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Jugendliche/junge Erwachsene (bis 26)

Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)

Ansprechpartner
Sabine Hartung
Funktion Steuerung und Organisation
Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)
Projektbeschreibung
Das Projekt „MoJuKi“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Hildesheims Ortsteil Ochtersum, eine gut 8500 Einwohner*innen zählende Ortschaft im Süden von Hildesheim und soll ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zu individuellen und auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Freizeitmöglichkeiten und gleichzeitig eine bedarfsgerechte Unterstützung in Problemlagen bieten. Angestrebt ist einerseits eine Etablierung vom Impulsen seitens der Projektleitung in das Gemeinwesen, andererseits das Aufnehmen von Impulsen seitens der Zielgruppe. Bereits bestehende Anlaufstellen wie die Freizeit-Anlage „Open Sportspark“, das städtische Jugendzentrum „JuZe“ - welches als Dreh- und Angelpunkt des Projektes fungieren kann - die Vereine, Schulen und weitere freie Träger*innen sollen durch das Projekt weiter vernetzt, aktiviert und unterstützt werden. Die Jugendlichen und deren Familien/Umfeld sollen sich stärker als wertvoller, willkommener und gestaltender Teil der Gemeinschaft fühlen. Durch gezielte Kultur- und Integrationsarbeit für junge Erwachsene wird aus gefühlter Unterschiedlichkeit ein gelebtes vielfältiges Miteinander geschaffen.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Obwohl Ochtersum nicht als Brennpunkt im klassischen Sinne angesehen wird, häufen sich seit 2020 die Beschwerden bezüglich des auffälligen Verhaltens unterschiedlicher Jugendgruppen vor Ort. An der Jahreszahl ist ein direkter Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und deren Folgen zu erkennen. In Ochtersum leben z.Z. 8544 Menschen. Das Durchschnittsalter ist 46 Jahre, die 10-24 jährigen bilden mit 24% ¼ der Anwohner ab. Ein ganzheitlicher generationsübergreifender Ansatz ist noch nicht zu finden. Auf einer entsprechend ausgestatteten Freizeitanlage können Menschen unabhängig von Öffnungszeiten und Budget nach dem partizipatorischen Ansatz ihre Freizeit selbstorganisiert, informell und altersübergreifend gestalten. Gerade hier werden oft Anzeichen von Vandalismus durch Jugendliche verzeichnet. Einbruch in einen Bauwagen in Verbindung mit Diebstahl diverser Gerätschaften, Zerstörung bereitgestellter Möbel, Brandstiftung, unerwünschte Graffiti, wie z.B. das Z als Zeichen der Unterstützung des russischen Angriffskrieges, Drogenkonsum in der Nähe dort spielender Kinder, Partielle Zerstörungen, Unerlaubtes Betreten der angrenzenden Sportanlagen, Vermüllung, Prügeleien. Diese Reihung ist in Teilen übertragbar auf andere Plätze wie das Schulgelände der Realschule oder den Bereich rund um das Jugendzentrum.Den Jugendlichen soll im Verbund mit ihren Familien und den Anwohnern und Strategiepartnern ein Bezug und Zugang zur Gemeinschaft ermöglicht werden, damit das Gefühl gestärkt wird, ein willkommener und wertvoller Teil des Gemeinwesens zu sein.Durch den im Folgenden beschriebenen Aufbau von Strukturen wird eine Verbesserung der Lebensqualität eines Miteinanders für alle erstrebt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum ist eine Ortschaft im Süden von Hildesheim, die an die Stadtgrenze gewachsen ist. Von der benachbarten Ortschaft Barienrode der Gemeinde Diekholzen ist Ochtersum nur noch durch einen schmalen Streifen Ackerland getrennt, so dass dieses Wachstum an seine Grenzen gelangt.
Einwohnerzahl
8500
Quelle / Anmerkungen
Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, hier: Einwohnermeldeamt. Stand 31.12.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019 hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte beziehen sich lediglich auf die Altersgruppe von 10 - 29 Jahren und beinhalten auch deutsche Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund. Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Kulturarbeit zur Abwehr von Ausgrenzung und zur Integration Bildungsarbeit Beratungsarbeit Dienstleistungsarbeit mit Angeboten für die Bewohner*innen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Kooperationspartner*innen den Gedanken der lokalen Jugendförderung auch nach Ende des Projektes konzeptuell und organisatorisch in die Tat umsetzen
Beschreibung
ln erster Linie die jugendliche Zielgruppe, aber auch die Akteure vor Ort ermuntert und befähigt werden, das Ziel der guten Nachbarschaft nach Projektende selbständig weiter zu verfolgen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Anja Sensen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hermann Heinze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Olaf Altfelix
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stefanie Dieker
Typ
Stadtteil
Galerie
img 20230326 150510 2
aloha7
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkultureller Willkommens- und Begegnungsort DOM für Geflüchtete und Einheimische

Ansprechpartner
Achim Wolff
Funktion Pastor
Begegnungsort für geflüchtete und einheimische Familie
Projektbeschreibung
Anfang 2024 wird in Altenwalde eine Ankunftszentrum (AZ) für 800 Geflüchtete entstehen. 2016 war dort eine Notunterkunft. Durch das Engagement der Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde (OHA) wurde eine aktivierende Begleitung der Bürger*innen und geflüchteten Menschen organisiert. Letzteres bis heute. Dennoch gibt Ängste in der Bevölkerung. Um mögliche Konflikte zu vermeiden und Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu ermöglichen, wollen wir das Sozialkaufhaus (Teilprojekt 1) und den offenen Kinder- und Jugendtreff DOM als Quartierstreffpunkte (Teilprojekt 2) ertüchtigen. Dabei soll ein offenes Konzept mit niederschwelligen soziokulturellen Angeboten für alle Altersgruppen für Anwohner im Ort und der AZ umgesetzt werden. Integration funktioniert wo ein gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe und gelingende Selbstwirksamkeit möglich ist. Als Flüchtlingsinitiative mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Integration und Bildung wollen wir mit den beiden Projekten einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen. Der Jugendtreff, z.Zt. durch ehrenamtliche Jugendliche an 2 Tagen geöffnet, wird durch den Mitarbeitenden im Quartierstreff auf 7 Tage ausgeweitet. Er wird gemeinsam mit den Anwohner*innen und Ehrenamtlichen gestaltet. Dabei werden Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigt. Familien-, Seniorenangebote und schwerpunktmäßig die Arbeit als Jugendtreffpunkt werden dabei sein. Das gelingende Miteinander, das die Bedürfnisse der Geflüchteten nach geschützten Räumen aufgrund von Traumatisierungen ernstnimmt und Begegnung und Beteiligung aller ermöglicht, trägt erneut zum Gelingen des Ankommens und Willkommens und letztlich des gemeinsamen Lebens bei. Hier wird die Fachkraft sensibilisieren. Eine Herausforderung für die gemeinsame Normalität werden die unterschiedlichen Werte und Erfahrungen der Menschen sein. Bei Traumata müssen therapeutische Angebote vermittelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Partizipation. Die BesucherInnen sollen Angebote und Aktivitäten wie Kochabende, Feste und Fußballturniere mitbestimmen und -gestalten dürfen. So können sie sich als aktiv Handelnde erleben, nicht als Bittsteller und Opfer. Da Anwohner*innen der Kaserne erst kurz in Deutschland sein werden, müssen die Angebote mit rudimentären Sprachkenntnissen funktionieren. Die Angebote sind eingebettet in die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinde und deren zugehöriger Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Quartierstreff Dom soll in einer Zeit ertüchtigt werden, in der, nach Corona und inmitten eines Krieges, der Unsicherheit mit sich bringt, die ehemalige Kaserne als Aufnahmeeinrichtung (AZ) für bis zu 10 Jahre ausgebaut wird. Das verunsichert die Menschen. Wir hoffen das Projekt in Altenwalde umsetzen zu können, weil die geflüchteten Menschen, die z.T. traumatisiert kommen, eine Kultur des Willkommens vor Ort brauchen, um anzukommen, Halt zu finden, erste Kontakte zu knüpfen. Die Anwohner*innen brauchen Begleitung in dieser veränderten Lebenswirklichkeit, Möglichkeiten der Mitgestaltung und Bearbeitung ihrer Vorbehalte. Bereits 2016 wurden in der Kaserne wenige Monate Geflüchtete untergebracht. Die gemachten Erfahrungen waren überwiegend positiv. Akteure aus Politik, Kirche, Sportvereinen und öffentlichem Leben moderierten die Nutzung, so dass BürgerInnen sich mit ihren Bedenken ernst genommen fühlten. Die Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde, die bis heute ein wesentlicher Akteur der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Cuxhaven ist, verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit und ist gut vernetzt. Wir schaffen Begegnungsräume, in denen das interkulturelle Miteinander erlebt, Vielfalt erlernt und gelebt werden kann. Nur mit Strukturen im Ort ist eine Akzeptanz des AZ und gutes Zusammenleben möglich. Mit zwei Teilprojekten knüpfen wir an bestehende Kooperationen an, wie mit dem Bündnis für Respekt in Cuxhaven, der engagierten Stadt, den in der Flüchtlingsarbeit engagierten Wohlfahrtorganisationen von Caritas, Diakonie und Paritätischen und dem Landkreis Cuxhaven. Die Menschen im Quartier werden von Beginn an in die Gestaltung eingebunden.
GWA/QM-Ansatz
Die Kirchengemeinde ist seit Jahren konzeptionell und methodisch im Bereich der GWA aktiv. Die Zielgruppen mit ihren Bedarfen, Interessen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Dies umfasst neben dem offenen Kinder- u. Jugendtreff DOM ein Kinderferiendorf („Hammer“), die Aktivitäten der Flüchtlingsinitiative mit ca. 50 Freiwilligen, das SecOndHAnd-Sozialkaufhaus, den Mittagstisch von und für SeniorInnen u.v.a.. Das AZ wird das Quartiersleben nachhaltig verändern. Durch die Erweiterung des DOM zum Quartierstreff für Menschen aus dem Quartier und dem AZ, werden verschiedene Aspekte der GWA aufgenommen. Im Konzept werden alle Kinder und Jugendliche des Sozialraums in den Blick genommen, darüberhinaus weitere Ziuelgruppen. Ein niedrigschwelliger Begegnungsort soll entstehen. Die Selbstorganisation, Partizipation und Durchmischung der Zielgruppen sind wesentliches Prinzip. Da multikulturelles Zusammenleben Hauptaugenmerk ist, achten wir auf einfache Sprache, kultur-, alters- und bedarfsgerechte Angebote. Nach Bedürfnissen der Besucher werden gemeinsam mit ihnen Angebote entwickelt. (Zuhören/Bedarfe recherchieren) und unter Beteiligung (Mitwirken/Handeln) durchgeführt. Der Quartierstreff DOM und seine hauptamtliche Kraft fungieren als Mittler zwischen den verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen. Mit dem begleiteten Begegnungsort wird der soziale Frieden im Ort gefördert, die längerfristige Akzeptanz des Ankunftszentrums wird wahrscheinlicher.
Nachhaltigkeit
Der Quartierstreff DOM ist ein wichtiger Begegnungsort in der Ortsmitte, für Jugendliche, Anwohner und Menschen aus dem AZ. Er wird eingebunden in Maßnahmen zur Prävention, um den sozialen Frieden im Quartier zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Cuxhaven werden während der Projektlaufzeit Recourcen erschlossen, um das Projekt weiterführen zu können.
