Gemeinsam und gesund – gut leben im Quartier! Alter(n)sgerecht in die Zukunft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hilke Meyer
| Funktion | Seniorenbeauftragte |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zwischen heute und morgen, unser zuhause im Quartier. Lebendige Quartier für ein lebenswertes Miteinander aller Generationen. Aber sicher!
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gemeinsam und gesund – gut leben im Quartier! Alter(n)sgerecht in die Zukunft“ möchte dazu beitragen, ältere Menschen gezielt in die GWA und die schon vorhandenen Strukturen der Quartiere zu integrieren. Im Zuge der GWA ist es für ältere Menschen wichtig, dass zentrale Versorgungsstrukturen und Dienstleistungen in erreichbarer Distanz verfügbar sind und diese den älteren Menschen bekannt sind. Soziale Kontakte sollten in der Nähe der Wohnung gepflegt werden können. Ein Ziel der GWA mit älteren Menschen sollte sein, dass diese Personengruppe durch Mitgestaltung selbstbestimmt und in Würde altwerden darf und an generationenübergreifenden Formen des Zusammenlebens im Quartier teilhaben kann. Methodisch soll es mit zwei Sozialarbeiterinnen „Kümmerinnen vor Ort“ geben, die im Schwerpunkt in aufsuchender Beratung zum einen die Bedarfe der Zielgruppe erheben und somit ihre Beteiligung am Gemeinwesen stärken können und zum anderen als Mittlerinnen dienen zwischen den älteren Menschen, den Versorgungs- und Dienstleistern und den Stadtteiltreffpunkten. Zusätzlich sollen durch das Projekt gezielte Angebote zur Gestaltung sozialer Kontakte, generationsübergreifender Aktionen, dem Ausbau von Begegnungsräumen sowie Angeboten zur Gesundheitsförderung und auch gezieltem Engagement initiiert werden, die dazu beitragen, das Leben im Quartier für alle Altersgruppen demographiefest und nachhaltig zu gestalten.
Durch die Einbeziehung von interdisziplinären Expert*innen und Akteur*innen in den Sozialräumen sowie die Bürger*innen als Expert*innen in eigener Sache sollen Defizite, Bedarfe aber auch Potenziale erkannt werden, um die Quartiere altern(s)gerecht und zeitgemäß fort- bzw. neu zu entwickeln.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Herausforderungen/Auswirkungen der demographischen Entwicklung und des sozialen Wandels sind in Hameln deutlich erlebbar. Besonders deutlich wird dies angesichts des bereits jetzt überdurchschnittlichen Anteils älterer Menschen (Ü60=33,2%;Ü80=8,6%), der in den kommenden Jahren verlässlich weiter ansteigen wird. Besonders die fragile Lebenslage alleinlebender älterer Menschen ohne soziales Netzwerk erfordert die Notwendigkeit, eine nachhaltige Struktur auf- & auszubauen, um zukünftig eine selbständige Lebensführung in der eigenen Häuslichkeit zu erhalten u. zu fördern. Pandemiebedingtes Rückzugsverhalten und gleichzeitiger Rückgang ehrenamtlicher Potenziale haben diese Situation noch verschärft. Die Entwicklung neuer sozialer, generationsübergreifender Netzwerkstrukturen im nahen Wohnumfeld ist angesichts rückläufiger familiärer Hilfe-und Unterstützung sowie der Zunahme von Singles/Kinderlosen zur Mobilisierung einer aktiven Selbst- u. Mitverantwortung erforderlich. Besonders für ältere Menschen mit eingeschränktem Aktionsradius oder geringen finanziellen Spielräumen sind die Ressourcen ihres Quartiers relevant für Selbstbestimmung u. Lebensqualität und ermöglicht ihnen soziale und kulturelle Teilhabe. In Zukunft werden dabei gleichzeitig die verschiedenen Lebenslagen von älterwerdenden (Sekundär-)Migrant:innen, die zwischenzeitlich hier ihr Zuhause gefunden haben, mehr Berücksichtigung finden müssen. Hameln möchte ihr Gemeinwesen für heutige u. zukünftige Generationen proaktiv u. nachhaltig alter(n)sgerecht gestalten. Dieses Vorhaben stellt die Umsetzung der Leitlinie 1 des 2020 „Hameln ist eine Stadt für alle Menschen“ sowie Ihren zugeordneten Zielen/Maßnahmen dar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln Kernstadt (Nordstadt, Südstadt, Klütviertel, Basberg, Altstadt)
Beschreibung
Stadtteile der Hamelner Kernstadt, zentrale Lage mit recht guter Anbindung und Versorgungsstrukturen.
Einwohnerzahl
40000
Quelle / Anmerkungen
https://www.hameln.de/de/buergerservice-verwaltung/blick-in-die-geschichte/hamelns-ortsteile | https://www.hameln.de/fileadmin/media/Dokumente/Abt._41_Stadtentwicklung_und_Planung/Statistische_Daten_2022.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Einwohnermeldeabteilung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil ausländischer Bewohner/innen über 60 Jahre (Daten der Einwohnermeldeabteilung)
Unterlagen zum Gebiet
einwohneranteil_ue65_hameln.png
(260.85 KB)
Gebiet-Name
Hamelner Ortsteile (Afferde, Hilligsfeld, Rohrsen, Tündern, Wehrbergen, Sünteltal, Halvestorf, Haverbeck, Hastenbeck, Klein Berkel, Wangelist)
Beschreibung
Abstand zur Kernstadt zw. 1-6 Kilometer. Dörflich geprägte Ortsteile.
Einwohnerzahl
20000
Quelle / Anmerkungen
https://www.hameln.de/de/buergerservice-verwaltung/blick-in-die-geschichte/hamelns-ortsteile | https://www.hameln.de/fileadmin/media/Dokumente/Abt._41_Stadtentwicklung_und_Planung/Statistische_Daten_2022.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Einwohnermeldeabteilung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil Ausländische Bewohner/innen über 60 Jahren. Daten Einwohnermeldeabteilung.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
einwohneranteil_ue65_hameln.png
(260.85 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel einer ganzheitlichen Weiterentwicklung aller Stadtquartiere soll auf die besondere soziale Herausforderung des demographischen Wandels und der besonderen Bedarfe älterer Menschen in ihrem natürlichen Radius, dem nahen Wohnumfeld mit gezielten Methoden der GWA im Projekt eingegangen werden.
Im Sinne der Integrationsarbeit können durch die Methode der aufsuchenden Beratung ältere Menschen, besonders die in schwierigeren sozialen Lagen, besser in ihrem Stadtteil partizipieren. Dies wiederum trägt zu einer Sicherung der demokratischen Verhältnisse vor Ort bei, da die Zielgruppe oftmals nicht durch die klassischen Beteiligungsformen im Quartier erreicht wird. Durch die Anbindung des Projektes bei der Stadt Hameln können Bedarfe der Zielgruppe nach der Ermittlung unmittelbar an die richtige Stelle weitergeleitet werden.
So lassen sich in erster Linie die immateriellen Bedingungen vor Ort verbessern, so dass alle Generationen gewinnbringende soziale Beziehungen vor Ort leben können. Aber auch materielle und infrastrukturelle Bedarfe können zunächst Erhoben und in den aufzubauenden oder aufrechtzuerhaltenden Netzwerkstrukturen lösungsorientiert diskutiert werden.
Im Sinne des lebenslangen Lernens sollen Veranstaltungen mit Kooperationspartner:innen zu verschiedensten Themen informieren, beraten und auch zur gesundheitlichen und präventiven Förderung beitragen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ideen, die die Zielgruppen entwickelt hat sind im Quartier umgesetzt oder etabliert worden.
Kriterium
Beschreibung
Durch aufsuchende Beratung sind neue Zugänge geschaffen worden und Bewohner:innen direkt angesprochen worden
Kriterium
Beschreibung
Durch Einbezug älterer Menschen in Netzwerkstrukturen und Angebote vor Ort ist generationsübergreifendes Denken und Handeln im Quartier gestärkt.
Beschreibung
Vorhandene Dienstleistende und Versorgungsangebote, sowie Netzwerke und Stadtteiltreffpunkte liegen im Zentrum der aufsuchenden Beratung und werden bei der Planung neuer Angebote unterstützt oder aktiv mit einbezogen.
Kriterium
Beschreibung
Zusammenarbeit mit der Abteilung Stadtentwicklung und Planung, sowie weiteren Fachabteilungen je nach anstehendem Thema sind erfolgt.
Beschreibung
Neue Formen der Begegnung sind entstanden, neue Kontakte zwischen Nachbar:innen wurden geknüpft.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum - Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizeiinspektion Hameln-Weserbergland, Team Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin- Luther Gemeinde (ev.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Augustinus Hameln (kath.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hamelner Wohnungsbau Gesellschaft (hwg) (Heinrich-Heine-Treffpunkt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenradio von radio aktiv (Hameln-Pyrmonter Lokalradio)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FiZ (Familie im Zentrum Einrichtung der Eugen-Reintjes-Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro/ Integrationsmanagement der Stadt Hameln (Thema (Sekundär-)Migration)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Smart City Projektbüro Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es ist angedacht, das Themengebiet der offenen und aufsuchenden Seniorenarbeit im Quartier zu verstetigen. Dafür ist in Vorbereitung wichtig, über das Projekt in der Abteilung, im Fachbereich und auch im Rat der Stadt Hameln regelmäßig zu berichten, Projektergebnisse vorzustellen und im Projektverlauf entstehende Ideen für die Zukunft weiterzuentwickeln. Anschließende Fördermöglichkeiten werden außerdem im Projektzeitraum geprüft.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Gute Nachbarschaft in DuDerStadt. WirDerStadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Isa Sandiraz
| Funktion | Integrationsbeauftragter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungszentrum. WirDerStadt
Projektbeschreibung
Im Quartier (Q) an der historischen Wallanlage der Stadt Duderstadt (u.a. Berliner Straße, Industriestraße, Schöneberger Straße, Charlottenburger Straße und Kolpingstraße) & in der Innenstadt wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Bewohner*innen (BW) entwickelt. Das soll mit interaktiver Entwicklung von Angeboten für & mit den heterogenen BW erreicht werden. Für diese Vielfalt wird im Inklusiven Campus (IC) ein Begegnungszentrum (BZ) mit einer Projektkümmer*in (PK) errichtet. Im Rahmen des beantragten Projekts wird unter Einbeziehung der BW ein neues BZ entstehen. Ausgehend vom neu zu errichtenden BZ werden die soziale Struktur im Q & Innenstadt verbessert & die Defizite im Gemeinwesen behoben. Ein*e qualifizierte*r Kümmerer*in soll sich v.a. um Organisation, Planung, Administration, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit sowie die Unterstützung von selbstorganisierten Aktivitäten kümmern. Im BZ werden für generations- & kulturübergreifende Zielgruppen mit variierenden Problemlagen passende Hilfsformen und Angebotsstrukturen entwickelt und installiert, welche im Sozialraum bisher nicht vorhanden bzw. defizitär sind. Darauf sind auch die drei Hauptziele des Projekts ausgerichtet.
1. Es werden religionen- & kulturenübergreifende Begegnungsformate, z.B. Gesundheits-, Bildungs-, Kultur- & Austauschangebote entwickelt & umgesetzt.
