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4. Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, Abbau von Konflikten und Stärkung der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier und Wohngebiet,

Jugend Verändert - Jugend Gestaltet - Jugend Verbindet

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Junge Menschen in Hornburg sowie in der Region Elm Asse des Landkreises Wolfenbüttel in Remlingen gestalten ihre Umgebung selbst und passen ihre neuen Strukturen an ihren Lebensraum vor Ort an.
Projektbeschreibung
Die Freiwilligenagentur gehört zum LK Wolfenbüttel, ist in WF verortet und in der Region seit 23 Jahren tätig. Sie möchte in Hornburg und Remlingen erreichen, dass Jugendstützpunkte errichtet werden, die von Jugendlichen betrieben werden. Die jungen Menschen bekommen die Möglichkeit, die Entstehung und Errichtung selbst zu organisieren, von der Planung bis zum Betrieb der Einrichtungen. Diese Stützpunkte haben den Charakter selbstgeführter Jugendcafés, die auch für Institutionen und Verbänden als Treff oder als Informationsdrehscheibe genutzt werden können. Sie sollen zentral und sichtbar im Kern der Ortschaften liegen. Junge Menschen vor Ort bringen sich für die ältere Generation ein, machen ihre Jugendkultur transparent, um ein generatives Gleichgewicht in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport herzustellen und initiieren demokratiefördernde Aktivitäten. Diese werden zur Neuentstehung und Erhaltung des Ehrenamtes vor Ort beitragen. Die jungen Menschen leisten einen Anteil zur Bereicherung des Gemeinwesens vor Ort und identifizieren sich mit ihrem Lebensraum und fördern Akzeptanz und gemeinschaftliches Handeln in den ländlichen Gemeinschaften. Sie entwickeln gemeinschaftliches Leben und demokratische Mitbestimmung. Da bisher in diesen beiden Orten viel traditionelles Ehrenamt stattfindet, in dem junge Menschen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung vorfinden, haben sich Nischengesellschaften gebildet. A.) Junge Menschen, die sich an Strukturen orientieren, die der rechten Szene zuzuordnen sind. B.) Jugendliche mit Migrationshintergrund, (1982 - 1985 und 2015 - 2018). C.) Junge Menschen die sich weder der einen noch der anderen Gruppierung zuordnen möchte, vor Ort keine Möglichkeiten der Entfaltung vorfinden und daher in die nahegelegenen Städte Wolfenbüttel und Braunschweig ausweichen um ihre Freizeit und ihr Ehrenamt auszuüben. Diese Entwicklung führt zu Frontenbildungen und Fluchtbewegungen junger Menschen aus ländlichen Gebieten vor allen deshalb, weil hier eine Rechte Szene auf Sekundärmigration stößt und diese Entwicklung dem Gemeinwesen vor Ort abträglich ist. In unserem Projekt werden junge Menschen empowert, damit diese wiederum das Gemeinwesen empowern.Das geschieht in den zu entwickelnden Stützpunkten. Wir möchten die Zielgruppen aufsuchen, Kontakt herstellen, Gruppen zusammenführen durch kleine Veranstaltungen, Ideen sammeln und die Jugendlichen empowern Ideen vor Ort umzusetzen.Sie sollen befähigt werden im Netzwerk vor Ort aktiv zu sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage

In den Ortschaften Hornburg und Remlingen - kleine Ortschaften im ländlichen Raum leben <weniger als 2500 Einwohner. Sie weisen uns darauf hin dass in den Orten unterschiedliche Voraussetzungen zur Entwicklung des Gemeinwesens vorliegen, die vorherrschende Träger- und Vereinslandschaft tradiert ist und nicht mit den Ideen/ Lebenseinstellungen junger Menschen kompatibel ist, Jugendliche kaum Zugang zu diesen Strukturen finden und sich zurückziehen, sie sich außerhalb der Gemeinden  orientieren und sich Zugänge suchen, die ihren Interessen entsprechen, kostengünstig sind und Mobilität/Fahrmöglichkeiten ermöglichen, die sonst sehr eingeschränkt vorhanden sind. Einhergehend mit finanziellen Engpässen in den Familien, ein hoher Anteil der jungen Menschen bezieht Transferleistungen, nutzten Jugendliche die Angebote, die reizvoll und kostenfrei sind. Da diese wenig Identifikation mit ihren Gemeinden haben, verlassen sie ihre Umgebung und dadurch die aktuellen ländlichen Strukturen. Die Verbands-, Vereinszugehörigkeit schwindet, der Zugriff von demokratiefeindlichen Vereinigungen gelingt, die Zugehörigkeit junger Menschen in diesen Verbindungen wächst. Gleichzeitig stagniert das Gemeinwesen, es kann sich nicht entwickeln. Diese Problematik ist in Remlingen sowie in Hornburg sichtbar. Hier entwickelt sich jeweils eine Nischengesellschaft, die parallel zu den vorhandenen Strukturen agiert. Diese besteht aus jungen Menschen, die ihre eigenen Interessen (Gestaltung von Freizeit) umsetzen. Zu ihnen zählen vermehrt demokratiefeindliche Gruppen, die auf Sekundärmigration treffen. Das birgt Frust- und Gewaltpotentiale.

Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elm-Asse / Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt zentral zwischen Wittmar und Semmenstedt . Es gehört zur Samtgemeinde Elm / Asse und grenzt sich zu allen umliegenden Ortschaften mit mehr als 3 Km ab. Remlingen hat keine geschäftliche Infrastruktur und ist durch den Asse-Schacht zusätzlich belastet. Durch die Asse-Problematik hat sich eine sehr kritische Bevölkerungsstruktur aufgebaut, die flankiert wird durch Gruppierungen mit rechtsradikaler Tendenz. Zusätzlich sind junge Flüchtlinge untergebracht worden.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 282 Bewohn er*innen. davon sind 20 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben 81 Bewohner+innen mit Migrationshintergrund aller Altersgruppen. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 199 Bewohn er*innen. davon sind 15 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_remlingen_1.jpg (569.39 KB)
Gebiet-Name
Hornburg
Beschreibung
Hornburg liegt zwischen Schladen und Börßum. Bis zum nächsten größeren Ort liegen 9 Km. Seit 2003 hat sich eine Jugendszene mit rechtsradikalem Hintergrund gebildet die bis heute in zweiter Generation bundesweit tätig ist. Es gibt geschäftliche Infrastruktur jedoch bleibt Hornburg isoliert. Geschäftliche Aktivitäten sind auch in der Rechten Szene vor Ort erkennbar. Diese ist in den Bereichen Textildruck und Medienarbeit bundesweit tätig und angefragt. Diese Szene vergrößert sich.
Einwohnerzahl
2450
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 145 Bewohn er*innen. Davon sind 25 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 259 Bewohn er*innen. Davon sind 3 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben insgesamt 134 Bewohn er*innen mit Migrationshintergrund. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_hornburg_1.jpg (628.97 KB)
img_hornburg_2.jpg (172.62 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Freiwilligenagentur steigert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen die gesamte Lebensqualität vor Ort. Sie werden dabei unterstützt, die Strukturen für sie interessanter zu gestalten und sie zu motivieren sich selbst für ihre Bedürfnisse in der Gemeinde einzusetzen. Dazu werden gemeinsam mit den Jugendlichen Stützpunkte in den Ortschaften errichtet. Der Ansatz den wir verfolgen, ist eine Peer to Peer Methode. Im Hinblick auf entstandene rechtslastige Tendenzen in den Gemeinden (sog. "Elm-Asse-Front") werden hier Strukturen entwickelt, die durch die Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung das demokratische Denken erhöhen und verfestigen. Zusätzlich werden die älteren Generationen in diese Prozesse der Verbesserung der Lebensqualität der beiden Ortschaften aktiv eingebunden. Die Teilnehmer*innen an den Jugendstützpunkten werden dazu motiviert andere vorhandene Gruppen vor Ort (Ältere Menschen, Geflüchtete) in ihre Aktivitäten mit einzubinden. Die Jugendstützpunkte sollen Aktionen ins Leben rufen und Alternativen bieten um der Rechten Szene etwas entgegenzusetzen und ihr den Boden zu entziehen. Damit wirken sie präventiv - sie stellen attraktive Angebote zur Verfügung und verhindern damit den Zulauf zu Rechten Gruppen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jugendliche bauen Stützpunkte selbst auf und übernehmen Verantwortung, sie binden andere Gruppen der Gemeinde mit ein.
Beschreibung
Die Jugendlichen werden über ihre Interessen befragt und wir empowern ihre Ideen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung des Gemeinwesens umzusetzen.
Beschreibung
Die Jugendstützpunkte wollen weitere Gruppen erreichen und in die Arbeit einbeziehen (z.B. junge Menschen mit Gefährdungspotential, Geflüchtete, Ältere Menschen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rathaus Hornburg und Gemeindeverwaltung Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Sofa Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elm Asse Schule Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Menschen mit selbst gewählten Standorten in Remlingen und Hornburg mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern und Großeltern der Wohnbezirke in Remlingen sowie der Flüchtlingsunterbringungen in Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Rechts
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialarbeiter der Stadt Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege der Stadt Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeverein Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Remlingen und Hornburg gehören zum LK Wolfenbüttel. Dieser wird von 2 Stiftungen flankiert. Die Kurt - Mast - Jägermeister Stiftung, die sich für Gemeinwohl und Jugend einsetzt sowie die Stiftung Zukunftsfond - Asse, die Langzeitförderungen von Jugendinitiativen übernimmt, so diese eigenständig aufgestellt und vor Ort aktiv sind. Die Jugendstützpunkte bekommen die Möglichkeit eigenständig an diese Stiftungen heranzutreten und Anträge zu stellen. Die FWA wird diesen Prozess nachhaltig begleiten.
Galerie
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Aufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit im Uelzener Stadtteil "Am Königsberg"

