Aufbruch Eversburg - Wege aus der Armut – für eine gerechte Zukunft
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrich Freisel
| Funktion | Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaften und Akteure vernetzen – Armutsfolgen bekämpfen - Teilhabe ermöglichen – Begegnungs-Stadtteil für Alle!
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist der Aufbau eines integrierten Quartiersmanagements im Stadtteil Eversburg zur nachhaltigen Reduzierung sozialer, bildungsbezogener u. integrationsbezogener Folgen von Armut. Das Vorhaben ist Bestandteil der gesamtstädtischen Strategie der sozialen Quartiersentwicklung der Stadt Osnabrück („Quartier für Alle“, in Erarbeitung) und dient somit als Modellprojekt für eine ressortübergreifende sozialräumliche Zusammenarbeit.
Eversburg wird dabei als Modellstandort für integrierte Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Sozialem Dienst, den Präventionsketten (0–10 Jahre), Kindertagesstätten, dem Bildungsbüro sowie der gesamtstädtischen Quartierskoordination u. dem Quartiersmanagement (QM) vor Ort entwickelt.
Grundlage bildet ein sozialraumorientierter Ansatz, der gemeinwesenorientierte Quartiersarbeit mit koordinierenden und vernetzenden Aufgaben verbindet. Ausgangspunkt bildet das städtische Sozialmonitoring. Die Ergebnisse von 2021 und 2024 zeigen eine überdurchschnittliche Armutsbelastung u. einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in dem Stadtteil.
Im Zentrum steht der Aufbau einer Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Unterstützungs-, Bildungs- und Teilhabeangeboten als sozialer Knotenpunkt im Quartier, um Zugänge zu verbessern und nachbarschaftliche Netzwerke zu stärken. Gleichzeitig übernimmt das QM zentrale Koordinationsfunktionen, insbes. beim Aufbau ressortübergreifender Kooperationsstrukturen, der Initiierung gemeinsamer Projekte sowie der Bedarfsanalyse.
Die Umsetzung erfolgt in enger Koop. mit dem FB für Kinder, Jugend und Familie (FB K/J/F), Schulen/Bildungsbüro (FB Bildung), freien Trägern und Vereinen. Ziel ist es, Ressourcen zu bündeln, Familien in belasteten Lebenslagen besser zu erreichen u. die ressortübergreifende Zusammenarbeit im Quartier dauerhaft zu stärken.
Langfristig soll das Quartiersbüro im geplanten Dienstleistungszentrum des FB K/J/F verankert werden, welches vsl. ab Mitte 2027 zur Verfügung steht. Übergangsweise wird eine gut erreichbare Lösung im Quartier eingerichtet. Parallel bietet das geplante Neubaugebiet Eversheide die Möglichkeit, sozialräumliche Entwicklungsprozesse frühzeitig zu begleiten u. neue Bewohnendengruppen einzubinden.
Die im Projekt gewonnenen Erfahrungen zur integrierten Zusammenarbeit u. Armutsprävention fließen in die Weiterentwicklung des gesamtstädtischen Quartiersentwicklungskonzepts ein u. sollen perspektivisch auf weitere Quartiere in Osnabrück übertragen werden.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Eversburg zählt zu den Stadtteilen mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf. Eine hohe Armutsquote, ein überdurchschnittlicher Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte (46 %) sowie verdichtete soziale Problemlagen prägen den Stadtteil. Die Folgen zeigen sich unter anderem in eingeschränkten Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen, einem erhöhten Unterstützungsbedarf von Familien sowie Herausforderungen für das nachbarschaftliche Zusammenleben.
Ergebnisse des städtischen Sozialmonitorings, der Schuleingangsuntersuchungen sowie Erfahrungen aus den Präventionsketten verdeutlichen den bestehenden Handlungsbedarf. Die operative Planungsgruppe der Präventionsketten berichtet zudem von einem Nebeneinander verschiedener ethnischer Communities mit bislang geringer interkultureller Durchmischung. Dies erschwert Integrationsprozesse und soziale Kohäsion im Quartier.
Gleichzeitig zeigt sich, dass vorhandene Angebote und Akteure bislang nur begrenzt miteinander vernetzt sind. Es fehlen verbindliche Kooperationsstrukturen, abgestimmte Steuerungsformate sowie niedrigschwellige Orte der Begegnung und Beteiligung im Quartier.
Daraus ergibt sich ein erheblicher Entwicklungsbedarf im Rahmen der sozialen Quartiersentwicklung, insbesondere hinsichtlich der besseren Koordination bestehender Angebote, der Stärkung der sozialen Infrastruktur, der Verbesserung von Zugängen zu Unterstützungsangeboten sowie der Förderung von Beteiligung, Teilhabe und nachbarschaftlichen Beziehungen.
Das entstehende Neubaugebiet Eversheide macht zudem eine frühzeitige sozialräumliche Begleitung neuer Bewohnendengruppen erforderlich, um segregativen Entwicklungen präventiv entgegenzuwirken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Osnabrück Eversburg
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Eversburg im nordwestlichen Stadtgebiet von Osnabrück und umfasst im Kern den Planungsraum 41, der im städtischen Sozialmonitoring einen hohen Aufmerksamkeitsbedarf aufweist. Das geplante Quartier erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 1 km² im nordwestlichen Teil der Stadt.
Räumlich wird das Gebiet im Osten durch die stark frequentierten Bahntrassen in Richtung Rheine und Oldenburg begrenzt, die eine deutliche Barrierewirkung entfalten und nur an wenigen Stellen querbar sind. Im Süden bildet die Wersener Landstraße eine weitere klare Abgrenzung, während im Westen die Schwenkestraße mit dem angrenzenden Landwehrgraben den Übergang markiert.
Im Norden wurde das Projektgebiet in Abstimmung mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie um Teilbereiche rund um die Grußendorfstraße ergänzt, da hier besondere soziale Herausforderungen bestehen und ein erhöhter Unterstützungsbedarf identifiziert wurde. Die Abgrenzung orientiert sich damit nicht ausschließlich an administrativen Planungsgrenzen, sondern folgt einer sozialräumlichen Betrachtung des Quartiers, wodurch ein kleiner Teilbereich vom Planungsraum 42 in das Quartiersgebiet einbezogen wird, um bestehende Nutzungs- und Bewegungsbeziehungen im Quartier angemessen zu berücksichtigen. Die Gebietsauswahl folgt damit gezielt dem Ansatz, räumliche und soziale Problemlagen sowie bestehende Versorgungs- und Nutzungsstrukturen integriert zu betrachten.
Einwohnerzahl
4452
Quelle / Anmerkungen
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung, SG Statistik, Stadtforschung und Wahlen,; Quelle: Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich auf Leistungen des SGB II und SGB III,
Quelle: Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl betrifft die Alleinerziehenden-Haushalte im Quartiersgebiet
Quelle: Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister der Stadt Osnabrück, 31.12.2025; Bundesagentur für Arbeit 31.12.2024
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
baugebiet_eversheide_mit_erklaerung.pdf
(469.84 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist als integriertes Quartiersmanagementprojekt (QM) angelegt, das schwerpunktmäßig mit Methoden der Gemeinwesenarbeit (GWA) arbeitet. In Osnabrück bezeichnet QM die multiprofessionelle Vor-Ort-Praxis zur sozialraumorientierten Entwicklung eines Quartiers. Es verbindet gemeinwesenorientierte Ansätze mit koordinierenden Aufgaben wie Vernetzung, Projektsteuerung, Sozialraumanalyse und Impulsgebung.
Die GWA bildet die methodische Grundlage der Arbeit vor Ort. Sie dient der Aktivierung der Bewohnerschaft, Ermittlung von Bedarfen, Ressourcen und Interessen sowie der Förderung von Selbstorganisation, Beteiligung und Empowerment. Ziel ist, gemeinsam mit Bewohnern und lokalen Akteuren tragfähige soziale Netzwerke, Angebote u. Kooperationsstrukturen zu entwickeln.