2. Das BZ im IC soll als ein Ort für selbstorganisierte Aktivitäten der Bevölkerung dienen. Zu diesem Zweck wird ein Offener Treff eingerichtet & dadurch werden die Menschen mit/ohne Migrationshintergrund (MHG) aus dem Quartier & der Innenstadt bei der Begegnungsarbeit unterstützt. Es wird angebahnt, den Treffpunkt-Ansatz durch örtliche Initiativen selbst tragend zu etablieren.
3. Die Zentrierung & die Vernetzung der interkulturell sensiblen Beratungs- & Unterstützungsangebote im Inklusiven Campus für verschiedene (im Quartier & in der Innenstadt lebende) Zielgruppen wird mit Hilfe der GWA stattfinden. Das wird einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der multiethn. BW im Quartier leisten. Die Belebung des BZs wird in Phasen stattfinden. Die PK wird aufsuchend & aktivierend im Q arbeiten. Parallel dazu wird eine, alle Gruppen ansprechende Räumlichkeit, unter der Mitwirkung der BW im IC aufbereitet. Ein partizipativer Projektbeirat wird die konzeptionelle und operationelle GWA-Arbeit während der Projektlaufzeit begleiten. Inklusiver Campus befindet sich unter Trägerschaft von Caritasverband
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Duderstadt (DUD) liegt an der Grenze zu Thüringen zw. GÖ & Nordhausen & ist Teil des LK Gö. Der ländl. Sozialraum hat eine unzureichende Sozialinfrastruktur. Das Projektgebiet besteht aus zwei ungleichen „Teilen“, dem Q & der Innenstadt. Das Q ist ausschl. durch Zu- und Abwanderung geprägt. Dies führt häufig zu Spannungen & Ängsten unter den Einheim.(40%) & Mig. (60% laut Stadt) im Q. Erschwerend dazu werden 267 Ukrainern im & um Q untergebracht. Es gibt kaum Freizeitaktivitäten für KuJ & Fam. & Hilfs- & Unterstützungsstrukturen gehen verloren. Multiethn. Konflikte sind zu beobachten. Intergenerationale & - ethn. Begegnungen finden nicht statt. Im Q ist in den 60ern eine Plattenbausiedlung entstanden. Die Wohnkomplexe sind in Ethnien unterteilt. Menschen mit komplexen Problemlagen & prekären Lebenssituationen finden hier ein Zuhause. Laut Fachdiensten sind viele von ihnen über lange Zeit erwerbslos, haben z. B. eine Suchtproblematik od. psych. Probleme. Unter den BW herrscht eine gegenseitige Stigmatisierung als „Ghettokinder vs. Nazis“ & eine daraus resultierende Ablehnung. Das Q wird zunehmend zu einem Brennpunkt. Im Gegensatz dazu steht die Innenstadt, die mit dem Inklusiven Campus (IC) & versch. Beratungsangeboten über eine für die Innenstadt ausreichende Sozialinfrastruktur verfügt.
Die im IC neu angesiedelte GWA wird sich der Bedarfe des Q & der Innenstadt annehmen & mit allen BW interkult. sensible Lösungsansätze & Begegnungsformate schaffen, um die Teile d. Projektgebietes zusammenzuführen. Durch vorhandene Ressourcen konnte das Q bisher nicht mit einbezogen werden. Von diesen Ansätzen & Strukturen wird die heterogene Bevölkerung im Q & in der Innenstadt profitieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quartier Duderstadt, in und um Innenstadt südwestlich
Beschreibung
Das Quartier befindet sich überwiegend südwestlich der historischen Wallanlage der Stadt Duderstadt (Aufzählung ist nicht abschließend: Berliner Straße, Industriestraße, Schöneberger Straße, Charlottenburger Straße und Kolpingstraße etc.). Dazu zählt jedoch auch die Innenstadt. Das Quartier besteht aus einer gemischten Baufläche aus Gewerbe- und Wohngebiet. Die Hauptstraße ist die Industriestraße, welche mit dem Sachsenring und der Göttinger Straße das Gebiet umkreist. In den 60er Jahren wurden im Quartier mehrere Plattenbauten errichtet. In unmittelbarer Nähe der Plattenbauten befindet sich eine berufsbildende Schule, während in einer Nebeneinmündung eine Einfamilienhaussiedlung angrenzt. Das Begegnungszentrum befindet sich geographisch zentral in der Duderstädter Innenstadt gelegen und wird dazu dienen Bewohner*innen in- und außerhalb der Wallanlage (Quartier und Innenstadt) miteinander zu verbinden.
Einwohnerzahl
4500
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht dem speziellen Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), da es sich an alle BW des Quartiers und der Umgebung richtet. Nach Bedarf werden auch weitere Quartiere/Stadtteile DUD aktiv miteinbezogen. Die versch. Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die im Rahmen des Projekts offeriert werden, orientieren sich ganzheitlich an den ermittelten Bedarfen der BW des aktuellen Quartiers. Ziel ist es, das Quartier an die Innenstadt mit anzubinden, aber auch die Qualität der multiethnischen Nachbarschaft zu verbessern. Kultur-, generation- und geschlechtersensible Angebote spielen hierbei eine zentrale Rolle. Zur Erreichung dieser Ziele ist die Einbeziehung der BW zentral, wie der Fokus auf die Selbsthilfeangebote verdeutlicht. Das BZ wird mit der „Kümmer*in“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Das Projekt „Gute Nachbarschaft in DUD“ wird mit Hilfe des BZ bzw. der „Kümmer*in“ aufgewertet. Die Kümmer*in fungiert als Türöffner*in. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme und Konflikte in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das BZ bietet, neben eigenen Angeboten, die Möglichkeit für Selbstorganisationen und Vereinsgründungen. Da Vereinen im BZ direkt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Die Ansätze des BZ verstehen sich im Sinne der GWA sowohl als Aufwertung des Quartiers, als auch als Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
50 % der Bewohner*innen Duderstadt sind informiert und wurden und werden aktiv an der Angebotsentwicklung- und Umsetzung beteiligt
Kriterium
Beschreibung
Multiethnische Bewohner*innen im Quartier nutzen das Begegnungszentrum zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert. Gründung von migrantischen Vereinen gefördert
Kriterium
Beschreibung
Das Begegnungszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Duderstadt
Beschreibung
SWOT-Analyse und Befragung, Kulturen-Vielfalt und Fähigkeiten der BW als Chance sehen, ländlicher Charakter und zentrale Lage des Q ermöglicht Einbindung großer Bewohner*innenanzahl
Kriterium
Beschreibung
Wohnumfeld & Lebenssituation d. Menschen haben sich verbessert, Quartier merklich attraktiver, soziale und kulturelle Angebote werden von allen Bewohnergruppen wahrgenommen und positiv evaluiert
Kriterium
Beschreibung
Netzwerk d. IC wird für GWA genutzt und ausgebaut, aus Netzwerk wird ein Projektbeirat gebildet, mit dem Netzwerk werden gem. Projekte geschaffen, BW von Q nutzen Angebote aus dem Netzwerk, Kooperationen werden halbjährlich evaluiert und ggfls. optimiert
Kriterium
Beschreibung
Stadt u. LK arbeiten im Prozess eng zusammen, GWA wird in Stadtentwicklungsprozess integriert, GWA soll Ausstrahlungskraft für umliegende Städte und Gemeinden haben, GWA-Nachhaltigkeit wird durch Integration in die komm. Strukturen gesichert
Kriterium
Beschreibung
GWA im IC bezieht alle BW unabhängig von Zielgruppenangehörigkeit ein, GWA ist von Struktur und Inhalt her flexibel, GWA-Netzwerk im IC erreicht vielfältige Zielgruppen
Beschreibung
GWA-Netzwerk bietet weitreichende Möglichkeiten u. Knowhow, Im IC befinden sich interdisziplinäre Strukturen, GWA kooperiert zum Wohle der BW Ressort/Disziplin übergreifend, z.B. mit Beratungsstellen, Schulen, KiTas, Zivilgesellschaft, Behörden etc.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Duderstadt insb. Bereich Stadtplanung- und Entwicklung, Gleichstellungsstelle, Rat der Stadt Duderstadt, Landkreis Göttingen, Integrationsbüro, Gleichstellungsstelle, Demografiebeauftragte, FB Jugend, Soziales, ABH und Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband, Inklusiver Campus-Familienzentrum, AWO, DRK, Kath. Familienbildungsstätte, Tafel Duderstadt, Jugendhilfe am Rohns, Sozialdienst kath. Frauen, Lorenz-Wertmann-Haus, Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtkranke Duderstadt etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
JuFi - Das MehrGenerationenHaus; Sportvereine, Schützenverein Geselligkeit, Freiwillige Feuerwehr, Landfrauen-Frauengemeinschaft Breitenberg, Cafe Grenzenlos, Kulturvereine, Museen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser, Psychotherapeuten (erwachsenen und KuJ), Suchtberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen z.B. Berufsbildende Schule, Grundschulen, Eichsfeld-Gymnasium, KiTas, Familienzentrum-Inklusiver Campus, Erziehungsberatungsstelle,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Vertreter*innen aus anderen Religionsgemeinsschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zuständige Wohnbaugesellschaften bzw. private Vermieter von Plattenbauten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eichsfelder Tageblatt, Göttinger Tageblatt, NDR, Homepage der Bürgerstiftung, Webseite von AWO, Stadt u. LK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Multiethnische, intergenerationale Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Landkreis Göttingen beabsichtigt, das im Inklusiven Campus bzw. im Familienzentrum geschaffene Begegnungszentrum über die Förderperiode hinaus weiter zu finanzieren. Die Weiterfinanzierung wird hauptsächlich durch die Verwendung von kreiseigenen Finanzmitteln erfolgen, sowie der zusätzlichen Akquise von externen Fördermitteln. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch Personalausgaben verwendet werden. Dadurch wird das zukünftige Fortbestehen der GWA nahtlos gewährleistet.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Integration durch verbesserte Teilhabe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Wolfgang Steen
| Funktion | 1. Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gewinnung von Freiwilligen, Schulergänzende Maßnahmen und Berufsvorbereitung
Projektbeschreibung
