Interkultureller Willkommens- und Begegnungsort DOM für Geflüchtete und Einheimische
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Achim Wolff
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnungsort für geflüchtete und einheimische Familie
Projektbeschreibung
Mit dem Schaffen eines Mittagtisches werden wir die ältere Bevölkerung aus der Isolation
holen und mit dem Gemeindehaus Begegnungen schaffen. Alle Menschen sollen den
Mittagstisch nutzen können. Hier können neue Bekanntschaften geschlossen werden. Wir
werden das Mittagsangebot nutzen, um Bedürfnisse zu ermitteln. Hierzu möchten wir ganz
besonders die noch aktiven Senioren ermutigen, sich beim Kochen einzubringen und so einer
sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen. Das Gefühl des „gebraucht werdens“ und ein aktiver
Teil eines Teams zu werden, ist Teil des Projekts. Darüber hinaus werden wir bei den
Geflüchteten intensiv nach Helfenden suchen.
Wir werden zu themenbezogenen Veranstaltungen Kleingruppen einladen und diese gezielt
nach ihren Wünschen und Bedürfnissen fragen. Hierbei sollen die hiesigen Vereine und
Institutionen angesprochen werden. Im weiteren Verlauf werden wir dann
gruppenübergreifende Workshops und Mitmachaktionen vor Ort schaffen. Ein offenes
Konzept mit soziokulturellen Angeboten für alle Altersklassen soll zu einem regen Austausch
unterschiedlicher Menschen führen.
Das Augenmerk liegt immer darauf, möglichst viele unterschiedliche Menschen, auch
unterschiedlicher Nationen, für ein Projekt zu begeistern und sich selbst einzubringen.
Gemeinsam sollen Strukturen und eigene Ideen ausgearbeitet und gestaltet werden. Die
Angst vor Fremden soll genommen werden und eine Akzeptanz soll geschaffen werden. Die
Herausforderung der unterschiedlichen Werte und Erfahrungen soll angegangen werden. In
Hinblick auf einen zunehmenden Rechtsruck in Deutschland möchten wir eine Begegnungsstätte für alle Menschen schaffen und diese miteinander verbinden.
Wir wollen erreichen, dass die Menschen aus dem Ortsteil sich miteinander verbinden und
sich gegenseitig helfen. Eine Art Nachbarschaftshilfe soll entstehen. Begegnung und
Beteiligung aller trägt zum Gelingen des Miteinanderlebens bei. Der Quartierstreff soll ein Ort
sein, in dem sich Menschen, egal welcher Herkunft und welchen Alters, auf Augenhöhe begegnen.
Laufzeit
2024-05-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Jahr 2024 sollte die ehemalige Kaserne im Ortsteil Altenwalde zu einem Ankunftszentrum
ertüchtigt werden. Zu diesem Zweck haben wir einen Antrag auf Förderung eines
Quartierstreffs an die LAG gestellt. Dieser ist im Juni 2023 bewilligt worden. Der Bau des
Ankunftszentrums wird sich allerdings zeitlich verzögern. Ein genaues Datum der Eröffnung
ist final nicht absehbar. Da sich die Ausgangslage drastisch geändert hat, möchten wir die
Zeit nutzen, einen Begegnungsort zu schaffen, in dem das interkulturelle Miteinander erlebt,
Vielfalt erlernt und gelebt werden kann.
Die Ankündigung auf ein zukünftiges AZ hat die Bevölkerung verunsichert, der Bau des AZ
stößt auf Ablehnung. Der Anteil der Geflüchteten im Ort wird mit dem AZ von 1% auf 15%
steigen. Da wir in die Planungen involviert sind, stellen wir fest, dass die Verwaltung im
Wesentlichen den Betrieb des AZs im Visier hat, nicht aber den Ortsteil und die Bevölkerung.
Mit der Errichtung des Quartierstreffs wollen wir Vorurteile nicht entstehen lassen bzw.
abbauen.
Besonders die älteren Menschen und junge Familien reagieren mit Angst und Vorbehalten.
Hier können wir die vorhandene Zeit für Befragungen in den unterschiedlichen
Bevölkerungsgruppen nutzen, um mit gezielten Angeboten die Menschen miteinander in
Verbindung zu bringen und Akzeptanz zu schaffen.
Wir merken, dass die Anwohner Begleitung im Umgang mit den veränderten
Lebenswirklichkeiten benötigen. Sie brauchen die Möglichkeit der Mitgestaltung und das
Gefühl des „ernst genommen“ werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Altenwalde, Franzenburg, Gudendorf, Oxstedt
Beschreibung
Deutlich abgegrenztes Gebiet in städtische Randlage
Mangelnde Erreichbarkeit des Gebietes, kaum ÖPNV vorhanden
Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter
Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur
Einwohnerzahl
6325
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Landesamt Niedersachsen , Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Landesamt Niedersachsen, Stadt Cuxhaven
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Landesamt Niedersachsen
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bei Betrieb der Einrichtung mit 800 Bewohner*innen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Kirchengemeinde ist seit Jahren konzeptionell und methodisch im Bereich der GWA aktiv. Zielgruppen mit ihren Bedürfnissen, Interessen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt.34% der örtlichen Bevölkerung ist über 60 Jahre alt. Daraus ergeben sich Probleme der Immobilität und daraus soziale Armut. Oft kommt die monetäre Armut hinzu. Durch den Ausbau eines Quartierstreffs für alle Menschen aus dem Ortsteil werden verschiedene Aspekte der GWA aufgenommen. Im Konzept werden primär die Senioren in den Blick genommen, darüber hinaus sollen aber alle Menschen aus dem Ortsteil angesprochen werden. Ganz besonders Familien und ältere Menschen. Ein niedrigschwelliger Begegnungsort soll entstehen. Dabei sind Selbstorganisation, Partizipation und Durchmischung der Zielgruppen das wesentliche Prinzip. Da auf der Teilhabe am sozialen Leben für die ältere Bevölkerung das Hauptaugenmerk liegt, achten wir auf barrierefreie Zugänge, die unterschiedlichen Interessen der Akteure und bedarfsgerechte Angebote. Die Akteure entwickeln gemeinsam diese Angebote, die auch unter der Beteiligung der Mitwirkenden durchgeführt werden. Der Quartierstreff und seine zwei hauptamtlichen Kräfte fungieren als Mittler zwischen den Seniorinnen und Senioren und den Familien aus allen Kulturen. Ferner wird ein Augenmerk auf gesunde Ernährung gelegt. Mit dem begleiteten Begegnungsort wird eine Symbiose zwischen den Einwohnern geschaffen. Bedürfnisse und Erfahrungen der Senioren paaren sich mit denen der Familien.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
viele Menschen selbst Angebote kreieren und diese angenommen werden
Kriterium
Beschreibung
Im Quartierstreff die Bedürfnisse der Menschen aufgegriffen und befriedigt werden. Und wenn viele verschiedene Akteure sich mit unterschiedlichen Angeboten einbringen
Kriterium
Beschreibung
Ergebnisse der Ideenwerkstatt werden in ein Konzept und Angebote für verschiedene Zielgruppen umgesetzt
Beschreibung
Die Menschen sich im Ortsteil untereinander vernetzen und sich gegenseitig helfen können. Wir als Anlaufstelle genutzt werden, um gemeinsam neue Wege zu gehen und neue Ideen zu entwickeln und diese zu verwirklichen.
Beschreibung
Unsere Arbeit und der Quartierstreff auf kommunaler Ebene nicht mehr wegzudenken ist und sich die Stadt für den Erhalt unseres Projekt einsetzt.
Kriterium
Beschreibung
Wenn wir es schaffen, mit anderen Vereinen und Institutionen die Lebensqualität der Menschen im Ort zu verändern/verbessern. Wir auf die Unterstützung unserer Netzwerkpartner bauen können, um die GWA im Ort zu erhalten
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberbürgermeister, Ortsbürgermeister, örtliche (Sozial-)Politiker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hahnel Senioren Stiftung, Stiftung der ev.-luth. Kirchengemeinde Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für uns in Altenwalde, Freiwillige Feuerwehr Altenwalde, TSV Altenwalde, Freibad Oxstedt, Schützenvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Altenwalde, Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev.-luth. Kirchengemeinde Altenwalde und die kath. Kirchengemeinde 12 Apostel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werbegemeinschaft Altenwalde, sämtliche ortsansässige Betriebe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe Zeitung, Nordsee Zeitung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Quartierstreff DOM ist ein wichtiger Begegnungsort in der Ortsmitte, für Jugendliche, Anwohner und Menschen aus dem AZ. Er wird eingebunden in Maßnahmen zur Prävention, um den sozialen Frieden im Quartier zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Cuxhaven werden während der Projektlaufzeit in einer Arbeitsgruppe Recourcen erschlossen, um das Projekt weiterführen zu können.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gesundes Quartier Bad Laer – Gemeinwesenarbeit und Quartiersentwicklung durch eine Netzwerkstelle
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nina Rohe
| Funktion | Fördermittelmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gesundes Quartier Bad Laer – Gemeinsam. Vernetzt. Gestärkt.
Projektbeschreibung
Das Projekt *„Gesundes Quartier Bad Laer – Gemeinsam. Vernetzt. Gestärkt.“* verfolgt das Ziel, die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde Bad Laer durch gezielte Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit zu stärken. Im Fokus steht der Aufbau einer Netzwerkstelle für Quartiersarbeit, die als koordinierende und aktivierende Schnittstelle zwischen Bürger*innen, sozialen Einrichtungen, lokalen Initiativen und Unternehmen fungiert.
Ausgangspunkt ist der neue Standort der Osnabrücker Werkstätten gGmbH in Bad Laer, an dem eine inklusive, sozialraumorientierte Struktur entstehen soll. Der Ort soll nicht nur Werkstattstandort, sondern auch ein **offener Begegnungsraum („Open Space“) für das gesamte Quartier** werden. Dieser Bereich wird barrierefrei umgestaltet und als zentraler Ort für Austausch, gemeinschaftliche Projekte und gesundheitsfördernde Aktivitäten nutzbar gemacht.
Ein besonderes Augenmerk gilt der Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen, die durch die Angebote der Netzwerkstelle gezielt eingebunden werden. Durch gemeinsame Aktivitäten, Beteiligungsformate und inklusive Gesundheitsangebote werden Vorurteile abgebaut und neue Formen des Miteinanders im Alltag etabliert.
Zu den Maßnahmen zählen:
- Aufbau und Verstetigung einer Netzwerkstelle als Impulsgeberin für Gemeinwesenarbeit
- Förderung lokaler Kooperationen mit Vereinen, Betrieben und sozialen Trägern
- Entwicklung und Umsetzung gemeinschaftlicher Projekte mit Bürger*innen
- Gesundheitsförderung durch Angebote in den Bereichen Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit
- Beteiligung und Aktivierung der Bevölkerung durch niedrigschwellige Formate
Das Projekt trägt zur nachhaltigen Quartiersentwicklung im ländlichen Raum bei. Es fördert Selbstwirksamkeit, Zugehörigkeit und Begegnung über soziale Grenzen hinweg – und schafft einen Ort, an dem Nachbarschaft konkret gelebt werden kann.
Die Erkenntnisse und Strukturen sollen dokumentiert und in andere Regionen übertragbar gemacht werden. Damit leistet das Projekt einen modellhaften Beitrag für starke Nachbarschaften und soziale Inklusion in Niedersachsen.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Laer steht – wie viele ländlich geprägte Räume – vor erheblichen sozialen und strukturellen Herausforderungen: Die demografische Entwicklung zeigt einen deutlichen Anstieg älterer Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf, insbesondere aufgrund psychischer oder chronischer Erkrankungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf nach alltagsnahen Unterstützungsangeboten, Begegnungsmöglichkeiten und verlässlichen sozialen Netzen.
Die bestehenden Angebote im Ort sind vielfach isoliert, zielgruppenspezifisch oder institutionell geprägt. Es fehlt eine verbindende Struktur, die die Menschen, Akteure und vorhandenen Ressourcen im Sozialraum miteinander vernetzt. Viele Betroffene – gerade Menschen mit psychischer Erkrankung oder sozialer Isolation – erleben erhebliche Barrieren beim Zugang zu Teilhabe, Information und aktiver Mitgestaltung.
Baulich zeigt sich, dass es im öffentlichen Raum kaum niedrigschwellige, barrierearme Orte für nachbarschaftliche Begegnung gibt. Der ländliche Raum ist durch geringe Fußläufigkeit, eingeschränkten ÖPNV und zentrale Infrastrukturdefizite zusätzlich belastet.
Zudem bestehen in Teilen des Ortes überdurchschnittliche soziale Lagen: Alterung, geringe Erwerbsbeteiligung, gesundheitliche Einschränkungen und Vereinsamung sind überdurchschnittlich stark vertreten – insbesondere bei Menschen mit Behinderung oder psychischer Belastung.
Das Projekt setzt an dieser Ausgangslage an: Es soll Strukturen schaffen, die Begegnung, Teilhabe und gemeinsame Verantwortung im Quartier ermöglichen – mit einem besonderen Fokus auf Gesundheit, Inklusion und sozialraumorientierter Zusammenarbeit.
5. Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir verstehen unsere Arbeit in erster Linie als Gemeinwesenarbeit mit quartiersbezogenem Fokus.