Galerie
dom 2022

Zukunftshaus - Generationen gestalten Zukunft

Ansprechpartner
Merle Neubauer
Funktion Leitung Jugendfreizeitheim
Ein Begegnungsort für die Jugend von heute, von gestern und von morgen
Projektbeschreibung
Um den sozialen Zusammenhalt von Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte zu sichern und generationsabhängige Missverständnisse abzubauen, soll das Ritterhuder Jugendfreizeitheim zu einem Zukunftshaus der Generationen weiterentwickelt werden. Mithilfe einer konzeptionell neu gefassten gemeinwesen- und sozialraumorientierten Jugendarbeit, sollen Räume geschaffen werden, die Begegnungen der Generationen schaffen, den Austausch von unterschiedlichen Lebenswelten fördern und so für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft sorgen. Damit sollen Vorurteile insbesondere zwischen Jung und Alt abgebaut und auf den neuen Generationenkonflikt reagiert werden. Durch kulturelle Veranstaltungen und niedrigschwellige, quartierszentrierte Aktionen und Angebote, die stets durch die Beteiligung von Ehrenamtlichen organisiert werden und offen für die Gesamtbevölkerung sind, sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte miteinander ins Gespräch kommen und ihre Ansichten und Ressourcen miteinander teilen. Klassische Formen von Bürgerdialogformaten sind für junge Menschen nicht ansprechend, weshalb sie ihnen fernbleiben, gleichzeitig zeigt die Pluralität der aktuellen Krisen, dass es besonders für die junge Generation wichtig ist, deutlich zu machen, wie sie in der nahen Zukunft leben möchte. Durch den vorhandenen Zugang zu den Jugendlichen und die Erinnerung an die eigene im Jugendfreizeitheim verbrachte Jugend der Nachbarschaft, bietet das Jugendfreizeitheim den perfekten Ort, um als Begegnungsort von allen Generationen angenommen zu werden. Das Ergebnis einzelner Aktionen soll stets auch im Quartier wiedergefunden werden, so dass der Zusammenhalt der Generationen im Stadtbild aufgezeigt und verinnerlicht werden kann. An solchen Orten sollen auch verstetigte und spontane Dialogformate wiederholt aktiviert werden. Durch klassische und moderne Beteiligungstools werden alle Menschen motiviert, sich selbst einzubringen und die Angebote inhaltlich mitzugestalten. Zudem bieten die Räumlichkeiten einen Ort, an dem konkrete Konflikte durch niedrigschwellige Mediationsformate entschärft und gelöst werden können und sich Arbeitsgruppen zu vielfältigen Themen organisieren können. Das Ziel ist intergenerative und interkulturelle Dialoge zu fördern, die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe Aller auszubauen und dadurch ein gutes Miteinander zu fördern.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bedingt durch den demografischen Wandel und seine Folgen sowie die Fülle an Krisen, erfahren alle Menschen eine allgegenwärtige Präsenz von Unsicherheit und Instabilität. Die Folgen sind gerade für junge und ältere Menschen besonders gravierend und können sich negativ auf das Zusammenleben und das Demokratieverständnis ausüben. Umfragen im Rahmen der Covid-19-Pandemie haben gezeigt, dass Jugendliche sich nicht wahrgenommen fühlen und sich mehr Solidarität und Mitsprache wünschen. Durch fehlende Orte mit Treffpunktcharakter in Ritterhude, gibt es aktuell keine niedrigschwelligen Formate, um Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Gruppen sowie die unterschiedlichen Generationen zusammenzubringen, damit sie sich über ihre Lebensrealitäten austauschen können und durch den Dialog Zusammenhalt und Solidarität miteinander erwirken können. Jugendliche, insbesondere männliche Jugendliche aus benachteiligten Familien mit Migrationshintergrund (hauptsächliche Besuchergruppe des Freizis), sind besonders häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Aus dem Grund bleiben andere Jugendliche, aber auch potentielle ältere Ehrenamtliche dem Freizi fern. Gleichzeitig steigen unter Jugendlichen die Vorurteile gegenüber der älteren Generation. Die Bevölkerung Ritterhudes besteht zum einen aus alteingesessenen Menschen, die Ritterhudes dörflichen Charakter schätzen und zum anderen aus Menschen, die aus der Großstadt zuziehen oder deren Biografie interkulturell ist. In der Nähe ist eine Sammelunterkunft für Geflüchtete. Diese Gemengelage gilt es für Dialogformate in den Fokus zu nehmen, präventiv gegen Missverständnisse vorzugehen und durch Begegnung die Solidarität zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ritterhude Alt-Ritterhude
Beschreibung
Die Gemeinde Ritterhude grenzt unmittelbar an Bremen und besteht aus 6 Ortsteilen, von denen das Projektgebiet Alt-Ritterhude den kulturhistorisch bedeutsamen Ortskern bildet. Südlich wird er von dem Fluss Hamme und einem Naturschutzgebiet abgegrenzt. Zum Westen grenzt er an den Bremer Stadtteil Marßel. Nördlich liegen die ländlich geprägten Ortsteile Stendorf, Werschenrege und Lesumstotel:
Einwohnerzahl
8700
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2019 - Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035 --> die Zahlen beziehen sich auf die Anzahl Kinder bis 17 Jahre.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der näheren Umgebung des Jugendhauses gibt es schätzungsweise überdurchschnittlich viele Familien, die Transferleistungen beziehen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf die Aktivierung, Partizipation und Bemächtigung der Bewohner und Bewohnerinnen ab und nutzt dafür den Sozialen Raum als Ressource. Durch die Beteiligung der Zielgruppe orientieren sich die Angebote an der Lebenswelt der Bevölkerung und Angebote können flexibel an die Bedürfnisse oder strukturelle Veränderungen angepasst werden. Die Beteiligungsprozesse sind fortlaufend ergebnisoffen und zielen aufgrund der Einbeziehung von Ehrenamtlichen und Kooperation mit anderen Akteuren auf multiprofessionelle Grundlagen ab. Durch den Fokus auf Präventivmaßnahmen ist das Projekt zusätzlich auf die Vermeidung und Abbau von Benachteiligung und die Förderung positiver Lebensbedingungen und Wahrnehmung kultureller und nachhaltiger Angebote ausgerichtet. Zudem werden die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bedürfnisse der individuellen Menschen berücksichtigt. Da der Träger der Einrichtung die Kommune ist, wird ultimativ durch das Projekt versucht ein Bindeglied zwischen Menschen in Randlagen und den öffentlichen Strukturen zu schaffen. Das Projekt ist stark mit der kommunalen Jugendarbeit verflochten, die eine neue sozialräumlich- und gemeinwesenorientierte Konzeptentwicklung für die Jugendarbeit anstrebt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine große und vielfältige Anzahl an Menschen die Angebote wahrnimmt und Veranstaltungen besucht.
Beschreibung
Die Angebote und Veranstaltungen hauptsächlich durch die Bewohner*innen geplant und umgesetzt werden und die GWA-Kraft nur unterstützend tätig ist.
Beschreibung
Eine große Anzahl an unterschiedlichen Menschen sich in die Gestaltung der Angebote einbringen und ihre unterschiedlichen Perspektiven und Qualifikationen den Inhalt der Angebote beeinflussen.
Beschreibung
Diejenigen, die die Angebote nutzen aus unterschiedlichen Altersgruppen und ethnischen Hintergründen bestehen und die Angebote multikulturell und miltilingual sind.
Beschreibung
Unterschiedliche Themenbereiche miteinander verknüpft werden und niedrigschwelliger Zugang zu Angeboten, die gesellschaftliche Ziele verfolgen, erreicht wird.
Beschreibung
Eine Mehrzahl an Akteuren in die Angebote in der Einrichtung einbezogen ist und neue Kooperationen entstehen.
Beschreibung
Nachbarschaftsinitiativen entstehen und nachbarschaftliche Konflikte durch Dialog und Austausch minimiert oder gelöst werden können.
