukturen etabliert, dass die Stelle ein fester Bestandteil in der Stellenplanung wird, weil die Beteiligung von Sozialarbeitenden in einer jeden Verwaltung und in deren Prozessen unabdingbar sein sollte! Da, wo es um gesellschaftliche Strukturen und besonders um soziale Kohäsion geht, bedarf es dringend Sozialarbeitenden Fachkräften. Sowohl als Beratungsangebote für BürgerInnen, als auch in den Ausschüssen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bücher für alle! - Transformation einer Stadtteil-Bibliothek zum Begegnungsort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nina Lohse
| Funktion | Mitglied |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam bilden. Zusammen sprechen. Miteinander gestalten.
Projektbeschreibung
Die Nordstadt Bibliothek in Hannover spielt seit Langem eine bedeutende Rolle als kulturelles und soziales Zentrum in unserem Stadtteil. Um sicherzustellen, dass dieser wertvolle Raum weiterhin zur Verfügung steht und nicht, wie geplant geschlossen, sondern sogar vielseitiger und genutzt werden kann, wollen wir eine langfristige GWA-Stelle schaffen, die sich mit den Bedürfnissen der Anwohner*innen und Organisationen vor Ort beschäftigt, um so ein starkes Netzwerk aufzubauen und kooperative Strukturen zu fördern.
Der Charakter eines Lernortes sowie der Zugang zu Büchern und anderen Printmedien soll dabei erhalten bleiben. Die Bibliothek ermöglicht wie kein anderer Ort in der Nordstadt das selbstbestimmte und selbstwirksame Aneignen von Bildung, Inhalten und Büchern bereits ab dem Kleinkindalter. Darüber hinaus ist die Bibliothek auch insbesondere für Schüler*innen (einzeln oder in Lerngruppen) als auch für Senior*innen der Ort in ihrer Nachbarschaft, den sie auf kurzem Wege und ohne nennenswerte finanzielle Hürden nutzen können, um hier zu Lesen, zu Lernen und sich - in Gemeinschaft mit anderen - zu Bilden.
Das Projekt zielt darauf ab, die Nordstadt Bibliothek in ein integratives Stadt-Gemeinschafts-Haus umzuwandeln, das als zentraler Begegnungsort für Bürger*innen jeden Alters und Hintergrunds fungiert. Dadurch wollen wir nicht nur die bereits bestehenden Angebote erhalten, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen, um das soziale Miteinander zu stärken und Teilhabe, Chancengleichheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde zu verbessern.
Folgende Schwerpunkte werden dabei gesetzt:
- Förderung der Bildungsarbeit von Schulen
- Bildung und Weiterbildung in Freizeit unterstützen
- Kulturelle Vielfalt fördern
- Gemeinschaft stärken
Ziel ist es, alternative Strukturen zum Erhalt des Begegnungsorts zu entwickeln und Kooperationen auf Stadtteilebene zu stärken. Durch die Identifizierung von Bedarfen, den Aufbau von Netzwerken und die Durchführung von Veranstaltungen wollen wir die öffentliche Wirksamkeit steigern und ehrenamtliches Engagement langfristig sichern.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unser Förderantrag reagiert auf die die Veröffentlichung von Plänen die Stadtteilbibliothek der Nordstadt zu schließen. Eine daraufhin gegründete Bürgerinitiative setzt sich -stellvertretend für eine sehr große Anzahl an empörten und mobilisierten Nordstädter*innen - für den Erhalt der Bibliothek aus folgenden Gründen ein: Die Bibliothek ist der einzige Ort in der Nordstadt, der vielen Bewohner*innen einen extrem niedrigschwelligen Zugang zu Büchern und Bildung ermöglicht. Vor allem für den großen Anteil von strukturell benachteiligten und "bildungsfernen" Bürger*innen ist dies der einzige (weil in vieler Hinsicht barrierearme) Ort der Teilhabe und Chancengleichheit außerhalb der Schule bieten kann. Das Gebäude ist mitten in der Nordstadt gelegen, die riesigen Fenster sorgen für eine transparente, helle & einladende Atmosphäre. Viele Bürger*innen der Nordstadt, die mit finanziellen als auch räumlichen Einschränkungen leben müssen, finden hier einen einladenden Ort zum (gemeinsamen) Lernen & Lesen. In Zusammenarbeit mit einigen Akteur*innen der Stadt wird nun diskutiert, ob die Bibliothek für bestimmte Zielgruppen, im Sinne der GWA, z.B. als Stadt-Gemeinschafts-Haus erhalten bleiben kann. So bietet sowohl der Standortvorteil als auch die Schließungs- bzw. Umstrukturierungspläne die Chance, die Bibliothek - unter Beteiligung der Bürger*innen - neu zu denken & mit ihnen gemeinsam und kooperativ zu verändern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, fehlen jedoch die Personalkosten. Wir beantragen daher eine Stelle in der Gemeinwesenarbeit, die die Hauptaufgabe haben wird, ein starkes Netzwerk & kooperative Strukturen zur gemeinschaftlichen & langfristigen (Um-) Nutzung aufzubauen.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Einzugsgebiet für das Projekt soll insbesondere der nördliche Teil der Nordstadt bilden (nördl. Engelbosteler Damm, Strangriede, Am Kläperberg, Weidendamm, Heisenstraße, Schaufelder Str. etc.) Dieses umfasst ca. 8000 Einwohner*innen. In diesem Teil der Nordstadt befindet sich viel geförderter Wohnraum. Hier wohnen viele Menschen, die strukturell benachteiligt sind, z.B. durch Migrationshintergrund, kinderreiche Familien, Alter etc. sowie Gemeinschaftswohnunterkünfte für Senior*innen, Jugendliche, Geflüchtete und Frauen.
Da das Angebot der Stadtteilbibliothek selbstverständlich allen ca. 16.000 Nordstädter*innen zur Verfügung stehen muss und sollte, erstreckt sich das erweiterte Projektgebiet über die gesamte Nordstadt. Das "Was mit Herz" - mit dem Projekt Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt - mit dem wir in engem Kontakt stehen, deckt vorrangig den südlichen Teil der Nordstadt ab und widmet sich schwerpunktmäßig einer anderen Zielgruppe als dieses Projekt.
Die unten stehenden Zahlen beziehen sich auf das gesamte, erweiterte Projektgebiet. Dieses und das Hauptprojektgebiet sind auf der Karte "Projektgebiet" eingezeichnet. Auf der anderen Karte wurde die Fläche des Hauptprojektgebietes eingezeichnet (0,36km2).
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg
(468.9 KB)
036km2_flaeche_projektgebiet.png
(568.11 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen spezifischen Ansatz von GWA, der auf die Stärkung lokaler Gemeinschaften und die Förderung von sozialer Teilhabe abzielt. Durch die Transformation der Nordstadt Bibliothek in ein Stadt-Gemeinschafts-Haus und die Bereitstellung einer Gemeinwesenarbeitsstelle möchten wir ein starkes Netzwerk aufbauen und kooperative Strukturen fördern.
Unser Ansatz basiert auf folgenden Prinzipien:
- Partizipation und Empowerment: Wir legen Wert darauf, dass die Bewohner*innen aktiv in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden sind. Durch regelmäßige Beteiligungsformate wie Arbeitskreise, Gesprächsrunden und Umfragen werden ihre Bedürfnisse und Anliegen berücksichtigt. Ziel ist es, die Bewohner*innen zu ermächtigen, ihre Lebensumstände aktiv mitzugestalten und Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen.
- Vernetzung und Zusammenarbeit: Wir streben nach einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Organisationen und Akteur*innen. Durch die Bildung von Netzwerken und Partnerschaften möchten wir Synergien schaffen und Ressourcen bündeln, um gemeinsame Ziele effektiv zu erreichen.
- Bedarfsorientierung: Durch eine gezielte Bedarfsanalyse und Sozialraumanalyse identifizieren wir die spezifischen Herausforderungen und Potenziale des Quartiers.
- Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung: Unser Ziel ist es, nachhaltige Strukturen und Prozesse zu etablieren, die auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand haben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht durch aktive Partizipation, Bedürfnisorientierung und soziale Integration
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch klare Strukturen, eigenverantwortliches Handeln und effektive Zusammenarbeit
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch gezielte Ressourcenaktivierung und Einbindung der Gemeinschaft.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch vielfältige Angebote und inklusive Maßnahmen, die Bewohner*innen aller Altersgruppen und Hintergründe ansprechen.
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Maßnahmen und interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein starkes Kooperationsnetzwerk
Beschreibung
Erreicht durch kontinuierliche aktive Zusammenarbeit, nachhaltige Partnerschaften und Kooperationsnetzwerke.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch soziale Integration und gemeinschaftliche Aktivitäten der Bürger*innen
Beschreibung
Entwicklung der Infrastruktur eines "Stadt Gemeinschafts Haus" durch bedarfsorientierte Planung und nachhaltige Investitionen
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Strategien und interkommunale Zusammenarbeit
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Bürgerschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
- Aufbau stabiler Kooperationen und Netzwerke im Stadtteil.
- Etablierung von Selbstorganisationsstrukturen durch Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen.
- Übergabe von Aufgaben an Kooperationspartner*innen oder Ehrenamtliche.
- Zusammenarbeit mit Stadt, Bibliothek, Schulen, ansässigen Institutionen und Vereinen erhöht Sichtbarkeit, Dringlichkeit und ermöglicht Ansprache potentieller, Geldgeber*innen
- Sicherung der Finanzierung durch Sponsoringpartner*innen und kommunale Zuwendungen
11. Medien
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Sport vernetzt: Ein Sprungbrett für die Zukunft der Menschen im Schinkel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stefan Wessels
| Funktion | Geschftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Unsere Vision ist ein Osnabrück, in dem jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, durch die Kraft des Sports sein volles Potenzial entfalten kann.
Projektbeschreibung
Das Projekt „Sport vernetzt“ zielt darauf ab, Menschen im Osnabrücker Stadtteil Schinkel unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft durch Sport eine Perspektive zu bieten. Dabei wird der Fokus darauf gelegt, mit lokalen Akteuren und Kooperationen auch über den Sport hinausgehende GWA-Angebote zu schaffen. Es ergänzt damit das bestehende QM, das aktuell nur einen Teil der Schinkelbewohnenden betreut, und fokussiert sich auf die durch das Förderprogramm erneuerten, jedoch bisher wenig genutzten öffentlichen Freiflächen im Schinkel.
Durch den Einsatz aktivierender Befragungen und partizipativer Methoden wird die Gemeinschaft direkt in die Planung und Umsetzung einbezogen, was das Empowerment der Quartiersbewohnenden fördert. Das Projekt ermittelt gezielt die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohnenden. Workshops und offene Foren dienen als Plattformen für Austausch und Mitgestaltung, was das Selbstbewusstsein und die Handlungsfähigkeit der Beteiligten stärkt.
Unser Ansatz nutzt Sport und Bewegung als niedrigschwellige Maßnahmen zur Aktivierung der Gemeinschaft, beinhaltet aber ebenso kulturelle, bildungsbezogene und soziale Programme, die in Kooperation mit unseren Partnern durchgeführt werden sollen. Diese Vielfalt an Angeboten fördert die soziale Integration und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Besonders die erneuerten Freiflächen im Schinkel sollen dadurch stärker in den Fokus genommen und belebt werden, um mit den Menschen Ideen zur Nutzung zu entwickeln.