Das QM übernimmt die operative Umsetzung und Koordination im Quartier. Die gesamtstädt. Quartierskoordination bildet die Schnittstelle zwischen Praxis, Verwaltung, strategischer Steuerung u. Politik. Sie sichert Wissenstransfer, initiiert ressortübergreifende Abstimmungen u, fachbereichsübergreifende Quartiersentwicklung (QE) im Sinne des kommunalen Leitbildes „Quartier für Alle“. Die strategische Einbettung erfolgt über die ressortübergreifende Untergruppe QE der Arbeitsgruppe Integrierte Sozialplanung. Sie dient der ressortübergreifenden Zusammenarbeit sowie der Bündelung kommunaler Ressourcen. Die konzeptionellen Rahmungen, Begriffsdefinitionen und strategischen Handlungsfelder der QE wurden hier abgestimmt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anliegen, Wünsche und (Veränderungs-)Bedarfe der Bewohner:innen werden mit Methoden der GWA erhoben, dokumentiert und kommuniziert. Sie sind handlungsleitend für die Ausrichtung der Quartiersarbeit. Der GWArbeiter signalisiert Offenheit für alle Anliegen
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen d. Quartiers (Stärken-Schwächen-Analyse), der Bewohnenden u. Interessengruppen werden mit Methoden der GWA u. fortlaufend erhoben, in die Quartiersentwicklung eingebunden u. weiterentwickelt. Bewohnende bringen ihre Fähigkeiten /Kompetenzen ein
Kriterium
Beschreibung
Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden kultur-, generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt, um Quartiersakteure und Bewohnergruppen für das kommunale Leitbild „Quartier für Alle“ zu sensibilisieren
Beschreibung
Das Quartiersbüro als Vernetzungsstelle legt Beteiligungsformate (Zukunftswerkstätten, Runde Tische, Bürgerforen) ressortübergreifend an, um Beteiligungsprozesse und Aktivitäten multiperspektivisch auszurichten und dabei alle Akteure mitzunehmen
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende u. neue Unterstützungsbedarfe u. Angebote wurden erschlossen, insbes. das Potential der MigantInnen. Alle Zielgruppen sind in die Engagement-, Unterstützungs-, Teilhabe- und polit. Partizipationsstrukturen eingebunden
Beschreibung
Neben sozialer Infrastruktur (s. 7) wurde Infrastruktur in den Bereichen Wohnumfeld, Begegnungsmöglichkeiten (Sitzgelegenheiten), Nachhaltigkeit bedarfsgerecht weiterentwickelt.
Kriterium
Beschreibung
In der Verwaltung besteht eine ressortübergr. „AG Quartiersentwicklung“. Die feste Stelle strategische Konzeptentwicklung für die integrative partizipative Quartiersarbeit etabliert eine gesamtstädtische Strategie, die in den Rat eingebracht wird.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich für Kinder Jugend und Familie mit allen vorhandenen Fachdiensten mit Kooperation und Unterbringung des zukünftigen Quartiersbüros im neuen Dienstleistungszentrum (DLZ) an der Eversheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtisches Jugendzentrum Westwerk; Offener Kindertreff (Diakonisches Werk OS) Jugendcafé Elterncafé etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Osnabrück, Projekt Kinderbewegungsstadt hier: Bolzplatz Ballspiele am Natruper Holz, Angebot am Natruper Holz, Kleiner Bolzplatz der IGS, Family Fitness am Rubbenbruchsee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Eversheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische Kindertagesstätte Liebfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Evangelische Kindertagesstätte Markus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Eversburg, Offene Ganztagsschule, „Beratungsteam“ an der Schule (Beratungslehrkraft / Sonderpädagogin / Schulsozialarbeit), Diverse externe Kooperationspartner: Balu und Du / OS Kinder-Tafel / Schulobst-Programm / Theaterpäd. Werkst., u. Koop
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperativer Hort / OGS plus: Kooperationspartner der Grundschule im Ganztag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrierte Gesamtschule Osnabrück Umfangreiches AG-Angebot (Percussion, Schülerband, Gitarre, Rudern, Musical Dance, Zirkus, Geocaching, Schulzoo, Seifenkisten bauen, Schach, West-Werk TV, Capoeira, Modewerkstatt, …).
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
voraussichtlich ab 10/2027 i. DLZ: Familientreff West: Offenes Café für Familien und Alleinerziehende Ferienangeb. & -aktionen Kreativangeb. (mit/ohne Eltern) Hilfe bei Anträgen, Kooperation mit der Kindermahlzeit Kooperation mit dem Sozialen Dienst West
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kleiderkammer Sedanstraße des Vereins Osnabrücker Kleiderlager e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Osnabrücker Tafel e. V. (mittwochs in der alten Bücherei)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienbegleiterinnen: Elterncafés in verschiedenen Kitas (St. Michaelis, Kita Landwehr, Kita Eversheide, Kita Liebfrauen) Offener Spieltreff im Stadtteiltreff Atter Offene Spielaktion in der Atter Straße Aufsuchende Beratung und Unterstütz. Familie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingssozialarbeit – Caritasverband Os:Aufsuchende Arbeit mittels Sprechstunden in den Gemeinschaftsunterkünften in Eversburg, sowie Beratung dezentraler Familien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingssozialarbeit – Caritasverband Os: Projekt ProFilLive - Außerschulische Lernförderung für zugewanderte Kinder und Jugendliche im JZ Westwerk, Kindertreff West
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Familie: Sozialer Dienst West
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Eversburg: Austausch zu Stadtteilthemen und Angeboten, Organisation von Stadtteilfesten (noch vorhanden, ehrenamtliche Sprecherin wirbt bisher ohne Erfolg um Nachfolge, wird das Amt ab Sommer 2026 aufgeben)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Serbische Gemeinde: Serbisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Michaelis: Café Himmelreich (Offenes Begegnungscafé); Evangelisches Familienzentrum der St. Michaelis Gemeinde; Familiensprechstunde: Beratung von Eltern mit Kindern von 0-7 Jahren;
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Gemeinde Liebfrauen; hier als Besonderheit integriert: Ukrainische katholische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsketten für Kinder bis 10 Jahre
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BaKoS, Die Osnabrücker Ballschule e. V., Projekt Sport vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sander Pflege, Seniorenzentrum Eversburg, Stationäre Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales, Pflegestützpunkt u. Altenhilfe, Fachstelle für Wohnraumsicherung und Prävention, Sozialplanung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung; SG Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement u. Senioren; Fachstelle Senioren und Seniorenstützpunkt, Freiwilligen-Agentur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Eversburg und Jugendfeuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Technisches Hilfswerk THW und THW Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Solidarisches Osnabrück e. V., Ehrenamtliche Sprachschule im Vereinshaus von Ballsport Eversburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund Osnabrück e. V. Projekt Go Sports Eversburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Schule/Sport; Bildungsbüro Osnabrück
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung des Quartiersmanagements Eversburg wird von Beginn an vorbereitet. Die Stadt hat bereits zwei geförderte Quartiersprojekte verstetigt und einen Stellenpool von zwei Vollzeitstellen für QM aufgebaut. Dieses Vorgehen wird auf Eversburg übertragen mit dem Ziel der Verankerung im städtischen Haushalt. Die Entscheidung erfolgt durch den Rat. Die Projektergebnisse fließen in das gesamtstädtische Konzept „Quartier für Alle“ ein und stärken die langfristige Finanzierungsperspektive.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bürgertreff "Zur alten Burg"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ingo Schmit
| Funktion | Fachkraft für Jugendarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gute Nachbarschaft miteinander leben, stärken und gestalten
Projektbeschreibung
Bürgertreff „Zur alten Burg“ Haselünne
Die Stadt Haselünne plant die Einrichtung eines Bürgertreffs als zentralen, offenen Nachbarschaftstreff, der den sozialen Zusammenhalt im Quartier stärkt und gute Nachbarschaft aktiv fördert. Ziel ist es, Menschen aller Generationen und Lebenslagen einen barrierefreien, gut erreichbaren Ort für Begegnung, gegenseitige Unterstützung und ehrenamtliches Engagement zu bieten. Gleichzeitig sollen wohnortnahe Beratungs- und Serviceleistungen gebündelt und direkt vor Ort zugänglich gemacht werden.
