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Beteiligungsprojekte

Das Heersumer Ammonshaus

Ansprechpartner
Jürgen Zinke
Funktion Geschäftsführung
Ein neuer Gemischtwarenladen für Ungezogene und Zugezogene
Projektbeschreibung
Heersum ist ein kleines Dorf im Landkreis Hildesheim. Die florierenden Neubaugebiete haben in den vergangenen Jahren für regen Bevölkerungszuwachs gesorgt. Die EinwohnerInnenzahl hat sich in kurzer Zeit fast verdoppelt. Das „alte Dorf“ hingegen wirkt wie ein verlassenes Zentrum, umsäumt von Schlafburgen auf den Hügeln am Ortsrand. Hier haben alle Läden zugemacht. Fast alle. Denn seit Kurzem gibt es einen Marktplatz mit großer Konzerthalle. Die "Innerstephilharmonie" war Bühnenbild unseres großen Landschaftstheaterprojekts „Das Ammonshorn“ (vgl. Anlage Medien). Obwohl das Projekt beendet ist, wird das leerstehende Ladenlokal mit der markanten Fassade weiterhin als Treffpunkt genutzt. Aber die Dorfgemeinschaft ist sich nicht einig, wie ein zukünftiges Dorfgemeinschaftshaus beschaffen sein muss. Mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit wollen wir den Zusammenhalt im Dorf verbessern und aus der eigenwilligen Sehenswürdigkeit ein neues Wahrzeichen für eine intakte demokratische Dorfgemeinschaft machen. Obwohl unsere jährlichen Theaterspektakel mittlerweile auf wechselnden Landschaftsbühnen im Kreisgebiet stattfinden, will das Forum Heersum in seinem Heimatdorf nicht nur eine Briefkastenfirma sein. Mit unserem Marktplatz-Projekt wollen wir den HeersumerInnen etwas zurückgeben, das auch ohne große Theaterspektakel funktioniert. Einen Ort, der von den EinwohnerInnen des Dorfs selbst bespielt wird, auch wenn das Heersumer Landschaftstheater gerade im Südkreis zu Gast ist. Unsere Stärke ist es, ganz unterschiedliche Leute unterzuhaken und mit auf Entdeckungsreise zu nehmen. Auf diese Weise gelingt es uns, über den Kirchturmradius hinaus Interesse für das Dorf und seine Geschichte(n) zu wecken. Mit unseren Theaterspektakeln schaffen wir gemeinsame Erlebnisse und setzen damit ein Thema, über das wir die Leute ins Gespräch bringen. Nach innen bewirkt das einen angenehmen Lokalpatriotismus, der länger anhält als eine Theatersaison. Diesem Lokalpatriotismus wollen wir in Heersum zu einem Ladenlokal verhelfen. Es soll ein öffentliches Wohnzimmer für Neubürger*innen und Alteingesessene sein, für Leute aus dem Dorf und für Leute von auswärts. Die Musik spielt nicht nur in den Metropolen der Welt, sie spielt auch im kleinen Dorf Heersum. Dafür soll es nach unserem Theaterspektakel als „dritten Ort“ die Innerstephilharmonie geben, wo man selbst den Ton angeben kann. Dabei wollen wir unsere soziokulturelle Expertise einsetzen und mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit erweitern.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Heersum ist ein kleines Dorf im Landkreis Hildesheim. Die Neubaugebiete „Innersteblick“ und „In den Gänseköpfen“ haben in den vergangenen Jahren für regen Bevölkerungszuwachs gesorgt. Die Einwohner*innenzahl hat sich in kurzer Zeit fast verdoppelt (derzeit 750). Das „alte Dorf“ mit seinen leerstehenden Ladenlokalen wirkt wie ein entkoppeltes Zentrum, umsäumt von Schlafburgen am Ortsrand. Die Neubaugebiete florieren, während der Ortskern schrumpft. Weil es keine Kommunikationsorte gibt, vereinzeln die Interessen. Projekte wie der Aufbau eines Dorfgemeinschaftshauses scheitern, weil niemand im Dorf die Einzelinteressen bündelt und sich um eine übergreifende Gemeinwesenarbeit kümmert. Eine Bereicherung des Dorflebens kam 1990 mit dem „Forum Heersum“ in den Ort. Viele Jahre beteiligen sich fast alle Vereine an den jährlichen „Heersumer Sommerspielen“, bei denen das Leben des Dorfes Heersum unter geschichtlichen und alltäglichen Aspekten inszeniert wurde. Mittlerweile hat sich das Konzept des Landschaftstheaters gewandelt. Der Verein agiert kreisweit und inszeniert seine Theaterspektakel an jährlich wechselnden Spielorten im Landkreis. Im Dorf Heersum befindet sich nur noch das Büro und die Fundus-Werkstattscheune. Anlässlich des 1000jährigen Jubiläums des Dorfes hat der Verein nach vielen Jahren wieder ein Gastspiel in Heersum gegeben. Dabei wurde im Ortskern ein verwahrloster Platz mit zwei leerstehenden Ladenlokalen bespielt. Den entstandenen „Marktplatz samt Ammonshaus“ möchte der Verein nach dem Dorfjubiläum als neuen „dritten Ort“ erhalten und von dort mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit den Zusammenhalt und die Qualität sozialer Beziehungen verbessern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Heersum, Gemeinde Holle, Landkreis Hildesheim
Beschreibung
Heersum ist ein Dorf der Gemeinde Holle (ca. 7100 Einwohner*innen) im Landkreis Hildesheim, ca. 16 km Süd-östlich der Kreisstadt
Einwohnerzahl
750
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.citypopulation.de/de/germany/niedersachsen/hildesheim/03254022__holle/
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.citypopulation.de/de/germany/niedersachsen/hildesheim/03254022__holle/
Unterlagen zum Gebiet
karte.jpg (135.9 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Kernkompetenz des Vereins ist die Durchführung niederschwelliger soziokultureller Theaterprojekte. Um damit im Dorf nachhaltige "Entwicklungshilfe" und Impulse zur Selbsthilfe geben zu können, will der Verein sein KnowHow mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit anreichern, bzw. zusätzliche personelle Kapazitäten dafür schaffen. In der Verbindung hoffen wir auf eine win-win-Situation. Durch die Gemeinwesenarbeit findet unser Theater einen guten Draht zur Bevölkerung. Mit unserem kulturellen Ansatz wiederum geben wir der Gemeinwesenarbeit besondere Impulse. Alljährlich können wir über hundert Menschen motivieren, Teil unseres humorvollen Landschaftstheaters zu werden, das in einer Mischung aus regionalem Stoff mit bekannten popkulturellen Motiven auf wechselnde Spielorte maßgeschneidert wird und damit jedes Jahr Tausende Zuschauer aufs Land hinaus lockt. Mit den Inszenierungen eignen wir uns profane Orte des Landlebens an und schaffen das Kunststück, die „LaiendarstellerInnen“ zum Bestandteil der Bühnenkunst zu machen anstatt die Kunst auf „Laienniveau“ herunterzubrechen. “Eine Region spielt sich selbst und ihre eigenen Geschichten! Besser kann Theater seine Funktion als Ort der kollektiven Selbstvergewisserung und als Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit der lokalen Lebensrealität nicht erfüllen.“ (B. Ellenberger, ehem. Chefdramaturgin des Stadttheaters Hildesheim). Unsere soziokulturelle Expertise wollen wir einsetzen und mit qualifizierter Gemeinwesenarbeit erweitern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
jährlich mindestens 3 größere Veranstaltungen mit jew. mindestens 50 Besucher*innen sowohl aus dem alten Dorf als auch aus den Neubaugebieten durchgeführt werden.
Beschreibung
400 Personen/Jahr das Angebot genutzt haben, das "Ammonshaus" als Treffpunkt genutzt wird
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Holle, BM Hoppe, Jugendpflegerin Müller
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WIR für Heersum e.V., Dachverein der Ortsvereine, Vorsitzende: Claudia Wolff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TTC Heersum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Heersum-Astenbeck, Kirchenvorstand Günter Gondeck
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
"Rentnerband", "Goldener Oktober" (DRK-Gymnastikgruppe 50+)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Holler Nachrichten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt stößt im Ortsrat und in der Gemeindeverwaltung auf Interesse. Dass sich der Verein mit seiner überregionalen Ausstrahlung neben den kreisweiten Kulturprojekten auch für den Ort seines Vereinssitzes engagieren will, wird positiv bewertet. Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Ortsverein "WIR für Heersum" wurde zugesagt. Ob eine finanzielle Unterstützung möglich ist, wird sich im Rahmen der Projektarbeit zeigen. Die Dauer der Projektförderung schafft dafür gute Voraussetzungen.