Der Ansatz zielt darauf ab, soziale Teilhabe, Inklusion und Selbstorganisation im Gemeinwesen Bad Laer zu stärken – insbesondere für Menschen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder psychosozialer Belastung von Ausschluss bedroht sind. Dabei geht es weniger um bauliche oder städtebauliche Entwicklung im engeren Sinne, sondern um die Förderung sozialer Beziehungen, gegenseitiger Unterstützung und gemeinschaftlicher Verantwortung im lokalen Sozialraum.
Elemente des Quartiersmanagements – wie die Nutzung eines zentralen Begegnungsortes („Open Space“), Kooperationsaufbau mit lokalen Akteur*innen und bedarfsgerechte Angebotsentwicklung – sind wichtige Bestandteile. Sie dienen jedoch vor allem der Umsetzung gemeinwesenorientierter Ziele und Methoden: aktivierende Beteiligung, Vernetzung, Empowerment und Ressourcenmobilisierung.
Kurzum:
→ Ziel ist es nicht nur, das Quartier zu managen, sondern die Menschen im Gemeinwesen zu stärken und zu verbinden.
Heimathafen Herzberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nalini Hönow
2. Kurzbeschreibung
Eine lebendige Gemeinschaft – mit einem generationenübergreifenden Projekt, das Menschen verbindet, Nachbarschaft fördert und überregionale Wellen schlägt.
Projektbeschreibung
Wo zuvor Leerstand das Bild prägte, bepflanzen Jung und Alt gemeinsam Hochbeete. Die 80-jährige Nachbarin erhält Unterstützung beim Bestellen ihres Gartens – und bedankt sich mit einem selbstgebackenen Apfelkuchen. Eine ukrainische Familie erkundet bei einem Spaziergang mit Einheimischen die geheimnisvolle Einhornhöhle. Und auf dem Juessee wetteifern bemannte Papierboote um den großen Preis der diesjährigen Dorf-Olympiade.
Solche Begegnungen möchte die seit 2024 bestehende Initiative Kulturanker Harz ermöglichen – mit kreativen, generationenübergreifenden und niedrigschwelligen Angeboten, die Herzberg und seine Ortsteile enger zusammenbringen. Wo es bislang an Struktur und Impulsen fehlte, entsteht in den kommenden drei Jahren in Zusammenarbeit mit der Kommune eine zentrale Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit.
Der Kulturanker Harz besteht aus: Kunstleben e.V. in Scharzfeld, dem ehrenhaften Verein e.V. im Hotel zum Paradies bei Sieber und dem Gasthaus Deutscher Kaiser in Herzberg, das derzeit als neue Gaststätte mit Veranstaltungssaal etabliert wird. Die drei Beteiberinnen möchten ihre persönlichen Vernetzungen nutzen und ausbauen, um ein identitätsstiftendes Gesamtprojekt für die Region zu schaffen.
Obwohl die vier Ortsteile Herzbergs bereits 1972 eingemeindet wurden, fehlten bisher verbindende Elemente: Es gibt kaum ortsübergreifende Aktivitäten, die zu einem starken Wir-Gefühl beitragen.
Bestehende Kontakte und Netzwerke des Kulturankers nutzend werden Bewohner*innen und Vereine/Unternehmen aller Ortsteile systematisch befragt, wo sie Verbesserungspotential in ihrem Umfeld sehen und wie sie sich selbst einbringen können. Vorhandene Ideen sind u.A. gemeinschaftliche Gartenprojekte zur Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen, Willkommensangebote für Neubürger*innen und Geflüchtete zur Erleichterung von Integration sowie regelmäßige und kostenlose Kreativangebote wie Nähwerkstätten oder Repair-Cafés, die das Kennenlernen der Bevölkerung ermöglichen und gegenseitige Unterstützung der Bewohner*innen zum Alltag werden lassen. Das Ziel ist es zudem, gemeinschaftlich eine Dorf-Olympiade zu entwickeln, die als wiederkehrendes Highlight die Ortsteile zusammenführt. Darin sollen lokale Traditionen mit modernen Impulsen verbunden werden und kulturelle Erlebnisse für alle Generationen geschaffen werden.
Zur Realisierung des Projekts werden zwei Teilzeitstellen und eine Minijobstelle eingerichtet, ergänzt durch Ehrenamt und Honorarkräfte.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Herzberg am Harz im Landkreis Göttingen ist eine historisch gewachsene Stadt, deren Ortsteile Lonau, Pöhlde, Scharzfeld und Sieber im Jahr 1972 eingemeindet wurden. Zuvor hatten die Dörfer nur wenige Berührungspunkte, und bis heute fehlen regelmäßige Anlässe, die einen ortsübergreifenden Austausch fördern. Gleichzeitig steht Herzberg vor einer Vielzahl an Herausforderungen: Besonders in den Ortsteilen mangelt es an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie an grundlegender Nahversorgung. Auch die Innenstadt ist zunehmend von Leerstand geprägt, wodurch das Wohnumfeld an Attraktivität verliert. Hinzu kommt ein Defizit an sozialer, kultureller und sportlicher Infrastruktur. Diese Faktoren erschweren die Entwicklung einer lebendigen Stadtgemeinschaft.
Besonders betroffen sind junge und ältere Menschen: Junge Erwachsene sehen in der Region kaum Perspektiven und verlassen sie frühzeitig. Ältere Menschen, Neuzugezogene und Geflüchtete hingegen bleiben oft isoliert, da es an Begegnungsmöglichkeiten fehlt. Der demografische Wandel und die strukturelle Schwäche der Region führen dazu, dass immer weniger Menschen aktiv das Gemeinwesen gestalten. Viele frühere Traditionen oder gemeinschaftliche Veranstaltungen wurden aufgegeben, weil es keine Initiativen mehr gibt, die sie fortführen.
Diese Entwicklung zeigt sich auch in der gesellschaftlichen Stimmung: Bei der letzten Bundestagswahl wurde die AfD mit 21 % der Stimmen nach CDU und SPD zur drittstärksten Kraft.
Hier setzt der Kulturanker Harz an: Als zentrale Koordinierungsstelle möchte er Brücken zwischen den Ortsteilen bauen, das gemeinschaftliche Leben neu beleben und langfristige Strukturen für ein aktives Miteinander schaffen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Herzberg am Harz – Pöhlde – Scharzfeld – Sieber – Lonau
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Stadt Herzberg am Harz sowie die Ortsteile Pöhlde, Scharzfeld, Sieber und Lonau. Diese liegen im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen und bilden zusammen eine ländlich geprägte Region im Harzvorland. Die einzelnen Ortsteile sind zwar geografisch voneinander getrennt, jedoch durch die gemeinsame Zugehörigkeit zur Stadt Herzberg verbunden.
Einwohnerzahl
12939
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Herzberg_am_Harz, Stand 31.12.2023
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung für gesamtes Stadtgebiet Herzberg
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung für gesamtes Stadtgebiet Herzberg
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte-heimathafen-herzberg.jpg
(221.43 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen klaren Ansatz der Gemeinwesensarbeit, da der Fokus auf der aktiven Einbeziehung der Bewohner*innen und der Förderung von Partizipation liegt. Wir arbeiten ressourcenorientiert und nehmen die konkreten Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung als Grundlage für unsere Angebote.
Wie in der GWA üblich, geht es uns darum, nicht nur kurzfristige Lösungen zu schaffen, sondern nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Ein zentrales Element unseres Projekts ist daher die Förderung von nachbarschaftlicher Vernetzung und die langfristige Stärkung eines Gemeinschaftsgefühls über die einzelnen Ortsteile hinaus. Dies schaffen wir durch den Aufbau einer gemeinsamen Onlineplattform sowie durch niedrigschwellige und kostenfreie Formate wie die Dorf-Olympiade, Sprachcafés und Nähwerkstätten. Sie fördern den Austausch verschiedener Generationen, bieten Möglichkeiten zur Mitgestaltung und verbessern die Lebensbedingungen benachteiligter Gruppen (wie z.B. Geflüchtete). Zudem arbeiten wir eng mit sozialen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen vor Ort zusammen, um bestehende Ressourcen und Netzwerke zu nutzen und zu erweitern.
In der GWA wird besonders Wert auf den Aufbau von Selbsthilfe und Eigeninitiative gelegt – auch wir streben in unserem Projekt an, dass die Bewohner*innen nach Projektabschluss weiterhin eigenständig aktiv bleiben und das gemeinschaftliche Leben fortführen. Dafür bieten wir ihnen Unterstützung und Beratung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen verschiedener Altersklassen und Herkunft nehmen aktiv an unseren Angeboten teil, geben positive Rückmeldungen und bringen eigene Ideen ein.
Kriterium
Beschreibung
Initiativen wie das gemeinsame Gärtnern oder die Entwicklung von Sprachtandems werden nach Projektabschluss eigenständig von den Bewohner*innen fortgeführt, ohne dass es ständige externe Unterstützung braucht.
Kriterium
Beschreibung
Bestehende Initiativen wie die Zukunftswerkstatt Herzberg am Harz e.V. oder der Landschaftspflegeverband werden ins Projekt eingebunden. Wir greifen auf vorhandene Ressourcen zurück (z.B. Technikverleih des ortsansässigen Kinos für die Dorf-Olympiade).
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedliche Altersgruppen, soziale Schichten und Menschen verschiedener Herkunft kommen in unseren Angeboten zusammen und tauschen sich auf Augenhöhe aus.
Beschreibung
Verschiedene gesellschaftliche Bereiche (z.B. Kultur und Soziales) arbeiten aktiv zusammen und entwickeln gemeinsam Lösungen – wie z.B. ein Neubürger*innenpaket in Kooperation mit dem Einwohnermeldeamt.
Beschreibung
Über das Projekt hinaus bestehen regelmäßige Partnerschaften; beispielsweise eine Kooperation mit der ansässigen Papierfabrik zur Durchführung einer Papierbootregatta im Rahmen der Dorf-Olympiade.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen unterstützen sich gegenseitig, z.B. durch Sprachtandems oder Gartenpatenschaften. Online-Plattform und App etabliert sich als Online-Netzwerk für Angebots- und Hilfegesuche sowie für den sozialen Austausch.
Beschreibung
Regelmäßige, niedrigschwellige Freizeitangebote, wie Nähwerkstätten und Sprachcafés, haben auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand.
Kriterium
Beschreibung
Die Stadtverwaltung unterstützt unser Vorhaben aktiv und steht in engem Austausch mit uns, um eine nachhaltige und positive Entwicklung der Kommune zu fördern.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstleben e.V., Rock- und Kultur e.V., Iron Doghead e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landschaftspflegeverband, Zukunftswerkstatt Herzberg am Harz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nicolai-Grundschule, Mahnteschule, Einhornschule Scharzfeld, Grundschule am Rotenberg Pöhlde, Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium, Oberschule Herzberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Foodsharing.de, Nebenan.de, DorfFunk, social.lag-nds.de
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Kulturanker Harz soll als Vernetzungsstelle gefestigt und ausgebaut werden. Wir setzen auf weitere Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und lokalen Akteur*innen, um Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Finanzierungsstrategien zu entwickeln. Während der Projektdurchführung werden wir weitere Fördermöglichkeiten ausfindig machen, um unsere Aktivitäten nach Projektabschluss fortführen zu können. Durch Eigeninitiativen der Bevölkerung streben wir eine Verstetigung einzelner Angebote an
11. Medien
Galerie
Videos
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13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zusammenhalt in Bruchhausen-Vilsen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Imke Dirks
| Organisation | Lebenswege Begleiten e.V. |
|---|---|
| Funktion | Mitarbeiter |
2. Kurzbeschreibung
Stärkung von Demokratie, Gemeinschaft, Solidarität und Vielfalt
Projektbeschreibung
Das Gemeinwesenprojekt „Zusammenhalt in Bruchhausen-Vilsen“ soll in der beantragten Förderperiode 10-2025 bis 9-2028 und darüber hinaus die folgenden Aufgaben erfüllen.
1. Ausbau und Verstetigung, Koordination, Begleitung und Unterstützung aller Aktivitäten und Vorhaben, die geeignet sind, das Förderziel 2022 bis 2025 („Alltagsintegration und Soziale Teilhabe von Migrant*innen und Autochthonen“) weiterhin zu verfolgen und zu verwirklichen. Alle Maßnahmen sollen individuelle und kollektive Lebenswirklichkeiten verbessern und das Gemeinwesen nachhaltig stärken. Schwerpunkt ist der Ausbau und die Stärkung von Ehrenamtlichkeit und Eigenverantwortung für alle mit dem Gemeinschaftszentrum assoziierten Vorhaben.
