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Beratung

Integration durch verbesserte Teilhabe

Ansprechpartner
Wolfgang Steen
Funktion 1. Vorsitzender
Gewinnung von Freiwilligen, Schulergänzende Maßnahmen und Berufsvorbereitung
Projektbeschreibung
Hagen im Bremischen liegt im Südkreis Cuxhaven, umfasst 17 Dörfer und hat ca. 11.500 Einwohner. Die Kreisverwaltung und Wohlfahrtsverbände sind zentralisiert in Cuxhaven, ca. 65 Kilometer entfernt. Sprechstundenangebote der Dienste in der Fläche müssen lokal zuverlässig organisiert werden. ÖPNV: jeweils eine Verbindung nach Bremerhaven und Bremen, im Gemeindegebiet nur Schulbusverkehr oder Anrufsammeltaxi. Im Hauptort Hagen gibt es Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zum Gymnasium. In zwei Dörfern befinden sich noch 2 kleine Grundschulen und 7 weitere Kindergärten. An drei Standorten gibt es Hortangebote. Der Verein NESTWERK im Brem. wurde 2008 gegründet, um als gemeinnütziger Träger soziale, kulturelle und ökologische Projekte und Bildungsangebote zu entwickeln und generationsübergreifend umzusetzen. Der Verein hat aktuell 50 Mitglieder und ca. 40 freiwillige Mitarbeiter/innen und verfügt über angemietete Räume (ca. 350 qm) in zentraler Lage. Alle Räume werden flexibel genutzt. Seit 2015 betreibt der Verein eine Kleiderkammer, zugänglich für alle Menschen. Die Umsätze ermöglichen einen Gewinn, der für die Vereinsarbeit eingesetzt wird. Mit der Gemeinde gibt es eine enge Zusammenarbeit im Bereich Erwachsenenbildung und Integrationsarbeit. Gemeinsam wurde vor fünf Jahren ein Integrationskonzept erarbeitet, aktuell wird an einer Fortschreibung geschrieben. Ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Flüchtlingsinitiative, die individuelle Begleitung und alltägliche Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte übernimmt. Neben einem allgemeinen Bildungsprogramm und verschiedenen Projekten bietet das Nestwerk eine Eltern-Kind Gruppe sowie Schularbeitenhilfe, gezielte Veranstaltungen auch für Menschen mit Fluchtgeschichte sowie qualifizierte Deutschkurse an. 2023 wurde das Nestwerk mit dem nds. Integrationspreis ausgezeichnet, der uns motiviert, die Arbeit weiter zu professionalisieren und sie zukunftsfähig zu gestalten, d.h. in drei Bereichen: Freiwilligenarbeit, Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte und Jugendliche aktivieren und begleiten müssen wir neue Wege gehen. Dazu braucht es eine Projektleitung, die die Arbeit professionalisiert.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Verlust des örtlichen Soziamtes bedeutet: es gibt keine Verantwortlichkeit für soziale Unterstützung vor Ort und Hilfesuchende werden an das Nestwerk verwiesen. Dort wird die umfangreiche Arbeit ehrenamtlich bewältigt und kann so nicht befriedigend fortgesetzt werden. Eine Professionalisierung durch hauptamtliche Mitarbeit ist erforderlich, um die vielfältigen gesellschaftlichen Bedarfe zu bewältigen. Es braucht mehr personelle Ressourcen, finanzielle Stabilität und Tatkraft. Das Projekt wird in den drei Handlungsfeldern: Freiwilligenarbeit, Menschen mit Fluchtgeschichte sowie Kinder und Jugendliche neue Wege gehen, um weitere Unterstützung anzubieten und Situationen zu verbessern. Im Bereich älterer Menschen fehlt Unterstützung und Menschen mit Fluchtgeschichte brauchen Hilfe zur Eingewöhnung und längerfristige Begleitung bei Sprachkursen und Berufsausbildung. Auch Kitas und Schulen verfügen nicht über eine angemessene personelle Ausstattung, um lernschwache Kinder und solche mit Fluchtgeschichte angemessen zu fördern. Diese Kinder und Jugendlichen werden mit schlechtem oder keinem Schulabschluss die Schule verlassen und Schwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt haben. Das Nestwerk bietet seit vielen Jahren eine ehrenamtliche Hilfe bei Schularbeiten an. Der Bedarf kann nicht abgedeckt werden. Es müssen weitere Freiwillige und qualifizierte Lehrkräfte für Intensiv-Förderung gewonnen werden. Die Vernetzung mit Kitas und Schulen soll entwickelt und die jeweiligen Übergänge müssen vorbereitet werden. Insbesondere der Übergang zu Ausbildung und Arbeit funktioniert für die Zielgruppe nicht. Der persönliche Kontakt zu Betrieben und Ausbildungskräften soll intensiviert werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Hagen im Bremischen - Hauptort Hagen
Beschreibung
Der Schwerpunkt der Aktivitäten im liegt Hauptort Hagen, aber die umliegenden Dörfer der Gemeinde werden einbezogen
Einwohnerzahl
4000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Daten von LSN-online für Gemeinde Hagen im Bremischen und LK Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Geschätzte Angaben Sonstige = Landkreis Cuxhaven - ohne Geflüchtete aus der Ukraine
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die vielfältigen Angebote des Nestwerk werden erhalten und ausgeweitet, sollen aber durch neue und aus der Bevölkerung getragene Projekte ergänzt werden. Dabei geht es nicht nur um den Hauptort Hagen sondern auch um die umliegenden Dörfer der Gemeinde. In Versammlungen und Befragungen entwickeln sich neue Impulse für Projekte nahe an den Menschen und Bereitschaft, sich auch zu engagieren. Für diese organisatorischen und inhaltlichen Aufgaben braucht es eine minimale professionelle Struktur, auf die sich Freiwillige verlassen können und die Zukunftsfähigkeit gewährleistet. Dafür ist Hauptamtlichkeit geboten. Notwendige Organisationsaufgaben, Netzwerkarbeit mit BIldungseinrichtungen und Betrieben sowie Kooperation mit Gemeinde und Landkreis sind freiwillig nicht leistbar. Außerdem muss freiwillige Mitarbeit attraktiv für jüngere Menschen werden und sich Verantwortungsbereitschaft entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es beteiligen sich deutlich mehr Freiwillige in den skizzierten Handlungsfeldern, die Projekte werden wertschätzend und zuverlässig bearbeitet, das Nestwerk hat eine stabile finanzielle Basis für die weitere Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Hagen im Bremischen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendberufsagentur / Jobcenter Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
UHiB e.V.Unternehmensgemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ABÖE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
3 Grundschulen, 1 Haupt- und Realschule, 1 privates Gymnasium, 9 kommunale Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung / Weserkurier / Heimatzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und sonstige Vereine in den Dörfern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Senioren- und Sozialorganisationen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Verein Nestwerk ist von der Gemeinde Hagen begünstigter Träger der Erw.bildung und erhält € 1,- pro Einwohner aus LK-Mitteln: € 11.000,- p.a. / Landesförderung für Erw.bildung ca 10.000,- p.a. / Die Gemeinde fördert Integrationsarbeit mit € 20.000,- p.a. / Die Kleiderkammer erwirtschaftet einen Gewinn ca. € 8.000,-, / Beiträge und Spenden ca € 5.000,-. Außerdem Gelder aus verschiedenen Projektförderungen. Daraus wurden Mieten+NK, Honorare, Anschaffungen und Geschäftskosten bezahlt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit Letter

Ansprechpartner
Easy Travnizek
Funktion Projektkoordination
Vom Wohnen am Rangierbahnhof zum Leben im Quartier
Projektbeschreibung
Gelegen zwischen Rangierbahnhof und Durchgangsstraße ist das Projektgebiet in Letter symptomatisch für einen eng besiedelten Vorort, in der Menschen zwar wohnen - aber nicht mit hoher Aufenthaltsqualität gemeinsam leben – geschweige denn ihr Umfeld gestalten können. Die fünf Straßenzüge sind zugebaut – nahezu ausschließlich Geschosswohnungsbau bestimmt das Bild. Wegen des Sanierungsstaus sind die Mieten noch vergleichsweise niedrig, daher wohnen vorwiegend Menschen mit geringem Einkommen im Viertel. Entsprechend finden sich viele Menschen im Leistungsbezug, unterdurchschnittlich wenige Senioren, dafür umso mehr Jugendliche, aber auch überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationsgeschichte. Auch die Stadt nutzt den günstigen Wohnraum für die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten. Es herrscht somit eine Vielzahl von unterschiedlichen Soziallagen und Lebensbedingungen vor. Wenn unter Quartier ein sozialer Lebensraum verstanden werden soll, in dem Menschen nicht nur ein Dach über dem Kopf finden, sondern die Chancen und die Möglichkeiten haben sollen, ihr Lebensumfeld selbstwirksam und als Gemeinschaft eigenverantwortlich zu gestalten, dann muss auf diese Herausforderungen eingegangen werden. Es bedarf einer Aktivierung und Stärkung des nachbarschaftlichen Potentials der Bewohnerinnen und Bewohner. Dies soll durch die Einrichtung eines Gemeinwesenbüros erreicht werden. Dieses dient als zentrale Anlaufstelle bei Problemstellungen und Schwierigkeiten in der Nachbarschaft und als Treffpunt für Austausch, Gemeinsamkeit und Zusammenleben. Eine Fachkraft für Gemeinwesenarbeit steht zudem für Beratungen und Begleitung von lokalen Initiativen zur Verfügung. Ziel ist es, dass sich Bewohner:innen des Quartiers als selbstwirksam in der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes wahrnehmen und dass sich ein starkes, integratives Gemeinwesen entwickelt, das die eigenen Stärken und Ressourcen für die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier nutzt und strategisch einsetzt. Das Projekt umfasst drei Phasen, die sich auf die drei Projektjahre verteilen: 1. Kontextanalyse und Bedarfserhebung zur Stärkung der Selbstwirksamkeit und der Lebensqualität im Quartier 2. Ausgestaltung des Lebensumfeldes – auch in Kooperation mit benachbarten Quartieren 3. Ausbau und Stärkung der gewachsenen Nachbarschaftsstrukturen und Verstetigung der Koordination
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projektgebiet ist ein eng bebautes, reines Wohngebiet mit geringer Aufenthaltsqualität. Wegen des vorhandenen Sanierungsstaus sind die Mieten vergleichsweise niedrig und daher für Leistungsbeziehende und Geringverdienende erschwinglich. Der Anteil von Bedarfsgemeinschaften im SGB II-bezug im Quartier liegt deutlich über dem Ortsschnitt. Acht Prozent der im Stadtgebiet angemieteten dezentralen Wohnungen für die Unterbringung von Geflüchteten befinden sich in den zwei Hauptstraßen des Quartiers. Klassische Sozialwohnungen mit Belegrecht durch die Stadt gibt es nur vereinzelt. Eine hohe Fluktuation unter den Bewohnenden ist nicht auszumachen. Der Anteil an Kindern und Jugendlichen ist hoch, der an Senioren über 65 hingegen deutlich unter dem Durchschnitt. Zudem gibt es einen sehr hohen Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte, die oft schon lange oder in der zweiten Generation in Deutschland leben. Die Wahlbeteiligung im Wahlbezirk, zu dem das Quartier gehört, lässt vermuten, dass politische Partizipation und Teilhabe keinen hohen Stellenwert genießen. Die Wirkungsbereiche der Bewohner:innen im Quartier sind äußerst eingeschränkt. Das Quartier dient derzeit daher nur als Ort des Wohnens, nicht als Ort der Versorgung oder der Freizeit und vor allem nicht als Ort der Begegnung und sozialen Interaktion. Das Gebiet zwischen Gerhart-Hauptmann- und Lange-Feld-Straße ist wenig attraktiv ist und bietet nur eine geringe Wohn- und Aufenthaltsqualität. Chancen zur Steigerung der gemeinsamen Lebensqualität bleiben ungenutzt, da Menschen eher anonym bleiben und sich keine proaktiven Nachbarschaftsinitiativen herausbilden. Dadurch kann auch keine soziale Integration erwachsen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Seelze Letter | Gerhart-Hauptmann-Str.