Galerie
ammonshaus
jahresbericht lv soziokultur nds 2023
hiaz ammonshorn2
hiaz ammonshorn3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Goosmanns Tannen 3.0

Ansprechpartner
Paul Behrens
Funktion Referent für Verbands- und Sozialpolitik
Den Zusammenhalt in Goosmanns Tannen stärken
Projektbeschreibung
Der Aufbau der Gemeinwesenarbeit hat bereits fruchtbare Spuren hinterlassen. Viele Menschen im Stadtteil mit rund 1500 Bewohner*innen und relativ schlechter sozialer Infrastruktur können sich heute trotz der individuellen Herausforderungen mit ihrem Quartier identifizieren. „Man kennt und hilft sich“ sind Aussagen, die zu sozialer Stabilität und zur Solidarität innerhalb der Nachbarschaft geführt haben. Die Gemeinwesenarbeit mit vielen Akteurinnen und Akteuren im Stadtteil hat eine Sichtbarkeit geschaffen und Interesse geweckt, sich mehr um den Stadtteil zu kümmern. Sich um sein Quartier zu kümmern, Nachbarschaftshilfe bei der Kinderbetreuung (Eltern helfen Eltern) und die Forderung nach einer besseren ÖPNV Anbindung sind nur einige Beispiele. Der durch die GWA initiierte Prozess der Selbstorganisation, Identifikation, Einflussnahme und Verantwortung für das Quartier hat Menschen bewegt. Das soziale Engagement kann aber noch nicht "auf eigene Füße" stehen. Organisierte Treffen von Initiativen, der Gesprächsaustausch im Quartier, Begegnung (nicht zuletzt, um Einsamkeit zu entgegnen), setzen eine Anlaufstelle voraus, die die Initiativen lenken und begleiten kann. Die sehr niedrigschwellige hürdenfreie Beratung bei individuellen Problemlagen, Angebote zu schaffen, um Hilfe zur Selbsthilfe zu organisieren, sind weitere wesentliche Merkmale der Gemeinwesenarbeit im Quartier. Soziales Engagement, Hilfe zur Selbsthilfe und Begegnung schaffen, sind somit auch die künftigen Aufgaben der GWA. Geplant sind in den kommenden Jahren folgende Schwerpunkte: Ausbau von Begegnung, Beratung und Vernetzung Unterstützung durch Digitalisierung Ausbau der Anlaufstelle als Mittelpunkt des Quartiers.
Laufzeit
2024-06-01 00:00:00
Ausgangslage
„Goosmanns Tannen“ wird nach wie vor als sozial problematischer Stadtteil innerhalb der Stadt Lingen beschrieben. Nicht zuletzt aufgrund der Wohnbebauung wird dieser Stadtteil zu einem großen Teil von Menschen bewohnt, die von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind und nicht ausreichend am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Hier finden Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung eher eine Wohnung als in anderen Stadtteilen der Stadt. Daraus ergeben sich immer wieder Problemlagen, die zu einem negativen Image führen. Goosmanns Tannen unterscheidet sich sozioökonomisch erheblich von anderen Wohngebieten der Stadt. Die Bemühungen der Stadt, der Netzwerkarbeit und nicht zuletzt der Gemeinwesenarbeit haben zu einem besseren Image beigetragen. Diese Strukturen reichen jedoch längst nicht aus, das Quartier ohne Unterstützung zu einem besseren Image zu führen. Der soziale Zusammenhalt kann nur mit Unterstützung professioneller Strukturen und Anlaufstellen gestärkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Goosmanns Tannen
Beschreibung
Das Wohnquartier „Goosmanns Tannen" liegt am nördlichen Stadtrand der Mittelstadt Lingen (Ems).
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Lingen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
google_maps.pdf (553.76 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Fortsetzung des Vorhabens beschäftigt sich vor allem mit den Schwerpunkten Begegnung, Hilfestellung und mit dem weiteren Ausbau der Aktivierung der Bewohner*innen im Stadtteil/ Quartier. Wer sich mit seinem Wohnumfeld identifizieren kann, kümmert sich auch um sein Quartier. Die GWA wird diesen Ansatz weiter verfolgen und möglichst viele Menschen in die Arbeit einbeziehen. Dafür muss erkennbar sein, dass die Bemühungen von Politik, Gesellschaft und Verwaltung respektiert und anerkannt werden. Im Qualitätssicherungsprozess werden Daten erhoben, um darstellen zu können, wie viele Menschen das Gesamt- und die wichtigsten Einzelangebote nutzen; welche Aktionen durchgeführt wurden und wie sich strukturell die Arbeit der GWA bemerkbar macht. Die Einbindung der Öffentlichkeit ist dabei erheblich, um auf positive Aspekte hinzuweisen und das Image des Stadtteils zu verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anzahl der Personen, die die GWA und deren Teilprojekte und Besuche nutzen
Beschreibung
Anzahl und Qualität der Selbstorganisationen (vom Müllsammeln bis hin zu Initiativen)
Beschreibung
Bewohner*innen treten an Politik und Verwaltung heran, um sich für ihr Wohnumfeld stark zu machen.
Beschreibung
Bewohner*innen zeigen sich gegenüber verschiedenen Zielgruppen im Quartier solidarisch und respektieren aneinander.
Beschreibung
Haupt- und Ehrenamt nutzen die Infrastruktur von Politik, Verwaltung und weiteren Initiativen der Stadtgesellschaft.
Beschreibung
Lebenssituation im Quartier nachhaltig verbessert wird (Beratungsinfrastruktur, Erreichbarkeit von Infrastruktur)
Beschreibung
Ehrenamt und Einbindung von Menschen in Einzelaktivitäten in Anzahl messbar
Beschreibung
die GWA als Begegnungs- und Beratungszentrum wahrgenommen wird - qualitativ und quantitativ messbar
Beschreibung
Mobilität, digitale und die Beratungsinfrastruktur gestärkt wird.
Beschreibung
Politik und Verwaltung sich erkennbar in Worten und Taten für den Stadtteil einsetzen. Die Projektleitung legt dar, inwieweit Politik und Verwaltung eingebunden sind.
Vorhandene Strukturen
Professionelle Strukturen sind sichergestellt über die qualifizierten Kräfte, die im Projektgebiet über jahrelange Erfahrungen, über eine gute Vernetzung ins Quartier und zur Verwaltung/ Politik verfügen. Ehrenamtliche Mithelfer*innen können pro Aktivität gewonnen werden. Je nach Teilvorhaben gibt es viele Menschen, die sich nach Ansprache sofort zur Mithilfe bereit erklären. Über Teilprojekte wurden und werden ehrenamtlich tätige Bewohner*innen eingebunden. Deren Tätigkeit wird mindestens einmal jährlich mit einer Feier anerkennend gewürdigt.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der GWA ist es in den vergangenen Jahren gelungen, von Politik und Verwaltung als auch von der Bevölkerung innerhalb und außerhalb des Stadtteils akzeptiert und anerkannt zu werden. Alle Beteiligten zeigen zunehmend mehr Interesse und Verständnis für eine Verstetigung. Die Stadt ist bereit, ihren Anteil zum Gelingen mit einem Neubau beizutragen. Nicht zuletzt ist aktuell geplant, einen Neubau für den Abenteuerspielplatz als Anlaufstelle für junge Menschen mit der GWA auch baulich zu verknüpfen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Fledder für alle

Ansprechpartner
Simon Ritz
Funktion Projektmanagement
vielfältiges Bürger*innencafé
Projektbeschreibung
Im Projekt bauen wir ein auf Diversität und Partizipation ausgerichtetes Bürger*innencafé für Osnabrück-Fledder auf. Fledder ist der Osnabrücker Stadtteil mit der größten prognostizierten Bevölkerungsentwicklung. Gleichzeitig ist er geprägt durch Arbeitslosigkeit, Kinder- und Altersarmut und einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte. Der Stadtteiltreff, der Begegnung, interkulturelles Miteinander, aber auch Empowerment und gelebte Teilhabe durch die Förderung von zivilgesellschaftlichem und politischen Engagement ermöglicht, ist ein Beitrag, die Entwicklung zum positiven mitzugestalten. Ausschlaggebend für die Projektwirkung ist ein GWA-Ansatz, der die heterogene Stadtteilbevölkerung abholt und von Beginn an in die Ausgestaltung als gleichberechtigte Partner einbezieht. Methodisch wird über ein niedrigschwelliges Begegnungsformat (interkulturelles Café- und Kochangebot) Interesse geweckt und Beziehungsarbeit angestoßen. Hierin sehen wir erfahrungsbasiert einen Schlüssel für die erfolgreiche Arbeit mit Menschen, denen gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wurde und die Berührungsängste entwickelt haben. Das Café öffnet zunächst zwei Tage in der Woche zum gemütlichen Beisammensein für alle Anwohner*innen. Dabei kommt das Personal mit den Gästen ins Gespräch und baut Vertrauen auf. Aus dem Café heraus werden Menschen für Ideenwerkstätten, gemeinsame Stadtteilbegehungen zur Bedarfserhebung und Lösungsfindung etc. gewonnen, die das Angebot als Multiplikator*innen weiter im Stadtteil verbreiten. Interessierte werden dahingehend begleitet, eigene Angebote zu gestalten. Dabei werden sie sowohl beratend, qualifizierend als auch mit Material unterstützt und miteinander vernetzt. Auch werden sie dazu angeregt, ihr Engagement aus dem Café in den Stadtteil zu tragen und ggf. in Form einer Initiative oder über den Beitritt zu Vereinen oder Parteien zu verstetigen. Zu diesem Zweck werden im Projekt Beratung, Workshops und Begegnungsformate miteinander verknüpft. Die Treffen im Café, Aktionen der Anwohner*innen und weitere Aktivitäten im Projekt werden fotografisch dokumentiert. Als wachsende Ausstellung schmückt diese Dokumentation das Café. Die Angebote werden über Einfache Sprache, den Einsatz von ehrenamtlichen Sprachmittler*innen, Peer-to-Peer-Arbeit etc. möglichst barrierearm gehalten. So wird allen im Stadtteil vertretenen Zielgruppen die Teilhabe ermöglicht - Erwachsenen, Jugendlichen, Senior*innen egal welcher Herkunft.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Fledder ist der am stärksten wachsende Stadtteil Osnabrücks, prognostiziert sind rund 130% bis 2030 (Stadt Osnabrück: Bevölkerungsprognose 2030-2040). Gleichzeitig schneidet der Stadtteil im Sozialmonitoring von 2021 im Gesamtindex Soziale Ungleichheit sehr negativ mit negativer Tendenz ab, insbesondere die innenstadtnahe Hälfte des Stadtteils. Für das Gebiet wird ein erhöhter Aufmerksamkeitsbedarf von Seiten der Stadt erkannt (Osnabrück Aktuell 2/2023, S. 12), da hier eine Bevölkerung mit einem sehr hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund auf Arbeitslosigkeit, des Bezug von Transferleistungen, Kinder- und Altersarmut stößt. Aufgrund der gewerblichen Prägung des Stadtteils fehlt es den Einwohnenden an Begegnungsmöglichkeiten, Luft- und Aufenthaltsqualität in ihrem Stadtteil. Die prognostizierte Bevölkerungszunahme in Kombination mit der aktuellen sozioökonomischen Lage des Stadtteils verdeutlichen, dass jetzt gehandelt werden muss, um wachsender sozialer Ungerechtigkeit und Ghettoisierung des Stadtteils entgegenzuwirken. Insbesondere bedarf es Angeboten, die die überwiegend migrantische Bevölkerung ansprechen und zu ihrer Integration in Gesellschaft, Politik und Arbeitsmarkt beitragen. Im Fledder gibt es kaum zivilgesellschaftliche Initiativen oder Vereine, die einen Raum dafür bieten. Das ist sowohl auf Stadtteilebene als auch vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung bedenklich. Deshalb möchten wir im Projekt einen Begegnungsort schaffen, der das Miteinander ebenso fördert wie das zivilgesellschaftliche Engagement und die bürgerliche Selbstorganisation zum Mitgestalten des Stadtteillebens.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Fledder
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst primär den Osnabrücker Stadtteil Fledder. Die Räumlichkeiten des Treffs liegen am nordwestlichen Rand zur Innenstadt, am Konrad-Adenauer-Ring. Das Gebiet wird in Richtung Westen und Süden von der Meller Straße begrenzt und folgt ihr, bis sie eingemündet in in die Straße Am Huxmühlenbach auf die Hannoversche Straße stößt. Am Huxmühlenbach stellt die Ostgrenze des Projektgebiets dar. Im Norden wird das Projektgebiet, vom Standort des Treffs kommend, von der Frankenstraße, der Neulandstraße, der Karmannstraße, der Narupstraße und dem Plärkamp, der wiederum in Am Huxmühlenbach mündet, begrenzt. Damit umfasst das Gebiet den größten der Teil Hannoverschen Straße, einer wichtigen Verkehrsader der Stadt.