Der Bürgertreff soll verschiedene Angebote an einem zentralen Ort zusammenführen und damit Wege verkürzen sowie Zugangsbarrieren abbauen. Unter einem Dach vereint es vielfältige nachbarschaftliche Angebote: einen offenen Begegnungs- und Generationentreff, eine öffentliche Bücherei mit digitalen Unterstützungs- und Lernmöglichkeiten, einen gemeinschaftlichen Mittagstisch, wohnortnahe Beratungs- und Unterstützungsangebote, ein ehrenamtlich getragenes Kleiderlädchen, einen Fair-Trade-Laden sowie offene Gesprächs- und Mitmachformate wie z. B. den Klimastammtisch. Die Möglichkeit, Beratungen und Serviceleistungen direkt in zentraler Lage im Quartier wahrzunehmen, erleichtert den Zugang erheblich und trägt dazu bei, Hemmschwellen abzubauen. Alle Angebote sind niedrigschwellig, kostenarm und werden maßgeblich durch Ehrenamtliche begleitet.
Für die Leitung und Koordination des Bürgertreffs benötigt es einer hauptamtlichen angestellten Person.
Zentrales Element des Projekts ist die Stärkung von Nachbarschaftsnetzwerken: Menschen werden aktiviert, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen, auch bei der Überwindung von Mobilitäts- und Alltagsbarrieren. Der Bürgertreff dient dabei als Anlaufstelle und Vernetzungsort für eine gelingende Nachbarschaft.
Das Projekt ist langfristig angelegt und wird durch kommunale Unterstützung, Kooperationen mit lokalen Akteuren sowie durch ehrenamtliches Engagement getragen. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort, indem es soziale Teilhabe ermöglicht, wohnortnahe Unterstützung sichert und gute Nachbarschaft im Alltag konkret erfahrbar macht.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ausgangspunkt ist der steigende Bedarf an niedrigschwelligen, ortsnahen Angeboten zur sozialen Teilhabe und Alltagsbewältigung. Insbesondere ältere Menschen, Familien, Menschen mit geringem Einkommen, junge Menschen, Neuzugezogene sowie Personen mit Migrationshintergrund sind häufig von Vereinsamung, Unsicherheiten im Alltag und mangelnden Begegnungsmöglichkeiten betroffen.
Viele bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote befinden sich außerhalb des unmittelbaren Wohnumfeldes und sind aufgrund von Entfernung, eingeschränkter Mobilität oder fehlender Verkehrsanbindung nur schwer erreichbar. Die Schwierigkeit, längere Wege zurückzulegen oder Fahrten zu organisieren, stellt für viele Menschen eine erhebliche Hürde dar und führt dazu, dass notwendige Beratungen und Hilfen nicht oder zu spät in Anspruch genommen werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Haselünne Emsland
Beschreibung
Die Stadt Haselünne ist eine Kleinstadt im Emsland. Sie ist ländlich geprägt. Größere Städte sind in einer Entfernung von ca. 20-25 Kilometer erreichbar.
Einwohnerzahl
14038
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit durch ein sozialraum- und beteiligungsorientiertes Ziel. Ausgangspunkt sind die Bedarfe und Ressourcen im Ort. Bewohner/innen werden als aktive Mitgestalter/innen einbezogen und in ihrem Engagement gestärkt.
Der Bürgertreff fungiert als zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle, bündelt Beratungs- und Unterstützungsangebote und baut Zugangsbarrieren ab. Durch die Aktivierung nachbarschaftlicher Potenziale, die Förderung von Selbstorganisation sowie die Koordination lokaler Akteur/innen trägt das Projekt nachhaltig zur Stabilisierung sozialer Strukturen und zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier bei.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Akteure beteiligen sich bei Angeboten und Veranstaltungen.
Kriterium
Beschreibung
Die Angebote werden dem Bedarf der Bürger angepasst.
Kriterium
Beschreibung
Die Ehrenamtlichen/Vereine nutzen die Räumlichkeiten für eigene Angebote.
Kriterium
Beschreibung
Örtliche Institutionen werden eingebunden.
Kriterium
Beschreibung
Generationsübergreifende Angebote werden geschaffen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach Ablauf des Förderzeitraumes wird die Finanzierung im Haushalt der Stadt Haselünne mit aufgenommen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartier11
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Laura Jagemann
| Funktion | päd. Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam für Vinnhorst: Vielfalt leben, Generationen verbinden, Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
In Vinnhorst engagieren sich viele Institutionen für die Menschen im Stadtteil. Was bislang fehlt, ist ein zentraler, offener Begegnungsraum, der bestehende Ressourcen bündelt, Synergien schafft und BewohnerInnen als verlässliche Anlaufstelle dient. Der Bedarf und Wunsch einer Begegnungsstätte wird seit Jahren benannt, auch seitens des Bezirksrats. Ein entsprechender Ort existiert bislang nicht. Mit Quartier11 greifen wir diesen Bedarf strukturiert auf und wirken z.B. Ausgrenzung präventiv entgegen.
Die bevorstehende Kündigung von 2 unserer 4 Mietverhältnisse infolge der Sanierung der angrenzenden JVA die zunächst ein Schock war, stellt uns vor Veränderungen und eröffnet zugleich die Chance zur konzeptionellen Neuausrichtung. Durch die Förderung können zentral gelegene, barrierefreie Räume mit der Hausnr. 11 angemietet werden. Daher „Quartier11“. Die Räume werden aktuell kernsaniert und können mit BewohnerInnen partizipativ gestaltet werden. Damit kann erstmals ein zentraler Begegnungsort für alle Generationen und Kulturen im Stadtteil entstehen. Bestehende Angebote für Kinder, Jugendliche und anteilig SeniorInnen werden dort gebündelt. Unsere GenerationsButze der SeniorInnen bleibt in direkter Nachbarschaft bestehen. Quartier11 verbindet Begegnung, niedrigschwellige Beratung und aktive Mitgestaltung an einem Ort. In der täglichen Arbeit zeigt sich ein wachsender Unterstützungsbedarf. Familien sind mit Anträgen und behördlichen Verfahren überfordert, Jugendliche suchen verlässliche Ansprechpersonen, und SeniorInnen stoßen bei bürokratischen Anforderungen oder Einsamkeit an Grenzen. Gleichzeitig bestätigt unsere Sozialraumanalyse und Praxiserfahrung einen hohen Bedarf an Begegnungsformaten und besserer Koordination im Quartier. Zwei angrenzende Gemeinschaftsunterkünfte erhöhen zusätzlich den Integrations- und Abstimmungsbedarf. Beteiligungsorientierte Formate wie interkulturelle Kochgruppen mit anschließender Erstellung eines eigenen Kochbuchs (Spenden finanziert) haben das Potenzial bedürfnisorientierter Angebote deutlich gemacht. Die Nachfrage ist hoch, jedoch sind unsere personellen und räumlichen Kapazitäten aktuell ausgeschöpft. Die Förderung ermöglicht erstmals, einen barrierefreien, zentralen Begegnungsraum anzumieten, bestehende Angebote auszubauen, neue Formate wie das im Rahmen der Sozialraumanalyse stark gewünschte interkulturelle Frühstück, umzusetzen und schwer erreichbare Zielgruppen systematisch einzubeziehen. Quartier11 schafft Integration.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Vinnhorst ist ein Stadtteil mit wachsender sozialer Vielfalt und unterschiedlichen Lebenslagen. Der Anteil von Familien mit geringem Einkommen und im Transferleistungsbezug sowie von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung ist im Vergleich zur LHH überdurchschnittlich hoch. Mit 50,1% liegt auch der Anteil von BewohnerInnen mit Migrationshintergrund deutlich über dem Stadtdurchschnitt. Alleinerziehende sind ebenfalls überproportional vertreten. Im Wohncarrée Spierenweg, wo wir offene Betreuungsangebote etabliert haben, zeigt sich eine soziale Verdichtung mit vielen kinderreichen Familien in prekären Lebenslagen und hohem Unterstützungsbedarf z.B. behördlich. Zwei angrenzende Gemeinschaftsunterkünfte verstärken den Integrations- und Beratungsbedarf zusätzlich. Viele BewohnerInnen stehen vor Herausforderungen wie eingeschränkten Bildungschancen, finanziellen Belastungen, Sprachbarrieren, Einsamkeit oder komplexen Behördenstrukturen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Treffpunkte und eine koordinierende Struktur im Quartier. Im Austausch mit anderen GWA-Einrichtungen wurde die Notwendigkeit einer zentralen Begegnungs- und Koordinierungsstelle deutlich. Konkreter Handlungsbedarf besteht im Bereich der gesamten Station Mecklenheidestr.: Vermehrter Alkoholkonsum, Unsicherheitsgefühle und eine angespannte Verkehrslage durch problematische Ampelschaltungen führen dazu, dass der Bereich von BewohnerInnen gemieden wird. Unsere Sozialraumanalyse bestätigt die Belastung für das Sicherheitsgefühl im Quartier. Trotz Kontakt zum Ordnungsbotschafter (2025 durch LHH eingeführt worden) und Austausch mit der Kommune stehen bislang keine ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die BewohnerInnen des Stadtteils Vinnhorst sowie einen Teil der angrenzenden Gebiete wie Ledeburg und Hainholz im Norden Hannovers. Das Fördergebiet umfasst das unmittelbare Wohnumfeld rund um die Vereinsräumlichkeiten und die angrenzenden Quartiere, in denen der überwiegende Teil der Zielgruppen lebt.
