Nachbarschaftszentrum Ahlhorn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Benjamin Bak
| Organisation | Gemeinde Großenkneten |
|---|---|
| Funktion | Leiter für Ordnung uns Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftszentrum Ahlhorn - Mitreden, Mitwirken, Mitgestalten
Projektbeschreibung
Ahlhorn: - größter Ortsteil der Gemeinde Großenkneten
- Ca. 8500 Einwohner
- Ausländeranteil bei 60-70%
- Hohe Fluktuation
- Leben in ehemaligen Kasernen / Geschosswohnungen
- Seit 2023 im Förderprogramm „Gute Nachbarschaft“
Die Situation der osteuropäischen Bevölkerung mit schwieriger Integration und Teilhabe ist bekannt. Die Menschen aus Osteuropa haben wenig bis kein Vertrauen in die Arbeit behördlicher Organisationen. Somit ist die Hilfe in prekären Situationen (Familie, Wohnung, Arbeit) sehr schwierig und wird nicht angenommen.
Trotzdem versucht die sehr engagierte und qualifizierte Gemeinwesen Mitarbeiterin im engen Zusammenspiel mit der QM / soziale Städtebauförderung unter dem Motto „Mitreden, Mitwirken, Mitgestalten“ weiterhin alles um Vertrauen zur Bevölkerung aufzubauen und zu festigen. Die Gemeinde unterstützt das Projekt nachhaltig durch höhere Eigeninitiative, Kauf und Sanierung eines Gebäudes für das neue Nachbarschaftszentrum, Fertigstellung 09/2026. Dies befindet sich direkt im Ortskern von Ahlhorn und fungiert nicht als Außenstelle einer Behörde, sondern als ein Begegnungsraum für alle Bürger*innen Ahlhorns. Durch die neuen Räumlichkeiten wird der wichtige positive Erstkontakt zur GWA deutlich erleichtert, die Möglichkeit zur bedarfsgerechten Beratung, Fragen und Vermittlung von Diensten und Angeboten sofort sichtbar. Es entsteht ein Nachbarschaftszentrum für Begegnungen vieler verschiedener Nationen einfach nur zum Kaffeetrinken und sich kennenlernen oder für Veranstaltungen, Seminare, Bildungsangebote etc.
Im Nachbarschaftszentrum werden Beratungsangebote vom Gesundheitsamt, Kindersprechstunden, Donum vitae etc. angeboten. Durch einen gemeinsamen Eingang wird der Zugang für alle Bewohner*innen deutlich erleichtert.
Auch die Zusammenarbeit mit der Erwachsenenbildung, Sportvereinen, sozialpädagogischen Fachkräften (Integration, Jugendpflege, Streetwork), Diakonie und allen interessierten Bürger*innen ist in diesem neuen Nachbarschaftszentrum gegeben.
Durch das Bottom-Up-Prinzip sollen die realen Bedürfnisse und Vorstellungen der einheimischen und der zugezogenen Bevölkerung im Projektgebiet frühzeitig erkannt und möglichst umgesetzt werden. Nur so kann eine höhere Identifikation und damit einhergehend Verantwortlichkeit für den eigenen Wohnort erreicht werden.
Die Verfestigung der Gemeinwesenarbeit ist von großer Bedeutung des Ortsteils und ergänzt das vorhandene Quartiersmanagement optimal
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als größter Ortsteil der Gemeinde Großenkneten weist Ahlhorn mit ca. 8500 Einwohnern mehr Strukturkomponenten einer Stadt als eines klassischen Dorfes auf u.a. soziale Segregation. Das größte Beschäftigungsfeld liegt im sekundären Sektor, in der lebensmittelverarbeitenden Industrie und in großen Logistikzentren in der Umgebung.
Durch die Aufgabe des Bundeswehrstandortes Ahlhorn 2008 gab es einen Leerstand von Geschosswohnungen/Kasernen, die seitdem von Migranten genutzt werden. Enge/Überbelegung vieler Wohnungen führt dazu, dass sich soziales Leben in den öffentlichen Raum verlagert, was wiederum Ängste /Unsicherheit bei der Bevölkerung auslöst. Diese sieht die soziale Entwicklung ihres Dorfes mit großer Sorge, sie fühlen sich entfremdet, hilflos, unsicher und sind besorgt, dass der Wert ihrer Immobilie durch das schlechte Image von Ahlhorn weiter sinkt.
Das bestehende Angebot, das Kultur- und Vereinsleben in der Gemeinde kann diese Entwicklung bisher nicht auffangen. Seitens der GWA ist vieles auf den Weg gebracht und auch schon eine gewisse Vertrauensbasis geschaffen worden, es bestehen weiterhin Angst/Unsicherheit auf Seiten der einheimischen / zugewanderten Bevölkerung.
Der Ausländeranteil liegt im Projektgebiet bei ca. 60%, einzelne Straßen bei über 70%, es besteht eine hohe Fluktuation unter den Bewohner*innen, 22% der Bewohner*innen wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnort aber 39 – 50% der Bewohner*innen unter 2 Jahren. Und genau diese Umstände erschweren die GWA. Der Aufbau von Vertrauen und Miteinander gelebter Nachbarschaft ist schwierig da politische und kommunale Skepsis von Seiten der osteuropäischen Bevölkerung im Ort deutlich spürbar ist.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Großenkneten Ahlhorn
Beschreibung
Die Gemeinde Großenkneten besteht aus 19 Ortsteilen, Ahlhorn ist der größte.Das Projektgebiet liegt in der Mitte des Ortsteil Ahlhorn und umfasst die Schulen (Grundschule / Graf von Zeppelin- Oberschule/ Dietrich- Bonhöfer -Gymnasium), den allgemeinen Ortskern, die Sportplätze, den Bahnhof und die sozialen Brennpunkte Kapitän-Strasser-Straße, Schuberstraße, Mozartstraße und Im Winkel (sanierungsbedürftige Geschosswohnungen).Auch die Siedlungen , die an die Brennpunkte anschließen sind oftmals aus den 50ern/ 60ern Jahren und somit mehr oder weniger stark sanierungsbedürftig.Das Projektgebiet zieht sich entlang der Wildeshauser Straße.
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten - Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Nach dem ISEK und den vorbereitenden Untersuchungen sind im Ort Ahlhorn erhebliche Missstände festgestellt worden. Hier sind funktionale, städtebauliche und gestalterische Missstände im öffentlichen Raum, funktionale und gestalterische Missstände bei Grün- und Freiräumen, wohnungswirtschaftliche Missstände aber insbesondere funktionale hinsichtlich sozialer Infrastrukturen und sozialräumlichen Problemlagen und Auffälligkeiten benannt. Auch die starke Konzentration von Armut sowie der hohe Ausländeranteil wurden aufgezeigt, wobei die Altersstruktur in Teilräumen auffallend jung ist. Eine hohe Fluktuation der Bevölkerung und gesundheitliche Defizite wurden festgestellt. Mit dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ wurde ein Quartiersmanagement eingerichtet. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass gerade der Gemeinwesenarbeit im Quartier eine hohe Bedeutung zukommt. Richten sich Beratungen hauptsächlich an die Eigentümer der Wohnobjekte sowie an bauliche Schwerpunkte, können über die Gemeinwesenarbeit die im Quartier lebenden Bewohner*innen angesprochen, unterstützt und beraten werden.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
ISEK 2017: Gesamtstadt = Ortsteil Ahlhorn, Sonstige = Gemeine Großenkneten
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Enge Zusammenarbeit mit QM, gemeinsames Büro, gegenseitige Unterstützung / Hilfe bei Projekten, Maßnahmen absprechen
Das Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen unter Einbeziehung / Mitwirkung der Betroffenen, da diese am besten wissen und beurteilen können, an was es in ihrem Ort mangelt und wo die Probleme liegen.
