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Beteiligungsprojekte

Werkstatt Zukunft Altstadt 2.0 in Hann. Münden

Ansprechpartner
Nicole Prediger
Organisation Stadt Hann.Münden
Funktion Derzernetin Bau, Stadtentw., Umwelt, Klima
Installation eines "Kümmerers" zur lokalen Vernetzung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Altstadt Hann. Münden
Projektbeschreibung
Seit vielen Jahren ist in der Altstadt Hann. Münden eine aktive Bürgerschaft tätig. Sie befasst sich mit unterschiedlichsten Projekten, immer mit dem Ziel, sich für das Wohl der Altstadt einzusetzen und diese lebenswerter zu gestalten. Alle Akteur*innen, Vereine und Institutionen eint, dass neben dem Einsatz für die eigentliche Sache ein erheblicher Zeitaufwand für organisatorische und administrative Aufgaben aufgewendet werden muss. Im Verbund mit dem Fachwerkfünfeck soll derzeit eine digitale Plattform "Ehrenamt" aufgebaut werden, um die oben genannten Unterstützungsbedarfe gebündelt zu decken. Darauf aufbauend will die Stadt Hann. Münden eine lokale Anlaufstelle für Ehrenamtliche vor Ort schaffen. Hier sollen vorhandene Strukturen gebündelt, administrative Aufgaben übernommen und Öffentlichkeitsarbeit zentriert werden. Diese Stelle soll durch eine Person besetzt werden, ein "Kümmerer", mit Ortskenntnis, der sich persönlich einbringt und entsprechende Fachkenntnisse mitbringt. Damit will die Stadt Hann. Münden das bürgerliche Engagement unterstützen und ihre Wertschätzung zeigen. Der "Kümmerer" soll als Personalstelle in der Verwaltung verankert werden. Die direkte Verbindung zur Verwaltung und der der persönliche Kontakt zu den Akteuren soll ausserdem die bürokratische Barriere, die viele Ehrenamtliche verunsichert, abbauen.
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehrenamtlichen Akteure setzen sich für den Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität in der Altstadt ein. Jedoch arbeitet jeder Verein, jede Gruppe für sich allein auf seinem Gebiet. Dabei stellen sich für alle die gleichen Probleme, die Ressourcen an Personal sind begrenzt, administrative Dinge, Materialbeschaffung, Fördermittelakquise sind zeitintensiv. Der Kümmerer soll die für die Stadtentwicklung so wichtigen Kräfte bündeln, sich für Problemlösungen einsetzen und Synergien schaffen. Intensiveres Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen aktiven Bürger soll dabei helfen, dass sie sich gegenseitig unterstützen können und sich gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung unserer historischen Altstadt einsetzen. Der Landkreis Göttingen bewirbt sich ebenfalls mit dem Begegnungszentrum im Stadtteil Neumünden bei der Ausschreibung "Gute Nachbarschaften". Die beiden Projekte verfolgen unterschiedlichen Ansätze in zwei verschiedenen Quartieren der Stadt. Das Begegnungszentrum und die Stadt stehen in engem Kontakt und partizipieren bereits von einander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Altstadt
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die historische Altstadt von Hann. Münden, begrenzt durch die Flüsse Fulda, Werra und Weser sowie den historischen Wallanlagen.
Einwohnerzahl
2065
Quelle / Anmerkungen
Daten Einwohnermeldeamt, Stand 20.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die Altstadt Hann. Münden als wichtiger zentraler Versorgungsbereich mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten und Freizeit soll als multifunktionaler Stadtkern erhalten und zukunftsfähig gemacht werden. Die verschiedenen Initiativen stärken diese wichtigen Funktionen durch ihr ehrenamtliches Engagement und die Umsetzung von Projekten. Der "Kümmerer" wird unter maßgeblicher Einbeziehung der Akteure das vorhandene Know-How bündeln, um die Stadtentwicklung positiv, nachhaltig und lebendiger zu gestalten. Er soll als Manager im Altstadtquartier agieren, indem er die Schnittstelle zwischen Bürger und Verwaltung bildet und auch die Verbindung zur Politik herstellt. Die Initiativen können sich somit freier entfalten und sich so auf die wesentlichen Ziele konzentrieren. Die Verbesserung der Kommunikation und positives Feedback fördern zudem die Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren und stärkt die Stadtentwicklung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das intensive Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen Initiativen wurde erreicht, dass sich die Aktiven gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung der historischen Altstadt einsetzen und sich gegenseitig unterstützen und helfen.
Beschreibung
Durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen wird das Gemeinschaftsgefühl der unterschiedlichen Initiativen entwickelt, die öffentliche Wahrnehmung wie auch die Stadtentwicklung insgesamt gestärkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bereich Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Hann Münden Marketing (Tourismus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderverein Mündener Altstadt eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergenossenschaft Mündener Alstadt eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Denkmalaktivisten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Gilde eV (Vereinigung der Mündener Wirtschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Integrationsinitiative "EinMünden"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Münden blüht und summt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Tourist eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeiter- und Geschichtsvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgertreff eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DenkmalKunst KunstDenkmal eV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Lutherische Kirche, Evangelisch-Reformierte Kirche, Katholische Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Aegidienkirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Tillyschanze eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Kulturring eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KunstNetz eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rock for Tolerance eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spendenparlament eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielgeräte-Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtführergilde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steinbrückenquartier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Installation des "Kümmerers" erfolgt zunächst befristet auf den Förderzeitraum in den Stellenplan der Stadt Hann. Münden. Diese Stelle soll langfristig unbefristet in den Stellenplan etabliert werden und ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden, um kleine Projekte umzusetzen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zusammen leben in Cloppenburg

Ansprechpartner
Martina Fisser
Funktion Leitung DW Oldenburger Münsterland
Teilhabe für zugewanderte Familien aus Osteuropa
Projektbeschreibung
Die vorhandenen Strukturen sollen genutzt werden, um die Integration von EU-Bürger*innen zu befördern. Viele Zugewanderte aus Osteuropa sind im Raum Cloppenburg in der Fleischindustrie und anderen prekären Arbeitsverhältnissen tätig. Bisher ist eine Integration mit Teilhabechancen nicht gelungen. Mit dem beabsichtigten Verbot oder der Einschränkung von Werkvertragsarbeitsverhältnissen stehen zwar arbeitsrechtliche Verbesserungen für die Betroffenen an. Es müssen aber zusätzliche Anstrengungen unternommen werden, um auch eine gesellschaftliche Integration und echte Teilhabechancen vor allem für die zugezogenen EU-Bürger*innen zu ermöglichen. Dies soll gemeinsam mit bereits im Quartier ansässigen Familien geschehen. Die Kooperation der im Schwedenheim ansässigen Institutionen bieten hierfür ideale Voraussetzungen, denn das Schwedenheim ist soziales Zentrum und Familienzentrum in Cloppenburg. Zunächst wird das Schwedenheim als Anlaufstelle für die EU-Bürger*innen etabliert. Auch schon jetzt haben viele Werkvertragsarbeiter*innen ihre Familien nachgeholt um mittelfristig eine Zukunft in Cloppenburg aufzubauen. Im Rahmen des Familienzentrums Schwedenheim werden Begegnungsmöglichkeiten für einheimische und zugewanderte Einwohner*innen Cloppenburgs geschaffen. Durch interkulturelle Angebote werden zudem das Verständnis füreinander und die Chancen der Vielfältigkeit gestärkt. Darüber hinaus werden sie durch Selbsthilfeunterstützende Angebote zur aktiven Teilhabe im gesellschaftlichen Kontext befähigt. Im weiteren Verlauf werden gemeinsam mit Ihnen und mit der aufnehmenden Bevölkerung Angebote zunächst im Schwedenheim und in der Folge auch im übrigen Stadtgebiet etabliert, die ein wechselseitiges Kennenlernen ermöglichen. Durch die Beteiligungsformen im Schwedenheim als soziales Zentrum Cloppenburgs erfahren alle Einwohner*innen des Quartiers ihre Partizipationsmöglichkeiten und machen eigene Wirksamkeitserfahrungen. Sie erleben Diversität als Chance und Stärke. Teilhabechancen werden verbessert und Vorbehalte und Ängste werden reduziert.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt Cloppenburg liegt in Niedersachsen zw. Osnabrück und Oldenburg. Schlüsselbranchen sind die Ernährungswirtschaft, Elektrotechnik, Bauwirtschaft und die Produktion von Fahrrädern. Als erste Stadt in Niedersachsen wurde Cloppenburg als familiengerechte Kommune zertifiziert. Das Schwedenheim ist Familienzentrum verschiedener Kooperationspartner und bildet ein soziales Zentrum für die Stadt Cloppenburg. Insbesondere in der Fleischindustrie und im Lager/Logistik-Bereich gibt es für Menschen ohne bzw. ohne anerkannte Ausbildungen Möglichkeiten auf eine Arbeitstätigkeit. Für viele EU-Bürger*innen erfolgt dies bisher zumeist im Rahmen von Werkvertragsverhältnissen. Hier sind zum Beginn des nächsten Jahres Verbesserung für die Betroffenen geplant. Auch wenn bereits in der Vergangenheit eine große Zahl der EU-Bürger*innen ihre Familien nachgeholt haben, weil sie nicht getrennt von ihnen leben wollten, ist anzunehmen, dass sich dieser Trend in der Folge der oben genannten Veränderungen verstärkt. Zugleich muss festgestellt werden, dass Sich die Gruppe der EU-Bürger*innen zum großen Teil nicht in die Stadtgesellschaft integrieren konnte. Deshalb müssen diesbezügliche Anstrengungen verstärkt werden. Auch hierfür bietet das Schwedenheim eine gute Ausgangsposition, da hier das Zusammenwirken, die Unterschiedlichkeit und das Erleben von Selbstwirksamkeit lange Tradition hat, an die aktiv angeknüpft werden kann. Die Arbeit des Familienzentrums schwedenheim wird damit in die gesamte Stadt Cloppenburg, das heißt sowohl zur einheimischen als auch zur zugewanderten Bevölkerung ausstrahlen. Einer Segregation und Parallelgesellschaft soll entgegengewirkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cloppenburg Stadt
Beschreibung
Projektgebiet ist das Stadtgebiet Cloppenburg. Es wird im Norden durch die B72 und im Osten durch die B 72 und im weiteren Verlauf die Cappelner Straße und die Große Straße (L 842) begrenzt. Der Südliche Abschluss erfolgt entlang der K 171 (Sevelter Str., Cappelner Str., Nüttelner Str., Stapelfelder Str., Holtestr.) Im Westen bildet die B 68 und im weiteren Verlauf der Neuendamm die Grenze. Die Molberger Straße schließt dann wieder an die B 72 an.
