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2. Aktivierung und Unterstützung von Selbstorganisation und Beteiligung, Förderung von Selbsthilfepotenzialen und Partizipation,

Netzwerk Nachbarschaft

Ansprechpartner
Stefan Heinze
Funktion Geschäftsführer
Netzwerkaufbau für untersützende Hilfen für Seniorinnen und Senioren
Projektbeschreibung
Das Netzwerk Nachbarschaft gestaltet in gewisser Weise die Unterstützung wie in einer guten Nachbarschaft. Daraus entwickeln sich verlässliche Beziehungen und regelmäßige Kontakte wenn der eigene Radius kleiner wird und sich im Wesentlichen auf die eigene Häuslichkeit beschränkt. Die helfenden Nachbarn des Netzwerkes geben Hilfestellung bei Einkäufen, machen Besorgungen, lesen die Zeitung vor und sprechen miteinander über Freuden, Ängste, Sorgen und Kümmernisse. Zum start konzentriert sich die Hilfe auf ältere Menschen. Der Aufbau dieses Netzwerkes erfolgt mit dem Ziel, ehrenamtliche Koordinator*innen in den Ortschaften dauerhaft zu gewinnen. Ein wichtiges Projektziel ist die nachhaltige Verstetigung der Projektidee. Das heißt, zum Projektende soll dieses Netzwerk im Wesentlichen ehrenamtlich getragen und durchgeführt werden. Es ist Ziel des Projektes, die Angebote für Fortbildung/Qualifikation der Ehrenamtlichen so zu entwickeln, dass diese nach Abschluss dieses Projektes in einer alternativen Struktur auch zukünftig zur Verfügung stehen. Zum Erreichen dieser Ziele will das Diakonische Werk eine Personalstelle mit 28,5 Wochenstunden für ein(n) Koodinator/in einrichten mit folgenden Aufgaben: • Motivation und Begleitung der ehrenamtlich Mitarbeitenden • Entwicklung und Vermittlung von Angebote der Fortbildung und Weiterbildung • Durchführung von Netzwerk-Veranstaltungen (Motivation und Engagement stärken) • Verknüpfung des „Netzwerkes Nachbarschaft“ mit vorhandenen professionellen Angeboten (ambulante Pflege, Assistenzdienste, begleitete Wohnangebote, Hospizarbeit) • Einbindung des Netzwerkes Nachbarschaft in vorhandene Aktivitäten der Bürgergesellschaft • Initierung von Beteiligungsformen zur Ermittlung weiteren Bedarfs sowie Umsetzungmöglichkeiten mit Bewohnern und Bewohnerinnen der Quatiere / Ortschaften • Zusammenarbeit mit kommunalen und kirchlichen Körperschaften Das Projekt soll die guten Erfahrungen des Projektes „Tür an Tür“ (2014 bis 2018) und der LEADER-Förderung nutzen, bei dem in vier Kirchengemeinden Besuchsdienstleistungsgruppen aufgebaut wurden. Leider fiel die Förderung durch das LEADER-Programm in die Corona-Zeit. Das Projekt konnte nicht wie geplant abgeschlossen werden, da es vor allem vom persönlichen Kontakt lebt. Da noch viele ehrenamtliche Kräfte zur Verfügung stehen, soll der Projektzeitraum genutzt werden ein QM aufzubauen und eine Verstedtigung zu planen und zu strukturieren.
Laufzeit
2023-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demografische Wandel führt insbesondere im ländlichen Raum zu einer Überlastung der professionellen Sorgesysteme. Wir stehen vor der Herausforderung, das soziale Miteinander in die individuelle und kollektive Lebensführung zu integrieren und die bei den meisten Bürgerinnen und Bürgern verankerte Bereitschaft zur Fürsorge für Andere als Teil der Bürgergesellschaft zu wecken und für das Gemeinwohl nutzbar zu machen. Das Projekt „Netzwerk Nachbarschaft“ stützt sich dabei auf das Leitbild des „Community Care“. Die gesellschaftliche Entwicklung führt auch vermehrt dazu, dass familiäre System nicht mehr zwingend in umittelbarer Erreichbarkeit leben. Kleine Alltagshilfen wie Einkauf, Besuch, Betreuung können nicht mehr ohne weiteres geleistet werden. Hier sollen neue Strukturen das Zusammenleben der Menschen am Ort stärken. Darüberhinaus sollen weitere Bedarfe ermittelt werden. So könnten Unterstützungen bei der Kinderbetreuung, Hilfen bei Erkankungen oder nach stationären Aufenthalten, Hilfen bei praktischen Täitigkeiten und anderes entwickelt werden. Ziel ist es über den Arbeit für ältere Menschen ein Netzwerk nachbarschaftlicher Hilfen für alle Menschen im Quartier aufzubauen, dass den Zusammenhalt stärkt und von dem der gesamte Sozailraum profitiert.
GWA/QM-Ansatz
Es sollen die Grundprinzpien eingehalten werden: lokale Orientierung, Koordination und Vernetzung, Anknüpfen an Ressourcen in der Lebenswelt, Mobilisieren von Selbsthilfe, Partizipation, Aktivierung von Betroffenen, Vermittlung zwischen Makro- und Mikroebenen, befähigende und aktivierende Interventionen
Nachhaltigkeit
Parallel zu dem Projekt sollen auch vorhandenen haupotberufliche Kräfte in den Ortsteilen / Quartieren an das Projekt herangeführt werden. Das Netzwerk Nachbarschaft soll als Teil der sozialraumorientierten Arbeit der evangelischen Kirche verstanden und akzeptiert werden. Durch diese Intergration in das kirchliche und diakonische Handeln, kann das Netzwerk sich dauerhaft tragen. Zusätztlich ist geplant eine weitere hauptberuifliche Kraft für die diakonische Arbeit im Sozialraum anzustellen.

TIDE-HUUS Großenmeer

Ansprechpartner
Ulrike Mayer
Funktion Gleichstellungsbeauftragte, Fuks-Büro
TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN = TIDE-Huus
Projektbeschreibung
Das Projekt TIDE-Huus Großenmeer (TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN) baut auf dem Prinzip des organisierten Gemeinwesens auf. Tide ist die Bezeichnung für die Gezeiten wie Ebbe und Flut. Die Macht der Gezeiten steht auch sinnbildlich für Ängste und Hoffnung. Das „Tide-Huus“ soll für die Menschen ein sicherer Ort für Austausch und Begegnung sein. Das TIDE-Huus wird zum Erhalt und Förderung der Selbstorganisation; zur Vorbeugung früher Hilfebedürftigkeit, zur (Wieder-)Herstellung und Ermöglichung von größtmöglicher Selbstbestimmung und sozialer, kultureller Teilhabe, nach individuellen Bedarfen genutzt. Hier soll Austausch auf allen Ebenen (von Angeboten im Supermarkt bis hin zu Tipps bei Anträgen oder "Wie bist du mit der Situation umgegangen?") stattfinden. Der Ansatz ist dabei partizipativ, niedrigschwellig sowie offen, präventiv und basiert auf der Freiwilligkeit der Teilnahme. Er ist individuell, bedürfnisorientiert, ressourcenorientiert, persönlich im gewohnten und sicheren Umfeld, in Beratung und Begleitung. Die individuellen Bedarfe – von Einzelnen oder Gruppen – werden ermittelt und transformiert in konkreten Unterstützungs- und Teilhabe-Angeboten. Das "offene Ohr" haben und aktiv zuhören stehen an erster Stelle und geht bei gutem Wetter mit einem Kaffee oder Tee und etwas Süßem im Strandkorb auf dem Außengelände am besten. Die Anlaufstelle ist barrierefrei. Sie verfügt über einen großen Gruppenraum, sowie ein bis zwei kleinere Gruppenräume. Eine funktionale Küche und getrennt geschlechtliche Sanitäranlagen gehören zum Bestand. Es gibt Räumlichkeiten in denen ein Jugendtreff, Krabbelgruppe sowie ein generationsübergreifendes Angebot stattfinden kann. Außerdem gibt es ein Außengelände mit Sitzgelegenheiten und Spielfläche, sowie ausreichend Parkfläche. Eine Anbindung an den ÖPNV ist gegeben.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
„Einsamkeit kann jede und jeden treffen.“ (BMFSFJ, 2023) Dieses Problem sieht die Gemeinde Ovelgönne ebenfalls und möchte sich aktiv an dieser Stelle einbringen. Es gibt aktuell zwar ein reichhaltiges Angebot an Veranstaltungen, Institutionen und Akteuren, allerdings gibt es auch hier Defizite. Die Forschungslage des Projekts Kompetenznetz Einsamkeit (2023) zeigt, dass der Faktor Raum vielfältige Auswirkungen auf Einsamkeit haben kann. Da die Gemeinde Ovelgönne, mit rund 124 km², eine große Fläche fasst und kein wirkliches Zentrum besitzt ist es für einige Menschen schwer, Angebote zu finden, wahrzunehmen und sich mit anderen Menschen zu verknüpfen. Nicht nur faktisch, sondern auch in der subjektiven Wahrnehmung der Bürger*innen wie lokale Ärzte, Organisatoren von Senioren- und Krabbelgruppen-Treffs, die die sich steigernde Isolation hautnah mitbekommen, ist Vereinsamung ein großes Thema. In der 3. Sitzung des Präventionsrats 2023 und mit Unterstützung des Landes Präventionsrats wurde ebenfalls sehr deutlich, dass eine Tendenz der zunehmenden Vereinsamung besteht. Die lokalen Angebote wurden evaluiert, es gibt Angebotsdefizite im Bereich der alleinstehenden Personen mit und ohne Kind sowie der alleinstehenden „jungen“ Senioren. Durch den vermehrten Zuzug, von unterschiedlichsten Menschen, gibt es einen Bedarf für (inter-)kulturelle Angebote. Um Begegnungen zwischen diesen Zielgruppen anzustoßen, wird ein Raum benötigt. Durch (Fach-)Kräfte soll eine Unterstützung bei der Verknüpfung der Angebote von Vereinen, Institutionen und Hilfeleistungen geschaffen werden. Die vorhandenen Strukturen sollen gestärkt und Zugangsbarrieren abbaut werden.
GWA/QM-Ansatz
Strukturell bedarf es einer – den jeweiligen Beständen und Bedarfen angepassten – Variante des organisierten Gemeinwesens, wie sie in ihren Grundzügen etwa unter dem Konzept der „Caring Community“ umrissen wird. (Klein, 2018) Auf diesem Prinzip des organisierten Gemeinwesens baut das Projekt „TIDE-HUUS Großenmeer (TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN) der Gemeinde ebenso auf. Die Anlauf- und Verknüpfungsstelle bzw. die Begegnungseinrichtung soll einen festen Sitz in Großenmeer haben, allerdings auch mobil agieren können.