Im neuen Nachbarschaftszentrum, wo alle Angebote in verschiedenen Sprachen auf digitalen Stelen angezeigt werden, ist ein deutlich besseres Umfeld gegeben, um einen positiven Erstkontakt herzustellen.
Durch ein sofort sichtbares Angebot an Tee / Kaffee wird ein leichter Zugang zu einem Gespräch geschaffen. Durch Angebote wie Sprachkurse, Hilfe beim Ausfüllen von Formularen etc. seitens der GWA ist ein viel direkterer Kontakt möglich und dadurch kann u.a. eine Vertrauensbasis langsam aufgebaut werden. Durch die politische Lage in einigen Heimatländern der Bewohner*innen ist es oftmals sehr schwierig, diese Menschen überhaupt zu erreichen und ihnen die Angst vor Behörden zu nehmen. Die GWA sucht nicht nur den Kontakt zu der zugezogenen Bevölkerung, sondern auch zu den alteingesessenen Bewohner*innen, damit auch deren Wünsche nach Ordnung und Sicherheit genügend beachtet werden.
Die Vorgehensweise der GWA erfolgt in enger Absprache mit der Kommune/ direkter Draht zum Amtsleiter
Der politische Ausschuss wird regelmäßig über den Stand der Maßnahmen informiert / Projektsteuerungsgruppen
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen kennen ihren Ort am besten, sie bringen ihre Ideen ein und verwirklichen diese. Bei der Umsetzung werden weitere Bewohner*innen mit ihren Stärken und Ressourcen dazu gezogen, es werden anlassbezogene Hilfestellungen angeboten
Kriterium
Beschreibung
Neue Angebote, gemeinsames Arbeiten erreichen in- und ausländische Bewohner*innen, durch Kennenlernprozesse werden vorhandene Konflikte – unter Beachtung kultureller Besonderheiten- selbst gelöst und eine gute, freundschaftliche Nachbarschaft entwickelt
Beschreibung
Hilfe zur Selbsthilfe ist das Thema. Die GWA erkennt die Kompetenzstärken der Mitwirkenden, sie unterstreicht die positiven Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und zeigt auf, was gemeinsam erreicht werden kann. Das neue Nachbarschaftszentrum wird angenommen
Kriterium
Beschreibung
Regelmäßiger enger Austausch insbesondere mit dem Quartiersmanagement ist umgesetzt, es entstehen zielgerichtete Prozessabläufe und weitere handlungsfähige Netzwerke. Weitere Kooperationen werden in Zukunft umgesetzt
Kriterium
Beschreibung
Die GWA verbindet Generationen, durch gemeinsames Arbeiten an Projekten z.B. Gartenarbeit werden Menschen jedes Alters und jeder Nationalität zur Mitarbeit motiviert
Beschreibung
Bewohner*innen sind die Experten*innen in ihrem Ort, sie haben Interessen und Ideen, um ihr Dorf voran zu bringen. Unter Beachtung des Grundgesetzes und den Menschrechten unterstützt die GWA bei der Umsetzung der Ideen
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Eine GWA und eine QM sind im Quartier tätig. Die Finanzierung der Tätigkeit (30h /Woche, voraussichtlich bis 2030) der QM wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. zurzeit übernommen. Gemeinsam sollen Ideen entwickelt, Projekte umgesetzt und das soziale Miteinander gefördert werden. Die GWA baut neue Kontakte auf oder vertieft vorhandene Kontakte durch professionelle Arbeit um eine Identifikation mit dem eigenen Ort zu erreichen.
Des Weiteren gibt es einen Integrationsbeauftragten im Projektgebiet, die Bewohner*innen werden mit Informationen zu städtebaulichen Projekten/ Zusammenspiel mit Städtebauförderung regelmäßig versorgt. Ein Sanierungsbeirat, der regelmäßig tagt, ist eingerichtet. Es gibt derzeit zu wenig sozialen Wohnungsbau, die Gemeinde selbst hat Gebäude mit Geschosswohnungen selbst erworben, saniert diese zurzeit um nachhaltig eine Verbesserung der Wohnsituation im Projektgebiet zu erreichen. Ehrenamtliche Unterstützung ist gegeben, ein Netzwerk mit Bildungseinrichtungen (LEB), Diakonie, Streetworkern und soziale Institutionen gibt es.
Anknüpfen an vorhandene Angebote, Weiterentwickeln, z.B. Musikprojekte, Zusammenarbeit mit Seniorenheim, Ideen aus schon vorhandenen Gruppen aufnehmen und umsetzen
Nachbarschaftszentrum und Bildungszentrum als Begegnungsstätte und Treffpunkt
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
-durch Rückkopplung GWA-Kommune/jährlicher Sachbericht im Jugendausschuss/Fraktionsgespräche sieht Politik die Notwendigkeit
-GWA =unbefristeten Vertrag, eingestellt für andere Aufgaben Jugendarbeit. Ohne Förderung behält sich die Politik vor, die GWA wieder in ihrem ursprünglichen Tätigkeitsfeld einzusetzen
-GWA mit Zertifikationskurs nach 3 Jahren weiterbeschäftigt
- Bevölkerungsstruktur fordert eine dauerhafte GWA
-Mit sozialen Akteuren die geschaffene Grundlage ausgebauen/festigen
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zirkusplatz Braunschweig – Begegnung, Teilhabe und mentale Stärke im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Roman von Dobbeler
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein sozialräumlicher Begegnungsort für Bewegung, Kultur und Teilhabe im Quartier
Projektbeschreibung
Der Zirkusplatz Braunschweig wird als dauerhafter, niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet aufgebaut und als Struktur der Gemeinwesenarbeit verstetigt. Ziel ist es, einen lebendigen, offenen Ort zu schaffen, der Menschen unterschiedlicher Generationen und sozialer Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe ermöglicht und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
Bereits heute erreicht der Träger im Quartier regelmäßig über 160 Kinder und Jugendliche. Dies zeigt eine starke lokale Verankerung sowie einen konkreten Bedarf an offenen, niedrigschwelligen Begegnungs- und Beteiligungsangeboten im Quartier.
Das Besondere des Projekts ist die Verbindung von Gemeinwesenarbeit mit Zirkuspädagogik als aktivierender Methode: Teilhabe wird hier nicht nur organisiert, sondern unmittelbar körperlich erfahrbar gemacht. Bewegung, gemeinsames Ausprobieren und künstlerische Praxis schaffen Erfolgserlebnisse, stärken Selbstwirksamkeit und ermöglichen Begegnung auf Augenhöhe – auch für Menschen, die durch klassische Beteiligungsformate oft nicht erreicht werden.
Der Zirkusplatz bringt sichtbar Farbe, Bewegung und Öffentlichkeit in den Stadtteil. Durch offene Trainings, Aufführungen und Mitmachaktionen entsteht ein lebendiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich begegnen und gemeinsam aktiv werden. Kinder, Jugendliche, Eltern und Nachbarschaft erleben den Platz als offenen Raum, in dem Mitmachen ausdrücklich erwünscht ist.