Beschreibung
Sich Bewohner*innen durch die Angebote der Einrichtung weniger benachteiligt und mehr beteiligt fühlen und eine Aufwertung des Quartiers durch die Angebote der Einrichtung wahrnehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ritterhude / Kulturbereich und Jugendbeteiligung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HammeForum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendförderverin Platjenwerbe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Stendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuSG Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
individuelle Bewohner*innen und/oder Nachbarschaftsinitiativen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haupt- und Realschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Osterholz - Flüchtlingsbetreuung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Strategie ist, einen Treffpunkt zu etablieren, der in das kulturelle Gefüge der Gemeinde verankert ist, durch den die gesamte Bevölkerung Vorteile wahrnimmt und der dadurch nicht mehr wegzudenken ist. Durch einen regelmäßigen Austausch mit der Sachgebietsleitung Bildung, Kultur und Freizeit und dem Bürgermeister - beide unterstützen das Projekt und die Projektziele - kann auf Entscheiderebene schnell auf Entwicklungen eingegangen, in politischen Gremien geworben und ggf. nachjustiert werden
Galerie
jugendhaus
disco 1
flur
kreativraum
kueche
ruheraum
spielzimmer
zockerraum
bar im veranstaltungsraum
keramikwerkstatt mit tonofen
aussengelaende
werkstatt
Aufsteller
zukunftshaus.png (1.27 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Begleitet für das neue Leben in Langenhagen lernen

Ansprechpartner
Pablo Schönberger
Funktion Schulsozialarbeiterin / Sonderpädagoge
Inklusive sprachliche und kulturelle Entwicklung
Projektbeschreibung
Konzept für den Einsatz unqualifizierter geeigneter Assistenzkräfte mit Migrationshintergrund. Begleitet für das neue Leben lernen durch sprachlichen und kulturellen Transfer Beschreibung Seit 2015/2016 ist uns bewusst, dass fehlende adäquate Angebote des frühen Sprach- und Kulturtransfers eine soziale und sprachliche Isolation der Menschen mit Migrationshintergrund zur Folge hat. Dies kann zur erfolglosen Integration und Inklusion in die Aufnahme der Gesellschaft führen. Durch den frühen Einsatz muttersprachlicher Assistenzkräfte, die entlohnt werden sollen, wollen wir die Integration für die Schüler*innen und deren Angehörige fördern und ihre Möglichkeiten verbessern. Dies ist nur mit Finanzierungszusage möglich. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bilden in Langenhagen einen stetig wachsenden Teil der Bevölkerung. Bei vielen Menschen besteht auch nach längerer Aufenthaltszeit nur ein sehr geringer gesellschaftlicher Zugang. Die Chance mit dem LAG Antrag sehen wir darin, möglichst früh Kinder und deren Angehörige zu erreichen, weil wir als Schule eine Brückenfunktion und dadurch einen engen Kontakt zu den SchülerInnen und Eltern haben. Des weiteren stehen wir im Austausch mit den umliegenden Schulen und Kitas und möchten im Rahmen der Kooperation die Assistenztätigkeit ausbauen. Den Einsatz der Assistenzen betrachten wir als ein Element der GWA. Merkmale des Projektgebietes sind Leibniz IGS, IGS Süd, IGS Langenhagen-Mitte, Haus der Jugend, Kita Veilchenstraße und KITA Brinker Park. Die Leibniz IGS versteht sich in diesem Sinn als Stadtteilschule. Die Zusammenarbeit mit den gekennzeichneten Institutionen wird geprägt dadurch, dass die Kinder der Familien die Institutionen des oben genannten Projektgebietes aufsuchen. Das Projektgebiet ist gekennzeichnet durch einen verstärkten Zuzug von Flüchtlingen. Die besondere Problematik besteht zurzeit im Verdrängungswettbewerb, der sowohl subjektiv (Aussage Schüler) als auch objektiv von den dort schon seit Jahren lebenden Menschen empfunden wird. Die Aufnahme und der damit verbundene Zuzug von ukrainischen Flüchtlingen, die unter einem anderen Status geführt werden, verstärkt die Konkurrenz um Wohnraum, Arbeit und Zukunftsgestaltung. Sprachliche und kulturelle Barrieren führen zu einer Verhärtung, die sich in gegenseitiger Ablehnung und Separation der einzelnen Herkunftsgruppen darstellt, besonders bei den ukrainischen Flüchtlingen, die meistens als Einelternfamilie (Mutter mit Kindern) kommen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch den Ukraine Krieg hat Langenhagen nach 2016 einen neuen verstärkten Zuzug an Flüchtlingen erlebt. Sowohl die Bildungseinrichtungen als auch die ansässigen Bürger sind und waren nicht auf die damit notwendigen Strukturen vorbereitet. Der Sprach- und Kulturtransfer in den Bildungseinrichtungen und die Kooperation mit den Erziehungsberechtigten ist kennzeichnet durch mangelnden Personaleinsatz in Schulen und Kitas. Dafür bieten Schulen und Kitas in ihren Räumlichkeiten aber einen niederschwelligen Zugang für das anzusprechende Klientel. Durch die bereits intensive bestehende Elternarbeit, sowie durch schulische Projekte (NFTE, blühende Kulturen treffen sich, Regionsprojekte) besteht ein Vertrauensverhältnis, an dass mit dem Projekt angeknüpft werden soll. Schlüsselprobleme: Ungenügende oder gar keine Sprachkenntnisse und zudem nicht ausreichende Schulbildung, bedingt durch traumatisierende Kriegs- und Fluchterlebnisse. Die Schulkinder bzw. Jugendliche können dem Unterricht und dem gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben, wie in Deutschland gewünscht, nicht folgen und sich nicht sozial wünschenswert einbringen. Daraus resultieren u.a. gesteigerte Aggressionen mit körperlichen Auseinandersetzungen oder Depressionen, die sich in Verweigerungshaltung (Absentismus) darstellen. Deshalb erachten wir es als außergewöhnlich notwendig, eine Anlaufstelle zur kommunikativen Vermittlung und Beratung einzurichten. Diese Stelle soll dauerhaft für die Eltern der Schulen und Kitas, des gekennzeichneten Quartiers, geöffnet sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen - Mitte und Brink / Schulen und Kitas
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Google
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen den Ansatz unter Einbeziehung des Qualitätsmanagement und seiner 7 gültigen Grundsätze. Im Fokus stehen die Akteure, deren besondere Bedürfnisse, Interessen und Ressourcen wir evaluieren. Unser Schwerpunkt zeichnet sich in der Integration und Inklusion aller Beteiligten des Quartiers aus. Die Projektleitung sorgt dafür, die Akzeptanz der einzelnen Akteure gegenüber den Bedürfnissen aller Beteiligten zu steigern. Sie entwickelt unter Einbeziehung differenzierter Angebote eine verbesserte Kommunikation. Alle Beteiligten (Kommune, Akteure) des Quartiers werden in das Qualitätsmanagement einbezogen. Dadurch wird das Verständnis für die Ziele und das Verbesserungspotenzial erhöht. Die Projektleitung sorgt dafür, dass die Assistenzen entsprechend befähigt werden (Kollegiale Beratung / Gespräche) und notwendige Ressourcen bereit gestellt werden. Die Prozesse und Abläufe werden im Quartier aufeinander abgestimmt, sorgfältig geplant und ausgeführt. Zur Einleitung und Umsetzung der Verbesserungsprozesse nutzen wir die Analyse von Fehlern, Verbesserungsvorschlägen über Akteursfeedback, kontinuierliche Evaluierung mit der Kommune. Besonders wichtig ist uns dabei Risiken zu analysieren und modifizierte Entscheidungen durch Daten und Fakten zu stützen. Da in unserem Projekt der Mensch im Mittelpunkt steht, fokussieren wir eine Partnerschaft mit allen Beteiligten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kommune Frau Schalé, Frau von der Ah, Doris Lange, Rucksackprojekt Frau Sommerfeldt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(IGS Süd, IGS Mitte, Gutzmann Schule, LiGS Langenhagen) als auch Kindertagesstätten (Kita Brinker Park, Kita Veilchenstraße) Haus der Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rucksack Projekt Frau Sommerfeldt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter U28, Netzwerk Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebensberatungsstelle Langenhagen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Gespräche mit der Kommune, der Region Hannover und Politikern, um das Projekt nachhaltig zu finanzieren. Als weitere Möglichkeit ziehen wir Sponsoren in Betracht, die soziale Projekte längerfristig finanzieren (die z.B. Sparda Bank, Paribas Bank usw.) Da tendenziell eine Zunahme der flüchtenden Menschen zu erwarten ist, gehen wir davon aus, dass dieses Projekt weiter finanziert werden wird.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Göttinger Quartiere - Raum für Menschen gestalten "Miteinander und Füreinander"

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Miteinander und Füreinander
Projektbeschreibung
Im Laufe der ersten Förderperioden konnte in Zusammenarbeit mit inzwischen 6 in freier Trägerschaft bestehenden Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren (i.F. NSQ-Zentren) auf strategischer Ebene ein gesamtstädtisches Konzept GWA erarbeitet werden. Gemeinsam mit den NSQ-Zentren wurde ein Leitbild, einheitliche Qualitätskriterien und Arbeitssäulen GWA für die Stadt Göttingen entwickelt. In jedem der NSQ-Zentren konnten über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungs- und Partizipationsstrukturen eingerichtet werden. In der kommenden Gesamtförderperiode gilt es dieses Netz der NSQ-Zentren zu stärken und zu erweitern. Die GWA im Quartier Leineviertel soll verstetigt werden und weitere Ansätze zur Förderung der Integration und sozialen Teilhabe der heterogenen Bevölkerung im Leineviertel erprobt werden. Zusätzlich wird in einem neuen Quartier "Zietenterrassen“ über die sozialräumliche Öffnung des Sportvereins SC Hainberg und im engen Austausch mit dem Quartiersbüro "Leineviertel" eine weitere Anlaufstelle GWA aufgebaut. Bereits jetzt zeichnet sich die Trägerstruktur der von der Stadt Göttingen unterstützten NSQ-Zentren durch Vielfalt aus. Wohlfahrtverbände, Nachbarschaftsvereine, die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) und die Jugendhilfe Göttingen e.V. setzten mit ihrem trägerspezifischen Know How die Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen/Quartieren um. Die Erweiterung dieses Trägernetzwerkes um das Wissen eines Sportvereins sehen wir als Chance, die Erfahrungen der (Sport-)Vereinsarbeit in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, der Entwicklung von Sport-, Freizeit- und Gesundheitsangeboten zu nutzen, um die Weiterentwicklung der GWA auf der vor Ort Ebene in den bestehenden Zentren und Quartieren insgesamt voranzutreiben (Synergien). Auch soll dieses "Erfahrungswissen" genutzt werden um verstärkt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu erreichen und zu integrieren. Für die stärkere Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in der Quartiersentwicklung soll eine verwaltungsinterne Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung aufgebaut werden. Aufgabe dieser Koordinierungsstelle wird es sein, die vielfältigen (Quartiers-)Entwicklungsprozesse in der Stadt Göttingen zu begleiten und mit der gesamtstädtischen GWA besser zu verzahnen. In einer neu einzurichtenden Arbeitsgruppe werden dabei die Sozialplanung (DezC) und FD Stadt- und Verkehrsplanung (DezD) eng zusammenarbeiten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das neu zu entwickelnde Quartier „Zietenterrassen“ befindet sich in Hanglage östl. des Stadtkerns am Göttinger Stadtrand & ist durch eine sehr heterogene Bevölkerungsstruktur geprägt. Auf einem ehm. Kasernengelände hat sich ein gemischt genutztes Quartier entwickelt. 2015 wurde eine Flüchtlingsunterkunft errichtet, die von den BewohnerInnen wenig akzeptiert wird. Es gibt latente Ängste vor Wertverlust & Übergriffen seitens der Eigenheimbesitzer. In mehrgeschossigen Wohngebäuden der Städtischen Wohnungsbau leben überwiegend einkommensschwache Mieter & Menschen mit Migrationshintergrund. Eine Spaltung der Bewohnergruppen ist zu befürchten. Erste Berichte & Beschwerden über Lärmbelästigung (insbes. durch Jugendliche), Alkohol- & Drogenkonsum im öffentlichen Raum und das Anbringen fremdenfeindl. Symbole schaden Quartiersimage & Wohnqualität. Hier gilt es über den Aufbau von GWA präventiv entgegenzuwirken. Auch das Gebiet Leineviertel ist von sozialen Problemlagen, Anonymität & Fluktuation geprägt. Eine nachbarschaftl. Organisation auf Augenhöhe und gegenseitiger solidarischer Unterstützung stößt an soziale (Alter, Geschlecht, Herkunft, Einkommen, Vorurteile) und räumliche (Hochhauskomplex Groner Landtsr. mit 432 App., Neubaugebiete in Leinenähe, verkehrliche Lage, Defizite im öffentlichen Raum) Grenzen. Diesen multiplen Problemlagen entgegenzuwirken, benötigt Kontinuität & Beständigkeit beim Aufbau der GWA. Neben den Erschwernissen bei der Standortsuche für ein Quartierszentrum, dem Pandemieausbruch im Hochhauskomplex, hat auch ein Personalwechsel im vorherigen Projektverlauf zu Rückschritten beim Aufbau nachhaltiger Strukturen der GWA geführt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineviertel (A) - und - Zietenterrassen
Beschreibung
Das ca. 84 ha umfassende Gebiet Leineviertel grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nord-östlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr. (Ringstr. um die Innenstadt) und führt südl. entlang des Mühlengrabens bis zur Leine, die süd-westl. das Quartier bis zu den Bahnlinien umschließt.
Einwohnerzahl
5673
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Göttingen Zietenterrassen (B) - und - Leineviertel
Beschreibung
Das ca. 100 ha umfassende Gebiet grenzt östlich in Stadtrandlage an den Göttinger Wald und führt nord-westlich über die Von-Ossietzky-Straße Richtung Stadtzentrum bis Emil-Nolde-Weg. In seinen westlichen Grenzen erstreckt sich das Gebiet in südlicher Richtung über die Wohngebiete Am Kirschberg, Himmelsruh, Weidenbreite bis zum Mittelberg. Dieser bildet die östliche Grenze und führt über die Schöneberger Str. zum Stadtrand Vor dem Walde.