Einwohnerzahl
35451
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia, Stand: 12/19
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Datenspiegel 2018, Herausgeber: Landkreis Cloppenburg, Stand: März 2018.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Schätzung. Im Landkreis Cloppenburg gibt es 5 große Schlachtbetriebe. Die Mitarbeiter/innen kommen stark aus dem EU-Ausland. Sprachkenntnisse sind gar nicht oder fast gar nicht vorhanden. Es gibt Einzelpersonen, Paare und Familien. Es gibt individuelle Probleme, aber auch Schwierigkeiten die für jede Gruppe zutrifft.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch Gemeinwesenarbeit sollen die zugewanderten EU-Bürger*innen Cloppenburg als IHRE Stadt erleben, in die sie sich aktiv einbringen dürfen und die sie mitgestalten können. Diese Partizipationsmöglichkeiten stehen der einheimischen Bevölkerung ebenso zur Verfügung. Alle Angebote werden mit den Bewohner*innen gemeinsam entwickelt hierfür werden die Einwohner*innen angesprochen und es wird im Familienzentrum Schwedenheim ein Anlaufpunkt für alle geschaffen. Auch wenn Cloppenburg insgesamt keine benachteiligtes Gebiet ist, gibt es in ihr mit den EU-Bürger*innen doch eine benachteiligte Gruppierung, die der niedrigschwellige Unterstützung und des kollektiv gestützten Empowerments bedarf.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projektentwicklung erfolgt auf der Grundlage von Befragung/Aktivierung von Bewohner*innen
Beschreibung
Die Kooperationspartner bringen ihre Ressourcen in das Projekt ein und übernehmen die beteiligungsstärkenden Arbeitsweisen
Beschreibung
Die Kooperation Familienzentrum Schwedenheim führt nach Beendigung der Projektlaufzeit die Zusammenarbeit und Integrationsarbeit fort.
Beschreibung
Die Angebote werden gemeinsam mit EU-Bürger*innen und Einheimischen entwickelt und gemeinsam genutzt. Zugehörige der jeweiligen Gruppierungen setzen sich aktiv für andere ein.
Nachhaltigkeit
Das Schwedenheim ist bereits ein Familienzentrum mit breiter Kooperation. Die erprobten Beteiligungen sollen nach Auslaufen des Projektes als selbstverständliche Handlungsform von allen Kooperationspartnern fortgeführt werden. So kann dauerhaft eine gemeinwesenorientierte und zukünftig neu zuwandernde Menschen integrierende und beteiligende Arbeitsweise etabliert werden. Die Grundförderung des Familienzentrums soll kommunal sicher gestellt werden.
Galerie
foto schwedenheim
Zustimmung Veröffentlichung
On

Yallah Yallah einfach*machen - Die Nordstadt auf dem Weg zu einem Quartier der (trans-)kulturellen Teilhabe

Ansprechpartner
Frank Auracher
Funktion Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter
Innovative Kooperationen aus GWA und Kulturarbeit haben großes Potenzial für diverse Zielgruppen, nutzen Synergie, stimulieren Engagement und vereinfachen Zugänge. Wir wollen verzahnte Arbeit von Bildung, Kultur, Verwaltung, Soziales und Stadtplanung.
Projektbeschreibung
Diversität bildet vor Ort die Grundlage, das Zusammenleben ist aber alles andere als einfach! 99 Nationalitäten haben ein neues Zuhause gefunden. Wir möchten Kommunikation auf Augenhöhe und Momente der aktiven (Mit-)Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes schaffen. Begegnungen sind nicht nur aufgrund sprachlicher Unterschiede gehemmt, auch Berührungsängste und Vorurteile sowie fehlende barrierefreie Aufenthalts- und Begegnungsmöglichkeiten machen es schwer, Nachbar*innen kennen zu lernen. GWA und Soziokultur, u.a. Kufa und Faserwerk, das zentrale Kulturtechniken rund um Mode, Nachhaltigkeit und sozialräumliche Planung fokussiert, möchten eng zusammenarbeiten, nutzen Synergie und entwickeln ein völlig neues Potential in der Stadtteilentwicklung! Weitere Akteur*innen widmen sich bereits der Förderung von Teilhabe und Diversität. Mit "Yallah Yallah einfach*machen" möchten wir diese Potenziale bündeln und erweitern. Wir werden 1) innovative Ansätze der Beteiligung und Aktivierung der Bewohner*innen erproben, 2) die Bildung konkreter Kooperationen stärken und 3) eine transsektorale Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche und Verwaltungsebenen auf Augenhöhe schaffen. Im Projekt werden wir die Diversität feiern und Barrieren abbauen, damit aus Wohnraum Lebensraum und aus Fremden Nachbar*innen werden. Dazu wenden wir uns dem Konzept der Transkultur zu und konzentrieren uns auf Gemeinsamkeiten statt auf Unterschiede. Neben der Transsektoralität stehen Aktivierung von Bewohner*innen, Netzwerkbildung, der Einsatz von Trainings für Multiplikator*innen, z.B. den Barriere-Scouts und den Stadtteileltern, Bildung neuer Kooperationen rund um Kulturtechniken, Sprache, Medien, Musik, Theater, Mode, Begrünung, Handwerk sowie die Nutzung von Social Media und neuen Kommunikationsformen in der Stadtgestaltung im Fokus. Es sollen neue Maßnahmen, u.a. das Leitsystem und die Arbeit mit den Kulturtechniken und Transkulturalität mit bestehenden, aber weiter zu entwickelnden Projekten wie Nordstadt im Rampenlicht und Nordstadt-Wandgalerie verbunden werden. Parallel soll in Kooperation mit Stadtplanung und Sozialdezernat/ Sozialplanung über andere Förderprogramme daran gearbeitet werden, dass sich die gesamte Struktur nachhaltig verbessert, langfristig sollen ein Kultur- und Bildungszentrum, die umgestaltete Neue Mitte Nordstadt, die Multifunktionshalle der Gesamtschule und die umzugestaltende Freifläche einer Kulturgemeinde (trans-)kulturelle Teilhabe zusätzlich fördern
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Stadtteil herrscht nicht erst seit 2015, seither aber deutlich verstärkt, eine übermäßig schnelle Veränderung der Bewohner*innenstruktur, vermehrter Zuzug von Geflüchteten und eine Zunahme des Anteils von Transferleistungsempfänger*innen, bei gleichzeitig immer weiter sinkender Schulreife der Vorschulkinder, deren Eltern zu mehr als 85% Migrationserfahrung haben. Es fehlt weiterhin an niedrigschwelligen Gesprächsanlässen, einem lebendigen Miteinander und am gemeinsamen Tun auf Augenhöhe - Die kulturelle Diversität ist viel höher als überall sonst im Kreis. Dies an sich ist nicht das Problem, Kern sind mangelnde Teilhabe, Erreichbarkeit und der Zugang zu Bildung. Es besteht "Sprachlosigkeit" aufgrund unterschiedlicher Prägungen derer, die Prozesse der (kulturellen) Bildung bereits gestalten und umsetzen und den Menschen, die u.a. dadurch "Teil werden sollen". Dieser Umstand verstärkt sich durch eine Verwaltungsstruktur, die durch ausgeprägte Sektoralität gekennzeichnet ist. Das Programm "Sozialer Zusammenhalt" bringt dabei bereits Verbesserungen und Chancen. Das besondere Potential liegt im zielgerichteten, gemeinsamen Arbeiten von Stadtplanung, Gemeinwesenarbeit, Stadtteilverein mit den aktiven Bewohner*inneninitiativen und der Kulturarbeit bzw. Soziokultur im geplanten Projekt mit der Kulturfabrik, sowie der Kooperation mit dem tpz mit deren Förderung aus dem Programm UTOPOLIS. Verbindend wirkt das Ziel der Förderung von Teilhabe und Diversität: Die Nordstadt ist typischer Ankunftsort und dient damit als Modellstandort zur Erprobung neuer Verwaltungsstrukturen - Quartier (trans-)kultureller Teilhabe als Blaupause für künftige Entwicklungsprozesse, auch anderswo!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Quartier der (trans-)kulturellen Teilhabe begrenzt sich auf den Stadtteil Nordstadt. Sie liegt innenstadtnah und wird begrenzt durch die Bahn im Süden, den Fluss Innerste im Westen, die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum entlang der B6 im Osten. Es handelt sich um ein klar abgegrenztes Gebiet. Es ist geprägt durch hohe Einwohner*innendichte und erhöhte Emissionsbelastung. Es gibt insgesamt wenige und oft unattraktive Freiflächen.