Einwohnerzahl
2593
Quelle / Anmerkungen
Stand: 31.12.2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Osnabrück, Sozialmonitoring 2021, S.44 (Durchschnitt Planungsräume 130, 131), Gesamtstadtwert S. 13.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteilwert (Schätzung) auf Basis von Osnabrück Aktuell 02/2023, S. 12, Gesamtstadtwert ebd. S. 9): https://informiert.osnabrueck.de/fileadmin/global/OS_Aktuell_Interaktiv_2023_2_.pdf
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es nach einer ganzheitlichen Perspektive Menschen verschiedenster Zielgruppen dahingehend empowert, die Gestaltung von Zusammenleben und Stadtteilkultur selbst in die Hand zu nehmen. Aufgrund der Arbeit insbesondere mit marginalisierten Gruppen bildet eine Vertrauen aufbauende Beziehungsarbeit über niedrigschwellige Begegnungsangebote die Grundlage für das methodische Vorgehen im Projekt. Darauf aufbauend werden die Anwohner*innen eingeladen, Bedarfe, Wünsche und Ideen ins Projekt zu tragen. Sie werden über Beratung, Qualifizierung und Vernetzung dahingehend begleitet, diese Bedarfe selbst anzugehen und ihre Ideen allein oder gemeinsam (mit vorhandenen Akteuren) in die Tat umzusetzen. Gemeinwesenarbeit ist in diesem Sinne Demokratiebildung und -Förderung, aktiviert Menschen für bürgerschaftliches und politisches Engagement und fungiert als Motor einer demokratischen Mitmach-Kultur auf Quartiersebene. Das zieht sich durch das Projekt: Der Café-Rat gestaltet das Begegnungsprojekt im Treff, engagierte Anwohner*innen gestalten Aktionen im Café und tragen ihr Engagement in den Stadtteil. Das erhöht den sozialen Zusammenhalt im sehr diversen Fledder und wirkt sich somit positiv auf die demokratisch Resilienz im Stadtteil aus, die angesichts er prognostizierten Bevölkerungsentwicklung bedeutsam ist. Das Projekt arbeitet diskriminierungssensibel und barrierearm, verwendet einfach Sprache und moderiert zwischen den Zielgruppen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Förderung der Selbstorganisation im Stadtteil ist erfolgreich, wenn aus dem Projekt heraus Anwohner*innen ein ehrenamtliches oder politisches Engagement aufnehmen, sich zusammenschließen und Initiativen oder Vereine gründen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn Menschen verschiedener Herkunft, verschiedenen Alters nicht nur zusammenkommen, sondern auch zusammenwirken, indem sie gemeinsam Angebote im Projekt gestalten.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die Menschen nach erfolgreicher Beziehungsarbeit eigenständig Bedarfe, aber auch Lösungsvorschläge und Gestaltungsideen einbringen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn sich die im Stadtteil vorhandenen Akteure aktiv ins Projekt einbringen, den teilnehmenden Anwohner*innen Raum für ein Engagement bieten und mit ihnen im Rahmen von Aktionen im Stadtteil zusammenarbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Inlingua Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kakadoo Alle Zusammen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Islamische Gemeinschaft der Bosniaken Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DITIB Moschee Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hagia-Sophia-Moschee Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendkirche Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ukrainische Gemeinde Osnabrück e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diversitätsbeauftragte der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiter-Samariter-Bund Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Kreisverband Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zentrum für Jugendberufshilfe Dammstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portugiesisches Freizeitzentrum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerforum Fledder/Schölerberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Projekt erarbeitet eine Arbeitsgruppe aus Anwohner*innen und lokalen Akteuren eine Strategie zur Verstetigung und Weiterführung des Projekts über den Förderzeitraum hinaus. Möglichkeiten sind z.B. Fundraising, Fördermittelakquise, ehrenamtliches Engagement etc. Auch eine Verteilung der Projektinhalte auf mehrere Schultern lokaler Akteure ist denkbar, wofür im Projekt Netzwerkarbeit zu Organisationen und der Verwaltung betrieben wird.
Galerie
fledder1
fledder2
fledder3
fledder4
fledder5
fledder6
fledder7
Zustimmung Veröffentlichung
On

Schaffung von Strukturen für GWA

Ansprechpartner
Özlem Kaplan
Funktion Koordinatorin GWA
Gemeinschaft & Solidarität
Projektbeschreibung
Die Schaffung einer festen GWA - Koordinatorin - Position bietet die Möglichkeit, diese Herausforderungen anzugehen, indem sie als Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessengruppen fungiert, Ressourcen koordiniert und Programme entwickelt, die darauf abzielen, die soziale Kohäsion und das Wohlbefinden in der Gemeinde Lamspringe zu stärken. Die finanziellen Einschränkungen im Gemeindehaushalt führen nicht nur zu Einsparungen in sozialen Bereichen, sondern beeinträchtigen auch die Fähigkeit der Gemeinde, in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu investieren. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung bleibt die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel ein ungelöstes Problem, das die Erreichbarkeit von sozialarbeiterischen Angeboten weiterhin beeinträchtigt. Eine GWA - Koordinatorin - Position könnte helfen, diese Probleme anzugehen, indem sie alternative Finanzierungsmöglichkeiten erkundet, Synergien zwischen verschiedenen Projekten schafft und die Zusammenarbeit mit regionalen Behörden und Organisationen zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs fördert und/oder AkteurInnen dahingehend koordiniert, sodass Angebote innerhalb der Gemeinde entstehen und sich etablieren können. Durch eine ganzheitliche Herangehensweise kann die GWA - Koordinatorin dazu beitragen, die soziale Integration zu verbessern und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen der Gemeinde Lamspringe zu steigern. Ausgehend von einer solchen festen Position können weitere Projekte entstehen, welche die Gemeinschaft und eine soziale Kohäsion stärken! Ein Beispiel für ein mögliches Projekt ist ein "Haus der Solidarität".
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Lamspringe steht vor der Herausforderung, eine Vielzahl von sozialen Belangen effektiv zu koordinieren und anzugehen. Die Gemeinde ist mit Flüchtlingsintegration, der Förderung der sozialen Bindungen über alle Altersgruppen hinweg und der Schaffung eines integrativen und inkludierenden Umfelds für Kinder und Jugendliche konfrontiert. Es besteht Bedarf an einem strukturierten Ansatz, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Lebensqualität für alle BewohnerInnen zu verbessern. Es gibt eine Vielzahl von sozialen Problemen, darunter (drohende) Armut und Obdachlosigkeit, Exklusion (teilweise Isolation) durch den Mangel an Begegnungsräumen und mangelnde Bildungschancen, die verschiedene Bevölkerungsgruppen betreffen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei bei der Flüchtlingsarbeit, welche intensiviert werden muss. Die begrenzten finanziellen Mittel der Gemeinde stellen eine große Herausforderung dar und führen zu Einsparungen in "freiwilligen" Bereichen wie sozialen Dienstleistungen und Gemeinschaftsprogrammen. Diese Kürzungen können die Bereitstellung wichtiger Dienstleistungen für gefährdete Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen und die bereits bestehenden sozialen Probleme verschärfen. Die Infrastruktur und die Verfügbarkeit von externen Einrichtungen - sowohl medizinisch als auch sozialarbeiterisch - sind unzureichend zugänglich und müssen verbessert/erweitert und im besten Fall innerhalb der Gemeinde aufgebaut werden, um den Bedürfnissen der BürgerInnen gerecht zu werden. Insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität kann der Mangel an Transportmöglichkeiten ein Hindernis für den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen darstellen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Die Koordinationsposition soll sich in der Gemeindeverwaltung ansiedeln und Anlaufstelle für Menschen sein, die die Beratungsangebote in Anspruch nehmen möchten oder müssen.