Hagen im Bremischen liegt im Südkreis Cuxhaven, umfasst 17 Dörfer und hat ca. 11.500 Einwohner. Die Kreisverwaltung und Wohlfahrtsverbände sind zentralisiert in Cuxhaven, ca. 65 Kilometer entfernt. Sprechstundenangebote der Dienste in der Fläche müssen lokal zuverlässig organisiert werden. ÖPNV: jeweils eine Verbindung nach Bremerhaven und Bremen, im Gemeindegebiet nur Schulbusverkehr oder Anrufsammeltaxi. Im Hauptort Hagen gibt es Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zum Gymnasium. In zwei Dörfern befinden sich noch 2 kleine Grundschulen und 7 weitere Kindergärten. An drei Standorten gibt es Hortangebote. Der Verein NESTWERK im Brem. wurde 2008 gegründet, um als gemeinnütziger Träger soziale, kulturelle und ökologische Projekte und Bildungsangebote zu entwickeln und generationsübergreifend umzusetzen. Der Verein hat aktuell 50 Mitglieder und ca. 40 freiwillige Mitarbeiter/innen und verfügt über angemietete Räume (ca. 350 qm) in zentraler Lage. Alle Räume werden flexibel genutzt. Seit 2015 betreibt der Verein eine Kleiderkammer, zugänglich für alle Menschen. Die Umsätze ermöglichen einen Gewinn, der für die Vereinsarbeit eingesetzt wird. Mit der Gemeinde gibt es eine enge Zusammenarbeit im Bereich Erwachsenenbildung und Integrationsarbeit. Gemeinsam wurde vor fünf Jahren ein Integrationskonzept erarbeitet, aktuell wird an einer Fortschreibung geschrieben. Ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Flüchtlingsinitiative, die individuelle Begleitung und alltägliche Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte übernimmt. Neben einem allgemeinen Bildungsprogramm und verschiedenen Projekten bietet das Nestwerk eine Eltern-Kind Gruppe sowie Schularbeitenhilfe, gezielte Veranstaltungen auch für Menschen mit Fluchtgeschichte sowie qualifizierte Deutschkurse an. 2023 wurde das Nestwerk mit dem nds. Integrationspreis ausgezeichnet, der uns motiviert, die Arbeit weiter zu professionalisieren und sie zukunftsfähig zu gestalten, d.h. in drei Bereichen: Freiwilligenarbeit, Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte und Jugendliche aktivieren und begleiten müssen wir neue Wege gehen. Dazu braucht es eine Projektleitung, die die Arbeit professionalisiert.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Verlust des örtlichen Soziamtes bedeutet: es gibt keine Verantwortlichkeit für soziale Unterstützung vor Ort und Hilfesuchende werden an das Nestwerk verwiesen. Dort wird die umfangreiche Arbeit ehrenamtlich bewältigt und kann so nicht befriedigend fortgesetzt werden. Eine Professionalisierung durch hauptamtliche Mitarbeit ist erforderlich, um die vielfältigen gesellschaftlichen Bedarfe zu bewältigen. Es braucht mehr personelle Ressourcen, finanzielle Stabilität und Tatkraft. Das Projekt wird in den drei Handlungsfeldern: Freiwilligenarbeit, Menschen mit Fluchtgeschichte sowie Kinder und Jugendliche neue Wege gehen, um weitere Unterstützung anzubieten und Situationen zu verbessern. Im Bereich älterer Menschen fehlt Unterstützung und Menschen mit Fluchtgeschichte brauchen Hilfe zur Eingewöhnung und längerfristige Begleitung bei Sprachkursen und Berufsausbildung. Auch Kitas und Schulen verfügen nicht über eine angemessene personelle Ausstattung, um lernschwache Kinder und solche mit Fluchtgeschichte angemessen zu fördern. Diese Kinder und Jugendlichen werden mit schlechtem oder keinem Schulabschluss die Schule verlassen und Schwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt haben. Das Nestwerk bietet seit vielen Jahren eine ehrenamtliche Hilfe bei Schularbeiten an. Der Bedarf kann nicht abgedeckt werden. Es müssen weitere Freiwillige und qualifizierte Lehrkräfte für Intensiv-Förderung gewonnen werden. Die Vernetzung mit Kitas und Schulen soll entwickelt und die jeweiligen Übergänge müssen vorbereitet werden. Insbesondere der Übergang zu Ausbildung und Arbeit funktioniert für die Zielgruppe nicht. Der persönliche Kontakt zu Betrieben und Ausbildungskräften soll intensiviert werden
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Hagen im Bremischen - Hauptort Hagen
Beschreibung
Der Schwerpunkt der Aktivitäten im liegt Hauptort Hagen, aber die umliegenden Dörfer der Gemeinde werden einbezogen
Einwohnerzahl
4000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Daten von LSN-online für Gemeinde Hagen im Bremischen und LK Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Geschätzte Angaben
Sonstige = Landkreis Cuxhaven - ohne Geflüchtete aus der Ukraine
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gwa_2024_lk_cuxhaven_karte.jpg
(22.15 KB)
nestwerk_hagen_im_bremischen_1.png
(452.18 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die vielfältigen Angebote des Nestwerk werden erhalten und ausgeweitet, sollen aber durch neue und aus der Bevölkerung getragene Projekte ergänzt werden. Dabei geht es nicht nur um den Hauptort Hagen sondern auch um die umliegenden Dörfer der Gemeinde. In Versammlungen und Befragungen entwickeln sich neue Impulse für Projekte nahe an den Menschen und Bereitschaft, sich auch zu engagieren. Für diese organisatorischen und inhaltlichen Aufgaben braucht es eine minimale professionelle Struktur, auf die sich Freiwillige verlassen können und die Zukunftsfähigkeit gewährleistet. Dafür ist Hauptamtlichkeit geboten. Notwendige Organisationsaufgaben, Netzwerkarbeit mit BIldungseinrichtungen und Betrieben sowie Kooperation mit Gemeinde und Landkreis sind freiwillig nicht leistbar. Außerdem muss freiwillige Mitarbeit attraktiv für jüngere Menschen werden und sich Verantwortungsbereitschaft entwickeln.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es beteiligen sich deutlich mehr Freiwillige in den skizzierten Handlungsfeldern, die Projekte werden wertschätzend und zuverlässig bearbeitet, das Nestwerk hat eine stabile finanzielle Basis für die weitere Arbeit.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendberufsagentur / Jobcenter Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
3 Grundschulen, 1 Haupt- und Realschule, 1 privates Gymnasium, 9 kommunale Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung / Weserkurier / Heimatzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Senioren- und Sozialorganisationen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Verein Nestwerk ist von der Gemeinde Hagen begünstigter Träger der Erw.bildung und erhält € 1,- pro Einwohner aus LK-Mitteln: € 11.000,- p.a. / Landesförderung für Erw.bildung ca 10.000,- p.a. / Die Gemeinde fördert Integrationsarbeit mit € 20.000,- p.a. / Die Kleiderkammer erwirtschaftet einen Gewinn ca. € 8.000,-, / Beiträge und Spenden ca € 5.000,-. Außerdem Gelder aus verschiedenen Projektförderungen. Daraus wurden Mieten+NK, Honorare, Anschaffungen und Geschäftskosten bezahlt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Godshorn ist bunt - Für Demokratie und Vielfalt im verbunT Langenhagen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Falk Wook
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Demokratie - jetzt oder nie
Projektbeschreibung
Mit Beginn der dreijährigen GWA-Förderung durch LAG & N-Bank im Oktober 2021 konnten wir trotz der damals noch andauernden Corona-Pandemie bis heute eine sehr erfolgreiche Quartiersarbeit initiieren. Zwei Koordinatorinnen wurden eingestellt. Ein "Bündnis für gute Nachbarschaft Godshorn" (BfgNG) dem fast alle Akteure im Quartier angehören gründete sich Mitte 2022, kurze Zeit später eine Steuerungsgruppe. Der Koordinationsprozess mit der Kommune und den zwei weiteren Projekt-Quartiers-Kirchengemeinden im verbunT wurde mit monatlichen Koordinationstreffen verstetigt, ein gemeinsames Logo für das Gesamtprojekt & ein Flyer entwickelt. Mit einer aktivierenden Befragung wurden alle 3.500 Haushalte im Quartier wurden erreicht. Inzwischen haben sich hieraus resultierend, 6 AGs gebildet, die inzwischen selbständig arbeiten. Das MGZ soll dabei zukünftig ein „Haus der Vielfalt“ sein. Eine zusätzliche Expertenbefragung wird z. Zt. ausgewertet (Befragte: Grundschule, Feuerwehr, Jugendliche, KiTas, Geflüchtete, die Tafel, Sportvereine, Geschäfte, Ärzte & Senioren). Trotz dieser gerade im BfgNG sehr positiv bewerteten Entwicklung sind die ureigenen Vorbehalte der Kirchengemeinde gegenüber Gemeinwesenarbeit & den „fremdem Gruppen“ noch nicht beseitigt & bedürfen weiterer Einbindung. Die antidemokratischen Entwicklungen besonders durch die Ergebnisse der correktiv-Recherche über die Ereignisse in Potsdam der letzten Monate haben das BfgNG erschüttert. Daraufhin haben mehrere Vereine & Einzelpersonen, besonders aber die 4. Klassen der Grundschule in einer sehr angstvollen Reaktion das BfgNG gebeten, sich gemeinsam mit ihnen für die Demokratie zu engagieren & aktive Formen zur Förderung von Demokratie zu entwickeln. Hier besteht nun akuter Handlungsbedarf für GWA. Auch der Päd. Mittagstisch Satt & Schlau, der Ende 2023 mit dem Integrations-Sonderpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet wurde, hat um Einbindung in die GWA & die aktive Demokratiearbeit gebeten. Ein Aktivierung von Bürger*innen, die sich mutig zur Demokratie zu bekennen ist notwendig, dabei kann das GWZ eine wichtige Verortung sein (hier trifft man Demokraten), hier lassen sich Kräfte bündeln & Aktionsformen wie Kundgebungen, Demonstrationen etc. unproblematisch planen. Anderseits bedarf es demokratischer Grunderfahrungen, die für das nicht immer einfache Feld Demokratie begeistern. Hier sind Stadtteilforen nötigt, um zwischen Bürger*innen, Wohnwirtschaft, Handel & Kommune ihren Teil beizutragen.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier äußern sich Ängste vor Migranten & es gibt sehr böswillige Äußerungen. Die gesellschaftliche Spaltung, extrem verstärkt d. populistische Einflüsse, äußert sich in Aggressionen, denen mit Ermutigung zur Demokratie zu entgegen ist. Unterscheidungen von Mitgliedern der Kirchengem., obwohl Initiator der GWA, in „unsere Gruppen“ & "GWA-Gruppen", werden gemacht. Ein weiterer integrativer GWA-Prozess in den nächsten drei Jahren ist nötig, auch die Einbindung des Päd. Mittagstisches „Satt & Schlau“. Auf der Haben Seite: Eine sehr gut vernetzte Arbeit im verbunT mit der Kommune Lgh. & den anderen Projektp.& eine erfolgreiche GWA im BfgNG z.B. der Kooperation m. d. Grundschule, deren 4. Klassen das Bündnis um Hilfe bei Aktionen f. Demokratie gebeten haben & einem starken Empowerenment von Bewohner*innen. Die Verstetigung braucht noch Zeit. Eine glückende GWA bedarf der Nachhaltigkeit & dem Mitwirken hauptberuflicher Koordination. Die finanz. Verstetigung durch Einbeziehung der Bürgerstiftung Langenh. hat gute Chancen, damit auch die Förderung durch den Wirtschaftsclub. Dieser Ansatz soll weiter verfolgt werden. Die aktuelle Förderung der GWA wird durch die Kommune koordiniert, sie verwaltet die Gelder für die beteiligten Quartiere. Die Einrichtung des verbunTs „GWA“ war ein erfolgreicher Schritt bewirkt d. regelm. Treffen & die im ersten Förderzeitraum durch die Stadt geführte gemeinsame Antragstellung. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die übergreifende Koordination und insb. die gem. Mittelverw. den Verwaltungsaufwand in den Quartieren eher erhöht. Daher soll die gem. Arbeit und Konzeption beibehalten, die gem. Antragst. & Mittelverw. jedoch nicht fortgeführt werden.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Godshorn - Langenhagen
Beschreibung
Das Quartier Godshorn hat eine
Größe von 8,28 km², teils noch
dörfliche Strukturen und ist seit 1974
Stadtteil Langenhagens (Region
Hannover) südlich des Flughafens.