Beschreibung
Das Quartier umfasst die Gerhart-Hauptmann-Straße (ab Haus-Nr. 21) und die parallel verlaufende Lange-Feld-Str. (zwischen Haus-Nr. 70 bzw. 77 und 117) sowie die Verbindungsstraßen Weißer Brink, Blumestraße und Damaschkestraße. Das Quartier ist rund 10 Hektar groß und ist und umfasst überwiegend Geschosswohnungsbau mit vier bis neun Etagen. Die Häuser gehören Privatpersonen, vereinzelt auch Wohnungsgenossenschaften. Die Wohnungen sind zum überwiegenden Teil vermietet. In den meisten Gebäuden gibt es großen Sanierungsbedarf. Das Quartier ist eng bebaut. Mit rund 100 Einwohnern pro Hektar hat das Quartier ungefähr eine Einwohnerdichte wie die Innenstädte von Berlin oder Hamburg (wobei – zugegeben – das Quartier mit den Innenstädten deutscher Millionenstädte ansonsten nur bedingt vergleichbar ist). Zwischen den Gebäuden finden sich einfache Grasflächen, Garagenhöfe und vereinzelt Kiesgärten. Bepflanzte Gärten oder Orte mit hoher Aufenthaltsqualität gibt es keine. Das Quartier ist ein reines Wohnviertel, abgesehen von einem Ladengeschäft des Handwerkerrings gibt es kein Gewerbe. Im Westen schließt sich ein Discounter und wenige hundert Meter dahinter das große Fachmarktzentrum an, im Osten gibt es ein paar einfache Restaurants und Kneipen und einen Kiosk und in etwa einem Kilometer Entfernung den Ortskern von Letter. Im Süden grenzt das Quartier hinter einer graffiti-verzierten Mauer direkt an die Bahnlinie und den Rangierbahnhof Seelze, im Norden an die viel befahrene Durchgangsstraße. Zentrum und einzig öffentlicher Raum im Viertel bildet der Spielplatz mit dem angrenzenden Bolzplatz. Der Spielplatz bietet moderne Spielgeräte für kleinere Kinder und bietet auch Platz für begleitende Erwachsene. In einem Spielplatz-Test durch Seelzer Kinder organisiert von Stadtentwicklung und Jugendpflege erhielt der Spielplatz mittlere Bewertungen. Der Bolzplatz ist hoch eingezäunt und mit einem Netz abgedeckt, um zu verhindern, dass Bälle auf die Bahnanlagen fliegen. In den Nachmittagsstunden wird der Bolzplatz durch Kinder zum Fußballspielen genutzt. Bolzplatz wie Kinderspielplatz dürfen gemäß Ausschilderung von Kindern bis zu 14 Jahren genutzt werden. Plätze, an denen sich Jugendliche aufhalten können, gibt es im Quartier keine.
Einwohnerzahl
1011
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedaten
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil 15-16-Jährige: Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet ermittelt auf Basis der Einwohnermeldedaten. Zahlen der Gesamtstadt geschätzt auf Basis der Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Arbeitslosenanteil im Projektgebiet liegt geschätzt deutlich über dem Anteil der Gesamtstadt. Dieser basiert auf Daten des Sozialmonitorings der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemäß Sozialmonitoring der Region Hannover beträgt der Anteil junger Arbeitslosen zwischen 15 und unter 25 Jahren 3,8 Prozent - die Jugendarbeitslosenquote 15 bis unter 25 Jahren der BA liegt bei 7,3 Prozent. Nach Erfahrungen im Quartier wird der Anteil dort geschätzt höher liegen als in der Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen im Projektgebiet geschätzt auf Basis von Stichprobenerhebungen. Zahlen der Gesamtstadt entnommen dem Sozialmonitoring der Region Hannover.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtzstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Daten des projektgebiets sind geschätzt aus Basis von Stichprobenerhebungen.
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Gesamtzstadt sind dem Sozialmonitoring der Region Hannover entnommen. Daten des projektgebiets sind geschätzt aus Basis von Stichprobenerhebungen.
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt wollen wir Menschen unterstützen, ihre Lebensbedingungen zu analysieren und zu bearbeiten, und das Quartier zu einem lebendigen Identifikations- und Handlungsraum zu machen. Viele Problemlagen wirken im Quartier auf das Gemeinwesen (anonymes Wohnen, geringe Aufenthaltsqualität) und können nur vom Gemeinwesen verändert werden (Austausch, Teilhabe, Zusammenleben). Das Projekt umfasst 3 Phasen: 1. Das Quartier verstehen (Kontextanalyse), 2. Das Quartier stärken (GWA-Maßnahmen), 3. Das Quartier ermächtigen (Projekt verstetigen) Zunächst gilt es, Bedarfe, Herausforderungen, Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Dieser partizipative Prozess (vielen Einzelerhebungen, wie Veranstaltungen, Befragungen, Gespräche, Beratungen) stärkt bereits die Zusammenarbeit. In dieser Phase wird auch das GWA-Zentrum eingerichtet. Der Übergang aus Bedarfe erkennen und bearbeiten erfolgt i.d.R. fließend – auch die Phasen gehen ineinander über (und aus der Erhebung wird ein kontinuierliches Monitoring). Im Quartier gibt es buchstäblich wenig Platz für räumliche Entwicklung. Konkrete Kultur- oder Freizeitangebote sollen daher ggf. zusammen mit anderen Quartieren umgesetzt werden. „Gute Nachbarschaft“ heißt für uns einerseits, im Quartier nachbarschaftliche Strukturen zu fördern. Auf einer übergeordneten Ebene wird aber auch die Nachbarschaft des Quartiers einbezogen. Im 3. Jahr soll die Unterstützung der GWA im Quartier verstetigt und ggf. auf andere Quartiere ausgeweitet werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kontext- und Bedarfsanalyse (div. Methoden, Vollerhebung) hat stattgefunden, um a) Anliegen/Inhalte und b) Motivation für Engagement zu identifizieren. Bedarfe werden partizipativ priorisiert und bearbeitet. Ein gemeinsames Monitoring findet statt.
Beschreibung
Ein Ort und materielle und immaterielle Ressourcen für GWA stehen zur Verfügung. Maßnahmen Kapazitätsentwicklung finden statt und sind wirksam. Gruppen oder Nachbarschaften finden und organisieren sich.
Beschreibung
Kapazitäten wurden im Rahmen der partizipativen Kontext- und Bedarfsanalyse identifiziert. Stärken und Herausforderungen sowie förderliche und hinderliche Einflussfaktoren sind identifiziert und werden in die Maßnahmenentwicklung einbezogen.
Beschreibung
Zielgruppen sind grundsätzlich möglichst divers vertreten. Gegenseitiges Verständnis besteht, Respekt und Solidarität sind handlungsleitend. Minderheiten-Interessen werden einbezogen. Alters,- milieu- und kulturübergreifende Kommunikation findet statt.
Beschreibung
Das Projekt wird fachbereichsübergreifend in der Stadtverwaltung wahrgenommen. Mitarbeitende verschiedener Ressorts sind an der Umsetzung von GWA-Maßnahmen aktiv und initiativ beteiligt. Gegenseitige Wechselwirkungen werden bearbeitet.
Beschreibung
Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen findet statt. Wirkungen des Projekts lassen sich bei Zielgruppen der Koop.-Partner messen. Ein Austausch mit neachbarten Quartieren oder Infrastrukturelementen findet statt.
Beschreibung
Ein gemeinsames Verständnis von Nachbarschaft ist evaluierbar und wird von den Zielgruppen wertgeschätzt. Gegenseitige Kooperationsstrukturen und gemeinsame Initiativen von Nachbarschaften finden statt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Soziale Dienste, Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbildungshaus Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mobile Arbeit und Jugendpflege Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Letter fit – Miteinander – Füreinander e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SG Letter 05
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Bürgerhaus" Letter Treff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst in Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ecki – Integrationszentrum Seelze
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seelzer Brotkorb e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaft aktiv Letter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Michael Letter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Maria vom Heiligen Rosenkranz
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Seelze ist im Stadtgebiet mit der allg. Sozialarbeit sowie der Integrations-, Familien-, Senioren- und Jugendarbeit mit mehr als 20 Sozialarbeiter:innen und anderen Fachkräften tätig. Aufbau und Ausgestaltung eines GWA-Projekts in einem Stadtteil sind bei der derzeitigen Arbeitsbelastung nicht möglich - die Betreuung und Begleitung eines laufenden, verstetigten Projekts kann jedoch bewältigt werden - vor allem, wenn stabile Institutionen und Kooperationen aufgebaut worden sind.
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Goosmanns Tannen 3.0

Ansprechpartner
Paul Behrens
Funktion Referent für Verbands- und Sozialpolitik
Den Zusammenhalt in Goosmanns Tannen stärken
Projektbeschreibung
Der Aufbau der Gemeinwesenarbeit hat bereits fruchtbare Spuren hinterlassen. Viele Menschen im Stadtteil mit rund 1500 Bewohner*innen und relativ schlechter sozialer Infrastruktur können sich heute trotz der individuellen Herausforderungen mit ihrem Quartier identifizieren. „Man kennt und hilft sich“ sind Aussagen, die zu sozialer Stabilität und zur Solidarität innerhalb der Nachbarschaft geführt haben. Die Gemeinwesenarbeit mit vielen Akteurinnen und Akteuren im Stadtteil hat eine Sichtbarkeit geschaffen und Interesse geweckt, sich mehr um den Stadtteil zu kümmern. Sich um sein Quartier zu kümmern, Nachbarschaftshilfe bei der Kinderbetreuung (Eltern helfen Eltern) und die Forderung nach einer besseren ÖPNV Anbindung sind nur einige Beispiele. Der durch die GWA initiierte Prozess der Selbstorganisation, Identifikation, Einflussnahme und Verantwortung für das Quartier hat Menschen bewegt. Das soziale Engagement kann aber noch nicht "auf eigene Füße" stehen. Organisierte Treffen von Initiativen, der Gesprächsaustausch im Quartier, Begegnung (nicht zuletzt, um Einsamkeit zu entgegnen), setzen eine Anlaufstelle voraus, die die Initiativen lenken und begleiten kann. Die sehr niedrigschwellige hürdenfreie Beratung bei individuellen Problemlagen, Angebote zu schaffen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu organisieren, sind weitere wesentliche Merkmale der Gemeinwesenarbeit im Quartier. Soziales Engagement, Hilfe zur Selbsthilfe und Begegnung schaffen, sind somit auch die künftigen Aufgaben der GWA. Geplant sind in den kommenden Jahren folgende Schwerpunkte: Ausbau von Begegnung, Beratung und Vernetzung Unterstützung durch Digitalisierung Ausbau der Anlaufstelle als Mittelpunkt des Quartiers.