Einwohnerzahl
5752
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Verwaltungsanalyse Kinderfreundliche Kommune und Schätzung aufgrund der vergangenen Zeit.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt orientiert sich an den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit, die darauf abzielen, Gemeinschaften zu stärken und ihre Bedürfnisse zu adressieren. Wir integrieren die Wirkungsziele der GWA, wie die Förderung von Partizipation und Mitbestimmung, die soziale Integration und Inklusion sowie die Stärkung von Gemeinschaftsressourcen, in unsere Projektstrategie. Die Errichtung einer GWA - Koordinationsstelle ist für uns von großer Bedeutung, da sie die verschiedenen AkteurInnen und Ressourcen innerhalb der Gemeinde effektiv koordiniert und die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Gemeinschaft unterstützt. Diese Koordinationsstelle dient als zentrale Anlaufstelle für BürgerInnen, um ihre Anliegen zu äußern und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Unser Projekt kann als Instrument zur Unterstützung der GWA dienen, indem es Daten und Informationen bereitstellt, die für die Bedarfsanalyse und Planung von Maßnahmen zur Stärkung von Gemeinschaften nützlich sind. Darüber hinaus fördern wir die Partizipation und Mitbestimmung der GemeindemitgliederInnen, indem wir Möglichkeiten für den Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten bereitstellen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Menschen dazu befähigt werden, Wege selbstständig zu gehen.
Beschreibung
Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Verwaltung schaffen! Ganzheitliche Soziale Arbeit schaffen!
Beschreibung
Wir müssen den Menschen als ganzheitliches System sehen, seine vorhandenen Ressourcen und Stärken nutzen und daran anknüpfen.
Beschreibung
Nachhaltige Soziale Arbeit heißt, Angebote so zu entwickeln, dass Menschen die im Punkt 6 genannten Ressourcen sehen, verstehen und verfestigen. Sodass sie ein selbstbestimmendes Leben führen können!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Koordinatorin der GWA soll ihren Sitz in der Verwaltung haben und mit dieser zusammenarbeiten. Das bedeutet auch die Teilnahme an Ausschüssen, um an Entscheidungsprozessen teilnehmen und mitwirken zu können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturelle Angebote sollen sich an den Bedarfen der BewohnerInnen entstehen und ihnen zeigen, dass sie gesehen, gehört und wertgeschätzt werden!
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In Kooperation und Transparenz stehen. Niedrigschwellig und Menschennah sein.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, welche von der Gemeinde Verwaltung veröffentlich werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In Kooperationen mit dem Gesundheitsamt und den ÄrztInnen im Ort können präventive Angebote gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote zwischen formellen und informellen Bereichen (Schule & Offene Kinder- und Jugendarbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen schaffen, Barrieren abbauen! Bspw. durch Angebote, wie die JuLeiCa.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch Kooperationen mit unseren Unternehmen, welches sich auch öffentlich positiv auswirkt, kann die lokale Ökonomie gefördert und für junge Menschen attraktiver gestaltet werden.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ein "Haus der Solidarität" kann bezahlbaren Wohnraum für all die Menschen schaffen, die sonst wenig bis keine Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben. Ggf. Kooperationen mit Jugendliche/Landkreis/Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit bedeutet zugleich Transparenz für die Bevölkerung. Ein sehr wichtiger und ernstzunehmender Punkt, damit sich die Menschen auch als ein Teil des Ganzen fühlen und ggf. mitwirken können.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jede Entscheidung muss seitens der Politik unterstützt werden! Was auch zugleich einen positiven Effekt auf den jeweiligen Wahlkampf haben kann.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Müssen gesehen, gehört und beteiligt werden! Das wohl wichtigste Glied in dieser Kette!
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Plan ist, dass sich die GWA Koordinationsposition so in die Verwaltungsstrukturen etabliert, dass die Stelle ein fester Bestandteil in der Stellenplanung wird, weil die Beteiligung von Sozialarbeitenden in einer jeden Verwaltung und in deren Prozessen unabdingbar sein sollte! Da, wo es um gesellschaftliche Strukturen und besonders um soziale Kohäsion geht, bedarf es dringend Sozialarbeitenden Fachkräften. Sowohl als Beratungsangebote für BürgerInnen, als auch in den Ausschüssen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bücher für alle! - Transformation einer Stadtteil-Bibliothek zum Begegnungsort

Ansprechpartner
Nina Lohse
Funktion Mitglied
Gemeinsam bilden. Zusammen sprechen. Miteinander gestalten.
Projektbeschreibung
Die Nordstadt Bibliothek in Hannover spielt seit Langem eine bedeutende Rolle als kulturelles und soziales Zentrum in unserem Stadtteil. Um sicherzustellen, dass dieser wertvolle Raum weiterhin zur Verfügung steht und nicht, wie geplant geschlossen, sondern sogar vielseitiger und genutzt werden kann, wollen wir eine langfristige GWA-Stelle schaffen, die sich mit den Bedürfnissen der Anwohner*innen und Organisationen vor Ort beschäftigt, um so ein starkes Netzwerk aufzubauen und kooperative Strukturen zu fördern. Der Charakter eines Lernortes sowie der Zugang zu Büchern und anderen Printmedien soll dabei erhalten bleiben. Die Bibliothek ermöglicht wie kein anderer Ort in der Nordstadt das selbstbestimmte und selbstwirksame Aneignen von Bildung, Inhalten und Büchern bereits ab dem Kleinkindalter. Darüber hinaus ist die Bibliothek auch insbesondere für Schüler*innen (einzeln oder in Lerngruppen) als auch für Senior*innen der Ort in ihrer Nachbarschaft, den sie auf kurzem Wege und ohne nennenswerte finanzielle Hürden nutzen können, um hier zu Lesen, zu Lernen und sich - in Gemeinschaft mit anderen - zu Bilden. Das Projekt zielt darauf ab, die Nordstadt Bibliothek in ein integratives Stadt-Gemeinschafts-Haus umzuwandeln, das als zentraler Begegnungsort für Bürger*innen jeden Alters und Hintergrunds fungiert. Dadurch wollen wir nicht nur die bereits bestehenden Angebote erhalten, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen, um das soziale Miteinander zu stärken und Teilhabe, Chancengleichheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde zu verbessern. Folgende Schwerpunkte werden dabei gesetzt: - Förderung der Bildungsarbeit von Schulen - Bildung und Weiterbildung in Freizeit unterstützen - Kulturelle Vielfalt fördern - Gemeinschaft stärken Ziel ist es, alternative Strukturen zum Erhalt des Begegnungsorts zu entwickeln und Kooperationen auf Stadtteilebene zu stärken. Durch die Identifizierung von Bedarfen, den Aufbau von Netzwerken und die Durchführung von Veranstaltungen wollen wir die öffentliche Wirksamkeit steigern und ehrenamtliches Engagement langfristig sichern.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Förderantrag reagiert auf die die Veröffentlichung von Plänen die Stadtteilbibliothek der Nordstadt zu schließen. Eine daraufhin gegründete Bürgerinitiative setzt sich -stellvertretend für eine sehr große Anzahl an empörten und mobilisierten Nordstädter*innen - für den Erhalt der Bibliothek aus folgenden Gründen ein: Die Bibliothek ist der einzige Ort in der Nordstadt, der vielen Bewohner*innen einen extrem niedrigschwelligen Zugang zu Büchern und Bildung ermöglicht. Vor allem für den großen Anteil von strukturell benachteiligten und "bildungsfernen" Bürger*innen ist dies der einzige (weil in vieler Hinsicht barrierearme) Ort der Teilhabe und Chancengleichheit außerhalb der Schule bieten kann. Das Gebäude ist mitten in der Nordstadt gelegen, die riesigen Fenster sorgen für eine transparente, helle & einladende Atmosphäre. Viele Bürger*innen der Nordstadt, die mit finanziellen als auch räumlichen Einschränkungen leben müssen, finden hier einen einladenden Ort zum (gemeinsamen) Lernen & Lesen. In Zusammenarbeit mit einigen Akteur*innen der Stadt wird nun diskutiert, ob die Bibliothek für bestimmte Zielgruppen, im Sinne der GWA, z.B. als Stadt-Gemeinschafts-Haus erhalten bleiben kann. So bietet sowohl der Standortvorteil als auch die Schließungs- bzw. Umstrukturierungspläne die Chance, die Bibliothek - unter Beteiligung der Bürger*innen - neu zu denken & mit ihnen gemeinsam und kooperativ zu verändern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, fehlen jedoch die Personalkosten. Wir beantragen daher eine Stelle in der Gemeinwesenarbeit, die die Hauptaufgabe haben wird, ein starkes Netzwerk & kooperative Strukturen zur gemeinschaftlichen & langfristigen (Um-) Nutzung aufzubauen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Einzugsgebiet für das Projekt soll insbesondere der nördliche Teil der Nordstadt bilden (nördl. Engelbosteler Damm, Strangriede, Am Kläperberg, Weidendamm, Heisenstraße, Schaufelder Str. etc.) Dieses umfasst ca. 8000 Einwohner*innen. In diesem Teil der Nordstadt befindet sich viel geförderter Wohnraum. Hier wohnen viele Menschen, die strukturell benachteiligt sind, z.B. durch Migrationshintergrund, kinderreiche Familien, Alter etc. sowie Gemeinschaftswohnunterkünfte für Senior*innen, Jugendliche, Geflüchtete und Frauen. Da das Angebot der Stadtteilbibliothek selbstverständlich allen ca. 16.000 Nordstädter*innen zur Verfügung stehen muss und sollte, erstreckt sich das erweiterte Projektgebiet über die gesamte Nordstadt. Das "Was mit Herz" - mit dem Projekt Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt - mit dem wir in engem Kontakt stehen, deckt vorrangig den südlichen Teil der Nordstadt ab und widmet sich schwerpunktmäßig einer anderen Zielgruppe als dieses Projekt. Die unten stehenden Zahlen beziehen sich auf das gesamte, erweiterte Projektgebiet. Dieses und das Hauptprojektgebiet sind auf der Karte "Projektgebiet" eingezeichnet. Auf der anderen Karte wurde die Fläche des Hauptprojektgebietes eingezeichnet (0,36km2).