Östlich liegt das Stadtzentrum von
Langenhagen, im Süden das
Hannoversche Vinnhorst und
westlich die Stadtteile Schulenburg
und Engelbostel. Wie eine Insel ist
Godshorn durch die Verkehrsadern
deutlich von allen andern Quartieren
abgegrenzt. Beide großen
Godshorner Gewerbegebiete sind
geprägt durch Speditions- und
Logistikdienstleister, so dass
Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen
Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6718
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lag-gebiete_godshorn_quer_.jpg
(929.26 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit 2020 hat sich die Kirchengemeinde Zum Guten Hirten mit Förderung durch LAG und N-Bank der Aufgabe einer zukunftsorientierten GWA gewidmet: Es ist gelungen, die kirchlichen Strukturen auf GWA hin umbauen. In Zusammenarbeit mit der Kommune Langenhagen, der Elisabethkirchengemeinde. und der Kirchengemeinde. St.Paulus/Emmaus wurde eine Strategie & ein gemeinsamer GWA Ansatz entwickelt der in der äußeren Gestalt des verbunT Langenhagen sichtbar wird. In Godshorn wurde ein Bündnis für Gute Nachbarschaft installiert und durch eine aktivierende Befragung aller Haushalte im Quartier sechs aktive AG´s gebildet. Zwei Koordinatorinnen begleiten diese Prozesse. Das Gemeindehaus der Kirche soll auch zukünftig in der GWA als Bindeglied und zentraler Treffpunkt fungieren. Bedarfe & Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert & in bestehenden & zukünftigen Quartiersentw.-Prozessen berücksichtigt werden. Die ressortübergreifende Koordinierung GWA/QM durch die Kommune (verbunT) wird auch in Zukunft helfen, den Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagements in den Fokus zu rücken & zu begleiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind in einem GWZ sind eingerichtet, Die Bewohner*innen nutzen die Anlaufstellen GWA, 50 % sind informiert & aktiv beteiligt. Die Bewohner*innen benennen und gestalten Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung.
Kriterium
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind sowohl im GWZ als auch bei den einzelnen Akteuren identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die Bewohner*innen nutzen Verfügungsfonds für eigeninitiierte Projekte & Veranstaltungen.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen sehen die grundsätzlichen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen werden offensichtlich und Lösungsansätze entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen durch Stadtteilkonferenzen, Feste u.a.
Beschreibung
Eine Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist in der Kommune eingerichtet & steuert mit den Koordinatorinnen vor Ort Quartiersentwicklungsvorschläge von Bewohner*innen der einzelnen Quartiersprojekte in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt werden. Neue Projekte/Veranstaltungen gehen daraus hervor.
Kriterium
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Kriterium
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische GWA und Sozialplanung statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im ersten Jahr wurde eine hauptamtl. Koordinatorin für die GWA eingestellt. Ein "Bündnis für gute Nachbarschaft Godshorn" (BfgNG) wurde 2022 als Basis der GWA gegründet - fast alle Akteure im Quartier sind beteiligt. Durch eine nachhaltige Implementierung der GWA in die Fachstelle in Langenhagen & verbunT arbeiten alle Quartiere & die Stadt auf Augenhöhe in monatlichen Treffen zusammen. Der verbunT ist außerdem Mitglied in der Steuerungsgruppe sowie im Netzwerk GWA. Die Fachstelle GWA koordiniert die verbunTstreffen sowie weitere Gremien Eine 2. Koordinatorin wurde eingestellt. Eine Steuerungsgr. im Quartier wurde Ende 2022 gegründet, eine aktivierende Befragung wurde ausgewertet & dem BfgNG, der Steuerungsgruppe und dem Ortsrat vorgestellt. Ein Organigramm der Quartiers-Arbeit wurde erstellt & mit Akteuren abgestimmt. Aktivierte Bewohner*innen, wurden zu einem Treffen mit der Steuerungsgruppe eingeladen - es entstanden bisher 6 selbständig arbeitende Arbeitsgruppen. Die Seniorenarbeit im Quartier wurde zwischen DRK, AWO, Landfrauen & Kirchengemeinde vernetzt. Unter dem Motto: "Kaffee & Mehr" treffen sich seit Mitte 2022 1 x monatlich ca. 50 Senior*innen zu Programm, Kaffee & Kuchen. Eine Stadtteilmutter eingestellt, die auch Hausbesuche macht, das Wärme-Café & die Deutschkurse für Geflüchtete aktiv begleitet & bei der Tafelausgabe im MGZ und auch in der Schule präsent ist. Die städt. Steuerungsgruppe & das Netzwerk GWA sind von zentraler Wichtigkeit für GWA im Quartier.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialdezernat Stadt Langenhagen, Stadtplanung (im "VerbunT"), GWA Entwicklung, Ortsrat Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetz Langenhagen ("verbunT), Kulturring Godshorn, MIMUSE Langenhagen, Klangbüchse Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat, Integrationsbeirat, Bürgerstiftung , Offene Gesellschaft Langenhagen (Kooperationsvereinbarung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr, Landfrauen (Bündnis für Gute Nachbarschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengem.Zum Guten Hirten (Bündnis F. Gute Nachbarschaft), Langenhagener Tafel, Mehrgenerationenhaus Lgh.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, AWO Tagespflege, Hebammennetzwerk (Kooperationsvertrag), Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn & KiTas (Kooperationsverträge& Bündnis für Gute Nachbarschaft), Krippen, VHS, EEB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (DVH-L)(Kooperationsvertrag) Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul, Elisabethkirchengem., kath. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternehmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KSG im Quartier Godshorn, Herrenhäuser Wohnungsgesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit Stadt Langenhagen, Pressearbeit Kirchenkreis Burgw.-Langenh., Lokalpresse (HAZ Nord, Echo)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien im Ortsrat Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister*in, Sozialdezerenentin (im "verbunT") Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Netzwerkes für Geflüchtete, Mitarbeitende vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, alle interessierten Bürger*innen, AGs aus der aktivierenden Befragung, Kirchengemeindemitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialarbeiter*nnen der Stadt Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Stadtteilväter-Stadtteilmütter, Migrationsdienst im KK Burgwesel-Langenhagen, Helfende Hände
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
GWA behält das Quartier hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung im Blick, vor allem die
ressortübergreifende und fachliche Koordination mit der GWA der Kommune. Ein MGZ als
Ort der GWA bedarf der Nachhaltigkeit. Finanzen: eine langfristige finanzielle Verstetigung
der GWA durch Fundraising-Netz (Region, Kommune, Sponsoren) Durch Einbeziehung der Bürgerstiftung Langenhagen besteht auch eine gute Chance der Förderung durch die Wirtschaft Langenhagens
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
BZ Tante Emma: Initialisierung einer gesamtstädtischen GWA in Cuxhaven
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Wersien
| Organisation | Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk |
|---|---|
| Funktion | 1.Vorsitzender |
2. Kurzbeschreibung
HEIMAT Tante Emma... ein Platz für ALLE.
Projektbeschreibung
Nach dem Motto: „Nicht reden...machen!“ begann 2014 unsere Möbelhilfe für Geflüchtete, die Vereinsgründung erfolgte 2017. Die Zielgruppe wurde daraufhin auf alle Einwohner*innen (EW) erweitert. Durch die Verknüpfung von Ehren- und Hauptamt wurde zudem eine Basis für eine erste „zarte“ Gemeinwesenarbeit (GWA) im Innenstadtbereich gelegt. Durch die Kontakte in den Wohnungen der EW entstanden vertrauensvolle Beziehungen. Daraus ergaben sich Kenntnisse von weiteren Bedarfen u. Nöten auch anderer EW. Es wurden Angebote etabliert oder zu anderen Beratungsstellen weitervermittelt. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort, wohin die EW dann auch kommen konnten. 2020 haben wir mit der Eröffnung des Begegnungszentrums (BZ) Tante Emma eine konkrete Anlaufstelle (Komm-Struktur) im Innenstadtbereich erschaffen. Dessen 5 Bereiche KAUF-, WERK-, FREI- und DIGITAL-Raum sowie unser Stadtteilbüro erfüllen jeweils eigene Funktionen, sind aber unmittelbar voneinander abhängig. (s.A.)
Wohlbekannt in Cux bietet unser BZ soz. Angebote sowie eine erweiterte GWA für ALLE EW. Multiple Grundpfeiler der GWA wurden errichtet und gefestigt wie z.B. HEIMAT für Begegnung, Austausch, Teilhabe u. Bildung in off. Atmosphäre (s.A.), interagierende Nachbarschaft, hohe EA-Struktur, eine Anlaufstelle mit attrakt. Außenpräsentation, ein gut vernetzter hauptamtl. GWA´ler, ein barrierefreies Stadtteilbüro, multiple Veranstaltungen sowie eine sehr hohe öff. Aufmerksamkeit. Eingebunden in die lok. Ökonomie unseres Stadtteils (s. LoI Punkt Nachhaltigkeit) und durch unseren Handelsort: „KAUF-Raum“ sowie der Vermietung von Teilflächen u. Co-Working Spaces werden knapp 60 % unserer Kosten selber getragen. Dsbzgl. erhielten wir sehr viele Anfragen anderer Projekte. Es wurde also viel erreicht, dennoch haben wir 3 Hauptziele in den nächsten 3 Jahren. Wir werden:
1. unsere vorh. GWA ausbauen, mit dem Ziel ein interkult. HEIMAT-Zentrum zu werden und dabei gleichzeitig die Jugend mit ins Boot zu holen. (GWA)
2. der Motor einer gesamtstädt. GWA sein. Wir vereinen unser Netzwerk zum Wohle aller Stadteile. Somit entsteht keine Konkurrenz unter den untersch. GWA-Projekten, wenn es z.B. um den Aufbau gesamtstädt. Koordination u. die Verteilung komm. Finanzen geht. Das Bündnis wird uns alle stärken! (Resilienz). (komm. GWA)
3. noch mehr fin. Unabhängigkeit durch die Erprobung neuer monetärer Quellen erzielen, die immer eine pos. Wirkung für alle Beteiligten hat. (intellig. Finanzierung)
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Sehnsucht nach Heimat (Geborgenheit, Vertrautheit, Zugehörigkeit) ist eine innere Kraft, die mit unerbittlichem Verlangen an unseren Herzen zieht. Aufgrund dieses Verlangens besteht unser BZ im Herzen Cuxhavens. Wir sind HEIMAT.
Durch akt. erhöhten Zuzug von Geflüchteten ins Quartier (ukr./afrik. Hintergrund), haben die unverzichtbare Notwendigkeit der interkulturellen Arbeit und damit verbundene Suche nach neuer Heimat eine neue Dimension erfahren. All das kommt „on top“ der schon vorh. priv. Verschuldung bei 19% der Erwachsenen im Quartier (BRD Ø 10 % / Armutsbericht LK), einem anony. Nebeneinander sowie heterog. Umfeld.
Durch unsere Netzwerkarbeit mit den anderen Stadtteilen sehen wir, dass o.g. Erscheinungen auch dort existieren, und dass benötigte Finanzen oft selber generiert werden müssen (Landes- Bundes- EU-Förderungen / Sozialkaufhäuser). Selten trägt diese die Kommune. Teilw. konkurrieren die Projekte sogar bei der Verteilung von kommunalen Geldern.
Der soz. Schieflage (z.B. Gentrifizierung, Armut, Einsamkeit) wird die Kommune nicht alleine Herr. Nur durch QM/GWA und deren multiplen-kreativen Tools sowie ehren- und hauptamtlichen MA kann dieser in Teilen entgegentreten werden.