Anders als klassische Angebote erzeugt der Zirkus Aufmerksamkeit, Neugier und Beteiligung – er spricht Menschen direkt an, lädt zum Ausprobieren ein und schafft unmittelbare gemeinschaftliche Erfahrungen.
Das Projekt umfasst regelmäßige offene Mitmachangebote, aufsuchende Ansprache im Quartier, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche, Nachbarschaftstreffen sowie gezielte generationenübergreifende Angebote für Erwachsene und Familien. Kooperationen mit Schulen, sozialen Trägern, Vereinen und Initiativen werden systematisch aufgebaut und verstetigt.
Der Zirkusplatz fungiert als sichtbarer sozialräumlicher Anker, an dem Begegnung, Vernetzung u. Beteiligung konkret stattfinden und langfristig in selbsttragende Strukturen übergehen. Durch die Verbindung von künstlerischer Praxis, aktivierender Gemeinwesenarbeit und bestehender lokaler Verankerung leistet das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Integration, zur Förderung von Teilhabe sowie zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Quartier.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Westliche Ringgebiet in Braunschweig war über viele Jahre hinweg Fördergebiet im Rahmen der Städtebauförderung „Soziale Stadt“. Trotz positiver Entwicklungen bestehen weiterhin soziale und strukturelle Herausforderungen im Quartier. Dazu zählen unter anderem eine heterogene Bevölkerungsstruktur, Integrationsaufgaben sowie begrenzte frei zugängliche Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum.
Das Westliche Ringgebiet ist ein sozial und kulturell vielfältiges Quartier mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen sowie Haushalten mit Transferleistungsbezug.
Im Quartier fehlen dauerhaft verankerte, offene Orte, die generationenübergreifende Begegnung und Austausch ermöglichen. Viele bestehende Angebote sind an institutionelle Strukturen gebunden oder richten sich an bestimmte Zielgruppen und erreichen daher nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner gleichermaßen.
Gerade Kinder und Jugendliche verfügen im Quartier nur über begrenzte niedrigschwellige Möglichkeiten, sich kreativ zu betätigen, Gemeinschaft zu erleben und ihre Freizeit aktiv zu gestalten.
Darüber hinaus besteht weiterhin Bedarf an Strukturen, die nachbarschaftliche Netzwerke stärken, informelle Begegnungen ermöglichen und Beteiligung im Quartier fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Braunschweig – Westliches Ringgebiet (ca. 34.000 Einwohner). Der Zirkusplatz befindet sich auf dem südöstlichen Teil des Harz & Heide-Geländes (Messegelände) an der Eisenbütteler Straße.
Die für das Projekt genutzte Fläche umfasst ca. 9.000 m². Sie wird im Norden durch die Eisenbütteler Straße, im Süden durch die angrenzenden Gleisanlagen sowie im Westen durch weitere Flächen des Messegeländes begrenzt.
Der Standort liegt zentral am Rand des Quartiers und ist für Bewohnerinnen und Bewohner des Westlichen Ringgebietes gut erreichbar.
Einwohnerzahl
34000
Quelle / Anmerkungen
https://dialog-nds.de/group/169#:~:text=Das%20Westliche%20Ringgebiet%20ist%20mit%20rund%2034.000,kleineren%20Handwerks%2D%20und%20Gewerbebetrieben%2C%20Einzelhandelsgesch%C3%A4ften%20und%20Gastst%C3%A4tten.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern und Jugendlichen im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zur Altersstruktur im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern in Bedarfsgemeinschaften im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
westliches_ringgebiet.png
(2.89 MB)
messegelande_braunschweig.png
(1.75 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen aktivierenden Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Der Zirkusplatz wird als niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet entwickelt. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Familien aktiv einzubeziehen, Selbstorganisation zu fördern und soziale Netzwerke im Quartier zu stärken.
Durch offene Angebote, Beteiligungsformate und kooperative Veranstaltungsformate werden Bewohner*innen ermutigt, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen. Der Zirkusplatz fungiert dabei als sozialräumlicher Ankerpunkt und verbindendes Element zwischen bestehenden Einrichtungen, Initiativen und Nachbarschaften.
Der Träger arbeitet bereits seit vielen Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Westlichen Ringgebiet zusammen und greift deren Bedürfnisse nach offenen Bewegungs-, Kultur- und Begegnungsangeboten auf.
Im Mittelpunkt stehen Aktivierung, Partizipation und sozialräumliche Vernetzung. Die Projektarbeit versteht sich nicht als isoliertes Kulturangebot, sondern als Impulsgeber für langfristige Quartiersentwicklung, Identifikation mit dem Stadtteil und sozialen Zusammenhalt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, Kinder und Jugendliche bringen eigene Ideen ein, gestalten Angebote mit und beteiligen sich an Planung und Durchführung von Aktivitäten am Zirkusplatz.
Kriterium
Beschreibung
Jugendliche und Bewohner*innen organisieren eigene Aktivitäten (z.B. Workshops, Veranstaltungen oder Treffen) und nutzen den Zirkusplatz eigenständig als Ort für gemeinschaftliche Projekte.