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen spezifischen Ansatz von GWA, der auf die Stärkung lokaler Gemeinschaften und die Förderung von sozialer Teilhabe abzielt. Durch die Transformation der Nordstadt Bibliothek in ein Stadt-Gemeinschafts-Haus und die Bereitstellung einer Gemeinwesenarbeitsstelle möchten wir ein starkes Netzwerk aufbauen und kooperative Strukturen fördern. Unser Ansatz basiert auf folgenden Prinzipien: - Partizipation und Empowerment: Wir legen Wert darauf, dass die Bewohner*innen aktiv in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden sind. Durch regelmäßige Beteiligungsformate wie Arbeitskreise, Gesprächsrunden und Umfragen werden ihre Bedürfnisse und Anliegen berücksichtigt. Ziel ist es, die Bewohner*innen zu ermächtigen, ihre Lebensumstände aktiv mitzugestalten und Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen. - Vernetzung und Zusammenarbeit: Wir streben nach einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Organisationen und Akteur*innen. Durch die Bildung von Netzwerken und Partnerschaften möchten wir Synergien schaffen und Ressourcen bündeln, um gemeinsame Ziele effektiv zu erreichen. - Bedarfsorientierung: Durch eine gezielte Bedarfsanalyse und Sozialraumanalyse identifizieren wir die spezifischen Herausforderungen und Potenziale des Quartiers. - Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung: Unser Ziel ist es, nachhaltige Strukturen und Prozesse zu etablieren, die auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand haben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht durch aktive Partizipation, Bedürfnisorientierung und soziale Integration
Beschreibung
Erreicht durch klare Strukturen, eigenverantwortliches Handeln und effektive Zusammenarbeit
Beschreibung
Erreicht durch gezielte Ressourcenaktivierung und Einbindung der Gemeinschaft.
Beschreibung
Erreicht durch vielfältige Angebote und inklusive Maßnahmen, die Bewohner*innen aller Altersgruppen und Hintergründe ansprechen.
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Maßnahmen und interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein starkes Kooperationsnetzwerk
Beschreibung
Erreicht durch kontinuierliche aktive Zusammenarbeit, nachhaltige Partnerschaften und Kooperationsnetzwerke.
Beschreibung
Erreicht durch soziale Integration und gemeinschaftliche Aktivitäten der Bürger*innen
Beschreibung
Entwicklung der Infrastruktur eines "Stadt Gemeinschafts Haus" durch bedarfsorientierte Planung und nachhaltige Investitionen
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Strategien und interkommunale Zusammenarbeit
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Auf dem Loh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Uhlandstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherschule Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anna-Siemsen-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Miteinander für ein schöneres Viertel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WASMITHERZ e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Bürgerschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat Hannover Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Offene Seniorenarbeit LHH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordstadt Bibliothek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
- Aufbau stabiler Kooperationen und Netzwerke im Stadtteil. - Etablierung von Selbstorganisationsstrukturen durch Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen. - Übergabe von Aufgaben an Kooperationspartner*innen oder Ehrenamtliche. - Zusammenarbeit mit Stadt, Bibliothek, Schulen, ansässigen Institutionen und Vereinen erhöht Sichtbarkeit, Dringlichkeit und ermöglicht Ansprache potentieller, Geldgeber*innen - Sicherung der Finanzierung durch Sponsoringpartner*innen und kommunale Zuwendungen
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen

Ansprechpartner
Gabriele Beel
Organisation Stadt Laatzen
Funktion Stadtplanerin
Beteiligungskultur entwickeln: aus Treffpunkten werden Begegnungsorte der Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte vor Ort
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen ist mit der positiven Juryentscheidung für das Projekt „Alt Laatzen verbindet sich“ Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ 2021 der Grundstein für die Initiierung von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement geschaffen worden. Ein Quartiersmanagement konnte etabliert und dort zu einem festen Bestandteil für die Nachbarschaft in Alt-Laatzen werden. Seitdem sind vielfältige Maßnahmen zur Teilhabe an der Entwicklung des Stadtteils, Selbstwirksamkeit und Aktivierung durchgeführt worden. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen und die Förderungsdauer geht bis 30. April 2025. Eine Weiterförderung ist wichtig um bereits initiierte Prozesse nicht abbrechen zu lassen. Als ein wichtiges Element der Aktivierung der Bewohner*innen des Stadtteils wurde beim derzeitigen Projekt „Alt-Laatzen verbindet sich“ das Hauptaugenmerk auf die Mitgestaltung von öffentlichen Räumen gelegt. Hierüber ist Teilhabe auch visuell sichtbar, die Identifikation mit dem Stadtteil wird gestärkt sowie die Selbstwirksamkeit erlebbar. Man kommt ins Gespräch mit der Nachbarschaft, Kontakte werden geknüpft und verfestigt. Diese modellhaft für eine Beteiligungskultur und aktiven Teilhabe angewandte, erfolgreiche Methode soll nun auch bei dem Projekt „Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen“ eingesetzt werden. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch hier auf Stärkung vorhandener wie Initiierung neuer Vernetzungen im Stadtteil. Demokratisches Handeln ist dabei die Basis. Es bildet die Grundlage für unser Zusammenleben und gemeinsames Handeln. Über das gut angenommene Quartiersmanagement sollen bereits Aktive, Vereine und Organisationen sowie weitere Interessierte zusammengebracht, gestärkt und in ihrer Handlungsfähigkeit unterstützt werden. Sie dienen als Motor und Multiplikatoren für ein integratives, gewaltfreies, demokratisches Zusammenleben mit Teilhabe für alle. Diese Werte sollen auch im Stadtbild sichtbar sein. Mit vielfältigen Angeboten für alle Bewohner*innen und Einbeziehung örtlicher Unternehmen zur Teilhabe sollen gemeinsam Orte der Begegnung geschaffen werden, die die Demokratischen Werte verdeutlichen und einen Zusammenhalt im Sinne der Guten Nachbarschaft schaffen.
Laufzeit
2025-05-01 00:00:00
Ausgangslage
In Alt-Laatzen entwickelt sich seit der Einrichtung des Quartiersmanagements ein Bewusstsein der Bewohner*innen für ihr Wohnumfeld, soziale Aktivitäten, Zusammenleben und Stadtteilkultur, was die Identifikation mit dem Stadtteil stärkt und eine gute Nachbarschaft fördert. Dies soll weiter stabilisiert und ausgebaut werden. Die sozialen Akteure treffen sich seit 2023 regelmäßig um ihre Aktivitäten besser untereinander abzustimmen. Erste kleine gemeinsame Projekte wurden mit Unterstützung und Koordinierung des Quartiersmanagements erfolgreich durchgeführt. Das Interesse an Teilhabe der Bewohner*innen an verschiedenen Aktionen im Stadtteil und der Arbeit des Quartiersmanagement wächst. Dies zeigt sich an den Beteiligungen vieler an bereits durchgeführten Veranstaltungen und Befragungen. Es fehlt jedoch an integrativer Teilhabe. Hier soll das Einrichten von neuen Begegnungsorten helfen die Vielfalt abzubilden, demokratische Werte sichtbar zu machen und Teilhabe zu ermöglichen. Die Vielfalt der ca. 76 unterschiedlichen Nationalitäten im Stadtteil mit rund 6500 Bewohner*innen ist in der Beteiligungskultur noch nicht sichtbar. Daher möchten die sozialen Akteure mit Hilfe des Quartiersmanagements einen Weg finden dies zu ändern und sich für alle im Stadtteil zu öffnen.Ein hoher Anteil von AFD-Wählern im Stadtteil bei der letzten Landtagswahl hat außerdem dazu beigetragen, dass die sozialen Akteure sich gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte vor Ort einsetzen wollen. Sensibilisiert für das Thema möchten sie sich gemeinsam für ein vielfältiges demokratisches Lebensumfeld einsetzen. Neue Handlungsfelder sollen erschlossen und das Ehrenamt für alle geöffnet werden.
GWA/QM-Ansatz
Aktivierung der Bewohner:Innen und sozialer Akteure wie auch ortsansässiger Unternehmen um Netzwerke aufzubauen, Verbindungen untereinander herzustellen und Teilhabe an Veränderungen im Quartier aktiv mitzugestalten.
Vorhandene Strukturen
Ein Quartiersmanagement ist eingerichtet. Die sozialen Akteure sind bereits eingebunden. Es gibt einen Quartiersladen als Anlaufstelle.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospelchor Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christlicher Senioren Bund Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuel Kirche Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinitiative Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule und Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fördervereine von der Schule und der Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Ökonomie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WBG Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse ,soziale Medien,Internetseite der Stadt Laatzen, Newsletter der Bürgerinitiative,Aushänge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßige Treffen mit dem im Ortsrat vertreten Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPVG Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stahlrad Verein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vietnamesischer Kulturverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Donna Clara
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung erfolgt z.Z. über Einbindung der sozialen Verbände. Die Stadt Laatzen ist eine Bedarfszuweisungskommune mit einer strengen Haushaltskontrolle. Hiervon betroffen sind insbesondere freiwillige Aufgaben, wie z.B. die Einrichtung eines Quartiersmanagements mit Aufgabe der GWA. Der Ortsrat Laatzen befürwortet die Fortführung des Quartiersmanagements. Nach einer dauerhaften Lösung für eine Finanzierung wird gesucht.