Cuxhaven hat eine hervorragende Willkommenskultur. Allerdings ist der Idealismus stärker als der Pragmatismus. Dies ist sicher auch der starken Verschuldung der Stadt geschuldet.
Wir sehen den Menschen an 1. Stelle, in den „investiert“ soll. Daher muss ein neuer, starker GWA-Verbund der Verwaltung und lok. Politik aufzeigen, dass Willkommenskultur und Erschaffung neuer Heimat auch aufgrund auslaufender Förderungen nur mit finanzieller und organis. Hilfe der Kommune möglich sind.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Unser Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich im Stadtteil Alt-Cuxhaven, dem eigentlichen Stadtkern von Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Schlichtbauwohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum. Allerdings werden auch einige der Altbauten luxussaniert, und dadurch siedeln sich zudem viele finanzstarke Menschen, oft im Alter über 60 Jahre, in unserem Gebiet an. Dadurch entsteht in einigen Straßenzügen ein Gentrifizierungskonflikt.
Einwohnerzahl
13961
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven Stand: 31.12.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung
Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_ Stand Februar 2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung
Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung
Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung
Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_Stand Februar 2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_csc_e.v.jpg
(99.48 KB)
uebersicht_stadtteilzentren_cuxhaven.jpg
(223.83 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen immer die Einwohner*innen unseres Stadtteiles sowie viele Menschen aus Cuxhaven, die unser Angebot nutzen und daran teilhaben. Unsere Hauptziele sind es, deren immateriellen sowie die infrastrukturellen Bedingungen (z.B. Beziehungen untereinander, Partizipation, Kultur, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten) mit ihnen zusammen zu verbessern.
Es sind immer Ihre Themen und Bedarfe, die für uns handlungsbestimmend sind. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Player in der Verbesserung ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status sind für uns nachrangig. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem innerstädtischen Gebiet. So können sich Initiativen um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. Wir verfolgen in unserem Projekt den Ansatz einer aufsuchenden Arbeit. Mittels der aufsuchenden und aktivierenden Befragung kommen wir mit EW in Kontakt und bauen Beziehungen auf. Da sie die Expert*innen für ihre Lebensrealität und ihr Umfeld sind, wollen wir sie für die aktive Gestaltung und zur Partizipation bei Gestaltungsprozessen gewinnen. Auf Dauer möchten wir uns als GWAler in unserer Aktivität zurücknehmen und zunehmend die Einwohner*innen zur Selbstorganisation führen (So viel Aktivität von GWA-Seite wie nötig, aber so wenig wie möglich!).
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
EinwohnerInnen die Interessen und Themen der Aktivitäten bestimmen und sie zum Erreichen ihrer Ziele Unterstützung und Hilfestellungen erhalten.
Kriterium
Beschreibung
BewohnerInnen eine zunehmende Selbstständigkeit in der Organisation und Durchführungen von Gruppentreffen entwickeln und sie sich ggf. die benötigte Unterstützung bei dem hauptamtlichen GWAler einfordern.
Kriterium
Beschreibung
die Stärken von EinwohnerInnen erforscht, aktiviert und weiterentwickelt wurden und dadurch deren Selbstwertgefühl und die Innere Stärke gewachsen sind. Vorhandene soziale und räumliche Ressourcen wurden erarbeitet und als Ressourcen genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Eine starkes Bündnis aller Cuxhavener GWA Projekte entstanden ist, dass die Kraft besitzt, die komm. Verwaltung, lokale Politik und Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass deren Arbeit unverzichtbar ist und aufgrund dessen kommunal gefördert wird.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist einerseits Ansprechpartner für Stadt, Kommune und viele Netzwerkpartner*innen. Unterstützt wird er hier durch einen sehr aktiven Vereinsvorstand. Anderseits ist er mittlerweile das Gesicht unserer GWA und Vertrauensperson für die Einwohner*innen sowie unsere engagierten Ehrenamtlichen. Unsere multikulturellen Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Teilnahmeangebote, FREI-Raum sozial-digital, praktische Aufgaben wie z.B. Verteilen von Flyern oder Handwerkertätigkeiten im und am Gebäude) gruppiert und haben jeweils verbindliche Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner*innen stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als Expert*innen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell. Zum Erreichen der unterschiedlichen Gruppen/Menschen setzen wir auf den persönl. Kontakt aber auch auf dig. Formate.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro des Oberbürgermeisters /// Stadt Cuxhaven (Dezernat III Soziales, Bildung und Kultur) /// Büro des 1.Kreisrates Friedhelm Ottens /// Landkreis Cuxhaven (Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V._ die Hafenkirche /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven /// EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde /// Büro der ev. Innenstadtgemeinden /// Landessuperintendent Brandy
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg /// Diakonie Cuxhaven /// Caritas Cuxhaven-Bremerhaven /// Der Paritätische /// Hospizverein /// Blaues Kreuz /// Lions /// Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IG Lotsenviertel /// Fa. Nutrilo /// Fa. Machulez /// TWG Cuxhaven /// Wirtschaftsförderung Cuxhaven /// Mayerhof Consulting /// EWE
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt /// Diakoniestation Cuxhaven /// Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Nds /// 1. FC Eintracht Cuxhaven e.V. /// Baskets Cuxhaven /// Rundherum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdL Oliver Ebken (SPD) /// MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) /// Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD) /// SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (85 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// Initiator one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der interkulturellen Woche /// Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete /// Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWA Bündnis: Ritzebüttel aktiv, Wir in Süderwisch, Offenes Herz Altenwalde, Begegnungszentrum Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziales Herz Cuxhaven: Bündnis von Tierheim Cuxhaven, Kinderhospiz Cuxhaven, Anita Hanel Seniorenstiftung, BZ Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberschule Cuxhaven - Mitte /// VHS im LK Cuxhaven /// Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend /// Mehrgenerationenhaus /// Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten /// Elbe Weser Kurier /// Lotsenkompass
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung und Etabl. der gesamtstädt. GWA u. die Findung neuer Finanzquellen sind Kern unseres Antrages. Kooperation, Leitbildentwicklung, fin. kom. Beteilligung und sowie ein Rahmenkonzept und Qualitätshandbuch für die gesamtstädt. GWA (GWA Projekte/Verwaltung/Politik) u. Projekte wie 7-Level-Integration, TE-Konzeptionsworkshops und die Zusammenarbeit mit der lok. Ökonomie (DEICHBAND-Projekt) werden uns eine nachh. Einbindung in komm. Strukturen und langfristige Finanzierung sichern.
11. Medien
Galerie
Videos
240315_tanteemma_kurzimageclip_v3.mp4
(54.49 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Wurzeln der Vielfalt: Blühende Vielfalt für gemeinsames Wachstum in Salzgitter
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Samir Roshandel
| Organisation | Bildungshelden gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführer |
2. Kurzbeschreibung
Wurzeln schlagen, Gemeinschaft erblühen lassen: Salzgitter für alle!
Projektbeschreibung
Das Projekt "Wurzeln der Vielfalt: Blühende Vielfalt für gemeinsames Wachstum in Salzgitter" zielt darauf ab, das Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgefühl von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund zu stärken und Integration und Demokratie zu fördern. Die Gestaltung eines Gemeinschaftsgartens dient als Mittel, um diese Ziele im Sozialraum zu erreichen. Neben der Förderung des Umweltbewusstseins wird die Integration von Kindern und Jugendlichen, insbesondere in benachteiligten Sozialräumen, durch gemeinsame Aktivitäten wie Kochtage, Exkursionen und Open-Air-Kinoabende im Garten angestrebt, um einen friedlichen und toleranten Sozialraum zu schaffen. Die geplanten Exkursionen führen sowohl innerhalb Salzgitters als auch nach Braunschweig, z.B. ins Naturkundemuseum oder in den Botanischen Garten. Durch bestehende Netzwerke in Landespolitik, Kommunalverwaltung, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen steht ein umfangreiches Netzwerk in der Region zur Verfügung, um das Projekt erfolgreich umzusetzen. Eine Partnerschaft mit der Salzgitter Zeitung wird angestrebt, um täglich über das Projekt zu berichten. Darüber hinaus wird in einem Blog und Vlog der Teilnehmenden über das Projekt berichtet.
Das Projekt wird täglich durch Beobachtungen, Befragungen und Diskussionen evaluiert und gemeinsam mit den Teilnehmenden angepasst und umgesetzt. Es wird angestrebt, die Teilnehmenden des ersten Jahrgangs als ehrenamtliche "Buddys" für die Folgeprojekte als Unterstützung zu gewinnen. Dadurch wird eine Vernetzung und Vorbildfunktion für die nachfolgende Generation geschaffen.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Salzgitter steht vor der Herausforderung einer signifikanten Bevölkerung mit Migrations- und Fluchthintergrund, insbesondere in den Bezirken 53 und 54. Hier ist die Situation besorgniserregend, da die Kinderarmut bereits im Jahr 2022 einen alarmierend hohen Wert von über 50% erreichte. Zugleich fehlen adäquate Treffpunkte für die betroffene Zielgruppe, insbesondere für Jugendliche außerhalb von schulischen und sportlichen Aktivitäten. Diese Lücke erschwert nicht nur die Integration, sondern fördert auch die Bildung von Vorurteilen, da ein Großteil der Einheimischen kaum Kontakt zu Menschen ohne Migrationsgeschichte hat. Diese Abgrenzung wiederum begünstigt die Entstehung von Parallelgesellschaften und birgt das Risiko einer Anfälligkeit für extremistische Tendenzen unter den Jugendlichen.
Ein weiteres Defizit zeigt sich in der fehlenden Verbindung zu Natur und Umwelt, insbesondere bei Migrantenkindern und -jugendlichen. Durch den vorwiegend städtischen Charakter der Wohngebiete, geprägt durch Mehrfamilienhäuser, haben viele keinen Zugang zu eigenen Gärten oder anderen grünen Freiräumen. Dadurch fehlen oft grundlegende Kenntnisse im Bereich Gartenarbeit, Naturerfahrung und Umweltbewusstsein, was besonders bedenklich ist vor dem Hintergrund der globalen Umweltprobleme.
Es wird deutlich, dass die Förderung von interkulturellem Austausch, Integration und Umweltbildung dringend erforderlich ist. Diese Aufgabe kann nicht alleinig von Schulen oder Sportvereinen bewältigt werden, sondern erfordert ein ganzheitliches, gemeindebasiertes Engagement.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bezirke 53 und 54
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung kann der Karte entnommen werden. Insgesamt liegt der Garten relativ zentral in den Bezirken.
Einwohnerzahl
6800
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter (Stand: 31.12.2022)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Arbeitslosenquote in Salzgitter insgesamt liegt bei 10%. Besonders betroffen ist der Stadtteil Lebenstedt, in den Stadtbezirken 53 und 54 leben schätzungsweise die meisten Arbeitslosen.
Quelle: https://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/monatsberichte/Monatsbericht_202307.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Stadtbezirken 53 und 54 leben die meisten Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Gruppe kann unterteilt werden in Menschen mit Fluchterfahrung und Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits seit mehr als 20 Jahren in Deutschland leben. Aufgrund des günstigen Wohnraums leben in diesen beiden Stadtbezirken auch die meisten Flüchtlinge. Der Anteil wird auf über 90% geschätzt.
https://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/monatsberichte/Monatsbericht_202307.pdf
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Stadtbezirken 53 und 54 leben die meisten Geflüchteten, die überwiegend Transferleistungen beziehen.
