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Beteiligungsprojekte

SUWI - Stadtteilladen im Suthwiesenviertel (Weiterentwicklung Gemeinwesenarbeit)

Ansprechpartner
Lennart Helm
Funktion Leiter Geschäftsstelle
Begegnung, Beteiligung und Teilhabe im Suthwiesenviertel
Projektbeschreibung
Der Stadtteilladen SUWI im Suthwiesenviertel in Salzgitter-Lebenstedt hat sich seit Beginn der Förderung als zentraler Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers etabliert. Ziel des Projektes ist es, Begegnung zu ermöglichen, Beteiligung zu stärken und die Lebensqualität im Stadtteil gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu verbessern. Das Quartier ist geprägt von einer hohen sozialen Belastung, einem überdurchschnittlichen Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie einem hohen Anteil von Familien, die Transferleistungen beziehen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Orte der Begegnung und Beteiligung. Der Stadtteilladen bietet daher einen offenen und barrierearmen Treffpunkt, in dem Beratung, Begegnung, Bildung und gemeinschaftliche Aktivitäten stattfinden. In den vergangenen Jahren konnten stabile Netzwerke mit lokalen Einrichtungen, Vereinen, sozialen Trägern und der kommunalen Verwaltung aufgebaut werden. Das Stadtteilzentrum bietet unter anderem offene Treffangebote, Beratungs- und Unterstützungsangebote, Bildungs- und Freizeitangebote sowie Beteiligungsformate für Bewohner:innen. Besonders wichtig ist dabei die Aktivierung der Menschen im Quartier, damit sie eigene Ideen entwickeln und Verantwortung für ihren Stadtteil übernehmen. Im Folgeprojekt soll die Gemeinwesenarbeit im Quartier weiterentwickelt und verstetigt werden. Schwerpunkte sind die stärkere Beteiligung der Bewohner:innen an der Gestaltung des Stadtteils, der Ausbau von Kooperationen im Quartier sowie die Förderung von sozialen und interkulturellen Begegnungen. Perspektivisch sollen niedrigschwellige Angebote zur Unterstützung im Alltag von Familien, Frauen, älteren Menschen und Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte weiter ausgebaut werden. Dazu zählt auch die schrittweise Einbindung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag (AZUA), die alltagspraktische Hilfen, soziale Begleitung sowie niedrigschwellige Beratungs- und Entlastungsangebote umfassen und bedarfsgerecht im Quartier zugänglich gemacht werden. Durch die kontinuierliche Netzwerkarbeit, die Aktivierung von Bewohner:innenengagement und die Entwicklung gemeinsamer Projekte trägt das Stadtteilladen langfristig zur sozialen Stabilisierung und positiven Entwicklung des Quartiers bei.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Suthwiesenviertel in Salzgitter-Lebenstedt ist weiterhin durch soziale und infrastrukturelle Herausforderungen geprägt. Im Quartier leben überdurchschnittlich viele Familien mit geringen Einkommen, ein hoher Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie viele Haushalte, die Transferleistungen beziehen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Begegnungsorte, an denen sich Bewohnerinnen und Bewohner austauschen, Unterstützung erhalten und sich aktiv in die Gestaltung ihres Wohnumfeldes einbringen können. Viele Menschen im Quartier leben vergleichsweise isoliert voneinander. Unterschiedliche kulturelle Hintergründe, sprachliche Barrieren und fehlende Treffpunkte führen dazu, dass Kontakte zwischen Bewohnergruppen nur begrenzt entstehen. Besonders Familien, Frauen, ältere Menschen sowie neu zugewanderte Bewohner: innen haben einen erhöhten Bedarf an Beratung, Unterstützung und sozialer Vernetzung. Auch im Wohnumfeld bestehen weiterhin Herausforderungen. Öffentliche Räume und Grünflächen werden teilweise wenig genutzt oder bieten nur begrenzte Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig fehlt es an Strukturen, die Bewohner: innen dabei unterstützen, sich aktiv an der Entwicklung ihres Quartiers zu beteiligen. Der Stadtteilladen SUWI hat sich in den vergangenen Jahren als zentraler Ort für Begegnung, Beratung und Beteiligung etabliert. Die Nachfrage nach Angeboten und Unterstützung ist jedoch weiterhin hoch. Um die begonnenen Entwicklungsprozesse im Quartier nachhaltig fortzuführen und die soziale Stabilisierung zu stärken, ist eine Fortsetzung der Gemeinwesenarbeit notwendig.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Lebenstedt Suthwiesenviertel
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Bezirke 55 und 57 im Stadtteil Salzgitter-Lebenstedt (Suthwiesenviertel rund um Suthwiesenstraße / Reppnersche Straße). Die Abgrenzung orientiert sich an den statistischen Bezirksgrenzen und umfasst die angrenzenden Wohnquartiere mit hoher Bevölkerungsdichte und besonderem Integrationsbedarf.
Einwohnerzahl
6179
Quelle / Anmerkungen
Stadt Sazgitter, Einwohnerdaten Stand 31.12.2024
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Der Stadtteilladen SUWI im Suthwiesenviertel arbeitet nach dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Ziel ist es, die Lebensqualität im Quartier zu verbessern, die Teilhabe der Bewohnerinnen zu stärken und nachbarschaftliche Netzwerke aufzubauen. Der Stadtteilladen dient als niedrigschwellige Anlaufstelle für Bewohner: innen aller Altersgruppen und Herkunft. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Aktivierung und Beteiligung der Bewohner: innen. Menschen aus dem Quartier werden ermutigt, eigene Ideen, Projekte und Aktivitäten einzubringen und gemeinsam umzusetzen. Dadurch werden Selbstorganisation, Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme im Quartier gestärkt. Darüber hinaus fungiert der Stadtteilladen als Ort der Begegnung, Beratung und Vermittlung. Bewohner: innen erhalten Unterstützung bei sozialen Fragestellungen und werden bei Bedarf an passende Beratungs- und Unterstützungsangebote weitervermittelt. Gleichzeitig werden Kooperationen mit lokalen Einrichtungen, Vereinen, Schulen, Kirchengemeinden und sozialen Trägern gepflegt und weiterentwickelt. Durch Veranstaltungen, Gesprächsrunden, Informationsangebote und gemeinsame Aktionen werden Austausch und Begegnung gefördert. So trägt die Gemeinwesenarbeit dazu bei, soziale Isolation zu reduzieren, Integration zu stärken und das Zusammenleben im Quartier nachhaltig zu verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner: innen bringen eigene Themen und Ideen ein, beteiligen sich an Aktivitäten im Stadtteilladen und nutzen die Angebote regelmäßig als Treffpunkt und Beteiligungsort im Quartier.
Beschreibung
Regelmäßige Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen, Vereinen, Schulen und sozialen Trägern stattfindet und gemeinsame Aktivitäten oder Projekte im Quartier umgesetzt werden.
Beschreibung
Mehr Begegnungen zwischen Bewohner: innen entstehen, neue Besuchergruppen den Stadtteilladen nutzen und gemeinsame Aktivitäten das nachbarschaftliche Miteinander im Quartier stärken.
Vorhandene Strukturen
Im Suthwiesenviertel besteht bereits eine etablierte Struktur der Gemeinwesenarbeit. Der Stadtteilladen SUWI fungiert als zentraler Treffpunkt und Anlaufstelle für Bewohner: innen des Quartiers. Hier werden niedrigschwellige Beratungs-, Begegnungs- und Beteiligungsangebote bereitgestellt. Die Gemeinwesenarbeit wird durch eine hauptamtliche Fachkraft koordiniert und durch ehrenamtliches Engagement aus dem Quartier unterstützt. Regelmäßige Angebote, offene Treffpunkte sowie thematische Veranstaltungen ermöglichen Austausch, Begegnung und Beteiligung der Bewohner: innen. Zudem bestehen Kooperationen mit verschiedenen lokalen Akteuren, darunter Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen und Kitas, kirchliche Einrichtungen, Vereine sowie weitere soziale Träger. Durch regelmäßige Netzwerktreffen und gemeinsame Aktivitäten werden Ressourcen gebündelt und Angebote besser aufeinander abgestimmt. Die vorhandenen Strukturen der Gemeinwesenarbeit bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Quartiers. Sie fördern die Beteiligung der Bewohner: innen, stärken nachbarschaftliche Beziehungen und tragen dazu bei, soziale Herausforderungen im Quartier gemeinsam zu bearbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
StoP-Koordinatorin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Salzgitter Kontorskoordination
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Montessori Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Talentwerk 38 Nachhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jumpers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Orientbrücke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Joseph Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum St. Elisabeth
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stefan Klein, MdL
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungshelden Nachhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei Salzgitter
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist durch den Stadtteilladen „Suwi“ nachhaltig im Quartier verankert und eng mit Schulen, Kitas und dem Jobcenter vernetzt. Die Stadt Salzgitter fördert bereits bestehende Angebote und sieht weiteren Bedarf. Kooperationen mit der TAG sichern die strukturelle Einbindung. Die langfristige Finanzierung soll zukünftig neben der kommunalen Unterstützung zusätzlich durch AZUA-Leistungen gewährleistet werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Multifunktionaler Dorfladen lässt geographisch getrennte Ortsteile zusammenwachsen