2. Initiierung, Aufbau und moderierende Begleitung des Vorhabens „Stärkung von Demokratie, Solidarität und Vielfalt in Bruchhausen-Vilsen“. Dabei sollen zunächst andere zivilgesellschaftliche Akteure der Kommune (Kirchengemeinden, Sportvereine, Heimatvereine etc.) angesprochen und zu gemeinsamer Verantwortung für die Umsetzung dieses wichtigen Themas, ggf. zur Gründung eines „Bündnisses für Demokratie“ (Arbeitstitel) aufgefordert werden. Zu diesem Zweck werden im Verbund mit institutionellen Trägern, informellen Gruppen und interessierten Einzelpersonen Initiativen sowie fallweise und regelmäßige Maßnahmen geplant und durchgeführt, die nicht allein abgestellt sind auf die lokalen politischen Strukturen, sondern geeignet sind, den gesellschaftlichen Dialog, aktive Teilhabe und Mitgestaltung sowie den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und die gegenseitigen Unterstützung in der Kommune zu fördern, Bewusstseins für soziale Verantwortung zu schaffen und Menschen zu Engagement, Unterstützung von bedürftigen Gruppen durch solidarische Initiativen zu aktivieren.
3. Für die beantragten Förderperiode und darüber hinaus wird der – avisiert regelmäßige – Austausch mit örtlichen, ggf. überörtlichen Unternehmen, Handwerk, Selbständige etc. über gesellschaftliche Notwendigkeit, Prinzipien und Ziele sowie Methoden von Gemeinwesenarbeit im Allgemeinen initiiert. Im Weiteren soll die örtliche Wirtschaft für die dauerhafte Finanzierung der Gemeinwesenarbeit (Sponsoring, Zuwendungen, Benefizveranstaltungen etc.) in ihrer Kommune gewonnen werden.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
[ausführlich siehe PDF] Mit dem Gemeinschaftszentrum wurde mit Hilfe der GWA-Förderung ein Ort geschaffen, bei dem Menschen sich verbinden. Die Vereinsaktivitäten haben sich inhaltlich und personell stärker vernetzt. Viele Aktivitäten im Haus am Markt sind etabliert. Die Zusammenführung von Menschen aus verschiedenen kulturellen und sozialen Bezügen muss noch besser gelingen.
3 wesentliche Aspekte zur Ausgangslage:
1. Ein kleiner Kreis stark engagierter sowie zahlreiche ad-hoc-Ehrenamtliche wurden für die Unterstützung gewonnen. Gleichwohl erfordert Ehrenamtlichkeit nach wie vor hauptamtliche Begleitung, Koordination und Zuverlässigkeit. Es gilt, künftig Eigenverantwortung, Selbstvertrauen, Eigenständigkeit und Zuverlässigkeit bei den Helfer*innen weiter zu stärken, Menschen zu unterstützen, die sich für einzelne Projekte „den Hut aufsetzen“.
2. In der Samtgemeinde gibt es bisher keine Ortsgruppen anti-demokratischer Parteien. Gleichwohl haben bei der Bundestagswahl 18 Prozent der Wahlberechtigten anti-demokratisch gewählt. Gelebte Demokratie vollzieht sich als aktive Teilnahme der Bürger*innen.. Die Stärkung der Demokratie ist stets ein Gemeinschaftsprojekt, das alle Mitglieder der Gesellschaft einbeziehen muss.
3. Gemeinwesenarbeit ist eine integrative Aufgabe aller Akteure in einer Gemeinde: Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft. Von Politik und Verwaltung kommt die belastbare Aussage, dass aktuell und künftig keine weiteren Mittel zur Finanzierung der Gemeinwesenarbeit zur Verfügung stehen. Es gilt, die örtliche Wirtschaft „ins Boot zu holen“, mithin zur Finanzierung der Gemeinwesenarbeit in Bruchhausen-Vilsen zu gewinnen.
[ausführlich siehe PDF]
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen
Beschreibung
Es handelt sich um die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Landkreis Diepholz) mit dem Flecken Bruchhausen-Vilsen als Zentrum.
Einwohnerzahl
17800
Quelle / Anmerkungen
https://www.bruchhausen-vilsen.de/portal/seiten/einwohnerzahlen-der-samtgemeinde-bruchhausen-vilsen-900000025-21890.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
sg_bruchhausen-vilsen.png
(233.71 KB)
standort_gemeinschaftszentrum.png
(949.13 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Gemeinschaftszentrum Haus am Markt ist im Verbund mit der Flüchtlingssozial- und Integrations- sowie der außerschulischen Jugendarbeit des Vereins Lebenswege Begleiten e. V. ein integrierter, ganzheitlicher, sozialraum- und auf die Lebenszusammenhänge der Bevölkerung bezogener Ansatz von Gemeinwesenarbeit, als das Vorhaben auf die Verbesserung der infrastrukturellen und immateriellen Lebensbedingungen in der Kommune abstellt. Dies inkludiert stets die Einbeziehung der potentiellen Besucherinnen und Besucher. Lebenswege Begleiten fördert mit dem Gemeinschaftszentrum soziale Beziehungen, Kooperationsstrukturen, Handlungsfähigkeit, Solidarität, Teilhabe und Selbstwirksamkeit. Gemeinwesenarbeit ist dabei stets auch Bildungs- und Netzwerkarbeit.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn die Koordinatorin zwar organisatorische und logistische Rahmenbedingungen für die Gemeinwesenarbeit sichert, die inhaltliche Gestaltung indes gemeinsam mit, avisiert sogar ausschließlich über Freiwilligenteams erfolgt.
Kriterium
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn im Rahmen des neuen Gemeinwesenprojektes „Stärkung von Demokratie . . .“ andere lokale zivilgesellschaftliche Akteure (Organisationen, Einzelpersonen) gemeinsam und dauerhaft im Bündnis für Demokratie engagiert sind.
Kriterium
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn a) ein täglicher Betrieb des Gemeinschaftszentrums in Vollauslastung erreicht ist, b) Freiwillige und Teilnehmende generations-, kulturell, einkommensklassen- sowie interessenübergreifend aktiviert sind.
Vorhandene Strukturen
Alle Arbeitsbereiche bei Lebenswege Begleiten sind personell, was die Klientel und auch die Mitarbeiter*innen betrifft, sowie inhaltlich vernetzt. Problemlagen und Entscheidungen werden, insoweit diese jenseits rein operativer und alltäglicher Aufgaben liegen, im Hauptamtlichen-Team von 7 Personen gemeinschaftlich bearbeitet. Dies gilt auch für das Gemeinschaftszentrum des Vereins „Haus am Markt“. Gleichwohl liegt die sachliche udn personelle Verantwortung für die über „Gute Nachbarschaft“ geförderte Gemeinwesenarbeit bei der Koordinatorin (Imke Dirks). Die Koordinatorin kann dabei auf einen Pool von ehrenamtlichen Helfer*innen für Planung und Umsetzung setzen, die Zuständigkeit für einzelne Aktivitäten (Frauenabend, Inklusionsbeirat, Spielegruppe, künftige Schreibwerkstatt, Arabischkurs) liegt sogar auschließlich in ehrenamtlicher Hand. Mit dem im Antrag erwähnten „Beirat im Haus am Markt“ soll die Einbindung von Verantwortung und Kompetenz seitens Ehrenamtlicher instuítutionalisiert und damit fest installiert werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (Bürgermeister, Gleichstellungsbeauftragte, Wirtschaftsförderin, Regionale Entwicklung, Fachbereichsleiterin Bildung, Fachbereichsleiter Bürgerservice), Arbeitskreis Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien (SPD, Grüne, CDU) in Samtgemeinde, Samtgemeinderat, Samtgemeindesozialausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Syker Kreiszeitung, Weser Kurier, eigene und kommunale Facebook-Seite
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinden in allen Teilgemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberschule (Kooperationspartner), Gymnasium, Schulsozialarbeiter*innen Schulzentrum Bruchhausen-Vilsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Diepholz: Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, Arbeitskreis Flüchtlingssozialarbeit, Arbeitskreis Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
unmittelbare (Flecken) und erweiterte Nachbarschaft (Samtgemeinde)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Eine kommunale Förderung ist auf absehbare Zeit nicht darstellbar (Näheres siehe PDF). Die Finanzierungsbemühungen richten sich auf die Wirtschaft in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen (VILSA Brunnen GmbH) und die Nachbargemeinde Hoya mit einem bedeutenden Großgewerbeanteil (Hartje KG, Christian Lühmann GmbH, Oelschläger Metalltechnik GmbH, Smurfit Kappa Hoya GmbH). (Näheres siehe PDF) Ergänzend wird eine Förderung im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) angestrebt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zukunft in Langenforth durch Dialog und Partizipation demokratisch gestalten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nina Landers
| Funktion | Koordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mit Emma und Paul im verbunT selbstbewusst handeln, vernetzt gestalten, verantwortungsvoll leben.
Projektbeschreibung
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit im Quartier Langenforth werden die Formate für Familien (einem offenen Familienbegriff folgend) noch stärker auf andere Lebensphasen ausgeweitet. Dabei werden bestehende und neue Netzwerke gepflegt und erweitert. Schwerpunkte der GWA bilden die aufsuchende Arbeit, unterstützt durch die Stadtteilmutter, sowie die Aktivitäten rund um den Ada-Lessing-Platz als neuem „Herz“ des Quartiers. Laufende Angebote werden unter Beteiligung von Ehrenamtlichen und Anwohner:innen in die Selbstständigkeit begleitet und neue Aktionsformen unterstützt. Der Aufbau einer sozialen Infrastruktur im Quartier fördert das Zusammenleben der Generationen sowie unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen.
Mit diesem Folgeantrag sollen die drei Themenschwerpunkte gestärkt werden: (1) Zusammenleben der Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten, (2) Sichtbarmachung demokratischer Grundwerte durch kooperative Arbeitsweisen auf unterschiedlichen Ebenen, (3) Implementierung der Erfahrungen in kirchliche Handlungsfelder und in Netzwerkpartnerschaften.
Durch die Kombination aus einer fundierten Bedarfserhebung, zielgerichteter und partizipativer Angebotsentwicklung und der Gestaltung eines offenen und inklusiven Austauschs entsteht eine vielfältige und solidarische Stadtteilkultur, die auf den Prinzipien von Teilhabe und gegenseitigem Respekt basiert. Erfahrungen aus dem ersten Förderzeitraum (aufsuchende Arbeit / Bollerwagen-Café, Vernetzungsmöglichkeiten / Donnerstags-Frühstück, interkultureller Austausch / Bilderbuch-Kino) bieten die Grundlage für eine Weiterentwicklung und zukunftsgerichtete GWA. Ergänzend hierzu werden im verbunT konzeptionell Schulungen für Ehrenamtliche entwickelt und angeboten.
Für die Weiterentwicklung kirchlicher Arbeit muss die Verzahnung mit GWA – gepaart mit den Erfahrungen aus den Projekten – eine notwendige Grundlage für die sozialräumliche Ausrichtung sein.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier Langenforth wird durch die Randlage zu Hannover und zu Gewerbegebieten geprägt. Die Bevölkerungsstruktur ist international, neben osteuropäischen Migrant:innen sind in den vergangenen zehn Jahren vor allem Menschen aus dem Nahen Osten zugezogen. Knapp ein Viertel der Anwohner:innen ist über 65 Jahr alt und gehört vielfach zur „Gründergeneration“ des Stadtteils in den 60er Jahren, bahnt sich ein Generationenwechsel an. Die Communities in den einzelnen Straßenzügen bilden sich in der Bebauungsstruktur ab, sie haben wenig Beziehung zueinander, es bestehen Vorurteile.
Im kirchengemeindlichen Kontext hat sich vorwiegend die ältere Generation engagiert, weitergehende Kontakte in das Quartier wurden durch aufsuchende Arbeit angebahnt. Es müssen Berührungsängste abgebaut werden. Erste gemeinsame Aktivitäten sind Ergebnis einer Beziehungsarbeit, die ausgebaut und gepflegt werden muss. Die erhobenen Bedarfe zeigen Konfliktlinien innerhalb der Bewohner:innen sowie den Wohnungsbaugesellschaften auf, etwa bei der Nutzung von Gemeinschaftsanlagen. Die Umbenennung des Stadtraums vor der Kirche 2023 in Ada-Lessing-Platz ist Ausgangspunkt für Veranstaltungen und Begegnungen, hier entstehen Möglichkeiten für demokratische Beteiligungsformate. Verantwortlichkeiten und Strukturen im Netzwerk müssen weiterentwickelt werden.
Innerhalb der älteren Bevölkerung ist Vereinsamung ein häufiges Problem. Für die junge Generation spielt Vernetzung + Familienbildung eine wichtige Rolle. Ziel ist, den Personenkreis, die GWA mitgestalten, zu erweitern + stärker in die Eigenverantwortlichkeit zu überführen. GWA im verbunT hat mit ihren Leitlinien einen gemeinsamen Arbeitsansatz entwickelt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Langenforth
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im südlichen Bereich der Kernstadt Langenhagen und wird begrenzt durch folgende Straßen - nördlich - Bothfeider Straße - östlich - Oertzeweg und Wümmehof - südlich - Emil-Berliner-Straße - westlich - lthweg / Sollingweg / Harzweg und Walsroder Straße. Lagenhagen ist 7.190 ha groß, das Projekt-gebiet umfass mit 73 ha nur 1 c% des Stadtgebiets, es leben aber mit 5.595 rund 10 % der Bewohner:innen in Langenforth (Gesamtlangenhagen 56.342 Bewohner:innen).
Einwohnerzahl
5595
Quelle / Anmerkungen
Informationen aus der Stadtverwaltung, Geoinformation Stadt Langenhagen, Informationssystem der Landeskirche Hannovers
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Projektgebiet liegt nicht im Programmgebiet "Sozialer Zusammenhalt".