Ansprechpartner
Christiane Meyer-Fleischmann
Wir vom Königsberg
Projektbeschreibung
Im Uelzener Stadtteil „Am Königsberg“ leben die unterschiedlichsten Menschen. Er ist der Stadtteil mit den meisten Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt. Da die Menschen oft nicht miteinander sprechen, kommt es zu Konflikten. Der Stadtteil ist ein reines Wohngebiet, in dem es fast keine Angebote gibt, die Bewohner gemeinsam nutzen können, oder durch die sie zusammengeführt werden. Mit der GWA wollen wir Bewohnern Angebote zum gemeinsamen „Machen“ anbieten. Bewohner sollen sich dadurch kennenlernen. Aus Erfahrungen ähnlicher Projekte ist bekannt, dass Bewohner eines Stadtteils die von uns geplanten Angebote meistens nicht annehmen, wenn dazu nur durch Medien eingeladen wird. Wir wollen die Menschen vor Ort abholen. So möchten wir zum Kennenlernen an verschiedenen Stellen im Stadtteil Stühle und Tische aufbauen und einfach zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen einladen. Wir wollen die Bewohner straßenweise oder in einer großen Wohnanlage ansprechen. Wenn die Menschen uns und sich zum Teil gegenseitig ein Stück kennen gelernt haben, wollen wir sie zu unterschiedlichen Angeboten in den Nachbarschaftstreff einladen. Zu den punktuellen Einsätzen vor Ort planen wir jeweils gezielt Einwohner aus der betroffenen Straße oder Wohnanlage früh mit einzubeziehen. Wenn zwei Mieter eines Mehrfamilienhauses oder zwei Nachbarn aus Straße mit am Tisch sitzen, kommen etliche andere leichter hinzu. Solche Einsätze sollen mehrfach zu Beginn der Arbeit stattfinden, damit die Menschen sich gegenseitig und uns ohne „Schwellenangst“ kennen lernen. Im Folgeschritt wird es gemeinsamen Angeboten geben. Dabei sollen die unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten der Menschen aus dem Stadtteil klar einfließen. Wir gestalten den Rahmen, die Menschen formen die Inhalte der verschiedenen Angebote.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangslage / Problem Im Uelzener Stadtteil „Am Königsberg“ leben die unterschiedlichsten Menschen. Er ist der Stadtteil mit den meisten Bewohnern mit Migrationshintergrund. Daneben wohnen überwiegend ältere Menschen. Die Menschen leben „nebeneinander“. Gemeinsamkeiten gibt es wenig. Da die Menschen sich nicht kennen, kommt es bei relativ kleinen Unstimmigkeiten zu Konflikten. Neben Konflikten sind eine deutliche Vereinsamung bzw. Vereinzelung zu sehen. Seit 2012 gibt es in dem Stadtteil einen Nachbarschaftstreff, der von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft gwk und der Johanniter Unfallhilfe betrieben wurde. 2019 hat die Heiligen Geist-Stiftung die Aufgaben der Johanniter Unfallhilfe übernommen. Die Angebote des Nachbarschaftstreffs wurden von wenigen Menschen aus dem Stadtteil angenommen. Das lag zum einen an mangelnder Qualifikation und hoher Fluktuation, der im Treff Beschäftigten. Zum anderen lag es daran, dass die regelmäßigen Nutzer des Treffs sich mit neuen relativ schwergetan haben. Neben dem Treff gibt es seit vielen Jahren einen Gemeinderaum der Uelzener St.-Marien-Gemeinde. Die Arbeit in dieser Einrichtung ist bis auf eine Seniorengruppe praktisch eingeschlafen. Der Bedarf an Angeboten für die unterschiedlichen Bewohner im Stadtteil ist vorhanden. Angebote werden in der Regel von den Bewohnern nicht angenommen, wenn dafür nur in den üblichen Medien geworben wird. Die Erfahrung aus der Arbeit des Treffs zeigt, dass Angebote dann angenommen werden, wenn die „Veranstalter“ am besten persönlich bekannt sind. Um dieser Tatsache zu entsprechen haben wir geplant, zu den Menschen an verschiedenen Stellen im Stadtteil zu gehen. Menschen wollen meist ni
Galerie
dachsgang ecke immenweg
dachsgang ecke marderhof
einfahrtstr. zum stadtteil
einfamilienhaeuser haeuser
emsberg 60 ff
fuchsberg ecke am koenigsberg
fuchsberg
g. matthias weg
hasenberg
immenweg
katharina von  bora haus hasenberg 2
marderhof
treff am koe emsberg 2 i