Die enge Zusammenarbeit mit dem QM und die Kooperation mit den bestehenden GWA sind entscheidend für den Erfolg unseres Projekts. Die Dringlichkeit wird durch die positive Resonanz nach dem Kick-Off der Pilotphase deutlich. Eine Schlüsselposition für die Weiterentwicklung des Projekts ist die Schaffung einer neuen Stelle, die nicht nur die Koordination der bestehenden Angebote vorantreibt, sondern vor allem mit den Bewohnenden konkrete GWA-Projekte initiiert.
„Sport vernetzt“ zielt darauf ab, den Schinkel zu einem lebendigen Quartier zu entwickeln, in dem Menschen aller Altersgruppen ihre Talente entfalten und ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickeln können. Die Initiative wird durch die Partnerschaft mit ALBA Berlin und die Unterstützung der Oberbürgermeisterin verstärkt, was unser Engagement für die soziale und kulturelle Entwicklung im Schinkel unterstreicht und neue Wege zur Förderung von Integration und Teilhabe eröffnet.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Schinkel ist mit seinen 14.700 Einwohnern einer der größten, dicht besiedeltsten und diversesten Stadtteile Osnabrücks. Dazu kommt die hohe Migrationsquote, Kinder, Jugendliche und Familien sowie Senioren, die von Armut betroffen sind und häufig wenig Wohn- und Bewegungsraum im privaten Umfeld haben. Hierzu wurde im Rahmen der Städtebauförderung "Sozialer Zusammenhalt“ ein QM eingerichtet, das jedoch bislang aufgrund der Komplexität und Vielzahl der Aufgaben und Bedarfe den Fokus nicht auf die Schaffung von Sport- und Bewegungsangeboten und deren Vernetzung legen konnte.
BaKoS führt seit über zehn Jahren auf Bolzplätzen in Osnabrück erfolgreich kostenfreie Ballspielangebote durch. Im Schinkel wird das niedrigschwellige Angebot aber kaum angenommen. Programme, die in anderen Stadtteilen hervorragend funktionieren, sind nicht auf den Schinkel übertragbar, die Vernetzung und die Partizipation der Bewohnenden im Schinkel funktioniert bisher nur unzureichend.
Das bisherige Engagement von BaKoS in KiTas und Schulen und deren Rückmeldungen zeigen jedoch, dass vor allem Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene und Senioren einen hohen Bedarf an Sport- und Bewegungsangeboten haben. Anhand der großen Resonanz bei der Kick-Off-Veranstaltung von „Sport vernetzt“ mit der Oberbürgermeisterin als Schirmherrin haben wir gemeinsam mit dem QM festgestellt, dass es einen großen Bedarf und Interesse an Vernetzung hinsichtlich von Sport- und Bewegungsangeboten im Stadtteil gibt.
Die Schaffung einer neuen Stelle, die gemeinsam mit dem QM die bestehenden Angebote besser vernetzt, ist essenziell, um diese Lücken zu schließen und den Schinkel gemeinschaftlich voranzubringen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Schinkel
Beschreibung
Das Fördergebiet des Projekts "Sport vernetzt: Ein Sprungbrett für die Zukunft der Menschen im Schinkel" umfasst den gesamten Stadtteil Schinkel in Osnabrück, definiert durch ein präzises geografisches Dreieck. Die Grenzen dieses Dreiecks werden im (Nord-)Westen durch die Bremer Straße, im Osten durch die Autobahn A33 und im Süden durch die Mindener Straße gebildet. Diese räumliche Abgrenzung umschließt das Kerngebiet von Schinkel sowie Schinkel-Ost und stellt sicher, dass das Projekt gezielt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner dieses spezifischen Quartiers eingeht.
Innerhalb dieser Grenzen erstreckt sich das Projekt über eine vielfältige urbane Landschaft, die Wohngebiete, Bildungseinrichtungen, Sportanlagen, Grünflächen sowie soziale und gesundheitliche Einrichtungen umfasst. Die klare räumliche Abgrenzung ermöglicht eine fokussierte Umsetzung der geplanten Maßnahmen und Aktivitäten, wobei besonderes Augenmerk auf die Zugänglichkeit und Erreichbarkeit der Angebote für alle Quartiersbewohner gelegt wird.
Die Definition des Fördergebietes entlang dieser Hauptverkehrsadern erleichtert nicht nur die geografische Orientierung, sondern spiegelt auch die Lebenswirklichkeit der Quartiersbewohner wider, indem es deren alltägliche Bewegungsräume und soziale Interaktionsfelder berücksichtigt. Durch diese gezielte räumliche Fokussierung kann das Projekt "Sport vernetzt" effektiv zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, zur Gesundheitsförderung und zur Bildungsförderung im Schinkel beitragen und damit einen nachhaltigen positiven Einfluss auf das gesamte Quartier ausüben.
Einwohnerzahl
14700
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Schinkel_(Osnabr%C3%BCck)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Projekt „Sport vernetzt: Ein Sprungbrett für die Zukunft der Menschen im Schinkel" unterstreicht seine Notwendigkeit und Bedeutung auch vor dem Hintergrund eines bereits existierenden Quartiersmanagements. Während sich das Quartiersmanagement primär auf das Sanierungsgebiet im Schinkel konzentriert, das nur ca. ⅓ der Bewohnenden abdeckt, nimmt „Sport vernetzt" den gesamten Stadtteil in den Blick. Diese umfassende Perspektive ist entscheidend, da die Bedürfnisse und Herausforderungen in Bezug auf sozialen Zusammenhalt, Gesundheit und Bildung den Bereich des Sanierungsgebiets überschreiten und im gesamten Stadtteil präsent sind.
Besondere Bedeutung des Projekts trotz vorhandenem Quartiersmanagement:
Das Quartiersmanagement leistet wertvolle Arbeit im Kernbereich des Sanierungsgebiets. „Sport vernetzt" ergänzt diese Bemühungen, indem es gezielt die Lücke zwischen dem Sanierungsgebiet und dem restlichen Stadtteil schließt. Es erweitert die Reichweite sozialer und gesundheitsfördernder Maßnahmen auf den gesamten Schinkel und stellt sicher, dass kein Kind und keine Familie aufgrund geografischer Grenzen ausgeschlossen wird.
Hervorhebung der niederschwelligen (Sport-)Angebote:
Die Kraft der niederschwelligen Sportangebote, die „Sport vernetzt" bereitstellt, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Diese Angebote sind so gestaltet, dass sie für alle Menschen im Schinkel, unabhängig von ihren sozialen oder ökonomischen Hintergrund, zugänglich sind. Die niedrigen Zugangsbarrieren ermöglichen es jedem Menschen, teilzunehmen, seine Fähigkeiten zu entdecken und von den vielfältigen Vorteilen des Sports zu profitieren – von der physischen und psychischen Gesundheitsförderung bis hin zur sozialen Integration und Bildungsförderung.
Durch Sport und Bewegung werden nicht nur individuelle Talente und Stärken sichtbar, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl im gesamten Stadtteil gefördert. Diese Aktivitäten dienen als Katalysator für positive soziale Interaktionen und bauen Brücken zwischen unterschiedlichen Gruppen der Gesellschaft.
In Anbetracht dessen, dass „Sport vernetzt" über das Sanierungsgebiet hinaus den gesamten Schinkel bedient, ergänzt es nicht nur die Arbeit des Quartiersmanagements, sondern erweitert und vertieft die soziale und gesundheitliche Wirkung im Stadtteil. Die Einbindung aller Bewohnenden und die Förderung eines inklusiven, aktiven und gesunden Lebensstils unterstreichen die essenzielle Rolle des Projekts für die nachhaltige Entwicklung des Schinkels.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bild_27.03.24_um_20.37.jpg
(270.31 KB)
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
„Sport vernetzt" im Schinkel fokussiert sich auf die Interessen der Bewohner, basierend auf Dialog und Partizipation. Unsere Arbeit orientiert sich am Gemeinwohl und Menschenrechten, um ein inklusives Angebot für alle Menschen zu schaffen.
Kriterium
Beschreibung
Gemeinwesenarbeit bei „Sport vernetzt" stärkt Selbstwirksamkeit und Selbstorganisation. Durch gemeinsame Aktivitäten erleben Bewohner ihre Fähigkeit, Anliegen kollektiv zu lösen und effektiv zu vertreten.
Kriterium
Beschreibung
„Sport vernetzt" nutzt die Stärken und Ressourcen vom Schinkel, um den Gemeinschaftssinn zu fördern. Indem wir lokale Talente und Möglichkeiten einbinden, stärken wir das Quartier von innen.
Kriterium
Beschreibung
„Sport vernetzt" agiert generationen-, milieu- und nationalitätenübergreifend, um den sozialen Zusammenhalt im Schinkel zu stärken und Vielfalt zu feiern.
Beschreibung
„Sport vernetzt" baut starke Netzwerke und Kooperationen im Schinkel auf, um handlungsfähige Strukturen für gemeinschaftliche Ziele und nachhaltige Entwicklung zu schaffen.