Zustimmung Veröffentlichung
On

papenburg.art

Ansprechpartner
Udo Löbbers
Funktion Vorstand papenburg.art e.V. i.G.
papenburg.art e.V. (i.G.) bringt Kunst und Kultur für alle als temporäre Leerstandsnutzung in die Papenburger Stadtmitte
Projektbeschreibung
Papenburger Kreative (Malerinnen und Maler, Fotografinnen und Fotografen) hatten den Wunsch, ihre Werke auszustellen und diese in Form einer "thematischen Kommunikationsgrundlage" mit den Menschen im Quartier zu teilen, zu diskutieren und darauf aufbauend das Quartier und seine Menschen integrativ weiter zu entwickeln. Inspiriert vom Verein „Zwischenraum e.V.“ in Aurich, sollten dazu Leerstandsflächen in der Innenstadt genutzt werden. In Zusammenarbeit mit dem City-Management Papenburg gründeten sie den Verein papenburg.art e.V. mit dem Ziel Leerstandsflächen mit Kunst zu beleben, die Kunstszene zu fördern und die und die Teilhabe im Quartier vorantreiben. Ein seit langem leerstehendes Ladenlokal soll angemietet und umgestaltet werden: der vordere Teil davon soll für Kunst, Begegnung und Austausch genutzt werden, den anderen Teil mietet eine Unternehmerin, die ihr Unverpackt-Geschäft zu einem integrativen Concept-Store mit "Treffpunkt-Charakter" erweitern möchte. Dadurch entstehen Synergien zwischen Kunst, Café, Geschäft und vor allem zwischen Menschen. Kooperationen mit benachbarten Geschäften und Bildungseinrichtungen wie der VHS und der Kunstschule Zinnober schaffen weitere Synergien. papenburg.art e.V. soll zum Treffpunkt für Bewohner und Gäste werden, unabhängig von Herkunft, Alter und sozialer Schicht. Das Konzept soll Kunstinteressierte aktivieren und alle Beteiligten – Geschäftsleute, Künstler, Vermieter und Bewohner – einbinden, um das Quartier gemeinsam zu bereichern.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Hauptkanal ist „die gute Stube“ Papenburgs mit Geschäften links und rechts, Wohnungen über den Geschäften, zwei Kirchen sowie sich anschließenden Wohnquartieren. Papenburg leidet an Leerstand in den Gewerbeobjekten. Verwahrlosung und schwindende kulturelle Angebote beeinträchtigen das soziale Zusammenleben im Quartier. Die Bewohner:innen und Besucher:innen wenden sich ab, eine Abwärtsspirale ist in Gang gesetzt. Es gibt kleine Ghettos, andere Bereiche sind verwaist und verwahrlosen zunehmend: Eigentümer kümmern sich nicht und zu hohe Mietforderungen erschweren eine Nutzung. Bei einer Infoveranstaltung des City-Management Papenburg diskutierten über 50 Geschäftsleute und Künstler über die Probleme und Ideen zur Revitalisierung des Viertels durch Kunst und kulturelle Aktivitäten. Die Resonanz und Akzeptanz übertraf die Erwartungen. Wir streben nach öffentlichen Plätzen für Begegnungen und Aktivitäten ohne Konsumzwang für eine Belebung des Quartiers. Durch einen dauerhaften Kunstverein am Hauptkanal möchten wir solche Räume schaffen und Akteure vernetzen, Ideen entwickeln und Projekte umsetzen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ ist unser Motto, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Interessen aller Beteiligten im Dialog auszugleichen. „Bunte Bilder gegen Leerstand“ wurde es in der Infoveranstaltung genannt: Kunst und ein Kunstverein sind die Mittel der Wahl, um die notwendige Aufmerksamkeit im Interesse aller Akteure zu bekommen.
GWA/QM-Ansatz
papenburg.art e.V. setzt den speziellen Ansatz von Gemeinwesenarbeit bzw. Quartiersmanagement um, indem er Kunst und Kultur als Mittel zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens einsetzt. Durch die Nutzung von Leerstandsflächen für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen schafft der Verein nicht nur kulturelle Angebote, sondern auch Treffpunkte für die Bewohner des Quartiers. Durch die Einbeziehung der lokalen Community in Planungsprozesse und Veranstaltungen stärkt papenburg.art die Identifikation der Bewohner mit ihrem Viertel und fördert soziale Bindungen. Zudem trägt der Verein durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements zur aktiven Beteiligung der Bewohner am Gemeinschaftsleben bei. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise trägt papenburg.art zur positiven Entwicklung des Quartiers bei und setzt somit die Prinzipien der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements erfolgreich um. papenburg.art fördert Kunst, Kultur und internationale Gesinnung gemäß Satzung. Dies geschieht durch Fortbildungsangebote mit Kooperationspartnern wie der VHS, die Entwicklung von Vermarktungskonzepten für Künstler, niederschwellige Angebote für eigene künstlerische Aktivitäten, integrative Aktivitäten für verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Entwicklung des papenburg.art-Konzepts als Vorlage für andere Städte. Auch die Einbeziehung von Künstlern aus den Niederlanden in Ausstellungen und Workshops sowie die gemeinsame Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts sind Ziele.
Galerie
20240311 karte innenstadt cima foerderantrag papenburg

Aufbau der Gemeinwesenarbeit in WHV

Ansprechpartner
Alexander Witton
Funktion Trägerchef
Gemeinsam- statt einsam
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum West möchte mit der Förderrichtlinie die Probleme des Demografiewandels, der Vereinsamung, sowie der hohen Fluktuation durch Zu- und Wegzüge im Quartier Neuende, Schaar und Aldenburg entgegenzuwirken. Die GWA stellt eine erforderliche Ergänzung zur bisherigen sozialräumlichen Arbeit dar. Eine Person agiert als Quartiersmanager*in und eine weitere koordiniert das Büro im Quartier. Die Bedarfe der Bewohner*innen des Quartiers werden aktiv in den Blick genommen und passgenaue Angebote entwickelt. Durch dieses Projekt soll die Bürgerbeteiligung erhöht und der Vereinsamung entgegengewirkt werden, so dass die Bürger vor Ort selbstwirksam agieren können und gesellschaftliche Teilhabe geschaffen wird. Darüber hinaus sollen Strukturen zur Verstetigung ausgebaut bzw. geschaffen werden. Der Kontakt und Austausch zu den Kooperationspartnern wird intensiviert. Eine verbindliche Kommunikationsplattform wird nutzbar gemacht. Das Familienzentrum West ist schon bekannt und ist für das Quartierbüro eine gute Basis. Deswegen ist es von Vorteil, dass die Räumlichkeiten des Familienzentrums als Büro sowie für einige Veranstaltungen/Projekte genutzt werden können.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projektgebiet liegt im Westen d. Stadt Wilhelmshavens. Es zeichnet sich durch einen überdurchschnittlichen Anteil von alleinlebenden Menschen über 65 Jahren aus. Darüber hinaus ist d.Stadtteil von einem hohen Anteil (internationale) Studenten u. Menschen mit Migrationsbiografie geprägt. Im Quartier liegt ein kleines Nahversorgungszentrum. Als öffentliche Treffpunkte gibt es lediglich kleine Spielplätze. D. Vereinsstruktur ist kaum ausgeprägt. Lediglich zwei Bürgervereine sind hier verortet, die wegen Mitgliederschwund aufgrund von Überalterung und mangelnder Beteiligung von ihrer Existenz bedroht sind. D. StudentInnen haben außerhalb der FH keine Möglichkeit sich sozial anzubinden. Durch Sterben der älteren Menschen, sowie Zu- u. Wegzug der StudentInnen und Geflüchteten entsteht eine hohe Fluktuation. Das FZ ist Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Angeboten für Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter. Die Problemlagen der Personengruppen wie ältere Menschen, Studierende, Geflüchtete ohne Kinder sind bekannt, können aber durch das FZ nicht abgedeckt werden u. weitere Angebote i.Q. bestehen nicht. Aus den o.g. Gründen entsteht eine anonyme Lebensweise und fehlende Identifikation mit dem Quartier. Die soziale Teilhabe und das Gemeinschaftsempfinden ist nicht zuletzt durch die Coronapandemie sowie steigender Lebenshaltungskosten stark eingeschränkt. Verunsicherung u. Vereinsamung nehmen zu. Durch den Aufbau der GWA als Modellprojekt wird diesen Herausforderungen entgegengewirkt. Menschen werden vernetzt u. eine tragfähige Kommunikationsplattform geschaffen. Die BewohnerInnen des Quartiers werden ermutigt u. befähigt, gemeinsam für bessere Bedingungen zu sorgen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven mit Schaar, Neuende und Aldenburg
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Westen der Stadt Wilhelmshaven und bezieht sich auf die Stadtteile Schaar, Neuende und Aldenburg,
Einwohnerzahl
8607
Quelle / Anmerkungen
Stadtteilprofile 2023 _ Wilhelmshaven Statistik
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
bezogen auf den Stadtteil Aldenburg Stadtteilprofile2023 WHV-Statistik
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV-Statstik
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre bezogen Stadtteil: Aldenburg Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre bezogen Stadtteil: Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Prozentzahlen geben an: Personen in SGB-2-Bedarfsgemeinschaften-Anteil Personen unter 18 Jahre bezogen Stadtteil: Schaar Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aldenburg Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Neuende Stadtteilprofile 2023-WHV Statistik
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg (46.97 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum West ist für Familien ein bekannter Ort im Stadtteil. Das Stadteilbüro stellt eine gute Ergänzung zu der bisheriger Arbeit dar. Die Bevölkerungsgruppen jeden Alters wird Gehör geschenkt und noch mehr eingebunden. Der Stadtteilmanager wird die BewohnerInnen vor Ort aktivieren, damit sie ihren Stadtteil gemeinsam mit dem Stadtteilmanager und anderen Bewohnern "bunter" gestalten, wie z.B. durch gemeinsame Aktionen, Projekt und/oder Feste. Ziel sollte es sein, dass die BewohnerInnen mit ihrem eigenen Engagement die Lebensqualität verbessern. Der Stadtteilmanager hat ein offenes Ohr für alle BewohnerInnen, Einrichtungen und Kooperationspartner. Fokus ist auch die Vernetzung des Stadtteilmanagers mit den verschiedenen Einrichtungen und Aktivierung von Ehrenamtund Schlüsselpersonen, um denen eine Plattform zum Austausch und Vernetzung zu bieten. Die GWA soll die soziale Teilhabe aller BewohnerInnen fördern, so dass sich alle BewohnerInnen angesprochen und willkommen fühlen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch eine starke Bürgerbeteiligung stehen die Interessen der BürgerInnen im Fokus des Projekts. Kontakte und Plattformeinträge werden gezählt. Dies sollen im Laufe des Projektes deutlich erhöht werden.