Einwohnerzahl
7270
Quelle / Anmerkungen
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit 1997 werden in der Stadt Göttingen meist anlassbezogen NSQ-Zentren zur Förderung der GWA/Quartiersentwicklung eingerichtet. Entweder programmbegleitend in Fördergebieten der „Sozialen Stadt“, auf Grundlage politischer Anträge über die Gründung von Nachbarschaftsvereinen oder aktuell durch die Landesförderung GWA/QM. Dank der Landesförderung konnte in den vergangenen Förderperioden erstmalig eine gesamtstädtische Strategie und ein gemeinsamer Ansatz GWA entwickelt werden. Alle bestehenden und zukünftigen NSQ-Zentren verpflichten sich seither einem gemeinsamen Leitbild, stehen in ihrem Quartier für die Koordination der GWA, die Förderung von Kooperation und Vernetzung und des bürgerschaftlichen Engagements. Mittels der eingerichteten Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen sollen sie zukünftig als Bindeglied zwischen kommunaler Verwaltung und AnwohnerInnen fungieren. Bedarfe und Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert und in bestehenden und zukünftigen Quartiersentwicklungsprozessen stärker berücksichtigt werden. Über den ressortübergreifenden Aufbau einer Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung wird in den kommenden Jahren der Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagement stärker in den Fokus rücken. Aufgabe der Koordinierungsstelle wird es sein, die ermittelten und zu verändernden infrastrukturellen Rahmenbedingungen in einem Quartier an die zuständigen Fachbereiche zu steuern & eine integrierte quartiersbezog. Bearbeitung zu begleiten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind eingerichtet, BewohnerInnen nutzen die Anlaufstellen GWA, 85 % sind informiert & aktiv beteiligt, BewohnerInnen benennen Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung selbst.
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, BewohnerInnen nutzen einen Verfügungsfonds für eingeninitiierte Projekte und Veranstaltungen.
Beschreibung
BewohnerInnen (an-)erkennen die strukturellen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen sind identifiziert und Lösungsansätze entwickelt.
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppe, Straßen-, Nachbarschafts-, Sportfeste, Stadtteilkonferenzen u.a.
Beschreibung
AG-Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist eingerichtet und steuert Quartiersentwicklungsvorschläge von BewohnerInnen in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt wurden. Neue Projekte/Veranstaltungen sind daraus hervorgegangen.
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische Sozialplanerin statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Vorhandene Strukturen
Im Leineviertel wurde in den vergangenen Förderperioden ein Konzept für ein Quartierszentrum entwickelt, Methoden & Ansätze der GWA erprobt, ein Veranstaltungskalender aufgebaut und über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungsstrukturen ermöglicht. Über den Ausbau der Angebotsstruktur (Quartiersspaziergänge, Mittags-Treff, Hochbeete, Yoga-Angebote etc.) sollte der zunehmenden Segregation entgegen gewirkt und Raum für Begegnung und Austausch zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen des Neubaugebietes, des Hochhauskomplexes und der Wiesenstr. ermöglicht werden. Dieser Ansatz erwies sich bisher als zu wenig erfolgreich. Mit Einrichtung des deutlich kleineren Quartiersbüro Leineviertel soll in der kommenden Förderperiode ein dezentraler Ansatzes von GWA umgesetzt werden. Über die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet gilt es zusätzliche Räume für GWA zu erschliessen und Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier ermöglichen. Das Quartiersbüro Leineviertel übernimmt dabei die Funktion der zentralen Anlauf- und Koordinierungsstelle und integriert die Interessen, Bedarfe und Fähigkeiten aller BewohnerInnen in diesen Entwicklungsprozess. Das Prinzip des gemeinsamen Wissenstransfers wird fortgeführt und sowohl für den Aufbau der GWA in dem neu einzurichtenden Quartier Zietenterrassen angewandt als auch für die Weiterentwicklung der stadtweiten GWA in den Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Wilhelm Busch Schule/B, Montessori Schule/B, Sport- und Umwelt Kiga ASC/B, Kinderhaus e.V./B, Kei Kindergarten/B, HAWK/B, Wohnstätte Zietenterrasse/B, Leinebergschule/A, Kinderhaus e.V./A, Kita Gartenstr./A, Jugendh. Gartetalbahnhof/A, LiSA/A, Check In2/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH/AB, Göttinger Hausverwaltung/A, Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bonveno gGmbH/B, AWO Göttingen/B, ASC Göttingen/B, IfAs/A, Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH/A, Senioren Park Carpe Diem/A, Die Lotsen/A, Jugendhilfe Obernjesa/A, Wohnen und Betreuen/A, Förderer/A, Trialog Tagesstätte/A, BUND/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC HAinberg 1980 e.V. (B), ASC Göttingen (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie evangelische Kirche/B, Maria Frieden/B, Stephanus Kirche/B, Baptisten Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Geismar/B, Stadtfraktionen SPD, Piraten, Grüne/A, MdL G.Andretta/A, MdB T.Oppermann/A & F. Günzler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt (A/B), HNA (A/B), Blick (A/B), Extra Tip (A/B),Stadt Radio Göttingen (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Zieten/B, Initiative 100 Jahre Wiesenstraße/A, Grünes Haus anner Ecke e.V./A, Initiative Nahmobilität/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
tegut/B, Aldi/B, Küster/B, Mittelberg Apotheke/B, ASC ProActivCenter/B, Bäckerei Thiele/A, Gutes von Gestern/A, Keller Kiosk/A, Sernet/A, Sparkasse Göttingen/A, Nahkauf/A, Gesundheitszentrum/A, Harder-Film/A, Göttinger Kinder und Kunst Galerie/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialplanung/A/B, Stadtplanung/A/B, Verkehrsplanung/A, FB Soziales/AB, Jugendhilfeplanung/AB, Gesundheitsamt/AB, Büro für Integration/AB, Grünflächenamt/A, Stadtjugendpfleger/A, Polizei/A, FB Jugend- Frühe Hilfen/A, FB Schule/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KAZ (A), Junges Theater(A)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Beide Standorte werden nach Ablauf der Förderung über eine Sockelfinanzierung aus dem kommunalen Haushalt verstetigt. Die Sockelfinanzierung deckt vorrangig Personal- und Sachkosten zur Unterstützung der weiteren Gemeinwesen- und Quartiersentwicklungsprozesse. Bereits jetzt wird der kommunale finanzielle Eigenanteil der Kofinanzierung jährlich erhöht. 40 % der Projektkosten werden als Gesamteigenanteil in die Projektförderung eingebracht, 60 % Fördermittel werden vom Land beantragt.
Galerie
sc hainberg
jugenhaus gartetalbahnhof
mach mit wiese leineviertel
quartiersbuero zietenterrassen
tag der nachbarn quartier zietenterrasse
leineviertel paper 2021 1
leineviertel paper 2021 2
leineviertel paper 2021 3
leineviertel paper 2021 4
leineviertel paper 2021 5
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Gemeinwesenarbeit in Visselhövede fest verankern

Ansprechpartner
Sabine Voss
Organisation Präventionsrat Visselhövede
Funktion Leiterin
Bürger entwickeln und gestalten ihre Stadt.
Projektbeschreibung
Seit Beginn der GWA in V. haben wir sehr viel erreicht. Viele Bürger engagieren sich, auch Politik und Presse. Begonnen haben wir mit einer Bürgerbefragung, d. uns ermöglicht hat, die Stadt mit d. Augen d. Bürger zu sehen. Daraus wurden viele Projekte entwickelt: Belebung d. durch Landesmittel geförderten Marktplatzes, Flüchtlingsbetreuung d. begleitete Patenschaften, Aktionen wie Vissel kocht u. Tisch an Tisch, Bürgerbühne beim jährlichen Apfelmarkt, veranstaltet durch d. Gewerbeverein, Müllbeseitigungsaktionen, Erneuerung u. Wiederbelebung d. Skaterbahn, Ausbildungsmesse für die Abschlussklassen der Schule in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Betrieben. In d. Coronakrise konnte sofort auf unser Netzwerk zurückgegriffen u. umfängliche Hilfe für Bedürftige organisiert werden. Dieses wollen wir weiter ausbauen, festigen u. ergänzen. Wir werden zwei Schwerpunkte bilden. 1. GWA für Jugendliche. In V. leben viele benachteiligte Jugendliche. Armut, Migration und Heimunterbringung sind nur ein Teil des Problems. Jugendliche haben keine ausgewiesenen Treffpunkte, nutzen sie Plätze werden diese oft zum öffentlichen Ärgernis (Müll, Lärm, Drogen etc). Dieses wollen wir in unsere Arbeit aufnehmen, brauchen dazu jedoch eine weitere Stelle. denn alle die Aufgabengebiete müssen von uns in die städtische Entwicklungsarbeit eingebracht werden. 2. Bauliche und kommunale Entwicklungsziele müssen zusammengedacht werden. Dafür werden wir mit dem Bauamt zusammen Beteiligungsverfahren entwickeln. Gemeinwesenarbeit soll in d. neu ausgewiesenen Bebauungsplänen d. Stadt einen Platz haben. In V. leben viele Bevölkerungsgruppen in Parallelwelten, die sich nicht in das Gemeinwesen der Stadt eingebracht haben. Das müssen wir ändern. Zurzeit werden neue Wohneinheiten für d. Wohngruppen der Rotenburger Werke gebaut. Hier erwarten uns viele neue Aufgaben der Inklusion und Integration. Es ist an d. Zeit die bisherigen Bevölkerungsgruppen miteinander in Kontakt zu bringen und die neuen einzubeziehen. Diese Arbeit muss verstetigt werden. Dieses. wird auch von d. Verwaltung gesehen und gefördert. Leider kann d. Stadt die erforderlichen Mittel derzeit nicht allein tragen und ist auf weitere Förderung angewiesen. z. Z. sind die Mittel durch die umfangreichen Schulbaumaßnahmen gebunden aber nach Ablauf der Förderperiode wollen Stadtverwaltung und Politik die umfangreichen Arbeiten der hier sehr erfolgreichen GWA fortsetzen und schon jetzt mit einer weiteren Stelle für Jugendarbeit ausbauen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In der vergangenen Förderperiode konnte die Gemeinwesenarbeit in vielen Bereichen erfolgreich verankert werden. Sie wird von den Menschen wahrgenommen und gebraucht. Die Verwaltung konnte von der Arbeit überzeugt werden. Es hat sich vieles getan, aber einige Probleme konnten noch nicht gelöst werden.In Visselhövede haben die schon benannten Problempunkte und –gruppen weiter bestand. Räumliche Punkte sind die Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage. Aufgrund der niedrige Mieten treten hier sozial Benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen Teile hier ansässiger Sinti. In d. kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, d. jetzt meist in deren Eigentum übergegangen sind. Sehr auffällig sind d. 15-23 Jahre männlichen Jugendlichen, d. in der Schule stören, keinen oder schlechten Schulabschluss haben, keinen Ausbildungsplatz finden, aber auch nicht weg wollen oder können. Weiter ist d. rasant ansteigende Gruppe sehr junger Mütter ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. Der extrem niedrige Mietzins trägt dazu bei, d. diese Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten und größere bezahlbare Wohnungen lassen Familiengruppen mit Flucht- oder Migrationshintergrund kommen und verstärken d. d. Probleme in d. Schulen, in der Freizeit, Ausbildung und Beschäftigung. Fehlende Bereitschaft zum Miteinander auf allen Seiten macht eine positive Entwicklung zur Gemeinschaft sehr schwer.