Laufzeit
2024-06-01 00:00:00
Ausgangslage
„Goosmanns Tannen“ wird nach wie vor als sozial problematischer Stadtteil innerhalb der Stadt Lingen beschrieben. Nicht zuletzt aufgrund der Wohnbebauung wird dieser Stadtteil zu einem großen Teil von Menschen bewohnt, die von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind und nicht ausreichend am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Hier finden Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung eher eine Wohnung als in anderen Stadtteilen der Stadt. Daraus ergeben sich immer wieder Problemlagen, die zu einem negativen Image führen. Goosmanns Tannen unterscheidet sich sozioökonomisch erheblich von anderen Wohngebieten der Stadt. Die Bemühungen der Stadt, der Netzwerkarbeit und nicht zuletzt der Gemeinwesenarbeit haben zu einem besseren Image beigetragen. Diese Strukturen reichen jedoch längst nicht aus, das Quartier ohne Unterstützung zu einem besseren Image zu führen. Der soziale Zusammenhalt kann nur mit Unterstützung professioneller Strukturen und Anlaufstellen gestärkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Goosmanns Tannen
Beschreibung
Das Wohnquartier „Goosmanns Tannen" liegt am nördlichen Stadtrand der Mittelstadt Lingen (Ems).
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Lingen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
google_maps.pdf (553.76 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Fortsetzung des Vorhabens beschäftigt sich vor allem mit den Schwerpunkten Begegnung, Hilfestellung und mit dem weiteren Ausbau der Aktivierung der Bewohner*innen im Stadtteil/ Quartier. Wer sich mit seinem Wohnumfeld identifizieren kann, kümmert sich auch um sein Quartier. Die GWA wird diesen Ansatz weiter verfolgen und möglichst viele Menschen in die Arbeit einbeziehen. Dafür muss erkennbar sein, dass die Bemühungen von Politik, Gesellschaft und Verwaltung respektiert und anerkannt werden. Im Qualitätssicherungsprozess werden Daten erhoben, um darstellen zu können, wie viele Menschen das Gesamt- und die wichtigsten Einzelangebote nutzen; welche Aktionen durchgeführt wurden und wie sich strukturell die Arbeit der GWA bemerkbar macht. Die Einbindung der Öffentlichkeit ist dabei erheblich, um auf positive Aspekte hinzuweisen und das Image des Stadtteils zu verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anzahl der Personen, die die GWA und deren Teilprojekte und Besuche nutzen
Beschreibung
Anzahl und Qualität der Selbstorganisationen (vom Müllsammeln bis hin zu Initiativen)
Beschreibung
Bewohner*innen treten an Politik und Verwaltung heran, um sich für ihr Wohnumfeld stark zu machen.
Beschreibung
Bewohner*innen zeigen sich gegenüber verschiedenen Zielgruppen im Quartier solidarisch und respektieren aneinander.
Beschreibung
Haupt- und Ehrenamt nutzen die Infrastruktur von Politik, Verwaltung und weiteren Initiativen der Stadtgesellschaft.
Beschreibung
Lebenssituation im Quartier nachhaltig verbessert wird (Beratungsinfrastruktur, Erreichbarkeit von Infrastruktur)
Beschreibung
Ehrenamt und Einbindung von Menschen in Einzelaktivitäten in Anzahl messbar
Beschreibung
die GWA als Begegnungs- und Beratungszentrum wahrgenommen wird - qualitativ und quantitativ messbar
Beschreibung
Mobilität, digitale und die Beratungsinfrastruktur gestärkt wird.
Beschreibung
Politik und Verwaltung sich erkennbar in Worten und Taten für den Stadtteil einsetzen. Die Projektleitung legt dar, inwieweit Politik und Verwaltung eingebunden sind.
Vorhandene Strukturen
Professionelle Strukturen sind sichergestellt über die qualifizierten Kräfte, die im Projektgebiet über jahrelange Erfahrungen, über eine gute Vernetzung ins Quartier und zur Verwaltung/ Politik verfügen. Ehrenamtliche Mithelfer*innen können pro Aktivität gewonnen werden. Je nach Teilvorhaben gibt es viele Menschen, die sich nach Ansprache sofort zur Mithilfe bereit erklären. Über Teilprojekte wurden und werden ehrenamtlich tätige Bewohner*innen eingebunden. Deren Tätigkeit wird mindestens einmal jährlich mit einer Feier anerkennend gewürdigt.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der GWA ist es in den vergangenen Jahren gelungen, von Politik und Verwaltung als auch von der Bevölkerung innerhalb und außerhalb des Stadtteils akzeptiert und anerkannt zu werden. Alle Beteiligten zeigen zunehmend mehr Interesse und Verständnis für eine Verstetigung. Die Stadt ist bereit, ihren Anteil zum Gelingen mit einem Neubau beizutragen. Nicht zuletzt ist aktuell geplant, einen Neubau für den Abenteuerspielplatz als Anlaufstelle für junge Menschen mit der GWA auch baulich zu verknüpfen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Schaffung von Strukturen für GWA

Ansprechpartner
Özlem Kaplan
Funktion Koordinatorin GWA
Gemeinschaft & Solidarität
Projektbeschreibung
Die Schaffung einer festen GWA - Koordinatorin - Position bietet die Möglichkeit, diese Herausforderungen anzugehen, indem sie als Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessengruppen fungiert, Ressourcen koordiniert und Programme entwickelt, die darauf abzielen, die soziale Kohäsion und das Wohlbefinden in der Gemeinde Lamspringe zu stärken. Die finanziellen Einschränkungen im Gemeindehaushalt führen nicht nur zu Einsparungen in sozialen Bereichen, sondern beeinträchtigen auch die Fähigkeit der Gemeinde, in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu investieren. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung bleibt die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel ein ungelöstes Problem, das die Erreichbarkeit von sozialarbeiterischen Angeboten weiterhin beeinträchtigt. Eine GWA - Koordinatorin - Position könnte helfen, diese Probleme anzugehen, indem sie alternative Finanzierungsmöglichkeiten erkundet, Synergien zwischen verschiedenen Projekten schafft und die Zusammenarbeit mit regionalen Behörden und Organisationen zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs fördert und/oder AkteurInnen dahingehend koordiniert, sodass Angebote innerhalb der Gemeinde entstehen und sich etablieren können. Durch eine ganzheitliche Herangehensweise kann die GWA - Koordinatorin dazu beitragen, die soziale Integration zu verbessern und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen der Gemeinde Lamspringe zu steigern. Ausgehend von einer solchen festen Position können weitere Projekte entstehen, welche die Gemeinschaft und eine soziale Kohäsion stärken! Ein Beispiel für ein mögliches Projekt ist ein "Haus der Solidarität".
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Lamspringe steht vor der Herausforderung, eine Vielzahl von sozialen Belangen effektiv zu koordinieren und anzugehen. Die Gemeinde ist mit Flüchtlingsintegration, der Förderung der sozialen Bindungen über alle Altersgruppen hinweg und der Schaffung eines integrativen und inkludierenden Umfelds für Kinder und Jugendliche konfrontiert. Es besteht Bedarf an einem strukturierten Ansatz, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen zu verbessern. Es gibt eine Vielzahl von sozialen Problemen, darunter (drohende) Armut und Obdachlosigkeit, Exklusion (teilweise Isolation) durch den Mangel an Begegnungsräumen und mangelnde Bildungschancen, die verschiedene Bevölkerungsgruppen betreffen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei bei der Flüchtlingsarbeit, welche intensiviert werden muss. Die begrenzten finanziellen Mittel der Gemeinde stellen eine große Herausforderung dar und führen zu Einsparungen in "freiwilligen" Bereichen wie sozialen Dienstleistungen und Gemeinschaftsprogrammen. Diese Kürzungen können die Bereitstellung wichtiger Dienstleistungen für gefährdete Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen und die bereits bestehenden sozialen Probleme verschärfen. Die Infrastruktur und die Verfügbarkeit von externen Einrichtungen - sowohl medizinisch als auch sozialarbeiterisch - sind unzureichend zugänglich und müssen verbessert/erweitert und im besten Fall innerhalb der Gemeinde aufgebaut werden, um den Bedürfnissen der BürgerInnen gerecht zu werden. Insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann der Mangel an Transportmöglichkeiten ein Hindernis für den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen darstellen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Die Koordinationsposition soll sich in der Gemeindeverwaltung ansiedeln und Anlaufstelle für Menschen sein, die die Beratungsangebote in Anspruch nehmen möchten oder müssen.
Einwohnerzahl
5752
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Verwaltungsanalyse Kinderfreundliche Kommune und Schätzung aufgrund der vergangenen Zeit.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich an den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit, die darauf abzielen, Gemeinschaften zu stärken und ihre Bedürfnisse zu adressieren. Wir integrieren die Wirkungsziele der GWA, wie die Förderung von Partizipation und Mitbestimmung, die soziale Integration und Inklusion sowie die Stärkung von Gemeinschaftsressourcen, in unsere Projektstrategie. Die Errichtung einer GWA - Koordinationsstelle ist für uns von großer Bedeutung, da sie die verschiedenen AkteurInnen und Ressourcen innerhalb der Gemeinde effektiv koordiniert und die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Gemeinschaft unterstützt. Diese Koordinationsstelle dient als zentrale Anlaufstelle für BürgerInnen, um ihre Anliegen zu äußern und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Unser Projekt kann als Instrument zur Unterstützung der GWA dienen, indem es Daten und Informationen bereitstellt, die für die Bedarfsanalyse und Planung von Maßnahmen zur Stärkung von Gemeinschaften nützlich sind. Darüber hinaus fördern wir die Partizipation und Mitbestimmung der GemeindemitgliederInnen, indem wir Möglichkeiten für den Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten bereitstellen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Menschen dazu befähigt werden, Wege selbstständig zu gehen.
Beschreibung
Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Verwaltung schaffen! Ganzheitliche Soziale Arbeit schaffen!
Beschreibung
Wir müssen den Menschen als ganzheitliches System sehen, seine vorhandenen Ressourcen und Stärken nutzen und daran anknüpfen.
Beschreibung
Nachhaltige Soziale Arbeit heißt, Angebote so zu entwickeln, dass Menschen die im Punkt 6 genannten Ressourcen sehen, verstehen und verfestigen. Sodass sie ein selbstbestimmendes Leben führen können!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Koordinatorin der GWA soll ihren Sitz in der Verwaltung haben und mit dieser zusammenarbeiten. Das bedeutet auch die Teilnahme an Ausschüssen, um an Entscheidungsprozessen teilnehmen und mitwirken zu können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturelle Angebote sollen sich an den Bedarfen der BewohnerInnen entstehen und ihnen zeigen, dass sie gesehen, gehört und wertgeschätzt werden!