Projektgebiet in Prozent
95
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Betrachtet man alle Personen mit Migrationshintergrund in den Bezirken 53 und 54, so sind es schätzungsweise über 95%.
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nach Angaben der Stadt Salzgitter liegt die Kinderarmut in den Stadtbezirken 53 und 54 bei weit über 50%.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
viertel_maps.jpg
(120.08 KB)
viertel_bezirke.jpg
(77.03 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt die Ziele der Gemeinwesenarbeit (GWA) zur Förderung von Interaktion und Begegnung im Sozialraum. Ziel ist ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen. Wir möchten die Zielgruppe befähigen, selbstorganisierte Projekte durchzuführen und die Vernetzung der Akteure und Bewohner in den betroffenen Stadtteilen fördern. Weiterhin sollen nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt und die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen gefördert werden, insbesondere zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Netzwerkpartner engagieren sich zeitlich und beteiligen sich am Projekt.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner des Sozialraums stehen im Mittelpunkt und ihre Bedürfnisse und Wünsche werden in den Prozess einbezogen. Der Garten als Teil des Sozialraums wird nach den Bedürfnissen der Bewohner des Sozialraums gestaltet.
Kriterium
Beschreibung
Die Teilnehmenden gestalten den Garten selbstorganisiert und bringen eigene Ideen ein.
Kriterium
Beschreibung
Beteiligung der Bewohner der betroffenen Stadtteile, unabhängig von Nationalität, Milieu und Generation.
Beschreibung
Wenn sich das Verhalten der Projektteilnehmer positiv auf ihren Sozialraum auswirkt, z.B. mit den Nachbarn oder beim Einkaufen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontorarbeit im Bezirk 53/54 // Jugendamt // Stadt Salzgitter - Referat 48 - Sozialplanung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Martin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Salzgitter gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landespolitik (u.a. Wissenschaftsministerium, Wirtschaftsministerium und Landtag)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird ab Oktober 2027 fortgesetzt. 25% des Budgets werden von den Bildungshelden finanziert, die restlichen 75% von verschiedenen Stiftungen und Organisationen, darunter die Volksbank Salzgitter, die TAG Wohnen Salzgitter und die Sparkassenstiftung. Wir haben bereits Kontakt zu Stiftungen, die das Projekt ab September 2027 unterstützen können.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Langenhagen für Demokratie und Integration im verbunT
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Doris Lange
| Funktion | Abteilungsleitung Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stärker im verbunT! Gemeinwesenarbeit gehört zu Langenhagen, gemeinsam setzen wir uns für unsere Quartiere ein!
Projektbeschreibung
Die Stadt hat sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht um interdisziplinär, gemeinsam mit Kirchengemeinden, GWA aufzubauen. Die besondere Herausforderung lag darin, die Struktur der Stadt und der Kirchengemeinden zielorientiert zu verzahnen. Dieser Prozess wurde intensiv bearbeitet und vom Beauftragten der Landeskirche für Gemeinwesenarbeit begleitet. Interdisziplinär ist die gemeinsame Betrachtung der GWA von Städtebau & Sozialem. diese beiden Schwerpunkte konnten sehr gut aufgebaut werden. Nun gilt es die pädagogische GWA-Fachlichkeit verstärkt in die Fachstelle der Stadt zu bringen, es geht um Methoden, Methodenvielfalt, Schulungen für die QM, für Ehrenamt und auch für neue Akteure anbieten zu können. Die Struktur, das Gerüst GWA ist geschaffen. Durch die überwiegende Vakanz der Besetzung der Fachstelle, konnte aber die Fachlichkeit nicht übertragen werden, sie konnte sich vor Allem nicht etablieren. Mit dem Aufbau und der Intensivierung der Fachlichkeit, wollen wir auf Augenhöhe die Bürger:innen in Langenhagen erreichen, aktivieren und benachteiligte Gebiete erreichen. Mit gezielten Methoden wollen wir Beteiligung erreichen, die Demokratie stärken, Nachhaltigkeit fördern. Vor allem aber stabile Strukturen von Gemeinwesenarbeit schaffen, welche sich auch langfristig tragen. Der Schwerpunkt dieses Folgeantrags liegt darin, Verbindung durch Fachlichkeit zu schaffen: Verbindung zu anderen Bereichen, Verbindung zwischen den Generationen, Verbindung von Stadt zu den Quartieren, Verbindung der einzelnen Akteure zum Quartier. Weitere Akteure, welche sich in der GWA engagieren wollen, müssen mit viel Fachlichkeit unterstützt werden. Daher geht es im Folgeantrag um Projekte, aber auch um einen Ausbau GWA. Der Schwerpunkt ist spezifischer und klar: Ausbau von Fachlichkeit, Übertragung von Fachlichkeit, nachhaltige Projekte in die Quartiere bringen. Die Fachstelle soll die Bedarfe der ganzen Stadt erfassen und bearbeiten, sie fördert die bisherigen Förderprojekte und neue Projekte. Ohne Folgeförderung besteht die Gefahr, das dies erste Gerüst wieder zusammenfällt und die Menschen in den Quartieren nicht nachhaltig erreicht, es besteht die Gefahr, dass GWA für die Bewohner:innen als nicht verlässlich wahrgenommen wird. Daher ist der Folgeantrag für die Stadt unumgänglich und sehr wichtig. Zum weiteren Ausbau wird die fachliche Unterstützung der LAG benötigt. Das Wesentliche ist gegeben, damit durch den Folgeantrag die GWA nachhaltig implementiert werden kann.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die Förderung „Gute Nachbarschaft“ wurde die Gemeinwesenarbeit in Langenhagen systematisch aufgebaut.
Zentraler Baustein für die fachliche Entwicklung und nachhaltige Implementierung der Gemeinwesenarbeit in Langenhagen ist die Fachstelle GWA. Ihre Aufgaben umfassen die Quartiersberatung und -begleitung, die Initiierung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen sowie die Koordinierung und Vernetzung der Quartiere.
Die strategische Arbeit findet in verschiedenen Gremien statt, Das Herzstück ist der VerbunT "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement". Im VerbunT arbeiten alle Quartiere und die Stadt auf Augenhöge in monatlichen Treffen zusammen. Der VerbunT ist außerdem Mitglied in der Steuerungsgruppe sowie im Netzwerk verbunT, das in regelmäßigen Abständen themenbezogen mit weiteren Institutionen tagt. Die Fachstelle GWA koordiniert die Treffen aller Gremien.
Durch diesen koordinierten Ansatz wurden Synergien geschaffen und die Zusammenarbeit zwischen den Quartieren sowie mit der Fachstelle GWA gestärkt, was dazu beitrug, die Effektivität und Nachhaltigkeit der Gemeinwesenarbeit insgesamt zu erhöhen.
In den Quartieren wurden durch die Gemeinwesenarbeit Fortschritte erzielt. Es wurden Bürgerbeteiligung und -befragungen durchgeführt, um die Bedürfnisse der Bewohner besser zu verstehen und Veranstaltungen organisiert, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und den Austausch zu fördern.
Die Wirksamkeit von GWA wird im letzten Förderjahr untersucht u. d. Fachöffentlichkeit im Rahmen eines Fachtags zum Ende der Projektlaufzeit vorgestellt.
Die derzeitige Förderung wird durch die Stadt koordiniert, sie verwaltet die Gelder für die beteiligten Quartiere.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen
Beschreibung
Stadtgebiet inkl. aller Ortsteile/Ortschaften
Einwohnerzahl
57180
Quelle / Anmerkungen
Geoinformation /Bürgerbüro Stadt Langenhagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geoinformation Stadt Langenhagen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gemarkungen.pdf
(2.99 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist es, den gesellschaftlichen Herausforderungen und den lokalen Problemen in den Quartieren zu begegnen und diese zu bearbeiten, gemeinsam mit den Bürger:innen auf Augenhöhe Lösungen zu finden, Räume zu gestalten und Plätze positiv zu besetzen. Die Stadt verfolgt den Ansatz einer gesamtstädtischen Strategie und der interdisziplinären Quartiersbetrachtung von Städtebau und Sozialem. Im Rahmen der gesamtstädtischen Strategie soll es gelingen, Kirchengemeinden und Stadt und weitere Akteure in der GWA zusammenzubringen, Offenheit zu fördern, Dialog und Austausch zu fördern. Entwicklungsfördernd und bedarfsorientiert das Gemeinwesen aufzubauen. Durch gemeinsames Handeln soll für Langenhagen ein stärkerer Zusammenhalt und eine positive Identifikation entstehen. Bisher gibt es in der Stadt viele Parallelstrukturen, Vereinzelung, Unzufriedenheiten in den Wohngebieten, negative Assoziationen mit Plätzen. Die gesamtstädtische Strategie wird gemeinsam entwickelt, die Verwaltung begibt sich in den Prozess und geht verstärkt in den Dialog. Der Ansatz GWA im Erstantrag ist geltend, der Ansatz GWA in diesem Folgeantrag ist aufbauend, intensivierend, methodisch und strategisch zugleich. Der Ansatz ist es, Nachhaltigkeit und Sicherheit für die Bürger:innen im Beteiligungsformat im Gemeinwesen herzustellen. Hier wird der Kontakt Stadt/Quartiere kontinuierlich auf- und ausgebaut. Mit inklusiven und niederschwelligen Angeboten, Methodenvielfalt, sollen die Bürger:innen erreicht werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die bereits aufgebauten GWA-Strukturen sich etablieren, die Ressourcen vollständig erfasst werden und die Bürger:innen erreicht werden und eine Aktivierung stetig wahrgenommen wird und darauf aufgebaut werden kann. .
Kriterium
Beschreibung
GWA im gesamtkommunalen Handeln als zwingend notwendig wahrgenommen wird, interdisziplinär, von Politik und Verwaltung.