Einwohnerzahl
11221
Quelle / Anmerkungen
Fachbereich Bürgerdienste - Stadtbüro Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Soziale Stadt nördliche Nordstadt" ist nur auf einen kleinen Bereich der Nordstadt begrenzt! Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur solche Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innenengagement ist nur förderfähig, wenn es sich unmittelbar auf die Umsetzung der baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet. Die für das vorliegende Projekt beschriebenen Aufgaben, sowie Koordination und Aktivierung sind daraus nicht zu leisten. Zugleich benötigt der gesamte Stadtteil als ausdrücklicher Ankunftsort, geprägt durch eine sehr hohe kulturelle Diversität, eine deutlich verstärkte Aufmerksamkeit und Aktivierungsleistung. Die Bedarfe hinsichtlich Integration, Identifikation, Stärkung der Nachbarschaft und insbesondere der Förderung von Transkulturalität sind immens. Eine besondere Betonung muss dabei auf der Erreichbarkeit der Zielgruppe der Eltern mit ihren Kindern liegen, weil dort die Situation besonders besorgniserregend ist. So wurde über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Jahr 2019 für die Nordstadt festgestellt, dass die Schulfähigkeit der Kinder im Vergleich zu anderen Stadtteilen deutlich geringer ausfällt: Nur jedes 8. Kind in der Nordstadt ist glatt einschulbar (12 Prozent). Im Jahr 2014 war die Zahl noch mehr als doppelt so hoch! Eine enge Verzahnung soll im vorliegend beschriebenen Projekt nicht nur mit dem Programm "Sozialer Zusammenhalt" (früher Soziale Stadt), sondern auch mit der Präventionsstrategie CTC, der Arbeit des Stadtteilvereins, der Arbeit des Sozialdezernates, insbesondere der Bildungskoordination, dem Kulturbüro und der Sozialplanung stattfinden. Im Zuge der AG Nordstadt wurde z.B. durch die Fachakteur*innen herausgearbeitet, dass es im Stadtteil an der Erreichbarkeit diverser kultureller Milieus und vieler Eltern mangelt, wenig Nachbarschaftshilfe stattfindet und ein geringer Zusammenhalt existiert. Diese Ergebnisse unterstützen die unbedingte Notwendigkeit, zu aktivieren und die Teilhabe zu fördern und dabei vor allem die Partizipation der Bewohner*innen in den Vordergrund zu stellen. Teilhabe kann in der Nordstadt nur auf Basis des Konzeptes der Transkulturalität entwickelt werden, andere Teilhabekonzepte scheitern in dem durch hohe Diversität geprägten Viertel u.a. an der Zugänglichkeit oder aber der isolierten Ansprache einzelner kultureller Gruppen. Aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, die in der AG Nordstadt sowie den themenbezogenen Unterarbeitsgruppen vertreten ist, können fachliche Impulse über das koordinierende Stadtteilbüro für das Projekt Yallah Yallah zur Arbeit am Quartier der (trans-)kulturellen Teilhabe unterstützend eingebracht werden. Dadurch findet eine ideale Kooperation statt, die Synergieeffekte nutzt und Doppelstrukturen vermeidet. Die Zusammenarbeit der Fachakteur*innen vor Ort kann nur durch eine starke Gemeinwesenarbeit in unmittelbarer Kooperation mit Soziokultur und Kulturpädagogik gelingen - dies ist zugleich das besondere Potential in diesem besonderen Stadtteil.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2019 Quelle: Stand Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jugendliche 15 bis 24 Jahre. gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2019 Quelle: Stand Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen (ALG II&III) gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2018 Quelle: Stand Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der alleinerziehenden Haushalte von Haushalte Gesamt. gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2018. Quelle: Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
gerundet auf ganze Prozent. Stand 12 /2019 Quelle: Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gerundet auf ganze Prozent, Stand 12 /2019 Quelle: Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65(!) Jahre, Gerundet auf ganze Prozent, Stand 12/2019 Quelle: Stadt Hildesheim
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt alle Qualitätsstandards der GWA (s.u.). Der übergreifende, vernetzte Ansatz ist aus jahrelangen Erfahrungen der lokalen Akteur*innen im Stadtteil entwickelt worden. Neu ist das ganz besonders ausgeprägte Netzwerk von GWA und Soziokultur u.a. mit dem Faserwerk, das zentrale Kulturtechniken rund um Mode und Nachhaltigkeit thematisiert. Es birgt enormes Potenzial und erweist sich mit dem Einsatz öffentlichen, begleiteten Spiels, partizipativer Kunst, Musik, Theater, Kulturtechniken, Kommunikation, Sprachmittlung und handwerklicher Kompetenz bei Mitmach-Baustellen als besonders hilfreich. Dies ist nur möglich, wenn es Mitarbeitende mit Ressourcen gibt, damit die geringen vorhandenen Ressourcen der Kooperationspartner*innen (Kitas, Schulen, Kultur- und Bildungsprojekte) aufgefangen und GWA und Soziokultur die koordinierende, aktivierende Rolle im Netzwerk und in der Kooperation auf Augenhöhe mit den Verwaltungsbereichen spielen können. Der modulare Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch diesen Akteur*innen Zugänge, die nur punktuell und zeitlich begrenzt Beiträge leisten. Das Konzept zur Förderung der Teilhabe setzt einen starken Fokus auf Partizipation und Beteiligung, verbindliche Kooperationen mit bereits aktiven und neuen Partner*innen sowie (trans-)kulturelle Vermittlung von Kulturtechniken, setzt auf Selbstwirksamkeit der Nordstädter*innen, welche Aktionen mitgestalten und somit durch das eigene kooperative Tun Teilhabe im gesamten Quartier fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk bildet das Fundament, bezogen auf je ein Teilziel soll es tragfähige Netzwerke aus Haupt- und Ehrenamtlichen geben, Mindestens 10 neue Kooperationen sind entstanden und schriftlich vereinbart
Beschreibung
Durch Partizipation und Beteiligung der Bewohner*innen sowie die Ermutigung und Befähigung zu selbst organisierten, nachbarschaftlichen Aktionen wird die Selbstwirksamkeit gestärkt und eine lebendige Nachbarschaft erreicht.
Beschreibung
Teilhabe und Partizipation von Bewohner*innen sind handlungsleitend, ein Anteil von 5% der Erreichten arbeitet aktiv mit, Ideen und Anliegen finden Eingang in Prozesse des Städtebaus, Kultur- und Medienprojekte, Workshops und nachbarschaftliche Aktionen.
Beschreibung
Bewohner*innen werden befähigt und ermutigt, eigene Projekte umzusetzen und sich so in ihrer Nachbarschaft und der kulturellen Bildung zu engagieren. Erkennbar wird dies, wenn Module in Eigen- bzw. Mitverantwortung durchgeführt werden
Beschreibung
Die Diversität im Stadtteil ist zentrale Herausforderung und Ressorce zugleich; Der Standard ist erreicht, wenn bei mindestens 20% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft bzw. aus den neuen Kooperationen eingeflossen sind.
Beschreibung
Transkulturelle Konzeption und Perspektive erfordern die Einbeziehung und das gemeinsame Tun ganz verschiedener Menschen und deren Begegnung. Menschen mit Migrationsgeschichte, ältere Menschen sowie Eltern und Kinder sind hier besonders berücksichtigt.
Beschreibung
Soziokultur und Gemeinwesenarbeit werden in Synergie miteinander verbunden sein. Kooperationen mit Jugendarbeit, Schule, religiösen und kulturellen Vereinigungen, Sportvereinen und Fachverwaltungen werden im Projekt realisiert.
Beschreibung
Die Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen und Freiflächen ist nach dem Projekt deutlich verbessert. Leitfaden ist erarbeitet, um mobile Module auch für die Zukunft nutzbar zu machen. Fonds für kulturelle BIldung und Netzwerk auf Augenhöhe bestehen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn eine gesamtkommunale, ressortübergreifende Gruppe nachhaltig tätig ist und Diversität von einem Problem zu einer Stärke umgedeutet worden ist - von starren Kulturunterschieden zur Transkultur - Einheit in Vielfalt!
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt, das in Trägerschaft der Lebenshilfe und im Auftrag der Stadt Hildesheim arbeitet, ist mit einem Drittel einer Personalstelle eine anteilig durch die Stadt, die Wohnungswirtschaft und die Sparkasse finanzierte Fachkraft für Gemeinwesenarbeit tätig. Ein weiteres Drittel der Personalstelle fließt in die aktuell mit Landesmitteln geförderte Umsetzung der Langzeitpräventionsstrategie CTC. Mit einem dritten Drittel wird das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm Sozialer Zusammenhalt nördliche Nordstadt finanziert. Die Personalstelle umfasst 30 Wochenstunden und ist durch einen Hauptamtlichen besetzt. Die Arbeit umfasst die Zusammenarbeit mit der ehrenamtlichen Vorsitzenden des Stadtteilvereins, der in den vergangenen drei Jahren seit Gründung einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohner*innenaktivierung übernommen hat. Die Anforderungen an die Gemeinwesenarbeit sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, zugleich hat aber deren Anteil an der Personalstelle abgenommen. Mit Blick auf die durch die Arbeit der AG Nordstadt (s. Begründungstext zum Programm "Sozialer Zusammenhalt") entwickelten Ansätze und die festgestellte notwendige Fokussierung auf Aktivierung und vor allem auf (trans-)kulturelle Teilhabe zur Erreichung der sehr diversen Zielgruppen hat einen erheblichen Mehrbedarf an GWA und Kulturarbeit sichtbar gemacht. Dieser soll durch das vorliegende Projekt in den kommenden drei Jahren gedeckt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lene Wagner, Kulturbüro; Teresa Daubenmerkl, Bildungskoordinatorin; Sonja Wuttke, Integrationsmanagement; Christian Jacobs, Sozialplanung; Ulf Möhle, FB Soziales; Malte Spitzer, Dezernent für Jugend, Soziales, Schule und Sport; Marco Köster, Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stefan Könneke, Kulturfabrik Löseke; Anika Kind, Theaterhaus; Siggi Stern, IQ; Ann-Katrin Büdenbender, TPZ; Birgit Krauss, Kultur inklusiv; Sabine Zimmermann, Netzwerk Kultur und Heimat; Kunstraum 53, Rasselmania
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V. mit verschiedenen Projektgruppen, interessierte Einzelpersonen mit besonderen Ressourcen und/oder Kenntnissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Martin-Luther-Kirchengemeinde Nordstadt-Drispenstedt, türkisch-islamische Gemeinde und anteilig kleinere Glaubensgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
PONTO Elternzentrum mit Stadtteileltern (AWO Hildesheim + Asyl e.V.); Go20-Kita und Kinder- und Jugendarbeit, Cluster Sozialagentur, Begegnungszentrum Broadway-Caritas, Labora Jugendwerkstatt, DKSB, Tagesförderstätte Werkhalle Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde, Türk Gücü e.V. (Sportverein), Flux - Flüchtlingshilfe, Grünhilde, Hazel S/W, Atelier Kathrin Sättele, Geflüchtetenunterkünfte Hildesheims, Lebenshilfe - Wohnen im Stadtteil, Caritas Wohnen, Treffer (Diakonie Himmeslthür)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsschule Nord, Johannesschule, Berufsbildende Schulen, Robert-Bosch-Gesamtschule, HS Geschwister-Scholl-Schule, Holzfachschule Gestaltung, HAWK, UNI Hildesheim,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V. und Stadtblühen e.V. mit dem Gemeinschaftsgarten Nordstadt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Hildesheim bewirbt sich mit einer in Zusammenarbeit mit der Region entwickelten Strategie für den Titel der europ. Kulturhauptstadt im Jahr 2025. Das vorliegende Konzept st integraler Bestandteil dieser Bewerbung und soll mit dem beantragten Projekt beginnend und in 2024 ff fortgesetzt werden. Außerdem sollen die bestehende GWA, Sozialer Zusammenhalt, CTC und die Sozialplanung fortgeführt werden - Grundlage für die Beantragung zukünftiger Mittel. Die Stadt erhöht im Verlauf ihren Eigenanteil.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersmanagement "Hindenburgviertel" Langenhagen

Ansprechpartner
Claudia Koch
Funktion Stabstelle Quartiersentwicklung und Sozialmanagement
Einrichtung und Eröffnung eines Quartierstreffs im "Hindenburgviertel", erste Schritte im Aufbau eines Quartiersmanagements im Stadtteil
Projektbeschreibung
Der Verein Win e.V. plant im sogenannten "Hindenburgviertel" in Langenhagen einen Quartierstreff, der ein Ort der Begegnung und Beratung werden wird. Von dort aus wird das QM für den Stadtteil gestartet und den Menschen die Möglchkeit gegeben, sich aktiv einzubringen, ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander zu gestalten. Das Quartiersmanagement steuert die Aktivitäten vor Ort, begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner dabei, berät, koordiniert und befähigt die Menschen dabei, eigene Stärken einzubringen und erhebt Bedarfe. Die Fachkraft wird angestellt sein bei der KSG Hannover, ist aber für Win e.V. vor Ort präsent. Der Treff ist offen für alle Menschen im Quartier, nicht nur für Mieterinnen und Mieter der KSG. Von den Menschen geht alles aus: Ihre Ideen und Visionen werden zu Projekten und Veranstaltungen realisiert und sorgen für eine lebendige Nachbarschaft. Der Quartierstreff wird ein Ort zum Kennenlernen, für Begegnungen, Freizeit und Bildung. Dort gibt es eine aktive Teilhabe, um das Quartier l(i)ebenswerter zu machen! Win e.V. beantragt die Förderung für die erste Zeit des QM, in denen Kontakte und erste Netzwerke aufgebaut werden. Zudem geht es um die Klärung von Bedarfen und Bedürfnissen und erste konkrete Veranstaltungen und Angebote. Geplant ist, eine bestehende Gewerbeeinheit umzubauen und als Quartierstreff zu nutzen. Ggf. ist ein Anbau geplant, grundsätzlich richtet sich das QM aber auch stark nach außen in den Sozialraum und ist im öffentlichen Raum, beispielsweise auf den angrenzenden Spielplatz. Zudem wird ein kleines Gartenstück dem Quartierstreff zugeschlagen, das von den Menschen gemeinsam bearbeitet werden kann. So entsteht ein kleines Gartenprojekt und ein Ort für Outdoor- Kulturveranstaltungen und Treffpunkte im Grünen. Beginn wäre dann im Frühjahr 2021. Die Personalstelle wäre zum 01.05.2021 zu besetzen.