Projektgebiet
Beschreibung
Pappelstr. und angrenzende Staßen
Einwohnerzahl
900
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Projektgebiet Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt untypischen Wohnblocks und den ehemaligen Behelfshäusern in den angrenzenden Straßen
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gechätzt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Ostdeutsches Viertel.
Beschreibung
Siedlung aus den 60iger Jahren Königsberger Str., Stettiner Str., Danziger Str.
Einwohnerzahl
600
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
62
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Visselhövede Neubaugebiet Mühlenberg
Beschreibung
Kleiner Neubaubereich um den Mühlenberg
Einwohnerzahl
300
Quelle / Anmerkungen
Schätzung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das GWA-Projekt umfasst mehrere Ebenen, weshalb verschiedene Ansätze bedient werden: Im Ansatz der integrativen Stadtteilentwicklung nimmt die GWA eine intermediäre Funktion ein und handelt ressortübergreifend. GWA ist Vermittler zwischen den Bürgern-(Initiativen), Verwaltung, kommunaler Politik, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltung & Vereinen. Sie ist Promoter von Initiativen und Ansprechpartner für Einwohner. Handlungsgrundlage ist die Lebensweltorientierung von Thiersch. Das ressortübergreifende Handeln richtet sich besonders an die Entwicklung der Baugebiete. Ökologie, Inklusion und die Interessen der Anwohner werden zusammengebracht. Für die Jugendlichen wird die sozialräumliche Jugendarbeit als Nachbarschaftsfeld der GWA angedacht. Die Handlungsziele werden aus der Sozialraum-Lebensraumanalyse abgeleitet. GWA ist Experte für die Belange der Jugendlichen und hat eine Mandatsfunktion. GWA ist Kooperationspartner für Schulen und anderer jugendbezogenen Einrichtungen. Für die Reduzierung der Vorurteile, eignet sich der Ansatz der transkulturellen Stadt(teil)arbeit. Sie sensibilisiert die Teilnehmenden. für kulturelle & geschlechterspezifische Lebensweisen. Die Entwicklungen von Vorurteilen, Diskriminierung & Rassismus werden reflektiert. Die Bereitschaft zum Dialog und Kooperation zwischen Kulturen und Personengruppen werden gefördert. Dies stärkt die Vernetzungsarbeit zwischen Organisationen und das Zusammenleben der Bewohner mit & ohne Migrationshintergrund.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner sollen untereinander Kommunizieren und agieren. Ihre speziellen Bedürfnisse benennen und selbst tätig werden. z.B. der karge Marktplatz stört, was können wir unternehmen um ihn mit leben zu füllen
Beschreibung
die lokalen Organisationen ohne Vorurteile und respektvoll miteinander arbeiten. Die vorhandenen Strukturen werden genutzt.
Beschreibung
z. Beispiel: Barrierefreiheit für alle gedacht wird. Gleichzeitig für Familien mit Kindern, Kinderwagen, Menschen mit Gehbehinderungen und weiteren Mobilitätseinschränkungen. Eine Maßnahme erreicht viele Gruppen.
Beschreibung
Ökologisch, Nachhaltig, Inklusiv und Sozial geplant wird
Beschreibung
wir in Krisenzeiten wie Corona auf unsere aktiven Netzwerkakteure ohne Zeitverzögerung zurückgreifen können
Beschreibung
in allen Wohngebieten Jugendtreffs und Kommunikationsplätze genutzt werden. Sich Nachbarschften organisieren
Beschreibung
Bessere Anbindung im öffentlichen Nahverkehr mit hoher Frequentierung und kurzen Zeittakten
Beschreibung
wenn die Stadt die GWAstellen als Aufgabe übernimmt und vorgenannten Aspekte in die städtische Planung einfließen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreisverwaltung Rotenburg, Landrat Herr Luttmann, Sozialdezernentin Frau Colshorn, Jugendamt Frau Helle, Jobcenter Herr Stein, Frau Eickhoff, Frau Meints, Herr Oberstedt, Jugendberufscenter Herr Beyer, Frau Michaelis, Jugend Frau Martens
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Herr Goehrt, Heimatverein, Kulturveranstalter Eigenart, Art Outlet Herr Reichert
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizei Herr Teuber, Schwimmbad Visselhövede, Jugendtreff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Standortleitung Frau Voss, SoFa Frau Schlösser, Seniorenbeirat Herr Sündermann, DRK Herr Langanke, BNW Herr Eden, Jugendmigrationsdienst Frau Schwegler, Flüchtlingsberat.Frau Zimmermann, Tafel Visselh.Herr Seitz, Simbav, Lebensräume Frau Steenblock
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede Herr Golke, MTV Jeddingen Herr Leefers, SV Schwitschen Herr Rickers, SV Wittorf Herr Jessen, Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann, Kneippverein Frau Rohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Sozialstation Frau Voßgröne , Visselhöveder Pfegedienst Frau Rathmann, Visselhöveder Tagespflege, Seniorenresidenz zur Mühle Herr Meyer,Haus am Visselpark Herr Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleiter Oberschule Herr Wieland, Leitung der Kastanienschule Frau Puschmann, Grundschule Jeddingen Frau Daboven, Schulsozialarbeiterin Frau Schüssler, Berufseinstiegbegleiterin Frau Bremenkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herr Pahlig, Pastorin Klement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Timmann, Hoyer Mineralöle Herr Hoyer, JBS Herr Behrens, Handwerkskammer Frau Krüger, Unternehmerverband Rotenburg/Verden Herr Esselmann, Wirtschaftsforum Herr Kehrstephan
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion Visselhöveder Zeitung Herr Wieters, Rotenburger Rundschau Frau Baucke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen, Bundestagsabgeordnete Herr Klingbeil SPD, Herr Kindler (Grüne), Landtagsabgeordnete Herr Holsten CDU, Frau Trautmann-Liebetrut SPD
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vissel for Future Herr Gabriel, Präventionsrat der Stadt V. Herr Stegmann, viele engagierte Bürger und Bürgerinnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fördergebiet Hohe Heide
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Auf Grund starker Belastungen durch Sanierung, Um- und Neubau der Schulen kann d. Stadt zur Zeit die notwendigen Mittel noch nicht selbst aufbringen, wird jedoch mit über 50.000,00 € die GWA-Projekte pro Jahr kofinanzieren. Durch die bisherige Arbeit wurde d. Nutzen für das gesellschaftliche Miteinander deutlich und soll um d. Jugendarbeit erweitert werden. Auch in d. geplanten Neubauprojekten ist und wird d. GWA eingebunden. D. Weg ist bereitet und soll nach d. Förderperiode fortgesetzt werden
Galerie
apfelmarkt
palettenlandschaft
spielinsel
flyer und artikel
muell
masken obs
Zustimmung Veröffentlichung
On

NaVaLi Oasen-Projekt

Ansprechpartner
Andrea Steckert
Funktion Projektleiterin
Oasen der Nachbarschaften – gemeinsam lernen und Zukunft gestalten.
Projektbeschreibung
Anwendung und Weiterentwicklung eines innovativen Ansatzes für integrierte, nachhaltige Quartiersentwicklungen in der LHH Stadtbezirk 2 mit soziokulturellen Verfahrenstechniken sowie professioneller Prozessgestaltung, -moderation. Begleitung Ehrenamtlicher/Freiwilliger zur Potenzialentfaltung der Nachbarschaftsquartiere mit Anwohner*innen - hin zu gemeinsamer sozialer und ökologischer Nachhaltigkeitsentwicklung. Der Träger Lister Nachbarschaft e.V. (www.lister-nachbarschaft.de, s. Videos bisheriger Projekte) möchte mit bis zu 100 Freiwilligen des Vereins und des JuLiNa Kunst- und Kulturvereins (www.julina.org, Instagram: julina_am_molle) sowie weiteren ideellen Projektpartner*innen und Akteuren der GWA- und Quartiers-/Stadtteilnetzwerke unter der Leitung der Prozessmoderatorin Andrea Steckert das dreijährige, offene „NaVaLi-Oase-Projekt“ (NaVaLi = Nachbarschaften Vahrenwald-List) realisieren. In den neun achttägigen Oasenspielen können pro Spielzyklus je Netzwerkkonstellation bis zu 150 Bewohner*innen der Nachbarschaft direkt teilnehmen, in den Dialogen und Aktionsgruppen weitere. Zur Durchführung wird hier Förderung beantragt. Das NaVaLi Oasen - Projekt ist ein innovatives Modellvorhaben, mit dem die Aktivierung und breite Bildung der Bewohner*innen dreier Quartiere (3 Teilprojekte, Sozialräume; 3x ca. 4000 Nachbar*innen, Flächenausdehnungen ca. 500x500 m) mit unterschiedlichen, erhöhten sozialen undökologischen Aufmerksamkeitsbedarfen im hannoverschen Stadtbezirk Vahrenwald-List (ges. 72 TSD Einwohner*innen) zur Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen und eigner, mitgestaltender Beteiligung angestoßen werden sollen. 1. Vahrenwald (Oasen-Anker am Büssingweg), 2. List-Mitte (Oasen-Anker am Gemeinschaftsgarten Röntgenstraße), 3. List-NordOst (Oasen-Anker, Gorch-Fock-Str./Hinrichsring). Die drei bilden ein online und durch gemeinsame Aktivitäten in Präsenz vernetztes Anker-Trio. Durchgeführt werden sollen Oasenspiel-Zyklen (Aktivierungsmethode nach Instituto ELOS), 3 Nachbar*innen-Dialoge, 3 Nachbarschafts-Oasen-Erntefeste, u.a. Beteiligungs- und kreative Mitmachaktionsformate. Als Projektleiterin und Prozessmoderatorin ist die im Stadtbezirk „Eingeborene“, bestens vernetzte, auf allen relevanten Beteiligungs-Dialogebenen sowie im Einsatz systemischer Dialogverfahren, des Oasenspiels u.a. SozioKultur-Methoden, Klimaschutz und Nachhaltigkeitsentwicklung langjährig erfahrene Fachkraft Andrea Steckert (zahlreiche
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Aufgrund der andauernden COVID19-Pandemie sind die Bewohner*innen im hoch verdichteten Stadtteil List-Vahrenwald, in ihren Entwicklungs-, Entfaltungs-, gemeinsamen Reflexions- und Austauschmöglichkeiten stark eingeschränkt. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind davon besonders betroffen. Integrationsprozesse kamen zum Erliegen. Alleinstehende Bewohner*innen sind von Vereinsamung und Isolation betroffen. Dringend notwendige Nachhaltigkeitsprozesse (Klima) sind in den Hintergrund getreten. Gleichzeitig steigt der Entwicklungsdruck aufgrund allgemein gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, ökologischer und kultureller Herausforderungen (globale Krisen) und die Sorge um eine ungewisse Zukunft. Psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen breiten sich in allen Altersgruppen rasant aus. Zur Eindämmung sozialer Folgewirkungen und der Wiedererlangung der Handlungskompetenzen, um auf die gewünschten Entwicklungspfade zu gelangen, braucht es dringend Maßnahmen der Re-Aktivierung der besonders betroffenen Nachbarschaften und frische Impulse zur Gemeinschaftsbildung. Für das gemeinsame Entdecken bestehender individueller und kollektiver Möglichkeits- und Gestaltungsräume, die kreative Nutzung kultureller Ausdrucksformen für die eigene und gemeinschaftliche Entwicklung sowie für Dialog und gemeinsames Handeln müssen Räume geöffnet und niedrigschwellige Beteiligungsprozesse angestoßen werden, die Begegnungen und Bedarfsformulierung auf Augenhöhe ermöglichen. Es braucht dringend Formate, in denen z.B. unterstützende Freiwillige (Nachbar*innen) sich selbst durch angeleitete Reflexionen und organisierte Dialoge voneinander lernen können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald-Nord und List-Mitte und List-NordOst
Beschreibung
Stadtbezirk 2: a.) Vahrenwald Büssingweg (Oasen-Anker Büssingweg), b.) List-Mitte (Oasen-Anker Röntgenstraße), c.) List-NordOst (Gorch-Fock-Str./ Hinrichsring)
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Bereich Wahlen und Statistik; Strukturdaten
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen in den Oasenspiele ihre Träume und Ideen von der Nachbarschaft eingebracht haben und verwirklicht haben.