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In Kooperation und Transparenz stehen. Niedrigschwellig und Menschennah sein.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In Kooperationen mit dem Gesundheitsamt und den ÄrztInnen im Ort können präventive Angebote gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote zwischen formellen und informellen Bereichen (Schule & Offene Kinder- und Jugendarbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, wie die JuLeiCa.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch Kooperationen mit unseren Unternehmen, welches sich auch öffentlich positiv auswirkt, kann die lokale Ökonomie gefördert und für junge Menschen attraktiver gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ein "Haus der Solidarität" kann bezahlbaren Wohnraum für all die Menschen schaffen, die sonst wenig bis keine Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben. Ggf. Kooperationen mit Jugendliche/Landkreis/Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit bedeutet zugleich Transparenz für die Bevölkerung. Ein sehr wichtiger und ernstzunehmender Punkt, damit sich die Menschen auch als ein Teil des Ganzen fühlen und ggf. mitwirken können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jede Entscheidung muss seitens der Politik unterstützt werden! Was auch zugleich einen positiven Effekt auf den jeweiligen Wahlkampf haben kann.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Müssen gesehen, gehört und beteiligt werden! Das wohl wichtigste Glied in dieser Kette!
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Plan ist, dass sich die GWA Koordinationsposition so in die Verwaltungsstrukturen etabliert, dass die Stelle ein fester Bestandteil in der Stellenplanung wird, weil die Beteiligung von Sozialarbeitenden in einer jeden Verwaltung und in deren Prozessen unabdingbar sein sollte! Da, wo es um gesellschaftliche Strukturen und besonders um soziale Kohäsion geht, bedarf es dringend Sozialarbeitenden Fachkräften. Sowohl als Beratungsangebote für BürgerInnen, als auch in den Ausschüssen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sustainable SQUAT

Ansprechpartner
Marco Frank
Organisation Refugium e.V.
Funktion Geschäftsleitung
GWA meets SDG – Konkrete Utopien für ein solidarisches Braunschweig
Projektbeschreibung
Mitten in Braunschweig ist SQUAT gewachsen, ein Gemeinwesenzentrum, das weit mehr als nur einen Ort markiert. Es ist der Kern einer Gemeinschaft, die zusammenfindet, um nicht nur Raum zu teilen, sondern auch Hoffnungen, Visionen und die feste Überzeugung, dass eine andere, bessere Gesellschaft möglich ist. In den letzten drei Jahren haben wir mit SQUAT Menschen begleitet, Projekte umgsetzt und ein Leben in Vielfalt ermöglicht. SQUAT hat gezeigt, dass konkrete Utopien möglich sind. Diese konkreten Utopien (Ernst Bloch) erinnern uns daran, dass eine bessere Welt nicht in fernen Träumen verharren muss, sondern durch die Hände und Herzen derer zum Leben erweckt werden kann, die sich für ihre Verwirklichung einsetzen. SQUAT positioniert sich mutig im Zentrum dieses Kampfes gegen Ausgrenzung, indem es jedem Einzelnen nicht nur die Möglichkeit bietet, Teil der Gemeinschaft zu sein, sondern auch, individuellen Stärken einzubringen. Der Akt der Teilgabe, besonders hervorgehoben durch die Einbindung von Menschen mit Fluchtbiografie, zeigt die Vielfalt an Talenten und Perspektiven, die unsere Gemeinschaft bereichern und stärken. Unser Ansatz, der sich vom Munizipalismus und dem Konzept der Brave Spaces leiten lässt, bietet einen fruchtbaren Boden, auf dem diese Ideale wachsen können. Der Munizipalismus fördert die direkte Teilhabe aller Bürger:innen an der Gestaltung ihres Lebensraums und setzt sich für die Demokratisierung der lokalen Politik ein, während Brave Spaces sichere, doch herausfordernde Umgebungen schaffen, in denen offene Diskussionen und das Teilen von tiefen Erfahrungen möglich sind. In solchen Räumen wachsen nicht nur Verständnis und Akzeptanz, sondern es werden auch Brücken zwischen unterschiedlichen Lebenswelten gebaut. Die Sustainable Development Goals (SDG) der UN dienen uns als globale Landkarte, die Orientierung bietet, wie wir zusammen eine nachhaltige, gerechte und inklusive Gesellschaften aufbauen können. Mit ihnen entwickeln wir die bisherigen Angebote weiter, um die Entwicklung des Quartiers im Sinne des Gemeinwohls zu fördern. Dafür werden einfache, praktische und niedrigschwellige Ansätze genutzt, die zum Ziel haben, Bewohnende entsprechend eigener Stärken gezielt zu unterstützen, ein aktiver Teil der Gemeinschaft zu werden. Andererseits geht es in dieser Phase auch darum, das SQUAT als Teil der Gemeinwesenlandschaft in Braunschweig und auf kommunaler Ebene in den politischen und administrativen Strukturen als Leuchtturm zu etablieren.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In der aktuellen städtischen Entwicklungsphase, nach dem Ende diverser Förderprogramme für Innenstädte und im Kontext globaler Krisen, sieht sich SQUAT mit Herausforderungen konfrontiert. Trotz seiner anerkannten Bedeutung für das soziale Miteinander der Stadt, wurde SQUAT aufgrund von Sparzwängen im kommunalen Haushalt bisher nicht in die institutionelle Förderung mit aufgenommen. Damit ist frühstens Ende 2027 zu rechnen. Das zeigt, dass Gemeinwesenprojekte in Zeiten knapper Kassen oft als nachrangig betrachtet werden, obwohl sie essentiell für das gesellschaftliche Zusammenleben sind. Zusätzlich haben sich zwar diverse Gruppen, die sich den Zielen nachhaltiger Entwicklung (SDGs) verschrieben haben, bei SQUAT versammelt, doch es fehlt an einer effektiven Bündelung ihrer Interessen. Diese Fragmentierung erschwert eine wirkungsvolle Einflussnahme auf die Stadtentwicklungspolitik, was das Potenzial einer koordinierten Stimme für nachhaltige Veränderungen ungenutzt lässt. Ein weiteres Problem stellt die Homogenität dieser Gruppen dar, die wenig Zugang für Geflüchtete bietet. Unser Anspruch ist es, ein Zentrum zu sein, das nicht nur Teilhabe ermöglicht, sondern aktiv zur Teilgabe einlädt. Durch die Fokussierung auf gemeinsame Projekte, die auf den praktischen Fähigkeiten aller Bewohner:innen aufbauen, streben wir danach, ein vielfältiges Gemeinwesen zu fördern, das integrativ ist und allen offensteht. In dieser Phase von SQUAT ist es von höchster Bedeutung, die Gemeinwesenarbeit zu stärken und die Basis für eine inklusive und nachhaltige Stadtpolitik zu schaffen. Diese sollte die SDGs als Leitlinien verstehen und die Anwohner:innen in den Mittelpunkt des Handelns stellen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweiger Innenstadt
Beschreibung
Orientierung am sogenannten inneren Ring Braunschweigs (siehe Karte). Die Wirkungen unserer Gemeinwesenarbeit weisen aber durch den zentralen Charakter unserer Einrichtung über den Stadtteil hinaus.
Einwohnerzahl
6500
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-06_Staatsangehoerigkeiten_2023_e.pdf Die Daten beziehen sich auf Menschen ohne doppelte (also zusätzlich deutsche) Staatsangehörigkeit / gemessen am Stadtkern ist der Wert sogar noch höher (bei ca. 30 % siehe Seite 12 zweite Quelle)
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
SQUAT verkörpert GWA, die sich an Schlüsselstandards orientiert: Fokussierung auf Menscheninteressen, Stärkung der Selbstorganisation und die Gestaltung des Zusammenlebens. Wir betonen die Wichtigkeit, aller Bewohnenden, insbesondere Menschen mit Fluchtbiografie, Plattformen für Teilgabe und aktive Mitgestaltung zu bieten, was direkt die Standards der GWA reflektiert. Unsere Initiativen zur Förderung von Brave Spaces und zur Stärkung der Teilgabe sind Kern unserer Arbeit und spiegeln die Qualitätsstandards der GWA wider. Durch die Schaffung inklusiver Räume, in denen Vielfalt und Solidarität gelebt werden, stärken wir das Gemeinwesen und fördern ein Zusammenleben, das auf gegenseitigem Respekt und Unterstützung basiert.SQUAT agiert nach dem Prinzip, dass die Interessen und Bedürfnisse der Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen, was unsere Ausrichtung an den Menschenrechten und dem Gemeinwohl untermauert. Die Entwicklung starker, interaktiver Netzwerke innerhalb der Gemeinschaft unterstützt die Bildung von handlungsfähigen, selbstorganisierten Gruppen und Individuen, was die Selbstwirksamkeit und das Empowerment fördert. Indem wir das soziale und kulturelle Miteinander durch gemeinschaftliche Projekte und Veranstaltungen bereichern, tragen wir zur lebenswerten Gestaltung des Quartiers bei. SQUAT dient als Beispiel dafür, wie die Umsetzung der GWA-Qualitätsstandards in der Praxis aussehen kann, mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Inklusion und demokratische Teilhabe
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anwohner:innen, Menschen mit Migrationserfahrung und Fluchbiografie, engagierte Gruppen und Initiativen
Beschreibung
Soziale Initiativen, Ehrenamtliche, Menschen auf der Suche nach Gemeinschaft, Politik, Stakeholder
Beschreibung
Menschen, die sich einbringen wollen; Menschen mit versteckten Talenten (Teilgabe); Netzwerkpartner:innen
Vorhandene Strukturen
Durch die Kombination von ehrenamtlichem Engagement und professioneller Leitung ist ein dynamischer Raum, der kulturelle, soziale und ökologische Initiativen und Akteure zusammenbringt, entstanden. Ehrenamtliche, darunter auch Menschen mit Fluchtbiografie, bringen ihre Stärken in Projekte wie Urban Gardening, Kreativangebote, Kochabende und Sprachkurse ein, stärken somit die Gemeinschaft und fördern den Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Die regelmäßigen Treffen und Workshops im SQUAT fördern nicht nur die direkte Beteiligung der Bewohner:innen am Quartiersleben, sondern tragen auch zur Entwicklung nachhaltiger Strukturen bei. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und die Aussicht auf institutionelle Förderung zeigen die Anerkennung von SQUATs Wert für die Gemeinschaft. Das Projekt dient als Modell für effektive Gemeinwesenarbeit, die auf Prinzipien der Teilgabe und Inklusion basiert und gleichzeitig eine Plattform für die Verwirklichung konkreter Utopien bietet. Die besondere Stärke von SQUAT liegt in der Verbindung von Quartiers- und Migrationsarbeit, die durch sehr niedrigschwellige Angebote eine breite Vielfalt an Menschen erreicht und aktiv in die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens einbindet. Die wachsende Zahl an Veranstaltungen und die steigende Beteiligung zeigen den Erfolg dieses Ansatzes und unterstreichen Bedeutung von SQUAT als lebendiges Beispiel für eine gelungene, integrative und partizipative Stadtentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialreferat | Abt. Nachbarschaftszentren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TU Braunschweig | GTAS - Prof. Dr. Tatjana Schneider
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
foodsharing e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirskbürgermeisterin | Jutta Plinke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziale Initiative: KreativKollektiv
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziale Initiative: Feministisches Café
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbe: DenkRaum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Katharinen Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Büro für Migrationsfragen | Integrationsplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NTFN
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziale Initiative: Seebrücke Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Futter Teresa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alila Fun Sport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsreferat Stadt BS | Ulrike Adam
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle LSBTI* Stadt Braunschweig | Mareike Walther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interkulturelle Servicestelle für Gesundheitsfragen im Gesundheitsamt | Fr. Dr. Javanmardi
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Stadt Braunschweig (Abt. Unbegleitete Minderjährige) | Christina Bogner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernährungsrat Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Tafel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Antidiskriminierungsstelle Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagestreff IGLU (für wohnungslose Menschen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Braunschweig (Migrationsberatung und Quartiersmanagement)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein für sexuelle Emanzipation (VSE)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cura e.V. (Strafgefangenenhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dialogforum Innenstadt | Braunschweig Zukunft GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Filmtheater Universum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Staatstheater Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Begleitausschuss zu Demokratie Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartier Plus | Ayat Tarik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Annes Garten | Urban Gardening Shop in der Braunschweiger Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenberatungsstelle e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