Kriterium
Beschreibung
Regelmäßige Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendhilfe, Vereinen und Initiativen besteht und gemeinsame Veranstaltungen und Projekte im Quartier umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft nutzen den Zirkusplatz als Treffpunkt. Begegnung, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier nehmen sichtbar zu.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
PlanKontor – Quartiersmanagement (Stadtteilbüro)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Drachenflug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Braunschweig: Kindertagesstätte Kinderwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindergarten St. Martini
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Madamenweg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Waldorfschule Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Teeny-Klub "Weiße Rose"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kanu-Abteilung des Rasensportvereins (RSV) Braunschweig v.1928 e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist langfristig im Zirkuspädagogischen Zentrum im Westlichen Ringgebiet verankert. Der Zirkusplatz (9.000 qm) wird dauerhaft als sozialräumlicher Treffpunkt betrieben. Eine Mischfinanzierung aus kommunalen Mitteln, Projektförderung, Kursbetrieb und Kooperationen wird angestrebt. Die Stadt Braunschweig unterstützt das Vorhaben ausdrücklich; die Einbindung in bestehende Netzwerke sichert die nachhaltige strukturelle Verankerung im Quartier.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersarbeit aktiv unterwegs im WeltRaum Auf der Horst-Garbsen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Leonie Meyer-Hartweg
| Funktion | Quartiersentwicklung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Eine Basis im WeltRaum finden
Projektbeschreibung
Die Quartiersarbeit im Garbsener Stadtteil Auf der Horst wird im WeltRaum aktiv gestaltet. Der Fokus des Konzepts für die QA liegt auf den drei Säulen: Aktivierung & Teilhabe der Bewohner*innen, die Kooperation mit Einrichtungen & Initiativen sowie Möglichkeiten zur Beratung & Begegnung vor Ort. Im Projekt laufen bereits Angebote, wie ein offenes SprachCafé, eine Lesegruppe, eine offene Sprechstunde & Fahrradkurse, dazu liegt ein Fokus auf Netzwerkarbeit mit etablierten Akteuren im Stadtteil. Nach 2 Jahren QA hat sich der Blick auf die Bedarfe im Stadtteil & auf die zur Ausführung der Arbeit benötigten Ressourcen geschärft, sodass neue Ziele, andere Grundlagen & eine neue Projektausrichtung notwendig sind. Die Ansprache aller Bewohner*innengruppen war derzeit noch nicht erfolgreich. Es gibt viele unerreichte Personen, welche mit den bisherigen Angeboten & Maßnahmen noch nicht angesprochen worden sind. Die Bewohner*innenstruktur im Stadtteil ist sehr heterogen verteilt & es liegen unterschiedlichste Bedarfe & Problemlagen vor, wodurch eine gezielte Ansprache aller Gruppen erschwert wird. Der überwiegende Teil der Bewohner*innen haben einen Migrationshintergrund und Herausforderungen wie Sprach- und Integrationsbarrieren. Diese weiterhin bestehenden Hilfsbedarfe im Stadtteil, der hohe Anteil von Unerreichbaren & die derzeitigen Limitationen (mangelnde Gruppenräume, zu geringer Stellenanteil) des Projekts, führen zu einer Notwendigkeit des Ausbaus & der Weiterentwicklung des Projekts unter verschiedenen Gesichtspunkten. Durch das Angebot von Anknüpfungspunkten zwischen Projekt & Bewohner*innen, niedrigschwelligen Kontaktmöglichkeiten & der weiteren Bekanntmachung des Projekts im Quartier sollen bisher unerreichte Menschen aktiviert & eingebunden werden. Zudem sollen Ehrenamtliche & Bewohner*innen darin bestärkt & unterstützt werden, sich zielführend & nachhaltig im Quartier einzubringen. Durch selbstverwaltete Räumlichkeiten, Einbindung in die Entwicklung der GWA-Leitlinien & Fortbildungen soll eine Basis geschaffen werden, die Bürger*innen selbst zu ermächtigen. Um ein übergeordnetes Konstrukt zur langfristigen Unterstützung der GWA zu entwickeln, werden Netzwerke & Kommunale Strukturen aufgebaut & gestärkt, Kooperationen eingegangen & Prozesse evaluiert. Die aktive QA im WeltRaum soll eine langfristige & nachhaltige GWA in Auf der Horst implementieren & für ganz Garbsen stärken.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit April 2024 initiiert das Quartiersprojekt WeltRaum eine GWA-orientierte QA im Garbsener Stadtteil Auf der Horst. Dort leben ca. 7.500 Menschen mit einem hohen Anteil an Familien, mit Migrationsgeschichte & aus einkommensschwachen Haushalten. Die hohe Bevölkerungsdichte bedeutet für die Menschen im Quartier ein enges Zusammenleben mit verschiedensten kulturellen, ethnischen & religiösen Einstellungen. Bis Ende 2026 ist Auf der Horst noch Sanierungsgebiet von „Soziale Stadt“. Trotz des Programms bestehen weiterhin große Hilfsbedarfe im Quartier, unter anderem da die Anstöße des ehemaligen QM nach Corona nicht wieder aufgegriffen worden sind. Besonders die Heterogenität der Bewohner*innenstruktur führt zu Herausforderungen, da unterschiedlichste Bedürfnisse & Vorbedingungen vorliegen.76% der Bewohner*innen haben einen Migrationshintergrund, fast 39 % besitzen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Sprachbarrieren, mangelnde Integration im Wohnumfeld & geringe Teilhabemöglichkeiten am öffentlichen Leben sind einige der vorherrschenden Schwierigkeiten. Hier setzte WeltRaum an, welches in den Räumlichkeiten der im Stadtteil etablierte Sozial- & Migrationsberatungsstelle sitzt. Zunächst konnten über das Klientel erste Bedarfe erfragt und Maßnahmen umgesetzt werden, nun hemmen die Räumlichkeiten die Weiterentwicklung, da Gruppenräume nicht verfügbar sind & die Privatsphäre einer Beratungssituation gewährleistet sein muss. Außerdem wird bisher vermehrt das Klientel der Beratungsstelle eingebunden, wodurch es eine große Gruppe bisher nicht angesprochener Personen gibt. Zur Ansprache der Unerreichbaren sind neue Räumlichkeiten & die Entwicklung neuer Methoden notwendig.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Garbsen - Auf der Horst
Beschreibung
Das Quartier ist auf die Stadtteilgrenzen Auf der Horst begrenzt, welcher 1,2 Quadratkilometer groß ist.
Nach oben hin ist der Stadtteil von der Autobahn A2 abgegrenzt, unten endet der Südöstliche Abschnitt am Mittellandkanal. Nach Osten hin, grenzt das Gebiet an den Plutohof und Falkenhorst. Im Nordwesten ist die Grenze die Straße Planetenring und im Westen reicht der Stadtteil bis hinter das Planetencenter und bis zur Berenbosteler Straße.
Einwohnerzahl
7482
Quelle / Anmerkungen
https://www.garbsen.de/portal/seiten/auf-der-horst-2087056270-21200.html
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Seit 2007 ist das Quartier Sanierungsgebiet im Städtebauprogramm „Soziale Stadt“, welches Ende 2026 beendet wird. Der dazugehörige Stadtteilbeirat wird aufgrund der Beendigung des Programms „Soziale Stadt“ in absehbarer Zukunft in dieser Form auslaufen und von „WeltRaum“ in ähnlicher Art weitergeführt. Um zusätzlich eine anschließende Quartiersarbeit zu gewährleisten, ist eine Ausweitung des Projekts notwendig.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Webseite: garbsenaufderhorst.de/portal/seiten/stadtteil-auf-der-horst-1004-35.html
Projektgebiet in Prozent
76
Gesamtstadt in Prozent
43
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Webseite: garbsenaufderhorst.de/portal/seiten/stadtteil-auf-der-horst-1004-35.html
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover, Dezernat für Soziales, Teilhabe, Jugend und Familie, II.3 Stabsstelle Sozialplanung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtteilgrenze_auf_der_horst.png
(952.35 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im April 2024 startete das Quartiersprojekt „WeltRaum“, um eine gemeinwesensorientierte Nachbarschaftsarbeit im Garbsener Stadtteil „Auf der Horst“ zu initiieren. Ziel der Quartiersentwicklung ist es, durch Projekte und Maßnahmen im Quartier bedürfnisgerechte Infrastrukturen mit den Akteuren vor Ort gemeinsam zu entwickeln und in einem abgestimmten Vorgehen umzusetzen. Regelmäßige Austauschtreffen mit anderen Akteuren im Stadtteil, der Besuch von fremden Angeboten und die Teilnahme an Festen im Stadtteil sind für die Netzwerkarbeit unerlässlich. Ein wichtiger Aspekt für die Vernetzung ist der Stadtteilbeirat Auf der Horst, bei dessen inhaltliche Gestaltung „WeltRaum“ mitwirkt, welcher Ende 2026 aufgelöst wird. Für das Quartiersprojekt bedeutet dies, dass ein neues Beteiligungsformat geschaffen werden muss. Die Strukturen von GWA müssen sich dann auch in der kommunalen Gremienstruktur wiederfinden. In Zusammenarbeit mit der Kommune soll deshalb eine Strategie & ein gemeinsamer GWA Ansatz entwickelt werden. WeltRaum soll als Bindeglied zwischen Verwaltung und Anwohner*innen fungieren.Bedarfe & Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert & in bestehenden & zukünftigen Quartiersentwicklungs-Prozessen stärker berücksichtigt werden. Der
ressortübergreifende Aufbau einer Koordinierung GWA/QM wird in Zukunft den Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagement stärker in den Fokus rücken um eine integrierte Quartiersbezogene Bearbeitung zu begleiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind verortet & eingerichtet. Die Bewohner*innen nutzen die Anlaufstellen der GWA, 50 % sind informiert & aktiv beteiligt. Die Bewohner*innen benennen und gestalten Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung.