Nachhaltigkeit
Im Vorfeld ist dieses Projekt im Zuge der Arbeit des Präventionsrates entstanden. Das Projekt verfolgt das Ziel Einsamkeit im Alltag entgegenzuwirken und orientiert sich an §71 SGB XII und §§ 4a und 11 SGB VIII. Es wird beabsichtigt mit einem externen Anbieter gemeinsam eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Ziele: 1, 3, 5, 10, 11 und 16) orientieren, zu erarbeiten. Dabei wird das Projekt in dieser Strategie berücksichtigt.
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Miteinander leben-aufmerksame Nachbarschaft

Ansprechpartner
Angela Exner-Wallmeier
Funktion Projektleitung
Miteinander leben-aufmerksame Nachbarschaft, ein integratives Projekt zur Förderung des sozialen Zusammenhalts durch Ausbau und Weiterentwicklung der Anlaufstelle
Projektbeschreibung
Aufbauend auf den Strukturen der Kernaufgaben des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus erarbeiten wir in Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft GSG, der Polizei, der Gemeinwesenarbeit, der Stadt Oldenburg , den Vereinen , der Volkshochschule und dem Einzelhandel im Quartier ein Konzept zur Stärkung des Sozialen Zusammenhalts. Auslöser für unser Projekt waren die veränderten Besucherströme nach der Corona Pandemie und eine Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit zum Thema SToP ( Stadtteil ohne Partnergewalt). Unser Haus liegt in einem benachteiligtem Wohngebiet, das durch den demographischen Wandel und Zuwanderung schon eine Veränderung erfahren hat. Als neue Herausforderung nehmen wir die Auswirkungen nach der Pandemie und die Herausforderungen durch die Inflation wahr. Das Mehrgenerationenhaus als Treffpunkt im Quartier wird durch die veränderten Besucherströme und die damit einhergehenden Herausforderungen vor neue Aufgaben gestellt. Der offene Treff im Mehrgenerationenhaus, sowie die vielfältigen Angebote im Bereich Bildung, Freizeitgestaltung, Sprachförderung und Beratung werden zu einem großen Teil von Ehrenamtlichen, Freiwilligendienstlern und Honorarkräften unter hauptamtlicher Begleitung umgesetzt. Der Strukturwandel im Stadtteil und die veränderten Lebenssituationen nach Corona stellen den Stadtteil und unsere Arbeit vor neue Aufgaben. Die Konfrontation mit den Themen, häusliche Gewalt, finanzielle Notlagen, akuter Förderbedarf benachteiligter Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, erfordert von allen Akteuren im Haus eine Neuorientierung und Neuausrichtung. Das bisherige ausgeglichene und von gegenseitiger Wertschätzung getragene Klima droht zu kippen. Die Bereitschaft und Fähigkeit eigene Interessen zu vertreten, an Aufgaben und Themen zu arbeiten, hat deutlich nachgelassen. Aktuell hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass wir eine Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen unter professioneller Begleitung brauchen, um eine offene Begegnungskultur zu implementieren. Zur Bewältigung dieser Aufgaben haben wir in Kooperation mit anderen Akteuren im Stadtteil ein neues Nachbarschaftsprogramm "Miteinander leben - aufmerksame Nachbarschaft" initiiert, das bereits auf große Resonanz stößt. Für die weitere Umsetzung dieses Quartiersentwicklungsprozesses benötigen wir eine qualifizierte hauptamtliche Unterstützung im Haus. Unsere bestehenden Strukturen aus Haupt- und Ehrenamt reichen nicht mehr aus, um diesen Prozess gut zu begleiten.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier ist geprägt durch 3-4 geschossige Gebäudekomplexe aus den 50er Jahren, mit ca. 20 Wohnungen pro Gebäudekomplex. Der erste große Strukturwandel im Quartier wurde durch die Flüchtlingswelle im Jahr 2015 eingeleitet. Die Johanniter Unfall- Hilfe e.V. ist seit 2014 Träger des Mehrgenerationenhauses in Oldenburg im Stadtteil Bürgerfelde. Wir haben den Stadtteil bisher als offenes kooperatives und lebendiges Quartier erlebt. Die Interaktion und Wertschätzung im Stadtteil zeugten von einem guten Klima. Die Folgen der Pandemie und die prekären Bedarfslagen durch die aktuelle Inflation sind eine neue Herausforderung für das Miteinander in der Nachbarschaft. Das Team ist in den letzten Monaten durch die Konfrontation mit den Themen häusliche Gewalt, prekäre Lebensverhältnisse und erhöhter Gesprächsbedarf bei unseren Besuchern an seine Grenzen gestoßen. Als Folge der Pandemie und der Inflation nehmen wir ein erhöhtes Konfliktpotential wahr, gleichzeitig erfahren wir eine drastisch reduzierte Kommunikationsbereitschaft. Die Fähigkeit in den Austausch mit Anderen zu gehen, Interessen und Bedarfe zu formulieren, sich auf andere Lebenswelten einzulassen ist deutlich gesunken. Der Beratungs- und Austauschbedarf zu Themen wie häusliche Gewalt, Sicherheit und finanzielle Hilfen ist enorm gestiegen. Unsere bestehenden Strukturen benötigen eine personelle und professionelle Unterstützung bei der Neuausrichtung und Weiterentwicklung des Ansatzes der Gemeinwesenarbeit. Eine qualifizierte Begleitung der Vernetzung und Neuausrichtung der Nachbarschaftsarbeit ist dringend gewünscht. Perspektive soll eine nachhaltige Verstetigung der Neuausrichtung in bestehende Netzwerke sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Bürgerfelde
Beschreibung
Dass Gebiet liegt innerhalb des nordwestlichen Autobahnrings der Stadt Oldenburg. Im Osten verläuft die Grenze entlang der großen Ausfallstraße" Alexanderstraße". Im Süden endet unser Einzugsgebiet entlang der Straße Melkbrink mit Ausläufern in die Straßenzüge Oederstraße und Starklofstraße.
Einwohnerzahl
6900
Quelle / Anmerkungen
https://www.oldenburg.de/startseite/politik/verwaltung-finanzen/statistik/statistische-daten-online/bevoelkerung.html
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik / 0218
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik/ 0218
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnerdatei Stadt Oldenburg Fachdienst Geoinformation und Statistik/ 0228
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht 2022 Stadt Oldenburg; Amt für Jugend und Familie_ Datenbasis 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir sind ein gefördertes Haus aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Füreinander in der Kommune. Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Jede und jeder ist willkommen. Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Häusern ihren Namen und ist Alleinstellungsmerkmal: Jüngere helfen Älteren und umgekehrt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nachbarschaftsforum von unterschiedlichen Bewohnergruppen genutzt werden.
Beschreibung
Ein gemeinsamer Runder Tisch mit weiteren Netzwerkpartner aus dem Quartier regelmäßig umgesetzt wird und die Ergebnisse des Erfahrungsaustausches in der Angebotsstruktur eingearbeitet werden.
Beschreibung
Offene Nachbarschaftsveranstaltungen werden umgesetzt und sind im Quartier etabliert.
Vorhandene Strukturen
Das Mehrgenerationenhaus hat zwei hauptamtliche Mitarbeiter mit einem Stundenumfang von 35 Stunden. Die Angebote im Haus, der Offene Treff, die Hausaufgabenbetreuung, das Lerncafé, die Handarbeitsrunden, die Spielrunden, die Gesprächsrunden, die Handysprechstunde etc. werden überwiegend von Ehrenamtlichen und Honorarkräften begleitet, die von unseren hauptamtlichen Kollegen koordiniert und begleitet werden. Zur Zeit haben wir 18 Ehrenamtliche, die sich in den Angeboten engagieren. Unser Haus ist regelmäßig von Montag bis Donnerstag von 09:00 - 18:00 Uhr und Freitag von 09:00 - 16:00 Uhr geöffnet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderlachen Oldenburg e.V.; Herr Norbert Arendt BTB Bürgerfelder Turnerbund; Regine Walter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenarbeit Dietrichsfeld; Meike Plewa Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde; Nils Naumann Polizei Oldenburg; Kontaktbereichsbeamter Frank Vehren ; VHS Oldenburg Anita Groth Koordinatorin Schulische Bildung; Kinderbibliothek am PFL Frau Hummels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Soziale Dienste; Angela Exner-Wallmeier Paritätischer Wohlfahrtsverband; Sozialberatung Dorothee Rensen ; Caritas Oldenburg Seniorentreff im Pavillon; Julia Ritterhoff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Stadt Oldenburg; Katrin Busse DIKO Oldenburg (Demenz- Informations- und Koordinationsstelle Oldenburg; Kathrin Kroppach
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AKTIV IRMA; Herr Brinkmann Druckerei Eiting; Herr Eiting Möbel Weirauch; Kay Weirauch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GSG Oldenburg; Stefanie Brinkmann-Gerdes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NWZ Oldenburg; Stadtredaktion Sonntagsblatt Redaktion Oldenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdB Dennis Rohde Mitglied des Stadtrates Oldenburg Esther Niewerth-Baumann Mitglied des Stadtrates Jens Freymuth
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Isolde Spindler; Volker Seinsch; Heinz Slopianka; Helma Vols; Heinz und Lotti Rosenthal; Fatima Sheikmous; Rehan Suleiman; Leila H. Hadya S.; Ragda, H.; Gaby Brinkmann etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche: Anja Wemken; Gila Nattke; Manfred Schäfer; Anke S. ; Fatima Sheikomous; Horst Claussen; Dieter Porschin; Isolde Spindler; Helma Vols; Iris Lindstedt;
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg Fachdienst Soziale Dienste; Monika Naber Amt für Teilhabe und Soziale; Frau Hünecke Fachdienstleitung Pflege, Wohnen und Soziale Beratung; Lena Haddenhorst
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Einführung und professionelle Begleitung des Nachbarschaftsforums beinhaltet die Einbindung unserer Netzwerkpartner. Ziel dieses Projektes ist es, dass insbesondere unsere Partner aus Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen im Laufe der Zeit so eingebunden sind, dass eine Fortführung der Arbeit durch die Netzwerkpartner gelingen kann. Die Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen sollte dann bei uns im Haus in Kooperation mit anderen öffentlichen Trägern durchgeführt werden.