Ansprechpartner
Nicole Zakrzewski
Organisation Gemeinde Adenbüttel
Funktion GWA
Dorfleben heute: Nah versorgt. Miteinander verbunden. Gemeinsam getragen.
Projektbeschreibung
Was braucht ein Dorf heute, damit Menschen nicht nur versorgt sind, sondern sich auch verbunden fühlen? Und was verändert sich, wenn ein kleiner Ortsteil nicht nur mitgemeint ist, sondern wirklich dazugehört? Genau hier setzt das Vorhaben der Gemeinde Adenbüttel an. Gemeinsam mit den BürgerInnen in Adenbüttel und Rolfsbüttel wird die im ersten Förderzeitraum angestoßene Gemeinwesenarbeit zu einem tragfähigen Gesamtvorhaben weiterentwickelt. Mit dem Pavillon an der Schweineweide, dem Begegnungsgarten sowie Formaten wie Klöncafé, Mittagstisch, Spielenachmittag und Kreativabend wurden Grundlagen für Austausch, Beteiligung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Diese Erfahrungen zeigen: Vor Ort gibt es Bereitschaft zur Mitwirkung, erste tragfähige Strukturen und einen klaren Bedarf an weiteren gemeinschaftlich nutzbaren Angeboten. Daran knüpft das Projekt an und reagiert auf zentrale Herausforderungen im ländlichen Raum: fragile soziale Infrastruktur, Fragen der Nahversorgung, die Grenzen rein ehrenamtlich getragener Strukturen und das Risiko, dass kleinere Ortsteile im Alltag an Teilhabe verlieren. Ziel ist es, Versorgung, Begegnung, Beteiligung und soziale Infrastruktur in beiden Dörfern durch einen professionell begleiteten Entwicklungsprozess dauerhaft zu stärken. Kern des Vorhabens ist ein multifunktionaler Dorfladen, der beide Ortsteile über das Dorfauto nicht nur infrastrukturell verbindet, sondern auch das Bewusstsein stärkt, Teil eines gemeinsamen Dorfes mit gleichwertigen Teilhabechancen zu sein. Auch Rolfsbüttel wird gezielt einbezogen: Das Dorfgemeinschaftshaus soll stärker belebt, bestehende Aktivitäten weiterentwickelt und mit dem Dorfauto zusätzliche Zugänge zu Versorgung, Erreichbarkeit und Teilhabe schaffen. So verbindet das Projekt nicht nur Orte, sondern Menschen und Alltagswege. Zugleich zeigt das Vorhaben beispielhaft, wie kleine ländliche Kommunen mit mehreren Ortsteilen durch professionell begleitete Gemeinwesenarbeit, verbindliche Beteiligung, einen multifunktionalen Dorfladen, Begegnungsorte und ergänzende Mobilitätsbausteine tragfähige Strukturen für Versorgung, Teilhabe und Gemeinschaft entwickeln können. Erfahrungen, Entscheidungen und übertragbare Bausteine werden so dokumentiert und aufbereitet, dass andere Kommunen daraus Schritte für vergleichbare Vorhaben ableiten können. Gerade darin liegt die Stärke des Vorhabens: Es verbindet soziale und infrastrukturelle Lösungen zu einem übertragbaren Gesamtansatz.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Wie bleibt ein Dorf für alle lebendig, wenn Versorgung, Begegnung und Teilhabe nicht selbstverständlich vor der Haustür liegen? Und woran entscheidet sich, ob ein kleinerer Ortsteil wirklich dazugehört oder im Alltag schleichend zurückfällt? Vor dieser Aufgabe steht die Gemeinde Adenbüttel. Gerade im ländlichen Raum sind wohnortnahe Angebote, informelle Treffpunkte und gut erreichbare Strukturen entscheidend für Zusammenhalt und Lebensqualität. Besonders ältere Menschen, weniger mobile Personen und Haushalte ohne flexible Mobilität sind auf niedrigschwellige Angebote vor Ort angewiesen. Im ersten Förderzeitraum wurden dafür bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Mit dem Pavillon an der Schweineweide, dem Begegnungsgarten und ersten Formaten wurde Gemeinwesenarbeit vor Ort sichtbar gestärkt. Diese Erfahrung zeigt, dass es Bereitschaft zur Beteiligung, erste tragfähige Strukturen und einen klaren Bedarf an weiteren gemeinschaftlich nutzbaren Angeboten gibt. Zugleich zeigt sich eine typische Herausforderung vieler Flächengemeinden mit mehreren Ortsteilen: Wenn sich Entwicklungsbemühungen vor allem im Hauptort bündeln, drohen kleinere Ortsteile im Alltag an Teilhabe zu verlieren. Genau diese Spannung prägt auch die Lage von Rolfsbüttel. Hier entscheidet sich, ob Versorgung, Begegnung und Mitwirkung wirklich für alle mitgedacht werden oder ob Wege, Angebote und Kontakte am Hauptort enden. Vor diesem Hintergrund ist das beantragte Vorhaben die folgerichtige Weiterentwicklung des bisherigen Prozesses. Das Vorhaben reagiert nicht nur auf lokale Bedarfe, sondern greift eine typische Zukunftsfrage ländlicher Kommunen auf und entwickelt daraus einen übertragbaren Ansatz
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn, Adenbüttel
Beschreibung
Die Gemeinde Adenbüttel besteht aus den beiden Ortsteilen Adenbüttel und Rolfsbüttel und ist Teil der Samtgemeinde Papenteich, des Landkreis Gifhorn. Unzählige alte Bäume und Fachwerkhäuser prägen das Dorfbild. Es dominieren Einfamilienhäuser. Vor allem junge Familien und ältere BewohnerInnen leben hier. Junge Erwachsene verlassen meist die Gemeinde. Das Fördergebiet beinhaltet die komplette Gemeinde Adenbüttel mit 1788 EinwohnerInnen auf 13,7km². Angebote an Grund- und Gesundheitsvorsorge gibt es vor Ort leider zu wenig. Die damit einhergehende Haushaltssituation stellt die Gemeinde vor große Herausforderungen.
Einwohnerzahl
1832
Quelle / Anmerkungen
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/adenbuttel/20151631/4
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/adenbuttel/20151631/4
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
Unterlagen zum Gebiet
dorfkarte.pdf (1.26 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem die Menschen in Adenbüttel und Rolfsbüttel aktiv in die Entwicklung ihres Gemeinwesens einbezogen werden. Im Mittelpunkt steht nicht die isolierte Umsetzung einzelner Maßnahmen, sondern die gemeinsame Bearbeitung konkreter Bedarfe vor Ort, die Aktivierung von Beteiligung, die Stärkung von Eigenverantwortung und der Aufbau tragfähiger sozialer Strukturen. Dies zeigt sich besonders in der gegründeten AG Dorfladen, in der gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet wird, welche Form von Nahversorgung und Begegnung vor Ort sinnvoll und tragfähig ist. Dabei werden Fragen zu Bedarf, Standort, Ausgestaltung, Begegnungsstätte, Organisationsform und Nutzung nicht von oben vorgegeben, sondern gemeinsam entwickelt. Das zeigt sich hier außerdem darin, dass vorhandene Orte, Ideen und Gruppen miteinander verknüpft werden. Dazu gehören bestehende Begegnungsformate, die Schweineweide mit Pavillon, das Dorfgemeinschaftshaus in Rolfsbüttel mit Dorfplatz sowie die Einbindung eines Dorfautos, damit auch der kleinere Ortsteil sozial und praktisch angebunden bleibt. Das Projekt stärkt damit Begegnung, Teilhabe, Mitwirkung und Zusammenhalt über Generationen hinweg. Der Dorfladen ist dabei nicht nur als Versorgungsort gedacht, sondern als sozialer Ankerpunkt, dessen Entwicklung gemeinwesenorientiert begleitet, moderiert und gemeinsam getragen wird. Dies soll auch auf andere Orte mit ähnlichen Strukturen übertragbar sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedarfe, Ideen und Entscheidungen der Bevölkerung die Entwicklung rund um Dorfladen, Café, Begegnungsangebote und die Einbindung Rolfsbüttels sichtbar prägen.
Beschreibung
rund um Dorfladen, Café, Begegnungsorte und die Anbindung Rolfsbüttels tragfähige Strukturen für Versorgung, Begegnung und Teilhabe entstehen, die im Alltag nutzbar und gemeinsam getragen sind.
Beschreibung
vorhandene Orte, Ideen, Engagement und Kompetenzen im Dorf für die Entwicklung rund um Dorfladen, Café, Begegnungsangebote und die Einbindung Rolfsbüttels aktiv aufgegriffen und weiterentwickelt werden.
Vorhandene Strukturen
Im Projektgebiet bestehen bereits ehrenamtliche und professionelle Strukturen der Gemeinwesenarbeit, die im bisherigen Förderzeitraum aufgebaut und weiterentwickelt wurden. Die Gemeinwesenarbeit ist vor Ort durch regelmäßige aktivierende und vernetzende Arbeit sichtbar geworden und hat erste tragfähige Beteiligungsstrukturen geschaffen. Dazu gehören wiederkehrende Begegnungs und Beteiligungsformate wie Klöncafé, Mittagstisch und Bastelabend zu festen wöchentlichen Zeiten. Hinzu kommen aktivierte Arbeits und Entwicklungszusammenhänge wie die AG Dorfladen, die aus einer Bürgerversammlung hervorgegangen ist und in der gemeinsam mit Einwohnerinnen und Einwohnern konkrete Bedarfe, Umsetzungsformen, Standortfragen und Entwicklungsperspektiven bearbeitet werden. Darüber hinaus bestehen bereits genutzte bzw. entwickelte Orte der Gemeinwesenarbeit, insbesondere im Umfeld der Schweineweide mit dem gemeinschaftlichen Aufbau des Pavillon und der Anpassung der Umgebung, der als niedrigschwellige Orte der Begegnung für alle Gruppierungen und Information dient. Auch das Dorfgemeinschaftshaus in Rolfsbüttel ist als Ort für gemeinschaftliche Aktivitäten eingebunden. Die vorhandenen Strukturen zeigen sich zudem in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, Einwohnerinnen und Einwohnern, Gemeinde und weiteren lokalen Akteuren. Damit bestehen im Projektgebiet bereits belastbare Strukturen der Gemeinwesenarbeit, auf denen das beantragte Folgeprojekt aufbauen kann.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bewohner Adenbüttel und Rolfsbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Adenbüttel
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird in bestehende kommunale und dörfliche Strukturen eingebunden. Mit Gemeinde, AG Dorfladen, Begegnungsformaten und vorhandenen Orten bestehen bereits tragfähige Ansätze. Langfristig soll der Dorfladen, das dazu gehörende Dorfauto und professionelle Begleitung über eine eigenständige Organisations- und Finanzierungsstruktur getragen werden. Die Projektförderung schafft dafür die sozialen, organisatorischen und beteiligungsorientierten Voraussetzungen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vielfalt wächst: Mehr Begegnung - Mehr Gemeinsam!