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
file:///C:/Users/nlanders/Downloads/Sozialstrukturprofil_Stadt_Langenhagen_2024.pdf
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
langenforth.jpg
(153.08 KB)
kartenausschnitt.pdf
(1.42 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Eine aktive Bürgerschaft gestaltet den Sozialraum. Durch vielfältige Beteiligungsformen sowie Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt und ehrenamtliches Handeln angestoßen. Gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen wahrgenommen fühlen, steigert die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Im direkten Kontakt mit den Anwohner:innen werden Bedarfe aus ihrer alltäglichen Lebenswelt heraus mit den dort auftretenden Themen erfasst. Dies ermöglicht die Bewusstwerdung von Belastungen, aber auch die Entwicklung von gemeinsamen Ideen und Zielen. Kreative Aktivitäten führen zu einer veränderten Stadtteilkultur als Ausgangspunkt für eine erhöhte Identifikation mit dem Quartier. Durch Beziehungsarbeit werden Selbstbewusstsein und neue Formen von Kommunikation gefördert sowie unterschiedliche Gruppen in Kontakt zueinander gebracht und Vorurteile durch Austausch abgebaut. In demokratischen Prozessen werden Anwohner:innen ermutigt und befähigt, sich gegenseitig zu unterstützen. Entstehende Netzwerke sind horizontal, die Anwohner:innen formulieren ihre Ziele selbst und setzen diese um. Auf kommunaler Ebene entwickelt das Netzwerk verbunT (Stadt und drei Kirchengemein-den) einen gemeinsamen GWA-Ansatz, der mit weiteren Kooperationspartnern fortgeschrieben werden soll. Dabei setzt die sozialraumbezogene gemeinwesen-diakonische Arbeit orientierungsgebende Impulse. Der Prozess profitiert von der fachlichen Begleitung durch die Landeskirche.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedarfe sind durch gezielte u. aktivierende Befragung sind erfasst; Gelegenheiten und Strukturen sind ge-schaffen und bieten Raum für Kommunikation; Selbstwirksamkeit wird erfahren, lokale Demokratie und eine Kultur der Wertschätzung wird gelebt.
Kriterium
Beschreibung
Selbstorganisation erfolgt größtenteils losgelöst von der Fachkraft, engagiertes EA übernimmt Verantwor-tung und werden Entscheidungsprozesse eingebunden; Kooperationen werden gelebt; Schulungen und Vor-tragsreihen stärken Resilienz.
Kriterium
Beschreibung
Öffentliche Plätze (Ada-Lessing-Platz) werden für Begegnungen und als Gestaltungsraum genutzt; die durch Befragung ermittelten Stärken im Quartier sind ausgebaut; Nachbarschaftshilfen sind entstanden
Kriterium
Beschreibung
Kommunikationsanlässe und Aktivitäten werden interkulturell, inklusiv und generationenübergreifend wahr-genommen; Begegnungen sind von gegenseitigem Verständnis und Respekt geprägt; Lösungsansätze werden gemeinsam entwickelt.
Beschreibung
Fachliche und organisatorische Angebote der kommunalen Fachstelle GWA werden angenommen; Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaft findet statt, Absprachen sind getroffen, Absprachen sind getroffen; KGs in LGH arbeiten gemeindeübergreifend GWA-orientiert
Beschreibung
Emma und Paul hat im verbunT mit weiteren Kooperationspartnern und der Gemeinwesen-Diakonie ein tragfähiges Konzept für GWA entwickelt; Netzwerkpartner unterstützen in der Gestaltung von Angeboten und Aktionen und gehen proaktiv aufeinander zu.
Kriterium
Beschreibung
Menschen gestalten interkulturell + generationenübergreifend ihr Zusammenleben,das von gegenseitiger Akzeptanz + demokratischem Handeln geprägt ist. Aktionen und Veranstaltungen finden regelmäßig statt;die Selbstwirksamkeit der Anwohnerinnen ist gestärkt
Beschreibung
GWA wird von KGs, verbunT und Kommune interdisziplinär betrachtet, Zusammenhänge, Unterschiede und Defizite sind sichtbar; Kommunikationsstrukturen sind entwickeln; gelebte Partizipation durch Einbindung der EAs; Kooperationsnetzwerke werden gepflegt.
Kriterium
Beschreibung
Kommunikationsstrukturen sind auf allen Ebenen geschaffen: Nachbarschaften – KG / Quartier – verbunT – Verwaltung + Politik – Kirchenkreis; Austausch und Vernetzung mit anderen Gemeinwesen finden statt; GWA-Ansatz wird verbreitet.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Familiencafé mit Kaffeevollautomat, mobiler Einrichtung, Materiallager für päd. Angebote. Im Außenbereich Veranstaltungsmöglichkeiten mit Hüpfburg, mobiler Bühne, Bierzeltgarnituren + Pavillons. Bollerwagen-Café ermöglicht Ausbau der Geh-Struktur in Koop. mit der Stadtteilmutter (finanziert durch Kommune + Job-Center). Rikscha für inklusive Fahrradtouren. EA-Engagement ermöglicht Angebote wie Lernraum, Eltern-Kind-Gruppen, Bilderbuch-Kino, Musikgruppen, Kaffee-Klatsch, 70 drunter & drüber, generationenübergreifendes Basteln, Generationenfrühstück, Senioren-Englisch. Feste im Jahresverlauf bieten neue Kontaktflächen (interkult. Familienfasching, Wochen gegen Rassismus, EA-Dank, Ada-Lessing-Platz-Fest zum Tag der Nachbarschaft, Generationen-Olympiade, Familien-Sommer-Programm, Radtour zum Weltkindertag, Spendenaktion „Leuchtende Kinderaugen“ zu Weihnachten sowie Vortragsreihen). EA tragen durch ihr Engagement einen finanziellen Beitrag (Muskelhypothek) und erfahren Selbstwirksamkeit. EA werden von den Koordinatorinnen in ihrer Arbeit begleitet und durch moderierte Treffen, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung unterstützt. Sichtbare Vernetzung in den Kirchengemeinden Emmaus + St. Paulus durch Beteiligung an Gemeindefesten, Jahresauftakt. Netzwerktreffen + Steuergruppenarbeit auf kommunaler Ebene sichern Qualitätsstandards + ermöglichen Verstetigung + Ausweitung von GWA. GWA in der KG + auf kommunaler Ebene im verbunT wird durch Kirchenkreis + Landeskirche beraten + unterstützt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales, Fachbereich Bauverwaltung, Stadtplanung und Geoinformation, Integrationsbeirat; Frühe Hilfen; Haus der Jugend; Jugendtreffs; Seniorennetzwerk; Freiwilligen-Agentur; Netzwerk Stadtteileltern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetz Langenhagen; Musikschule; Kunstschule; Shanti-Chor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirchen in Langenhagen, kath. Kirche Liebfrauen, Kirchenkreisjugenddienst, Kirchenkreissozialar-beit / Diakonie, kirchl. Familienzentren der Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kitas (St.-Paulus; Emmaus, Wimmelburg, kl. Strolche); Friedrich-Ebert-Grundschule; Berufsfachschule Erzieher:in.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
selvi e.V.; Ophelia e.V. für Mädchen und Frauen mit Gewalterfahrung; Behindertensport LGH; Schützenverein; Segelverein; Sportvereine (Sparta / Radsport-Verein / Tennisverein); win-e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bäckerei (Duygu / Rehbock; Lebensmitteleinzelhandel (REWE / EDEKA); Fleischerei-Riedel; Sanitär-Firma Jung; Event-Agentur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Maja-Mobil (aufsuchende Jugendarbeit der Lebenshilfe), Willkommensgruppe LGH, Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Echo; HAZ; social media; Homepage Emma und Paul; Homepage verbunT; Gemeindebriefe Emmaus und St. Paulus; Schaukästen Emmaus und St. Paulus; Messanger- und Mail-Verteiler / Newsletter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei LGH; Stadtbibliothek; Ophelia Gesundheitscoaching Sara Mössinger
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Anwohner:innen und Ehrenamtliche nutzen vorhandene Ressourcen und sind selbstwirksam. Beziehungsgefüge im Gemeinwesen sind gestärkt. Teilnahme an kommunal ausgerichteten Netzwerken der GWA, um gemeinsam praxis- und prozessorientiert Leitlinien der GWA in Langenhagen zu verankern. Kommunale Steuergruppe sorgt für Einbeziehung der Politik. Langfristige Finanzierung des Projekts soll durch Kooperation von Kirche, Diakonie und Kommune erfolgen.
11. Medien
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartier im Dialog - gemeinsam stark für die Nachbarschaft Innenstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Huwald
| Funktion | Projektmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir gestalten unser Quartier
Projektbeschreibung
Im Zentrum von Northeim liegt das Quartier Innenstadt, das von Leerstand, fehlenden Begegnungsangeboten und prekären Wohnsituationen geprägt ist. Hier setzt das Projekt an, um durch die Gemeinwesenarbeit im Quartier eine präsente Anlaufstelle zu schaffen, die Bewohner*innen bei individuellen und strukturellen Problemen unterstützt. Ziel ist es, bedarfsgerechte Angebote zur Begegnung und Teilhabe zu etablieren und einen tragfähigen Strukturaufbau zu realisieren, der ein Netzwerk aus lokalen Kooperationspartnern umfasst. Damit wird nicht nur das Wohnumfeld nachhaltig verbessert, sondern auch das Empowerment und die Selbstwirksamkeit der Bewohner gestärkt, sodass sie sich aktiv an der Gestaltung ihrer Nachbarschaft beteiligen. Zur Umsetzung werden Kooperationen intensiviert, ein runder Tisch / Arbeitsgruppe etabliert und die Verwaltung einbezogen, um gemeinsame Strategien zur Belebung des Quartiers zu entwickeln. Über direkte Befragungen der Anwohner (u.a. im Rahmen von Integrationskursen, Migrationsberatung, Seniorentreffs, Familienangeboten des Kinderschutzbunds, Jugendwerkstätten, Schulen, Straßenumfrage) werden konkrete Bedarfe der Bewohner*innen für das Quartier erfasst und auf dieser Basis passgenaue Angebote mit den Menschen entwickelt. Dies können u.a. niedrigschwellige Sportangebote, Verschönerungsinitiativen im Wohnumfeld und biografieorientierte Workshops (in Kooperation mit dem Projekt Biografiewerkstatt) sein. Kernbestandteil des Projekts ist die Idee, den bedrückenden Leerstand gemeinsam mit Anwohnern kreativ zu beleben und somit ein positives Signal zu setzen (auch gegenüber der Öffentlichkeit). Durch gemeinsames Tun und Begegnung zwischen verschiedenen Gruppen wird das Wir-Gefühl gestärkt und Vorurteile abgebaut. Ein Austausch zwischen Bewohnern und Politik wird gefördert, so dass Anwohner bei städtebaulichen Prozessen mitgenommen werden und ihre Bedarfe aufgenommen werden können. Wesentlicher Baustein ist der Aufbau eines Nachbarschaftscafés (im Kassebeerschen Haus/Breite Str. - 3. Projektjahr). Hier können sich Nachbarschaftsgruppen u. Vereine treffen sowie Kooperationspartner Angebote umsetzen, wodurch eine niedrigschwelliger Treffpunkt mit vielfältigen Angeboten gefestigt wird. Projektstandort ist zunächst die Werk-statt-Schule (WsS) im Friedrich-Ebert-Wall. Im dritten Projektjahr ist ein Umzug in den neuen Standort der WsS (Breite Str. 37) mit Platz für das Nachbarschaftscafé geplant. Das Café soll auch nach Projektende fortbestehen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Northeim ist eine Mittelstadt in der strukturschwachen Region Südniedersachsen, die von den Merkmalen des demografischen Wandels geprägt ist. Die Innenstadt Northeims bietet architektonisch eine Vielzahl an denkmalgeschützten Gebäuden, jedoch wirken sich Sanierungsstau u. Leerstand auf die Lebensqualität aus. Das Quartier ist gekennzeichnet von Mangel an adäquatem Wohnraum, prekären Wohnverhältnissen sowie durch das Entstehen von Angsträumen. Die Innenstadt ist stärker als die Gesamtstadt vom Zuzug von Migrant*innen geprägt und weist einen steigenden Bezug von Transfer- und Sozialleistungen auf. Es bedarf positiver Impulse für dieses Quartier, um ein attraktives Lebensumfeld aufzubauen und die Bewohner in diesen Prozess zu integrieren. Die Stadt hat sich auf den Weg gemacht, die Innenstadt städtebaulich aufzuwerten. Hier soll ein Dialog zwischen Stadt und Anwohnern gefördert werden, um deren Bedarfe zu berücksichtigen. Für ein lebendiges Quartier ist die Stärkung des Wir-Gefühls besonders wichtig. Die Innenstadt ist nicht nur das Zentrum der Gesamtstadt sondern explizit auch ein Wohnquartier, in dem aktuell Zusammenhalt, Austausch und Begegnungen der Nachbarschaft Förderungsbedarf haben. Wir haben in der Innenstadt ein leerstehendes Haus gekauft, das wir zu unserem neuen Standort ausbauen (Bezug ab 2027, www.kassebeersches-haus.de), um so einen Beitrag zur Belebung des Leerstands zu leisten. Das zentrale Anliegen, den Leerstand wieder für die Menschen im Quartier zugänglich zu machen, die Räume selbst gestalten können, ist ein wichtiger Bestandteil unseres GWA-Ansatzes. Projektstandort im Quartier ist zunächst der Friedrich-Ebert-Wall und ab 2027 die Breite Str. 37.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Innenstadt
Beschreibung
Innestadt innerhalb des Walls, Außengrenzen bilden: Friedrich-Ebert-Wall, Gardekürrassierstraße etc., angrenzend liegt das Rhumeviertel
Einwohnerzahl
2900
Quelle / Anmerkungen
Meldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus 2022, Statistisch Berichte des Landes Niedersachsen - Demografiebericht Northeim
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung, ähnlich zu Zahlen U18
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus 2022, Statistisch Berichte des Landes Niedersachsen - Demografiebericht Northeim
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Regionbericht Northeim 2022
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Northeim Integrationsbericht 2021
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_innenstadt.png
(328.19 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In Kooperation mit den betroffenen Personen im Quartier zielt unser Ansatz darauf ab, die Problemstellungen und Handlungsbedarfe auf individueller und struktureller Ebene im Quartier zu identifizieren und die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner sichtbar zu machen. Faktoren, die das Quartier belasten, sollen durch mittel- und langfristige Maßnahmen reduziert werden. Ein zentrales Ziel ist die Aktivierung der Bewohnerschaft zur aktiven Teilhabe und Mitgestaltung, damit sie selbstbestimmt die Zukunft ihres Gemeinwesens gestalten können. Wir fördern die Handlungsfähigkeit der Bewohner*innen, indem wir sie in die Lage versetzen Bedarfe zu erkennen, zu formulieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Hierzu wird auch ein Netzwerk bestehend aus zivilgesellschaftlichen Akteuren wie Vereinen, Initiativen, Kirche, Bildungsträgern etc. aus dem Quartier aufgebaut, das gemeinsam daran arbeitet strukturelle Aspekte im Sozialraum zu verbessern. Dazu erfolgt eine enge Kooperation mit Politik /Verwaltung, um Problemlagen struktureller Art nachhaltig zu stabilisieren (siehe auch LoI des Bürgermeisters).
