Gute Nachbarschaft 2020 - Jetzt Wir Zusammen!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sigrid Lemp
| Funktion | Fachbereichsleitung Arbeit, Familie und Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir Jetzt Zusammen! - Qualität stärken im Quartier für Senioren, Geflüchtete, Zuwanderer und alle Familien
Projektbeschreibung
Wiefelstede ist eine ländlich geprägte Flächengemeinde (ca. 106 qkm ) mit zwei Kernortzentren, die 10 km voneinander entfernt sind.
In beiden Quartieren ist der demografischer Wandel deutlich wahrzunehmen, auf die die steigende Alterung der Bevölkerung ist die soziale Gemeinschaft und die Infrastruktur nicht ausreichend vorbereitet. Seniorengerechte Wohnungen und bezahlbare (Miet)-Wohnungen sind nicht in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Abwanderung junger erwachsener Menschen in andere Kommunen und vor allem in die benachbarte Großstadt Oldenburg ist deutlich wahrnehmbar.
Beide Kernortzentren sind geprägt durch Einfamilienhäuser und Doppelhäuser im Eigentum der Bewohner. Werden diese durch Wegzug oder Sterbefälle der Bewohner frei, so werden sie hochpreisig an Höchstbietende, die zunehmend aus dem benachbarten Oldenburg kommen, verkauft oder vermietet. Insofern gibt es besonders im südlichen Gemeindequartier, welches direkt an die Großstadtgrenze grenzt, eine starke Durchmischung der bisherigen Bevölkerung durch Zuzug von Auswärtigen. Die bisherige Kultur der ländlichen Dorfgemeinschaft und des solidarischen Miteinanders werden immer weniger lebendig gelebt, für viele ist der eigentliche Wohnort nur die Schlafstadt.
Die Integration von sozial schwächeren Personen und Familien ist durch die vorhandene Wohnraumstruktur schwierig. Mietwohnungen stehen nicht ausreichend zur Verfügung. Einzelne Vermieter nutzen die Situation, heruntergekommene Wohnungen überteuert zu vermieten.
Die Integration der Flüchtlinge und zugewanderter Familien, vor allem derer seit 2015, gestaltet sich aus der aktuellen Situation ebenfalls problematisch. Somit ist die Bildung von Parallel-Gesellschaften zu befürchten und die "Ersatzwelt Drogen" wird zunehmend zum Problem.
Es gibt Ansätze und Verantwortliche, die einzelne Problembereiche separiert bearbeiten. Aber die soziale Arbeit geschieht nicht übergreifend, ganzheitlich und als Konzept der GWA.
Für effektive Ziellösungen ist es unabdingbar, dass die soziale Arbeit für die Quartiere gebündelt, strukturiert und zielgerichtet koordiniert wird und diese Gemeinwesenarbeit nachhaltig verortet wird.
Die sozialen, demografischen und integrativen Herausforderungen sollen innerhalb des Projektes in den Focus der sozialen Aufgaben in der ländlich geprägten Kommune gestellt werden.
Um Nachhaltigkeit und Veränderungen zu bewirken, werden Möglichkeiten der Sensibilisierung der Politik in den Gremien der Gemeinde genutzt.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Neben etablierter Jugendarbeit in beiden Quartieren existieren einzelne kommunale Handlungsfelder der sozialen Arbeit sowie anderer Institutionen, die zielgerichteter und effektiver wirken könnten, wenn sie eine ganzheitliche Strategie der Gemeinwesenarbeit bewusst verfolgen würden.
Grundsätzlich ist viel ehrenamtliche Hilfsbereitschaft abrufbar - Beispiele aus Vergangenheit: Maskennähen, Flüchtlingshilfe
Im Fokus des Projektes stehen folgende Problemsituationen:
-Demografische Herausforderungen:
Alterung der Bevölkerung, nicht ausreichende barrierefreie Wohnmöglichkeiten für Senioren mit/ohne Betreuung, Einsatz ambulanter Pflegedienste, zu wenig Nachbarschaftsdienste und Dienstleistungen für Senioren.
-Integration von Zugewanderten und Geflüchteten:
Parallelgesellschaften, Effektivität aber Überforderung (ehrenamtliche) Flüchtlingshelfer/-paten), Flucht in den Drogenkonsum, zu wenig Integration in das Vereins- und Gemeinwesen, zu wenig Mietwohnraum.
-soziale Integration von Menschen und Familien an der Armutsgrenze/mit Transferbezug:
zu wenig Mietwohnraum, wenig gesellschaftliche Teilhabe
Um hinsichtlich einer GWA, die die Ganzheitlichkeit der Strukturen in den Quartieren und der Problemlagen der Bewohner aufgreift und bearbeitet, eine größere Effektivität zu erlangen bzw. Probleme greifbar zu lösen, bedarf es einer besseren Koordinierung der vorhandenen Maßnahmen und der partizipativen Entwicklung neuer Lösungsansätze. In dem ländlich geprägtem Raum ist die Kooperation mit den für das soziale Leben wesentlichen Vereinen aufzunehmen und zu verstärken.
Beteiligen sind zudem:
Familienservicebüro
Flüchtlingshelfer
Mehrgenerationenhaus
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Kernort
Beschreibung
Das Projektgebiet umfaßt über eine Fläche von ca. 4,3 qkm die Bauerschaften Wiefelstede 1, Wiefelstede 2 und Wiefelstede 3. Diese Bauerschaften im Zentrum der ländlich geprägten Gemeinde waren ursprünglich der Kern der Gemeinde und hier ist auch jetzt noch das Rathaus und die einzige Kirche der Kommune. Das Quartier ist geprägt von Einfamilienhäusern und Doppelhäusern (letzteres in den neueren Baugebieten), die von den Eigentümern zumeist selbst genutzt sind. Mietwohnungsbau ist nur in sehr geringem Ausmaß zu finden. Direkt an das Quartier grenzen in allen Ortsrichtungen landwirtschaftliche Flächen. Die Versorgung mit Lebensmitteln aller Art kann direkt im Quartier erfolgen, Fachgeschäfte für andere Bedarfe sind nur sehr begrenzt oder gar nicht vorhanden.
OPNV ist nur begrenzt nutzbar.
In diesem Quartier sind die meisten Zuwanderer (fast 200 Personen) der Gemeinde wohnhaft/untergebracht, die seit dem Flüchtlingszustrom 2015/2016 zugewiesen wurden.
Einwohnerzahl
5462
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro /Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro / Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
wiefelstede_google_maps.jpg
(162.24 KB)
bauerschaften_wiefelstede1.jpg
(869.8 KB)
Gebiet-Name
Wiefelstede Bauerschaften Metjendorf, Heidkamp, Ofenerfeld
Beschreibung
Dieses Quartier grenzt in einer Fläche von ca. 3 qkm südlich und östlich direkt an die Großstadt Oldenburg, viele der Bewohner arbeiten auch dort und sind sich nicht bewusst, dass sie nicht in Oldenburg, sondern in der Gemeinde Wiefelstede wohnen. Das Gebiet gilt als Speckgürtel der Stadt Oldenburg. In nördlicher und westlicher Richtung grenzen an das Projektgebiet ausgedehnt landwirtschaftliche Flächen.
Das Projektgebiet ist geprägt von Einfamilien- oder Doppelhäusern, die im Eigentum der Bewohner stehen. In einigen Straßenzügen im Quartier überwiegt die ältere Bevölkerung ab 75 Jahren, dort sind die Einfamilienhäuser alle vor ca. 50 Jahren erbaut worden. Aufgrund der Überalterung kommt es hier vermehrt zu Verkäufen des Wohnraums. Insofern gibt es eine starke Durchmischung der ehemals eher dörflichen Bewohnerstruktur.
In den letzten Jahren sind zudem neue Baugebiete erschlossen worden, die inzwischen fast fertiggestellt sind und in denen es auch etliche Zuzüge aus der benachbarten Großstadt gibt. Die Infrastruktur, KiTas und Schule sind entsprechend angepasst worden. Der ÖPNV ist der Stadt Oldenburg angepasst und ausreichend.
Mietwohnungen sind nur sehr begrenzt vorhanden und decken den Bedarf nicht, da auch hier die Bürger aus Oldenburg zugreifen.
Einwohnerzahl
6433
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
metjendorf_google_maps.jpg
(277.53 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Alle Probleme und Besonderheiten, die die soziale Lebensqualität der Bewohner im Quartier mindern, sollen ganzheitlich in ihrer Ursache gesehen und angegangen werden. Für dieses Ziel sollen vorhandene kommunale professionelle Ressourcen wie Familienservicebüro (besetzt mit 20 WoSt.), Flüchtlingshelfer (39 WoSt.) u. Mehrgenerationenhaus (hauptamtlich 49,5 WoSt.) effektiver genutzt und als "Kümmererstationen" eingesetzt werden. Gleichzeitig soll die Werbung für das Ehrenamt im sozialen Bereich forciert werden.
Daneben wurden in der Politik weitere wesentliche Akzente gesetzt. Es gibt ein Seniorenpolitisches Konzept sowie ein Bekenntnis zum Mehrgenerationenhaus und dessen Arbeit. Alle genannten Voraussetzungen sollen für GWA effektiver genutzt werden.
In einem Projektteam von 3 in der Kommune erfahrenen Mitarbeitern, welche mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Aktionsbereichen agieren können, sollen ergebnisorientiert die Problemlagen analysiert, dargestellt und partizipativ mit Akteuren, Bewohnern und kommunalen Gremien angegangen werden.
MA 1/Projektleitung - Fachbereichsleitung Arbeit, Familie u. Soziales: Struktur und Koordination der GWA mit den vorhandenen kommunalen Ressourcen, Arbeit in politischen Gremien, Wohnraumentwicklung in den Quartieren.
MA 2/Päd. Leitung: Mitarbeiter im Mehrgenerationenhaus, Vernetzung mit Vereinen u. Akteuren, Integration, Veranstaltungen
MA 3/Projektmitarbeiter: Seniorenwohnprojekte, Freiwilligendienste, Nachbarschaftshilfe,
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachausschuss für Generationen und Soziales der Gemeinde Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Wiefelstede / Metjendorf (Ambulante Pflege)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro, Flüchtlingshilfe, Seniorenberatung, Mehrgenerationenhaus, kommunale Arbeitskreise und Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kvhs Ammerland gGmbH (Maßnahmen KOLA, KOLA+ und weitere)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Kinder, Jugendliche und Familien in Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Ammerland. e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch das Projekt "Gute Nachbarschaft - Jetzt Wir Zusammen!" wird in den zwei großen Quartieren in der Gemeinde konsequent der Focus auf den Aufbau einer vernetzten problemlösenden GWA gelegt. Als Grundlage sind bereits kommunal finanzierte Einrichtungen der Sozialen Arbeit vorhanden, die zurzeit autark und kleinteilig handeln. Durch starke Vernetzung und die Entwicklung neuer Strukturen und Maßnahmen im Team wird eine effektive GWA geschaffen werden, die nach Projektende kommunal Fakt bleibt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam Demokratie gestalten im Sahlkamp
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manja Taylor
| Funktion | Projektkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ich im Sahlkamp - Wir auf der Welt. Ein stadtteilbezogenes Projekt für Persönlichkeitsentwicklung und eine nachhaltige Zukunft
Projektbeschreibung
Die Beteiligung der Sahlkampbürger*innen wird auf individueller Ebene trainiert und darauf aufbauend im Gruppenkontext und in Stadtteilgremien umgesetzt. Der Sahlkamp ist relevant für unsere Stadtgesellschaft und verschafft sich Gehör!
Unser Projekt entfaltet sich über die 3 Jahre von einem individuellen zu einem kollektiven Fokus.
Politikverdrossenheit und Desillusionierung begegnen wir im 1. Jahr zunächst mit Projekten für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung, denn solange ich mit mir selbst nicht im Reinen bin, ist mir der andere egal.
Wir fördern also im 1. Jahr persönliche Ziele, Visionen und Handlungsfähigkeit der Anwohner*innen.
Im 2. Jahr liegt unser Fokus auf Quartier, Stadtteil, Nachbarschaft, wird also nach ersten Erfolgserlebnissen der TN mit eigenen Ressourcen erweitert. Das 2. Jahr steht im Zeichen von Solidarität und Gemeinschaftsgefühl. Der und die Einzelne sollen erleben können, dass sie gemeinsam Ziele erreichen können und die Stärken des Stadtteils kennenlernen und nutzen. Hier stärken wir vor allem auch die Kooperation mit dem Bezirksrat, dessen Bewohnersprechstunde leider oft leer ist oder von einer kleinen homogenen Gruppe genutzt wird - das wollen wir ändern!