„Garten der Vielfalt“ - Miteinander-füreinander-engagiert im Quartier

Ansprechpartner
Fabienne Stavropoulos
Funktion Referentin Fördermittelmanagement
Ort der Begegnung, Teilhabe und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Ein „Garten der Vielfalt“ entsteht, der zum Mitgestalten einlädt und sich zu einem naturnahen Begegnungs- und Betätigungsort der Menschen im Quartier mit niederschwelligen Angeboten entwickelt. Der Garten dient auch als Ankerpunkt, aus dem Kampagnen und Aktionen in das Quartier wachsen. In einer Quartiersbefragung aus 2019 wurden u. a. folgende Bedarfe formuliert: Schaffung von Begegnungsorten, verbessertes nachbarschaftliches Miteinander, Abbau von Konflikten, stärkere Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen, saubereres Wohnumfeld sowie Aufwertung des Quartiers. Einen offenen Ort der Begegnung gibt es im Viertel noch nicht. Im Zuge des Umbaus der AWO Senioreneinrichtung Vahrenwald zu einem quartiersoffenen Sozial –u. Pflegezentrum unterstützt der AWO Bezirksverband Hannover dieses Projekt und stellt mit einer Teilöffnung den neu gestalteten, 2800 m² großen Innenhofgarten der Einrichtung für neue Möglichkeiten der Begegnung für alle Quartiersbewohner*innen zur Verfügung. Der „Garten der Vielfalt“ wird über folgende Schritte realisiert: Im 1. Jahr werden die Quartiersbewohner*innen in den Aufbau der neuen sozialen und räumlichen Infrastruktur eingebunden. Die Angebote richten sich nach ihren aktuellen Bedarfen. Sie wirken tatkräftig an der Gestaltung des Gartens mit (z.B. Hochbeete bauen). Im 2. Jahr werden die Strukturen verstetigt. Der „Garten der Vielfalt“ ist als fester Treffpunkt u. Ort der generationsübergreifenden u. interkulturellen Teilhabe etabliert. Regelmäßige Angebote für Kommunikation, Konfliktmanagement, Präventionsarbeit u. Umweltbildung finden statt. Nachbarschaftliche u. soziale Netzwerke werden stabilisiert und ausgebaut. Im 3. Jahr werden aus dem Ankerpunkt Garten heraus Aktionen und Kampagnen zu den Themen Kunst, Kultur u. Umwelt ins Quartier wachsen. Durch das Mitgestalten und die Teilhabe an verschiedenen Quartiersaktionen wird eine neue Wahrnehmung auf das eigene Wohnviertel angeregt und neue Sichtweisen eröffnet. Im Ergebnis des Projektes werden über ein gemeinschaftliches Tun Vorurteile abgebaut. Nachbarschaftliche Begegnungen werden alltäglich. Die Erfahrung von Anerkennung, etwas zu bewirken und eingebunden zu sein wirkt sich positiv auf die Selbstwirksamkeit sowie das Gemeinschaftsgefühl aus. Die Identifikation mit dem Viertel wird gestärkt. Die Tätigkeit im Naturraum Garten regt die Sinne an und fördert die Gesundheit. Die Nachhaltigkeit wird durch starke Kooperationen und Ehrenamtliches Engagement sichergestellt.
Laufzeit
2021-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Schleswiger Viertel, inmitten des Stadtteils Vahrenwald, leben 7500 Menschen. Viele von ihnen sind von Armut betroffen (z.B. Altersarmut 13 %, Gesamtstadtwert 9,6%) und haben eine Zuwanderungsgeschichte. Im Sozialreport der Stadt Hannover 2017 wird Vahrenwald umrissen mit den Schlagworten „Fluktuierend, viele Singles u. Alleinerziehende, hoher Migrant*innenanteil u. große Nationalitätenvielfalt“. Weiter sind im Projektgebiet ein Wohnheim für 200 Obdachlose und eine Einrichtung für Geflüchtete angesiedelt. In Quartiersgesprächen wurde die Anonymität durch die hohe Fluktuation und das Fehlen von Begegnungsorten drinnen u. im Außenraum (Park) mit Angeboten zur Teilhabe genannt. Das Image des Quartiers ist das einer „grauen Maus“, in dem gewohnt wird, „wenn man sich nichts anderes leisten kann“. Der Neu- u. Umbau der AWO Senioreneinrichtung Vahrenwald wird 04/2021 abgeschlossen. Neben seniorengerechten Wohn-und Pflegemöglichkeiten wird es eine Therapie- u. Arztpraxis, ein Café, ein Veranstaltungsraum (Ausweichort für Angebote im Winter) sowie ein Quartiersbüro geben, dass als Basis für die 2019 installierte Quartiersentwicklung dient. In 2019 wurden bereits über 200 Menschen zu ihren Bedarfen befragt, Maßnahmen abgeleitet u. das Quartierskonzept „Wir im Schleswiger Viertel- vielfältig, tolerant und gemeinsam engagiert“ formuliert. 2020 wurde mit der Umsetzung erster Maßnahmen der Quartiersarbeit begonnen. Mit dem „Garten der Vielfalt“ soll die Gemeinwesenarbeit ausgebaut u. ein Raum für vielfältige Kooperationen geschaffen werden, um auf die Problemlagen des Quartiers noch besser zu reagieren. Für die Übernahme dieser Aufgaben soll eine Projektstelle geschaffen werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald - Quartier: Schleswiger Viertel
Beschreibung
Das Quartier "Schleswiger Viertel" liegt inmitten des Stadtteils Vahrenwald. Mitten durch das Quartier führt eine der größten Verkehrsachsen der Stadt, die Vahrenwalder Straße. Sie verläuft als mehrspurige Ausfallstraße aus dem Stadtzentrum nach Norden Richtung Langenhagen (Flughafen) zur Autobahn A 2. Die Vahrenwalder Straße ist vollständig verbaut und bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Entlang der Vahrenwalder Straße verläuft die Stadtbahn mit überirdischen Haltestellen. Im Norden wird das Schleswiger Viertel durch ein großes Gewerbegebiet mit angrenzenden Kleingärten begrenzt. Die östlichen Grenzen markiert das Areal der Heilig-Geist-Kirche mit vielen Nachkriegsmehrfamilienhäusern ohne Fahrstuhl. Die südliche Grenze des Viertels verläuft entlang der Melanchthonstraße. Die Grenzbiegung in Richtung Westen verläuft entlang des Schulgeländes der IGS Büssingweg. Hier grenzen Straßen mit Einfamilienhäusern aus den 60iger Jahren an, bevor das Gelände in Kleingärten mündet. Die Quartierseingrenzung des Schleswiger Viertels wurde im Rahmen von durchgeführten Expertengesprächen sowie der Zukunftswerkstatt mit 61 Anwohner*innen des Viertels erhoben. In unmittelbarer Nachbarschaft des "Gartens der Vielfalt" befinden sich große soziale Einrichtungen: ein Wohnheim für über 200 obdachlose Männer, was derzeit um einen Neubau erweitert wird; ein Wohnheim für über 100 Familien mit Fluchterfahrung; Tageseinrichtungen der LEBENSHILFE für mehrfach beeinträchtige Menschen, eine Einrichtung der Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit, eine Grundschule und mehrere KITAs und Krippen unterschiedlicher Träger.
Einwohnerzahl
7500
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerzahl bezogen auf das Quartier "Schleswiger Viertel"
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2019 zur Verfügung gestellt.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Peter Korpak vom Sachgebiet Wahlen und Statistik der LHH in 2016 zur Verfügung gestellt.
GWA/QM-Ansatz
Unter Einbeziehung aller Bewohner*innen des Projektgebiets wird ein ganzheitliches Angebot für soziale Teilhabe entsprechend der besonderen Gegebenheiten u. Strukturen des Quartiers geschaffen. So bilden sich Schwerpunkte, die ihre Bedarfe widerspiegeln. Um die vielfältige Bewohnerschaft anzusprechen setzen wir u.a. auf generationsübergreifende Maßnahmen u. Angebote bei denen Faktoren wie Nationalität, Sprache, Schulabschluss oder Einkommen keine Rolle spielen. Die Begegnung auf Augenhöhe wird ermöglicht. Eine aktive Mitwirkung der Bewohner*innen bei der Entstehung u. Umsetzung von Angeboten ist selbstverständlich. Selbstinitiierte Gruppen u. nachbarschaftliches Miteinander werden nachdrücklich gefördert. Die Entstehung u. Gestaltung eines naturnahen Begegnungsortes, der allen Bewohner*innen des Quartiers offen steht, dient der Verbesserung der Infrastruktur. Durch die Partizipation der Bewohner*innen u. die Schaffung eines geschützten Raums soll die Selbstwirksamkeit gestärkt u. die Wahrnehmung der eigenen Gestaltungsspielräume und Ressourcen unterstützt werden. Ziel ist die Erhöhung des Wohlbefindens u. des ehrenamtliches Engagement. Die Identifikation mit dem Quartier steigt. Die Maßnahmen werden auf die speziellen Erfordernisse des Quartiers abgestimmt. Dies kann nur durch die Einbeziehung der bereits vorhandenen Kompetenzen, Erfahrungen u. Ressourcen des Viertels gelingen. Die Vernetzung u. Kooperationen mit weiteren Akteuren des Quartiers sind von zentraler Bedeutung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen im Stadtteil haben das Quartiersansehen positiv verändert und die Identifikation der Bewohner*innen nachweislich gestärkt.
Beschreibung
Es bestehen Kooperationsvereinbarungen und der Garten wird von Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier genutzt. Gemeinsame Aktionen sind daraus im Garten und Quartier entstanden.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen unterschiedlichster kultureller/sozialer Herkunft begegnen sich auf Augenhöhe. Angebote und selbstinitiierte Gruppen für unterschiedliche Zielgruppen sind entstanden und werden durch Ehrenamtliche unterstützt und/oder getragen.
Beschreibung
Garten ist als Begegnungsraum+ Anlaufstelle für Bewohnerschaft etabliert u. genutzt. Bietet niederschwellige Kultur-, Bildungs- u. gesundheitsfördernde Angebote. Personen werden erreicht, die bisher wenig eingebunden u. kaum Anschluss im Quartier haben
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachbereich Umwelt und Stadtgrün; Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Puppentheater Theatrio
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kleingartenvereine des Quartiers "Krügers Ruh", Abendfrieden", "Feierabend"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Pflegen und Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Glücksburger Weg, IGS Büssingweg, KITAs im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilig Geist Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Toom, Rewe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spar- und Bauverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökostadt Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Übertragung von Verantwortung an Ehrenamtliche und die aktive Mitgestaltung der direkt am Garten Wohnenden ist ein Ziel des Projektes. Die Nachhaltigkeit wird durch den Aufbau von ehrenamtlich geleiteten festen Arbeitsgruppen und starken Kooperationen mit Akteuren des Quartiers sichergestellt. Die Anbindung an bestehende Strukturen (Quartiersbüro) ermöglicht die Koordinierung und bietet eine feste Anlaufstelle. Die Gründung eines Vereins ist angedacht.
Galerie
awo bev garten der vielfalt 20200828
Zustimmung Veröffentlichung
On

DRK-KV OHA Quartiersmanagement

Ansprechpartner
Beate Kohlstedtr
Funktion stellv. Kreisgeschäftsführerin
Ein Stadtteil, Gemeinschaft gibt Kraft: zum bleiben, aktiv sein, soziales Miteinander uvm.
Projektbeschreibung
Der DRK-Kreisverband folgt dem Wunsch der Bevölkerung und in Kooperation mit dem Wohnungsbauunternehmen Kreiswohnbau in den bereits vorhandenen Stadtteiltreff "Westlich Röddenberg" mit dem Einsatz eine " eine Anlaufstelle vor Ort mit Vernetzungs-, Beratungs-, und Vermittlungsfunktion weiter auszubauen. Durch die Arbeit des DRK's vor Ort werden wohnortnahe Versorgungsstrukturen und das soziale Miteinander gefördert. Die Lebens- und Wohnqualität wird durch die lebendige und mitwirkende Gemeinschaft (sozial Schwache, Senioren, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen, Kinder, Jugendliche und Gruppierungen) gestärkt. Integration, Begegnung, beratung, vermittlung, Aktivitäten, unterstützende wie auch präventive Maßnahmnen schaffen ein hohe Wohnqualität und Nachhaltigkeit. Das Ehrenamt wird gestärkt, wie auch die Kooperation zur gemeinsamen Zielreichung von aktiv mitwirkenden Akteuren, Bewohnern, Interessierten und Gemeinschaften. Unsere Netzwerke und die hohe Fachlichkeit, gepaart mit Erfahrung, Kommunikationsgeschick und starkem Engagement, bieten Synergieeffekte für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Stadtteiltreffs. Die tragenden sozialen Strukturen werden weiterentwickelt. Wir schaffen mit geeigneten Kooperationspartnern - Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Sportvereinen und der Gemeinde - ein belastbares langlebiges System, welches gerne von der aktiven Mitarbeit getragen wird. Zu den Aufgaben eines Quartiers-Kümmerers gehören unter anderem den Sozialneid entgegen zu wirken, Versorgungsstrukturen zu fördern und die Lebens- und Wohnqualität im Quartier zu verbessern.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
- hoher Seniorenanteil (Menschen mit Beeinträchtigung, Altersarmut) - niedrige Renten - gemischter Sozialraum (Bildung, kulturell, Religion, Einkommen, Herkunft) - hoher Anteil an Migranten - Mängel im Wohnumfeld und im öffentlichen Raum - Wunsch nach besseren Versorgungsstrukturen/Stärkung der Versorgungsstruktur - Sozialer Rückzug (schleichende Vereinsamung, aufkommender Sozialneid, Desinteresse) Die meisten Bewohner des Quartiers sind Menschen mit geringem Einkommen, Sozialhilfeempfänger, Migranten und eher ältere Menschen. Die Bevölkerung setzt sich dort folgender Maßen zusammen: Senioren: 40 %, Nationalitäten: Russisch 15 %, Syrisch 10 %, Türkisch 10 % Deutsch 50 %. Der Familienanteil ist überdurchschnittlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterode am Harz Röddenberg
Beschreibung
Das Gebiet liegt im Statteil Röddenberg (Westlich)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
lt. Auskunft des Kreiswohnbau
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
70
Anmerkung
Statitische Daten -Bevölkerungsberevchnung wurden zu Grunde gelegt. Aus diesen Daten wurde dann geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Osterode Röddenberg
Beschreibung
Osterode am Harz Röddenberg
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Schätzung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen mit diesem Projekt Maßnahmen zur Verbesserung der quaritersbezogenen Zusammenarbeit der Gemeinwesenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort und ind er Gesamtkommune und Maßnahjmen zur verstetigung der aufgebauten Strukturen.
Nachhaltigkeit
Der Stadtteiltreff soll auch nach 3 Jahren weiter bestehen und im Quariter Röddenberg als Anlauf- und Treffpunkt zur Verfügung stehen. Wir wollen die Menschen im Quartier halten und so das Wohnen im Stadtteil duch Begegnungen und soziales Miteinander gefördert werden. In den nächsten 3 Jahren soll durch finden con Projektpartnern die Weiterführung gesichert werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sport unter freiem Himmel unter Nachbaren