Galerie
gemeinsam leben  aufmerksame nachbarschaft
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hameln kann's zukunftswirksam

Ansprechpartner
Claudia Schmidt
Organisation Stadt Hameln
Funktion Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung
Zukunft schon heute gestalten in Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
„Hameln kann‘s zukunftswirksam“ wird eine neue stadtweite Kommunikationskultur etablieren, die alle Akteure umfasst: Bewohner:innen, Vereine, Institutionen, Unternehmen, Künstlergruppen, Politik und Verwaltung. Auch im konstruktiven Umgang mit den Auswirkungen der Coronakrise in den Quartieren bedeutet Zukunftswirksamkeit, aktive Gestaltungskompetenz in einer sich wandelnden Welt zu gelangen, um schon heute für morgen lebenswerte Nachbarschaften zu gestalten. „Hameln kann’s zukunftswirksam“ wird die entscheidenden Schritte vom befristeten Projekt zum dauerhaften Planungs-/ Kommunikationsprinzip gehen. Auf der Ebene der Stadtverwaltung bedeutet dies, die in 2017 gestartete ressortübergreifende Zusammenarbeit dauerhaft als integriertes Arbeitsprinzip zu etablieren und als übergreifendes Fachgebiet in Verwaltungsstrukturen abzubilden. Das abteilungsübergreifende Team aus QM in „Stadtentwicklung/ Planung“ sowie GWA in „Familie/ Soziales“ fungiert gemeinsam als intermediäre Instanz zwischen Verwaltungsressorts und Bewohnerinteressen und unterstützt Bewohnerselbstorganisation. Mit der Landesförderung wird es gelingen, die hierfür erforderlichen Strukturen aufzubauen und zu verstetigen. Im ISEK 2030 (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) haben Verwaltungsspitze und Politik große Zustimmung zur Verstetigung der Sozialraumorientierung signalisiert. Die Quartiersarbeit „Hameln kann’s“ ist als Leitprojekt 1 ausgewählt worden, um „gesellschaftliche Mitwirkung zu fördern, damit Hameln eine Stadt für alle Menschen bleibt, in der die Gemeinschaft geachtet und solidarische Nachbarschaft auch in Quartiersstrukturen gelebt wird“. Die Stadt Hameln folgt damit den Zielen der Neuen Leipzig Charta. Klares Projektziel ist es, GWA in Hameln zu verstetigen - als Pendant zum bereits dauerhaft etablierten QM. Auf der Vor-Ort-Ebene ist GWA dringend erforderlich, um die durch Corona erschwerten oder unterbrochenen Selbstorganisationsprozesse von Bewohnergruppen unterstützen zu können und kultur-/generationsübergreifende Begegnungs-/Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen. Zu der Fülle an unterschiedlichen Formaten zählen z.B. das Urban-Gardening-Projekt der Bewohnerinitiative „Himmelreich“, "Fill-the-Bottle-Challenges“ gegen Zigarettenkippen in der Altstadt sowie „Nachbarschafts-Speed-Datings“ in neuen Wohngebieten. „Social Innovation Nights“ und ein Beteiligungsmobil eröffnen neue Zugänge zu bisher ungenutzten Potenzialen und setzen zukunftswirksame Stadtteildynamiken in Gang.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Kuckuck, Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt von Mängeln im Wohnumfeld, hoher Bebauungsdichte und fehlenden Freiräumen, aber auch von Verwahrlosung, (Kinder-)armut und hoher Zuwanderung. Die Coronakrise hat wie unter einem Brennglas Probleme sichtbarer gemacht und auch verschärft. Um innerstädtischen sozialen Schieflagen zu begegnen, hat die Stadt Hameln bereits seit 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung geschaffen. Zusätzlich wurde - finanziert über die Landesförderung - GWA in den Quartieren aufgebaut und als „Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung etabliert. Ende März 2021 endete die Projektlaufzeit. Der Wegfall von 1,5 Stellen für Gemeinwesenarbeit stellt einen großen Verlust für die Quartiere dar, vor allem entfällt auch der direkte Draht der Stadt Hameln zu den Bewohner:innen sowie viele Begegnungsmöglichkeiten. Um diese gravierende Lücke zu schließen, wird ein Verstetigungsprozess angeschoben, um Sozialraumorientierung in Hameln fortzusetzen und Stellen für GWA dauerhaft zu verankern. Mit der Landesförderung wird die Stadt Hameln die erforderlichen Strukturen aufbauen, um die dauerhafte Mitwirkung von Bewohner:innen an Stadtentwicklungsprozessen auf allen Ebenen zu etablieren und um diesen demokratischen Prozess im Anschluss aus eigenen Kräften zu verstetigen. Innerhalb der Verwaltung wird die ressortübergreifende Zusammenarbeit in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Hier setzt „Hameln kann’s zukunftswirksam“ an, damit auf allen Ebenen neue Formen des Miteinanders und eine neue Kommunikationskultur erprobt und letztlich selbstverständlich werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
579
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Projektziel des Projekts "Hameln kann´s zukunftswirksam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Vom Wissensvorsprung im Gebiet Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt erheblich profitieren. Im Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt-Projekt bereits erprobte und gut funktionierende Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch, Sanierungskommission, Lenkungskreis) sowie Arbeitsweisen und Beteiligungsformate (Integriertes Handlungskonzept, Zukunftskonferenz, Bewohnertreff, Kinderkonferenz) können auf die anderen Gebiete übertragen werden. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln kann´s zukunftswirksam" von großer Bedeutung sein. Die Finanzierung von GWA am Kuckuck ist nicht erforderlich, da über den I-Pakt Integrationsmanagement gefördert wird und ab 2023 eine Stelle Quartierstreffleitung/ GWA von der Stadt Hameln finanziell getragen wird.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Altstadt
Beschreibung
Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2180
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nordöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9359
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis zum südlichen Rand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6235
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2019, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement/Koordination Quartiersentwicklung besteht seit März 2017 und ist dauerhaft angelegt. Aktuell gibt es bei der Stadt keine Gemeinwesenarbeit. Diese soll mit der Landesförderung als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt als kommunale GWA aufgebaut und dann über das Projekt hinaus ebenfalls dauerhaft etabliert werden. 1,5 Projektstellen GWA sind neu mit externem Personal mit einschlägiger Berufserfahrung zu besetzen. Eine Stelle GWA soll im Anschluss dauerhaft bestehen bleiben. Inhaltlich anknüpfen kann die GWA an die mit den Vorgängerprojekten aufgebauten Kooperationen und Maßnahmen. Dies gilt auch für die enge Zusammenarbeit im abteilungsübergreifenden Projektteam aus QM in „Stadtentwicklung/ Planung“ und GWA in „Familie/ Soziales“, das gemeinsam als intermediäre Instanz fungiert und sich gegenseitig ergänzt. Dabei arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene und steuert den Kommunikationsprozess, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene orientiert sich vor allem an den Menschen vor Ort und unterstützt Bewohnerselbstorganisation. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner:innen Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die die vorhandenen Ressourcen nutzen. Mit diesem Organisationsaufbau gelingt es Verwaltung, "ein Ohr in den Quartieren zu haben". Zugleich werden Bewohner:innen befähigt, Planung zukunftswirksam mitzugestalten - als dauerhaften Prozess.
Qualitätskriterien
Beschreibung
ist erreicht, wenn Bewohnerinteressen in zukunftswirksamer Planung münden
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Bewohnerinitiativen in den Quartieren eigenständig organisieren
Beschreibung
ist erreicht, wenn die in den Integrierten Handlungskonzepten genannte Stärken aktiv zur Quartiersentwicklung genutzt werden
Beschreibung
ist erreicht, wenn sich Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Bildung, Einkommen... von GWA angesprochen fühlen
Beschreibung
ist erreicht, wenn ressortübergreifender Austausch selbstverständlich geworden ist und integrierte Teams und Gremien gemeinsam zukunftswirksam arbeiten
Beschreibung
ist erreicht, wenn in vertrauensvoller Zusammenarbeit auch Konflikte im Sinne einer positiven Quartiersentwicklung genutzt werden können
Beschreibung
ist erreicht, wenn in jedem Quartier mehrere Begegnungsmöglichkeiten gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und "gute Nachbarschaft" thematisieren
Beschreibung
ist erreicht, wenn ein funktionsfähiges Netz an unabhängigen Stadtteiltreffpunkten besteht, die auf Unterstützung durch kommunale GWA zurückgreifen können
Beschreibung
ist erreicht, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont (z. B. Jugendamt/Sozialraumkoordination, Flüchtlingssozialarbeit, Koordinierungsstelle für Migration, Kreisabfallwirtschaft, Stadt Hameln (z. B. Integrationsmanagement, Seniorenarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Gleichstellung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HSW Hochschule Weserbergland, Grundschule Hohes Feld, Grundschule Hameln-Rohrsen, Grund-/Oberschule "Wilhelm Raabe" Hameln, Grundschule Papenschule Hameln, Viktoria-Luise-Gymnasium, Integrierte Gesamtschule, Volkshochschule Hameln-Pyrmont, Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hameln - Referat Strategische Grundsatzfragen, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Hameln Lokale Medien - Deister- und Weserzeitung (DEWEZET), Radio Aktiv Hameln (lokaler Radiosender)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Museum Hameln, Stadtbücherei Hameln, Kultur- und Kommunikationszentrum "Sumpfblume GmbH", Artes Wesera - Die Interessengemeinschaft Kunstschaffender im Weserbergland, diverse Künstler, Laienspielgruppe Rattenfänger-Freilichtspiel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission für das Wohngebiet "Kuckuck" Ausschuss "Familien, Kitas, Schulen und Sport" Stadtentwicklungsausschuss
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWG - Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft GmbH GSW - Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung mbH, Hameln Arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnertreff Kuckuck, Bewohnerinitiative Himmelreich, Kaisersklönen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eugen-Reintjes-Stiftung (FiZ - Familie im Zentrum), Paritätischer Hameln-Pyrmont (dort auch Freiwilligenagentur, Kontaktstelle für Selbsthilfe, Ämterlotsen), DRK Kreisverband und Ortsverein, Julius Tönebön Stiftung, K+X Gesellschaft für soziale Arbeit,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH, Pro Familia Hameln, Diakonie Hameln-Pyrmont, AWO Hameln, Bahnhofsmission Hameln, Lebenshilfe Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vfl 1849 Hameln, Mütterzentrum Hameln e. V. (Mehrgenerationenhaus), SAM Sozial Aktiv Menschlich e. V., Senior-Schläger-Haus e. V., Fuchsbau Hameln-Pyrmont e. V., SkF e.V. Sozialdienst katholischer Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Markt- und Münsterkichengemeinde, Ev.-luth. Martin-Luther-Gemeinde, St. Elisabeth (röm. katholisch), St. Augustinus (röm.-kath.), Ev.-ref. Gemeinde Hameln-Pyrmont, Netzwerk Nordstadt (Netzwerk aus drei Kirchengemeinden in der Nordstadt) Islamisc
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SeeLe e. V. Seniorenbetreuung, Julius Tönebön Stiftung, Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Innovationscommunity Zedita - Zentrum für digitale Transformation und neue Arbeit - der HSW Hochschule Weserbergland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderspielhaus (Stadt Hameln), Heinrich-Heine-Treff (HWG), Treff Süd, Kuckucksnest (SAM e.V.), Treffpunkt ZaK (Impuls gGmbH), Familienbüros der Stadt Hameln, DRK-Familienzentrum Südstadt, FiZ - Familie im Zentrum (Eugen-Reintjes-Stiftung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialraum-AG Hameln-Nord, Südstadtgespräch, Runder Tisch Kuckuck, Bündnis gegen Armut bei Kindern und JugePolizei Hameln, Deutsche Bahn, Waldpädagoge, Öffis (Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont), Fridays for Future, Quartiersmanagement Hessisch-Oldendorf
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
GWA wird dauerhaft im Stellenplan der Stadt Hameln mit 2 Stellen verankert (1xKuckuck, 1xAlt/Nord/Südstadt). Die Verwaltungsleitung trägt diesen Weg mit, der politische Beschluss steht noch aus. Um Sozialraumorientierung dauerhaft zu etablieren wird mit der Verstetigung von GWA auch eine organisatorische Umgestaltung einhergehen. Der Übergang vom Projektstatus zum dauerhaften Planungsprinzip wird durch die Bildung des ersten ressortübergreifenden Fachgebietes mit einer Fachleitung dokumentiert.