Im 3. Jahr wird der Blick noch weiter - auf Stadt, Land, Welt: Wir wissen, dass unsere Anwohner auch von größeren gesellschaftlichen Fragen bewegt werden, sich von diesen jedoch oft überfordert fühlen oder sich von fake news vereinnahmen lassen.
Wir setzen uns nun zur Aufgabe, diese Überforderung anzugehen und den Themen und Visionen der Menschen in unserem Stadtteil mehr Raum zu geben.
Unser im Gesundheitsprojekt getesteter generationsübergreifender Ansatz erscheint uns hilfreich für diese komplexe Aufgabe: wir können so die eigenen Ressourcen im Sahlkamp weiter wecken und die verschiedenen Altersgruppen können sich gegenseitig befruchten.
Gemeinsame Interessen auch gemeinsam zu vertreten und sich mit seinem Stadtteil zu identifizieren ist eine aus dem alten Projekt gewachsene Perspektive.
Diese noch zaghafte Pflanze wird der SPATS e.V. in seinem Projekt „Ich im Sahlkamp-Wir auf der Welt“ pflegen.
Wir haben in unsere Konzeption mit einbezogen, dass 2021 noch weiterhin von Abstandsregeln und Personenbeschränkungen in geschlossenen Räumen geprägt sein wird - unser Fokus auf Arbeit mit Kleingruppen, 2er-Gruppen und Einzelnen bezieht dies mit ein, so dass wir voraussichtlich die Maßnahmen überwiegend wie geplant durchführen können.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil Sahlkamp liegt im Nordosten Hannovers, hier leben 14.433 Menschen. Die Anwohner*Innen des Stadtteils, insbesondere im Gebiet „Sahlkamp Mitte“ haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Wir haben im Projekt "Gemeinsam Gesund Leben", besonders seit der Coronazeit, intensiv mit Einzelnen und Kleingruppen gearbeitet, die hauptsächlich über ihre Perspektivlosigkeit gesprochen haben. Vielen fehlt es an Teilhabemöglichkeiten, sie fühlen sich von der Politik zu wenig beachtet. Verschwörungsideologien sind ein Thema, dem wir mit bloßem Fokus auf Gesundheitsfakten nicht bekommen. Mit dem demokratiefeindlichen Potential der derzeitigen bundesweiten Demos dürfen die Kommunen vor Ort nicht allein gelassen werden. Ressourcen von Land und Bund sind notwendig.
Am Thema "Gesundheit" arbeiten wir anderswo mit gestärkten Netzwerken weiter.
Zurückliegende Anstrengungen, um ein Stadtteilforum zu installieren sind leider gescheitert. Wir haben mithilfe der aktuellen Förderung ein generationsübergreifendes „SPATS-Parlament“ initiiert. Dementsprechend sind wir in Bezug auf eine gelingende Partizipation in den kommenden Jahren optimistisch und möchten mit unseren Bewohner*Innen eine Teilhabe an politischen Vorgängen im Sahlkamp realisieren.
Die generationsübergreifende Arbeit aus dem aktuellen Projek spricht viele Bewohner*Innen an, unabhängig von ihren individuellen Hintergründen in Bezug auf Alter, Herkunft und Geschlecht, und dient so brückenbauenden Beziehungen. Häufig fehlen im Sahlkamp die Berührungspunkte zwischen unterschiedlichen Zielgruppen. Diesem Problem wollen wir entgegenwirken, Vorurteile abbauen und weitere Desilliusionierung stoppen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
Der Stadtteil Hannover-Sahlkamp liegt im Nordosten zwischen Autobahn (im Norden), Mittellandkanal (im Süden), General-Wever-Straße* (im Osten) und Holzwiesen (im Westen). Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Sahlkamp, der das Soziale-Stadt-Gebiet "Sahlkamp-Mitte", das im Zentrum des Stadtteils Sahlkamp mit seiner Hochhausbebauung liegt, mit einschließt.
Innerhalb der Projektlaufzeit sollen die Bauarbeiten zum Neubaugebiet "Gartenstadt" beginnen. Dort werden über 1.000 neue Bewohner*innen zuziehen.
*es läuft ein Bürgerbeteiligungsprozess zur Umbenennung.
Einwohnerzahl
14334
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Wahlen und Statistik, Koordinationsstelle Sozialplanung der Stadt Hannover (Stand: 31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet Soziale Stadt (s. Quartiersplan) liegt innerhalb des Projektgebiets (s. Stadtteilplan).
Es gibt "unsichtbare" Grenzen zwischen Bewohner*innen des sogenannten Speckgürtels und des Soziale-Stadt-Quartiers, die wir mit unserem Projekt überbrücken wollen.
Landesfördermittel sind in den nächsten Jahren für unser Gebiet so wichtig aufgrund folgender Punkte:
1. 9 Einrichtungen im Fördergebiet "Soziale Stadt" Sahlkamp sind von städtischer Seite unterfinanziert, teilweise seit Jahrzehnten. Besonders für 2021/22 befürchten wir aufgrund der 2020 gesunkenen Steuereinnahmen in den Kommunen durch die Coronakrise, dass an unseren Kunden - den Menschen, die in der Gesellschaft ohnehin die geringste Lobby und leiseste Stimme haben - weiter gespart werden soll.
2. Die Haushaltsentscheidungen der Stadt Hannover verzögern sich aufgrund von Corona, möglicherweise erfahren wir erst im April 2021, wie hoch unsere Budgets sein werden / welche Anteile unserer Anträge finanziert werden.
3. Im nächsten Förderzeitraum bis 2023 werden die Planungen für ein Neubaugebiet im Sahlkamp realisiert und die Bewohnerinnen des "soziale Stadt" Quartiers befürchten in Zukunft eine Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur durch Abwanderung von Ärzten, Geschäften, durch Mehrbedarf an der schon gut ausgelasteten Grundschule etc.
4. Es fehlen Räume, die Gruppen von Anwohner*innen kostenfrei /-günstig in Selbstorganisation nutzen können.
4.b .. besonders solche Räume, die von allen Akteuersgruppen als "neutral" wahrgenommen werden.
Zusätzlich zu den o.g. statistischen Daten wohnen im Sahlkamp überdurchschnittlich viele Personen auf kleinem Raum (2,2 Personen pro Haushalt, ggü 1,8 Personen in der gesamten Stadt).
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich auf Kinder bis 15 Jahre. Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil Ausländer*innen im Sahlkamp ist seit 2014 um 1.212 Menschen gestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 44,3%.
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten: prozentualer Anteil von Haushalten mit Kind(ern) an Bedarfsgemeinschaften, die Transferleistungen beziehen.
Quelle: LHH, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke, Stand Juni 2020.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
spats_stadtteilplan_sahlkamp.pdf
(382.3 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten die persönlichen Ressourcen der Anwohner*innen stärken, und bislang passive oder gar desillusionierte Menschen dadurch aktivieren, dass der Fokus im ersten Projektjahr auf individuellen Wünschen und Zielen liegt. Die Teilnehmer*innen (TN) sollen ihre Ressourcen positiv erfahren und einsetzen und so ermutigt werden, dies öfter zu tun - im 2.+3. Jahr auch in Zusammenarbeit mit Nachbar*innen und Anderen.
Die Netzwerke im Quartier und die Bewohner*innen stehen im Zentrum unserer Arbeit. Bereits vorhandene Beteiligungsformate sollen nutzerfreundlicher werden und mehr genutzt und damit gestärkt werden. Hierzu wollen wir neue Akteur*innen einbeziehen. Aus bestehenden Netzwerken wurde der Bedarf nach mehr Verlinkung des Gebietes sozialer Stadt und des Rest-Stadtteils an uns herangetragen.
Beteiligungsformate und andere Angebote werden häufig von denselben, homogenen Gruppen genutzt, so dass es über den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen und über neue Kooperationen möglich ist, andere Anwohner*innen zu aktivieren und zu integrieren. Wir begrüßen weiterhin die Gemeinwesenorientiertheit dieser Landesministeriums-Ressource, da unsere positiven Erfahrungen generationsübergreifender Arbeit der letzten Förderperiode so in dieses Beteiligungsprojekt einfließen können. Außerdem sind bei der Aktivierung von Gruppen, die sonst für Beteiligungsformate unerreichbar sind, ein niedrigschwelliger Ansatz sowie eine gute Beziehungsbasis unumgänglich.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Teilnehmer*innen des 2.- und 3. Projektjahres sich - über kulturelle, soziale oder Einkommensgrenzen hinweg - in Paten- oder Kleingruppenprojekten gemeinsame Erfolge erleben. Wenn Teilnehmer*innen erfahren, dass sie gemeinsam stärker sind.
Beschreibung
Wenn wir durch unsere Beziehungsarbeit in unseren sonstigen Einrichtungstätigkeiten neue Akteursgruppen aktivieren, die in bisherigen Beteiligungsgremien nicht vertreten sind, und wenn die Themenwahl aller Maßnahmen von den Teilnehmer*innen geleitet wird.
Kriterium
Beschreibung
wenn TN eigene Stärken und nachbarliche Vorbilder entdecken, wenn bestehende Beteiligungsformate gestärkt werden durch Anpassung auf neue TN, wenn positives aus dem Stadtteil berichtet wird, wenn TN kleine Erfolge auf eigene Ressourcen zurückführen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Professionelle Gemeinwesenarbeit (GWA) ist im Sahlkamp seit 1991 tätig, Quartiersmanagement (QM) seit Beginn des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" im Jahr 2010. Konkrete Ziele und Wirkungen von GWA und QM im Verbund sind die Orientierung an den geäußerten Bedürfnissen und Interessen der Bewohner*innen, Organisation von Interessen im Stadtteil, die Entwicklung bewohnergetragener Aktivitäten/Strukturen und die Erhöhung der Beteiligung. QM und GWA arbeiten mit Ressourcenorientierung, sie stabilisieren vorhandene Beziehungsgefüge, nutzen und erweitern die Ressourcen im Stadtteil, sodass neue Ideen umgesetzt werden können und das Stadtteilleben bereichern. GWA und QM arbeiten mit zielgruppenübergreifendem Ansatz und erarbeiten gemeinsam mit den Einrichtungen, Initiativen und Projekten Lösungen für spezifische Probleme im Stadtteil.
Derzeit unterstützt das Gremium "Koordinationsrunde" 9 Einrichtungen, die unterfinanziert sind und für die kommenden Jahre um Erhöhung der kommunalen Mittel kämpfen. 4 der SPATS-Einrichtungen gehören dazu.
Aufgrund der durch die Coronakrise eingebrochenen Steuereinnahmen kann voraussichtlich 2021/2022 weniger finanziert werden, so dass Dienstleistungen für unsere Zielgruppen evtl. wegbrechen werden.
Sowohl der langjährige Quartiersmanager als auch der Gemeinwesenarbeiter gehen während der Projektlaufzeit in Rente, so dass dem Stadtteil Wissen und Erfahrung verloren gehen werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement, Gemeinwesenarbeit, Fachbereich Jugend und Familie, Fachbereich Soziales, Fachbereich Senioren, Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte e.V., Epiphanias Sportgemeinschaft, Internationale Stadtteilgärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V., Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat, Integrationsbeirat, Sanierungskommission, Bezirksbürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hannoversche Allgemeine, Neue Presse, Stadtteilanzeiger, Sanierungszeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche aus verschiedenen Beteiligungsformaten, Multiplikator*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Sahlkamp, Seniorenbeirat, AG Image, AG Beratung, AG Sicherheit, AG Flüchtlinge, AG Frauen, AG Kinder und Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koop-Lab "Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung in Ankunftsquartieren"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beratungsbüro Petra Kühne, Rechtsanwältin Jaanika Welsch
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
1. 2,2 Std Projektkoordination für generationsübergreifende Arbeit sind beantragt (ob dies bewilligt wird, erfahren wir evtl. im April 2021)
2. Ab 2022 planen wir einen Antrag bei Demokratie leben!
3. Die beiden Kinder-/Jugendeinrichtungen planen eine Bewerbung für Beteiligungsprojekte beim Kultusministerium
4. Planung weiterer Fördermittel ab 2024 kann konkretisiert werden, wenn die Fördermittelgeber, die wir kontaktiert haben, Auskunft über zukünftige Ausschreibungen geben können.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
GWA findet Stadt.Teile
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rudolf Mattern
| Funktion | Fachbereichsleitung Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Adaption von Beteiligungsstrukturen in einen neuen Stadtteil, Aufbau einer begleitenden Fachstelle GWA sowie eines gesamtstädtischen Beirats GWA.