Ansprechpartner
Andrea Helmer
Funktion Bildungsreferentin
Ein Garten für Begegnung, Vielfalt und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Zentrale Herausforderungen im Stadtteil Obenende sind fehlende niedrigschwellige Begegnungsorte, begrenzte Beteiligungsmöglichkeiten. Vereine, Einrichtungen, Initiativen arbeiten parallel statt gemeinsam, sowie erschwerte soziale Teilhabe. Das Projekt „Vielfalt wächst: Mehr Begegnung – Mehr Gemeinsam!“ reagiert auf diese Herausforderungen, indem es durch Gemeinwesenarbeit neue Zugänge zu Begegnung, Beteiligung & gemeinschaftlichem Engagement schafft, zugleich bestehende Lücken in den Angeboten des Mehrgenerationenhauses schließt. Ziel ist der Aufbau & die nachhaltige Verankerung eines offenen, niedrigschwelligen Begegnungsortes, der von Bewohnenden & lokalen Akteuren gemeinsam genutzt & gestaltet wird. Zur Kommune werden von Beginn an verbindliche Schnittstellen aufgebaut. Ausgangspunkt ist eine aktivierende Sozialraumanalyse, in der Bedarfe, Ressourcen & Interessen der Bewohnenden sichtbar gemacht werden. Eine im Stadtteil bekannte Kümmererin ist kontinuierlich präsent, arbeitet eng mit der Kommune zusammen & spricht Menschen gezielt an. Niedrigschwellige Formate wie Gespräche in Treffpunkten, aktivierende Befragungen und ein mobiles Pop-up-Café schaffen erste Gelegenheiten für Austausch und Beteiligung. Vertrauen wird aufgebaut, Kontakte entstehen und Schlüsselpersonen werden einbezogen. In offenen Dialogformaten, wie dem „Nachbarschafts-Café: Mein Obenende“, werden Perspektiven gebündelt und Ideen für die Stadtteilentwicklung erarbeitet. Eine partizipative Stadtteilkarte macht Ressourcen, Orte & Bedarfe sichtbar. Zentral ist die gemeinsame Entwicklung eines Begegnungsortes in Form eines Gartens. In partizipativen Prozessen wird dieser gemeinsam aufgebaut & als sozialräumliche Infrastruktur gestaltet, die vielfältige Nutzungen ermöglicht & als offener Treffpunkt dient. Im weiteren Verlauf wird der Begegnungsort durch regelmäßige Angebote & gemeinschaftliche Aktivitäten belebt. Bewohnende, Vereine & Einrichtungen bringen eigene Ideen ein und nutzen den Ort zunehmend eigenständig. Es entstehen neue Kontakte, Kooperationen & gegenseitige Unterstützung. Parallel werden verlässliche Nutzungs- & Organisationsstrukturen aufgebaut. Nutzergruppen übernehmen schrittweise Verantwortung; der Begegnungsort wird in bestehende Netzwerke, das MGH & kommunale Strukturen eingebunden. Langfristig entsteht ein lebendiger, gemeinschaftlich getragener Ort, der über den Projektzeitraum hinaus Bestand hat & Teilhabe, Zusammenhalt und Selbstorganisation im Stadtteil stärkt.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projekt wird im Stadtteil Obenende in Papenburg umgesetzt, einem dörflich geprägten Stadtteil. Die durch Kanäle geprägte Struktur erschwert alltägliche, zufällige Begegnungen. Die Einwohnerzahl ist deutlich gestiegen (ca. 8.200 Jahr 2010 auf 13.249 Jahr 2024), gleichzeitig verändert sich die Bevölkerungsstruktur. Der Anteil älterer Menschen liegt bei rund 27 %, zugleich wächst der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte. Unterschiedliche Lebenslagen, kulturelle Hintergründe treffen zunehmend aufeinander. Mit dem Mehrgenerationenhaus besteht eine wichtige, jedoch nicht ausreichend niedrigschwellige Struktur für Begegnung und Beteiligung im Stadtteil. Vor diesem Hintergrund zeigen sich drei zentrale Herausforderungen: 1. Fehlende niedrigschwellige Begegnungsorte: Im Stadtteil fehlen frei zugängliche Orte für spontane, generationenübergreifende Begegnung. Bestehende Angebote sind häufig institutionell gebunden, erreichen nicht alle Zielgruppen. Folge: Begegnung und Austausch entstehen nur eingeschränkt und werden durch fehlende offene Treffpunkte zusätzlich erschwert. 2. Begrenzte Beteiligung und Vernetzung: Viele Bewohnende erleben geringe Mitgestaltungsmöglichkeiten. Lokale Akteure arbeiten überwiegend nebeneinander, vorhandene Ressourcen werden nicht ausreichend genutzt und miteinander verbunden. Folge: Beteiligungspotenziale bleiben ungenutzt und gemeinschaftliche Entwicklungen werden erschwert. 3. Erschwerte soziale Teilhabe in einem vielfältigen Stadtteil: Neue und gewachsene Nachbarschaften bestehen häufig nebeneinander, Zugezogene finden schwer Zugang zu bestehenden Strukturen. Folge: Zusammenhalt und Zugehörigkeit entwickeln sich nur begrenzt.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Obenende in Papenburg, nördlich des Hauptkanals. Obenende erstreckt sich über eine Fläche von 39,55 km² und hat 13.249 Einwohner/-innen. Papenburg insgesamt umfasst sieben Stadtteile mit 39.453 Einwohner/-innen und einer Gesamtfläche von rund 118 km². Historisch war Obenende das Arbeiter- und Handwerkerviertel, während Untenende als kaufmännisches Zentrum fungierte. Das Fördergebiet ist geprägt durch eine Mischstruktur aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbebetrieben und sozialen Einrichtungen. Es gibt nur wenige öffentliche Begegnungsorte, Es grenzt nördlich an den Ortsteil Völlenerkönigsfehn der Gemeinde Westoverledingen, westlich an die Stadtteile Untenende, Bokel, Aschendorf und Herbrum und östlich an die Gemeinde Surwold. Diese besonderen Bauwerke lassen sich eindeutig dem Obenende zuordnen: Der alte Turm, St. Michaelskirche, St. Marienkirche, Van Velen Anlage(Museumsanlage mit historischen Bauten und Gebäuden) Der Großteil der Obenender wohnte ursprünglich an den Kanälen, die das Obenende durchziehen: Mittelkanal, Splitting, Erste Wiek, Umländerwiek, Lüchtenburg, Bethlehem . Am Obenende gibt es drei Grundschulen: Michaelschule, Waldschule und Splittingschule. Die Oberschule Michaelschule ist die größte Schule der Stadt. Am Obenende gibt es drei Sportplätze
Einwohnerzahl
13249
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025) keine Unterscheidung im Stadtgebiet
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Papenburg (2025)
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Emslandweite Daten https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/Politische-Gebietsstruktur/Bundeslaender/Niedersachsen.html?nn=25856&year_month=202202
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Emslandweite Daten https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/index.html
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt Gemeinwesenarbeit um, indem es sich ganzheitlich auf die Interessen der Menschen vor Ort bezieht. Es stärkt die Selbstorganisation und fördert die Handlungsfähigkeit der Bewohnenden als Nachbarschaft. Dabei werden sowohl individuelle als auch strukturelle Aspekte im Sozialraum berücksichtigt. Durch niedrigschwellige Beteiligungsformate werden die Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen. Das Projekt schafft eine Anlauf- und Vernetzungsstelle, die als zentrale Ansprechperson für lokale Akteurinnen dient. Dabei werden unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um gemeinsame Lösungen für Herausforderungen zu entwickeln. Die sozialräumliche Orientierung zeigt sich in der ressortübergreifenden Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wie Kommune, Vereinen, Sozialraumprävention und Schulsozialarbeiterinnen. So entsteht ein Netzwerk aus Bewohnenden, Akteuren und Kommune, das Kooperationen im Stadtteil stärkt. Die Verbesserung infrastruktureller Bedingungen wie Zugänge zu Bildungs- und Freizeitangeboten fördert soziale Teilhabe. Das Projekt geht aktiv in den Sozialraum: Die HÖB und das MGH öffnen sich bewusst nach außen, sodass Angebote ergänzen und bestehende Strukturen stärken. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die demokratische Mitbestimmung, indem es Bewohnende ermutigt, ihre Interessen zu vertreten und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen unterschiedlicher Gruppen aktiv an Planung, Nutzung und Weiterentwicklung des Begegnungsortes beteiligt sind, eigene Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und auch bisher wenig erreichte Zielgruppen einbezogen werden.
Beschreibung
Bewohner*innen eigenständig Angebote initiieren und durchführen, Aufgaben in Organisation und Pflege übernehmen und verlässliche Nutzer- und Verantwortungsstrukturen bestehen, die auch ohne kontinuierliche Projektbegleitung funktionieren.
Beschreibung
vorhandene Ressourcen im Stadtteil (z. B. Fähigkeiten von Bewohner*innen, Vereine, Netzwerke) systematisch eingebunden, sichtbar gemacht und für die Gestaltung und Nutzung des Begegnungsortes aktiv genutzt werden.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Lebenslagen und Herkunft im Begegnungsort regelmäßig zusammenkommen, gemeinsam Aktivitäten gestalten und neue Verbindungen zwischen bislang getrennten Gruppen im Stadtteil entstehen.“
Beschreibung
Kommune, soziale Einrichtungen, Bildungsträger und Vereine im Stadtteil verbindlich zusammenarbeiten, Ressourcen bündeln und gemeinsam Angebote und Strukturen für den Begegnungsort entwickeln und weitertragen.
Beschreibung
ein stabiles Netzwerk aus Bewohner*innen, Vereinen, Einrichtungen und Kommune besteht, das regelmäßig zusammenarbeitet, Verantwortung für den Begegnungsort übernimmt und gemeinsame Aktivitäten und Angebote dauerhaft trägt.
Beschreibung
im Begegnungsort regelmäßige Begegnungen stattfinden, neue Kontakte entstehen und Bewohner*innen unterschiedlicher Gruppen ihr Zusammenleben aktiv gestalten, sich gegenseitig unterstützen und Zugehörigkeit im Stadtteil wächst.
Beschreibung
ein offener, niedrigschwelliger Begegnungsort geschaffen ist, der von unterschiedlichen Gruppen regelmäßig genutzt wird, dauerhaft zugänglich bleibt und als soziale Infrastruktur Begegnung, Beteiligung und Teilhabe im Stadtteil ermöglicht.
Beschreibung
das Projekt in kommunale Strukturen eingebunden ist, die Kommune aktiv mitwirkt und Ergebnisse in bestehende Planungen und Netzwerke integriert werden, sodass der Begegnungsort langfristig im Stadtteil verankert ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Van-Velen-Anlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Papenbörger Hus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderfreundliche Kommune
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderkreis Papenburg Obenende e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartier St. Michael am Alten Turm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrbezirk Erlöserkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderkreis Papenburg Obenende e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische Landjugendbewegung Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Papenburger Sternwarte e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungslandschaft Obenende
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
kommunaler Präventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Zinnober
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kolpingsfamilie St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kolpingsfamilie St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldschule Papenburg (Grundschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Splittingschule (Grundschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Michaelgrundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Michael Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte/Familienzentrum St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte/Familienzentrum DAVID
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sprachheilkindergarten Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DJK Eintracht Papenburg e.V. (Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Blau-Weiß 94 Papenburg e.V. (Sportverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische Frauengemeinschaft Deutschland in St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SKFM Papenburg e.V. (Tafel, soziales Kaufhaus, Wohnungslosenhilfe, rechtliche Betreuung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NOZ GmbH&Co KG- Portal "Wir von hier"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papenburg app
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
papenburglocals GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rheuma LIGA Niedersachsen e.V. AG Papenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Papenburg art e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienkreis Downsyndrom emsland e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionales Umweltbildungszentrum Emsland in Papenburg e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Papenburg für Vielfalt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Papenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nabu Emsland Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Gabriel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita St. Martin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hövelmanns Hus (Wohnen und Pflege im Alter)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FRIDA (freiwillige Initiative für Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird von Beginn an mit Kommune, MGH, Vereinen & Einrichtungen geplant, umgesetzt & in kommunale Strukturen eingebunden. Über 36 Monate werden tragfähige Netzwerke, klare Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten & verbindliche Regeln erarbeitet. Der Begegnungsort wird ans MGH angebunden, das langfristig Koordination & Begleitung übernimmt. Ergänzende Fördermittel werden gezielt eingeworben. Durch Integration in bestehende Strukturen wird eine dauerhafte Nutzung & Verstetigung gesichert.
Galerie
20250320 134511 min
20250320 134530 min
20250320 134555 min
20250320 134609 min
20250320 134624 min
20250325 144558 min
standort garten zoom
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20250325 145059 min
20250325 145032 min
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Aufsteller
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On

Zirkusplatz Braunschweig – Begegnung, Teilhabe und mentale Stärke im Quartier

Ansprechpartner
Roman von Dobbeler
Funktion Geschäftsführung
Ein sozialräumlicher Begegnungsort für Bewegung, Kultur und Teilhabe im Quartier
Projektbeschreibung
Der Zirkusplatz Braunschweig wird als dauerhafter, niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet aufgebaut und als Struktur der Gemeinwesenarbeit verstetigt. Ziel ist es, einen lebendigen, offenen Ort zu schaffen, der Menschen unterschiedlicher Generationen und sozialer Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe ermöglicht und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Bereits heute erreicht der Träger im Quartier regelmäßig über 160 Kinder und Jugendliche. Dies zeigt eine starke lokale Verankerung sowie einen konkreten Bedarf an offenen, niedrigschwelligen Begegnungs- und Beteiligungsangeboten im Quartier. Das Besondere des Projekts ist die Verbindung von Gemeinwesenarbeit mit Zirkuspädagogik als aktivierender Methode: Teilhabe wird hier nicht nur organisiert, sondern unmittelbar körperlich erfahrbar gemacht. Bewegung, gemeinsames Ausprobieren und künstlerische Praxis schaffen Erfolgserlebnisse, stärken Selbstwirksamkeit und ermöglichen Begegnung auf Augenhöhe – auch für Menschen, die durch klassische Beteiligungsformate oft nicht erreicht werden. Der Zirkusplatz bringt sichtbar Farbe, Bewegung und Öffentlichkeit in den Stadtteil. Durch offene Trainings, Aufführungen und Mitmachaktionen entsteht ein lebendiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich begegnen und gemeinsam aktiv werden. Kinder, Jugendliche, Eltern und Nachbarschaft erleben den Platz als offenen Raum, in dem Mitmachen ausdrücklich erwünscht ist. Anders als klassische Angebote erzeugt der Zirkus Aufmerksamkeit, Neugier und Beteiligung – er spricht Menschen direkt an, lädt zum Ausprobieren ein und schafft unmittelbare gemeinschaftliche Erfahrungen. Das Projekt umfasst regelmäßige offene Mitmachangebote, aufsuchende Ansprache im Quartier, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche, Nachbarschaftstreffen sowie gezielte generationenübergreifende Angebote für Erwachsene und Familien. Kooperationen mit Schulen, sozialen Trägern, Vereinen und Initiativen werden systematisch aufgebaut und verstetigt. Der Zirkusplatz fungiert als sichtbarer sozialräumlicher Anker, an dem Begegnung, Vernetzung u. Beteiligung konkret stattfinden und langfristig in selbsttragende Strukturen übergehen. Durch die Verbindung von künstlerischer Praxis, aktivierender Gemeinwesenarbeit und bestehender lokaler Verankerung leistet das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Integration, zur Förderung von Teilhabe sowie zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Quartier.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Westliche Ringgebiet in Braunschweig war über viele Jahre hinweg Fördergebiet im Rahmen der Städtebauförderung „Soziale Stadt“. Trotz positiver Entwicklungen bestehen weiterhin soziale und strukturelle Herausforderungen im Quartier. Dazu zählen unter anderem eine heterogene Bevölkerungsstruktur, Integrationsaufgaben sowie begrenzte frei zugängliche Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum. Das Westliche Ringgebiet ist ein sozial und kulturell vielfältiges Quartier mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen sowie Haushalten mit Transferleistungsbezug. Im Quartier fehlen dauerhaft verankerte, offene Orte, die generationenübergreifende Begegnung und Austausch ermöglichen. Viele bestehende Angebote sind an institutionelle Strukturen gebunden oder richten sich an bestimmte Zielgruppen und erreichen daher nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner gleichermaßen. Gerade Kinder und Jugendliche verfügen im Quartier nur über begrenzte niedrigschwellige Möglichkeiten, sich kreativ zu betätigen, Gemeinschaft zu erleben und ihre Freizeit aktiv zu gestalten. Darüber hinaus besteht weiterhin Bedarf an Strukturen, die nachbarschaftliche Netzwerke stärken, informelle Begegnungen ermöglichen und Beteiligung im Quartier fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Braunschweig – Westliches Ringgebiet (ca. 34.000 Einwohner). Der Zirkusplatz befindet sich auf dem südöstlichen Teil des Harz & Heide-Geländes (Messegelände) an der Eisenbütteler Straße. Die für das Projekt genutzte Fläche umfasst ca. 9.000 m². Sie wird im Norden durch die Eisenbütteler Straße, im Süden durch die angrenzenden Gleisanlagen sowie im Westen durch weitere Flächen des Messegeländes begrenzt. Der Standort liegt zentral am Rand des Quartiers und ist für Bewohnerinnen und Bewohner des Westlichen Ringgebietes gut erreichbar.
Einwohnerzahl
34000
Quelle / Anmerkungen
https://dialog-nds.de/group/169#:~:text=Das%20Westliche%20Ringgebiet%20ist%20mit%20rund%2034.000,kleineren%20Handwerks%2D%20und%20Gewerbebetrieben%2C%20Einzelhandelsgesch%C3%A4ften%20und%20Gastst%C3%A4tten.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern und Jugendlichen im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zur Altersstruktur im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern in Bedarfsgemeinschaften im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen aktivierenden Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Der Zirkusplatz wird als niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet entwickelt. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Familien aktiv einzubeziehen, Selbstorganisation zu fördern und soziale Netzwerke im Quartier zu stärken. Durch offene Angebote, Beteiligungsformate und kooperative Veranstaltungsformate werden Bewohner*innen ermutigt, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen. Der Zirkusplatz fungiert dabei als sozialräumlicher Ankerpunkt und verbindendes Element zwischen bestehenden Einrichtungen, Initiativen und Nachbarschaften. Der Träger arbeitet bereits seit vielen Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Westlichen Ringgebiet zusammen und greift deren Bedürfnisse nach offenen Bewegungs-, Kultur- und Begegnungsangeboten auf. Im Mittelpunkt stehen Aktivierung, Partizipation und sozialräumliche Vernetzung. Die Projektarbeit versteht sich nicht als isoliertes Kulturangebot, sondern als Impulsgeber für langfristige Quartiersentwicklung, Identifikation mit dem Stadtteil und sozialen Zusammenhalt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, Kinder und Jugendliche bringen eigene Ideen ein, gestalten Angebote mit und beteiligen sich an Planung und Durchführung von Aktivitäten am Zirkusplatz.
Beschreibung
Jugendliche und Bewohner*innen organisieren eigene Aktivitäten (z.B. Workshops, Veranstaltungen oder Treffen) und nutzen den Zirkusplatz eigenständig als Ort für gemeinschaftliche Projekte.
Beschreibung
Regelmäßige Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendhilfe, Vereinen und Initiativen besteht und gemeinsame Veranstaltungen und Projekte im Quartier umgesetzt werden.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft nutzen den Zirkusplatz als Treffpunkt. Begegnung, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier nehmen sichtbar zu.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinstitut Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ukrainska Duscha e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Freie Ukraine BS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
PlanKontor – Quartiersmanagement (Stadtteilbüro)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Drachenflug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule St Josef
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Bürgerstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hohestieg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Schwedenheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturzentrum Nexus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Braunschweig: Kindertagesstätte Kinderwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindergarten St. Martini
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Madamenweg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
westand Kultur- und Eventzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstverein Jahnstrasse e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturpunkt West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Waldorfschule Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Teeny-Klub "Weiße Rose"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kanu-Abteilung des Rasensportvereins (RSV) Braunschweig v.1928 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gehörlosen-Sportverein Braunschweig 1925 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Judo Club e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kanu Wanderer Braunschweig e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist langfristig im Zirkuspädagogischen Zentrum im Westlichen Ringgebiet verankert. Der Zirkusplatz (9.000 qm) wird dauerhaft als sozialräumlicher Treffpunkt betrieben. Eine Mischfinanzierung aus kommunalen Mitteln, Projektförderung, Kursbetrieb und Kooperationen wird angestrebt. Die Stadt Braunschweig unterstützt das Vorhaben ausdrücklich; die Einbindung in bestehende Netzwerke sichert die nachhaltige strukturelle Verankerung im Quartier.
Galerie
zirkuszeltgross
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On