Beschreibung
Sich Teilnehmer*innen der Oasenspiele die in der Spielstruktur vorgesehenen Rollen zur Selbstorganisation übernehmen.
Beschreibung
In den Oasenspielen die Potenziale der Orte gefunden und sich auf Basis Stärken der Teilnehmer*inne Aktionsgruppen bilden.
Beschreibung
Durch Gemeinschaftsbildung das ganze Sozialsystem vor Ort einbezogen werden konnte.
Beschreibung
Ist eine Grundhaltung der Oasenspiel-Methode.
Beschreibung
Das bestehende Netzwerk und die Kooperationen des Lister Nachbarschaft e.V. mit Fokus auf die drei Sozialräume (Teilprojekte) spezifisch erweitert wurden.
Beschreibung
die Oasen-Anker, Oasenspiele, die Dialogkultur und die Beteiligungs-Aktionsgruppen Teil der Nachbarschaftskulturen sind.
Beschreibung
sich die Angebote und Strukturen des NaVaLi-Projektes die vorhandenen Gemeinwesenstrukturen ergänzen.
Vorhandene Strukturen
Der Lister Nachbarschaft e.V. ist ein von Nachbar*innen selbstorganisierter Nachbarschaftsverein, der an der Schnittstelle von Soziokultur und GWA mit dem Ziel der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsentwicklung im Stadtbezirk arbeitet. 2009 als Voßwärts e.V. mit ca. 100 Mitgliedern gegründet. In 2020 wurde der Vereinsname geändert und die Ausrichtung des Vereins aktuellen Bedarfen angepasst. Aus einem Vereinsprojekt bildete sich 2021 der JuLiNa Kunst- und Kulturverein. Beide Vereine arbeiten heute eng zusammen und sind zudem mit vielen Akteur*innen im Stadtbezirk und der Stadt Hannover bestens vernetzt. Die personell, fachlich und wirtschaftlich notwendige Erfahrungen und Kompetenzen hierfür sind gegeben. Die Vereine sind ehrenamtlich organisiert. Für das NaVaLi Oasen-Projekt soll Andrea Steckert, selbst im Stadtbezirk geboren, als Projektleiterin eingestellt werden. Sie ist sehr erfahren und realisierte bereits erfolgreich für beide Vereine mit Fachunterstützer*innen und zahlreichen Freiwilligen mehrere Projekte. Das Volumen der Projekte in den letzten vier Jahren betrug 240 TSD €. Die Projekte wurden mit Mittel des Landes und Bundes finanziert sowie durch Zuwendungen des Bezirksrates und der LHH und Spenden der Nachbarschaft (für den Eigenanteil). Die Vereine selbst erheben keine Mitgliedsbeiträge, um uneingeschränkte Teilhabe zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
LHH, FB Soziales Bürgerschaftliches Engagement und Soziale Stadtentwicklung, Bereichsleitung Frau Teschner.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LHH, Agenda 21 und Nachhaltigkeitsbüro, Susanne Wildermann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LHH, FB Umwelt u. Stadtgrün
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
gemeinnütziger JuLiNa Kunst- und Kulturverein, Vorstand Anne Peter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Vahrenwald-List, Bezirksbügermeister Thorsten Baumert
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftstreff List-NordOst, Tina Droßmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendtreff Wellenbrecher, Nachbarschaftstreff Gorch-Fock-Str. AWO, Kai Gieben
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Lister Turm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GWA-Stadtteilrunden Vahrenwald-List
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Lister Turm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Intergrationsbeirat Vahrenwald-List
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS-Büssingweg, Frederike Punte und Schulleitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS-List, Schulleiterin Petra Hoppe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
und andere
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es ist zu erwarten, dass aus den Aktionsgruppen Verstetigungsbestrebungen hervorgehen, welche die Suche nach geeigneten Finanzierungskonzepten zur Fortsetzung des Modells und der Aktionsgruppen unter dem Dach des Projektträgers sicher stellen. Bereits während des Prozesses werden diese Bestrebungen vom Projektträger bewusst gefördert. Die Übertragung des Konzeptes auf andere Stadtbezirke durch die Zusammenarbeit mit anderen GWA-Trägern und der Stadt Hannover ist eine weitere Alternative.
Galerie
11 medien navali oasen projekt
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hagen, gemeinsam nachhaltig lebenswert

Ansprechpartner
Wolfgang Steen
Funktion 1. Vorsitzender
Freiwillige helfen nachhaltig, Lebensqualität und Vereinswesen in der Gemeinde weiterzuentwickeln
Projektbeschreibung
In Hagen im Bremischen entsteht in zentraler Lage ein lebendiger Bürgertreff, an dem sich generationen- und herkunftsübergreifend Freiwillige treffen. Die bestehenden Aktivitäten im sozialen und kulturellen und Bildungsbereich werden erweitert um die Projektgruppen „Daseinsvorsorge“, „Ökologie“ und „Mobilität“. Gemeinsam werden Projekte abgearbeitet mit spürbarer Steigerung der Lebensqualität in der Gemeinde. Durch die Breite der angebotenen Projektgruppen ist nahezu jedem Einwohner möglich sich da einzubringen, wo er/sie die eigenen Stärken sieht. In einem Beratungsbüro finden regelmäßig Ehrenamtliche einen Ort, um niedrigschwellig Ratsuchenden zu helfen. Aber auch professionelle Berater wie z.B. Schuldner- und Suchtberatung nutzen dieses Angebot, um erreichbare und vernetzte Hilfe aus einer Hand an einem Ort im ländlichen Raum anbieten zu können. Gerade die Neubürger mit Migrationshintergrund erleben wie sich bürgerschaftliches Engagement auf das eigene Wohlbefinden und Ansehen auswirken. Die Aktivitäten haben die Lebensumstände auch für sie deutlich verbessert. Der professionelle Gemeinwesenmanager begleitet und vernetzt die Aktionen der Freiwilligen und ist Ansprechpartner vor Ort. Er organisiert die Öffentlichkeitsarbeit, die Fortbildungsmöglichkeiten und Projektwerkstätten und kümmert sich bei Bedarf um Finanzierungsmöglichkeiten von Einzelprojekten. Das Führen einer „Ehrenamtlichen-Kartei“ und die notwendige Verwaltungsarbeit werden vom ihm erledigt, er ist die Schnittstelle zu anderen Vereinen und kommunalen Institutionen. In regelmäßigen Abständen werden Feste organisiert, um die gemeinsamen Erfolge zu feiern und den Zusammenhalt zu stärken. Die Aktivitäten fördern das Gefühl der Zugehörigkeit und spornen zum Mitmachen an. Die Gemeinde ist zu einem nachhaltig lebenswerteren Ort geworden, in dem Gemeinsamkeit in vielfältigen Projektgruppen gelebt wird.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Durch die Schließung des Sozialamtes gibt es keine geregelten Verantwortlichkeiten der Kommunalverwaltung vor Ort. Die Angebote zuständiger Stellen sind nur unter schwierigen Bedingungen mit dem ÖPNV im Landkreis zu erreichen. Oft folgt auf eine Suchtberatung ein Termin beim Jobcenter und Schuldnerberatung, die untereinander nicht verbunden sind. Oft werden die Menschen dann an den Verein Nestwerk weitergeleitet. Einen bedeutenden Anteil am gesellschaftlichen Leben gestalten eine Vielzahl von Vereinen, die aber nicht unbedingt die Interessen vieler Neubürger*innen treffen Sie leiden in der überwiegenden Mehrheit unter Mitgliederschwund und damit einhergehender Überalterung. Deshalb finden Neubürger*innen auch mit Migrationshintergrund und Jugendliche nur selten den Weg in die Vereine. Das Nestwerk hat sich durch zentrale Lage und variabel nutzbare Räume, umfängliche Vernetzung und ein offenes Beratungs- und Begegnungsangebot in geschütztem Raum gut aufgestellt. Dabei hat sich die räumliche und inhaltliche Kooperation mit dem benachbarten Bürgermarkt (www.buergermarkt.com ) als sehr produktiv erwiesen. Der Verein verfügt über keine finanzielle Mittel für Festanstellungen. Das breite inhaltliche Angebot von Eltern-Kind-Gruppe bis Computerkurs für Senior*innen wird überwiegend mit freiwilligen Kräften durchgeführt. Die Angebote sollen erweitert und weitere Freiwillige einbezogen und qualifiziert werden. Z.B. - Leih-Oma - Lesepate*innen - Senior*innen-Begleitung - Patenschaften für Menschen mit Fluchtgeschichte - junge Umweltbotschafter*innen, Juleica. Für die Zukunftsfähigkeit der Vereinsarbeit ist es deshalb dringend notwendig, eine hauptamtliche Stelle einzurichten.
Projektgebiet
Beschreibung
Die Gemeinde Hagen im Bremischen umfasst 16 Dörfer, die einbezogen werden sollen, auch wenn der Schwerpunkt im Hauptort Hagen liegen wird.
Einwohnerzahl
11000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bezieht sich auf das ganze Gemeinwesen Hagen im Bremischen und ist nicht auf ein bestimmtes Quartier einzugrenzen. Es entwickelt die bisherige offene und niedrigschwellige Vereinsarbeit des Nestwerk e.V. weiter und stabilisiert die Freiwilligenarbeit. Der vorgesehene Projektleiter Andreas Klimek ist schon seit vielen Jahren freiwillig in verschiedenen Zusammenhängen engagiert und wird sich über die LAG-Fortbildung im GWA weiter qualifizieren. Der Vereinsvorsitzende verfügt als Sozialarbeiter über frühere praktische Erfahrungen in der Stadtteilarbeit/sozialer Brennpunkt in Bremen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BUND e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle öffentlichen Schulen und Privates Gymnasium
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
UHiB - Unternehmer*innenverband Hagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung und Heimatzeitung "Staleke"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir sind beteiligt am kommunalen Prozess der Leitbild- sowie Konzeptentwicklung zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Und an der Weiterentwicklung des kommunalen Integrationskonzepts sowie der Neuorganisation von Erwachsenenbildung im Südkreis. Wir erhalten Gemeinde- als auch LK-Mittel, die verstetigt werden und einen Teil fester Kosten abdecken. Über Projekte sowie Spenden generieren wir längerfristig Gelder. Die Hauptamtlichkeit wird unsere Akzeptanz in Politik und Öffentlichkeit stärken.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Fitness im Viertel

Ansprechpartner
Florian Wiechmann
Funktion Geschäftsführer
Arbeite an dir und deinem Quartier!