Kriterium
Beschreibung
Sich GWA über den verbunT langfristig trägt, wenn verbunT ein begriff in Langenhagen ist und mit positiven Assoziationen belegt ist, wenn durch verbunT Synergien entstehen, wenn verbunT erkennbar die Stadtgesellschaft trägt und diese erreicht hat.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Stadt richtet eine Fachstelle Gemeinwesenarbeit ein. Hiermit sind die professionellen Strukturen für den weiteren Aufbau und Verstetigung gegeben. Erforderlich ist die Gewährung des Folgeantrags, um die Fachlichkeit zu implementieren.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendamt, Stadtplanung, Grünpflege, Schule, Jugendtreff, Inklusionsstelle, Integrationsbeauftragte, Klimaschutzstelle, Verkehr, Hochbau, Flüchtlingsbetreuung, Seniorenbüro, Obdachlosenbetreuunf, allgemeine Sozialberatung, Sozialamt, Wohnungsamt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Johanniter, Diak. Werk,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Kaltenweide, Win EV. Ackerpella, Sparta, SCLangenhagen, TKK, Sportverein Engelbostel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS, Grund- und weiterführende Schulen in Langenhagen, freie Bildungsträger, Erwachsenenbildung, Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
in Langenhagen ansässige Religionsgemeinschaften: muslimische Gemeinschaft, Moschee, Ev. Kirchengemeinden, kath. Kirchengemeinden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ansässige Geschäftsleute in den Quartieren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ansässige Wohnungsbauunternehmen in den Quartieren, insbesondere Meravis, KSG, Herrenhäuser WBG, Gundlach
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Abteilung Marketing und Kommunikation der Stadt, örtliche und überörtliche Presse, Veröffentlichungen der LAG, Social Media (Facebook, Instagram)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beirat f. Menschen mit Behinderungen, Integrationsbeirat, Sanierungsbeirat, Seniorenbeirat,Stadtrat, Ortsräte, GWA in den fachausschuss Sozial- Inklusions- und Sportausschuss und in den Stadtplanungs- Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt Langenhagen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger:innen in Langenhagen erreichen, auf Augenhöhe gemeinsam etwas entwickeln Netzwerke schaffen,
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Schaffung von Strukturen für GWA
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Özlem Kaplan
| Funktion | Koordinatorin GWA |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaft & Solidarität
Projektbeschreibung
Die Schaffung einer festen GWA - Koordinatorin - Position bietet die Möglichkeit, diese Herausforderungen anzugehen, indem sie als Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessengruppen fungiert, Ressourcen koordiniert und Programme entwickelt, die darauf abzielen, die soziale Kohäsion und das Wohlbefinden in der Gemeinde Lamspringe zu stärken. Die finanziellen Einschränkungen im Gemeindehaushalt führen nicht nur zu Einsparungen in sozialen Bereichen, sondern beeinträchtigen auch die Fähigkeit der Gemeinde, in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu investieren. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung bleibt die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel ein ungelöstes Problem, das die Erreichbarkeit von sozialarbeiterischen Angeboten weiterhin beeinträchtigt. Eine GWA - Koordinatorin - Position könnte helfen, diese Probleme anzugehen, indem sie alternative Finanzierungsmöglichkeiten erkundet, Synergien zwischen verschiedenen Projekten schafft und die Zusammenarbeit mit regionalen Behörden und Organisationen zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs fördert und/oder AkteurInnen dahingehend koordiniert, sodass Angebote innerhalb der Gemeinde entstehen und sich etablieren können. Durch eine ganzheitliche Herangehensweise kann die GWA - Koordinatorin dazu beitragen, die soziale Integration zu verbessern und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen der Gemeinde Lamspringe zu steigern. Ausgehend von einer solchen festen Position können weitere Projekte entstehen, welche die Gemeinschaft und eine soziale Kohäsion stärken! Ein Beispiel für ein mögliches Projekt ist ein "Haus der Solidarität".
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Lamspringe steht vor der Herausforderung, eine Vielzahl von sozialen Belangen effektiv zu koordinieren und anzugehen. Die Gemeinde ist mit Flüchtlingsintegration, der Förderung der sozialen Bindungen über alle Altersgruppen hinweg und der Schaffung eines integrativen und inkludierenden Umfelds für Kinder und Jugendliche konfrontiert. Es besteht Bedarf an einem strukturierten Ansatz, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen zu verbessern. Es gibt eine Vielzahl von sozialen Problemen, darunter (drohende) Armut und Obdachlosigkeit, Exklusion (teilweise Isolation) durch den Mangel an Begegnungsräumen und mangelnde Bildungschancen, die verschiedene Bevölkerungsgruppen betreffen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei bei der Flüchtlingsarbeit, welche intensiviert werden muss. Die begrenzten finanziellen Mittel der Gemeinde stellen eine große Herausforderung dar und führen zu Einsparungen in "freiwilligen" Bereichen wie sozialen Dienstleistungen und Gemeinschaftsprogrammen. Diese Kürzungen können die Bereitstellung wichtiger Dienstleistungen für gefährdete Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen und die bereits bestehenden sozialen Probleme verschärfen. Die Infrastruktur und die Verfügbarkeit von externen Einrichtungen - sowohl medizinisch als auch sozialarbeiterisch - sind unzureichend zugänglich und müssen verbessert/erweitert und im besten Fall innerhalb der Gemeinde aufgebaut werden, um den Bedürfnissen der BürgerInnen gerecht zu werden. Insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann der Mangel an Transportmöglichkeiten ein Hindernis für den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen darstellen.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Die Koordinationsposition soll sich in der Gemeindeverwaltung ansiedeln und Anlaufstelle für Menschen sein, die die Beratungsangebote in Anspruch nehmen möchten oder müssen.
Einwohnerzahl
5752
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Verwaltungsanalyse Kinderfreundliche Kommune und Schätzung aufgrund der vergangenen Zeit.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2024-04-04_11-03-24_hardcopy.pdf
(925.84 KB)
2024-04-04_11-09-33_hardcopy.pdf
(1.09 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich an den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit, die darauf abzielen, Gemeinschaften zu stärken und ihre Bedürfnisse zu adressieren. Wir integrieren die Wirkungsziele der GWA, wie die Förderung von Partizipation und Mitbestimmung, die soziale Integration und Inklusion sowie die Stärkung von Gemeinschaftsressourcen, in unsere Projektstrategie.
Die Errichtung einer GWA - Koordinationsstelle ist für uns von großer Bedeutung, da sie die verschiedenen AkteurInnen und Ressourcen innerhalb der Gemeinde effektiv koordiniert und die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Gemeinschaft unterstützt. Diese Koordinationsstelle dient als zentrale Anlaufstelle für BürgerInnen, um ihre Anliegen zu äußern und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.
Unser Projekt kann als Instrument zur Unterstützung der GWA dienen, indem es Daten und Informationen bereitstellt, die für die Bedarfsanalyse und Planung von Maßnahmen zur Stärkung von Gemeinschaften nützlich sind. Darüber hinaus fördern wir die Partizipation und Mitbestimmung der GemeindemitgliederInnen, indem wir Möglichkeiten für den Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten bereitstellen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Menschen dazu befähigt werden, Wege selbstständig zu gehen.
Kriterium
Beschreibung
Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Verwaltung schaffen! Ganzheitliche Soziale Arbeit schaffen!
Kriterium
Beschreibung
Wir müssen den Menschen als ganzheitliches System sehen, seine vorhandenen Ressourcen und Stärken nutzen und daran anknüpfen.
Kriterium
Beschreibung
Nachhaltige Soziale Arbeit heißt, Angebote so zu entwickeln, dass Menschen die im Punkt 6 genannten Ressourcen sehen, verstehen und verfestigen. Sodass sie ein selbstbestimmendes Leben führen können!
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Koordinatorin der GWA soll ihren Sitz in der Verwaltung haben und mit dieser zusammenarbeiten. Das bedeutet auch die Teilnahme an Ausschüssen, um an Entscheidungsprozessen teilnehmen und mitwirken zu können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturelle Angebote sollen sich an den Bedarfen der BewohnerInnen entstehen und ihnen zeigen, dass sie gesehen, gehört und wertgeschätzt werden!
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
In Kooperation und Transparenz stehen. Niedrigschwellig und Menschennah sein.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
In Kooperationen mit dem Gesundheitsamt und den ÄrztInnen im Ort können präventive Angebote gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote zwischen formellen und informellen Bereichen (Schule & Offene Kinder- und Jugendarbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, wie die JuLeiCa.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Durch Kooperationen mit unseren Unternehmen, welches sich auch öffentlich positiv auswirkt, kann die lokale Ökonomie gefördert und für junge Menschen attraktiver gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ein "Haus der Solidarität" kann bezahlbaren Wohnraum für all die Menschen schaffen, die sonst wenig bis keine Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben. Ggf. Kooperationen mit Jugendliche/Landkreis/Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit bedeutet zugleich Transparenz für die Bevölkerung. Ein sehr wichtiger und ernstzunehmender Punkt, damit sich die Menschen auch als ein Teil des Ganzen fühlen und ggf. mitwirken können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jede Entscheidung muss seitens der Politik unterstützt werden! Was auch zugleich einen positiven Effekt auf den jeweiligen Wahlkampf haben kann.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Müssen gesehen, gehört und beteiligt werden! Das wohl wichtigste Glied in dieser Kette!
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Plan ist, dass sich die GWA Koordinationsposition so in die Verwaltungsstrukturen etabliert, dass die Stelle ein fester Bestandteil in der Stellenplanung wird, weil die Beteiligung von Sozialarbeitenden in einer jeden Verwaltung und in deren Prozessen unabdingbar sein sollte! Da, wo es um gesellschaftliche Strukturen und besonders um soziale Kohäsion geht, bedarf es dringend Sozialarbeitenden Fachkräften. Sowohl als Beratungsangebote für BürgerInnen, als auch in den Ausschüssen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bücher für alle! - Transformation einer Stadtteil-Bibliothek zum Begegnungsort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nina Lohse
| Funktion | Mitglied |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam bilden. Zusammen sprechen. Miteinander gestalten.
Projektbeschreibung
Die Nordstadt Bibliothek in Hannover spielt seit Langem eine bedeutende Rolle als kulturelles und soziales Zentrum in unserem Stadtteil. Um sicherzustellen, dass dieser wertvolle Raum weiterhin zur Verfügung steht und nicht, wie geplant geschlossen, sondern sogar vielseitiger und genutzt werden kann, wollen wir eine langfristige GWA-Stelle schaffen, die sich mit den Bedürfnissen der Anwohner*innen und Organisationen vor Ort beschäftigt, um so ein starkes Netzwerk aufzubauen und kooperative Strukturen zu fördern.
Der Charakter eines Lernortes sowie der Zugang zu Büchern und anderen Printmedien soll dabei erhalten bleiben. Die Bibliothek ermöglicht wie kein anderer Ort in der Nordstadt das selbstbestimmte und selbstwirksame Aneignen von Bildung, Inhalten und Büchern bereits ab dem Kleinkindalter. Darüber hinaus ist die Bibliothek auch insbesondere für Schüler*innen (einzeln oder in Lerngruppen) als auch für Senior*innen der Ort in ihrer Nachbarschaft, den sie auf kurzem Wege und ohne nennenswerte finanzielle Hürden nutzen können, um hier zu Lesen, zu Lernen und sich - in Gemeinschaft mit anderen - zu Bilden.
Das Projekt zielt darauf ab, die Nordstadt Bibliothek in ein integratives Stadt-Gemeinschafts-Haus umzuwandeln, das als zentraler Begegnungsort für Bürger*innen jeden Alters und Hintergrunds fungiert. Dadurch wollen wir nicht nur die bereits bestehenden Angebote erhalten, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen, um das soziale Miteinander zu stärken und Teilhabe, Chancengleichheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde zu verbessern.