voneinander lernen - miteinander handeln

Ansprechpartner
Hartmut Moorkamp
Funktion Bürgermeister
Förderung des dörflichen Zusammenlebens und Gemeinwesens, der Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Integration.
Projektbeschreibung
Als weitere infrastrukturelle Maßnahme der Kommunalentwicklung soll im zentralen Dorfgemeinschaftsbereich eine vernetzende, zusammenführende und integrierende Einrichtung, ein Dorfgemeinschaftshaus, entstehen, um die soziale Infrastruktur und Gemeinwesenarbeit zu verbessern. Mit großen Anstrengungen der letzten Jahre konnte der Bestand der Grundschule gesichert werden (Gebäudesanierung wird z.Z. abgeschlossen) und in Kooperation Gemeinde/Volksbank ein neuer Dorfladen (My Enso) angesiedelt, Singlewohnungen geschaffen werden, angegliederte Altenwohnungen befinden sich in der Umsetzung. Ein bestehendes kommunales Gebäude soll saniert und zum Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet werden. Erste Förderanträge sind bereits bewilligt (ZILE) weitere (NBank) sind eingereicht. Ein Bürgerverein e.V. hat sich als zukünftiger Betreiber (mit Unterstützung der Kommune) der Einrichtung bereits gegründet. Man will die Lebensverhältnisse im gemeinschaftlichen Miteinander dieser heterogenen, durch Umsiedlung und häufige Zuwanderungswellen geprägten Gesellschaft verbessern. Vor dem Hintergrund stark angestiegener rechtspopulistischer Wahlergebnisse (2017-2022 + 15% auf ca. 20%) ist ein besseres Demokratieverständnis und konstruktive Mitwirkungsbereitschaft zu entwickeln. Niedrigschwellige Maßnahmen zur Identifikation, Integration und Teilhabe sind zu ergreifen und zielgruppenübergreifende Dialoge zu initiieren. Die Dorfgemeinschaft braucht eine organisatorische Unterstützung zur Entwicklung dieser neuen Strukturen der GWA, um die angestrebte Selbstwirksamkeit zu erreichen. Daher soll eine professionelle Gemeinwesen-Arbeitskraft die Dorfgemeinschaft aktiv unterstützen, nachhaltige Strukturen schaffen, transkulturelle Arbeit und das Vorhaben gezielt voran bringen, Koordinationstreffen organisieren, Bedarfe ermitteln und Interessen zusammenführen, Maßnahmen zu Angeboten (integrative und auch aufsuchende Aktivitäten!) und Identifikation von Potenzialen, (auch übergeordnete)Netzwerkarbeit und Begegnungsangebote mit entwickeln und eine digitale Organisationsstruktur aufbauen. Zielsetzung dieses beantragten Vorhabens ist neben den oben beschriebenen übergeordneten Zielen, die Dorfgemeinschaft in die Lage zu versetzen sich selbst zu organisieren, eigenständig Selbstwirksamkeit zu entfalten, sich über die GWA institutionell vernetzen und bei kommunalen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Langfristig steht die Vision einer Entwicklung des DGH zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) dahinter.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Rastdorf ist ein Dorf mit langer Zuwanderungsgeschichte. Entstanden aus der Teilung und Umsiedlung des Dorfes Wahn in den 40er Jahren, ist es seit Bestehen durch Zu- und Abwanderung geprägt. Insbesondere die letzten Zuwanderungswellen von Spätaussiedlern, der 90er Jahre und die aktuelle durch Zuwanderung von dringend benötigten osteuropäischen Arbeitskräften und Flüchtlingen hat die Entwicklung einer heterogenen Gesellschaft verstärkt. Die aus Osteuropa nachgezogenen Familienangehörigen, bilden immer mehr eine nicht erreichbare Randgruppe mit Sprachproblemen ohne gesellschaftl. Anbindung und Vereinszugehörigkeiten. Es fehlt insgesamt an Integration, Identifikation und Zusammenwachsen zu einer Dorf- und Generationengemeinschaft. Der hohe Ausländeranteil (ca. 18%) und der relativ große Anteil an älteren Menschen über 60 Jahren (29%), davon Alleinstehend (25%) stellen die größten Probleme dar - hier entwickelt sich eine zunehmende Vereinsamung. Ehrenamtliche Initiativen und Engagement bestehen relativ unkoordiniert nebeneinander. Sofern Netzwerke bestehen sind sie voneinander isoliert. An den Bedürfnissen der Alteingesessenen, wie auch denen der zugezogenen Menschen ausgerichtete Angebote mangelt es. Bisher nicht erkannte Talente und Potenziale sind zu aufzufinden, zu nutzen und in das Gemeinwesen zu integrieren. Die Identifikation mit dem Ort und der Dorfgemeinschaft muss gefördert und verbessert werden, um Abwanderung zu vermeiden. Es fehlt eine zentrale Anlauf- u. Koordinierungsstelle mit niedrigschwelligen Angeboten und Hilfe, sowie eine Vernetzung mit den Wirtschaftsunternehmen, relevanten überregionalen Institutionen des Gemeinwesens.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastdorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Rastdorf (26,32 qkm)
Einwohnerzahl
1180
Quelle / Anmerkungen
Bestandsstatistik SG Werlte
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: Kinder 0-10 Jahre = 9%, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: EW 10- 20 Jahre = 10,5 %, EW 20-40 = 22,7 %, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte, 10,5% (124EW) der Einwohner sind osteuropäischer, weitere 33 EW nicht europäischer (ukrainischer) Herkunft.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Alleinstehende Personen über 60 Jahre, davon Hochbetagte 32%, Statistik SG Werlte
Unterlagen zum Gebiet
lage_dgh.jpg (120.65 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Dorf wird ein zentrales Dorfgemeinschaftszentrum mit niedrigschwelligem Angebot eingerichtet. Die Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bürger*innen sowie verlässlichen Ansprechpartner*innen im Dorf. Die Anliegen der Bürger*innen werden wertgeschätzt. Auch beratende und aufsuchende Angebote werden geschaffen, die wichtige Grundlagen für erfolgreiche Integrationsarbeit und Teilhabe sind. Die mögliche Anwerbung von ehrenamtlichen Dorfmoderatoren*innen und/oder Integrationslotsen fördern eine erfolgreiche Gemeinwesenarbeit. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bürger*innen in ihrer Selbstorganisation gestärkt. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt mit der Ausrichtung einer gesamtkommunalen Vernetzung zwischen Bürgern, Politik und Wirtschaft, die maßgeblich zum Erfolg des Vorhabens beitragen wird. Die bisherige kommunale Zielsetzung die Lebensbedingungen im Dorf insgesamt zu verbessern, findet hier in der Förderung der Gemeinwesenarbeit unter Einbeziehung der Bürger*innen einen wichtigen Schwerpunkt und ist in die kommunale Entwicklungsstrategie eingebettet. Das Vorhaben initiiert einen gesellschaftlichen Transformationsprozess zu mehr Miteinander, Demokratie, gute Integration und starker Selbstwirksamkeit der Dorfgemeinschaft. Die Bürger werden mit professioneller Hilfe unterstützt in einer guten Selbsthilfekompetenz, Partizipation und Konfliktbewältigung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Dorftreffpunkt ist erreichbar, Ansprechpartner*innen vorhanden, Bürger*innen fühlen sich wertgeschätzt, ihre Anliegen ernst genommen, ihre Projekte werden umgesetzt.
Beschreibung
Die Organisations- und Kommunikationsprozesse der Beteiligten vom Bürgerverein verbindlich strukturiert sind, Konfliktbewältigung und demokratische Mitwirkungsformate funktionieren. Die Bürger eigene bedarfsorientierte Projekte entwickeln und umsetzen.
Beschreibung
Die Bürger bringen ihre Anliegen ein, entwickeln Ideen und Projekte und verwirklichen diese gemeinschaftlich. Integrative oder anlassbezogene Hilfeleistungen werden schnell koordiniert und organisiert. Vorhandene Potenziale sind bekannt u. werden genutzt,
Beschreibung
unterschiedliche Ziel- und Randgruppen gemeinschaftliche Projekte entwickeln, organisieren und durchführen. Ein über Bürger, Verwaltung, Politik und Wirtschaft umfassendes Netzwerk entstanden ist und es die Gemeinschaft trägt.
Beschreibung
alle, insbesondere Randgruppen in die Dorfgemeinschaft und in das Vereinsleben integriert sind und sich das in den Mitgliedschaften der Organisationen widerspiegelt. Derzeit melden die Vereine diesbezüglich keine Beteiligungen und Mitgliedschaften.
Beschreibung
es finden enge demokratische und partizipatorische Abstimmungen und Prozesse zwischen Bürgerschaft und Politik in kommunalen Angelegenheiten und Planungen statt.
Beschreibung
die Interessen und Zielgruppen, vor allem auch die Randgruppen durch vielfältige Ansprachen und Aktionen erreicht werden, deren Bedürfnisse bekannt und sie Handlungsgrundlagen sind. Integration und Identifikation mit der Dorfgemeinschaft erreicht ist.
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist Teil einer integrierten Kommunalentwicklung. Die Bürger/GWA sollen über demokr. Strukturen ihre Bedürfnisse vertreten u. auf kommunale Entscheidungen Einfluss nehmen. Das Konzept ist auf eine nachhaltige Fortentwicklung und versch. Finanzierungsebenen ausgerichtet. Ein Nutzungsvertrag mit dem Bürgerverein sieht eine eigenverantwortliche Organisation des DGH vor, die Gemeinde trägt die Unterhaltskosten. Nach der Anschubförderung soll die GWA weiterbeschäftigt werden (s. Anhang).
Galerie
dgh aussenansicht
dgh sued
kueche bestand
einziger gruppenraum
saal
ungenutztes dachgeschoss
Videos
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On