Kriterium
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind sowohl im GWZ als auch bei den einzelnen Akteuren identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die Bewohner*innen nutzen Verfügungsfonds für eigeninitiierte Projekte & Veranstaltungen.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen sehen die grundsätzlichen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen werden offensichtlich und Lösungsansätze entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen durch Stadtteilkonferenzen, Feste u.a.
Beschreibung
Eine Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung wird in der Kommune eingerichtet & steuert mit den Koordinator*innen vor Ort QE-Vorschläge von Bewohner*innen der einzelnen Quartiersprojekte in die einzelnen Fachbereiche und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen & Statteilbeirat finden regelmäßig statt, in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt werden. Neue Projekte/Veranstaltungen gehen daraus hervor.
Kriterium
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert, evaluiert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Kriterium
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische GWA und Sozialplanung statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im April 2024 startete das Quartiersprojekt „WeltRaum“, um eine gemeinwesensorientierte Nachbarschaftsarbeit im Garbsener Stadtteil „Auf der Horst“ zu initiieren. Ziel der Quartiersentwicklung ist es, durch Projekte und Maßnahmen im Quartier bedürfnisgerechte Infrastrukturen mit den Akteuren vor Ort gemeinsam zu entwickeln und in einem abgestimmten Vorgehen umzusetzen. Gegenseitige Unterstützung, Solidarität und Selbsthilfe werden gefördert und gestärkt, Teilhabe ermöglicht. Dies alles gelingt durch Einbindung der Bevölkerung, die Gewinnung und Aktivierung von Ehrenamtlichen, sowie Kooperation und Vernetzung. Die Zielgruppe des Projekts sind alle Bewohner*innen des Quartiers Auf der Horst, d.h. Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts mit und ohne Migrationshintergrund. Der Fokus des Konzepts für die Quartiersentwicklung lag dabei auf den drei Säulen: Aktivierung und Teilhabe der Menschen im Stadtteil, die Kooperation mit Einrichtungen und Initiativen sowie Möglichkeiten zur Beratung und Begegnung vor Ort.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialdezernat Stadt Garbsen, Fachbereich 5 - Soziales, Abteilung 32.2 - Soziale Angelegenheiten, Beratung und Senioren, Abteilung 61 - Stadtentwicklung und Stadtplanung, Ortsrat Auf der Horst, Netzwerk Willkommen, Abteilung 51 - Jugend und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat, Integrationsbeirat, Stadtteilbeirat Auf der Horst, FreiwilligenAgentur Stadt Garbsen, Freizeitheim Garbsen Jugendzentrum, Begegnungsstätte am Herouville St-Clair Platz, Präventionsteam - Polizeiinspektion Garbsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband Hannover e. V., Projekt X - Die Gruppe Jugendhilfe gGmbH, Ökumenisches Sozialprojekt NEULAND, Die Leine Lotsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mädchen- und Frauenzentrum Garbsen e. V., Schützenverein von 1900 Berenbostel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BNW - Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, vhs Hannover Land, Familienzentrum Murmelstein, Katholisches Familienzentrum St. Raphael, Grundschule Saturnring, IGS Garbsen, Johannes-Keppler Gymnasium, Schulsozialarbeiter*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Hannover gGmbH - Kirchenkreissozialarbeit, Sozial- und Migrationsberatung Garbsen-Seelze, Kath. Kirchengemeinde St. Raphael - Marspoint, Ev.-luth. Willehadi-Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kiosk Marshof 13, Lions Club Garbsen, Bürgerstiftung Garbsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Semmelhaack Wohnungsvermietung, Baum Unternehmensgruppe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit Stadt Garbsen, Pressearbeit Kirchenkreis Hannover & Diakonisches Werk., Lokalpresse (HAZ Leinezeitung, Umschau, Garbsen City News, Gemeindebriefe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien im Ortsrat, Parteien des Stadtrates Garbsen, Bürgermeister*in, Sozialdezerenentin, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis für Vielfalt und Toleranz Garbsen, Integrationslots*innen, alle interessierten Bürger*innen, Kirchengemeindemitglieder, Ehrenamtliche Leitungen Sozialer Angebote (bspw. Repair Café), Nachbar*innen, Ehrenamtliche von WeltRaum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialarbeiter*innen der Stadt Garbsen, Jugendmigrationsdienst (jmd), Omas gegen Rechts, Runder Tisch für Ehrenamtliches Engagement
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ADFC Garbsen, GymFit Garbsen, Gesundheitsangebot in der Clownswohnung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
GWA behält das Quartier hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung im Blick, vor allem die
ressortübergreifende und fachliche Koordination mit der GWA der Kommune. Ein Treffpunkt als Ort
der GWA bedarf der Nachhaltigkeit. Finanzen: eine langfristige finanzielle Verstetigung der
GWA durch die Kommune in Aussicht gestellt, Aufbau eines Fundraising-Netzes (Region, Kommune, Sponsoren)
11. Medien
Galerie
Videos
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(513.67 KB)
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(323.7 KB)
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(1.31 MB)
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(829.4 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
voneinander lernen - miteinander handeln
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hartmut Moorkamp
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Förderung des dörflichen Zusammenlebens und Gemeinwesens, der Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Integration.