Laufzeit
2021-05-01 00:00:00
Ausgangslage
Im „Hindenburgviertel“ leben 9.284 Einwohner. Der Anteil der Kinder- und Jugendlichen bis 18 Jahre liegt bei 1.615 Personen (17,3%). Die Altersgruppe ab 60 Jahren beträgt 2.800 Einwohner (30,1%) (alle Angaben Stand 31.12.2019, Quelle Stadt Langenhagen). Im Quartier haben 31% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Im Vergleich dazu: In der Kernstadt Langenhagen sind es 25,5%. Hinzu kommen die Kinder dieser Bevölkerungsgruppe, deren Anzahl seitens der Stadt Langenhagen aber nicht mit Zahlen belegt werden kann. Die Wohnbevölkerung verteilt sich laut der Stadtverwaltung Langenhagen auf 4.400 Wohneinheiten. Eine genaue Einteilung zu den Haushalten konnte nicht ermittelt werden. Die KSG ist Vermieterin von 265 Wohnungen im Hindenburgviertel. Hinzu kommen 90 Einzelzimmer im „Männerwohnheim“ in der Hindenburgstraße. Problemanzeige „Seniorinnen und Senioren“: Ältere Menschen, die oft auch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben zu weite Wege. Zudem mangelt es an Orten, an denen sie Beratung und Unterstützung bekommen. Begegnungsmöglichkeiten im Quartier fehlen. Gesamtgesellschaftliche Trends zeigen auf, dass die Menschen alleine leben und durch alle Altersgruppen hinweg von Einsamkeit betroffen sind. Der Quartierstreff bietet die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und sich ehrenamtlich zu engagieren. Dem Verein Win e.V. geht es darum, die Menschen zu verbinden und ihnen Orte zu schaffen, an denen das gelingen kann. Deshalb richtet sich das Angebot offen an alle Menschen im Quartier, die Zielgruppen "Männer" und "Seniorinnen und Senioren" werden aber intensiver betrachtet.
GWA/QM-Ansatz
Der Quartierstreff bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. Win e.V. arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden. Zudem werden Problemlagen erkannt und lösungsorientiert bearbeitet (unter Beteiligung der Menschen. Das Qm bietet Beratung , Steuerung sowie Projektmanagement, fördert die Partizipation und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
Nachhaltigkeit
Über den Verein Win e.V. ist die nachhaltige Weiterführung des Projektes durch einen Zuschuss der KSG Hannover und andere Fördermöglichkeiten langfristig gesichert.

Vielfältige Begegnungsorte schaffen - Miteinander und Füreinander in Empelde

Ansprechpartner
Martyna Pieczka
Funktion Koordinatorin des Familienzentrums
Generationen verbinden – Förderung der Integration und Teilhabe
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum gibt es seit 2010, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv einzubringen und ihren Wohnort und das nachbarschaftliche Miteinander mit zu gestalten. Das Motto war und ist „Miteinander und füreinander in Empelde“. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot für Begegnungen, Kommunikation sowie für die gemeinsame Gestaltung von Freizeit und Bildungsangeboten für Jung und Alt. Von den Menschen vor Ort gehen die bisherigen Aktivitäten aus, 2019 wurde der Quatierstreff von Win.e.V. in unmittelbarer Nähe eröffnet. Die Ziele des bisherigen Antrags soziale Integration von Menschen verschiedenster Ethnien und Generationen, Vereinsamung und soziale Isolation vermindern und Erwachsene, die von Einsamkeit betroffen sind, ehrenamtlich einbinden, wollen wir weiterführen und planen mit Win e.V. weiterhin zusammen zu arbeiten. Das Familienzentrum ist ein Ort der aktiven Teilhabe, in dem Ideen gesponnen und umgesetzt werden, Besucher*innen werden regelmäßig zu ihren Wünschen und Änderungen befragt. Gewünscht werden mehr kulturelle Angebote. Es gibt bestehende Plätze im Ort, die wenig besucht werden, kulturelle Angebote fehlen, der Anteil an Menschen mit Fluchterfahrung ist hoch, viele Kinder und Erwachsene haben Sprachprobleme, das Projektgebiet hat ein schlechtes Image. Die Quartiersentwicklung soll positiv und präventiv unterstützt werden durch: 1. Aufbau eines generationsübergreifenden Begegnungsortes im Innenhof des Familienzentrums („Grünes Wohnzimmer“), wegen Corona eine neue Möglichkeit des Treffpunktes draußen, überdacht, mit flexiblen Möbeln (das „grüne Wohnzimmer“ soll auch an anderen Orten im Stadtteil aufgebaut werden können). 2. Positive Stärkung der Gemeinschaft und des Images im Quartier durch neue Kooperationen mit ansässigen Institutionen, Aufbau von „Stadtteilkultur Empelde“ an den jeweiligen öffentlichen Plätzen und gemeinsame Aktivitäten durch das „grüne Wohnzimmer on Tour“ (kulturelle, niedrigschwellige Angebote initiieren, mit Bewohner*innen und Künstler*innen vor Ort) 3. Aktionen zum gegenseitigen Kennenlernen/Abbau von Sprachbarrieren schaffen, Konzepte mit bestehenden Kooperationspartnern entwickeln, Erstkontakte mit Menschen im Quartier finden (kaum genutzte Flächen im Ort bieten potential für Aktionsräume, die zur Stärkung der Gemeinschaft und der Entwicklung eines positiveren Images des Stadtteils genutzt werden können). Ausbau von Kooperationen mit ortsansässigen freien und städtischen Institutionen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Gegensatz zu anderen Stadteilen Ronnenbergs ist Empelde von unterschiedlichen Milieus, Nationen, Kulturen und Religionen geprägt. In Familienhäusern wohnen überwiegend gut situierte deutsche Bürger. In den Hochhäusern und dem nahegelegenen neuen Quartier „Seegrasweg“ wohnen dagegen viele Menschen ausländischer Herkunft, die in einer belasteten sozialen Lage leben. So haben viele Kinder und Erwachsene Sprachprobleme. Auch baulich sticht der Stadtteil durch eine Häufung von Mehrfamilien- und Hochhäusern hervor. Hier leben zum Teil Familien, die sich in schwachen sozialen Strukturen befinden. Es bedarf dringend positiver Impulse für das Quartier, um langfristig ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld in Empelde herzustellen und zu sichern. Möglichkeiten dazu bieten sich durch die Aktivierung der Menschen im Quartier, die Beteiligung bei der Nutzung von Flächen, die Förderung des Miteinanders durch Begegnung und Kommunikation und einer ressortübergreifenden Kooperation von sozialen Einrichtungen und der Verwaltung der Stadt Ronnenberg. Zusätzlich muss ein attraktives Lebensumfeld für alle Altersgruppen aufgebaut werden, eine zukunftsfähige Entwicklung, durch den Abbau kultureller und religiöser Unterschiede und durch eine kommunale Strategie der Stadt, die unterstützt werden soll.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Ronnenberg Ortsteil Empelde
Beschreibung
Empelde ist der nördliche und größte Stadtteil von Ronnenberg (insgesamt sind es sieben Stadtteile) und grenzt an den Südwesten von Hannover. Der Stadtteil ist ländlich als auch städtisch geprägt. Es gibt eine gute Anbindung an ÖPNV (U- und S-Bahnanbindung ist gut). Die Kernstadt Ronnenberg liegt 2 KM entfernt. Der Fokus liegt bei den Bewohner*innen Empeldes.
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Ronnenberg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg, Angabe zu Empelde nicht bekannt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Rückmeldung des Bürgerbüros steht noch aus.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Ronnenberg
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum/“Treffpunkt Empelde“ bietet eine Plattform für Aktivitäten der Bewohner des Stadtteils. Im Fokus stehen ihre Interessen und Belange. Das Familienzentrum arbeitet beteiligend, vernetzt Menschen und Institutionen und nutzt Potenziale und Stärken, die vor Ort zu finden sind. Alle Menschen werden eingebunden, unabhängig beispielsweise ihres Alters oder ihrer Herkunft. Zudem werden Problemlagen erhoben und benannt, um Lösungswege zu erarbeiten. Auch hier werden die Menschen einbezogen und als Experten für ihr Quartier wahrgenommen. Das Familienzentrum bietet dafür Beratung, Steuerung sowie Projektmanagement an, fördert die Partizipation der Bewohnerinnen und das Bürgerschaftliche Engagement. Es werden niedrigschwellige Feste, Aktionen, Treffpunkte und Projekte geplant.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Standards sind erreicht, wenn Bewohner*Innen an den Beteiligungsmethoden teilgenommen haben und daraus Maßnahmen entwickelt werden (zum Beispiel Gründung von Arbeitsgruppen).
Beschreibung
Das Familienzentrum nimmt an bestehenden Netzwerken teil und lädt zu eigenen Planungsrunden ein. Zudem werden gemeinsame Aktivitäten geplant und durchgeführt, zum Beispiel ein Zirkusprojekt sowie „Garten-Aktiv-Aktionen“ in 2020.
Beschreibung
Kinder, ihre Eltern und andere Erwachsene sowie ältere Menschen lernen das Familienzentrum kennen und besuchen und nehmen an Aktionen teil und/oder arbeiten mit.
Beschreibung
Neue Nachbarn und Akteure treffen sich, Gruppen sowie neue, offene Treffpunkte entstehen, in denen sich die Menschen kennenlernen, vernetzen können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
VerwaltungsmitarbeiterInnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadteilbüchwrei, Frauenzentrum, Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schüler-ud Familienhilfe e.V. Diakonie Hannover Land, Win e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Empelde, Borussia Empelde,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
THS Grundschule, MCS Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanneskirche Empelde, St. Maximiliankolbe, DITIB zur Ronnenberg, Masjid Gulzar-e-Madina,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsansässige Einzelhändler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NP, HAZ, Burgbergblick, Internetauftrit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt und Ausschüsse
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen eine kommunale Strategie zur Entwicklung eines positiven Image des Stadtteiles unterstützen. Wie eine langfristige Finanzierung aussehen kann, werden wir im Gesprächen klären. Sobald Unterlagen vorhanden sind, werden wir an Sie zusenden.