Galerie
projektaufbau
netz der stadtteiltreffpunkte
hameln kanns zukunftswirksam
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himmelreich 2
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Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Leben im Meer 2.0 - Inselgesellschaften sind eben anders - auch vor, während und nach Corona - Dachprojekt

Ansprechpartner
Heike Brunken-Winkler
Funktion Regionalmanagerin
Entwicklung gemeinsamer GWA-Ansätze und Aufbau von Insel-übergreifenden Netzwerken und Strukturen auf den ostfriesischen Inseln
Projektbeschreibung
Der coronabedingte Lockdown auf den Ostfriesischen Inseln bedeutete gleichzeitig einen Shutdown - von 100% auf 0% Touristen innerhalb weniger Tage. Die Gastronomie, die Hotels und sonstigen Beherbergungsbetriebe mussten schließen, die Verwaltungsmitarbeiter von Woche zu Woche die neuen Verordnungen auf den Inseln umsetzen. Die Insulaner waren plötzlich wieder unter sich - wie vor den 60er-Jahren, wo im Winter fast keine Gäste da waren. Da gab es noch richtige Saisonzeiten von April bis Oktober. Die Inseln bilden generell eben aufgrund der einseitigen Wirtschaftsstruktur von „100%-Tourismus-Destinationen“ einen Sonderfall in Niedersachsen. Sie sind höchstens mit anderen Inseln vergleichbar und ggf. hochfrequentierten Küstenorten ähnlich. Das prägt natürlich auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bewohner und das Miteinander. Die pandemiebedingte Ausnahmesituation hat eine Menschenleere auf den Inseln erzeugt, die nur in den ersten 2 bis 3 Wochen von den Insulanern als erholsam empfunden werden konnte. Schnell traten Existenzängste zutage, aber auch ein Wundern darüber, wie wenig man in den letzten Jahrzehnten von der eigenen wachsenden Inselgemeinschaft noch wusste. Man traf auf Mitmenschen, die keinen bis kaum Kontakt hatten zur Inselgemeinschaft, obgleich die kleinen Inseln nur zwischen 500 und 1.800 Bewohner haben, und die während des Lockdowns Unterstützung benötigten. Die Insellotsinnen, die gerade im ersten Aufbau von GWA auf Juist, Spiekeroog und Wangerooge waren, übernahmen sofort das "Kümmern" auf den Inseln. Das hat noch deutlicher gezeigt, wie notwendig und wertvoll eine gut funktionierende GWA ist und daran soll in den folgenden 3 Jahren angeknüpft werden. Das Dachprojekt soll dabei die wichtige Rolle des Vernetzters einnehmen und soll den Insellotsinnen weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, aber insbesondere die institutionelle und Akteursvernetzung zwischen den drei Inseln aufbauen und verstetigen. Zudem sollen die Schlüsselakteure der anderen Ostfriesischen Inseln angesprochen und zum "Inselübergreifenden Erfahrungsnetzwerk GWA" verknüpft werden. Die Anträge der 3 Inseln Juist, Spiekeroog und Wangerooge sehen diese koordinierenden Arbeiten vor. GWA soll ohne Förderung dann mit Eigenmitteln weiter betrieben werden. Die restl. Inseln wollen von den Erfahrungen lernen und sollen über das Netzwerk Einblicke in den inselspez. Aufbau von GWA ziehen. Leitgedanke ist: "Geht's den Gastgebern gut, fühlt sich auch der Gast wohl".
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Insulaner wohnen dort, wo pro Jahr 1,5 Mio. Menschen gerne Urlaub machen. Es ist wunderschön auf den Inseln, aber es leben immer weniger Insulaner dort. Die Lebens- und Arbeitssituation hat sich aufgrund des erfolgreichen Marketings der letzten Jahrzehnte völlig verändert. Die teilweise ganzjährige Auslastung der Inseln führt zur erhöhten Arbeitsbelastung. Saisonkräfte in der Tourismuswirtschaft kommen vielfach aus dem europäischen Ausland und haben eigene „Inselgemeinschaften“ gebildet. Die Attraktivität der Inseln hat den Zuzug von Wohlhabenden zum Problem werden lassen. Wegen des „Ausverkaufs“ der Inselimmobilien an Zweitwohnungsbesitzer können sich immer mehr Insulaner das Leben und Altwerden auf der eigenen Insel nicht mehr leisten und ziehen aufs Festland, spätestens wenn im Rentenalter das Einkommen sinkt und die inadäquate ärztliche und pflegerische Versorgungssituation spürbar wird. Die Wohnraumsituation ist insgesamt prekär. Es fehlt Wohnraum für Inselbewohner und damit auch für Menschen, die in der Gemeinschaft aktiv sind. Die „Einwohnerzahl“ steigt in der Hauptsaison auf ein Vielfaches. Daher fokussiert sich kommunales Handeln hauptsächlich auf den Gast und weniger auf die soziale Gemeinschaft. Ein „Unter sich-Bleiben“ wie früher in der Winterzeit gibt es nicht mehr, die sozialen Strukturen bröckeln, Ehrenamt wird nicht mehr besetzt. Durch den coronainduzierten Lockdown wurde sichtbar: Es gibt Vereinsamung, Hilfestrukturen fehlen. Im Umgang miteinander führte dies zu Stress. Bevölkerung, Verwaltung und Politik wollen umdenken und die Erfahrungen und Erkenntnisse der Coronazeit nutzen, um die Selbstheilungskräfte zu beleben und GWA institutionell zu verankern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Juist - und - Spiekeroog - und - Wangerooge sowie Borkum, Norderney, Baltrum und Langeoog (Ostfriesische Inseln)
Beschreibung
Das vorliegend beantragte Dachprojekt umfasst alle sieben Ostfriesischen Insln im niedersächsischen Wattenmeer und insb. die drei an diesem Projekt teilnehmen Kommunen Juist, Spiekeroog und Wangerooge (zusammen 3.547 Einwohner). Die sieben Inseln liegen in vier Landkreisen: LK Leer (Borkum), LK Aurich (Juist, Norderney, Baltrum), LK Wittmund (Spiekeroog) und LK Friesland (Wangerooge).
Einwohnerzahl
17136
Quelle / Anmerkungen
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100001G, Stand 31.12.2019
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100002G, Stand 31.12.2019 Umfasst aufgrund der Datengrundlage Kinder bis einschließlich 15 Jahre Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100002G, Stand 31.12.2019 Umfasst aufgrund der Datengrundlage Jugendliche/junge Erwachsene von 15 bis 25 Jahren Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100002G, Stand 31.12.2019 Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100001V, Stand 31.12.2019 Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz greift die wesentlichen Merkmale von GWA als Kernkompetenz für das QM auf: Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen nach Möglichkeit alle und mit ihren jeweiligen Stärken aktiviert werden (Empowerment), um die bestehenden Herausforderungen anzugehen (Hauptaufgabe der Insellotsinnen in den drei Inselprojekten). Dafür müssen Verantwortung, regionale Identität, sowie der soziale Zusammenhalt gestärkt und die Unterstützung der lokalen Organisationen gewonnen werden. Im Dachprojekt werden die lokalen Inselakteure zwischen den Inseln vernetzt und die Insellotsinnen unterstützt im Austausch von Erfahrungen und Kompetenzen. So wird über ein interkommunales Netzwerk zwischen Bewohnern der beteiligten Inseln, den Verwaltungen, der Politik sowie den im Bereich der GWA tätigen Organisationen ein breites Bündnis entstehen. Dies geschieht unter der Maxime, dass das die Bürger fachliche Unterstützung finden, sich auf die eigenen Bedarfe konzentrieren können und Werkzeuge erarbeiten, die den Transformationsprozess zur resilienten Gesellschaft unterstützen und verstetigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
DIe Akteure im Bereich GWA stehen im Austausch und arbeiten zusammen, sowohl auf den einzelnen Inseln als auch inselübergreifend. Es sind Strukturen entstanden, die das Netzwerk langfristig tragen.
Beschreibung
Die verschiedenen Bereiche der Kommunalverwaltung sind aufeinander abgestimmt und berücksichtigen/unterstützen die Ziele der GWA.
Beschreibung
Beim Handeln auf kommunaler Ebene (Verwaltung/Räte) wird gesamtkommunal gedacht und die einzelnen Gebiete/Gruppen berücksichtigt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
InselbürgermeisterInnen, Sozialverwaltung, Jugendbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Träger der Wohlfahrtspflege, Stiftungen auf den Inseln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine im Bereich Jugend, Pflege/Gesundheit, Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchliche Träger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tourismusorganisationen auf den Inseln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
jeweilige Inselzeitungen, regionale Presseorgane
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inselbüros bzw. Insellotsinnen Juist, Spiekeroog und Wangerooge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
nach Bedarf ggf. weitere übergeordnete Instanzen wie Landkreise, Nationalparkverwaltung etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Politische Vetreter der Inselkommunen, Räte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es werden kommunale Netzwerke und ein interkommunales Netzwerk zwischen Akteuren auf allen Ostfriesischen Inseln angeschoben und aufgebaut. Die Akteure werden über GWA informiert und darüber hinaus sensibilisiert werden. Innerhalb der Projektlaufzeit sollen Netzwerkstrukturen geschaffen werden, sodass das Netzwerk sich nach Ende der Projeklaufzeit selber trägt, bzw. die Kontakte geknüpft und regelmäßige Austauschformate geschaffen werden, im besten Fall gemeinsame Projekte anlaufen.