Projektbeschreibung
Als weitere infrastrukturelle Maßnahme der Kommunalentwicklung soll im zentralen Dorfgemeinschaftsbereich eine vernetzende, zusammenführende und integrierende Einrichtung, ein Dorfgemeinschaftshaus, entstehen, um die soziale Infrastruktur und Gemeinwesenarbeit zu verbessern. Mit großen Anstrengungen der letzten Jahre konnte der Bestand der Grundschule gesichert werden (Gebäudesanierung wird z.Z. abgeschlossen) und in Kooperation Gemeinde/Volksbank ein neuer Dorfladen (My Enso) angesiedelt, Singlewohnungen geschaffen werden, angegliederte Altenwohnungen befinden sich in der Umsetzung. Ein bestehendes kommunales Gebäude soll saniert und zum Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet werden. Erste Förderanträge sind bereits bewilligt (ZILE) weitere (NBank) sind eingereicht. Ein Bürgerverein e.V. hat sich als zukünftiger Betreiber (mit Unterstützung der Kommune) der Einrichtung bereits gegründet. Man will die Lebensverhältnisse im gemeinschaftlichen Miteinander dieser heterogenen, durch Umsiedlung und häufige Zuwanderungswellen geprägten Gesellschaft verbessern. Vor dem Hintergrund stark angestiegener rechtspopulistischer Wahlergebnisse (2017-2022 + 15% auf ca. 20%) ist ein besseres Demokratieverständnis und konstruktive Mitwirkungsbereitschaft zu entwickeln. Niedrigschwellige Maßnahmen zur Identifikation, Integration und Teilhabe sind zu ergreifen und zielgruppenübergreifende Dialoge zu initiieren. Die Dorfgemeinschaft braucht eine organisatorische Unterstützung zur Entwicklung dieser neuen Strukturen der GWA, um die angestrebte Selbstwirksamkeit zu erreichen. Daher soll eine professionelle Gemeinwesen-Arbeitskraft die Dorfgemeinschaft aktiv unterstützen, nachhaltige Strukturen schaffen, transkulturelle Arbeit und das Vorhaben gezielt voran bringen, Koordinationstreffen organisieren, Bedarfe ermitteln und Interessen zusammenführen, Maßnahmen zu Angeboten (integrative und auch aufsuchende Aktivitäten!) und Identifikation von Potenzialen, (auch übergeordnete)Netzwerkarbeit und Begegnungsangebote mit entwickeln und eine digitale Organisationsstruktur aufbauen. Zielsetzung dieses beantragten Vorhabens ist neben den oben beschriebenen übergeordneten Zielen, die Dorfgemeinschaft in die Lage zu versetzen sich selbst zu organisieren, eigenständig Selbstwirksamkeit zu entfalten, sich über die GWA institutionell vernetzen und bei kommunalen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Langfristig steht die Vision einer Entwicklung des DGH zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) dahinter.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Rastdorf ist ein Dorf mit langer Zuwanderungsgeschichte. Entstanden aus der Teilung und Umsiedlung des Dorfes Wahn in den 40er Jahren, ist es seit Bestehen durch Zu- und Abwanderung geprägt. Insbesondere die letzten Zuwanderungswellen von Spätaussiedlern, der 90er Jahre und die aktuelle durch Zuwanderung von dringend benötigten osteuropäischen Arbeitskräften und Flüchtlingen hat die Entwicklung einer heterogenen Gesellschaft verstärkt. Die aus Osteuropa nachgezogenen Familienangehörigen, bilden immer mehr eine nicht erreichbare Randgruppe mit Sprachproblemen ohne gesellschaftl. Anbindung und Vereinszugehörigkeiten. Es fehlt insgesamt an Integration, Identifikation und Zusammenwachsen zu einer Dorf- und Generationengemeinschaft. Der hohe Ausländeranteil (ca. 18%) und der relativ große Anteil an älteren Menschen über 60 Jahren (29%), davon Alleinstehend (25%) stellen die größten Probleme dar - hier entwickelt sich eine zunehmende Vereinsamung. Ehrenamtliche Initiativen und Engagement bestehen relativ unkoordiniert nebeneinander. Sofern Netzwerke bestehen sind sie voneinander isoliert. An den Bedürfnissen der Alteingesessenen, wie auch denen der zugezogenen Menschen ausgerichtete Angebote mangelt es. Bisher nicht erkannte Talente und Potenziale sind zu aufzufinden, zu nutzen und in das Gemeinwesen zu integrieren. Die Identifikation mit dem Ort und der Dorfgemeinschaft muss gefördert und verbessert werden, um Abwanderung zu vermeiden. Es fehlt eine zentrale Anlauf- u. Koordinierungsstelle mit niedrigschwelligen Angeboten und Hilfe, sowie eine Vernetzung mit den Wirtschaftsunternehmen, relevanten überregionalen Institutionen des Gemeinwesens.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastdorf
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die gesamte Gemeinde Rastdorf (26,32 qkm)
Einwohnerzahl
1180
Quelle / Anmerkungen
Bestandsstatistik SG Werlte
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: Kinder 0-10 Jahre = 9%, geschätzt:
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte: EW 10- 20 Jahre = 10,5 %, EW 20-40 = 22,7 %, geschätzt:
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik SG Werlte, 10,5% (124EW) der Einwohner sind osteuropäischer, weitere 33 EW nicht europäischer (ukrainischer) Herkunft.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Alleinstehende Personen über 60 Jahre, davon Hochbetagte 32%, Statistik SG Werlte
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_rastdorf_dtk_1.jpg
(938.76 KB)
lage_dgh.jpg
(120.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Dorf wird ein zentrales Dorfgemeinschaftszentrum mit niedrigschwelligem Angebot eingerichtet. Die Anlaufstelle bietet Raum für Treffen und Austausch unter den Bürger*innen sowie verlässlichen Ansprechpartner*innen im Dorf. Die Anliegen der Bürger*innen werden wertgeschätzt. Auch beratende und aufsuchende Angebote werden geschaffen, die wichtige Grundlagen für erfolgreiche Integrationsarbeit und Teilhabe sind. Die mögliche Anwerbung von ehrenamtlichen Dorfmoderatoren*innen und/oder Integrationslotsen fördern eine erfolgreiche Gemeinwesenarbeit. Die vor Ort vorhandenen Ressourcen werden genutzt und die Bürger*innen in ihrer Selbstorganisation gestärkt. Die Förderung eines gemeinsamen Miteinanders als zentrale Aufgabe der GWA steht im Mittelpunkt mit der Ausrichtung einer gesamtkommunalen Vernetzung zwischen Bürgern, Politik und Wirtschaft, die maßgeblich zum Erfolg des Vorhabens beitragen wird. Die bisherige kommunale Zielsetzung die Lebensbedingungen im Dorf insgesamt zu verbessern, findet hier in der Förderung der Gemeinwesenarbeit unter Einbeziehung der Bürger*innen einen wichtigen Schwerpunkt und ist in die kommunale Entwicklungsstrategie eingebettet. Das Vorhaben initiiert einen gesellschaftlichen Transformationsprozess zu mehr Miteinander, Demokratie, gute Integration und starker Selbstwirksamkeit der Dorfgemeinschaft. Die Bürger werden mit professioneller Hilfe unterstützt in einer guten Selbsthilfekompetenz, Partizipation und Konfliktbewältigung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Dorftreffpunkt ist erreichbar, Ansprechpartner*innen vorhanden, Bürger*innen fühlen sich wertgeschätzt, ihre Anliegen ernst genommen, ihre Projekte werden umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Die Organisations- und Kommunikationsprozesse der Beteiligten vom Bürgerverein verbindlich strukturiert sind, Konfliktbewältigung und demokratische Mitwirkungsformate funktionieren. Die Bürger eigene bedarfsorientierte Projekte entwickeln und umsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Die Bürger bringen ihre Anliegen ein, entwickeln Ideen und Projekte und verwirklichen diese gemeinschaftlich. Integrative oder anlassbezogene Hilfeleistungen werden schnell koordiniert und organisiert. Vorhandene Potenziale sind bekannt u. werden genutzt,
Kriterium
Beschreibung
unterschiedliche Ziel- und Randgruppen gemeinschaftliche Projekte entwickeln, organisieren und durchführen. Ein über Bürger, Verwaltung, Politik und Wirtschaft umfassendes Netzwerk entstanden ist und es die Gemeinschaft trägt.
Beschreibung
alle, insbesondere Randgruppen in die Dorfgemeinschaft und in das Vereinsleben integriert sind und sich das in den Mitgliedschaften der Organisationen widerspiegelt. Derzeit melden die Vereine diesbezüglich keine Beteiligungen und Mitgliedschaften.
Beschreibung
es finden enge demokratische und partizipatorische Abstimmungen und Prozesse zwischen Bürgerschaft und Politik in kommunalen Angelegenheiten und Planungen statt.