Projektbeschreibung
GWA hat in Delmenhorst eine jahrzehntelange Tradition und immer wieder seine positive Wirkungsweise als demokratiefördernde bürgerschaftliche Beteiligungsform unter Beweis gestellt. Deshalb wurde bereits an einer gesamtstädtischen Konzeption gearbeitet und im Stadtteil Hasport exemplarisch die intensive Kooperation mit den Fachbereichen der Stadt erprobt.
Damit GWA als bürgerschaftliche Beteiligungsform in allen Quartieren gefördert und strukturell verankert werden kann, bedarf es nunmehr weiterer Maßnahmen, damit die strukturelle Verankerung unabhängig von handelnden Akteur*innen nachhaltig und effektiv gesichert ist und sie auf alle Delmenhorster Quartiere ausgedehnt werden kann.
Die Projektleitung wird gemeinsam mit der bereits bestehenden Koordinierung die neue Fachstelle GWA bilden. Die Fachstelle wird zunächst im neuen Stadtteil Mitte mit den Bewohner*innen Beteiligungsstrukturen aufbauen und hierzu die unterschiedlichen Beteiligungsformen der etablierten GWA-Standorte mit hauptamtlichen Mitarbeitenden auswerten. Es werden sowohl Schlüsselpersonen als auch Ressourcen identifiziert, um eine Beteiligung von engagierten Bewohner*innen vor Ort zu ermöglichen. Die Bewohner*innen erleben ihre Selbstwirksamkeit u.a. durch die Unterstützung bei der Umsetzung eigener Projektideen. Hierzu wird auch am neuen Standort ein Quartiersfonds aufgelegt, der durch die Fachstelle GWA verwaltet wird.
Im weiteren Verlauf wird dieses Vorgehen auf weitere Stadtteile Delmenhorsts übertragen. Hierbei unterstützen Bewohner*innen und Hauptamtliche der bestehenden GWA-Standorte als Mentoren.
Um die bürgerschaftliche Beteiligung der Bewohner*innen für ihr Quartier und ihre Stadt zu sichern, wird ein GWA-Beirat für die Stadt Delmenhorst geschaffen. Hier werden quartiersübergreifende Ideen und Problemanzeigen aus den Stadtteilen aufgegriffen und in die gesamtstädtische Planung eingebunden. Deshalb sind neben den Akteur*innen aus den Quartieren auch Verwaltung und Politik am GWA-Beirat beteiligt. Die Fachstelle GWA übernimmt die Geschäftsführung des GWA-Beirats.
Die gemeinsame Stadtentwicklung mit Bewohner*innen-Beteiligung stärkt die Demokratie und fördert die Identifikation als Delmenhorster*in.
Durch die verzahnte Struktur von Fachstelle und neuem GWA Beirat sowie Stadtteilgremien wird GWA in Delmenhorst in Zukunft gesamtstädtisch gedacht und nachhaltig verankert.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
GWA hat in Delmenhorst Tradition, seit 21 Jahren arbeiten wir partnerschaftlich mit freien Trägern zusammen. Gemeinsame Erfolge sind oft auf „Macher*innen“ und langjährig gewachsene Beziehungen zurückzuführen. Schlüsselpersonen werden jedoch in absehbarer Zeit gehen und es gilt, gelebte Praxis strukturell zu verankern.
2019/2020 haben wir über vielfältige stadtweite Projekte erfahren, dass Bürger*innen mehr Beteiligung und GWA in ihren Stadtteilen wünschen. Eine Ausweitung der hauptamtlichen GWA, wie von Einwohner*innen gewünscht, ist derzeit nicht darstellbar. Der Ausbau und die Stärkung von „Sprachrohren“ in den Stadtteilen, langfristig durch eine Fachstelle GWA begleitet, sowie der Aufbau eines „Ohres“, sprich Beirats GWA, ist jedoch ein gangbarer und folgerichtiger Schritt, um die demokratischen Prozesse in Delmenhorst zu stärken und für aktuelle und zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein. Vertreter*innen in den politischen Ausschüssen sorgen dafür, dass Gehörtes in Taten verwandelt wird.
Die Erfahrungen mit 3 Quartiersfonds führen dazu, dieses Instrument auch in weiteren Stadtteilen zu etablieren, um aktive Bewohnergruppen und Selbstwirksamkeit zu stärken. Eine verlässliche, qualifizierte Begleitung durch die Fachstelle GWA sichert hier Kontinuität in dynamischen und langfristigen Gruppenprozessen, die bestenfalls in starken Stadtteilvereinen münden.
Stadtteilforen (ob informell/als Verein), eine begleitende Fachstelle (für Gebiete mit/ohne hauptamtl. GWA) in Kombination mit einem politisch akkreditierten Beirat fördert das vielfältige Engagement und die Identifikation der Einwohner*innen mit ihrer Stadt und ermöglicht starke Bündnisse zum Wohle aller.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Mitte
Beschreibung
In Absprache mit Herrn Isensee von der Servicestelle GWA stellen wir zunächst ein neues Projektgebiet vor, in dem wir Beteiligungsstrukturen und Quartiersfonds etablieren wollen. Dies soll in einem weiteren Schritt dann auf weitere Stadtteile übertragen werden.
Das Gebiet Mitte (Statistischer Bezirk 1: Berufsbildende Schule I (195), Ludwig-Kaufmann-Straße (196), Lange Straße (197), Güterbahnhof Süd (198), Wiekhorn (199) ) liegt in der Innenstadt von Delmenhorst. Im Gebiet liegt nördlich der Hauptbahnhof, die grüne Lunge der Stadt – die Graft im Süden sowie die Delmenhorster Linoleumwerke im Westen. Im Osten und Nordwesten liegen die Wohngebiete. Gebiete mit hauptamtlicher GWA grenzen an: im Nordwesten liegt das Gebiet Wollepark, im Südwesten das Gebiet Düsternort.
Die südliche Stadtmitte wird maßgeblich von der Innenstadt mit Fußgängerzone geprägt. Dieser älteste Teil der Stadt Delmenhorst hält eine Vielzahl unterschiedlicher Wohnangebote vor. Insbesondere im Süden befinden sich am Delmegraben, an der Bismarck- und Scheunebergstraße sehr gut erhaltene Einfamilienhäuser aus der Vorkriegszeit. Östlich sind überwiegend Ein- und Mehrfamilienhäuser der 50er- bis 70er-Jahre zu finden, zum Beispiel rund um die Lilienstraße.
Die Gebäudestrukturen sind in diesem Bereich sehr unterschiedlich. Es gibt sowohl Einfamilienhäuser verschiedener Epochen als auch ältere und moderne Mehrfamilienhäuser. Vermehrt wird auch entlang der Fußgängerzone Wohnraum geschaffen. Hier ist zudem ein vielfältiges Angebot an Gastronomie, Gesundheitsversorgung und Einkaufsmöglichkeiten zu finden. Es gibt eine sehr gute ÖPNV-Anbindung und die Nähe zur Parkanlage "Graft".
Die nördliche Stadtmitte wird geprägt vom Gewerbegebiet nördlich des Bahnhofs sowie der Berufsbildenden Schule.
Einwohnerzahl
8900
Quelle / Anmerkungen
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst, Herr Mehrtens
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Innerhalb dieses Gebietes wurden bereits Mittel zur Städtebauförderung in der Vergangenheit verwandt. Es findet dort allerdings bisher KEINE GWA statt.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben/unsere-stadt/statistiken/stat_Bev.3.03.pdf
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
statistische_bezirke-1.pdf
(704.57 KB)
strassennamen_ub_195bis199.pdf
(23.99 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Plangebietsgröße ca. 8,25 ha, gegliederte Zeilenhausbebauung ohne Blockrand, Geschoßwohnungsbau 3-9-geschossig, Baujahr 70er Jahre Beschreibung der städtebaulichen Situation - Gegliederte Zeilenhausbebauung mit Teilraumbildung (Helgolandstrasse) - Garagenhöfe - Punkthochhaus 9 – geschossig (Seestrasse) - überdimensionierte Verkehrsflächen Das Quartier Helgolandstraße liegt im südöstlichen Stadtteil Hasport, Luftlinie ca. 3000 m vom Rathaus entfernt. Es ist gut an das örtliche und überörtliche Straßennetz angebunden. Das Quartier wird von einer Buslinie tangiert. Die Geh- und Radwegeeinbindungen in das sonstige Stadtgebiet und in Naherholungsräume sind gut. In unmittelbarer Nähe ist durch einen Lebensmittelvollsortimenter, Apotheke, ein Drogerie- und ein Elektrofachmarkt die wohnortnahe Versorgung gewährleistet. Bewertung Raumbildung - Unklare Raumbildung Typischer Bestandteil dieser Großwohnanlage ist die Stellung der Baukörper auf der Freifläche ohne städtebauliche Festlegung der halböffentlichen und privaten Räume. Beim Eintreten in das Quartier ist die Grundorientierung gestört: Wie finde ich mein Ziel? Welcher Raum darf/ soll betreten werden? Wie gelange ich zu den Eingängen? Wo sind schützenswerte Teilräume? Wo findet welche Interaktion auf der Freifläche statt? - Sicherheit und Sicherheitsgefühl Zum Sicherheitsgefühl gehört beim Aufenthalt im Freien die ‚Bedeckung‘. Frei im Raum stehend kommen Gefühle der Unsicherheit auf. Die hier gegebene städtebauliche Ausprägung stellt die bewußte Abkehr von der Raumabfolge öffentlich-halböffentlich-privat dar. Die Gebäude sollten in einer Parkanlage stehen; daraus entstanden sind unklare Distanzflächen. Die Konsequenzen der unklaren Raumbildung sind auch Verunsicherung und Desorientierung. Beide Reaktionsmuster mindern Wohlbehagen und Sicherheitsgefühle. Im städtischen Raum ist eine klare Orientierung in Verbindung mit ausgeprägten Sicherheitsgefühlen eine Grundbedingung für die erfolgreiche Aneignung des Wohnumfeldes.
Einwohnerzahl
2984
Quelle / Anmerkungen
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben/unsere-stadt/statistiken/stat_Bev.2.06.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Steuerungsunterstützung -Statistikstelle- Stadt Delmenhorst Herr Mehrtens
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitthasport.jpg
(523.56 KB)
strassenname_ub_897.pdf
(10.19 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ein großer Schwerpunkt des Projektes wird in einem Stadtteil (Mitte) ohne hauptamtliche GWA liegen. Ein/e Mitarbeiter*in der Fachstelle GWA nimmt mittels Aufrufen (Auftakt Markthalle, Einleger in Zeitung), über Einrichtungen in den Stadtteilen (Schlüsselpersonen) Kontakt zu möglichst vielen Bewohner*innen auf. Parallel dazu schaut sie gemeinsam mit Akteur*innen nach einem geeigneten Raum für Treffen im Stadtteil. Basierend auf den Erfahrungen der Evaluation bestehender Beteiligungsgremien an den Standorten mit hauptamtlicher GWA sowie im Zusammenspiel mit den Interessierten vor Ort werden im Projektzeitraum geeignete Strukturen entwickelt, an die der Quartiersfonds angedockt werden kann. Die Mitarbeitenden der bisherigen Standorte unterstützen die Bewohner*innen, sich auch im neuen GWA-Beirat einzubringen. Bewohner*innen werden durch die GWA-Mitarbeitenden oder durch die Fachstelle begleitet oder in der Anfangsphase Anliegen gemeinschaftlich vertreten. Fachstelle und Beirat sind Elemente der Stadt, die Inhalte werden jedoch durch die Bedarfe der Bewohner*innen, die auch gesamtstädtisch von Belang sind, eingebracht (Bottom-Up-Prozess). Dies führt zur weiteren Verzahnung von Verwaltung der Stadt und Bewohner*innen. Beteiligungsgremien müssen von der Fachstelle GWA so gesteuert werden, dass strukturelle Veränderungsbedarfe in den Stadtteilen aber auch Veränderungsnotwendigkeiten durch die Stadtverwaltung im GWA-Beirat diskutiert werden. Dies dient der Demokratiestärkung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
„Local Leader“ in den Stadtteilen wurden identifiziert und gestärkt. Räume für Treffen stehen zur Verfügung. Quartierssfonds (QF) wurden aufgebaut. Bewohner*innen wurden dabei unterstützt, Bürgerorganisationen aufzubauen.