Galerie
spiekeroog
wangerooge von oben
maibaum veranstaltung juist
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juist
spiekeroog
wangerooge
baltrum
borkum
langeoog
norderney
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Mitte : Erdball

Ansprechpartner
David Junker
Funktion Stadtplaner
Soziale Stadtentwicklung Altstadt
Projektbeschreibung
Den Projektort bildet das Altstadtquartier. Fehlende Nachbarschaftsnetzwerke sowie Bewohner*Innen die bisher nicht, an denen der Öffentlichkeit übertragenen Mitgestaltungsmöglichkeiten partizipieren prägen dieses Quartier. Entsprechend dieser Problemlage steht daher das Sondieren der Bedürfnisse und Bedingungen, eines niedrigschwelligen Beteiligungsinteresses marginalisierter Gruppen, zunächst im Fokus des Projektes.Das menschliche Bedürfnis zur Teilhabe und Teilgabe wird damit aufgegriffen. Mit diesem neuen Projekt der sozialen Stadtentwicklung, soll als experimenteller und ergebnisoffener Prozess erstmals versucht werden, die Quartiersbewohner*innen für die Mitgestaltung an ihrer Stadt zu gewinnen. Dazu ist es essentielles Ziel einen unmittelbaren Nutzen sowie greifbaren und langfristigen Gewinn für das eigene Leben im Quartier vermitteln zu können. Es soll ohne Zwang ein Bewusstseinswandel und Handlungswille implementiert werden, der die Bewohner*Innen dazu befähigt u.a. die öffentlichen und halböffentlichen Bereiche der Stadt räumlich und thematisch zu erobern. Insbesondere die Arbeit an einem gemeinsamen Platz/Ort, zu letztendlich auch ganz unterschiedlichen Thematiken, bildet den Ansatz eine freiwillige Vernetzung und Kooperation auszuprobieren und entsprechend ein kollektives Handeln zu etablieren. Mit Fortschreiten des Projektes soll daraus eine sich selbsttragende und offene Organisationsform entstehen. Diese Organisation soll im Weiteren mit ihren basisdemokratischen Diskussions- und Entscheidungsstrukturen ein ernstzunehmender Akteur werden, der entsprechend Durchsetzungsstark ein „Agenda-Setting“ für die quartiersbezogenen Zukunftsprozesse zu generieren imstande sein sollte. Ziel ist es bei den Bewohner*innen ein kollektives Selbstwertgefühl zu schaffen, um eine Teilhabe am Weiterbauen und Gestalten des Quartiers einzufordern. Die Initiierung des modellhaften Projektes erfolgt durch die Stadt. Die Umsetzung durch ein Quartiersmanagement, soll jedoch explizit unabhängig und ohne sichtbare Präsenz der kommunalen Institutionen erfolgen, um ein darin vermutetes Hemmnis für die Bewohner*innen auszuschließen. Der experimentelle nonkonformistische Projektansatz, wird dahingehend jedoch durch die entsprechende Bereitschaft zur Überlassung von Räumen und auch durch eine „aktive Zurückhaltung“ unterstützt werden („Schaffen und Zulassen von Möglichkeitsräumen"). Die Kommune ermöglicht die Bereitstellung von Ressourcen und ist damit Teil der Lösung.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
In der historischen Altstadt Osterodes sowie einigen weiteren Stadtvierteln bilden u.a. multikulturell-/ethnisch geprägte Nachbarschaften wesentliche Teile der Bevölkerung. Im besonderen Maße wird jedoch das Quartier Altstadt von dieser sozialräumlichen Situation bestimmt. Konträr zu anderen Vierteln im Gemeindegebiet, formen hier das räumlich-nahe Zusammenleben mehrerer Generationen, migrantische Bevölkerungsgruppen und eine tendenziell eher jüngere demografische Struktur einen spezifischen Quartierscharakter. Des Weiteren prägen das zu großen Teilen baulich-defizitäre Wohn- und Freiraumangebot (u.a. Verfall, Leerstände, Vandalismus) sowie das damit einhergehend geringere Wohnkostenniveau die Segregation (bzw. auch dessen Verstetigung) von ökonomisch-leistungsschwächeren Haushalten die Altstadt. Es droht ein Negativ-Image und die Tendenz zum sozialen Brennpunkt. Insbesondere diese Nachbarschaften sind zugleich bis heute weitgehend vom öffentlichen Diskurses zur künftigen Entwicklung ihres Quartiers ausgeschlossen bzw. hier nicht präsent. Eine Beteiligung der multikulturellen, multiethnischen und/oder auch ökonomisch-marginalisierten Nachbarschaften scheitert offenbar an fortbestehenden Hemmnissen und unsichtbaren Barrieren. Es wird jedoch vom klaren Wunsch zur Mitgestaltung der lebensweltlichen Umgebung ausgegangen . Neben der fehlenden Inklusion in die kollektive Weiterentwicklung der Stadt, besteht auch ein überwiegendes Nebeneinander der Bewohner*Innen bzw. ein Verbleib in den verschiedenen sich separierenden Communities. Die ausbleibende Interaktion wird durch Beziehungshemmnisse im Rahmen von kulturellen, ethnischen und ökonomischen Disparitäten bedingt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterode am Harz Altstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die historische Altstadt innerhalb der Stadtmauer. Der anliegende Fußweg an der "Schildwache" bildet damit den Gebietsumfang. Im Norden wird der Bereich begrenzt durch die Johannistorstraße und den Johannistorplatz. Im Osten bilden die Brauhausstraße der Brandruine des ehemaligen Lichtspielhauses sowie die Jacobitorstraße den Zugang zur Altstadt. Im Süden der Altstadt prägen Gärten und Freiflächen an der Stadtmauer die Begrenzung des Gebietes. Im Westen bildet die Straßen am ehemaligen Neustädter- sowie dem Marientor den Zugang zum Gebiet.
Einwohnerzahl
1604
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Osterode am Harz.
Unterlagen zum Gebiet
mitte_erdball_1.jpg (824.34 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das niedrigschwellig ansetzende Projekt erfordert die direkte alltagsweltliche Ansprache und Mitnahme der Bewohner*Innen im Quartier. Dies kann nur durch ein entsprechend ausgebildetes und persönlich engagiertes Quartiersmanagement (QM) geleistet werden. Zugleich muss ein weitmöglichst selbstständig arbeitendes und entscheidendes QM, zur direkten bzw. situationsgerechten Handlungsbefähigung bei der Umsetzung der Ziele des Projektes berechtigt sein. Dies bedingt auch die Bereitschaft des Antragsstellers, der Stadt Osterode am Harz, die Bereitstellung von unabhängigen Geldern für das „Community Organizing“ zu ermöglichen. Des Weiteren wird die Unmittelbarkeit vor Ort und die konsequente Sicherstellung der institutionsferne als wichtige Voraussetzungen zur Akzeptanz des QM betrachtet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen übernehmen sukzessiv selbstständig die Organisation und Durchführung von Aktionen. Ein neues kollektives Selbstwertgefühl der Menschen im Quartier wird sichtbar und es erwächst die Forderung nach Teilhabe.
Beschreibung
Nachbarschaften werden nach Innen und Außen als lebendige und aktive Orte des sozialen Zusammenlebens sichtbar.
Beschreibung
Aktionen im Quartier werden basisdemokratisch, eigeninitiativ und selbstständig geplant bzw. durchgeführt. Der Impuls geht von den organisierten Bewohner*innen selbst aus.
Beschreibung
Bewohner*innen unterstützen und solidarisieren sich miteinander. Vernetzung mit anderen gemeinwohlorientierten Einrichtungen im Quartier (Bildungseinrichtung, Rotes Kreuz, Kirche) im Rahmen des lebensweltlichen Interesses bzw. aktionsbezogen.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(Kommune) - Im Zuge der Bereitstellung von Ressourcen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Aus der Arbeit des QM wird ein nachhaltiger Impuls für die Selbstorganisation der Bewohner*Innen entwickelt. Es handelt sich somit um einen dynamisch wachsenden Prozess ohne Endpunkt. Die langfristige Finanzierung der Sozialen Stadtentwicklung im kommunalen Haushalt ist Teil dieser Strategie zur Verstetigung. Mit der Einrichtung eines Fonds sollen die Aktivitäten der Selbstorganisation unbürokratisch direkt unterstützten werden. Dieser Rahmen sichert die Weiterführung der Ideen des QM.
Galerie
qm anlaufpunkt auenstrasse 9
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mach Gandersheim zu Deinem Ort

Ansprechpartner
Marie-Luise Kisters
Funktion Gemeinwesenarbeiterin
Wir sind Bad Gandersheim - wir alle, wir gemeinsam!