Ansprechpartner
Kodjovi Kougblenou
Sport unte freiem Himmel unter Nachbaren!
Projektbeschreibung
Anlässlich des Projekts “ Sport unter Nachbarn”, möchten wir an der Verwirklichung einer toleranten und sozial gerechten Gesellschaft mitarbeiten. Dies beinhaltet für uns die Partizipationsmöglichkeiten für jeden Menschen, unabhängig von alter, kultureller und geschlechtsspezifischer Identität. Die globale Corona- Pandemie lehrt uns allen zur Zeit, dass es allein um den Menschen und seine Gesundheit gehen sollte.
Laufzeit
2020-08-24 00:00:00
Ausgangslage
Die drastischen Ausgangsgsbeschränkungen und Quarantänephasen mit ihren persönlichen Folgen bedeuten in Zeiten der Corona-Krise für die Nachbarinnen und Nachbaren nicht nur eine hohe psychische, sondern auch eine physische Belastung. Um etwas Stress abbauen zu können, und gleichzeitig seine körperliche Fitness zu steigern, bieten wir unseren Nachbarn/innen ein Projekt mit dem Namen: "Sport unter Nachbarn" an
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum/Diepholz
Einwohnerzahl
793
Quelle / Anmerkungen
Stadt-Bassum
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Galerie
foto verein 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Villa Luise - Teilhabe zentral organisieren und dezentral wirken

Ansprechpartner
Dirk Pohl
Funktion VHS-Direktor
Villa Luise - Teilhabe zentral organisieren und dezentral wirken
Projektbeschreibung
Ein Teilhabezentrum für Buxtehude – mit Satelliten in der ganzen Stadt! Die Hansestadt Buxtehude gründet ein Teilhabezentrum mit den Fachgruppen Soziales, Wohnen und Senioren, der VHS, dem Jugendamt und fakultativ der Wirtschaftsförderung. Ebenso werden die AWO, Jobcenter und andere Träger eingeladen, sich einzubringen. Geplant wird ein zentraler Anlaufpunkt für alle Menschen mit verminderten Teilhabechancen, um mit Ihnen gemeinsam die vorhandenen Fördermöglichkeiten besser nutzen zu lernen. Neben der zentralen Anlaufstelle werden Stadtteilzentren (FABIZ, Stieglitzhaus, VHS) mit einbezogen, darüberhinaus werden Wohnorte der Menschen gezielt aufgesucht und Unterstützung auch vor Ort beratschlagt. Insofern führt die Villa Luise wichtige Bausteine der kommunalen Versorgung integriert zusammen und soll durch die Anbindung der Stadtteilhäuser ebenso zentral wie auch vor Ort bis hin zu den Wohnquartieren wirken. 2017 wurde Integration noch als spezieller Auftrag verstanden, der sich nun zu einem kommunalen Teilhabegedanken weiterentwickelt und in einem Teilhabekonzept umgesetzt wird. Ziele: - Teilhabe und Partizipation nachhaltig stärken - Förderung und Stärkung individueller Ressourcen und Kompetenzen - Stärkung des Gemeinwesens Buxtehude und in der direkten Nachbarschaft durch neue Räume der Begegnung, Beratung und Unterstützung - Beratungsangebote werden gebündelt - Für die Nachbarschaft entstehen Begegnungsformen, die zielgruppengerechte Kursangebote informeller und formeller Art ermöglichen, bis hin zu BAMF-Integrationskursen. Die Schaffung von informellen Lern- und Begegnungsräumen (Selbstlerncafé, Begegnungsküche) neben Orten des formalen Lernens (Kursräume) und der Beratung fördert die Zusammenarbeit der jeweiligen Partner und stärkt das Unterstützungssystem insgesamt. Durch den Prozess der Beratschlagung (Augenhöhe!) führt ein Teilhabe-Lotse, der dabei auch notwendige Informationen (natürlich datenschutzkonform) sichert. Zugleich können im Bedarfsfall alle prozessbezogenen Beteiligten zu gemeinsamen Beratschlagungen zusammengeholt werden. Die Villa Luise wird Synergieeffekte für benachteiligte Menschen in Buxtehude fördern. Die architektonische Ensemblegestaltung mit dem Stadthaus (zentraler Verwaltungssitz) kann die Sensibilisierung der Stadtgesellschaft, insbesondere auch der Nachbarschaft (Geschäftsmittel und angrenzende Wohnbebauung) fördern und damit zu einem besseren Zusammenwachsen beitragen.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Im 2017 entwickelten Integrationskonzept wurde Handlungsleitlinien aufgestellt, die auf einen gelingenden Integrationsprozess abzielen. Dabei richteten sich diesean alle in Buxtehude lebenden Bürger/innen, die aus anderen Ländern zugewandert sind, wenn besondere Förderungen notwendig sind. Der Integrationsprozess wurde als reziproker Prozess der Eingliederung von Migranten/innen in die hiesige Stadtgesellschaft verstanden. Seit 2017 hat sich aber die Wahrnehmung und die Reflexion über die Zuwanderung und deren Bewältigung in Buxtehude verändert. Die Zugewanderten wurden zunehmend als Teil der Gesellschaft verstanden und sind in unterschiedlichen Quartieren der Stadt angekommen. Die vorhandenen Stadtteilhäuser und die VHS haben sich teilweise zu Quartiershäusern entwickelt, sind aber noch nicht als Teil einer integrierten kommunalen Versorgung gedacht worden. Seit 2017 wurde auch immer deutlicher, dass der Blick auf die Migranten zu eng war, da größere Bevölkerungsgruppe von Teilhabe tendenziell ausgeschlossen sind und man durch die zu enge Zielgruppendefinition den Problemlagen nicht gerecht wurde. Bezahlbarer Wohnraum, Obdachlosigkeit, mangelnde Bildungschancen, Vereinsamung im Alter usw.: das alles sind Phänomene, die gemeinsam, fach- und institutionsübergreifend betrachtet werden müssen. Mit der Villa Luise entwickelt sich ein Teilhabekonzept, dass zugleich zentral und durch systematischen Einbezug der Stadtteilhäuser auch dezentral wirken soll; aufsuchende Unterstützung auch vor Ort und der Einbezug der Nachbarschaften sind elementare Bestandteile des Konzepts.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buxtehude
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich insbesondere auf die Sozialräume 1, 4 und 5. Diese Räume werden durch die Villa Luise miteinander verbunden (Sozialraum 1).
Einwohnerzahl
20000
Quelle / Anmerkungen
Sozialraumanalyse GEBIT 2015
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialraum 1 umfasst die Kernstadt mit Neubaubestand aus den 60er Jahren und mit Hochhausbebauung. Es finden sich aber auch bürgerliche Teile mit Einfamilienhäusern. Das Innenstadtgeschäftsviertel befindet sich hier. Zum Geschäftsviertel in unmittelbarer Nähe befindet sich das Stadthaus mit der Villa Luise. Sozialräume 4 und 5 sind von starker Wohnbebauung geprägt mit nur wenigen Geschäften des täglichen Bedarfs geprägt. Schulen, Kinderärztn, VHS, Klinikum und Heidebad haben Buxtehudeweit eine Bedeutung. Soziostrukturell handelt sich ebenfalls um eine sehr gemischte Wohnbebauung. Von der Odachlosenunterkunft über Sozialwohnungen hin zu Einfamilienhäusern eines gehobenen Anspruches ist alles dabei. Die VHS stellt dabei einen zentralen Anlaufpunkt der Migrationscommunity über Buxtehude hinaus dar. (Quellen: Sozialraumanalyse GEBIT 2015)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Sozialräumen ist der Ausländer siginifikant höher. Durch die VHS (5) und das Begegnungscafe und die Familienbildungsstätte (1) existieren bereits wichtige Anlaufstellen für Migranten. (Zahlen von 2015 leider veraltet)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil der Kinder ohne deutschen Pass ist im Sozialraum 1 am höchsten, dann folgt der Sozialraum 5. Insbesondere in Sozialraum 5 fehlt es bisher an passenden Angeboten. (zahlen nur absolut vorhanden, Stand 2015)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz geht von einem gesamtkommunalen Denken und Handeln aus. In Buxtehude hat sich seit langem bewährt, die Zivilgesellschaft über den Präventionsrat an gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen und die kommunale Antwort darauf zu beteiligen. Dann wird die Politik einbezogen, so dass es häufig zu einem stadtgesellschaftlichen Konsens kommt, der nur beim Thema Integration immer wieder in Frage gestellt wird. Dieses Vorgehen hat sich bei der Entwicklung vom Integrationskonzept zu einem Teilhabekonzept sehr bewährt. Seit 2020 sind auch die Aufgaben des Klimaschutzes vom Präventionsrat zu seiner Sache gemacht worden (übrigens bei der Jurybegründung zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 besonders hervorgehoben). Wir gehen von den Teilhabebedarfen der Bewohner dieser drei Projektgebiete aus, die ausdrücklich nicht beraten werden, sondern mit denen durch den Teilhabe-Lotsen und mithilfe der Netzwerkressourcen gemeinsam der Teilhabeprozess beratschlagt wird. Denn die Experten sind die Menschen selbst! Aus dem Prozeß selbst wird der fachübergreifende Charakter deutlich. Durch den aufsuchenden Einbezug der Statteilhäuser und der VHS wird gezielt die gesamte Wohnbevölkerung angesprochen, um alle Ressourcen nutzen zu können (z.B. Geschäftsviertel - Arbeitsmarkt oder Initiative Stadtteileltern im Sozialraum und im dortigen Stadtteilzentrum). Ein Ziel besteht in der koordinierten Vernetzung aller Stadtteilhäuser mit dem neuen zentralen Anlaufpunkt "Villa Luise"
Qualitätskriterien
Beschreibung
es gelingt, Netzwerkressourcen wie geplant in einen individuellem Beratschlagungsprozess einzubringen
Beschreibung
es gelingt, das Netzwerk der Stadtteilhäuser mit der Villa Luise zu einem intergrierten kommunalen Teilhabenetz zu entwickeln.
Beschreibung
es gelingt, örtliche an einem Stadtzentrum bereits existierende Initiativen einzubinden und zu nutzen (z.B. Stadteileltern im FABIZ Sozialraum 1)
Beschreibung
wenn die Menschen so gestärkt werden, dass sich (wieder) als "Steuermann" des eigenen Lebens verstehen. Jeder einzelne Fall einer individuellen erfolgreichen Entwicklung zählt!
Beschreibung
wenn die Menschen in den Stadtteileltern die angeboten Infrastruktur und das Netzwerk nutzen, um eigene Vorstellungen im Stadtteil umzusetzen. In der Vergangenheit: Selbstorganisierte Kochkurse für Frauen
Beschreibung
wir das Konzept wie geplant umsetzen, werden nicht mehr Zielgruppen im Vordergrund stehen, sondern individuelle Teilhabewege und funktionierende Nachbarschaften
Beschreibung
es gelingt neben den bereits geplanten Partnern, weitere Akteure zu entdecken, zu entwickeln und zu gewinnen, die sich mit einbringen.
Beschreibung
es gelingt, die Nachbarschaften unabhängig ihrer bisherigen Teilhabechancen einzubinden, z.B. wenn das klassische VHS-Klientel sich an Aktionen einbringt, die nicht nur ihre Bedürfnisse bedient; wenn an Stadtteilfesten alle Gruppen des Stadtteils mitmache
Beschreibung
die Villa Luise eröffnet wird
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachgruppen der Hansestadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteileltern und andere ehrenamtliche Akteure, AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsverein, Altstadtverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS, Schulen, Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat, Präventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch nachbarschaftsbezogene Aktivitäten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pressestelle der Hansestadt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Villa Luise wird von der Hansestadt Buxtehude konzeptionell umgesetzt. Das Gebäude wird langfristig angemietet. Weitere Akteure werden zu einer Zusammenarbeit eingeladen, das Ziel eint die Akteure, die auch eine gemeinsame Kooperationsgeschichte haben. Die gute Arbeit wird auch das Image der Hansestadt und der beteiligten Institutionen fördern, so dass wir fest davon ausgehen, dass eine Verstetigung im Interesse aller Beteiligten sein wird.
Galerie
image
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hitzacker an der Elbe weckt Lebensfreude