pro familia Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Braunschweig
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
SQUAT hat die Chance künftig eine institutionelle Förderung der Stadt Braunschweig zu erhalten. Die Priorität bei der Stadt spiegelt die Wertschätzung für SQUATs Beitrag zur sozialen und kulturellen Stadtentwicklung wider. Diese Förderrunde ist entscheidend, um die Erfolge zu verstetigen und SQUATs Rolle als Modellprojekt für Inklusion und demokratische Teilhabe auszubauen. Eine Weiterförderung würde die dauerhafte Integration in die städtische Förderlandschaft sichern.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Starke Innenstadt - WIR für ein lebendiges Peine

Ansprechpartner
Berit Kühne
Raum der Begegnungen
Projektbeschreibung
Wie viele Kleinstädte (Kernstadt 27327 Einwohner) und ländliche Kommunen beschäftigt sich auch die Stadt Peine seit vielen Jahren mit den Herausforderungen des demografischen Wandels und der Integration. In den letzten zehn Jahren ist in der Kleinstadt Peine, vor allem in der Innestadt, die Zahl der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stark angestiegen. Im Januar 2014 lag die Zahl noch bei 16%, im Jahr 01/2020 bereits bei 27% und vier Jahre später im Jahr 01/2024 bereits bei 34% - Tendenz steigend. Dieser rasche Anstieg stellt die Innenstadt vor ganz neue Herausforderungen. Wir wollen einen "Raum der Begegnungen" schaffen. Wir, das ist der Paritätische Niedersachsen e.V., Kreisverband Peine. Wir bieten direkt in der Innestadt Räume an, die über eine sehr gute Ausstattung verfügen. Ein großer, heller Gemeinschaftsraum/Eingangsbereich, eine Küche, Nähmaschinen, Büroräume, Internetzugänge, Sitzlounge und vieles mehr. Dort möchten wir Probleme erfragen und erforschen, Interessen sowie Ressourcen eruieren, sozialräumliche Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verändern und gestalten. Durch die Schaffung eines zentralen Gemeinschaftsortes, gezielte Ansprache durch aktive Befragung, niedrigschwellige Zugänge und Beratung möchten wir einen Beitrag leisten, die Nachbarschaft zu stärken und den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Verschiedene Angebote wie beispeilsweise ein (Reparatur)Café, ein Frauengespächskreis, oder auch Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen verbessern die Kommunikation und das Miteinander im Stadtteil. Die Kooperation und Partnerschaften zu verschiedenen Akteuren im Quartier fördern strukturelle Entwicklungen vor Ort.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Wie eingangs bereits erwähnt hat sich die Bevölkerung in den letzten zehn Jahren in der Stadt Peine, vor allem in der Innestadt, stark verändert. Im Januar 2014 lag die Zahl noch bei 16% im Jahr 01/2024 bereits bei 34% - Tendenz steigend. Dieser rasche Anstieg stellt die Innenstadt vor ganz neue Herausforderungen. Menschen unterschiedlicher Kulturen leben zusammen und bringen ihre eigene Sozialisation und Lebensgeschichte mit. Wohnraum ist begrenzt vorhanden, somit wird es immer schwieriger eine bezahlbare Wohnung in der Innensatdt zu bekommen. Der Einzelhandel verringert sich stetig, Geschäfte schließen. Ferner entstehen immer mehr Bereiche, die von Menschen gemieden werden. Sowohl ältere Menschen, als auch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind auf eine gute Versorgung und Anbindung vor Ort angewiesen. Die Mobilität dieser Zielgruppe ist häufig eingeschränkt. Die rasche Wandel der Bevölkerung in der Innenstadt führt zu unterschiedlichen Veränderungen und Herausforderungen, denen präventiv entgegengewirkt werden muss. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Paritätischen, die täglich vor Ort in der Innenstadt arbeiten, nehmen diese Veränderungen und Herausforderungen auch subjektiv wahr. Aus diesem Grund beabsichtigt der Paritätische die Gemeinwesenarbeit vor Ort als eine weitere, neue Säule zu etablieren und zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in der Innenstadt einen wichtigen Beitrag zu leisten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Peine Innenstadt
Beschreibung
Peiner Innenstadt, Gebiet 101
Einwohnerzahl
4488
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahlen 01/2024 Stadt Peine
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Peine Einwohnerzahlen, 01/2024
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Peine, Zahlen Stand 01/2024
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Peine, Zahlen Stand 01/2024
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten Beziehungsarbeit leisten und bestenfalls die Entwicklung des Einzelnen fördern, sich im Stadtteil selbstwirksam einzubringen. Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern. Ferner soll die Partizipation der Menschen, eine offene Kommunikation, eine Vernetzung untereinander und die Fähigkeit der Selbstorganisation gefördert werden. Da wir in der GWA bisher noch nicht gearbeitet haben, möchten wir uns auf diesem Gebiet weiterentwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass der ganzheitliche Ansatz der GWA in der Innenstadt alle Bewohner gleichermaßen erreichen kann. Aktuellen Herausforderungen wird begegnet und präventiv entgegengesteuert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinschaftsraum wird angenommen und genutzt.
Beschreibung
Menschen vernetzen sich eigenständig und helfen sich untereinander.
Beschreibung
Menschen erkennen ihr Potenzial und können es einbringen. Raum der Begegnungen und andere Schnittstellen unterstützen dabei.
Beschreibung
Alle Menschen fühlen sich gleichermaßen angesprochen.
Beschreibung
Vermittlung zwischen Bewohnern, Politik und Verwaltung gelingt.
Beschreibung
Netzwerke und Kooperationen sind bekannt und können genutzt werden.
Beschreibung
Nachbarschaft wird sichtbar und erlebbar. Sozialer Zusammenhalt ensteht. Ziel ist es, die Entwicklung eines starken Gemeinwesens zu fördern.
Beschreibung
Die Daseinsvorsorge ist gesichert. Menschen sind vor Ort für den täglichen Bedarf ausgestattet.
Beschreibung
Die kommunale Verwaltung sieht das Projekt als ein sinnvolles und langfristiges Mittel zur Nachbarschaftsförderung an und unterstützt einen zukünftigen Fortbestand.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Peine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Peine Marketing
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Peiner Heimstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Peiner Allgemeine Zeitung, Peiner Nachrichten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arcus, Pro Familia, Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Friedenskirche Peine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessensgemeinschaft Marktplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wohnen, Ambulante Hilfe Peine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Peine, Selbsthilfe, Freiwilligen-Agentur, Jungregio
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Peine stellte sich heraus, dass ein Raum der Begegnungen und der Ausbau der Gemeinwesenarbeit vor Ort befürwortet wird. Es wird eine enge Zusammenarbeit im Projektzeitraum mit der Stadt Peine angestrebt. In dieser Zeit werden weitere Säulen der Finanzierung betrachtet und ausgelotet. Ziel ist es, den Raum der Begegnungen langfristig zu etablieren.
Galerie
bild raeume
Zustimmung Veröffentlichung
On

DRK Forum: Begegnungen, Vielfalt und Zusammenhalt / Gifhorn Süd

Ansprechpartner
Janine Süss
Zusammen wachsen: Stärkung von Nachbarschaft und Vielfalt im Quartier
Projektbeschreibung
Unser Projekt zielt darauf ab, das neu eröffnete DRK Forum durch die Einstellung eines Quartiersmanagers oder einer Quartiersmanagerin zu stärken und als zentrale Anlaufstelle für Anwohner des Quartiers zu etablieren. Das Forum bietet bereits eine breite Palette von Diensten und Einrichtungen wie Breitenausbildung, Suchdienst, Sozialstation Gifhorn, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, Bereitschaften, Jugendrotkreuz, Familienbüro der Stadt und des Landkreises Gifhorn, den Hausnotruf sowie einen Kleiderladen namens "Die Schatzkiste". Zusätzlich gibt es eine Kinderspielecke, die den Eltern die Möglichkeit bietet, Beratungsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen, während sich ihre Kinder beschäftigen. Die Quartiersmanagerin oder der Quartiersmanager wird eine Schlüsselrolle spielen, indem sie oder er die Anwohner über die vorhandenen Angebote informiert, ihre Bedürfnisse ermittelt und sie bei der Nutzung der verfügbaren Dienste unterstützt. Darüber hinaus wird das Ehrenamt, insbesondere im Bereich des Katastrophenschutzes, aktiv in das Projekt eingebunden. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden die Quartiersmanagerin oder den Quartiersmanager bei der Begehung des Quartiers unterstützen, Gemeinschaftsaktivitäten organisieren und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts beitragen. Geplant ist auch die Unterstützung durch die Ehrenamtskoordinatorin, welche die ehrenamtlichen Aktivitäten koordiniert und fördert. Durch die Zusammenarbeit von Quartiersmanagerin oder Quartiersmanager, Ehrenamt und der Ehrenamtskoordinatorin wird das DRK Forum zu einem lebendigen Zentrum der Gemeinschaft, das die Bedürfnisse der Anwohner erfüllt und zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier beiträgt. Der Arbeitsplatz der Quartiersmanagerin oder Quartiermanager wird im Zentrum des Forums an einem offenen Empfangstresen positioniert sein. Diese Gestaltung ermöglicht eine einfache Erreichbarkeit und Interaktion mit den Besuchenden. Bilder werden beigefügt, um einen visuellen Eindruck von diesem zentralen Arbeitsbereich zu vermitteln. Diese offene Gestaltung soll den Zugang erleichtern und ein Gefühl der Willkommenheit und Nähe vermitteln.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
In Gifhorn konfrontieren uns demografische Veränderungen und wachsende Diversität mit Herausforderungen, die Integration und sozialen Zusammenhalt erforderlich machen. Besonders in bestimmten Quartieren zeigen sich soziale und ökonomische Benachteiligungen, Sprachbarrieren und eine hohe Fluktuation. Zusätzlich mangelt es an einer angemessenen Infrastruktur und Begegnungsräumen, was die Gemeinschaftsbildung erschwert. Ein weiteres Problem ist die unzureichende Vernetzung zwischen Bewohnern, sozialen Diensten und ehrenamtlichen Angeboten. Es fehlt eine koordinierende Instanz, die Ressourcen bündelt, Austausch fördert und die aktive Teilnahme an der Quartiersentwicklung ermöglicht. "Zusammen wachsen" im DRK Forum Gifhorn adressiert diese Punkte durch Einführung eines Quartiersmanagers. Diese Schlüsselrolle dient als zentrale Anlaufstelle, koordiniert Dienste, verbessert die Kommunikation und fördert ein integratives Quartierleben. Das Projekt zielt darauf ab, durch Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und Verbesserung der sozialen und baulichen Bedingungen die Lebensqualität zu erhöhen und einen nachhaltigen sozialen Zusammenhalt zu schaffen. Die Etablierung des Quartiersmanagers ist entscheidend, um Barrieren zu überwinden und eine inklusive, engagierte Gemeinschaft in Gifhorn zu fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gifhorn Südstadt
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Projektgebiets umfasst den südlichen Teil der Stadt Gifhorn, insbesondere das Viertel, das gemeinhin als "Südstadt" bekannt ist. Es erstreckt sich von der Berliner Straße im Norden bis zur Goethestraße im Süden und von der Breslauer Straße im Westen bis zur Bahnhofstraße im Osten. Diese Abgrenzung umfasst die Wohngebiete, öffentlichen Einrichtungen, Schulen und andere relevante Standorte innerhalb dieses geografischen Bereichs.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Die Einwohnerzahl des Projektgebiets Gifhorn Südstadt basiert auf den neuesten verfügbaren Daten des Einwohnermelderegisters der Stadt Gifhorn.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Als Quartiersmanagement versteht sich unser Projekt. Wir folgen einem ganzheitlichen Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität und das soziale Miteinander in einem definierten Quartier zu verbessern. Unsere Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Stärken des Quartiers zu fördern, die Bedürfnisse der Bewohner zu identifizieren und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und in der Stadt Lösungen zu entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn regelmäßige Treffen und ein aktiver Austausch zwischen lokalen Organisationen, Vereinen, Behörden und Bewohnern stattfinden, um gemeinsame Ziele zu definieren und umzusetzen.