Vinnhorst ist geprägt von gewachsenen Wohnstrukturen mit Einfamilienhäusern, kleineren Mehrfamilienhäusern, einzelnen verdichteten Bereichen sowie Gemeinschaftsunterkünften. Zentrale Orte des Alltags sind Kitas, Schulen, Sportvereine und Nahversorgungsangebote. Öffentliche Treffpunkte oder niedrigschwellige Beratungsangebote sind bislang nur begrenzt vorhanden.
Das Projekt konzentriert sich bewusst auf das fußläufig erreichbare Umfeld der perspektivischen Vereinsstandorte und angrenzende Wohngebiete, um eine wohnortnahe, barrierearme und leicht zugängliche Anlaufstelle zu schaffen. Gleichzeitig ist das Projektgebiet sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Eine Bushaltestelle befindet sich ca. 50 Meter von den geplanten neuen Räumlichkeiten entfernt, die Stadtbahnhaltestelle ist in etwa 150 Metern erreichbar.
Dadurch sind die Angebote auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gut erreichbar. Ergänzend werden aufsuchende Angebote z.B. Rund um die Bahnstation der Mecklenheidestr. oder in den Gemeinschaftsunterkünften im gesamten Gebiet umgesetzt, um auch schwer erreichbare Zielgruppen einzubeziehen. Bestehende Kooperationspartner wie Gemeinschaftsunterkünfte, Kindertagesstätten, Pflegedienste und Arztpraxen werden in die Planung einbezogen, auch wenn sie sich in unmittelbar angrenzenden Stadtteilen befinden. So wird eine funktionale Vernetzung über Quartiersgrenzen hinweg sichergestellt.
In der beigefügten Karte markieren vier grüne Punkte die aktuellen Vereinsstandorte. Zwei Kreuze innerhalb der grünen Kreise kennzeichnen die Standorte, die perspektivisch aufgegeben werden müssen. Diese räumliche Veränderung unterstreicht die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung im Quartier.
Ziel ist es, das soziale Miteinander im klar definierten Sozialraum zu stärken und vorhandene Ressourcen systematisch zu vernetzen.
Einwohnerzahl
7340
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 - Schätzung da Altersspannen nicht genau überein stimmen.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 - Schätzung da Altersspannen nicht genau überein stimmen.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 86
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 86
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 95
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2024 S. 95
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier11.png
(549.03 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Quartier11 orientiert sich konsequent am Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Im Mittelpunkt stehen die Lebenslagen, Ressourcen, Bedürfnisse und Potenziale der BewohnerInnen. Ausgangspunkt sind konkrete Bedarfe, die sich im Stadtteil zeigen. Überforderung bei Behördenangelegenheiten, Integrationsfragen zugezogener Familien, Einsamkeit im Alter sowie fehlende Orte für Begegnung und Austausch.
Quartier11 soll eine niedrigschwellige, barrierefreie und offene Anlaufstelle für alle Generationen aus unterschiedlichsten Kulturen darstellen. Angebote sind freiwillig, wohnortnah und ohne Zugangshürden erreichbar. Ziel ist es, Menschen frühzeitig zu stärken, Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Partizipation ist zentral. Formatideen wie interkulturelles Frühstück, Kochgruppen oder Nachbarschaftsaktionen entstanden im Rahmen unserer Sozialraumanalyse und werden gemeinsam mit BewohnerInnen geplant und weiterentwickelt. Aufsuchende Arbeit an Gemeinschaftsunterkünften, auf Spielplätzen und am REWE-Vorplatz angrenzend an die Bahnstation Mecklenheidestraße ermöglicht die Beteiligung auch schwer erreichbarer Gruppen. Eine Koordinierungsrunde mit lokalen Institutionen bündelt Ressourcen und entwickelt Lösungen, etwa zur Schulwegsicherheit, zur Situation an der Mecklenheidestraße und zur besseren Abstimmung von Unterstützungsangeboten. So entsteht ein tragfähiges, präventiv wirkendes Netzwerk im Quartier.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen stehen im Zentrum, wenn Angebote niedrigschwellig, partizipativ und bedarfsorientiert gestaltet sind, BewohnerInnen mitbestimmen können und individuelle Beratung auf Augenhöhe erfolgt.
Kriterium
Beschreibung
Stabile Kooperationen bestehen, Informationen und Ressourcen geteilt werden, abgestimmte Angebote für die Zielgruppen entstehen und aus einzelnen Angeboten ein starkes Miteinander im Stadtteil wächst.
Kriterium
Beschreibung
Quartier11 ein lebendiger Ort der Begegnung ist, an dem regelmäßig Angebote stattfinden, neue Kontakte entstehen und das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil wächst
Beschreibung
BewohnerInnen Angebote eigenständig planen, organisieren und durchführen, Aufgaben und Verantwortung verbindlich verteilen, Entscheidungen transparent treffen und Projekte auch ohne direkte Steuerung durch das Projektteam dauerhaft und stabil fortführen.
Kriterium
Beschreibung
Fähigkeiten, Ressourcen und Engagement der BewohnerInnen systematisch erfasst, sichtbar gemacht und aktiv eingebunden werden, lokale Netzwerke kooperieren und Projekte überwiegend mit Kompetenzen und Potenzialen aus dem Quartier heraus umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Angebote generationen- und kulturübergreifend geplant sind, unterschiedliche Lebenslagen berücksichtigt werden und BewohnerInnen verschiedener Zielgruppen gemeinsam Projekte entwickeln, umsetzen und voneinander lernen.
Beschreibung
Quartiersarbeit mit kommunalen Strategien abgestimmt ist, relevante Ämter und Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten, Informationen transparent fließen und lokale Maßnahmen in gesamtstädtische Planungen eingebunden werden.