Galerie
foto banner zehn jahre fz cz mp
stadtteilfest
stadtteilfeuer
kinderfest
karnaval der kinder 2019
spielenachmittag
kochen und sich begegnen
Videos
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Samtgemeinde Neuenkirchen lebendige Dorftreffpunkte

Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
Funktion Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt
Aufbau lebendiger Dorftreffs
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen (ca. 10.500 Einwohner) besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück. Die Bürger/innen der Samtgemeinde Neuenkirchen haben in den vergangenen Jahren aktiv an Beteiligungsformaten, wie dem Audit familiengerechte Kommune und der sozialen Dorfentwicklung teilgenommen. Aus diesen Beteiligungsformat ist u.a. ein Multifunktionshaus (Drehscheibe) in Neuenkirchen entstanden. Dort werden neben einem Shop in Shop Angebot, auch Beratungs- und Dienstleistungsangebote ermöglicht. Nun wünschen sich die Bürger/innen einen lebendigen Dorftreff, mit Bildungs- und Beratungsangeboten, für offene und generationsübergreifende Angebote, im Zentrum der jeweiligen Mitgliedsgemeinde. Folgende lebendige Dorftreffpunkte wurden in die Dorfentwicklungspläne aufgenommen: - Gemeinde Merzen: auf dem Gelände der Grundschule Merzen als Jugend- und Dorftreff - Gemeinde Neuenkirchen: in der ehemaligen Gaststätte Haarmeier - Gemeinde Voltlage: auf dem Gelände der Grundschule Voltlage der sog. Dorfküche Zum 15.09.2020 stellte die Samtgemeinde Neuenkirchen einen Förderantrag im Rahmen der ZILE Förderung Dorfentwicklung zur baulichen Errichtung der Dorfküche. Diesem Antrag wurde nun entsprochen, so dass die ersten Räumlichkeiten im Jahr 2020 und 2021 entstehen. Benötigt wird im Rahmen der Gemeinwesenarbeit eine Koordination zur Belebung der „lebendige Dorftreffpunkte“. Der Koordinator / Die Koordinatorin bündelt die bereits vorhandenen Strukturen und Angebote der Samtgemeinde und der jeweiligen Mitgliedsgemeinden vor Ort. Darüber hinaus hat diese Personen eine wichtige Lotsenaufgaben und muss die Wünsche/Bedarfe generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick zu nehmen, sowie Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten aus der Bürgerschaft anzubieten. Insbesondere soll das Engagement-Potenzial in der Samtgemeinde Neuenkirchen für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote („Kleine Hilfen“; Arbeitsgruppen aus der sozialen Dorfentwicklung etc.), aber auch für Freizeit- und Kulturangebote erschlossen werden bzw. weiterhin erhalten bleiben. Durch einen Prozess der Gemeinwesenarbeit soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht sowie die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
In der SG Neuenkirchen leben viele Aussiedler, hinzu kommen Menschen mit Fluchterfahrung. Eine Dorfgemeinschaft hat sich nicht gebildet, die Alteingesessenen, die Aussiedler und die Menschen mit Fluchterfahrung bleiben unter sich. Eine wirkliche Integration ist bisher nicht gelungen. Die SG Neuenkirchen steht vor der Herausforderung einer überalternden Bevölkerung, mit unterschiedlichen Nationalitäten und dadurch geänderten Nutzungsansprüchen und Integrationserfordernissen. Unter Leitung der SG Neuenkirchen wurden ehrenamtliche Helfer- und Unterstützerstrukturen für Senioren (Kleine Hilfen) gebildet. Zur Unterstützung des Ehrenamtes gibt es bis Ende 2020 eine Freiwilligenagentur. Beratungs- und Dienstleistungsangebot wurden in dem Samtgemeindeprojekt Drehscheibe etabliert. Die Versorgungsstruktur in den jeweiligen Mitgliedsgemeinden sind gesichert, während das Mobilitätsangebot eingeschränkt ist. Ortskerne mit lebendigen Einkaufs- -und Fußgängerzonen gibt nicht. In den Mitgliedsgemeinden wird überwiegend gewohnt. Mehrgenerationenfamilienstrukturen gibt es aufgrund des Fortzuges von jüngeren Menschen selten. Alte, alleinstehende Menschen leben isoliert. Die Einsamkeit und der Hilfebedarf der Bürger/innen steigt stetig. Vor Ort werden deshalb Angebote benötigt, damit das soziale Miteinander, sowohl in den Gemeinden, wie auch samtgemeindeübergreifend gestärkt wird. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in Koordinierung der vorhandenen Ressourcen, der Vernetzung der Akteure, einem altersgerechtes Unterstützungsangebote, Familienaktivitäten, Beratungs- und Kulturangebot vor Ort sowie darin die Engagement- und Selbstorganisationspotentiale in der Fläche zu erhöhen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen- lebendige Dorftreffpunkte
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestl. Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. In der Samtgemeindeverwaltung in der Mitgliedsgemeinde Neuenkirchen soll die Koordinierung verortet sein. Der erste lebendige Dorftreffpunkt entsteht in der Mitgliedsgemeinde Volltage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im Landkreis OS.
Einwohnerzahl
10499
Quelle / Anmerkungen
Stand EWO 01.06.2016 Information der Homepage der Samtgemeinde Neuenkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklungsdaten vom 31.12.2018 Ldkr. OS
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsentwicklung Ldkr. OS Stichtag 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+soziale-lage+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/statistik/neuenkirchen-os+integration+2016-2018+tabelle
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung (Koordination) der unterschiedlichen Akteuer in der Samtgemeinde Neuenkirchen wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bürger/innen unter deren Einbeziehung. Es sollen Strukturen geschaffen werden, die zu kollektivem Empowerment führen. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden.Durch Bewegungs-, Gemeinschafts- und Qualifizierungsangebote werden Menschen für die unterschiedlichen Lebenssituationen sensibiliert; Konflikte in der Nachbarschaft werden abgebaut. Die darausfolgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Durch verstärkten Austausch, Beratung vor Ort und nachbarschaftliche Hilfe sind Bürger/innen zur Bewältigung ihres Alltags befähigt. Selbsthilfepotenziale werden gestärkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat Kontakt zu den verschiedenen Bürger/innen und den Vereinen,Verbänden vor Ort ; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert
Beschreibung
Bürger/inn kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt.
Beschreibung
Potenziale der Vereine, Verbände und Bürger/innen sind bekannt und dokumentiert. Ressourcen werden genutzt u. weiterentwickelt zur belebing der Dorftreffs
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen und genutzt (insbes. Menschen mit Fluchterf60+ und Migranten)
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Freiwilligenargen, Drehscheibe, Jugend-und Seniorenarbeit und Bürgerengagement“ austauschen und ihre Arbeit abstimmen
Beschreibung
Aus der Projekterfahrung entwickelt die Verwaltung perspektivisch ein strategische Entwicklungsziel zur Stärkung des ländlichen Raums
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Overberg-Grundschule Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Katharina Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Triebwerk e.V. - Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfe der Samtgemeidne Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kleine Hilfe für Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenargentur Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Drehscheibe Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden mit Hilfe der Koordinationsstelle nachhaltige Beteiligungsformate und Ehrenamtsstrukturen aufgebaut. Diese Strukturen werden während der Projektlaufzeit bis zur Selbstorganisation unterstützt. Die laufenden Kosten für die Standorte werden dauerhaft von der SG Neuenkirchen getragen. Die Stelle der Koordination soll langfristig die Arbeit der Freiwilligenargentur unterstützen, ein politischer Beschlüssen wird Ende 2023 angestrebt. Jährlich erfolgt ein Bericht im Rat.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Frauen(t)räume

Ansprechpartner
Heike Stürmeyer
Funktion Pädagogische Leitung
Begegnungsort für Frauen- selbstwirksam integrierende Orte gestalten
Projektbeschreibung
Im Mai 2018 hat die Celler Zuwanderungsagentur in einem Quartier im Stadtteil Vorwerk- in dem viele Flüchtlingsfamilien Wohnungen gefunden hatten- das Begegnungszentrum "Frauen(t)räume- Räume für Frauen" eröffnet. Dieses Projekt hat sich im Quartier gut etabliert. Es gibt ein Selbstverwaltungsteam von ehrenamtlich tätigen Frauen mit einem abwechslungsreichen wöchentlichen Programm und Einzelveranstaltungen. Besonders an diesem Projekt ist, dass Frauen mit Fluchthintergrund selber diesen Ort gestalten. Durch die Partizipation erleben sie sich als selbstwirksam, es wird direkt bei den Bedarfen der Adressatinnen angesetzt. Die Rolle der Hilfesuchenden wird verlassen hin zu einer gestaltenden Funktion. Mit der nächsten Förderperiode soll das Projekt sich noch weiter im Stadtgebiet vernetzen. Durch Erkunden der Angebote im Stadtgebiet wie Kulturangebote, Sport- und Freizeitangebote soll eine größere Öffnung entstehen. Es soll ein Mehr an gesellschaftlicher Teilhabe erreicht werden. Bisher wurde das Projekt durch die Celler Zuwanderungsagentur durchgeführt. Nun soll ein Trägerwechsel zur Caritas stattfinden. Die Caritas greift auf ein Netzwerk von Ehrenamtlichen zurück, so dass noch einmal neue Impulse gesetzt werden können. Weiterhin ist sie gut vernetzt im Stadtgebiet und ist bereits in der Flüchtlingssozialarbeit aktiv u.a. in der Migrationsberatung, wodurch noch einmal wechselseitig niederschwellige Zugänge geschaffen werden können.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Himmelsberg- Talweg- Nordfeld liegt abgegrenzt am Rande des Stadtteils Vorwerk. Dort sind viele Häuserblocks, die schon immer Leerstände und eine hohe Fluktuation bei den Mietern hatten. Ab 2015 bestand dort so die Möglichkeit Wohnraum für Geflüchtete anzumieten. Inzwischen lebt in dem Quartier eine Vielzahl von Frauen und Mädchen mit Fluchthintergrund. Die Stadt Celle ist seit 2015 in die Betreuung von Geflüchteten gut aufgestellt. So haben viele integrative Maßnahmen dafür gesorgt, dass es zu keinen großen Verwerfungen und Problemen im Zusammenleben von Menschen mit kulturellen Hintergrund kam. Dennoch erstarken immer wieder Ressentiments bei Teilen der Bevölkerung ohne und mit länger zurückliegendem Migrationshintergrund. Zudem birgt die Situation/ Bevölkerungszusammensetzung im Quartier das Risiko einer Ghettoisierung. Daher ist es nach wie vor angezeigt, Menschen zusammenzubringen, ihnen die Möglichkeit des Kennslernens und des Abbaus von Vorurteilen zu geben, damit aus Fremden Bekannte und im besten Fall Freundinnen werden. Die erste Phase des Ankommens ist gut gelungen. Für eine Integration und nachhaltige gesellschaftliche Teilhabe ist jedoch noch viel zu tun. Der Begegnungsort eröffnet diese Möglichkeit speziell für Frauen. Die bisherige Arbeit hat gezeigt, dass der Entschluss sich ausschließlich an Frauen zu wenden, richtig ist. Die Frauen sind erfolgreich in der gegenseitigen Stärkung und Ermutigung. Dies betrifft sowohl das Feld privater Beziehungen als auch die Annäherung an das Feld der Erwerbsarbeit und die Positionierung im öffentlichen Raum.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle Stadtteil Vorwerk Quartier Talweg- Himmelsberg- Nordfeld