Kriterium
Beschreibung
„Sport vernetzt" macht das Zusammenleben im Schinkel erlebbar und fördert eine starke Gemeinschaft durch gemeinsame Sport- und Bewegungsaktivitäten, die das Quartier verbinden.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteil Schinkel gibt es eine Vollzeitstelle Quartiersmanagement (QM) im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Sozialer Zusammenhalt". Das QM übernimmt im Stadtteil überwiegend Vernetzungsaufgaben. So ist im Rahmen des Förderprogramms sowohl eine Vernetzungstruktur der Sozialträger (mit Sozialträgerkonferenz und Arbeitsgruppen) entstanden als auch der Bürgerinnen und Bürger (vor allem durch Bewohnerversammlungen). Das Thema Sport und Bewegung ist hierbei bisher noch wenig im Fokus. Zusätzlich überblickt das QM die bestehenden GWA Projekte. Diese fokussieren sich vor allem auf Kinder und Jugendliche durch Mobile Jugendarbeit (Streetwork) und durch Angebote des Kinder-, Jugend- und Familienzentrums Heinz-Fitschen-Haus. "Sport vernetzt" wird diese GWA-Strukturen ergänzen und erweitern. Es werden ausgehend von den Bedarfen der Bewohnerinnen und Bewohnern Projekte entstehen, die gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden, die in erster Linie durch Sport und Bewegung bestehende soziale Barrieren überwinden, ein Vertrauensverhältnis aufbauen und die Zusammengehörigkeit fördern. Die Stelle, die durch "Sport vernetzt“ entsteht und ihren Sitz im QM haben soll, kann wesentlich konkreter und zielgerichteter auch dezentral bei den Bewohnenden solche GWA-Projekte mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Projektpartnern gemeinsam initiieren und umsetzen. Das bestehende QM wird die Projektstelle und die Projekte mit den bestehenden GWA Projekten vermitteln und die Vernetzung ermöglichen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Mobile Jugendarbeit, Fachbereich Kinder-, Jugend- und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Städtebau, Team Stadterneuerung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung, Strategische Quartiersentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilbüro, Jugendberatung, Migrationsberatung, Altenhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Schule und Sport, Fachdienst Bildung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Osnabrück - Projekt Kinder-Bewegungsstadt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
„Sport vernetzt" strebt eine nachhaltige Verankerung im Schinkel an, indem es in kommunale Strukturen integriert und vielfältige Finanzierungsquellen erschlossen werden. Durch Kooperationen mit lokalen Einrichtungen und der Wirtschaft, neben Fördermitteln, sichern wir langfristige Unterstützung. Partnerschaften fördern Sachleistungen und Expertise. Kontinuierliche Evaluationen unterstützen die Anpassungsfähigkeit und Attraktivität des Projekts, um eine dauerhafte Finanzierung zu gewährleisten.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
5_img_3542.jpg
(987.99 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam im Landkreis Aurich
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Friedhelm Endelmann
| Funktion | Geschäftsführer KVHS Aurich-Norden |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam im Quartier in Aurich und Norden
Projektbeschreibung
Der Landkreis Aurich hat bereits seit 2015 zusammen mit der KVHS ein Integrationskonzept mit den Schwerpunkten Sprachniveau und Integration. Das Projekt Gemeinwesenarbeit im klassischen Sinn, welches im Jahr 2022 startete, war Neuland und eine Herausforderung für alle Beteiligten. Die vielen Sprachkurse erhöhten das Sprachniveau im Landkreis und führt zu einer besseren Integration der Menschen in den Arbeitsmarkt. Durch den hohen, dauerhaften Zuzug von geflüchteten Menschen in den LK, konzentriert sich dieser auf wenige multikulturelle Wohngebiete in Norden und Aurich. Das Projekt fokussiert sich auf je zwei Gebiete in Aurich und in Norden. Die KVHS Aurich-Norden als 100% Tochter des Landkreises wurde mit diesem Projekt beauftragt. Dort waren die größten Erfahrungen und Netzwerke vorhanden. In Norden konnte somit ein Büro beim Kinderschutzbund angemietet werden und hat somit zentral eine Anlaufstelle im Quartier Kirchstraße. Viele Hausbesuche, Mobile Cafés und Gesprächsrunden wurden organisiert. In diesem Quartier gibt es eine Bewohnerstruktur mit 21 verschiedenen Kulturen. Zusätzlich sind viele dieser Menschen von Transferleistungen abhängig. In Norden und Aurich wurde im Laufe des Projektes Probleme sichtbar, die ein Umdenken erforderlich machten. Die Wohnsituation in den Quartieren führt zu verstärkter Isolation und damit auch zu erschwerten Bedingungen. Beim Erlernen der Sprache oder Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitäten. In den Quartieren werden Netzwerke genutzt und neu geschaffen. Diese Netzwerke werden in die Arbeit vor Ort eingebunden. Dadurch soll die Teilhabe der Menschen in den Projektgebieten verbessert und das Wohnumfeld aufgewertet werden. Diese Aspekte spielen eine große Rolle für die Integration und sind daher Teil der Gesamtstrategie des Landkreises. Die Bewohner sollen durch die Gemeinwesenarbeit aktiviert werden, sich in ihrem Quartier einzubringen und die Begegnung mit anderen Bewohnern zu suchen. Dafür werden Begegnungsräume benötigt. Um dies zu ermöglichen, werden die Schulen und andere Bildungsträger als Lernorte im Quartier mit eingebunden. Diese Zusammenarbeit wird intensiviert. Davon können alle Bewohner profitieren. Ziel ist es, den zugewanderten Menschen Integration und Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Menschen in den Quartieren die Teilhabe und Integration in das gesellschaftliche Leben, in den Arbeitsmarkt, politische und schulische Bildung ermöglichen, dass war und ist die Erwartungshaltung der Gesellschaft. Die Bedingungen bzw. Voraussetzungen im Quartier aufzuzeigen und gemeinsam mit den Bewohnern verändern und umzusetzen ist die Aufgabe vom QM. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist die größte Hürde. In den zugewiesenen Wohnungen leben viele ausländische Menschen und Menschen, die Transferleistungen beziehen, auf engstem Raum zusammen. Die meisten dieser Häuser werden von großen Wohnungsbaugesellschaften verwaltet. Die Gebiete sind durch enge Bebauung, ein tristes und teilweise vermülltes Gesamtbild geprägt. Zu den räumlichen Problemen kommen soziale Benachteiligungen. Ein Arbeitsmarkt, der bisher allen Arbeitskräften offenstand, wird immer kleiner. Perspektivlosigkeit, Angst und Isolation in den Quartieren gehören zum Alltag. Begründet und verstärkt wird die Situation durch mehrere Brandstiftungen. Zuletzt wurden 2 Wohnblocks zerstört und 49 Personen verloren ihre Wohnung. Parallel wurden diese Sozialwohnungen verkauft. Eine Bestandsaufnahme hatte folgendes Ergebnis.-
- Desolate Wohnungen
- Drogen, Alkohol, Gewalt, Kriminalität
- Leben an der Armutsgrenze – Bürgergeld – Transferleistungen Arbeitslosigkeit
- Vereinsamung – Isolation von ganzen Familien, Sprachbarrieren
- Fehlen von interkulturellen Begegnungsstätten
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden
Beschreibung
Das Gebiet umfasst Teile der Stadtteile Westlintel,Westgaste und Mitte. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straßen Warfenweg, Sielstraße,Kirchstraße und direkt angrenzende Straßen, deren Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße/Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg eingegrenzt.
Einwohnerzahl
5560
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Norden 3/2020 + aktuelle Erhebung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, die Statistik beinhaltet SGB-II- Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohner Meldeamt Stadt Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, die Statistik beinhaltet SGB-II- Leistungsempfänger und Asylbewerberleistungsempfänger.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenquartiernorden_2.pdf
(420.71 KB)
Gebiet-Name
Aurich Südost
Einwohnerzahl
4120
Quelle / Anmerkungen
Einwohner Meldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_aurich_suedost-popens.png
(377.75 KB)
Gebiet-Name
Aurich Sandhorst
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Aurich Sandhorst
Einwohnerzahl
1520
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Aurich + aktuelle Erhebung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_sandhorst.png
(361.94 KB)
7. Ansatz GWA/QM
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Menschen erfolgt auf Augenhöhe.Das Selbstbewußtsein stärken.Durch gelebte Demokratie das Vertrauen aufbauen. Die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen stehen im Mittelpunkt.Die persönlichen Anliegen herausfinden und gemeinsam erarbeiten.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt.Die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation sowie die Selbsthilfekompetenzen aufbauen und stärken.Die Menschen lernen sich selbst zu organisieren und werden dazu ermutigt.
Kriterium
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine und Bildungsträger, in den Städten Aurich und Norden werden gezielt angesprochen und ihre Angebote werden an die Bewohner weitergegeben. Ferner vorhandene Ressourcen durch Synergien wirksam koordinieren.
Kriterium
Beschreibung
Der Ansatz ist ganzheitlich und systemisch. Es werden immer alle Personen und Bewohner und die entsprechenden Umweltfaktoren berücksichtigt.Ressourcen des Gemeinwesens werden weiterentwickelt und die eigene Identifikation gefördert.
Beschreibung
Das Quartiersmangement ist ein Projekt des Landkreises und steht somit in Verbindung mit allen relevanten Ämtern des Landkreises.Das QM wird fachlich aufeinander abgestimmt und die Netzwerke weiter auf- und ausgebaut.Dabei sind Runde Tische unentbehrlich.
Beschreibung
Es ist geplant die Netzwerke mit den Interessen und Bedarfe der Bewohner abzugleichen.Geplant ist die weitere bedarfsgerechte Vernetzung mit allen Akteuren in den Quartieren,auch mit Vermietern und Wohnungsgesellschaften. Weitere Ressourcen erschließen.
Kriterium
Beschreibung
Alle Bewohner in den Quartieren einbeziehen.Gemeinsam das Quartier gestalten und Ausgrenzung beseitigen.Gründung von Interessengruppen unterstützen. Gemeinsame Workshop, Stadtteilfeste,Wohnbeiräte bilden,Gemeinschaftsgärten anlegen.Wertschätzung erleben.
Beschreibung
Alle vorhandenen Angebote der sozialen und interkulturellen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine,Kulturvereine,Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht.Schulen als Lernorte unterstützen und stärken.
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt ist Teil des Integrationskonzeptes des Landkreises Aurich.In diesem Projekt Gemeinsam im LK Aurich werden alle Kommunalen-,karitative- und private Akteure zusammengefasst und vernetzt.Ein gemeinsames Handeln und Projektdenken wird angestrebt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Mitarbeiter des QM haben Erfahrungen in der Integrations- und Flüchtlingshilfe, Bildungs- und Förderarbeit, der allgemeinen sozialen Arbeit und Team- und Gruppenarbeit. Durch aktive Mitwirkung bzw. Initiierung von Arbeitskreisen bildet das QM das Gerüst der ehrenamtlichen und professionellen Struktur der Gemeinwesenarbeit. Das QM hat durch die Trägerschaft des Landkreises Aurich beste Möglichkeiten der Unterstützung und Kooperation. Der Zugang zu allen sozialen Trägern und Akteuren ist vorhanden und diese müssen gepflegt und weiterhin ausgebaut werden. Das QM bündelt die Fachkräfte/-leute und sorgt für eine passgenaue Unterstützung. Ein ständiger Austausch mit Kollegen, einem gut funktionierendem Netzwerk prägen die sehr gute Arbeit des QM. Hier seien die Ehrenamtsagentur, die Integrations- und Flüchtlingshilfe, Lern- und Sprachkurse der KVHS Aurich Norden genannt. Gleichzeitig unterstützt das QM die Arbeit von Vereinen und Initiativen des sozialen Bereichs. Ein wichtiger Faktor sind die Familien, insbesondere hier die Kinder. Das QM sucht Orte auf, wo Kinder und Eltern sind, bzw. schafft neue Orte. Es gibt immer mehr Arbeit aufgrund der Zuwanderungszahlen und somit ist das QM weiter ausbaufähig. Vom QM fühlen sich die Menschen so angenommen wie sie sind. Oberste Priorität ist Gemeinsam statt einsam!