Kriterium
Beschreibung
In den Stadtteilen wurden passgenaue Formate für aktuelle Themen / QF-Mittelvergabe entwickelt. Bewohner*innen bringen sich aktiv im Stadtteil ein, sei es beim QF, dem Beteiligungsgremium oder als Vertreter*in im gesamtstädtischen Beirat.
Beschreibung
Der GWA Beirat ist als gesamtstädtische Plattform vom Rat beschlossen. Vertreter*innen aus den Stadtteilen sind aktiv eingebunden. Der Beirat bringt Themen in Ausschüsse und Diskurse. 2023 wird die Struktur des GWA Beirat evaluiert und ggf. angepasst.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, ehem. Ladenlokal) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50). In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt. Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,66 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,33 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Dies Nachbarschaftszentrum hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei. Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort, in Deichhorst gibt es erste Kontakte zum ehrenamtlich organisierten Treff Deichhorst. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018. Alle Standorte arbeiten im Bereich GWA. 2018 wurde eine Koordinierungsstelle GWA (1 Stelle Sozialarbeit, sowie 0,5 Stellen Verwaltung) eingerichtet, die ab 2020 ebenfalls verstetigt werden soll.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gremien: Integrationsbeirat, Behindertenbeirat, Seniorenbeirat, Kinder- und Jugendparlament, Kommunaler Präventionsrat, BürgerIdeenBörse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Delmenhorster Turnverein, DLRG, Feuerwehr, DelTurka (Türkische Folklore-Tänze)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Galerie - Haus Coburg, Theater Kleines Haus, Bücherei, Musikschule
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
2024 ist der Beirat GWA etabliert und sorgt für die kommunale Vernetzung von Stadtteilen, Politik und Verwaltung. Die Fachstelle GWA sowie Quartiersfonds sollen 2024 fortgeführt werden. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen gehen wir davon aus, dass die dann politisch verantwortlichen Stellen ein positives Votum abgeben. Die Koordination der GWA ist ab 2021 verstetigt und stellt die Beratung und Vernetzung der vier hauptamtlichen GWA Standorte auch über den Förderzeitraum hinaus sicher.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Frauen(t)räume
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Heike Stürmeyer
| Funktion | Pädagogische Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsort für Frauen- selbstwirksam integrierende Orte gestalten
Projektbeschreibung
Im Mai 2018 hat die Celler Zuwanderungsagentur in einem Quartier im Stadtteil Vorwerk- in dem viele Flüchtlingsfamilien Wohnungen gefunden hatten- das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume- Räume für Frauen" eröffnet. Dieses Projekt hat sich im Quartier gut etabliert. Es gibt ein Selbstverwaltungsteam von ehrenamtlich tätigen Frauen mit einem abwechslungsreichen wöchentlichen Programm und Einzelveranstaltungen.
Besonders an diesem Projekt ist, dass Frauen mit Fluchthintergrund selber diesen Ort gestalten. Durch die Partizipation erleben sie sich als selbstwirksam, es wird direkt bei den Bedarfen der Adressatinnen angesetzt. Die Rolle der Hilfesuchenden wird verlassen hin zu einer gestaltenden Funktion.
Mit der nächsten Förderperiode soll das Projekt sich noch weiter im Stadtgebiet vernetzen. Durch Erkunden der Angebote im Stadtgebiet wie Kulturangebote, Sport- und Freizeitangebote soll eine größere Öffnung entstehen. Es soll ein Mehr an gesellschaftlicher Teilhabe erreicht werden.
Bisher wurde das Projekt durch die Celler Zuwanderungsagentur durchgeführt. Nun soll ein Trägerwechsel zur Caritas stattfinden. Die Caritas greift auf ein Netzwerk von Ehrenamtlichen zurück, so dass noch einmal neue Impulse gesetzt werden können. Weiterhin ist sie gut vernetzt im Stadtgebiet und ist bereits in der Flüchtlingssozialarbeit aktiv u.a. in der Migrationsberatung, wodurch noch einmal wechselseitig niederschwellige Zugänge geschaffen werden können.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier Himmelsberg- Talweg- Nordfeld liegt abgegrenzt am Rande des Stadtteils Vorwerk. Dort sind viele Häuserblocks, die schon immer Leerstände und eine hohe Fluktuation bei den Mietern hatten. Ab 2015 bestand dort so die Möglichkeit Wohnraum für Geflüchtete anzumieten. Inzwischen lebt in dem Quartier eine Vielzahl von Frauen und Mädchen mit Fluchthintergrund. Die Stadt Celle ist seit 2015 in die Betreuung von Geflüchteten gut aufgestellt. So haben viele integrative Maßnahmen dafür gesorgt, dass es zu keinen großen Verwerfungen und Problemen im Zusammenleben von Menschen mit kulturellen Hintergrund kam. Dennoch erstarken immer wieder Ressentiments bei Teilen der Bevölkerung ohne und mit länger zurückliegendem Migrationshintergrund. Zudem birgt die Situation/ Bevölkerungszusammensetzung im Quartier das Risiko einer Ghettoisierung. Daher ist es nach wie vor angezeigt, Menschen zusammenzubringen, ihnen die Möglichkeit des Kennslernens und des Abbaus von Vorurteilen zu geben, damit aus Fremden Bekannte und im besten Fall Freundinnen werden. Die erste Phase des Ankommens ist gut gelungen. Für eine Integration und nachhaltige gesellschaftliche Teilhabe ist jedoch noch viel zu tun.
Der Begegnungsort eröffnet diese Möglichkeit speziell für Frauen. Die bisherige Arbeit hat gezeigt, dass der Entschluss sich ausschließlich an Frauen zu wenden, richtig ist. Die Frauen sind erfolgreich in der gegenseitigen Stärkung und Ermutigung. Dies betrifft sowohl das Feld privater Beziehungen als auch die Annäherung an das Feld der Erwerbsarbeit und die Positionierung im öffentlichen Raum.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle Stadtteil Vorwerk Quartier Talweg- Himmelsberg- Nordfeld
Beschreibung
Straßenzüge Talweg, Himmelsberg, Nordfeld
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Für das Projektgebiet gibt es aufgrund der Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk Für das Projektgebiet gibt es aufgrund der Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_talweg-himmelsberg-nordfeld_0_0.jpg
(943.54 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Ressourcen vor Ort sollen genutzt werden, um die Frauen vor Ort weiter zu stärken und zu befähigen. Die sozialräumlichen Angebote sind bekannt. Es bestehen Kooperationen oder werden weiter aufgebaut. Verschiedene Akteure vor Ort werden zusammengebracht, um Win- Win- Situationen zu schaffen. Bspw. suchen Betriebe geeignete Arbeitskräfte; die Frauen wollen Erwerbsarbeit aufnehmen. Menschen suchen sinnvolle ehrenamtliche Tätigkeiten; die Frauen benötigen bestimmte Kenntnisse, die Ehrenamtliche ihnen geben können. Neben dieser Aktivierung wird mit den Frauen in Einzelgesprächen oder in Gruppensettings gearbeitet, um das Ziel von Mehr an gesellschaftlicher Teilhabe zu erreichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedarfe der Bewohnerinnen werden wahrgenommen und es wird gemeinsam daraus Angebote entwickelt
Kriterium
Beschreibung
das Selbstverwaltungsgremium weiter selbständig arbeitet
Kriterium
Beschreibung
es finden gemeinsame Veranstaltungen der unterschiedlichen Akteure im Stadtteil statt, die Adressaten erleben niederschwellige Zugänge
Kriterium
Beschreibung
es finden gemeinsame Veranstaltungen statt, die gemeinsamen Gremien verfolgen gemeinsame Ziele und es findet auch eine kritische Auseinandersetzung mit den Angeboten statt
Kriterium
Beschreibung
in den gemeinsamen Gremien werden gemeinsam Ziele formuliert und daraus Strategien und Veranstaltungen geplant
Beschreibung
es finden Frauen mit verschiedenen Alter, Herkunft und Religion zusammen und engagieren sich gemeinsam für ein gelingendes Zusammenleben im Quartier
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Celle- Fachdienst Sport und Jugend, Zuwanderungsagentur/ Zentrale Anlaufstelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte, Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE), Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter im Landkreis Celle, Psychosoziale Beratungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.- luth. Matthäus Kirchengemeinde, Kath. Kirche St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen mit verschiedenen Betrieben bzgl. Besichtigung, Hospitation, Praktika
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cellesche Zeitung, Celler Kurier, Celle Heute, Celler Presse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarinnen aus dem Quartier und Stadtteil, interessierte Frauen aus ganz Celle
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das bereits bestehende Selbstverwaltungsgremium soll in einen eigenständigen Verein überführt werden, der die Grundidee des Projekts fortführt.
Die Caritas hat im Stadtgebiet seit 15 Jahren 2 sozialräumlich arbeitende Begegnungsorte mit verschiedenen Schwerpunkten. Dabei haben die sich immer wieder nach den Bedarfen der Adressaten verändert. Auch dieser Begegnungsort in einem "schwierigen" Quartier hat das Potential sich mit den verändernden Bedarfen weiterzuentwickeln.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dissen aktiv: Wurzeln schlagen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenarbeit gemeinsam und nachhaltig verwurzeln - Netzwerk- und Förderstruktur aufbauen, an der möglichst viele beteiligt sind
Projektbeschreibung
Widerstand und Skepsis in der Dissener Bevölkerung gegenüber einem vermeintlich kurzlebigen Projektangebot, ist verhaltener Beobachtung, aktivem Interesse und tatkräftiger Begeisterung gewichen. In den Bedarfsbefragungen, bei Stadtteilerkundungen und im Miteinander zeigt sich ein deutlicher Wille zur Mitgestaltung des Wohn- und Lebensraumes in Dissen bei Menschen unterschiedlicher Generation und Herkunft. Familien, Senior*innen, Migrant*innen nehmen eher teil, wenn eine verlässliche Ansprechperson und aktivierende Prozessmoderation zur Verwaltung zur Verfügung steht, die hilft, Hürden abzubauen.
Das Interesse liegt bei den Menschen zunächst in der Umsetzung konkreter, kurzfristig umsetzbarer Vorhaben, z.B. der Pflege städtischer Blumenbeete oder der Belebung des Rathausplatzes durch bauliche Umgestaltung für mehr Aufenthaltsqualität, durch ein Open Air Dinner und ein „Familiensportfest“. Zudem wird das ehemalige Krankenhausgelände in den kommenden Jahren zu einem neuen Wohngebiet ausgebaut. Dies bietet die Chance, von Anfang an gestalterisch Einfluss zu nehmen, Nachbarschaft und Identität zu stärken. All dies soll weiter miteinander verknüpft werden und idealerweise münden in einem Bürger*innennetzwerk, das die größeren Entscheidungs- und Planungsprozesse (Begrünungsvorhaben) ebenso wie spontane Aktionen (nachbarschaftliches Grillen) gemeinsam trägt und Platz lässt für weitere Gemeinschaftsstiftende Vorhaben. Es ist bisher gelungen, ein verlässliches Anlauf- und Beratungsangebot in Dissen zu bieten (KiFaZ/St.Ansgar-Gemeinde) und eine Ermöglichungsstruktur aufzubauen, die insbesondere Familien, Senior*innen und Migrant*innen anspricht, einen flexiblen Gestaltungs- und Begegnungsraum bietet.
Der Aufbau einer "DissenApp" auf Initiative von Akteur*innen, soll Bürger*innen, Stadtverwaltung und lokale Politik näher zusammenrücken lassen. Für digital organisierte Aktionen, Vernetzung, Informationen zu Veranstaltungen, Ideen und Berichte soll die voraussichtlich schon 2020 installierte App in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen. Die kommunale Verwaltung unterstützt dieses Vorhaben. Sukzessive sollen mehr und mehr Dissener lokale Verantwortungsgemeinschaft leben können. Dies könnte münden in einem Bündnis von Bürger*innen, Vertreter*innen der lokalen Wirtschaft, Stiftungen, Verbänden, Kirchen etc., das Gemeinwesenarbeit etabliert und bestenfalls (auch) durch eigene Beiträge nachhaltig finanziell sicherstellt.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
1. Die Stadt Dissen ist mit ihren knapp 10.000 Einwohner*innen trotz ländlicher Lage industriell geprägt und in den letzten 6 Jahren wirtschaftlich und infrastrukturell krisengeschüttelt; zuletzt noch durch einen Rechtsstreit um die Bürgermeisterwahl, die am 23.02.2020 wiederholt werden musste. Sinkende Gewerbesteuereinnahmen und stark steigende Kita-Kosten führen zu tiefroten Zahlen. Die Stadt erwartet für 2020 ein Defizit von 2,6 Millionen. Eine Haushaltssperre ist unvermeidbar.