Kriterium
Beschreibung
Dauerhafte Treffpunkte, verlässliche Kommunikationswege und stabile Kooperationsstrukturen bestehen, Räume und Ressourcen zugänglich sind und organisatorische Abläufe Angebote nachhaltig und bedarfsgerecht im Quartier sichern.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedliche Fachbereiche (z. B. Soziales, Bildung, Jugend, Integration) abgestimmt zusammenarbeiten, Informationen regelmäßig austauschen, Maßnahmen gemeinsam planen und Ressourcen bündeln, um Bedarfe ganzheitlich und wirksam zu bearbeiten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertiefte Zusammenarbeit mit dem FB Jugend und Familie und Nachbarschaftsarbeit im Hinblick auf Ausbau der Ganztagsschule in ca. drei Jahren. Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe ist im Verfahren. Kooperation mit KSD und Sozialamt wird ausgebaut.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft Vinnhorst; Ausbau durch gemeinsame Planung z.B. kreativer Veranstaltungen oder Lesungen, neue Kulturformate, stärkere Beteiligung von BewohnerInnen und regelmäßige Abstimmung.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Engere Vernetzung mit Jugendzentren und Horten wird ausgebaut, um Angebote abzustimmen, Übergänge zu begleiten, Dopplungen zu vermeiden und gemeinsame Freizeit- und Bildungsformate zu entwickeln, die Ressourcen bündeln.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßiger Austausch mit Politik z.B. Bürgermeister LHH (Vereinsmitgleid), Bezirksrat und Stadtteilmanager zur Bedarfsabstimmung, Transparenz über Entwicklungen und Einbindung in kommunale Planungen, um Anschlussfinanzierung frühzeitig abzusichern.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Enge Zusammenarbeit mit 2 Kirchengemeinden im Quartier & Moscheen zur Ansprache verschiedener Zielgruppen, gemeinsamen Nutzung von Räumen & Durchführung interkultureller Begegnungsformate + Aufklärungsarbeit zu vorurteilsbelasteten Themen im Stadtteil.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit Sportvereinen, Feuerwehr sowie Schützen- und Fördervereinen zur gezielten Vermittlung und Begleitung von Übergängen in bestehende Angebote. Synergien bei Veranstaltungen wie dem Frühlingsfest werden ausgebaut. Gemeinsam für mehr Wirkung.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen werden aktiv vernetzt, informiert und beteiligt, bringen ihre Interessen ein und werden bei der Umsetzung eigener Ideen und Initiativen begleitet. Dabei wird ihre Selbstwirksamkeit gestärkt und eigenverantwortliches Handeln gefördert.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bestehende Zusammenarbeit mit ÄrztInnen ( insb. Hausärtzen), Pflegediensten und Apotheken wird ausgebaut, um Beratung, Information und Unterstützung zu bündeln und ein möglichst langes, gesundes selbstbestimmtes Leben im Quartier zu ermöglichen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Vinnpost wird fortgeführt, Infos auch in Kirchenblättern. Homepage, Pressearbeit und Instagram werden ausgebaut, um Transparenz zu stärken, weitere Zielgruppen zu erreichen & Vertrauen im Quartier aufzubauen. Kontakte zur HAZ und NP.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zusammenarbeit mit Wohnungsgenossenschaften z.B.hanova im Wohnquartier Spierenweg; Einbindung der Seniorenwohnungen Alt-Vinnhorst & der Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in die Quartiersarbeit. Bedarfsentsprechend weiterführende aufsuchende Arbeit.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit u.a. Nahversorgungsunternehmen & Versicherungen im Stadtteil zur Informationsweitergabe & zum Austausch aktueller Handlungsfelder, Unterstützung bei Aktionen, Stärkung lokaler Strukturen - Raumerweiterung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kooperation mit der Grundschule wird im Hinblick auf den Ganztagsausbau vertieft. Förderung ermöglicht bedürfnisorientierte Nachmittagsangebote. Bei ca. 290 Grundschulkindern stehen nur rund 100 Betreuungsplätze zur Verfügung. Der Bedarf ist sehr akut
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung mit JVA, Polizei Hannover und Ordnungsbotschafter zur Präventionsarbeit und Stärkung der Sicherheit im Quartier sowie Kooperation mit Sozialarbeitenden der „Roten Reihe“ für obdachlose Menschen in Vinnhorst.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Verein finanziert sich über Spenden, Fördergelder und anteilig BuT-Leistungen. Perspektivisch wird eine kommunale Unterstützung angestrebt, da die Angebote präventiv wirken und den Stadtteil entlasten. Stiftungsgelder (u. a. Bürgerstiftung Hannover, Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, Langesche Stiftung etc.) sowie Unternehmenspartnerschaften (z.B. hanova, Autogena Stahl Göing etc.) sichern zusätzliche Mittel. Social-Media-Kampagnen und neue Kooperationen erweitern die Finanzierung langfristig.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gute Nachbarschaft Altenwalde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Yvonne Pröpper
| Funktion | Fachkraft für Gemeinwesenarbeit und QM |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gute Nachbarschaft – lebendige Teilhabe in Altenwalde.
Projektbeschreibung
Das Projekt „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ stärkt soziale Teilhabe, Mobilität und Vernetzung im ländlich geprägten Ortsteil Altenwalde. Ursprünglich war das Vorhaben als begleitende Gemeinwesenarbeit im Zusammenhang mit einer geplanten Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete konzipiert. Nachdem diese Einrichtung jedoch nicht realisiert wurde, haben wir kurzfristig reagiert, die Bedarfslage im Ort neu erhoben und das bereits bewilligte Budget flexibel auf die tatsächlichen Herausforderungen im Sozialraum ausgerichtet.
Diese schnelle und lösungsorientierte Anpassung zeigt die Handlungsfähigkeit des Projektes: Statt an einer überholten Planung festzuhalten, wurden aktuelle Bedarfe der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt gestellt. Im Fokus stehen nun insbesondere die wachsende soziale Isolation älterer Menschen, eingeschränkte Mobilität, digitale Unsicherheiten sowie der Wunsch nach mehr Begegnung im Quartier.
Zentraler Ankerpunkt ist der Altenwalder Mittagstreff als niedrigschwellige Begegnungsstätte. Hier entstehen ergänzende Formate wie Spiel- und Handarbeitstreffen, thematische Informationsangebote sowie generationenübergreifende Aktivitäten. Eine koordinierte Mitfahrbörse, analoge Informationsstrukturen sowie digitale Unterstützungsangebote sollen in Zukunft die alltagspraktische Teilhabe noch mehr stärken.
Darüber hinaus ist das Projekt bewusst vereins- und gruppenübergreifend ausgerichtet. Wir veranstalten gemeinsame Veranstaltungen mit örtlichen Vereinen, Initiativen und kirchlichen Gruppen, um vorhandene Strukturen besser zu vernetzen und Synergien zu nutzen. Ziel ist es, Begegnungsräume zu schaffen, die unterschiedliche Altersgruppen, Lebenslagen und Interessen zusammenbringen.
Das Projekt versteht sich als ganzheitlicher Ansatz der Gemeinwesenarbeit: aktivierend, beteiligungsorientiert und nachhaltig strukturbildend. Es stärkt bestehendes ehrenamtliches Engagement, schafft neue Beteiligungsmöglichkeiten und fördert langfristig den sozialen Zusammenhalt im Ortsteil Altenwalde.
Laufzeit
2027-05-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Altenwalde ist ein ländlich geprägter Ortsteil mit stabilen Vereins- und Nachbarschaftsstrukturen, jedoch einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung. Viele Menschen verfügen über langjährige Bindungen an den Ort, gleichzeitig führen eingeschränkte Mobilität, ausgedünnter Nahverkehr und digitale Hürden zu wachsender sozialer Isolation.
Da das Projekt erst im Mai 2024 gestartet ist, läuft die aktuelle Förderung bis April 2027. Der Folgeantrag wird bereits jetzt gestellt, um eine Finanzierungslücke zu vermeiden. Ohne Anschlussförderung würden zentrale Angebote sowie ehrenamtliche Strukturen unterbrochen und die kontinuierliche Gemeinwesenarbeit im Quartier erheblich gefährdet.