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Christoph Carls Ordnungsamt, Frau Koch/Herr Weber Amt f.Jugend u. Soziales, Herr Müller Sozialamt, Herr T. Hofrichter ABH,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Linda Peters-Kunstschule, Teemuseum Norden, Mitmachmusem Aurich, Frau Sturde Webmuseum,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lennard Bohne-Gnadenkirche, M.de Vries AWO, M. Saathof-Reentz Freiwilligenagentur Norden, Frau Seitz-Bahro Mehrgenarationen Haus Aurich-Norden, Frau T.Munzig Familienzentrum, Offene Kinder und Jugendarbeit Haus 23,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Olav Gönnert Thy/ Imke Goudschaal-Kreissportbund, Frau M.Pfanni-Carow Kinderschutzbund Norden, Frau S.Siebel Kinderschutzbund Aurich, Frau S.Rogall/Dr. J.Marliani Tomtes Hof Begegnungshof, Herr R.Harms SG Egels Popens, Herr J.Willms TUS Sandhorst,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Liebl-Wachsmuth Gesundheitsamt, AOK Aurich und Norden, Pflegeschule Norden,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Behnke, Frau Henning Grundschule Sandhorst, Gymnasium Norden, Oberschule Norden, IGS Aurich West, Realschule Aurich, Grundschulen in den Quartieren, KVHS Aurich-Norden, Frau Tischner Handwerkskammer,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Rückleben, Pastorin Frau Frerichs St.Johannis Gemeinde Sandhorst, Herr Caspers Diakonisches Werk Aurich, Frau Haller Kirchenkreis Aurich, Frau Helene Frieden Johanniter,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herr Greve, Herr Erdwiens Vermieter Genossenschaft, Herr A.Richter/I.Grotelüschen LEG Wohnen, Frau U.Kuhlmann Hausverwaltung Norden, Herr Riese Adler Group,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Hartmann, Herr Eike Ruhr NWZ, Frau E.Willers Präventionsrat Norden,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herr Eiben-Bürgermeister, Herr Wiard Siebels MDL, Herr Blesene Ortsbürgermeister Sandhorst,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Büscher-Polizei, Herr Ingo Brickwedde Leitung PK Norden, Frau N. Poppen Biohof Sonnenschein, Frau M. Mayerholz Boulderhalle Aurich,
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit der Projektförderung werden auch strategische Ziele verfolgt. Der Ausbau des Netzwerkes vor Ort bleibt über das Projektende bestehen. Durch die nachhaltige Kooperation der Akteure findet eine bessere Abstimmung statt. Die Bewohner der Quartiere wissen, an wen sie sich wenden können. Die Netzwerkstrukturen können über die Quartiere hinaus für den gesamten Landkreis genutzt werden. Der LK Aurich beteiligt sich mit 172000.-€
11. Medien
Videos
lag_hannover_ausstellung_1.jpg
(1.09 MB)
lag_hannover_ausstellung_2.jpg
(1.38 MB)
lag_hannover_ausstellung_3.jpg
(2.15 MB)
lag_hannover_ausstellung_4.jpg
(2.5 MB)
Aufsteller
aufsteller_quartier.jpg
(1.04 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Nord.Pol - Strukturen sichern, kulturelle Teilhabe ermöglichen, beschäftigungsfördernd wirken
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
| Funktion | Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Strukturen sichern, kulturelle Teilhabe ermöglichen, beschäftigungsfördernd wirken - Magnetfeld Sein
Projektbeschreibung
Projektkern ist die neuartige Kooperation von GWA und Stadtkulturarbeit mit der Beschäftigungsförderung, Jobcenter und Stadtplanung. Des weiteren steht die Fokussierung auf die Bildung nachhaltiger Strukturen im Zentrum der Projektidee.
Die GWA ist mit aktuell 10 Wochenstunden nicht in der Lage, strukturfördernde Koordinations-, Vernetzungs-, und Aktivierungsarbeit zu leisten. Sozialer Zusammenhalt entsteht aber nur dort, wo Teilhabe an Gestaltungsprozessen, am Arbeitsmarkt und im Bildungsbereich bereichsübergreifend konzipiert, umgesetzt und langfristig verlässlich gewährleistet wird. Diesem Themenbereich und dem Aufbau entsprechend dauerhaft wirksamer Strukturen im Trägerverbund, in Kooperation mit Stadt, Jobcenter, Quartiersmanagement und Beschäftigungsträgern stellt sich das vorliegende Projekt.
Der Kulturbereich ermöglicht dabei, ergänzend zur GWA, neue Wege und Umwege zu eröffnen und positive Synergie im Zusammenspiel zu fördern. Jedoch ist bislang auch für die Arbeit der Stadtkultur lediglich eine projektabhängige, halbe, befristete Stelle geschaffen, deren Stunden sich um immer wechselnde Projekte bemühen muss. Langfristig Prozesse in Gang zu bringen und Transformationen zu begleiten, ist auch damit nicht möglich.
Die Herausforderung in der Nordstadt besteht aber genau darin, in der fehlenden langfristig wirksamen Struktur der GWA, sowie in gering vernetzten Akteur*innen, die alle je nur mit Projektmitteln ausgestattet sind. Die beantragten Maßnahmen basieren auf in wechselnden Projektkonstellationen bereits erprobten Kooperationen in den Bereichen Soziales, Bildung und Kultur. Der Arbeitsansatz ist bereichsübergreifend angelegt,
Nord.Pol wirkt als Magnetfeld mit klarer Ausrichtung, tief verankernd!
Auf dem Weg dahin setzen wir auf persönliche Ansprache, Kontakte, dezentrale Aktivitäten, beschäftigungsfördernde Kooperationen mit Stadtplanung und Jobcenter, Flexibilität, vielseitige und niedrigschwellige partizipative Angebote (s. dazu Projektskizze als Kurzfilm unter dem Video-Link: https://youtu.be/ChFgIY2YVKc).
Der Wille zur bereichsübergreifenden Kooperation und die Unterstützung für die Entwicklung der neuen Trägerstruktur wurde seitens der Stadt (Sozialdezernat, Kulturamt und Bildungskoordination), dem Job-Center sowie den Schulen im Stadtteil zugesichert. Mit der Stadtplanung wird bereits kontinuierlich und langfristig zusammengearbeitet.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Stadtteil herrscht nicht erst seit 2015, seither aber eine sich deutlich wandelnde Bewohner*innenstruktur: vermehrter Zuzug von Geflüchteten und eine Zunahme des Anteils von Transferleistungsempfänger*innen, bei immer weiter sinkender Schulreife der Vorschulkinder, deren Eltern zu mehr als 85% Migrationserfahrung haben. Die kulturelle Diversität ist viel höher als überall sonst im Kreisgebiet. Herausforderungen bestehen in mangelnder Teilhabe, insbesondere auch am Arbeitsmarkt, Erreichbarkeit der Zielgruppen zur Vermeidung von Bildungsungerechtigkeit, Beschäftigungsförderung und im Zugang zu Bildung und Kultur für die schwerer erreichbaren Zielgruppen. Die wenigen vorhandenen Stunden der Gemeinwesenarbeit und Stadtkultur können den in all diesen Handlungsfeldern wachsenden Bedarf mit Blick auf den Aufbau langfristig wirksamer Strukturen, Vernetzung der Akteur*innen, sowie Partizipation und Teilhabeförderung mit Bewohner*innen bei weitem nicht decken. Dies verstärkt sich durch eine stark sektoral geprägte Verwaltungsstruktur in Stadt und Landkreis. Eine bereichsübergreifende Ansprechperson gibt es trotz der Umsetzung der Städtebauförderung für die sozialen, kulturellen und beschäftigungsfördernden Bereiche nicht. Aktuell herrscht der Eindruck vor: „Wir machen total viel, nach ein paar Jahren erinnert sich aber niemand, weil immer etwas Neues kommt – verändert das wirklich das Zusammenleben im Viertel?“ Die existenzielle Herausforderung liegt demnach im Aufbau langfristig wirksamer Strukturen. Projektziel für die kommenden drei Jahre muss es sein, diese Kooperation aufzubauen und nachhaltig zu verankern. Die Nordstadt ist typischer Ankunftsort und damit Modellstandort.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Die Nordstadt ist zur Innenstadt und anderen Stadtteilen klar abgegrenzt. Sie liegt innenstadtnah und wird begrenzt durch die Bahn mit dem Hauptbahnhof im Süden, dem Fluss Innerste im Westen, die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum entlang der B6 im Osten. Die Nordstadt ist geprägt durch hohe Einwohnerdichte und erhöhte Emissionsbelastung durch große Gewerbegebiete und entsprechendes Verkehrsaufkommen. Es gibt insgesamt wenige und oft unattraktive Freiflächen.
Einwohnerzahl
11200
Quelle / Anmerkungen
Stadt HIldesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt nördliche Nordstadt" ist nur auf einen kleinen Bereich des mit ungefähr 11.000 Bewohner*innen zweitgrößten Hildesheimer Stadtteils begrenzt! Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur solche Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innenengagement ist nur förderfähig, wenn es sich auf die Planung bzw. Umsetzung einer baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet. Die für das vorliegende Projekt beschriebenen Aufgaben, die notwendige Koordinierung, der Aufbau langfristiger Strukturen und verstärkte Aktivierung sind daraus nicht zu leisten. Zugleich benötigt der gesamte Stadtteil als ausdrücklicher „Ankunftsort“, geprägt durch eine sehr hohe kulturelle Diversität, eine deutlich verstärkte und langfristig gesicherte Aufmerksamkeit und Aktivierungsleistung.
Die Bedarfe hinsichtlich beruflicher Integration, frühkindlicher Bildung, Stärkung der Nachbarschaft und insbesondere der Förderung von Transkulturalität sind immens. Eine besondere Betonung muss dabei auf der Beschäftigungsförderung (mit Blick auf die höchsten Zahlen an Bedarfsgemeinschaften landkreisweit), sowie der Erreichbarkeit der Zielgruppe der Eltern mit ihren Kindern liegen, weil dort die Situation besonders besorgniserregend ist. So wurde über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Jahr 2019 für die Nordstadt festgestellt, dass die Schulfähigkeit der Kinder im Vergleich zu anderen Stadtteilen deutlich geringer ausfällt: Nur jedes 8. Kind in der Nordstadt ist glatt einschulbar (12 Prozent). Im Jahr 2014 war die Zahl noch mehr als doppelt so hoch! Im CTC-Prozess und der Arbeit der AG Nordstadt wurde durch die Fachakteur*innen herausgearbeitet, dass es im Stadtteil an der Erreichbarkeit diverser kultureller Milieus und vieler Eltern mangelt, wenig Nachbarschaftshilfe stattfindet und ein geringer Zusammenhalt existiert.
Diese Entwicklungen werden sich langfristig eher verfestigen, als dass eine grundlegende Änderung in Sicht wäre. Deshalb muss eine langfristig wirksame und dafür geeignete Kooperations- und Trägerstruktur entwickelt werden. Die Ergebnisse der diversen Erhebungen unterstützen weiterhin die unbedingte Notwendigkeit, deutlich mehr zu aktivieren und die Teilhabe zu fördern und dabei vor allem die Partizipation der Bewohner*innen und die Beschäftigungsförderung in den Vordergrund zu stellen.
Teilhabe kann in der Nordstadt nur auf Basis des Konzeptes der Transkulturalität entwickelt werden, andere Teilhabekonzepte scheitern in dem durch hohe Diversität geprägten Viertel u.a. an der Zugänglichkeit oder aber der isolierten Ansprache einzelner kultureller Gruppen. Aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, die im CTC-Prozess und in der AG Nordstadt sowie den themenbezogenen Unterarbeitsgruppen vertreten ist, können fachliche Impulse über das koordinierende Stadtteilbüro für das geplante Projekt eingebracht werden. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit in unmittelbarer Kooperation mit Stadtkultur und Beschäftigungsförderung - das besondere Potential in diesem Stadtteil, insbesondere jetzt nach der Neustrukturierung des Jobcenter - werden Synergieeffekte genutzt und Doppelstrukturen vermieden.