Projektbeschreibung
Das Projekt „Fitness im Viertel – Arbeite an Dir und deinem Quartier“ bietet ein attraktives, niederschwelliges Sport- und Freizeitangebot, um schwererreichbare Jugendliche zu erreichen. Darauf aufbauend, sollen weitere Angebote mit den Jugendlichen und deren Familien erarbeitet und umgesetzt werden. Der Sport dient hier als Instrument, um einen Zugriff auf die Jugendlichen und Familien im Quartier zu erhalten. Fitness im Viertel füllt in der Nordstadt diesbezüglich eine Lücke, die das Quartiersmanagement der Nordstadt gerne schließen möchte. Die Jugendlichen werden durch professionelles und geschultes Personal betreut und haben dadurch die Möglichkeit das FiV partizipativ mitzugestalten. Die Einbindung der Bewohner:innen des Quartiers ist hierbei elementar. Die räumliche und inhaltliche Gestaltung des Sozialraums und die Erarbeitung bedarfsgerechter Angebote kann nur mit der Zielgruppe erfolgreich sein. Ziel soll es sein, über den Sport hinaus die Bewohner:innen des Stadtteils miteinander in Kontakt zu bringen. Es soll gemeinsam an den Problemen im Stadtteil gearbeitet werden, um Lösungen zu finden und die Lebenssituation zu verbessern. Ein weiterer Effekt des Projektes ist das Entgegenwirken des Mangels an öffentlichen und kostenlosen Sportangeboten in der Nordstadt. Mitgliedsbeiträge für kommerzielle Sportangebote sind für die monetär schwachen Familien kaum aufzubringen. Fitness im Viertel wird kostenlos zugänglich sein. Der Sozialbericht der Stadt Hildesheim hat aufgezeigt, dass viele Menschen in der Nordstadt übergewichtig sind und Jugendliche motorische Einschränkungen durch Bewegungsmangel vorweisen. Viele Menschen kommen aus solch einer Situation ohne Unterstützung nicht heraus, hier möchte Fitness im Viertel eine helfende Hand sein und allen Bewohner:innen Möglichkeiten bieten etwas für sich und ihr Quartier zu tun.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
„Die Hildesheimer Nordstadt ist ein Problembezirk“, so lautet das ungeschönte Ergebnis des aktuellen Sozialberichts der Stadt Hildesheim. Dieser zeigt auf, dass in der Nordstadt viele Familien in prekären Wohnverhältnissen leben, die Kinderarmut und der Arbeitslosenanteil die höchsten Werte der Stadt erreichen. Insgesamt sind mehr als die Hälfte der Bewohner:innen dieses Quartiers von Armut betroffen. Diese monetär schwachen Familien zu erreichen und mit ihnen gemeinsam eine Handlungsfähigkeit aus sich selbst heraus zu erarbeiten, ist das Ziel dieses Projektes im Quartier Nordstadt Hildesheim. Das Pilotprojekt Fitness im Viertel hat bewiesen, einen Zugang zu schwer erreichbaren Jugendlichen zu ermöglichen und darüber hinaus in die Familien einzuwirken. Die Methode ist ein kostenloses und attraktives Sport- und Freizeitangebot. Aus diesem niederschwelligen Basis-Angebot sollen weitere bedarfsgerechte Angebote mit den Bewohner:innen des Quartiers erarbeitet und geschaffen werden. Der Cluster e.V. betreibt derzeit das Pilotprojekt in der Oststadt Hildesheims, das im Sommer 2022 endet. Jedoch besteht vielfach der Wunsch dieses Leuchtturmprojekt weiterzuführen. Sowohl die Stadt Hildesheim als auch das Quartiersmanagement der Nordstadt begrüßen den Umzug des Projekts in die Nordstadt. „Es füllt ein Vakuum im Portfolio des Angebots im Quartier“, so der Quartiersmanager Frank Auracher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Südliche Grenze: Die Bahnlinien Östliche Grenze: Der Kennedydamm Nördliche Grenze: Lerchenkamp/Mastbergstraße Westliche Grenze: Münchewiese/Römerring
Einwohnerzahl
11053
Quelle / Anmerkungen
Status-Quo-Prognose StadtRegion
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch die partizipative Gestaltung des Projekts, entsteht eine enge Vernetzung innerhalb sowie zwischen der Zielgruppe und den Projektbeteiligten. Dadurch wird eine Verbesserung der sozialen Beziehungen angestrebt. Die Besucher:innen haben die Möglichkeit das FiV als sicheren Sozialraum zu nutzen, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und zu entfalten. Die Sportangebote dienen nicht nur der Vernetzung und Steigerung der Aktivität, besonders können hier den Jugendlichen und ihren Familien bereits vorhandene (Hilfe)Strukturen näher gebracht werden die bisher aus kulturellen oder sozialen Ängsten nicht genutzt wurden. Über die Sportangebote mit den Jugendlichen werden niedrigschwellige Kontakte zu den Familien geknüpft. Dies bietet die Möglichkeit sich über Ziele, Ausbildungswünsche, Problemlagen der Familien etc. zu unterhalten. So werden durch beständig anwesende Kontaktpersonen in den Angeboten, verlässliche Vertrauenspersonen für die Jugendlichen. Verfolgt wird ein niedrigschwelliger GWA Case Management Ansatz in dem die Kontaktpersonen Kinder und Jugendliche auch in ersten Wegen zur Schule, Informellen Treffpunkten im Stadtteil etc. begleiten. Über den intensiven Kontakt zu den Jugendlichen ergeben sich immer mehr Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme in die Familien und die Vermittlung von Beratungs-, Hilfs- und Kulturangeboten aus dem Stadtteil. Gleichzeitig können sich diese Angebote in den Räumen des Fitness im Viertel vorstellen und so den Jugendlichen bekannt machen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch die partizipative Gestaltung haben die Bewohner:innen die Möglichkeit das FiV zu ihrem sicheren Sozialraum zu machen. Mindestens 150 Bewohner:innen des Quartiers nehmen regelmäßig Angebote wahr.
Beschreibung
Die Jugendlichen mehr auf ihre eigene Handlungsfähigkeit zurückgreifen und eigene Problme und Lösungen miteinbringen.
Beschreibung
Die Stärken vor Ort werden genutzt, wenn die Individualität der einzelnen Bewohner:innen gesehen wird und durch Teilhabe am Projek gelingt.
Beschreibung
Der Standard wird erreicht, wenn über die Zielgruppe hinaus Interesse, Partizipation und Teilhabe am Projekt zu erkennen ist.
Beschreibung
Durch die Kooperationen mit anderen Jugendeinrichtungen und Vereinen gelingt ein übergreifener Austausch der für die Entwicklung des Projekts wichtig ist.
Beschreibung
Es werden mindestens 5 neue Kooperationen geschlossen. Schulen bieten Nachmittagsangebote im FiV an. mindestens 5 Einrichtungen der lokalen Jugend(sozial-)arbeit nutzen vor Ort die Aushang- und Werbemöglichkeiten.
Beschreibung
Durch Partizipation und Teilhabe haben die Bewohner:innen die Möglichkeit die Nachbarschaft besser kennenzulernen und ein Zusammenleben lebendiger zu gestalten.
Beschreibung
Erreicht wird der Standard, wenn ein Großteil der Zielgruppe nachhaltig über Hilfestruktren informiert wird und das FiV zu einer Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.
Beschreibung
Das FiV wirkt selbst als soziale Infrastruktur und ergänzt das vorhande QM im Bereich Jugendarbeit durch öffentliche und kostenlose Sport- und Beratungsagebote.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 10 Wochenstunden, anteilig durch die Stadt, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen des Vereins, der einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Mit weiteren 4 Wochenstunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Wochenstunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Im Bereich Stadtkultur der Kulturfabrik ist eine bis Ende 2021 befristete Stelle mit 25 Wochenstunden geschaffen. Die Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung. Insbesondere der Aufbau von langfristigen Kooperationen und direktes Kommunizieren mit Anwohner*innen ist so kaum möglich und aktuell lediglich durch Ehrenamt zu leisten. Daher ist das Projekt Fitness im Viertel als ergänzender Baustein zu den vorhandenen Aktivitäten zu betrachten. Durch die Fokussierung auf eine bestimmte, bisher wenig zugängliche Zielgruppe – Jugendliche – und durch die besondere Art der Ansprache – Sport – schließt das FiV eine Lücke.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
NORDSTADT.MEHR.WERT. - Stadtteilbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Robert-Bosch-Gesamtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman Nohl Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Walter Gropius Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e. V. 1979
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KreisSportBund Hildseheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Körperschmiede Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildesheimer Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Publik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kehrwieder am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Der Nordstädter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
GO 20 Kinder und Jugendtreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rasselmania e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
OBI Baumarkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LIDL
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Teresionhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim Stadtplanung und Stadtsanierung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltige Verankerung in den kommunalen Strukturen in drei Säulen: 1. Bildung des "Hilfenetzwerk Nord" Trägertreffen - hier werden die Hilfe- und Beratungsstrukturen in einem monatlichen Netzwerktreffen zusammen geführt um die Arbeit besser aufeinander abzustimmen und zu sichern. 2. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro Nordstadt.Mehr.Wert 3. Die Nutzung und Finanzierung des Fitnessstudios für Träger der Erziehung und das Jugendamt durch Soziale Gruppenarbeit(§29 SGBVIII)
Galerie
fiv matten
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Ein Ort mit zwei Lebenswelten: Steyerberg und der Lebensgarten treten in Verbindung

Ansprechpartner
Sven Lamers
Funktion Geschäftsführer
Zwei Lebenswelten treten in Verbindung
Projektbeschreibung
Zur Umsetzung unserer Vision in Steyerberg bilden wir in einem Auftakttreffen die "Vertrauens- und Aktivierungsgruppe" (VAG). Wir kommen aus der AG Nachhaltigkeit, Heimatverein, Stadtpolitik und -gemeinde, dem Lebensgarten e.V. sowie Achtsamkeit & Verständigung e.V.. Als strategische Akteure des Ortskerns und Lebensgartens bilden wir die Kerngruppe, die weitere Menschen aus Nachbarschaft und Vereinen aktiviert, um sie als VAG-Akteure in die Nachbarschaftsinitiative zu integrieren. Da beide Quartiere über starke Vereinsstrukturen verfügen, nutzen wir diese als Ressource. Auf diese Weise vergrößert sich das Engagement konzentrisch und bringt zugleich Verein wie Nachbar beider Quartiere zusammen. Hierin liegt unsere zentrale Strategie des Vernetzens, Aktivierens und schließlich des Versöhnens. Hauptverantwortliche für die Planung und operative Umsetzung der Maßnahmen sind die Projektleitung und -koordination, die von den VAG-Akteuren unterstützt werden. Sie sind zentrale Ansprechpartner für die Menschen beider Quartiere und der VAGs, die bei PR, Organisation sowie Vertrauen und Aktivierung unterstützen. Ziel unserer Initiative ist es, die Menschen beider Quartiere zu einem eigenen GWA-Nachbarschaftsprojekt zu gewinnen. Dazu schaffen wir im 1. Jahr eine Sensibilisierung für beide Lebenswelten. Ein Osterfest mit Tauschbörsen zu Saatgut sowie eine aktivierende Befragung schaffen Kommunikation und Beteiligung, während die Umfrageergebnisse das weitere Vorgehen bestimmen. Diese werden auf einem sommerfestlichen Erlebnisspaziergang durch beide Quartiere im Kontext der Wirklichkeit erlebbar. Ein Planwagen ermöglicht zudem Teilhabe für Ältere. Maßnahme im 2. Jahr ist die Errichtung eines "Erzählcafés" im Ortskern. Neben dem bereits Bestehenden im Lebensgarten dienen sie als Quartiersforum und Sozialraum zur Etablierung einer gemeinsamen kommunikativen Alltagspraxis: Stereotype über den 'Anderen' der jeweiligen Lebenswelt wahrnehmen, abbauen und gemeinsame Normen und Werte aufdecken. Zusammen mit internationalen Freiwilligen führen wir ein Anti-Bias-Training mithilfe eines methodischen Erzählcafés durch. Hinzu kommen Kinoabende, Kunst- und Fotoausstellung, welche die Festlichkeiten reflektieren. Im 3. Jahr arbeiten wir mit einem GWA-Beteiligungsprojekt der Nachbarn auf Basis der Umfrage auf eine Verstetigung des Projektes hin. Alle GWA-Ergebnisse werden auf einem abschließenden Erntedankfest präsentiert. Ein Abschlusstreffen der VAG-Akteure evaluiert das Projekt.