Projektbeschreibung
Bis letztes Jahr waren wir eine herkömmliche GmbH, allerdings mit sozialer Ausrichtung. Unser Geschäftsführer wird 2022 in Rente gehen. So wurde beschlossen unsere Geschäftsbereiche 2020 in die Gemeinnützigkeit zu überführen, um 70 Arbeitsplätze & hohe Mitsprache der MA zu erhalten und unser bisheriges Portfolio der Sozialarbeit zu erweitern. In Bad Gandersheim gibt es bereits mehrere Initiativen und engagierte Menschen mit wunderbaren Ideen zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens. Was bisher fehlt, ist der GWArbeiter (für den diese Förderung beantragt wird), um die Menschen zu vernetzen & Ressourcen herauszuarbeiten, sowie ein Haus als Nachbarschaftszentrum, in dem das Leben toben kann. Es gibt ganz zentral ein leerstehendes Haus, das schon früher für alle Gandersheimer*innen offen stand und für Veranstaltungen/Beratung genutzt wurde. Hier möchten wir anknüpfen und das Haus von der Kirche kaufen, wenn wir diese Förderung erhalten. Treibhaus e.V. (ein örtlicher Kulturverein) und die Werk-statt-Schule haben bereits ihr Interesse an einer Zusammenarbeit in diesem Haus bekundet. Es wird ein Ort der Begegnung & des Austausches mit niedrigschwelligen Hilfsangeboten (wie Selbsthilfe-Fahrrad-Werkstatt & die „Omas-Handy-spinnt-Hilfe“), die zugleich die Nahversorgung verbessern. Sie ermöglichen mit unterschiedliche Menschen eher beiläufig in Kontakt zu kommen und so Vorurteile abzubauen und zur Partizipation zu anzuregen. Die Menschen erkennen, dass sie hier „ihr“ Beteiligungsformat finden & ihnen in dem Haus geholfen wird (ggf. durch Vermittlung an andere Institutionen). Wir haben die einmalige Chance, unsere Landesgartenschau 2022 als Initialzündung für ein Wir-Gefühl und identitätsstiftende Visionen zu nutzen, auf deren Grundlage Aktivierung, Vernetzung und eine hohe Beteiligungsbereitschaft erreicht werden können, die zur Verbesserung der Lebensqualität aller Gandersheimer*innen unter sozialen und kulturellen Gesichtspunkten führt - ein Standortfaktor, der GAN auch für Junge und Familien wieder attraktiv macht. Nicht wir bestimmen Weg und Ziel: Wir werden Bedarfsanalysen durchführen. Wir werden Prozesse (wie die Zukunftswerkstatt) initiieren, damit die Menschen „ihre“ Ziele und Träume entwerfen, verfolgen und erreichen können. Wir werden durch Netzwerkarbeit Synergieeffekte unter den Akteuren erschaffen. Wir werden durch Qualifizierung von Ehrenamtlichen die Selbstorganisation befördern. Kurz gesagt: Wir werden der Deckel auf dem Topf sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Gandersheim (GAN) war vor Jahrzehnten eine bedeutende, prosperierende Stadt. Heute leidet sie unter dem demografischen Wandel und unter den Folgen des Strukturwandels. Der Bevölkerungsrückgang ist deutlich stärker als in Niedersachsen. Der Anteil Älterer ist hoch & wird nach aktuellen Prognosen in den nächsten 10 Jahren kräftig steigen. Den Jungen und Familien fehlt nicht nur die berufliche Perspektive; die Kernstadt ist für sie auch nicht mehr attraktiv. Sie fühlen sich nicht aufgehoben und wandern ab. Vereinsamung und Separierung sind ein Problem und führen zu wenig Verständnis und Gleichgültigkeit. In GAN ist wenig Energie spürbar. Es gibt kaum Orte der Begegnung, wenig Nachbarschaftshilfe, keine gute Nahversorgung, viele ungenutzte Plätze und Leerstände. Es ist wenig Identifikation mit der Kernstadt und den vorhandenen Einrichtungen (wie z.B. den Domfestspielen) vorhanden, dafür aber viel Resignation. Es gab Anläufe, neuen Wind in diese verstaubte Stadt zu bringen. Leider konnte bisher nichts nachhaltig wirken, was auch an der Rückhaltung vieler BewohnerInnen bezgl. Veränderungen liegt. Ehrenamtliches Engagement ist meist vorhanden bei Menschen über 50, solange sie gesundheitlich fit sind. Es trägt z.B. das Kino, das Schwimmbad und das Museum und ist thematisch ausgerichtet, nicht aber sozial. Soziales Engagement haben wir bei der Tafel. Es ist durch Corona minimal gestiegen. Die bisherigen Initiativen sind sehr wertvoll, aber nicht gut vernetzt. Sie sprechen nicht die Jungen an, die es aber braucht, um sie weiterzuführen. Es ist viel Potenzial erkennbar, das aber nur mit mehr Struktur und Organisation entfaltet/genutzt werden kann.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim Kernstadt
Beschreibung
Projektgebiet ist die Kernstadt von Bad Gandersheim. Die 15 umliegenden Dörfer gehören nicht dazu. Wir werden aber niemanden ausschließen. Wenn Menschen aus den Nachbarorten zu uns kommen, sind sie willkommen.
Einwohnerzahl
6307
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen über 60 Jahre 2.276.622 Personen von 7.982.448 (= 29% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt über 60 Jahre 3.519 Personen von 9.623 (=37% der Bevölkerung), Kernstadt über 60 Jahre 2.165 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen 0-14 Jahre 1.089.108 Personen von 7.982.448 (= 14% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 0-14 Jahre 1.204 Personen von 9.623 (=13% der Bevölkerung), Kernstadt 0-14 Jahre 715 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Stadt Göttingen 15-26 Jahre 18.591 Personen von 119.801 (= 16% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 15-26 Jahre 1.167 Personen von 9.923 (=12% der Bevölkerung), Kernstadt 0-14 Jahre 695 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle): Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen: Nds. 5,0% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,1% (Gesamtstadt); Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kommunal, 10.01.2020: Bad Gandersheim 2019 Arbeitslose 7,6% (Projektgebiet)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle): Arbeitslosenquote der Erwerbspersonen unter 25 Jahre: Nds 5,1% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,7% (Gesamtstadt). Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kommunal, 10.01.2020: Bad Gandersheim 2019 Arbeitslose unter 25 10,2%
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser gesamtes Handeln ist darauf ausgerichtet, die Bewohner*innen der Kernstadt zusammenzubringen – sowohl räumlich als auch emotional – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Grad der Behinderung oder Bildungsstand. Wir geben allen Menschen im Quartier eine Stimme und eine Aufgabe. Wir binden alle vorhandenen Stärken und Ressourcen ein und erweitern sie. Die Menschen erfahren Wertschätzung und können ihre Selbstwirksamkeit erkennen. Dies wirkt destruktivem Verhalten entgegen. Wer sich mitgenommen fühlt, muss keine Fensterscheiben einschlagen oder populistischen Parteien nachlaufen. Momentan fühlen sich die Menschen eher als unbeteiligte Zuschauer statt als Mitwirkende und haben wenig Verständnis für andere („den Migranten geht es doch viel zu gut “). Verständnis lässt sich aber entwickeln, in dem wir eine Infrastruktur zum gegenseitigen Kennen- und Verstehenlernen schaffen, in der verschiedenste Menschen gemeinsam an & in Projekten arbeiten, sich dabei austauschen & Vorurteile abbauen. Die Angebote des Nachbarschaftszentrums aktivieren Menschen mit unterschiedlichen Interessen (Musik, Handwerk/Handarbeit, Sport, Kunst, Essen, Spielen). Gefördert werden individuelle (Persönlichkeitsentwicklung, Bildung etc.) & objektive Prozesse (Netzwerke, Kooperationen etc.) mit Einfluss auf die Sozialpolitik. So wird die Versorgung in unserem strukturschwachen Gebiet durch Hilfe aus der Nachbarschaft & professionelle, psychosoziale Angebote deutlich besser.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit des/der GWArbeiter*in verändert sich vom Aktiviern, Motivieren und Entwickeln hin zum Begleiten und Festigen von Strukturen. Die Menschen nutzen die Gremien, Netzwerke und Ressourcen für die Umsetzung ihrer Ideen.
Beschreibung
Die Menschen nutzen die Zukunftswerkstatt aktiv. Sie bringen ihre Ideen und Bedürfnisse ein. Dementsprechend werden alle Aktionen ausgerichtet und auch an die Politik herangetragen.
Beschreibung
Jede/r, der/die ein Angebot macht, bedenkt stets, wie andere und deren Interessen und Bedürfnisse einbezogen werden können und wie der Zugang für alle erleichtert wird.
Beschreibung
Alle AkteurInnen wissen, welche anderen AkteurInnen es in der Kernstadt gibt und wo deren Schwerpunkte liegen. Bei allen Projekten wird überlegt, wessen Stärken und Steckenpferde für ein gutes Gelingen in die Planung & Umsetzung integriert werden sollten.
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen kommen mit unterschiedlichen Interessen oder Unterstützungsbedarfen. Sie werden zielgerichtet an Helfer*innen mit unterschiedlichen Kompetenzen/Professionen vermittelt, die interdisziplinär zusammenarbeiten.
Beschreibung
Menschen, die sich bisher außen vor und alleingelassen gefühlt haben (z.B. Migranten, Menschen mit Behinderungen, arme Menschen), sind bei Politik und BewohnerInnen im Fokus. Es werden explizit Angebote gemacht, um sie zu unterstützen und einzubeziehen.
Beschreibung
Online und im Nachbarschaftszentrum gibt es eine Übersicht über alle Akteur*innen. Die Angebote werden nachgefragt und genutzt. Das Angebot ist vielfältig. Es kommen Menschen mit neuen Ideen aus unterschiedlichsten Bereichen auf den/die GWArbeiter*in zu.
Beschreibung
Die Menschen beteiligen sich an einem Nachbarschaftsrat und seinen Untergruppen (z.B. Jugend-Rat). Hierin werden die Belange der Bewohner*innen der Kernstadt diskutiert und nach konsensfähigen Lösungen gesucht.
Beschreibung
In die GWA finden neben den kommunalen Themen auch überregionale oder gesamtgesellschaftliche Themen (z.B. Ökologie/Fridays for Future) Eingang. Zugleich hat die GWA zunehmend Einfluss auf kommunale und überregionale (sozialpolitische) Themen.
Beschreibung
Die Politik kennt (z.B. durch die Zukunftswerkstatt) die Wünsche der Bewohnenden (nach neuen, gemeinsamen Wohnformen) und schafft die Voraussetzungen (z.B. Fördermittel), um dies umzusetzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeisterin Schwarz mit Stadtrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Treibhaus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Landesgartenschau Bad Gandersheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pröpstin Elfriede Knotte, Pfarrer Thomas Ehgart, Pfarrerin Meike Bräuer-Ehgart und evangelisch-lutherische Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum PHOENIX
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KVV Kur- und Verkehrsverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie im Braunschweiger Land gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Citymanager Alexander Rudnick
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinoverein Gandeon e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein für das Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Museumsfreunde Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hebammenpraxis
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landtagsabgeordneter Schwarz (Vorsitzender des Arbeitskreises Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bau- und Ordnungsamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tourismus-Information
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialpsychiatrischer Dienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF) e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausarzt-Praxen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Kreisblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portal zur Geschichte e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NABU Harzvorland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnungs-, Haus- und Grundbesitzerverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis barrierefrei Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas-Verband Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrer Stefan Lampe und katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Kirche wird uns das Gebäude für die GWA zu 2/3 des Verkehrswertes verkaufen. In dem wir unseren Hauptsitz nach GAN verlagern, sind wir durch Einsparung unserer bisherigen Mietausgaben & finanzielle Beteiligung der anderen Mieter (soz. Einrichtungen) dauerhaft in der Lage, die (räumliche) Infrastruktur für die GWA zur Verfügung zu stellen. Unsere bereits initiierten weiteren Projekte (Alltagshilfen, Pflegedienst) stabilisieren die Finanzierung & das inhaltliche Spektrum der GWA nachhaltig.