Eine enge Verzahnung soll im vorliegend beschriebenen Projekt nicht nur mit dem Programm "Sozialer Zusammenhalt" (früher Soziale Stadt), sondern insbesondere mit dem Jobcenter, mit der Arbeit des Stadtteilvereins, der Arbeit des Sozialdezernates, dem Kulturbüro und der Sozialplanung stattfinden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
(15-24jährige)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Alleinerziehenden-Haushalte an allen Haushalten, Daten zum 31.12.2018
Quelle: Stadt Hildesheim FB Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
51
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Menschen ab 65 Jahren
Quelle: Stadt Hildesheim, FB Statistik - Daten zum 31.12.2020
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2019_07_nordstadt.jpg
(714.56 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt alle Qualitätsstandards der GWA (s.u.). Der übergreifende, vernetzte Ansatz ist aus jahrelangen Erfahrungen der lokalen Akteur*innen im Stadtteilnetzwerk entwickelt worden. Neu ist das ganz besonders ausgeprägte Netzwerk von GWA, Stadt- bzw. Soziokultur, u.a. mit dem Faserwerk, das zentrale Kulturtechniken rund um Mode und Nachhaltigkeit thematisiert. Es birgt enormes Potenzial und erweist sich mit dem Einsatz partizipativer Kunst, Musik, Theater, Kulturtechniken, Kommunikation, Sprachmittlung, öffentliches, begleitetes Spiel und handwerklicher Kompetenz bei Mitmach-Baustellen als besonders hilfreich. Dies ist nur möglich, wenn es Mitarbeitende mit Ressourcen gibt, damit die geringen vorhandenen Ressourcen der Kooperationspartner*innen (QM, Jobcenter, Schulen, Kultur, Bildungsprojekte) aufgefangen und GWA und Stadtkultur die koordinierende, aktivierende Rolle im Netzwerk und in der Kooperation auf Augenhöhe mit den Verwaltungsbereichen spielen können. Der modulare Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch solchen Akteuren Zugänge, die nur punktuell und zeitlich begrenzt Beiträge leisten. Das Konzept zur Förderung der (trans-)kulturellen Teilhabe setzt den Fokus auf Partizipation, Beschäftigungsförderung, den Aufbau tragfähiger Strukturen, sowie Zugänge zu Kultur und Bildung zu fördern. Es setzt dabei auf Selbstwirksamkeit der Nordstädter*innen, welche Aktionen mitgestalten und somit durch das eigene kooperative Tun Teilhabe im gesamten Quartier fördern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilhabe und Partizipation von Bewohner*innen sind handlungsleitend, ein Anteil von 5% der Erreichten arbeitet aktiv mit, Ideen und Anliegen finden EIngang in Prozesse des Städtebau, Kulturprojekte, Beschäftungsförderung und nachbarschaftliche Aktionen
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt und ermutigt, eigene Projekte umzusetzen und sich so in ihrer Nachbarschaft, der Beschäftigungsförderung und der kulturellen Bildung zu engagieren. Erkennbar wird dies, wenn Module in Mitverantwortung durchgeführt werden
Kriterium
Beschreibung
DIe Diversität im Stadtteil ist zentrale Herausforderung und Ressource zugleich; Der Standard ist erreicht, wenn bei mindestens 20% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft bzw. aus den neuen Kooperationen eingeflossen sind.
Kriterium
Beschreibung
Transkulturelle Konzeption und Perspektive erfordern die Einbeziehung und das gemeinsame Tun ganz verschiedener Menschen und deren Begegnung. Menschen mit Migrationsgeschichte, Arbeitslose, sowie Eltern und Jugendliche sind besonders berücksichtigt.
Beschreibung
Stadtkultur und Gemeinwesenarbeit werden in Synergie miteinander und mit Jobcenter und Beschäftigungsträgern verbunden. Kooperationen mit Schule, religiösen und kulturellen Vereinigungen, sowie diversen Fachverwaltungen werden im Projekt realisiert.
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk bildet das Fundament, bezogen auf je ein Teilziel soll es tragfähige Netzwerke aus Haupt- und Ehrenamtlichen geben, Mindestens 5 neue Kooperationen sind entstanden und ein Trägerverbund aus Stadtkultur und GWA dauerhaft gesichert
Kriterium
Beschreibung
Durch Partizipation und Beteiligung der Bewohner*innen sowie die Ermutigung und Befähigung zu selbst organisierten, nachbarschaftlichen Aktionen und beschäftigungsfördernden Projekten wird Selbstwirksamkeit gestärkt und lebendige Nachbarschaft erreicht.
Beschreibung
Infrastruktur für beschäftigungsfördernde Maßnahmen und Teilhabe-Förderung ist nach dem Projekt deutlich verbessert. Leitfaden ist erarbeitet, um die Module weiterhin nutzbar zu haben. Fonds für kulturelle BIldung, Netzwerk und Trägerverbund bestehen.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn eine gesamtkommunale, ressortübergreifende Gruppe mit dem Jobcenter nachhaltig tätig ist und Teilhabe in Diversität zu einer Stärke umgedeutet worden ist - Beschäftigungsförderung, Transkulturalität - bereichsübergreifend!
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 10 Wochenstunden, anteilig durch die Stadt, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen des Vereins, der einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Mit weiteren 4 Wochenstunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Wochenstunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Im Bereich Stadtkultur der Kulturfabrik ist eine bis Ende 2021 befristete Stelle mit 25 Wochenstunden geschaffen. Die Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Insbesondere der Aufbau von langfristigen Kooperationen und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist so kaum möglich und aktuell lediglich durch Ehrenamt zu leisten. Die Arbeit aller Akteur*innen hat eine notwendige Fokussierung auf den Aufbau langfristig wirksamer Strukturen, sowie auf Aktivierung und vor allem auf (trans-) kulturelle Teilhabe sehr diverser Zielgruppen ergeben. Der erhebliche Mehrbedarf an GWA und Stadtkultur in Kooperation mit Beschäftigungsförderung soll im vorliegenden Projekt gedeckt und in eine zukünftig langfristig abgesicherte, standfeste Träger- und Finanzierungsstruktur geführt werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtplanung, Städtebauförderung, Sozialdezernat, Sozialplanung, Stabstelle für Kultur und Stiftungen, Stabstelle Migration und Inklusion, FB Soziales, Jugendpflege, Landkreis Hildesheim: Jugend- und Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke, Theaterpädagogisches Zentrum, Theaterhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, LABORA Jugendwerkstatt, SBH Nord, Arbeit und Dritte Welt e.V. , Caritas Hildesheim (mit Blick auf die verstärkte stadtteilübergreifende Kooperation der GWA)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V., Stadtblühen e.V., Gemeinwesenentwicklung Stadt e.V. (mit Blick auf die verstärkte stadtteilübergreifende Kooperation der GWA)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HS Geschwister Scholl Schule, Robert-Bosch-Gesamtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde, Türkisch-islamische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gbg, Beamtenwohnungsverein, Sievers Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt erhöht im Projektverlauf ihren Eigenanteil. Außerdem wird die bestehende GWA und die Städtebauförderung über den Projektzeitraum hinaus fortgeführt. Nachhaltigkeit soll erreicht werden durch den Aufbau langfristig zu sichernder Trägerstruktur aus GWA und Stadtkultur, ggf. durch eine gGmbH. Dies ist durch feste Vereinbarungen mit Jobcenter, Beschäftigungsträger, Stadtverwaltung und tragfähigem Finanzierungskonzept, für das alle ihren Beitrag leisten wollen (s. Schreiben), abzusichern .
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis - Gemeinsam für die Quartiere - Langenhagen hebt ab! - Godshorn ist dabei
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Falk Wook
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Der Weg ist das Ziel zu einem Mehrgenerationen-GWA-Zentrum
Projektbeschreibung
Seit Gründung des Pädagogischen Mittagstisches „Satt & Schlau“ 2010, trägt die Ev.-luth. Kirchengemeinde Godshorn das Gütesiegel „Diakonische Gemeinde“. Als 2015 geflüchtete Menschen in Deutschland ankamen, wurden in ihren Räumen Deutschkurse, Beratung und Hilfe angeboten. Ein Begegnungscafé & ein interkulturelles Nähcafé entstanden, ein Netzwerk für Geflüchtete wurde mit der Kommune und anderen Akteuren im Quartier mit Treffpunkt Kirchengemeinde gegründet. Das hat die Gemeinde in den letzten 10 Jahren stark verändert hin auf dem Weg zur GWA. Menschen, die eher fern standen, fanden einen Weg in die Räume der Gemeinde & wurden aktiviert. Die Kirchengemeinde verfügt über ein großes Gemeindehaus mit zwei großen Sälen, eine Jugendscheune, Kirche und Kapelle. Seit dieser Zeit, nutzt der Kulturring Godshorn die Kirche für Veranstaltungen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nicht zur Verfügung steht. Im Rahmen der Initiative Gemeinwesendiakonie entwickelte die Gemeinde 2016 gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister, den Akteuren AWO, DRK, Schule, KiTas Kirchengemeinde und interessierten Bürger*innen, ein diakonisches GWA-Leitbild & mittels einer SWOT-Analyse die Überlegung, für eine gemeinsame GWA-Strategie für das Quartier mit der Kommune. Mit einem MGWZ soll die zukünftige GWA in den Räumen des Gemeindehauses verortet werden, das jetzt schon vielfältigen Akteuren als Treffpunkt dient. Gemeinsam mit ihnen wollen wir im Quartier GWA umsetzen. Die Entwicklung dieser Zusammenarbeit hin zu einem Gesamtnetzwerk sehen wir als Chance, die Weiterentwicklung der GWA auf der Ebene vor Ort voranzutreiben (Synergien). In der Förderperiode gilt es diese Netzwerke zu stärken und zu erweitern. Die GWA im Quartier im zukünftigen MGWZ kann zum Seismographen für Veränderungen und Bedarfe werden, gedacht als Vision einer Groß-Familie soll erst ausgebaut, dann verstetigt werden & weitere Ansätze zur Förderung der Integration und sozialen Teilhabe der z. Teil heterogenen Bevölkerung im Quartier erprobt werden. Das "Erfahrungswissen" soll genutzt werden um verstärkt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu erreichen und zu integrieren. Für die stärkere Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in der Quartiersentwicklung soll eine Kooperation mit der zukünftigen verwaltungsinternen Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung aufgebaut werden, um die vielfältigen (Quartiers-) Entwicklungsprozesse in der Stadt Langenhagen zu begleiten und mit der gesamtstädtischen GWA zu vernetzen.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier Langenhagen-Godshorn ( 6.560 Einw.) grenzt direkt an Hannover. Es liegt wie eine Insel zwischen den Autobahnen und zwei Industriegebieten, wo mehr als 15.000 Menschen arbeiten, aber kaum Menschen wohnen. Das größte Problem im Quartier aber ist der demografische Wandel. Godshorn wird zu einem Schlafstadtteil. Ehemals engagierte, ältere Dorfbewohner*innen im Quartier, werden weniger. Die Mitgliederzahlender Akteure im Quartier, wie AWO, Schützenverein & Kulturring sinken. Neu Hinzugezogene sind kaum für ein Engagement zu gewinnen. Neubau-Gebiete mit zunehmend heterogener Bevölkerung sind entstanden. 2015 wurde das Hallen-Freibad ohne Nachnutzungskonzept geschlossen. Dies ist ein entscheidender Quartiersnachteil. Banken verlassen den Ort. Geflüchtete wurden einquartiert und leben abgeschottet. Andererseits wird vermehrt gebaut und die Einwohnerzahlen steigen stetig. Die Corona-Pandemie hat zu weiterer Segregation und Vereinzelung geführt. Aufgrund dieser neuer gesellschaftlicher Herausforderungen braucht es Angebote, die die Menschen zusammenführen, Gemeinschaft und Solidarität erleben lassen, ihre Bedarfe aufnehmen und einer gemeinsamen Strategie & mit der Kommune vernetzter Methoden, um diesem Problem zu begegnen. Um lokal im Quartier mit GWA arbeiten zu können braucht es niedrigschwellige, einladende und barrierefreien Räume als Treff- und Ausgangspunkt. Im Kirchengemeindehaus existieren bereits Strukturen, auch Angebote für Geflüchtete und Begegnungsmöglichkeiten. Diese gilt es für alle Bürger*innen zu öffnen und als Nachbarschaftstreffpunkt ein MGWZ & aus den Strukturen trad. kirchl. Arbeit in fachlicher & interdisziplinärer Kooperation GWA zu entwickeln.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen-Godshorn