Dieser Ansatz soll wesentlich dazu beitragen die Lebensumstände im Quartier Innenstadt ganzheitlich zu verbessern (u.a. bezogen auf Wohnraum / Infrastruktur, Lebensqualität, Möglichkeiten zur Partizipation) und demokratische Prozesse zu beleben, Begeisterung dafür zu wecken und demokratische Verhältnisse langfristig zu sichern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner erlernen, wie sie Angebote selbst organisieren können (z.B. kleinere Nachbarschaftsfeste, Stammtisch o.ä.), jährlich wird überprüft ob und wie viele weitgehend selbstorganisierte Angebote umgesetzt wurden, anfangs engere Unterstützung
Kriterium
Beschreibung
Aufbei einer Arbeitsgruppe / Runder Tische Innenstadt mit relevanten Sozialpartnern als Sprachrohr und Arbeitsgremium für die Belange des Quartiers ist erfolgt, auch übergreifend mit Caritas für Innenstadt u. Rhumeviertel gemeinsam
Kriterium
Beschreibung
Bedarfsanalyse mit Bewohner*innen und Netzwerk, spiegeln der Bedarfe an Politik/Verwaltung und Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze zur Verbesserung der Infrastruktur, niedrigschwelliges Verschönern des Wohnumfelds
Kriterium
Beschreibung
Bedarfsanalyse liegt vor, Angebote für die Bewohner*innen orientieren sich an den tatsächlichen Bedarfen und werden von den Bewohner*innen angenommen (Überprüfung von Teilnehmerzahlen, Zufriedenheitsbefragung der Teilnehmenden))
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt hat sich als Anlaufstelle im Quartier etabliert und die Angebote zur Begegnung zwischen den verschiedenen Nachbarn werden angenommen; Teilnehmerzahlen u. Vielfalt der Teilnehmerschaft wird überprüft
Beschreibung
Das Projekt kooperiert mit der Stadt Northeim und begleitet den Prozess der Aufwertung der Innenstadt u.a. durch Städtebauförderung mit, indem die Bedarfe der Bewohner eingebracht werden und ein Dialog mit den Bewohnern gefördert wird
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Marketing, Tourismus der Stadt Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Northeim u.a. Dezernat Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pro Inklusion e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung, Integrationskurse der Werk-statt-Schule, der LEB (Ländl. Erwachsenenbildung) u. anderer Anbieter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Partnerschaft für Demokratie Stadt Northeim und Landkreis Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Rhumeviertel der Caritas
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Gespräche mit Stadt/Landkreis gemeinsam mit Treffp. Rhumeviertel zur langfristigen Implementierung von GWA /finanzielle Verankerung. Einwerben v. Fördermitteln, mit denen sich Grundstrukturen der GWA weiterführen lassen (z.B.Programm LEADER Harzweserland mit Ko-Finanzierung Stadt / Landkreis). Runder Tisch wird zu Projektende auf Netzwerkpartner zur Fortführung übertragen. Café im Kasseb. Haus bleibt u. kann durch Bewohner/Netzwerkpartner weiter für Angebote/Treffpunkt genutzt werden.
11. Medien
Galerie
Videos
kunstaktion_nachbarschaft_kasseb._haus_1.jpg
(261.69 KB)
kunstaktion_nachbarschaft_kasseb._haus_2.jpg
(246.15 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersmanagement Bernwardsquartier Hildesheim
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jens Dunemann
| Funktion | Quartiersmanager |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Inklusive, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums mit kulturellen Mitteln.
Projektbeschreibung
Wir wollen das Bernwardsquartier in Hildesheim zu einem lebenswerten Ort für viele Menschen und vielfältige Gruppen umgestalten. Die Aufgabe der Transformation und Aufwertung verstehen wir als inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte, partizipative und digitale Gestaltung städtischen Raums.
Im stark migrantisch geprägten Quartier erschließen und gestalten wir neue Netzwerke und Beziehungen. Gezielt und strategisch überwinden wir dabei soziale Grenzen, erreichen z. B. Migrant*innen, Student*innen, Kulturschaffende, Konsument*innen und Gewerbetreibende gleichermaßen und schaffen so neue Verbindungen.
Die Quartiersarbeit aus den letzten zweieinhalb Jahren (Förderung endet 08/2025) soll weitergeführt und -entwickelt werden. Bereits entstandene Verbindungen und Netzwerke wollen wir stärken und erweitern. Dabei haben wir den Ausbau von Beziehungen auf Graswurzelebene im Fokus. Hier hat sich gezeigt, dass es individueller Ansätze bedarf, um diesen sehr heterogenen Pool an Menschen zu erreichen, ihre Bedarfe zu ermitteln, adäquate Begegnungsformate zu schaffen und nachhaltig selbsttragende Netzwerke zu etablieren.
Mit unserer Arbeit wollen wir dafür sorgen, dass die Menschen im Berwardsquartier sich als Teil der Hildesheimer Stadtbevölkerung fühlen und auch als solche gesehen werden. Mit verschiedenen Kulturformaten, regelmäßig stattfindenden Quartierstreffen sowie der Ausweitung in den digitalen Raum wollen wir weiter daran arbeiten, Menschen aktiv einzubeziehen und das Viertel gemeinsam weiterzuentwickeln für ein gutes Miteinander, auch über die Quartiersgrenzen hinaus.
Daneben sind wichtige Aspekte unseres Herangehens, niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, mit Diversität als sozialer Ressource zu arbeiten, Beziehungen auch aufsuchend zu knüpfen, digitale Sozialräume grundsätzlich mitzudenken und interkulturell zu arbeiten.
Das beinhaltet u. a. auch Gewerbetreibende, Konsument*innen oder bspw. ÖPNV-Nutzer*innen, mit ihren spezifischen Interessen und Erwartungen, als Akteur*innen zu begreifen und sie intensiv mit einzubinden. Insbesondere sollen Synergien mit wirtschaftlichen Akteur*innen gefunden werden, welche die Quartiers- und Kulturarbeit unterstützen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Bernwardsquartier liegt zwischen B1 und Bahnhof und ist aufgrund seiner Struktur und isolierten Lage ein schwaches Quartier, im Kanon der Hildesheimer Quartiere. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ist das Areal zwar stark frequentiert, lädt allerdings kaum zum Verweilen ein und wird meist nur passiert. Die ehemalige 1A-Lage Bernwardstraße/Angoulêmeplatz ist inzwischen durch Leerstände und fortschreitende Down-Trading-Prozesse geprägt, obwohl Straße und Platz 2017 saniert wurden.
Im Viertel treffen verschiedene Kulturen und Interessen aufeinander. Das sozioökonomische Spektrum des Quartiers ist weit gefächert. Viele hier fühlen sich abgehängt und nicht gemeint, wenn es um Hildesheim geht. Es gibt eine allgemeine Sehnsucht nach stärkerer Sichtbarkeit und Identität. Gesehen wird das Quartier hingegen oft nur als schmuddelige, unsichere Ecke Hildesheims.
In den letzten 2 Jahren wurden über eine Bundesförderung/Weiterleitung durch die Stadt Hildesheim QM und Quartierszentrum eingerichtet. Erste Erfolge können verzeichnet werden: Anwohnende und Gewerbetreibende wurden aktiviert, Netzwerke gebildet und verstärkt, regelmäßige Kulturveranstaltungen initiiert. Die Kommune kann einen dauerhaften Betrieb des QM aufgrund fehlender finanzieller Mittel aber nicht leisten.
Wir verfolgen eine inklusive, an den Bedarfen der Menschen orientierte und partizipative Gestaltung des innenstädtischen Raums mit kulturellen & digitalen Mitteln. Dieser Prozess muss, damit die zarten Pflänzchen der ersten 2 Jahre nicht eingehen, fortgeführt und fachlich begleitet werden. Insbesondere digitale Sozialräume brauchen nach unserer Erfahrung strategische Ansätze, um sie zu erschließen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Bernwardsquartier
Beschreibung
Das Projektgebiet ist im Norden vom Bahnhof mit Zentralem Busbahnhof klar zur Hildesheimer Nordstadt abgegrenzt, offiziell bildet Gleis 1 die Grenze. Das Quartier erstreckt sich bis zur Kaiserstraße (B1), diese bildet als vierspurige Straße mit Durchgangsverkehr eine Barriere zum von vielen als "eigentliche" Innenstadt mit Fußgängerzone empfundenen Gebiet. Im Westen wird das Quartier ebenfalls durch eine zweispurige große Straße, die Marie-Wagenknecht-Straße, begrenzt. Hier dominieren das Verwaltungsgebäude des Landkreises Hildesheim und ein Schwimmbad. Jenseits der Straße geht die Bebauung ebenfalls als Mischung aus Gewerbe- und Wohngebiet weiter. Der Marienfriedhof, heute vor allem als Grünanlage genutzt, bildet im Osten wiederum eine natürliche Begrenzung.
Die Bernwardstraße, die dem Quartier auch den Namen gegeben hat, verläuft als Fußgängerzone von Norden nach Süden durch das Gebiet und ist Hauptquerungszone für Menschen auf dem täglichen Weg vom Bahnhof und ZOB zur Arbeit bzw. Schule. Hier sind vor allem Klein- und Kleinstgewerbe angesiedelt.
Direkt angegliedert liegt der Angoulêmeplatz als größter Platz im Quartier, hier hat auch der Antragsteller seinen Sitz und hier ist das zurzeit betriebene Quartierszentrum angesiedelt. In den letzten beiden Jahren haben verschiedene Maßnahmen dazu geführt, dass sich die als von vielen als belastend dargestellte Müll- und Sicherheitssituation gebessert ebenso wie sich die Aufenthaltsqualität auf dem Platz erhöht hat. In den Abendstunden, vor allem in der wärmeren Jahreszeit, dient der Platz als Spielwiese und Treffpunkt, vor allem für migrantisch geprägte Communities.
Einwohnerzahl
1571
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach "Mitte Marienfriedhof"
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen unter 25 J.
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose Menschen 25-34 J.
Stadt Hildesheim, Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof",
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung, Anmerkung: Daten aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind leider nicht kleinteiliger als Bezirke erhältlich. Daher hier Aufschlüsselung nach statistischen Bezirken, "Mitte Marienfriedhof"
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_mit_quartiersgrenzen.png
(1.37 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement im Bernwardsquartier entstand vor dem Hintergrund von Stadtentwicklungsbemühungen Hildesheims und hat Schwerpunkte in der ökonomischen und sozialen Aufwertung des innerstädtischen Raums. Wir arbeiten projektorientiert an Kooperationen, Vernetzung sowie der Aktivierung von Ressourcen im Quartier.
In diesem Zusammenhang ist der Übergang zur GWA fließend: Das QM setzt in der Quartiersarbeit stark auf kulturell-partizipative Formate und Methoden, Einbindung lokaler Akteur*innen in Projekte sowie niedrigschwellige Begegnungsformate. Diese Ansätze von GWA gilt es im Projekt weiterzuentwickeln und um weitere zielführende Methoden zu ergänzen.