Gleichzeitig bestehen erhebliche Potenziale: ein aktives Ehrenamt, gewachsene Vereinsstrukturen, kirchliche Räume als Treffpunkte sowie eine hohe Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrem Ortsteil. Diese Ressourcen sind jedoch bislang nicht systematisch miteinander vernetzt.
Es fehlt weniger an Engagement als an Koordination und verbindenden Strukturen. Begegnungen entstehen punktuell, aber nicht immer generationen- oder gruppenübergreifend. Zudem wünschen sich viele ältere Menschen konkrete alltagspraktische Unterstützung, während jüngere Generationen offen für Engagement und digitale Unterstützung sind.
Hier setzt das Projekt an: Es bündelt vorhandene Potenziale, schafft verbindliche Koordinationsstrukturen und fördert gezielt Austausch, Mobilität und Teilhabe. Ziel ist es, vorhandene Ressourcen im Sozialraum nachhaltig zu aktivieren und zu vernetzen, statt neue Parallelstrukturen aufzubauen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Altenwalde
Beschreibung
Deutlich abgegrenztes Gebiet in städtische Randlage
Mangelnde Erreichbarkeit des Gebietes, kaum ÖPNV vorhanden
Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter
Starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur
Einwohnerzahl
6366
Quelle / Anmerkungen
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bauleitplanung und Stadtentwicklung der Stadt Cuxhaven
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
strassenkarte_altenwalde.pdf
(1.46 MB)
karte_-_quartier.png
(2.13 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ verfolgt konsequent den Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA) bzw. eines quartiersbezogenen Entwicklungsprozesses. Ausgangspunkt ist nicht ein einzelnes Angebot, sondern der gesamte Sozialraum mit seinen Ressourcen, Bedarfen und Entwicklungspotenzialen.
Im Mittelpunkt steht die Aktivierung und Vernetzung der Bewohner*innen. Bestehende Strukturen – insbesondere der Altenwalder Mittagstreff – werden nicht isoliert betrieben, sondern gezielt als soziale Ankerpunkte weiterentwickelt. Ziel ist es, nachbarschaftliche Unterstützung sichtbar zu machen, Selbsthilfepotenziale zu stärken und tragfähige Beziehungsnetzwerke im Quartier aufzubauen.
Das Projekt arbeitet partizipativ: Bedarfe werden im direkten Austausch mit den Besucher*innen ermittelt, Angebote werden niedrigschwellig gestaltet und gemeinsam weiterentwickelt. Dabei stehen Hilfe zur Selbsthilfe, Ressourcenorientierung und generationenübergreifende Vernetzung im Vordergrund.
Typisch für GWA ist zudem die sozialräumliche Perspektive: Themen wie Mobilität, digitale Teilhabe und soziale Isolation werden nicht individuell gelöst, sondern strukturell im Quartier bearbeitet (z. B. Mitfahrbörse, Nachbarschafts-Litfaßsäule, Schulkooperation).
Das Projekt versteht sich somit als moderierende, vernetzende und aktivierende Instanz im Sozialraum Altenwalde und trägt zur nachhaltigen Stabilisierung der lokalen Gemeinschaft bei.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Menschen im Ortsteil sich ohne Hilfe miteinander vernetzt haben.
Kriterium
Beschreibung
nahezu alle Vereine im Ortsteil bei unseren Netzwerktreffen anwesend sind und sich einbringen
Kriterium
Beschreibung
wir es schaffen, die weiterführende Schule einzubinden und wir Familien mit Kindern zum Mitmachen bewegen.
Beschreibung
wir weitere Kooperationspartner finden und mit diesen gemeinsame Veranstaltungen durchführen. Unsere GWA soll bei jeder Veranstaltung, die im Ortsteil stattfindet, ein fester Bestandteil sein.
Kriterium
Beschreibung
Politik(er) einsehen, dass GWA kein "nice to have" ist, sondern ein fester und wichtiger Bestandteil einer gesunden Dorfstruktur ist und für ein gutes Miteinander aller Nationen und Generationen unerlässlich ist.
Kriterium
Beschreibung
wir es schaffen, eine bessere Taktung des ÖPNVs zu erreichen und auch in den späteren Abendstunden Busse aus dem Stadtgebiet in den Ortsteil Altenwalde fahren.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Rahmen des Projekts „Gute Nachbarschaft Altenwalde“ bestehen bereits tragfähige ehrenamtliche und hauptamtliche Strukturen der Gemeinwesenarbeit.
Zentraler Ankerpunkt ist der Altenwalder Mittagstreff. Die Durchführung erfolgt durch eine hauptamtliche Kraft in enger Zusammenarbeit mit mehreren ehrenamtlich Engagierten, die regelmäßig bei Vorbereitung, Kochen, Ausgabe und Organisation unterstützen. Dadurch ist eine verlässliche, kontinuierliche Angebotsstruktur gewährleistet.
Weitere Formate wie der Spielenachmittag, der Handarbeitstreff sowie zusätzliche Begegnungsangebote werden eigenständig von ehrenamtlich Tätigen geleitet und organisiert. Diese übernehmen Verantwortung für Planung, Durchführung und Ansprache neuer Teilnehmender und tragen maßgeblich zur sozialen Belebung des Quartiers bei.
Strukturell wird das Projekt durch zwei hauptamtliche Funktionen getragen:
Eine hauptamtliche Kraft ist für die Koordination des Küchenbereichs sowie die Begleitung und Unterstützung der dort tätigen Ehrenamtlichen zuständig.
Eine weitere hauptamtliche Kraft übernimmt Aufgaben der aktivierenden Gemeinwesenarbeit, insbesondere die Bedarfsabfrage im Quartier, die Gewinnung und Begleitung neuer Ehrenamtlicher sowie administrative und koordinierende Tätigkeiten.