Beschreibung
Das Quartier Godshorn hat eine Größe von 8,28 km², teils noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von
Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und
westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Wie eine Insel ist Godshorn durch die Verkehrsadern deutlich von allen andern Quartieren abgegrenzt. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6560
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier sind diejenigen jungen Menschen erfasst, im Alter von 15-26
Jahre, die auch Transferleistungen erhalten
Online Statistik der Region
Hannover
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_godshorn_strassenverzeichnis-_2021.jpg
(382.27 KB)
lag-gebiete_godshorn_a3_quer.pdf
(1.99 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit 2010 hat sich die Kirchengem. Godshorn mit Einrichtung des Päd. Mittagstisches „Satt & Schlau“ zur „Diakonischen Gemeinde“ entwickelt. 2015 gab es eine NUK für Geflüchtete im Nahbereich. Gemeindeaktive initiierten Deutschkurse, Erst-,Nothilfen & Beratungsangebote. 2016 entstand daraus das Netzwerk für Geflüchtete Langenhagens in Godshorn (Sozialarb. der Kommune & des diak. Migrationsdientes beteiligt). Mit diesen Erfahrungen nahmen Kirchengem., AWO, DRK, Schule, KiTas & interessierte Bürger*innen an der Initiative Gemeinwesendiakonie teil. Mit Sozialraum- & SWOT-Analyse wurde als Ziel fixiert, GWA zu entwickeln & über ein MGWZ lokal zu verankern. Räume der Kirchengem. werden seit Jahren durch Akteure im Quartier genutzt & bieten sich für ein MGWZ an. Angebote der Kirchengem. sind diakonisch-gemeinwesen (D-GWA) orientiert. Aufgabe künftiger GWA: Diese Strukturen, auf GWA hin umbauen, vor allem die Gremienstruktur. In Zusammenarbeit mit der Kommune soll eine Strategie & gemeinsamer GWA Ansatz entwickelt werden. Das MGWZ soll zukünftigin der GWA als Bindeglied zwischen Verwaltung und Anwohner*innen fungieren. Bedarfe & Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert & in bestehenden & zukünftigen Quartiersentw.-Prozessen stärker berücksichtigt werden. Der ressortübergreifende Aufbau einer Koordinierung GWA/QM wird in Zukunft den Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagement stärker in den Fokus rücken & eine integr. quartiersbezog. Bearb. zu begleiten
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind in einem MGWZ sind eingerichtet, Die Bewohner*innen nutzen die Anlaufstellen GWA, 50 % sind informiert & aktiv beteiligt, Die Bewohner*innen benennen und gestalten Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung
Kriterium
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind sowohl im MGWZ als auch bei den einzelnen Akteuren identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die Bewohner*innen nutzen einen Verfügungsfonds für eigeninitiierte Projekte und Veranstal
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen sehen die grundsätzlichen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen werden offensichtlich und Lösungsansätze entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Stadtteilkonferenzen, Feste u.a.
Beschreibung
Eine Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist in der Kommune eingerichtet und steuert mit der Koordinatorin vor Ort Quartiersentwicklungsvorschläge von Bewohner*innen der einzelnen Quartiersprojekte in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt wurden. Neue Projekte/Veranstaltungen gehen daraus hervor.
Kriterium
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Kriterium
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische GWA und Sozialplanung statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialdezernat Stadt Langenhagen, Stadtplanung, GWA Entwicklung, Ortsrat Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetz Langenhagen, Kulturring Godshorn, MIMUSE Langenhagen, Klangbüchse Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat, Integrationsbeirat, Bürgerstiftung , Offene Gesellschaft Langenhagen (Kooperationsvereinbarung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr, Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengem.Zum Guten Hirten, Langenhagener Tafel, Mehrgenerationenhaus Lgh.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, AWO Tagespflege, Hebammennetzwerk (Kooperationsvertrag), Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn & KiTas (Kooperationsverträge), Krippen, VHS, EEB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (DVH-L)(Kooperationsvertrag) Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul, kath. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternerhmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit Stadt Langenhagen, Pressearbeit Kirchenkreis Burgw.-Langenh., Lokalpresse (Nordhannoversche, Echo)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien im Ortsrat Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister*in, Sozialdezerenentin, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Netzwerkes für Geflüchtete, Mitarbeitende vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, alle interessierten Bürger*innen, Kirchengemeindemitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialarbeiter*nnen der Stadt Langenhagen, Stadtteilväter-Stadtteilmütter, Migrationsdienst im KK Burgwesel-Langenhagen, Helfende Hände
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
GWA: behält das Quartier hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung im Blick, vor allem die ressortübergreifende und fachliche Koordination mit der GWA der Kommune. Ein MGWZ als Ort der GWA bedarf der Nachhaltigkeit.
Finanzen: eine langfristige finanzielle Verstetigung der GWA durch Fundraising-Netz (Region, Kommune, Sponsoren) Durch langjährige Spendenakquise für den Päd. Mittagstisch Satt & Schlau (Sponsoren und Spenden) gibt es erfolgr. Fundraising, das sich auf zukünft. GWA übertragen lässt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam im Landkreis Aurich
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Friedhelm Endelmann
| Funktion | Geschäftsführer KVHS Aurich-Norden |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufbau von Netzwerken zur Unterstützung der Bewohner*innen in den Quartieren Aurich und Norden
Projektbeschreibung
Der Landkreis Aurich verfolgt seit 2015 ein Integrationskonzept, das in vielen Bereichen bereits erfolgreich ist. Durch die direkte Ansprache von Menschen wird erreicht, dass das Sprachniveau steigt und immer mehr Menschen auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Es gibt jedoch weiterhin Probleme. Durch einen hohen Zuzug in Ballungsräume konzentrieren sich diese auf wenige Wohngebiete. Das vorliegende Projekt setzt in je zwei Gebieten in den Städten Aurich und Norden an. Innerhalb der definierten Gebiete gibt es eine gemischte Bewohnerstruktur mit vielen neuzugewanderten Personen sowie Personen, die von Transferleistungen abhängig sind. Das Projekt verfolgt das Ziel gerade neuzugewanderten Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Oft führt die Wohnsituation zu verstärkter Isolation und erschwerten Bedingungen beim Erlernen der Sprache oder Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitäten. Dem soll entgegengewirkt werden. Der Landkreis Aurich nutzt dafür das Konzept der Gemeinwesenarbeit in Kombination mit der Arbeit in einem Netzwerk, um Ressort- und Rechtskreisgrenzen zu überwinden. Gleichzeitig werden die bei der Arbeit im Quartier erkannten Bedarfe an die koordinative Ebene weitergegeben. So können zielgerichtet Maßnahmen entwickelt werden. Die Ergebnisse aus der Arbeit mit den Bewohnern werden in einer Datenbank gespeichert. Anhand dieser können bedarfsgerechte Auswertungen vorgenommen werden. Es wird angestrebt in den Quartieren Netzwerke zu schaffen bzw. aktive Netzwerke noch stärker in die Arbeit vor Ort einzubinden. Dadurch soll die Teilhabe der Menschen in den Projektgebieten verbessert und das Wohnumfeld aufgewertet werden. Diese Aspekte spielen eine große Rolle für die Integration und sind daher Teil der Gesamtstrategie des Landkreises. Für die Umsetzung wird das Projekt zunächst vor Ort bekannt gemacht. Die Bewohner sollen durch die Gemeinwesenarbeiter aktiviert werden, sich in ihrem Quartier einzubringen und die Begegnung mit anderen Quartiersbewohnern zu suchen. Dafür werden Begegnungsräume geschaffen. Um besonders die Kinder und Jugendlichen, aber auch Erwachsene in den Quartieren zu unterstützen, werden die Schulen und andere Bildungsträger als Lernorte im Quartier mit eingebungen. Bereits jetzt arbeitet der Landkreis Aurich mit den Schulen zusammen. Diese Zusammenarbeit wird intensiviert. Davon können alle Bewohner profitieren.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im LK Aurich wird seit 2015 zielgerichtet an der Integration von Neuzugewanderten gearbeitet. Dabei konnten bereits Erfolge erzielt werden. Hierzu gehört die bedarfsgerechte Qualifizierung in Sprache und beruflichen Kenntnissen. So konnte das Sprachniveau schrittweise verbessert werden. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist ebenfalls auf einem guten Weg. Frauen nehmen durch Kurse mit Kinderbetreuung verstärkt an Sprachkursen teil. Kinder und Jugendliche werden dank eines 2016 gegründeten Schulnetzwerkes zielgerichtet beschult. In der letzten Zeit treten jedoch Probleme auf, die zeigen, dass weiterhin erhebliche Bedarfe bestehen. Immer mehr neuzugewanderte Menschen ziehen von den ländlichen Räumen in die Städte Aurich und Norden. Dort wohnen sie überwiegend in Siedlungen, in denen günstiger Wohnraum verfügbar ist. Dadurch leben viele ausländische Menschen und Menschen, die Transferleistungen beziehen, auf engstem Raum zusammen. Die meisten dieser Häuser werden von einer großen Wohnungsbaugesellschaft verwaltet, sodass eine große Abhängigkeit besteht. Die Gebiete sind durch enge Bebauung, ein tristes und teilweise vermülltes Gesamtbild geprägt. Zu den räumlichen kommen soziale Benachteiligungen hinzu. Durch die Nähe zu vielen anderen Personen, die die deutsche Sprache nur unzureichend beherrschen, fehlen oft Möglichkeiten die deutsche Sprache praktisch anzuwenden und zu verbessern. Hinzu kommen neuerdings Probleme auf dem Arbeitsmarkt, der bisher verstärkt ausländischen Arbeitskräften offenstand. Zum einen Fallen durch den Rückbau der Firma Enercon Arbeitsplätze weg und zum anderen ist die Gastronomie und deren Beschäftigte stark von der Corona-Krise betroffen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Südwest
Beschreibung
Das Gebiet umfasst Teile der Stadtteile Westlintel, Westgaste sowie Fremouthswarf. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straße Warfenweg und direkt angrenzende Straßen, deren Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße/Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg eingegrenzt
Einwohnerzahl
4935
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik beinhaltet SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, die Statistik beinhaltet SGB-II Leistungsbezieher und Asylbewerberleistungsbezieher
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
norden_suedwest_teil_i.pdf
(2.89 MB)
norden_suedwest_teil_ii.pdf
(3.22 MB)
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Tidofeld insgesamt.
Einwohnerzahl
606
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, die Statistik beinhalten SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, die Statistik beinhaltet SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
norden_tidofeld.pdf
(2.09 MB)
strassenlisten_gebiete_aurich_und_norden.pdf
(186.03 KB)
Gebiet-Name
Aurich Südost
Einwohnerzahl
3853
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcener Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
aurich_suedost_teil_i.pdf
(3.33 MB)
aurich_suedost_teil_ii.pdf
(2.82 MB)
Gebiet-Name
Aurich Sandhorst
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Aurich Sandhorst.