2. Aus der Unzufriedenheit mit Politik und Verwaltung hat sich eine Initiative „Wir für Dissen“ entwickelt, die großen Zulauf hat. Das Projekt „Dissen aktiv“ ist mit den Akteuren in Kontakt, möchte aber nicht vereinnahmt werden. In Dissen ist Aktivitätspotenzial vorhanden. Erforderlich ist eine moderierende GWA, die Bürger*innen mit ihren Ideen, deren Umsetzung und Selbstorganisation fördert und begleitet.
3. Bislang sind in der Stadtverwaltung Prinzip und Wirkung von GWA noch nicht etabliert, die Ansprechperson für Ehrenamt hat kaum zeitliche Ressourcen, um bürgerschaftliches Engagement zu begleiten, zu fördern oder auch nur weiter zu führen. GWA ist in Dissen erforderlich, um in einer Kümmerer-Funktion die Stadtverwaltung immer wieder neu aufzufordern, im Sinne der Bürgerbeteiligung zu denken und zu handeln. Dies wird u.a. wichtig, wenn der Abriss des 2014 geschlossenen Krankenhauses den Weg frei macht für die Neugestaltung eines zentrumsnahen Stadtteils. Der neue Bebauungsplan sieht Misch- und Wohnbebauung vor. Politik und Verwaltung sind hier aufgefordert, Bürger*innen einzubeziehen. Die GWA-Steuerungsgruppe kann dabei fachbereichsübergreifende Ansätze anregen (Bauamt, Umwelt, Soziales…).
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen aTW
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das gesamte Stadtgebiet Dissen mit einer Fläche von 31,9 qkm und einer Bevölkerungsdichte von ca. 300 Einwohner/qkm. Durch die Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster ist Dissen ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern und der regionale Arbeitsmarkt profitieren von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage (A30/33). Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr geprägt.
Einwohnerzahl
9882
Quelle / Anmerkungen
https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/ 31.12.2018
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/
Der Anteil ausländischer Mitbürger*innen liegt in Dissen bei 19,1 %, in Niedersachsen insgesamt bei 9,4%:
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/
Der Jugendquotient in Dissen liegt bei 33,8, in Niedersachsen bei 31,9.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
dissen_aktiv_krankenhausquartier.jpg
(133.38 KB)
dissen_aktiv_plan49201.jpg
(84.01 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Zentrum steht eine befähigende statt einer angebotsorientierten Arbeit. Die Bürger*innen sind Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Sie werden darin unterstützt, zur Verfügung stehende Ressourcen zu entdecken und zu nutzen: eigene, die des Raumes, der anderen Akteur*innen, der Netzwerkpartner*innen, mit dem Zweck, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dabei erfahren sie professionelle Unterstützung und Begleitung, aber auch gegenseitige Wertschätzung und die Entdeckung eigener Potentiale. Bürgerschaftliche Beteiligung wird ermöglicht und führt zu einer Hebelwirkung für Veränderungen. Im Vordergrund steht, vorhandene Ressourcen zu nutzen, um die Ideen und Vorschläge aller Beteiligten in Handlungen umsetzen zu können. Kooperationen und neue Organisationsstrukturen können sich entwickeln. Positive Öffentlichkeitsarbeit und Kleinprojekte erhöhen das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge für alle Beteiligten und befördern Identitätsstiftende und solidarische Erfahrungen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die von ihnen genannten Themen im Vordergrund stehen und tatsächlich vorangebracht werden
Kriterium
Beschreibung
sich Einzelne und Gruppen für Angebote oder Teilbereiche von Vorhaben verantwortlich zeigen
Kriterium
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen von spezifischen Gruppen/Stakeholdern gezielt angefragt und eingebracht werden
Kriterium
Beschreibung
Aktivitäten gemeinschaftlich und in gegenseitigem Respekt umgesetzt werden
Beschreibung
Bürger*innen-Interessen im Mittelpunkt stehen und Fachbereiche Hand in Hand arbeiten und dabei einge gute Kommunikationskultur entwickelt wird
Beschreibung
hohe Akzeptenz in Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft, die neue Wege ermöglicht (z.B. Gründung eines Bürgervereins zur Förderung der GWA oder Option der Quartiersgemeinschaft)
Kriterium
Beschreibung
generationen- und milieuübergreifende Begegnungsorte und -anlässe entstehen
Beschreibung
verlässliche Ansprechpartner*innen für Beratung und Clearing zur Verfügung stehen, Bürgeraktivitäten und -beteiligung im öffentlichen Raum selbstverständlich ist, eine nachhaltige GWA-Förderstruktur aufgebaut wird (strukturell und finanziell)
Kriterium
Beschreibung
Engagementförderung und Bürgerbeteiligung als strategische Ziele aller Beteiligten definiert sind
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung und Soziales / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Planen, Bauen und Ordnung / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Strategische Planung / Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialausschuss / Planungsausschuss / Stadtrat der Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfen Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen / Generationennetzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Homann-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald / St. Ansgar Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde St. Mauritius Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gruppe "Du und ich, wir sind Dissen", Blumenpflanzgruppe, Planungsteam Tanzcafé
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum "51"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willy Schulte KiGa, ev. Regenbogen KiGa, KiTa Kunterbunt, St. Ansgar KiTa, Charly's Kinderparadies KiGa
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Galina Edinghöfer, Ansprechpartnerin für das Landesprogramm Dorfentwicklung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt Dissen ist im März 2020 gemeinsam mit der Nachbargemeinde Bad Rothenfelde in den niedersächsischen Dorfentwicklungsprozess aufgenommen worden. Die von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen gezeichnete Stadt ist sehr am Aufbauprozess von GWA interessiert, hat aber keinen finanziellen Spielraum.
Der Caritasverband (unterstützt vom Fachbereich Fundraising) will mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, Stiftungen und Bürger*innen ein tragfähiges Finanzierungskonzept aufbauen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Berliner Straße- ein Viertel wächst zusammen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katrin Moser
| Funktion | Kirchenkreissozialarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Umbruch und Verstetigung durch aktive Quartiersbürger*innen
Projektbeschreibung
In der laufenden Arbeit fiel uns auf, dass viele Klient*innen - gerade auch Jugendliche- aus dem Viertel der Berliner Straße stammen. Der Stadtteil ist zum einen durch Anonymität gekennzeichnet und andererseits durch Konflikte der einzelnen Bewohner*innen untereinander sowie mit umliegenden Anwohner*innen. Um etwas in diesem Quartier zu verändern haben wir nach passenden Methoden der Sozialarbeit gesucht und sind auf das Programm der Landesarbeitsgemeinschaft gestoßen. Seit der Förderung 06/2019 sind wir im Stadtteil Syker-Neustadt aktiv.
Viele Bürger*innen erzählten zu Beginn der Förderung immer noch von einem vor einiger Zeit geschlossenem Lebensmittelladen, der als vernetzende Institution diente und wo nötige Informationen über Ort und Leute ausgetauscht wurden. Weitere Maßnahmen wie Balkongespräche unterstützen diese Aussagen. Dies war für uns Anlass einen Stadtteiltreff in der örtlichen Grundschule für die Bürger*innen des Quartiers zu eröffnen. Dieser wurde von den Bürger*innen der Syker-Neustadt sehr gut angenommen und etablierte sich zunehmend.
Wir möchten den Treffpunkt in der Grundschule ausweiten und die GS langfristig mit dem Treffpunkt und dem Quartier verweben. Schule im Quartier und mit dem Quartier, wodurch auch bildungsferne Eltern erreicht werden. Einerseits durch neue Freizeit- und Bildungsangebote in der Schule, andererseits durch äußere Erkundungen der Schule wie z.B Quartiersbegehungen mit den Grundschülern.
Zunehmend rückt auch die Problematik der jugendlichen Straftäter aus dem Viertel, in das Visier der Quartiersarbeit. Polizeiliche Kriminalberichte und mediale Berichterstattung bestätigen den Anstieg, weswegen wir neben dem unterstützenden kommunalen Projekt "Beteiligung und gesellschaftliche Integration in Syke" (Beleuchtung der kommunalen Strukturen) ebenfalls an diesem Punkt mit unserer Arbeit praktisch ansetzen. Aktuell läuft noch eine aktivierende Jugendbefragung bis Oktober, welche an alle Jugendlichen des Quartiers zwischen 12 und 25 gerichtet ist.
Mit dem Folgeantrag möchten wir delinquente und delinquentgefährdete Jugendliche durch aufsuchende Arbeit, Befragungen und daraus resultierenden Angeboten weiter erreichen, wodurch langfristig Jugenddelinquenz vermindert werden soll. Unterstützend dazu werden kommunale Strukturen und Netzwerke geschaffen die u.a an der Angebotsentwicklung und -umsetzung aktiv teilnehmen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Syke ist eine Kleinstadt südlich von Bremen. Die Stadt Syke und die umliegenden, dazugehörigen Ortsteile haben eine Einwohnerdichte von etwa 25.000 Einwohnern. Bezahlbarer Wohnraum ist in Syke rar. Nicht nur durch immer weniger bezahlbaren Wohnraum entstehen ganze Straßenzüge, in denen das Abbild von Arm und Reich deutlich zu erkennen ist. Wohnraum, der für Transferleistungen angemessen ist, befindet sich in Syke in der Berliner Straße.
Über die Jahre haben sich hier viele Familien verschiedener Nationalitäten niedergelassen und blieben aufgrund mangelnder Angebote hier wohnen, andererseits gibt es viel Fluktuation. Die Unzufriedenheit der Bewohner*innen der Blöcke wird durch den ständigen Wechsel der Hausverwaltungen ihres Gebäudes geschürt. Auch der verwahrloste Anblick der Blöcke aufgrund fehlender Renovierungen fördert die Unzufriedenheit. Zwar gibt es auch einige Reihen- und Einfamilienhäuser um die Häuserblöcke herum, dennoch wird von Außenstehenden das Viertel über die Blöcke definiert und stigmatisiert.
Allgemein herrscht Anonymität im Quartier, unter Nachbarn kennt man sich meist nicht. Zudem gibt es Konflikte der einzelnen Bewohner*innen sowie mit umliegenden Parteien. Menschen mit Migrationshintergrund bleiben unter sich. Ein „Wir-Gefühl“ sucht man im Quartier vergeblich.
Problematisch ist das Bild der außenstehenden Öffentlichkeit. Das Gebiet Berliner-Straße wird überwiegend gemieden und es wird davor gewarnt. Das Negativimage wird durch mediale Berichtserstattungen wie Messerstechereien und polizeiliche Kriminalstatistiken zunehmend gefördert. Die ansteigende Kleinkriminalität wird von der Kleinstadt zwar stillschweigend geduldet und umgangen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadtteil Syker-Neustadt
Beschreibung
Südlich der Grundschule am Lindhof, eine Karte vom Katasteramt ist beigefügt.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Syke
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Berliner Straße - ein Viertel wächst zusammen" wird besonders durch aufsuchende Arbeit und aktivierende Befragungen der Jugendlichen geprägt. Das geäußerte Interesse der Jugendlichen wird angenommen und führt zur Umsetzung gewünschter Angebote wie z.B Boxen, Hiphop Workshop etc.. Wir möchten dadurch die Eigeninitiative der Jugendlichen durch Möglichkeiten der Beteiligung fördern.
Auch liegt uns die Partizipation benachteiligter Familien/ Eltern durch niedrigschwellige Angebote der Quartiersschule wie z.B Elternschule im Quartier, Quartiersbegehungen etc. sehr am Herzen. Wir verfolgen damit das Ziel, Beteiligungsstrukturen zu stärken und bildungsferne Familien/ Eltern nachhaltig in das "Syker Leben" zu integrieren.
Mit der kommunale Netzwerkarbeit, mit bestehenden und neuen Kooperationspartnern, verfolgen wir die Intention, dass der Blick auf Einzelfälle und Gruppierungen gezielt gerichtet wird und dadurch gemeinsam tragbare Strukturen und Angebote entwickelt werden.