Galerie
leerer dom vorplatz
leeres stadtzentrum bei gutem wetter am nachmittag
leere einkaufsstrasse gan
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Bürgertreff am Klostergarten

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen
Projektbeschreibung
Im "Bürgertreff am Klostergarten" treffen sich täglich viele Menschen zu unterschiedlichen Alltagsangeboten. Durch eine Seniorenumfrage (70 Plus) vor zwei Jahren wissen wir, wo ältere Menschen Unterstützung und Begleitung suchen und benötigen. Die Arbeit der letzten Monate im Bürgertreff haben dieses Bild noch deutlicher werden lassen. Unsere Anstrengung geht jetzt dahin, präventive Angebote zu schaffen um die Resilienzen der Senior/Innen zu stärken und Sie in ihrer Selbständigkeit zu fördern. Wir möchten dies in Zusammenarbeit mit allen Bürger/Innen tun, die unseren Bürgertreff besuchen. Viele Angebote wie "gesunder Mittagstisch" "Walken mit Rollator" "Gedächtnistraining" "Sitztanz" werden schon gut angenommen. Bürger/Innen aus allen Bevölkerungsschichten nehmen mittlerweile an den Angeboten teil und helfen z.T. schon bei der Umsetzung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch im Aufbau von multikulturellen Angeboten. Menschen mit Migrations - und Fluchtbiografie sollen sich im Bürgertreff angenommen fühlen. Er soll ihnen eine Plattform sein ihre Gedanken, Nöte, Sorgen aber auch ihre Ideen einzubringen. Mit unserer Unterstützung soll es jedermann möglich sein, sich in Bersenbrück zu beheimaten. Auch durch Mitsprache und Mitwirkung. Unsere Migrationsbeauftragte ist regelmäßig im Bürgertreff und unterstützt die Angebote für geflüchtete Menschen. Auch Kindergärten und Schulen nutzen den Bürgertreff um außerhalb der Institutionen in kleinen Gruppen Treffen zu ermöglichen. Wir versuchen alle Tageszeiten zu nutzen um auch berufstätigen Menschen eine Chance zum Treffen zu bieten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Aufgrund der demografischen Entwicklung und den Alterungszahlen in unserer SG haben wir vor 3 Jahren eine Seniorenumfrage durchgeführt. Die daraus resultierenden Informationen und Ergebnisse sind für uns jetzt Arbeitsgrundlage. Der "Bürgertreff am Klostergarten" ist dabei eine große Hilfe! In Bersenbrück leben viele ältere Menschen aus Russland die vor 20 Jahren hierher gekommen sind. Oft leben sie allein in kleinen Wohnungen und haben wenig bis keine Kontakte zu einheimischen Bürger/Innen. Auch nach so langer Zeit sind die Deutschkenntnisse oft sehr schlecht. Viele Aussiedler kommen ins zum Sozialamt und fragen nach finanzieller Hilfe und Unterstützung. Wir berichten dann gerne auch über die Möglichkeiten, den Bürgertreff zu besuchen und dort gemeinsam mit anderen alten Menschen den Alltag zu gestalten. Es wurden mittlerweile Fahrgemeinschaften gegründet um Personen aus Randgebieten der Stadt oder mit schlechter Mobilität zum Bürgertreff zu bringen. Vor allem die Menschen aus schwierigen Soziallagen genießen die kostenlosen Angebote und die besondere Aufmerksamkeit. Viele Menschen haben nicht das Geld, im Café oder Restaurant Kontakte zu pflegen. Im Bürgertreff ist dies kostenlos möglich. Eine Pinnwand mit "Angebot und Nachfrage" hilft den Bürger/Innen bei der Suche nach Hilfe und Begleitung. Oft sind es die jüngeren, fitteren Senior/Innen die den älteren Hilfe anbieten können. Gemeinsames kochen, essen und bewegen macht den Menschen Spaß und dient ihrer Gesundheit. Wertschätzung und Teilhabe bildet Gemeinschaft und Vertrauen. Auch, wenn sich die zugezogenen Bürger/Innen nur zögerlich auf einen Besuch im Bürgertreff einlassen, die guten Beispiele machen Schule
Projektgebiet
Beschreibung
Die Stadt Bersenbrück ist eine Stadt an der Hase und Verwaltungssitz der Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.
Einwohnerzahl
8816
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Maßarbeit Landkreis Osnabrück
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt dient in hohem Maße der Förderung von sozialen Kontakten/ Beziehungen und der Ermöglichung von Teilhabe aller Bürger/Innen an Angeboten die sonst (ohne einen neutralen Treffpunkt) nicht stattfinden würden/könnten. Außerdem soll mit Hilfe der Angebote die Handlungsfähigkeit der einzelnen Bürger/Innen gestärkt werden. Eigene Ideen und Perspektiven sollen aufgezeigt und gefördert werden. Durch viele unterschiedliche gesundheitspräventive Maßnahmen möchten wir die Senior/Innen stärken und sicherer machen. Durch unterschiedliche Bildungsangebote Freude und Zuversicht schenken. Durch einen Helfer/Innen - Kreis möchten wir aktiv das Alter(n) begleiten und unterstützen. Wichtig ist uns durch unsere Angebote die Bürgerschaft zu sensibilisieren und sie zu interessieren für ein Mittun und Mitgestalten. Leider hat die Corona - Krise einen deutlichen Einbruch auch in der Arbeit im Bürgertreff Bersenbrück bewirkt. In der Stadt leben viele Aussiedler und mittlerweile auch viele geflüchtete Menschen. Wir werden in der nächsten Zeit viel Energie in die Weiterentwicklung der multikulturellen Angebote stecken müssen. Vor dem Hintergrund der Fremdenfeindlichkeit scheint dies wichtiger denn je.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gabi Linster Seniorenbeauftragte, Freiwilligenmanagerin und alle Kollegen/Innen im SG Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle in der SG BSB bekannten Institutionen und Mitarbeiter/Innen im Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch die Arbeit im Rathaus sind uns alle öffentlichen Einrichtungen bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Als Kommune kennen wir alle freien Träger und gemeinnützige Organisationen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine der Samtgemeinde sind im Rathaus gelistet und bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Gesundheits - und Pflegeeinrichtungen sind in der Kommune bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Einrichtungen sind im Rathaus bekannt, viele Einrichtungen stehen unter kommunaler Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In der Samtgemeinde kennen wir alle kirchlichen Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir kennen alle Gewerbe, zuständig ist der Wirtschaftsförderer Ewald Beelmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hier sind uns alle Player bekannt, der FD Bauen und Planen wird geleitet von Reinhold Heidemann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde hat eine eigene Pressestelle, die Kollegen/Innen des Bersenbrücker Kreisblattes sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
in der Samtgemeinde kennen wir alle politischen Vertreter/Innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
über den Bürgerservice werden alle Bürger/Innen der Samtgemeinde erfasst.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Bürgertreff der Stadt Bersenbrück soll Teil der GWA der SG BSB bleiben. Die Stadt BSB ist sehr bemüht, eigene Mittel einzubringen. Leider sind aber auch hier die zur Verfügung stehenden Finanzmittel sehr knapp und die Stadt wäre nicht in der Lage, mehr als 25% der aufkommenden Kosten zu übernehmen. BSB muss genau wie auch die kleinen Gemeinden hohe Steuer Einbußen durch die Corona Pandemie hinnehmen. BSB würde alles versuchen um den Bürgertreff halten zu können.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche bersenbrueck osm
2015 08 20 09.46.58
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Dorftreff "Gehrda"

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen, Integration fördern
Projektbeschreibung
Der Dorftreff "Gehrda" hat sich inzwischen zu einem allgemeinen, beliebten Treffpunkt im Dorf entwickelt. Viele Menschen auch von außerhalb kommen um an den Angeboten teilzunehmen oder auch weil sie Interesse haben, selbst einen Dorftreff aufzubauen. In Gehrde konnten im vergangenen Jahr sehr viele Angebote gemacht werden. Neben den generellen Öffnungszeiten (8 Angebote sind wöchentlich vorgegeben) gibt es zusätzliche Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge oder Schulungen, die größtenteils mit Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der Dorftreff wird genutzt um dort gemeinsam alte Kinofilme zu schauen oder gemeinsam zu kochen. Die Menschen kommen zu Infoveranstaltungen z.B. vom Apotheker, vom Ärzteteam oder von Privatleuten die von ihren Reisen berichten. Eine sehr große Vielfalt mit immer mehr interessanten, lehrreichen, versorgenden und präventiven Angeboten. Ehrenamtliche Bürger/Innen singen, basteln, malen, kochen, rudelrätseln oder sind einfach nur da um Gespräche zu führen und um zu zu hören. Der Dorftreff ist Anlaufstelle auch für Familien die neu zugezogen sind. Ganz besonders bemühen wir uns um die Arbeiter*innen die im Dorf wohnen und in die Fabriken im Niedersachsenpark arbeiten gehen. Meist sind das Saisonarbeiter*innen genau so, wie die Erntehelfer*innen. In der Corona Zeit haben die Mitarbeiter*innen und viele Ehrenamtliche den Kontakt zu den Besucher*innen vor allem zu den alten Menschen weiter gepflegt. Durch Telefonketten, Einkaufsbesuche und Zaungespräche wurde der Kontakt gehalten. Es wurden auch Friedhofsbesuche Initiiert damit die alten Menschen ihre Verstorbenen besuchen konnten. Auf einer Friedhofsbank kann man gut Abstand halten und doch Trost finden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Gehrde ist ein kleines Dorf in der Samtgemeinde Bersenbrück mit schlechter Nahverkehrsversorgung. Es gibt noch einen Kindergarten und eine Schule vor Ort. Es gibt nur noch einen Bäcker aber keinen Lebensmittelladen, keine Apotheke, keinen Arzt. Es gab bisher keinen Ort mit Treffpunktcharakter. Gehrde ist einerseits ein sehr altes Dorf mit vielen historischen Gebäuden, andererseits gehören zu Gehrde aber auch einige Neubaugebiete. Die Einheimischen kommen teilweise noch in den wenigen Vereinen vor Ort zusammen, die Neubürger/Innen leben aber eher zurückgezogen in ihren Wohngebieten. In Gehrde leben anonym viele Menschen die aus EU Ländern zu uns kommen um hier Arbeit zu finden. Diese Menschen beteiligen sich kaum bis gar nicht am Dorfleben. Außerdem haben wir eine große Gruppe Aussiedler die schon aufgrund ihrer Religion lieber unter sich bleiben. Durch den Dorftreff haben wir einen neutralen Treffpunkt schaffen können. In Gehrde leben sehr viele alte Menschen oft allein und weiter draußen in der Bauernschaft. Soziale Kontakte fallen weg weil es keine Nachbarn mehr gibt oder die Nachbarn jetzt im Heim sind oder im Betreuten Wohnen. Die Häuser sind viel zu groß und Hilfe und Unterstützung gibt es kaum. Vor allem die Einsamkeit macht den Menschen zu schaffen. Jetzt in der Coronazeit wurde das noch einmal sehr deutlich. Die Menschen brauchen Gelegenheiten zum Gespräch, zum Beisammensein, zum gemeinsamen Essen etc. "ich verliere noch meine Stimme weil ich oft tagelang mit niemandem rede!" "Wo soll ich hingehen wenn ich kein Geld habe?" "Wer will mich denn schon noch sehen?" Wir müssen hier unbedingt weiterarbeiten und Lösungen anbieten um diese Menschen aufzufangen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Gehrde
Beschreibung
Die Gemeinde Gehrde liegt 6 km vom Ortskern der Samtgemeinde Bersenbrück entfernt. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2554
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Maßarbeit Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nicht bekannt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
in der SG BSB leben Menschen aus ca. 130 Nationen. Die hohe Zahl an Aussiedlern wird nicht erfasst da diese als Deutsche gelten. Ausländer gesamt ca. 8%
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch den Dorftreff haben wir die Möglichkeit bekommen, dass sich Menschen begegnen können. Durch die Neutralität und die Vielfalt der Angebote ist für fast alle Bürger/Innen etwas interessantes dabei. Das ermutigt viele Menschen, sich für ihren Dorftreff, für ihr Dorf und auch für ihre Mitbürger/Innen einzusetzen und sich zu engagieren. Viel leichter können so Dinge angestoßen und aufgebaut werden. Die Personen, die sonst oft allein und einsam in ihren Wohnungen waren können jetzt jederzeit Kontakt finden. Es entsteht mehr Verständnis füreinander und Miteinander. Ein Netz von Kümmerern wird aufgebaut und Notwendigkeiten für den anderen eher erkannt weil mehr Kommunikation stattfindet. Es entstehen neue Beziehungen zu Menschen und auch ein neues Verständnis zu anderen Personen, Traditionen und Kulturen. Durch das Miteinander fördern wir auch die Handlungsfähigkeit des Einzelnen und das ist vor allem für alte Menschen und fremde Menschen von großer Bedeutung. Die Corona - Krise hat uns in unseren Bemühungen weit zurück geworfen. Jetzt ist es um so wichtiger, den Zusammenhalt im Dorf weiter zu stärken. Leider sehen wir in dieser 'Corona Zeit häufiger Schuldzuweisungen, Diskriminierung und Ignoranz gegenüber anderen oder anders denkenden. Um so wichtiger ist die GWA vor Ort! Anders sein bedeutet nicht schlecht zu sein, es gibt aber leider auch bei uns durchaus Tendenzen die unruhig machen!