Dabei wollen wir durch aufsuchende Kontaktaufnahme die persönlichen Beziehungen ins Quartier stärker entwickeln. Über die weitere Differenzierung der Quartiersarbeit in den digitalen Raum hinein, wollen wir mehr Bewohner*innen erreichen/ansprechen und das Quartier besser sichtbar machen. Aufgrund der Bewohner*innenstruktur im Quartier verfolgen wir bei allen Aktionen eine interkulturelle Herangehensweise.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim/Wirtschaftsförderung und Beteiligungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Migration und Inklusion
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, FB 61 Stadtplanung und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim, Stabsstelle Kultur und Stiftungen, dazugehörend auch Projektbüro Kulturregion Hildesheim und Interkulturelle Stelle (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Kulturbüro (sitzen im selben Haus)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Region Hildesheim, Social Innovation Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Universität Hildesheim, Fachbereich 2: Kulturwissenschaften & ästhetische Kommunikation
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Gestaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen, Fakultät Soziale Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Radio Tonkuhle (sitzen im selben Gebäude)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Greg vom Eck (Kunstfigur, ehrenamtliches Engagement)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora gGmbH Pro Aktiv Center (PACE) & JobClub
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Amt 403 für Soziales und Senior*innen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt Hildesheim leitet bereits seit 2022 Fördermittel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen an den PULS Hildesheim e.V. weiter, um damit die Entwicklung des Quartiers voranzutreiben.
Ein Austausch mit dem Projekt Nord.Pol 2.0 besteht ebenfalls. Wir wollen daraufhin arbeiten, Ressourcen auch mit weiteren Innenstadt-Projekten (u.a. mit dem Bildungsverband Arbeit und Leben Nds. e. V.) zu bündeln, um tendenziell die ganze Stadt koordiniert mit GWA/QM voranzubringen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vielfalt gemeinsam im Gemeinwesen gestalten
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Moqem Omari
| Organisation | Stadt Dissen aTW |
|---|---|
| Funktion | Integration- und Gemeinwesenarbeit |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam für ein lebendiges Dissen
Projektbeschreibung
Verschiedene Bevölkerungsgruppen an einem Ort führen nicht automatisch zu einem lebendigen Miteinander. Damit Vielfalt tatsächlich gelebt wird, müssen infrastrukturelle Veränderungen gezielt gestaltet, gemanagt und begleitet werden.
Hier setzt die Gemeinwesenarbeit (GWA) an. Ziel des Projekts ist es, den sozialen Zusammenhalt in Dissen nachhaltig zu stärken, partizipative Prozesse zu vertiefen und GWA als festen Bestandteil der Stadtentwicklung zu verankern. Dabei soll das Narrativ einer vielfältigen Dissener Stadtgesellschaft gestärkt werden, in der Unterschiedlichkeit als Bereicherung erlebt wird.
Aufbauend auf den Erfahrungen des laufenden Projekts (2023-2025) wurden bereits Maßnahmen zur Förderung von Begegnung und Teilhabe entwickelt. Dabei hat sich gezeigt, dass GWA besonders erfolgreich ist, wenn sie niedrigschwellige Begegnungsformate schafft, die auf gemeinsamen Interessen basieren oder im öffentlichen Raum stattfinden. Beispiele dafür sind bewährte Begegnungsformate wie das Tannenbaumsingen oder interkulturelle Picknicks. Weitere Anlässe, wie z.B. die Jubiläumsfeier „75 Jahre Stadtrechte“ sollen genutzt werden, um Begegnung und Partizipation zu stärken, Aufmerksamkeit für die GWA zu schaffen und neue Akteur*innen gezielt einzubinden.
Die geplante Neugestaltung des Homann-Areals Geländes bietet zudem die Möglichkeit, bauliche und soziale Aspekte von Anfang an zusammenzudenken und die vielfältigen Bedürfnisse der Bewohner*innen aktiv einzubeziehen. Beteiligungsaktionen wie Pop-up-Workshops oder Stadtteilspaziergänge erfassen Ideen aus der Bevölkerung, während aktivierende Befragungen gezielt die Bedarfe marginalisierter Gruppen ermitteln, um ihre Perspektiven in die Planung einzubringen. Zudem bietet sich die Gelegenheit, neue – dringend benötigte – Begegnungsorte zu schaffen, an denen Menschen zusammenkommen können. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit der Stadtplanung intensiviert, um GWA langfristig in städtische Entwicklungsprozesse zu integrieren.
Auch die Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft wird gezielt ausgebaut. Erste Gespräche mit Unternehmen sondieren mögliche Kooperationen, während z.B. das Stadtjubiläum genutzt wird, um GWA in der Wirtschaft sichtbar – und ihren Mehrwert erlebbar zu machen.
Durch diesen ganzheitlichen Ansatz wird Dissen aTW als lebenswerte, vielfältige Stadt gestärkt, in der sich alle Bevölkerungsgruppen zugehörig fühlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Dissen am Teutoburger Wald leben Menschen aus über 80 Nationen. Besonders prägend ist der hohe Anteil an Arbeitsmigrant*innen aus Südosteuropa, Geflüchteten, Spätaussiedler*innen sowie Personen mit türkischen Wurzeln. Der Anteil der Menschen mit Migrationsgeschichte liegt deutlich über dem Durchschnitt im Landkreis. Diese Vielfalt spiegelt sich jedoch nicht in einem lebendigen Miteinander wider. Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe sind nach wie vor begrenzt und bleiben oft oberflächlich.
Eine zentrale Herausforderung für die Stadt ist der Wegfall der Homann-Salatfabrik, die bis 2022 der größte Arbeitgeber der Region war. Mit dem Abzug des Unternehmens verlor Dissen nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze, sondern steht auch vor der Aufgabe, das frei gewordene Gelände sinnvoll zu nutzen. Die Neugestaltung dieses Areals bietet eine einmalige Chance, bauliche und soziale Aspekte von Anfang an gemeinsam zu denken. Dabei ist es essenziell, eine breite Beteiligung sicherzustellen und auch marginalisierte Gruppen aktiv einzubeziehen.
Die wirtschaftliche Struktur in Dissen ist weiterhin stark von der Lebensmittel- und fleischverarbeitenden Industrie geprägt. Gleichzeitig leidet die Innenstadt unter einem Rückgang des Einzelhandels und dem Fehlen öffentlicher Begegnungsräume.
Vor diesem Hintergrund wird die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu einer zentralen Aufgabe. Durch die Aktivierung der lokalen Wirtschaft kann Vielfalt als Chance sichtbar gemacht werden. Die Verknüpfung von wirtschaftlicher Entwicklung und GWA bietet die Möglichkeit, langfristig Strukturen zu schaffen, die das Zusammenleben in Dissen nachhaltig fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen(aTW) Kernstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Kernstadt von Dissen aTW, in der sich die genannten Herausforderungen besonders bemerkbar machen, insbesondere im Hinblick auf das Miteinander, den Mangel an Begegnungsräumen und die wenig belebte Innenstadt.
Einwohnerzahl
8665
Quelle / Anmerkungen
Stadt Dissen aTW 2025, Landkreis Osnabrück 31.12.2023, Zensus 15.05.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Innerhalb dieses Gebiets leben 2.446 Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft sowie 6.219 Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft, was einem Ausländeranteil von mehr als 28 % entspricht. Über die Hälfte (65%) der ausländischen Bevölkerung stammt aus EU-Ländern. Laut dem Melderegister der Stadt Dissen aTW liegt der Anteil ausländischer Mitbürger im gesamten Stadtgebiet bei 24,9 %.
In der Kernstadt lebt eine bemerkenswerte Zahl von Menschen mit internationalem Hintergrund. Dies liegt unter anderem daran, dass es dort viele Mehrfamilienhäuser und Wohnungen gibt, die oft in einem weniger guten Zustand sind und daher vergleichbar günstiger angeboten werden. Auffällig ist auch, dass die Bewohner*innen häufig wechseln (höher Fluktuation), da viele Menschen aus osteuropäischen Ländern nur für eine begrenzte Zeit hier bleiben und anschließend weiterziehen.
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund liegt im Projektgebiet dabei noch deutlich höher.
Laut Zensus 2022 haben mehr als 38 % der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Dissen aTW eine Einwanderungsgeschichte.
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im gesamten Stadtgebiet beträgt der Anteil der Bewohner*innen über 60 Jahre 25,5 %. Im Projektgebiet liegt dieser Anteil deutlich höher, da sich dort viele Seniorenheime und betreute Wohnanlagen im Innenstadtbereich befinden.
Besonders interessant ist der Anteil älterer Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Während der Gesamtanteil ausländischer Einwohner*innen in der Stadt bei fast 25 % liegt, machen Personen über 60 Jahre innerhalb dieser Gruppe nur 10 % aus.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_lageplan.pdf
(3.23 MB)
strassenverzeichnis_quartier_2025.pdf
(789.35 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt setzt auf einen ganzheitlichen GWA-Ansatz in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteur*innen. Mit Maßnahmen wie einem mobilen Café, Stadtteilfesten, interkulturellem Picknicken und anderen Formaten werden niederschwellige Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten geschaffen.
Die GWA orientiert sich an den Ressourcen der Bewohner*innen und bindet diese sowie lokale Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung aktiv ein, um nachhaltige Netzwerke aufzubauen und das soziale Miteinander in Dissen aTW zu stärken. Ziel ist es, die Teilhabe und Mitgestaltung aller Bevölkerungsgruppen zu fördern.
Partizipative Methoden wie Befragungen, Workshops und Pilotprojekte ermöglichen es, Ideen einzubringen und Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen. Bestehende Ressourcen werden gezielt genutzt, um tragfähige Strukturen zu schaffen. Die GWA wird dabei in Stadtentwicklungsprozesse integriert und mit Bereichen wie Wirtschaftsförderung und Stadtplanung verknüpft.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung des Homann-Areals als sozialen Treffpunkt, der Netzwerkbildung und der Sensibilisierung für den Mehrwert von GWA. Durch Kooperationen mit lokalen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sollen langfristige Strukturen entstehen, die über den Förderzeitraum hinaus Bestand haben und die GWA nachhaltig sichern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen beteiligen sich aktiv an Planungsprozessen und Begegnungsformaten. Ihre Ideen fließen sichtbar in Maßnahmen ein, und die Angebote orientieren sich an ihren Bedarfen.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen und lokale Akteur*innen initiieren eigene Projekte oder übernehmen Verantwortung in bestehenden Formaten.
Kriterium
Beschreibung
Lokale Ressourcen, Akteur*innen und bestehende Netzwerke werden in die GWA eingebunden und aktiv genutzt. Erfolgreiche Formate werden verstetigt.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsformate werden von einer vielfältigen Bewohner*innenschaft genutzt, sodass interkulturelle und generationsübergreifende Kontakte entstehen.
Beschreibung
Stadtentwicklung, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft arbeiten eng zusammen; GWA wird in kommunale Prozesse eingebunden.
Beschreibung
Dauerhafte Kooperationen mit lokalen Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung bestehen. Mindestens eine neue feste Partnerschaft entsteht.
Kriterium
Beschreibung
Begegnung ist fester Bestandteil des Stadtlebens. Neu entstandene Kontakte und Netzwerke zwischen Bewohner*innen stärken den Zusammenhalt, und Segmentierung nimmt spürbar ab.
Beschreibung
Neue Begegnungsorte entstehen oder bestehende Räume für GWA werden genutzt und dauerhaft gesichert.
Kriterium
Beschreibung
GWA ist in kommunalen Prozessen verankert, über das Projekt hinaus gesichert und mit anderen Stadtentwicklungsprozessen verknüpft.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In Dissen aTW bestehen seit 2023 professionelle Strukturen der Gemeinwesenarbeit, die im Rahmen des Projekts „Vielfalt gemeinsam im Gemeinwesen gestalten“ systematisch aufgebaut wurden. Ziel war es, in engem Dialog mit Bewohner*innen, Zivilgesellschaft und Verwaltung Maßnahmen zur Förderung von Begegnung, Teilhabe und Vernetzung zu entwickeln. Durch Methoden wie aktivierende Befragungen, mobile Cafés und Workshops wurden Möglichkeitsräume geschaffen, um über Vielfalt ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden bestehende Herausforderungen und Potenziale identifiziert und Ideen zur Verbesserung des Zusammenlebens in Vielfalt entwickelt.
Zudem wurden erste tragfähige Netzwerke geknüpft und niedrigschwellige, wiederkehrende Begegnungsformate etabliert. Formate wie das gemeinsame Picknicken das Tannenbaumsingen oder das interreligiöse Friedensgebet wurden bewusst im öffentlichen Raum platziert, um neue Zielgruppen zu erreichen und Bewohner*innen unterschiedlicher Herkunft und Hintergründe miteinander in Kontakt zu bringen.
Mit dem Arbeitskreis Interreligiöser Dialog wurde zudem eine neue, verbindliche Netzwerkstruktur geschaffen, die regelmäßig tagt und öffentlich sichtbare Impulse (z.B. durch die Aktion „Interreligiöses Friedensgebet“) setzt.