Beschreibung
Durch die Festlegung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform ist ein Austausch aller BürgerInnen im Quartier gewährleistet. Empowerment der Zielgruppe ist messbar durch Anzahl der Veranstaltungen, die auf Initiative/Mitwirkun der Zielgruppen entstehen.
Beschreibung
Alle Akteure im Quartier nutzen ihr Knowhow und vernetzen sich untereinander, so dass alle BürgerInnen "mitgenommen" werden. Anzahl der Gremien, Netzwerke und Interessgemeinschaften können erhoben werden. Hier soll eine deutliche Steigerung erzielt werden
Beschreibung
Die BürgerInnen werden selbst aktiv, äußern ihre Belange und erleben dadurch soziale Teilhabe. Das Familienzentrum dient als ständiges Angebot im Sozialraum.
Beschreibung
Die Kommunikationplattform fördert die Vernetzung der BürgerInnen untereinander, Interessen werden sichtbar und ein Gemeinschaftsgefühl durch Interessenbündelung entsteht. Anzahl der Veranstaltungen sowie TeilnehmerInnen werden gezählt.
Beschreibung
Eine Kommunikationsplattform soll angeboten werden und den Austausch erleichtern. Hier kann die Anzahl an Mitgliedern und die Aktivitäten anhand der Einträge gemessen werden.
Beschreibung
Durch Lobbyarbeit der GemeinwesenmangerIn erkennt die Politik den Mehrwert der Gemeinwesenarbeit und verstetigt die Aufgabe in das kommunale Portfolio. Anzahl der Teilnahme an politischen Gremien und AG's wird erhoben.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Strandläufer (WIKI)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Muschelbank (WIKI)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kindergarten Grashüpfer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnunsgbaugesellschaft LEG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelmshavener Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Jade
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nahversorgungszentrum Wiesenhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klinikum Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jadehochschule mit Studentenwohnheimen im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Aldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Stadtparkkolonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Wiesenhof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WSSV, SV Concordia mit Angeboten in der benachbarten Sporthalle
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein fester Bestandteil im Stadtteil und bildet neben dem FZ zwei Standbeine der GWA. Es gibt verschiedene Ideen, um eine langfristige Finanzierung sicherzustellen. Die Kommune sieht nicht nur den Sinn des Projekts, sondern auch Einsparpotential und fördert eigenverantw. die Weiterführung. Durch die starke Bürgerbeteiligung und die Nutzung der Kommunikationsplattform wird das Projekt ein Selbstläufer. BürgerInnen sind vernetzt und engagierte BürgerInnen werden ehrenamtlich aktiv.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Alt-Laatzen verbindet sich

Ansprechpartner
Gabriele Beel
Organisation Stadt Laatzen
Funktion Stadtplanerin
Gemeinsam Treffpunkte gestalten mit AnsprechpartnerInnen in meinem Quartier
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen, dem nördlichsten Stadtteil von Laatzen stehen Veränderungen an, die den öffentlichen Raum betreffen und die Chance bieten nachhaltig positiv auf das Image, die Zusammengehörigkeit und Identifikation aller Bewohner*innen mit diesem Stadtteils hinzuwirken. Es gibt bereits einige Akteure im Stadtteil die sich aktiv an dem Veränderungsprozess beteiligen und eigeninitiativ mit besonderen Engagement und Ideen, Veränderungen herbeiführen wollen um dem Stadtteil aufzuwerten. Diese bereits anlaufenden Aktionen sind bisher auf den historisch alten Teil des Stadtteils bezogen, der zwischen der Kreisstraße Hildesheimer Straße und dem Landschafts- und Naturschutzgebiet am Fluss mit dem Namen „Leine“ der „Leinemasch“ liegt. Auf der anderen Seite der Kreisstraße begrenzt durch eben diese Kreisstraße und einer überörtlichen Bahnlinie liegt ein weiterer, ebenfalls zum Stadtteil zugehöriger Bereich, der bislang nicht hinreichend am Veränderungsprozess einbezogen werden konnte. Städtebauliche, sozioökonomische, demografische, religiöse, sprachliche und kulturelle Besonderheiten erschwerten die Aktivierung dieses Bereiches. Über ein Quartiersmanagement sollen nun die bereits Aktiven und die bisher nicht an Veränderungen aktiv mitwirkenden Person und Persönlichkeiten zusammengebracht werden. Der Veränderungsprozess soll als gemeinsame Aufgabe mit Blick auf Stärkung von Nachbarschaften, Integration von Benachteiligten und mit positiver Wirkung auf alle Bereiche des Stadtteils, hin zu einem „Wir-Gefühl“ für das Gesamtquartier Alt-Laatzen verstanden, erlebt und gelebt werden. Der öffentliche Raum ist begrenzt und sollte allen BewohnerInnen als Aktionsfeld für die Identifkation mit Ihrem Lebensraum dienen, hierfür braucht es ein Gemeinwesen, damit alle Bewohnerinnen wahrgenommen, verstanden und mitgenommen werden. Diese Gemeinverantwortung und Chance selbst aktiv an der Entwicklung und Weiterentwicklung des eigenen Lebenraums mitgestalten zu können, kann modellhaften Charakter für die zukünftige Beteiligung der Bevölkerung an der Stadtentwicklung haben.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
In Alt-Laatzen leben ca. 6200 Menschen mit unterschiedlichsten Nationalitäten, Kulturen und Sprachen. Allein 76 unterschiedliche Nationalitäten weist das Einwohnermelderegister auf. Diese Vielfalt ist in der Beteiligungskultur nicht erkennbar. Insbesondere bei städtebaulichenPlanungen wird dies offensichtlich. Das Interesse für städtebauliche Entwicklungen begrenzt sich vorwiegend auf diejenigen, die sprachlich und kulturell ihre Wurzeln in Alt-Laatzen haben oder auf Neuzugezogene mit vorwiegend sozioökonomisch gefestigten gesicherten Hintergrund. Hierbei ist anzumerken, dass diese vorwiegend westlich der Hildesheimer Straße ihre Wohnquartiere haben. Der Bereich östlich der Hildesheimer Straße entlang der Bahn wird als problematisch angesehen und hat das Image eines Wohnquartiers für Benachteiligte mit trading down Tendenzen. Die Trennung des Quartiers wird städtebaulich noch durch die 4spurigkeit der Hildesheimer Straße und einer mittig gelegenen Straßenbahn verstärkt,“ man bleibt unter sich“. Bei den 2016 und 2017 in Alt-Laatzen durchgeführten öffentlichen Workshops zur Quartiersentwicklung Alt-Laatzen sind diese Tendenzen des begrenzten Beteiligungsrahmens weiter beobachtet worden ebenso bei den Initiativen die sich in Alt-Laatzen für die Verbesserung des Wohnumfeldes, der Kultur und der Freiflächen einsetzen, wie die Initiative „Alt-Laatzen blüht auf“, die als eine erste Aktion den Park an der Eichstraße als Bürgerpark entwickeln wollen. Eine Veränderung der Beteiligungsformen und des Rahmens ist angezeigt um allen BewohnerInnen die Möglichkeit der Mitwirkung am Gestaltungsprozeß ihres Umfeldes zu ermöglichen, denn der öffentliche Raum ist begrenzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Laatzen Ortsteil Alt Laatzen
Beschreibung
Das Quartier Alt-Laatzen umfaßt ca. 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan ersichtlich.
Einwohnerzahl
6234
Quelle / Anmerkungen
eigene Erhebung 02.06.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
15
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018) Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018) Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018) Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018) Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
66
Anmerkung
Statistische Erhebungen der Region Hannover aus 2018 zur Gesamstadt Schätzung für das Projektgebiet (Stand 2018) anhand der Meldedaten in Bezug zu den gesamtstädtischen Daten der Region Sonstige: Schätzung für Gebiet Osten Alt-Laatzen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Alle Bevölkerungsruppen in Alt-Laatzen sollen in die anstehenden städtebaulichen Maßnahmen zur Umgestaltung der öffentlichen Räume eingebunden werden. Das Quartiersmanagent soll durch aufsuchende aktivierende Aktionen insbesondere die Bevölkerungsgruppen einbinden, die in üblichen Beteiligungsverfahren nicht erreicht werden. Im Osten von Alt-Laatzen hat sich in den zurückliegenden Jahrzehenten ein abgesondertes und "abgehängtes" Quartier gebildet. Hier wird ein wesentliche Arbeit des Quartiersmanagemt im Empowerment der dortigen Bewohnerschaft liegen, d.h. Fahigkeiten und Kompetenzen zur Teilhabe werden gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gibt neue Treffpunkte in Alt-Laatzen. Die Hildesheimer Straße hat Aufenthaltsräume für alle Bewohner*innen bekommen. Der "Bürgerpark Eichstraße" und der "Park Altes Rathaus" sind erlebbare Räume für Alle geworden.
Beschreibung
Alle Bewohner*innengruppen sind in die Neugestaltung der öffentlichen Räume eingebunden worden. Insbesondere die Bewohner*innen aus dem Osten von Alt-Laatzen haben sich aktiv beteiligt.