Bürgertreff "Zur alten Burg"

Ansprechpartner
Ingo Schmit
Funktion Fachkraft für Jugendarbeit
Gute Nachbarschaft miteinander leben, stärken und gestalten
Projektbeschreibung
Bürgertreff „Zur alten Burg“ Haselünne Die Stadt Haselünne plant die Einrichtung eines Bürgertreffs als zentralen, offenen Nachbarschaftstreff, der den sozialen Zusammenhalt im Quartier stärkt und gute Nachbarschaft aktiv fördert. Ziel ist es, Menschen aller Generationen und Lebenslagen einen barrierefreien, gut erreichbaren Ort für Begegnung, gegenseitige Unterstützung und ehrenamtliches Engagement zu bieten. Gleichzeitig sollen wohnortnahe Beratungs- und Serviceleistungen gebündelt und direkt vor Ort zugänglich gemacht werden. Der Bürgertreff soll verschiedene Angebote an einem zentralen Ort zusammenführen und damit Wege verkürzen sowie Zugangsbarrieren abbauen. Unter einem Dach vereint es vielfältige nachbarschaftliche Angebote: einen offenen Begegnungs- und Generationentreff, eine öffentliche Bücherei mit digitalen Unterstützungs- und Lernmöglichkeiten, einen gemeinschaftlichen Mittagstisch, wohnortnahe Beratungs- und Unterstützungsangebote, ein ehrenamtlich getragenes Kleiderlädchen, einen Fair-Trade-Laden sowie offene Gesprächs- und Mitmachformate wie z. B. den Klimastammtisch. Die Möglichkeit, Beratungen und Serviceleistungen direkt in zentraler Lage im Quartier wahrzunehmen, erleichtert den Zugang erheblich und trägt dazu bei, Hemmschwellen abzubauen. Alle Angebote sind niedrigschwellig, kostenarm und werden maßgeblich durch Ehrenamtliche begleitet. Für die Leitung und Koordination des Bürgertreffs benötigt es einer hauptamtlichen angestellten Person. Zentrales Element des Projekts ist die Stärkung von Nachbarschaftsnetzwerken: Menschen werden aktiviert, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen, auch bei der Überwindung von Mobilitäts- und Alltagsbarrieren. Der Bürgertreff dient dabei als Anlaufstelle und Vernetzungsort für eine gelingende Nachbarschaft. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird durch kommunale Unterstützung, Kooperationen mit lokalen Akteuren sowie durch ehrenamtliches Engagement getragen. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort, indem es soziale Teilhabe ermöglicht, wohnortnahe Unterstützung sichert und gute Nachbarschaft im Alltag konkret erfahrbar macht.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangspunkt ist der steigende Bedarf an niedrigschwelligen, ortsnahen Angeboten zur sozialen Teilhabe und Alltagsbewältigung. Insbesondere ältere Menschen, Familien, Menschen mit geringem Einkommen, junge Menschen, Neuzugezogene sowie Personen mit Migrationshintergrund sind häufig von Vereinsamung, Unsicherheiten im Alltag und mangelnden Begegnungsmöglichkeiten betroffen. Viele bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote befinden sich außerhalb des unmittelbaren Wohnumfeldes und sind aufgrund von Entfernung, eingeschränkter Mobilität oder fehlender Verkehrsanbindung nur schwer erreichbar. Die Schwierigkeit, längere Wege zurückzulegen oder Fahrten zu organisieren, stellt für viele Menschen eine erhebliche Hürde dar und führt dazu, dass notwendige Beratungen und Hilfen nicht oder zu spät in Anspruch genommen werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Haselünne Emsland
Beschreibung
Die Stadt Haselünne ist eine Kleinstadt im Emsland. Sie ist ländlich geprägt. Größere Städte sind in einer Entfernung von ca. 20-25 Kilometer erreichbar.
Einwohnerzahl
14038
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit durch ein sozialraum- und beteiligungsorientiertes Ziel. Ausgangspunkt sind die Bedarfe und Ressourcen im Ort. Bewohner/innen werden als aktive Mitgestalter/innen einbezogen und in ihrem Engagement gestärkt. Der Bürgertreff fungiert als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle, bündelt Beratungs- und Unterstützungsangebote und baut Zugangsbarrieren ab. Durch die Aktivierung nachbarschaftlicher Potenziale, die Förderung von Selbstorganisation sowie die Koordination lokaler Akteur/innen trägt das Projekt nachhaltig zur Stabilisierung sozialer Strukturen und zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier bei.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Akteure beteiligen sich bei Angeboten und Veranstaltungen.
Beschreibung
Die Angebote werden dem Bedarf der Bürger angepasst.
Beschreibung
Die Ehrenamtlichen/Vereine nutzen die Räumlichkeiten für eigene Angebote.
Beschreibung
Örtliche Institutionen werden eingebunden.
Beschreibung
Generationsübergreifende Angebote werden geschaffen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Ablauf des Förderzeitraumes wird die Finanzierung im Haushalt der Stadt Haselünne mit aufgenommen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier11