Darüber hinaus absolviert der für das Projekt verantwortliche GWA-Mitarbeiter bei der Stadt Dissen aktuell den Zertifikatskurs „Gemeinwesenarbeit“, den er im Mai 2025 abschließen wird.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Dissen aTW (Öffentlichkeits-, Senioren- Jugend-, Ehrenamts-, Familien- und Integrationsarbeit, Stadtplanung, Ordnungsamt, Soziales und Stadtbücherei); Landkreis Osnabrück (Migrationszentrum, Integrationsbeauftragte, Ehrenamt…), Nachbarkommunen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunst und Kultur im südlichen Osnabrücker Land e.V. , Kreismusikschule Osnabrück e. V., Jazz Club Dissen-Bad Rothenfelde e. V. u.v.m (u.a. Chöre und Ensembles).
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen, Generationennetzwerk der Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Westfälisches Kinderdorf e.V. , Kinder- und Familienzentrum Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Nachhaltigkeit e.V., Industriekultur HOMANN e.V. u.v.m…
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie-Pflegedienst, Altenhilfe Bethel / Seniorenzentrum Dissen, DRK-Seniorenheim Dissen gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Dissen, Hermann-Freye-Gesamtschule, Lernstandort Noller Schlucht gGmbH, VHS Osnabrücker Land gGmbH und Kindergärten vor Ort (7)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. St.-Mauritius-Kirchengemeinde Dissen, Freie evangelische Gemeinde Dissen, Kath. Pfarreiengemeinschaft a.T.W., Mennoniten-Kirchengemeinde Dissen e.V., Neuapostolische Kirche, DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Dissen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe e. V., Fuchs GmbH & Co. KG, Schulte Fleisch- und Wurstwaren GmbH, Dachser SE Food Logistics, Schlingmann GmbH & Co. KG und weitere Industrie und Handwerkbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeit der Stadt Dissen aTW, Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG, Teuto Express Verlags-GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat der Stadt Dissen aTW, Fraktionen und politische Parteien in Dissen aTW, Lokale Vertreter im Landtag und Bundestag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sport: Billard Club Dissen e. V., Turn- und Sportgemeinde Dissen e.V. (Mehrere Abteilungen), Tennisclub Dissen e. V. TUS Aschen-Strang e. V. 1912
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt zielt darauf ab, GWA langfristig in die Stadtentwicklung zu integrieren und ihren Mehrwert für das soziale Miteinander flächendeckend noch stärker erlebbar/ sichtbar zu machen. Durch den Aufbau tragfähiger Netzwerke mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sollen zudem nachhaltige Strukturen geschaffen werden. Insbesondere Unternehmen sollen als Partner gewonnen und Finanzierungsmodelle erarbeitet werden, um GWA langfristig in Dissen zu verankern.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
2023_rollup_vielfalt-g-i-g-g.jpg
(2.12 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Südharz-Mobil – von Bad Lauterberg in den Südharz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Herr Isa Sandiraz
| Organisation | Landkreis Göttingen |
|---|---|
| Funktion | Integrationsbeauftragter |
2. Kurzbeschreibung
Aufsuchend, mobil, vor Ort!
Projektbeschreibung
In den drei Städten Bad Lauterberg im Harz (BL), Herzberg am Harz (HB) & Bad Sachsa (BS) im Landkreis (LK) Göttingen (Gö) & der Umgebung der Städte soll mit einem mobilen aufsuchenden Angebot in Form eines bunten auffälligen "Südharz-Mobils" (umgebautes Wohnmobil) die intergenerationale & -kulturelle Begegnung der Bevölkerung (BV) gefördert & Beratung ermöglicht werden. Da bisherige stationäre Angebote nicht ausreichen, um die in den abgelegenen ländl. Gebieten lebende BV zu erreichen, soll mit einem innovativen Ansatz die GWA im Südharz aus- & aufgebaut werden. Dadurch wird ein neuer Sozialraum erschlossen, der von vorhandenen stationären Angeboten bisher ausgeschlossen ist. Zwei Personen (neue GWA und Mitarbeitende bestehender Angebote) sollen gemeinsam im Mobil an diversen Standorten (v.a. ländl. Gebiete & Brennpunkte) Beratung (u.a. Sozial- & Schuldnerberatung) & Begegnung anbieten. Außerdem sollen Begegnungslotsen (BeLo) ausgebildet werden, die Begegnungsangebote in priv. u. öffentl. Räumen im ländl. Raum anbieten.
Ziel ist es, den Bewohner*innen (BW) Räume zu bieten, um in Kontakt zu treten, Vereinsamung entgegenzuwirken & Spannungen zw. den BV-Gruppen abzubauen. Zudem soll der Verbreitung v. extremistischem Gedankengut entgegengearbeitet werden. Durch einen Settingansatz wird die defizitäre soziale Infrastruktur gestärkt, v.a. durch lebenspraktische Unterstützung & Beratung, die auf lokale Probleme wie Armut & Arbeitslosigkeit reagiert. Zur Umsetzung wird eine Zusammenarbeit mit den Familienzentren (FZ), Beratungsdiensten, Vereinen & Trägern angestrebt. Zudem soll die städte- und regionenübergreifende Vernetzung intensiviert werden, um das Zusammenwachsen & eine nachhaltige Integration zu fördern.
Da die Ausgangslage in den Städten ähnlich ist, können die BW von der Zusammenarbeit mit den vorhanden Strukturen profitieren, da diese sich gegenseitig ergänzen. Es soll kommunenspezifische und -übergreifende Angebote geben. Trotz der ähnl. Ausgangslage gibt es in den Städten unterschiedl. Bedarfe und bestehende Angebote, die durch Kooperation u. Ausweitung des Angebotes & Gebietes ausgeglichen werden können. Gemeinsam können die drei Städte bessere Effekte erzielen, da eine auf eine Kommune beschränkte Vernetzung auf Grund der defizitären Strukturen in den einzelnen Städten weniger erfolgsversprechend ist. Die neuen Angebote sollen allen BW unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, usw. offen stehen & die Bedarfe der gesamten BV in den Blick nehmen.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Städte BL, HB und BS liegen im nördl. Teil des LK Gö. sowie im südl. Teil des Harzes. Die drei Städte vereint eine ähnliche Ausgangslage: fehlende soziale Infrastruktur, Kinder- u. Altersarmut, ein hoher u. zunehmender Anteil an älterer Bevölkerung (BV), hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung der BV u. eine hohe Akzeptanz von rechtem Gedankengut. Der größte Träger hat seine Angebote in der Region 2024 eingestellt, wodurch eine Lücke entstanden ist. Zudem existieren Spannungen zw. den verschiedenen BV-Gruppen. lntergenerationale & -kulturelle Begegnungen finden kaum statt u. der soziale Zusammenhalt innerhalb der BV ist nur schwach ausgeprägt. Es lässt sich eine Segmentierung der BV auf emotionaler & sozialer Ebene feststellen. Es gibt kaum Angebote od. Aktivitäten vor Ort, die Begegnungen ermöglichen, wodurch Einsamkeit ein großes Problem darstellt. Insb. für Jugendliche und junge Erwachsene ergibt sich eine schwierige Ausgangslage, da die Städte stark durch die ältere BV geprägt sind u. wenig Angebote für Jugendliche existieren.
Zudem handelt es sich um eine ländl. Region, wodurch große Teile der BV nicht durch die bisherigen Angebote erreicht werden, da diese sich hauptsächlich auf die großen Städte konzentrieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die BW nicht mobil sind, da der öffentl. Nahverkehr schlecht ausgebaut ist.
Es besteht die Gefahr, dass rechtes Gedankengut sich weiter in der BV vor Ort ausbreitet, da die BV durch die schwierige Ausgangslage anfälliger für extreme Weltanschauungen ist. Durch den mobilen Auf- & Ausbau von GWA-Strukturen soll verhindert werden, dass die Angebotslücke von rechtem Gedankengut u. deren entsprechenden Angeboten eingenommen wird.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Lauterberg im Harz Kernstadt (Aue), Barbis, Bartolfelde, Osterhagen
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um die Städte Bad Lauterberg im Harz, Herzberg am Harz (nordwestlich von Bad Lauterberg) und Bad Sachsa (südöstlich von Bad Lauterberg) sowie und vor allem deren zugehörige Gemeinden im ländlichen Raum. Bad Lauterberg im Harz fungiert als Zentrum, dessen Wirkung sich durch die aufsuchende GWA auf die Region herum sowie die Städte Bad Sachsa und Herzberg ausweitet. Zudem haben die einzelnen Städte jeweils eigene Ausstrahlungskreise bzw. Einzugsgebiete, auf die sich die GWA konzentrieren soll. Diese sind jeweils die dazugehörigen Gemeinden im ländl. Raum, welche durch die aufsuchende GWA erreicht und als neue Sozialräume erschlossen sowie an die Kernstädte angebunden werden sollen.
Im Fall von Bad Lauterberg handelt es sich um die Kernstadt und hier vor allem um den Stadtteil Aue, der neben den ländl. Gebieten ebenfalls von der Sozialinfrastruktur ausgeschlossen ist. Dieser ist durch einen Berg vom eher touristischen Stadtteil abgegrenzt ist. Im Stadtteil Aue ist die schwach ausgebaute Sozialstruktur besonders sichtbar.
Die angegebenen Merkmale beziehen sich auf Bad Lauterberg gesamt.
Einwohnerzahl
10600
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg:
https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pdf
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Schätzung anhand foglender Daten der Stadt Bad Lauterberg: https://www.badlauterberg.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF_Stadt/Verwaltung/Zahlen_und_Fakten.pd
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gemeinden um Bad Lauterberg (Barbis, Bartolfelde, Osterhagen). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Lauterberg, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf
Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Lauterberg gehören
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gesamtprojektgebiet.jpg
(452.83 KB)
gebiet_bad_lauterberg.png
(3.44 MB)
Gebiet-Name
Herzberg am Harz Kernstadt, Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau
Beschreibung
Das Teilprojektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg am Harz bzw. die Gemeinden, die zu Herzberg am Harz als Stadt gehören (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau).
Einwohnerzahl
14000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Herzberg am Harz: https://www.herzberg.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000080-25580.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). 18-26 Jahre, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich auf die ländl. Gemeinden um Herzberg (Pöhlde, Scharzfeld, Sieber, Lonau). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Herzberg am Harz, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Herzberg am Harz gehören
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_herzberg_am_harz.jpg
(211.97 KB)
Gebiet-Name
Bad Sachsa Kernstadt, Steina, Neuhof, Trettenborn
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich hier auf Bad Sachsa als Kernstadt und vor allem die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden Steina, Neuhof und Trettenborn.
Einwohnerzahl
7540
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Sachsa: https://www.bad-sachsa.com/portal/seiten/statistik-900000164-33390.html
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). 18-26, Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Schätzung anhand der Daten des Landkreises Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 36
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Bad Sachsa zugehörigen Gemeinden (Steina, Neuhof, Trettenborn). Bevölkerung mit Migrationshintergrund, Landkreis Göttingen: https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/LK_Goettingen_Stat._Bericht_2024_Teil_1.pdf, Seite 52
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet bezieht sich hier auf die gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen, https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen, Projektgebiet bezieht sich hier auf die Gesamte Gemeinde Bad Sachsa, Quelle: Wirtschaftsförderung Region Göttingen https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen/
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Quoten in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.64, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf, Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinderarmutsquote (NEF-Quoten) in % in den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden, Quelle: Landkreis Göttingen, Statistisches Berichtsheft Ausgabe 2024 Teil 2, S.65, https://www.landkreisgoettingen.de/fileadmin/eigene_Dateien/Landkreis/Regionalplanung_Regionalentwicklung/Servicestelle_Statistik/Statistisches%20Jahresheft/Landkreis_Stat_Bericht_2024_Online_Teil_2.pdf,Projektgebiet Schätzung anhand der Daten des Landkreises, Projektgebiet bezieht sich hier auf die ländl. Gemeinden, die zu Bad Sachsa gehören
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebiet_bad_sachsa.png
(3.51 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt richtet sich an alle Bewohner*innen des Projektgebietes unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität usw., an dessen Interessen bzw. Bedarfslagen sich die aufzubauende GWA orientiert. Es möchte die materiellen (durch Schulnerberatung, Sozialberatung), infrastrukturellen (z.B. durch Ausbau Beratungsangebote) und immateriellen (z.B. Verbesserung des Kontaktes der BV, rechtem Gedankengut entgegenwirken) verbessern und bietet eine mobile Anlaufstelle für die BV vor Ort. Dabei steht kein bestimmtes Thema und keine bestimmte Zielgruppe im Fokus. Stattdessen wird es ein breites Angebot an Begegnungs- und Beratungsformaten geben. Durch die Angebote soll der Zusammenhalt der BV vor Ort gestärkt werden, damit diese sich selbst gegen die erstarkenden rechten Strukturen & Angebote stellen können und zusammenwachsen, um ein besseres Miteinander im Projektgebiet etablieren zu können. Dies ist nicht nur ein regionales, sondern gesamtgesellschaftl. Problem, welches sich im Südharz besonders zeigt.