Beschreibung
Straßenzüge Talweg, Himmelsberg, Nordfeld
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk Für das Projektgebiet gibt es aufgrund der Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Erhebung Stadt Celle Sonstige= Stadtteil Vorwerk Für das Projektgebiet gibt es aufgrund der Gliederungstiefe aus Datenschutzgründen keine Daten
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Ressourcen vor Ort sollen genutzt werden, um die Frauen vor Ort weiter zu stärken und zu befähigen. Die sozialräumlichen Angebote sind bekannt. Es bestehen Kooperationen oder werden weiter aufgebaut. Verschiedene Akteure vor Ort werden zusammengebracht, um Win- Win- Situationen zu schaffen. Bspw. suchen Betriebe geeignete Arbeitskräfte; die Frauen wollen Erwerbsarbeit aufnehmen. Menschen suchen sinnvolle ehrenamtliche Tätigkeiten; die Frauen benötigen bestimmte Kenntnisse, die Ehrenamtliche ihnen geben können. Neben dieser Aktivierung wird mit den Frauen in Einzelgesprächen oder in Gruppensettings gearbeitet, um das Ziel von Mehr an gesellschaftlicher Teilhabe zu erreichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedarfe der Bewohnerinnen werden wahrgenommen und es wird gemeinsam daraus Angebote entwickelt
Beschreibung
das Selbstverwaltungsgremium weiter selbständig arbeitet
Beschreibung
es finden gemeinsame Veranstaltungen der unterschiedlichen Akteure im Stadtteil statt, die Adressaten erleben niederschwellige Zugänge
Beschreibung
es finden gemeinsame Veranstaltungen statt, die gemeinsamen Gremien verfolgen gemeinsame Ziele und es findet auch eine kritische Auseinandersetzung mit den Angeboten statt
Beschreibung
in den gemeinsamen Gremien werden gemeinsam Ziele formuliert und daraus Strategien und Veranstaltungen geplant
Beschreibung
es finden Frauen mit verschiedenen Alter, Herkunft und Religion zusammen und engagieren sich gemeinsam für ein gelingendes Zusammenleben im Quartier
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Celle- Fachdienst Sport und Jugend, Zuwanderungsagentur/ Zentrale Anlaufstelle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte, Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE), Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mimi Gesundheitsprojekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter im Landkreis Celle, Psychosoziale Beratungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Vorwerk, Volkshochschule Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.- luth. Matthäus Kirchengemeinde, Kath. Kirche St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperationen mit verschiedenen Betrieben bzgl. Besichtigung, Hospitation, Praktika
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cellesche Zeitung, Celler Kurier, Celle Heute, Celler Presse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Celle, Ortsrat Vorwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarinnen aus dem Quartier und Stadtteil, interessierte Frauen aus ganz Celle
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das bereits bestehende Selbstverwaltungsgremium soll in einen eigenständigen Verein überführt werden, der die Grundidee des Projekts fortführt. Die Caritas hat im Stadtgebiet seit 15 Jahren 2 sozialräumlich arbeitende Begegnungsorte mit verschiedenen Schwerpunkten. Dabei haben die sich immer wieder nach den Bedarfen der Adressaten verändert. Auch dieser Begegnungsort in einem "schwierigen" Quartier hat das Potential sich mit den verändernden Bedarfen weiterzuentwickeln.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Digitale Kompetenznetzwerke - Soziales Miteinander im digitalen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Bassum - Ins Netz gegangen
Projektbeschreibung
Gerade in den vergangenen Monaten waren alle persönlich unterschiedlich stark von den Einschränkungen der sozialen Kontakte betroffen. Das Mütter-Kinder-Zentrum möchte in den kommenden drei Jahren den Veränderungen durch Covid-19 und den damit verbundenen sozialen Distanzen entgegenwirken und digitale Netzwerke und Angebote zur einfachen und "kontaktlosen" Kommunikation aufbauen und mit niedrigschwelligen Angeboten zur Aktivierung älterer und digital unerfahrenen Bevölkerungsschichten beitragen. Darüber hinaus wollen wir die dafür nötige Medienkompetenz in der Quartiersbevölkerung verbessern. Es ist wichtig die Fähigkeit zur aktiven Kommunikation über audiovisuelle Medien zu schulen. Deshalb wollen wir als Impulsgeber für eine Vielzahl von unterschiedlichen Projekten auftreten und so die folgende gemeinsame Zielsetzung erreichen: - Abfrage der Bedarfe und Wünsche, eine große Onlinebefragung läuft aktuell, (ein Zwischenergebnis: knapp 90 % der Befragten wünschen sich einen Ausbau der Onlineangebote, 65 % wünschen sich dringend eine Vernetzung der bisherigen Angebote im Quartier) - Aufbau und Erweiterung einer lokal vernetzten Onlineplattform: Alle digitalen Angebote des Quartiers werden auf einer Webseite zusammengeführt. Dabei werden sozialen Medien und Kanäle (Youtube, Facebook, Onlinemeetingräume...) genutzt und neue Möglichkeiten getestet - Unterstützung zum Weitergeben von Fachwissen über örtliche Onlineangebote, z.B. für den pensionierten Gärtner aus der Nachbarschaft zur Erstellungs eines Podcasts mit Gartentipps oder für die Jugendgruppe bei der Umsetzung von Videos für den wöchtlichen digitalen TV-Sender. - Offener Treffpunkt im digitalen Raum für öffentliche und private Gruppen, z.B. für die ältere Frauengruppe, die seit Monaten kein Treffen mehr hatte und vor der Hürde eines Onlinemeetings zurück schreckt - Bereitstellung und Unterweisung der digitalen Medien für schulisches Arbeiten bei Kindern mit Förderbedarf - Langsames, stetiges Hineinwachsen mittels Aktionen und praxisnahes Ausprobieren mit niedrigschwelligen, aber begehrten Angeboten, z.B. digitale Spielenachmittage, digitale Kochkurse (Vlog), digitale Fotoausstellungen. Dieses Projekt wird kompetent geleitet durch die Medienpädagogin Brigitta Wortmann. Dazu erhält sie fachliche Unterstützung von Fachinformatiker*innen, Marketingmanager*innen und engagierten Mitarbeiterinnen des Mütter-Kinder-Zentrums.
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten Dörfer eher als ländliche Gegend denn als Kleinstadt zu betrachten. Das digitale Zeitalter steht hier erst am Anfang. Viele Bereiche in Bassum gelten für den Ausbau von Glasfaser als "weißer Fleck". Die Altersstruktur der Bassumer Bevölkerung weist ein charakteristisches Profil auf: Der Anteil und die Anzahl der Senioren werden künftig vermutlich drastisch zunehmen. In Bassum gibt es kaum Aus- und Fortbildungen zur Nutzung von digitalen Kommunikations- und Transferwegen für die allgemeine Bevölkerung oder benachteiligte Gruppen. Die Bereitschaft zur Nutzung und die nötige Medienkompetenzen bei großen Teilen der Bevölkerung ist niedrig. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen haben sich viele Menschen zurück ziehen müssen und den sozialen Kontakt enorm vermisst. Es gab kaum eine Bereitschaft oder ein Angebot, diese gesellschaftlichen Hürden mit der Erweiterung von Kompetenzen oder Kreativität zu bewältigen. Große Teile der Bevölkerung verharrten in Aktionslosigkeit. In Zeiten der Kontaktbeschränkungen wie z.B. in einer Pandemie und deren Folgen (Homeschooling, Homeoffice...) sind digitale Angebote, Plattformen und Weitervermittlung der nötigen Medienkompetenz unumgänglich. Wir möchten eine generationsübergreifende, selbstverständliche Nutzung von unterschiedlichen digitalen Kommunikationswegen aufzeigen und den Einstieg dazu vereinfachen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum - alte Stadtquartiere
Beschreibung
Schwerpunkte in den zentralen Wohngebieten der drei ursprünglichen Dorfkerne der Stadt (Loge, Freudenberg und Bassum)
Einwohnerzahl
5000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
28
Anmerkung
https://www.diepholz.de/portal/seiten/demografischer-wandel-1001274-21750.html -> Fallstudie "Demografischer Wandel in der Stadt Bassum" und Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum wird in einem ersten Schritt möglichst erstes Interesse wecken, viele interessierte Menschen ansprechen und diese auch als Multiplikator*innen nutzen. Die Angebote zur digitalen Kommunikation sollten sich an den Bedarfen der Teilnehmer*innen orientieren. Deshalb sollen die Angebote an die jeweiligen Zielgruppen angepasst und im Laufe des Projektes optimiert und verstetigt werden. Die Schaffung von Begegnungsstätten im digitalen Raum und die damit verbundene Steigerung der Lebensqualität ist die Grundlage unserer Bemühungen. Durch eine Befragung im analogen und digitalen Raum soll nach Anwender*innen und Nutzer*innen gesucht werden. Schon jetzt geben knapp 70 % der Beteiligten unsere Umfrage an, dass sie gern ein lokal-digitales Angebot erstellen möchten. Ebenso soll durch intensives Netzwerken mit örtlichen Einrichtungen (Jugendhaus, Seniorenbüro, Familienzentrum, Schulen und Kindergärten) Interesse bei denjenigen geweckt werden, die Förderbedarf haben. Durch möglichst niedrigschwellige digitale Angebote soll eine neue aktive Teilhabe entstehen. Die Verantwortung soll im Laufe des Projekts an die Zielgruppe weiter gegeben werden, so dass Hilfe zur Selbsthilfe entsteht. Somit übernimmt das Mü-Ki-Ze die Koordination und die erste Begleitung, kann aber nach zwei bis drei Jahren diese an ehrenamtliche Mitarbeiter weiter geben und sich neuen Zielgruppen und Angeboten widmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das Sammeln von Erfahrungen und lebendigen Diskussionen, bringen die Teilnehmer*innen neue innovative Impulse in das Gesamtprojekt ein. Dabei übernehmen sie die Organisation selbst.