Ansprechpartner
Laura Jagemann
Funktion päd. Geschäftsführung
Gemeinsam für Vinnhorst: Vielfalt leben, Generationen verbinden, Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
In Vinnhorst engagieren sich viele Institutionen für die Menschen im Stadtteil. Was bislang fehlt, ist ein zentraler, offener Begegnungsraum, der bestehende Ressourcen bündelt, Synergien schafft und BewohnerInnen als verlässliche Anlaufstelle dient. Der Bedarf und Wunsch einer Begegnungsstätte wird seit Jahren benannt, auch seitens des Bezirksrats. Ein entsprechender Ort existiert bislang nicht. Mit Quartier11 greifen wir diesen Bedarf strukturiert auf und wirken z.B. Ausgrenzung präventiv entgegen. Die bevorstehende Kündigung von 2 unserer 4 Mietverhältnisse infolge der Sanierung der angrenzenden JVA die zunächst ein Schock war, stellt uns vor Veränderungen und eröffnet zugleich die Chance zur konzeptionellen Neuausrichtung. Durch die Förderung können zentral gelegene, barrierefreie Räume mit der Hausnr. 11 angemietet werden. Daher „Quartier11“. Die Räume werden aktuell kernsaniert und können mit BewohnerInnen partizipativ gestaltet werden. Damit kann erstmals ein zentraler Begegnungsort für alle Generationen und Kulturen im Stadtteil entstehen. Bestehende Angebote für Kinder, Jugendliche und anteilig SeniorInnen werden dort gebündelt. Unsere GenerationsButze der SeniorInnen bleibt in direkter Nachbarschaft bestehen. Quartier11 verbindet Begegnung, niedrigschwellige Beratung und aktive Mitgestaltung an einem Ort. In der täglichen Arbeit zeigt sich ein wachsender Unterstützungsbedarf. Familien sind mit Anträgen und behördlichen Verfahren überfordert, Jugendliche suchen verlässliche Ansprechpersonen, und SeniorInnen stoßen bei bürokratischen Anforderungen oder Einsamkeit an Grenzen. Gleichzeitig bestätigt unsere Sozialraumanalyse und Praxiserfahrung einen hohen Bedarf an Begegnungsformaten und besserer Koordination im Quartier. Zwei angrenzende Gemeinschaftsunterkünfte erhöhen zusätzlich den Integrations- und Abstimmungsbedarf. Beteiligungsorientierte Formate wie interkulturelle Kochgruppen mit anschließender Erstellung eines eigenen Kochbuchs (Spenden finanziert) haben das Potenzial bedürfnisorientierter Angebote deutlich gemacht. Die Nachfrage ist hoch, jedoch sind unsere personellen und räumlichen Kapazitäten aktuell ausgeschöpft. Die Förderung ermöglicht erstmals, einen barrierefreien, zentralen Begegnungsraum anzumieten, bestehende Angebote auszubauen, neue Formate wie das im Rahmen der Sozialraumanalyse stark gewünschte interkulturelle Frühstück, umzusetzen und schwer erreichbare Zielgruppen systematisch einzubeziehen. Quartier11 schafft Integration.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Vinnhorst ist ein Stadtteil mit wachsender sozialer Vielfalt und unterschiedlichen Lebenslagen. Der Anteil von Familien mit geringem Einkommen und im Transferleistungsbezug sowie von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung ist im Vergleich zur LHH überdurchschnittlich hoch. Mit 50,1% liegt auch der Anteil von BewohnerInnen mit Migrationshintergrund deutlich über dem Stadtdurchschnitt. Alleinerziehende sind ebenfalls überproportional vertreten. Im Wohncarrée Spierenweg, wo wir offene Betreuungsangebote etabliert haben, zeigt sich eine soziale Verdichtung mit vielen kinderreichen Familien in prekären Lebenslagen und hohem Unterstützungsbedarf z.B. behördlich. Zwei angrenzende Gemeinschaftsunterkünfte verstärken den Integrations- und Beratungsbedarf zusätzlich. Viele BewohnerInnen stehen vor Herausforderungen wie eingeschränkten Bildungschancen, finanziellen Belastungen, Sprachbarrieren, Einsamkeit oder komplexen Behördenstrukturen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Treffpunkte und eine koordinierende Struktur im Quartier. Im Austausch mit anderen GWA-Einrichtungen wurde die Notwendigkeit einer zentralen Begegnungs- und Koordinierungsstelle deutlich. Konkreter Handlungsbedarf besteht im Bereich der gesamten Station Mecklenheidestr.: Vermehrter Alkoholkonsum, Unsicherheitsgefühle und eine angespannte Verkehrslage durch problematische Ampelschaltungen führen dazu, dass der Bereich von BewohnerInnen gemieden wird. Unsere Sozialraumanalyse bestätigt die Belastung für das Sicherheitsgefühl im Quartier. Trotz Kontakt zum Ordnungsbotschafter (2025 durch LHH eingeführt worden) und Austausch mit der Kommune stehen bislang keine ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die BewohnerInnen des Stadtteils Vinnhorst sowie einen Teil der angrenzenden Gebiete wie Ledeburg und Hainholz im Norden Hannovers. Das Fördergebiet umfasst das unmittelbare Wohnumfeld rund um die Vereinsräumlichkeiten und die angrenzenden Quartiere, in denen der überwiegende Teil der Zielgruppen lebt. Vinnhorst ist geprägt von gewachsenen Wohnstrukturen mit Einfamilienhäusern, kleineren Mehrfamilienhäusern, einzelnen verdichteten Bereichen sowie Gemeinschaftsunterkünften. Zentrale Orte des Alltags sind Kitas, Schulen, Sportvereine und Nahversorgungsangebote. Öffentliche Treffpunkte oder niedrigschwellige Beratungsangebote sind bislang nur begrenzt vorhanden. Das Projekt konzentriert sich bewusst auf das fußläufig erreichbare Umfeld der perspektivischen Vereinsstandorte und angrenzende Wohngebiete, um eine wohnortnahe, barrierearme und leicht zugängliche Anlaufstelle zu schaffen. Gleichzeitig ist das Projektgebiet sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Eine Bushaltestelle befindet sich ca. 50 Meter von den geplanten neuen Räumlichkeiten entfernt, die Stadtbahnhaltestelle ist in etwa 150 Metern erreichbar. Dadurch sind die Angebote auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gut erreichbar. Ergänzend werden aufsuchende Angebote z.B. Rund um die Bahnstation der Mecklenheidestr. oder in den Gemeinschaftsunterkünften im gesamten Gebiet umgesetzt, um auch schwer erreichbare Zielgruppen einzubeziehen. Bestehende Kooperationspartner wie Gemeinschaftsunterkünfte, Kindertagesstätten, Pflegedienste und Arztpraxen werden in die Planung einbezogen, auch wenn sie sich in unmittelbar angrenzenden Stadtteilen befinden. So wird eine funktionale Vernetzung über Quartiersgrenzen hinweg sichergestellt. In der beigefügten Karte markieren vier grüne Punkte die aktuellen Vereinsstandorte. Zwei Kreuze innerhalb der grünen Kreise kennzeichnen die Standorte, die perspektivisch aufgegeben werden müssen. Diese räumliche Veränderung unterstreicht die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung im Quartier. Ziel ist es, das soziale Miteinander im klar definierten Sozialraum zu stärken und vorhandene Ressourcen systematisch zu vernetzen.
Einwohnerzahl
7340
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 - Schätzung da Altersspannen nicht genau überein stimmen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 - Schätzung da Altersspannen nicht genau überein stimmen.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 86
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 86
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 95
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 95
Unterlagen zum Gebiet
quartier11.png (549.03 KB)
GWA/QM-Ansatz
Quartier11 orientiert sich konsequent am Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Im Mittelpunkt stehen die Lebenslagen, Ressourcen, Bedürfnisse und Potenziale der BewohnerInnen. Ausgangspunkt sind konkrete Bedarfe, die sich im Stadtteil zeigen. Überforderung bei Behördenangelegenheiten, Integrationsfragen zugezogener Familien, Einsamkeit im Alter sowie fehlende Orte für Begegnung und Austausch. Quartier11 soll eine niedrigschwellige, barrierefreie und offene Anlaufstelle für alle Generationen aus unterschiedlichsten Kulturen darstellen. Angebote sind freiwillig, wohnortnah und ohne Zugangshürden erreichbar. Ziel ist es, Menschen frühzeitig zu stärken, Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Partizipation ist zentral. Formatideen wie interkulturelles Frühstück, Kochgruppen oder Nachbarschaftsaktionen entstanden im Rahmen unserer Sozialraumanalyse und werden gemeinsam mit BewohnerInnen geplant und weiterentwickelt. Aufsuchende Arbeit an Gemeinschaftsunterkünften, auf Spielplätzen und am REWE-Vorplatz angrenzend an die Bahnstation Mecklenheidestraße ermöglicht die Beteiligung auch schwer erreichbarer Gruppen. Eine Koordinierungsrunde mit lokalen Institutionen bündelt Ressourcen und entwickelt Lösungen, etwa zur Schulwegsicherheit, zur Situation an der Mecklenheidestraße und zur besseren Abstimmung von Unterstützungsangeboten. So entsteht ein tragfähiges, präventiv wirkendes Netzwerk im Quartier.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen stehen im Zentrum, wenn Angebote niedrigschwellig, partizipativ und bedarfsorientiert gestaltet sind, BewohnerInnen mitbestimmen können und individuelle Beratung auf Augenhöhe erfolgt.
Beschreibung
Stabile Kooperationen bestehen, Informationen und Ressourcen geteilt werden, abgestimmte Angebote für die Zielgruppen entstehen und aus einzelnen Angeboten ein starkes Miteinander im Stadtteil wächst.
Beschreibung
Quartier11 ein lebendiger Ort der Begegnung ist, an dem regelmäßig Angebote stattfinden, neue Kontakte entstehen und das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil wächst
Beschreibung
BewohnerInnen Angebote eigenständig planen, organisieren und durchführen, Aufgaben und Verantwortung verbindlich verteilen, Entscheidungen transparent treffen und Projekte auch ohne direkte Steuerung durch das Projektteam dauerhaft und stabil fortführen.
Beschreibung
Fähigkeiten, Ressourcen und Engagement der BewohnerInnen systematisch erfasst, sichtbar gemacht und aktiv eingebunden werden, lokale Netzwerke kooperieren und Projekte überwiegend mit Kompetenzen und Potenzialen aus dem Quartier heraus umgesetzt werden.
Beschreibung
Angebote generationen- und kulturübergreifend geplant sind, unterschiedliche Lebenslagen berücksichtigt werden und BewohnerInnen verschiedener Zielgruppen gemeinsam Projekte entwickeln, umsetzen und voneinander lernen.
Beschreibung
Quartiersarbeit mit kommunalen Strategien abgestimmt ist, relevante Ämter und Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten, Informationen transparent fließen und lokale Maßnahmen in gesamtstädtische Planungen eingebunden werden.
Beschreibung
Dauerhafte Treffpunkte, verlässliche Kommunikationswege und stabile Kooperationsstrukturen bestehen, Räume und Ressourcen zugänglich sind und organisatorische Abläufe Angebote nachhaltig und bedarfsgerecht im Quartier sichern.
Beschreibung
Unterschiedliche Fachbereiche (z. B. Soziales, Bildung, Jugend, Integration) abgestimmt zusammenarbeiten, Informationen regelmäßig austauschen, Maßnahmen gemeinsam planen und Ressourcen bündeln, um Bedarfe ganzheitlich und wirksam zu bearbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Vertiefte Zusammenarbeit mit dem FB Jugend und Familie und Nachbarschaftsarbeit im Hinblick auf Ausbau der Ganztagsschule in ca. drei Jahren. Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe ist im Verfahren. Kooperation mit KSD und Sozialamt wird ausgebaut.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft Vinnhorst; Ausbau durch gemeinsame Planung z.B. kreativer Veranstaltungen oder Lesungen, neue Kulturformate, stärkere Beteiligung von BewohnerInnen und regelmäßige Abstimmung.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Engere Vernetzung mit Jugendzentren und Horten wird ausgebaut, um Angebote abzustimmen, Übergänge zu begleiten, Dopplungen zu vermeiden und gemeinsame Freizeit- und Bildungsformate zu entwickeln, die Ressourcen bündeln.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßiger Austausch mit Politik z.B. Bürgermeister LHH (Vereinsmitgleid), Bezirksrat und Stadtteilmanager zur Bedarfsabstimmung, Transparenz über Entwicklungen und Einbindung in kommunale Planungen, um Anschlussfinanzierung frühzeitig abzusichern.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Enge Zusammenarbeit mit 2 Kirchengemeinden im Quartier & Moscheen zur Ansprache verschiedener Zielgruppen, gemeinsamen Nutzung von Räumen & Durchführung interkultureller Begegnungsformate + Aufklärungsarbeit zu vorurteilsbelasteten Themen im Stadtteil.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit Sportvereinen, Feuerwehr sowie Schützen- und Fördervereinen zur gezielten Vermittlung und Begleitung von Übergängen in bestehende Angebote. Synergien bei Veranstaltungen wie dem Frühlingsfest werden ausgebaut. Gemeinsam für mehr Wirkung.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen werden aktiv vernetzt, informiert und beteiligt, bringen ihre Interessen ein und werden bei der Umsetzung eigener Ideen und Initiativen begleitet. Dabei wird ihre Selbstwirksamkeit gestärkt und eigenverantwortliches Handeln gefördert.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bestehende Zusammenarbeit mit ÄrztInnen ( insb. Hausärtzen), Pflegediensten und Apotheken wird ausgebaut, um Beratung, Information und Unterstützung zu bündeln und ein möglichst langes, gesundes selbstbestimmtes Leben im Quartier zu ermöglichen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Vinnpost wird fortgeführt, Infos auch in Kirchenblättern. Homepage, Pressearbeit und Instagram werden ausgebaut, um Transparenz zu stärken, weitere Zielgruppen zu erreichen & Vertrauen im Quartier aufzubauen. Kontakte zur HAZ und NP.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Wohnungsgenossenschaften z.B.hanova im Wohnquartier Spierenweg; Einbindung der Seniorenwohnungen Alt-Vinnhorst & der Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in die Quartiersarbeit. Bedarfsentsprechend weiterführende aufsuchende Arbeit.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit u.a. Nahversorgungsunternehmen & Versicherungen im Stadtteil zur Informationsweitergabe & zum Austausch aktueller Handlungsfelder, Unterstützung bei Aktionen, Stärkung lokaler Strukturen - Raumerweiterung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der Grundschule wird im Hinblick auf den Ganztagsausbau vertieft. Förderung ermöglicht bedürfnisorientierte Nachmittagsangebote. Bei ca. 290 Grundschulkindern stehen nur rund 100 Betreuungsplätze zur Verfügung. Der Bedarf ist sehr akut
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit JVA, Polizei Hannover und Ordnungsbotschafter zur Präventionsarbeit und Stärkung der Sicherheit im Quartier sowie Kooperation mit Sozialarbeitenden der „Roten Reihe“ für obdachlose Menschen in Vinnhorst.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Verein finanziert sich über Spenden, Fördergelder und anteilig BuT-Leistungen. Perspektivisch wird eine kommunale Unterstützung angestrebt, da die Angebote präventiv wirken und den Stadtteil entlasten. Stiftungsgelder (u. a. Bürgerstiftung Hannover, Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, Langesche Stiftung etc.) sowie Unternehmenspartnerschaften (z.B. hanova, Autogena Stahl Göing etc.) sichern zusätzliche Mittel. Social-Media-Kampagnen und neue Kooperationen erweitern die Finanzierung langfristig.
Zustimmung Veröffentlichung
On

ALLEstadt statt Altstadt - Quartiersentwicklung mit allen und für ALLE in Helmstedt