Beschreibung
Erreicht, wenn die Bedürfnisse, Interessen und Stärken der Bewohner im Mittelpunkt der Projektplanung und -umsetzung stehen und ihre aktive Beteiligung gefördert wird.
Beschreibung
Erreicht, wenn Maßnahmen zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und der Nachbarschaftsbeziehungen erfolgreich umgesetzt werden, indem z.B. gemeinsame Aktivitäten, Veranstaltungen und Treffpunkte geschaffen werden.
Vorhandene Strukturen
Die vorhandenen Strukturen des Quartiersmanagements sind in unserem Projektgebiet bereits etabliert. Wir verfügen über ein gut funktionierendes Netzwerk von ehrenamtlichen Helfern (ca. 790) sowie professionellen Fachkräften, die sich aktiv für die Entwicklung und Stärkung des Quartiers engagieren. Diese Strukturen werden durch bestehende Institutionen wie lokale Vereine, Bürgerinitiativen, soziale Einrichtungen und kommunale Organisationen unterstützt. Die Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren ermöglicht es, auf die Bedürfnisse und Herausforderungen im Quartier gezielt einzugehen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Albanischer-islamischer Kulturverein e.V. Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Helios Klinikum Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Gifhorn e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Abrahams Kinder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte Rosengarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sapv-gifhorn GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oskar Kämmer Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS 1 Gifhorn
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Projekt strebt eine nachhaltige Integration in kommunale Strukturen und langfristige Finanzierung an. Neben Spenden von lokalen Unternehmen und der Bevölkerung planen wir Partnerschaften mit lokalen Organisationen. Wir setzen auf langfristige Kooperationen und ehrenamtliches Engagement, um die Kosten zu reduzieren. Das Büro im Forum wird weiterhin vom DRK gestellt. Zudem planen wir Fundraising-Aktivitäten und die Einbindung von Spendenaktionen aus der Gemeinschaft.
Galerie
forum eingang
forum arbeitsplatz quartiersmanager in bauphase
forum arbeitsplatz quartiersmanager seitlich
forum aussenansicht
forum arbeitsplatz quartiersmanager vorne
2023 11 drk forum 6
2023 11 drk forum 18
2023 11 drk forum 23
forum aufenthaltsraum bereitschaft
forum bereitschaft
forum bereitschaftsumkleide
forum fahrzeughalle bereitschaft
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam im Landkreis Aurich

Ansprechpartner
Friedhelm Endelmann
Funktion Geschäftsführer KVHS Aurich-Norden
Gemeinsam im Quartier in Aurich und Norden
Projektbeschreibung
Der Landkreis Aurich hat bereits seit 2015 zusammen mit der KVHS ein Integrationskonzept mit den Schwerpunkten Sprachniveau und Integration. Das Projekt Gemeinwesenarbeit im klassischen Sinn, welches im Jahr 2022 startete, war Neuland und eine Herausforderung für alle Beteiligten. Die vielen Sprachkurse erhöhten das Sprachniveau im Landkreis und führt zu einer besseren Integration der Menschen in den Arbeitsmarkt. Durch den hohen, dauerhaften Zuzug von geflüchteten Menschen in den LK, konzentriert sich dieser auf wenige multikulturelle Wohngebiete in Norden und Aurich. Das Projekt fokussiert sich auf je zwei Gebiete in Aurich und in Norden. Die KVHS Aurich-Norden als 100% Tochter des Landkreises wurde mit diesem Projekt beauftragt. Dort waren die größten Erfahrungen und Netzwerke vorhanden. In Norden konnte somit ein Büro beim Kinderschutzbund angemietet werden und hat somit zentral eine Anlaufstelle im Quartier Kirchstraße. Viele Hausbesuche, Mobile Cafés und Gesprächsrunden wurden organisiert. In diesem Quartier gibt es eine Bewohnerstruktur mit 21 verschiedenen Kulturen. Zusätzlich sind viele dieser Menschen von Transferleistungen abhängig. In Norden und Aurich wurde im Laufe des Projektes Probleme sichtbar, die ein Umdenken erforderlich machten. Die Wohnsituation in den Quartieren führt zu verstärkter Isolation und damit auch zu erschwerten Bedingungen. Beim Erlernen der Sprache oder Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitäten. In den Quartieren werden Netzwerke genutzt und neu geschaffen. Diese Netzwerke werden in die Arbeit vor Ort eingebunden. Dadurch soll die Teilhabe der Menschen in den Projektgebieten verbessert und das Wohnumfeld aufgewertet werden. Diese Aspekte spielen eine große Rolle für die Integration und sind daher Teil der Gesamtstrategie des Landkreises. Die Bewohner sollen durch die Gemeinwesenarbeit aktiviert werden, sich in ihrem Quartier einzubringen und die Begegnung mit anderen Bewohnern zu suchen. Dafür werden Begegnungsräume benötigt. Um dies zu ermöglichen, werden die Schulen und andere Bildungsträger als Lernorte im Quartier mit eingebunden. Diese Zusammenarbeit wird intensiviert. Davon können alle Bewohner profitieren. Ziel ist es, den zugewanderten Menschen Integration und Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Menschen in den Quartieren die Teilhabe und Integration in das gesellschaftliche Leben, in den Arbeitsmarkt, politische und schulische Bildung ermöglichen, dass war und ist die Erwartungshaltung der Gesellschaft. Die Bedingungen bzw. Voraussetzungen im Quartier aufzuzeigen und gemeinsam mit den Bewohnern verändern und umzusetzen ist die Aufgabe vom QM. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist die größte Hürde. In den zugewiesenen Wohnungen leben viele ausländische Menschen und Menschen, die Transferleistungen beziehen, auf engstem Raum zusammen. Die meisten dieser Häuser werden von großen Wohnungsbaugesellschaften verwaltet. Die Gebiete sind durch enge Bebauung, ein tristes und teilweise vermülltes Gesamtbild geprägt. Zu den räumlichen Problemen kommen soziale Benachteiligungen. Ein Arbeitsmarkt, der bisher allen Arbeitskräften offenstand, wird immer kleiner. Perspektivlosigkeit, Angst und Isolation in den Quartieren gehören zum Alltag. Begründet und verstärkt wird die Situation durch mehrere Brandstiftungen. Zuletzt wurden 2 Wohnblocks zerstört und 49 Personen verloren ihre Wohnung. Parallel wurden diese Sozialwohnungen verkauft. Eine Bestandsaufnahme hatte folgendes Ergebnis.- - Desolate Wohnungen - Drogen, Alkohol, Gewalt, Kriminalität - Leben an der Armutsgrenze – Bürgergeld – Transferleistungen Arbeitslosigkeit - Vereinsamung – Isolation von ganzen Familien, Sprachbarrieren - Fehlen von interkulturellen Begegnungsstätten
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden
Beschreibung
Das Gebiet umfasst Teile der Stadtteile Westlintel,Westgaste und Mitte. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straßen Warfenweg, Sielstraße,Kirchstraße und direkt angrenzende Straßen, deren Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße/Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg eingegrenzt.
Einwohnerzahl
5560
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Norden 3/2020 + aktuelle Erhebung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, die Statistik beinhaltet SGB-II- Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohner Meldeamt Stadt Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung.
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, die Statistik beinhaltet SGB-II- Leistungsempfänger und Asylbewerberleistungsempfänger.
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Aurich Südost
Einwohnerzahl
4120
Quelle / Anmerkungen
Einwohner Meldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Aurich Sandhorst
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Aurich Sandhorst
Einwohnerzahl
1520
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Aurich + aktuelle Erhebung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 12/2022 + aktuelle Erhebung, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Menschen erfolgt auf Augenhöhe.Das Selbstbewußtsein stärken.Durch gelebte Demokratie das Vertrauen aufbauen. Die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen stehen im Mittelpunkt.Die persönlichen Anliegen herausfinden und gemeinsam erarbeiten.
Beschreibung
Die Menschen werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt.Die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation sowie die Selbsthilfekompetenzen aufbauen und stärken.Die Menschen lernen sich selbst zu organisieren und werden dazu ermutigt.
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine und Bildungsträger, in den Städten Aurich und Norden werden gezielt angesprochen und ihre Angebote werden an die Bewohner weitergegeben. Ferner vorhandene Ressourcen durch Synergien wirksam koordinieren.
Beschreibung
Der Ansatz ist ganzheitlich und systemisch. Es werden immer alle Personen und Bewohner und die entsprechenden Umweltfaktoren berücksichtigt.Ressourcen des Gemeinwesens werden weiterentwickelt und die eigene Identifikation gefördert.
Beschreibung
Das Quartiersmangement ist ein Projekt des Landkreises und steht somit in Verbindung mit allen relevanten Ämtern des Landkreises.Das QM wird fachlich aufeinander abgestimmt und die Netzwerke weiter auf- und ausgebaut.Dabei sind Runde Tische unentbehrlich.
Beschreibung
Es ist geplant die Netzwerke mit den Interessen und Bedarfe der Bewohner abzugleichen.Geplant ist die weitere bedarfsgerechte Vernetzung mit allen Akteuren in den Quartieren,auch mit Vermietern und Wohnungsgesellschaften. Weitere Ressourcen erschließen.
Beschreibung
Alle Bewohner in den Quartieren einbeziehen.Gemeinsam das Quartier gestalten und Ausgrenzung beseitigen.Gründung von Interessengruppen unterstützen. Gemeinsame Workshop, Stadtteilfeste,Wohnbeiräte bilden,Gemeinschaftsgärten anlegen.Wertschätzung erleben.
Beschreibung
Alle vorhandenen Angebote der sozialen und interkulturellen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine,Kulturvereine,Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht.Schulen als Lernorte unterstützen und stärken.
Beschreibung
Das Projekt ist Teil des Integrationskonzeptes des Landkreises Aurich.In diesem Projekt Gemeinsam im LK Aurich werden alle Kommunalen-,karitative- und private Akteure zusammengefasst und vernetzt.Ein gemeinsames Handeln und Projektdenken wird angestrebt.
