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Goosmanns Tannen 3.0

Ansprechpartner
Paul Behrens
Funktion Referent für Verbands- und Sozialpolitik
Den Zusammenhalt in Goosmanns Tannen stärken
Projektbeschreibung
Der Aufbau der Gemeinwesenarbeit hat bereits fruchtbare Spuren hinterlassen. Viele Menschen im Stadtteil mit rund 1500 Bewohner*innen und relativ schlechter sozialer Infrastruktur können sich heute trotz der individuellen Herausforderungen mit ihrem Quartier identifizieren. „Man kennt und hilft sich“ sind Aussagen, die zu sozialer Stabilität und zur Solidarität innerhalb der Nachbarschaft geführt haben. Die Gemeinwesenarbeit mit vielen Akteurinnen und Akteuren im Stadtteil hat eine Sichtbarkeit geschaffen und Interesse geweckt, sich mehr um den Stadtteil zu kümmern. Sich um sein Quartier zu kümmern, Nachbarschaftshilfe bei der Kinderbetreuung (Eltern helfen Eltern) und die Forderung nach einer besseren ÖPNV Anbindung sind nur einige Beispiele. Der durch die GWA initiierte Prozess der Selbstorganisation, Identifikation, Einflussnahme und Verantwortung für das Quartier hat Menschen bewegt. Das soziale Engagement kann aber noch nicht "auf eigene Füße" stehen. Organisierte Treffen von Initiativen, der Gesprächsaustausch im Quartier, Begegnung (nicht zuletzt, um Einsamkeit zu entgegnen), setzen eine Anlaufstelle voraus, die die Initiativen lenken und begleiten kann. Die sehr niedrigschwellige hürdenfreie Beratung bei individuellen Problemlagen, Angebote zu schaffen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu organisieren, sind weitere wesentliche Merkmale der Gemeinwesenarbeit im Quartier. Soziales Engagement, Hilfe zur Selbsthilfe und Begegnung schaffen, sind somit auch die künftigen Aufgaben der GWA. Geplant sind in den kommenden Jahren folgende Schwerpunkte: Ausbau von Begegnung, Beratung und Vernetzung Unterstützung durch Digitalisierung Ausbau der Anlaufstelle als Mittelpunkt des Quartiers.
Laufzeit
2024-06-01 00:00:00
Ausgangslage
„Goosmanns Tannen“ wird nach wie vor als sozial problematischer Stadtteil innerhalb der Stadt Lingen beschrieben. Nicht zuletzt aufgrund der Wohnbebauung wird dieser Stadtteil zu einem großen Teil von Menschen bewohnt, die von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind und nicht ausreichend am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Hier finden Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung eher eine Wohnung als in anderen Stadtteilen der Stadt. Daraus ergeben sich immer wieder Problemlagen, die zu einem negativen Image führen. Goosmanns Tannen unterscheidet sich sozioökonomisch erheblich von anderen Wohngebieten der Stadt. Die Bemühungen der Stadt, der Netzwerkarbeit und nicht zuletzt der Gemeinwesenarbeit haben zu einem besseren Image beigetragen. Diese Strukturen reichen jedoch längst nicht aus, das Quartier ohne Unterstützung zu einem besseren Image zu führen. Der soziale Zusammenhalt kann nur mit Unterstützung professioneller Strukturen und Anlaufstellen gestärkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Goosmanns Tannen
Beschreibung
Das Wohnquartier „Goosmanns Tannen" liegt am nördlichen Stadtrand der Mittelstadt Lingen (Ems).
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Lingen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
google_maps.pdf (553.76 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Fortsetzung des Vorhabens beschäftigt sich vor allem mit den Schwerpunkten Begegnung, Hilfestellung und mit dem weiteren Ausbau der Aktivierung der Bewohner*innen im Stadtteil/ Quartier. Wer sich mit seinem Wohnumfeld identifizieren kann, kümmert sich auch um sein Quartier. Die GWA wird diesen Ansatz weiter verfolgen und möglichst viele Menschen in die Arbeit einbeziehen. Dafür muss erkennbar sein, dass die Bemühungen von Politik, Gesellschaft und Verwaltung respektiert und anerkannt werden. Im Qualitätssicherungsprozess werden Daten erhoben, um darstellen zu können, wie viele Menschen das Gesamt- und die wichtigsten Einzelangebote nutzen; welche Aktionen durchgeführt wurden und wie sich strukturell die Arbeit der GWA bemerkbar macht. Die Einbindung der Öffentlichkeit ist dabei erheblich, um auf positive Aspekte hinzuweisen und das Image des Stadtteils zu verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anzahl der Personen, die die GWA und deren Teilprojekte und Besuche nutzen
Beschreibung
Anzahl und Qualität der Selbstorganisationen (vom Müllsammeln bis hin zu Initiativen)
Beschreibung
Bewohner*innen treten an Politik und Verwaltung heran, um sich für ihr Wohnumfeld stark zu machen.
Beschreibung
Bewohner*innen zeigen sich gegenüber verschiedenen Zielgruppen im Quartier solidarisch und respektieren aneinander.
Beschreibung
Haupt- und Ehrenamt nutzen die Infrastruktur von Politik, Verwaltung und weiteren Initiativen der Stadtgesellschaft.
Beschreibung
Lebenssituation im Quartier nachhaltig verbessert wird (Beratungsinfrastruktur, Erreichbarkeit von Infrastruktur)
Beschreibung
Ehrenamt und Einbindung von Menschen in Einzelaktivitäten in Anzahl messbar
Beschreibung
die GWA als Begegnungs- und Beratungszentrum wahrgenommen wird - qualitativ und quantitativ messbar
Beschreibung
Mobilität, digitale und die Beratungsinfrastruktur gestärkt wird.
Beschreibung
Politik und Verwaltung sich erkennbar in Worten und Taten für den Stadtteil einsetzen. Die Projektleitung legt dar, inwieweit Politik und Verwaltung eingebunden sind.
Vorhandene Strukturen
Professionelle Strukturen sind sichergestellt über die qualifizierten Kräfte, die im Projektgebiet über jahrelange Erfahrungen, über eine gute Vernetzung ins Quartier und zur Verwaltung/ Politik verfügen. Ehrenamtliche Mithelfer*innen können pro Aktivität gewonnen werden. Je nach Teilvorhaben gibt es viele Menschen, die sich nach Ansprache sofort zur Mithilfe bereit erklären. Über Teilprojekte wurden und werden ehrenamtlich tätige Bewohner*innen eingebunden. Deren Tätigkeit wird mindestens einmal jährlich mit einer Feier anerkennend gewürdigt.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der GWA ist es in den vergangenen Jahren gelungen, von Politik und Verwaltung als auch von der Bevölkerung innerhalb und außerhalb des Stadtteils akzeptiert und anerkannt zu werden. Alle Beteiligten zeigen zunehmend mehr Interesse und Verständnis für eine Verstetigung. Die Stadt ist bereit, ihren Anteil zum Gelingen mit einem Neubau beizutragen. Nicht zuletzt ist aktuell geplant, einen Neubau für den Abenteuerspielplatz als Anlaufstelle für junge Menschen mit der GWA auch baulich zu verknüpfen.
Zustimmung Veröffentlichung
On