Ansprechpartner
Ursula Fallapp
Funktion Tourismus
Gemeinsam Hitzacker (Elbe) ökonomisch entwickeln
Projektbeschreibung
Wie in den meisten hochentwickelten Gesellschaften hat auch in Hitzacker die ökonomische und soziale Ungleichheit in den letzten drei Jahrzehnten zugenommen. Diese Ungleichheit prägt das Leben in der Stadt. Bisher ist es auch nicht in Ansätzen gelungen, diese Ungleichheit durch niedrigschwellige Angebote und einen freien Zugang zum Gesellschaftssystem abzumildern. Nun soll nach Möglichkeiten gesucht werden. Die Förderung der Integration ist eine wichtige Aufgabe, die alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens berührt und das Engagement vieler Akteure fordert, im Gesundheitswesen ebenso wie in den Bereichen Erziehung, Bildung, Arbeit, Forschung, Kommunikation oder Konsum. Der VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. will sich dieser Aufgabe stellen. Er sieht den Handlungsbedarf in der alltäglichen Lebenswelt der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Hitzacker (Elbe). Das Leben mit Behinderten, mit sozial Schwachen und mit Mingranten muss von der Gesellschaft anerkannt werden. Diese Gruppen müssen anerkannt werden. In abgestimmten, zu erarbeitenden Empfehlungen und späteren Vorgehensweisen soll aufgezeigt werden, wie Integration in Hitzacker (Elbe) gelebt werden kann. In der Kleinstadt Hitzacker (Elbe) mit 4.500 Einwohnern besteht Handlungsbedarf. Einerseits gewinnt Integration in einer modernen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Alle Bevölkerunsschichten rufen danach. Andererseits ist aber Integration mit Herausforderungen verbunden, für die viele Gruppen unzureichend gerüstet sind. In Hitzacker (Elbe) gibt es eine Reihe von Menschen mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund und sozialen Schwächen. Die Diversifizierung der Gesellschaft hat zur Folge, dass unterschiedliche Sprachen, Bildungsniveaus, Lebensziele, Werte, Gesundheitsvorstellungen und Verhaltensweisen aufeinander treffen. Dies stellt die Stadt Hitzacker (Elbe) vor große Herausforderungen, die sie alleine nicht meistern kann. So haben Menschen mit Migrationshintergrund oft größere Schwierigkeiten, den richtigen Zugang zum System ausfindig zu machen, zudem sind sie vielfach andere Kommunikations- und Interaktionsformen gewöhnt. Damit auch Menschen mit Migrationshintergrund sich zu Hause fühlen, ist das Zusammenwirken mit Behinderten oftmals ein Schlüssel zum Erfolg. Auch sozial Schwache passen in dieses Hilfspaket. Informationen und Angebote für Behinderte, für Migranten und für sozial Schwache sollen erarbeitet werden. Der Wohnungsmarkt gibt derzeit wenig Hoffnung auf gesundes Zusammenleben.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Hauptziel: Integration von Behinderten Integration von Migranten Integration von sozial Schwachen Unterziele: 1. Akquise: Erarbeitung einer Studie über die in Hitzacker (Elbe) lebenden - Behinderten - Migranten - sozial Schwachen 2. Zusammenarbeit: Erste Kontaktaufnahme mit den Bevölkerungsgruppen 3. Öffentlichkeitsarbeit: Erarbeitung und Verteilung von Flyern, Presseartikel 4. Kommunikation: Darstellung des Projektes auf einer Website 5. Weiterbildung: Angebote für - Behinderte - Migranten - sozial Schwache 6. Events: Organisation eines Tages der Integration 7. Gesundheit und Sport: Initiierung eines Sportfestes für die genannten Gruppen 8. Natur erleben: Exkursionen per Kutsche, Kleinbus, Fahrradanhänger in die Natur an der Elbe 9. Kultur und Kunst: Initiierung und Aufführung eines Kulturfestivals 10. Initiierung eines Konzertes mit Musikbeiträgen aus verschiedenen Nationen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Hitzacker (Elbe), Stadtgebiet ohne Ortsteile
Beschreibung
Das Gebiet erstreckt sich vom VERDO Kultur- und Tagungszentrum im Dr.-Helmut-Meyer-Weg über -Am Meeschenberg -Weinbergsweg -De Breede Stieg -Am Langenberg -Am Jakobsberg -Vareniusstraße -Grünewaldstraße -Friedrich-Soltau-Straße -Keetzstraße -Am Landgraben -Höltystraße -Herzog-August-Straße -Bergstraße -Drawehnertorstraße -Lanke -Osterloh -Osterberggrund -Am Osterberg -Lüneburger Straße -Von-dem-Bussche-Platz -Drawehnertorstraße -Elbuferstraße -Neue Straße bis Rieselweg.
Einwohnerzahl
3548
Quelle / Anmerkungen
Zu der Stadt Hitzacker (Elbe) gehören Ortsteile sowie ein Stadtkern. Die Ortsteile sind ländlich geprägt. Sie gehören nicht zum Projektgebiet. Das Projektgebiet umfasst den eigentlichen Stadtgern von Hitzacker (Elbe).
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung.
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Hitzacker (Elbe) möchte eine Anlaufstelle vor Ort mit einem Kümmerer besetzen, der Vernetzungsberatungs- und Vermittlungsfunktion hat, um das nachbarschaftliche Zusammenleben zu stärken. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Migranten, Behinderte, sozial Schwache) sollen über die Anlaufstelle bedarfsgerechte Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen erhalten. Die Schaffung von Räumen ist im VERDO Kultur- und Tagungszentrum vorgesehen. Dieses Haus bietet Platz für spätere Events, die zusammen mit Behinderten, Migranten und sozial Schwachen auch auf der Bühne eine Darstellung finden sollen. Dabei ist das Einbinden der Ehrenamtlichen aus dem VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V. zugesagt. Diese übernehmen Aufgaben und Funktionen. Die Verbesserung von Bildungs- und Beschäftigungschancen durch niedrigschwellige Angebote für alle Gruppierungen sind angedacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, Migranten und sozial Schwachen muss gelingen. Weiterer Text s. "Nur bei Förderungsgegenstand 2"
Vorhandene Strukturen
Der jeweilige Standard ist erreicht, wenn die einzelnen Hauptziele erfüllt sind. Die Integration von Behinderten, die Integration von Migranten und die Integration von sozial Schwachen soll gelingen. Diese Gruppierungen sollen im VERDO Kultur- und Tagungszentrum sich organisieren. Sie sollen dort ein zu Hause finden und die Stärken vor Ort nutzen. Dabei sind Bildungsangebote, Musik, Kultur von Bedeutung. Hier lernen die Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Hitzacker (Elbe), was Behinderung bedeutet, was Migration bedeutet, was sozial schwach bedeutet. Sie nehmen diese Menschen aus diesen Bevölkerungsschichten in ihrem eigenen Tagesablauf auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO-Verein für Bildung und Kultur e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VERDO Hitzacker (Elbe) – Tourismusbetriebsgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VERDO Restaurant & VERDO Catering GbR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hitzacker (Elbe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturring Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Lüchow Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband für die Landkreise Uelzen / Lüchow-Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Leben leben - Betriebsstätte Dannenberg - Haus der Lebenshilfe gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Capio Elbe-Jeetzel Klinik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Psychiatrische Tagesklinik Dannenberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es soll langfristig Personal vor Ort eingestellt werden, welches sich der Probleme von Migranten, Behinderter und sozial Schwacher annimmt. Eine Bestandsanalyse soll erstellt werden, an der sich die Problematiken herauskristallisieren. Ein darauf basierendes Konzept wird erstellt, um die genannten Personengruppen besser in die Gesellschaft zu integrieren.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Silber - Rücken: Vereinsamung und soziale Isolation in Bissendorf mindern