Beschreibung
Die Zahl der Netzwerke und Kooperationen wächst weiter, vorhandene Strukturen verstärken sich, es entstehen gemeinsame neue Projekte.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Bassum, Weser-Kurier Syke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Bassum
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn

Ansprechpartner
Falk Wook
Funktion Pastor
Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn
Projektbeschreibung
Wir sind als Ev.-luth. Kirchengemeinde die einzige KGM in Godshorn und haben ein grosse Gemeindehaus mit zwei großen Sälen, eine Jugendscheune, Kirche und Kapelle. Unsere Räumlichkeiten werden schon jetzt vielfältig genutzt z. B. durch den Pädagogischen Mittagstisch „Satt & Schlau“, der an fünf Tagen in der Woche 20 Grundschulkindern Hausaufgabenhilfe, Mittagessen und verlässliche Betreuung nachmittags in Kooperation mit der Grundschule anbietet. Ein interkulturelles Begegnungs- und Nähcafé bietet einen Treffpunkt für Geflüchtete und Einwohner von Godshorn. Mehrere Eltern-Kind-Treffen bieten Familien mit kleinen Kindern Raum für Erfahrungsaustausch. Die KiTa der Kirchengemeinde ist Schwerpunkt der Familienarbeit. Das DRK veranstaltet seine JHVs in der Kirchengem. Der Kulturring Godshorn nutzt die Kirche für seine Veranstaltungen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nicht zur Verfügung steht, regelmäßige Aufführungen eines Kinder-Musicals mit ca. 40 Kindern in der Kirche statt. In Kooperation mit der Region Hannover werden in Zukunft Hebammensprechstunden im Gemeindehaus angeboten. Es besteht eine koordinierende Termin-Zusammenarbeit mit DRK, AWO, Feuerwehr, Sport- und Schützenverein. Das Netzwerk für Geflüchtete für die Gesamtstadt Langenhagen, an dem auch die Sozialarbeiter*innen der Stadt teilnehmen, hat seinen Treffpunkt im Gemeindehaus. Es gibt also schon eine vielfältige Form von Kooperation, aber keine gemeinsame Strategie. Deshalb wollen wir ein MGZ aufbauen. Es bietet hier eine geeignete Plattform, um die vielfältigen Netzwerke und Formen der Zusammenarbeit u. a. bei familienunterstützenden Angeboten (weiter-) entwickeln können. Es kann auch mobil verortet werden und an verschiedenen Örtlichkeiten stattfinden. Es könnte zum Seismographen für Veränderungen und Bedarfe werden, wie eine Groß-Familie als Netzwerk von vielen Mitgliedern, Partnern und Nutzern, die motiviert werden, ihre eigenen Interessen zu erkennen und zu formulieren und gemeinsam umzusetzen. Hier geht es um Partizipation der Einwohner*innen von Godshorn. Ideen, Perspektiven, Bedarfe, Wünsche werden von der Bewohner*innen selbst entwickelt. Im Rahmen von Zukunftswerkstätten, Workshops, Worldcafés, open-space-Veranstaltungen können sie sich als Experten aktiv einbringen. Damit übernehmen sie die Ausrichtung und Gestaltung der Inhalte und Angebote. Teilhabe und Augenhöhe angelegte Kommunikationsstruktur könnten aktiv gelebt werden und Ressourcen gestärkt und Schwächen ausgeglichen werden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Godshorn ist mit seinen 6.538 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Ortsteil der Stadt Langenhagen und immer noch dörflich geprägt. Im Gegensatz zu den beiden Industriegebiete (eines bei Schulenburg) und der Air-Business-Park, wo mehr als 15.000 Menschen arbeiten, aber nur wenige wohnen. Zwischen diese und die Autobahnen ist Godshorn so eng eingefügt, dass das Ortsgebiet stark begrenzt ist. Trotzdem wird vermehrt gebaut und die Einwohnerzahlen steigen stetig an. Durch diese Veränderung und durch den demografischen Wandel wird Godshorn zusehends mehr zur Schlafstadt. Es ist für die Vereine und Verbände sehr schwierig, Neu Hinzugezogene und junge Einwohner für die Arbeit in diesen Vereinen zu aktivieren und Ehrenamtliche für Leitungsaufgaben zu gewinnen. Die Mitgliederzahlen der Vereine sinken bei gleichzeitigem Anstieg der Einwohner. Hier braucht es Angebote. 2015 wurde das Hallen-Freibad der Stadt Langenhagen in Godshorn geschlossen und wartet seitdem auf den Abriss. Dies ist zu einem entscheidenden Standortnachteil geworden. Die Banken verlassen den Ort. Angebote, die die Bedürfnisse der Menschen aufnehmen und diese für ihre eigenen Interessen sprachfähig machen, fehlen. Die Vereine, die Parteien, der Kulturring, die Feuerwehr, die Kirchengemeinde, die Kitas, die Schule, sehen die Probleme , aber es gibt keine gemeinsame Strategie dies zu ändern. Es müssen also gemeinsam Strategien und Methoden konzipiert werden, um die Bewohnerinnen und Bewohner in Godshorn in die Gestaltung des Gemeinwesens miteinzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Godshorn
Beschreibung
Godshorn hat 6.538 Einwohner und einr Größe von 8,28 km², noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6538
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Langenhagen vom 22.11.2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover Online Statistik vom 31-12.2019
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12..2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Stastistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier sind diejenigen jungen Menschen erfasst, im Alter von 15-26 Jahre, die auch Transferleistungen erhalten Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
GWA/QM-Ansatz
Das MGZ soll zielgruppenübergreifend für alle BewohnerInnen im Sozialraum nutzbar sein. Es soll alle Generationen (Kinder und Jugendliche, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren) aber auch unterschiedliche Bewohnergruppen in ihre Arbeit einbeziehen. z. B. Organisation von Treffpunkten, Ausflügen etc., die für alle BewohnerInnen offen sind, ebenso, wie es Angebote für bestimmte Gruppen wie z.B. Seniorinnen, themengebundene Gruppenangebote geben kann. Die Motivation der Menschen soll gefördert werden, Einfluss auf ihre Lebenswelt zu nehmen. Sie greift Themen der Bewohnerinnen und Bewohner wie z.B. gesundheitsfördernde Angebote, Informationsveranstaltungen und aktuell Angebote zur Förderung von Lese- und Schreibkompetenzen sollen aufgegriffen und Hilfe zur Selbsthilfe und angeboten werden. Die im Sozialraum vorhandenen Ressourcen sollen nutzbar gemacht werden. Netzwerke im Sozialraum können gefördert und geschafft werden. Dabei wollen wir uns verschiedener Methoden bedienen. Neben Gruppenarbeit wie Methoden der Sozialforschung , Befragung und Untersuchung zur Feststellung von Bedarfen, soll aktive Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner deren Verantwortung für sich selbst und den eigenen Stadtteil zu fördern. So können frühzeitig Konflikte erkannt und Lösungen erarbeitet werden - eine wichtige Präventionsaufgabe. Präsenz im Quartier, Zugänge zu Bildungsangeboten und ein unmittelbarer Kontakt zu den Menschen tragen zur Verbesserung des Images des Stadtteils bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ortsrat Godshorn und Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kiulturring Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengemeinde Zum Guten Hiren Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn, KiTas, Krippen, VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Offene Gesellschaft Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternerhmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Langenhagen, Pressearbeit des Kirchenkreises Burgw.-Langenh., Lokalpresse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien des Ortsrates Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ehrenamtliche Mitarbeitende der Kirchengemeinde, vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, der Eltern-Kind Gruppen, der Musikgruppen und interessierte Mitbürger*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein MGZ ist immer auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Auslobung durch die GWA und die Finanzierung durch die N-Bank sind als Anschubfinanzierung zu verstehen. In der Zwischenzeit werden wir versuchen, eine langfristige finanzielle Absicherung des MGZ durch Fundraising (Region, Kommune, Sponsoren) zu schaffen. Wir haben durch Kooperationsverträge und die 10jährige Finanzierung des Päd. Mittagstisches Satt & Schlau gute Erfahrungen in erfolgreichem Fundraising.
Galerie
hausaufgaben   frau lichtenberg2
satt schlau essen
satt schlau team kinder
satt schlau spielen mit lego
satt und schlau   kinder
satt und schlau logo mit titel in versalien neu
kita zgh   anspiel
kita zgh   lokomotive
Aufsteller
pressefoto_1.jpg (1.82 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunft Quartier

Ansprechpartner
Ulrike Baumheier
Funktion Sachgebietsleiterin Campus, Jugend und Senioren
Verstetigung der Quartiersarbeit
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden im Quartier Mozart- und Drosselstraße ein Quartiersmanagement und zahlreiche interkulturelle Begegnungs- und Beratungsangebote aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße und im Stadtteilbüro in der Drosselstraße. Da die Förderung 2021 ausläuft, zielt das Projekt „Zukunft Quartier“ auf die Verstetigung der Quartiersarbeit. Eine Verstetigung kann nur gelingen, wenn sie zum einen als gesamtstädtische und ressortübergreifende Gemeinschaftsaufgabe begriffen wird, bei der die Verwaltung eng mit Akteuren vor Ort zusammenarbeitet, und zum anderen die Bewohner/-innen noch stärker als bisher Verantwortung übernehmen für die Gestaltung des Sozialraums. Unter Einbindung der Bewohner/-innen werden deshalb ein Handlungskonzept zur Verstetigung entwickelt sowie Beteiligung und Selbstorganisation gefördert. Da es sich um ein „junges“ Quartier handelt, werden exemplarisch neue Wege zur Stärkung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erprobt. Die Ergebnisse sollen auch anderen Kommunen Anregungen für den Verstetigungsprozess bieten. Eine Zukunftswerkstatt bildet den Grundstein für das zukünftige Zusammenwirken. Welche Angebote sollen weitergeführt werden, was ist zusätzlich notwendig? Wer ist bereit sich dafür zu engagieren und wie kann eine Weiterfinanzierung gesichert werden? Wie kann es gelingen, mehr Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in die Quartiersarbeit einzubinden? Welche Unterstützung benötigen Initiativen? Bereits parallel zur Erarbeitung des Handlungskonzepts werden innovative Ansätze zur Beteiligung und Selbstorganisation erprobt. So wird zur Einbindung breiterer Bevölkerungsgruppen die aufsuchende Arbeit ausgeweitet. Als ein zentrales Thema hat sich in Gesprächen mit Bewohner/-innen bereits die Gestaltung der eigenen Wohnumgebung herausgestellt. Die Vernachlässigung und Vermüllung von Außenanlagen insbesondere in der Drosselstraße tragen dazu bei, dass dem Quartier weiterhin ein schlechtes Image anhaftet. Als Modellvorhaben soll deshalb in Kooperation mit der Biologischen Station Osterholz ein Umweltprojekt durchgeführt werden. Die Kinder- und Jugendgruppen „Green Players“ beschäftigen sich auf vielfältige Weise mit Umweltthemen und tragen aktiv zu einer attraktiven Gestaltung ihres Lebensumfeldes bei. Eltern und andere Quartiersbewohner werden durch Veranstaltungen und Aktionen einbezogen. Die Erfahrungen mit diesem Modellvorhaben fließen in das Handlungskonzept ein.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Mozart- und Drosselstraße ist gekennzeichnet durch eine hohe kulturelle Vielfalt (Menschen aus 28 Nationen) und weist für die Stadt eher untypische Geschoßwohneinheiten auf. Zudem gilt es als „Ankommensquartier“ für zahlreiche Geflüchtete. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden ein Quartiersmanagement und zahlreiche Angebote im Quartier aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße. Daneben engagieren sich die Flüchtlingsbeauftragte und das städtische Jugendhaus im Quartier. Das Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung 2021 stellt Osterholz-Scharmbeck als Bedarfszuweisungskommune vor die Herausforderung, wie die erreichten positiven Veränderungen und hier insbesondere die aufgebauten Einrichtungen und Kooperationsstrukturen auch über das Ende des Förderzeitraums hinaus gesichert werden können. Eine aktuelle Studie des Forums Ziviler Friedensdienst hat dabei Hinweise auf Problemlagen ergeben, die im Rahmen des Verstetigungsprozesses bearbeitet werden müssen: • Die Zusammenarbeit der Institutionen der Quartiersarbeit wird nicht genügend koordiniert. Zum Teil überschneiden sich Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten. Ein zielführendes, gemeinsames Konzept der Quartiersentwicklung fehlt. • Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich nicht genügend einbezogen. • Das Projektgebiet ist ein junges Quartier mit einem Anteil von 43% unter 27jähriger. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil von ihnen verlässt die Schule mit dem Hauptschulabschluss bzw. ohne Abschluss. Das Jugendhaus weist zudem immer wieder auf das geringe Selbstwertgefühl vieler Kinder und Jugendlicher hin.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterholz-Scharmbeck Mozartstraße und Drosselstraße
Beschreibung
Das Fördergebiet ist deckungsgleich mit dem Soziale Stadt-Sanierungsgebiet Mozart- und Drosselstraße, das in stadträumlich isolierter Lage östlich der B 74 liegt. Es umfasst die Quartiere "Mozartstraße" mit den Straßen Beethovenstraße, Mozartstraße, Am Hohenberg, Händelstraße, Mendelsohnstraße und Franz Liszt-Straße sowie "Drosselstraße" mit den Straßen Amselstraße und Drosselstraße.