Beschreibung
Engagierte und ehrenamtliche Akteure werden erfolgreich eingebunden. Ihre Ideen sind wichtige Projektgeber für das Projekt.
Vorhandene Strukturen
-
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alt-Laatzen blüht auf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jukus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorentreff Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendtreff Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Immanuelkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungsbaugenossenschaft Laatzen eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales und Team Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eichstraßenfest & mehr e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In den kommenden Jahren wird in der kommunalen Verwaltung von Laatzen Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement als fester Bestandteil eingeführt. Dazu soll ein Stadtteilbüro für das Quartiersmanagement vor Ort verantwortlich sein. In diese Strukturen kann ein Quartiersmanagement mit fester Ansprechpartner*in und örtlicher Errreichbarkeit in Alt-Laatzen eingebunden werden. In diesem Rahmen könnten auch Initiativen personell und ggf. finanziell über Verfügungsfonds unterstützt werden.
Galerie
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alt laatzen verbindet sich 14
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Quartier:PLUS

Ansprechpartner
Daniel Starmann
Funktion 1. Vorsitzender
Strategien für eine gemeinwesenorientierte Quartiersentwicklung am Schwarzen Berg
Projektbeschreibung
Gemeinsam für den Schwarzer Berg. Die Idee zu "Quartier:PLUS" ist im Rahmen einer Masterarbeit im Bereich Architektur mit dem Schwerpunkt gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung an der TU Braunschweig entstanden. Die Grundidee des Projektes ist es, durch niedrigschwellige zielgruppenbezogene Maßnahmen und Angebote langfristig das Wohlbefinden der Bewohner*innen positiv zu beeinflussen und ihre Identifikation mit dem Stadtteil zu steigern. Das Quartier kämpft schon seit mehreren Jahren mit Problemen wie beispielsweise Leerständen im Bereich der Gewerbeimmobilien und einer fragwürdigen Vermietungspolitik der große Teile der Mietwohnungen im Quartier haltenden bundesweit operierenden Wohnungsgesellschaft. Diese Ausgangslage befördert bereits seit vielen Jahren die soziale Segregation im Quartier in einen "wohlhabenden" Teil des Quartiers mit Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen auf der einen Seite und einem durch einen hohen Anteil an Bewohner*innen in prekären Lebenslagen in großwohnsiedlungsähnlichen Wohnungsbeständen im anderen Teil des Quartiers. Auf Basis dieser Ausgangslage entstand die Idee, das Quartier langfristiger zu entwickeln und im Zusammenschluss mit dem Bürgerverein Schwarzer Berg und Bürger*innen vor Ort ein Quartier:HAUS als zentrale Anlaufstelle für eine gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung, in der Bürger*innen mitbestimmen und mitgestalten können, entstehen zu lassen. Im Rahmen von niedrigschwelliger Quartiersarbeit sollen die Bürger*innen befähigt werden, Eigenengagement zu entwickeln und lernen, Verantwortung für ihre Umgebung zu übernehmen. Gemeinsam mit den Bürger*innen sollen einfache und kreative Ideen entwickelt werden, um das Quartier lebendiger und attraktiver zu gestalten. Zentrale Ziele sind die Stärkung der Nachbarschaften, die Identifikation und Stärkung vorhandener Potenziale im Quartier. Durch partizipative Projekte sollen Bürger*innen lernen miteinander zu kommunizieren und zu interagieren um so eine Quartier: IDENTITÄT entstehen zu lassen. Das aktuell vorhandene Team setzt sich aus unterschiedlichsten ehrenamtlichen Akteur*innen aus Braunschweig zusammen. Diese bauen Netzwerke auf, sammeln Spendengelder und planen erste Projekte im Quartier. Alle Aktiven sind voller Energie und Tatendrang gemeinsam das Quartier Schwarzer Berg zu gestalten, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und viele nachhaltige, positive Projekte zu realisieren!
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Schwarze Berg im Norden Braunschweigs, ist ein durch unterschiedlichste Bautypologien geprägtes Quartier von Einfamilienhäusern mit Blick auf den See bis hin zu Wohnblocks an den Bahnschienen am Rand des Quartiers. Es herrscht aufgrund der starken situativen Trennung der Wohntypologien auch eine generelle soziale Trennung im Gebiet. Ein gemeinschaftlicher Sinn sich für das Quartier einzusetzen fehlt, was sich unter anderem an verwahrlosten Grünräumen, zu wenigen Angeboten für junge Erwachsene und einem generellen Müllproblem widerspiegelt. Die Einwohner bleiben eher unter sich in ihren sozialen Gruppen und ihre ganz individuellen Persönlichkeiten und Fähigkeiten bleiben für das Quartier ungenutzt. Geprägt von Vorurteilen ist es schwer den Dialog im Quartier zu fördern und unvoreingenommen Projekte zu entwickeln. Um all dem entgegenzuwirken, soll ein Quartier:HAUS im Einkaufszentrum die Menschen miteinander in Kontakt bringen und als Ort des Dialoges dienen. Ein weiterer Effekt des Quartier:HAUS soll die Belebung des Einkaufszentrums sein, das derzeit von mehreren Leerständen geprägt wird und in Zukunft mit weiteren Schließungen zu kämpfen haben wird. Das Einkaufszentrum ist derzeit in einem schlechten baulichen Zustand, was die Abwanderung von kleinen Unternehmen weiter beschleunigt. Auch Dienstleistungen des täglichen Bedarfs sind in den letzten Jahren ausgezogen oder wurden aus Altersgründen geschlossen, aktuell die Arztpraxis. Die Nahversorgung ist daher nicht mehr vollumfänglich gewährleistet. Es gilt das Potenzial des zentral gelegenen Einkaufszentrums als Ort der Begegnung neu zu entdecken und durch kleinere, auch bauliche Eingriffe zu aktivieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Schwarzer Berg
Beschreibung
Der Schwarzer Berg wird im Norden von den Bahnschienen von der Hafenbahnstrecke und VW Financial Services, sowie einer Kleingartensiedlung, im Osten von der Gifhorner Straße/Hamburger Straße, im Süden vom Naherholungsgebiet Ölper See und im Westen von der Okeraue begrenzt. Der Schwarze Berg ist ein durch eine zentrale Ringstraße erschlossenes und dadurch in sich geschlossenes Quartier, das keine klassische Durchfahrt ermöglicht, sondern das gezielt angesteuert werden muss.
Einwohnerzahl
4666
Quelle / Anmerkungen
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/ez_statistische_bezirke.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2020
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2020
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt Quartier:PLUS sind Beteiligung, Aktvierung, Vernetzung und eine gelingende Kommunikation die zentralen Instrumente um die Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Nach einer intensiven Phase der Bedarfermittlung gemeinsam mit den Bewohner*innen des Quartiers sollen passgenaue neue Angebote für die Menschen im Quartier geschaffen werden. Zielsetzung ist die Unterstützung der Menschen, aber auch die Aktivierung und die Stärkung der Eigeninitiative. Bewohner*innen sollen motiviert werden Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen. Durch diverse Quartier:EVENTS und niederschwellige Angebote lernen Bürger*innen sich kennen, soziale Barrieren im Quartier werden dadurch schrittweise abgebaut. Der Dialog untereinander wird gefördert, vor allem Menschen mit Migrationshintergrund oder im Transferleistungsbezug sollen verstärkt in die Aktivitäten im Quartier integriert werden. Dadurch erleben diese eine neue Form von Akzeptanz und im Idealfall auch Selbstwirksamkeit so dass sich das Zusammenleben im Quartier auf Dauer positiv gestaltet. Mittels neuer Kommunikationsmedien sind die Bewohner*innen des Quartiers miteinander vernetzt und tauschen sich untereinander aus. Die Leerstände im Quartier gilt es gemeinsam mit Leben zu füllen und mit unterschiedlichen Akteuren neue Nutzungskonzepte zu entwickeln. Die Bewohner*innen profitieren von einem funktionierenden Nahversorgungssystem und einer substanziellen Verbesserung ihres Lebensumfeldes.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen kommunizieren und interagieren miteinander. Bewohner*innen werden aktiv und fangen an ein Selbstbewusstsein für ihr Umfeld und Mitmenschen zu entwickeln.
Beschreibung
Netzwerkpartner*innen kümmern sich um das Quartier und um das Wohlbefinden der Bürger*innen. Soziokuturelle Veranstalltungen werden von den Netzwerkpartner*innen gefördert.
Beschreibung
Bewohner*innen kennen sich am besten in ihrem Quartier aus und wissen was sie brauchen.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Forum e.V., schrill e.V., Haus der Kulturen e.V., Kinder- und Jugendschachverein Rochade e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt (AWO), Aktivspielplatz Schwarzer Berg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte der Christuskirche, Grundschule Schwarzer Berg, Technische Universität Braunschweig, Institut für Geschichte und Theorien der Architektur und Stadt, Hochschule für bildende Künste Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Zeitung, Internetseite des Stadtteils, Social Media (Instagram)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einzelhändler im Einkaufszentrum Schwarzer Berg, VW Financial Services
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Am Schwarzen Berge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Braunschweig, Sozialreferat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grand City Property Ltd.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Braunschweig ist gerade dabei, ein Konzept für "Nachbarschaftszentren in Braunschweig" zu erstellen und dabei auch zu ermitteln, welche finanzielle Unterstützung aus dem Haushalt der Stadt Braunschweig notwendig ist, um Nachbarschaftszentren (wie z.B. das Quartier:Haus) in Braunschweig betreiben zu können. Insofern ist davon auszugehen, dass die langfristige Finanzierung des Quartier:Hauses über den Haushalt der Stadt Braunschweig sichergestellt werden kann.
Galerie
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garagen eingriff kleiner
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verdichtung kleiner
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On