Kriterium
Beschreibung
die Interessen und Zielgruppen, vor allem auch die Randgruppen durch vielfältige Ansprachen und Aktionen erreicht werden, deren Bedürfnisse bekannt und sie Handlungsgrundlagen sind. Integration und Identifikation mit der Dorfgemeinschaft erreicht ist.
Kriterium
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist Teil einer integrierten Kommunalentwicklung. Die Bürger/GWA sollen über demokr. Strukturen ihre Bedürfnisse vertreten u. auf kommunale Entscheidungen Einfluss nehmen. Das Konzept ist auf eine nachhaltige Fortentwicklung und versch. Finanzierungsebenen ausgerichtet. Ein Nutzungsvertrag mit dem Bürgerverein sieht eine eigenverantwortliche Organisation des DGH vor, die Gemeinde trägt die Unterhaltskosten. Nach der Anschubförderung soll die GWA weiterbeschäftigt werden (s. Anhang).
11. Medien
Galerie
Videos
buergervers._zum_dgh.jpg
(914.09 KB)
beratung_buergerverein.jpg
(946.82 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Unser Hesepe - gemeinsam selbstwirksam gestalten.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Paul Krause
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aus Mitmachen wird Mitbestimmen – auch in einem Ort im ständigen Wandel
Projektbeschreibung
Im Bramscher Ortsteil Hesepe leben Dorfbewohner*innen und Bewohner*innen der Landesaufnahmestelle (LAB) im Alltag Tür an Tür. Der Anteil der Asylsuchenden an der Gesamtbevölkerung im Ort liegt im Durchschnitt bei rund 40 %, unterliegt deutlichen Schwankungen und ist von hoher Fluktuation geprägt. Schwankungen der Belegzahlen durch LAB und Fluktuationen sind Abbild globaler Notsituationen und politischer Krisen und belasten ein normales Zusammenleben erheblich. Sprachliche, kulturelle und soziale Unterschiede sowie begrenzte Begegnungsmöglichkeiten erschweren Integration und Beteiligung. Gleichzeitig fühlen sich viele langjährig ansässige Bürger*innen mit ihren Anliegen nicht ausreichend gehört.
Das Projekt stärkt die selbstwirksame Beteiligung im Quartier und fördert ein respektvolles Miteinander. Aufbauend auf langjähriger Praxis, gewachsenen Netzwerken und enger Kooperation mit der Stadt Bramsche, der LAB und lokalen Akteur*innen schafft Amal e.V. Zugänge zur Mitwirkung aller in Hesepe.
Mobile Aktionen, ein multifunktionaler Anhänger, Begegnungsorte und digitale Beteiligung schaffen konkrete Anlässe für gemeinsames Handeln. Dazu gehören u.a. Fahrrad- und Verkehrssicherheitsaktionen, Sport- und Nachbarschaftsangebote sowie Pflanz- und Pflegeprojekte. Moderierte Dialogformate führen unterschiedliche Perspektiven zusammen, bearbeiten Konflikte konstruktiv und stärken Eigeninitiative. Durch kontinuierliche Präsenz werden auch bislang wenig erreichte Menschen angesprochen und eingebunden.
Das Projekt baut auf der seit vielen Jahren bestehenden Kooperation zwischen der Stadt Bramsche und dem Verein Amal auf und entwickelt diese gezielt weiter: Amal initiiert und begleitet Beteiligungsprozesse, die Stadt greift entstehende Themen und Bedarfe auf und bindet diese in ihre fachlichen Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse ein. Durch den seit Jahren etablierten Austausch auf gesamtstädtischer Ebene sind die Voraussetzungen dafür gegeben, dass auch die Erfahrungen aus dem Projekt kontinuierlich in die Weiterentwicklung kommunalen Handelns einfließen.
Ziel ist es, tragfähige Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, die Begegnung, Vertrauen und Kooperation fördern und den sozialen Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu stärken – auch unter den besonderen Bedingungen der hohen Fluktuation der Bewohner*innen in der LAB. Damit leistet das Projekt einen modellhaften Beitrag zur Stärkung von Teilhabe in Sozialräumen mit vergleichbaren Herausforderungen.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Von rund 3.200 Einwohnerinnen des Ortsteils Hesepe leben durchschnittlich 40 % als Asylsuchende in der Landesaufnahmebehörde (LAB). Viele erleben ihren Alltag als perspektivarm. Geeignete Beschäftigungsangebote sowie Zugänge zu kommunalen Sport- und Freizeitstrukturen sind begrenzt. Gleichzeitig wächst unter langjährig ansässigen Bürger*innen der Unmut über mangelnde Fahrrad-Verkehrssicherheit, wiederkehrende Beinahe-Unfälle, unzureichende Sauberkeit und ungepflegte Grünanlagen. Sie nehmen eine einseitige Aufmerksamkeit öffentlicher Institutionen zugunsten der LAB wahr und fühlen sich mit ihren Anliegen von Politik und Verwaltung nicht ausreichend wahrgenommen. Sprachliche und kulturelle Barrieren verstärken Spannungen, begünstigen Rückzug und erschweren Begegnungen zwischen den Kulturen und Beteiligung an demokratischen Prozessen. Die hohe Fluktuation innerhalb der LAB erschwert die Integrationsarbeit.
Mit der Einrichtung einer Streetworker*innen-Stelle vor acht Jahren haben Stadt Bramsche und LAB eine zentrale Grundlage geschaffen: Konfliktlagen, Bedarfe und Akteursstrukturen sind gut bekannt. Nun gilt es, mithilfe des Projektes verbindende Formate und tragfähige Strukturen zu stärken, die Dialog, Mitwirkung und Selbstwirksamkeit systematisch fördern.
Amal verfügt über gewachsene Expertise und Infrastruktur. Der Verein betreibt zwei etablierte Standorte in der LAB und in der Bramscher Innenstadt und kooperiert eng mit Stadtverwaltung und LAB-Leitung. Fundierte Ortskenntnisse, persönliche Netzwerke und Erfahrung in der Entwicklung nachhaltiger Beteiligungsstrukturen bilden die Grundlage für eine langfristige Weiterentwicklung der Bürger*innenbeteiligung im Quartier.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bramsche, Hesepe
Beschreibung
Das Projektgebiet wird im Süden von der B218 begrenzt. Im Westen stellt die Zufahrtsstraße von der B218 zur Landesaufnahmestelle die Grenze Projektgebietes dar. Die Projektgrenze schließt im weiteren Verlauf die Fläche der Landesaufnahmestelle selber ein und folgt Richtung Nordosten den bebauten Flächen entlang der Gleiwitzer und der Ostlandstraße bis zur B68. Im Norden endet das Projektgebiet in Höhe des Philips-Marktes, wo sich auch von Südosten die Gemarkungsgrenze von Hesepe zu Sögeln der B68 nähert. Im Osten verläuft die Projektgrenze wieder entlang der Gemarkungsgrenze parallel der Bahnlinie Richtung Süden bis zu dem Bahnübergang auf der B218.
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bramsche
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
"Sonstige" = Landkreis Osnabrück
Datenquelle: Einwohnermeldewesen der Kommunen im Landkreis Osnabrück (Stichtag 31.12.2024), Berechnung: Regio GmbH und Landkreis Osnabrück, Referat K., die Zahl für das Projektgebiet Hesepe schwankt stark in Anhängigkeit der Belegung der LAB und wurde daher für die zurückliegenden 10 Jahre gemittelt.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Für das Projektgebiet liegen keine gesonderten Daten vor:
Als Personen mit Einwanderungsgeschichte werden alle Personen kategorisiert, die entweder selbst (Eingewanderte) oder deren beide Elternteile (Nachkommen von Eingewanderten) nach dem nationalen Gebietsstand-Konzept eingewandert sind. Eingewanderte haben dabei eine eigene Einwanderungserfahrung.