Vorhandene Strukturen
Die Mitarbeiter des QM haben Erfahrungen in der Integrations- und Flüchtlingshilfe, Bildungs- und Förderarbeit, der allgemeinen sozialen Arbeit und Team- und Gruppenarbeit. Durch aktive Mitwirkung bzw. Initiierung von Arbeitskreisen bildet das QM das Gerüst der ehrenamtlichen und professionellen Struktur der Gemeinwesenarbeit. Das QM hat durch die Trägerschaft des Landkreises Aurich beste Möglichkeiten der Unterstützung und Kooperation. Der Zugang zu allen sozialen Trägern und Akteuren ist vorhanden und diese müssen gepflegt und weiterhin ausgebaut werden. Das QM bündelt die Fachkräfte/-leute und sorgt für eine passgenaue Unterstützung. Ein ständiger Austausch mit Kollegen, einem gut funktionierendem Netzwerk prägen die sehr gute Arbeit des QM. Hier seien die Ehrenamtsagentur, die Integrations- und Flüchtlingshilfe, Lern- und Sprachkurse der KVHS Aurich Norden genannt. Gleichzeitig unterstützt das QM die Arbeit von Vereinen und Initiativen des sozialen Bereichs. Ein wichtiger Faktor sind die Familien, insbesondere hier die Kinder. Das QM sucht Orte auf, wo Kinder und Eltern sind, bzw. schafft neue Orte. Es gibt immer mehr Arbeit aufgrund der Zuwanderungszahlen und somit ist das QM weiter ausbaufähig. Vom QM fühlen sich die Menschen so angenommen wie sie sind. Oberste Priorität ist Gemeinsam statt einsam!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Christoph Carls Ordnungsamt, Frau Koch/Herr Weber Amt f.Jugend u. Soziales, Herr Müller Sozialamt, Herr T. Hofrichter ABH,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Linda Peters-Kunstschule, Teemuseum Norden, Mitmachmusem Aurich, Frau Sturde Webmuseum,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lennard Bohne-Gnadenkirche, M.de Vries AWO, M. Saathof-Reentz Freiwilligenagentur Norden, Frau Seitz-Bahro Mehrgenarationen Haus Aurich-Norden, Frau T.Munzig Familienzentrum, Offene Kinder und Jugendarbeit Haus 23,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Olav Gönnert Thy/ Imke Goudschaal-Kreissportbund, Frau M.Pfanni-Carow Kinderschutzbund Norden, Frau S.Siebel Kinderschutzbund Aurich, Frau S.Rogall/Dr. J.Marliani Tomtes Hof Begegnungshof, Herr R.Harms SG Egels Popens, Herr J.Willms TUS Sandhorst,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Liebl-Wachsmuth Gesundheitsamt, AOK Aurich und Norden, Pflegeschule Norden,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Behnke, Frau Henning Grundschule Sandhorst, Gymnasium Norden, Oberschule Norden, IGS Aurich West, Realschule Aurich, Grundschulen in den Quartieren, KVHS Aurich-Norden, Frau Tischner Handwerkskammer,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Rückleben, Pastorin Frau Frerichs St.Johannis Gemeinde Sandhorst, Herr Caspers Diakonisches Werk Aurich, Frau Haller Kirchenkreis Aurich, Frau Helene Frieden Johanniter,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herr Greve, Herr Erdwiens Vermieter Genossenschaft, Herr A.Richter/I.Grotelüschen LEG Wohnen, Frau U.Kuhlmann Hausverwaltung Norden, Herr Riese Adler Group,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Hartmann, Herr Eike Ruhr NWZ, Frau E.Willers Präventionsrat Norden,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herr Eiben-Bürgermeister, Herr Wiard Siebels MDL, Herr Blesene Ortsbürgermeister Sandhorst,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frau Büscher-Polizei, Herr Ingo Brickwedde Leitung PK Norden, Frau N. Poppen Biohof Sonnenschein, Frau M. Mayerholz Boulderhalle Aurich,
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit der Projektförderung werden auch strategische Ziele verfolgt. Der Ausbau des Netzwerkes vor Ort bleibt über das Projektende bestehen. Durch die nachhaltige Kooperation der Akteure findet eine bessere Abstimmung statt. Die Bewohner der Quartiere wissen, an wen sie sich wenden können. Die Netzwerkstrukturen können über die Quartiere hinaus für den gesamten Landkreis genutzt werden. Der LK Aurich beteiligt sich mit 172000.-€
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam im Nordertor

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Einrichtung eines Sozialraumteams im Nordertor, Begleitung und Unterstützung bieten, Begegnungen schaffen, Eigeninitiative und Beteiligung fördern
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gemeinsam im Nordertor“ soll eine Struktur bieten, die Menschen zusammenbringt und motiviert, sich gemeinsam für und in „ihrem“ Stadtteil zu engagieren. Dies soll insbesondere mit der Einrichtung des „Sozialraumteams Nordertor“, federführend vom Stadtteilverein „Unser Nordertor e.V.“ (nachfolgend; „UNo“) betreut, nachhaltig gelingen. Unter einem Sozialraumteam ist ein Netzwerkgremium zu verstehen, bestehend aus Akteur*innen, die im Nordertor leben bzw. haupt- oder ehrenamtlich tätig sind und sich für das Gemeinwesen einsetzen möchten. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung auf einander abgestimmter, bedarfsorientierter und nachhaltiger Angebote und Projekte im Quartier. Durch das Vermitteln von Respekt und Anerkennung und die Ermutigung und Unterstützung zur Selbstorganisation sollen zivilgesellschaftliche Potentiale gestärkt werden. Zudem wird die Handlungsfähigkeit aller Menschen im Stadtteil weiterentwickelt und Partizipation – insbesondere auch von benachteiligten Menschen – ermöglicht. Lokale Ressourcen für die Gemeinwesenarbeit werden erschlossen, aktiviert und zusammengebracht und somit Synergieeffekte geschaffen und sog. „Doppelstrukturen“ vermieden. Die Anlaufstelle UNo soll als sozialer Treffpunkt vor Ort, in dem die Menschen konkrete Hilfsangebote finden, wie kreativ-, freizeit- und kulturelle Angebote, weiterentwickelt werden. Die Gemeinwesenarbeit richtet sich dabei an der Lebenswelt der Menschen im Stadtteil aus – an ihren Sorgen, Problemen, Bedürfnissen und Wünschen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Nordertor ist von Industrie geprägt und durch ein hohes Verkehrsaufkommen belastet. Seit den 1990er Jahren treten im Nordertor vermehrt soziale Konflikte auf, die teilweise mit Zuwanderungswellen und daraus resultierenden Integrationsproblemen im Zusammenhang stehen. Das Nordertor ist das Quartier mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte im Stadtgebiet und liegt damit deutlich über den Werten anderer Ortsteile. Im Quartier arbeiten unterschiedliche Akteure auf den Gebieten GWA, QM, Vereine, freie Kinder- u. Jugendhilfe, Bildung, Wohnungswirtschaft und religiöse Einrichtungen. Im „Sozialer Zusammenhalt“-Gebiet sind effektive Strukturen von QM und GWA vorhanden. Der Stadtteilverein „Unser Nordertor“ (UNo) ist schon jetzt Anlaufstelle für Begegnungen im Quartier, er ist seit 10/2018 zusätzlich von der Kommune mit der Durchführung der GWA im gesamten Stadtteil beauftragt. Seine Angebote werden allerdings vornehmlich von älteren Bewohner*innen in Anspruch genommen. Netzwerke und Zusammenarbeit finden in der Regel nur im kleinen Rahmen oder gar nicht statt. Besonders jüngere und neu zugewanderte Menschen wissen oftmals nicht, an wen sie sich gerade wenden können, wenn sie ein Problem haben. Es fehlt an Struktur und einem umfangreichen (Hilfe)netzwerk. Die Akteure untereinander kennen oft nicht die vollständigen Angebote/Arbeitsbereiche anderer Akteure. Eine zielgenaue Verweisberatung ist somit kaum möglich. Das Einrichten eines Sozialraumteams für das Nordertor, welches Begegnungsräume schafft, Beteiligung ermöglicht, den sozialen Zusammenhalt und die Integration fördert sowie die Selbstorganisation stärkt, ist daher von besonderer Bedeutung für das Quartier.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Der Stadtteil ist wie folgt eingegrenzt: Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Frank-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Str. Grefengrund, Platanenstr. und B6/B214 Richtung Celler Str. und trifft dort wieder die Holtorfer Str.
Einwohnerzahl
4939
Quelle / Anmerkungen
Einwohner*innenmeldeamt / Sozialplanung Stadt Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt" liegt im Projektgebiet. Das Projektgebiet bezieht sich auf den Stadtteil Nordertor. Das Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt" umfasst ca. 1/3 des Stadtteils.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohner*innenmeldeamt Stand 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 02/2024 Sozialplanung der Stadt Nienburg/Weser
Unterlagen zum Gebiet
karte_1.jpg (1.1 MB)
GWA/QM-Ansatz
1. Partizipation der Adressat*innen: Durch die kontinuierliche Einbindung der Bewohner*innen erreichen wir eine aktive Beteiligung der Bewohner*innen an den Gestaltungsprozessen im Stadtteil. 2. Unterstützung von Kommunikation und Selbstorganisation: Durch Vernetzung einzelner Akteure / Akteursgruppen unterstützten wir die Selbstorganisation der Menschen. 3. Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen: Wir fördern den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Bewohner*innen untereinander sowie mit anderen Organisationen und Institutionen. 4. Vielfältige Methoden und Ansätze: Mit unterschiedlichen Handlungsansätzen und Methoden, wie z.B. Sozialraumanalyse, Beratung, Kulturarbeit, Netzwerkarbeit und Empowerment unterstützen wir die Bewohner*innen des Stadtteils
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen äußern ihre Bedürfnisse und Interessen und arbeiten an Veränderungen aktiv mit.
Beschreibung
Die Menschen beteiligen sich aktiv an Entscheidungsprozessen. Sie bestimmen, welche Themen und Projekte im Quartier bearbeitet werden sollen und setzen diese auch, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, selber um
Beschreibung
Die Menschen vor Ort bringen ihre Fähigkeiten, Interessen und Erfahrungen ein. Wir als Verein bündeln diese um gemeinsame Projekte gemeinsam mit den Menschen umzusetzen.
Beschreibung
Das UNo wird mehr zu einem Ort für Begegnungen. Hier werden gemeinsam Feste, Flohmärkte etc. geplant und organisiert. Nachbarschaftshilfen laufen zusammen und ein interkultureller Austausch findet statt.