Laufzeit
2022-10-04 00:00:00
Ausgangslage
Zwei Kilometer nördlich des Ortskerns von Steyerberg liegt am Ortsrand die Gemeinschaftssiedlung „Lebensgarten“. Im ehemals größten Zwangsarbeiterlager der 1938 gegründeten Rüstungsfabrik EIBIA siedelten sich in den 1980ern Intellektuelle, wie das Professorenehepaar Kennedy, KünstlerInnen und Visionäre des sozio-ökologischen Wandels an. Sie haben den Permakulturpark (spätere PaLS gGmbH) als Forschungs- und Demonstrationsprojekt für nachhaltige Landwirtschaft oder die erste norddeutsche Stromladestelle für E-Autos realisiert. Dieses Lebensgemeinschaftsprojekt hat heute noch eine Leuchtturmwirkung. Die Warteliste für den Zuzug junger, (inter-)nationaler Familien ist lang. Um die hohe Nachfrage an Wohnraum zu decken, ist ein erweiterbares Smallhouse-Projekt nach traditionell japanischer Modulbauweise geplant. Doch im nahegelegenen Ortskern herrscht dagegen Wohnleerstand. Abwanderung junger Menschen, Mangel an attraktiver Bildung und hochqualifizierter Kräfte stellen den demografischen Wandel vor Herausforderungen. Diese Trennung der zwei Lebensräume ist historisch gewachsen, denn die neuen Siedler kamen, um eine konventionelle Gesellschaft zu verlassen. Ein Klima von Misstrauen, Abgrenzung und Polarisierung beider Quartiere entstand. Jedoch haben wir die Vision von einem Ort, in dem Jung wie Alt beisammenleben, in dem jedermanns Idee gehört und genutzt wird. Für diese Verflechtung haben wir zentrale Partner aus Kommune und Zivilgesellschaft beider Quartiere für eine GWA-Nachbarschaftsinitiative gewonnen. Wir Akteure aus Verein, Lebensgarten und Stadt bilden eine Kerngruppe, die nachbarschaftliches Vertrauen schaffen und zu Partizipation aktivieren will.
Projektgebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Als Nachbarn und Akteure aus Vereinen, Politik und Stadtgemeinde verfolgen wir einen holistischen, integrativen Ansatz: ressortübergreifend bilden wir eine Initiative aus den Ressourcen der BürgerInnen heraus, um ein verbessertes Zusammenleben nach dem Bedarf des Gemeinwesens zu erreichen. Damit erwächst unser Anliegen einer verbesserten Nachbarschaft aus der gesellschaftlichen Basis heraus und schließt zugleich Vertreter aus Stadtverwaltung und -politik ein. Folglich ergibt sich eine spiral-vertikale Denk- und Wirkrichtung, die eine nachhaltige GWA-Struktur gewährleistet. Dies wird zudem durch die Vertretung beider Quartiere im VAG-Kernteam sichergestellt (spiral-horizontale Denk- und Wirkrichtung). Ergebnis ist eine multidirektionale Vernetzung zw. Institutionen sowie BürgerInnen beider Quartiere, die durch die gemeinsame Reflexion stereotypisierter Lebenswelten entstanden sein wird. Damit diese Reflexion zw. den unterschiedlichen Sozialräumen gelingen kann, bieten wir Beteiligungsmöglichkeiten in vielfältigen Maßnahmen von Anbeginn des Projektes an, als auch nach dem Bedarf des Gemeinwesens in Form eines eigenen GWA-Nachbarschaftsprojektes. Da internationale Vielfalt nach unserem Verständnis eine kulturelle Ressource ist, aktivieren wir diesen Aspekt durch die Einbindung von ESC-Freiwilligen, die nicht nur eine starke Wirkung in der Überwindung eines direkten Austauschs ausüben können, sondern auch auf die Integration der (in Steyerberg wenigen) migrantischen BürgerInnen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen aus Nachbarschaft und Vereinen auf das Projekt aufmerksam geworden sind, sich im Austauschforum beteiligen, sukzessiv zur Projektbeteiligung gewonnen & ihre Ideen in der VAG eingebracht haben & als GWA-Nachbarschaftsprojekt umgesetzt worden sind.
Beschreibung
eine breite generationsübergreifende Umfragebeteiligung, sich ein internationaler (ESC-Freiwillige aktiviert auch MigrantInnen) & generationsübergreifneder & interdisziplinärer Beteiligungsanteil in den beschreibenen Maßnahmen gezeigt hat.
Beschreibung
die Nachbarn beider Quartiere mit Unterstützung des VAG-Kernteams eigene Projektidee(n) entwickeln, planen & umsetzen; bestenfalls sogar ein Engagement über den Projektzeitraum hinaus entwickeln.
Beschreibung
die Vereinsstrukturen beider Quartiere durch die VAG vernetzt sind, um die Polarisierung beider Sozialräume abzubauen & Nachbarn einzubeziehen; Vernetzung auf Homepage von Lebensgarten, Stadt & Vereinen sichtbar gemacht ist; Quartiersforum genutzt wird.
Beschreibung
die Vereinsstrukturen beider Quartiere durch die Maßnahmen der VAG miteinander vernetzt sind, um die Polarisierung beider Sozialräume durch Beteiligung abzubauen; Vereine ein Selbstverständnis als Begegnungsraum beider Quartiere entwickelt haben.
Beschreibung
das Quartiersforum von Nachbarn beider Quartiere für Engagements angenommen worden ist; das GWA-Beteiligungsprojekt durch Nachbarn & Vereine beider Quartiere auf Basis der Umfrage umgeszt werden konnte; entstandene Ideen zur Projektvestetigung führen.
Beschreibung
Die sich stetig erweiterende VAG bildet sich aus Nachbarn & Vertretern unterschiedlicher Vereine sowie Vertretern der Stadt. Die Einbeziehung von ESC-Freiwilligen bildet an dieser Stelle auch einen interkulturellen Aspekt ab.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein Steyerberg e.V. (starker Projektpartner zur Bildung identitätsstiftender Aktivitäten mit dem Ort: generationsübergreifende Aktivitäten, räumliche Ressourcen etc.; Unterstützung kulturpädagogischer Maßnahmen))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AG Nachhaltigkeit (Bürgerinitiative Steyerbergs mit den Themenschwerpunkten "Demografie, Teilhabe, Gender" u.a.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klimabüro der Gemeinde Steyerberg (bei Bedarf Flächenbereitstellung für einen Teilhabe-Garten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro der Gemeinde Steyerberg (Aktivierung von MigrantInnen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familien- und Seniorenbüro der Gemeinde Steyerberg (Aktivierung marginalisierter Menschen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evang. Pfarrgemeinde St. Katharinen Steyerberg (Unterstützung bei der Friedens- u. Konfliktarbeit; Aktivierung von jugendlichen KonfirmandInnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebensgarten Steyerberg e.V. (Aktivierung der LebensgärtnerInnen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Achtsamkeit und Verständigung (AVev) e.V. (Aktivierung der LebensgärtnerInnen; Unterstützung bei der Friedens- und Konfliktarbeit; Moderation der Maßnahmen in Jahr 2)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg (PaLS) gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KulturImpuls Steyerberg e.V. (Unterstützung kulturpädagogischer Maßnahmen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Steyerberg e.V. (Unterstützung bei Osterfest (Feuer) u. Erlebnisspaziergang (ggf. Sicherung der Straße für Planwagen) (Jahr 1))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrgemeinde St. Marien Steyerberg (Unterstützung bei der Friedens- u. Konfliktarbeit; Aktivierung von jugendlichen KommunikantInnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Steyerberg e.V. (Aktivierung der Nachbarn; Unterstützung bei den Festlichkeiten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frauenchor Steyerberg e.V. (Unterstützung kulturpädagogischer Maßnahmen; Aktivierung der Nachbarn)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Steyerberg (Aktivierung für Maßnahmen u. pädagogische Unterstützung in Jahr 2; Unterstützung bei den Festlichkeiten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fanfarenzug Steyerberg e.V. (Unterstützung kulturpädagogischer Maßnahmen; Aktivierung der Nachbarn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehrkapelle Steyerberg e.V. (Aktivierung der Nachbarn; kulturelle Unterstützung bei den Festlichkeiten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Choka Sangha e.V. - Zen & Permakultur (Unterstützung bei Friedens- und Konfliktarbeit; Vernetzung mit Kirchengemeinde über Themen der Kontemplation/Meditation)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke (Regionalzeitung zur Veröffentlichung des Projektes und seiner Aktivitäten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule Mittelweser ((kultur-)pädagogische Unterstützung in Jahr 1 u. 2; Aktivierung von Jugendlichen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herr Hans-Jürgen Weber (ehem. Bürgermeister der Gemeinde Steyerberg (CDU) und Vorsitzender der AG Nachhaltigkeit)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reit- und Fahrverein Steyerberg e.V. (stellt seinen Planwagen zur Verfügung, um ältere Menschen beim Erlebnisspaziergang (Jahr 1, Ziel 3) zw. den Quartieren zu befördern)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Aktueller Stand: Kooperationszusicherung strategischer ProjektpartnerInnen: AG Nachhaltigkeit mit Themenschwerpunkt "Demographie & Teilhabe", Vorsitzende sind eh. Bürgermeister & Stabstellenleiterin Klima; Stadt Steyerberg; Lebensgarten e.V.; Heimatverein Steyerberg e.V.; Achtsamkeit & Verständigung e.V. Pläne: Verstetigung aus Nachbarschaftsinitiative selbst heraus & Ausweitung auf Gemeinde; langfristige Kooperation im Laufe der Projektarbeit mit bestehenden & weiteren strategischen Partnern
Zustimmung Veröffentlichung
On