Einwohnerzahl
2018
Quelle / Anmerkungen
Stadt Osterholz-Scharmbeck: Projekthandbuch 2020. Fortschreibung des Integrierten Entwicklungs- bzw. Handlungskonzeptes
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Soziale Stadt-Förderung wird Ende 2021 auslaufen. Das beantragte Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung und Weiterentwicklung der Quartiersarbeit und trägt damit zur Umsetzung der langfristigen Stadtplanungsstrategie für das Soziale Stadt-Quartier bei. Eine Förderung würde die Möglichkeit eröffnen, einen längerfristigen partizipativen Verstetigungsprozess zu organisieren und dabei neue Wege der Einbindung von Kindern und Jugendlichen zu erproben. Das Projekt hat Modellcharakter für andere Klein- und Mittelstädte, vor denen viele mittelfristig ebenfalls vor der Herausforderung des Auslaufens der Soziale Stadt-Förderung stehen. Dazu werden zwei Teilzeit-Projektstellen benötigt, die nicht aus Soziale Stadt-Mitteln finanziert werden können: eine Koordinationsstelle und eine Projektmitarbeiterstelle (beide in Teilzeit). Die beiden Personen arbeiten eng mit dem bestehenden Quartiersmanagement zusammen, haben aber klar von diesem abgegrenzte Aufgaben. Aufgabenschwerpunkt des im Rahmen von Soziale Stadt aufgebauten Quartiersmanagements ist die Beratung und Organisation von Angeboten im Haus der Kulturen in der Mozartstraße. Die aus städtischen Mitteln finanzierte Flüchtlingsbetreuerin leistet darüber hinaus aufsuchende Arbeit. Hauptaufgabe der neu zu schaffenden Koordinationsstelle (24 Wochenstunden) soll es dagegen sein, den Verstetigungsprozess zu gestalten. Dazu gehört die Entwicklung eines Handlungskonzepts, aber auch die gezielte Einbindung breiterer Gruppen der Bewohner/-innen in die Quartiersarbeit. Dazu ist es notwendig, die "Komm-Struktur" im Haus der Kulturen zu ergänzen durch eine aufsuchende Arbeit im gesamten Quartier. Für diese Aufgaben wird eine Person mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung (Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften oder vergleichbare Qualifikation) benötigt, die Erfahrungen in der Quartiersarbeit und der Arbeit mit Netzwerken mitbringt – sowohl mit Netzwerken aus Einrichtungen und Trägern in der Quartiersarbeit als auch mit Netzwerken aus Bewohnerinnen und Bewohnern aus unterschiedlichen Kulturen. Bei der Erprobung neuer Wege der Einbindung von Kindern und Jugendlichen wird der/die Koordinator/-in unterstützt werden von einem pädagogischen Mitarbeiter (13 Wochenstunden) mit Erfahrungen in der Jugend- und Sozialarbeit. Dafür ist ein bereits bei der Stadt beschäftigter Mitarbeiter aus dem Jugendhaus vorgesehen. Hauptaufgabe des pädagogischen Mitarbeiters ist die Planung und Durchführung des Umweltprojekts in Kooperation mit den Expertinnen und Experten der Biologischen Station Osterholz. Die Erfahrungen mit neuen Wegen der Einbindung bringt er in das Verstetigungskonzept ein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Landkreis Osterholz
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck Die Zahl bezieht sich auf den Anteil der 15-27jährigen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Quartiersarbeit in Osterholz-Scharmbeck orientiert sich am Sozialraumansatz. Der Sozialraum ist das konkrete Wohnumfeld von Menschen mit ihrem gesamten präsenten sozialen Netzwerk (Nachbarn, Freunde, Familie usw.) Sozialräumliche Arbeit meint Veränderung und Gestaltung sozialer Räume, nicht die Veränderung von Menschen. Es gilt, die Menschen zu stärken und Ressourcen zur gelingenden Lebensbewältigung zu fördern (mit den Stärken der Menschen arbeiten). Bei dieser Arbeit werden die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Projekte einbezogen. Das schafft Nachhaltigkeit und längerfristige Erfolge. Das Projekt "Zukunft Quartier" erprobt unter anderem neue Wege der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen. Auch Kinder und Jugendliche sollen lernen ihre Bedürfnisse zu formulieren. Dazu müssen sie zunächst dahin geführt werden, sie müssen zu Akteuren ihrer Lebenssituation „gemacht“ werden. Das heißt, die Förderung muss zur Aktivierung der Jugendlichen führen bzw. dahin, ihr Leben selbst zu gestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn es gelingt, Bewohner/-innen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters in den Verstetigungsprozess einzubeziehen und wenn sich die Weiterentwicklung der Quartiersarbeit an deren Interessen orientiert.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn es im Haus der Kulturen und im Stadtteilbüro mehr selbstorganisierte Aktivitäten gibt.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn Kompetenzen und Ressourcen von Einrichtungen (incl. Kitas und Schulen) und Bewohner/-innen in die Quartiersarbeit einfließen und die Beteiligten positiv über ihre Aktivitäten berichten.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn das Handlungskonzept zur Verstetigung von allen relevanten Ämtern mitgetragen wird und eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe die Arbeit zur Umsetzung des Konzepts aufgenommen hat.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn sich zur Weiterführung der Quartiersarbeit ein aktives Netzwerk aus Stadtteilbüro/Haus der Kulturen, Jugendhaus, Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen und weiteren engagierten Partnern aus der Stadt gebildet hat.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn das Handlungskonzept zur Verstetigung verzahnt ist mit dem Stadtentwicklungskonzept und die Funktion des Projektgebietes für die Gesamtstadt und seine Beziehungen zu anderen Orten der Integration berücksichtigt.
Vorhandene Strukturen
Die Quartiersarbeit beruht bei der Stadt Osterholz-Scharmbeck auf verschiedenen Säulen. Verantwortlich für den Bereich Soziale Stadt ist die Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte. Sie hat in Kooperation mit der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben im Haus der Kulturen in der Mozartstraße ein Quartiersmanagement aufgebaut. Die vier in Teilzeit bei der Bildungsvereinigung beschäftigten Quartiersmanager/-innen organisieren das Angebot im Haus der Kulturen, beraten die Besucherinnen und Besucher und koordinieren ein Netzwerk von im Quartier engagierten Einrichtungen. Der Fachbereich Bildung und Erziehung ergänzt die Quartiersarbeit im Teilgebiet Drosselstraße durch Aktivitäten der Flüchtlings- und Quartiersbetreuerin und des städtischen Jugendhauses. Die Flüchtlings- und Quartiersbetreuerin leistet aufsuchende Arbeit. Um nach dem starken Zuzug durch die Flüchtlingskrise mehr Menschen auch in der Drosselstraße zu erreichen, hat sie 2018 begonnen, das Stadtteilbüro in der Drosselstraße als niedrigschwelligen Anlaufpunkt wieder zu beleben. Die Arbeit des am Rande der Drosselstraße gelegenen städtischen Jugendhauses ist ebenfalls sozialräumlich ausgerichtet und bezieht auch die Eltern und das gesamte Umfeld der Jugendlichen ein. Das Projekt "Zukunft Quartier" ergänzt das vorhandene Quartiersmanagement durch die Organisation des Verstetigungsprozesses. Zugleich trägt das geplante Handlungskonzept zu einer besseren Koordination der vorhandenen Einrichtungen bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilbüro Drosselstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Pumpelberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Biologische Station Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Azadi
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fußballverein Barispor Osterholz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Integrationsbeauftragte, Fachbereiche Bildung, Soziales, Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus sowie Stadtplanung und Bau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osterholz, Jugendamt und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten Ritterhuder Straße, Berliner Straße und Buschhauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen Beethovenschule und Buschhausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Lernhaus im Campus, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Berufsbildende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adler Wohnen und Service
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungsgesellschaften (z.B. Kaemena + Köpke, Haus und Grund)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Ratsausschuss für Jugend, Senioren und Soziales hat sich dafür ausgesprochen, die Quartiersarbeit auch nach Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung fortzuführen. Mittel dafür sind bereits im Haushalt verankert. Die Erarbeitung eines Konzepts zur Verstetigung und Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Projekts „Zukunft Quartier“. Nach Projektende werden die entwickelten Vorhaben angebunden an die städtischen Quartierseinrichtungen (Haus der Kulturen, Stadtteilbüro, Jugendhaus).
Zustimmung Veröffentlichung
On