Ansprechpartner
Heike Lindenborn
Funktion Erwachsenenbildungsträger gemäß §§3+5 NEBG
Miteinander in Bissendorf - von und für Nachbarn, Vertrauenspersonen qualifizieren, Betroffene erkennen, ansprechen und zu deren Aktivierung beitragen
Projektbeschreibung
Studien zeigen eindeutig, dass Einsamkeit im Alter zunimmt. Die Gefahren der Einsamkeit für die älteren Menschen und die Gesellschaft zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen ist eine sinnvolle Gemeinwesen orientierte Aufgabe in der Gemeinde Bissendorf. In der aktuellen Situation von Covid-19 ist dies von hoher Priorität. Denn gerade jetzt leben viele Senior*innen in der Isolation. Wenn Verwandte oder Familienangehörige zu Besuch kommen, bleiben sie nicht lang, aus Furcht vor Ansteckung gehen sie auf Abstand oder sprechen nur "über den Zaun". Gerade gesellschaftliche und familiäre Nähe fehlt vielen Senior*innen. Dem möchten wir mit dem Projekt in der Gemeinde Bissendorf entgegenwirken zusammen mit den Gruppen und Vereinen. In der Gemeinde leben ca. 15500 Einwohner, hier von sind 3353 über 65 Jahre. Unser Ziel ist es Tandems von Pat*innen und Senior*innen zu bilden, die an gemeinsamen Veranstaltungen teilnehmen. Zunächst bilden wir ehrenamtliche Paten und ihre Mentoren (Alltagsbetreuer) aus (1. Schritt). Die Mentor*innen begleiten hauptamtlich die Tandems. Der Pate trifft sich regelmäßig mit dem/der Senior*innen zum gemeinsamen Spielen, Erkunden und Ausprobieren. Hier sollen jegliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, egal ob jemand eingeschränkt in der Mobilität ist oder eine Sprachbarriere herrscht, der passende Pate ist für ihn/sie da. Im 2. Schritt werden Vereine, Gruppen aus Bissendorf sowie die Tandems in einer Auftaktveranstaltung gemeinsam einen Veranstaltungskalender planen, dann anbieten und anschließend durchführen. So können die Sportvereine Kurse wie zum Beispiel "Senioren - Yoga" anbieten; Chöre "Singen im Alter" oder Imker "Tanzen mit Bienen". Nun kommen die Tandems in Aktion und besuchen die Angebote. Ebenso treffen sich hier alle Senior*innen und tauschen sich aus. Auch die Paten vernetzen sich. Aus der sozialen Isolation raus! In die teilhabende Gemeinschaft hinein! Jung und alt werden zusammengeführt, Vielfalt ist gefragt. Von und Für Nachbarn! Hilfe zur Selbsthilfe durch Bildung. Der Veranstaltungskalender soll etabliert und regelmäßig wiederholt werden (der 3. Schritt). Im 4. Schritt soll dies in den örtlichen Zeitungen, wie zum Beispiel der Neuen Osnabrücker Zeitung, im Westfalen-Blatt oder dem Blickpunkt und in den Kirchenheften veröffentlicht werden. Das Programm (Ausbildung von Paten, gemeinsame Aktionen, Veranstaltungskalender der Vereine) soll fortlaufend weitergeführt werden, sodass wirksam Isolation gemindert wird.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen hat sich in den letzten Jahren stets erhöht und wird sich auch in Zukunft weiter erhöhen. Gerade in den letzten Monaten, seit Beginn der Pandemie Covid-19, leben viele Senior*innen noch isolierter als zuvor. Die Betreuung dieser Menschen braucht viel Kraft, Zeit und außerordentliche Konzepte in diesen Zeiten. Besonders im ländlichen Raum müssen lange Wege bewältigt werden. Durch gut funktionierende nachbarschaftliche Unterstützung und große Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe wird viel bewegt. Doch um fehlende Angebote und Hilfen auszugleichen, müssen neue, wie z.B. dieses Projekt, geschaffen werden. Damit Menschen in ihrer vertrauten Umgebung alt werden können, braucht es die Unterstützung und Teilhabe der Menschen vor Ort.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bissendorf, mit den Ortsteilen Bissendorf, Schledehausen und Wissingen
Beschreibung
Die Gemeinde grenzt im Norden an Belm und Ostercappeln, im Osten an Bad Essen und Melle, im Süden an Hilter am Teutoburger Wald und Georgsmarienhütte sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Osnabrück
Einwohnerzahl
15500
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Bissendorf
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In dem Projekt wird der spezielle Ansatz von GWA verfolgt, indem wir die Bedarfslagen der Senior*innen filtern, auswerten und dem nachgehen. Ebenso fördern wir durch Tandems das Engagement und die Bereitschaft zur Übernahme sozialer Verantwortung bei (jungen) Erwachsenen in der Gemeinde Bissendorf. Die Tandems besuchen die geplanten und bedarfsgerechten Angebote der örtlichen Vereine und Gruppen. Egal ob der/die Senior*innen Lust auf Sport, Kaninchen oder Kultur hat, jegliche Aktivitäten finden sich im Veranstaltungskalender "Silberrücken" wieder. Diese kollektive Durchsetzung der Interessen der Senioren*innen und der Pat*innen ist damit gewährleistet. Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung der Vereine und Tandems in der Gemeinde sowie die Umsetzung des Veranstaltungskalenders „Silberrücken“ verdeutlicht den Ansatz der GWA. Mit dem Arbeitskreis „Goldener Oktober“ und anderen örtlichen Einrichtungen wird gezielt mit den Senior*innen zusammen gearbeitet, sie bestimmen mit, wie ihre Einsamkeit gemindert, die Lebensqualität gestärkt und die Gesundheitskompetenz gefördert wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die Angebote durch die Bewohner*innen besucht werden.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 50% der genannten Vereine und Gruppen an der Auftaktveranstaltung teilnehmen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn 25 Tandems regelmäßig in Kontakt zueinander stehen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die unterschiedlichen Einrichtungen für Senioren miteinander interagieren.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht,wenn die Veranstaltungen der Vereine vor Ort mit den Tandems besucht werden und sich diese regelmäßig treffen und austauschen.
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die soziale Isolation von Senior*innen gemindert wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bogenschützenclub Wolfsangel e.V., Sascha Thiemann, Auf der Heide 38, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bujinkan-Ninpo e.V. - Japanische Kampfkunst, Markus Schlechter, Bergstr. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FC Bissendorf e.V., Wolfgang Uckel, Schubertstr. 20, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Minigolf im Kurgarten Schledehausen, Kirmesweg 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MSC Osnabrücker Land e.V. im ADAC, Thomas Tauz, Gesmolder Str. 11, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Osnabrücker Golf Club e.V., Am Golfplatz 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportfreunde Schledehausen, Bodo Arndt, Sledesenstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV 28 Wissingen e.V., Jens Krenitz, Johannstr. 2, Jeggen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Eintracht Nemden, Harald Ellrich, Nemdener Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TV Bissendorf-Holte, Spichernstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TV Schledehausen, Volker Buch, Warener Str. 3b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wandergruppe SV 28 Wissingen, Hans- Dieter Lammich, Bahnhofstr. 21, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Verkehrsverein Schledehausen e.V., Ulrich Wienke, Gramberger Str. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- u. Wanderverein Bissendorf e.V., Peter Spach, Am Reitplatz 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis "Goldener Oktober", Ingrid Wechsel, Heideweg 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren-Kath.Kirchengemeinde Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Ellerbeck 76, Bärbel Oberdiek, Breslauer Str. 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brieftaubenzuchtverein 080 Blick Auf Bissendorf, Harald Sauert, Fritz-Reuter-Str. 23, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fischereischutzverein Wissingen e.V., Olaf Voltmann, Heideweg 35, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Imkerverein Bissendorf e.V., Heinrich Timmer, Steinkuhlenweg 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kaninchenzuchtverein J 85 Bissendorf und Umgebung, Albert Brömmelhaup, Am Hallbrink 6, Melle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd - Bissendorf, Maria Kampmeyer, Listzhof 3, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kfd Schledehausen, Ingrid Meyer, Pastorenweg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Schledehausen, Almut Detert, Niederberger Mark 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bissendorf-Holte, Irmgard Heckmann, Kronsundern 13, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturpark Haus Nemden, Karsten Luckmann, Kummetstr. 5, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Bissendorf (KuBISS), Angelika Rothe, Heideweg 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chor Cantabile, Mariele Jansen, Nordstr. 7, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospel-Chor - Shine, Dorothee Steinkamp, Wöbekingstr. 10, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenchor St. Dionysius Bissendorf, Eckhard Hindahl, Greifswalder Str. 9, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Laurentiuschor der ev.-luth. Kirchengemeinde Schledehausen, Karl-Ulrich Voß, Neue Str. 51, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Fidelitas von 1877 Holte e. V., Robin Fox, An der Holter Burg 8, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MGV Schledehausen von 1881 e.V., Armin Jäkel, An der Windmühle 4, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Herbert Huch, Jeggener Str 1b, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. med. Waldemar Darscht Facharzt für Allgemeinmedizin, Rechliner Str. 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus am Bredberg, Am Bredberg 2, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus am Lechtenbrink, Stadtweg 6, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aviana Med, Gewerbepark 21, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Betreutes Wohnen Rudolfshöhe, Meller Str. 6a, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Kirchplatz 1, Bissendorf
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Langfristig werden regelmäßige Fortbildungen für Pat*innen und Mentor*innen angeboten, die über Pflegeeinrichtungen bzw. Pflegekassen finanziert werden. Das Patenschaftsprogramm hat sich im ehrenamtlichen Bereich etabliert und wird über den Freiwilligenserver organisiert. Die Vereine veröffentlichen regelmäßig ihre Angebote auf dem Veranstaltungskalender "Silberrücken". Die Gemeinde unterstützt die Arbeit. Dadurch wird langfristig eine Struktur aufgebaut, die soziale Isolation mindert.
Galerie
adobestock 52135411
adobestock 142837876
Aufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft 2020 - Jetzt Wir Zusammen!