Vorhandene Strukturen
In einem Teil des Nordertors (im „Sozialer Zusammenhalt“-Gebiet) sind effektive Strukturen von Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit vorhanden. Der Stadtteilverein „UNo“ ist seit 10/2018 zusätzlich von der Kommune mit der Durchführung der Gemeinwesenarbeit im gesamten Stadtteil beauftragt. Der Verein hat z.Zt. ca. 65 Mitglieder und bietet den Bewohner*innen unterschiedliche Angebote, die z.T. professionell oder ehrenamtlich angeleitet werden. So werden z.B. ein Gedächtnistraining und die Sitzgymnastik von professionellen Trainern angeleitet. Sprachcafé für Migranten, Klöncafé und auch eine Kochgruppe werden von Ehrenamtlichen selbst organisiert. Darüber hinaus gibt es noch eine Selbsthilfegruppe zum Thema COPD. Im Gebiet Sozialer Zusammenhalt finden ehrenamtliche Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Stadtteilthemen statt. Im Gemeindezentrum finden z.B. von Gemeindemitgliedern organisierte Gemeindenachmittage oder Mehrgenerationen-Cafés statt. Darüber hinaus sind auch die Sozialarbeit des Wohnungsbauunternehmens GBN (u.a. mit Miet- und Sozialberatung), der Sportverein ASC oder das Pari-Café des Paritätischen Dienstes im Stadtteil aktiv. Daneben sind das CJD als Bildungs- und Sozialunternehmen und weitere Bildungsträger im Nordertor vertreten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ASC Nienburg; Inter Komata (Fußball)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg (Breitensport)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordertorschule Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen RAHN Gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätte Rahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ESTA Bildungswerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friedrich-Fröbel-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Astrid-Lindgren-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Freikirche Baptisten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke (Tageszeitung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Stadtrates und anderer politischer Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagment Stadtteilhaus Nordertor
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein das Sozialraumteam weiter leiten und im Sinn der Strategie für die Gemeinwesenarbeit der Stadt Nienburg fortsetzen und ausbauen. Es werden weitere Mitglieder in das Sozialraumteam eingebunden. Über die Wahrnehmung der Aufgaben der Gemeinwesenarbeit im Nordertor besteht bereits eine vertragliche Vereinbarung zw. dem Stadtteilverein und der Stadt Nienburg. Dort ist auch die finanzielle Unterstützung durch die Stadt vereinbart.
Galerie
nordertorvereinlogoweb
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam im Landkreis Aurich

Ansprechpartner
Friedhelm Endelmann
Funktion Geschäftsführer KVHS Aurich-Norden
Aufbau von Netzwerken zur Unterstützung der Bewohner*innen in den Quartieren Aurich und Norden
Projektbeschreibung
Der Landkreis Aurich verfolgt seit 2015 ein Integrationskonzept, das in vielen Bereichen bereits erfolgreich ist. Durch die direkte Ansprache von Menschen wird erreicht, dass das Sprachniveau steigt und immer mehr Menschen auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Es gibt jedoch weiterhin Probleme. Durch einen hohen Zuzug in Ballungsräume konzentrieren sich diese auf wenige Wohngebiete. Das vorliegende Projekt setzt in je zwei Gebieten in den Städten Aurich und Norden an. Innerhalb der definierten Gebiete gibt es eine gemischte Bewohnerstruktur mit vielen neuzugewanderten Personen sowie Personen, die von Transferleistungen abhängig sind. Das Projekt verfolgt das Ziel gerade neuzugewanderten Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Oft führt die Wohnsituation zu verstärkter Isolation und erschwerten Bedingungen beim Erlernen der Sprache oder Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitäten. Dem soll entgegengewirkt werden. Der Landkreis Aurich nutzt dafür das Konzept der Gemeinwesenarbeit in Kombination mit der Arbeit in einem Netzwerk, um Ressort- und Rechtskreisgrenzen zu überwinden. Gleichzeitig werden die bei der Arbeit im Quartier erkannten Bedarfe an die koordinative Ebene weitergegeben. So können zielgerichtet Maßnahmen entwickelt werden. Die Ergebnisse aus der Arbeit mit den Bewohnern werden in einer Datenbank gespeichert. Anhand dieser können bedarfsgerechte Auswertungen vorgenommen werden. Es wird angestrebt in den Quartieren Netzwerke zu schaffen bzw. aktive Netzwerke noch stärker in die Arbeit vor Ort einzubinden. Dadurch soll die Teilhabe der Menschen in den Projektgebieten verbessert und das Wohnumfeld aufgewertet werden. Diese Aspekte spielen eine große Rolle für die Integration und sind daher Teil der Gesamtstrategie des Landkreises. Für die Umsetzung wird das Projekt zunächst vor Ort bekannt gemacht. Die Bewohner sollen durch die Gemeinwesenarbeiter aktiviert werden, sich in ihrem Quartier einzubringen und die Begegnung mit anderen Quartiersbewohnern zu suchen. Dafür werden Begegnungsräume geschaffen. Um besonders die Kinder und Jugendlichen, aber auch Erwachsene in den Quartieren zu unterstützen, werden die Schulen und andere Bildungsträger als Lernorte im Quartier mit eingebungen. Bereits jetzt arbeitet der Landkreis Aurich mit den Schulen zusammen. Diese Zusammenarbeit wird intensiviert. Davon können alle Bewohner profitieren.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im LK Aurich wird seit 2015 zielgerichtet an der Integration von Neuzugewanderten gearbeitet. Dabei konnten bereits Erfolge erzielt werden. Hierzu gehört die bedarfsgerechte Qualifizierung in Sprache und beruflichen Kenntnissen. So konnte das Sprachniveau schrittweise verbessert werden. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist ebenfalls auf einem guten Weg. Frauen nehmen durch Kurse mit Kinderbetreuung verstärkt an Sprachkursen teil. Kinder und Jugendliche werden dank eines 2016 gegründeten Schulnetzwerkes zielgerichtet beschult. In der letzten Zeit treten jedoch Probleme auf, die zeigen, dass weiterhin erhebliche Bedarfe bestehen. Immer mehr neuzugewanderte Menschen ziehen von den ländlichen Räumen in die Städte Aurich und Norden. Dort wohnen sie überwiegend in Siedlungen, in denen günstiger Wohnraum verfügbar ist. Dadurch leben viele ausländische Menschen und Menschen, die Transferleistungen beziehen, auf engstem Raum zusammen. Die meisten dieser Häuser werden von einer großen Wohnungsbaugesellschaft verwaltet, sodass eine große Abhängigkeit besteht. Die Gebiete sind durch enge Bebauung, ein tristes und teilweise vermülltes Gesamtbild geprägt. Zu den räumlichen kommen soziale Benachteiligungen hinzu. Durch die Nähe zu vielen anderen Personen, die die deutsche Sprache nur unzureichend beherrschen, fehlen oft Möglichkeiten die deutsche Sprache praktisch anzuwenden und zu verbessern. Hinzu kommen neuerdings Probleme auf dem Arbeitsmarkt, der bisher verstärkt ausländischen Arbeitskräften offenstand. Zum einen Fallen durch den Rückbau der Firma Enercon Arbeitsplätze weg und zum anderen ist die Gastronomie und deren Beschäftigte stark von der Corona-Krise betroffen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Südwest
Beschreibung
Das Gebiet umfasst Teile der Stadtteile Westlintel, Westgaste sowie Fremouthswarf. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straße Warfenweg und direkt angrenzende Straßen, deren Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße/Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg eingegrenzt
Einwohnerzahl
4935
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik beinhaltet SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, die Statistik beinhaltet SGB-II Leistungsbezieher und Asylbewerberleistungsbezieher
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Tidofeld insgesamt.
Einwohnerzahl
606
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, die Statistik beinhalten SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, die Statistik beinhaltet SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Aurich Südost
Einwohnerzahl
3853
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcener Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Aurich Sandhorst
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Aurich Sandhorst.
Einwohnerzahl
1243
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung leitet das Projekt und bildet die Schnittstelle für das Akteursnetzwerk. Dies wird für die Arbeit in den Quartieren genutzt und ausgebaut. Um weitere Erfolge in der Integrationsarbeit zu erzielen, werden die Bewohner in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einbezogen. Pro Quartier wird ein Gemeinwesenarbeiter eingesetzt (volle oder halbe Stelle), der als Schnittstelle zwischen den Akteuren agiert und den Bewohnern als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Für das Projekt soll bereits bekanntes Personal eingesetzt werden, welches sich mit den Strukturen vor Ort auskennt. Die vorhandene Expertise wird durch Weiterbildung zur Gemeinwesenarbeit ergänzt. Im ersten Schritt wird das Projekt bekannt gemacht. Im zweiten Schritt wird eine Veranstaltung organisiert, zu der alle Bewohner des Quartiers eingeladen werden. Dort kann jeder Teilnehmer Vorschläge für das Quartier einbringen. Als weitere Maßnahme werden Veranstaltungen durchgeführt. Dadurch sehen die Bewohner der Quartiere, dass sich in ihrem Wohnumfeld etwas bewegt und sich die Lebensqualität verbessert. Andererseits werden Menschen von außerhalb des Quartiers durch die Veranstaltungen in die Quartiere gelockt. Sie erkennen, dass die Wohngebiete auch Positives zu bieten haben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Ausbau der Schulen zu umfassenden Lernorten und die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Bewohner erfolgt auf Augenhöhe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Personen stehen im Zentrum.
Beschreibung
Die Personen werden als Individuen gestärkt. Darum sind sie in der Lage sich eigenständig zu organisieren und werden dazu ermutigt.
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine und Bildungsträger, in den Städten Aurich und Norden werden gezielt angesprochen und ihre Angebote werden an die Bewohner vermittelt.
Beschreibung
Der Ansatz ist ganzheitlich und systemisch. Es werden immer alle Personen und die entsprechenden Umweltfaktoren berücksichtigt.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeiter sind an die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung angedockt und stehen darüber in Verbindung mit allen relevanten Ämtern des Landkreises. Es finden regelmäßige Fallkonferenzen mit den beteiligten Akteuren statt.
Beschreibung
Der Landkreis arbeitet bereits jetzt mit etablierten Netzwerken und Kooperationen. Geplant ist die weitere bedarfsgerechte Vernetzung mit Akteuren in den Quartieren, beispielsweise auch mit der Wohnungsgesellschaft Adler Wohnen Service GmbH.
Beschreibung
Es werden alle Personen innerhalb der Quartiere einbezogen. Dadurch erfahren die Personen Wertschätzung und können auch selbst ihr Leben in der Gemeinschaft mit Wertschätzung gestalten. So werden auch Vorurteile abgebaut.
Beschreibung
Die vorhandenen Angebote der sozialen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine, Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht. Schulen werden in ihrer Funktion als Lernorte gestärkt und besonders unterstützt.
Beschreibung
Das Projektvorhaben ist Teil eines Integrationskonzeptes, nach dem seit 2015 gearbeitet wird. Die Arbeit war in Teilen bereits sehr erfolgreich. Das Projekt fasst Aspekte auf, bei denen es noch Handlungsbedarf gibt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung Landkreis Aurich, Sozialamt, Schulamt, Amt für Kinder, Jugend und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V., Deutscher Kinderschutzbund, AWO, Diakonie, (Migrations-) Beratungsstellen, Johanniter Unfallhilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnatsium Norden, Oberschule Norden, IGS Aurich West, Realschule Aurich, Grundschulen in den Quartieren, KVHS Aurich und Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PSV Norden e.V., Norder Turnverein von 1861, MTV Aurich, OHV Aurich, SpVg Aurich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adler Wohnen Service GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Aurich
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit der Projektförderung werden auch strategische Ziele verfolgt. Der Ausbau des Netzwerkes vor Ort bleibt nach Projektende bestehen. Durch die Kooperation der Akteure findet eine bessere Abstimmung statt. Die Bewohner der Quartiere wissen, an wen sie sich wenden können. Die Netzwerkstrukturen können über die Quartiere hinaus für den gesamten Landkreis genutzt werden. Die Ergebnisse des Projektes werden durch die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung gesichert.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
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