Folgende Schwerpunkte werden dabei gesetzt:
- Förderung der Bildungsarbeit von Schulen
- Bildung und Weiterbildung in Freizeit unterstützen
- Kulturelle Vielfalt fördern
- Gemeinschaft stärken
Ziel ist es, alternative Strukturen zum Erhalt des Begegnungsorts zu entwickeln und Kooperationen auf Stadtteilebene zu stärken. Durch die Identifizierung von Bedarfen, den Aufbau von Netzwerken und die Durchführung von Veranstaltungen wollen wir die öffentliche Wirksamkeit steigern und ehrenamtliches Engagement langfristig sichern.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unser Förderantrag reagiert auf die die Veröffentlichung von Plänen die Stadtteilbibliothek der Nordstadt zu schließen. Eine daraufhin gegründete Bürgerinitiative setzt sich -stellvertretend für eine sehr große Anzahl an empörten und mobilisierten Nordstädter*innen - für den Erhalt der Bibliothek aus folgenden Gründen ein: Die Bibliothek ist der einzige Ort in der Nordstadt, der vielen Bewohner*innen einen extrem niedrigschwelligen Zugang zu Büchern und Bildung ermöglicht. Vor allem für den großen Anteil von strukturell benachteiligten und "bildungsfernen" Bürger*innen ist dies der einzige (weil in vieler Hinsicht barrierearme) Ort der Teilhabe und Chancengleichheit außerhalb der Schule bieten kann. Das Gebäude ist mitten in der Nordstadt gelegen, die riesigen Fenster sorgen für eine transparente, helle & einladende Atmosphäre. Viele Bürger*innen der Nordstadt, die mit finanziellen als auch räumlichen Einschränkungen leben müssen, finden hier einen einladenden Ort zum (gemeinsamen) Lernen & Lesen. In Zusammenarbeit mit einigen Akteur*innen der Stadt wird nun diskutiert, ob die Bibliothek für bestimmte Zielgruppen, im Sinne der GWA, z.B. als Stadt-Gemeinschafts-Haus erhalten bleiben kann. So bietet sowohl der Standortvorteil als auch die Schließungs- bzw. Umstrukturierungspläne die Chance, die Bibliothek - unter Beteiligung der Bürger*innen - neu zu denken & mit ihnen gemeinsam und kooperativ zu verändern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, fehlen jedoch die Personalkosten. Wir beantragen daher eine Stelle in der Gemeinwesenarbeit, die die Hauptaufgabe haben wird, ein starkes Netzwerk & kooperative Strukturen zur gemeinschaftlichen & langfristigen (Um-) Nutzung aufzubauen.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Einzugsgebiet für das Projekt soll insbesondere der nördliche Teil der Nordstadt bilden (nördl. Engelbosteler Damm, Strangriede, Am Kläperberg, Weidendamm, Heisenstraße, Schaufelder Str. etc.) Dieses umfasst ca. 8000 Einwohner*innen. In diesem Teil der Nordstadt befindet sich viel geförderter Wohnraum. Hier wohnen viele Menschen, die strukturell benachteiligt sind, z.B. durch Migrationshintergrund, kinderreiche Familien, Alter etc. sowie Gemeinschaftswohnunterkünfte für Senior*innen, Jugendliche, Geflüchtete und Frauen.
Da das Angebot der Stadtteilbibliothek selbstverständlich allen ca. 16.000 Nordstädter*innen zur Verfügung stehen muss und sollte, erstreckt sich das erweiterte Projektgebiet über die gesamte Nordstadt. Das "Was mit Herz" - mit dem Projekt Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt - mit dem wir in engem Kontakt stehen, deckt vorrangig den südlichen Teil der Nordstadt ab und widmet sich schwerpunktmäßig einer anderen Zielgruppe als dieses Projekt.
Die unten stehenden Zahlen beziehen sich auf das gesamte, erweiterte Projektgebiet. Dieses und das Hauptprojektgebiet sind auf der Karte "Projektgebiet" eingezeichnet. Auf der anderen Karte wurde die Fläche des Hauptprojektgebietes eingezeichnet (0,36km2).
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg
(468.9 KB)
036km2_flaeche_projektgebiet.png
(568.11 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen spezifischen Ansatz von GWA, der auf die Stärkung lokaler Gemeinschaften und die Förderung von sozialer Teilhabe abzielt. Durch die Transformation der Nordstadt Bibliothek in ein Stadt-Gemeinschafts-Haus und die Bereitstellung einer Gemeinwesenarbeitsstelle möchten wir ein starkes Netzwerk aufbauen und kooperative Strukturen fördern.
Unser Ansatz basiert auf folgenden Prinzipien:
- Partizipation und Empowerment: Wir legen Wert darauf, dass die Bewohner*innen aktiv in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden sind. Durch regelmäßige Beteiligungsformate wie Arbeitskreise, Gesprächsrunden und Umfragen werden ihre Bedürfnisse und Anliegen berücksichtigt. Ziel ist es, die Bewohner*innen zu ermächtigen, ihre Lebensumstände aktiv mitzugestalten und Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen.
- Vernetzung und Zusammenarbeit: Wir streben nach einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Organisationen und Akteur*innen. Durch die Bildung von Netzwerken und Partnerschaften möchten wir Synergien schaffen und Ressourcen bündeln, um gemeinsame Ziele effektiv zu erreichen.
- Bedarfsorientierung: Durch eine gezielte Bedarfsanalyse und Sozialraumanalyse identifizieren wir die spezifischen Herausforderungen und Potenziale des Quartiers.
- Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung: Unser Ziel ist es, nachhaltige Strukturen und Prozesse zu etablieren, die auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand haben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht durch aktive Partizipation, Bedürfnisorientierung und soziale Integration
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch klare Strukturen, eigenverantwortliches Handeln und effektive Zusammenarbeit
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch gezielte Ressourcenaktivierung und Einbindung der Gemeinschaft.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch vielfältige Angebote und inklusive Maßnahmen, die Bewohner*innen aller Altersgruppen und Hintergründe ansprechen.
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Maßnahmen und interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein starkes Kooperationsnetzwerk
Beschreibung
Erreicht durch kontinuierliche aktive Zusammenarbeit, nachhaltige Partnerschaften und Kooperationsnetzwerke.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch soziale Integration und gemeinschaftliche Aktivitäten der Bürger*innen
Beschreibung
Entwicklung der Infrastruktur eines "Stadt Gemeinschafts Haus" durch bedarfsorientierte Planung und nachhaltige Investitionen
Kriterium
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Strategien und interkommunale Zusammenarbeit
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Bürgerschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
- Aufbau stabiler Kooperationen und Netzwerke im Stadtteil.
- Etablierung von Selbstorganisationsstrukturen durch Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen.
- Übergabe von Aufgaben an Kooperationspartner*innen oder Ehrenamtliche.
- Zusammenarbeit mit Stadt, Bibliothek, Schulen, ansässigen Institutionen und Vereinen erhöht Sichtbarkeit, Dringlichkeit und ermöglicht Ansprache potentieller, Geldgeber*innen
- Sicherung der Finanzierung durch Sponsoringpartner*innen und kommunale Zuwendungen
11. Medien
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
papenburg.art
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Udo Löbbers
| Funktion | Vorstand papenburg.art e.V. i.G. |
|---|
2. Kurzbeschreibung
papenburg.art e.V. (i.G.) bringt Kunst und Kultur für alle als temporäre Leerstandsnutzung in die Papenburger Stadtmitte
Projektbeschreibung
Papenburger Kreative (Malerinnen und Maler, Fotografinnen und Fotografen) hatten den Wunsch, ihre Werke auszustellen und diese in Form einer "thematischen Kommunikationsgrundlage" mit den Menschen im Quartier zu teilen, zu diskutieren und darauf aufbauend das Quartier und seine Menschen integrativ weiter zu entwickeln. Inspiriert vom Verein „Zwischenraum e.V.“ in Aurich, sollten dazu Leerstandsflächen in der Innenstadt genutzt werden.
In Zusammenarbeit mit dem City-Management Papenburg gründeten sie den Verein papenburg.art e.V. mit dem Ziel Leerstandsflächen mit Kunst zu beleben, die Kunstszene zu fördern und die und die Teilhabe im Quartier vorantreiben.
Ein seit langem leerstehendes Ladenlokal soll angemietet und umgestaltet werden: der vordere Teil davon soll für Kunst, Begegnung und Austausch genutzt werden, den anderen Teil mietet eine Unternehmerin, die ihr Unverpackt-Geschäft zu einem integrativen Concept-Store mit "Treffpunkt-Charakter" erweitern möchte.
Dadurch entstehen Synergien zwischen Kunst, Café, Geschäft und vor allem zwischen Menschen. Kooperationen mit benachbarten Geschäften und Bildungseinrichtungen wie der VHS und der Kunstschule Zinnober schaffen weitere Synergien.
papenburg.art e.V. soll zum Treffpunkt für Bewohner und Gäste werden, unabhängig von Herkunft, Alter und sozialer Schicht. Das Konzept soll Kunstinteressierte aktivieren und alle Beteiligten – Geschäftsleute, Künstler, Vermieter und Bewohner – einbinden, um das Quartier gemeinsam zu bereichern.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Hauptkanal ist „die gute Stube“ Papenburgs mit Geschäften links und rechts, Wohnungen über den Geschäften, zwei Kirchen sowie sich anschließenden Wohnquartieren.
Papenburg leidet an Leerstand in den Gewerbeobjekten. Verwahrlosung und schwindende kulturelle Angebote beeinträchtigen das soziale Zusammenleben im Quartier. Die Bewohner:innen und Besucher:innen wenden sich ab, eine Abwärtsspirale ist in Gang gesetzt.
Es gibt kleine Ghettos, andere Bereiche sind verwaist und verwahrlosen zunehmend: Eigentümer kümmern sich nicht und zu hohe Mietforderungen erschweren eine Nutzung.
Bei einer Infoveranstaltung des City-Management Papenburg diskutierten über 50 Geschäftsleute und Künstler über die Probleme und Ideen zur Revitalisierung des Viertels durch Kunst und kulturelle Aktivitäten. Die Resonanz und Akzeptanz übertraf die Erwartungen.
Wir streben nach öffentlichen Plätzen für Begegnungen und Aktivitäten ohne Konsumzwang für eine Belebung des Quartiers. Durch einen dauerhaften Kunstverein am Hauptkanal möchten wir solche Räume schaffen und Akteure vernetzen, Ideen entwickeln und Projekte umsetzen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ ist unser Motto, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Interessen aller Beteiligten im Dialog auszugleichen.
„Bunte Bilder gegen Leerstand“ wurde es in der Infoveranstaltung genannt: Kunst und ein Kunstverein sind die Mittel der Wahl, um die notwendige Aufmerksamkeit im Interesse aller Akteure zu bekommen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
papenburg.art e.V. setzt den speziellen Ansatz von Gemeinwesenarbeit bzw. Quartiersmanagement um, indem er Kunst und Kultur als Mittel zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens einsetzt.
Durch die Nutzung von Leerstandsflächen für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen schafft der Verein nicht nur kulturelle Angebote, sondern auch Treffpunkte für die Bewohner des Quartiers. Durch die Einbeziehung der lokalen Community in Planungsprozesse und Veranstaltungen stärkt papenburg.art die Identifikation der Bewohner mit ihrem Viertel und fördert soziale Bindungen. Zudem trägt der Verein durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements zur aktiven Beteiligung der Bewohner am Gemeinschaftsleben bei. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise trägt papenburg.art zur positiven Entwicklung des Quartiers bei und setzt somit die Prinzipien der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements erfolgreich um.
papenburg.art fördert Kunst, Kultur und internationale Gesinnung gemäß Satzung. Dies geschieht durch Fortbildungsangebote mit Kooperationspartnern wie der VHS, die Entwicklung von Vermarktungskonzepten für Künstler, niederschwellige Angebote für eigene künstlerische Aktivitäten, integrative Aktivitäten für verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Entwicklung des papenburg.art-Konzepts als Vorlage für andere Städte. Auch die Einbeziehung von Künstlern aus den Niederlanden in Ausstellungen und Workshops sowie die gemeinsame Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts sind Ziele.
11. Medien
Galerie