Einwohnerzahl
1243
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
aurich_sandhorst.pdf
(3.43 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung leitet das Projekt und bildet die Schnittstelle für das Akteursnetzwerk. Dies wird für die Arbeit in den Quartieren genutzt und ausgebaut. Um weitere Erfolge in der Integrationsarbeit zu erzielen, werden die Bewohner in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einbezogen. Pro Quartier wird ein Gemeinwesenarbeiter eingesetzt (volle oder halbe Stelle), der als Schnittstelle zwischen den Akteuren agiert und den Bewohnern als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Für das Projekt soll bereits bekanntes Personal eingesetzt werden, welches sich mit den Strukturen vor Ort auskennt. Die vorhandene Expertise wird durch Weiterbildung zur Gemeinwesenarbeit ergänzt. Im ersten Schritt wird das Projekt bekannt gemacht. Im zweiten Schritt wird eine Veranstaltung organisiert, zu der alle Bewohner des Quartiers eingeladen werden. Dort kann jeder Teilnehmer Vorschläge für das Quartier einbringen. Als weitere Maßnahme werden Veranstaltungen durchgeführt. Dadurch sehen die Bewohner der Quartiere, dass sich in ihrem Wohnumfeld etwas bewegt und sich die Lebensqualität verbessert. Andererseits werden Menschen von außerhalb des Quartiers durch die Veranstaltungen in die Quartiere gelockt. Sie erkennen, dass die Wohngebiete auch Positives zu bieten haben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Ausbau der Schulen zu umfassenden Lernorten und die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Bewohner erfolgt auf Augenhöhe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Personen stehen im Zentrum.
Kriterium
Beschreibung
Die Personen werden als Individuen gestärkt. Darum sind sie in der Lage sich eigenständig zu organisieren und werden dazu ermutigt.
Kriterium
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine und Bildungsträger, in den Städten Aurich und Norden werden gezielt angesprochen und ihre Angebote werden an die Bewohner vermittelt.
Kriterium
Beschreibung
Der Ansatz ist ganzheitlich und systemisch. Es werden immer alle Personen und die entsprechenden Umweltfaktoren berücksichtigt.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeiter sind an die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung angedockt und stehen darüber in Verbindung mit allen relevanten Ämtern des Landkreises. Es finden regelmäßige Fallkonferenzen mit den beteiligten Akteuren statt.
Beschreibung
Der Landkreis arbeitet bereits jetzt mit etablierten Netzwerken und Kooperationen. Geplant ist die weitere bedarfsgerechte Vernetzung mit Akteuren in den Quartieren, beispielsweise auch mit der Wohnungsgesellschaft Adler Wohnen Service GmbH.
Kriterium
Beschreibung
Es werden alle Personen innerhalb der Quartiere einbezogen. Dadurch erfahren die Personen Wertschätzung und können auch selbst ihr Leben in der Gemeinschaft mit Wertschätzung gestalten. So werden auch Vorurteile abgebaut.
Beschreibung
Die vorhandenen Angebote der sozialen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine, Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht. Schulen werden in ihrer Funktion als Lernorte gestärkt und besonders unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Das Projektvorhaben ist Teil eines Integrationskonzeptes, nach dem seit 2015 gearbeitet wird. Die Arbeit war in Teilen bereits sehr erfolgreich. Das Projekt fasst Aspekte auf, bei denen es noch Handlungsbedarf gibt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung Landkreis Aurich, Sozialamt, Schulamt, Amt für Kinder, Jugend und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V., Deutscher Kinderschutzbund, AWO, Diakonie, (Migrations-) Beratungsstellen, Johanniter Unfallhilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gymnatsium Norden, Oberschule Norden, IGS Aurich West, Realschule Aurich, Grundschulen in den Quartieren, KVHS Aurich und Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PSV Norden e.V., Norder Turnverein von 1861, MTV Aurich, OHV Aurich, SpVg Aurich
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit der Projektförderung werden auch strategische Ziele verfolgt. Der Ausbau des Netzwerkes vor Ort bleibt nach Projektende bestehen. Durch die Kooperation der Akteure findet eine bessere Abstimmung statt. Die Bewohner der Quartiere wissen, an wen sie sich wenden können. Die Netzwerkstrukturen können über die Quartiere hinaus für den gesamten Landkreis genutzt werden. Die Ergebnisse des Projektes werden durch die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung gesichert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Casper
2. Kurzbeschreibung
Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde (Stärkung und Förderung des Gemeinwesens im Themenfeld von Verpflegung, Nachhaltigkeit und Bildung)
Projektbeschreibung
Das Projekt „Leib und Seele“ hat zum Ziel, nachbarschaftliche Strukturen in den Dörfern sichtbar zu machen, zu fördern, Themen der Menschen zu eruieren sowie gemeinsam Ideen zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten. Ziel ist, das Gemeinwesen und den Zusammenhalt in den zunehmend durch Zuzug und Verstädterung belasteten Ortsteilen zu stärken. Hierfür werden Bedarfe und Strukturen in den Ortsteilen erhoben und die Selbstorganisation und Selbststärkung des Gemeinwesens unterstützt. Dies geschieht durch eine hauptamtliche Koordination, die die Aktivitäten initiiert, unterstützt und durchführt. Beginnend mit einer Analyse bestehender Netzwerke und Strukturen in den Ortschaften wird es in einem 2. Schritt um die Einbindung von weiteren Kooperationspartnern gehen. Eine Beteiligung der örtlichen Bevölkerung soll durch Methoden wie aktivierende Befragung, Werkstattforen und die Einbindung nachbarschaftlicher Strukturen erfolgen. Es gibt bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele interessierte Kooperationspartner wie den Ernährungsrat „Moin! Ernährung“, die Kommune und die Kirchengemeinden.
Starten soll die Projektarbeit aus dem „Haus für das Gemeinwesen“ in Bexhövede, von dem aus auch die Ortsteile Stotel und der Kernort Loxstedt in den Blick genommen werden sollen. In diesem Haus befindet sich neben der Kita auch die Küche, die perspektivisch die Funktion eines Treffpunkts übernehmen soll. Die Küche knüpft hierbei an die ländliche Tradition einer Küche als Begegnungsraum an. Hier kann Gemeinschaft und Engagement erlebt, aber auch beraten und unterstützt werden. Durch die in der Küche stattfindende Essensausgabe sollen zukünftig auch Menschen vor Ort ein Essen bekommen. Essen als Kristallisationspunkt von Gemeinschaft, Solidarität, Engagement und Bedürfnisorientierung.
Mit dem Projektansatz soll auch (auch als Modell für die anderen Ortsteile) ein Lastenheft für die Küchen-Betreiber erstellt und geprüft werden, inwiefern die dortigen Räumlichkeiten für den Sozialraum geöffnet werden können.
Fragen zum Anbau/Produktion, zur Qualität des Essens, der Nachhaltigkeit und Regionalität sind ebenso Bestandteil wie auch übergreifende Aspekte der Wertschätzung des Essens sowie der Ernährungsbildung im alltäglichen Leben. Die ggf. anfallende Überproduktion soll z.B. dazu genutzt werden, Mittagstische (für Ältere, Bedürftige, Homeoffice-Arbeitende, Interkulturell…) anzubieten. Im übertragenen Sinn: „Eine Küche als Begegnungsort für die ganze Gemeinde“.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Es bestehen sehr unterschiedliche Ausgangslagen in den Ortsteilen: Stotel: zum Teil sehr hoher Migrationsanteil; Kernort Loxstedt: zunehmende Verstädterung durch starken Zuzug und Bau von Mehrfamilien-/Mietshäusern; Bexhövede: zumeist finanziell stabile Einwohnerschaft, wobei Zusammenhalt in Dorfgemeinschaft durch Pandemiezeit sowie Bau neuer Einfamilienhaus-Wohngebiete und Zuzug neuer BewohnerInnen gelitten hat.
Trotz insgesamt 10.300 EW zusammen in den drei Ortsteilen ist das Gebiet sehr ländlich geprägt mit einem mangelhaften ÖPNV-Angebot und einer hohen Auspendlerquote. Die Ortsteile verfügen über unterschiedlich aktive Dorfgemeinschaften und Vereine. Es bestehen Treffpunkte, die jedoch zumeist nur von einzelnen Zielgruppen oder Milieus besucht werden. Nachbarschaftliche Strukturen sind vorhanden aber bisher noch nicht weiter eruiert. Dies zu erfahren und zu nutzen ist auch Inhalt der Projektarbeit. Die Menschen vor Ort sind, nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Migrationshintergründe oftmals für sich. Über das Thema Küche, Essen, Essenszubereitung und Begegnung der Kulturen, sollen Begegnungsräume entstehen. Mit dem Projekt sollen folgende Handlungsfelder der GWA gestärkt werden: „Soziale Aktivität-Zusammen leben-Gesundheitsförderung“. Die drei Ortsteile verfügen jew. über Grundschulstandorte mit Kitas und Hort. Derzeit werden diese durch unterschiedliche Caterer mit Mittagessen versorgt. Da in diesen Einrichtungen bisher kaum eine Auseinandersetzung mit den Themen Nachhaltigkeit, Erzeugung u. Verarbeitung von regionalen Lebensmitteln stattfindet, ist auch hier daran gedacht das Handlungsfeld „Schule und Bildung“ der GWA-Arbeit zu bearbeiten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Loxstedt Bexhövede-Stotel-Kernort Loxstedt
Beschreibung
Ortsteilgrenzen der Ortsteile, siehe beigefügte Karte
Einwohnerzahl
10300
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Kommune Loxstedt, Anmerkungen: einzelne Ortsteile sind sehr ländlich, Loxstedt als Kernort mit ca. 5.500 EW wird auch nicht als Stadt bezeichnet. Bexhövede: ca. 2.250 EW, Stotel: ca. 2.600 EW
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund EGIS-Sozialraumdaten
Besonderheit Ortsteil Stotel
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: EGIS-Sozialraumdaten
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen und Themen der Menschen stehen im Zentrum der Beteiligung. Über Bürgerforen und gezielte Ansprache von unterschiedlichen Zielgruppen (unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen) sollen die Bedarfe in den Gemeinwesen der Ortsteile erhoben werden. Ausgehend von den Themen Verpflegung, Nachhaltigkeit, Bildung und Zusammenleben werden mit den Menschen vor Ort Lösungsansätze gesucht. Hierbei sollen die Stärken und Ressourcen der Menschen herausgearbeitet und diese aktiv in die Arbeit eingebunden werden. Neben der Stärkung der Gemeinschaft soll über die Möglichkeit der Selbstorganisation eine Form des Engagements gefördert werden, die es unterschiedlichen Gruppen ermöglicht die vorhandene Infrastruktur für ihre Interessen zu nutzen. Da es sich hier um eine Gebietsentwicklung handelt, soll hier ebenenübergreifend gehandelt und gedacht werden. Dies bedeutet Kooperationspartner, wie die Kommune und der Ernährungsrat der Region Bremerhaven/Cuxhaven u.a. werden aktiv in die Arbeit mit einbezogen. Bestehende Netzwerke sollen genutzt oder aber je nach Bedarf auch entwickelt werden. Die Kommune als Kooperationspartner hat großes Interesse über den Ansatz der Gemeinwesenarbeit das Projektgebiet zu entwickeln und zu gestalten. Ergebnisse der gemachten Erfahrungen sollen in kommunale Entwicklungen einfließen und nicht zuletzt in einer Imageverbesserung der Region enden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivitäten sind am Bedarf orientiert. BewohnerInnen engagieren sich.