Ansprechpartner
Sigrid Lemp
Funktion Fachbereichsleitung Arbeit, Familie und Soziales
Wir Jetzt Zusammen! - Qualität stärken im Quartier für Senioren, Geflüchtete, Zuwanderer und alle Familien
Projektbeschreibung
Wiefelstede ist eine ländlich geprägte Flächengemeinde (ca. 106 qkm ) mit zwei Kernortzentren, die 10 km voneinander entfernt sind. In beiden Quartieren ist der demografischer Wandel deutlich wahrzunehmen, auf die die steigende Alterung der Bevölkerung ist die soziale Gemeinschaft und die Infrastruktur nicht ausreichend vorbereitet. Seniorengerechte Wohnungen und bezahlbare (Miet)-Wohnungen sind nicht in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Abwanderung junger erwachsener Menschen in andere Kommunen und vor allem in die benachbarte Großstadt Oldenburg ist deutlich wahrnehmbar. Beide Kernortzentren sind geprägt durch Einfamilienhäuser und Doppelhäuser im Eigentum der Bewohner. Werden diese durch Wegzug oder Sterbefälle der Bewohner frei, so werden sie hochpreisig an Höchstbietende, die zunehmend aus dem benachbarten Oldenburg kommen, verkauft oder vermietet. Insofern gibt es besonders im südlichen Gemeindequartier, welches direkt an die Großstadtgrenze grenzt, eine starke Durchmischung der bisherigen Bevölkerung durch Zuzug von Auswärtigen. Die bisherige Kultur der ländlichen Dorfgemeinschaft und des solidarischen Miteinanders werden immer weniger lebendig gelebt, für viele ist der eigentliche Wohnort nur die Schlafstadt. Die Integration von sozial schwächeren Personen und Familien ist durch die vorhandene Wohnraumstruktur schwierig. Mietwohnungen stehen nicht ausreichend zur Verfügung. Einzelne Vermieter nutzen die Situation, heruntergekommene Wohnungen überteuert zu vermieten. Die Integration der Flüchtlinge und zugewanderter Familien, vor allem derer seit 2015, gestaltet sich aus der aktuellen Situation ebenfalls problematisch. Somit ist die Bildung von Parallel-Gesellschaften zu befürchten und die "Ersatzwelt Drogen" wird zunehmend zum Problem. Es gibt Ansätze und Verantwortliche, die einzelne Problembereiche separiert bearbeiten. Aber die soziale Arbeit geschieht nicht übergreifend, ganzheitlich und als Konzept der GWA. Für effektive Ziellösungen ist es unabdingbar, dass die soziale Arbeit für die Quartiere gebündelt, strukturiert und zielgerichtet koordiniert wird und diese Gemeinwesenarbeit nachhaltig verortet wird. Die sozialen, demografischen und integrativen Herausforderungen sollen innerhalb des Projektes in den Focus der sozialen Aufgaben in der ländlich geprägten Kommune gestellt werden. Um Nachhaltigkeit und Veränderungen zu bewirken, werden Möglichkeiten der Sensibilisierung der Politik in den Gremien der Gemeinde genutzt.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Neben etablierter Jugendarbeit in beiden Quartieren existieren einzelne kommunale Handlungsfelder der sozialen Arbeit sowie anderer Institutionen, die zielgerichteter und effektiver wirken könnten, wenn sie eine ganzheitliche Strategie der Gemeinwesenarbeit bewusst verfolgen würden. Grundsätzlich ist viel ehrenamtliche Hilfsbereitschaft abrufbar - Beispiele aus Vergangenheit: Maskennähen, Flüchtlingshilfe Im Fokus des Projektes stehen folgende Problemsituationen: -Demografische Herausforderungen: Alterung der Bevölkerung, nicht ausreichende barrierefreie Wohnmöglichkeiten für Senioren mit/ohne Betreuung, Einsatz ambulanter Pflegedienste, zu wenig Nachbarschaftsdienste und Dienstleistungen für Senioren. -Integration von Zugewanderten und Geflüchteten: Parallelgesellschaften, Effektivität aber Überforderung (ehrenamtliche) Flüchtlingshelfer/-paten), Flucht in den Drogenkonsum, zu wenig Integration in das Vereins- und Gemeinwesen, zu wenig Mietwohnraum. -soziale Integration von Menschen und Familien an der Armutsgrenze/mit Transferbezug: zu wenig Mietwohnraum, wenig gesellschaftliche Teilhabe Um hinsichtlich einer GWA, die die Ganzheitlichkeit der Strukturen in den Quartieren und der Problemlagen der Bewohner aufgreift und bearbeitet, eine größere Effektivität zu erlangen bzw. Probleme greifbar zu lösen, bedarf es einer besseren Koordinierung der vorhandenen Maßnahmen und der partizipativen Entwicklung neuer Lösungsansätze. In dem ländlich geprägtem Raum ist die Kooperation mit den für das soziale Leben wesentlichen Vereinen aufzunehmen und zu verstärken. Beteiligen sind zudem: Familienservicebüro Flüchtlingshelfer Mehrgenerationenhaus
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Kernort
Beschreibung
Das Projektgebiet umfaßt über eine Fläche von ca. 4,3 qkm die Bauerschaften Wiefelstede 1, Wiefelstede 2 und Wiefelstede 3. Diese Bauerschaften im Zentrum der ländlich geprägten Gemeinde waren ursprünglich der Kern der Gemeinde und hier ist auch jetzt noch das Rathaus und die einzige Kirche der Kommune. Das Quartier ist geprägt von Einfamilienhäusern und Doppelhäusern (letzteres in den neueren Baugebieten), die von den Eigentümern zumeist selbst genutzt sind. Mietwohnungsbau ist nur in sehr geringem Ausmaß zu finden. Direkt an das Quartier grenzen in allen Ortsrichtungen landwirtschaftliche Flächen. Die Versorgung mit Lebensmitteln aller Art kann direkt im Quartier erfolgen, Fachgeschäfte für andere Bedarfe sind nur sehr begrenzt oder gar nicht vorhanden. OPNV ist nur begrenzt nutzbar. In diesem Quartier sind die meisten Zuwanderer (fast 200 Personen) der Gemeinde wohnhaft/untergebracht, die seit dem Flüchtlingszustrom 2015/2016 zugewiesen wurden.
Einwohnerzahl
5462
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro /Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro / Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Bauerschaften Metjendorf, Heidkamp, Ofenerfeld
Beschreibung
Dieses Quartier grenzt in einer Fläche von ca. 3 qkm südlich und östlich direkt an die Großstadt Oldenburg, viele der Bewohner arbeiten auch dort und sind sich nicht bewusst, dass sie nicht in Oldenburg, sondern in der Gemeinde Wiefelstede wohnen. Das Gebiet gilt als Speckgürtel der Stadt Oldenburg. In nördlicher und westlicher Richtung grenzen an das Projektgebiet ausgedehnt landwirtschaftliche Flächen. Das Projektgebiet ist geprägt von Einfamilien- oder Doppelhäusern, die im Eigentum der Bewohner stehen. In einigen Straßenzügen im Quartier überwiegt die ältere Bevölkerung ab 75 Jahren, dort sind die Einfamilienhäuser alle vor ca. 50 Jahren erbaut worden. Aufgrund der Überalterung kommt es hier vermehrt zu Verkäufen des Wohnraums. Insofern gibt es eine starke Durchmischung der ehemals eher dörflichen Bewohnerstruktur. In den letzten Jahren sind zudem neue Baugebiete erschlossen worden, die inzwischen fast fertiggestellt sind und in denen es auch etliche Zuzüge aus der benachbarten Großstadt gibt. Die Infrastruktur, KiTas und Schule sind entsprechend angepasst worden. Der ÖPNV ist der Stadt Oldenburg angepasst und ausreichend. Mietwohnungen sind nur sehr begrenzt vorhanden und decken den Bedarf nicht, da auch hier die Bürger aus Oldenburg zugreifen.
Einwohnerzahl
6433
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
GWA/QM-Ansatz
Alle Probleme und Besonderheiten, die die soziale Lebensqualität der Bewohner im Quartier mindern, sollen ganzheitlich in ihrer Ursache gesehen und angegangen werden. Für dieses Ziel sollen vorhandene kommunale professionelle Ressourcen wie Familienservicebüro (besetzt mit 20 WoSt.), Flüchtlingshelfer (39 WoSt.) u. Mehrgenerationenhaus (hauptamtlich 49,5 WoSt.) effektiver genutzt und als "Kümmererstationen" eingesetzt werden. Gleichzeitig soll die Werbung für das Ehrenamt im sozialen Bereich forciert werden. Daneben wurden in der Politik weitere wesentliche Akzente gesetzt. Es gibt ein Seniorenpolitisches Konzept sowie ein Bekenntnis zum Mehrgenerationenhaus und dessen Arbeit. Alle genannten Voraussetzungen sollen für GWA effektiver genutzt werden. In einem Projektteam von 3 in der Kommune erfahrenen Mitarbeitern, welche mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Aktionsbereichen agieren können, sollen ergebnisorientiert die Problemlagen analysiert, dargestellt und partizipativ mit Akteuren, Bewohnern und kommunalen Gremien angegangen werden. MA 1/Projektleitung - Fachbereichsleitung Arbeit, Familie u. Soziales: Struktur und Koordination der GWA mit den vorhandenen kommunalen Ressourcen, Arbeit in politischen Gremien, Wohnraumentwicklung in den Quartieren. MA 2/Päd. Leitung: Mitarbeiter im Mehrgenerationenhaus, Vernetzung mit Vereinen u. Akteuren, Integration, Veranstaltungen MA 3/Projektmitarbeiter: Seniorenwohnprojekte, Freiwilligendienste, Nachbarschaftshilfe,
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
SVE Wiefelstede und TV Metjendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachausschuss für Generationen und Soziales der Gemeinde Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Wiefelstede / Metjendorf (Ambulante Pflege)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro, Flüchtlingshilfe, Seniorenberatung, Mehrgenerationenhaus, kommunale Arbeitskreise und Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kvhs Ammerland gGmbH (Maßnahmen KOLA, KOLA+ und weitere)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Präventionsprojekte Wiefelstede e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Kinder, Jugendliche und Familien in Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Ammerland. e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch das Projekt "Gute Nachbarschaft - Jetzt Wir Zusammen!" wird in den zwei großen Quartieren in der Gemeinde konsequent der Focus auf den Aufbau einer vernetzten problemlösenden GWA gelegt. Als Grundlage sind bereits kommunal finanzierte Einrichtungen der Sozialen Arbeit vorhanden, die zurzeit autark und kleinteilig handeln. Durch starke Vernetzung und die Entwicklung neuer Strukturen und Maßnahmen im Team wird eine effektive GWA geschaffen werden, die nach Projektende kommunal Fakt bleibt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Humanopolis öffnet sich