Insgesamt möchten wir die Selbstwirksamkeit in unserem Projektgebiet steigern. Ziel ist es, dass die Bewohner*innen lernen sich langfristig und nachhaltig selbst zu organisieren und einzubringen, wodurch sie merken, dass durch ihr eigenes Handeln etwas bewegt werden kann.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es sind kommunale, tragbare Strukturen entstanden. Es gibt einen Jugendbeirat und fachübergreifende Zusammenarbeit sowie Angebotsentwicklung für Jugendliche
Kriterium
Beschreibung
Selbstwirksamkeit der Bewohner*innen wird erkannt, Bürger*innen organisieren und verwalten sich und ihre Angelegenheiten langfristig und nachhaltig selbst
Kriterium
Beschreibung
Delinquenz vermindert sich langfristig, Kriminalstatistik kann dies belegen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales, Leitung Frau Wilhelm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenvorstand, Vorsitz Pastor Kopp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendpfleger der Stadt Syke, Herr Catruat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerktreffen Bildung und Teilhabe von Kindern und Eltern mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerktreffen der Schulsozialarbeiter*innen Syke
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist es, eine dauerhafte Stelle für Gemeinwesenarbeit zu schaffen. Die Stadt ist offen und kooperativ gegenüber dem Projekt und sieht sich auch selbst in der Verantwortung unser Vorhaben weiterhin zu unterstützen. Eine geteilte Finanzierung durch die Diakonie und Stadt Syke steht ebenfalls im Raum, sollten die Steuereinnahmen der Kommune bzw. die wirtschaftliche Lage sich erheblich verschlechtern.
Die Finanzierung im Anschluss wird in dem Fall durch kirchliche Fördemitel ggf. mögl.
11. Medien
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Räume und Chancen des Emsviertels
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christian Symalla
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aus der Vielfalt schöpfen - neue Räume entwickeln - Nachhaltigkeit erreichen
Projektbeschreibung
"Im Emsviertel ist durch unsere Projektarbeit viel in Bewegung gekommen!" freut sich Jasmin Kruškić. "Mit diesem Schwung wollen wir jetzt gemeinsam die Räume im Quartier aufwerten." Violetta Lenz erläutert: "Stadt und Wohnungsunternehmen (WU) wollen ein Freiraumkonzept für das Emsviertel erstellen. Außerdem will ein Wohnungsunternehmen eine EG-Wohnung für Gemeinwesenarbeit (GWA) bereitstellen. Bewohner/innen sollen Beides mit planen." Das sind direkte Ergebnisse des Projektes 'Quartiersforum Emsviertel'. Für die Umsetzung der dort erarbeiteten Quartiersziele ist ein mehrjähriger gemeinsamer Arbeitsprozess von Bewohner/innen und Akteuren erforderlich, der mit diesem GWA-Projekt ausgestaltet wird. Inhaltlich wird es dabei v.a. um die Einrichtung und Nutzung der GWA-Wohnung, das Freiraumkonzept, die Gestaltung von Quartierseingängen/Quartiersanbindungen sowie Überlegungen zur Ergänzung eines Gebäudes im Bereich der Sportanlage Swinestraße gehen. Frau Lenz und Herr Kruškić organisieren den GWA-Prozess schrittweise: Im 1. Schritt werden sie für Bewohner/innen und professionelle Planer/innen niedrigschwellige Gelegenheiten zum Kennenlernen und zur Entwicklung erster Planungsideen schaffen (z.B. durch gemeinsames Kochen oder Aktivitäten im Freien). Einige der so aktivierten Bewohner/innen werden im 2. Schritt als Multiplikator/innen die Maßnahmen gemeinsam mit Mitarbeiter/innen der städt. Grünplanung und der WU planen. Die Projektmitarbeiter/innen werden sie dabei bedarfsgerecht unterstützen. Für die Zusammenarbeit werden neue Arbeitsgruppen eingerichtet, die bestehende AG Freiraumkonzept wird fortgeführt. Über die AG-Arbeit tauschen sich Multiplikator/innen und Bewohnerschaft laufend aus, so dass vielfältige Ideen in den Prozess einfließen. Die GWA-Wohnung wird hierbei gemeinsam zum zentralen Ort für Information, Austausch und Planung entwickelt. Im 3. Schritt wird auf Strukturen hingewirkt, die die Fortsetzung der GWA nach Projektende ermöglichen: "Wir werden zusammen mit Bewohner/innen und Akteuren des Emsviertels zeigen, dass wir feste Unterstützungsstrukturen für GWA im Stadtgebiet brauchen", sind Lenz und Kruškić überzeugt. "Durch gemeinsame Quartiersentwicklung wollen wir das WU davon überzeugen, die GWA-Wohnung nach Projektende weiter für diesen Zweck bereitzustellen. Durch aktive Mitarbeit am 'Bedarfsplan Nachbarschaftszentren' etablieren wir die GWA des Emsviertels stadtweit als Modell, für das auch die jeweils notwendigen Ressourcen festzulegen sind."
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Emsviertel ist Teil des Stadtbezirks Weststadt, einer Trabantenstadt der 1960/1970er Jahre mit rund 24.000 Einwohner/innen. Das Emsviertel ist geprägt von Migrationsbevölkerung (2/3 der Bewohnerschaft) und dem stadtweit höchsten Transferleistungsempfängeranteil. In der öffentlichen Wahrnehmung gilt es deshalb als Problemviertel. Dies wird verstärkt durch sein äußeres Erscheinungsbild: Die Grün- und Freiräume wirken vernachlässigt und teilweise trostlos, es gibt häufig 'wilde' Müllablagerungen. Die zahlreichen Spielbereiche sind überwiegend abgenutzt, monoton gestaltet und tragen nicht den Bedürfnissen unterschiedlicher Altersgruppen Rechnung. Trotz dieser Problemlagen konnte das Emsviertel bisher nicht von Städtebauförderungsprogrammen profitieren. Obwohl im Emsviertel Spielplätze auf öffentlichen und privaten Grundstücken zum Teil direkt aneinander grenzen, gibt es kein übergeordnetes Gestaltungskonzept. Der Spiel- und Bolzplatz Swinestraße, der außerhalb der Wohnbebauung liegt und viel Nutzungspotenzial hat, ist besonders marode. Hier könnten bei einer Neugestaltung durch zusätzliche Schaffung einer einfachen überdachten Räumlichkeit neue Qualitäten entstehen. Der Treffpunkt Pregelstraße ist aufgrund der Vielzahl neuer Nutzungen als Ergebnis der bisherigen Projektarbeit inzwischen weitgehend ausgelastet. Deshalb werden weitere Räume für GWA benötigt. Wenn die dafür angebotene Wohnung von den Bewohner/innen durch Mitgestaltung zu 'ihrer Sache' gemacht wird, dann werden sie sie auch nach Projektende weiter für diesen Zweck nutzen wollen. Dafür wird eine verstetigte professionelle GWA-Unterstützung benötigt, die durch die Projektarbeit ebenfalls erreicht werden soll.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Emsviertel
Beschreibung
Das Emsviertel wird im Norden durch Kleingartenanlagen und den Westpark, im Osten durch die Autobahn A 391 und im Süden durch die vierspurig ausgebaute Münchenstraße/Elbestraße (inkl. Straßenbahntrasse) begrenzt. Im
Westen schließt sich das Rheinviertel mit einer sich vom Emsviertel stark unterscheidenden Sozialstruktur an.
Einwohnerzahl
4994
Quelle / Anmerkungen
Zahlen aus dem Einwohnermelderegister
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Alle im Abschnitt "Merkmale des Projektgebietes" angegebenen Werte wurden aus bei der Stadt Braunschweig vorhandenen statistischen Daten auf Basis der Zahlen des Einwohnermelderegisters speziell für das Projektgebiet Emsviertel herausgefiltert. Alle Werte beziehen sich auf den Stichtag 31.12.2019 mit Ausnahme des in der Kategorie "Menschen, die Transferleistungen beziehen" angegebenen Wertes (s. dort).
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Gruppe der 0- 18-Jährigen im Projektgebiet liegt der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit erweitertem Migrationshintergrund bei 87,0 %.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aufgrund von Änderungen der Datengrundlagen bei der Bundesagentur für Arbeit können diese Werte nur in Form einer Schätzung zum Stichtag 30.06.2019 angegeben werden.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2020-03-04_emsviertel1.png
(644.81 KB)
2020-03-04_emsviertel2.png
(217.56 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA knüpft hier insbes. an den Themenfeldern 'Wohnen/Wohnumfeld', 'Sport/Freizeit' und 'Umwelt/Verkehr' an. Die Kernfragen an die Bewohner/innen lauten: "Wie wollt ihr eure Räume nutzen? Wie müssen sie dazu gestaltet werden? Was könnt ihr dafür tun, dass das passiert? Was könnt ihr darüber hinaus für euer Emsviertel tun?" Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen bewirkt automatisch eine Betrachtung des Sozialraums Emsviertel in seiner Gesamtheit. Die Bewohner/innen werden zunächst durch niedrigschwellige, auffällige Aktionen wie die Streifzüge des Info-Mobils oder des 'Umwelt-Fuchses' für das Projekt interessiert und informiert. Es folgt eine aktivierende Befragung. Als Grundlage für einen gemeinsamen Planungsprozess auf Augenhöhe zwischen Bewohner/innen und Profis werden Gelegenheiten geschaffen, bei denen sich beide Seiten informell und zunächst außerhalb des Themas kennenlernen können. Dazu werden niedrigschwellige Methoden wie ein gemeinsames Kochen, Basketball spielen oder eine Rallye durch das Emsviertel eingesetzt. Erste dabei bereits gesammelte Ideen werden in Ideenwerkstätten weiter ausgearbeitet. Dazu werden dann themenbezogene Arbeitsgruppen gebildet, die die Planungen vorantreiben. Die in den AGs aktiven Bewohner/innen wirken als Multiplikator/innen zwischen Bewohnerschaft und Profis. Dadurch können sie zu Schlüsselpersonen auch für die Zeit nach dem Projekt werden. Die Vernetzung mit anderen Stadtteilprojekten stärkt die GWA in der Gesamtkommune.