Diese Kombination aus professioneller Koordination und starkem ehrenamtlichem Engagement bildet eine stabile Grundlage für die quartiersbezogene Weiterentwicklung des Projekts.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für uns in Altenwalde e.V., TSV Altenwalde, Schützenverein, kath. Kirchengemeinde AW, Freiwillige Feuerwehr AW, Jugendfeuerwehr AW, Freibad Oxstedt, Reitverein Holte-Spangen, Stiftung AW,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Altenwalde und Geschwister-Scholl-Schule in Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Kirchengemeinde 12 Apostel in Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe Zeitung, Pressesprecher des Kirchenkreises, Homepage des Kirchenkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Altenwalde, Stadtrat Cuxhaven, Oberbürgermeister von Cuxhaven, sämtliche demokratische Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hanel Senioren Stiftung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Zur langfristigen Sicherung des Projekts ist die Gründung eines Fördervereins geplant, der zusätzliche finanzielle und organisatorische Unterstützung ermöglicht. Parallel sollen bestehende Kontakte zur Kommunalpolitik weiter ausgebaut werden, um perspektivisch auch die Stadt als Finanzierungspartner zu gewinnen. Durch gemeinsame Aktionen mit Service-Clubs sollen zudem weitere Unterstützer dauerhaft an das Projekt gebunden werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam in Obernkirchen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Hoffmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das Nachbarschaftsbüro - für eine Bürgergesellschaft in Obernkirchen
Projektbeschreibung
Koordiniert mit der Kommune wird im Herbst 2026 im städtischen Gebäude "B4 Stadthaus" an bekannter und zentraler Stelle in Obernkirchen ein Nachbarschaftsbüro inkl. einem Begegnungs-Café eröffnet. Das Gartenprojekt wird ebenfals Teil der Maßnahme. Ein "Kümmerer", der die Anlaufstelle besetzt und selbst aktiv mit aufsuchender Arbeit in den Privathaushalten der Stadt den Focus auf die Entwicklung einer Bürgergesellschaft legt. Zielgruppe ist die Gesamtbevölkerung der Stadt unabhängig von Herkunft und Alter. Bereits gestartete Projekte wie die Förderung der Demokratie (Besuche Land-/Bundestag mit interkulturellen Gruppen, wie auch das Filmprojekt zum Erklär-Film für Elternbeiratswahlen) oder sämtliche Kursangebote (Sprachkurse, MIA-Kurse, Grundrechtsschulungen und Kurse zur seelischen Gesundheit) sollen als Begegnungsangebote intensiviert werden. Neue Angebote wie Eltern- und Wohnführerschein werden aktuell entwickelt. Seit 2025 verfolgen wir mit unserem Integrationskonzept die Strategie der Bündelung von Finanz- und Personalressoursen für die Integration aller Menschen. Die Gründung eines Integrationsnetzwerkes im Herbst 2025 mit 18 weiteren Organisationen führt zu einer breiten Aktionsplattform um eine hohe Einbindung bereits ehrenamtlich tätiger Menschen zu erzielen und neue zu begeistern. Alles mit dem Ziel vor Augen Menschen miteinander zu verbinden und zur Eigeninitiative zu bewegen. Der Einsatz von unseren neu ausgebildeten Integrationslots*Innen hilft Familien bei Ihren Herausforderungen mit Kindergarten und Schule sowie sich an einer aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und an den Vereinsangeboten zu beteiligen. Auch hier gilt es Menschen mit Interesse an bürgerschaftlichem Engagement zu aktivieren. Im Landkreis koordiniernen wir uns mit dem Bereich Migration und Teilhabe Frau Cerne sowie den Dezernentinnen Frau Otto und Frau Friedrichs Ein wichtiger Ansatz wird u.a. die Deeskalation der vorkommenden Nachbarschaftskonflikte (z.B. wegen fehlender Mülltrennung) in Obernkirchen sein. Nachhaltiges Ziel ist in finanzieller Kooperation mit unserem DRK Landesverband zeitnah ein Familienzentrum in Obernkirchen zu entwickeln, dass die DRK Kinder- und Jugendhilfe mit dem vorhanden interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum vereint und Akteure wie das Jugendzentrum Obernkirchen und den Kinderschutzbund verbindet. Durch koordiniertes Handeln schaffen wir mehr Power um die Aufgaben zu bewältigen. Pragmatische Unterstützung für die alle Bürger.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Stadt Obernkirchen liegt im ländlichen Raum des Landkreis Schaumburg, hat 9407 Einwohner in 4197 Haushalten mit Bevölkerungsanteil von 17% bis 18 Jahre und 23% über 66 Jahre. Durch Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre gibt es 10% Personen mit Einwanderungsgeschichte, untergebracht in 39 Übergangswohnungen und/oder in privat angemietetem Wohnraum. Struktur der Haushalte sind 41% Einpersonenhaushalte, 28% Familien mit Kindern und 30% Paare oder WG's. Die Menschen verbleiben in Ihren Sprach-Communitys. Die vorrangigen Herausforderungen der Bevölkerung liegen lt. unserer aktuellen Umfrage in den Bereichen fehlende Verknüpfung von Angeboten, fehlende Integrationsbereitschaft, fehlendem Verständnis untereinander, Vereinsamung durch demographischen Wandel, Mängel bei der Kindererziehung, fehlende Begegnungsstätten, Bürger erfahren Respektlosigkeit. Hinzu kommen noch strukturelle Probleme aus dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. Die DRK Soziale Dienste Schaumburg gGmbH ist eine 100 %ige Tochter des DRK Kreisverband Schaumburg e.V. mit Sitz in Obernkirchen. Er hat mit 6.000 Mitgliedern gute ehrenamtliche Strukturen und engen Kontakt zur alteingesessenen Bevölkerung. Das DRK Team Integration arbeitet im interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrum mit 26 Ehrenamtlichen und 9 Hauptamtlichen vertrauensvoll mit den Zugewanderten zusammen und kennen deren Herausforderungen. Unsere Beratungsstellen zur Migrationsberatung, zur Beruflichen Integration, die Beratungsstelle für traumatisierten geflüchtete Menschen sind professionell besetzt und können wesentlich zum Erfolg des Projektes beitragen. Gemeinsam in Obernkirchen ist der Slogan für ein beispielhaftes tolerantes Miteinander.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
31683 Obernkirchen, Landkreis Schaumburg
Beschreibung
Kernstadtgebiete der Stadt Obernkirchen ohne die Ortsteile der Samtgemeinde (s. eingereichte Karte), Brennpunkte sind die Strassenzüge Friedrichstr., Kalte Weide, Kolbergring, Sülbecker Weg und Taubenweg mit einem hohen Anteil an Migrannten, 1972 hatte Obernkirchen noch 12.000 Einwohner, sichtbar starke Abwanderung, Ziel ist auch für die Stadt mit kreativem Angebot befreundte Familien aus den Sprach-Communitys nach Obernkirchen anzuwerben um die Kernstadt zu stärken
Einwohnerzahl
9407
Quelle / Anmerkungen
Stadt Obernkirchen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ortsplan_obernkirchen_stadt_kerngebiet.pdf
(934.74 KB)
ortsplan_obernkirchen_stadt.pdf
(1.04 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz in der GWA liegt in:
- Einer aktivierenden Befragung im direkten Gespräch, aktuelle Themen und Probleme in den Nachbarschaften eruieren mit der Zielsetzung der gemeinschaftlichen Erarbeitung von Lösungen unter Einbindung bestehender Ressoursen.
- Einer Schaffung, Öffnung und Ausgestaltung von Begegnungsorten zur Information, zum Austausch, zum gemeinsamen Handeln, zur Begleitung selbstorganisierter Gruppen sowie für die Hilfe in verschiedenen Lebenslagen.
- Die Gestaltung von Lernsettings für Partizipations- und Empowermentprozesse ermöglicht das Mitgestalten
- In der Sozialraum- und Netzwerkanalyse/Netzwerkarbeit – unter Berücksichtigung des demographischen Wandels und Bündelung von individuellen, institutionellen iwe finanzierllen Ressourcen im Sozialraum; Finanzmittel vom Landkreis, und DRK Landesverband fürs Projekt bündeln/einsetzen.
- In der Initiierung von (regelmäßigen) Dialogveranstaltungen und -settings, um Veränderungsprozesse zu reflektieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
- In der Arbeit mit kleinen und großen Gruppen, Förderung der Selbstorganisation – zielgruppenspezifische (Frauen, Familien, ältere Bürger*Innen etc.)
Die Zugangswege zu den Menschen sind unsere WhatsApp-Gruppen mit fast 700 Mitgliedern, viele persönliche Kontakte unseren Einrichtungen (Geschäftsstelle, interkulturelle Zentrum), Anprache in der Öffentlichkeit an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet und Besuche von Kindergärten, Schulen und Jugendtreffs.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn bei allen Aktivitäten immer die beteiligten Menschen im Mittelpunkt stehen und gegenseitiger Respekt und Toleranz sichtbar werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn spürbar Spaß bei den Netzwerken entsteht und immer während neue Ideen entstehen, die helfen dem gemeinsamen Ziel immer näher zu kommen
Kriterium
Beschreibung
Deeskalation von Nachbarschaftskonflikte, entstehender respektvoller Umgang miteinander und gemeinsame Aktivitäten, Feste und Hilfen innerhalb der nachbarschaftlichen Community
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirche, Obernkirchen Frau Nora Haarmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Obernkirchen, Frau Worm-Kressin (Bürgermeisterin)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ichtys Gemeinde, Freie Kirche Obernkirchen, Frau Neumann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Ortsverband Obernkirchen, Herr Kai Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizeirevier Obernkirchen, Herr Husemann/Frau Finger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Obernkirchen, Herr Nils Plagge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis 90/Die Grünen Kreistagsfraktion, Herr Dumbrowski
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Büro Obernkirchen, Frau Heidi Klaus/Frau Elena Betger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Rinteln, Frau Anne Franke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum/-pflege Obernkirchen, Herr Nico Dehne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Husky Obernkirchen, Eva Felka
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Schaumburg, Bückeburg, Frau Dr. Diana Kolb
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Schaumburg, Stadthagen, Frau Jessica Otto
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stift Obernkirchen, Äbtissin Frau Antje Zaiss-Pensotti
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Landesverband Niedersachsen, Frau Malonnek
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Stadt Obernkirchen unterstützt uns 2026 mit €8000, der Landkreis Schaumburg mit €109.000 für die Sozialarbeit GWA sowie das Land Niedersachsen die Migrationsarbeit und Teilhabe. Mit dem DRK Landesverband verhandeln wir konkret ab 09/26 ein Familienzentrum gefördert zu bekommen, was im aktuellen Beratungszentrum in der Raumreseve ergänzt wird. Diese Zuwendung gemeinsam mit der GWA-Auslobung würde in Obernkirchen einen deutlichen Schub in unserer Strategie zur Gemeinwesenarbeit bewirken können.