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bürger/Innen sich gerne treffen, miteinander Dinge anpacken und entwickeln und wenn sich jeder wohl und wertgeschätzt fühlt.
Beschreibung
Wenn wir sehen, dass für mansche Bürger/Innen leichter wird, ihren Alltag zu strukturieren und zu leben.
Beschreibung
Wenn das Miteinander gut funktioniert und sich mehr und mehr Kümmerer engagieren
Beschreibung
Wenn sich zunehmend alle Bürger/Innen interessieren, sich einbringen und dabei sein möchten.
Beschreibung
Wenn die Nachbarn sich untereinander wahrnehmen und kennen lernen. Wenn es Austausch gibt auf der Strasse oder im Garten. Wenn man sich unterstützt da wo es notwendig ist. Wenn man nacheinander fragt und aufeinander Acht gibt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Durch die Zusammenarbeit mit der SG BSB sind die Ortsgemeinden vernetzt mit allen Akteuren in der SG. Vor allem durch die Unterstützung des Freiwilligenbüros sind Vernetzungen bekannt und Alltag.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir haben durch eine gute Struktur in der SG BSB die Möglichkeit, zu allen Themen Netzwerkpartner/Innen zu benennen und sie in Verbindung zu bringen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der SG-bürgermeister und die Ortsbürgermeister stehen voll hinter der GWA und unterstützen wo es geht. Im Moment sind die Gemeinden nicht in der Lage, selbst die Finanzierung der Dorftreffs zu übernehmen weil nicht genügend finanzieller Spielraum vorhanden ist. Durch die Corona Pandemie hat sich die finanzielle Lage noch deutlich verschlechtert. Aber, die Pandemie hat uns auch deutlich gezeigt, wie wichtig GWA ist! GWA muss kommunale Aufgabe werden. Die Gemeinden brauchen Unterstützung.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche gehrde osm
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dorftreff Eggermühlen

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen
Projektbeschreibung
Seit September 2019 gibt es in Eggermühlen den Dorftreff der zunächst in den Räumen des Jugendheims untergebracht wurde. Sobald ein Neubau mit Betreutem Wohnen, Tagespflegeeinrichtung und Lebensmittelladen fertiggestellt ist wird der Dorftreff dorthin umziehen. (bei der Gebäudeplanung wurden die Räumlichkeiten für einen Dorftreff mit eingeplant) Die Angebote, die seit September im Dorftreff gemacht werden sind vielseitig und werden von der Bürgerschaft gut angenommen. Einige Ideen und Angebote von Seiten der Bürgerschaft konnten bereits umgesetzt und angeschoben werden. Vor allem die generationenübergreifenden Angebote sind gut angekommen. (Spielenachmittage, Krabbelgruppe, Generationenfrühstück, Kutschfahrten und Liederabende. Derzeit sind wir dabei, die präventiven Angebote rund um das Thema "gesund älter werden" zu erweitern. So gibt es schon einen regelmäßigen Mittagstisch, Sitztanz und eine Walkinggruppe 60 Plus. Der Dorftreff ist schon fester Bestandteil im Alltag der Bürger/Innen. Allerdings ist der Aufbau bei Weitem noch nicht abgeschlossen. (was ja auch in 7 Monaten nicht zu erwarten war) Was wir jetzt schon sagen können ist, dass sich das ehrenamtliche Engagement sehr erweitert hat und viele Bürger/Innen den Dorftreff nutzen, um dort ihre Kontakte zu pflegen und miteinander Dinge zu entwickeln. Auch ist es gelungen, Menschen mit Migrationshintergrund zu regelmäßigen Angeboten in den Dorftreff einzuladen. Leider bremst uns momentan die Coronapandemie aus. Nach einer sehr langsamen Öffnung mit wenigen Öffnungszeiten und Angeboten geht es jetzt wieder bergauf. Nach den Ferien hoffen wir, dass wir wieder alle Angebote machen können. Die Menschen sind froh, einen neutralen Treffpunkt zu haben den sie zu allen Öffnungszeiten kostenfrei besuchen können. Es gibt in Eggermühlen sonst keinen Ort mit Treffpunktcharakter.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Ein besonderes Problem in Eggermühlen ist der Verlust vieler Versorger im Ort. Ein Neubau in dem es bald auch wieder ein Lebensmittelangebot geben soll, ist im Bau. Leider gibt es auch keine Bank mehr, keine Apotheke, keine Bäckerei. Die Kirchengemeinde ist zu einem Gemeindeverbund zusammengeschlossen worden und das Gemeindebüro nur noch sporadisch geöffnet. Viele alte Menschen sind in Eggermühlen tagsüber allein weil ihre Kinder und Enkel in die größeren Gemeinden oder Städte zur Schule oder zum Arbeitsplatz zu fahren. Viele Aussiedler haben in Eggermühlen ein kleines Haus gebaut, sind aber in der einheimischen Gesellschaft nur schlecht integriert. Eggermühlen ist ein ländlich sehr schön gelegener Ort. Ältere Menschen haben es allerdings schwer weil die Mobilität sehr eingeschränkt ist. Es fehlen dort Einrichtungen mit Begegnungscharakter.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Eggermühlen
Beschreibung
Eggermühlen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Bersenbrück, im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Eggermühlen liegt innerhalb der Ankumer Höhe im Nordwesten vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald- Wiehengebirge. Die Nachbargemeinden sind im Osten Ankum, im Süden Merzen, im Westen Bippen und im Norden Menslage.
Einwohnerzahl
1751
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
4,54% Aussiedler werden als Deutsche geführt SGBSB 7,49%
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz verfolgt insbesondere die Qualität der sozialen Beziehungen (Ursprungsgesellschaft und Zugezogene) Wir unterstützen die Selbstorganisation und Handlungsfähigkeit der Bürger/Innen (vor allem der alten allein stehenden Menschen). Wir fördern mit unserer Arbeit die Gesundheit und stärken dadurch die Resilienz der Bürger/Innen. Wir machen Dinge möglich und begleiten die Umsetzung von Ideen. Wir legen großen Wert auf das ehrenamtliche Engagement der Bürger/Innen und unterstützen dieses durch Begleitung und Schulung. Wir fördern und unterstützen die Ideen von Bürger/Innen und helfen ihnen bei der Umsetzung. Wir sehen jetzt in der Corona - Krise eine besondere Herausforderung für die Gemeinwesenarbeit. Angst, Entfremdung, Schuldzuweisung sind zu großen Problemen geworden. Hier werden wir sehr genau hinsehen müssen um wieder eine Dorfgemeinschaft auch mit "nicht Einheimischen" stabil zu gestalten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bürger/Innen zum Dorftreff kommen, sich dort einbringen und ihre Ideen umsetzen können. Wenn wir Lösungen finden für Bedarfe und Probleme und gemeinsam daran arbeiten können.
Beschreibung
Wenn wir die einzelnen Personen stärken und ermutigen können, die Bürger/Innen sich gegenseitig helfen und Eigeninitiativen zu tollen Projekten führen.
Beschreibung
Wenn im Dorf ein gutes Miteinander herrscht, niemand sich als Konkurrenz empfindet und gegenseitige Unterstützung Alltag ist.
Beschreibung
Alle Bürger/Innen ob jung oder alt, Ursprungs- oder Zuwanderungsgesellschaft, an der Entwicklung und dem Miteinander im Dorftreff teilnehmen.
Beschreibung
Sich die Vereine und Organisationen einbringen und Spaß am Miteinander haben.
Beschreibung
Nachbarschaften sich neu bilden, (Zuzug) und alte Nachbarschaften bestehen bleiben. (Tod, Wegzug) Wenn die Menschen sich kennen und voneinander wissen. Wenn sich Kümmerer für die anderen stark machen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligenbüro der Samtgemeinde Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine die in der Gemeinde ansässig sind und evtl. auch aus den Nachbargemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita und Grundschule der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
möglichst alle Bewohner/Innen der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Markus Frerker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Auch in Eggermühlen sehen wir keine Möglichkeit, ohne finanzielle Unterstützung die GWA weiter zu fördern. Die kleine Gemeinde verfügt nicht über genügend Steuereinnahmen um selbst die Kosten für den Dorftreff zu tragen. Jetzt durch die Corona Pandemie sind viele weitere Einnahmen weggebrochen. Wir können nur versuchen über Spenden oder Stiftungen eine Basis zu finden.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche eggermuehlen osm
Zustimmung Veröffentlichung
On