Methoden
Qualitätskriterien
Kriterium
Kriterium
Kriterium
Kriterium
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der gemeinnützige Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e. V. ist seit dem Jahr 2008 in der Weststadt tätig und betreibt seit Ende 2010 im Emsviertel den Treffpunkt Pregelstraße. Die Angebote des Treffpunktes Pregelstraße konzentrierten sich vor der Projektförderung vor allem auf die Bereiche Beratung/Vermittlung, Durchführung von Veranstaltungen, Exkursionen und Überlassung/Vermietung von Räumen für externe Nutzungen. Mit Hilfe der GWA-Förderung wurden seit Sept. 2018 das Quartiersforum Emsviertel aufgebaut, Quartiersziele mit Bewohner/ innen und Akteuren erarbeitet, vorhandene und neue Freiwilligeninitiativen unterstützt und untereinander vernetzt, ein großes Straßenfest durchgeführt sowie eine positive Berichterstattung über das Emsviertel erreicht. Im aktuell laufenden GWA-Projekt 'Gesichter des Emsviertels' liegt der Fokus darauf zu zeigen, wie vielfältige Gesichter das Emsviertel im direkten und auch im übertragenen Sinne hat. Die Individualität von Bewohner/innen soll dabei besonders gewürdigt werden, auch indem ihnen Möglichkeiten gegeben werden, ihre Fähigkeiten öffentlich zu präsentieren. Die ursprünglich beabsichtigten Maßnahmen mussten und müssen aufgrund der Regelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu einem größeren Teil überprüft, angepasst oder aufgeschoben werden. Neue Wege zu Erhalt und Förderung einer guten Nachbarschaft wurden z. B. durch vielfältige Unterstützungsleistungen oder mit Gruppenaktivitäten via Videotelefonie beschritten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Abt. Verkehrsplanung und Verkehrsmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsche Wohnen Immobilien Management GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Rates der Stadt und des Stadtbezirksrates Weststadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Unfallhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jüdisch-soziokulturelles Alexander David Zentrum e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Pfarrstelle für Menschen mit geistiger Behinderung - mit Uns Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mieterzeitschriften der Wohnungsunternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialreferat als federführende Stelle für den 'Bedarfsplan Nachbarschaftszentren'
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement "Soziale Stadt - Donauviertel"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement "Soziale Stadt - Westliches Ringgebiet"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das GWA-Modell Emsviertel soll als Leuchtturm-Modell im 'Bedarfsplan Nachbarschaftszentren', den die Stadt Braunschweig zzt. aufstellt, verankert werden. Dazu gehört auch die Definition erforderlicher Ressourcen - sowohl für das Emsviertel als auch für weitere Quartiere im Stadtgebiet. Durch Vernetzung/Austausch durch z. B. die Initiierung eines stadtweiten GWA-Arbeitskreises soll eine zusätzliche fachliche Verstetigungsebene der relevanten GWA-Akteure in der Stadt Braunschweig begründet werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Youth/Local/Agent - Netzwerkvermittler Jugend - Soziales - Sport im ländlichen Raum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Astrid Hunke
| Funktion | Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Youth/Local/Agent - Netzwerkvermittler Jugend - Soziales - Sport im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Im ländlichen Raum in den Samtgemeinden Elm-Asse mit den Standorten Remlingen und Schöppenstedt sowie in der Samtgemeinde Baddeckenstedt als dritten Standort, befinden sich Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 - 22 Jahren, die sich ihre Freizeit vor Ort selbst gestalten. Diese Gestaltung entspricht nicht den Vorstellungen der Kommunen und wird kritisch gesehen. Die Orte der Gestaltung sind selbst gewählt: Scaterplätze, Höfe von öffentlichen Einrichtungen außerhalb der Öffnungszeiten, Bushaltestellen, Bolzplätze, Kirchhöfe, Spielplätze, Straßenecken, Parks, unter Brücken. Die unterschiedlichen Themen suchen sich die Jugendlichen auch selbst. Die Gruppen werden immer größer, sie finden immer weniger den Zugang zu lokalen Vereinen /Institutionen und sie stellen sich selbst für ihre sozialen Räume vor Ort nicht mehr zur Verfügung. Die Vorgehensweisen der Jugendlichen sind selbst organisiert, beinhalten einen hohen Leistungsgrad, bilden Konkurrenzen untereinander und sind mobil. Die Konkurrenzen der Gruppen führen zu Uneinigkeit und werden geschürt, wenn soziale Ungleichheiten oder ethnische Unterschiede eine Rolle spielen. An diesem Punkt sollen die „Youth/Local/Agent „zum Einsatz kommen. Sie sind junge Menschen, die in den lokalen Räumen leben und ihre Familien und ihr Umfeld dort haben. Sie stellen sich zur Verfügung um zwischen ihren eigenen Peer Groups, den Verbänden und der Kommune innerhalb der bestehenden Netzwerke zu agieren. Sie haben die Aufgabe ihre Bedürfnisse zu erfassen und an die Netzwerk Partner weiter zu tragen. Diese Beteiligung stellt den sozialräumlichen Bezug vor Ort her und führt dazu, dass die jungen Menschen eine Stimme bekommen, die zu einer Einbindung in die strukturellen Ebenen vor Ort führen. Hierzu werden sie geschult und begleitet.
Soziale Räume müssen gemeinsam mit allen Bewohner*innen lokal gestaltet werden, dazu benötigen junge Menschen Akzeptanz vor Ort.
Passende Freizeitangebote gemeinsam mit Netzwerkpartnern zu initiieren, die Ideen dazu in der Kommune vorzutragen, diese zu vermitteln und die Bedürfnisse der Jugendlichen vor Ort nachhaltig zu benennen sind die Ziele des Youth/Local/Agent. Diese Fähigkeiten zu erlangen und begleitet umzusetzen sind der Auftrag den die Trägerin des Projektes erfüllen will. Gemeinsamkeiten herzustellen, generationsübergreifend zu arbeiten und eine gemeinsame Sprache zu sprechen stärkt das Gemeinwohl und lässt Alltagsrassismus und insuffiziente Meinungsbilder nicht zu.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In allen drei Standorten der Samtgemeinden befinden sich junge Menschen, die bedingt durch mangelnde Mobilität im ländlichen Raum lokal gebunden sind. Da die Infrastruktur für die Umsetzung von jugendaffinen Freizeitmöglichkeiten mit der Abwanderung von Familien aus dem ländlichen Raum und der mangelnden Lukrativität für Jugendliche rückläufig ist, suchen sich die jungen Menschen in Schöppenstedt, Remlingen und Baddeckenstedt neue Formen der attraktiven Gestaltung von Freizeit. Alle Standorte haben zwei Gemeinsamkeiten – die Jugendlichen nutzen die Medien um sich Aufmerksamkeit und Anerkennung zu verschaffen, haben vor Ort aber keine Stimme und sie funktionieren in ihren eigenen Peergroups - sie nehmen wenig Kontakt zu anderen Gruppen und zu den Sozialräumen in ihrer Umgebung auf, in denen sich andere Gruppen befinden. Die Angebote durch die Vereine und Verbände scheinen nicht attraktiv genug, ein Bezug zu ihrer direkten Umgebung ist nicht ausreichend genug um ihre Freizeitbedürfnisse umzusetzen. Sie finden kein Netzwerk, das ihnen Gehör verschafft und bestrebt ist zu helfen ihre Wünsche zu verwirklichen, sie finden kaum lokale Anbindung. Diese Gründe führen dazu, dass die Jugendlichen ihre Freizeit nicht innerhalb ihrer sozialen Räume gestalten. Das führt zu Auffälligkeiten, die seitens der Bürgerschaft nicht erwünscht sind und daher auf Ablehnung stoßen. Akzeptanz wird wenig hergestellt und Wünsche werden gegenseitig nicht ernst genommen. Der Youth/Local/Agent hat die Aufgabe, den sozialräumlichen Bezug zwischen den Institutionen, der Kommune und der Bürgerschaft herzustellen und nachhaltig die Umsetzung der lokalen Jugend-Bürgerbeteiligung und Anbindung herzuleiten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Wolfenbüttel Samtgemeinde Baddeckenstedt
Beschreibung
Das Förderungsgebiet bezieht sich auf den Landkreis Wolfenbüttel, Sg. Baddeckenstedt. Die Samtgemeinde liegt direkt im ländlichen Raum und hat eine Entfernung von ca. 15 km zur nächsten Stadt. Der Bezugsbereich ist der Landkreis Wolfenbüttel.
Einwohnerzahl
3055
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um eine Schätzung.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Wert ist geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Wert ist geschätzt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
baddeckenstedt.pdf
(278.12 KB)
Gebiet-Name
Schöppenstedt
Beschreibung
Schöppenstedt gehört zur Samtgemeinde Elm/Asse und liegt ca.23 km von Wolfenbüttel entfernt direkt im ländlichen Raum. Schöppenstedt ist die kleinste Stadt im Gebiet , hat 559 Einwohner mehr als ein Dorf und wird daher in das Projekt ländliche Regionen mit aufgenommen.
Einwohnerzahl
5559
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
schoeppenstedt.pdf
(270.69 KB)
Gebiet-Name
Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt im Landkreis Wolfenbüttel und ist von -Wolfenbüttel aus 12 KM entfernt. Remlingen grenzt sich zu allen anderen Dörfern der Umgebung ab.
Einwohnerzahl
1268
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Diese Zahlen sind geschätzt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
remlingen.pdf
(265.24 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In den Standorten werden Projektbüros als Anlaufstelle eingerichtet. Diese haben feste Öffnungszeiten. Die Büros werden in den Gemeinden zur Verfügung gestellt - Schöppenstedt, Remlingen, Baddeckenstedt. In den Standorten arbeiten wir mit den vor Ort lebenden Jugendlichen im Netzwerk mit den Institutionen, Verbänden, der Kommune und den Bürgern*innen. Die jungen Menschen sollen einen sozialräumlichen Bezug zu ihrem Wohnumfeld bekommen, daher geschieht der Zugang ganzheitlich. Die erkennbaren strukturellen Mechanismen innerhalb der ländlichen Gemeinschaften müssen erkannt werden, damit die Jugendlichen einen Zugang bekommen und ihre Forderungen stellen und umsetzen können. Dies ist das Ziel der Y-l-A im ländlichen Raum. Die Vorgehensweisen der Jugendlichen benötigen breite Unterstützung der Bevölkerung , damit nachhaltig gearbeitet werden kann.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
In bereits vorhandenen Strukturen neue Projekte und Ideen verwirklicht werden können und die Y-L-A durch ihren Einsatz im lokalen Raum gehört und ernst genommen werden und Wünsche und Bedürfnisse als Programm umgesetzt werden (Bezug zum sozialen Raum).
Kriterium
Beschreibung
Netzwerker ihre Themen gemeinsam gestalten direkt vor Ort die gemeinsame Arbeit zu einer Aufwertung der Lebensqualität vor Ort führt, die jungen Menschen Gehör in ihrer Kommune und bei der Bürgerschaft finden und eingebunden sind.
Kriterium
Beschreibung
Generationsübergreifende Arbeit vor Ort erhöhen die Chancen für Jugendliche, sich mit ihrer Umgebung nachhaltige zu identifizieren. Sie erkennen wie die Mechanismen sind, die zur Funktion der Gesellschaft führen, bringen sich ein und werden vor Ort aktiv.
Beschreibung
Im ländlichen Raum sind alle Ressourcen knapp bemessen, müssen geteilt werden und das müssen alle Bürger*innen mit tragen. Y-L-A teilen mit, was sie benötigen um übergreifend zu denken und zu handeln, weil sie ihre Bedürfnisse benennen und vermitteln.
Vorhandene Strukturen
Die Freiwilligenagentur arbeitet seit 20 Jahren in der Region mit allen Altersgruppen, verfügt über Qualitätsmanagementverfahren mit Siegel der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen BAGFA und ist spezialisiert in 8 Fachbereichen um das ehrenamtliche Tun für die Gesellschaft, im Gemeinwesen und in der Entwicklung atypischer Netzwerke. Sie hat die Aufgabe in Kooperation mit Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen als eine professionell arbeitende Koordinierungsstelle für Ehrenamtliche zu dienen. Sie bündelt diverse gesellschaftliche Interessen für eine Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit. Durch die Einrichtung einer Koordinierungsstelle haben die Kooperationspartner soziale Kompetenz und Engagement bei der Gewinnung, Betreuung und Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezeigt. Die Agentur bringt junge Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig engagieren wollen, zusammen mit nachfragenden Organisationen, Einrichtungen, Projekten und Personen. Somit trägt sie zur Förderung und Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen bei. Über diese Vermittlungstätigkeit hinaus bietet sie als eine Koordinierungsstelle weitere Servicedienstleistungen in Beratung, Management und Organisation sowie Öffentlichkeitsarbeit, entlastet Organisationen und Hauptamtliche ohne sie zu ersetzen und fördert neue Projekte. Die Freiwilligenagentur wird durch die Breite der Aufgaben den Anforderungen an das „Neue Ehrenamt“ gerecht.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Remlingen und Schöppenstedt Regina Bollmeier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Zeitung Steffanie Memmert
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Baddeckenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenredaktion Landkreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel Herr Ziebarth
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Integration ausländische Mitarbeiter in den Arbeitsalltag
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ursula Fallapp
| Funktion | Tourismus |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Integration in das Leben der Region, Konfliktlösung , Minimierung kultureller Unterschiede, Abwanderung und Alterung, kleinstädtische und ländliche Kommunen, Miteinander, Qualifizierung und Einbindung von Zugewanderten
Projektbeschreibung
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing " betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben folgendes Projekt konzipiert:
• Rechtzeitig zum Jahresende soll das neue „Ferienmagazin WENDLAND.ELBE“ aufgelegt werden. Mit allen Vermietern wird dieses durch zuvor qualifizierte Mitarbeiter, zugewanderte Mitbürger erarbeitet und anschließend den Entscheidungsgremien vorgestellt.
• Der Flyer „Radfahren in der Urlaubsregion WENDLAND.ELBE“ soll pünktlich zur Grünen Woche 2020 gedruckt werden. Ziel des Flyers ist es, das radtouristische Angebot der Region WENDLAND.ELBE abzubilden. Hierbei wurde eine Beschränkung auf die zwölf Thementouren aus dem Besucherlenkungskonzept festgelegt. Darüber hinaus stellt der Kartenentwurf die Vier-Länder-Grenztour des Grünen Bandes vor, die eine Verbindung zu den einzelnen Themen und Touren schafft. Auch dieser Flyer soll mit qualifizierten und eingebundenen zugewanderten Mitbürgern erarbeitet werden. Diese Mitbürger lernen so Land und Leute kennen und fühlen sich integriert.
• Das neue „Elbe-Radweg-Handbuch“ soll aufgelegt und ausgeliefert werden. Auch hier soll für die Vermieter durch qualifizierte Mitarbeiter das Exemplar erarbeitet und vorgestellt werden.