11. Medien
Galerie
Videos
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(966.4 KB)
Aufsteller
logo.jpg
(40.53 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Demokratie und Soziales in Vissel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Pascal Kaufmann
| Funktion | Inhaber Gesellschafter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesen Büro Visselhövede
Projektbeschreibung
Ziel ist es, Ressourcen im Sozialraum zu aktivieren, Selbsthilfepotenziale zu fördern und die Eigenverantwortung der Menschen zu stärken. Der Sozialraum wird dabei als zentraler Ort des Handelns verstanden, in dem Teilhabe ermöglicht und soziale Integration gefördert wird.
Das Gemeinwesen-Büro fungiert als zentrale Anlaufstelle im Kernort und übernimmt eine verbindliche Brückenfunktion zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung es soll aber nicht die Quartiersarbeit oder die Präsenz in den Quartieren mindern . Es verbessert die Zugänglichkeit zu kommunalen Angeboten und stärkt die Kommunikation sowie das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Rathaus.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die niedrigschwellige, lebensweltorientierte Arbeitsweise. Beratung, Begleitung und Unterstützung erfolgen flexibel, bedarfsnah und sozialraumorientiert. Neben individueller Unterstützung stehen insbesondere gemeinschaftliche Lösungsansätze, die Förderung nachbarschaftlicher Beziehungen sowie die Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements im Mittelpunkt.
Durch die kontinuierliche Präsenz im Sozialraum werden Vertrauen aufgebaut und Zugänge geschaffen, die präventives Handeln ermöglichen. Das Gemeinwesen-Büro trägt dazu bei, bestehende Angebote zu vernetzen, Informationswege zu verbessern und die Teilhabechancen insbesondere in den Brennpunktquartieren zu erhöhen.
Ziel ist es, das Gemeinwesen-Büro dauerhaft als zentrales, niedrigschwelliges Bindeglied im Sozialraum zu etablieren, das Integration stärkt, gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und die Verbindung zwischen Quartier und Stadt nachhaltig sichert.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Visselhövede steht vor erheblichen sozialen Herausforderungen. Der deutliche Zuzug von Familien mit Flucht- und Migrationsgeschichte, insbesondere seit 2015/16 sowie erneut seit 2022 – hat die soziale Struktur des Kernortes nachhaltig verändert.
Ein erheblicher Anteil junger Erwachsener sowie älterer Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum, insbesondere in den verschiedenen Brennpunktquartieren, verfügt über geringe oder fehlende Deutschkenntnisse und ist dadurch in seinen Bildungs-, Integrations- und Teilhabechancen eingeschränkt. Daraus ergibt sich ein erhöhter Handlungsdruck im Gemeinwesen.
Zudem bestehen strukturelle Problemlagen wie eine erhöhte Arbeitslosenquote, Schulabgänge ohne Abschluss sowie begrenzte Bildungs- und Freizeitangebote. Trotz gewachsener Nachbarschaften sind soziale Netzwerke nicht automatisch stabil. Segregationstendenzen einzelner Bevölkerungsgruppen, eingeschränkte Mobilität im ländlichen Raum sowie fehlende niedrigschwellige Begegnungs- und Unterstützungsangebote erschweren gesellschaftliche Teilhabe, insbesondere für junge Menschen.
Es handelt sich um ein Projekt das zur Weiterentwicklung der seit zwei Jahren aufgebauten Gemeinwesenarbeit in Visselhövede anknüpft. Das Gemeinwesen-Büro soll künftig als zentrale Anlaufstelle im Kernort für alle Menschen, unabhängig von Alter oder Herkunft, etabliert werden und eine verbindliche Brückenfunktion zur Stadtverwaltung sowie zum Rathaus übernehmen.
Vor diesem Hintergrund ist eine strategisch ausgerichtete Gemeinwesenarbeit erforderlich, die Integration stärkt, soziale Teilhabe fördert und vorhandene Ressourcen systematisch vernetzt, um sozialer Spaltung entgegenzuwirken.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Kernstadt Visselhövede mit besonderem Fokus auf sozial verdichtete Lagen wie Pappelstraße, Rohlmanshof sowie das Umfeld Jugendzentrum/Visselwiesen. Ergänzend werden angrenzende Quartiere einbezogen, sofern integrations- oder jugendbezogene Bedarfe bestehen.
Einwohnerzahl
10000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
pappestrasse_visselhoevede.jpg
(2.2 MB)
visselhoevede_kern.jpg
(2.64 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit (GWA), indem es niedrigschwellige Zugänge schafft, Ressourcen im Quartier aktiviert und Bewohner/innen konsequent beteiligt. Es arbeitet sozialraumorientiert, vernetzt Verwaltung, Schulen, Vereine und Ehrenamt und stärkt Selbstwirksamkeit statt Defizitverwaltung. Als koordinierende Struktur übernimmt das Sozialbüro klassische Funktionen des Quartiersmanagements: Bedarfsanalyse, Aktivierung, Beteiligung, Schnittstellenmanagement und nachhaltige Stabilisierung sozialer Strukturen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Projekterfolg wird anhand quantitativer und qualitativer Indikatoren gemessen und an den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit ausgerichtet. Dazu zählen Fallzahlen, erfolgreiche Antragsabschlüsse, reduzierte Abbrüche, Beteiligungsquoten usw.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In Visselhövede bestehen bereits professionelle und ehrenamtliche Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Das Jugendzentrum im ‚Hallenbad‘ arbeitet als sozialräumlicher Treffpunkt mit offenen Angeboten, Beteiligungsformaten und aktiver Ehrenamtsbeteiligung. Zudem bestehen gewachsene Kooperationsnetzwerke mit Schulen, Kitas, Schulsozialarbeit, Jugendamt, Jobcenter, Vereinen, Kirchen und inklusiven Einrichtungen.
Das beantragte Projekt schafft keine Parallelstruktur, sondern professionalisiert, bündelt und systematisiert diese vorhandenen Ansätze im Sinne eines koordinierten Quartiersmanagements. Bestehende Ehrenamts- und Beratungsstrukturen werden verbindlich vernetzt, Schnittstellen strukturiert und sozialräumliche Beteiligungsprozesse strategisch weiterentwickelt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ziel des Projekts ist die nachhaltige Etablierung eines niedrigschwelligen Gemeinwesen-Büros als feste Beratungs- und Unterstützungsstruktur vor Ort. Während der Förderphase werden stabile Kooperationen mit Kommune, sozialen Trägern und zivilgesellschaftlichen Initiativen aufgebaut. Die Ergebnisse werden in bestehende lokale Strukturen integriert. Perspektivisch ist eine Verstetigung über kommunale Beteiligung, ergänzende Förderprogramme sowie ehrenamtliche Netzwerkstrukturen vorgesehen.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
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(2.55 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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