Ansprechpartner
Patricia Frahm
Funktion Verwaltungsangestellte
Humanopolis - Ein verbindender Ort für Kultur und Austausch
Projektbeschreibung
Unsere Gegend ist geprägt durch eine schwache Infrastruktur. Hier ohne Auto von A nach B zu kommen, ist ein schwieriges Unterfangen. Der nächste Lebensmittelladen ist ca. 6 km entfernt. Oberschulen, weiterführende Schulen, Fachärzte, Apotheken, Banken, kulturelles Leben und attraktive soziale Angebote finden sich erst in Bad Bevensen (16 km) oder in Uelzen (22 km) oder noch weiter entfernt. Die umliegenden Dörfer weisen ein nur gering aktives Dorfleben auf. Soziale Isolation und Vereinsamung sind nicht nur Themen der älteren Generation. Auch den Jugendlichen fehlt ein Ort, an dem sie sich willkommen, gefördert und gefordert fühlen. Im Nachbarort Stoetze wurde letztes Jahr ein Gemeindehaus fertiggestellt, worüber sich die Dorfbewohner sehr erfreut zeigten und dennoch wird es kaum genutzt. Hier fehlt es an Menschen, die hier initiativ werden und mitgestalten wollen, sodass uns Vertreter der Gemeinde und der Samtgemeinde bereits fragten, ob wir nicht bei der Belebung des Gemeindehauses behilflich sein könnten, da ihnen bekannt war, dass wir bereits öffentlich wirksame Projekte gestaltet haben. Bei den vielen Ideen, die wir gerne umsetzen möchten, um hier einen Ort der Begegnung und des Austauschs zu initiieren, kommt uns dies sehr entgegen. Doch auch wir benötigen hierzu hauptberufliche und ehrenamtliche Helfer und Mittel, um hier ein soziales Netzwerk aufzubauen. Ein „Kümmerer“ vor Ort soll zunächst in Erfahrung bringen, wie wir „Brücken“ bauen können, um die Belange und Bedürfnisse der Menschen hier im Umland mit unseren Möglichkeiten verbinden und ausweiten können. Hier heißt es, Kontakte zu knüpfen und Interesse zu wecken über kleine Aktionen in den Dörfern und bestehenden Vereinen und Institutionen. Auch wäre es wichtig, ein Informations- und Kommunikationsnetz aufzubauen. Was wir bereits auf Grund der Rückfragen der im Umland lebenden Menschen erfahren haben, ist der Wunsch nach einem Café und Hofladen. Dies würden wir gerne aufgreifen und mit einer Vollzeitkraft und ehrenamtlichen Helfern einen ansprechenden Ort zu schaffen, um hier themenbezogene und auch generationsübergreifende Angebote zu machen, die die Menschen ins Gespräch und ins gemeinsame Tun bringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der größten Probleme hier ist die mangelnde Mobilität. Ohne Auto ist man im wahrsten Sinne des Wortes abgekoppelt. Dies betrifft besonders die Jugendlichen und die ältere Generation. Schon allein das führt zur Isolation und Vereinsamung. Dann fehlen einfach attraktive regelmäßige Angebote und ansprechende Orte, an denen man sich gerne aufhalten und wiederkommen möchte. Die Humanopolis gGmbH ist eine Jugendhilfeeinrichtung mit einem ca 7ha großem Gelände, auf dem eine Tischlerei, eine Pferdewirtschaft, eine Gärtnerei mit Gemüseanbau, eine Hauswirtschaft und eine Hausmeisterei als Arbeitsangebote bzw. Tätigkeitsmöglichkeiten für die Jugendlichen installiert sind. Auch wohnen auf dem Gelände teilweise die Gründer der Einrichtung, MitarbeiterInnen und Menschen, die gerne in Gemeinschaft leben möchten und sich bereits vielfältig hier einbringen. Groß Malchau ist ein Dorf, umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Die nächste Einkaufmöglichkeit liegt ca. 6 km entfernt, der nächste größere Ort ist ca. 16 km entfernt. Unser Gelände mit den vielen Bereichen bietet viele Ansatzmöglichkeiten, um Menschen aus dem Umfeld vielfältig anzusprechen, in Kontakt zu bringen, ein soziales Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder mit ins Boot genommen fühlt und eine Teilhabe an gemeinschaftlichen Aktionen möglich sind.Schon in den Nachbarorten kennt man uns nicht. Wir haben viele Ideen, aber um diese umsetzen zu können, benötigen wir Menschen und Mittel sowie ein gutes Werbungs- und Kommunikationsnetz.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Groß Malchau Gemeinde Stoetze und Samtgemeinde Rosche
Beschreibung
Die Aktionen sollen auf dem Gelände der Humanopolis gGmbH stattfinden. Auch haben wir vor, den Gemeindesaal der Gemeinde Stoetze zu nutzen. Wir gehen davon aus, mit den Unternehmungen Menschen im Umkreis von 20 km und mehr anzusprechen, da aufgrund der ländlichen Strukturen weite Wege oft nötig und üblich sind.
Einwohnerzahl
2053
Quelle / Anmerkungen
Internet
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
21
Anmerkung
Website der Samtgemeinde Rosche im Internet (Stand 2012)
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen auf dem Gelände von Humanopolis einen lebendigen Ort der Begegnung, des Miteinanders und des Austauschs aufbauen. Dies wollen wir über das Teilen gemeinsamer Interessen, über gemeinsames Handeln und neue Impulse einbringend erreichen. Wichtig ist uns auch, neue Wege der Kommunikation intern sowie öffentlich zu schaffen. Es ist uns wichtig, auch hier viele Menschen zu erreichen, sie über Aktionen zu informieren, sie teilhaben zu lassen an aktuellen Themen, an unseren Visionen und die Möglichkeit zu geben, sich mit eigenen Ideen und Handlungen einbringen zu können. Das erleichtert die Verbindung untereinander, alle werden mit ins Boot genommen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
unsere Umfragen und Aktionen zum Mitmachen/Dabeisein animieren, sich die Menschen in der Umgebung von den Themenbereichen angesprochen fühlen und teilnehmen.
Beschreibung
wir Aktionen ins Leben rufen und es schaffen, hier Interesse und Engagement zu wecken und die Kompetenzen und Potentiale der Einzelnen erkennen, und begleitend in einen verantwortungsbewusstes Handeln führen, auch Raum für Ideen anderer geben.
Beschreibung
wir es schaffen, dass sich die Menschen hier in der Umgebung mit ihren Fähigkeiten und Ideen einbringen möchten verbunden mit den Gestaltungsmöglichkeiten, die bereits bestehen und auch vorhandenen Strukturen im Umfeld einzubinden, wie z.B. Rufbus
Beschreibung
Jung und Alt miteinander im Kontakt sind, gemeinschaftliche Aktionen planen und mitmachen
Beschreibung
Kooperationen mit Vereinen und Organisationen
Beschreibung
Informationen gelangen rechtzeitig und zuverlässig an Interessierte, an aktiv Gestaltende, etc., Kontakte zu Kooperationspartnern werden geknüpft und gepflegt, Aufstellung vorhandener Verbindungen anlegen und weiterentwickel, um Kontakt leicht zu machen.
Beschreibung
regelmäßige Treffen finden statt, reger Austausch zwischen den hier lebenden Menschen mit den Nachbarn
Beschreibung
Verbindungen zu anderen Organisationen/ Menschen werden gepflegt und ausgebaut. Konzept Rufbus in Zernien bzgl. der Mobilität, Überlegung des Ausbaus in unsere Region
Beschreibung
Austausch über das aufgebaute soziale Netzwerk nicht nur als Einbahnstraße sondern in alle Richtungen und ausdehnend
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Stoetze, Gemeinde Stoetze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauckhof Stütensen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Hitzacker, Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg, Erzieherschule Uelzen und freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein, Sportvereine Himbergen, Römstedt, Bad Bevensen und Uelzen, Musikschule Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
freiberufliche Dozenten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EJZ, AZ, Heidetrommel, Internet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Himbergen und Altenmedingen, Posaunenchor Römstedt und Altenmedingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerker, Künstler, Musiker, Dozenten
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir wollen durch den Aufbau eines sozialen Netzwerks erreichen, dass hier vor Ort Räume und Strukturen genutzt werden können und die Inhalte über viele verschiedene Instanzen (Vereine, Organisationen, Selbstständige, Ehrenamtliche, etc.)getragen werden. Wenn sich das Café zu einer attraktiven Anlaufstelle entwickelt, rechnen wir zumindest mit einer Deckung der Ausgaben. Aus unserer Erfahrung können wir auch mit Spenden rechnen, denn die Bereitschaft dazu wächst, wenn die Aktion sichtbar ist.
Zustimmung Veröffentlichung
On