Ansprechpartner
Gabriele Krasnodembski
Funktion Gemeinwesenarbeiterin
Fortschritt wird nur wahrnehmbar wenn wir ihn gestalten!
Projektbeschreibung
Helmstedt - ehemalige Universitätsstadt, ehemaliges Braunkohlerevier, ehemaliges Zonenrandgebiet, ehemalige Stadt der Einheit... Eine Stadt auf der Suche nach einer neuen Perspektive. Was lange Zeit selbstverständlich war, eine gute Finanzlage, ein hoher Grad an Engagement und eine relative homogene Bevölkerung hat sich in den letzten 30 Jahren in das Gegenteil verkehrt. Was bleibt sind die Fundamente auf denen die Stadtgesellschaft stand und viele neue Impulse durch Hinzugezogene. Zudem bemüht sich die Stadt seit einigen Jahren um den Erhalt und die Aufwertung der Bausubstanz und des öffentlichen Raumes. In der Altstadt kommen diese Entwicklungen konflikthaft zusammen. Bauliche Perspektiven kollidieren mit dem allgegenwertigen Denkmalschutz. Alteingesessene stören sich an der Neudeutung des öffentlichen Raumes durch Hinzugezogene. Diejenigen die langfristig Träger einer neuen Stadtidentität sein könnten (Jugendliche und junge Menschen) wandern ab. Wo Hilfestrukturen und Städtebau überfordert sind, soll Gemeinwesenarbeit die Perspektiven zusammenbringen und Stadtgesellschaft neu entstehen lassen. Langfristige Engagementstrukturen für Jugendliche aufbauen: Die Bedarfslage ist seit der Jugendbefragung 2023 klar. Es braucht einen Ort, eine Anerkennungskultur und einen Anreiz, damit Jugendliche sich für die Stadt und die Peergroup engagieren. Gemeinsam mit dem Jugenddekanat und vier weiterführenden Schulen werden ein "Sei-Dabei-Pass" und ein "Engagement-Zertifikat" entwickelt. Wenig genutzte Ressourcen (Gewölbekeller St. Ludgerie, Innenstadtleerstände) werden zu temporären Jugendorten für deren Aktionen (Sportturniere, Rollenspiel, Disco, Ausstellungen etc.). Begegnung dort, wo alle sind: Ein Begegnungspavillon kommt an verschiedenen Orten in der Altstadt unter Mitwirkung des Kompass (zivilgesellschaftliches Netzwerk für Menschen im Alter) zum Einsatz. Bedarfe der Anwohnenden werden ermittelt und gleichzeitig zum Mitmachen eingeladen. Ein Bürgerforum und daraus resultierende Verhandlungsergebnisse werden in Aktionen umgesetzt. Städtebau trifft Stadtgesellschaft: Kramers Gut wird zum zukünftigen Nukleus für die Stadtgesellschaft. Hier sollen die verschiedenen Anliegen und Zielgruppen der Altstadt zusammen geführt werden. Während der Städtebau die planerischen und baulichen Aspekte angeht kommt der Gemeinwesenarbeit die Aufgabe zu das Mikroquartier zu beleben, Zivilgesellschaft vor Ort zu organisieren und Aneignungsprozesse zu ermöglichen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Helmstedter Altstadt befindet sich im Wandel. Baulich prägen zwar noch immer die einstigen Professorenhäuser und Funktionsgebäude der 1810 geschlossenen Universität Academia Julia das Stadtbild, die Innenstadt wirkt jedoch häufig wie ausgestorben. Leerstände, mangelndes Sicherheitsgefühl, Sanierungsrückstand, schlechtes Gebietsimage - viele benachteiligende Faktoren häufen sich und begünstigen eine hohe Wohnfluktuation und vermehrtem Zuzug prekärer Lebenslagen. Unter diesen Bedingungen ist 2022 die im Seniorenstützpunkt verortete Nachbarschaftsarbeit gestartet. Die Idee damals war den Kontakt zur Bevölkerung herzustellen, einen Anlaufpunkt zu installieren, eine Sozialraumanalyse durchzuführen und Angebote zu schaffen. Das Ergebnis der Analyse: wenig Kooperation im Stadtteil, schlechtes Gebietsimage, Rückwärtsgewandtheit, fehlende Aufenthaltsqualität; größter Bedarf „soziales Miteinander/Zusammenleben“. In der Folge wurden verschiedene Netzwerke (z. B. Kompass, migrantische Frauengruppe) und Angebote (z. B. Sprachcafé, Ausstellungen) geschaffen. Trotz einiger Erfolge blieb eine Trendwende aus. Ursache dafür sind die fehlende Verknüpfung mit kommunalem Handeln und die grundlegend veränderte städtebauliche Situation ab 2025. Neben der Sanierung von Wohnhäusern, Gemeindestraßen und Plätzen stehen mehrere bekannte und ehemals beliebte Orte im Fokus. Einer davon ist Kramers Gut, ein innerstädtischer Landwirtschaftsbetrieb mit 8.000 m², in dem ein Mikroquartier entstehen und das soziale- und Bildungsinfrastruktur mit Stadtgesellschaft und Denkmalschutz kombinieren soll. Dabei sollen insbesondere die Belange junger Menschen und von Menschen im Alter berücksichtigt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Helmstedt Altstadt
Beschreibung
Das Gebiet wird vollständig vom Innenstadt-Ring eingeschlossen (Goethestraße, Am Ludgerihof, Poststraße, Wilhelmstraße, Leuckartstraße), der (mit Ausnahme Richtung Westen) entlang der historischen Wallanlage verläuft. Das Quartier ist in sich geschlossen und weist nur in westlicher Richtung einen "weichen" stadtgeographischen Übergang in das Conringviertel auf. Innerhalb des Gebietes liegt eine aktive Programmkulisse (Sanierungsgebiet "Nordwestliche Altstadt") sowie zwei ausgelaufene Programmgebiete.
Einwohnerzahl
3945
Quelle / Anmerkungen
Sozialbericht
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Jobcenter LK Helmstedt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Jobcenter LK Helmstedt
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Erfasst ist hier der Anteil der Menschen ab 65 Jahren. Insofern muss die Anzahl deutlich erhöht werden. Geschätzt entfallen auf diese Gruppe etwa 25 % der Bevölkerung. Zudem liegen drei große Wohn- und Pflegestationen für Menschen im Alter im Gebiet. Sozialbericht LK Helmstedt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Enorme Abwanderungsquote junger Menschen. Nur ein Viertel der Befragten sieht die berufliche/akademische Zukunft in/bei Helmstedt. Die Zukunftschancen insgesamt werden negativ gewertet. (Befragung Abschlussjahrgänge Fröhlich/Grosskopf LK Helmstedt)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit Februar 2025 gibt es im Nachbarquartier (Conringviertel) ein Quartiersmanagement im Rahmen der Programmkulisse „Sozialer Zusammenhalt“. Die Schwerpunkte der Arbeit (Begleitung städtebaulicher Verfahren, Koordinierung/Vernetzung von Akteur*innen und Konfliktmanagement) ergänzen mit denen in der Altstadt (Bedarfsermittlung, Belebung, Aktivierung und Empowerment von Ehrenamt und das Zusammenleben und -wirken unterschiedlicher sozialer Gruppen). Beide Gebiete könnten daher von dem jeweils anderen profitieren, sofern ein Transfer möglich wird. Die verschiedenen Ansätze sollen miteinander verknüpft werden: Ressourcenorientierung, Synergien erkennen und nutzbar machen nicht doppelt koordinieren, voneinander Wissen, gemeinsam Anstrengungen unternehmen, sich in Arbeitszeit- Kraft- Kreativität zu beleihen, aktivierte Strukturen für mehr als ein Quartier nutzen. Zudem verfügt das Quartiersmanagement qua Auftrag über Zugänge in alle Fachbereiche der Verwaltung und kann diese auch für die Altstadt nutzbar machen. Möglich wird dieser Ansatz, da der Caritasverband für den Landkreis Helmstedt e. V. von der Stadt Helmstedt mit der Umsetzung des Quartiersmanagement im Conringviertel beauftragt wurde. Um diesen Ansatz abzubilden, soll es eine entsprechende Teamstruktur sowie gemeinsame Jour Fixes mit der Stadt geben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohnergruppen und Initiativen unabhängig von Impulsen der Gemeinwesenarbeit tätig werden.
Beschreibung
Die insbesonderen Orte (Kramers Gut etc.) werden von der Bevölkerung gedeutet und "bespielt".
Beschreibung
Traditionen sind entstanden, die positiv im Gespräch bleiben und sich selbst erhalten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Abteilung Städtebauförderung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Conringviertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Campus e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendbauhütte Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Florahof GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
pro-tectum ggmbh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde St. Stephanie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aktion Jugend Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirchengemeinde St. Ludgeri
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
JuJax (Kunst)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend Dekanat Wolfsburg-Helmstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Je nach Voranschreiten der Entwicklung des Mikroquartiers "Kramers Gut" als Quartierszentrum in der Helmstedter Altstadt besteht eine Perspektive für die Gemeinwesenarbeit. Die Stadt Helmstedt plant - frühestens ab Sommer 2029 - eine Stelle für die Organisation des Zusammenlebens, Zusammenschaffens auf dem Gut sowie die Vernetzung der dort angesiedelten Einrichtungen, Betriebe, Vereine - wie Jugendbauhütte, Politische Bildungsstätte - mit dem gesamtstädtischen Raum zu schaffen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vom 15,7 zum Quartierszentrum im 15,7

Ansprechpartner
Björn/ Julia Bamberg/ Bötel
Funktion Leitung
Quartierszentrum 15,7- vom Gebäude zum Zentralen Begegnungsort im Stadtteil- für mehr Begegnung, Gemeinschaft und Unterstützung
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Rote Schanze ist geprägt durch eine vielfältige und heterogene Bewohnerschaft. Besonders auffällig sind der hohe Anteil an Minderjährigen mit SGB-II-Bezug sowie eine große Zahl älterer Menschen über 60 Jahre. Der soziale Zusammenhalt ist gering ausgeprägt, Identifikation mit dem Stadtteil kaum vorhanden. Es fehlt an Begegnungsorten, die den Austausch zwischen den Generationen und Kulturen fördern. Seit der Eröffnung der Kita im 15,7 im Jahr 2023 und des Sozialcafés „Brot+Leben“ im Oktober 2024 hat sich ein erster positiver Wandel abgezeichnet. Das Café wird inzwischen regelmäßig von über 50 Personen an den drei Öffnungstagen besucht – vor allem von Senior*innen, jungen Eltern und Kita-Familien. Es ist deutlich geworden: Der Bedarf an Orten der Begegnung und an einer besseren sozialen Infrastruktur ist groß. Das Café bietet nicht nur Raum für Gespräche, sondern wirkt als Katalysator für nachbarschaftliches Engagement und gemeinschaftsstiftende Initiativen. Das Projekt „Quartierszentrum15,7“ verfolgt das Ziel, diesen Ort als zentrale Anlaufstelle im Stadtteil zu etablieren und ein QZ zu werden. Durch d. Ausweitung der Öffnungszeiten, gezielte niedrigschwellige Angebote und eine enge Kooperation mit Nachbar*innen und Institutionen soll der soz. Zusammenhalt gestärkt werden. Der partizipative Ansatz steht im Mittelpunkt: Die Ideen der Menschen aus dem Stadtteil werden aufgegriffen, eigene Angebote ermöglicht und begleitet – wie z. B. die selbstorganisierte Kanasterrunde. Zukünftig sollen Nachbarschaftshilfeinitiativen, Patenprogramme zur Kinderbetreuung sowie eine digitale u. analoge Plattform zur Vernetzung der Anwohner*innen entstehen. Informationsabende, offene Beratungen und gezielte Unterstützungsangebote (z.B. bei Behördenangelegenheiten oder in Erziehungsfragen) sollen den Zugang zu bestehenden Hilfesystemen erleichtern. Die Politik in Wolfenbüttel verfolgt das Ziel, mehrere Quartierszentren dauerhaft zu finanzieren, um so soziale Teilhabe und Nachbarschaft im gesamten Stadtgebiet zu stärken. Das Projekt "QZ im 15,7" ist eines der ersten Projekte, das diesen politischen Auftrag aufgreift. Der Aufbau erfolgt somit nicht nur aus eigenem Engagement heraus, sondern im klaren Bewusstsein eines gesamtstädtischen Auftrags, mit dem Ziel langfristiger Wirksamkeit und kommunaler Unterstützung. Regelmäßige Bedarfsanalysen und Evaluationen gewährleisten dabei die stetige Weiterentwicklung und Verankerung des Quartierszentrums im Stadtteil.
Laufzeit
2025-08-11 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil Rote Schanze in Wf steht vor bedeutenden sozialen Herausforderungen. Mit 5.216 Einwohnern weist er einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund (11,9 %) sowie einen hohen Anteil von Kindern unter 15 Jahren im SGB-II-Bezug (23,9 %) auf. 15,7 % der Bewohner beziehen Sozialleistungen nach SGB II, was zu den höchsten Quoten im Landkreis zählt. Die Kinder- und Jugendhilfe war im Jahr 2022 mit 141 Fällen stark gefordert. Zudem ist der Anteil an SeniorInnen hoch, was auf eine alternde Bevölkerung hinweist.​ Es mangelt an sozialen Treffpunkten und Angeboten, die den Zusammenhalt fördern. Viele Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere in den Mehrfamilienhäusern, kennen sich kaum. Sprachbarrieren, Einsamkeit und familiäre Belastungen sind weit verbreitet. Das Thema Kriminalität beschäftigt die Menschen: Polizeieinsätze sind häufig, und öffentliche Grünflächen sowie Spielplätze wirken wenig einladend. Müll, Hundekot und andere Hinterlassenschaften schränken ihre Nutzung erheblich ein.​ Ein Lichtblick ist das Sozialcafé „Brot+Leben“, das sich zu einem wichtigen Anlaufpunkt entwickelt hat. Einige besuchen das Café täglich, um Kontakte zu knüpfen, gemeinsam zu essen und der Isolation zu entkommen. Der Wunsch nach einem Ausbau des Angebots und erweiterten Öffnungszeiten ist deutlich spürbar.​ Aktuell wird das Café von einer halben befristeten Sozialarbeiterstelle betreut. Für eine nachhaltige Weiterentwicklung sind zusätzliche personelle Ressourcen erforderlich. Die Kommunalpolitik erkennt den Handlungsbedarf an; eine finanzielle Förderung ist jedoch erst in den kommenden Haushaltsjahren möglich. Durch den Austausch im Café werden neue Bedarfe sichtbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfenbüttel Rote Schanze
Beschreibung
Der Stadtteil Rote Schanze wird von der Stadt Wolfenbüttel als statistischer Bezirk geführt. In den Medien wird dieser noch einmal bildlich dargestellt. Der Stadtteil umfasst folgende Straßenzüge: Albert-Schweitzer-Allee Altdorferstraße Am Wall Berliner Straße Bodelschwinghstraße Bunsenweg Cranachstraße Dürerstraße Dietrich-Bonhoeffer-Straße Drei-Linden-Weg Elsässer Straße Feuerbachstraße Fröbelstraße Friedenauer Weg Gaußstraße Grünewaldstraße Grimmstraße Halberstädter Straße Harnackstraße Hegelstraße Heimstättenweg Holbeinstraße Humboldtweg Im Kamp Jochen-Klepper-Straße Josef-Müller-Straße Kantstraße Käthe-Kollwitz-Platz Keplerstraße Kopernikusstraße Leipziger Straße Lindener Straße Ludwig-Richter-Straße Martin-Luther-Straße Max-Planck-Straße Melanchthonstraß Nansenweg Neuköllner Weg Pestalozzistraße Philosophenweg Rembrandtstraße Rubensstraße Schöneberger Weg Schlegelstraße Schleiermacherstraße Schopenhauerstraße Tegeler Weg Teichgarten Tempelhofer Weg Treptower Weg Vor dem Gotteslager Weberstraße Wichernstraße Zeughausstraße
Einwohnerzahl
5216
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wolfenbüttel stand 31.12.2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartierszentrum 15,7 verfolgt einen partizipativen Ansatz, der die Menschen im Stadtteil Rote Schanze aktiv einbindet und zur Mitgestaltung ermutigt. Unter dem Motto „Miteinander und Füreinander“ entstehen Räume für Teilhabe und Empowerment. Formate wie ein Stadtteilrat oder themenbezogene Zukunftswerkstätten ermöglichen es den Bewohner:innen, ihre Ideen einzubringen und ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Vernetzung: Das Quartierszentrum dient als Plattform, die Institutionen, Initiativen und Nachbarschaft zusammenbringt. Projekte wie das Sozialcafé Brot+Leben oder gemeinsame Veranstaltungen fördern den sozialen Zusammenhalt und schaffen neue Formen der Begegnung. Alle Angebote orientieren sich an den konkreten Bedarfen vor Ort. Bestehende Ressourcen und Potenziale im Stadtteil werden gezielt aktiviert. So wird z. B. das tägliche Mittagessen im Café als Begegnungsort genutzt, um soziale Kontakte zu fördern und generationenübergreifenden Austausch zu ermöglichen. Langfristige Nachhaltigkeit wird durch den Aufbau tragfähiger Strukturen und die Suche nach stabilen Finanzierungswegen angestrebt. Die Unterstützung der Kommune und der politische Auftrag zur Entwicklung dauerhafter Quartierszentren stärken diese Perspektive. Das Quartierszentrum 15,7 versteht sich damit als Motor für Teilhabe, Nachbarschaft und sozialen Wandel im Stadtteil.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Entsprechende Angebote für die Besucher:innen des Zentrums basierend auf vorheriger Bedarfsermittlung gestaltet worden. Deren Wirksamkeit wird über eine Reflexion der Besucherzahlen ermittelt.
Beschreibung
Verschiedene Akteuere für alle Bewohner:innen des Stadtteils erreichbar sind und die Zusammarbeit zur Lösung der Herausforderungen beiträgt
Beschreibung
Sich der Zusammenhalt und das subjektive Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil gestärkt hat- Befragungen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Anwohner des Stadtteils
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm-Busch Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich-Kästner Hauptschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ERNÄHRUNGSBERATUNG Kontakt: Sarah Rittierott
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LEBENSBERATUNG Kontakt: Psychologin Hanna Klein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MARTIN LUTHER KINDERTAGESSTÄTTE Ort. Ludwig-Richter-Str. 32
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KITA WARTBURG HORT Ort: Cranachstr. 3
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendpflege Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Martin-Luther (Träger)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leibnitz-Realschule Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheim CASA REHA Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Str. 14
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheim AWO Wohnen Ort: Ludwig-Richter-Str. 28
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beratungsstelle für Eltern, Kinder & Jugendliche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachstelle Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt LK Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisbehindertenbeirat Landkreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat Stadt Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro Stadt Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mittel des eigenen Fördervereins, (jährlich 20.000 € generiert) hat seine langfristige Unterst. zugesichert. 20.000€ der LK Braunschweig wurden für die Ausstattung d. Sozialcafés u. d. Küche eingesetzt. Frau Bötels halbe Stelle ist bereits im Stellenplan bewilligt. Stadt und Landkr. Wolfenbüttel planen, im kommenden Haushalt Mittel zur Verfügung zu stellen. Die lokale Politik unterstützt d. Projekt ausdrücklich (siehe Antrag d. Politik); eine Förderung wurde im Sozialausschuss befürwortet!
Galerie
vom grundstueck d. 157
anderer nachbar
nachbarhasu
rote schanze
cafe alltag
eroeffnungsfeier
familien cafe
kreativ cafe
lebendiger adventskalender
lichterfest
milch cafe
nachbarschaftsfruehstueck
spielenachmittag
Videos
infovideo.mp4 (39.88 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sound_Hub