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 | Stand: 10.03.2026 / 13:29:23
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Beachte: Möglicherweise verzerrtes statistisches Bild: Die Zahlen beinhalten ausschließlich Menschen im BG und Bezug von Leistungen nach SGBII, erfassen also nicht die Bewohner der LAB ohne Arbeit. Ebenfalls statistisch nicht für Hesepe getrennt erfassbar: Die arbeitslosen Personen im Bezug von Leistungen nach SGBIII.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Statistik: Arbeitslose, Arbeitslosenquoten und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte nach Gemeinden, Feb 2026, Auftragsnummer 20029, Eigene Auswertungen der MaßArbeit kAöR, vorläufige nicht hochgerechnete Zahlen ohne Wartezeit, Feb 2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
gerundete Werte. Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Statistik: Arbeitslose, Arbeitslosenquoten und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte nach Gemeinden, Feb 2026, Auftragsnummer 20029. Eigene Auswertungen der MaßArbeit kAöR, vorläufige nicht hochgerechnete Zahlen ohne Wartezeit, Feb 2026
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Für das Projektgebiet liegen keine gesonderten statistischen Daten vor.
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 | Stand: 10.03.2026 / 15:06:04
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
2
Anmerkung
Erläuterung: Die statistischen Zahlen des Landkreises umfassen Hilfen nach SGB XII + Asylbewerberleistungsgesetz ohne die in der LAB untergebrachten Personen.
Die hier angegebenen Prozentwerte schließen zusätzlich die Personen ein, die zum Stichtag 31.12.2024 in der LAB untergebracht waren. Am gewählten Stichtag 31.12.2024 war die LAB unterdurchschnittlich stark belegt (nur 800 Personen).
Quelle: Fachdienst Soziales, Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte betragen mit Dezimale hinter dem Komma für Hesepe 3,9%, für die Stadt Bramsche 0,4% und für den Landkreis 0,1%
Quelle: Fachdienst Soziales, Landkreis Osnabrück
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lage_projektgebiet_hesepe.jpg
(691.98 KB)
projektgebiet_hesepe.jpg
(765.98 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist konsequent sozialraumorientiert angelegt. Grundlage sind die durch kontinuierliche Streetwork und gewachsene Kooperationen bekannten Anliegen und Potenziale im Ortsteil Hesepe.
Die Impulse gehen von den Menschen selbst aus. Amal schafft verlässliche Rahmenbedingungen für Motivation und selbstwirksame Beteiligung. Niedrigschwellige Formate im öffentlichen Raum, moderierte Dialogprozesse sowie analoge und digitale Treffpunkte eröffnen Beteiligungsmöglichkeiten. Dorfbevölkerung, LAB-Bewohner*innen, Vereine, Initiativen und Menschen mit Einschränkungen bringen ihre Kompetenzen aktiv ein.
Vorhandene Ressourcen werden vernetzt, Ehrenamtliche fachlich begleitet und an Verantwortung herangeführt. Beteiligungsprozesse werden kontinuierlich ausgewertet und gemeinsam mit Kommune, LAB-Leitung und weiteren Kooperationspartner*innen weiterentwickelt.
Dabei entstehen auf kommunaler Seite Lerneffekte zur Gestaltung wirksamer Beteiligungsprozesse: Es wird erprobt und weiterentwickelt, unter welchen Bedingungen sich Bürger*innen motiviert einbringen und wie ihre Impulse konkret in tragfähige und vor Ort umsetzbare Lösungen einfließen.
Das Projektdesign wirkt auf individueller, struktureller und systemischer Ebene nachhaltig. Angesichts der hohen Fluktuation entfaltet das Projekt besondere Modell-Wirkung. Es stärkt lokale Gestaltungskraft, vertieft die Kooperation mit kommunalen und regionalen Akteur*innen und leistet einen Beitrag zu Integration und gelebter Demokratie.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestimmen und gestalten Bewohner*innen aus Dorf und LAB Themen + Aktionen aktiv mit? Wieviele Teilnehmende kommen hinzu? Zeigen Rückmeldungen, dass Menschen sich gehört fühlen und erleben, dass ihre Ideen konkrete Veränderungen im Quartier auslösen?
Kriterium
Beschreibung
Entstehen aus Projektaktionen eigenständige Initiativen von Bürger*innen? z.B. regelmäßige Nachbarschaftsaktionen, Arbeitsgruppen oder selbstorganisierte Veranstaltungen? Übernehmen Ehrenamtliche zunehmend Verantwortung für Planung und Durchführung?
Kriterium
Beschreibung
Arbeiten Amal e.V., Stadt Bramsche, LAB, Vereine, Kirche und Initiativen regelmäßig zusammen? Führen gemeinsame Treffen zu abgestimmten, zukunftsorientierten Projekten und Strukturen im Quartier?
Kriterium
Beschreibung
Begegnen sich Dorfbewohner*innen und LAB-Bewohner*innen regelmäßig bei gemeinsamen Aktivitäten im Quartier? Nehmen Vorbehalte ab, wird Zusammenarbeit im Alltag selbstverständlich und können Konflikte in Dialogformaten konstruktiv bearbeitet werden?
Beschreibung
Konnte ein Dorftreff als dauerhaft nutzbarer Begegnungsort im Quartier entstehen und regelmäßig genutzt werden? Ließ sich eine mehrsprachige digitale Plattform für Information und Beteiligung einrichten und werden beide Räume aktiv genutzt?
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Bramsche Ehrenamtskoordination (Fr. Stuckenberg / Frau Landa), Ordnungsamt (Herr Hinz), Fachbereich 3, Soziales (Herr Langelage) und Bauhof (Herr Haslöwer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsbürgermeisterin Frau Fänger, Ortsrat Hesepe und Fraktionen & Sozialausschuss der Stadt Bramsche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Hesepe , Stadtjugendpflege (Frau Uhlenkamp)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Hesepe und Schule der LAB (Herr Hoppe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde / Kirchenkreis (Superintendent Herr Cierpka)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung / Bramscher Nachrichten (Herr Dieckmann)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesaufnahmebehörde Niedersachsen - Standort Hesepe: Standortleitung (Herr Robbers / Herr Urner) und Sozialdienst (Frau Dech)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagesstätte und Familienzentrum Hesepe (Frau Brockmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werkgemeinschaft "Die Brücke", Hesepe (Herr Kaufmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk, Kirchenkreis-Sozialarbeit (Frau Gerdes und Frau Bartz)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist zentraler Bestandteil des Projekts. Die ab Mitte 2026 kommunal geförderte Geschäftsführung von Amal e.V. bleibt als koordinierende Struktur („Spinne im Netz“) bestehen und sichert die Weiterführung der aufgebauten Netzwerke. Für Begegnungsformate stehen Räume der Kirchengemeinde und der ehemaligen Gemeindeverwaltung in Hesepe zur Verfügung. Ergänzend werden weitere Finanzierungsquellen wie lokale Unternehmen, Stiftungen und Crowdfunding erschlossen und schrittweise verstetigt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On