• Des Weiteren sollen die "neuen Kollegen" in der Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) an einem Flyer Region „Reiten in der WENDLAND.ELBE“ arbeiten. Der Marketingverein wird mit heimischen Betrieben der WENDLAND.ELBE-Region auf Messen präsent sein. Der Flyer soll zu diesen Messen fertig sein.
• Des Weiteren sind Messebesuche geplant. Die zugewanderten Mitbürger und "neuen Kollegen" werden mit integriert und sollen diese Messebesuche ebenfalls miterleben. So werden sie an andere Städte und Regionen herangeführt. Hier ist zunächst auch eine qualifizierte Ausbildung erforderlich.
• Zu drei verschiedenen Zeiten im Jahr werden die "neuen Kollegen" im Mercado in Hamburg/Altona zu Gast sein und dort mit besonderen Schwerpunktthemen ebenfalls Werbung für die Region machen.
• Ein wichtiges Marketinginstrument ist das Internet. Eine neue Seite soll erstellt werden. Das Internet, das Medium der Zukunft, hat auch für zugewanderte Mitbürger eine Bedeutung. An einem solchen Auftritt mitarbeiten zu können, ist eine Integration ersten Ranges.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren.
Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens.
In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen.
Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe).
Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner.
Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren. Die Erfahrungen zeigen, dass diese vorrangig in solche Orte ziehen, in denen sie Nachbarn ihrer eigenen Herkunft finden, die ihre Muttersprache sprechen und bei denen sie sich zuhause fühlen. In Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) gibt es für die zugewanderten Mitbürger solche Wohnquartiere.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe) Ortsteile
Beschreibung
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg befindet sich die Samtgemeinde Elbtalaue, deren Schwerpunktort ist die Stadt Dannenberg (Elbe). Das Projektgebiet umfasst ebenfalls die Stadt Hitzacker (Elbe) und die Ortsteile.
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistischer Einwohnerwert
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
100
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe)
Beschreibung
Stadt Dannenberg (Elbe) und Ortsteile
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistische Auswertung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
stadt_dannenberg_karte.png
(29.49 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren.
Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens.
In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen.
Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe).
Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner.
Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Zwanzig Teilnehmer haben ihre Tätigkeit gefunden
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V." betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben dieses durchzuführende Projekt konzipiert: In der Kur- und Touristinformation Hitzacker (Elbe) und in der Gästeinformation Dannenberg (Elbe) sind hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalkapazität soll aufgestockt werden. Die neue Struktur wird die Qualifizierung- und Coachingmaßnahmen leisten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
2 Moin, Moin Conrebbi (Teilprojekt 3)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Egon Philipps
| Funktion | Fachdienstleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Conrebbersweg im Beteiligungsprozess planen und bauen - Neue Wege in der Stadtteilplanung
Projektbeschreibung
Stadt Emden befasst sich im Rahmen der Stadtentwicklung seit einigen Jahren mit der Entwicklung des westlichen Teils des Stadtteils Conrebbersweg zwischen der Autobahn 31 und dem Larrelter Tief. Durch eine Siedlungserweiterung mit rund 700 Grundstücken auf 70 Hektar soll im Lauf der nächsten Jahrzehnte Schritt für Schritt der bestehende Stadtteil auf das Doppelte erweitert werden. Das eröffnet Chancen, aktuelle und zukünftige Wohnbedarfe aller Bevölkerungsgruppen zu erfüllen und zukunftsweisend Wohnformen und Formen des Zusammenlebens zu entwickeln. Gleichzeitig sollen die Abwanderung ins Umland verhindert und Einpendler für die Stadt gewonnen werden. Mit einem Vorhaben dieser Größenordnung stellt sich die kleine kreisfreie Stadt Emden vielfältigen Herausforderungen auf unterschiedlichen Ebenen. Dies gilt für die Gesamtplanung und die Abstimmung der einzelnen Fachplanungen, aber in besonderer Weise für die Aufgabe im Quartier. Das Projekt setzt an zwei Handlungssträngen an.
Zum einen wird der Prozess des Meinungsaustausches und der – findung zwischen den unterschiedlichen beteiligten Akteuren, Anwohner*innen, Gruppierungen, Organisationen aus Conrebbersweg, Bauinteressierten, sowie den Projektverantwortlichen und planenden Instanzen in der Verwaltung mit ausgewählten Methoden der GWA und des Quartiersmanagements begleitet und unterstützt. Hierbei gilt es, kleinere und größere Partizipationsformen zu entwickeln und anzubieten, von der klassischen Bürgerinformationsveranstaltung am Abend, über kleinere Gesprächsrunden bis zum Austausch im öffentlichen Raum und bei feierlichen Anlässen.
Zum zweiten ist beabsichtigt, vorausschauend , im Verlauf der zunehmenden Herausbildung eines neuen Quartiers, gemeinsam mit den Bewohner*innen Wohn- und Lebensverhältnisse zu gestalten und Rahmenbedingungen für ein gelingendes Miteinander zu entwickeln. Neben einer Ankunfts- und Beteiligungskultur für Bauinteressente werden die „Neuen“ und alt eingesessenen Bewohner*innen über konkrete Angebote im Quartier eingebunden und verbunden. Denkbar wäre z.B. ein Stadtteilfest auf der grünen Wiese oder ein Bauwagen, besetzt mit einem Mitarbeiter der GWA, als erste Anlaufstelle. Im Ergebnis wird mit dieser frühzeitigen Beteiligung der GWA neben städtebaulichen Aspekten die Grundlage für eine tragfähige soziale Alltagskultur im Quartier geschaffen. Bereits bevor Probleme entstehen/ deutlich werden, ist ein Quartiersmanagement aufgebaut.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Conrebbersweg ist ein innerhalb des Autobahnrings gelegener, noch zentrumsnaher Stadtteil mit 2100 Bewohner, der aus einer Arbeitersiedlung der frühen 1930er-Jahren entstand, besonders in den 1950ern ausgebaut und in den 1990ern durch eine Neubausiedlung erweitert wurde. Das Gebiet ist noch überwiegend familiär geprägt, sozial homogen und durch geringen Zuzug von außen gekennzeichnet. Das neu geplante Gebiet Conrebbersweg-West wird unmittelbar an die bestehenden Wohnbereiche anschließen. Die Bewohner*innen des „alten“ Conrebbersweg stehen der Entwicklung eher kritisch gegenüber. Problematisch ist, dass das Neubaugebiet durch seine Größe und Baustruktur quasi einen ganz neuen Stadtteil- vor der Tür des Alten - darstellt. Geplant ist ein sozial durchmischtes Gebiet, was sich von der bestehenden homogenen Gebietscharakteristik deutlich unterscheidet. Sie fürchten durch den Verlust von Freiflächen, Baulärm, höherem Verkehrsaufkommen und Zuzug von fremden Bewohnern um ihre idyllische Wohn-und Lebensqualität. Der Widerstand der Bewohner*innen kann dazu führen, dass die städtischen Vorhaben zur Integration und Teilhabe nicht oder nur erschwert umsetzbar sind. In einer ersten, hochemotional und unsachlich geführten Bürgerversammlung wurden die Verunsicherung, Sorgen und viele Ängste der Bewohner*innen deutlich. Um den zu erwartenden Spannungen und Differenzen zu begegnen und eine wertschätzende Ankunftskultur zu entwickeln, gilt es mit Unterstützung von GWA ein konstruktives Miteinander aufzubauen und präventiv Gemeinwesenarbeit – sozusagen als Ausgangslage für ein zukünftiges Quartiersmanagement- zu etablieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Conrebbersweg
Beschreibung
der Stadtteil Conrebbersweg erstreckt sich über eine Fläche von 55 Hektar im Nordwesten Emdens innerhalb des Autobahnringes. Der Stadtteil und grenzt im Norden an dessen Nachbargemeinde Hinte. Innerhalb der Stadt grenzt Conrebbersweg im Westen an Twixlum und im Südwesten an Larrelt. Diese Grenzen befinden sich jedoch mitten in der Feldmark der drei genannten Stadtteile. Südlich von Conrebbersweg liegt Constantia, getrennt durch das Larrelter Tief. Im Osten befindet sich Früchteburg, der einzige der vier Nachbarstadtteile, zu dem ein städtebaulicher Übergang besteht. Getrennt werden die beiden Stadtteile lediglich durch die hier einspurig verlaufende Bahnstrecke Rheine–Norddeich Mole nach Norden. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Conrebbersweg besitzt im Nordwesten eine Auffahrt auf die Bundesautobahn 31. Das geplante Baugebiet ist auf eine Fläche von ca. 70 Hektar, angrenzend an den nord-westlichen Teil der bestehenden Siedlung, ausgelegt.
Einwohnerzahl
2146
Quelle / Anmerkungen
Statistikstelle der Sadt Emden, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
d-63-a-luftbild-aus-gis.jpg
(159.55 KB)
rahmenplan_ausschnitt.docx
(221.53 KB)
luftaufnahme_gesamtflaeche.png
(1.31 MB)
strassenliste_conrebbersweg.pdf
(339.52 KB)
flaeche_conrebbersweg.pdf
(322.35 KB)
rahmenplan_klein.pdf
(1.12 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt greift Grundverständnisse und Kernelemente der GWA und des QM auf und verknüpft sie zu einem „neuen“ Handlungsverständnis. Ein wesentlicher Kern liegt in der Aktivierung, verstanden als ein Prozess, in dem Anliegen der Bewohner*innen aufgespürt, schon in der Planung ernst genommen, besprochen und für das Gelingen der Stadtteilentwicklung organisiert werden sollen. Das Konzept der GWA bietet in diesem Prozess durch die Verbindung verschiedener Ziele, Aufgabe und Methoden einen erprobten Ansatz, der Partizipation frühzeitig und umfassend möglich machen kann. Das Projekt bedient sich aber im Grundsatz der Logik eines Quartiersmanagements, dass es Planungen und Handlungen auf mehreren Ebenen verknüpft und im Interesse des Gemeinwesens vermittelnd agiert; und zwar bei den dort lebenden Bewohnern, bei den Zuzugswilligen, bei zivilgesellschaftlichen Organisationen, bei der Verwaltung und auch bei den Menschen und Gebieten, die mittelbar von der Entwicklung in Conrebbersweg betroffen sind.
Diese Anforderung, eine Stadtteilentwicklung im gesamtstädtischen Zusammenhang zu sehen und zu kommunizieren, erweitert das Verständnis von GWA/QM und soll bei allen Beteiligten neue Sichtweisen fördern. Ebenso herausfordernd ist das Rollenverständnis. Das Projekt soll sowohl bei Bewohnergruppen als auch bei den planenden Akteuren der Verwaltung wirken und aus wechselnden Perspektiven den Spagat zwischen parteilicher und vermittelnder Arbeit im Quartier üben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die unterschiedlichen Interessen und Sichtweisen sind formuliert, Ängste, Sorgen , Vorstellungen erfasst.Die BewohnerInnen engagieren sich für ihre Interessen (Bürgerinitiative, Demonstration, Teilnahme an Rats- und Ausschusssitzungen)
Kriterium
Beschreibung
Verschiedene Interessengruppen engagieren sich für duie Umsetzung eines gemeinsamen Ziels, unterschiedliche Positionen klar formuliert sind,.
Beschreibung
Der FD Gemeinwesen wirkt mit dem Fachdiensten Stadtplanung, Umwelt und Bau an der Steuerung und Umsetzung der Stadt(teil) Entwicklung Conrebbersweg. Weiteren werden Kooperationen werden zusätzlich enstehen. (Jugendhilfe, Gesundheit und Soziales)
Beschreibung
Anlaufstellen zur Begegnung und Information werden entstehen, Vorstellungen und Ideen zum zukünftigen Zusammenleben werden gemeinsam beschrieben und umgesetzt. Die Gespräche sind sachlich, der Umgangmiteinander respektvoll.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Emden FB Bau, FB Gesundheit und Soziales, FB Jugend, Schule, Sport, Sozialplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Kirchengemeinde, regormierte Kirchengemeinde, Gemeinde am Steinweg, Netzwerk christlicher Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Intergrierter Sportverein ISV, Fußballclu Rot-Weiß Emden, Boßelverein,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Siedlungsgemeinschaft Conrebbersweg, Geschichtswerkstatt, Bürgerinitiative,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
wenige kleine Handwerksbetriebe (Fleischerei, Bäcker, Bestattung)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On