Ansprechpartner
Sabine Busmann
Funktion Geschäftsführerin
Sound_Hub als Raum für Begegnung, Professionalisierung und gemeinsames Lernen.
Projektbeschreibung
Die MusikZentrum Hannover gGmbH bedient sich der Musik als Vehikel, um soziale und gesellschaftliche Themen nah an der Lebensrealität von Menschen zu platzieren. Mit der Bereitstellung integraler musikalischer Infrastruktur positioniert sich das MusikZentrum für aktiven Zugang und Teilhabe an Musik und Kultur, unabhängig der Herkunft, Sprache oder sozialer Schicht. Aufgrund veränderter Eigentumsverhältnisse auf dem beheimateten Gelände des MusikZentrums und als zukünftiger Erbpachtnehmer besteht die Möglichkeit direkten Einfluss auf die Ausgestaltung des Geländes zu nehmen und dieses zu einem sozialen Ort der Gemeinschaft zu formen. Dazu gehören Community basierte Angebote für das Quartier an der Schnittstelle zwischen Gesellschaft, Musik und Kultur. Mit dem Sound_Hub schafft das MusikZentrum ein niedrigschwelliges Angebot für Interessierte, für gemeinschaftliches lernen, sich, Vernetzung und professionalisierung. Mixing und Mastering sind zwei Stufen des kreativen musikalischen Prozesses, welche unabdingbar vor einer physischen oder digitalen Veröffentlichung erledigt werden müssen. Als Dienstleistung bieten diesen Prozess wenige Menschen an und ist mit hohen Kosten verbunden. Der Zugang zu einer professionellen Infrastruktur für Mixing- und Mastering ist wenigen Menschen vorbehalten, da es hierfür nicht nur sehr teures Equipment, sondern auch einen akustisch aufwendig aufbereiteten Raum benötigt. Hierfür haben die wenigsten den Platz und das Geld, somit wird der Zugang automatisch zu einer sozialen Frage. Der Sound Hub soll ein akustisch perfekt aufbereiteter Raum sein, welcher mit einer professionellen Abhöre und Digital Analog Wandlern ausgestattet ist. Dieser Raum soll Musiker*innen, Musik- und Soundinteressierten aus der Nachbarschaft kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, um die räumliche Voraussetzung für den Mixing und Mastering Prozess zu demokratisieren und niedrigschwellig zu gestalten. Der Buchungsprozess wird digital, mithilfe von coapp.io, abgebildet, welches Planungssicherheit und einen verlässlichen Zugriff auf die Infrastruktur gewährt. Darüber hinaus können im Sound_Hub Workshops und Listening-Sessions stattfinden, um Fachwissen kostenfrei an Interessierte weiterzugeben und einen Raum für Begegnungen im musikalischen Kontext zu schaffen. Mit dem Sound_Hub schafft es es das MusikZentrum einen Kreislauf zu vervollständigen, mit welchem alle Bedarfe, von Hobby als auch Profimusiker*innen, abgedeckt werden.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Das MusikZentrum Hannover sieht sich mit einer veränderten Eigentumssituation seines Geländes konfrontiert, die neue Chancen für eine gemeinwohlorientier Musik ist ein wichtiges kulturelles Ausdrucksmittel und ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. Doch der Zugang zu professioneller Musikproduktion ist ungleich verteilt. Besonders die finalen Schritte im kreativen Prozess – Mixing und Mastering – erfordern teures Equipment, spezialisierte Software und akustisch optimierte Räume, die für viele Künstlerinnen unerschwinglich oder schlicht nicht zugänglich sind. Dies betrifft insbesondere Musikerinnen aus sozial schwächeren Verhältnissen, für die die hohen Kosten und fehlenden räumlichen Ressourcen eine erhebliche Hürde darstellen. Gleichzeitig fehlt es im Quartier an offenen und inklusiven Orten für musikalische Begegnung, Austausch und Professionalisierung. Bestehende Musikstudios sind meist kommerziell ausgerichtet und schwer zugänglich, während kostengünstige oder kostenfreie Alternativen mit professioneller Ausstattung kaum existieren. Dadurch bleibt kreatives Potenzial oft ungenutzt, und viele Musiker*innen sind gezwungen, auf minderwertige Produktionsbedingungen auszuweichen oder ihre Projekte nicht vollenden zu können. Zudem fehlt es an strukturierten Angeboten zur Weiterbildung im Bereich Musikproduktion, insbesondere im technischen Bereich. Gerade Mixing und Mastering sind essenzielle, aber oft wenig zugängliche Disziplinen, da entsprechende Fachkenntnisse selten kostenfrei vermittelt werden. Diese strukturellen Barrieren verstärken soziale Ungleichheiten und erschweren es vielen, sich musikalisch weiterzuentwickeln oder professionell Fuß zu fassen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald/List und Nordstadt und Hainholz
Beschreibung
Das Gelände des MusikZentrum liegt auf der Grenze zu allen drei Stadtteilen und sieht diese als ihr Quartier. Der Sound_Hub wird direkt auf dem 3822 qm grossen Gelände der MusikZentrum gGmbh ansässig sein. Das MusikZentrum ist Teil eines 17.000 qm umfassenden Mischgebiets, auf dem Kultur und Gewerbe angesiedelt ist. Die Wohnquartiere befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft, weitere kulturelle Einrichtungen ebenfalls.
Einwohnerzahl
112000
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auf alle drei Stadtgebiete lassen sich eine Vielzahl der von ihnen vorgestellten Merkmale zuordnen. Das prozentual zu benennen schaffen wir nicht mehr in dieser Zeit zu recherchieren. Mit allen drei Stadtteilen haben wir im Laufe der zurück liegenden 30 Jahre als soziokulturelles Zentrum und Musikförderer gearbeitet und verschiedene Wandel in der Demographie und Zusammensetzung der Einwohnenden beobachten können.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt Sound_Hub verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) und des Quartiersmanagements, indem es soziale, kulturelle und strukturelle Aspekte des Stadtteils verbindet: - Soziale Teilhabe & Chancengleichheit: Durch den kostenfreien Zugang zu professioneller Musikproduktion wird eine Ressource demokratisiert, die sonst nur wenigen vorbehalten ist. Dies stärkt insbesondere sozial benachteiligte Gruppen in Vahrenwald/List, Nordstadt und Hainholz. - Stärkung der Nachbarschaft & Vernetzung: Der Sound_Hub dient als Begegnungsort, an dem sich Musikerinnen, Kreative und Anwohnerinnen austauschen und gemeinsame Projekte realisieren können. Dies fördert den Zusammenhalt im Quartier. - Kulturelle Belebung & Empowerment: Durch Workshops, Listening-Sessions und gemeinsames Lernen wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die kulturelle Identität des Stadtteils gestärkt. - Nachhaltige Quartiersentwicklung: Die aktive Gestaltung des Geländes durch das MusikZentrum schafft eine langfristige, gemeinwohlorientierte Infrastruktur, die über das Projekt hinaus positiven Einfluss auf die kulturelle und soziale Entwicklung der Stadtteile hat. Der Sound_Hub trägt damit zur sozialen, kulturellen und strukturellen Stärkung des Quartiers bei und folgt den Leitlinien der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements.
Vorhandene Strukturen
Wir arbeiten zusammen mit dem Quartiersmanagement Hainholz Sachggbiet Stadterneuerung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Initiative Hüttenstrasse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleis D
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine langfristige Finanzierung ist aus eigenen Mitteln gewährleistet, da es sich bei der Förderung in erster Linie um die Finanzierung des Aufbau und die Errichtung des Sound_Hub handelt. Das Gelände rund um das Musikzentrum befindet sich in städtebaulicher Quartiersentwicklung. Unter anderem kooperieren wir mit der Initiative Hüttenstraße und entwickeln in Kooperation Projektideen zur nachhaltigen Nutzung für das Gemeinwohl um uns enger zu vernetzen.
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