Kriterium
Beschreibung
Eigenaktivitäten entstehen auch ohne Initiative der Koordination.
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Ansätze wurden gestärkt und entwickeln sich weiter.
Kriterium
Beschreibung
Verschiedene Zielrgippen werden von einzelnen Aktivitäten angesprochen und zusammengeführt.
Beschreibung
Bestehende Netzwerke haben mehr Dynamik und Aktivitäten entfaltet. Neue Kooperationen sind entstanden.
Kriterium
Beschreibung
Modell der Bexhöveder Kita-Küche bzw. erarbeitetes Konzept auf andere Ortsteile übertragen werden kann.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Erster Beigeordneter, Amt IV Kinder- und Familienservice (alle bereits eng einbezogen), weitere für andere Bevölkerungsgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaften und ihre Mitgliedervereine und -gruppen wie Sportvereine, Bürger helfen Bürger, DRK, Landfrauen (bereits in Projektgruppe vertreten), ...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kitas, Hort (beide größtenteils in den Ortsteilen bereits einbezogen, tw. über Leitung, z.T. über Trägerverband), Grundschulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bexhövede, Kirchengemeinde Stotel (beide bereits in Projektgruppe vertreten), Kirchengemeinde Loxstedt (bereits informiert)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokales, vor allem lebensmittelproduzierendes Gewerbe u.a. über: Landwirte/Landvolk, Landfrauen (bereits in Projektgruppe einbezogen), Ernährungsrat (bereits in Projektgruppe einbezogen), Wirtschaftsstammtisch u. -förderung, Gärtnerei (bereits Kontakt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordseezeitung, Facebook, Websites der Kirchengemeinden/Dorfgemeinschaften/OrtsvorsteherInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat (Fraktionen im Gemeinderat sidn einbezogen und befürworten Projektansatz), OrtsvorsteherInnen der Ortsteile (bereits alle informiert, Ortsvorsteherin Bexhövede bereits in Projektgruppe vertreten)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das 3. Jahr ist geprägt von Aufbau und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien: Förderung Selbstorganisation, Erschließung Anschlussfinanzierung, Sicherung Trägerschaft. Im Fokus sind die Kirchengemeinden sowie kirchliche Institutionen, die Vereine und Organisationen der Dorfgemeinschaften, der regionale Ernährungsrat sowie die kommunalen Einrichtungen. Neben der Übernahme einzelner Bausteine durch einzelne Kooperationspartner ist die Gründung einer Vereinsstruktur nicht ausgeschlossen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 NaVaLi Oasen-Projekt, Teilprojekt 2 (Vahrenwald)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Steckert
| Funktion | Projektleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stärkung und frischer Wind für die GWA im Stadtbezirk Vahrenwald-List zur solidarischen Entwicklung dreier unterschiedlicher Nachbarschaften - zwei mit zum Teil stark erhöhten sozialen Bedarfen.
Projektbeschreibung
# Fortsetzung zu Beschreibung in TP1 #
Die Bewohner*innen aus (TP1) werden projektorientiert aktiviert und bringen sich in die Entwicklung, Organisation und Umsetzung des Gesamtprojektes in TP1, 2 und 3 ein. Die NaVaLi-Projekt-Gemeinschaft stärkt eine solidarische Entwicklung der drei Nachbarschaften.
Ziel des Projektes ist die Gestaltung und Verbesserung von Lebensbedingungen der Bewohner*innen mit Blick auf die größeren sozialen Zusammenhänge der Nachbarschaften, der Quartiere und des Stadtbezirks unter maßgeblicher Einbeziehung und Aktivierung der Bewohner*innen selbst. Ausgehend von der Stärkung ihrer lokalen, sozialen Beziehungen und Kooperationen werden sie darin unterstützt, ihre eigenen Interessen zu formulieren. Durch den mit fachlicher Expertise unterstützten Einsatz soziokultureller Interventionen und Sozialtechniken wird gemeinsames Handeln gefördert. Insbesondere durch die komplexe Oasen-Spiel Methode, welche vielfältige Techniken aus den Bereichen der GWA und der Kunst/Kultur nutzt.
Kern des im Projekt zur Anwendung kommenden Methoden-Mixes ist die gemeinschaftsbildende Methode des Oasen-Spiel (entwickelt von Instituto EOLOS). Sie wird u.a. zur Vernetzung der Nachbarschaft und Bildung der Aktionsgruppen der jeweiligen Teilprojekte genutzt. Sie befähigt außerdem die Teilnehmenden, ihr Umfeld mitzugestalten und ihre nachhaltigen Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Es entstehen Oasen, (re-)generative Aktionsräume der GWA. Auch wird der Aufbau fester Kerngruppen (Kollektive) und diverser Aktionsgruppen unterstützt, die sich mit unterschiedlichen Fragen des Gemeinwesens zu Verbesserungen im Alltag der Nachbar*innen auseinandersetzen, Ideen entwickeln, selbstorganisiert konkrete Maßnahmen umsetzen und ihre entstehenden, kleinen Projekte fortführen. Teilnehmende erhalten dabei im Rahmen des NaVaLi Projektes einige professionelle Fachunterstützung. Austausch und Abstimmung mit den im Bezirk aktiven Akteur*innen sozialer Arbeit der LHH und anderer relevanter Einrichtungen im Stadtbezirk werden sicher gestellt, Kooperationen angestoßen, Solidarität gefördert.
Der Trägerverein ist selber vor einigen Jahren aus Oasen-Spielen heraus initiiert worden. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die Spielteilnahme für alle Bewohner*innen niedrigschwellig möglich ist, gemeinschaftsbildend wirkt und viel Spaß macht! Wobei es nicht um „Bespaßung“ sondern um spielerischen, individuellen und kollektiven Wandel vor Ort geht.
# Fortsetzung s.u. TP3 #
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier Vahrenwald-Büssing (TP2) leben ökonomisch, sprachlich, kulturell und sozial benachteiligte Menschen - insbesondere alte Menschen, Junge und Familien. Wohnraum ist hier bezahlbar und verfügbar.
Die große kulturelle Vielfalt der Bewohner*innen kann soziale Spannungen und integrative Herausforderungen bringen. Integration stellt in diesem Quartier eine große Herausforderung dar. Bspw. in Schulklassen liegt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund z.T. bei bis nahezu 100%. Bisher ist es kaum gelungen, junge Menschen in die Entwicklung des Quartiers einzubeziehen und an eine frühzeitige Übernahme von Verantwortung für ihr eigens Umfeld heran zu führen. Die Pandemiezeit hat der Entwicklung isolierter Communities, in denen die eigene Muttersprache gesprochen wird, sogar einen Schub gegeben. Sozial herausfordernde Situationen in dem hoch verdichteten Quartier, erschweren die Integration. Die Zuwanderung durch Flüchtlinge könnte besondere, soziale Bedarf schnell weiter ansteigen lassen.
Soziale Herausforderung des demografische Wandels, der Vereinzelung (Single-Haushalte) und während der Pandemie führten die Bewohner*innen in der anonymen Großstadtatmosphäre in die Vereinsamung oder in den unbemerktem Rückzug bei psychischen Belastungen aber auch zu Spaltungen in der Gesellschaft und zur Schwächung des Gemeinwesens. Hier braucht es im Rahmen sozialer Arbeit abgestimmte Maßnahmen, um den negativen Entwicklungen präventiv vorzubeugen.
In diesem Quartier Vahrenwald (TP2) wird NaVaLi bereits ab Projektbeginn mit dem Freizeitheim Vahrenwald, der IGS-Büssingweg, u.a. kooperieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landeshauptstand Hannover, Vahrenwald (Quartier Büssingweg)
Beschreibung
Das Gebiet um die IGS-Büssingweg, die gerade abgerissen und neu gebaut wird. Im Norden: Hans-Meinecke-Weg. Im Westen: Fenskestraße, Moorkamp, Auf dem Dom, Jahnplatz; Dragonerstraße. Im Osten: Ompteda-Straße.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021);
bis 18 J.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021);
bis 26 Jahre
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
51
Gesamtstadt in Prozent
46
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
navali_tp2_2023.png
(3.63 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
## Fortsetzung von TP1 ##
Im NaVaLi-Projekt werden u.a. vier intensive Oasen-Spiele, mit je 14-tägigen Spiel-Zyklen, unterteilt in sechs Phasen, der von den Teilnehmenden vollständig durchlebt:
1. Teilnehmer werden ermutigt, über ihre Träume und Wünsche für ihre Gemeinschaft zu sprechen und sie auf eine gemeinsame Vision zu fokussieren.
2. Alle Interessengruppen in der Gemeinschaft werden identifiziert und eingeladen, an der Gestaltung der Gemeinschaft teilzunehmen.
3. Nachbarschaft wird analysiert, um ihre Stärken, Schwächen, Chancen und Herausforderungen zu identifizieren.
4. Eine gemeinsame Vision für die Zukunft der Nachbarschaft wird erstellt.
5. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um die Vision zu verwirklichen.
6. Konkrete Aktionen werden umgesetzt, um die Vision zu erreichen.
In den Oasen-Spielen werden für das Gemeinwesen und den sozialen Prozess der drei Mikrogebiete und den Stadtbezirke wichtige Ergebnisse und Fortschritte „erspielt“: „sichtbare Ergebnisse“ , z.B. Projekte und „unsichtbare Ergebnisse“, z.B. Kompetenzen und Fähigkeiten (für konkrete Erläuterung hierzu s.a. „Oasenspiel-GWA_Nachhaltigkeitsaspekt.pdf“ unter Rubrik „Nachhaltigkeit“.)
Die Spielphasen enthalten viele Aspekte und Methoden der GWA, die mit den in den Mikrogebieten etablierten Strukturen Sozialer Arbeit verknüpft werden und wertvolle Impulse geben können. Diese Impulse werden aufgenommen und weitergegeben. Weietre Aktivierungen und Synergien entstehen.
#Fortsetzung siehe TP3#
Qualitätskriterien
Beschreibung
Hinweis: Siehe Beschreibung aller Qualitätsstandards für dieses Gesamtprojekt unter Teilprojekt 3 (TP3).
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung für das Gesamtprojekt s.u. Auflistung unter Teilprojekt (TP) 3, plus weitere
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab 2027 möchte der Lister Nachbarschaft e.V. perspektivisch die Nachbarschafts-Gruppen sowie entstandene Projekte mit Partner*innen des neuen Bündnisnetzwerkes mindestens zwei Jahre weiterführen. Denkbar ist die Erweiterung des Vereins zu „Nachbarschaften Vahrenwald-List e.V.“. Der erprobte Ansatz NaVaLi Oasen-Projekt könnte für andere Stadtbezirke/ Gemeinden interessant sein und übertragen werden. (s.ergänzend Anlage in TP1: Oasenspiel-GWA-Nachhaltigkeitsaspekte.pdf)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On