Zudem stehen im Mittelpunkt des Projektes vielfältige gemeindenübergreifende Vernetzungsanstrebungen, um im Südharz ein Netzwerk aufzubauen, welches in den ländl. Gebieten die Infrastruktur stärken soll. Dazu wird mit vielfältigen Aktueren vor Ort, v.a. mit den Familienzentren und der Caritas, kooperiert. Dies soll vor allem die ländl. Gebiete des Südharzes inklusive der Zentren (BL, HB und BS) sozial stärken und auf vielfältige Weise (Beratungs- & Begegnungsebene) voranbringen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen des Projektgebietes wurden informiert, nehmen die Angebote in Anspruch und beteiligen sich aktiv an der Entwicklung und Durchführung neuer Begegenungsformate
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamtliche Begegnungslotsen (BeLo) wurden gewonnen u. ausgebildet. Bewohner*innen des Südharzs bieten als BeLo selbstständig Begegnungsformate an und haben eigene Netzwerke gebildet. Zivilgesellschaftliche Strukturen haben sich unter den BW etabliert.
Kriterium
Beschreibung
SWOT-Analyse & Befragung, Ressourcen der BV werden für Begegnungsformate genutzt, BV nimmt Angebote in Anspruch
Kriterium
Beschreibung
Angebote richten sich an sämtliche BV-Gruppen, vielfältge intergenerationale und -kulturelle Beratungs- und Begegnungsformate wurden etabliert, Kontakte zwischen versch. BV-Gruppen finden statt, BV wächst zusammen
Beschreibung
Entstandenes GWA-Netzwerk kooperiert ressortübergreifend mit vielfältigen Akteuren: Beratungsstellen, Schulen, KiTas, Zivilgesellschaft, Behörden usw.
Beschreibung
Netzwerk im Südharz wurde etabliert und wird genutzt, um Beratungs- und Begegnungsangebote anzubieten. Es existieren gemeinsame Strukturen (z.B. E-Mailverteiler, regelm. Austauschreffen). Mehrere Projektbeiräte wurden aus den Netzwerken gebildet.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsangebote stärken Kontakte der BV vor Ort. Es wurden Nachbarschaftsnetzwerke zur Unterstützung etabliert. BV macht positive Erfahrungen durch Begegnungsangebote. Vereinsamung der BV ist zurückgegangen. BV traut sich wieder vor die Tür.
Beschreibung
Versch. Beratungsangebote finden mobil in den ländl. Gemeinden statt. Lebenssituation der BV hat sich durch Beratungs und Begegnung gebessert.
Kriterium
Beschreibung
Städte im Harz arbeiten im Prozess eng mit LK zusammen. Die GWA wurde gemeindeübergreifend etabliert u. dient als gutes Beispiel für mobiles Angebot. GWA-Nachhaltigkeit wurde durch Integration in die komm. Strukturen und Kooperationen gesichert.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt BL, Städte HB u. BS (Seniorenbeauftragter, Präventionsrat, Stadtjugendpflege, Gleichstellungsbeauftragte), Landkreis Göttingen (Bereiche: Integrationsbüro, Gleichstellungsstelle, Demografiebeauftragte, FB Jugend, FB Soziales, ABH und Jobcenter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband Südniedersachsen e.V., Familienzentren (MANYWAYS), AWO Bad Lauterberg, Freiwilligenagentur OHA, Tafel, DRK, Kinderschutzbund, Johanniter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen (KGS Bad Lauterberg, Grundschule am Hausberg, Einhornschule Scharzfeld), Berufsfachschulen (Physiotherapieschule, Norddeutsche Gesundheitsschule), KiTas (KiTa Spatzennest, AWO-KiTa, KiTa Barbis, KiTa Bartolfelde), VHS Göttingen Osterode gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, FAGö (Freie Altenarbeit Göttingen e.V.), Schützenvereine, Freiwillige Feuerwehr, Kulturvereine, Musikvereine, sonstige Vereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Niedergelassene Ärzt*innen, Krankenhaus, Psychotherapeut*innen (erwachsenen und KuJ), Alten- und Pflegeheime, Selbsthilfegruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden, andere Religionsgemeinschaften
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zuständige Wohnbaugesellschaften bzw. private Vermieter*innen in den drei Städten (BL, BS u. HB)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eichsfelder Tageblatt, Göttinger Tageblatt, NDR, Websites & Social Media-Auftritte von Caritas, Familienzentren z.B.MANYWAYS, Atelier Eckstein, Stadt Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Herzberg am Harz u. LK Göttingen, Facebookgruppe „Lauterberger helfen sich“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Bad Lauterberg im Harz, Stadtrat Herzberg am Harz, Stadtrat Bad Sachsa & Kreistag Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Bewohner*innen des Südharzes unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, sozialer Schicht, usw.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Harz Energie (Energieversorger, Kooperation zur Aufklärung über Energieversorgung & erneuerbare Energien, um Unsicherheiten & ihre Konsequenzen (Suchen der Lösung in rechtem Gedankengut) in der BV entgegenzurwirken)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Haus der Begegnung als Einrichtung der Stadtverwaltung Bad Lauterberg. Die BeLo-Schulungen werden auch in den Räumlichkeiten von HdB stattfinden. Für die angedachten Integrations- und Demokratiekonferenz in Bad Lauterberg wird HdB als Tagungsort fungieren
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der LK Gö. & Caritas Südniedersachsen e.V. beabsichtigen die Finanzierung des Südharz-Mobils und des Gesamtprojektes inklusive Begegnungsformaten über die Förderperiode hinaus zu sichern. Die Weiterfinanzierung soll v.a. aus kreiseigenen Mitteln & aus zusätzlich akquirierten externen Fördermitteln erfolgen. Diese Finanzmittel können sowohl für Sachausgaben als auch für Personalausgaben verwendet werden & sollen das zukünftige Fortbestehen der neuen GWA-Struktur nahtlos gewährleisten.
11. Medien
Videos
busfahrplan_gwa_sudharz.jpg
(176.38 KB)
sudharz-mobil_beispielbilder.jpg
(197.37 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaft(s)Leben - Aktiv und Verbunden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dagmar Marschner
| Funktion | Quartiersmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam die Südstadt (er)leben
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt soll das nachbarschaftliche Engagement bei den Bewohner*innen, die in der Südstadt leben und arbeiten gefördert werden. Mit niederschwelligen und leicht zugänglichen Angeboten an verschiedenen Orten und Plätzen in Kooperation mit Netzwerkpartnern soll der Zugang und die allgemeine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert werden. Aufsuchende soziale Arbeit ermöglicht es, die Menschen dort abzuholen, wo ihr Leben stattfindet.
Die Quartiersmanagerin des Antragstellers ist schon durch ihre gute Netzwerkarbeit sowohl bei Bewohner*innen als auch bei vielen sozialen Institutionen und Organisationen in der Südstadt und anderen Stadtteilen bekannt. Bereits bestehende Kooperationen mit Fachbereichen der Stadt Hameln (Hameln kanns), Bildungsträgern des Landkreises Hameln - Pyrmont, Schulen und Kitas aus dem Stadtteil werden intensiviert und sollen zu einer Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit in der Gemeinwesenarbeit sorgen. Gemeinsame, niederschwellige Angebote an unterschiedlichen Orten/Plätzen sollen zur Aktivierung der Bewohner*innen beitragen. Mit dessen Hilfe sollen die Bewohner*innen befähigt werden, eigene Ideen für den Stadtteil einzubringen und aktiv an der Umsetzung mitzuarbeiten. Dabei wird das Quartiersmanagement mit der Organisation entsprechender Angebote zunächst eine leitende und vernetzende Rolle einnehmen. Die Teilnehmenden sollen durch Mitwirkung nach und nach die Eigenverantwortung übernehmen.
Auch Unternehmungen, Besuche in Theater, Museum oder Besichtigungen werden durch das Quartiersmanagement in einem ersten Schritt unterstützt, sollen dann aber in Eigenverantwortung weitergeführt werden. Der schon bestehende "Treffpunkt Kaisers" soll weiterhin als Dreh- und Angelpunkt in der Südstadt aufrecht erhalten bleiben. Eine Suche nach einem zentraleren, sichtbaren Raum ist für die Projektlaufzeit angedacht. In den warmen Monaten kann auch der neu gestaltete Wilhelmsplatz in der Mitte der Südstadt zu einem zentralen Ort für Begegnung werden. Mit aufsuchender Sozialarbeit durch kleine Mit-mach-Aktionen soll der Platz belebt werden und so die Möglichkeit entstehen, das nachbarschaftliche Zusammenleben mit der Vielfalt im Stadtteil zu fördern.
Außerdem wird das Quartiersmanagement als Sprachrohr zu den Fachstellen der Stadt dienen. Damit besteht die Möglichkeit, Bedarfe des Stadtteils und der Bewohner*innen schnell an die entsprechenden Stellen weiter zu leiten.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit 2019 besteht mit dem "Treffpunkt Kaisers" ein fester Ort für Begegnung in der Hamelner Südstadt. Dort ist das Quartiersmanagement angesiedelt, das mit niederschwelligen Angeboten erste Impulse für nachbarschaftlichen Austausch + soziale Teilhabe gesetzt hat. Die Angebote werden von den Bewohner*innen gut angenommen, konnten jedoch bisher nicht dauerhaft zur selbständigen Mitgestaltung des Stadtteils motivieren. Hauptgrund hierfür war ein häufiger Personalwechsel im Quartiersmanagement in den letzten Jahren, der den Aufbau tragfähiger Beziehungen erschwert hat. Erst in den letzten zwei Jahren konnte eine kontinuierliche Präsenz und ein verlässlicher Kontakt zu den Menschen im Quartier hergestellt werden. Die Lebensqualität der Bewohner*innen ist durch fehlende Grünflächen und dichtem Wohnungsbau beeinträchtigt. Durch die mangelnden Grünflächen, die kulturelle Vielfalt und dadurch verbundenen Sprachbarrieren kommt es häufiger zu Spannungen zwischen den Bewohner*innen. Ein Viertel der Bewohner*innen ist über 60 Jahre alt und viele leben allein. Gleichzeitig ist die Finanzierung der Gemeinwesenarbeit aktuell nicht gesichert. Ein Wegfall des Quartiersmanagements würde bedeuten, dass fragile, im Aufbau befindliche Netzwerke wegbrechen. Nun besteht die Chance, diese Strukturen zu stabilisieren und gezielte Selbstorganisation mit Bildungsträgern und städtischen Fachbereichen zu fördern. Auch die wichtige Mittlerrolle zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung ginge verloren. Um das bisher Erreichte zu sichern und eine nachhaltige Entwicklung im Quartier zu ermöglichen, ist die Weiterführung und Verstetigung des Quartiersmanagements dringend erforderlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hameln Stadtteil Südstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet (Südstadt von Hameln) grenzt an den Stadtkern der Stadt Hameln. Es zeichnet sich durch eine hohe Wohndichte mit wenig Grünfläche aus. Im Wohngebiet befindet sich der Hauptbahnhof von Hameln. Die Bundesstraße 1 bildet die Grenze zu Innenstadt. In südöstlicher Richtung erstreckt sich ein Industriegebiet, dass durch Leerstand gekennzeichnet ist. Die Stadt Hamel und Fluthamel (kleine Zuflüsse der Weser) durchfließen die Südstadt im östlichen Teil.
Einwohnerzahl
6200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hameln Fachbereich Stadtentwicklung und Planung
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Daten der Stadt Hameln Abteilung Stadtentwicklung (Stand Dez 2024)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
dokument_2025-03-25_073350.jpg
(440.41 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt verfolgen wir die Interessen der Menschen, die im Stadtteil leben und arbeiten ins Zentrum zu stellen, die Selbstorganisation der Bewohner*innen zu stärken und damit das Image des Stadtteils zu verbessern. Dabei liegen die Handlungsfelder im Zusammenleben der verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und die damit verbundenen Bedarfe im Freizeitbereich und in der Beratung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
- die Bewohner*innen sind aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden und entwickeln eigene Ideen und Projekte.
Kriterium
Beschreibung
- die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, die die Interessen der Bewohner*innen vertreten und die Gemeinwesenarbeit mit der jeweiligen Fachkompetenz unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
- die Bewohner*innen können auch ohne die Teilnahme der Quartiersmanagerin ihre Ideen planen und umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
- wenn öffentliche Plätze (Wilhelmsplatz) und Treffpunkt aktiv genutzt und gestaltet werden. - wenn die Teilnehmerzahlen steigen + Bewohner*innen sich selbst einbringen und Interesse an den Belangen ihrer Nachbarn zeigen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hameln Fachbereich Familie und Soziales, Stadtentwicklung und Planung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung, Grund- und Oberschule aus dem Stadtteil, Kitas im Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lokale Presse (Deister- und Weserzeitung), Südstadtzeitung (Krause),Facebook, Radio aktiv, HamelnR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zedita Zukunftsforum, Weißer Ring, DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Diakonie, Aleviten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
weitere Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der paritätische Kreisverband Hameln-Pyrmont steht im engen Kontakt zur Stadtverwaltung, der Abteilung Familie und Soziales, in der das Quartiersmanagement der Stadt Hameln verankert ist. Strukturen und Nachhaltigkeit werden hier in enger Abstimmung mit der Abteilungsleitung und der Fachkraft verknüpft. Durch die Förderung der Stiftung Wohnungshilfe könnte ein Teil der Finanzierung auch auf lange Sicht gesichert werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On